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Oberbergische Impulse III / 2007 - und TechnologieCentrum ...

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OBERBERGISCHE

Das Wirtschaftsmagazin 2. Jahrgang Nr. 3/2007

OBERBERGISCHE

impulse

impulse

Netzwerke

Feine Fäden verknüpfen

die Unternehmen

GmbH-Gründung

Künftig weniger

Aufwand für

den Start

Bergneustadt

Vom Grenzposten

zum modernen

Wirtschaftsstandort

ONI Wärmetrafo GmbH

Erfolg durch

Energiespartechnik

1


2

„Wir sind AggerEnergie“ .

Bergneustadt...Engelskirchen...Gummersbach...Marienheide...Morsbach...Nümbrecht...Overath...Reichshof... ...Waldbröl...Wiehl

Für die Zukunft planen, in allen Fragen der Ener-

gieanwendung kompetent beraten, gezielt öko-

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OBERBERGISCHE

impulse


Netzwerktreffen in Oberberg: Grüner Salon (links), Wirtschaftsjunioren (Mitte) und RUN (rechts)

Netzwerke:

Feine Fäden verknüpfen

die Unternehmen

Wer heute ein Unternehmen führt, der vernetzt sich. „Ohne geht es gar nicht

mehr“, sagt Petra Kampmann, Mitinitiatorin des Radevormwalder Unternehmer-Netzwerkes

(RUN). Netzwerke für UnternehmerInnen und Manager gibt

es in Oberberg mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten.

Alleine erfolgreich ein Unternehmen zu

führen wird immer schwieriger. Prof.

Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Minister

für Innovation, Wissenschaft, Forschung

und Technologie, ist sich sicher,

dass die Zeit der Alleingänge vorbei ist:

„ Wer im globalen Wettbewerb bestehen

will, hat als Einzelkämpfer längst

keine Chance mehr. Netzwerke, Kooperationen

und Cluster sind intelligente

Antworten auf strukturelle Herausforderungen

in Wirtschaft, Wissenschaft

und Gesellschaft.“ In Oberberg

knüpfen sich immer mehr solcher Netzwerke.

Der Charme der neuen Ansätze:

Kleinere und junge Unternehmen

wie auch freiberuflich Tätige erhalten

vermehrt eine Chance, auf Augenhöhe

mit den Großen der Region ins Gespräch

zu kommen. Neue Strukturen

schaffen neue Verbindungen.

Die ersten in der Region waren die

Radevormwalder. Anfang 2005 initiierten

die Inkasso-Unternehmerin Petra

Kampmann und der Steuerberater

Klaus Lüttgenau das Radevormwalder

Unternehmer Netzwerk RUN. 100 Gäste

kamen zur Auftaktveranstaltung.

Jeder hatte eine Minute Zeit, sein Unternehmen

vorzustellen. Dies war ein

echtes Mammut-Programm. Doch

schnell zeigten sich ersten Erfolge: Geschäftsbeziehungen

wurden geknüpft,

die Zulieferer in der Ferne hatten das

Nachsehen, weil jetzt lokal Lieferbeziehungen

aufgebaut wurden.

4

Von Peter Schmidt

Unterhaltung beim Treffen der Chefs

Nachbarschaft bringt Erfolg

Foto: psch

Schnell bekam das Konzept Nachahmer.

In Hückeswagen gründete sich

nur ein Jahr später hui, die Hückeswagener

Unternehmer-Initiative. Das Konzept

ist ähnlich, der Austausch vor Ort

das zentrale Anliegen. Dr. Hans Marenbach,

bei der Pflitsch GmbH & Co. KG

kaufmännischer Leiter, koordiniert hui.

Ein Initiativkreis aus sieben Personen

organisiert auch hier regelmäßig Treffen.

Themen wie die überbetriebliche

Kinderbetreuung oder das Allgemeine

Gleichstellungs-Gesetz werden besprochen.

Es bleibt genügend Zeit, persönliche

Kontakte zu pflegen. „Unser Erfolgsrezept

ist die räumliche Nähe“,

weiß Koordinator Marenbach. Wie die

Vernetzung funktioniert, erlebt er im

eigenen Unternehmen: Pflitsch hat fünf

neue Lieferanten aus der Region.

Kaum ein Jahr alt ist das Bergische

Unternehmer-Netzwerk BUnNet, das

der Wiehler Unternehmensberater Dr.

Jörg Kopp initiierte und über seine Unternehmensberatung

derzeit auch koordiniert.

Zu seinen Netzwerktreffen

kamen bis zu 120 Unternehmerinnen

und Unternehmer oder auch Führungskräfte

besonders aus kleineren und

mittelständischen Unternehmen.

Netzwerke mit Tradition

Dass der Netzwerk-Gedanke so neu gar

nicht ist, beweisen auch die klassischen

Vernetzungsmöglichkeiten. Auch über

die Mitgliedschaft bei der Handwerkskammer,

dem Einzelhandelsverband

oder der Industrie- und Handelskammer

sind Möglichkeiten des Kennenlernens

gegeben. Tradition haben auch die Arbeitsgemeinschaft

Selbstständiger Unternehmer

e.V. (ASU) und der Bundesverband

Junger Unternehmer der ASU

e.V. (BJU). Beide Verbände haben hier

eine eigene Regionalgruppe, rund 70

Unternehmerinnen und Unternehmer

sind kreisweit aktiv. Die Wirtschaftsjunioren

wiederum bedienen sich der

vorhandenen Infrastruktur der Industrie-

und Handelskammer (IHK) zu Köln,

Zweigstelle Oberberg. Die IHK stellt die

Geschäftsführung. Die Jungunternehmerinnen

und -unternehmer organisieren

gemeinsam Ausflüge und Veranstaltungen.

Mit dem „Ball der Wirtschaft“

haben sie im vergangenen Jahr ein

Netzwerktreffen im edlen Stil gestartet.

Nach dem „Grünen Salon“, den die

Wirtschaftsförderung des Oberbergischen

Kreises veranstaltet, die zweite

stilvolle Veranstaltungsreihe.

Die Region stärken, dieses Ziel eint viele

regionale Netzwerke. Das Gründungsnetzwerk

GO MIT ragt trotzdem heraus.

Denn die beteiligten Unternehmen und

Institutionen profitieren kaum selbst

vom Netzwerk, sie stellen ihr Wissen

und ihre Kompetenz Gründungswilli-

OBERBERGISCHE

impulse

Fotos (v.l.n.r):

Fotos:

psch /

BPW

Marlene

und GIRA

Weiner / RUN


gen und jungen Unternehmen zur Verfügung.

Mit Jens Birkholz, der als oberbergischer

Gründungslotse konsequenterweise

im Gummersbacher Gründerund

TechnologieCentrum (GTC) arbeitet,

hat das GO MIT-Netzwerk einen kompetenten

Ansprechpartner mit langjähriger

Beratungserfahrung etabliert.

Beratung, Schulung und Mentoring sind

OBERBERGISCHE

impulse

die Schwerpunkte des Netzwerkes Women

Innovation. Seit 2005 unterstützt

das durch die Europäische Union geförderte

Innovationsprojekt gezielt Frauen,

die mit pfiffigen Ideen ihr Unternehmen

voranbringen möchten oder aber

neue Unternehmen gründen und damit

Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen.

Women Innovation ist beim GTC angesiedelt

und steht TeilnehmerInnen aus

Kontakte:

● Radevormwalder Unternehmer

Netzwerk (RUN): www.run-forum.de

● hückeswagener unternehmer initiative (hui): www.hui-hueckeswagen.de

● Bergisches Unternehmer Netzwerk: www.bunnet.de

● Wirtschaftsjunioren: www.wjo.de

● Grüner Salon:

● Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger

www.dergruenesalon.de

Unternehmer e.V. (ASU) Oberberg:

● Bundesverband Junger Unternehmer

ww.asu.de/oberberg

der ASU e.V. (BJU) Oberberg: www.bju.de/oberberg

● GO MIT Gründungsnetzwerk: www.go-mit.net

● Women Innovation: www.gtc-gm.de

● Zentrum für biogene Energie Oberberg e.V.: www.zebio.de

● IT-Forum Oberberg e.V.: www.it-forum-oberberg.de

● Twinworx GmbH: www.twinworx.de

T I T E L T H E M A

ganz Deutschland zur Verfügung. Doch

Oberberg hat besonders profitiert: „Aus

der Region stammen über 90 Prozent

der TeilnehmerInnen“, freut sich GTC-

Geschäftsführerin Susanne Roll.

Fachkompetenz bündeln

Ein weiterer Trend: Regionalität und

Fachkompetenz schaffen neue Netzwerke

und versprechen dadurch eine ganz

besondere Effektivität für die teilnehmenden

Unternehmen. So bringt das

Zentrum für biogene Energie Oberberg

e.V. (ZebiO) seit 2002 Unternehmen

und Experten rund um das Thema

„nachwachsende Rohstoffe“ zusammen.

Ziel des mittlerweile 90 Mitglieder

starken Verbundes ist es, das Beratungsangebot

und die Kooperationen

zu intensivieren und die Nutzung regenerativer

Energien zu fördern. Dies

schafft Nachfrage und kommt allen

ZebiO-Mitgliedern zu Nutze.

Ähnlich funktioniert das IT Forum Oberberg

e.V., in dem sich mittlerweile rund

50 Unternehmen und Institutionen

organisiert haben. Sie vernetzen sich

nicht nur untereinander, sie organisieren

5


auch alle zwei Jahre eine Leistungsmesse

und machen so gemeinsam potenzielle

Kunden auf sich aufmerksam.

Denn schließlich soll sich das Netzwerk

für die Unternehmen lohnen.

