INSEL DER ZUSAMMENKÜNFTE

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INSEL DER ZUSAMMENKÜNFTE

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KITEBOARDING ˇ 8’08 _Travel � Réunion

_Text ’ Jeremie Eloy _Foto ’ Stéphane Fournet

INSEL DER ZUSAMMENKÜNFTE

La Réunion gehört zur Inselgruppe der Maskaren. Sie ist durch

Vulkanismus entstanden und liegt ungefähr 800 Kilometer östlich von

Madagaskar im Indischen Ozean. Umgeben vom wunderschönen, tiefblauen

Ozean erhebt sich eine sagenhafte Bergwelt mit dem 3069

Meter hohen „Piton des Neiges“ als herausragende Spitze. In der

Öffentlichkeit erlangt die kreolische Insel zumeist Aufmerksamkeit

durch ihre weniger attraktiven Seiten. So wird sie von den meisten Europäern

mit dem Chikungunya-Fieber, den regelmäßigen Vulkanausbrüchen,

Zyklonen und Haien in Verbindung gebracht. Aber die unglaubliche

Schönheit und Vielseitigkeit der Natur erschließt sich wohl

nur demjenigen, der einmal einen Fuß auf La Réunion gesetzt hat.

Mit weltrekordverdächtigen Niederschlagsmengen hat sich eine Vegetation

entwickelt, die ihresgleichen sucht und jedem Naturliebhaber

das Herz höher schlagen lässt. Aber es ist nicht nur die Landschaft,

die mit solcher Vielfältigkeit auftrumpft, auch die Bevölkerung kann

von sich dasselbe behaupten. Afrika, England, Frankreich, Indien oder

China sind nur einige Herkunftsländer der auf La Réunion lebenden

Menschen. Jeder Bewohner, der dort geboren wird, ist automatisch

ein Kreole – unabhängig von seiner Abstammung. Dadurch ist eine

Gemeinschaft entstanden, die den Namen der Insel trefflich widerspiegelt.

Obwohl ich schon wirklich viel auf der Welt herumgekommen bin und

einige paradiesische Spots surfen durfte, war es immer ein großer Traum

von mir, irgendwann La Réunion zu besuchen. Das rund 8500 Kilometer

von Frankreich entfernt gelegene französische Departement besitzt seit

etlichen Jahren eine unbeschreibliche Anziehungskraft auf mich. Stephane

Fournet, ein bekannter Surfsport-Fotograf und Freund von mir, hat sich

seinen Traum verwirklicht und nach jahrelangen Reisen auf La Réunion sein

eigenes kleines Paradies gefunden. Dort lebt er mit seiner Freundin Lena

Ballack, und er ist mittlerweile zu einem echten Experten seiner neuen Heimat

geworden.

Die meisten von euch haben wahrscheinlich schon von der einzigartigen

Welle bei St. Leu gehört. Aber La Réunion hat weitaus mehr gute

Spots zu bieten. Auch wenn sie nicht immer so einladende Namen besitzen

wie Cap Requin (Kap der Haie), Pic du Diable (Teufelsspitze) oder Terre

Sainte (heiliges Land), es faszinierte mich der Gedanke, in diesen Wellen

meine Turns zu ziehen. Ich liebe die unberührte Natur, die kräftigen Stürme,

das Riff, die Seeigel und die radikalen Bedingungen, die im absoluten Kon-

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01 ’ Trotz schwieriger Einstiegsbedingungen in

Ravine Blanche, kann Betrand Fleury seinen letzten

Tag auf La Réunion in fetten Wellen genießen

02 ’ Kurz vor dem Abschuss zu einem fetten Air –

die Wellen laufen sehr kraftvoll in Etang Sale

03 ’ Sexuelle Identitätsstörung oder

post-adoleszente Überschwänglichkeit?

Jeremie versucht uns irgendetwas mitzuteilen

trast zu all dem stehen, was ich bisher über diese Insel gehört hatte. Stephane

rief mich Anfang Juni an, und motivierte mich, endlich diesen lange

geplanten Besuch in Angriff zu nehmen. Es war der perfekte Zeitpunkt,

denn Windguru prognostizierte 25 Knoten und drei Meter Welle für die

nächsten acht Tage. Bereits wenige Minuten später hatte ich mein Online-

Ticket für den nächsten Tag in der Hand. Aufgrund der vielversprechenden

Vorhersage war auch Bertrand Fleury schnell für diesen Kurztrip zu begeistern,

und auch Philippe Allengrin, ein Freerider aus tiefstem Herzen,

ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, mit uns den weiten Weg in den

Indischen Ozean anzutreten. Beide wollten gleich den nächsten Flug am

Tag darauf nehmen.

