Lehrgangsprogramm

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Qualität beginnt in der Ausbildung

Lehrgangsprogramm

Elbe-Notfallmanagement

Flughafenstraße 52a

Airport Center (Haus C)

22335 Hamburg


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Inhaltsverzeichnis

■ Vorwort ............................................................................................................... Seite 3

■ Betrieblicher Ersthelfer ..................................................................................... Seite 4

■ Erste-Hilfe-Grundkurs ....................................................................................... Seite 5

■ Erste-Hilfe-Fortbildung ..................................................................................... Seite 6

■ Erste Hilfe für Personen mit medizinischer Qualifikation .............................. Seite 7

■ Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder ................ Seite 8

■ Medizinprodukte-Beauftragter im Gesundheitswesen .................................. Seite 9

■ Notfalltraining .................................................................................................... Seite 10

■ Notfalltraining für Pflegekräfte ......................................................................... Seite 12

■ Rettungsdienstfortbildungen ............................................................................ Seite 13

■ Anfrage- und Anmeldeformular ........................................................................ Seite 15


Qualität beginnt in der Ausbildung

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Fordern Sie uns …

… zum Wohle Ihrer Mitarbeiter und Patienten!

Beruflicher Stress, Zeitmangel, Termindruck, Konflikte mit Vorgesetzten oder Mitarbeitern,

persönliche oder berufliche Probleme und immer mehr Leistung, Leistung, Leistung …

Ob Manager, Unternehmer, Führungskraft, Angestellter oder Facharbeiter – immer mehr Menschen

leiden unter Stress und seinen negativen Folgen wie Konzentrationsmangel, Burnout

oder Schlafproblemen – sie stoßen an ihre körperlichen und geistigen Grenzen.

Um all dem entgegenzuwirken, gibt es Richtlinien und Verordnungen, wie z.B. die Aus- und

Fortbildung für betriebliche Ersthelfer, das Notfallmanagement in Arztpraxen und die Fortbildung

für das Personal des Krankentransportes und Rettungsdienstes.

Wir würden uns sehr freuen, zukünftig auch Ihre Mitarbeiter/innen bzw. Kollegen/innen ausund

fortbilden zu dürfen.

Ihr Team vom Elbe-Notfallmanagement

Thomas Steinberger

Elbe-Notfallmanagement | Flughafenstraße 52a | Airport Center (Haus C)

22335 Hamburg | Thomas Steinberger 0160-9761 99 33


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Betrieblicher Ersthelfer

Die Gewährleistung einer wirksamen Ersten Hilfe liegt in der Verantwortung jedes Betriebes.

Die Bereitstellung von „Ersthelfern“ gemäß DGUV Vorschrift 1 wird von den Berufsgenossenschaften

vorgeschrieben. Ersthelfer kann nur sein, wer in Erster Hilfe ausgebildet ist.

Mindestanzahl der Ersthelfer im Betrieb (§ 26, DGUV Vorschrift 1):

● Von 2 bis zu 20 anwesenden Versicherten 1 Ersthelfer

● Bei mehr als 20 anwesenden Versicherten:

● in Verwaltungs- und Handelsbetrieben 5 % der Anzahl der anwesenden Versicherten

● in sonstigen Betrieben 10 % der anwesenden Versicherten

In Verwaltungs- und Handelsbetrieben müssen mindestens 5 % der Versicherten ausgebildete

Ersthelfer sein. In anderen Bereichen, den so genannten sonstigen Betrieben, wie z.B. Feuerwehr,

Krankenhäuser, Justizvollzugsanstalten, Polizeiwerkstätten, 10 % der Versicherten. In

Betrieben mit besonderer Gefährdung, wie z.B. Bauhöfe, Straßenmeistereien, Forstbetriebe,

Kläranlagen, Eichämter, Ausgrabungsstätten, kann es erforderlich sein, dass alle Mitarbeiter

als Ersthelfer ausgebildet werden müssen, wenn sie regelmäßig in kleinen Arbeitsgruppen im

Außendienst tätig sind.

Etwas anders sieht es da bei Schulen und Kitas aus:

● In Hochschulen müssen 10% der Beschäftigten als Ersthelferinnen und Ersthelfer ausgebildet

sein.

● In Schulen wird empfohlen, bis zu 20 % des fest angestellten pädagogischen Personals

(ohne Honorarkräfte) als Ersthelferinnen und Ersthelfer auszubilden.

