Ratgeber Zukunft (Frühling 2014)

pVSpro360

der Wirtschaftsstandort Heilbronn-Franken bietet für junge Leute, Absolventen und Schulabgänger vielseitige Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft zu gestalten. Dieser Premium-Ratgeber entsteht in Kooperation mit den Schulämtern und dem Oberschulamt und ist als Leitfaden für den Berufs- und Karriereeinstieg konzipiert.

März 2014

Job- und Ausbildungschancen

für Jugendliche

in Heilbronn-Franken

pro MAGAZIN


Wir bringen Dein Talent

zum Leuchten!

Ausbildung 2015 - jetzt schon bewerben!

Für den Ausbildungsbeginn im Jahr 2015 suchen wir wieder echte Talente,

die ihr Licht bei uns zum Leuchten bringen!

Elektroniker/in für Betriebstechnik

Industriekaufleute

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Für alle drei Ausbildungsberufe ist ein guter Hauptschulabschluss

oder die Mittlere Reife Voraussetzung.

Speziell für Abiturienten:

Bachelor of Arts (B.A.)

BWL Industrie/ Dienstleistungsmanagement

Voraussetzung: gutes Abitur oder Fachhochschulreife und Zulassungsbescheinigung der

Dualen Hochschule

Neben einem ordentlichen Schulabschluss solltest Du Lust zum Lernen sowie genügend Ausdauer und Kraft

mitbringen, Dich in neue und spannende Aufgaben einzuarbeiten. Mit einer Ausbildung bei uns durchwanderst

Du alle unsere Abteilungen und bist die Fach- und Führungskraft von morgen.

Ist Dein Interesse geweckt? - Dann bewirb Dich bei uns.

Dazu brauchen wir von Dir Deine Bewerbungsunterlagen bis zum 13. September 2014 zusammen mit den

letzten zwei Zeugnissen.

Fragen beantwortet Dir:

Tina Harpfer

Personalabteilung

Tel.: 0791 401-767 | tina.harpfer@stadtwerke-hall.de

www.stadtwerke-hall.de


Editorial

3

Liebe Schüler,

liebe Leser

für junge Menschen scheint heute nichts

unerreichbar und das ist auch gut so. Jugendliche

sollen mutig aufwachsen,

Zeit haben, um sich zu finden, auch

mal Dinge ausprobieren, ihre Wege

im Leben suchen und finden, auch

bei der Berufswahl. Idealbilder?

Klar! Aber es gehört zur Jugend,

dass man um seine Ideale kämpft.

Unser „Ratgeber Zukunft“ will

allen Schülern in Heilbronn-Franken,

die vor ihrem Schulabschluss stehen,

ein wenig helfen: Auf der Suche nach

einem passenden Ausbildungsplatz,

bei der Berufswahl und

auf dem Weg ins Erwachsenenleben

– und das ganz ohne

erhobenen Zeigefinger.

Dazu haben wir Experten befragt,

Statistiken gewälzt und wir haben

lange mit einigen von euch geredet. Seht

selbst, was auf den nächsten 80 Seiten dabei

herausgekommen ist. Und scheut euch

nicht, uns mit Kritik, Lob oder Verbesserungsvorschlägen

zu überschütten.

Uns, der pro-Redaktion, hat die Arbeit

am „Ratgeber Zukunft“ viel gegeben und

sie hat richtig Spaß gemacht. Wir haben einiges

gelernt, oft an unsere eigene Jugend

gedacht und entdeckt, dass sich in den Jahren

gar nicht so viel geändert hat. Und dass

die Jugend, zumindest in ihrer überwiegenden

Zahl, weit besser ist als ihr Ruf.

Schließlich wollen wir allen Mut machen,

die Zukunft mit Schwung anzugehen.

Wir leben in einer Zeit und in einer Region,

in der für jeden motivierten jungen Menschen

fast alle Türen offen stehen. Noch

Zweifel? Dann lasst euch auf den folgenden

Seiten davon überzeugen.

t.zimmermann@pro-vs.de

Hier gehts zur App


4

Inhalt

Editorial...................................................................................................................................... 3

Viele Ideen, klare Vorstellungen: Mit Schülern im Gespräch............................................... 6

I Erste Schritte

Pfad durch den Berufe-Dschungel: Die richtige Ausbildung finden.................................. 10

Welcher Job passt zu mir?: Eigene Talente im Alltags-Check............................................ 14

Auf zwei Wegen zum Ziel: Das duale System in Deutschland.............................................. 16

Hungrig auf Wissen: Das Hochschulstudium........................................................................ 18

Im Unterricht zum Wunschberuf: Schule statt Lehre.......................................................... 20

Was machen Jugendliche nach ihrem Abschluss?: Studium immer gefragter............... 22

Werbung in eigener Sache: Die schriftliche Bewerbung..................................................... 24

Gut in Szene setzen: Keine Angst vorm Vorstellungsgespräch............................................ 26

Wo geht's hier zur Uni?: Der Weg zum Studienplatz........................................................... 28

Brücke zwischen Schule und Beruf: Von Bufdi bis Au Pair.............................................. 30

Unternehmenslenker der Zukunft: Personalchefs geben Tipps.......................................... 32

Stärken in den Blick nehmen: Wie man motiviert bleibt..................................................... 34

II Überholspur

Starke Angebote: Region bietet Berufsanfängern viele Möglichkeiten ............................... 36

Die stärksten Branchen in der Region Heilbronn-Franken: eine Übersicht.................... 38

Heiß begehrt: In manchen Berufe werden Azubis besonders gesucht................................... 40

Täglich Neues lernen: Wiebke Schad arbeitet als Ingenieurin bei Getrag ........................... 44

Absolut gefragt: besonders beliebte Ausbildungen in Heilbronn-Franken............................ 46

Kalt und süß: Davide Alfierie ist gelernter Speiseeis-Hersteller............................................ 48

Versteckte Chancen: Geringe Nachfrage, aber viel Potenzial.............................................. 50

Beruf mit Zukunft: Hakan Isgören macht eine Ausbildung zum Fleischer............................ 52

Arbeit mit der Natur: Jörg Schreck ist Landwirt aus Leidenschaft........................................ 54

Top Ten der Berufe: Ausbildungsplätze und Bewerber im Jahr 2013................................... 56

Beste Aussichten: Von Großverdienern, Halbgöttern und Weltverbesserern ....................... 58


5

Kochmütze und Küchenmesser: Christoph Bärtle wurde Koch über Umwege ................ 60

Unbekannt, aber spannend: Von Sattlern, Uhrmachern und Verfahrenstechnologen.......... 62

Zwischen Schwingungen und Orgelklängen: Wolfgang Schmid ist Orgelbauer ............. 64

Die Lust aufs Lernen bewahren: Mit Weiterbildung punkten ............................................ 66

Rasanter Aufstieg: Dustin Kadlubsky wurde vom Azubi schnell zum Chef ........................ 68

III Jugend heute

Generation Y und Silver Surfer: Lebensgefühl der jungen Menschen ändert sich.............. 70

Voll cool: Die Jugendsprache im Wandel der Zeit................................................................... 72

IV Demografischer Wandel

Zeitenwende nutzen: Veränderte Gesellschaft bringt auch Karrierechancen....................... 74

Für die Menschen da sein: Natascha Richlik ist Krankenpflegerin im dritten Lehrjahr...... 76

V Durchstarter

Der ganz große Traum: Berufswünsche zwischen Fantasie und Realität............................. 78

Von Künzelsau ins All: Alexander Gerst fliegt bald als Astronaut zur Raumstation.............. 80

Harte Arbeit für den Kindheitstraum: Ali Gökdemir kickt bei den Profis ......................... 82

Impressum

pVS - pro Verlag und Service

GmbH & Co. KG

Stauffenbergstraße 18

74523 Schwäbisch Hall

Geschäftsführer:

Tilmann Distelbarth,

Bernd Herzberger

Verlagsleiter:

Marcus Baumann

Redaktion:

Thomas Zimmermann (verantw.;

zim), Ramona Fritz (rf),

Lydia Knirsch (lyk)

Redaktionelle Mitarbeiter:

Gustav Döttling (gud), Heike

Heise (hh), Andreas Scholz (as)

Anzeigen: Rainer Paschke

Gestaltung: HSt-CrossMedia,

Andrea Kurlanda, Christopher

Dieterich, Daniela Heckel

Druck und Herstellung:

Möller Druck und Verlag GmbH

www.pro-magazin.de


6

Viele Ideen,

klare Vorstellungen

Fotos: Ufuk Arslan

Treffpunkt Schulzentrum Ost in Schwäbisch

Hall. Wir sind gespannt auf Céline, Kim, Jonas,

Leonie, Luca und Nadine. Céline geht

in die Haupt-, Kim in die Werkrealschule,

Jonas und Leonie gehen ins Gymnasium

und Luca und Nadine in die Realschule –

nicht repräsentativ, aber ein normaler Querschnitt

der Schüler im ländlich geprägten

Schwäbisch Haller Raum. Wir, das ist das

Redaktionsteam bestehend aus Ramona

Fritz, Lydia Knirsch und mir. Wie ist die Jugend

von heute? Welche Sorgen und Ängste

bedrücken sie? Was bedeutet Schule für sie?

Welche Erwartungen hat sie an das Leben

und ihren späteren Beruf? Das sind die Fragen,

die wir an die sechs haben.

_Interessiert und

engagiert

Auslandsaufenthalte stehen für unsere

sechs Jugendlichen auf der Liste weit oben.

Einige haben eine längere Reise nach dem

Schulabschluss geplant. Abiturientin Leonie

hat ihren Trip nach England schon fest

im Visier, Jonas zieht es eher in exotischere


7

Länder. „Es ist super toll hier in Deutschland,

aber ich möchte auch mal sehen wie

andere Kulturen leben“, so der 16-Jährige.

Beim Berufswunsch sind überwiegend

soziale und gestalterische Berufe gefragt,

das große Geld spielt dagegen kaum

eine Rolle. „Ich möchte gerne einen kreativen

Beruf ausüben“, sagt Nadine Ehrlich,

15-jährige Realschülerin aus Schwäbisch

Hall-Sulzdorf. „Ich will zuerst Geld verdienen

und mich dann selbstständig machen.

Mein Traum ist ein kleines Cafe“,

hat Leonie Kossek schon ganz konkrete

Vorstellungen. „Ich möchte nicht 40 Jahre

das Gleiche machen“, wirft Céline ein.

Und während Luca Draxler nach der Realschule

auf dem Technischen Gymnasium

sein Abitur machen will, hat die 15-jährige

Kim Marlok ihren Ausbildungsplatz als

Rechtsanwaltsfachangestellte fest in der

Tasche. „Das Praktikum dort hat mir richtig

gut gefallen, deshalb habe ich mich gleich

beworben“, so die 15-Jährige.

Auch die klassischen Traumberufe gibt

es: Céline will Schriftstellerin oder Journalistin

werden, Jonas Schauspieler oder Regisseur.

Dabei hat Céline ihren Weg klar vor

Augen: Die 15-jährige Hauptschülerin will

nach dem Abschluss erst ihr Abitur machen

und dann Germanistik studieren. >>

Céline

Berroth

stammt aus dem

Kupferzeller Teilort

Neu-Kupfer, ist 15

Jahre alt und geht

in die 9. Klasse der

Hauptschule im

Schulzentrum Ost in

Schwäbisch Hall.

Jonas

Weinert

kommt aus

Schwäbisch Hall,

ist 16 Jahre alt und

besucht das

Gymnasium

St. Michael im

Schulzentrum Ost in

Schwäbisch Hall.

Kim

Marlok

wohnt in

Untermünkheim-

Enslingen, ist 15

Jahre alt und geht in

die 10. Klasse der

Werkrealschule im

Schulzentrum Ost in

Schwäbisch Hall.


8

Foto: @nt/Fotolia

Am wichtigsten ist den Schülern aber

die Freude am Beruf. „Man verbringt dort

acht Stunden am Tag. Da muss man zufrieden

sein und es muss Spaß machen“, sagt

Jonas. „Wenn man aufsteht, sollte man sich

auf den Tag freuen können“, ergänzt Nadine.

Die Wünsche der Schüler für ihr späteres

Leben sind relativ bescheiden: eine

Familie gründen, Freunde haben, Zufriedenheit,

Glück, etwas von der Welt sehen,

sich sozial engagieren, werden am häufigsten

genannt. Ängste haben die Jugendlichen

davor, die falsche Berufsentscheidung zu

treffen, auch vor Prüfungen und Umweltgefahren.

„Ich habe schon ein wenig Angst,

dass ich später das Technische Gymnasium

nicht schaffe“, bekennt Realschüler Luca.

Insgesamt herrscht aber Zuversicht vor. Wenn

ich Probleme habe, kann ich jederzeit mit

meinen Freunden und der Familie über alles

reden, das hilft“, sagt Kim.

Das Bewusstsein, in einem wohlhabenden

Land zu leben, das enorme Chancen

bietet, prägt die Schüler. Den Blick auf die

Probleme der Welt vergessen sie darüber aber

nicht. So bleibt der Eindruck, Jugendliche

getroffen zu haben, die klare Ziele vor Augen

haben, viel Verantwortungsbewusstsein

mitbringen und gut aufs Leben vorbereitet

sind. Überhaupt nicht gefunden haben wir,

was man der Jugend heute oft vorwirft: Null-

Bock-Denken. Thomas Zimmermann

Leonie

Kossek

stammt aus

Braunsbach-

Steinkirchen, ist 19

Jahre alt und geht

in die 12. Klasse

des Gymnasium St.

Michael im Schulzentrum

Ost.

Luca

Draxler

kommt aus

Schwäbisch Hall,

ist 15 Jahre alt und

besucht die

9. Klasse der

Realschule im

Schulzentrum Ost in

Schwäbisch Hall.

Nadine

Ehrlich

stammt aus

Schwäbisch

Hall-Sulzdorf, ist

15 Jahre alt und

geht in die 9. Klasse

der Realschule im

Schulzentrum Ost in

Schwäbisch Hall.


Nadine

Ehrlich

,,

Ich finde es

schwierig, sich mit 16

Jahren schon zu entscheiden,

was man sein

ganzes späteres Leben

lang machen will.

Deshalb will ich erst

einmal mit der Schule

weitermachen.

,,

?

Das Ende der Schule ist

in Sicht und das Leben

kann bald losgehen – aber

wie soll dieses Leben eigentlich

aussehen? Je näher der

Abschluss rückt, desto häufiger kommt

die Frage auf „Und, was willst du nach

der Schule machen?“ Einige haben schon

von klein auf eine feste Vorstellung, einen

Traumberuf, auf den sie zielstrebig hinarbeiten.

Doch für die meisten ändern sich die

Vorstellungen vom Wunschberuf im Lauf

des Erwachsenwerdens. Wer noch gar keine

Kim

Marlok

,,

Eigentlich wollte

ich gar nicht ins Büro.

Aber meine Schwester

ist Rechtsanwaltsfachangestellte

und hat mir

immer davon erzählt.

Dann habe ich mal ein

Praktikum gemacht und

es hat mir gefallen.

? ?

,,

Idee hat, dem rät Stefan

Gebhard, Berufsberater

bei der Agentur für Arbeit

in Künzelsau, „sich zu informieren,

auszuprobieren und sein

persönliches Netzwerk zu nutzen.“ Familie

und Freunde können bei der Einschätzung

seiner Stärken und Schwächen helfen und

Tipps geben, wofür man geeignet sein könnte.

Zunächst hilft es oft auch, die grundsätzlichen

eigenen Wünsche festzulegen: Will

man im Büro arbeiten oder lieber bei Wind

und Wetter draußen sein? Eher organisie-

Pfad durch den

Berufe-Dschungel

ERSTE SCHRITTE

?

? ?


