DOM NO - Domus Revision AG

domus.ag.net

DOM NO - Domus Revision AG

DOM NO

VON DOMUS, ÜBER DOMUS

UND ÜBER DOMUS HINAUS

Jugend 2.0

Vernetzt

und

voller

Zuversicht

DOMUS informiert

Neue Planungstools

von DOMUS Consult

Stadtgeschichten

Deutscher Wandertag

2012

Über DOMUS hinaus

DOMUS Journal

1/2012

Ein junger Beruf:

Wirtschaftsprüfer

© 2012 DOMUS AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft � www.domus-ag.net � info@domus-ag.net

Berlin Dresden Düsseldorf Erfurt Frankfurt (Oder) Hamburg Hannover Magdeburg Potsdam Prenzlau Schwerin Senftenberg


Editorial

Liebe Mandanten, liebe Leser,

sehr geehrte Damen und Herren,

erinnern Sie sich noch an Ihre Jugendzeit?

Sturm und Drang, Freiheit, neue Ideen, ich denke,

das hat in unterschiedlicher Ausprägung jede

Generation erlebt. Und damit auch die jetzige.

Wir möchten Ihnen einen kleinen Einblick geben in

die Werte, Wünsche und Träume der Jugendlichen

von heute. Und wenn wir schon einmal dabei sind,

natürlich auch unter dem Aspekt „Zielgruppe“,

weshalb wir uns auch den Themen „Junges

Wohnen“ und Ausbildung annehmen. In diesem

Zusammenhang möchten wir auch ein wenig

Werbung in eigener Sache machen und Ihnen

den Beruf des Wirtschaftsprüfers näher bringen.

Dabei kommen drei junge Männer zu Wort, die

gemeinam mit der DOMUS AG durch ein duales

Studium neue Wege beschreiten.

2

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen herzlichst Ihr

Dr. Klaus-Peter Hillebrand

Impressum

Redaktion, Layout und grafische Gestaltung:

DOMUS Consult Wirtschaftsberatungsgesellschaft mbH

Schornsteinfegergasse 13, 14482 Potsdam-Babelsberg

Telefon 0331 / 74 33 00

Telefax 0331 / 74 33 015

E-Mail team@domusconsult.de

Redaktion: Bernd-Uwe Richter, Sebastian Beyer

Inhalt

Schwerpunktthema

Jugend 2.0

Neues von unseren Mandanten

DOMUS informiert

Über DOMUS hinaus

DOMUS intern

Stadtgeschichten


Jugendforscher Prof. Dr. Albert

im Gespräch mit der DOMINO

Statistisch gesehen...

Junges Wohnen:

Die Jugend ist König

In der Schublade – Jugend-

szenen von A bis Z

Wie wird man ein „vorbildlicher

Ausbildungsbetrieb“?

DOMUS auf türkisch

Unser Einstieg ins Prüferleben

WTC Unterföhring: Multimedia

für die Wohnungswirtschaft

Neue Planungstools von

der DOMUS Consult

Ein junger Beruf:

Wirtschaftprüfer

Neues aus der DOMUS Familie

Geheimtipp: Der Hohe Fläming

rund um Bad Belzig

6

8

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fotolia © photo-dave

6

16

18 Ein

9 Jugendforscher Prof. Dr. Albert Junges

im Gespräch

„Triple Play“ war gestern:

Multimedia für die Wohnungswirtschaft

junger Beruf:

Wirtschaftsprüfer

Titelfoto:

© iStockphoto.com / Diane Diederich

20

Wohnen:

Die Jugend ist König

Deutscher Wandertag

2012 Bad Belzig

3

fotolia © runzelkorn

fotolia © lunamarina

© Boris Breuer


4

Aktuelle Meldungen

aus der DOMUS

Neuer Standort der DOMUS Consult in

Dresden

In Dresden beheimatet ist die DOMUS Consult

bereits seit 2007, doch seit Januar 2012 gibt es im

2. Stock des Buchenhofs ein neues Zuhause. Der Umzug

stellt den „Schlussstein“ in den 2011 erfolgten

Veränderungen dar, um optimale Grundlagen für

die Betreuung der sächsischen Kunden zu schaffen.

Das moderne Bürogebäude bietet dafür gute Vor-

aussetzungen: Hell, großzügig und kommunikations-

freundlich präsentiert sich das neue Domizil, das auch

gut erreichbar ist, etwa per Bahn (S-Bhf Dresden-

Industriegelände, Bhf Dresden-Neustadt) oder über

die Autobahnabfahrt Dresden-Hellerau der A4.

Mit dem sechsköpfigen Dresdner Team steht zudem

eine leistungsfähige Mannschaft zur Verfügung, die

darüber hinaus auf die personellen Ressourcen der

Standorte der DOMUS Consult in Potsdam und Erfurt

zurückgreifen kann. Insgesamt sind somit 20 Berater/

-innen mit langjähriger Erfahrung und den verschiedensten

Qualifikationen für unsere Kunden da, so

dass für jede Aufgabe das richtige Team bereitsteht.

Rekordbeteiligung am 10. Mitteldeutschen

Immobilienkongress 2012

Ingesamt 486 Teilnehmer besuchten am 22. und

23. Februar den Mitteldeutschen Immobilienkongress

(MIK) in Leipzig, der erneut mit dem traditonellen

Immobilienpolitischen Abend begann. DOMUS unterstützte

als Kongresspartner den MIK, der sich mitt-

lerweile zur Leitveranstaltung der Branche in Sachsen,

Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickelt hat.

Mit dem Leitthema „Geld statt Visionen?“ standen die

Städtebauförderung und die Entwicklung des Wohnungsmarktes

in Mitteldeutschland im Vordergrund.

Erstmals verabschiedeten die sechs teilnehmenden

Spitzenverbände IVD, BFW, VSWG, vdw Sachsen,

vtw. und ptw. ein gemeinsames Statement und wiesen

darauf hin, den Stadtumbau als einen permanenten

Anpassungsprozess zu begreifen und die Förderung

wieder auf ein bedarfsgerechtes Niveau zu heben.

© foto + design thilo kühne

Das neue Domizil der DOMUS Consult in der Buchenstraße 16b

Foto: fotolia © tasssd


Jugend 2.0

Vernetzt und voller Zuversicht

„Derzeit sind unsere Bestände

recht gut vermietet, allein der

Altersdurchschnitt unserer

Mitglieder macht uns Sorgen.“

M. Mustermann, Vorstand

WBG Musterstadt eG

Sicher: „Musterstadt“ ist nicht

überall, dennoch macht

der demografische Wandel

auch und gerade vor der

Wohnungswirtschaft nicht halt.

Dabei befindet sich die „WBG

Musterstadt“ heute in keiner

wirklich schlechten Situation

– Bestände, in denen Ältere

wohnen, sind schließlich oft

ruhig, gepflegt und weisen nur

geringe Fluktuation auf.

Doch wie sehen diese Bestände

in 10 oder 15 Jahres aus? Wird

es der Genossenschaft gelungen

sein, die (voraussichtlich) geringere

Anzahl junger Menschen

in der Stadt für eine Wohnung

im Quartier zu begeistern?

Viele Unternehmen stellen sich

diese Fragen zurecht bereits

heute und haben Strategien

entwickelt, um bei der immer

wichtiger werdenden Zielgruppe

Jugend auf sich aufmersam zu

machen. DOMINO stellt daher

einige interessante Ansätze vor,

hat sich aber auch die Frage

gestellt: Über wen reden wir bei

„der Jugend“ eigentlich? Um uns

die Antwort nicht selbst geben

zu müssen, haben wir mit einem

der renommiertesten deutschen

Jugendforscher, Prof. Dr. Mathias

Albert, das Gespräch gesucht

und dabei erleichtert festgestellt,

dass es selbst der Wissenschaft

schwer fällt, manche Phänomene

zu erklären.

Nicht nur als Mieter oder Mitglied,

auch als Mitarbeiternachwuchs

werden Jugendliche gebraucht

und gleichzeitig zunehmend

knapp:

„Seit einigen Jahren spüren wir,

dass die Zahl geeigneter Bewerber

für unsere Azubistellen

langsam, aber sicher abnimmt.“

F. Musterfrau, Geschäftsführerin

WoGe Musterstadt mbH

Bei den Perspektiven für Jugendliche

steht Deutschland gut da

– statt Jugendarbeitslosigkeit

wird mehr und mehr der Fachkräftemangel

zum Problem. Die

demografischen Rahmenbedingungen

kann natürlich kein

Unternehmen beeinflussen,

allerdings haben

Firmen, die eine aner-

kannt hervorragende

Ausbildung bieten, si-

cher weniger Schwierigkeiten,

fähige uu

Jugendliche zu kk

rekrutieren.

Ein besonderes Bei-

spiel dafür ist die Dres-

dener Wohnungsgenossenschaft

„Glück-

auf“ Süd. Ihr gelingt

es seit Jahren, regel-

mäßig die besten

Immobilienazubis

Sachsens hervorzubringen,

was sich

natürlich herum-

spricht – auch

bis zu uns, wes-

halb wir ab Seite 12

gern darüber berichten.

© iStockphoto.com / OxanaD

Schwerpunktthema

5


Schwerpunktthema

DOMINO: Herr Prof. Dr. Albert,

Sie begleiten seit 2002 die Shell

Jugendstudien und haben als Universitätsprofessor

täglich viel mit der

„Materie“ zu tun – bleibt da eigentlich

noch Platz für Überraschungen?

Mathias Albert: Wirklich überrascht

ist man tatsächlich selten,

schließlich ändern sich Generationen

nicht über Nacht. Allerdings: Bei

den Ergebnissen der letzten Jugendstudie

war schon auffallend, wie

positiv Jugendliche in die Zukunft

sehen – trotz gestiegender Leistungsanforderungen,

Finanzkrise und der

damit verbundenen Unsicherheit. Es

herrscht aber dennoch die Einstellung

und auch die Überzeugung vor, den

eigenen Lebensweg aktiv gestalten

zu wollen und zu können.