Nach einer fast zehnstündigen Anreise erreichte ich La Réunion in

den frühen Morgenstunden und befand mich nicht wirklich in Topform.

Stephane erwartete mich schon voller Vorfreude am Flughafen, und auf

dem Weg zu seinem Haus bekam ich gleich einen ersten Eindruck von

dem brachialen Swell, der auf die Küste lief. Ich war auf der Suche nach

radikalen Bedingungen, und ich sollte sie auch bekommen. Wir hatten 30

Knoten Windgeschwindigkeit und Wellen weit über drei Meter Höhe in jeder

Bucht, die wir passierten. Weißwasser bis zum Horizont und eine wilde

See, die mich an meine rauen Homespots in der Bretagne erinnerte, mal

abgesehen von den tropischen Palmen und Stränden. Als wir Stephanes

Haus erreichten, kam ich aus dem Staunen kaum noch heraus, denn seine

Beschreibungen wurden weit übertroffen. Genau oberhalb von St. Leu hat

er sich ein Haus aus Holz errichtet, von dessen Terrasse aus er problemlos

die Surfer in den Wellen fotografieren kann. In jeder Ecke des Hauses

bilden Objekte aus allen möglichen Teilen der Welt ein multikulturelles Gefüge,

das die Reiselust von Stephane und Lena reflektiert. Skulpturen aus

Indonesien, Schnitzereien aus Madagaskar und dazu der malerische Ausblick

auf den Ozean – ein Traumhaus, wie ich es mir nicht besser vorstellen

könnte.

Auch St. Leu funktionierte an diesem Tag perfekt, was nicht alltäglich

ist. Und so musste ich meine von Schläfrigkeit befangenen Synapsen noch

einmal aktivieren, bevor ich meine Leinen am Kite befestigte und mich in

die Wogen dieses Weltklasse-Spots stürzte. Eine besondere Herausforderung

bestand darin, sich mit den Windsurfern zu arrangieren, denn sie

suchten sich die Wellen schon sehr weit draußen aus und kamen dann

auf den Wasserbergen mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit hereingeschossen.

Zwischen den Wellen bildeten sich breite Flachwassersektionen,

über die man sich nach einem langen Bottom Turn in die äußerste

Schulter positionieren konnte. Genau dort, wo grollende Barrels darauf

warteten, bezwungen zu werden. Ich bedauerte es, in diesem Moment

so unglaublich müde zu sein, und auch Ohrfeigen zur Verbesserung der

Wahrnehmung reichten nicht aus, um mich von der Müdigkeit zu befreien,

die durch die Wellensuche mehrere Kilometer vor der Küste noch verstärkt

wurde. So kam ich schon nach kurzer Zeit etwas enttäuscht vom Wasser

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04 ’ Philippe Allengrin ist ein absolutes Energiebündel. Nicht nur

für seinen kraftvollen Stil sondern auch für seinen stetigen Tatendrang,

ist er unter den Kollegen bekannt und beliebt

und ließ mich früh in die Arme von Morpheus fallen.

Am nächsten Morgen schleppte ich meinen immer noch leicht geschwächten

Körper für das Frühstück auf die Terrasse. Mit direktem Blick

auf die Welle war ich so beschäftigt, den Surfern zuzusehen, dass ich sogar

vergaß, Milch in meine Cornflakes zu schütten. Ohne so richtig wach

zu werden, ging es dann auch sofort los in Richtung Etang Sale, wo auch

Bertrand und Philippe am Nachmittag zu uns stoßen sollten. Dort angekommen,

bewaffnete sich Stephane mit Helm, Flossen und Kamera und

begab sich mit einem breiten Grinsen auf den Weg ins Line-Up. Ich habe

wirklich selten jemanden kennen gelernt, der sich bei so heftigen Bedingungen

mit der Kamera in die Fluten stürzt und nicht nur motiviert sondern

auch absolut glücklich damit ist, etliche Tonnen Wasser auf den Deckel zu

bekommen. Der Mann hat seine Profession wirklich gefunden.

Der Wind war zu diesem Zeitpunkt nicht nur stark, sondern auch

sehr böig. Es erforderte unglaubliche Aufmerksamkeit, um Stephane nicht

zu überfahren. Später kamen auch die anderen beiden dazu. Und obwohl

sie ähnlich erschöpft waren wie ich nach meiner Ankunft, hatten sie ein

Strahlen auf ihren Gesichtern. Sie waren mehr als glücklich darüber, endlich

auf dem Wasser zu sein. Nur wenig später nahm der Wind etwas ab

und wurde bedeutend konstanter. Der Auslöser von Stephanes Kamera

arbeitete aufgrund dieser perfekten Bedingungen mit der Frequenz eines

Maschinengewehrs. Wir erhielten schon von unserer ersten gemeinsamen

Session ein grandioses Portfolio an genialen Bildern.

