Steinschlag-Barrieren und TECCO - Geobrugg AG

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Steinschlag-Barrieren und TECCO - Geobrugg AG

Steinschlag / Technische Dokumentation / Oktober 2010

Bohrarbeiten in praktisch unzugänglichem

Gelände

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STEINSCHLAGVERBAUUNG / UNTERBAU

Um die bei einem Steinschlagereignis anfallenden Energien aufzunehmen,

mussten nebst den Schutznetzen auch die Verankerungen und Fundamente

entsprechend dimensioniert werden. Dort wo der Felsen mit Lockergestein

bedeckt ist, sind für die Stützen Beton-Fundamente erstellt worden. Im anstehenden

Felsen konnten die Verbauungen direkt verankert werden.

Nach der Absteckung der Steinschlagschutznetze mit dem Geologen sind die

Standorte ausgeholzt und installiert worden. Als Erstes wurden die Fundamente

von Hand ausgehoben und mit einer Leichtbohrlafette Löcher für die

Anker gebohrt. Nachdem diese versetzt und injiziert waren, konnten die

Fundamente geschalt, bewehrt und betoniert werden.

STEINSCHLAGVERBAUUNG / OBERBAU

Die Energieaufnahme der einzelnen Steinschlagschutzbauten beträgt zwischen

100 kJ und 2000 kJ. Die Steinschlag-Barrieren sind zwischen fünf und 70 Meter

lang und variieren in der Höhe zwischen zwei und fünf Metern. Total wurden

52 Barrieren mit einer Gesamtlänge von 1860 m erstellt.

Die Stützen wurden auf dem Installationsplatz vorbereitet und per Helikopter

an den Bestimmungsort gefl ogen, aufgestellt, mit Anspannseilen ausgerichtet

und arretiert. Anschliessend sind die Ringnetze eingefl ogen und montiert

worden. Ein zusätzlich montiertes Drahtgefl echt hält zudem die kleinen

Steine zurück.

Montage der Steinschlagschutznetze

Montage der Ringnetze

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