Qualitätsbericht 2010 - im Klinikum Oldenburg

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Qualitätsbericht 2010 - im Klinikum Oldenburg

Qualitätsbericht 2010

0Strukturierter Qualitätsbericht

gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V

IK: 260340740


Einleitung

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrte Leser,

das Klinikum Oldenburg ist ein Krankenhaus der Zentralversorgung mit 18 medizinischen Disziplinen und

802 Betten für die Weser-Ems-Region mit 1,5 Mio. Einwohnern. In den letzten drei Jahren sind wir um knapp

100 Planbetten gewachsen. Rund ein Drittel der Patienten kommt aus Oldenburg, zwei Drittel aus der gesamten

Region in einem Radius von rd. 100 km. Unter dem Dach des Klinikums fi nden sich wichtige interdisziplinäre

medizinische Zentren, zum Beispiel das Herz- Kreislaufzentrum, das Perinatalzentrum, das Zentrum für

Kinder- und Jugendmedizin, das Brustzentrum, das 2009 zertifi zierte Prostatakrebszentrum, sowie ein großes

Ambulantes OP-Zentrum.

Aber nicht nur innerhalb des Hauses ist Kooperation für uns wichtig. Das Klinikum bildet zum Beispiel mit

dem Rehabilitationszentrum Oldenburg das Integrierte Herzzentrum Oldenburg, aber auch das Ambulante

Reha-Zentrum für Patienten der Orthopädie und Unfallchirurgie. Die Einrichtung der Rehabilitationsklinik ist

eine gemeinsame Investition mit dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg (stationäre Reha) sowie darüber

hinaus auch dem Pius-Hospital (ambulante Reha). Das Klinikum arbeitet zudem in vernetzten, regionalen

Strukturen eng mit den Nachbarkliniken und niedergelassenen Praxisärzten zusammen, beispielsweise im

Tumorzentrum Weser- Ems, im Herz-Kreislauf-Verbund Weser-Ems und im Verbund Pädiatrische Onkologie

Weser-Ems. 2007 hat das Klinikum in einem Trägerverbund mit drei Nachbarkliniken und dem Bezirksverband

Oldenburg die Karl-Jaspers-Klinik als Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie mit rd. 500

0Betten gekauft.

Im Jahre 2004 hat das Klinikum Oldenburg als erstes Großkrankenhaus Norddeutschlands das KTQ-Qualitätssiegel

bekommen. Die Re-Zertifi zierungen 2007 und 2010 wurden erfolgreich bestanden. Wir haben uns

zudem mit Erfolg weiteren Zertifi zierungen gestellt, beispielsweise im Brustzentrum, im Prostatakrebszentrum,

im Onkologischen Zentrum, der Zentralsterilisation und - zum dritten Mal in Folge - als ökologisch arbeitendes

Krankenhaus (nach dem Öko-Audit EMAS III der EU). Das Haus nimmt an allen Programmen der externen

Qualitätssicherung teil. Die Qualitätspolitik fi nden Sie als Extra-Kapitel ausführlich beschrieben in diesem

Bericht.

Die medizinisch-technische Ausstattung des Klinikums entspricht seiner Rolle der Zentralversorgung in der

stationären Krankenversorgung. Alle modernen Großgeräte, wie z.B. Kernspintomograph, Computertomograph,

DSA (Gefäßdarstellung mittels Röntgen), mehrere Linksherzkatheter-Meßplätze, Gamma-Kamera (für Szintigrafi

e- Untersuchungen) und neueste endoskopische und minimal-invasive Verfahren sind etabliert. Die Institute

des Klinikums (Labor, Mikrobiologie, Hygiene, Radiologie, Apotheke) sind auch für eine Reihe der Nachbarkrankenhäuser

als Dienstleister oder Vollversorger tätig. Wir sind zudem sehr engagiert in der Rettungsmedizin,

stellen den Leitenden Notarzt für die Stadt Oldenburg sowie die ärztliche Besetzung für Notarztwagen für

Kinder und Erwachsene in der Stadt Oldenburg und für einen Standort im benachbarten Landkreis.

Das breit gefächerte klinische Spektrum des Hauses wird durch ein umfangreiches, fachbezogenes Aufklärungsangebot

im „Gesundheitshaus“ des Klinikums begleitet. Hier sind alle Angebote medizinisch-therapeutischer

Prävention, Beratung, Gesundheitsförderung, Kursangebote und öffentlicher Veranstaltungen gebündelt,

die von Fachleuten des Hauses sowie anderer Einrichtungen im Gesundheitshaus (neben dem Haupteingang)

durchgeführt werden. Das „Gesundheitshaus“ verzeichnet rund 10.000 Teilnehmer pro Jahr. Eine Selbstverständlichkeit

für uns ist die enge Zusammenarbeit und Förderung der Selbsthilfegruppen, der sich das

gesamte Klinikum und jede seiner Einzelkliniken verschrieben hat.

Neben der medizinischen Versorgung hat das Klinikum aber noch andere wichtige Aufgaben in der Weser-

Ems-Region. Das Klinikum ist nicht nur Arbeitsplatz für mehr als 2.400 Menschen, sondern auch Ausbildungsstätte

- eine der größten im Nordwesten. In allen vorhandenen medizinischen Fachrichtungen bilden wir

Medizinstudenten der Universität Göttingen und Ärzte in der Weiterbildung aus. Knapp 300 Ausbildungsplätze

werden in nicht-ärztlichen Ausbildungswegen (Krankenpfl ege, Kinderkrankenpfl ege, Hebammen, MTA Labor

und Radiologie, Arzthelferin, Bürokaufl eute u.a.) vorgehalten. Mit den benachbarten Kliniken unterhält das

Haus außerdem als Angebot der Fortbildung das „Bildungsnetzwerk“ sowie gemeinsame Weiterbildungsangebote.

Transparenz gehört zur Vertrauensbildung dazu. In dem vorliegenden Qualitätsbericht fi nden Sie deshalb unter

anderem Zahlen, Daten, Fakten zu den einzelnen Kliniken und Instituten. Er stellt zudem die am häufi gsten

gestellten Diagnosen und die am häufi gsten durchgeführten Behandlungen dar. Wer weiterführende Informationen

benötigt, kann sich auch direkt an die jeweilige Klinik bzw. an das Institut wenden. Der Bericht enthält

im Organisationsschema auch Ansprechpartner mit Telefonnummern.

Rudolf Mintrop, Geschäftsführer


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

A Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

B Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-1 Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Nieren- und

Hochdruckkrankheiten

B-2 Klinik für Kardiologie

B-3 Klinik und Tagesklinik für Hämatologie und Internistische Onkologie

B-4 Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie

B-5 Klinik für Geriatrie

B-6 Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus

B-7 Klinik für Neonatologie - Elisabeth-Kinderkrankenhaus

B-8 Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

B-9 Klinik für Neugeborenen- und Kinderchirurgie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus

B-10 Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie

B-11 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

B-12 Klinik für Herzchirurgie

B-13 Klinik für Urologie und Kinderurologie

B-14 Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Oldenburger

Frauenklinik

B-15 Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

B-16 Klinik und Tagesklinik für Dermatologie und Allergologie

B-17 Klinik für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Plastische

Operationen

B-18 Klinik für Anästhesiologie (AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie

B-19 Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

B-20 Institut für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie

B-21 Institut für Krankenhaushygiene

B-22 Praxis für Nuklearmedizin

C Qualitätssicherung

D Qualitätsmanagement


A Struktur- und Leistungsdaten des

Krankenhauses

A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses

Name: Klinikum Oldenburg gGmbH

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 0

Telefax: 0441 / 403 - 2700

E-Mail: info@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses

Institutionskennzeichen: 260340740

A-3 Standort(nummer)

Standortnummer: 00

00: Dies ist der einzige Standort zu diesem Institutionskennzeichen.

Weitere wichtige und interessante Internetadressen des Klinikum Oldenburg:

http://www.gesundheitshaus-oldenburg.de/

http://www.kinderklinik-oldenburg.de/

A-4 Name und Art des Krankenhausträgers

Träger: Stadt Oldenburg

Art: öffentlich

Internetadresse: http://www.oldenburg.de/

A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus

Lehrkrankenhaus: ja

Universität: Georg-August Universität Göttingen

Kinder- und Jugendpsychiatrie

A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses

Klinik bzw. Institut

Zentrum für Innere Medizin

Klinik für Kardiologie

Zentrum für Innere Medizin

Klinik für Gastroenterologie

Klinik- /Institutsdirektor bzw.

Leitender Arzt

Tel. Sekretariat

Prof. Dr. med. A. Elsässer 0441/403-2424

PD Dr. med. H. Seifert 0441/403-2581

Zentrum für Innere Medizin Dr. med. H.- R. Kertelge 0441/403-2551

Klinik für Allgemeine

Innere Medizin, Nieren-

und Hochdruckkrankheiten


Klinik bzw. Institut

Zentrum für Innere Medizin

Klinik für Onkologie und

Hämatologie

Zentrum für Innere Medizin

Klinik für Geriatrie

Klinik für Dermatologie und

Allergologie

Zentrum für Kinder und

Jugendmedizin

Klinik für Allgemeine

Pädiatrie, Hämatologie und

Onkologie

Klinik für Pneumologie,

Allergologie, Neonatologie

und Intensivmedizin

Klinik für Neuropädiatrie

Abteilung für

Kinderkardiologie

Klinik für Anästhesiologie,

Intensivmedizin,

Notfallmedizin und

Schmerztherapie

Klinik für Allgemein- und

Visceralchirurgie

Klinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie

Klinik für Herzchirurgie

Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Klinik für Urologie und

Kinderurologie

Klinik für Hals-, Nasen- und

Ohrenheilkunde

Klinik für Mund-, Kiefer-

und Gesichtschirurgie

Klinik für Neugeborenen-

und Kinderchirurgie

Klinik- /Institutsdirektor bzw.

Leitender Arzt

Tel. Sekretariat

Prof. Dr. med. C.- H.Köhne 0441/403-2611

PD Dr. med. J.-M. Bauer 0441/403-3350

Prof. Dr. med. E. Hölzle 0441/403-2851

Prof. Dr. med. H. Müller

Prof. Dr. med. J. Seidenberg

Prof. Dr. med. C. Korenke

Dr. med. Motz

0441/403

-2013

-2024

-2017

-2487

Prof. Dr. med. A. Weyland 0441/403-2571

Prof. Dr. med. R. Raab 0441/403-2254

Fr. PD Dr. med. I. Jürgensen 0441/403-2246

Prof. Dr. med. O. Dapunt 0441/403-2820

Prof. Dr. med. E. Malik 0441/403-2288

PD Dr. med. F. Wawroschek 0441/403-2302

Prof. Dr. med. F. Hoppe 0441/403-2307

PD Dr. med. Dr. med. dent. L. Li 0441/403-2623

Dr. med. J. Morcate 0441/403-2248


Klinik bzw. Institut

Klinik für Kinder- und

Jugendpsychiatrie und

Psychotherapie

Institute

Institut für Diagnostische

und Interventionelle

Radiologie

Institut für Laboratoriums-

diagnostik und

Mikrobiologie

Institut für

Krankenhaushygiene

Klinik- /Institutsdirektor bzw.

Leitender Arzt

Tel. Sekretariat

Frau Dr.- medic. (RO) A. Paul 0441/403-10061

Prof. Dr. med. A. Chavan 0441/403-2521

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. K.P. Kohse 0441/403-2601

Dr. med. J. Herrmann 0441/403-3056

Praxis für Nuklearmedizin Dr. med. J. de-la-Roche 0441/403 - 2529

A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie

Verpflichtung besteht: ja

A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte

des Krankenhauses

Nr. Fachabteilungsübergreifender

Versorgungsschwerpunkt

Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt

beteiligt sind

VS01 Brustzentrum Klinik und Tagesklinik für

Hämatologie und

Internistische Onkologie;

Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe -

Oldenburger Frauenklinik;

Institut für Diagnostische und

Interventionelle Radiologie;

Klinik für Anästhesiologie

(AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie; Praxis für

Nuklearmedizin; Klinik für

Strahlentherapie, Pius-

Hospital Oldenburg; Institut

für Pathologie Oldenburg

Kommentar /

Erläuterung

Das Brustzentrum ist

seit 2004 nach den

Vorgaben der

Deutschen

Krebsgesellschaft

zertifiziert und wurde

zuletzt 2010

rezertifiziert. Es

werden alle

diagnostischen,

operativen und

therapeutischen

Maßnahmen

angeboten.

Zusätzlich besteht

ein umfassendes

Angebot der

psychologischen und

sozialen Beratung bei

Brusterkrankungen,

insbesondere

Brustkrebs.


Nr. Fachabteilungsübergreifender

Versorgungsschwerpunkt

Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt

beteiligt sind

VS38 Prostatazentrum Klinik und Tagesklinik für

Hämatologie und

Internistische Onkologie;

Klinik für Urologie und

Kinderurologie; Institut für

Diagnostische und

Interventionelle Radiologie;

Klinik für Anästhesiologie

(AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie; Praxis für

Nuklearmedizin; Klinik für

Strahlentherapie, Pius-

Hospital Oldenburg; Mehrere

Urologische Facharzt-Praxen;

Institut für Pathologie

Oldenburg

VS02 Perinatalzentrum Zentrum für Kinder- und

Jugendmedizin - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Neonatologie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Neugeborenen- und

Kinderchirurgie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Frauenheilkunde und

Geburtshilfe - Oldenburger

Frauenklinik

VS47 Zentrum für Herz-Kreislauf-

Erkrankungen

Klinik für Kardiologie; Klinik

für Herzchirurgie; Institut für

Diagnostische und

Interventionelle Radiologie;

Klinik für Anästhesiologie

(AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie; Reha-

Zentrum Oldenburg

VS22 Herzzentrum Klinik für Kardiologie; Klinik

für Herzchirurgie; Institut für

Diagnostische und

Interventionelle Radiologie;

Klinik für Anästhesiologie

(AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie

Kommentar /

Erläuterung

Zertifiziert nach den

Vorgaben der

Deutschen

Krebsgesellschaft seit

2009

Anerkannt als

Perinatalzentrum

LEVEL 1 für die

Versorgung von

Müttern und

Neugeborenen mit

höchstem Risiko

Ebenfalls zum

Integrierten

Herzzentrum

Oldenburg gehört

das

Rehabilitationszentru

m Oldenburg in

unmittelbarer Nähe

des Klinikums. Durch

diese umfassende

Ausstattung sind

Diagnostik, Therapie

und Rehabilitation

von Herz- und

Kreislauferkrankunge

n an einem Standort

möglich.


Nr. Fachabteilungsübergreifender

Versorgungsschwerpunkt

VS21 Geriatriezentrum (Zentrum

für Altersmedizin)

Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt

beteiligt sind

Kommentar /

Erläuterung

Klinik für Geriatrie Das Zentrum

befindet sich seit

2010 im Aufbau

(siehe Angaben der

Fachabteilung)

VS05 Traumazentrum Klinik für Neugeborenen- und

Kinderchirurgie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Allgemein- und

Visceralchirurgie; Klinik für

Orthopädie und

Unfallchirurgie; Klinik für

Herzchirurgie; Klinik für

Urologie und Kinderurologie;

Klinik für Hals-, Nasen-,

Ohrenheilkunde; Klinik für

Zahn-, Mund-, Kiefer- und

Gesichtschirurgie, Plastische

Operationen; Institut für

Diagnostische und

Interventionelle Radiologie;

Klinik für Anästhesiologie

(AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie

VS26 Kinderzentrum Zentrum für Kinder- und

Jugendmedizin - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Neonatologie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Neugeborenen- und

Kinderchirurgie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Urologie und Kinderurologie;

Klinik für Kinder- und

Jugendpsychiatrie,

Psychosomatik und

Psychotherapie

Durch die Vorhaltung

einer 24h

Notfallversorgung in

den Fachabteilungen

ist eine umfassende

Versorgung von

Traumapatienten

gewährleistet.


Nr. Fachabteilungsübergreifender

Versorgungsschwerpunkt

Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt

beteiligt sind

VS06 Tumorzentrum Klinik und Tagesklinik für

Hämatologie und

Internistische Onkologie;

Klinik für Gastroenterologie,

Hepatologie und

Diabetologie; Zentrum für

Kinder- und Jugendmedizin -

Elisabeth-Kinderkrankenhaus;

Klinik für Neugeborenen- und

Kinderchirurgie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Allgemein- und

Visceralchirurgie; Klinik für

Urologie und Kinderurologie;

Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe -

Oldenburger Frauenklinik;

Klinik für Hals-, Nasen-,

Ohrenheilkunde; Klinik und

Tagesklinik für Dermatologie

und Allergologie; Klinik für

Zahn-, Mund-, Kiefer- und

Gesichtschirurgie, Plastische

Operationen; Institut für

Diagnostische und

Interventionelle Radiologie;

Praxis für Nuklearmedizin;

Klinik für Strahlentherapie,

Pius-Hospital Oldenburg;

Institut für Pathologie

Oldenburg

VS07 Zentrum für angeborene und

erworbene Fehlbildungen

Klinik für Kardiologie;

Zentrum für Kinder- und

Jugendmedizin - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Neonatologie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Neugeborenen- und

Kinderchirurgie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Herzchirurgie; Klinik für

Urologie und Kinderurologie;

Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe -

Oldenburger Frauenklinik;

Klinik für Hals-, Nasen-,

Ohrenheilkunde; Klinik und

Tagesklinik für Dermatologie

und Allergologie; Klinik für

Zahn-, Mund-, Kiefer- und

Gesichtschirurgie, Plastische

Operationen

Kommentar /

Erläuterung

Das Tumorzentrum

am Klinikum

Oldenburg wurde

2010 nach den

Vorgaben der

Deutschen

Gesellschaft für

Hämatologie und

Onkologie zertifiziert.

Alle Kliniken bieten

eine umfassende

Betreuung von

Patienten mit

Tumorerkrankungen

an. Es bestehen enge

interdisziplinäre

Kontakte und eine

wöchentliche

gemeinsame

Tumorkonferenz zur

Diskussion der

bestmöglichen

Therapieform.

In allen beteiligten

Kliniken werden

spezialisierte

diagnostische und

therapeutische

Leistungen bei

angeborenen und

erworbenen

Fehlbildungen

angeboten.

Detailinformationen

stehen in den

jeweiligen Bereichen

des QB zur

Verfügung.


Nr. Fachabteilungsübergreifender

Versorgungsschwerpunkt

VS10 Abdominalzentrum (Magen-

Darm-Zentrum)

Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt

beteiligt sind

Klinik und Tagesklinik für

Hämatologie und

Internistische Onkologie;

Klinik für Gastroenterologie,

Hepatologie und

Diabetologie; Klinik für

Allgemein- und

Visceralchirurgie; Institut für

Diagnostische und

Interventionelle Radiologie;

Klinik für Strahlentherapie,

Pius-Hospital Oldenburg;

Institut für Pathologie

Oldenburg

VS51 Pankreaszentrum Klinik für Gastroenterologie,

Hepatologie und

Diabetologie; Klinik für

Allgemein- und

Visceralchirurgie; Klinik für

Strahlentherapie, Pius-

Hospital Oldenburg; Institut

für Pathologie Oldenburg

VS12 Ambulantes OP-Zentrum Klinik für Neugeborenen- und

Kinderchirurgie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus; Klinik für

Allgemein- und

Visceralchirurgie; Klinik für

Orthopädie und

Unfallchirurgie; Klinik für

Urologie und Kinderurologie;

Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe -

Oldenburger Frauenklinik

VS14 Diabeteszentrum Klinik für Gastroenterologie,

Hepatologie und

Diabetologie; Klinik für

Allgemein- und

Visceralchirurgie

VS15 Dialysezentrum Klinik für Allgemeine Innere

Medizin, Nieren- und

Hochdruckkrankheiten

VS17 Epilepsiezentrum Klinik für Neonatologie -

Elisabeth-Kinderkrankenhaus

Kommentar /

Erläuterung

Im Rahmen des

Visceralzentrums

werden regelmäßige

Fallbesprechungen

und interdisziplinäre

Konferenzen der

beteiligten Kliniken

durchgeführt.

Im ambulanten OP-

Zentrum (AMOZ)

werden ambulante

Eingriffe der

genannten Kliniken

durchgeführt. Auch

alle anderen Kliniken

führen darüber

hinaus ambulante

Operationen durch.

Detailinformationen

stehen in den

jeweiligen Bereichen

des QB zur

Verfügung.

Es werden sowohl

stationäre, als auch

teilstationäre

Dialysen

durchgeführt

(Tagesklinik)


Nr. Fachabteilungsübergreifender

Versorgungsschwerpunkt

Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt

beteiligt sind

VS19 Gefäßzentrum Klinik für Kardiologie; Klinik

für Herzchirurgie; Institut für

Diagnostische und

Interventionelle Radiologie

VS23 Inkontinenzzentrum /

Kontinenzzentrum

VS25 Interdisziplinäre

Tumornachsorge

VS35 Plastische, Ästhetische und

Rekonstruktive Chirurgie

Klinik für Gastroenterologie,

Hepatologie und

Diabetologie; Klinik für

Allgemein- und

Visceralchirurgie; Klinik für

Urologie und Kinderurologie;

Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe -

Oldenburger Frauenklinik

Klinik und Tagesklinik für

Hämatologie und

Internistische Onkologie

Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe -

Oldenburger Frauenklinik;

Klinik für Zahn-, Mund-,

Kiefer- und Gesichtschirurgie,

Plastische Operationen

VS37 Polytraumaversorgung Klinik für Allgemein- und

Visceralchirurgie; Klinik für

Orthopädie und

Unfallchirurgie; Institut für

Diagnostische und

Interventionelle Radiologie;

Klinik für Anästhesiologie

(AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie

VS49 Zentrum für Orthopädie und

Unfallchirurgie

Klinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie; Institut für

Diagnostische und

Interventionelle Radiologie;

Klinik für Anästhesiologie

(AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie

Kommentar /

Erläuterung

Diagnostik und

Behandlung von

Harn- oder

Stuhlinkontinenz

Traumazentrum

A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische

Leistungsangebote des Krankenhauses

Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

MP02 Akupunktur

MP03 Angehörigenbetreuung / -beratung / -seminare

MP53 Aromapflege / -therapie

MP54 Asthmaschulung

MP04 Atemgymnastik / -therapie

MP55 Audiometrie / Hördiagnostik


Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

MP06 Basale Stimulation

MP08 Berufsberatung / Rehabilitationsberatung

MP09 Besondere Formen / Konzepte der Betreuung von Sterbenden

MP10 Bewegungsbad / Wassergymnastik

MP11 Bewegungstherapie

MP12 Bobath-Therapie (für Erwachsene und / oder Kinder)

MP14 Diät- und Ernährungsberatung

MP15 Entlassungsmanagement / Brückenpflege / Überleitungspflege

MP16 Ergotherapie / Arbeitstherapie

MP17 Fallmanagement / Case Management / Primary Nursing / Bezugspflege

MP19 Geburtsvorbereitungskurse / Schwangerschaftsgymnastik

MP59 Gedächtnistraining / Hirnleistungstraining / Kognitives Training /

Konzentrationstraining

MP20 Hippotherapie / Therapeutisches Reiten / Reittherapie

MP21 Kinästhetik

MP22 Kontinenztraining / Inkontinenzberatung

MP23 Kreativtherapie / Kunsttherapie / Theatertherapie / Bibliotherapie

MP24 Manuelle Lymphdrainage

MP25 Massage

MP26 Medizinische Fußpflege

MP27 Musiktherapie

MP28 Naturheilverfahren / Homöopathie / Phytotherapie

MP29 Osteopathie / Chiropraktik / Manualtherapie

MP30 Pädagogisches Leistungsangebot

MP31 Physikalische Therapie / Bädertherapie

MP32 Physiotherapie / Krankengymnastik als Einzel- und / oder Gruppentherapie

MP33 Präventive Leistungsangebote / Präventionskurse

MP60 Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

MP34 Psychologisches / psychotherapeutisches Leistungsangebot / Psychosozialdienst

MP35 Rückenschule / Haltungsschulung / Wirbelsäulengymnastik

MP36 Säuglingspflegekurse

MP37 Schmerztherapie / -management

MP62 Snoezelen

MP63 Sozialdienst

MP64 Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit

MP39 Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen

sowie Angehörigen

MP40 Spezielle Entspannungstherapie

MP13 Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen

MP65 Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien

MP41 Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern und / oder Hebammen

MP42 Spezielles pflegerisches Leistungsangebot

MP43 Stillberatung


Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

MP44 Stimm- und Sprachtherapie / Logopädie

MP45 Stomatherapie / -beratung

MP47 Versorgung mit Hilfsmitteln / Orthopädietechnik

MP67 Vojtatherapie für Erwachsene und / oder Kinder

MP48 Wärme- und Kälteanwendungen

MP50 Wochenbettgymnastik / Rückbildungsgymnastik

MP51 Wundmanagement

MP68 Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen / Angebot ambulanter Pflege /

Kurzzeitpflege

MP52 Zusammenarbeit mit / Kontakt zu Selbsthilfegruppen

MP00 Heilpädagogik

A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des

Krankenhauses

Nr. Serviceangebot

SA01 Räumlichkeiten: Aufenthaltsräume

SA43 Räumlichkeiten: Abschiedsraum

SA59 Räumlichkeiten: Barrierefreie Behandlungsräume

SA02 Räumlichkeiten: Ein-Bett-Zimmer

SA03 Räumlichkeiten: Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

SA04 Räumlichkeiten: Fernsehraum

SA05 Räumlichkeiten: Mutter-Kind-Zimmer / Familienzimmer

SA06 Räumlichkeiten: Rollstuhlgerechte Nasszellen

SA07 Räumlichkeiten: Rooming-in

SA08 Räumlichkeiten: Teeküche für Patienten und Patientinnen

SA09 Räumlichkeiten: Unterbringung Begleitperson

SA10 Räumlichkeiten: Zwei-Bett-Zimmer

SA11 Räumlichkeiten: Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

SA12 Ausstattung der Patientenzimmer: Balkon / Terrasse

SA61 Ausstattung der Patientenzimmer: Betten und Matratzen in Übergröße

SA13 Ausstattung der Patientenzimmer: Elektrisch verstellbare Betten

SA14 Ausstattung der Patientenzimmer: Fernsehgerät am Bett / im Zimmer

SA15 Ausstattung der Patientenzimmer: Internetanschluss am Bett / im Zimmer

SA16 Ausstattung der Patientenzimmer: Kühlschrank

SA17 Ausstattung der Patientenzimmer: Rundfunkempfang am Bett

SA18 Ausstattung der Patientenzimmer: Telefon

SA19 Ausstattung der Patientenzimmer: Wertfach / Tresor am Bett / im Zimmer

SA20 Verpflegung: Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)

SA21 Verpflegung: Kostenlose Getränkebereitstellung

SA44 Verpflegung: Diät-/Ernährungsangebot

SA45 Verpflegung: Frühstücks-/Abendbuffet

SA46 Verpflegung: Getränkeautomat


Nr. Serviceangebot

SA47 Verpflegung: Nachmittagstee / -kaffee

SA22 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Bibliothek

SA23 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Cafeteria

SA24 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Faxempfang für

Patienten und Patientinnen

SA25 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Fitnessraum

SA26 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Frisiersalon

SA27 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Internetzugang

SA28 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Kiosk /

Einkaufsmöglichkeiten

SA29 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Kirchlich-religiöse

Einrichtungen

SA30 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Klinikeigene

Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen

SA31 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Kulturelle

Angebote

SA32 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Maniküre /

Pediküre

SA33 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Parkanlage

SA34 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Rauchfreies

Krankenhaus

SA36 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Schwimmbad /

Bewegungsbad

SA37 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Spielplatz /

Spielecke

SA38 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Wäscheservice

SA48 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Geldautomat

SA49 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses:

Fortbildungsangebote / Informationsveranstaltungen

SA51 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses:

Orientierungshilfen

SA52 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Postdienst

SA53 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Schuldienst

SA60 Persönliche Betreuung: Beratung durch Selbsthilfeorganisationen

SA55 Persönliche Betreuung: Beschwerdemanagement

SA41 Persönliche Betreuung: Dolmetscherdienste

SA40 Persönliche Betreuung: Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und

Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen

SA56 Persönliche Betreuung: Patientenfürsprache

SA42 Persönliche Betreuung: Seelsorge

SA00 Familienzimmer für gemeinsame Unterbringung von Eltern mit Neugeborenen

SA00 Kinderbibliothek

SA00 Bärenclub Freizeitgestaltung in der Kinderklinik


A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses

A-11.1 Forschungsschwerpunkte

Im Klinikum Oldenburg werden laufend Forschungsprojekte im Rahmen von klinik- oder

krankenhausübergreifenden Studien bearbeitet, die in der Tabelle dargestellt sind.

Die Darstellung der wissenschaftlichen Veröffentlichungen des Klinikum Oldenburg finden

Sie unter

Gynäkologie

1 IBIS II bei DCIS

2 GEPARQUINTO (neoadjuvant)

3 MINDACT (microarray in node negative disease may avoid chemotherapy)

4 Neratinib Studie

5 TABEA Studie

6 TRIO

Kardiologie

1 SOLID-TIMI 52 (GSK)

2 Antithrombosevergleichsstudie Phase II (bereits beendet; keine Patienten)

3 Solstice (GSK) Phase II (bereits beendet)

4 HERA

5 FITT-Stemi (Klinikum Hildesheim)

6. Mitralign (nicht teilgenommen)

7. Genous-Stent (Orbus Neich Medical)

8. IABP-Shock II (Uni Leipzig)

9. Rhythm-AF (MSD) (bereits beendet)

10. Nobori 2 (Terumo)

11. E-Nobori (Terumo)

12. SIMPLE (FDA)

Dermatologie

1. ADO Pegasys Adjuvant Study in MM Stage IIA-IIIB, ML17840

2. Kontrollierte und prospektiv randomisierte Therapiestudie zum Vergleich einer

radikalen Lymphadenektomie versus Beobachtung beim malignen Melanom

3. Randomisiertes, multizentrisches Therapieoptimierungsprotokoll zur adjuvanten

Therapie des malignen Melanoms

4. Beurteilung der Wirksamkeit eines MAGE-A3+AS 15 ASCI als adjuvante Therapie

bei Patienten mit MAGE-A3-positivem resiziertem Melanom Stadium III, (MAGE3-

AS15-MEL-005 (ADJ))

Anästhesiologie

1. PIRAT - Co-analgetischer Effekt von Physostigmin nach abd. Hysterektomie


Anästhesiologie

2. MAXSEP - Moxifloxacin+Meropenem vs. Meropenem bei schwerer Sepsis (SEPNET)

3. SISPCT - Selen und PCT-Therapiesteuerung bei schwerer Sepsis/septischem

Schock (SEPNET)

4. Inzidenz von Myocardischämien bei Sectio caesarea

5. Radiative vs. konvektive Hypothermieprophylaxe bei radikaler Prostatektomie

6. Einfluss von Cafedrin/ Theodrenalin auf das intrathorakale Blutvolumen (ITBV)

Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Hämatologie, Onkologie

LOB / GAA

1. AIEOP-BFM ALL 2009 01.06.2010

2. ALL-BFM 2000 - beendet

3. ALL-REZ BFM 2002

4. EsPhALL 26.02.2008, 02.09.2010

5. INTERFANT 06 18.11.2008, 15.11.2010

6. AML-BFM 2004

7. AML Relapsed 2009

8. ALCL 99

9. ALCL Relapse

10. SIOP 2001 / GPOH

11. NB2004

12. GPOH-HD 2002 Pilot/VECOPA beendet

13. EuroNet-PHL-C1 30.01.07, 06.11.07, 20.03.10

14. EuroNet-PHL-LP1 30.10.09, 10.01.11

15. EURAMOS 1 (COSS-96) 21.04.2008, 10.08.2009

16. EWING 2008 27.08.09, 30.09.09, 12.01.10

17. CWS-Register SoTiSaR

18. CWS-2007-HR 30.07.09, 30.08.10

19. HIT 2000

20. SIOP-LGG 2004

21. HIT-HGG 2007 26.05.09, 15.10.09

22. HIT-REZ 2005 22.08.2008

23. B-NHL BFM 04

24. LBL

25. HB 99

26. LCH III

27. MAKEI 96

28. SIOP CNS GCT 96

29. CML paed II

30. CPT SIOP 2000

31. EWOG MDS 2006

32. EWOG SAA 2009


Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Hämatologie, Onkologie

LOB / GAA

33. DBA 2000

34. HLH-2004

35. TMD Prävention 2007

36. Kraniopharyngeom 2007

37. EU-RHAB

38. Europäisches Patientenregister zur Überwachung der Langzeitsicherheit und

Wirksamkeit Increlex

39. International Cooperative Growth Study

40. Pfizer International Growth Study ( KIGS )

41. GrowthWin II

42. The Genetics and Neuroendocrinology of Short Stature International Study

(GeNeSIS) B9R-EW-GDFC(a) und 43. The Global Hypopituitary Control and

Complications Study (HypoCCS) B9R-MC-GDGA

43. Zomacton® zur Therapie des Wachstumshormonmangels bei Kindern

44. Saizen® -online eAWB

Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Allergologie, Neonatologie und

Intensivmedizin

1. VOLL-FRÜH-WEIT-Studie

2. PARENT BURDEN STUDY

3. PHELBI-Studie

4. NEORIF-Studie

5. PROVO-Studie

6. KOBRA-Studie

7. PICKER-Studie

8. DMD-Kardio-Studie

Onkologie/Hämatologie

1. GMALL - Register

2. MC-PEGASP.1/adults

3. B-ALL / NHL 2002

4. GMALL 07/2003

5. GMALL Elderly 1/2003

6. WT1-ASO 1B-AML-002

7. AMLSG 12-09

8. Midausterin/Placebo + Chemotherapiebei FLT 3 mutierte AML

9. Modulation Immunphänotyp leukäm. Blasten

10. CML-Studie IV -Evaluierung STI-571, Interferon und Transplantation bei CML

11. Cordial Bayer 11728


Onkologie/Hämatologie

12. HD16

13. HD18

14. MC-FLUDT Phase III Treosulfan-based conditioning vs. RIC

15. ML 22371 (Convince)

16. Breast Cancer in Pregnancy

17. "GEPARquinto" Neoadj. Behandlung des primär unbehandelten Mamma- CA

18. IBIS II DCIS Tamoxifen versus Anastrozol bei postmenop. Frauen mit DCIS

19. IBIS II Prevention

20. MINDACT-EORTC 10041/BIG 3-04

21. Placebo vs. Neratinib (HKI-272) After Trastuzumab in Early-Stage HER-2/neu pos.

Bre

22. TABEA: Taxane and bevacizumab with or +/- capecitabine as first line

chemotherapy in

23. Trio 12

24. DSMM XIII

25. MINT-FU

26. DSGL 01/2003

27. PTLD-1

28. AATT

29. DSHNHL 2002-1 (Mega-CHOEP Phase III)

30. DSHNHL 2006-1B/ACT-2

31. FLYER 6-6/6-4-Studie - DSHNHL 2004-2

32. MCL younger

33. NHL-ZNS-Rezidive

34. UNFOLDER 21/14 - DSHNHL 2004-3

35. AGO-OVAR 12

36. C-II-004 gemcitabine plus sunitinib vs gemcitabine alone in first-line therapy of

metastat

37. OSAG 101 Gemcitabine+Nimotuzumab vs. Gemcitabine+Placebo for patients with

adv.

38. Ewing 2008

39. PACET-CUP


A-11.2 Akademische Lehre

Nr. Akademische Lehre und weitere ausgewählte

wissenschaftliche Tätigkeiten

FL01 Dozenturen / Lehrbeauftragungen an

Hochschulen und Universitäten

FL02 Dozenturen / Lehrbeauftragungen an

Fachhochschulen

FL03 Studierendenausbildung (Famulatur /

Praktisches Jahr)

FL04 Projektbezogene Zusammenarbeit mit

Hochschulen und Universitäten

FL05 Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-

Studien

FL06 Teilnahme an multizentrischen Phase-

III/IV-Studien

FL07 Initiierung und Leitung von uni- /

multizentrischen klinischwissenschaftlichen

Studien

FL08 Herausgeberschaften wissenschaftlicher

Journale/Lehrbücher

Kommentar / Erläuterung

Von den 21 Kliniken und Instituten

werden 17 von habilitierten

Professoren geleitet, weiterhin sind

zusätzlich 3 habilitierte Professoren in

leitenden Positionen beschäftigt. Alle

habilitierten Mitarbeiter nehmen ihre

Lehrverpflichtung an den ihrer

Zugehörigkeit vorgegebenen

Universitäten regelmäßig wahr.

Dieses sind insbesondere die

Universitäten Göttingen und

Hannover.

Jade-Hochschule Oldenburg.

Das Klinikum ist akademisches

Lehrkrankenhaus der Universität

Göttingen.

Es werden jährlich im Schnitt 20

Studenten im sogenannten

„Praktischen Jahr“ im letzten

Abschnitt der klinischen Ausbildung in

jeweiligen Fachabteilungen

ausgebildet. Dazu findet in einem

festgelegten Stundenplan regelmäßig

Studentenunterricht zusätzlich zur

praktischen Ausbildung statt.

- Hanse Institut: Gemeinsam mit dem

Partner – der Hanze University

Groningen – bilden die Oldenburger

Krankenhäuser (Klinikum, Ev.

Krankenhaus und Pius-Hospital)

Pflegekräfte nach europäischen

Standards akademisch weiter. Zu

diesem Zweck wird der Studiengang

„Bachelor of Nursing“ angeboten, um

neue Wege in der Weiterbildung von

Pflegekräften zu gehen

(http://www.hanse-institut-ol.de/)

- 6 monatige Forschungsprojekte für

Groninger Medizinstudenten im

Rahmen des Master-Studiums

siehe A-11.1 Forschungsschwerpunkte

siehe A-11.1 Forschungsschwerpunkte

siehe A-11.1 Forschungsschwerpunkte


Nr. Akademische Lehre und weitere ausgewählte

wissenschaftliche Tätigkeiten

FL09 Doktorandenbetreuung

FL00 Aufbau einer Medizinischen Fakultät in

Oldenburg

A-11.3 Ausbildung in anderen Heilberufen

Kommentar / Erläuterung

Im Jahre 2010 wurde dass in den

letzten Jahren konzipierte Projekt

einer medizinischen Fakultät in

Oldenburg, getragen durch die

Universität Oldenburg in

Zusammenarbeit mit den Oldenburger

Krankenhäusern Evangelisches

Krankenhaus, Klinikum Oldenburg,

Karl-Jaspers-Klinik und Pius-Hospital

eine entsprechenden Begutachtung

durch den Wissenschaftsrat der

Bundesrepublik Deutschland positiv

beschieden. Das Projekt sieht die

Etablierung der medizinischen

Fakultät in grenzübergreifender

Zusammenarbeit mit der Universität

Groningen vor und wird die ersten 40

Studenten zum Wintersemester 2012

aufnehmen. Im Gutachten wird die

vorhandene Infrastruktur und

personelle Ausstattung für

ausreichend und befähigt erachtet,

eine entsprechende akademische

Lehre und ein wissenschaftliches

Fundament zusätzlich zur klinischen

Maximalversorgung bereitzustellen.

Die Krankenversorgung ist dabei im

Klinikum Oldenburg als

Maximalversorger bereits in vielen

Bereichen auf Universitätsähnlichem

Stand.

Das Klinikum Oldenburg bietet umfassende Möglichkeiten zur Ausbildung in Heilberufen.

An unserer Klinik hat die Ausbildung Tradition. Schon seit über 200 Jahren ist unser

Krankenhaus eine anerkannte Ausbildungsstätte. Unter dem Dach des gesamten

Klinikums findet sich ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten. Das

Ausbildungsangebot reicht von den Gesundheitsberufen im Bereich der Pflege und

Medizin bis hin zu kaufmännischen und handwerklichen Berufen. Die Grundlage für den

Pflegeprozess orientiert sich in der Krankenpflege am Pflegemodell von Nancy Roper und

in der Kinderkrankenpflege an dem von Orem. In der Praxis werden die Auszubildenden

angeleitet und begleitet von qualifizierten Praxisanleitern auf den Stationen und in den

Funktionsabteilungen. Das Fachpersonal der Krankenpflegeschulen verfügt über

verschiedene zusätzliche Qualifikationen, wie z. B. im Bereich Kinästhetik und Basale

Stimulation. Mit diesen Qualifikationen wird der Transfer von der Theorie in die Praxis

unterstützt.

Weitere Informationen unter

http://www.klinikum-oldenburg.de/de/oeffentlichkeit/ausbildung/ausbildung


Nr. Ausbildung in anderen Heilberufen Kommentar / Erläuterung

HB01 Gesundheits- und Krankenpfleger und

Gesundheits- und Krankenpflegerin

HB02 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

und Gesundheits- und

Kinderkrankenpflegerin

HB04 Medizinisch-technischer Assistent und

Medizinisch-technische Assistentin (MTA)

HB05 Medizinisch-technischer-

Radiologieassistent und Medizinischtechnische-Radiologieassistentin

(MTRA)

HB07 Operationstechnischer Assistent und

Operationstechnische Assistentin (OTA)

Die Ausbildung für Gesundheits- und

Krankenpflege erfolgt im

Medizinischen Ausbildungszentrum

des Klinikum Oldenburg. Die

Krankenpflegeschule verfügt über 97

Ausbildungsplätze.

Die Ausbildung erfolgt im

Medizinischen Ausbildungszentrum

des Klinikum Oldenburg und verfügt

über 90 Ausbildungsplätze. Schüler

des Marienkrankenhauses Vechta und

des Klinikum Delmenhorst werden für

den theoretischen Teil mit

ausgebildet.

Die Ausbildung erfolgt im

Medizinischen Ausbildungszentrum

des Klinikum Oldenburg. Die Schule

verfügt über 44 Ausbildungsplätze der

Fachrichtung Medizinisch-Technische

Laboratoriumsassistenz.

Der Lehrgang wird nach der

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung

für technische Assistenten in der

Medizin durchgeführt Die Schule

verfügt über 36 Ausbildungsplätze der

Fachrichtung Medizinisch-Technische/r

Radiologieassistent/in.

Die Ausbildung qualifiziert für

vielfältige Aufgaben in

hochtechnisierten Bereichen des

Gesundheitswesens wie z.B.

Operationsdienst, Endoskopie,

Zentralsterilisation oder chirurgische

Ambulanz und dauert drei Jahre. Die

praktische Ausbildung erfolgt im

Klinikum, v.a. in unseren OP´s. Die

theoretische Ausbildung erfolgt in

Kooperation mit dem Bildungszentrum

St. Hildegard in Osnabrück.

HB10 Entbindungspfleger und Hebamme Die Hebammenschule am Klinikum

besteht seit 1791 und ist damit eine

der ältesten Schulen ihrer Art in

Deutschland. Pro Lehrgang werden

jeweils 15 SchülerInnen

aufgenommen. Die praktische

Ausbildung absolvieren die

Hebammenschülerinnen an der

Oldenburger Frauenklinik. Bei der

hohen Anzahl der Geburten lernen

unsere Schülerinnen mit nahezu allen

möglichen Entwicklungen, die sich bei

Schwangerschaft, Geburt und

Wochenbett zeigen, umzugehen.


A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus

Bettenzahl: 802

A-13 Fallzahlen des Krankenhauses

Gesamtzahl der im Berichtsjahr behandelten Fälle:

Vollstationäre Fälle: 33.178

Teilstationäre Fälle: 1.194

Ambulante Fälle:

- Fallzählweise: 93.693

- Patientenzählweise: 52.543

A-14 Personal des Krankenhauses

A-14.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)

- davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)

Ärztinnen/ Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind

A-14.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Krankenpflegehelfer/ –innen

Pflegehelfer/ –innen

Hebammen/ Entbindungspfleger

Operationstechnische Assistenz

MTA-L

Anzahl

310,5

188,9

0

3,2

Anzahl Ausbildungsdauer

472,4

144,8

5

11,7

14

6

31,9

3 Jahre

3 Jahre

1 Jahr

ab 200 Std.

Basiskurs

3 Jahre

3 Jahre

Insgesamt sind 277 Schülerinnen und Schüler, die sechs verschiedene medizinische

Ausbildungsberufe erlernen, in den Kliniken eingesetzt.

Die ca. 15 Pflegekräfte im Pflegepool werden als Springer in den verschiedenen Kliniken

eingesetzt um kurzfristige Personalausfälle auszugleichen.

A-14.3 Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP51 Apotheker und Apothekerin

7,2

In der zentralen Apotheke

eingesetzt.


Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP31 Bewegungstherapeut und

Bewegungstherapeutin (z.B. nach

DAKBT)/Tanztherapeut und

Tanztherapeutin

SP32 Bobath-Therapeut und Bobath-

Therapeutin für Erwachsene und / oder

Kinder

SP34 Deeskalationstrainer und

Deeskalationstrainerin /

Deeskalationsmanager und

Deeskalationsmanagerin /

Deeskalationsfachkraft (mit

psychologischer, pädagogischer oder

therapeutischer Vorbildung)

SP35 Diabetologe und Diabetologin /

Diabetesassistent und

Diabetesassistentin / Diabetesberater und

Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter

und Diabetesbeauftragte / Wundassistent

und Wundassistentin DDG /

Diabetesfachkraft Wundmanagement

SP04 Diätassistent und Diätassistentin

SP05 Ergotherapeut und Ergotherapeutin /

Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und

Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin

SP06 Erzieher und Erzieherin

SP37 Fotograf und Fotografin

SP09 Heilpädagoge und Heilpädagogin

SP10 Hippotherapeut und Hippotherapeutin /

Reittherapeut und Reittherapeutin

SP11 Kinästhetikbeauftragter und

Kinästhetikbeauftragte

SP54 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

und Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapeutin

0,2

4,0

43,4

4,4

3,5

2,3

18,0

0,0

2,0

0,2

16,0

2,0

Honorarkraft

Die genannten

MitarbeiterInnen

absolvierten den

Grundkurs Deeskalation

In der Küche sind mehrere

Diätassistenten tätig, die

bei Bedarf die Patienten

bzw. das Personal

individuell beraten.

Honorarkraft

Honorarkraft

Jede Station verfügt über

mind. einen

Kinästhetiksbeauftragten.

Des Weiteren sind 15

Mitarbeiter zertifizierte

Anwender Kinästhetik und

eine Kinästhetik-Trainerin

tätig, zu der im Bedarfsfall

Kontakt aufgenommen

werden kann.


Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP13 Kunsttherapeut und Kunsttherapeutin /

Maltherapeut und Maltherapeutin /

Gestaltungstherapeut und

Gestaltungstherapeutin / Bibliotherapeut

und Bibliotherapeutin

SP14 Logopäde und Logopädin /

Sprachheilpädagoge und

Sprachheilpädagogin / Klinischer Linguist

und Klinische Linguistin /

Sprechwissenschaftler und

Sprechwissenschaftlerin / Phonetiker und

Phonetikerin

SP15 Masseur / Medizinischer Bademeister und

Masseurin / Medizinische Bademeisterin

SP43 Medizinisch-technischer Assistent und

Medizinisch-technische Assistentin /

Funktionspersonal

SP16 Musiktherapeut und Musiktherapeutin

SP21 Physiotherapeut und Physiotherapeutin

SP23 Psychologe und Psychologin

SP24 Psychologischer Psychotherapeut und

Psychologische Psychotherapeutin

SP25 Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin

SP27 Stomatherapeut und Stomatherapeutin

SP49 Zahnmedizinischer Fachangestellter und

Zahnmedizinische Fachangestellte /

Dentalhygieniker und Dentalhygienikerin /

Zahnmedizinischer Prophylaxeassistent

und Zahnmedizinische

Prophylaxeassistentin

SP00 Dekubitus- und Wundbeauftragter /

Dekubitus- und Wundbeauftragte

SP00 Pharamzeutisch-technischer Angestellter /

Pharmazeutisch-technische Angestellte

SP00 Medizinischer Fachangestellter /

Medizinische Fachangestellte

SP00 Altenpfleger / Altenpflegerin

SP00 Physiker / Physikerin

1,4

0,4

3,1

62,9

0,8

17,3

8,5

4,3

4,3

1,0

6,1

37,0

6,0

34,1

2,0

1,0

0,4 VK Honorarkraft

Honorarkraft (nach Bedarf)

in Funktionsdiagnostik,

Labor, Radiologie

Honorarkraft

davon 3,2 speziell für das

Kinderkrankenhaus

in der KJPP

Das Klinikum verfügt über

einen zentralen

Sozialdienst der allen

Kliniken zur Verfügung

steht.

Die Stomatherapie ist der

Pflegedienstleitung als

Stabsstelle zugeordnet.

Jede Klinik verfügt über

speziell ausgebildete

Dekubitus- und

Wundbeauftragte.