11

? ?

ren und planen oder doch lieber bauen und

herstellen? Interessen und Hobbys können

ebenfalls Anhaltspunkte sein. Wer seine eigene

Webseite im Internet betreibt, der ist

vielleicht als Mediengestalter oder Webdesigner

geeignet. Wer gerne die Freunde beim

Einkaufen berät, fühlt sich eventuell auch

als Kauffrau im Einzelhandel oder Verkäuferin

wohl. Und wer ständig sein Zimmer

umdekoriert, der hat vielleicht Potenzial als

Raumausstatter oder Innenarchitekt. Ist eine

Richtung gefunden, kann man sich auf Ausbildungsmessen

Infos aus erster Hand über

?

den Wunschberuf holen. „Nicht zuletzt hilft

eine Beratung bei mir oder meinen Kollegen

hier weiter“, versichert der Berufsberater.

_Einblicke gewinnen

Aber wie findet man heraus, ob der gewählte

Beruf überhaupt zu einem passt? „Am

besten über ein Praktikum, das die meisten

Betriebe auch sehr gerne anbieten“, rät

Stefan Gebhardt. Auch durch einen Ferienjob

kann man einen Einblick gewinnen

und dabei auch noch Geld verdienen. >>

WWW.HANDWERK.DE

WWW.HWK-HEILBRONN.DE

Handwerk bringt

dich überall hin.

Entdecke die spannendsten Arbeitsplätze

der Welt auf handwerk.de

ERSTE SCHRITTE


12

Die ersten Schritte zum

passenden Beruf führen über drei

grundsätzliche Fragen:

Welche Interessen habe ich?

Was sind meine Stärken?

Welche Erwartungen habe ich

an meinen künftigen Beruf?

Dann gilt es nur noch herauszufinden,

welche Voraussetzungen man für den

Wunschberuf mitbringen muss: Reicht der

Schulabschluss aus? Müssen die Noten in

bestimmten Fächern besonders gut sein?

Muss man ein bestimmtes Alter haben,

um in den Beruf einzusteigen? Erfüllt man

nicht alle Bedingungen, rät Berufsberater

Gebhard, sich trotzdem zu bewerben. „Mit

etwas Glück kann man vielleicht auch einen

Arbeitgeber von seiner Motivation überzeugen“,

ermutigt er. Auf der anderen Seite

mahnt er, „sollte man sich keinesfalls darauf

verlassen und Alternativen suchen, bei denen

die Chancen besser sind.“

Auch wenn viele heute lieber studieren

oder weiter zur Schule gehen als eine Ausbildung

zu machen, sieht Stefan Gebhard

darin nach wie vor viele Chancen: „Sie

ist regional, es gibt ein sehr breites Angebot

an verschiedenen Berufen und Stellen.

Aktuell sind noch sehr viele offene Ausbildungsstellen

für 2014 bei uns gemeldet.“

Die Entscheidung für eine Ausbildung heißt

auch nicht, dass man damit keine Karriere

machen kann. Durch Weiterbildungen zum

Meister, Techniker, Fach- oder Betriebswirt

ergeben sich oft neue Möglichkeiten. „Dies

wird von den Firmen auch anerkannt und

honoriert“, lobt Stefan Gebhardt. (rf)

?

ERSTE SCHRITTE?

?


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13

Ausbildung mit Extras

Eine Ausbildung bei der BW-Bank im

LBBW-Konzern ist alles andere als Standard.

Unser Ziel ist, Sie zu einer Top-Nachwuchskraft

zu qualifizieren. Deshalb legen

wir besonderen Wert darauf, dass unsere

Auszubildenden viele neue Eindrücke sammeln

und sich aktiv einbringen. Mit mehr

als 200 Filialen, weltweit 23 Stützpunkten

sowie rund 12.000 Mitarbeitern zählen

wir zu den größten inländischen Kreditinstituten

– und bieten Ihnen damit ideale

Voraussetzungen für Ihren Karrierestart.

Das erwartet Sie:

Berufsschule in Schulblöcken

Praxis überwiegend in einer

der Filialen im Raum

Heilbronn-Franken.

fachliche und persönlichkeitsbildende

Seminare im

Bildungszentrum in Stuttgart.

Besonderheiten:

Einführungswoche im Hotel

auf Kosten des Hauses

Interessante Projektarbeit,

Teilnahme an Veranstaltungen

und Marketingaktionen

Beste Übernahmechancen

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Kontakt

Landesbank

Baden-Württemberg

Leiter Ausbildung

Kurt Wild

Tel. 0711 127-40533

ausbildung@LBBW.de

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die Mitarbeit in engagierten Teams und ein modernes Arbeitsumfeld. Ihre Ausbildung zum/zur

Bankkaufmann/-frau oder Finanzassistenten/-in absolvie ren Sie in den Filialen der Baden-Württembergischen

Bank sowie in den zentralen Abteilungen des LBBW-Konzerns in Stuttgart. Starten Sie jetzt!

Wir haben noch freie Ausbildungsplätze für den

Start im August 2014.

www.LBBW.de/Ausbildung

ERSTE SCHRITTE


14

Welcher Job

passt zu mir?

Du und deine Freunde planen eine

große Party.

a) Du kümmerst dich darum, dass jeder

mitbekommt, wo die Feier steigt.

b) Musik, Licht, Dekoration – das ist genau

dein Ding.

c) Essen, Getränke, Kosten – du hast die

Planung voll im Griff.

1.

Dein Laptop macht seit kurzem

Probleme.

a) Dir fallen sofort fünf Leute ein, die dir

weiterhelfen können.

b) Du suchst im Internet nach ähnlichen

Fällen und reparierst ihn selbst. Das wäre

doch gelacht …

c) Du rufst beim Kundendienst an –

die sind schließlich dafür zuständig.

2.

Welche Apps sind oder wären dir auf

dem Smartphone besonders wichtig?

a) Chats oder soziale Netzwerke – alles, was

mich mit meinen Leuten in Verbindung hält.

b) Spiele oder clevere Hilfsprogramme,

die mir das Leben leichter machen.

c) Kalender oder Organisationsprogramme,

mit denen ich meine Termine perfekt

managen kann.

3.

Auf die Frage „Und was

willst du später mal werden?“

hast du bisher noch keine

Antwort? Unser Alltags-Check

hilft dir vielleicht dabei.

_Auswertung:

Überwiegend a)

Du bist ein kommunikativer Mensch, der

keine Angst hat, auf Leute zuzugehen. Es

macht dir Spaß, andere zu beraten. In Dienstleistungsberufen

wie Verkäuferin, Friseurin,

Bankkauffrau oder Rechtsanwalt kannst du

anderen durch dein Talent weiterhelfen.

Überwiegend b)

Du bist kein Mensch, der lange redet – du

möchtest den Dingen lieber auf den Grund

gehen und wissen, wie sie funktionieren.

In technischen Berufen oder im Handwerk

könntest du deine Bestimmung finden –

etwa als Mechaniker, Elektroniker oder Ingenieurin.

Überwiegend c)

Planen und Organisieren fallen dir leicht.

Dabei behältst du die Details im Auge, verlierst

aber auch die gesamte Organisation nie

aus dem Blick. In Berufen der Verwaltung

wie Bürokauffrau, Beamtin oder Betriebswirt

sind genau diese Fähigkeiten gefragt.

Du willst es noch genauer wissen? Online

findest du ausführlichere Tests:

www.planet-beruf.de

www.hwk-heilbronn.de/

berufe-checker

www.ihklehrstellenboerse.de

ERSTE SCHRITTE


16

Auf zwei Wegen

zum Ziel

Um unser Ausbildungssystem beneidet uns

die ganze Welt. Das liegt vor allem

an der Qualität und am klaren

Aufbau. Weltweit nahezu einzigartig

ist dabei die so genannte

Duale Ausbildung

in Deutschland, Österreich,

der Schweiz und

Südtirol. Dual steht für

die parallele Ausbildung

in der Firma und in der

Berufsschule. Der praktische

Teil der Ausbildung

wird im Betrieb vermittelt,

zum theoretischen Teil besucht

der Auszubildende eine

Berufsschule. Das gilt gleichermaßen

für Handwerksberufe wie für Berufe in

der Industrie. Um einen Ausbildungsplatz

kann man sich mit einem Hauptschul- oder

Realschulabschluss, aber auch mit dem

Abitur bei einer der zahlreichen ausbildenden

Firma bewerben.

_An der Praxis

orientiert

Auch ein Duales Studium gibt es seit einigen

Jahren. Es ist sehr praxisorientiert

und besteht abwechselnd aus einem wissenschaftlichen

Studienteil und der Ausbildung

in einem Unternehmen. Dazu braucht

man einen Berufsausbildungsvertrag in ei-

nem Unternehmen und das Abitur oder

die Fachhochschulreife.

Der Vorteil beim Studium an einer

Dualen Hochschule ist, dass man wie

bei einer Ausbildung auch bereits Geld

verdient. Das ist nicht der Fall beim allgemeinen

Studium an Hochschulen oder

Universitäten, wo das wissenschaftliche

Lernen und Forschen im Vordergrund

steht. Für die Zulassung zum Studium

braucht man in der Regel das Abitur,

bei einigen Fächern gibt es

allerdings auch Zulassungsbeschränkungen

oder verschiedene

Aufnahmetests.

(zim)

ERSTE SCHRITTE


BARTEC

FASZINATION SICHERHEITSTECHNIK

BARTEC, das sind mehr als 1600 Menschen, die sich

weltweit für die Sicherheit von Mensch und Umwelt,

Maschinen und Anlagen engagieren. Mit Ingenieurwissen

und Kreativität neue Technologien entwickeln und

mit herausragenden Produkten Maßstäbe setzen, das ist

unser Anspruch.

BARTEC GmbH

Max-Eyth-Straße 16

97980 Bad Mergentheim

Telefon: 07931 597-0

info@bartec.de | www.bartec.de

Zum Ausbildungsstart 2015 bieten wir Ihnen folgende

Ausbildungsplätze:

Gewerbliche oder kaufmännische

Ausbildung (m/w)

■ Elektroniker für Geräte und Systeme

■ Industriekaufmann

Duales Studium (m/w)

■ Bachelor of Engineering – Elektrotechnik

Sie haben die Schule erfolgreich beendet und wollen Ihre

berufliche Zukunft aktiv gestalten? Dann senden Sie Ihre

Unterlagen bitte an Frau Sylvia Pfahler.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ausbildung

Zum 01.09.2015 bilden wir folgende Berufe aus:

• Kauffrau/Kaufmann

für Büromanagement

• Verwaltungsfachangestellte/r

• Bachelor of Arts – Public Management

• Praxisintegrierte Ausbildung zur/zum Erzieher/in

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.crailsheim.de

Falls wir Ihr Interesse für diese Berufe geweckt haben, senden Sie bitte Ihre schriftliche

Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an die

Stadtverwaltung Crailsheim, Zentrale Dienste, Marktplatz 1, 74564 Crailsheim

Bewerbungsschluss:

Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement 31 07 2014

Verwaltungsfachangestellte/r 31 07 2014

Bachelor of Arts – Public Management 30 09 2014

Praxisintegrierte Ausbildung zur/zum Erzieher/in 28 02 2015

Nähere Auskünfte erteilen: Frau Ley, Tel 07951 403-1105 und Frau Hopf, Tel 07951 403-1158

www.stelleninserate.de


18

Hungrig auf

Wissen

Ein Hochschulstudium umfasst in

Deutschland das wissenschaftliche Lernen

und Forschen an Universitäten oder

gleichgestellten Hochschulen und Akademien.

Es verbessert in der Regel die

Chancen, eine berufliche Karriere zu machen.

Das Studium erfordert als Voraussetzung

in der Regel den höchstmöglichen

Bildungsabschluss, das Abitur. Auch Abschlüsse

über den zweiten Bildungsweg,

zum Beispiel in Abendgymnasien, Kollegs

oder den technischen Oberschulen,

berechtigen oft zum Hochschulstudium.

Zudem erhält man mit dem Meisterbrief

im Handwerk seit einigen Jahren auch die

Berechtigung zu studieren. In manchen

Studienfächern gibt es aber gewisse Zulassungsbeschränkungen.

Nach erfolgreichem

Abschluss erhält der Student

einen akademischen Grad wie Bachelor,

Master oder Diplom-Ingenieur. Bei der

europäischen Hochschulreform, dem sogenannten

Bologna-Prozess, wurden die

Abschlüsse in der Europäischen Union in

Bachelor und den weiterführenden Master

umbenannt. Nach dem Master kann

man promovieren, also den Doktorgrad

erlangen sowie habilitieren, also Professor

werden. Damit erhält man die Lehrberechtigung

an einer Universität. (zim)

Foto: GGS

ERSTE SCHRITTE


Ausbildung bei PINK – immer einen Schritt voraus.

PINK, der Weltmarktführer für vakuumtechnische Sonderanlagen, produziert seit fast

30 Jahren Anlagen und Systeme nach Kundenanforderung. Zu den Produktbereichen

zählen außerdem Lötanlagen, Systeme für die Trocknungs- und Prozesstechnik sowie

für die Niederdruckplasma-Technologie. Führende internationale Unternehmen aus

verschiedenen Branchen vertrauen auf die innovativen Produkte des Familienunternehmens

aus dem Main-Tauber-Kreis.

Kompetenz auf allen Ebenen. Auch in der Ausbildung. PINK bietet Perspektiven

durch abwechslungsreiche, spannende Tätigkeitsbereiche und individuelle Förderung.

Eine gute Berufsausbildung der eigenen Nachwuchskräfte für die weitere Karriere

im Unternehmen ist das Ziel von PINK. Dafür stehen qualifizierte Ausbilder und ein

neues Ausbildungszentrum zur Verfügung.

Wir bilden kontinuierlich in folgenden

Berufsfeldern aus:

Elektroniker,

Industriekaufleute,

Industriemechaniker,

Informatikkaufleute,

Mechatroniker,

Techn. Produktdesigner,

Zerspanungsmechaniker

PINK ermöglicht berufliche Entwicklung auch nach

der Ausbildung. Mit der DHBW Mosbach kooperieren

wir in folgenden Bachelor-Studiengängen:

Betriebswirtschaft (Industrie),

Maschinenbau,

Mechatronik

Wir freuen

uns auf Deine

Bewerbung

für 2015 !

PINK GmbH

Vakuumtechnik

Gyula-Horn-Str. 20

97877 Wertheim

T (0 93 42) 872-0

F (0 93 42) 872-133

personal@pink-vak.de

www.pink.de


20

Im Unterricht

zum Wunschberuf

Einige Berufe erlernt man nicht hauptsächlich

im Betrieb, sondern über eine

schulische Ausbildung. In den Bereichen

Gesundheit, Pädagogik, Gestaltung oder

auch Fremdsprachen und Technik wird oft

an Berufsfachschulen, Berufskollegs oder

Fachschulen ausgebildet. Auch dafür muss

man sich bewerben, meist ein Jahr vor Beginn

der Ausbildung.

_Große Unterschiede

An staatlichen oder privaten Schulen kann

man sich etwa als Alten- oder Krankenpfleger,

Physiotherapeut, Erzieher, Europa-Sekretär

aber auch Grafik- oder Modedesigner

ausbilden lassen. Die Ausbildungen dauern

ein bis vier Jahre und werden in der Regel

mit einem staatlich anerkannten Berufsabschluss

abgeschlossen. Die Voraussetzungen

sind ganz unterschiedlich. Welchen

Berufsabschluss, welches Mindestalter oder

welche Erfahrung, etwa in Form von Vorpraktika,

man braucht, hängt vom jeweiligen

Beruf und der Schule ab.

Der große Nachteil der schulischen Ausbildung

ist, dass man, außer in manchen

Pflegeberufen, kein Geld verdient. Bei einigen

privaten Schulen muss man auch ein

monatliches Schulgeld bezahlen. Schulen

gibt es in der Regel in allen größeren Städten

auch in der Region, etwa in Heilbronn,

Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim oder

Künzelsau. Auch in kleinen Städten finden

sich besonders spezialisierte Angebote wie

zum Beispiel das Seminar für Heilerziehungspflege

der Sozialtherapeutischen Gemeinschaften

Weckelweiler bei Kirchberg

oder das Berufskolleg für Sportlehrer und

Physiotherapeuten in Waldenburg. (rf)

Tipp

Wie bei einem Studium kann man auch bei

einer schulischen Ausbildung finanzielle

Hilfe vom Staat in Form von BaföG (von

Berufsausbildungsförderungsgesetz) bekommen.

