02.10.2015 Aufrufe

Ratgeber Zukunft (Frühling 2014)

der Wirtschaftsstandort Heilbronn-Franken bietet für junge Leute, Absolventen und Schulabgänger vielseitige Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft zu gestalten. Dieser Premium-Ratgeber entsteht in Kooperation mit den Schulämtern und dem Oberschulamt und ist als Leitfaden für den Berufs- und Karriereeinstieg konzipiert.

der Wirtschaftsstandort Heilbronn-Franken bietet für junge Leute, Absolventen und Schulabgänger vielseitige Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft zu gestalten.

Dieser Premium-Ratgeber entsteht in Kooperation mit den Schulämtern und dem Oberschulamt und ist als Leitfaden für den Berufs- und Karriereeinstieg konzipiert.

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März <strong>2014</strong><br />

Job- und Ausbildungschancen<br />

für Jugendliche<br />

in Heilbronn-Franken<br />

pro MAGAZIN


Wir bringen Dein Talent<br />

zum Leuchten!<br />

Ausbildung 2015 - jetzt schon bewerben!<br />

Für den Ausbildungsbeginn im Jahr 2015 suchen wir wieder echte Talente,<br />

die ihr Licht bei uns zum Leuchten bringen!<br />

Elektroniker/in für Betriebstechnik<br />

Industriekaufleute<br />

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe<br />

Für alle drei Ausbildungsberufe ist ein guter Hauptschulabschluss<br />

oder die Mittlere Reife Voraussetzung.<br />

Speziell für Abiturienten:<br />

Bachelor of Arts (B.A.)<br />

BWL Industrie/ Dienstleistungsmanagement<br />

Voraussetzung: gutes Abitur oder Fachhochschulreife und Zulassungsbescheinigung der<br />

Dualen Hochschule<br />

Neben einem ordentlichen Schulabschluss solltest Du Lust zum Lernen sowie genügend Ausdauer und Kraft<br />

mitbringen, Dich in neue und spannende Aufgaben einzuarbeiten. Mit einer Ausbildung bei uns durchwanderst<br />

Du alle unsere Abteilungen und bist die Fach- und Führungskraft von morgen.<br />

Ist Dein Interesse geweckt? - Dann bewirb Dich bei uns.<br />

Dazu brauchen wir von Dir Deine Bewerbungsunterlagen bis zum 13. September <strong>2014</strong> zusammen mit den<br />

letzten zwei Zeugnissen.<br />

Fragen beantwortet Dir:<br />

Tina Harpfer<br />

Personalabteilung<br />

Tel.: 0791 401-767 | tina.harpfer@stadtwerke-hall.de<br />

www.stadtwerke-hall.de


Editorial<br />

3<br />

Liebe Schüler,<br />

liebe Leser<br />

für junge Menschen scheint heute nichts<br />

unerreichbar und das ist auch gut so. Jugendliche<br />

sollen mutig aufwachsen,<br />

Zeit haben, um sich zu finden, auch<br />

mal Dinge ausprobieren, ihre Wege<br />

im Leben suchen und finden, auch<br />

bei der Berufswahl. Idealbilder?<br />

Klar! Aber es gehört zur Jugend,<br />

dass man um seine Ideale kämpft.<br />

Unser „<strong>Ratgeber</strong> <strong>Zukunft</strong>“ will<br />

allen Schülern in Heilbronn-Franken,<br />

die vor ihrem Schulabschluss stehen,<br />

ein wenig helfen: Auf der Suche nach<br />

einem passenden Ausbildungsplatz,<br />

bei der Berufswahl und<br />

auf dem Weg ins Erwachsenenleben<br />

– und das ganz ohne<br />

erhobenen Zeigefinger.<br />

Dazu haben wir Experten befragt,<br />

Statistiken gewälzt und wir haben<br />

lange mit einigen von euch geredet. Seht<br />

selbst, was auf den nächsten 80 Seiten dabei<br />

herausgekommen ist. Und scheut euch<br />

nicht, uns mit Kritik, Lob oder Verbesserungsvorschlägen<br />

zu überschütten.<br />

Uns, der pro-Redaktion, hat die Arbeit<br />

am „<strong>Ratgeber</strong> <strong>Zukunft</strong>“ viel gegeben und<br />

sie hat richtig Spaß gemacht. Wir haben einiges<br />

gelernt, oft an unsere eigene Jugend<br />

gedacht und entdeckt, dass sich in den Jahren<br />

gar nicht so viel geändert hat. Und dass<br />

die Jugend, zumindest in ihrer überwiegenden<br />

Zahl, weit besser ist als ihr Ruf.<br />

Schließlich wollen wir allen Mut machen,<br />

die <strong>Zukunft</strong> mit Schwung anzugehen.<br />

Wir leben in einer Zeit und in einer Region,<br />

in der für jeden motivierten jungen Menschen<br />

fast alle Türen offen stehen. Noch<br />

Zweifel? Dann lasst euch auf den folgenden<br />

Seiten davon überzeugen.<br />

t.zimmermann@pro-vs.de<br />

Hier gehts zur App


4<br />

Inhalt<br />

Editorial...................................................................................................................................... 3<br />

Viele Ideen, klare Vorstellungen: Mit Schülern im Gespräch............................................... 6<br />

I Erste Schritte<br />

Pfad durch den Berufe-Dschungel: Die richtige Ausbildung finden.................................. 10<br />

Welcher Job passt zu mir?: Eigene Talente im Alltags-Check............................................ 14<br />

Auf zwei Wegen zum Ziel: Das duale System in Deutschland.............................................. 16<br />

Hungrig auf Wissen: Das Hochschulstudium........................................................................ 18<br />

Im Unterricht zum Wunschberuf: Schule statt Lehre.......................................................... 20<br />

Was machen Jugendliche nach ihrem Abschluss?: Studium immer gefragter............... 22<br />

Werbung in eigener Sache: Die schriftliche Bewerbung..................................................... 24<br />

Gut in Szene setzen: Keine Angst vorm Vorstellungsgespräch............................................ 26<br />

Wo geht's hier zur Uni?: Der Weg zum Studienplatz........................................................... 28<br />

Brücke zwischen Schule und Beruf: Von Bufdi bis Au Pair.............................................. 30<br />

Unternehmenslenker der <strong>Zukunft</strong>: Personalchefs geben Tipps.......................................... 32<br />

Stärken in den Blick nehmen: Wie man motiviert bleibt..................................................... 34<br />

II Überholspur<br />

Starke Angebote: Region bietet Berufsanfängern viele Möglichkeiten ............................... 36<br />

Die stärksten Branchen in der Region Heilbronn-Franken: eine Übersicht.................... 38<br />

Heiß begehrt: In manchen Berufe werden Azubis besonders gesucht................................... 40<br />

Täglich Neues lernen: Wiebke Schad arbeitet als Ingenieurin bei Getrag ........................... 44<br />

Absolut gefragt: besonders beliebte Ausbildungen in Heilbronn-Franken............................ 46<br />

Kalt und süß: Davide Alfierie ist gelernter Speiseeis-Hersteller............................................ 48<br />

Versteckte Chancen: Geringe Nachfrage, aber viel Potenzial.............................................. 50<br />

Beruf mit <strong>Zukunft</strong>: Hakan Isgören macht eine Ausbildung zum Fleischer............................ 52<br />

Arbeit mit der Natur: Jörg Schreck ist Landwirt aus Leidenschaft........................................ 54<br />

Top Ten der Berufe: Ausbildungsplätze und Bewerber im Jahr 2013................................... 56<br />

Beste Aussichten: Von Großverdienern, Halbgöttern und Weltverbesserern ....................... 58


5<br />

Kochmütze und Küchenmesser: Christoph Bärtle wurde Koch über Umwege ................ 60<br />

Unbekannt, aber spannend: Von Sattlern, Uhrmachern und Verfahrenstechnologen.......... 62<br />

Zwischen Schwingungen und Orgelklängen: Wolfgang Schmid ist Orgelbauer ............. 64<br />

Die Lust aufs Lernen bewahren: Mit Weiterbildung punkten ............................................ 66<br />

Rasanter Aufstieg: Dustin Kadlubsky wurde vom Azubi schnell zum Chef ........................ 68<br />

III Jugend heute<br />

Generation Y und Silver Surfer: Lebensgefühl der jungen Menschen ändert sich.............. 70<br />

Voll cool: Die Jugendsprache im Wandel der Zeit................................................................... 72<br />

IV Demografischer Wandel<br />

Zeitenwende nutzen: Veränderte Gesellschaft bringt auch Karrierechancen....................... 74<br />

Für die Menschen da sein: Natascha Richlik ist Krankenpflegerin im dritten Lehrjahr...... 76<br />

V Durchstarter<br />

Der ganz große Traum: Berufswünsche zwischen Fantasie und Realität............................. 78<br />

Von Künzelsau ins All: Alexander Gerst fliegt bald als Astronaut zur Raumstation.............. 80<br />

Harte Arbeit für den Kindheitstraum: Ali Gökdemir kickt bei den Profis ......................... 82<br />

Impressum<br />

pVS - pro Verlag und Service<br />

GmbH & Co. KG<br />

Stauffenbergstraße 18<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Geschäftsführer:<br />

Tilmann Distelbarth,<br />

Bernd Herzberger<br />

Verlagsleiter:<br />

Marcus Baumann<br />

Redaktion:<br />

Thomas Zimmermann (verantw.;<br />

zim), Ramona Fritz (rf),<br />

Lydia Knirsch (lyk)<br />

Redaktionelle Mitarbeiter:<br />

Gustav Döttling (gud), Heike<br />

Heise (hh), Andreas Scholz (as)<br />

Anzeigen: Rainer Paschke<br />

Gestaltung: HSt-CrossMedia,<br />

Andrea Kurlanda, Christopher<br />

Dieterich, Daniela Heckel<br />

Druck und Herstellung:<br />

Möller Druck und Verlag GmbH<br />

www.pro-magazin.de


6<br />

Viele Ideen,<br />

klare Vorstellungen<br />

Fotos: Ufuk Arslan<br />

Treffpunkt Schulzentrum Ost in Schwäbisch<br />

Hall. Wir sind gespannt auf Céline, Kim, Jonas,<br />

Leonie, Luca und Nadine. Céline geht<br />

in die Haupt-, Kim in die Werkrealschule,<br />

Jonas und Leonie gehen ins Gymnasium<br />

und Luca und Nadine in die Realschule –<br />

nicht repräsentativ, aber ein normaler Querschnitt<br />

der Schüler im ländlich geprägten<br />

Schwäbisch Haller Raum. Wir, das ist das<br />

Redaktionsteam bestehend aus Ramona<br />

Fritz, Lydia Knirsch und mir. Wie ist die Jugend<br />

von heute? Welche Sorgen und Ängste<br />

bedrücken sie? Was bedeutet Schule für sie?<br />

Welche Erwartungen hat sie an das Leben<br />

und ihren späteren Beruf? Das sind die Fragen,<br />

die wir an die sechs haben.<br />

_Interessiert und<br />

engagiert<br />

Auslandsaufenthalte stehen für unsere<br />

sechs Jugendlichen auf der Liste weit oben.<br />

Einige haben eine längere Reise nach dem<br />

Schulabschluss geplant. Abiturientin Leonie<br />

hat ihren Trip nach England schon fest<br />

im Visier, Jonas zieht es eher in exotischere


7<br />

Länder. „Es ist super toll hier in Deutschland,<br />

aber ich möchte auch mal sehen wie<br />

andere Kulturen leben“, so der 16-Jährige.<br />

Beim Berufswunsch sind überwiegend<br />

soziale und gestalterische Berufe gefragt,<br />

das große Geld spielt dagegen kaum<br />

eine Rolle. „Ich möchte gerne einen kreativen<br />

Beruf ausüben“, sagt Nadine Ehrlich,<br />

15-jährige Realschülerin aus Schwäbisch<br />

Hall-Sulzdorf. „Ich will zuerst Geld verdienen<br />

und mich dann selbstständig machen.<br />

Mein Traum ist ein kleines Cafe“,<br />

hat Leonie Kossek schon ganz konkrete<br />

Vorstellungen. „Ich möchte nicht 40 Jahre<br />

das Gleiche machen“, wirft Céline ein.<br />

Und während Luca Draxler nach der Realschule<br />

auf dem Technischen Gymnasium<br />

sein Abitur machen will, hat die 15-jährige<br />

Kim Marlok ihren Ausbildungsplatz als<br />

Rechtsanwaltsfachangestellte fest in der<br />

Tasche. „Das Praktikum dort hat mir richtig<br />

gut gefallen, deshalb habe ich mich gleich<br />

beworben“, so die 15-Jährige.<br />

Auch die klassischen Traumberufe gibt<br />

es: Céline will Schriftstellerin oder Journalistin<br />

werden, Jonas Schauspieler oder Regisseur.<br />

Dabei hat Céline ihren Weg klar vor<br />

Augen: Die 15-jährige Hauptschülerin will<br />

nach dem Abschluss erst ihr Abitur machen<br />

und dann Germanistik studieren. >><br />

Céline<br />

Berroth<br />

stammt aus dem<br />

Kupferzeller Teilort<br />

Neu-Kupfer, ist 15<br />

Jahre alt und geht<br />

in die 9. Klasse der<br />

Hauptschule im<br />

Schulzentrum Ost in<br />

Schwäbisch Hall.<br />

Jonas<br />

Weinert<br />

kommt aus<br />

Schwäbisch Hall,<br />

ist 16 Jahre alt und<br />

besucht das<br />

Gymnasium<br />

St. Michael im<br />

Schulzentrum Ost in<br />

Schwäbisch Hall.<br />

Kim<br />

Marlok<br />

wohnt in<br />

Untermünkheim-<br />

Enslingen, ist 15<br />

Jahre alt und geht in<br />

die 10. Klasse der<br />

Werkrealschule im<br />

Schulzentrum Ost in<br />

Schwäbisch Hall.


8<br />

Foto: @nt/Fotolia<br />

Am wichtigsten ist den Schülern aber<br />

die Freude am Beruf. „Man verbringt dort<br />

acht Stunden am Tag. Da muss man zufrieden<br />

sein und es muss Spaß machen“, sagt<br />

Jonas. „Wenn man aufsteht, sollte man sich<br />

auf den Tag freuen können“, ergänzt Nadine.<br />

Die Wünsche der Schüler für ihr späteres<br />

Leben sind relativ bescheiden: eine<br />

Familie gründen, Freunde haben, Zufriedenheit,<br />

Glück, etwas von der Welt sehen,<br />

sich sozial engagieren, werden am häufigsten<br />

genannt. Ängste haben die Jugendlichen<br />

davor, die falsche Berufsentscheidung zu<br />

treffen, auch vor Prüfungen und Umweltgefahren.<br />

„Ich habe schon ein wenig Angst,<br />

dass ich später das Technische Gymnasium<br />

nicht schaffe“, bekennt Realschüler Luca.<br />

Insgesamt herrscht aber Zuversicht vor. Wenn<br />

ich Probleme habe, kann ich jederzeit mit<br />

meinen Freunden und der Familie über alles<br />

reden, das hilft“, sagt Kim.<br />

Das Bewusstsein, in einem wohlhabenden<br />

Land zu leben, das enorme Chancen<br />

bietet, prägt die Schüler. Den Blick auf die<br />

Probleme der Welt vergessen sie darüber aber<br />

nicht. So bleibt der Eindruck, Jugendliche<br />

getroffen zu haben, die klare Ziele vor Augen<br />

haben, viel Verantwortungsbewusstsein<br />

mitbringen und gut aufs Leben vorbereitet<br />

sind. Überhaupt nicht gefunden haben wir,<br />

was man der Jugend heute oft vorwirft: Null-<br />

Bock-Denken. Thomas Zimmermann<br />

Leonie<br />

Kossek<br />

stammt aus<br />

Braunsbach-<br />

Steinkirchen, ist 19<br />

Jahre alt und geht<br />

in die 12. Klasse<br />

des Gymnasium St.<br />

Michael im Schulzentrum<br />

Ost.<br />

Luca<br />

Draxler<br />

kommt aus<br />

Schwäbisch Hall,<br />

ist 15 Jahre alt und<br />

besucht die<br />

9. Klasse der<br />

Realschule im<br />

Schulzentrum Ost in<br />

Schwäbisch Hall.<br />

Nadine<br />

Ehrlich<br />

stammt aus<br />

Schwäbisch<br />

Hall-Sulzdorf, ist<br />

15 Jahre alt und<br />

geht in die 9. Klasse<br />

der Realschule im<br />

Schulzentrum Ost in<br />

Schwäbisch Hall.


Nadine<br />

Ehrlich<br />

,,<br />

Ich finde es<br />

schwierig, sich mit 16<br />

Jahren schon zu entscheiden,<br />

was man sein<br />

ganzes späteres Leben<br />

lang machen will.<br />

Deshalb will ich erst<br />

einmal mit der Schule<br />

weitermachen.<br />

,,<br />

?<br />

Das Ende der Schule ist<br />

in Sicht und das Leben<br />

kann bald losgehen – aber<br />

wie soll dieses Leben eigentlich<br />

aussehen? Je näher der<br />

Abschluss rückt, desto häufiger kommt<br />

die Frage auf „Und, was willst du nach<br />

der Schule machen?“ Einige haben schon<br />

von klein auf eine feste Vorstellung, einen<br />

Traumberuf, auf den sie zielstrebig hinarbeiten.<br />

Doch für die meisten ändern sich die<br />

Vorstellungen vom Wunschberuf im Lauf<br />

des Erwachsenwerdens. Wer noch gar keine<br />

Kim<br />

Marlok<br />

,,<br />

Eigentlich wollte<br />

ich gar nicht ins Büro.<br />

Aber meine Schwester<br />

ist Rechtsanwaltsfachangestellte<br />

und hat mir<br />

immer davon erzählt.<br />

Dann habe ich mal ein<br />

Praktikum gemacht und<br />

es hat mir gefallen.<br />

? ?<br />

,,<br />

Idee hat, dem rät Stefan<br />

Gebhard, Berufsberater<br />

bei der Agentur für Arbeit<br />

in Künzelsau, „sich zu informieren,<br />

auszuprobieren und sein<br />

persönliches Netzwerk zu nutzen.“ Familie<br />

und Freunde können bei der Einschätzung<br />

seiner Stärken und Schwächen helfen und<br />

Tipps geben, wofür man geeignet sein könnte.<br />

Zunächst hilft es oft auch, die grundsätzlichen<br />

eigenen Wünsche festzulegen: Will<br />

man im Büro arbeiten oder lieber bei Wind<br />

und Wetter draußen sein? Eher organisie-<br />

Pfad durch den<br />

Berufe-Dschungel<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

?<br />

? ?


