05.10.2015 Aufrufe

Ratgeber Zukunft (Herbst 2015)

der Wirtschaftsstandort Heilbronn-Franken bietet für junge Leute, Absolventen und Schulabgänger vielseitige Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft zu gestalten. Dieser Premium-Ratgeber entsteht in Kooperation mit den Schulämtern und dem Oberschulamt und ist als Leitfaden für den Berufs- und Karriereeinstieg konzipiert.

der Wirtschaftsstandort Heilbronn-Franken bietet für junge Leute, Absolventen und Schulabgänger vielseitige Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft zu gestalten.

Dieser Premium-Ratgeber entsteht in Kooperation mit den Schulämtern und dem Oberschulamt und ist als Leitfaden für den Berufs- und Karriereeinstieg konzipiert.

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<strong>Herbst</strong> <strong>2015</strong><br />

Top-Chancen für<br />

Jugendliche<br />

in Heilbronn-Franken<br />

4. Nacht der Ausbildung<br />

15.10.<strong>2015</strong><br />

in der Region Heilbronn,<br />

Schwäbisch Hall<br />

und Crailsheim<br />

Ausbildung<br />

Studium<br />

Karriere


ott entwickelt und produziert an mehreren europäischen Standorten Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen.<br />

In diesem Segment hat sich bott in über 80 Jahren Firmengeschichte stark positioniert.<br />

2<br />

Weltweit beliefert die Firmengruppe Kunden in Industrie und Handwerk. bott Produkte machen<br />

Arbeitsprozesse in Fertigung, Service und Montage effizienter.<br />

Startklar.<br />

bott bietet folgende<br />

Ausbildungsplätze an:<br />

Was immer Sie vorhaben, mit einem festen Ziel vor Augen und mit Ihrer Begeisterung<br />

an der Idee werden Sie es erreichen. bott freut sich darauf, Sie dabei mit seinem jungen<br />

Team und in einem innovativen Arbeitsumfeld zu begleiten.<br />

bott bietet folgende Ausbildungsplätze an:<br />

■ DHBW Industrie<br />

■ DHBW Produktion und Logistik<br />

■ Konstruktionsmechaniker /-in<br />

■ Industriekaufmann /-frau<br />

■ Fachkraft für Lagerlogistik<br />

■ Verfahrensmechaniker /-in Beschichtungstechnik<br />

Interesse? Dann senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen<br />

an: meike.kaemmler@bott.de, Tel.: 0 79 71 / 251-261.<br />

Informationen zum aktuellen Ausbildungsangebot finden Sie auf www.bott.de<br />

Bott GmbH & Co. KG, Bahnstraße 17, 74405 Gaildorf<br />

bott.de


Editorial<br />

3<br />

Hey ihr<br />

Lieben,<br />

na, hat euch der Schulalltag schon wieder fest<br />

im Griff nach sechs Wochen Sommerferien?<br />

Habt ihr euch erneut ans Büffeln gewöhnt<br />

und kommt morgens gut aus dem Bett? Oder<br />

fallen das morgendliche Aufstehen und das<br />

tägliche Lernen doch noch schwer? Vielleicht<br />

sind das die vorerst letzten Monate, in<br />

denen ihr die Schulbank drückt. Denn wenn<br />

ihr unseren <strong>Ratgeber</strong> <strong>Zukunft</strong> in den Händen<br />

haltet, dann naht der Schulabschluss in großen<br />

Schritten. Gerade jetzt geht es in eine<br />

richtig heiße Phase eures Lebens. Denn nun<br />

geht es darum: Was soll’s später einmal sein?<br />

Vielleicht wollt ihr weiter zur Schule gehen?<br />

Möglicherweise eine Ausbildung machen?<br />

Oder doch lieber ein Studium?<br />

Egal, für was ihr euch entscheidet, wir<br />

– das sind meine Kollegin Anja Gladisch und<br />

ich – helfen euch dabei. Wie wir das anstellen<br />

wollen? Natürlich schreiben wir nicht eure<br />

Bewerbungen, begleiten euch zum Vorstellungsgespräch<br />

oder beantworten persönlich<br />

eure Fragen. Aber wir verraten euch, wie<br />

ihr das alles am besten macht – ohne, dass<br />

dabei wirklich etwas schiefgeht. Wir sagen<br />

euch zum Beispiel, wie man sich im Vorstellungsgespräch<br />

verhalten sollte, was man am<br />

ersten Arbeitstag anziehen kann oder wann<br />

und wie man sich auf einen Studienplatz<br />

bewerben muss. Da das auch bei uns schon<br />

wieder ein paar Tage her ist, haben wir uns<br />

Tipps von Profis geben lassen. Nämlich von<br />

Personalern aus unserer Region. Worauf sie<br />

alles achten, was ihr bei euren Bewerbungen<br />

vermeiden solltet und was im Betrieb<br />

gar nicht gut ankommt – das alles und noch<br />

viel mehr erfahrt ihr auf den nachfolgenden<br />

Seiten. Viel Spaß beim Lesen und Gestalten<br />

eurer <strong>Zukunft</strong> wünscht<br />

lydia.hilpert@pro-vs.de


4<br />

Inhalt<br />

Editorial...................................................................................................................................... 3<br />

I Erste Schritte<br />

Prinzessin, Rentner oder Cowboy: Jetzt wird‘s ernst........................................................... 6<br />

Orientierung ist das A und O: Hier präsentieren sich Unternehmen..................................... 7<br />

Die Nacht der Ausbildung: So kannst du dich ganz bequem informieren ............................. 8<br />

Welches Unternehmen passt zu dir? Die Entscheidung muss gut überlegt sein............... 10<br />

Uni ahoi: So enterst du die Hochschulen ................................................................................ 12<br />

Most wanted: Diese Studiengänge sind heiß begehrt............................................................. 14<br />

Fragen zur Anzeige? Einfach anrufen! ................................................................................ 16<br />

Last Minute geht noch was: So kommst du schnell an eine Stelle...................................... 18<br />

Mit der Bewerbung den Fuß in die Tür stellen: Online oder mit Mappe?........................ 20<br />

Anschreiben? Ja, aber bitte richtig: Damit machst du einen guten Eindruck.................... 24<br />

Welche Hobbys gehören in den Lebenslauf? Die Dos und Don‘ts.................................. 28<br />

Mit Ausbildungsstart verändert sich viel: Darauf musst du dich einstellen....................... 30<br />

Praktikum: So geht‘s, das bringt‘s.......................................................................................... 32<br />

Suche für Faulis: Diese Internetseite präsentiert dir Jobs ..................................................... 34<br />

II Auf der Überholspur<br />

Doppelt hält besser: Ausbildung verbindet Theorie und Praxis .......................................... 36<br />

Nur Bares ist Wahres: Tipps, die dein Portemonnaie wieder füllen..................................... 40<br />

Vorbereitung ist die halbe Miete: Wenn der erste Tag als Azubi ansteht............................ 42<br />

Was tun in diesen Situationen: Eine Expertin gibt Ratschläge........................................... 44<br />

Im Berufsleben: deine Rechte, deine Pflichten...................................................................... 48


5<br />

III Durchstarter<br />

Die ersten Schritte an der Uni: So findest du dich auf dem Campus zurecht..................... 50<br />

Aus dem Leben eines Erstis: Der erste Tag an der Uni bleibt lange in Erinnerung............ 54<br />

Wie verbringe ich die Semesterferien sinnvoll? Ein paar Anregungen............................ 56<br />

Vielseitig und außergewöhnlich: Jonas Kahl arbeitet als Glasapparatebauer..................... 58<br />

Jedes Produkt ist ein Unikat: Ludwig Bauer macht eine Ausbildung zum Sattler.............. 60<br />

Ausgefallener und verrückter Schmuck: Jasmin Arpogaus wird Goldschmiedin ............ 62<br />

Fortschritte motivieren immer: Anja Stanchly ist Heilerziehungspflegerin........................ 64<br />

Mit der Liebe zu Finanzen: Simon André Wächter schließt bald als Bankkaufmann ab ......66<br />

Impressum<br />

pVS – pro Verlag und Service<br />

GmbH & Co. KG<br />

Stauffenbergstraße 18<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Geschäftsführer:<br />