Am Abend bereitete Lena uns ein Festmahl zu, welches in einer geschmacklichen

Symphonie ihre Herkunft aus Mauritius mit der Gewürzvielfalt

von La Réunion vereinte. Bertrand war so begeistert, dass er die

Schärfe des Essens erst viel zu spät realisierte. Der Abend klang dann bei

einigen Coconut-Punch und einer ausgedehnten Partie Poker aus, bei der

ich alles verlor.

Die folgenden Tage plätscherten in sehr entspannter Atmosphäre

und traumhaften Surfbedingungen vor sich hin. Früh morgens fuhren wir

nach Etang Sale, wo ich mit einem 7er-Kite die drei Meter Swell zum Start

in den Tag nutzte. Um diese Zeit war der Spot meist völlig leer, weshalb

wir die lange Welle vor dem schwarzen Sandstrand ganz für uns alleine

hatten.

Philippe ist bekannt dafür, dass er nicht die Ruhe hat, lange am Spot

herumzustehen. Deshalb ist er eigentlich immer der Erste auf dem Wasser.

Auch wenn der Wind nicht perfekt ist, geht er raus und probiert zumindest

aus, ob etwas möglich ist, bevor er seine Kites wieder einpackt. Es ist

ihm scheinbar völlig egal, dass diese Experimente häufig in ausgedehnten

Schwimmeinheiten enden. Er war nicht nur ruhelos, sondern auch vollkommen

angstfrei angesichts der recht gefährlichen Bedingungen. Für uns war

es ein großer Vorteil, Philippe dabei zu haben. Denn so wussten wir immer

sehr schnell, ob es sich lohnt, aufs Wasser zu gehen.

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verbrachten wir unsere

Zeit nur damit, diese perfekten Wellen zu reiten, und wir waren damit mehr

als zufrieden. Den blauen Himmel und die außergewöhnliche Flora mit den

Jungs zu teilen, wäre schon allein die Reise wert gewesen, aber es entwi-

05 ’ Ein Bild wie es für Stephane Fournet charakteristisch ist.

Der Mann scheut kein Risiko, um stets mitten im Geschehen zu sein

06 ’ Wo geht’s denn hier bitte zum Strand? Philippe ist

kurz nach dem Frühstück noch nicht richtig in Hochform

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07 ’ Nahrhaft, gut sättigend und so gesund.

Die heimischen Bauern bieten überall am

Straßenrand ihre Waren an

08 ’ Bertrand Fleury – Steile Perspektiven während

eines lang gezogenen Bottom Turns in Etang Sale

09 ’ Zusammenkünfte standen stets als Leitfaden hinter

dieser Reise. Erkennt Bertrand tatsächlich Ähnlichkeiten?

10 ’ Endlose down-the-line-rides – Unbearbeitete

Postkartenqualität von der Natur geschaffen

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11 ’ Alles andere als Spraywald Gurke –

Bei Jeremie Eloys Cut Backs bleibt

kein Auge trocken.


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ckelte sich aufgrund der großen Zufriedenheit auch eine amüsante Dynamik

unter allen Beteiligten, die von mit Chili gestreckter Zahnpasta bis hin zu

nächtlichen Revanche-Überfällen reichte.

Für den letzten Tag gab es dann noch eine besondere Überraschung,

für die ich sogar meinen Rückflug um einen Tag verschob. Nach längeren

Verhandlungen gelang es Stephane, einen Helikopter für zwei Stunden zu

mieten. Dieses Shooting wollte ich auf keinen Fall verpassen. Der Swell kam

in den letzten Tagen mehr aus Südwest, weshalb wir weiter in den Süden

der Insel vorstießen, um die letzten Stunden auf La Réunion standesgemäß

in kraftvollen Wellen zu verbringen. Unser Ziel lautete Ravine Blanche, ein

Hardcore-Spot, an dem die Wellen parallel zu riesigen Lavafelsen brechen.

Kurz bevor der Helikopter dann landete und Stephane aufnahm, begaben

wir uns in Position. Da der Einstieg an diesem Spot sehr felsig ist und jede

Felsspalte von zahlreichen Seeigeln bevölkert ist, stürzten wir uns im Wortsinn

in die Fluten.

Indem wir von der hohen Küste ins Wasser sprangen, umgingen wir

den Spießroutenlauf über das Riff, der wahrscheinlich zu zahlreichen Schnittwunden

geführt hätte. Als wir dann das Line-Up erreichten war auch der

Helikopter da und stand im Schwebflug fast eine Stunde über den Wellen.

Das Versteckspiel der Sonne, die sich immer wieder kurz hinter den Wolken

verdrückte, ergab im Nachhinein ein geniales Schauspiel an Farbeffekten.

