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Städtische Kindertagesstätte an der

Schweizer Allee vor ungewisser Zukunft

Die kleine Julia blickt traurig

aus großen Kulleraugen. Auch

Philip, der einzige Junge der

Gruppe, schaut weinerlich.

Es herrscht eine sehr gedrückte

Stimmung in der Kita

„Abenteuerland“ in Aplerbeck.

Auch den Eltern merkt

man an, dass sie sich um die

Zukunft Sorgen machen. Niemand

weiß, wie es weitergeht

und die Unsicherheit liegt

wie ein dunkler Schatten auf

allem. Im Jahr 2005 hieß es

von Seiten der FABIDO, dass

das „Abenteuerland“ saniert

oder sogar neu erbaut werden

sollte. Der Standort war

ohnehin nur als Provisorium

vorgesehen und entspricht

schon lange nicht mehr den

heutigen Anforderungen. Neben

neuen sanitären Anlagen

waren zudem Ruheräume für

die Kinder angedacht. Bis dahin

(und auch noch heute) gab

es nur eine einzige Toilette, die

gleichzeitig von 1€-Jobbern

der benachbarten Jugendfreizeitstätte

benutzt wurde. Die

Aussagen der FABIDO stellten

damals durchaus eine

Voraussetzung für Eltern

dar, ihre Kinder

anzumelden.

1


Fünf Bürger aus dem Aplerbecker

Bezirk wurden im Dezember von

Bezirksbürgermeister Sascha Mader

und der Stadtbezirksvorsitzenden

Elke Rohr für ihr ehrenamtliches

Engagement ausgezeichnet.

Die Ausgezeichneten Karl Ebersbach

(SG Süd), Herbert Köhler

(Geschäftsführer ASC 09), Adelheid

Austermann (St.Marien-Gemeinde

Sölde), Heidi Jung (ev. Kirchengemeinde)

und Lore Struck

(Vorsitzende AWO Berghofen)

erhielten eine silberne Ehrennadel

mit dem Apfelsymbol für ihre verdienstvolle

Arbeit. 23 Millionen

Bürger in Deutschland sind ehrenamtlich

in Kirchen, Vereinen, Verbänden

und verschiedenen Initiativen

tätig. Ohne sie würden viele

Bereiche des öffentlichen und

sozialen Lebens nicht existieren

können. Freiwillige Feuerwehren

2

Pastor Carsten Scheunemann

Ehrenamtliche Helfer

in Aplerbeck ausgezeichnet

v. l. Karl Ebersbach, Adelheid Austermann, Herbert Köhler, Lore, Struck und Heidi Jung

setzen sich z.B. ausschließlich aus

ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen,

der Katastrophenschutz

wäre ohne Ehrenamtliche nicht

denkbar.

Viele Mitarbeiter in Natur und

Umweltschutzorganisationen,

dem Tierschutz, Agenda21-Projekten,

der Telefonseelsorge, den

verschiedenen Hilfsorganisationen,

Krankenhäusern, Altenheimen,

in Sport-, Kultur- und

sonstigen Vereinen sind ehrenamtlich

dort tätig. Bereits in der

Antike gehörte der Beitrag zum

allgemeinen Wohl zu einem sinnvollen

Leben. Der griechische

Staatsmann Perikles hat es ca. 500

vor Christus so ausgedrückt: “Wer

Pastor Carsten Scheunemann stellte sich

der KAB Aplerbeck vor

Wer ist er? Was will er? Was erwartet

er von uns? Mit diesen

Fragen setzte sich Anfang Februar

der „neue“ Pastor Carsten Scheunemann

beim erstmaligen Treffen

mit den Mitgliedern der KAB auseinander.

Ganz so neu ist er allerdings im

Pastoralverbund Aplerbeck nicht

mehr, denn schon seit Herbst

2008 ist er dort tätig. Wer ist er?

Der 1969 in Hagen geborene

Carsten Scheunemann hat den

größten Teil seiner Kindheit dort

verbracht, ging dort zur Höheren

Handelsschule, war Messdiener

in der Gemeinde und sein damaliger

Pastor war davon überzeugt:

„Der Junge wird Priester.“

Der Junge sah das erstmal anders

an den Dingen der Stadt keinen

Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern

ein schlechter Bürger.“ Die

Vorläufer unseres heutigen sozialen

Systems entstanden in der

Mitte des 18. Jahrhunderts durch

organisierte Armensysteme mit

ehrenamtlichen Helfern. Im 19.

Jahrhundert legten ehrenamtlich

tätige Bürger die Grundlage für

die Sozialarbeit. Einer von ihnen

war Johann Hinrich Wichern, der

mit seinen Erziehungsheimen zum

Begründer der Diakonie wurde.

Das Ehrenamt hat in seiner langen

Tradition viel bewirkt und tut

es noch immer. Vielleicht für den

einen oder anderen ein Grund

sich auch für das Allgemeinwohl

zu engagieren. Viele Institutionen

würden sich über Neuzugänge

bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit

sicher sehr freuen.

und machte 1988 eine Ausbildung

bei der Krankenkasse zum

Sozialversicherungsangestellten.

Zwei der Auslöser, dass er dann

doch theologische Bahnen einschlug,

waren, dass die Arbeit bei

der Krankenkasse ihn nicht ausfüllte

und er die Predigt eines Pastors

mal als „Mist“ bezeichnete,

was dieser mitbekam und meinte:

„Dann mach’ es doch besser.“

Da er kein Abitur gemacht hatte,

ging Carsten Scheunemann an die

Fachhochschule in Paderborn und

studierte Religionspädagogik, was

er 1995 mit Diplom beendete.

1997 begann er mit dem Theologiestudium

und wurde 2002 von

Kardinal Degenhardt zum Priester

geweiht. Zuletzt hat er im

Pastoralverbund Kamen-Kaiserau

gewirkt.

Was will er? Fertige Konzepte hat

er nicht mitgebracht. Seelsorger

möchte er in erster Linie sein und

kein Verwalter und Manager des

Pastoralverbundes.

Das Thema Spiritualität ist ihm

wichtig, ebenso die Trauerbegleitung.

Zurzeit betreut er einen

Kursus zum Thema Erwachsenentaufe.

Was erwartet er von der

KAB und anderen Gruppen?

Zusammenarbeit und ein Miteinander

der verschiedenen Gemeindegruppen

in den vier Gemeinden

des Verbundes.


Fortsetzung: Städtische Kindertagesstätte an der

Schweizer Allee vor ungewisser Zukunft

Es folgte recht schnell eine Begehung

durch die Bauträger, die

anschließend einen detaillierten

Entwurf vorlegten. Auch in der

Tagespresse wurde seinerzeit ausführlich

über den Neu- bzw. Umbau

berichtet.

Umso überraschender und genauso

plötzlich kam dann aber

von FABIDO die Rücknahme der

Zusage. Die bereits bewilligten

Gelder würden in den Bau von

vier bis sechs Kitas in der Nordstadt

fließen.

Gleichzeitig wurde für die Kita

an der Schweizer Allee ein Aufnahmestopp

verhängt. Laut einer

FABIDO-Mitarbeiterin würde

man die Kita aber nicht schließen.

Doch ist ein Aufnahmestopp nicht

spätestens nach drei Jahren das

Ende einer jeden Kita?

Die Eltern befürchten nun, dass

der Aufnahmestopp das Ziel verfolgt,

die Wirtschaftlichkeit der

Kita durch eine Unterbelegung in

Frage zu stellen und dann einen

Grund zu haben, das „Abenteuerland“

zu schließen.

Auf Nachfragen des Elternrates bei

der FABIDO wurde monatelang

nicht geantwortet. Daher wendeten

sich die Eltern in ihrer Sorge

an OB Langemeyer.

Der lehnte ein persönliches Gespräch

zwar ab, versicherte aber,

dass die Kita nicht ersatzlos auslaufen

wird.

Vor wenigen Wochen erfuhr nun

Andrea Villanueva, Mitglied im El-

Ihre Anfänge hatten die sieben Herren

von „Joy‘s of Musik“ in den fünfziger

Jahren. Da gab es am Wochenende

Musik und Schwof in den Kneipen.

Aber dann kamen Beruf und Familie

und die Musik trat in den Hintergrund.

Doch nach Abschluss ihrer

beruflichen Laufbahn erfüllten sich

Reimund Czaja, Dr. Horst Kowalke,

Werner Sander, Herbert Weidner,

Abbas Ghafourie, Johannes Heppekausen

und Karl Heinz Krause ihren

ternrat, dass das Liegenschaftsamt

im Auftrag von FABIDO einen

neuen Standort für die Kita sucht

und angeblich auch schon gefunden

hat. Laut Jugendamt ist die

Suche bislang noch nicht von Erfolg

gekrönt.

Die Eltern fühlen sich jedenfalls

im Stich gelassen und ohnmächtig.

Sie wollen endlich Klarheit

darüber, was in Zukunft mit der

Kita passieren wird.

Zumal es keine konkreten Alternativen

zum Standort an der

Schweizer Allee gibt. Kitas in der

Umgebung würden für die Kinder

weitere Wege und ein Herausreißen

aus dem gewohnten sozialen

Umfeld bedeuten.

Schon jetzt leiden die Kinder unter

der Stimmung, die die Ungewissheit

in der Kita verursacht. In

Zeiten, in denen immer wieder

die Wichtigkeit unseres Nachwuchses

betont wird, scheint

der Umgang mit den Kindern im

„Abenteuerland“ diese Sonntagsreden

zu Lippenbekenntnissen zu

degradieren.

Für den Anfang würde eine klare

Aussage zur Zukunft der Kita

schon helfen.

Ach ja, wer das „Abenteuerland“

mal gesehen hat und den Zustand

auch als jämmerlich und unwürdig

empfindet, der könnte auf den

Gedanken kommen, dass ein Teil

der 78 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket

II an der Schweizer

Allee goldrichtig angelegt wäre.

Joy‘s of Musik

Eine Dortmunder Jazzband stellt sich vor

großen Traum und spielen jetzt zusammen

in einer Band - am liebsten

Jazz, vom Blues bis zum Swing, aber

v. l.: Herbert Weidner Gitarre/ Banjo, Reimund Czaja Piano/Keyboard, Werner Sander E-Bass und

Mundharmonika, Abbas Ghafourie Schlagzeug, Johannes Heppekausen Trompete/ Waldhorn, Karl Heinz

Krause Klarinette /Saxofon Horn, Dr.Horst Kowalke Posaune

auch Oldies, Beat Rock, Folklore und

Tanzmusik. Wer zum Berghofer Jazz

in die Galerie Unart geht, hat sie dort

schon getroffen, mal auf der Bühne

oder im Publikum. Die Band spielt

auch bei Familienfeiern, Jubiläen oder

anderen gesellschaftlichen Anlässen.

Ihr Motto lautet dabei immer: „Spaß

an der Musik“ – Joy‘s of Musik.

Neue Gruppe für Menschen mit

Demenz im WBZ Hörde

Wegen der regen Nachfrage wird im

Werk- und Begegnungszentrum Hörde,

Eckardtstr. 4a, seit Februar zusätzlich

montags von 11 bis 16 Uhr eine

Betreuungsgruppe für Menschen mit

einer Demenzerkrankung angeboten.

Die beliebten bestehenden Gruppen

treffen sich weiterhin dienstags von

14 bis 18 Uhr und donnerstags von

11 bis 16 Uhr. Zielsetzung dieser

Angebote ist es, den Gästen einige

schöne Stunden in Gesellschaft zu

bereiten. Pflegende Angehörige können

diese Zeit als Entlastung nutzen

oder sich eine kurze „Auszeit“ vom

Pflegealltag gönnen, während sie ihre

Erkrankten gut aufgehoben wissen.

Die Gestaltung des Programms ist an

den Fähigkeiten und Bedürfnissen der

Gäste orientiert: Erzählen, Erinnern,

Singen, Raten, Basteln, Spielen, Vorlesen,

Bewegungskreis und mehr. Es

gibt Kaffee, Kuchen, Plätzchen oder

Obst sowie montags und donnerstags

ein selbstgekochtes Mittagessen.

Die Gruppe leitet jeweils eine qualifizierte

Fachkraft mit Unterstützung

speziell geschulter HelferInnen. Bei

der Organisation eines Fahrdienstes

und der möglichen Abrechnung der

Kosten mit der Pflegekasse kann geholfen

werden. Neue Gäste sind

herzlich willkommen. „Schnuppern“

in den Gruppenzeiten ist erwünscht.

Betreuungsguppen für Menschen mit Demenz

werden im Werk- und Begegnungszentrum Hörde angeboten

Anbieter sind die Stadt Dortmund und

die Diakonischen Dienste Dortmund.

Weitere Auskünfte erteilt gerne das

Seniorenbüro Hörde Tel. 50-2 3311.

3


Geht die Konzertreihe

Jazz in Berghofen

weiter?

Viele Nachfragen aus dem Kreis der

bisherigen über 1000 Besucher der

14 erfolgreichen Konzerte in der

Galeriewerkstatt UnArt bezeugen

ein großes Interesse an der Weiterführung

dieser Konzerte, nicht zuletzt,

weil die Atmosphäre in Verbindung

mit der Kunst so einmalig

ist und so gut ankommt, trotz oder

wegen der allseitigen Improvisation.

Nach dem erwarteten Wegfall der

bisherigen Förderung haben sich

bisher keine privaten Förderer gefunden,

die sich einmalig oder

regelmäßig beteiligen möchten,

obwohl es hier gar nicht um hohe

Summen geht.

Ziel der Konzerte ist ja nicht, die

Jazz-Elite mit hohen Honoraren zu

locken, sondern der region-alen

Musikerszene ein weiteres Forum

für den Spaß an der Musik zu geben,

insbesondere durch die Session ein

4

Zusammenspiel mit bisher fremden

Mitspielern zu testen. Genau dieses

freie Zusammenspiel und die Begeisterung

der Musiker waren es,

die das Publikum oft bis in den frühen

Morgen aushalten ließ - über

70 Be-sucher im Durchschnitt sind

auch ein deutlicher Beweis.

Galerist Alfred Uniewski möchte

gern diese Konzertreihe am Leben

erhalten, interessierte Musiker

gibt es auch, aber er sucht noch

(nicht nur finanzielle) Mitstreiter,

um eine dauerhafte Fortführung zu

erreichen. Neben den Geldangelegenheiten

ist ja auch viel Arbeit

zu leisten. Gelegentliche Einzelveranstaltungen

wird es auf jeden Fall

geben, eventuell auch in anderen

Mu-sikrichtungen. Der Raum biete

viele Möglichkeiten, aber auf jeden

Fall wird es bei dem „privaten Fetencharakter“

bleiben. Eine Kommerzialisierung

ist nicht vorgesehen, also

wird es auch keinen Eintritt geben.

Sponsoren oder fleißige Helfer können

sich bei Alfred Uniewski telefonisch

unter 0231/ 48934 oder per

Mail: aktuell@galerie-unart.de melden.

Kurz vor Redaktionsschluss

erreichte uns die Nachricht, dass

erste Sponsoren zugesagt haben

und somit vier Konzerte gesichert

sind. Das erste Konzert wird am 20.

März um 20 Uhr in der Galerie Unart

stattfinden.

HW Nowak aus Dortmund-Aplerbeck feiert

Einjähriges mit einer Hausmesse

Gefeiert wird das Einjährige mit

einer Hausmesse am Samstag,

dem 28.02.2009 und am Sonntag,

dem 01.03.2009 jeweils von 10°°

bis 18°° Uhr. Seit einem Jahr sind

die Brüder Horst und Wolfgang

Nowak mit ihrem Unternehmen

v. l.: Horst und Wolfgang Nowak

laden ein zur Hausmesse

sowohl im privaten als auch im

gewerblichen Bereich erfolgreich

und haben sich in Dortmund und

Umgebung etabliert. Mit Sonnenschutzsystemen,

Fenstern, Terrassendächern,

Toren, Türen, Wintergärten

und Bauelementen werden

sie jedem Kundenwunsch gerecht.

Zu den gewerblichen Referenzobjekten

gehören unter anderem

das „Cafe-Restaurant-Bar Maximilian“,

das Gasthaus „Zum alten

Markt“ und der „Gänsemarkt“ in

der Dortmunder Innenstadt sowie

die italienischen Restaurants „Bei

Nunzio“ am Kirchhörder Berg

und „DaNino“ auf der Wittbräu-

In der Abteistraße 29 hat seit Januar

2009 Moncef Badri das Kommando.

Bekannt ist Herr Badri

durch seine langjährige Tätigkeit

im „Alten Markt“ in der City.