DOMINO: Eine „zuversichtliche

Generation“ also, die da heranwächst.

Wie würden Sie die Jugend

heute noch charakterisieren?

Mathias Albert: Zunächst einmal

muss gesagt werden, dass es „die“

eine Jugend nicht gibt und üb-

6

Wann hört Jugend

eigentlich auf?

Jugendforscher Prof. Dr. Mathias Albert, Inhaber des

Lehrstuhls für Politikwissenschaft an der Universität

Bielefeld und Mitautor mehrerer Shell Jugendstudien,

in der DOMINO über den Übergang zum Erwachsensein,

globalisierte Jugendkulturen und die „Returner“

Optimismus wieder im Aufwind: Wie die

Jugendlichen ihre persönliche Zukunft sehen

Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren (Angaben in %)

Die „zuversichtliche Generation“

2010 | 16. Shell Jugendstudie

2006 | 15. Shell Jugendstudie

2002 | 14. Shell Jugendstudie

Zuversichtlich Mal so – mal so Düster

rigens auch nie gab. Natürlich wird

Generationen gern öffentlichkeitswirksam

ein Etikett verpasst, etwa

die „68er“, „Generation Golf“ oder

die „Generation Praktikum“. Diese

Verallgemeinerungen werden der

Vielfalt jedoch nicht gerecht.

16. Shell JugendSt

Als charakteristisch für Jugendliche vergrößern.

können heute aber vor allem zwei

Dinge gelten: Zum Einen ist der

Übergang zum Erwachsenwerden

mehr und mehr fließend. Früher ließen

sich die klassischen Einschnitte

Schulabschluss, dann Ausbildung,

gefolgt von einer Familiengründung

recht genau auf bestimmte Altersgruppen

eingrenzen. Dieser traditionelle

Ablauf ist heute mehr und

mehr infrage gestellt. Dazu kommt,

dass jugendlich sein bzw. sich jugendlich

zu geben als „in“ gilt, was

die Grenzen zusätzlich verwischt

und nebenbei Jugendlichen eine

Rebellion erschwert.

Jugen

201

59 35 6

50 42 8

56 38 6

Zum Zweiten wächst die Mehrheit

der Jugend zwar in Wohlstand auf

– es geht ihr insgesamt gesehen

wirtschaftlich gut – trotzdem gibt es

Quelle: 16. Shell Jugendstudie, Stand: 2010

Quelle: Shell Jugendstudie 2010

einen Anteil von, je nach Definition,

8 bis 15 % der Jugendlichen, die

als sozial schwach gelten und sich

chancenlos fühlen. Ich gehe zwar

nicht davon aus, dass deren Anteil

steigen wird, allerdings droht sich

die Kluft zwischen ihnen und den

übrigen Jugendlichen weiter zu

DOMINO: Sind neben dieser sozialen

Kluft unter Jugendlichen noch

weitere Trennlinien zu beobachten,

etwa zwischen Ost und West oder

zwischen Deutschen und Jugendlichen

mit Migrationshintergrund?

Mathias Albert: Selbstverständlich

gibt es all diese Trennlinien. Mir ist

dabei wichtig zu betonen, dass die

soziale Kluft unter Jugendlichen

die stärkste Trennlinie darstellt. Im

Vergleich dazu sind die Unterschiede

zwsichen Ost und West weitaus ge-

ringer und verlieren zudem beständig

an Stärke.

Zwischen deutschen Jugendlichen

und solchen mit Migrationshinter-

grund verlaufen – sofern sie überhaupt

existieren – keinerlei einheitliche

Trennlinien. Hier sind unterschiedliche

Einstellungen stark von

den nationalen und kulturellen

Hintergründen abhängig. Aber wie

gesagt, die auf Dauer anhaltende

soziale Spaltung unter Jugendlichen

und deren erwartete Vertiefung stellen

die größere Herausforderung dar.

DOMINO: Apropos Einstellungen:

Welche Einstellungen und Werte be-

Prof. Dr. Math

Prof. Dr. Klaus H

Dr. Gudrun

Foto: © www.foto-di-matti.com


obachten Sie bei den Jugendlichen

heute? Und: Haben diese sich im

vergangenen Jahrzehnt verändert?

Mathias Albert: Was wir sehen,

ist eine relativ große Konstanz der

Entwicklungen in vielen Bereichen.

Kurz umschrieben möchten sich die

Jugendlichen selbst verwirklichen,

achten dabei aber auf ein starkes

Fundament: Gute Beziehungen zur

eigenen Familie und der Clique

werden hoch geschätzt. Auch Werte

wie Treue und Pflichtgefühl, früher

als konservative Werte bezeichnet,

stehen wieder hoch im Kurs.

Daneben verstetigen sich viele Entwicklungen,

die wir vor 10 Jahren

schon in Ansätzen beobachten

konnten, etwa der Bildungsaufstieg

der Mädchen. Relativ neu sind Hin-

weise, dass uns wieder eine etwas

politischere Generation erwartet.

Insbesondere die unter Siebzehnjährigen

sind heute deutlich stärker

an politischen Vorgängen interessiert.

Außerdem ist eine erhebliche

Bereitschaft da, sich politisch zu

engagieren, wobei jedoch die Mit-

arbeit in klassischen (Partei-)Organisationen

eher als „letztes Mittel“

angesehen wird. Der Erfolg und die

hohe Popularität der Piratenpartei

bei Jugendlichen spiegelt aber das

gestiegene Interesse an Mitgestaltung

ein Stück weit wider.

DOMINO: Speziell der Bildungsaufstieg

der Mädchen ist ja eine

erfreuliche Entwicklung. Aber woran

liegt es, dass Mädchen in der Schule

mittlerweile erfolgreicher sind als die

Jungs?

Mathias Albert: Darüber

scheiden sich die Geister! Natürlich

gibt es aber zum Beispiel gesamtgesellschaftliche

Anstrengungen zur

Gleichstellung von Mann und Frau,

die sich hier eventuell niederschlagen.

Das Phänomen hängt aber

auch damit zusammen, wie sich

das Bildungssystem in Deutschland

entwickelt hat. Die heutige

Arbeitsweise in Schulen, die verstärkt

auf projektbasiertes, gemeinsames

Lernen setzt, kommt der kooperativen

Arbeitsweise, zu der viele Mädchen

neigen, stärker entgegen. Es gibt

auch Diskussionen, dass in der

frühkindlichen Bildung zu wenige

männliche Bezugspersonen verfübar

sind und Jungen somit ins Hintertreffen

geraten – diese Ansicht teile

ich jedoch nicht! Fakt bleibt aber:

Mädchen sind erfolgreicher in der

Schule und machen häufiger Abitur.

Die Frage ist nur noch, ob bzw.

wann sich dieser Bildungsaufstieg

auch im beruflichem Aufstieg junger

Frauen niederschlägt.

DOMINO: Was heute zudem

irritiert, ist: Große Jugendkulturen

gibt es kaum noch, dafür eher kleine

Szenen und oft kurzlebige Trends.

Sagt dies mehr über die Jugend aus

oder über unsere schnelllebige und

fragmentierte Gesellschaft?

Mathias Albert: Jugendkulturen

sind komplexe Phänomene, deshalb

ist manches anders als es zunächst

scheint oder beschrieben wird. Zum

Beispiel ist vieles, was im Nachhinein

als große Jugendkultur bezeichnet

wird – etwa die Popper oder

Punks – empirisch betrachtet nicht

gerade groß. Da wird heute zum Teil

so getan, als hätten da drei von vier

Jugendlichen mitgemacht – und das

war sicher nicht der Fall.

Aber es stimmt: Die Trends wechseln

sich heute schneller ab und auch

die Stilrichtungen werden vielfältiger.

Insbesondere erleben wir bei Ju-

gendkulturen eine rasante Globalisierung:

Was an einem Ende der Welt

auftaucht, wird unheimlich schnell

kopiert und verbreitet und gewinnt

eine weltweite Fangemeinde, wie

beispielsweise die aus Japan

stammenden Manga-Comics. Die

absolute Größe der Jugendkulturen

sinkt daher nicht unbedingt, wenn

man anstatt der nationalen die weltweite

Verbreitung betrachtet.

Schwerpunktthema

Shell Jugendstudie 2010

Bereits seit 1953 erstellen Forschungsinstitute

im Auftrag von Shell die

Jugendstudie, die 2010 zum 16. Mal

erschienen ist. Für die Studie wurden

2.604 Jugendliche im Alter von 12 bis

25 Jahren in Deutschland befragt.

Die vollständige Shell Jugendstudie

2010 ist im S. Fischer Verlag erschienen

und im Buchhandel sowie online für

14,95 € erhältlich.

DOMINO: Als Unternehmen mit

vielen Mandanten und Kunden aus

der Wohnungswirtschaft interessiert

uns natürlich auch, wie junge Leute

wohnen bzw. wohnen wollen – oder

ob sie lieber möglichst lang im

„Hotel Mama“ bleiben möchten?

Mathias Albert: Also, wo sie wohnen,

hat sich insgesamt gesehen

relativ wenig verändert – während

2002 75 % der 22- bis 25-Jährigen

zuhause wohnten, sind es 2010 noch

73 %. In den neuen Bundesländern

ging der Anteil im gleichen Zeitraum

von 73 % auf 67 % zurück, was sicher-

lich auch der generellen Bevölkerungsbewegung

von Ost nach West

geschuldet ist. Außerdem sind deutlich

mehr junge Frauen bereits in

der eigenen Wohnung, auch weil

sie eher mit einem Partner zusammen

wohnen als Jungen im gleichen

Alter.

Erstmals betrachtet wurde 2010 die

Anzahl der „Returner“, also derjenigen,

die nach dem Besitz einer

eigenen Wohnung wieder in den

Haushalt der Eltern zurückgekehrt

sind. Das sind bei den 22- bis

25-Jährigen immerhin etwa 30 %.

