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Pack & Log 08/2015

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<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong><br />

Die Fachzeitschrift für Verpackung & Intralogistik<br />

Ausgabe <strong>08</strong>/<strong>2015</strong><br />

P.b.b. GZ 10Z038727 M / Verlagsort 2340 Mödling / Verlagspostamt 1000 Wien BZ<br />

Titelstory<br />

Was kann ein Lager tatsächlich<br />

leisten? S6<br />

Automation<br />

via_Titel_<strong>Log</strong>istik_<strong>08</strong>.<strong>2015</strong>_RZ.indd 1 17.09.15 14:15<br />

Die SMART Automation im<br />

Gespräch <br />

S18<br />

Fakuma<br />

Kunststofftechnik aus aller<br />

Welt in Friedrichshafen S34


Außenansichten<br />

„Die billigste Arbeitskraft, die Sie kriegen können:<br />

Roboter!“<br />

Der tschechische Schriftsteller Karel Čapek<br />

hat diesen Werbeslogan 1921 für sein Drama<br />

R.U.R. getextet. Das Stück handelt von einem<br />

Unternehmen, das künstliche Menschen<br />

herstellt. Karel Čapek war derjenige, der den<br />

Begriff „Roboter“ zum ersten Mal verwendete.<br />

Heute, fast hundert Jahre später, sind die<br />

menschlichen Maschinen kein Dramenstoff<br />

mehr. In der Autoindustrie sind sie längst alltäglich<br />

und nun erlangen sie, was man als<br />

menschliche Schlüsselqualifikation bezeichnet:<br />

Sprachkompetenz.<br />

Saim Alkan könnte mit Čapeks Plakaten werben.<br />

Sein Unternehmen Aexea ist eines von<br />

dreien in Deutschland, das Software für computergenerierte<br />

Texte anbietet, aktuell in elf<br />

Sprachen. Aexeas Slogan von <strong>2015</strong> lautet: „Let<br />

us do the writing for you.“ Das klingt, als sei<br />

Schreiben nur eine lästige Fingerübung, die<br />

man endlich den Maschinen überlassen könne.<br />

„Dieser Text wurde durch einen Algorithmus<br />

verfasst“, stand am 17. März 2014 unter einer<br />

Meldung auf der Webseite der LA Times. Am<br />

frühen Morgen hatte die Erde unter Los Angeles<br />

gebebt, die Nachricht darüber war wenige<br />

Minuten später zu lesen – geschrieben von<br />

einer Software (vgl. Die Zeit, 25. Juni <strong>2015</strong>).<br />

Das Unternehmen von Saim Alkan war ursprünglich<br />

eine normale PR-Agentur, doch als<br />

Konkurrenten Texte deutlich billiger anboten,<br />

kamen er und seine Kollegen auf die Fließband-Produktion.<br />

Anfangs verwendete Aexea<br />

die Software ausschließlich für eigene Texte,<br />

seit einem Jahr bietet das Unternehmen sie<br />

auch Dritten an. Der Kunde bestimmt dann,<br />

wie ein Text aufgebaut sein und sprachlich<br />

klingen soll, gemeinsam mit Aexea-Entwicklern<br />

trainiert er die Software. Je mehr Datensätze<br />

es zu einem Thema gibt, umso leichter<br />

lässt sich die Textproduktion automatisieren.<br />

Umfangreiche Datensätze liegen beispielsweise<br />

zum Sport vor, vor allem zum Fußball. Es<br />

gibt Zahlen zu Zuschauern, Spielern, Toren und<br />

Torminuten, Gelben und Roten Karten. Damit<br />

der Computer aus diesen Zahlen einen Text<br />

formulieren kann, muss er sie lesen können<br />

– er muss Regeln lernen. Diese Regeln bringt<br />

ihm der Mensch bei. Der Computer lernt zum<br />

von Manfred Meixner<br />

Beispiel, dass ein 2:0 im Fußball ein normales<br />

Ergebnis ist, ein 10:0 dagegen ein außergewöhnliches.<br />

Dass man bei einem 2:0 von<br />

„besiegen“ sprechen kann, bei einem 10:0<br />

von „vernichten“. Anfangs lieferte der Computer<br />

1.500 Texte in einer Nacht, wenig später<br />

schon mehr als 7.000, inzwischen sind es<br />

bis zu 90 Millionen am Tag – Nachrichten zu<br />

Wetter, Sport, Prominenten oder Texte für E-<br />

Commerce-Anbieter. Alkan sagt: „Einen handgeschriebenen<br />

Text können Sie heute nicht<br />

mehr von einem computergenerierten unterscheiden.“<br />

Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität<br />

in München gibt Alkan – mit<br />

Bezug auf einfache Meldungen aus den Bereichen<br />

Sport und Finanzen – recht. Die Leser<br />

erkannten kaum einen Unterschied. Das Einzige:<br />

Die computergenerierten Texte werden<br />

als sachlicher und glaubwürdiger empfunden,<br />

Texte von Journalistenhand sind hingegen angenehmer<br />

zu lesen.<br />

Diese Tatsachen sind geeignet, die Medienbranche<br />

zu verunsichern. In letzter Zeit erschienen<br />

Artikel mit Überschriften wie „Nehmen<br />

Roboter allen Journalisten den Job weg?“<br />

oder auch mit trotzigem Unterton „Dieser Text<br />

ist selbst gemacht“. So bitter die Entwicklung<br />

für die schreibende Branche ist, sie lässt sich<br />

wohl nicht aufhalten. Nun muss man wohl<br />

oder übel über eine Art Koexistenz nachdenken.<br />

Einiges haben wir menschlichen Wesen<br />

den Schreibrobotern glücklicherweise doch<br />

voraus. Wir haben unsere Sinne, wir haben<br />

Emotionen, verfügen im Optimalfall über Empathie<br />

und wir können Eindrücke und Empfindungen<br />

interpretieren und einordnen. Wir<br />

können Reportagen und Berichte schreiben,<br />

bei denen man den Ort und andere Menschen<br />

erlebt haben muss. Um solche Texte zu schreiben,<br />

muss man da gewesen sein. Man muss<br />

immer noch Mensch sein.<br />

m.meixner@packundlog.at<br />

Wir sehen hohe Funktionalität.<br />

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Wir sehen die Welt von morgen.<br />

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Hohe Funktionalität trifft<br />

auf extrem kompaktes Design<br />

und maximale Arbeitsraumabdeckung.<br />

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INHALT<br />

Aktuell<br />

von Gernot Rath<br />

Die Welt ist schon längst vernetzt und zu einem globalen<br />

Dorf mutiert. Die Industrie samt ihren Produktionsabläufen<br />

– seien wir ehrlich – ebenfalls schon lange.<br />

Zumindest länger als der Ausdruck „Industrie 4.0“<br />

durch unsere Sprachwelt geistert. Ist nun die Zeit für<br />

Allmachtsfantasien gekommen? Auch wenn ich bildlich die Weltkugel<br />

fest im Griff habe, muss ich zugeben: für die echte wird’s nicht<br />

reichen! Daher rasch zurück zur Realität. Automatisierte sowie vernetzte<br />

Produktionsabläufe sind bereits real. Sie sind schlichtweg<br />

das betriebliche Fundament der industriellen Wettbewerbsfähigkeit.<br />

Pro Carton ECMA Award:<br />

Hier sind die Sieger! S 10<br />

Das wahre Potenzial des<br />

elektronischen Lieferscheins S 17<br />

Innenansichten<br />

Automation. Kein Wunder daher, dass Automatisierungstechnik<br />

in der <strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> einen großen Stellenwert einnimmt. Auch in dieser<br />

Ausgabe widmen wir uns intensiv diesem Thema (S. 18-27). Es geht<br />

um Inhalte wie z.B.: Produktivität (S. 20), Flexibilität (S. 22) und auch<br />

Komplexität (S. 26). Auch ein Ausblick auf die „schwebende“ 4. Industrielle<br />

Revolution darf nicht fehlen (S. 24).<br />

Darf ich an dieser Stelle einen kurzen Exkurs machen? Ja? 4. Industrielle<br />

Revolution = Industrie 4.0. Der Begriff stammt aus einem Zukunftsprojekt<br />

im Bereich der Hightech-Strategie der deutschen Bundesregierung<br />

und der Industrie („Zukunftsprojekt Industrie 4.0 des<br />

BMBF“). Das Ziel ist die „intelligente Fabrik“ (Smart Factory). Übrigens:<br />

Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung mit<br />

Wasser- und Dampfkraft, darauf folgte die zweite industrielle Revolution:<br />

Massenfertigung mit Hilfe von Fließbändern und elektrischer Energie,<br />

daran anschließend die Digitale Revolution, der Einsatz von Elektronik<br />

und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion wurde üblich.<br />

Automatisierung ist auch in der heimischen Messelandschaft fest verankert.<br />

Die bekannteste Veranstaltung ist sicherlich die SMART Automation<br />

in Linz. Es gibt aber auch eine SMART Automation in Wien. Ihre<br />

Premiere feierte sie vor einem Jahr. Der Veranstalter hat sich einiges<br />

einfallen lassen, um die Messe 2016 noch attraktiver zu gestalten. Wir<br />

haben die Verantwortlichen zum Interview gebeten. Ihre Antworten<br />

können Sie auf S. 18f. lesen.<br />

Eigentlich wollte ich noch über die Kunststoffmesse in Friedrichshafen,<br />

die Fakuma (S. 34-37), schreiben, aber der Platz geht zu Ende.<br />

Kein Problem, denn auch für sie gilt: Tore auf für Industrie 4.0! Und in<br />

diesem Sinne : s.o.<br />

g.rath@packundlog.at<br />

Automation<br />

Völlig von<br />

der Rolle S 20<br />

Verpackungsprozesse<br />

flexibler gestalten S 22<br />

Komplexität<br />

beherrschbar machen S 26


<strong>08</strong>/<strong>2015</strong><br />

Maschinen<br />

Flexible Verpackung<br />

für OEM-Zubehör S 28<br />

Lösungen für den<br />

Verpackungsprozess S 30<br />

Neue Lasertechnologie<br />

gegen Lecks S 31<br />

PROCESSING<br />

PLASTICS WITH POWER<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Druckluftformanlagen<br />

für die Verpackungsindustrie<br />

Ökologisch verpackt und<br />

individuell bedruckt S 32<br />

Beeindruckende Umweltbilanz<br />

für Papiersäcke<br />

S 33<br />

Fakuma <strong>2015</strong><br />

„Mehr als eine Maschine“ S 35<br />

Spritzprägen im<br />

Etagenwerkzeug S 36<br />

Leistung und<br />

Wirtschaftlichkeit<br />

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FAKUMA<br />

13. – 17. Oktober <strong>2015</strong><br />

Stand A1 1325<br />

Firmen & Partner S 38<br />

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Kiefel GmbH<br />

Sudetenstraße 3,<br />

83395 Freilassing,<br />

Deutschland<br />

T +49 8654 78 0<br />

kiefel@kiefel.de<br />

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Titelstory Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Effizientes Zentrallager schickt Räder und<br />

Felgen schneller auf die Reise<br />

Drei unterschiedliche Palettengrößen, Kommissionierung von Palette auf Palette sowie<br />

Kleinstaufträge und Großlieferungen: Die Prozesse im neuen Zentrallager von Alcar sind<br />

eingespielt. Bei der Realisierung gab es für den Generalunternehmer viastore dennoch<br />

einige Besonderheiten zu berücksichtigen.<br />

„Am Anfang wussten wir eigentlich nur,<br />

dass wir ein vollautomatisches Zentrallager<br />

brauchen“, bringt es Klaus-René Küfer,<br />

Geschäftsführer der Alcar Leichtmetallräder<br />

GmbH mit Sitz in Siegburg, auf den Punkt.<br />

Auslöser dafür waren die positive Geschäftsentwicklung<br />

und die dadurch gestiegenen<br />

Lieferanforderungen: Immerhin rund zwei<br />

Millionen Räder und Auto-Felgen aus Aluminium<br />

fertigt das Unternehmen pro Jahr,<br />

ungefähr 1,2 Millionen davon im sauerländischen<br />

Neuenrade, rund fünf Kilometer<br />

vom Standort des neuen Zentrallagers in<br />

Balve entfernt. Von Balve aus sollten die<br />

Vertriebsgesellschaften der Alcar-Gruppe<br />

sowie Generalimporteure mit Ware versorgt<br />

werden.<br />

Zwar verfügte Alcar bereits über ein manuelles<br />

Zentrallager in der Nähe von Osnabrück,<br />

doch dank der kontinuierlich gewachsenen<br />

Produktions- und Absatzzahlen<br />

reichten dessen Kapazitäten nicht mehr<br />

aus. Ein zweites Zentrallager in Balve sollte<br />

Entlastung für den steigenden Lieferdruck<br />

bringen: „Wir machen unser Geschäft hauptsächlich<br />

in zwei engen Zeiträumen im Frühjahr<br />

und im Herbst. In der Regel haben wir<br />

dann auch nur 48 Stunden, um die Räder<br />

zum Kunden zu bringen. Alles was wir in<br />

diesen Saisonspitzen nicht liefern können,<br />

ist verlorenes Geschäft“, erklärt Küfer. Von<br />

einem vollautomatischen Lager erwartete<br />

er eine effizientere Kommissionierung und<br />

Bereitstellung der Versand-Paletten – in<br />

den manuellen Lagern war dies bisher mit<br />

hohem Zeit- und Platzaufwand verbunden.<br />

„Erfahrung mit einem solchen Automatik-<br />

System hatten wir jedoch noch nicht. Wir<br />

hatten nur eine Vorstellung, was wir lagern,<br />

wie viele Lkw Waren anliefern und abholen<br />

und dass wir eine effiziente Kommissionierung<br />

benötigen“, zählt Klaus-René Küfer die<br />

Vorgaben von Alcar auf.<br />

GEBÄUDE, LAGERSYSTEM UND SOFT-<br />

WARE AUS EINER HAND. Die Alcar suchte<br />

einen Partner, der das Lager konzipieren,<br />

planen und errichten konnte, der aber neben<br />

der System-Anlage auch über eine hohe Softwarekompetenz<br />

verfügt. Gefordert war ein<br />

Warehouse-Management-System (WMS),<br />

das den Datenaustausch mit dem bestehenden<br />

Warenwirtschaftssystem M3 von infor<br />

ermöglicht. Zudem sollte der Anbieter auch<br />

als Generalunternehmer die Bauleistungen<br />

erbringen, inklusive Bodenplatte, Dach,<br />

Wand und Sprinkleranlage. Dieses Komplettpaket<br />

fand Alcar bei viastore, einem<br />

führenden Anbieter von schlüsselfertigen<br />

Intralogistik-Anlagen und -Software. Das in<br />

Stuttgart ansässige und weltweit operierende<br />

Unternehmen ist mit seinem Standard-WMS<br />

viadat und seiner hohen SAP-Kompetenz ein<br />

seit Jahrzehnten fest am Markt etabliertes<br />

Softwarehaus. viadat managt die Bestände,<br />

ermittelt die effektivsten Strategien und ist<br />

ergonomisch und intuitiv bedienbar. Zudem<br />

regelt es im Automatiklager die Steuerung<br />

und Visualisierung der komplexen Materialflüsse.<br />

Über standardisierte Schnittstellen<br />

lässt sich viadat zudem an sämtliche ERPund<br />

Warenwirtschafts-Systeme koppeln.<br />

„Wir haben nach der Analyse ein erstes Konzept<br />

erstellt – erst Materialfluss-Diagramme,<br />

dann ein entsprechendes Anlagen-Layout.<br />

Das haben wir in gemeinsamen Gesprächen<br />

immer weiter verfeinert“, schildert Wolfgang<br />

König, Projektleiter von viastore. Der finale<br />

Das neue Zentrallager der<br />

Alcar Leichtmetallräder GmbH:<br />

viastore lieferte als Generalunternehmer<br />

die Lagertechnik,<br />

Software und die Bauleistungen<br />

aus einer Hand<br />

Entwurf sah ein sechsgassiges Hochregallager<br />

in Silo-Bauweise mit einer Höhe von<br />

23 Metern und einer Gassenlänge von 87<br />

Metern vor.<br />

BEREITS IM WARENEINGANG ZEIT<br />

UND FLÄCHE GESPART. Das <strong>Log</strong>istikzentrum<br />

bietet Platz für 700.000 Räder.<br />

Bedient wird das doppelt tiefe System mit<br />

sechs Regalbediengeräten (RBG) vom Typ<br />

viapal. Ein Fördertechnik-Loop verbindet das<br />

Lager über drei Brücken mit dem vorgelagerten<br />

Gebäudeteil, in dem Warenein- und<br />

-ausgang sowie die Kommissionierung platziert<br />

sind. Der Wareneingang erfolgt über<br />

nur eine Aufgabestation: „Das reicht aus,<br />

weil die Waren-Paletten aus der eigenen<br />

Produktion über einen 2D-Barcode schon<br />

alle erforderlichen Informationen mit sich<br />

tragen“, erklärt Björn Bender, Leiter des<br />

neuen Zentrallagers von Alcar. „Die Daten<br />

werden gleich beim Aufsetzen automatisch<br />

ausgelesen, die Palette identifiziert und in<br />

unserem Warenwirtschaftssystem als Waren-<br />

Fotos: viastore


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

eingang verbucht. Das geht sehr schnell.“<br />

Falls Fremdwaren eingelagert werden müssen,<br />

erzeugt viadat solche Etiketten am<br />

Wareneingang.<br />

„Unsere Kunden können bei uns Original-<br />

Paletten mit nur einem Radtyp beziehen,<br />

aber auch Paletten mit gemischten Produkten“,<br />

schildert Bender. „Dafür benötigen<br />

wir eine Kommissionierung.“ Dort werden<br />

nicht nur Waren für den Versand per Lkw<br />

zusammengestellt, wie Klaus-René Küfer<br />

erklärt: „Die kleinste Bestellmenge bei uns<br />

ist ein einzelnes Rad. Solche Kleinmengen<br />

versenden wir per Paketdienst. Für das<br />

Verpacken dieser Aufträge haben wir extra<br />

einen Platz eingerichtet.“<br />

Bei der Kommissionierung an den beiden<br />

Arbeitsplätzen stehen die Mitarbeiter auf<br />

einer Plattform inmitten der Fördertechnik.<br />

Die sechsgassige Regalanlage bietet Platz<br />

für 17.420 Paletten und wird von Regalbediengeräten<br />

des Typs viapal bedient<br />

Mit Hilfe von Vakuumgreifern heben sie<br />

die erforderlichen Kartons von den Lager-<br />

Paletten auf die Versand-Paletten. Die Anzahl<br />

der jeweils zu entnehmenden Kartons<br />

bekommen sie über ein Pick-to-light-System<br />

angezeigt. Ein Verfahrwagen verbindet die<br />

sechs Fördertechnik-Strecken, auf denen die<br />

Versand-Paletten liegen, und sorgt für die Bereitstellung<br />

der leeren sowie für den Abtransport<br />

der fertig kommissionierten Paletten. Er<br />

ist aus Sicherheitsgründen über Schnelllauftore<br />

vom Kommissionierbereich getrennt:<br />

„Falls ein Kommissionier-Mitarbeiter>><br />

Warehouse Management mit viadat<br />

Die Globalisierung und die weltweite Vernetzung führen dazu, dass Unternehmen sämtliche<br />

Informations- und Güterflüsse – sowohl unternehmensübergreifend als auch intern<br />

– ganzheitlich betrachten, planen und kontrollieren müssen. Neben einer leistungsfähigen<br />

Unternehmenssoftware legt ein integriertes Warehouse Management System<br />

(WMS) die Basis für weiteres Wachstum. Die viastore SOFTWARE GmbH bietet mit dem<br />

WMS viadat eine Lösung, die für mehr Effizienz, einen höheren Durchsatz, eine gesteigerte<br />

Transparenz und vor allem für Prozesssicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette<br />

sorgt.<br />

viadat ist ein modernes, leistungsstarkes, bewährtes und zukunftssicheres Standard-<br />

Softwarepaket, mit dem sich kleine Lager mit geringem Umschlag ebenso managen und<br />

steuern lassen wie Distributionszentren mit mehreren Zehntausend Orderlines am Tag.<br />

Die Software bildet sämtliche Funktionen ab, die zwischen Wareneingang und Verladung<br />

erforderlich sind. Sie besteht aus einem Basispaket, dessen Funktionen der Anwender je<br />

nach Anforderung, Anlagentyp und Leistung ohne Programmieraufwand durch einfache<br />

Konfiguration dazu schalten oder ausblenden kann. Durch diese hohe Flexibilität ist viadat<br />

eine sichere Investition für jeden Lagerbetreiber. Schon ein kleines, manuelles Lager lässt<br />

sich damit optimal verwalten. Wenn dann das Lager größer wird, neue Standorte hinzukommen<br />

oder der Betreiber zusätzliche Komponenten wie Automatisierungstechnik integrieren<br />

möchte, wächst das WMS mit.<br />

Das WMS ist für komplexe <strong>Log</strong>istikzentren mit verschiedenen Lager- und Kommissionier-<br />

Bereichen und hoher Performance ebenso geeignet wie für Automatiksysteme oder für<br />

konventionelle, staplerbediente Lager mit geringem bis mittleren Umschlag. Es enthält bereits<br />

im Standard alle erforderlichen Bausteine zur Steuerung von Kommissioniersystemen<br />

sowie Regalbediengeräten, Shuttles, Fördertechnik, Sortern und anderen mechanischen<br />

Komponenten. viadat unterstützt sämtliche Kommissionierprinzipien wie Mann-zu-Ware,<br />

Ware-zu-Mann, Datenfunk, Pick-by-light, Pick-by-voice, Hochleistungs-Kommissionierung<br />

mit HPPS oder das Roboter-Kommissioniersystem viapick.<br />

Neben den Kernaufgaben eines WMS wie zum Beispiel die Bestandsführung, Auftragssteuerung,<br />

Inventur, Stammdaten, Etikettendruck, Benutzerverwaltung oder die Leitstandsfunktion<br />

bietet viadat auch zusätzliche Features, die speziell auf den jeweiligen Anwender<br />

abgestimmt sind. Die Überwachung und Steuerung von Chargen- und Seriennummern oder<br />

MHD- und BBE-Daten, die Lagerung und Entnahme nach dem Fifo (First in – first out)- oder<br />

Fefo (First expire – first out)-Prinzip ist mit der Software ebenso problemlos möglich. Auch<br />

bei der Lagerung von Gefahrstoffen kann viadat überzeugen: Artikel lassen sich beispielsweise<br />

automatisch nach Lagerklassen trennen. Stoffe, die im Brandfall unterschiedliche<br />

Löschmittel verlangen oder die beim Zusammenwirken erst gefährlich werden können, ordnet<br />

das System selbstständig separaten Lagerabschnitten zu, um die Gefahren für Mensch<br />

und Umwelt zu minimieren.<br />

Die Mitarbeiter können Lagerbereiche frei konfigurieren und neue schnell hinzunehmen;<br />

strategische Nachschubdefinitionen sind nicht statisch und lassen sich jederzeit an die<br />

Gegebenheiten anpassen. Mit dem KPI (Key Performance Indicator)-Tool von viadat kann<br />

das Unternehmen wertvolle Hinweise zu Mengen, Warenbewegungen und Auslastung gewinnen<br />

und Maßnahmen ableiten, wie es die Leistung weiter steigern kann.<br />

Eine weitere Stärke von viadat ist die reibungslose Anbindung an sämtliche gängige ERP-<br />

Systeme. Standardisierte Schnittstellen sorgen dafür, dass beide Systeme optimal zusammenarbeiten.<br />

Das WMS lässt sich auch an spezielle Speditions-, Zoll- oder Versandsoftware<br />

koppeln. Die Benutzerführung ist einfach und intuitiv. <strong>Log</strong>istik-Mitarbeiter können deshalb<br />

damit schnell und effizient arbeiten. Die Sprachausgabe lässt sich flexibel an die Bedürfnisse<br />

des Kunden anpassen. viadat ist in 16 Sprachen verfügbar, die sich bedarfsgerecht<br />

auch einfach im Dialog umschalten lassen. Dadurch können Lagerbetreiber die Software<br />

länderübergreifend an verschiedenen Standorten einsetzen – ohne dass ihre Mitarbeiter<br />

Verständnisschwierigkeiten bekommen. viadat läuft zudem ohne Einschränkungen auf<br />

mobilen Endgeräten wie Tablet-PCs. Der Anwender erhält eine leistungsfähige und zuverlässige<br />

Komplettlösung, die für mehr Transparenz und Effizienz in der gesamten Intralogistik<br />

sorgt und sich zukünftigen Anforderungen flexibel anpasst.