Netzwerken im Alltag

Netzwerken bringt Erfolg. Pfiffige Unternehmer

verknüpfen ohne viel Aufhebens

und ohne die Gründung eines

offiziellen Netzwerkes. So verschafft

sich ONI-Inhaber Wolfgang Oehm echte

Marktvorteile durch die Vernetzung

seiner Kunden. Er kennt beispielsweise

die Kunststoffbranche und verschafft

seinen Kunden wichtige Kontakte, die

Die Wirtschaftsförderung des Oberbergischen

Kreises betreut durch die

Kompetenzfeld-Initiative Oberberg (KIO)

schwerpunktmäßig die Betriebe der

Kunststoff- und Metallbranchen. Zwei

weitere starke Bereiche Oberbergs

betreuen einerseits das Gründer- und

TechnologieCentrum Gummersbach

GmbH gemeinsam mit dem dort angesiedelten

Zentrum für biogene Energie

Oberberg e.V. (ZebiO), das die Entwicklung

der Zukunftsenergieen unterstützt.

Andererseits koordiniert die Industrieund

Handelskammer zu Köln, Zweigstelle

Oberberg, den Bereich Automotive.

Generell wird die Kompetenzfeld-Initiative

Oberberg nicht in zu engen Grenzen

agieren, denn „neben den klassischen

Kunststoffverarbeitern und den

Werkzeugbauern gehören zu KIO auch

die Maschinenbauer, die medizintechnischen

Unternehmen der Region, En-

6

Kontakt:

Oberbergische Kreis – der Landrat

Moltkestraße 42

51643 Gummersbach

Wirtschaftsförderung Oberberg

T: 02261 88-6806

F: 02261 88-9726806

E: wilfried.holberg@obk.de

I: wirtschaftsstandort-oberberg.de

denen wiederum Aufträge bringen und

ihm dann auch. Das funktioniert auch

regional, beweist Georg Klief, Inhaber

der Gummersbacher Twinworxs GmbH.

Als Zeitarbeits-Anbieter besucht er seine

Kunden vor Ort – und erfährt dann

oft, dass der Bedarf nicht bei den Arbeitskräften

endet. Auf der Suche nach

kompetenten Zulieferern aus der Region

wenden sich immer mehr Kunden

an ihn. Durch seine Branchenkenntnis

kann er oft schnell helfen. So musste

ein Bremsprüfgerät optimiert werden.

Klief fand in der Gummersbacher Peter

Rauch GmbH einen dringend benötigten

Spezialbetrieb für Fräsarbeiten.

Erfolg macht mutig. Klief wandelt sich

Kompetenzfeld-Initiative:

Regionale Synergien besser nutzen

Oberbergs Stärken sind unter anderem die Unternehmen der Automobilzulieferindustrie

und aus dem Kunststoffsektor. „In unserer Kompetenzfeld-Initiative

Oberberg wollen wir die beteiligten Unternehmen stärker vernetzen und regionale

Synergien nutzbar machen“, so Jochen Hagt, allgemeiner Vertreter des

Landrates und oberster Wirtschaftsförderer des Kreises.

gineering-Büros, Zulieferer und Dienstleister“,

sagt Wilfried Holberg, der für

die Wirtschaftsförderung KIO betreut.

In der ersten Phase führte Holberg

Gespräche mit zahlreichen Firmenchefs.

Gleichzeitig wurden Kontakte

zur Landesregierung geknüpft, die mit

dem „Landescluster NRW.Kunststoff“

landesweit die kunststoffverarbeitenden

Unternehmen stützen, stärken und

zusammenführen will. Über das landesweite

Netzwerk kunststoffland NRW

e.V. gibt es Kontakte zu verschiedens-

Twinworx: Netzwerk wird konkret

ten Forschungseinrichtungen und zu

Herstellern der Branche sowie den

Überblick über Veranstaltungen und

über wichtige Branchentrends. Der

Oberbergische Kreis plant als erste

Gebietskörperschaft die Mitgliedschaft.

Wilfried Holberg betont: „Über KIO erhalten

die Unternehmen den besten Zugang

zum landesweiten Netzwerk.“

„Kompetenzfelder sind kein Selbstzweck,

darüber soll ein echter Mehrwert

für die Beteiligten und für die Region

entstehen“, so Holberg. Durch die

Nähe von Forschung und Entwicklung,

Produktion, Zulieferern und Bildungseinrichtungen

kann für die Unternehmen

der Region ein Produktivitätsvorteil

von 10 bis 40 Prozent gegenüber

netzwerkfreien Standorten entstehen.

KIO - Die konzentrierten Kernkompetenzen in Oberberg

Zu den Schwerpunkten der Kompetenzfeld Initiative Oberberg zählen neben

dem durch die IHK betreuten Bereich „Automotive“ und dem Bereich der

nachhaltigen Energieversorgung durch biogene Energien, betreut durch das

GTC und ZebiO:

● die Kunststoff- und Gummiherstellung sowie deren Ver- und Bearbeitung

als stärkste Einzelbranche. Hier ist Oberberg die wichtigste Region in NRW

und die zweitwichtigste in Deutschland

● der Metallbereich, in dem hier im NRW-Vergleich besonders viele und

besonders innovative Unternehmen zählt

● die Engineering-Büros, die sonst in kaum einer ländlichen Region in dieser

hohen Konzentration gezählt werden

KIO-Veranstaltung - Gemeinsam durchstarten

Die offizielle Auftaktveranstaltung der Initiative findet im Herbst 2007 statt.

KIO bietet Vernetzungsmöglichkeiten, zeigt Perspektiven und informiert über

die aktuellen Technologien in der Kunststoffver- und bearbeitung.

Foto: psch

vom Zeitarbeitsunternehmer zum problemlösenden

Netzwerk-Manager, der

ohne Umwege die Unternehmen zusammen

bringt.

OBERBERGISCHE

impulse


FH-Kooperationen:

Synergien zwischen

Wirtschaft und Wissenschaft

Die Kooperation von Unternehmen mit der Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach,

bringt Vorteile für beide Seiten. Die FH kann ihren Studierenden

eine zukunftsweisende Ausbildung ermöglichen, die Unternehmen können sich

Wettbewerbsvorteile sichern. Aktuell ist ein EU-Forschungsprojekt, das die

FH gemeinsam mit der Gummersbacher Stange Elektronik GmbH durchführt.

Elektronik-Erfolg mit der FH

Seit Anfang des Jahres läuft dieses

Forschungsprojekt. Im Rahmen einer

einjährigen Forschung sollen die Experten

an der Fachhochschule die neuronalen

Steuerungen optimieren. Dadurch

wird die Computer-Steuerung lernfähig.

Die optimierte Steuerung wird Stange

OBERBERGISCHE

impulse

Fotos: Stange

dann in die eigenen Produkte integrieren.

Für das mittelständische Unternehmen

wäre „eine solche Forschung

viel zu aufwändig gewesen. Die hätten

wir gar nicht leisten können“, betont

Stange-Geschäftsführer Peter Jaspert.

Gemeinsam mit der FH erarbeitet sich

Stange so einen echten Vorsprung gegenüber

der Konkurrenz. Stange ist ein

Spezialanbieter für Steuerungen von

Wärmebehandlungsprozessen. In Gummersbach

entwickelt und gefertigt werden

Prozessleitsoftware, Programm-

Regler, Automatisierungsgeräte, Sensorik

und Schaltschränke beispielsweise

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und die kontinuierliche

Weiterentwicklung der Produkte sichern

die Wettbewerbsfähigkeit. Die

Kooperation mit der FH „trägt dazu bei,

dass wir unser hohes Qualitätsniveau

sichern können“, so Peter Jaspert.

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7

Foto: OBK


Bergneustadt:

Vom Grenzposten im

Mittelalter zum modernen

Wirtschaftsstandort

Die historische Altstadt ist mit ihren

gut erhaltenen Fachwerkhäusern, aber

auch mit der noblen Villa der alteingesessenen

Fabrikantenfamilie Krawinkel

und dem Heimatmuseum ein Schmuckstück.

Sie wird liebevoll „die Feste“ genannt

und als touristischer Anziehungspunkt

aktiviert. Geplant sind neue Informationstafeln,

damit die Gäste den

Wert des alten Stadtkerns ohne Führungen

erkennen und erleben können.

Doch „Tourismus ist für unsere Stadt

nicht der Schwerpunkt, wir bleiben ein

industriell geprägter Wirtschaftsstandort“,

betont Bergneustadts Wirtschaftsförderin

Claudia Adolfs. Ein

Standort, der schon so manche Hochs

und Tiefs erlebt hat. Doch die meisten

hiesigen Unternehmen sind Familienbetriebe

und haben mit Erfindungsreichtum

den immer wieder notwendigen

Strukturwandel bewältigt.

8

Von Peter Schmidt

Die Bergneustädter haben Übung darin, schwierige Situationen zu meistern.

Die Tallage bietet nicht viel Spielraum für Gewerbegebiete – und doch hat sich

die Stadt zu einem pulsierenden Standort für Industrie und Gewerbe entwikkelt.

Top-Unternehmen haben hier ihren Sitz. Bergneustadt zählt zu den industriellen

Zentren des Kreises.

Foto: LISTA

Die LISTA GmbH schafft Ordnung - auch in

der Flugzeugindustrie

Ein Beispiel: Leni Gebrüder Lenz GmbH

arbeitet in zwei Geschäftsfeldern. Im

Bereich „home design“ bietet Leni Bewässerungssysteme

entweder für Hydrokulturen

– da sichert Tongranulat die

Bewässerung der Pflanzen – oder für

Pflanzen, die in üblicher Pflanzerde

wachsen. Die Pflanzbehälter werden

dafür mit einem üppigen Wasservorrat

ausgestattet. Im Geschäftsfeld

Kunststofftechnik bietet Leni schon

seit 1961 Kunststoff-Spritzgussteile

beispielsweise für die Automobilzulieferindustrie.

