Garten im Herbst 2_2015

hallomuenster

www.hallo-muensterland.de

Anzeigen-Sonderveröffentlichung|Ausgabe2/2015

Goldigen

Gartenzeiten

entgegen

Gartenträume


2



Herbst ist Pflanzzeit

Schon heute für das nächste Jahr pflanzen

Von Bernd Schäfer

Für viele Hobbygärtner ist

der Herbst eher die Zeit des

„Ausmistens“ –jetzt wirdder

Platz geschaffen, der im kommenden

Frühjahr mit neuen

Pflanzen besetzt wird.

abei sollten die meisten

DGehölze und Blumen

schon jetzt dort angesiedelt

werden, wo sie sich im

nächsten Jahr zu voller

Pracht entfaltensollen. „Für

viele Pflanzen sind Oktober

und November die besten

Pflanzzeiten“, sagt Klaus

Krohme, Gärtnermeister

und Chef des Kreislehrgartens

in Steinfurt. Und kann

das auch erklären: „Bei den

meisten Pflanzen treiben

noch bei sieben Grad Celsius

Wurzeln aus.“ So haben

sie bis zum Beginn des Wintersinder

Regel nocheinige

Wochen Zeit, sich anihrem

neuen Standort „einzurichten“.

Und imkommenden

Frühjahr schon einen Wurzelvorsprung.

„Je kürzer

die Zeit zwischen

Pflanzung und Austrieb

ist, desto

schlechter ist das für

die Pflanze.“ Im

Steinfurter

Kreislehrgarten

werden

deshalb alle

Umpflanzarbeiten

bis

in den Winter hinein erledigt.

„Bis Weihnachten“,

sagt Krohme. Auch Frost

spiele dabei keine Rolle und

richte keine Schäden an.

Einzige Ausnahmen seien

Gräser und natürlich frostempfindliche

Exoten.

Der Herbst biete als

Pflanzzeit für den Gärtner

noch einen weiteren Vorteil:

„Das Gefühl für Räumlichkeiten

und Standorte ist

jetzt viel genauer“, weist

Klaus Krohme darauf hin,

dass Flächen nach dem

Winter einen ganz anderen

Eindruckvermitteln als später

im Jahr.

Wer dennoch bis zum

Frühjahr warten will, sollte

sich jetzt zumindest schon

einmal Notizen oder Skizzen

anfertigen, wie die bestehende

Vegetation wirkt,

wenn sie wieder ausgetrieben

hat. „Damit man weiß,

was man will und braucht,

wenn man im Frühjahr im

Gartencenter steht.“

Im Herbst gesetzte Pflanzen haben im Frühjahr

einen Wurzelvorsprung. Fotos (2): bsch

Ein Hingucker

für den Herbst

Tipps zur

Gewürzrinde

ie Gewürzrinde ist nun

Düber und über mit leuchtend

gelben Blüten und gefiederten

Blättern besetzt.

„Wenn Sie reichblühende

Kübelpflanzen schätzen,

kommen Sie der Gewürzrinde

auf Dauer nicht vorbei“,

sagt daher Tanja Ratsch, Ingenieurin

der Landschaftsarchitektur

und -ökologie

aus Nersingen. „Der Flor dieser

Artsetzt in den Sommerwochen

ein und hält bei

konstant reichen Wasserund

Nährstoffgaben bis in

den Spätsommer hinein.“

Bis Ende Oktober istdie Blüte

möglich. Erst Temperaturen

Inhaltsverzeichnis

unter null Grad bereiten

dem goldgelben Treiben ein

Ende.

Danachaber wirddie Pflege

heikel. Die aus Argentinien

stammende Art Senna

corymbosa sollte zwar hell

und bei Temperaturen zwischen

12 und 15 Grad stehen,

aber in der Regel fallen

in den Wintermonaten die

Blätter ab. Sie ruht dann.

„Zwischen März und April

folgt der Neuaustrieb“, erklärt

Ratsch.

Die Pflanze kann auch an

einem frostfreien, notfalls

dunklen Ort den Winter

über zwischenlagern. (dpa)

Im Herbstinden Garten gehen.......................................2

Mit Heckenund Mauerngestalten..................................3

Alternativefür die Olive..................................................4

Weinanbau zu Hause..................................................4+5

Beete kulinarischgenießen.............................................6

Obstund wann es geerntetwerden kann.........................7

Ein pflegender Aufguss...................................................8

Pflanzenschutz im Garten..........................................8+9

Inszenierte Natürlichkeit..............................................10

Mit der Säge im Baum....................................................11

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unserem Gartenarchiv. Klicken Sie einfach: www.hallomuensterland.de/sonderausgabe-gartenträume

Foto: dpa

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Sebastian Rohling

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Technische Herstellung:

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An der Hansalinie 1·48163 Münster

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3

Auf unterschiedliche Arten abgegrenzt

Vonder Hecke bis zur Holzwand mit Wasserspiel: Gartenumrandungen lassen sich vielfältig gestalten

Von Annika Wienhölter

Hecken, Holzzäune, Mauern,

Gabionen, Metallelemente

oder eine kombinierte Variante:Bei

der Gartenbegrenzung

können sich Hausbesitzer

kreativ austoben.

E

sgibt nahezu unendlich

viele Möglichkeiten“,

sagt Gartenplaner Fritz Goroncy.

Allerdings mit einer

Einschränkung: Die Vorgaben

aus dem Bebauungsplan

müssen eingehalten

werden –„um rechtlich auf

der sicheren Seite zu sein“,

weiß der Experte. Und:

„Grundsätzlich sollten die

Umgebung und die Architektur

des Hauses berücksichtigt

werden.“ Schließlich

zählt der Gesamteindruck.

Goroncy rät stets zu einer

grünen Variante: „Eine Heckesorgt

für ein gutesKlima

im gesamten Garten.“ Und

der Pflegeaufwand –ein bis

zweimal jährlich schneiden

– sei überschaubar. Zunächstgilt

es, sichzwischen

einer Laub- und einer Nadelhecke

zu entscheiden. Wer

das ganze Jahr über einen

Sichtschutz haben möchte,

der muss eine immergrüne

Hecke wählen. Darauf ist

beim Kauf zu achten. Außerdem

sind einige Blätter und

Beeren giftig. Auch das

sollte der Gartenbesitzer

bei seiner Wahl

berücksichtigen.