Der Antrag kann bei den Ämtern

für Ausbildungsförderung der Stadt- und

Landkreise gestellt werden.

Hier gibt’s mehr Infos

www.berufenet.arbeitsagentur.de

www.kursnet.arbeitsagentur.de

ERSTE SCHRITTE


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21

Gebr. Müller Apparatebau

Mitarbeiter_750 (Deutschland)

Azubis_60

Standorte_Ingelfingen-Criesbach,

Niedernhall-Waldzimmern,

Gewerbepark Hohenlohe/Kupferzell

Branche_Industrie

Tag zum Reinschnuppern

GEMÜ legt traditionell großen Wert auf

eine qualitativ hochwertige Ausbildung.

Schon währenddessen lernen die Jugendlichen

die Vielseitigkeit von GEMÜ

kennen. Die Internationalität, die Produktpalette

sowie die Branchenvielfalt

versprechen eine interessante Ausbildung.

In gemeinsamen Projekten lernen

die Azubis Verantwortung zu übernehmen

und Eigeninitiative zu zeigen. Als Motivation

für hohes Engagement gibt es z.B.

einen Auslandsaufenthalt, das GEMÜ

Azubi-Auto für einen Monat oder Preise

für besondere Leistungen.

Am 12. April 2014 findet von 10-13

Uhr zum fünften Mal der Tag der Ausbildung

bei GEMÜ statt. Neben den Schülerinnen

und Schülern sind natürlich auch

Eltern, Geschwister und Freunde herz-

lich willkommen. Die GEMÜ-Azubis stellen

ihre Ausbildungsberufe und Projekte

persönlich vor. Sie präsentieren sich mit

eigenen Infoständen und berichten aus

ihrem Arbeitsalltag.

Auch die Ausbildungswerkstätten

sind geöffnet. Die Ausbilder stehen dort

für alle Fragen rund um Ausbildung, Bewerbung

und Übernahme gerne bereit

und freuen sich auf zahlreiche Besucher!

Vielfalt begeistert

Kevin Saffrich absolviert bei GEMÜ eine

Ausbildung zum Verfahrensmechaniker

für Kunststoff- und Kautschuktechnik:

„Die Ausbildung gefällt mir sehr gut!

Besonders interessant finde ich die Einblicke

in die Vielfalt der Kunststoffe. Nach

einem einwöchigen Praktikum bei GEMÜ

wusste ich, dass dieser Beruf der richtige

für mich ist. Ich habe die Entscheidung

nicht bereut und

freue mich auf die unterschiedlichen

Abteilungen

und wechselnden Tätigkeiten,

die noch auf mich

zukommen.“

Ausbildung

Elektroniker/-in

Fachinformatiker/-in

Fachkraft für Lagerlogistik

Industrieelektriker/-in

Industriekauffrau/-mann

Maschinen- und

Anlagenführer/-in

Technische/r

Produktdesigner/-in

Verfahrensmechaniker/-in

Werkzeugmechaniker/-in

Duales Studium

Bachelor of Arts – Industrie

Bachelor of Engineering –

Wirtschaftsingenieurwesen

Bachelor of Engineering –

Maschinenbau

Kooperatives Studienmodell

Elektrotechnik

Kontakt

GEMÜ Gebr. Müller

Apparatebau

GmbH & Co. KG

Fritz-Müller-Str. 6-8

74653 Ingelfingen

Tel: 07940/123-0

Fax: 07940/123-192

ausbildung@gemue.de

www.gemu-group.com

ERSTE SCHRITTE


22

Was machen

Jugendliche

nach ihrem

Abschluss?

In Deutschland haben junge Menschen nach der

Schule viele Möglichkeiten. In den letzten Jahren

entscheiden sich immer mehr für ein Studium.

Ausbildungsformen

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 20122

Berufsausbildung 739 149 751 563 788 893 776 917 728 484 729 577 741 023 730 352

Übergangsbereich 417 647 412 083 390 552 363 037 348 217 320 173 284 922 266 732

Erwerb der

Hochschulreife 454 423 466 700 463 464 514 603 526 684 554 704 492 696 505 129

Studium 366 242 355 472 373 510 400 600 428 000 447 890 522 306 496 083

Insgesamt 1 977 461 1 985 818 201 6419 2 055 157 2 031 385 205 2344 2 040 947 1 998 296

Studium

35,5

Veränderung

von 2005 – 2012

in Prozent

-1,2

Berufsausbildung

Erwerb der

Hochschulreife

11,2

Quelle: Statistisches Bundesamt,

Berufsbildungsbericht 2013

Insgesamt

1,1

-36,1

Übergangsbereich

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Bei Bechtle ist alles möglich. Wer gut ist, dem stehen

alle Türen offen. Denn Ehrgeiz, Neugier und Leistung

werden bei uns belohnt: mit speziellen Schulungen,

viel Praxis erfahrung und flachen Hierarchien – und

der Gewissheit, übernommen zu werden und eine

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Kaufmann (w/m) Groß- und Außenhandel

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In Neckarsulm bieten wir die Fachrichtungen

B. Sc. – Wirtschaftsinformatik

B. A. – (Internationaler) Handel

B. A. – Onlinemedien

In Gaildorf bieten wir die Fachrichtungen

B. A. – Betriebswirtsch. Steuerlehre,

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Heute und morgen.


24

Wer sich für einen Beruf und einen passenden

Wunscharbeitgeber entschieden hat,

dem steht die nächste Hürde bevor: Bewerbungen

schreiben. Die eigenen Vorzüge und

Stärken in der richtigen Form aufs Papier

zu bringen, ist nicht immer leicht. Doch

das Bewerbungsschreiben ist ein wichtiger

Schritt auf dem Weg zum Wunschberuf.

Schließlich ist es der erste Eindruck, den

sich das Unternehmen von dem möglichen

neuen Azubi verschaffen kann. Schmutziges

oder zerknittertes Papier, ungeordnete

Unterlagen oder ein Anschreiben

voller Rechtschreibfehler hat

zur Konsequenz, dass man

wegen Schlampigkeit aussortiert

wird. Auch das Bewerbungsfoto,

das auf einem

Deckblatt oder auf dem Le-

Foto: Fotolia/Alexander Raths

ERSTE SCHRITTE


Werbung in

eigener Sache

25

benslauf platziert wird, sollte einen möglichst

guten Eindruck vermitteln – also

keine Schnappschüsse vom Smartphone

verwenden. Ein Foto ist allerdings heutzutage

nicht mehr zwingend nötig, vor allem

bei internationalen Unternehmen.

_Gute Argumente

Im Bewerbungsschreiben geht es darum,

zu erklären, warum man der richtige Kandidat

für die Stelle ist. Das sollte man am

besten mit entsprechenden Beispielen und

Erfahrungen begründen, etwa Praktika, aber

auch Ferienjobs, Hobbys oder ehrenamtliche

Mitarbeit bei einem Verein. Wer sich in

einem kaufmännischen Beruf bewirbt, kann

mit einer Tätigkeit als Kassenwart beim

Fußballverein schon punkten. Und künftige

Erzieher beweisen mit Babysitter-Jobs

ihre Erfahrung im Umgang mit Kindern.

Grundsätzlich sollte das Bewerbungsschreiben

logisch begründen, warum man genau

diese Stelle bei genau diesem Unternehmen

bekommen möchte – und das zusammengefasst

auf einer Seite.

Als erstes studiert der Personalverantwortliche

jedoch meistens den Lebenslauf.

Dabei sieht er idealerweise auf einen Blick,

ob der Bewerber die grundsätzlichen Voraussetzungen

erfüllt. Um hier schon einen

guten Eindruck zu hinterlassen, listet man

die wichtigsten Fakten tabellarisch auf.

Schulische Laufbahn, berufliche Erfahrung

und sonstige Tätigkeiten sollten jeweils

chronologisch absteigend aufgelistet werden.

Also mit dem aktuellsten beginnen und

von da aus zeitlich zurück gehen. Auch hier

gilt: alle Erfahrungen, die für den Beruf

wichtig sein könnten, auflisten. So können

die Argumente, die man im Anschreiben

nennt, noch besser wirken.

Vollständige Bewerbungsunterlagen

bestehen aus Anschreiben, Lebenslauf,

aktuellem Zeugnis und, wenn vorhanden,

Bescheinigungen über Praktika oder Ähnliches.

Wer möchte, kann auch noch ein

Deckblatt für seine Unterlagen gestalten.

Verschickt man die Bewerbung per Post, ist

es eine gute Idee, Lebenslauf und Zeugnisse

in einer Bewerbungsmappe zusammenzustellen.

Das Anschreiben kommt lose mit in

den stabilen DIN-A4-Briefumschlag.

_Digital bewerben

Bei einer Bewerbung per E-Mail verschickt

man alle Unterlagen zusammengefasst als

PDF. So kann keine Formatierung verloren

gehen. Dabei sollte man aber darauf achten,

dass die Datei nicht zu groß wird. Etwa drei

bis fünf Megabyte gelten als vertretbar. Einige

Firmen haben auch Bewerbungsportale

im Internet, bei denen man ein Formular

ausfüllt und seine Unterlagen einzeln hochlädt.

Welche Form der Bewerbung das Unternehmen

sich wünscht, steht meistens bereits

in der Stellenanzeige. Ansonsten hilft

auch ein kurzer Anruf, um zu klären, was

den Verantwortlichen am liebsten ist. (rf)

ERSTE SCHRITTE


26

Ein Vorstellungsgespräch macht viele Menschen

besonders nervös. Verstellen sollte

man sich aber auf keinen Fall. Schließlich

hat die eigene Bewerbung ja schon gefallen.

Jetzt geht es noch darum, den zukünftigen

Chef persönlich zu überzeugen. Gegen die

Nervosität hilft auch eine gute Vorbereitung.

_Interesse zeigen

Um passende Antworten zu haben, hilft es

etwa, sich im Vorfeld über das Unternehmen

zu informieren. Fragen wie: „Warum

haben Sie sich gerade bei uns beworben?“

oder „Was erwarten Sie vom Unternehmen?“

sind damit leichter zu beantworten.

Auch sollte man seinen eigenen Lebenslauf

und sein Bewerbungsschreiben gut im Kopf

haben. Wird man aufgefordert, doch kurz

mal etwas über sich zu erzählen, kann man

so die richtigen Dinge im Lebenslauf hervorheben.

Das Gegenüber hat die chronologische

Variante schließlich bereits gelesen.

Am Ende gibt es für den Bewerber oft die

Gelegenheit, Fragen zu stellen. Diese sollte

man unbedingt nutzen – hat man keine,

könnte man desinteressiert wirken. Neben

Pünktlichkeit, einem höflichen Auftreten

und ordentlicher Kleidung kann man auch

mit der richtigen Körpersprache punkten.

„Eine ‚optimale‘ Körpersprache kann

es beim Vorstellungsgespräch aber nicht

geben“, erklärt Stefan Verra, einer der erfolgreichsten

Körpersprache-Experten im

deutschsprachigen Raum. Denn der Möbelpacker

muss bei der Bewerbung etwas

anderes demonstrieren als die Änderungsschneiderin

in der Textilbranche. „Und vom

angehenden Werbetexter erwarte ich schon

beim ersten Auftreten ganz andere Signale

als vom künftigen Bankkaufmann“, betont

Verra. Grundsätzlich rät der Experte beim

Gespräch darauf zu achten, dass Hände,

Mund und Augen sichtbar sind. „Die Hände

niemals in der Hose oder in der Jackettasche,

hinter großen Handtaschen oder hinter

dem Rücken verstecken“, rät Stefan Verra.

Trotz Nervosität sollte man auch nicht

stocksteif dasitzen. Denn wer Reaktionen

im Gespräch zeigt, vermittelt damit im besten

Fall auch Enthusiasmus und Tatkraft –

und das sei schließlich, was der Arbeitgeber

von seinem neuen Mitarbeiter auch erwarte,

so der Körpersprachen-Experte. (djd/pt/rf)

Gut in Szene setzen

ERSTE SCHRITTE


Promis im Körpersprache-Check

Körpersprache sagt mehr als

tausend Worte. Das gilt auch

in der Politik, denn viele Gesten

werden gezielt eingesetzt. Aber

nicht immer sind die Zeichen

eindeutig: Lässt die Begrüßung

zweier Politiker etwa auf innige

Freundschaft oder Distanz schließen?

Stefan Verra nimmt in seinem

Körpersprache-Blog auf Facebook und

www.stefanverra.com regelmäßig Promis

aus Politik, Showbiz und Sport

unter die Lupe. Von den Gesten

der Kanzlerin Angela Merkel

bis zum „Vulkan-Ausbruch“ von

Dortmund-Trainer Jürgen Klopp beim

Champions-League-Spiel in Neapel. (djd)

27

Um mich persönlich zu entwickeln, gehe ich zum

Sonnenhof. Für mich – für andere. Kommst DU mit?

Nimm Kontakt auf:

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Der Sonnenhof unterstützt

mit seinen vielfältigen

Angeboten Menschen mit

Behinderung im Landkreis

Schwäbisch Hall.

Ausbildung und Orientierung

Praktikum zur Berufsorientierung/-findung • Freiwilliges Soziales Jahr

Bundesfreiwilligendienst • Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in

ERSTE SCHRITTE


28

Wo geht's

hier

zur Uni?

Universitäten sind der traditionelle Ort für

ein Studium. Sie bieten die größte Auswahl

an Fächern und Fachrichtungen. Daneben

gibt es auch Fachhochschulen, meist mit

Schwerpunkt Wirtschaft und Technik oder

für die Öffentliche Verwaltung, pädagogische

Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen

sowie kirchliche oder theologische

Hochschulen. Der Weg zum Studienplatz

ist unterschiedlich. In rund der Hälfte aller

Studiengänge gibt es ein Auswahlverfahren,

weil es mehr Interessenten als Studienplätze

gibt. Eine bundesweite Zulassungsbeschränkung

gibt es für Medizin, Pharmazie,

Tiermedizin und Zahnmedizin. Für diese

Fächer muss man sich bei der Stiftung für

Hochschulzulassung (SfH) bewerben.

_Strenge Auswahl

Alle bundesweit verfügbaren Plätze werden

dann über ein Quotensystem hauptsächlich

nach Notendurchschnitt oder Wartezeit zentral

vergeben. Außerdem gibt es örtlich zulassungsbeschränkte

Studiengänge, die an

bestimmten Hochschulen besonders gefragt

sind. Hier muss man sich direkt bei der je-

Hier gibt’s mehr Infos:

www.hochschulstart.de

www.hochschulkompass.de

weiligen Hochschule um einen Studienplatz

bewerben. Einige Hochschulen nehmen

auch am sogenannten Dialogorientierten

Serviceverfahren (DOSV) teil. Studieninteressierte

können sich dann über ein Portal

zentral bei der SfH mit bis zu zwölf Studienwünschen

bewerben. Am einfachsten hat

es, wer sich einen zulassungsfreien Studiengang

ausgesucht hat. Hier muss man lediglich

die Fristen zur Einschreibung an der

jeweiligen Hochschule einhalten.

_Ausbildung für

Abiturienten

Weil es immer weniger Schulabgänger

gibt, bemüht sich die Wirtschaft darum,

auch Abiturienten für einen direkteren

Berufseinstieg zu gewinnen. So gibt es

Ausbildungen mit Zusatzqualifikation,

etwa zum Handelsfachwirt, Finanzassistenten

oder Industrietechnologen, die

zwischen zwei und drei Jahren dauern.

Das dreijährige duale Studium kombiniert

Praxisphasen im Betrieb mit Seminaren

und Vorlesungen an einer Dualen Hochschule

(außerhalb Baden-Württembergs

Berufsakademien). Um einen Studienplatz

bewirbt man sich direkt bei den Partnerunternehmen

der Hochschule, die den

Studenten auch ein Gehalt bezahlen. (rf)

ERSTE SCHRITTE


Anzeige

29

Mitarbeiter_3250 weltweit

Standorte_Künzelsau, Schöntal-

Bieringen, Kupferzell/Waldenburg

Branche_Ventilatoren & Motoren

Mit Sicherheit

ein guter Job

Wer bei Ziehl-Abegg eine Ausbildung beginnt,

hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag

schon in der Tasche. Das gilt beim

größten Künzelsauer Industrieunternehmen

schon seit Jahren – und führt dazu,

dass sich stets zehnmal so viele junge

Leute bewerben, wie eingestellt werden

können. Bald startet die Bewerbungsrunde

für das Jahr 2015.