Zusammen mit seinem Team sorgt

er für das Wohl seiner Gäste. Die

gutbürgerliche Küche bietet täglich

Suppen, Salate, Nürnberger

cker Straße. Ansprechpartner für

die Kunden von Beratung über

Planung bis Auftragsausführung

sowie auch danach sind Horst

und Wolfgang Nowak. In umfassenden,

persönlichen Beratungsgesprächen

in der eigenen

Ausstellung, oder auch vor Ort

werden individuelle Kundenwünsche

berücksichtigt. Hat der Kunde

sich dann entschieden, steht

der Umsetzung durch die eigenen

Monteure sowie die beiden Handwerksmeister

Hans Büdeker und

Michael Richert nichts mehr im

Wege. Mit dem Grundsatz „Qualität

und Service aus einer Hand“

bietet das gesamte Team der Brüder

Nowak seinen Kunden ein

umfassendes Leistungspaket, bei

dem keine Wünsche offen bleiben.

Öffnungszeiten: Mo-Fr von

9°° - 18°° Uhr und Sa von 10°° -

14°°Uhr. Termine auch nach Vereinbarung

Telefon: 0231 / 28 66

77 30

Besuchen Sie uns in unserer Ausstellung

und stoßen Sie mit uns auf unser

einjähriges Bestehen an! Es warten

vom 28.02.09 bis zum 31.03.09

jeweils von 10°° bis 18°° Uhr interessante

Geburtstagsangebote auf

Sie. Wir freuen uns auf Sie!

Pächterwechsel in der

„Fröhlichen Morgensonne“

Moncef Badri ist neuer Pächter in der

„Fröhlichen Morgensonne“

Bratwürstchen, Schnitzel, Steaks

und vieles mehr, was das Herz des

Gastes begehrt. Donnertags lockt

ab 9.30 Uhr ein reichhaltiges

Frühstücksangebot und ab Mittag

gibt es frische Reibekuchen.

Sonntags verwöhnt ein Mittagsbüffet

den hungrigen Gast.

Erwähnenswert sind natürlich

auch die selbst hergestellten Kuchen

und Torten. Für Feiern stehen

Räumlichkeiten für bis zu 80 Personen

zur Verfügung. Viele Vereine

sind Stammgäste in der gemütlichen

Gastronomie - die KAB,

die Schießgruppe des Kleingartenvereins

„Fröhliche Morgensonne“,

die Männergesangsvereine

Märker Sänger und Aplerbeck

180 und der Schwimmverein Aplerbeck.

Öffnungszeiten: Mo, Fr,

Sa ab 11°° Uhr, Di ab 15°° Uhr,

Do ab 9 30 Uhr, So ab 10°° Uhr

– Mittwoch ist Ruhetag! Kontakt:

0231/ 94 15 841


Das Cabaret Queue hat einen neuen Sponsor

RELAXGAS löst DSW21 ab

Das 1985 gegründete Cabaret

Queue steht heute für ein erstklassiges

Veranstaltungsprogramm,

das von der hauseigenen Agentur

„Cabaret Queue Entertainment“

initiiert wird. Georg Delfmann

und Fred Ape sind hier zwei Namen,

die für sich selbst stehen.

Jährlich über 200 Veranstaltungen

geben dem „Kunst-High-Light“

Recht.

Obwohl sich DSW 21 von der Förderung

zurückgezogen hat, ist das

geplante Jahresprogramm durch

den Eintritt des neuen Sponsors

RELAXGAS gesichert.

RELAXGAS liefert derzeit das

günstigste Gas in Dortmund. Die

Zusammenarbeit der neuen Part-

ner wurde zwischen Georg Delfmann

vom Cabaret Queue und

RELEXGAS-Geschäftsführer Heiko

v. l.: Heiko Schäfer (Mitglied der RELAXGAS-Geschäftsführung),

Fred Ape, Georg Delfmann (Betreiber des Cabaret Queue)

Schäfer per Handschlag besiegelt.

Die Förderung entspricht in der

Höhe dem Betrag von DSW21. In

diesem Jahr 5000,- Euro. Und:

RELAXGAS hat eine weitere Zusammenarbeit

in den folgenden

Jahren in Aussicht gestellt.

Der bisherige Sponsor hatte sich

insbesondere an den Inhalten von

Cabaret-Nummern und der negativen

Darstellung des Unternehmens

darin - im Zusammenhang

mit dem Flughafenausbau - gestoßen.

Die Flughafen Dortmund GmbH

ist bekanntlich eine Tochtergesellschaft

von DSW21.

Stadt-Parfümerie Pieper

in Aplerbeck ist umgezogen

v.l.: Simone Friemann, Tanja Koczetzki, Rita Hillmann und Christiane Stacks

Am 12. Februar feierte die Stadt-

Parfümerie Pieper die große Neueröffnung

ihrer Parfümerie am

Aplerbecker Marktplatz 5. Eine

umfangreiche Baumaßnahme ließ

eine wunderschöne, neue Parfümerie

entstehen. Der direkte Kon-

takt zur Ware lädt zum Probieren,

Düfte schnuppern und Testen in

anspruchsvoller Atmosphäre ein.

Hinsichtlich des Ambientes und

der Sortimentskompetenz wird

ein Einkaufserlebnis der besonderen

Art geboten.

Praxiseröffnung

„Körperorientierung“

in Sölde

Am 21. Januar konnte Physiotherapeutin

Bettina Gisler in

der Rosenstraße 9, nach langer

Reno-vierung des 100-jährigen

Hauses, ihre Praxis eröffnen.

Ein Tag der offenen Tür lud alle

Interessierten zum Besichtigen

der drei neuen, farblich schön

gestalteten Praxisräume und zur

Information des Leistungsangebotes

ein. Der Mensch steht bei

Bettina Gisler im Mittelpunkt,

sie sieht den Erkrankten ganzheitlich

und behandelt nicht nur

Symptome. Zur Seite stehen ihr

dabei die unterschiedlichsten

Kooperationspartner – Heilpraktiker,

Ärzte, Logopäden, Ergotherapeuten,

eine Tanzschule

und viele andere Branchen. Frau

Gisler macht auch Hausbesuche

z. B. für eine Gesundheitsanalyse.

Sie berät zudem bei der Wahl

für geeignetes Schuhwerk bei

bestimmten Sportarten, bietet

therapeutisches Nordic Walking,

Nordic Inline und therapeutisches

Klettern an. Zum Behandlungsprogramm

gehören Lymphdrainage,

Massagen, manuelle

Wirbelsäulentherapie nach Dorn

und Breuss, Rückenschule, Krankengymnastik,

Behandlung von

Mukoviszidose (Cystische Fibrose),

Cranio Sakrale Körperar-

Bettina Gisler mit jungen Besucherinnen bei der

Praxiseröffnung

beit, Cranio Sakrale Kiefer- und

Mundbehandlungen und vieles

mehr. Präventions- und weitere

therapeutische Angebote auf Anfrage

unter 0231 / 56 818 75.

Mehr Informationen auch unter

www.koerperorientierung.de

5


6

Zusammengestellt von:

Manfred Gockel

Quellen:

Institut für

Zeitungsforschung

10.3.1908

Die königl. Regierung hat bekanntlich

verfügt, dass zum 1. April die

einmalige Entlassung der Schüler

stattfinde, welche bis zum 30.

September 14 Jahre alt werden.

Dadurch werden manche Oberklassen

bis Ostern ganz entvölkert.

Für die Lehrpersonen, welche die

Oberklassen verwalten, ist damit

für kurze Zeit freilich der Idealzustand

der kleinen Klasse erreicht.

Es wäre aber zu wünschen, daß

hier ganze Arbeit gemacht würde.

Die Versetzung und Neuaufnahme

der Kinder sollte ebenfalls auf

den 1. April verlegt werden, damit

die Schuljahre von gleicher Dauer

würden.

11.3.1908

Die Generalversammlung der

Handwerkerinnung am vorigen

Sonntage war sehr gut besucht.

Die Vorstandswahl ergab die Wie-

derwahl der bisherigen Mitglieder,

nur wurde an Stelle des Herrn

Herdickerhoff Herr W.Krabbe gewählt.

Der Kassenbericht ergab

die Einnahme von 301,25 Mk.,

Ausgaben von 206,23 Mk., es ist

somit ein Bestand von 95,02 Mark

vorhanden. Bei der Sparkasse sind

1551,06 Mark zinsbar angelegt.

Die Herren Kamp, Diestelkamp,

Wilmes und Demmik wurden in

den Lehrlingsausschuß gewählt.

Ueber eine beantragte Verlegung

der Unterrichtsstunden in der Fortbildungsschule

ist ein Bescheid der

Behörde noch nicht erfolgt.

16.3.1908

Die Platzfrage des neuen Kriegerdenkmals

ist erledigt, indem Herr

B. Selig-Dortmund sich bereit

erklärt hat einen Spitzteil seiner

Besitzung Ecke Schul- und Chausseetrasse

zu diesem Zwecke zur

Verfügung zu stellen.

17. 3. 1888

Die heutige Sitzung führte den

Fabrikarbeiter Josef Kuhlmann zu

Busenberg bei Berghofen wegen

Straßenraub auf die Anklagebank.

Der Angeklagte ist am 28. Mai

1863 zu Hüssen geboren, vom

königl. Schöffengericht zu Hörde

wegen Verübung groben Unfuges

mit 7 Tagen Haft und von der

Strafkammer des königl. Landgerichts

hierselbst wegen Sittlichkeitsverbrechens

mit 1 ½ Jahren

vorbestraft worden. Nach dem

Anklagebeschluß ist derselbe beschuldigt,

am 24. Januar d.J. auf

der Landstraße von Hörde nach

Brünninghausen den Uhrmacher

Hermann Rehbronn aus Bommern

bei Witten überfallen und beraubt

zu haben. Der Sachverhalt ist folgender:

Als am Abend des gen.Tages

der Angeklagte auf dem Berg-

Märk. Bahnhof gekommen ist, um

mit dem letzten Zuge nach Brackel

zu fahren, war dieser bereits abgegangen.

Der auf dem Bahnhof stationierte

Nachtwächter hat sich mit

ihm in ein Gespräch eingelassen

und hat sich später zu ihnen der

Uhrmacher Rehbronn gesellt, welcher

sich mit dem Angeklagten entfernte,

um zur Herberge Röthe, wo

beide zu übernachten beabsichtigten,

zu gehen. Diese war jedoch,

als sie vor derselben anlangten,

bereits geschlossen. Kuhlmann hat

dem Rehbronn zugesprochen, er

solle nur mit ihm gehen; es gebe

noch andere Herbergen, auch finde

man unterwegs noch Gelegenheit,

in einer Wirtschaft ein Glas

Bier trinken zu können. Sie haben

alsdann den Weg nach Brünninghausen

eingeschlagen und sind,

bevor sie Hörde verlassen haben,

in der den Hochöfen gegenüberliegenden

Auffermann’schen Wirtschaft

eingekehrt.

Kuhlmann, welcher am betreffenden

Tag Löhnung auf der Fabrik

erhalten, hat dort zwei Glas

Bier traktiert und diese mit einem

20-Markstück bezahlt. Etwa 300

Schritte hinter der Wirtschaft will

Rehbronn überfallen sein. Er hat

mit einem Stein einen Schlag gegen

den Kopf erhalten, ist in den

Graben gestürzt und dort am Boden

liegend, eines Rockes, Filzhutes

und eines Geldbetrages von

50 Pfg. beraubt worden. Gegen

Morgengrauen ist der überfallene

aus seiner Betäubung erwsacht,

wieder zurück nach Hörde gegangen,

hat dort bei der Polizei

Anzeige gemacht und ist darauf

ins Krankenhaus geschafft worden.

Der Angeklagte behauptet, zuerst

vom Rehbronn angefallen worden

zu sein. Er habe sich seiner Haut

wehren müssen und erst in Berghofen

die Erfahrung gemacht, dass

er des Überfallenen Rock unterm

Arm getragen habe. Durch den

Spruch der Herren Geschworenen

wird der Angeklagte des angeschuldigten

Verbrechens mit Bejahung

der Unterfrage, ob mildernde

Umstände vorhanden, für schuldig

befunden : der Gerichtshof erkannte

dem Antrage der königlichen

Staatsanwaltschaft gemäß

6. 4. 1908

Vor dem Schwurgericht stand heute

der 25-jährige Knecht Heinrich

Schildmann wegen Raubes unter

erschwerenden Umständen. Der

Angeklagte ist am 5. März 1889

geboren und wegen Diebstahls

und Misshandlung vorbestraft. Von

Mai bis Oktober 1903 diente er

bei dem Landwirt Ewald Mailand

als Fuhrknecht. Während seiner

Dienstzeit in Metz bei dem 14.

Ulanenregiment wandte sich der

Angeklagte wiederholt an Mailand

behufs Erlangung von Esswaren,

die ihm, weil er nicht im guten

Andenken stand, nicht zugeschickt

wurden. Das ärgerte den Angeklagten

gewaltig und er äußerte

damals schon, daß er dem Ehepaar

Mailand eines spielen werde,

daßselbe sein Leben lang denken

sollte. Am 28. Dezember ging er

zu Fuß nach Aplerbeck wo er morgens

gegen 1 Uhr ankam, sich bei

Mailand in den Keller schlich und

sich dort am Obst labte. Auch die

Rest vom Weihnachtsbraten und

Wein ließ er sich wohl schmecken.

Dann entfernte er sich, um am

folgenden Tage wiederzukehren

und sich unter einem Bett zu verstecken,

wo er indessen entdeckt

wurde und Reißaus nehmen mußte.

In der Nacht zum 29. Dezember

aber hob er einige Dachziegel

aus dem Dach und gelang so ins

Wohnhaus, wo er sich mit einem

Brotmesser und einem Knüppel

bewaffnet auf einem Koffer vor

dem Schlafzimmer der Eheleute

Mailand setzte. Als sein früherer

Brotherr dann morgens um 6 Uhr

aus dem Zimmer trat, stürzte sich

der Angeklagte auf ihn und bearbeitete

ihn mit dem Messer. Mai-


land wehrte sich aus Leibeskräften

und schließlich kam ihm seine

Frau zu Hilfe. Aber es gelang dem

Räuber sich beider zu entledigen

und er brachte im Kampf dem Mai-

land 17 und dessen Ehefrau 5 Messerstiche

bei. Dann bemächtigte

er sich auch noch eines Gewehres

und forderte nun Geld. Mailand

gab ihm aus der Kommode 70

Mark und der Angeklagte ließ sich

nun noch den Kleiderschrank öffnen

und von seinen zu Tode gepeinigten

Opfern einen Anzug geben.

Dann machte der Angeklagte sich

aus dem Staube. Heute war der

Angeklagte geständig und der

Vertreter der Anklage, Herr Erster

Staatsanwalt Dr. Schulze-Sölde,

bat die Geschworenen den Angeklagten

schuldig im Sinne der Anklage

zu sprechen. Die Herren Geschworenen

sprachen ihn schuldig

des Raubes und der räuberischen

Erpressung. Das Urteil lautete 10

Jahre Zuchthaus, 5 Jahre Ehrenverlust

und Stellung unter Polizeiaufsicht.

15.4.1908

Die Vorbereitungen für das hier

Anfang Juli stattfindende Märkische

Lehrergesangfest sind im

vollen Gange. Am 9. Mai wird am

Freischütz bei Schwerte eine gemeinsame

Gesangübung der hiesigen

Lehrer der Konferenz-Bezirke

Schwerte-Westfalen stattfinden.

16.4.1908

Durch einen Unglücksfall in tiefe

Trauer versetzt wurde die Familie

des Bergmanns Schopohl in

der Berghofermark. Nachdem die

Frau Schopohl gestern kurz nach

Mittag die beiden jüngsten Kinder

im Alter von 1 und 2 Jahren gewaschen

und zu Bett gebracht hatte,

wollte auch ein Töchterchen von

4 Jahren ruhen und begab sich zu

den Geschwistern in die Kammer.

Die Mutter aber ging zum Brunnen,

Wasser zu holen. Bei ihrer

Rückkehr fand sie das Haus voller

Rauch und die vierjährige Tochter

tot auf dem Fußboden liegen. Der

Körper des Mädchens war an der

Brust arg verbrannt. Wie das Feuer

entstand, ist den Eltern ein Rätsel.

