Modulhandbuch - Pädagogische Hochschule - Schwäbisch Gmünd

phgmuend

Modulhandbuch - Pädagogische Hochschule - Schwäbisch Gmünd

Modulhandbuch

für den Studiengang Lehramt an Werkreal-,

Haupt- und Realschulen 2011


Anlage 2 zur Studienordnung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch

Gmünd für das Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modulhandbuch:

Studiengang Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Bildungswissenschaften

Erziehungswissenschaft

Psychologie

Grundfragen 1: Philosophie

Grundfragen 1: Soziologie

Grundfragen 1: Evang. bzw. Kath. Theologie

Grundfragen 2: Bildungs- und Kulturwerte

Alltagskultur und Gesundheit

Biologie

Chemie

Deutsch

Englisch

Geographie

Geschichte

Informatik

Kunst

Mathematik

Musik

Physik

Politikwissenschaft

Sport

Technik

Theologie/Religionspädagogik, evangelisch

Theologie/Religionspädagogik, katholisch

Wirtschaftslehre

Sprecherziehung

Schulpraktische Studien

Orientierungs- und Einführungspraktikum

Integriertes Semesterpraktikum

Professionalisierungspraktikum

1


Übersicht über die verwendeten Abkürzungen:

CP Credit point

SWS Semesterwochenstunde

V Vorlesung

HS Hauptseminar

S Seminar

Ü Übung

Ko Kolloquium

Ex Exkursion

Prakt. Praktikum

P Pflichtveranstaltung

WP Wahlpflichtveranstaltung

W Zusätzliche Wahlveranstaltung

AL großzügige Anerkennungspraxis ausländischer Studienleitungen ist gewährleistet

E Englischsprachige Lehrveranstaltung (bzw. Veranstaltung, die für englischsprachige

Studierende geeignet ist)

FL Forschungsorientierte Lehrveranstaltung

FB diese Veranstaltung ist zugleich ein Angebot im BA bzw. MA Frühe Bildung

GF diese Veranstaltung ist zugleich ein Angebot im BA bzw. M.Sc. Gesundheitsförderung

IKU diese Veranstaltung ist zugleich ein Angebot im MA Inkulturalität und Integration

2


Modulverantwortliche/r:

Erziehungswissenschaft/Psychologie

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Bildungswissenschaften

Modulkürzel: S1-BW-1 ECTS-Pkte.(CPs): 15

A) Allgemeine Pädagogik (4 CPs): Die Studierenden entwickeln in der Auseinandersetzung mit

Bildungs- und Erziehungstheorien ein wissenschaftlich und ethisch fundiertes Selbstverständnis

ihres Berufes und der Verantwortlichkeit von Schule in einer demokratischen Gesellschaft;

kennen relevante Theorien der Entwicklung, Sozialisation und Enkulturation von Kindern und

Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung von Geschlecht, Kultur und sozialem Milieu

und können diese für Verstehen, Gestalten und Begründen ihres pädagogischen Handelns

nutzen; können die wissenschaftstheoretischen Grundlagen der wichtigsten

erziehungswissenschaftlichen Paradigmen unterscheiden sowie die daraus resultierenden

Konsequenzen für die Erforschung der Erziehungswirklichkeit einschätzen; verstehen

pädagogische Probleme unter Berücksichtigung historischer Entwicklungen.

B) Schulpädagogik (5 CPs): Die Studierenden kennen Grundbegriffe, Theorien und

Handlungsfelder der Schulpädagogik, analysieren und reflektieren pädagogische Situationen,

bilden eine reflexive Distanz zum pädagogischen Alltagswissen, können Unterricht sach- und

fachgerecht planen, gestalten und reflektieren, damit Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen,

kennen für die Unterrichtsplanung relevante Theorien, sind in der Lage, die Darstellung von

(empirischen) Forschungsbefunden in der Literatur hinsichtlich ihrer Aussagekraft kritisch zu

beurteilen.

C) Psychologie (4 CPs): Die Studierenden kennen die für angehende Lehrerinnen und Lehrer

notwendigen forschungsmethodischen Grundlagen, Themenfelder und theoretischen

Perspektiven der Psychologie.

D) Praxisbegleitung (2 CPs): Die Studierenden können Unterricht analysieren und planen sowie

Bildungsprozesse anschlussfähig gestalten

Beispielhafte Studieninhalte:

A) Allgemeine Pädagogik: Grundlagen der Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationstheorie,

Verhältnis von Theorie und Praxis, pädagogische Professionalität, Erziehung und

Kommunikation, Bildung und interkulturelles Lernen, Bildung im Kontext von Medien,

wissenschaftstheoretische Grundlagen der Erziehungswissenschaft

B) Schulpädagogik: Erziehungswissenschaftliche Theorien, schulpädagogische Handlungsfelder,

Aufbau des Schulsystems, professionsbezogene Forschung, Didaktische Begriffe, Theorien,

Modelle; Grundformen methodischen Unterrichtshandelns. Empirische Ergebnisse der Schul-

und Unterrichtsforschung. Empirische Methoden der Datenerhebung und –auswertung.

C) Psychologie: Einführung in die Grundbegriffe, Themenfelder, Theorien, Forschungsmethoden

und Anwendungsgebiete der Psychologie

D) Praxisbegleitung

Modulprüfung: Klausur durch Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik und Psychologie. Gegenstand

der Prüfung: Inhalte der Veranstaltungen A, B1, C und D.

3


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. A Grundlagen der Allgemeinen Pädagogik 4 2 VL P

2. B1 Grundlagen der Schulpädagogik 3 2 VL P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. B2 Forschungsmethoden 2 2 S P/FL/AL

4. C Einführung in die Psychologie 4 2 VL P/GF/AL

5. D Konzepte didaktischer Reflexion 2 2 S P

4


Modulverantwortliche:

Erziehungswissenschaft

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Bildungswissenschaften: Erziehungswissenschaft

Modulkürzel: S1-BW-2a ECTS-Pkte.(CPs): 11

A) Allgemeine Pädagogik (5 CPs): 1) Die Studierenden kennen die Ursachen und Wirkungen

von Bildungsungleichheit im Kontext kulturell bedingter Heterogenität; kennen relevante

Konzepte interkulturellen Lernens und können diese hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und

Grenzen für das interkulturelle Lernen in der Schule beurteilen; können Konzepte

interkulturellen Lernens in der Schulpraxis umsetzen.

2) Die Studierenden kennen grundlegende Befunde und Theorien zur Mediensozialisation von

Kindern und Jugendlichen; verfügen über Grundlagenwissen zur gesellschaftlichen

Medienentwicklung, zu den Medienwelten von Schülerinnen/Schülern und sind in der Lage,

Bildungs- und Lernprozesse mit und über Medien in der Schule aktiv zu fördern; kennen

Konzepte pädagogischer Medienkritik.

B) Schulpädagogik (3 CPs): Sie sind zu einem wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung

mit dem Bildungssystem in einer föderalen Demokratie und der Schule als gesellschaftlicher

Institution in der Lage und verfügen über ein reflektiertes Verständnis Ihrer öffentlichen

Verantwortung.

C) Praxisbegleitung (PB) (3 CPs):

Die Studierenden kennen Möglichkeiten, selbstbestimmtes Lernen und Arbeiten der

Schülerinnen/Schüler zu fördern. Sie kennen und reflektieren Aufgaben der Klassenführung.

Sie verfügen über eine Auffassung von Beruf als Lern- und Entwicklungsaufgabe.

Beispielhafte Studieninhalte:

A) Allgemeine Pädagogik: 1) Grundbegriffe der interkulturellen Pädagogik (u.a. interkulturelle

Erziehung, interkulturelle Bildung, Integration, „multikulturelle Gesellschaft“), diskursive

Konstruktion von Fremdheit, Grundlagen interkulturellen Verstehens, interkulturelle Kompetenz,

Pädagogik der Anerkennung, Konzepte interkulturellen Lernens

2) Gegenstand, Grundbegriffe, Ziele und Handlungsfelder der Medienpädagogik, Aufgaben der

Medienerziehung und Medienbildung, Konzepte handlungsorientierter Medienarbeit,

Mediennutzung und Mediensozialisation

B) Schulpädagogik: Theorie der Schule, Aufbau und Organisation des Bildungswesens,

historische Entwicklung von Unterricht und Schule, praxisbegleitende Veranstaltung.

C) Praxisbegleitung

Unterrichtsmethoden, Leistungsmessung und –bewertung, Klassenführung,

Professionalisierung

Modulprüfung: Prüfung durch Schulpädagogik: (Klausur, Hausarbeit, Referat, Portfolio oder

Kolloquium)

Anmerkungen: In der Allgemeinen Pädagogik ist entweder ein Hauptseminar aus dem Bereich A 1

„Differenz und Gleichheit, interkulturelle Bildung“ oder aus dem Bereich A 2 „Bildung und Medien“ sowie

ein Kolloquium aus dem jeweils anderen Bereich (A3 oder A4) zu wählen.

In Schulpädagogik ist ein Seminar aus B: Geschichte, Struktur und Funktionen des Bildungswesens

auch im internationalen Bereich und eines aus C (praxisbegleitende Veranstaltung) zu belegen.

5


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. A1 Interkulturelle Bildung und Kompetenz 4 2 HS WP/IKU/ AL

2. A1 Konzepte interkulturellen Lernens 4 2 HS WP/IKU /AL

3. A2 Medien und Bildung 4 2 HS WP/AL

4. A2 Mediengestaltung und Medienkritik 4 2 HS WP /AL

5. A3 Kolloquium: „Differenz und Gleichheit, interkulturelle

Bildung“

1 1 Ko WP

6. A4 Kolloquium: „Bildung und Medien“ 1 1 Ko WP

7. B Theorie der Schule 4 2 HS P/ AL

8. B Organisation und Geschichte des Bildungswesens und

des Lehrberufs

4 2 HS P /AL

9. B School and social context 4 2 HS P/ E

10. C Aufgaben im Lehrberuf 1 1 Ko P

11. C Klassenführung 4 2 HS P

12. C Unterrichtsmethoden 1 1 Ko P

13. C Leistungsmessung und –bewertung 4 2 HS P

6


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Bildungswissenschaften: Psychologie

Modulverantwortliche: Psychologie Modulkürzel: S1-BW-2b ECTS-Pkte.(CPs): 7

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden können kognitive, motivationale, emotionale und soziale Bedingungen und

Voraussetzungen des Lernens und Lehrens unterscheiden und in ihrer Bedeutung für Schule und

Unterricht einschätzen. Es gelingt ihnen, entwicklungspsychologische Kenntnisse für eine

altersgerechte Gestaltung von Erziehungs- und Unterrichtssituationen anzuwenden. Die Studierenden

können auf Basis pädagogisch-psychologischer Grundkenntnisse in Diagnostik und Evaluation die

Kompetenzen und die Persönlichkeitsentwicklung von Schülern beurteilen und fundierte Informationen

zu Schullaufbahnentscheidungen bereitstellen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Kognitive Grundlagen des Lernens und Lehrens, motivationale und emotionale Voraussetzungen des

Lernens und Lehrens; soziale und unterrichtliche Bedingungen des Lernens und Lehrens; Grundlagen

der Entwicklung und Erziehung in sozialen Kontexten; Entwicklungsbereiche (Phänomene, Theorien,

Sozialisationseinflüsse); entwicklungsgemäßes Erziehen und Unterrichten; Grundlagen der

pädagogisch-psychologischen Diagnostik und Evaluation (Ziele, Methoden, Verfahren); diagnostische

Aufgaben; Evaluation und Qualitätssicherung.

Modulprüfung: Die Modulnote ergibt sich aus der Leistungsbeurteilung in dem Hauptseminar, in

welches auch die Vorkenntnisse aus den beiden zuvor besuchten Seminaren des Moduls einfließen.

Leistungsnachweis: Klausur, Präsentation und/oder Hausarbeit.

Anmerkungen: Je eine Veranstaltung aus den drei Themenfeldern des Moduls ist zu studieren.

Zunächst zwei Seminare, dann das Hauptseminar. (E) = englischsprachige Hauptseminare möglich.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Psychologie des Lernens und Lehrens: Grundlagen und

Vertiefung

2. Psychologie der Entwicklung und Erziehung in sozialen

Kontexten: Grundlagen und Vertiefung

3. Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Evaluation:

Grundlagen und Vertiefung

4. Psychologie des Lernens und Lehrens: Grundlagen und

Anwendung (E: Learning and Instruction)

5. Psychologie der Entwicklung und Erziehung in sozialen

Kontexten: Grundlagen und Anwendung (E: Developmental

Psychology)

6. Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Evaluation:

Grundlagen und Anwendung (E: Psychological Assessment)

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2 2 S WP/AL

2 2 S WP/AL

2 2 S WP/AL

3 2 HS WP/FL/AL/

(E)

3 2 HS WP/FL/AL/

(E)

3 2 HS WP/FL/AL/

(E)

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Modulverantwortliche:

Erziehungswissenschaft

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Bildungswissenschaften

Modulkürzel: S1-BW-3 ECTS-Pkte.(CPs): 9

A) Allgemeine Pädagogik (4 CPs): Die Studierenden kennen zentrale Erziehungs-, Bildungs- und

Sozialisationstheorien und sind in der Lage, deren Bedeutung für das pädagogische Handeln in

der Schule zu diskutieren; können die vielfältigen Formen und Bedingungen von Inklusions- und

Exklusionsprozessen in Schule, Politik und Gesellschaft erfassen und wissen um deren

Bedeutung für Bildung und Erziehung; kennen und reflektieren Werte, Normen sowie

institutionelle Bedingungen der demokratischen Gesellschaft und treten für menschenrechtlich

fundierte wie auch demokratische Werte und Normen ein; wissen um die gesellschaftliche

Bedingtheit pädagogischen Handelns.

B) Schulpädagogik (3 CPs): Die Studierenden kennen wesentliche Befunde der

Schulentwicklungs- und Schulqualitätsforschung, kennen die Prozesse gesellschaftlicher und

geschlechtsspezifischer Benachteiligung, verfügen über die Fähigkeit, Heterogenität als

Herausforderung für die Planung und Gestaltung von inklusiven Unterrichtsprozessen zu

erkennen und zu nutzen, sind in der Lage, ihre Kompetenzen in den Bereichen Innovation,

Schulentwicklung und Professionalisierung selbständig weiter zu entwickeln, kennen

schulrelevante Konzepte und Methoden zur Prävention und Intervention, kennen Formen der

Gesprächsführung und der Konfliktbewältigung.

C) Psychologie (2 CPs): Die Studierenden können auf Basis pädagogisch-psychologischer

Grundkenntnisse in Intervention und Beratung die Kompetenzen und die

Persönlichkeitsentwicklung von Schülern fördern, Einsicht in die Prävention und Modifikation

von Problemen entwickeln, Förder- und Interventionsmaßnahmen planen und durchführen

sowie mit Schülern, Eltern und Lehrern kooperieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

A) Allgemeine Pädagogik: Konzepte des Erziehungsbegriffs im historischen Kontext, Ziele,

Normen und Werte in der Erziehung, Erziehungsmittel, Erziehungsstilforschung, moralische

Erziehung, zentrale Konzepte und Ergebnisse pädagogisch relevanter Sozialisationsforschung,

Sozialisationsbedingungen für Kinder und Jugendliche, Konzepte des Bildungsbegriffs im

historischen Kontext, Allgemeinbildung, Bildung und Gesellschaft

B) Schulpädagogik: Möglichkeiten der Evaluation (in Hinblick auf Schulentwicklung),

Kooperations- und Interaktionsbeziehungen in der Schule, Diagnostische Leistungsbeurteilung/

Lernerfolgskontrolle; Schulleistungstests, gesellschaftliche Bedingungen von Lernen und

Entwicklung, (kulturelle und soziale) Heterogenität und ihre Bedeutung für pädagogisches

Handeln, Unterrichtsqualität , Schulentwicklung

C) Psychologie: Grundbegriffe, Prinzipien und Techniken der pädagogisch-psychologischen

Intervention und Beratung; Lern- und Leistungsauffälligkeiten; sozial-emotional auffälliges

Verhalten.

Modulprüfung: Prüfung durch Allgemeine Pädagogik (Hausarbeit oder Portfolio oder Klausur).

Anmerkungen: In der Schulpädagogik ist ein Seminar (aus B1: Schulentwicklung und

Unterrichtsqualität oder B2: Heterogenität in Unterricht und Schule) zu besuchen, das den Schwerpunkt

in der Examensprüfung darstellt. (E) = englischsprachige Seminare möglich.

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Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP)

1. A1 Einführung in die Erziehungs- und Bildungstheorie 3 2 S WP/AL/FL

2. A1 Einführung in die Sozialisationstheorie 3 2 S WP/AL/FL

3. A2 Kolloquium zu ausgewählten Aspekten der Erziehungs-,

Bildungs- und Sozialisationstheorie

4. B1 Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in

Bildungssystem

1 1 Ko P

3 2 S WP/FL

5. B1 Unterrichtsqualität 3 2 S WP/FL

6. B2 Schule und Geschlecht 3 2 S WP/FL

7. B2 Diagnose und Förderung 3 2 S WP/FL

8. B1 Personal- und Organisationsentwicklung in

Einzelschulen

3 2 S WP/FL

9. B1 Schulleistungsstudien 3 2 S WP/FL

10. B2 Konflikte im Schulalltag 3 2 S WP

11. C Pädagogisch-psychologische Intervention und Beratung

(E: Psychological Intervention)

2 2 S P/FL/AL/(E)

9


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundfragen 1: Philosophie

Modulverantwortliche/r: Wetz Modulkürzel: S1-BW-GF-PHIL ECTS-Pkte.(CPs): 6

Lernergebnisse /Kompetenzen:

Die Studierenden

- kennen Grundideen der Philosophie und Ethik aus Geschichte und Gegenwart.

- können Quellentexte der Philosophie und Ethik analysieren und interpretieren.

- sind fähig zum philosophischen Argumentieren und ethischen Bewerten.

Beispielhafte Studieninhalte:

Anthropologie, Vernunftphilosophie, Kulturphilosophie, Ethik, Philosophie des Geistes,

Sozialphilosophie, Politische Philosophie, Körperphilosopie, Rechtsphilosophie

Modulprüfung: Klausur, Referat, Hausarbeiten

Anmerkungen: Das Modul „Grundfragen 1“ ist wahlweise in Philosophie, Soziologie/Politikwissenschaft

oder Evang. Theologie bzw. Kath. Theologie zu belegen. Die entsprechende Modulprüfung ist

Bestandteil der Akademischen Vorprüfung.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Philosophische Anthropologie

Lehrform

3 2 S WP

2. Ethik zwischen Natur- und Kulturwissenschaft 3 2 S WP

3. Philosophie des Geistes 3 2 S WP

4. Aristoteles 3 2 S WP

5. Immanuel Kant 3 2 S WP

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

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Modulverantwortliche/r:

Immerfall/Schöne

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden …

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundfragen 1: Soziologie/Politikwissenschaft

Modulkürzel:

S1-BW-GF-SOZ/POL

ECTS-Pkte.(CPs): 6

- werden mit ausgewählten sozialwissenschaftliche Grundfragen und Befunden vertraut

gemacht,

- sind zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Bildungssystem in einer

föderalen Demokratie und der Schule als gesellschaftlicher Institution in der Lage,

- kennen und reflektieren die normativen und institutionellen Grundlagen sowie die

Funktionslogiken der politischen Ordnung Deutschlands und der EU,

- setzen sich auseinander mit verschiedenen Formen der politischen und gesellschaftlichen

Teilhabe,

- lernen beispielhaft Anwendungsfelder der Gesundheitsförderung und/oder aktuelle

Fragestellungen zu Migration und Integration kennen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Grundbegriffe, Gegenstände und Perspektiven der Soziologie in Bereichen wie Verhalten und

Lernen, Konformität und Abweichung, Formen sozialer Ungleichheit oder moderne

Lebensformen und Lebensphasen, sowie Integrations- und Desintegrationsprozesse in

Europa, Grundlagenwissen zur politischen Ordnung Deutschlands und Europas,

Bildungspolitik, Demokratie und politische Beteiligung

Modulprüfung: Präsentation und Hausarbeit sowie zwei Stundenprotokolle aus den

Ringvorlesungen. Je nach Veranstaltung kann statt Hausarbeit Klausur gefordert sein.

Anmerkungen: Das Modul „Grundfragen 1“ ist wahlweise in Philosophie,

Soziologie/Politikwissenschaft oder Evang. Theologie bzw. Kath. Theologie zu belegen. Die

entsprechende Modulprüfung ist Bestandteil der Akademischen Vorprüfung.

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Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CP

s

SW

S

Lehrform

1. Einführung in die Soziologie 2 2 VL P

2. Politische und gesellschaftliche Entwicklungen im

Vergleich (alternativ zu „Einführung in die Soziologie“)

3. Forschungsfragen und Anwendungsfelder der

Gesundheitsförderung (jeweils SoSe)

4. Ursachen, Begleitumstände und Folgeerscheinungen von

Migration und Integration (jeweils WS)

2 2 VL P

1 2 RV WP

1 2 RV WP

5. Seminar zur Politischen Soziologie 3 2 S WP

6. Politisches System und Bildungspolitik 3 2 S WP

7. Politische Sozialisation, politisches Lernen und politische

Teilhabe

8. Grundlagen einer einschlägigen Speziellen Soziologie

(Bildung, Jugend, Medien, Organisation, Arbeit)

3 2 S WP

3 2 S WP

Pflicht (P)

od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

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Modulverantwortliche/r: Weyer-

Menkhoff bzw. Benk

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundfragen 1: Evang. bzw. Kath. Theologie

Modulkürzel: S1-BW-GF-THE

bzw. S1-BW-GF-THK

ECTS-Pkte.(CPs): 6

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verstehen Religion als individuelles, gesellschaftliches, kulturelles und bildungsrelevantes

Phänomen unter besonderer Berücksichtigung des Christentums.

- kennen die christlichen Grundlagen der europäischen Kultur und des europäischen

Bildungsverständnisses und setzen sich damit auseinander.

- sind fähig zu einer biographisch reflektierten religiösen und weltanschaulichen Positionierung und

zu dialogischen Offenheit angesichts religiöser und weltanschaulicher Pluralität und damit

verbundener Lebensformen im christlich-religiösen Kontext.

Beispielhafte Studieninhalte:

Religion und Bildung; Anthropologie; Christentum und Religionen; Was ist Religion? Vernunft und

Religion; Fundamentalismus & Co; Esoterik und Christentum

Modulprüfung: Seminararbeit oder Klausur

Anmerkungen: Das Modul „Grundfragen 1“ ist wahlweise in Philosophie, Soziologie/Politikwissenschaft

oder Evang. Theologie bzw. Kath. Theologie zu belegen. Die entsprechende Modulprüfung ist

Bestandteil der Akademischen Vorprüfung.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Religionen und Religionskritik 3 2 S P

2. Theologische Anthropologien 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

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Modulverantwortliche/r: Immerfall/

Schöne/ Wetz/ Weyer-Menkhoff/ Benk

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundfragen 2: Bildungs- und Kulturwerte

Modulkürzel: S1-BW-GF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 3

- kennen und reflektieren Werte, Normen und institutionelle Bedingungen der demokratischen

Gesellschaft und treten für menschenrechtliche und demokratische Werte und Normen ein

- sind fähig zu einer biographisch reflektierten religiösen und weltanschaulichen Positionierung und

zu dialogischen Offenheit angesichts religiöser und weltanschaulicher Pluralität und damit

verbundener Lebensformen im christlich-religiösen Kontext.

Beispielhafte Studieninhalte:

Politische und gesellschaftliche Werte, Soziale Normen und Rollen, Wertewandel, Werte in Europa,

Werte im interkulturellen Vergleich, Politische Kultur, Menschenrechte, Demokratie, demokratische

und autoritäre Einstellungen, Institutionalisierung (Soziologie/Politikwissenschaft)

Religion und Bildung; Anthropologie; Christentum und Religionen; Vernunft und Religion;

Fundamentalismus und Aberglaube (Evan. und Kath. Theologie)

Modulprüfung: Unbenoteter Nachweis über erfolgreiche Teilnahme (z. B. durch Klausur oder

Hausarbeit)

Anmerkungen: Dieses Modul wird in einem der Grundfragenfächer belegt. Es wird in jedem Semester

von mindestens einem der Grundfragenfächer angeboten.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Ringvorlesung: Bildungs- und Kulturwerte 3 2 V WP

2. Bildungs- und Kulturwerte aus philosophischer Perspektive 3 2 S WP

3. Bildungs- und Kulturwerte aus politikwissenschaftlicher bzw.

soziologischer Perspektive

3 2 S WP

4. Bildungs- und Kulturwerte aus theologischer Perspektive 3 2 S WP

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

14


Modulverantwortliche/r: Gohl-Völker/

Lührmann

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Alltagskultur und Gesundheit

Modulkürzel: S1-AUG-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

− verstehen Gesundheit in ihrer physischen, psychischen, sozialen Dimension und als zentrale

Ressource

− erklären den Unterschied zwischen pathogenetischen und salutogenetischen Ansätzen der

Prävention und Gesundheitsförderung

− reflektieren anthropologische Grundlagen und vergleichen soziokulturelle Aspekte der

Lebensgestaltung und erkennen die Vielfalt der individuellen, sozialen, kulturellen, ökonomischen

und ökologischen Ressourcen in ihren Bedeutungen, Entwicklungen und Begrenzungen

(nachhaltiges Ressourcenmanagement)

− erörtern Möglichkeiten, Gesundheit und Nachhaltigkeit als leitende Kategorien in den

unterschiedlichen Handlungsfeldern der Lebensgestaltung zu berücksichtigen

− verfügen über fundiertes und anschlussfähiges Fachwissen zu Ernährung und Esskultur unter

naturwissenschaftlichen und soziokulturellen Gesichtspunkten

− verfügen über ein strukturiertes Grundwissen in den Teildisziplinen und sind mit zentralen mode- und

textilwissenschaftlichen Sachverhalten und Fragestellungen vertraut

− erkennen Zusammenhänge zwischen Bedürfnissen und Bedarf sowie Wege der

Bedürfnisbefriedigung und Bedarfsdeckung im Kontext von Marketing und Werbung für

Konsumgüter und Dienstleistungen

− reflektieren Instrumente der Verbraucherinformation und des Verbraucherschutzes

− kennen bildungspolitische Vorgaben sowie curriculare und fachdidaktische Empfehlungen und

wissen um deren Bedeutung als Grundlage für schulisches Handeln

Beispielhafte Studieninhalte:

Definitionen, Grundlagen im Bereich Alltagskultur und Gesundheit, wissenschaftliche Grundlagen von

Ernährung, Esskultur, Bekleidung und Mode, Allgemeine Aspekte der Verbraucher- und

Gesundheitsbildung, Konzepte der Salutogenese, didaktische Grundlagen, Unterrichtskonzepte

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: keine

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Grundlagen von Alltagskultur und Gesundheit 3 2 V P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2. Wissenschaftliche Grundlagen der Ernährung 3 2 V P / GF

3. Wissenschaftliche Grundlagen von Bekleidung und Mode 3 2 V P

4. Didaktik der Verbraucher- und Gesundheitsbildung 3 2 V P

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Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Alltagskultur und Gesundheit

Modulverantwortliche/r: Ordnung/Dittrich Modulkürzel: S1-AUG-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verfügen über erste reflektierte Erfahrungen im Planen und Durchführen von Unterricht zu

fachbezogenen Kompetenzen und Themen

- verfügen über Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Alltagsgestaltung und analysieren,

bewerten und reflektieren diese

- verfügen über vertiefte theoretische Kenntnisse und erweiterte fachpraktische Fähigkeiten im

Bereich der Kultur und Technik der Nahrungszubereitung und der Gestaltung von Mahlzeiten und

reflektieren diese situationsbezogen und mehrperspektivisch

- verfügen über vertiefte theoretische Kenntnisse und erweiterte fachpraktische Fähigkeiten im

Bereich der Kultur und Technik der Fertigung und Gestaltung textiler Objekte und reflektieren diese

situationsbezogen und mehrperspektivisch

- begleiten Lernprozesse im ästhetisch-gestalterischen und ästhetisch-kulinarischen Bereich auf der

Basis der Vernetzung vertiefter theoretischer Kenntnisse, fachpraktischer Fähigkeiten und

didaktischer Reflexion

- kennen, analysieren und erproben Medien und Methoden der fachbezogenen Bildung

- erfinden, entwerfen, gestalten, konstruieren und experimentieren in fachbezogenen Themenfeldern

- bewerten exemplarisch die Wertschöpfungskette von Konsumgütern in Bezug auf Globalisierung,

Nachhaltigkeit und gesetzliche Rahmenbedingungen

- reflektieren die Bedeutung der Möglichkeiten, Gesundheit und Nachhaltigkeit als leitende

Kategorien in den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Lebensgestaltung für die Lebensqualität

zu berücksichtigen

- entwerfen und erproben Unterrichtsvorhaben in fachbezogenen Themenfeldern der

Verbraucherbildung und Nachhaltigkeit

Beispielhafte Studieninhalte:

Alltagskompetenzen, ästhetisch-kulinarische und ästhetisch-gestalterische Lernarrangements, Ess- und

Textilkultur im Kontext der Gesundheitsbildung und Nachhaltigkeit, Konzepte und Methoden im Bereich

Gesundheit und Konsum, nachhaltiger Konsum, Unterrichtsplanung

Modulprüfung: Die Modulnote bildet sich aus dem Mittel der bewerteten Leistungsnachweise, die

innerhalb der Lehrveranstaltungen 3 und 5 zu erbringen sind.

Anmerkungen: Voraussetzung: bestandene Prüfung in Modul 1;

Studienleistung: aktive Mitarbeit, Erledigung von Seminaraufgaben (z.B. Referat oder Hausarbeit) nach

Maßgabe der Lehrenden

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Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Begleitveranstaltung zur Schulpraxis 6 4 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2. Kultur und Technik der Nahrungszubereitung 3 2 S P/ AL/ E

3. Esskultur und Nachhaltigkeit 3 2 S P

4. Kultur und Gestaltung textiler Objekte 3 2 S P/ AL

6. Mode, Bekleidung und Nachhaltigkeit 3 3 S P

5 Didaktische Konzepte und Methoden im Bereich Gesundheit

und Konsum

4 2 S P/ FL

7 Nachhaltiger Konsum 4 2 S P

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Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Alltagskultur und Gesundheit

Modulverantwortliche/r: Lührmann Modulkürzel: S1-AUG-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verfügen über vertieftes Fachwissen zu Ernährung und Esskultur unter naturwissenschaftlichen und

soziokulturellen Gesichtspunkten

- sind in der Lage ernährungsbezogene Informationen und die Kommunikation vor dem Hintergrund

fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse situationsbezogen und mehrperspektivisch zu

analysieren, zu beurteilen und zu diskutieren

- wenden elementare Arbeitstechniken und Methoden in den Ernährungswissenschaften sowie

Ansätze interdisziplinärer Forschung an

- bewerten exemplarisch die Wertschöpfungsketten von Lebensmitteln und Textilien hinsichtlich der

Nachhaltigkeit und der gesetzlichen Rahmenbedingungen im Kontext der Globalisierung

- analysieren und reflektieren die für die Lebensgestaltung relevanten körper- und

gesundheitsbezogenen Handlungsfelder situationsbezogen und mehrperspektivisch

- reflektieren und bewerten technologische Entwicklungen und ihre Bedeutung für die Gesundheit

- analysieren und reflektieren Strategien von Marketing und Werbung für Konsumgüter und/ oder

Dienstleistungen

- kennen die Bedeutung individueller Erfahrungen und biographischer Prägungen für den

Lernprozess und entsprechende adäquate Methoden

- analysieren und reflektieren affine fachdidaktisch-methodische Konzeptionen für den

fachbezogenen Unterricht

Beispielhafte Studieninhalte:

Vertieftes Fachwissen in Ernährung und Esskultur, Ernährungsverhalten, Information und

Kommunikation, Methoden in der Ernährungswissenschaft, Nachhaltigkeit, Lebensführung, Bekleidung,

Gesundheit, Aktuelle Aspekte in der Ernährungs- und Verbraucherbildung, didaktische Konzeptionen

Modulprüfung: Haus- oder Projektarbeit in einer Pflichtveranstaltung mit Bezug auf weitere

Pflichtveranstaltungen

Anmerkungen: Voraussetzung: bestandene Prüfung in Modul 1;

Studienleistung: aktive Mitarbeit, Erledigung von Seminaraufgaben (z.B. Referat oder Hausarbeit) nach

Maßgabe der Lehrenden

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Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Lebensmittellehre 3 2 S P

2. Ernährung, Krankheit und Gesundheit 3 2 S P/ AL

3. Didaktische Konzepte und Methoden der Ernährungs- und

Verbraucherbildung

4 2 S P/ FL

4. Bekleidung, Mode und Gesundheit 3 2 S P

5. Essstile und Ernährungsverhalten 4 2 S P/ AL

6 Lebensführung, Gesundheit und Nachhaltigkeit 4 2 S P

7 Aktuelle Aspekte im Bereich der Ernährungs- und

Verbraucherbildung

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4 2 S P/ AL/ FL

19


Modulverantwortliche/r: Gohl-Völker/

Lührmann

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Alltagskultur und Gesundheit

Modulkürzel: S1-AUG-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

− verstehen Gesundheit in ihrer physischen, psychischen, sozialen Dimension und als zentrale

Ressource

− erklären den Unterschied zwischen pathogenetischen und salutogenetischen Ansätzen der

Prävention und Gesundheitsförderung

− reflektieren anthropologische Grundlagen und vergleichen soziokulturelle Aspekte der

Lebensgestaltung und erkennen die Vielfalt der individuellen, sozialen, kulturellen, ökonomischen

und ökologischen Ressourcen in ihren Bedeutungen, Entwicklungen und Begrenzungen

(nachhaltiges Ressourcenmanagement)

− erörtern Möglichkeiten, Gesundheit und Nachhaltigkeit als leitende Kategorien in den

unterschiedlichen Handlungsfeldern der Lebensgestaltung zu berücksichtigen

− verfügen über fundiertes und anschlussfähiges Fachwissen zu Ernährung und Esskultur unter

naturwissenschaftlichen und soziokulturellen Gesichtspunkten

− verfügen über ein strukturiertes Grundwissen in den Teildisziplinen und sind mit zentralen mode- und

textilwissenschaftlichen Sachverhalten und Fragestellungen vertraut

− erkennen Zusammenhänge zwischen Bedürfnissen und Bedarf sowie Wege der

Bedürfnisbefriedigung und Bedarfsdeckung im Kontext von Marketing und Werbung für

Konsumgüter und Dienstleistungen

− kennen Instrumente der Verbraucherinformation und des Verbraucherschutzes

− kennen bildungspolitische Vorgaben sowie curriculare und fachdidaktische Empfehlungen und

wissen um deren Bedeutung als Grundlage für schulisches Handeln

Beispielhafte Studieninhalte:

Definitionen, Grundlagen im Bereich Alltagskultur und Gesundheit, wissenschaftliche Grundlagen von

Ernährung, Esskultur, Bekleidung und Mode, Allgemeine Aspekte der Verbraucher- und

Gesundheitsbildung, Salutogenese, didaktische Grundlagen, Unterrichtskonzepte

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: keine

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Grundlagen von Alltagskultur und Gesundheit 3 2 V P

2. Wissenschaftliche Grundlagen der Ernährung 3 2 V P/ GF

3. Wissenschaftliche Grundlagen von Bekleidung und Mode 3 2 V P

4. Didaktik der Verbraucher- und Gesundheitsbildung 3 2 V P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

20


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Alltagskultur und Gesundheit

Modulverantwortliche/r: Ordnung Modulkürzel: S1-AUG-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verfügen über erste reflektierte Erfahrungen im Planen und Durchführen von Unterricht zu

fachbezogenen Kompetenzen und Themen

- verfügen über Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Alltagsgestaltung und analysieren,

bewerten und reflektieren diese

- verfügen über theoretische und praktische Kenntnisse im Bereich der Kultur und Technik der

Nahrungszubereitung und der Gestaltung von Mahlzeiten und reflektieren diese situationsbezogen

und mehrperspektivisch

- verfügen über theoretische und praktische Kenntnisse im Bereich der Kultur und Technik textiler

Objekte und reflektieren diese situationsbezogen und mehrperspektivisch

- begleiten Lernprozesse im ästhetisch-gestalterischen und ästhetisch-kulinarischen Bereich auf der

Basis der Vernetzung vertiefter theoretischer Kenntnisse, fachpraktischer Fähigkeiten und

didaktischer Reflexion

- kennen, analysieren und erproben Medien und Methoden der fachbezogenen Bildung

- erfinden, entwerfen, gestalten, konstruieren und experimentieren in fachbezogenen Themenfeldern

- entwerfen und erproben Unterrichtsvorhaben in fachbezogenen Themenfeldern der

Verbraucherbildung und Nachhaltigkeit

Beispielhafte Studieninhalte:

Alltagskompetenzen, ästhetisch-kulinarische und ästhetisch-gestalterische Lernarrangements, Ess- und

Textilkultur im Kontext der Gesundheitsbildung und Nachhaltigkeit, Konzepte und Methoden im Bereich

Gesundheit und Konsum, Unterrichtsplanung

Modulprüfung:. Die Modulnote bildet sich aus dem Mittel der bewerteten Leistungsnachweise, die

innerhalb der Lehrveranstaltungen 3 und 4 zu erbringen sind.