Derzeit gibt es bei Ziehl-Abegg rund

140 Auszubildende, darunter mehr als 90

im gewerblichen Bereich. Ausbildungsleiterin

Jenny Wacker erklärt: „Wir stellen

junge Menschen ein, um ihnen einen guten

Start ins Berufsleben zu ermöglichen

– und dem Unternehmen die Fachkräfte

von morgen zu sichern.“ Als Technologieführer

ist Ziehl-Abegg in jedem Bereich

darauf angewiesen, dass Techniker wie

Ingenieure ein fundiertes Wissen mitbringen

und Freude an der Arbeit haben. Die

Grundlagen dafür werden in der Ausbildung

gelegt. Im Sommer werden wieder

54 neue Azubis und Duale Studenten

hinzukommen. „Die ersten Bewerbungen

für 2015 sind schon eingetroffen“, sagt

Ausbildungsleiterin Wacker. Im Vorjahr

waren auf die 54 verfügbaren Ausbildungsplätze

mehr als 500 Bewerbungen

eingegangen.

Ein großer Berufsinfotag findet am

Samstag, den 10. Mai, bei Ziehl-Abegg

in Künzelsau statt. Zusätzlich ist das

Unternehmen auf verschiedenen Veranstaltungen

vertreten.

Kontakt

ZIEHL-ABEGG SE

Ausbildungsabteilung

Heinz-Ziehl-Straße

74653 Künzelsau

ziehl-abegg-azubinet.de

ausbildung@ziehl-abegg.de


30

Brücke

zwischen

Schule und

Beruf

Mit der Schule fertig, aber keinen Plan,

wie‘s jetzt weiter gehen soll? Zum Glück

gibt es einige Möglichkeiten, die Zeit nach

der Schule zu überbrücken. Im Bundesfreiwilligendienst

(kurz Bufdi) kann man sich

zwischen sechs und 24 Monaten gesellschaftlich

engagieren – und zwar in vielen

verschiedenen Bereichen: Das Angebot

reicht vom Umwelt- und Naturschutz über

Sport, Integration, Kultur und Bildung bis

zum sozialen Bereich. Seit 2011 gibt’s

den Bufdi, der vom Bund eingeführt wurde,

nachdem in Deutschland Wehrpflicht

und Zivildienst abgeschafft wurden. Jeder

kann Bufdi werden, unabhängig von Alter,

Geschlecht oder Herkunft. Die Teilnehmer

bekommen dafür bis zu 350 Euro im Monat.

Wer nach der Schule seine Haushaltskasse

aufbessern will, kann sich auf steuerfreie

Minijobs auf 450-Euro-Basis oder

Midijobs auf Teilzeitbasis für bis zu 850

Euro im Monat bewerben. Besonders beliebt

beim Jobben sind die Bereiche Gastronomie,

Einzelhandel oder Büro.

ERSTE SCHRITTE


_In die weite Welt

31

Wer nach der Schule erst einmal fremde

Länder kennen lernen will, kann das etwa

als Au-Pair oder über das Work & Travel-

Prinzip. Au-Pairs helfen Familien bei der

Kinderbetreuung und im Haushalt. Die Aufenthalte

dauern meist zwischen sechs und

zwölf Monaten. Unterkunft und Verpflegung

sind frei, dazu gibt es ein Taschengeld.

Au-Pairs sollten zwischen 18 und 30 Jahren

alt sein, einen Führerschein und Erfahrung

mit Kindern haben. Mit dem Working Holiday

Visum kann man bis zu 12 Monate

kreuz und quer durch ein Land reisen und

dabei verschiedene Aushilfsjobs annehmen.

Dieses Visum gibt es für alle Länder,

mit denen Deutschland ein entsprechendes

Abkommen geschlossen hat. Man braucht

dafür die deutsche Staatsbürgerschaft und

Lust, sich auf andere Kulturen und Länder

einzulassen. In beiden Fällen gibt es

Organisationen, die gegen Bezahlung bei

der Vorbereitung und Durchführung unterstützend

helfen. Diese sollte man sorgfältig

auswählen, denn nicht alle sind seriös.

Ein Freiwilliges Soziales (FSJ) oder

Ökologisches Jahr (FÖJ) kann man nur einmal

bis zum Alter von 27 Jahren machen.

Dafür hat ein FSJ-ler auch die Möglichkeit,

ins Ausland zu gehen. Für die Arbeit gibt es

ein Taschengeld, das aber vom Träger abhängig

ist, sowie in manchen Fällen freie

Unterkunft und Verpflegung. Angeboten

wird das FSJ vor allem in sozialen Einrichtungen

wie Seniorenheimen oder Kindergärten,

das FÖJ vor allem bei verschiedenen

Naturschutzprojekten. (lyk)

ERSTE SCHRITTE


32

Unternehmenslenker

der

Zukunft

Stefanie

Ulrich

Seit 2011 Personalleiterin

am Audi

Standort Neckarsulm.

Die Germanistin und

Politikwissenschaftlerin

war zuletzt Personal-Geschäftsführerin

im Audi

Werk Brüssel.

Carmen

Hilkert

Seit 2011 Personalleiterin

bei Würth.

Nach kaufmännischer

Ausbildung bei Würth

und einem Betriebswirtschaftsstudium

durchlief

sie mehrere Stationen im

Unternehmen.

Wer in einem großen Unternehmen der Region

Heilbronn-Franken unterkommen will,

sollte Begeisterungsfähigkeit, Einsatz, Spaß

an neuen Aufgaben und Herausforderungen

sowie ein gutes Maß an Selbstständigkeit

mitbringen. „Unsere Auszubildenden sind

die Unternehmenslenker der Zukunft. Deshalb

achten wir auf die Persönlichkeit der

jungen Menschen und ob sie zu Würth als

Familienunternehmen passen“, betont Carmen

Hilkert. „Audi sucht junge Menschen

mit Mut zu Neuem, die bereit sind, an den

Innovationen der Zukunft zu arbeiten“, sagt

Stefanie Ulrich, Personalleiterin am Audi-Standort

Neckarsulm. Natürlich legen die

Personalchefs in den großen Unternehmen

der Region auch Wert auf gute Noten, das

Schulzeugnis allein reicht aber nicht aus.

„Gute Noten sind nur ein Kriterium, aber

der Kandidat muss zu uns passen“, so Ulrich.

„Als Familienunternehmen legen wir

Wert darauf, dass Bewerber Teamfähigkeit

und Verantwortungsbereitschaft mitbringen.

Wer sich im Sportverein oder sozial engagiert,

sammelt Pluspunkte“, ergänzt Carmen

Hilkert. Um die erste große Hürde „Einladung

zum Bewerbungsgespräch“ zu schaffen,

müssen beim Unternehmen vollständige

Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.

Für das Vorstellungsgespräch gibt Stefanie

Ulrich einen eindeutigen Tipp: „Überlegen

Sie sich, warum Sie bei Audi arbeiten wollen,

bereiten Sie sich gut vor und seien Sie

beim Gespräch einfach Sie selbst.“

_Gut vorbereitet

Und was geht gar nicht? „No-Gos beim Vorstellungsgespräch

sind Unpünktlichkeit und

eine schlechte Vorbereitung“, verrät Carmen

Hilkert. Über seinen möglichen neuen

Arbeitgeber und den künftigen Beruf sollte

man also auf jeden Fall Bescheid wissen.

(zim)

ERSTE SCHRITTE


AUSBILDUNG BEI WÜRTH

DEIN WERKZEUG FÜR DIE ZUKUNFT

Du bist motiviert und willst so richtig was anpacken?

Dann bist du bei Würth genau richtig.

Wir bieten Dir: Kaufmännische Berufe, Logistikberufe, IT-Berufe,

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Dich bewerben kannst, fi ndest Du

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03–48–02/2014


34

Stärken in den

Blick nehmen

Matthias Herzog

Foto: privat

Die Anforderungen an Kinder und Jugendlichen

wachsen ständig. Sie sollen Lust auf

Schule haben, gute Noten nach Hause bringen,

ein klares Berufsziel vor Augen haben,

das sie ohne Umwege ansteuern, und dabei

immer hochmotiviert bleiben – gar nicht

so einfach. „In der Schule wird oft nicht

vermittelt, dass jeder Mensch drei bis fünf

Stärken hat. Die sollte sich jeder bewusst

machen“, betont der Wirtschaftsingenieur,

Motivationstrainer und Autor Matthias

Herzog.

auf den Verstand zu setzen. „Man verbringt

immerhin ein Drittel seiner Zeit im Beruf.

Wenn ich dann keinen Spaß habe, ist es das

Schlimmste, das es gibt“, so der Motivationstrainer.

Deshalb sollten gerade junge

Menschen auch auf ihr Herz hören und gegebenenfalls

Entscheidungen korrigieren.

„Wenn man feststellt, dass der alte Weg der

falsche ist, sollte man unbedingt neue Wege

gehen“, rät Matthias Herzog. (zim)

_Cool bleiben

Diese Stärken sollten Schüler auch

im Blick haben, wenn sie sich

einen Beruf auswählen. Überstürzen

sollte man dabei nichts.

Praktika, ein Schnuppertag an der Uni oder

Gespräche mit Leuten, die den Wunschberuf

ausüben oder lernen, hält Herzog für

einen guten Weg. Wem es generell schwer

fällt, sich zu motivieren, sollte versuchen

Erfolgserlebnisse in anderen Bereichen zu

sammeln. „Oft helfen der Sport und gute

Freundschaften. Da lernt man wichtige

Dinge fürs Leben“, betont Herzog. Dabei

sollte man auch kleine Erfolge Wert schätzen.

„Gerade schwächere Schüler sollten

lernen, mit kleinen Zielen zu beginnen und

auch mit Rückschlägen umzugehen“, empfiehlt

Herzog, der auch davon abrät, allein

ERSTE SCHRITTE


DRK-Kreisverband

Schwäbisch Hall - Crailsheim e.V.

Freiwilliges Soziales Jahr.

Bald ist die Schulzeit vorbei und Du konntest Dich noch

immer nicht entscheiden, was du danach machen sollst?

Wie wär´s mit einem FSJ?

Wir bieten interessante und vielfältige FSJ-Plätze in folgenden Bereichen:

Krankentransport / Rettungsdienst

Behindertenfahrdienst / Mobile Soziale Dienste

Betreuung von Schülern & Studenten mit Handicap

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Agentur für Arbeit

Heilbronn

Agentur für Arbeit

Schwäbisch Hall – Tauberbischofsheim


36

Céline

Berroth

,,

Wenn ich einen

Beruf habe, möchte

ich morgens aufstehen

können und sagen:

Heute beginnt ein

neuer Tag und darauf

freue ich mich.

,,

,,

Grundschullehrerin

ist mein Plan B beim

Berufswunsch.

,,

Leonie

Kossek

Starke Angebote

Foto: Ideeah Studio1/Fotolia

ÜBERHOLSPUR


Laut einer Studie von Focus und Xing

ist Audi der beliebteste Arbeitgeber in

Deutschland. Und Audi ist in der Region

groß vertreten. Der weltweit erfolgreiche

Automobilhersteller hat neben dem Hauptstandort

in Ingolstadt ein großes Werk in

Neckarsulm. Dort werden auch der A 8,

der A 6 und weitere Flaggschiffe des Autobauers

hergestellt. Audi steht aber für viele

Spitzenunternehmen, die in der Region zu

Hause sind. Die Bausparkasse Schwäbisch

Hall, Ziehl-Abegg, Würth, ebm-papst, Optima,

Weinig, Getrag und Marbach sind

nur einige Beispiele. Diese Vielfalt bietet

große Chancen für Schulabgänger, ihren

Lieblingsberuf zu finden und Karriere zu

machen. Ob Maschinen- und Fahrzeugbau,

Elektrotechnik, Glasindustrie, die Papierverarbeitungs-

und Verpackungsindustrie

sowie der Nahrungsmittelsektor – das Branchenspektrum

in der Region ist groß. Hinzu

kommen starke Dienstleister – vor allem in

37

der IT-Branche, im Bauspar- und Versicherungswesen

und im Handel. Auch die Anzahl

an Handwerksbetrieben ist groß. Laut

IHK-Heilbronn-Franken wurde 2013 mit

12 113 Betrieben ein neuer Rekord erreicht.

_Branchenvielfalt

Wer auf der Suche nach seinem Traumberuf

ist, darf sich in Heilbronn-Franken berechtigte

Hoffnungen machen, diesen auch

zu finden. 156 Industrieberufe und 130

Handwerksberufe stehen zur Wahl. Da die

zahlreichen Weltmarktführer in der Region

ihre Produkte in vielen Ländern auf allen

Kontinenten produzieren, sind die Chancen

für Nachwuchskräfte groß, auch einmal an

einem Auslandsstandort zu arbeiten. (as)

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ÜBERHOLSPUR


38

Die stärksten

Branchen

in der Region

Heilbronn-Franken

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Jahr 2012

nach Wirtschaftszweigen.

Branche

Beschäftigte

Beschäftigte insgesamt 350 634

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 2143

Produzierendes Gewerbe gesamt 155 883

Produzierendes Gewerbe ohne Baubranche 137 534

Verarbeitendes Gewerbe 131 821

Baugewerbe 18 349

Dienstleistungsbereiche 192 524

Handel, Gastgewerbe & Verkehr 73 585

Freiberufliche, wissenschaftlich-technische

und sonstige Dienstleistungen 34 666

Banken und Versicherungen 11 710

Information und Kommunikation 5839

Grundstücks- und Wohnungswesen 1312

Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung 16 493

Erziehung und Unterricht 6959

Gesundheits- und Sozialwesen 34 464

Kunst, Unterhaltung und Erholung 1521

Sonstige Dienstleister 5502

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2014

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40

Heiß begehrt

Welchen Beruf möchte ich erlernen – vor

dieser Entscheidung steht jeder von uns

mindestens einmal im Leben. Es gibt viele

Kriterien, die die Berufswahl beeinflussen

können. Neben den eigenen Wünschen

und Talenten spielen auch wirtschaftliche

Faktoren wie Angebot und Nachfrage eine

große Rolle. So gibt es auch in der Region

Heilbronn-Franken Branchen, in denen die

Betriebe mit Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz

regelrecht überschwemmt

werden.

_Gesuchte Azubis

Andererseits kommt es auch vor, dass aus

Bewerbermangel eine Lehrstelle in manchen

Ausbildungsberufen länger unbesetzt

bleibt als gedacht. Als Entscheidungshilfe

bei der Berufswahl lohnt sich daher auch

der Blick auf Ausbildungsberufe, die von

den Unternehmen in der Region Hände ringend

benötigt werden. Besonders gesucht

sind Auszubildende im Lebensmittelbereich

– vor allem in der Bäckerei und Fleischerei

mit den dazugehörigen Fachverkäufern.

Aber auch Anlagenmechaniker für Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker,

Stuckateure, Maler und Lackierer sowie

Friseure sind gefragt. In ländlicheren Regionen

wie dem Main-Tauber-Kreis hat sich

die Situation in einzelnen Ausbildungsbereichen

bereits zugespitzt. Hier sucht neben

der Lebensmittelbranche auch das lokale

Hotel- und Gaststättengewerbe dringend

Nachwuchs – speziell an Köchen, Hotelund

Restaurantkaufleuten und -fachleuten,

Fachkräften im Gastgewerbe sowie Verkäufern

besteht großer Bedarf. Auch in weniger

bekannten Berufen gibt es offene Lehrstellen.

Auszubildende zum Berufskraftfahrer,

Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und

Kautschuktechnik, Oberflächenbeschichter,

Flachglasmechaniker, Chemikant oder

Fachkraft für Lagerlogistik werden von den

Betrieben ebenfalls oft gesucht. (as)

ÜBERHOLSPUR


41

Berufsbildungswerk

Mosbach-Heidelberg

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Rehabilitationseinrichtung für junge Menschen.