11<br />

? ?<br />

ren und planen oder doch lieber bauen und<br />

herstellen? Interessen und Hobbys können<br />

ebenfalls Anhaltspunkte sein. Wer seine eigene<br />

Webseite im Internet betreibt, der ist<br />

vielleicht als Mediengestalter oder Webdesigner<br />

geeignet. Wer gerne die Freunde beim<br />

Einkaufen berät, fühlt sich eventuell auch<br />

als Kauffrau im Einzelhandel oder Verkäuferin<br />

wohl. Und wer ständig sein Zimmer<br />

umdekoriert, der hat vielleicht Potenzial als<br />

Raumausstatter oder Innenarchitekt. Ist eine<br />

Richtung gefunden, kann man sich auf Ausbildungsmessen<br />

Infos aus erster Hand über<br />

?<br />

den Wunschberuf holen. „Nicht zuletzt hilft<br />

eine Beratung bei mir oder meinen Kollegen<br />

hier weiter“, versichert der Berufsberater.<br />

_Einblicke gewinnen<br />

Aber wie findet man heraus, ob der gewählte<br />

Beruf überhaupt zu einem passt? „Am<br />

besten über ein Praktikum, das die meisten<br />

Betriebe auch sehr gerne anbieten“, rät<br />

Stefan Gebhardt. Auch durch einen Ferienjob<br />

kann man einen Einblick gewinnen<br />

und dabei auch noch Geld verdienen. >><br />

WWW.HANDWERK.DE<br />

WWW.HWK-HEILBRONN.DE<br />

Handwerk bringt<br />

dich überall hin.<br />

Entdecke die spannendsten Arbeitsplätze<br />

der Welt auf handwerk.de<br />

ERSTE SCHRITTE


12<br />

Die ersten Schritte zum<br />

passenden Beruf führen über drei<br />

grundsätzliche Fragen:<br />

Welche Interessen habe ich?<br />

Was sind meine Stärken?<br />

Welche Erwartungen habe ich<br />

an meinen künftigen Beruf?<br />

Dann gilt es nur noch herauszufinden,<br />

welche Voraussetzungen man für den<br />

Wunschberuf mitbringen muss: Reicht der<br />

Schulabschluss aus? Müssen die Noten in<br />

bestimmten Fächern besonders gut sein?<br />

Muss man ein bestimmtes Alter haben,<br />

um in den Beruf einzusteigen? Erfüllt man<br />

nicht alle Bedingungen, rät Berufsberater<br />

Gebhard, sich trotzdem zu bewerben. „Mit<br />

etwas Glück kann man vielleicht auch einen<br />

Arbeitgeber von seiner Motivation überzeugen“,<br />

ermutigt er. Auf der anderen Seite<br />

mahnt er, „sollte man sich keinesfalls darauf<br />

verlassen und Alternativen suchen, bei denen<br />

die Chancen besser sind.“<br />

Auch wenn viele heute lieber studieren<br />

oder weiter zur Schule gehen als eine Ausbildung<br />

zu machen, sieht Stefan Gebhard<br />

darin nach wie vor viele Chancen: „Sie<br />

ist regional, es gibt ein sehr breites Angebot<br />

an verschiedenen Berufen und Stellen.<br />

Aktuell sind noch sehr viele offene Ausbildungsstellen<br />

für <strong>2014</strong> bei uns gemeldet.“<br />

Die Entscheidung für eine Ausbildung heißt<br />

auch nicht, dass man damit keine Karriere<br />

machen kann. Durch Weiterbildungen zum<br />

Meister, Techniker, Fach- oder Betriebswirt<br />

ergeben sich oft neue Möglichkeiten. „Dies<br />

wird von den Firmen auch anerkannt und<br />

honoriert“, lobt Stefan Gebhardt. (rf)<br />

?<br />

ERSTE SCHRITTE?<br />

?


Anzeige<br />

13<br />

Ausbildung mit Extras<br />

Eine Ausbildung bei der BW-Bank im<br />

LBBW-Konzern ist alles andere als Standard.<br />

Unser Ziel ist, Sie zu einer Top-Nachwuchskraft<br />

zu qualifizieren. Deshalb legen<br />

wir besonderen Wert darauf, dass unsere<br />

Auszubildenden viele neue Eindrücke sammeln<br />

und sich aktiv einbringen. Mit mehr<br />

als 200 Filialen, weltweit 23 Stützpunkten<br />

sowie rund 12.000 Mitarbeitern zählen<br />

wir zu den größten inländischen Kreditinstituten<br />

– und bieten Ihnen damit ideale<br />

Voraussetzungen für Ihren Karrierestart.<br />

Das erwartet Sie:<br />

Berufsschule in Schulblöcken<br />

Praxis überwiegend in einer<br />

der Filialen im Raum<br />

Heilbronn-Franken.<br />

fachliche und persönlichkeitsbildende<br />

Seminare im<br />

Bildungszentrum in Stuttgart.<br />

Besonderheiten:<br />

Einführungswoche im Hotel<br />

auf Kosten des Hauses<br />

Interessante Projektarbeit,<br />

Teilnahme an Veranstaltungen<br />

und Marketingaktionen<br />

Beste Übernahmechancen<br />

Fahrtkostenerstattung<br />

Kontakt<br />

Landesbank<br />

Baden-Württemberg<br />

Leiter Ausbildung<br />

Kurt Wild<br />

Tel. 0711 127-40533<br />

ausbildung@LBBW.de<br />

www.lbbw.de<br />

Jetzt starten.<br />

Ausbildung bei<br />

der BW-Bank.<br />

Ausbildung live!<br />

Facebook.com/BWBankAusbildung<br />

Baden-Württembergische Bank<br />

Wir bieten Ihnen vielseitige und verantwortungsvolle Aufgaben mit viel Raum für Eigenin itiative,<br />

die Mitarbeit in engagierten Teams und ein modernes Arbeitsumfeld. Ihre Ausbildung zum/zur<br />

Bankkaufmann/-frau oder Finanzassistenten/-in absolvie ren Sie in den Filialen der Baden-Württembergischen<br />

Bank sowie in den zentralen Abteilungen des LBBW-Konzerns in Stuttgart. Starten Sie jetzt!<br />

Wir haben noch freie Ausbildungsplätze für den<br />

Start im August <strong>2014</strong>.<br />

www.LBBW.de/Ausbildung<br />

ERSTE SCHRITTE


14<br />

Welcher Job<br />

passt zu mir?<br />

Du und deine Freunde planen eine<br />

große Party.<br />

a) Du kümmerst dich darum, dass jeder<br />

mitbekommt, wo die Feier steigt.<br />

b) Musik, Licht, Dekoration – das ist genau<br />

dein Ding.<br />

c) Essen, Getränke, Kosten – du hast die<br />

Planung voll im Griff.<br />

1.<br />

Dein Laptop macht seit kurzem<br />

Probleme.<br />

a) Dir fallen sofort fünf Leute ein, die dir<br />

weiterhelfen können.<br />

b) Du suchst im Internet nach ähnlichen<br />

Fällen und reparierst ihn selbst. Das wäre<br />

doch gelacht …<br />

c) Du rufst beim Kundendienst an –<br />

die sind schließlich dafür zuständig.<br />

2.<br />

Welche Apps sind oder wären dir auf<br />

dem Smartphone besonders wichtig?<br />

a) Chats oder soziale Netzwerke – alles, was<br />

mich mit meinen Leuten in Verbindung hält.<br />

b) Spiele oder clevere Hilfsprogramme,<br />

die mir das Leben leichter machen.<br />

c) Kalender oder Organisationsprogramme,<br />

mit denen ich meine Termine perfekt<br />

managen kann.<br />

3.<br />

Auf die Frage „Und was<br />

willst du später mal werden?“<br />

hast du bisher noch keine<br />

Antwort? Unser Alltags-Check<br />

hilft dir vielleicht dabei.<br />

_Auswertung:<br />

Überwiegend a)<br />

Du bist ein kommunikativer Mensch, der<br />

keine Angst hat, auf Leute zuzugehen. Es<br />

macht dir Spaß, andere zu beraten. In Dienstleistungsberufen<br />

wie Verkäuferin, Friseurin,<br />

Bankkauffrau oder Rechtsanwalt kannst du<br />

anderen durch dein Talent weiterhelfen.<br />

Überwiegend b)<br />

Du bist kein Mensch, der lange redet – du<br />

möchtest den Dingen lieber auf den Grund<br />

gehen und wissen, wie sie funktionieren.<br />

In technischen Berufen oder im Handwerk<br />

könntest du deine Bestimmung finden –<br />

etwa als Mechaniker, Elektroniker oder Ingenieurin.<br />

Überwiegend c)<br />

Planen und Organisieren fallen dir leicht.<br />

Dabei behältst du die Details im Auge, verlierst<br />

aber auch die gesamte Organisation nie<br />

aus dem Blick. In Berufen der Verwaltung<br />

wie Bürokauffrau, Beamtin oder Betriebswirt<br />

sind genau diese Fähigkeiten gefragt.<br />

Du willst es noch genauer wissen? Online<br />

findest du ausführlichere Tests:<br />

www.planet-beruf.de<br />

www.hwk-heilbronn.de/<br />

berufe-checker<br />

www.ihklehrstellenboerse.de<br />

ERSTE SCHRITTE


16<br />

Auf zwei Wegen<br />

zum Ziel<br />

Um unser Ausbildungssystem beneidet uns<br />

die ganze Welt. Das liegt vor allem<br />

an der Qualität und am klaren<br />

Aufbau. Weltweit nahezu einzigartig<br />

ist dabei die so genannte<br />

Duale Ausbildung<br />

in Deutschland, Österreich,<br />

der Schweiz und<br />

Südtirol. Dual steht für<br />

die parallele Ausbildung<br />

in der Firma und in der<br />

Berufsschule. Der praktische<br />

Teil der Ausbildung<br />

wird im Betrieb vermittelt,<br />

zum theoretischen Teil besucht<br />

der Auszubildende eine<br />

Berufsschule. Das gilt gleichermaßen<br />

für Handwerksberufe wie für Berufe in<br />

der Industrie. Um einen Ausbildungsplatz<br />

kann man sich mit einem Hauptschul- oder<br />

Realschulabschluss, aber auch mit dem<br />

Abitur bei einer der zahlreichen ausbildenden<br />

Firma bewerben.<br />

_An der Praxis<br />

orientiert<br />

Auch ein Duales Studium gibt es seit einigen<br />

Jahren. Es ist sehr praxisorientiert<br />

und besteht abwechselnd aus einem wissenschaftlichen<br />

Studienteil und der Ausbildung<br />

in einem Unternehmen. Dazu braucht<br />

man einen Berufsausbildungsvertrag in ei-<br />

nem Unternehmen und das Abitur oder<br />

die Fachhochschulreife.<br />

Der Vorteil beim Studium an einer<br />

Dualen Hochschule ist, dass man wie<br />

bei einer Ausbildung auch bereits Geld<br />

verdient. Das ist nicht der Fall beim allgemeinen<br />

Studium an Hochschulen oder<br />

Universitäten, wo das wissenschaftliche<br />

Lernen und Forschen im Vordergrund<br />

steht. Für die Zulassung zum Studium<br />

braucht man in der Regel das Abitur,<br />

bei einigen Fächern gibt es<br />

allerdings auch Zulassungsbeschränkungen<br />

oder verschiedene<br />

Aufnahmetests.<br />

(zim)<br />

ERSTE SCHRITTE


BARTEC<br />

FASZINATION SICHERHEITSTECHNIK<br />

BARTEC, das sind mehr als 1600 Menschen, die sich<br />

weltweit für die Sicherheit von Mensch und Umwelt,<br />

Maschinen und Anlagen engagieren. Mit Ingenieurwissen<br />

und Kreativität neue Technologien entwickeln und<br />

mit herausragenden Produkten Maßstäbe setzen, das ist<br />

unser Anspruch.<br />

BARTEC GmbH<br />

Max-Eyth-Straße 16<br />

97980 Bad Mergentheim<br />

Telefon: 07931 597-0<br />

info@bartec.de | www.bartec.de<br />

Zum Ausbildungsstart 2015 bieten wir Ihnen folgende<br />

Ausbildungsplätze:<br />

Gewerbliche oder kaufmännische<br />

Ausbildung (m/w)<br />

■ Elektroniker für Geräte und Systeme<br />

■ Industriekaufmann<br />

Duales Studium (m/w)<br />

■ Bachelor of Engineering – Elektrotechnik<br />

Sie haben die Schule erfolgreich beendet und wollen Ihre<br />

berufliche <strong>Zukunft</strong> aktiv gestalten? Dann senden Sie Ihre<br />

Unterlagen bitte an Frau Sylvia Pfahler.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />

Ausbildung<br />

Zum 01.09.2015 bilden wir folgende Berufe aus:<br />

• Kauffrau/Kaufmann<br />

für Büromanagement<br />

• Verwaltungsfachangestellte/r<br />

• Bachelor of Arts – Public Management<br />

• Praxisintegrierte Ausbildung zur/zum Erzieher/in<br />

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.crailsheim.de<br />

Falls wir Ihr Interesse für diese Berufe geweckt haben, senden Sie bitte Ihre schriftliche<br />

Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an die<br />

Stadtverwaltung Crailsheim, Zentrale Dienste, Marktplatz 1, 74564 Crailsheim<br />

Bewerbungsschluss:<br />

Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement 31 07 <strong>2014</strong><br />

Verwaltungsfachangestellte/r 31 07 <strong>2014</strong><br />

Bachelor of Arts – Public Management 30 09 <strong>2014</strong><br />

Praxisintegrierte Ausbildung zur/zum Erzieher/in 28 02 2015<br />

Nähere Auskünfte erteilen: Frau Ley, Tel 07951 403-1105 und Frau Hopf, Tel 07951 403-1158<br />

www.stelleninserate.de


18<br />

Hungrig auf<br />

Wissen<br />

Ein Hochschulstudium umfasst in<br />

Deutschland das wissenschaftliche Lernen<br />

und Forschen an Universitäten oder<br />

gleichgestellten Hochschulen und Akademien.<br />

Es verbessert in der Regel die<br />

Chancen, eine berufliche Karriere zu machen.<br />

Das Studium erfordert als Voraussetzung<br />

in der Regel den höchstmöglichen<br />

Bildungsabschluss, das Abitur. Auch Abschlüsse<br />

über den zweiten Bildungsweg,<br />

zum Beispiel in Abendgymnasien, Kollegs<br />

oder den technischen Oberschulen,<br />

berechtigen oft zum Hochschulstudium.<br />

Zudem erhält man mit dem Meisterbrief<br />

im Handwerk seit einigen Jahren auch die<br />

Berechtigung zu studieren. In manchen<br />

Studienfächern gibt es aber gewisse Zulassungsbeschränkungen.<br />

Nach erfolgreichem<br />

Abschluss erhält der Student<br />

einen akademischen Grad wie Bachelor,<br />

Master oder Diplom-Ingenieur. Bei der<br />

europäischen Hochschulreform, dem sogenannten<br />

Bologna-Prozess, wurden die<br />

Abschlüsse in der Europäischen Union in<br />

Bachelor und den weiterführenden Master<br />

umbenannt. Nach dem Master kann<br />

man promovieren, also den Doktorgrad<br />

erlangen sowie habilitieren, also Professor<br />

werden. Damit erhält man die Lehrberechtigung<br />

an einer Universität. (zim)<br />

Foto: GGS<br />

ERSTE SCHRITTE


Ausbildung bei PINK – immer einen Schritt voraus.<br />

PINK, der Weltmarktführer für vakuumtechnische Sonderanlagen, produziert seit fast<br />

30 Jahren Anlagen und Systeme nach Kundenanforderung. Zu den Produktbereichen<br />

zählen außerdem Lötanlagen, Systeme für die Trocknungs- und Prozesstechnik sowie<br />

für die Niederdruckplasma-Technologie. Führende internationale Unternehmen aus<br />

verschiedenen Branchen vertrauen auf die innovativen Produkte des Familienunternehmens<br />

aus dem Main-Tauber-Kreis.<br />

Kompetenz auf allen Ebenen. Auch in der Ausbildung. PINK bietet Perspektiven<br />

durch abwechslungsreiche, spannende Tätigkeitsbereiche und individuelle Förderung.<br />

Eine gute Berufsausbildung der eigenen Nachwuchskräfte für die weitere Karriere<br />

im Unternehmen ist das Ziel von PINK. Dafür stehen qualifizierte Ausbilder und ein<br />