Tilmann Distelbarth,<br />

Bernd Herzberger<br />

Verlagsleiter:<br />

Marcus Baumann<br />

Redaktion:<br />

Lydia-Kathrin Hilpert (Ltg.),<br />

Anja Gladisch<br />

Redaktionelle Mitarbeiter:<br />

Tanja Capuana ,Valentina Kress,<br />

Stefanie Pfäffle<br />

Anzeigen:<br />

Rainer Paschke (Ltg.),<br />

Heike Bischoff, Dunja Moll,<br />

Caroline Steinbach<br />

Vertrieb:<br />

Natalie Toth<br />

Gestaltung:<br />

HSt-CrossMedia,<br />

Andrea Kurlanda<br />

Druck und Herstellung:<br />

Möller Druck und Verlag GmbH<br />

www.pro-magazin.de<br />

www.pro-vs.de<br />

info@pro-vs.de


6<br />

Prinzessin, Rentner<br />

oder Cowboy?<br />

Jetzt wird’s ernst<br />

Das Ende der Schule naht mit großen<br />

Schritten. Aber du weißt nicht, was du machen<br />

möchtest? Prinzessin, Rentner oder<br />

Cowboy scheinen jetzt doch nicht mehr so<br />

realistisch? Es wird Zeit, sich über die eigene<br />

<strong>Zukunft</strong> Gedanken zu machen.<br />

Eine gute Entscheidungshilfe ist die<br />

Antwort auf die Fragen „Was macht mir<br />

Spaß? Welche Schulfächer liegen mir besonders?“,<br />

denn meist ist man in den Dingen,<br />

die einem Freude bereiten, auch gut.<br />

Da steckt einfach mehr Motivation, mehr<br />

Ehrgeiz dahinter. Die Antworten zu finden<br />

ist natürlich nicht immer einfach. Aber<br />

meist sind die Menschen, die dich gut kennen,<br />

tolle <strong>Ratgeber</strong>.<br />

Wenn du weißt, welche Bereiche das<br />

sind, kannst du dich über Berufe informieren.<br />

Berufe, in denen du dein persönliches<br />

Interesse einbringen kannst. Der Beruf<br />

soll ja nicht nur zum Lohnerwerb dienen,<br />

sondern dich auch mit Freude erfüllen. Es<br />

gibt nämlich nichts schlimmeres, als über<br />

mehrere Jahrzehnte hinweg einen Job machen<br />

zu müssen, den du nicht magst. Das<br />

würde dir auf Dauer nur Bauchschmerzen<br />

bereiten und du hättest schon morgens keine<br />

Lust, zur Arbeit zu gehen.<br />

Aber wenn du weißt, was du gerne<br />

machst, muss es nicht so weit kommen.<br />

Eine wichtige Entscheidung steht dir aber<br />

dann noch bevor: Ausbildung oder Studium?<br />

Das ist natürlich auch von deinen<br />

Schulnoten abhängig. Fürs Abi, als Voraussetzung<br />

für ein Studium, muss man sich<br />

ganz schön reinknien. Dann aber hast du<br />

die Wahl zwischen Ausbildung und Studium.<br />

Es gibt durchaus Branchen, zu denen<br />

der Weg über beide Varianten führen kann.<br />

Aber auch hier gibt es Unterschiede: Das<br />

Leben als Arzt oder Krankenschwester<br />

ist auf Dauer nämlich nicht miteinander<br />

vergleichbar. Aber hier können die Beratungsstellen<br />

der Bundesagentur für Arbeit<br />

helfen. Berufsinformationszentren (Biz)<br />

können dir sowohl Tipps und Ratschläge<br />

zum Thema Ausbildung als auch zum Thema<br />

Studium geben.<br />

Und wer sich dennoch nicht entscheiden<br />

kann, muss nicht tatenlos auf<br />

eine Eingebung warten. Es gibt mehrere<br />

Möglichkeiten, wie du dir die Zeit sinnvoll<br />

vertreiben kannst. Praktika in unterschiedlichen<br />

Bereichen können dir bei deiner Berufswahl<br />

helfen. Einfach die Branchen, die<br />

dir zusagen könnten, kennenlernen und Erfahrungen<br />

sammeln. Während des Alltags<br />

merkst du dann recht schnell, ob du dir die<br />

Arbeit dauerhaft vorstellen kannst. Es ist<br />

auch schon viel wert zu erfahren, welche<br />

Jobs man nicht sein Leben lang machen<br />

möchte.<br />

Also, nicht verzagen: Die richtige<br />

Entscheidung kommt bestimmt. Und falls<br />

sie mal etwas auf sich warten lässt, ist das<br />

auch kein Beinbruch. Anja Gladisch<br />

Illustration: fotolia/garrifrotto<br />

ERSTE SCHRITTE


Orientierung<br />

ist das A und O<br />

7<br />

Die richtige Orientierung ist wichtig.<br />

Egal, wie sicher du dir mit deinem Berufswunsch<br />

bist: Ohne zu wissen, wie du dein<br />

Ziel erreichen kannst, geht’s nicht. Du<br />

musst wissen, wie du die passende Stelle<br />

für dich finden kannst. Dabei wirst du aber<br />

nicht allein gelassen, es gibt einige Angebote,<br />

die dir dabei helfen.<br />

Es gibt Messen, auf denen sich Unternehmen<br />

als Arbeitgeber präsentieren und<br />

potenzielle Bewerber über das Unternehmen,<br />

die Ausbildung und Bewerbungsverfahren<br />

informieren. Beispiele dafür sind<br />

die Bildungsmesse Heilbronn und die in<br />

Lauda-Königshofen. Jedes Jahr kommen<br />

mehr als 150 Aussteller, um über Ausbildung,<br />

Studium und Beruf zu informieren.<br />

In einem persönlichen Gespräch kannst du<br />

gezielt Fragen über das Unternehmen und<br />

die Ausbildung stellen.<br />

Wenn du schon weißt, welche Unternehmen<br />

für dich infrage kommen, kannst<br />

du dich auch direkt an diese wenden. Viele<br />

Arbeitgeber bieten einmal im Jahr einen<br />

Tag der offenen Tür an. Diesen Blick ins<br />

Innere bekommst du sonst nur selten. Zu<br />

einem Tag der offenen Tür kann man ohne<br />

Anmeldung spontan hingehen und sich<br />

unverbindlich über die Firmenphilosophie<br />

informieren.<br />

Schau doch<br />

einfach mal auf<br />

den Homepages<br />

der für dich interessanten Unternehmen<br />

nach – hier werden meist die genauen Daten<br />

veröffentlicht.<br />

Selbstverständlich gibt es aber auch<br />

noch die klassische Methode, an eine<br />

Ausbildungsstelle zu gelangen: Stellenanzeigen<br />

in Tageszeitungen beispielsweise.<br />

Hier reißen Unternehmen kurz und bündig<br />

die zu besetzende Stelle, die Anforderung<br />

an Interessenten und die Bewerbungsvoraussetzungen<br />

an. Also, einfach mal beim<br />

Frühstück ganz genau in die Zeitung<br />

schauen. Einige Unternehmen nutzen für<br />

ihre Mitarbeitersuche auch die sozialen<br />

Netzwerke. Wenn dich ein Unternehmen<br />

interessiert, like es doch einfach. Sollte<br />

dann eine Stellenanzeige kommen, siehst<br />

du sie direkt und kannst dir überlegen, ob<br />

du dich bewirbst.<br />

Die Berufsinformationszentren der<br />

Agenturen für Arbeit Heilbronn und<br />

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim sind<br />

auch immer auf dem neusten Stand der<br />

Dinge und wissen, welche Unternehmen<br />

noch freie Stellen haben. Ein Beratungsgespräch<br />

vor Ort ist empfehlenswert.<br />

Bei der Agentur für Arbeit kannst<br />

du dich außerdem als Ausbildungsplatzsuchender<br />

melden,<br />

dann wirst du mit verschiedenen<br />

Angeboten für Lehrstellen<br />

versorgt.<br />

<br />

Anja Gladisch<br />

ERSTE SCHRITTE


8<br />

Die Nacht<br />

der Ausbildung<br />

So kannst du dich ganz<br />

bequem über Unternehmen<br />

informieren.<br />

Eine Ausbildungsbörse der etwas anderen<br />

Art ist die Nacht der Ausbildung. Das Konzept<br />

gibt es seit vier Jahren in Heilbronn.<br />

Seitdem werden einmal im Jahr Jugendliche<br />

mit Bussen zu Unternehmen gefahren,<br />

um sich dort über Ausbildung, Firma und<br />

Karriere zu informieren. Da es<br />

aber so gut läuft, wird es in<br />

diesem Jahr die Nacht<br />

der Ausbildung auch<br />

in Crailsheim und<br />

Schwäbisch Hall geben.<br />

„Die Resonanz<br />

der Firmen zeigt,<br />

dass der Bedarf da<br />

ist“, erklärt Projektleiterin<br />

Ricarda<br />

Zartmann von den<br />

Wirtschaftsjunioren<br />

Heilbronn-Franken,<br />

die die Veranstaltung<br />

organisieren.<br />

Am 15. Oktober können<br />

Jugendliche mit Bussen verschiedene<br />

Ausbildungsbetriebe besuchen. In<br />

Heilbronn stellen sich mehr als 20 Unternehmen<br />

vor, in Crailsheim und Schwäbisch<br />

Hall sind es jeweils mehr als zehn. Welche<br />

Unternehmen ihre Türen für euch öffnen,<br />

kannst du im Internet auf der Homepage<br />

www.wjhn.de/nda nachlesen.<br />

Das Unternehmen wird also nicht am<br />

Messestand begutachtet, sondern ganz nah<br />

dran – im Betrieb selbst. Hier gibt es die<br />

4. Nacht der Ausbildung<br />

15.10.<strong>2015</strong><br />

in der Region Heilbronn,<br />

Schwäbisch Hall<br />

und Crailsheim<br />

Möglichkeit, sich direkt zu informieren<br />

und den Betrieb<br />

genau unter die Lupe zu<br />

nehmen.<br />

Los geht es um<br />

17 Uhr an den jeweiligen<br />

ZOBs.<br />

„Die Busse fahren<br />

auf verschiedenen<br />

Routen<br />

die teilnehmenden<br />

Ausbildungsbetriebe<br />

an. Wie<br />

bei einer ‚Hop On –<br />

Hop Off‘-Stadtrundfahrt<br />

ist das Um- und<br />

Zusteigen jederzeit möglich,<br />

sodass an einem Abend<br />

ganz flexibel gleich mehrere Unternehmen<br />

und potenzielle Ausbildungsstätten<br />

besichtigt werden können“, sagt Zartmann.<br />

Du kannst selbst entscheiden, wie lange du<br />

bei einem Unternehmen bleibst. Vorbeikommen,<br />

einsteigen, dabei sein – ganz ohne Anmeldung<br />

und ohne Kosten.<br />

Um 22 Uhr klappert ein Bus nochmal<br />

die Unternehmen ab und bringt euch wieder<br />

zum ZOB. <br />

Anja Gladisch<br />

Foto: Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken<br />

ERSTE SCHRITTE


www.bechtle-azubit.de<br />

Bei Bechtle ist alles möglich. Wer gut ist, dem stehen<br />

alle Türen offen. Denn Ehrgeiz, Neugier und Leistung<br />

werden bei uns belohnt: mit speziellen Schulungen,<br />

viel Praxis erfahrung und flachen Hierarchien – und<br />

der Gewissheit, übernommen zu werden und eine<br />

spannende Stelle für den Berufseinstieg zu fin den.<br />

Wer alles gibt, kann alles erreichen.<br />

Bist du fit? Dann bewirb dich für eine Ausbildung.<br />

Wir bieten am Standort Neckarsulm:<br />

Fachinformatiker (w/m)<br />

Systemintegration, Anwendungsentwicklung<br />

IT-Systemkaufmann (w/m)<br />

Kaufmann (w/m) im Groß- und Außenhandel<br />

Kaufmann (w/m) für Büromanagement<br />

Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)<br />

Wir bieten am Standort Gaildorf:<br />

Fachinformatiker (w/m) Systemintegration<br />

Kaufmann (w/m) im Groß- und Außenhandel<br />

Du interessierst dich mehr für ein duales Studium?<br />

In Neckarsulm bieten wir die Fachrichtungen<br />

B. Sc. – Wirtschaftsinformatik<br />

B. A. – (Internationaler) Handel<br />

B. A. – Onlinemedien<br />

In Gaildorf bieten wir die Fachrichtung<br />

B. A. – Betriebswirtsch. Steuerlehre,<br />

Unternehmensrechnung und<br />

Finanzen<br />

Bereit für die <strong>Zukunft</strong>? Dann schick uns deine<br />

Bewerbungsunterlagen unt<br />

– am besten online unter<br />

www.bechtle-azubit.de/ausbildungsplaetze<br />

4. Nacht der Ausbildung<br />

15.10.<strong>2015</strong><br />

WIR SIND<br />

DABEI!<br />

ERSTE SCHRITTE


10<br />

Welches<br />

Unternehmen<br />

passt zu dir?<br />

Die Entscheidung für einen Arbeitgeber muss<br />

gut überlegt sein – Bewertungsportale helfen.<br />

Woher sollst du eigentlich wissen, welches<br />

Unternehmen zu dir passt? Klar, es kommt<br />

darauf an, ob überhaupt die Stelle angeboten<br />

wird, die du suchst. Aber das machen<br />

meistens gleich mehrere Unternehmen. Aber<br />

wie ist das Image der Firma? Ist das Team<br />

gut aufgestellt? Sind die kollegialen Verhältnisse<br />

untereinander gut? Wenn Freunde und<br />

Familie nichts über Image, Ausbildungsqualität<br />

und Personalmanagement wissen und<br />

du keine näheren Infos bekommst, hilft das<br />

Internet.<br />

Mittlerweile gibt es Portale, in denen<br />

Arbeitgeber bewertet werden. Ein Beispiel<br />

ist kununu.de. Die Idee dahinter: Mitarbeiter<br />

werden auf der Plattform zu Unternehmensbotschaftern<br />

und informieren Bewerber durch<br />

Bewertungen und Kommentare über Arbeitsverhältnisse,<br />

Benefits und Betriebsklima bei<br />

ihrem Arbeitgeber. Die Mitarbeiter kennen<br />

die Firma besser als Außenstehende und<br />

können Einblicke in die Unternehmensstruktur<br />

und -kultur bieten. Dabei ist die Homepage<br />

nicht dafür gemacht, seinem<br />

persönlichen Ärger Luft zu<br />

machen. Deshalb muss bei einer Bewertung<br />

auf Regeln geachtet werden. Läuft es nur auf<br />

Unternehmens-Bashing heraus, schreitet der<br />

Betreiber der Seite ein. Auf der Homepage<br />

kannst du dir zunächst die Top-Arbeitgeber<br />

anschauen – die Unternehmen mit den besten<br />

Bewertungen. Außerdem kannst du nach<br />

Branchen filtern und dir so einen Überblick<br />

verschaffen. Unter den Rubriken „Karrierefaktor“<br />

und „Wohlfühlfaktor“ findest du<br />

Bewertungen verschiedener Kriterien zwischen<br />

1 und 5. Aber woher weißt du, ob es<br />

sich jetzt um einen guten oder mittelmäßigen<br />

Wert handelt? Unten siehst du immer den<br />

Vergleich mit dem Durchschnitt aller Bewertungen<br />

auf kununu.de.<br />

Überlege dir doch vorher, welche Kriterien<br />

für dich eine besonders große Rolle<br />

spielen. Ist dir die Work-Life-Balance oder<br />

das Umweltbewusstsein des Unternehmens<br />

wichtiger? Nach deinen persönlichen Vorlieben<br />

solltest du die Kommentare und Bewertungen<br />

unter die Lupe nehmen. Ansonsten<br />

hilft als Orientierung auch die Gesamtnote<br />

des Unternehmens.<br />

Diese Bewertungsportale können eine<br />

gute Entscheidungshilfe sein. Wenn es unter<br />

der Bewertung eine Stellungnahme des<br />

Unternehmens gibt, solltest du dir diese genauso<br />

zu Herzen nehmen wie die Mitarbeitermeinung.<br />

Denn Eindrücke und<br />

Meinungen sind subjektiv. Vielleicht<br />

würdest du manch eine Situation ganz<br />

anders bewerten. Anja Gladisch<br />

Foto: fotolia/Anton Gvozdikov


Beginne eine Ausbildung als:<br />

– Anlagenmechaniker/-in SHK<br />

– Technischer Systemplaner/-in<br />

– Elektroniker/-in für Energie und Gebäudetechnik<br />

4. Nacht der Ausbildung<br />

15.10.<strong>2015</strong><br />

WIR SIND<br />

DABEI!<br />

Neugierig?<br />

Dann bewirb Dich jetzt:<br />

Windmüller Technik GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 8<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