In der zentralen Apotheke

eingesetzt.

In verschiedenen

Bereichen eingesetzt


Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP00 Operationstechnischer Assistent /

Operationstechnische Assistentin

SP00 Zytologie Assistent / Zytologie Assistentin

SP00 Kardiotechniker / Kardiotechnikerin

A-15 Apparative Ausstattung

Nr. Vorhandene Geräte Umgangssprachliche

Bezeichnung

AA34 AICD-Implantation /

Kontrolle /

Programmiersystem

AA35 Gerät zur analen

Sphinktermanometrie

AA01 Angiographiegerät /

DSA

AA36 Gerät zur Argon-

Plasma-Koagulation

Einpflanzbarer

Herzrhythmusdefibrillator

6,0

3,6

5,0

24h¹ Kommentar / Erläuterung


Afterdruckmessgerät �

Gerät zur Gefäßdarstellung

Blutstillung und

Gewebeverödung

mittels Argon-Plasma

AA37 Arthroskop Gelenksspiegelung �

AA02 Audiometrie-Labor Hörtestlabor �

AA38 Beatmungsgeräte /

CPAP-Geräte

AA03 Belastungs-EKG /

Ergometrie

Maskenbeatmungsgerät

mit dauerhaft positivem

Beatmungsdruck

Belastungstest mit

Herzstrommessung

AA05 Bodyplethysmograph Umfangreiches

Lungenfunktionstestsystem

� mit Flachscanner

� 2 Geräte und

Minisonden


� Gezielte

kardiologische sowie

auch prä- und

postoperative

Diagnostik für alle

operativen Fächer im

Klinikum Oldenburg.

� Umfassende

Lungenfunktionsunte

rsuchung:

Durchführung von

Spirometrie,

Flußvolumenkurve

und

Bodyplethysmographi

e,

Compliancemessung,

Pmax; mit

Animationsprogramm

für Kinder

AA06 Brachytherapiegerät Bestrahlung von „innen“ � Kooperationspartner

Klinik für

Strahlentherapie

Pius-Hospital

Oldenburg


Nr. Vorhandene Geräte Umgangssprachliche

Bezeichnung

AA39 Bronchoskop Gerät zur Luftröhren-

und Bronchienspiegelung

AA07 Cell Saver Eigenblutaufbereitungsgerät

AA08 Computertomograph

(CT)

Schichtbildverfahren im

Querschnitt mittels

Röntgenstrahlen

AA40 Defibrillator Gerät zur Behandlung

von lebensbedrohlichen

Herzrhythmusstörungen

AA41 Gerät zur Durchflusszytometrie

/ FACS-

Scan

Gerät zur

Zellzahlmessung und

Zellsortenunterscheidun

g in Flüssigkeiten

AA65 Echokardiographiegerät �

AA10 Elektroenzephalograp

hiegerät (EEG)

AA11 Elektromyographie

(EMG) / Gerät zur

Bestimmung der

Nervenleitgeschwindigkeit

AA66 Elektro-/

Videonystagmografiegerät

AA43 Elektrophysiologischer

Messplatz mit EMG,

NLG, VEP, SEP, AEP

24h¹ Kommentar / Erläuterung


� Zur Vermeidung von

Fremdbluttransfusion

en


� Elektrokardioversione

n von Patienten mit

Vorhofflimmern,

sonstigen

Vorhofrhythmusstöru

ngen oder auch

Kammerarrhythmien.

� Lymphozytendifferen

zierung

Hirnstrommessung � mit Langzeit- bzw.

Schlafableitung über

12-16 Stunden (bis

24) als 10-

Kanalableitung

Messung feinster

elektrischer Ströme im

Muskel

Gerät zur Messung

ruckhafter

Augenbewegungen

Messplatz zur Messung

feinster elektrischer

Potentiale im

Nervensystem, die

durch eine Anregung

eines der fünf Sinne

hervorgerufen wurden

� Messung der

Nervenleitgeschwindi

gkeit und der

evozierten Potentiale

vorhanden;

Beckenboden-EMG



Nr. Vorhandene Geräte Umgangssprachliche

Bezeichnung

AA44 Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik

von Herzrhythmusstörungen

AA12 Gastroenterologisches

Endoskop

Gerät zur Magen-Darm-

Spiegelung

AA45 Endosonographiegerät Ultraschalldiagnostik im

Körperinneren

AA46 Endoskopischretrograder-

Cholangio-

Pankreaticograph

(ERCP)

AA13 Geräte der invasiven

Kardiologie

Spiegelgerät zur

Darstellung der Gallen-

und

Bauchspeicheldrüsengä

nge mittels

Röntgenkontrastmittel

Behandlungen mittels

Herzkatheter

24h¹ Kommentar / Erläuterung

� Elektrophysiologische

r Meßplatz zur

invasiven Diagnostik,

Risikoabschätzung

und Therapie

(Katheterablation)

von

Herzrhyhtmusstörun

gen, inkl.

dreidimensionaler

Darstellung des

Herzens)

� verschiedene

Instrumente für

Prozeduren,

Gastroskopie,

Bronchoskopie

� In mehreren Kliniken


� 2 biplane

Herzkatheter-

Röntgeneinrichtunge

n zur Diagnostik und

Therapie von

Herzerkrankungen;2

4-stündige Notfall-

Bereitschaft zur

Akutversorgung von

Patienten mit Akuten

Koronarsyndromen /

Herzinfarkten und

zur Diagnostik und

Therapie von

Herzerkrankungen

AA14 Geräte für Nierenersatzverfahren � Genius-System

AA15 Geräte zur Lungenersatztherapie / –

unterstützung

� Klinik für

Herzchirurgie

AA16 Geräte zur Strahlentherapie � Kooperationspartner

Klinik für

Strahlentherapie

Pius-Hospital

Oldenburg

AA17 Herzlungenmaschine � Klinik für

Herzchirurgie


Nr. Vorhandene Geräte Umgangssprachliche

Bezeichnung

AA18 Hochfrequenzthermotherapiegerät

AA47 Inkubatoren

Neonatologie

AA48 Gerät zur

intraaortalen

Ballongegenpulsation

(IABP)

Gerät zur Gewebezerstörung

mittels

Hochtemperaturtechnik

Geräte für Früh- und

Neugeborene

(Brutkasten)

Mechanisches Gerät zur

Unterstützung der

Pumpleistung des

Herzens

AA50 Kapselendoskop Verschluckbares

Spiegelgerät zur

Darmspiegelung

AA19 Kipptisch Gerät zur Messung des

Verhaltens der

Kenngrößen des

Blutkreislaufs bei

Lageänderung

AA52 Laboranalyseautomate

n für Hämatologie,

klinische Chemie,

Gerinnung und

Mikrobiologie

Laborgeräte zur

Messung von Blutwerten

bei Blutkrankheiten,

Stoffwechselleiden,

Gerinnungsleiden und

Infektionen

AA53 Laparoskop Bauchhöhlenspiegelungsgerät

24h¹ Kommentar / Erläuterung

� Klinik für Radiologie;

Rhythmuschirurgie

� Perinatalzentrum

� Herzzentrum

� Klinik für

Gastroenterologie

� Abklärung unklarer

Synkopen (Kippbarer

Untersuchungstisch).

� Konsolidierte

Analysenplattform

cobas 6000, Analytik

von Elektrolyten,

Substraten,

Enzymen, Proteinen,

Medikamenten,

Hormonen,

Tumormarkern und

infektionsserologisch

en Kenngrößen

AA20 Laser � Lasertherapie

(Neodym-Yag-

Laser); 2 Hollmium

Yag Laser (z.B.

Steinbehandlung,

Laserenukleation der

Prostata); CO2-,

Argon-Plasma-, CO2-

Laser

AA54 Linksherzkathetermessplatz

Darstellung der

Herzkranzgefäße mittels

Röntgen-Kontrastmittel


� Klinik für Kardiologie

(2 Plätze, ab 2011 3

Plätze)


Nr. Vorhandene Geräte Umgangssprachliche

Bezeichnung

AA21 Lithotripter (ESWL) Stoßwellen-

Steinzerstörung

AA22 Magnetresonanztomog

raph (MRT)

Schnittbildverfahren

mittels starker

Magnetfelder und

elektromagnetischer

Wechselfelder

AA23 Mammographiegerät Röntgengerät für die

weibliche Brustdrüse

AA55 MIC-Einheit

(Minimalinvasive

Chirurgie)

Minimal in den Körper

eindringende, also

gewebeschonende

Chirurgie

AA67 Operationsmikroskop �

AA24 OP-Navigationsgerät �

AA25 Oszillographie Erfassung von

Volumenschwankungen

der

Extremitätenabschnitte

AA26 Positronenemissionstomograph

(PET)/PET-

CT

AA57 Radiofrequenzablation

(RFA) und / oder

andere

Thermoablationsverfa

hren

Schnittbildverfahren in

der Nuklearmedizin,

Kombination mit

Computertomographie

möglich

Gerät zur

Gewebezerstörung

mittels

Hochtemperaturtechnik

AA27 Röntgengerät / Durchleuchtungsgerät �

24h¹ Kommentar / Erläuterung

� Klinik für Urologie

und Kinderurologie;

Moderner

Steinzertrümmerer,

auch zur Behandlung

von Kindern

geeignet,

Steinortung mittels

Ultraschall oder

Röntgen.

� Auch zur Diagnostik

von

Herzerkrankungen

(Kardio-MRT)



� Bestandteil der

apparativen

angiologischen

Diagnostik.

� Kooperation mit

Praxis im St.-

Josephs-Stift,

Bremen

AA28 Schlaflabor � Sogenannte

Polysomnografie im

Zentrum für Kinder-

und Jugendmedizin

AA29 Sonographiegerät /

Dopplersonographiege

rät /

Duplexsonographieger

ät

Ultraschallgerät / mit

Nutzung des

Dopplereffekts /

farbkodierter Ultraschall


� Ultraschallgeräte in

allen relevanten

Bereichen für

sämtliche

Einsatzgebiete der

Diagnostik incl.

Doppler-Verfahren

und Endosonografie.


Nr. Vorhandene Geräte Umgangssprachliche

Bezeichnung

AA30 Single-Photon-

Emissionscomputertomograph

(SPECT)

Schnittbildverfahren

unter Nutzung eines

Strahlenkörperchens

24h¹ Kommentar / Erläuterung

� In Zusammenarbeit

mit der Praxis für

Nuklearmedizin am

Klinikum

AA31 Spirometrie / Lungenfunktionsprüfung � Pulmonologische

Basisdiagnostik;

Pneumotachographis

che Messung, mit

Animationsprogramm

en für Kinder

AA32 Szintigraphiescanner /

Gammasonde

AA33 Uroflow /

Blasendruckmessung /

Urodynamischer

Messplatz

Nuklearmedizinisches

Verfahren zur

Entdeckung

bestimmter, zuvor

markierter Gewebe, z.B.

Lymphknoten

� In Zusammenarbeit

mit der Praxis für

Nuklearmedizin am

Klinikum; e-cam

Doppelkopf SPECT-

Kamera und Prism

2000 XP Doppelkopf

SPECT-Kamera

Harnflussmessung � Klinik für Urologie;

Großer

urodynamischer

Messplatz,

computerunterstützte

Videoröntgenanlage.

AA58 24h-Blutdruck-Messung �

AA59 24h-EKG-Messung �

AA60 24h-pH-Metrie pH-Wertmessung des

Magens

AA61 Gerät zur 3-D-

Bestrahlungsplanung

Bestrahlungsplanung in

drei Dimensionen

AA62 3-D-/4-D-Ultraschallgerät �

AA00 Programmiergeräte für Defibrillator- und

Schrittmachersysteme

¹ 24h: Notfallverfügbarkeit 24 Stunden am Tag sichergestellt


� Kooperationspartner

Klinik für

Strahlentherapie

Pius-Hospital

Oldenburg

� Umfangreiche

Ausstattung mit

Programmiergeräten

für

Herzschrittmacher-

u.

Defibrillatorsystemen

·Implantation /

Nachsorge von

implantierbaren

Ereignisrecordern

(REVEAL / CONFIRM)

sowie auch externe

EKG-Speichergeräte


B Struktur- und Leistungsdaten der

Organisationseinheiten / Fachabteilungen

1 Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Nieren- und

Hochdruckkrankheiten

2 Klinik für Kardiologie

3 Klinik und Tagesklinik für Hämatologie und Internistische

Onkologie

4 Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie

5 Klinik für Geriatrie

6 Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus

7 Klinik für Neonatologie - Elisabeth-Kinderkrankenhaus

8 Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

9 Klinik für Neugeborenen- und Kinderchirurgie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus

10 Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie

11 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

12 Klinik für Herzchirurgie

13 Klinik für Urologie und Kinderurologie

14 Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Oldenburger

Frauenklinik

15 Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

16 Klinik und Tagesklinik für Dermatologie und Allergologie

17 Klinik für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Plastische

Operationen

18 Klinik für Anästhesiologie (AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie

19 Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

20 Institut für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie

21 Institut für Krankenhaushygiene

22 Praxis für Nuklearmedizin


B-1

Klinik für Allgemeine

Innere Medizin, Nieren-

und Hochdruckkrankheiten

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-1 Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Nieren- und

Hochdruckkrankheiten

B-1.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Nieren- und Hochdruckkrankheiten

Schlüssel: Innere Medizin (0100)

Innere Medizin/Schwerpunkt Nephrologie (0104)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Dr. med. H.- R. Kertelge

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2550

Telefax: 0441 / 403 - 2783

E-Mail: nephrologie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Abteilung für Allgemeine Innere Medizin, Nieren- und Hochdruckkrankheiten gliedert

sich in die nephrologische Bettenstation, die Dialyseabteilung und die nephrologische

Ambulanz.

Die Internistische Notaufnahme und die internistische Intensivstation werden gemeinsam

von den Inneren Kliniken genutzt. Dort werden Notfallpatienten mit allen internistischen

Krankheitsbildern primär versorgt und bedarfsweise stationär weiterbehandelt.

Auf der internistisch-nephrologischen Bettenstation erfolgt die Diagnostik und

Behandlung von akuten und chronischen Nierenerkrankungen, von akuten und

chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge, von Bluthochdruck, von

vaskulären Erkrankungen bei Hirn, Herz und Extremitäten, Alkoholkrankheiten, unklarer

Bewusstlosigkeit und sämtlichen anderen internistischen Krankheitsbildern.

Die Dialyseabteilung versorgt chronisch Nierenerkrankte mit Nierenersatzverfahren.

Zentral werden von der Dialyseabteilung alle Intensivstationen des Hauses mit

Notfalldialysen und Entgiftungsverfahren versorgt.

Nephrologisch besteht tagsüber ein ärztlicher Konsiliardienst für alle anderen Abteilungen

des Hauses, nachts, an Wochenenden oder Feiertagen eine ärztliche und pflegerische

Rufbereitschaft.

B-1.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin

VI07 Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit):

Diagnostik und Therapie des arteriellen Hypertonus mit Beginn bzw.

Intensivierung einer Bluthochdruckbehandlung konservative Maßnahmen zur

Senkung der Eiweißausscheidung und Schulung des Patienten


VI08 Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen

Diagnostik akuter und chronischer Nieren- und anderen immunologisch definierten

Erkrankungen:

Immunsuppressive Therapie mit Einschluss von Plasmapheresebehandlungen bei

definierten, sich rasch verschlechternden Nierenerkrankungen. Indikationsstellung

zur Dialysebehandlung und Einleitung derselben.

Die Dialyseabteilung bietet in räumlicher Trennung für chronische und akute

Dialysepatienten sowie infektiöse und nichtinfektiöse Patienten folgende

methodische Nierenersatzverfahren an:

Hämodialyse - Hämofiltration - Hämodiafiltration - CVVH - Genius-System -

Peritonealdialyse incl. Training - Plasmapherese

VI21 Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation

Überprüfung der Indikation zur Nierentransplantation, Durchführung der

Voruntersuchungen, Anmeldung bei der Transplantationszentrale, auf Zuweisung

von Fachärzten auch Nachbetreuung von Transplantierten.

VI00 Sprechstunde zur Beurteilung und Vorbereitung für Dialyse-Shunts

Auf Zuweisung von Nephrologen oder Gefäßchirurgen.

B-1.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-1.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-1.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 735

Teilstationäre Fallzahl: 150

Anzahl Betten: 45

B-1.6 Diagnosen nach ICD

B-1.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 Z49 Künstliche Blutwäsche - Dialyse 151

2 F10 Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Alkohol 45

3 N17 Akutes Nierenversagen 34

4 – 1 I50 Herzschwäche 31

4 – 2 J18 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht

näher bezeichnet

6 E11 Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin

behandelt werden muss - Diabetes Typ-2

7 I70 Verkalkung der Schlagadern - Arteriosklerose 27

8 N18 Anhaltende (chronische) Verschlechterung bzw. Verlust

der Nierenfunktion

9 J44 Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit

Verengung der Atemwege - COPD

10 A09 Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe,

wahrscheinlich ausgelöst durch Bakterien, Viren oder

andere Krankheitserreger

31

28

23

21

18


B-1.7 Prozeduren nach OPS

B-1.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 8-854 Verfahren zur Blutwäsche außerhalb des Körpers mit

Entfernen der Giftstoffe über ein Konzentrationsgefälle

- Dialyse

2 8-831 Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der

in den großen Venen platziert ist

3 8-853 Verfahren zur Blutentgiftung außerhalb des Körpers

mit Herauspressen von Giftstoffen - Hämofiltration

7.130

4 – 1 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 56

4 – 2 1-463 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) mit einer

Nadel aus Niere, Harnwegen bzw. männlichen

Geschlechtsorganen

6 8-820 Behandlung durch Austausch der patienteneigenen

Blutflüssigkeit gegen eine Ersatzlösung

7 1-424 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

Knochenmark ohne operativen Einschnitt

8 1-844 Untersuchung des Raumes zwischen Lunge und Rippen

durch Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer

Nadel

9 8-800 Übertragung (Transfusion) von Blut, roten

Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders auf

einen Empfänger

10 8-857 Blutreinigungsverfahren, bei dem die Entgiftung über

das Bauchfell (Peritoneum) stattfindet -

Peritonealdialyse

B-1.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Nieren- und Hochdruckkrankheiten

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Ambulante Diagnostik und Therapie von Nieren- und

Hochdruckkrankheiten sowie Nachsorge bei

Transplantatempfängern in der nephrologischen Ambulanz für

Privatpatienten sowie kassenärztlich auf Zuweisung eines/r

Nephrologen/in, Sprechstunde zur Beurteilung und Vorbereitung

für Dialyse-Shunts

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit)

Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen

Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation

Shuntzentrum

271

61

56

23

13

10

9

8


B-1.11 Personelle Ausstattung

B-1.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

8

6

0

Volle Weiterbildungsermächtigung

Nephrologie (Dr. Kertelge). Volle

Weiterbildungsermächtigung Innere

Medizin gemeinsam mit Prof. Dr. Elsässer

und Dr. Seifert.

Weiterbildungsermächtigung Spezielle

Internistische Intensivmedizin (Dr. Bruns)

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Innere Medizin

Innere Medizin und SP Nephrologie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Notfallmedizin

Hypertensiologie, Hochdruckspezialist 2 Mitarbeiter

Spezielle Internistische Intensivmedizin

B-1.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

28,5

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ01 Bachelor

PQ04 Intensivpflege und Anästhesie

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

PQ11 Nephrologische Pflege

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP14 Schmerzmanagement

3 Jahre


B-2

Klinik für Kardiologie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-2 Klinik für Kardiologie

B-2.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Kardiologie

Schlüssel: Kardiologie (0300)

Intensivmedizin/Schwerpunkt Innere Medizin (3601)

Intensivmedizin/Schwerpunkt Kardiologie (3603)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Herr Prof. Dr. med. A. Elsässer

Leitender Arzt

Elektrophysiologie

Herr Prof. Dr. med. M. Antz

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2424

Telefax: 0441 / 403 - 2784

E-Mail: kardiologie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Klinik für Kardiologie des Klinikum Oldenburg ist Bestandteil des Herz-

Kreislaufzentrums Oldenburg. Das Herz- Kreislaufzentrum besteht aus der Klinik für

Kardiologie, der Elektrophysiologie, der Klinik für Herzchirurgie, der Kardioanästhesie,

dem Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, der Kinderkardiologie, und

dem Rehabilitationszentrum Oldenburg. Die Klinik für Kardiologie bietet eine

diagnostische, medikamentöse und interventionelle Maximalversorgung für alle Patienten

mit Herz- und Kreislauferkrankungen im Weser-Ems Gebiet und ist Mitglied im Herz- und

Kreislaufverbund Weser Ems.

Die Klinik für Kardiologie verfügt über 85 Betten auf den Stationen 112 und 212 sowie 12

Betten auf der Intensivstation E14. Auf der Station 112 besteht eine Telemetrieanlage

mit der bei allen Patienten der Rhythmus des Herzens kontinuierlich überwacht werden

kann.

Das Leistungsspektrum der Klinik umfasst die Behandlung sämtlicher Herzerkrankungen.

Für die Behandlungen stehen ein erfahrenes Ärzteteam, 2 Herzkatheterlabore (3.

Herzkatheterlabor ab Herbst 2011) sowie 2 moderne elektrophysiologische Messplätze

(CARTO-System), 4 Echolabore und ein funktionell gut ausgestattetes Angiologielabor zur

Verfügung. In Kooperation mit dem Institut für Radiologie wird ein Kernspintomograph

zur Darstellung der Funktions- und Strukturanalyse des Herzens gemeinsam betrieben.

In Kooperation mit der Kinderkardiologie werden die Erkrankungen des Herzens im

Kindes- und Jugendalter gemeinsam diagnostiziert und behandelt. Weiterhin finden

regelmäßige Patientenbesprechungen mit der Herzchirurgie des Klinikum Oldenburgs

statt.


B-2.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin

VI01 Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten

Zentrale Versorgung von Patienten mit akutem Koronarsyndrom/ akutem

Herzinfarkt im nördlichen Weser- Ems Gebiet im „integrierten Herzzentrum“

(einschließlich Reha-Zentrum) mit Hilfe von Koronarinterventionen (PTCA/ Stent)

im Rahmen eines Netzwerkes des „Herz- und Kreislaufverbundes Weser- Ems“

Diagnostik mittels bildgebender Verfahren in der invasiven

Herzkatheteruntersuchung (2 Herzkatheterlabore), der Echokardiographie (4

Labore inkl. TEE und Stress-Echokardiographie)

Koronare Ballondilatation (ggf. mit „Cutting Balloon“), Laser-Angioplastie,

Rotablation

Koronare Stent-Implantation inkl. Drug-Eluting-Stents, gecoverten Stents,

antikörperbeschichteten Stents, Drug-Eluting-Ballon)

Eingriffe mit Protektionsfiltern zur Vermeidung einer Embolisation

Rescue-Thrombektomie (Gerinnselentfernung) bei akutem Infarkt

intrakoronare Druckmessung („pressure wire“) zur Abklärung einer erforderlichen

Koronardilatation oder Bypass-OP

Intravaskulärer Ultraschall (IVUS)

VI03 Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit

Diagnostik aller anderen Herzerkrankungen (Klappenfehler, Herzmuskelschwäche

u. Kardiomyopathien sowie Shuntvitien mittels bildgebender Verfahren in der

invasiven Herzkatheter-Untersuchung, der Echokardiographie und der

angiologischen Gefäßdiagnostik

Diagnostik von Herzmuskel- und Perikarderkrankungen inkl. Herzmuskel- oder

Perikardbiopsien.

In Kooperation mit dem Institut für Radiologie: hochauflösende Kernspin-

Tomographien (Kardio-MRT) für die Myokardstruktur und –Funktion.

Therapeutischer Schwerpunkt in der medikamentösen und operativen

Herzinsuffizienztherapie insbesondere unter Einbeziehung der „kardialen

Resynchronisation (CRT)“ durch biventrikuläre Schrittmachersysteme, ggf. mit

Defibrillatorfunktion (in Zusammenarbeit mit der Herzchirurgie)

Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) bei Aortenklappenstenose

Mitralklappenclipping bei Mitralklappeninsuffizienz

VI34 Elektrophysiologie

Nichtinvasive Diagnostik und medikamentöse Therapie von

Herzrhythmusstörungen im Rahmen einer speziellen Ambulanz für

Herzrhythmusstörungen.

Invasive Diagnostik durch programmierte Stimulation in Rahmen von

elektrophysiologischen Untersuchungen (EPU).

Interventionelle Therapie von Herzryhthmusstörungen durch Katheterablation

(Verödung von atrialen Tachykardien, AV-Knoten-Reentry-Tachykardien,

akzessorischen Leitungsbahnen, Vorhofflimmern, Vorhofflattern und ventrikulären

Tachykardien) inklusive transseptaler Punktion und Verwendung des 3D Mapping-

Systems CARTO®.

VI31 Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen

Siehe auch unter Elektrophysiologie. Diagnostik und Therapie von

Herzrhythmusstörungen (Elektrokardioversion, Katheterablation). Spezielle

Funktionsdiagnostik mit Kipptisch- Untersuchung (Synkopen-Diagnostik) und der

Spiroergometrie (Sauerstoffaufnahme und -verwertung bei

Herzmuskelinsuffizienz). Indikationsstellung, Implantation und Nachsorge von

Herzschrittmacher- und Defibrillatorsystemen (Ein-, Zwei- und Dreikammer-

Systeme in Zusammenarbeit mit der Herzchirurgie).


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin

VI02 Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von

Krankheiten des Lungenkreislaufes

Diagnostik mittels bildgebender Verfahren durch die invasive

Herzkatheteruntersuchung (2 Herzkatheterlabore), Druckmessungen in Körper-

und Lungenkreislauf, sowie nicht invasive Verfahren wie Echokardiographie (4

Labore inkl. TEE und Stress-Echokardiographie) und der angiologischen

Gefäßdiagnostik (Gefäßdoppler, Thrombosediagnostik).

VI00 Diagnostik und Therapie von angeborenen Herzerkrankungen im

Erwachsenenalter

Diagnostische Abklärung von Herzfunktion, Durchblutungsstörungen und

Klappenfehlern sowie Diagnostik und interventionelle Therapie angeborener

Herzfehler im Erwachsenenalter (Zusammenarbeit mit der kinderkardiologischen

Abteilung im Klinikum).

VI04 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und

Kapillaren

Angiologische Diagnostik und Therapie im Rahmen eines stationären Aufenthaltes

oder in der angiologischen Ambulanz (Teilermächtigung auf Zuweisung von

Kardiologen, Angiologen, Gefäßchirurgen und Diabetologen).

Nierenarterienablation bei medikamentös schwer therapierbarem Bluthochdruck.

VI05 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der Lymphgefäße

und der Lymphknoten

Angiologische Diagnostik des Venensystems sowie Therapie von Thrombosen,

Thrombophlebitiden und Lungenembolien (incl. Lyse, Notfall-OP durch die

Herzchirurgie und Katheterfragmentation).

VI06 Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten

Zusammenarbeit mit der neurologischen Klinik im Ev. Krankenhaus Oldenburg in

der Indikationsstellung zur interventionellen Carotisbehandlung mit anschließender

Carotis-Dilatation/ Stent-Implantation (insbesondere vor Eingriffen mit der Herz-

Lungen-Maschine).

Schirmchen- und Coil-Implantationen bei Herzfehlern mit Shunt und nach

cerebralen Embolien zur deren Prophylaxe (ASD, PFO, Ductus Botalli, VSD / bei

Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen).

VI20 Intensivmedizin

Versorgung von intensivpflichtigten Patienten unter Einbeziehung aller modernen

intensivmedizinischen Behandlungsverfahren (invasives Kreislaufmonitoring,

Beatmung, Ballonpumpe, Dialyse)

Versorgung von überwachungspflichtigen kardialen Patienten (z.B. nach

Reanimation, akuten Koronarsyndromen, Herzrhythmusstörungen) in einem

speziellen „Intermediate Care-Bereich“ (Rhythmus-Telemetrie).

VI21 Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation

VI29 Behandlung von Blutvergiftung / Sepsis

B-2.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-2.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.


B-2.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 5.599

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 80

B-2.6 Diagnosen nach ICD

B-2.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 I21 Akuter Herzinfarkt 983

2 I20 Anfallsartige Enge und Schmerzen in der Brust -

Angina pectoris

3 R07 Hals- bzw. Brustschmerzen 608

4 I48 Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen

des Herzens

5 I50 Herzschwäche 440

6 I47 Anfallsweise auftretendes Herzrasen 232

7 I25 Herzkrankheit durch anhaltende (chronische)

Durchblutungsstörungen des Herzens

8 R55 Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps 127

9 I10 Bluthochdruck ohne bekannte Ursache 121

10 I35 Krankheit der Aortenklappe, nicht als Folge einer

bakteriellen Krankheit durch Streptokokken verursacht

11 I49 Sonstige Herzrhythmusstörung 79

12 Z45 Anpassung und Handhabung eines in den Körper

eingepflanzten medizinischen Gerätes

13 I42 Krankheit der Herzmuskulatur (Kardiomyopathie) ohne

andere Ursache

14 R00 Störung des Herzschlages 55

15 T82 Komplikationen durch eingepflanzte Fremdteile wie

Herzklappen oder Herzschrittmacher oder durch

Verpflanzung von Gewebe im Herzen bzw. in den

Blutgefäßen

16 I44 Herzrhythmusstörung durch eine Störung der

Erregungsleitung innerhalb des Herzens - AV-Block

bzw. Linksschenkelblock

17 Q21 Angeborene Fehlbildungen der Herzscheidewände 44

18 J44 Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit

Verengung der Atemwege - COPD

19 I31 Sonstige Krankheit des Herzbeutels (Perikard) 36

20 J18 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht

näher bezeichnet

B-2.7 Prozeduren nach OPS

B-2.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 1-275 Untersuchung der linken Herzhälfte mit einem über die

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)

912

584

220

98

71

70

54

47

42

33

3.814


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

2 8-837 Behandlung am Herzen bzw. den Herzkranzgefäßen

mit Zugang über einen Schlauch (Katheter) entlang

der Blutgefäße

3 3-052 Ultraschall des Herzens (Echokardiographie) von der

Speiseröhre aus - TEE

3.066

1.628

4 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 744

5 8-640 Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit

Stromstößen - Defibrillation

6 8-831 Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der

in den großen Venen platziert ist

7 1-268 Elektrische Vermessung des Herzens zur Suche nach

Ursachen einer Herzrhythmusstörung - Kardiales

Mapping

8 1-266 Messung elektrischer Herzströme ohne einen über die

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)

9 1-265 Messung elektrischer Herzströme mit einem über die

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter) -

EPU

10 8-835 Zerstörung von Herzgewebe bei Vorliegen von

Herzrhythmusstörungen

11 1-273 Untersuchung der rechten Herzhälfte mit einem über

die Vene ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)

12 3-031 Umfassende Ultraschalluntersuchung des Herzens

(Echokardiographie) durch Ansetzen des

Ultraschallkopfes auf den Brustkorb (transthorakal) bei

körperlicher Belastung

13 1-276 Röntgendarstellung des Herzens und der großen

Blutgefäße mit Kontrastmittel

14 8-771 Herz bzw. Herz-Lungen-Wiederbelebung 77

15 1-279 Sonstige Untersuchung an Herz bzw. Gefäßen mit

einem eingeführten Schlauch (Katheter)

16 8-642 Vorübergehende Stimulation des Herzrhythmus durch

einen eingepflanzten Herzschrittmacher

17 1-620 Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch

eine Spiegelung

18 – 1 8-152 Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in

den Brustkorb mit anschließender Gabe oder

Entnahme von Substanzen, z.B. Flüssigkeit

18 – 2 1-274 Untersuchung der linken Herzhälfte mit einem über die

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)

durch die Herzscheidewand

20 8-83a Dauer der Behandlung mit einem herzunterstützenden

System

B-2.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

5-35a Operation an Herzklappen mit mit kleinstmöglichem Einschnitt an

der Haut und minimaler Gewebeverletzung (minimalinvasiv)

3-803 Kernspintomographie (MRT) des Herzens ohne Kontrastmittel 29

353

352

206

187

181

167

118

102

78

70

65

52

48

48

42

40


OPS Bezeichnung Anzahl

3-05g Ultraschall der Blutgefäße durch Einführen eines

Ultraschallgerätes in die Gefäße

3-824 Kernspintomographie (MRT) des Herzens mit Kontrastmittel 14

B-2.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Kardiologische Ambulanz Prof. Dr. med. A. Elsässer

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Ambulante nichtinvasive Diagnostik von ischämischen und nicht

ischämischen Herzerkrankungen, Klappenfehlern und

Rhythmusstörungen incl. der Durchführungen ambulanter

Herzkatheter-Untersuchungen.

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten

Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten des

Lungenkreislaufes

Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren

Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen

Elektrophysiologische Ambulanz Prof. Dr. med. Antz

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Differenzierte Diagnostik und medikamentöse Therapie von

Herzrhythmusstörungen sowie Abklärung der Indikation zur

elektrophysiologischen Untersuchung (Diagnose von

Herzrhythmusstörungen durch Einbringen von

Stimulationskathetern ins Herz) und Katheterablation (Verödung

der Ursache von Herzrhythmusstörungen). Diagnostik und

Therapie bei unklarem Bewußtseinsverlust (Synkope).

Beendigung von Tachyarrhythmien (z.B. Vorhofflimmern) durch

elektrische Kardioversion.

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen

Elektrophysiologie

Diagnostik und Therapie von Synkopen

Beendigung von Herzrhythmusstörungen

Ambulanz für Indikationsstellung und Nachsorge bei Patienten mit Defibrillator-

und Resynchronisations-Systemen, OA Dr. med. Hofmann

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116a SGB V

bzw. § 31 Abs. 1a Ärzte-ZV (Unterversorgung)

21


Erläuterung: Indikationsstellung für die kardiale Resynchronisationstherapie bei

Herzmuskelschwäche und die Nachsorge / Programmierung der

entsprechenden Geräte; ebenso die Indikationsstellung und

Nachsorge für implantierbare Defibrillatoren zur Prophylaxe des

plötzlichen Herztodes. Interne Elektrische Kardioversionen durch

den implantierten ICD. Interne Überstimulationen von

Tachykardien (Vorhof- u. Kammer). Ambulante ICD-/CRT-

Kontrollen.

Angebotene Leistung

Indikation und Nachsorge von Defibrillatoren

Indikation und Nachsorge von Resynchronisationssystemen (CRT)

Ambulanz für Indikationsstellung und Nachsorge bei Patienten mit

Herzschrittmachern, OA Dr. med. Wellemeyer

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Indikationsstellung für die Herzschrittmachertherapie bradykarder

Rhythmusstörungen und die Nachsorge / Programmierung der

entsprechenden Geräte. Interne Überstimulationen atrialer

Tachykardien durch den SM. Ambulante SM-Kontrollen.

Angebotene Leistung

Indikation und Nachsorge von Herzschrittmachern

Ambulanz für Patienten mit angeborenen Herzfehlern im Erwachsenenalter, OA

Dr. med. Kronberg

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Diagnostik und Therapie von Patienten mit angeborenen

Herzfehlern im Erwachsenenalter incl. spezieller medikamentöser

Maßnahmen zur Senkung eines Lungenhochdruckes.

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten des

Lungenkreislaufes

Diagnostik und Therapie angeborener Herzfehler im Erwachsenenalter

B-2.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 1-266 Messung elektrischer Herzströme ohne einen über die

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)

2 1-275 Untersuchung der linken Herzhälfte mit einem über die

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)

3 3-052 Ultraschall des Herzens (Echokardiographie) von der

Speiseröhre aus - TEE

4 3-031 Umfassende Ultraschalluntersuchung des Herzens

(Echokardiographie) durch Ansetzen des

Ultraschallkopfes auf den Brustkorb (transthorakal) bei

körperlicher Belastung

5 8-837 Behandlung am Herzen bzw. den Herzkranzgefäßen

mit Zugang über einen Schlauch (Katheter) entlang

der Blutgefäße

984

390

202

74

45


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

6 3-604 Röntgendarstellung der Schlagadern im Bauch mit

Kontrastmittel

7 3-803 Kernspintomographie (MRT) des Herzens ohne

Kontrastmittel

8 1-273 Untersuchung der rechten Herzhälfte mit einem über

die Vene ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)

B-2.11 Personelle Ausstattung

B-2.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

30,7

10,7

0

36

6

≤ 5

Volle Weiterbildungsermächtigung

Kardiologie (Prof. Dr. Elsässer). Volle

Weiterbildungsermächtigung Innere

Medizin gemeinsam mit Dr. Kertelge und

Dr. Seifert.

Weiterbildungsermächtigung Nofallmedizin

durch Dr. Christian Neufert.

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Innere Medizin

Innere Medizin und SP Kardiologie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Intensivmedizin Spezielle Internistische Intensivmedizin

Notfallmedizin

Sportmedizin

B-2.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Pflegehelfer/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

63,3

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ01 Bachelor

PQ04 Intensivpflege und Anästhesie

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

1

3 Jahre

ab 200 Std.

Basiskurs


Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP06 Ernährungsmanagement

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP14 Schmerzmanagement


B-3

Klinik und Tagesklinik

für Hämatologie

und Internistische

Onkologie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-3 Klinik und Tagesklinik für Hämatologie und

Internistische Onkologie

B-3.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik und Tagesklinik für Hämatologie und Internistische Onkologie

Schlüssel: Hämatologie und internistische Onkologie (0500)

Art: Hauptabteilung

Klinikdirektor Herr Prof. Dr. med. C. H. Köhne

Leitender Arzt für

allogene

Knochenmarktransplantation

Leitender Arzt für

Hochdosistherapie

und Stammzelltransplantation

Herr Prof. Dr. med. J. Casper

Herr Dr. med. B. Metzner

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2611 2614

Telefax: 0441 / 403 - 2654 2892

E-Mail: onkologie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Klinik ist Fachklinik im Tumorzentrum Weser-Ems und Referenzzentrum für das

nordwestliche Niedersachsen. Behandelt wird nicht nur das gesamte Spektrum der

Tumorerkrankungen, sondern auch alle gut- und bösartigen Bluterkrankungen des

Erwachsenenalters. Zur Anwendung kommen immunologische, hormonelle und

zytostatische Wirkstoffe sowie sogenannte zielgerichtete Therapien mit monoklonalen

Antikörpern und Thyrosinkinaseantikörpern bis hin zur Hochdosistherapie mit

Stammzelltransplantation. Die Behandlungen umfassen sowohl Standardtherapien als

auch innovative Therapieprotokolle einschließlich internationaler Konzepte. Es bestehen

enge Kooperationen mit verschiedenen Universitätskliniken. Die Strahlenbehandlungen

erfolgen in der Klinik für Strahlentherapie im Pius-Hospital Oldenburg und im

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Klinik umfasst ein MVZ mit einer

Außenstelle am Klinikum Delmenhorst und mehrere Ermächtigungs-Ambulanzen mit

Tagesklinik für die ambulant durchführbaren Therapien sowie zwei Stationen für

aufwendigere diagnostische und therapeutische Maßnahmen. Der Schwerpunkt für die

Station 312 ist die autologe Stammzelltransplantationseinheit, für die Station 412

Erkrankungen des hämatologischen Systems und Onkologische Erkrankungen sowie die

Station 412 KMT als eine spezialisierte Einheit für allogene

Knochenmarktransplantationen.

Im Jahr 2010 hat sich die Abteilung erfolgreich als Onkologisches Zentrum (DGHO)

zertifiziert.

Neben den in der Abteilung realisierten Untersuchungs- und Überwachungsmöglichkeiten

stellt die Zusammenarbeit mit den vielfältigen Fachdisziplinen und Organzentren des

Klinikums einen wichtigen Hintergrund für die hochqualifizierte Tumortherapie dar.


B-3.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin

VI09 Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen

Diagnostik und Therapie der bösartigen Erkrankungen der blutbildenden Zellen,

insbesondere:

Leukämie (akut, chronisch), Lymphome (M. Hodgkin, Non-Hodgkin-Lymphome,

multiples Myelom),

aplastische Anämie

Diagnostik und Therapie der gutartigen hämatologischen Erkrankungen,

insbesondere:

Anämie (Mangel an roten Blutzellen)

Leukopenie (Mangel an weißen Blutzellen)

Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen)

Störungen der Blutgerinnung

VI18 Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen

Insbesondere:

Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Enddarm

Brustdrüse und weibliche Geschlechtsorgane

männliche Geschlechtsorgane, Niere, Harnblase und Harnwege, Prostata

Kopf und Halsorgane

Atmungsorgane

Haut

Weichteile und Knochen/Bindegewebe

VI19 Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten

Untersuchung und Behandlung aller relevanten Infekterkrankungen durch

Bakterien, Viren und Pilze im Zusammenhang mit der Tumorerkrankung/-therapie

in Zusammenarbeit mit anderen spezialisierten Abteilungen der Klinik wie

Mikrobiologie, Hygiene, Endoskopie, Radiologie

VI21 Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation

Bei Transplantation patienteneigener Blutstammzellen: Komplettleistung, s. unter

Hochdosischemotherapie.

Transplantation von fremdem Knochenmark bei hämatologischen Erkrankungen:

Indikationsstellung, Vorbereitung und begleitende Betreuung, Transplantation und

Nachsorge.

VI23 Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen

Immundefekterkrankungen (einschließlich HIV und AIDS)

Ersatztherapie bei Antikörpermangelkrankheiten

VI37 Onkologische Tagesklinik

Medikamentöse Behandlung sämtlicher bösartiger Erkrankungen des Blutsystems und der

festen Gewebe erfolgt im Rahmen multimodaler Konzepte durch

• Zytostatikatherapie (Tumorverkleinerung durch medikamentöse Störung

von Zellteilung und -wachstum)

• Zytokintherapie (Tumorverkleinerung durch unspezifische Beeinflussung

des Immunsystems)

• Antikörpertherapie (Tumorverkleinerung durch Immunstoffe gegen

bestimmte Zellstrukturen; Ersatz von Immunstoffen)

• Blutersatztherapie (Blutzellen, Antikörper, Plasma)

• Hochdosischemotherapie mit Stammzellrückgabe (intensive Chemotherapie

mit Rückgabe vorher gesammelter bestimmter Blutstammzellen


• Allogene Blutstammzelltransplantation (intensive Chemotherpie teilweise in

Kombination mit Bestrahlung gefolgt von einer

Blutstammzelltransplantation vom verwandten oder unverwandten

Spender; Induktion eines Graft versus Leukämie Effektes)

Die Abteilung leistet die ambulante und stationäre Versorgung von Patienten mit

hämatologischen und onkologischen Erkrankungen im Weser-Ems-Bereich und darüber

hinaus, einschließlich Schmerztherapie, Blutersatztherapie und psychologischer

Betreuung.

Eine besondere Spezialisierung der Abteilung besteht in der Durchführung der

Hochdosischemotherapie mit anschließender Rückgabe der vorher gesammelten

körpereigenen Blutstammzellen. Die Blutstammzellen werden mit einem besonderen

Verfahren gesammelt, tiefgekühlt gelagert und nach einer intensiven Chemotherapie per

Infusion zurückgegeben.

Seit 2008 betreibt die Abteilung auch eine Einheit zur allogene

Blutstammzelltransplantation mit 8 Betten (Überdruck / HEPA Filtrations geschützt) sowie

eine Ambulanz zur Vorbereitung Nachbetreuung allogen transplantierter Patienten.

Im Rahmen multimodaler Behandlungskonzepte erfolgt nicht nur eine intensive

Zusammenarbeit mit anderen spezialisierten Abteilungen der Klinik (z. B. Chirurgische

Fächer, Endoskopie, Mikrobiologie, …) und dem DRK, sondern auch Kooperationen mit

einzelnen Abteilungen der Umgebung, insbesondere der strahlentherapeutischen

Abteilung des Pius-Hospitals, sowie mit überregionalen Kliniken, z.B.

Knochenmarktransplantationseinheiten.

außerdem:

• Patientenseminare bei/vor Hochdosistherapie

• Psychologische Betreuung stationärer und ambulanter Patienten durch die

Psychologin der Abteilung

• Intensive Einbindung innovativer Behandlungen und standardisierte

Therapiedokumentation durch mehrere Dokumentationsassistenten, sowie

enge Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum Weser-Ems

B-3.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-3.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-3.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 1.316

Teilstationäre Fallzahl: 531

Anzahl Betten: 60

Die Klinik umfasst eine größere Station mit der Spezialisierung Leukämien/solide

Tumore/allogene Knochenmarktransplantation und eine kleinere Station mit der

Spezialisierung Hochdosischemotherapie mit autologer Knochenmarktransplantation

sowie eine Tagesklinik für die Therapie von ambulanten und teilstationären Patienten.

Weiterhin wird in den Ambulanzen (s.u.) den Patienten die umfassende Diagnostik und

Therapieplanung angeboten.


B-3.6 Diagnosen nach ICD

B-3.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 C83 Lymphknotenkrebs, der ungeordnet im ganzen

Lymphknoten wächst - Diffuses Non-Hodgkin-

Lymphom

2 C90 Knochenmarkkrebs, der auch außerhalb des

Knochenmarks auftreten kann, ausgehend von

bestimmten Blutkörperchen (Plasmazellen)

3 C92 Knochenmarkkrebs, ausgehend von bestimmten

weißen Blutkörperchen (Granulozyten)

4 C91 Blutkrebs, ausgehend von bestimmten weißen

Blutkörperchen (Lymphozyten)

5 C16 Magenkrebs 69

6 – 1 C62 Hodenkrebs 46

6 – 2 C15 Speiseröhrenkrebs 46

8 C50 Brustkrebs 33

9 C81 Hodgkin-Lymphknotenkrebs - Morbus Hodgkin 31

10 – 1 C43 Schwarzer Hautkrebs - Malignes Melanom 22

10 – 2 C85 Sonstiger bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneter Typ

von Lymphknotenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom)

12 – 1 A49 Bakterielle Infektionskrankheit, Körperregion vom Arzt

nicht näher bezeichnet

12 – 2 C34 Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs 20

14 C79 Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in

sonstigen oder nicht näher bezeichneten

Körperregionen

15 – 1 C25 Bauchspeicheldrüsenkrebs 18

15 – 2 C80 Krebs ohne Angabe der Körperregion 18

17 – 1 C78 Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in

Atmungs- bzw. Verdauungsorganen

17 – 2 C84 Lymphknotenkrebs, der von bestimmten Abwehrzellen

(T-Zellen) in verschiedenen Organen wie Haut,

Lymphknoten, Milz oder Knochenmark ausgeht -

Periphere bzw. kutane T-Zell-Lymphome

17 – 3 Z52 Spender von Organen oder Geweben 16

20 C49 Krebs sonstigen Bindegewebes bzw. anderer

Weichteilgewebe wie Muskel oder Knorpel

Als besondere Schwerpunkte der Abteilung sind hervorzuheben:

• Akute Leukämien

• Lymphome

• Gastrointestinale Tumoren (Ösophagus, Magen, Colon, Rectum)

• Mammakarzinom und gynäkologische Tumore, auch speziell im Rahmen

des Brustzentrums

• Autologe Stammzelltransplantation bei Hochdosistherapie (verschiedene

Entitäten)

153

140

99

91

22

20

19

16

16

15


• Allogene Blutstammzelltransplantation von verwandten und unverwandten

Spendern

Korrespondierende Diagnoseschlüssel sind z.B.: C81.-; C82.-; C83.-; C85.-; C90.-;

C91.-; C92.-; C93.-; C94.-; C50.-; C56; C15.-; C16.-; C18.-; C19; C20; C45-49; C62.-;

B-3.7 Prozeduren nach OPS

B-3.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 8-547 Sonstiges therapeutisches Verfahren zur Beeinflussung

des Immunsystems

2 8-542 Ein- oder mehrtägige Krebsbehandlung mit

Chemotherapie in die Vene bzw. unter die Haut

3 8-543 Mehrtägige Krebsbehandlung (bspw. 2-4 Tage) mit

zwei oder mehr Medikamenten zur Chemotherapie, die

über die Vene verabreicht werden

4 8-800 Übertragung (Transfusion) von Blut, roten

Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders auf

einen Empfänger

5 1-424 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

Knochenmark ohne operativen Einschnitt

6 8-831 Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der

in den großen Venen platziert ist

7 1-204 Untersuchung der Hirnwasserräume 317

8 8-522 Strahlenbehandlung mit hochenergetischer Strahlung

bei Krebskrankheit - Hochvoltstrahlentherapie

9 8-541 Einträufeln von und örtlich begrenzte Therapie mit

Krebsmitteln bzw. von Mitteln, die das Immunsystem

beeinflussen, in Hohlräume des Körpers

10 8-544 Mehrtägige Krebsbehandlung (bspw. 5-8 Tage) mit

zwei oder mehr Medikamenten zur Chemotherapie, die

über die Vene verabreicht werden

11 8-810 Übertragung (Transfusion) von Blutflüssigkeit bzw. von

Anteilen der Blutflüssigkeit oder von gentechnisch

hergestellten Bluteiweißen

12 6-001 Gabe von Medikamenten gemäß Liste 1 des

Prozedurenkatalogs

13 – 1 5-410 Entnahme von Blutstammzellen aus dem Knochenmark

und dem Blut zur Transplantation

13 – 2 8-805 Übertragung (Transfusion) von aus dem Blut eines

Spenders gewonnen Blutstammzellen

15 1-991 Test (Molekulares Monitoring) zur Bestimmung

verbliebener Tumorzellen nach einer Krebsbehandlung

16 8-987 Fachübergreifende Behandlung bei Besiedelung oder

Infektion mit multiresistenten Krankheitserregern

17 9-401 Behandlungsverfahren zur Erhaltung und Förderung

alltagspraktischer und sozialer Fertigkeiten -

Psychosoziale Intervention

18 8-812 Übertragung (Transfusion) von anderen Anteilen der

Blutflüssigkeit oder von gentechnisch hergestellten

Bluteiweißen

756

644

534

512

471

380

251

178

170

158

151

127

127

76

60

38

28


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

19 1-620 Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch

eine Spiegelung

20 8-529 Planung der Strahlenbehandlung für die Bestrahlung

durch die Haut bzw. die örtliche Bestrahlung

Als regelmäßige besondere Leistungen der Abteilung sind hervorzuheben:

• Intensive zytostatische Therapien, bis zu 2 komplexen Blocktherapien pro

Aufenthalt (Prozedurenziffer 8-541.-, 8-542, 8-543, 8-544.1, 8-547.-)

• Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation (8-805.00)

• Allogene Blutstammzelltransplantation und Graft versus Leukämie Therapie

B-3.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

5-410.10 Entnahme von hämatopoetischen Stammzellen aus Knochenmark

und peripherem Blut zur Transplantation: Hämatopoetische

Stammzellen aus peripherem Blut: Zur Eigenspende

8-805.00 Transfusion von peripher gewonnenen hämatopoetischen

Stammzellen: Autogen: Ohne In-vitro-Aufbereitung

5-410.11 Entnahme von hämatopoetischen Stammzellen aus Knochenmark

und peripherem Blut zur Transplantation: Hämatopoetische

Stammzellen aus peripherem Blut: Zur allogenen Spende

(verwandt oder nicht verwandt)

8-805.50 Transfusion von peripher gewonnenen hämatopoetischen

Stammzellen: Allogen, HLA-identisch, nicht verwandter Spender:

Ohne In-vitro-Aufbereitung

8-805.40 Transfusion von peripher gewonnenen hämatopoetischen

Stammzellen: Allogen, HLA-identisch, verwandter Spender: Ohne

In-vitro-Aufbereitung

8-805.30 Transfusion von peripher gewonnenen hämatopoetischen

Stammzellen: Allogen, nicht HLA-identisch, nicht verwandter

Spender: Ohne In-vitro-Aufbereitung

B-3.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Klinikdirektor Prof. Dr. med. Köhne (Onkologische Ambulanz)

Art der Ambulanz: Medizinisches Versorgungszentrum nach § 95 SGB V

Erläuterung: Diagnose und Therapie maligner Erkrankungen

Leitender Arzt für allogene Knochenmarktransplantation Prof. Dr. med. J. Casper

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Behandlung von allogenen mit Blutstammzellen zu

transplantierenden Patienten

Leitender Arzt für Hochdosistherapie und Stammzelltransplantation Dr. med. B.