neues Ausbildungszentrum zur Verfügung.<br />

Wir bilden kontinuierlich in folgenden<br />

Berufsfeldern aus:<br />

Elektroniker,<br />

Industriekaufleute,<br />

Industriemechaniker,<br />

Informatikkaufleute,<br />

Mechatroniker,<br />

Techn. Produktdesigner,<br />

Zerspanungsmechaniker<br />

PINK ermöglicht berufliche Entwicklung auch nach<br />

der Ausbildung. Mit der DHBW Mosbach kooperieren<br />

wir in folgenden Bachelor-Studiengängen:<br />

Betriebswirtschaft (Industrie),<br />

Maschinenbau,<br />

Mechatronik<br />

Wir freuen<br />

uns auf Deine<br />

Bewerbung<br />

für 2015 !<br />

PINK GmbH<br />

Vakuumtechnik<br />

Gyula-Horn-Str. 20<br />

97877 Wertheim<br />

T (0 93 42) 872-0<br />

F (0 93 42) 872-133<br />

personal@pink-vak.de<br />

www.pink.de


20<br />

Im Unterricht<br />

zum Wunschberuf<br />

Einige Berufe erlernt man nicht hauptsächlich<br />

im Betrieb, sondern über eine<br />

schulische Ausbildung. In den Bereichen<br />

Gesundheit, Pädagogik, Gestaltung oder<br />

auch Fremdsprachen und Technik wird oft<br />

an Berufsfachschulen, Berufskollegs oder<br />

Fachschulen ausgebildet. Auch dafür muss<br />

man sich bewerben, meist ein Jahr vor Beginn<br />

der Ausbildung.<br />

_Große Unterschiede<br />

An staatlichen oder privaten Schulen kann<br />

man sich etwa als Alten- oder Krankenpfleger,<br />

Physiotherapeut, Erzieher, Europa-Sekretär<br />

aber auch Grafik- oder Modedesigner<br />

ausbilden lassen. Die Ausbildungen dauern<br />

ein bis vier Jahre und werden in der Regel<br />

mit einem staatlich anerkannten Berufsabschluss<br />

abgeschlossen. Die Voraussetzungen<br />

sind ganz unterschiedlich. Welchen<br />

Berufsabschluss, welches Mindestalter oder<br />

welche Erfahrung, etwa in Form von Vorpraktika,<br />

man braucht, hängt vom jeweiligen<br />

Beruf und der Schule ab.<br />

Der große Nachteil der schulischen Ausbildung<br />

ist, dass man, außer in manchen<br />

Pflegeberufen, kein Geld verdient. Bei einigen<br />

privaten Schulen muss man auch ein<br />

monatliches Schulgeld bezahlen. Schulen<br />

gibt es in der Regel in allen größeren Städten<br />

auch in der Region, etwa in Heilbronn,<br />

Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim oder<br />

Künzelsau. Auch in kleinen Städten finden<br />

sich besonders spezialisierte Angebote wie<br />

zum Beispiel das Seminar für Heilerziehungspflege<br />

der Sozialtherapeutischen Gemeinschaften<br />

Weckelweiler bei Kirchberg<br />

oder das Berufskolleg für Sportlehrer und<br />

Physiotherapeuten in Waldenburg. (rf)<br />

Tipp<br />

Wie bei einem Studium kann man auch bei<br />

einer schulischen Ausbildung finanzielle<br />

Hilfe vom Staat in Form von BaföG (von<br />

Berufsausbildungsförderungsgesetz) bekommen.<br />

Der Antrag kann bei den Ämtern<br />

für Ausbildungsförderung der Stadt- und<br />

Landkreise gestellt werden.<br />

Hier gibt’s mehr Infos<br />

www.berufenet.arbeitsagentur.de<br />

www.kursnet.arbeitsagentur.de<br />

ERSTE SCHRITTE


Anzeige<br />

21<br />

Gebr. Müller Apparatebau<br />

Mitarbeiter_750 (Deutschland)<br />

Azubis_60<br />

Standorte_Ingelfingen-Criesbach,<br />

Niedernhall-Waldzimmern,<br />

Gewerbepark Hohenlohe/Kupferzell<br />

Branche_Industrie<br />

Tag zum Reinschnuppern<br />

GEMÜ legt traditionell großen Wert auf<br />

eine qualitativ hochwertige Ausbildung.<br />

Schon währenddessen lernen die Jugendlichen<br />

die Vielseitigkeit von GEMÜ<br />

kennen. Die Internationalität, die Produktpalette<br />

sowie die Branchenvielfalt<br />

versprechen eine interessante Ausbildung.<br />

In gemeinsamen Projekten lernen<br />

die Azubis Verantwortung zu übernehmen<br />

und Eigeninitiative zu zeigen. Als Motivation<br />

für hohes Engagement gibt es z.B.<br />

einen Auslandsaufenthalt, das GEMÜ<br />

Azubi-Auto für einen Monat oder Preise<br />

für besondere Leistungen.<br />

Am 12. April <strong>2014</strong> findet von 10-13<br />

Uhr zum fünften Mal der Tag der Ausbildung<br />

bei GEMÜ statt. Neben den Schülerinnen<br />

und Schülern sind natürlich auch<br />

Eltern, Geschwister und Freunde herz-<br />

lich willkommen. Die GEMÜ-Azubis stellen<br />

ihre Ausbildungsberufe und Projekte<br />

persönlich vor. Sie präsentieren sich mit<br />

eigenen Infoständen und berichten aus<br />

ihrem Arbeitsalltag.<br />

Auch die Ausbildungswerkstätten<br />

sind geöffnet. Die Ausbilder stehen dort<br />

für alle Fragen rund um Ausbildung, Bewerbung<br />

und Übernahme gerne bereit<br />

und freuen sich auf zahlreiche Besucher!<br />

Vielfalt begeistert<br />

Kevin Saffrich absolviert bei GEMÜ eine<br />

Ausbildung zum Verfahrensmechaniker<br />

für Kunststoff- und Kautschuktechnik:<br />

„Die Ausbildung gefällt mir sehr gut!<br />

Besonders interessant finde ich die Einblicke<br />

in die Vielfalt der Kunststoffe. Nach<br />

einem einwöchigen Praktikum bei GEMÜ<br />

wusste ich, dass dieser Beruf der richtige<br />

für mich ist. Ich habe die Entscheidung<br />

nicht bereut und<br />

freue mich auf die unterschiedlichen<br />

Abteilungen<br />

und wechselnden Tätigkeiten,<br />

die noch auf mich<br />

zukommen.“<br />

Ausbildung<br />

Elektroniker/-in<br />

Fachinformatiker/-in<br />

Fachkraft für Lagerlogistik<br />

Industrieelektriker/-in<br />

Industriekauffrau/-mann<br />

Maschinen- und<br />

Anlagenführer/-in<br />

Technische/r<br />

Produktdesigner/-in<br />

Verfahrensmechaniker/-in<br />

Werkzeugmechaniker/-in<br />

Duales Studium<br />

Bachelor of Arts – Industrie<br />

Bachelor of Engineering –<br />

Wirtschaftsingenieurwesen<br />

Bachelor of Engineering –<br />

Maschinenbau<br />

Kooperatives Studienmodell<br />

Elektrotechnik<br />

Kontakt<br />

GEMÜ Gebr. Müller<br />

Apparatebau<br />

GmbH & Co. KG<br />

Fritz-Müller-Str. 6-8<br />

74653 Ingelfingen<br />

Tel: 07940/123-0<br />

Fax: 07940/123-192<br />

ausbildung@gemue.de<br />

www.gemu-group.com<br />

ERSTE SCHRITTE


22<br />

Was machen<br />

Jugendliche<br />

nach ihrem<br />

Abschluss?<br />

In Deutschland haben junge Menschen nach der<br />

Schule viele Möglichkeiten. In den letzten Jahren<br />

entscheiden sich immer mehr für ein Studium.<br />

Ausbildungsformen<br />

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 20122<br />

Berufsausbildung 739 149 751 563 788 893 776 917 728 484 729 577 741 023 730 352<br />

Übergangsbereich 417 647 412 083 390 552 363 037 348 217 320 173 284 922 266 732<br />

Erwerb der<br />

Hochschulreife 454 423 466 700 463 464 514 603 526 684 554 704 492 696 505 129<br />

Studium 366 242 355 472 373 510 400 600 428 000 447 890 522 306 496 083<br />

Insgesamt 1 977 461 1 985 818 201 6419 2 055 157 2 031 385 205 2344 2 040 947 1 998 296<br />

Studium<br />

35,5<br />

Veränderung<br />

von 2005 – 2012<br />

in Prozent<br />

-1,2<br />

Berufsausbildung<br />

Erwerb der<br />

Hochschulreife<br />

11,2<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt,<br />

Berufsbildungsbericht 2013<br />

Insgesamt<br />

1,1<br />

-36,1<br />

Übergangsbereich<br />

ERSTE SCHRITTE


www.bechtle-azubit.de<br />

Bei Bechtle ist alles möglich. Wer gut ist, dem stehen<br />

alle Türen offen. Denn Ehrgeiz, Neugier und Leistung<br />

werden bei uns belohnt: mit speziellen Schulungen,<br />

viel Praxis erfahrung und flachen Hierarchien – und<br />

der Gewissheit, übernommen zu werden und eine<br />

spannende Stelle für den Berufseinstieg zu fin den.<br />

Wer alles gibt, kann alles erreichen.<br />

Bist du fIT? Dann bewirb dich jetzt für eine Ausbildung<br />

bei der Bechtle AG.<br />

Wir bieten am Standort Neckarsulm:<br />

Fachinformatiker (w/m)<br />

Systemintegration, Anwendungsentwicklung<br />

IT-Systemkaufmann (w/m)<br />

Kaufmann (w/m) Groß- und Außenhandel<br />

Fachkraft (w/m) für Lagerlogistik<br />

Wir bieten am Standort Gaildorf:<br />

Fachinformatiker (w/m) Systemintegration<br />

Kaufmann (w/m) Groß- und Außenhandel<br />

Du interessierst dich mehr für ein Duales Studium?<br />

In Neckarsulm bieten wir die Fachrichtungen<br />

B. Sc. – Wirtschaftsinformatik<br />

B. A. – (Internationaler) Handel<br />

B. A. – Onlinemedien<br />

In Gaildorf bieten wir die Fachrichtungen<br />

B. A. – Betriebswirtsch. Steuerlehre,<br />

Unternehmensrechnung n<br />

und<br />

Finanzennze<br />

Ihr starker IT-Partner.<br />

Heute und morgen.


24<br />

Wer sich für einen Beruf und einen passenden<br />

Wunscharbeitgeber entschieden hat,<br />

dem steht die nächste Hürde bevor: Bewerbungen<br />

schreiben. Die eigenen Vorzüge und<br />

Stärken in der richtigen Form aufs Papier<br />

zu bringen, ist nicht immer leicht. Doch<br />

das Bewerbungsschreiben ist ein wichtiger<br />

Schritt auf dem Weg zum Wunschberuf.<br />

Schließlich ist es der erste Eindruck, den<br />

sich das Unternehmen von dem möglichen<br />

neuen Azubi verschaffen kann. Schmutziges<br />

oder zerknittertes Papier, ungeordnete<br />

Unterlagen oder ein Anschreiben<br />

voller Rechtschreibfehler hat<br />

zur Konsequenz, dass man<br />

wegen Schlampigkeit aussortiert<br />

wird. Auch das Bewerbungsfoto,<br />

das auf einem<br />

Deckblatt oder auf dem Le-<br />

Foto: Fotolia/Alexander Raths<br />

ERSTE SCHRITTE


Werbung in<br />

eigener Sache<br />

25<br />

benslauf platziert wird, sollte einen möglichst<br />

guten Eindruck vermitteln – also<br />

keine Schnappschüsse vom Smartphone<br />

verwenden. Ein Foto ist allerdings heutzutage<br />

nicht mehr zwingend nötig, vor allem<br />

bei internationalen Unternehmen.<br />

_Gute Argumente<br />

Im Bewerbungsschreiben geht es darum,<br />

zu erklären, warum man der richtige Kandidat<br />

für die Stelle ist. Das sollte man am<br />

besten mit entsprechenden Beispielen und<br />

Erfahrungen begründen, etwa Praktika, aber<br />

auch Ferienjobs, Hobbys oder ehrenamtliche<br />

Mitarbeit bei einem Verein. Wer sich in<br />

einem kaufmännischen Beruf bewirbt, kann<br />

mit einer Tätigkeit als Kassenwart beim<br />

Fußballverein schon punkten. Und künftige<br />

Erzieher beweisen mit Babysitter-Jobs<br />

ihre Erfahrung im Umgang mit Kindern.<br />

Grundsätzlich sollte das Bewerbungsschreiben<br />

logisch begründen, warum man genau<br />

diese Stelle bei genau diesem Unternehmen<br />

bekommen möchte – und das zusammengefasst<br />

auf einer Seite.<br />

Als erstes studiert der Personalverantwortliche<br />

jedoch meistens den Lebenslauf.<br />

Dabei sieht er idealerweise auf einen Blick,<br />

ob der Bewerber die grundsätzlichen Voraussetzungen<br />

erfüllt. Um hier schon einen<br />

guten Eindruck zu hinterlassen, listet man<br />

die wichtigsten Fakten tabellarisch auf.<br />

Schulische Laufbahn, berufliche Erfahrung<br />

und sonstige Tätigkeiten sollten jeweils<br />

chronologisch absteigend aufgelistet werden.<br />

Also mit dem aktuellsten beginnen und<br />

von da aus zeitlich zurück gehen. Auch hier<br />

gilt: alle Erfahrungen, die für den Beruf<br />

wichtig sein könnten, auflisten. So können<br />

die Argumente, die man im Anschreiben<br />

nennt, noch besser wirken.<br />

Vollständige Bewerbungsunterlagen<br />

bestehen aus Anschreiben, Lebenslauf,<br />

aktuellem Zeugnis und, wenn vorhanden,<br />

Bescheinigungen über Praktika oder Ähnliches.<br />

Wer möchte, kann auch noch ein<br />

Deckblatt für seine Unterlagen gestalten.<br />

Verschickt man die Bewerbung per Post, ist<br />

es eine gute Idee, Lebenslauf und Zeugnisse<br />

in einer Bewerbungsmappe zusammenzustellen.<br />

Das Anschreiben kommt lose mit in<br />

den stabilen DIN-A4-Briefumschlag.<br />

_Digital bewerben<br />

Bei einer Bewerbung per E-Mail verschickt<br />

man alle Unterlagen zusammengefasst als<br />

PDF. So kann keine Formatierung verloren<br />

gehen. Dabei sollte man aber darauf achten,<br />

dass die Datei nicht zu groß wird. Etwa drei<br />

bis fünf Megabyte gelten als vertretbar. Einige<br />

Firmen haben auch Bewerbungsportale<br />

im Internet, bei denen man ein Formular<br />

ausfüllt und seine Unterlagen einzeln hochlädt.<br />

Welche Form der Bewerbung das Unternehmen<br />

sich wünscht, steht meistens bereits<br />

in der Stellenanzeige. Ansonsten hilft<br />

auch ein kurzer Anruf, um zu klären, was<br />

den Verantwortlichen am liebsten ist. (rf)<br />

ERSTE SCHRITTE


26<br />

Ein Vorstellungsgespräch macht viele Menschen<br />

besonders nervös. Verstellen sollte<br />

man sich aber auf keinen Fall. Schließlich<br />

hat die eigene Bewerbung ja schon gefallen.<br />

Jetzt geht es noch darum, den zukünftigen<br />

Chef persönlich zu überzeugen. Gegen die<br />

Nervosität hilft auch eine gute Vorbereitung.<br />

_Interesse zeigen<br />

Um passende Antworten zu haben, hilft es<br />

etwa, sich im Vorfeld über das Unternehmen<br />

zu informieren. Fragen wie: „Warum<br />

haben Sie sich gerade bei uns beworben?“<br />

oder „Was erwarten Sie vom Unternehmen?“<br />

sind damit leichter zu beantworten.<br />

Auch sollte man seinen eigenen Lebenslauf<br />

und sein Bewerbungsschreiben gut im Kopf<br />

haben. Wird man aufgefordert, doch kurz<br />

mal etwas über sich zu erzählen, kann man<br />

so die richtigen Dinge im Lebenslauf hervorheben.<br />

Das Gegenüber hat die chronologische<br />

Variante schließlich bereits gelesen.<br />

Am Ende gibt es für den Bewerber oft die<br />

Gelegenheit, Fragen zu stellen. Diese sollte<br />

man unbedingt nutzen – hat man keine,<br />

könnte man desinteressiert wirken. Neben<br />

Pünktlichkeit, einem höflichen Auftreten<br />

und ordentlicher Kleidung kann man auch<br />

mit der richtigen Körpersprache punkten.<br />

„Eine ‚optimale‘ Körpersprache kann<br />

es beim Vorstellungsgespräch aber nicht<br />

geben“, erklärt Stefan Verra, einer der erfolgreichsten<br />

Körpersprache-Experten im<br />

deutschsprachigen Raum. Denn der Möbelpacker<br />

muss bei der Bewerbung etwas<br />

anderes demonstrieren als die Änderungsschneiderin<br />

in der Textilbranche. „Und vom<br />

angehenden Werbetexter erwarte ich schon<br />

beim ersten Auftreten ganz andere Signale<br />

als vom künftigen Bankkaufmann“, betont<br />

Verra. Grundsätzlich rät der Experte beim<br />

Gespräch darauf zu achten, dass Hände,<br />

Mund und Augen sichtbar sind. „Die Hände<br />

niemals in der Hose oder in der Jackettasche,<br />

hinter großen Handtaschen oder hinter<br />

dem Rücken verstecken“, rät Stefan Verra.<br />

Trotz Nervosität sollte man auch nicht<br />

stocksteif dasitzen. Denn wer Reaktionen<br />

im Gespräch zeigt, vermittelt damit im besten<br />

Fall auch Enthusiasmus und Tatkraft –<br />

und das sei schließlich, was der Arbeitgeber<br />

von seinem neuen Mitarbeiter auch erwarte,<br />

so der Körpersprachen-Experte. (djd/pt/rf)<br />

Gut in Szene setzen<br />

ERSTE SCHRITTE


Promis im Körpersprache-Check<br />

Körpersprache sagt mehr als<br />

tausend Worte. Das gilt auch<br />

in der Politik, denn viele Gesten<br />

werden gezielt eingesetzt. Aber<br />

nicht immer sind die Zeichen<br />

eindeutig: Lässt die Begrüßung<br />

zweier Politiker etwa auf innige<br />

Freundschaft oder Distanz schließen?<br />

Stefan Verra nimmt in seinem<br />

Körpersprache-Blog auf Facebook und<br />

www.stefanverra.com regelmäßig Promis<br />

aus Politik, Showbiz und Sport<br />

unter die Lupe. Von den Gesten<br />

der Kanzlerin Angela Merkel<br />

bis zum „Vulkan-Ausbruch“ von<br />

Dortmund-Trainer Jürgen Klopp beim<br />

Champions-League-Spiel in Neapel. (djd)<br />

27<br />

Um mich persönlich zu entwickeln, gehe ich zum<br />

Sonnenhof. Für mich – für andere. Kommst DU mit?<br />

Nimm Kontakt auf:<br />

info@sonnenhof-sha.de<br />

www.sonnenhof-sha.de<br />

Der Sonnenhof unterstützt<br />

mit seinen vielfältigen<br />

Angeboten Menschen mit<br />

Behinderung im Landkreis<br />

Schwäbisch Hall.<br />

Ausbildung und Orientierung<br />

Praktikum zur Berufsorientierung/-findung • Freiwilliges Soziales Jahr<br />

Bundesfreiwilligendienst • Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in<br />