www.windmueller-jobs.de<br />

Anzeige<br />

ERSTE SCHRITTE


12<br />

Uni –<br />

So enterst du die<br />

Hochschulen<br />

Das wochenlange Büffeln ist endlich vorüber,<br />

die letzte Prüfung geschrieben, die Abifahrt<br />

schon lange vorbei und die letzte Hand<br />

zum bestandenen Abi geschüttelt. Spätestens<br />

jetzt wird bei vielen die Frage laut: Und nun?<br />

Studieren – ja, schon. Aber was? Und wo?<br />

Vor allem aber – wie komme ich eigentlich<br />

an einen Studienplatz? Denn, einen zu ergattern,<br />

ist gar nicht so einfach: Mappe, Test,<br />

Gespräch und Co. beherrschen nicht nur die<br />

Arbeits-, sondern mittlerweile auch die Uniwelt.<br />

Es ist harte Arbeit, einen Platz im Hörsaal<br />

zu kriegen.<br />

Zeitmanagement<br />

Das Allerwichtigste zuerst: Zeit ist in<br />

jedem Bewerbungsverfahren eines der wichtigsten<br />

Kriterien. Auch wenn die Semester<br />

erst im Oktober oder April starten und du<br />

vielleicht sogar noch auf dein offizielles Abizeugnis<br />

wartest, die Uhren an den Hochschulen<br />

ticken – deshalb solltest du dich unbedingt<br />

bewerben, denn in der Regel warten sie<br />

nicht auf dich. Für die meisten Studiengängen<br />

bewerben sich genug andere Lernwillige,<br />

die die Hörsäle füllen können. Bewerbungsphasen<br />

enden meist am 15. Juli zum Wintersemester,<br />

zum Sommersemester am 15. Januar.<br />

Das solltest du auf jeden Fall bei deiner<br />

Bewerbung berücksichtigen. Bewirb dich mit<br />

den wesentlichen Unterlagen – später Dokumente<br />

nachzureichen ist für gewöhnlich kein<br />

Problem. Das kannst du aber auch im Vorfeld<br />

abfragen.<br />

Jetzt zählt’s<br />

Eine klassische Aufnahmeprüfung<br />

musst du vor allem bei künstlerischen Fächern,<br />

etwa in der Musik oder im Schauspiel,<br />

bestehen. Hier gilt: Zeige, was du kannst. Talent<br />

ist Trumpf. Du solltest also im Vorfeld<br />

kräftig üben, damit am entscheidenden Tag<br />

auch alles gelingt. Auch in anderen Fächern<br />

werden zunehmend Aufnahmeprüfungen verlangt.<br />

Allerdings geht es in denen zumeist um<br />

Allgemein- und Fachwissen. Geprüft wird<br />

zum Beispiel, wie gut du komplexe Texte<br />

verstehst, ob du andere Sprachen beherrschst<br />

oder ob du Diagramme und Statistiken richtig<br />

auswerten kannst – das variiert aber von Fach<br />

zu Fach. Für dich steht fest: Es soll was Kreatives<br />

sein – Kunst vielleicht oder in Richtung<br />

Journalismus. Wundere dich nicht, wenn hier<br />

Arbeitsproben verlangt werden. Denn in der<br />

Regel fangen Studierende dieser Fächer nicht<br />

bei Null an. Meist werden hier Vorkenntnisse<br />

und erste Erfahrungen verlangt – stelle deine<br />

Begabung also unter Beweis.<br />

Foto: Hochschule Heilbronn<br />

ERSTE SCHRITTE


Wer meint’s ernst?<br />

Die Zahl der Studienabbrecher ist erschreckend<br />

hoch. Fast jeder dritte Student<br />

gibt vorzeitig auf. Deshalb wollen Hochschulen<br />

Studierende finden, die es auch<br />

wirklich ernst meinen und ihr Studium<br />

durchziehen. Sie verlangen deshalb ein Motivationsschreiben.<br />

In dem sollst du die Hochschule<br />

überzeugen, warum du der Richtige<br />

für dieses Studium bist. Lege dar, was dich<br />

an dem Studiengang fasziniert und was dich<br />

an den Inhalten begeistert. Mach dir also<br />

schon einmal ein paar Gedanken im Vorfeld,<br />

dann fällt es dir vermutlich gar nicht<br />

schwer, ein solches Motivationsschreiben zu<br />

formulieren.<br />

Crème de la Crème<br />

Nach wie vor setzen viele Hochschulen<br />

auf den Numerus Clausus, kurz N.C. genannt.<br />

Der Begriff kommt aus dem Lateinischen<br />

und heißt übersetzt „geschlossene Zahl“.<br />

Gemeint ist, dass nur eine beschränkte Anzahl<br />

an Studienplätzen zur Verfügung steht.<br />

Zumeist werden Bewerber in eine Rangliste<br />

eingeordnet. Wer die meisten geforderten<br />

Kriterien erfüllt, ergattert einen Platz in den<br />

oberen Reihen, wer weniger Anforderungen<br />

erfüllt, nimmt weiter hinten sein Plätzchen<br />

ein. An einem Punkt der Liste, der Auswahlgrenze,<br />

verläuft der Schnitt zwischen denen,<br />

die einen Platz bekommen, und denen, die<br />

leer ausgehen. Die Ranglisten werden häufig<br />

anhand des Abiturnotendurchschnitts erstellt,<br />

es können aber auch die Wartezeit oder andere<br />

Kriterien einfließen. Der N.C. wird jedes<br />

Jahr neu definiert und variiert von Hochschule<br />

zu Hochschule. Du solltest dich also nicht<br />

entmutigen lassen einen Versuch zu wagen,<br />

auch wenn dein Notendurchschnitt nicht<br />

ganz so gut ist. Denn ein bisschen Glück gehört<br />

auch dazu. Außerdem: Um deine Chance<br />

auf einen Platz zu erhöhen, solltest du dich<br />

bei verschiedenen Unis bewerben. An einer<br />

klappt es mit dem Wunschstudium bestimmt.<br />

<br />

Lydia-Kathrin Hilpert<br />

4. Nacht der Ausbildung<br />

15.10.<strong>2015</strong><br />

WIR SIND<br />

DABEI!<br />

ERSTE SCHRITTE


Diese<br />

Studiengänge<br />

sind heiß<br />

begehrt<br />

Für dich steht fest: Jetzt soll’s an die Uni oder<br />

die Hochschule gehen, du willst studieren.<br />

Aber was eigentlich? Diese Frage quält viele<br />

angehende Studenten. Denn das Angebot an<br />

Studiengängen wird immer größer. Wir stellen<br />

die beliebtesten Studiengänge Deutschlands<br />

vor.<br />

Seit vielen Jahren die unangefochtene<br />

Nummer eins sind die Rechts-, Wirtschaftsund<br />

Sozialwissenschaften. Im Studienjahr<br />

2013/2014 haben sich bundesweit über<br />

168 000 Studienanfänger dafür entschieden.<br />

Wenn du jetzt an aufgeblasene Snobs denkst,<br />

die sich mit langweiligen Bilanzen und<br />

schnöden Präzedenzfällen auseinandersetzen<br />

– und du damit eigentlich nichts zu tun haben<br />

willst, dann vergisst du eines: Vor dem Thema<br />

kannst auch du dich nicht drücken. Ob du<br />

bei Rot über eine Ampel gefahren bist und du<br />

dafür zur Kasse gebeten wirst oder ob du dich<br />

darüber ärgerst, dass das Bier in der Kneipe<br />

um die Ecke schon wieder teurer geworden<br />

ist. Juristische, betriebswirtschaftliche und<br />

sozialwissenschaftliche Entscheidungen prägen<br />

unser Leben jeden Tag – rund um die<br />

Uhr. Und damit auch dich. So ganz solltest<br />

du dich also nicht davor verschließen – auch<br />

wenn du dich selbst gegen eine solche Ausrichtung<br />

entscheiden solltest.<br />

Auf Platz zwei landen die Ingenieurwissenschaften.<br />

Fast 110 000 Studenten haben<br />

sich im Sommersemester 2013 und dem nachfolgenden<br />

Wintersemester dafür eingeschrieben.<br />

Kein Wunder, denn die Berufsaussichten<br />

könnten nicht besser sein. Ingenieure sind<br />

heiß begehrt – und durch die zunehmende<br />

Technisierung und Robotisierung in der Berufswelt<br />

und der Gesellschaft wird das auch<br />

in den kommenden Jahren so schnell nicht<br />

abreißen. Deine Chancen stehen also nicht<br />

schlecht, solltest du auf Technik, Forschung<br />

und Konstruktion abfahren. Die Fachrichtung<br />

Mathematik und Naturwissenschaften<br />

landet mit rund 85000 Studienneulingen auf<br />

Platz drei, knapp vor den Sprach- und Kulturwissenschaften.<br />

Hier waren es zirka 85 000<br />

Greenhorns, die einen Versuch wagten.<br />

Lydia-Kathrin Hilpert<br />

Diese Fächergruppen<br />

sind am beliebtesten<br />

Rechts-, Wirtschafts- und<br />

Sozialwissenschaften<br />

Ingenieurwissenschaften<br />

Mathematik und<br />

Naturwissenschaften<br />

Sprach- und<br />

Kulturwissenschaften<br />

Humanmedizin und<br />

Gesundheitswissenschaften<br />

Kunst und Kunstwissenschaft<br />

Insgesamt<br />

168 425<br />

109 910<br />

87 240<br />

85 287<br />

24 916<br />

15 947<br />

503 621<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt<br />

Foto: fotolia/gguy<br />

ERSTE SCHRITTE


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ERSTE SCHRITTE


16<br />

Fragen zur Anzeige?<br />

Einfach anrufen!<br />

Du hast eine Ausschreibung gesehen, aber<br />

dir ist nicht alles klar? In einem Gespräch<br />

lassen sich Unklarheiten schon vor der Bewerbung<br />

klären.<br />

Eine gedruckte Stellenanzeige sollte<br />

eigentlich alle Informationen zu dem ausgeschriebenen<br />

Job geben. Üblicherweise<br />

werden Ausbildungsberuf, Anforderungen<br />

an Bewerber, Kontaktdaten, Bewerbungsart,<br />

gewünschte Unterlagen und Ausbildungsbeginn<br />

genannt. Aber das ist nicht immer so.<br />

Manchmal hat man doch im Vorfeld schon<br />

Fragen, von deren Beantwortung es abhängt,<br />

ob man seinen Hut in den Ring werfen<br />

möchte. Da hilft nur ein Anruf. Meist ist ein<br />

Ansprechpartner angegeben, den man auch<br />

ruhigen Gewissens anrufen kann.<br />

Bei potenziellen Arbeitgebern kann<br />

ein Anruf vorab sogar sehr gut ankommen:<br />

„Mit einer telefonischen Vorabfrage zeigt<br />

der Jugendliche besonders Interesse an der<br />

Firma und dem Ausbildungsplatz“, erklärt<br />

Mechthilde Häfner-Baumann, Berufsberaterin<br />

bei der Agentur für Arbeit Schwäbisch<br />

Hall-Tauberbischofsheim. Allerdings sollte<br />

man darauf achten, welche Fragen sich für<br />

ein Telefonat eignen. „Telefonisch kann<br />

man nähere Angaben zum Anforderungsprofil<br />

des Ausbildungsplatzes stellen“, sagt<br />

die Expertin. Auch die Frage nach der bevorzugten<br />

Bewerbungsart zeigt Engagement.<br />

Denn manche Arbeitgeber geben<br />

mehrere Möglichkeiten, sich zu bewerben.<br />

„Etwas unpassend wären Fragen nach<br />

der Arbeitszeit, der Ausbildungsvergütung<br />

und den Übernahmechancen“, warnt Häfner-Baumann.<br />

Diese Informationen bekommen<br />

Bewerber, wenn sie in die engere<br />

Auswahl kommen, früh genug. Zunächst<br />

gilt es einen guten Eindruck zu machen. In<br />

der Regel freuen sich die zuständigen Ansprechpartner<br />

über freundliche (!) Nachfragen.<br />

Wer bei dem Anruf patzig, genervt oder<br />

unverschämt ist, hat im späteren Verfahren<br />

schlechte Karten. Eine freundliche Begrüßung<br />

und die Nennung deines Namens –<br />

ohne Nuscheln versteht sich – sind obligatorisch.<br />

Dann kannst du sagen, dass du die<br />

Stellenausschreibung gesehen hast, sie für<br />

dich sehr interessant klingt, aber du eben<br />

noch eine Frage vorab klären möchtest.<br />

<br />

Anja Gladisch<br />

Foto: fotolia/stockphoto-graf<br />

ERSTE SCHRITTE


Fittes Regelventil<br />

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der Technik ist.<br />

17<br />

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genug, über Grenzen hinweg zu denken und neue Wege zu gehen. Profitiere im Rahmen einer Ausbildung<br />

oder eines Studiums von diesem lebendigen Umfeld, das alle Möglichkeiten für dich bereithält, dich fördert<br />

und fordert und gleichzeitig einen kollegialen Teamgeist verspricht!<br />

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Verfahrensmechaniker<br />

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Kooperativer Studiengang Elektrotechnik<br />

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Angewandte Informatik<br />

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Maschinenbau*, Wirtschaftsingenieurwesen<br />

Internat. Produktion und Logistik oder<br />

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ERSTE SCHRITTE


18<br />

geht<br />

noch<br />

was<br />

Schule beendet und noch keine Perspektive?<br />

Das muss nicht so bleiben. Der Arbeitsmarkt<br />

bietet auch für spontane Entscheider einige<br />

Möglichkeiten.<br />

Im Normalfall beginnen die Bewerbungsverfahren<br />

für Ausbildungsplätze, wenn<br />

das Zeugnis des vorletzten Schuljahrs vorliegt.<br />

„Je nach Beruf und Firma endet das<br />

Verfahren bereits zehn bis zwölf Monate<br />

vor Ausbildungsbeginn“, erklärt Mechthilde<br />

Häfner-Baumann, Berufsberaterin der Agentur<br />

für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.<br />

Aber es gibt natürlich auch<br />

Ausnahmen: Je nach Beruf und Fähigkeiten<br />

könne es gelingen, später einzusteigen.<br />

Aber woher weißt du, wer noch freie<br />

Stellen zu besetzen hat? „Erste Anlaufstelle<br />

sollte die Berufsberatung sein“, empfiehlt<br />

Häfner-Baumann. Die Berufsberater haben<br />

den Überblick über freie Stellen und stehen<br />

mit den Betrieben in Kontakt. Sie sind auf<br />

dem neuesten Stand und können dir schnell<br />

weiterhelfen. Die Jobbörse der Arbeitsagentur<br />

findest du auch im Internet unter<br />

www.jobboerse.arbeitsagentur.de. Gib einfach<br />

an, welche Stelle du in welcher Region<br />

suchst, und schon erscheinen Ausschreibungen<br />

auf deinem Bildschirm.<br />

So kannst du es auch mal bei der bundesweiten<br />

Lehrstellenbörse der Industrieund<br />

Handelskammer (IHK) probieren – unter<br />

www.ihk-lehrstellenboerse.de.<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

Wenn du dich lieber handwerklich betätigen<br />

möchtest, schau einfach in die Lehrstellenbörse<br />

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.<br />

Unter www.hwk-heilbronn.<br />

de gibt es außerdem hilfreiche Informationen<br />

über Lehrverträge, Ausbildungsformen und<br />

Prüfungen. Es lohnt nicht, den Kopf in den<br />

Sand zu stecken, wenn du noch keine Stelle<br />

hast. Geh einfach in die Offensive. Dann<br />

ist bestimmt noch etwas für dich dabei. So<br />

kann es auch mit einem Studium laufen. Es<br />

gibt immer mal wieder Platz für Nachrücker.<br />

Andere sagen ab, entscheiden sich um – ein<br />

Platz wird frei. Wichtig ist, dass du dich darum<br />

kümmerst, dich bemühst.<br />

Andere Optionen<br />

Und falls du dich einfach nicht entscheiden<br />

kannst oder es doch nicht geklappt hat: Es<br />

gibt sinnvolle Möglichkeiten, die Zeit zu<br />

überbrücken. Einstiegsqualifizierung ist beispielsweise<br />

eine tolle Sache, wenn du noch<br />

keine Lehrstelle hast, aber schon beruflich<br />

loslegen möchtest. BvB sind Berufsvorbereitende<br />

Bildungsmaßnahmen. Außerdem<br />

gibt es noch das Berufsvorbereitungsjahr.<br />

Etwas Soziales gefällig? Der Bundesfreiwilligendienst<br />

ist auch eine gute Alternative. Du<br />

siehst, auch wenn du noch keinen Ausbildungsvertrag<br />

oder Studienplatz in der Tasche<br />

hast: Die Möglichkeiten der bunten Berufswelt<br />

stehen dir offen. Anja Gladisch<br />

Illustration: fotolia/guukaa


Willkommen an Bord<br />

Die Würth Elektronik Gruppe fertigt<br />

und vertreibt Leiterplatten, elektronische<br />

Bauelemente und intelligente Systeme.<br />

Weltweit sorgen über 6.000 Mitarbeiter<br />

dafür, dass der Bereich der elektronischen<br />

Bauelemente mit Sitz in Waldenburg einer<br />

der erfolgreichsten der Würth-Gruppe ist.<br />

19<br />

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20<br />

Mit der<br />

Bewerbung<br />

den Fuß<br />

in die Tür<br />

stellen<br />

Um überhaupt die Chance auf ein persönliches<br />

Vorstellungsgespräch zu bekommen,<br />

muss eine gute Bewerbung her. Das ist das<br />

Erste, was dein potenzieller Arbeitgeber von<br />

dir zu Gesicht bekommt. Dabei gibt es aber<br />

Unterschiede – nicht nur in der Qualität der<br />

Bewerbung, sondern auch bei der Form der<br />

Bewerbung. Online oder mit Mappe? Das<br />

ist hier die Frage. Die meisten Unternehmen<br />

geben in der Ausschreibung an, welche Art<br />

sie bevorzugen. Andere geben dir nur eine<br />

Möglichkeit. Wieder andere lassen dir die<br />

Entscheidung offen. Dann kannst du überlegen,<br />

was am besten zu dir passt.<br />

Onlinebewerbung<br />

Immer mehr Unternehmen bitten darum, dass<br />

sich Interessenten online auf Stellen bewerben.<br />

Papierlos – so haben die Unternehmen<br />

nicht die Arbeit, dass weniger interessante<br />

Unterlagen an den Absender<br />

zurückgeschickt werden müssen.<br />

Außerdem kann eine Onlinebewerbung<br />

direkt von mehreren<br />

Entscheidern im Unternehmen<br />

gleichzeitig angeschaut werden,<br />

während eine Mappe erst die Runde machen<br />

muss. Für Bewerber ist eine Onlinebewer-<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