Bei den Zäunen geht der

Trend laut Goroncy

zu hochwertigen

Materialien. Individuell

gestaltete,

hölzerne Rhombus-Elemente

seien derzeit gefragt.

Immer

öfter würden

Gartenbesitzer

auch eine

Gabionen-

Wand wählen

–eine Art

mit Steinen

gefüllter

Drahtkorb.

Denkbar ist

eine Kombination

aus Hecke und Gabionen.

„Dann wirktdie Begrenzung

nicht ganz so steinig“,

macht der 48-jährige Gärtnermeister

aus Drensteinfurt

auf eine weitere Variante

aufmerksam. Satiniertes

Glas, eine klassische Ziegelmauer

oder WPC-Zaunanlagen,

die aus einer Holz-

Kunststoff-Mischung bestehen,

können ebenfalls in

Betracht gezogen werden.

Goroncy empfiehlt: „Jeder

Holzzaun sollte von oben

geschützt werden – beispielsweise

mit einem Abdeckbrett

oder einer Leiste

Als Gartenabgrenzungsind vielfältige Kombinationen denkbar:Holz

mit Hecke (Bild unten) oder Natursteine mit Gräsern

(Bild oben) sind nur zwei Varianten. Fotos: Gärtner von Eden

aus Metall.“

Einfach damit er länger

schön bleibt. Und wer

einen ganz besonderen Hingucker

haben möchte, der

kann ein Wasserspiel (kl.

Bild u.)indie Gartenbegrenzung

einbauen lassen.

Die Preisspanne sei bei allen

Varianten der Gartenabgrenzungriesig,

sagt Goroncy,der

zu den Gärtnernvon

Eden gehört,

ein genossenschaftlicher

Zusammenschluss

von gut 50 Gartengestaltern

aus Deutschland,

Österreichund der Schweiz.

Gleichzeitig betont er, dass

sich Hausbesitzer immer

voneinem Profi beraten lassen

sollten, der dann am

besten

auch

gleich die Umsetzung übernimmt.

Denn nur wenn

Zäune oder Hecken fachmännisch

gesetzt beziehungsweise

eingepflanzt

sind, haben Gartenliebhaber

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4



Eine Rebe für daheim

Wein macht sich nicht nur im Glas, sondern auch im Garten gut

Wersich mit seinem Reben mühe gibt, der kann im Herbstdie

Früchte seines Lohns ernten.

Foto: Sebastian Rohling

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WIE PFLANZE ICHRICHTIG?

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Rot, weiß oder Rosé-Wein?

Diese Frage spielt im heimischen

Garten erstmal eine

untergeordnete Rolle.

iel wichtiger sind die Fra-

nach dem Standort

Vgen

und der Pflege. Aufwas beim

heimischen Weinanbau geachtetwerden

muss, hat Redakteur

Sebastian Rohling

mit dem in Emsdetten lebenden

Jungwinzer Mathias

Meimberg besprochen.

Welche Rebsorten eigenen

sichfür die private Anpflanzung

im Münsterland am

besten?

Meimberg: Pilzresistente Reben,

abgekürzt PIWIS. Diese

Rebsorten weisen eine hohe

Pilzresistenz auf und sind

dadurch gegen Krankheiten

wie etwa Mehltau besser geschützt.

Dazu zählen zum

Beispiel: weiße Rebsorten,

wie Orion, Zalas und Perle

oder auch rote Rebsorten,

wie Regent und Rondo.

Worauf muss beim Kauf von

Pflanzen für den heimischen

Garten geachtet werden?

Meimberg: Die Pfropfstelle

(Schnittstelle zwischen

Unterlage (Wurzel) und Rebsorte

(Weinsorte) muss gut

mit Wachs versiegelt sein.

Der Rebstock sollte gesund

aussehen und (falls schon

vorhanden) einen vitalen

Wuchsaufweisen. Wenn der

Rebstock schon Blätter trägt,

sollten diese keine gelbe Färbung

zeigen oder sich kräuseln.

Der Stamm sollte keine

Risse haben, sondern mit

Rinde umzogen sein. Beim

Pflanzen ist es wichtig bei

Tauwurzeln (Haarwurzeln)

die Spitze zu kürzen und die

Veredlungsstelle mit einer

Zeige- und Mittelfingerbreite

über der Erde zu setzen.

Die Entstehung von Staunässe

muss verhindert werden

Wo können entsprechende

Setzlinge erworben werden?

Alternative zur Olive

Die Weidenblättrige Birne

ie sieht aus wie ein Oli-

ist aber robuster

Svenbau,

und kommt mit dem Winter

in Deutschland besser

klar: Die Weidenblättrige

Birne isteinegute Alternative

zu dem Mittelmeergewächs

für Hobbygärtner,

die dem Frost und dem

deutschen Winter nicht

trauen.

„Ihre Blätter sindgenauso

silbern gefärbt wie Olivenlaub

und haben eine ähnliche

Form“, erläutert Tanja

Ratsch, Ingenieurin der

Landschaftsarchitektur

und Buchautorin aus Nersingen

(Bayern) die Ähnlichkeit

der Weidenblättrigen

Birne zur Olive. Auch

der Wuchs hat eine gewisse

Ähnlichkeit. „Die Äste entwickeln

sich schmal und

lang wie bei jungen Oliven.“

Die Stämmesind häufig

nicht gerade, sondern

kurvig oder leicht knorrig.

Der Baum mageinen sonnigen

Standort mit durchlässigen

Böden, denn er bildet

tiefe Wurzel. „Lehmiges

Erdreich sollte vor dem

Pflanzen mit reichlichSand

aufgebessert werden“, empfiehlt

Ratsch daher.

Im Frühjahr schmückt

sich die Weidenblättrige

Birne mit kleinen weißen

Blüten. Sie erscheinen vor

dem Laubaustrieb, meistsitzen

sechs bis acht Blüten in

kleinen Doldentrauben zusammen.

Die Früchte sind

nurzweibis drei Zentimeter

groß. Ratsch empfiehlt, sie

nicht frisch zu verzehren,

sondern einzukochen.