Anmerkungen: Voraussetzung: bestandene Prüfung in Modul 1;

Studienleistung: aktive Mitarbeit, Erledigung von Seminaraufgaben (z.B. Referat oder Hausarbeit) nach

Maßgabe der Lehrenden

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Begleitveranstaltung zur Schulpraxis 3 2 S P

2. Kultur und Technik der Nahrungszubereitung 3 2 S P/ AL

3. Esskultur und Nachhaltigkeit 3 2 S P

4. Kultur und Gestaltung textiler Objekte 3 2 S P/ AL

5. Didaktische Konzepte und Methoden im Bereich Gesundheit

und Konsum

3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

21


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Alltagskultur und Gesundheit

Modulverantwortliche/r: Lührmann Modulkürzel: S1-AUG-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verfügen über vertieftes Fachwissen zu Ernährung und Esskultur unter naturwissenschaftlichen und

soziokulturellen Gesichtspunkten

- kennen Grundlagen und spezifische Merkmale der Wertschöpfungsketten von Lebensmitteln und

Textilien hinsichtlich der Nachhaltigkeit und der gesetzlichen Rahmenbedingungen im Kontext der

Globalisierung

- kennen elementare Arbeitstechniken und Methoden in den Ernährungswissenschaften sowie

Ansätze interdisziplinärer Forschung

- kennen grundlegende Zusammenhänge zwischen Lebensführung, Gesundheit und Nachhaltigkeit

- analysieren und reflektieren die für die Lebensgestaltung relevanten körper- und

gesundheitsbezogenen Handlungsfelder situationsbezogen und mehrperspektivisch

- analysieren und reflektieren Strategien von Marketing und Werbung für Konsumgüter und/ oder

Dienstleistungen

- kennen die Bedeutung individueller Erfahrungen und biographischer Prägungen für den

Lernprozess und entsprechende adäquate Methoden

- kennen, analysieren und reflektieren fachdidaktische und allgemeindidaktische Konzeptionen unter

fachlichen Gesichtspunkten

Beispielhafte Studieninhalte:

Vertieftes Fachwissen in Ernährung und Esskultur, Information und Kommunikation, Methoden in der

Ernährungswissenschaft, Bekleidung, Nachhaltigkeit, Gesundheit, didaktische Konzeptionen

Modulprüfung: Haus- oder Projektarbeit in einer Pflichtveranstaltung mit Bezug auf weitere

Pflichtveranstaltungen

Anmerkungen: Voraussetzung: bestandene Prüfung in Modul 1;

Studienleistung: aktive Mitarbeit, Erledigung von Seminaraufgaben (z.B. Referat oder Hausarbeit) nach

Maßgabe der Lehrenden

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Lebensmittellehre 3 2 S P

2. Ernährung, Krankheit und Gesundheit 3 2 S P/ AL

3. Didaktische Konzepte und Methoden der Ernährungs- und

Verbraucherbildung

3 2 S P

4. Bekleidung, Mode und Gesundheit 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

22


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Biologie

Modulverantwortliche/r: Haase Modulkürzel: S1-BIO-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können biologiebezogene Fragstellungen formulieren, Hypothesen entwickeln, deren Plausibilität

überprüfen und anhand einschlägiger biologischer Theorien begründen

- kennen zentrale biologische Begriffe und Konzepte und können unterschiedliche

Begriffsdefinitionen reflektieren

- verfügen über grundlegende Kenntnisse in den Bereichen: Struktur und Funktion von Zellen,

Geweben, Organen und Organismen

- können Biologie als Disziplin charakterisieren, ihre Funktion und Bild in der Gesellschaft reflektieren

sowie deren individuelle und gesellschaftliche Relevanz ergründen und bewerten

- bewerten und überprüfen biologische Aussagen auf ihre Richtigkeit

Beispielhafte Studieninhalte:

Grundlagen der allg. Biologie

Einführung in Methoden wissenschaftlichen Arbeitens an konkreten Beispielen

Biodiversität

Modulprüfung: Klausur

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Allgemeine Biologie - Schwerpunkt Humanbiologie 2 2 V P

2. Allgemeine Biologie – Schwerpunkt Botanik 2 2 V P

3. Allgemeine Biologie – Schwerpunkt Zoologie 2 2 V P

4. Einführung in Methoden wissenschaftlichen Arbeitens 2 2 V P

5. Morphologie und Systematik der Botanik 2 2 S P

6. Morphologie und Systematik der Zoologie 2 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

23


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Biologie

Modulverantwortliche/r: Haase Modulkürzel: S1-BIO-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind vertraut mit grundlegenden Erkenntnis- und Arbeitsmethoden der Biologie

- sind in der Lage, Problemlösungsstrategien zu entwickeln und anzuwenden

- können ausgewählte biologische und interdisziplinäre Themen in verschiedenen Kontexten

erschließen

- beachten relevante Sicherheitsvorschriften und Regeln zur Unfallverhütung und Arbeitssicherheit

bei der Handhabung von naturwissenschaftlichen und technischen Werkzeugen, Maschinen,

Gerätschaften, Stoffen und Unterrichtsmedien

- verfügen über grundlegendes fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Auswahl

und Begründung von Zielen, Inhalten, Methoden und Medien biologiebezogener Bildung

- kennen die relevanten Bildungspläne und Bildungsstandards, analysieren und bewerten sie kritisch

und setzen sie in Bezug zu didaktischen Konzepten und zur Unterrichtspraxis

- verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

Biologieunterricht

- sind in der Lage, geeignete Unterrichtsmedien auszuwählen, zu modifizieren oder zu entwickeln

sowie zielgerichtet einzusetzen

- sind fähig, Inhalte und Themenstellungen der Gesundheitserziehung fachbezogen aufzubereiten

und in den Unterricht zu integrieren

Beispielhafte Studieninhalte:

Didaktische Grundlagen zu den Naturwissenschaften

Ausgewählte Themen aus den Naturwissenschaften Chemie und Physik

Biologische Arbeitsweisen

Schulpraxis und Schulpraxis begleitende Veranstaltungen

Modulprüfung: Klausur

24


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Didaktik der Naturwissenschaften 3 2 V P

2. Themen und Arbeitstechniken für den naturwissenschaftlichen

Unterricht – Schwerpunkt Biologie

3. Themen und Arbeitstechniken für den naturwissenschaftlichen

Unterricht – Schwerpunkt Chemie

4. Themen und Arbeitstechniken für den naturwissenschaftlichen

Unterricht – Schwerpunkt Physik

3 2 S P

3 2 S P

3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

5. Biologie im Freien 2 2 S WP/AL

6. Biologische Arbeitsweisen – Schwerpunkt Humanbiologie 2 2 S P/AL

7. Biologische Arbeitsweisen – Schwerpunkt Botanik 2 2 S P/AL

8. Biologische Arbeitsweisen – Schwerpunkt Zoologie 2 2 S P/AL

9. Begleitveranstaltung 1 zur Schulpraxis 3 2 S P

10. Begleitveranstaltung 2 zur Schulpraxis 3 2 S P

25


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Biologie

Modulverantwortliche/r: Haase Modulkürzel: S1-BIO-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind in der Lage, biologiebezogene Fragestellungen zu formulieren, Hypothesen zu entwickeln,

deren Plausibilität zu überprüfen und anhand einschlägiger biologischer Theorien zu begründen

- können individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen und Auswirkungen biologischer

Entwicklungen analysieren und bewerten

- können biologische Erkenntnisse und Sachverhalte in mündlicher, schriftlicher und

mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht präsentieren

- sind vertraut mit erfahrungsbasiertem Lernen vor Ort in verschiedenen Lebensräumen, auf

biologischen Stationen und Laboren

- verfügen über grundlegende Kenntnisse in ausgewählten Bereichen der Biologie (z.B. Genetik,

Biotechnologie; Entwicklung, Evolution und Verhalten)

- können ihr Fachwissen in Biologie einsetzen, um die Vielfalt der Lebensformen zu erschließen

sowie den nachhaltigen Umgang mit der Natur und gesundheitsfördernde Maßnahmen zu

begründen

- sind befähigt, Erkenntnisse und Theorien wissenschaftlicher Bezugsdisziplinen bei der Analyse

biologischer Sachverhalte zu erfassen und zu kommunizieren

- sind vertraut mit grundlegenden Verfahren bei der ethischen Bewertung von Anwendungen

biologischer Erkenntnisse

- können Möglichkeiten und Grenzen mehrperspektivischen Unterrichts im Zusammenhang mit

Naturwissenschaften, Technik und bilingualem Lehren und Lernen beschreiben

- verfolgen aktuelle Aspekte der fachdidaktischen Forschung

- kennen wesentliche fachraum- und ausstattungsbezogene Aspekte des Biologieunterrichts bzw.

von Biologieunterricht im Freien

- haben Erfahrung mit unterschiedlichen Ansätzen, Methoden und Verfahren der Projektarbeit, der

kollegialen Teamarbeit und können diese reflektiert und produktiv anwenden

Beispielhafte Studieninhalte:

Genetik, Gentechnologie

Nachhaltigkeit

Biodiversität

Vivaristik

Exkursionen

Modulprüfung: Hausarbeit

26


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 1. Vertiefungsthema: Anfertigung eines Herbariums 3 2 S P

2. 2. Vertiefungsthema: Z.B. Biologie der Pilze, Flechten, Moose

und Farne

4 2 S WP

3. Hausarbeit zu einem Vertiefungsthema (mit Kolloquium) 3 2 S WP

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4. 1. Projekt: Z.B. Meeresbiologie 5 2 S WP/AL

5. 2. Projekt: Z.B. Bilingual Biology 5 2 S WP/AL/E

6. 3. Projekt: „Wissenschaftliches Arbeiten –

Forschungsmethoden“

5 2 S WP/FL

27


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Biologie

Modulverantwortliche/r: Haase Modulkürzel: S1-BIO-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können biologiebezogene Fragstellungen formulieren, Hypothesen entwickeln, deren Plausibilität

überprüfen und anhand einschlägiger biologischer Theorien begründen

- kennen zentrale biologische Begriffe und Konzepte und können unterschiedliche

Begriffsdefinitionen reflektieren

- verfügen über grundlegende Kenntnisse in den Bereichen: Struktur und Funktion von Zellen,

Geweben, Organen und Organismen

- können Biologie als Disziplin charakterisieren, ihre Funktion und Bild in der Gesellschaft reflektieren

sowie deren individuelle und gesellschaftliche Relevanz ergründen und bewerten

- bewerten und überprüfen biologische Aussagen auf ihre Richtigkeit

Beispielhafte Studieninhalte:

Grundlagen der allg. Biologie

Einführung in Methoden wissenschaftlichen Arbeitens an konkreten Beispielen

Biodiversität

Modulprüfung: Klausur

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Allgemeine Biologie – Schwerpunkt Humanbiologie 2 2 V P

2. Allgemeine Biologie – Schwerpunkt Botanik 2 2 V P

3. Allgemeine Biologie – Schwerpunkt Zoologie 2 2 V P

4. Einführung in Methoden wissenschaftlichen Arbeitens 2 2 V P

5. Morphologie und Systematik der Botanik 2 2 S P

6. Morphologie und Systematik der Zoologie 2 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

28


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Biologie

Modulverantwortliche/r: Haase Modulkürzel: S1-BIO-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind vertraut mit grundlegenden Erkenntnis- und Arbeitsmethoden der Biologie

sind in der Lage, Problemlösungsstrategien zu entwickeln und anzuwenden

- beachten relevante Sicherheitsvorschriften und Regeln zur Unfallverhütung und Arbeitssicherheit

bei der Handhabung von naturwissenschaftlichen und technischen Werkzeugen, Maschinen,

Gerätschaften, Stoffen und Unterrichtsmedien

- verfügen über grundlegendes fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Auswahl

und Begründung von Zielen, Inhalten, Methoden und Medien biologiebezogener Bildung

- verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

Biologieunterricht

- sind in der Lage, geeignete Unterrichtsmedien auszuwählen, zu modifizieren oder zu entwickeln

sowie zielgerichtet einzusetzen

- sind fähig, Inhalte und Themenstellungen der Gesundheitserziehung fachbezogen aufzubereiten

und in den Unterricht zu integrieren

Beispielhafte Studieninhalte:

Didaktische Grundlagen zu den Naturwissenschaften

Biologische Arbeitsweisen

Schulpraxis und Schulpraxis begleitende Veranstaltungen

Modulprüfung: Klausur

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Didaktik der Naturwissenschaften 3 2 V P

2. Themen und Arbeitstechniken für den naturwissenschaftlichen

Unterricht – Schwerpunkt Biologie

3 2 Ü P

3. Biologische Arbeitsweisen – Schwerpunkt Humanbiologie 2 2 S P/AL

4. Biologische Arbeitsweisen – Schwerpunkt Botanik 2 2 S P/AL

5. Biologische Arbeitsweisen – Schwerpunkt Zoologie 2 2 S P/AL

6. Begleitveranstaltung zur Schulpraxis 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

29


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Biologie

Modulverantwortliche/r: Haase Modulkürzel: S1-BIO-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind in der Lage, biologiebezogene Fragestellungen zu formulieren, Hypothesen zu entwickeln,

deren Plausibilität zu überprüfen und anhand einschlägiger biologischer Theorien zu begründen

- können individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen und Auswirkungen biologischer

Entwicklungen analysieren und bewerten

- können biologische Erkenntnisse und Sachverhalte in mündlicher, schriftlicher und

mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht präsentieren

- sind vertraut mit erfahrungsbasiertem Lernen vor Ort in verschiedenen Lebensräumen, auf

biologischen Stationen und Laboren

- sind vertraut mit grundlegenden Verfahren bei der ethischen Bewertung von Anwendungen

biologischer Erkenntnisse

- kennen wesentliche fachraum- und ausstattungsbezogene Aspekte des Biologieunterrichts bzw.

von Biologieunterricht im Freien

Beispielhafte Studieninhalte:

Genetik, Gentechnologie

Nachhaltigkeit

Biodiversität

Exkursionen

Modulprüfung: Hausarbeit

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 1. Vertiefungsthema: Anfertigung eines Herbariums 3 2 S P

2. 2. Vertiefungsthema: Z.B. Biologie der Pilze, Flechten, Moose

und Farne

4 2 S WP

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. Projekt: Z.B. Meeresbiologie 5 2 S WP/AL

30


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Chemie

Modulverantwortliche/r: Körner Modulkürzel: S1-CH-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind vertraut mit den Basiskonzepten der Chemie.

- kennen zentrale chemische Begriffe und können unterschiedliche Begriffsdefinitionen reflektieren.

- sind in der Lage, mit den gängigen Geräten und Chemikalien fach- und sachgerecht umzugehen.

- kennen und beachten relevante Sicherheitsvorschriften und Regeln zur Unfallverhütung und

Arbeitssicherheit bei der Handhabung von Werkzeugen, Maschinen, Gerätschaften, Stoffen und

Unterrichtsmedien.

- sind vertraut mit grundlegenden Erkenntnis- und Arbeitsmethoden der Chemie.

- sind in der Lage, chemiebezogene Fragestellungen zu formulieren, Hypothesen zu entwickeln,

deren Plausibilität zu überprüfen und anhand einschlägiger chemischer Theorien zu begründen.

- kennen Konzepte fachbezogener Bildung und können diese kritisch analysieren und beurteilen.

Beispielhafte Studieninhalte:

- Einführung in den sicheren Umgang mit Chemikalien und Geräten

- Einführung in allgemeine und naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden

- fachinhaltliche Grundlagen der Allgemeinen und Anorganischen Chemie

- fachmethodische Grundlagen der Allgemeinen Chemie

- fachinhaltliche Grundlagen der Organischen Chemie

- fachmethodische Grundlagen der Organischen Chemie

Modulprüfung: Klausur

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Titel

CPs SW

S

Lehrform

Experimente - Arbeitssicherheit 2 2 S / P P

Anorganische Chemie 3 2 V P / AL

Anorganische Chemie 2 2 S / P P / AL

Grundlagen der Organischen Chemie 3 2 V P / AL

Grundlagen der Organischen Chemie 2 2 S / P P / AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht (WP)

etc.

31


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Chemie

Modulverantwortliche/r: Körner Modulkürzel: S1-CH-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können unterschiedliche chemische Modelle hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen

vergleichen und bewerten.

- kennen ausgewählte fach- und domänenspezifischen Zugangsweisen und Problemlösestrategien

sowie typische dabei auftretende Verstehenshürden bei Lernenden, z.B. durch Präkonzepte oder

Diskrepanzen zwischen Alltags- und Fachsprache.

- können chemische Erkenntnisse und Sachverhalte in mündlicher, schriftlicher und mediengestützter

Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht präsentieren.

- können Chemie als Disziplin charakterisieren und ihre Funktion und ihr Bild in der Gesellschaft

reflektieren.

- verfügen über theoretische Konzepte zu zentralen chemischen Denk- und Handlungsprozessen.

- kennen und bewerten allgemeine Konzepte für schulisches Lernen und Lehren und können

Chemieunterricht auf der Basis fachdidaktischer Konzepte kritisch analysieren und reflektieren.

- verfügen über grundlegendes fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Wahl und

Begründung von Inhalten, Zielen, Methoden und Medien chemiebezogener Bildung sowie über

Möglichkeiten und Grenzen ihrer Überprüfung.

- können individuelle und gruppenspezifische auf Chemie bezogene Lernprozesse analysieren,

adäquate Fördermaßnahmen planen sowie fachbezogene Lernbiographien (einschließlich der

eigenen) reflektieren.

- können Erkenntnisse und Theorien wissenschaftlicher Bezugsdisziplinen bei der Analyse

chemischer Sachverhalte berücksichtigen sowie Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden

Unterrichts ausloten.

- können grundlegende Verfahren zum Schutz der Umwelt und zur Sicherung der Nachhaltigkeit

beachten.

Beispielhafte Studieninhalte:

- fachinhaltliche Vertiefungsthemen der Organischen Chemie

- fachdidaktische Aspekte des naturwissenschaftlichen Unterrichts

- erweiterte fachmethodische Aspekte und deren reflektierter Einsatz zur Planung und Durchführung

von Unterricht

- Grundlagen der Physik und deren Anwendung in fächerverbindenden Inhaltsbereichen

- problemorientierte Verknüpfung chemischer Sachverhalte in verschiedenen Anwendungsfeldern

- Analyse und didaktische Aufbereitung sowie Begründung chemischer Fachinhalten des

Sekundarbereiches sowie fachdidaktische Erweiterungen

- Planung und Reflexion naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Sekundarstufe

Modulprüfung: Klausur

32


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Didaktik der Naturwissenschaften 3 2 V / S P

2. Erweiterung der Organischen Chemie 3 2 V P

3. Erweiterung der Organischen Chemie 3 2 S / P P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4. Physikalische Grundlagen 3 2 S WP / AL

5. Vertiefte Themen der Chemie I 5 2 S / P WP / AL

6. Didaktik der Chemie 3 2 V / S P / FL

7. Praxisbegleitung I 3 2 S P

8. Praxisbegleitung II 3 2 S P

33


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Chemie

Modulverantwortliche/r: Körner Modulkürzel: S1-CH-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können zentrale Gegenstandsbereiche und Theorien der Chemie systematisch darstellen und

kritisch reflektieren.

- kennen ausgewählte domänenspezifische und -übergreifende Problemlösungsstrategien und

können sie anwenden.

- kennen verschiedene Ansätze und Methoden projektorientierter Arrangements und der kollegialen

Teamarbeit und können diese reflektiert und produktiv umsetzen.

- können Formen des Umgangs mit Heterogenität im Chemieunterricht beschreiben und kennen

Unterrichtsansätze mit Diagnose und Förderpotenzial.

- sind in der Lage, individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen und Auswirkungen chemischer

Entwicklungen zu analysieren und zu bewerten.

- sind in der Lage, Inhalte und Themenstellungen verschiedener Anwendungsfelder, z.B. der

Gesundheitserziehung oder Umwelterziehung fachbezogen aufzubereiten und in den Unterricht zu

integrieren.

- kennen verschiedene Medienformate und können sie zielgerichtet auswählen, modifizieren und in

Unterricht integrieren.

- kennen Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung sowie

Kompetenzmessung und können deren Ergebnisse bei der Gestaltung von Lernprozessen

berücksichtigen.

- sind in der Lage, Anlage und Qualität wissenschaftlicher Arbeiten kritisch zu bewerten,

fachdidaktische Ergebnisse mit ihren Kenntnissen zu vernetzen und eigene Arbeiten an

wissenschaftlichen Standards zu orientieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

- fachinhaltliche Vertiefung der Allgemeinen und Anorganischen Chemie

- fachmethodische Vertiefung der Allgemeinen und Anorganischen Chemie

- Grundlagen der Biologie und deren Anwendung in fächerverbindenden Inhaltsbereichen

- problemorientierte Verknüpfung chemischer Sachverhalte in verschiedenen Anwendungsfeldern

unter spezieller Berücksichtigung fachdidaktischer Gesichtspunkte

- Sicherung enger Theorie- Praxisbezüge im naturwissenschaftlichen Unterricht unter besonderer

Berücksichtigung chemischer Fachinhalte

- fachdidaktische Forschungsansätze und -ergebnisse unter besonderer Beachtung

fächerübergreifender Aspekte

Modulprüfung: Mündliche Prüfung

34


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Erweiterung Allgemeine und Anorganische Chemie 4 2 V P

2. Erweiterung Allgemeine und Anorganische Chemie 3 2 S / P P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. Biologische Grundlagen 3 2 S WP / AL

4. Vertiefte Themen der Chemie II 5 2 S / P WP

5. Vertiefte Themen der Chemie III 5 2 S / P WP

6. Fachdidaktische Forschung 5 2 S WP/FL/E

35


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Chemie

Modulverantwortliche/r: Körner Modulkürzel: S1-CH-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind vertraut mit den Basiskonzepten der Chemie.

- kennen zentrale chemische Begriffe und können unterschiedliche Begriffsdefinitionen reflektieren.

- sind in der Lage, mit den gängigen Geräten und Chemikalien fach- und sachgerecht umzugehen.

- kennen und beachten relevante Sicherheitsvorschriften und Regeln zur Unfallverhütung und

Arbeitssicherheit bei der Handhabung von Werkzeugen, Maschinen, Gerätschaften, Stoffen und

Unterrichtsmedien.

- sind vertraut mit grundlegenden Erkenntnis- und Arbeitsmethoden der Chemie.

- sind in der Lage, chemiebezogene Fragestellungen zu formulieren, Hypothesen zu entwickeln,

deren Plausibilität zu überprüfen und anhand einschlägiger chemischer Theorien zu begründen.

- kennen Konzepte fachbezogener Bildung und können diese kritisch analysieren und beurteilen.

Beispielhafte Studieninhalte:

- Einführung in den sicheren Umgang mit Chemikalien und Geräten

- Einführung in allgemeine und naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden

- fachinhaltliche Grundlagen der Allgemeinen und Anorganischen Chemie

- fachmethodische Grundlagen der Allgemeinen Chemie

- fachinhaltliche Grundlagen der Organischen Chemie

- fachmethodische Grundlagen der Organischen Chemie

Modulprüfung: Klausur

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Titel

CPs SW

S

Lehrform

Experimente - Arbeitssicherheit 2 2 S / P P

Anorganische Chemie 3 2 V P / AL

Anorganische Chemie 2 2 S / P P / AL

Grundlagen der Organischen Chemie 3 2 V P / AL

Grundlagen der Organischen Chemie 2 2 S / P P / AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht (WP)

etc.

36


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Chemie

Modulverantwortliche/r: Körner Modulkürzel: S1-CH-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können unterschiedliche chemische Modelle hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen

vergleichen und bewerten.

- kennen ausgewählte fach- und domänenspezifischen Zugangsweisen und Problemlösestrategien

sowie typische dabei auftretende Verstehenshürden bei Lernenden, z.B. durch Präkonzepte oder

Diskrepanzen zwischen Alltags- und Fachsprache.

- können chemische Erkenntnisse und Sachverhalte in mündlicher, schriftlicher und mediengestützter

Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht präsentieren.

- können Chemie als Disziplin charakterisieren und ihre Funktion und ihr Bild in der Gesellschaft

reflektieren.

- verfügen über grundlegendes fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Wahl und

Begründung von Inhalten, Zielen, Methoden und Medien chemiebezogener Bildung.

- kennen und bewerten allgemeine Konzepte für schulisches Lernen und Lehren und können

Chemieunterricht auf der Basis fachdidaktischer Konzepte kritisch analysieren und reflektieren.

- verfügen über theoretische Konzepte zu zentralen chemischen Denk- und Handlungsprozessen.

- können individuelle und gruppenspezifische auf Chemie bezogene Lernprozesse analysieren,

adäquate Fördermaßnahmen planen sowie fachbezogene Lernbiographien (einschließlich der

eigenen) reflektieren.

- verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

chemiebezogenem Unterricht der Sekundarstufe I.

Beispielhafte Studieninhalte:

- fachinhaltliche Vertiefungsthemen der Organischen Chemie

- fachdidaktische Aspekte des naturwissenschaftlichen Unterrichts

- erweiterte fachmethodische Aspekte und deren reflektierter Einsatz zur Planung und Durchführung

von Unterricht

- Analyse und didaktische Aufbereitung sowie Begründung chemischer Fachinhalten des

Sekundarbereiches sowie fachdidaktische Erweiterungen

- Planung und Reflexion naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Sekundarstufe

Modulprüfung: Klausur

37


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Didaktik der Naturwissenschaften 3 2 V / S P

2. Erweiterung der Organischen Chemie 3 2 V P

3. Erweiterung der Organischen Chemie 3 2 S / P P

4. Didaktik der Chemie 3 2 S P / FL

5. Praxisbegleitung I 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

38


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Chemie

Modulverantwortliche/r: Körner Modulkürzel: S1-CH-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können zentrale Gegenstandsbereiche und Theorien der Chemie systematisch darstellen.

- kennen ausgewählte domänenspezifische Problemlösungsstrategien und können sie anwenden.

- kennen verschiedene Ansätze und Methoden projektorientierter Arrangements und der kollegialen

Teamarbeit und können diese reflektiert und produktiv umsetzen.

- können Formen des Umgangs mit Heterogenität im Chemieunterricht beschreiben.

- sind in der Lage, individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen und Auswirkungen chemischer

Entwicklungen zu analysieren und zu bewerten.

- sind in der Lage, Inhalte und Themenstellungen verschiedener Anwendungsfelder, z.B. der

Gesundheitserziehung oder Umwelterziehung fachbezogen aufzubereiten und in den Unterricht zu

integrieren.

- kennen verschiedene Medienformate und können sie zielgerichtet auswählen, modifizieren und in

Unterricht integrieren.

- kennen Verfahren der Kompetenzmessung und können deren Ergebnisse bei der Gestaltung von

Lernprozessen berücksichtigen.

- sind in der Lage, Anlage und Qualität wissenschaftlicher Arbeiten kritisch zu bewerten und mit ihren

Kenntnissen zu vernetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

- fachinhaltliche Vertiefung der Allgemeinen und Anorganischen Chemie

- fachmethodische Vertiefung der Allgemeinen und Anorganischen Chemie

- problemorientierte Verknüpfung chemischer Sachverhalte in verschiedenen Anwendungsfeldern

unter spezieller Berücksichtigung fachdidaktischer Gesichtspunkte

- Sicherung enger Theorie- Praxisbezüge im naturwissenschaftlichen Unterricht unter besonderer

Berücksichtigung chemischer Fachinhalte

Modulprüfung: Mündliche Prüfung

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Erweiterung Allgemeine und Anorganische Chemie 4 2 V P

2. Erweiterung Allgemeine und Anorganische Chemie 3 2 S / P P

3. Vertiefte Themen der Chemie I 5 2 S / P WP

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

39


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Deutsch

Modulverantwortliche/r: Merz-Grötsch Modulkürzel: S1-D-HF-1 ECTS-Punkte: 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- haben einen Überblick über die Aufgabenfelder des Deutschunterrichts und kennen die

Besonderheiten der Deutschdidaktik, insbesondere des sprachlichen und literarischen Lernens.

- haben einen strukturierten Überblick über die Entwicklung, die Gegenstandsbereiche und aktuelle

Erkenntnisse und Theorien der Sprach- und Literaturwissenschaft.

- sind mit den Methoden der Sprachwissenschaft vertraut und können die Struktur von Sätzen und

Texten analysieren.

- untersuchen theoriegeleitet Sprache und Kommunikationsprozesse im Alltag und in den Medien.

- kennen beispielhafte Methoden der Literaturwissenschaft.

- kennen Modelle zur Sprach-, Schreib-, Lese- und Medienkompetenz sowie zur literarischen

Kompetenz und Sprachbewusstheit.

- verfügen über eine differenzierte Schreib-/Lesekompetenz und sind in der Lage, eigene Schreib-

/Leseprozesse zu reflektieren.

- können die Medialität von Sprache und Literatur im Zusammenhang mit Sprach-, Literatur- und

Medientheorien reflektieren.

- sind mit den grundlegenden Ressourcen und Methoden des fachlichen Arbeitens vertraut.

Beispielhafte Studieninhalte:

Systemlinguistische Aspekte der deutschen Sprache – Arbeitsfelder der Deutschdidaktik (u. a.

Kompetenzorientierung) – Grundlagen der Medientheorie – Orthografie – Einführung in das

wissenschaftliche Arbeiten –Bildungsplan und Bildungsstandards – Grundlagen der

Literaturwissenschaft (Methoden, Epochen, Gattungen, Autorinnen und Autoren) – Literatur im

Medienverbund

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Diese Veranstaltungen sind verpflichtend zu besuchen.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Sprachliche und mediale Grundlagen 3 2 V P / FB

2. Literarische und mediale Grundlagen 3 2 V P

3. Aufgaben des Deutschunterrichts I 3 2 V P

4. Propädeutikum 3 2 Ü P

40


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Deutsch

Modulverantwortliche/r: Merz-Grötsch Modulkürzel: S1-D-HF-2 ECTS-Punkte: 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind mit Theorien, Modellen und empirischen Studien zur sprachlichen und literarischen

Kompetenzentwicklung vertraut und in der Lage, eigene Positionen zu deutschdidaktischen Fragen

zu entwickeln.

- sind vertraut im Umgang mit Varietäten und sind sich der inneren und äußeren Mehrsprachigkeit

bewusst.

- kennen die Unterschiede medialer und konzeptioneller Mündlichkeit / Schriftlichkeit.

- analysieren Gespräche und andere kommunikative Situationen und reflektieren ihre eigene

Kommunikations- und Gesprächsfähigkeit.

- analysieren, beschreiben und bewerten Schülerleistungen im Deutschunterricht und entwickeln

individuelle Anschlussförderung.

- vergleichen differenzierte Konzepte zur Förderung der Sprachbewusstheit und kennen

unterschiedliche Konzeptionen des Grammatikunterrichts.

- kennen Möglichkeiten zur Kompetenzförderung medial gestützten Lernens.

- können Kenntnisse über den Prozess der literarischen Sozialisation sowie von Theorien der

Produktion und Rezeption literarischer Texte anwenden.

- sind mit dem Erwerb von Textkompetenz vertraut, kennen Erwerbsverläufe, können sie beobachten

und didaktische Entscheidungen ableiten.

- können Bildungsstandards und Unterrichtsmaterialien bewerten und sie in Bezug zu didaktischen

Konzepten und zur Unterrichtspraxis setzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Gestaltung individueller Lernumgebungen – Diagnostizieren und fördern – integrative

Unterrichtskonzeptionen – Unterricht und Bildungsstandards reflektieren – Lernmaterialien kritisch

analysieren und evaluieren – Mehrsprachigkeit – Umgang mit Literatur und Medien – Sprachreflexion –

Literarisches Lernen – Jugendliteratur – Textsorten und literarische Gattungen und ihre Behandlung im

Unterricht

Modulprüfung: Bearbeitung eines Schülertextes oder literaturwissenschaftliche und didaktischmethodische

Analyse sowie Kolloquium

Anmerkungen: In den Wahlpflichtveranstaltungen können je 2 CPs durch zusätzliche Arbeiten im

Rahmen des Selbststudiums erworben werden (z. B. schriftliche Ausarbeitung, Schülertextanalyse,

Präsentation, Portfolio, gesprächsanalytische Aufgabe).

41


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Aufgaben des Deutschunterrichts II 4 2 V P

2. Integrativer Deutschunterricht – Deutsch als Unterrichtsprinzip

in allen Fächern

3+2 2 S WP

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. Schreibforschung und Schreibdidaktik 3+2 2 S WP / AL

4. Mündliche Kommunikation und Gesprächsdidaktik 3+2 2 S WP / AL

5. Sprachbetrachtung und Grammatikunterricht 3+2 2 S WP / AL

6. Deutsch in mehrsprachigen Kontexten 3+2 2 S WP/AL/IKU

7. Analyse und Produktion von Lehr- und Lernmaterialien 3+2 2 S WP

8. Umgang mit Literatur und Medien 3+2 2 S WP/AL/ IKU

9. Praxisbegleitung I: Deutschunterricht planen, durchführen,

reflektieren

3 2 S P

10. Praxisbegleitung II: Fachdidaktische Vertiefung 3 2 S P

42


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Deutsch

Modulverantwortliche/r: Merz-Grötsch Modulkürzel: S1-D-HF-3 ECTS-Punkte: 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind mit Theorien und Verfahren zum sprachlichen und schriftsprachlichen Lernen vertraut.

- kennen Theorien des Erst- und Zweitspracherwerbs und können diese im Hinblick auf den

Unterricht einordnen und bewerten.

- sind mit der Produktion und Rezeption von Literatur in allen medialen Präsentationsformen vertraut.

- haben einen Überblick über die Epochen der deutschen Sprach- und Literaturgeschichte.

- können das Verhältnis der Deutschdidaktik zur Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaft sowie

den weiteren mit ihnen vernetzten Bezugswissenschaften auf der Grundlage des aktuellen

Forschungsstandes problematisieren.

- kennen die gesellschaftliche und individuelle Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität

für sprachliche und literarische Lernprozesse.

- ordnen Theorien, Modelle und empirische Studien zur Sprach-, Schreib-, Lese- und

Medienkompetenz sowie zur literarischen Kompetenz und Sprachbewusstheit in Bezug auf den

Deutschunterricht in der Sekundarstufe I kritisch ein.

- können an unterrichtsbezogener deutschdidaktischer Forschung mitarbeiten.

- reflektieren ihre bei der Rezeption literarischer Texte gewonnenen Leseeindrücke.

- verfügen über eine differenzierte Schreib-Lesekompetenz.

Beispielhafte Studieninhalte:

Empirische Unterrichtsforschung – Mündlichkeits- und Schreibforschung / Schreibdidaktik –

Leseforschung – Grammatiktheorien und Modelle – Theorien zum Spracherwerb und zum

Zweitspracherwerb – Beurteilungsforschung/Leistungsmessung – Lernstandsbestimmungen –

ausgewählte Bereiche der Sprachwissenschaft (Schriftlinguistik, Graphematik, Soziolinguistik) –

Sprachgeschichte und Schriftgeschichte – Literatur im interkulturellen Kontext – literarisches Leben –

Epoche/Autor, Literaturgeschichte/Medientheorie etc.

Modulprüfung: Forschungsmappe mit eigener Forschungsarbeit mit Bezug zur Schulpraxis oder zwei

Seminararbeiten aus zwei Veranstaltungen nach Wahl

Anmerkungen: In den Wahlpflichtveranstaltungen können je 2 CPs durch zusätzliche Arbeiten im

Rahmen des Selbststudiums erworben werden (z. B. schriftliche Ausarbeitung, Schülertextanalyse,

Präsentation, Portfolio, gesprächsanalytische Aufgabe).

43


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Vorlesung (z.B. Semantik, Pragmatik, Sprachgeschichte,

Schreibdidaktik etc. s.o.)

2. Vorlesung (Epoche, Autor, Literaturgeschichte, Medientheorie

etc.)

Lehrform

4 2 V P

4 2 V P

3. Leistungsbeurteilung im Deutschunterricht 3+2 2 S WP

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4. Funktionen des Schreibens 3+2 2 S WP/ AL

5. Sprache und Konflikt 3+2 2 S WP/AL/IKU

6. Interkulturelle Kommunikation 3+2 2 S WP/AL/IKU

7. Forschungsmethoden (Wissenschaftliche Begleitung beim

Verfassen der Hauptseminararbeit)

3 2 S/Ü WP/FL

8. Transnationale Perspektiven in Literatur- und Filmgeschichte 3+2 2 S WP/AL/IKU

9. Umgang mit Texten 3+2 2 S WP/AL

44


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Deutsch

Modulverantwortliche/r: Merz-Grötsch Modulkürzel: S1-D-NF-1 ECTS-Punkte: 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- haben einen Überblick über die Aufgabenfelder des Deutschunterrichts und kennen die

Besonderheiten der Deutschdidaktik, insbesondere des sprachlichen und literarischen Lernens.

- haben einen strukturierten Überblick über die Entwicklung, die Gegenstandsbereiche und aktuelle

Erkenntnisse und Theorien der Sprach- und Literaturwissenschaft.

- sind mit den Methoden der Sprachwissenschaft vertraut und können die Struktur von Sätzen und

Texten analysieren.

- untersuchen theoriegeleitet Sprache und Kommunikationsprozesse im Alltag und in den Medien.

- kennen beispielhafte Methoden der Literaturwissenschaft.

- kennen Modelle zur Sprach-, Schreib-, Lese- und Medienkompetenz sowie zur literarischen

Kompetenz und Sprachbewusstheit.

- verfügen über eine differenzierte Schreib-/Lesekompetenz und sind in der Lage, eigene Schreib-

/Leseprozesse zu reflektieren.

- können die Medialität von Sprache und Literatur im Zusammenhang mit Sprach-, Literatur- und

Medientheorien reflektieren.

- sind mit den grundlegenden Ressourcen und Methoden des fachlichen Arbeitens vertraut.

Beispielhafte Studieninhalte:

Systemlinguistische Aspekte der deutschen Sprache – Arbeitsfelder der Deutschdidaktik (u. a.

Kompetenzorientierung) – Grundlagen der Medientheorie – Orthografie – Einführung in das

wissenschaftliche Arbeiten –Bildungsplan und Bildungsstandards – Grundlagen der

Literaturwissenschaft (Methoden, Epochen, Gattungen, Autorinnen und Autoren) – Literatur im

Medienverbund

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Diese Veranstaltungen sind verpflichtend zu besuchen.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Sprachliche und mediale Grundlagen 3 2 V P / FB

2. Literarische und mediale Grundlagen 3 2 V P

3. Aufgaben des Deutschunterrichts I 3 2 V P

4. Propädeutikum 3 2 Ü P

45


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Deutsch

Modulverantwortliche/r: Merz-Grötsch Modulkürzel: S1-D-NF-2 ECTS-Punkte: 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind mit Theorien, Modellen und empirischen Studien zur sprachlichen und literarischen

Kompetenzentwicklung vertraut und in der Lage, eigene Positionen zu deutschdidaktischen Fragen

zu entwickeln.