22. 4. 1908

Der Bergmann Peter Bier von hier

hatte sich wegen gefährlicher Körperverletzung

vor der Strafkammer

Dortmund zu verantworten. Das

Vergehen des Angeklagten gegenüber

einem 70-jährigen Manne,

dem Invaliden Hülsmann, war ein

recht verhängnisvolles; der alte

Mann hat dadurch sein Leben eingebüßt.

Am Abend des 1. Dezember

v.J. betrat Bier die Wohnung

des Hülsmann, um sich einige ihm

gehörenden Kleidungsstücke zu

holen. Es kam zwischen den beiden

Leuten zu einem Wortwechsel,

der dadurch belegt wurde,

daß andere Bewohner des Hauses

herbeikamen um den jungen Burschen

gewaltsam zu entfernen.

Bier warf nun von draußen die

Fensterscheiben ein, was den alten

Mann veranlasste, mit einem

Knüppel bewaffnet vor die Türe zu

treten, um den Burschen zu vertreiben.

Letzterer scheint aber selbst

zum Angriff übergegangen zu sein,

denn Hülsmann wurde kurze Zeit

nachher mit einer schweren Wunde

am Kopfe vor dem Hause aufgefunden.

Wenige Tage nach seiner

Einlieferung starb der Verletzte an

den Folgen einer Lungenentzündung

und den Einwirkungen der

Verletzung die den Zustand eines

Deliriums herbeiführte. Ob die

Todesursache direkt auf die Misshandlung

des Angeklagten zurückzuführen

ist, konnte nicht nachgewiesen

werden, weshalb die Sache

auch der Strafkammer zur Aburteilung

vcrblieb. Bier gab zu, dem

alten Manne einen Schlag gegen

den Kopf, allerdings in Notwehr,

beigebracht zu haben. Das Gericht

konnte sich dieser Auffassung zwar

nicht anschließen, sah die Sache

aber recht milde und erkannte nur

auf 4 Monate Gefängnis, die durch

die erlittene Untersuchungshaft für

verbüßt erachtet wurden.

23.4.1908

Als am 30 Mai v.J. der Polizeibeamte

Cremer nach erfolgloser Aufforderung

Schulstrafe zu bezahlen

den Arbeiter Johann Link auf

Grund eines vorliegenden Haftbefehls

zur Verbüßung der Strafe ins

Arrestlokal bringen wollte, wurde

ihm heftiger Widerstand entgegengesetzt,

sodaß es ihm nur unter

Aufbietung aller Kraft gelang,

den Mann abzuführen. Link, der

inzwischen dieserhalb wegen Widerstandes

gegen die Staatsgewalt

bestraft worden ist, stellte bei der

Polizeibehörde in Aplerbeck gegen

Cremer Strafantrag und gab an, er

sei von dem Beamten verhaftet

worden, ohne daß dieser ihm den

Haftbefehl vorgelegt habe. Cremer

habe ihn ohne weiteres aus dem

Hause geschleppt und dabei auch

seine Frau getreten. Auf Grund der

eidlichen Aussage des Beamten,

dessen Glaubwürdigkeit durch

nichts erschüttert werden kann,

mußte angenommen werden,

daß der Strafantrag gegen Cremer

falsch war, weshalb sich die Eheleute

Link heute vor der Strafkammer

zu verantworten hatten. Link

wurde wegen wissentlich falscher

Anschuldigung zu 3, die Ehefrau

zu einem Monat Gefängnis verurteilt.

24.4.1908

Im schwarzen Frack, weißer Weste,

hohem Stehkragen, blauer Krawatte,

schwarzen Beinkleidern und alten

Lackschuhen präsentierte sich

der folgende Angeklagte dem Gericht;

es war der Arbeiter Herbert

Niggemeier von hier, eine Person,

die dem Gericht viel zu schaffen

macht. Heute wurde ihm zur Last

gelegt, am Abend des 21.Februar

d.J. den Polizeiserganten Osthaus

beleidigt und tätlich angegriffen

und Widerstand ihm geleistet zu

haben. Als der Vorsitzende den

Anklagebeschluß verlesen hatte,

bemerkte der Angeklagte: „Hoher

Gerichtshof, nichts zu machen !

Alles was mir vorgeworfen wird,

beruht auf Unwahrheit. So wahr

Gott im Himmel lebt, habe ich

dem Polizisten nichts getan, wohl

hat dieser mir vier Löcher am Kopfe

beigebracht, auch hat dessen

Hund mir die Kleider zerrissen,

wovon sich der Untersuchungsrichter

und dessen Protokollführer

überzeugt haben“. Der Angeklagte

unterbrach den Zeugen Osthaus

mehrfach mit seinem „Nichts zu

machen“. Das Gericht verurteilte

ihn aber, da gegen die Aussage

nichts einzuwenden war, zu 1

Monat und 3 Tagen Gefängnis.

Außerdem wurde gegen ihn wegen

Ungebühr eine sofort zu vollstreckende

Haftstrafe von 3 Tagen

verhängt.

25.4.1908

Eine Spritztour nach Dortmund

unternahm am 2. Februar d.J. der

Bergmann Johann Kraczkowski

aus Schüren. Nachdem er verschiedene

Wirtschaften besucht

hatte, geriet er in einem Lokale in

der Brückstraße mit dem Kellner

wegen der Bezahlung in Streit.

Schließlich wurde er an die Luft

befördert. Auf der Straße randalierte

er dann, weshalb er von

zwei Polizeibeamten aufgefordert

wurde, ruhig nach Hause zu gehen.

Statt diesem Rat zu folgen, beschimpfte

er die Beamten in grober

Weise, auch nannte er bei seiner

Verhaftung einen falschen Namen.

Heute wurde Kraczkowski zu einer

Geldstrafe von 50 M. verurteilt.

Den beiden Beamten wurde Publikationsbefugnis

in der Tagespresse

zugesprochen.

7


Vor gut 100 Jahren, am 18. September

1904, fanden sich 21

Männer in Berghofen zusammen,

um in dieser Gemeinde mit dem

Turnen zu beginnen und einen

Turnverein zu gründen. Der Verein

erhielt den Namen „Turn-

Verein Berghofen 04“ und er

schloss sich sofort der Deutschen

Turnerschaft an. Diesen Männern

ist es zu verdanken, dass mit viel

Mühe, Arbeit und Idealismus das

entstanden ist, was wir heute

nutzen können: einen sportlich

ausgewogenen Verein mit einer

breiten Angebotspalette und zur

Zeit über 600 Mitgliedern.

Damals wickelte sich das erste

Turnerleben im Saale der Gastwirtschaft

Gockel ab. Die nötigen

Turngeräte wurden vom Hörder

Turn- und Fechtklub zur Verfügung

gestellt. Die Zahl der Mitglieder

stieg ständig und schon

nach einjähriger turnerischer

Tätigkeit konnten bei Wettkämp-

8

Turn-Verein Berghofen 1904 e.V.

fen des Gauturnfestes im Juli

1905 in Unna die ersten Erfolge

errungen werden. Mit diesem

Erfolg machte der Turn-Verein

Berghofen 04 schon von sich

reden. Auch bei nachfolgenden

Wettkämpfen im Bezirks-, Gau-

oder Kreisverband war der Verein

im Riegenturnen sowie auch in

den Einzelkämpfen in den ersten

Reihen zu finden.

Gruppe mit Pokalen: „Erfolgreiche Teilnehmerinnen an den Vereinsmeisterschaften“

Die Siegesserien und Vereinsaktivitäten

wurden durch beide

Weltkriege zwangsläufig unterbrochen.

Nach dem Zusammenbruch

1945 stand der Verein vor

einem vollständigen Ruin. Die

Turnhalle mit all dem Inventar

wurde ein Opfer des Krieges.

Der Wiederaufbau nach 1945 in

Deutschland ließ wenig Raum für

sportliche Aktivitäten. Die Siegermächte

verboten zunächst jede

Versammlung, erst 1948 wurde

dieses wieder gestattet. Als dann

im November 1953 eine neue

Turnhalle in Berghofen bezugsfertig

wurde, war die Freude der

Athleten groß.

Stets war der Verein allen Neuerungen

gegenüber aufgeschlos-

sen. Recht bald wurden auch

Ballspiele wie Prell- und Volleyball

in das Übungsprogramm

übernommen. Während im Jahr

1956 die „Alte Herren Riege“

gegründet wurde, konnte 1960

eine neue Skiabteilung ins Vereinsleben

gerufen werden.

Unter dem Namen „Mutter und

Kind Gruppe“ wurde 1968 eine

ganz besondere Abteilung gegründet.

Hier trafen sich Mütter

mit ihren Kleinsten zur spielerisch

körperlichen Ertüchtigung.

Im Jahr 1988 kamen dann noch

die Badminton- und die Seniorenabteilung

hinzu.

Sport pro Gesundheit jetzt auch

beim TVB. Im Jahr 2007 wurde

dem TV Berghofen erstmalig das

Qualitätssiegel „Pluspunkt Gesundheit“

vom Deutschen-Turner-Bund

verliehen, damit kann

der Verein das Kursangebot

„Rückenfit im Alltag für sie & ihn

ab 45“ präventionsgeprüft mit

dem Logo „Pluspunkt Gesundheit

DTB“ anbieten.

Nicht nur das erfolgreiche Abschneiden

der Turner und Ball-

spieler bei Wettkämpfen und

Turnfesten steht im Vordergrund

des Vereinslebens. Auch das gemütliche

Beisammensein kommt

nicht zu kurz. Die einzelnen

Turnerinnen am Barren: „Sieg und 1. Platz bei einem Wettkampf der Gauliga 2“

Abteilungen organisieren Freizeitveranstaltungen

wie Wanderungen,

Ausflüge, Radtouren,

Skifahrten und Feiern. „Das war

schon immer so.

Seit über 100 Jahren spielt das

menschliche Miteinander eine

herausragende Rolle in unserem

Vereinsleben.“ Zu den

Aktiv Tag der Frauen: „Übung mit dem Flexi Bar Stab“

Sportangeboten des TV Berghofen

gehören zum Beispiel:

Eltern-Baby-Turnen, Jugendturnen,

Kinderturnen, Skigymnastik,

Seniorensport, Gesund-

heitssport, Aerobic-Kurs, Volleyball,

Badminton und Leistungsturnen.

Weitere Infos unter www.

tv-berghofen.de

Turnerin am Pferd: „Übung am Seitpferd“


Viele Menschen kennen ihn - den

brennenden Schmerz in der Brust.

Das lästige Sodbrennen entsteht,

wenn saurer Speisebrei aus dem

Magen in die Speiseröhre zurück

fließt. Normalerweise verhindert

ein Schließmuskel am Mageneingang

diesen Rückfluss.

Ist der Magen jedoch z. B. nach

einem üppigen Essen sehr voll

oder der Schließmechanismus

unvollständig, kann diese Funk-

Dr. Ullrich Borutha (l.), Chefarzt der Visceralchirurgie

und Dr. Dirk Wimmers, Oberarzt der Inneren

Medizin arbeiten interdisziplinär zusammen.

tion gestört sein. Der Mediziner

spricht in diesem Fall von Refluxkrankheit

(Reflux = Rückfluss).

Gelegentliches Sodbrennen ist

meist unbedenklich. Tritt es jedoch

regelmäßig auf, kann die Magensäure

auf Dauer die Schleimhaut

der Speiseröhre angreifen. Unbehandelt

können Erkrankungen wie

Entzündungen und Verengungen

der Speiseröhre oder Atemwegserkrankungen

die Folge sein.

Im schlimmsten Fall kann sogar

ein Speiseröhrenkrebs entstehen.

Auch ohne Veränderungen

der Speiseröhre besteht oft eine

Einschränkung der Lebensqualität.

„Die Häufigkeit der Refluxkrankheit

ist steigend“, weiß

Dr. Dirk Wimmers, Oberarzt der

Abteilung Innere Medizin am Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund.

„Bis zu 25 % der Erwachsenen

leiden unter häufigem Sodbrennen,

einem typischen Symptom

der Refluxkrankheit.“ Aber auch

saures Aufstoßen, Schmerzen im

Rachen, Schluckbeschwerden,

Druckgefühl im Brustbein, morgendliche

Heiserkeit, Zahnschäden,

Reizhusten oder asthmatische

Beschwerden können Anzeichen

für einen Reflux sein. „Wer unter

solchen Beschwerden leidet,

sollte die Ursache unbedingt medizinisch

abklären lassen“, rät der

Internist. Mit Hilfe einer Magenspiegelung

(Gastroskopie) lassen

sich Veränderungen der Schleimhaut

direkt erkennen und eine

Enge Kooperation im Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund

geeignete Therapie einleiten. Sind

Schleimhautzellen der Speiseröhre

verändert, spricht man von Barrett-

Ösophagus. In solchen Fällen ist

das Risiko für Speiseröhrenkrebs

erhöht. Patienten ohne Symptome

bzw. Beschwerden benötigen keine

spezielle Therapie, sollten aber

regelmäßig ärztlich untersucht

werden. „Vor einer Magenspiegelung

muss heute übrigens niemand

mehr Angst haben“, beruhigt Dr.

Wimmers. „Sie kann unter leichter

Narkose bzw. im Dämmerschlaf

durchgeführt werden, so dass man

davon gar nichts mitbekommt.“

Bei etwa 90 % der betroffenen

Patienten führt eine medikamentöse

Behandlung zur Beschwerdefreiheit.

Begleitende Maßnahmen

wie Ernährungsumstellung oder

Gewichtsreduzierung können sich

zusätzlich positiv auswirken.

Bei den Medikamenten sind die

sog. Protonenpumpen-Inhibitoren,

die die Säureproduktion im Magen

bremsen, die Therapie der Wahl.

Zum Großteil ist die Refluxkrankheit

durch einen Zwerchfellbruch

bedingt, bei dem Magenanteile

in den Brustraum übertreten. Mit

rund 75 % ist die axiale Hiatushernie,

der sog. Gleitbruch, hier die

häufigste Form. Ist eine dauerhafte

medikamentöse Therapie (mehr als

12 Monate) angezeigt, besteht eine

Medikamentenunverträglichkeit

oder ist durch die medikamentöse

Therapie keine Besserung zu erzielen,

ist nach vorausgegangener

Diagnostik eine operative Sanierung

zu empfehlen. Bei der sog.

„Fundoplicatio mit dorsaler Hiatographie“

wird der Magen in den

Bauchraum zurückverlagert und

die zu weite Zwerchfelllücke soweit

eingeengt, dass nur noch die

Speiseröhre hindurchtreten kann.

Diese Operation lässt sich heute

sehr schonend im Rahmen der

Schlüsselloch-Chirurgie (Minimal-

Invasive Chirurgie) durchführen,

erklärt Dr. med. Ullrich Borutha,

Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie

am Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund.

Neben den kleinen Schnitten hat

diese Operationsmethode den

Vorteil, dass der Patient nach

der Operation wieder schneller

auf den Beinen ist und geringere

Schmerzen hat. Im Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund arbeiten

die Abteilungen Innere Medizin

und Visceralchirurgie im Rahmen

eines „Interdisziplinären Bauchzentrums“

eng zusammen.

Die Kombination von internistischen

(gastroenterologischen)

und (bauch-)chirurgischen Methoden

in einem Haus bedeutet für Patienten

vor allem kurze Wege und

persönliche Betreuung.

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Aber keine Sorge, hier wird Ihnen

nur ein kleines Bärchen aufgebunden!

9


Leserbrief zur Gaspreissenkung

von DEW 21

Bei Herrn Engelhardt scheint noch

nicht angekommen zu sein, dass

der Ölpreis seit der letzten Gaspreiserhöhung

um 2/3 gesunken

ist. Da die Gaspreise immer dem

gestiegenen Ölpreis angepasst

wurden, ist die bei dem drastisch

gesunkenen Ölpreis angebotene

Preissenkung eine Frechheit.

Es drängt sich der Verdacht auf,

dass der Gaspreis nur dann an

10

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Diakonische Dienste Dortmund gGmbH

den Ölpreis gebunden ist, wenn

der Ölpreis nach oben geht. Ich

kann Herrn Engelhardt ja verstehen,

denn er benötigt Geld, um

alle seitens der derzeitigen regierenden

Parteien, SPD und Bündnis

90 die Grünen, ihm aufgebürdeten

Projekte zu finanzieren.