Seit einem Jahr hat Geschäftsführer

Christian Lenz die Produktpalette

um Bestattungsurnen erweitert:

Er produziert aus Leder und

Flüssigholz Urnen, schick und biologisch

abbaubar. „Dies ist ein Produkt für einen

Nischenmarkt, beispielsweise für

die Bestattungen in Friedwäldern“, so

Christian Lenz. Noch, denn Flüssigholz

ist ein neuer Rohstoff, „der die Perspektive

hat, künftig in weiteren Produkten

eingesetzt zu werden.“

Perspektiven in der

Automobilbranche

Städtchen im Grünen - mit führenden Unternehmen wie Aubema (Mitte)

Bergneustadts größter Arbeitgeber, die

ISE Innomotive Systems Europe GmbH,

steht vor einer neuen Zukunft. Zwar

musste ISE Anfang dieses Jahres Insolvenz

anmelden, doch Bergneustadts

Bürgermeister Gerhard Halbe ist sich

sicher: „Bei ISE geht es weiter.“ 1.800

ArbeitnehmerInnen arbeiten in den

Werkhallen in Bergneustadt. Insolvenzverwalter

Christopher Seagon verhandelt

derzeit mit mehreren Interessenten

und ist dabei immer in engem Kontakt

mit der Stadtverwaltung. Für alle

Beteiligten ist klar, dass ein Investor

gesucht wird, der „den Standort Bergneustadt

und die Arbeitsplätze hier erhält“,

betont Halbe. Ende des Jahres

will der Insolvenzverwalter die Verhandlungsergebnisse

vorstellen. Hektik ist

nicht notwendig, denn ISE hat trotz des

Insolvenzverfahrens volle Auftragsbücher.

Der Standort ist lebensfähig

und „wird den Übergang in neue Besitzverhältnisse

schaffen“, so Bürgermeister

Halbe.

Die Stadt lebt den Wandel seit Jahrhunderten.

So zählten die Krawinkelschen

Textilfabriken zu den bedeutendsten

im gesamten Raum. Doch in den

60er Jahren des 20. Jahrhunderts war

der Niedergang der Textilindustrie nicht

mehr aufzuhalten. Heute existiert das

Krawinkelsche Unternehmen in der

siebten Generation. Der bedeutendste

Zweig der Krawinkel-Holding ist die

PWM GmbH & Co. KG, die elektronische

Preisanzeigen für Tankstellen

produziert und vertreibt. PWM ist auf

vielen Märkten Marktführer und auch

Beleg dafür, wie in Bergneustadt ein

steter Wandel für Zukunftsperspektiven

sorgt.

Foto: GIZEH

Verpackungen für die Lebensmittelindustrie

- gefertigt bei GIZEH in Bergneustadt

OBERBERGISCHE

impulse

Fotos: Stadtverwaltung / Aubema


Bindler: Maschinen für die Süßwaren

Spezialisten haben in Bergneustadt ihre

Heimat. Die wichtigsten Branchen sind

die kunststoffverarbeitende Industrie,

Metallverarbeitung, Automobilzulieferer

und die Maschinenbauer. So hat sich

die Bühler Bindler GmbH spezialisiert

auf die Maschinenproduktion für die

Süßwaren-Industrie. Mit Maschinen wie

dem Chocostar oder dem Chocomaster

produzieren die Großen der Branche

gefüllte Schokoladen und Pralinen. Die

Produktpalette ist umfangreich, 140

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in

Bergneustadt arbeiten für Kunden in

aller Welt.

OBERBERGISCHE

impulse

Foto: Bindler

W I R T S C H A F T S S T A N D O R T E

Ebenfalls weltweit agiert die AUBEMA

Crushing Technology GmbH, der Bergneustädter

Spezialist für Zerkleinerungstechnik.

Weltweit kommen Kohle,

Koks, Kalksandstein, Erze, Salze,

Düngemittel und andere Rohstoffe in

die Brecher und Mühlen der Bergneustädter.

Seit der Unternehmensgründung

1947 wurden über 5.000 Maschinen

gebaut, die in mehr als 60

Staaten der Welt eingesetzt werden,

im Dezember 2007 beispielsweise ein

Brecher für ein Stahlwerk im Südosten

Brasiliens.

Schränke und Verpackungen

Weit über Europas Grenzen hinaus vertreibt

auch die Lista GmbH ihre metallenen

Schubladen, Schiebetür- und

Gaderobenschränke. Die Schweizer

Lista Betriebs- und Lagereinrichtungen

AG hatte 1995 das Bergneustädter

Familienunternehmen C. + A. Dick übernommen

und den hocheffizienten Produktionsstandort

Bergneustadt erhalten.

2006 nun übernahm im Zuge einer

geregelten Unternehmensnachfolge

die schweizerische Finanzbeteiligungsgesellschaft

Capvis Equity Part-

Aubema beliefert den Weltmarkt

Foto: Aubema

ners AG die Kapitalmehrheit. Auch unter

neuer Regie bleibt das Wissen der

150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

wichtiges Kapital des Unternehmensgruppe.

Im wichtigen Wirtschaftszweig der

Kunststoff-Verarbeitung nimmt GIZEH

Verpackungen GmbH & Co. KG eine herausragende

Stellung ein. GIZEH zählt

zu den größten Verpackungsherstellern

Europas und beschäftigt in der gesamten

Unternehmensgruppe rund 630

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 270

davon arbeiten im Stammsitz Bergneustadt,

die anderen sind über die

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9


GIZEH - zukunftssichere Arbeitsplätze

10

Foto: GIZEH

Werke in Ostdeutschland, Polen, Frankreich

und der Schweiz verteilt. Die

GIZEH-Produkte liegen im Trend. Immer

mehr Kunden greifen zu Fertigprodukten.

Die Lebensmittelindustrie mit ihren

Molkereiprodukten, Süßwaren,

Feinkost-Artikeln und Fertiggerichten

zählt zu den wichtigen Kunden des

Bergneustädter Verpackungsspezialisten.

Allgegenwärtig sind die LA-KA-PE-

Ordnungskästen. Mit ihren Stapelkisten

und Ordnungssystemen ist die Ing. Alfred

Häner GmbH in den Lagern vieler

deutscher Unternehmen präsent. Die

NORWE GmbH fertigt seit über 40 Jah-

ren Spulenkörper beispielsweise für

Transformatoren. „Unsere Stärke ist

die Produktvielfalt und der enge Kontakt

zu den Entwicklungsabteilungen

unserer Kunden“, so Mitgeschäftsführerin

Marlene Weiner. Seit 1961 gehen

die Spulen hauptsächlich für die

Elektroindustrie von Bergneustadt aus

in die Welt. Seit 20 Jahren produziert

NORWE auch bei einem Partnerunternehmen

in Tunesien, seit zehn Jahren

hat das Unternehmen ein Tochterunternehmen

in den USA. NORWE beschäftigt

weltweit rund 130 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

Unternehmen übernehmen

Verantwortung

NORWE ist ein Beispiel dafür, dass die

mittelständischen Bergneustädter Unternehmen

Verantwortung für ihre

Stadt übernehmen. So hat das Unternehmen

bereits Anfang 2006 im Rahmen

des KURS-Programmes eine Partnerschaft

mit der Bergneustädter

Hauptschule übernommen. KURS, das

Kooperationsnetz Unternehmen der

Region und Schulen, ist eine Bildungs-

Foto: Rothstein

initiative im Regierungsbezirk Köln, die

helfen soll, Schulabgängerinnen und

-gängern den Weg in den Beruf zu er-

leichtern. Für NORWE ist eine Beteiligung

selbstverständlich: „Wir tragen

schließlich Mitverantwortung für die Zukunft

unserer Jugend“, betont Marlene

Weiner.

Kontakt:

Stadtverwaltung Bergneustadt

Claudia Adolfs

Kölner Str. 256

51702 Bergneustadt

Fotos: NORWE

NORWE: Hier erhält der Nachwuchs eine

Chance

T: 02261 404-214

F: 02261 404-177

E: claudia.adolfs@bergneustadt.de

I: www.bergneustadt.de

OBERBERGISCHE

impulse


Engagierte Privatpersonen und Unternehmer

gründeten im Januar 2005

den Verein BergneuStadtmarketing

e.V.. Gemeinsam mit der Werbegemeinschaft

– dem Zusammenschluss

von 40 Einzelhändlern und Gewerbetreibenden

und mit der Stadtverwaltung

werden Aktivitäten angepackt, um die

Attraktivität der Stadt weiter zu steigern.

Das sind derzeit Mehrgenerationen-Wohnprojekte,

Wettbewerbe für

die Gestaltung der Kreisverkehre oder

auch große Stadtfeste wie die „Hochzeit

der Kulturen“.

Bergneustadts Perspektiven

Gemeinsam wird auch die Umgestaltung

des Graf-Eberhard-Platzes konzipiert.

Die Umgestaltung der Bundesstraße

55 wird die Innenstadt drei Jahre

lang belasten. Doch der Aufwand

lohnt, denn so wird Bergneustadt noch

ein Stück lebenswerter. Im gleichen

Zeitraum entsteht mit dem Gewerbegebiet

Lingesten neues Flächenpotenzial

für vorhandene und zuzugswillige

Unternehmen. „Schon jetzt, bevor die

eigentlichen Erschließungsarbeiten beginnen,

reden wir mit interessierten Unternehmen,

um deren Wünsche gezielt

zu berücksichtigen“, so Wirtschaftsförderin

Claudia Adolfs.