bung praktisch, weil sie sich die Materialund<br />

Portokosten sparen. Aber Onlinebewerbung<br />

ist nicht gleich Onlinebewerbung. Es<br />

gibt unterschiedliche Vorgehensweisen. Wir<br />

stellen euch zwei Möglichkeiten vor.<br />

Onlineformular<br />

Vor allem große Arbeitgeber<br />

haben auf ihrer firmeneigenen<br />

Homepage ein Karriereportal<br />

– einen Bereich, in dem<br />

Stellen ausgeschrieben werden,<br />

Unternehmensinfos einzusehen<br />

sind und es eben auch ein Formular<br />

für Bewerbungen gibt. Der eindeutige Vorteil<br />

für Bewerber: Sie müssen sich keine großen<br />

Gedanken über die Aufbereitung und Gestaltung<br />

ihrer Daten machen. Denn durch das<br />

Formular wird man gelotst und es wird genau<br />

vorgegeben, welche Daten wie und wo<br />

anzugeben sind. Viel Spielraum, um seine<br />

persönlichen Vorzüge in den Vordergrund zu<br />

stellen, gibt es dadurch allerdings nicht.<br />

Die Antworten auf die standardisierten<br />

Fragen (als Auswahl oder freier Kommentar)<br />

werden häufig in einer Datenbank gespeichert<br />

und nach festgelegten Kriterien ausgewertet.<br />

Dabei werden teilweise bereits Be-<br />

Illustration: fotolia/Style-Photography


werbungen aussortiert. Deinen Lebenslauf,<br />

ein Foto und Zeugnisse kannst du bei einigen<br />

Formularen auch hochladen. Wichtig ist, dass<br />

du bei solch einem Formular alle Angaben<br />

machst. Andernfalls könntest du durch eine<br />

fehlende Eingabe aussortiert werden.<br />

E-Mail<br />

Die andere Alternative zum Onlineformular<br />

ist eine Bewerbung per E-Mail. Viele Unternehmen<br />

nennen eine E-Mail-Adresse der<br />

Personalabteilung, an die man seine Unterlagen<br />

schicken kann. Das heißt für dich: Zeugnisse,<br />

Bescheinigungen und gegebenenfalls<br />

Arbeitsproben einscannen. Im Endeffekt gilt<br />

es hier, eine digitale Bewerbungsmappe zu<br />

erstellen. Wichtig ist dabei, darauf zu achten,<br />

dass du eine passende Betreffzeile schreibst<br />

und dass du nicht zig Anhänge einfügst. Zuvorkommend<br />

ist ein PDF-Dokument mit Anschreiben,<br />

Lebenslauf mit Foto und Unterlagen.<br />

Am besten sorgst du auch dafür, dass<br />

du als Absender eine seriöse E-Mail-Adresse<br />

21<br />

hast. So landest du nicht<br />

im Spam-Ordner und der<br />

erste Eindruck ist wertneutral,<br />

nicht negativ. In<br />

die Mail kannst du dann<br />

schreiben, dass du dich für die<br />

ausgeschriebene Stelle bewirbst. Vielleicht<br />

fragst du auch höflich nach einer Bestätigung,<br />

ob die E-Mail angekommen ist.<br />

Beim Anschreiben wäre es gut, wenn<br />

du deine Unterschrift einscannst und in<br />

das Dokument einfügst. Im Endeffekt hat<br />

diese Bewerbung viel mit der klassischen<br />

Bewerbungsmappe gemeinsam, allerdings<br />

musst du gar nichts ausdrucken, kannst mit<br />

der Bilddatei arbeiten und dir viele Kopien<br />

ersparen.<br />

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ERSTE SCHRITTE


22Bewerbungsmappe<br />

Eine klassische Bewerbungsmappe aus Karton<br />

oder Kunststoff kannst du dir im Schreibwarengeschäft<br />

kaufen. Diese befüllst du mit<br />

Anschreiben, Lebenslauf, Foto und gegebenenfalls<br />

Arbeitsproben. Auf dem Computer<br />

getippt und vernünftig formatiert inklusive<br />

Kontaktdaten – Name, Adresse, E-Mail-Adresse,<br />

Telefonnummer – kann diese Art von<br />

Bewerbung sehr seriös wirken. Dann solltest<br />

du darauf achten, dass alles sauber gedruckt<br />

und natürlich ohne Rechtschreibfehler<br />

ordentlich eingeheftet ist. Mit der<br />

Post geht dann alles ans Unternehmen.<br />

Ohne Eselsohren, Kaffeeflecken oder<br />

Fingerabdrücke natürlich. Bei einer<br />

Bewerbungsmappe ist es aber wichtig,<br />

dass du ein Bild auf Fotopapier nimmst<br />

und dein Anschreiben unterschreibst.<br />

Das ist um einiges persönlicher und<br />

zeigt, dass dir an der Bewerbung etwas<br />

liegt: Du scheust keine Kosten.<br />

Solltest du für das Unternehmen<br />

nicht infrage kommen, schicken sie<br />

dir deine Unterlagen eh zurück. <br />

<br />

Anja Gladisch<br />

Vorteile<br />

Nachteile<br />

Onlinebewerbung<br />

Du hast Zeit bis zur letzten Minute der Beim Formular ist es schwierig, der<br />

Bewerbungsfrist.<br />

Bewerbung eine persönliche Note zu geben.<br />

Es entstehen kaum Kosten (bis auf das Foto, Die Dateigröße beschränkt deine Anlagen.<br />

das du beim Fotografen machen solltest).<br />

Kaffeeflecken oder Eselsohren gibt es nicht. Wenn die Bewerbung nicht sorgfältig ist, kann<br />

sie wie ein liebloses Massenprodukt wirken.<br />

Bewerbungsmappe<br />

Mit der Qualität der Mappe kann gepunktet Es entstehen Kosten für Mappe, Foto,<br />

werden.<br />

Kopien und Porto.<br />

Die Mappe kann der Personaler anfassen: Man könnte meinen, dass du nicht<br />

Der haptische Eindruck vermittelt<br />

online-affin bist.<br />

Glaubwürdigkeit.<br />

Du hast die Möglichkeit, mit einer gut Wenn die Bewerbung zerknickt ankommt,<br />

gestalteten Mappe aus der Masse der macht das direkt einen schlechten Eindruck.<br />

Online-Bewerbungen herauszustechen.<br />

Foto: fotolia/Picture_Factory<br />

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24<br />

Anschreiben? Ja,<br />

aber bitte richtig…<br />

Das Anschreiben ist das Erste,<br />

was dein potenzieller Chef von dir liest.<br />

Das muss passen.<br />

Vermutlich finden Personaler, Geschäftsführer<br />

und Abteilungsleiter nichts abschreckender als<br />

ein gruseliges Anschreiben. Und davon bekommen<br />

sie genug. Das Anschreiben muss einen<br />

guten ersten Eindruck von dir vermitteln. Nach<br />

dem Lesen sollen die Leute Lust bekommen,<br />

dich kennenzulernen.<br />

Deswegen musst du dich beim Schreiben<br />

auch nicht komplett verstellen. Deine<br />

Persönlichkeit darf zu erkennen sein, aber du<br />

sprichst eben auch nicht mit einem alten Kumpel<br />

auf dem Rummel. Also halte dich bitte an<br />

die gängigen Formalien: vernünftige Anrede,<br />

Absender mit Kontaktdaten und Unterschrift<br />

sind Pflicht. Außerdem siezt du natürlich den<br />

Adressaten.<br />

Warum wir hier so hartnäckig<br />

darauf hinweisen? Immer mehr<br />

Menschen meinen, dass es eine<br />

Bewerbung besser macht, wenn<br />

sie möglichst verrückt daherkommt.<br />

Natürlich, es ist<br />

gut, wenn man aus der<br />

Masse hervorsticht,<br />

aber bitte durch Qualifikation<br />

oder Qualität der<br />

Bewerbung.<br />

Welcher Personalchef<br />

findet es schon cool,<br />

wenn er flapsig und<br />

frech darauf hingewiesen<br />

wird, wen er einstellen<br />

soll. Wer dreist<br />

ist, kommt nicht gut<br />

an. Wer sich aber selbstbewusst präsentiert,<br />

kann punkten. Allerdings ist der Grad zwischen<br />

selbstbewusster Überzeugung und<br />

überheblicher Unverschämtheit häufig sehr<br />

schmal. Deswegen solltest du dich beim<br />

Formulieren des Anschreibens regelmäßig<br />

fragen, welchen Eindruck die Sätze beim<br />

Adressaten hinterlassen werden.<br />

Natürlich darf auch deine Persönlichkeit<br />

mit reinspielen. Aber eben im angemessenen<br />

Rahmen. Wenn die Ausschreibung<br />

sehr locker geschrieben ist, darfst du<br />

den Stil mitgehen. Aber wenn es sich um<br />

eine klassische Anzeige handelt, solltest du<br />

auch seriös bleiben.<br />

Wenn du dir unsicher bist, lass die<br />

Bewerbung von deinen Eltern<br />

lesen. Zum einen finden sie<br />

vielleicht noch den ein oder<br />

anderen Rechtschreibfehler,<br />

den es auf jeden Fall zu vermeiden<br />

gilt, und zum<br />

anderen können sie<br />

sich auch nochmal<br />

die Formulierungen<br />

anschauen. Und<br />

wenn dann trotzdem<br />

nicht sofort die Einladung<br />

zum Bewerbungsgespräch<br />

ins Haus flattert:<br />

Nicht verzagen, es kann<br />

manchmal etwas dauern, bis<br />

du die passende Stelle gefunden<br />

hast. Anja Gladisch<br />

Foto: shutterstock/Mediagram<br />

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dem Bank- oder Dienstleistungssektor.<br />

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zahlen sowohl in der Praxis- wie auch in<br />

der Theoriephase ein Gehalt.<br />

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180 ECTS) ist anspruchsvoll, doch<br />

nach drei Jahren haben die Absolventen<br />

einen staatlichen Bachelor-Abschluss in<br />

der Tasche – und sich bereits bewährt:<br />

Rund 85 Prozent bleiben beim Dualen<br />

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bietet Wirtschaftsingenieurwesen und<br />

BWL mit den Studienrichtungen Gesundheitsmanagement<br />

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Spektrum von BWL-Handel, -Bank und<br />

-Industrie, Rechnungswesen und Onlinemedien<br />

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Kontakt<br />

DHBW Mosbach<br />

Lohrtalweg 10, 74821 Mosbach<br />

Tel.: 06261 939-0<br />

E-Mail: beratung@dhbw-mosbach.de<br />

Campus Bad Mergentheim<br />

Schloss 2, 97980 Bad Mergentheim<br />

Tel.: 07931 530-600<br />

E-Mail: mgh@dhbw-mosbach.de<br />

www.facebook.com/dhbwmosbach.<br />

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Infos und freie Studienplätze unter: www.dhbw-mosbach.de/gm, gm@dhbw-mosbach.de<br />