Metzner

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Diagnose und Therapie bei malignen Lymphomen mit hoher

Malignität, bei denen eine Hochdosischemotherapie erfolgt

26

20

106

91

20

19

14

≤ 5


Oberarzt Dr. med. Rosien

Art der Ambulanz: Medizinisches Versorgungszentrum nach § 95 SGB V

Erläuterung: Diagnose und Therapie maligner Erkrankungen

Oberärztin Dr. med. S. Schumann-Binarsch

Art der Ambulanz: Medizinisches Versorgungszentrum nach § 95 SGB V

Erläuterung: Diagnose und Therapie maligner Erkrankungen

Dr. med. Schweiger (Hämatologische Ambulanz)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Spezielle Hämatologische Laboratoriumsdiagnostik

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen

Die Ambulanzen und das Medizinische Versorgungszentrum umfassen somit den

gesamten Bereich der Hämatologie und Onkologie, einschließlich medikamentöser

Schmerztherapie.

B-3.11 Personelle Ausstattung

B-3.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

14,9

11

0

Volle Weiterbildungsermächtigung

Hämatologie und internistische Onkologie

(Prof. Dr. med. Köhne und Prof. Dr. med.

Jochen Casper)

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Innere Medizin

Innere Medizin und SP Hämatologie und Onkologie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Ärztliches Qualitätsmanagement

Medikamentöse Tumortherapie

Notfallmedizin

Palliativmedizin

Chirotherapie

Pneumologie


B-3.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Krankenpflegehelfer/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

47,7

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche

akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder

Funktionseinheiten

PQ07 Onkologische Pflege / Palliative Care 6 Mitarbeiter

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

0,5

Kommentar / Erläuterung

Nr. Zusatzqualifikationen Kommentar / Erläuterung

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement

ZP00 Palliativ Care 6 Mitarbeiter

B-3.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

3 Jahre

1 Jahr

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP23 Psychologe und Psychologin

1,0


B-4

Klinik für Gastroenterologie,

Hepatologie und

Diabetologie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-4 Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und

Diabetologie

B-4.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie

Schlüssel: Gastroenterologie (0700)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Herr Prof. Dr. med. H. Seifert

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2581

Telefax: 0441 / 403 - 2590

E-Mail: gastroenterologie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Für Oldenburg und Umgebung decken die Kliniken des Zentrums Innere Medizin die

internistische Allgemeinversorgung insbesondere auch akut erkrankter Patienten ab.

Die Klinik für Gastroenterologie betreut neben allgemein internistischen Erkrankungen

und den Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes folgende Schwerpunkte:

• Diagnostische und interventionelle Endoskopie

• Hepatologie

• Diabetologie und Endokrinologie

• Stoffwechsel und Ernährung

Die Klinik bietet alle Möglichkeiten der modernen Diagnostik und Therapie von

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und des Stoffwechsels. Sie ist mit den

modernsten endoskopischen Geräten ausgerüstet. Die Aus- und Weiterbildung der Ärzte

ist ein besonderes Anliegen, damit die Patienten nicht nur mit modernster Technik,

sondern auch durch in deren Anwendung qualifizierte Ärzte betreuen können.

Eine besondere Expertise besteht in der Diagnostik und Therapie komplizierter

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und in der Abtragung von Frühkarzinomen und

anderen Tumoren..

Endoskopisch erfüllt die Klinik einen sehr hohen Standard. Vor allem interventionell

besteht ein auch im internationalen Vergleich hohes Leistungsniveau auf der ganzen

Breite der therapeutischen Endoskopie. Das gilt, bedingt durch die Kooperation mit der

Kinderklinik und der Klinik für Kinderchirurgie des Klinikums, auch für die Behandlung

von Kindern jeder Altersstufe.

Neue diagnostische und therapeutische Verfahren werden durch die Abteilung in enger

Zusammenarbeit mit der Allgemeinchirurgie im Rahmen des Viszeralzentrums entwickelt

und ausgebaut.

Die endoskopische Therapie infizierter peripankreatischer Nekrosen als Komplikation der

akuten Pankreatitis wurde vom Abteilungsdirektor entwickelt und erstmals beschrieben.

Diese Technik wird zur Zeit weltweit nur in spezialisierten Zentren angeboten. Die

Langzeitergebnisse wurden als weltweit erste multizentrische Studie zu diesem Thema

2009 in der Zeitschrift GUT veröffentlicht.

Die Klinik ist von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als Behandlungseinrichtung für

Patienten mit Typ 1- und Typ 2-Diabetes mellitus mit der Basisanerkennung zertifiziert

worden. Hier werden alle Therapieformen des Diabetes mellitus angeboten und

entsprechende Schulungen durchgeführt. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit

den anderen Abteilungen des Hauses alle internistischen Folgekrankheiten des Diabetes

mellitus behandelt - insbesondere das diabetische Fußsyndrom, für welches die Abteilung


die Zertifizierung der Deutschen Diabetes Gesellschaft als ambulante und stationäre

Behandlungseinrichtung erworben hat.

B-4.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin

VI10 Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und

Stoffwechselkrankheiten

- Anerkennung der Diabetologie als Behandlungseinrichtung (Typ 1 und 2

Diabetes, Stufe 1) nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft

- Anerkennung als Ausbildungseinrichtung für Diabetologen DDG

- Anerkennung als Ambulante und als Stationäre Fußbehandlungseinrichtung nach

den Richtlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft

- Ambulanz für diabetisches Fußsyndrom (Arzt, Wundschwester, Podologe,

Orthopädieschuhmachermeister)

- Moderne Wundtherapie einschließlich Madentherapie, Vakuumtherapie und total

contact cast

- Anwendung von Flächenlasern zur Behandlung diabetischer Fußulcera,

Madentherapie, Gipstherapie, Vakuumtherapie

- Regelmäßige Sondervisite der stationär behandelten Diabetiker durch Team aus

Arzt und Diabetesberaterin

- Hypoglykämie-Wahrnehmungstraining

- Betreuung schwangerer Diabetikerinnen

- Insulinpumpenversorgung

VI11 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

(Gastroenterologie)

- Sämtliche Blutstillungsverfahren im Gastrointestinaltrakt mit 24-Std-

Rufbereitschaft.

- Gastroenterologische Onkologie im Rahmen des interdisziplinären

Tumorzentrums des Klinikums:Diagnostische und therapeutische Endosonographie

(EUS).

- Staging aller Tumoren des Magen-Darm-Trakts inkl. der Bauchspeicheldrüse.

- Endoskopische Therapie von Tumorvorstufen und Frühkarzinomen durch flächige

Mukosaresektionen (EMR) und endoskopische Submukosadissektion (ESD) in

Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm (hierbei auch große Eingriffe mit

speziellen Instrumenten, innovatives Vorgehen bei Barrett-Karzinom).

- Endoskopische Abtragung von Papillenadenomen.

- Stenosen im oberen und unteren Magen-Darm-Trakt (Metallstents, pneumatische

Dilatationen, Bougierungen).

- Endoskopische Therapie bei Zenkerschem Divertikel.

- Dünndarm-Diagnostik und –Therapie mit Video-Kapsel und Ballon-Enteroskop.

VI12 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmausgangs

Das gesamte Spektrum der Proktologie, insbesondere Analfissuren, Kondylome,

große Polypen, Frühkarzinome.


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin

VI14 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der Galle und des

Pankreas

- Hochauflösender endoskopischer Ultraschall mit Minisonden, intraduktalem Schall

in Pankreas- und Gallengängen zur Erfassung kleiner Neubildungen der Gänge und

von Gallengangsteinen mit 24h-Rufbereitschaft

- Behandlung von Komplikationen der akuten und der chronischen Pankreatitis.

- Gangrekonstruktionen, Stentversorgung, transgastromurale Zystendrainagen,

endoskopisches retroperitoneales Debridement bei nekrotisierender Pankreatitis,

Pankreatikoskopie, Stoßwellenlithotripsie (ESWL) und elektrohydraulische

Lithotrypsie (EHL) von Steinen.

- Endoskopische Therapie bei komplexer postoperativer Anatomie an Leber und

Gallenwegen, am Ösophagus, bei Anastomosenproblemen.

- Entfernen komplizierter Gallengangssteine, innovatives Vorgehen mit EHL unter

Sicht durch kleine Endoskope.

- Das gesamte Spektrum der Erkrankungen der Leber wird im stationären Bereich

behandelt und durch spezielle Sprechstunden vor allem für Patienten mit Hepatitis

C und Lebertransplantierte ergänzt.

VI19 Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten

des Gastrointestinaltrakts

VI21 Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation

Insbesondere vor und nach Lebertransplantationen, Lebertransplantationssprech-

stunde.

B-4.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-4.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-4.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 1.564

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 40

B-4.6 Diagnosen nach ICD

B-4.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 K85 Akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse 114

2 K80 Gallensteinleiden 90

3 D12 Gutartiger Tumor des Dickdarms, des Darmausganges

bzw. des Afters

4 A09 Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe,

wahrscheinlich ausgelöst durch Bakterien, Viren oder

andere Krankheitserreger

5 R10 Bauch- bzw. Beckenschmerzen 63

6 K86 Sonstige Krankheit der Bauchspeicheldrüse 56

68

64


Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

7 – 1 D13 Gutartiger Tumor sonstiger bzw. ungenau bezeichneter

Teile des Verdauungstraktes

7 – 2 E11 Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin

behandelt werden muss - Diabetes Typ-2

9 K25 Magengeschwür 37

10 K92 Sonstige Krankheit des Verdauungstraktes 35

11 K83 Sonstige Krankheit der Gallenwege 34

12 K22 Sonstige Krankheit der Speiseröhre 33

13 K29 Schleimhautentzündung des Magens bzw. des

Zwölffingerdarms

14 – 1 K57 Krankheit des Dickdarms mit vielen kleinen

Ausstülpungen der Schleimhaut - Divertikulose

14 – 2 K70 Leberkrankheit durch Alkohol 28

16 E10 Zuckerkrankheit, die von Anfang an mit Insulin

behandelt werden muss - Diabetes Typ-1

17 K50 Anhaltende (chronische) oder wiederkehrende

Entzündung des Darms - Morbus Crohn

18 – 1 C15 Speiseröhrenkrebs 23

18 – 2 D37 Tumor der Mundhöhle bzw. der Verdauungsorgane

ohne Angabe, ob gutartig oder bösartig

20 K56 Darmverschluss (Ileus) ohne Eingeweidebruch 22

B-4.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD Bezeichnung Anzahl

C25 Bauchspeicheldrüsenkrebs 15

C22 Krebs der Leber bzw. der in der Leber verlaufenden Gallengänge 12

C18 Dickdarmkrebs im Bereich des Grimmdarms (Kolon) 10

C20 Dickdarmkrebs im Bereich des Mastdarms - Rektumkrebs 10

I85 Krampfadern der Speiseröhre 6

B-4.7 Prozeduren nach OPS

B-4.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 1-632 Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des

Zwölffingerdarms durch eine Spiegelung

2 1-440 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

oberem Verdauungstrakt, den Gallengängen bzw. der

Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung

3 1-650 Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung -

Koloskopie

4 5-513 Operation an den Gallengängen bei einer

Magenspiegelung

5 3-055 Ultraschall der Gallenwege mit Zugang über die

Speiseröhre

53

53

30

28

26

25

23

1.662

663

605

562

265


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

6 1-642 Untersuchung der Gallen- und

Bauchspeicheldrüsengänge durch eine

Röntgendarstellung mit Kontrastmittel bei einer

Spiegelung des Zwölffingerdarms

7 1-444 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

unteren Verdauungstrakt bei einer Spiegelung

8 5-529 Sonstige Operation an der Bauchspeicheldrüse bzw.

dem Bauchspeicheldrüsengang

9 3-056 Ultraschall der Bauchspeicheldrüse mit Zugang über

die Speiseröhre

10 5-452 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem

Gewebe des Dickdarms

11 5-469 Sonstige Operation am Darm 187

12 1-631 Untersuchung der Speiseröhre und des Magens durch

eine Spiegelung

13 5-893 Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im

Bereich einer Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an

Haut oder Unterhaut

14 5-526 Operation am Bauchspeicheldrüsengang bei einer

Magenspiegelung

15 5-449 Sonstige Operation am Magen 126

16 3-054 Ultraschall des Zwölffingerdarms mit Zugang über die

Speiseröhre

17 3-05a Ultraschall des Gewebes hinter der Bauchhöhle mit

Zugang über die Speiseröhre

18 1-640 Untersuchung der Gallengänge durch eine

Röntgendarstellung mit Kontrastmittel bei einer

Spiegelung des Zwölffingerdarms

19 3-053 Ultraschall des Magens mit Zugang über die

Speiseröhre

20 1-651 Untersuchung des S-förmigen Abschnitts des

Dickdarms durch eine Spiegelung

21 5-429 Sonstige Operation an der Speiseröhre 85

22 3-051 Ultraschall der Speiseröhre mit Zugang über den Mund 80

23 – 1 5-431 Operatives Anlegen einer Magensonde durch die

Bauchwand zur künstlichen Ernährung

23 – 2 1-845 Untersuchung der Leber durch Flüssigkeits- oder

Gewebeentnahme mit einer Nadel

25 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 67

26 1-620 Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch

eine Spiegelung

27 8-125 Anlegen oder Wechsel einer über die Speiseröhre

eingeführten Dünndarmsonde

28 1-853 Untersuchung der Bauchhöhle durch Flüssigkeits- oder

Gewebeentnahme mit einer Nadel

29 1-630 Untersuchung der Speiseröhre durch eine Spiegelung 52

30 5-422 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem

Gewebe der Speiseröhre

261

254

227

218

205

147

146

136

120

118

107

97

94

76

76

57

55

54

50


B-4.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

5-433 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe

des Magens

5-482 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe

des Mastdarms (Rektum) mit Zugang über den After

3-030 Umfassende Ultraschalluntersuchung mit Kontrastmittel zur

Abklärung und zum Ausschluss von Verdachtsdiagnosen

1-445 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberen

Verdauungstrakt mit einer feinen Nadel unter Ultraschallkontrolle

1-447 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der

Bauchspeicheldrüse mit einer feinen Nadel unter

Ultraschallkontrolle

1-442 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der Leber, den

Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse durch die Haut mit

Steuerung durch bildgebende Verfahren, z.B. Ultraschall

1-643 Untersuchung der Gallengänge durch eine direkte Spiegelung -

POCS

B-4.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Gastroenterologische und endoskopische Ambulanz für Diagnostik und Therapie

(PD Dr. med. Seifert)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Leistungen im Schwerpunkt Gastroenterologie, Laser und

Argonplasma-Koagulation zur Therapie von Blutungsquellen und

Polypen, Sklerotherapie, Histoacrylobliteration, Banding von

Varizen, Onkologische hepatobiliäre Eingriffe, Bougierungen,

Endoprothetik, Nachsorge nach Pankreasinterventionen

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

(Gastroenterologie)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmausgangs

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der Galle und des Pankreas

Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation

Fußambulanz (Dr. med. Troschel)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Versorgung von Patienten mit diabetischem Fußsyndrom

B-4.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 1-632 Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des

Zwölffingerdarms durch eine Spiegelung

49

44

42

19

18

15

12

991


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

2 5-893 Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im

Bereich einer Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an

Haut oder Unterhaut

3 1-440 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

oberem Verdauungstrakt, den Gallengängen bzw. der

Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung

4 5-429 Sonstige Operation an der Speiseröhre 322

5 3-056 Ultraschall der Bauchspeicheldrüse mit Zugang über

die Speiseröhre

6 3-055 Ultraschall der Gallenwege mit Zugang über die

Speiseröhre

7 1-650 Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung -

Koloskopie

8 5-513 Operation an den Gallengängen bei einer

Magenspiegelung

9 3-05a Ultraschall des Gewebes hinter der Bauchhöhle mit

Zugang über die Speiseröhre

10 3-053 Ultraschall des Magens mit Zugang über die

Speiseröhre

B-4.11 Personelle Ausstattung

B-4.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

12

6

0

812

374

265

252

199

180

175

162

Volle Weiterbildungsermächtigung

Gastroenterologie (PD Dr. Seifert). Volle

Weiterbildungsermächtigung Innere

Medizin gemeinsam mit Prof. Dr. Elsässer

und Dr. Kertelge

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Innere Medizin

Innere Medizin und SP Endokrinologie und Diabetologie

Innere Medizin und SP Gastroenterologie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Diabetologie 2 Ärzte

Ernährungsmedizin

Notfallmedizin

Proktologie


Fort- und Weiterbildung:

Regelmäßige (6 x jährliche) Workshops zur interventionellen Endoskopie für

niedergelassene und klinisch tätige Gastroenterologen

Falk-Symposium Gastroenterologie 1 x jährlich

Diabetologie-Symposium 1 x jährlich

Hepatologie - Symposium 1 x jährlich

Sommer-Symposium Klinische Themen 1 x jährlich

Mitorganisation bei Salzburger „ESD Workshop on expert ESD training“ und am ESGE

Endoskopie-Seminar in Salzburg (jährlich)

Mitorganisation des Jahreskongresses 2010 der Gastroenterooischen und Chirurgischen

Fachgesellschaften (DGVS und DGAV) als einer der 3 Präsidenten (Prof. Dr. Seifert)

B-4.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Krankenpflegehelfer/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

23,9

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ01 Bachelor

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP18 Dekubitusmanagement

ZP06 Ernährungsmanagement

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP14 Schmerzmanagement

B-4.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

0,5

1

3 Jahre

3 Jahre

1 Jahr

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP35 Diabetologe und Diabetologin /

Diabetesassistent und

Diabetesassistentin / Diabetesberater und

Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter

und Diabetesbeauftragte / Wundassistent

und Wundassistentin DDG /

Diabetesfachkraft Wundmanagement

SP04 Diätassistent und Diätassistentin

2,0

2,4


B-5

Klinik für Geriatrie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-5 Klinik für Geriatrie

B-5.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Geriatrie

Schlüssel: Geriatrie (0200)

Art: Hauptabteilung

Klinikdirektor Herr PD Dr. med. Jürgen Bauer

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 3351

Telefax: 0441 / 403 - 3352

E-Mail: sekretariat.geriatrie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Klinik für Geriatrie ist Teil des Geriatrischen Zentrums Oldenburg. Dieses befindet

sich gegenwärtig noch im Aufbau. Es wird zukünftig neben der Klinik für Geriatrie des

Klinikums Oldenburg die Abteilung für Geriatrie der Medizinischen Klinik des

Evangelischen Krankenhauses Oldenburg sowie die Klinik für stationäre und ambulante

geriatrische Rehabilitation des Reha-Zentrums Oldenburg umfassen. Die Klinik für

Geriatrie ist eine akutgeriatrische Abteilung, in die Patienten jenseits des 65.

Lebensjahres aufgenommen werden, die aufgrund ihrer Multimorbidität und / oder ihres

hohen Lebensalters einer geriatrischen Behandlung bedürfen.

Die Klinik für Geriatrie verfügt über 24 Betten auf der Station 110.

Einen besonderen Schwerpunkt der geriatrischen Behandlung stellt die interdisziplinäre

Behandlung der Patienten durch das geriatrische Team dar. Dieses besteht aus Ärzten,

Pflegekräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen sowie

Mitarbeitern des Sozialdienstes. Die geriatrische Behandlung zielt in erster Linie auf den

Erhalt der Selbständigkeit des älteren Patienten und die Vermeidung von

Pflegebedürftigkeit. Durch die zur Aufnahme führenden Akuterkrankungen sowie durch

chronische Erkrankungen sind geriatrischen Patienten in dieser Hinsicht in hohem Maße

gefährdet. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt bei Erkrankungen des internistischen

Krankheitsspektrums. Zusätzlich werden auch multimorbide Patienten mit Diagnosen aus

angrenzenden Fachbereichen betreut, wobei die fachärztliche Betreuung in diesen Fällen

durch die jeweiligen Abteilungen konsiliarisch erfolgt (u.a. Gerontopsychiatrie,

Orthopädie/Unfallchirurgie). eine geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung

durchgeführt.

Zur fachspezifischen Qualifizierung der Mitarbeiter wird gegenwärtig ein modaler

Fortbildungslehrgang nach dem Zercur-Curriculum des Bundesverbandes Geriatrie am

Klinikum Oldenburg durchgeführt, welcher im Juli 2011 beendet sein wird.


B-5.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin

VI24 Diagnostik und Therapie von geriatrischen Erkrankungen

Die Behandlung der folgenden geriatrischen Syndrome stellt neben den

internistischen Akuterkrankungen den besonderen Schwerpunkt der Tätigkeit der

Abteilung dar:

- Immobilität

- Sturzneigung und Schwindel

- herabgesetzte körperliche Belastbarkeit / Gebrechlichkeit

- kognitive Defizite

- Multimedikation

- Inkontinenz

- Fehl- und Mangelernährung

- Depression, Angststörung

- chronische Schmerzen

- starke Sehbehinderung

- ausgeprägte Schwerhörigkeit.

Um die individuelle Situation und Gefährdung des Patienten zu beurteilen, erfolgt

das multi-dimensionale geriatrische Assessment, welches folgende Tests

beinhaltet:

- Mini Mental State Examination

- Geriatric Depression Score

- Timed-up-and-go-Test

- Tinetti-Test

- Handkraft-Messung

- Barthel-Index

- Nutrition Risk Screening

Um den Erhalt bzw. die Verbesserung von Selbständigkeit und Mobilität zu

gewährleisten steht auf Station in mehreren Therapieräumen eine Vielzahl von

Trainingsgeräten zur Verfügung.

B-5.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 125

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 24

Wie bereits unter B-5.1 dargestellt befindet sich die Klinik für Geriatrie gegenwärtig noch

im Aufbau. Daher sind die bislang zur Verfügung stehenden Leistungszahlen nur sehr

bedingt als repräsentativ für das zukünftige Leistungsspektrum und die zu erwartende

Leistungsdichte zu werten, da die Klinik erst am 01.09.2010 eröffnet wurde. Eine in

dieser Weise aussagekräftige Darstellung der Klinik für Geriatrie wird dem nächsten

Qualitätsbericht zu entnehmen sein.

B-5.6 Diagnosen nach ICD

B-5.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 I21 Akuter Herzinfarkt 11

2 I50 Herzschwäche 10

3 – 1 M80 Knochenbruch bei normaler Belastung aufgrund einer

Verminderung der Knochendichte - Osteoporose

3 – 2 S72 Knochenbruch des Oberschenkels ≤ 5

3 – 3 J18 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht

näher bezeichnet

≤ 5

≤ 5


Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

3 – 4 J44 Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit

Verengung der Atemwege - COPD

3 – 5 E87 Sonstige Störung des Wasser- und Salzhaushaltes

sowie des Säure-Basen-Gleichgewichts

3 – 6 I26 Verschluss eines Blutgefäßes in der Lunge durch ein

Blutgerinnsel - Lungenembolie

3 – 7 F05 Verwirrtheitszustand, nicht durch Alkohol oder andere

bewusstseinsverändernde Substanzen bedingt

3 – 8 E11 Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin

behandelt werden muss - Diabetes Typ-2

B-5.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

Die Fallzahlen sind nicht repräsentativ, da die Klinik erst am 01.09.2010 eröffnet wurde.

B-5.7 Prozeduren nach OPS

B-5.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 8-550 Fachübergreifende Maßnahmen zur frühzeitigen

Nachbehandlung und Wiedereingliederung

(Frührehabilitation) erkrankter älterer Menschen

2 8-561 Funktionsorientierte körperliche Übungen und

Anwendungen

3 – 1 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) ≤ 5

3 – 2 9-320 Behandlung körperlich oder funktionell bedingter

Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme

bzw. des Schluckens

3 – 3 9-401 Behandlungsverfahren zur Erhaltung und Förderung

alltagspraktischer und sozialer Fertigkeiten -

Psychosoziale Intervention

3 – 4 1-771 Einheitliche Basisuntersuchung von alten Menschen ≤ 5

3 – 5 8-831 Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der

in den großen Venen platziert ist

3 – 6 1-266 Messung elektrischer Herzströme ohne einen über die

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)

3 – 7 5-894 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

3 – 8 8-191 Verband bei großflächigen bzw. schwerwiegenden

Hautkrankheiten

B-5.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

Die Fallzahlen sind nicht repräsentativ, da die Klinik erst am 01.09.2010 eröffnet wurde.

≤ 5

≤ 5

≤ 5

≤ 5

≤ 5

31

8

≤ 5

≤ 5

≤ 5

≤ 5

≤ 5

≤ 5


B-5.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Geriatrische Ambulanz (Klinikdirektor PD Dr. med. Bauer)

Art der Ambulanz: Privatambulanz

Erläuterung: Ambulante Diagnostik und Therapie von geriatrischen Syndromen

insbesondere von Mobilitätsstörungen einschließlich Stürzen,

Ernährungsproblemen und kognitiven Einbußen

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von geriatrischen Erkrankungen

B-5.11 Personelle Ausstattung

B-5.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

¹ Anzahl der Vollkräfte

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Innere Medizin

Innere Medizin und SP Gastroenterologie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Geriatrie

B-5.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Altenpfleger/ –innen

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Anzahl¹

2,5

2

Anzahl Ausbildungsdauer

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement

10

2

3 Jahre

3 Jahre


B-5.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP14 Logopäde und Logopädin /

Sprachheilpädagoge und

Sprachheilpädagogin / Klinischer Linguist

und Klinische Linguistin /

Sprechwissenschaftler und

Sprechwissenschaftlerin / Phonetiker und

Phonetikerin

SP00 Altenpfleger und Altenpflegerin

0,0

2,0

Honorarkraft


B-6

Zentrum für Kinder-

und Jugendmedizin –

Elisabeth-

Kinderkrankenhaus

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-6 Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus

B-6.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin - Elisabeth-Kinderkrankenhaus

Schlüssel: Pädiatrie (1000)

Pädiatrie/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie (1005)

Pädiatrie/Schwerpunkt Endokrinologie (1006)

Pädiatrie/Schwerpunkt Rheumatologie (1009)

Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderkardiologie (1011)

Pädiatrie/Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde (1014)

Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderneurologie (1028)

Pädiatrie/Schwerpunkt Perinatalmedizin (1050)

Intensivmedizin/Schwerpunkt Pädiatrie (3610)

Art: Hauptabteilung

Klinikdirektor

Klinik für

Neuropädiatrie

Klinikdirektor

Klinik für

Allgemeine

Kinderheilkunde,

Hämatologie /

Onkologie

Klinikdirektor

Klinik für

Pneumologie

und

Allergologie

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Herr Prof. Dr. med. C. Korenke

Herr Prof. Dr. med. H. Müller

Herr Prof. Dr. med. J. Seidenberg

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2017 2013 2024

Telefax: 0441 / 403 - 2112 2887 2022

E-Mail: info@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.kinderklinik-oldenburg.de

Die Kinderklinik Oldenburg erfüllt für Oldenburg und Umgebung (Weser-Ems-Gebiet)

regionale (Level 1 - 3) und in seinen Schwerpunktbereichen auch überregionale

Versorgungsaufgaben. In dem 2003 bezogenen Neubau ist unter großzügigen und

ansprechenden Bedingungen und in moderner Funktionalität eine fachgerechte und

zeitgemäße Versorgung der Patienten bis zum 18. Lebensjahr (in Ausnahmefällen auch

älterer Patienten) möglich. Eine Mitunterbringung der Eltern ist direkt beim kranken Kind

oder im benachbarten Elternhaus (Ronald McDonald-Haus) möglich. Die direkte

räumliche Anbindung an das Hauptgebäude des Klinikums ermöglicht eine intensive

interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen.


B-6.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Pädiatrie

VK01 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Herzerkrankungen

Hiermit sind alle Formen der Herzerkrankung des Kindesalters gemeint. Zur

Diagnostik steht Echokardiographie, EKG, Event-Rekorder, Herzkatheterisierung,

Cardio-CT und Magnetresonanztomographie zur Verfügung.

VK02 Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation

Im Zentrum für Pädiatrische Onkologie werden Patienten mit onkologischen

Erkrankungen vor und nach autologer und allogener Stammzelltransplantation

(ASZT) betreut.

VK03 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Gefäßerkrankungen

Dies betrifft sowohl venöse als auch arterielle Gefäße des ganzen Körpers in jeder

Altersgruppe.

VK04 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) pädiatrischen Nierenerkrankungen

VK05 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der

endokrinen Drüsen (Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere,

Diabetes)

Patienten mit dem gesamten Spektrum angeborener und erworbener

Erkrankungen der endokrinen Drüsen werden betreut. Besondere Schwerpunkte

liegen in der Behandlung endokriner Defizite nach onkologischer Therapie und in

der Betreuung von Patienten mit hypothalamisch-hypophysären Erkrankungen

bzw. hormonellen Ausfällen.

VK06 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen des Magen-

Darm-Traktes

Funktionelle und entzündliche Erkrankungen der Speiseröhre inkl.

gastroösophagealer Reflux, angeborene und erworbene Magenerkrankungen inkl.

Helicobactergastritis, Bauchschmerzen, akute und chronische

Durchfallerkrankungen bei z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Zöliakie,

chronisch entzündliche Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa). Abklärung

und Behandlung von Gedeihstörungen.

VK07 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Leber, der

Galle und des Pankreas

Hepatologische Diagnostik und Therapie. Angeborene und erworbene

Gallenwegserkrankungen incl. Cholelithiasis

akute und chronische (inkl. angeborener) Pankreaserkankungen

chronische Pankreasinsuffizienz, v. a. bei Mukoviszidose.

VK08 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Atemwege

und der Lunge

Abklärung und Therapieeinstellung des Asthma bronchiale inkl. Behandlungen

akuter Exazerbationen.

Entzündliche Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege inkl. Bronchiolitis,

Pneumonien.

Angeborene laryngeale, tracheo-bronchiale und pulmonale Fehlbildungen,

allergische Erkrankungen und Funktionsstörungen der Atemwege. Interstitielle

Lungenerkrankungen, Mukoviszidose, primäre Ziliendyskinesien.

Schulungsmaßnahmen (Asthmaschulung)

VK09 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) rheumatischen Erkrankungen

Siehe unten


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Pädiatrie

VK10 Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen bei Kindern

und Jugendlichen

Die Klinik ist als Zentrum für Pädiatrische Onkologie nach den GB-A-Kriterien

anerkannt.

Patienten mit onkologisch-hämatologischen Erkrankungen des gesamten

Spektrums der Leukämien, soliden Tumoren und hämatologischen Erkrankungen

werden versorgt. Das gesamte Spektrum diagnostischer und therapeutischer

Möglichkeiten (außer allogener KMT) wird angeboten.

Meldungen an das Deutsche Kinderkrebsregister seit 2001: 2001-13 Pat.

2002-48 Pat.

2003-37 Pat.

2004-51 Pat.

2005-40 Pat.

2006-54 Pat.

2007-42 Pat.

2008-53 Pat.

2009-67 Pat.

2010-42 Pat.

An der Klinik befindet sich die Studienleitung einer multizentrischen GPOH-

Hirntumorstudie (KRANIOPHARYNGEOM 2007). Die Studie wird gefördert durch die

Deutsche Kinderkrebsstiftung (Projekt: DKKS 140/99).

VK11 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) hämatologischen

Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Die Klinik ist als Zentrum für Pädiatrische Hämatologie/ Onkologie nach den GB-A-

Kriterien anerkannt. Patienten mit hämatologischen Erkrankungen aus dem

gesamten Spektrum der angeborenen und erworbenen Blut- und

Knochenmarkerkrankungen werden ambulant und stationär betreut. Sämtliche

diagnostische und therapeutische Verfahren werden angeboten.

VK12 Neonatologische / Pädiatrische Intensivmedizin

Siehe unten

VK13 Diagnostik und Therapie von Allergien

Diagnostik und Therapieeinstellung atopischer Erkrankungen wie Asthma

bronchiale, allergische Rhinokonjunktivitis, atopische Dermatitis (Neurodermitis),

Nahrungsmittelallergien, Urtikaria, Anaphylaxie und Insektengiftallergien.

Provokationstestungen (Nahrungsmittel, Inhalationsallergene),

Hyposensibilisierungen (Nahrungsmittel, Insektengifte, Inhalationsallergene),

Schulungen für Patienten und ihre Eltern (Asthma, Neurodermitis).

VK14 Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen

Immundefekterkrankungen (einschließlich HIV und AIDS)

siehe unten

VK15 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Stoffwechselerkrankungen

Schwerpunktversorgung Mukoviszidose (Zertifizierung durch Strukturkommision)

Ambulanz für Patienten mit angeborenen Stoffwechselerkrankungen, wie

Phenylketonurie, Galaktosämie, Fettsäureoxidationsstörungen.

VK16 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurologischen

Erkrankungen

Siehe unten

VK17 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neuromuskulären

Erkrankungen

Siehe unten

VK18 Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurometabolischen /

neurodegenerativen Erkrankungen

Siehe unten


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Pädiatrie

VK20 Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen,

angeborenen Störungen oder perinatal erworbenen Erkrankungen

An der Klinik befindet sich seit 2001 das bundesweite Referenzzentrum für Kinder

und Jugendliche mit Kraniopharyngeom (embryonaler Fehlbildungstumor

ausgehend von Vorstufen der Hirnanhangsdrüse).

VK21 Diagnostik und Therapie chromosomaler Anomalien

In Diagnostik und Therapie chromosomaler Anomalien werden in interdisziplinärer

Kooperation sämtliche Verfahren (Endokrinologie, Neuropädiatrie, Humangenetik,

Sozialpädiatrie) angeboten.

VK22 Diagnostik und Therapie spezieller Krankheitsbilder Frühgeborener und

reifer Neugeborener

Siehe auch unter der FA Neonatologie und Oldenburger Frauenklinik, die im

Perinatalzentrum zusammengeschlossen sind.

VK23 Versorgung von Mehrlingen

Siehe auch unter der FA Neonatologie und Oldenburger Frauenklinik, die im

Perinatalzentrum zusammengeschlossen sind.

VK24 Perinatale Beratung Hochrisikoschwangerer im Perinatalzentrum

gemeinsam mit Frauenärzten und Frauenärztinnen

VK25 Neugeborenenscreening

Die Klinik nimmt am Neugeborenenscreening teil und bietet alle diagnostischen

und therapeutischen Verfahren zur weiteren (auch langfristigen) Betreuung im

Screening auffälliger, erkrankter Patienten.

VK26 Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen im Säuglings-,

Kleinkindes- und Schulalter

VK29 Spezialsprechstunde

Spezialsprechstunde für Patienten nach intrauteriner Wachstumsretardierung: Im

Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung werden in Zusammenarbeit mit

der Frauenklinik des Klinikums Früh- und Neugeborene mit intrauteriner

Wachstumsretardierung hinsichtlich des Wachstumsverlaufs im Säuglings- und

Kleinkindalter regelmäßig nachuntersucht.

Kraniopharyngeom-Spezialsprechstunde: Siehe unten

VK30 Immunologie

Sprechstunde für Patienten mit angeborenen oder erworbenen Störungen des

Immunsystems.

VK31 Kinderchirurgie

Siehe unter der Klinik für Kinderchirurgie

VK32 Kindertraumatologie

Die operative Versorgung erfolgt durch die Klinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie. Die prä- und postoperative Betreuung erfolgt gemeinsam.

VK33 Mukoviszidosezentrum

Zertifizierung (durch Strukturkommission) vorhanden.

VK34 Neuropädiatrie

Es werden Kinder und Jugendliche mit allen Formen angeborenen und erworbener

neurologischer Erkrankungen behandelt. Hierzu gehören z.B. Epilepsien,

Entwicklungsstörungen, Hirnfehlbildungen, Cerebralparesen, Verletzungen und

Entzündungen des Nervensystems und der Muskulatur Stoffwechselerkrankungen

des Nervensystems, genetische Erkrankungen, Kopfschmerzen, Nerven- und

Muskelerkrankungen.

VK36 Neonatologie

VK37 Diagnostik und Therapie von Wachstumsstörungen


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Pädiatrie

VK00 Adipositastherapie bei Patienten mit organisch (hypothalamischhypophysär)

bedingtem Übergewicht und Typ 2 Diabetes mellitus

Für Patienten mit organisch bedingter Adipositas aufgrund hypothalamischhypophysärer

Erkrankungen werden in Kooperation mit der Klinik Hochried,

Murnau, langfristige ambulante und stationäre Therapiekonzepte angeboten.

Adipositassprechstunde: Diagnostische Abklärung der Adipositas und Einleitung

einer ambulanten Adipositastherapie im Rahmen des KIDS-Programms (in

Zusammenarbeit mit der Praxis S. Walther, Oldenburg)

VK00 Diagnostik und Therapie von entzündlichen Erkrankungen des zentralen

Nervensystems

VK00 Diagnostik und Therapie von Epilepsien im Kindes- und Jugendalter

Epilepsie-Ambulanz für Kinder- und Jugendliche der Deutschen Gesellschaft für

Epileptologie.

VK00 Kraniopharyngeom im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter

Nähere Erläuterung siehe Freitext

VK00 Patienten mit intrauteriner Wachstumsretardierung (SGA)

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung werden in Zusammenarbeit mit

der Frauenklinik des Klinikums Früh- und Neugeborene mit intrauteriner

Wachstumsretardierung hinsichtlich des Wachstumsverlaufs im Säuglings- und

Kleinkindalter regelmäßig nachuntersucht.

VK00 Tuberöse Sklerose und andere neurokutane Erkrankungen

(Phakomatosen)

Tuberöse Sklerose-Zentrum (Zertifizierung durch den Tuberöse Sklerose

Deutschland e.V.

Klinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Hämatologie / Onkologie

Prof. Dr. Müller, der Direktor der Klinik, ist Diabetologe DDG und

weiterbildungsberechtigt in den Bereichen Kinderhämatologie und -Onkologie sowie

Kinderendokrinologie und -Diabetologie. Herr Prof. Dr. Müller ist Mitglied des der

geschäftsführenden Vorstandes der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und

Hämatologie (GPOH), Koordinator des Verbundes PädOnko Weser-Ems und Studienleiter

der multizentrischen GPOH-Hirntumorstudien KRANIOPHARYNGEOM 2000 und 2007

sowie Studienkommissionsmitglied der GPOH-Studien für niedrig-gradige Gliome (SIOP-

LGG), Glioblastome (SIOP-HGG), Keimzelltumoren (MAKEI) und maligne endokrine

Tumoren. (GPOH-MET)

Als pädiatrische Hämato-Onkologen mit Fachweiterbildung sind in der Klinik für

Allgemeine Kinderheilkunde, Hämatologie / Onkologie tätig: Prof. Dr. H. Müller, OA Dr. R.

Kolb, OA Dr. L. Löning, und Frau Dr. V. Wessel und Frau Dr. V. Lindenthal(als Fachärztin

in pädiatrisch-onkologischer Weiterbildung).

Unsere Arbeit wird unterstützt durch die Deutsche Kinderkrebsstiftung, die Deutsche José

Carreras Leukämie-Stiftung e.V., die Püschel-Stiftung, die Dr.-Gabriele-Ruge Stiftung, die

Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V. sowie die Selbsthilfegruppen im

Verbund PädOnko Weser-Ems.

Hämatologie und Onkologie

Stationäre und ambulante Diagnostik und Therapie von Patienten mit hämatologischonkologischen

Erkrankungen aus der Weser-Ems-Region im pädiatrisch-onkologischen

Zentrum des Klinikums Oldenburg gGmbH

Zytostatische Therapien bei allen malignen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter

(Leukämien, Lymphome, solide Tumoren einschl. Hirntumoren) außer allogenen

Knochenmarktransplantation (54 45 Meldungen neu erkrankter Patienten an das

Deutsche Kinderkrebsregister Mainz im Jahr 20082010)


Ein besonderer fachlicher Schwerpunkt liegt in der Betreuung pädiatrischneuroonkologischer

Patienten in enger Kooperation mit der Neurochirurgischen Klinik,

Evangelisches Krankenhaus Oldenburg (NN) und der Klinik für Strahlentherapie, Pius

Hospital Oldenburg (Dr. Willborn, Frau Dr. Welzel).

Diagnostik und Behandlung ausschließlich nach den Richtlinien und

Therapieoptimierungsstudien der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und

Hämatologie (GPOH)

Teilnahme an der Dokumentation und den Qualitätssicherungsmaßnahmen der jeweiligen

GPOH-Studien

Vorbereitung und Weiterbetreuung von pädiatrischen Patienten mit

Knochenmarktransplantation oder Stammzellseparation

Umfassende, ganzheitliche, psychosoziale Betreuung pädiatrisch-onkologischer Patienten

im stationären, ambulanten und häuslichen Bereich durch Heilpädagogin,

Musiktherapeutin, Kunsttherapeutin, Sozialarbeiterin, Seelsorgerin, Klinikclowns,

ambulante Psychotherapeutin, mobiles Verbundteam (Arzt und/oder

Kinderkrankenschwester) mit Unterstützung durch die Selbsthilfegruppen und die

Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. (2005 bis 2007). Das Modellprojekt der

ambulanten, häuslichen und stationären Versorgung päd.-onkolog. Patienten im Verbund

Pädiatrische Onkologie Weser-Ems wurde mit dem Förderpreis 2008 der

Niedersächsischen Krebsgesellschaft, dem Nachsorgepreis 2009 der Deutschen

Kinderkrebsnachsorgestiftung und dem Best Practice Award 2010 der Deutschen

Krebsgesellschaft ausgezeichnet. Seit Oktober 2007 wird das Modellprojekt im Rahmen

einer Vereinbarung zur Integrierten Versorgung (IV) von den Krankenkassen

weiterfinanziert.

Stationäre Betreuung von Patienten mit soliden Tumoren / Hirntumoren unter

Bestrahlungstherapie (Pius-Hospital Oldenburg)

Transfusionsbehandlung bei hämatologisch-onkologischen Erkrankungen

immunmodulatorische Therapie bei erworbenem Knochenmark-Versagen

Psychotherapeutische häusliche (Mit-) Betreuung von Familien mit pädiatrischonkologischen

Patienten durch einen ambulanten psychosozialen Dienst (finanziert durch

die Selbsthilfegruppe Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V.)

Verbund Pädiatrische Onkologie Weser-Ems

Koordination der Betreuung von Kindern- und Jugendlichen mit onkologischhämatologischen

Erkrankungen im Weser-Ems-Bereich (Modellprojekt gefördert durch die

Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V., Projekt: DJCLS H 05/03, Laufzeit: 08/05

- 07/07). Seit Oktober 2007 wird das Modellprojekt im Rahmen einer Vereinbarung zur

Integrierten Versorgung (IV) von den Krankenkassen weiterfinanziert. Das Modellprojekt

„Verbund Pädiatrische Onkologie Weser-Ems“ wurde mit dem Förderpreis 2008 der

Niedersächsischen Krebsgesellschaft, dem Nachsorgepreis 2009 der Deutschen

Kinderkrebsnachsorgestiftung und dem Best Practice Award 2010 der Deutschen

Krebsgesellschaft ausgezeichnet.

Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte, Pflegende, Betroffene und

Interessierte im Verbund Pädiatrische Onkologie Weser-Ems (Fachforen PädOnko Weser-

Ems)

Internationaler Multidisziplinärer Postgraduate Course on Childhood Craniopharyngioma

2010 - Internationale Fachtagung in Bad Zwischenahn

Regionale häusliche Mitbetreuung der pädiatrisch-onkologischen Patienten im Weser-

Ems-Gebiet durch ein ambulantes Versorgungsteam im Verbund Pädiatrische Onkologie

Weser-Ems (Modellprojekt DJCLS H 05/03; seit Oktober 2007 Leistungserbringung im

Rahmen einer Vereinbarung zur Integrierten Versorgung)


KRANIOPHARYNGEOM-Studie

Bundesweite Studienzentrale der multizentrischen, prospektiven Studie

„KRANIOPHARYNGEOM 2000 und 2007“ für Kinder und Jugendliche mit

Kraniopharyngeom der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH);

Studienleiter Prof. Dr. Müller; gefördert von der Deutschen Kinderkrebsstiftung).

Das aktuelle Behandlungsprotokoll für Kinder- und Jugendliche mit Kraniopharyngeom im

Rahmen der GPOH-Studie KRANIOPHARYNGEOM 2007 ist im Internet abrufbar unter

http//www.kinderkrebsinfo.de/kranio2007/kraniopharyngeom.net

Kurzgefasste Leitlinien zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Kindern und

Jugendlichen mit Kraniopharyngeom sind abrufbar unter http:/leitlinien.net (Deutsche

Krebsgesellschaft; Prof. Dr. Müller)

Ambulante Betreuung von Kraniopharyngeompatienten auch nach Erreichen des

Erwachsenenalters im Rahmen einer persönlichen KV-Sonderermächtigung (Prof. Dr.

Müller) in multidisziplinärer Kooperation mit den Referenzzentren im Hirntumornetzwerk

(HIT): Neurochirurgie: ProfPD. Dr. SörensenFlitsch, UKE Hamburg; Dr. Kraus, Würzburg;

Prof. Dr. Schuhmann, Tübingen; OA Dr. Wiegand; Evangelisches Krankenhaus

Oldenburg; Strahlentherapie: Prof. Dr. Kortmann, Leipzig; Neuroradiologie: Frau Prof. Dr.

Warmuth-Metz, Würzburg.