ERSTE SCHRITTE


28<br />

Wo geht's<br />

hier<br />

zur Uni?<br />

Universitäten sind der traditionelle Ort für<br />

ein Studium. Sie bieten die größte Auswahl<br />

an Fächern und Fachrichtungen. Daneben<br />

gibt es auch Fachhochschulen, meist mit<br />

Schwerpunkt Wirtschaft und Technik oder<br />

für die Öffentliche Verwaltung, pädagogische<br />

Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen<br />

sowie kirchliche oder theologische<br />

Hochschulen. Der Weg zum Studienplatz<br />

ist unterschiedlich. In rund der Hälfte aller<br />

Studiengänge gibt es ein Auswahlverfahren,<br />

weil es mehr Interessenten als Studienplätze<br />

gibt. Eine bundesweite Zulassungsbeschränkung<br />

gibt es für Medizin, Pharmazie,<br />

Tiermedizin und Zahnmedizin. Für diese<br />

Fächer muss man sich bei der Stiftung für<br />

Hochschulzulassung (SfH) bewerben.<br />

_Strenge Auswahl<br />

Alle bundesweit verfügbaren Plätze werden<br />

dann über ein Quotensystem hauptsächlich<br />

nach Notendurchschnitt oder Wartezeit zentral<br />

vergeben. Außerdem gibt es örtlich zulassungsbeschränkte<br />

Studiengänge, die an<br />

bestimmten Hochschulen besonders gefragt<br />

sind. Hier muss man sich direkt bei der je-<br />

Hier gibt’s mehr Infos:<br />

www.hochschulstart.de<br />

www.hochschulkompass.de<br />

weiligen Hochschule um einen Studienplatz<br />

bewerben. Einige Hochschulen nehmen<br />

auch am sogenannten Dialogorientierten<br />

Serviceverfahren (DOSV) teil. Studieninteressierte<br />

können sich dann über ein Portal<br />

zentral bei der SfH mit bis zu zwölf Studienwünschen<br />

bewerben. Am einfachsten hat<br />

es, wer sich einen zulassungsfreien Studiengang<br />

ausgesucht hat. Hier muss man lediglich<br />

die Fristen zur Einschreibung an der<br />

jeweiligen Hochschule einhalten.<br />

_Ausbildung für<br />

Abiturienten<br />

Weil es immer weniger Schulabgänger<br />

gibt, bemüht sich die Wirtschaft darum,<br />

auch Abiturienten für einen direkteren<br />

Berufseinstieg zu gewinnen. So gibt es<br />

Ausbildungen mit Zusatzqualifikation,<br />

etwa zum Handelsfachwirt, Finanzassistenten<br />

oder Industrietechnologen, die<br />

zwischen zwei und drei Jahren dauern.<br />

Das dreijährige duale Studium kombiniert<br />

Praxisphasen im Betrieb mit Seminaren<br />

und Vorlesungen an einer Dualen Hochschule<br />

(außerhalb Baden-Württembergs<br />

Berufsakademien). Um einen Studienplatz<br />

bewirbt man sich direkt bei den Partnerunternehmen<br />

der Hochschule, die den<br />

Studenten auch ein Gehalt bezahlen. (rf)<br />

ERSTE SCHRITTE


Anzeige<br />

29<br />

Mitarbeiter_3250 weltweit<br />

Standorte_Künzelsau, Schöntal-<br />

Bieringen, Kupferzell/Waldenburg<br />

Branche_Ventilatoren & Motoren<br />

Mit Sicherheit<br />

ein guter Job<br />

Wer bei Ziehl-Abegg eine Ausbildung beginnt,<br />

hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag<br />

schon in der Tasche. Das gilt beim<br />

größten Künzelsauer Industrieunternehmen<br />

schon seit Jahren – und führt dazu,<br />

dass sich stets zehnmal so viele junge<br />

Leute bewerben, wie eingestellt werden<br />

können. Bald startet die Bewerbungsrunde<br />

für das Jahr 2015.<br />

Derzeit gibt es bei Ziehl-Abegg rund<br />

140 Auszubildende, darunter mehr als 90<br />

im gewerblichen Bereich. Ausbildungsleiterin<br />

Jenny Wacker erklärt: „Wir stellen<br />

junge Menschen ein, um ihnen einen guten<br />

Start ins Berufsleben zu ermöglichen<br />

– und dem Unternehmen die Fachkräfte<br />

von morgen zu sichern.“ Als Technologieführer<br />

ist Ziehl-Abegg in jedem Bereich<br />

darauf angewiesen, dass Techniker wie<br />

Ingenieure ein fundiertes Wissen mitbringen<br />

und Freude an der Arbeit haben. Die<br />

Grundlagen dafür werden in der Ausbildung<br />

gelegt. Im Sommer werden wieder<br />

54 neue Azubis und Duale Studenten<br />

hinzukommen. „Die ersten Bewerbungen<br />

für 2015 sind schon eingetroffen“, sagt<br />

Ausbildungsleiterin Wacker. Im Vorjahr<br />

waren auf die 54 verfügbaren Ausbildungsplätze<br />

mehr als 500 Bewerbungen<br />

eingegangen.<br />

Ein großer Berufsinfotag findet am<br />

Samstag, den 10. Mai, bei Ziehl-Abegg<br />

in Künzelsau statt. Zusätzlich ist das<br />

Unternehmen auf verschiedenen Veranstaltungen<br />

vertreten.<br />

Kontakt<br />

ZIEHL-ABEGG SE<br />

Ausbildungsabteilung<br />

Heinz-Ziehl-Straße<br />

74653 Künzelsau<br />

ziehl-abegg-azubinet.de<br />

ausbildung@ziehl-abegg.de


30<br />

Brücke<br />

zwischen<br />

Schule und<br />

Beruf<br />

Mit der Schule fertig, aber keinen Plan,<br />

wie‘s jetzt weiter gehen soll? Zum Glück<br />

gibt es einige Möglichkeiten, die Zeit nach<br />

der Schule zu überbrücken. Im Bundesfreiwilligendienst<br />

(kurz Bufdi) kann man sich<br />

zwischen sechs und 24 Monaten gesellschaftlich<br />

engagieren – und zwar in vielen<br />

verschiedenen Bereichen: Das Angebot<br />

reicht vom Umwelt- und Naturschutz über<br />

Sport, Integration, Kultur und Bildung bis<br />

zum sozialen Bereich. Seit 2011 gibt’s<br />

den Bufdi, der vom Bund eingeführt wurde,<br />

nachdem in Deutschland Wehrpflicht<br />

und Zivildienst abgeschafft wurden. Jeder<br />

kann Bufdi werden, unabhängig von Alter,<br />

Geschlecht oder Herkunft. Die Teilnehmer<br />

bekommen dafür bis zu 350 Euro im Monat.<br />

Wer nach der Schule seine Haushaltskasse<br />

aufbessern will, kann sich auf steuerfreie<br />

Minijobs auf 450-Euro-Basis oder<br />

Midijobs auf Teilzeitbasis für bis zu 850<br />

Euro im Monat bewerben. Besonders beliebt<br />

beim Jobben sind die Bereiche Gastronomie,<br />

Einzelhandel oder Büro.<br />

ERSTE SCHRITTE


_In die weite Welt<br />

31<br />

Wer nach der Schule erst einmal fremde<br />

Länder kennen lernen will, kann das etwa<br />

als Au-Pair oder über das Work & Travel-<br />

Prinzip. Au-Pairs helfen Familien bei der<br />

Kinderbetreuung und im Haushalt. Die Aufenthalte<br />

dauern meist zwischen sechs und<br />

zwölf Monaten. Unterkunft und Verpflegung<br />

sind frei, dazu gibt es ein Taschengeld.<br />

Au-Pairs sollten zwischen 18 und 30 Jahren<br />

alt sein, einen Führerschein und Erfahrung<br />

mit Kindern haben. Mit dem Working Holiday<br />

Visum kann man bis zu 12 Monate<br />

kreuz und quer durch ein Land reisen und<br />

dabei verschiedene Aushilfsjobs annehmen.<br />

Dieses Visum gibt es für alle Länder,<br />

mit denen Deutschland ein entsprechendes<br />

Abkommen geschlossen hat. Man braucht<br />

dafür die deutsche Staatsbürgerschaft und<br />

Lust, sich auf andere Kulturen und Länder<br />

einzulassen. In beiden Fällen gibt es<br />

Organisationen, die gegen Bezahlung bei<br />

der Vorbereitung und Durchführung unterstützend<br />

helfen. Diese sollte man sorgfältig<br />

auswählen, denn nicht alle sind seriös.<br />

Ein Freiwilliges Soziales (FSJ) oder<br />

Ökologisches Jahr (FÖJ) kann man nur einmal<br />

bis zum Alter von 27 Jahren machen.<br />

Dafür hat ein FSJ-ler auch die Möglichkeit,<br />

ins Ausland zu gehen. Für die Arbeit gibt es<br />

ein Taschengeld, das aber vom Träger abhängig<br />

ist, sowie in manchen Fällen freie<br />

Unterkunft und Verpflegung. Angeboten<br />

wird das FSJ vor allem in sozialen Einrichtungen<br />

wie Seniorenheimen oder Kindergärten,<br />

das FÖJ vor allem bei verschiedenen<br />

Naturschutzprojekten. (lyk)<br />

ERSTE SCHRITTE


32<br />

Unternehmenslenker<br />

der<br />

<strong>Zukunft</strong><br />

Stefanie<br />

Ulrich<br />

Seit 2011 Personalleiterin<br />

am Audi<br />

Standort Neckarsulm.<br />

Die Germanistin und<br />

Politikwissenschaftlerin<br />

war zuletzt Personal-Geschäftsführerin<br />

im Audi<br />

Werk Brüssel.<br />

Carmen<br />

Hilkert<br />

Seit 2011 Personalleiterin<br />

bei Würth.<br />

Nach kaufmännischer<br />

Ausbildung bei Würth<br />

und einem Betriebswirtschaftsstudium<br />

durchlief<br />

sie mehrere Stationen im<br />

Unternehmen.<br />

Wer in einem großen Unternehmen der Region<br />

Heilbronn-Franken unterkommen will,<br />

sollte Begeisterungsfähigkeit, Einsatz, Spaß<br />

an neuen Aufgaben und Herausforderungen<br />

sowie ein gutes Maß an Selbstständigkeit<br />

mitbringen. „Unsere Auszubildenden sind<br />

die Unternehmenslenker der <strong>Zukunft</strong>. Deshalb<br />

achten wir auf die Persönlichkeit der<br />

jungen Menschen und ob sie zu Würth als<br />

Familienunternehmen passen“, betont Carmen<br />

Hilkert. „Audi sucht junge Menschen<br />

mit Mut zu Neuem, die bereit sind, an den<br />

Innovationen der <strong>Zukunft</strong> zu arbeiten“, sagt<br />

Stefanie Ulrich, Personalleiterin am Audi-Standort<br />

Neckarsulm. Natürlich legen die<br />

Personalchefs in den großen Unternehmen<br />

der Region auch Wert auf gute Noten, das<br />

Schulzeugnis allein reicht aber nicht aus.<br />

„Gute Noten sind nur ein Kriterium, aber<br />

der Kandidat muss zu uns passen“, so Ulrich.<br />

„Als Familienunternehmen legen wir<br />

Wert darauf, dass Bewerber Teamfähigkeit<br />

und Verantwortungsbereitschaft mitbringen.<br />

Wer sich im Sportverein oder sozial engagiert,<br />

sammelt Pluspunkte“, ergänzt Carmen<br />

Hilkert. Um die erste große Hürde „Einladung<br />

zum Bewerbungsgespräch“ zu schaffen,<br />

müssen beim Unternehmen vollständige<br />

Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.<br />

Für das Vorstellungsgespräch gibt Stefanie<br />

Ulrich einen eindeutigen Tipp: „Überlegen<br />

Sie sich, warum Sie bei Audi arbeiten wollen,<br />

bereiten Sie sich gut vor und seien Sie<br />

beim Gespräch einfach Sie selbst.“<br />

_Gut vorbereitet<br />

Und was geht gar nicht? „No-Gos beim Vorstellungsgespräch<br />

sind Unpünktlichkeit und<br />

eine schlechte Vorbereitung“, verrät Carmen<br />

Hilkert. Über seinen möglichen neuen<br />

Arbeitgeber und den künftigen Beruf sollte<br />

man also auf jeden Fall Bescheid wissen.<br />

(zim)<br />

ERSTE SCHRITTE


AUSBILDUNG BEI WÜRTH<br />

DEIN WERKZEUG FÜR DIE ZUKUNFT<br />

Du bist motiviert und willst so richtig was anpacken?<br />

Dann bist du bei Würth genau richtig.<br />

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03–48–02/<strong>2014</strong>


34<br />

Stärken in den<br />

Blick nehmen<br />

Matthias Herzog<br />

Foto: privat<br />

Die Anforderungen an Kinder und Jugendlichen<br />

wachsen ständig. Sie sollen Lust auf<br />

Schule haben, gute Noten nach Hause bringen,<br />

ein klares Berufsziel vor Augen haben,<br />

das sie ohne Umwege ansteuern, und dabei<br />

immer hochmotiviert bleiben – gar nicht<br />

so einfach. „In der Schule wird oft nicht<br />

vermittelt, dass jeder Mensch drei bis fünf<br />

Stärken hat. Die sollte sich jeder bewusst<br />

machen“, betont der Wirtschaftsingenieur,<br />

Motivationstrainer und Autor Matthias<br />

Herzog.<br />

auf den Verstand zu setzen. „Man verbringt<br />

immerhin ein Drittel seiner Zeit im Beruf.<br />

Wenn ich dann keinen Spaß habe, ist es das<br />

Schlimmste, das es gibt“, so der Motivationstrainer.<br />

Deshalb sollten gerade junge<br />

Menschen auch auf ihr Herz hören und gegebenenfalls<br />

Entscheidungen korrigieren.<br />

„Wenn man feststellt, dass der alte Weg der<br />

falsche ist, sollte man unbedingt neue Wege<br />

gehen“, rät Matthias Herzog. (zim)<br />

_Cool bleiben<br />

Diese Stärken sollten Schüler auch<br />

im Blick haben, wenn sie sich<br />

einen Beruf auswählen. Überstürzen<br />

sollte man dabei nichts.<br />

Praktika, ein Schnuppertag an der Uni oder<br />

Gespräche mit Leuten, die den Wunschberuf<br />

ausüben oder lernen, hält Herzog für<br />

einen guten Weg. Wem es generell schwer<br />

fällt, sich zu motivieren, sollte versuchen<br />

Erfolgserlebnisse in anderen Bereichen zu<br />

sammeln. „Oft helfen der Sport und gute<br />

Freundschaften. Da lernt man wichtige<br />

Dinge fürs Leben“, betont Herzog. Dabei<br />

sollte man auch kleine Erfolge Wert schätzen.<br />

„Gerade schwächere Schüler sollten<br />

lernen, mit kleinen Zielen zu beginnen und<br />

auch mit Rückschlägen umzugehen“, empfiehlt<br />

Herzog, der auch davon abrät, allein<br />

ERSTE SCHRITTE


DRK-Kreisverband<br />

Schwäbisch Hall - Crailsheim e.V.<br />

Freiwilliges Soziales Jahr.<br />

Bald ist die Schulzeit vorbei und Du konntest Dich noch<br />

immer nicht entscheiden, was du danach machen sollst?<br />

Wie wär´s mit einem FSJ?<br />

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wir deine Fähigkeiten und welcher Beruf am besten zu dir<br />

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Agentur für Arbeit<br />

Heilbronn<br />

Agentur für Arbeit<br />

Schwäbisch Hall – Tauberbischofsheim


36<br />

Céline<br />

Berroth<br />

,,<br />

Wenn ich einen<br />

Beruf habe, möchte<br />

ich morgens aufstehen<br />

können und sagen:<br />

Heute beginnt ein<br />

neuer Tag und darauf<br />

freue ich mich.<br />

,,<br />

,,<br />

Grundschullehrerin<br />

ist mein Plan B beim<br />

Berufswunsch.<br />

,,<br />

Leonie<br />

Kossek<br />

Starke Angebote<br />

Foto: Ideeah Studio1/Fotolia<br />

ÜBERHOLSPUR


Laut einer Studie von Focus und Xing<br />

ist Audi der beliebteste Arbeitgeber in<br />

Deutschland. Und Audi ist in der Region<br />

groß vertreten. Der weltweit erfolgreiche<br />

Automobilhersteller hat neben dem Hauptstandort<br />

in Ingolstadt ein großes Werk in<br />

Neckarsulm. Dort werden auch der A 8,<br />

der A 6 und weitere Flaggschiffe des Autobauers<br />

hergestellt. Audi steht aber für viele<br />

Spitzenunternehmen, die in der Region zu<br />

Hause sind. Die Bausparkasse Schwäbisch<br />

Hall, Ziehl-Abegg, Würth, ebm-papst, Optima,<br />

Weinig, Getrag und Marbach sind<br />

nur einige Beispiele. Diese Vielfalt bietet<br />

große Chancen für Schulabgänger, ihren<br />

Lieblingsberuf zu finden und Karriere zu<br />

machen. Ob Maschinen- und Fahrzeugbau,<br />

Elektrotechnik, Glasindustrie, die Papierverarbeitungs-<br />

und Verpackungsindustrie<br />

sowie der Nahrungsmittelsektor – das Branchenspektrum<br />

in der Region ist groß. Hinzu<br />

kommen starke Dienstleister – vor allem in<br />

37<br />

der IT-Branche, im Bauspar- und Versicherungswesen<br />

und im Handel. Auch die Anzahl<br />

an Handwerksbetrieben ist groß. Laut<br />

IHK-Heilbronn-Franken wurde 2013 mit<br />

12 113 Betrieben ein neuer Rekord erreicht.<br />

_Branchenvielfalt<br />

Wer auf der Suche nach seinem Traumberuf<br />

ist, darf sich in Heilbronn-Franken berechtigte<br />

Hoffnungen machen, diesen auch<br />

zu finden. 156 Industrieberufe und 130<br />

Handwerksberufe stehen zur Wahl. Da die<br />

zahlreichen Weltmarktführer in der Region<br />

ihre Produkte in vielen Ländern auf allen<br />

Kontinenten produzieren, sind die Chancen<br />

für Nachwuchskräfte groß, auch einmal an<br />

einem Auslandsstandort zu arbeiten. (as)<br />

noba Normteile GmbH<br />

Theobaldstraße 44, D-97980 Bad Mergentheim-Edelfingen<br />

Tel. 07931 9722-0, Fax 07931 9722-50<br />

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Ausbildung:<br />

Kaufmann im Groß- und Außenhandel (w/m)<br />

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Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

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Tanja.Mittnacht@noba-normteile.de, Tel. 07931 9722-28, Fax 07931 9722-50<br />

ÜBERHOLSPUR


38<br />

Die stärksten<br />

Branchen<br />

in der Region<br />

Heilbronn-Franken<br />

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Jahr 2012<br />

nach Wirtschaftszweigen.<br />

Branche<br />

Beschäftigte<br />

Beschäftigte insgesamt 350 634<br />

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 2143<br />

Produzierendes Gewerbe gesamt 155 883<br />

Produzierendes Gewerbe ohne Baubranche 137 534<br />

Verarbeitendes Gewerbe 131 821<br />

Baugewerbe 18 349<br />

Dienstleistungsbereiche 192 524<br />

Handel, Gastgewerbe & Verkehr 73 585<br />

Freiberufliche, wissenschaftlich-technische<br />

und sonstige Dienstleistungen 34 666<br />

Banken und Versicherungen 11 710<br />

Information und Kommunikation 5839<br />

Grundstücks- und Wohnungswesen 1312<br />

Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung 16 493<br />

Erziehung und Unterricht 6959<br />

Gesundheits- und Sozialwesen 34 464<br />

Kunst, Unterhaltung und Erholung 1521<br />

Sonstige Dienstleister 5502<br />

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, <strong>2014</strong><br />