ERSTE SCHRITTE


28<br />

Hobbys in den<br />

Lebenslauf?<br />

Wie du deine Freizeit gestaltest,<br />

kann für Personaler interessant sein.<br />

Ob es richtig ist, seine Hobbys bei einer Bewerbung<br />

anzugeben? Die einen sagen, dass<br />

das kein Bewertungskriterium sein darf und<br />

den potenziellen Chef nichts angeht. Andere<br />

meinen, dass man durch seine Freizeitgestaltung<br />

auch punkten kann. Denn es gibt Hobbys,<br />

die auf die Persönlichkeit schließen lassen.<br />

Im Endeffekt musst du die Entscheidung<br />

treffen. Wenn du dich dafür entscheidest, beschränke<br />

dich auf maximal vier – das reicht.<br />

Um die Häuser ziehen<br />

Du gehst gerne am Wochenende los und<br />

schaust mit Freunden, was so geht?<br />

Cocktails trinken? Flirten? Das sind Dinge,<br />

die keiner wissen möchte. Der Chef<br />

könnte denken, dass du übermüdet oder sogar<br />

zu spät bei der Arbeit erscheinst.<br />

Party mit Freunden<br />

Dass du feierst, mal Party machst, in Discos<br />

gehst, ist ganz normal. Aber: Mit wem du<br />

wann mal einen Schnaps trinkst, ist völlig<br />

irrelevant für dein Berufsleben und<br />

macht einen schlechten Eindruck. Der<br />

Personaler könnte denken, dass dir die Ernsthaftigkeit<br />

für ein Anstellungsverhältnis fehlt.<br />

Extremsportarten<br />

Liebhaber der extremen Sportarten erleben<br />

zwar viel, leben meist aber auch gefährlich.<br />

Und genau diese Assoziation wird dein<br />

potenzieller Chef haben, wenn er liest,<br />

dass du auf Big Wave Surfing, Hai-Tauchen<br />

oder Base Jumping stehst. Er könnte<br />

befürchten, dass du leichtsinnig bist und<br />

mehr im Krankenhaus liegst als im Büro zu<br />

sein.<br />

Freiwillige Feuerwehr<br />

Dein Engagement bei der Freiwilligen<br />

Feuerwehr zeigt, dass du dich<br />

für die Gesellschaft einsetzt und ein<br />

hohes Maß an Hilfsbereitschaft hast.<br />

Wenn es passieren könnte, dass du während<br />

der Arbeitszeit zu einem Einsatz gerufen<br />

wirst, muss dein Arbeitgeber es ohnehin<br />

wissen.<br />

Pfadfinder<br />

Als Pfadfinder zeigst du, dass du Verantwortung<br />

für Menschen übernehmen<br />

kannst, dass du bereit bist, dich<br />

um Jüngere zu kümmern. Genau die<br />

Eigenschaften könnte dein potenzieller Chef<br />

sehr zu schätzen wissen, wenn du diese in<br />

deine tägliche Arbeit mit einbringst.<br />

Musikverein<br />

Du bist musikalisch? Spielst in einem<br />

Musikverein? Oder einer Band?<br />

Schreib es in deine Bewerbung.<br />

Denn das ist ein tolles Talent, das du<br />

mitbringst und das deine Kreativität zeigt.<br />

Es wird klar, dass du dich anpassen und gemeinsam<br />

mit anderen arbeiten kannst.<br />

Mannschaftssport<br />

Fußball, Basketball oder Eishockey<br />

– du kämpft regelmäßig in einer<br />

Mannschaft für ein gutes Ergebnis.<br />

Du bist ehrgeizig und im Verein engagiert.<br />

Das ist ein Zeichen für Teamfähigkeit<br />

und Zielstrebigkeit. Vor allem weißt<br />

du, dass sich gemeinsam mit anderen mehr<br />

erreichen lässt als alleine. Anja Gladisch<br />

Illustrationen: fotolia/JiSign<br />

ERSTE SCHRITTE


möglich!<br />

IB Berufliche Schulen<br />

BEGINN<br />

IM<br />

SEPTEMBER<br />

DeIn ZIel<br />

Unser AngeBot<br />

◗ Allgemeine Hochschulreife.....<br />

◗ Fachhochschulreife...............<br />

◗ Mittlerer Bildungsabschluss....<br />

◗ staatlich geprüfte/r<br />

Kinderpfleger/in .................<br />

+ 1-jähriges Anerkennungsjahr<br />

◗ Hauptschulabschluss<br />

◗ sozialwissenschaftl. gymnasium (3-jährig)<br />

◗ Kaufmännisches Berufskolleg I+II<br />

◗ Berufsfachschule Wirtschaftsschule<br />

(2-jährig)<br />

◗ 2-jährige sozialpädagogische<br />

Berufsfachschule für Kinderpflege<br />

◗ Vorqualifizierung Arbeit/Beruf (VAB)<br />

Die beste Voraussetzung für <strong>Zukunft</strong>:<br />

Bildung<br />

Internationaler Bund (IB) e.V.<br />

Berufliche Schulen Heilbronn<br />

Knorrstraße 8 · 74074 Heilbronn · Tel. 07131 7809-0<br />

bz-heilbronn@internationaler-bund.de<br />

www.ib-schulen.de<br />

ERSTE SCHRITTE


30<br />

Der Alltag während einer<br />

Ausbildung ist mit dem<br />

Schulstress vorher<br />

nicht zu vergleichen.<br />

Mit Ausbildungsstart<br />

verändert sich viel<br />

Du hast einen Ausbildungsplatz in der Tasche?<br />

Glückwunsch! Du kannst stolz auf<br />

dich sein. Dann wird es jetzt Zeit, dass du<br />

dich auf die neue Aufgabe einstellst. Denn<br />

die Zeiten von Frühstück, Schule, Hausaufgaben,<br />

Freunde treffen, Abendessen und<br />

Schlafen sind vorbei. Wer seine Ausbildung<br />

ernst nimmt, hat eine große Umstellung<br />

vor sich.<br />

In der Regel wird es so sein, dass du an<br />

drei bis vier Tagen in der Woche bei deinem<br />

Arbeitgeber im Betrieb bist. Etwa acht bis<br />

zwölf Stunden in der Woche hast du Unterricht<br />

an der Berufsschule. Das muss nicht<br />

bei allen so sein: Es gibt auch Ausbildungen,<br />

bei denen du Blockunterricht hast. Aber das<br />

heißt: Arbeit und Schule müssen oberste<br />

Priorität für dich haben. Denn die Zeit der<br />

Ausbildung wird kein Zuckerschlecken.<br />

Im Betrieb kommen nicht nur viele neue<br />

Eindrücke auf dich zu, du musst auch lernen,<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

dich im Arbeitsalltag zurechtzufinden, dich<br />

den Kollegen anzupassen und natürlich allerhand<br />

lernen, um deine Aufgaben, die dir<br />

schon bald übertragen werden, zu meistern.<br />

Das kann auch anstrengend werden. In der<br />

Regel bist du am Nachmittag länger im Betrieb,<br />

als du sonst in der Schule warst. Aber<br />

zur Schule gehst du auch noch während der<br />

Ausbildung – nur nicht mehr täglich. Auch<br />

hier gilt: Aufpassen und keinen Blödsinn<br />

machen. Inhaltlich werden sich die Fächer<br />

von deinen bisherigen unterscheiden. Sie<br />

sind spezifischer auf deinen Ausbildungsberuf<br />

ausgerichtet. Aber da müssen auch<br />

Hausaufgaben gemacht, Referate vorbereitet<br />

und Klausuren bestanden werden. Und<br />

das alles nach Feierabend, außerhalb deiner<br />

Arbeitszeit.<br />

Das ist nicht immer einfach. Denn<br />

Fußballverein, Freunde oder Spielekonsole<br />

sind verlockende Alternativen. Es kann sein,<br />

dass du nicht mehr so viel Zeit für deine<br />

Hobbys haben wirst. Auch Freunde können<br />

enttäuscht sein, wenn du nicht mehr so oft<br />

mitgehst. Deswegen wäre gut, wenn du dir<br />

darüber vor Ausbildungsbeginn Gedanken<br />

machst. Vielleicht lässt sich ein Training<br />

auch aufs Wochenende verschieben. Oder du<br />

machst mit deinen Freunden gleich andere<br />

Termine aus. Dann ist es nach Feierabend<br />

nicht mehr so stressig für dich. Denn in der<br />

Regel stehst du werktags früh auf und selbst<br />

zu arbeiten ist anstrengender, als sich in der<br />

Schule auf dem Stuhl zurückzulehnen und<br />

sich berieseln zu lassen. Anja Gladisch<br />

Foto: fotolia/Robert Kneschke


32<br />

Praktikum:<br />

So geht’s – das bringt’s<br />

Ein Praktikum hat viele Vorteile. Du gewinnst<br />

Einblicke in einen Beruf, kannst<br />

herausfinden, ob der Job zu dir passt und<br />

Kontakte in der Arbeitswelt knüpfen, die dir<br />

vielleicht später behilflich sind. Diese ersten<br />

Schritte können Gold wert sein, wenn du<br />

dich auf eine Arbeitsstelle bewerben möchtest.<br />

Ein Praktikum ist der ideale Weg, um ins<br />

Berufsleben einzusteigen.<br />

Dabei können die Berufseinblicke<br />

ganz unterschiedlich aussehen. In der Schule<br />

absolvierst du in der Regel ein ein- oder<br />

zweiwöchiges Schülerpraktikum in einem<br />

Betrieb deiner Wahl – besser bekannt als<br />

OiB (Orientierung in Beruf), BORS (Berufsorientierung<br />

in der Realschule) und<br />

BOGY (Berufsorientierung an Gymnasien).<br />

Dabei handelt es sich um Pflichtpraktika<br />

– das heißt: Um diese Nummer kommst du<br />

nicht herum. Für gewöhnlich machst du es<br />

in den Klassen 8 bis 11. Das hängt von der<br />

Schulart ab, in der du bist. Ein Lehrer hat<br />

in der Zeit regelmäßig Kontakt zu dir. Aber<br />

auch zum Unternehmen, in dem du dein<br />

Praktikum machst. Für gewöhnlich kommt<br />

dieser Lehrer einmal – meist unangemeldet<br />

– vorbei, um zu schauen, ob alles glatt läuft.<br />

Am Ende dieser Zeit steht ein Erfahrungsbericht,<br />

den du in der Schule deinem Lehrer<br />

vorlegen musst und der bewertet wird. Doch<br />

ein Praktikum muss nicht immer mit Pflicht<br />

verbunden sein. Es gibt auch Praktikantenstellen,<br />

die du selbstständig erobern kannst<br />

– ganz unabhängig von der Schule. Wenn<br />

du darauf Lust hast, dann gilt vor allem die<br />

goldene Regel „Ich übernehme das“. Wenn<br />

du wirklich von deinem Praktikum profitieren<br />

möchtest, solltest du offen sein und dich<br />

ruhig mal was trauen. Nur so kannst du einerseits<br />

herausfinden, ob dir der Beruf Spaß<br />

ERSTE SCHRITTE


33<br />

macht und andererseits dein Gegenüber von<br />

dir überzeugen. Gleichzeitig verhinderst du<br />

nur zum Kaffeekochen oder Kopieren abgestellt<br />

zu werden. Je nachdem, wie lange dein<br />

Praktikum dauert, kannst du ganz verschiedene<br />

Abteilungen durchlaufen – ähnlich wie in<br />

einer Ausbildung, nur eben sehr viel kürzer.<br />

Auch wenn du hier feststellen solltest, dass<br />

das so gar nicht dein Ding ist, steck nicht den<br />

Kopf in den Sand. Die Zeit war deswegen<br />

keinesfalls verschenkt. So weißt du zumindest,<br />

dass du den Beruf später einmal nicht<br />

ergreifen magst.<br />

Damit das aber nicht passiert, kannst<br />

du folgendes beachten: Ein gutes Praktikum<br />

erkennst du daran, dass du von Beginn an<br />

eingebunden wirst und du Aufgaben eigenverantwortlich<br />

erledigst. Natürlich sollte<br />

dich dein Chef nicht überfordern und dir<br />

nur Aufgaben übertragen, die du bewältigen<br />

kannst und darfst. Einen Haken hat die<br />

Sache mit dem Praktikum aber meistens:<br />

In der Regel wirst du als Schüler nicht bezahlt.<br />

Trotzdem kannst du nur gewinnen –<br />

nicht finanziell, aber an Erfahrung. <br />

Lydia-Kathrin Hilpert<br />

Foto: fotolia/lightpoet


34<br />

Suche für Faulis<br />

Auf der Seite www.jobs4young.com<br />

findest du Jobs, die zu dir passen<br />

könnten – ohne, dass du erst<br />

lange recherchieren musst.<br />

Du bist auf der Suche nach einem Praktikum<br />

oder Ferienjob, hast aber keine Ahnung,<br />

wie du an eine passende Stelle kommst?<br />

Jede einzelne Homepage von Unternehmen<br />

oder Einrichtungen abklappern ist ja<br />

auch etwas mühselig. Und ob da dann etwas<br />

Passendes dabei ist, ist auch nicht gewiss.<br />

Die Arbeit soll ja schließlich nicht umsonst<br />

gewesen sein.<br />

Umso besser, dass sich da schon jemand<br />

im Vorfeld Gedanken gemacht hat,<br />

wie du schnellstmöglich an eine Stelle<br />

kommst – und zwar ganz bequem,<br />

ohne langwierige Suche im Vorfeld. Auf<br />

www.jobs4young.com wirst du binnen drei,<br />

vier Mausklicks fündig. Die Seite, die von<br />

der Wirtschaftsförderung Schwäbisch Hall<br />

betrieben wird, bietet dir eine gute Übersicht<br />

über Praktika, Neben- und Ferienjobs<br />

sowie über die Möglichkeiten, ein Freiwilliges<br />

Soziales Jahr oder ein Freiwilliges Ökologisches<br />

Jahr zu machen.<br />

Du brauchst nur ein paar Angaben machen<br />

– natürlich vollkommen<br />

anonym. Bist du Schüler<br />

oder Student? Welchen<br />

Schulabschluss<br />

hast du in der Tasche<br />

oder strebst du an? Auf<br />

der Suche nach was bist<br />

du? Soll’s ein Praktikum<br />

sein? Möchtest<br />

du dir ein paar Kröten<br />

im Ferienjob dazuverdienen?<br />

Wenn du diese<br />

Fragen beantwortet<br />

hast, werden dir mögli-<br />

che Jobs praktisch auf dem Silbertablett serviert.<br />

Hier kannst du dann auswählen, was<br />

dir am besten gefällt. Vielleicht ist in dieser<br />

Liste ja ein Unternehmen dabei, das du ohnehin<br />

bevorzugst. Oder ein eher kleineres,<br />

das du so noch gar nicht auf dem Schirm<br />

hattest und noch gar nicht kanntest.<br />

Mit einem Klick auf die Details bekommst<br />

du alle wichtigen Infos angezeigt<br />

und erfährst mehr über den Betrieb. Auch<br />

Ansprechpartner werden in der Regel genannt<br />

oder zumindest, wie du bevorzugt<br />

Kontakt zum Unternehmen aufnehmen<br />

sollst. Du siehst, du kannst nur gewinnen.<br />

Dann klappt’s sicher auch mit dem Wunschjob<br />

– egal, ob als Praktikum oder Ferienjob.<br />

<br />

Lydia-Kathrin Hilpert<br />

Foto: fotolia/cristovao31<br />

ERSTE SCHRITTE


Du entscheidest dich nicht für einen Job.<br />

Du entscheidest dich, weil du Jahr für<br />

Jahr immer besser werden kannst.<br />

Hier bei Schwäbisch Hall wissen wir, wie wichtig es ist, dass Mitarbeiter die Chance bekommen, sich frei<br />

entfalten zu können. Deshalb unterstützen wir unsere Nachwuchskräfte mit Ausbildern, die von Anfang an<br />

gezielt individuelle Stärken fördern. Was wir Ihnen und unseren Mitarbeitern noch alles bieten:<br />

www.schwaebisch-hall.de/karriere<br />

Bankkaufmann im Innendienst (m/w)<br />

Ausbildungsbeginn September 2016<br />

Ihre Aufgaben:<br />

Sie wollen unseren Kunden den wichtigsten<br />

Ort der Welt ermöglichen? Dann lernen Sie alles<br />

über Bausparen und Finanzieren. Bereits während<br />

Ihrer Ausbildung machen wir Sie zum Ansprechpartner<br />

für unsere Kunden.<br />

Sie bearbeiten schnell echte Kundenaufträge und<br />

finden im Team und bei Ihren Ausbildern tolle Unterstützung.<br />

Ihr Profil:<br />

Sie streben gerade einen mittleren Bildungsabschluss,<br />

das Abitur oder die Fachhochschulreife<br />

an. Sie setzen sich engagiert für Ihre Ziele ein und<br />

gehen motiviert an neue Aufgaben heran. Zudem<br />

sind Sie kommunikativ und<br />

arbeiten gerne im Team.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung:<br />

gabriele.koehler@schwaebisch-hall.de<br />

Tel. 0791/46-2888<br />

Willkommen bei Schwäbisch Hall! Besuchen Sie uns auf www.schwaebisch-hall.de/karriere<br />