- sind vertraut im Umgang mit Varietäten und sind sich der inneren und äußeren Mehrsprachigkeit

bewusst.

- kennen die Unterschiede medialer und konzeptioneller Mündlichkeit / Schriftlichkeit.

- reflektieren theoriegeleitet ihre eigene Kommunikations- und Gesprächsfähigkeit.

- analysieren, beschreiben und bewerten Schülerleistungen im Deutschunterricht und ziehen

didaktische Konsequenzen für die individuelle Anschlussförderung.

- Kennen Konzepte zur Förderung der Sprachbewusstheit und unterschiedliche Konzeptionen des

Grammatikunterrichts.

- kennen Möglichkeiten zur Kompetenzförderung medial gestützten Lernens.

- können Kenntnisse über den Prozess der literarischen Sozialisation sowie von Theorien der

Produktion und Rezeption literarischer Texte anwenden.

- sind mit dem Erwerb von Textkompetenz vertraut, kennen Erwerbsverläufe, können sie beobachten

und didaktische Entscheidungen ableiten.

- können Bildungsstandards und Unterrichtsmaterialien bewerten und sie in Bezug zu didaktischen

Konzepten und zur Unterrichtspraxis setzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Gestaltung individueller Lernumgebungen – Diagnostizieren und fördern – integrative

Unterrichtskonzeptionen – Unterricht und Bildungsstandards reflektieren – Lernmaterialien kritisch

analysieren und evaluieren – Mehrsprachigkeit – Umgang mit Literatur und Medien unter Einschluss

von Sachtexten – Sprachreflexion – Literarisches Lernen – Jugendliteratur

Modulprüfung: Bearbeitung eines Schülertextes oder literaturwissenschaftliche und didaktischmethodische

Analyse eines aktuellen Werks

Anmerkungen: In den Wahlpflichtveranstaltungen können je 2 CPs durch zusätzliche Arbeiten im

Rahmen des Selbststudiums erworben werden (z. B. schriftliche Ausarbeitung, Schülertextanalyse,

Präsentation, Portfolio, gesprächsanalytische Aufgabe).

46


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Aufgaben des Deutschunterrichts II 4 2 V P

2. Integrativer Deutschunterricht – Deutsch als Unterrichtsprinzip

in allen Fächern

3+2 2 S WP

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. Schreibforschung und Schreibdidaktik 3+2 2 S WP / AL

4. Mündliche Kommunikation und Gesprächsdidaktik 3+2 2 S WP / AL

5. Sprachbetrachtung und Grammatikunterricht 3+2 2 S WP / AL

6. Deutsch in mehrsprachigen Kontexten 3+2 2 S WP/AL/ IKU

7. Analyse und Produktion von Lehr- und Lernmaterialien 3+2 2 S WP

8. Umgang mit Literatur und Medien 3+2 2 S WP/AL/ IKU

9. Praxisbegleitung: Deutschunterricht planen, durchführen,

reflektieren

3 2 S P

47


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Deutsch

Modulverantwortliche/r: Merz-Grötsch Modulkürzel: S1-D-NF-3 ECTS-Punkte: 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- sind mit Theorien und Verfahren zum sprachlichen und schriftsprachlichen Lernen vertraut.

- kennen Theorien des Erst- und Zweitspracherwerbs und können diese im Hinblick auf den

Unterricht einordnen und bewerten.

- sind mit der Produktion und Rezeption von Literatur in allen medialen Präsentationsformen vertraut.

- haben einen Überblick über die Epochen der deutschen Sprach- und Literaturgeschichte.

- kennen die gesellschaftliche und individuelle Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität

für sprachliche und literarische Lernprozesse.

- reflektieren ihre bei der Rezeption literarischer Texte gewonnenen Leseeindrücke.

- verfügen über eine differenzierte Schreib-Lesekompetenz.

Beispielhafte Studieninhalte:

Empirische Unterrichtsforschung – Mündlichkeits- und Schreibforschung / Schreibdidaktik –

Leseforschung – Grammatiktheorien und Modelle – Theorien zum Spracherwerb und zum

Zweitspracherwerb – Beurteilungsforschung/Leistungsmessung – Lernstandsbestimmungen –

ausgewählte Bereiche der Sprachwissenschaft (Schriftlinguistik, Graphematik, Soziolinguistik) –

Sprachgeschichte und Schriftgeschichte – Literatur im interkulturellen Kontext – literarisches Leben –

Epoche/Autor, Literaturgeschichte/Medientheorie etc.

Modulprüfung: Seminararbeit

Anmerkungen: In den Wahlpflichtveranstaltungen können je 2 CPs durch zusätzliche Arbeiten im

Rahmen des Selbststudiums erworben werden (z. B. schriftliche Ausarbeitung, Schülertextanalyse,

Präsentation, Portfolio, gesprächsanalytische Aufgabe).

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Vorlesung (z.B. Semantik, Pragmatik, Sprachgeschichte,

Schreibdidaktik etc. s.o.)

2. Vorlesung (Epoche, Autor, Literaturgeschichte, Medientheorie

etc.)

Lehrform

4 2 V WP

4 2 V WP

3. Leistungsbeurteilung im Deutschunterricht 3+2 2 S WP

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4. Funktionen des Schreibens 3+2 2 S WP / AL

5. Interkulturelle Kommunikation 3+2 2 S WP/AL/ IKU

6. Forschungsmethoden (Wissenschaftliche Begleitung beim

Verfassen der Hauptseminararbeit)

3 2 S/Ü WP / FL

7. Umgang mit Texten 3+2 2 S WP / AL

48


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Englisch

Modulverantwortliche/r: Baier Modulkürzel: S1-E-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• wissen die wichtigsten Basisbegriffe der Literatur, Literaturgeschichte sowie Texte und Autoren

• kennen die theoretische Grundlegung der Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik

• wissen Bescheid über ausgewählte zentrale historische, politische und andere kulturelle

Meilensteine sowie geographische Besonderheiten spezifischer Zielregionen

• beschreiben und benennen grundlegende Konzepte und Begriffe der englischen

Sprachwissenschaft und analysieren die englische Sprache in Bezug auf phonetisch-phonologische,

morphologische, syntaktische, semantische und pragmatische Charakteristika

Beispielhafte Studieninhalte:

• Texttypen, Literaturkritik, Epochenlehre, Analyse, wissenschaftliches Arbeiten

• Unterrichtsmodelle z.B. cultural studies (ICC, CLILL), Literaturdidaktik (response theory, new

criticism), Techniken des Kommunikationstrainings, Vokabel- und Grammatikerwerbs

• Arbeit mit verschiedenen Materialtypen und Medien (z.B. Quellentexte, Karten, Tabellen, Reden),

politische Strukturen, historische Abläufe, geographische Gliederung

• z.B. Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Es sind alle Veranstaltungen regelmäßig zu besuchen

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Introduction to Literature and Literary Criticism 3 2 V P/AL/E

2. Introduction to the Teaching of English 3 2 V P/AL/E

3. Introduction to Cultural Studies 3 2 V P/AL/E

4. Introduction to Linguistics 3 2 V P/AL/E

5.

49


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Englisch

Modulverantwortliche/r: Piske Modulkürzel: S1-E-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• wissen Bescheid über weitere zentrale Begriffe der Literatur, der Epochen sowie Texte und Autoren,

bewerten, beurteilen und wenden sie an

• erweitern ihr Wissen über die theoretischen Ansätze der Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik und

können kritisch Stellung beziehen sowie ihr Wissen in praktische Kontexte transferieren

• interpretieren, analysieren und vergleichen weitere historische, politische und andere kulturelle

Meilensteine ggf. geographische Besonderheiten der Zielregionen

• sind mit ausgewählten zusätzlichen Gebieten der englischen Sprachwissenschaft in

anwendungsbezogenen Kontexten vertraut, erklären die zentralen Methoden der

Sprachstandsdiagnose bei Zweit- und Fremdsprachenlernern und hinterfragen zentrale Theorien

des Zweitspracherwerbs

• beherrschen die praktische Umsetzung bisher gelernter Inhalte und Methoden

Beispielhafte Studieninhalte:

• Literarische Texte aus literaturanalytischer ggf. medienwissenschaftlicher Sicht

• weitere Unterrichtsmodelle aus cultural studies, Literaturdidaktik, aktuelle Techniken des

Kommunikationstrainings, Vokabel- und Grammatikerwerbs

• Arbeit mit verschiedenen Materialtypen und Medien (z.B. Quellentexte, Karten, Tabellen, Reden),

politische Strukturen, historische Abläufe, geographische Gliederung

• Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik sowie insbesondere ausgewählte

Fragestellungen der Psycholinguistik (vor allem Zweitspracherwerb), Soziolinguistik und der

diachronen Linguistik

• praktische Unterrichtsplanung

Modulprüfung: Hausarbeit und/oder Präsentation

Anmerkungen: Es ist je eine Veranstaltung aus jedem der Bereiche regelmäßig zu

besuchen. Zusätzlich eine Wahlpflichtveranstaltung.

50


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Modern American Novel; Arthur Miller and his plays 4 2 HS P/AL/E

2. Media Based Teaching; New Ways of Getting into a Lesson 4 2 HS P/AL/E

3. Political System of the US; Northern Ireland 4 2 HS P/AL/E

4. Psycholinguistic Foundations of Second Language Acquisition;

Regional and Social Varieties of English; A History of the

English Language

4 2 HS P/AL/E

5. Wahlpflicht aus 1.-4., s.o. 4 2 HS WP/AL/E

6. Praxisbegleitung 6 2 S P/AL/E

51


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Englisch

Modulverantwortliche/r: Kornetta Modulkürzel: S1-E-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• kennen die Schwierigkeiten deutschsprachiger Lerner beim Erlernen der englischen Sprache

• können eigene Sprachlernprozesse im Hinblick auf ihre spätere Lehrtätigkeit reflektieren

• sind in der Lage, die englische Sprache auf nahezu muttersprachlichem Niveau (C1 bis C2) zu

verstehen und zu sprechen, insbesondere im Hinblick auf Wortschatz und Aussprache

• wissen über die grammatikalischen Strukturen der englischen Sprache Bescheid und können diese

weitgehend fehlerfrei anwenden

• beherrschen die Techniken des Übersetzens im Hinblick auf verschiedene Texte aus

unterschiedlichen Themengebieten (vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt)

• können sich in adäquater schriftlicher Form mit einem vorgegebenen Thema in englischer Sprache

auseinandersetzen

Beispielhafte Studieninhalte:

• Teilnahme an Diskussionen in Kleingruppen, Vortragen von Präsentationen

• Erlernen und Anwenden von Techniken zum Vokabel- und Grammatikerwerb

• Untersuchung und Analyse verschiedener Themen oder vorgegebener Texte in schriftlicher Form

• Übungen zu grammatikalischen Themen

• Übersetzen von Texten und Erlernen von Übersetzungstechniken

• Schreiben von Texten

Modulprüfung: Anfertigung eines zielsprachlichen Textes, einer Übersetzung und Ablegen einer

mündlichen Prüfung

Anmerkungen: Alle Veranstaltungen sind regelmäßig zu besuchen

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Fluency and Oral Skills 3 2 S P/AL/E

2. Vocabulary Improve 3 2 S P/AL/E

3. Essay Writing 3 2 S P/AL/E

4. Grammar I 4 2 S P/AL/E

5 Grammar II 3 2 S P/AL/E

6. Listening/ Varieties of English 3 2 S P/AL/E

7. Pronunciation 3 2 S P/AL/E

8. Translation 3 2 S P/AL/E

52


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Englisch

Modulverantwortliche/r: Baier Modulkürzel: S1-E-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• wissen die wichtigsten Basisbegriffe der Literatur, Literaturgeschichte sowie Texte und Autoren

• kennen die theoretische Grundlegung der Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik

• wissen Bescheid über ausgewählte zentrale historische, politische und andere kulturelle

Meilensteine sowie geographische Besonderheiten spezifischer Zielregionen

• beschreiben und benennen grundlegende Konzepte und Begriffe der englischen

Sprachwissenschaft und analysieren die englische Sprache in Bezug auf phonetisch-phonologische,

morphologische, syntaktische, semantische und pragmatische Charakteristika

Beispielhafte Studieninhalte:

• Texttypen, Literaturkritik, Epochenlehre, Analyse, wissenschaftliches Arbeiten

• Unterrichtsmodelle z.B. cultural studies (ICC, CLILL), Literaturdidaktik (response theory, new

criticism), Techniken des Kommunikationstrainings, Vokabel- und Grammatikerwerbs

• Arbeit mit verschiedenen Materialtypen und Medien (z.B. Quellentexte, Karten, Tabellen, Reden),

politische Strukturen, historische Abläufe, geographische Gliederung

• z.B. Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Es sind alle Veranstaltungen regelmäßig zu besuchen

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Introduction to Literature and Literary Criticism 3 2 V P/AL/E

2. Introduction to the Teaching of English 3 2 V P/AL/E

3. Introduction to Cultural Studies 3 2 V P/AL/E

4. Introduction to Linguistics 3 2 V P/AL/E

53


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Englisch

Modulverantwortliche/r: Piske Modulkürzel: S1-E-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

• wissen Bescheid über die weiteren zentralen Begriffe der Literatur, der Epochen sowie Texte und

Autoren, bewerten, beurteilen und wenden sie an

• erweitern ihr Wissen über die theoretischen Ansätze der Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik und

können kritisch Stellung beziehen sowie ihr Wissen in praktische Kontexte transferieren

• interpretieren, analysieren und vergleichen weitere historische, politische und andere kulturelle

Meilensteine ggf. geographische Besonderheiten der Zielregionen

• sind mit ausgewählten zusätzlichen Gebieten der englischen Sprachwissenschaft in

anwendungsbezogenen Kontexten vertraut, erklären die zentralen Methoden der

Sprachstandsdiagnose bei Zweit- und Fremdsprachenlernern und hinterfragen zentrale Theorien

des Zweitspracherwerbs

• beherrschen die praktische Umsetzung bisher gelernter Inhalte und Methoden

Beispielhafte Studieninhalte:

• Literarische Texte aus literaturanalytischer ggf. medienwissenschaftlicher Sicht

• weitere Unterrichtsmodelle aus cultural studies, Literaturdidaktik, aktuelle Techniken des

Kommunikationstrainings, Vokabel- und Grammatikerwerbs

• Arbeit mit verschiedenen Materialtypen und Medien (z.B. Quellentexte, Karten, Tabellen, Reden),

politische Strukturen, historische Abläufe, geographische Gliederung

• Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik sowie insbesondere ausgewählte

Fragestellungen der Psycholinguistik (vor allem Zweitspracherwerb), Soziolinguistik und der

diachronen Linguistik

• praktische Unterrichtsplanung

Modulprüfung: Hausarbeit und / oder Präsentation

Anmerkungen: Es ist drei Veranstaltungen aus drei unterschiedlichen Bereichen regelmäßig zu

besuchen. Zusätzlich müssen die Studierenden an der Praxisbegleitung teilnehmen.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Modern American Novel; Arthur Miller and his plays 4 2 HS WP/AL/E

2. Media Based Teaching; New Ways of Getting into a Lesson 4 2 HS WP/AL/E

3. Political System of the US; Northern Ireland 4 2 HS WP/AL/E

4. Psycholinguistic Foundations of Second Language Acquisition;

Regional and Social Varieties of English; A History of the

English Language

4 2 HS WP/AL/E

5. Praxisbegleitung 3 2 HS P/AL/E

54


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Englisch

Modulverantwortliche/r: Kornetta Modulkürzel: S1-E-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• kennen die Schwierigkeiten deutschsprachiger Lerner beim Erlernen der englischen Sprache

• können eigene Sprachlernprozesse im Hinblick auf ihre spätere Lehrtätigkeit reflektieren

• sind in der Lage, die englische Sprache auf nahezu muttersprachlichem Niveau (C1 bis C2) zu

verstehen und zu sprechen, insbesondere im Hinblick auf Wortschatz und Aussprache

• wissen über die grammatikalischen Strukturen der englischen Sprache Bescheid und können diese

weitgehend fehlerfrei anwenden

• beherrschen die Techniken des Übersetzens im Hinblick auf verschiedene Texte aus

unterschiedlichen Themengebieten (vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt)

• können sich in adäquater schriftlicher Form mit einem vorgegebenen Thema in englischer Sprache

auseinandersetzen

Beispielhafte Studieninhalte:

• Teilnahme an Diskussionen in Kleingruppen, Vortragen von Präsentationen

• Erlernen und Anwenden von Techniken zum Vokabel- und Grammatikerwerb

• Untersuchung und Analyse verschiedener Themen oder vorgegebener Texte in schriftlicher Form

• Übungen zu grammatikalischen Themen

• Übersetzen von Texten und Erlernen von Übersetzungstechniken

• Schreiben von Texten

Modulprüfung: Anfertigung eines zielsprachlichen Textes, einer Übersetzung und Ablegen einer

mündlichen Prüfung

Anmerkungen: 4 Veranstaltungen sind regelmäßig zu besuchen

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Fluency and Oral Skills 3 2 S WP/AL/E

2. Vocabulary Improve 3 2 S WP/AL/E

3. Essay Writing 3 2 S WP/AL/E

4. Grammar I 4 2 S WP/AL/E

5 Grammar II 3 2 S WP/AL/E

6. Listening/ Varieties of English 3 2 S WP/AL/E

7. Pronunciation 3 2 S WP/AL/E

8. Translation 3 2 S WP/AL/E

55


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Geographie

Modulverantwortliche/r: Richter Modulkürzel: S1-GEO-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

� können geographische Strukturen, Funktionen und Prozesse in den geographischen Teilbereichen

systematisch beschreiben und erklären

� kennen zentrale geographische Begriffe und Kategorien

� können zentrale geographische Gegenstandsbereiche (z.B. Physische Geographie,

Anthropogeographie, Regionale Geographie) und Theorien systematisch darstellen

� können das Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren im System Erde-Mensch beschreiben

� können globale, regionale und lokale räumliche Strukturen und Prozesse nach ausgewählten

Merkmalen beschreiben, gegeneinander abgrenzen und vergleichen

� führen Raumanalysen durch (Tagesexkursionen).

� kennen Formen und Methoden räumlicher Orientierung und Darstellung

� können Medien und geographische Arbeitsmittel (z.B. Atlas, Karte oder Kompass) nutzen und

kennen ihre Möglichkeiten und Grenzen

Beispielhafte Studieninhalte:

� Sphären des Systems Erde

� Exogene und endogene Dynamik

� Klima-, Wirtschafts-, Siedlungs-, Bevölkerungs-, Tourismus-, Agrar- und Verkehrsgeographie

� Kartenkunde und Kartographie

� Umgang mit geographischen Medien

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Grundlagen Physische Geographie 4 2 S P

2. Grundlagen Anthropogeographie 4 2 S P

3. Einführung: Geographische Fachmethoden 3 2 S P

4. 2 Exkursionstage (1 Tag zur Physischen Geographie, 1 Tag

zur Anthropogeographie)

1 1 Ex P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

56


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Geographie

Modulverantwortliche/r: Richter Modulkürzel: S1-GEO-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können das Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren im System Erde-Mensch analysieren

• sind in der Lage, geographische Strukturen und Prozesse in ihrer raumzeitlichen Veränderung

zu analysieren und daraus zukünftige Entwicklungsszenarien abzuleiten

• erörtern typologische und maßstäbliche Regionalisierungen der Erde und analysieren globale,

regionale und lokale Strukturen und Prozesse ausgewählter raumbezogener Sachverhalte

• können geographische Fragestellungen mit geeigneten Methoden (z.B. Geländearbeit,

Labormethoden, Befragung, Kartierung) bearbeiten

• können Medien und geographische Arbeitsmittel nutzen und kennen ihre Möglichkeiten und

Grenzen

• führen Raumanalysen vor Ort durch (Geländepraktikum)

• können die Geographie als Disziplin charakterisieren und die Funktion und das Bild der

Geographie bzw. der geographischen Bildung in der Gesellschaft reflektieren

• können die Geographie als Brückenfach zwischen den Natur- und Gesellschaftswissenschaften

sowie als geowissenschaftliches Zentrierungsfach reflektieren und kennen Konzepte und

Ansätze geographischer Bildung.

• kennen Konzepte für geographisches Lernen und Lehren (problemorientiertes Lernen,

genetisches Lernen entdeckendes Lernen, außerschulisches Lernen, usw.)

• können Lernarrangements auf der Basis fachdidaktischer Theorien, geeigneter Aufgaben, Lehr‐

und Lernmaterialien und fachspezifischer Unterrichtsmethoden konstruieren

Beispielhafte Studieninhalte:

• vertiefende Aspekte der Physischen- oder Anthropogeographie (z.B. Naturrisiken, Vulnerabilität,

Globalisierung, räumliche Disparitäten)

• Regionale Geographie: Baden-Württemberg, Deutschland, Europa, verschiedene Teilregionen

der Erde

• Geographische Arbeitsmethoden

• Grundlagen der Geographiedidaktik

• Planung, Durchführung und Analyse von Geographieunterricht

• Umgang mit geographischen Medien

Modulprüfung: Portfolio

Voraussetzung für Teilnahme an Modulprüfung: Erfolgreich absolvierte Prüfung M 1.

Anmerkungen: Es wird empfohlen, mit der Veranstaltung Nr. 6 (externes Seminar) frühestmöglichst zu

beginnen.

57


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Schulpraxisbegleitendes Seminar: Einführung in die

Geographiedidaktik und in die Planung von Unterricht

Lehrform

3 2 S P

2. Themenorientierte geographische Fachmethoden 3 2 S P/ AL

3. Regionales Projekt: Grundlagen der Geländearbeit(mit mind. 4

Geländetagen)

4 2 Proj. P

4. Regionale Geographie: Baden - Württemberg 3 2 S P

5. Regionale Geographie eines Raumes außerhalb Baden-

Württembergs

3 2 S P/ AL

6. Externes Seminar 4 2 S P/ AL

7. Raumübergreifendes Projekt: Arbeit im Gelände(mit mind. 3

Geländetagen)

3 2 Proj. P

8. Seminar Praxisbegleitung 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

58


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Geographie

Modulverantwortliche/r: Richter Modulkürzel: S1-GEO-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• reflektieren globale, regionale und lokale Konsequenzen anthropogener Eingriffe in den Naturraum.

• explorieren die aus den Interaktionen zwischen Mensch und Umwelt resultierenden Prozesse,

Probleme und Konflikte in ihren soziokulturellen, wirtschaftlichen und politischen Dimensionen.

• erläutern, bewerten und entwerfen Strategien zur nachhaltigen Entwicklung von Räumen und zur

nachhaltigen Teilhabe am System Erde.

• erläutern anhand von kognitiven Karten / Mental Maps die selektive und subjektive

Raumwahrnehmung und erkennen und explorieren Raumdarstellungen als Konstrukt.

• nutzen und bewerten Informationsquellen und fachtypische Medien zur Beantwortung

geographischer Fragestellungen.

• können problem-, sach- und zielorientiert Informationen im Gelände unter Anwendung

geographischer Arbeitsmethoden sowie durch Versuche und Experimente im Labor gewinnen.

• reflektieren exemplarisch gewonnene Erkenntnisse, um diese auf andere Räume und vergleichbare

bzw. dazu kontrastierende Situationen anzuwenden.

• planen, erstellen und überprüfen regionale Systeme und führen Raumanalysen im Fernraum vor Ort

durch (Großexkursion)

• können ausgewählte Aspekte der fachwissenschaftlichen/-didaktischen Forschung verfolgen,

bewerten und an Forschungsaktivitäten mitwirken.

• kennen die Bedeutung geographiespezifischer Themen für die Bereiche Bildung für nachhaltige

Entwicklung, globales Lernen, interkulturelle Kompetenz und bilinguales Lehren und Lernen.

Beispielhafte Studieninhalte:

� Globalisierung und räumliche Disparitäten

� Landnutzungswandel und Degradation (z.B. Konfliktfeld Ökologie und Ökonomie)

� Mensch-Umwelt-Interaktion

� Regionale Geographie: ausgewählte Räume der Erde

� Raumanalyse an Beispielen auf verschiedenen Maßstabsebenen

� Anwendung geographischer Arbeitsmethoden

� Erkenntnisse der geographiedidaktischen Forschung

� Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (u.a. GIS, GPS)

� Bilingualer Geographieunterricht

Modulprüfung: Kombinationsnote aus Präsentation im Seminar zur Großexkursion, ergänzender

schriftlicher Ausarbeitung sowie Exkursionsprotokoll.

Voraussetzung für Teilnahme an Modulprüfung: Erfolgreich absolvierte Modulprüfung zu Modul 2

dieses Faches.

Anmerkungen:

59


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Ausgewählte Fragestellungen zum Mensch-Umwelt-System 3 2 S P/ AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2. Regionale Geographie des Gebietes der Großexkursion 3 2 S P/ IKU

3. Vertiefung geographischer Fachmethoden 3 2 S P

4. Geographische und geographiedidaktische Forschung 3 2 S P/ FL

5. Großexkursion (mind. 10 Arbeitstage) 4 3 Ex P/ IKU

6. Vertiefende Fragestellungen der Geographiedidaktik 3 2 S P

7. Vertiefung Allgemeine Geographie (Physische Geographie

oder Anthropogeographie)

3 2 S P/ AL/ IKU

8. Aktuelle Themen der Geographie 3 2 S P/ AL/E/IKU

60


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Geographie

Modulverantwortliche/r: Richter Modulkürzel: S1-GEO-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

� können geographische Strukturen, Funktionen und Prozesse in den geographischen Teilbereichen

systematisch beschreiben und erklären

� kennen zentrale geographische Begriffe und Kategorien

� können zentrale geographische Gegenstandsbereiche (z.B. Physische Geographie,

Anthropogeographie, Regionale Geographie) und Theorien systematisch darstellen

� können das Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren im System Erde-Mensch beschreiben

� können globale, regionale und lokale räumliche Strukturen und Prozesse nach ausgewählten

Merkmalen beschreiben gegeneinander abgrenzen und vergleichen

� führen Raumanalysen durch (Tagesexkursionen)

� kennen Formen und Methoden räumlicher Orientierung und Darstellung

können Medien und geographische Arbeitsmittel (z.B. Atlas, Karte oder Kompass) nutzen und

kennen ihre Möglichkeiten und Grenzen

Beispielhafte Studieninhalte:

� Sphären des Systems Erde

� Exogene und endogene Dynamik

� Klima-, Wirtschafts-, Siedlungs-, Bevölkerungs-, Tourismus-, Agrar- und Verkehrsgeographie

� Kartenkunde und Kartographie

� Umgang mit geographischen Medien

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Grundlagen Physische Geographie 4 2 S P

2. Grundlagen Anthropogeographie 4 2 S P

3. Einführung: Geographische Fachmethoden 3 2 S P

4. 2 Exkursionstage (1 Tag zur Physischen Geographie, 1 Tag

zur Anthropogeographie)

1 1 Ex P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

61


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Geographie

Modulverantwortliche/r: Richter Modulkürzel: S1-GEO-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können das Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren im System Erde-Mensch analysieren

• können geographische Fragestellungen mit geeigneten Methoden (z.B. Geländearbeit,

Labormethoden, Befragung, Kartierung) bearbeiten

• können Medien und geographische Arbeitsmittel nutzen und kennen ihre Möglichkeiten und

Grenzen

• führen Raumanalysen vor Ort durch (Geländepraktikum)

• können die Geographie als Brückenfach zwischen den Natur- und Gesellschaftswissenschaften

sowie als geowissenschaftliches Zentrierungsfach reflektieren und kennen Konzepte und

Ansätze geographischer Bildung.

• kennen Konzepte für geographisches Lernen und Lehren (problemorientiertes Lernen,

genetisches Lernen, entdeckendes Lernen, außerschulisches Lernen, usw.)

• können Lernarrangements auf der Basis fachdidaktischer Theorien, geeigneter Aufgaben, Lehrund

Lernmaterialien und fachspezifischer Unterrichtsmethoden konstruieren

Beispielhafte Studieninhalte:

• Regionale Geographie: Baden-Württemberg

• Geographische Arbeitsmethoden

• Grundlagen der Geographiedidaktik

• Planung, Durchführung und Analyse von Geographieunterricht

• Umgang mit geographischen Medien

Modulprüfung: Portfolio

Voraussetzung für Teilnahme an Modulprüfung: Erfolgreich absolvierte Prüfung M 1.

Anmerkungen:

62


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Schulpraxisbegleitendes Seminar: Einführung in die

Geographiedidaktik und in die Planung von Unterricht

Lehrform

3 2 S P

2. Themenorientierte geographische Fachmethoden 3 2 S P/ AL

3. Regionales Projekt: Grundlagen der Geländearbeit(mit mind. 4

Geländetage)

3 2 Proj. P/ AL

4. Regionale Geographie: Baden - Württemberg 3 2 S P

5. Regionale Geographie eines Rames außerhalb Baden-

Württembergs

3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

63


Studiengang

Lehramt an Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Geographie

Modulverantwortliche/r: Richter Modulkürzel: S1-GEO-NF-3 ECTS-Pkte.(CP): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• reflektieren globale, regionale und lokale Konsequenzen anthropogener Eingriffe in den Naturraum

• explorieren die aus den Interaktionen zwischen Mensch und Umwelt resultierenden Prozesse,

Probleme und Konflikte in ihren soziokulturellen, wirtschaftlichen und politischen Dimensionen

• erläutern, bewerten und entwerfen Strategien zur nachhaltigen Entwicklung von Räumen und zur

nachhaltigen Teilhabe am System Erde

• nutzen und bewerten Informationsquellen und fachtypische Medien zur Beantwortung

geographischer Fragestellungen

• planen, erstellen und überprüfen regionale Systeme und führen Raumanalysen im Fernraum vor Ort

durch (Großexkursion)

• kennen die Bedeutung geographiespezifischer Themen für die Bereiche Bildung für nachhaltige

Entwicklung, globales Lernen, interkulturelle Kompetenz und bilinguales Lehren und Lernen

Beispielhafte Studieninhalte:

� Globalisierung und räumliche Disparitäten

� Landnutzungswandel und Degradation (z.B. Konfliktfeld Ökologie und Ökonomie)

� Mensch-Umwelt-Interaktion

� Regionale Geographie: ausgewählte Räume der Erde

� Raumanalyse an Beispielen auf verschiedenen Maßstabsebenen

� Bilingualer Geographieunterricht

Modulprüfung: Kombinationsnote aus Präsentation im Seminar zur Großexkursion, ergänzender

schriftlicher Ausarbeitung sowie Exkursionsprotokoll.

Voraussetzung für Teilnahme an Modulprüfung: Erfolgreich absolvierte Modulprüfung zu Modul 2

dieses Faches.

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Ausgewählte Fragestellungen zum Mensch-Umwelt-System 3 2 S P/ AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2. Regionale Geographie des Gebietes der Großexkursion 3 2 S P/ IKU

3. Großexkursion (mind. 10 Arbeitstage) 4 3 Ex P/ IKU

4. Vertiefende Fragestellungen der Geographiedidaktik 2 2 S P

64


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Geschichte

Modulverantwortliche/r: Fritz Modulkürzel: S1-GES-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

65


Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• Können geschichtliche Strukturen, geschichtliche Prozesse und geschichtliche Dimensionen

systematisch beschreiben und das Potential und die Reichweite verschiedener Ansätze zur

Beschreibung historischer Zusammenhänge abwägen.

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren.

• Können die Gliederungen der Geschichte kritisch bewerten und die Folgen unterschiedlicher

Gliederungen reflektieren.

• Verfügen über strukturiertes Grundwissen und können dieses mit Aspekten der Regional- und

Landesgeschichte sowie mit verschiedenen historischen Dimensionen (z. B. Gesellschaften,

Wirtschaft, Klima, Gender) differenziert in Beziehung setzen

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren.

• Können Geschichte und historische Erkenntnisse als jeweils gegenwartsgebundene

Konstruktionen erkennen, die historische Prägung der Gegenwart beschreiben und ein

reflektiertes Geschichtsbewusstsein entwickeln.

• Können die Geschichtswissenschaft als Disziplin charakterisieren und die Funktion von

Geschichte bzw. historischer Bildung in der Gesellschaft reflektieren.

• Sind in der Lage, an Diskursen der Geschichtskultur teilzunehmen.

• Kennen Konzepte der Geschichtsdidaktik und können diese bewerten.

• Kennen und reflektieren Wege der fachbezogenen Unterrichtsentwicklung.

Beispielhafte Studieninhalte:

Geschichte als Wissenschaft

Geschichte als Wissenschaft vom Geschehen und als Bedeutung der Geschichte: Erfahrungs- und

Zukunftswissenschaft

Historische Zweigwissenschaften

Geschichtsschreibung: Von Aristoteles bis zur Schule der Annales

Geschichte denken und darstellen: Rekonstruktion und Dekonstruktion

Geschichte bewerten: Von der Sachanalyse zum Werturteil

Geschichte und Forschung

Von der historischen Frage zur Erkenntnis: die hermeneutische Methode

Geschichte finden (Nachschlagewerke, Handbücher und Bibliographien), recherchieren (vom Archiv

über Zeitung zu Suchmaschinen und websites)

Geschichte und Hilfswissenschaften

Historische Quellenkunde: Einteilung, Aussagekraft und Möglichkeiten der Interpretation

Grund- oder Hilfswissenschaften

Geschichte und Gesellschaft

Geschichte in Öffentlichkeit (Geschichtskultur), Medien, Politik (öffentlicher Gebrauch von Geschichte),

Museum, Archiv

Geschichte und Studium

Darstellung und Vermittlung von Geschichte: Präsentation, Thesenpapier, Seminararbeit

Geschichte und Examen: Hinweise und Anregungen

Historische Lernorte: Geschichte auf Exkursionen

Geschichtsdidaktik: Wissenschaft von der Rezeption und Vermittlung von Geschichte

Geschichtsbewusstsein und seine Dimensionen: zentrale Kategorie der Geschichtsdidaktik

Geschichtsdidaktische Forschung: Theorie, Pragmatik, Empirie

Grundlegende Ansätze der Geschichtsdidaktik: Multiperspektivität, Gegenwartsprinzip und Historischer

Vergleich, Personalisierung und Personifizierung

Geschichte und Schule

Historische Kompetenzen: historisch denken und arbeiten

Das Problem der Reduktion: Kriterien der Auswahl von Fachinhalten

Geschichte in der Schule: Planung von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden

Geschichte in Fächerverbünden: Planung von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Alle drei Veranstaltungen sind Pflichtveranstaltungen.

66


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Einführung in Arbeitsweisen und Methoden der

Geschichtswissenschaft

2. Einführung in Arbeitsweisen und Methoden der Fachdidaktik

Geschichte

3. Einführung in Inhalte, Arbeitsweisen und Methoden der

außerschulischen Lernorte; dabei: mindestens 2 volle

Projekttage

Lehrform

4 4 S P

4 2 S P

4 2 S und

Ex

k

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

P

67


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Geschichte

Modulverantwortliche/r: Fritz Modulkürzel: S1-GES-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren.

• Sie können die Gliederungen der Geschichte kritisch bewerten und die Folgen unterschiedlicher

Gliederungen reflektieren

• Sie verfügen über strukturiertes Grundwissen zu ausgewählten historischen Phänomenen und

können deren Unterscheidungsmerkmale benennen.

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren.

• Können Geschichte und historische Erkenntnisse als jeweils gegenwartsgebundene

Konstruktionen erkennen, die historische Prägung der Gegenwart beschreiben und ein

reflektiertes Geschichtsbewusstsein entwickeln.

• Verfügen über vertieftes Wissen zu ausgewählten historischen Phänomenen

• Sind in der Lage, ausgewählte historische Sachverhalte aus der Perspektive einzelner

geschichtswissenschaftlicher Forschungsansätze zu beschreiben.

• Verfügen über strukturiertes historisches Grundwissen und können dieses mit Aspekten der

Regional- und Landesgeschichte sowie mit verschiedenen historischen Dimensionen (z. B.

Gesellschaften, Wirtschaft, Klima, Gender) differenziert in Beziehung setzen.

• Können Erkenntnisse und Theorien anderer Disziplinen bei der Analyse historischer

Zusammenhänge berücksichtigen.

• Kennen und reflektieren Wege der fachbezogenen Unterrichtsforschung

Beispielhafte Studieninhalte:

1. Politische Geschichte, Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturgeschichte der Antike, des Mittelalters

oder der Frühen Neuzeit

2. Politische Geschichte, Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts

3. Medien und Unterrichtsformen im Geschichtsunterricht

4. Empirische Unterrichtsforschung

5. Außerschulische Lernorte

Modulprüfung: Portfolio

Anmerkungen: Vorlesungen und Seminare sollten nach Möglichkeit miteinander verknüpft werden.

Vorlesungen werden einmal mit 3, Seminare mit 4 CP verrechnet. Veranstaltung Nr. 7 (Veranstaltung im

Ausland) kann wahlweise Nr. 5 bzw. 6 ersetzen. Eine der Veranstaltungen des Moduls 2 oder 3 muss

eine englischsprachige Veranstaltung (Nr. 8) sein (E), die dann eine andere Veranstaltung ersetzt. Die

englischsprachige Veranstaltung ist auch abgedeckt, wenn die Veranstaltung im Ausland in englischer

Sprache durchgeführt wurde.

68


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit)

Lehrform

3/4 2 S

oder

V

2. Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts 3/4 2 S

oder

V

3. Historische Fachmethoden, Medien und Unterrichtsformen im

Geschichtsunterricht

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

P

P

3 2 S P

4. Außerschulische Lernorte 3/4 2 S P

5. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit)

3 2 S

oder

V

6. Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts 3 2 S

oder

V

7. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit) oder des 19.-21. Jahrhunderts AL

8. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit) oder des 19.-21. Jahrhunderts E

WP

WP

6 2 S WP/AL

3-4 2 S

oder

V

WP/E

69


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Geschichte

Modulverantwortliche/r: Fritz Modulkürzel: S1-GES-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren und können die Gliederungen der Geschichte kritisch bewerten und die

Folgen unterschiedlicher Gliederungen reflektieren

• Sie verfügen über strukturiertes Grundwissen zu ausgewählten historischen Phänomenen und

können deren Unterscheidungsmerkmale benennen.