ÜBERHOLSPUR


Sie haben die<br />

Qual der Wahl<br />

Vom Kaufmann (w/m) im einzelhandel<br />

über das Abiturientenprogramm<br />

bis hin zum dualen Studium Wirtschaftsinformatik,<br />

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ÜBERHOLSPUR


40<br />

Heiß begehrt<br />

Welchen Beruf möchte ich erlernen – vor<br />

dieser Entscheidung steht jeder von uns<br />

mindestens einmal im Leben. Es gibt viele<br />

Kriterien, die die Berufswahl beeinflussen<br />

können. Neben den eigenen Wünschen<br />

und Talenten spielen auch wirtschaftliche<br />

Faktoren wie Angebot und Nachfrage eine<br />

große Rolle. So gibt es auch in der Region<br />

Heilbronn-Franken Branchen, in denen die<br />

Betriebe mit Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz<br />

regelrecht überschwemmt<br />

werden.<br />

_Gesuchte Azubis<br />

Andererseits kommt es auch vor, dass aus<br />

Bewerbermangel eine Lehrstelle in manchen<br />

Ausbildungsberufen länger unbesetzt<br />

bleibt als gedacht. Als Entscheidungshilfe<br />

bei der Berufswahl lohnt sich daher auch<br />

der Blick auf Ausbildungsberufe, die von<br />

den Unternehmen in der Region Hände ringend<br />

benötigt werden. Besonders gesucht<br />

sind Auszubildende im Lebensmittelbereich<br />

– vor allem in der Bäckerei und Fleischerei<br />

mit den dazugehörigen Fachverkäufern.<br />

Aber auch Anlagenmechaniker für Sanitär-,<br />

Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker,<br />

Stuckateure, Maler und Lackierer sowie<br />

Friseure sind gefragt. In ländlicheren Regionen<br />

wie dem Main-Tauber-Kreis hat sich<br />

die Situation in einzelnen Ausbildungsbereichen<br />

bereits zugespitzt. Hier sucht neben<br />

der Lebensmittelbranche auch das lokale<br />

Hotel- und Gaststättengewerbe dringend<br />

Nachwuchs – speziell an Köchen, Hotelund<br />

Restaurantkaufleuten und -fachleuten,<br />

Fachkräften im Gastgewerbe sowie Verkäufern<br />

besteht großer Bedarf. Auch in weniger<br />

bekannten Berufen gibt es offene Lehrstellen.<br />

Auszubildende zum Berufskraftfahrer,<br />

Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und<br />

Kautschuktechnik, Oberflächenbeschichter,<br />

Flachglasmechaniker, Chemikant oder<br />

Fachkraft für Lagerlogistik werden von den<br />

Betrieben ebenfalls oft gesucht. (as)<br />

ÜBERHOLSPUR


41<br />

Berufsbildungswerk<br />

Mosbach-Heidelberg<br />

Das Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg ist eine berufliche<br />

Rehabilitationseinrichtung für junge Menschen.<br />

Unser Angebot:<br />

• Berufsausbildung<br />

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• Sonderberufsfachschule<br />

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Standort Mosbach<br />

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74821 Mosbach<br />

Standort Heidelberg<br />

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69126 Heidelberg-Rohrbach<br />

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abweicht – wie geht das? Wie<br />

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in die <strong>Zukunft</strong> – insbesondere auch in junge<br />

Menschen, die morgen und übermorgen<br />

im Unternehmen neue Technologien<br />

erarbeiten und anwenden werden. Das<br />

erst im Jahr 2012 eingeweihte Ausbildungszentrum<br />

bietet den aktuell 126 Auszubildenden<br />

und Studenten der Dualen<br />

Hochschule beste Qualifizierungschancen<br />

in Schwäbisch Hall. Mit rund 1000<br />

Quadratmetern ist es nun dreimal so groß<br />

als zuvor. Dadurch gibt es genug Platz<br />

für über 30 zusätzliche Arbeitsplätze, ein<br />

Labor- und Übungsraum sowie drei Schulungsräume<br />

für den theoretischen Unterricht.<br />

Im gleichen Jahr kamen auch drei<br />

Dreh- und zwei Fräsmaschinen und ein<br />

vierten Ausbilder dazu, der das Ausbildungspersonal<br />

weiter verstärkt.<br />

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Hall sind 1300 Mitarbeiter beschäftigt.<br />

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des Familienunternehmens.<br />

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Konstruktionsmechaniker/in<br />

Industriemechaniker/in<br />

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Automatisierungstechnik<br />

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Technischer Produktdesigner/<br />

in – Fachrichtung Maschinenund<br />

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Fachinformatiker/in<br />

– Fachrichtung<br />

Systemintegration<br />

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im Studiengang<br />

Maschinenbau<br />

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Elektrotechnik<br />

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Mechatroniker/in<br />

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Technischer Produktdesigner<br />

(m/w)<br />

Optima Azubi Film<br />

Industriekaufmann/<br />

-frau


44<br />

Täglich<br />

Neues<br />

lernen<br />

Foto: Getrag<br />

Wiebke Schad ist Teilprojektleiterin für<br />

Mechanik bei Getrag – dem weltweit größten<br />

Systemlieferanten für PKW-Getriebe<br />

und Antriebssysteme. Die Leidenschaft<br />

für MINT-Disziplinen, das sind die Fächer<br />

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft<br />

und Technik, zeigte sich bei Wiebke Schad<br />

bereits in der Schule – als Leistungskurse<br />

belegte sie Mathematik und Chemie. „Zur<br />

Berufsfindung habe ich mich für ein Praktikum<br />

bei einem der führenden Hersteller von<br />

Tunnellokomotiven und anderen Schienenfahrzeugen<br />

beworben. Dort habe ich dann<br />

gemerkt, wie vielseitig und innovativ ein<br />

Ingenieur arbeitet“, erinnert sie sich.<br />

_Spannende Aufgaben<br />

Nach dem Abitur in Norddeutschland entschied<br />

sich Wiebke Schad für ein Maschinenbaustudium<br />

an der Dualen Hochschule<br />

Baden-Württemberg (DHBW) in Stuttgart.<br />

Den praktischen Teil des Studiums absolvierte<br />

sie in Untergruppenbach am Hauptsitz<br />

ihres jetzigen Arbeitgebers. „Der Studiengang<br />

Fahrzeug-System-Engineering<br />

mit dem Schwerpunkt Antriebs- und Fahrwerkstechnik<br />

hat mich perfekt auf mein<br />

heutiges Arbeitsfeld vorbereitet“, so Wiebke<br />

Schad. Als lehrreich empfand sie auch<br />

ihr Engagement im Formula Student Team<br />

der DHBW. Bei diesem Wettbewerb entwerfen,<br />

konstruieren und bauen Studenten<br />

einen rennstreckentauglichen Formel-Rennwagen.<br />

Nach dem Studium wurde Wiebke<br />

Schad bei Getrag übernommen und startete<br />

als Entwicklungsingenieurin in der Vorentwicklung<br />

alternativer Antriebe – eine Arbeit,<br />

die ihr sehr viel Spaß macht. „Neue<br />

Technologien, wie elektrifizierte Antriebe,<br />

sorgen dafür, dass ich fast täglich neue<br />

faszinierende Dinge lerne“, betont Wiebke<br />

Schad, die sich keinen schöneren Beruf als<br />

den Ingenieursberuf vorstellen kann. (as)<br />

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46<br />

Foto: pio3/Fotolia<br />

Spaß?<br />

Was will ich?<br />

?<br />

?<br />

Verdienst?<br />

?<br />

…die Industrie?<br />

Was will ich, was will die Industrie und<br />

was ist mir wichtiger: ein guter Verdienst<br />

oder ein Beruf, der mir Spaß macht? Wobei<br />

beides sich nicht automatisch ausschließen<br />

muss. Bei der Berufswahl gehen Jugendlichen<br />

ganz viele Fragen durch den Kopf. Oft<br />

gilt es, sich rationale und emotionale Faktoren<br />

klar zu machen und sorgfältig gegeneinander<br />

abzuwägen. Das kann man auch gut<br />

mit einer Liste, auf der man alle Argumente<br />

für und wider aufschreibt.<br />

Auch ein Blick auf die Statistik lohnt<br />

sich. In der Skala der beliebtesten Ausbildungsberufe<br />

in der Region steht laut IHK<br />

Heilbronn-Franken der Industriekaufmann<br />

ganz oben. In keinem anderen Ausbildungsberuf<br />

trudeln bei den Betrieben zwischen<br />

Neckar und Main so viele Bewerbungen auf<br />

einen Ausbildungsplatz ein.<br />

_Keine Überraschung<br />

Dabei steht der Industriekaufmann sowohl<br />

bei Realschülern als auch bei Abiturienten<br />

hoch im Kurs. Auf Platz zwei der IHK-Liste<br />

folgt der Industriemechaniker, der vor<br />

allem bei Realschülern und Gymnasiasten<br />

begehrt ist. Der Kaufmann im Groß- und<br />

Außenhandel wird in der Region von der<br />

Jugend ebenfalls stark nachgefragt. Bei<br />

Hauptschülern sind Ausbildungsberufe wie<br />

Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel so-<br />

ÜBERHOLSPUR


Absolut gefragt<br />

47<br />

wie Fachkraft für Lagerlogistik beliebt. Der<br />

Bankkaufmann steht bei ihnen ebenfalls<br />

hoch im Kurs. Auch die aktuelle Statistik<br />

der Bundesagentur für Arbeit zeigt die große<br />

Beliebtheit von Büroberufen.<br />

_Starke Alternativen<br />

Der Medizinische Fachangestellte ist nach<br />

Angaben der Bundesagentur für Arbeit in<br />

der Region ein ebenfalls erstrebenswerter<br />

Beruf. Ähnlich hoch ist auch die Nachfrage<br />

nach Ausbildungsplätzen im Bereich<br />

Kfz-Mechatronik. Zu den gefragtesten<br />

Berufen im Stadtkreis Heilbronn zählt das<br />

Friseurhandwerk. Im Hohenlohekreis geben<br />

Jugendliche verhältnismäßig oft auch den<br />

Maschinen- und Anlagenführer als Berufsziel<br />

an. Im Landkreis Schwäbisch Hall ist<br />

die Bürofachkraft heiß begehrt.<br />

Klar ist, dass sich Bewerber in große<br />

Konkurrenz begeben, wenn sie sich für die<br />

beliebten Berufe entscheiden. Deshalb sind<br />

die Chancen bei weniger bekannten Berufen<br />

oft besser. Und einen guten Start ins Berufleben<br />

bieten alle Ausbildungsberufe. (as)<br />

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ÜBERHOLSPUR


48<br />

Kalt<br />

und<br />

Süß<br />

Davide Alfieri ist seit September 2013 Speiseeishersteller-Geselle.<br />

„Ich hätte mir diesen<br />

Beruf nicht so interessant vorgestellt“,<br />

sagt der 18-Jährige aus Obersulm. Die Produktion<br />

von Eissorten und Erzeugnissen<br />

aus Speiseeis gehört zu seinem Handwerk,<br />

außerdem ist er im Verkauf und im Service<br />

tätig. Davide war<br />

skeptisch, als ihm<br />

sein Vater Roberto,<br />

Inhaber des Eiscafes<br />

mit Pizzeria „Italia“<br />

in Obersulm-Willsbach,<br />

vor zwei Jahren<br />

vorschlug, die<br />

Ausbildung zum<br />

Speiseeishersteller<br />

zu machen. Heute<br />

ist er froh, dass er<br />

auf ihn gehört hat.<br />

„Es macht Spaß neue<br />

Eisrezepte auszuprobieren<br />

und in der<br />

Eisküche die Rezepte<br />

mit eigenen Ideen zu verfeinern“, erzählt<br />

Davide. Dabei müsse man gut rechnen<br />

können, erklärt der Geselle. Den Umgang<br />

mit Zucker, Milch, Früchten, Vanille- oder<br />

Pistazienpasten hat Davide in seiner zweijährigen<br />

dualen Ausbildung gelernt. Zwei<br />

Wochen im Monat hat er, mit insgesamt nur<br />

zwölf Lehrlingen aus ganz Deutschland, den<br />

Blockunterricht an der Justus-von-Liebig<br />

Berufsschule in Mannheim besucht. Die andere<br />

Monatshälfte hat ihn sein Vater in der<br />

Speiseeisküche des Familienbetriebs in die<br />

Geheimnisse italienischer Speiseeiskunst<br />

eingeweiht. Dort hat<br />

er auch den Umgang<br />

mit Turbomixer,<br />

Pasteurisiergerät und<br />

Fotos: Gustav Döttling; Paul Schwarzl/Fotolia<br />

Pastenmischer gelernt.<br />

„Am schwierigsten<br />

ist Pistazieneis,<br />

ein Fehler und<br />

man kann die ganze<br />

Charge wegwerfen“,<br />

erzählt Davide. Ohnehin<br />

ist der sehr<br />

sorgfältige Umgang<br />

mit den teuren Zutaten<br />

ein Muss. Chancen<br />

für Speiseeishersteller<br />

gibt es genug.<br />

Davide könnte auch in Betrieben der handwerklichen<br />

Speiseeisproduktion, in Eiscafés,<br />

Eisdielen und Konditoreien arbeiten.<br />

Auch bei Cateringunternehmen, im Büfettservice<br />

und in Restaurants mit eigener Speiseeisherstellung<br />

ist er gut aufgehoben. (gud)<br />

ÜBERHOLSPUR


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49<br />

Mitarbeiter_105 Azubis_3<br />

Standorte_Schwäbisch Hall<br />

Branche_Glasverarbeitung<br />

Glasklare Hightech<br />

Touchscreens bei Smartphones, Tablet-PCs<br />

oder Displays von Maschinen<br />

sind heutzutage allgegenwärtig. Dass<br />

die Oberfläche dieser Geräte aber eigentlich<br />

aus Glas besteht, wie bei einem<br />

einfachen Fester, darüber denken wir als<br />

Nutzer kaum noch nach. Damit das Glas<br />

einerseits auf Berührung reagieren kann,<br />

aber andererseits auch einiges aushält,<br />

muss es besonders bearbeitet werden.<br />

Dafür sorgen etwa die Spezialisten der<br />

Unternehmensgruppe Berliner Glas in<br />

Schwäbisch Hall. Die Firmen-Gruppe<br />

ist einer der führenden europäischen<br />

Anbieter von hochwertig veredelten<br />

technischen Gläsern sowie optischer<br />

Schlüsselkomponenten, Baugruppen und<br />

Systeme. Rund 1000 Mitarbeiter arbeiten<br />

in dem Unternehmen daran, die Hightech-Gläser<br />

für die Kunden in die richtige<br />

Form zu bringen.<br />

Wie das funktioniert lernen etwa die<br />

Auszubildenden zum Flachglasmechaniker.<br />

Sie schneiden und brechen Glasscheiben<br />

in verschiedenen Stärken und<br />

Formaten und bearbeiten diese passend<br />

für den jeweiligen Einsatz mit Hilfe spezieller<br />

computergesteuerter Maschinen.<br />

Auch die Medientechnologen im Bereich<br />

Siebdruck sind für die Herstellung der<br />

Gläser unverzichtbar. Sie bereiten die<br />

fertigen Scheiben für die Bedruckung vor<br />

und führen diese an Maschinen durch.<br />

Ausbildungsplätze<br />

Flachglasmechaniker/in<br />

Medientechnologe/in<br />

Siebdruck<br />

Kontakt<br />

Berliner Glas KG<br />

Herbert Kubatz GmbH & Co.<br />

Markus Schindler<br />

Technische Leitung<br />

Weidenhalde 20<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Tel. 0791/932 95 - 40<br />

Schindler@berlinerglas.de<br />

www.berlinerglas.de


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50<br />

Handwerk<br />

Versteckte<br />

?<br />

Alternative<br />

Tradition<br />

Chancen!<br />

?<br />

Foto: Sergey Nivens/Fotolia<br />

!!!<br />

Beim Industriekaufmann können sich die<br />

Betriebe in der Region Heilbronn-Franken<br />

nicht über ein mangelndes Ausbildungsinteresse<br />

beklagen – die Anzahl der Bewerbungen<br />

übersteigt bei weitem das Angebot<br />

an verfügbaren Ausbildungsplätzen. Häufig<br />

ist es derzeit aber genau andersherum.<br />

Zahlreiche Ausbildungsberufe werden nicht<br />

nachgefragt, obwohl sie gute Berufseinstiegs-<br />

und Aufstiegschancen bieten. Fragt<br />

man Jugendliche, wie viele Ausbildungsberufe<br />

sie kennen, nennen die meisten<br />

maximal sechs Berufe. Wer sich aber ein<br />

wenig umschaut oder von der IHK sowie<br />

der Handwerkskammer beraten lässt, wird<br />

auf einen ganzen Strauß an „unbekannten“<br />

Ausbildungsangeboten stoßen. Denn in der<br />

Region ist die Branchenvielfalt enorm groß.<br />

_Große Vielfalt<br />

Allein in Heilbronn-Franken gibt es über<br />

130 Ausbildungsberufe im Handwerk. Hinzu<br />

kommen noch einmal 156 Berufe im industriellen<br />

Bereich. Die Betriebe im Jagst-,<br />

Kocher, Neckar- und Taubertal melden auch<br />

regelmäßig in weniger bekannten Berufen<br />

Bedarf an. Vielversprechende Alternati-<br />

ÜBERHOLSPUR


51<br />

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!<br />

ven mit guten Arbeitsplatzchancen bieten<br />

Berufe wie Berufskraftfahrer, Fachkraft<br />

für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Technischer<br />

Produktdesigner, Ergotherapeut,<br />

Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und<br />

Kautschuktechnik, Oberflächenbeschichter<br />

oder Chemikant.<br />

_Echte Alternativen<br />

In der Kreislauf- und Abfallwirtschaft<br />

wird der interessante Ausbildungsberuf<br />

zum Papiertechnologen angeboten. Auch<br />

für Lebensmittel- und Milchtechnologen<br />

gibt es nicht nur in der Bioregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber<br />

zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.<br />

Eine lange Tradition besitzt das Glashandwerk<br />

im Main-Tauber-Kreis. Dort winken<br />

ausgebildeten Flachglasmechanikern<br />

gute Perspektiven. Auch ausgebildete Mikrotechnologen<br />

haben in Heilbronn-Franken<br />

sehr gute Chancen.<br />

Ein charakteristischer Beruf für Weingegenden<br />

ist der Weintechnologe. Im Berufsfeld<br />

Holz-Bau-Steine-Erden vergeben die<br />

Unternehmen in der Region regelmäßig Ausbildungsplätze<br />

auch in weniger bekannten<br />

Berufen wie Holzmechaniker, Naturwerksteinmechaniker<br />

oder Baugeräteführer. (as)<br />

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Mein Herz schlägt schlägt für Berufe mit <strong>Zukunft</strong><br />

■ Gesundheits- und Krankenpfleger/in<br />

...im Diakonie-Klinikum: möglich mit ausbildungsintegriertem Studiengang<br />

Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege<br />

...im Klinikum Crailsheim: Voll- und Teilzeitausbildung<br />

■ Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in<br />

möglich mit ausbildungsintegriertem Studiengang<br />

Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege<br />

■ Altenpfleger/in, Altenpflegehilfe<br />

■ Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst<br />

■ Praktika und vieles mehr<br />

Evang. Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V.<br />

Am Mutterhaus 1 · 74523 Schwäbisch Hall · Tel. 0791 753-0 · info@dasdiak.de · www.dasdiak.de<br />