Die „Returner“ sind aber auch ein

schichtspezifisches Phänomen: Bei

den sogenannten Unterschichten

liegt ihr Anteil bei lediglich 6 %.

DOMINO: Herzlichen Dank für

das Gespräch!

7


Schwerpunktthema

Statistisch gesehen ...

... ist der Hase tot, wenn der Jäger einmal rechts und einmal links vorbeischießt. Trotzdem gibt

es einige interessante Zahlen zur Jugend.

8

20-30 %

messen einem eigenen

Auto keine Bedeutung

mehr zu – mehr Wert

haben die eigene Wohnung,

der Urlaub oder die

Freizeit.

Quelle: Studie „Jugend und Automobil“,

2010

40 % der Jungen

4 %

mehr Jugendliche treiben 2011 im

Vergleich zu 2005 mindestens einmal

pro Woche Sport (72 % zu 68 %)

Quelle: JIM 2011

84 %

sehen die Globalisierung

eher positv: Sie

wird vor allem mit der

Möglichkeit, weltweit

reisen, studieren oder

arbeiten zu können,

verbunden

Quelle: Shell Jugendstudie

2010

fotolia © Balloge

fotolia © hfng

66 %

9,5 km

blicken ihrer Zukunft positiv entgegen

Quelle: Shell Jugendstudie 2010

der Mädchen

der Jugendlichen

haben mittlerweile

ständig

bzw. häufig

wechelnde

Tagesabläufe

Quelle: Nestle-Studie

2011

entfernt von den

Eltern liegt die

erste Wohnung

von Jugendlichen

im Durchschnitt.

Quelle: Studie der Universität

Bamberg, 2011

59 %

besitzen eine eigene

Digitalkamera

Quelle: JIM 2011

72 %

der

Hauptschüler

64 %

der

Realschüler

haben einen Berufswunsch.

Quelle: JIM 2011

der Jugendlichen

nennen ein Mietverhältnis

als bevorzugte

Wohnform – demgegenüber

bevorzugen 77 %

Wohneigentum

Quelle: Umfrage im Auftrag

der LBS, 2011

96 %

bezeichnen das

Verhältnis zu ihren

Eltern als gut bzw.

sehr gut

Quelle: Jugendstudie

2009 des Bundesverbandes

deutscher Banken

84 %

51 %

der

Gymnasiasten

empfinden kulturelle Vielfalt

eher als Bereicherung

Quelle: Bertelsmann Stiftung,

Einschätzungen zur Integration, 2011


Sebastian Beyer

0331 / 7 43 30-26

beyer@domusconsult.de

Ergebnisse förderte unsere kleine

2 Internetrecherche zum „Jungen Wohnen“

zu Tage – Erstens: Lediglich etwa

30,3 % der besuchten Webseiten von

Wohnungsunternehmen beinhalten Angebote

für junge Menschen oder sprechen

diese gezielt an. Zweitens: Diejenigen, die

Angebote für junge Leute haben, offerieren

eine Fülle interessanter Ideen sowie gehen

frische Wege in der Ansprache.

Was zählt zu jung?

Zielgruppe: „Die“ Jugend

bis 15 Jahre

junge Singles

Paare / junge Familien

Alleinerziehende

16-19

18 - 25

Junges Wohnen:

Die Jugend ist König

Egal, ob es um die Ansprache oder um

spezielle Angebote für junge Leute geht,

vorab steht immer die Frage: An wen genau

richten wir uns? Klar ist schließlich, dass es

sich um eine alles andere als homogene

Zielgruppe handelt. Die untere Grafik

versucht, dies zu verdeutlichen und stellt

einige mögliche Teilzielgruppen dar. An

wen man sich auch richten möchte, eine

zielgerichtete Ansprache ist notwendig.

Junge Leute gezielt ansprechen

Relativ neu, aber nicht umsonst in aller

Munde und auf jeden Fall künftig eines der

Kinder / Jugendliche im Elternhaus

Schüler / Azubi

Studenten / Haushaltsgründer

25 - 40

20 - 40

20 - 40

Schwerpunktthema

Viele Unternehmen haben die Jugend als Mieter bzw. Mitgliederzielgruppe

entdeckt und sich mit verschiedenen Angeboten und Ideen auf junge Menschen

eingestellt. Sebastian Beyer, Berater der DOMUS Consult, hat sich

einen Überblick im „Dschungel“ der jugendspezifischen Angebote verschafft

wichtigsten Medien sind soziale Netzwerke.

Derzeit sind 78 % der Jugendlichen

zwischen 12 und 19 Jahren Mitglied in

einem der Netzwerke – Tendenz weiter

steigend (Quelle: JIM-Studie 2011).

Einige Unternehmen sind hier bereits aktiv,

etwa die Wohnungsbaugenossenschaft

Zukunft eG aus Erfurt, die sich seit Januar

2011 auf Facebook präsentiert. Hier

werden regelmäßig neue Meldungen

gepostet, Veranstaltungen angekündigt,

Bilder zu den einzelnen Quartieren sowie

Stellenanzeigen bekannt gegeben. Auch

die WIS Wohnungsbaugesellschaft im

Spreewald mbH ist seit Januar diesen

Jahres auf Facebook und veröffentlicht

hier Hinweise zum Ausbildungsstart 2012,

Informationen zu Bauvorhaben, aktuelle

Aktionen und vieles mehr. Beide Firmen

schaffen es somit, mit einem modernen

und aktuellen Auftritt Facebook als

sehr einfachen Zugang zur Zielgruppe

zu nutzen. Gleichzeitig präsentieren

sie sich als offene, symphatische und

kommunikative Unternehmen, die die

junge Zielgruppe ernst nehmen.

Geschlecht

Jungen / Junge Männer Mädchen / Junge Frauen

Deutsch

Herkunft

Migrationshintergrund

9


Schwerpunktthema

Daneben sollte jedoch als Grundpfeiler zumindest im

Internetauftritt auf jugendspezifische Angebote hingeweisen

werden, denn gerade auch junge Menschen

wollen sich willkommen wissen. Sehr ansprechend,

da auch sehr individuell, zeigt sich zum Beispiel

der Auftritt der Berliner HOWOGE, die sich unter

www.buchvital.de direkt an Familien, Singles, Paare und

Senioren wendet. Einen besonderen Weg geht die WG

Johannstadt in Dresden, die mit www.WGJoker.de eine

eigene Webseite für Kinder und Jugendliche betreibt.

Auch im Marketing lohnt es sich, direkt auf junge

Menschen zuzugehen. Sprache und Auftritt dürfen

sich dabei aber nicht anbiedern – Jugendliche

spüren das schnell. Wie eine gelungene Ansprache

aussehen kann, zeigt die Wuppertaler Genossenschaft

ebv. Sie war mit einer Kampagne erfolgreich, die

gezielt verschiedene junge Menschen ansprach und

gleichzeitig frisch und jung ankam, ohne „überdreht“

zu wirken. Neben der Ansprache neuer junger Mieter

sollten aber auch die Kinder und Jugendlichen,

die in den Haushalten der Eltern wohnen, nicht

vergessen werden. So veranstaltet die Zwickauer

Wohnungsbaugenossenschaft eG ein jährliches Fußball-

feriencamp für den Nachwuchs der Mitglieder sowie

Kinderferienlager, die auf reges Interesse stoßen.

Welcher Preis? Und welche Leistung?

Auch die Frage, welche Angebote Sinn machen, muss

abhängig von der konkreten Zielgruppe beantwortet

werden – ein junger Akademiker hat schließlich andere

Bedürfnisse und Budgets als junge Familien oder ein

Azubi. Ideen für günstigen Wohnraum für Azubis oder

Studenten gibt es aber genug: Von Preisnachlässen

(etwa ansteigend vom 1. bis zum 3. Lehrjahr), über

verbilligten Wohnraum für fitte junge Leute in oberen

Etagen („Kraxelbonus“) bis zu Gutscheinen für die

Einrichtung. Letzteres bietet etwa die CAWG aus

Chemnitz, die im Rahmen von „FlüggeWohnen“

ToDo Liste - Vorschlag

10

Mitglieder- und Nutzerprognose durchführen

(Zahl, Struktur)

Bestände auf Zukunftsfähigkeit prüfen und bewerten

(Größe / Grundrisse / Ausstattung / Ambiente)

Marktprognose erstellen

Zielgruppen definieren (Alter, Haushaltstypen, soziale

Lage, kulturelle Zugehörigkeit, Lebensstile)

Produkte (weiter-) entwickeln: Bestand und Neubau

Unternehmenskultur weiterentwickeln

(Kommunikation, Personal, Dienstleistungen)

Marketingkonzept erarbeiten und umsetzen

(Image, Logo, Werbung, PR)

Kindern von Mitgliedern bei einer neuen Wohnung

entweder einen 300 €-Gutschein von IKEA, eine

Einbauküche oder eine 24-monatige Internet-

Flatrate schenkt. Ebenfalls oft knapp bei Kasse sind

angehende junge Eltern, die sich bei der WG Lucka eG

über ein Begrüßungsgeld für Neugeborene freuen

können.

Eine andere populäre Möglichkeit, Mietkosten zu

sparen, sind WGs. Während Singles mit eher kleinen

Wohnungen angesprochen werden können, ist es

naheliegend, sonst eher schwer zu vermarktende große

und sehr große Wohnungen WG-fit herzurichten und

entsprechend anzubieten. Manche Genossenschaften

fördern WGs zusätzlich, indem die Einwohner keine

Mitgliederanteile erwerben müssen.

Darüber hinaus entscheiden oft auch Details, ob eine

Wohnung oder ein Haus für junge Leute in Frage

kommt. Vielen jungen Menschen sind dabei ein

überdachter Fahrradabstellplatz auf dem Innenhof,

Münzwaschmaschinen und Einbauküche wichtiger als

eine Garage oder Kabelfernsehen.