Standardisierte stationäre Rehabilitationsmaßnahmen für Kraniopharyngeompatienten in

Kooperation mit der Klinik Hochried,

MurnauRehabilitationskliniken(http://www.klinikhochried.de/)Diagnostik und Therapie

organisch, hypothalamisch-hypophysär bedingter Adipositas

Jährliche Treffen der bundesweiten Selbsthilfegruppe Kraniopharyngeom zu Fortbildung

und Erfahrungsaustausch der betroffenen Patienten und ihrer Familien in Bad Sassendorf

(Info unter: www.kraniopharyngeom.de net und www.kinderkrebsstiftung.de).

Bundesweite telefonische Hotline für Kinder und Jugendliche mit Kraniopharyngeom

(Tel.: 0441-403-2072)

Internet-Homepage mit Informationen und Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch

(„Chatroom“) für Kraniopharyngeompatienten und betroffene Familien

(http://www.kraniopharyngeom.de/)

Referenzzentrum zur Beurteilung des diagnostischen und therapeutischen Vorgehens bei

Kraniopharyngeom im Kindes- und Jugendalter

(e-mail: mueller.hermann@klinikum-oldenburg.de)

Jahresberichte des pädiatrisch-onkologischen Bereichs im Klinikum Oldenburg und des

Verbunds PädOnko Weser-Ems sind als PDF abrufbar:

Jahresbericht 2010: www.klinikum-oldenburg.de/files/jahresbericht_2010.pdf

Jahresbericht 2009: www.klinikum-oldenburg.de/files/jahresbericht_2009.pdf

Jahresbericht 2008: www.klinikum-oldenburg.de/files/jahresbericht_2008.pdf

Immunologische und hämostaseologische Erkrankungen

Diagnostik und Therapie bei hämostaseologischen und immunologischen Erkrankungen

(OA Dr. Kolb)

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (M.Crohn, Colitis ulcerosa)

Diagnostik und Therapie chronischer Magen-Darm-Erkrankungen (M.Crohn, Colitis

ulcerosa) (Prof. Dr. Müller)

Endokrinologie / Adipositas / Diabetes

Diagnostik und Therapie sämtlicher endokriner Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter

(Prof. Dr. Müller)


Behandlung der Adipositas und des Typ 2 Diabetes mellitus pädiatrischer Patienten (Prof.

Dr. Müller)

Endokrinologische Testung und Behandlung endokriner Störungen (Prof. Dr. Müller)

Behandlung mit rekombinantem Wachstumshormon bei nachgewiesenem

Wachstumshormonmangel, nephrogenem Kleinwuchs, Kleinwuchs nach intrauteriner

Wachstumsretardierung, Ullrich-Turner-Syndrom, Prader-Willi-Syndrom. SHOX-Syndrom

(Prof. Dr. Müller)

Betreuung von Früh- und Neugeborenen nach intrauteriner Wachstumsretardierung

(SGA) im Säuglings- und Kleinkindalter. SGA-Sprechstunde zur langfristigen

Verlaufskontrolle betroffener SGA-Patienten. (Prof. Dr. Müller, FSA Sr. Kathrin

GerstmannKristina Skatschkow)

Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus in einer diabetologischen

Schwerpunktpraxis Frau Dr. Müller; Frau Dr. Rohrwick; Frau Heinrich, Diabetesberaterin

DDG Durchführung aller üblichen Therapieformen (CT, ICT, Insulinpumpentherapie).

Stationäre und ambulante Einzel- und Gruppenschulung. Behandlung von

Akutkomplikationen etc. Teilnahme an multizentrischen Qualitätssicherungsmaßnahmen

(DPV)

Insulinpumpentherapie, 24-h-Notruftelefon.

Die Fachweiterbildung in Pädiatrischer Endokrinologie und -Diabetologie erfolgt seit 2010

in Kooperation mit der Praxis Droste/Oeverink, Oldenburg. Hierbei handelt es sich um

eine bundesweit einmalige und neue Kooperationsstruktur von endokrinologischer Klinik

und Praxis in der Fachweiterbildung.

Palliativmedizinische Versorgung

Seit 2010 erfolgt die palliativmedizinische Versorgung im Rahmen der Vereinbarung zur

Spezialisierten ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV).

Sonographie / urogenitale Fehlbildungen

Sonografien aller Körperregionen außer Echokardiografie (OA Dr. Löning)

Abklärung und Behandlung von rezidivierenden Harnwegsinfektionen und Fehlbildungen

des Urogenitalsystems. Festlegung des optimalen OP-Zeitpunktes in Zusammenarbeit mit

den Kinderurologen. Prä- und postoperative Betreuung (OA Dr. Löning).

Rheumatologie

Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Erkrankungen aus dem

rheumatologischen Formenkreis (OÄ Fr. Mokroß)

Klinik für Pneumologie und Allergologie

• Diagnose und Therapie sämtlicher Atemwegs- und Lungenerkrankungen im

Kindes- und Jugendalter (z. B. Asthma bronchiale, Lungenentzündungen,

Kruppanfälle, Schlafapnoen, Mukoviszidose, Lungenfibrosen etc.)

• Diagnose und Therapie sämtlicher allergischer Erkrankungen im Kindes-

und Jugendalter (z. B. allergische Rhinitis, allergisches Asthma,

Nahrungsmittelallergie, Insektengiftallergie, Neurodermitis, Nesselfieber

etc.)

• Diagnostik und Therapie der Lungenerkrankungen im Säuglingsalter

einschl. Lungenfunktionsdiagnostik und Bronchoskopie

• Nachsorge von Frühgeborenen mit chronischer Lungenerkrankung

• Schwere Fälle von Asthma bronchiale

• Schwerpunktversorgung (Zertifizierung durch Strukturkommission)

Mukoviszidose; Patientenbetreuung im interdisziplinären Team mit

regelmäßigen Teamsitzungen


• Diagnostik und Therapie primärer und sekundärer Ziliendyskinesien

• Komplizierte Fälle von Lungenfibrosen oder chronischen

Lungenentzündungen

• Umweltmedizinische Diagnostik

• Schlaflabor

• Refluxdiagnostik (bei Aufstieg von Magensäure in der Speiseröhre)

• Bronchoskopie und Gastroskopie

• Sport- und Reisetauglichkeitsuntersuchungen

• Schnell-Hyposensibilisierungen

• Allergenprovokationen

• Spezielle Beatmungstherapien

Organisation regelmäßiger Fortbildungen zu den Themen Lungenfunktion (Mitglied der

Ärztgruppe Lungenfunktion, Dr. Köster), Bronchoskopie (AG Bronchoskopie der GPP,

jährliche Bronchokopiekurse, Dr. Köster/ Prof. Seidenberg), Mukoviszidose (jährliches

Mukoviszidosesymposium am Klinikum Oldenburg), Asthma (Vortragstätigkeit Prof.

Seidenberg), chronische bronchopulmonale Erkrankungen (Nappa/WAPPA-Fortbildungen

Pneumokurs, Prof. Seidenberg/Dr. Köster), Alelrgologie (Vortragstätigkeit Prof.

Seidenberg/Dr. Köster, Allergokurs der Nappa Dr. Köster).

Teilnahme an regionalen Qualitätszirkeln (Allergologie, Patientenschulung,

Mukoviszidose).

Kinderkardiologie

Betreuung von Neugeborenen, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit

Herzerkrankungen jedweder Genese, sowie Rhythmusstörungen jeder Form. Diese

Betreuung erfolgt in Zusammenarbeit mit den umliegenden Kinderkliniken und

niedergelassenen Kinderkardiologen. Zur Diagnostik und Therapie werden folgende

Verfahren eingesetzt:

• Herzkatheter, auch zum Verschluss von Löchern im Herzen und von

Gefäßverbindungen

• Herzkatheter zur Aufweitung von Gefäßen oder Klappen

• Ultraschalluntersuchungen des Herzens von der Brust aus und von der

Speiseröhre aus

• Herzstrom-Ableitung, auch über 24 Stunden bzw. über 7 Tage

• Eventrekorder (Überwachung rund um die Uhr über Monate mittels kleinem

Rekorder)

• Blutdruckmessungen auch über 24 Stunden

• Belastungsuntersuchungen jeder Art

• Lungenfunktion insbesondere unter Belastung mit Untersuchung des

Herzens

• Bildliche Darstellung des Herzens mit einem Computertomographen oder

MRT in Kooperation mit dem Institut für Diagnostische und Internistische

Radiologie

• Untersuchungen der Kollapsneigung

• Schrittmacher- / Defibrilatorimplantation und Testung in Zusammenarbeit

mit der Klinik für Herzchirurgie


Therapie von:

• Kollapse

• Herzschwäche

• Herzrhythmusstörungen

• Herzfehlbildungen

• Bluthochdruck

• Lungenhochdruck

Außerdem werden in Zusammenarbeit mit anderen Kliniken im Haus folgende

Ambulanzen angeboten:

• Untersuchung von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern zusammen

mit der Klinik für Kardiologie

• Untersuchung des Herzens des ungeborenen Kindes (zusammen mit der

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

• Betreuung von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern in der

postoperativen Rehabilitation zusammen mit dem Reha-Zentrum

Oldenburg

Die Abteilung für Kinderkardiologie ist im Kompetenznetz für angeborene Herzfehler

(Förderung durch das Bundesgesundheitsministerium), in dem Verbund für Erwachsene

mit angeborenen Herzfehlern (NoNaH e.V.).

Zusammen mit der Köthe Stiftung werden herzkranke Kinder, aber auch chronisch

kranke Kinder betreut, hierdurch wird auch eine Sozialarbeiterin bezahlt, die ambulant

tätig und erreichbar ist.

Klinik für Neuropädiatrie

In der Klinik sind 4 Kinder- und Jugendärzte mit der Schwerpunktbezeichnung

Neuropädiatrie tätig:

Diagnostik:

o Klinikdirektor Prof. Dr. Christoph Korenke

o Oberärztin Frau Dr. I. Marquardt

o Oberärztin Frau Dr. I. Poggenburg

o Oberärztin Frau M. Villain

o Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Dr. M. Janauschek

(im letzten Jahr der Schwerpunktweiterbildung

Neuropädiatrie).

• EEG-Diagnostik mit Ableitung von:

o Wach-EEG

o Schlaf- und Schlafentzugs-EEG

o EEG-Video-Doppelbild-Ableitung

o 24-Stunden-Langzeit-EEG

o Langzeit-EEG-Video-Doppelbild-Ableitung

o Schlaflabor mit polysomnographischer Ableitung

einschließlich EEG

• Messung der Nervenleitgeschwindigkeit motorisch und sensibel

• Ableitung von evozierten (durch Reize ausgelöste) Potentialen (akustischevoziert,

visuell-evoziert, somato-sensibel-evoziert)


• Schlaflabor mit polysomnographischer Ableitung einschließlich EEG

• Muskelsonographie

Schwerpunkte stationärer Behandlung

• Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Epilepsien

• Epilepsiebehandlung mit ketogener Diät

• stationäre Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit

unklarer Entwicklungsverzögerung

• stationäre Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit

neuromuskulären Erkrankungen

• stationäre Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit

angeborenen Hirn- und Rückenmarksfehlbildungen und Hydrocephalus

• stationäre Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit

entzündlichen ZNS-Erkrankungen (Gehirn- und Gehirnhautentzündung,

z.B. Neuroborreliose durch Zecken übertragen)

• stationäre Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen nach

Schädelhirntrauma

• stationäre Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit

Gefäßerkrankungen (Schlaganfall, Blutung)

• Abklärung vermuteter neurologischer Impfnebenwirkungen (Prof. Dr.

Korenke ist als Neuropädiater Mitglied der Kommission für

Infektionskrankheiten und Impffragen der Deutschen Akademie für Kinder-

und Jugendmedizin)

Schulungs- und Fortbildungsangebote

• Epilepsie-Schulung für Kinder von 6-12 Jahren und Jugendliche von 12-16

Jahren (FLIP-FLAP).

• Monatlicher Gesprächskreis für Eltern Epilepsie-erkrankter Kinder

• Regelmäßige Fortbildungen und Informationsveranstaltungen über

Krampfanfälle und Epilepsien im Rahmen des Gesundheitshauses des

Klinikums

• Regelmäßige Eltern-Patiententreffen von Kindern mit Phenylketonurie

(PKU) und Anleitung zum Kochen unter der Leitung von Agnes Voges,

Diätberatung.

• Regelmäßige Fortbildungsveranstaltung „Neuropädiatrischer Runder Tisch“

für Ärzte der gesamten Weser-Ems-Region mit Beiträgen zu aktuellen

Themen und Fragestellungen

• Wöchentliche Neuropädiatrie-Besprechung mit dem Sozialpädiatrischen

Zentrum Oldenburg (Dr. Wagner).

• regelmäßige Durchführung des neuropädiatrischen Epilepsie-Zirkels Weser-

Ems (für Neuropädiater)

Kinderschutzgruppe Kinderklinik

Seit dem 27. Februar 2006 besteht eine Kinderschutzgruppe an der Oldenburger

Kinderklinik. Der Klinikum internen Gruppe gehören Kinderkrankenschwestern,

Kinderärztinnen und Kinderärzte, Kinderchirurgen, eine Psychologin und

Sozialarbeiterinnen der Kinderklinik, Mitarbeiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie, sowie

eine Oberärztin der Oldenburger Frauenklinik an. Zu den externen Mitgliedern der

Kinderschutzgruppe gehören Vertreter der Jugendämter der Stadt und des Landkreises

Oldenburg, des Gesundheitsamtes, des Kinderschutzzentrums Oldenburg, des


Sozialpädiatrischen Zentrums, des Rechtsmedizinischen Institutes, der Kriminalpolizei

und der Staatsanwaltschaft.

Die Kinderschutzgruppe trifft sich in regelmäßig 2-monatlich, alternierend intern und

intern/extern. In den letzten 5 Jahren wurden standardisierte interne und externe

Arbeitsabläufe zur Diagnostik und Behandlung stationär und ambulant behandelter

Kinder mit Verdacht auf Kindesmisshandlung, sexuellem Missbrauch und

Vernachlässigung entwickelt. So ist auch außerhalb der Dienstzeiten eine rasche und

unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen allen Institutionen in Oldenburg zum Wohle

der betroffenen Kinder gewährleistet. Anhand konkreter Fälle werden in den Sitzungen

der Kinderschutzgruppe Arbeitsabläufe überprüft und weiterentwickelt. Es besteht die

Möglichkeit Kinder mit V. a. Kindesmisshandlung im MVZ Neuropädiatrie nach

telefonische Anmeldung unter 0441-403-2034 vorzustellen.

B-6.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

MP00 Neurodermitisschulung

Die weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind

zusammenfassend unter A-9 dargestellt.

B-6.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-6.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 4.198

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 66

B-6.6 Diagnosen nach ICD

B-6.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 G40 Anfallsleiden - Epilepsie 271

2 C91 Blutkrebs, ausgehend von bestimmten weißen

Blutkörperchen (Lymphozyten)

3 A08 Durchfallkrankheit, ausgelöst durch Viren oder

sonstige Krankheitserreger

4 J45 Asthma 191

5 J20 Akute Bronchitis 117

6 – 1 J06 Akute Entzündung an mehreren Stellen oder einer

nicht angegebenen Stelle der oberen Atemwege

6 – 2 A09 Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe,

wahrscheinlich ausgelöst durch Bakterien, Viren oder

andere Krankheitserreger

6 – 3 J18 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht

näher bezeichnet

9 S00 Oberflächliche Verletzung des Kopfes 107

10 S06 Verletzung des Schädelinneren 97

11 J21 Akute Entzündung der unteren, kleinen Atemwege -

Bronchiolitis

252

234

111

111

111

82


Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

12 R56 Krämpfe 80

13 D61 Sonstige Blutarmut durch zu geringe Neubildung

verschiedener Blutkörperchen

14 – 1 Z03 Ärztliche Beobachtung bzw. Beurteilung von

Verdachtsfällen

14 – 2 R55 Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps 64

16 – 1 C71 Gehirnkrebs 55

16 – 2 F10 Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Alkohol 55

18 E10 Zuckerkrankheit, die von Anfang an mit Insulin

behandelt werden muss - Diabetes Typ-1

19 C81 Hodgkin-Lymphknotenkrebs - Morbus Hodgkin 50

20 K21 Krankheit der Speiseröhre durch Rückfluss von

Magensaft

21 E76 Stoffwechselstörung bestimmter Zuckerketten, die

zum Aufbau von Knochen und Bindegewebe beitragen

(Glykosaminoglykane)

22 – 1 A49 Bakterielle Infektionskrankheit, Körperregion vom Arzt

nicht näher bezeichnet

22 – 2 C41 Krebs des Knochens bzw. der Gelenkknorpel sonstiger

bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneter

Körperregionen

24 B99 Sonstige bzw. vom Arzt nicht näher bezeichnete

Infektionskrankheit

25 E84 Erbliche Stoffwechselkrankheit mit Störung der

Absonderung bestimmter Körperflüssigkeiten wie

Schweiß oder Schleim - Mukoviszidose

26 – 1 R10 Bauch- bzw. Beckenschmerzen 32

26 – 2 K59 Sonstige Störung der Darmfunktion, z.B. Verstopfung

oder Durchfall

28 F83 Kombinierte Entwicklungsstörung z.B. des Sprechens,

der Sprache, der Bewegungen oder schulischer

Leistungen

29 – 1 R06 Atemstörung 29

29 – 2 D69 Kleine Hautblutungen bzw. sonstige Formen einer

Blutungsneigung

B-6.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD Bezeichnung Anzahl

R51 Kopfschmerz 26

L20 Milchschorf bzw. Neurodermitis 17

K90 Störung der Nährstoffaufnahme im Darm 7

J46 Schwerer Asthmaanfall - Status asthmaticus ≤ 5

Q85 Krankheit mit Fehlbildungen im Bereich der Haut und des

Nervensystems - Phakomatose

75

64

52

43

39

36

36

35

33

32

31

29

≤ 5


B-6.7 Prozeduren nach OPS

B-6.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 1-207 Messung der Gehirnströme - EEG 1.362

2 1-204 Untersuchung der Hirnwasserräume 331

3 1-710 Messung der Lungenfunktion in einer luftdichten

Kabine - Ganzkörperplethysmographie

4 1-700 Untersuchung einer Allergie durch eine gezielte

Auslösung einer allergischen Reaktion

5 8-98d Behandlung auf der Intensivstation im Kindesalter

(Basisprozedur)

6 1-208 Messung von Gehirnströmen, die durch gezielte Reize

ausgelöst werden (evozierte Potentiale)

7 1-316 Säuremessung in der Speiseröhre 192

8 1-620 Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch

eine Spiegelung

9 1-631 Untersuchung der Speiseröhre und des Magens durch

eine Spiegelung

10 1-632 Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des

Zwölffingerdarms durch eine Spiegelung

11 1-711 Bestimmung der Menge von Kohlenmonoxid, die durch

die Lunge aufgenommen und abgegeben wird

12 3-800 Kernspintomographie (MRT) des Schädels ohne

Kontrastmittel

13 1-440 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

oberem Verdauungstrakt, den Gallengängen bzw. der

Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung

14 1-843 Untersuchung der Luftröhrenäste (Bronchien) durch

Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer Nadel

15 5-022 Operativer Einschnitt an den Hirnwasserräumen 45

16 – 1 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 26

16 – 2 1-714 Messung der Reaktion der Atemwege auf einen Reiz 26

16 – 3 8-547 Sonstiges therapeutisches Verfahren zur Beeinflussung

des Immunsystems

16 – 4 1-206 Untersuchung der Nervenleitung - ENG 26

20 – 1 8-542 Ein- oder mehrtägige Krebsbehandlung mit

Chemotherapie in die Vene bzw. unter die Haut

20 – 2 1-943 Umfassende Untersuchung bei Verdacht auf

Lungenerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

22 – 1 8-560 Anwendung von natürlichem oder künstlichem Licht zu

Heilzwecken - Lichttherapie

22 – 2 8-987 Fachübergreifende Behandlung bei Besiedelung oder

Infektion mit multiresistenten Krankheitserregern

24 – 1 5-431 Operatives Anlegen einer Magensonde durch die

Bauchwand zur künstlichen Ernährung

24 – 2 1-791 Untersuchung von Herz- und Lungenvorgängen

während des Schlafes

297

296

258

249

183

99

92

83

64

56

55

26

25

25

24

24

21

21


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

26 1-991 Test (Molekulares Monitoring) zur Bestimmung

verbliebener Tumorzellen nach einer Krebsbehandlung

27 8-716 Einrichtung und Anpassung einer häuslichen

künstlichen Beatmung

28 1-430 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus den

Atemwegen bei einer Spiegelung

29 1-424 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

Knochenmark ohne operativen Einschnitt

30 8-543 Mehrtägige Krebsbehandlung (bspw. 2-4 Tage) mit

zwei oder mehr Medikamenten zur Chemotherapie, die

über die Vene verabreicht werden

B-6.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

1-208.0 Registrierung evozierter Potentiale: Akustisch (AEP) 68

1-208.6 Registrierung evozierter Potentiale: Visuell (VEP) 64

1-208.2 Registrierung evozierter Potentiale: Somatosensorisch (SSEP) 28

B-6.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Ambulanz der Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Hämatologie und Onkologie (Prof.

Dr. Müller)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, pädiatrische

Endokrinologie

Angebotene Leistung

Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der endokrinen Drüsen

(Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere, Diabetes)

Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) hämatologischen Erkrankungen bei Kindern

und Jugendlichen

Diagnostik und Therapie chromosomaler Anomalien

Spezialsprechstunde

Immunologie

Ambulanz der Klinik für Pneumologie und Allergologie (Prof. Dr. med.

Seidenberg)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Behandlung von Kindern mit chron. Lungenerkrankungen einschl.

der Lungenfunktionsuntersuchungen

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Atemwege und der Lunge

Diagnostik und Therapie von Allergien

Spezialsprechstunde

18

17

16

15

14


Mukoviszidosezentrum

Ambulanz der Klinik für Neuropädiatrie (Prof. Dr. med. Korenke, Frau Dr. med.

Marquardt, Frau Dr.med. Poggenburg, Dr. med Steuernagel - Humangenetik)

Art der Ambulanz: Medizinisches Versorgungszentrum nach § 95 SGB V

Erläuterung: Diagnostik und Behandlung von neuropädiatrischen

Krankheitsbildern

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurologischen Erkrankungen

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neuromuskulären Erkrankungen

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurometabolischen / neurodegenerativen

Erkrankungen

Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen

Störungen oder perinatal erworbenen Erkrankungen

Diagnostik und Therapie chromosomaler Anomalien

Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen im Säuglings-, Kleinkindes- und

Schulalter

Neuropädiatrie

Kopfschmerzsprechstunde

Spezialsprechstunde neurokutane Erkrankungen, insbesondere Tuberöse Sklerose

Ambulanz für Kinderkardiologie (Dr. med. Motz)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Diagnose und Therapie im Schwerpunkt Kinderkardiologie

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Herzerkrankungen

Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Gefäßerkrankungen

Spezialsprechstunde

Ambulanz für Mukoviszidose, cystische Fibrose (Dr. med. Köster)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Behandlung von Kindern mit Mukoviszidose einschl. der hierzu

erforderl. Lungenfunktionsuntersuchungen

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der Atemwege und der Lunge

Spezialsprechstunde

Ambulanz für Pädiatrische Allergologie (Dr. med. Köster)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von Allergien


Diabetologische Schwerpunktpraxis für Kinder (Frau S. Müller)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der endokrinen Drüsen

(Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere, Diabetes)

Spezialsprechstunde

Ambulanz für angeborene Stoffwechselerkrankungen (Frau Dr. med. Marquardt)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Stoffwechselerkrankungen

Neuropädiatrie

Ambulanz für Neuropädiatrie (OÄ Frau Villain)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Neuropädiatrie einschließlich Epilepsie bei Kindern

Angebotene Leistung

Neuropädiatrie

Ambulanz für Erkrankungen des Blutgerinnungssystems und Immunsystems

(Dr. med. Kolb)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Pädiatrische Hämostaseologie, pädiatrische Immunologie

Angebotene Leistung

Immunologie

Ambulanz für Kinderrheumatologie (OÄ Frau Mokroß)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Diagnostik und Behandlung von rheumatischen Erkrankungen im

Kindesalter

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von (angeborenen) rheumatischen Erkrankungen

Spezialsprechstunde

Ambulanz für Risikokinder (Dr. Viemann)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Behandlung von Kindern mit komplexen Krankheitsbildern,

Kurzdarmsyndrom, Heimbeatmung und Risikoneugeborene


Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen

Störungen oder perinatal erworbenen Erkrankungen

Ambulante Sonografie (Dr. med. Löning)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Sonographien der Abdominalorgane, des Schädels, der Weichteile

und der Schilddrüse im Kindesalter

Angebotene Leistung

Spezialsprechstunde

B-6.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 1-207 Messung der Gehirnströme - EEG 2.216

2 1-208 Messung von Gehirnströmen, die durch gezielte Reize

ausgelöst werden (evozierte Potentiale)

3 1-206 Untersuchung der Nervenleitung - ENG 84

B-6.11 Personelle Ausstattung

B-6.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

33,5

26,3

0

177

Volle Weiterbildungsermächtigung für

Kinder- und Jugendmedizin durch die drei

Klinikdirektoren

Weiterbildung für Pädiatrische

Pneumologie (2 Jahre, 2 Plätze) durch

Prof. Dr. Seidenberg

Weiterbildung für Allergologie (1 Jahr, 2

Plätze) durch Prof. Dr. Seidenberg und

Prof. Dr. Köster,

Weiterbildung Neuropädiatrie 3 Jahre (2

Plätze) durch Prof. Dr. Korenke, Frau Dr.

Marquardt

Weiterbildung Kinder-Kardiologie 18

Monate (Dr. med. Motz)

Weiterbildung für Pädiatrische

Hämatologie/Onkologie (36 Monate) durch

Prof. Dr. Müller, Dr. Kolb

Weiterbildung für Pädiatrische

Endokrinologie / Diabetologie (36 Monate)

durch Prof. Dr. Müller, R. Oeverink, Dr.

Droste

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben


Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Anästhesiologie

Kinder- und Jugendmedizin

Kinder- und Jugendmedizin, SP Kinder-Hämatologie und -Onkologie

Kinder- und Jugendmedizin, SP Kinder-Kardiologie

Kinder- und Jugendmedizin, SP Neonatologie

Kinder- und Jugendmedizin, SP Neuropädiatrie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Allergologie

Diabetologie

Intensivmedizin

Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie

Kinder-Gastroenterologie

Kinder-Pneumologie

Kinder-Rheumatologie

Medikamentöse Tumortherapie

Notfallmedizin

Palliativmedizin

Umweltmedizin

Zertifikat Epilepsie Plus (Deutsche Gesellschaft für Epileptologie)

Kinder-Hämatologie und -Onkologie

Epileptologie Plus

B-6.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Krankenpflegehelfer/ –innen

Pflegehelfer/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

0

112,1

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ01 Bachelor

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

PQ07 Onkologische Pflege / Palliative Care

PQ09 Pädiatrische Intensivpflege

3

2,9

3 Jahre

3 Jahre

1 Jahr

ab 200 Std.

Basiskurs


Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP02 Bobath

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement

B-6.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP06 Erzieher und Erzieherin

SP09 Heilpädagoge und Heilpädagogin

SP21 Physiotherapeut und Physiotherapeutin

SP23 Psychologe und Psychologin

1,0

1,0

3,2

0,8


B-7

Klinik für Neonatologie –

Elisabeth-

Kinderkrankenhaus

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-7 Klinik für Neonatologie - Elisabeth-Kinderkrankenhaus

B-7.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Neonatologie - Elisabeth-Kinderkrankenhaus

Schlüssel: Neonatologie (1200)

Art: Hauptabteilung

Klinikdirektor Prof. Dr. med. J. Seidenberg

Oberärztin Frau Dr. Cloppenburg

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2297

Telefax: 0441 / 403 - 2819

E-Mail: kinderklinik@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.kinderklinik-oldenburg.de

Die Klinik für Neonatologie bietet die umfassende Diagnostik und Therapie von Früh- und

Neugeborenen und ist Teil des als Level I anerkannten Perinatalzentrums.

Die Neonatologische Intensivstatioen sind räumlich direkt der Frauenklinik angegliedert

und bilden mit dieser das Perinatalzentrum. Dieses ist bereits 1995 eingerichtet worden

und garantiert eine optimale Betreuung des Früh- bzw. Neugeborenen ohne es von der

Mutter trennen zu müssen. Zur Versorgung von operationsbedürftigen Kindern besteht

eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Neugeborenen- und Kinderchirurgie.

B-7.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Pädiatrie Kommentar / Erläuterung

VK12 Neonatologische / Pädiatrische Intensivmedizin

VK20 Diagnostik und Therapie von sonstigen

angeborenen Fehlbildungen, angeborenen

Störungen oder perinatal erworbenen

Erkrankungen

VK22 Diagnostik und Therapie spezieller

Krankheitsbilder Frühgeborener und reifer

Neugeborener

VK23 Versorgung von Mehrlingen

VK24 Perinatale Beratung Hochrisikoschwangerer im

Perinatalzentrum gemeinsam mit Frauenärzten

und Frauenärztinnen

VK25 Neugeborenenscreening

Diagnostik und Behandlung

• reifer Neugeborener mit internistischen Erkrankungen

• Früh- und Neugeborener mit angeborenen Fehlbildungen

• extrem unreifer Frühgeborener

Diagnostische und therapeutische Maßnahmen

Prä- und postoperative

Betreuung kleiner Früh- und

Neugeborener mit angeborenen

Fehlbildungen.

Betreuung von Frühgeborenen

ab der 24.

Schwangerschaftswoche.

Hochfrequenzbeatmung. NO-

Therapie. Känguruh-Methode.

• Ultraschalluntersuchungen des Herzens, der Bauchorgane, des Gehirns

• verschiedene Beatmungsmöglichkeiten (u.a. NO-Beatmung)

• Ableitung der Hirnstromkurve (EEG)


• EKG

• Anlage zentralnervöser Katheter

• Minimal Handling, Basale Stimulation, Physiotherapie (Atemtherapie)

• Standardisiertes Schmerzmanagement

Mitbetreuung der Eltern vor und nach der Geburt durch

• Besichtigung der Station vor der Geburt

• keine Reglementierung der Besuchszeiten

• regelmäßige Elterngespräche

• Pflegeanleitung durch Kinderkrankenschwestern und Physiotherapeuten

B-7.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-7.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-7.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 544

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 30

B-7.6 Diagnosen nach ICD

B-7.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 P07 Störung aufgrund kurzer Schwangerschaftsdauer oder

niedrigem Geburtsgewicht

2 P22 Atemnot beim Neugeborenen 33

3 P02 Schädigung des ungeborenen Kindes bzw. des

Neugeborenen durch Komplikationen von

Mutterkuchen (Plazenta), Nabelschnur oder Eihäuten

4 P70 Vorübergehende Störung des Zuckerstoffwechsels, die

insbesondere beim ungeborenen Kind und beim

Neugeborenen typisch ist

5 – 1 P21 Atemstillstand (Asphyxie) des Kindes während der

Geburt

5 – 2 P28 Sonstige Störung der Atmung mit Ursprung in der Zeit

kurz vor, während oder kurz nach der Geburt

7 P59 Gelbsucht des Neugeborenen durch sonstige bzw. vom

Arzt nicht näher bezeichnete Ursachen

8 J21 Akute Entzündung der unteren, kleinen Atemwege -

Bronchiolitis

9 Q21 Angeborene Fehlbildungen der Herzscheidewände 6

10 P92 Ernährungsprobleme beim Neugeborenen ≤ 5

308

32

21

11

11

10

9


B-7.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD Bezeichnung Anzahl

P07.02 Neugeborenes: Geburtsgewicht 750 bis unter 1000 Gramm 33

P07.11 Neugeborenes: Geburtsgewicht 1250 bis unter 1500 Gramm 32

P07.01 Neugeborenes: Geburtsgewicht 500 bis unter 750 Gramm 30

P07.10 Neugeborenes: Geburtsgewicht 1000 bis unter 1250 Gramm 28

B-7.7 Prozeduren nach OPS

B-7.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 8-930 Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz

und Kreislauf ohne Messung des Drucks in der

Lungenschlagader und im rechten Vorhof des Herzens

2 9-262 Versorgung eines Neugeborenen nach der Geburt 307

3 1-208 Messung von Gehirnströmen, die durch gezielte Reize

ausgelöst werden (evozierte Potentiale)

4 8-711 Künstliche Beatmung bei Neugeborenen und

Säuglingen

5 8-560 Anwendung von natürlichem oder künstlichem Licht zu

Heilzwecken - Lichttherapie

6 8-714 Spezialverfahren zur künstlichen Beatmung bei

schwerem Atemversagen

7 8-607 Behandlung durch Unterkühlung zur Verringerung des

Sauerstoffbedarfs

8 8-015 Künstliche Ernährung über eine Magensonde als

medizinische Hauptbehandlung

9 8-854 Verfahren zur Blutwäsche außerhalb des Körpers mit

Entfernen der Giftstoffe über ein Konzentrationsgefälle

- Dialyse

10 8-771 Herz bzw. Herz-Lungen-Wiederbelebung ≤ 5

B-7.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Ambulanz für Früh- und Neugeborene (Frau Dr. med. Cloppenburg)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Betreuung von zuvor im Perinatalzentrum des Klinikums

behandelten Früh- und Neugeborenen

Angebotene Leistung

Spezialsprechstunde

B-7.11 Personelle Ausstattung

B-7.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

2,2

Davon Fachärztinnen/ -ärzte 2,2

338

258

153

Weiterbildungsermächtigung Neonatologie

durch Prof. Dr. Seidenberg, Frau Dr.

Cloppenburg

22

14

10

8

7


Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

0

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Kinder- und Jugendmedizin

Kinder- und Jugendmedizin, SP Neonatologie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Intensivmedizin

Kinder-Gastroenterologie

Kinder-Pneumologie

Sportmedizin

Spezielle pädiatrische Intensivmedizin

Neonatologie

B-7.11.2 Pflegepersonal

Anzahl Ausbildungsdauer

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen 1 3 Jahre

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen 7 3 Jahre

Pflegehelfer/ –innen 0,8 ab 200 Std.

Basiskurs

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

PQ08 Operationsdienst

PQ10 Psychiatrische Pflege

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP02 Bobath

ZP06 Ernährungsmanagement

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP13 Qualitätsmanagement

ZP14 Schmerzmanagement


B-8

Klinik und Tagesklinik

für Kinder- und

Jugendpsychiatrie,

Psychosomatik

und Psychotherapie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-8 Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik

und Psychotherapie

B-8.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

Schlüssel: Kinder- und Jugendpsychiatrie (3000)

Kinder- und Jugendpsychiatrie/Tagesklinik (für teilstationäre

Pflegesätze) (3060)

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektorin Frau Dr.-medic (RO) A. Paul

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 10062

Telefax: 0441 / 403 - 10063

E-Mail: k-j-psychiatrie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Klinik ist Ansprechpartner für Eltern, Institutionen, Kliniken, niedergelassene Ärzte

und Therapeuten sowie anderen Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen bis zu

einem Alter von 18 Jahren mit

• emotionalen Störungen mit psychischer und körperlicher Symptomatik

• Angststörungen

• Depressionen

• somatoformen und dissoziativen Störungen

• psychischen Störungen nach Erleben von körperlicher, sexueller und

seelischer Gewalt

• Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) und hyperkinetischen Störungen

mit allen Folgeerscheinungen

• Störungen des Sozialverhaltens

• tiefgreifenden Entwicklungsstörungen (Autismus)

• Essstörungen

• Zwangserkrankungen

• Psychosomatischen Krankheiten

• Psychosen

• Psychischen Störungen bei epileptischem Anfallsleiden

• Anpassungs- und Belastungsstörungen

• Umschriebenen Entwicklungsstörungen

• Akute Belastungsreaktion mit akuter Eigengefährdung

Sie behandelt im ambulanten, teilstationären und vollstationären Bereich.

Des weiteren ist sie für die Stadt Oldenburg und den Landkreis Ammerland als

Klärungsstelle für Kinder und Jugendliche mit akuter Eigen- und Fremdgefährdung

zuständig.

Seit dem 1. Januar 2009 verfügt die KJPP Oldenburg über eine Krisenstation mit 8 Betten

für Kinder und Jugendliche mit akuter psychischer Gefährdung.

Die Erstkontakte finden in der Institutsambulanz statt.


Die Anmeldung erfolgt durch die sorgeberechtigten Eltern, Vormund oder

Verantwortlichen der Heimaufsicht (mit Einverständniserklärung der Eltern). Anmeldung

bitte telefonisch unter der o.g. Telefonnummer.

Für die Vorstellung in der Institutsambulanz wird ein Überweisungsschein eines

niedergelassenen ärztlichen Kollegen benötigt.

Vernetzung:

Die KJPP Oldenburg pflegt eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit folgenden

Institutionen:

• allen niedersächsischen Kinder- und Jugendpsychiatrien in Niedersachsen

• den niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiatrien und

Psychotherapeuten am Ort

• dem sozialpsychiatrischen Verbund der Stadt Oldenburg, Stadt

Delmenhorst und Cloppenburg

• den Gesundheitsämtern und Jugendämtern im Bereich Weser Ems

• 5 Einrichtungen der Jugendhilfe, mit denen ein Kooperationsvertrag

besteht

Die Klinik kooperiert eng mit den somatischen Abteilungen des Klinikum Oldenburg. Sie

bietet konsiliarische und beratende Tätigkeit an.

Des Weiteren besteht eine Mitwirkung in verschiedensten Arbeitsgruppen der Stadt

Oldenburg.

Altersgruppe:

Es werden Kinder und Jugendliche im Alter von 4 – 18 Jahren behandelt. Kinder unter 4

Jahren werden in Kooperation mit dem Sozialpädiatrischem Zentrum Oldenburg

behandelt.

Kapazität:

Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie verfügt

über eine Institutsambulanz, eine Tagesklinik mit 10 Belegungsplätzen, 32 stationäre

Planbetten, verteilt auf 2 offen geführte Stationen mit 12 Plätzen und 8 Plätze auf der

Krisenstation.

Zum stationären Angebot:

Im Vorfeld einer stationären Maßnahme in der Klinik wird ein ambulanter Vorkontakt

inklusive Besichtigung der jeweiligen Station durchgeführt. Zu diesem Termin werden

Konzepte und Regeln erklärt und die Behandlungsnotwendigkeit und -motivation

besprochen, um späteren Therapieabbrüchen entgegenzuwirken.

Station 1 : Altersgruppe bis 18 Jahre 8 Behandlungsplätze

(Krisenstation)

Station 2: Altersgruppe 14 - 18 Jahre 12 Behandlungsplätze

Station 3: Altersgruppe 6 - 13 Jahre 12 Behandlungsplätze

Tagesklinik: Altersgruppe von 5 - 13 Jahre 10 Behandlungsplätze

Die Patienten bewohnen 1 – 2 Bettzimmer. Das therapeutische Milieu ist nach Alter und

Krankheitsbildern unterschiedlich auf den Stationen gestaltet. Die Patienten haben die

Möglichkeit ihr Zimmer dekorativ auszustatten (z.B. Poster, Pflanzen, Kuscheltiere...).

Um Therapieeffekte im häuslichen Bereich zu überprüfen und die Beziehung der Patienten

zu ihrem gewohnten Umfeld aufrechtzuerhalten werden Belastungserprobungen/

Besuche/ Tagesbeurlaubungen an den Wochenenden angeboten. Des Weiteren sollen

telefonische und postalische Kontakte von Eltern/ weiteren wichtigen Bezugspersonen

und Patienten gepflegt werden.


Behandlung

Die Klinik pflegt ein multimodales Behandlungskonzept umgesetzt von einem

multiprofesionellen Team. Hierzu gehören:

(Fach-) ÄrztInnen, DiplompsychologInnen, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder-

und Jugendlichenpsychotherapeuten, ErzieherInnen, Gesundheits- und Krankenpfleger/ -

innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ -innen, MusiktherapeutInnen,

HeilpädagogInnen, ErgotherapeutInnen, EgotherapeutInnen, ArbeitstherapeutInnen,

KunsttherapeutInnen.

Die multimodalen Behandlungskonzepte sind auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes

oder Jugendlichen ausgerichtet.

Für jeden Patienten/in findet sich zu Beginn der Behandlung ein „Kleinteam“, bestehend

aus einem Arzt/Ärztin oder Psychologen/in und zwei Mitarbeitern des Pflege- und

Erziehungsdienstes der jeweiligen Station zusammen, welches den/die Patienten/in und

die zu ihm/ihr gehörenden Bezugspersonen während der gesamten (teil-) stationären

Therapie begleitet.

Die Multimodalität der Diagnostik und Therapie besteht aus einer sorgfältigen

Untersuchung der Patienten aus medizinischer, psychologischer und psychosozialer Sicht.

Eine umfassende Diagnostik beinhaltet eine Erhebung der Eigen- und Familienanamnese,

eine pädiatrisch- neurologische Untersuchung, EEG, bei Bedarf weitergehende

medizinische Untersuchungen, psychologische (Test-)Diagnostik, Exploration durch

videogestützter Analyse und Beobachtung der Eltern- Kind- Interaktion.

Nach erfolgter Diagnostik erstellt die Klinik für jeden ihrer Patienten ein individuelles

Therapiekonzept. Die psychotherapeutische Grundhaltung ist an der Entwicklung

orientiert und stützt sich somit auf entwicklungspsychologische Erkenntnisse.

Das Behandlungskonzept in allen Bereichen der Klinik basiert auf einem integrativen

Konzept mit tiefenpsychologisch orientierter Ausrichtung in Kombination (bei Bedarf) mit

Elementen der Verhaltens- und Systemischen Therapie.

Die Behandlungsprozesse orientieren sich an den Leitlinien der Gesellschaft für Kinder-

und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.

Die stationäre kinderpsychiatrische- psychotherapeutische Behandlung beinhaltet:

• Ärztliche, psychotherapeutische und pädagogische Einzel- und

Gruppenarbeit mit den Patienten

• Förderung des Kindes/ des Jugendlichen im sozio- milieutherapeutischen

Rahmen der Station

• Einbindung in die verschiedenen komplementären Therapieformen

• Intensive Einbeziehung der Bezugspersonen in Form von Einzelgesprächen,

Elterngruppen, Hospitationen und Hausbesuchen

• Einbindung des Patienten in den Krankenhausschulunterricht mit der

Möglichkeit von externern Schulmaßnahmen oder klinikinternen Praktika

• Bewegungsangebote in Form von Sport-, Ausdauer- und Konditionstraining,

Schwimmen, Selbstverteidigung , Psychomotorik, Hippotherapie

• Kulturelle Angebote und gemeinsame Freizeitaktivitäten

• Nutzung der klinikeigenen Bibliothek/ Computer und kirchlichen Angeboten

(z.B. Fortführung des Konfirmationsunterrichtes)

• Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld des Kindes und vorherigen

und/oder zukünftigen Helfersystemen zur Verbesserung der Reintegration

des Patienten/in nach erfolgter Therapie


• Nachbetreuung der stationäre behandelten Patienten/innen in ambulanten

Nachsorgegesprächen.

B-8.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Pädiatrie

VK26 Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen im Säuglings-,

Kleinkindes- und Schulalter

Hierzu gehören kombinierte Entwicklungsstörungen, umschriebene

Entwicklungsstörungen der motorischen, sprachlichen oder schulischen

Fertigkeiten.

Behandlung von Patienten im Kleinkind- und Schulalter.

VK27 Diagnostik und Therapie von psychosomatischen Störungen des Kindes

Rezidivierende und vielgestaltige chronische körperliche Symptome, die nach

vorheriger pädiatrischer Untersuchung ohne somatisches Korrelat bleiben,

können im Rahmen einer psychosozialen bzw. familären Belastung auftreten.

Je nach Stärke der Chronifizierung kann dann eine ambulante, teilstationäre oder

stationäre kinder- und jugendpsychiatrische/-psychotherapeutische Behandlung

erforderlich sein.

Die Vorstellung dieser Patientengruppe erfolgt oftmals über unsere

Konsiliartätigkeit in der Kinderklinik oder über niedergelassene Ärzte.

Die häufigsten Vorstellungsgründe sind:

Chron. Schmerzzustände

- Essstörungen

- Hauterkrankungen

- Psychogene Anfälle

- Asthma bronchiale

- Diabetes mellitus

- Chron. entzündliche Darmerkrankungen

- Störungen des Kreislaufsystems

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik

VP01 Diagnostik und Therapie von psychischen und Verhaltensstörungen

durch psychotrope Substanzen

Wird als komorbide Erkrankung bei Jugendlichen diagnostiziert und behandelt. Es

wird keine spezielle stationäre Entgiftung oder Suchttherapie angeboten. Eine

Kooperation mit der ortsansässigen Suchtberatungsstelle und der Karl- Jasper-

Klinik wird gepflegt.

VP02 Diagnostik und Therapie von Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften

Störungen

Die schizophrenen, schizo-affektiven, affektiven und organischen Psychosen sind

komplexe Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter.

In der Regel sind Patienten mit dieser Erkrankung primär im stationären Bereich

zu therapieren. Im akuten Stadium kann es notwendig werden, den Patienten

zum eigenen Schutz auf einer entsprechenden Krisenstation zu behandeln.

Die Behandlung dieser Erkrankung stützt sich auf medikamentöse Behandlung,

stützender Psychotherapie, stationärer Milieutherapie, sowie Psychedukation der

Angehörigen über das Erkrankungsbild und Empfehlung weitergehender

Maßnahmen zur sozialen Integration (Rehabilitation).


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik

VP03 Diagnostik und Therapie von affektiven Störungen

Bei den affektiven Störungen handelt es sich um akute, chronische oder

episodische Störungen der Grundstimmung, des Antriebs, der vegetativen

Funktionen und der sozialen Interaktion. Ebenso können gleichzeitig Störungen

des formalen oder inhaltlichen Denkens und der Wahrnehmung auftreten.

Hierzu gehören Krankheitsbilder wie manische Episode, bipolare affektive

Störung (z.B. Zyklothymia, Dysthymia).

Im Kindes- und Jugendalter ist das klinische Bild durch kürzere Phasen des

Stimmungswechsels und rascheren Phasenwechsel gekennzeichnet. Dieses

Erkrankungsbild sollte primär stationär behandelt werden. Die Behandlung dieser

Erkrankung stützt sich auf medikamentöser Behandlung, stützender

Psychotherapie, stationärer Milieutherapie, sowie Beratung und Aufklärung der

Angehörigen über das Erkrankungsbild und Empfehlung weitergehender

Maßnahmen zur sozialen Integration (Rehabilitation).

VP04 Diagnostik und Therapie von neurotischen, Belastungs- und

somatoformen Störungen

Belastende Lebensereignisse und Lebensveränderungen stehen im Vordergrund

der Ursachen von Belastungs- und Anpassungsstörungen.

Je nach Schwere der Erkrankung erfolgt eine ambulante, teilstationäre oder

stationäre Begleitung mit dem Ziel der Heilung, Wiederherstellung der äußeren

Sicherheit, Entängstigung des Patienten durch Information über das

Erkrankungsbild und Aktivierung von Ressourcen im sozialen Umfeld.

VP05 Diagnostik und Therapie von Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen

Störungen und Faktoren

Behandlung von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund primär chronischer

körperlicher Erkrankungen/ Behinderungen in ihrer psychosozialen Adaptation

psychische Störungen unterschiedlichster Art entwickelt haben.

Vorstellungsgründe sind

- Neurologische Erkrankungen

- Chron. Schmerzzustände

- Essstörungen

- Hauterkrankungen

- Psychogene Anfälle

- Asthma bronchiale

- Diabetes mellitus

- Chron. entzündliche Darmerkrankungen

- Störungen des Kreislaufsystems

- Onkologische Krankheitsbilder

VP06 Diagnostik und Therapie von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Anhaltende tiefgreifende Verhaltensstörungen im Kindesalter können zu einer

Persistenz bis in das Erwachsenenalter führen und zu einer gravierenden

Beeinträchtigung der persönlichen, sozialen und beruflichen Leistungsfähigkeit

beitragen.

Persönlichkeitsentwicklungsstörungen sind häufig Folge körperlicher,

emotionaler Vernachlässigung und/oder Gewalterfahrung in der frühen Kindheit.

Dafür wird eine umfassende Vernetzung mit psychiatrischen,

psychotherapeutischen und psychosozialen Institutionen gepflegt.

VP07 Diagnostik und Therapie von Intelligenzstörungen

Im Rahmen der umfangreichen Diagnostik und Therapie gehört dieses zu dem

Standardangebot.


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik

VP08 Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen

Die Abklärung hierzu gehört zur Standarddiagnostik. Im Rahmen der

angebotenen Therapie werden Entwicklungsstörungen mitbehandelt.