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren.

• Können Geschichte und historische Erkenntnisse als jeweils gegenwartsgebundene

Konstruktionen erkennen, die historische Prägung der Gegenwart beschreiben und ein

reflektiertes Geschichtsbewusstsein entwickeln.

• Verfügen über vertieftes Wissen zu ausgewählten historischen Phänomenen

• Sind in der Lage, ausgewählte historische Sachverhalte aus der Perspektive einzelner

geschichtswissenschaftlicher Forschungsansätze zu beschreiben.

• Verfügen über strukturiertes historisches Grundwissen und können dieses mit Aspekten der

Regional- und Landesgeschichte sowie mit verschiedenen historischen Dimensionen (z. B.

Gesellschaften, Wirtschaft, Klima, Gender) differenziert in Beziehung setzen.

• Kennen und beurteilen zentrale Prinzipien und Methoden des historischen Lernens (z. b.

Problemorientierung, Multiperspektivität, Gegenwartsbezug, Interkulturalität, forschendes,

entdeckendes und außerschulisches Lernen)

• Verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I

• Können Erkenntnisse und Theorien anderer Disziplinen bei der Analyse historischer

Zusammenhänge berücksichtigen und kennen und reflektieren Wege der fachbezogenen

Unterrichtsforschung

Beispielhafte Studieninhalte:

1. Politische Geschichte, Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturgeschichte der Antike, des Mittelalters

oder der Frühen Neuzeit

2. Politische Geschichte, Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts

3. Medien und Unterrichtsformen im Geschichtsunterricht

4. Empirische Unterrichtsforschung

5. Außerschulische Lernorte

6. Bedingungen und Formen historischen Lernens

Modulprüfung: Portfolio, darunter eine Hauptseminararbeit.

Anmerkungen: Die Vorlesungen und Seminare sollten aufeinander bezogen sein. Das Seminar, in dem

die Hauptseminararbeit geschrieben wird, wird mit 6 CP verrechnet. Veranstaltung Nr. 9 kann

wahlweise Nr. 7 ersetzen. Eine der Veranstaltungen 1-7 und 9 muss eine forschungsorientierte

Veranstaltung (FL) sein. Eine der Veranstaltungen des Moduls 2 oder 3 muss eine englischsprachige

Veranstaltung (Nr. 10) sein (E), die dann eine andere Veranstaltung ersetzt. Die englischsprachige

Veranstaltung ist auch abgedeckt, wenn die Veranstaltung im Ausland in englischer Sprache

durchgeführt wurde.

70


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit) - Überblicksvorlesung

2. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit) – Vertiefungsseminar zu einem ausgewählten

Thema

Lehrform

2 2 V P

4/6 2 S P

3. Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts - Überblicksvorlesung 2 2 V P

4. Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts – Vertiefungsseminar

zu einem ausgewählten Thema

4/6 2 S P

5. Vertiefung fachdidaktischer Methoden und Inhalte 4/6 2 S P

6. Vertiefung fachwissenschaftlicher Methoden und Inhalte 3 2 S P

7. Vertiefung fachdidaktischer oder fachwissenschaftlicher

Methoden und Inhalte

3 2 S P

8. Außerschulische Lernorte / Museum 3 2 S P

9. Vertiefung fachdidaktischer oder fachwissenschaftlicher

Methoden und Inhalte AL

10. Vertiefung fachdidaktischer oder fachwissenschaftlicher

Methoden und Inhalte E

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

6 2 S WP/AL

2-6 2 V/S WP/E

71


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Geschichte

Modulverantwortliche/r: Fritz Modulkürzel: S1-GES-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren.

• Können die Gliederungen der Geschichte kritisch bewerten und die Folgen unterschiedlicher

Gliederungen reflektieren

• Verfügen über strukturiertes Grundwissen zu ausgewählten historischen Phänomenen und

können deren Unterscheidungsmerkmale benennen.

• Sind mit der Geschichte einer exemplarischen Region vertieft vertraut und können sie in den

größeren Zusammenhang der allgemeinen Geschichte einordnen.

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren.

• Sind in der Lage, thematische Schwerpunkte zu setzen, komplexe historische Probleme zu

ordnen und Zusammenhänge herzustellen

• Können Geschichte und historische Erkenntnisse als jeweils gegenwartsgebundene

Konstruktionen erkennen, die historische Prägung der Gegenwart beschreiben und ein

reflektiertes Geschichtsbewusstsein entwickeln.

• Sind in der Lage, an Diskursen der Geschichtskultur teilzunehmen.

• Können Unterricht auf der Basis fachdidaktischer Konzepte beobachten und analysieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

Geschichte als Wissenschaft

Geschichte als Wissenschaft vom Geschehen und als Erfahrungs- und Zukunftswissenschaft

Historische Zweigwissenschaften

Geschichtsschreibung: Von Aristoteles bis zur Schule der Annales

Geschichte denken und darstellen: Rekonstruktion und Dekonstruktion

Geschichte bewerten: Von der Sachanalyse zum Werturteil

Geschichte und Forschung

Von der historischen Frage zur Erkenntnis

Geschichte finden und recherchieren (vom Archiv über Zeitung zu Suchmaschinen und websites)

Geschichte und Hilfswissenschaften

Historische Quellenkunde: Einteilung, Aussagekraft und Möglichkeiten der Interpretation

Grund- oder Hilfswissenschaften

Geschichte und Gesellschaft

Geschichte in Öffentlichkeit (Geschichtskultur), Medien, Politik (öffentlicher Gebrauch von Geschichte),

Museum, Archiv

Geschichte und Studium

Darstellung und Vermittlung von Geschichte: Präsentation, Thesenpapier, Seminararbeit

Geschichte und Examen: Hinweise und Anregungen

Historische Lernorte: Geschichte auf Exkursionen

Geschichtsdidaktik: Wissenschaft von der Rezeption und Vermittlung von Geschichte

Geschichtsbewusstsein und seine Dimensionen: zentrale Kategorie der Geschichtsdidaktik

Geschichtsdidaktische Forschung: Theorie, Pragmatik, Empirie

Grundlegende Ansätze der Geschichtsdidaktik: Multiperspektivität, Gegenwartsprinzip und Historischer

Vergleich, Personalisierung und Personifizierung

Geschichte und Schule

Historische Kompetenzen: historisch denken und arbeiten

Das Problem der Reduktion: Kriterien der Auswahl von Fachinhalten

Geschichte in der Schule: Planung von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden

72

Geschichte in Fächerverbünden: Planung von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden


Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Alle drei Veranstaltungen sind Pflichtveranstaltungen

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Einführung in Arbeitsweisen und Methoden der

Geschichtswissenschaft

2. Einführung in Arbeitsweisen und Methoden der

Geschichtsdidkatik

3. Einführung in Inhalte, Arbeitsweisen und Methoden der

außerschulischen Lernorte; dabei: mindestens 2 volle

Projekttage

Lehrform

4 4 S P

4 2 S P

4 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

73


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Geschichte

Modulverantwortliche/r: Fritz Modulkürzel: S1-GES-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• Sind mit der Geschichte einer exemplarischen Region vertieft vertraut und können sie in den

größeren Zusammenhang der allgemeinen Geschichte einordnen.

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren.

• Können die Gliederungen der Geschichte kritisch bewerten und die Folgen unterschiedlicher

Gliederungen reflektieren

• Verfügen über strukturiertes Grundwissen zu ausgewählten historischen Phänomenen und

können deren Unterscheidungsmerkmale benennen.

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und

kritisch reflektieren.

• Können Geschichte und historische Erkenntnisse als jeweils gegenwartsgebundene

Konstruktionen erkennen, die historische Prägung der Gegenwart beschreiben und ein

reflektiertes Geschichtsbewusstsein entwickeln.

• Verfügen über vertieftes Wissen zu ausgewählten historischen Phänomenen

• Sind in der Lage, ausgewählte historische Sachverhalte aus der Perspektive einzelner

geschichtswissenschaftlicher Forschungsansätze zu beschreiben.

• Können Erkenntnisse und Theorien anderer Disziplinen bei der Analyse historischer

Zusammenhänge berücksichtigen.

• Kennen und reflektieren Wege der fachbezogenen Unterrichtsforschung

Beispielhafte Studieninhalte:

1. Politische Geschichte, Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturgeschichte der Antike, des Mittelalters

oder der Frühen Neuzeit

2. Politische Geschichte, Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts

3. Medien und Unterrichtsformen im Geschichtsunterricht

4. Empirische Unterrichtsforschung

5. Außerschulische Lernorte

Modulprüfung: Portfolio

Anmerkungen: In den mit 3 oder 4 CPs ausgezeichneten Veranstaltungen werden einmal 4 CPs

vergeben, wenn eine zum Portfolio zählende Hausarbeit angefertigt wird. Veranstaltung Nr. 7

(Veranstaltung im Ausland) kann wahlweise Nr. 5 bzw. 6 ersetzen.

74


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit)

Lehrform

3 2 S

oder

V

2. Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts 3 2 S

oder

V

3 Groß-Exkursion 3 2 Exk P

4 Fachwissenschaftliche oder fachdidaktische Vertiefung 3 2 S

oder

V

5 Fachdidaktische Vertiefung zur Schulpraxis 3 2 S P

7. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit) oder des 19.-21. Jahrhunderts AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

P

P

P

5 2 S WP/AL

75


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Geschichte

Modulverantwortliche/r: Fritz. Modulkürzel: S1-GES-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• Kennen zentrale historische und sozialwissenschaftliche Begriffe (Raum, Zeit, Kultur), können

diese anwenden und kritisch reflektieren.

• Können die Gliederungen der Geschichte (Epochen, Zeiteinteilung, Benennung) kritisch

bewerten und die Folgen unterschiedlicher Gliederungen reflektieren

• Verfügen über strukturiertes Grundwissen zu ausgewählten historischen Phänomenen und

können deren Unterscheidungsmerkmale benennen.

• Sind in der Lage, thematische Schwerpunkte zu setzen, komplexe historische Probleme zu

ordnen und Zusammenhänge herzustellen.

• Sind mit der Geschichte einer exemplarischen Region vertieft vertraut und können sie in den

größeren Zusammenhang der allgemeinen Geschichte einordnen.

• Können Geschichte und historische Erkenntnisse als jeweils gegenwartsgebundene

Konstruktionen erkennen, die historische Prägung der Gegenwart beschreiben und ein

reflektiertes Geschichtsbewusstsein entwickeln.

• Können zentrale geschichtswissenschaftliche Gegenstandsbereiche und Konzepte

systematisch darstellen und kritisch diskutieren.

• Sind in der Lage, an Diskursen der Geschichtskultur teilzunehmen.

• Kennen und beurteilen zentrale Prinzipien und Methoden des historischen Lernens (z. b.

Problemorientierung, Multiperspektivität, Gegenwartsbezug, Interkulturalität, forschendes,

entdeckendes und außerschulisches Lernen)

• Verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I

Beispielhafte Studieninhalte:

1. Politische Geschichte, Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturgeschichte der Antike, des Mittelalters oder

der Frühen Neuzeit

2. Politische Geschichte, Wirtschafts-, Sozial- oder Kulturgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts

3. Medien und Unterrichtsformen im Geschichtsunterricht

4. Projekt mit historischer Fragestellung

5. Bedingungen und Formen historischen Lernens

Modulprüfung: Portfolio

Anmerkungen: Die Veranstaltungen 1, 3, 5 sind Pflichtveranstaltungen, aus den Veranstaltungen 2, 4,

6 ist eine Veranstaltung zu wählen. Veranstaltung Nr. 7 kann wahlweise 5 bzw. 6 ersetzen.

76


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit) - Überblicksvorlesung

2. Geschichte der Vormoderne (Antike, Mittelalter oder Frühe

Neuzeit) – Vertiefungsseminar zu einem ausgewählten

Thema

Lehrform

3 2 V P

3 2 S WP

3. Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts - Überblicksvorlesung 3 2 V P

4. Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts – Vertiefungsseminar

zu einem ausgewählten Thema

3 2 S WP

5. Vertiefung fachdidaktischer Methoden und Inhalte 3 2 S P

6. Vertiefung fachwissenschaftlicher Methoden und Inhalte 3 2 S WP

7. Vertiefung fachdidaktischer oder fachwissenschaftlicher

Methoden und Inhalte AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4 2 S WP/AL

77


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Informatik

Modulverantwortliche/r: Weber Modulkürzel: S1-INF-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können Realsituationen analysieren und strukturieren, um diese der Verarbeitung mit Methoden der

Informatik zugänglich zu machen.

• können Modelle unter statischen, funktionalen und dynamischen Aspekten formulieren, unter

Nutzung einer Entwicklungsumgebung in Programmcode übertragen und den Programmcode auf

Korrektheit überprüfen.

• können ordnen, klassifizieren und kategorisieren sowie digitale Informationsobjekte vernetzen.

• können die Fachsprache korrekt verwenden, unterschiedliche Computersysteme zur synchronen

und asynchronen Kommunikation und Kooperation nutzen und bewerten sowie kooperative

Verfahren aus der Softwareerstellung anwenden.

• können geeignete Algorithmen zur Lösung vorgegebener Probleme identifizieren, Algorithmen zur

Problemlösung unter Verwendung von grundlegenden Strukturelementen (Sequenz, Iteration,

Bedingung) formulieren und analysieren, Algorithmen in einer Programmiersprache umsetzen,

Standardalgorithmen zum Suchen, Sortieren und Hashen erklären sowie sequenzielle und nichtsequenzielle

Datenstrukturen (z.B. Feld, Tabelle, Liste, Graph) nutzen.

• können Tabellenkalkulationssysteme zur Datenverarbeitung nutzen, fachliche und logische

Datenmodelle entwerfen, Datenbanken in einem Datenbanksystem implementieren und Datensätze

in Datenbanken erzeugen, lesen, pflegen und löschen.

• können klassische Rechnerstrukturen (Von-Neumann-Rechner) beschreiben und alternative

Rechnerkonzepte nennen, vielfältige externe Speicher verwenden und deren Funktionsweise

erläutern, verschiedene periphere Ein- und Ausgabegeräte nutzen und deren Funktionsweise

erklären.

• kennen die Funktion verschiedener Protokolle, können vielfältige Dienste nutzen und

Kommunikationsinfrastruktur sowohl auf der Hardware- als auch auf der Softwareebene einrichten.

• können Standardanwendungen (Text-, Grafik-, Foto-, Audio-, Videoeditoren) zielgerichtet und

situationsgerecht und unter Nutzung informatischen Hintergrundwissens einsetzen,

Computersysteme zum Experimentieren, Steuern und Regeln in naturwissenschaftlichen und

technischen Anwendungsfeldern nutzen.

• können Programmierparadigmen differenzieren und beurteilen, Probleme mit Hilfe selbst

geschriebener Programme lösen, verschiedene Strategien zur gemeinsamen Entwicklung von

Programmierprojekten einsetzen und Tests zur Qualitätssicherung formulieren und anwenden.

Beispielhafte Studieninhalte: Standardanwendungen der Informatik; grundlegende Inhalts- und

Prozesskonzepte der Informatik; grundlegende Programmierkenntnisse

Modulprüfung: integrierendes Portfolio, Klausur, Projektprüfung oder Kombinationen

Anmerkungen:

78


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Standardanwendungen I und II (Einführung in Methoden

wissenschaftlichen Arbeitens)

6 4 V/Ü P

2. Grundlagen der Informatik 3 2 V/Ü P

3. Grundlagen des Programmierens 3 2 V/Ü P

79


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Informatik

Modulverantwortliche/r: Weber Modulkürzel: S1-INF-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

80


Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können Informatik als Disziplin charakterisieren und die Funktion und das Bild der Informatik bzw.

der informatikbezogenen Bildung in der Gesellschaft reflektieren

• kennen Konzepte fachbezogener Bildung und können diese kritisch analysieren und beurteilen

• können aktuelle nationale und internationale Entwicklungstendenzen zur Schulinformatik

reflektieren, und vertreten eine kritische Offenheit bezüglich neuer IT-Entwicklungen

• können zu den zentralen Bereichen des Informatiklernens in der Sekundarstufe I verschiedene

Zugangsweisen, typische Präkonzepte und Verstehenshürden beschreiben

• verfügen über fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Auswahl und Begründung

von Zielen, Inhalten, Methoden und Medien informatikbezogener Bildung

• können Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden Unterrichts im Zusammenhang mit dem

Fach Informatik beschreiben

• können fachdidaktische Forschungsergebnisse rezipieren und sie mit ihren Kenntnissen vernetzen

(HF)

• wissen um die Chancen, Probleme, Aufgabenstellungen und Anforderungen beim Übergang

zwischen Schulstufen bzw. von der Schule in die Berufswelt (HF)

• kennen Unterrichtsarrangements mit Diagnose- und Förderpotenzial (HF)

• kennen und reflektieren Ziele, Methoden und Grenzen der Leistungsüberprüfung und -bewertung im

Informatikunterricht (HF)

• kennen und reflektieren Wege der fachbezogenen Unterrichtsentwicklung (HF)

• kennen Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung und können deren

Ergebnisse bei der Gestaltung von Lernprozessen berücksichtigen (HF)

• kennen die relevanten Bildungspläne und Bildungsstandards, analysieren und bewerten sie kritisch

und setzen sie in Bezug zu didaktischen Konzepten und zur Unterrichtspraxis (HF)

• können Daten kodieren, dekodieren, komprimieren und aufbereiten, analoge Daten in digitale Daten

und umgekehrt umwandeln, Informationen darstellen und interpretieren

• können erarbeitete digitale Informationsobjekte unterschiedlicher medialer Typen präsentieren,

digitale Medien bearbeiten und interpretieren sowie digitale Artefakte diskutieren

• können Lern- und Anwendungsprogramme entwickeln

• können Kreativitäts- und Innovationstechniken systematisch anwenden

• können IT-Systeme validieren und verifizieren (HF), den Einsatz von IT-Systemen begründen, sich

begründet zwischen konkurrierenden Lösungsverfahren entscheiden und Verfahren der

Qualitätssicherung anwenden

• können geeignete Algorithmen zur Lösung vorgegebener Probleme identifizieren, Algorithmen zur

Problemlösung unter Verwendung von grundlegenden Strukturelementen (Sequenz, Iteration,

Bedingung) formulieren und analysieren, Algorithmen in einer Programmiersprache umsetzen,

Standardalgorithmen zum Suchen, Sortieren und Hashen erklären sowie sequenzielle und nichtsequenzielle

Datenstrukturen (z.B. Feld, Tabelle, Liste, Graph) nutzen

• können Daten und Information begrifflich differenzieren und Konzepte zur Datensicherheit

begründen

• können informatikspezifische Inhaltskonzepte (z.B. System, Algorithmus) und Prozesskonzepte (z.B.

Modellieren, Programmieren) auf andere Anwendungsfelder übertragen und ihre erworbenen

informatischen Kompetenzen in außerinformatischen Kontexten nutzen

• können individuelle informatikbezogene Lernprozesse beobachten und analysieren (z.B. nach

Heterogenitätsaspekten), Rückmeldung im Sinne einer positiven Fehlerkultur geben und adäquate

Fördermaßnahmen wählen

• verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

informatikbezogenem Unterricht der Sekundarstufe I und können Informatikunterricht auf der Basis

fachdidaktischer Konzepte kritisch analysieren und reflektieren

• können fachbezogene Lernbiographien reflektieren (einschließlich der eigenen), besonders unter

dem Aspekt unterschiedlicher geschlechtstypischer und kulturspezifischer Sozialisationsverläufe

• sind in der Lage, geeignete Unterrichtsmedien auszuwählen, zu modifizieren oder zu entwickeln

sowie zielgerichtet einzusetzen

• kennen und reflektieren Aufgaben der Klassenführung und Techniken des classroom managements

• kennen unterschiedliche Ansätze, Methoden und Verfahren der Projektarbeit und der kollegialen

Teamarbeit und können diese reflektiert und produktiv anwenden

• können Ergebnisse empirischer Kompetenzmessung (z.B. zentrale Lernstandserhebungen)

interpretieren (HF)

81


• sind in der Lage, Inhalte und Themenstellungen der Gesundheitserziehung fachbezogen

aufzubereiten und in den Unterricht zu integrieren

kennen und reflektieren Konzepte für schulisches Lernen und Lehren (z.B. generisches Lernen,

problem- und handlungsorientiertes Lernen, erfindendes und entdeckendes Lernen) (HF)

Beispielhafte Studieninhalte:

grundlegende Inhalte der Medieninformatik; grundlegende Konzepte der Fachdidaktik;

fächerübergreifender Informatikunterricht

Modulprüfung: Portfolio, Klausur oder Kombinationen

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Didaktik der Informatik I 4 2 S/Ü P

2. Didaktik der Informatik II (wissenschaftliches Arbeiten –

Forschungsmethoden)

4 2 S/Ü P

3. Lehren und Lernen mit digitalen Medien 4 2 S/Ü P

4. Multimedia Learning 4 2 S/Ü P/E

5. OO-Programmierung 4 2 S/Ü P/AL

6. Schulpraxis I 3 2 S/P P

7. Schulpraxis II 3 2 S/P P

82


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Informatik

Modulverantwortliche/r: Weber Modulkürzel: S1-INF-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können Lernprogramme, Mikrowelten und Computerspiele analysieren und bewerten (HF)

• können Computersysteme zum Experimentieren, Steuern und Regeln in naturwissenschaftlichen

und technischen Anwendungsfeldern nutzen

• können Daten kodieren, dekodieren, komprimieren und aufbereiten, analoge Daten in digitale Daten

und umgekehrt umwandeln, Informationen darstellen und interpretieren

• können fachliche und logische Datenmodelle entwerfen, Datenbanken in einem Datenbanksystem

implementieren und Datensätze in Datenbanken erzeugen, lesen, pflegen und löschen

• können informatische und außerinformatische Probleme analysieren, Problemlösestrategien der

Informatik anwenden und Problemlösungen mit Bezug auf Kriterien wie Korrektheit und Effizienz

bewerten (HF)

• kennen wesentliche Teilgebiete der Informatik, können Entwicklungen der Informatik in ihren

historischen Kontext einordnen, gesellschaftliche Chancen und Risiken des IT-Einsatzes realistisch

einschätzen, gesellschaftliche Auswirkungen des Internets bewerten, IT-Systeme nach Kriterien zur

Mensch-Maschine-Interaktion beurteilen, IT-Szenarien unter rechtlichen Gesichtspunkten (z.B.

Datenschutz, Urheberrecht, Kinder- und Jugendschutz) analysieren und bewerten und

Datensicherheitskonzepte umsetzen

• können grundlegende Konzepte der Maschinenprogrammierung benennen, die Aufgaben von

Betriebssystemen detailliert erläutern (HF)

• kennen die Funktion verschiedener Protokolle, können vielfältige Dienste nutzen und

Kommunikationsinfrastruktur sowohl auf der Hardware- als auch auf der Softwareebene einrichten

• können Struktur und Standards des Internets skizzieren und Webtechnologien charakterisieren (HF)

• können Berechenbarkeitsmodelle und Grenzen der Berechenbarkeit erklären, die O-Notation zur

Angabe und zum Vergleich von Komplexität verwenden und Aussagen in der Aussagenlogik

formulieren und umformen

• können endliche Automaten, Grammatiken und reguläre Ausdrücke konstruieren und Aussagen in

der Prädikatenlogik formulieren und umformen (HF)

können auf der Grundlage eines Prozessmodells planen, entwickeln und dokumentieren (HF)

Beispielhafte Studieninhalte:

Vertiefung ausgewählter Inhalte der Informatik

Modulprüfung: Portfolio, Referat, Klausur, oder Kombinationen

Anmerkungen:

83


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Robotik, Experimentieren, Steuern und Regeln 4 2 S/Ü P / FL/AL

2. Datenbanken 4 2 S/Ü P / AL

3. Informatik und Gesellschaft 4 2 S/Ü P / FL

4. Netzwerke, Web-Technologien 8 4 S/Ü P / AL

5. OO-Programmierprojekte 5 2 S/Ü P / AL

84


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Informatik

Modulverantwortliche/r: Weber Modulkürzel: S1-INF-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

� können Informationsziele formulieren, im Internet und in Informationssystemen recherchieren

sowie Informationen bewerten

� können Tabellenkalkulationssysteme zur Datenverarbeitung nutzen und Datensätze in

Datenbanken erzeugen, lesen, pflegen und löschen

� können Standardanwendungen (Text-, Grafik-, Foto-, Audio-, Videoeditoren) zielgerichtet und

situationsgerecht und unter Nutzung informatischen Hintergrundwissens einsetzen

� können vielfältige externe Speicher verwenden und deren Funktionsweise erläutern,

verschiedene periphere Ein- und Ausgabegeräte nutzen und deren Funktionsweise erklären

� können IT-Systeme nach Kriterien zur Mensch-Maschine-Interaktion beurteilen

� können gesellschaftliche Chancen und Risiken des IT-Einsatzes realistisch einschätzen,

gesellschaftliche Auswirkungen des Internets bewerten

� kennen wesentliche Teilgebiete der Informatik, können Entwicklungen der Informatik in ihren

historischen Kontext einordnen

� können Daten und Information begrifflich differenzieren und Konzepte zur Datensicherheit

begründen

� können klassische Rechnerstrukturen (Von-Neumann-Rechner) beschreiben und alternative

Rechnerkonzepte nennen

� können geeignete Algorithmen zur Lösung vorgegebener Probleme identifizieren, Algorithmen

zur Problemlösung unter Verwendung von grundlegenden Strukturelementen (Sequenz, Iteration,

Bedingung) formulieren und analysieren, Algorithmen in einer Programmiersprache umsetzen,

Standardalgorithmen zum Suchen, Sortieren und Hashen erklären sowie sequenzielle und nichtsequenzielle

Datenstrukturen (z.B. Feld, Tabelle, Liste, Graph) nutzen

� können Realsituationen analysieren und strukturieren, um diese der Verarbeitung mit Methoden

der Informatik zugänglich zu machen

� können Modelle unter statischen, funktionalen und dynamischen Aspekten formulieren, unter

Nutzung einer Entwicklungsumgebung in Programmcode übertragen und den Programmcode auf

Korrektheit überprüfen

• können Programmierparadigmen differenzieren und beurteilen, Probleme mit Hilfe selbst

geschriebener Programme lösen, verschiedene Strategien zur gemeinsamen Entwicklung von

Programmierprojekten einsetzen und Tests zur Qualitätssicherung formulieren und anwenden

Beispielhafte Studieninhalte:

Standardanwendungen der Informatik; grundlegende Inhalts- und Prozesskonzepte der Informatik;

grundlegende Programmierkenntnisse

Modulprüfung: Portfolio, Klausur, Projektprüfung oder Kombinationen

Anmerkungen: Pflichtveranstaltungen.

85


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Standardanwendungen I und II (Einführung in Methoden

wissenschaftlichen Arbeitens)

6 4 V/Ü P

2. Grundlagen der Informatik 3 2 V/Ü P

3. Grundlagen des Programmierens 3 2 V/Ü P

86


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Informatik

Modulverantwortliche/r: Weber Modulkürzel: S1-INF-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

� können Informatik als Disziplin charakterisieren und die Funktion und das Bild der Informatik bzw.

der informatikbezogenen Bildung in der Gesellschaft reflektieren

� kennen Konzepte fachbezogener Bildung und können diese kritisch analysieren und beurteilen

� können aktuelle nationale und internationale Entwicklungstendenzen zur Schulinformatik

reflektieren, und vertreten eine kritische Offenheit bezüglich neuer IT-Entwicklungen

� können zu den zentralen Bereichen des Informatiklernens in der Sekundarstufe I verschiedene

Zugangsweisen, typische Präkonzepte und Verstehenshürden beschreiben

� verfügen über fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Auswahl und

Begründung von Zielen, Inhalten, Methoden und Medien informatikbezogener Bildung

� können Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden Unterrichts im Zusammenhang mit dem

Fach Informatik beschreiben

� können Daten kodieren, dekodieren, komprimieren und aufbereiten, analoge Daten in digitale

Daten und umgekehrt umwandeln, Informationen darstellen und interpretieren

� können erarbeitete digitale Informationsobjekte unterschiedlicher medialer Typen präsentieren,

digitale Medien bearbeiten und interpretieren sowie digitale Artefakte diskutieren

� können Lern- und Anwendungsprogramme entwickeln

� können Kreativitäts- und Innovationstechniken systematisch anwenden

� können den Einsatz von IT-Systemen begründen, sich begründet zwischen konkurrierenden

Lösungsverfahren entscheiden und Verfahren der Qualitätssicherung anwenden

� können geeignete Algorithmen zur Lösung vorgegebener Probleme identifizieren, Algorithmen

zur Problemlösung unter Verwendung von grundlegenden Strukturelementen (Sequenz, Iteration,

Bedingung) formulieren und analysieren, Algorithmen in einer Programmiersprache umsetzen,

Standardalgorithmen zum Suchen, Sortieren und Hashen erklären sowie sequenzielle und nichtsequenzielle

Datenstrukturen (z.B. Feld, Tabelle, Liste, Graph) nutzen

� können Daten und Information begrifflich differenzieren und Konzepte zur Datensicherheit

begründen

� können informatikspezifische Inhaltskonzepte (z.B. System, Algorithmus) und Prozesskonzepte

(z.B. Modellieren, Programmieren) auf andere Anwendungsfelder übertragen und ihre

erworbenen informatischen Kompetenzen in außerinformatischen Kontexten nutzen

� können individuelle informatikbezogene Lernprozesse beobachten und analysieren (z.B. nach

Heterogenitätsaspekten), Rückmeldung im Sinne einer positiven Fehlerkultur geben und

adäquate Fördermaßnahmen wählen

� verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

informatikbezogenem Unterricht der Sekundarstufe I und können Informatikunterricht auf der

Basis fachdidaktischer Konzepte kritisch analysieren und reflektieren

� können fachbezogene Lernbiographien reflektieren (einschließlich der eigenen), besonders unter

dem Aspekt unterschiedlicher geschlechtstypischer und kulturspezifischer Sozialisationsverläufe

� sind in der Lage, geeignete Unterrichtsmedien auszuwählen, zu modifizieren oder zu entwickeln

sowie zielgerichtet einzusetzen

� kennen und reflektieren Aufgaben der Klassenführung und Techniken des classroom

managements

� kennen unterschiedliche Ansätze, Methoden und Verfahren der Projektarbeit und der kollegialen

Teamarbeit und können diese reflektiert und produktiv anwenden

• sind in der Lage, Inhalte und Themenstellungen der Gesundheitserziehung fachbezogen

aufzubereiten und in den Unterricht zu integrieren

87


Beispielhafte Studieninhalte:

grundlegende Inhalte der Medieninformatik; grundlegende Konzepte der Fachdidaktik;

fächerübergreifender Informatikunterricht

Modulprüfung: Portfolio, Referat, Klausur oder Kombinationen

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Didaktik der Informatik I 4 2 S/Ü P

2. Lehren und Lernen mit digitalen Medien 4 2 S/Ü P

3 Multimedia Learning 4 2 S/Ü WP/E

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4. OO-Programmierung 4 2 S/Ü WP/AL

5. Schulpraxis I 3 2 S/Ü P

88


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Informatik

Modulverantwortliche/r: Weber Modulkürzel: S1-INF-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können Computersysteme zum Experimentieren, Steuern und Regeln in naturwissenschaftlichen

und technischen Anwendungsfeldern nutzen

• können Daten kodieren, dekodieren, komprimieren und aufbereiten, analoge Daten in digitale Daten

und umgekehrt umwandeln, Informationen darstellen und interpretieren

• können fachliche und logische Datenmodelle entwerfen, Datenbanken in einem Datenbanksystem

implementieren und Datensätze in Datenbanken erzeugen, lesen, pflegen und löschen

• kennen wesentliche Teilgebiete der Informatik, können Entwicklungen der Informatik in ihren

historischen Kontext einordnen, gesellschaftliche Chancen und Risiken des IT-Einsatzes realistisch

einschätzen, gesellschaftliche Auswirkungen des Internets bewerten, IT-Systeme nach Kriterien zur

Mensch-Maschine-Interaktion beurteilen, IT-Szenarien unter rechtlichen Gesichtspunkten (z.B.

Datenschutz, Urheberrecht, Kinder- und Jugendschutz) analysieren und bewerten und

Datensicherheitskonzepte umsetzen

• kennen die Funktion verschiedener Protokolle, können vielfältige Dienste nutzen und

Kommunikationsinfrastruktur sowohl auf der Hardware- als auch auf der Softwareebene einrichten

können Berechenbarkeitsmodelle und Grenzen der Berechenbarkeit erklären, die O-Notation zur

Angabe und zum Vergleich von Komplexität verwenden und Aussagen in der Aussagenlogik

formulieren und umformen

89


Beispielhafte Studieninhalte:

Vertiefung ausgewählter Inhalte der Informatik

Modulprüfung: Portfolio, Referat, Klausur oder Kombinationen

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Robotik, Experimentieren, Steuern und Regeln 4 2 S/Ü P / FL/AL

3. Datenbanken 4 2 S/Ü W / AL

4. Informatik und Gesellschaft 4 2 S/Ü WP/FL

5. Netzwerke, Web-Technologien 8 4 S/Ü WP/ AL

6. OO-Programmierprojekte 5 2 S/Ü WP/ FL

90


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Kunst

Modulverantwortliche/r: Kathke Modulkürzel: S1-KU-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• kennen Inhalte, Anforderungen und Bedingungen zeitgemäßer künstlerisch-ästhetischer Bildung

• kennen ausgewählte Theorien ästhetischer Bildung und wissen um anthropologische,

wahrnehmungs- und entwicklungspsychologische Grundlagen künstlerischen Tuns

• erkennen Bezugsfelder des Ästhetischen in Alltag und Wissenschaft, aktivieren sie für künstlerische

Lernprozesse und verorten sie im Bereich der Kunst

• begreifen Kunst als Möglichkeit, fremde Sichtweisen von Welt kennen zu lernen bzw. eigenen

Sichtweisen auf ästhetisch-künstlerische Weise Gestalt zu geben

• verfügen über Erfahrungen und Strategien im künstlerischen Denken und Handeln sowie über ein

Repertoire an technischen und medialen Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks

• kennen exemplarische Werke der Kunst und der Bilderwelt in Alltag und Medien und verfügen über

anschlussfähige kunstwissenschaftliche Erkenntnis- und Arbeitsmethoden (z.B. Analyse- und

Interpretationsverfahren, Epochen, Positionen historischer und gegenwärtiger Kunst)

• können Positionen der Kunst- und Kreativitätstheorie für eigenes künstlerisches Arbeiten sowie für

Lernprozesse fruchtbar machen

• verstehen die Grundlage der Entwicklung des bildhaften Ausdrucks und der Medienkompetenz bei

Kindern und Jugendlichen und sind in der Lage, ihr ästhetisches Verhalten mit geeigneten

Lernarrangements zu fördern

• sind sich über die eigene ästhetische Sozialisation bewusst und können sie in der

Auseinandersetzung mit der Sichtweise anderer kritisch relativieren

• können ästhetische Sachverhalte in mündlicher, schriftlicher und mediengestützter Form strukturiert

kommunizieren

Beispielhafte Studieninhalte:

Theorie und Praxis ästhetischer Bildung, künstlerische Praxis im bildnerischen Bereich,

kunstwissenschaftliche Analyseverfahren, Kunstgeschichte, kunstdidaktische Fragestellungen und

Diskurse, bildnerischer Ausdruck von Kindern und Jugendlichen, Merkmale künstlerischer Prozesse

Modulprüfung: Portfolio mit praktischen und theoretischen Anteilen

Anmerkungen:

Voraussetzung zur Teilnahme ist die bestandene fachspezifische Zulassungsprüfung.

Das Portfolio wird in Modul 2 und 3 um Leistungen im Vertiefungsbereich ergänzt

91


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Grundlagen künstlerischer Prozesse (Materialien und

Verfahren)

Lehrform

2 2 S P

2. Künstlerische Studien [Raum] 2 2 S P

3. Künstlerische Studien [Fläche] 2 2 S P

4. Grundlagen und Methoden der Kunst- und Bildwissenschaft 3 2 S P

5. Grundlagen kunstdidaktischen Handelns 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

92


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Kunst

Modulverantwortliche/r: Kathke Modulkürzel: S1-KU-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• verfügen über ein erweitertes Repertoire an technisch-medialen Fähigkeiten und Fertigkeiten

• dokumentieren, präsentieren und reflektieren Prozesse eigenen künstlerischen Handelns in

ausgewiesenen Praxisfeldern

• nutzen Erfahrungen in kreativen Prozessen als Inspiration für ihr kunstpädagogisches Handeln

• begreifen interdisziplinäre und intermediale Schnittstellen der neueren Kunst als Potenzial der

Welterschließung und sind in der Lage, sie inhaltlich und methodisch für künstlerisches Lernen zu

nutzen

• haben einen Überblick über kunstgeschichtliche Epochen und aktuelle Positionen gewonnen und

können kunstwissenschaftliche Erkenntnis- und Arbeitsmethoden in eigenständigen Analysen

anwenden

• kennen einschlägige historische und gegenwärtige fachdidaktische Positionen und Konzepte (und

deren Diskurse) und setzen sie in Beziehung zu eigenem kunstdidaktischen Handeln

• sind in der Lage, Kunstunterricht kompetenz-, projekt- und werkstattorientiert allein oder im Team zu

planen, durchzuführen, zu reflektieren, zu evaluieren

• treffen adäquate Methodenentscheidungen für Produktions- und Rezeptionsprozesse

• können individuelle und soziale auf Kunst bezogene Lernprozesse theoriegeleitet beobachten,

analysieren und adäquate Fördermaßnahmen entwickeln

• sind in der Lage die Bild- und Medienkompetenz von Jugendlichen auf ihre unterrichtspraktische

Relevanz hin zu erforschen und durch angemessene Lernarrangements zu erweitern

• können Bildungsstandards und Unterrichtsmaterialien bewerten und sie in Bezug zu didaktischen

Konzepten und zur Unterrichtspraxis setzen

• kennen Ziele, Grundlagen und Instrumente einer fachgerechten Leistungsrückmeldung auf

Prozesse und Produkte im Kunstunterricht der Sekundarstufe

• orientieren Anlage und Qualität theoriegeleiteten Arbeitens an aktuellen wissenschaftlichen

Standards und kommunizieren kunstbezogene Sachverhalte strukturiert und adressatengerecht

Beispielhafte Studieninhalte:

Vertiefung und Erweiterung künstlerischer Praxis (Zeichnung, Malerei / Farbe, Druckgrafik, Körper /

Raum, Fotografie / digitale Medien, Film / Video, Performance / Spiel / Aktion), motivgeschichtlicher

Überblick, Positionen alter und neuer Kunst im Überblick incl. Fächer verbindender Aspekte,

kunstwissenschaftliche Analyseverfahren, Werkrezeption, fachbezogene Parameter der

Unterrichtsplanung, -durchführung und -reflexion, Aspekte der Jugendkultur, Medienanalyse, Positionen

historischer und aktueller Fachdidaktik

Modulprüfung:

Portfolio mit praktischen und theoretischen Anteilen.