Die Weidenblättrige Birne

ist aber kein Baum für

den Obstgarten, sondern

ein Kleinbaum, der sich gut

im Hintergrund von Stauden

und Rosen macht, findet

Sonja Neumann, Geschäftsführerin

der Mustergartenanlage

im Grugapark

in Essen. Das Silbergrau der

Blätter und die weißlichen

Trieben wirken wie eine Beleuchtung

der Pflanzkombination,

denn die helle

Laubfarbe reflektiert das

Licht. „So werden gerade

kräftige Farben etwas weicher.“

(dpa)

Meimberg: In allen Rebschulen

oder auchimGartencenter,

dort sind meist Tafeltrauben

zu erwerben, die

auch indie jeweilige Region

passen. Meistens weisen sie

schon hohe Pilzresistenten

auf und haben schon einen

vorhandenen Wuchs.

Wie sollten die räumlichen

Begebenheiten sein, in

denen der Wein wächst?

Meimberg: Sonnig und geschützt.

Zur Vorbeugung

von Fäulnis und Krankheiten

sollte ein leichter, abtrocknender

Wind wehen.

Gerade wenn Rebstöcke an

der Hauswand stehen, profitieren

die Weinstöcke von

der Wärme der Hauswand

und fühlen sich wohler.

Was macht den Wein als

Gartenpflanze so besonders?

Meimberg: Man kann wunderbar

verfolgen, wie innerhalb

des Jahres die Trauben

reifen. Am Ende kommt man

in den Genuss eines wunderbaren

Obstes, das in

Die Früchte der WeidenblättrigenBirne

sind klein. Sie eignen

sichvor allem zum Einkochen.

Foto: dpa/Marion Nickig


5

unserer Region außergewöhnlicher

istals Äpfel oder

Birnen. Im Herbst hat man

je nach Rebsorte eine schöne

Färbung und der Wein

eignetsichgut, um eine Pergola

daraus zu machen.

Welche Schwierigkeiten

sind bei der Pflege zu erwarten?

Meimberg: Wichtig ist der

richtige Rebschnitt und das

Hochbinden der Triebe. Die

Auswahl des richtigen Bodens,

die Nährstoffversorgung

und die Vermeidung

von Staunässe spielen auch

eine wichtige Rolle. Wichtig

ist auch, zum richtigen Zeitpunkt

dieRebe genügend zu

entblättern und Geiztriebe

zu entfernen. Man erleichtert

so das Abtrocknen der

Trauben. Trotzdem ist eine

ausreichende Menge vorhandener

Blätter unabkömmlich

–zum einen bieten

sie der Traube Schutz,

zumanderensind sie dietreibende

Kraft bei der Zuckerbildung

in der Traube durch

Fotosynthese. Im Verlauf des

Jahres wechseln die Aufgaben

und Anforderungen an

den Gärtner oder Winzer,

um diePflanze stetig gesund

zu halten und im Herbst

dann wohlschmeckende

Trauben zu ernten.

Wo können Hobbygärtner

qualifizierte Hilfe bekommen,

wenn sie Fragen oder

Probleme mit ihren Reben

haben?

Meimberg: Beim Gärtner,aus

Büchern, aus dem Internet

oder bei einem Besuch eines

Winzers.

Zum Schluss die wohl dringlichste

Frage: Eignensichdie

eigenen geernteten Trauben

Mathias Meimberg

Im Jahr 2013 gründete Mathias

Meimberg die Weinkellerei

im Münsterland.

Konsequent verband er so

seine familiären münsterländischen

Wurzeln mit

seiner beruflichen Passion:

Dem Weinbau. Der Vorteil

für Weinkenner in und um

Münster: Hier haben Sie direkten

Kontakt zu einem

jungen Winzer mit Sachverstand,

internationaler

Erfahrung und viel Leidenschaft

für sein hervorragendes

Produkt.

Selection zählt Mathias

zum Keltern?

Meimberg: Das liegtander jeweiligen

Rebsorte. Es sollte

im Gartencenter nachgefragt

werden, obessich um

Tafel- oder Weintrauben

handelt und um welche Rebsorte.

Die Tafeltrauben haben

weniger Saft, sind süßer

Meimberg zu den Top-12

Jungwinzern Frankens

Neben den Meimberg- und

Boessneck-Weinen führt

die Weinkellerei Meimberg

auch die Arnold-Weine,

wobei alle Weine aus eigener

Prokuktion stammen.

Die in enger Zusammenarbeit

verbundenen Häuser

stehen für selbstständige

Stilistik mit eigenem Charakter.

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Foto: Sebastian Rohling

und haben weniger Säure.

Die Weintrauben haben

mehr Saft, mehr Säure und

eignensichprinzipiellbesser

zum Keltern. Eigentlichist es

möglich, aus allen Trauben

Wein zu machen, die Frage

ist nur, wie hoch der Ertrag

ist und wie der Wein

schmeckt.

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6


Wie kleine

grüne Igel

Die Früchte der Edelkastanie fallen wieder

uch Baum selbst ist

Ajederzeit einen Blick

wert: Was bietet mir der

Baum für den Garten?

Die Edelkastanie ist ein

markantes Gehölz mit meist

kurzem Stamm und einer

breit geöffneten Krone. Sie

ist als Solitär ein wunderbarer

Blickfang im Garten.

Auch das Setzen in kleinen

Die Früchte der Esskastanie

fallen im Herbst. Foto: dpa

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Gruppen hat Tradition. „Die

Edelkastanie wurde früher

häufig als Alleebaum gepflanzt“,

erklärt Christoph

Absvon der DBU Naturerbe,

einer Gesellschaft der Deutschen

Bundesstiftung Umwelt.

Im Herbst färben sich

die Blätter dunkelgelb ein.

Wo wächst der Baum am

besten? „Sie zählen zu den

Lichtbaumarten“, erklärt

Abs. Das bedeutet, sie benötigen

einen besonders sonnigen

Standort. „Edelkastanien

vertragen sommerliche

Trockenheit erstaunlich

gut.“ Aber in der Wachstumsphase

im Frühling istes

wichtig, dass es genügend

Niederschläge gibt. Zudem

benötigt der Baum viel Platz.