VP09 Diagnostik und Therapie von Verhaltens- und emotionalen Störungen mit

Beginn in der Kindheit und Jugend

Emotionale Störungen sind das häufigste diagnostizierte und therapierte

Erkrankungsbild in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und

Psychotherapie.

VP11 Diagnostik, Behandlung, Prävention und Rehabilitation psychischer,

psychosomatischer und entwicklungsbedingter Störungen im Säuglings-,

Kindes- und Jugendalter

Weitere Empfehlungen und Hilfe bei der Vermittlung der Patienten in eine

geeignete Einrichtung oder Rehabilitation werden angeboten.

VP13 Psychosomatische Komplexbehandlung

VP15 Psychiatrische Tagesklinik

VP00 Diagnostik und Therapie von Bindungsstörungen

B-8.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-8.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-8.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 224

Teilstationäre Fallzahl: 76

Anzahl Betten: 42

B-8.6 Diagnosen nach ICD

B-8.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 F92 Kombinierte Störung des Sozialverhaltens und des

Gefühlslebens

2 F91 Störung des Sozialverhaltens durch aggressives bzw.

aufsässiges Benehmen

3 F32 Phase der Niedergeschlagenheit - Depressive Episode 42

4 – 1 F43 Reaktionen auf schwere belastende Ereignisse bzw.

besondere Veränderungen im Leben

4 – 2 F93 Störung des Gefühlslebens bei Kindern 26

6 F94 Störung sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit

oder Jugend

7 F90 Störung bei Kindern, die mit einem Mangel an

Ausdauer und einer überschießenden Aktivität

einhergeht

8 F50 Essstörungen, inkl. Magersucht (Anorexie) und Ess-

Brech-Sucht (Bulimie)

61

55

26

21

19

9


Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

9 – 1 F33 Wiederholt auftretende Phasen der

Niedergeschlagenheit

9 – 2 F42 Zwangsstörung 6

B-8.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope

Substanzen

Diagnostik und Therapie von Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen

Diagnostik und Therapie von affektiven Störungen

Diagnostik und Therapie von neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen

Diagnostik und Therapie von Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und

Faktoren

Diagnostik und Therapie von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Diagnostik und Therapie von Intelligenzstörungen

Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen

Diagnostik und Therapie von Verhaltens- und emotionalen Störungen mit Beginn in der

Kindheit und Jugend

Diagnostik, Behandlung, Prävention und Rehabilitation psychischer, psychosomatischer

und entwicklungsbedingter Störungen im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter

Spezialsprechstunde

Psychosomatische Komplexbehandlung

Psychiatrische Tagesklinik

Gruppenangebote

Sprechstunde für Autistische Kinder

Traumasprechstunde

Sprechstunde für Kinder onkologisch erkrankter Eltern

Sprechstunde ( Einzel- und Gruppenangebot) zur Nachbetreuung von Patienten mit

schizophrener Erkrankung

HKS- Gruppe (Hyperkinetische Störungen, ADHS)

Soziales Kompetenztraining

Gruppe zur Nachbetreuung bei Essstörungen mit Tanztherapeutischen Elementen

Die Institutsambulanz stellt sozusagen das Eingangstor in die Klinik dar. Hier finden die

Erstkontakte statt.

Während des ersten Termins wird mit den Eltern oder anderweitig zuständigen

Bezugspersonen die bisherige Entwicklung des Kindes/ Jugendlichen besprochen.

Am Ende des Gespräches wird in Absprache mit den Bezugspersonen entschieden, ob

eine ambulante Diagnostik und Therapie möglich ist oder eine (teil-)stationäre

Behandlung erfolgen sollte.

6


B-8.11 Personelle Ausstattung

B-8.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

7,2

3,0

0

Volle Weiterbildungsermächtigung Kinder-

und Jugendpsychiatrie und -

psychotherapie durch Frau Dr.-medic (RO)

Paul

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung Kommentar / Erläuterung

Kinder- und Jugendmedizin

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Psychiatrie und Psychotherapie

Kinder- und Jugendpsychiatrie und

Psychotherapie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Psychotherapie tiefenpsychologischer Ansatz

verhaltenstherapeutischer Ansatz

EMDR-Therapie

Traumatherapie mit Eye-Movement

Desensitization and Reprocessing

B-8.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Pflegehelfer/ –innen

4

Anzahl Ausbildungsdauer

24,4

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche

akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder

Funktionseinheiten

8,8

0,5

Kommentar / Erläuterung

PQ10 Psychiatrische Pflege 2 Mitarbeiter

3 Jahre

3 Jahre

ab 200 Std.

Basiskurs


Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP00 Deeskalationstrainer und Deeskalationstrainerin

B-8.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP31 Bewegungstherapeut und

Bewegungstherapeutin (z.B. nach

DAKBT)/Tanztherapeut und

Tanztherapeutin

SP34 Deeskalationstrainer und

Deeskalationstrainerin /

Deeskalationsmanager und

Deeskalationsmanagerin /

Deeskalationsfachkraft (mit

psychologischer, pädagogischer oder

therapeutischer Vorbildung)

SP06 Erzieher und Erzieherin

SP09 Heilpädagoge und Heilpädagogin

SP10 Hippotherapeut und Hippotherapeutin /

Reittherapeut und Reittherapeutin

SP13 Kunsttherapeut und Kunsttherapeutin /

Maltherapeut und Maltherapeutin /

Gestaltungstherapeut und

Gestaltungstherapeutin / Bibliotherapeut

und Bibliotherapeutin

SP14 Logopäde und Logopädin /

Sprachheilpädagoge und

Sprachheilpädagogin / Klinischer Linguist

und Klinische Linguistin /

Sprechwissenschaftler und

Sprechwissenschaftlerin / Phonetiker und

Phonetikerin

SP24 Psychologischer Psychotherapeut und

Psychologische Psychotherapeutin

SP00 Dipl. Psychologe und Dipl. Psychologin /

psychologischer Psychotherapeut

SP00 Dipl. Psychologe und Dipl. Psychologin mit

der Zusatzbezeichnung Kinder- und

Jugendlichen Psychotherapie

SP00 Kinder- und Jugendpsychotherapeut und

Kinder- und Jugendlpsychotherapeutin

0,0

1,0

12,0

1,0

0,1

1,4

0,4

4,3

5,3

0,0

2,0

Honorarkräfte

55 Mitarbeiter verfügen

über den Grundkurs

Deeskalation

Honorarkraft (nach Bedarf)

0,4 Honorarkraft

Honorarkraft (nach Bedarf)


B-9

Klinik für Neugeborenen-

und Kinderchirurgie –

Elisabeth-

Kinderkrankenhaus

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-9 Klinik für Neugeborenen- und Kinderchirurgie -

Elisabeth-Kinderkrankenhaus

B-9.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Neugeborenen- und Kinderchirurgie - Elisabeth-

Kinderkrankenhaus

Schlüssel: Kinderchirurgie (1300)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Dr. med. J.- J. Morcate

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2248

Telefax: 0441 / 403 - 2152

E-Mail: kinderchirurgie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.kinderklinik-oldenburg.de/, http://www.klinikumoldenburg.de/,

http://www.gesundheitshaus-oldenburg.de/

B-9.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

VC11 Thoraxchirurgie: Lungenchirurgie

Angeborene Lungenfehlbildungen;

Thoraxwandchirurgie: Trichterbrust, Kielbrust;

Onkologische Chirurgie: intrathorakale Tumoren, Lungenmetastasen;

Erkrankungen der Pleura, entzündlich, onkologisch

VC13 Thoraxchirurgie: Operationen wegen Thoraxtrauma

VC14 Thoraxchirurgie: Speiseröhrenchirurgie

angeborene Fehlbildungen

Rückflusserkrankung

VC15 Thoraxchirurgie: Thorakoskopische Eingriffe

VC59 Thoraxchirurgie: Mediastinoskopie

VC22 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Magen-Darm-Chirurgie

VC23 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie

In diesem Alter selten vorkommende Erkrankungen, wie Gallensteine,

entzündliche Erkrankungen der Leber (Parasiten, Tumoren) und angeborene

Fehlbildungen werden chirurgisch versorgt.

VC24 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Tumorchirurgie

Hier besteht eine sehr enge Kooperation mit der Klinik für Kinderonkologie und

dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.

VC62 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Portimplantation

VC34 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen des Thorax

VC64 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Ästhetische Chirurgie /

Plastische Chirurgie

z.B. Operationen bei Gynäkomastie

VC46 Neurochirurgie: Chirurgie der Missbildungen von Gehirn und Rückenmark

Kopf: Hydrozephalus (Wasserkopf)

Korrektur der Spina bifida (offener Rücken)


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

VC55 Allgemein: Minimalinvasive laparoskopische Operationen

Eingriffe an der Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm sowie Milz und

anderen Bauchorganen (Eierstöcke, Gallenblase usw.) werden mit Hilfe von

speziellen Geräten und Instrumenten für Kinder durchgeführt.

VC57 Allgemein: Plastisch-rekonstruktive Eingriffe

Fehlbildungen von Hand und Fuß

VC00 Behandlung von Lymphatischer Malformationen (z.B. sog.

Lymphangiome)

Unter Einsatz von Verödungsmitteln, ohne Hautschnitt.

VC00 Behandlung von vaskulärer Malformationen mit der Kryo- und

Lasertherapie bzw. Propanolol (z.B. sog. Blutschwamm)

VC00 Implantation von Broviac Kathetern und Port-a-Cath zur Chemotherapie

oder parenteraler Ernährung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Dermatologie

VD03 Diagnostik und Therapie von Hauttumoren

z.B. Nävi, Dermoidzysten, Warzen

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Pädiatrie

VK31 Kinderchirurgie

siehe Inhalte der anderen Schwerpunkte

VK32 Kindertraumatologie

Siehe unter Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Urologie, Nephrologie

VU08 Kinderurologie

Korrektur von Fehlbildungen der Genitalien sowie Harnröhre (Hypospadien),

Fehlbildungen des Penis

VU13 Tumorchirurgie

z.B. Wilmstumor

• Hals: Halsfistel oder Zysten / Tumore

• Bauchhöhle: Viszeralchirurgie Leber, Milz, Darm, Zwerchfell, Bauchwand,

After etc.

• Genitalien: Leistenhoden, Wasserbruch, Leistenbruch, Fehlbildungen der

weibliche Genitalien

• Minimal Invasive Chirurgie (Brustkorbspiegelung, Bauchspiegelung sowohl

bei angeborenen als auch erworbenen Erkrankungen)

• Dünndarm- und Dickdarmeingriffe, Eingriffe bei Magensäure-Rückfluss in

die Speiseröhre, Eingriffe an Milz und Leber, Eingriffe an den Hoden und

Eierstöcken, endoskopische Eingriffe zur Korrektur der Trichterbrust und

zur Behandlung von Lungenerkrankungen, Eingriffe bei unklaren Tumoren

des Bauchraumes oder Brustraumes, Eingriffe bei entzündlichen

Erkrankungen der Lunge

• Onkologische Chirurgie (gut- und bösartige Tumore im Kindesalter,

Brustkorb und Bauchhöhle); Einlage von Port-Systemen und Broviac-

Kathetern zur Chemotherapie

• Behandlung von angeborenen Fehlbildungen der Lymphgefäße sowohl

konservativ als auch chirurgisch


• Operationen bei Frühgeborenen (Kinder < 1500 gr. Körpergewicht)

• Pränatale Beratung über chirurgische Erkrankungen

• Chronische Obstipation (Verstopfung), Inkontinenz

• Korrektur angeborener Fehlbildungen

B-9.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-9.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-9.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 677

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 10

B-9.6 Diagnosen nach ICD

B-9.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 K40 Leistenbruch (Hernie) 95

2 K35 Akute Blinddarmentzündung 84

3 D18 Gutartige Veränderung der Blutgefäße (Blutschwamm)

bzw. Lymphgefäße (Lymphschwamm)

4 R10 Bauch- bzw. Beckenschmerzen 24

5 Q53 Hodenhochstand innerhalb des Bauchraums 23

6 K59 Sonstige Störung der Darmfunktion, z.B. Verstopfung

oder Durchfall

7 Q42 Angeborenes Fehlen oder angeborene(r) Verschluss

bzw. Verengung des Dickdarms

8 N44 Drehung der Hoden mit Unterbrechung der

Blutversorgung

9 – 1 A08 Durchfallkrankheit, ausgelöst durch Viren oder

sonstige Krankheitserreger

9 – 2 K21 Krankheit der Speiseröhre durch Rückfluss von

Magensaft

B-9.7 Prozeduren nach OPS

B-9.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-530 Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie) 123

2 5-470 Operative Entfernung des Blinddarms 85

3 5-399 Sonstige Operation an Blutgefäßen 71

4 5-024 Erneuerung oder Entfernung einer künstlichen

Ableitung des Hirnwassers

37

22

19

16

15

15

47


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

5 – 1 8-98d Behandlung auf der Intensivstation im Kindesalter

(Basisprozedur)

5 – 2 1-444 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

unteren Verdauungstrakt bei einer Spiegelung

7 5-915 Operatives Entfernen von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

8 5-469 Sonstige Operation am Darm 33

9 1-694 Untersuchung des Bauchraums bzw. seiner Organe

durch eine Spiegelung

10 5-624 Operative Befestigung des Hodens im Hodensack 28

B-9.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Allg. kinderchirurgische Ambulanz. (Dr. med. J. Morcate)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Sprechstunde für Obstipation und Inkontinenz, Sprechstunde für

Fehlbildungen der Harnröhre (Hypospadien),

Sprechstunde für Hydrozephalus und Spina bifida (Frau Dr. med. Vetter)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

B-9.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-530 Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie) 95

2 5-894 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

3 5-915 Operatives Entfernen von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

4 5-640 Operation an der Vorhaut des Penis 63

5 5-624 Operative Befestigung des Hodens im Hodensack 52

6 5-399 Sonstige Operation an Blutgefäßen 31

7 5-913 Entfernung oberflächlicher Hautschichten 29

8 5-534 Operativer Verschluss eines Nabelbruchs (Hernie) 24

9 5-898 Operation am Nagel 17

10 5-892 Sonstige operative Einschnitte an Haut bzw. Unterhaut 13

Ambulante Eingriffe und Operationen bei:

• Leistenbruch, Nabelbruch, Bauchwandbruch und Wasserbruch

• Hodenhochstand

• Vorhautverengung (Phimose) und anderen Fehlbildungen des Penis

• Fehlbildung der Harnröhre (Hypospadien)

• Weichteiltumore der Haut und Fettgewebe

• Erkrankungen am After und Mastdarm, wie Polypen, Analrisse, Analfistel,

Hämorriden, Schleimhautvorfall oder Abszesse (Proktologie)

39

39

37

29

70

65


• Halsfistel bzw. Zysten

• kurzem Zungenband und Lippenband

• Gefäßfehlbildung (Blutschwamm) durch Lasertherapie

• Warzen, Blutschwamm durch Kryotherapie (Kältebehandlung)

• Labiensynechie (Verschmelzung der Schamlippen)

• Erkrankungen an den Bändern der Hand

• überzähligen Fingern

• Harnröhrenverengungen, Harnröhrenspiegelung, Spiegelung der Scheide

bei Fehlbildungen oder Fremdkörper

B-9.11 Personelle Ausstattung

B-9.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

4,50

Davon Fachärztinnen/ -ärzte 3,50

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

0

Weiterbildungsermächtigung

Kinderchirurgie durch Dr. Morcate

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Allgemeine Chirurgie

Kinderchirurgie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Laserschutzbeauftragter

B-9.11.2 Pflegepersonal

Anzahl Ausbildungsdauer

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen 0 3 Jahre

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen 7 3 Jahre

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement


B-10

Klinik für Allgemein-

und Visceralchirurgie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-10 Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie

B-10.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie

Schlüssel: Allgemeine Chirurgie (1500)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Prof. Dr. med. R. Raab

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2254

Telefax: 0441 / 403 - 2752

E-Mail: info@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie des Klinikums Oldenburg ist eine Klinik der

Maximalversorgung und Weiterbildungsstätte für Chirurgie und Visceralchirurgie.

Das Operationsspektrum der Klinik umfasst sämtliche viszeralchirurgischen Operationen.

Besondere Schwerpunkte liegen im Bereich der Ösophagus-, Pankreas-, Magen- und

Leberchirurgie, der minimal-invasiven laparoskopischen Operationen an Magen und

Darm, sowie in der Karzinomchirurgie des Darmes.

Risikopatienten und ältere Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit mit der

Klinik für Kardiologie sowie der Klinik für Herzchirurgie. Die Diagnostik und Therapie wird

in Kooperation mit der Klinik für Gastroenterologie und der internistischen Onkologie

vervollständigt. Im Rahmen der Kooperation findet einmal wöchentlich eine

interdisziplinäre Tumor- und Viszeralkonferenz statt.

Modernste Kernspin- sowie Computertomografie erlauben eine gute Operationsplanung.

B-10.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

VC14 Thoraxchirurgie: Speiseröhrenchirurgie

VC21 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Endokrine Chirurgie

VC22 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Magen-Darm-Chirurgie

VC23 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie

VC24 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Tumorchirurgie

VC62 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Portimplantation

VC29 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Behandlung von

Dekubitalgeschwüren

VC55 Allgemein: Minimalinvasive laparoskopische Operationen

VC58 Allgemein: Spezialsprechstunde

Siehe ambulante Angebote.

VC67 Allgemein: Chirurgische Intensivmedizin

Intensivmedizin in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie und

Intensivmedizin (siehe dort). Intermediate Care Station unter allgemein- und

viszeralchirurgischer Leitung.

VC71 Allgemein: Notfallmedizin

Komplette Versorgung von allgemein- und viszeralchirurgischen Notfällen.


• Onkologische Dickdarmchirurgie inkl. Wiederholungseingriffe nach

Voroperationen

• Gleichzeitige Entfernung mehrerer Organe bei fortgeschrittenem

Tumorleiden

• Leberteilentfernungen auch bei fortgeschrittenen Metastasen und

Lebertumoren

• Speiseröhrentumoroperationen

• Bauchspeicheldrüsentumoroperationen

• Differenzierte minimal-invasive Chirurgie (Schlüssellochchirurgie) bei

Magen, Darm, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, Milz, Brüche, Gallenblase,

Sodbrennen, Blinddarm

• Ambulante Kontinenz- und Tumordiagnostik mit Ultraschall im Enddarm

und Schließmuskeldruckmessung

• Metastasenchirurgie

• Wund- und Stomatherapie

• Fast track Konzept mit besonders schonendem Patientenmanagement

durch intensivierte Schmerztherapie und sofortigem Kostaufbau zur

Verkürzung der postoperativen Krankenhausbehandlung

B-10.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-10.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-10.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 2.353

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 85

B-10.6 Diagnosen nach ICD

B-10.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 K80 Gallensteinleiden 215

2 K40 Leistenbruch (Hernie) 171

3 K57 Krankheit des Dickdarms mit vielen kleinen

Ausstülpungen der Schleimhaut - Divertikulose

4 K35 Akute Blinddarmentzündung 106

5 C20 Dickdarmkrebs im Bereich des Mastdarms -

Rektumkrebs

6 K43 Bauchwandbruch (Hernie) 95

7 K56 Darmverschluss (Ileus) ohne Eingeweidebruch 93

8 C18 Dickdarmkrebs im Bereich des Grimmdarms (Kolon) 90

127

96


Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

9 K59 Sonstige Störung der Darmfunktion, z.B. Verstopfung

oder Durchfall

10 C78 Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in

Atmungs- bzw. Verdauungsorganen

11 E04 Sonstige Form einer Schilddrüsenvergrößerung ohne

Überfunktion der Schilddrüse

12 C22 Krebs der Leber bzw. der in der Leber verlaufenden

Gallengänge

13 C16 Magenkrebs 46

14 R10 Bauch- bzw. Beckenschmerzen 40

15 K52 Sonstige Schleimhautentzündung des Magens bzw. des

Darms, nicht durch Bakterien oder andere

Krankheitserreger verursacht

16 – 1 C25 Bauchspeicheldrüsenkrebs 33

16 – 2 I84 Krampfaderartige Erweiterung der Venen im Bereich

des Enddarms - Hämorrhoiden

18 – 1 K61 Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) im

Bereich des Mastdarms bzw. Afters

18 – 2 T81 Komplikationen bei ärztlichen Eingriffen 32

18 – 3 K42 Nabelbruch (Hernie) 32

B-10.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD Bezeichnung Anzahl

C78.7 Lebermetastasen 65

C15 Speiseröhrenkrebs 28

K62 Sonstige Krankheit des Mastdarms bzw. des Afters 14

C19 Dickdarmkrebs am Übergang von Grimmdarm (Kolon) zu

Mastdarm (Rektum)

C73 Schilddrüsenkrebs 12

C56 Eierstockkrebs 11

C21 Dickdarmkrebs im Bereich des Afters bzw. des Darmausgangs 6

B-10.7 Prozeduren nach OPS

B-10.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-511 Operative Entfernung der Gallenblase 339

2 5-469 Sonstige Operation am Darm 293

3 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 281

4 5-541 Operative Eröffnung der Bauchhöhle bzw. des dahinter

liegenden Gewebes

5 5-530 Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie) 173

6 5-069 Sonstige Operation an Schilddrüse bzw.

Nebenschilddrüsen

7 5-484 Operative Mastdarmentfernung (Rektumresektion) mit

Beibehaltung des Schließmuskels

8 5-455 Operative Entfernung von Teilen des Dickdarms 124

88

84

67

49

38

33

32

12

278

131

128


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

9 5-470 Operative Entfernung des Blinddarms 118

10 5-916 Vorübergehende Abdeckung von Weichteilverletzungen

durch Haut bzw. Hautersatz

11 5-467 Sonstige wiederherstellende Operation am Darm 101

12 5-399 Sonstige Operation an Blutgefäßen 100

13 5-536 Operativer Verschluss eines Narbenbruchs (Hernie) 93

14 5-502 Operative Entfernung eines oder mehrerer

Lebersegmente

15 5-454 Operative Dünndarmentfernung 69

B-10.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

5-063 Operative Entfernung der Schilddrüse 63

5-448 Sonstige wiederherstellende Operation am Magen 55

5-524 Operative Teilentfernung der Bauchspeicheldrüse 36

5-061 Operative Entfernung einer Schilddrüsenhälfte 30

5-062 Sonstige teilweise Entfernung der Schilddrüse 29

5-437 Vollständige operative Magenentfernung - Gastrektomie 13

5-424 Operative Teilentfernung der Speiseröhre mit Wiederherstellung

der Verbindung

5-426 Entfernung der gesamten Speiseröhre mit Wiederherstellung der

Verbindung

5-525 Vollständige, operative Entfernung der Bauchspeicheldrüse ≤ 5

5-425 Vollständige, operative Entfernung der Speiseröhre ohne

Wiederherstellung der Verbindung

5-687 Operative Entfernung sämtlicher Organe des weiblichen kleinen

Beckens

B-10.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Kleinere Operationen können häufig ambulant erfolgen.

Nach Voruntersuchung, Operationsaufklärung durch den Chirurgen und den

Anästhesisten, Einsicht oder Anfertigen von relevanten Laborwerten kann der Patient

morgens oder mittags zur Operation in die Klinik kommen und nach wenigen Stunden in

die häusliche Pflege und hausärztliche Weiterbetreuung entlassen werden. Hierzu führt

das Klinikum Oldenburg das Ambulante Operationszentrum (AMOZ).

Die Voruntersuchungen sowie die Terminabsprache erfolgen in der Chirurgischen

Bestellambulanz (Ambulanz/Sprechstunde). Zwischen Untersuchung und Operation

müssen ca. 24 Stunden liegen.

In Frage kommen:

• Enddarmerkrankungen (Analfissur, Marisken, Condyloma, Abszesse)

• Leistenbruchoperationen, Nabelbrüche

• Weichteileingriffe (Narbenkorrektur, Hauttumorabtragungen)

• Anus praeter-Korrekturen

107

72

11

7

≤ 5

≤ 5


• Einpflanzen und Entfernen von Port-Systemen

• Krampfaderoperationen

Die Entscheidung für die Eignung zu einer ambulanten Operation berücksichtigt die Art

der Erkrankung, den Allgemeinzustand des Patienten, Alter des Patienten, häusliche

Versorgungsmöglichkeiten sowie soziale Einbindung.

Ambulanz für Allgemein- und Visceralchirurgie ( Prof. Dr. H.-R. Raab)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Vorstellung zur Operationsplanung bei Behandlungen im Bereich

der Allgemein- und Visceralchirurgie

Angebotene Leistung

Thoraxchirurgie: Speiseröhrenchirurgie

Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Endokrine Chirurgie

Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Magen-Darm-Chirurgie

Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie

Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Tumorchirurgie

Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Portimplantation

Allgemein: Minimalinvasive laparoskopische Operationen

Allgemein: Spezialsprechstunde

Ambulanz für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie (Herr H. Türke)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Vorstellung zur Operationsplanung auf dem Gebiet der

Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie

Angebotene Leistung

Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Endokrine Chirurgie

Allgemein: Spezialsprechstunde

B-10.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-399 Sonstige Operation an Blutgefäßen 139

2 5-530 Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie) 14

3 5-490 Operative(r) Einschnitt oder Entfernung von Gewebe

im Bereich des Afters

4 – 1 5-751 Ausschabung zur Beendigung der Schwangerschaft ≤ 5

4 – 2 5-493 Operative Behandlung von Hämorrhoiden ≤ 5

4 – 3 5-492 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem

Gewebe im Bereich des Darmausganges

4 – 4 5-894 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

4 – 5 5-897 Operative Sanierung einer Steißbeinfistel (Sinus

pilonidalis)

4 – 6 5-534 Operativer Verschluss eines Nabelbruchs (Hernie) ≤ 5

4 – 7 5-892 Sonstige operative Einschnitte an Haut bzw. Unterhaut ≤ 5

9

≤ 5

≤ 5

≤ 5


B-10.11 Personelle Ausstattung

B-10.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

15,9

6,7

0

Chirurgie (36 Monate) durch Prof. Dr.

Raab und Dr. Kyau-Ummen

Visceralchirurgie durch Prof. Dr. Raab

Basisweiterbildung Chirurgie (24 Monate)

durch Frau Priv.-Doz. Dr. Jürgensen, Herr

Prof. Dr. med. Dapunt, Herr Prof. Dr. med.

Raab, Herr Dr. med. Morcate Cabrera,

Herr Dr. med. Sokolowski

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Allgemeine Chirurgie

Viszeralchirurgie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Palliativmedizin

Proktologie

Spezielle Schmerztherapie

B-10.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

52,2

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ01 Bachelor

PQ04 Intensivpflege und Anästhesie

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP09 Kontinenzberatung

ZP10 Mentor und Mentorin

1,5

3 Jahre

3 Jahre


Nr. Zusatzqualifikationen

ZP12 Praxisanleitung

ZP13 Qualitätsmanagement

ZP14 Schmerzmanagement

ZP15 Stomapflege

ZP16 Wundmanagement


B-11

Klinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-11 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

B-11.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Schlüssel: Unfallchirurgie (1600)

Orthopädie (2300)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektorin Frau PD Dr. med. I. Jürgensen

Leitender Arzt

Unfallchirurgie

Herr Dr. med. Sokolowski

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2246

Telefax: 0441 / 403 - 2700

E-Mail: orthouch@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Klinik bietet das gesamte operative Spektrum der Orthopädie und Unfallchirurgie

unter Einbeziehung modernster Techniken an. Schwerpunkte bilden Einbau und Wechsel

künstlicher Gelenke, arthroskopische Eingriffe, Eingriffe an der Wirbelsäule, Behandlung

von Knochen- und Weichteiltumoren, Fußchirurgie, Umstellungsoperationen und die

komplette Versorgung von Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Die Klinik

ist als regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Oldenburg/Ostfriesland

ausgewiesen, so dass auch Schwerstverletzte professionell in Zusammenarbeit mit den

anderen Fachabteilungen rund um die Uhr versorgt werden können. Arbeitsunfälle und

Patienten im Berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren werden in großem Umfang

behandelt. Neben der Diagnostik und Therapie sämtlicher Verletzungen und

Verletzungsfolgen nach neuesten Erkenntnissen besteht eine besondere Expertise im

Bereich der Behandlung von kindlichen Verletzungen und Sportverletzungen sowie

Sportschäden.

Die enge Verzahnung der Klinik mit anderen Fachabteilungen des Klinikums, externen

Zentren, der Rehamedizin, der Geriatrie und der Orthopädietechnik gewährleistet eine

optimale Versorgung von Patienten auch mit sehr komplexen Krankheits- und

Verletzungsbildern.


B-11.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

VC26 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Metall-

/Fremdkörperentfernungen

Entfernung von Implantaten nach Osteosynthesen und Gelenkersatz. Auch

Implantate die nicht bei uns eingebracht wurden können, nach entsprechender

Vorbereitung, entfernt werden.

VC27 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Bandrekonstruktionen /

Plastiken

Die modernsten Verfahren finden Anwendung mit dem Ziel die physiologischen

Verhältnisse wieder herzustellen.

VC28 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Gelenkersatzverfahren /

Endoprothetik

Endoprothetischer Ersatz von Gelenken bei Verschleiß, Unfallfolgen, rheumatischen

Erkrankungen und Infekten an

Hüfte (zementfreie, zementierte Prothesen, Pfannenstützimplantate,

Spezialprothesen bei Dysplasien, Kurzschaft- und Langschaftprothesen,

Tumorprothesen, Defektüberbrückung mit Knochentransplantaten, Einsatz von

allogenen Knochenimplantaten aus der eigenen Knochenbank,

minimal-invasive Operationstechnik)

Knie (Oberflächenersatzprothesen, Teilprothesen in minimalinvasiver Technik,

stielgeführte Prothesen, Tumorprothesen)

Schulter (Hemiprothesen, Totalendoprothesen, Spezialprothesen [Inverse

Schulterprothesen, Tumorprothesen])

Gelenkersatz des Ellenbogens.

VC30 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Septische Knochenchirurgie

Akute und insbesondere auch chronisch entzündliche Knochenerkrankungen

werden nach neuesten Richtlinien behandelt.

VC34 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen des Thorax

In Zusammenarbeit mit der Intensivstation und der kardiochirurgischen Abteilung

werden die modernsten Verfahren zur konservativen und operativen Therapie

angewandt.

VC36 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen der Schulter und des Oberarmes

Osteosynthesen erfolgen unter Verwendung der neuesten Materialien mit

winkelstabilen Platten, Marknägeln und Prothesen. Arthroskopische Verfahren

werden soweit wie möglich eingesetzt, um die Traumatisierung zu minimieren.

VC37 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen des Ellenbogens und des Unterarmes

Osteosynthesen erfolgen unter Verwendung der neuesten Materialien mit z.B.

winkelstabilen Platten und dauerelastischen Nägeln.

VC38 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen des Handgelenkes und der Hand

Osteosynthesen erfolgen unter Verwendung der neuesten Materialien mit z.B.

winkelstabilen Platten und dauerelastischen Nägeln.


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

VC39 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen der Hüfte und des Oberschenkels

Zum Erhalt des Hüftgelenkes werden modernste Osteosyntheseverfahren

angewandt, Oberschenkelfrakturen werden mit der neuesten Generation von

Marknägeln und winkelstabilen Platten versorgt um eine rasche Mobilisation und

dauerhafte Wiederherstellung zu erreichen.

Soweit notwendig wird das Hüftgelenk durch zementfreie oder zementierte

Endoprothesen ersetzt.

VC40 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen des Knies und des Unterschenkels

Zum Erhalt des natürlichen Kniegelenkes werden modernste

Osteosyntheseverfahren und -materialien angewandt. Unterschenkelfrakturen

werden mit der neuesten Generation von Marknägeln und winkelstabilen Platten

therapiert um eine rasche Mobilisation und dauerhafte Wiederherstellung zu

erreichen.

Einsatz arthroskopisch gestützter OP-Techniken

VC41 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes

Auch bei komplexen Knochenverletzungen kann mit Hilfe neuester Instrumentarien

und Verfahren in der Regel eine gute Wiederherstellung erreicht werden.

VC42 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

sonstigen Verletzungen

Versorgung von Weichteilverletzungen (u.a. unter Einsatz von Transplantationen

von Spalthaut, Lappenplastiken, Sehnenersatzoperationen).

VC65 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Wirbelsäulenchirurgie

Wirbelkörperfrakturen werden nicht nur stabilisiert, sondern im Bedarfsfall auch

ersetzt. Bei osteoporotischen Frakturen können Zementierungsverfahren mit oder

ohne Ballon durchgeführt werden (Vertebroplastie oder Ballonkyphoplastie).

VC56 Allgemein: Minimalinvasive endoskopische Operationen

Kniegelenk (Meniskus (inkl. verschiedener Refixationstechniken),

Kreuzbandchirurgie des vorderen und hinteren Kreuzbandes [speziell vorderer

Kreuzbandersatz bei Kindern und Jugendlichen mit offenen Wachstumsfugen],

Arthrose [einschließlich Mikrofrakturierungen], Patellaluxationen, Osteochondrosis

dissecans, Knorpel-Knochenverletzungen, Schleimhaut [einschließlich kompletten

Synovektomien bei Infekten oder rheumatischen Erkrankungen)

Schultergelenk (Behandlung des Impingements, Stabilisierung bei

Schulterluxationen oder SLAP-Läsion, Naht der Rotatorenmanschette,

Synovektomien, Arthrosebehandlung, laterale Clavicularesektionen)

Sprunggelenk (Arthrosebehandlung, Synovektomien bei Impingement und

Infekten, Behandlung der Osteonekrosen, der osteochondralen oder chondralen

Verletzungen)

Ellenbogengelenk (posttraumatische Zustände, Arthrosen, Osteonekrosen,

Synovialitiden)


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Orthopädie

VO01 Diagnostik und Therapie von Arthropathien

Umfangreiche diagnostische Maßnahmen mit Röntgen, CT, MRT, Sonographie,

Angiographie und auch Szintigraphie können im Haus durchgeführt werden.

Gelenkerkrankungen werden nach neuesten Erkenntnissen behandelt.

Grundsätzlich ist der Erhalt der Gelenke bzw. die Wiederherstellung der

Funktionsfähigkeit das primäre Ziel. Hier helfen insbesondere physiotherapeutische

Verfahren, häufig unterstützt durch eine medikamentöse und physikalische

Therapie.

Operativ finden minimalinvasive und offene gelenkerhaltende Eingriffe (z.B.

knorpelstimulierende Verfahren, Umstellungsoperationen, Erweiterungsoperationen

beim Engpass-Syndrom) und gelenkersetzende Verfahren Anwendung.

VO07 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen

Nach neuesten Erkenntnissen erfolgt die konservative und operative Therapie mit

arthroskopischen und offenen Verfahren. Eine enge Zusammenarbeit mit der

Nuklearmedizin ermöglicht die Behandlung der synovialen Erkrankungen mit der

Radiosynoviorthese.

VO10 Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Muskel-Skelett-

Systems und des Bindegewebes

VO11 Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und

Bewegungsorgane

Gesamte Tumordiagnostik, im Verbund mit den anderen Fachabteilungen.

Onkologische operative Therapie bei Tumoren im Bereich des gesamten

Skelettsystems einschließlich der Wirbelsäule und der Weichteiltumoren.

Durchgeführt werden Resektionen und Ersatzoperationen mit Eigen- und

Fremdknochen [einschließlich gefäßgestielter autogener Knochentransplantationen

in Zusammenarbeit mit der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Priv.

Doz. Dr. Li] und modularen (Tumor-) Endoprothesen bis hin zum kompletten

Knochenersatz.

VO12 Kinderorthopädie

Operationen bei Morbus Perthes, Epiphysiolysis capitis femoris,

Hüftgelenkdysplasie, Achsfehlstellungen der Extremitäten, Operationen bei

Patellaluxationen, Pes planovalgus, Tumoren (s.o.), Erkrankungen der Wirbelsäule

(s.o.) arthroskopische Operationen (s.o.) (insbesondere vordere

Kreuzbandersatzoperationen bei offenen Wachstumsfugen)

VO13 Spezialsprechstunde

Notfallambulanz, Bestellambulanz mit ambulanter Beratung zur OP-Indikation und

Spezialsprechstunden (Endoprothesen, Sportverletzungen und -erkrankungen,

Tumorsprechstunde, Wirbelsäule, Fuß- und Schultererkrankungen),

Privatsprechstunde


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Orthopädie

VO14 Endoprothetik

Insbesondere der Ersatz erkrankter Gelenke stellt einen Schwerpunkt der Therapie

dar.

Hüfte (zementfreie, zementierte Prothesen, Pfannenstützimplantate,

Spezialprothesen bei Dysplasien, Kurzschaft- und Langschaftprothesen,

Tumorprothesen, Defektüberbrückung mit Knochentransplantaten, auch aus der

eigenen Knochenbank minimal-invasive Operationstechnik)

Knie (Oberflächenersatzprothesen, Teilprothesen in minimalinvasiver Technik,

stielgeführte Prothesen, Tumorprothesen, Einsatz der computergestützten

Navigation)

Schulter (Hemiprothesen, Totalendoprothesen, Spezialprothesen [Inverse

Schulterprothesen, Tumorprothesen]),

Ellenbogen (Voll- und Teilprothesen)

Prothesenwechsel bei Versagen, Verschleiß oder Infektionen von Endoprothesen an

Hüfte, Knie, Schulter und Ellenbogen (mit unterschiedlichen Verfahren der

Defektüberbrückung und Einsatz von Spezialprothesen)

Vorhalten einer eigenen Knochenbank für allogene Knochentransplantate

VO15 Fußchirurgie

Umstellungsoperationen, (Korrektur-) Arthrodesen und Resektionsarthroplastiken

bei Fehlstellungen oder Verschleiß des Vor-, Mittel- und Rückfußes (insbesondere

differenzierte Therapie des Hallux valgus, Hallux rigidus, Kleinzehenfehlstellungen,

Spreizfuß, Plattfuß, kindlicher Plattfuß)

VO19 Schulterchirurgie

Arthroskopische Behandlung des Impingements, Stabilisierung bei

Schulterluxationen oder SLAP-Läsion, Naht der Rotatorenmanschette, Tenotomie

und Tenodese der Bizepssehne, Synovektomien, Arthrosebehandlung, laterale

Clavicularesektionen. Bei Bedarf offene gelenkstabilisierende Eingriffe (Kapsel-

Eingriffe, knöcherne und weichteilige Bankartoperation, J-Spanplastik), Naht oder

Rekonstruktion der Rotatorenmanschette, Endoprotheseneinbau und Wechsel inkl.

Einbau Inverser Schulterprothesen bei Defektarthropathie

VO20 Sportmedizin / Sporttraumatologie

Gesamtes Behandlungsspektrum unter Berücksichtigung modernster Techniken

VC26 Metall-/Fremdkörperentfernungen

VC65 Wirbelsäulenchirurgie

LWS, Sakrum, BWS und HWS von dorsal und ventral bei Verschleiß,

Bandscheibenschäden, Spinalstenosen, Spondylolisthesen, Entzündungen,

Tumoren und Metastasen, Kyphosen, Fehlbildungen und Frakturen ([Korrektur-]

Spondylodesen einschließlich minimal-invasiver Techniken auch unter Einsatz des

Mikroskopes, Nukleotomien, Dekompressionen, Vertebrektomien mit

Wirbelkörperersatzoperationen, Bandscheibenprothesen, Vertebro- und

Kyphoplastien).


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Orthopädie

VC66 Arthroskopische Operationen

Kniegelenk (Meniskus (inkl. verschiedener Refixationstechniken),

Kreuzbandchirurgie des vorderen und hinteren Kreuzbandes [speziell vorderer

Kreuzbandersatz bei Kindern und Jugendlichen mit offenen Wachstumsfugen],

Arthrose [einschließlich Mikrofrakturierungen], Patellaluxationen, Osteochondrosis

dissecans, Knorpel-Knochenverletzungen, Schleimhaut [einschließlich kompletten

Synovektomien bei Infekten oder rheumatischen Erkrankungen)

Schultergelenk (Behandlung des Impingements, Stabilisierung bei

Schulterluxationen oder SLAP-Läsion, Naht der Rotatorenmanschette,

Synovektomien, Arthrosebehandlung, laterale Clavicularesektionen)

Sprunggelenk (Arthrosebehandlung, Synovektomien bei Impingement und

Infekten, Behandlung der Osteonekrosen, der osteochondralen oder chondralen

Verletzungen)

Ellenbogengelenk (posttraumatische Zustände, Arthrosen, Osteonekrosen,

Synovialitiden)

Erstbehandlung und definitive Versorgung von Verletzungen im Erwachsenen- und

Kindesalter inkl. aller Leistungen zur Behandlung von Arbeitsunfällen und

Berufskrankheiten

• Im Skelettbereich (unter Einsatz aller moderner Osteosyntheseverfahren)

• Versorgung von Weichteilverletzungen (u.a. unter Einsatz von

Transplantationen von Spalthaut, Lappenplastiken,

Sehnenersatzoperationen)

• Spezialisierung in der Kindertraumatologie

Schulterchirurgie (arthroskopische Operationen s.o.)

Fußchirurgie

• s.o.

• s.o.

Sportverletzungen und Sportschäden

• s.o.

Umstellungs- und Korrekturoperationen

• an den Extremitäten (einschließlich öffnender Tibiakopfosteotomien mit

Tomofix-Fixation)

• am Becken (einschließlich Triple Osteotomien nach Tönnis)

• der Wirbelsäule (Aufrichtungsoperationen bei Kyphosen oder Skoliosen)

Kinderorthopädie

• Operationen bei Morbus Perthes, Epiphysiolysis capitis femoris,

Hüftgelenkdysplasie, Achsfehlstellungen der Extremitäten, Operationen bei

Patellaluxationen, Pes planovalgus, Tumoren (s.o.), Erkrankungen der

Wirbelsäule (s.o.)

• arthroskopische Operationen (s.o.) (insbesondere vordere

Kreuzbandersatzoperationen bei offenen Wachstumsfugen)

B-11.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.


B-11.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-11.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 2.333

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 50

B-11.6 Diagnosen nach ICD

B-11.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 S06 Verletzung des Schädelinneren 310

2 S72 Knochenbruch des Oberschenkels 232

3 S82 Knochenbruch des Unterschenkels, einschließlich des

oberen Sprunggelenkes

4 S52 Knochenbruch des Unterarmes 179

5 S42 Knochenbruch im Bereich der Schulter bzw. des

Oberarms

6 M17 Gelenkverschleiß (Arthrose) des Kniegelenkes 91

7 M16 Gelenkverschleiß (Arthrose) des Hüftgelenkes 88

8 S00 Oberflächliche Verletzung des Kopfes 84

9 S32 Knochenbruch der Lendenwirbelsäule bzw. des

Beckens

10 T84 Komplikationen durch künstliche Gelenke, Metallteile

oder durch Verpflanzung von Gewebe in Knochen,

Sehnen, Muskeln bzw. Gelenken

11 S22 Knochenbruch der Rippe(n), des Brustbeins bzw. der

Brustwirbelsäule

12 S83 Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung des

Kniegelenkes bzw. seiner Bänder

13 – 1 S92 Knochenbruch des Fußes, außer im Bereich des oberen

Sprunggelenkes

13 – 2 M23 Schädigung von Bändern bzw. Knorpeln des

Kniegelenkes

15 M51 Sonstiger Bandscheibenschaden 35

B-11.7 Prozeduren nach OPS

B-11.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-794 Operatives Einrichten (Reposition) eines mehrfachen

Bruchs im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens

und Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie

Schrauben oder Platten

2 5-793 Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen

Bruchs im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens

225

115

77

69

52

38

36

36

262

261


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

3 5-790 Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder

einer Ablösung der Wachstumsfuge und Befestigung

der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder

Platten von außen

4 5-812 Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen

Zwischenscheiben (Menisken) durch eine Spiegelung

5 5-820 Operatives Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks 162

6 5-893 Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im

Bereich einer Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an

Haut oder Unterhaut

7 5-800 Offener operativer Eingriff an einem Gelenk 107

8 5-811 Operation an der Gelenkinnenhaut durch eine

Spiegelung

9 5-787 Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von

Knochenteilen z.B. bei Brüchen verwendet wurden

10 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 90

11 5-916 Vorübergehende Abdeckung von Weichteilverletzungen

durch Haut bzw. Hautersatz

12 5-810 Operativer Eingriff an einem Gelenk durch eine

Spiegelung

13 5-032 Operativer Zugang zur Lendenwirbelsäule, zum

Kreuzbein bzw. zum Steißbein

14 5-813 Wiederherstellende Operation an Sehnen bzw. Bändern

im Kniegelenk durch eine Spiegelung

15 5-788 Operation an den Fußknochen 64

16 5-900 Einfacher operativer Verschluss der Haut bzw. der

Unterhaut nach Verletzungen, z.B. mit einer Naht

17 5-822 Operatives Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks 61

18 5-786 Operative Befestigung von Knochenteilen z.B. bei

Brüchen mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten

19 – 1 5-792 Operatives Einrichten (Reposition) eines mehrfachen

Bruchs im Schaftbereich eines langen Röhrenknochens

19 – 2 5-814 Wiederherstellende Operation an Sehnen bzw. Bändern

des Schultergelenks durch eine Spiegelung

B-11.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

5-781 Operative Durchtrennung von Knochengewebe zum Ausgleich von

Fehlstellungen

5-823 Erneute Operation, Wechsel bzw. Entfernung eines künstlichen

Kniegelenks

B-11.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

• Notfallambulanz

• Bestellambulanz mit ambulanter Beratung zur OP-Indikation und

Spezialsprechstunden für: Endoprothesensprechstunde, Fußsprechstunde,

Schultersprechstunde, Sportverletzungen und -erkrankungen,

Tumorsprechstunde, Wirbelsäulensprechstunde

• Chirodiagnostik und -therapie

238

173

124

104

96

87

73

72

71

62

52

48

48

13

7


• Enge Kooperation mit der Orthopädietechnik

Orthopädische Ambulanz

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Prä- und postoperative Ambulanz. (PD Dr. Jürgensen)

Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde

Art der Ambulanz: D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Ambulanz

Erläuterung: Alle Leistungen zur Behandlung von Arbeitsunfällen und

Berufskrankheiten (Dr. Sokolowski)

B-11.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-787 Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von

Knochenteilen z.B. bei Brüchen verwendet wurden

2 5-812 Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen

Zwischenscheiben (Menisken) durch eine Spiegelung

3 5-790 Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder

einer Ablösung der Wachstumsfuge und Befestigung

der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder

Platten von außen

4 5-811 Operation an der Gelenkinnenhaut durch eine

Spiegelung

5 8-201 Nichtoperatives Einrenken (Reposition) einer

Gelenkverrenkung ohne operative Befestigung der

Knochen mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten

6 8-200 Nichtoperatives Einrichten (Reposition) eines Bruchs

ohne operative Befestigung der Knochenteile mit

Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten

7 5-893 Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im

Bereich einer Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an

Haut oder Unterhaut

8 5-795 Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen

Bruchs an kleinen Knochen

9 – 1 5-782 Operative Entfernung von erkranktem Knochengewebe 7

9 – 2 5-793 Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen

Bruchs im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens

B-11.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaft

� Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden

� stationäre BG-Zulassung

• Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren, ambulant und stationär

• Alle Leistungen zur Behandlung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten

203

95

34

31

22

20

9

8

7


B-11.11 Personelle Ausstattung

B-11.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

16,5

7

0

Weiterbildungsermächtigung Orthopädie

und Unfallchirurgie (48 Monate) durch

Frau PD Dr. Jürgensen und Dr. Sokolowski

Spezielle Unfallchirurgie im Gebiet

Chirurgie (24 Monate) durch Dr.

Sokolowski

Basisweiterbildung Chirurgie (24 Monate)

durch Frau Priv.-Doz. Dr. Jürgensen, Herr

Prof. Dr. med. Dapunt, Herr Prof. Dr. med.