● In Kindertageseinrichtungen muss eine Ersthelferin oder ein Ersthelfer je Kindergartengruppe

zur Verfügung stehen. Eine zusätzliche Kostenübernahme über diese Mindestanforderung

hinaus ist bei eingruppigen Einrichtungen, integrativen oder heilpädagogischen Einrichtungen

möglich.

Die Lehrgangsgebühren werden von den Unfallversicherungsträgern in Form von

Pauschalgebühren getragen und direkt mit den Ausbildungsstellen abgerechnet.

Weitere Lehrgangsgebühren, weder für die Teilnehmer, noch für Unternehmer, entstehen

nicht. Lediglich Kosten für Entgeltfortzahlung und Fahrtkosten trägt der Unternehmer.

Beachten Sie, dass es eine Ordnungswidrigkeit darstellt, wenn ein Unternehmen nicht

genügend „Ersthelfer“ bereitstellt. Nach § 209 SGB VII können bis zu EUR 10.000,– Bußgeld

verhängt werden.

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Erste-Hilfe-Grundkurs (9 Unterrichtsstunden)

Dieser Erste-Hilfe-Lehrgang ist speziell auf die Bedürfnisse von Erster Hilfe bei Betriebsunfällen

ausgerichtet. Hier erlernen Sie aber auch Kenntnisse und Fähigkeiten, um bei Notfällen in

der Freizeit richtig helfen zu können.

Aus dem Inhalt:

● Auffinden einer Person

● Kontrolle der Vitalfunktionen

● Absichern der Unfallstelle

● Absetzen des Notrufs

● Stabile Seitenlage

● Beatmung

● Herz-Lungen-Wiederbelebung

● Schock

● Wundversorgung/Verbände

● Umgang mit Knochenbrüchen

● Verbrennungen, Hitze-/Kälteschäden

● Verätzungen

● Vergiftungen

● zahlreiche praktische Übungsmöglichkeiten

Die Kosten für diese Schulungen werden seitens der Berufsgenossenschaften übernommen.

Ab 10 Personen bieten wir Ihnen auf Sie zugeschnittene Inhouse-Schulungen an.

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Erste-Hilfe-Fortbildung

(9 Unterrichtsstunden)

Die Erste-Hilfe-Fortbildung fokussiert sich auf die Sicherung der in der Grundausbildung erworbenen

Kompetenzen. Darauf aufbauend werden Maßnahmen vermittelt und die Bewältigung

von Notfallsituationen trainiert. Die Auswahl der hierfür zusätzlich optional zur Verfügung

stehenden Themen erfolgt anhand des spezifischen Bedarfs bzw. der Anforderungen der Teilnehmer/Unternehmen.

Die Teilnehmer sollen

● eigene Sicherheit/eigenes Schutzverhalten; z.B. Absichern einer Unfallstelle

vornehmen können

● den Notruf absetzen können

● Rettung aus einem Gefahrenbereich inklusive Straßenverkehr kennen

● Maßnahmen zur psychischen Betreuung und zum Wärmeerhalt durchführen können

● die Wundversorgung mit vorhandenen Verbandmitteln durchführen können

● bedrohliche Blutungen erkennen und entsprechende Maßnahmen durchführen können

● die Kontrolle des Bewusstseins durchführen können und Gefahren der Bewusstlosigkeit

kennen

● die Kontrolle der Atmung durchführen können und Gefahren bei Atemstillstand kennen

● die Seitenlage durchführen können

● die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen können

● einen Automatisierten Externen Defibrillator (AED) innerhalb einer Wiederbelebung

anwenden können

● Atemstörungen erkennen und entsprechende Maßnahmen durchführen können

● kreislaufbedingte Störungen erkennen und entsprechende Maßnahmen durchführen

können

Die Kosten für diese Schulungen werden seitens der Berufsgenossenschaften übernommen.

Ab 10 Personen bieten wir Ihnen auf Sie zugeschnittene Inhouse-Schulungen an.

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Erste Hilfe für Personen mit

medizinischer Qualifikation

Seit Inkrafttreten der neuen DGUV Vorschrift 1 im Oktober 2014 ist nun auch in dieser Grundlagen-Vorschrift

für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz geregelt, dass Personen

mit medizinischen Qualifikationen als Ersthelferinnen oder Ersthelfer eingesetzt werden

können, ohne dass sie eine Erste-Hilfe-Grundausbildung absolviert haben.