Titelstory Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

>>stolpern sollte, verhindern wir mit den<br />

Toren, dass er in den Weg des doch relativ<br />

schnellen Verfahrwagens fällt“, berichtet<br />

Wolfgang König.<br />

SANFTER TRANSPORT FÜR MEHR SI-<br />

CHERHEIT. Die Fördertechnik transportiert<br />

die fertig kommissionierten Paletten über<br />

eine Konturenkontrolle zu einem automatischen<br />

Palettenwickler. „Hier haben wir<br />

geregelte Antriebe eingesetzt, die die noch<br />

ungesicherten Paletten sanft beschleunigen<br />

und abbremsen, damit die Kartons nicht<br />

herunterfallen können“, erklärt König. Leere<br />

Paletten gelangen aus der Kommissionierzone<br />

zu zwei Palettenstaplern, wo sie auf<br />

ihre Weiterverwendung als Versandpaletten<br />

warten. Falls erforderlich, lassen sich Palettenstapel<br />

auch wieder im HRL einlagern.<br />

Bei der Anlage hatte viastore zu berücksichtigen,<br />

dass Alcar drei Palettentypen im<br />

Einsatz hat – neben der Euro-Palette nutzt<br />

das Unternehmen auch zwei verschieden<br />

große Einwegpaletten. „Das hängt mit den<br />

unterschiedlichen Zoll-Größen der Räder<br />

zusammen“, erklärt Küfer. „Die verschiedenen<br />

Plattengrößen vermeiden, dass die<br />

gestapelten Räder über die Palettenkanten<br />

überstehen – oder aber, dass die Paletten<br />

zu groß für die Räder sind und wir damit<br />

Luft lagern.“ So können in einem Regalfach<br />

des HRL entweder drei große oder vier<br />

kleinere Paletten platziert werden. Die verschiedenen<br />

Paletten-Varianten erforderten<br />

einige Anpassungen in der Anlage: „Für<br />

die Konturenkontrolle wie auch für den<br />

Palettenwickler kann die Zentrierung der<br />

Paletten nicht über einen Einführtrichter<br />

erfolgen, sondern wir mussten eine mechanische<br />

Zentriereinrichtung mit zwei<br />

Anschlägen realisieren“, erklärt Wolfgang<br />

König. Sensoren erfassen dabei die jeweilige<br />

Palettengröße. „Auch die RBG passen sich<br />

den verschiedenen Palettentypen an. Je<br />

nach Palettentyp positioniert sich sowohl<br />

die Gabel als auch das gesamte RBG immer<br />

so, dass die Palette mittig gefasst wird. Nur<br />

auf diese Weise ist eine exakte Einlagerung<br />

der Paletten im Regal möglich.“<br />

DEUTLICH VERBESSERTE LIEFERFÄ-<br />

HIGKEIT. Erst dann, wenn ein Lkw auf das<br />

Betriebsgelände des Lagers fährt, um Waren<br />

abzuholen, werden die für ihn bestimmten<br />

Paletten im Warenversand bereitgestellt.<br />

„Wir können die Waren für insgesamt drei<br />

Lkw-Züge gleichzeitig vorbereiten“, sagt Küfer.<br />

„Dafür benötigen wir pro LKW Zug nur<br />

20 Minuten. Es ist also nicht mehr so wie<br />

früher in den manuellen Lagern, wo eine<br />

Lieferung tagelang im Weg herumgestanden<br />

Über das Visualisierungs-Modul des Warehouse-Management-<br />

Systems viadat hat Björn Bender die gesamte Anlage im Blick<br />

ist. Heute rufen wir die kommissionierten<br />

Waren erst dann ab, wenn wir sie wirklich<br />

brauchen.“ Das neue Zentrallager hat die<br />

Prozesse bei Alcar erheblich schneller und<br />

effizienter gemacht. Die Lieferfristen sind<br />

damit sehr viel kürzer. Darüber freut sich<br />

auch Klaus-René Küfer: „Unsere Lieferfähigkeit<br />

hat sich durch das vollautomatische<br />

HRL deutlich verbessert – und das kommt<br />

nicht nur uns zugute, sondern vor allem<br />

auch unseren Kunden“<br />

KURZPROFIL ALCAR. Die Alcar-Gruppe,<br />

zu der die Alcar Leichtmetallräder GmbH<br />

gehört, ist Europas größter Lieferant von<br />

Stahl- und Leichtmetallfelgen der Marken<br />

AEZ, DOTZ, DEZENT, ENZO, DOTZ SUR-<br />

VIVAL und ALCAR STAHLRÄDER für den<br />

Pkw-Nachrüstmarkt. Die Gruppe mit Hauptsitz<br />

in Wien ist in 18 Ländern präsent und<br />

erwirtschaftet mit 1.240 Mitarbeitern einen<br />

Umsatz von mehr als 240 Millionen Euro.<br />

Haben das Projekt gemeinsam<br />

entwickelt<br />

(von links): Wolfgang<br />

König (viastore),<br />

Klaus-René Küfer (Geschäftsführer<br />

Alcar)<br />

und Björn Bender<br />

(Lagerleiter)<br />

KURZPROFIL VIASTORE. viastore ist ein<br />

führender internationaler Anbieter von<br />

Intralogistik-Systemen und Intralogistik-<br />

Software. Die viastore SYSTEMS GmbH<br />

fokussiert auf die Planung, die Implementierung<br />

und die permanente Verbesserung von<br />

System-Anlagen. Die viastore SOFTWARE<br />

GmbH bündelt alle Aktivitäten rund um<br />

das Standard-WMS viadat sowie um die<br />

viastore-SAP-<strong>Log</strong>istiklösungen (EWM, WM).<br />

viastore beschäftigt weltweit 450 Mitarbeiter<br />

und erwirtschaftet einen Umsatz von<br />

120 Millionen Euro. [pl]


Appetit auf<br />

Informationen?<br />

Es ist aufgetischt!<br />

Aktuelle Online-News unter www.packundlog.at


Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Ein starker österreichischer Auftritt am Pro Carton<br />

ECMA Award wird gekrönt durch die Verleihung des<br />

„CARTON OF THE YEAR“ an die Offset Druckerei<br />

Schwarzach für ihre Kosmetikverpackung AMBUJA.<br />

Jurykommentar: Es macht Freude, mit dieser<br />

Faltschachtel zu spielen. Sie liegt angenehm und<br />

geschmeidig in der Hand. Die Faltschachtel beeindruckte<br />

die Jury, weil sich beim Öffnen der oberen<br />

Klappe die übrige Verpackung wunderschön bis fast<br />

nach unten entfaltete und das Produkt enthüllte.<br />

Trumpf war das hörbare Klicken, das die Verpackung<br />

beim Schließen macht, während die Klappe wie<br />

durch eine Feder schließt. Die Verpackung weckt<br />

das Interesse der Konsumenten, indem sie mehrere<br />

Sinne beschäftigt<br />

Fotos: Pro Carton<br />

Pro Carton ECMA Award:<br />

Hier sind die Sieger!<br />

SIEGER PRO CARTON ECMA AWARD<br />

• CARTON OF THE YEAR – Natürlicher Luxus:<br />

ambuja. Einreichung: Offsetdruckerei<br />

Schwarzach<br />

• SUSTAINABILITY – Macht Appetit: Fazer Alku<br />

new mill products. Einreichung: AR <strong>Pack</strong>aging<br />

Group<br />

• MOST INNOVATIVE DESIGN – Neues Denken:<br />

Free-range eggs García Puente. Einreichung:<br />

Alzamora <strong>Pack</strong>aging<br />

• BEAUTY & COSMETICS – Runde Sache:<br />

Müller Soft Star Tissue. Einreichung: Mayr-<br />

Melnhof <strong>Pack</strong>aging International<br />

• BEVERAGES – Familienanschluss: YO<br />

Syrup Carton Sleeve. Einreichung: Mayr-<br />

Melnhof <strong>Pack</strong>aging International<br />

• CONFECTIONERY –Für besondere Stunden:<br />

Kägi Classic Minis. Einreichung: AR <strong>Pack</strong>aging<br />

Group<br />

• HEALTHCARE & PHARMACEUTICAL – Innere<br />

Werte: Multipack for Clinical Trials. Einreichung:<br />

Rondo<br />

• FOOD – Auffallende Eleganz: Boffard Intenso.<br />

Einreichung: Alzamora <strong>Pack</strong>aging<br />

• NON-FOOD – Lebenskunst: Davidoff Black<br />

GlideTec (for Armenia). Einreichung: A&R<br />

Carton Graz<br />

• VOLUME MARKET – Perfekte Verbindung:<br />

Hybric Tray – Auchan salads. Einreichung:<br />

Van Genechten <strong>Pack</strong>aging<br />

Viele fantastische Innovationen unter den mehr als hundert Einreichungen begeisterten<br />

die Jury des Pro Carton ECMA Award in diesem Jahr. Im Vordergrund stand die einzigartige<br />

Nachhaltigkeit von Karton: Zahlreiche innovative Konzepte beschäftigten sich mit<br />

dem Thema, wie andere Materialien durch Karton ersetzt werden können, um nachhaltigere<br />

Verpackungslösungen für die Zukunft zu finden. Als Musterschüler präsentierten<br />

sich diesmal Unternehmen aus Österreich – und sie wurden reich belohnt ...<br />

Die feierliche Award Gala am 10.<br />

September <strong>2015</strong> bildete den<br />

mit Spannung erwarteten Höhepunkt<br />

des ECMA-Kongresses in Bukarest.<br />

Eleganter Schauplatz war der<br />

Thronsaal des ehemaligen königlichen<br />

Palastes – heute das Nationalmuseum.<br />

Stimmungsvoll eingerahmt wurde der<br />

Abend von rumänischen Volkstänzen.<br />

Die Finalisten waren bereits seit August<br />

bekannt. Unter ihnen wurden die Awards<br />

in sieben Kategorien sowie die drei Hauptpreise<br />

vergeben: „Carton of the Year“,<br />

„Most Innovative“ und „Sustainability“.<br />

Urkunden und Trophäen überreichten<br />

Roland Rex, Präsident Pro Carton, Dr.<br />

Andreas Blaschke, Präsident ECMA, und<br />

Satkar Gidda, Vorsitzender der Jury.<br />

„CARTON OF THE YEAR“ ist die Kosmetik-Verpackung<br />

„Ambuja“: Wenige Verpackungen<br />

drücken so unmittelbar den Wert<br />

ihres Inhalts aus wie diese – durch höchste<br />

Eleganz in der Farbgebung und perfekte<br />

Choreografie beim Öffnen und Schließen.<br />

Ein hörbares Klicken beim Verschließen<br />

unterstützt das einzigartige Gefühl, etwas<br />

Kostbares in Händen zu halten.<br />

Den Award „MOST INNOVATIVE“ erhielt<br />

die neuartige Eier-Verpackung „Free-range<br />

eggs García Puente“. Hier wird ein klassisches<br />

Produkt völlig neu gedacht. Die<br />

Faltschachtel ist originell und kreativ und<br />

vereint doch alle Vorteile einer klassischen<br />

Verpackung. Sicherheit und Einfachheit<br />

waren oberste Maxime beim Design. Für<br />

den Auftraggeber war es Liebe auf den<br />

ersten Blick.<br />

Höchste Nachhaltigkeit wurde diesmal „Fazer<br />

Alku new mill products“ mit dem SU-<br />

STAINABILITY Award zugesprochen. Diese<br />

für das Produktsegment vollkommen neue<br />

Lösung bringt einen entscheidenden Fortschritt:<br />

Im Inneren gibt es keinen lästigen<br />

Kunststoffbeutel mehr, der die Convenience<br />

ebenso beeinträchtigt wie die Wertanmutung<br />

des Produkts. Wunderbar gelöst ist<br />

darüber hinaus die Wiederverschließbarkeit.


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

INTERNATIONALE JURY. Die Jury kam<br />

wie immer aus allen Bereichen der <strong>Pack</strong>aging<br />

Supply Chain: Satkar Gidda (Vorsitzender<br />

der Jury) war – gemeinsam mit Susanne<br />

Lippitsch – zuständig für das Design<br />

und Marketing, Stan Akkermans (Mars)<br />

und Wilfried Duivenvoorden (Unilever)<br />

für die Marken, Lotte Krekels (Carrefour)<br />

brachte die Perspektiven des Handels ein,<br />

und Peter Klein Sprokkelhorst wies als<br />

Berater der Jury auf die technischen Feinheiten<br />

der eingereichten Konzepte hin.<br />

Jury-Vorsitzender Satkar Gidda: „Eine derart<br />

erweiterte Sichtweise mit zwei Mitgliedern<br />

von Kundenseite war ein echter<br />

Gewinn für die Diskussion, die zusätzlich<br />

durch die Qualität der Einreichungen angeregt<br />

wurde. In vielen Kategorien fiel in<br />

der Jury oft die Bemerkung ‚zuvor noch nie<br />

gesehen‘. Viele Verpackungen forderten<br />

zur Interaktion heraus. Einige der strukturellen<br />

Designs waren wirklich fantastisch.<br />

Dabei muss ‚Wow‘-Design nicht unbedingt<br />

kompliziert sein. Wenn ein hervorragendes<br />

Konzept mit den Anforderungen von Produktion,<br />

Distribution, Handel und vor<br />

allem der Konsumenten harmoniert, entsteht<br />

etwas wirklich Kraftvolles.“<br />

AUSBLICK 2016. Alle Partner in der<br />

<strong>Pack</strong>aging Supply Chain – Designer, Markeninhaber,<br />

Handel sowie Karton- und<br />

Faltschachtelindustrie – sind herzlich eingeladen,<br />

auch im kommenden Jahr (wieder)<br />

beim Award einzureichen. Wie immer beginnt<br />

die Einreichung Ende Februar, Einreichschluss<br />

wird der 26. Mai 2016 sein.<br />

KURZPROFIL. Pro Carton ist die Europäische<br />

Vereinigung der Karton- und Faltschachtelindustrie<br />

mit dem Ziel, Karton<br />

und Faltschachtel als ökonomisch und<br />

ökologisch ausgewogenes Verpackungsmedium<br />

zu fördern, sowohl in der Markenartikelindustrie<br />

und im Handel als auch<br />

bei Design, Medien und Politik. [pl]<br />

Gewinner in der Kategorie „Beverage“: YO<br />

Syrup Carton Sleeve, Produziert von Mayr-<br />

Melnhof <strong>Pack</strong>aging Austria. Jurykommentar:<br />

Im Allgemeinen sind Verpackungen von<br />

Premium-Getränken besonders ansprechend<br />

gestaltet, doch diese unverwechselbare<br />

Flaschenhülle erregte die Aufmerksamkeit<br />

der Jury. Zum einen ist sie sehr gut konzipiert<br />

durch strukturelles und grafisches Design.<br />

Zum anderen erfüllt sie durch ihre Einfachheit<br />

eine doppelte Funktion: Sie fällt im Regal auf<br />

und spricht über das Spiel auf der Innenseite<br />

den Konsumenten direkt an – perfekt für die<br />

Zielgruppe Kinder<br />

Gewinner in der Kategorie „Non-food“ ist<br />

die Zigarettenverpackung Davidoff Black<br />

GlideTec. Produziert von A&R Carton Graz.<br />

Jurykommentar: Die Davidoff-Verpackung ist<br />

überwältigend. Die grafische Gestaltung ist<br />

so elegant, wie man es von einem Premium-<br />

Produkt erwartet. Liegt sie mit ihrer gestanzten<br />

Fensterfüllung erst einmal in der Hand, ist<br />

der Eindruck einfach perfekt. Das alles wird<br />

jedoch getoppt vom „Wow“-Effekt, wenn man<br />

das Davidoff-Markenpaneel hochschiebt, um<br />

den Deckel zu öffnen, und hinunterschiebt,<br />

um ihn wieder zu schließen<br />

gugler.at<br />

Drum trenne, was ewig weiterleben soll.<br />

Glasrecycling bringt jedes Jahr rund 230.000 Tonnen Altglas<br />

wieder in den Wertstoffkreislauf zurück.<br />

www.agr.at<br />

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Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Die viscom gibt einen 360°-Rundblick über die<br />

visuelle Kommunikation – branchenübergreifend<br />

impulsgebend<br />

Foto: Behrendt & Rausch Fotografie<br />

Die Welt der<br />

Inspiration<br />

Die Verpackung ist längst mehr als nur eine Schutzhülle. Sie ist zum stillen Verkäufer<br />

des Produktes geworden. Ganz so still sollte sie aber gar nicht sein, denn wer am POS<br />

auffallen will, der sollte schon, wenn nicht schreien, dann zumindest glänzen. Und so ist<br />

es die Inspiration, die Werbeagenturen und Grafikdesigner jedes Jahr zur viscom locken.<br />