Raab, Herr Dr. med. Morcate Cabrera,

Herr Dr. med. Sokolowski

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Allgemeine Chirurgie

Orthopädie

Orthopädie und Unfallchirurgie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Spezielle Orthopädische Chirurgie

Spezielle Unfallchirurgie

Sportmedizin

Tumorchirurgie

Fußchirurgie

Physikalische Therapie und manuelle Therapie

Chirotherapie

B-11.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Operationstechnische Assistenz

Anzahl Ausbildungsdauer

24,9

6

3 Jahre

3 Jahre


Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

PQ08 Operationsdienst

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement


B-12

Klinik für

Herzchirurgie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-12 Klinik für Herzchirurgie

B-12.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Herzchirurgie

Schlüssel: Herzchirurgie (2100)

Intensivmedizin/Herz-Thoraxchirurgie (3652)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Prof. Dr. med. O. Dapunt

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2820

Telefax: 0441 / 403 - 2830

E-Mail: herzchirurgie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

B-12.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

VC01 Herzchirurgie: Koronarchirurgie

konventionell, am schlagenden Herzen mit und ohne HLM (Herz-Lungen-Maschine)

VC02 Herzchirurgie: Chirurgie der Komplikationen der koronaren

Herzerkrankung: Ventrikelaneurysma, Postinfarkt-VSD,

Papillarmuskelabriss, Ventrikelruptur

Rekonstruktive, struktur-aufbauende und Ersatz-Verfahren

VC03 Herzchirurgie: Herzklappenchirurgie

Mitral-, Trikuspidal- und Aortenklappen-Rekonstruktion bis komplexer Mehrfach-

Klappenersatz, Ersatz der Herzklappe mit biologischen (vorzugsweise gerüstfreien)

oder mechanischen Prothesen

VC04 Herzchirurgie: Chirurgie der angeborenen Herzfehler

Ductus arteriosus Botalli persistens, Foramen ovale persistens, ASD I, ASD II,

mitral cleft, bicuspide Aortenklappe, Fallot-Tetralogie

VC05 Herzchirurgie: Schrittmachereingriffe

Ein- und Zwei-Kammer-Systeme

VC06 Herzchirurgie: Defibrillatoreingriffe

Ein-, Zwei- und Drei-Kammer-Systeme

VC08 Herzchirurgie: Lungenembolektomie

mit und ohne Herz-Lungen-Maschine

VC09 Herzchirurgie: Behandlung von Verletzungen am Herzen

Stich-, Schuss-Verletzungen

VC10 Herzchirurgie: Eingriffe am Perikard

subtotale Perikardektomie, Perikard-Fensterung

VC11 Thoraxchirurgie: Lungenchirurgie

Lungen-Resektionen/ Teil-Resektionen

VC13 Thoraxchirurgie: Operationen wegen Thoraxtrauma

Stich-, Schuss-Verletzungen, Dezelerationstrauma

VC16 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Aortenaneurysmachirurgie

Aorta-ascendens-/ Aortenbogen-/ Aorta-descendens-Ersatz


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

VC17 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Offen chirurgische und endovaskuläre

Behandlung von Gefäßerkrankungen

Aorta-descendens-Ersatz inkl. Bauchaorten-Ersatz, periphere Gefäß-Chirurgie ink.l

Aa. carotides, Thromb-/ Embolektomien

VC61 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Dialyseshuntchirurgie

VC56 Allgemein: Minimalinvasive endoskopische Operationen

MIDCAB, MKR/MKE über laterale Thorakotomie, AKE/AKR über partielle

Sternotomie, video- und roboterassistierte Eingriffe

VC00 Herzersatztherapie (Kunstherz) z.B. zur Überbrückung bis zu einer

Herztransplantation

kurz-, mittel- und langfristig

Schwerpunkte der Klinik

• Herzchirurgische Intensivmedizin

• Rekonstruktive Eingriffe an den Herzklappen (insbesondere

Mitralklappenrekonstruktion) und rekonstruktive Eingriffe an der

Aortenklappe und Aortenwurzel

• Große Aortenchirurgie mit Notfallbehandlung von akuten Dissektionen und

Aneurysmen, Aortenbogenchirurgie, Chirurgie der thoraco-abdominellen

Aorta, abdominelle Aortenchirurgie

• Minimal-invasive Herzchirurgie (Bypass-Operation, Herzklappenersatz,

Rhythmuschirurgie)

• Herzschrittmacher- und Defibrillatorchirurgie sowie operative

Rhythmuschirurgie (Vorhofablation) zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz

• Einsatz künstlicher Kreislauf-Assistenzsysteme bei akutem oder

chronischem Herzversagen

• Chirurgische Anlage von Verweilkathetern und Dialyseshunts

• Arterielle Revaskularisation im Rahmen der koronaren Bypass-Operation

• Komplexe Aortenchirurgie (thorakale und abdominale Aorta), mit

kombiniert interventionellem Management

• Herzchirurgische Reoperationen

• Endoskopische oder minimal-invasive Venenentnahme zur koronaren

Bypass-Operation

• Herzchirurgische Kombinationseingriffe (Herzklappe plus Bypass-

Operationen, Mehrfachklappenoperation u.a.)

• Operationen am schlagenden Herzen

• Rhythmuschirurgische Operationen, im Einzelfall in Kooperation mit der

Klinik für Kardiologie

• Diagnostik und operative bzw. interventionelle Behandlung von aortalen

Aneurysmen und Dissektionen in enger Zusammenarbeit mit dem Institut

für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

• Ausgewählte Koronar-Patienten (ohne und mit HLM)

• Ausgewählte Klappen-Patienten (mit HLM)


B-12.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-12.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-12.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 1.831

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 75

B-12.6 Diagnosen nach ICD

B-12.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 I20 Anfallsartige Enge und Schmerzen in der Brust -

Angina pectoris

2 I35 Krankheit der Aortenklappe, nicht als Folge einer

bakteriellen Krankheit durch Streptokokken verursacht

3 I08 Krankheit mehrerer Herzklappen 246

4 I21 Akuter Herzinfarkt 228

5 I71 Aussackung (Aneurysma) bzw. Aufspaltung der

Wandschichten der Hauptschlagader

6 I25 Herzkrankheit durch anhaltende (chronische)

Durchblutungsstörungen des Herzens

7 – 1 T82 Komplikationen durch eingepflanzte Fremdteile wie

Herzklappen oder Herzschrittmacher oder durch

Verpflanzung von Gewebe im Herzen bzw. in den

Blutgefäßen

7 – 2 I34 Krankheit der linken Vorhofklappe, nicht als Folge

einer bakteriellen Krankheit durch Streptokokken

verursacht

9 I70 Verkalkung der Schlagadern - Arteriosklerose 28

10 T84 Komplikationen durch künstliche Gelenke, Metallteile

oder durch Verpflanzung von Gewebe in Knochen,

Sehnen, Muskeln bzw. Gelenken

B-12.7 Prozeduren nach OPS

B-12.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-361 Operatives Anlegen eines Umgehungsgefäßes (Bypass)

bei verengten Herzkranzgefäßen

537

266

127

114

37

37

26

1.703

2 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 1.272

3 5-351 Ersatz von Herzklappen durch eine künstliche

Herzklappe

4 5-377 Einsetzen eines Herzschrittmachers bzw. eines

Impulsgebers (Defibrillator)

485

363


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

5 5-378 Entfernung, Wechsel bzw. Korrektur eines

Herzschrittmachers oder Defibrillators

6 5-340 Operativer Einschnitt in die Brustwand bzw. das

Brustfell (Pleura)

7 – 1 5-384 Operative Entfernung von Teilen der Hauptschlagader

mit Zwischenschalten eines Gefäßersatzes

7 – 2 5-354 Sonstige Operation an Herzklappen 184

9 5-363 Sonstige Operation zur Verbesserung der

Herzdurchblutung

10 5-379 Sonstige Operation an Herz bzw. Herzbeutel (Perikard) 159

11 5-311 Anlegen eines vorübergehenden, künstlichen

Luftröhrenausganges

12 8-83a Dauer der Behandlung mit einem herzunterstützenden

System

13 1-620 Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch

eine Spiegelung

14 5-353 Operation zur Funktionsverbesserung undichter

Herzklappen - Valvuloplastik

15 5-373 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem

Gewebe des Herzens

16 5-341 Operativer Einschnitt in das Mittelfell (Mediastinum) 77

17 5-376 Einsetzen oder Entfernung eines herzunterstützenden

Systems bei einer offenen Operation

18 8-930 Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz

und Kreislauf ohne Messung des Drucks in der

Lungenschlagader und im rechten Vorhof des Herzens

19 5-893 Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im

Bereich einer Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an

Haut oder Unterhaut

20 5-356 Wiederherstellende Operation an der Herzscheidewand

(bei angeborenen Herzfehlern)

Aortenersatz-Operation (thoraco-abdominell)

Endovaskuläre Gefäßchirurgie

Koronare Bypassoperation (inkl. OPCAB)

Automatischer implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (AICD)

Arteria-carotis-Desobliteration

Cimino-Shunt

B-12.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

5-353.1 Valvuloplastik: Mitralklappe, Anuloplastik 53

B-12.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Ambulanz für Herzchirurgie (Prof. Dr. med. Dapunt)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

258

222

184

171

120

107

101

81

78

60

55

49

48


Erläuterung: Diagnostik und Behandlung in den Gebieten Herz-, Thorax- und

Kardiovaskularchirurgie, Schrittmacherimplantation und -

entfernung

Angebotene Leistung

Herzchirurgie: Koronarchirurgie

Herzchirurgie: Chirurgie der Komplikationen der koronaren Herzerkrankung:

Ventrikelaneurysma, Postinfarkt-VSD, Papillarmuskelabriss, Ventrikelruptur

Herzchirurgie: Herzklappenchirurgie

Herzchirurgie: Chirurgie der angeborenen Herzfehler

Herzchirurgie: Schrittmachereingriffe

Herzchirurgie: Defibrillatoreingriffe

Herzchirurgie: Behandlung von Verletzungen am Herzen

Herzchirurgie: Eingriffe am Perikard

B-12.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-378 Entfernung, Wechsel bzw. Korrektur eines

Herzschrittmachers oder Defibrillators

2 5-377 Einsetzen eines Herzschrittmachers bzw. eines

Impulsgebers (Defibrillator)

3 5-392 Anlegen einer Verbindung (Shunt) zwischen einer

Schlagader und einer Vene

4 5-399 Sonstige Operation an Blutgefäßen 49

5 5-394 Erneute Operation nach einer Gefäßoperation 26

6 – 1 5-893 Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im

Bereich einer Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an

Haut oder Unterhaut

6 – 2 5-349 Sonstige Operation am Brustkorb ≤ 5

6 – 3 5-346 Wiederherstellende Operation an der Brustwand ≤ 5

B-12.11 Personelle Ausstattung

B-12.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

24,4

17,0

0

93

60

59

≤ 5

Herzchirurgie (48 Monate) durch Prof. Dr.

med. Dapunt,

Spezielle Herzchirurgische Intensivmedizin

in dem Gebiet Chirurgie (24 Monate)

durch Dr. med. Horst

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Allgemeine Chirurgie


Facharztbezeichnung

Gefäßchirurgie

Herzchirurgie

Thoraxchirurgie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Intensivmedizin Spezielle herzchirurgische Intensivmedizin

Notfallmedizin

Sportmedizin

Intensivmedizin: Spezielle Chirurgische

Intensivmedizin

Sachkunde Herzschrittmacher

B-12.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Pflegehelfer/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

66,7

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ04 Intensivpflege und Anästhesie

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement

1

1,0

3 Jahre

3 Jahre

ab 200 Std.

Basiskurs


B-13

Klinik für Urologie

und Kinderurologie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-13 Klinik für Urologie und Kinderurologie

B-13.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Urologie und Kinderurologie

Schlüssel: Urologie (2200)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Herr PD Dr. med. F. Wawroschek

Leitender Arzt

Kinderurologie

Koordinator

Prostatakrebszentrum

Kontinenz-

und

Beckenboden-

Zentrum

Herr Dr. med. W. Mayer

Oberarzt Dr. med. A. Winter

Oberarzt Dr. med. Hellhoff

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2302

Telefax: 0441 / 403 - 2303

E-Mail: urologie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie ist eine Klinik der Maximalversorgung. Es

werden pro Jahr ca. 3000 Operationen in 3 Operationssälen und ca. 900

Stoßwellenbehandlungen im integrierten Steinzentrum durchgeführt.

Die Klinik verfügt über 49 Betten, bis zu 10 zusätzliche kinderurologische Betten in der

Kinderklinik und weitere bedarfsabhängige Betten auf der interdisziplinären

anästhesiologisch-operativen Intensivstation 113.

Zur Klinik gehören eine eigene Röntgenabteilung in digitaler Technik, ein

Nierensteinzertrümmerer, ein urodynamischer Video-Arbeitsplatz und mehrere

Ultraschalleinrichtungen.

Im endoskopischen Bereich steht zudem mit der Holmium-Laser-Enukleation (Holep) ein

hochmodernes Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung auch zur

Verfügung.

Das Spektrum der Klinik umfasst alle operativen, endoskopischen und nicht operativen

Verfahren und Behandlungsmethoden der Urologie.

Risikopatienten und ältere Patienten profitieren bei einer geplanten Operation von der

engen Zusammenarbeit mit den übrigen hochspezialisierten Kliniken des Hauses, deren

umfassende Leistungsfähigkeit den Patienten während ihres gesamten Aufenthaltes zur

Verfügung steht.

Im zertifizierten Prostatakarzinom-Zentrum (Deutsche Krebsgesellschaft) werden unter

Leitung der Klinik für Urologie und Kinderurologie sowie der Strahlentherapie des Pius-

Hospitals Oldenburg Patienten mit Prostatakrebs fächerübergreifend behandelt. Durch

eine enge Kooperation mit verschiedenen Fachrichtungen wie Radiologie, Nuklearmedizin,

Onkologie, Anästhesie und Pathologie wird eine umfassende Diagnostik / Therapie mit

individuellem Behandlungskonzept ermöglicht. Das interdisziplinäre Netzwerk umfasst

außerdem psychoonkologische Betreuung, Physiotherapie, die Einleitung von

Rehabilitationsmaßnahmen, ggf. sozialdienstliche Beratung, die Schmerzambulanz u. eine

enge Anbindung von Selbsthilfegruppen u. der Oldenburger Hospizeinrichtungen.


B-13.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Urologie, Nephrologie

VU17 Prostatazentrum

Im zertifizierten Prostatakarzinom-Zentrum (Deutsche Krebsgesellschaft) werden

unter Leitung der Klinik für Urologie und Kinderurologie sowie der Strahlentherapie

des Pius-Hospitals Oldenburg Patienten mit Prostatakrebs fächerübergreifend

behandelt. (siehe oben) Für die Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung

stehen zudem modernste Verfahren (z.B. Holmium-Laser-Enukleation, „Holep“) zur

Verfügung.

VU03 Diagnostik und Therapie von Urolithiasis

Steinbehandlung von außen: moderner Steinzertrümmerer mit extrem niedriger

Strahlenbelastung, auch zur Behandlung von Kindern geeignet, Steinortung mittels

Ultraschall oder Röntgen.

Steinbehandlung endoskopisch:

alle modernen Verfahren inkl. Holmium Yag Laser und flexiblen Geräten zur

Spiegelung von Nieren und Harnleiter.

VU04 Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Niere und des

Ureters

VU05 Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Harnsystems

VU06 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der männlichen Genitalorgane

VU07 Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des

Urogenitalsystems

VU13 Tumorchirurgie

Prostatakrebs:

Überdurchschnittliche Anzahl radikaler Prostatektomien kombiniert mit

minimalinvasiver Lymphknotenchirurgie in Sentinel-Technik (Wächterlymhknoten).

Blasenkrebs:

Entfernung der Blase mit sämtlichen Formen der Harnableitung (z.B. Ersatzblasen

aus Dünndarm, katheterisierbarer Pouch).

Entfernung von Leisten- und Beckenlymphknoten beim malignen Melanom

(Hautkrebs) in Kooperation mit der Klinik für Dermatologie.

Nierenkrebs:

In vielen Fällen kann hier durch uns Nieren erhaltend vorgegangen, d.h. nur eine

Teilresektion der Niere durchgeführt werden. Von der erhaltenen Nierenfunktion

können die Patienten ohne Einbuße bei der onkologischen Sicherheit nachweislich

profitieren.

VU10 Plastisch-rekonstruktive Eingriffe an Niere, Harnwegen und Harnblase

Behandlung von Harnröhren- oder auch Harnleiterengen mittels Mundschleimhauttransplantaten.

Implantation von künstlichen Schließmuskeln bei Inkontinenz.

VU11 Minimalinvasive laparoskopische Operationen

laparoskopische Operationen: Entfernung von Lymphknoten im Becken, Abtragung

von Nierenzysten, Entfernung erkrankter Nieren, Lösung von

Harnleiterverwachsungen bei entzündlichen Erkrankungen des umgebenden

Gewebes (sog. Morbus Ormond), Harnleiternaht bei Verletzungen, bestimmte

Inkontinenzoperationen, Suche bzw. Entfernung von Bauchhoden vor allem bei

Kindern, Operationen an den Samenblasen, Harnblasennaht bei Verletzungen der

Harnblase.

VU12 Minimalinvasive endoskopische Operationen

Zur endoskopischen Therapie stehen modernste Techniken/Geräte inkl. Laser,

Ultraschall-Lithotripter und Mini-Nephroskop zur Verfügung.


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Urologie, Nephrologie

VU00 Inkontinenzbehandlung

Anerkanntes Kontinenzzentrum, Kontinenzberatungsstelle (anerkannt durch die

Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.v.)

VU19 Urodynamik / Urologische Funktionsdiagnostik

VU08 Kinderurologie

Umfassende stationäre wie ambulante Versorgung der Kinder durch die

zahlreichen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten unserer Klinik (z.B.

Abteilung für pränatale Diagnostik der Frauenklinik, Klinik für Anästhesie) vor

allem aber durch die Zusammenarbeit mit den hochspezialisierten Abteilungen der

Kinderklinik.

VU09 Neuro-Urologie

Diagnostik/Therapie* komplizierter Formen und Mischformen der Inkontinenz bei

neurologischen Erkrankungen (z.B bei Patienten mit Schlaganfall, Parkinson-

Erkrankung, Multipler Sklerose, Erkrankungen des Rückenmarks,

Bandscheibenvorfälle und Querschnittslähmung).

Bei schwierigen Krankheitsbildern (z.B. Querschnittslähmung) kontinuierliche

Betreuung möglich.

*z.B. Injektion von Botulinumtoxin in die Harnblase.

VU14 Spezialsprechstunde

Den Patienten stehen neben der konservativen Behandlung alle Verfahren der offenen

urologischen Chirurgie zur Verfügung, von den kleinen mikrochirurgischen Operationen

sowie plastisch rekonstruktiven Eingriffen zur Wiederherstellung verletzter oder

funktionsbeeinträchtigter Organe bis hin zu den großen Tumoroperationen, welche einen

besonderen Schwerpunkt darstellen.

Die Radikale Prostatektomie wird in überdurchschnittlich hoher Anzahl, wenn möglich

auch nerverhaltend, durchgeführt und mit einer minimalinvasiven Entfernung der

Lymphknoten in Sentinel-Technik ("Wächterlymphknoten") ergänzt.

Das Sentinel-Konzept hat den wesentlichen Vorteil, dass bei jedem Patienten die

individuelle Lymphknoten-Anordnung erkannt wird und damit auch selektiv entfernt

werden kann. Im Falle von mikroskopisch kleinen Tumorabsiedlungen in diesen

Lymphknoten ist zu erwarten, dass deren Beseitigung für den Patienten Vorteile bietet.

Darüber hinaus kann bei vielen Patienten die Lymphknotenentfernung auf den wirklich

wichtigen Bereich beschränkt werden und dadurch die Rate von Nebenwirkungen wie z.B.

Lymphfisteln reduziert werden.

Das Sentinel-Verfahren wird beim Prostatakarzinom auch als separater Eingriff vor

Bestrahlung zum Ausschluss von Lymphknotenmetastasen über einen minimalinvasiven

Zugang (sog. „Mini-Lap“) oder auch beim Peniskarzinom angeboten.

Bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung kommt mit der Holmium-Laser-

Enukleation („Holep“) ein hochmodernes Verfahren zum Einsatz, welches auch bei

Patienten angewendet werden kann, welche auf blutverdünnende Medikamente

angewiesen sind.

Bei der Behandlung des Blasenkarzinoms wird, wenn erforderlich, die vollständige

Blasenentfernung (Cystektomie) mit sämtlichen Formen der Harnableitung durchgeführt.

Hierzu gehören sowohl inkontinente Formen (z. B. die Einpflanzung der Harnleiter in die

Haut oder das Ileumconduit mit Ableitung des Urins in einen Beutel - s.g. Stoma) als

auch kontinente Formen (z.B. Ersatzblasen aus Dünndarm, katheterisierbarer Pouch).

B-13.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.


B-13.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-13.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 2.839

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 49

B-13.6 Diagnosen nach ICD

B-13.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 N13 Harnstau aufgrund einer Abflussbehinderung bzw.

Harnrückfluss in Richtung Niere

2 C61 Prostatakrebs 381

3 C67 Harnblasenkrebs 345

4 N20 Stein im Nierenbecken bzw. Harnleiter 311

5 N40 Gutartige Vergrößerung der Prostata 230

6 N39 Sonstige Krankheit der Niere, der Harnwege bzw. der

Harnblase

7 C64 Nierenkrebs, ausgenommen Nierenbeckenkrebs 71

8 N10 Akute Entzündung im Bindegewebe der Nieren und an

den Nierenkanälchen

9 N30 Entzündung der Harnblase 57

10 R31 Vom Arzt nicht näher bezeichnete Blutausscheidung im

Urin

B-13.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD Bezeichnung Anzahl

C65 Nierenbeckenkrebs 43

C62 Hodenkrebs 31

Q62 Angeborene Fehlbildung des Nierenbeckens bzw. angeborene

Fehlbildung des Harnleiters mit Verengung oder Aufstauung von

Harn

C60 Peniskrebs ≤ 5

B-13.7 Prozeduren nach OPS

B-13.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 8-137 Einlegen, Wechsel bzw. Entfernung einer

Harnleiterschiene

2 3-13d Röntgendarstellung der Niere und Harnwege mit

Kontrastmittel

3 8-132 Spülung oder Gabe von Medikamenten in die

Harnblase

4 3-13f Röntgendarstellung der Harnblase mit Kontrastmittel 448

569

106

69

56

14

769

692

503


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

5 5-573 Operative(r) Einschnitt, Entfernung oder Zerstörung

von erkranktem Gewebe der Harnblase mit Zugang

durch die Harnröhre

6 8-110 Harnsteinzertrümmerung in Niere und Harnwegen

durch von außen zugeführte Stoßwellen

7 5-601 Operative Entfernung oder Zerstörung von Gewebe der

Prostata durch die Harnröhre

8 5-604 Operative Entfernung der Prostata, der Samenblase

und der dazugehörigen Lymphknoten

9 5-562 Operativer Einschnitt in die Harnleiter bzw.

Steinentfernung bei einer offenen Operation oder bei

einer Spiegelung

10 3-760 Sondenmessung im Rahmen der Entfernung eines

bestimmten Lymphknotens bei Tumorkrankheiten, z.B.

bei Prostatakrebs

11 1-665 Untersuchung der Harnleiter durch eine Spiegelung 165

12 1-661 Untersuchung der Harnröhre und der Harnblase durch

eine Spiegelung

13 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 97

14 5-570 Entfernen von Steinen, Fremdkörpern oder

Blutansammlungen in der Harnblase bei einer

Spiegelung

15 8-020 Behandlung durch Einspritzen von Medikamenten in

Organe bzw. Gewebe oder Entfernung von Ergüssen

z.B. aus Gelenken

16 – 1 5-561 Operative Erweiterung der Harnleiteröffnung durch

Einschnitt, Entfernung von Gewebe bzw. sonstige

Techniken

16 – 2 5-550 Operativer Einschnitt in die Niere, Einbringen eines

Schlauches zur Harnableitung aus der Niere,

Steinentfernung durch operativen Einschnitt,

Erweiterung des Nierenbeckens bzw. Steinentfernung

durch eine Spiegelung

18 5-554 Operative Entfernung der Niere 68

19 5-985 Operation unter Verwendung von Laserinstrumenten 66

B-13.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

5-601.7 Transurethrale Exzision und Destruktion von Prostatagewebe:

Laserresektion [Laser-Enukleation]

5-576 Operative Entfernung der Harnblase - Zystektomie 54

5-622 Operative Entfernung eines Hodens 45

5-553 Operative Teilentfernung der Niere 43

5-565 Operative Verbindung des Harnleiters mit der Bauchwand durch

Zwischenschalten eines Darmabschnitts, mit Verlust der Fähigkeit,

Harn zurückzuhalten

5-402 Ausräumung mehrerer Lymphknoten einer Region [als

selbstständige Operation]

5-577 Operativer Ersatz der Harnblase 18

433

390

283

282

232

231

119

90

77

69

69

111

29

26


OPS Bezeichnung Anzahl

5-552.0 Exzision und Destruktion von (erkranktem) Gewebe der Niere:

Exzision, offen chirurgisch

5-584.72 Rekonstruktion der Urethra: Plastische Rekonstruktion, einzeitig:

Transplantation von Mundschleimhaut

B-13.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Allgemeine urologische Ambulanz und Sprechstunde für Patienten mit

Prostatakrebs, urologische Problemfälle und Planung von ambulanten

Operationen (PD Dr. med. Wawroschek)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Beratungsgespräch bzgl. Therapieoptionen bei Prostatakrebs im

Rahmen des interdisziplinären Prostatakarzinom-Zentrums

Oldenburg. Vorbereitung von ambulanten Operationen:

Voruntersuchungen, Operationsaufklärung durch den Urologen

und Narkosebesprechung mit dem Anästhesisten in der

anästhesiologischen Prämedikationsambulanz. Sprechstunde für

Harninkontinenz und spezielle Harnblasenentleerungsstörungen.

Notfallambulanz.

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von Urolithiasis

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Niere und des Ureters

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Harnsystems

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der männlichen Genitalorgane

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Urogenitalsystems

Neuro-Urologie

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe an Niere, Harnwegen und Harnblase

Minimalinvasive laparoskopische Operationen

Minimalinvasive endoskopische Operationen

Tumorchirurgie

Spezialsprechstunde

Prostatazentrum

Urodynamik / Urologische Funktionsdiagnostik

Urogynäkologie

Prostatakarzinom-Zentrum

Kontinenz- und Beckenboden-Zentrum

Ambulanz für Kinderurologie (Dr. med. Mayer)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Vorbereitung von ambulanten Operationen: Voruntersuchungen,

Operationsaufklärung durch den Urologen und

Narkosebesprechung mit dem Anästhesisten in der

anästhesiologischen Prämedikationsambulanz.

Angebotene Leistung

Kinderurologie

15

≤ 5


Neuro-Urologie

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe an Niere, Harnwegen und Harnblase

Spezialsprechstunde

Urodynamik / Urologische Funktionsdiagnostik

B-13.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 8-137 Einlegen, Wechsel bzw. Entfernung einer

Harnleiterschiene

2 1-661 Untersuchung der Harnröhre und der Harnblase durch

eine Spiegelung

3 1-334 Untersuchung von Harntransport und Harnentleerung 136

4 1-464 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus den

männlichen Geschlechtsorganen durch den Mastdarm

5 5-640 Operation an der Vorhaut des Penis 89

6 3-13d Röntgendarstellung der Niere und Harnwege mit

Kontrastmittel

7 8-110 Harnsteinzertrümmerung in Niere und Harnwegen

durch von außen zugeführte Stoßwellen

8 5-624 Operative Befestigung des Hodens im Hodensack 61

9 8-138 Wechsel bzw. Entfernung eines Schlauchs (Katheter) in

der Niere zur Ableitung von Urin über die Bauchdecke

10 3-13e Röntgendarstellung der Harnblase und der Harnröhre

während des Wasserlassens mit Kontrastmittel

B-13.11 Personelle Ausstattung

B-13.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

11,8

6

0

371

194

101

Volle Weiterbildungsermächtigung für

Urologie (60 Monate), Medikamentöse

Tumortherapie und spezielle operative

Urologie (12 Monate) durch PD.Dr. med.

Wawroschek

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Urologie

Allgemeine Chirurgie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Andrologie

88

78

58

47


Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Medikamentöse Tumortherapie

Notfallmedizin

Spezielle urologische Chirurgie 4 Ärzte

B-13.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Pflegehelfer/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

23,8

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

PQ08 Operationsdienst

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP09 Kontinenzberatung

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP15 Stomapflege

ZP16 Wundmanagement

ZP00 Urotherapeut / Urotherapeutin

0,5

1

3 Jahre

3 Jahre

ab 200 Std.

Basiskurs


B-14

Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe –

Oldenburger

Frauenklinik

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-14 Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe -

Oldenburger Frauenklinik

B-14.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Oldenburger Frauenklinik

Schlüssel: Frauenheilkunde und Geburtshilfe (2400)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Herr Prof. Dr. E. Malik

Leitender Arzt

Brustchirurgie

Oberarzt M. Thoma

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2287

Telefax: 0441 / 403 - 2717

E-Mail: gynaekologie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

B-14.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe

VG01 Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse

Diagnostische Eingriffe Hochgeschwindigkeitsstanze in örtl. Betäubung;

Vakuumbiopsie (stereotaktisch) in örtl. Betäubung in Zusammenarbeit mit der

Radiologie („Mammotome“);

Probenentnahme zur Gewebebeurteilung („offene Biopsie“), auch als ambulante

OP, ggf. nach Markierung;

Brustoperationen bei gutartigen Erkrankungen;

Knotenentfernung;

Brustverkleinerung (auch als plastisch-chirurgische Operationen auf Wunsch);

Brustvergrößerung (auch als plastisch-chirurgische Operationen auf Wunsch);

Plastische Angleichungsoperationen;

Brustoperationen bei bösartigen Erkrankungen;

Brusterhaltende Operationen, ggf. nach vorheriger Chemotherapie;

Sogenannte onkoplastische Eingriffe;

Entfernung der gesamten Brust, ggf. mit sofortigem oder späteren Wiederaufbau;

Lymphknotenentfernung aus der Achselhöhle,

auch „Wächter“-Lymphknotenentfernung

VG02 Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren der Brustdrüse

s. VGO 1

VG03 Diagnostik und Therapie von sonstigen Erkrankungen der Brustdrüse

s. VGO 1

VG04 Kosmetische / Plastische Mammachirurgie

Brustverkleinerung (auch als plastisch-chirurgische Operationen auf Wunsch)

Brustvergrößerung (auch als plastisch-chirurgische Operationen auf Wunsch)

Plastische Angleichungsoperationen


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe

VG05 Endoskopische Operationen

laparoskopische Operationen (minimal-invasiver Bauchspiegelung):

Eingriffe am Eierstock/Eileiter (Sterilisation, Entfernung einer

Bauchhöhlenschwangerschaft, Cystenentfernung),

Lösen von Verwachsungen,

Entfernung von Myomen,

laparoskopisch assistierte vaginale Gebärmutterentfernungen,

supracervikale Gebärmutterentfernung, Behandlung der Endometriose,

Spiegelung der Gebärmutterhöhle (Hysteroskopie),

Hysteroskopische Operationen

VG06 Gynäkologische Chirurgie

Gebärmutterentfernungen,

Operationen am Eierstock/Eileiter,

Entfernung von Myomen,

Senkungsoperationen,

Korrektur von Fehlbildungen des inneren Genitale,

Sterilitäts-Operationen,

komplette Endometrioseentfernung

VG07 Inkontinenzchirurgie

Operationen bei Harninkontinenz, auch TVT und TVT-0 (= tension free vaginal

tape):

Stabilisierung der oberen Harnröhre durch ein Band, welches von der Scheide aus

bis zur Bauchdecke geführt wird

VG08 Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren

stadiengerechte Radikal-Operationen bei Vulva- und Scheidenkrebs,

Gebärmutterhals- und -körperkrebs und Eierstockkrebs

VG09 Pränataldiagnostik und -therapie

Durchführung von etwa 8000 Sonographien jährlich (Sonographien des inneren

weiblichen Genitale, Fehlbildungssonographien, Echokardiographien =

Herzsonographien beim Ungeborenen).

Durchführung von etwa 1000 diagnostischen und therapeutischen Eingriffen am

Ungeborenen jährlich (diagnostisch: Chorionzotten-Biopsie, Amniozentese,

therapeutisch: transplazentare Medikation, vorgeburtliche Transfusion, z.B. bei

Blutarmut des Ungeborenen aufgrund einer Infektionskrankheit)

VG10 Betreuung von Risikoschwangerschaften

Vorgeburtliche Betreuung von Risikoschwangerschaften

Betreuung von Risikogeburten mit anschließender Versorgung des Neugeborenen

durch Kinderärzte

VG11 Diagnostik und Therapie von Krankheiten während der Schwangerschaft,

der Geburt und des Wochenbettes

z.B. Amniozentese, therapeutisch: transplazentare Medikation, vorgeburtliche

Transfusion, z.B. bei Blutarmut des Ungeborenen aufgrund einer

Infektionskrankheit

VG12 Geburtshilfliche Operationen

Alle vaginal-operativen Entbindungsverfahren, Rekonstruktion des Genitale nach

Geburtsverletzungen, Kaiserschnitte

VG13 Diagnostik und Therapie von entzündlichen Krankheiten der weiblichen

Beckenorgane

VG14 Diagnostik und Therapie von nichtentzündlichen Krankheiten des

weiblichen Genitaltraktes


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe

VG15 Spezialsprechstunde

gynäkologische Onkologie, Brusterkrankungen, Endometriose, Inkontinenz,

Ultraschall

VG16 Urogynäkologie

VG18 Gynäkologische Endokrinologie

VG19 Ambulante Entbindung

VG00 Genetische Beratung und Diagnostik

Genetische Beratung von Familien, die erbliche Ursachen für die Erkrankung

eines Kindes oder eines Familienangehörigen annehmen, oder die besondere

Risiken für die Gesundheit zukünftiger Kinder befürchten.

Durch Stammbaumanalysen und ggf. genetische Untersuchung kann geklärt

werden, ob und in welchem Umfang die befürchteten Risiken vorhanden sind oder

nicht.

Wenn möglich, sollte die Untersuchung bereits vor der Schwangerschaft

durchgeführt werden, sie ist aber auch während der Schwangerschaft möglich.

1. Gynäkologische Operationen

• Krebsoperationen, stadiengerechte Radikal-Operationen bei Vulva- und

Scheidenkrebs, Gebärmutterhals- und -körperkrebs, Eierstockskrebs

• abdominale und vaginale Operationen : Gebärmutterentfernungen,

Operationen am Eierstock/Eileiter, Entfernung von Myomen,

Senkungsoperationen, Korrektur von Fehlbildungen des inneren Genitale,

Sterilitäts-Operationen

• laparoskopische Operationen (minimal-invasiver Bauchspiegelung):

Eingriffe am Eierstock/Eileiter (Sterilisation, Entfernung einer

Bauchhöhlenschwangerschaft, Cystenentfernung), Lösen von

Verwachsungen, Entfernung von Myomen, laparoskopisch assistierte

vaginale Gebärmutterentfernungen

• vaginale Operationen (von der Scheide ausgehend):

Gebärmutterentfernungen, Operationen bei Blasen-/Darmsenkung oder

Scheidenvorfall, Operationen bei Scheiden- oder Vulvatumoren, Korrektur

von Scheidenanomalien

• Operationen bei Harninkontinenz: TVT (= tension free vaginal tape):

Stabilisierung der oberen Harnröhre durch ein Band, welches von der

Scheide aus bis zur Bauchdecke geführt wird

• Operationen zur Vermeidung von Frühgeburten: Verschluss und

Stabilisierung des Muttermundes/ Gebärmutterhalses

2. Brustzentrum (Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft)

• Diagnostische Eingriffe

• Hochgeschwindigkeitsstanze in örtl. Betäubung

• Probenentnahme zur Gewebebeurteilung („offene Biopsie“), auch als

ambulante OP, ggf. nach Markierung

• Brustoperationen bei gutartigen Erkrankungen

• Knotenentfernung

• Brustverkleinerung (auch als plastisch-chirurgische Operationen auf

Wunsch)

• Brustvergrößerung (auch als plastisch-chirurgische Operationen auf

Wunsch)

• Plastische Angleichungsoperationen


• Brustoperationen bei bösartigen Erkrankungen

• Brusterhaltende Operationen, ggf. nach vorheriger Chemotherapie

• Sogenannte onkoplastische Eingriffe mit Formveränderungen oder

Sofortrekonstruktionen der Brust

• Entfernung der gesamten Brust, ggf. mit sofortigem oder späteren

Wiederaufbau

• Lymphknotenentfernung aus der Achselhöhle, auch „Wächter-

Lymphknotenentfernung“

• Sofort- oder Intervallrekonstruktion mit Eigengewebe oder Implantaten

• Plastisch-chirurgische Eingriffe

• Bauchdeckenplastik („Fettschürzenstraffung“)

3. Klinische Genetik und Zytogenetik

• genetische Beratung von Familien, die erbliche Ursachen für die

Erkrankung eines Kindes oder eines Familienangehörigen annehmen, oder

die besondere Risiken für die Gesundheit zukünftiger Kinder befürchten.

Durch Stammbaumanalysen und ggf. genetische Untersuchung kann

geklärt werden, ob und in welchem Umfang die befürchteten Risiken

vorhanden sind oder nicht. Wenn möglich, sollte die Untersuchung bereits

vor der Schwangerschaft durchgeführt werden, sie ist aber auch während

der Schwangerschaft möglich.

4. Pränatalzentrum/ Geburtshilfe/ Perinatalzentrum

• geburtsmedizinisches Zentrum zwischen Weser und Ems

• modernste vorgeburtliche Untersuchungsverfahren und Behandlungen

• moderne, familienorientierte Geburtshilfe (auch ambulante Entbindungen)

• Neugeborenen-Intensiv-Station ist in unmittelbarer Nähe zum Kreißsaal, so

dass alle auftretenden Erkrankungen des Neugeborenen dort behandelt

werden können.

• Periduralanästhesie auf Wunsch, alternative Entbindungspositionen,

Akupunktur, Homöopathie, Aromatherapie, Unterwassergeburt, bei einem

Kaiserschnitt sanftes Operationsverfahren

5. Ultraschalldiagnostik und vorgeburtliche Therapie

Durchführung von etwa 8000 Sonographien jährlich (Sonographien des inneren

weiblichen Genitale, Brustsonographien, Fehlbildungssonographien, Echokardiographien

= Herzsonographien). Durchführung von etwa 1000 diagnostischen und therapeutischen

Eingriffen am Ungeborenen jährlich (diagnostisch: Amniozentese, therapeutisch:

transplazentare Medikation, vorgeburtliche Transfusion, z.B. bei Blutarmut des

Ungeborenen aufgrund einer Infektionskrankheit)

• Vorgeburtliche Betreuung von Risikoschwangerschaften

• Betreuung von Risikogeburten mit anschließender Versorgung des

Neugeborenen durch Kinderärzte

• Klinische Genetik und Zytogenetik

• Brustzentrum

• Kontinenzzentrum (in Kooperation mit der Klinik für Urologie)

• Geburtsvorbereitungskurse durch Hebammen

• Akupunktur-Sprechstunde


6. Ambulante Eingriffe

• Ausschabungen/ Spiegelungen der Gebärmutterhöhle

• Ausschabungen bei Fehlgeburten

• Konisationen (Kegelschnitt bei auffälligem Abstrich des Gebärmutterhalses)

• Laparoskopien = Bauchspiegelungen (Eingriffe am Eierstock, Eileiter, Lösen

von Verwachsungen, Sterilisationen)

• Gewebeprobeentnahmen aus der Brust (bei tastbaren Knoten oder bei

Mikrokalk in der Mammographie)

• Korrekturen im Narben- und Brustwarzenbereich

B-14.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-14.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-14.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 3.647

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 63

B-14.6 Diagnosen nach ICD

B-14.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 Z38 Neugeborene 914

2 C50 Brustkrebs 271

3 O34 Betreuung der Mutter bei festgestellten oder

vermuteten Fehlbildungen oder Veränderungen der

Beckenorgane

4 O60 Vorzeitige Wehen und Entbindung 160

5 O70 Dammriss während der Geburt 142

6 O68 Komplikationen bei Wehen bzw. Entbindung durch

Gefahrenzustand des Kindes

7 O80 Normale Geburt eines Kindes 99

8 – 1 O48 Schwangerschaft, die über den erwarteten

Geburtstermin hinausgeht

8 – 2 O42 Vorzeitiger Blasensprung 92

10 P07 Störung aufgrund kurzer Schwangerschaftsdauer oder

niedrigem Geburtsgewicht

11 O64 Geburtshindernis durch falsche Lage bzw. Haltung des

ungeborenen Kindes kurz vor der Geburt

12 O30 Mehrlingsschwangerschaft 61

13 D05 Örtlich begrenzter Tumor (Carcinoma in situ) der

Brustdrüse

221

127

92

73

63

57


Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

14 O99 Sonstige Krankheit der Mutter, die an anderen Stellen

der internationalen Klassifikation der Krankheiten

(ICD-10) eingeordnet werden kann, die jedoch

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

verkompliziert

15 D25 Gutartiger Tumor der Gebärmuttermuskulatur 50

16 O63 Sehr lange dauernde Geburt 47

17 Z39 Betreuung und Untersuchung der Mutter nach der

Geburt

18 – 1 O26 Betreuung der Mutter bei sonstigen Zuständen, die

vorwiegend mit der Schwangerschaft verbunden sind

18 – 2 O75 Sonstige Komplikationen bei Wehentätigkeit bzw.

Entbindung

20 O14 Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck mit

Eiweißausscheidung im Urin

21 – 1 O36 Betreuung der Mutter wegen sonstiger festgestellter

oder vermuteter Komplikationen beim ungeborenen

Kind

21 – 2 N83 Nichtentzündliche Krankheit des Eierstocks, des

Eileiters bzw. der Gebärmutterbänder

23 – 1 O04 Schwangerschaftsabbruch 34

23 – 2 O82 Geburt eines Kindes durch Kaiserschnitt 34

23 – 3 D27 Gutartiger Eierstocktumor 34

26 N62 Übermäßige Vergrößerung der Brustdrüse 31

27 N80 Gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut

außerhalb der Gebärmutter

28 – 1 O69 Komplikationen bei Wehen bzw. Entbindung durch

Komplikationen mit der Nabelschnur

28 – 2 O71 Sonstige Verletzung während der Geburt 27

30 C53 Gebärmutterhalskrebs 26

B-14.7 Prozeduren nach OPS

B-14.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 9-262 Versorgung eines Neugeborenen nach der Geburt 1.000

2 5-749 Sonstiger Kaiserschnitt 594

3 9-261 Überwachung und Betreuung einer Geburt mit

erhöhter Gefährdung für Mutter oder Kind

4 5-758 Wiederherstellende Operation an den weiblichen

Geschlechtsorganen nach Dammriss während der

Geburt

5 9-260 Überwachung und Betreuung einer normalen Geburt 273

6 5-870 Operative brusterhaltende Entfernung von

Brustdrüsengewebe ohne Entfernung von

Achsellymphknoten

7 5-401 Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw.

Lymphgefäße

54

45

40

40

39

35

35

30

27

368

304

207

202


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

8 5-730 Künstliche Fruchtblasensprengung 191

9 – 1 5-740 Klassischer Kaiserschnitt 188

9 – 2 3-760 Sondenmessung im Rahmen der Entfernung eines

bestimmten Lymphknotens bei Tumorkrankheiten, z.B.

bei Prostatakrebs

11 5-738 Erweiterung des Scheideneingangs durch Dammschnitt

während der Geburt mit anschließender Naht

12 9-280 Krankenhausbehandlung vor der Entbindung im

gleichen Aufenthalt

13 5-886 Sonstige wiederherstellende Operation an der

Brustdrüse

14 5-683 Vollständige operative Entfernung der Gebärmutter 96

15 8-910 Regionale Schmerzbehandlung durch Einbringen eines

Betäubungsmittels in einen Spaltraum im Wirbelkanal

(Epiduralraum)

16 5-690 Operative Zerstörung des oberen Anteils der

Gebärmutterschleimhaut - Ausschabung

17 5-653 Operative Entfernung des Eierstocks und der Eileiter 73

18 1-672 Untersuchung der Gebärmutter durch eine Spiegelung 69

19 5-674 Wiederherstellende Operation am Gebärmutterhals in

der Schwangerschaft

20 1-471 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der

Gebärmutterschleimhaut ohne operativen Einschnitt

21 5-872 Operative Entfernung der Brustdrüse ohne Entfernung

von Achsellymphknoten

22 – 1 5-756 Entfernung von zurückgebliebenen Resten des

Mutterkuchens (Plazenta) nach der Geburt

22 – 2 5-657 Operatives Lösen von Verwachsungen an Eierstock und

Eileitern ohne Zuhilfenahme von Geräten zur optischen

Vergrößerung

22 – 3 5-469 Sonstige Operation am Darm 44

25 5-651 Operative Entfernung oder Zerstörung von Gewebe des

Eierstocks

26 5-871 Operative brusterhaltende Entfernung von

Brustdrüsengewebe mit Entfernung von

Achsellymphknoten

27 5-884 Operative Brustverkleinerung 37

28 – 1 5-728 Operative Entbindung durch die Scheide mittels

Saugglocke

28 – 2 5-873 Operative Entfernung der Brustdrüse mit Entfernung

von Achsellymphknoten

30 5-543 Operative Entfernung oder Zerstörung von Gewebe aus

der Bauchhöhle

188

168

135

120

89

76

62

59

50

44

44

42

39

36

36

33


B-14.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Gynäkologische Onkologie und spezielle Gynäkologie (Prof. Dr. med. Malik)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Beratung bei bösartigen Erkrankungen der Eierstöcke, des

Gebärmutterhalses und des Gebärmutterkörpers, der

Schamlippen und der Scheide. Erläuterung und Planung einer

eventuell notwendig werdenden Operation. Diagnostik und

Therapie der Endometriose. Minimal-invasive Operationen:

Indikationsstellung, Planung der Durchführung von

laparoskopischen Eingriffe am Genitale. Geburtsplanung insb. bei

Risikoschwangerschaften.

Angebotene Leistung

Endoskopische Operationen

Gynäkologische Abdominalchirurgie

Inkontinenzchirurgie

Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren

Pränataldiagnostik und -therapie

Betreuung von Risikoschwangerschaften

Diagnostik und Therapie von Krankheiten während der Schwangerschaft, der Geburt und

des Wochenbettes

Geburtshilfliche Operationen

Diagnostik und Therapie von entzündlichen Krankheiten der weiblichen Beckenorgane

Diagnostik und Therapie von nichtentzündlichen Krankheiten des weiblichen

Genitaltraktes

Spezialsprechstunde

Urogynäkologie

Brustsprechstunde (OA M. Thoma)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Diagnostik bei krankhaften Veränderungen der Brust. Beratung

bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Brust

einschließlich Planung einer eventuell notwendig werdenden

Operation.

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse

Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren der Brustdrüse

Diagnostik und Therapie von sonstigen Erkrankungen der Brustdrüse

Kosmetische / Plastische Mammachirurgie

Spezialsprechstunde

Vorgeburtliche Diagnostik und Therapie (Dr. med. Bender)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)


Erläuterung: Vorgeburtliche Ultraschalldiagnostik, Fehlbildungssonographien,

Echokardiographien = Herzsonographien. Durchführung von

diagnostischen und therapeutischen Eingriffen am Ungeborenen.

Angebotene Leistung

Pränataldiagnostik und -therapie

Spezialsprechstunde

Vorgeburtliche Diagnostik und Therapie (OA M. Mager)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Nichtinvasive und invasive vorgeburtliche Diagnostik und Therapie

Angebotene Leistung

Spezialsprechstunde

Genetische Beratung (Dr. med. Steuernagel)

Art der Ambulanz: Medizinisches Versorgungszentrum nach § 95 SGB V

Erläuterung: Genetische Beratung von Familien, die erbliche Ursachen für die

Erkrankung eines Kindes oder eines Familienangehörigen

annehmen, oder die besondere Risiken für die Gesundheit

zukünftiger Kinder befürchten. Durch Stammbaumanalysen und

ggf. genetische Untersuchung kann geklärt werden, ob und in

welchem Umfang die befürchteten Risiken vorhanden sind oder

nicht. Wenn möglich, sollte die Untersuchung bereits vor der

Schwangerschaft durchgeführt werden, sie ist aber auch während

der Schwangerschaft möglich.

Angebotene Leistung

Spezialsprechstunde

Brustsprechstunde (OÄ Frau Dr. med. Rapp)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116a SGB V

bzw. § 31 Abs. 1a Ärzte-ZV (Unterversorgung)

Erläuterung: Mammasonographie inklusive Punktion und Stanzbiopsie(n)

Angebotene Leistung

Spezialsprechstunde

Präpartale Sprechstunde, Risikogeburtshilfe, Geburtsplanung (OA Dr. med.