Voraussetzung ist, dass sie über eine sanitäts- oder rettungsdienstliche Ausbildung oder

eine abgeschlossene Ausbildung in einem Beruf des Gesundheitswesens verfügen. Die BGW

übernimmt in diesem Fall keine Kosten für die Grundausbildung.

Sofern solche Personen mit medizinischer Qualifikation regelmäßig Erste-Hilfe-Maßnahmen

durchführen oder sich anders fortbilden, müssen sie auch keine weiteren Erste-Hilfe-Trainings

besuchen. Ein Nachweis über die entsprechende Fortbildung hat vorzuliegen.

Fehlt die praktische Erfahrung, trägt die BGW die Kosten für die notwendige Auffrischung

der Kenntnisse durch eine Erste-Hilfe-Fortbildung.

Die DGUV Regel 100-001 präzisiert derzeit wie folgt, bei welchem Personenkreis Erste Hilfe

zum Hauptberuf gehört:

● Personen mit sanitätsdienstlicher/rettungsdienstlicher Qualifikation sind insbesondere

Rettungshelfer, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten.

● Berufe des Gesundheitswesens sind insbesondere Krankenschwestern, Krankenpfleger,

Kinderkrankenschwestern, Kinderkrankenpfleger, Hebammen, Entbindungspfleger,

Krankenpflegehelfer, Altenpfleger, Arzthelfer, Medizinische Bademeister, Physiotherapeuten,

Schwesternhelfer, Pflegediensthelfer, Fachangestellte für Bäderbetriebe.

● Approbierte Ärzte bzw. Zahnärzte können als aus- und fortgebildete Ersthelfer angesehen

werden.

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Erste Hilfe in Bildungs- und

Betreuungseinrichtungen

für Kinder

Auf Ebene der Bundesländer ist geregelt, dass Erzieherinnen und Erzieher in Erster Hilfe für

Kinder geschult sein müssen. Diese Kenntnisse müssen in regelmäßigen Abständen durch

eine Fortbildung aufgefrischt werden.

Folgende Besonderheiten sind ab 1. April 2015 zu beachten: Den bisherigen Kurs „Erste Hilfe

am Kind“ gibt es nicht mehr. Die Aus- und Fortbildung in Erster Hilfe wird dann neu geregelt

und es gibt folgende Kurse (Hinweis: Die Nummerierung dient nur dem besseren Verständnis!):

Allgemein – also für alle Branchen und Bereiche:

● 1a) Ausbildung betrieblicher Ersthelfer (Grundausbildung)

● 1b) Fortbildung betrieblicher Ersthelfer

Speziell für Kindertageseinrichtungen:

● 2a) Ausbildung Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder

● 2b) Fortbildung Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder

2a und 2b werden beide auch als Qualifikation für betriebliche Ersthelfer (allgemeine Ausoder

Fortbildung) anerkannt.

Durch die Vorgabe, dass Erzieherinnen und Erzieher in Erster Hilfe für Kinder geschult sein

müssen, ergibt sich bereits, dass in der Regel mehr als die in der DGUV Vorschrift 1 geforderte

Zahl der Ersthelfer (1 pro Kindergruppe) anwesend sind. Aus diesem Grund übernimmt die

BGW für diesen Personenkreis keine Kosten für eine Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer

(das heißt konkret: 1a und 2a werden nicht gezahlt). Dagegen werden die Kosten für die

regelmäßige Fortbildung der betrieblichen Ersthelfer (also 1b und 2b) derzeit von der BGW

übernommen (auch hier: 1 pro Kindergruppe).

Die Lehrgansgebühren zahlt Ihre

Berufsgenossenschaft für Sie!

Wir rechnen direkt ab.

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Medizinprodukte-Beauftragte/r

im Gesundheitswesen

Als Medizinprodukte-Beauftragte/r tragen Sie durch ihre Tätigkeit zur Sicherheit beim Anwenden

und Betreiben von Medizinprodukten bei. Lernen Sie die rechtssichere Umsetzung des

MPG, der MPBetreibV und der MPSV in der Praxis kennen.

Es wird insbesondere auch auf die novellierte MPBetreibV vom 25.07.2014 eingegangen.