Auf der Suche nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten, gedruckt oder digital, werden sie<br />

hier fündig.<br />

Die viscom ist Marktplatz der Ideen<br />

in der visuellen Kommunikation<br />

– vom large format printing und<br />

signmaking über object design und digital<br />

signage bis hin zu POS display und POS<br />

packaging. Rund 300 Aussteller werden<br />

zur Messe in diesem Jahr erwartet, die von<br />

Mittwoch bis Freitag, 4. bis 6. November,<br />

auf dem Düsseldorfer Messegelände stattfindet.<br />

INSPIRATION UND INNOVATION. „Mit<br />

Mehrwert mehr erreichen. Insights für den<br />

POS-Erfolg“, „Digital Signage und DOOH<br />

– alles nur ein Missverständnis?“ oder „Storytelling<br />

für Räume“: Die viscom erklärt,<br />

inspiriert und blickt in die Zukunft. Werbeagenturen<br />

und Grafikdesigner erhalten<br />

hier einen Blick fürs Machbare, können<br />

neue Werbeformen für sich entdecken. So<br />

kamen bereits über 50 Prozent der Besucher<br />

der viscom 2014 aus dem Wirtschaftszweig<br />

Werbung, rund 13 Prozent aus Werbeagenturen<br />

und dem Grafikdesign.<br />

Auf der viscom dreht sich alles um die drei<br />

Fragen: Was ist möglich? Wie wird es gemacht?<br />

Und wer kann es? Best Practice Beispiele<br />

und Vorträge spielen eine große Rolle.<br />

„Wir wollen die visuelle Kommunikation auf<br />

der Messe erlebbar machen, den Besuchern<br />

die Möglichkeit bieten, über den Tellerrand<br />

des eigenen Geschäfts hinaus zu blicken<br />

und neue Ideen für sich oder ihre Kunden<br />

zu entwickeln. Dabei kommt an erster Stelle,<br />

die neuen Potenziale zu begreifen“, so<br />

viscom Event Director Petra Lassahn im<br />

Vorfeld der Messe. So sind neben den sechs<br />

Ausstellungssegmenten vier Sonderflächen<br />

und ein umfangreiches Rahmenprogramm<br />

fester Bestandteil der Messe.<br />

INSZENIERUNG POS. Um die Kaufentscheidung<br />

direkt am Point of Sale zu beeinflussen,<br />

bedarf es des Zusammenspiels<br />

mehrerer Faktoren. Die Wahl eines aufmerksamkeitsstarken<br />

Displays und der passenden<br />

Verpackung gehören dazu. Beides bietet<br />

die viscom mit ihren Messebereichen POS<br />

display und POS packaging. Die Aussteller<br />

der POS display zeigen warentragende und<br />

selbstdarstellende Displays in allen erdenklichen<br />

Materialien und Facetten, analog und<br />

digital. Mit dabei sind Unternehmen wie<br />

Aluvision, Brohl Wellpappe, HMK, Holbox,<br />

Karya Tekstil, LUXGLAS Technology,<br />

OECHSLE Display Systeme, Pink Pepper<br />

Media, Plexotec, POS Peter Ohrem, Schoepe<br />

Display und TIEDEMANN. Die innovativsten<br />

Lösungen werden alljährlich mit<br />

dem SUPERSTAR ausgezeichnet, der durch<br />

den display Verlag in Kooperation mit Reed<br />

Exhibitions, dem Veranstalter der viscom,<br />

vergeben wird.<br />

Auch die Verpackung verführt zum Kauf.<br />

Wie, das zeigt die viscom mit ihrem Messesegment<br />

POS packaging. In Sachen hochwertiger<br />

Faltschachteln ist die Messe für<br />

Werbeagenturen und Grafikdesigner die<br />

richtige Anlaufstelle. <strong>2015</strong> haben sich einige<br />

Neuaussteller in diesem Bereich angemeldet,<br />

u.a. Sappi, führender Hersteller gestrichener<br />

Feinpapiere, Leonhard Kurz, Hersteller von<br />

(Heiß-)prägefolien, Hologrammen sowie<br />

Prägemaschinen und Prägewerkzeugen und<br />

<strong>Pack</strong>aging-Profi HS DESIGN.<br />

Am zweiten Messetag dreht sich im Vortragsprogramm<br />

ebenfalls alles um den Point<br />

of Sale und die Frage, wie die visuelle Kommunikation<br />

Mehrwert für Produkte, Kunden<br />

und Anbieter schaffen kann. Der Fokustag<br />

POS packaging und display startet mit der<br />

Session „Der POS aus Kundensicht“. Im<br />

Anschluss präsentiert der display-Verlag<br />

„Wunsch und Wirklichkeit in der Displaygestaltung“.<br />

Die Fachzeitschrift kreativ<br />

verpacken geht in der Session „viscom unboxed<br />

- handmade und verpackt mit Liebe“<br />

auf Handgefertigtes ein und zeigt ein Best<br />

Practice aus einer Manufaktur. Am Nachmittag<br />

stehen dann noch aktuelle Trends<br />

und Highlights der Verpackungsbranche<br />

im Fokus. <br />

[pl]<br />

viscom <strong>2015</strong><br />

INFOBOX<br />

Termin: 04. bis 06. November <strong>2015</strong><br />

Ort: Messe Düsseldorf, Hallen 8a & 8b<br />

Zeiten: Di., Do.: 10 - 18 Uhr, Fr.: 10 - 17 Uhr<br />

Veranst.: Reed Exhibitions Deutschland<br />

Internet: www.viscom-messe.com


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

Menschen // Gesichter // Karrieren<br />

Im Rahmen der konsequenten<br />

Markterschließung<br />

Schweiz hat Vanderlande in<br />

Mönchengladbach Peter Spycher<br />

zum 1.9.<strong>2015</strong> als Director<br />

Business Development<br />

Schweiz eingestellt. Spycher<br />

war zuletzt über 8 Jahre bei<br />

der Dematic Schweiz als Niederlassungsleiter<br />

für den Verkauf<br />

und Service tätig.<br />

Seit 4. September <strong>2015</strong> ist<br />

Mag. Sandra Holzinger Leiterin<br />

der ARA-Unternehmenskommunikation.<br />

Sie folgt damit<br />

Christian Mayer, der nach<br />

18 Jahren die ARA auf eigenen<br />

Wunsch verlässt. Die studierte<br />

Publizistin mit Zusatzausbildung<br />

in Öffentlichkeitsarbeit<br />

stieg bereits Mitte der 90er<br />

Jahre in die PR-Branche ein.<br />

Seit dem 1. August verantwortet<br />

Rainer Joost<br />

als neuer Business Development<br />

Manager für Westeuropa<br />

den Vertrieb und die strategische<br />

Marktausrichtung von<br />

DAIFUKU, einem der international<br />

führenden Anbieter von<br />

Material-Handling-Systemen.<br />

Er hat es sich zum Ziel gesetzt,<br />

die Bekanntheit der Marke und<br />

den Marktanteil des Unternehmens<br />

zu steigern.<br />

Neuer Gesamtvertriebsleiter<br />

Deutschland der WE-<br />

RIT Kunststoffwerke ist Volker<br />

K. Wiegmann. Er hat es sich<br />

zum Ziel gesetzt, die Marktposition<br />

des Unternehmens,<br />

das sich auf Industrieverpackungen,<br />

Haustechnik und<br />

Spezialprodukte spezialisiert<br />

hat, weiter auszubauen. WE-<br />

RIT strebt in Deutschland eine<br />

Verdreifachung der Marktpräsenz<br />

an.<br />

Veranstaltungen // Bildung // Termine<br />

Scanoack. Fachmesse. Zeit: Dienstag, 20. bis<br />

Freitag, 23. Oktober <strong>2015</strong>. Ort: Stockholm /<br />

Schweden. Weitere Informationen unter:<br />

www.scanpack.se<br />

Deutscher <strong>Log</strong>istik-Kongress. Kongress. Zeit:<br />

Mittwoch, 28. bis Freitag, 30. Oktober <strong>2015</strong>.<br />

Ort: Berlin / Deutschland. Weitere Informationen<br />

unter: www.bvl.de/dlk<br />

Eurasia <strong>Pack</strong>aging. Fachmesse. Zeit: Donnerstag,<br />

22. bis Sonntag, 25. Oktober <strong>2015</strong>. Ort:<br />

Istanbul / Türkei. Weitere Informationen unter:<br />

www.packagingfair.com<br />

Management von Verpackungen und Ladungsträgern.<br />

Seminar. Zeit: 03 bis 04. Nov. <strong>2015</strong>.<br />

Ort: Dortmund / Deutschland. Weitere Informationen<br />

unter: www.verpackungsakademie.de


Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Neuer Player am österreichischen<br />

Verpackungsmarkt<br />

Die CARDBOX <strong>Pack</strong>aging Gruppe hat kürzlich den burgenländischen Druckspezialisten<br />

für Faltschachteln, die Schachner <strong>Pack</strong> GmbH mit Sitz in Pinkafeld, mehrheitlich übernommen.<br />

Die Übernahme stellt eine wichtige strategische Ergänzung des Produktportfolios<br />

und einen weiteren Wachstumsschritt dar.<br />

CARDBOX <strong>Pack</strong>aging gibt das Closing<br />

der mehrheitlichen Übernahme<br />

des 2007 gegründeten Druckunternehmens<br />

Schachner <strong>Pack</strong> GmbH<br />

bekannt. Die CARDBOX <strong>Pack</strong>aging<br />

Gruppe mit Standorten in Österreich und<br />

Tschechien hat 90 % des Unternehmens<br />

übernommen, während 10 % im Besitz des<br />

bisherigen Eigentümers, Roland Schachner,<br />

verbleiben. Die auf die Entwicklung<br />

von hochwertigen Faltschachteln für den<br />

Lebensmittel- und Kosmetikbereich und<br />

Flaschenträgern (Six-<strong>Pack</strong>s) spezialisierte<br />

Schachner <strong>Pack</strong> GmbH mit Sitz im burgenländischen<br />

Pinkafeld erwirtschaftete<br />

zuletzt mit 28 Mitarbeitern einen Jahresumsatz<br />

von knapp 5 Mio. Euro.<br />

CARDBOX <strong>Pack</strong>aging Holding Geschäftsführer<br />

Mag. Klaus Hockl, der ab sofort neben<br />

Roland Schachner als Geschäftsführer der<br />

Schachner <strong>Pack</strong> GmbH fungiert, erklärt die<br />

Hintergründe für die Transaktion wie folgt:<br />

„Die Übernahme von Schachner <strong>Pack</strong> stellt<br />

für uns einen weiteren wichtigen Meilenstein<br />

in der Unternehmensgeschichte dar,<br />

denn damit können wir sowohl markt- als<br />

Großinvestition am Standort Wien<br />

v.l.n.r.: Roland Schöberl,<br />

Geschäftsführer MCP<br />

GmbH, Roland Schachner,<br />

Gründer und Geschäftsführer<br />

Schachner<br />

<strong>Pack</strong> GmbH, Klaus<br />

Hockl, Geschäftsführer<br />

der CARDBOX <strong>Pack</strong>aging<br />

Holding GmbH und<br />

Schachner <strong>Pack</strong> GmbH<br />

auch produktionstechnische Synergieeffekte<br />

verwirklichen. Vor allem die langjährige<br />

Expertise des Unternehmens bei<br />

der Entwicklung von ausgeklügelten Verpackungslösungen<br />

ist eine wichtige strategische<br />

Ergänzung und Komplettierung<br />

unseres Produktportfolios, da wir dadurch<br />

die fokussierte Produktion hochveredelter<br />

Verpackungen weiter ausbauen und die<br />

Time-to-Market verbessern können.“<br />

Insgesamt 30 Mio. Euro wird Dunapack Mosburger, österreichischer Marktführer für Wellpappe-<br />

Verpackungen und Teil der österreichischen Prinzhorn Gruppe, ab Herbst <strong>2015</strong> in seinen Wiener<br />

Standort (Foto) im 23. Bezirk investieren.<br />

Durch den Kauf einer benachbarten Liegenschaft inklusive Produktions- und Büroflächen im<br />

August <strong>2015</strong> kann das Betriebsgelände in Wien-Liesing verdoppelt werden – von aktuell 40.000<br />

m 2 auf 80.000 m 2 . Dies ermöglicht die Errichtung einer 2,8-Meter-Hochleistungs-Wellpappenanlage<br />

auf neuestem Stand der Technik.<br />

Mit den Mitteln, die zwischen <strong>2015</strong> und 2017<br />

in Modernisierung und Erweiterung des<br />

Werks fließen werden, sowie den entsprechenden<br />

Folgeinvestitionen will Dunapack<br />

am Standort Wien eine Umsatzsteigerung<br />

von aktuell 78,5 Mio. Euro auf über 100 Mio.<br />

Euro erzielen. Damit wird der in den letzten<br />

Jahren konsequent eingeschlagene Wachstumskurs,<br />

von dem Kunden und Mitarbeiter<br />

gleichermaßen profitieren, fortgesetzt.<br />

Roland Schöberl, Geschäftsführer der Wiener<br />

Unternehmensberatung MCP GmbH,<br />

war – so wie hba Rechtsanwälte und die i4g<br />

Investment GmbH – auch diesmal wieder<br />

an der Transaktion von Beginn der Verhandlungen<br />

bis zum erfolgreichen Closing<br />

beteiligt und kommentiert die Übernahme<br />

wie folgt: „Die Übernahme von Schachner<br />

<strong>Pack</strong> durch CARDBOX <strong>Pack</strong>aging lässt am<br />

österreichischen Verpackungsmarkt einen<br />

neuen und ernstzunehmenden Player entstehen.<br />

Alle wesentlichen Arbeitsschritte, die<br />

für die Herstellung hochwertiger und ausgeklügelter<br />

Verpackungslösungen unabdingbar<br />

sind, können nun noch besser und aus einer<br />

Hand angeboten werden – von Entwicklung<br />

und Design bis zur Verarbeitung.“<br />

Im Rahmen der CARDBOX <strong>Pack</strong>aging Gruppe<br />

wird der Standort Pinkafeld verstärkt für<br />

die Entwicklung und Weiterverarbeitung<br />

von Faltschachteln und Zuschnitten verantwortlich<br />

sein. „Die Schachner <strong>Pack</strong> GmbH<br />

hat sich in den vergangenen Jahren durch<br />

ihre Spezialisierung zu einem wichtigen<br />

Player in der österreichischen Druckbranche<br />

entwickelt und wir freuen uns, dass wir<br />

unsere Erfolgsgeschichte nun im Rahmen<br />

der CARDBOX <strong>Pack</strong>aging Gruppe fortsetzen<br />

können“, sagt Schachner <strong>Pack</strong> Unternehmensgründer<br />

und Geschäftsführer Roland<br />

Schachner. <br />

[pl]<br />

Foto: CARDBOX


Veränderte<br />

Managementstruktur<br />

Führungswechsel bei Swisslog: Daniel Hauser wird neuer<br />

Geschäftsführer der Swisslog GmbH in Dortmund. Er ersetzt<br />

Volker Jungbluth, der als Head of Strategic Research & Development<br />

neue Impulse in der Technologieentwicklung der<br />

Swisslog-Division Warehouse & Distribution Solutions setzen<br />

wird. Christian Baur übernimmt die Führung als Divisionspräsident.<br />

DANIEL HAUSER, Geschäftsführer<br />

der Swisslog AG in der Schweiz, hat<br />

zum 1. September <strong>2015</strong> zusätzlich die<br />

Geschäftsführung der Swisslog GmbH<br />

in Dortmund übernommen. Kern seiner<br />

Aufgabe ist, neue Impulse für die<br />

länderübergreifende Zusammenarbeit<br />

innerhalb des Konzerns zu setzen, Synergien<br />

für die Entwicklung moderner<br />

und hocheffizienter Kundenlösungen<br />

zu erschließen und das Anlagen-Neugeschäft<br />

im deutschsprachigen Raum weiter auszubauen. In<br />

seiner neuen Funktion hat Hauser zudem die Verantwortung<br />

für die Swisslog-Region „Central Europe“ inne. Ziel dieser<br />

länderübergreifenden Organisation ist, das Mitarbeiter- und<br />

Technologie-Know-how des Swisslog-Konzerns in der DACH-<br />

Region sowie der Region Middle East zu bündeln.<br />

VOLKER JUNGBLUTH, bisheriger Mitgeschäftsführer<br />

der Swisslog GmbH,<br />

wird sich auf neue Aufgaben in der konzeptionellen<br />

und strategischen Weiterentwicklung<br />

der Swisslog-Technologien<br />

sowie des Produkt- und Lösungsportfolios<br />

konzentrieren: Neben seiner im<br />

Frühjahr übernommenen Tätigkeit als<br />

Geschäftsführer der Swisslog Automation<br />

GmbH mit Sitz in Ettlingen hat<br />

Jungbluth ab dem 1.September zusätzlich<br />

die Leitung des bei Swisslog neuen Bereichs „Strategic<br />

Research & Development“ (R&D) übernommen. Zu seinen<br />

Aufgaben gehören, die Herausforderungen der Zukunft zu<br />

identifizieren, innovative Produktideen weiterzuentwickeln<br />

und das Swisslog-Lösungsportfolio markt- und kundengerecht<br />

zu gestalten.<br />

CHRISTIAN BAUR hat per 1. September<br />

<strong>2015</strong> die alleinige Führung der „Warehouse<br />

& Distribution Solutions“-Division<br />

(WDS) bei Swisslog übernommen. Baurs<br />

Aufgabe wird es sein, vermehrt auf Kundenfokus<br />

und Technologieentwicklung<br />

zu setzen und Swisslog, unterstützt von<br />

KUKA, zum „Automation Powerhouse“<br />

zu führen. <br />

[pl]


Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Neue Kennzeichnungslösung für<br />

das Waren- und <strong>Log</strong>istikmanagement<br />

Die Mediaform Informationssysteme GmbH erweitert mit den Place (Landeplatz)<br />

Etiketten ihr Portfolio im Bereich Kennzeichnungslösungen. Die innovativen und individualisierbaren<br />

Etiketten sind eine optimale Lösung, um Transportbehälter-Systeme im<br />

Waren- und <strong>Log</strong>istikmanagement mehrfach sauber zu kennzeichnen und den kosten- und<br />

zeitintensiven Reinigungsaufwand durch Etikettenreste zu verhindern.<br />

Place Etiketten überzeugen im Arbeitsprozess<br />

durch eine kinderleichte<br />

Anwendung. Das Etikett<br />

wird direkt auf Transportbehältnisse verklebt<br />

und schafft dadurch einen Landeplatz<br />

für Informationsketten. Die spezielle<br />

Etikettenkonstruktion ermöglicht es, dass<br />

die darauf verklebten Barcode- und Informationsetiketten<br />

rückstandsfrei entfernt<br />

und durch neue ersetzt werden können.<br />

Der Klebstoff der Place Etiketten ist stark<br />

permanent und hält auch Desinfektionsmittel<br />

stand, so dass sich das Etikett (das<br />

ggf. ebenfalls die jeweiligen Anforderungen<br />

erfüllen muss) nicht vom Träger ablöst.<br />

Das Place Etikett kann aber nicht nur in<br />

der <strong>Log</strong>istik und im industriellen Warenmanagement,<br />

sondern auch in der Lebensmittelbranche<br />

z.B. zur Kennzeichnung<br />

von Transportkisten für Gemüse oder<br />

Place (Landeplatz) Etiketten<br />

überzeugen im Arbeitsprozess<br />

durch eine kinderleichte Anwendung.<br />

Das Etikett wird direkt auf<br />

Transportbehältnisse verklebt und<br />

schafft dadurch einen Landeplatz<br />

für Informationsketten<br />

Fleisch- und Wursterzeugnisse wie auch<br />

in der Pharma- und Medizinbranche z.B.<br />

zur Kennzeichnung z.B. von Probenracks<br />

eingesetzt werden.<br />

Die standardmäßig mit grauer Schrift vorgedruckten<br />

Etiketten können innerhalb einer<br />

individuellen Produktion ganz an die Bedürfnisse<br />

des Kunden angepasst werden.<br />

Neben Format, Form und Klebstoff lässt<br />

sich auch das Druckbild individualisieren,<br />

beispielsweise mit dem eigenen Firmenlogo<br />

oder Arbeitsanweisungen. Die individuelle<br />

Produktion lohnt sich bereits ab 500 Etiketten.<br />

<br />

[pl]<br />

Foto: Mediaform<br />

Literaturtipp: „Lageroptimierung“<br />

Lager stehen immer mehr im Fokus einer bestandsarmen <strong>Log</strong>istik mit<br />

schlanken Distributionsprozessen. Ein-/Auslagerprozesse und Transportvorgänge<br />

sollen immer schneller, flexibler und kostengünstiger<br />

gehandhabt werden – bei steigender Artikel-/Kommissionierzahl und<br />

Datenqualität.<br />

In dem stark praxisorientierten Buch wird somit bewusst in die Tiefe<br />

des gesamten Lagerwesens, der Beschaffungs- und Produktionslogistik<br />

gegangen.<br />

Durch seine verständliche Darstellung eignet sich das Buch hervorragend<br />

zum Selbststudium und als Nachschlagewerk<br />

zum Herausfinden, welche Aktivitäten<br />

dem Unternehmen, bezüglich einer<br />

Lageroptimierung, am meisten nutzen.<br />

Rainer Weber, Lageroptimierung. Bestände – Abläufe<br />

– Organisation – Datenqualität – Stellplätze.<br />

3., neu bearbeitete Auflage <strong>2015</strong>, 198 Seiten, A5,<br />

broschiert. ISBN 978-3-8169-3326-7.<br />

www.expertverlag.de<br />

Kennzeichnung für die Getränkeindustrie<br />

Markem-Imaje bringt den 9450 S auf den Markt, eine neue Tintenstrahl-Kennzeichnungslösung<br />

für die hohen Anforderungen der Getränkeindustrie<br />

im Hinblick auf die Rückverfolgbarkeit, die Einhaltung<br />

der Hygienestandards und die Vielseitigkeit.<br />

Der neue Drucker 9450 S stellt sicher, dass jedes Produkt beim Verlassen<br />

des Werks stets korrekt gekennzeichnet ist und jedes Layout<br />

bis zum Verbrauch einwandfrei lesbar ist. Die integrierte Mark &<br />

Read-Funktion ermöglicht die Kennzeichnung und deren Validierung<br />

mit einer Kamera direkt über die Bediener-Schnittstelle. Damit der<br />

Anwender sicher ist,<br />

dass die richtige Tinte<br />

verwendet wird, überprüft<br />

der Drucker dank<br />

dem intelligenten Betriebsmittelsystem<br />

automatisch die Artikelnummer<br />

und das<br />

Verfallsdatum der vom<br />

Bediener eingesetzten<br />

Tintenkartuschen.