Über sechs Hektar neue Gewerbeflächen

stehen künftig zur Verfügung.

Weiteres Potenzial für Büroflächen ist

in der Innenstadt vorhanden. Ein Kom-

plex der ehemaligen Krawinkelschen

Textilfabrik, Krawinkel II, gleich neben

dem Rathaus könnte attraktive Büround

Gewerbeflächen bieten. Gespräche

mit potentiellen Interessenten werden

geführt und Rathaus-Chef Gerhard

Halbe weiß, dass er mit innovativen und

attraktiven Angeboten Investoren finden

kann.

OBERBERGISCHE

impulse

W I R T S C H A F T S S T A N D O R T E

Bergneustadt ist die erste Kommune

der Region, die ihre Schulen in den

nächsten drei Jahren durch private

Partner sanieren und betreiben lassen

will. Das Prinzip heißt Public Private

Partnership (PPP) und bedeutet, dass

private Investoren die Schulen übernehmen,

sanieren und dann für 25 Jahre

den Betrieb der Gebäude übernehmen.

Die Schule selbst bleibt das Eigentum

der Stadt, die auf diese Weise aber die

teuren Sanierungen nicht sofort zahlt,

sondern in einem Zeitraum von 25 Jahren.

Der Sanierungsstau an den Schulen

wird binnen drei Jahren beseitigt.

Dazu wäre die Stadt nicht in der Lage.

Mehr Aufträge

Erfahrungen aus abgeschlossenen

PPP-Verfahren zeigen, dass mehr Aufträge

an regionale Handwerksbetriebe

und Mittelstandsunternehmen vergeben

werden. „Würden wir die Sanierung

selbst machen, müssten wir als

öffentliche Hand ausschreiben. Dann

entscheidet allein der Preis, die Berücksichtigung

leistungsstarker regionaler

Unternehmen ist deutlich erschwert“,

so Claudia Adolfs.

Bergneustadt in Zahlen:

Einwohner: 20.721

Fläche: 37,85 Quadratkilometer

Einwohnerdichte: 541 Einwohner/Quadratkilometer

Schulen: Vier Grundschulen, eine Hauptschule, eine Realschule, ein Gymnasium

Sozialversichungspflichtig Beschäftigte: 6.500

Erreichbarkeit: Von Westen, Osten und Süden über die A4 (Ausfahrt Bergneustadt),

von Norden über die A 45 (Ausfahrt Wegeringhausen)

Steuersätze:

● Grundsteuer A: 280 %

● Grundsteuer B: 400 %

● Gewerbesteuer: 430 %

Akademie Neun - ein Imageprojekt

Mit der geplanten Ansiedlung der Akademie

Neun hat die Stadt Bergneustadt

einen Überraschungs-Coup gelandet.

Die leer stehende ehemalige Alfred-

Nau-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung

will Investor Karl-Heinz Feustel aus

Reichshof wieder mit Leben füllen.

Feustel restauriert Autos der Marke

Porsche für Liebhaber aller Nationen.

In der Akademie Neun will er sein Wissen

um die Restauration weitergeben,

Werkstätten und sogar einen Showbereich

einrichten. „Ein echtes Imageprojekt,

das Bergneustadt weltweit bekannt

machen kann“, freut sich Bürgermeister

Gerhard Halbe. So kann´s

weitergehen...

Freie Gewerbeflächen: rund 6,5 Hektar (größtenteils ab 2009)

Geschichte: 1301 gegründet zählt Bergneustadt zu den ältesten Städten

des Bergischen Landes. Graf Eberhard II von der Mark baute den bis dahin

bedeutungslosen Flecken zu einem wichtigen Grenzposten aus. Die neue Stadt

nutzte ihre Chancen, erhielt eigenständige Gerichte und das Marktrecht. Die

Bewohner begannen mit dem Erzabbau und der Metallverarbeitung, bauten

Geschütze und produzierten Holzkohle. Im 19. Jahrhundert begann die Blütezeit

der Textilindustrie. Nach dem 2. Weltkrieg bewältigte die Stadt den

Strukturwandel – die Textilindustrie ist Vergangenheit, Kunststoff- und Metallverarbeitung

prägen genau wie die Automobilzulieferer und der Maschinenbau

die Gegenwart.

11

Foto: Stadtverwaltung


ONI Wärmetrafo GmbH:

Erfolg dank

Energiespartechnik

Keine 20 Jahre dauerte es von der Unternehmensgründung

bis zur Marktführerschaft. Weiter steigende Energiepreise

und der Klimaschutz beschleunigen die positive Unternehmensentwicklung

des Energiesparspezialisten ONI Wärmetrafo

GmbH aus Lindlar.

Von Peter Schmidt

Die ONI Wärmetrafo GmbH, das sind

Wolfgang Oehm und eine von ihm sorgfältig

ausgewählte Mannschaft hoch

qualifizierter und engagierter Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Über 20 Jahre

Erfahrung, Kundenbetreuung in mittlerweile

48 Staaten dieser Welt – damit

punktet Oehm mehr als jeder andere,

der sich in diesem Geschäft um

Aufträge bewirbt. Wenn es bei einer

Projektentscheidung eng werden könnte,

dann setzt sich Wolfgang Oehm mit

an den Verhandlungstisch. Sein umfassendes

Spezialwissen, ist oft das ausschlaggebende

Argument zugunsten

der ONI-Systemtechnik.

12

Fotos: psch

Im Wettbewerbsvergleich wird immer

wieder deutlich, dass die Angebote des

Lindlarer Unternehmens hochwertiger

sind als die der Konkurrenz. Wohlgemerkt:

Hochwertiger – nicht billiger. Neben

der Anlagentechnik bietet ONI seiner

Kundschaft eine Reihe von Zusatzleistungen,

die teilweise als kostenlose

Dienstleistung zur Verfügung gestellt

werden. Die meisten bringen unmittelbar

finanzielle Vorteile – seien es

● der Energiecheck einzelner Maschinen

mit Effizienzbewertung

Wolfgang Oehm im Gespräch mit NRW

Umweltminister Uhlenberg

Foto: ONI

Montage vor der Auslieferung

● die Maschinenabspeckung, die Energiekosten

reduziert: ONI ist Spezialist

für die Energieoptimierung von

Spritzgießmaschinen, durchschnittlich

beträgt die Stromeinsparung

rund 35 Prozent

● die zahlreichen Kontakte zu Beratungsbüros

– dadurch kann sogar bei

der Vertragsgestaltung mit Energieversorgern

beraten werden

● Vermittlung von Finanzdienstleistern

● gute Branchenkontakte – manch eine

Geschäftsbeziehung hat sich bereits

über Wolfgang Oehm ergeben.

Beste Adressen in der Kundschaft

Die Liste der Referenzen liest sich wie

ein Überblick über die Besten der Weltwirtschaft.

Autohersteller wie die Audi

AG und die BMW AG sind dabei, der

Flugzeugkonzern Airbus S.A.S. und die

KrausMaffei Kunststofftechink GmbH,

Haushaltsgerätehersteller Leifheit AG

und der Energiekonzern EnBW Energie

Baden-Württemberg AG – aber auch

Oberbergische Unternehmen wie Jokey

Plastik Wipperfürth GmbH, GIZEH Verpackungen

GmbH & Co. KG und BPW

Bergische Achsen KG. Immer kommen

neue hinzu. Oehm schätzt: „Allein im

Oberbergischen Kreis lassen sich noch

bei 70 bis 80 Prozent der Unternehmen

Energiekosten erheblich senken.“

Am Anfang der ONI-Erfolgsgeschichte

stand die Idee, die Wolfgang Oehm als

Betriebsleiter bei der Lindlarer Westform

Plastikwerke GmbH vor rund 25

Jahren austüftelte. Tagtäglich sah er,

wie weißer Dampf aus den Kühltürmen

nach oben stieg. Diese markante Wasserdampffahne

entsteht dadurch, dass

bei der Kühlung ein Teil des Kühlwas-

M A R K T F Ü H R E R

Foto: psch

sers verdunstet. Eine der zentralen Herausforderungen

war das Kühlwasser

mit höchstmöglicher Temperatur am

Ende des Kühlprozesses nutzen zu können.

Eine weitere Herausforderung war

die Entwicklung spezieller Heizflächen,

die auch bei relativ niedrigen Heizwassertemperaturen

warme Luft für die

Hallenheizung liefern. Oehm experimentierte

und entwickelte das weltweit erste

Wärmerückgewinnungssystem für

Kunststoff-Spritzgussmaschinen. Diese

Wärmerückgewinnung funktionierte

auf Anhieb – die erste Anlage wurde

bei Westform für 120.000 DM (ca.

60.000 Euro) installiert. Die Heizkosten

von 300.000 DM (ca. 150.000 Euro)

konnten um rund 80 Prozent gesenkt

werden, schon in weniger als einem

Jahr hatte sich die Anlage ausgezahlt.

Oehm machte sich selbstständig und

gründete 1984 die ONI Wärmetrafo

GmbH. Den Durchbruch brachte die

Kunststoffmesse in Düsseldorf im

Herbst 1984. ONI war Gastaussteller

und konnte seine Anlage angedockt an

eine Spritzgussmaschine präsentieren.

Ein Werksleiter der Dynamit Nobel AG

wurde aufmerksam, erkannte das Anlagenpotenzial

und gab Oehm und seinem

Team die Chance. ONI nutzte sie.

Denn der Energie-Einsatz lag gerade

einmal bei etwa einem Prozent der

Wärmerückgewinnungsleistung. Bislang

benötigten die zur Energieeinsparung

eingesetzten Wärmepumpen mindestens

30 Prozent. Ein hoher Wirkungsgrad

und vergleichsweise geringe

Anlagenkosten waren die besten

Argumente – der Dynamit Nobel-Konzern

rüstete immer mehr seiner Produktionen

mit ONI-Wärmerückgewinnungsanlagen

aus.