„Man sollte sich klarmachen,

dass die Edelkastanie

ein traditioneller Hofbaum

ist“, sagt Abs. (dpa)

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Pflücken erlaubt statt

Betreten verboten

Andernachs Konzept der Essbaren Stadt findet Nachahmer

Von Silke Diecksmeier

In Ahlen hat sich in dieser

Woche eine Bürgerinitiative

gegründet, die es sich zum

Ziel gesetzt hat, die Wersestadt

in eine „Essbare Stadt“

zu verwandeln. Doch was bedeutet

das?

er bei dem Begriff un-

an Hänsel

Wwillkürlich

und Gretel und das Lebkuchenhaus

denken muss, irrt

sich.Weniger geht es um die

Gebäude in der Stadt, als um

die Grünanlagen. Diese sollen

bei dem Konzept nämlichnicht

mit immergrünen

Stauden, sondern mit Nutzpflanzen

gestaltet werden.

Die rheinland-pfälzische

Stadt Andernach hat es bereits

vorgemacht. Hier heißt

das Konzept „Pflücken erlaubt“

anstatt „Betreten verboten“.

Die Stadtverwaltung

baut Gemüse wie Möhren

und Bohnen, Obst, Beerenund

Küchenkräuter an –

und jeder darf sich bedienen.

Bei einem Spaziergang

durch die Stadt eine frische

Himbeere vom Strauch naschen,

für das Fischgericht

mal kurz ein paar Stängel

Dill aus dem Park holen oder

eine Tomate für den Salat

ernten –inAndernachs öffentlichen

Bürgergärten ist

das ohne Probleme möglich.

Dabei beschränkt sich die

Mitarbeit der Bürger jedoch

nicht nur auf die Ernte. Ob

Unkraut jäten, gießen oder

Pflege an den Grünpflanzen

–die Bürger sind mit eingebunden

und wissen so viel

mehr zu schätzen, was in

den öffentlichen Anlagen

der Stadt passiert.

Ein weiterer Vorteil: Auch

die Kinder lernen, welche

Früchte in unseren Breitengraden

wachsen und wann

sie Saison haben. So wird

ganz nebenbei Wissen vermittelt,

das in der heutigen

Zeit immer weiter verschwindet.

Um dies nochzu

vertiefen, hat Andernach

einen fahrbaren Schulgarten,

der je nach Bedarf an

den verschiedenen Schulen

und Kindergärten aufgestellt

werden kann.

Zudem istdie Stadt Andernach

dazu übergegangen,

Das große Vorbild am Rhein: In Andernachs Grünanlagen

helfen Bürger beim Unkraut jäten, beim Gießen und beim

Ernten.

Foto: Andernach.net GmbH/Christoph Maurer

jedes Jahr einer auserwählten

Nutzpflanze zu widmen.

So wurden 2010 101 Tomatensorten

gepflanzt. Auch

die Bohne, die Zwiebel und

der Kohl haben bereits ihr

„Ehrenjahr“ erhalten.

Apropos Ehrungen: Damit

wurde die Stadt für ihr

Konzept überhäuft. Der

Nachhaltigkeitspreis von

Zeit-Wissen, die Lenné-Medaille

und eine Auszeichnung

im bundesweiten Innovationswettbewerb

„Ausgezeichnete

Orte im Land

der Ideen“haben die Rheinländer

abgesahnt.

So profitieren nicht nur

die Bürger vonder „Essbaren

Stadt“, die ganz nebenbei

auch die gesunde Ernährung

der Bürger fördert, sondern

auch das Stadtmarketing.

Kein Wunder also, dass

sich auch andere Städte an

der vorbildlichen Idee versuchen

wollen.

In Ahlen wird im kommenden

Frühjahr der erste

Eine-Welt-Garten eröffnet.

Bis die Wersestadt allerdings

so weit ist wie die Andernacher,

wird wohl noch viel

Wasser in Werse und Rhein

herunterfließen.


Wettlauf mit

der Schwerkraft

Wann ist der richtige Zeitpunkt

für die Obsternte?

Von Bernd Schäfer

In diesem Jahr versuchen die

Äpfel es mit einem ganz perfiden

Trick, die Gärtner ins

Grübeln zu bringen:

eit Wochen schon leuch-

sie in strahlenden Rot-

Sten

tönen von den Zweigen der

Bäume – beißt man allerdings

hinein, kann man

kaum so lustig sein, wie es

sauer schmeckt.

„Äpfel und Birnen gaukeln

uns diesmal eine Reife

vor, die sie gar nicht haben.

Sie sind sogar rund 14 Tage

Kurz notiert

Wilder Wein

färbt sich rot ein

7

später dran als im Vorjahr“,

ist Gärtnermeister Klaus

Krohmes Einschätzung. Ein

probateres Mittel, die

Pflückreife zuerkennen, sei

die „Kippprobe“: Dabei werden

die Früchte vorsichtig

nach oben gekippt.

Löst sich der Stiel dann

wie vonselbstab, istder Apfel

oder die Birne reif.

Doch selbst dann schmecken

noch nicht alle Sorten

süß und saftig: „Die Dülmener

Rose zum Beispiel ist direkt

vom Baum essbar“, erklärt

der Leiter des Steinfurter

Kreislehrgartens. Viele

Topinambur nur

nach Bedarf ernten

Foto: Tim Lehmann

Sorten sollte man jedoch

erst einmal ein bis zwei Wochen

dunkel und leicht

feucht lagern, etwa im Keller.

Erst durch das Nachreifen

entfalteten sie nämlich

ihren besten Geschmack.

Vollkommen unbedenklich

seien übrigens die in

diesem Jahr oftzuerkennenden

„Frostringe“: „Dieses

Phänomen isteine Folge des

späten Frosts im April“, weiß

Krohme.

Die leicht rauen Stellen in

der Schale hätten aber keinen

Einfluss auf den Geschmack.

Wildes Obst im

heimischen Garten

Wildobstgehölze erfreuen nicht nur Vögel

icht alle essbaren Beeren

Noder Früchte werden angebaut

und vermarktet.

Manche schmecken zu

sauer oder bitter oder lassen

sich zuschwer pflücken, als

dass sich die Ernte lohnen

würde. Werden Sträucher

und Bäume nicht durch

Züchtung verändert, und

haben sie noch ihre ursprünglichen

Eigenschaften,

spricht der Baumschulgärtner

von Wildobst-Gehölzen.