Unser Angebot:

• Berufsausbildung

• Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen

• Sonderberufsfachschule

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Standort Mosbach

Neckarburkener Str. 2 - 4

74821 Mosbach

Standort Heidelberg

Im Breitspiel 8

69126 Heidelberg-Rohrbach

...ein Unternehmen der Johannes-Diakonie Mosbach

www.bbw-mosbach-heidelberg.de

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Eine Maschine, die in der Minute ganze

1500 Kaffeekapseln herstellt und dabei

nur um insgesamt 0,1 Gramm vom Füllgewicht

abweicht – wie geht das? Wie

wird Parfum in Flakons und flüssige Arzneimittel

in anwendungsbereite Spritzen

dosiert? Wie werden Wundauflagen

hergestellt und verpackt? Und Toilettenpapier

in Folie? Für diese und viele weitere

Aufgaben entwickelt und baut das

Schwäbisch Haller Unternehmen Optima

technisch führende Maschinen und Anlagen,

die weltweit eingesetzt werden.

Jede Anwendung bringt auch besondere

Anforderungen mit sich. Von Hochgeschwindigkeit

über Flexibilität bis hin zu

Sterilität – hier sind immer technische

Höchstleistungen gefordert.

Dabei investiert Optima kontinuierlich

in die Zukunft – insbesondere auch in junge

Menschen, die morgen und übermorgen

im Unternehmen neue Technologien

erarbeiten und anwenden werden. Das

erst im Jahr 2012 eingeweihte Ausbildungszentrum

bietet den aktuell 126 Auszubildenden

und Studenten der Dualen

Hochschule beste Qualifizierungschancen

in Schwäbisch Hall. Mit rund 1000

Quadratmetern ist es nun dreimal so groß

als zuvor. Dadurch gibt es genug Platz

für über 30 zusätzliche Arbeitsplätze, ein

Labor- und Übungsraum sowie drei Schulungsräume

für den theoretischen Unterricht.

Im gleichen Jahr kamen auch drei

Dreh- und zwei Fräsmaschinen und ein

vierten Ausbilder dazu, der das Ausbildungspersonal

weiter verstärkt.

Mehr als 1800 Menschen arbeiten

aktuell bei Optima. Allein in Schwäbisch

Hall sind 1300 Mitarbeiter beschäftigt.

Die 13 internationalen Niederlassungen

und eine Exportquote von über 85 Prozent

unterstreichen die internationale Ausrichtung

des Familienunternehmens.

Ausbildungsplätze

Konstruktionsmechaniker/in

Industriemechaniker/in

Elektroniker/in für

Automatisierungstechnik

Zerspanungsmechaniker/in

Mechatroniker/in

Technischer Produktdesigner/

in – Fachrichtung Maschinenund

Anlagentechnik

Industriekaufmann/frau

Fachinformatiker/in

– Fachrichtung

Systemintegration

Industriekaufmann/frau

mit Zusatzqualifikation internationales

Wirtschaftsmanagement

mit Fremdsprachen

(für Abiturienten)

Duales Studium an

der DHBW Mosbach

Bachelor of Engineering m/w

im Studiengang

Maschinenbau

Bachelor of Engineering m/w

im Studiengang

Elektrotechnik

Kontakt

OPTIMA packaging

group GmbH

Steinbeisweg 20

74523 Schwäbisch Hall

www.optima-ger.com

ausbildung@

optima-ger.com


Ausbildung @

Unsere Ausbildungsberufe

… und was sind

deine Ziele?

Konstruktionsmechaniker (m/w)

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Industriemechaniker (m/w)

Elektroniker für

Automatisierungstechnik (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Technischer Produktdesigner (m/w)

Industriekaufleute (m/w)

Industriekaufleute (m/w) mit

Zusatzqualifikation „Internationales

Wirtschaftsmanagement mit

Fremdsprachen

Bachelor of Engineering (m/w)

Studiengang Maschinenbau und

Elektrotechnik

Optima Azubi Blog

Tretet mit Optima

in Kontakt:

www.optima-azubi-blog.de

www.youtube.com/optimagroup1

www.facebook.com/OptimaGroup

oder einfach die abgebildeten

Codes einscannen.

Viel Spaß dabei!

Optima auf facebook

Optima Azubi Film

Mechatroniker/in

Optima Azubi Film

Technischer Produktdesigner

(m/w)

Optima Azubi Film

Industriekaufmann/

-frau


44

Täglich

Neues

lernen

Foto: Getrag

Wiebke Schad ist Teilprojektleiterin für

Mechanik bei Getrag – dem weltweit größten

Systemlieferanten für PKW-Getriebe

und Antriebssysteme. Die Leidenschaft

für MINT-Disziplinen, das sind die Fächer

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft

und Technik, zeigte sich bei Wiebke Schad

bereits in der Schule – als Leistungskurse

belegte sie Mathematik und Chemie. „Zur

Berufsfindung habe ich mich für ein Praktikum

bei einem der führenden Hersteller von

Tunnellokomotiven und anderen Schienenfahrzeugen

beworben. Dort habe ich dann

gemerkt, wie vielseitig und innovativ ein

Ingenieur arbeitet“, erinnert sie sich.

_Spannende Aufgaben

Nach dem Abitur in Norddeutschland entschied

sich Wiebke Schad für ein Maschinenbaustudium

an der Dualen Hochschule

Baden-Württemberg (DHBW) in Stuttgart.

Den praktischen Teil des Studiums absolvierte

sie in Untergruppenbach am Hauptsitz

ihres jetzigen Arbeitgebers. „Der Studiengang

Fahrzeug-System-Engineering

mit dem Schwerpunkt Antriebs- und Fahrwerkstechnik

hat mich perfekt auf mein

heutiges Arbeitsfeld vorbereitet“, so Wiebke

Schad. Als lehrreich empfand sie auch

ihr Engagement im Formula Student Team

der DHBW. Bei diesem Wettbewerb entwerfen,

konstruieren und bauen Studenten

einen rennstreckentauglichen Formel-Rennwagen.

Nach dem Studium wurde Wiebke

Schad bei Getrag übernommen und startete

als Entwicklungsingenieurin in der Vorentwicklung

alternativer Antriebe – eine Arbeit,

die ihr sehr viel Spaß macht. „Neue

Technologien, wie elektrifizierte Antriebe,

sorgen dafür, dass ich fast täglich neue

faszinierende Dinge lerne“, betont Wiebke

Schad, die sich keinen schöneren Beruf als

den Ingenieursberuf vorstellen kann. (as)

ÜBERHOLSPUR


FÜR ALLE,

DIE IN EINEM

ETWAS BEWEGEN

WOLLEN!

Mach Deine Ausbildung bei LEONHARD WEISS und wähle am Standort

Satteldorf aus folgenden Ausbildungsberufen (m/w):

Berufskraftfahrer · Beton- und Stahlbetonbauer · Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

· Fachkraft für Lagerlogistik · Gleisbauer · Steinmetz/Steinbildhauer

· Straßenbauer

Speziell für Abiturientinnen und Abiturienten:

Bauingenieur PLUS

LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG

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Leonhard-Weiss-Straße 2-3

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46

Foto: pio3/Fotolia

Spaß?

Was will ich?

?

?

Verdienst?

?

…die Industrie?

Was will ich, was will die Industrie und

was ist mir wichtiger: ein guter Verdienst

oder ein Beruf, der mir Spaß macht? Wobei

beides sich nicht automatisch ausschließen

muss. Bei der Berufswahl gehen Jugendlichen

ganz viele Fragen durch den Kopf. Oft

gilt es, sich rationale und emotionale Faktoren

klar zu machen und sorgfältig gegeneinander

abzuwägen. Das kann man auch gut

mit einer Liste, auf der man alle Argumente

für und wider aufschreibt.

Auch ein Blick auf die Statistik lohnt

sich. In der Skala der beliebtesten Ausbildungsberufe

in der Region steht laut IHK

Heilbronn-Franken der Industriekaufmann

ganz oben. In keinem anderen Ausbildungsberuf

trudeln bei den Betrieben zwischen

Neckar und Main so viele Bewerbungen auf

einen Ausbildungsplatz ein.

_Keine Überraschung

Dabei steht der Industriekaufmann sowohl

bei Realschülern als auch bei Abiturienten

hoch im Kurs. Auf Platz zwei der IHK-Liste

folgt der Industriemechaniker, der vor

allem bei Realschülern und Gymnasiasten

begehrt ist. Der Kaufmann im Groß- und

Außenhandel wird in der Region von der

Jugend ebenfalls stark nachgefragt. Bei

Hauptschülern sind Ausbildungsberufe wie

Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel so-

ÜBERHOLSPUR


Absolut gefragt

47

wie Fachkraft für Lagerlogistik beliebt. Der

Bankkaufmann steht bei ihnen ebenfalls

hoch im Kurs. Auch die aktuelle Statistik

der Bundesagentur für Arbeit zeigt die große

Beliebtheit von Büroberufen.

_Starke Alternativen

Der Medizinische Fachangestellte ist nach

Angaben der Bundesagentur für Arbeit in

der Region ein ebenfalls erstrebenswerter

Beruf. Ähnlich hoch ist auch die Nachfrage

nach Ausbildungsplätzen im Bereich

Kfz-Mechatronik. Zu den gefragtesten

Berufen im Stadtkreis Heilbronn zählt das

Friseurhandwerk. Im Hohenlohekreis geben

Jugendliche verhältnismäßig oft auch den

Maschinen- und Anlagenführer als Berufsziel

an. Im Landkreis Schwäbisch Hall ist

die Bürofachkraft heiß begehrt.

Klar ist, dass sich Bewerber in große

Konkurrenz begeben, wenn sie sich für die

beliebten Berufe entscheiden. Deshalb sind

die Chancen bei weniger bekannten Berufen

oft besser. Und einen guten Start ins Berufleben

bieten alle Ausbildungsberufe. (as)

Entdecke

deine Zukunft!

Du interessierst dich für Elektronik, Mechanik

und Technik? Du möchtest dich verwirklichen

und suchst einen spannenden Ausbildungsoder

Studienplatz? Du möchtest mit uns an

einem Strang ziehen, Ideen umsetzen und sie

selbst im Detail verbessern? Dann bist du bei

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explosionsgeschützte Krantechnik, genau richtig!

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48

Kalt

und

Süß

Davide Alfieri ist seit September 2013 Speiseeishersteller-Geselle.

„Ich hätte mir diesen

Beruf nicht so interessant vorgestellt“,

sagt der 18-Jährige aus Obersulm. Die Produktion

von Eissorten und Erzeugnissen

aus Speiseeis gehört zu seinem Handwerk,

außerdem ist er im Verkauf und im Service

tätig. Davide war

skeptisch, als ihm

sein Vater Roberto,

Inhaber des Eiscafes

mit Pizzeria „Italia“

in Obersulm-Willsbach,

vor zwei Jahren

vorschlug, die

Ausbildung zum

Speiseeishersteller

zu machen. Heute

ist er froh, dass er

auf ihn gehört hat.

„Es macht Spaß neue

Eisrezepte auszuprobieren

und in der

Eisküche die Rezepte

mit eigenen Ideen zu verfeinern“, erzählt

Davide. Dabei müsse man gut rechnen

können, erklärt der Geselle. Den Umgang

mit Zucker, Milch, Früchten, Vanille- oder

Pistazienpasten hat Davide in seiner zweijährigen

dualen Ausbildung gelernt. Zwei

Wochen im Monat hat er, mit insgesamt nur

zwölf Lehrlingen aus ganz Deutschland, den

Blockunterricht an der Justus-von-Liebig

Berufsschule in Mannheim besucht. Die andere

Monatshälfte hat ihn sein Vater in der

Speiseeisküche des Familienbetriebs in die

Geheimnisse italienischer Speiseeiskunst

eingeweiht. Dort hat

er auch den Umgang

mit Turbomixer,

Pasteurisiergerät und

Fotos: Gustav Döttling; Paul Schwarzl/Fotolia

Pastenmischer gelernt.

„Am schwierigsten

ist Pistazieneis,

ein Fehler und

man kann die ganze

Charge wegwerfen“,

erzählt Davide. Ohnehin

ist der sehr

sorgfältige Umgang

mit den teuren Zutaten

ein Muss. Chancen

für Speiseeishersteller

gibt es genug.

Davide könnte auch in Betrieben der handwerklichen

Speiseeisproduktion, in Eiscafés,

Eisdielen und Konditoreien arbeiten.

Auch bei Cateringunternehmen, im Büfettservice

und in Restaurants mit eigener Speiseeisherstellung

ist er gut aufgehoben. (gud)

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49

Mitarbeiter_105 Azubis_3

Standorte_Schwäbisch Hall

Branche_Glasverarbeitung

Glasklare Hightech

Touchscreens bei Smartphones, Tablet-PCs

oder Displays von Maschinen

sind heutzutage allgegenwärtig. Dass

die Oberfläche dieser Geräte aber eigentlich

aus Glas besteht, wie bei einem

einfachen Fester, darüber denken wir als

Nutzer kaum noch nach. Damit das Glas

einerseits auf Berührung reagieren kann,

aber andererseits auch einiges aushält,

muss es besonders bearbeitet werden.

Dafür sorgen etwa die Spezialisten der

Unternehmensgruppe Berliner Glas in

Schwäbisch Hall. Die Firmen-Gruppe

ist einer der führenden europäischen

Anbieter von hochwertig veredelten

technischen Gläsern sowie optischer

Schlüsselkomponenten, Baugruppen und

Systeme. Rund 1000 Mitarbeiter arbeiten

in dem Unternehmen daran, die Hightech-Gläser

für die Kunden in die richtige

Form zu bringen.

Wie das funktioniert lernen etwa die

Auszubildenden zum Flachglasmechaniker.

Sie schneiden und brechen Glasscheiben

in verschiedenen Stärken und

Formaten und bearbeiten diese passend

für den jeweiligen Einsatz mit Hilfe spezieller

computergesteuerter Maschinen.

Auch die Medientechnologen im Bereich

Siebdruck sind für die Herstellung der

Gläser unverzichtbar. Sie bereiten die

fertigen Scheiben für die Bedruckung vor

und führen diese an Maschinen durch.

Ausbildungsplätze

Flachglasmechaniker/in

Medientechnologe/in

Siebdruck

Kontakt

Berliner Glas KG

Herbert Kubatz GmbH & Co.

Markus Schindler

Technische Leitung

Weidenhalde 20

74523 Schwäbisch Hall

Tel. 0791/932 95 - 40

Schindler@berlinerglas.de

www.berlinerglas.de


!!!

50

Handwerk

Versteckte

?

Alternative

Tradition

Chancen!

?

Foto: Sergey Nivens/Fotolia

!!!

Beim Industriekaufmann können sich die

Betriebe in der Region Heilbronn-Franken

nicht über ein mangelndes Ausbildungsinteresse

beklagen – die Anzahl der Bewerbungen

übersteigt bei weitem das Angebot

an verfügbaren Ausbildungsplätzen. Häufig

ist es derzeit aber genau andersherum.

Zahlreiche Ausbildungsberufe werden nicht

nachgefragt, obwohl sie gute Berufseinstiegs-

und Aufstiegschancen bieten. Fragt

man Jugendliche, wie viele Ausbildungsberufe

sie kennen, nennen die meisten

maximal sechs Berufe. Wer sich aber ein

wenig umschaut oder von der IHK sowie

der Handwerkskammer beraten lässt, wird

auf einen ganzen Strauß an „unbekannten“

Ausbildungsangeboten stoßen. Denn in der

Region ist die Branchenvielfalt enorm groß.

_Große Vielfalt

Allein in Heilbronn-Franken gibt es über

130 Ausbildungsberufe im Handwerk. Hinzu

kommen noch einmal 156 Berufe im industriellen

Bereich. Die Betriebe im Jagst-,

Kocher, Neckar- und Taubertal melden auch

regelmäßig in weniger bekannten Berufen

Bedarf an. Vielversprechende Alternati-

ÜBERHOLSPUR


51

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ven mit guten Arbeitsplatzchancen bieten

Berufe wie Berufskraftfahrer, Fachkraft

für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Technischer

Produktdesigner, Ergotherapeut,

Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und

Kautschuktechnik, Oberflächenbeschichter

oder Chemikant.