ERSTE SCHRITTE


36<br />

Doppelt<br />

hält<br />

besser<br />

Die duale<br />

Ausbildung in<br />

Deutschland<br />

verbindet<br />

Praxis mit<br />

Theorie.<br />

Ausbildung in der Tasche? Gratuliere, dann<br />

geht’s jetzt richtig los. Von nun an heißt es<br />

bye bye Schule, hallo Arbeit. Denkst du?<br />

Nicht ganz. Denn ohne Schule läuft in Sachen<br />

Ausbildung in Deutschland (fast)<br />

nichts. Bei uns gibt es nämlich die duale<br />

Ausbildung. Das heißt eine Ausbildung, die<br />

parallel in einem Betrieb und in einer Berufsschule<br />

absolviert wird. Dual bedeutet<br />

„zwei enthaltend“ – zum einen die theoretischen<br />

Inhalte, die an der Schule unterrichtet<br />

werden und die praktischen, die du im Unternehmen<br />

lernst.<br />

Die meisten Ausbildungen werden in<br />

Deutschland so absolviert. In der Regel läuft<br />

es wie folgt ab: Sobald du deinen Ausbildungsvertrag<br />

fix hast, meldet dich das Unternehmen<br />

bei einer passenden Berufsschule<br />

in der Umgebung an. Für gewöhnlich richtet<br />

sich die Schulwahl nach dem Standort<br />

der Firma. Sprich, wenn du zum Beispiel in<br />

Schwäbisch Hall wohnst und in Crailsheim<br />

eine Ausbildung absolvierst, musst du normalerweise<br />

in die Berufsschule nach Crailsheim<br />

gehen, auch wenn die in Schwäbisch<br />

Hall näher zu deinem Wohnort wäre. Der<br />

Besuch der Berufsschule im Rahmen einer<br />

dualen Ausbildung ist Pflicht. Einfach blau<br />

machen oder schwänzen geht hier nicht.<br />

Denn der Schulbesuch gehört zur Ausbildung<br />

dazu – und ist genauso wichtig wie die<br />

Foto: fotolia/lassedesign<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


37<br />

Hier beginnt deine berufliche <strong>Zukunft</strong>!<br />

GESTERN PIRAT<br />

MORGEN Schreinermeister (m/w)<br />

JOB FINDEN! NICHT SUCHEN.<br />

Finde Ausbildungsplätze, Praktika, Weiterbildungsmöglichkeiten<br />

und Nebenjobs aus der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken.<br />

facebook.com/jobstimme<br />

twitter.com/jobstimme<br />

Auch als iOS App verfügbar!<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


38<br />

Arbeit im Betrieb selbst. Deine Zeit, die du<br />

an der Berufsschule verbringst, kann sich<br />

ganz unterschiedlich gestalten. In manchen<br />

Lehrberufen ist es so, dass du das erste Jahr<br />

nur zur Schule gehst – bei Zimmermännern<br />

oder Friseuren zum Beispiel. Hier lernst du<br />

zunächst die wichtigen Grundlagen, um dich<br />

überhaupt im Betrieb zurechtzufinden. Im<br />

Unternehmen selbst bist du dann nur in den<br />

Schulferien. Anders sieht es bei sogenannten<br />

Blockunterricht-Einheiten aus. Beim Blockunterricht<br />

hast du über eine längere Dauer<br />

hinweg Schule. Wie lange genau, das variiert.<br />

Es können aber auch mal vier Wochen<br />

und länger sein. In den allermeisten Berufen<br />

ist es aber so, dass du regelmäßig zur Schule<br />

gehst. Ein oder zwei Tage in der Woche.<br />

Die restliche Zeit wird im Unternehmen verbracht.<br />

Es gibt sogar ein Gesetz, das die duale<br />

Ausbildung und die Inhalte regelt: die<br />

Ausbildungsordnung, deren Schwerpunkte<br />

in §1 und §14 des Berufsbildungsgesetz<br />

(BBiG) festgehalten sind: „Vermittlung von<br />

fachlichen Fähigkeiten, Kenntnissen und<br />

Fertigkeiten“. „Erste Berufserfahrung“ und<br />

„Charakterliche Förderung“ heißt es da. Es<br />

werden dir also nicht nur berufliche Fähigkeiten,<br />

sondern auch soziale Kompetenzen<br />

beigebracht. Die duale Ausbildung soll dich<br />

auf dein späteres Berufsleben vorbereiten.<br />

Auch die Dauer und die Vergütung deiner<br />

dualen Ausbildung können unterschiedlich<br />

sein – das hängt vom Beruf selbst und<br />

der Branche ab. Eine Ausbildungsdauer von<br />

zwei bis dreieinhalb Jahre ist zeitlich gesehen<br />

die Regel. Je nach Schulabschluss oder<br />

besonderem Talent kann es sein, dass man<br />

sie verkürzt und du schon vor dem Ablauf<br />

der regulären Zeit vom Stift zum Gesellen<br />

mutierst.<br />

Wenn das Ende naht, dann heißt es noch<br />

mal kräftig büffeln: Dann musst du das, was<br />

du in den zurückliegenden Jahren gelernt<br />

hast, unter Beweis stellen. Die Berufsausbildung<br />

wird mit einer zentralen Prüfung der<br />

zuständigen Kammer – die Handwerkskammer<br />

oder die Industrie- und Handelskammer<br />

– beendet. Wenn du die geschafft hast, hat<br />

das Azubi-Dasein ein Ende. <br />

<br />

Lydia-Kathrin Hilpert<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


Unabhängig sein.”<br />

”<br />

Wir<br />

suchen<br />

Dich!<br />

Ausbildung mit guten <strong>Zukunft</strong>sperspektiven<br />

Für den Ausbildungs- und Studienbeginn 2016 suchen wir mehrere Auszubildende und<br />

Studenten/-innen<br />

zur/zum Bankkauffrau/-mann<br />

mit Zusatzqualifikation Finanzassistent/-in (IHK)<br />

zum Bachelor of Arts (B.A.)<br />

Studiengang Bank.<br />

Weitere Informationen findest Du auf unserer Homepage unter<br />

www.vb-hohenlohe.de.<br />

Interesse? Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!<br />

Volksbank Hohenlohe eG, Personalabteilung,<br />

Bahnhofstraße 15, 74613 Öhringen<br />

E-Mail: personal@vb-hohenlohe.de<br />

Volksbank<br />

Hohenlohe eG


40<br />

Nur Bares<br />

ist Wahres<br />

Falls die Kohle nicht ausreicht –<br />

was tun? Hier kriegst du Tipps, die<br />

dein Portemonnaie wieder füllen.<br />

Schule geschafft? Dann kannst du jetzt im<br />

Studium oder in der Ausbildung voll durchstarten.<br />

Endlich auch einmal einen Traum<br />

erfüllen, ins Ausland fahren, die eigene erste<br />

Karre kaufen. Wenn da doch das liebe Geld<br />

nicht wäre. Denn seien wir mal ehrlich. So<br />

dicke sind Azubigehälter in der Regel nicht,<br />

als das man sich problemlos jeden Wunsch<br />

erfüllen könnte. Und Studenten? Die haben<br />

für gewöhnlich mehr Kosten als Einnahmen.<br />

Foto: fotolia/fotomek<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


41<br />

Da geht schon gleich zweimal nichts. Bei<br />

den meisten Azubis und Studenten herrscht<br />

Ebbe im Geldbeutel. Das muss aber nicht<br />

unbedingt so sein. Wir haben für euch einige<br />

Ideen, die über finanzielle Dürreperioden<br />

hinweghelfen.<br />

Zuallererst gilt: Wenn die Moneten nicht<br />

ausreichen, kannst du Bafög beantragen. Das<br />

kannst du sowohl im Studium, als auch in der<br />

Ausbildung machen. Das nennt sich dann<br />

Berufsausbildungsbeihilfe. Doch Vorsicht,<br />

Bafög steht nicht jedem zu. Zunächst einmal<br />

wird das Einkommen deiner Eltern überprüft,<br />

es wird geschaut, ob du zuhause wohnst, oder<br />

ob du für das Studium beziehungsweise die<br />

Ausbildung wegziehen musstest und das<br />

tägliche Pendeln einfach nicht zumutbar ist.<br />

Wichtig zu wissen: Das Bafög dient nur dazu,<br />

deine eigenen Mittel so weit aufzustocken,<br />

dass ein Studium oder eben eine Ausbildung<br />

möglich ist. Deine Eltern sind unterhaltsverpflichtet<br />

und müssen ein Studium oder eine<br />

Erstausbildung bis zu einem gewissen Grad<br />

finanzieren. Um Bafög zu bekommen, musst<br />

du verschiedene Unterlagen einreichen. Entweder<br />

bei deinem Studentenwerk oder bei<br />

der Agentur für Arbeit. Welche Unterlagen<br />

das genau sind, kannst du bei den jeweiligen<br />

Ansprechpartnern herausfinden. Für gewöhnlich<br />

sind es: die Gehaltsbescheinigung<br />

deiner Eltern, Krankenversicherungsnachweis,<br />

Mietvertrag, bestehende Arbeitsverträge,<br />

aktuelle Kontoauszüge und – soweit vorhanden<br />

– die eigene Immatrikulationsbescheinigung<br />

beziehungsweise die deiner Geschwister.<br />

Wenn du das Thema lieber selbst in die<br />

Hand nehmen möchtest, ist aber auch das kein<br />

Problem. Nebenjobs für Studenten und – wenn<br />

dein Arbeitgeber zustimmt – sogar für Azubis<br />

gibt es in Hülle und Fülle. Jobs als Kellner, an<br />

der Supermarktkasse oder an einer Bar sind<br />

besonders beliebt. Du kannst auf Minijobbasis<br />

bis zu 450 Euro dazu verdienen – steuerfrei.<br />

Vor allem als Azubi solltest du dir aber gut<br />

überlegen, ob du das noch zusätzlich zu deiner<br />

normalen Arbeit im Betrieb machen möchtest.<br />

Denn: Der eigentliche Job muss immer Vorrang<br />

haben. Hier willst du ja schließlich mal<br />

Karriere machen und Fuß fassen – nicht in deinem<br />

Aushilfsjob.<br />

Wenn du eher zu der kreativen Sorte gehörst,<br />

dann kannst du dich auch in einer freien<br />

Mitarbeit betätigen. Sei’s als freier Mitarbeiter<br />

bei einer Tageszeitung oder als freischaffender<br />

Grafiker. Je nach Talent kannst du dich<br />

hier verwirklichen und mit dem, was dir Spaß<br />

macht, auch noch Geld verdienen. Auch hier<br />

gilt: Die Freigrenze von bis zu 450 Euro ist<br />

steuerfrei. Alles, was über diesen Betrag geht,<br />

musst du versteuern. Aber selbst wenn – dann<br />

hast du immer noch mehr im Sack als vorher.<br />

Lydia-Kathrin Hilpert<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


42<br />

Der erste Tag<br />

als Azubi<br />

Eine Expertin erklärt,<br />

welches Verhalten angesagt ist.<br />

Frau Brenner, der erste Tag als Azubi<br />

steht vor der Tür: Wie sollte man sich<br />

vorbereiten?<br />

Brenner: Damit am ersten Tag nicht zu viel<br />

Neues auf die Auszubildenden einprasselt,<br />

gibt es noch vor den Sommerferien einen<br />

Kennenlernnachmittag für unsere neuen<br />

Azubis und Studenten, zu dem auch die Eltern<br />

eingeladen sind. Es gibt unter anderem<br />

Infos zum Unternehmen, zur Arbeitszeit und<br />

zur Arbeitskleidung. Zum Nachlesen sind<br />

alle Infos noch in einer Mappe. Am ersten<br />

Ausbildungstag sollte man dann pünktlich<br />

und ausgeschlafen erscheinen.<br />

Welcher Kleidungsstil sollten die Azubis<br />

wählen?<br />

Brenner: Die Mehrheit der Azubis beginnt<br />

eine gewerbliche Ausbildung im Ausbildungszentrum<br />

der Optima. Hier müssen<br />

Sicherheitsschuhe getragen werden, eng<br />

anliegende Kleidung und lange Hosen sind<br />

Pflicht. Aus Arbeitssicherheitsgründen sind<br />

Kapuzenpullis mit Bändeln absolut tabu. Für<br />

die Azubis im Büro ist es wichtig, dass die<br />

Kleidung sauber und ordentlich ist. Bei den<br />

Mädels nicht durchsichtig und der Bauch<br />

sollte bedeckt sein. Eine dunkle Jeans und<br />

eine Stoffbluse ist ausreichend. Wer sich unsicher<br />

ist, darf im Vorfeld nachfragen.<br />

Wie verhält man sich seinem Ausbilder<br />

gegenüber?<br />

Brenner: Grüßen ist sehr wichtig. Das gilt<br />

auch für alle anderen Kollegen. Man geht<br />

nicht einfach wortlos aneinander vorbei.<br />

Ansonsten legen wir großen Wert auf einen<br />

respektvollen und wertschätzenden Umgang<br />

miteinander. Da sind Wörter wie „Bitte“ und<br />

„Danke“ obligatorisch.<br />

Wann darf man Feierabend machen?<br />

Brenner: Wir haben keine starren Arbeitszeiten,<br />

sondern eine großzügige Gleitzeitregelung,<br />

die lediglich im Ausbildungszentrum<br />

und bei Jugendlichen durch gesetzliche Vorschriften<br />

etwas eingeschränkt ist. Die täglich<br />

Arbeitszeit beträgt acht Stunden gleich 40<br />

Stunden pro Woche. Jeder Azubi ist für sein<br />

Zeitkonto eigenverantwortlich. Der Feierabend<br />

ergibt sich aus dem Arbeitsbeginn oder<br />

orientiert sich bei Azubis unter 18 Jahren oft<br />

an die Zeiten der öffentlichen Verkehrsmittel.<br />

Wie viele private Gegenstände am<br />

Arbeitsplatz sind okay?<br />

Brenner: Im gewerblichen Bereich aus Sicherheitsgründen<br />

keine, im kaufmännischen<br />

Bereich steht vielleicht mal ein Bild von der<br />

Familie auf dem Schreibtisch, da spricht<br />

nichts dagegen. Private Handys dürfen nur<br />

außerhalb der Arbeitszeit benutzt werden.<br />

<br />

Interview: Anja Gladisch<br />

Zur Person<br />

Heike Brenner arbeitet seit 30 Jahren bei<br />

Optima. Die 50-Jährige ist als Ausbildungsbeauftragte<br />

der Optima Gruppe in Schwäbisch<br />

Hall in der Personalentwicklung tätig.<br />

Foto: privat<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


Ausbildung bei AS-Schneider<br />

Gehen Sie Ihren Weg mit uns.<br />

Mit über 350 Mitarbeiter/innen zählt die AS-Schneider Gruppe heute<br />

zu den weltweit führenden Herstellern von Industriearmaturen für die<br />

Mess- und Regeltechnik.<br />

Durch unser vielseitiges Ausbildungskonzept lernen unsere Auszubildenden und<br />

Studenten schnell selbstständig zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und<br />

ihr theoretisch erworbenes Wissen mit praktischen Lernerfahrungen zu verknüpfen.<br />