Voraussetzung: bestandene Vorprüfung (M1)

Anmerkungen:

Das Portfolio wird in Modul 3 um Leistungen im Vertiefungsbereich ergänzt

93


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Künstlerische Studien 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2. Künstlerische Studien 3 2 S P/ AL / E

3. Künstlerischen Studien 3 2 S P/ AL

4. Jugendkultur und Medienkompetenz 2 2 S P

5. Positionen aktueller Kunst (incl. Fächer verbindender Aspekte) 3 2 HS P

6. Motivgeschichtlicher Überblick (incl. Fächer verbindender

Aspekte)

3 2 HS P

7. Kunst-Projekt im außerschulischen Kontext 3 2 S P / AL

8. ISP Begleitseminar (Kunstdidaktische Positionen und

Konzepte)

3 2 S P

9. ISP Unterrichtsplanung und Projektentwicklung 3 2 S P

94


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Kunst

Modulverantwortliche/r: Kathke Modulkürzel: S1-KU-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können Verbindungen zwischen schulischer und außerschulischer ästhetischer Kultur herstellen

und mit einem erweiterten Repertoire an technisch-medialen Fertigkeiten ihr eigenes ästhetisches

Profil produktiv und reflektiert einbringen

• nutzen das ortsspezifische Potenzial von Museen und Galerien für die Auseinandersetzung mit

Werken der Kunst im Original

• können ein künstlerisches Projekt eigenverantwortlich entwickeln, realisieren, reflektieren und

präsentieren

• sind in der Lage die Ästhetik der Alltagskulturen von Kindern und Jugendlichen theoriegeleitet zu

diagnostizieren, kriteriengeleitet zu reflektieren und deren ästhetische Potenziale differenziert zu

fördern

• nutzen vertiefte künstlerische und kunsttheoretische Erkenntnis- und Arbeitsmethoden sowie Werke

der Kunst im Sinn einer interdisziplinären und intermedialen Vernetzung und können aktuelle

altersgemäße Problemstellungen, Themen und Sachverhalte mehrperspektivisch erschließen

� kennen Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung und

Kompetenzmessung und können deren Ergebnisse bei der Gestaltung und Evaluation von

Lernprozessen berücksichtigen

� können die Qualität theoriegeleiteten Arbeitens und Forschens mit aktuellen wissenschaftlichen

Standards kritisch bewerten

� können fachspezifische Bildungsstandards und zeitgemäße Unterrichtsmaterialien bewerten und sie

in Bezug zu didaktischen Konzepten und zur Unterrichtspraxis setzen

� verfügen über sachangemessene Arbeits- und Präsentationsweisen sowie über Transfer- und

Argumentationsfähigkeit in Wort und Schrift

Beispielhafte Studieninhalte:

Vertiefung und Erweiterung Künstlerischer Praxis, Übungen vor Originalen, Erarbeitung eines

künstlerischen Projekts, motivgeschichtlicher Überblick, Positionen alter und neuer Kunst im Überblick,

Aspekte kunstpädagogischer Forschung, (Selbst-) Evaluation und Präsentation

Modulprüfung:

Portfolio mit aufeinander bezogenen praktischen und theoretischen Anteilen

Voraussetzung: bestandene Modulprüfung (M2)

Anmerkungen:

95


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Künstlerische Studien 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2. Künstlerische Studien 3 2 S P / AL

3. Künstlerischen Studien 3 2 S P / AL

4. Exkursion (Kunstrezeption vor Originalen) 2 2 EX P / E

5. Künstlerisches Projekt 4 2 HS P

6. Kunstgeschichtliches Colloquium 3 2 HS P

7. Kunstpädagogische Forschung 3 2 S P / FL

4. Didaktische Schlüsselkompetenzen (Kunstvermittlung und

Präsentation, Jugendkultur, Leistungsrückmeldung)

3 2 S P

96


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Kunst

Modulverantwortliche/r: Kathke Modulkürzel: S1-KU-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• kennen Inhalte, Anforderungen und Bedingungen zeitgemäßer künstlerisch-ästhetischer Bildung

• kennen ausgewählte Theorien ästhetischer Bildung und wissen um anthropologische,

wahrnehmungs- und entwicklungspsychologische Grundlagen künstlerischen Tuns

• erkennen Bezugsfelder des Ästhetischen in Alltag und Wissenschaft, aktivieren sie für künstlerische

Lernprozesse und verorten sie im Bereich der Kunst

• begreifen Kunst als Möglichkeit, fremde Sichtweisen von Welt kennen zu lernen bzw. eigenen

Sichtweisen auf ästhetisch-künstlerische Weise Gestalt zu geben

• verfügen über Erfahrungen und Strategien im künstlerischen Denken und Handeln sowie über ein

Repertoire an technischen und medialen Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks

• kennen exemplarische Werke der Kunst und der Bilderwelt in Alltag und Medien und verfügen über

anschlussfähige kunstwissenschaftliche Erkenntnis- und Arbeitsmethoden (z.B. Analyse- und

Interpretationsverfahren, Epochen, Positionen historischer und gegenwärtiger Kunst)

• können Positionen der Kunst- und Kreativitätstheorie für eigenes künstlerisches Arbeiten sowie für

Lernprozesse fruchtbar machen

• verstehen die Grundlage der Entwicklung des bildhaften Ausdrucks und der Medienkompetenz bei

Kindern und Jugendlichen und sind in der Lage, ihr ästhetisches Verhalten mit geeigneten

Lernarrangements zu fördern

• sind sich über die eigene ästhetische Sozialisation bewusst und können sie in der

Auseinandersetzung mit der Sichtweise anderer kritisch relativieren

• können ästhetische Sachverhalte in mündlicher, schriftlicher und mediengestützter Form strukturiert

kommunizieren

Beispielhafte Studieninhalte:

Theorie und Praxis ästhetischer Bildung, künstlerische Praxis im bildnerischen Bereich,

kunstwissenschaftliche Analyseverfahren, Kunstgeschichte, kunstdidaktische Fragestellungen und

Diskurse, bildnerischer Ausdruck von Kindern und Jugendlichen, Merkmale künstlerischer Prozesse

Modulprüfung:

Portfolio mit praktischen und theoretische Anteilen

Anmerkungen:

Voraussetzung zur Teilnahme ist die bestandene fachspezifische Zulassungsprüfung.

Das Portfolio wird in Modul 2 und 3 um Leistungen im Vertiefungsbereich ergänzt.

97


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Grundlagen künstlerischer Prozesse (Materialien und

Verfahren)

Lehrform

2 2 S P

2. Künstlerische Studien [Raum] 2 2 S P

3. Künstlerische Studien [Fläche] 2 2 S P

4. Grundlagen und Methoden der Kunst- und Bildwissenschaft 3 2 S P

5. Grundlagen Kunstdidaktischen Handelns 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

98


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Kunst

Modulverantwortliche/r: Kathke / Karl Modulkürzel: S1- KU-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• verfügen über ein Repertoire an technisch-medialen Fähigkeiten und Fertigkeiten

• dokumentieren und präsentieren Prozesse eigenen künstlerischen Handelns in ausgewiesenen

Praxisfeldern

• nutzen Erfahrungen in kreativen Prozessen als Inspiration für ihr kunstpädagogisches Handeln

• begreifen interdisziplinäre und intermediale Schnittstellen der neueren Kunst als Potenzial der

Welterschließung und sind in der Lage, sie inhaltlich und methodisch für künstlerisches Lernen zu

nutzen

• haben einen Überblick über kunstgeschichtliche Epochen und aktuelle Positionen gewonnen und

kennen kunstwissenschaftliche Erkenntnis- und Arbeitsmethoden

• kennen einschlägige historische und gegenwärtige fachdidaktische Positionen und Konzepte (und

deren Diskurse) und setzen sie in Beziehung zu eigenem kunstdidaktischen Handeln

• sind in der Lage, Kunstunterricht kompetenz-, projekt- und werkstattorientiert allein oder im Team zu

planen, durchzuführen, zu reflektieren und adäquate Methodenentscheidungen für Produktions- und

Rezeptionsprozesse zu treffen

• können individuelle und soziale auf Kunst bezogene Lernprozesse theoriegeleitet beobachten,

analysieren und adäquate Fördermaßnahmen entwickeln

• sind in der Lage auf die die Bild- und Medienkompetenz von Jugendlichen in angemessenen

Lernarrangements zu reagieren

• kennen Ziele, Grundlagen und Methoden einer fachgerechten Leistungsrückmeldung auf Prozesse

und Produkte im Kunstunterricht der Sekundarstufe

• kommunizieren kunstbezogene Sachverhalte strukturiert und adressatengerecht

Beispielhafte Studieninhalte:

Erweiterung künstlerischer Praxis (Zeichnung, Malerei / Farbe, Druckgrafik, Körper / Raum, Fotografie /

digitale Medien, Film / Video, Performance / Spiel / Aktion), paradigmatische Positionen alter und neuer

Kunst, vergleichende Kunstbetrachtung, fachbezogene Parameter der Unterrichtsplanung, -

durchführung und -reflexion, Positionen historischer und aktueller Fachdidaktik

Modulprüfung:

Portfolio mit aufeinander bezogenen praktischen und theoretischen Anteilen

Voraussetzung: bestandene Vorprüfung (M1)

Anmerkungen:

Das Portfolio wird in Modul 3 um Leistungen im Vertiefungsbereich ergänzt

99


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Künstlerische Studien 3 2 S P /AL

2. Künstlerische Studien 3 2 S P /AL

3. Positionen aktueller Kunst (incl. Fächer verbindender Aspekte) 3 2 HS P /AL

4. Kunstdidaktische Positionen und Konzepte 3 2 S P

5. ISP Unterrichtsplanung und Projektentwicklung 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

100


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Kunst

Modulverantwortliche/r: Kathke Modulkürzel: S1-KU-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können Verbindungen zwischen schulischer und außerschulischer ästhetischer Kultur herstellen

und mit einem Grundrepertoire an technisch-medialen Fertigkeiten ihr eigenes ästhetisches Profil

produktiv und reflektiert erweitern

• nutzen das ortsspezifische Potenzial von Museen und Galerien für die Auseinandersetzung mit

Werken der Kunst im Original

• können ein künstlerisches Projekt eigenverantwortlich entwickeln, realisieren, reflektieren und

präsentieren

• sind in der Lage die Ästhetik der Alltagskulturen von Kindern und Jugendlichen theoriegeleitet zu

diagnostizieren, kriteriengeleitet zu reflektieren und deren ästhetische Potenziale differenziert zu

fördern

• nutzen künstlerische und kunsttheoretische Erkenntnis- und Arbeitsmethoden sowie

paradigmatischer Werke der Kunst im Sinn einer interdisziplinären und intermedialen Vernetzung

und können aktuelle altersgemäße Problemstellungen, Themen und Sachverhalte

mehrperspektivisch erschließen

• kennen Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung und

Kompetenzmessung und können deren Ergebnisse bei der Gestaltung und Evaluation von

Lernprozessen berücksichtigen

• kennen theoriegeleitetes Arbeiten und Forschen nach aktuellen wissenschaftlichen Standards

• können fachspezifische Bildungsstandards und zeitgemäße Unterrichtsmaterialien in Bezug zu

didaktischen Konzepten und zur Unterrichtspraxis reflektieren

• verfügen über sachangemessene Arbeits- und Präsentationsweisen sowie über Transfer- und

Argumentationsfähigkeit in Wort und Schrift

Beispielhafte Studieninhalte:

Übungen vor Originalen, Erarbeitung eines künstlerischen Projekts, motivgeschichtlicher Überblick,

Aspekte der Jugendkultur, Medienanalyse, Selbstevaluation und Präsentation

Modulprüfung:

Portfolio mit aufeinander bezogenen praktischen und theoretischen Anteilen

Voraussetzung: bestandene Modulprüfung (M2)

Anmerkungen:

101


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Exkursion (Kunstrezeption vor Originalen) 2 2 S P / E

2. Künstlerisches Projekt 4 2 HS P

3. Motivgeschichtlicher Überblick (incl. Fächer verbindender

Aspekte)

4. Didaktische Schlüsselkompetenzen (Kunstvermittlung und

Präsentation, Jugendkultur, Leistungsrückmeldung)

3 2 HS P

3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

102


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Mathematik

Modulverantwortliche/r: Albrecht Modulkürzel: S1-M-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden...

- können Zusammenhänge der elementaren Arithmetik sowie präalgebraische

Argumentationsformen zur Darstellung und Lösung arithmetischer Probleme verwenden.

- können Zahleigenschaften und -muster mit Hilfe formaler algebraischer Darstellungen und

Strukturen beschreiben.

- kennen Begriffe und Zusammenhänge der ebenen und räumlichen Geometrie und können diese

im Zusammenhang mit Konstruktionen und Abbildungen verwenden.

- Sie können geometrische Zusammenhänge durch Rückgriff auf Argumentationsbasen

(Kongruenzsätze, Abbildungsgeometrie) beweisen.

- können mathematische Ideen und Zusammenhänge fach- und adressatengerecht strukturieren

und präsentieren, auch unter Verwendung von Symbolsprache und geeigneten Medien.

- können mathematische Aussagen formulieren, auf Plausibilität überprüfen, begründen und die

Begründungen zu schlüssigen Beweisen formalisieren.

- wenden theoretische Konzepte zu zentralen Tätigkeiten im Mathematikunterricht wie

Begriffsbilden, Modellieren, Problemlösen und Argumentieren bei der Gestaltung konkreter

Unterrichtssituationen ziel- mittel- und bedingungsadäquat an;

- Sie kennen und bewerten Konzepte für schulisches Mathematiklernen und -lehren (z. B.

genetisches Lernen, entdeckendes Lernen, Prinzip der fortschreitenden Schematisierung,

anwendungsbezogenes Lernen, fächerverbindendes Lernen)

- können inner- und außermathematische Situationen explorieren, Strukturen und Zusammenhänge

erkennen und Vermutungen aufstellen.

- können mathematische Modelle entwickeln und Bearbeitungsschritte und Ergebnisse interpretieren

sowie Modelle hinsichtlich ihrer Grenzen vergleichen, bewerten und modifizieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

Grundelemente der Aussagenlogik und Mengenlehre, Relationen, Funktionen, Axiomatischer und

mengentheoretischer Aufbau von N, weitere Zahlenbereiche, Axiomatischer Aufbau der Geometrie,

ebene Figuren, und deren Eigenschaften, Körper und deren Eigenschaften, Bewegung, Kongruenz,

Symmetrie, Ähnlichkeit, Geschichte des Mathematikunterrichts, Bildungsstandards, Lehr- und

Lernformen, didaktische Prinzipien, typische Unterrichtssituationen und deren didaktisch methodische

Gestaltung

Modulprüfung: Klausur

Die Zulassung zur Klausur erfordert eine erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zu den

Veranstaltungen 1.1 und 1.4

Anmerkungen:

103


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SWS Lehrform

1.1 Einführung in die Mathematik 3 2/1 V/Ü P

1.2 Einführung in die Didaktik 3 2 V P

1.3 Grundlagen der Arithmetik 3 2/1 V/Ü P

1.4 Grundlagen der Geometrie 3 2/1 V/Ü P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

104


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Mathematik

Modulverantwortliche/r: Albrecht Modulkürzel: S1-M-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden ...

- können Zahlbereiche anhand ihrer Eigenschaften unterscheiden und ihre systematischen

Zusammenhänge und Darstellungsformen erklären.

- können situationsgerecht mathematische Darstellungsformen und Werkzeuge, insbesondere

computergestützte Werkzeuge wie CAS, DGS und Tabellenkalkulation auswählen und verwenden.

- können Symmetrien durch Abbildungen beschreiben und sie mit dem Gruppenbegriff strukturieren.

- können statistische Erhebungen zu uni- und bivariaten Daten planen, durchführen und auswerten

sowie grafische Darstellungen und Kennwerte verwenden und interpretieren sowie mithilfe von

Verteilungen und Wahrscheinlichkeiten modellieren und argumentieren und ein Verfahren der

Inferenzstatistik verwenden und erläutern.

- können Funktionen anhand grundlegender Eigenschaften charakterisieren und funktionale

Zusammenhänge in inner- und außermathematischen Situationen mit verschiedenen

Darstellungen (Tabelle, Graph, Term) beschreiben.

- können situationsgerecht mathematische Darstellungsformen und Werkzeuge, insbesondere

computergestützte Werkzeuge wie CAS, DGS und Tabellenkalkulation auswählen und verwenden.

- können zu den zentralen Bereichen des Mathematiklernens in der Sekundarstufe I (Zahlen und

Operationen; Raum und Form; Größen und Messen; Funktionaler Zusammenhang; Daten und

Zufall) verschiedene Zugangsweisen, Grundvorstellungen und paradigmatische Beispiele, typische

Präkonzepte und Verstehenshürden, begriffliche Vernetzungen beschreiben.

- können selbst geplanten Unterricht situationsangemessen und fachgerecht umsetzen.

- können beobachteten Mathematikunterricht auf der Basis fachdidaktischer Konzepte analysieren.

- können Aufgaben, Lehr- und Lernmaterialien und fachspezifische Unterrichtsmethoden auf der

Basis fachdidaktischer Theorien beurteilen und ausgehend davon ausgehend Lernarrangements

konstruieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

Algebraische Strukturen; Zahlentheorie; Abbildungsgeometrie; Komplexe Zahlen und konforme

Abbildungen;

Funktion mathematischer Bildung; Theorie des Arbeitens mit Aufgaben; inhaltsbezogene und

prozessbezogene mathematische Kompetenzen und deren Entwicklung in der Sekundarstufe;

Entwicklung allgemeiner und prozessbezogener mathematischer Kompetenzen bezogen auf alle

Inhaltsbereiche; Möglichkeiten zur prozessbegleitenden analytischen Tätigkeit; Umgang mit

Rechenschwäche und mathematisch begabten Kindern; Planung, Gestaltung und Reflexion

unterrichtlichen Handelns; Raumvorstellung

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen:

105


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SWS Lehrform

2.1 Didaktik der Arithmetik/Algebra 3 2 V/S P

2.2 Didaktik der Geometrie 3 2 V/S P

2.3 Daten und Zufall fachlich und didaktisch betrachtet 3 2 V/S P

2.4 Fächerübergreifender Mathematikunterricht 4 2 V/S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2.5 Vertiefung Arithmetik / Algebra 3 2 V P / AL

2.6 Vertiefung Geometrie 4 2 V P / AL

2.7 Schulpraxisseminar 3 2 S P

2.8 Ausgewählte Probleme der Didaktik in der Praxis 3 2 S P

106


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Mathematik

Modulverantwortliche/r: Albrecht Modulkürzel: S1-M-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden ...

- können Gesetzmäßigkeiten bei Potenz-, Exponential- und Logarithmusfunktionen erklären und

Funktionen mit Begriffen einer inhaltlich-anschaulichen Analysis beschreiben.

- können Medien, insbesondere computergestützte mathematische Werkzeuge, nutzen und kennen

ihre Möglichkeiten und Grenzen.

- kennen Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung und können

deren Ergebnisse bei der Gestaltung von fachlichen Lernprozessen berücksichtigen.

- kennen abstrakte mathematische Strukturierungskonzepte und wenden diese in exemplarischen

Inhaltsbereichen an (z. B. Zahlentheorie, Algebra, Graphentheorie).

- kennen Anwendungsfelder von Mathematik in Wissenschaft und Technik und beschreiben darin

exemplarisch Modellierungsprozesse.

- kennen abstrakte mathematische Strukturierungskonzepte und wenden diese in exemplarischen

Inhaltsbereichen an (z. B. Zahlentheorie, Algebra, Graphentheorie).

- können verschiedene Beweistechniken anwenden und reflektieren.

- kennen grundlegende Methoden zur Erforschung von mathematikbezogenen Lernprozessen und

können diese in umrissenen Forschungsfeldern exemplarisch anwenden.

- können übergreifende und bereichsspezifische Problemlösestrategien anwenden und

Problemprozesse bewerten

- können die Universalität von mathematischen Modellen an Beispielen aufzeigen.

- nutzen Kenntnisse über den strukturellen Hintergrund von Lernumgebungen zur Konstruktion

strukturgleicher Lernangebote mit verschiedener Erscheinung.

Beispielhafte Studieninhalte:

Grundzüge der Analysis; Koordinatengeometrie; darstellende Geometrie; Chaos und fraktale

Geometrie; CAS; DGS; Graphentheorie; diskrete Mathematik

Didaktische Fragen der Bruchrechnung; Theorien des Problemlösens; Sprache und Mathematik;

qualitative und quantitative Untersuchungen zu mathematikdidaktischen Fragestellungen

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen:

107


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SWS Lehrform

3.1 Didaktik der Bruchrechnung 2 2 V P

3.2 Didaktik des Sachrechnens 3 2 V/S P

3.3 Funktionen 3 2 V/S P

3.4 Computer und Mathematik 3 2 V/S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3.5 fachwiss. Vertiefung 3 2 V P / AL

3.6 Wissenschaftliches Arbeiten und forschendes Lernen 3 2 S P / AL / E

/FL

3.7 fachdid. Vertiefung 4 2 HS P / AL

3.8 fachwiss. Vertiefung 4 2 HS P / AL

108


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Mathematik

Modulverantwortliche/r: Albrecht Modulkürzel: S1-M-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden ...

- können Zusammenhänge der elementaren Arithmetik sowie präalgebraische

Argumentationsformen zur Darstellung und Lösung arithmetischer Probleme verwenden.

- können Zahleigenschaften und -muster mit Hilfe formaler algebraischer Darstellungen und

Strukturen beschreiben.

- kennen Begriffe und Zusammenhänge der ebenen und räumlichen Geometrie und können diese

im Zusammenhang mit Konstruktionen und Abbildungen verwenden.

- Sie können geometrische Zusammenhänge durch Rückgriff auf Argumentationsbasen

(Kongruenzsätze, Abbildungsgeometrie) beweisen.

- können mathematische Ideen und Zusammenhänge fach- und adressatengerecht strukturieren

und präsentieren, auch unter Verwendung von Symbolsprache und geeigneten Medien.

- können mathematische Aussagen formulieren, auf Plausibilität überprüfen, begründen und die

Begründungen zu schlüssigen Beweisen formalisieren.

- wenden theoretische Konzepte zu zentralen Tätigkeiten im Mathematikunterricht wie

Begriffsbilden, Modellieren, Problemlösen und Argumentieren bei der Gestaltung konkreter

Unterrichtssituationen ziel- mittel- und bedingungsadäquat an;

- Sie kennen und bewerten Konzepte für schulisches Mathematiklernen und -lehren (z. B.

genetisches Lernen, entdeckendes Lernen, Prinzip der fortschreitenden Schematisierung,

anwendungsbezogenes Lernen, fächerverbindendes Lernen)

- können inner- und außermathematische Situationen explorieren, Strukturen und Zusammenhänge

erkennen und Vermutungen aufstellen.

- können mathematische Modelle entwickeln und Bearbeitungsschritte und Ergebnisse interpretieren

sowie Modelle hinsichtlich ihrer Grenzen vergleichen, bewerten und modifizieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

Grundelemente der Aussagenlogik und Mengenlehre, Relationen, Funktionen, Axiomatischer und

mengentheoretischer Aufbau von N, weitere Zahlenbereiche, Axiomatischer Aufbau der Geometrie,

ebene Figuren, und deren Eigenschaften, Körper und deren Eigenschaften, Bewegung, Kongruenz,

Symmetrie, Ähnlichkeit, Geschichte des Mathematikunterrichts, Bildungsstandards, Lehr- und

Lernformen, didaktische Prinzipien, typische Unterrichtssituationen und deren didaktisch methodische

Gestaltung

Modulprüfung: Klausur

Die Zulassung zur Klausur erfordert eine erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zu den

Veranstaltungen 1.1 und 1.4

Anmerkungen:

109


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SWS Lehrform

1.1 Einführung in die Mathematik 3 2/1 V P

1.2 Einführung in die Didaktik 3 2 V P

1.3 Grundlagen der Arithmetik 3 2/1 V P

1.4 Grundlagen der Geometrie 3 2/1 V P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

110


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Mathematik

Modulverantwortliche/r: Albrecht Modulkürzel: S1-M-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden ...

- können Zahlbereiche anhand ihrer Eigenschaften unterscheiden und ihre systematischen

Zusammenhänge und Darstellungsformen erklären.

- können situationsgerecht mathematische Darstellungsformen und Werkzeuge, insbesondere

computergestützte Werkzeuge wie CAS, DGS und Tabellenkalkulation auswählen und verwenden.

- können Symmetrien durch Abbildungen beschreiben und sie mit dem Gruppenbegriff strukturieren.

- können statistische Erhebungen zu uni- und bivariaten Daten planen, durchführen und auswerten

sowie grafische Darstellungen und Kennwerte verwenden und interpretieren sowie mithilfe von

Verteilungen und Wahrscheinlichkeiten modellieren und argumentieren und ein Verfahren der

Inferenzstatistik verwenden und erläutern.

- können zu den zentralen Bereichen des Mathematiklernens in der Sekundarstufe I (Zahlen und

Operationen; Raum und Form; Größen und Messen; Funktionaler Zusammenhang; Daten und

Zufall) verschiedene Zugangsweisen, Grundvorstellungen und paradigmatische Beispiele, typische

Präkonzepte und Verstehenshürden, begriffliche Vernetzungen beschreiben.

- können selbst geplanten Unterricht situationsangemessen und fachgerecht umsetzen.

- können beobachteten Mathematikunterricht auf der Basis fachdidaktischer Konzepte analysieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

Algebraische Strukturen; Zahlentheorie; Abbildungsgeometrie; Komplexe Zahlen und konforme

Abbildungen;

Funktion mathematischer Bildung; Theorie des Arbeitens mit Aufgaben; inhaltsbezogene und

prozessbezogene mathematische Kompetenzen und deren Entwicklung in der Sekundarstufe;

Entwicklung allgemeiner und prozessbezogener mathematischer Kompetenzen bezogen auf alle

Inhaltsbereiche; Möglichkeiten zur prozessbegleitenden analytischen Tätigkeit; Umgang mit

Rechenschwäche und mathematisch begabten Kindern; Planung, Gestaltung und Reflexion

unterrichtlichen Handelns; Raumvorstellung

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SWS Lehrform

2.1 Didaktik der Arithmetik/Algebra 3 2 V/S P

2.2 Didaktik der Geometrie 3 2 V/S P

2.3 Daten und Zufall fachlich und didaktisch betrachtet 3 2 V/S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2.4 Vertiefung Arithmetik/Algebra 3 2 V P / AL

2.5 Schulpraxisseminar 3 2 S P

111


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Mathematik

Modulverantwortliche/r: Albrecht Modulkürzel: S1-M-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden ...

- können Gesetzmäßigkeiten bei Potenz-, Exponential- und Logarithmusfunktionen erklären und

Funktionen mit Begriffen einer inhaltlich-anschaulichen Analysis beschreiben.

- können Medien, insbesondere computergestützte mathematische Werkzeuge, nutzen und kennen

ihre Möglichkeiten und Grenzen.

- können Funktionen anhand grundlegender Eigenschaften charakterisieren und funktionale

Zusammenhänge in inner- und außermathematischen Situationen mit verschiedenen

Darstellungen (Tabelle, Graph, Term) beschreiben.

- kennen abstrakte mathematische Strukturierungskonzepte und wenden diese in exemplarischen

Inhaltsbereichen an (z. B. Zahlentheorie, Algebra, Graphentheorie).

- kennen Anwendungsfelder von Mathematik in Wissenschaft und Technik und beschreiben darin

exemplarisch Modellierungsprozesse.

- können übergreifende und bereichsspezifische Problemlösestrategien anwenden und

Problemprozesse bewerten

- können die Universalität von mathematischen Modellen an Beispielen aufzeigen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Grundzüge der Analysis;

Didaktische Fragen der Bruchrechnung; Theorien des Problemlösens; Sprache und Mathematik;

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SWS Lehrform

3.1 Didaktik der Bruchrechnung 2 2 V P

3.2 Didaktik des Sachrechnens 3 2 V/S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3.3 Funktionale Beziehungen 3 2 V/S P / AL

3.4 fachdidaktische Vertiefung 4 2 HS P / AL

112


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Musik

Modulverantwortliche/r: Beck/Ullrich Modulkürzel: S1-MU-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- kennen musikwissenschaftliche und -pädagogische Forschungs- und Arbeitsmethoden

- kennen und nutzen Theorien und Modelle fachspezifischer Forschung

- kennen Grundlagen der allgemeinen Musiklehre und des Tonsatzes

- beherrschen die Grundlagen der Stimmphysiologie und können Methoden der Stimmbildung bei

Kindern und Jugendlichen anwenden

- verfügen über Grundlagen der Musik- und Bewegungserziehung und können Musik über ihren

Körper ausdrücken

- verfügen über Methoden für die Arbeit mit musikalischen Gruppen

- sind in der Lage, ihre musikalischen Kenntnisse selbständig weiter zu entwickeln

- sind in der Lage, ihre fachpraktischen Kompetenzen selbständig weiter zu entwickeln und ihr Gehör

weiter zu bilden

Beispielhafte Studieninhalte: Das Modul umfasst Lehr- und Studieninhalte aus Musikwissenschaft,

Musikdidaktik sowie der künstlerischen und unterrichtsbezogenen Fachpraxis bei 10- bis 17jährigen

Schülerinnen/Schülern.

Modulprüfung: Klausur über Inhalte der folgenden Lehrveranstaltungen: Allgemeine Musiklehre, Musik

und Bewegung, Stimmphysiologie/ Stimmbildung bei Kindern und Jugendlichen.

Anmerkungen: Instrumental- und Vokalunterricht beginnen im 2. Semester.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Wissenschaftliches Arbeiten und Forschungsmethoden 3 2 S P

2. Musiktheorie / Gehörbildung 2 4 S P

3. Instrumentalunterricht 1 1 Ü P

4. Vokalunterricht 1 0,5 Ü P / E

5. Stimmphysiologie/Stimmbildung bei Kindern u. Jugendl. 1 2 S P

6. Musik und Bewegung 1 2 S P

7. Chor- und Ensemblepraxis 3 8 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

113


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Musik

Modulverantwortliche/r: Beck/Ullrich Modulkürzel: S1-MU-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- kennen stilistisch unterschiedliche Musik verschiedener Epochen und Kulturen

- beurteilen Musik unter Berücksichtigung historischer, soziologischer, psychologischer, ästhetischer

und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen

- kennen fachspezifische und fächerübergreifende Modelle, Konzeptionen und Methoden der

Musikdidaktik und können diese reflektieren

- können musikalische Aspekte in fächerübergreifenden Themen und Projekten verankern

- verfügen über Kenntnisse und Fertigkeiten in Arrangement und Komposition für sekundarschultypische

Besetzungen

- können akustische, elektroakustische und digitale Instrumente und Geräte einsetzen und

Schülerinnen/Schüler zum sachgerechten Umgang anleiten

Beispielhafte Studieninhalte: Das Modul umfasst Lehr- und Studieninhalte aus Musikwis- senschaft,

Musikdidaktik sowie der künstlerischen und unterrichtsbezogenen Fachpraxis.

Modulprüfung: Verbund aus Referat und Hausarbeit zu einem Thema aus der Veranstaltung

Musikanalyse oder Musikdidaktische Konzeptionen und einer Hausarbeit in Musiktheorie

Anmerkungen: -

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Musikanalyse verschiedener Stile, Epochen und Kulturen 3 2 S P

2. Musikdidaktische Konzeptionen 3 2 S P

3. ISP und Begleitveranstaltung 6 2 Ko P

4. Fächerverbindendes themenorientiertes Arbeiten 3 2 S P

5. Tonsatz / Gehörbildung 1 2 S P

6. Arrangieren und Komponieren mit Neuen Medien 1 2 S P

7. Instrumentalunterricht 2 2 Ü P

8. Vokalunterricht 2 1 Ü P / E

9. Chor- und Ensemblepraxis 2 4 S P

10. Ensembleleitung 2 4 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

114


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Musik

Modulverantwortliche/r: Beck/Ullrich Modulkürzel: S1-MU-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verfügen über Kenntnisse in relevanten Bereichen der Musikwissenschaft

- kennen Forschungen zur musikalischen Begabung und Entwicklung

- berücksichtigen Ergebnisse qualitativer und quantitativer Unterrichtsforschung

- reflektieren und vernetzen fachwissenschaftliche und -didaktische Forschungsergebnisse

- reflektieren Verfahren für den Umgang mit Heterogenität im Musikunterricht

- verfügen über Fertigkeiten in Liedbegleitung und Improvisation

- können Musik unterschiedlicher Stile auf angemessenem künstlerischem Niveau darbieten

Beispielhafte Studieninhalte: Das Modul umfasst Lehr- und Studieninhalte aus der Systematischen

und Historischen Musikwissenschaft, der schulischen und außerschulischen Musikpädagogik und -

didaktik sowie der künstlerischen, unterrichtsbezogenen und medien-basierten Fachpraxis.

Modulprüfung: Fachpraktische Prüfungen in Instrumentalspiel, Gesang, Ensembleleitung und

Schulpraktischem Begleiten auf Klavier oder Gitarre

Anmerkungen: Im Bereich Schulpraktisches Begleiten werden zwei Kurse besucht: Entweder ein

Klavierspielkurs und ein Gitarrenspielkurs oder zwei Klavierspielkurse.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Systematische Musikwissenschaft (Themenauswahl) 3 2 S P / AL / FL

2. Historische Musikwissenschaft (Themenauswahl) 3 2 S P / AL / FL

3. Musik anderer Kulturen 3 2 S P / AL / FL

4. Musikpädagogik (Themenauswahl) 3 2 S P / AL / FL

5. Musikdidaktik (Themenauswahl) 3 2 S P / AL / FL

6. Popularmusik, Mediennutzung und –reflexion 3 2 S P / AL

7. Instrumentalunterricht 1 1 Ü P

8. Vokalunterricht 1 1 Ü P / E

9. Ensemblepraxis 3 6 S P

10. Ensembleleitung 1 2 S P

11. Schulpraktisches Begleiten 2 2 S P

115


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Musik

Modulverantwortliche/r: Beck/Ullrich Modulkürzel: S1-MU-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- kennen fachspezifische und fächerübergreifende Modelle, Konzeptionen und Methoden der

Musikdidaktik und können diese reflektieren

- beurteilen Musik unter Berücksichtigung historischer, soziologischer, psychologischer, ästhetischer

und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen

- kennen Grundlagen der allgemeinen Musiklehre und des Tonsatzes

- beherrschen die Grundlagen der Stimmphysiologie und können Methoden der Stimmbildung bei

Kindern und Jugendlichen anwenden

- verfügen über Grundlagen der Musik- und Bewegungserziehung und können Musik über ihren

Körper ausdrücken

- verfügen über Methoden für die Arbeit mit musikalischen Gruppen

- sind in der Lage, ihre musikalischen Kenntnisse selbständig weiter zu entwickeln

- sind in der Lage, ihre fachpraktischen Kompetenzen selbständig weiter zu entwickeln und ihr Gehör

weiter zu bilden

Beispielhafte Studieninhalte: Das Modul umfasst Lehr- und Studieninhalte aus Musikwissenschaft,

Musikdidaktik sowie der künstlerischen und unterrichtsbezogenen Fachpraxis bei 10- bis 17jährigen

Schülerinnen/Schülern.

Modulprüfung: Klausur über Inhalte der folgenden Lehrveranstaltungen: Allgemeine Musiklehre, Musik

und Bewegung, Stimmphysiologie/Stimmbildung bei Kindern und Jugendlichen.

Anmerkungen: Instrumental- und Vokalunterricht beginnen im 2. Semester.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Musikdidaktische Konzeptionen 3 2 S P / AL

2. Musiktheorie / Gehörbildung 2 4 S P

3. Instrumentalunterricht 1 1 Ü P

4. Vokalunterricht 1 1 Ü P / E

5. Stimmphysiologie/Stimmbildung bei Kindern u. Jugendl. 1 2 S P

6. Musik und Bewegung 1 2 S P

7. Chor- und Ensemblepraxis 3 4 S P

116


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Musik

Modulverantwortliche/r: Beck/Ullrich Modulkürzel: S1-MU-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- kennen fachspezifische und fächerübergreifende Modelle, Konzeptionen und Methoden der

Musikdidaktik und können diese reflektieren

- können musikalische Aspekte in fächerübergreifenden Themen und Projekten verankern

- können musikalisch-kreative Prozesse initiieren und fördern

- können musikalische Potenziale von Schülerinnen/Schülern erkennen und fördern

- können Schülerprodukte und -äußerungen vor dem Hintergrund fachdidaktischer Theorien

beobachten, analysieren und interpretieren

- können akustische, elektroakustische und digitale Instrumente und Geräte einsetzen und

Schülerinnen und Schüler zum sachgerechten Umgang anleiten

Beispielhafte Studieninhalte: Das Modul umfasst Lehr- und Studieninhalte aus Musikdidaktik,

Musikwissenschaft und der künstlerischen und unterrichtsbezogenen Fachpraxis.