Phönixsee ca. 200 Mio., Aus- und

Umbau der Kampstraße 27 Mio.,

Verluste des Flughafens 20 Mio.

das GEKO- Projekt, Beteiligung

am Kraftwerksblock 8 in Hamm

Uentrop mit 110 Mio., die Konzessionsabgabe

36 Mio. und die

Verluste des Nahverkehrs. Was

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hat der Dortmunder Bürger von

der Beteiligung am Kraftwerksblock,

wird der Strom dann für

die Bürger billiger? Oder werden

durch den Mehrerlös die von den

Parteien geforderten Leuchtturmprojekte

finanziert. Der Umsatz

betrug laut Städtischem Beteiligungsbericht

von 2006 692,3

Mio. und 2007 792,6 Mio., was

einer Steigerung von 100,3 Mio.

entspricht. Es scheint, dass der

Dortmunder Energiebezieher

durch DEW21 als Kuh, die gemolken

werden kann, betrachtet wird.

So nicht Herr Engelhardt.

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1. Frühjahrs-Fischbörse

der DCG Ruhrgebiet

Am Samstag dem 28. März 2009

richten wir von der DCG im Museum

für Naturkunde der Stadt

Dortmund, 44145 Dortmund

Münsterstraße 271, unsere erste

Frühjahrs-Börse für Fische,

Pflanzen und Zubehör aus. Diese

Veranstaltung ist für jeden Interessierten

zugänglich. Der Eintritt

ist frei. Jeder, der Nachzuchten

von Fischen und Pflanzen sowie

Zubehör aus eigenen Beständen

abgeben möchte, kann mitmachen

oder als Besucher einfach

nur schauen und fachsimpeln.

An diesem Tag gibt es Informationen

rund um die Aquaristik von

erfahrenen Liebhabern aus erster

Hand. Beginn 14 Uhr; Einlass für

Anbieter ab 13 Uhr

Ihre Ansprechpartner in der DCG-

Region Ruhrgebiet:

Gerd Büchner (Obmann), Fontaneweg

2, 45731 Waltrop, gerd.

buechner@t-online.de, Tel.:

02309 72069, Heiner Garbe,

stellvertr. Obmann, Grummetweg

47, 44149 Dortmund, heiner.garbe@t-online.de,

Tel.: 0231

650091, Klaus Lahme (Kassierer),

Waldenburger Weg 47, 58511

Lüdenscheid, Klaus.Lahme@t-online.de,

Tel.: 02351 80867


„Vielfalt“

Eine Mitmach-Ausstellung zum

Thema „Toleranz“ für Kinder ab

zwei Jahren und ihre Eltern. Noch

bis 19. April im Kindermuseum

mondo mio! im Westfalenpark

Die pädagogisch betreute Ausstellung

macht in acht unterschiedlich

gestalteten Räumen die Vielfältigkeit

von Menschen, Dingen

und der Natur anschaulich und

sinnlich erfahrbar.

Mit vielen spannenden, witzigen,

nachdenklichen und kreativen

Mitmachaktionen fördert sie spielerisch

Toleranz, Respekt und

Selbstwahrnehmung.

Im Eintrittspreis von 5,50 Euro pro

Person und 15 Euro für Familien

(10 Euro bei nur einem Elternteil)

ist der Besuch des Westfalenparks

enthalten.

Weitere Infos: www.mondomio.

de, Telefon: 0231 - 50 26 127 | E-

Mail: info@mondomio.de

Die Barowski-Böttcher GmbH,

spezialisiert auf die Beseitigung

von Feuchtigkeits- und Schimmelschäden,

ist für 2007 mit dem

Isotec-Qualitätspreis ausgezeichnet

worden. Die Jury gratulierte Geschäftsführer

Erwin Barowski dazu,

dass er „nur und ausschließlich

höchste Qualität gegenüber dem

Kunden“ gelten lasse.

Überragende Kundenzufriedenheit

Wichtige Grundlage für die Preisvergabe

war auch die Frage, ob die

Kunden sich noch einmal für die Barowski-Böttcher

GmbH entscheiden

würden. Diese Frage gilt als strenge

Leistungskontrolle. Barowski konn-

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Isotec - Fachbetrieb Barowski - Böttcher GmbH mit Qualitätspreis geehrt

te hierbei einen überragenden Wert

erzielen: Alle, also 100% der Kunden,

würden sich wieder für sein

Sanierungsunternehmen entscheiden.

„Dieser Preis macht mich unheimlich

stolz“, sagte der Unternehmer

bei der Preisverleihung. „Mein

ganzer Dank gilt meinem Team,

denn nur gemeinsam haben wir diese

Leistung erreicht.“ Jurymitglied

Uwe Neumann, der bei Isotec zuständig

ist für Qualität und Entwicklung,

erklärte: „Höchste Qualität

ist für Herrn Barowski kein bloßes

Schlagwort, sondern das ganze Unternehmen

lebt den Qualitätsgedanken

von A bis Z – zum Wohle des

Kunden.“

11


Jedes neugeborene Kind braucht Geborgenheit,

Liebe und aufmerksame Eltern.

Dies trifft auch und in besonderem Maße

auf hochbegabte Kinder zu. Wie jedes

andere Kind muss auch ein hochbegabtes

Kind in die Familie aufgenommen

und individuell erzogen werden.

Das aber ist einfacher gesagt als getan!

Denn hochbegabte Kinder können sich

sehr speziell verhalten – anders als andere

Kinder. Wenn Eltern, Geschwister,

Großeltern oder Kinderärzte eine Besonderheit

feststellen, ist eine frühzeitige

Vorstellung in einer Beratungsstelle für

U-Turm: Kunst und Kultur als

Motor der Wirtschaft

Förderung und Konzept tragen

Handschrift der CDU

Seit Jahresanfang ist es „amtlich“:

Die Förderzusage zum Umbau des

Dortmunder U als wichtiger Beitrag

zur Stärkung der heimischen Wirtschaft

liegt vor. Das Land Nordrhein-Westfalen

und die Dortmunder

CDU haben es geschafft, den

reinen Museumsbau des Oberbürgermeisters

zu den Akten zu legen.

Der Fokus wird nun auf die Schaffung

dringend benötigter neuer Arbeitsplätze

gelegt. Statt nur Bilder

an die Wand zu hängen, wird jetzt

Geld verdient. Die CDU-Fraktion

sieht im Umbau des Kühlturms den

Auftakt zur Etablierung eines neuen

Wirtschaftszweiges „Kreativwirtschaft“.

Nun darf das Dortmunder

U aber nicht weiter als städtebaulicher

Solitär behandelt werden,

das der Nachwelt „koste es, was es

wolle“ erhalten werden muss. Vielmehr

muss nun die gesamte Fläche

der ehemaligen Union-Brauerei

eine hochwertige Nachnutzung er-

12

Eine Information der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund

Foto: Wirtschaftsförderung Dortmund

Psychologisch-Pädagogische Beratungsstelle für

Hochbegabte im CJD Dortmund

Hochbegabte dringend

notwendig. Aber warum?

Weil es wichtig

ist, die Gründe für die

erlebte Besonderheit des Kindes herauszufinden.

Weil es wichtig ist, dass

Eltern im Umgang mit ihren Kindern

ruhig und sorgenfrei bleiben können.

Weil es aber auch wichtig ist, bei einer

diagnostizierten Hochbegabung einen

Weg für die Zukunft zu planen. Neben

dem persönlichen Erstberatungsgespräch

fahren. Oberste Priorität dabei: Die

Verlegung von zwei Berufskollegs

auf die Nordfläche der Rheinischen

Straße, auch dies eine Idee, die von

allen Beteiligten ausdrücklich der

CDU zugeschrieben wird.

Umweltzonen im Ruhrgebiet:

Ein guter Kompromiss

Der Regierungspräsident entscheidet,

auf eine ruhrgebietsweite Ausweisung

einer Umweltzone zu

verzichten und stattdessen nur dort

Fahrverbote zu erlassen, wo die

Feinstaubbelastung besonders hoch

ist. Die CDU-Fraktion ist überzeugt:

Die jetzt gefundene Lösung

schafft einen ausgewogenen Interessenausgleich

zwischen berechtigten

Sorgen der vom Feinstaub

betroffenen Bürger, notwendiger

Mobilität der Arbeitnehmer und

berechtigten Wünschen der Wirtschaft,

die massive Wettbewerbsnachteile

befürchten. Für die CDU

ist wichtig, für Handwerksbetriebe

und Selbstständige großzügige

Übergangszeiten und Ausnahmegenehmigungen

zu ermöglichen.

Die gefundene Lösung ermöglicht

allen Beteiligten, weiterhin auch an

technischen Lösungen zu arbeiten,

Feinstaubbelastungen nachhaltig

zu minimieren. Dies gelte sowohl

für Fahrzeuge als auch für andere

Verursacher wie z.B. Hausbrand.

Konsequent ist somit auch die Absicht

der Landesregierung, alle relevanten

Schadstoffquellen in den

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Jahresrückblick 2008

für Eltern bietet das CJD

seit nunmehr 30 Jahren

auch vielfältige pädagogische

Förderungen für

Kinder und Familien an. Ebenso können

sich Pädagogen aus Kindergärten oder

Grundschulen im CJD beraten lassen.

Nutzen Sie die Erfahrung des CJD in der

Hochbegabtenpädagogik!

Das CJD Dortmund ist ein berufliches Bildungs-

und Ausbildungszentrum in Träger-

Blick zu nehmen, bevor eine umfassende

Umweltzone installiert

werden soll.

Thier-Brache wird

zum Einkaufszentrum

Gewinn für die

Attraktivität der City

Mit großer Mehrheit beschließt der

Rat, das Gelände der ehemaligen

Thier-Brauerei am Hohen Wall aus

dem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Entstehen soll hier ein Einkaufszentrum

des zum Hamburger

Otto-Konzern gehörigen Projektentwicklers

ECE. Bis zuletzt feilscht

die rot-grüne Zweckgemeinschaft

im Rathaus um die Reduzierung

der Verkaufsfläche. Für die CDU-

Fraktion gut vorstellbar: 29.000 qm

neue attraktive Einzelhandelsfläche

als Ergänzung des Cityangebotes.

Nach nochmaliger Beschneidung

der Fläche sollen nunmehr noch

27500 qm realisiert werden. Die

CDU kritisiert die Inszenierung als

kleinkarierte Machtdemonstration

von Rot-Grün, begrüßt den Start zu

Foto: ECE

schaft des Christlichen Jugenddorfwerkes

Deutschland e.V. (CJD).

Es ist Träger eines Berufsbildungswerkes für

junge Menschen mit Lernbehinderungen

und psychischen Beeinträchtigungen, einer

Rehabilitationseinrichtung mit Maßnahmen

der Berufsvorbereitung und Ausbildung,

einer Jugendhilfeeinrichtung, der

Zeche Germania als Ausbildungs-, Beschäftigungs-

und Dienstleistungszentrum, des

Sport- und Gesundheitszentrums SGZ, von

Modellmaßnahmen, zweier Integrationsbetriebe

sowie der Beratungsstelle für Hochbegabung.

Planung und Bau des Einkaufszentrums

dennoch als städtebaulich

wichtigen Schritt zur Fertigstellung

und Entwicklung Dortmunds als attraktiver

Einzelhandelsstandort.

Sanierung des Klinikums lässt

weiter auf sich warten

Dortmunds Klinikum bleibt

ein Notfallpatient

Erneut abgelehnt wird die Forderung

der CDU-Fraktion, eine Teilprivatisierung

des Klinikums zu-

Foto: Wikipedia

mindest zu überprüfen. Zielsetzung

der CDU: Sanierung, Sicherung

der Arbeitsplätze und Beschaffung

ausreichender Finanzkraft für dringend

notwendige Investitionen.

Stattdessen überweist die kerngesunde

Entsorgung Dortmund (EDG)

dem kranken Patienten Klinikum

eine Sonderausschüttung von 4,72

Mio. Euro im Jahr 2008 sowie 4,64

Mio. Euro in 2009. Weitere 20 Mio.

Euro zahlt die Stadt Dortmund zur

Verhinderung der drohenden Zahlungsunfähigkeit

– reine Nothilfe,

die dem Klinikum keine langfristige

V.i.S.d.P.: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund · Manfred Jostes · Fraktionsgeschäftsführer


Erholung tut Not!

Landauf und landab fordern Arbeitsmediziner

- und das völlig zu

Recht, dass der arbeitende Mensch

Erholung braucht. In der stressiger

und hektischer werdenden Arbeitswelt

werden Phasen der Ruhe, der

Entspannung und Erholung immer

wichtiger. So freut man sich, wenn

man zwei Wochen Urlaub z. B.

auf Mallorca verbringen kann, um

Perspektive gibt. Die CDU-Fraktion

sieht keine Alternative zu einer

Neubesetzung der Geschäftsführung

als Konsequenz des Ratsbeschlusses,

angesichts der Situation

nunmehr ein erfahrenes Unternehmen

als Sanierungsbeauftragten

einzusetzen.

Millionen-Unterschlagung

im Rathaus

Oberbürgermeister zensiert

Internetauftritt der Stadt

Ein Blick auf die Internetseite der

Stadt Dortmund lässt die CDU-

Fraktion aufmerken. Die eigentlich

für jedermann zugänglichen öffentlichen

Sitzungsunterlagen des Rechnungsprüfungsausschusses,

der sich

intensiv mit dem als „Bargeldaffäre“

verharmlosten Unterschlagungsskandal

auseinandergesetzt hatte,

waren auf der Homepage der Stadt

Dortmund unvermittelt nicht mehr

abrufbar. Verschiedene öffentliche

Prüfberichte enthielten mehrfach

Hinweise, die für den Oberbürgermeister

wenig schmeichelhaft

Foto: Stadt Dortmund

sich auf dieser schönen Insel zu

entspannen. Und was stellt man

dort fest? Man ist morgens um 6:00

oder 7:00 Uhr von Dortmund abgeflogen,

erreicht am späten Vormittag

sein Hotel - und alle Poolbetten

sind natürlich schon belegt.

Der erste Tag ist verlorene Zeit. Da

hat nun der OB-Kandidat der CDU

und FDP, Herr Pohlmann, die Not

der Menschen erkannt und eine

Lösung zur Förderung der Erholung

gefunden: Die Flugzeuge dürfen

nachts um 3:00 Uhr in Dortmund

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waren und den Schluss zuließen,

dass es sich ausdrücklich nicht um

die Einzeltat einer Mitarbeiterin

handelte. Dies dürfe – so die CDU -

jedoch kein Grund sein, den Bürgerinnen

und Bürgern Informationen

von großem öffentlichen Interesse

vorzuhalten, die ausdrücklich als

öffentlich deklariert worden waren.

CDU will „Sozialticket“

beenden

Die CDU-Fraktion fordert, die

Testphase zur Einführung eines

auf 15 Euro ermäßigten „Sozialtickets“

mit sofortiger Wirkung

zu beenden. Das stark verbilligte

ÖPNV-Monats-Abo hatte sich als

nicht finanzierbar erwiesen und

wird allein im Jahr 2008 zu einem

Einnahmeverlust in Höhe von 4,9

Mio. Euro führen, der sich im Jahr

2009 auf über 7 Mio. Euro erhöhen

wird. Bereits bei Einführung

hatten sich die Christdemokraten

gegen das Sozialticket ausgesprochen.

Der CDU war immer klar,

dass sich das Sozialticket nicht

starten, so dass man sein Hotel gegen

7:00 oder 8:00 Uhr betritt und

schnurstracks auf den Pool zusteuern

kann, um die vorsorglich im

Handgepäck mitgebrachten Handtücher

auf den Pool-Liegen abzulegen.

Der Pool-Tag ist gerettet!

Von dieser Idee - Fluglärm nachts

um 3:00 Uhr - muss ich mich jetzt

allerdings erst einmal erholen, was

sich auch die anwesenden Unternehmer

dachten. Denn etliche

von ihnen zeigten an der Rede des

Kandidaten wenig Interesse und

kostenneutral finanzieren lässt.

Wider besseres Wissen hat sich

die SPD vor den Karren von Linken

und Grünen spannen lassen.

CDU begrüßt Rücknahme

der Kündigungen

Massive Proteste und Demonstrationen

städtischer Mitarbeiter

gegen die skandalösen, unverhältnismäßigen

Kündigungen zweier

Mitarbeiterinnen der Stadtkasse

im Zuge der „Bargeld-Affäre“ erschüttern

das Rathaus und zeugen

von massivem Vertrauensverlust

der Verwaltungsspitze. Die CDU-

Fraktion begrüßt die Rücknahme

der Kündigungen und fordert, dass

die Treppe von oben gekehrt und

auf allen Führungsebenen nach

den Verantwortlichen für das Verschwinden

der insgesamt 1,1 Millionen

Euro und dem skandalösen

Umgang mit Steuergeldern gesucht

wird. Der Vorfall ist ein weiterer

typischer Baustein in einer unglaublichen

Serie ungerechter und

unprofessioneller Personalführung.