Wer eine Ausbildung bei AS-Schneider macht, gilt als Teil des Teams – von<br />

Anfang an.<br />

Werden auch Sie Teil des Teams!<br />

Zerspanungsmechaniker/in<br />

Industriekaufmann/-frau<br />

Bachelor of Engineering DHBW<br />

- Maschinenbau (m/w)<br />

- Wirtschaftsingenieurwesen, Internationales<br />

Technisches Vertriebsmanagement (m/w)<br />

Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG I Bahnhofplatz 12 I 74226 Nordheim<br />

Tel. 0 7133/101-216 I jobs@as-schneider.com I www.as-schneider.com<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


44<br />

Was tun in diesen<br />

Situationen?<br />

Personalfachkauffrau Carina Kuhn gibt<br />

Tipps, wie du dich verhalten sollst.<br />

Was passiert, wenn …<br />

… ich meinen Ausbildungsvertrag<br />

schon in der<br />

Tasche habe, meinen<br />

Abschluss aber nicht<br />

schaffe?<br />

Das ist im ersten Moment natürlich keine<br />

optimale Situation, aber es gibt auch hierfür<br />

(wie so oft im Leben) eine Lösung. Die gute<br />

Nachricht ist, dass die Ausbildung trotzdem<br />

begonnen werden kann: Wer seinen Abschluss<br />

der Berufsschule mit einem Durchschnitt<br />

von 3,0 und besser besteht und dabei<br />

Fremdsprachenkenntnisse vorweisen kann,<br />

hat die Möglichkeit den mittleren Bildungsabschluss<br />

zu beantragen.<br />

… mir die angefangene<br />

Ausbildung gar nicht<br />

liegt? Was soll ich<br />

machen?<br />

In jedem Berufsausbildungsvertrag ist eine<br />

Probezeit vereinbart. Die Probezeit gibt den<br />

beiden Vertragsparteien (Auszubildender und<br />

Ausbildungsbetrieb) die Möglichkeit des gegenseitigen<br />

Kennenlernens. Falls du zur Entscheidung<br />

kommst, dass der gewählte Ausbildungsberuf<br />

nicht der richtige ist, solltest<br />

du hier direkt mit dem Ausbildungsbetrieb<br />

ein offenes und ehrliches Gespräch führen.<br />

Es bringt beiden Parteien nichts, wenn dir<br />

die gewählte Ausbildung keinen Spaß macht.<br />

Und wenn du das Gespräch mit deinem Ausbildungsbetrieb<br />

suchst, gibt es eventuell auch<br />

innerbetrieblich die Möglichkeit, einen anderen<br />

Ausbildungsweg einzuschlagen.<br />

… ich schlechte Noten<br />

in der Berufsschule<br />

habe?<br />

Hier ist es ebenfalls besonders wichtig,<br />

den Ausbildungsbetrieb sofort zu informieren.<br />

Ehrlichkeit und Vertrauen sind<br />

Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche<br />

Berufsausbildung. Der Ausbildungsbetrieb<br />

hat auch ein Interesse daran, dass du die Berufsausbildung<br />

bestmöglich abschließt und<br />

wird dir sicherlich Hilfestellungen anbieten.<br />

Je früher du signalisierst, dass du Unterstützung<br />

benötigst, desto besser.<br />

Die Agentur für Arbeit bietet zum Beispiel<br />

„Ausbildungsbegleitende Hilfe (abH)“ an,<br />

dabei fallen weder für dich noch für den<br />

Ausbildungsbetrieb Kosten für eine außerschulische<br />

Nachhilfe an. Oft gibt es auch<br />

Mitarbeiter und Ausbilder im Unternehmen,<br />

die gerne bereit sind, diverse Fachthemen aus<br />

der Berufsschule nochmals zu erklären oder<br />

bei Problemen Hilfestellung zu geben.<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


Zur Person<br />

Carina Kuhn arbeitet bei<br />

der Wirthwein AG in<br />

Creglingen. Die 25-Jährige ist<br />

im Personalwesen tätig.<br />

45<br />

… ich während der<br />

Ausbildung besonders<br />

viel Spaß in einer<br />

Abteilung hatte.<br />

Darf ich sagen,<br />

dass ich<br />

am liebsten dort<br />

arbeiten möchte?<br />

Foto: privat<br />

Was ist, wenn …<br />

… mir die Ausbildung<br />

so gut gefällt und ich<br />

unbedingt weiterhin<br />

dort beschäftigt sein<br />

möchte. Wann darf ich<br />

fragen, ob mich mein<br />

Arbeitgeber übernimmt?<br />

Sobald sich die Gelegenheit ergibt, darf man<br />

diesen Wunsch natürlich jederzeit äußern. In<br />

der Ausbildung wird es sicherlich Gesprächssituationen<br />

geben, in der du die Übernahme<br />

nach der Ausbildung ansprechen kannst.<br />

Spätestens gegen Ende der Ausbildung ist es<br />

sicherlich sinnvoll, den Ausbildungsbetrieb<br />

auf die Optionen einer Übernahme anzusprechen<br />

und damit das Interesse am Ausbildungsbetrieb<br />

zu zeigen.<br />

Auf jeden Fall sollte man das dem Abteilungsleiter<br />

beziehungsweise dem Chef mitteilen.<br />

Es ist wünschenswert, wenn man nach<br />

seiner Ausbildung in eine Abteilung kommt,<br />

die man schon in der Ausbildung favorisiert<br />

hat. Diese Wünsche sollte man natürlich<br />

schon während der Ausbildung kundtun, sodass<br />

der Ausbildungsbetrieb bei Bedarf in<br />

dieser Fachabteilung sofort reagieren kann.<br />

… ich zu den besten<br />

meines Jahrgangs<br />

gehöre und meine<br />

Ausbildung verkürzen<br />

möchte. Wann darf<br />

ich meinen Arbeitgeber<br />

darum bitten?<br />

Das sollte man spätestens nach Erhalt des<br />

ersten Zeugnisses mit deinem Ausbildungsbetrieb<br />

besprechen. Dieser muss der „vorzeitigen<br />

Zulassung“ zur Abschlussprüfung<br />

ebenfalls zustimmen. Wenn sowohl die Berufsschule<br />

als auch der Ausbildungsbetrieb<br />

einer vorzeitigen Zulassung zustimmen, kann<br />

der Auszubildende einen Antrag bei der zuständigen<br />

IHK stellen. Eine vorzeitige Zulassung<br />

ist möglich, wenn in den prüfungsrelevanten<br />

Fächern ein Durchschnitt von 2,4 oder<br />

besser erreicht wurde.<br />

Interview: Lydia-Kathrin Hilpert<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


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Unternehmensbereichs Automotive zum<br />

Düsseldorfer Rheinmetall Konzern. Die<br />

KSPG Gruppe erwirtschaftete 2014 einen<br />

Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro<br />

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48<br />

Im Berufsleben:<br />

deine Rechte,<br />

deine Pflichten<br />

Das Leben als Angestellter ist nicht<br />

immer einfach. Wir sagen dir, was<br />

du darfst und was du besser lässt.<br />

Mit einem festen Arbeitsvertrag bist du nicht<br />

nur deinem Arbeitgeber gegenüber verpflichtet,<br />

dass du deine Arbeit machst, du hast auch<br />

bestimmte Rechte im Unternehmen – auch<br />

als Auszubildender oder Berufsanfänger.<br />

Zu deinen Rechten gehört beispielsweise<br />

ein Zeugnis. Es sollte ganz selbstverständlich<br />

sein, dass du zum Ende deiner Ausbildung<br />

ein Zeugnis ausgestellt bekommst. Die<br />

regelmäßige Zahlung eines Ausbildungsgehalts<br />

gehört auch dazu. Sollte das mal nicht<br />

kommen – gar nicht oder verspätet – darfst<br />

du deinen Chef darauf auch ansprechen. Immerhin<br />

hast du auch Fixkosten zu bezahlen.<br />

Dass du während der Zeit, in der du Berufsschulunterricht<br />

hast, nicht arbeitest, ist auch<br />

klar. Denn in dieser Zeit lernst du etwas, was<br />

du im besten Fall auch im Unternehmen einbringen<br />

kannst. Ein weiteres Recht hast du<br />

auf die notwendigen Mittel, die du für deine<br />

tägliche Arbeit brauchst. Das kann für Büro-<br />

kauffrauen ein Büroarbeitsplatz mit Telefon,<br />

PC und Co. sein, aber auch Schutzkleidung<br />

oder Werkzeug können je nach Beruf dazugehören.<br />

Im Gegenzug hast du die Pflicht zu lernen.<br />

Eine Ausbildung ist – wie der Name<br />

schon sagt – dafür da, dass du ausgebildet<br />

wirst. Das setzt aber eine gewisse Lernbereitschaft<br />

deinerseits voraus. Deswegen<br />

darfst du auch nicht die Schule schwänzen.<br />

Der Schulbesuch ist nämlich eng mit der<br />

praktischen Ausbildung gekoppelt. Wenn<br />

du mal krank bist, ob in der Schule oder im<br />

Unternehmen, muss das deinem Arbeitgeber<br />

gemeldet werden. Du kannst nicht einfach<br />

wegbleiben. Im Berufsalltag bist du deinem<br />

Ausbilder verpflichtet. Auf seine Anweisungen<br />

solltest du hören und die Aufgaben so<br />

sorgfältig wie möglich erledigen.<br />

Das waren nur einige der Rechte und<br />

Pflichten, die zum Arbeitsalltag dazugehören.<br />

Im Zweifelsfall kannst du dir deinen Vertrag<br />

genau ansehen. Hier steht genau drin, wann<br />

du dich krank zu melden hast, wie<br />

die Vergütung ist und wie viele<br />

Wochenarbeitsstunden du hast.<br />

Falls du dir in einem Punkt dennoch<br />

unsicher ist, sprich einfach<br />

mit deinem Ausbildungsbetreuer.<br />

Er kann sich in deine Lage versetzen<br />

und wird offen und vertrauensvoll<br />

mit dir das Thema<br />

besprechen. Anja Gladisch<br />

Foto: fotolia/Daniel Ernst<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


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Arbeiter-Samariter-Bund<br />

Baden-Wü rttemberg e.V.<br />

Region Heilbronn-Franken<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


50<br />

Die ersten<br />

Schritte<br />

an der Uni<br />

So findest du dich auf<br />

dem Campus zurecht.<br />

Keine Panik, auch ein Uni-Campus ist kein Labyrinth,<br />

in dem man sich nur verirren kann – auch wenn<br />

es anfangs wirklich so scheint. Da findet man ja trotz<br />

ausdrücklicher und unverkennbarer Beschilderung<br />

nicht einmal die Toiletten. Also wie bitte finde ich<br />

mich an der Hochschule zurecht? Doch bekannterweise<br />

ist ja jeder einmal Ersti und fängt klein an.<br />

1.<br />

An den Einführungstagen ist es üblich, dass Campusrundgänge<br />

angeboten werden. Entweder die<br />

Vereinte Studierendenschaft (VS) oder Studierende<br />

aus höheren Semestern werden euch die wichtigsten<br />

Anlaufstellen für die erste Zeit zeigen und<br />

euch durch die Gebäude führen. Räumlichkeiten<br />

wie Foyer, bestimmte Hörsäle und das Audimax<br />

sowie die Bibliothek, die Mensa, Computerräume,<br />

die Drucker und der überlebenswichtige Kaffeeautomat<br />

werden euch ganz sicher nicht entgehen.<br />

2.<br />

Wie in jedem anderen öffentlichen Gebäude gibt<br />

es an jeder Hochschule oder Uni ein Sekretariat<br />

– Anlaufstelle für jedes Wehwechen! Freundliche<br />

Damen werden euch begrüßen und immer ein<br />

offenes Ohr für euch haben. Selbst wenn ihr nur<br />

ganz dringend ein stilles Örtchen sucht.<br />

DURCHSTARTER


Wir machen (irgend-)<br />

WAS MIT MEDIEN…<br />

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Die pVS – pro Verlag und Service GmbH & Co. KG in Schwäbisch Hall ist ein<br />

mittelständisches Verlagshaus für Print- und Onlinemedien. Kernaufgabe ist die<br />

Publikation und Vermarktung von Premium-Magazinen und Fachzeitschriften wie<br />

dem PROMAGAZIN für die Region Heilbronn-Franken. Ein weiteres Geschäftsfeld<br />