Und auch für Publikum war gesorgt, denn der Lärm des Helikopters lockte

nicht nur etliche neugierige Locals, sondern auch die gesamte lokale Polizeibelegschaft

an die Küste.

Nach der Session aus dem Wasser zu gelangen, war die wohl größte

Herausforderung an diesem Tag. Und entgegen der weit verbreiteten Meinung,

dass Windsurfer uns grundsätzlich nicht gerade wohlgesonnen sind,

waren sie es, die uns mit ihren Spotkenntnissen an die beste Stelle lotsten,

um den scharfen Steinen und den zahlreichen Seeigeln zu entgehen.

Auf dem Heimweg zeigte uns Stephane noch ein weiteres kleines Naturschauspiel

seiner Heimat. Wir hielten vor einem riesigen Lavablock, der

sich weit über das Wasser lehnt. Durch Löcher in der Felsplatte drückten

die aufbrandenden Wellen enorme Wasserfontänen in die Luft, die als Siegesduschen

den krönenden Abschluss eines erfolgreichen Tages und dieser

wunderbaren Woche darstellten.

Resümee von Philippe und Bertrand: «Der erste Eindruck von La Réunion

ist mehr als positiv, und er wurde durch eine sehr herzliche Local-Szene

abgerundet. Unsere Abende verbrachten wir stets auf der Terrasse von Stephanes

Traumhaus, wo wir uns bei einem Glas Darling Rum die Bilder des

Tages anschauten, während im Hintergrund das Grollen der Wellen von St.

Leu zu vernehmen war. Es ist einfach unglaublich und der perfekte Platz dafür,

sich niederzulassen. Zwar müssen wir schon zugeben, dass uns die zahlreichen

Hai-Geschichten über La Réunion beängstigt haben, aber im Nachhinein

ist diese Angst dem Adrenalin gewichen und stellte irgendwie auch

den besonderen Kick jeder Session dar. Die einzigen Wunden haben wir uns

an Dornenbüschen, Seeigeln oder dem scharfen Riff zugezogen. Eine Woche

lange durften wir diese grandiosen Bedingungen und eine Landschaft

genießen, die als wahres Wunder der Natur bezeichnet werden kann: die

raue Küstenlinie, schwarze Sandstrände, vielfarbige Korallen, brodelnde Lavaströme,

und nicht zu vergessen, die endlosen Zuckerrohrfelder, ohne die

wir nie in den Genuss des köstlichen Darling Rums gekommen wären.“

13 ’ Trotz des Jetlags stürzt sich Jeremie

schon wenige Stunden nach der Ankunft

auf La Réunion in die Barrels von St. Leu .

12 ’ Weltrekordverdächtige Niederschlagsmengen

lassen die Natur auf La Réunion förmlich explodieren.

INFO

Die offizielle Homepage des Tourismusverbandes von La Réunion hält nicht

nur zahlreiche Bilder und Informationen auf Englisch, Deutsch und Französisch

bereit, sondern bietet auch die Möglichkeit, direkt Kontakt aufzunehmen,

um sich bei der Reiseplanung beraten zu lassen. www.la-reuniontourisme.com

Deutscher Kontakt ’ insel-la-reunion@franceguide.com

Einwohner ’ Insgesamt leben rund 700.000 Menschen auf La Réunion,

wovon fast die Hälfte jünger als 20 Jahre alt ist.

Sprache ’ Französisch ist die offizielle Amtssprache, die Mehrheit der Bevölkerung

spricht aber Creole.

Wirtschaft ’ Wie auch auf der Nachbarinsel Mauritius ist Zuckerrohr die

größte Einnahmequelle. Fisch, Bourbon-Vanille und Parfümöl sind weitere

Exportgüter. Viele Grundnahrungsmittel müssen daher importiert werden.

Anreise ’ Zahlreiche Fluggesellschaften steuern La Réunion von Frankreich

aus an. Air France, Air Austral und Corsair fliegen von Paris, Lyon und Marseille.

Außerdem sind zum Beispiel über Air France auch günstige Flüge

von deutschen Städten nach Frankreich zu bekommen.

Beste Reisezeit ’ Mai bis September

Lufttemperatur ’ 22° bis 26° Celsius

Wassertemperatur ’ 20° bis 24° Celsius

Autovermietung ’ Sun Autos at L’hermitage / Tel: 02 62 33 98 01

location.sunauto@orange.fr, Autos gibt es schon ab 15 Euro pro Tag.

Spezial-Tipp ’ Wer sich die Insel einmal aus der Luft ansehen will, kann

über Corail Helicopter am Pierrefonds-Flughafen Rundflüge mit dem Helikopter

buchen (www.corail-helicopteres.com)

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