OBERBERGISCHE

impulse


Bis heute hat sich die Produkt- und

Dienstleistungspalette wesentlich erweitert.

Doch im Kern geht es immer

nur um eines, betont Oehm: „Wir bauen

Anlagen der Energieeffizienzklasse

A*.“ So reduziert sich der Heizenergiebedarf

durch die ONI-Wärmerückgewinnung

um 95 Prozent und der

Stromverbrauch von Kältemaschinen

durch die ONI-Winterentlastung um

80 Prozent. Meist gilt, dass sich die

ONI-Anlagen in weniger als zwei Jahren

amortisiert haben. Zum Beispiel

sparen Kühlanlagen von Beginn an

mehr ein als für ihre Finanzierung aufgebracht

werden muss. Das bedeutet

für die Kundschaft sofort mehr verfügbare

Gelder – und das ist ein wirklich

überzeugendes Argument.

Kontakt:

ONI Wärmetrafo GmbH

Niederhabbach 17

D-51789 Lindlar

T: 02266 4748-0

F: 02266 3927

E: info@oni.de

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ONI Wärmetrafo GmbH

Gegründet: 1984

Geschäftsführender Gesellschafter: Wolfgang Oehm

Beschäftigte: 170 (Tendenz weiter steigend – Fachkräfte gesucht)

Umsatz: ca. 28 Millionen (2006), geplanter Umsatz 2007: 35 Mio. Euro

Auftragssteigerung um 60 % im letzten Jahr

Kunden: rund 2.500 in 48 Staaten

Auszeichnungen: verschiedene Umwelt- und Innovationspreise, Wolfgang

Oehm war 2005 Preisträger des Wettbewerbs „Entrepreneur des Jahres“

ONI-Produkte und Dienstleistungen: Wärmerückgewinnung, Kühl- und

Kälteanlagen, Heizungsanlagen, Kompaktkühlgeräte, Maschinenabspeckung,

Blockheizkraftwerke, Lüftungs- und Klimaanlagen, Betriebsanalysen,

Energiesparkonzepte

Rückblick

Begonnen hatte alles 1984 in einer Produktionshalle auf 60 Quadratmetern.

Heute verfügt ONI in Lindlar-Niederhabbach über ein 40.000 Quadratmeter

großes Areal mit einer Produktions- und Bürofläche von rund

10.000 Quadratmetern. 1985 setzte ONI noch rund 500.00 Euro um,

1995 waren es bereits 9,6 Millionen, im vergangenen Jahr rund 28

Millionen. Ebenso rasant stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

von gerade einmal sechs im Jahr 1985 auf 75 im Jahr 1995.

Ende 2006 waren es 165, aktuell sind es 170. Dabei setzt ONI-Chef

Wolfgang Oehm ganz gezielt auf die Fachkräfte aus dem Oberbergischen.

Denn die sind nicht nur hoch qualifiziert und zuverlässig sondern auch

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13


14

OBERBERGISCHE

impulse


Säbu Morsbach GmbH:

Räume für Menschen

und Material

Die Zeit der hölzernen Bauwagen ist lange vorbei. Heute präsentiert

sich die Säbu Morsbach GmbH als Spezialist für Systemgebäude

in Holz- und Stahlbauweise für die Industrie und die

Kommunen. Außerdem stammen aus Morsbacher Fertigung

die Raum- und Materialcontainer, wie sie auf Baustellen und in

der Industrie genutzt werden. Europaweit eroberte sich Säbu

besonders mit den Fladafi Materialcontainern die Märkte.

Die verstärkten Umweltvorschriften

brachten den jüngsten Verkaufsboom.

Gefahrgüter, Lacke, Öle und Chemikalien

müssen so gelagert werden, dass

kein Tropfen das Grundwasser schädigen

kann. „Darum haben wir unsere

Materialcontainer speziell für diese

Ansprüche umgerüstet“, berichtet

Doris Klein, Marketing-Chefin bei Säbu.

Die Container werden individuell nach

den Kundenansprüchen ausgestattet:

Mit Auffangwannen, Regal- und Lagersystemen,

Kühlanlagen, absichernden

Gitterrosten. So stehen die Safe-Container

von Säbu in vielen Industriebetrieben,

auf kommunalen Bauhöfen und

Baustellen. „In diesem Marktsegment

werden wir weiter expandieren“, so

Doris Klein.

Materialcontainer „Fladafi“

Erfolgsmodell Materialcontainer

Die Basis des Geschäftserfolges im

Containergeschäft ist der zerlegbare

Materialcontainer, der unter dem Markennamen

„Fladafi“ angeboten wird.

Stapelbare Container gibt es seit den

70er Jahren auf dem Markt, auch im

Unternehmen Säbu, doch Senior-Firmenchef

Willi Klein suchte darüber hi-

OBERBERGISCHE

impulse

Von Peter Schmidt

naus die einfachere, preiswertere Variante.

Schließlich ließ er sich 1981 ein

Containersystem patentieren, das allein

durch die von ihm ausgetüftelten Steckverbindungen

stabil steht. Zwei Personen

können den Fladafi schnell auf- und

abbauen.

Im Laufe der Jahre entwickelte Säbu

ein umfangreiches Nutzungskonzept für

den Fladafi. Heute wird er als Lagerund

Materialcontainer ebenso angeboten

wie beispielsweise als Magazinbox,

Regallager, Mehrzweck- und Toilettenbox

oder als Raumcontainer. Maße und

Ausstattung kann der Kunde individuell

bestimmen. Damit hat Säbu sich als

Spezialist für Industrie, Gewerbe und

Kommunen im Bereich der Raum- und

Lagertechnik etabliert.

Der Säbu-Systembau bietet darüber

hinaus zeitgemäße, ansprechende Architektur

mit hoher Qualität und Funktionalität.

Dem Massivbau steht er in

nichts mehr nach. Schon seit den 50er

Jahren fertigte Säbu Systembauten aus

Holz, später kamen Modulgebäude aus

Stahl – die Containergebäude – dazu,

die seit vielen Jahren in Industrie- und

Kommunen ihren Einsatz finden. Heute

benötigen Städte und Gemeinden

Säbu Morsbach GmbH

Gegründet: 1924 als Sägewerk

Inhaber: Willi und Stefan Klein

Beschäftigte: 250

Standorte: Morsbach-Schlechtingen,

Morsbach-Erblingen,

Gransee (Brandenburg)

S P E Z I A L I S T E N

Systembau kann heute auch schick sein

mehr denn je eine flexible Infrastruktur

im Gebäudebau. Dabei müssen die

Raumkapazitäten an den sich ständig

ändernden Bedarf zeitnah angepasst

werden. „Aktuell stellen wir fest, dass

gerade bei Verwaltungen wieder mehr

Holz-Systembauten nachgefragt werden“,

berichtet Doris Klein.

Systembauten sind flexibel

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Schulen, Kindergärten und Tagesstätten

werden bei Säbu ebenso konzipiert

wie Bürogebäude, repräsentative Firmenverwaltungen,Pflegeeinrichtungen,

Tankstellen und Campinganlagen.

Überzeugend am Systembau sind die

kurzen Bauzeiten, feststehende Kosten

und echte Flexibilität. Denn ein Auf- und

Anbau ist jederzeit möglich. Selbst Umund

Rückbauten lassen sich einplanen

und schnell realisieren. So errichtete

die Sparkasse Ingolstadt ein modernes

Systemgebäude für die Nutzungsdauer

von drei Jahren, das danach durch den

Energiekonzern E.ON AG übernommen

wurde. Nach der Ummontage wurde

das Gebäude von E.ON in Grafenrheinfeld

erneut in Betrieb genommen.

Kontakt:

Säbu Morsbach GmbH

Schlechtingen 24

51597 Morsbach

T: 02294 6940

F: 02294 69438

E: info@saebu.de

I: www.saebu.de

Fotos: Säbu

Peter Schmidt

15


Remscheid:

Bahnhof wird

Bergische

Dauermesse

Die Regionale 2006 im Bergischen

Städtedreieck ist zwar beendet, doch

die begonnene Entwicklung geht weiter.

Aktuelles Beispiel: Das Bauprojekt rund

um den Remscheider Bahnhof. Der war

in die Jahre gekommen und eine echte

Schmuddelecke. Künftig soll er das

I M P R E S S U M

Herausgeber:

Gründer- u. TechnologieCentrum

Gummersbach GmbH (GTC) und

Oberbergischer Kreis - Der Landrat

Kontakt-Anschrift:

Bunsenstr. 5, 51647 Gummersbach

Anzeigenleitung:

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Redaktion:

V.i.S.d.P.: Susanne Roll, GF GTC GmbH

Chefredaktion: Peter Schmidt (psch)

Redaktion: Volker Dick (vd),

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Journalistenbüro profil/

Oberbergische Impulse

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CE Grafik-Design

Zum Würmel 6, 51643 Gummersbach

T: 02261 29966

I: www.ce-grafik-design.de

Druck:

Gronenberg GmbH & Co. KG, Wiehl

Druckauflage/Erscheinungszeitraum:

11.000 Exemplare/4 x pro Jahr

Abo: 4 Ausgaben für 20 Euro - Infos:

www.oberbergische-impulse.de

16

F A K T E N A U S D E M U M L A N D

„Schaufenster der Bergischen Wirtschaft“

beherbergen.