Möller)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Angebotene Leistung

Betreuung von Risikoschwangerschaften

Diagnostik und Therapie von Krankheiten während der Schwangerschaft, der Geburt und

des Wochenbettes

B-14.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-751 Ausschabung zur Beendigung der Schwangerschaft 230


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

2 5-870 Operative brusterhaltende Entfernung von

Brustdrüsengewebe ohne Entfernung von

Achsellymphknoten

3 5-690 Operative Zerstörung des oberen Anteils der

Gebärmutterschleimhaut - Ausschabung

4 1-672 Untersuchung der Gebärmutter durch eine Spiegelung 101

5 1-471 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der

Gebärmutterschleimhaut ohne operativen Einschnitt

6 5-671 Operative Entnahme einer kegelförmigen

Gewebeprobe aus dem Gebärmutterhals

7 – 1 1-472 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

Gebärmutterhals ohne operativen Einschnitt

7 – 2 5-663 Operative(r) Zerstörung oder Verschluss des Eileiters -

Sterilisationsoperation bei der Frau

9 5-711 Operation an der Scheidenvorhofdrüse (Bartholin-

Drüse)

10 1-694 Untersuchung des Bauchraums bzw. seiner Organe

durch eine Spiegelung

B-14.11 Personelle Ausstattung

B-14.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

17,9

8,8

0

Weiterbildungsermächtigung:

Frauenheilkunde und Geburtshilfe (60

Monate) durch Prof. Dr. Malik

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frauenheilkunde und Geburtshilfe, SP Gynäkologische Onkologie

Frauenheilkunde und Geburtshilfe, SP Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Humangenetik

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Medikamentöse Tumortherapie

Spezielle operative Gynäkologie

Gynäkologische Onkologie

Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

DEGUM Stufe II Gebiet Mammasonographie

DEGUM Stufe I Gebiet Gynäkologie

159

104

100

34

33

33

31

14


B-14.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Hebammen/ Entbindungspfleger

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Anzahl Ausbildungsdauer

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

PQ00 Breastnurse

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP09 Kontinenzberatung

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement

29

14

2,9

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre


B-15

Klinik für Hals-, Nasen-,

Ohrenheilkunde

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-15 Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

B-15.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Schlüssel: Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (2600)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Herr Prof. Dr. med. F. Hoppe

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2307

Telefax: 0441 / 403 - 2841

E-Mail: hno@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Hals-Nasen-Ohren-Klinik bietet die gesamte Diagnostik, sowie konservative und

operative Therapie HNO-ärztlicher Erkrankungen an. Dabei werden sowohl stationäre,

wie auch ambulante Operationen durchgeführt.

Neben der Ambulanz und der Funktionsdiagnostik existiert eine 2007 renovierte

Erwachsenenstation mit 42 Betten im Neubau des Klinikums sowie eine Kinderstation für

die Betreuung von HNO-Patienten in der Kinderklinik des Hauses unter pädiatrischer

Mitbetreuung.

B-15.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

VC12 Thoraxchirurgie: Tracheobronchiale Rekonstruktionen bei angeborenen

Malformationen

VC14 Thoraxchirurgie: Speiseröhrenchirurgie

Diagnostik und Therapie (konservativ und operativ) von hochsitzenden

Speiseröhrenerkrankungen

VC21 Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Endokrine Chirurgie

Schilddrüsen-Operationen in Kooperation mit der Allgemeinchirurgie im Hause,

Korrektur von vorstehenden Augen durch Schilddrüsenerkrankungen

VC26 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Metall-

/Fremdkörperentfernungen

von Kopf und Hals

VC32 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen des Kopfes

Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Unfallchirurgie und MKG

VC33 Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von

Verletzungen des Halses

VC43 Neurochirurgie: Chirurgie der Hirntumoren (gutartig, bösartig, einschl.

Schädelbasis)

Insbesondere Tumorchirurgie an der Schädelbasis des Ohres bzw. der Nase.

VC44 Neurochirurgie: Chirurgie der Hirngefäßerkrankungen

z.B. Glomustumore der Schädelbasis

VC50 Neurochirurgie: Chirurgie der peripheren Nerven

VC51 Neurochirurgie: Chirurgie chronischer Schmerzerkrankungen


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

VC53 Neurochirurgie: Chirurgische und intensivmedizinische Akutversorgung

von Schädel-Hirn-Verletzungen

In interdisziplinärer Zusammenarbeit im Traumazentrum

VC56 Allgemein: Minimalinvasive endoskopische Operationen

Operationen des Nasennebenhöhlen-Systems;

der Schädelbasis

VC57 Allgemein: Plastisch-rekonstruktive Eingriffe

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich HNO

VH01 Ohr: Diagnostik und Therapie von Krankheiten des äußeren Ohres

Diagnostik auch in Zusammenarbeit mit der Klinik für Dermatologie

VH02 Ohr: Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Mittelohres und des

Warzenfortsatzes

Neben entzündlichen Veränderungen auch Tumoren.

VH03 Ohr: Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Innenohres

Speziell M. Meniere, Akustikusneurinome

VH04 Ohr: Mittelohrchirurgie

Gesamtes Spektrum der Mittelohrchirurgie, Stapeschirurgie, Operation bei

Fehlbildungen, BAHA etc.

VH05 Ohr: Cochlearimplantation

Diagnostik, Indikationsstellung, enge Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik

Würzburg und Diakonissen-Krankenhaus Bremen ( Prof. Di Martino)

VH06 Ohr: Operative Fehlbildungskorrektur des Ohres

Ohrmuschelplastik, Anlegen der Ohren

VH07 Ohr: Schwindeldiagnostik / -therapie

Konservative und operative Therapie

VH08 Nase: Diagnostik und Therapie von Infektionen der oberen Atemwege

Konservative und operative Therapie

VH09 Nase: Sonstige Krankheiten der oberen Atemwege

VH10 Nase: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen

Konservative und operative Therapie

VH11 Nase: Transnasaler Verschluss von Liquorfisteln

Verschluss von Gehirnwasserlecks sowohl durch die Nase als auch von außen.

VH12 Nase: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Tränenwege

z.B. bei chronischen Tränenträufeln

VH13 Nase: Plastisch-rekonstruktive Chirurgie

Funktionelle und plastische Korrektur der inneren und äußeren Nase.

VH14 Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Mundhöhle

VH15 Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der

Kopfspeicheldrüsen

Speziell gutartige und bösartige Tumoren, Monitoring des Nervus Fazialis =

Gesichtsnerven.

VH16 Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Kehlkopfes

Teilnahme an Studien in Kooperation mit multiplen Unikliniken zum Kehlkopferhalt

bei Kehlkopfkrebs.

VH17 Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Trachea

Operation Luftröhre (Verengung, Tumor, Entzündung,...)

VH24 Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen

VH25 Mund / Hals: Schnarchoperationen


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich HNO

VH18 Onkologie: Diagnostik und Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich

Hierbei sowohl konservative (Planung von Chemotherapie oder Bestrahlung) wie

auch operative Therapie.

VH19 Onkologie: Diagnostik und Therapie von Tumoren im Bereich der Ohren

s.o.

VH20 Onkologie: Interdisziplinäre Tumornachsorge

sowohl ambulant wie auch stationär

VH21 Rekonstruktive Chirurgie: Rekonstruktive Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich

VH22 Rekonstruktive Chirurgie: Rekonstruktive Chirurgie im Bereich der Ohren

Die Hals-Nasen-Ohren-Klinik bietet die gesamte Diagnostik, konservative und operative

Therapie HNO-ärztlicher Erkrankungen an. Einzige Ausnahme stellt die operative

Versorgung mit einem Cochlea Implantat dar. Hier arbeitet sie eng mit der HNO-Klinik

der Universität Würzburg zusammen.

Weitere operative Schwerpunkte:

• Operation des Rachenrings wie Gaumen- und Rachenmandel- („Polypen“)-

Entfernung bei Kindern wie Erwachsenen

• Operation bei schlafbezogener Atemstörung (Rhonchopathie),

Schlafendoskopie

• Mikrochirurgie des Mittel- und Innenohres zur Behebung von Entzündung,

chronischer Knocheneiterung sowie zur Hörverbesserung

• Plastische Korrektur der Ohrmuschel

• Mikroskopische und endoskopische Nasen- und Nasennebenhöhlen- und

Tränenwegs-Chirurgie

• Chirurgie an Gesichtsnerven

• Chirurgie der Augenhöhle (Entzündung, Rückverlagerung bei vorstehenden

Augen bei Schilddrüsenerkrankungen, Knochenbrüchen)

• mikroskopisch-endoskopische Kehlkopfchirurgie

• laserchirurgische und konventionelle „offene“ Tumorchirurgie des gesamten

Kopf-Hals-Bereiches, insbesondere auch plastisch-rekonstruktive

Maßnahmen durch lokale Lappen und Gewebe-Transplantate mit Gefäß-

Anschluss

• chirurgische Stimmverbesserung

• endoskopisch, laserchirurgische Therapie von Speiseröhren-Aussackungen

(„Zenkerdivertikel“)

• Versorgung von Knochenbrüchen und Gewebeverletzungen nach Unfällen

Konservative Diagnostik und Therapie-Angebote:

• Otoneurologie

• Audiologie (Hördiagnostik)

• Allergologie (Diagnose und Therapie bei Allergien)

• Hörgeräte Verordnung und Kontrolle einschließlich BAHA

(„knochenverankerte Hörgeräte“)

• Diagnostik und Therapie von Schlafbezogener Atemstörung


B-15.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Nr. Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Kommentar / Erläuterung

MP00 Ergosoma Spezielle Entspannungstechnik

z.B. zur Behandlung des Tinnitus

Die weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind

zusammenfassend unter A-9 dargestellt.

B-15.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-15.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 2.303

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 42

B-15.6 Diagnosen nach ICD

B-15.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 J35 Anhaltende (chronische) Krankheit der Gaumen- bzw.

Rachenmandeln

2 J32 Anhaltende (chronische)

Nasennebenhöhlenentzündung

3 J34 Sonstige Krankheit der Nase bzw. der

Nasennebenhöhlen

4 – 1 R04 Blutung aus den Atemwegen 76

4 – 2 H66 Eitrige bzw. andere Form der Mittelohrentzündung 76

6 C32 Kehlkopfkrebs 67

7 H71 Eitrige Entzündung des Mittelohrs mit Zerstörung von

Knochen und fortschreitender Schwerhörigkeit -

Cholesteatom

8 – 1 J38 Krankheit der Stimmlippen bzw. des Kehlkopfes 47

8 – 2 H91 Sonstiger Hörverlust 47

10 T81 Komplikationen bei ärztlichen Eingriffen 46

11 – 1 D11 Gutartiger Tumor der großen Speicheldrüsen 42

11 – 2 M95 Sonstige erworbene Verformung des Muskel-Skelett-

Systems bzw. des Bindegewebes

13 K11 Krankheit der Speicheldrüsen 37

14 J36 Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) in

Umgebung der Mandeln

15 C10 Krebs im Bereich des Mundrachens 31

16 C09 Krebs der Gaumenmandel 27

17 H80 Fortschreitender Hörverlust durch Versteifung der

Ohrknöchelchen - Otosklerose

18 – 1 C01 Krebs des Zungengrundes 25

18 – 2 H81 Störung des Gleichgewichtsorgans 25

600

191

138

56

42

35

26


Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

18 – 3 C77 Vom Arzt nicht näher bezeichnete Absiedlung

(Metastase) einer Krebskrankheit in einem oder

mehreren Lymphknoten

B-15.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD Bezeichnung Anzahl

C43 Schwarzer Hautkrebs - Malignes Melanom 12

B-15.7 Prozeduren nach OPS

B-15.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 1-610 Untersuchung des Kehlkopfs durch eine Spiegelung 517

2 5-200 Operativer Einschnitt in das Trommelfell 459

3 1-611 Untersuchung des Rachens durch eine Spiegelung 410

4 5-281 Operative Entfernung der Gaumenmandeln (ohne

Entfernung der Rachenmandel) - Tonsillektomie ohne

Adenotomie

5 5-215 Operation an der unteren Nasenmuschel 289

6 1-630 Untersuchung der Speiseröhre durch eine Spiegelung 279

7 5-285 Operative Entfernung der Rachenmandeln bzw. ihrer

Wucherungen (ohne Entfernung der Gaumenmandeln)

8 5-214 Operative Entfernung bzw. Wiederherstellung der

Nasenscheidewand

9 5-984 Operation unter Verwendung optischer

Vergrößerungshilfen, z.B. Lupenbrille,

Operationsmikroskop

10 5-195 Operativer Verschluss des Trommelfells oder

wiederherstellende Operation an den

Gehörknöchelchen

11 5-282 Operative Entfernung von Gaumen- und

Rachenmandeln

12 5-224 Operation an mehreren Nasennebenhöhlen 139

13 5-403 Komplette, operative Entfernung aller

Halslymphknoten - Neck dissection

14 5-222 Operation am Siebbein bzw. an der Keilbeinhöhle 112

15 5-189 Sonstige Operation am äußeren Ohr 91

16 5-985 Operation unter Verwendung von Laserinstrumenten 84

17 5-262 Operative Entfernung einer Speicheldrüse 81

18 5-300 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem

Gewebe des Kehlkopfes

19 5-852 Entfernen von Teilen von Muskeln, Sehnen oder deren

Bindegewebshüllen

20 5-401 Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw.

Lymphgefäße

21 1-549 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem

Kehlkopf durch operativen Einschnitt

22 1-612 Untersuchung der Nase durch eine Spiegelung 47

25

305

269

221

214

151

144

113

77

58

54

51


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

23 5-218 Operative Korrektur der inneren bzw. äußeren Nase 43

24 8-500 Behandlung einer Nasenblutung durch Einbringen von

Verbandsstoffen (Tamponade)

25 5-210 Operative Behandlung bei Nasenbluten 41

26 5-221 Operation an der Kieferhöhle 39

27 5-983 Erneute Operation 37

28 – 1 5-312 Anlegen eines dauerhaftern, künstlichen

Luftröhrenausganges

28 – 2 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 36

30 5-289 Sonstige Operation an Gaumen- bzw. Rachenmandeln 35

B-15.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Ambulanz der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Prof. Dr. med. Hoppe)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Angebotene Leistung

Ohr: Diagnostik und Therapie von Krankheiten des äußeren Ohres

Ohr: Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Mittelohres und des Warzenfortsatzes

Ohr: Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Innenohres

Ohr: Mittelohrchirurgie

Ohr: Operative Fehlbildungskorrektur des Ohres

Ohr: Schwindeldiagnostik / -therapie

Nase: Diagnostik und Therapie von Infektionen der oberen Atemwege

Nase: Sonstige Krankheiten der oberen Atemwege

Nase: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen

Nase: Transnasaler Verschluss von Liquorfisteln

Nase: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Tränenwege

Nase: Plastisch-rekonstruktive Chirurgie

Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Kopfspeicheldrüsen

Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Kehlkopfes

Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Trachea

Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen

Mund / Hals: Schnarchoperationen

Onkologie: Diagnostik und Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich

Onkologie: Diagnostik und Therapie von Tumoren im Bereich der Ohren

Onkologie: Interdisziplinäre Tumornachsorge

Rekonstruktive Chirurgie: Rekonstruktive Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich

Rekonstruktive Chirurgie: Rekonstruktive Chirurgie im Bereich der Ohren

Allgemein: Diagnostik und Therapie von Allergien

42

36


Ambulanz für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (OA Dr. med. Gall)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

B-15.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 1-610 Untersuchung des Kehlkopfs durch eine Spiegelung 180

2 1-611 Untersuchung des Rachens durch eine Spiegelung 167

3 5-200 Operativer Einschnitt in das Trommelfell 150

4 5-285 Operative Entfernung der Rachenmandeln bzw. ihrer

Wucherungen (ohne Entfernung der Gaumenmandeln)

5 1-630 Untersuchung der Speiseröhre durch eine Spiegelung 80

6 5-984 Operation unter Verwendung optischer

Vergrößerungshilfen, z.B. Lupenbrille,

Operationsmikroskop

7 5-216 Operatives Einrichten (Reposition) eines Nasenbruchs 47

8 1-612 Untersuchung der Nase durch eine Spiegelung 36

9 5-300 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem

Gewebe des Kehlkopfes

10 5-181 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem

Gewebe des äußeren Ohres

B-15.11 Personelle Ausstattung

B-15.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

10,7

5

0

Volle Weiterbildungsermächtigung für das

Fach Hals-Nasen-Ohrenheilkunde inkl.

Basisweiterbildung (60 Monate) durch

Prof. Dr. med.Hoppe,

Weiterbildungsermächtigung Gebiet

Plastische und Ästhetische Operationen in

dem Gebiet Hals-, Nasen-, Ohrenkunde

(24 Monate) durch Prof. Dr. med. Hoppe

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Plastische und Ästhetische Chirurgie

Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen

85

58

35

31


Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Allergologie

Plastische Operationen

Schlafmedizin nach BUB

Spezielle Hals-Nasen-Ohren Chirurgie

Stimme- und Sprachstörungen

Laserschutz

B-15.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Anzahl Ausbildungsdauer

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ01 Bachelor

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

PQ08 Operationsdienst

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement

14

1

3 Jahre

3 Jahre


B-16

Klinik und Tagesklinik

für Dermatologie und

Allergologie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-16 Klinik und Tagesklinik für Dermatologie und Allergologie

B-16.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik und Tagesklinik für Dermatologie und Allergologie

Schlüssel: Dermatologie (3400)

Dermatologie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze) (3460)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Herr Prof. Dr. med. E. Hölzle

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2851 2853

Telefax: 0441 / 403 - 2852

E-Mail: dermatologie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Klinik für Dermatologie und Allergologie des Klinikums Oldenburg gGmbH wurde

1996 gegründet und stellt eine Klinik der Maximalversorgung dar.

Als akademisches Krankenhaus der Universität Göttingen ist die Abteilung anerkannte

Weiterbildungsstätte zum Hautarzt mit der Möglichkeit des Erwerbs der

Zusatzbezeichnung Allergologie und Fachkunde für Dermatohistopathologie.

Die Klinik verfügt über 35 stationäre und 10 teilstationäre Betten. Die Patienten sind auf

der Station 413 und in der Tagesklinik untergebracht. Bei schweren Krankheitsbildern ist

auch eine interdisziplinäre Betreuung auf der anästhesiologisch-operativen bzw. internen

Intensivstation möglich.

In der angeschlossenen Poliklinik können Patienten mit Hautkrankheiten ambulant

versorgt werden. Die Klinik verfügt zusätzlich über ein allergologisches Labor sowie eine

modern ausgestattete Phototherapieeinrichtung und einem eigenen histopathologischen

Labor.

Das Angebot der Klinik umfasst das gesamte Spektrum der konservativen und operativen

Dermatologie inklusive Allergologie.

B-16.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Dermatologie

VD01 Diagnostik und Therapie von Allergien

Hauttestungen: Reibtest, Prick-, Scratch-, Intrakutantest, Epikutan- und

Photopatch-Test

Serologische Diagnostik: Nachweis von spezifischen IgE (FAST)

Provokationstestungen: oral, subkutan, nasal

Spirometrie/ Lungenfunktionstest

Hyposensibilisierung

Berufsdermatologische Diagnostik und Therapie sowie Gutachten

VD02 Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen und HIVassoziierten

Erkrankungen

Histo- und Immunpathologie (Direkte und indirekte Immunfluoreszenz)


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Dermatologie

VD03 Diagnostik und Therapie von Hauttumoren

Biopsie (Haut, Muskel, Schildwächter-Lymphknoten-Biopsie)

Dermashaving, Kürettage, Scherenschlag, Schlingen-abtragung

Elektro- und kryochirurgisches Verfahren

Lasertherapeutische Verfahren (CO2-Laser, LBO-(KPT)Laser)

Dermabrasion

(Serien-)Exzision

Exstirpation benigner und maligner Tumoren

operative Korrektur von narbigen, inflammatorischen sowie

postinflammatorischen Zuständen der Haut

Defektdeckung durch Nah- und Regionallappenplastik mit Verschiebe-, Rotations-

und Transpositionslappen, Fernlappenplastiken sowie freie Haut- u. Knorpel-

Transplantate

Photodynamische Therapie

Röntgenweichstrahltherapie

Extrakorporale Photoimmun-therapie (ECP)

Phlebochirurgie

Dermatohistopathologie, Immunhistochemie, Immunfluoreszenzmikroskopie,

Schnellschnitt-Diagnostik

Palliative medikamentöse Tumortherapie

VD04 Diagnostik und Therapie von Infektionen der Haut und der Unterhaut

VD05 Diagnostik und Therapie von bullösen Dermatosen

Histo- und Immunpathologie (Direkte und indirekte Immunfluoreszenz)

Immuntherapeutika, Immunglobuline

VD06 Diagnostik und Therapie von papulosquamösen Hautkrankheiten

Phototherapie:

Breitspektrum-UV-B;

Schmalspektrum(311nm)-UV-B;

Breitspektrum-UV-A;

UV-A1-Kaltlicht;

PUVA (Psoralen und UV-A): Creme-PUVA, Bade-PUVA, systemische PUVA;

Extrakorporale Photoimmuntherapie;

Lichttestungen: Lichttreppe, Photoprovokation

Systemtherapie (Biologics, Immuntherapeutika)

VD07 Diagnostik und Therapie von Urtikaria und Erythemen

Allergologische Abklärung

VD08 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Haut und der Unterhaut

durch Strahleneinwirkung

VD09 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Hautanhangsgebilde

Behandlung mit Medikamenten oder äußerliche Zubereitungen, Leistungswasser-

Iontophorese, Botulinumtoxin A

VD10 Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Haut und

Unterhaut

VD11 Spezialsprechstunde

VD12 Dermatochirurgie

VD13 Ästhetische Dermatologie

VD15 Dermatohistologie

VD16 Dermatologische Lichttherapie

VD17 Diagnostik und Therapie von Dermatitis und Ekzemen

VD18 Diagnostik und Therapie bei Hämangiomen


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Dermatologie

VD19 Diagnostik und Therapie von sexuell übertragbaren Krankheiten

(Venerologie)

VD20 Wundheilungsstörungen

Therapie chronischer Wunden, stadiengerechte konservative Wundbehandlung,

Ultraschallbehandlung, Vakuumversiegelung, Biochirurgie, Wunddebridement,

Plastische Defektdeckung

VD00 Anomalien und Fehlbildungen der Haut

VD00 Berufsdermatologie, Gutachtenwesen, Diagnostik und Therapie

Beratung Hautschutz und -pflege

VD00 Ekzemkrankheiten

VD00 Gefäßerkrankungen

VD00 Heriditäre (erbliche) Erkrankungen

VD00 Phlebologie

Nichtinvasive Funktionsdiagnostik: Dynamische Plethysmographie,

Venenverschlussplethysmographie, Pulsoszillographie, Bidirektionale Doppler-

und farbcodierte Duplexsonographie, Konservative Behandlungsformen:

Apparativ-intermittierende Kompression.

Operativ: Mikrochirurgische Venenexhairese, Perforansdissektion, Babcock-OP,

VD00 Physikalisch/chemisch bedingte Erkrankungen

VD00 Psychosomatische Dermatologie

Psychosomatische Diagnostik, Beratung, Entspannungstraining,

Behandlungsempfehlung und Motivation, Vermittlung in geeignete

psychotherapeutische Behandlung

VD00 Stoffwechselerkrankungen, benigne Tumoren,

Bindegewebserkrankungen, Pigmentierungsstörungen, Regionale und

spezielle Erkrankungen

B-16.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-16.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-16.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 1.265

Teilstationäre Fallzahl: 436

Anzahl Betten: 45

B-16.6 Diagnosen nach ICD

B-16.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 C44 Sonstiger Hautkrebs 165

2 C43 Schwarzer Hautkrebs - Malignes Melanom 121

3 L40 Schuppenflechte - Psoriasis 79


Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

4 Z01 Sonstige spezielle Untersuchung bzw. Abklärung bei

Personen ohne Beschwerden oder festgestellter

Krankheit

5 L20 Milchschorf bzw. Neurodermitis 74

6 L73 Sonstige Krankheit im Bereich der Haaransätze

(Haarfollikel)

7 A46 Wundrose - Erysipel 50

8 Z51 Sonstige medizinische Behandlung 47

9 L30 Sonstige Hautentzündung 45

10 I83 Krampfadern der Beine 42

11 J44 Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit

Verengung der Atemwege - COPD

12 B02 Gürtelrose - Herpes zoster 27

13 L12 Blasenbildende Krankheit mit überschießender

Reaktion des Immunsystems gegen körpereigenes

Gewebe - Pemphigoidkrankheit

14 – 1 L27 Hautentzündung durch Substanzen, die über den

Mund, den Darm oder andere Zufuhr aufgenommen

wurden

14 – 2 N48 Sonstige Krankheit des Penis 19

B-16.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD Bezeichnung Anzahl

C49 Krebs sonstigen Bindegewebes bzw. anderer Weichteilgewebe wie

Muskel oder Knorpel

C84 Lymphknotenkrebs, der von bestimmten Abwehrzellen (T-Zellen)

in verschiedenen Organen wie Haut, Lymphknoten, Milz oder

Knochenmark ausgeht - Periphere bzw. kutane T-Zell-Lymphome

C77 Vom Arzt nicht näher bezeichnete Absiedlung (Metastase) einer

Krebskrankheit in einem oder mehreren Lymphknoten

B-16.7 Prozeduren nach OPS

B-16.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-895 Ausgedehnte operative Entfernung von erkranktem

Gewebe an Haut bzw. Unterhaut

2 5-903 Hautverpflanzung aus dem der Wunde benachbarten

Hautareal

3 5-894 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

4 8-824 Bestrahlung des Blutes mit UV-Licht zur Behandlung

bestimmter Tumoren - Photopherese

5 8-191 Verband bei großflächigen bzw. schwerwiegenden

Hautkrankheiten

6 5-902 Freie Hautverpflanzung[, Empfängerstelle und Art des

Transplantats]

7 8-971 Fachübergreifende Behandlung einer Hautkrankheit 85

78

73

40

20

19

15

13

8

515

217

193

137

118

115


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

8 5-401 Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw.

Lymphgefäße

9 3-760 Sondenmessung im Rahmen der Entfernung eines

bestimmten Lymphknotens bei Tumorkrankheiten, z.B.

bei Prostatakrebs

10 5-915 Operatives Entfernen von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

11 5-893 Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im

Bereich einer Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an

Haut oder Unterhaut

12 – 1 8-030 Bestimmtes Verfahren im Rahmen der Behandlung

einer Allergie z.B. Hyposensibilisierung

12 – 2 1-700 Untersuchung einer Allergie durch eine gezielte

Auslösung einer allergischen Reaktion

14 – 1 5-908 Operative Korrekturen an Lippe bzw. Mundwinkel 24

14 – 2 1-653 Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung 24

B-16.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Allgemeine Dermatologische Ambulanz (Prof. Dr. med. Hölzle)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Diagnostik und Therapie sämtlicher dermatologischer und

allergologischer Krankheitsbilder

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von Allergien

Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen und HIV-assoziierten

Erkrankungen

Diagnostik und Therapie von Hauttumoren

Diagnostik und Therapie von Infektionen der Haut und der Unterhaut

Diagnostik und Therapie von bullösen Dermatosen

Diagnostik und Therapie von papulosquamösen Hautkrankheiten

Diagnostik und Therapie von Urtikaria und Erythemen

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Haut und der Unterhaut durch

Strahleneinwirkung

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Hautanhangsgebilde

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Haut und Unterhaut

Dermatohistologie

Dermatologische Lichttherapie

Diagnostik und Therapie von Dermatitis und Ekzemen

Diagnostik und Therapie bei Hämangiomen

Diagnostik und Therapie von sexuell übertragbaren Krankheiten (Venerologie)

Wundheilungsstörungen

55

53

47

41

33

33


Wundambulanz (OA Dr. med. P. Pelzer)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Diagnostik und Therapie bei allen chronischen, nicht primär

heilenden Wunden, incl. ambulanten Operationen

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von Infektionen der Haut und der Unterhaut

Dermatochirurgie

Wundheilungsstörungen

Allergologische Ambulanz (OA Dr. med. Padeken)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Diagnostik und Therapie sämtlicher allergologischer

Krankheitsbilder, zusätzlich Behandlung von Patienten mit

Hautmanifestationen, bei denen der Verdacht auf Tuberöse

Sklerose besteht

Angebotene Leistung

Diagnostik und Therapie von Allergien

Spezialsprechstunde

B-16.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-894 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

2 5-895 Ausgedehnte operative Entfernung von erkranktem

Gewebe an Haut bzw. Unterhaut

3 5-903 Hautverpflanzung aus dem der Wunde benachbarten

Hautareal

4 1-490 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus Haut bzw.

Unterhaut ohne operativen Einschnitt

5 8-191 Verband bei großflächigen bzw. schwerwiegenden

Hautkrankheiten

6 5-902 Freie Hautverpflanzung[, Empfängerstelle und Art des

Transplantats]

7 5-898 Operation am Nagel 15

8 5-913 Entfernung oberflächlicher Hautschichten 7

9 5-995 Vorzeitiger Abbruch einer Operation (Operation nicht

komplett durchgeführt)

10 5-915 Operatives Entfernen von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

690

433

256

235

71

68

6

≤ 5


B-16.11 Personelle Ausstattung

B-16.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

9,4

7,4

0

Volle Weiterbildung Haut- und

Geschlechtskrankheiten (60 Monate) durch

Prof. Dr. Hölzle

Weiterbildungsermächtigung Allergologie

(18 Monate) durch Prof. Dr. Hölzle

Weiterbildungsermächtigung

Dermatohistologie (15 Monate) durch Prof.

Dr. Hölzle

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Haut- und Geschlechtskrankheiten

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Allergologie

Dermatologie

Phlebologie

Psychotherapie Psychologe

Fachkunde Dermatohistologie in Haut- und

Geschlechtskrankheiten

Fachkunde im Strahlenschutz für das

Anwendungsgebiet:

Röntgenweichstrahltherapie

B-16.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Pflegehelfer/ –innen

Volle Weiterbildung liegt vor, Prof. Dr.

Hölzle

Anzahl Ausbildungsdauer

19,8

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

2

2

3 Jahre

3 Jahre

ab 200 Std.

Basiskurs


Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement

B-16.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP23 Psychologe und Psychologin

0,5


B-17

Klinik für Zahn-,

Mund-, Kiefer- und

Gesichtschirurgie,

Plastische Operationen

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-17 Klinik für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie,

Plastische Operationen

B-17.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Plastische

Operationen

Schlüssel: Plastische Chirurgie (1900)

Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie (3500)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Herr PD. Dr. Dr. L. Li

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2623

Telefax: 0441 / 403 - 2622

E-Mail: kieferchirurgie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Die Klinik für MKG-Chirurgie führt im Jahr ca. 1700 Operationen in zwei Operationssälen

und einem Eingriffsraum durch. Die Abteilung ist anerkannte Weiterbildungsstätte für das

Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie für die Zusatzbezeichnung Plastische

Operationen.

Die Klinik verfügt über 20 Betten auf der Station 241, weitere Betten stehen im Zentrum

für Kinder- und Jugendmedizin/Elisabeth Kinderkrankenhaus (nach Bedarf) sowie auf der

operativen Intensivstation (2 Betten) zur Verfügung.

Das Operationsspektrum der Klinik umfasst sämtliche mund-, kiefer- und

gesichtschirurgischen Operationen.

Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik ist die Tumorchirurgie und dabei im Besonderen

die rekonstruktive Chirurgie mittels mikrochirurgischem Gewebetransfers. Hier kommen

sämtliche gängigen mikrochirurgischen Lappenplastiken zum Ersatz von Weich- als auch

Knochengewebe zum Einsatz. Darüber hinaus werden häufig interdisziplinär

Defektproblematiken an den Extremitäten und am Rumpf mittels mikrochirurgischen

Lappenplastiken versorgt.

Auch Operationen bei Tumoren der Gesichtshaut mit häufig sehr anspruchsvollen

Folgeoperationen zur Rekonstruktion des Gesichtsbereiches gehören zum weiten

Spektrum der Klinik.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Behandlung von Kindern und Erwachsenen

mit Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten bzw. deren Folgezustände.

Neben kosmetischen Operationen im gesamten Gesichtsbereich und profilverbessernden,

kieferorthopädischen Eingriffen werden Operationen zum Erhalt bzw. zur

Wiederherstellung der Kaufunktion durchgeführt. Hierzu zählen auch neben zahnärztlichchirurgischen

Eingriffen, die Eingliederung von Zahnimplantaten, laserchirurgischen

Operationen sowie die Behandlung von Kiefer- und Gesichtsschädelbrüchen.

Risikopatienten und ältere Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit mit der

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin sowie der Klinik für Innere Medizin.

Für eine optimale Diagnostik und Operationsplanung stehen neben der

Computertomographie und szintigraphischen Verfahren auch die Kernspintomographie

und ein digitaler Volumentomograph zur Verfügung.


B-17.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Zahnheilkunde, Mund-Kiefer-

Gesichtschirurgie

VZ01 Akute und sekundäre Traumatologie

VZ02 Ästhetische Zahnheilkunde

VZ03 Dentale Implantologie

VZ04 Dentoalveoläre Chirurgie

VZ05 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Mundhöhle

VZ06 Diagnostik und Therapie von dentofazialen Anomalien

Kieferorthopädische Operationen, Kieferumstellungsosteotomien

VZ17 Diagnostik und Therapie von Spaltbildungen im Kiefer- und

Gesichtsbereich

VZ07 Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Kopfspeicheldrüsen

VZ08 Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Zähne

VZ09 Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Zahnhalteapparates

VZ18 Diagnostik und Therapie von Störungen der Zahnentwicklung und des

Zahndurchbruchs

VZ16 Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Kiefers und Kiefergelenks

VZ10 Diagnostik und Therapie von Tumoren im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich

VZ11 Endodontie

VZ13 Kraniofaziale Chirurgie

VZ19 Laserchirurgie

VZ14 Operationen an Kiefer- und Gesichtsschädelknochen

VZ15 Plastisch-rekonstruktive Chirurgie

Mikrochirurgischer Gewebetransfer (Weichteil und/oder Knochen) im Kopf-Hals-

Bereich, im Bereich des Rumpfes und der Extremitäten

Mikrochirurgie der peripheren Nerven

Gestielte Fernlappen

Lokoregionäre Lappenplastiken

Gesichtshautchirurgie

VZ20 Zahnärztliche und operative Eingriffe in Vollnarkose

VZ00 Ästhetische Chirurgie

Septorhinoplastiken

Blepharoplastiken

Ohrmuschelreliefplastiken

Narbenkorrekturen

VZ00 Chirurgie der Kieferhöhle

VZ00 Chirurgie von Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten und anderen Fehlbildungen

Lippen-, Kiefer- Gaumenspalten-Chirurgie, Funktionell ästhetische Chirurgie bei

Asymmetrien, Hypoplasien etc.

VZ00 Präprothetische Chirurgie

Kieferaufbau (avaskulär, vaskulär-mikrochirurgisch, Sinus-Lift),

Vestibulumplastiken, Mundbodensenkungen

VZ00 Septische Chirurgie

Osteomyeltitiden der Kiefer, Logenabszesse, Phlegmonen


B-17.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-17.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-17.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 1.643

Teilstationäre Fallzahl: 0

Anzahl Betten: 20

B-17.6 Diagnosen nach ICD

B-17.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 K04 Krankheit des Zahnmarks bzw. des Gewebes um die

Zahnwurzel

2 S02 Knochenbruch des Schädels bzw. der

Gesichtsschädelknochen

3 C44 Sonstiger Hautkrebs 150

4 K10 Sonstige Krankheit des Oberkiefers bzw. des

Unterkiefers

5 K12 Entzündung der Mundschleimhaut bzw. verwandte

Krankheit

6 C04 Mundbodenkrebs 62

7 Q37 Gaumenspalte mit Lippenspalte 53

8 T81 Komplikationen bei ärztlichen Eingriffen 47

9 K08 Sonstige Krankheit der Zähne bzw. des

Zahnhalteapparates

10 S01 Offene Wunde des Kopfes 25

11 K07 Veränderung der Kiefergröße bzw. der Zahnstellung

einschließlich Fehlbiss

12 K01 Nicht altersgerecht durchgebrochene Zähne 21

13 C05 Gaumenkrebs 20

14 – 1 M87 Absterben des Knochens 19

14 – 2 C06 Krebs sonstiger bzw. vom Arzt nicht näher

bezeichneter Teile des Mundes

B-17.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD Bezeichnung Anzahl

C03 Zahnfleischkrebs 18

K11 Krankheit der Speicheldrüsen 16

Q35 Gaumenspalte 13

C02 Sonstiger Zungenkrebs 13

D11 Gutartiger Tumor der großen Speicheldrüsen 12

327

292

136

80

27

24

19


ICD Bezeichnung Anzahl

C00 Lippenkrebs 10

C43 Schwarzer Hautkrebs - Malignes Melanom 8

C01 Krebs des Zungengrundes 6

B-17.7 Prozeduren nach OPS

B-17.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-230 Zahnentfernung 427

2 5-231 Operative Zahnentfernung durch Eröffnung des

Kieferknochens

3 5-273 Operativer Einschnitt, Entfernung oder Zerstörung von

erkranktem Gewebe in der Mundhöhle

4 5-903 Hautverpflanzung aus dem der Wunde benachbarten

Hautareal

5 5-779 Sonstige Operation an Kiefergelenk bzw.

Gesichtsschädelknochen

6 5-895 Ausgedehnte operative Entfernung von erkranktem

Gewebe an Haut bzw. Unterhaut

7 – 1 5-858 Entnahme bzw. Verpflanzung von Muskeln, Sehnen

oder ihren Hüllen mit operativer Vereinigung kleinster

Gefäße

7 – 2 5-769 Sonstige Operation bei Gesichtsschädelbrüchen 117

9 5-894 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

10 8-980 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) 94

11 5-270 Äußerer operativer Einschnitt und Einlage eines

Wundröhrchens zur Flüssigkeitsableitung im Mund-,

Kiefer- und Gesichtsbereich

12 5-766 Operatives Einrichten (Reposition) eines Bruchs der

Augenhöhle

13 – 1 5-403 Komplette, operative Entfernung aller

Halslymphknoten - Neck dissection

13 – 2 5-984 Operation unter Verwendung optischer

Vergrößerungshilfen, z.B. Lupenbrille,

Operationsmikroskop

13 – 3 5-760 Operatives Einrichten (Reposition) eines

Knochenbruchs des seitlichen Mittelgesichtes,

insbesondere von Jochbein bzw. seitlicher

Augenhöhlenwand

B-17.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

5-772 Teilweise bzw. vollständige Entfernung des Unterkieferknochens 42

5-902 Freie Hautverpflanzung[, Empfängerstelle und Art des

Transplantats]

5-905 Hautverpflanzung mit zugehörigen blutversorgenden Gefäßen und

Nerven[, Empfängerstelle und Art des Transplantats]

379

171

154

132

125

117

99

92

88

78

78

78

33

33


OPS Bezeichnung Anzahl

5-276 Operative Korrektur einer (angeborenen) Lippenspalte bzw.

Lippen-Kieferspalte

5-783 Operative Entnahme von Knochengewebe zu

Verpflanzungszwecken

5-904 Hautverpflanzung mit zugehörigen blutversorgenden Gefäßen und

Nerven[, Entnahmestelle und Art des Transplantats]

B-17.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgische Ambulanz (PD. Dr. Dr. med. Li)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116a SGB V

bzw. § 31 Abs. 1a Ärzte-ZV (Unterversorgung)

Erläuterung: Diagnostik und Therapieplanung sämtlicher Erkrankungen auf

mund-, kiefer- und gesichtschirurgischem Fachgebiet. Diagnostik

und interdisziplinäre Therapieplanung von rekonstruktiven

Fragestellungen sämtlicher anderer Fachgebiete. Ambulante

Operationen (Zahnärztliche Chirurgie incl. Implantologie, Kleine

Traumatologie, Kleine Tumorchirurgie der Gesichtshaut und der

Mundhöhle). Ultraschalldiagnostik im Kopf- und Halsbereich.

Angebotene Leistung

Akute und sekundäre Traumatologie

Ästhetische Zahnheilkunde

Dentale Implantologie

Dentoalveoläre Chirurgie

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Mundhöhle

Diagnostik und Therapie von dentofazialen Anomalien

Diagnostik und Therapie von Spaltbildungen im Kiefer- und Gesichtsbereich

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Kopfspeicheldrüsen

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Zähne

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Zahnhalteapparates

Diagnostik und Therapie von Störungen der Zahnentwicklung und des Zahndurchbruchs

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Kiefers und Kiefergelenks

Diagnostik und Therapie von Tumoren im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich

Endodontie

Kraniofaziale Chirurgie

Laserchirurgie

Operationen an Kiefer- und Gesichtsschädelknochen

Plastisch-rekonstruktive Chirurgie

Zahnärztliche und operative Eingriffe in Vollnarkose

B-17.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-235 Wiedereinsetzen, Verpflanzung, Einpflanzung bzw.

Stabilisierung eines Zahnes

2 5-231 Operative Zahnentfernung durch Eröffnung des

Kieferknochens

3 5-230 Zahnentfernung 305

29

28

23

642

422


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

4 5-273 Operativer Einschnitt, Entfernung oder Zerstörung von

erkranktem Gewebe in der Mundhöhle

5 5-769 Sonstige Operation bei Gesichtsschädelbrüchen 125

6 5-237 Zahnwurzelspitzenentfernung bzw.

Zahnwurzelkanalbehandlung

7 5-894 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut

bzw. Unterhaut

8 5-778 Wiederherstellende Operation an den Weichteilen im

Gesicht

9 5-242 Andere Operation am Zahnfleisch 63

10 5-244 Operative Korrektur des Kieferkammes bzw. des

Mundvorhofes

B-17.11 Personelle Ausstattung

B-17.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

9

7,4

0

189

Volle Weiterbildungsermächtigung Mund-,

Kiefer-, Gesichtschirurgie (60 Monate)

durch PD Dr.Dr. med. Li

Weiterbildungsermächtigung Plastische

und Ästhetische Operationen in dem

Gebiet Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie

(24 Monate) durch PD Dr. Dr. med. Li

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Zahnmedizin

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Plastische Operationen

B-17.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Krankenpflegehelfer/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

6,3

2

3 Jahre

1 Jahr

93

71

65

60


Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

PQ08 Operationsdienst

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP16 Wundmanagement

B-17.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP49 Zahnmedizinischer Fachangestellter und

Zahnmedizinische Fachangestellte /

Dentalhygieniker und Dentalhygienikerin /

Zahnmedizinischer Prophylaxeassistent

und Zahnmedizinische

Prophylaxeassistentin

6,1


B-18

Klinik für Anästhesiologie

(AINS) und

Funktionsbereich

Kardioanästhesie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-18 Klinik für Anästhesiologie (AINS) und Funktionsbereich

Kardioanästhesie

B-18.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Klinik für Anästhesiologie (AINS) und Funktionsbereich Kardioanästhesie

Schlüssel: Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie (3618)

Schmerztherapie (3753)

Anästhesie (3700)

Art: Hauptabteilung

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Klinikdirektor Herr Prof. Dr. med. A. Weyland

Ltd. Arzt

Kardioanästhesie

Herr Dr. med. T. Augenstein

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2571 Kardio 2426

Telefax: 0441 / 403 - 2655 Kardio 2888

E-Mail: anaesthesie@klinikum-oldenburg.de, kardioanaesthesie@klinikumoldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Klinik für Anästhesiologie (AINS)

Die Hauptaufgabengebiete der Klinik für Anästhesiologie (AINS) am Klinikum Oldenburg

erstrecken sich auf die Bereiche:

Anästhesie

Intensivmedizin

Schmerztherapie

Notfallmedizin

Im Bereich der Anästhesie wurden im Jahr 2010 ca. 17.900 Narkosen,

Regionalanästhesien und Analgosedierungen für alle operativ oder interventionell tätigen

Kliniken und Abteilungen des Klinikums durchgeführt, davon ca. 2000 Narkosen bei

Kindern unter 5 Jahren. Hinzu kommen die gesondert aufgeführten Anästhesieleistungen

im Bereich des Herzzentrums. Es werden sämtliche modernen Formen der Allgemein-

und Regionalanästhesie angeboten. Durch einen sehr hohen Ausbildungsstand der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine hervorragende technische Ausstattung wird die

Patientensicherheit während der Anästhesie gewährleistet.

Auf der anästhesiologischen Intensivstation werden Patienten nach größeren operativen

Eingriffen, nach schweren Verletzungen und bei akuten Erkrankungen mit Störung der

Herz-Kreislauf- und Lungenfunktion betreut. Unter Zuhilfenahme modernster

medizintechnischer Geräte kommt hier das gesamte Spektrum anerkannter

intensivtherapeutischer Maßnahmen zum Einsatz, die der Gesundung von kritisch

kranken Patienten dienen.

Im Bereich der Schmerztherapie werden von speziell qualifizierten Anästhesisten

Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen behandelt, bei denen das Ausmaß, die

Art oder die Dauer der Schmerzen den Einsatz besonderer Therapieverfahren erfordern.

Hierbei werden alle Möglichkeiten der medikamentösen Schmerztherapie und

interventionelle Techniken angeboten. Die Auswahl der Verfahren erfolgt in enger

Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten anderer Fachdisziplinen sowie -bei

entsprechender Indikation- mit auf die Behandlung von Patienten mit chronischen

Schmerzen spezialisierte Psychologin.


Auf dem Gebiet der Notfallmedizin sind Anästhesisten mit besonderer Ausbildung als

Notärzte auf drei Einsatzfahrzeugen im Rettungsdienst tätig. Sie stehen ferner in einer

besonderen Einsatzgruppe auch als leitende Notärzte zur medizinischen Einsatzleitung bei

Großschadensfällen zur Verfügung.

Der in Oldenburg stationierte Intensivtransportwagen des Landes Niedersachsen wird an

365 Tagen im Jahr rund um die Uhr von notfall- und intensivmedizinisch erfahrenen

Ärztinnen und Ärzten der Klinik für Anästhesiologie (AINS) besetzt.

Funktionsbereich Kardioanästhesie

Die Kardioanästhesie ist neben Kardiologie und Herzchirurgie einer von vier weiteren

Partnern im Herz-Kreislauf-Zentrum Oldenburg und für die anästhesiologische

Versorgung des gesamten Zentrums zuständig. Die zugehörigen Intensivstationen

werden konsiliarisch mitbetreut.

Neben dem Leitenden Arzt Dr. Augenstein gehören 3 Oberärzte und 5

Facharztassistenten zum festen ärztlichen Stamm der Kardioanästhesie. Ergänzt durch

Rotationsassistenten aus anderen Bereichen der Klinik für Anästhesiologie (AINS) und

Fachkrankenschwestern und -pfleger garantieren sie jederzeit (24 h/365 d) eine

kompetente anästhesiologische Betreuung der häufig schwerstkranken Patienten aus

dem Herz-Kreislauf-Zentrum. Im Jahr 2010 wurden 3.744 Anästhesieleistungen erbracht,

davon 1.576 mit Einsatz der Herz-Lungen-Maschine. Spezialitäten sind Anästhesien in

der Aortenchirurgie, im tiefen hypothermen Kreislaufstillstand mit und ohne selektive

Kopfperfusion, bei minimalinvasiven Eingriffen und bei Off-Pump-

Koronarrevaskularisationen (OPCAB). Die Wiedererwärmung mit HLM nach akzidenteller

Unterkühlung bei Patienten aller Altersgruppen und Anänsthesie bei Früh- und

Mangelgeborenen zur Ductusligatur zählen ebenfalls zum Spektrum. Im Rahmen des

Herzinsuffizienz-Programmes sind zunehmend Patienten zur Implantation von

Kunstherzen zu betreuen (Thoratec BIVAD, Heartmate II). Anästhesien für die

interventionellen Klappenersatzverfahren (Core Valve) gehören zwischenzeitlich zum

Routineprogramm.

Das gesamte Monitoring eines modernen Herzzentrums steht zur Verfügung und kommt

bedarfsgerecht zum Einsatz. Ein Schwerpunkt bildet intraoperativ die transösophageale

Echokardiographie (in 2010 827 Untersuchungen), speziell in der rekonstruktiven

Klappenchirurgie.

Innerhalb des Herzzentrums fungieren die Kardioanästhesisten außerdem als interne

Notärzte.

B-18.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Anästhesiologische Versorgung

• Sämtliche modernen Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie für

Patienten in allen Altersgruppen und mit jeglichen Vorerkrankungen. Sehr

große Erfahrung in der perioperativen Betreuung von Patienten mit

schwerwiegenden kardiovaskulären Vorerkrankungen (z.B. angeborene

oder erworbene Herzklappenfehler, Herzkranzgefäßerkrankungen,

Herzschwäche), im operativen und perioperativen Management von

Patienten mit der Notwendigkeit von ausgedehnten Multiorganresektionen,

in der Versorgung von Traumapatienten und in der anästhesiologischen

Versorgung von Früh- und Neugeborenen und Säuglingen.

• Umfangreiches Equipment zum intraoperativen Wärmemanagement, um

eine Auskühlung der Patienten zu verhindern

• Systematische medikamentöse Prophylaxe zur Vermeidung von

postoperativer Übelkeit und Erbrechen (PONV-Prophylaxe).