Viele Kleinigkeiten machen den Unterschied

Also: Was zählt? Entscheidend ist nicht unbedingt die

jugendlichste Sprache, sondern dass man sich als

junger Mensch gut aufgehoben, ernst genommen und

willkommen fühlt. Wenn dazu noch eine möglichst

passgenaue Ansprache kommt und diese durch

individuelle Angebote mit guten Ideen unterstrichen

wird, ist das schon die halbe Miete...

Kleiner Ausschnitt:

„Junges Wohnen“ und „junge Bewohner“ sind vielfältig

fotolia © WavebreakMediaMicro, nyul, Gina Sanders, aurema (im Uhrzeigersinn)


Schwerpunktthema

In der Schublade – Jugendszenen von A bis Z

Zersplittert und fragmentiert – die Jugend ist Spiegelbild unserer Gesellschaft. Die Technische Universität

Dortmund hat den Versuch unternommen, einzelne Szenen zu identifizieren und zu beschreiben. Ein Auszug.

#3 Comic

#1 Antifa #2 Black

Metal

#6 Gothic #7 Graffiti

#11 Junghexen

#16 Skinheads

#12 LAN-

Gaming

Nicht nur konsumieren

– viele Comicinteressierte

stellen selbst

Comics her und heben

damit teilweise die

übliche Trennungslinie

zwischen Fans und Herstellern

auf. Die lange

Zeit männlich dominierte

Szene erhält mittlerweile

starken Zulauf

junger weiblicher Fans.

#10 Indie

„Indie“ ist vom englischen

„Independent“

abgeleitet und bedeutet

„unabhängig“. Als

Abgrenzung zur Mainstream-Musikindustrie

gedacht, finden sich

heute dennoch viele

Lieder von Interpreten

oder Plattenlabels aus

der Indie-Szene in den

Charts wieder.

#3 Comic #4 Punk #5 Global-

kritiker

#8 Demoszene

#13 Parkour #14 Skateboarding

#17 Techno #18 Ultras #19 Veganer

#7 Graffiti

Entstanden Anfang der

1970er Jahre in New

York, ging es dabei

um das (oft illegale)

Hinterlassen eines

Schriftzugs auf allen

möglichen Flächen.

Heute gibt es etablierte

Künstler wie

Bansky, dessen Graffitis

mehrere Hunderttausend

Euro erzielen.

#13 Parkour

Die Szene-Sportart

dreht sich um das elegante

Überwinden von

Hindernissen im städtischen

Raum – etwa

hohe Mauern oder ganze

Fassaden. Eine homogene

Mode oder politische

Haltung gibt

es nicht, der „Kick“

besteht vielmehr in

einem hohen Risiko.

#9 Hiphop #10 Indie

#15 Hardcore

#20 Warez

#8 Demoszene

Demonstriert wird nicht

auf der Straße, sondern

auf Computerbildschirmen:

Die Szene stellt

Demo-Programme mit

Grafik- und Toneffekten

her. Je nach Begabung

konzentrieren sich Mitglieder

auf die Programmierung,

die Grafik-

erstellung oder die

Musikkomposition.

#15 Hardcore

fotolia © Anton Gvozdikov

Der „Harte Kern“ kann

als politisierte Musik-Szene

betrachtet

werden. Sie zeichnet

sich zudem durch den

„Straight Edge“-Grundsatz

aus, der den Verzicht

auf Drogen aller

Art, Tierprodukte und

Gewalt fordert.

W

Erläuterungen zu allen Szenen erhalten

Sie unter www.jugendszenen.com

11


Schwerpunktthema

12

Maik Hörold

0351 / 4 40 79-70

hoerold@domusconsult.de

Was will ich? Was kann ich?

Wie wird meine Zukunft

aussehen? Fragen, die junge

Menschen und ihre Eltern zum Ende

der Schulzeit beschäftigen. Dies ist

verständlich, denn schließlich ist

die Entscheidung für die berufliche

Zukunft eine Lebensentscheidung.

Bei meiner Entscheidung für eine

immobilienwirtschaftliche Berufsausbildung

bei der WGS hat mich

die Vielseitigkeit des Berufsbildes,

vor allem aber wie diese Vielfalt in

der Wohnungsgenossenschaft bei

der Ausbildung auch tatsächlich

gelebt wird, besonders überzeugt.

Ausbildung und Studium auf

hohem Niveau

Wer eine spannende Zukunft und

einen abwechslungsreichen Job in

einer wachsenden Branche sucht,

ist also bei der WGS genau richtig.

Die Ausbildung verspricht Ab-

Wie wird man ein „vorbildlicher

Ausbildungsbetrieb“?

Regelmäßig wird die Dresdner Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd e. G.

(WGS) für ihre hervorragende Ausbildungsarbeit prämiert. Maik Hörold, Berater

der DOMUS Consult und selbst bis 2001 Azubi bei der WGS, weiß warum.

wechslung, Kontakt mit Menschen

und immer wieder neue Herausforderungen.

Die WGS setzt dabei

auf einen Mix aus klassischer

Ausbildung und Studium an

einer Berufsakademie. In jedem

Jahr werden zwei Jugendliche

ausgebildet, die frischen Wind

ins Unternehmen bringen. Für

die Berufseinsteiger, die nicht aus

Dresden kommen, hat die WGS

extra eine Wohnung ausgestattet,

die während der Ausbildungsphase

günstig angemietet werden kann.

Das Studium an einer der

Berufsakademien in Leipzig oder

Glauchau wird für die Studien-

richtungen Immobilienwirtschaft,

Bauingenieurwesen/Hochbau und

Service Engineering angeboten,

welches die Studenten mit den

Abschlüssen Bachelor oder Diplom

beenden.

„Fordern und Fördern“ könnte

das Prinzip der Ausbildung bei der

WGS heißen, denn hier können

und sollen Azubis und Studenten

eigenverantwortlich Handeln und

eigene Projekte – wie z.B. Strategien

und Marketing für Junges Wohnen

in der WGS – betreuen, die sie mit

den Aufgaben wachsen lassen.

Damit das funktioniert, wird den

jungen Menschen viel Vertrauen,

auch in die eigenen Stärken,

entgegengebracht. Außerdem wer-

den die Auszubildenden und Stu-

denten aktiv in Entscheidungsprozesse

eingebunden.

Zudem durchlaufen die jungen

Leute, wie ich damals, in einem

festen Rhythmus alle Abteilungen

des Unternehmens und haben

ausreichend Zeit, die Ausbildungsinhalte

in der Praxis zu verinnerlichen.

Darüber hinaus stehen den Azubis

und Studenten in nahezu jedem


Unternehmensbereich qualifizierte

Fachleute mit Ausbildereignungsschein

als Mentoren zur Verfügung.

Gute Perspektiven für den

Nachwuchs

Auch um den Anschlussjob brauchen

sich die ausgebildeten Immobilienexperten

wenig Sorgen machen:

Bisher hat die WGS etwa die

Hälfte ihrer Auszubildenden selbst

übernommen, die andere Hälfte

hat ein Studium angefangen oder

eine Tätigkeit in einem anderen

Wohnungsunternehmen begonnen.

Viele von ihnen haben sich inzwischen

fest etabliert und zum Teil

auch Führungsverantwortung übernommen.

Das mag auch daran liegen,

dass die Ausbildung bei der WGS

„ausgezeichnet“ ist: 2001, 2002

und 2011 wurde die WGS von

der Industrie- und Handelskammer

Dresden als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“

und 2011 als

„Vorbildlicher Ausbildungsbetrieb“ aus-

gezeichnet. Zudem ging sie 2004

beim bundesweiten Wettbewerb „Wir

suchen das Super-Ausbildungsteam“

als Landessieger Sachsen hervor

und belegte 2009 den 1. Platz beim

Wettbewerb des Verbandes Sächsischer

Wohnungsgenossenschaften

„Wohnrevolution – Sei ein Visionär“.

2011 wurde die WGS als einer

der 3 „besten Ausbildungsbetriebe

Deutschlands“ vom Arbeitgeberverband

der Deutschen Immobilienwirtschaft

e. V. geehrt.

Theresa Kursawe

DOMINO: Frau Kursawe, wie kamen

Sie dazu, Immobilienwirtschaft

im dualen Studium bei der WGS zu

studieren?

Theresa Kursawe: Nach meinem

Abitur wollte ich kein Vollzeit-

Studium beginnen, sondern erst

einmal Geld verdienen und endlich

auf eigenen Beinen stehen. Deshalb

habe ich mich zunächst für eine

Ausbildung zur Immobilienkauffrau

entschieden. Nach den drei Jahren

Lehre stand für mich schnell fest,

dass ich noch studieren möchte.

Das duale Studium an einer Berufsakademie

stellte für mich die beste

Möglichkeit dar, meine bisher

gesammelte Berufserfahrung weiter

auszubauen.

DOMINO: Sie sprachen gerade

von der Möglichkeit, während Ihres

Studiums weiterhin Berufserfahrung

sammeln zu können. Wodurch ist

ein duales Studium genau gekennzeichnet?

Theresa Kursawe: Bei einem

dualen Studium arbeiten Unternehmen

eng mit den Berufsakademien

zusammen. In einem

Vierteljahres-Rhythmus wechselt der

Student über drei Jahre zwischen

Theorie und Praxis. Die WGS

übernimmt dabei die Funktion des

Praxispartners und vermittelt alle

betrieblich relevanten Fertigkeiten.

Schwerpunktthema

Fifty-Fifty: Theorie und Praxis im dualen Studium

Theresa Kursawe, BA-Studentin der WGS, im Gespräch mit der DOMINO

Die Berufsakademie Leipzig behandelt

die theoretischen Grundlagen.

DOMINO: Der hohe Praxisanteil

von 50 % ist also ein echter Vorzug

gegenüber einem Vollzeit-Studium.