Die Erstellung geheimer Mitarbeiterdossiers

im Gesundheitsamt,

ein „Maulkorberlass“ für sämtliche

Mitarbeiter der Stadtverwaltung

sowie das Theater über fristlose

Kündigung, fristgerechte Kündigung

und nunmehr Rücknahme

der Kündigung machen deutlich,

dass nunmehr auch die Frage nach

der politischen Verantwortung gestellt

werden muss.

Aktionsplan Soziale Stadt -

CDU zieht Zwischenbilanz

Die CDU-Fraktion hat den „Aktionsplan

Soziale Stadt“, den Maßnahmekatalog

für Problembezirke,

in Dortmund in zahlreichen

Veranstaltungen im Stadtgebiet

unter die Lupe genommen. Von

den Bürgern wurde - unabhängig

vom jeweiligen Aktionsraum

– als Schwerpunkte genannt: Integration

Jugendlicher in den Arbeitsmarkt

und Intensivierung der

Sprachförderung bei Kindern und

Foto: CDU

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schalteten wohl von der Hektik

des Arbeitstages ab.

Klaus-Jochen Lehmann, Dortmund

jugendlichen Migranten. Deutlich

wurde aber auch: Der vom SPD-

Oberbürgermeister aufgelegte

sogenannte „Aktionsplan Soziale

Stadt“ betreibt an vielen Stellen

lediglich Kosmetik. Die CDU-

Fraktion wird die Ergebnisse nach

sorgfältiger Auswertung in Antragsinitiativen

für Bezirksvertretungen,

Fachausschüsse und Rat

umsetzen. Ein Ergebnis steht für

die CDU bereits fest: Die Anhebung

der Sport- und Vereinsförderung

insbesondere für die Vereine,

die sich in besonderem Maße um

die Integration von Migranten, um

Senioren und Menschen mit Behinderungen

kümmern.

Friedensplatz 1 · 44135 Dortmund · Tel: 0231/579411 · Fax: 0231/579803 · Mail: fraktion@cdu-dortmund.de

13


14

Vor zwei Monaten fragten wir nach Ihren ganz persönlichen

Weihnachtswünschen für Dortmund. Uns erreichte eine bunte

Palette der unterschiedlichsten Anliegen – und etwas verspätet erreichte

diese Liste wohl auch den Weihnachtsmann. Denn dieser

schickte in Person von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück den

Kommunen einen prall gefüllten Sack mit dem Namen Konjunkturpaket

II.

Die Koalitionsspitzen verständigten sich unter anderem auch auf

einen Investitionspakt von rund 18 Milliarden Euro, der den Ländern

bzw. den Kommunen zu Gute kommen soll. Grund genug

für uns, ein zweites Mal vom gewohnten „Politik IN Dortmund“-

Prinzip abzuweichen und die Spitzen der Ratsparteien zu einem

Thema zu befragen, das für ganz Dortmund von Bedeutung ist.

Denn auch Dortmund hat die Möglichkeit, an diesem Investitionspaket

zu partizipieren.

Frage: Wie sollte diese Teilhabe Ihrer Meinung nach aussehen?

Welche Projekte sollten hiermit unterstützt werden? Wo drückt

der Schuh so sehr, dass das Investitionspaket gerade recht

kommt?

Ernst Prüsse

Die Dortmunder SPD-Fraktion

will dafür sorgen, dass die Mittel

aus dem Konjunkturpaket II ausschließlich

in die Stadtbezirke

fließen. Dort sind die Sanierungsmaßnahmen

am dringendsten.

Wir wollen in den Jahren 2009

und 2010 zusätzliche Maßnahmen

auf den Weg bringen, die

längst fertig durchgeplant sind,

aber wegen Geldmangel bisher

nicht umgesetzt werden konnten.

Das Konjunkturpaket soll ein Beschleunigungsprogramm

für die

Stadtbezirke sein.

Es soll noch mehr in Schulen und

Kindertageseinrichtungen sowie

in die Straßensanierung investiert

werden. Auch die Sportvereine

sollen durch Sportstättensanierung

und -bau profitieren. Zugleich

wollen wir weitere Impulse

für Klimaschutz und Energieeffizienz

setzen. Dazu sehen wir in

den vom Rat beschlossenen Prioritätenlisten

für Hochbau- und

Tiefbaumaßnahmen eine gute

Grundlage für die Umsetzung der

zusätzlichen Maßnahmen. Die

Verwaltung soll aber diese schon

vor Jahren beschlossenen Listen

überarbeiten, um auf aktuelle Entwicklungen

zu reagieren.

Leider ist noch offen, wofür genau

das Geld ausgegeben werden

darf. Der Bund hat zwei Investitionsschwerpunkte

festgelegt, in die

das Geld fließen soll. Da ist zum

einen die Bildungsinfrastruktur,

für die 65% der Finanzmittel vorgesehen

sind. Und zum anderen

die allgemeine Infrastruktur, wofür

die restlichen 35% ausgegeben

werden dürfen. Zur Bildungsinfrastruktur

gehören zum Beispiel

Kindertagesstätten, Schulen und

Einrichtungen der Weiterbildung.

Hier wird insbesondere die energetische

Sanierung gefördert. Zur

allgemeinen Infrastruktur gehören

zum Beispiel Krankenhäuser,

Lärmsanierung an Straßen und Informationstechnologie.

Jeder, der

sich in Dortmund umsieht, wird

zahlreiche Maßnahmen benennen

können, die vom Konjunkturpaket

profitieren sollten. Aber das

ist das erste Problem: die Zahl der

Wünsche übersteigt die zur Verfügung

stehenden Mittel um eine

Vielfaches. Deshalb ist schon jetzt

klar, dass nicht alle gewünschten

Maßnahmen nicht realisiert werden

können. Die zweite Hürde

ist die gesetzliche Bestimmung,

dass nur in Maßnahmen investiert

werden darf, für die der Bund zuständig

ist: Umweltschutz, Städtebau,

Bildung. Das bedeutet,

dass mit den Millionen voraussichtlich

keine Asphalt-Löcher

an kommunalen Straßen gestopft

werden dürfen. Erlaubt ist aber

Lärmschutz entlang vielbefahrener

Trassen. Vielleicht können

wir Straßen sanieren, indem wir

dort Flüsterasphalt aufbringen, mit

dem der Geräuschpegel verringert

wird. Die dritte Hürde schließlich

ist die widersprüchliche Vorgabe,

dass die Maßnahmen des

Konjunkturpakets zusätzlich und

schnell realisierbar sein müssen.

Zusätzlich sind Sanierungsprojekte,

die bisher noch nicht im

Haushalt veranschlagt wurden.

Sie sind aber noch nicht durchgeplant

und können daher nicht

von heute auf morgen umgesetzt

werden. Durchgeplante Maßnahmen,

die sofort umsetzbar sind,

sind aber nicht zusätzlich. Daher

werden wir uns vordringlich Projekten

annehmen, die einfach zu

planen und schnell umzusetzen

sind. Dazu haben wir uns bereits

von Fachleuten darüber informieren

lassen, inwiefern Handwerk

und Mittelstand überhaupt in der

Lage sind, das Auftragsvolumen

abzuarbeiten. Bis zum Jahresende

soll die Hälfte der Mittel ausgegeben

sein.

Frank Hengstenberg

Aus dem Konjunkturpaket II kann

die Stadt Dortmund finanzielle

Mittel in Höhe von knapp 78

Millionen Euro erwarten. Über

43 Millionen Euro stehen für Investitionen

in Bildung, knapp 35

Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen

zur Verfügung. Die

CDU-Fraktion wird bei der Verteilung

der Mittel darauf achten,

dass die Gelder ausschließlich

für zusätzliche Maßnahmen verwandt

werden. Das Konjunkturprogramm

darf nicht als Ersatz für

den maroden städtischen Haushalt

herhalten. Konkret definiert

haben wir bisher die Handlungsfelder

Straßensanierung, Schulen

und Kindergärten sowie das

städtische Klinikum. Wir halten

es für völlig inakzeptabel, dass

einige Straßen in Dortmund nur

noch mit dem Geländewagen zu

befahren sind. Hier wollen wir

schnellstmöglichst Abhilfe schaffen

und das Straßennetz so modernisieren,

dass es einer Großstadt

wie Dortmund würdig ist.

Das Dortmunder Klinikum muss

als Haus der Maximalversorgung

erhalten bleiben. Hier können wir

uns eine Anschubfinanzierung

zum Neubau der Kinderklinik sowie

der Frauenklinik vorstellen.

Im Bereich der Schullandschaft

möchten wir jeweils zwei Gymnasien

und zwei Realschulen für

den Ganztagsbetrieb mit Mitteln

aus dem Konjunkturpaket vorbereiten.

Außerdem möchten wir

Dortmunds einzige internationale

Schule, das Leibniz-Gymnasium

im Kreuzviertel mit einer Aula

und einer Mensa versehen.

In enger Abstimmung mit unseren

Mandatsträgern in den Bezirksvertretungen

vor Ort möchten wir die

übrigen finanziellen Mittel ganz

gezielt in die Dortmunder Vororte

lenken. Wir möchten, dass nicht

nur die City, sondern alle zwölf

Stadtbezirke vom Konjunkturpaket

profitieren.

Eine Förderung nach dem Gieskannenprinzip

getreu dem Motto

„jeder Stadtbezirk bekommt das

gleiche“ lehnen wir jedoch ab.

Hier setzen wir auch gezielt auf

den Sach- und Fachverstand der

Stadtverwaltung, die bereits Prioritätenlisten

für die einzelnen

Bereiche (Schulen, Kindertagesstätten,

Sportplätze, Sport- und

Turnhallen, Hallenbäder, Straßenzustandskataster

etc.) erarbeitet

hat. Die CDU-Fraktion will

zur schnellen Umsetzung des

Konjunkturpaketes auch externen

Sachverstand hinzuziehen, da die

personellen Kapazitäten innerhalb

der Dortmunder Stadtverwaltung

nicht ausreichen werden.

Wir wollen, dass die Dortmunder

Firmen, insbesondere aus der Baubranche,

schon im Jahr 2009 mit

Bau- und Sanierungsmaßnahmen

anfangen können, um der Stadt

nach und nach ein neues, moderneres

Gesicht zu geben. Die CDU/

FDP-geführte Landesregierung hat

dazu bereits ihren Beitrag geleistet

und die Wertgrenzen für die „öffentliche

Vergabe“ drastisch gesenkt.

Zukünftig müssen kleinere

Baulose nicht mehr europaweit

ausgeschrieben werden, sondern


können schnell und gezielt an

Dortmunder Unternehmen und

Handwerksbetriebe vergeben

werden. Alles in allem setzen wir

als CDU-Fraktion große Hoffnung

in das Konjunkturpaket. Alle Seiten

werden davon profitieren: Die

Bürgerinnen und Bürger unserer

Stadt, die Stadt Dortmund als Eigentümer

vieler Immobilien und

die gesamte Dortmunder Baubranche.

Mario Krüger

Das Konjunkturprogramm setzt

aus GRÜNER Sicht mit einer Abwrackprämie

für Altfahrzeuge,

Investitionen in Straßen und der

Konzentration auf Besserverdienende

die falschen Schwerpunkte

und ist weder ökologisch schlüssig,

noch sozial ausgewogen.

Doch unabhängig hiervon wollen

wir die zu erwartenden 78 Mio. €

in die Bereiche Bildung und Energieeinsparung

stecken.

Dabei sollen die Gelder nicht für

bereits durchfinanzierte, sondern

für neue Maßnahmen ausgegeben

werden.

Wenn die noch fehlenden Umsetzungsrichtlinien

es zulassen,

wollen wir die Über-Mittag-

Betreuung und den Ganztag an

Schulen weiter stärken. An vielen

Schulen fehlen Aufenthalts- und

Verpflegungsmöglichkeiten. Bei

der Über-Mittag-Betreuung für

SchülerInnen der Sekundarstufe 1

bekommt die Stadt für 46 Standorte

aus dem dafür aufgelegten

Landesprogramm ca. 1,5 Mio.

€. Das sind gerade mal 30.000

€ pro Schule, erforderlich sind

jedoch ca. 200 bis 300.000 € je

Schule. Beim Ausbau des Ganztagsunterrichts

an Gymnasien und

Realschulen hat es aufgrund der

schlechten Rahmenbedingungen

durch das Land eine große Zurückhaltung

der Schulen gegeben.

Zusammen mit den Geldern des

Konjunkturprogramms bietet sich

nun die Chance, dass hierzu die

baulichen Voraussetzungen geschaffen

werden können. Einen

weiteren Schwerpunkt sehen

wir bei Maßnahmen zur energetischen

Gebäudesanierung,

die in früheren Jahren bereits

Gegenstand entsprechender grü-

ner Haushaltsbeschlüsse waren.

Hieran wollen wir anknüpfen.

Kommunale Investitionen in Klimaschutz

und die Energiesanierung

haben sowohl ökologische

als auch ökonomische Bedeutung,

weil sie Arbeitsplätzen sichern

und Energiekosten einsparen.

Dabei wollen wir uns auf

Maßnahmen zur energetischen

Sanierung von städtischen Gebäuden

konzentrieren, für die bisher

kein Geld vorhanden war. Zu tun

gibt es reichlich.

Dr. Annette Littmann

Geld ausgeben ist für Kommunalpolitiker

natürlich eine feine Sache.

Insbesondere, wenn Wahlen

vor der Tür stehen; denn Wünsche

gibt es immer viele. Aber nicht alle

Wünsche, die nun vorgetragen

werden, sollten erfüllt werden.

Denn jedes neue Bauwerk (nicht:

Ersatzbau!) führt zu Folgekosten

(also Unterhalt, Reparaturen, Abschreibungen),

die die Stadt selbst

leisten muss. Das kann sie kaum

noch, denn sie gibt seit Jahren

mehr Geld aus als sie einnimmt;

daher steigt der Schuldenberg von

Dortmund kontinuierlich. Wir

wollen die Mittel ausgeben für

Bildung. Für Sanierungen und energiesparende

Maßnahmen und

ggf. Ersatzbauten in Schulen, Kindergärten/

Kitas und Turnhallen.

Und wenn dann etwas übrig ist,

für öffentliche Gebäude. Leider

hat die Stadt in den letzten Jahren

so wenig für die Instandhaltung

ausgegeben, dass der Zustand

einiger öffentliche Gebäude in

Dortmund sehr schlecht (manchmal

sogar jämmerlich) ist.

Wir wollen es NICHT ausgeben

für das Dortmunder Klinikum.

Denn erstens sind die Mittel aus

dem Konjunkturpaket für das Klinkum

von max. 20 Mio. € nur der

sprichwörtliche Tropfen auf den

heißen Stein: Der Sanierungsstau

wird auf ein Vielfaches, 300 Mio.

€, beziffert. Und zweitens gibt

es hierfür private Investoren, die

das Geld ins Klinikum investieren

würden, wenn man sie nur ließe.

Wir wollen einen vernünftigen

Umgang mit dem Geldregen.

Denn jeder Bürger sollte sich

klar sein: Auch die Mittel des

Konjunkturpakets sind letztlich

Steuergelder oder Schulden der

öffentlichen Hand, für die wir alle

gerade stehen müssen.

Dr. Thomas Reinbold

Grundsätzlich ist das nun beschlossene

Konjunkturpaket II

zu begrüßen, weil es der Stadt

Dortmund neue Investitionen für

knapp 78 Mio.€ ermöglicht. Diese

Investitionen sind auch längst

überfällig. Ein Großteil des Geldes

sollte in die Bildung investiert

werden. Hiervon können dann

unsere Schulen mit ihren Sporthallen,

Kitas und die Kindergärten

profitieren.

Die Investitionen sollten so angelegt

werden, dass zukünftig eine

Verbesserung der Bildungsbedingungen

erreicht und energetische

Sanierungen durchgeführt werden

können.

Wir sollten nicht vergessen, dass

unsere Kinder auch unsere Zukunft

sind. Gleichzeitig wird

durch eine energetische Sanierung

der Klimaschutz unterstützt

und wir sparen Geld. Eine Sanierung

der Sportstätten kommt zudem

unseren Vereinen mit ihren

Mitgliedern zu Gute, so dass hier

auch eine wichtige soziale Komponente

erzielt werden kann. Der

zweite Investitionsbereich sollte

in der Infrastruktur liegen: die Sanierung

unserer maroden Straßen

vor allem in den Vororten sowie

die Schaffung von sicheren Radwegen

sind hier nur zwei wichtige

Investitionsfelder, die ich nennen

möchte. Grundsätzlich sollte darauf

geachtet werden, dass bei

allen neuen Baumaßen, die mit

Geldern aus dem Konjunkturpaket

II in Auftrag gegeben werden,

Firmen aus dem Großraum

Dortmund besondere Berücksichtigung

finden, damit auch die

vielen kleinen mittelständischen

Unternehmen aus unserer Region

direkt davon profitieren können.