Außerdem werden kritische Fallstricke behandelt, die auch Gegenstand von behördlichen

Prüfungen sein können.

Lehrgangsinhalte:

● kurze Einführung in das Medizinprodukterecht

● Eigenverantwortung der Anwender

● Begriffsbestimmungen und Kennzeichnung von Medizinprodukten

● Aufgaben der Medizinprodukte-Beauftragten

● wichtige Vorschriften

● Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Einweisungen

● Dokumentation von Einweisungen

● Medizinproduktebuch und Bestandsverzeichnis / Aufbewahrung der

Gebrauchsanweisungen

● Kombination von Medizinprodukten / Zubehör

● sicherheitstechnische und messtechnische Kontrollen, Instandhaltung

● Medizinprodukte-Beobachtungs- und Meldesystem gemäß MPSV

● QM-Aspekte im Medizinprodukterecht

Die Ausbildung zum Medizinprodukte-Beauftragten richtet sich insbesondere an Personen, welche

die Funktion eines Medizinprodukte-Beauftragten wahrnehmen (oder in Zukunft wahrnehmen

werden), Leitungs- und Führungskräfte im Sozial- und Gesundheitswesen (wie z.B. Vorsitzende,

Ärzte, Bereitschaftsleiter, Rettungswachenleiter, Stationsleitungen, Pflegedienstleitungen, Medizinische

Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte, Zahntechniker, QM-Beauftragte etc.),

die für den sicheren Umgang mit Medizinprodukten zuständig und (mit-) verantwortlich sind.

150,– EUR pro Person

135,– EUR für Mitglieder im Verband

medizinischer Fachberufe e.V.

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Notfalltraining

Notfälle können immer und überall passieren. Und sie treten häufig völlig unverhofft ein. Dann

ist das komplette Team gefordert, um mit den vorhandenen Mitteln das Bestmögliche für den

Patienten zu tun.

Wir helfen Ihnen, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes (ca. 10-12 Minuten ab Notfalleintritt)

optimal zu überbrücken.

Sie erhalten ein auf Ihre zeitlichen, inhaltlichen, personellen und räumlichen Anforderungen

individuell zugeschnittenes Notfalltraining sowie wertvolle Tipps für die Zusammenarbeit mit

dem Rettungsdienst.

Inhalte des Notfalltrainings:

● Erkennen von Notfällen

● Sicherung der Vitalfunktionen

● Einsatz des Defibrillators / AED

● Maßnahmen des Basic Life Support (BLS)

● Notfall – Algorithmen z.B.:

• allergische Reaktion

• Apoplex

• akutes Koronarsyndrom (ACS)

• hypertensive Krise

● praktisches Reanimationstraining nach den aktuellen Reanimationsleitlinien

Wichtige Hinweise:

Das Notfalltraining entspricht den Anforderungen der QM-Richtlinie des GBA und der QM-Systeme

(QEP, KPQM, quno u.a.) an die erforderliche regelmäßige Fortbildung der Arztpraxis,

Zahnarztpraxis und deren Mitarbeiter/innen in Notfallmaßnahmen.

Die Bundesärztekammer empfiehlt die mindestens jährliche theoretische und praktische Auffrischung

der Reanimationskenntnisse.

Ab EUR 400,–

Sie zahlen pro Lehrgang,

NICHT pro Teilnehmer

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■ Zahnarztpraxis:

Entsprechend der „Punktebewertung von Fortbildungen“ der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Deutschen

Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) ist das Notfalltraining von den Landeszahnärztekammern

(LZÄK) mit mind. 5 Punkten zertifiziert.

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■ Arztpraxis:

Gemäß §11 der „Satzungsregelung Fortbildung und Fortbildungszertifikat“ der Bundesärztekammer erkennen die

Ärztekammern von einer anderen Heilberufskammer anerkannte Fortbildungsmaßnahmen an.

■ Ambulant operierende Ärzte:

In den Richtlinien der BÄK zur Qualitätssicherung bei ambulanten Operationen wird die Notfallversorgung bei

plötzlich auftretenden Notfällen besonders hervorgehoben.

Es werden „… ausreichende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Notfallmedizin …“ vorausgesetzt.