Welche weiteren Vorteile sehen Sie

beim BA-Studium?

Theresa Kursawe: Der große

Vorteil des dualen Studiums besteht

darin, fest für ein Unternehmen zu

arbeiten und damit Erfahrungen in

der Branche sammeln zu können.

Außerdem erhalten wir während

der Studienzeit eine Ausbildungsvergütung.

Damit können wir uns

das Studium selbst finanzieren.

DOMINO: Die WGS bildet seit

1991 erfolgreich aus. Wie beschreiben

Sie die Ausbildung bei der Genossenschaft?

Theresa Kursawe: Jeder Auszubildende

und Student durchläuft im

Unternehmen alle Abteilungen und

wird jeweils in die Geschäftsabläufe

integriert. Durch das breite Spektrum

an Tätigkeitsfeldern werden wir gut

auf unser zukünftiges Berufsleben

vorbereitet. Dazu stehen uns über

zehn qualifizierte Ausbilder zur Seite.

Außerdem arbeiten wir an eigenen

Projekten. Die Ausbildung bei der

WGS ist von Vertrauen, Respekt,

Freundlichkeit und Offenheit geprägt.

13


Schwerpunktthema

14

Thomas Winkler

030 / 8 85 96 4-0

winkler@domus-ag.net

DOMINO: Herr Winkler, die Steuerberatung

der DOMUS AG bildet

seit Jahren junge Menschen zum

Steuerfachangestellten aus – das

klingt nach einem Erfolgsmodell...

Thomas Winkler: Ja, und zwar

sowohl für die DOMUS als auch

den Nachwuchs. Zum einen sind

Steuerfachangestellte seit jeher

eher rar und schwer zu bekommen.

Wir möchten aber nicht jammern,

sondern lieber selbst zur Ausbildung

von Fachkräften beitragen. Aktuell

haben wir zum Beispiel vier Azubi,

das ist bei einer Gesamtzahl von etwa

40 Angestellten im Steuerbereich

eine gute Ausbildungsquote.

Zum anderen erhalten die Jugendlichen

bei uns eine hervorragende

Ausbildung und haben hohe

Chancen, übernommen zu werden.

Alternativ finden Steuerfachangestellte

auch woanders schnell

eine Stelle – ein guter Start ins Berufsleben

also.

DOMINO: Wie läuft die Ausbildung

bei der DOMUS ab? Und welche

Anforderungen stellen Sie an die

Kandidaten?

Thomas Winkler: Jeder Azubi

erhält einen festen Ansprechpartner,

quasi einen Mentor, der die praktische

Ausbildung übernimmt. Er

begleitet und kontrolliert die „ersten

Gehversuche“ und bespricht auch

gute Leistungen oder Fehler. Wir

lassen also niemanden allein.

DOMUS auf türkisch

Thomas Winkler, Mitglied des Vorstandes der DOMUS AG und Fachberater für

Internationales Steuerrecht, im Gespräch mit der DOMINO über die Ausbildung

zum Steuerfachangestellten, die Berufsperspektiven und darüber, was man von

Azubis lernen kann.

Bei der Vorauswahl achten wir

natürlich auf ein gutes Zahlenverständnis

und eine entsprechende

Mathe-Note. Daneben sind aber

auch die Ausdrucksfähigkeit und

insbesondere die soziale Kompetenz

wichtig. Schließlich sollen unsere

Steuerangestellten auf die verschiedenen

Charaktere unserer Mandanten

eingehen können!

DOMINO: Die Ausbildung gilt als

sehr anspruchsvoll. Ist sie daher nur

etwas für Abiturienten?

Thomas Winkler: Zunächst kann

ich sagen: Durchgefallen ist bei uns

noch kein Azubi. Abitur ist sicherlich

hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

DOMINO: Dabei sind die Perspektiven

mit einer abgeschlossenen

Ausbildung außergewöhnlich gut, es

ist sogar möglich, später die Prüfung

zum Steuerberater zu absolvieren.

Thomas Winkler: Richtig, das

ist wohl einzigartig, wie weit diese

Ausbildung führen kann. Zum

Steuerberater kann man über drei

„klassische“ Wege gelangen: Mit

einem abgeschlossenen Studium

der Wirtschaftswissenschaften, einer

Ausbildung im gehobenen Dienst

der Finanzverwaltung oder eben mit

der Ausbildung zum Steuerfachangestellten.

Außerdem sind Anwälte

berechtigt, Steuerberatungen durchzuführen,

die Frage ist aber, ob der

„gemeine“ Anwalt das auch kann...

Neben der Vorbildung werden noch

unterschiedlich lange praktische

Tätigkeiten im Steuerbüro verlangt.

Bei einem Hochschulabschluss sind

das zwei bis drei Jahre, als

Steuerfachangestellter zehn Jahre.

Diese lassen sich mit einer Fortbildung

zum Steuerfachwirt aber auf

sieben Jahre verkürzen.

DOMINO: Und dann beginnt der

Prüfungsstress?

Thomas Winkler: Auf das

Berufsexamen bereitet man sich

schon akribisch vor, in der Regel

mit dem Besuch einer Weiterbildungseinrichtung.

Dafür sollte in

etwa ein Jahr eingeplant werden. Die

Prüfungen selbst teilen sich in einen

schriftlichen Teil, bestehend aus drei

Klausuren, und einen mündlichen

Test. Allein beim schriftlichen Teil

liegt trotz der aufwändigen Vorbe-

reitung die Durchfallquote regelmäßig

bei deutlich über 50 %.

Dieses übrigens bundeseinheitliche

Examen sortiert also kräftig aus,

das beobachte ich als Mitglied des

Prüfungsausschusses der Steuerberaterkammer

immer wieder.

DOMINO: Da stellt sich für

manchen bestimmt die Frage,

warum man sich so etwas „antut“.

Was macht die Arbeit in der Steuerberatung

denn so interessant?

Thomas Winkler: Zum einen

ist natürlich jeder Mandant und

jeder Fall anders, daraus ergibt sich

eine enorme Vielfalt. Außerdem

erhält man tiefgehende Einblicke

in Unternehmen und Wirtschaftszweige,

die sicher nicht jeder hat.

Manchmal wissen wir sogar mehr

als der Ehepartner des Mandanten.

DOMINO: Und die Arbeit mit

jungen Menschen hält sicher auch

einige Überaschungen parat.


Thomas Winkler: In der Tat, oft lernen

wir auch durch unsere Azubis noch hinzu

– zum Beispiel, was DOMUS auf türkisch

heißt. Eine türkischstämmige Auszubildende

berichtete uns nämlich von einem Konflikt

mit ihren Eltern, nachdem diese den Namen

des Ausbildungsbetriebes ihrer Tochter

erfahren hatten. Übersetzt heißt „domuz“

schließlich „Schwein“, das war auch uns

neu! Die junge Dame durfte dennoch ihre

Ausbildung bei uns fortsetzen und hat sie

erfolgreich abgeschlossen.

Übrigens: Im Herbst 2012 startet voraussichtlich

eine neue Ausbildung zum Steuerfachangestellten

an einem unserer Standorte.

Die konkrete Ausschreibung geben wir rechtzeitig

u. a. über unsere Stellenbörse unter

www.domus-ag.net bekannt.

Unser Einstieg in das Prüferleben

Ein Erfahrungsbericht der drei Werksstudenten der DOMUS AG

Im Oktober 2011 begann für uns, Rayk Riese, Joshua

Holland und Philip Affeld, unsere duale Ausbildung

bei der DOMUS AG. Sie umfasst ein Vollzeitstudium

beim EBZ in Bochum mit der Studienrichtung

Business Administration sowie Praxisphasen

bei der DOMUS AG und dem BBU.

Herr Fiolka hat uns am ersten Tag in Empfang

genommen und uns durch das Bürogebäude

in der Lentzeallee geführt, dem Sitz der

DOMUS. Zu unserer Überraschung ging der

Rundgang schneller als erwartet, denn die

meisten der Büros waren leer. Wie wir erfahren

haben, lag dies daran, dass Prüfungsarbeit

ein „Saisongeschäft“ ist und viele unserer

zukünftigen Kollegen zu dem Zeitpunkt im

Außendienst oder im Herbsturlaub waren.

Während unserer ersten Tage beschäftigten wir

uns mit Übungsprojekten zu unserem neuen

Thema: Jahresabschlüsse, Lageberichte,

Anhänge und Co. Wir lasen erstmalig

„richtige“ Jahresabschlüsse“ und „richtige“

Prüfungsberichte und erstellten Präsentationen

für Vorstände und Aufsichtsräte. Diese ersten

Erfahrungen erlebten wir zusammen mit

unserem Mentor, Herrn Zimdars, der uns während der

kompletten Ausbildung betreuen und zur Seite stehen

wird.

Schwerpunktthema

Weitere Informationen zum Ausbildungsberuf Steuerfachangestellte(r) bietet die Webseite

www.mehr-als-du-denkst.de, eine Initiative der Bundessteuerberaterkammer

Philipp Affeld

Joshua Holland

Rayk Riese

Aber auch der Studienbeginn sollte nicht lange auf sich

warten lassen. Bei einem „Kennenlern-Wochenende“

im EBZ trafen wir die Studenten aus den anderen

Prüfungsverbänden und -gesellschaften aus

ganz Deutschland. Während des ersten

Semesters absolvierten wir fünf Vorlesungswochen

in Bochum. Ein Prüfungswochenende

Mitte Februar beendete das erste Semester.

Nun ging es richtig los. Nach Beendigung der

Theoriephase an der Hochschule begleiteten

wir zum ersten Mal ganz praktisch die Prüfung

eines Wohnungsunternehmens. Jeder von uns

wurde einem Prüfungsteam zugeteilt und war

direkt beim Mandanten tätig.