Weil sie gut aussehen

und dazu noch sehr

wertvoll für die Umwelt

sind, bieten Gartenbaumschulen

und Einzelhandelsgärtnereien

eine große Auswahl

an. Die robusten Gehölze

eigenen sich für viele

Standorte imGarten, können

alleineals Blickfang stehen

oder zu einer blühenden

Hecke kombiniert

werden. Gärtner im

Fachhandel helfen

bei der Auswahl der

geeigneten Arten für

den jeweiligen

Standort.

Etwas

in

Vergessenheit

geraten

istder

Kompost und Blumenerde aus eigener Produktion.

Bei allen Recyclinghöfen –oder große Mengen

direkt ins Hausgeliefert. Tel. 16130353.

Geschmack einiger Wildfrüchte.

Die Kupfer-Felsenbirne

(Amelanchier lamarckii)

ist heute vor allem wegen

der strahlend weißen

Blüte im Frühjahr und der

intensiven Herbstfärbung

beliebt.

Der Schlehdorn (Prunus

spinosa) hält Menschen mit

seinen Dornen auf Distanz.

Für viele Insekten, darunter

Schmetterlinge und Bienen,

sind die weißen Blüten jedoch

eine wichtige Nahrungsquelle.

Die runden,

blauen Früchte reifen im

Herbst heran und schmecken

sauer und herb. Frost

zerstört einen Teil der bitterenGerbstoffe,

wenn bis dahin

nochwelche am Strauch

hängen. Denn immerhin

konkurriert der

Menschen mit

rund 20 Vogelarten

um das Steinobst.

GMH/GBV

Foto: GMH/GBV

ilder Wein ist ein Hin-

imHerbst. Er

Wgucker

verwandelt sich dann in

eine leuchtend rote Blätterwand.

Sein Vorteil: Er rankt

sich platzsparend an Mauern

und Zäunen entlang.

Daneben empfiehlt der

Bund deutscher Baumschulen

einen Klassiker für den

Herbstgarten: den Ahorn.

Wer nur wenig Platz hat,

sollte den Japanischen

Ahorn pflanzen. Erwächst

langsamer und auch im

Pflanzkübel.

(dpa)

ie Topinambur im Beet

Dmuss nicht zu einem

bestimmten Zeitpunkt geerntet

werden. Der Verbraucherinformationsdienst

aid

rät, diese vorerst imBoden

zu lassen und nur bei Bedarf

auszugraben. Geerntet

wird abHerbst bis in das

nächste Frühjahr hinein.

Die Staude wächst innahezu

jedem Boden. Unterirdisch

gedeihen ihre kartoffelgroßen

Knollen, die in

der Küche gerne verwendet

werden.

(dpa)

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Ganz natürlich Düngen und schützen

enschen brauen sich

Meinen Tee, wenn sie es

im Hals oder mit dem Magen

haben. Auch Pflanzen

helfen Gebräue aus anderen

Pflanzen. Der Verbraucherinformationsdienst

aid, die

Bayerische Gartenakademie,

die Landwirtschaftskammer

NRWund der Bund

für Umwelt und Natur-


schutz Deutschland

(BUND) verraten, was Kräuter

können:

Knoblauch oder Zwiebel:

Die Knollen können

als Tee oder als Jauche die

Widerstandskraft von anderen

Pflanzen gegen Pilzkrankheitenund

Milben erhöhen.

Rainfarn: Als Brühe

oder Jauche erhöht das Gewächsdie

Widerstandskraft

anderer Pflanzengegen verschiedene

Schädlinge.

Brennnessel: Das Unkrautstärktund

düngt. Eine

Jauche daraus tut zum Beispiel

Obst- und Blühpflanzen

sowie Gemüse gut.

Schachtelhalm: Eine

Brühe oder Jauche daraus

hilftPflanzen,widerstandsfähiger

gegen Pilze zusein.

Beinwell: Eine Jauche

aus dem Gewächs stärkt die

Widerstandsfähigkeit von

Pflanzen und fördert das

Wurzelwachstum.

Holunder: Seine Blätter

vertreiben den Maulwurf.

Wermut: Eine Jauche

aus derPflanzeverscheucht

Ameisen auf dem Rasen.

(dpa)

Schnecken-Eier entfernen

Gehört das hier hin

oder kann das weg?

Vordem Einsatz

von Pflanzenschutz

steht die Gartenarbeit

Schnecken sind im Herbst

fast aus dem Gemüsebeet

verschwunden. Aber die

nächste Generationwächst

bereits nach. Denn die Plagegeister

haben Eier abgelegt.

Wer bei der Gartenarbeit

auf Gelege mit weichen,

hellen Kugeln stößt,

sollte sie entfernen. So verringere

man die nächste

Generation immerhin ein

wenig, erläutert Thomas

Schuster,Experte für Pflanzenschutz

im Landesverband

Bayerischer Kleingärtner

in München.

Schnecken verkriechen

sich zur Eiablage gerne

unter Mulchdecken oder

Laub, in den Kompostoder

in Erdhöhlen. Auch Holzspalten

oder Steine seien

gute Ablageorte. „Diese

Plätze zu suchen, isteigentlich

unmöglich“, sagt

Schuster. Hobbygärtner

stoßen eher zufällig beim

Laubharken, Neupflanzen

oder Umgraben darauf.

„Man kann natürlich auch

gezielt Fallen stellen, indem

man Holzbretter oder

Rindenstücke auslegt.“

Die Eier können, müssen

aber nicht direkt entsorgt

werden. „Es reicht, wenn

Sie die Eier offen liegen lassen,

erklärt der Experte.

„Sie vertrocknen oder werden

vonVögeln oder anderenTieren

gefressen.“(dpa)

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Von

Sebastian Rohling

Der Garten gehört zuden

Refugien des Menschen,

auf die erviel Einfluss hat,

aber nie volle Kontrolle erlangen

kann.

m der Natur dennoch

Uein Schnippchen schlagen

zu können, greifen viele

Hobbygärtner immer wieder

zu Hilfsmitteln aus den

chemischen Laboren dieser

Welt.