ÜBERHOLSPUR


52<br />

Beruf<br />

mit <strong>Zukunft</strong><br />

Foto: Gustav Döttling<br />

praktische Ausbildung beginnt mit Ausbeinen<br />

und Wurst herstellen“, erzählt Hakan Isgören.<br />

Neben der Arbeit im Betrieb besucht<br />

er die Berufsschule, die seit <strong>2014</strong> im Blockunterricht<br />

stattfindet. Zu den traditionellen<br />

Kernkompetenzen des Fleischers kommen<br />

zusätzliche Lehrinhalte hinzu, die sich<br />

an den veränderten Angeboten und Dienstleistungen<br />

eines modernen Fleischer-Fachgeschäfts<br />

orientieren.<br />

___Weg zum Geselle<br />

Hakan Isgören (16) aus Obersulm-Eschenau<br />

will Fleischermeister werden. Seinen<br />

Ausbildungsplatz hat der Lehrling mit türkischen<br />

Wurzeln im Meisterbetrieb des<br />

Obersulmer Metzgermeisters Harald Hohl<br />

gefunden. „Ich habe während der Schulzeit<br />

hier ein Praktikum gemacht und es hat mir<br />

gut gefallen“, berichtet Hakan.<br />

_Klare Gliederung<br />

Bei überdurchschnittlichen Leistungen,<br />

Realschulabschluss oder Abitur kann die<br />

dreijährige Regellehrzeit auf zwei Jahre<br />

verkürzt werden. „Hakan macht eine produktionsbezogene<br />

Ausbildung“, erläutert<br />

der Innungsobermeister Harald Hohl. Dabei<br />

werden betriebliche Schwerpunkte gesetzt.<br />

So steht statt Schlachten seit drei Jahren<br />

Kochen in der Ausbildungsordnung. „Die<br />

Im ersten Lehrjahr steht die Verarbeitung<br />

von Schweinefleisch im Vordergrund. Ab<br />

dem zweiten Lehrjahr werden Rindfleisch<br />

verarbeitet und Fertigprodukte sowie Speisen<br />

hergestellt. Daneben befasst sich die<br />

Ausbildung mit Arbeits-, Lebensmittel- und<br />

Tarifrecht sowie Sicherheit und Gesundheitsschutz.<br />

Umweltschutz und der Umgang<br />

mit Informations- und Kommunikationstechnik<br />

runden die Lehre ab. „Viele unserer<br />

Maschinen sind heute computergesteuerte<br />

Hightech-Anlagen“, sagt Harald Hohl. „Wir<br />

müssen auch gut rechnen können, um die<br />

Rezepturen für Wurst und Fertigprodukte<br />

anwenden zu können“, ergänzt Hakan Isgören.<br />

Am Ende des zweiten Lehrjahres folgt<br />

die Zwischenprüfung, nach dem dritten Jahr<br />

wartet die Abschlussprüfung mit einem<br />

schriftlichen, mündlichen und praktischen<br />

Teil. Wird die Abschlussprüfung erfolgreich<br />

abgelegt, ist die Lehrzeit beendet und Hakan<br />

Isgören ist Fleischergeselle. (gud)<br />

ÜBERHOLSPUR


weil bei Kaufland<br />

die Ausbildung<br />

richtig Spaß macht!<br />

Ausbildungsstart <strong>2014</strong> –<br />

bist Du dabei?<br />

Wie wäre es mit einem der folgenden Ausbildungsberufe?<br />

• Kauffrau/-mann im<br />

• Kauffrau/-mann für Büromanagement<br />

Einzelhandel<br />

• Industriekauffrau/-mann<br />

• Medienkauffrau/-mann • Abiturientenprogramm<br />

Digital und Print<br />

• Fachkraft im Gastgewerbe (w/m)<br />

• Mediengestalter Digital • Fachfrau/-mann für Systemgastronomie<br />

und Print (w/m)<br />

• Fachkraft für Lebens-<br />

• Kauffrau/-mann im Großmitteltechnik<br />

(w/m)<br />

und Außenhandel<br />

• Fachinformatiker (w/m) • Verkäufer (w/m)<br />

• Immobilienkauffrau/-mann • Mechatroniker (w/m)<br />

• Kauffrau/-mann für Spedition • Fleischer (w/m)<br />

und Logistikdienstleistung • Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Kaufland ist ein attraktives<br />

Filialunternehmen<br />

im Lebensmittelhandel.<br />

Lerne uns als dynamischen<br />

und engagierten<br />

Arbeitgeber kennen.<br />

Eine Ausbildung bei<br />

Kaufland ist der ideale<br />

Start ins Berufsleben.<br />

Wir setzen heute und in<br />

<strong>Zukunft</strong> auf Fach- und<br />

Führungskräfte aus<br />

den eigenen Reihen.<br />

Auf Dich warten spannende und herausfordernde Aufgaben<br />

und Projekte. Dabei steht Dir Dein Ausbilder mit Rat und Tat<br />

zur Seite, denn die Förderung Deiner Entwicklung liegt uns<br />

am Herzen. Bei uns wird es garantiert nicht langweilig.<br />

Wir freuen uns auf Deine<br />

Online-Bewerbung.<br />

Weitere Infos findest Du<br />

auf unserer Internetseite.<br />

www.kaufland.de/jobs


54<br />

Arbeit<br />

mit der<br />

Natur<br />

Foto: Heike Heise<br />

Jörg Schreck ist 35 Jahre alt, verheiratet, Vater<br />

von drei Töchtern und Landwirtschaftsmeister.<br />

Im letzten Jahr hat er mit seiner<br />

Frau Daniela den landwirtschaftlichen Betrieb<br />

nahe Gissigheim von seinen Eltern<br />

übernommen. Mit ein paar wenigen Kühen<br />

legte der Urgroßvater mitten in Gissigheim<br />

den Grundstein für den florierenden Hof.<br />

Heute stehen in Jörg Schrecks super sauberen<br />

Ställen rund 120 Kühe und 120 Nachzuchten,<br />

davon 20 Kälbchen. Eine Million<br />

Kilogramm Milch liefert der Hof jährlich an<br />

den Großabnehmer Danone.<br />

_Eigener Herr<br />

Zusätzlich bewirtschaftet Jörg Schreck mit<br />

seiner Frau, seinen Eltern und einem Auszubildenden<br />

noch 200 Hektar Ackerfläche.<br />

„Der Beruf des Landwirts wurde mir einfach<br />

in die Wiege gelegt“, erklärt er seinen<br />

Werdegang. Jörg Schreck wuchs sozusagen<br />

in den Beruf hinein. Bedauert hat er das nie.<br />

„Die Arbeit mit der Natur ist jeden Tag anders“,<br />

sagt er. Dass er dabei sein eigener<br />

Herr ist, sieht er als großen Vorteil an, genauso<br />

wie das Leben im Familienbetrieb.<br />

Denn auch seine Eltern wohnen auf dem<br />

Hof. Und alle stehen ihm mit Rat und Tat<br />

zur Seite. Die Herausforderungen, denen<br />

sich ein moderner Landwirt stellen muss,<br />

beschreibt Jörg Schreck so: „Es gibt keine<br />

38-Stunden-Woche, sondern eine variable<br />

Arbeitszeit, die im Sommer weit mehr und<br />

im Winter auch mal weniger sein kann,<br />

und im Dschungel der Umweltauflagen<br />

und Verordnungen muss man sich genauso<br />

auskennen wie mit der Buchhaltung.“ Da<br />

seien eben echte Managerqualitäten gefragt.<br />

An erster Stelle steht aber die Liebe<br />

zur Natur und zu den Tieren. Das zeigt sich<br />

bei Jörg Schreck auch darin, dass er jede<br />

Kuh mit ihrem Namen anspricht und weiche<br />

Gummimatten als angenehme Unterlage<br />

für seine Kühe ausgelegt hat. „Die Tiere<br />

sollen es doch gut haben“, sagt er. (hh)<br />

ÜBERHOLSPUR


ihr einstieg<br />

Für Sie am Start: Ausbildungsplatz für Menschen, die<br />

die Dinge in die Hand nehmen.<br />

Sie suchen ein Ausbildungsunternehmen oder einen Praxispartner für Ihr duales<br />

Studium? Bei uns ist noch ein Platz frei. Und wir haben ihn für Sie reserviert.<br />

Alles ist vorbereitet: Die ersten Aufgaben liegen parat und Ihre Kollegen freuen<br />

sich schon auf Sie. Doch eine gute Arbeitsatmosphäre ist nicht alles, was Sie<br />

bei der zum Rheinmetall Konzern gehörenden KSPG AG erwarten dürfen. Als<br />

einer der 100 größten Automobilzulieferer weltweit bieten wir Ihnen jede Menge<br />

Potenzial zur persönlichen Entwicklung. Hört sich gut an? Dann sollten Sie bei<br />