Des Weiteren sollten dann noch

Gelder in den Wohnungsbau fließen,

um wichtige und notwendige

energetische Wohnraumsanierungen

vorzunehmen. Auch

städtische Einrichtungen sollten

berücksichtigt werden, denn hier

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zial. Wichtig erscheint mir zudem

die Schaffung von neuem und

bezahlbaren Wohnraum für kinderreiche

Familien und die sozial

Schwachen in unserer Stadt.

Leider ist auch in Dortmund eine

zunehmende soziale Armut zu

beobachten, die wir dringend bekämpfen

müssen.

OB Dr. Gerhard Langemeyer

Sicherlich kann man über die Maßnahmen

zur Belebung der Konjunktur

in unserem Lande unterschiedlicher

Auffassung sein. Unstrittig ist, dass in

den Kommunen, vor Ort, investiert

werden muss. Hier kommt das Geld

den Menschen unmittelbar zu Gute,

hier können wir Arbeit und Beschäftigung

bei Dortmunder Unternehmen

sichern. Aus dem Konjunkturpaket II

sollen nach einer Modellrechnung

des Landes rund 78 Millionen Euro

nach Dortmund fließen. Mit unserem

soliden städtischen Haushalt können

wir sofort auf der kommunalen Ebene

agieren und beispielsweise unsere

Eigenanteile finanzieren. Die Stadt

Dortmund hat Ihre Hausaufgaben gemacht.

Die Projekte, Planungen und

Prioritätenlisten sind erarbeitet.

Mir liegt an einem sorgfältig geplanten

Konjunkturprogramm, das maximale

Wirkung entfaltet.

Wir wollen zur Steigerung der Konjunktur

in Dortmund jeden nur möglichen

Euro in Umlauf bringen. Es gibt

keinen Grund in nutzlose Hektik zu

verfallen. Das Geld ist für Investitionen

in Bildung und Infrastruktur

vorgesehen. Wir müssen jedoch genau

hinsehen, welche Ausführungsbestimmungen

von Bund und Land

mit dem Programm verbunden sind.

Erste Maßnahmen werden im März

feststehen und es wird ein Investitionskonzept

sein, das vor allem den

Stadtbezirken zu Gute kommt.

15


OB-Kandidatin der Bürgerliste mit eigener Homepage

Die OB-Kandidatin der unabhängigen

Wählergemeinschaft Bürgerliste

-Freie Wähler Dortmund-

hat jetzt ebenfalls eine eigene

Homepage. Unter www.petrazielazny.de

findet der Bürger Informationen

über die 51-jährige

16

Bankfachwirtin. Neben ihrem persönlichen

Lebenslauf kann man

sich über ihre politischen Ziele

informieren. Zudem möchte Petra

Zielazny direkt mit den Bürgerinnen

und Bürgern in den Dialog

treten. Hierzu hat sie ein Forum

eingerichtet, in dem sie jeden Tag

Rede und Antwort stehen wird.

Mit der OB-Kandidatur von Petra

Zielazny kommt es nun zu einem

Fünf-Kampf mit den Herren Krüger,

Pohlmann, Sierau und Manz.

Da nach jüngsten Wahlumfragen

ca. 35% der Wählerinnen und

Wähler keinen dieser Kandidaten

unterstützen möchten, sieht Frau

Zielazny gute Chancen, diese

Stimmen auf sich zu vereinen.

Im Februar 2010 läuft das nächste ultimative AIDA Schiff

vom Stapel. Mit dem größten Wellness und Spa Bereich auf

den sieben Weltmeeren einer eigenen Brauerei und einem

4D Kino, setzt dieses Schiff neue Maßstäbe.

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Ihre Ansprechpartnerin: Frau Knoller · eMail. s.knoller@in-stadtmagazine.de

Heidi Schröder eröffnete

Galerie in Hombruch

Malerin Heidi Schröder

Anfang Januar eröffnete die Malerin

Heidi Schröder eine Galerie

über der Hombrucher Textilreinigung

in der Harkortstr. 16,

in Hombruch. Hier stellt sie ihre

Arbeiten aus Acryl, Acryl-Sand

und Öl aus und lädt die Interessenten

zum Verweilen sowie zum

Anfang Februar stellte sich in der

Aula an der Kleybredde die CJD

Kinderwerkstatt im Jugenddorf

Oespel vor. Dr. Horst Röhr, ehemaliger

Leiter des Jugenddorfes,

präsentierte nach langer Vorbereitung

77 Projekte und warb

gleichzeitig voller Leidenschaft

und Enthusiasmus um ehrenamtliche

Helfer/innen, die sich für

Kinder von 0 bis 14 Jahren in unterschiedlichsten

Bereichen engagieren.

Zu den Projekten gehören

die frühkindliche Förderung, die

Kreativ-Werkstatt, ökonomische

Bildung und vieles andere mehr.

Geplant ist zudem eine Kooperation

mit Kindergärten, Schulen

und auch Dortmunder Unternehmen.

Entwickelt wurden die

Projekte von einem Team, dessen

Mitglieder aus diversen Bereichen

Genießen ihrer Werke ein. In der

Regel ist sie jeden Dienstag und

Donnerstag selbst vor Ort. Die

im oberbayerischen Peißenberg

geborene Heidi Schröder ist seit

2004 freischaffende Malerin.

Ihr vielseitiges künstlerisches

Spektrum umfasst Arbeiten aus

unterschiedlichsten Materialien

und Techniken. Die Galerie Heidi

Schröders ist montags bis freitags

von 8.00 bis 18.30 Uhr und

samstags von 8.00 bis 14.00 Uhr

geöffnet.

Perspektiven für Kinder –

CJD: Kinderwerkstatt in Oespel

stammen. Vom Pädagogen, über

den Bankier bis hin zur Studentin

waren Menschen verschiedenster

Professionen beteiligt.

Die Schirmherrschaft über die CJD

Kinderwerkstatt hat in diesem Jahr

Dr. Winfried Materna, geschäftsführender

Gesellschafter der Materna

GmbH, übernommen.

Neben der Präsentation der Kinderwerkstatt

bekamen an diesem

Abend auch die Parteien die Möglichkeit,

ihre Vorstellungen darzulegen.

Im Sinne der Kinder hoffen

wir, dass es sich dabei nicht nur

um Lippenbekenntnisse handelte,

sondern dass die Politik das CJD

wirklich tatkräftig unterstützen

wird. Wer dies auch tun möchte,

kann sich unter 0231-9691126

oder auf www.cjd-dortmund.de

informieren.

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Virusgrippe oder grippaler Infekt?

Ein grippaler Infekt ist eine leichtere

Virusinfektion der oberen

Atemwege, die sich z.B. durch

Schnupfen, leichten Husten,

Halsschmerzen, leichte Kopf-

Apothekerin Frau Heike Bergkemper aus der

Kranich-Apotheke informiert

schmerzen und Abgeschlagenheit

äußert. Eine echte Virusgrippe (Influenza)

hingegen ist eine schwere

und ernste Erkrankung. Die

Virusgrippe kann eine Vielzahl

von Symptomen hervorrufen. In

einigen Fällen verläuft sie ohne

Beschwerden oder mit den Symptomen

einer Erkältung. Häufig

kommt es jedoch zu schwererem

Krankheitsverlauf, der sich u.

a. durch plötzlich einsetzendes

hohes Fieber, starkes Krankheits-

gefühl mit Mattigkeit, oft heftige

Kopfschmerzen, trockenen Husten,

Schnupfen, Nasenbluten,

Schmerzen in der Brust oder

Bindehautentzündung der Augen

bemerkbar macht. Ältere Kinder

überwinden die Virusgrippe

meist relativ schnell und gut, in

höherem Erwachsenenalter kann

sie einen sehr ernsten Verlauf

nehmen und z.B. zu Kreislaufzusammenbruch,

Lungen- oder

Mittelohrentzündung führen, sowie

das Herz in Mitleidenschaft

ziehen. Es kommen auch Todesfälle

vor. Besonders gefährdet,

schwerer zu erkranken, sind Abwehrgeschwächte

und chronisch

Kranke (z.B. Diabetiker, Asthmatiker).

Die typische Jahreszeit für

die Virusgrippe ist November bis

März. Sie wird durch Tröpfcheninfektion

übertragen, z.B. beim

Niesen, Husten oder Sprechen.

Wer auf diese Weise infiziert worden

ist, erkrankt innerhalb der

nächsten ein bis drei Tage, wenn

nicht aufgrund früherer Erkrankungen

oder durch eine Impfung

ein ausreichender Schutz gegenü-

Dortmunder Ansichten“ –

Fotografiken von Rolf Röper

Dortmunds bekannte Gebäude

und Parks mal in einer anderen

Blickweise: Fotografiken von Rolf

Röper - mit den modernen Methoden

der PC-Bearbeitung in

reizvolle Effekte gesetzt - konnten

bis Ende Februar im Hause S&E

Wohnkultur Flughafenstraße 151,

bestaunt werden. Organisiert wurde

diese Ausstellung durch Alfred

Uniewski von der Galerie UnArt

aus Berghofen.

Der erfahrene Galerist hat die

Ausstellung konzipiert und zeigt

eine für alle Dortmunder interessante

und bunte Auswahl aus dem

Werk von Rolf Röper. Der Künst-

ler lebt in Unna, hat aber eine

lange und enge Beziehung zu

Dortmund. Sein unerschöpfliches

Repertoire an Ansichten aus Dortmund

reicht von den 60er Jahren

bis heute. Seit Jahrzehnten ist er

in der gestalterischen und expe-

v.l.: Rolf Röper (Künstler),Eva Ernst (Geschäftsführerin S&E) und Alfred Uniewski (Galerist)

rimentellen Fotografie engagiert

und hat in unzähligen Ausstellungen

aufwändig im Labor umgesetzte

Fotografik gezeigt.

Weitere Arbeiten von Rolf Röper,

auch sehr frühe, schöne Schwarz-

Weiß-Fotografiken und Aktverfremdungen

sind in der Galerie

Berghoferstr. 203 ausgestellt.

Terminvereinbarung unter: 0171

7524524

ber den Influenzaviren durch das

Immunsystem besteht. Ein solcher

Immunschutz hält jedoch immer

nur begrenzte Zeit, da sich der

Erreger von Jahr zu Jahr wandelt.

Wenn trotz Bettruhe keine Besserung

der Beschwerden eintritt

oder massive Kreislaufprobleme

auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht

werden. Es gibt zwar kein

Heilmittel gegen die Virusgrippe,

aber Medikamente, die die Virusvermehrung

verhindern und dadurch

den Körper bei der Abwehr

unterstützen, und solche, die die

Symptome lindern. Ganz wichtig

ist eine ausreichende Flüssig-

keitszufuhr und körperliche Ruhe.

Eine Grippeschutzimpfung beugt

einer Infektion vor. Sie sollte vor

allen Dingen bei Personen über

60 Jahren, denjenigen, die viel

mit Menschen zu tun haben, und

chronisch Kranken zum Einsatz

kommen. Um einen zuverlässigen

Impfschutz zu haben, muss diese

Impfung jedes Jahr wiederholt

werden. Da sich das Grippevirus

ständig verändert, wird der Impfstoff

jedes Jahr neu angepasst. Vor

einfachen Erkältungen schützt die

Impfung jedoch nicht, Schnupfen,

Husten und Halsschmerzen können

also trotzdem auftreten.

Vorlesen als Erlebnis mit Lesepaten

Jeden letzten Donnerstag im Monat

von 17.00 – 18.00 Uhr gibt

es in der Stadtbibliothek in Aplerbeck

„Vorlesen als Erlebnis“ für

Kinder von 5 bis 10 Jahren.

Ende Februar war „Ätze, das Tintenmonster“

zu Gast. Der nächste

Vorlesetermin ist am 26. März

2009. Anmeldung und weitere Informationen

gibt es unter 0231 /

44 50 41.

Frau Seelig, Bibliotheksleiterin, stellte das

„Ätze“-Buch vor

Hebräische Lieder in der Großen Kirche in Aplerbeck

Esther Lorenz und der Gitarrist Peter

Kuhz stellten Anfang Februar

bei einem Konzert in der Aplerbecker

Kirche das breite Spektrum

hebräischer Lieder vor: liturgische

Texte und Zitate aus der Tora, aber

auch Lieder seit der israelischen

Staatsgründung z.B. von Naomi

Shemer geschrieben, wurden gefühlvoll

interpretiert.

Diese musikalische Reise führte

außerdem in alte Königsstädte im

Jemen, das früher von Juden bewohnt

war. Esther Lorenz erzählte

von jüdischen Bräuchen und Feiertagen

und las Geschichten aus

dem Talmud. Es war auch eine

Hommage an sephardische Juden,

die sich nach der Vertreibung aus

Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa,

in Israel, aber auch in

New York ansiedelten.

Eine Kultur, die nicht nur in Vergessenheit

geraten ist, sondern

deren Sprache auch vom Aussterben

bedroht ist. Besinnlicher hätte

ein trüber Sonntagnachmittag

nicht sein können. Den Zuhörern

hat diese musikalische Reise außerdem

ein Stück jüdischer Geschichte

näher bringen können.

17


In einer freundlichen und vertrauten

Atmosphäre vermitteln

erfahrene Pädagogen und fachlich

qualifizierte Lehrkräfte im Bildungszentrum

Kirchlinde der RAG

Bildung GmbH am Bärenbruch

128, fachtheoretische und praktische

Kenntnisse. Zudem erteilen

sie Hilfestellung bei der Lösung

der Hausaufgaben, Vorbereitung

von Klassenarbeiten und bereiten

die Auszubildenden auf anstehende

Prüfungen vor. Zusätzlich

werden sie in persönlichen Belangen

unterstützt und es werden

Freizeitangebote unterbreitet.

Beim gemeinsamen Lernen in einer

Gruppe mit Gleichgesinnten

motivieren sich die Jugendlichen

gegenseitig, wodurch neben der

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Lern- auch die Sozialkompetenz

gefördert wird. Die Schüler haben

so mehr Spaß und lernen dadurch

effektiver. Auszubildende, die in

einem betrieblichen Ausbildungsverhältnis

stehen, können „abH“

bekommen, sobald der erfolgreiche

Abschluss ihrer Ausbildung

Frau Borschke von der RAG-Bildung und Herr Lewke (Lehrer / Sozialpädagoge) mit Schülern

gefährdet ist. Das Angebot wird

von der Arbeitsagentur Dortmund

finanziert und ist für Azubis kostenlos.

Interessenten melden sich bitte

bei Christine Borschke unter

(0231) 96 70 00 66, dem abH-

Team unter (0231) 96 70 00 32

oder bei der Berufsberatung der

Agentur für Arbeit unter (01801)

55 51 11 (3,9 Cent/Min. – Mobilfunkpreis

abweichend)

Buchtipps aus Ihrer Bibliothek Aplerbeck

Paolini, Christopher

Eragon-

Die Weisheit des

Feuers

Cbj-Verl. 2008

978-3-570-12805-3

Bei diesem Titel handelt es sich

um den 3. Band eines Jugendfantasy

Epos. Eragon ist die Ge-

19 der 73 Hertie-Filialen der insolventen

Warenhauskette werden

geschlossen. Die Aplerbecker

Filiale ist nicht betroffen - vorläufig.

Bis Ende Februar läuft das vom

vorläufigen Insolvenzverwalter Biner

Bähr gestellte Ultimatum zur

Rettung der restlichen 54 Warenhäuser.

Hertie ist nach zahlreichen Verkäufen

in die undurchsichtigen

Machenschaften der internationalen

Finanzwelt geraten und nun

in die Insolvenz gerutscht. Die 36

Mitarbeiter in Aplerbeck konnten

aber erstmal aufatmen und Hoffnung

besteht immer noch für den

Fortbestand ihrer Arbeitsplätze.

Die Filiale an der Köln-Berliner-

Straße schreibt zudem schwarze

Zahlen. Gespräche mit einem

neuen Investor laufen und angeblich

ist eine Lösung in Sicht für

den Weiterbestand der Hertie-Fi-

schichte eines jungen Helden -

mit Mut, Verzweiflung und vielen

Höhepunkten.