_Echte Alternativen

In der Kreislauf- und Abfallwirtschaft

wird der interessante Ausbildungsberuf

zum Papiertechnologen angeboten. Auch

für Lebensmittel- und Milchtechnologen

gibt es nicht nur in der Bioregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber

zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.

Eine lange Tradition besitzt das Glashandwerk

im Main-Tauber-Kreis. Dort winken

ausgebildeten Flachglasmechanikern

gute Perspektiven. Auch ausgebildete Mikrotechnologen

haben in Heilbronn-Franken

sehr gute Chancen.

Ein charakteristischer Beruf für Weingegenden

ist der Weintechnologe. Im Berufsfeld

Holz-Bau-Steine-Erden vergeben die

Unternehmen in der Region regelmäßig Ausbildungsplätze

auch in weniger bekannten

Berufen wie Holzmechaniker, Naturwerksteinmechaniker

oder Baugeräteführer. (as)

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mein Herz schlägt schlägt für Berufe mit Zukunft

■ Gesundheits- und Krankenpfleger/in

...im Diakonie-Klinikum: möglich mit ausbildungsintegriertem Studiengang

Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege

...im Klinikum Crailsheim: Voll- und Teilzeitausbildung

■ Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in

möglich mit ausbildungsintegriertem Studiengang

Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege

■ Altenpfleger/in, Altenpflegehilfe

■ Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst

■ Praktika und vieles mehr

Evang. Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V.

Am Mutterhaus 1 · 74523 Schwäbisch Hall · Tel. 0791 753-0 · info@dasdiak.de · www.dasdiak.de

ÜBERHOLSPUR


52

Beruf

mit Zukunft

Foto: Gustav Döttling

praktische Ausbildung beginnt mit Ausbeinen

und Wurst herstellen“, erzählt Hakan Isgören.

Neben der Arbeit im Betrieb besucht

er die Berufsschule, die seit 2014 im Blockunterricht

stattfindet. Zu den traditionellen

Kernkompetenzen des Fleischers kommen

zusätzliche Lehrinhalte hinzu, die sich

an den veränderten Angeboten und Dienstleistungen

eines modernen Fleischer-Fachgeschäfts

orientieren.

___Weg zum Geselle

Hakan Isgören (16) aus Obersulm-Eschenau

will Fleischermeister werden. Seinen

Ausbildungsplatz hat der Lehrling mit türkischen

Wurzeln im Meisterbetrieb des

Obersulmer Metzgermeisters Harald Hohl

gefunden. „Ich habe während der Schulzeit

hier ein Praktikum gemacht und es hat mir

gut gefallen“, berichtet Hakan.

_Klare Gliederung

Bei überdurchschnittlichen Leistungen,

Realschulabschluss oder Abitur kann die

dreijährige Regellehrzeit auf zwei Jahre

verkürzt werden. „Hakan macht eine produktionsbezogene

Ausbildung“, erläutert

der Innungsobermeister Harald Hohl. Dabei

werden betriebliche Schwerpunkte gesetzt.

So steht statt Schlachten seit drei Jahren

Kochen in der Ausbildungsordnung. „Die

Im ersten Lehrjahr steht die Verarbeitung

von Schweinefleisch im Vordergrund. Ab

dem zweiten Lehrjahr werden Rindfleisch

verarbeitet und Fertigprodukte sowie Speisen

hergestellt. Daneben befasst sich die

Ausbildung mit Arbeits-, Lebensmittel- und

Tarifrecht sowie Sicherheit und Gesundheitsschutz.

Umweltschutz und der Umgang

mit Informations- und Kommunikationstechnik

runden die Lehre ab. „Viele unserer

Maschinen sind heute computergesteuerte

Hightech-Anlagen“, sagt Harald Hohl. „Wir

müssen auch gut rechnen können, um die

Rezepturen für Wurst und Fertigprodukte

anwenden zu können“, ergänzt Hakan Isgören.

Am Ende des zweiten Lehrjahres folgt

die Zwischenprüfung, nach dem dritten Jahr

wartet die Abschlussprüfung mit einem

schriftlichen, mündlichen und praktischen

Teil. Wird die Abschlussprüfung erfolgreich

abgelegt, ist die Lehrzeit beendet und Hakan

Isgören ist Fleischergeselle. (gud)

ÜBERHOLSPUR


weil bei Kaufland

die Ausbildung

richtig Spaß macht!

Ausbildungsstart 2014

bist Du dabei?

Wie wäre es mit einem der folgenden Ausbildungsberufe?

• Kauffrau/-mann im

• Kauffrau/-mann für Büromanagement

Einzelhandel

• Industriekauffrau/-mann

• Medienkauffrau/-mann • Abiturientenprogramm

Digital und Print

• Fachkraft im Gastgewerbe (w/m)

• Mediengestalter Digital • Fachfrau/-mann für Systemgastronomie

und Print (w/m)

• Fachkraft für Lebens-

• Kauffrau/-mann im Großmitteltechnik

(w/m)

und Außenhandel

• Fachinformatiker (w/m) • Verkäufer (w/m)

• Immobilienkauffrau/-mann • Mechatroniker (w/m)

• Kauffrau/-mann für Spedition • Fleischer (w/m)

und Logistikdienstleistung • Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)

Kaufland ist ein attraktives

Filialunternehmen

im Lebensmittelhandel.

Lerne uns als dynamischen

und engagierten

Arbeitgeber kennen.

Eine Ausbildung bei

Kaufland ist der ideale

Start ins Berufsleben.

Wir setzen heute und in

Zukunft auf Fach- und

Führungskräfte aus

den eigenen Reihen.

Auf Dich warten spannende und herausfordernde Aufgaben

und Projekte. Dabei steht Dir Dein Ausbilder mit Rat und Tat

zur Seite, denn die Förderung Deiner Entwicklung liegt uns

am Herzen. Bei uns wird es garantiert nicht langweilig.

Wir freuen uns auf Deine

Online-Bewerbung.

Weitere Infos findest Du

auf unserer Internetseite.

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54

Arbeit

mit der

Natur

Foto: Heike Heise

Jörg Schreck ist 35 Jahre alt, verheiratet, Vater

von drei Töchtern und Landwirtschaftsmeister.

Im letzten Jahr hat er mit seiner

Frau Daniela den landwirtschaftlichen Betrieb

nahe Gissigheim von seinen Eltern

übernommen. Mit ein paar wenigen Kühen

legte der Urgroßvater mitten in Gissigheim

den Grundstein für den florierenden Hof.

Heute stehen in Jörg Schrecks super sauberen

Ställen rund 120 Kühe und 120 Nachzuchten,

davon 20 Kälbchen. Eine Million

Kilogramm Milch liefert der Hof jährlich an

den Großabnehmer Danone.

_Eigener Herr

Zusätzlich bewirtschaftet Jörg Schreck mit

seiner Frau, seinen Eltern und einem Auszubildenden

noch 200 Hektar Ackerfläche.

„Der Beruf des Landwirts wurde mir einfach

in die Wiege gelegt“, erklärt er seinen

Werdegang. Jörg Schreck wuchs sozusagen

in den Beruf hinein. Bedauert hat er das nie.

„Die Arbeit mit der Natur ist jeden Tag anders“,

sagt er. Dass er dabei sein eigener

Herr ist, sieht er als großen Vorteil an, genauso

wie das Leben im Familienbetrieb.

Denn auch seine Eltern wohnen auf dem

Hof. Und alle stehen ihm mit Rat und Tat

zur Seite. Die Herausforderungen, denen

sich ein moderner Landwirt stellen muss,

beschreibt Jörg Schreck so: „Es gibt keine

38-Stunden-Woche, sondern eine variable

Arbeitszeit, die im Sommer weit mehr und

im Winter auch mal weniger sein kann,

und im Dschungel der Umweltauflagen

und Verordnungen muss man sich genauso

auskennen wie mit der Buchhaltung.“ Da

seien eben echte Managerqualitäten gefragt.

An erster Stelle steht aber die Liebe

zur Natur und zu den Tieren. Das zeigt sich

bei Jörg Schreck auch darin, dass er jede

Kuh mit ihrem Namen anspricht und weiche

Gummimatten als angenehme Unterlage

für seine Kühe ausgelegt hat. „Die Tiere

sollen es doch gut haben“, sagt er. (hh)

ÜBERHOLSPUR


ihr einstieg

Für Sie am Start: Ausbildungsplatz für Menschen, die

die Dinge in die Hand nehmen.

Sie suchen ein Ausbildungsunternehmen oder einen Praxispartner für Ihr duales

Studium? Bei uns ist noch ein Platz frei. Und wir haben ihn für Sie reserviert.

Alles ist vorbereitet: Die ersten Aufgaben liegen parat und Ihre Kollegen freuen

sich schon auf Sie. Doch eine gute Arbeitsatmosphäre ist nicht alles, was Sie

bei der zum Rheinmetall Konzern gehörenden KSPG AG erwarten dürfen. Als

einer der 100 größten Automobilzulieferer weltweit bieten wir Ihnen jede Menge

Potenzial zur persönlichen Entwicklung. Hört sich gut an? Dann sollten Sie bei

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56

Top Ten der Berufe

Wie Sand am Meer

In diesen Berufen gab es

2013 die meisten

Stellen in der Region.

Beruf

Ausbildungsstellen

Industriekaufmann/-frau 370

Kaufmann/-frau im Einzelhandel 331

Kaufmann - Großhandel 304

Fachkraft - Lagerlogistik 263

Bankkaufmann/-frau 259

Industriemechaniker/in 244

Verkäufer/in 220

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation 198

Mechatroniker/in 185

Kfz-Mechatroniker - PKW-Technik 168

Insgesamt 7581

Azubi,

bitte

melde dich!

In diesen Berufen

konnten 2013 viele

Ausbildungsplätze

nicht besetzt werden.

Beruf

unbesetzte Stellen

Koch/Köchin 30

Fachverkäufer/in Bäckerei 24

Kaufmann/-frau im Einzelhandel 23

Fachverkäufer/in Fleischerei 23

Bäcker/in 21

Friseur/in 20

Hotelfachmann/-frau 19

Verkäufer/in 14

Maler/Lackierer/in - Gestaltung/Instandh. 13

Restaurantfachmann/frau 10

Insgesamt 409

Heiß begehrt!

Für diese Ausbildungsplätze

haben sich 2013

die meisten

Bewerber interessiert.

Quelle: Statistik der

Bundesagentur für Arbeit

Beruf

Bewerber

Industriekaufmann/-frau 524

Kaufmann/-frau im Einzelhandel 409

Bürokaufmann/-frau 358

Verkäufer/in 310

Industriemechaniker/in 293

Medizinische/r Fachangestellte/r 264

Kfz-Mechatroniker/in - PKW-Technik 243

Fachkraft - Lagerlogistik 197

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation 190

Insgesamt 6.239

ÜBERHOLSPUR


Für 2015 gesucht:

Azubis und Studenten, die mit uns Luftschlösser

bauen und auf dem Teppich bleiben.

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Sie haben ein besonderes Talent,

Menschen für neue Ideen zu

begeis tern? Dann gehören Sie bei

WITTENSTEIN garantiert zu den

Fach- und Führungskräften von

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Mitarbeitern zu den führenden

Mechatronik-Spezialisten der Branche

und sind konstant auf Wachstumskurs.

Technikbegeisterte

junge Leu te mit Mut zu eigenen

Ideen, Engagement und Eigeninitiative

sind dabei der Antrieb unseres

Erfolges. In über 20 zukunftsträchtigen

Ausbildungsberufen oder

dualen Studiengängen können Sie

uns und sich nachhaltig begeistern

und echte Pionierarbeit für Ihre

Karriere leisten. Wir freuen uns auf

Ihren ersten Schritt!

Infos zur Ausbildung

und zum Studium

Ihre Ansprechpartner:

Team Ausbildung und

Nachwuchsförderung

Tel. +49 7931 493-12345

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58

Beste Aussichten

„Money talks“ – Geld regiert die Welt.

Wer hat nicht schon einmal vom flotten

Sportwagen oder der eigenen Villa am

Mittelmeer geträumt? Wer solche Träume

leben will, braucht reiche Eltern oder

ein „goldenes Händchen“ bei der Berufswahl.

Auch in Heilbronn-Franken gibt es

zahlreiche Berufe, in denen sich viel Geld

verdienen lässt. Gute Investmentbanker

und Steuerberater können sich über ihr

Einkommen genauso wenig beklagen

wie Immobilienwirte – schließlich gelten

das Investmentbanking wie auch die Immobilienwirtschaft

in Karriereportalen

und Finanzforen als Berufszweige mit

langfristiger Zukunft. Das Gleiche gilt

für Wirtschaftsinformatiker. Auch ihnen

gehört die Zukunft – schließlich werden

heutzutage immer mehr Geschäftsprozesse

mit moderner IT optimiert. Viele

Betriebe auch in der Region suchen

oft händeringend nach Programmierern

mit exzellenten Datenbank- und Softwarekenntnissen.

Wer auch in Krisenzeiten

nicht auf ein sicheres Grundgehalt verzichten

will, sollte sich einmal näher mit dem

Berufsbild des Notars auseinander setzen.

Ein hohes Gehalt ist jedoch nur die eine

Seite, warum viele Menschen eine Berufskarriere

anstreben. Auch Ärzte verdienen in

der Regel gut, ihr Kampf gegen Krankheiten

gibt ihrer Arbeit aber auch einen tieferen

Sinn. Auch die hohe gesellschaftliche Anerkennung

ist Motivation für den Arztberuf.

_Viel Geld – Hohes

Ansehen

Auch ein Doktor- oder Professorentitel

schmeichelt nicht nur bei Ärzten dem

eigenen Ego, sondern hilft auch bei der

Veröffentlichung von wissenschaftlichen

Fachbeiträgen oder dem Nebenerwerb als

Vortragsredner. Konjunkturelle oder saisonale

Schwankungen wie im Gaststättengewerbe

kennen Mediziner kaum – meist

ÜBERHOLSPUR


59

sind die Wartezimmer von Hausärzten oder

Spezialisten gut gefüllt. Und die Zukunftsaussichten

sind prächtig. Dank des demografischen

Wandels steigt der Bedarf an

Fachärzten auch in der Region.

Als erfolgreicher Industriestandort ist

Heilbronn-Franken außerdem wie geschaffen

für Tüftler mit Erfindungsgeist à la Daniel

Düsentrieb. Vor allem im Maschinenbau

oder in der Elektronikbranche sind die

mittelständischen Unternehmen in der Region

auf die Innovationskraft von Ingenieuren

angewiesen. Den Status als Region der

Weltmarktführer verdankt Heilbronn-Franken

zupackenden Unternehmerpersönlichkeiten

mit Weitblick, aber auch Ingenieuren

und deren bahnbrechenden Erfindungen. In

einer Welt, in der der technische Fortschritt

weiter voranschreitet, sind eine hohe Innovationskraft

sowie Ingenieurskunst gefragt.

Das gilt umso mehr in einem Land, in dem

der einzige Bodenschatz kreative Köpfe

sind. Den Erfindungsgeist lassen sich Ingenieure

daher meist sehr gut bezahlen. (as)

Kreative Schule für kreative Köpfe!

Technisches

Gymnasium

Profil Gestaltungsund

Medientechnik

Neigungszug

Journalismus, Sport,

Bildende Kunst

Von 10 – 13 Uhr mit

großer Werkschau

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Grafik-Design Profil

Experimentelles Design /

3 D-Gestaltung

Mode und Design

Profil Accessoires Design

Medien-Design

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und Video / Architektur

Kaufmännisches BK I + II

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Tourismus / Soziales

Berufsfachschulen

Wirtschaft

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74072 Heilbronn

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Hier will ich lernen

ÜBERHOLSPUR


60

Zum Kochberuf fand

Christoph Bärtle (40) über

Umwege. Nach der Mittleren

Reife entschied er sich für eine Ausbildung

zum Groß- und Außenhandelskaufmann.