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

Das wahre Potenzial des<br />

elektronischen Lieferscheins<br />

Zeitersparnis, Optimierung des Wareneingangs, schnellerer Zugriff auf Supply Chain Informationen<br />

und viele weitere Vorteile bietet die Integration des GS1 Transportetiketts<br />

mit dem elektronischen Lieferschein DESADV (Despatch Advice) – dies bestätigt eine<br />

aktuelle Studie von GS1 Austria.<br />

Eine eindeutige Identifikation sowie<br />

Rückverfolgbarkeit logistischer<br />

Einheiten über die gesamte Versorgungskette<br />

– dies ermöglicht das GS1<br />

Transportetikett. Kombiniert mit dem<br />

elektronischen Lieferschein DESADV<br />

kann der Warenfluss so optimal mit dem<br />

Informationsfluss verbunden werden. Wo<br />

dabei die Anforderungen und Nutzenpotentiale<br />

im österreichischen Handel, bei<br />

Industrie und <strong>Log</strong>istikdienstleistern liegen,<br />

hat die aktuelle DESADV-Studie von GS1<br />

Austria ans Licht gebracht. Durchgeführt<br />

Foto: GS1 Austria/Katharina Schiffl<br />

DIE STUDIE<br />

Im Auftrag von GS1 Austria führte Univ.-<br />

Prof. Dr. Maria Madlberger, Professorin<br />

am Department of Business and Management<br />

der Webster Vienna Private<br />

University sowie Gastprofessorin an der<br />

Karl-Franzens-Universität Graz, eine umfassende<br />

Studie unter 17 führenden Handels-,<br />

Industrie- und <strong>Log</strong>istikunternehmen<br />

durch: Handel: dm, Lidl, Metro, MPreis,<br />

Pfeiffer, Rewe, Spar; Industrie: Beiersdorf,<br />

Berglandmilch, Brau Union, Mars,<br />

Ströck, Wiesbauer; <strong>Log</strong>istikdienstleister:<br />

Frigologo, Quehenberger, Schachinger,<br />

TKL. Dazu wurden qualitative Experteninterviews<br />

mit insgesamt 26 Gesprächspartnern<br />

geführt, die vor allem aus den<br />

Bereichen IT und <strong>Log</strong>istik stammen, mehr<br />

als die Hälfte in leitender Funktion bzw.<br />

in der Geschäftsführung tätig.<br />

wurde diese von Univ.-Prof. Dr. Maria<br />

Madlberger, Professorin am Department<br />

of Business and Management der Webster<br />

Vienna Private University.<br />

„Auf Handelsseite sind die Vorteile eines<br />

durchgängigen Informationsflusses mit DES-<br />

ADV und GS1 Transportetikett eindeutig<br />

gegeben und bringen eindrucksvolle Einsparungen.<br />

30 Minuten Zeitersparnis pro<br />

GS1 Austria Geschäftsführer Mag. Gregor Herzog und Studienleiterin<br />

Univ.-Prof. Dr. Maria Madlberger präsentieren die DESADV-Studie<br />

Palette können es bei der Warenannahme<br />

sein und auch die Rechnungsprüfung profitiert<br />

und erspart sich aufwändige manuelle<br />

Arbeitsabläufe. Die DESADV ist ein<br />

wichtiges Bindeglied zwischen Bestellung<br />

und Rechnung und ermöglicht damit einen<br />

geschlossenen elektronischen Informationsfluss“,<br />

fasst Univ.-Prof. Dr. Madlberger<br />

die Vorteile auf Handelsseite zusammen<br />

und fügt hinzu: „Weniger bekannt ist, dass<br />

auch die Industrie vom GS1 Transportetikett<br />

und der DESADV profitiert. Ein Fallbeispiel<br />

der Studie zeigt beispielsweise auf, wie<br />

die DESADV in Verbindung mit dem GS1<br />

Transportetikett die unternehmensinterne<br />

Qualitätssicherung revolutionieren konnte.“<br />

Einen wichtigen Beitrag leisten auch<br />

<strong>Log</strong>istikdienstleister, die sich mittlerweile<br />

schon als „Datenlogistiker“ sehen. Immer<br />

häufiger sind sie das Verbindungsglied, das<br />

die DESADV-Übermittlung von der Industrie<br />

an den Handel übernimmt und gegebenenfalls<br />

die nötigen Anpassungen vornimmt.<br />

„Die Botschaft der <strong>Log</strong>istikfirmen lautet:<br />

Die DESADV verbessert die Lieferqualität<br />

und davon profitieren Handel und Industrie<br />

gleichermaßen“, resümiert Madlberger.<br />

AUSBLICK. Mag. Gregor Herzog, Geschäftsführer<br />

von GS1 Austria, erhofft sich<br />

konkrete Handlungen: „Das Potential der<br />

gemeinsamen Nutzung von elektronischem<br />

Lieferschein und GS1 Transportetikett ist<br />

einmal mehr deutlich geworden. Wir wünschen<br />

uns, dass dies für Unternehmen eine<br />

Motivation ist, diesen weiteren Integrationsschritt<br />

zu machen.“<br />

Präsentiert wurde die Studie am 22. September<br />

<strong>2015</strong> im Apothekertrakt des Schloss<br />

Schönbrunn in Wien. Die vollständige Version<br />

sowie eine Informationsbroschüre können<br />

unter www.gs1.at/studie_desadv_<strong>2015</strong><br />

sowie www.gs1.at/broschuere_desadv<br />

heruntergeladen werden.<br />

[pl]


Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

SMART Automation in Wien:<br />

„Content-Messe“ mit Potenzial<br />

Als 2014 erstmals die SMART in der Messe Wien über die Bühne ging, war die Begeisterung endenwollend und<br />

die Verunsicherung groß. Im Mai 2016 steht nun die zweite Veranstaltung vor der Tür, und es tut sich einiges.<br />

Das Engagement des Veranstalters, aber auch jenes der Aussteller, ist hoch. Man ist gewillt, etwas zu schaffen. Das<br />

hat eine kürzlich in Wien stattgefundene Pressekonferenz unter Beweis gestellt. Wir haben die Verantwortlichen<br />

von Reed Exhibitions Messe Wien – Geschäftsführer Benedikt Binder-Krieglstein und Messeleiter Markus Reingrabner<br />

– an einen Tisch gebeten, um mit ihnen über die Ausrichtung und das Potenzial der SMART Automation<br />

in Wien zu sprechen.<br />

Über die Premiere der SMART in Wien<br />

ist viel gesprochen worden und nicht<br />

immer Gutes. Wie waren Sie denn mit<br />

der Erstveranstaltung in Wien zufrieden?<br />

Binder-Krieglstein: Nachdem ich zu diesem<br />

Zeitpunkt noch nicht im Unternehmen<br />

war, kann ich doch einen distanzierteren<br />

Blick auf die Ereignisse werfen: Wenn man<br />

sich die Presseberichte nach der Erstveranstaltung<br />

angesehen hat, dann hat man den<br />

Das Interview führte<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Eindruck gewonnen, dass es sich um eine,<br />

wie man in Wien sagt: „Bauchweh-Partie“<br />

gehandelt hat. Wenn man mit den direkt<br />

beteiligten Kollegen gesprochen hat, war<br />

das Feedback schon ein anderes. Denn<br />

aus ihrer Sicht war die SMART für eine<br />

Erstveranstaltung durchaus gelungen. Jetzt<br />

kann man einwerfen, das ist der geschönte<br />

Blick des Veranstalters. Aber in Gesprächen<br />

mit vielen Ausstellern habe ich ebenfalls<br />

positives Feedback erhalten, auch wenn<br />

sie sich etwas mehr Besucher gewünscht<br />

hätten. Im Prinzip war man sich immer im<br />

Klaren, dass aller Anfang schwierig ist. Für<br />

die meisten war die Premiere der SMART<br />

Automation in Wien letztendlich deutlich<br />

INFOBOX<br />

SMART Automation Austria 2016<br />

Termin: 10. bis 12. Mai 2016<br />

Ort: Messe Wien, Halle A<br />

Zeiten: tägl. 9 bis 18 Uhr<br />

Veranst.: Reed Exhibitions Messe Wien<br />

Internet: www.smart-automation.at<br />

besser als erwartet und viel erfolgreicher,<br />

als nach außen kommuniziert wurde.<br />

Und ich möchte hinzufügen: Wäre es anders<br />

gelaufen, dann hätten wir jetzt wohl<br />

kaum die Rückendeckung der Aussteller.<br />

Die Veranstaltung hat bewiesen, dass sie<br />

viel Potenzial hat. Jetzt geht es darum,<br />

dieses auszuschöpfen.<br />

Was unterscheidet bzw. verbindet die<br />

SMART in Wien mit jener in Linz?<br />

Binder-Krieglstein: Der Name ist das einzige<br />

Element, welches die Veranstaltungen<br />

in Wien und Linz zwingend verbindet. In<br />

Linz findet sozusagen das Klassentreffen<br />

der Branche statt. Hier ist die gesamte<br />

österreichische Automatisierungsbranche<br />

Die Veranstaltung hat bewiesen, dass<br />

sie viel Potenzial hat. Jetzt geht es darum,<br />

dieses auszuschöpfen<br />

Benedikt Binder-Krieglstein,<br />

Geschäftsführer der Reed Exhibitions Messe Wien<br />

vertreten. Sie hat daher einen sehr starken<br />

Netzwerkcharakter. Während wir in Wien<br />

– nicht zuletzt weil sie parallel zur Intertool<br />

stattfindet – ein wenig frisches Blut<br />

hineinbringen können. Sie müssen sich<br />

vorstellen: Alleine der Großraum Wien<br />

verfügt über 176.000 Industrieangestellte.<br />

Wien hat daher ein wesentlich höheres<br />

Besucherpotenzial. Zudem setzen wir in<br />

Wien einen deutlichen Schwerpunkt auf<br />

die Innovation sowie Forschung und Entwicklung.<br />

Reingrabner: Man muss auch einen Blick<br />

auf die Historie am Wiener Messestandort<br />

werfen. Die Veranstaltung heißt ja nur seit<br />

2014 SMART Automation. Die Automatisierungsplattform<br />

in Wien gab es unter dem<br />

Namen Automation Austria im Rahmen<br />

der Vienna-Tec schon Jahre zuvor, doch<br />

mit geringerer Markenwahrnehmung. Den<br />

Bedarf nach einer Fachmesse für industrielle<br />

Automatisierung gab und gibt es aber<br />

nach wie vor.<br />

Die gerade angesprochene Wahrnehmung<br />

wird durch den Namen SMART<br />

verbessert?<br />

Reingrabner: Ja, davon sind wir überzeugt.<br />

Denn das eigentliche Problem lag darin,<br />

dass die Automation Austria unter der<br />

Dachmarke der Vienna-Tec veranstaltet<br />

wurde. Die Aussteller wollten hingegen<br />

eine eigenständige Plattform. Letztendlich<br />

hat man sich im Dialog mit der Branche,<br />

insbesondere den Ausstellern, auf den Namen<br />

SMART Automation und auch auf den<br />

Standort Wien geeinigt.<br />

Wie stehen nun Wien und Linz zueinander?<br />

Binder-Krieglstein: Sie ergänzen einander.<br />

Deswegen finde ich es auch richtig, den<br />

Namen beizubehalten.<br />

Inwiefern ergänzen sich die beiden<br />

Standorte? Wo liegen die inhaltlichen<br />

Schwerpunkte?


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

Reingrabner: Wir haben in Linz einige<br />

besondere Qualitäten, wie z.B. ein nahezu<br />

vollständiges Ausstellerfeld und einen<br />

sehr guten Besuch. Auf der anderen Seite<br />

haben wir Platzprobleme. So bringen wir<br />

nicht alle Unternehmen unter, die gerne<br />

in Linz ausstellen würden. Es fehlt aber<br />

auch der Platz für zusätzlichen Content<br />

im Fachprogramm. Zu Deutsch: Es gibt<br />

zwar in einigen Räumlichkeiten Vorträge,<br />

aber im Wesentlichen fällt ein qualitativ<br />

hochwertiges Rahmenprogramm dem<br />

Platzmangel zum Opfer. Wir können im<br />

Design Center Linz dafür nicht den notwendigen<br />

Rahmen bieten. In Wien können<br />

wir das sehr wohl! Und genau in diesem<br />

Punkt ergänzen einander die beiden Veranstaltungen:<br />

Wien wird eine Content-<br />

Messe. Denn Fachmessen sind in immer<br />

stärkerem Maß auch Fortbildung (Anm.<br />

d. Red.: Näheres siehe Infokasten rechts).<br />

Das werden wir forcieren.<br />

Außerdem können wir in Wien dem<br />

Wunsch der Branche Rechnung tragen,<br />

dass wir speziell jene Unternehmen aus<br />

dem Telekom-Bereich, die eine immer<br />

wichtigere Rolle in der Industrie-IT spielen,<br />

ebenfalls auf die Messe bringen. Das<br />

Ganze unter dem Schwerpunkt Forschung<br />

und Entwicklung. Es gibt für diese Firmen<br />

in der Messe Wien sowohl genug Ausstellungsfläche<br />

als auch die Möglichkeit,<br />

sich an den Content-Veranstaltungen zu<br />

beteiligen.<br />

Auch wenn Wien kein Klon von Linz ist:<br />

Sehen Sie ein Risiko, dass die Strahlkraft<br />

der Marke „SMART“ für zwei Veranstaltungen<br />

nicht reichen könnte?<br />

Binder-Krieglstein: Die Sorge mache ich<br />

mir nicht. Denn wir verspüren im Moment<br />

viel Rückenwind, vor allem durch unsere<br />

Aussteller, die von uns gesetzten Maßnahmen,<br />

und auch durch die Fachmedien. Das<br />

alles stimmt mich doch sehr zuversichtlich.<br />

Im Gegenteil: Ich bin überzeugt, dass wir<br />

die Strahlkraft der Marke „SMART“ in<br />

Summe erhöhen werden.<br />

Auf welche Besucherzielgruppe – geografisch<br />

gesehen – zielen Sie für die SMART<br />

Automation in Wien ab?<br />

Binder-Krieglstein: In diesem Punkt möchte<br />

ich zwischen der SMART und der parallel<br />

stattfindenden Intertool unterscheiden. Im<br />

Fall der SMART ist unsere Besucherwerbung<br />

ganz klar auf die österreichische Klientel<br />

ausgerichtet – eben auf das Potenzial der<br />

bereits angesprochenen 176.000 Industrieangestellten.<br />

Für die Intertool wünschen<br />

sich die Aussteller hingegen auch eine<br />

Einbindung der Nachbarländer. Ich gehe<br />

Fachmessen sind in immer stärkerem<br />

Maß auch Fortbildung. Das werden wir<br />

forcieren<br />

Markus Reingrabner,<br />

Messeleiter der SMART Automation Austria in Wien<br />

davon aus, dass aufgrund der thematischen<br />

Synergien der beiden Messen Überschneidungen<br />

beim Besuch auftreten werden.<br />

D.h. ein internationaler Intertool-Besucher<br />

kann auch großes Interesse an der SMART<br />

haben. Letztendlich können beide Messen<br />

nur davon profitieren.<br />

Warum ist die SMART stärker auf eine<br />

inländische Besucherzielgruppe ausgerichtet?<br />

Reingrabner: Der Großteil der Aussteller<br />

hat den Wunsch, österreichische Kunden<br />

anzusprechen. Das liegt vor allem daran,<br />

dass viele ausstellende Unternehmen keine<br />

Gebietsverantwortung für z.B. Ungarn oder<br />

die Slowakei haben. Das heißt aber nicht,<br />

dass die SMART per se für Aussteller oder<br />

Besucher aus den angrenzenden Nachbarländern<br />

kein Thema ist. Wichtig ist, die<br />

richtigen Unternehmen auf die SMART zu<br />

bringen. Hier geht Qualität vor Quantität.<br />

Ist der österreichische Markt denn groß<br />

genug?<br />

Binder-Krieglstein: Hermann Obermair,<br />

Sales Manager Austria von B&R und Mitglied<br />

in unserem Fachbeirat hat das Investitionsvolumen<br />

für Automatisierungstechnik in Österreich<br />

mit 4 Mrd. Euro pro Jahr beziffert.<br />

Das nenne ich durchaus eine gute Basis.<br />

Folglich kann man voll auf den Standort<br />

Österreich setzen.<br />

Danke für das Gespräch.<br />

Programm mit Content<br />

IT-Kongress<br />

Derzeit plant die Reed Messe Wien einen<br />

eigenen IT-Kongress in der Halle inklusive<br />

themenzugehöriger Aussteller, der<br />

inhaltlich an das Leitthema „Industrie<br />

4.0 in der Praxis“ anknüpft. Die Idee der<br />

Messeveranstalter ist es, den Vortragsbereich<br />

in die Messehalle zu integrieren<br />

und mit Key Playern aus dem IT-Bereich<br />

zu flankieren. Der thematische Fokus<br />

liegt auf Industrie IT, IT-Security und IoT<br />

(Internet of Things oder automatisierter<br />

Informationsaustausch zwischen Endgeräten).<br />

Zielgruppe dieser Veranstaltung<br />

sind IT-Entwickler und Systemintegratoren.<br />

3D Printing Forum und neu:<br />

M2M Forum CEE<br />

Der Veranstalter Succus GmbH, der bereits<br />

bei der „SMART 2014“ mit dem „3D<br />

Printing Forum“ zu Gast war, wird dieses<br />

auch zur „SMART 2016“ bringen. Zudem<br />

veranstaltet Succus GmbH sein etabliertes<br />

„M2M Forum“ im Rahmen der<br />

„SMART 2016“. Das „M2M Forum CEE“<br />

www.m2m-forum.eu ist eine jährlich<br />

wiederkehrende, eintägige Veranstaltung<br />

zu den Themen Internet of Things<br />

(IoT) und Machine-to-Machine Communication<br />

(M2M) und zählt mit rund 250<br />

Teilnehmern aus über 40 Ländern zu<br />

den bedeutendsten High Tech Zukunfts-<br />

Veranstaltungen in Europa. Neben der<br />

Smart City sind unter anderem Industrie<br />

4.0, Connected Life, Transport und <strong>Log</strong>istik<br />

und die Finanzanwendungen der Zukunft<br />

Schwerpunkte der internationalen<br />

Konferenz.<br />

Industrie 4.0 und Robotik<br />

Der F-AR (Verein zur Förderung der Automation<br />

und Robotik http://www.f-ar.<br />

at), unter der Leitung von Präsident Prof.<br />

DI Viktorio Malisa, plant für die „SMART<br />

2016“ ein Vortragsprogramm zum Thema<br />

Industrie 4.0 und Robotik. Ergänzend<br />

dazu ist ein Ausstellungsbereich für<br />

Start-ups aus diesem Umfeld sowie für<br />

private Forschungseinrichtungen, Universitäten<br />

und FHs geplant.


Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Völlig von der Rolle<br />

Die chinesische Tabakindustrie ist im Umbruch: Kleine Marken werden zu größeren<br />

konsolidiert, die einzelnen Produktionsvolumina steigen. Dies erfordert auch neue Verarbeitungsprozesse,<br />

die eine deutlich höhere Produktivität ermöglichen. Zur Veredelung<br />

von Verpackungen liefert das Schweizer Unternehmen Pantec GS Systems dazu erfolgreich<br />

Maschinen nach China. In der Automatisierung bauen sie auf Systemlösungen von<br />

B&R.<br />

Das Staatsunternehmen China National<br />

Tobacco Co. ist in China der<br />

größte Hersteller von Zigaretten<br />

und Zigarren. Es ist gleichzeitig verantwortlich<br />

für das Marketing, die Produktion und<br />

den Vertrieb aller Tabakwaren im Land. Ein<br />

in den vergangenen Jahrzehnten begonnener<br />

Modernisierungs- und Konsolidierungsprozess<br />

in der Branche hat zum Ziel,<br />

die Anzahl der Fabriken, die Tabakwaren<br />

herstellen, innerhalb von wenigen Jahren<br />

zu halbieren. „Das bedeutet, dass deutlich<br />

effizientere Produktionsverfahren gesucht<br />

sind“, so Peter Frei, CEO der Pantec GS<br />

Systems. „Dazu kommt, dass auch die Markenvielfalt<br />

auf einige Wenige beschränkt<br />

werden soll, was die Produktionsvolumina<br />

der einzelnen Marken deutlich steigert.“<br />

Höchste Effizienz für die Verpackungsbranche: B&R Automation PCs<br />

der Baureihe 510 und Antriebe der ACOPOSmulti-Serie garantieren<br />

hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten in der Folienprägung und für das<br />

Aufbringen von Hologrammen<br />

Foto: B&R<br />

NEUE VERPACKUNGSMASCHINEN.<br />

Gefragt sind Maschinen, die hohe Produktionsraten<br />

ermöglichen und gleichzeitig die<br />

Verpackungen mit Merkmalen zum Markenschutz<br />

versehen. Dazu gehören insbesondere<br />

Veredelungen mit Heißfolienprägungen und<br />

das Aufbringen von Hologrammen. Gerade<br />

letzteres limitierte bislang jedoch den<br />

Durchsatz, denn solche Merkmale werden<br />

üblicherweise im Bogendruck aufgebracht.<br />

„Das bedeutet nicht nur, dass Papierbögen<br />

von Hand in die Maschine eingelegt werden<br />

müssen – was sehr ineffizient ist – sondern<br />

auch, dass viel Platz auf den Bögen ungenutzt<br />

bleibt, was wiederum mehr Abfall und<br />

letztlich auch höhere Kosten verursacht“,<br />

sagt Frei.<br />

INFOBOX<br />

Bei den Feldbussen für ihre neuen Maschinen<br />

der Baureihe e-pack 850 ›CHEETAH F‹ setzt<br />

Pantec GS Systems auf höchste Performance.<br />

Über 150 dezentral untergebrachte I/Os bauen<br />

auf dem X20-System von B&R auf, das über den<br />

POWERLINK-Bus in Echtzeit vernetzt ist.<br />

ENGER ZEITPLAN. So gelangten die chinesischen<br />

Tabakwarenproduzenten an die<br />

schweizerische Pantec GS Systems, die seit<br />

langem in der Branche als Spezialist für effiziente<br />

und hochwertige Veredelung von<br />

Verpackungen gilt. In nur sieben Monaten<br />

sollten vier neue Maschinen der Baureihe<br />

e-pack 850 >CHEETAH F< nach China<br />

versandt werden. „Diese Terminvorgabe<br />

war äußerst sportlich und stellte eine große<br />

Herausforderung für das gesamte Automatisierungsteam<br />

dar“, sagt Frei. Die bestehende<br />

Technologie wurde durch Neukonstruktion<br />

des CHEETAH Folienprägers auf den Tabakmarkt<br />

angepasst. Zudem wurde ein Off-Line<br />

System „e-pack“ zur Bewegung und Kontrolle<br />

der Papierbahn entwickelt, welches die Folienprägung<br />

und Veredelung der Verpackungen<br />

von der Rolle mit Papiergeschwindigkeiten<br />

von bis zu 120 m/min ermöglicht.<br />

STRUKTURIERTE ENTWICKLUNG. Die<br />

Automatisierung der Anlage lieferte das<br />

Schwesterunternehmen Pantec Automation<br />

in Liechtenstein. Dabei konnte das<br />

Team die Stärke des Pantec PHOENIX<br />

Project Accelerator Toolsets unter Beweis<br />

stellen: Mit einem gezielten Requirement<br />

Engineering, dem professionellen Projektmanagement<br />

und der standardisierten und<br />

modularisierten Softwareentwicklung wurde<br />

das Entwicklungsprojekt schlank, transparent<br />

und jederzeit kalkulierbar gehalten. „Unsere<br />

Kunden staunten, als die Maschine mit der<br />

Vielzahl der gewünschten Funktionen nach<br />

nur wenigen Monaten in China absolut problemlos<br />

in Betrieb ging. Die Systematik in der<br />

Entwicklung zahlte sich rasch aus“, sagt Frei.<br />

KOMPLETTLÖSUNG AUS EINER HAND.<br />

Seitens der Pantec GS Systems war für das<br />

Automatisierungssystem eine Komplettlösung<br />

aus einer Hand gefragt. „Die Komplexität<br />

der CHEETAH F ist sehr hoch. Deshalb<br />

wollten wir sicher gehen, dass die einzelnen<br />

Komponenten perfekt zusammenspielen und<br />

unsere Anforderungen an Robustheit, Zuverlässigkeit<br />

und Langzeitverfügbarkeit erfüllen“,<br />

beschreibt Manfred Kindle, Projektleiter bei<br />

Pantec Automation, die Bedingungen an<br />

das Design. Als Hardware-Plattform wurde<br />

deshalb auf vertraute Komponenten gesetzt:<br />

Von B&R stammen Echtzeit-SPS, Bussystem,<br />

Antriebssystem und Servomotoren, die integrierte<br />

Safety-Lösung bis hin zum umfassenden<br />

Entwicklungs- und Diagnosesystem.<br />

Eingesetzt werden hochperformante Automation<br />

PCs der Baureihe 810 und An-


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

B&R als Komplettanbieter liefert uns ein durchgängiges<br />

Automatisierungssystem. Bei der Komplexität<br />

der zu automatisierenden Maschine ist<br />

dies ein entscheidender Vorteil<br />

Manfred Kindle,<br />

Projektleiter bei Pantec Automation<br />

triebssysteme der ACOPOSmulti-Serie. Über 150 dezentral untergebrachte<br />

I/Os bauen auf dem X20-System von B&R auf, das über<br />

den POWERLINK-Bus in Echtzeit vernetzt ist.<br />

Insgesamt werden 26 Achsen angesteuert, davon sechs mit Sicherheitsfunktion:<br />