Diese Kombination von Theorie und Praxis

sowie deren enge Verknüpfung ist für uns ein

wahrer Glücksfall. Bereits nach den ersten

Tagen haben wir gelernte Zusammenhänge

aus dem Studium in der Praxis wiedererkannt

und konnten Methoden, die uns an der

Hochschule beigebracht worden waren, auch

wirklich anwenden.

Voller Zuversicht und dem Wissen, einen

guten Arbeitgeber gefunden zu haben, schauen wir auf

eine spannende und aussichtsreiche Zukunft bei der

DOMUS AG.

© Bundessteuerberaterkammer

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Neues von unseren Mandanten

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Wolf Kobarg

040 / 520 11- 260

kobarg@domus-ag.net

„Triple Play“ war gestern

Moderne Glasfasernetze bringen mit „Triple Play“ neben TV auch Telefon

und Internet ins Wohnzimmer. Die Projekte des Multimediaanbieters WTC

zeigen, was noch alles möglich ist, berichtet Wirtschaftsprüfer und Steuer-

berater Wolf Kobarg von der DOMUS AG.

Wenn Verträge mit Kabelnetzbetreibern

auslaufen, stehen Wohnungsunternehmen

vor einer Reihe weitreichender Entscheidungen.

Einerseits bestimmen aktuelle

Themen wie die Umstellung von analogen

auf digitale Sender die Tagesordnung,

andererseits müssen verschiedene langfristige

Überlegungen angestellt werden: Wie

ist es um die Zukunftsfähigkeit des Kabelnetzes

bestellt? In welche Abhängigkeiten

begibt sich das Unternehmen bei den in der

Regel langfristigen Verträgen? Welche Vorund

Nachteile haben die Anbieter?

Wenn es kein „weiter so“ geben soll, muss

oft die gesamte Multimediaversorgung neu

überdacht werden, wobei rechtliche und

betriebswirtschaftliche Aspekte ebenso zu

berücksichtigen sind wie Mieterinteressen.

Die Aufgabe: Sicherung der

Multimediaversorgung…

…stellte sich 2008 der Wohnungsgesellschaft

Schwerin (WGS) und der Schweriner

Wohnungsbaugenossenschaft (SWG). Da-

mals versorgte der Netzbetreiber Primacom

rund 23.000 Haushalte der beiden

Unternehmen mit Kabelfernsehen, doch

Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung

verliefen ergebnislos.

2009 wurde das operative Geschäft von

Primacom im Rahmen einer Insolvenz

verkauft, die Schweriner Wohnungsunternehmen

hatten aber schon im Vorjahr

nach Alternativen gesucht. Ziel war dabei,

das Breitbandnetz durch Neuinvestitionen

zukunftsfähig zu machen und ein Mitbestimmungsrecht

beim Preis-Leistungs-Angebot

zu erhalten.

fotolia © Scanrail

Wolf Kobarg und Martin Bilger, Geschäftsführer der

WTC im Network Operation Center (NOC), dem

Sitz der WTC in Unterföhring

Die Lösung: Unabhängigkeit mit

eigenem Glasfasernetz …

… bot die WTC Wohnen & TeleCommunication

mit der Option, dass das neue

Hausverteilnetz nach einer Amortisationszeit

von zehn Jahren ins Eigentum der

Wohnungsunternehmen übergeht. Dann

können WGS und SWG über die weitere

Verwendung und Preisgestaltung selbst ent-

scheiden. Die WTC, die bereits seit Jahren

durch die DOMUS AG geprüft wird,

überzeugte gegenüber anderen Anbietern

aber auch durch eine herstellerneutrale

Beratung und individuelle Entwicklung

von Geschäftsmodellen, was keine Selbstverständlichkeit

bei Multimedianbietern ist.

In Schwerin wurden schließlich rund sechs

Millionen Euro investiert, um mit 18 km

Glasfaserkabel in der Erde und 31 km

Koaxialkabel in den Wohngebäuden ein

Netz zu verlegen und 2.100 Verstärkerpunkte

einzubauen. Rund 160 Handwerker,

viele aus Schwerin, schafften diese Aufgabe

in nur neun Monaten.


Die WTC Wohnen- und TeleCo-

mmunication GmbH & Co. KG

mit Sitz in Unterföhring wurde

1999 als Gemeinschaftsunternehmen

von Verbänden der

Wohnungswirtschaft, dem Bun-

desverband GdW und der

Unternehmensgruppe pepcom

Start frei fürs neue Netz: Peter Majewski von der WGS, Angelika Gramkow,

Oberbürgermeisterin der Stadt Schwerin, Martin Bilger, Geschäftsführer der

WTC und Wilfried Wollmann, Vorstand der SWG, beim symbolischen Knopfdruck

Das Ergebnis: „Triple Play“ und mehr …

gegründet. Pepcom, die eben-

falls in Unterföhring bei Mün-

chen ansässige Muttergesellschaft

der WTC, ist bereits

seit mehr als 20 Jahren im

Kabelfernsehgeschäft aktiv, als

Holding für derzeit neun

regionale Anbieter gehört sie zu

… bietet das neue Kabelnetz heute: Weil die ab 2012 digital ausgestrahlten

Sendungen in analoge Signale umgewandelt werden,

sind Zusatz- oder Neugeräte nicht erforderlich; bei gleichem

Senderangebot fallen keine Mehrkosten an. Auch hochauflösendes

HDTV sowie Telefon- und Internetzugänge mit Geschwindigkeiten

von 6 bis 120 Megabit pro Sekunde sind jetzt möglich.

Wohnungsunternehmen können noch weitere Nutzungsmöglichkeiten

des modernen Glasfasernetzwerkes in Anspruch nehmen, etwa

eigene Mieterinformationskanäle oder Kanäle für die Energie- und

Heizungsverbrauchserfassung. Auf diese Weise können Teletextseiten

mit Veranstaltungstipps und Informationen über Energieverbräuche

aktuell zur Verfügung gestellt werden.

WTC bietet aber nicht nur ein technisch anspruchsvolles Netzwerk,

das Unternehmen übernimmt auch die Einspeisung von Programmen

und Diensten, die Betreibung der zentralen Kopfstelle und einen

Komplettservice rund um den Betrieb. Ende 2010 war das Projekt

in Schwerin realisiert, im Juli 2011 eröffnete WTC dann im Zentrum

der Stadt einen „cable corner“, der als zentrales Informations-,

Beratungs- und Servicecenter Auskunft über mulimediale Angebote

bietet. Das Beispiel Schwerin zeigt, wie Wohnungswirtschaft

und Mieter durch Beratung und ein komplettes, aber flexibles

Medienversorgungsangebot von kompetenten Partnern profitieren

können.

Neues von unseren Mandanten

den fünf führenden Kabelnetzbetreibern

in Deutschland. Bundesweit

werden über 750.000

Haushalte mit digitalem und

analogem Fernsehen, Hörfunk

sowie Internet und Telefon

versorgt.

www.wtc.tv / wtc@wtc-info.de

Die Geschäftsführung der pepcom und die DOMUS:

Rüdiger Schmidt, Wolf Kobarg, Martin Bilger und Dr. Günther Ernstberger

Das Backbone-Netz (Basisnetz) der pepcom in Deutschland

verbindet Zentren in allen Himmelsrichtungen und stellt das

Rückrat der Kommunaktionsstränge der WTC dar

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DOMUS informiert

DOMUS Consult erweitert Angebotspalette der

Planungstools

Jörg Langner

0331 / 7 43 30-25

langner@domusconsult.de

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W OCON® bietet mehr!

Ab sofort stellt die

DOMUS Consult auch für

Wohnungsunternehmen, die

nicht nur auf der Unternehmens-,

sondern ebenso

auf der Objektebene mit einer

überschaubaren, anwender-

freundlichen und kostengünstigen

Software arbeiten

wollen, ein entsprechendes Angebot bereit.

Jörg Langner, Senior-Berater der DOMUS Consult, über die Planungsinstrumente

WOCON ® und WOWIsoft

Auf der Basis unserer eigenen Erfahrungen und Einschätzung

der Kundenwünsche sind umfangreiche

Kriterien zur Abdeckung der Anforderungen von

Wohnungsunternehmen in der Programmierung berück-

sichtigt worden. Nicht zuletzt konnten beim letzten

WOCON ® -Anwendertreffen im Kundendialog die Anforderungen

an das Programm noch präzisiert werden.

Die Anregungen werden nun im Laufe des Jahres

umgesetzt.

Für das objektorientierte WOCON ® ve sind insbesondere

das Kapitaldienstmodul überarbeitet, der Betriebs-

abrechnungsbogen berücksichtigt, die Maßnahmen-

planung realisiert und die erweiterte Kennzahlendarstellung

realisiert worden. Features zur Beibehaltung

der gewohnten, kundenfreundlichen Benutzbarkeit

des Systems sind dabei selbstverständlich. Auch die

Performance kann sich sehen lassen, denn ebenso

wurde die Optimierung der Rechenleistung des

Systems erreicht, um die Vielzahl der Daten in hoher

Geschwindigkeit zu verarbeiten.

Hans-Georg Willaredt

Neu bei WOCON ® 0331 / 7 43 30-34

willaredt@domusconsult.de

: Wechselbare Farbumgebung Ihr Ansprechpartner für WOWIsoft

Nicht zuletzt wurden auch die entsprechenden

Visualisierungen erweitert und aufgefrischt. So wird

es in Zukunft auch möglich sein, das Farbschema zu

wechseln. Mit den vorgefertigten Berichten stellt das

Programm bei der Auslieferung ein adäquates Portfolio

an Auswertungen bereit, bei dem auch die grafischen

Darstellungen nicht zu kurz kommen. Außerdem ist es

aufgrund der Microsoft SQL-Server-Architektur Kunden

nun möglich, individuelle Berichte zu erstellen und sich

ggf. sogar ein kleines Berichtswesen aufzubauen.