„Bevor jemand mit Pflanzenschutzmitteln

in seinem

Garten arbeitet, sollte er

eine Reihe andereDinge versucht

haben, denn Chemie

sollte immer nur die allerletzte

Lösung sein“, erklärt

Dr. Marianne Klug. In der

Landwirtschaftskammer

Nordrhein-Westfalen ist sie

für den Pflanzenschutz im

Öffentlichen und privaten

Grün zuständig. „Vor jeder

Therapie steht eine Diagnose.

Wer sich gewissenhaft

mit seinem Grün auseinandersetzt

wirdnur sehr selten

zu Spritze greifen müssen“,

erklärt sie, denn damit es

einer Pflanze schlecht geht

und sie sichnicht gegen ihre

natürlichen Feinde wehren

kann, müsse schon im Vorfeld

etwas vorgefallen sein.

So ist

es zum

Beispiel wichtig,

das eine

Pflanzeauchaneinem Platz

steht, an dem sie gute

Wachstumsbedingungen

vorfinden kann. Boden,

Luft und Wasser sind die

Schlüsselbegriffe, die über

erfolgreiches Pflanzenwachstum

entscheiden.

Weiter muss die Gartenhygiene

stimmen. Denn Pflanzen

erkranken viel schneller,

wenn bereits Befall in der

Umgebung vorhanden ist.

„Gerade jetzt im Herbst

kann bei der Hygiene sehr

viel falsch gemacht werden.

Vor allem der Einsatz von

Laubbläsern ist mir hier ein

Graus. Denn nicht nur möglicherweise

kranke Blätter –

zum Beispiel von Buchs -

sondern auch für den Menschen

gefährliche Krankheitserreger

können damit

verwirbelt und verteilt werden.

“, mahnt die Expertin.

Foto: dpa

Das

Hantavirus

zum

Beispiel wird

durch verschiedene Nager,

die mit dem Speichel, den

Fäkalien und dem Urin große

Mengen an Erregernausscheiden,

übertragen. Neben

kranken Blättern können

dann auchdiese nierenschädigenden

Viren in die

Luft gepustet werden.

Bevor eine kranke Pflanze

mit Chemie in Berührung

kommt, sollte sie von Hand

gepflegt werden. KrankeTeile

werden dafür entfernt,

wofür sich inder Regel eine

scharfe Rosenschereeignet–

einem der wichtigsten

Werkzeuge des Gärtners,

wie Klug ergänzt. „Wichtig

ist, dass die befallenen Teile

nicht auf dem Kompostlanden,

da der Kompost im

Hausgarten nicht immer die

Temperaturen erreicht, um

alle Krankheitserreger abzutöten.“


9

HIER NICHT:

Wenn das Grün nach allen

vorherigen Maßnahmen

noch immer krank oder befallen

ist, sollte nicht das

erstbeste Mittel gekauftwerden.

„Der Fachhandel hat

für viele Probleme das passende

Produkt. Durch eine

zielgerichtete Anwendung

werden benachbarte Pflanzen

und Tiere im Umfeld

nicht in Mitleidenschaftgezogen“,

erklärt Klug. Deshalb

istessehr wichtig,dem

Fachberater exakt erklären

zu können, welches Problem

gelöst werden soll.

Auch wenn das Personal eigens

für den Verkauf von

Herbiziden Insektiziden

und Fungiziden geschult

sein muss, so benötigen sie

Informationen und am besten

eine Pflanzenprobe, um

bestmöglich beraten zu

können.

Ist das richtige Mittel gefunden,

muss es aber auch

fachgerecht angewendet

werden. „Viel hilft viel ist

hier fehl am Platz. Es muss

deswegen immer die Verpackungsbeilage

studiert und

die Dosierung beachtetwerden“,

erklärt die Pflanzenschutzexpertin.

Vorder Anwendung sollte

daherdie Spritze einmal mit

Wasser aufgefüllt werden

und die zu pflegende Fläche

nur damit bearbeitet werden.

Am Ende wird dann

überprüft, wie viel Wasser

verbraucht worden ist. So

lässtsichvermeiden,zuviel

von dem Pflanzenschutzmittel

anzumischen und

aufzutragen. „Der Einsatz

von Chemie sollte zielgerichtet

und wirksam sein.

Deswegen ist nicht nur die

Dosierung der Spritzflüssigkeit

wichtig.“ Dr. Marianne

Klug meintdamit, dass auch

die Witterungsgegebenheiten

beachtet werden müssen.

Dazu zählt, dass es zu

keinen Verwirbelungen

durch Wind und zuschneller

Verdunstung durch Sonne

kommen sollte. Entsprechend

istesambesten, eine

Behandlung in den Morgen-

oder in den Abendstundenvorzunehmen

–vorausgesetzt

es steht kein Regen

an. „Ansonsten wird der

Wirkstoff abgespült. Die

Folge: Geringere Wirkung

und eventuell Mehrkosten

für das Portemonnaie durch

mehrMittel undeine Mehrbelastung

für die Umwelt.“

Auch wenn Klug betont,

dass die Verwendung des

Begriffes Gift im Zusammenhang

mit Pflanzenschutzmitteln

im Hausgarten

falsch ist, soist der Einsatz

von Chemie nie gut für

die Umwelt. „Von allenMitteln,

die in Deutschlandzugelassen

sind, dürfen keine

schädlichen Auswirkungen

auf die Gesundheit von

Mensch und Tier ausgehen.

So verlangt es das Pflanzenschutzgesetz“,

zitiertdie Expertin

das Bundesamt für

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

(BVL).

Die Bundesbehörde trägt

dafür Sorge, dass vorder Zulassung

eines Pflanzenschutzmittels

auch mögliche

Effekte auf die Umwelt

umfassend getestet werden.