Außerdem hat „ … der Operateur … dafür Sorge zu tragen, dass … Assistenzpersonal … mit einer ausreichenden

Qualifikation zur Verfügung steht …“ und „Gerätschaften … zur Notfallversorgung … in ausreichender Anzahl

vorhanden sein müssen.“

In der Qualitätssicherungsvereinbarung bei ambulanten Operationen gemäß § 115 b SGB V zwischen den Kostenträgern

der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 01.10.2006

wird die Bedeutung eines ausreichenden Notfallmanagements für ambulante operative Eingriffe betont. „Die Einrichtung

… muss über einen Organisationsplan für Notfälle … verfügen. Das Personal muss an regelmäßigen

Fortbildungen im Notfall-Management teilnehmen.“

Neben einer angemessenen Notfallausrüstung und immer wieder aufgefrischten theoretischen Kenntnissen bedarf

es auch eines ständig wiederkehrenden praktischen Simulationstrainings in Reanimation, Defibrillation und

Intubation, um unerwartete Notfallsituationen als Praxisteam bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kompetent

überbrücken zu können.

Ein Notfalltraining ist zur Erfüllung der Richtlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung ambulanter Operationen

und der Qualitätssicherungsvereinbarungen bei ambulanten Operationen nach § 115 b SGB V geeignet.

■ Allergologisch tätige Ärztinnen und Ärzte:

In den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Allergologie zur Hyposensibilisierung und allergenen Provokationstests

wird die Patientenversorgung bei einem plötzlich eintretenden Notfall besonders hervorgehoben:

„… das Personal … muss ausgebildet und erfahren sein …“, es „ … ist … regelmäßig überprüfte Ausrüstung

zur kardiopulmonalen Wiederbelebung … vorzuhalten…“ und „damit die Notfallsituation reibungslos beherrscht

werden kann, sollte der gesamte Notfallablauf mittels Trockenübungen in Abständen von sechs Monaten trainiert

werden“. Auch der Berufsverband der Deutschen Dermatologen „… empfiehlt … notfallmedizinische Trainingsmaßnahmen

… im Hinblick auf das ambulante Operieren und die Hyposensibilisierung …“.

■ Gastrointestinale Endoskopien durchführende Ärztinnen und Ärzte:

In den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten zur Sedierung in der

gastrointestinalen Endoskopie wird die Patientenversorgung bei einem plötzlich eintretenden Notfall besonders

betont:

„Der … verantwortliche Arzt … soll in … Erkennung und Behandlung der zu erwartenden Nebenwirkungen, einschließlich

der kardiopulmonalen Reanimation, dem Freimachen/Freihalten eines durchgängigen Luftwegs, der

Intubation und manuelle Beatmung speziell geschult sein und sie beherrschen. … Analog … zählen zu den persönlichen

Voraussetzungen für die Durchführung einer Analgosedierung die Beherrschung der Notfallsituation mit

Korrektur kreislaufzirkulatorischer Probleme und die Fähigkeit zur endotrachealen Intubation. … Im Rahmen der

Qualitätssicherung soll ein speziell auf die Sedierung ausgerichtetes Training für Ärzte und nichtärztliches Assistenzpersonal

durchgeführt werden.“

■ Qualitätsmaßnahme Belastungs-EKG:

Im Rahmen der Qualitätsmaßnahme Belastungs-EKG im Zuge des Programms „Ausgezeichnete Patientenversorgung“

der KV gehört zu den initialen Teilnahmevoraussetzungen:

„Nachweis der Gerätequalität und des Vorhaltens einer Notfallausrüstung“ und der „Nachweis der fachlichen

Kenntnisse des Praxispersonals zur Reanimation“.

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Notfalltraining für Pflegekräfte

(nach MDK-Prüfkriterien)

Medizinische Notfallsituationen können auch den Mitarbeiter/innen von ambulanten oder

stationären Pflegeeinrichtungen jederzeit in ihrem beruflichen Alltag begegnen. Dann ist es

gut, wenn bedrohliche Situationen schnell erfasst und lebensrettende Maßnahmen eingeleitet

werden können.

Da Notfälle jedoch außerhalb der täglichen Routine und überraschend auftreten, fehlt oft die

Erfahrung, die Sicherheit und die Handlungskompetenz, um souverän reagieren zu können.

Der Rettungsdienst braucht häufig 10-12 Minuten, daher wird auch von der Pflegekraft erwartet,

dass sie bis zum Eintreffen des Notarztes professionelle Hilfe leistet.