„Die Bewegungsprofile der Antriebe lassen sich perfekt<br />

an unsere Bedürfnisse anpassen. Dadurch ist der Prägeprozess<br />

auch bei hoher Papiergeschwindigkeit ohne Qualitätseinbußen<br />

sichergestellt“, beschreibt Kindle einen entscheidenden Vorteil der<br />

Kinematik-Funktionen der ACOPOSmulti-Antriebssysteme.<br />

SERVICE ENTSCHEIDEND. Implementiert ist auch ein durchgängiges<br />

und bis zur letzten Klemme transparentes Diagnosesystem. „Mit<br />

den Möglichkeiten der Fernwartung und dem weltweiten Support<br />

der Pantec Automation können wir sehr rasch intervenieren“, sagt<br />

Frei und liefert damit eine weitere, wichtige Entscheidungshilfe für<br />

die chinesischen Kunden.<br />

ERFOLG – MIT PERSPEKTIVE. „Goldroc Printing in China ist begeistert<br />

von der wesentlich höheren Leistungsfähigkeit unserer Maschinen.<br />

Dies hat sich rasch in der Branche herumgesprochen und uns die<br />

Tür weiter geöffnet“, freut sich Frei. Für ihn ist klar: Der Einsatz der<br />

Pantec GS Systems Technologie zur Platzierung von Hologrammen<br />

in der chinesischen Tabakindustrie ist erst der Anfang. Im Auge hat<br />

er dabei beispielsweise Verpackungen für Schokolade: „Gerade bei<br />

hochwertigen Produkten setzen Heißfolienprägungen und Hologramme<br />

wichtige Akzente im Marketing: Sie verleihen den Produkten ein<br />

außergewöhnliches Design und nicht zuletzt Sicherheitsmerkmale,<br />

welche helfen, die Marke zu schützen.“<br />

[pl]<br />

E-Commerce im Fokus<br />

Der <strong>Log</strong>istikautomatisierer Dematic präsentiert die neueste Version<br />

3.7 seines bewährten Lagerverwaltungssystems (WMS) DC Director®.<br />

DC Director® ist Dematics globale Softwarelösung zur Steuerung sämtlicher<br />

logistischer Prozesse. Die Version 3.7 des DC Director legt einen<br />

zusätzlichen Schwerpunkt auf die Prozesse des Internethandels.<br />

Mit der Version 3.7 des DC Directors stehen zum ersten Mal Strategien<br />

zur Verfügung, die den Einsatz des inter-Aisle Transfers (iAT) in einem<br />

Ware-zu-Mann Kontext optimiert. Der Dematic Inter-Aisle Transfer<br />

(Foto) macht den Austausch von Ware innerhalb eines Shuttle-Lagers<br />

auch zwischen den Gängen möglich. Das Lager wird so noch schneller,<br />

denn die Front Zone kommt so mit weniger Förderern aus. Als Arbeitsstationen<br />

Ware-zu-Mann stehen 1:1 oder 1:n Arbeitsstationen zur<br />

Auswahl. In der 1:n-Variante können mehrere Aufträge an einer Arbeitsstation<br />

parallel abgewickelt werde. Die 1:1 Variante hingegen wickelt<br />

aktuell immer nur einen Auftrag ab, gestattet dafür aber eine noch<br />

schnellere Kommissionierung mit noch besserer Abwicklungsqualität.<br />

Die „Airport“ Strategie ermöglicht nun die optimierte Verteilung der<br />

Aufträge zwischen<br />

den Arbeitsstationen.<br />

Diese Strategie<br />

ist besonders<br />

für den Einsatz bei<br />

E-Commerce Kunden<br />

optimiert, also großen<br />

Auftragsvolumina<br />

bei kleinen Auftragsgrößen.<br />

www.rajapack.at<br />

<strong>08</strong>10 400306(0,07€/Min)


Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Verpackungsprozesse flexibler gestalten<br />

Moderne Automatisierungssysteme für<br />

sichere und effiziente Verpackungsprozesse<br />

Die Qualität der Verpackung ist heute genauso wichtig wie die Multifunktionalität von<br />

Verpackungslinien. Diese müssen dabei nicht nur höchste Anforderungen in Bezug auf<br />

Produktivität, Flexibilität und Zuverlässigkeit erfüllen, auch die Sicherheit muss unbedingter<br />

Aspekt sein. Flexible Automatisierungstechnik ist Garant dafür, dass Nahrungsmittel<br />

gleich ob für Hund, Katze, Mensch stets hygienisch, schonend und dabei gleichzeitig<br />

effizient und sicher verpackt werden.<br />

Für Nestlé Purina Petcare mit Sitz in<br />

Aubigny, Frankreich, weltweitem<br />

Hersteller von Hunde- und Katzenfutter,<br />

hat die Qualität seiner Produkte Priorität.<br />

Um diese auch zukünftig gewährleisten<br />

zu können, hat das zu Nestlé France<br />

gehörende Unternehmen seine Produktionsstätten<br />

einem umfangreichen Retrofit<br />

unterzogen. Dabei standen die Modernisierung<br />

mit Blick auf die Elektronik, aber<br />

auch die Sicherheit der Verpackungslinien<br />

im Mittelpunkt. Ziel war, eine Erhöhung<br />

der Produktion für die stark wachsenden<br />

Marktsegmente der in Aubigny produzierten<br />

Nestlé Produkte zu erreichen.<br />

Bei der durch die Produktionserhöhung<br />

notwendig gewordenen Umrüstung der<br />

Verpackungslinien standen Sicherheit und<br />

Flexibilität im Vordergrund. Ziel war es,<br />

so nicht nur eine höchstflexible, sondern<br />

gleichzeitig auch sichere Produktion zu<br />

erreichen.<br />

Das Automatisierungssystem PSS 4000 lässt sich durch seine<br />

Flexibilität individuell an bestehende Strukturen anpassen<br />

Fotos: Pilz<br />

Das Werk in Aubigny produziert grundsätzlich<br />

rund um die Uhr, die Produktionsanlagen<br />

laufen sieben Tage die Woche. Verpackt<br />

werden unterschiedliche Produktgrößen des<br />

Purina Katzenfuttersortiments, die so unterschiedliche<br />

Verpackungsabläufe bedingen.<br />

Diese sich kontinuierlich ändernden Produktionsabläufe<br />

erfordern eine Automatisierungstechnik,<br />

die sich ebenso flexibel dem<br />

jeweiligen Verpackungsprozess anpasst. Entschieden<br />

hat sich die Nestlé Purina Petcare<br />

aus diesem Grund für das Automatisierungssystem<br />

PSS 4000 von Pilz, mit dem sich<br />

sowohl Standard- als auch Sicherheitsautomatisierungsaufgaben<br />

einfach und vor allem<br />

flexibel umsetzen lassen. Bei Nestlé Purina<br />

Petcare wird die Automatisierung aktuell an<br />

verschiedenen Stationen – etwa die Befüllung<br />

oder das Verschweißen – an insgesamt drei<br />

Verpackungsanlagen mit PSS 4000 realisiert.<br />

PSS 4000 FÜR HOCHFLEXIBLE VER-<br />

PACKUNGSPROZESSE. Die Herstellung<br />

sowie Verpackung hochwertiger Katzennahrung<br />

erfordert Verpackungsanlagen, die<br />

einerseits flexibel sind, dabei aber auch den<br />

heute geltenden Sicherheitsstandards genügen<br />

müssen. Bei Nestlé Purina Petcare<br />

bekommen die Produkte eine Aluminiumverpackung,<br />

in der Regel sind dies rechteckige<br />

Beutel.<br />

Dabei können die Designs der <strong>Pack</strong>ungen<br />

variieren, je nachdem, welche Sorte und<br />

welche <strong>Pack</strong>ungsgröße abgefüllt werden.<br />

Diese kontinuierlich sich wiederholenden<br />

Änderungen des Verpackungsprozesses<br />

erfordern somit eine Flexibilität des Engineerings.<br />

Wesentliche Unterschiede mit Blick auf die<br />

Flexibilität zeigen sich bereits beim Start<br />

eines Automatisierungsprojekts, wenn<br />

nach der initialen Projektabstimmung die<br />

konkrete Umsetzung beginnt. Mit dem Automatisierungssystem<br />

PSS 4000 kann das<br />

Hard- und Softwaredesign sofort beginnen,<br />

denn die Entwicklung der Software erfolgt<br />

unabhängig von der Hardwareentwicklung.<br />

So lässt sich die benötigte Hardware<br />

letztendlich schneller definieren, denn das<br />

Automatisierungssystem PSS 4000 ermöglicht<br />

ein paralleles Arbeiten im Hinblick auf<br />

System- und Hardwareentwicklung.<br />

Bei der Auswahl von Steuerungskomponenten<br />

für die Hardware sind gewisse Aspekte<br />

zu beachten. Wichtig ist beispielsweise,<br />

welche Taktzeit erreicht werden soll oder<br />

wie die Bedien- und Beobachtungsstruktur<br />

angelegt sein soll. Ein weiterer Punkt, den<br />

es zu berücksichtigen gilt, ist die Anordnung


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

der Automatisierungsstruktur, d.h. Anzahl<br />

und Verteilung der Speicherprogrammierbaren<br />

Steuerungen (SPS). Soll beispielsweise<br />

jede einzelne Verpackungsstation eine SPS<br />

erhalten oder mehrere Stationen von einer<br />

gemeinsamen Steuerung gesteuert werden?<br />

All dies sind Punkte, die herkömmlicherweise<br />

vor der Konstruktion geklärt werden<br />

müssen, damit sie nicht einen erheblichen<br />

Aufwand in Bezug auf nachträgliche Änderungen<br />

nach sich ziehen.<br />

Das Automatisierungssystem PSS 4000<br />

eröffnet hier völlig neue Möglichkeiten.<br />

Durch seine Struktur und Eigenschaften<br />

bedingt, lassen sich Entscheidungen, wie<br />

etwa die Auswahl der für die Konstruktion<br />

notwendigen SPS, auf einen sehr späten<br />

Zeitpunkt während der Konstruktionsphase<br />

verschieben. Damit ermöglicht PSS 4000 es,<br />

sich auf die Planung der für den Prozess notwendigen<br />

Komponenten zu konzentrieren.<br />

SICHERHEIT IST UNBEDINGTER AS-<br />

PEKT. Vor dem Umbau wurde die Verpackungsanlage<br />

über eine relaisbasierte Lösung<br />

geregelt, die die Steuerung der Sicherheitsfunktionen<br />

wie Not-Halt, Lichtschranken,<br />

Türzuhaltungen übernahm. Die erforderlich<br />

gewordene Produktionserhöhung ließ diese<br />

Technik an ihre Grenzen stoßen.<br />

Die Modernisierungsmaßnahmen der Verpackungsanlagen<br />

umfassten die vollständige<br />

Umrüstung der Steuerungskomponenten der<br />

Verpackungsmaschinen, wobei die neue Automatisierungstechnik<br />

sich in die bestehende<br />

Grundstruktur der Anlage leicht integrieren<br />

lassen sollte.<br />

Kriterien für die Wahl waren neben einer<br />

unbedingten Flexibilität die einfache Handhabung<br />

und eine einfache Diagnose über<br />

die dazugehörige Software-Plattform PAS<br />

Das Steuerungssystem<br />

PSSuniversal PLC, Teil<br />

des Automatisierungssystems<br />

PSS4000<br />

4000. Auch die Datenübertragung über<br />

das Echtzeit-Ethernet SafetyNET p, das die<br />

sichere Übertragung sämtlicher Daten übernimmt,<br />

war ausschlaggebend: Das sich an<br />

die bestehende Datenübertragungsstruktur<br />

anpassende Echtzeit-Ethernet nutzt das bereits<br />

vorhandene Ethernet – Modbus TCP<br />

– und kommuniziert über dieses mit den<br />

verteilten Remote-Stationen PSSuniversal<br />

I/O und den übergeordneten Steuerungen<br />

PSSuniversal PLC des Automatisierungssystems.<br />

Dabei werden die Sicherheitsdaten der<br />

einzelnen Stationen und die installierten<br />

Bedienterminals sowie die Daten der Verpackungsstationen<br />

in Echtzeit übertragen.<br />

Darüber hinaus ermöglicht PSS 4000 die<br />

dezentrale Verwaltung sämtlicher Daten:<br />

Falls einer von sieben Bereichen einer<br />

Verpackungsanlage im Gefahrenfall in den<br />

sicheren Zustand gehen muss, produzieren<br />

Moderne Automatisierungstechnik<br />

sorgt dafür,<br />

dass das Verpacken von<br />

Lebensmitteln schonend<br />

und gleichzeitig flexibel<br />

und effizient erfolgt<br />

die übrigen Bereiche weiter, so dass der<br />

Gesamtprozess nicht unterbrochen wird.<br />

„Die Stillstandszeiten ließen sich durch die<br />

verbesserte Diagnosefunktion deutlich verringern“,<br />

so Thierry Jouval, Projektleiter bei<br />

Nestlé Purina Petcare. <br />

[pl]<br />

PSS 4000<br />

INFOBOX<br />

Seit der Einführung des Automatisierungssystems<br />

PSS 4000 sind vielfältige Applikationen<br />

realisiert worden. Neben dem klassischen Maschinen-<br />

und Anlagenbau zählen dazu beispielsweise<br />

auch die Seilbahnbranche, <strong>Log</strong>istik und<br />

Transport, etwa Hafenkrane oder Brücken- und<br />

Schleusenanlagen, die Mining-Industrie, das<br />

Fahrgeschäft bzw. Erlebnisparks, die Chemische<br />

Industrie sowie die Bühnentechnik. Häufig spielte<br />

die einfache Installation, Programmierung und<br />

die Tatsache, dass die Software unabhängig von<br />

der Hardware über die dazugehörige Software-<br />

Plattform PAS 4000 erstellt werden kann eine<br />

wichtige Rolle. Mögliche Anlagenerweiterungen<br />

und damit eine sehr hohe Flexibilität standen bei<br />

vielen dieser Applikationen im Fokus.<br />

Durch Weiterentwicklungen im Automatisierungssystem<br />

PSS 4000 wie einem neuen Editor<br />

nach EN/IEC 61131-3 für Standard und Sicherheit<br />

und dem Steuerungssystem PSSuniversal multi<br />

ist eine noch feinere Skalierbarkeit möglich, was<br />

wiederum ein Plus an Flexibilität ermöglicht.


Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Die mit adaptiven Antrieben ausgestatteten eMotionSpheres von<br />

Festo demonstrieren, wie sich mehrere Flugobjekte koordiniert<br />

im Luftraum bewegen können<br />

Foto: Festo<br />

Ausblick auf die<br />

4. industrielle<br />

Revolution<br />

Der Automatisierungsspezialist Festo lies als Partner der Ars Electronica <strong>2015</strong> seine<br />

eMotionSpheres in Linz schweben. Die acht Kugeln, die sich selbstgesteuert im Raum<br />

bewegen, stehen für eine adaptive und hoch effiziente Antriebstechnik der Zukunft.<br />

Auch in chaotischen Situationen kommt es dank intelligenter Vernetzung zu keinen Zusammenstößen.<br />

Die Leit- und Monitoring-Systeme dahinter könnten schon bald in der<br />

Fabrik der Zukunft zum Einsatz kommen.<br />

Die Ars Electronica <strong>2015</strong> vermittelte<br />

den Teilnehmerinnen und<br />

Teilnehmern Ein- und Ausblicke<br />

in Richtung Zukunft. Unter anderem<br />

durch die eMotionSpheres von Festo. Sie<br />

demonstrieren, wie sich mehrere Flugobjekte<br />

koordiniert in einem abgesteckten<br />

Luftraum bewegen können. Ob individuell<br />

oder im Kollektiv – selbst in chaotischen<br />

Situationen gibt es kein Zusammenstoßen,<br />

da die Kugeln einander ausweichen.<br />

ADAPTIVE ANTRIEBE. Jede der acht Kugeln<br />

ist mit Helium gefüllt und wird von<br />

acht kleinen Propellern angetrieben, die<br />

an ihrer Außenhülle angebracht sind. Die<br />

Antriebe sind adaptiv und sorgen für den<br />

gleichen effizienten Schub in Vorwärts- wie<br />

in Rückwärtsrichtung, was bei selbstlenkenden<br />

Flugobjekten ein echtes Novum<br />

darstellt. Zehn im Raum installierte Kameras<br />

erfassen die Kugeln über deren aktive Infrarotmarker<br />

und leiten die Positionsdaten<br />

an einen zentralen Leitrechner weiter. Die<br />

daraus berechneten Aktionen werden an<br />

die Kugeln übermittelt und dezentral von<br />

ihnen umgesetzt. Durch die intelligente Vernetzung<br />

entsteht ein Leit- und Monitoring-<br />

System, wie es in der vernetzten Fabrik der<br />

Zukunft eingesetzt werden könnte.<br />

DER MENSCH IST WICHTIG. Festo beschäftigt<br />

sich bereits seit Längerem mit den<br />

Anforderungen von Industrie 4.0 und setzt<br />

sich dabei auch intensiv mit der künftigen<br />

Mensch-Maschine-Interaktion auseinander.<br />

Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, der Country<br />

Manager von Festo Österreich bringt es<br />

auf den Punkt: „Neue Technologien alleine<br />

sind zu wenig – sie sind nur ein Baustein<br />

von Industrie 4.0. Der Mensch ist wichtig!<br />

Er wird die Fertigungsabläufe der adaptiven<br />

Produktion in jeder Phase begleiten<br />

– von der Planung und Konstruktion, dem<br />

Bau der Anlagen über den Betrieb bis zur<br />

Wartung und Instandhaltung. Das verlangt<br />

nach qualifizierten, vernetzt denkenden<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Neue<br />

Aufgaben warten, neue Kompetenzen sind<br />

gefragt. Dafür gilt es sich schon heute fit<br />

zu machen.“<br />

BLICK IN DIE ZUKUNFT. „POST CITY<br />

– Lebensräume für das 21. Jahrhundert“<br />

lautete der Titel der Ars Electronica <strong>2015</strong>.<br />

Das Festival fragte danach, wie unsere<br />

künftigen Städte wohl beschaffen sein werden,<br />

wenn viele Roboter in den Fabriken<br />

arbeiten, alles intelligent miteinander vernetzt<br />

ist, die Autos autonom fahren und<br />

die Post per Drohne zugestellt wird? Und<br />

was es für die künftigen Megacities – vor<br />

allem jene an den Küsten – bedeutet, wenn<br />

der Klimawandel endgültig seine Wirkung<br />

entfaltet? Das Rethinking des städtischen<br />

Lebensraumes hat bereits begonnen und<br />

überall auf der Welt entstehen spannende<br />

Ideen für neue Architekturen und gesellschaftliche<br />

Organisationsformen, die den<br />

Veränderungen der nächsten Jahrzehnte<br />

gewachsen sind. In der für Ars Electronica<br />

typischen Verbindung von Kunst, Technologie<br />

und Gesellschaft fanden sich ExpertInnen<br />

aus aller Welt in Linz zu einem<br />

außergewöhnlichen Thinktank zusammen.<br />

Das Festival legte dabei den Fokus auf<br />

vier Themenkreise, um aus lokaler wie<br />

globaler Perspektive zu untersuchen, wie<br />

die aktuellen und prognostizierten Entwicklungen<br />

das Aussehen und die Funktionen<br />

unserer Städte verändern werden: Future<br />

Mobility – die Stadt als Verkehrsknoten,<br />

Future Work – die Stadt als Arbeitsplatz<br />

und Marktplatz, Future Citizens – die Stadt<br />

als Gemeinschaft, Future Resilience – die<br />

Stadt als Bollwerk.<br />

KURZPROFIL. Festo Österreich ist Marktführer<br />

in der Automation mit Pneumatik<br />

und Elektronik sowie der technischen Ausund<br />

Weiterbildung. Das Unternehmen, das<br />

in Österreich 100 Mitarbeiter beschäftigt,<br />

bildet die Drehscheibe für die mittel- und<br />

osteuropäischen Konzernaktivitäten. Festo<br />

investiert über 7 % seines jährlichen Umsatzes<br />

(2014 rd. 2,45 Mrd. Euro) in die<br />

Entwicklung praxisorientierter Innovationen.<br />

Ergebnis dieser Forschungstätigkeit<br />

ist beispielsweise das industrielle Highspeed-<br />

Kompaktkamerasystem, das im TEC Wien,<br />

der österreichischen Forschungseinheit entwickelt<br />

wurde. <br />

[pl]