Nur Mittel, deren Anwendung

keine unvertretbaren

Auswirkungen auf den Naturhaushalt

haben, können

eine Zulassung erhalten.

www.bvl.bund.de,

www.landwirtschaftskammer.de

Unkrautvernichtungsmittel dürfen auf Gehwegen, Bürgersteigen und Zufahrten nicht verwendet

werden. Ihr Einsatz ist hier laut dem Pflanzenschutzgesetz verboten. Das gilt selbst, wenn

die Mittel im Handel frei verkäuflich sind oder die Produkte als biologisch abbaubar gelten. Bei einem Verstoß drohen

Geldbußen von bis zu 50000 Euro. Herbizide dürfen nur auf Flächen verwendet werden, die landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich

oder gärtnerisch genutzt werden, erläutert die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg. (dpa)

Foto: Sebastian Rohling

Die Agave ist ein sonnenverwöhntes

Gewächs. Foto: dpa

Vertragen

Kälte nicht

Agaven schützen

in kurzer Frost ist für die

Emeisten Agaven noch

nicht schädlich, aber langanhaltende

Kälte vertragen

sie nicht. Das bedeutet für

den Winter: Sie müssen aus

der Kälte und an einen warmen,

geschützten Platz gebracht

werden, erklärt der

Zentralverband Gartenbau

in Bonn. Ein kühler, heller

Standort wie das Treppenhaus

sei ideal.

Beim Transportsollte man

vorsichtig sein: Die Blätter

der Agaven haben sehr harte

Spitzen, an denen man sich

schnell verletzen kann. Es

gibt abereinen Kniff –besondersbei

großen Exemplaren:

Wer auf Nummer sicher gehen

will, kann kleine Korkstücke

zum Schutz auf die

Blattenden stecken. Hinsichtlich

der Pflege sind die

Agaven während des Winters

sehr genügsam. Ihre dicken,

harten Blätter verfügen

über eine hohe Wasserkapazität,

so dass der Hobbygärtner

bei kühlen Temperaturen

nahezu gar nicht gießen

muss.

(dpa)

Anzeigenschluss:

Mi. 16. März2016

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Unserenächste Sonderbeilage:

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Ihr Ansprechpartner:Jens Schneevogt

Tel. 0251 690-9623|Fax 0251 690-9620


10



„Trending in theGarden“

„High-Line“ Gardening trifft auf inszenierte Natürlichkeit

pflanzen-

Foto:

freunde.deNoemi Hauser

Bei der Design-Entwicklung

des eigenen Outdoor-Domizils

sind Look und Auswahl

der Pflanzen essentiell. Doch

bei so vielen Variationsmöglichkeiten

mit Pflanzen, Formen

und Farben fällt dieAuswahl

für die Alltagsoase oft

schwer. Pflanzenfreude.de

hatTrend-ExpertenumInspiration

für eine moderne Gestaltung

des Gartens gebeten.

ie „High Line“ ist

Dein 2,33 Kilometer

langer Garten,

der aus einer stillgelegten

Hochbahnstrecke

in

Manhattan, New

York, entstanden

ist. Zuerst hat sich

die Natur ihren

Platz zurückerobert

und Zierpflanzen

wuchsen wild über die

alten Schienen und Bauten.

Später haben Architekten

diese Natürlichkeit adaptiert

und Pflanzen gezielt

ergänzt. Irina Graewe,Interior

Stylistin aus Hamburg,

beschreibt ihre Eindrücke

von diesem besonderen

Garten so: „Ich

bin fasziniert davon, wie

die Architekten es geschafft

haben, eine lässige Symbiose

aus dem Alten, Bestehenden,

wie den Schienen, und

der neuen Architektur, den

Pflanzen und Objekten wie

Bänken zu schaffen.“ Im

Direkt vom Produzenten: Obstgehölze, Rosen, Hecken…

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Eine Kombination ausAlt und Neuverleihteinem Gartenoder einer Terrasse einen ganz besonderen

Charme.

Fotos (3): pflanzenfreunde.de

eigenen Garten kann eine

Kombination aus Alt und

Neu zum Beispiel mit Outdoor-Möbeln

inszeniertwerden,

die einfach der Natur

zur Integration bereitgestellt

werden. Ergänzt um eine

weitere Reiseerfahrung aus

Australien ist der Gartentrend

vonFrauGraewekomplett.

Eine Kombination aus

Farnen –groß, klein, grob,

fein und gerne artenreich.

So finden Geweihfarn,

Hirschzungenfarn, Milzfarn

und Rippenfarn durchmischt

gepflanzt einen Platz

in ihrem Trend-Garten, aufgelockert

durch hängende

Tillandsien. Auch Nutzpflanzen

dürfen in diesem

Mix mit Vintage-Objekten

Heidelandschaft für zu Hause

Einen Themengarten anlegen

ie Heide, eine Land-

in Norddeutsch-

Dschaft

land, lässt sich auch imheimischen

Garten nachstellen.

Dieser Themengarten

hat auch viele Vorteilen für

den Hobbygärtner,vor allem

ist keine aufwendige Pflege

nötig. Denn Heidepflanzen

sind unkompliziert, erklärt

der Bundesverband Gartenund

Landschaftsbau.

Außerdem ist nicht viel

Platz nötig, ein Vorgarten

reicht schon. Dieser sollte

hell und sonnig sein, der Boden

humos und sauer sowie

leicht und wasserdurchlässig.

Besonders natürlich

wirkt die Mini-Landschaft,

wenn es kleine Hügel und

Senken gibt. Steine oder alte

und gradlinige modernen

Elementen nicht fehlen.

Für Gärtner,die ihren Garten

in vollen Zügen genießen

wollen aber wenig Zeit

haben, ist diese durchaus

Kleine Hügel voller Heidepflanzen, dazu ein paar Tiefe vortäuschende

Gehölze: ein heimischer Heidegarten. Foto: dpa

Wurzeln dekorieren das

Ganze.

Nur muss der Gärtner die

Arbeit der Heidschnucken

übernehmen: Diese fressen

Teile der Pflanzen ab - sie

übernehmen also den

pragmatische Trend-Empfehlung

genau das Richtige.

„Inszenierte Natürlichkeit“

titelt der Trend, bei welchem

Pflanzen in einem mediterranen

Stil mit vielen Gräsern

kombiniert werden. Pfingstrose,

Rittersporn, Iris und

Dahlie sind bei Lena Albers-

Priester, Redakteurin beim

Magazin „Schöner Wohnen“,

die Protagonisten. Die

Regie wirdandie Natur übergeben,

die auchgerndie Möbel

im Outdoor-Domizil zu

Vintage-Objekten verwittern

darf. Ihre Inspiration

zieht die Gartenexpertin aus

der Liebe zu Pflanzen und

sagt: „Nicht jede Pflanze

wächst an jedem Ortund so

sollte sich der eigene Trendgarten

immer an den individuellen

Gegebenheiten

orientieren.“

Ein wiederkehrender,

nicht weniger angesagte

Trend, der den Abschied von

den warmen Sommertagen

erleichtert, ist der Indian

Summer. Mit warmen Farben

und Pflanzen, die den

kühleren Temperaturen

trotzen und mit viel Farbe

Heiterkeit in den Garten

zaubern, ist auch der Herbst

prädestiniert als Draußen-

Saison.