uns Platz nehmen. www.kspg.com


56<br />

Top Ten der Berufe<br />

Wie Sand am Meer<br />

In diesen Berufen gab es<br />

2013 die meisten<br />

Stellen in der Region.<br />

Beruf<br />

Ausbildungsstellen<br />

Industriekaufmann/-frau 370<br />

Kaufmann/-frau im Einzelhandel 331<br />

Kaufmann - Großhandel 304<br />

Fachkraft - Lagerlogistik 263<br />

Bankkaufmann/-frau 259<br />

Industriemechaniker/in 244<br />

Verkäufer/in 220<br />

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation 198<br />

Mechatroniker/in 185<br />

Kfz-Mechatroniker - PKW-Technik 168<br />

Insgesamt 7581<br />

Azubi,<br />

bitte<br />

melde dich!<br />

In diesen Berufen<br />

konnten 2013 viele<br />

Ausbildungsplätze<br />

nicht besetzt werden.<br />

Beruf<br />

unbesetzte Stellen<br />

Koch/Köchin 30<br />

Fachverkäufer/in Bäckerei 24<br />

Kaufmann/-frau im Einzelhandel 23<br />

Fachverkäufer/in Fleischerei 23<br />

Bäcker/in 21<br />

Friseur/in 20<br />

Hotelfachmann/-frau 19<br />

Verkäufer/in 14<br />

Maler/Lackierer/in - Gestaltung/Instandh. 13<br />

Restaurantfachmann/frau 10<br />

Insgesamt 409<br />

Heiß begehrt!<br />

Für diese Ausbildungsplätze<br />

haben sich 2013<br />

die meisten<br />

Bewerber interessiert.<br />

Quelle: Statistik der<br />

Bundesagentur für Arbeit<br />

Beruf<br />

Bewerber<br />

Industriekaufmann/-frau 524<br />

Kaufmann/-frau im Einzelhandel 409<br />

Bürokaufmann/-frau 358<br />

Verkäufer/in 310<br />

Industriemechaniker/in 293<br />

Medizinische/r Fachangestellte/r 264<br />

Kfz-Mechatroniker/in - PKW-Technik 243<br />

Fachkraft - Lagerlogistik 197<br />

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation 190<br />

Insgesamt 6.239<br />

ÜBERHOLSPUR


Für 2015 gesucht:<br />

Azubis und Studenten, die mit uns Luftschlösser<br />

bauen und auf dem Teppich bleiben.<br />

PIONIERE ZU UNS<br />

Sie haben ein besonderes Talent,<br />

Menschen für neue Ideen zu<br />

begeis tern? Dann gehören Sie bei<br />

WITTENSTEIN garantiert zu den<br />

Fach- und Führungskräften von<br />

morgen! Wir zählen mit rund 1.700<br />

Mitarbeitern zu den führenden<br />

Mechatronik-Spezialisten der Branche<br />

und sind konstant auf Wachstumskurs.<br />

Technikbegeisterte<br />

junge Leu te mit Mut zu eigenen<br />

Ideen, Engagement und Eigeninitiative<br />

sind dabei der Antrieb unseres<br />

Erfolges. In über 20 zukunftsträchtigen<br />

Ausbildungsberufen oder<br />

dualen Studiengängen können Sie<br />

uns und sich nachhaltig begeistern<br />

und echte Pionierarbeit für Ihre<br />

Karriere leisten. Wir freuen uns auf<br />

Ihren ersten Schritt!<br />

Infos zur Ausbildung<br />

und zum Studium<br />

Ihre Ansprechpartner:<br />

Team Ausbildung und<br />

Nachwuchsförderung<br />

Tel. +49 7931 493-12345<br />

ausbildung@wittenstein.de<br />

WITTENSTEIN – eins sein mit der <strong>Zukunft</strong><br />

www.wittenstein-jobs.de


58<br />

Beste Aussichten<br />

„Money talks“ – Geld regiert die Welt.<br />

Wer hat nicht schon einmal vom flotten<br />

Sportwagen oder der eigenen Villa am<br />

Mittelmeer geträumt? Wer solche Träume<br />

leben will, braucht reiche Eltern oder<br />

ein „goldenes Händchen“ bei der Berufswahl.<br />

Auch in Heilbronn-Franken gibt es<br />

zahlreiche Berufe, in denen sich viel Geld<br />

verdienen lässt. Gute Investmentbanker<br />

und Steuerberater können sich über ihr<br />

Einkommen genauso wenig beklagen<br />

wie Immobilienwirte – schließlich gelten<br />

das Investmentbanking wie auch die Immobilienwirtschaft<br />

in Karriereportalen<br />

und Finanzforen als Berufszweige mit<br />

langfristiger <strong>Zukunft</strong>. Das Gleiche gilt<br />

für Wirtschaftsinformatiker. Auch ihnen<br />

gehört die <strong>Zukunft</strong> – schließlich werden<br />

heutzutage immer mehr Geschäftsprozesse<br />

mit moderner IT optimiert. Viele<br />

Betriebe auch in der Region suchen<br />

oft händeringend nach Programmierern<br />

mit exzellenten Datenbank- und Softwarekenntnissen.<br />

Wer auch in Krisenzeiten<br />

nicht auf ein sicheres Grundgehalt verzichten<br />

will, sollte sich einmal näher mit dem<br />

Berufsbild des Notars auseinander setzen.<br />

Ein hohes Gehalt ist jedoch nur die eine<br />

Seite, warum viele Menschen eine Berufskarriere<br />

anstreben. Auch Ärzte verdienen in<br />

der Regel gut, ihr Kampf gegen Krankheiten<br />

gibt ihrer Arbeit aber auch einen tieferen<br />

Sinn. Auch die hohe gesellschaftliche Anerkennung<br />

ist Motivation für den Arztberuf.<br />

_Viel Geld – Hohes<br />

Ansehen<br />

Auch ein Doktor- oder Professorentitel<br />

schmeichelt nicht nur bei Ärzten dem<br />

eigenen Ego, sondern hilft auch bei der<br />

Veröffentlichung von wissenschaftlichen<br />

Fachbeiträgen oder dem Nebenerwerb als<br />

Vortragsredner. Konjunkturelle oder saisonale<br />

Schwankungen wie im Gaststättengewerbe<br />

kennen Mediziner kaum – meist<br />

ÜBERHOLSPUR


59<br />

sind die Wartezimmer von Hausärzten oder<br />

Spezialisten gut gefüllt. Und die <strong>Zukunft</strong>saussichten<br />

sind prächtig. Dank des demografischen<br />

Wandels steigt der Bedarf an<br />

Fachärzten auch in der Region.<br />

Als erfolgreicher Industriestandort ist<br />

Heilbronn-Franken außerdem wie geschaffen<br />

für Tüftler mit Erfindungsgeist à la Daniel<br />

Düsentrieb. Vor allem im Maschinenbau<br />

oder in der Elektronikbranche sind die<br />

mittelständischen Unternehmen in der Region<br />

auf die Innovationskraft von Ingenieuren<br />

angewiesen. Den Status als Region der<br />

Weltmarktführer verdankt Heilbronn-Franken<br />

zupackenden Unternehmerpersönlichkeiten<br />

mit Weitblick, aber auch Ingenieuren<br />

und deren bahnbrechenden Erfindungen. In<br />

einer Welt, in der der technische Fortschritt<br />

weiter voranschreitet, sind eine hohe Innovationskraft<br />

sowie Ingenieurskunst gefragt.<br />

Das gilt umso mehr in einem Land, in dem<br />

der einzige Bodenschatz kreative Köpfe<br />

sind. Den Erfindungsgeist lassen sich Ingenieure<br />

daher meist sehr gut bezahlen. (as)<br />

Kreative Schule für kreative Köpfe!<br />

Technisches<br />

Gymnasium<br />

Profil Gestaltungsund<br />

Medientechnik<br />

Neigungszug<br />

Journalismus, Sport,<br />

Bildende Kunst<br />

Von 10 – 13 Uhr mit<br />

großer Werkschau<br />

Infotag<br />

Sa<br />

22. März<br />

2 0 1 4<br />

Berufskollegs<br />

Grafik-Design Profil<br />

Experimentelles Design /<br />

3 D-Gestaltung<br />

Mode und Design<br />

Profil Accessoires Design<br />

Medien-Design<br />

Profil Multimedia / Film<br />

und Video / Architektur<br />

Kaufmännisches BK I + II<br />

Profil Werbung / Medien /<br />

Tourismus / Soziales<br />

Berufsfachschulen<br />

Wirtschaft<br />

Profil Soziales / Medien<br />

Mode und Design<br />

Farbe und Gestaltung<br />

Mehr Infos unter oder<br />

www.akademie-bw.de<br />

oder bei der Akademie<br />

für Kommunikation<br />

Frankfurter Straße 81 – 85<br />

74072 Heilbronn<br />

Telefon 0 71 31 / 59 493-0<br />

Schule | Ausbildung | Beruf |<br />

Hier will ich lernen<br />

ÜBERHOLSPUR


60<br />

Zum Kochberuf fand<br />

Christoph Bärtle (40) über<br />

Umwege. Nach der Mittleren<br />

Reife entschied er sich für eine Ausbildung<br />

zum Groß- und Außenhandelskaufmann.<br />

Dann wartete die Bundeswehr, wo<br />

er in der Küche arbeitete. „Ich bekam viel<br />

Lob und den Tipp, es nach dem Bund mit<br />

einer Kochausbildung zu probieren“, sagt<br />

Christoph Bärtle. Nach einem Praktikum<br />

im Hotel Hohenlohe absolvierte er seine<br />

Ausbildung zum Koch im Sterne-Restaurant<br />

von Josef Wolf in Schwäbisch Hall.<br />

Danach ging er auf „Wanderschaft“. „Es<br />

ist für junge Köche wichtig, Erfahrungen<br />

in mehreren Restaurants zu sammeln.“ Auf<br />

seinen Stationen erlebte er Höhen und Tiefen.<br />

„Die Freizeit kam etwas zu kurz, aber<br />

das bringt der Kochberuf<br />

eben mit sich“,<br />

so Christoph Bärtle.<br />

Die Vielfalt der<br />

Küche lernte er zunehmend<br />

schätzen.<br />

„Molekularküche,<br />

vegane Küche, Desserts,<br />

Saucen oder<br />

Salate – als Koch<br />

darfst du experimentieren“,<br />

erklärt er.<br />

Während seiner Tätigkeit<br />

bei der Brauereigaststätte<br />

Engel<br />

in Crailsheim reifte<br />

Kochmütze und<br />

Küchenmesser<br />

Fotos: Andreas Scholz;<br />

globalthinking/Fotolia<br />

der Wunsch, den Sprung in die Selbständigkeit<br />

zu wagen. „Mit der Hitze, der körperlichen<br />

Belastung und dem manchmal rauen<br />

Umgangston musst du als Koch sowieso<br />

klarkommen“, sagt Christoph Bärtle. Er<br />

pachtete die Brauereigaststätte in Riedbach.<br />

Glücklich wurde er dort nicht: „Wer sich<br />

als Koch selbständig machen will, sollte<br />

sich Standortwahl und Küchenkonzept gut<br />

überlegen, ich hatte leider Pech.“ Eine Touristenstraße<br />

war wegen Bauarbeiten lange<br />

gesperrt, und in Schloss Bartenstein wurden<br />

die Führungen eingestellt.<br />

Die Ausflügler<br />

blieben aus, Stammgäste<br />

konnten die<br />

Verluste nicht kompensieren.<br />

Inzwischen<br />

hat Bärtle sein<br />

Glück in der Systemgastronomie<br />

gefunden.<br />

Am Diebachsee<br />

in Fichtenberg leitet<br />

er seit einigen Jahren<br />

das Seestüble. (as)<br />

ÜBERHOLSPUR


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61<br />

Mitarbeiter_60 Azubis_6<br />

Standort_Künzelsau<br />

Branche_Hotel & Gastronomie<br />

Weitere<br />

Informationen<br />

finden Sie in unserer Ausbildungsbroschüre,<br />

die wir Ihnen<br />

auf Wunsch gerne zuschicken!<br />

Lernen, wo andere<br />

Urlaub machen…<br />

…genau das bietet eine Arbeitsstelle im<br />

Hotel- und Gaststättengewerbe. Unmittelbare<br />

Erfolgserlebnisse<br />

durch die direkte<br />

Interaktion mit dem<br />

Gast und vielseitige<br />

Aufgaben sind weitere<br />

spannende Facetten.<br />

Außerdem<br />

sind Fachkräfte<br />

aus Deutschland<br />

in Hotels auf der ganzen Welt gefragt.<br />

Mitbringen sollten Auszubildende<br />

Teamgeist, gute Umgangsformen,<br />

Einsatzbereitschaft und<br />

Flexibilität. Im Hotel-Restaurant Anne-<br />

Sophie in Künzelsau erlernen<br />

derzeit sechs Auszubildende<br />

ihr zukünftiges Handwerk.<br />

Das theoretische Wissen<br />

aus den Berufsschulen in<br />

Heilbronn und Bad Überkingen<br />

wird im Hotel direkt<br />

in die Praxis umgesetzt.<br />

Ausbildungsplätze<br />

Hotelfachmann/ -frau<br />

Restaurantfachmann/<br />

Restaurantfachfrau<br />

Koch/ Köchin<br />

Fachkraft im Gastgewerbe<br />

Praktika<br />

sind jederzeit nach<br />

individueller Absprache und<br />

Vereinbarung möglich!<br />

Immer in Bewegung<br />

Die Auszubildende Kristina lernt gerade<br />

die Arbeit im Restaurantteam des Hotel-Restaurant<br />

Anne-Sophie kennen. Sie<br />

schätzt vor allem den abwechslungsreichen<br />

Arbeitsalltag: „Stundenlang am<br />

Computer sitzen, das wäre nichts für<br />

mich“, ist sich die 20-Jährige sicher.<br />

Besonderen Spaß hat sie auch am Konzept<br />

des Hotels, in dem behinderte und<br />

nicht-behinderte Menschen ganz selbstverständlich<br />

miteinander arbeiten. Diese<br />

Zusammenarbeit stellt für sie eine<br />

menschliche Bereicherung zum eigentlichen<br />

Ausbildungsinhalt dar.<br />

Kontakt<br />

Hotel-Restaurant<br />

Anne-Sophie<br />

Hauptstraße 22-28<br />

74653 Künzelsau<br />

Tel: 07940-93460<br />

info@hotel-anne-sophie.de<br />

www.hotel-anne-sophie.de<br />

www.facebook.com/<br />

Hotel.AnneSophie


62<br />

Unbekannt,<br />

aber spannend<br />

Wer erinnert sich heute noch an Handwerksberufe<br />

wie Bürsten- und Besenbinder,<br />

Scheren- und Messerschleifer, Steinschneider<br />

oder Korbmacher? In weiten Teilen der<br />

Region Heilbronn-Franken waren diese<br />

Berufe früher weit verbreitet. In Hohenlohe<br />

bearbeitete der Steinschleifer bis weit ins<br />

20. Jahrhundert hinein noch Hohenloher<br />

Feuersteine. Die Halbedelsteine werden<br />

auch heute noch auf manchen Äckern bei<br />

Gerabronn oder Blaufelden im Landkreis<br />

Schwäbisch Hall gefunden. Andere traditionelle<br />

Berufsbilder haben zwar bis heute<br />

überlebt, führen aber in aller Regel ein Nischendasein.<br />

Beispiele sind etwa Sattler, die<br />

hauptsächlich aus Leder Autositze, Taschen<br />

oder Reitsättel fertigen, Drechsler, die mit<br />

einer Drechsel Werkstücke aus Holz und anderen<br />

Materialien in Form bringen, Töpfer,<br />

Wagner, die früher Wagen, Pflüge oder Leitern<br />

herstellten, oder Buchrestaurator.<br />

_Echte Spezialisten<br />

Die Nische muss allerdings kein Nachteil<br />

sein. Da nur wenige diese Berufe noch ausüben,<br />

sind die Spezialisten oft sehr gefragt.<br />

Unbefristete Arbeitsverträge sind hier an<br />

der Tagesordnung. Zudem gibt es für Meisterbetriebe<br />

in diesen Traditionsbranchen<br />

meistens nur sehr wenige Wettbewerber.<br />

Das wiederum macht die Firmen für Kunden<br />

in ganz Deutschland und manchmal<br />

auch international zu einer wichtigen Anlaufstelle.<br />

Von einem solch überschaubaren<br />

Konkurrenzkampf können viele mittelständische<br />

Industrieunternehmen heutzutage<br />

nur träumen.<br />

_Gute Aussichten<br />

Für Exoten- oder Nischenberufe gibt es<br />

in Heilbronn-Franken – der Region der<br />

Branchenvielfalt – also genügend Raum<br />

zur Entfaltung. So stirbt das Uhrmacherhandwerk<br />

auch im digitalen Zeitalter nicht<br />

aus – im Gegenteil. Die Berufsaussichten<br />

in diesem nachgefragten Luxusmarkt sind<br />

vielversprechend. Auch die typischen Aufgabengebiete<br />

des Müllers werden in den<br />

Landkreisen der Region noch ausgeübt<br />

– allerdings „tarnt“ sich der traditionelle<br />

Müllerberuf inzwischen mit der moderneren<br />

Berufsbezeichnung Verfahrenstechnologe<br />

in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft.<br />

Vereinzelt werden in Heilbronn-Franken<br />

auch Ausbildungsplätze zum Orgelbauer<br />

angeboten – einem Spezialberuf<br />

im Instrumentenbauhandwerk. Ebenfalls<br />

möglich sind Ausbildungen in eher unbekannten<br />

Berufsbildern wie beispielsweise<br />

Betonstein- und Terrazzohersteller, Naturwerkstein-Mechaniker,<br />

Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker<br />

oder Technischer<br />

Systemplaner. Wer sich für den einen oder<br />

anderen Nischenberuf interessiert, sollte<br />

erst einmal ein Praktikum machen. So lässt<br />

sich am besten überprüfen, ob man in dem<br />

Beruf wirklich gut aufgehoben ist. (as)<br />

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64<br />

Zwischen<br />

Schwingungen und<br />

Orgelklängen<br />

Wolfgang Schmid (50) hat den Beruf des Orgelbauers<br />

von der Pike auf gelernt. Seit über<br />

30 Jahren arbeitet er für die Aug. Laukhuff<br />

GmbH & Co. KG in Weikersheim – dem<br />

weltweit größten Lieferanten für Orgelteile.<br />

Schon sein Vater hat für das Traditionsunternehmen<br />

als Orgelbauer gearbeitet – seinem<br />

Sohn legte er einen Handwerksberuf nahe.<br />

„Ich wollte zunächst Schreiner werden, aber<br />

ich habe für einen Schulkameraden den<br />

Platz freigemacht und mich alternativ für<br />

den Orgelbau entschieden“, so Wolfgang<br />

Schmid. Seine Leidenschaft für Holz kann<br />

der Orgelbauer bei Laukhuff täglich ausleben<br />

und an die Jugend weitergeben. Seit<br />

mehr als 20 Jahren ist er im Unternehmen<br />

als Ausbilder tätig.<br />

_Vielfältiger Beruf<br />

Der erfahrene Orgelbauer hilft den Auszubildenden<br />

dabei, eigene Stärken zu entdecken.<br />

„Der eine verfügt über schreinerische<br />

Fähigkeiten, der andere blüht dagegen in unserer<br />

Metallwerkstatt so richtig auf“, weiß<br />

er. Ob Schlosser, Tontechniker, Schreiner,<br />

Technischer Zeichner oder Elektriker – der<br />

Beruf des Orgelbauers vereint viele Berufe<br />

und bietet zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten.<br />

„Wir bewegen uns in einer Nischenbranche,<br />

erfüllen individuelle Kundenwünsche<br />

und fertigen Unikate. Daher haben<br />

wir ausgewiesene Experten für alle Bereiche<br />

im Orgelteile- und Klaviaturenbau“, betont<br />

Wolfgang Schmid. Den Nachwuchs bindet<br />

er von Anfang an in die abwechslungsreiche<br />

Arbeit einer Orgelbauer-Werkstatt<br />

mit ein. „Manchmal bekommen wir von<br />

einer Kirche direkt um die Ecke einen Reparatur-<br />

oder Wartungsauftrag – da siehst<br />

du als Azubi gleich mal die Praxis“, sagt<br />

Wolfgang Schmid. Den theoretischen Teil<br />

der Ausbildung verbringen die Azubis an<br />

der Oscar-Walcker-Schule in Ludwigsburg<br />

– bundesweit die erste Adresse für Ausbildungen<br />

im Musikinstrumentenbau und zudem<br />

die einzige Schule für Orgelbau. Dort<br />

lernen die angehenden Orgelbauer dann<br />

Fachbegriffe wie Mensur, Resonanz, Relais,<br />

Pneumatik, Schwingung, Traktur oder<br />

Dissonanz kennen. Bei Wolfgang Schmid<br />

und seinen Kollegen wird die Theorie in die<br />

Praxis umgesetzt. „Unsere Azubis fertigen<br />

beispielsweise klangfertige Register, Orgelgehäuse<br />

oder Spieltische für kleine oder<br />

große Orgeln – alles mit dem Anspruch, dass<br />

die Teile locker 100 Jahre halten“, erläutert<br />

Wolfgang Schmid, der mit seinem Beruf<br />

rundum zufrieden ist. (as)<br />

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66<br />

Die Lust aufs<br />

Lernen bewahren<br />

Foto: Gina Sanders/Fotolia<br />

Die Zeiten sind längst vorbei als man einen<br />

Beruf lernte und diesen 45<br />

Jahre lang bis zur Rente ausübte,<br />

womöglich noch beim gleichen<br />

Arbeitgeber. Heute verlaufen<br />

Karrieren in aller Regel anders.<br />

Lebenslanges Lernen ist angesagt.<br />

Oft bildet die Berufsausbildung oder<br />

das Studium nur die Basis für die<br />

spätere Laufbahn. Die moderne Arbeitswelt<br />

bietet schließlich viele Möglichkeiten,<br />

sich auch im Beruf weiterzuentwickeln.<br />

Im Handwerk sind<br />

die Ausbildung, die „Gesellenjahre“<br />

und der „Meister“ der klassische Weg.<br />

Doch das ist nicht alles: „Die raschen<br />

technologischen Veränderungen machen<br />

in immer kürzeren Zeitabständen Qualifizierungsmaßnahmen<br />

notwendig. Daher<br />

bietet die Handwerkskammer in<br />

Vollzeit oder neben dem Beruf zahlreiche<br />

Möglichkeiten der Weiterbildung<br />

an“, betont Ralf Schnörr, Hauptgeschäftsführer<br />

der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken. Ganz ähnlich sieht es<br />

in den Industriebetrieben aus.<br />

Angehende Führungskräfte, die bereits<br />

ein Studium hinter sich haben, können ihre<br />

ÜBERHOLSPUR


67<br />

Chancen mit einem Aufbaustudium verbessern.<br />

Das geht nebenberuflich bei der German<br />

Graduate School of Management and<br />

Law GGS in Heilbronn oder neuerdings<br />

beim Institut für lebenslanges Lernen der<br />

Hochschule Heilbronn (HILL). Das erfordert<br />

zwar eine hohe Einsatzbereitschaft und<br />

eine ganze Menge Ehrgeiz, aber Lernen<br />

kann auch viel Spaß machen, wie der Biberacher<br />

Felix Lepple zeigt. Nach dem Hauptschulabschluss<br />

und den Ausbildungen zum<br />

Werkzeugmechaniker und technischen<br />

Zeichner, schloss er die Technikerschule erfolgreich<br />

ab. Anschließend startete er 2012<br />

am HILL ein Bachelorstudium im Maschinenbau.<br />

„Ich fahre da jeden Abend hin und<br />

lerne etwas, das ist doch überragend“, erklärt<br />

der 28-Jährige hochmotiviert und ist<br />

damit ein gutes Beispiel für jemanden, der<br />

sich die Lust aufs Lernen bewahrt hat. (zim)<br />

Da stecken Ideen drin!<br />

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ÜBERHOLSPUR


68<br />

Rasanter<br />

Aufstieg<br />

In sieben Jahren vom Azubi zum Chef:<br />

Dustin Kadlubsky hat eine steile Karriere<br />

gemacht. Dazu hat der 27-Jährige<br />

weder Abitur noch Studium gebraucht,<br />

sondern nur einen starken Willen, viel<br />

Durchsetzungsvermögen und die richtige<br />

Förderung durch seinen Vorgesetzten.<br />

Nach seinem Abschluss an der Bad<br />

Rappenauer Hauptschule fühlte er sich<br />

noch nicht bereit für eine Ausbildung.<br />

_Mit viel Fleiß<br />

ans Ziel<br />

Deshalb startete er an der Heilbronner<br />

Wilhelm-Maybach-Schule eine zweijährige<br />

Berufsfachschule. Doch recht<br />

schnell wurde ihm klar: „Ich will nicht<br />

mein ganzes Leben in der Werkstatt verbringen.“<br />

Nach einem Jahr wechselte er<br />

auf die kaufmännische Berufsfachschule<br />

nach Böckingen und machte dort seinen<br />

Realschulabschluss. Denn er wollte<br />

unbedingt bei der Losberger GmbH in<br />

Bad Rappenau arbeiten, wo er bereits in<br />

den Ferien gejobbt hatte. Für eine Ausbildung<br />

als Industriekaufmann war aber<br />

der Realschulabschluss Voraussetzung.<br />

Seine Ausbildung begann er dort 2005.<br />

„Mein Chef hat mich dann schnell ins<br />

kalte Wasser geworfen und mir Verantwortung<br />

übertragen“, erklärt er. So lernte<br />

er, sich schnell durchzusetzen. Nach<br />

dem Abschluss der Ausbildung arbeitete<br />

er als Assistent des Betriebs- und<br />

Produktionsleiters, bis er von seinem<br />

Vorgesetzten Ende 2013 die Produktionsleitung<br />

übertragen bekam. Heute<br />

kommen die Mitarbeiter des Zeltbauers<br />

etwa mit Fragen zu Beförderung, Gehalt<br />

oder Aufstiegschancen zu ihm. Auch<br />

die Koordination von Lieferterminen an<br />

die Kunden gehört zu seinen Aufgaben.<br />

In dieser Position fühlt er sich pudelwohl.<br />

„Ich bin ja recht schnell aufgestiegen<br />

und muss mich in dieser Position<br />

erst noch beweisen“, weiß der junge<br />

Produktionsleiter. An einer Weiterbildung<br />

zum Technischen Fachwirt ist er<br />

trotzdem schon dran. „Denn in meinem<br />

Umfeld arbeiten fast nur Kollegen<br />

mit Studium“, erklärt der Überflieger<br />

Dustin Kadlubsky. (rf)<br />

Foto: Ramona Fritz<br />

ÜBERHOLSPUR


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■ Produktionstechnologe<br />

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Industrie-, Werkzeug- oder<br />

Verfahrensmechaniker<br />

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Kooperativer Studiengang Elektrotechnik,<br />

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Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik<br />

