Newsletter_Oktober_2015

blutsbruder2

Was sind Evangelisten

Ein Evangelist hat prinzipiell mal nichts mit Kirche zu tun, obwohl das aus

dem griechisch stammende Wort, so viel bedeutet wie, „eine Gute Nachricht

überbringen“. Der Job des Evangelisten ist es also dem Umfeld aufzuzeigen,

was Gut für jemanden ist. Dabei ist in unserem Fall das Umfeld der Kunde und

das „Gute“ natürlich ein Produkt oder eine Dienstleistung des Betriebes, bei

dem der Evangelist sein Geld verdient ;-).

„Gute Nachrichten überbringen“

Nichts desto trotz muss ein Evangelist zu 110% von seinem Produkt überzeugt

sein. Nur dann kann er auch tatsächlich zu einem positiven Botschafter seines

Unternehmens werden.

Ein Evangelist ist aber noch viel mehr. Er ist Entertainer, Multiplikator, Networker

und zu jeder Zeit am richtigen Ort — ein Thomas Müller sozusagen. Dabei

ist ein Evangelist auch immer ein Teamplayer mit einer herausragenden

Verantwortung.

Der Preis des Evangelisten

Emotionen

Ein paar Fakten:

Muss ein Evangelist teuer sein — lohnt sich solch eine Anschaffung überhaupt?

Sagen wir es mal so. In den Einrichtungen, in denen die Mitarbeiter von Ihrem

Arbeitgeber überzeugt sind, ist solch eine Ausgabe nicht unbedingt von Nöten.

Hier haben die Mitarbeiter den Job des Evangelisten übernommen. Im Umkehrschluss

kann man also sagen, die Geschäftsführung hat hier alles Richtig gemacht.

In Einrichtungen, wo das Feedback der Beschäftigten nicht unbedingt positiv

ausfällt (Kennzahlen: Krankheitstage und Personalfluktuation), kann sich aber

ein professioneller Evangelist bezahlbar machen.



Nicht nur positive Emotionen haben

Einfluss auf ein positives Kundenverhalten.

Kunden entscheiden sich für ein Produkt

/ eine Marke / eine Dienstleistung

nicht weil sie glücklicher macht,

sondern vielmehr um über negative

Gefühle hinwegzukommen.


Wenn man die Auswahl hat, dann entscheidet

man sich deutlich öfters für

eine Emotionsmarke als für eine

Neutrale (50% vs. 33%).


Über emotionale Marken spricht man

3mal häufiger als über Neutrale.

Daten: Wirtschaftspsychologische Gesellschaft

München (2012)

Hier kann man lernen, was es heißt Evangelist zu sein...

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