Modulprüfung: Verbund aus Referat und Hausarbeit zu einem Thema aus der Veranstaltung

Musikanalyse und einer Hausarbeit in Musiktheorie

Anmerkungen: -

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Musikanalyse verschiedener Stile, Epochen und Kulturen 3 2 S P / AL

2. Begleitveranstaltung zum ISP 3 2 Ko P

3. Instrumentalunterricht 2 2 Ü P

4. Vokalunterricht 2 1 Ü P / E

5. Chorpraxis 1 4 S P

6. Ensembleleitung 2 4 S P

7. Tonsatz / Gehörbildung 1 2 S P

8. Arrangieren und Komponieren mit Neuen Medien 1 2 S P

117


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Musik

Modulverantwortliche/r: Beck/Ullrich Modulkürzel: S1-MU-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können Musik unterschiedlicher Stile auf angemessenem künstlerischem Niveau darbieten

- verfügen über Fertigkeiten in Ensembleleitung und –praxis

- verfügen über Fertigkeiten in Liedbegleitung und Improvisation

Beispielhafte Studieninhalte: Das Modul umfasst Lehr- und Studieninhalte aus der künstlerischen und

unterrichtsbezogenen Fachpraxis.

Modulprüfung: Fachpraktische Prüfungen in Instrumentalspiel, Gesang, Ensembleleitung und

Schulpraktischem Begleiten auf Klavier oder Gitarre

Anmerkungen: Im Bereich Schulpraktisches Begleiten werden zwei Kurse besucht: Entweder ein

Klavierspielkurs und ein Gitarrenspielkurs oder zwei Klavierspielkurse.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Fächerverbindendes themenorientiertes Arbeiten 3 2 S P / AL

2. Popularmusik, Mediennutzung und –reflexion 3 2 S P / AL

3. Instrumentalunterricht 1 1 Ü P

4. Vokalunterricht 1 0.5 Ü P / E

5. Ensemblepraxis 1 2 S P

6. Ensembleleitung 1 2 S P

7. Schulpraktisches Begleiten 2 2 S P

118


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Physik

Modulverantwortliche/r: Schröter Modulkürzel: S1-PHY-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• sind vertraut mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken und können diese anwenden.

• verfügen über grundlegendes Wissen über den Charakter der Physik als Wissenschaft und über

das Wechselspiel von Physik und Gesellschaft.

• sind in der Lage, Voraussetzungen und Auswirkungen naturwissenschaftlicher Entwicklungen

zu analysieren und zu bewerten.

• sind vertraut mit domänenspezifischen naturwissenschaftlichen Erkenntnis- und

Arbeitsmethoden.

• sind in der Lage, Hypothesen bzw. Lösungsideen anhand domänenspezifischer Theorien zu

entwickeln und deren Plausibilität zu überprüfen.

• verfügen über wesentliche Kenntnisse in ausgewählten Bereichen der Physik.

• sind in der Lage, ausgewählte Aufgaben und Probleme der klassischen Physik zu lösen.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Fachwissenschaftliche Grundlagen aus Mechanik und Elektrizitätslehre

• Einführung in die Geschichte der Physik in Verbindung mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken;

Nature of Science

• Experimentelle Arbeitsmethoden (exemplarisch)

Modulprüfung: Klausur zu fachwissenschaftlichen Grundlagen I und II

Anmerkungen: Zu Lehrveranstaltung 4 ist ein Portfolio anzufertigen.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (am Beispiel der

Geschichte der Physik)

2. Fachwissenschaftliche Grundlagen I

(Mechanik)

3. Fachwissenschaftliche Grundlagen II

(Elektrizitätslehre)

Lehrform

2 2 S P

4 4 V / S P

4 4 V / S P

4. Seminar mit Experimenten I 2 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

119


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Physik

Modulverantwortliche/r: Schröter Modulkürzel: S1-PHY-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• sind in der Lage, naturwissenschaftliche und physikbezogene Fragestellungen zu formulieren,

Hypothesen zur Beschreibung von Phänomenen an Hand einschlägiger physikalischer

Theorien zu entwickeln und diese experimentell zu überprüfen.

• kennen ausgewählte domänenspezifische Problemlösungsstrategien und können sie

anwenden.

• verfügen über weiterführende Kenntnisse in ausgewählten Bereichen der klassischen und

modernen Physik.

• sind in der Lage, ausgewählte Aufgaben und Probleme der klassischen und modernen Physik

zu lösen.

• verfügen über fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Auswahl und

Begründung von Zielen, Inhalten, Methoden und Medien physikbezogener Bildung.

• kennen und reflektieren Konzepte für schulisches Lernen und Lehren.

• verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

physikbezogenem Unterricht in der Sekundarstufe I und können Physikunterricht aus

physikdidaktischer Perspektive beobachten und analysieren.

• sind in der Lage, geeignete Unterrichtsmedien auszuwählen, zu modifizieren oder zu entwickeln

sowie zielgerichtet einzusetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Grundlegende naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und fachwissenschaftliche Inhalte aus

Chemie bzw. Biologie

• fachwissenschaftliche Grundlagen aus den Bereichen Optik, Wärmelehre und moderne Physik

• fachdidaktisches Wissen zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von naturwissenschaftlichem

und physikbezogenem Unterricht in der Sekundarstufe I

Modulprüfung: Klausur zu Inhalten aus Didaktik des Physikunterrichts I sowie fachwissenschaftlichen

Grundlagen III.

Anmerkungen: Die Veranstaltung 2 ist Wahlpflichtveranstaltung, d.h. die Studierenden wählen diese

Lehrveranstaltung aus dem dafür ausgewiesenen Angebot des nw Faches aus, dass sie nicht als HF

oder LF studieren. Bei Studierenden mit drei nw Studienfächern wählen diese alternativ in einem ihrer

Nebenfächer eine fachwissenschaftliche Lehrveranstaltung aus dem Angebot für HF-Studierende

dieses Faches aus.

Aus den Veranstaltungen 4 und 5 ist verpflichtend ein Angebot auszuwählen (WP).

120


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Didaktik der Naturwissenschaften 3 2 V P

2. Einführung in die Grundlagen der Chemie / Biologie / Physik

(fachwiss. Themen und Arbeitstechniken)

3. Fachwissenschaftliche Grundlagen III

(z.B. Geometrische Optik und Wärmelehre)

4. Fachwissenschaftliche Grundlagen IV

(z.B. Schwingungen und Wellen)

5. Fachwissenschaftliche Grundlagen V

(z.B. Quantenphysik)

3 2 V / S WP

4 4 V / S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4 2 S WP/ AL

4 2 S WP/ AL

6. Didaktik des Physikunterrichts I 2 2 S P

7. Seminar mit Experimenten II 4 2 S P

8. Begleitseminar zur Schulpraxis im Fach Physik 6 4 S P

121


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Physik

Modulverantwortliche/r: Schröter Modulkürzel: S1-PHY-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können ihre Kenntnisse der Physik einsetzen, um ausgewählte Phänomene und

Alltagssituationen zu beschreiben und zu erklären.

• können physikalische und fachdidaktische Erkenntnisse und Sachverhalte in mündlicher,

schriftlicher und mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht

präsentieren.

• kennen unterschiedliche Ansätze, Methoden und Verfahren der Projektarbeit sowie der

kollegialen Teamarbeit und können diese reflektiert und produktiv anwenden.

• können zu den zentralen Bereichen des Physiklernens in der Sekundarstufe I verschiedene

Zugangsweisen, typische Präkonzepte und Verstehenshürden beschreiben.

• kennen Unterrichtsarrangements, in denen Schülervorstellungen erkannt und weiterentwickelt

werden können.

• können fachdidaktische Forschungsergebnisse rezipieren und sie mit ihren Kenntnissen

vernetzen.

• kennen Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung und können

deren Ergebnisse bei der Gestaltung von Lernprozessen berücksichtigen.

• können Ergebnisse empirischer Kompetenzmessung (z.B. zentrale Lernstandserhebungen)

interpretieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Fachdidaktische Forschungsansätze und –ergebnisse

• Natur- und Alltagsphänomene und deren Erklärung aus physikalischer Sicht unter

Berücksichtigung der Theorien naturwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen

• wissenschaftliche Arbeitstechniken und Forschungsmethoden

Modulprüfung: Seminararbeit in einer ausgewählten Lehrveranstaltung

Anmerkungen: Die Veranstaltungen 1 bis 5 sind Pflichtveranstaltungen. Aus den Angeboten des

Faches zu den Veranstaltungen 6 und 7 ist von den Studierenden nur eine auszuwählen.

122


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Didaktik des Physikunterrichts II 4 2 S P

2. Seminar mit Experimenten III 4 2 S P/ AL

3. Didaktik des Physikunterrichts III

(z.B. aktuelle fachdidaktische Forschungsthemen)

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4 2 S P/ AL/ FL/ E

4. Naturphänomene 3 2 V / S P/ AL

5. Wissenschaftliches Arbeiten und Forschungsmethoden 5 2 S P/ FL

6. Fachwissenschaftliche Vertiefung (z.B. Astronomie) 5 2 S WP/ AL/ E

7. Projekt aus dem aktuellen Angebot des Faches oder des NWT-

Fächerverbundes

5 2 S WP/ AL

123


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Physik

Modulverantwortliche/r: Schröter Modulkürzel: S1-PHY-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

• sind vertraut mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken und können diese anwenden.

• verfügen über grundlegendes Wissen über den Charakter der Physik als Wissenschaft und über

das Wechselspiel von Physik und Gesellschaft.

• sind in der Lage, Voraussetzungen und Auswirkungen naturwissenschaftlicher Entwicklungen

zu analysieren und zu bewerten.

• sind vertraut mit domänenspezifischen naturwissenschaftlichen Erkenntnis- und

Arbeitsmethoden.

• sind in der Lage, Hypothesen bzw. Lösungsideen anhand domänenspezifischer Theorien zu

entwickeln und deren Plausibilität zu überprüfen.

• verfügen über wesentliche Kenntnisse in ausgewählten Bereichen der Physik.

• sind in der Lage, ausgewählte Aufgaben und Probleme der klassischen Physik zu lösen.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Fachwissenschaftliche Grundlagen aus Mechanik und Elektrizitätslehre;

• Einführung in die Geschichte der Physik in Verbindung mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken;

Nature of Science

• Experimentelle Arbeitsmethoden (exemplarisch)

Modulprüfung: Klausur zu fachwissenschaftlichen Grundlagen I und II

Anmerkungen: Zu Lehrveranstaltung 4 ist ein Portfolio anzufertigen.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (am Beispiel der

Geschichte der Physik)

2. Fachwissenschaftliche Grundlagen I

(Mechanik)

3. Fachwissenschaftliche Grundlagen II

(Elektrizitätslehre)

Lehrform

2 2 S P

4 4 V / S P

4 4 V / S P

4. Seminar mit Experimenten I 2 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

124


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Physik

Modulverantwortliche/r: Schröter Modulkürzel: S1-PHY-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• sind in der Lage, einfache naturwissenschaftliche Fragestellungen zu formulieren, Hypothesen

zur Beschreibung von Phänomenen an Hand einschlägiger domänenspezifischer Theorien und

Möglichkeiten, diese experimentell zu überprüfen, zu entwickeln.

• verfügen über weiterführende Kenntnisse in ausgewählten Bereichen der Optik und

Wärmelehre.

• sind in der Lage, ausgewählte Aufgaben und Probleme aus Bereichen der Optik und

Wärmelehre zu lösen.

• verfügen über fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Auswahl und

Begründung von Zielen, Inhalten, Methoden und Medien physikbezogener Bildung.

• kennen und reflektieren Konzepte für schulisches Lernen und Lehren.

• verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

physikbezogenem Unterricht in der Sekundarstufe I und können Physikunterricht aus

physikdidaktischer Perspektive beobachten und analysieren.

• sind in der Lage, geeignete Unterrichtsmedien auszuwählen, zu modifizieren oder zu entwickeln

sowie zielgerichtet einzusetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Grundlegende naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und fachwissenschaftliche Inhalte aus

Chemie bzw. Biologie

• fachwissenschaftliche Grundlagen aus den Bereichen Optik und Wärmelehre

• fachdidaktisches Wissen zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von naturwissenschaftlichem

und physikbezogenem Unterricht in der Sekundarstufe I

Modulprüfung: Klausur zu Inhalten aus Didaktik des Physikunterrichts I sowie fachwissenschaftlichen

Grundlagen III.

Anmerkungen: Die Veranstaltung 2 ist Wahlpflichtveranstaltung, d.h. die Studierenden wählen diese

Lehrveranstaltung aus dem dafür ausgewiesenen Angebot des nw Faches aus, dass sie nicht als HF

oder LF studieren. Bei Studierenden mit drei nw Studienfächern wählen diese alternativ in einem ihrer

Nebenfächer eine fachwissenschaftliche Lehrveranstaltung aus dem Angebot für HF-Studierende aus.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Didaktik der Naturwissenschaften 3 2 V P

2. Einführung in die Grundlagen der Chemie / Biologie / Physik

(fachwiss. Themen und Arbeitstechniken)

3. Fachwissenschaftliche Grundlagen III

(z.B. Geometrische Optik und Wärmelehre)

3 2 V / S WP

4 4 V / S P/ AL

4. Didaktik des Physikunterrichts I 2 2 S P

5. Begleitseminar zum Schulpraktikum 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

125


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Physik

Modulverantwortliche/r: Schröter Modulkürzel: S1-PHY-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können ihre Kenntnisse der Physik einsetzen, um ausgewählte Phänomene und

Alltagssituationen zu beschreiben und zu erklären.

• können zu den zentralen Bereichen des Physiklernens in der Sekundarstufe I verschiedene

Zugangsweisen, typische Präkonzepte und Verstehenshürden beschreiben.

• kennen Unterrichtsarrangements, in denen Schülervorstellungen erkannt und weiterentwickelt

werden können.

• können ausgewählte fachdidaktische Forschungsergebnisse rezipieren und sie mit ihren

Kenntnissen vernetzen.

• kennen unterschiedliche Ansätze, Methoden und Verfahren der Projektarbeit sowie der

kollegialen Teamarbeit und können diese reflektiert und produktiv anwenden.

• können physikalische bzw. fachdidaktisch Erkenntnisse und Sachverhalte in mündlicher,

schriftlicher und mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht

präsentieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Fachdidaktische Forschungsergebnisse

• Natur- und Alltagsphänomene und deren Erklärung aus physikalischer Sicht unter

Berücksichtigung der Theorien naturwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen

Modulprüfung: Seminararbeit in einer ausgewählten Lehrveranstaltung

Anmerkungen: Die Veranstaltungen 1 und 2 sind Pflichtveranstaltungen. Aus den Angeboten des

Faches zu den Veranstaltungen 3 und 4 ist von den Studierenden nur eine auszuwählen.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Didaktik des Physikunterrichts II 4 2 S P

2. Naturphänomene 3 2 V / S P/ AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. Fachwissenschaftliche Vertiefung (z.B. Astronomie) 5 2 S WP/ AL/ E

4. Projekt aus dem aktuellen Angebot des Faches oder des nwt

Fächerverbundes

5 2 S WP/ AL

126


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Politikwissenschaft

Modulverantwortliche/r: Schöne Modulkürzel: S1-POL-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden …

� können politische Strukturen, Prozesse und Politikfelder systematisch beschreiben,

� kennen zentrale politikwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und kritisch reflektieren,

� können die Politikwissenschaft als Disziplin charakterisieren und die Funktion und das Bild der

politischen Bildung in der Gesellschaft reflektieren,

� können die Erkenntnisinteressen der Politikwissenschaft von denen anderer wissenschaftlicher

Disziplinen (z.B. Soziologie, Geschichte, Ökonomie) abgrenzen bzw. gemeinsame Grundlagen

benennen und bei der Analyse politischer Problemlagen berücksichtigen,

� können sozialwissenschaftliche Arbeitstechniken anwenden,

� kennen das politische System der Bundesrepublik Deutschland bewerten deren Arbeitsweisen und

Funktionslogiken,

� verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

Politikunterricht.

Beispielhafte Studieninhalte:

Politikwissenschaft und politische Bildung, Didaktik der politischen Bildung, politikwissenschaftliche

Arbeitstechniken, Politisches System Deutschlands

Modulprüfung: Bibliografie + Klausur

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Einführung in die Politikwissenschaft + Arbeitstechniken 3+3 2+1 S+Ü P

2. Einführung in die Politikdidaktik 3 2 S P

3. Politisches System der Bundesrepublik Deutschland I 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

127


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Politikwissenschaft

Modulverantwortliche/r: Schöne Modulkürzel: S1-POL-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden…

� kennen die Grundlagen politischer Lern- und Sozialisationsprozesse, wissen um die politischen

Kompetenzen sowie Teilhabemöglichkeiten und -formen von Kindern und Jugendlichen,

� können zwischen objektiven Tatbeständen und Werturteilen unterscheiden, Wege zur rationalen

Urteilsbildung aufzeigen und Urteile in Diskussionen begründet vertreten; dabei wissen sie um die

Bedeutung von Konflikt- und Kompromissfähigkeit,

� können politikwissenschaftliche Erkenntnisse und politische Sachverhalte in mündlicher, schriftlicher

und mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht präsentieren,

� können politikwissenschaftliche Theorien und Konzepte (z. B. Demokratietheorien, Theorien der

internationalen Beziehungen, Staatstheorien) systematisch darstellen und kritisch reflektieren,

� kennen Positionen der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland und beurteilen die

Institutionen und Prozesse grenzüberschreitender Politik,

� können Grundlagen des Systemvergleichs und verschiedene politische Systeme systematisch

darstellen und erläutern sowie Politikfelder in vergleichender Perspektive analysieren,

� sind vertraut mit den Grundzügen der Geschichte politischer Ideen, Grundbegriffen der politischen

Theorie, normativen und empirisch-analytischen Theorien der Politik,

� kennen Ansätze von politischer Bildung und der Fachdidaktik und können diese bewerten,

� kennen und bewerten Konzepte des Politiklernens und -lehrens sowie fachdidaktischer

Kompetenzmodelle und ihrer Konzepte,

� können fachspezifisch relevante und zeitgemäße Medien und Materialien nutzen und kennen ihre

Möglichkeiten und Grenzen,

� können die Rolle von Alltagssprache und Fachsprache im Unterricht reflektieren,

� können Bildungsstandards, Kerncurricula und Unterrichtsmaterialien bewerten und sie in Bezug zu

didaktischen Konzepten und der Unterrichtspraxis setzen, kennen Möglichkeiten und Grenzen

fächerverbindenden Unterrichts im Zusammenhang mit dem Fach Politik.

Beispielhafte Studieninhalte:

Politische Sozialisation, Politische Partizipation, Politische Theorien, Demokratie, Politische Systeme,

Internationale Beziehungen, fachdidaktische Konzeptionen und Analysen, Methoden und Medien der

politischen Bildung

Modulprüfung: Hausarbeit, die auf Präsentation und Literaturbericht basiert

Anmerkungen:

128


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1. Politische Sozialisation, politisches Lernen und politische

Teilhabe

Lehrform

3 2 S P

2. Politische Theorie 3 2 S P

3. Internationale Beziehungen I 3 2 S P/ AL

4. Politische Systeme im Vergleich 3 2 S P/ AL

5. Fachdidaktik I: Begleitseminar zum Semesterpraktikum 3+3 2 S/Ü P

6. Fachdidaktik II 3+1 2 S/Ü P

7. Politisches System der Bundesrepublik Deutschland II 3+1 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

129


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Politikwissenschaft

Modulverantwortliche/r: Schöne Modulkürzel: S1-POL-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden …

� können ausgewählte politische Probleme (z.B. politische Konflikte, Globalisierung, Partizipation)

untersuchen, spezifische Lösungskonzepte bewerten sowie Chancen ihrer Umsetzung abwägen,

� können die Qualität politikwissenschaftlicher Arbeiten kritisch bewerten und eigene Arbeiten an

wissenschaftlichen Standards orientieren,

� können fachdidaktische Forschungsergebnisse rezipieren und sie mit ihren Kenntnissen vernetzen,

� kennen Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung und können deren

Ergebnisse bei der Gestaltung von Lernprozessen berücksichtigen,

� können Ergebnisse empirischer Kompetenzmessung (z.B. Intelligenz-, Schulleistungstests und

zentrale Lernstandserhebungen) interpretieren,

� können Unterricht auf der Basis fachdidaktischer Konzepte beobachteten und analysieren, können

individuelle politikwissenschaftliche Lernprozesse beobachten und analysieren (Produkte und

Äußerungen von Schülerinnen/Schülern mit und ohne Migrationshintergrund) und adäquate

Rückmeldung geben,

� können Lernarrangements auf der Basis fachlicher und fachdidaktischer Erkenntnisse konstruieren

und geeignete Aufgaben, Lehr- und Lernmaterialien und fachspezifische Unterrichtsmethoden

einsetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Internationale Beziehungen, Europa und Europäische Union, fachdidaktische Konzeptionen und

Analysen, Lehr-Lern-Forschung, (politik)wissenschaftliche Methoden

Modulprüfung: Hausarbeit auf der Grundlage einer Präsentation oder Projektprüfung

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Unterrichtsforschung/Methoden der Lehr-Lernforschung 4 2 S P/ FL

2. Europa/Europäische Union, European Union 3+1 2 S P/ AL

3. Internationale Beziehungen II 4 2 S P/ AL

5. Fachdidaktik III 2+2 2 S/Ü P/ AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

6. Wahlpflichtangebot 3 2 S WP/ AL/

IKU/ E

7. Wahlpflichtangebot 3 2 S WP/ GF

8. Colloquium für Examenskandidaten 1+2 1 C P

130


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Politikwissenschaft

Modulverantwortliche/r: Schöne Modulkürzel: S1-POL-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden …

� können politische Strukturen, Prozesse und Politikfelder systematisch beschreiben,

� kennen zentrale politikwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und kritisch reflektieren,

� können die Politikwissenschaft als Disziplin charakterisieren und die Funktion und das Bild der

politischen Bildung in der Gesellschaft reflektieren,

� kennen das politische System der Bundesrepublik Deutschland bewerten deren Arbeitsweisen und

Funktionslogiken,

� kennen die Grundlagen politischer Lern- und Sozialisationsprozesse, wissen um die politischen

Kompetenzen sowie Teilhabemöglichkeiten – und formen von Kindern und Jugendlichen,

� verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

Politikunterricht.

Beispielhafte Studieninhalte:

Politikwissenschaft und politische Bildung, Didaktik der politischen Bildung, politikwissenschaftliche

Arbeitstechniken, Politisches System Deutschlands, Politische Sozialisation, Politische Partizipation

Modulprüfung: Bibliografie + Klausur

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Einführung in die Politikwissenschaft 3 2 S/Ü P

2. Einführung in die Politikdidaktik 3 2 S P

3. Politisches System der Bundesrepublik Deutschland I 3 2 S P

4. Politische Sozialisation, politisches Lernen und politische

Teilhabe

3 2 S/Ü P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

131


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Politikwissenschaft

Modulverantwortliche/r: Schöne Modulkürzel: S1-POL-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden…

� können zwischen objektiven Tatbeständen und Werturteilen unterscheiden, Wege zur rationalen

Urteilsbildung aufzeigen und Urteile in Diskussionen begründet vertreten. Dabei wissen sie um die

Bedeutung von Konflikt- und Kompromissfähigkeit,

� können politikwissenschaftliche Erkenntnisse und politische Sachverhalte in mündlicher, schriftlicher

und mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht präsentieren,

� kennen Positionen der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland und beurteilen die

Institutionen und Prozesse grenzüberschreitender Politik,

� kennen und bewerten Konzepte des Politiklernens und -lehrens sowie fachdidaktischer

Kompetenzmodelle und ihrer Konzepte,

� können fachspezifisch relevante und zeitgemäße Medien und Materialien nutzen und kennen ihre

Möglichkeiten und Grenzen,

� können die Rolle von Alltagssprache und Fachsprache im Unterricht reflektieren,

� können Bildungsstandards, Kerncurricula und Unterrichtsmaterialien bewerten und sie in Bezug zu

didaktischen Konzepten und der Unterrichtspraxis setzen, kennen Möglichkeiten und Grenzen

fächerverbindenden Unterrichts im Zusammenhang mit dem Fach Politik.

Beispielhafte Studieninhalte:

Internationale Beziehungen, Politisches System Deutschlands, Politische Theorie, fachdidaktische

Konzeptionen und Analysen, Medien und Methoden der politischen Bildung

Modulprüfung: Hausarbeit, die auf Präsentation und Literaturbericht basiert

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Internationale Beziehungen 3 2 S P/ AL

2. Fachdidaktik I: Begleitseminar zum Semesterpraktikum 3 2 S/Ü P

3. Fachdidaktik II 3 2 S/Ü P

4. Politische Theorie 3 2 S P

5. Politisches System der Bundesrepublik Deutschland II 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

132


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Politikwissenschaft

Modulverantwortliche/r: Schöne Modulkürzel: S1-POL-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden …

� können ausgewählte politische Probleme (z.B. politische Konflikte, Globalisierung, Partizipation)

untersuchen, spezifische Lösungskonzepte bewerten sowie Chancen ihrer Umsetzung abwägen,

� können die Qualität politikwissenschaftlicher Arbeiten kritisch bewerten und eigene Arbeiten an

wissenschaftlichen Standards orientieren,

� kennen Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung und können deren

Ergebnisse bei der Gestaltung von Lernprozessen berücksichtigen,

� können Lernarrangements auf der Basis fachlicher und fachdidaktischer Erkenntnisse konstruieren

und geeignete Aufgaben, Lehr- und Lernmaterialien und fachspezifische Unterrichtsmethoden

einsetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Europa und Europäische Union, fachdidaktische Konzeptionen und Analysen

Modulprüfung: Hausarbeit auf der Grundlage einer Präsentation oder Projektprüfung

Anmerkungen:

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Fachdidaktik III 2 2 S/Ü P

2. Europa/Europäische Union, European Union 3 2 S P/ AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. Wahlpflichtangebot 3 2 S WP/ AL/

IKU/ E

4. Wahlpflichtangebot 3 2 S WP/ AL/ GF

5. Colloquium für Examenskandidaten 1 1 C P

133


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Sport

Modulverantwortliche/r: Horn/Worth Modulkürzel: S1-SP-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

− kennen theoretische Konzepte zu den Grundlagen des Bewegungskönnens (Wahrnehmung und

Bewegen, Kondition und Koordination, motorisches Lernen)

− können Bildungsstandards, Unterrichtsmaterialien sowie Sport-, Spiel- und Bewegungsangebote

unter Rückgriff auf didaktische Konzepte beurteilen und sie in zur Unterrichtspraxis setzen.

− verfügen über grundlegende Kenntnisse zu Arbeitsmethoden, Erkenntnismethoden und

diagnostische Methoden in sportwissenschaftlichen Disziplinen

− verfügen über ein handlungsorientiertes, sportwissenschaftliches Fachwissen, das sie zur Anleitung

und Reflexion von Bewegungslernsituationen befähigt

− erfassen und reflektieren Sachverhalte in Zusammenhang mit Körper, Bewegung, Spiel und Sport in

verschiedenen Kontexten

− verstehen zentrale Begriffe des Faches (z.B. Bewegung, Training, Spiel) und können

unterschiedliche Begriffsdefinitionen beschreiben

− kennen zentrale sportwissenschaftliche Gegenstandsbereiche und Theorien und können diese

systematisch darstellen und kritisch diskutieren (z.B. Theorie des Bewegungshandelns).

− reflektieren anthropologische Grundlagen und vergleichen soziokulturelle Aspekte der

Lebensgestaltung und erkennen die Vielfalt der individuellen, sozialen, kulturellen, ökonomischen

und ökologischen Ressourcen in ihren Bedeutungen, Entwicklungen und Begrenzungen

(nachhaltiges Ressourcenmanagement)

− verfügen über fundiertes und anschlussfähiges Fachwissen zu Bewegung, Spiel und Sport unter

pädagogischen, psychologischen, naturwissenschaftlichen und soziokulturellen Gesichtspunkten

− verfügen über ein strukturiertes Grundwissen in den Teildisziplinen und sind mit zentralen

sportwissenschaftlichen Sachverhalten und Fragestellungen vertraut

− reflektieren Instrumente der Verbraucherinformation und des Verbraucherschutzes

− kennen bildungspolitische Vorgaben sowie curriculare und fachdidaktische Empfehlungen und

Wissen um deren Bedeutung als Grundlage für schulisches Handeln

Beispielhafte Studieninhalte:

Definitionen, wissenschaftliche Grundlagen von Bewegung, Spiel und Sport, didaktische

Grundlagen, Unterrichtskonzepte, Unterrichtsplanung und –reflexion, Trainingsmethoden,

Trainingsprinzipien, Betrachtungsweisen von Bewegung, sportpsychologische und

soziologische Fragestellungen, entwicklungspsychologische und pädagogische Grundlagen

z.B. zu Kleinen Spielen, Ringen und Kämpfen, Funktionelle Gymnastik, u.a.

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: keine

134


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Einführung in die Sportpädagogik und Sportdidaktik 3 2 V P

2. Grundlagen der Sportsoziologie 2 1 V P

3. Grundlagen von Bewegung und Training 3 2 V P

4. Funktionelle Gymnastik 2 1 S P/ AL

5. Grundformen der kindlichen Bewegung z.B. Kleine Spiele

/Ringen und Kämpfen

2 1 S P/ AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

135


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Sport

Modulverantwortliche/r: Worth/Horn Modulkürzel: S1-SP-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verfügen über erste reflektierte Erfahrungen im Planen und Durchführen von Unterricht zu

fachbezogenen Kompetenzen und Themen

- verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

Sportunterricht der Sekundarstufe I.

- verfügen über sport- und bewegungsspezifisches Können in mindestens drei ausgewählten Feldern

der Sport- und Bewegungskultur (Spielen - große Spiele; Laufen, Springen, Werfen - Leichtathletik;

Bewegen im Wasser - Schwimmen), das sie in die Lage versetzt, Bewegungen auf angemessenem

Niveau auszuführen

- verfügen über ein vertieftes sport- und bewegungsspezifisches Können in zwei ausgewählten

Feldern der Sport- und Bewegungskultur (Spiele & Individualsportarten), das sie in die Lage

versetzt, Bewegungen auf überdurchschnittlichem Niveau auszuführen

- verfügen über fundierte Fähigkeiten in Bezug auf Rettungs-, Hilfs- und Sicherheitsmaßnahmen

(Sichern und Helfen im Gerätturnen, Rettungsschwimmen, Erste Hilfe)

- kennen, analysieren und erproben Medien und Methoden der fachbezogenen Bildung

- verfügen über ein handlungsorientiertes, sportwissenschaftliches Fachwissen, das sie zur Anleitung

und Reflexion von Bewegungslernsituationen befähigt (z.B. motorisches Lernen, motorische

Leistungsfähigkeit, trainingsbiologische Zusammenhänge, Trainingsprinzipien, Trainingsmethoden,

Gestaltung von Trainingsprozessen)

- beschreiben Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden Unterrichts im Zusammenhang mit

dem Fach Sport

- verfügen über Kenntnisse zu Formen und Funktionen außerunterrichtlicher Sport-, Spiel- und

Bewegungsangebote und können diese planen und durchführen

Beispielhafte Studieninhalte:

Konzepte und Methoden im Bereich Bewegung, Spiel und Sport, Unterrichtsplanung, Leichtathletik,

Schwimmen – Rettungsschwimmen, Kleine und Große Spiele, Bewegung und Musik, Bewegung und

Lyrik, motorische Entwicklung, motorisches Lehren und Lernen, Trainingsprinzipien, Sportbiologie,

Leistungsmotivation, Emotionen im Sport, Winterexkursion, Sommerexkursion, Trendsportarten

Modulprüfung: Die Modulnote bildet sich aus dem Mittel der bewerteten Leistungsnachweise, die

innerhalb der Lehrveranstaltungen 2 und 4 zu erbringen sind.

Anmerkungen: Voraussetzung: bestandene Prüfung in Modul 1;

Studienleistung: aktive Mitarbeit, Erledigung von Seminaraufgaben nach Maßgabe der Lehrenden (z.B.

Rettungsschwimmschein in Silber, etc.)

136


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Begleitseminar zur Schulpraxis 6 4 S P/ AL

2. Individualsport I: Leichtathletik 3 2 S P/ AL

3. Individualsportart I: Schwimmen – Rettungsschwimmen 3 2 S P

4. Sportspiel I: wahlweise Basketball; Fußball, Handball,

Volleyball, Badminton, Tennis, etc.

3 2 S P/ AL

5. Grundbegriffe der Sportpsychologie 2 1 V P

6. Trainings- und bewegungswissenschaftliche Themen- und

Lernfelder des Sports (z.B. motorisches Lehren und Lernen,

motorische Entwicklung, sportbiologische Aspekte, etc.)

7. Bewegungsbezogene Projekte interdisziplinären Lehrens und

Lernens (z.B. Bewegung u. Ernährung, Bewegung u. Lyrik,

Musik u. Bewegung, etc.)

3 2 S P

3 2 S P/ GF

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

8. Projekt Trendsport 3 2 S P/ AL/ E

137


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Sport

Modulverantwortliche/r: Worth/Horn Modulkürzel: S1-SP-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verfügen über vertieftes Fachwissen zu Bewegung, Spiel und Sport unter pädagogischen,

psychologischen, naturwissenschaftlichen und soziokulturellen Gesichtspunkten

- sind in der Lage sport- und bewegungsbezogene Informationen und die Kommunikation vor dem

Hintergrund fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse situationsbezogen und mehrperspektivisch

zu analysieren, zu beurteilen und zu diskutieren

- wenden elementare Methoden der Sportwissenschaft sowie Ansätze interdisziplinärer Forschung

an

- verfügen über Kriterien zur gezielten Beobachtung von Kindern und Jugendlichen auf der

Grundlage von Basiswissen zur senso-motorischen Entwicklung

- verfügen über grundlegende Kenntnisse zu Arbeitsmethoden, Erkenntnismethoden und

diagnostische Methoden in sportwissenschaftlichen Disziplinen

- analysieren und beobachten Unterricht auf der Basis fach-didaktischer Konzepte

- verfügen über sport- und bewegungsspezifisches Können in mindestens drei ausgewählten Feldern

der Sport- und Bewegungskultur (Spielen - große Spiele; Bewegen an Geräten - Turnen; Darstellen,

Gestalten, Tanzen - Gymnastik), das sie in die Lage versetzt, Bewegungen auf angemessenem

Niveau auszuführen

- verfügen über ein vertieftes sport- und bewegungsspezifisches Können in zwei ausgewählten

Feldern der Sport- und Bewegungskultur (Spiele & Individualsportarten), das sie in die Lage

versetzt, Bewegungen auf überdurchschnittlichem Niveau auszuführen

- können die Rolle der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers unter Berücksichtigung der eigenen

Biografie und in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten reflektieren

- verfügen über ein handlungsorientiertes, sportwissenschaftliches Fachwissen, das sie zur Anleitung

und Reflexion von Bewegungslernsituationen befähigt (z.B. motorisches Lernen, motorische

Leistungsfähigkeit, trainingsbiologische Zusammenhänge, Trainingsprinzipien, Trainingsmethoden,

Gestaltung von Trainingsprozessen)

- sind in der Lage, sportwissenschaftliche Fragestellungen zu Gesundheit, Prävention, Sozialpolitik,

Gender und Integration/Inklusion zu formulieren und theoriegeleitet sowie wissenschaftlich fundiert

zu beantworten

- kennen Konzepte schulischer und außerschulischer der Gesundheitserziehung inkl. der Sport- und

Bewegungserziehung und können diese beurteilen (z.B. Bedeutung von Körper- und

Bewegungserfahrungen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, Konzepte der Bewegten

Schule, didaktisch-methodische Prinzipien)

- sind in der Lage, sich das Wissen über aktuelle sportwissenschaftliche Fragestellungen zu

erarbeiten und an ihrer Diskussion qualifiziert teilzunehmen

Beispielhafte Studieninhalte:

Themen und Fragestellungen zu vertieftem Fachwissen in Bewegung, Spiel und Sport, Aktivitäts- und

Sportverhalten, Information und Kommunikation, Methoden in der Sportwissenschaft, Gesundheit,

bewegungsbezogene Gesundheitsförderung, didaktische Konzeptionen, Erziehung, Bildung und Sport,

Große Spiele, Geräteturnen, Gymnastik und Tanz, Bewegungsdiagnose, interdisziplinäre

Forschungsprojekte, Trainings- und Bewegungslehre

Modulprüfung: Die Modulnote bildet sich aus dem Mittel der bewerteten Leistungsnachweise, die

innerhalb der Lehrveranstaltungen 1 und 2 zu erbringen sind.

Anmerkungen: Voraussetzung: bestandene Prüfung in Modul 1;

Studienleistung: aktive Mitarbeit, Erledigung von Seminaraufgaben nach Maßgabe der Lehrenden

138


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Individualsportarten II: Geräteturnen 3 2 S P/ AL

2. Individualsportarten II: Gymnastik und Tanz 3 2 S P/ AL

3. Sportspiel II: wahlweise Basketball; Fußball, Handball,

Volleyball, Badminton, Tennis, etc.

3 2 S P/ AL

4. Erziehung, Bildung und Sport 4 2 S P

5. Bewegungsdiagnose und –förderung 2 1 S P/ FL

6. Forschungsprojekte der Sportwissenschaft (z.B. Bewegte

Schule, VIB, Sport und Gesundheit, MoMo-Studie, etc.)

7. Ausgewählte Themen der Trainings- und

Bewegungswissenschaft

3

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2 S P/ FL/ GF

3 2 S P

8. Brennpunkte der Sportwissenschaft 2 1 S P/ FL

9. Sportwissenschaftliches Arbeiten 2 1 V P/ FL

139


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Sport

Modulverantwortliche/r: Horn/Worth Modulkürzel: S1-SP-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

− kennen theoretische Konzepte zu den Grundlagen des Bewegungskönnens (Wahrnehmung und

Bewegen, Kondition und Koordination, motorisches Lernen)

− können Bildungsstandards, Unterrichtsmaterialien sowie Sport-, Spiel- und Bewegungsangebote

unter Rückgriff auf didaktische Konzepte beurteilen und sie in zur Unterrichtspraxis setzen.