Dann wartete die Bundeswehr, wo

er in der Küche arbeitete. „Ich bekam viel

Lob und den Tipp, es nach dem Bund mit

einer Kochausbildung zu probieren“, sagt

Christoph Bärtle. Nach einem Praktikum

im Hotel Hohenlohe absolvierte er seine

Ausbildung zum Koch im Sterne-Restaurant

von Josef Wolf in Schwäbisch Hall.

Danach ging er auf „Wanderschaft“. „Es

ist für junge Köche wichtig, Erfahrungen

in mehreren Restaurants zu sammeln.“ Auf

seinen Stationen erlebte er Höhen und Tiefen.

„Die Freizeit kam etwas zu kurz, aber

das bringt der Kochberuf

eben mit sich“,

so Christoph Bärtle.

Die Vielfalt der

Küche lernte er zunehmend

schätzen.

„Molekularküche,

vegane Küche, Desserts,

Saucen oder

Salate – als Koch

darfst du experimentieren“,

erklärt er.

Während seiner Tätigkeit

bei der Brauereigaststätte

Engel

in Crailsheim reifte

Kochmütze und

Küchenmesser

Fotos: Andreas Scholz;

globalthinking/Fotolia

der Wunsch, den Sprung in die Selbständigkeit

zu wagen. „Mit der Hitze, der körperlichen

Belastung und dem manchmal rauen

Umgangston musst du als Koch sowieso

klarkommen“, sagt Christoph Bärtle. Er

pachtete die Brauereigaststätte in Riedbach.

Glücklich wurde er dort nicht: „Wer sich

als Koch selbständig machen will, sollte

sich Standortwahl und Küchenkonzept gut

überlegen, ich hatte leider Pech.“ Eine Touristenstraße

war wegen Bauarbeiten lange

gesperrt, und in Schloss Bartenstein wurden

die Führungen eingestellt.

Die Ausflügler

blieben aus, Stammgäste

konnten die

Verluste nicht kompensieren.

Inzwischen

hat Bärtle sein

Glück in der Systemgastronomie

gefunden.

Am Diebachsee

in Fichtenberg leitet

er seit einigen Jahren

das Seestüble. (as)

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61

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Standort_Künzelsau

Branche_Hotel & Gastronomie

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schätzt vor allem den abwechslungsreichen

Arbeitsalltag: „Stundenlang am

Computer sitzen, das wäre nichts für

mich“, ist sich die 20-Jährige sicher.

Besonderen Spaß hat sie auch am Konzept

des Hotels, in dem behinderte und

nicht-behinderte Menschen ganz selbstverständlich

miteinander arbeiten. Diese

Zusammenarbeit stellt für sie eine

menschliche Bereicherung zum eigentlichen

Ausbildungsinhalt dar.

Kontakt

Hotel-Restaurant

Anne-Sophie

Hauptstraße 22-28

74653 Künzelsau

Tel: 07940-93460

info@hotel-anne-sophie.de

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Hotel.AnneSophie


62

Unbekannt,

aber spannend

Wer erinnert sich heute noch an Handwerksberufe

wie Bürsten- und Besenbinder,

Scheren- und Messerschleifer, Steinschneider

oder Korbmacher? In weiten Teilen der

Region Heilbronn-Franken waren diese

Berufe früher weit verbreitet. In Hohenlohe

bearbeitete der Steinschleifer bis weit ins

20. Jahrhundert hinein noch Hohenloher

Feuersteine. Die Halbedelsteine werden

auch heute noch auf manchen Äckern bei

Gerabronn oder Blaufelden im Landkreis

Schwäbisch Hall gefunden. Andere traditionelle

Berufsbilder haben zwar bis heute

überlebt, führen aber in aller Regel ein Nischendasein.

Beispiele sind etwa Sattler, die

hauptsächlich aus Leder Autositze, Taschen

oder Reitsättel fertigen, Drechsler, die mit

einer Drechsel Werkstücke aus Holz und anderen

Materialien in Form bringen, Töpfer,

Wagner, die früher Wagen, Pflüge oder Leitern

herstellten, oder Buchrestaurator.

_Echte Spezialisten

Die Nische muss allerdings kein Nachteil

sein. Da nur wenige diese Berufe noch ausüben,

sind die Spezialisten oft sehr gefragt.

Unbefristete Arbeitsverträge sind hier an

der Tagesordnung. Zudem gibt es für Meisterbetriebe

in diesen Traditionsbranchen

meistens nur sehr wenige Wettbewerber.

Das wiederum macht die Firmen für Kunden

in ganz Deutschland und manchmal

auch international zu einer wichtigen Anlaufstelle.

Von einem solch überschaubaren

Konkurrenzkampf können viele mittelständische

Industrieunternehmen heutzutage

nur träumen.

_Gute Aussichten

Für Exoten- oder Nischenberufe gibt es

in Heilbronn-Franken – der Region der

Branchenvielfalt – also genügend Raum

zur Entfaltung. So stirbt das Uhrmacherhandwerk

auch im digitalen Zeitalter nicht

aus – im Gegenteil. Die Berufsaussichten

in diesem nachgefragten Luxusmarkt sind

vielversprechend. Auch die typischen Aufgabengebiete

des Müllers werden in den

Landkreisen der Region noch ausgeübt

– allerdings „tarnt“ sich der traditionelle

Müllerberuf inzwischen mit der moderneren

Berufsbezeichnung Verfahrenstechnologe

in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft.

Vereinzelt werden in Heilbronn-Franken

auch Ausbildungsplätze zum Orgelbauer

angeboten – einem Spezialberuf

im Instrumentenbauhandwerk. Ebenfalls

möglich sind Ausbildungen in eher unbekannten

Berufsbildern wie beispielsweise

Betonstein- und Terrazzohersteller, Naturwerkstein-Mechaniker,

Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker

oder Technischer

Systemplaner. Wer sich für den einen oder

anderen Nischenberuf interessiert, sollte

erst einmal ein Praktikum machen. So lässt

sich am besten überprüfen, ob man in dem

Beruf wirklich gut aufgehoben ist. (as)

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64

Zwischen

Schwingungen und

Orgelklängen

Wolfgang Schmid (50) hat den Beruf des Orgelbauers

von der Pike auf gelernt. Seit über

30 Jahren arbeitet er für die Aug. Laukhuff

GmbH & Co. KG in Weikersheim – dem

weltweit größten Lieferanten für Orgelteile.

Schon sein Vater hat für das Traditionsunternehmen

als Orgelbauer gearbeitet – seinem

Sohn legte er einen Handwerksberuf nahe.

„Ich wollte zunächst Schreiner werden, aber

ich habe für einen Schulkameraden den

Platz freigemacht und mich alternativ für

den Orgelbau entschieden“, so Wolfgang

Schmid. Seine Leidenschaft für Holz kann

der Orgelbauer bei Laukhuff täglich ausleben

und an die Jugend weitergeben. Seit

mehr als 20 Jahren ist er im Unternehmen

als Ausbilder tätig.

_Vielfältiger Beruf

Der erfahrene Orgelbauer hilft den Auszubildenden

dabei, eigene Stärken zu entdecken.

„Der eine verfügt über schreinerische

Fähigkeiten, der andere blüht dagegen in unserer

Metallwerkstatt so richtig auf“, weiß

er. Ob Schlosser, Tontechniker, Schreiner,

Technischer Zeichner oder Elektriker – der

Beruf des Orgelbauers vereint viele Berufe

und bietet zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten.

„Wir bewegen uns in einer Nischenbranche,

erfüllen individuelle Kundenwünsche

und fertigen Unikate. Daher haben

wir ausgewiesene Experten für alle Bereiche

im Orgelteile- und Klaviaturenbau“, betont

Wolfgang Schmid. Den Nachwuchs bindet

er von Anfang an in die abwechslungsreiche

Arbeit einer Orgelbauer-Werkstatt

mit ein. „Manchmal bekommen wir von

einer Kirche direkt um die Ecke einen Reparatur-

oder Wartungsauftrag – da siehst

du als Azubi gleich mal die Praxis“, sagt

Wolfgang Schmid. Den theoretischen Teil

der Ausbildung verbringen die Azubis an

der Oscar-Walcker-Schule in Ludwigsburg

– bundesweit die erste Adresse für Ausbildungen

im Musikinstrumentenbau und zudem

die einzige Schule für Orgelbau. Dort

lernen die angehenden Orgelbauer dann

Fachbegriffe wie Mensur, Resonanz, Relais,

Pneumatik, Schwingung, Traktur oder

Dissonanz kennen. Bei Wolfgang Schmid

und seinen Kollegen wird die Theorie in die

Praxis umgesetzt. „Unsere Azubis fertigen

beispielsweise klangfertige Register, Orgelgehäuse

oder Spieltische für kleine oder

große Orgeln – alles mit dem Anspruch, dass

die Teile locker 100 Jahre halten“, erläutert

Wolfgang Schmid, der mit seinem Beruf

rundum zufrieden ist. (as)

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66

Die Lust aufs

Lernen bewahren

Foto: Gina Sanders/Fotolia

Die Zeiten sind längst vorbei als man einen

Beruf lernte und diesen 45

Jahre lang bis zur Rente ausübte,

womöglich noch beim gleichen

Arbeitgeber. Heute verlaufen

Karrieren in aller Regel anders.

Lebenslanges Lernen ist angesagt.

Oft bildet die Berufsausbildung oder

das Studium nur die Basis für die

spätere Laufbahn. Die moderne Arbeitswelt

bietet schließlich viele Möglichkeiten,

sich auch im Beruf weiterzuentwickeln.

Im Handwerk sind

die Ausbildung, die „Gesellenjahre“

und der „Meister“ der klassische Weg.

Doch das ist nicht alles: „Die raschen

technologischen Veränderungen machen

in immer kürzeren Zeitabständen Qualifizierungsmaßnahmen

notwendig. Daher

bietet die Handwerkskammer in

Vollzeit oder neben dem Beruf zahlreiche

Möglichkeiten der Weiterbildung

an“, betont Ralf Schnörr, Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken. Ganz ähnlich sieht es

in den Industriebetrieben aus.

Angehende Führungskräfte, die bereits

ein Studium hinter sich haben, können ihre

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67

Chancen mit einem Aufbaustudium verbessern.

Das geht nebenberuflich bei der German

Graduate School of Management and

Law GGS in Heilbronn oder neuerdings

beim Institut für lebenslanges Lernen der

Hochschule Heilbronn (HILL). Das erfordert

zwar eine hohe Einsatzbereitschaft und

eine ganze Menge Ehrgeiz, aber Lernen

kann auch viel Spaß machen, wie der Biberacher

Felix Lepple zeigt. Nach dem Hauptschulabschluss

und den Ausbildungen zum

Werkzeugmechaniker und technischen

Zeichner, schloss er die Technikerschule erfolgreich

ab. Anschließend startete er 2012

am HILL ein Bachelorstudium im Maschinenbau.

„Ich fahre da jeden Abend hin und

lerne etwas, das ist doch überragend“, erklärt

der 28-Jährige hochmotiviert und ist

damit ein gutes Beispiel für jemanden, der

sich die Lust aufs Lernen bewahrt hat. (zim)

Da stecken Ideen drin!

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68

Rasanter

Aufstieg

In sieben Jahren vom Azubi zum Chef:

Dustin Kadlubsky hat eine steile Karriere

gemacht. Dazu hat der 27-Jährige

weder Abitur noch Studium gebraucht,

sondern nur einen starken Willen, viel

Durchsetzungsvermögen und die richtige

Förderung durch seinen Vorgesetzten.

Nach seinem Abschluss an der Bad

Rappenauer Hauptschule fühlte er sich

noch nicht bereit für eine Ausbildung.

_Mit viel Fleiß

ans Ziel

Deshalb startete er an der Heilbronner

Wilhelm-Maybach-Schule eine zweijährige

Berufsfachschule. Doch recht

schnell wurde ihm klar: „Ich will nicht

mein ganzes Leben in der Werkstatt verbringen.“

Nach einem Jahr wechselte er

auf die kaufmännische Berufsfachschule

nach Böckingen und machte dort seinen

Realschulabschluss. Denn er wollte

unbedingt bei der Losberger GmbH in

Bad Rappenau arbeiten, wo er bereits in

den Ferien gejobbt hatte. Für eine Ausbildung

als Industriekaufmann war aber

der Realschulabschluss Voraussetzung.

Seine Ausbildung begann er dort 2005.

„Mein Chef hat mich dann schnell ins

kalte Wasser geworfen und mir Verantwortung

übertragen“, erklärt er. So lernte

er, sich schnell durchzusetzen. Nach

dem Abschluss der Ausbildung arbeitete

er als Assistent des Betriebs- und

Produktionsleiters, bis er von seinem

Vorgesetzten Ende 2013 die Produktionsleitung

übertragen bekam. Heute

kommen die Mitarbeiter des Zeltbauers

etwa mit Fragen zu Beförderung, Gehalt

oder Aufstiegschancen zu ihm. Auch

die Koordination von Lieferterminen an

die Kunden gehört zu seinen Aufgaben.

In dieser Position fühlt er sich pudelwohl.

„Ich bin ja recht schnell aufgestiegen

und muss mich in dieser Position

erst noch beweisen“, weiß der junge

Produktionsleiter. An einer Weiterbildung

zum Technischen Fachwirt ist er

trotzdem schon dran. „Denn in meinem

Umfeld arbeiten fast nur Kollegen

mit Studium“, erklärt der Überflieger

Dustin Kadlubsky. (rf)

Foto: Ramona Fritz

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■ Produktionstechnologe

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Produktdesigner

■ Fachkraft für

Lagerlogistik

■ Mechaniker

Industrie-, Werkzeug- oder

Verfahrensmechaniker

■ Bachelor of Science (RWH)

Kooperativer Studiengang Elektrotechnik,

Wirtschaftsingenieurwesen

■ Bachelor of Science (DH)

Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik

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Mechatronik, Elektrotechnik, Kunststofftechnik,

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70

Leonie

Kossek

,,

Unterschiede zu

meinen Eltern gibt es

eigentlich nur in technischen

Dingen, beispielsweise

wenn ich wieder

erklären muss, wie man

eine SMS schreibt. Ich

rede aber viel mit ihnen

über aktuelle Themen.

,,

Generation

und Silver Surfer

Jede Generation hat Ihre Eigenarten, ihre

Werte und ihr Verhalten. Was bei den Jungen

völlig normal ist, wird von den Älteren

häufig mit Kopfschütteln kommentiert. Viele

Personalabteilungen in den Unternehmen

müssen sich darauf einstellen. Das ist nicht

einfach. Auf der einen Seite sind die „jungen

Wilden“, die man auch Generation Y

nennt. Englisch ausgesprochen steht Y für

„Why“, also die Suche nach dem Sinn des

Lebens. Sie ist für die ab etwa 1990 geborene

Generation wichtig. Diese Generation

ist gut ausgebildet und kennt weder Not

noch Kriege. Konsum und das Ausleben

ihrer Gefühle und Stimmungen sind für sie

selbstverständlich. Sie schätzen Eigeninitiative

und Eigenverantwortung und möchten

das im Beruf auch ausleben. Für sie ist der

Umgang mit den neuen Medien so selbstverständlich

wie es die Telefonzelle für ihre

Eltern war. Sie glauben praktisch an unbegrenzte

Möglichkeiten und erwarten diese

auch von ihren Arbeitgebern.

Den Gegenpol zur jungen Generation

Y stellt die Generation der „Silver Surfer“.

Sie sind zwischen 1950 und Mitte 1960 ge-

JUGEND HEUTE


Luca

Draxler

,,

Meine Mutter will

unbedingt, dass ich

Abitur mache. Sie selbst

war auf der Realschule.

Heutzutage braucht

man aber einen guten

Abschluss, um im Beruf

voranzukommen.

,,

71

boren und werden als geburtenstarke Jahrgänge

auch Baby Boomer genannt. Der Begriff

bezieht sich auf die Generation 50plus,

die eher skeptisch gegenüber technischen

Neuerungen und dem Internet ist.