Abgerissen ist der alte Bau, jetzt geht

es an den Aufbau. Zuerst wird die Funktion

als Bahnstation gesichert und bis

Ende des Jahres der neue Bahnsteig

fertiggestellt. Dann soll in den folgenden

Jahren ein Geschäftszentrum für

35 bis 40 Millionen Euro entstehen,

das vom Lübecker Investor HBB Hanseatische

Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft

mbH betrieben wird.

Integriert ist als großer Glasbau das

„Schaufenster der Bergischen Wirtschaft“

mit einer Fläche von fast 4.500

Quadratmetern auf vier Etagen. Bereits

70 Unternehmen haben Interesse signalisiert

und wollen die Dauerausstellung

bestücken. Die 70 stammen aus

Remscheid, Solingen, Wermelskirchen

und Hückeswagen. Ihnen dient die Messe

als Visitenkarte einerseits – aber

auch dazu, dem Nachwuchs die Chancen

der hier angeboten technischen

Berufe genauso zu präsentieren wie die

Produkt- und Dienstleistungsangebote

der Unternehmen.

psch

Bergisch Gladbach:

Laut forschen

– damit es

leiser wird

Das ist „einmalig in der Welt“. So kommentierte

Jörg Hennerkes, Staatssekretär

im Bundesverkehrsministerium,

die Einweihung des neuen Prüfstandes

Fahrzeug/Fahrbahn der Bundesanstalt

für Straßenwesen (BAST) in Bergisch

Gladbach. Dieser Prüfstand untersucht

beispielsweise, welche Fahrbahnbeläge

besonders leise sind, welche LKW-Reifen

welche Geschwindigkeiten aushalten

und vor allen Dingen, wie lange sie

diese fahren können. Mit einer Million

Euro hat die Bundesregierung den neuen

Prüfstand finanziert. Angepackt werden

zwei Zukunftsaufgaben: Lärmbelastung

und Energieverbrauch im Strassenverkehr.

Mit den Forschungsergebnissen

soll die Lärmbelastung minimiert

und durch den geringeren Rollwiderstand

der Autoreifen künftig der Spritverbrauch

von PKW und Lkw reduziert

werden. psch

OBERBERGISCHE

impulse


Berufskolleg Wipperfürth:

Doppeljubiläum mit Messe

100 Jahre Berufskolleg Wipperfürth und der zehnte Berufsbildungstag: Der

Berufsbildungstag im Jahr des Doppeljubiläums bietet attraktive Informationsstände

und Chancen für Jugendliche und Unternehmen.

Wissen, was auf die Azubis zukommt,

dazu will der Berufsbildungstag beitragen.

Weil schlichte Informationsstände

dazu nicht genügen, ist ein umfangreiches

Rahmenprogramm geplant. So

demonstrieren die Betriebe, wie es vor

Ort wirklich zugeht: Sie haben Labore

aufgebaut oder zeigen Fertigungsprozesse.

Die Arbeit an der Kasse im

Supermarkt wird genauso präsentiert

wie der Alltag im Pflegedienst. An den

Infoständen beraten Führungskräfte.

„ Wer noch nicht direkt mit den Firmenchefs

sprechen will, kann deren Auszubildende

fragen“, freut sich der Wip-

Modellprojekt:

Kooperation macht

Kommunen effektiver

Weg vom Kirchturmsdenken, hin zur kommunalen Kooperation:

Die ersten Kommunen in NRW, die dieses in grossem

Stil probieren, sind die vier Nordkreis-Kommunen

Hückeswagen, Marienheide, Wipperfürth und Radevormwald.

So fördert das Düsseldorfer Innenministerium das

Modellprojekt der vier zur verstärkten kommunalen Zusammenarbeit.

Das Problem der vier Kommunen ist

klar: Sie sind verschuldet und müssen

sparen. Bislang versuchte jede Stadt

und Gemeinde aus eigener Kraft, die

Probleme zu schultern. Doch die Sparpotenziale

sind in den einzelnen Kommunen

weitgehend ausgeschöpft.

Jetzt soll die Kooperation weitere Möglichkeiten

schaffen. Dazu zählt beispielsweise

eine gemeinsame Koordination

des Beschaffungswesens. In diesem

Bereich geben die vier Kommunen derzeit

insgesamt 37 Millionen Euro aus.

Gemeinsam sollen künftig günstigere

Preise erzielt werden. Ebenfalls stecken

in den Betriebshöfen und bei der Bewirtschaftung

der Immobilien weitere

Sparpotenziale durch die verstärkte Kooperation.

Der Projektverlauf wird zeigen, ob künftig

sogar Amtsgeschäfte zusammenge-

OBERBERGISCHE

impulse

+ + + W I R T S C H A F T S F A K T E N

perfürther Berufskolleg-Leiter Uwe

Christian Brandt. „Die haben bereits

hautnah erlebt, was den Nachwuchs

erwarten wird und können wertvolle

Hinweise geben.“

Aufgelockert wird die Jubiläumsveranstaltung

durch Präsentationen, die unterhaltsam

Berufsorientierung bieten.

Dazu gehören Hair-Styling, die Trendund

Modeshow oder auch die Infomesse

zu Sport und Ernährung und

bieten damit fünf Stunden volles Programm,

damit die Berufsorientierung

zu einem echten Fest wird.

legt werden können.

Das Projekt

soll Gewissheit

bringen, wo

eine Kooperationwirtschaftlich

ist und wo

nicht. Dabei verspricht

Dr. Klaus

Deckert, Geschäftsführer

der Düsseldorfer

Deckert ManagementConsultants

GmbH,

der mit seinem

Beratungsunternehmen

die

Vorstudie durchführte:„Für

die

Bürger darf nichts schlechter werden.“

Im Gegenteil, nicht nur die Kassen, sondern

auch die Menschen vor Ort sollen

Nach dem Doppeljubiläum kann sich

das Team des Wipperfürther Berufskollegs

auf zukunftssichernde Baumaßnahmen

freuen. Bereits im Herbst

dieses Jahres soll mit der Erweiterung

begonnen werden. Es wird ein neuer

Parkplatz angelegt, im kommenden

Jahr soll dann das gesamte Berufskolleg

für zehn Millionen Euro erweitert

werden. Im neuen zweistöckigen Gebäude

entstehen Werkstätten und ein überdachter,

heller Pausenbereich.

psch

10. Berufsbildungstag

Samstag, 13. Oktober,

10 bis 15 Uhr in Wipperfürth,

Berufskolleg Oberberg

Info:

www.berufskolleg-wipperfuerth.de

(Rubrik Berufsbildungstag)

von schnellerem und wirtschaftlicherem

Verwaltungshandeln profitieren.

psch

17


Präsente:

Schenken mit Stil

Weihnachten, Jubiläen, Geburtstage, Jahreswechsel – das sind die klassischen

Termine, zu denen Unternehmen ihre Kunden mit Geschenken beglücken. Sie

auszusuchen ist eine Kunst, denn sie sollten möglichst persönlich ausfallen

und auf den Kunden abgestimmt sein.

Unternehmen, Banken und Sparkassen

setzen auf die Hilfe von Fachleuten, die

professionell den Trends in Sachen

Wein, Schokolade und Wohndekoration

nachspüren und die Geschenksets zusammenstellen.

In Oberberg gibt es einige spezialisierte

Unternehmen. Die Wolfram Berge

GmbH & Co. KG in Nümbrecht gehört

dazu. Individuelle Etiketten machen aus

dem ausgewählten Wein ein persönliches

Präsent. Die Unternehmen liefern

ihr Logo und Norbert Hahn, Assistent

der Berge-Geschäftsführung, erarbeitet

gemeinsam mit ihnen das endgültige

Etikett. Optik und Inhalt ergeben

ein exklusives Präsent. Der Delikatessenspezialist

Berge bietet seit 1960

18

ausgefallene Geschmackserlebnisse

an. So ist die angebotene Edelschokolade

handgeschöpft und mit dem Firmenlogo

pro Tafel etwa einen Euro teurer

als in der üblichen Verpackung. Weil

Geschmack erlebt werden soll, lädt

Berge regelmäßig seine Kunden zur

kostenlosen Hausmesse ein. Dort werden

Kaffees, Öle und Weine zur Verkostung

angeboten und Präsentideen vorgestellt.

Hausmessen bietet auch das Gummersbacher

Delikatessengeschäft „Impressionen“

im zweimonatlichen Rhythmus

an. „Wir verkaufen nur das, von

dem wir und die Kunden wirklich überzeugt

sind“, sagt Firmengründerin Gabi

Rappert-Baranowski. „Im kommenden

Winter sind Wellnessprodukte groß im

Kommen“, verrät sie. Badeschokoladen

sehen aus wie eine herkömmliche Schokolade,

werden aber Stück für Stück

ins Badewasser gegeben. Petersilie,

Thymian und Basilikum verkauft Rappert-Baranowski

in dekorativen Papptüten.

Darin wird auch ausgesät – die

erforderliche Erde ist gleich dabei. „Solche

Produkte und Ideen kommen bei

Privat- und bei GeschäftskundInnen

an“, ist Gabi Rappert-Baranowski überzeugt.

Auf „Fresspakete“ in moderner Form

und Verpackung setzt seit einiger Zeit

wieder Gertrud Wulkesch, Assistentin

der Geschäftführung bei der Bergneustädter

GIZEH Verpackungen GmbH &

Co. KG. Das A und O sei dann der handgeschriebene

Brief zum Präsent. Dafür

gab es sogar schon persönliche Dankesbriefe

von zufriedenen Kundinnen

und Kunden.

Individuell geht es auch bei den Geschenken

des Regionalerzeugers „bergisch

pur“ zu. Die Erzeuger- und Verarbeitergemeinschaft

stellt auf Wunsch

OBERBERGISCHE

impulse

Foto: psch


Präsente mit regionalen Produkten zusammen.