Man sinkt beim Lesen tief ein in

die andere Welt der Drachen mit

ihren Figuren. Den ersten Band

schrieb Paolini mit fünfzehn Jahren.

Heute ist er einundzwanzig

Jahre alt. U. Seelig, Zweigsbibliotheksleiterin

Hertie’s Zukunft in Aplerbeck

immer noch ungewiss

Wenn der Zauberer Pfiffikus mit

Zi-Za-Zauberei um die Welt reist

oder Prinzessin Veilchenblau

Karneval feiert, wenn Puse und

Muckel den Osterhasen suchen

oder drei Freunde Ferien auf

der Pirateninsel machen, erwartet

Kinder und ihre Familien ein

vergnüglicher Nachmittag in der

Märchenbühne im Wasserschloss

Haus Rodenberg. Viele Stücke

mit lustigem Handpuppentheater,

Kindermusik zum Mitmachen und

erzählten Geschichten, bei denen

die Kinder so manches Mal

auch mitspielen können, stehen

auf dem Programm. Neben den

Vorstellungen können Kinder an

Theaterseminaren teilnehmen.

Für Erwachsene bietet Theaterma-

lialen. Bei einer Schließung würde

dem Aplerbecker Ortszentrum

eine attraktive Einkaufsmöglich-

Hertie in Aplerbeck

keit genommen. Hertie und auch

die vielen Einzelhandelsgeschäfte

in Aplerbeck ermöglichen einen

stressfreien und gemütlichen Einkauf,

ohne Jagd nach einem Parkplatz

und das Gedränge in der

City. Ohne Hertie würde in Aplerbeck

der Mittelpunkt fehlen!!

Anm. d. Red.: Bei Redaktionsschluss gab es noch

keine neuen Erkenntnisse.

Die Puppen tanzen wieder im Wasserschloss:

Die neue Spielzeit der Märchenbühne beginnt!

cherin Daria Nitschke kurzweilige

Einführungen in die Geheimnisse

der Erzähl- oder Puppenspielkunst

an. Den neuen Spielplan können

Sie im Internet herunterladen unter

www.die-maerchenbuehne.de

Theatermacherin Daria Nitschke begeistert die

Kinder mit ihrem Handpuppentheater


Die KAB St. Ewaldi

Dortmund-Aplerbeck stellt sich vor

Bei der Jahreshauptversammlung wurden Ende Januar lang-jährige Mitglieder geehrt: v. l.: Werner

Kiese (40 Jahre Mitglied im KAB und Ehrenmitglied), Karola Kiese (40Jahre), Hans-Christian Mentrup

(Vorstand KAB), Bernhardine Teipel (25 Jahre) und Heinrich Teipel (25Jahre)

Die katholische Kirchengemeinde

St. Ewaldi in Dortmund-Aplerbeck

wurde im Jahre 1868 gegründet.

Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte

Aplerbeck ebenso wie Schüren,

Sölde und Berghofen zur Stifts-

Pfarrei in Hörde.

Die gewaltige wirtschaftliche Umwälzung

in der Mitte des 19. Jahrhunderts

– Kohlegewinnung und

Eisenerzeugung – zog viele Arbeiter

an. In Aplerbeck entstanden

die „Aplerbecker Hütte“ sowie die

Zechen „Schürbank“ und „Charlottenburg“.

Von den katholischen

Vätern der Missionsgemeinde Aplerbeck

waren fast drei Viertel Fabrikarbeiter

und Bergleute.

So überrascht es nicht, dass bereits

im 1. Jahr des Bestehens der

Gemeinde ein Männerverein gegründet

wurde.

Die noch erhaltene Fahne ist der

Beweis dafür: Männerverein St.

Joseph 1869.

In einem Protokoll aus dem Jahre

1946 heißt es, dass die Versammlungen

wieder alle 4 Wochen

stattfinden sollen. Für die nächsten

Jahre liegen dann allerdings

keine Protokollaufzeichnungen

vor. Im März 1955 kam es zur

Gründung der KAB St. Ewaldi.

Mit nur 30 Mitgliedern gestartet,

war der Ortsverein im Jahre 1964

bereits auf 100 Männer angewachsen

mit weiter zunehmender

Tendenz.

Nach 1970 öffnete sich die KAB

für die ganze Familie, wobei nun

auch der gesellige Teil nicht zu

kurz kam.

Im Jahre 2005 konnte dann im

Rahmen der Gemeinde das

50-jährige Jubiläum im Beisein

eines Gründungsmitgliedes –

Franz Prodöhl – festlich begangen

werden. In den mehr als 50 Jahren

hat die KAB stets aktiv am Leben

der St. Ewaldi Gemeinde teilgenommen

und verantwortungsbewusst

mitgestaltet. Die KAB bietet

seinen Mitgliedern ein breit gefächertes

Rechtshilfeangebot des

Rechtsschutzbüros des KAB Regionalbüro

West an.

Im Bereich Arbeitsrecht: Z.B. bei

Kündigungsschutzklagen, Verhandlungsgespräche

mit Arbeitgebern,

Institutionsgespräche (Arbeitsamt,

Grundsicherungsamt,

Integrationsamt, Krankenkassen

etc.), Durchsetzung von Umschulungsmaßen,

Unterstützung

bei Mobbing, Beantragung der

Erwerbsminderungsrente und bei

Ablehnung Einreichung der Klage,

Überprüfung des Versicherungsverlaufs

und der Rentenbescheide,

Abrechnungsunstimmigkeiten bei

dem Erhalt von Leistungen der

Agentur für Arbeit (Hartz IV) und

vielen anderen Fällen.

Im Bereich Sozialrecht: Bezuschussung

von Sportkursen durch

Krankenkassen, Antrag auf Feststellung

des Grades der Behinderung

mit und ohne zusätzliche

Merkmale, Kostenübernahme von

Hilfsmitteln (Seh-, Hör-, Gehhilfen

etc.), Einstufung in die Pflegeversicherung

usw..

Außerdem bietet die KAB viele

attraktive Aktivitäten an: einen

Literarischen Lesezirkel, diverse

Vorträge, den Stammtisch in der

„ Fröhlichen Morgensonne“ und

viele andere Freizeitaktivitäten.

Auskünfte erteilen gerne Hans-

Christian Mentrup, Tel. 7248701

und Werner Kiese, , Tel. 454928.

Der nächste Frühling kommt bestimmt!

Und damit auch die Ausstellung

der Hobbywerkerinnen Marlies

Lehmann & Tochter Sandra Brune.

Sie präsentieren Frühjahrs- / Ös-

terliche Floristik, Geschenkideen,

Halsketten, Armbänder, Textiles

und, und, und . . . Der Erlös aus

selbstgebackenem Kuchen und

Getränken wird den Handball-

Spende für Kinderglück

Die Commerzbank AG, Filiale Do.-

Aplerbeck, hat der Kinder- und Jugendhilfe

Kinderglück Dortmund

e. V. einen Spendenbetrag von 500

Euro zur Verfügung gestellt. Des

Weiteren wird das bei der Commerzbank

eingerichtete Spendenkonto

ohne Gebühren geführt.

Bei den vielen monatlichen Kinderglück-Lastschriftspenden

der Aktion

„DO schafft’s!!“ ist das eine große

Erleichterung für den gemeinnüt-

zigen Verein. Die finanzielle Unterstützung

der Commerzbank fließt in

eine für den Sommer geplante Ferienfreizeit

schwerstbehinderter Kinder.

Kinderglück e. V. hat es sich zur

Bei der Scheckübergabe: Achim Schreiber (Filialleiter, Mitte), Dr. Werner Weinrich (links) und Bernd

Krispin (rechts) von Kinderglück Dortmund e. V.

Die Sternsinger der Pfarrgemeinde

St. Ewaldi sind ganz schön stolz:

13.867,13 Euro kamen bei ihrer

diesjährigen Sternsinger-Aktion zusammen.

26 Sternsingergruppen

waren - als Heilige Drei Könige

gekleidet - mit Begleitung in den

Straßen von Aplerbeck unterwegs,

brachten den Menschen den Segen

und sammelten für Not leidende

Kinder in der Partnergemeinde Nos-

mädchen vom ASC09 gespendet.

SA 28.2.09 von 11 bis 17 Uhr

und SO 1.3.09 von 11 bis 15 Uhr

in der Werkhalle der Firma Leh-

Marlies Lehmann präsentiert schöne Ideen für Frühlings-und Osterdekorationen

mann-Werbung Köln-Berliner Str.

140 - Dortmund-Aplerbeck. Weiterer

Termin: Oster Hobbymarkt

in der Bibliothek im Balou am 24.

März von 10°°- 18°° Uhr.

Aufgabe gemacht, Kindern der Region

bei Krankheit, Misshandlung,

Verwahrlosung und Missbrauch zu

helfen. Weitere Informationen zu

Hilfsmaßnahmen und der Aktion

„DO schafft’s!!“ unter www.stiftungkinderglueck.de

und Tel.: 0231-

4442929.

Aplerbecker Sternsinger sammelten

13.867,13 Euro für Kinder in Not

sa Senhora da Gloria/Brasilien. Auf

ihrem Besuchsprogramm standen

nicht nur die Wohnungen und Häuser

in Aplerbeck, sondern auch das

Rathaus, die Aplerbecker Seniorenwohnheime,

das Ewaldi-Altenheim

und der Familiengottesdienst. Bundesweit

feierten die Sternsinger in

diesem Jahr ihre 51. Aktion, in Aplerbeck

waren die Sternsinger zum

35. Mal mit dabei.

19


Da simmer dabei! – Karneval im TV Gut-Heil

Mitte Februar stellten 69 Kinder

des TV Gut-Heil Aplerbeck die

Turnhalle der Adolf-Schulte-Schu-

le auf den Kopf. Prinzessinnen,

Pippi Langstrümpfe, Clowns oder

Indianer bewältigten einen Abenteuerparcours,

turnten herum und

konnten sich mit Kuchen, Waffeln,

Würstchen oder Gemüse

Das Lernstudio Barbarossa bietet

kurzzeitige Sprachkurse an, die

einen Einblick in das Vokabular

und die Ausdrucksweisen der jeweiligen

Sprache geben sollen.

Die Kursinhalte orientieren sich

an Inhalten, wie sie dem Besucher

des Landes begegnen, wie

dem Erfragen nach Sehenswürdigkeiten

und dem Verstehen der

Wegbeschreibung, dem Einkaufen

im Supermarkt und ähnlichen

Situationen. Ebenso bietet das

Lernstudio Barbarossa Sprachkurse

für Fortgeschrittene an, die

ihre Sprachkenntnisse auffrischen

20

Anzeige

stärken. Die Bande hielt den Jugendausschuss

während der drei

Stunden ganz schön auf Trapp; es

Viel Spaß hatten die Kinder des TV Gut-Heil Aplerbeck beim Kinderkarneval

wurde viel gesungen und gespielt.

Abgerundet durch eine Schatzsuche

war dieser Nachmittag wieder

eine gelungene Veranstaltung,

welche Groß und Klein viel Freude

machte. TV Gut-Heil Aplerbeck

Sprachkurse für den Urlaub

oder sie gerne vertiefen wollen.

Unterrichtet wird im Lernstudio

Barbarossa in Kleingruppen von

durchschnittlich 3-4 Teilnehmern.

Wenn Sie Interesse haben, die

Vorfreude auf Ihren Urlaub durch

einen Sprachkurs zu steigern, rufen

Sie gleich an, wir beraten Sie

unverbindlich und gerne.

Das Land NRW bezuschusst Ihre

Weiterbildung bei uns mit einem

Bildungsscheck bis zu 50 % der

Kursgebühr. Rufen Sie an Do-

Aplerbeck (Rodenbergcenter) Hr.

Wetjen: 0231 / 31 77 8 66.

Verein der Garten- und Blumenfreunde

Dortmund-Sölderholz

Jahreshauptversammlung der Garten-und Blumenfreunde Dortmund-Sölderholz

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung

begann mit dem Sketch

„Meditatives Gärtnern oder wie

bringen wir unsere Kinder an das

Jäten im Garten“. Es war ein voller

Lacherfolg!

Danach standen Vorstandswahlen

auf dem Programm. Der amtierende

Vorstand (1. Vorsitzender Werner

Feß, 2. Vorsitzender Werner Sturm,

Kassierer Klaus Füg und Schriftfüh-

Sozialverband Deutschland e.V. in Sölde/Sölderholz

Der Sozialverband (SoVD) in Sölde/

Sölderholz hat Anfang Dezember

seinen langjährigen Mitgliedern und

ehrenamtlichen Helfern gedankt.

Kreisvorsitzender Friedrich-Wilhelm

Herkelmann und der zweite Vorsitzende

Hans Kischel führten die

Ehrungen verdienter Mitglieder des

Sozialverbandes durch.

Seit 10 Jahren sind Christel Bittner,

Karen und Manfred Brandt, Anneliese

Kirstein-Wagner, Hans Kischel

und Norbert Niessen, 25 Jahre Brigitte

Burkhardt und 40 Jahre Wolfgang

Jördens dem Verband treu geblieben.

Eleonore Haumann ist seit

15 Jahren im SoVD aktiv, Dieter Hadrath

und Wilhelm Schulze sind seit

10 Jahren ehrenamtlich tätig.

Nach Neugründung im November

rerin Isolde Jebing) wurde einstimmig

wieder gewählt.

Anschließend meldeten sich mehr

als 70 Mitglieder und Gäste zu unserer

diesjährigen Vereinsfahrt in

den Odenwald im Mai an. Weitere

Anmeldungen nehmen wir noch

gerne entgegen.

Garten- und Blumenfreunde Dortmund-Sölderholz

1946 nahm als einer der ersten im

Kreisgebiet Dortmund der Ortsverband

Sölde/Sölderholz seine Arbeit

Der SoVD Sölde/Sölderholz dankte langjährigen Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern

auf. Die Mitgliederzahl ist inzwischen

auf ca. 360 angewachsen, das

ist ein Zuwachs von mehr als 100%

innerhalb der letzten 10 Jahre. Eine

engagierte ehrenamtliche Tätigkeit

des Vorstandes und ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl

der Mitglieder

haben dazu beigetragen. Auf

Ortsebene finden monatliche Mitgliederversammlungen

zu aktuellen

Themen statt.

Referenten aus unterschiedlichen

sozialen Bereichen unterstützen

diese Arbeit. Zusätzlich fördern

Gemeinschaftsveranstaltungen den

Kontakt untereinander. H. Kischel


In der Aplerbecker Drumschool sind beim

Freitagsjazz Spitzenmusiker zu Gast

Jeden letzten Freitag im Monat um

20°° Uhr findet in der Drumschool

von Tony Liotta, Sölder Kirchweg

1, jetzt Jazz vom Feinsten statt.

Nach 14 Veranstaltungen in der

Berghofer Galerie UnArt hat die

beliebte Jazz Session ein Zuhause

bei Tony Liotta gefunden. Die

Veranstaltung im Januar wurde

noch vom Bezirksmarketing Aplerbeck

finanziert, ab Februar soll

der Jazzabend sich selbst tragen

- zum Teil durch den erhobenen

Eintritt von 5 Euro. Tony Liotta, international

bekannter Schlagzeuger,

Norbert Heckendorf (Bass)

Tony Liotta (links) und Peter van der Heusen

und Achim Rekowski (Gitarre)

von der bekannten Dortmunder

Jazzformation Jam Jazz und Saxophonist

Peter van der Heusen

als Gaststar, begeisterten die über

100 Zuschauer mit Hits wie „Pink

Kolpingfamilie Dortmund-Aplerbeck spendete

für „Gasthaus statt Bank“

Durch mehrere Veranstaltungen

und den Erlös des Kolping-Cafés

auf dem Nikolausmarkt in Aplerbeck

konnte die KV wieder eine

Spende von 911 Euro an die Woh-

v.l.: Marlene Freese, Vorsitzende der

KV; Werner Lauterborn, Vorsitzender

der Wohnungslosen-Initiative; Burkhard

Steffens, Mitglied des Diözesanvorstandes

Panther“ und natürlich „Mercy,

Mercy“. Über eine Stunde swingte

das Quartett und nach kurzer

Verschnaufs -und Lüftungspause

gab es die bekannte Jam Session

mit weitern Gastmusikern.. Die

Spielfreude war allen Musikern

deutlich anzusehen und anzuhören.

Am Mischpult gab wie immer

Veraltungsstellenleiter Ulli Krüger

den richtigen Ton an.