Eine Füllstandssonde<br />

für viele Medien<br />

KLARE KANTE ZEIGEN:<br />

Mit der kapazitiven Tauchsonde BCS in zylindrischer Bauform<br />

mit Gewindeanschluss G ½ bietet Balluff einen kompakten<br />

und besonders vielseitigen Problemlöser in der bekannten und<br />

nun deutlich verbesserten SMARTLEVEL-Technologie.<br />

Das Multitalent, das sowohl in Metall- als auch Kunststofftanks<br />

nichtbündig eingebaut wird, erkennt von<br />

nichtleitfähighen Feststoffen, wie z.B. Kunststoffgranulaten<br />

und Pulvern, bis zu hochleitfähigen Säuren oder Laugen<br />

schlichtweg alles. Störende Anhaftungen, Verschmutzungen,<br />

Flüssigkeitsfilme und Schaumbildungen werden zuverlässig<br />

ausgeblendet.<br />

Integriert in ein hochwertiges Edelstahlgehäuse aus VA 1.404<br />

mit einer aktiven Fläche aus PEEK eignet sich die Sonde dank<br />

EHEDG-Zulassung (mit speziellen Adaptern) auch zum Einsatz in<br />

hygienisch sensiblen Bereichen, etwa der Lebensmittelindustrie.<br />

Foto: Balluff<br />

Kapazitive Tauchsonde BCS<br />

in SMARTLEVEL-Technologie<br />

Die Sonde kann autoklaviert werden. Weitere Anwendungsfelder<br />

sind der Verpackungsbereich und die Prozesstechnik im<br />

Maschinenbau. Druckdicht bis 10bar bietet sie die Schutzart<br />

IP68 und mit entsprechender Anschlussleitung IP69K am<br />

M12-Steckanschluss.<br />

Typische Applikationen sind. z.B. das Erfassen von Kunststoffgranulaten<br />

bei Temperaturen von bis zu 105°C, die Abfrage<br />

von flüssigen, stark anhaftenden Lebensmitteln, wie Joghurt,<br />

Ketchup, Milch, Getränke etc., oder auch das Erfassen von<br />

hochleitfähigen Säuren und Laugen bis zu einer Konduktivität<br />

von 100mS/cm. Per Fern-Teaching lässt sich die Sonde, die<br />

es auch in einer IO-Link-Variante gibt, über die Steuerleitung<br />

einfach an die Applikation anpassen. <br />

[pl]<br />

PREMIUM-VERPACKUNGEN MIT<br />

ULTRASCHALL-VIERKANTENSIEGELUNG<br />

Hohe Wirtschaftlichkeit<br />

Ressourcenschonende Produktion durch<br />

Materialeinsparung<br />

Gleichbleibend hohe Verpackungsqualität selbst<br />

bei Produktschwankungen<br />

Hohe Siegelgeschwindigkeit<br />

Flexibilität bei der Materialauswahl<br />

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Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Einfach intelligente Maschinen bauen:<br />

Die Easy Machine 2.0 von Lenze<br />

Foto: Lenze<br />

Komplexität<br />

beherrschbar machen<br />

Individualisierte Produkte in kleinster Losgröße zu Konditionen der industriellen Großserienfertigung produzieren<br />

und das bei höchster Performance und Qualität – das ist die große Herausforderung für Maschinenbauer und Produzenten.<br />

Maschinen müssen dafür hochflexibel, intelligent und vernetzt sein, wodurch deren Komplexität steigt.<br />

Damit das Engineering weiter fachlich beherrschbar und unternehmerisch verantwortungsvoll realisiert werden<br />

kann, bietet Lenze branchenspezifische Lösungen, die die Komplexität handhabbar machen. Standardisierte und<br />

modularisierte Software, intelligente Systeme auf Basis offener Standards und Schnittstellen sowie Konzepte für<br />

die intuitive Maschinenbedienung waren am Messestand auf der Fach<strong>Pack</strong> zu sehen.<br />

Die konsequente und professionelle<br />

Modularisierung von Maschinen<br />

ist der Schlüssel, wenn es darum<br />

geht, zunehmend flexiblere und intelligentere<br />

Maschinen in immer kürzeren<br />

Abständen auf den Markt zu bringen und<br />

das Engineering fachlich beherrschbar<br />

und unternehmerisch sinnvoll zu realisieren.<br />

„Unser Ziel ist es seit Jahren, die Engineering-Prozesse<br />

unserer Kunden zu erleichtern,<br />

sodass sich ihr Engineeringaufwand<br />

wesentlich reduziert. Wir machen das mit<br />

intelligenten, anwendungsorientierten Hardwarelösungen,<br />

haben aber auch Software<br />

geschaffen, die vorgefertigte Lösungen für<br />

standardisierbare Maschinenmodule bereitstellt.<br />

Unser Leistungsangebot ermöglicht es<br />

uns, Steuerungs- und Bewegungsfunktionen<br />

ganzheitlich zu betrachten und ein optimal<br />

abgestimmtes Gesamtsystem anzubieten.<br />

Unsere Kunden profitieren zudem von unserem<br />

Branchenfokus, denn wir verstehen<br />

ihre Prozesse und können Beratungsleistung,<br />

Engineering-Support und Lösungen auf die<br />

spezifischen Anforderungen zuschneiden.<br />

Wesentlich ist das Motion-Know-how, das<br />

sich Lenze in den letzten 70 Jahren angeeignet<br />

hat und welches in jede Lösung<br />

einfließt. Mit all dem – wir nennen das<br />

Motion Centric Automation – unterstützen<br />

wir unsere Kunden. Innovation ist heute<br />

mehr als ein neues Produkt oder neue<br />

Funktionalitäten, sondern ist ein virtuoser<br />

Umgang mit komplexer Technik, der sich so<br />

einfach wie möglich ‚anfühlt‘“, erklärt Dr.<br />

Thomas Cord, Geschäftsführer der Lenze<br />

Automation.<br />

Durch die zunehmende Individualisierung<br />

von Produkten steigen auch die Anforderungen<br />

an die Produktion und Maschinen.<br />

Die Zeitspannen für die Einrichtung von<br />

Maschinen werden immer kürzer – mit<br />

steigenden Anforderungen an die Maschinenbediener.<br />

Diesem Trend wird Lenze mit<br />

seinem neuen nutzerfreundlichen gestengesteuerten<br />

Bediensystem für die Prozessvisualisierung<br />

gerecht, das eine einfache<br />

Maschinenbedienung ermöglicht. Eine<br />

gelungene Kombination aus modernster<br />

Hardware, innovativer Software und einem<br />

ergonomischen Bedienkonzept – und ein<br />

weiterer Schritt in Richtung Einfachheit.<br />

KURZPROFIL. Die Lenze-Gruppe wird über<br />

ihre Holding, die Lenze SE mit Hauptsitz in<br />

Aerzen bei Hameln, Niedersachsen gesteuert.<br />

Als weltweit agierender Spezialist für<br />

Motion Centric Automation bietet Lenze<br />

ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio:<br />

von der Steuerung und<br />

Visualisierung über elektrische Antriebe<br />

bis hin zur Elektromechanik sowie Engineering-Dienstleistungen<br />

und -Tools aus<br />

einer Hand. Gemeinsam mit dem Kunden<br />

erarbeiten die Lenze-Experten durchgängige<br />

Antriebs- und Automatisierungslösungen,<br />

die die Realisierung, Produktion und den<br />

Service von Maschinen erleichtern. Lenze<br />

ist einer der wenigen Anbieter am Markt,<br />

der die Maschinenbauer in allen Phasen der<br />

Maschinenerstellung unterstützt. [pl]


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

Ein Tablet für die<br />

Industrie<br />

Foto: KEBA<br />

Das mobile Terminal KeTop T200 von KEBA ermöglicht<br />

höchste Flexibilität bei allen Bedienaufgaben im industriellen<br />

Umfeld. Es bietet ein ergonomisches Gehäuse<br />

mit einem brillanten, HD-fähigen 10“ Display. Einzigartige<br />

Features, wie eine mit der Applikation mitwachsende<br />

Performance sowie eine zusätzliche, optionale<br />

Tastatur auf der Gehäuserückseite machen das KeTop<br />

T200 zu einem langfristig und vielseitig einsetzbaren<br />

Handbediengerät.<br />

Das KeTop T200 ist ein benutzerfreundliches, mobiles<br />

Bediengerät mit der Leistung eines kleinen<br />

IPCs. Moderne, anwenderfreundliche Benutzeroberflächen<br />

werden dank der leistungsstarken Kombination<br />

von Intel Atom ® Prozessoren und MS Windows<br />

Embedded Standard 7 schnell und flüssig dargestellt.<br />

Standard Tools für MS Windows ® können nun erstmals<br />

im industriellen Umfeld auch mobil verwendet werden.<br />

Die Modulbauweise des KeTop T200 ermöglicht ein<br />

einfaches Prozessor-Upgrade für spätere Performance-<br />

Anpassungen, wodurch eine Steigerung der Rechenleistung<br />

bei künftigen Aufgaben mit erhöhten Software-Anforderungen<br />

gewährleistet ist. Dafür ist weder eine Adaption<br />

von Visualisierungslösung und Software nötig, noch sind<br />

Eingriffe in das Maschinenkonzept erforderlich.<br />

KOSTENGÜNSTIGER ERSATZ FÜR STATIONÄRE PA-<br />

NELS. Für die effiziente Bedienung größerer Maschinen<br />

sind oftmals mehrere stationäre Terminals an verschiedenen<br />

Stellen notwendig. Mit dem leistungsfähigen KeTop<br />

T200 können diese stationären Panels durch ein einziges<br />

mobiles ersetzt werden. Eine optionale Halterung ermöglicht<br />

eine Montage an jedem gewünschten Bedienpunkt<br />

der Maschine, wodurch sich diese wie mit einem herkömmlichen,<br />

fixen Panel bedienen lässt. Für Eingaben<br />

an weiteren Punkten der Maschine wird das KeTop T200<br />

einfach direkt an den Ort des Geschehens mitgenommen.<br />

Bereits existierende, stationäre KeView Visualisierungen<br />

lassen sich wiederverwenden. Bei einem kombinierten<br />

Einsatz stationärer und mobiler Panele kann die Visualisierung<br />

in nur einem einzigen Arbeitsschritt für die<br />

universelle Verwendung erstellt werden.<br />

SICHER UND ROBUST. Das robuste, ergonomische<br />

Gehäuse des KeTop T200 ist flach ausgeführt und erinnert<br />

an ein modernes Tablet. Trotz seiner Größe ist das<br />

Gehäusedesign kompakt, wodurch es auch bei längerem<br />

Einsatz perfekt in der Hand liegt. Die Bedienelemente am<br />

Gehäuserand lassen sich einfach und präzise aktivieren.<br />

Unbeabsichtigte Touch-Fehlauslösungen, hervorgerufen<br />

durch Schmutzpartikel-Ansammlung, sind auf Grund der<br />

durchdachten Konstruktion ausgeschlossen. [pl]<br />

Das KeTop T200 von KEBA ist in erster Linie für eine<br />

Nutzung im Querformat ausgelegt, bei Bedarf ist es<br />

auch hochformatig verwendbar. Optional kann an der<br />

Gehäuserückseite eine Zusatz-Tastatur angebracht werden,<br />

die den Bedienkomfort noch weiter erhöht<br />

Itatools Handumreifungsgeräte<br />

Itatools bietet das komplette Angebot im Bereich Handumreifung:<br />

Akkugeräte für Kunststoffband – mit Automatikbetrieb.<br />

Pneumatische Geräte für Kunststoffband<br />

Kombigeräte für Stahlband<br />

Stahlbandspanner bzw. Verschlussgeräte<br />

Manuelles Hülsenlosverschlussgerät für Stahlband<br />

NEU ‐ Akkugeräte mit Automatikbetrieb:<br />

Das Akkugerät IT24/IT25 verfügt nun über einen Automatikmodus,<br />

bei dem spannen und verschließen gemäß der vordefinierten Einstellungen<br />

automatisch erfolgen kann.<br />

IT24 – Akkutool mit Automatikbetrieb<br />

Als Exklusivvertreter für itatools in Österreich bieten wir Ihnen:<br />

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Aktuell Automation Maschinen Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Foto: APS<br />

Das in der ACR GmbH eingesetzte halbautomatische<br />

Verpackungssystem Autobag AB 180 lieferte Automated<br />

<strong>Pack</strong>aging Systems. Das System bedruckt die<br />

Verpackungsbeutel mit individuellen Kundendaten<br />

und verpackt bis zu 80 Beutel pro Minute<br />

Flexible Verpackung<br />

für OEM-Zubehör<br />

Ein Pkw besteht heute durchschnittlich aus ca. 12.000 Einzelteilen.<br />

An Zulieferer stellen Fahrzeughersteller hohe Anforderungen<br />

– von der Entwicklung der Produkte bis zu deren Versand. Für die<br />

effizientere Verpackung von OEM-Zulieferteilen suchte die österreichische<br />

ACR GmbH eine sehr flexible, halbautomatische Verpackungslösung.<br />

Seit über 20 Jahren steht die Automotive<br />

Components Reiter GmbH<br />

(ACR) als zuverlässiger Systemlieferant<br />

für die Fahrzeugindustrie und verwandte<br />

Branchen. Im inhabergeführten<br />

Unternehmen werden Komponenten für<br />

namhafte OEMs entwickelt, produziert<br />

und montiert. Viele Autofahrer würden<br />

hier zum Beispiel den Sonnenschutz, die<br />

Scheinwerfer- oder Windabweiser-Elemente<br />

ihres Fahrzeugs wiedererkennen.<br />

MANUELLE VERPACKUNG. Die von ACR<br />

produzierten Zubehörteile wurden bisher<br />

durch eigene Mitarbeiter des Unternehmens<br />

manuell verpackt. Mit der zusätzlichen<br />

Übernahme des Auftrages eines großen<br />

OEM suchte man auch im Verpackungsbereich<br />

nach einer effizienteren Lösung.<br />

Wolfgang Reiter, Leiter Projektmanagement<br />

erklärt: „Natürlich spielen auch bei uns<br />

Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz eine<br />

bedeutende Rolle. Statt weitere Mitarbeiter<br />

in der Verpackung einzusetzen, suchten wir<br />

nach einer teilautomatisierten Lösung.“ Das<br />

neue System sollte allerdings sehr flexibel<br />

sein, um unterschiedlichste Produkte mit<br />

sehr differenzierten Auftragsmengen verpacken<br />

zu können. „Wir verpacken Aufträge<br />

mal mit 100 Stück und mal mit 20.000<br />

Stück. Oft sind dies Sätze mit bis zu 15 Teilenummern.<br />

Auch die Stücklisten sind hier<br />

ganz unterschiedlich“, erläutert Wolfgang<br />

Reiter. Fündig wurden die Oberösterreicher<br />

schließlich auf der Weltleitmesse „interpack“<br />

bei Automated <strong>Pack</strong>aging Systems<br />

(APS). APS ist führender Hersteller von<br />

Verpackungssystemen für Kleinteile und<br />

Entwickler der Kettenbeutel von der Rolle.<br />

FLEXIBLES SYSTEM GEFUNDEN. „Wir<br />

kennen die Produkte der Mitbewerber von<br />

APS“, erklärt Wolfgang Reiter. „Wir entschieden<br />

uns aber für dieses Unternehmen,<br />

weil deren Systeme im Einsatz sehr flexibel<br />

sind und sehr kurze Umstellungszeiten<br />

von einem auf ein anderes Beutelformat<br />

ermöglichen. Die Rüstzeiten bei den APS-<br />

Maschinen sind unschlagbar.“ ACR orderte<br />

schließlich ein Verpackungssystem Autobag<br />

AB 180 mit Thermotransferdrucker PI 412<br />

und eine Tischverpackungsmaschine PS<br />

125.<br />

Das fahrbare AB 180 System verpackt bis<br />

zu 80 Beutel je Minute. Dabei werden die<br />

automatisch zugeführten Autobag-Beutel<br />

mittels Luftstrom vorgeöffnet, befüllt und<br />

verschweißt. Ein im Verpackungssystem<br />

Die Rüstzeiten bei den APS-Maschinen<br />

sind unschlagbar<br />

Wolfgang Reiter,<br />

Leiter Projektmanagement ACR GmbH<br />

integrierter Touchscreen dient nicht nur<br />

der Steuerung der Druck- und Verpackungsanlage,<br />

von hier aus lassen sich auch alle<br />

Funktionen für die Hilfe, Diagnose, Datenverarbeitung<br />

sowie zur Maschinenüberwachung<br />

einfach bedienen und koordinieren.<br />

Ein Wechsel des Beutelformates durch den<br />

Bediener ist in weniger als zwei Minuten<br />

möglich. Schließlich sorgen ein integriertes<br />

Diagnose-Tool sowie das Replace-n-Repair-<br />

Modul für eine hohe Systemverfügbarkeit.


Foto: ACR<br />

Mit der zur Verpackung kleinerer Produktumfänge georderten<br />

Tischverpackungsmaschine PS 125 können im kontinuierlichen<br />

Modus bis zu 25 Beutel pro Minute verpackt werden. Die nur<br />

37 kg wiegende Maschine benötigt lediglich 56 x 48 cm Aufstellfläche.<br />

Mit der PS 125 lassen sich Beutel mit einer Breite von 50<br />

mm bis 265 mm und einer Länge von 100 mm bis 450 mm per<br />

Hand befüllen und automatisch versiegeln.<br />

SYSTEMINTEGRATION VIA SCHNITTSTELLE. Für die Zuführung<br />

der Produkte zur APS-Verpackungsmaschine AB 180<br />

entwickelten die Spezialisten von ACR ein eigenes System. Dieses<br />

wurde per SPS problemlos mit der AB 180 verbunden. Alle APS<br />

Verpackungsmaschinen<br />

verfügen<br />

dafür ebenso wie<br />

die Thermotransferdrucker<br />

über<br />

gesonderte USB-<br />

Anschlüsse als auch<br />

über parallele und<br />

serielle Schnittstellen.<br />

Damit sind<br />

der externe Anschluss<br />

von PC,<br />

Ein von der ACR gebautes Zuführsystem<br />

wurde mit dem Verpackungssystem problemlos<br />

via Schnittstellen verbunden<br />

Notebooks oder<br />

unternehmenseigenen<br />

IT-Systemen<br />

zur Datenübermittlung<br />

möglich. Die<br />

Maschinen lassen<br />

sich so auch in bereits<br />

vorhandene<br />

Produktionsabläufe<br />

einordnen.<br />

Den Thermotransferdrucker<br />

des Verpackungssystems<br />

Autobag AB180<br />

integrierte ACR im<br />

eigenen Intranet.<br />

Aus der Arbeitsvorbereitung<br />

wird dieser mit den entsprechenden Daten für Texte,<br />

Grafiken und Barcodes zum Bedrucken der Beutel versorgt.<br />

Entsprechend spezifischer Kundenanforderung können dabei<br />

verschiedenste Etikettenformate realisiert werden.<br />

ACR verarbeitet heute ca. 300.000 Autobag-Kettenbeutel jährlich.<br />

Auch bei den Beutelgrößen ist Flexibilität gefragt. „Mal verpacken<br />

wir 200 Satz in ein mittleres Beutelformat, dann 150 Satz in ein<br />

großes Format und dann wieder 500 Produktsätze in einer kleinen<br />

Beutelabmessung. APS reagiert da sehr schnell, wenn wir Beutel<br />

benötigen“, urteilt Projektmanager Reiter.<br />

Gegenwärtig denkt man bei ACR darüber nach, ein weiteres Autobag<br />

AB 180 Verpackungssystem einzusetzen. Wolfgang Reiter<br />

resümiert: „Mit dem APS-Verpackungssystem konnten wir einen<br />

erheblichen Produktivitätsvorteil erzielen und am Markt stärker<br />

auftreten. Wir sind mit dieser Verpackungslösung sehr zufrieden<br />

und werden uns bei weiter steigendem Bedarf wieder für dieses<br />

System entscheiden.“<br />

[pl]<br />

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Aktuell Automation Maschinen Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Die neue Alpha Advance Mehrkopfwaage der Yamato<br />

Scale GmbH ist eines der hochqualitativen Produkte<br />

im Produktportfolio der C. Resch GmbH<br />

Foto: Yamato<br />

Lösungen für den<br />

Verpackungsprozess<br />

In der Regel sind die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem „Verpacken“<br />

durchaus komplex. Denn Verpacken ist ein Prozess und kein punktuelles Ereignis. Dieser<br />

beginnt bei der Abfüllung des Produktes in die Primärverpackung, geht über das transportgerechte<br />