Von den umfangreichen Innovationen profitiert natürlich

auch das Basismodul WOCON ® selbst, das unter

anderem mit dem neuen Kapitaldienstmodul ausgestattet

wurde und dadurch ebenfalls einen sehr flexiblen und

leistungsfähigen Darlehensrechner mitbringt.

Last but not least rundet die Partnerschaft mit Hans-

Georg Willaredt die Angebotspalette ab: Für

Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften stellen

wir künftig die von ihm entwickelte Software

WOWISoft bereit. WOWISoft ist ein excelbasiertes

Programm zur Strategieplanung und zum Risiko-

management. Es setzt bei der Deckungsbeitragsrechnung

an und stellt so Auswirkungen einzelner

Maßnahmen auf die Vermögens-, Finanz-und Ertrags-

lage – insbesondere unter Wertschöpfungsgesichtspunkten

– dar. Die notwendigen Daten werden von

der DOMUS Consult bei der Einrichtung in das System

übernommen. Auch für das klassische WOCON ® ist

WOWISoft eine sinnvolle Ergänzung, während seine

Funktionalitäten in WOCON ® ve bereits weitestgehend

verankert sind.

Hans-Georg Willaredt, der zukünftig

als freier Mitarbeiter der

DOMUS Consult den Vertrieb, die

Installation und die Wartung von

WOWISoft übernimmt, arbeitete

lange Jahre als Direktor und

Leiter der Abteilung Bonitätsanalyse

bei der LBBW und hat

eine mehr als 30-jährige Erfahrung

in der Analyse von Wohnungsunternehmen.


Dr. Klaus-Peter Hillebrand

030 / 8 97 81-221

hillebrand@domus-ag.net

Daniela Jochmann-Markus

030 / 8 97 81-233

d.jochmann-markus@

domus-ag.net

Unsere aktuelle DOMINO-Ausgabe nimmt

„die Jugend“ unter die Lupe. Jugend heißt

Suche, Suche nach Aufgaben, Perspektiven und

Gestaltungsmöglichkeiten. Suche bedeutet aber

auch, Entscheidungen zu treffen. Die Frage

der Berufswahl ist für jeden Lebensentwurf die

entscheidende Grundlage.

Es ist weiß Gott keine einfache Sache, den

passenden Beruf zu finden, einen Beruf, der

einen (möglichst gut) ernährt, der langfristig Spaß

macht, der Flexibilität bietet, Flexibilität, die einem

vielleicht das zeitweise Arbeiten im Ausland erlaubt

oder Flexibilität, die einem die Familiengründung

ermöglicht und erleichtert. Aus diesem Grund

wollen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser (wir

hoffen eines jeden Alters) an dieser Stelle den Beruf

des Wirtschaftsprüfers vorstellen. Wir glauben, dass

nur die wenigsten wissen, was ein Wirtschaftprüfer

eigentlich macht, und wir wollen hier unbedingt

die Lanze brechen für einen tollen, aber eher

unbekannten Beruf.

Vielleicht werden Sie sich als junger Mensch

ja angesprochen fühlen, vielleicht werden Sie

als Eltern denken, „Mann, das wäre ja was für

meine Tochter oder meinen Sohn“. Also, was

macht der Wirtschaftprüfer, der früher oft als der

„Häkchenmacher“ oder „Erbsenzähler“ leise

verspottet wurde und von seinen Mandanten (so

nennen wir unsere Kunden) liebevoll der „WP“

genannt wird, denn nun eigentlich?

Der Wirtschaftsprüfer hat nicht (!!) nur mit

Zahlen zu tun

Der Wirtschaftprüfer, wie auch der Steuerberater und

Rechtsanwalt, erfüllt eine sog. Vorbehaltsaufgabe.

Vorbehaltsaufgaben definieren bestimmte Arbeiten,

die nur und ausschließlich von Angehörigen bestimmter

Berufe durchgeführt werden dürfen. Eine

Foto: Maerz

Über DOMUS hinaus

Der Wirtschaftsprüfer –

ein eher unbekannter Beruf,

für manch einen, manch eine,

der Traumberuf !

Eine Info für unsere jungen Leser und für Eltern und alle

anderen, die Jugendliche bei der Studien- und Berufswahl

unterstützen

fotolia © Uwe Annas

wesentliche Vorbehaltsaufgabe des Wirtschaftsprüfers

ist es, die betriebswirtschaftliche Prüfung,

insbesondere von Jahresabschlüssen wirtschaftlicher

Unternehmen, durchzuführen und sog. Bestätigungsvermerke

über die Vornahme und das Ergebnis

dieser Prüfungen zu erteilen.

Diese Prüfung kann gesetzlich vorgeschrieben

sein, wie z.B. die Pflichtprüfung einer großen

Kapitalgesellschaft. Sie kann aber auch freiwillig

vom Mandanten in Auftrag gegeben werden. Der

Mandant, z.B. der Inhaber eines Bauunternehmens,

möchte gern genau wissen, wo er steht. Er möchte,

wenn er mit seiner Bank über einen Kredit verhandelt,

ein Dokument vorlegen können, dem die Bank

vertraut, nämlich einen von einem WP geprüften

Jahresabschluss.

Früher wühlte sich der Wirtschaftprüfer gemeinsam

mit seinen Assistenten durch Papierberge und

schrieb händisch seinen Bericht. Heute erfolgen die

Prüfungen mithilfe komplexer Computerprogramme,

Checklisten usw. Aber das „Gefühl“ für Risiken, das

muss der Wirtschaftprüfer mitbringen. Und das

Gefühl beruht auf einem grundsätzlich sehr guten

Zahlenverständnis

und natürlich

jahrelanger Erfahrung.

19

19


Über DOMUS hinaus

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Der Wirtschaftprüfer versteht komplexe wirtschaftliche

Vorgänge und kann sie in ein Zahlenwerk umsetzen.

Umgekehrt liest er wirtschaftliche Tatsachen und

Ereignisse auch aus einem Zahlenwerk heraus. Er

ist ein „Übersetzer“. Er kann „Bilanzen lesen“ und

erklären und übersetzen, geht es dem Unternehmen

gut und wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Weil wirtschaftliche Zusammenhänge und

steuerliche und rechtliche Gegebenheiten in den

vergangenen fünfzig Jahren immer komplexer und

weniger allgemeinverständlich geworden sind, ist

die Übersetzungstätigkeit des Wirtschaftsprüfers

immer bedeutender geworden. Mittlerweile

erstreckt sich sein Einsatzgebiet immer mehr auch

auf die Unternehmens- und Steuerberatung. Der

WP genießt aufgrund seiner besonderen Stellung

besonderes Vertrauen und arbeitet daher auch

häufig als Treuhänder, und er wird als Gutachter

über alle möglichen betriebswirtschaftliche Fragen

und Vorgänge herangezogen. Die Wirtschaftsprüfer

von heute sind mit weit mehr Bereichen vertraut

als lediglich dem Rechnungswesen. Sie kennen

sich aus im Controlling, können unternehmerische

Risiken und Chancen bewerten und beraten bei

Unternehmensgründungen und -fusionen. Der Beruf

erfordert Takt, Sensibilität und Fingerspitzengefühl im

Umgang mit den Mandanten, unbedingte Ehrlichkeit

und Verschwiegenheit. Ein guter Wirtschaftsprüfer

ist teamfähig und belastbar.

Der Wirtschaftsprüferberuf ist ein freier

Beruf

Der Wirtschaftsprüfer ist ein sog. Freiberufler – was

bedeutet das denn nun eigentlich? Es gibt vier Arten

von Freiberuflern, nämlich die Heilkundler, also

die Ärzte und Apotheker, die rechts-, wirtschafts-

und steuerberatenden Berufe, die Techniker, dazu

gehören die Architekten und Ingenieure und

schließlich die Angehörigen der freien

Kulturberufe. Wirtschaftsprüfer gehören als

Freiberufler im Gegensatz zu den Ärzten

und Anwälten zu

einer eher kleinen

Berufsgruppe. In ganz

Deutschland gibt es derzeit etwa nur rund 14.000

Wirtschaftprüfer.

Der freie Beruf des Wirtschaftsprüfers bietet

größtmögliche Freiheit. Je nach Interessengebiet,

Karrierevorstellungen, familiären Umständen und

charakterlicher Neigung können Sie in einer der

BIG 4, einer der weltweit agierenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

tätig werden, Sie können in

einer mittelständischen Gesellschaft, wie z.B. der

DOMUS AG, die darüber hinaus spezialisiert ist

auf die Wohnungs- und Immobiliewirtschaft relativ

schnell Karriere machen, Sie können aber auch ein

Schild an Ihre Tür nageln und als Einzelkämpfer

arbeiten. Es liegt ganz bei Ihnen. Der Bedarf ist

riesig und gute Leute werden immer händeringend

gesucht. Aber ...

Vor den Erfolg haben die Götter den

Schweiß gesetzt

Das Wirtschaftsprüferexamen gilt als eine der

härtesten Prüfungen im deutschen Bildungswesen.

Es beinhaltet sieben Klausuren (nur fünf, wenn

man Steuerberater ist) und eine mündliche Prüfung.

Für die Zulassung zum Examen benötigt man

ein abgeschlossenes Studium (üblicherweise

Betriebs- oder Volkswirtschaft, Rechtswissenschaft,

Ingenieursstudiengänge) und drei Jahre Berufserfahrung

als Assistent in einer Prüfungsgesellschaft.