Auch bei Qualitätsprüfungen des MDKs wird verlangt, dass die Mitarbeiter/innen von Pflegeeinrichtungen

regelmäßig in Erster Hilfe aus- und fortgebildet werden.

Mit unserer Fortbildung „Notfalltraining für Pflegekräfte“ möchten wir Ihnen die nötige Kompetenz

praxisnah vermitteln und Ihnen ermöglichen, die Vorgaben des MDKs zu erfüllen.

Modul chirurgisch (3h)

● Grundlegende Verhaltensweise bei Unfällen

● Erste Hilfe bei starken Blutungen

● Erste Hilfe bei Wunden und Frakturen

● Kopfverletzungen und Gehirnerschütterung

● Unklares / akutes Abdomen

● Herz-Lungen-Wiederbelebung nach aktuellsten Leitlinien

● Wunschthemen der Teilnehmer

Modul internistisch / neurologisch (3h)

● Frühdefibrillation

● Herzinfarkt / Herzerkrankungen

● Krampfanfälle / diabetischer Notfall

● Atemstörungen / Beatmung mit Hilfsmitteln

● Bewusstlosigkeit / stabile Seitenlage

● Herz-Lungen-Wiederbelebung nach aktuellsten Leitlinien

● Wunschthemen der Teilnehmer

Modul komplett (6h)

● Themen siehe Modul chirurgisch + Modul internistisch/neurologisch

Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Modul für Ihren Fachbereich.

Ab EUR 400,–

Sie zahlen pro Lehrgang,

NICHT pro Teilnehmer

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Rettungsdienstfortbildungen

Die Landesrettungsdienstgesetze fordern die regelmäßige Fortbildung des eingesetzten

Fahr- und Betriebspersonals.

Wir bieten privaten Krankentransportunternehmen sowie Organisationen des Rettungsdienstes

daher speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmte Fortbildungen an. Dabei liegt es an

den jeweiligen Unternehmen, ob diese eine einzelne Fortbildung oder gleich mehrere im Jahr

buchen.

Auch die gewünschte Dauer und die Themen können frei gewählt werden. So haben Sie die

Möglichkeit, die Fortbildung anhand Ihrer Touren- bzw. Einsatzlage zu bestimmen.

Dies kann gerade für private Krankentransportunternehmen sehr hilfreich sein, da diese oftmals

an den sogenannten „kurzen“ Dialysetagen am Nachmittag weniger Einsätze haben.

Es ist also auch möglich, eine Fortbildung dienstags oder donnerstags von 14 Uhr bis 18 Uhr

durchzuführen.

Hier ein kleiner Überblick der wählbaren Themen:

● Grundlagen der Anatomie

● Untersuchungstechniken

● das Akute Coronar-Syndrom

● der Schlaganfall

● neurologische Notfälle

● Dialysenotfälle

● Praxistraining

● Erkrankungen der Atemwege

● Reanimationstraining mit AED

● Ersteintreffender KTW / RTW beim MANV oder GRÖNO

● Medikamente der Notkompetenz

● Pädiatrie

● Umgang mit dem MPG

Vorteile für Sie:

● Sie zahlen pro Fortbildung und NICHT pro Teilnehmer

● frei wählbare Termine

● frei wählbare Themen

● frei wählbare Dauer der Fortbildung

● die Fortbildung findet bei Ihnen statt

Ab EUR 200,–

Sie zahlen pro Lehrgang,

NICHT pro Teilnehmer

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Auszüge aus den Rettungsdienstgesetzen

■ Rettungsdienstgesetz Hamburg

§ 16 Verantwortlichkeit des Unternehmers

(2) Der Unternehmer ist verpflichtet,

1. bei der Auswahl, Leitung und Beaufsichtigung des Fahr- und Betriebspersonals die Sorgfalt anzuwenden, die ein ordnungsgemäßer

Notfall- oder Krankentransport unter fachgerechter Betreuung erfordert,

2. die regelmäßige Fortbildung seines Fahr- und Betriebspersonals sicherzustellen.

■ Rettungsdienstgesetz Schleswig-Holstein

§ 4 Fortbildung

Wer Notfallrettung oder Krankentransport betreibt, ist verpflichtet, für die Fortbildung der von ihr oder ihm eingesetzten Personen zu sorgen.