Verpacken für die Auslieferung bis hin zum Service im Aftersales-Bereich<br />

und dem Ersatzteilmanagement. Man sollte daher systemisch denken, ansonsten drohen<br />

unweigerlich Reibungsverluste. Am besten ist es, man sucht sich ein Unternehmen, das<br />

alles aus einer Hand anbieten kann. Die C. Resch GmbH ist ein solches.<br />

„Wir übernehmen die gesamte Linienverantwortung,<br />

von der Planung bis zur Ausführung,<br />

vom unverpackten Produkt bis<br />

zur fertig palettierten Ware“, beschreibt<br />

Ing. Adalbert Havel, Geschäftsführer der<br />

C. Resch GmbH eine zentrale Kompetenz<br />

des Unternehmens. Neben den Turnkey<br />

Solutions stellt das Erzielen eines hohen<br />

Wirkungsgrades durch optimale Systemsynchronisation<br />

unter anderem einen wichtigen<br />

Schwerpunkt des Unternehmens dar.<br />

Das Produktportfolio des Unternehmens ist<br />

auf die pharmazeutische, chemisch-technische,<br />

Lebensmittel-, Getränke- und Süßwaren/Schokoladenproduktionsindustrie<br />

sowie den kompletten Non-Food-Bereich<br />

ausgerichtet.<br />

„Durch die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten<br />

Lieferwerken decken wir ein<br />

breites Feld der Verpackungsindustrie ab“,<br />

erklärt Adalbert Havel. Als Vertriebspartner<br />

namhafter internationaler Maschinenhersteller<br />

bietet die C. Resch GmbH ein sehr<br />

umfangreiches Programm. Dieses reicht von<br />

Faltschachtelkartonierern, Folieneinschlagmaschinen,<br />

Kartonendverpackungsanlagen,<br />

Kochanlagen für Süßwaren und Mehrkopfwaagen<br />

bis zu Metallsuchtechnik, Schlauchbeutelmaschinen,<br />

Palettierung und Depalettierung,<br />

Reibeinlegern, Tiefziehanlagen,<br />

Becher/Tassen Füll- und Verschließanlagen.<br />

TRADITIONSVERBUNDEN. Adalbert Havel<br />

blickt auf eine lange Firmengeschichte<br />

zurück. Im Jahre 1979 wurde die Havel<br />

OHG von seinen Eltern gegründet. Aufgrund<br />

ihrer langjährigen Erfahrung und<br />

guter Kontakte konnten schon damals<br />

namhafte Lieferanten zur Zusammenarbeit<br />

gewonnen werden. Das Unternehmen<br />

befasste sich mit der Automatisierung und<br />

Rationalisierung von Verpackungsvorgängen<br />

direkt aus der Produktion bis zur<br />

Endverpackung und Palettierung sowie<br />

Vertrieb von Süßwarenproduktions- und<br />

Schokoladeverarbeitungsmaschinen.<br />

Adalbert Havel arbeitete 15 Jahre mit im<br />

Familienunternehmen und teilte sich mit<br />

seinem Vater die Geschäftsführung. Im<br />

Sommer 2014 stieg er in die C. Resch<br />

GmbH mit ein und erweiterte deren Portfolio<br />

um die bisherigen Lieferwerke. Ende<br />

des Jahres erfolgte dann die Übernahme<br />

dieses Unternehmens.<br />

Wenngleich Tradition eine bedeutende<br />

Rolle im Unternehmen spielt, ist man sich<br />

dennoch bewusst, dass es wichtig ist, sich<br />

auf die Bedürfnisse des Marktes einzustellen.<br />

So etabliert sich die C. Resch GmbH<br />

nun auch neuerdings als Ansprechpartner<br />

für Ersatzteilanfragen, Service und<br />

Support.<br />

QUALITÄT ALS ERFOLGSFAKTOR.<br />

„Man kann mit vielen Faktoren punkten,<br />

wir setzen in erster Linie auf Qualität“,<br />

stellt Adalbert Havel klar. Als Anbieter<br />

von Lösungen für den gesamten Verpackungsprozess<br />

ist es dem Geschäftsführer<br />

ein Anliegen, dass alle Lieferwerke seinen<br />

hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden.<br />

Dies ist auch für bestehende Kunden<br />

ein maßgebendes Entscheidungskriterium,<br />

dem Unternehmen die Treue zu halten.<br />

Eines der hochqualitativen Lieferwerke<br />

im Programm der C. Resch GmbH ist die<br />

Yamato Scale GmbH. Das Unternehmen<br />

mit Sitz im deutschen Willich ist ein etablierter<br />

Hersteller von Wiegesystemen für<br />

die Food- und Non-Food Industrie. Neben<br />

Mehrkopfwaagen, Kontrollwaagen und Dosierwaagen<br />

bietet Yamato Scale zuverlässige<br />

Komplettlösungen für die Erstverpackung.<br />

Ganz gleich, ob Süßwaren, Snacks, Backwaren,<br />

Cerealien, Nüsse, Tiefkühlkost,<br />

frische Produkte, Fleischprodukte, Mischungen<br />

oder Non-Food Anwendungen<br />

wie chemische oder pharmazeutische Erzeugnisse<br />

verwogen und verpackt werden<br />

sollen, erfüllen die Yamato Maschinen diese<br />

hohen Erwartungen.<br />

Dass auch der Maschinenhersteller mit<br />

der Zeit geht, zeigt sich am laufenden Erarbeiten<br />

von Innovationen, wie aktuell<br />

am Beispiel der neuen Alpha Advance<br />

Mehrkopfwaage. Diese eignet sich für die<br />

Verwiegung von trockenen, leicht anhaftenden<br />

sowie tiefgefrorenen Produkten<br />

und zeichnet sich durch Kombination der<br />

bewährten Technik der Yamato Dosierwaagen<br />

und den neusten Entwicklungen aus<br />

dem Bereich der Wiegetechnologie aus. [pl]


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

Neue Lasertechnologie<br />

gegen Lecks<br />

Sicherheit durch<br />

Doppelabzugsriemen<br />

Foto: Ishida<br />

Lecks in Schalenverpackungen mit Schutzgas sind ein gewaltiges<br />

Problem für Lebensmittelindustrie und Handel. Zum Aufspüren<br />

undichter Stellen hat Ishida ein bahnbrechendes System entwickelt.<br />

Ishida AirScan identifiziert mit Einsatz von Lasertechnologie<br />

sogar kleinste Löcher auch bei Hochgeschwindigkeit.<br />

Das neuentwickelte System Ishida AirScan entdeckt<br />

zuverlässig auch sehr kleine Löcher von nur 0,5 mm<br />

Durchmesser und erreicht Geschwindigkeiten von bis<br />

zu 180 Verpackungen pro Minute<br />

Ishida AirScan ermöglicht maximale Produktqualität ohne<br />

Kompromisse beim Ausstoß. Das neuentwickelte System entdeckt<br />

zuverlässig auch sehr kleine Löcher von nur 0,5 mm<br />

Durchmesser und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 180<br />

Verpackungen pro Minute. Anwender reduzieren zugleich den<br />

Verpackungsmüll, weil es sich um ein völlig zerstörungsfreies<br />

Prüfverfahren handelt. Prädestiniert ist Ishida AirScan für Schalenverpackungen<br />

mit beispielsweise Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchten,<br />

Salaten, Obst und Gemüse, Käse oder Fertiggerichten.<br />

Die Qualitätskontrolle ist ohne weiteres integrierbar in bestehende<br />

Verpackungslinien.<br />

Lecks in MAP-Verpackungen haben Auswirkungen auf die Produktqualität.<br />

Das Spektrum reicht von Einbußen am Geschmack<br />

über unerwünschte optische Veränderungen bis hin zum frühzeitigen<br />

Verderb durch Mikroorganismen. Die Folge sind kostspielige<br />

Produktrückrufe und ein Imageschaden für den Hersteller. Studien<br />

zufolge sind es jährlich rund 500.000 Tonnen Nahrungsmittel, die<br />

wegen undichter MAP Verpackungen bereits im Produktionsprozess<br />

verloren gehen. <br />

[pl]<br />

Um bei Schlauchbeutelmaschinen einen zuverlässigen Folientransport<br />

zu gewährleisten, muss die Abzugseinheit eine enorme<br />

Kraft aufbringen. Insbesondere bei großen Maschinen und entsprechend<br />

zunehmender Formatgröße sind die Transportbedingungen<br />

für die Folie deutlich erschwert. Bemerkbar macht sich<br />

dies in erster Linie durch erhöhten Schlupf und Verschleiß sowie<br />

Schwankungen in der Rapportlänge.<br />

Der Verpackungsmaschinenhersteller Rovema aus Fernwald<br />

bei Gießen bietet mit den Doppelabzugsriemen<br />

für Schlauchbeutelmaschinen eine Lösung, um diesen<br />

Auswirkungen effektiv entgegen zu wirken und dadurch die<br />

Produktionssicherheit der Maschine zu steigern.<br />

Der Nachrüstsatz<br />

von Rovema, bestehend<br />

aus zwei<br />

vormontierten Abzugseinheiten<br />

und<br />

vier Standard-Vakuumabzugsriemen<br />

sowie Befestigungsmaterial,<br />

bietet einen<br />

zuverlässigen<br />

Folienabzug und<br />

sorgt für einen geringeren<br />

Verschleiß<br />

der Abzugsriemen.<br />

Zudem wird die<br />

Saugleistung der<br />

Abzugseinheit<br />

verstärkt und der<br />

Schlupf auch bei<br />

dicken Folien reduziert.<br />

Die Doppelabzugsriemen<br />

eignen<br />

sich besonders für<br />

Schlauchbeutelmaschinen<br />

vom Typ<br />

Doppelabzugsriemen von<br />

Rovema für Schlauchbeutelmaschinen<br />

VPK, VPI, VPL, VPS und BVC in der Größe 260 (bei großen<br />

Formaten) sowie 360 bzw. 400 und ausschließlich für Vierkant-<br />

Formatsätze (Stabilo Seal und Klotzbodenbeutel). Bei Stabilo Seal<br />

ist eine Formattiefe von mindestens 60 mm, bei Standard-Vierkant<br />

von mindestens 48 mm erforderlich. Ein Angebot über Installation<br />

und Inbetriebnahme vor Ort wird auf Wunsch durch die Rovema<br />

Serviceabteilung erstellt. <br />

[pl]<br />

Foto: Rovema<br />

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Aktuell Automation Maschinen Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Ökologisch verpackt und<br />

individuell bedruckt<br />

Die Schumacher <strong>Pack</strong>aging Gruppe, einer der größten familiengeführten Hersteller für<br />

papierbasierte Verpackungslösungen fertigt nun auch ökologische Obst- und Gemüseschalen<br />

aus beidseitig bedruckter Well- oder Vollpappe. Damit können Agrarbetriebe und<br />

Erzeugerverbände ihre Produkte ökologisch verpacken sowie die Schälchen innen und<br />

außen individuell bedrucken lassen – und so mit ihrem eigenen Namen und ihrer Region<br />

auf der Verpackung werben.<br />

Je nach Einsatzgebiet und Kundenwunsch<br />

stellt Schumacher <strong>Pack</strong>aging<br />

die Obst- und Gemüseschalen aus verschiedenen<br />

Materialien, zum Beispiel Vollpappe<br />

oder F-Welle, her. Die Schalen gibt es<br />

in allen gängigen Standardformaten sowie<br />

in Sondergrößen – und bereits ab kleinen<br />

Bestellmengen. Obst- und Gemüsesteigen<br />

aus stabiler Doppelwelle liefertdas Unternehmen<br />

ab Lager in zwei Standardgrößen –<br />

400 x 300 x 155 Millimeter und 600 x 400<br />

x 160 Millimeter – oder nach kundenspezifischen<br />

Vorgaben. Auf Wunsch werden die<br />

Steigen und Schalen auch gleich aufgerichtet<br />

geliefert. Alle Obst- und Gemüseverpackungen<br />

sind hundertprozentig recycelbar<br />

und lassen sich beidseitig mehrfarbig im<br />

Offset-, Flexo- und – jetzt neu – auch im<br />

Digitaldruckverfahren bedrucken.<br />

NACHHALTIG. Supermärkte und Discounter<br />

setzen bei der Verpackung von Obst und<br />

Gemüse zunehmend auf Pappe statt auf<br />

Kunststoff. Diese ist leichter zu recyceln,<br />

was dem Wunsch der Verbraucher nach Umweltfreundlichkeit<br />

und Nachhaltigkeit Rechnung<br />

trägt. Die neueste Digitaldrucktechnik<br />

von Bobst im Hause Schumacher verwendet<br />

zudem ausschließlich wasserbasierte Tinte,<br />

die lebensmittelecht und geruchsneutral ist.<br />

Klimaneutrale Verpackungen<br />

Die Klingele-Gruppe, einer der führenden unabhängigen<br />

Hersteller von Wellpappenrohpapieren und Verpackungen<br />

aus Wellpappe, bietet seine Verpackungen jetzt<br />

klimaneutral an. Ab sofort können die Kunden des Unternehmens<br />

die CO 2<br />

-Emissionen, die bei der Herstellung ihrer<br />

Verpackungen entstehen, über die Unterstützung von<br />

Klimaschutzprojekten kompensieren. ClimatePartner,<br />

international renommierter Berater und Lösungsanbieter<br />

rund um den Klimaschutz, unterstützt Klingele bei<br />

der Umsetzung.<br />

Weil Schumacher <strong>Pack</strong>aging mit seiner neuen<br />

Digitaldruckmaschine die Bedruckung von<br />

Bogen zu Bogen variieren kann, lassen sich<br />

Verpackungen jetzt ganz nach Wunsch kategorisieren<br />

und personalisieren, ob regional,<br />

saisonal, aktions- oder kundenbezogen. Rund<br />

um die Obst- und Gemüseverpackungen<br />

bietet das Unternehmen viele weitere Dienstleistungen<br />

an: flexible Lieferzeiten, variable<br />

Abnahmemengen sowie die kostenfreie Einlagerung<br />

der Steigen bis zum Erntezeitpunkt.<br />

„Bei uns finden Landwirte und Erzeuger alles<br />

unter einem Dach – von der Materialherstellung<br />

über die Fertigung und Bedruckung der<br />

Verpackung bis hin zur flexiblen <strong>Log</strong>istik“,<br />

sagt Hendrik Schumacher, Geschäftsführer<br />

von Schumacher <strong>Pack</strong>aging.<br />

Die Obst- und Gemüseschalen gibt es<br />

aus verschiedenen Materialien, in unterschiedlichen<br />

Größen, und bereits<br />

ab kleinen Bestellmengen<br />

Bei der Verwendung von Poolkisten aus<br />

Kunststoff hat man eine pfiffige Lösung entwickelt,<br />

damit Erzeuger mit dem eigenen<br />

Namen oder ihrer Region werben können.<br />

Die Kisteneinleger aus Offset-bedruckter Vollpappe<br />

schaffen in den Poolkisten unterhalb<br />

der Produkte eine wichtige Informations- und<br />

Werbefläche.<br />

UMFASSENDES ANGEBOT. Laut eigenen<br />

Angaben hat Schumacher <strong>Pack</strong>aging im<br />

Bereich der papierbasierten Verpackungslösungen<br />

das umfassendste Produktportfolio<br />

am Markt – von der Transportverpackung<br />

über Verkaufsverpackungen bis hin zu kreativen<br />

Display-Lösungen. Darüber hinaus<br />

bietet das Unternehmen alle Möglichkeiten<br />

für die individuelle Fertigung an. Je nach<br />

Produkt und Marktanforderung entwickelt<br />

und fertigt Schumacher <strong>Pack</strong>aging kreative<br />

Sonderlösungen in allen Bauformen, Qualitäten,<br />

Bedruckungen und Veredelungen.<br />

Ergänzt wird das Angebot durch umfassende<br />

Full-Service-Leistungen von der ersten Entwicklungsphase<br />

über das Co-<strong>Pack</strong>ing bis hin<br />

zur Lieferung direkt an den Point-of-Sale. [pl]<br />

Foto: Schumacher


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

Beeindruckende Umweltbilanz<br />

für Papiersäcke<br />

Von 2007 bis 2012 hat die europäische Papiersack- und Sackpapierindustrie<br />

ihren CO 2<br />

-Fußabdruck erheblich optimiert. Zu diesem Ergebnis<br />

kommt eine Studie des schwedischen Forschungsinstituts<br />

Innventia, das die CO 2<br />

-Bilanz der gesamten Versorgungskette der<br />

europäischen Papiersackproduktion im Auftrag von EUROSAC und<br />

CEPI Eurokraft regelmäßig untersucht.<br />

Bei der Herstellung von einer Tonne<br />

durchschnittlichen europäischen<br />

Kraftpapiers wurde die Kohlenstoffintensität<br />

von 2007 bis 2012 um 17 %<br />

verbessert: von 570 kg CO 2<br />

-Äquivalent<br />

(CO 2<br />

e, also Klimagase wie z. B. Kohlendioxid<br />

oder Methan) auf 471 kg CO 2<br />

e. Die<br />

Emissionen aus der Kraftpapierproduktion<br />

machen 60 % des CO 2<br />

-Fußabdrucks<br />

eines jeden Papiersacks aus. Im kompletten<br />

Produktionsweg „cradle to gate“<br />

(vom Wald bis zum fertigen Sack) wurde<br />

der CO 2<br />

-Ausstoß eines einzelnen Papiersacks<br />

von 118 g CO 2<br />

e auf 99 g CO 2<br />

e<br />

vermindert. Das entspricht einer Verbesserung<br />

von 16 %, die unter anderem auf<br />

eine Gewichtsreduktion des einzelnen<br />

Sacks dank verbesserter Papierqualität<br />

zurückzuführen ist.<br />

17.300 MAL UM DIE ERDE. Vergleicht<br />

man die Daten aus dem Jahr 2007 mit jenen<br />

aus 2012, wurden jährlich circa 95.000<br />

Tonnen CO 2<br />

e eingespart. Bei einem durchschnittlichen<br />

CO 2<br />

-Ausstoß eines neu zugelassenen<br />

Pkw von 137 g/km sind das<br />

umgerechnet über 693 Mio. Pkw-Kilometer.<br />

Das entspricht in etwa 17.300 Erdumrundungen<br />

per Pkw.<br />

PRÄZISERE UMWELTBILANZ DURCH<br />

ERWEITERTE ANALYSE. Würde man die<br />

Analyse um weitere Aspekte ausweiten,<br />

ergäbe sich ein noch vollständigeres Bild des<br />

CO 2<br />

-Fußabdrucks europäischer Papiersäcke.<br />

Lässt man „End-of-life“-Emissionen und<br />

die positiven Effekte vermiedener Emissionen<br />

durch Rückgewinnung und Abfallmanagement<br />

in die Kalkulation einfließen,<br />

verringert sich der CO 2<br />

-Fußabdruck eines<br />

durchschnittlichen europäischen Papiersacks<br />

auf 70 g CO 2<br />

e (anstatt 99 g CO 2<br />

e). Es<br />

ist bekannt, dass Wälder CO 2<br />

binden und<br />

speichern. Die nachhaltige Bewirtschaftung<br />

und Kultivierung europäischer Waldflächen<br />

ist ein zentrales Glied in der Wertschöpfungskette<br />

von Papiersäcken. Würde man<br />

die zusätzlich entstehende Biomasse in Europas<br />

Wäldern rechnerisch berücksichtigen,<br />

läge der CO 2<br />

-Fußabdruck sogar bei einem<br />

negativen Inselanzeige Wert 55x80_RZ_1 von –282 g 14.09.15 CO 2<br />

e pro 12:46 Sack. Seite 1<br />

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OPTIMIERUNGEN IM FOKUS. Die überzeugende<br />

Ökobilanz ist Resultat der kontinuierlichen<br />

Anstrengungen der europäischen<br />

Sackpapier- und Papiersackindustrie, ihre<br />

Treibhausgasemissionen stetig zu reduzieren,<br />

die Energieeffizienz zu verbessern und den<br />

Anteil an erneuerbaren Energien zu erhöhen<br />

– tatsächlich schreitet die Optimierung<br />

wesentlich schneller voran, als es zur Erreichung<br />

der Ziele des Klimaaktionsplans der<br />

Europäischen Union für 2020 nötig wäre.<br />

Die wichtigsten Eckdaten der Umweltbilanz<br />

fasst eine Infografik zusammen, die in<br />

englischer Sprache zum Download auf den<br />

Websites von CEPI Eurokraft und EUROSAC<br />

bereitsteht: www.eurosac.org bzw. www.<br />

cepi-eurokraft.org.<br />

EUROSAC ist die europäische Vereinigung<br />

der Papiersackfabrikanten. Ihr gehören über<br />

75 % der europäischen Papiersackhersteller<br />

an. In 20 Ländern produzieren diese insgesamt<br />

mehr als 5 Milliarden Papiersäcke<br />

pro Jahr, wofür 650.000 Tonnen Papier<br />

an 60 Standorten verarbeitet werden. Als<br />

korrespondierende Mitglieder tragen Sackhersteller<br />

von allen Kontinenten sowie Beutelhersteller<br />

zur Vereinigung bei; über 20<br />

Zulieferer (Produzenten von Papier, Folie,<br />

Maschinen und Klebstoff) gehören EURO-<br />

SAC als assoziierte Mitglieder an.<br />

CEPI Eurokraft ist der europäische Verband<br />

für Hersteller von Kraftsackpapier für die<br />

Papiersackindustrie sowie Kraftpapier für die<br />

Verpackungsindustrie. Die zehn Mitglieder<br />

produzieren insgesamt fast 2,5 Millionen<br />

Tonnen Papier in zehn Ländern. [pl]<br />

Foto: EUROSAC<br />

Im kompletten Produktionsweg<br />

„cradle to gate“ wurde der CO 2<br />

-<br />

Ausstoß eines einzelnen Papiersacks<br />

von 118 g CO 2<br />

e auf 99 g<br />

CO 2<br />

e vermindert


Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Kunststofftechnik aus<br />

aller Welt in Friedrichshafen<br />

Mit einem komplett belegten Messezentrum in Friedrichshafen am Bodensee steuert die Fakuma in ihrer 24. Auflage<br />

auf Rekordkurs. Damit festigt die internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung ihren anerkannten Ruf als Branchenereignis<br />