Mit Peter van der Heusen konnte

ein brillanter Saxophonist gewonnen

werden, der schon mit zahlreichen

internationalen Bands

gespielt hat und Mitglied im Zirkusorchester

von Roncalli ist.

Weitere „Spitzenmusiker“ wurden

von Tony Liotta für die nächsten

Events in Aussicht gestellt. Da er

schon mit vielen bekannten Musikern

gespielt hat, verfügt er natürlich

über gute Beziehungen in

der Musikszene. Alle Freunde des

Jazz wird es begeistern, so qualitativ

hochwertigen Jazz für wenig

Geld, in toller Atmosphäre genießen

zu können. Wer vorher noch

„lecker Essen“ gehen möchte,

kann dieses im Bistro Karibu der

Aplerbecker Georgskirchen Gemeinde

tun- Es hat jeden letzten

Freitag von 18°° Uhr -22°° Uhr

geöffnet.

Der komplette Erlös geht übrigens

an ein Aidspräventionsprojekt in

Kenia.

nungslosen-Initiative“Gasthaus

statt Bank“ überreichen. Werner

Lauterborn, Vorsitzender des e.V.,

konnte diesen Scheck mit Freude

entgegennehmen. H.-J. Linnemann

v.l.: Marlene Freese, Vorsitzende der KV; Werner Lauterborn, Vorsitzender der Wohnungslosen-Initiative;

Burkhard Steffens, Mitglied des Diözesanvorstandes

Kolpinggedenktag

Im Dezember feierte die Kolpingfamilie

Dortmund-Aplerbeck den

Gedenktag unseres Gründers, des

Seligen Adolph Kolping. In großer

Runde mit Jung und Alt begann

unser Gedenktag mit einem Kaffeetrinken.

Gerd Tietze, Chronist

des Diözesanverbandes Paderborn

referierte von seinen Erlebnissen,

die ihn auf die genaue Reiseroute

führten, die Kolping 1892

über Paris und Marseille mit Bahn

und Bus nach Rom benutzt hatte.

Im weiteren Verlauf wurden Karl-

Josef Althaus und Alfred Schiffer

für 60 Jahre, Günter Hansmeier

für 50 Jahre, Klaus Finke für 40

Jahre sowie Gabriele und Wolfgang

Moldenhauer für 25 Jahre

langjährige Treue in der KV und

im Kolpingverband geehrt. Annette

Degen, Petra Lahme-Blome

und Wolfgang Middeke waren

leider zur Ehrung nicht persönlich

anwesend. Als Bannerträger für

unsere KV und den Stadtverband

wurde Karl-Josef Schiffer und Frau

Margret mit einem Farbbild-Portrait

Adolph Kolpings besonders

geehrt. Seit 1991 zur Seligsprechung

Adolph Kolpings in Rom

haben sie dieses wichtige Amt

inne. Sie alle haben in dieser Zeit

hintere Reihe v.l.: Pastor Markus Menke, Wolfgang Moldenhauer, Gabriele Moldenhauer, Klaus Finke

und Günter Hansmeier; vordere Reihe v.l.: 1. Vorsitzende Marlene Freese,

Alfred Schiffer und Karl-Josef Althaus

unsere KV erfolgreich mitgestaltet

und mitgetragen. Nach der Heiligen

Messe, wo aller verstorbenen

Kolpingmitglieder gedacht wurde,

endete unser Kolpinggedenktag

mit einem gemütlichen Beisammensein.

H.J. Linnemann

Shoe´s Inn bald auch in Aplerbeck

Am Aplerbecker Marktplatz 1-2

findet, im ehemaligen Leonardo

Geschäft, ab April das Schuhgeschäft

Shoe´s Inn ein neues Domizil.

Bis 28.03.2009 wird dort eine Lagerverkauf

von Markenschuhen

durchgeführt. Einzelpaare sind bis

zu 70% reduziert.

Weitere Shoe´s Inn Filialen gibt es

in Hörde und Lütgendortmund.

Demnächst eröffnet hier Shoe´s Inn

21


Im Dezember, veranstaltete der

Jugendausschuss des TV Gut–Heil

Aplerbeck wieder seinen alljährlichen

Bastelnachmittag für Kinder

ab 6 Jahren. Die 42 Kinder

verbrachten die Stunden bei frischen

Waffeln, Keksen und anderen

Leckereien. Mit Schere und

Klebe bewaffnet ging es an die

verschiedenen Bastelprojekte.

Natürlich wurde der Jahresabschluss

nicht nur mit den Kindern

gefeiert. Direkt im Anschluss an

die kreativen Stunden wurde es

22

Jahresabschluss für Groß und Klein

sportlich für die Vereinsjugend.

Gemeinsam ging es auf die Kegelbahn,

um zunächst eine ruhige

Kugel zu schieben. Nach einer

Stärkung durch Pizza und Co.

Viel Spaß hatten die Kinder beim Bastelnachmittag des TV Gut-Heil Aplerbeck

fühlten sich dann alle ausreichend

motiviert und es wurde das eine

oder andere Spiel gegeneinander

ausgetragen.

Alles in allem ein schöner und gelungener

Abschluss für die Kinder

und Jugend des TV Gut-Heil Aplerbeck

für das Jahr 2008. TV Gut-

Heil Aplerbeck

ComputerClub Dortmund

Workshop zur freien Online-

Enzyklopädie – Wikipedia, 27.

März u. 3. April , 9.45 - 12.00

Uhr. Hierbei handelt es sich um

das zentrale Auskunftsmedium im

Internet und die umfangreichste

jemals erstellte Wissenssammlung

in deutscher Sprache.

„Chat-Foren im Internet – Plaudern

und sich austauschen mit

Gleichgesinnten“, 13. März von

9.30 bis 12.30 Uhr. Eine Einführung

in die Welt der Chat-Foren

Schnuppertage in MS Word, MS

Excel und MS Powerpoint: Montag,

Mittwoch, Freitag, jeweils von

14 bis 17 Uhr

Seminar MS Excel – Tipps und

Tricks für Fortgeschrittene, 25.

u. 26. April. Voraussetzung hierfür

sind Grundlagenkenntnisse im

Umgang mit Excel.

Während der Osterferien bietet

der ComputerClub einen Internet-Führerschein

für Kids an.

Anfang Januar stellte Stadtdirektor

und Oberbürgermeister-Kandidat

Ullrich Sierau auf einer Bürgerversammlung

die Pläne für ein neues

Einkaufzentrum an der Bergeshöh

in Lichtendorf vor. Nach zweijährigen

Gesprächen mit einem

Investor ist dieser nun bereit, der

Stadt eine geeignete Grundfläche

abzukaufen und auf dem Gelände

des alten Sportplatzes einen

Discounter auf 800 Quadratmetern,

einen Vollsortimenter auf

1200 Quadratmetern und einen

Getränkemarkt auf 400 Quadratmetern

anzusiedeln. Außerdem

sollen 110 Parkplätze entstehen.

Mit einem Teil aus dem Erlös der

verpachteten Objekte soll vom

Investor ein neuer Sportplatz mit

Kunstrasenanlage an der Römerstraße

finanziert werden - als Ausgleich

für den Wegfall des alten

Sportplatzes. Die Sportfreunde

Sölderholz würden sich über

diesen „Deal“ freuen. Allerdings

Vom 6. bis 9. April, jeweils von 10

bis 12 Uhr erlernen die Kids das

Basiswissen, um mit dem Medium

Internet achtsam, gezielt und

kommunikativ umzugehen. Voraussetzungen:

Grundkenntnisse

in der Computeranwendung.

Am 15. und 16. April, jeweils

von 10 bis 12 Uhr lernen die Kids

„Sicher chatten“. In diesem Workshop

werden sichere und interessante

Chat-Plattformen gezeigt

und es wird auf die altersabhängigen

Bedürfnisse eingegangen.

Grundkenntnisse in der Computeranwendung

sollten vorhanden

sein.

Workshops „Digitalbilder am PC

bearbeiten“ vom 6. bis 9. April,

jeweils von 10 bis 12 Uhr. Weitere

Fragen zu allen Kursen und

Anmeldungen unter der Telefon-

Nr. 1654704.Schulungszentrum

Do-Schüren, Markscheider Straße

1, 44269 Dortmund

Pläne für ein neues Einkaufszentrum

und die Verlegung des Sportplatzes in Sölderholz/Lichtendorf

freuen sich nicht alle - die Anwohner

äußerten zu den geplanten

Baumaßnahmen ernste Bedenken.

Sie fürchten eine Lärmbelä-

Stadtdirektor Sierau stellte die Pläne für ein neues Einkaufszentrum vor

stigung durch das Einkaufszentrum

und sehen mit dem Wegfall

des Sportplatzes einen beliebten

Treffpunkt für Kinder und Jugendliche

verschwinden. Zudem sehen

sie auch keine Nachfrage für

diese neue Einkaufsmöglichkeit.

Mit massiven Verkehrsproblemen

rechnen sie ebenfalls. Die Politiker

sehen es anders: Würde die

Stadt nicht handeln, drohe den

Lichtendorfern, was bereits in vielen

anderen Stadtteilen passiert

ist: die Schließung von vorhandenen

Supermärkten, da diese mit

ihren Umsätzen nicht den wirtschaftlichen

Zielsetzungen der

Handelsketten entsprechen.

Um die Nahversorgung zu gewährleisten,

müsse deshalb so gehandelt

werden.


Agenda-Siegel 2008 für die Weltläden

Aplerbeck und Sölde

Zum fünften Mal wurde Ende

2008 das lokale Agenda-Siegel

der Stadt Dortmund vergeben.

Verschiedene Organisationen,

Vereine und Initiativen hatten 26

Beiträge eingereicht.

25 wurden von Stadtdirektor Ulrich

Sierau mit einer Urkunde,

Logo und Stempel ausgezeichnet

und 19 Gruppen davon konnten

sich zudem über einen Geldpreis

freuen. Darunter auch die Weltladen

Gruppe Aplerbeck, die in

Zusammenarbeit mit dem Eine-

Welt-Laden Sölde für ihr 3-teiliges

Projekt „Der Weltladen als Lernort

der entwicklungspolitischen

Bildungsarbeit mit Kindern und

Jugendlichen“ einen Scheck über

500 Euro erhielt. Die Arbeit der

Weltgruppen Aplerbeck und

Sölde belegen, dass sich die Ziele

der Agenda 21 am besten in den

Städten und Gemeinden verwirklichen

lassen.

Das Agenda-Büro der Stadt Dortmund(

seit 1999) sorgt für die

Koordinierung und Vernetzung

der Aktionen sowie die Unterstützung

von Projekten und Ideen.

In den vergangenen Jahren ist

in Dortmund ein verzweigtes

Netzwerk aus Vereinen, Organi-

Im Januar eröffnete Schuh Meyer in Aplerbeck an

der Köln-Berliner Straße eine Filiale. Ein reichhaltiges

Schuhangebot erwartet den Kunden.

sationen, Schulen, Bürgern, Unternehmen,

Vertretern aus Politik

und Verwaltung entstanden, die

sich, meist ehrenamtlich, für die

Verwirklichung der Agenda 21 in

Dortmund einsetzen.

Ein kleiner Auszug aus dem Projekt

der Weltladengruppe: Es

umfasst ein ständiges Angebot

für Schulklassen und Konfirmandengruppen.

„Ein Besuch

im Weltladen“: Hier werden die

Grundlagen des Fairen Handels

v. l.: Stadtrat Ulrich Sierau, Jens Vierling, Marithea Haarhoff, Maria Ruhnau,

Ursula Gruhl, Gerda Solibieda

erklärt und die Jugendlichen sollen

lernen, dass ihr Kaufverhalten

ungerechte Strukturen im Welthandel

verstärken oder entkräften

kann. Außerdem gibt es einen

Workshop mit dem Thema: „Jeder

Tropfen zählt.“ Hier wird den

Kindern und Jugendlichen der

eigene Wasserverbrauch bewusst

gemacht und dieser wird dann in

Beziehung zu den erschwerten

Bedingungen und dem Mangel

in anderen Ländern z.B. in Kenia,

gesetzt. Lernziel:

Der Wert des Wassers und der

achtsame Umgang damit. Dann

kann man noch „Fairreisen um

die Welt“.

Die Kinder sollen den Fairen

Handel an Beispielen einzelner

Produkte kennenlernen, die Lebensbedingungen

der Menschen

erfahren, die diese Waren herstellen

und sie sollen nachvollziehen

können, dass es ungerechte Bedingungen

im Welthandel gibt,

die der faire Handel zu korrigieren

versucht.

Alle Veranstaltungen beinhalten

Spiele, Filme, Beamer Projektionen,

diverse Eigenaktivitäten und

leckeres Essen z.B. kenianische

Brotfladen mit Gemüsefüllung am

offenen Feuer zubereitet.

„Ein Kessel Buntes“ im Dorfcafé

„Haus Grevel“

Was wir schon immer für Sie singen

wollten: „Unsere Welt ist die

Musik“ – Ein Strauß bunter Melodien

Am 6. März 2009 um 20 Uhr

und am 7. März 2009 um 18 Uhr

(Einlass jeweils 30 Minuten vorher).

Eintritt: 10 Euro Im Dorfcafé

„Auszeit für Sie und Ihre Haut“

Kosmetische Behandlung für Sie und Ihn

Die Funkturm Apotheke in der

Funkturm-Siedlung Neuasseln bietet

ab sofort ein umfangreiches

Kosmetikprogramm im eigenen Studio

an. Es umfasst Kurz-, Verwöhn-

und ganzheitliche Naturkosmetik-

Behandlungen mit Produkten von

Darphin, Avène und Weleda. Im

modernen, edlen Ambiente mit Behandlungsgeräten

nach den

neuesten Standards behandelt Kosmetikerin

Barbara Schmitz ihre Kunden.

Die aromatischen Extrakte und

ätherischen Öle von Darphin schenken

ein Gefühl von Wohlbefinden

und regen die Sinne an.

Die dermatologisch ausgerichtete

Serie von Avène pflegt auf höchster

Ebene und ist besonders gut geeignet

für die allergisch empfindliche

Haut oder für Neurodermitiker. Als

Weleda-Naturkosmetikerin verwöhnt

Frau Knofius ihre Kunden

mit naturheilkundlicher Komplettbehandlung,

beginnend mit einem

Fußbad. Eine kompetente Beratung

in Kosmetikfragen sowie Vorschläge

zur dekorativen Kosmetik für

empfindliche Haut runden das

Angebot ab. Menschen mit Hautdefekten

können in die Camouflage-Technik

zum Abdecken der

Hautstellen eingewiesen werden.

Anzeige

„Haus Grevel“, Grevelerstraße 39,

44329 Dortmund, Tel. 92527790,

Mail: info@haus-grevel.de

Das Behandlungsspektrum beinhaltet

auch eine Akne-Behandlung,

die Jugendlichen unter 18 Jahren zu

einem ermäßigten Preis angeboten

Barbara Schmitz verwöhnt eine Kundin

wird. Natürlich gehören auch Wimpern

und Augenbrauen färben, Augenbrauen

zupfen und die Haarentfernung

(Depilation von Oberlippe,

Kinn, Beine komplett, Brust, Rücken

bei Männern) zum Programm. Mit

den apothekeneigenen Bonuskarten

können Preisvorteile sowohl

beim Kosmetikkauf als auch bei

Behandlungen angespart werden.

Die Termine werden ganz auf Ihren

persönlichen Zeitplan abgestimmt.

Gönnen Sie sich im stressigen Alltag

eine Auszeit im Kosmetikstudio der

Funkturm Apotheke! Bei Fragen und

Terminabsprache: 0231 253247

23


24

Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“ sucht ein neues,

liebevolles Zuhause für Hunde aus spanischen Tötungsstationen

Espe, ca. 5 Jahre Pipo, ca. 6 Jahre Bora, ca. 6 Mon. Stella, ca. 1,5 Jahre

Vagabundo, ca. 3 Jahre Talino, ca. 1,5 Jahre Noah, ca. 1 Jahr

Mandy, ca. 9 Wochen

Amigo ca. 1,5 Jahre

Hajo, ca. 6 Mon.

Nicola, ca. 2 Jahre

Alle hier vorgestellten Hunde werden von uns

geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert.

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden

sich noch viele weitere große und kleine

ausgewachsene Hunde und zahllose Welpen,

die nach einer Frist von 21 Tagen eingeschläfert

werden. Sie alle hoffen verzweifelt, vorher ein

liebevolles Zuhause zu finden!

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Tel: 02307/7 96 96 Frau Bonk, oder im

Internet: www.podenco-hilfe-lanzarote.de

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