Die Fortbildung hat sich darauf zu richten, dass das Personal den jeweils aktuellen medizinischen und technischen Anforderungen

gerecht wird. Auf Verlangen der zuständigen Behörde sind dieser gegenüber die Fortbildungsmaßnahmen nachzuweisen.

■ Rettungsdienstgesetz Niedersachsen

§ 10 Personal

(1) 1 Das im Rettungsdienst eingesetzte Personal muss fachlich und gesundheitlich geeignet sein und die erforderliche Zuverlässigkeit

besitzen.

(1) 2 Es muss entsprechend seiner Verwendung nach einheitlichen Maßstäben aus- oder fortgebildet sein und regelmäßig fortgebildet

werden.

■ Rettungsdienstgesetz Mecklenburg-Vorpommern

§ 5 Fortbildung

Wer Notfallrettung oder Krankentransport betreibt, ist verpflichtet, für eine regelmäßige Fortbildung des Personals zu sorgen. Die Fortbildung

hat sich darauf zu richten, dass das Personal den jeweils aktuellen medizinischen und technischen Anforderungen gerecht wird.

Auf Verlangen sind der zuständigen Behörde die Fortbildungsmaßnahmen und die Teilnahme an diesen nachzuweisen.

■ Rettungsdienstgesetz Baden-Württemberg

§ 9 Besetzung von Rettungsfahrzeugen

(3) Das im Rettungsdienst sowie in der Leitstelle eingesetzte Personal hat jährlich an einer aufgabenbezogenen Fortbildung im Umfang

von 30 Stunden teilzunehmen. Die Fortbildung hat sich darauf zu richten, dass das Personal den jeweils aktuellen medizinischen und

technischen Anforderungen gerecht wird.

■ Rettungsdienstgesetz Brandenburg

§ 15 Organisation

(1) Für jeden Rettungsdienstbereich ist eine Ärztliche Leiterin oder ein Ärztlicher Leiter aus dem Kreis des im Rettungsdienst tätigen

ärztlichen Fachpersonals durch den Träger des Rettungsdienstes zu benennen. Die Ärztliche Leitung des Rettungsdienstbereiches ist

insbesondere verantwortlich für die

• fachliche Anleitung und Kontrolle der notfallmedizinischen Betreuung,

• Gewährleistung der notfallmedizinischen Fort- und Weiterbildung des Personals und

• jährliche Auswertung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im medizinischen Bereich des Rettungsdienstes.

■ Bremer Hilfeleistungsgesetz

§ 32 Fortbildung

1 Wer Notfallversorgung oder Krankentransport betreibt, ist verpflichtet, für eine regelmäßige angemessene Fortbildung des Personals

zu sorgen.

2 Die Fortbildung hat sich darauf zu richten, dass das Personal den jeweils aktuellen medizinischen und technischen Anforderungen

gerecht wird.

3 Sie wird vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst überwacht.

■ Rettungsdienstgesetz NRW

§ 5 (Fn 6) Verhalten des Personals

(4) Das in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzte nichtärztliche Personal hat jährlich an einer mindestens 30stündigen

aufgabenbezogenen Fortbildung teilzunehmen und dies nachzuweisen. Umfang und Inhalte der notwendigen Fortbildungen für Ärztinnen

und Ärzte im Rettungsdienst werden durch die Landesärztekammern geregelt.

■ Rettungsdienstgesetz Saarland

§ 4 Personal

(3) 1 Wer Notfallrettung oder Krankentransport betreibt, ist verpflichtet, für eine regelmäßige Fortbildung des Personals zu sorgen.

2 Die Fortbildung hat sich darauf zu richten, dass das Personal den aktuellen medizinischen und technischen Anforderungen gerecht

wird.


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Elbe-Notfallmanagement

Herrn Thomas Steinberger

Telefax 040-22 6 333 44

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Erste-Hilfe-Grundkurs

Erste-Hilfe-Fortbildung

Erste Hilfe für Personen mit

medizinischer Qualifikation

Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

für Kinder

MPG-Beauftragte(r) im Gesundheitswesen

Notfalltraining

Notfalltraining für Pflegekräfte

chirurgisch oder internistisch/neurologisch

Rettungsdienstfortbildung

Sonstiger Lehrgang:

Ort, Datum:

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