Nr. 1 für Spritzgieß-, Extrusions- und Thermoform-Technologien in Europa und weit darüber hinaus. Mit<br />

dem anwenderorientierten Fokus auf die Kunststoffverarbeitung nimmt die Fakuma eine Sonderstellung ein. Denn ähnlich<br />

gelagerte Fachmessen präsentieren sich eher „Kunststoff-polytechnisch“ und setzen folglich andere Schwerpunkte.<br />

Zur diesjährigen Fakuma zünden<br />

die Hersteller und Anbieter aus<br />

nunmehr 35 Industrienationen ein<br />

wahres Feuerwerk an neuen Technologien<br />

und Verfahren sowie Anwendungen,<br />

von denen die Branche schon im Oktober<br />

<strong>2015</strong> profitieren kann. Zeit ist Geld und<br />

schnelles Time to Market verspricht einen<br />

Vorsprung und damit mehr Geschäftserfolg,<br />

weshalb die Aussteller eine ganze<br />

Reihe an Welt-Neuheiten und innovativen<br />

Verarbeitungsverfahren vorstellen.<br />

In diesem Zusammenhang gebührt natürlich<br />

auch den additiv-/generativen 3D-Verfahren<br />

eine hervorzuhebende Rolle, obschon exakt<br />

dieser Part bzw. dessen Vorfahren wie STL<br />

und Laser-Sintern schon seit über 20 Jahren<br />

zum Ausstellungs-Portfolio der Fakuma<br />

gehören, früher jedoch vor allem im Prototyping<br />

und in der Musterserienfertigung<br />

ihre Anwendung fanden. Ausgehend von<br />

der stark zunehmenden Materialvielfalt und<br />

speziell auf Funktionen zugeschnittenen Material-Eigenschaften,<br />

dürfte die Verbreitung<br />

der 3D-Verfahren rasant zunehmen und<br />

das Angebot an kunststoffverarbeitenden<br />

Fertigungsverfahren mehr als nur abrunden.<br />

INTERNATIONAL. Wie omnipräsent sich<br />

die Fakuma in der Branche etablieren konnte,<br />

verdeutlicht die nochmalige Zunahme an<br />

Fakuma <strong>2015</strong><br />

INFOBOX<br />

Termin: 13. bis 17. Oktober <strong>2015</strong><br />

Ort: Messe Friedrichshafen<br />

Zeiten: Di.-Fr.: 9 - 17 Uhr, Sa.: 9 - 15 Uhr<br />

Veranst.: P.E. Schall GmbH & Co. KG<br />

Internet: www.fakuma-messe.de<br />

ausländischen Herstellern und Anbietern auf<br />

nunmehr 35 Industrienationen. Nach dem<br />

traditionell stärksten Aussteller-Kontingent<br />

aus Deutschland (925 Unternehmen) folgen<br />

Italien (102), Schweiz (97), Österreich<br />

(63), Frankreich (43), China (41), Portugal<br />

(27), Niederlande (25), Tschechien (20) und<br />

Türkei (17), womit Europa nach wie vor die<br />

führende Rolle innehat.<br />

Jedenfalls sehen die Hersteller und Anbieter<br />

weltweit die Fakuma als die geeignete<br />

Business-Plattform an, um sich im hoch anspruchsvollen<br />

deutschen und europäischen<br />

Markt dem internationalen Fachpublikum<br />

– erwartet werden rund 46.000 aus über<br />

100 Nationen – präsentieren zu können.<br />

RAHMENPROGRAMM. Im Foyer OST findet<br />

wieder das beliebte und begehrte Ausstellerforum<br />

statt. Es haben sich bereits eine<br />

große Anzahl an Fachleuten mit Vorträgen<br />

und Referaten angemeldet. Zusätzlich wird<br />

es im Foyer WEST eine Sonderschau geben,<br />

die als „Thermoformerinsel“ konzipiert<br />

ist und in kompakter Art und Weise über<br />

die Technologie Thermoformen in allen<br />

Ausprägungen informiert. Der Gemeinschaftsstand<br />

hat das Ziel, den potenziellen<br />

Anwendern die Thermoform-Verfahren<br />

näher zu bringen; zumal sich modernes<br />

Thermoforming nun in Genauigkeits-Bereichen<br />

bewegt, die vor kurzem noch als<br />

nicht machbar galten.<br />

Ein weiteres hervorzuhebendes Segment betrifft<br />

die additive und generative Fertigung,<br />

wobei sich diese an der Fakuma sowohl auf<br />

den Formen- und Werkzeugbau als auch auf<br />

die Teilefertigung selbst bezieht. Da der Formen-<br />

und Werkzeugbau zu den elementaren<br />

Bestandteilen der Fakuma gehört, ist auch<br />

die Präsentation sogenannter komplementärer<br />

Fertigungsverfahren, bei denen mittels<br />

Metallpulverauftrag und zerspanendem Abtrag<br />

komplexeste Formgebungen und das<br />

Einbringen von konturnahen Kühlkanälen<br />

möglich ist, unbedingt angezeigt. [pl]<br />

Foto: P. E. Schall GmbH & Co. KG


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

Foto: ENGEL<br />

ENGEL hat seine vollelektrischen<br />

ENGEL e-motion Spritzgießmaschinen<br />

konsequent für den Hochleistungsbetrieb<br />

gerüstet<br />

„Mehr als eine Maschine“<br />

... unter diesem Motto präsentiert ENGEL seine Systemlösungskompetenz auf der Fakuma<br />

<strong>2015</strong>. Automatisierung, Verfahrenstechnologien, Prozessoptimierung und Services<br />

gehören bei ENGEL zum festen Bestandteil der Systemphilosophie. Anhand von fünf innovativen<br />

Anwendungen für die Branchen Automotive, Technical Moulding, Teletronics,<br />

<strong>Pack</strong>aging und Medical macht der Maschinenbauer mit Stammsitz in Schwertberg, Österreich,<br />

an seinem Messestand deutlich, wie sich durch intelligente Komponenten und die<br />

Vernetzung von Maschinen und Anlagen deren Potenzial vollständig ausschöpfen lässt.<br />

Effizienz, Produktivität, Verfügbarkeit,<br />

Qualität und Flexibilität entscheiden<br />

über die Wettbewerbsfähigkeit.<br />

Für ein optimales Ergebnis reicht<br />

es aber nicht aus, die besten Spritzgießanlagen<br />

einzusetzen, vielmehr gilt es, deren<br />

Möglichkeiten auszureizen. inject 4.0 –<br />

so lautet der Ansatz von ENGEL, diesen<br />

Herausforderungen zu begegnen. So hat<br />

ENGEL bereits heute zahlreiche Produkte<br />

im Programm, die seine Kunden genau bei<br />

dieser Optimierung unterstützen. Diese<br />

Produkte spielen bei ENGEL auf der Fakuma<br />

<strong>2015</strong> eine Hauptrolle. Erstmalig ist der<br />

gesamte Messestand als smart factory konzipiert,<br />

eine sich selbst optimierende Fertigung,<br />

die auf drei Kernelementen basiert:<br />

• smart machines, die mit selbst adaptierenden,<br />

dezentralen Systemen die<br />

Prozessfähigkeit und Qualität steigern,<br />

• smart production, die dank horizontaler<br />

und vertikaler Datenintegration eine<br />

hohe Produktivität sicherstellt, und<br />

• smart services, die dank kurzer Wege<br />

und mit Hilfe von Fernwartungstools<br />

die Verfügbarkeit erhöhen.<br />

An einem zentralen Rechner laufen während<br />

der Messe alle Maschinendaten zusammen.<br />

Dort lassen sich über die MES-Lösung EN-<br />

GEL e-factory Aufträge einplanen, die Status<br />

der Spritzgießmaschinen abfragen und Qualitätsauswertungen<br />

oder Dokumentationen<br />

erstellen (smart production). Gleichzeitig<br />

erhalten die Messebesucher Einblick, wie<br />

sich über das Kundenportal ENGEL e connect<br />

online Ersatzteile identifizieren und<br />

bestellen lassen oder ohne Zeitverlust ein<br />

Service Request platziert werden kann<br />

(smart services).<br />

Keine Frage, dass auch die Maschinen am<br />

ENGEL Messestand smart funktionieren. So<br />

erhöhen zum Beispiel die Softwarelösungen<br />

der iQ Produktfamilie die Prozessstabilität,<br />

indem sie den Plastifizier- und Formprozess<br />

kontinuierlich analysieren und bei Soll-<br />

Abweichungen automatisch nachregeln,<br />

während ENGEL e-flomo selbsttätig eine<br />

konstante Kühlwasserversorgung sicherstellt<br />

und damit ebenfalls zur Maximierung der<br />

Prozessfähigkeit beiträgt.<br />

PACKAGING. Flexibilität spielt die Hauptrolle<br />

im Ausstellungsbereich <strong>Pack</strong>aging<br />

bei ENGEL. Auf einer ENGEL e-motion<br />

440/160 werden 155-ml-Rundbehälter mit<br />

integriertem Garantieverschluss in einem<br />

4-fach-Werkzeug von Otto Hofstetter<br />

(Uznach, Schweiz) produziert. Dank In-<br />

Mould-Labeling verlassen abfüllfertige Verpackungen<br />

die Fertigungszelle. Die IML-<br />

Automatisierung wird von Beck Automation<br />

(Oberengstringen, Schweiz) realisiert. Das<br />

neue BECK-FLEX System wird am ENGEL<br />

Messestand seine Weltpremiere feiern.<br />

Gemeinsam präsentieren die Partnerunternehmen,<br />

wie sich IML-Verpackungen auch<br />

in kleinen Losgrößen hochwirtschaftlich<br />

herstellen lassen. BECK-FLEX findet flexibel<br />

für unterschiedliche Werkzeuge – sowohl<br />

für Behälter als auch Deckel –, Etiketten und<br />

Spritzgießmaschinen bis zu einer Schließkraft<br />

von 420 Tonnen Einsatz.<br />

Da neben der Flexibilität vor allem die Zykluszeiten<br />

über die Wettbewerbsfähigkeit der<br />

Verpackungshersteller entscheiden, hat EN-<br />

GEL seine vollelektrischen ENGEL e-motion<br />

Spritzgießmaschinen konsequent für den<br />

Hochleistungsbetrieb gerüstet. Zykluszeiten<br />

von deutlich unter 3 Sekunden und Einspritzgeschwindigkeiten<br />

von mehr als 500<br />

mm pro Sekunde werden erreicht. Dabei<br />

verbinden die ENGEL e-motion Maschinen<br />

höchste Leistung mit maximaler Energieeffizienz<br />

und Hygiene. Das geschlossene System<br />

für Kniehebel und Spindel stellt jederzeit<br />

eine optimale und saubere Schmierung aller<br />

bewegten Maschinenkomponenten sicher<br />

und entspricht den hohen Reinheitsanforderungen<br />

der Lebensmittelindustrie. [pl]<br />

ENGEL<br />

Halle Stand<br />

A5 5204


Aktuell Automation Maschinen<br />

Green <strong>Pack</strong>aging<br />

Fakuma<br />

Die im IML-Verfahren etikettierte Margarineverpackung<br />

wiegt 10,7 g und wird auf der Fakuma live produziert<br />

Spritzprägen im<br />

Etagenwerkzeug<br />

Auf der Fakuma <strong>2015</strong> präsentiert Netstal die Weltneuheit Spritzprägen<br />

im Etagenwerkzeug. Demonstriert wird dies anhand einer<br />

425g Margarineverpackung aus PP, die mit 4+4 Kavitäten auf einer<br />

ELION 2800-2000 hergestellt wird und lediglich 10,7 g wiegt.<br />

In enger Zusammenarbeit zwischen<br />

dem Werkzeughersteller Plastisud,<br />

dem Automations-Spezialisten Machines<br />

Pagès und dem Schweizer Spritzgießmaschinenhersteller<br />

Netstal wurde<br />

das Spritzpräge-Verfahren und die Technik<br />

des Etagenwerkzeuges unter einen Hut gebracht.<br />

Auf den ersten Blick mag es beinahe<br />

trivial erscheinen: Eine leicht modifizierte<br />

Spritzgießmaschine der Netstal-Baureihe<br />

ELION Hybrid formt mit einer Zykluszeit<br />

von gut fünf Sekunden Margarinebecher<br />

im Standardformat 15oz (425 Gramm) mit<br />

IML Dekoration. Bei näherem Hinsehen<br />

zeigt sich dann, dass der Prozess in einem<br />

Etagenwerkzeug mit 4+4 Kavitäten stattfindet.<br />

„Das wirklich Revolutionäre aber<br />

bleibt dem Auge nahezu verborgen: Die<br />

Polypropylen-Verpackung entsteht nicht<br />

im Spritzgießverfahren, sondern in einem<br />

Spritzprägeprozess“, erläutert Markus Dal<br />

Pian, Vice President Sales & Marketing bei<br />

Netstal. „Diese Kombination von Spritzprägen<br />

und Etagenwerkzeug ist ein absolutes<br />

Novum in der industriellen Produktion von<br />

Verpackungen“, unterstreicht Dal Pian weiter.<br />

Dank der enorm schnellen Einspritzzeit<br />

von nur 100ms erfolgt die Teile Befüllung<br />

der Kavitäten blitzschnell und doch äußerst<br />

gleichmäßig, jedoch bei niedrigem Druck,<br />

um Spannungen im Material zu verhindern.<br />

Die hohe Qualität der Plattenparallelität<br />

garantiert eine Synchronizität von 99.98<br />

Prozent zwischen Werkzeug, Maschine<br />

und Automatisation.<br />

ERFOLGREICHE PARTNERSCHAFT. Plastisud<br />

entwickelte in nur wenigen Monaten<br />

ein Etagenwerkzeug, das speziell auf die<br />

Anforderungen des neuen Produktionsprozesses<br />

zugeschnitten war. „Die einzigartige<br />

Technologie des Spritzprägens garantiert<br />

perfekt ausbalancierte Trennebenen mit<br />

einer sehr niedrigen Dispersionsrate“, erklärt<br />

Laurent Buzzo, CEO von Plastisud. Thomas<br />

Iten, Anwendungstechniker PAC bei Netstal<br />

unterstreicht: „Die spezielle Konstruktion<br />

des von Plastisud entwickelten Etagenwerkzeugs<br />

spielt eine Schlüsselrolle in dieser<br />

Anwendung.“ Der Automations-Spezialist<br />

Machines Pagès steuerte spezifisches Knowhow<br />

im Bereich der Handling-Systeme im<br />

In-Mold-Labelling-Prozess (IML) bei. Damit<br />

stellte er sicher, dass die Automation perfekt<br />

auf Maschine und Werkzeug abgestimmt<br />

wurde.<br />

INNOVATIONSSPRUNG. „Die Kombination<br />

des Spritzpräge-Verfahrens mit einem<br />

speziell ausbalancierten Etagenwerkzeug<br />

ist ein echter Innovationssprung“, ist Iten<br />

überzeugt. Denn: Diese Konfiguration vereint<br />

kompromisslos die Vorzüge der beiden<br />

Technologien. Die wesentlichen Vorteile des<br />

Spritzprägens bestehen in geringeren Wandstärken<br />

und somit einem leichteren Produkt,<br />

was in der Folge zu tieferen Stückkosten<br />

führt. Weiterhin weist das Endprodukt (insbesondere<br />

Deckel) wegen der geringeren<br />

Beanspruchung des Materials weniger Verspannungen<br />

und eine höhere Maßhaltigkeit<br />

auf. Eigenschaften also, die das Endprodukt<br />

für den Verpacker, etwa den Margarinehersteller,<br />

im Vergleich zu anderen Verfahren<br />

überaus attraktiv machen. Für den Verpackungshersteller<br />

mindestens ebenso wichtig<br />

sind indessen die wirtschaftlichen Vorteile:<br />

die signifikante Steigerung der Produktivität<br />

durch den Einsatz eines Etagenwerkzeugs<br />

und die gleichzeitig spürbare Senkung der<br />

Materialkosten um bis zu 20 Prozent sowie<br />

die totale Flexibilität, was Form, Aussehen<br />

und Dekoration des produzierten Teils betrifft.<br />

[pl]<br />

Das Spritzprägeverfahren und die<br />

Technik des 4+4-fach-Etagenwerkzeugs<br />

unter einen Hut zu bringen,<br />

war eine Herausforderung, die das<br />

Spezialisten-Trio Netstal, Plastisud<br />

und Machines Pagès binnen zwei<br />

Jahren gemeistert hat<br />

Netstal<br />

Halle Stand<br />

A7 7304<br />

Fotos: Netstal


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>08</strong>/15<br />

Systemlieferant für<br />

die vernetzte Produktion<br />

Auf der Fakuma präsentiert sich Arburg über die Maschinentechnik hinaus als Fertigungssystemlieferant<br />

für die Kunststoffteileproduktion. Am Messestand sind acht Allrounder<br />

und drei Freeformer, das Arburg Leitrechnersystem ALS und integrierte Automation zu<br />

sehen. Produktionseffiziente Anwendungen zeigen aktuelle Branchentrends.<br />

Foto: Arburg<br />

Wir beschäftigen uns schon seit geraumer Zeit mit<br />

dem Thema Industrie 4.0 und entwickeln uns immer<br />

mehr zum Systemlieferanten für die vernetzte Produktion<br />

in der digitalen Fabrik<br />

Juliane Hehl,<br />

geschäftsführende Gesellschafterin, zum Schwerpunkt, den Arburg auf der Fakuma stetzt<br />

Ein Highlight ist das Individualisieren<br />

von Großserienteilen durch<br />

Kombination von Spritzgießen und<br />

additiver Fertigung inklusive Vernetzung<br />

mit Industrie 4.0-Technologien. Innovative<br />

Leichtbau-Verfahren, Mehrkomponenten-Spritzgießen,<br />

LSR-Verarbeitung<br />

und Praxisbeispiele für die Medizin- und<br />

Verpackungstechnik sowie eine Mikroproduktionszelle<br />

runden den eigenen Messeauftritt<br />

ab. Weitere acht Allrounder sind<br />

auf Partnerständen zu sehen.<br />

Neues für die Kunststoffindustrie<br />

„Wir beschäftigen uns schon seit geraumer<br />

Zeit mit dem Thema Industrie 4.0. Mit automatisierten<br />

Allroundern, dem Freeformer<br />

für die additive Fertigung und IT-Lösungen<br />

entwickeln wir uns immer mehr zum Fertigungssystemlieferanten<br />

für die vernetzte<br />

Produktion in der digitalen Fabrik“, betont<br />

Juliane Hehl, geschäftsführende Arburg-Gesellschafterin.<br />

„In Friedrichshafen werden<br />

wir praxisnah zeigen, wie sich Großserienprodukte<br />

durch industrielle additive Fertigung<br />

mit dem Freeformer individualisieren<br />

Das Marktforschungsinstitut Ceresana unterstützt die Kunststoff-Industrie schon seit mehr als<br />

10 Jahren mit bereits über 90 auftragsunabhängigen Marktstudien, mit maßgeschneiderten<br />

Auftragsstudien sowie umsetzungsorientierter Beratung. Passend zur Fakuma veröffentlicht<br />

Ceresana gerade eine neue Studie zum gesamten europäischen Markt für thermoplastische<br />

Kunststoffe. Der umfangreiche Report gibt erstmals einen detaillierten Überblick zu allen kommerziell<br />

bedeutenden Thermoplasten: von Standardprodukten wie Polyethylen, Polypropylen<br />

oder PVC über technische Hochleistungskunststoffe wie ABS oder Fluorpolymere bis zu Biokunststoffen.<br />

Außerdem präsentiert Ceresana in Friedrichshafen druckfrische Marktstudien zu<br />

Polyamiden und zu thermoplastischen Elastomeren. Zu Polyethylen-LLDPE ist der bewährte<br />

Ceresana-Marktreport dieses Jahr bereits in zweiter Auflage erschienen, zu Polyethylen-HDPE<br />

sogar schon die dritte Ausgabe. Im Herbst veröffentlicht Ceresana die vierte Edition des Marktreports<br />

zu Biokunststoffen; neu sind auch Studien zu PUR und Isocyanaten und zu Elastomeren.<br />

Für viele Besucher der Fakuma sind außerdem die beiden aktuellen Marktstudien zu Lebensmittel-Verpackungen<br />

und zum Weltmarkt für Beutel, Säcke und Tüten interessant. Von den Ceresana-Marktstudien<br />

zu Carbon Black und zu Titandioxid gibt es von Grund auf überarbeitete<br />

Neuauflagen.<br />

Ceresana auf der Fakuma: Halle B5, Stand 5202<br />

und teilespezifisch rückverfolgen lassen.<br />

Auch die anderen Exponate auf unserem<br />

Messestand, von denen jedes einzelne ein<br />

Highlight ist, werden die Besucher zum<br />

Staunen bringen.“<br />

VERPACKUNG. Speziell für die Anwendungen<br />

in der Verpackungsindustrie ist ein<br />

hybrider Allrounder 820 H in <strong>Pack</strong>aging-<br />

Ausführung ausgelegt. Die Schnellläufer-<br />

Maschine mit 3.700 kN Schließkraft und<br />

einer Spritzeinheit der Größe 1300 produziert<br />

in einer Zykluszeit von rund fünf<br />

Sekunden kleine Faltkörbe (175 x 175 x 85<br />

mm) aus PP für Obst. Mit einer Automation<br />

der Firma Campetella werden IML-Labels<br />

aufgebracht. Die Obstkörbe werden je nach<br />

Anforderung zusammengefaltet oder aufgeklappt<br />

auf unterschiedlichen Förderbändern<br />

abgelegt. <br />

[pl]<br />

Arburg<br />

Halle Stand<br />

A3 3101


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Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen/<br />

Günter Winkler<br />

Giselherstraße 34<br />

D-44319 Dortmund<br />

Tel.: +49-231- 9752196<br />

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Für den Inhalt persönlich gezeichneter<br />

Beiträge liegt die fachliche Verantwortung<br />

ausschließlich beim Autor.


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