Schnitt, und das wiederum

fördert die Bildung vieler

Blüten. Die Experten raten

Hobbygärtnern, die Pflanzen

am besten direkt unterhalb

der Blütenstände zu

schneiden.

(dpa)


Ein sauberer

Schnitt

Bäume

richtig

pflegen

11

Lehrgänge

Arbeiten mit der Kettensäge

Ein wichtiges Werkzeug für die Baumpflege

ist die Kettensäge, mit der in den Wintermonaten

die Bäume wieder zurechtgestutzt

werden. Die Säge nutzen viele auch

zum Herstellen von Brennholz für Ofen

oder Kamin. Der Umgang mit einer motorisierten

Säge sollte immer gut vorbereitet

sein. Zu groß ist die Gefahr, dass etwaspassiert.

Den richtigen Umgang mit diesem

Werkzeug kann deswegen jeder in einer

Schulung lernen. Entsprechende Kurse

bieten unter anderem Vertriebshändler

von Kettensägen, der Bundesverband der

Deutschen Lehranstalten für Agrartechnik,

kurz DEULA, oder Wald und Holz

NRW an.

Von Sebastian Rohling

Form-, Entlastungs-, Pflegeoder

Ertragsschnitt –esgibt

viele Gründe einen Baum mit

einer Säge zu bearbeiten.

llerdings sind Zeitpunkt

Aund Menge des entfernten

Gehölzes wichtig, damit

die Pflanze nicht beschädigt

wird.

„Das die Bäume vor allem

im Winter beschnitten werden,

hat einen ganz praktischen

und kulturhistorischen

Hintergrund. Denn

im Winter hatten die Menschen

für diesen Teil der Gartenarbeit

die meiste Zeit, da

der Rest sich im Winterschlaf

befand“, erklärtFranz-

Josef Gövert, Abteilungsleiter

für Grünflächenunterhaltung

beim Amt für Grünflächen

und Umweltschutz

der Stadt Münster einen Aspekt.

„Außerdem kann man

im unbelaubten Zustand

besser erkennen, was man

schneiden muss“. Aber es gebe

auch weitere Gründe, die

für diese Arbeit in den Wintermonaten

spricht: „Von

März bis Oktober sind Bäume

ein wichtiger Lebensraum

für Tiere, den es zu bewahren

gilt. Auch hat ein

Baum im Winter seine Säfte

und Reservestoffe vorwiegend

in Stamm und Wurzel

gesogen, weswegen er im

Winter weniger in Mitleidenschaft

gezogen wird.“

Bäume werden beschnitten,

um einen ausufernden

Wuchs imZaum zu halten,

um Gefahr durch Sturmschäden

und abbrechende

Äste abzuwenden oder den

Ertrag von Obstbäumen zu

steigern. Auch Nadelbäume

können, beziehungsweise

müssen sogar mitunter aus

diesen Gründen mit einer

Säge gepflegt werden. Der

Schnitt von ihnen ist aber

eine eigene Kunst, da sie in

der Regel nur noch anden

Astspitzen nachtreiben. Das

bedeutet, dass jeder Schnitt

genau überlegt sein muss,

damit kein halbtotes Gerippe

übrig bleibt. Bei Laubbäumen

hingegen ist jeder

Schnitt ein Wuchsanreiz. Als

Faustregel gilt, dass auf jeden

Schnitt in der Regel zwei

neue Triebe gebildetwerden.

Je nach Stärke des Schnittes

können es aber auch weit

mehr werden. „Wo amgeschnittenen

Ast wieder kleine

Ästchen wachsen werden,

kann man an den Augen,

kleinen Verdickungen

am Ast, bei denen die Fähigkeit

zum Austrieb bereitsangelegt

ist, erkennen“, gibt

der Experte als Tipp.

Wenn Experten des Grünflächenamtes

oder entsprechend

autorisierte Fachbetriebe

in die Bäume gehen,

dann liegt das häufig ander

Erhaltung

der Verkehrssicherheit.

„Wir achten in erster Linie

darauf, dass Bäumekeine Gefahr

für Dritte darstellen.

Wenn wir einen Baum bearbeiten,

dann wollen wir

verhindern, dass Äste unkontrolliert

herabfallen und

Schäden anrichten“, nennt

Gövert einen der Hauptgründe

des Baumschnitts bei

den rund 100000 Bäumen,

die der Stadt Münster gehören.

In der heimischen Gartenoase

geht es hingegen

eher um die Erziehung. Bäume

sollen sich dem Gesamtcharakter

des Gartens anpassen

und anderen Pflanzen

nicht die Sonne stehlen.

Aber einfach ineinen Baum

zu klettern und die augenscheinlich

störenden Äste

heraussägen, davon rät der

Experte an. „Jede Art hat

eine eigene Biologie. Diese

bestimmt den besten Zeitpunkt

und Umfang eines

Eingriffes. Zudem sollte bei

der Arbeit mit der Kettensäge

entsprechende Schutzkleidung

getragen werden und

es sollte im Vorfeld überlegt

werden, wohin die Grünabfälle

gehören“, sagt Gövert.

„Die gehören nicht in den

nächsten Wald!“ Weiter

muss gut überlegt werden,

welche Äste weg sollen.

Denn abgesägt ist abgesägt,

deswegen

empfiehlt es

sich, vor größeren

Eingriffen einen Profi

aus dem Galabauzubefragen,

der bei einer Besichtigung

vor Ort Tipps

und Tricks geben kann. Je

nach Umfang empfiehlt es

sich, die Arbeit komplett in

die Hände der Profis zu geben.

Die entstehenden Kosten

werden dadurch relativiert,

dass der Baum keinen

Schaden nimmt und der

Gartenbesitzer sich auch

nicht mehr um die Entsorgung

der Gartenabfälle kümmern

muss.

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