Dazwischen liegt die Generation X, die

zwischen Anfang 1960 und Anfang 1980

geboren ist. Sie lässt sich nicht allein von

Geld motivieren, sondern will trotz Beruf

genügend Zeit für das Privatleben.

Sie wünscht sich flexible Arbeitszeiten

und -bedingungen und

schätzt neue Erfahrungen.

_Rücksicht

Alle drei Gruppen haben deutlich

unterschiedliche Wertestrukturen,

möchten aber im Unternehmen

auf ihre Weise ihr Potenzial voll entfalten.

Am Beispiel Computer heißt das, die

Jüngeren haben neue Programme schnell

verstanden, während Ältere noch auf der

Tastatur herumsuchen. Darauf müssen Unternehmen

Rücksicht nehmen. Andererseits

können sich die Generationen in den Firmen

auch sehr gut ergänzen.

Regina-Viola Frey ist Assistant

Professor für Human Resource

Management und Marketing

an der privaten Hochschule

GGS in Heilbronn. Zu den

Forschungsschwerpunkten der

31-Jährigen gehören Personalauswahl

und -bindung sowie

Talentmanagement.

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72

Worterklärungen:

Gammelfleischparty: Ü-30-Party

hartzen: herumhängen

Niveaulimbo: Das ständige

Absinken des Niveaus

Swag: beneidenswerte

lässige, coole Ausstrahlung

Yolo: you only live once

Babo: Chef, Anführer

Foto: Syda Productions/Fotolia

Voll

cool

„Hey Leute, gestern

war ich auf

einer Gammelfleischparty,

das war ja voll Niveaulimbo,

aber immer noch

besser als hartzen. Die eine

oder andere hatte schon Swag

und eine der Tussis war voll der

Babo, die hatte alles im Griff. Und

ich dachte mir nur yolo Alter ...

Alles kapiert? Dann liegt ihr im Trend

und habt die „offizielle“ Jugendsprache

voll drauf. Und was ihr nicht verstanden

habt, könnt ihr oben in den

Worterklärungen nachlesen. Der kurze

Text beinhaltet die Jugendwörter

der vergangenen sechs Jahre, die immerhin

die renommierte Langenscheid-Redaktion

in Zusammenarbeit mit Jugendzeitschriften

ausgewählt hat. Und wenn ihr jetzt nur

Bahnhof verstanden habt, ist das überhaupt

nicht schlimm. Denn die eine Jugendspra-

che gibt es ohnehin

nicht. Sie ist auch

regional verschieden

und wandelt sich auch

ständig. Übrigens, eine

eigene Jugendsprache

dürfte so alt sein wie die

Menschheit.

Als beispielsweise

Friedrich Schillers Theaterstück

„Die Räuber“, das er

mit nur 21 Jahren geschrieben

hatte, 1782 in Mannheim

zum ersten Mal aufgeführt

wurde, sorgte seine bisher

ungekannte emotionale Sprache

für gewaltiges Aufsehen. Fremde

Menschen nahmen einander schluchzend

in die Arme, Frauen fielen in Ohnmacht.

In der europäischen Literatur markiert das

Werk eine neue Epoche. Ihr seht, Sprache

kann enorm viel bewirken – auch im Wandel

der Generationen. (zim)

JUGEND HEUTE


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74

Zeitenwende

nutzen

Schon jetzt gibt es in manchen Bereichen

nicht genügend Fachkräfte, viele Stellen

bleiben lange unbesetzt. Bislang war das

vor allem bei Ingenieuren spürbar. Doch

auch andere Berufsgruppen folgen, denn

die Menschen hierzulande werden immer

weniger, gleichzeitig aber auch immer älter.

Zurzeit leben rund 80,5 Millionen

Menschen in Deutschland. Doch in weniger

als fünf Jahrzehnten wird die Bevölkerung

laut einer Hochrechnung des

Statistischen Bundesamts auf 65 bis 70

Millionen schrumpfen. Grund dafür ist der

demografische Wandel. Es werden immer

weniger Kinder geboren, gleichzeitig leben

die Menschen aber immer länger – und das

wird unsere Gesellschaft, vor allem auch die

Arbeitslandschaft, spürbar wandeln.

_Zukunftsbranchen

Diese Veränderungen bergen einerseits viele

Probleme, gleichzeitig bringen sie aber

auch Chancen – nämlich Berufe, die auch in

Zukunft eine gute Perspektive bieten. Schon

jetzt allgegenwärtig ist der Mangel an Ingenieuren.

Im Januar erreichte beispielsweise

die Zahl der offenen Ingenieurstellen laut

dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit

63 700 wieder ein hohes Niveau. Und dieser

Mangel dürfte in den nächsten 15 bis 20

Jonas

Weinert

Céline

Berroth

,,

Gerade bei einem

Berufswunsch wie Regisseur

macht man sich

schon Gedanken, ob man

überhaupt mal davon

leben kann. Aber ich bin

zuversichtlich.

,,

Ich habe schon

manchmal Angst, die falschen

Entscheidungen zu

treffen. Schließlich kann

sich das auf meine ganze

Zukunft auswirken.

,,

,,

Jahren weiter zunehmen, zumal knapp die

Hälfte der Ingenieure bald in Rente geht,

so der VDI. Vor allem im Fahrzeug- und

Maschinenbau wird der Bedarf auch wegen

der zunehmenden technischen Neuerungen

steigen.

Auch in den Bereichen Energie und

Umwelt sind alternative und neue Techniken

gefragt. Denn die Rohstoffe werden

knapper, aber der Bedarf an Energie ist weiter

sehr hoch. Deswegen müssen Techniken

entwickelt werden, um Materialien effizienter

zu nutzen oder zu recyceln. Umwelt- und

Solartechniker, Entwicklungsingenieure

und Energieberater haben deshalb beste Berufsaussichten.

Doch nicht nur in technischen Berufen

werden Arbeitskräfte gesucht. Eine alternde

Gesellschaft heißt auch, dass immer mehr

Menschen auf fremde Hilfe angewiesen

sind, weil sie sich nicht mehr alleine versorgen

können. In sozialen Berufen wie in der

Kranken- und Altenpflege sind ausgebildete

Fachkräfte schon heute gefragt und werden

es auch in Zukunft bleiben. (lyk)

DEMOGRAFISCHER WANDEL


76

Für die

Menschen

da sein

„Es ist einfach schön, anderen Menschen

zu helfen“, sagt die 21-jährige Natascha

Richlik, die sich im dritten Ausbildungsjahr

zur Gesundheits- und Krankenpflegerin befindet,

über ihren Job. Die junge Frau aus

Pfedelbach-Untersteinbach (Hohenlohekreis)

hat schon früh gewusst, wohin die berufliche

Reise gehen soll: „Ich wollte schon

immer etwas mit Menschen machen. Als

Teenager habe ich einen Artikel über eine

Kinderkrankenschwester gelesen. Das fand

ich total interessant.“ Davon habe ihre Familie

ihr aber abgeraten. „Sie meinten, die

kranken Kinder würden mir zu nahe gehen

und damit haben sie recht behalten.“ Deshalb

entschied sie sich nach ihrem Realschul-

und Berufskollegabschluss zunächst

für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im

Krankenhaus in Öhringen.

_Ein gutes Gefühl

„In meinem FSJ habe ich schon Einblicke

in den Arbeitsalltag des Gesundheits- und

Krankenpflegers erhaschen können“, erzählt

Richlik. Schnell war klar, dass ihr vor

allem der Umgang mit den Patienten sehr

viel Spaß macht. „Die Entscheidung für

eine Ausbildung fiel mir leicht“, sagt sie.

Ein Ereignis hat dazu besonders beigetragen:

„Wir hatten einen älteren, bettlägerigen

Patienten. Er konnte sich kaum

noch bewegen, hat nicht mehr gesprochen

und brauchte bei fast allem Hilfe.“ Sie habe

häufig nach ihm geschaut, ihm beim Essen

und Trinken geholfen, dafür gesorgt, dass

er gut liegt. „An einem Tag hat er plötzlich

seine Hand auf meine gelegt, sie gedrückt

und ‚Danke‘ gesagt.“ In diesem Moment

habe sie sich sehr wertgeschätzt und gebraucht

gefühlt. „Und das ist es, was mich

motiviert, den Job zu machen. Das ist ein

tolles Gefühl.“

Natürlich macht man auch weniger

schöne Erfahrungen – vor allem wenn Menschen,

die man betreut hat, sterben. „Man

muss einfach versuchen, das nicht zu sehr

an sich heranzulassen. Wichtig ist auch,

dann mit Menschen, die einem nahestehen,

darüber zu sprechen“, rät die junge Krankenschwester.

„Trotzdem: ich würde nichts

anderes machen wollen.“ (lyk)

Foto: Lydia-Kathrin Knirsch

DEMOGRAFISCHER WANDEL


Ausbildungen auch im IT- und

im kaufmännischen Bereich

Caritas-Krankenhaus

Bad Mergentheim


78

Der

ganz

große

Traum

Leonie

Kossek

Nadine

Ehrlich

,,

Ich möchte zuerst

Geld verdienen und mich

dann selbständig machen.

Also erst die harte

Arbeit und dann die

Selbstverwirklichung.

,,

,,

Ich will auf jeden Fall

was von der Welt sehen.

,,

Bei vielen Traumberufen, von denen Schüler

schwärmen, stehen Vorbilder aus Film,

Funk, Fernsehen oder Sport Pate. Das Luxusleben

eines Popstars wie Rihanna oder

Katy Perry führen und dabei Goldene

Schallpatten sammeln wie andere Briefmarken

– das wär‘s. Dieter Bohlen und

Co. in den Castingshows beeindrucken und

anschließend als gefeierter Sänger durchstarten

oder als kerniger Kommissar im

Fernsehen wie Til Schweiger coole Sprüche

klopfen – auch nicht schlecht. Auch eine

Karriere als umjubelter Torschütze in der

Fußball-Bundesliga oder der Champions

League klingt verlockend. Diese Träume

sind natürlich erlaubt – vor allem, wenn

man jung ist. Bei genauerem Hinsehen entpuppt

sich aber so mancher Traumberuf als

Luftnummer. Die meisten Pop-Sternchen

verglühen schneller als sie aufsteigen. Und

statt Traumgagen in Hollywood zu kassieren,

absolvieren viele Schauspieler eine

endlose Tingel-Tour durch kleine Theater in

der Provinz, um wenigstens einigermaßen

über die Runden zu kommen. Und Profifußballer

mit millionenschweren Verträgen gibt

es auch nur einige wenige in Deutschland.

Und mit Mitte 30 ist die Profikarriere in der

Regel zu Ende. Doch manchmal werden

Träume eben auch Wirklichkeit.

Dafür braucht es allerdings meist jede

Menge harte Arbeit, einen eisernen Willen

und oft auch viel Glück, denn die Konkurrenz

gerade in sogenannten Traumberufen

ist groß. Dass man es dennoch schaffen

kann, haben zwei Männer aus der Region

Heilbronn-Franken bewiesen, die wir auf

den kommenden Seiten vorstellen. (as)

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80

Von Künzelsau

ins All

Astronaut werden – davon träumen viele.

Für Alexander Gerst aus Künzelsau wird der

Traum wahr. Im Mai 2014 fliegt der Geophysiker

für vier Monate auf die Internationale

Raumstation ISS.

_Ein langer Weg

Doch es war ein langer Weg, bis es soweit

war. Eine direkte „Ausbildung“ zum Astronauten

gibt es nicht. Weil die Vorbereitung

sehr lange dauert und ziemlich teuer ist,

wählt die ESA nur wenige hochqualifizierte

Kandidaten aus. Gute Voraussetzungen sind

ein naturwissenschaftliches Studium, Arbeit

an Forschungsprojekten, mit Computersystemen

als Testpilot oder Flugingenieur.

Alexander Gerst brachte das technische

Verständnis mit: „Mein Großvater war Amateurfunker.

Die Zeit in seinem Funkerkeller

war die Grundlage für alles“, erinnert er

sich. Nach seinem Abschluss am Technischen

Gymnasium in Öhringen 1995 hat

der 37-Jährige Geophysik an der Universität

Karlsruhe studiert. Danach machte er den

Master in Geowissenschaften an der Victoria

Universität in Neuseeland und 2010 den

Doktor in Geophysik an der Universität von

Hamburg. In dieser Zeit unternahm er viele

Forschungsexpeditionen zu aktiven Vulkanen

in Neuseeland, Afrika und der Antarktis.

Foto: NASA/Robert Markowitz

Wer am eisigen

Südpol zurechtkommt,

der

schafft es auch im

Weltraum, dachten

sich wohl die

Verantwortlichen

bei der europäischen

Raumfahrtbehörde ESA (European Space

Agency), als sie Alexander Gerst 2009 mit

fünf weiteren Kandidaten auswählten. Seit

September 2009 trainiert der „Exil-Hohenloher“

nun für seine Raummission. „Man

hat einen ziemlich abwechslungsreichen

Alltag“, weiß er. Dazu zählen etwa Trainingsblocks

bei der NASA in Houston, am

Europäischen Astronautencenter in Köln, in

Russland, Japan oder Kanada. Im September

2011 stand fest, dass Alexander Gerst

als Flugingenieur zur ISS fliegen wird. Im

November 2014 kehrt er dann – um ein unglaubliches

Abenteuer reicher – wieder auf

die Erde zurück. Das muss nicht die einzige

Reise von Gerst vom kasachischen Baikonur

Richtung All sein. „Die ältesten Astronauten

sind noch mit über 70 ins Weltall

geflogen“, sagt er. (rf)

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82

Harte Arbeit

für den

Kindheitstraum

Foto: firo Sportphoto

Ali Gökdemir lebt seinen Traum: Der

22-Jährige hat den Sprung vom Hobby- zum

Profifußballer geschafft. Seit 2010 ist der gebürtige

Schwäbisch Haller beim deutschen

Erstligisten Hannover 96 unter Vertrag, seit

Februar ist er an den türkischen Verein Sanica

Boru Elazigspor ausgeliehen. Außerdem

spielt er in der Nationalmannschaft

Aserbaidschans. Doch sein Weg war kein

leichter. „Es waren lange und harte Jahre“,

erinnert sich Gökdemir, der schon als Kind

Profifußballer werden wollte. „Damals hat

keiner gedacht, dass ich jeden Tag so hart

trainieren würde.“

Die Anfänge des Abwehrspielers liegen

bei den Schwäbisch Haller Sportfreunden,

später spielte er in Ilshofen, dann ging es für

den heute 22-Jährigen schnell bergauf. „Ich

spielte bald württembergische Auswahl.

Dort wurde ich Schritt für Schritt immer

besser“, so Gökdemir. Das wohl härteste

Jahr für den Fußballprofi war 2008, als er

seinen Hauptschulabschluss in Schwäbisch

Hall gemacht hat.

_Harte Zeiten

„Ich hatte morgens von 7.45 bis 13 Uhr

Schule, um 14.03 Uhr fuhr mein Zug nach

Stuttgart“, erzählt Gökdemir, der damals

beim VFB-Stuttgart in der B-Jugend trainierte.

Zuhause war er frühestens gegen 21

Uhr. Am Wochenende seien noch Spiele

hinzugekommen – viel Zeit für die Schule

oder für Privates blieb da nicht mehr. „Trotzdem

hab ich sogar noch meinen Werkrealschulabschluss

in Stuttgart gemacht“, sagt

Ali Gökdemir. Fußballerisch hat sich der

Schwäbisch Haller auf seinem Weg nach

oben nie nur auf sein Talent verlassen. „Es

gehört mehr dazu, wenn man sein Ziel verwirklichen

will: Ehrgeiz, mentale Stärke,

Kampfgeist, Teamgeist und viel Disziplin.

Außerdem muss man immer bereit sein,

mehr zu tun als andere“, sagt er. Und insgeheim

träumt er davon, auch über die Aserbaidschanische

Nationalmannschaft hinaus

mal international zu spielen: Mein großes

Ziel ist und bleibt, einmal in der Champions

League aufzulaufen“, sagt er. (lyk)

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