− verfügen über grundlegende Kenntnisse zu Arbeitsmethoden, Erkenntnismethoden und

diagnostische Methoden in sportwissenschaftlichen Disziplinen

− verfügen über ein handlungsorientiertes, sportwissenschaftliches Fachwissen, das sie zur Anleitung

und Reflexion von Bewegungslernsituationen befähigt

− erfassen und reflektieren Sachverhalte in Zusammenhang mit Körper, Bewegung, Spiel und Sport in

verschiedenen Kontexten

− verstehen zentrale Begriffe des Faches (z.B. Bewegung, Training, Spiel) und können

unterschiedliche Begriffsdefinitionen beschreiben

− kennen zentrale sportwissenschaftliche Gegenstandsbereiche und Theorien und können diese

systematisch darstellen und kritisch diskutieren (z.B. Theorie des Bewegungshandelns).

− reflektieren anthropologische Grundlagen und vergleichen soziokulturelle Aspekte der

Lebensgestaltung und erkennen die Vielfalt der individuellen, sozialen, kulturellen, ökonomischen

und ökologischen Ressourcen in ihren Bedeutungen, Entwicklungen und Begrenzungen

(nachhaltiges Ressourcenmanagement)

− verfügen über fundiertes und anschlussfähiges Fachwissen zu Bewegung, Spiel und Sport unter

pädagogischen, psychologischen, naturwissenschaftlichen und soziokulturellen Gesichtspunkten

− verfügen über ein strukturiertes Grundwissen in den Teildisziplinen und sind mit zentralen

sportwissenschaftlichen Sachverhalten und Fragestellungen vertraut

− reflektieren Instrumente der Verbraucherinformation und des Verbraucherschutzes

− kennen bildungspolitische Vorgaben sowie curriculare und fachdidaktische Empfehlungen und

wissen um deren Bedeutung als Grundlage für schulisches Handeln

Beispielhafte Studieninhalte:

Definitionen, wissenschaftliche Grundlagen von Bewegung, Spiel und Sport, didaktische

Grundlagen, Unterrichtskonzepte, Unterrichtsplanung und –reflexion, Trainingsmethoden,

Trainingsprinzipien, Betrachtungsweisen von Bewegung, sportpsychologische und

soziologische Fragestellungen, entwicklungspsychologische und pädagogische Grundlagen

z.B. zu Kleinen Spielen, Ringen und Kämpfen, Funktionelle Gymnastik, u.a.

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: keine

140


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Einführung in die Sportpädagogik und Sportdidaktik 3 2 V P

2. Grundlagen der Sportsoziologie 2 1 V P

3. Grundlagen von Bewegung und Training 3 2 V P

4. Funktionelle Gymnastik 2 1 S P/ AL

5. Grundformen der kindlichen Bewegung z.B. Kleine Spiele

/Ringen und Kämpfen

2 1 S P/ AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

141


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Sport

Modulverantwortliche/r: Worth/Keyßner Modulkürzel: S1-SP-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verfügen über erste reflektierte Erfahrungen im Planen und Durchführen von Unterricht zu

fachbezogenen Kompetenzen und Themen

- verfügen über sport- und bewegungsspezifisches Können in mindestens drei ausgewählten Feldern

der Sport- und Bewegungskultur (Spielen - Große Spiele; Laufen, Springen, Werfen - Leichtathletik;

Bewegen im Wasser - Schwimmen), das sie in die Lage versetzt, Bewegungen auf angemessenem

Niveau auszuführen

- verfügen über ein vertieftes sport- und bewegungsspezifisches Können in zwei ausgewählten

Feldern der Sport- und Bewegungskultur (Spiele & Individualsportarten), das sie in die Lage

versetzt, Bewegungen auf überdurchschnittlichem Niveau auszuführen

- verfügen über fundierte Fähigkeiten in Bezug auf Rettungs-, Hilfs- und Sicherheitsmaßnahmen

(Sichern und Helfen im Gerätturnen, Rettungsschwimmen, Erste Hilfe)

- kennen, analysieren und erproben Medien und Methoden der fachbezogenen Bildung

- verfügen über spezielle Fertigkeiten, z.B. Korbleger, Sprungwurf, Pritschen usw.

Beispielhafte Studieninhalte:

Konzepte und Methoden im Bereich Bewegung, Spiel und Sport, Unterrichtsplanung, Leichtathletik -

Springen, Schwimmen – Rettungsschwimmen, Kleine und Große Spiele – sich freilaufen und passen,

u.a.

Modulprüfung: Die Modulnote bildet sich aus dem Mittel der bewerteten Leistungsnachweise, die

innerhalb der Lehrveranstaltungen 2 und 4 zu erbringen sind.

Anmerkungen: Voraussetzung: bestandene Prüfung in Modul 1;

Studienleistung: aktive Mitarbeit, Erledigung von Seminaraufgaben nach Maßgabe der Lehrenden (z.B.

Rettungsschwimmschein in Silber, etc.)

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Begleitseminar zur Schulpraxis 3 2 S P/ AL

2. Individualsport I: Leichtathletik 3 2 S P/ AL

3. Individualsportart I: Schwimmen – Rettungsschwimmen 3 2 S P

4. Sportspiel I: wahlweise Basketball; Fußball/ Handball,

Volleyball, Badminton, Tennis, etc.

3 2 S P/ AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

5. Projekt Trendsport 3 2 S P/ AL/ E

142


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Sport

Modulverantwortliche/r: Horn/Keßner Modulkürzel: S1-SP-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- verfügen über Kriterien zur gezielten Beobachtung von Kindern und Jugendlichen auf der

Grundlage von Basiswissen zur sensomotorischen Entwicklung

- verfügen über grundlegende Kenntnisse zu Arbeitsmethoden, Erkenntnismethoden und

diagnostische Methoden in sportwissenschaftlichen Disziplinen

- verfügen über sport- und bewegungsspezifisches Können in mindestens zwei ausgewählten

Feldern der Sport- und Bewegungskultur (Bewegen an Geräten - Turnen; Darstellen, Gestalten,

Tanzen - Gymnastik), das sie in die Lage versetzt, Bewegungen auf angemessenem Niveau

auszuführen

- verfügen über ein vertieftes sport- und bewegungsspezifisches Können in zwei ausgewählten

Feldern der Sport- und Bewegungskultur (Spiele & Individualsportarten), das sie in die Lage

versetzt, Bewegungen auf überdurchschnittlichem Niveau auszuführen

- können die Rolle der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers unter Berücksichtigung der eigenen

Biografie und in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten reflektieren

- sind in der Lage, sportwissenschaftliche Fragestellungen zu Gesundheit, Prävention, Sozialpolitik,

Gender und Integration/Inklusion zu formulieren und theoriegeleitet sowie wissenschaftlich fundiert

zu beantworten

Beispielhafte Studieninhalte:

Methoden in der Sportwissenschaft, Gesundheit, bewegungsbezogene Gesundheitsförderung,

didaktische Konzeptionen, Erziehung, Bildung und Sport, Geräteturnen, Gymnastik und Tanz,

Bewegungsdiagnose, Bildungsstandards, Soziologie des Körpers, u.a.

Modulprüfung: Die Modulnote bildet sich aus dem Mittel der bewerteten Leistungsnachweise, die

innerhalb der Lehrveranstaltungen 1 und 2 zu erbringen sind.

Anmerkungen: Voraussetzung: bestandene Prüfung in Modul 1;

Studienleistung: aktive Mitarbeit, Erledigung von Seminaraufgaben nach Maßgabe der Lehrenden

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Individualsportarten II: Geräteturnen 3 2 S P/ AL

2. Individualsportarten II: Gymnastik und Tanz 3 2 S P/ AL

3. Erziehung, Bildung und Sport 4 2 S P

4. Bewegungsdiagnose und –förderung 2 1 S P/ FL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

143


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Technik

Modulverantwortliche/r: Kruse Modulkürzel: S1-TE-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können Technik und Technikwissenschaft als Disziplinen charakterisieren und deren gesellschaftliche

Funktionen reflektieren.

• kennen grundlegenden technikwissenschaftlichen Erkenntnis- und Arbeitsmethoden (z.B. Konstruieren,

Fertigen, Systematisieren, Vergleichen, Modellieren, Experimentieren, Prüfen).

• kennen ausgewählte domänenspezifische Problemlösungsstrategien und können sie anwenden.

• kennen zentrale technikwissenschaftliche Begriffe (z.B. Technik, Technologie)

• verfügen über ein Verständnis allgemeintechnologischer Strukturierungen.

• können spezifische Fertigungsverfahren, Werkzeuge sowie Werkstoffe zur Lösung unterschiedlicher

technischer Problemstellungen zweckbezogen auswählen und sachgerecht, sicher sowie zielorientiert

einsetzen.

• kennen und beachten relevante Sicherheitsvorschriften und Regeln zur Unfallverhütung und

Arbeitssicherheit bei der Handhabung von Werkzeugen, Maschinen, Gerätschaften, Stoffen und

Unterrichtsmedien.

• kennen die relevanten Bildungspläne und Bildungsstandards

• verfügen über grundlegendes fachdidaktisches Wissen, zur Bestimmung und Auswahl von Zielen,

Inhalten, Methoden und Medien technikbezogener Bildung.

• können Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterrichts

beschreiben.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Didaktische und wissenschaftliche Grundbegriffe der technischen Bildung.

• Grundlegende Ziele, Inhalte, Methoden und Medien zur Vermittlung von technischer Bildung.

• Fachpraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Bearbeitung der Werkstoffe Holz, Metall und

Kunststoff.

• Grundlagen der Elektro- und Informationstechnik.

• Sicherer Umgang mit Werkzeugen, Geräten und Werkzeugmaschinen.

• Regeln zur Unfallverhütung und Arbeitssicherheit.

Modulprüfung:

Fachpraktische Prüfung

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Maschinenpraxis / Sicherheitserziehung 3 2 S P / AL

2. Fachdidaktik I 3 2 S P

3. Fertigungstechnik I 3 2 S P / AL

4. Elektrotechnik I 3 2 S P / AL / E

144


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Technik

Modulverantwortliche/r: Kruse Modulkürzel: S1-TE-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können ausgewählte technische Phänomene in ihren historischen und gegenwärtigen Kontext

einordnen und daraus zukünftige Entwicklungsszenarien ableiten.

• sind in der Lage zentrale Gegenstandsbereiche und Theorien technikbezogener Wissenschaften

systematisch darzustellen und kritisch zu diskutieren.

• sind in der Lage, technische Problemstellungen zu formulieren, Lösungsansätze zu entwickeln und

Problemlösungen unter Einsatz technikwissenschaftlicher Verfahren umzusetzen.

• können technikwissenschaftliche bzw. technische Erkenntnisse und Sachverhalte in mündlicher,

schriftlicher und mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht

präsentieren.

• sind fähig grundlegende techniktypische Denk- und Handlungsformen in den Bereichen Konstruktion,

Fertigung, Optimierung, Gebrauch und Entsorgung technischer Systeme zu beschreiben, zu

reflektieren und anzuwenden.

• können relevante Theorien und Erkenntnisse anderer wissenschaftlicher Bezugsdisziplinen (z.B.

Arbeitswissenschaft, Produktgestaltung/ Design) bei der Lösung technischer Probleme

berücksichtigen.

• verfügen über grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Demontage, Remontage, Wartung und

Instandsetzung technischer Artefakte.

• verfügen über vertiefte Fertigkeiten beim Umgang mit Werkzeugen und Maschinen.

• sind in der Lage die Unterrichtsfaktoren in ihren Implikationszusammenhängen bei der Planung,

Durchführung und Bewertung technischer Unterrichtssequenzen zu beachten.

• können Technikunterricht auf der Basis fachdidaktischer Konzepte kritisch analysieren und

reflektieren und kennen Ziele und Varianten der Leistungsüberprüfung und -Bewertung im

Technikunterricht.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Projekte, die fachdidaktische und fachpraktische Inhalte und fächerübergreifende Aspekte aus dem

MNK Bereich in den Vordergrund stellen.

• Nutzung von analogen und digitalen Medien für den Technikunterricht.

• Ziele, Inhalte, Methoden, Medien und Sozialformen als Unterrichtsfaktoren bei der Planung,

Durchführung und Bewertung von Technikunterricht

• Planung von Lernorten für den Technikunterricht.

• Bildungspläne und Bildungsstandards des Technikunterrichts.

• Werkstoffe, Fertigungsmittel und Fertigungsverfahren.

• Erstellung von 2- und 3-Dimensionalen Technischen Zeichnungen und Konstruktionen mit dem

Computer.

• Grundbegriffe, Elektrotechnische Bauelemente, Schaltungen und Messverfahren der Elektro-

/Informationstechnik

• Fertigungsverfahren in der Elektrotechnik

• Arbeitssicherheit / Unfallschutz im Bereich Elektrotechnik

• Grundlagen der Steuerungstechnik

Modulprüfung: Prüfungskolloquium

145


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Technischen Zeichnen II 4 2 S P / AL

2. Fertigungstechnik II 3 2 S P / AL

3. Fertigungstechnik III 3 2 S P / AL

4. Fachdidaktik II (Begleitveranstaltung zur Schulpraxis) 3 2 S P

5. Fachdidaktik III 3 2 S P

6. Fachdidaktik IV (Begleitveranstaltung zur Schulpraxis) 3 2 S P / AL

7. Elektrotechnik II 4 2 S P / AL / E

8. Projekt Bionik 3 2 S WP / AL / E /

FL

9. Projekt Kulturhistorische Technik 3 2 S WP / AL / FL

10. Projekt Energietechnik 3 2 S WP / AL / FL

146


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Technik

Modulverantwortliche/r: Kruse Modulkürzel: S1-TE-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• erweitern ihre Fähigkeiten zu grundlegenden technikwissenschaftlichen Erkenntnis- und

Arbeitsmethoden (z.B. Simulieren, Prüfen, statistische Verfahren).

• können unterschiedliche technikwissenschaftliche Modelle hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen

in Bezug auf technische Allgemeinbildung vergleichen und bewerten.

• analysieren und bewerten individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen und Auswirkungen

technischer Entwicklungen in gegenwärtigen wie perspektivischen Kontexten.

• verfügen über vertiefte Kenntnisse in ausgewählten technikwissenschaftlichen Bereichen (z.B.

Produktions-, Energie-, Bau-, Maschinen-, Elektro- und Informationstechnik).

• nutzen Konzepte fachbezogener Bildung und können diese kritisch analysieren und beurteilen.

• können fachdidaktische Forschungsergebnisse rezipieren und sie mit ihren Kenntnissen vernetzen.

• kennen schulische Formen der Kooperation mit Wirtschaftsbetrieben und können diese hinsichtlich

ihres Wertes für die Berufsorientierung von Schüler/innen kritisch reflektieren.

• wissen um die Chancen, Probleme und Anforderungen an ihre zukünftigen Schüler beim Übergang

zwischen Schulstufen bzw. von der Schule in die Berufswelt.

• kennen Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung und können deren

Ergebnisse bei der Gestaltung von Lernprozessen berücksichtigen.

• sind in der Lage, Anlage und Qualität wissenschaftlicher Arbeiten kritisch zu bewerten und eigene

Arbeiten an wissenschaftlichen Standards zu orientieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Organstruktur von Maschinen

• Maschinen- und Energietechnische Systeme in systemtheoretischer Betrachtung

• Messen, Steuern, Regeln

• Nutzung von CAD/CAM Systemen im Technikunterricht

• Grundlagen der Computertechnik

• Bauelemente, Schaltungen und Messverfahren der Digitaltechnik

• Strukturen der Fertigungsverfahren und Grundlagen der Fertigungsorganisation

• Allgemeine Technologie

• Systemtheorie der Technik: Sachsysteme und Handlungssysteme

• Human-soziale Aspekte der Technik

• Fachgeschichtliche Entwicklungslinien

• Didaktische Modelle und ihre Wirkungen auf die technikdidaktischen Ansätze in Deutschland

• Technische Bildung: Geschichte, Legitimation, Merkmale

• Technikfolgeabschätzungen

Modulprüfung: Kurs-Portfolios

147


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Fertigungstechnik IV 4 2 HS P / AL

2. Fachdidaktik V 4 2 HS P / FL

3. Allgemeine Technologie 5 2 HS P / AL / FL

4. Informationstechnik 4 2 HS P / AL / E

5. Maschinen- / Energietechnik 4 2 HS P / AL

6. CAD/CAM 4 2 S P / AL

148


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Technik

Modulverantwortliche/r: Kruse Modulkürzel: S1-TE-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können Technik und Technikwissenschaft als Disziplinen charakterisieren und deren gesellschaftliche

Funktionen reflektieren.

• kennen grundlegenden technikwissenschaftlichen Erkenntnis- und Arbeitsmethoden (z.B. Konstruieren,

Fertigen, Systematisieren, Vergleichen, Modellieren, Experimentieren, Prüfen).

• kennen ausgewählte domänenspezifische Problemlösungsstrategien und können sie anwenden.

• kennen zentrale technikwissenschaftliche Begriffe (z.B. Technik, Technologie).

• verfügen über ein Verständnis allgemeintechnologischer Strukturierungen.

• können spezifische Fertigungsverfahren, Werkzeuge sowie Werkstoffe zur Lösung unterschiedlicher

technischer Problemstellungen zweckbezogen auswählen und sachgerecht, sicher sowie zielorientiert

einsetzen.

• kennen und beachten relevante Sicherheitsvorschriften und Regeln zur Unfallverhütung und

Arbeitssicherheit bei der Handhabung von Werkzeugen, Maschinen, Gerätschaften, Stoffen und

Unterrichtsmedien.

• kennen die relevanten Bildungspläne und Bildungsstandards.

• verfügen über grundlegendes fachdidaktisches Wissen, zur Bestimmung und Auswahl von Zielen,

Inhalten, Methoden und Medien technikbezogener Bildung.

• können Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterrichts

beschreiben.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Didaktische und wissenschaftliche Grundbegriffe der technischen Bildung.

• Grundlegende Ziele, Inhalte, Methoden und Medien zur Vermittlung von technischer Bildung.

• Fachpraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Bearbeitung der Werkstoffe Holz, Metall und

Kunststoff.

• Grundlagen der Elektro- und Informationstechnik.

• Sicherer Umgang mit Werkzeugen, Geräten und Werkzeugmaschinen.

• Regeln zur Unfallverhütung und Arbeitssicherheit.

Modulprüfung: Fachpraktische Prüfung

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Maschinenpraxis / Sicherheitserziehung 3 2 S P

2. Fachdidaktik I 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. Fertigungstechnik I 3 2 S P / AL

4. Elektrotechnik I 3 2 S P / AL / E

149


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Technik

Modulverantwortliche/r: Kruse Modulkürzel: S1-TE-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• sind in der Lage, technische Problemstellungen zu formulieren, Lösungsansätze zu entwickeln und

Problemlösungen unter Einsatz technikwissenschaftlicher Verfahren umzusetzen.

• können technikwissenschaftliche bzw. technische Erkenntnisse und Sachverhalte in mündlicher,

schriftlicher und mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht

präsentieren (z.B. mittels technographischer und fachsprachlicher Kommunikation).

• können grundlegende techniktypische Denk- und Handlungsformen in den Bereichen Konstruktion,

Fertigung, Optimierung, Gebrauch und Entsorgung technischer Systeme beschreiben und reflektieren.

• verfügen über grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Demontage, Remontage, Wartung und

Instandsetzung technischer Produkte.

• verfügen über fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Auswahl und Begründung von

Zielen, Inhalten, Methoden und Medien technikbezogener Bildung und können grundlegende auf

Technik bezogene Lernprozesse beobachten und analysieren.

• kennen und reflektieren Ziele, Methoden und Grenzen der Leistungsüberprüfung und -bewertung im

Technikunterricht.

• sind in der Lage, geeignete Unterrichtsmedien auszuwählen, zu modifizieren oder zu entwickeln sowie

zielgerichtet einzusetzen.

• kennen unterschiedliche Ansätze, Methoden und Verfahren der Projektarbeit und der kollegialen

Teamarbeit und können diese reflektiert und produktiv anwenden.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Grundlegende Methoden und Unterrichtsverfahren des Technikunterrichts.

• Planung von Zielen, Inhalten, Methoden und Medien des Technikunterrichts unter Beachtung ihrer

Implikationszusammenhänge.

• Bewertung von Technikunterricht.

• Bildungspläne und Bildungsstandards des Technikunterrichts.

• Grundbegriffe der Produktions- und Fertigungstechnik.

• Fertigungsverfahren an schulrelevanten Beispielen.

• Technologie Werkstoffe (Holz, Metall, Kunststoff, Sonstige) an schulrelevanten Beispielen.

• Sachgerechter Umgang mit den Werkstoffen Holz, Metall und Kunststoff an schulrelevanten Beispielen.

• Erstellen und Lesen von Technischen Zeichnungen.

Modulprüfung: Prüfungskolloquium

150


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Technischen Zeichnen I 3 2 S P / AL

2. Fertigungstechnik II 3 2 S P / AL

3. Fertigungstechnik III 3 2 S P / AL

4. Fachdidaktik III 3 2 S P / AL

5. Fachdidaktik IV (Begleitveranstaltung zur Schulpraxis) 3 2 S P / AL

6. Fachdidaktik VI (Begleitveranstaltung zur Schulpraxis) 3 2 S P / AL

151


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Technik

Modulverantwortliche/r: Kruse Modulkürzel: S1-TE-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• kennen Konzepte fachbezogener Bildung und können diese kritisch analysieren und beurteilen.

• kennen technikdidaktische Modelle und können deren Konsequenzen für die Planung, Durchführung

und Bewertung technischer Bildungsprozesse an allgemeinbildenden Schulen einschätzen.

• können die relevanten Bildungspläne und Bildungsstandards zur technischen Bildung analysieren und

sie in Bezug zu didaktischen wie fachdidaktischen Konzepten sowie zur Unterrichtsrealität an

allgemeinbildenden Schulen setzen.

• wissen um die Chancen, Probleme, Aufgabenstellungen und Anforderungen beim Übergang zwischen

Schulstufen bzw. von der Schule in die Berufswelt.

• sind vertraut mit grundlegenden technikwissenschaftlichen Erkenntnis- und Arbeitsmethoden.

• verfügen über Kenntnisse in ausgewählten technikwissenschaftlichen Bereichen (z.B. Produktions-,

Energie-, Bau-, Maschinen-, Elektro- und Informationstechnik).

• sind in der Lage, individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen und Auswirkungen technischer

Entwicklungen zu analysieren und zu bewerten.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Maschinenanalyse

• Messen, Steuern, Regeln

• Bauelemente, Schaltungen der Digitaltechnik.

• Fachgeschichtliche Entwicklungslinien.

• Strukturen der Fertigungsverfahren und Grundlagen der Fertigungsorganisation.

• Grundlagen der Allgemeinen Technologie .

• Human-soziale Aspekte der Technik.

• Fachgeschichtliche Entwicklungslinien.

• Didaktische Modelle und ihre Wirkungen auf die technikdidaktischen Ansätze in Deutschland.

• Technische Bildung: Geschichte, Legitimation, Merkmale.

Modulprüfung: Kurs-Portfolios

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Fertigungstechnik IV 4 2 HS P / AL / E

2. Fachdidaktik V 4 2 HS P / FL

3. Informationstechnik 4 2 HS WP / AL / E

4. Maschinen- / Energietechnik 4 2 HS WP / AL / E

152


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Theologie/Religionspädagogik, evangelisch

Modulverantwortliche: Edelbrock Modulkürzel: S1-THE-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• sind vertraut mit Schlüsselfragen, grundlegenden Strukturen und exemplarischen Positionen

von Theologie und Religionspädagogik und können diese in den Kontext der einzelnen

theologischen Disziplinen einordnen.

• verfügen über einen strukturierten, exemplarisch vertieften Überblick über die Bibel und ihren

geschichtlichen Hintergrund sowie über die Kirchengeschichte.

• kennen grundlegende Arbeits- und Analysemethoden der Evangelischen Theologie /

Religionspädagogik und können diese anwenden und reflektieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

Methoden wissenschaftlichen Arbeitens; theologische Disziplinen und die Einheit der Theologie;

theologische und religionspädagogische Grundfragen; Religionsunterricht heute; Bibel im Überblick;

Epochen der Kirchengeschichte; Einblick in die Theologiegeschichte

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen:

Die Veranstaltungen „Bibelkunde“ sowie „Übung“ können auf zwei Semester verteilt (je einstündig)

angeboten werden.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 1.1 Einführung in die Theologie und die Religionspädagogik 4 2 S P

2. 1.2 Bibelkunde 3 2 S P

3. 1.3 Kirchengeschichte 3 2 S P

4. 1.4 Begleitübung zum ganzen Modul (mit Einführung in die

Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens)

2 2 Ü P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

153


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Theologie/Religionspädagogik, evangelisch

Modulverantwortliche/r: Wiemer Modulkürzel: S1-THE-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden können

• biblische Texte und Themen hermeneutisch reflektiert in (religions-) geschichtliche und

theologische Kontexte sowie in gegenwärtige Bezugsfelder einordnen.

• biblische Texte selbstständig unter Anwendung wissenschaftlicher exegetischer Methoden und

unter Zuhilfenahme geeigneter Literatur interpretieren.

• die Relevanz theologischer Themen im Horizont ethischer oder fachübergreifender

Fragestellungen analysieren und beurteilen.

• religionsdidaktische Konzeptionen verstehen und in Anknüpfung in Widerspruch kritisch

reflektiert übernehmen sowie Unterrichtsmedien analysieren und entwerfen.

• Themenstellungen des Religionsunterrichts fachlich und didaktisch reflektieren und in eine

begründete und methodisch angemessene Unterrichtsplanung umsetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Grundthemen der Bibel; Abraham; Gottesbilder des Alten Testaments; Verkündigung und Wirken Jesu;

Paulus; Exegetisches Arbeiten; Bibeldidaktische Konzeptionen und Methoden; Ethische Urteilsbildung

und ethisches Lernen; der evangelische RU und die anderen Fächer; Religionspädagogische

Grundfragen; Elementarisierung; Theologisieren mit Jugendlichen; Religionsdidaktische Fragen

(unterrichtsbezogen); Lektüreübung; Bibelhebräisch.

Modulprüfung: Hausarbeit (Exegese mit religionspädagogischem Ausblick).

Anmerkungen:

Die LV zu den Grundthemen des AT und NT (1) soll vor den LVV zu einem Einzelthema (2; 8),

die LV Exegetisches Arbeiten (3) in Zusammenhang mit einer LV zu einem Einzelthema (2; 8) besucht

werden.

Die LV Begleitveranstaltung II (6) soll vor dem Praktikumssemester besucht werden.

Zulassung zur M 2-Prüfung nur bei bestandener Vorprüfung.

154


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 2.1 Grundthemen des Alten und des Neuen Testaments 3 2 S P

2. 2.2 Ein Thema des Alten oder des Neuen Testaments 3 2 HS P/ AL

3. 2.3 Vertiefung: Exegetisches Arbeiten und Bibeldidaktik 3 2 S P/ AL

4. 2.4 Grundfragen der Ethik (im Fächerverbund) 3 2 S P/ AL

5. 2.5 Begleitveranstaltung zur Schulpraxis I 3 2 Ü P

6. 2.6 Begleitveranstaltung zur Schulpraxis II: Religionsdidaktik 3 2 S P

7. 2.7 Ein Thema der Religionspädagogik 3 2 HS P /E

8. 2.8 Ein Thema des Neuen oder des Alten Testaments 3 2 HS P

9. 2.9 Ergänzende Übung 2 2 Ü P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

155


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Theologie/Religionspädagogik, evangelisch

Modulverantwortliche/r: Weyer-Menkhoff Modulkürzel: S1-THE-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können das Fach Evangelische Theologie/Religionspädagogik in konfessioneller Perspektive

wissenschaftstheoretisch reflektieren und im gesellschaftlichen und interdisziplinären Diskurs

positionieren.

- Sie können ethische und dogmatische Problemstellungen methodisch und hermeneutisch

verantwortet reflektieren und sind zu einer selbständigen differenzierten theologischen

Urteilsbildung und Argumentation fähig.

- Sie kennen Prinzipien und Konzeptionen des ökumenischen und interreligiösen Dialogs und können

auf dieser Grundlage ihre eigene theologische Position differenziert und kontextuell reflektieren und

sich im ökumenischen und interreligiösen Dialog positionieren.

- Sie können religionsdidaktische und religionspädagogische Forschungsergebnisse rezipieren und

sie mit ihren theologischen Kenntnissen vernetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Schöpfung; Ökumene; Denken und Glauben; Anthropologie; Theologische Ethik; Schulseelsorge;

Christentum und Weltreligionen

Modulprüfung: Klausur oder mündliche Prüfung.

Anmerkungen: Voraussetzung für die Zulassung zur M3-Prüfung ist die bestandene M2-Prüfung.

LV 1 und 2 sollen zusammenhängend studiert werden.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 3.1 Thema Systematische Theologie/Ökumene 2 2 HS/V P

2. 3.2 Vertiefungsseminar Systematische Theologie/Ökumene 4 2 HS P/ FL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. 3.3 Theologie der Religionen 3 2 HS P/ AL/ IKU

4. 3.5 Wissenschaftliches Arbeiten 2 2 S P

5. 3.4 Theologische und religionspädagogische Grundfragen -

Kolloquium

3 2 Ko P

6. 3.6 Thema Systematische Theologie 3 2 HS P

7. 3.7 Thema Ethik 3 2 HS P/ AL

8. 3.8 Theologie/Religionspädagogik 3 2 HS P

9. 3.9 Übung 2 2 Ü P

156


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Theologie/Religionspädagogik, evangelisch

Modulverantwortliche: Edelbrock Modulkürzel: S1-THE-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• sind vertraut mit Schlüsselfragen, grundlegenden Strukturen und exemplarischen Positionen

von Theologie und Religionspädagogik und können diese in den Kontext der einzelnen

theologischen Disziplinen einordnen.

• verfügen über einen strukturierten, exemplarisch vertieften Überblick über die Bibel und ihren

geschichtlichen Hintergrund sowie über die Kirchengeschichte.

• kennen grundlegende Arbeits- und Analysemethoden der Evangelischen Theologie /

Religionspädagogik und können diese anwenden und reflektieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

Methoden wissenschaftlichen Arbeitens; theologische Disziplinen und die Einheit der Theologie;

theologische und religionspädagogische Grundfragen; Religionsunterricht heute; Bibel im Überblick;

Epochen der Kirchengeschichte; Einblick in die Theologiegeschichte

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen:

Die Veranstaltungen „Bibelkunde“ sowie „Übung“ können auf zwei Semester verteilt (je einstündig)

angeboten werden.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 1.1 Einführung in die Theologie und die Religionspädagogik 4 2 S P

2. 1.2 Bibelkunde 3 2 S P

3. 1.3 Kirchengeschichte 3 2 S P

4. 1.4 Begleitübung zum ganzen Modul (mit Einführung in die

Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens)

2 2 Ü P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

157


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Theologie/Religionspädagogik, evangelisch

Modulverantwortliche/r: Wiemer Modulkürzel: S1-THE-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden können

• biblische Texte und Themen hermeneutisch reflektiert in (religions-) geschichtliche und

theologische Kontexte sowie in gegenwärtige Bezugsfelder einordnen.

• biblische Texte selbstständig unter Anwendung wissenschaftlicher exegetischer Methoden und

unter Zuhilfenahme geeigneter Literatur interpretieren.

• die Relevanz theologischer Themen im Horizont ethischer oder fachübergreifender

Fragestellungen analysieren und beurteilen.

• Themenstellungen des Religionsunterrichts fachlich und didaktisch reflektieren und in eine

begründete und methodisch angemessene Unterrichtsplanung umsetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Grundthemen der Bibel; Abraham; Gottesbilder des Alten Testaments; Verkündigung und Wirken Jesu;

Paulus; Exegetisches Arbeiten; Bibeldidaktische Konzeptionen und Methoden; Ethische Urteilsbildung

und ethisches Lernen; der evangelische RU und die anderen Fächer; Religionsdidaktische Fragen

(unterrichtsbezogen).

Modulprüfung: Hausarbeit (Exegese mit religionspädagogischem Ausblick)

Anmerkungen: Die LV zu den Grundthemen des AT und NT (1) soll vor der LV zu einem Einzelthema

(2), die LV Exegetisches Arbeiten (3) in Zusammenhang mit der LV zu einem Einzelthema (2) besucht

werden. Zulassung zur M 2-Prüfung nur bei bestandener Vorprüfung.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 2.1 Grundthemen des Alten und des Neuen Testaments 3 2 S P

2. 2.2 Ein Thema des Alten oder des Neuen Testaments 3 2 HS P/ AL

3. 2.3 Vertiefung: Exegetisches Arbeiten und Bibeldidaktik 3 2 S P/ AL

4. 2.4 Grundfragen der Ethik (im Fächerverbund) 3 2 S P/ AL

5. 2.5 Begleitveranstaltung zur Schulpraxis I 3 2 Ü P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

158


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Theologie/Religionspädagogik, evangelisch

Modulverantwortliche/r: Weyer-Menkhoff Modulkürzel: S1-THE-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können das Fach Evangelische Theologie/Religionspädagogik in konfessioneller Perspektive

wissenschaftstheoretisch reflektieren und im gesellschaftlichen und interdisziplinären Diskurs

positionieren.

- Sie kennen Prinzipien und Konzeptionen des ökumenischen und interreligiösen Dialogs und können

auf dieser Grundlage ihre eigene theologische Position differenziert und kontextuell reflektieren und

sich im ökumenischen und interreligiösen Dialog positionieren.

- Sie können systematisch-theologische Problemstellungen methodisch und hermeneutisch

verantwortet reflektieren und sind zu einer selbständigen differenzierten theologischen

Urteilsbildung und Argumentation fähig.

Beispielhafte Studieninhalte:

Schöpfung; Ökumene; Denken und Glauben; Christentum und Weltreligionen

Modulprüfung: Klausur oder mündliche Prüfung.

Anmerkungen: Voraussetzung für die Zulassung zur M3-Prüfung ist die bestandene M2-Prüfung.

LV 1 und 2 sollen zusammenhängend studiert werden.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 3.1 Thema Systematische Theologie/Ökumene 2 2 HS/V P

2. 3.2 Vertiefungsseminar Systematische Theologie/Ökumene 4 2 HS P/ FL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. 3.3 Theologie der Religionen 3 2 HS P/ IKU/ AL

4. 3.4 Theologische und religionspädagogische Grundfragen -

Kolloquium

3 2 Ko P

159


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Theologie/Religionspädagogik, katholisch

Modulverantwortliche/r: Mandl-Schmidt Modulkürzel: S1-THK-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• besitzen Grundkenntnisse des Faches Theologie und Religionspädagogik und können dieses

wissenschaftstheoretisch und interdisziplinär reflektieren, d.h. sie kennen grundlegende

Strukturen, Inhalte- Probleme und Schlüsselfragen der theologischen Wissenschaft im

Zusammenhang der einzelnen theologischen Disziplinen und haben einen strukturierten

Überblick über die Entwicklung, die Gegenstandbereiche und Theorien der Religionspädagogik

• besitzen einleitungswissenschaftliche und bibelkundliche Kenntnisse, d.h. sie verfügen über

exegetische Grundkenntnisse und haben einen gründlichen strukturellen und inhaltlichen

Einblick in das Alte und Neue Testament

• kennen Methodik theologisch-wissenschaftlicher Forschung, wichtige Stationen der

Kirchengeschichte und Fragen der Kirchengeschichtsdidaktik, d.h. sie können wissenschaftlich

arbeiten, historische und geschichtsdidaktische Überlegungen anstellen und besitzen

kirchengeschichtliches Überblickswissen

Beispielhafte Studieninhalte:

Methoden wissenschaftlichen Arbeitens; Theologische Disziplinen; Theologische und

religionspädagogische Grundfragen; Glaubensentwicklungstheorien; Religionsdidaktische Prinzipien;

Einblick in die Theologiegeschichte; Theologischer Diskurs mit soziologischen und

bildungswissenschaftlichen Theorien; Kirchengeschichtliche Epochen; Bibelkenntnisse; Exegetische

Einleitungskenntnisse

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Die Veranstaltungen 1 - 4 sind Pflichtveranstaltungen. Die Veranstaltungen

„Bibelkunde“ sowie „Übung“ können auf zwei Semester verteilt (je einstündig) angeboten werden.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 1.1 Einführung in Theologie und Religionspädagogik 4 2 S P

2. 1.2 Bibelkunde 3 2 S P

3. 1.3 Einführung in Kirchengeschichte 3 2 S P

4. 1.4 Übung zu Veranstaltung 1-3 (mit Einführung in die

Methoden wissenschaftlichen Arbeitens)

2 2 Ü P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

160


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Theologie/Religionspädagogik, katholisch

Modulverantwortliche/r: Theuer Modulkürzel: S1-THK-HF-2 ECTS-Pkte.: 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

� sind fähig zum hermeneutisch reflektierten Verständnis, zur Auslegung und Einordnung zentraler

Texte und Themen des Neuen und Alten Testaments in ihre historischen, religionsgeschichtlichen

und theologischen Kontexte sowie in gegenwärtige Bezugsfelder.

� sind in der Lage, biblische Texte selbstständig unter Anwendung wissenschaftlicher exegetischer

Methoden und unter Zuhilfenahme geeigneter Literatur auszulegen.

� sind fähig, ethische Problemstellungen methodisch und hermeneutisch verantwortet im

fachübergreifenden Horizont zu reflektieren und theologisch differenziert zu beurteilen.

� können grundlegende religionspädagogische Fragestellungen, Ansätze und Prinzipien reflektieren

und umsetzen

� können religionsdidaktische Konzeptionen verstehen und kritisch reflektiert übernehmen sowie

Unterrichtsmedien analysieren und entwerfen.