Der Lernaufwand ist hoch, daher ist es eigentlich

überall gute Praxis, dass der Arbeitgeber den

Kandidaten für einige Monate von seinen

beruflichen Verpflichtungen freistellt – entweder

im Rahmen von unbezahltem Urlaub oder durch

die Möglichkeit der Nutzung von Arbeitszeitkonten

oder durch Sonderurlaub. Der WP-Kandidat bereitet

sich fast immer mit speziellen Vorbereitungskursen

auf das Examen vor. Diese kosten normalerweise

mehrere Tausend Euro. Die DOMUS AG gewährt

ihren Prüflingen, die finanzielle Unterstützung für die

Vorbereitungskurse benötigen, zinslose Darlehen,

die bei Bestehen der Prüfung über 5 Jahre

abgeschrieben werden. Nach bestandenem Examen

und vor Erhalt der Urkunde wird der Wirtschaftprüfer

vereidigt: „Ich schwöre, dass ich die Pflichten eines

Wirtschaftsprüfers verantwortungsbewusst und

sorgfältig erfüllen, insbesondere Verschwiegenheit

bewahren und Prüfungsberichte und Gutachten

gewissenhaft und unparteiisch erstatten

werde, (so wahr mir Gott

helfe).“

Fotos: fotolia © Dmytro Konstantynov (Arzt), Kurhan (Architekt), milkovasa (Musikerin), © Maerz (Hr. Brandt)


Der Wirtschaftprüferberuf ist ein junger Beruf

Zu guter Letzt ein kurzer Blick in die Historie: Die allererste

Gesetzgebung zur Prüfertätigkeit in Deutschland finden wir in

Hamburg in der „Neuen Falliten-Ordnung vom 31. August

1753 (Vorläufer unserer heutigen Insolvenzordnung). Diese

bestimmte, dass bei der Abwicklung von Konkursen ein Buchhalter

mitzuwirken hatte.“ In der Regel waren Buchhalter selbständig

und damit wohl die Vorläufer der späteren Bücherrevisoren (H.B.

Markus, Der Wirtschaftprüfer, Beck Verlag 1996).

Um 1870 begannen in Deutschland Wirtschaftsfach- und

Geschäftsleute über eine Pflichtprüfung für Aktiengesellschaften

und auch über die Schaffung eines eigenen neuen Prüferberufs

zu diskutieren. Erst gegen Ende des ersten Weltkrieges 1918

gründeten sich verschiedene voneinander unabhängige

berufliche Organisationen, bis es schließlich im Jahr 1931 dann

endlich zur Konstituierung der sog. Hauptstelle für öffentlich

bestellte Wirtschaftprüfer kam. Sie sehen, der Beruf ist noch

nicht einmal 100 Jahre alt!

Neuigkeiten aus der DOMUS Familie

Neue Kollegen

Willkommen an Bord – DOMUS AG und DOMUS Consult begrüßen folgende neue Mitarbeiter

und freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Claudia Meyer

Sekretariat

Eintritt: 1. Januar 2012

Standort: Berlin, Lentzeallee

Monique Ruhland

Kauffrau für Bürokommunikation

Eintritt: 18. Januar 2012

Standort: Berlin, Lentzeallee

Nachwuchs in der DOMUS Familie

DOMUS intern

Jahrhundertelang unentbehrlich: Rechenschieber

Der moderne Abakus

Susann Schmuhl

Sekretariat

Eintritt: 1. Dezember 2011

Standort: Dresden

Susanne Lexow

Dipl. - Kauffrau

Eintritt: 15. März 2012

Standort: Potsdam

Herzliche Glückwünsche gehen an Herrn Alexander Theel, Mitarbeiter im Prüfungsdienst der

Niederlassung Hannover der DOMUS AG. Der kleine Paul wurde am 29. Februar 2012 in Berlin

geboren.

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Fotos: fotolia © Visual Consepts (Neu), Photo Euphoria (Baby)


Stadtgeschichten

Geheimtipp: Den Hohen Fläming rund um

Bad Belzig als Wanderer entdecken

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Frank Fiolka

030 / 8 97 81-333

f.fiolka@domus-ag.net

Das Gute liegt oft näher als

man denkt: Nur etwa eine

Autostunde von Berlin, Potsdam,

Magdeburg oder Leipzig entfernt

finden Erholungsuchende den Kurort

Bad Belzig, eingebettet in die

idyllische Natur des Hohen Fläming.

Die bis 1815 zu Sachsen und danach

zum preußischen Kernland

gehörende Stadt kann auf eine über

tausendjährige Geschichte zurückblicken

und noch heute erinnern

viele architektonische Zeugnisse an

die bewegte Vergangenheit.

Foto: Maerz

Ankommen und Ausatmen: Bad Belzig und der Naturpark Hoher Fläming begrüßen

im Jahr 2012 die Teilnehmer des Deutschen Wandertages. Frank Fiolka,

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater der DOMUS AG, ist selbst Mitglied in zwei

Wandervereinen und berichtet über das nahe der Bundeshauptstadt gelegene

Entspannungsparadies.

Als Wahrzeichen besonders bekannt

ist die Burg Eisenhardt; wei-

tere historische Stätten wie die Burg

Rabenstein und Schloss Wiesenburg

www.deutscher-wandertag.de

locken im Umland Besucher an. Der

Namenszusatz „Bad“ ist übrigens

noch recht jung, das Attribut errang

Belzig erst vor zwei Jahren.

Der Name des umliegenden Natur-

parks „Hoher Fläming“ erinnert an

die vor 850 Jahren in die Region

geholten Siedler aus Flandern,

schon damals besaß die Gegend

offensichtlich hohe Anziehungskraft.

Diese europäische Tradition wird

heute mit einem Internationalen

Kunstwanderweg weitergeführt, der

Foto: © Juergen Rocholl / FACE


zwischen Bad Belzig und Wiesenburg

Landschaft und Kunst wirksam

in Szene setzt. Viele der 28 ausgestellten

Objekte stammen von

modernen flämischen Künstlern.

Bad Belzig ist als „Hauptstadt“ des

Naturparks Hoher Fläming ein

Anziehungspunkt für alle, die sich

fernab vom Massentourismus entspannen

möchten. Hier zeigt sich

Brandenburg von seiner schönsten

Seite, und die Besucher finden eine

Stille, wie sie in urbanen Zentren

abhanden gekommen ist. Wer Stress

und Hektik hinter sich lassen will, ist

in Bad Belzig genau richtig.

Deutscher Wandertag 2012

lockt Aktivurlauber in den

Fläming

Im Jahr 2012 freut sich der Fläming

auf ein besonderes Großereignis:

Vom 20. bis 25. Juni wird der 112.

Deutsche Wandertag jede Menge

Besucher – bis zu 50.000 Gäste wer-

den erwartet – in die Region locken,

die dann eine Woche lang ganz im

Zeichen von Wandern und Gesundheit

stehen wird.

Das umfangreiche Programm bietet

für jeden Geschmack etwas. Zahlreiche

geführte Touren sprechen den

klassischen Wanderer oder den

Nordic Walker an, doch auch Rad-

fahrer und Skater kommen auf den

bestens ausgebauten Rundstrecken

der „Flaeming-Skate“ auf ihre Kos-

ten. Rollstuhlfahrer können die Landschaft

auf vielen unterschiedlichen

Rollstuhlwanderungen erkunden. Die

Gäste des Wandertages können zudem

mit Draisinen oder Kremsern

fahren, Segelfliegen oder kreative

Angebote, wie eine Einführung in

die Welt der Glasherstellung, nutzen.

Kulturveranstaltungen, Ausstellungen,

Konzerte, geführte Besichti-

gungen und Busausflüge nach

Potsdam, in den Spreewald und

nach Berlin runden das vielfältige

Angebot für alle Besuchergruppen

und Generationen ab.

Ein Glanzpunkt des Programms ist

der Burgenwanderweg, der zu allen

vier mittelalterlichen Burgen des

Hohen Flämings führt. Der 147 km

lange Rundweg verbindet die Burg

Eisenhardt in Bad Belzig, die Burg

Rabenstein, das Schloss Wiesenburg

mit dem Landschaftspark und die

Burganlage Ziesar.

Lebensfreude und Entspannung

auch jenseits

der Wanderwege

Bad Belzig

und die

Wanderregion

des Deutschen

Wandertages

2012

Nachdem er auf Schusters Rappen

den Fläming erkundet hat, kann

sich der Wanderer in Bad Belzig an

vielerlei Abwechslungen erfreuen.

Das Brauerei- und Wandertagsfest

beispielsweise zeigt, dass die Einwohner

zu feiern verstehen, und die

Umgebung kann man mit dem Pferd

oder per Kutsche erkunden. Auch

Angler, Kegler und Schützen finden

vielfältige Möglichkeiten zur Ausübung

ihres Lieblingssports, und als

besondere Attraktionen lockt das

moderne Thermalsolebad „Stein-

Therme“.

Dort geht es, anders als in überlaufenen

Spaßbädern, ruhig und

gelassen zu und die jodhaltige Bad

Belziger Thermalsole aus 775 Metern

Tiefe mit ihrem Salzgehalt von über

20 Prozent und einer Temperatur

von 30 Grad wirkt Wunder bei Herz-,

Kreislauf-, Muskel-, und Gelenk-

beschwerden.Gestresste Großstädter

freuen sich darüber, dass man

in der Sauna, im Thermalbad und

bei unterschiedlichen Anwendungen

– von der Massage über duftige

Wannenbäder bis zu Peelings und

Pflegepackungen – die Seele baumeln

lassen kann.

Stadtgeschichten

Wanderziele in Bad Belzig

Reißigerhaus Geburtshaus von Komponist Carl

Gottlieb Reißiger (1798-1859)

SteinTherme Lädt zum Entspannen ein – nicht

nur am Abend

Marienkirche Hier predigte schon Martin Luther

Burg Eisenhardt Behergbergt heute u. a. ein

Hotel und das Standesamt

23

Fotos: © Uwe Toelle

Foto: © Christiane Wittig


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die durch unsere Exper-

ten unterschiedlichster Fachrichtungen

kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Die DOMUS Gruppe ist in Deutschland

mit 19 Büros in 12 Städten mit Wirt-

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anwälten sowie Unternehmensberatern

und insgesamt über 150 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern vertreten, so dass

Sie auch in Ihrer Nähe stets einen kompetenten

Ansprechpartner finden.

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[Textbeginn]

Bedford International, einem Netzwerk

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