Rindfleisch, Honig, Marmeladen,

Liköre, Apfelsaft und Schafskäse

gehören unter anderem zur Produktpalette.

Wer andere regionale Projekte

und Gruppen unterstützen will, kann

auch Patenschaften verschenken. Die

Engelskirchener Lichtbrücke e.V. bietet

sie zum Beispiel für Kinder in Bangladesh

an. Die Biologische Station Oberberg

e.V. freut sich über Patenschaften

für ihre Heidschnuckenherde.

OBERBERGISCHE

impulse

● Vorsorgeanalyse

● Kosteneinsparungen

● Finanzoptimierung

Ob Spenden, Delikatessen oder Dekoratives:

„Wichtig ist, dass wir dem Kunden

eine Freude machen“, sagt Sigrid

Schumann, die sich als Mitarbeiterin

in der Werbeabteilung der Sparkasse

der Homburgischen Gemeinden auch

um die Kundenpräsente kümmert.

Sei es der Rollkoffer für

die Flugreise oder das

Pannenset für den Kofferraum,

jedes Geschenk

muss praktisch, schön und

möglichst auch noch originell

sein. Deshalb gab es

auch bereits Schirme mit

dem Namen des Kunden oder

personalisierte Krimis. Sie bietet der

Wiehler Verlag Gronenberg GmbH &

Co. KG an. „Wir erarbeiten sogar auf

Kontakte:

Steuer-Tipp:

S E R V I C E

Wunsch mit der Firma eine branchenbezogene

Handlung“, sagt Verlagsmitarbeiterin

Marianne Zager und weist

unter anderem auf die Zusammenarbeit

mit der Sparkasse der Homburgischen

Gemeinden hin, für die Gronenberg

das Buch „Tödliche Bilanz“ herausgab.

Kosten für Einzelbestellungen:

Etwas mehr als 30 Euro pro Exemplar.

Präsente sind jeweils bis 35 Euro

zuzüglich Mehrwertsteuer als

Betriebsausgabe von der Steuer

abzugsfähig.

● Delikatessen Wolfram Berge: www.delikatessen-berge.de

● Impressionen: www.lecker-shop.de

● Gronenberg Verlag: www.gronenberg.de

● Lichtbrücke: www.lichtbruecke-online.de

● bergisch pur: www.bergischpur.de

● Biologische Station Oberberg: www.biostationoberberg.de

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Susanne Lang-Hardt

19


Manuela Zahn:

Mit Leidenschaft

über Hemmschwellen

„Mein Leben hat sich verändert“, berichtet

Manuela Zahn. Seit sie tief eingestiegen

ist in den Alltag von Rollstuhlfahrerinnen

und -fahrern, nimmt sie ihre

Umgebung anders wahr. „Ich achte

viel stärker auf Barrieren, beispielsweise

vor Kneipen und Geschäften“, erzählt

sie, „und ich würde nie mehr auf einem

Behinderten-Parkplatz parken.“

Durch ihren Beruf hat die 31-Jährige

viel darüber gelernt, wie die „Rollis“

20

Von Volker Dick

Gehemmt war sie nur am Anfang, als es um den Umgang

mit Menschen im Rollstuhl ging. Mittlerweile

sieht Manuela Zahn die „Rollis“ mit völlig anderen

Augen. Denn als Fachfrau für Verkauf und Marketing

von Rollstuhlreifen bei der Ralf Bohle GmbH hat sie

täglich Kontakt zu Leuten mit Handicap. Dabei geht

es ihr nicht ausschließlich ums Geschäft, sondern

zusätzlich um Aufklärung und Integration – etwa beim

nächsten Bohle-„Rolliday“ im August.

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ticken. So fragt sie beispielsweise erstmal,

bevor sie ein Rollstuhlfahrerinnen

und -fahrern die Tür öffnet, ob die das

überhaupt wollen. „Ich möchte diejenigen

schlicht und einfach nicht in ihrer

Autonomie beschneiden“, erklärt sie.

Ein solches Verständnis musste über

die vergangenen Jahre zunächst wachsen

– bei ihr persönlich wie im Unternehmen,

wo sie eine Ausbildung zur

Groß- und Außenhandelskauffrau absolvierte.

Zwar bietet Bohle seit rund 25

Jahren auch Reifen für Rollstühle an.

Doch erst zu Beginn dieses Jahrzehnts

begann der in Reichshof-Wehnrath ansässige

Spezialist für Zweirad-Bereifung

damit, dieses Feld intensiv zu beackern.

Markt mit Potenzial

Manuela Zahn und das Rolliday-Team

Daran hatte Manuela Zahn nicht unerheblichen

Anteil. Von 2000 bis 2003

studierte sie an der Gummersbacher

Fachschule für Wirtschaft. Ihr Abschlussprojekt

zur Betriebswirtin befasste

sich damit, den Absatzmarkt

Rollstuhl-Bereifung unter die Lupe zu

nehmen – in Kooperation mit ihrem

Arbeitgeber. „Wir haben seinerzeit erkannt,

dass dieser Markt großes Potenzial

bietet“, blickt sie zurück. Denn

damals bestimmten graue Standardreifen

das Bild. In vielen Gesprächen

mit Betroffenen stellte sich aber heraus,

dass spezielle Reifen, modern und

funktional, gewünscht werden. Also entwickelte

Bohle den ersten pannensicheren

schwarzen „Schwalbe“-Rollstuhlreifen,

der keine Abriebspuren auf Böden

hinterließ. „Unsere Zielgruppen sind aktive

Menschen mit Handicap, für die

der Rolli auch Sportgerät ist“, erläutert

Kontakt:

Ralf Bohle GmBH

Otto-Hahn-Straße 1

51580 Reichshof

T: 02265 10 90

F: 02265 70 22

E: info@ralfbohle.com

I: www.schalbe.com

P O R T R Ä T

Schwalbe

Manuela Zahn (Mitte) mit ihrem Chef Frank

Bohle (4. v. l.) und dem „Rolliday“-Team. Foto:

Manuela Zahn. Dazu gehören die entsprechenden

Reifen. Innerhalb weniger

Jahre holte sich Bohle die Marktführerschaft

im Aktivrollstuhlbereich, arbeitet

mit großen Rollstuhlherstellern zusammen

und kooperiert mit dem Deutschen

Rollstuhl-Sportverband.

Salto im „Rolli“

Außer erwachsenen Sportlerinnen und

Sportlern hat Bohle Kinder und Jugendliche

im Blick. So ist auch der Schwalbe-„Rolliday“

entstanden, der am 11.

August dieses Jahres zum vierten Mal

steigt. Ursprünglich für Rolli-Kids im

Oberbergischen gedacht, ist die Veranstaltung

bundesweit bekannt. „Zu verdanken

haben wir diese Entwicklung

dem gesamten Team, das den Rolliday

zu dem macht, was er ist – ohne Teamwork

läuft gar nichts“, so die gebürtige

Bergneustädterin. Beim diesjährigen

Rolliday freuen sich die Organisatoren

besonders auf den 15-jährigen Aaron

Fotheringham aus Las Vegas, der seit

Geburt querschnittsgelähmt ist. „Aaron

beherrscht unglaubliche Tricks und

springt mit Rollstuhl einen Rückwärtssalto“,

informiert Manuela Zahn begeistert,

wie sie überhaupt voll in ihrer Arbeit

aufgeht: „Man kann eine Sache nur

gut machen, wenn man mit Herz und

Leidenschaft dabei ist.“

OBERBERGISCHE

impulse


Biergärten im Oberbergischen - Teil 2:

Rustikal oder edel –

auf jeden Fall an der frischen Luft

Ob zur Mittagspause im Freien, als Zwischenstopp beim Fahrradausflug oder zum Tagesausklang nach der Hitze des

Tages: Biergärten stehen auch im Oberbergischen hoch im Kurs. Zwar schlägt das Wetter manchmal Kapriolen, aber

schöne Tage gibt es bis in den Oktober. Daher folgen hier als Fortsetzung zur Auswahl im vorigen Heft unsere Biergarten-Tipps,

Teil 2 – ohne Anspruch auf Vollständigkeit: für die Kommunen Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach,

Lindlar, Radevormwald, Waldbröl und Wiehl.

Wenn´s so richtig schön warm ist,

schmecken die spritzige Apfelschorle,

das frische Weizenbier und das prickelnde

Radler im Freien gleich doppelt

gut, erst recht an einem schattigen

Plätzchen unter Bäumen oder unterm

Sonnenschirm. Die Außengastronomie

in der Region präsentiert sich für Freiluftgenießer

so vielfältig wie die Landschaft.

Von der gemütlichen Terrasse

bis zum stilechten Biergarten reicht die

Bandbreite. Häufig gibt es zusätzliche

Freizeitangebote oder Sehenswürdigkeiten

gleich in der Nähe, interessant

für Geschäftsbesuche oder den Wochenendausflug

mit Kindern. Unsere

gastronomische Entdeckungsreise beginnt

im Norden und endet im Süden

des Oberbergischen jeweils am Wasser.