� Können Themenstellungen des Religionsunterrichts fachlich und didaktisch reflektieren und in eine

begründete und methodisch angemessene Unterrichtsplanung umsetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Welt und Umwelt des Alten und des Neuen Testaments; ausgewählte Themen alttestament-licher und

neutestamentlicher Theologie (z. B. Gottesbild, Schöpfung, Reich Gottes); Auslegung und

Auslegungsgeschichte zentraler biblischer Texte; vertiefte Beschäftigung mit ausgewählten

religionspädagogischen Grundfragen; Grundfragen der Ethik; exemplarische Erarbeitung

fächerübergreifender Zusammenhänge; Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragestellungen der

Religions- und Bibeldidaktik; Planung, Gestaltung und Beurteilung von Religionsunterricht

Modulprüfung: Hausarbeit (Exegese mit religionspädagogischem Ausblick)

Anmerkungen: Die LVV zu den Grundthemen des AT und NT (1) sollte vor der LV zu einem

Einzelthema (2), die LV Exegetisches Arbeiten (3) nach Möglichkeit in Zusammenhang mit der LV zu

einem Einzelthema (2) besucht werden. Die Praxisbegleitung II sollte vor dem Praxissemester besucht

werden.

Voraussetzung zur Zulassung zur M2-Prüfung ist die bestandene Vorprüfung

161


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 2.1 Grundthemen des Alten und/oder Neuen Testaments 3 2 S P

2. 2.2 Ein Thema des Alten oder Neuen Testaments 3 2 HS P /AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. 2.3 Vertiefung: Exegetisches Arbeiten und Bibeldidaktik 3 2 S P / AL

4 2.4 Grundfragen der Ethik (im Fächerverbund) 3 2 S P / AL

5. 2.5 Praxisbegleitung I 3 2 Ü P

6. 2.6 Praxisbegleitung II: Religionsdidaktik 3 2 S P

7. 2.7 Ein Thema der Religionspädagogik 3 2 HS P / E

8. 2.8 Ein Thema des Neuen oder Alten Testaments 3 2 HS P

9. 2.9 Ergänzende Übung 2 2 Ü P

162


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Theologie/Religionspädagogik, katholisch

Modulverantwortliche/r: Benk Modulkürzel: S1-THK-HF-3 ECTS-Pkte.: 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

� Sie können ethische und dogmatische Problemstellungen methodisch und hermeneutisch

verantwortet reflektieren und sind zu einer selbständigen differenzierten theologischen

Urteilsbildung und Argumentation fähig.

� Sie kennen grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede der christlichen Konfessionen,

verfügen über Grundkenntnisse der Weltreligionen und haben vertieftes Wissen über Judentum und

Islam.

� Sie kennen Prinzipien und Konzeptionen des ökumenischen und interreligiösen Dialogs und können

auf dieser Grundlage ihre eigene theologische Position differenziert und kontextuell reflektieren und

sich im ökumenischen und interreligiösen Dialog positionieren.

� Sie können theologische, religionsdidaktische und religionspädagogische Forschungsergebnisse

rezipieren, mit ihren theologischen Kenntnissen vernetzen und methodisch fundiert

weiterentwickeln.

Beispielhafte Studieninhalte:

Philosophische und theologische Anthropologie; Gottesfrage; Christologie; Schöpfungstheologie;

ökumenische Theologie in Geschichte und Gegenwart; konfessionelle Kooperation im

Religionsunterricht; Christentum und Weltreligionen; interreligiöser Dialog und interreligöses Lernen

Modulprüfung: Klausur oder mündliche Prüfung

Anmerkungen: Voraussetzung für die Zulassung zur M3-Prüfung ist die bestandene M2-Prüfung

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 3.1 Thema systematische Theologie/Ökumene 2 2 HS/V P

2 3.2 Vertiefungsseminar Theologie/Ökumene 4 2 HS P / FL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. 3.3 Theologie der Religionen 3 2 HS P / AL / IKU

4 3.5 Wissenschaftliches Arbeiten – theologische und

religionspädagogische Methoden: Vorbereitung, Begleitung

und Diskussion studentischer Projekte

5. 3.4 Theologische und religionspädagogische Grundfragen –

Kolloquium

2 2 S P / FL

3 2 Ko P

6 3.6 Thema systematische Theologie 3 2 HS P / AL

7. 3.7 Thema Ethik 3 2 HS P / AL

8. 3.8 Theologie/Religionspädagogik 3 2 HS P

9. 3.9 Übung 2 2 Ü P

163


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Theologie/Religionspädagogik, katholisch

Modulverantwortliche/r: Mandl-Schmidt Modulkürzel: S1-THK-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• besitzen Grundkenntnisse des Faches Theologie und Religionspädagogik und können dieses

wissenschaftstheoretisch und interdisziplinär reflektieren, d.h. sie kennen grundlegende

Strukturen, Inhalte- Probleme und Schlüsselfragen der theologischen Wissenschaft im

Zusammenhang der einzelnen theologischen Disziplinen und haben einen strukturierten

Überblick über die Entwicklung, die Gegenstandbereiche und Theorien der Religionspädagogik

• Besitzen einleitungswissenschaftliche und bibelkundliche Kenntnisse, d.h. sie verfügen über

exegetische Grundkenntnisse und haben einen gründlichen strukturellen und inhaltlichen

Einblick in das Alte und Neue Testament

• kennen Methodik theologisch-wissenschaftlicher Forschung, wichtige Stationen der

Kirchengeschichte und Fragen der Kirchengeschichtsdidaktik, d.h. sie können wissenschaftlich

arbeiten, historische und geschichtsdidaktische Überlegungen anstellen und besitzen

kirchengeschichtliches Überblickswissen

Beispielhafte Studieninhalte:

Methoden wissenschaftlichen Arbeitens; Theologische Disziplinen; Theologische und

religionspädagogische Grundfragen; Glaubensentwicklungstheorien; Religionsdidaktische Prinzipien;

Einblick in die Theologiegeschichte; Theologischer Diskurs mit soziologischen und

bildungswissenschaftlichen Theorien; Kirchengeschichtliche Epochen; Bibelkenntnisse; Exegetische

Einleitungskenntnisse

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Die Veranstaltungen 1 - 4 sind Pflichtveranstaltungen. Die Veranstaltungen

„Bibelkunde“ sowie „Übung“ können auf zwei Semester verteilt (je einstündig) angeboten werden.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 1.1 Einführung in Theologie und Religionspädagogik 4 2 S P

2. 1.2 Bibelkunde 3 2 S P

3. 1.3 Einführung in Kirchengeschichte 3 2 S P

4. 1.4 Übung zu Veranstaltung 1-3 (mit Einführung in die

Methoden wissenschaftlichen Arbeitens)

2 2 Ü P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

164


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Theologie/Religionspädagogik, katholisch

Modulverantwortliche/r: Theuer Modulkürzel: S1-THK-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

� sind fähig zum hermeneutisch reflektierten Verständnis, zur Auslegung und Einordnung zentraler

Texte und Themen des Neuen und Alten Testaments in ihre historischen, religionsgeschichtlichen

und theologischen Kontexte sowie in gegenwärtige Bezugsfelder.

� sind in der Lage, biblische Texte selbstständig unter Anwendung wissenschaftlicher exegetischer

Methoden und unter Zuhilfenahme geeigneter Literatur auszulegen.

� Können ethische Problemstellungen in fachübergreifendem Horizont methodisch und

hermeneutisch verantwortet reflektieren und beurteilen.

� können Themenstellungen des Religionsunterrichts fachlich und didaktisch reflektieren und in eine

begründete und methodisch angemessene Unterrichtsplanung umsetzen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Welt und Umwelt des Alten und des Neuen Testaments; ausgewählte Themen alttestamentlicher und

neutestamentlicher Theologie (z. B. Gottesbild, Schöpfung, Reich Gottes); Auslegung und

Auslegungsgeschichte zentraler biblischer Texte;

vertiefte Beschäftigung mit Grundfragen der Religionspädagogik und Religionsdidaktik; Grundfragen der

Ethik; Planung, Gestaltung und Beurteilung von Religionsunterricht

Modulprüfung: Hausarbeit (Exegese mit religionspädagogischem Ausblick)

Anmerkungen: Die LVV zu den Grundthemen des AT und NT (1) sollte vor der LV zu einem

Einzelthema (2), die LV Exegetisches Arbeiten (3) nach Möglichkeit in Zusammenhang mit der LV zu

einem Einzelthema (2) besucht werden.

Voraussetzung für die Zulassung zur M2-Prüfung ist die bestandene M1-Prüfung.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SWS Lehrform

1. 2.1 Grundthemen des Alten und/oder Neuen Testaments 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2. 2.2 Ein Thema des Alten oder Neuen Testaments 3 2 HS P / AL

3. 2.3 Vertiefung: Exegetisches Arbeiten und Bibeldidaktik 3 2 S P / AL

4. 2.4 Grundfragen der Ethik (im Fächerverbund) 3 2 S P / AL

5. 2.5 Praxisbegleitung I 3 2 Ü P

165


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Theologie/Religionspädagogik, katholisch

Modulverantwortliche/r: Benk Modulkürzel: S1-THK-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

� Sie können ethische und dogmatische Problemstellungen methodisch und hermeneutisch

verantwortet reflektieren und sind zu einer selbständigen differenzierten theologischen

Urteilsbildung und Argumentation fähig.

� Sie kennen grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede der christlichen Konfessionen,

verfügen über Grundkenntnisse der Weltreligionen und haben vertieftes Wissen über Judentum und

Islam.

� Sie kennen Prinzipien und Konzeptionen des ökumenischen und interreligiösen Dialogs und können

auf dieser Grundlage ihre eigene theologische Position differenziert und kontextuell reflektieren und

sich im ökumenischen und interreligiösen Dialog positionieren.

� Sie können theologische, religionsdidaktische und religionspädagogische Forschungsergebnisse

rezipieren, mit ihren theologischen Kenntnissen vernetzen und methodisch fundiert

weiterentwickeln.

Beispielhafte Studieninhalte:

Philosophische und theologische Anthropologie; Gottesfrage; Christologie; Schöpfungstheologie;

ökumenische Theologie in Geschichte und Gegenwart; konfessionelle Kooperation im

Religionsunterricht; Christentum und Weltreligionen; interreligiöser Dialog und interreligiöses Lernen

Modulprüfung: Klausur oder mündliche Prüfung

Anmerkungen: Voraussetzung für die Zulassung zur M3-Prüfung ist die bestandene M2-Prüfung

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. 3.1 Thema systematische Theologie/Ökumene 2 2 HS/V P

2 3.2 Vertiefungsseminar Theologie/Ökumene 4 2 HS P / FL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

3. 3.3 Theologie der Religionen 3 2 HS P / AL / IKU

4. 3.4 Theologische und religionspädagogische Grundfragen –

Kolloquium

3 2 Ko P

166


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Hauptfach Wirtschaftslehre

Modulverantwortliche: Wiepcke Modulkürzel: S1-WL-HF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• kennen zentrale wirtschaftswissenschaftliche Begriffe (z.B. Produktion, Verteilung, Haushalte,

Unternehmen, der Staat im Wirtschaftsgeschehen) und können unterschiedliche

Begriffsdefinitionen beschreiben,

• können ökonomische Strukturen, ökonomische Prozesse und ökonomische Teilbereiche

systematisch beschreiben,

• können die Wirtschaftswissenschaft als Disziplin charakterisieren und ihre Funktion und ihr Bild

in der Gesellschaft reflektieren,

• können Kenntnisse über grundlegende für das Verbraucherverhalten relevante ökonomische

Theorien bewerten und vergleichen,

• können Analyse und Diagnose unternehmerischer Konflikte analysieren sowie die Entstehung

von Dilemmasituationen erklären und Lösungsansätze entwickeln,

• beschreiben die Grundprinzipien von Wirtschaftssystemen,

• erörtern die Funktion des Staates in einer marktwirtschaftlichen Ordnung und rekonstruieren

wirtschaftspolitische Entscheidungsprozesse,

• können fachdidaktische, allgemeindidaktische und schulpraktische (Bildungsplan) Beziehungen

herstellen,

• kennen und rekonstruieren Konzepte von ökonomischer Bildung und können diese voneinander

unterscheiden und bewerten,

• können die zentralen und aktuellen Fragen und Aufgaben der Wirtschaftsdidaktik erläutern

Beispielhafte Studieninhalte:

• Ökonomische Verhaltenstheorie, Theorie ökonomisch rationaler Wahlhandlungen

• Private Haushalte in funktionaler Perspektive, Strukturentwicklung, Haushaltstypologien

• Rechtsgrundlagen betriebswirtschaftlichen Handelns

• Aufgaben und Umfeld des Unternehmens

• Wirkungszusammenhänge zwischen Unternehmenszielen und gesellschaftlichen/ politischen

Einflussgrößen

• Dilemmata

• Marktwirtschaft, Planwirtschaft, Systeme zwischen Markt und Staat

• Gesellschaftliche Grundwerte (Freiheit, Gerechtigkeit, Sicherheit, Fortschritt)

• Öffentliche Güter

• Leitbilder der Wirtschaftsdidaktik (kategorial, handlungstheoretisch, institutionen-ökonomisch,

alltags- und lebenssituativ, etc.)

• Kategorien, Bildungsstandards, Kompetenzbereiche

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Die Veranstaltungen 1 - 4 sind Pflichtveranstaltungen.

167


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Wirtschaftsdidaktik I: Grundlagen der Wirtschaftsdidaktik 3 2 V P

2. Unternehmen im Wirtschaftsgeschehen 3 2 V P

3. Private Haushalte im Wirtschaftsgeschehen 3 2 V P

4. Der Staat im Wirtschaftsgeschehen 3 2 V P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

168


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Hauptfach Wirtschaftslehre

Modulverantwortliche: Wiepcke Modulkürzel: S1-WL-HF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 26

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können zentrale volkswirtschaftliche Gegenstandsbereiche und Theorien systematisch

darstellen,

• erkennen konkurrierende Interessen und Situationen und überprüfen politische bzw.

gesellschaftliche Voraussetzungen oder Hindernisse auf ihre Funktion und die gestaltenden

Interessengruppen,

• können Vor- und Nachteile verschiedener Ansätze zur Beschreibung ökonomischer

Zusammenhänge abwägen,

• können zwischen objektiven Tatbeständen und Werturteilen unterscheiden und Wege zur

rationalen Urteilsbildung aufzeigen,

• sind in der Lage, volkswirtschaftliche Problemlagen zu beschreiben,

• kennen Branchen, Strukturen und Qualifikationsanforderungen der Berufs- und Arbeitswelt im

Hinblick auf gelingende Übergänge,

• reflektieren fachbezogene Lernbiografien (einschließlich der eigenen),

• können die Rolle der Alltags- und Fachsprache im Unterricht reflektieren,

• beschreiben die Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden Unterrichts im

Zusammenhang mit dem Fach Wirtschaftslehre,

• Bewerten Bildungsstandards und Unterrichtsmaterialien und setzen sie in Bezug zu

didaktischen Konzepten sowie der Unterrichtspraxis,

• Kennen die Ziele, Aufgaben und Methoden der Berufsorientierung und sind in der Lage den

Übergang von der Schule in den Beruf pädagogisch verantwortungsvoll und methodenvielfältig

zu begleiten,

• Verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

Wirtschaftslehreunterricht in der Sekundarstufe I und können auf dessen Basis

Lernarrangements konstruieren,

• können wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse und ökonomische Sachverhalte in

mündlicher, schriftlicher und mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und

adressatengerecht präsentieren.

Beispielhafte Studieninhalte:

• Marktformen, Preisbildung und Wohlfahrtsverluste

• Konzepte zielorientierten Handelns im Wettbewerb

• Globalisierung

• Geld, Währung, öffentliche Finanzen, Geld- und Währungspolitik,

• Verschiedene einschlägige wirtschaftsdidaktische Methoden und Medien

• Ausbildungsfähigkeit, Ausbildungsreife, Eignung, Arbeits- und Berufsfindungskompetenz,

aktuelle Übergangssituationen, Beschäftigungsfähigkeit

• Gestaltung von Lernsituationen, Theorie der Unterrichtsentwicklung

Modulprüfung: Präsentation und schriftliches Portfolio.

Anmerkungen: Die Veranstaltung 1: Mikroökonomie: Markt- und Preisbildung ist

Zulassungsvoraussetzung für die Modulprüfung

169


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Mikroökonomie: Markt- und Preisbildung 3 2 V P/ AL

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

2. Makroökonomie: Wettbewerb, Kooperation und Globalisierung 3 2 V P/ IKU

3. Geldtheorie und Währungspolitik, Europäische Integration 3 2 V P

4. Wirtschaftsdidaktik II: Lehr- und Lernmethoden der

ökonomischen Bildung

5. Wirtschaftsdidaktik III: Digitale Medien im

Wirtschaftslehreunterricht

4 2 S P/ AL

3 2 S P/ AL

6. Wirtschaftsdidaktik IV: Berufs- und Arbeitswelt 4 2 S P

7. Begleitveranstaltung zur Schulpraxis (I): Wirtschaftsdidaktik V:

Planung und Reflexion von Unterricht

8. Begleitveranstaltung zur Schulpraxis (II): Wirtschaftsdidaktik VI:

Vertiefende Fragestellungen der Wirtschaftsdidaktik

3 2 S P

3 2 S P/ FL/ MINT

170


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Hauptfach Wirtschaftslehre

Modulverantwortliche: Wiepcke Modulkürzel: S1-WL-HF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 25

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• Formulieren wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen und entwickeln Hypothesen, deren

Plausibilität zu überprüfen und begründen diese anhand einschlägiger

wirtschaftswissenschaftlicher Theorien,

• Untersuchen ausgewählte wirtschaftswissenschaftliche Problemstellungen, entwickeln und

begründen spezifische Modelle,

• Beschreiben aktuelle wirtschaftspolitische und arbeitsmarktpolitische Instrumente und

hinterfragen sie kritisch,

• werden mit zentralen Kategorien des Betrieblichen Rechnungswesens/ Kostenmanagements

vertraut, wenn diese in simulierten Situationen an, gewinnen dadurch die Fähigkeit, mit

Experten zielorientiert zu kommunizieren,

• berücksichtigen Erkenntnisse anderer sozialwissenschaftlicher Theorien bei der Analyse

wirtschaftswissenschaftlicher Problemlagen,

• können die Bedeutung von Entrepreneurship Education im Rahmen lebenslanger ökonomischer

Veränderungsprozesse in der Gesellschaft erfassen und für die Lebensplanung ihrer Schüler

und Schülerinnen beratend tätig werden,

• beschreiben und bewerten Formen des Umgangs mit Heterogenität und Interkulturalität im

Unterricht,

• arbeiten Themen der Gesundheitserziehung fachbezogen auf und integrieren sie in den

Unterricht

Beispielhafte Studieninhalte:

• Betriebliches Rechnungswesen, Kosten- und Leistungsrechnung, Investitionsrechnung

• Institutioneller Rahmen: Verbraucherrecht, informationsökonomische Sicht von

Verbraucherproblemen,

• Globalisierung, Virtualisierung von Märkten, nachhaltiger Konsum

• Strategische und operatives Management, betriebliche Funktionsbereiche, Konsequenzen für

die Organisation betrieblicher Prozesse,

• Unternehmerische Entscheidungen in Zusammenhang mit der Neugründung, Bestandteile

eines Geschäftskonzeptes

Modulprüfung: Präsentation und schriftliche Hausarbeit im Rahmen des Seminars 2:

Unternehmensplanspiel oder 7: Themenorientierte Projekte im Curriculum Wirtschaft.

Anmerkungen: Die Veranstaltung 1: Betriebliches Rechnungswesen ist Zulassungsvoraussetzung für

Veranstaltung 2: Unternehmensplanspiel und Veranstaltung 7: Themenorientierte Projekte im

Curriculum Wirtschaft.

171


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Betriebliches Rechnungswesen 3 2 V P/ GF/ IKU

2. Unternehmensplanspiel 4 2 S WP/ AL/

GF/ IKU

3. Internationale Wirtschaftsbeziehungen 3 2 S P/ AL/ IKU

4. Ökonomie und nachhaltige Entwicklung 3 2 S P

5. Konjunktur und Beschäftigung 3 2 S P

6. Vertiefende Fragestellungen der BWL/ VWL 4 2 S WP/ AL/ GF

7. Wirtschaftsdidaktik VII: Themenorientierte Projekte im

Curriculum Wirtschaft

5 2 S WP/ FL/ AL/

E/ IKU

172


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Grundlagenmodul Nebenfach Wirtschaftslehre

Modulverantwortliche: Wiepcke Modulkürzel: S1-WL-NF-1 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• kennen zentrale wirtschaftswissenschaftliche Begriffe (z.B. Produktion, Verteilung, Haushalte,

Unternehmen, der Staat im Wirtschaftsgeschehen) und können unterschiedliche

Begriffsdefinitionen beschreiben,

• können ökonomische Strukturen, ökonomische Prozesse und ökonomische Teilbereiche

systematisch beschreiben,

• können die Wirtschaftswissenschaft als Disziplin charakterisieren und ihre Funktion und ihr Bild

in der Gesellschaft reflektieren,

• können Kenntnisse über grundlegende für das Verbraucherverhalten relevante ökonomische

Theorien bewerten und vergleichen,

• können Analyse und Diagnose unternehmerischer Konflikte analysieren sowie die Entstehung

von Dilemmasituationen erklären und Lösungsansätze entwickeln,

• beschreiben die Grundprinzipien von Wirtschaftssystemen,

• erörtern die Funktion des Staates in einer marktwirtschaftlichen Ordnung und rekonstruieren

wirtschaftspolitische Entscheidungsprozesse,

• können fachdidaktische, allgemeindidaktische und schulpraktische (Bildungsplan) Beziehungen

herstellen,

• kennen und rekonstruieren Konzepte von ökonomischer Bildung und können diese voneinander

unterscheiden und bewerten,

• können die zentralen und aktuellen Fragen und Aufgaben der Wirtschaftsdidaktik erläutern

Beispielhafte Studieninhalte:

• Ökonomische Verhaltenstheorie, Theorie ökonomisch rationaler Wahlhandlungen

• Private Haushalte in funktionaler Perspektive, Strukturentwicklung, Haushaltstypologien

• Rechtsgrundlagen betriebswirtschaftlichen Handelns

• Aufgaben und Umfeld des Unternehmens

• Wirkungszusammenhänge zwischen Unternehmenszielen und gesellschaftlichen/ politischen

Einflussgrößen

• Dilemmata

• Marktwirtschaft, Planwirtschaft, Systeme zwischen Markt und Staat

• Gesellschaftliche Grundwerte (Freiheit, Gerechtigkeit, Sicherheit, Fortschritt)

• Öffentliche Güter

• Leitbilder der Wirtschaftsdidaktik (kategorial, handlungstheoretisch, institutionen-ökonomisch,

alltags- und lebenssituativ, etc.)

• Kategorien, Bildungsstandards, Kompetenzbereiche

Modulprüfung: Klausur

Anmerkungen: Die Veranstaltungen 1 - 4 sind Pflichtveranstaltungen.

173


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Wirtschaftsdidaktik I: Grundlagen der Wirtschaftsdidaktik 3 2 V P

2. Unternehmen im Wirtschaftsgeschehen 3 2 V P

3. Private Haushalte im Wirtschaftsgeschehen 3 2 V P

4. Der Staat im Wirtschaftsgeschehen 3 2 V P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

174


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Aufbaumodul Nebenfach Wirtschaftslehre

Modulverantwortliche: Wiepcke Modulkürzel: S1-WL-NF-2 ECTS-Pkte.(CPs): 15

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• können zentrale volkswirtschaftliche Gegenstandsbereiche und Theorien systematisch

darstellen,

• können Vor- und Nachteile verschiedener Ansätze zur Beschreibung ökonomischer

Zusammenhänge abwägen,

• sind in der Lage, volkswirtschaftliche Problemlagen zu beschreiben,

• kennen Branchen, Strukturen und Qualifikationsanforderungen der Berufs- und Arbeitswelt im

Hinblick auf gelingende Übergänge,

• reflektieren fachbezogene Lernbiografien (einschließlich der eigenen),

• können die Rolle der Alltags- und Fachsprache im Unterricht reflektieren,

• beschreiben die Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden Unterrichts im

Zusammenhang mit dem Fach Wirtschaftslehre,

• Bewerten Bildungsstandards und Unterrichtsmaterialien und setzen sie in Bezug zu

didaktischen Konzepten sowie der Unterrichtspraxis,

• Kennen die Ziele, Aufgaben und Methoden der Berufsorientierung und sind in der Lage den

Übergang von der Schule in den Beruf pädagogisch verantwortungsvoll und methodenvielfältig

zu begleiten,

• Verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von

Wirtschaftslehreunterricht in der Sekundarstufe I und können auf dessen Basis

Lernarrangements konstruieren,

• können wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse und ökonomische Sachverhalte in

mündlicher, schriftlicher und mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und

adressatengerecht präsentieren

Beispielhafte Studieninhalte:

• Marktformen, Preisbildung und Wohlfahrtsverluste

• Verschiedene einschlägige wirtschaftsdidaktische Methoden und Medien

• Ausbildungsfähigkeit, Ausbildungsreife, Eignung, Arbeits- und Berufsfindungskompetenz,

aktuelle Übergangssituationen

• Gestaltung von Lernsituationen, Theorie der Unterrichtsentwicklung

Modulprüfung: Präsentation und schriftliches Portfolio.

Anmerkungen: Die Veranstaltung 1: Mikroökonomie: Markt- und Preisbildung ist

Zulassungsvoraussetzung für die Modulprüfung.

175


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1. Mikroökonomie: Markt- und Preisbildung 4 2 V P/ AL

2. Wirtschaftsdidaktik II: Lehr- und Lernmethoden der

ökonomischen Bildung

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

4 2 S P/ AL/ IKU

3. Wirtschaftsdidaktik III: Berufs- und Arbeitswelt 4 2 S P/ AL

4. Begleitveranstaltung zur Schulpraxis: Wirtschaftsdidaktik IV:

Planung und Reflexion von Unterricht

3 2 S P

176


Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen, Realschulen

Modul-Titel

Vertiefungsmodul Nebenfach Wirtschaftslehre

Modulverantwortliche: Wiepcke Modulkürzel: S1-WL-NF-3 ECTS-Pkte.(CPs): 12

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

• Formulieren wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen und entwickeln Hypothesen, deren

Plausibilität zu überprüfen und begründen diese anhand einschlägiger

wirtschaftswissenschaftlicher Theorien,

• Untersuchen ausgewählte wirtschaftswissenschaftliche Problemstellungen, entwickeln und

begründen spezifische Modelle,

• Beschreiben aktuelle wirtschaftspolitische und arbeitsmarktpolitische Instrumente und

hinterfragen sie kritisch,

• werden mit zentralen Kategorien des Betrieblichen Rechnungswesens/ Kostenmanagements

vertraut, wenn diese in simulierten Situationen an, gewinnen dadurch die Fähigkeit, mit

Experten zielorientiert zu kommunizieren,

• beschreiben und bewerten Formen des Umgangs mit Heterogenität und Interkulturalität im

Unterricht,

• arbeiten Themen der Gesundheitserziehung fachbezogen auf und integrieren sie in den

Unterricht,

Beispielhafte Studieninhalte:

• Betriebliches Rechnungswesen, Kosten- und Leistungsrechnung, Investitionsrechnung

• Institutioneller Rahmen: Verbraucherrecht, informationsökonomische Sicht von

Verbraucherproblemen,

• Globalisierung, Virtualisierung von Märkten, nachhaltiger Konsum

• Strategische und operatives Management, betriebliche Funktionsbereiche, Konsequenzen für

die Organisation betrieblicher Prozesse,

• Unternehmerische Entscheidungen in Zusammenhang mit der Neugründung, Bestandteile

eines Geschäftskonzeptes

Modulprüfung: Präsentation und schriftliche Hausarbeit im Rahmen des Seminars 2:

Unternehmensplanspiel oder 4: Themenorientierte Projekte im Curriculum Wirtschaft.

Anmerkungen: Die Veranstaltung 1: Betriebliches Rechnungswesen ist Zulassungsvoraussetzung für

Veranstaltung 2: Unternehmensplanspiel und 4: Themenorientierte Projekte im Curriculum Wirtschaft.

177


Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

1. Betriebliches Rechnungswesen 3 2 V P/ GF/ IKU

2. Unternehmensplanspiel 3 2 S P/ AL/ GF/

IKU

3. Vertiefende Fragestellungen der BWL/ VWL 3 2 S P/ AL/ GF

4. Wirtschaftsdidaktik V: Themenorientierte Projekte im

Curriculum Wirtschaft

3 2 S P/ FL/ AL/

E/ IKU

178


Modulverantwortliche/r: Leitung des

Amtes für schulpraktische Studien

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Orientierungs- und Einführungspraktikum (OEP)

Modulkürzel: S1–PR-OEP

ECTS-Pkte.(CPs): 3

(mit Begleitveranstaltung:

5 CP)

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können den Perspektivwechsel vom Schüler zum Lehrenden erleben und erfahren.

- wissen um die Aufgaben und Belastungen von schulischen Lehrkräften

- können erste Unterrichtsversuche planen und durchführen

- analysieren Unterricht anhand von Beobachtungskriterien

- können Unterrichtsskizzen erstellen.

- können Unterricht beispielsweise anhand von Videoanalysen reflektieren.

- vergleichen ihre tatsächlichen Belastbarkeit sowie ihr Engagement für ihren zukünftigen Beruf

mit ihren bisherigen Vorstellungen.

- können Portfolioarbeit anwenden.

Beispielhafte Studieninhalte:

Erste Erfahrungen in der Gestaltung und Planung von Unterricht.

Perspektivwechsel vom Schüler zum Lehrenden.

Das Praktikum dient zur Überprüfung der Berufswahlentscheidung.

Modulprüfung: Das OEP muss bestanden werden. Das Portfolio muss vorgelegt werden. Die

erfolgreiche Teilnahme am OEP wird durch ein Gutachten der Schule und durch ein Testat aus der

Veranstaltung „Konzepte didaktischer Reflexion“ bestätigt.

Anmerkungen: Die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung „Konzepte didaktischer Reflexion“ in

Modul S1-BW-1 ist Voraussetzung für das OEP an der Schule.

Die erfolgreiche Teilnahme am OEP ist Voraussetzung für die nachfolgenden Praktika ISP und PP

Begleitende/korrelierende Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1 Orientierungs- und Einführungspraktikum an der Schule 3 Prakt. P

2 Praxisbegleitung: „Konzepte didaktischer Reflexion“ als

Vorbereitung für das Orientierungspraktikum (wird von

Erziehungswissenschaft in S1-BW-1 angeboten)

2 2 P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

179


Modulverantwortliche/r: Leitung des

Amtes für die schulpraktischen Studien

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Integriertes Semesterpraktikum (ISP)

Modulkürzel: S1–PR-ISP ECTS-Pkte.(CPs): 15

(mit Begleitveranstaltungen:

30 CPs)

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- kennen fachdidaktische, fachwissenschaftliche und ggf. fachpraktische Aspekte und setzen

diese gezielt in Unterricht um.

- erproben fächerübergreifende Inhalte

- ordnen schulspezifische, schülerpersönlichkeitsbedingte, schulklassenrelevante und situative

Aspekte des Unterrichts in den schulischen Kontext ein.

- analysieren die Wirkung ihres unterrichtlichen Handelns auf das Lernen und Verhalten der

Schülerinnen und Schüler.

- wissen um die Problematik von Leistungsmessung und -beurteilung aus der Sicht der Lehrkraft.

- interpretieren Schüler/Schüler- und Schüler/Lehrerbeziehungen unter dem Einfluss der

Institution Schule.

- können einen ausführlichen Unterrichtsentwurf fertigen und ein Unterrichtstagebuch unter

fachdidaktischen Prämissen qualifiziert führen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Fachdidaktische, fachwissenschaftliche und ggf. fachpraktische Aspekte des Unterrichts.

Gestaltung des Schullebens über einen längeren zusammenhängenden Zeitraum.

Modulprüfung: Das ISP muss bestanden werden. Das Portfolio muss vorgelegt werden.

Anmerkungen:

Am Ende des integrierten Semesterpraktikums entscheiden die begleitenden Lehrkräfte der Hochschule

gemeinsam mit der Schule, ob das integrierte Semesterpraktikum bestanden wurde. Das Ergebnis und

bei Nichtbestehen auch die tragenden Gründe der Entscheidung werden in einem schriftlichen Bescheid

der Hochschule mit der Feststellung „Integriertes Semesterpraktikum bestanden" oder „Integriertes

Semesterpraktikum nicht bestanden" mitgeteilt. Grundlage der Entscheidung ist, ob die fachlichen,

didaktischen, methodischen und personalen Kompetenzen im Praktikum dem erreichten

Ausbildungsgrad entsprechend in hinreichender Weise erkennbar sind.

Die erfolgreiche Teilnahme am ISP ist Voraussetzung für das nachfolgende PP.

Begleitende/korrelierende Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1 Integriertes Semesterpraktikum an der Schule 15 Prakt. P

2 Praxisbegleitung I (wird in Erziehungswissenschaft angeboten) 3 2 S P

3 Praxisbegleitung II (wird im Hauptfach angeboten) 6 2-4 S P

4 Praxisbegleitung III (wird im 1. Nebenfach angeboten) 3 2 S P

5 Praxisbegleitung IV (wird im 2. Nebenfach angeboten) 3 2 S P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

180


Modulverantwortliche/r: Leitung des

Amtes für die schulpraktischen Studien

Studiengang

Lehramt an Werkrealschulen, Hauptschulen und Realschulen

Modul-Titel

Professionalisierungspraktikum (PP)

Modulkürzel: S1– PR-PP ECTS-Pkte.(CPs): 4

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- können Unterricht qualifiziert planen, durchführen und analysieren.

- wissen wie ein ausführlicher Unterrichtsentwurf auf wissenschaftlicher Basis verfasst wird.

- kennen die Herangehensweisen und Ergebnisse der (fach-)didaktischen Unterrichtsforschung

und der schulbezogenen Interaktions- und Kommunikationsforschung.

- reflektieren auf dieser Basis eigene schulpraktische Erfahrungen und entwerfen

Handlungsalternativen.

- kennen die typischen und signifikanten Phasen eines Forschungsprozesses.

- sammeln praktische Erfahrungen in ausgewählten Forschungstätigkeiten.

- können unterrichtliches Handeln mit wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpfen und

schriftlich in einer wissenschaftlichen Hausarbeit fixieren.

- verfügen über Kenntnisse einer methodischen Reflexion von Forschungsprozessen und

Forschungsergebnissen

- können Unterricht bewerten und mit erziehungswissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpfen.

- können projektorientiertes Arbeiten als Methode in der Schule durchführen.

Beispielhafte Studieninhalte:

Das Professionalisierungspraktikum ab dem 6. Fachsemester dient der Entwicklung des forschenden

Lernens und wird ggf. in den Fächern durch Lehrveranstaltungen begleitet. Hier können

exemplarisch Projekte zur individuellen Förderung von Schülerinnen/Schülern, zu inklusiven

Bildungsangeboten oder zur Kooperation mit Eltern durchgeführt werden. Das

Professionalisierungspraktikum kann als Vorbereitung für die wissenschaftliche Arbeit dienen und

wird in der Regel als forschungsorientiertes Projektpraktikum absolviert.

Modulprüfung:

Praktikum muss erfolgreich abgeschlossen werden. Portfolio muss vorgelegt werden. Die erfolgreiche

Teilnahme am PP wird durch ein Gutachten der Schule oder einer/eines begleitenden Lehrenden der

Hochschule bestätigt.

Anmerkungen: Das Professionalisierungspraktikum kann auf Wunsch auch an einer entsprechenden

Institution im Ausland abgeleistet werden.

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

Lehrform

1 Professionalisierungspraktikum (PP) 4 Prak. P

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

181


Studiengang

Lehramt Werkrealschule, Hauptschule und Realschule

Modul-Titel

Grundlagen des Sprechens

Modulverantwortliche/r: Huber Modulkürzel: S1-SPR ECTS-Pkte.(CPs): 2

Lernergebnisse / Kompetenzen:

Die Studierenden

- kennen die theoretischen Grundlagen der Sprechbildung (Atmung, Stimmgebung und

Lautbildung), die Regeln der deutschen Standardaussprache und können anhand dessen die

eigene Sprechweise reflektieren und (diagnostisch) einschätzen.

- haben ein Bewusstsein für die stimmlichen Anforderungen ihres künftigen Berufs und kennen

angemessene Methoden der Selbstfürsorge und der Gesundheitsprophylaxe.

- sind in der Lage, ihre eigene Stimme und Sprechweise wahrzunehmen, zu beurteilen und zu

verändern

- sind in der Lage, stimmschonend, verständlich, situations- text- und zielgruppenangemessen zu

sprechen

- können mündliche Kommunikationsprozesse differenziert wahrnehmen und die daraus

gewonnenen Eindrücke angemessen im Feedback formulieren.

- kennen die Bedeutung der Mündlichkeit und geeignete Methoden, die sprecherischen

Kompetenzen von SuS zu analysieren und zu fördern

Beispielhafte Studieninhalte:

• Theorie der Anatomie und Physiologie der Stimme

• Regeln der deutschen Standardaussprache

• Theorie und Übungen zum Präsentieren, Referieren und Feedback geben

• Übungen zur Körperhaltung, Atmung, Stimme, Artikulation (Deutlichkeit und Standardlautung)

Modulprüfung: Kurzpräsentation (bestanden/nicht bestanden)

Beispielhafte Lehrveranstaltungen:

Nr. Titel CPs SW

S

1

2

3

Grundlagen des Sprechens, auch mit Schwerpunkt (wahlweise

Phonetik, Präsentation, Stimme u.a.)

Fachspezifische Veranstaltungen für Deutsch-Studierende

(wahlweise Rhetorik, Verstehendes Vorlesen, Szenisches

Spiel, Sprechwerkstatt)

Übungen für Dialektsprechende und Akzentsprechende und zu

anderen Themen (Einzelstunden)

2

1

bis

2

Lehrform

Pflicht (P) od.

Wahlpflicht

(WP) etc.

Ü/S P

3 2 S W

1 1 Ü W

182

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