• Modernstes hirnstrombasiertes Monitoring (BIS-Monitoring) zur

Verhinderung von intraoperativer Wachheit (Awareness) und


outinemäßiger Überwachung der Fähigkeit zur Muskelkontraktion

(Relaxometrie).

• Prämedikationsambulanz zur präoperativen Untersuchung und Beratung

der Patienten. Hier werden wichtige Befunde und erforderliche

Anordnungen besprochen, um für die Patienten während des geplanten

Eingriffs ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

• Großzügiger Aufwachraum mit modernstem Monitoring und sämtlichen

gängigen Möglichkeiten zur postoperativen Akutschmerztherapie.

Intensivmedizinische Versorgung der operativen Kliniken

• 14 Behandlungsplätze mit hervorragender technischer Ausstattung. Im

Jahr 2010 wurden mehr als 1600 schwerstkranke Patienten behandelt. Ein

besonderer Schwerpunkt liegt in der Versorgung von Sepsis-Patienten.

Dem Patientenklientel eines Krankenhauses der Maximalversorgungsstufe

entsprechend kommen sämtliche anerkannten Methoden der

Intensivtherapie zur Anwendung, u.a.:

Schmerztherapie

o Perkutane Punktionstracheotomie als schonendes Verfahren

bei zu erwartender Langzeitbeatmungsnotwendigkeit.

o Nichtinvasive Beatmung über eine Beatmungsmaske zur

Vermeidung einer Intubation.

o Modernste Monitoringverfahren zur Überwachung des

Kreislaufs (z.B. PiCCO ® , CeVOX ® , Vigileo ® ).

o In Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemeine Innere

Medizin, Nieren- und Hochdruckkrankheiten sämtliche

Formen moderner Nierenersatzverfahren.

o Weitere spezielle Verfahren z.B. zur Behandlung von

Schädel-Hirn-traumatisierten Patienten (intrakranielle

Druckmessung mittels Parenchymsonden, hirnvenöse

Oximetrie, Nahinfrarotspektroskopie (NIRS), transkranielle

Dopplersonographie) oder zur Überwachung der

Leberfunktion und -durchblutung (LiMON © ) sowie des

intraabdominellen Drucks.

• Perioperative Schmerztherapie unter Nutzung von modernsten Verfahren,

z.B. vom Patienten selbst zu bedienende mikroprozessorgesteuerte

Spritzenpumpen (PCA, „Schmerzpumpe“) oder Katheterverfahren zur

peripheren Leitungsanästhesie und Epiduralanästhesie

(„Schmerzkatheter“).

• Ärztlicher und pflegerischer („Pain-Nurse“) Akutschmerzdienst zur

Betreuung von Patienten mit speziellen Schmerztherapieverfahren und zur

Beratung der Stationsärzte bei schmerztherapeutischen Fragestellungen.

Erarbeitung und Weiterentwicklung eines umfassenden

Schmerztherapiekonzepts für die operativen Kliniken. Das Klinikum

Oldenburg wurde für die gute postoperative Schmerztherapie mit dem

Zertifikat „Qualifizierte Schmerztherapie“ der Deutschen Gesellschaft zum

Studium des Schmerzes (DGSS) ausgezeichnet.

• Schmerztherapie in der Geburtshilfe (Patientinnenkontrollierte

Epiduralanästhesie zur „schmerzarmen Geburt“ - im Jahr 2010 ca. 370

Epiduralanästhesien in der Geburtshilfe).

• Schmerzambulanz zur Betreuung von Patienten mit schwer zu

behandelnden starken chronischen Schmerzen.

• Konservative Schmerztherapie einschließlich Akupunktur.


• Invasive diagnostische und therapeutische Verfahren (z.B.

Grenzstrangblockaden, radiologisch gesteuerte periradikuläre Injektionen,

diagnostische und therapeutische Anästhesien von Wirbelgelenken etc.).

Notfallmedizin

• Begleitende psychologische Therapie psychosomatischer und

somatopsychischer Aspekte von Schmerzerkrankungen durch eine

spezialisierte klinische Psychologin.

• Besetzung von drei Notarzteinsatzfahrzeugen durch Ärztinnen und Ärzten

der Klinik für Anästhesiologie (AINS). Im Jahr 2010 wurden ca. 4500

Notarzteinsätze absolviert

• Bereitstellung des krankenhausinternen Notfallteams für die operativen

Kliniken durch Intensivpflegekräfte und Ärzte der Klinik für Anästhesiologie

(AINS).

• Stellung des ärztlichen Leiter Rettungsdienst für die Stadt Oldenburg sowie

der ärztlichen Leitung des Notarztstandortes am Klinikum.

• Stellung von Ärztinnen und Ärzten für die „Leitende Notärzte - Gruppe“

Oldenburg.

• Ärztliche Besetzung des in Oldenburg stationierten

Intensivtransportwagens des Landes Niedersachsen

• Durchführung von Kursen zu erweiterten Reanimationsmaßnahmen (ACLS-

Kurse) für alle Ärztinnen und Ärzte des Klinikums Oldenburg

B-18.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-18.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-18.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 0

Teilstationäre Fallzahl: 0

Entfällt, da keine bettenführende Abteilung.

B-18.6 Diagnosen nach ICD

B-18.7 Prozeduren nach OPS

B-18.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Bei einer großen Anzahl der Patienten sind die anästhesiologischen,

intensivmedizinischen und schmerztherapeutischen Maßnahmen nur Teil des gesamten

Behandlungsprozesses, der in der DRG-Falldokumentation nicht gesondert erfasst wird.

Die aus dem Dokumentationssystem abrufbaren Daten stellen deshalb eine Verzerrung

des tatsächlichen Spektrums unserer Klinik dar. Wir verzichten daher auf den Abdruck

dieser Tabellen.


B-18.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Anästhesiologische Ambulanz (Prof. Dr. med. Weyland)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Anästhesieleistungen für ermächtigte Ärzte des Klinikums

Kardioanästhesiologische Ambulanz (Dr. med. Augenstein)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Kardioanästhesiologische Leistungen

Schmerztherapie (Frau Dr. med. Krumschmidt)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Ambulanz für Schmerztherapie: Behandlung von Patienten mit

akuten und chronischen Schmerzen, bei denen das Ausmaß, die

Art oder die Dauer der Schmerzen den Einsatz besonderer

Therapieverfahren erfordern.

Anästhesiologische Ambulanz (Dr. med. Klingler)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Anästhesieleistungen für ermächtigte Ärzte des Klinikums

B-18.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Für den gesamten Bereich der ambulanten Operationen erbringt die Klinik die

erforderlichen Anästhesieleistungen.

B-18.11 Personelle Ausstattung

B-18.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

59,5

37,9

0

Volle Weiterbildungsermächtigung

Anästhesiologie (60 Monate) durch Prof.

Dr. med. Weyland

Weiterbildungsermächtigung Spezielle

Anästhesiologische Intensivmedizin (24

Monate) durch Prof. Dr. med. Weyland

und Dr. med. Zundel

Weiterbildungsermächtigung Spezielle

Schmerztherapie (12 Monate) durch Frau

Krumschmidt Weiterbildungsermächtigung

Rettungsmedizin durch Herrn Gellern

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben


Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Anästhesiologie

Kinder- und Jugendmedizin

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Ärztliches Qualitätsmanagement

Akupunktur

Intensivmedizin

Notfallmedizin

Palliativmedizin

Spezielle Schmerztherapie

Zertifikat Intensivtransport (DIVI)

Leitender Notarzt

• Krankenhausinterne Ausbildung und Schulung des gesamten pflegerischen

und ärztlichen Personals in den aktuellen Reanimationsmaßnahmen (BCLS-

und ACLS-Kurse) im zweijährigen Turnus.

• Umfangreiche und regelmäßige Fortbildung von ärztlichen und

pflegerischen Mitarbeitern, z. B. durch:

B-18.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

o Monatliche anästhesiologische Kolloquien, die auch über

Oldenburg hinaus regionale Bedeutung erlangt haben

o Monatliche Fallvorstellungen und -besprechungen aus der

eigenen Klinik (Mortalitäts- und Morbiditätskonferenzen)

o Monatliche Weiterbildung von Assistenzärzten in der

Facharztausbildung und Fachärzten im Rahmen eines

strukturierten 2-jährigen Curriculums

o Wöchentliche Diskussion der aktuellen Fachliteratur

(„Journal-Club“)

o Wöchentliche Fortbildung für Notärztinnen und Notärzte,

geleitet durch den ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes der

Stadt Oldenburg

o Regelmäßige Durchführung von Hämodynamik-Workshops

o Zweijährliche Organisation des Oldenburger

Notfallsymposiums in Zusammenarbeit mit dem Malteser

Hilfsdienst Oldenburg.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ –innen

Pflegehelfer/ –innen

Anzahl Ausbildungsdauer

34,2

0,5

1

3 Jahre

3 Jahre

ab 200 Std.

Basiskurs


Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ04 Intensivpflege und Anästhesie

PQ05 Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten

PQ08 Operationsdienst

PQ00 Pain-Nurse

Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikationen

ZP01 Basale Stimulation

ZP06 Ernährungsmanagement

ZP08 Kinästhetik

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP13 Qualitätsmanagement

ZP14 Schmerzmanagement

B-18.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP23 Psychologe und Psychologin

0,4

Psychologische

Behandlung von Patienten

mit chronischen

Schmerzen


B-19

Institut für

Diagnostische und

Interventionelle

Radiologie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-19 Institut für Diagnostische und Interventionelle

Radiologie

B-19.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Schlüssel: Radiologie (3751)

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Institutsdirektor Prof. Dr. med. A. Chavan

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2521

Telefax: 0441 / 403 - 2515

E-Mail: radiologie@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Das Institut für Radiologie ist eine zentrale Abteilung des Klinikum Oldenburg. Es ist für

die erforderliche bildgebende Diagnostik im stationären Bereich verantwortlich und führt

auch zahlreiche ambulante Untersuchungen durch. Im ambulanten Bereich unterliegt es

bei Patienten einer privaten Krankenversicherung keinen Einschränkungen; Mitglieder

einer gesetzlichen Krankenkasse dürfen untersucht werden, soweit kassenärztliche

Vereinbarungen dies zulassen.

Neben der konventionellen Röntgendiagnostik führt das Institut auch eine Vielzahl von

Spezialuntersuchungen durch. Hierfür stehen ein 64-Mehrschicht-Spiral-CT, ein

hochleistungsfähiger Kernspintomograph 1,5 T, ein gepulstes Durchleuchtungsgerät und

eine DSA-Anlage (Digitale Subtraktionsangiographie) zur Verfügung. Ergänzt wird das

diagnostische Spektrum durch die Sonographie, die Mammographie und ein

Mammotomegerät.

Die Untersuchungsergebnisse der stationären Patienten werden, in täglichen

Besprechungen und Visiten, den Ärzten der zuweisenden Abteilungen mitgeteilt und

erläutert. Außerdem ermöglicht die digitale Vernetzung der Abteilungen einen raschen

Zugriff auf die Bilder (PACS) und Befunde, die mit Hilfe eines modernen

Spracherkennungssystems erstellt werden. Dadurch wird gewährleistet, dass die

Information, die für die weitere Behandlung von Bedeutung ist, zeitnah den klinisch

tätigen Kollegen zur Verfügung steht.

B-19.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Radiologie

VR01 Konventionelle Röntgenaufnahmen

VR02 Ultraschalluntersuchungen: Native Sonographie

Inkl. Mammasonographie

VR03 Ultraschalluntersuchungen: Eindimensionale Dopplersonographie

VR04 Ultraschalluntersuchungen: Duplexsonographie

VR05 Ultraschalluntersuchungen: Sonographie mit Kontrastmittel

VR07 Projektionsradiographie: Projektionsradiographie mit Spezialverfahren

(Mammographie)

Inkl. orthopädische , kieferchirurgische Spezialaufnahmen

VR08 Projektionsradiographie: Fluoroskopie / Durchleuchtung als selbständige

Leistung


Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Radiologie

VR09 Projektionsradiographie: Projektionsradiographie mit

Kontrastmittelverfahren

Gesamtes Spektrum inkl. spezieller Funktionsuntersuchungen des

Gastrointestinaltraktes

VR10 Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), nativ

VR11 Computertomographie (CT): Computertomographie (CT) mit

Kontrastmittel

VR12 Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), Spezialverfahren

Herz-, Kiefer(Dental)-, Colonuntersuchungen, Knochendichte, Gefäßdarstellung

VR15 Darstellung des Gefäßsystems: Arteriographie

VR16 Darstellung des Gefäßsystems: Phlebographie

VR17 Darstellung des Gefäßsystems: Lymphographie

VR22 Magnetresonanztomographie (MRT): Magnetresonanztomographie (MRT),

nativ

VR23 Magnetresonanztomographie (MRT): Magnetresonanztomographie (MRT)

mit Kontrastmittel

VR24 Magnetresonanztomographie (MRT): Magnetresonanztomographie (MRT),

Spezialverfahren

Herz (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie)

Dünndarm

VR26 Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Computergestützte

Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung

VR27 Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Computergestützte

Bilddatenanalyse mit 4D-Auswertung

VR28 Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Intraoperative

Anwendung der Verfahren

VR29 Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Quantitative

Bestimmung von Parametern

VR41 Allgemein: Interventionelle Radiologie

VR42 Allgemein: Kinderradiologie

Das Institut bietet die gesamte erforderliche radiologische Diagnostik sowie die

interventionell-radiologische Versorgung im stationären Bereich; darüber hinaus

zahlreiche ambulante Untersuchungen (CT, MR, Sonographie, Mammographie sowie

Angiographie) und interventionelle Maßnahmen.

Neben den routinemäßigen Durchleuchtungsuntersuchungen werden zusätzlich spezielle

Untersuchungen wie Schluckstudien, Defäkographien und Sellink-Untersuchungen des

Dünndarms durchgeführt. Ferner erfolgen weitere Spezialuntersuchungen in der

Durchleuchtung wie z.B. Darstellungen des Magen-Darm-Traktes bei Kindern.

Kernspintomographische Untersuchungen sämtlicher Körperregionen inklusive nichtinvasive

Gefäßdarstellungen, Gallengangsdarstellungen (MRCP), Darstellung der

Harnleiter und der Harnblase (MR-Urographie), dynamische Untersuchungen zur

Bestimmung des Durchblutungsstatus, Untersuchungen am Herzen (Kardio-MRT - in

Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie) MR-Sellink sowie CT-Kolonographie zur

Untersuchung des Dünn- bzw. des Dickdarms (Darmdiagnostik mit virtueller Bildgebung)

sowie komplexe Untersuchungen in Narkose, insbesondere bei Kindern mit

neuropädiatrischen Fragestellungen.

Spiral computertomographische Untersuchungen sämtlicher Körperregionen inklusive CTgesteuerter

Interventionen wie z.B. Gewebeprobeentnahmen, Abszessdrainagen sowie

Schmerztherapie.


Diagnostische Angiographien aller Art sowie ein breites Spektrum von interventionellen

Maßnahmen (siehe unten - Besondere Versorgungsschwerpunkte).

Mammographien inklusive Mammasonographien sowie Vakuum-Biopsien von

tumorverdächtigen Herden und praeoperative Markierung im Mammotome.

Besondere Versorgungsschwerpunkte

Kernspintomographie: Kernspintomographische Untersuchungen bei orthopädischen und

pädiatrischen, pädiatrisch-onkologischen und neuropädiatrischen Fragestellungen,

Differentialdiagnostik von Lebertumoren unter Einsatz von leberspezifischen

Kontrastmitteln, funktionelle MR-Bildgebung sowie nicht-invasive Gefäßdiagnostik.

Computertomographie: CT-gesteuerte Interventionen, insbesondere die perkutane

Behandlung von Lebertumoren (Thermoablation), Gewebeprobeentnahmen sowie

Schmerztherapie.

Interventionelle Radiologie Gefäße: Perkutane Erweiterung bzw. Rekanalisation von

eingeengten bzw. verschlossenen Gefäßen in sämtlichen Körperregionen (außer der

Herzkranzgefäße und intrazerebraler Gefäße) mittels Ballon-Angioplastie (PTA) bzw.

Stent-Implantation, Behandlung von Gefäßmalformationen mittels Embolisation bzw.

Sklerotherapie, lokale Tumortherapie in Form von Chemoembolisation, insbesondere von

Lebertumoren sowie die endoluminale Versorgung von Aortenaneurysmen und

Aortendissektionen mittels Stent-Grafts, Stents und Ballon-Fensterung (in

Zusammenarbeit mit der Klinik für Herzchirurgie).

Mammadiagnostik: Vakuum-Stanz-Biopsien von tumorverdächtigen Herden und

praeoperative Markierung im Mammotome (in Kooperation mit der Oldenburger

Frauenklinik im Rahmen des Brustzentrums sowie des Mamma-Screening).

Weitere Leistungsangebote:

Interdisziplinäre Tumorkonferenz mit Gastroenterologie , Allgemein- und

Viszeralchirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie und weiteren klinischen

Fächern. Spezielle Gynokologisch-onkologische Tumorkonferenz incl. Brustzentrum.

Weiterhin eine Gefäßkonferenz mit der Herzchirurgie und niedergelassenen Fachärzten.

Regelmäßige radiologische Befunddemonstrationen bei verschiedenen Abteilungen

(Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Innere Medizin,

Onkologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO, Kinderklinik, Urologie) sowie

herzchirurgisch-radiologische Fallbesprechungen.

Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, MTRA - sowie Strahlenschutzkurse.

B-19.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-19.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit /

Fachabteilung

Die nicht medizinischen Serviceangebote des Klinikums sind zusammenfassend unter A-

10 dargestellt.

B-19.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 0

Teilstationäre Fallzahl: 0

Die Radiologie ist keine bettenführende Abteilung.


B-19.7 Prozeduren nach OPS

B-19.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 3-225 Computertomographie (CT) des Bauches mit

Kontrastmittel

2 3-226 Computertomographie (CT) des Beckens mit

Kontrastmittel

3 3-222 Computertomographie (CT) des Brustkorbes mit

Kontrastmittel

4 3-200 Computertomographie (CT) des Schädels ohne

Kontrastmittel

5 3-800 Kernspintomographie (MRT) des Schädels ohne

Kontrastmittel

6 3-820 Kernspintomographie (MRT) des Schädels mit

Kontrastmittel

7 3-206 Computertomographie (CT) des Beckens ohne

Kontrastmittel

8 3-207 Computertomographie (CT) des Bauches ohne

Kontrastmittel

2.147

1.710

1.419

1.378

9 3-100 Röntgendarstellung der Brustdrüse 350

10 3-802 Kernspintomographie (MRT) von Wirbelsäule und

Rückenmark ohne Kontrastmittel

11 3-202 Computertomographie (CT) des Brustkorbes ohne

Kontrastmittel

12 3-221 Computertomographie (CT) des Halses mit

Kontrastmittel

13 8-836 Behandlung an einem Gefäß mit Zugang über einen

Schlauch (Katheter)

14 3-203 Computertomographie (CT) der Wirbelsäule und des

Rückenmarks ohne Kontrastmittel

15 3-804 Kernspintomographie (MRT) des Bauchraumes ohne

Kontrastmittel

16 3-825 Kernspintomographie (MRT) des Bauchraumes mit

Kontrastmittel

17 3-220 Computertomographie (CT) des Schädels mit

Kontrastmittel

18 3-824 Kernspintomographie (MRT) des Herzens mit

Kontrastmittel

19 3-205 Computertomographie (CT) des Muskel-Skelett-

Systems ohne Kontrastmittel

20 3-607 Röntgendarstellung der Schlagadern der Beine mit

Kontrastmittel

21 3-608 Röntgendarstellung kleiner Schlagadern mit

Kontrastmittel

22 3-823 Kernspintomographie (MRT) von Wirbelsäule und

Rückenmark mit Kontrastmittel

23 3-605 Röntgendarstellung der Schlagadern im Becken mit

Kontrastmittel

679

643

642

584

330

307

258

254

251

225

211

205

197

188

183

167

165

164


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

24 3-604 Röntgendarstellung der Schlagadern im Bauch mit

Kontrastmittel

25 3-805 Kernspintomographie (MRT) des Beckens ohne

Kontrastmittel

26 3-806 Kernspintomographie (MRT) des Muskel-Skelett-

Systems ohne Kontrastmittel

27 3-821 Kernspintomographie (MRT) des Halses mit

Kontrastmittel

28 3-82a Kernspintomographie (MRT) des Beckens mit

Kontrastmittel

29 3-990 Computergestützte Analyse von Bilddaten mit 3D-

Auswertung

30 3-801 Kernspintomographie (MRT) des Halses ohne

Kontrastmittel

B-19.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

3-843 Kernspintomographie (MRT) der Gallenwege und

Ausführungswege der Bauchspeicheldrüse mit Kontrastmittel

5-04a Ausschaltung eines Teils des unwillkürlichen Nervensystems

(Sympathikolyse) durch die Haut mit Steuerung durch

bildgebende Verfahren, z.B. CT

5-38a Einbringen spezieller Röhrchen (Stent-Prothesen) in ein Blutgefäß 12

1-494 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus sonstigen Organen

bzw. Geweben durch die Haut mit Steuerung durch bildgebende

Verfahren, z.B. Ultraschall

B-19.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Ambulanz für diagnostische Radiologie und Interventionen (Prof. Dr. Chavan)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: a)Gesamte angiologische (Arterien, Venen) Diagnostik inkl.

Intervention b) CT-gesteuerte Punktionen & Interventionen c)

Postinterventionelle CT-Kontrollen d) Traumatologische und

kinderchirurgische Skelettdiagnostik

Ambulanz für Diagnostik von Brusterkrankungen (OA M. Arnold)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Mammographie und praeop. Mamma-Markierung aus dem Hause,

Mammotome- Biopsie aus dem Screeningprogramm

Untersuchungen des Gastrointestinaltraktes (OA L. Luthe)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Allgemeine und spezielle (Funktions-) Diagnostik des Magen-

Darmtraktes

129

118

95

94

92

89

76

70

14

10


Ambulanz für Kinderröntgen (Frau P. Parpatt)

Art der Ambulanz: Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)

Erläuterung: Rö-Thoraxdiagnostik von Kindern bis zum 6. Lj. von Kinderärzten,

Rö-Thorax-, Skelett-, Magen-Darm-Untersuchungen von Kindern

aus dem Hause

B-19.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 3-100 Röntgendarstellung der Brustdrüse 892

2 3-225 Computertomographie (CT) des Bauches mit

Kontrastmittel

3 3-226 Computertomographie (CT) des Beckens mit

Kontrastmittel

4 1-501 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der

Brustdrüse durch operativen Einschnitt

5 3-222 Computertomographie (CT) des Brustkorbes mit

Kontrastmittel

6 3-806 Kernspintomographie (MRT) des Muskel-Skelett-

Systems ohne Kontrastmittel

7 3-607 Röntgendarstellung der Schlagadern der Beine mit

Kontrastmittel

8 8-836 Behandlung an einem Gefäß mit Zugang über einen

Schlauch (Katheter)

9 3-605 Röntgendarstellung der Schlagadern im Becken mit

Kontrastmittel

10 3-802 Kernspintomographie (MRT) von Wirbelsäule und

Rückenmark ohne Kontrastmittel

B-19.11 Personelle Ausstattung

B-19.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte 8

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

11,20

0

volle Weiterbildungsermächtigung (60

Monate) durch Prof. Dr. Chavan

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Radiologie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung Kommentar / Erläuterung

Nuklearmedizin Fachkunde

388

247

241

225

224

177

162

137

122


B-19.11.2 Pflegepersonal

Anzahl Ausbildungsdauer

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen 0 3 Jahre

Medizinische-technischer Radiologieassistent 18,8 3 Jahre


B-20

Institut für

Laboratoriumsdiagnostik

und

Mikrobiologie

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-20 Institut für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie

B-20.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Institut für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie

Schlüssel: Sonstige Fachabteilung (3700)

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Institutsdirektor Herr Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. K. P. Kohse

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2601

Telefax: 0441 / 403 - 2597

E-Mail: zentrallabor@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

Das Institut für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie versorgt als zentrale

laboratoriumsmedizinische Einrichtung alle Kliniken, Ambulanzen und Institute des

Klinikums Oldenburg und des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg. Für weitere

benachbarte Krankenhäuser werden Untersuchungen vor allem im Bereich der

Medizinischen Mikrobiologie durchgeführt. Auch für einige Praxen niedergelassener Ärzte

in der Stadt Oldenburg werden spezielle Laboratoriumsuntersuchungen durchgeführt.

Auf Grund der Verwendung moderner Analysensysteme und Techniken sowie der Online-

Anbindungen dieser Geräte an das Laborinformationssystem liegen die

Analysenergebnisse innerhalb kurzer Zeit vor und werden den klinisch tätigen Kollegen in

validierter und auf Plausibilität geprüfter Form zeitnah sowie rund um die Uhr im

jeweiligen Krankenhausinformationssystem dargestellt.

Sämtliche durchgeführte Analysen unterliegen zur Sicherung der hochwertigen

analytischen Qualität einem strengen Qualitätsmanagementsystem mit täglicher interner

Qualitätskontrolle der Analysenserien sowie externer Qualitätskontrolle nach den

Richtlinien der Bundesärztekammer. Das nach der RiliBÄK 2008 geforderte

Qualitätsmanagementsystem ist eingeführt.

Ein besonderes Augenmerk gilt der Präanalytik sowie der patientennahen

Sofortdiagnostik (POCT - point of care testing).

B-20.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Das Spektrum der Laboratoriumsdiagnostik umfasst Klinische Chemie, Hämatologie,

Hämostaseologie, Autoimmundiagnostik, Liquordiagnostik, Molekularbiologische

Diagnostik, Mikrobiologische Diagnostik (Bakteriologie, Infektionsserologie),

Immunhämatologie sowie die Blutdepot-Führung.

Eine 24h-Verfügbarkeit der klinisch-chemischen, hämatologischen,

immunhämatologischen sowie der mikrobiologischen Analytik einschließlich Mykologie

sowie Mykobakteriologie ist gewährleistet. Untersuchungen werden auch für benachbarte

Krankenhäuser in der Region Nordwest durchgeführt. Eine kompetente Beratung in

laboratoriumsmedizinischen Fragestellungen (Indikationsstellung, Präanalytik, Methodik,

Befundinterpretation, Therapieempfehlungen, z.B. Antibiotika) wird angeboten und auch

gerne wahrgenommen. Auch die Unterstützung von klinischen Studien der einzelnen

Fachabteilungen im Klinikum ist Aufgabe des Instituts.

In Zusammenarbeit mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie erfolgt die Diagnostik

von hämatologischen Systemerkrankungen (Knochenmarkszytologie).


B-20.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-20.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 0

Teilstationäre Fallzahl: 0

Das Institut für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie ist keine bettenführende

Abteilung.

Im Jahr 2010 wurden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts ca. 3

Millionen Laboratoriumsuntersuchungen (mitgeteilte Ergebnisse) durchgeführt.

B-20.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Ambulanz für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie

Art der Ambulanz: Medizinisches Versorgungszentrum nach § 95 SGB V

Erläuterung: Sämtliche Leistungen aus dem Fachgebiet Laboratoriumsmedizin

B-20.11 Personelle Ausstattung

B-20.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach §

121 SGB V)

Anzahl¹ Kommentar / Erläuterung

3,8

2,00

0

Weiterbildungsermächtigung

Laboratoriumsmedizin (48 Monate) durch

Prof. Dr. Dr.med. Kohse

Zusätzlich 1 Klinische Chemikerin.

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Laboratoriumsmedizin

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

Labordiagnostik

Bluttransfusionswesen

Klinischer Chemiker

B-20.11.2 Pflegepersonal

Klinische Chemikerin 1.

Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und -assistenten (MTLA) 38.

B-20.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl

SP43 Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische

Assistentin / Funktionspersonal

31,9


B-21

Institut für

Krankenhaushygiene

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-21 Institut für Krankenhaushygiene

B-21.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Institut für Krankenhaushygiene

Schlüssel: Sonstige Fachabteilung (3700)

Institutsdirektor Herr Dr. med. J. Herrmann

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 3320

Telefax: 0441 / 403 - 2318

E-Mail: hygiene@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

B-21.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

• Beratung der Krankenhausleitung in allen Fragen der Krankenhaushygiene und

Infektionsprävention

• Fortlaufende Analyse und Umsetzung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und

nationaler wie internationaler Regelungen

• Hygienemanagement bei Patienten mit multiresistenten Erregern (MRSA/ORSA, VRE,

ESBL)

• Beratung von Patienten (und Angehörigen) mit multireistenten Erregern

• Festlegung von Isolierungsmaßnahmen (Tbc, Noroviren, Rotaviren, C. difficile)

• Hygienemanagement im OP und anderen Funktionsabteilungen

• Durchführung krankenhaushygienischer Begehungen und Hygiene-Audits

• Erstellung und Aktualisierung des Hygieneplans nach § 36 Infektionsschutzgesetz

(IfSG)

• Erarbeitung und Aktualisierung von Desinfektionsplänen

• Surveillance nosokomialer Infektionen (siehe auch C-4)

• Erfassung von Erregern mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen nach § 23

IfSG,Bewertung und Interpretation

• Ausbruchsmanagement in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Oldenburg

• Überwachung von Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen, Beratung der ZSVA

• Überwachung des Trinkwassers nach der Trinkwasserverordnung gemeinsam mit der

Technischen Abteilung

• Festlegung und Durchführung von Überwachungsuntersuchungen (Desinfektions- und

Sterilisationsgeräte, Endoskope, RLT-Anlage)

• Krankenhaushygienische Beratung bei Baumaßnahmen (Bauplanung,

• Klimatechnik, Festlegung von Staubschutzmaßnahmen)

• Mitarbeit bei der Beschaffung von Medizinprodukten

• Mitarbeit in der Arzneimittelkommission mit dem Schwerpunkt Antibiotika und

Antimykotika

� Lehrtätigkeit im Medizinischen Ausbildungszentrum (Krankenpflege - ,

Kinderkrankenpflege- und Hebammenschule, OP-Weiterbildung, Intensiv-

Weiterbildung)

� Durchführung von internen und externen Fortbildungsveranstaltungen


Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung:

• Vorsitz (Institutsdirektor) und Durchführung der Sitzungen der

Hygienekommission

• Koordination des Ausbruchsmanagement-Teams (Hygienekommission plus

Amtsarzt)

• Fachspezifische Schulung der und Kooperation mit den

Hygienebeauftragten

Beauftragter)

Teilnahme an:

o 19 Hygienebeauftragte Ärzte (pro Fachabteilung ein Arzt)

o 46 Hygienebeauftragte in der Pflege (pro Station,

Funktionsbereich ein

• Aktive Surveillance von nosokomialen Infektionen durch die

Hygienefachkräfte und Besprechung der Ergebnisse mit den Abteilungen

sowie ggf. Modifikationen im Hygienemanangement

o ITS-KISS

o OP-KISS

o ONKO-KISS

o Neo-KISS

o Hand-KISS

• Umsetzung der Qualitätsziele des Euregionalen Netzwerkes für

Patientensicherheit und Infektionsschutz im Rahmen des deutschniederländischen

EurSafety Health-net (siehe auch D-4)

• Organisatorische Leitung und Implementierung der „Aktion Saubere Hände“

(siehe auch D-4)

• Festlegung und Implementierung von spezifischen Hygienemaßnahmen bei

Epidemien/Endemien mit speziellen Erregern (Vogelgrippe, Neue Influenza,

EHEC u.a.)

Weitere Leistungsangebote der Fachabteilung:

• Externe Beratung von medizinischen Einrichtungen (Kliniken, Reha-

Kliniken, MVZ, ZSVA u.a.) durch die Krankenhaushygieniker und

Hygienefachkräfte des Instituts.

B-21.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Organisationseinheit / Fachabteilung

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Klinikums sind zusammenfassend

unter A-9 dargestellt.

B-21.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 0

Teilstationäre Fallzahl: 0

Das Institut für Krankenhaushygiene ist keine bettenführende Abteilung.


B-21.11 Personelle Ausstattung

B-21.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Hygiene und Umweltmedizin

Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

B-21.11.2 Pflegepersonal

Gesundheits- und Krankenpfleger/ –innen

Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen

Anzahl¹

2

2

0

Anzahl Ausbildungsdauer

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ03 Hygienefachkraft

2,7

3 Jahre


B-22

Praxis für

Nuklearmedizin

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


B-22 Praxis für Nuklearmedizin

B-22.1 Name Organisationseinheit / Fachabteilung

Name: Praxis für Nuklearmedizin

Schlüssel: Sonstige Fachabteilung (3700)

Poliklinik oder Ambulanz vorhanden

Herr Dr. med. J. de-la-Roche

Straße: Rahel-Straus-Str. 10

PLZ / Ort: 26133 Oldenburg

Telefon: 0441 / 403 - 2529

Telefax: 0441 / 403 - 2382

E-Mail: praxis.nuklearmedizin@klinikum-oldenburg.de

Internet: http://www.klinikum-oldenburg.de/

B-22.2 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit /

Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Radiologie

VR18 Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren: Szintigraphie

Nuklearkardiologie, Schilddrüsendiagnostik, Knochendiagnostik und

Nierendiagnostik, spezielle Tumordiagnostik

VR19 Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren: Single-Photon-

Emissionscomputertomographie (SPECT)

Knochen- Herz- und Tumordiagnostik

VR20 Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren:

Positronenemissionstomographie (PET) mit Vollring-Scanner

Kooperation mit Nuklearmedizinischer Gemeinschaftspraxis im St.-Josephs-Stift,

Bremen

VR21 Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren: Sondenmessungen und

Inkorporationsmessungen

Darstellung von Wächterlymphknoten bei Mammakarzinom, Prostatakarzinom,

malignem Melanom und Tumoren im HNO-Bereich

VR26 Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Computergestützte

Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung

Bildfusion nuklearmedizinischer Untersuchungen mit MRT, CT

B-22.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung

Vollstationäre Fallzahl: 0

Teilstationäre Fallzahl: 0

Die Praxis für Nuklearmedizin ist keine bettenführende Abteilung.

B-22.7 Prozeduren nach OPS

B-22.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 3-709 Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des

Lymphsystems mittels radioaktiver Strahlung

(Szintigraphie)

2 3-705 Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Muskel-

Skelett-Systems mittels radioaktiver Strahlung

(Szintigraphie)

569

214


Rang OPS Bezeichnung Anzahl

3 3-701 Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der

Schilddrüse mittels radioaktiver Strahlung

(Szintigraphie)

4 3-724 Bildgebendes Verfahren zur Darstellung eines

Körperabschnittes mittels radioaktiver Strahlung und

Computertomographie (SPECT)

5 3-703 Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Lunge

mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)

6 3-706 Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Nieren

mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)

7 3-70c Bildgebendes Verfahren über den ganzen Körper zur

Darstellung krankhafter Prozesse mittels radioaktiver

Strahlung (Szintigraphie)

8 – 1 3-704 Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Herzens

mittels radioaktiver Strahlung

(Radionuklidventrikulographie)

8 – 2 3-707 Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des

Verdauungstraktes mittels radioaktiver Strahlung

(Szintigraphie)

8 – 3 3-702 Bildgebendes Verfahren zur Darstellung sonstiger

hormonproduzierender Organe mittels radioaktiver

Strahlung (Szintigraphie)

B-22.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Anzahl

3-70c.1 Ganzkörper-Szintigraphie zur Lokalisationsdiagnostik:

Tumorszintigraphie mit tumorselektiven Substanzen

3-70c.2 Ganzkörper-Szintigraphie zur Lokalisationsdiagnostik:

Ganzkörperszintigraphie zur Entzündungsdiagnostik

B-22.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Praxis für Nuklearmedizin am Klinikum Oldenburg (Dr. med. de la Roche)

Art der Ambulanz: Kassenärztliche Praxis

Erläuterung: Angebotene Leistung: Schilddrüsendiagnostik, Myokard-

Perfusionsszintigraphie, Skelettszintigraphie, Lungen-

Perfusionsszintigraphie, Nierenfunktionsszintigraphie, spezielle

Tumordiagnostik, Radiosnoviorthese, Radioimmuntherapie

Angebotene Leistung

Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren: Szintigraphie

Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren: Single-Photon-

Emissionscomputertomographie (SPECT)

Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren: Positronenemissionstomographie (PET)

mit Vollring-Scanner

Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren: Sondenmessungen und

Inkorporationsmessungen

Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Computergestützte Bilddatenanalyse

mit 3D-Auswertung

Nuklearmedizinische Therapie: Therapie mit offenen Radionukliden

Allgemein: Spezialsprechstunde

57

55

47

31

13

≤ 5

≤ 5

≤ 5

36

12


B-22.11 Personelle Ausstattung

B-22.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)

Davon Fachärztinnen/ -ärzte

Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)

¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der

Vollkräfte angegeben

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

Nuklearmedizin

B-22.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Anzahl¹

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl Kommentar / Erläuterung

SP43 Medizinisch-technischer Assistent und

Medizinisch-technische Assistentin /

Funktionspersonal

2,0

MTRA

1

1

0


C/D

Qualitätssicherung

Qualitätsmanagement

Strukturierter Qualitätsbericht 2010Klinikum Oldenburg gGmbH


C Qualitätssicherung

C-1 Teilnahme an der externen vergleichenden

Qualitätssicherung nach § 137 SGB V

C-1.1 Erbrachte Leistungsbereiche/Dokumentationsrate für das

Krankenhaus

Leistungsbereich Fallzahl Dok.-Rate

Ambulant erworbene Pneumonie 95 100,0%

Cholezystektomie 280 100,0%

Pflege: Dekubitusprophylaxe 1.237 100,0%

Geburtshilfe 1.278 100,0%

Gynäkologische Operationen 280 100,0%

Herzschrittmacher-Aggregatwechsel 74 100,0%

Herzschrittmacher-Implantation 237 100,0%

Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation 85 100,0%

Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation 90 97,8%

Hüft-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel 23 100,0%

Hüftgelenknahe Femurfraktur 176 100,0%

Karotis-Rekonstruktion 22 100,0%

Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation 62 100,0%

Knie-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel ≤ 5 100,0%

Koronarangiographie und Perkutane Koronarintervention (PCI) 3.284 100,0%

Mammachirurgie 325 100,0%

Neonatologie 515 100,0%

Implantierbare Defibrillatoren-Implantation 145 100,0%

Implantierbare Defibrillatoren-Aggregatwechsel 46 100,0%

Implantierbare Defibrillatoren-

Revision/Systemwechsel/Explantation

Aortenklappenchirurgie, isoliert (1)

Kombinierte Koronar- und Aortenklappen-Chirurgie (1)

Koronarchirurgie, isoliert (1)

75 100,0%

99,5%

(1) Für die Leistungsbereiche isolierte Aortenklappenchirurgie, kombinierte Koronar- und

Aortenklappen-Chirurgie und isolierte Koronarchirurgie wird nur eine

Gesamtdokumentationsrate berechnet.


C-1.2 Ergebnisse für Qualitätsindikatoren aus dem Verfahren

gemäß QSKH-RL für das Krankenhaus

C-1.2 A Vom Gemeinsamen Bundesausschuss als uneingeschränkt zur

Veröffentlichung geeignet bewertete Qualitätsindikatoren

C-1.2 A.I Qualitätsindikatoren, deren Ergebnisse keiner Bewertung durch

den Strukturierten Dialog bedürfen oder für die eine Bewertung

durch den Strukturierten Dialog bereits vorliegt

Leistungsbereich: Qualitätsindikator

— Kennzahlbezeichnung

09n1-HSM-IMPL: Leitlinienkonforme

Indikationsstellung bei

bradykarden Herzrhythmusstörungen

09n1-HSM-IMPL: LeitlinienkonformeSystemwahl

bei bradykarden

Herzrhythmusstörungen

— Leitlinienkonforme

Systemwahl und

implantiertem Ein- oder

Zweikammersystem

09n1-HSM-IMPL:

Eingriffsdauer —

Eingriffsdauer bis 60

Minuten bei

implantiertem VVI

09n1-HSM-IMPL:

Eingriffsdauer —

Eingriffsdauer bis 90

Minuten bei

implantiertem DDD

09n1-HSM-IMPL:

Durchleuchtungszeit —

Durchleuchtungszeit bis

9 Minuten bei

implantiertem VVI

09n1-HSM-IMPL:

Durchleuchtungszeit —

Durchleuchtungszeit bis

18 Minuten bei

implantiertem DDD

09n1-HSM-IMPL:

Perioperative Komplikationen

— Vorhofsondendislokation

bei

Patienten mit

implantierter Vorhofsonde

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog

Vertrauensbereich

8 93,6 -

98,7

8 90,1 -

96,8

8 88,6 -

100

8 97,9 -

100

8 92,1 -

100

8 97,9 -

100

8 0,3 -

4,7

Ergebnis(Einheit)

Zähler

/ Nenner

96,8 % 215 /

222

94,1 % 208 /

221

Referenzbereich(bundesweit)

≥90 %

≥90 %

97,9 % 47 / 48 ≥60 %

100 % 176 /

176

≥55 %

100 % 45 / 45 ≥75 %

100 % 174 /

174

≥80 %

1,6 % entf. ≤3 %

Kommentar der

beauftragten

Stelle


Leistungsbereich: Qualitätsindikator

— Kennzahlbezeichnung

09n1-HSM-IMPL:

Perioperative Komplikationen

— Ventrikelsondendislokation

bei

Patienten mit

implantierter Ventrikelsonde

09n1-HSM-IMPL:

Perioperative Komplikationen

— Patienten

mit chirurgischen

Komplikationen

09n1-HSM-IMPL:

Intrakardiale Signalamplituden

— Vorhofsonden

mit Amplitude

>= 1,5 mV

09n1-HSM-IMPL:

Intrakardiale Signalamplituden

— Ventrikelsonden

mit Amplitude

>= 4 mV

09n2-HSM-AGGW: Reizschwellenbestimmung

— Vorhofsonden mit

gemessener Reizschwelle

09n2-HSM-AGGW: Reizschwellenbestimmung

— Ventrikelsonden mit

gemessener Reizschwelle

09n2-HSM-AGGW:

Amplitudenbestimmung

— Vorhofsonden mit

bestimmter Amplitude

10n2-KAROT: Indikation

bei asymptomatischer

Karotisstenose —

Stenosegrad >= 60%

(NASCET)

10n2-KAROT: Indikation

bei symptomatischer

Karotisstenose —

Indikation bei symptomatischer

Stenose >=

50%

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog

Vertrauensbereich

Ergebnis(Einheit)

Zähler

/ Nenner

Referenzbereich(bundesweit)

8 0 - 2,4 0,4 % entf. ≤3 %

8 0,2 -

3,8

8 90,5 -

98,1

8 98,4 -

100

1 44,1 -

73,1

8 77,8 -

94,2

8 59,6 -

84,8

8 29,2 -

100

1,2 % entf. ≤2 %

95,3 % 142 /

149

100 % 227 /

227

≥80 %

≥90 %

59,1 % 29 / 49 ≥65,5 %

87,6 % 64 / 73 ≥76,4 %

73,5 % 39 / 53 ≥67,6 %

100 % entf. ≥85 %

Kommentar der

beauftragten

Stelle

9 entf. % entf. ≥90 % Das Krankenhaus

hat in diesem

Qualitätsindikator

kein Ergebnis, da

solche Fälle im

Krankenhaus

nicht aufgetreten

sind.


Leistungsbereich: Qualitätsindikator

— Kennzahlbezeichnung

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog

Vertrauensbereich

Ergebnis(Einheit)

Zähler

/ Nenner

Referenzbereich(bundesweit)

10n2-KAROT:

Perioperative

Schlaganfälle oder Tod

risikoadjustiert nach

logistischem Karotis-

Score I — Verhältnis der

beobachteten zur

erwarteten Rate (O / E)

8 entf. 2,8 entf. ≤2,7

10n2-KAROT:

Perioperative

Schlaganfälle oder Tod

risikoadjustiert nach

logistischem Karotis-

Score I — Risikoadjustierte

Rate an perioperativenSchlaganfällen

oder Tod

2 entf. 7,7 % entf. ≤6 %

12n1-CHOL: EingriffsspezifischeKomplikationen

— Patienten

mit Okklusion oder

Durchtrennung des DHC

12n1-CHOL: Reinterventionsrate


Patienten der

Risikoklasse ASA 1 bis 3

ohne akute

Entzündungszeichen mit

Reintervention nach

laparoskopischer

Operation

12n1-CHOL: Letalität —

Verstorbene Patienten

der Risikoklasse ASA 1

bis 3

8 0 - 1,4 0 0 / 258 Sentinel

Event

8 0 - 3,8 0,6 % entf. ≤1,5 %

1 0,1 -

2,9

0,8 entf. Sentinel

Event

15n1-GYN-OP: Organverletzungen

bei

laparoskopischen

Operationen —

Patientinnen ohne

Karzinom, Endometriose

und Voroperation mit

mindestens einer

Organverletzung bei

laparoskopischer

Operation

8 0 - 6,2 0 % 0 / 58 ≤1,2 %

Kommentar der

beauftragten

Stelle


Leistungsbereich: Qualitätsindikator

— Kennzahlbezeichnung

15n1-GYN-OP: Organverletzungen

bei

Hysterektomie —

Patientinnen mit

mindestens einer

Organverletzung bei

Hysterektomie

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog

Vertrauensbereich

8 0,9 -

8,7

15n1-GYN-OP: Organ- 8 0 -

verletzungen bei

Hysterektomie —

Patientinnen ohne

Karzinom, Endometriose

und Voroperation mit

mindestens einer

Organverletzung bei

Hysterektomie

11,6

15n1-GYN-OP:

Postoperative Histologie

bei Ovareingriffen —

Patientinnen mit

fehlender Histologie

nach isoliertem

Ovareingriff

15n1-GYN-OP:

Indikation bei Ovareingriffen


Patientinnen mit

Follikel- bzw. Corpus

luteum-Zyste oder

Normalbefund nach

isoliertem Ovareingriff

mit vollständiger

Entfernung der Adnexe

15n1-GYN-OP: Organerhaltung

bei Ovareingriffen


Patientinnen


Leistungsbereich: Qualitätsindikator

— Kennzahlbezeichnung

15n1-GYN-OP:

Konisation —

Patientinnen ohne

postoperative Histologie

nach Konisation

15n1-GYN-OP:

Antibiotikaprophylaxe

bei Hysterektomie

15n1-GYN-OP:

Indikation bei

Hysterektomie —

Patientinnen < 35 Jahre

mit Hysterektomie bei

benigner Histologie

16n1-GEBH: Antenatale

Kortikosteroidtherapie

— Antenatale Kortikosteroidtherapie

bei

Frühgeburt (24+0 bis

unter 34+0 Schwangerschaftswochen)

16n1-GEBH: Antenatale

Kortikosteroidtherapie

— Antenatale Kortikosteroidtherapie

bei

Frühgeburt (24+0 bis

unter 34+0 Schwangerschaftswochen),

mind.

2 Tage präp. Aufenthalt

16n1-GEBH: E-E-Zeit

bei Notfallkaiserschnitt

— E-E-Zeit bei Notfallkaiserschnitt

> 20

Minuten

16n1-GEBH:

Bestimmung

Nabelarterien-pH-Wert

— Bestimmung des

Nabelarterien pH-

Wertes bei lebendgeborenen

Einlingen

16n1-GEBH: Azidose bei

reifen Einlingen mit

Nabelarterien-pH-

Bestimmung — Azidose

bei reifen Einlingen mit

Nabelarterien pH-

Bestimmung

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog

Vertrauensbereich

Ergebnis(Einheit)

Zähler

/ Nenner

Referenzbereich(bundesweit)

8 0 - 41 0 % 0 / 7 ≤5 %

8 96,8 -

100

100 % 115 /

115

≥90 %

8 0 - 7,1 1,2 % entf. ≤2,5 %

9 90,9 -

98,2

8 96,8 -

100

8 0 -

14,9

8 99 -

99,9

95,5 % 149 /

156

100 % 112 /

112

nicht

definiert

≥95 %

0 0 / 23 Sentinel

Event

99,5 % 1.171 /

1.176

≥95 %

8 0 - 0,6 0,1 % entf. ≤0,3 %

Kommentar der

beauftragten

Stelle

Referenzbereich

nicht definiert.

Bewertung nicht

vorgesehen.


Leistungsbereich: Qualitätsindikator

— Kennzahlbezeichnung

16n1-GEBH:

Anwesenheit eines

Pädiaters bei

Frühgeborenen —

Pädiater bei Geburt von

Frühgeborenen unter

35+0 Wochen

anwesend

16n1-GEBH: Kritisches

Outcome bei

Reifgeborenen

16n1-GEBH: Dammriss

Grad III oder IV —

Dammriss Grad III/IV

bei Spontangeburt

16n1-GEBH: Dammriss

Grad III oder IV —

Dammriss Grad III/IV

bei Spontangeburt ohne

Episiotomie

17n1-HÜFT-FRAK:

Präoperative