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ÜBERHOLSPUR


70<br />

Leonie<br />

Kossek<br />

,,<br />

Unterschiede zu<br />

meinen Eltern gibt es<br />

eigentlich nur in technischen<br />

Dingen, beispielsweise<br />

wenn ich wieder<br />

erklären muss, wie man<br />

eine SMS schreibt. Ich<br />

rede aber viel mit ihnen<br />

über aktuelle Themen.<br />

,,<br />

Generation<br />

und Silver Surfer<br />

Jede Generation hat Ihre Eigenarten, ihre<br />

Werte und ihr Verhalten. Was bei den Jungen<br />

völlig normal ist, wird von den Älteren<br />

häufig mit Kopfschütteln kommentiert. Viele<br />

Personalabteilungen in den Unternehmen<br />

müssen sich darauf einstellen. Das ist nicht<br />

einfach. Auf der einen Seite sind die „jungen<br />

Wilden“, die man auch Generation Y<br />

nennt. Englisch ausgesprochen steht Y für<br />

„Why“, also die Suche nach dem Sinn des<br />

Lebens. Sie ist für die ab etwa 1990 geborene<br />

Generation wichtig. Diese Generation<br />

ist gut ausgebildet und kennt weder Not<br />

noch Kriege. Konsum und das Ausleben<br />

ihrer Gefühle und Stimmungen sind für sie<br />

selbstverständlich. Sie schätzen Eigeninitiative<br />

und Eigenverantwortung und möchten<br />

das im Beruf auch ausleben. Für sie ist der<br />

Umgang mit den neuen Medien so selbstverständlich<br />

wie es die Telefonzelle für ihre<br />

Eltern war. Sie glauben praktisch an unbegrenzte<br />

Möglichkeiten und erwarten diese<br />

auch von ihren Arbeitgebern.<br />

Den Gegenpol zur jungen Generation<br />

Y stellt die Generation der „Silver Surfer“.<br />

Sie sind zwischen 1950 und Mitte 1960 ge-<br />

JUGEND HEUTE


Luca<br />

Draxler<br />

,,<br />

Meine Mutter will<br />

unbedingt, dass ich<br />

Abitur mache. Sie selbst<br />

war auf der Realschule.<br />

Heutzutage braucht<br />

man aber einen guten<br />

Abschluss, um im Beruf<br />

voranzukommen.<br />

,,<br />

71<br />

boren und werden als geburtenstarke Jahrgänge<br />

auch Baby Boomer genannt. Der Begriff<br />

bezieht sich auf die Generation 50plus,<br />

die eher skeptisch gegenüber technischen<br />

Neuerungen und dem Internet ist.<br />

Dazwischen liegt die Generation X, die<br />

zwischen Anfang 1960 und Anfang 1980<br />

geboren ist. Sie lässt sich nicht allein von<br />

Geld motivieren, sondern will trotz Beruf<br />

genügend Zeit für das Privatleben.<br />

Sie wünscht sich flexible Arbeitszeiten<br />

und -bedingungen und<br />

schätzt neue Erfahrungen.<br />

_Rücksicht<br />

Alle drei Gruppen haben deutlich<br />

unterschiedliche Wertestrukturen,<br />

möchten aber im Unternehmen<br />

auf ihre Weise ihr Potenzial voll entfalten.<br />

Am Beispiel Computer heißt das, die<br />

Jüngeren haben neue Programme schnell<br />

verstanden, während Ältere noch auf der<br />

Tastatur herumsuchen. Darauf müssen Unternehmen<br />

Rücksicht nehmen. Andererseits<br />

können sich die Generationen in den Firmen<br />

auch sehr gut ergänzen.<br />

Regina-Viola Frey ist Assistant<br />

Professor für Human Resource<br />

Management und Marketing<br />

an der privaten Hochschule<br />

GGS in Heilbronn. Zu den<br />

Forschungsschwerpunkten der<br />

31-Jährigen gehören Personalauswahl<br />

und -bindung sowie<br />

Talentmanagement.<br />

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JUGEND HEUTE


72<br />

Worterklärungen:<br />

Gammelfleischparty: Ü-30-Party<br />

hartzen: herumhängen<br />

Niveaulimbo: Das ständige<br />

Absinken des Niveaus<br />

Swag: beneidenswerte<br />

lässige, coole Ausstrahlung<br />

Yolo: you only live once<br />

Babo: Chef, Anführer<br />

Foto: Syda Productions/Fotolia<br />

Voll<br />

cool<br />

„Hey Leute, gestern<br />

war ich auf<br />

einer Gammelfleischparty,<br />

das war ja voll Niveaulimbo,<br />

aber immer noch<br />

besser als hartzen. Die eine<br />

oder andere hatte schon Swag<br />

und eine der Tussis war voll der<br />

Babo, die hatte alles im Griff. Und<br />

ich dachte mir nur yolo Alter ...<br />

Alles kapiert? Dann liegt ihr im Trend<br />

und habt die „offizielle“ Jugendsprache<br />

voll drauf. Und was ihr nicht verstanden<br />

habt, könnt ihr oben in den<br />

Worterklärungen nachlesen. Der kurze<br />

Text beinhaltet die Jugendwörter<br />

der vergangenen sechs Jahre, die immerhin<br />

die renommierte Langenscheid-Redaktion<br />

in Zusammenarbeit mit Jugendzeitschriften<br />

ausgewählt hat. Und wenn ihr jetzt nur<br />

Bahnhof verstanden habt, ist das überhaupt<br />

nicht schlimm. Denn die eine Jugendspra-<br />

che gibt es ohnehin<br />

nicht. Sie ist auch<br />

regional verschieden<br />

und wandelt sich auch<br />

ständig. Übrigens, eine<br />

eigene Jugendsprache<br />

dürfte so alt sein wie die<br />

Menschheit.<br />

Als beispielsweise<br />

Friedrich Schillers Theaterstück<br />

„Die Räuber“, das er<br />

mit nur 21 Jahren geschrieben<br />

hatte, 1782 in Mannheim<br />

zum ersten Mal aufgeführt<br />

wurde, sorgte seine bisher<br />

ungekannte emotionale Sprache<br />

für gewaltiges Aufsehen. Fremde<br />

Menschen nahmen einander schluchzend<br />

in die Arme, Frauen fielen in Ohnmacht.<br />

In der europäischen Literatur markiert das<br />

Werk eine neue Epoche. Ihr seht, Sprache<br />

kann enorm viel bewirken – auch im Wandel<br />

der Generationen. (zim)<br />

JUGEND HEUTE


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74<br />

Zeitenwende<br />

nutzen<br />

Schon jetzt gibt es in manchen Bereichen<br />

nicht genügend Fachkräfte, viele Stellen<br />

bleiben lange unbesetzt. Bislang war das<br />

vor allem bei Ingenieuren spürbar. Doch<br />

auch andere Berufsgruppen folgen, denn<br />

die Menschen hierzulande werden immer<br />

weniger, gleichzeitig aber auch immer älter.<br />

Zurzeit leben rund 80,5 Millionen<br />

Menschen in Deutschland. Doch in weniger<br />

als fünf Jahrzehnten wird die Bevölkerung<br />

laut einer Hochrechnung des<br />

Statistischen Bundesamts auf 65 bis 70<br />

Millionen schrumpfen. Grund dafür ist der<br />

demografische Wandel. Es werden immer<br />

weniger Kinder geboren, gleichzeitig leben<br />

die Menschen aber immer länger – und das<br />

wird unsere Gesellschaft, vor allem auch die<br />

Arbeitslandschaft, spürbar wandeln.<br />

_<strong>Zukunft</strong>sbranchen<br />

Diese Veränderungen bergen einerseits viele<br />

Probleme, gleichzeitig bringen sie aber<br />

auch Chancen – nämlich Berufe, die auch in<br />

<strong>Zukunft</strong> eine gute Perspektive bieten. Schon<br />

jetzt allgegenwärtig ist der Mangel an Ingenieuren.<br />

Im Januar erreichte beispielsweise<br />

die Zahl der offenen Ingenieurstellen laut<br />

dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit<br />

63 700 wieder ein hohes Niveau. Und dieser<br />

Mangel dürfte in den nächsten 15 bis 20<br />

Jonas<br />

Weinert<br />

Céline<br />

Berroth<br />

,,<br />

Gerade bei einem<br />

Berufswunsch wie Regisseur<br />

macht man sich<br />

schon Gedanken, ob man<br />

überhaupt mal davon<br />

leben kann. Aber ich bin<br />

zuversichtlich.<br />

,,<br />

Ich habe schon<br />

manchmal Angst, die falschen<br />

Entscheidungen zu<br />

treffen. Schließlich kann<br />

sich das auf meine ganze<br />

<strong>Zukunft</strong> auswirken.<br />

,,<br />

,,<br />

Jahren weiter zunehmen, zumal knapp die<br />

Hälfte der Ingenieure bald in Rente geht,<br />

so der VDI. Vor allem im Fahrzeug- und<br />

Maschinenbau wird der Bedarf auch wegen<br />

der zunehmenden technischen Neuerungen<br />

steigen.<br />

Auch in den Bereichen Energie und<br />

Umwelt sind alternative und neue Techniken<br />

gefragt. Denn die Rohstoffe werden<br />

knapper, aber der Bedarf an Energie ist weiter<br />

sehr hoch. Deswegen müssen Techniken<br />

entwickelt werden, um Materialien effizienter<br />

zu nutzen oder zu recyceln. Umwelt- und<br />

Solartechniker, Entwicklungsingenieure<br />

und Energieberater haben deshalb beste Berufsaussichten.<br />

Doch nicht nur in technischen Berufen<br />

werden Arbeitskräfte gesucht. Eine alternde<br />

Gesellschaft heißt auch, dass immer mehr<br />

Menschen auf fremde Hilfe angewiesen<br />

sind, weil sie sich nicht mehr alleine versorgen<br />

können. In sozialen Berufen wie in der<br />

Kranken- und Altenpflege sind ausgebildete<br />

Fachkräfte schon heute gefragt und werden<br />

es auch in <strong>Zukunft</strong> bleiben. (lyk)<br />

DEMOGRAFISCHER WANDEL


76<br />

Für die<br />

Menschen<br />

da sein<br />

„Es ist einfach schön, anderen Menschen<br />

zu helfen“, sagt die 21-jährige Natascha<br />

Richlik, die sich im dritten Ausbildungsjahr<br />

zur Gesundheits- und Krankenpflegerin befindet,<br />

über ihren Job. Die junge Frau aus<br />

Pfedelbach-Untersteinbach (Hohenlohekreis)<br />

hat schon früh gewusst, wohin die berufliche<br />

Reise gehen soll: „Ich wollte schon<br />

immer etwas mit Menschen machen. Als<br />

Teenager habe ich einen Artikel über eine<br />

Kinderkrankenschwester gelesen. Das fand<br />

ich total interessant.“ Davon habe ihre Familie<br />

ihr aber abgeraten. „Sie meinten, die<br />

kranken Kinder würden mir zu nahe gehen<br />

und damit haben sie recht behalten.“ Deshalb<br />

entschied sie sich nach ihrem Realschul-<br />

und Berufskollegabschluss zunächst<br />

für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im<br />

Krankenhaus in Öhringen.<br />

_Ein gutes Gefühl<br />

„In meinem FSJ habe ich schon Einblicke<br />

in den Arbeitsalltag des Gesundheits- und<br />

Krankenpflegers erhaschen können“, erzählt<br />

Richlik. Schnell war klar, dass ihr vor<br />

allem der Umgang mit den Patienten sehr<br />

viel Spaß macht. „Die Entscheidung für<br />

eine Ausbildung fiel mir leicht“, sagt sie.<br />

Ein Ereignis hat dazu besonders beigetragen:<br />

„Wir hatten einen älteren, bettlägerigen<br />

Patienten. Er konnte sich kaum<br />

noch bewegen, hat nicht mehr gesprochen<br />

und brauchte bei fast allem Hilfe.“ Sie habe<br />

häufig nach ihm geschaut, ihm beim Essen<br />

und Trinken geholfen, dafür gesorgt, dass<br />

er gut liegt. „An einem Tag hat er plötzlich<br />

seine Hand auf meine gelegt, sie gedrückt<br />

und ‚Danke‘ gesagt.“ In diesem Moment<br />

habe sie sich sehr wertgeschätzt und gebraucht<br />

gefühlt. „Und das ist es, was mich<br />

motiviert, den Job zu machen. Das ist ein<br />

tolles Gefühl.“<br />

Natürlich macht man auch weniger<br />

schöne Erfahrungen – vor allem wenn Menschen,<br />

die man betreut hat, sterben. „Man<br />

muss einfach versuchen, das nicht zu sehr<br />

an sich heranzulassen. Wichtig ist auch,<br />

dann mit Menschen, die einem nahestehen,<br />

darüber zu sprechen“, rät die junge Krankenschwester.<br />

„Trotzdem: ich würde nichts<br />

anderes machen wollen.“ (lyk)<br />

Foto: Lydia-Kathrin Knirsch<br />

DEMOGRAFISCHER WANDEL


Ausbildungen auch im IT- und<br />

im kaufmännischen Bereich<br />

Caritas-Krankenhaus<br />

Bad Mergentheim


78<br />

Der<br />

ganz<br />

große<br />

Traum<br />

Leonie<br />

Kossek<br />

Nadine<br />

Ehrlich<br />

,,<br />

Ich möchte zuerst<br />

Geld verdienen und mich<br />

dann selbständig machen.<br />

Also erst die harte<br />

Arbeit und dann die<br />

Selbstverwirklichung.<br />

,,<br />

,,<br />

Ich will auf jeden Fall<br />

was von der Welt sehen.<br />

,,<br />

Bei vielen Traumberufen, von denen Schüler<br />

schwärmen, stehen Vorbilder aus Film,<br />

Funk, Fernsehen oder Sport Pate. Das Luxusleben<br />

eines Popstars wie Rihanna oder<br />

Katy Perry führen und dabei Goldene<br />

Schallpatten sammeln wie andere Briefmarken<br />

– das wär‘s. Dieter Bohlen und<br />

Co. in den Castingshows beeindrucken und<br />

anschließend als gefeierter Sänger durchstarten<br />

oder als kerniger Kommissar im<br />

Fernsehen wie Til Schweiger coole Sprüche<br />

klopfen – auch nicht schlecht. Auch eine<br />

Karriere als umjubelter Torschütze in der<br />

Fußball-Bundesliga oder der Champions<br />

League klingt verlockend. Diese Träume<br />

sind natürlich erlaubt – vor allem, wenn<br />

man jung ist. Bei genauerem Hinsehen entpuppt<br />

sich aber so mancher Traumberuf als<br />

Luftnummer. Die meisten Pop-Sternchen<br />

verglühen schneller als sie aufsteigen. Und<br />

statt Traumgagen in Hollywood zu kassieren,<br />

absolvieren viele Schauspieler eine<br />

endlose Tingel-Tour durch kleine Theater in<br />

der Provinz, um wenigstens einigermaßen<br />

über die Runden zu kommen. Und Profifußballer<br />

mit millionenschweren Verträgen gibt<br />

es auch nur einige wenige in Deutschland.<br />

Und mit Mitte 30 ist die Profikarriere in der<br />

Regel zu Ende. Doch manchmal werden<br />

Träume eben auch Wirklichkeit.<br />

Dafür braucht es allerdings meist jede<br />

Menge harte Arbeit, einen eisernen Willen<br />

und oft auch viel Glück, denn die Konkurrenz<br />

gerade in sogenannten Traumberufen<br />

ist groß. Dass man es dennoch schaffen<br />

kann, haben zwei Männer aus der Region<br />

Heilbronn-Franken bewiesen, die wir auf<br />

den kommenden Seiten vorstellen. (as)<br />

DURCHSTARTER


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80<br />

Von Künzelsau<br />

ins All<br />

Astronaut werden – davon träumen viele.<br />

Für Alexander Gerst aus Künzelsau wird der<br />

Traum wahr. Im Mai <strong>2014</strong> fliegt der Geophysiker<br />

für vier Monate auf die Internationale<br />

Raumstation ISS.<br />

_Ein langer Weg<br />

Doch es war ein langer Weg, bis es soweit<br />

war. Eine direkte „Ausbildung“ zum Astronauten<br />

gibt es nicht. Weil die Vorbereitung<br />

sehr lange dauert und ziemlich teuer ist,<br />

wählt die ESA nur wenige hochqualifizierte<br />

Kandidaten aus. Gute Voraussetzungen sind<br />

ein naturwissenschaftliches Studium, Arbeit<br />

an Forschungsprojekten, mit Computersystemen<br />

als Testpilot oder Flugingenieur.<br />

Alexander Gerst brachte das technische<br />

Verständnis mit: „Mein Großvater war Amateurfunker.<br />

Die Zeit in seinem Funkerkeller<br />

war die Grundlage für alles“, erinnert er<br />

sich. Nach seinem Abschluss am Technischen<br />

Gymnasium in Öhringen 1995 hat<br />

der 37-Jährige Geophysik an der Universität<br />

Karlsruhe studiert. Danach machte er den<br />

Master in Geowissenschaften an der Victoria<br />

Universität in Neuseeland und 2010 den<br />

Doktor in Geophysik an der Universität von<br />

Hamburg. In dieser Zeit unternahm er viele<br />

Forschungsexpeditionen zu aktiven Vulkanen<br />

in Neuseeland, Afrika und der Antarktis.<br />

Foto: NASA/Robert Markowitz<br />

Wer am eisigen<br />

Südpol zurechtkommt,<br />

der<br />

schafft es auch im<br />

Weltraum, dachten<br />

sich wohl die<br />

Verantwortlichen<br />

bei der europäischen<br />

Raumfahrtbehörde ESA (European Space<br />

Agency), als sie Alexander Gerst 2009 mit<br />

fünf weiteren Kandidaten auswählten. Seit<br />

September 2009 trainiert der „Exil-Hohenloher“<br />

nun für seine Raummission. „Man<br />

hat einen ziemlich abwechslungsreichen<br />

Alltag“, weiß er. Dazu zählen etwa Trainingsblocks<br />

bei der NASA in Houston, am<br />

Europäischen Astronautencenter in Köln, in<br />

Russland, Japan oder Kanada. Im September<br />

2011 stand fest, dass Alexander Gerst<br />

als Flugingenieur zur ISS fliegen wird. Im<br />

November <strong>2014</strong> kehrt er dann – um ein unglaubliches<br />

Abenteuer reicher – wieder auf<br />

die Erde zurück. Das muss nicht die einzige<br />

Reise von Gerst vom kasachischen Baikonur<br />

Richtung All sein. „Die ältesten Astronauten<br />

sind noch mit über 70 ins Weltall<br />

geflogen“, sagt er. (rf)<br />

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82<br />

Harte Arbeit<br />

für den<br />

Kindheitstraum<br />

Foto: firo Sportphoto<br />

Ali Gökdemir lebt seinen Traum: Der<br />

22-Jährige hat den Sprung vom Hobby- zum<br />

Profifußballer geschafft. Seit 2010 ist der gebürtige<br />

Schwäbisch Haller beim deutschen<br />

Erstligisten Hannover 96 unter Vertrag, seit<br />

Februar ist er an den türkischen Verein Sanica<br />

Boru Elazigspor ausgeliehen. Außerdem<br />

spielt er in der Nationalmannschaft<br />

Aserbaidschans. Doch sein Weg war kein<br />

leichter. „Es waren lange und harte Jahre“,<br />

erinnert sich Gökdemir, der schon als Kind<br />

Profifußballer werden wollte. „Damals hat<br />

keiner gedacht, dass ich jeden Tag so hart<br />

trainieren würde.“<br />

Die Anfänge des Abwehrspielers liegen<br />

bei den Schwäbisch Haller Sportfreunden,<br />

später spielte er in Ilshofen, dann ging es für<br />

den heute 22-Jährigen schnell bergauf. „Ich<br />

spielte bald württembergische Auswahl.<br />

Dort wurde ich Schritt für Schritt immer<br />

besser“, so Gökdemir. Das wohl härteste<br />

Jahr für den Fußballprofi war 2008, als er<br />

seinen Hauptschulabschluss in Schwäbisch<br />

Hall gemacht hat.<br />

_Harte Zeiten<br />

„Ich hatte morgens von 7.45 bis 13 Uhr<br />

Schule, um 14.03 Uhr fuhr mein Zug nach<br />

Stuttgart“, erzählt Gökdemir, der damals<br />

beim VFB-Stuttgart in der B-Jugend trainierte.<br />

Zuhause war er frühestens gegen 21<br />

Uhr. Am Wochenende seien noch Spiele<br />

hinzugekommen – viel Zeit für die Schule<br />

oder für Privates blieb da nicht mehr. „Trotzdem<br />

hab ich sogar noch meinen Werkrealschulabschluss<br />

in Stuttgart gemacht“, sagt<br />

Ali Gökdemir. Fußballerisch hat sich der<br />

Schwäbisch Haller auf seinem Weg nach<br />

oben nie nur auf sein Talent verlassen. „Es<br />

gehört mehr dazu, wenn man sein Ziel verwirklichen<br />

will: Ehrgeiz, mentale Stärke,<br />

Kampfgeist, Teamgeist und viel Disziplin.<br />

Außerdem muss man immer bereit sein,<br />

mehr zu tun als andere“, sagt er. Und insgeheim<br />

träumt er davon, auch über die Aserbaidschanische<br />

Nationalmannschaft hinaus<br />

mal international zu spielen: Mein großes<br />

Ziel ist und bleibt, einmal in der Champions<br />

League aufzulaufen“, sagt er. (lyk)<br />

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