Radevormwald

Landgasthof Heidersteg, Heidersteg 1

T: 02195 2706

I: www.landgasthof-heidersteg.de

direkt an der Wuppertalsperre gelegen,

Kinderspielplatz, Streichelzoo, eigener Bachlauf,

Obst- und Kräutergarten

Oberste Mühle, Oberste-Mühle 4

T: 02195 30291

I: www.oberste-mühle.de

ehemalige Kornmühle aus dem 17. Jhd.,

im Uelfetal, Planwagenfahrten, Wandermöglichkeiten,

beliebter Oldtimer-Treff

Lindlar

Altes Amtshaus,

Am Marktplatz 1

T: 02266 464646

I: www.amtshauslindlar.de

denkmalgeschütztes Gebäude, 800 qm

großer Biergarten mit rund 150 Plätzen

unter uralter Rotbuche, Live-Musik unterschiedlicher

Musikrichtungen, Grillabende

OBERBERGISCHE

impulse

Hotel Zum Holländer,

Tenne, Lindlar-Voßbruch

T: 0171 6462195

I: www.tenne-bierpark.de

aus alter Scheune entstandenes Ausflugslokal,

Biergarten unter Birken mit

Blick ins Voßbrucher Tal

Gummersbach

Alter Alter Markt Markt, Markt Marktstraße 11

T: 02261 26299

beschaulicher Biergarten mitten in der

Gummersbacher Altstadt, Lieblingsplatz

von Handball-Bundestrainer Heiner Brand

Baumhof, Brückenstraße 6

T: 02261 22070

uralte Gaststätte mit mehr als 100 Plätze

bietendem Biergarten

Brauhaus, Hindenburgstraße 15

T: 02261 290010

I: www.brauhaus-gummersbach.de

Biergarten in der Fußgängerzone vor

dem Haus, eigene Brauerei mit speziellen

Biersorten

Victor´s Residenz Hotel, Brückenstr. 52

T: 02261 80109

I: victors-gummersbach.bestwestern.de

Modernes Hotel des weltweiten Best

Western-Verbundes in City-Nähe. 60 Plätze

im Außenbereich

Restaurant Borsalino, Marktstr. 15

T: 02261 23610

Ca. 50 Plätze auf lauschiger Terrasse

Bergneustadt

Feste Neustadt,

Hauptstraße 19

T: 02261 4699

I: www.feste-neustadt.de

im historischen Stadtkern gelegen

Rengser Mühle, Niederrengse 4

T: 02763 91450

I: www.rengser-muehle.de

gelegen im Naturschutzgebiet Rengsetal

nahe der Aggertalsperre, viele Wandermöglichkeiten,

Attraktion in der Nähe: „Bunte

Kerke“ von Lieberhausen; Spezialität:

Eierpfannkuchen

Engelskirchen

Bergische Schweiz, Oberstaat 25

T: 02263 2478

I: www.bergische-schweiz.de

Sonnenterrasse mit Panoramablick ins

Aggertal; Kinder können an eigenem Damwildgehege

Tiere füttern; Wandermöglichkeiten

Restaurant Schloss Ehreshoven,

Staadter Weg 1

T: 02263 903354

im Ortsteil Loope, Biergarten am Ufer der

Agger mit ca. 60 Plätzen; eigener Bootssteg

kann genutzt werden

Wiehl

Ponyhof, Römerstraße 33

T: 02262 93152

I: www.hotel-ponyhof-knotte.de

Pferde- und Ponyreiten, auch unter Aufsicht;

Planwagenfahrten; im Ortsteil Hübender

nahe der Wiehler Tropfsteinhöhle gelegen,

Wildgehege in der Nähe

Waldbröl

Zur Klus, Niederhof 1

T: 02291 7631

I: www.zurklus.de

großer Biergarten unter alten Bäumen in

Nachbarschaft zum ehemaligen Waldbröler

Freibad „Klus“; Grillplatz, beliebter Motorrad-Treffpunkt

vd

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Foto: Altes Amtshaus


Golfen:

Schottische

Verhältnisse

Hügel, Wälder, weiter Blicke und gepflegte

Anlagen: Die Golfplätze im

Oberbergischen bieten beste Voraussetzungen

zum Entspannen, zum Geschäftsgespräch

zwischen zwei Schlägen

oder auch zur Turniervorbereitung.

Dank der oftmals ländlichen Lage

erhalten Gäste auch an Wochenenden

Startzeiten.

Golf, das ist bis heute ein schottischer

Exportschlager. Seit 1457 wird es im

Norden des heutigen Großbritanniens

gespielt. Immer mehr Menschen interessieren

sich für den Sport, er regt den

Kreislauf an, man ist gleich einige Kilometer

zu Fuß unterwegs, kann tief

durchatmen und entspannen. Kaum ein

Club schreckt noch durch enorm hohe

Gebühren ab. Die guten Umgangsformen,

die beim Golfen gepflegt werden,

sind keine Frage der Gebührenhöhe.

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Golfplatz Dreibäumen - eine moderne 18-Loch-Anlage in Hückeswagen

In Oberberg erlebte dieser Sport binnen

der vergangenen zehn Jahre einen

echten Aufschwung. Fünf Golfplätze gibt

es im Kreisgebiet, davon sind vier zehn

Jahre oder jünger. Jüngster ist der

Golfplatz Gimborner Land, eingeweiht

im Jahre 2000. Die Anlage in Hückeswagen-Dreibäumen

ist zwar zwei Jahre

älter, komplett aber auch erst seit

2000 bespielbar. Der Reichshofer

Golfplatz wiederum wurde 1999 und

2000 grundlegend umgebaut. Jung

Foto: Golfclub Dreibäumen

oder frisch renoviert – Oberbergs Plätze

präsentieren sich im Bestzustand.

Pflege und Modernisierung sind auch

notwendig, um die Attraktivität der Anlagen

zu erhalten und zu steigern. So

pflegen acht Greenkeeper kontinuierlich

die oberbergische 18-Loch-Anlage in

Hückeswagen, die von der Remscheider

Dohrmann Golfplatz AG betrieben

wird. Im Norden des Oberbergischen

Kreises findet sich die höchsten Tal-

OBERBERGISCHE

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sperrendichte Deutschlands und hier

ist Wasser auch ein Thema. „Wir haben

seit März 6.000 Quadratmeter

Wasserfläche neu als Wasserhindernisse

integriert“, berichtet der AG-Geschäftsführer

Peter Spelsberg.

Nach der Arbeit zum Golf

So hat jeder Oberbergische Platz seine

Spezialitäten. Der Gummersbacher

Golfanlage Gimborner Land beispielsweise

bietet neben der reizvollen Bergische

Landschaft auch die Möglichkeit,

außerhalb der Bürozeiten zu golfen. Die

„Greenfee-Box“ – Greenfee ist die Eintrittskarte

für Nicht-Clubmitglieder –

Golfplatz Dreibäumen (18 Loch)

Stoote 1, 42499 Hückeswagen

I: www.gcdreibaeumen.de

Greenfee: 40 Euro (Wochenende und Feiertage: 50 Euro)

OBERBERGISCHE

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ermöglicht die fast zeitlose Nutzung.

Einzige Einschränkung: Um 22 Uhr wird

geschlossen. Doch bis dahin ist ruhiges

Entspannungsgolfen nach dem Arbeitstag

ohne Anmeldung möglich.

Eine Besonderheit ist auch der Sport-

Park Nümbrecht. Hier betreibt die Anton

Frese Erben GmbH einen vereinsungebundenen

Platz. Die Neun-Loch-

Anlage ist zwar etwas kleiner als andere,

doch dafür können hier auch Anfänger,

Urlaubs- und Einmalgolfer testen,

wie es mit dem Abschlag so klappt. Hier

kümmert man sich auch um den Golfnachwuchs,

bietet in den Ferien sogar

Kurse vom Deutschen Golf Verband

Golfanlage Gimborner Land (9 Loch)

Kreuzstraße 10, 51647 Gummersbach-Berghausen

I: www.gimborner-land.de, E: info@gimborner-land.de

Greenfee: 30 Euro (Freitag: 35 Euro, Wochenende und Feiertage: 40 Euro)

Golf-Club Reichshof (9 Loch)

Hasseler Straße 2a, 51580 Reichshof

I: www.gcreichshof.de, E: info@gcreichshof.de

Greenfee: 30 Euro (Freitag ab 12 Uhr und Wochenende: 40 Euro)

Golfclub Schloss Georghausen e.V. (18 Loch)

Georghausen 8

51789 Lindlar- Hommerich

I: golfclub-schloss-georghausen.de

Greenfee: 40 Euro (Freitag, Samstag, Sonntag: 50 Euro)

Sport-Park Nümbrecht (9 Loch Kurzplatz)

Höhenstraße 40, 51588 Nümbrecht

I: www.nuembrecht.com, E: sportpark@nuembrecht.com

Tagesgreenfee: 18 Euro (Wochenende und Feiertage: 21 Euro)

A K T I V

Nümbrecht: Training für die Jugend

(DGV) mit dem Erwerb des Kindergolfabzeichens

für Kinder und Jugendliche

zwischen 6 und 14 Jahren an.

Auch Erwachsenen wird der Einstieg in

diesen Sport erleichtert. Wer zur Golfrunde

antritt, muss bereits einen Test

abgelegt haben und die „Platzreife“ belegen

können. Die dem DGV angeschlossenen

Vereine geben Kurse, nehmen

die Prüfungen ab und stellen die

Ausweise aus. In Nümbrecht können

auch Menschen ohne DGV-Ausweis golfen

und sich selber testen. Wichtig ist

nur, dass ein Begleiter die Platzreife

mitbringt, andernfalls organisiert das

Sportpark-Team um Chefin Ingrid Westhoff

mittwochs ab 18 Uhr die notwendige

Begleitung. Wer Gefallen am

Schottensport gefunden hat, kann im

Nümbrechter Sportpark oder auch auf

allen anderen oberbergischen Plätzen

die allgemein gültige Platzreife nach

DGV-Standard erwerben.

Mit dem Ausweis in der Tasche hat jeder

die Wahl. Dann entscheiden Landschaft,

Atmosphäre, die Terminabsprache

und vielleicht die Preise fürs Greenfee.

Peter Schmidt

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Foto: SportPark Nümbrecht


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OBERBERGISCHE

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