sind Full-Service-Dienstleistungen für Kommunikation und Werbung.<br />

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DURCHSTARTER


52<br />

3.<br />

Übung macht den Meister. Ihr werdet sehen, schon nach<br />

den ersten zwei Wochen findet ihr euch ganz gut zurecht<br />

und kommt nicht zu spät zu den Vorlesungen, weil ihr<br />

euch verlaufen habt. Ein gleichbleibender Raumplan<br />

wird euch zudem die endlose Suche erleichtern. Hochschulen<br />

sind außerdem deutlich überschaubarer als<br />

Universitäten.4.<br />

Und wenn das alles nichts hilft, habt ihr immer<br />

noch Gleichgesinnte. Fragt eure Kommilitonen,<br />

wie der Weg zum passenden Raum ist oder verabredet<br />

euch schon vor den Vorlesungen, um gemeinsam<br />

zu suchen.<br />

5.<br />

Studiert ihr an einer modernen Hochschule,<br />

wird euch sicherlich eine App<br />

mit Raumplänen oder ein digitaler Bildschirm<br />

mit Navigationssystem vor Ort<br />

zur Verfügung stehen. Oder aber die<br />

Hochschule stellt auf ihrer Webseite eine<br />

Übersicht bereit. Zu den Einführungsveranstaltungen<br />

bekommt ihr als Küken<br />

reichlich Informationen und werdet nahezu<br />

überschüttet mit Organisatorischem<br />

und nützlichen Tipps. Ganz sicher werdet<br />

ihr auch hinter jeder Veranstaltung eine<br />

Raumnummer finden.<br />

6.<br />

Schaut euch doch schon mal vor offiziellem<br />

Semesterbeginn den Campus an oder<br />

nutzt die Chance, am Studieninformationstag<br />

(18. November) oder an einem<br />

Tag der offenen Tür einen Blick in das<br />

Innere einer Uni zu werfen. Dabei bekommt<br />

ihr einen guten Eindruck, wie es<br />

dort läuft.<br />

7.<br />

Seid ihr mit der Bahn oder dem Bus unterwegs,<br />

sucht euch via App vorab schon einmal die richtige<br />

Verbindung raus – so kommt ihr morgens<br />

nicht unnötig in Stress. Falls ihr mit dem Auto<br />

zum Campus düst, informiert euch, wo ihr Parkplätze<br />

findet. Und falls ihr euch auf den Drahtesel<br />

schwingen wollt, vergesst nicht euer Schloss<br />

– Fahrräder sind heiß begehrt unter Studenten.<br />

Valentina Kress<br />

DURCHSTARTER


54<br />

Aus dem Leben<br />

eines Erstis<br />

Der erste Tag an der Uni<br />

bleibt lange in Erinnerung.<br />

Whoop, und auf einmal finde ich mich vor einem<br />

riesigen Gebäude wieder – auch Hochschule<br />

genannt – und versuche mir durch die<br />

tausend anderen Neulinge, Gleichgesinnten<br />

und Mitstreiter einen Weg zu bahnen. „Willkommen<br />

im Hochschul-Dschungel, verehrte<br />

Studentin! Willkommen in der geilsten Zeit<br />

deines Lebens!“, tanzen meine Gedanken<br />

wirr durch meinen Kopf. Innerlich mache<br />

ich Luftsprünge, ich bin neugierig, was mich<br />

erwartet, und aufgeregt, was auf mich zukommt.<br />

Wie auch an den anderen Unis und<br />

Hochschulen üblich, steht in den ersten Tagen<br />

eine Einführung auf dem Programm.<br />

Und um nicht im totalen Chaos zu enden,<br />

hat sich meine Hochschule einiges überlegt:<br />

Bereits vor offiziellem Semesterbeginn<br />

haben wir Erstis, liebevoll Küken genannt,<br />

die Möglichkeit, uns im Rahmen einer<br />

Messe über die Angebote der Hochschule<br />

zu informieren. An Ständen erwarten uns<br />

motivierte und begeisterte Studenten vom<br />

Studentenfernsehen, vom Hochschulradio,<br />

von der Hochschulzeitung und der VS, der<br />

Vereinten Studierendenschaft. Sie geben uns<br />

kurze Einblicke in ihre freiwillige Arbeit, informieren<br />

uns und werben um Interessierte.<br />

Und um in der ersten Zeit nicht verloren zu<br />

gehen, zeigte uns die VS zudem die wichtigsten<br />

Räumlichkeiten, die Mensa und was<br />

sonst noch wichtig ist.<br />

Doch meinen ersten richtigen Tag an<br />

der Hochschule werde ich so schnell nicht<br />

vergessen. Voller Glücksgefühle und unendlich<br />

motiviert mit etwas Neuem zu beginnen<br />

und in einen völlig unbekannten Lebensabschnitt<br />

zu tauchen, komme ich an meinem<br />

neuen zweiten Zuhause an.<br />

Zur Begrüßung gibt’s von der VS dosenweise<br />

Red Bull, Unmengen an Glückskeksen<br />

und einen prallgefüllten Jutebeutel mit all<br />

den Dingen, die man für die ersten Tage zum<br />

Überleben so braucht: Kugelschreiber, Terminplan,<br />

Infobroschüren und und und.<br />

Von der offiziellen Begrüßung der<br />

Hochschulleitung und den anderen Verantwortlichen<br />

ist bei mir jedoch nicht mehr<br />

DURCHSTARTER


55<br />

Foto: privat<br />

viel hängen geblieben. Lieber wurden erste<br />

Bekanntschaften gemacht, Eindrücke ausgetauscht<br />

und über Erfahrungen geplaudert.<br />

Anfangs ist nämlich alles so viel spannender<br />

als Formalitäten wie Klausurenphase und<br />

Prüfungsanmeldung. „Alles Nebensächlichkeiten“,<br />

denke ich mir. Ich bin beeindruckt<br />

und werde von guter Laune überrollt. So<br />

hatte ich mir das alles ausgemalt: Junge, aufgeschlossene<br />

und coole Menschen, denen es<br />

allen gleich geht wie mir.<br />

Nach der Vorstellung unserer Dozenten<br />

und unserem Studiengangsleiter steht wieder<br />

eine Führung an. Dieses Mal von dem Semester<br />

über uns. Und endlich lerne ich meine<br />

Kommilitonen kennen – die Menschen, mit<br />

denen ich die nächsten sieben Semester zusammen<br />

studieren werde. „Und, wann hast<br />

du dein Abi gemacht?“ „Welche fernen Länder<br />

hast du seither bereist?“ „Was? Du warst<br />

für dein Praktikum bei Pro Sieben?“ „Wie<br />

war dein Name nochmal?“ – Die immer gleichen<br />

Fragen werden gestellt und irgendwie<br />

komme ich mir ein bisschen vor wie bei einem<br />

Speeddating. Jeder gibt fünf Sätze von<br />

sich und schon wieder redet man mit dem<br />

nächsten. Pures Durcheinander – dabei ist<br />

unser Studiengang mit nur 38 Studierenden<br />

überschaubar.<br />

Erste gemeinsame Kantinen-Erlebnisse,<br />

ein Fotoshooting und ein Computer-Führerschein<br />

– mein erster Tag an der Hochschule<br />

ist erlebnisreich und aufregend. Aber das<br />

Beste kommt ja schließlich erst zum Schluss:<br />

Und das heißt am Abend „Kükenweihe“.<br />

Dabei lernen wir uns kennen, haben eine<br />

Menge Spaß und auch das ein oder andere<br />

Bier wird getrunken. Da sind neue Freunde<br />

nicht mehr weit. Gegenseitig beschnuppern<br />

wir uns in geselliger Runde. Entspannte<br />

Stimmung und chillige Leute – was will<br />

man mehr?<br />

Die ersten unvergesslichen Erfahrungen<br />

werden gemacht. Viel Schlaf bekommt in<br />

dieser Nacht keiner. Aber darum geht‘s auch<br />

nicht. Die Erinnerungen an diesen Abend<br />

werden mir noch lange im Gedächtnis<br />

bleiben. <br />

Valentina Kress<br />

DURCHSTARTER


56<br />

Wie verbringe<br />

ich meine Semesterferien<br />

sinnvoll?<br />

Es muss nicht immer ein teurer All-Inclusive-Urlaub<br />

in der Südsee sein. Wir stellen<br />

euch günstige Möglichkeiten für den kleinen<br />

Geldbeutel vor, mit denen ihr aufregende Semesterferien<br />

verbringt.<br />

„Schaffe, schaffe, Häusle bauen“: Unwahr<br />

ist dieses schwäbische Sprichwort<br />

nicht. Die einen von euch werden es schaffen,<br />

bereits während des Semesters nebenher<br />

Geld zu verdienen. Für die anderen von<br />

euch: Sucht euch einen Ferienjob, um euer<br />

Taschengeld aufzubessern. Arbeit vertreibt<br />

die Langeweile und wirkt sich zudem äußerst<br />

positiv auf euer Konto aus. Industrie, Eiscafé,<br />

Supermarkt, Nachhilfe – das Angebot ist<br />

breit gefächert. Wenn ihr euch rechtzeitig um<br />

einen Aushilfsjob bemüht, werdet ihr sicherlich<br />

etwas Passendes finden.<br />

Wenn man dann erst einmal das nötige<br />

Kleingeld zur Verfügung hat, gibt es tausende<br />

Reiseangebote. Innerhalb Deutschlands<br />

sind Fernbusse eine günstige Alternative zur<br />

Deutschen Bahn. So fahrt ihr beispielsweise<br />

von Neckarsulm nach Berlin schon ab unschlagbaren<br />

19 Euro. Egal, ob Berge<br />

oder Städtetrips, das Angebot geht<br />

sogar bis nach Rom. Anstatt in teuren<br />

Hotels unterzukommen, bieten<br />

sich alternativ Jugendherbergen,<br />

Hostels oder Campingplätze an.<br />

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Oder aber ihr bucht über www.airbnb.de günstig<br />

eine Unterkunft – besonders empfehlenswert<br />

für Städtetrips.<br />

Wollt ihr nicht nur einen Ort erleben,<br />

sondern euch gleich von ganz vielen Plätzen<br />

beeindrucken lassen, ist eine Interrail-<br />

Reise bestimmt das Richtige für euch. Mit<br />

dem Rucksack geht’s je nach Lust und Laune<br />

quer durch Europa.<br />

Für Kurzentschlossene und Überraschungsliebhaber<br />

gibt es das Blind-Booking<br />

(zum Beispiel via German Wings): Erst nach<br />

dem Buchen erfahrt ihr, wohin es geht – vergleichsweise<br />

günstig.<br />

Oder aber ihr entdeckt eure „neue“ Heimat<br />

von einer ganz anderen Seite: Anstatt in<br />

immer die gleichen Studentenbars einzukehren,<br />

bildet ihr euch in Museen, besucht Ausstellungen<br />

und hippe Veranstaltungen, schlendert<br />

über Flohmärkte und erlebt die Stadt auf<br />

einem der vielen Sommerfeste mal von einer<br />

ganz anderen Seite. Valentina Kress<br />

Illustrationen: fotolia/kubko


wir<br />

bilden<br />

aus:<br />

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Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit.<br />

Teste mit uns deine Stärken – gemeinsam finden wir<br />

heraus, welcher Beruf zu dir passt und was dich weiterbringt.<br />

Das ist wichtig, denn mit einer guten Ausbildung<br />

wirst du zur gesuchten Fachkraft! Informiere dich jetzt<br />

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Heilbronn<br />

DURCHSTARTER


58<br />

Vielseitig<br />

und außergewöhnlich<br />

Jonas Kahl arbeitet<br />

als Glasapparatebauer.<br />

Wer in einem Labor arbeitet, hat möglicherweise<br />

schon mal ein Produkt in den Händen<br />

gehabt, das Jonas Kahl angefertigt hat. Der<br />

19-Jährige hat bei der Firma Lenz Laborglas<br />

in Wertheim eine Ausbildung zum Glasapparatebauer<br />

absolviert - und seit kurzem ist er<br />

Geselle. Im Gegensatz zum Kunstglasbläser,<br />

der etwa Vasen herstellt, macht Kahl unter<br />

anderem Reagenzgläser und weitere Artikel<br />

aus Glas für den Laborbedarf.<br />

Welche berufliche Richtung er einschlagen<br />

wollte, war ihm schon sehr früh klar.<br />

„Ich wollte unbedingt einen handwerklichen<br />

Beruf erlernen.“ Glasbläser, wie der Beruf<br />

umgangssprachlich genannt wird, interessierte<br />

ihn schon allein deswegen, weil er ihn<br />

als außergewöhnlich und vielseitig empfand.<br />

„Mein Vater hat ebenfalls Glasapparatebauer<br />

gelernt“, sagt Kahl. In Wertheim ist die Firma<br />

Lenz nicht nur sehr bekannt, auch die Berufsschule<br />

für diesen Ausbildungszweig befindet<br />

sich dort.<br />

Um sicherzugehen, dass ihm die Arbeit<br />

auch wirklich Spaß macht, absolvierte Kahl<br />

zunächst ein Praktikum bei der Firma Lenz.<br />

„Es hat mir sofort gefallen“, erzählt er. Kahl<br />

äußerte den Wunsch, dort seine Ausbildung<br />

zu machen. Dann ging alles ganz schnell.<br />

Kahl sollte seine Bewerbung einreichen.<br />

Kaum hatte er seine Mittlere Reife in der Tasche,<br />

begann der junge Mann aus Faulbach<br />

seine Lehre.<br />

„Die Ausbildung mit dualem System<br />

dauert drei Jahre“, erzählt er. Die Berufsschule<br />

findet als Blockunterricht statt. Kahl<br />

schätzt das. Auf diese Weise werde man nicht<br />

so häufig aus dem Betrieb herausgerissen.<br />

Wichtige und schwere Arbeitsvorgänge könne<br />

man dadurch besser verinnerlichen.<br />

Im ersten Lehrjahr dürfe man zunächst<br />

nur kleine Apparate anfertigen, erzählt er.<br />

Diese Produkte kämen nicht in den Verkauf,<br />

sondern der Lehrling soll darin geschult werden,<br />

seine handwerklichen Fähigkeiten zu<br />

entwickeln. In der letzten Hälfte des dritten<br />

Lehrjahrs steuere der Azubi bereits schwer<br />

herzustellende Artikel für die Produktion bei.<br />

Besonders gut gefallen Kahl die Heißarbeiten.<br />

Herausforderungen kommen auf den<br />

Glasapparatebauer zu, wenn ein Großauftrag<br />

eingeht. Wer sich für den Beruf interessiert,<br />

sollte neben handwerklichem Geschick auf<br />

jeden Fall Geduld mitbringen und ehrgeizig<br />

sein, sagt Kahl. Da Längenberechnungen und<br />

DURCHSTARTER


59<br />

Foto: Lenz Laborglas<br />

Fachzeichnungen zum Berufsbild dazugehören,<br />

seien gute Mathematikkenntnisse<br />

von Vorteil.<br />

Jonas Kahl drückt jetzt wieder die<br />

Schulbank: Er macht sein Abitur nach.<br />

Danach will er Anorganische Bindemittel<br />

studieren. Und am liebsten Berufsschullehrer<br />

für Glasapparatebauer<br />

werden. <br />

Tanja Capuana<br />

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und handwerkliches Geschick hast, bieten wir Dir eine spannende Ausbildung:<br />

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DURCHSTARTER


60<br />

Jedes Produkt<br />

ist ein Unikat<br />

Ludwig Bauer macht eine<br />

Ausbildung zum Sattler.<br />

Aus dem bayerischen Herrsching am Ammersee<br />

bis nach Brackenheim-Haberschlacht<br />

mitten ins Zabergäu – ein ganz schön weiter<br />

Weg für einen Ausbildungsplatz. Aber Ludwig<br />

Bauer hat sich einen Beruf ausgesucht,<br />

der nicht allzu weit verbreitet ist. Der 18-Jährige<br />

ist im zweiten Lehrjahr zum Sattler bei<br />

der Sattlerei Steffen Würtz. „Natürlich hab<br />

ich auch bei mir in der Nähe geschaut, aber<br />

da gab es niemanden. Und außerdem bilden<br />

viele Betriebe nicht aus“, hat er bei seiner<br />

Recherche festgestellt. Umso glücklicher ist<br />

er nun, im Zabergäu seinen Traumberuf lernen<br />

zu können.<br />

Nach dem Hauptschulabschluss wusste<br />

Ludwig Bauer zunächst nicht so recht, was<br />

er machen will, also hängte er erst einmal die<br />

mittlere Reife dran. Seine Eltern betreiben<br />

einen Pensionsbetrieb für Pferde, er selbst<br />

besitzt auch eins und so sollte es doch<br />

irgendetwas rund um dieses<br />

Thema sein. Sattler schien<br />

genau das Richtige, am<br />

liebsten ein Westernsattler.<br />

„Es ist<br />

sicher nicht verkehrt, wenn man schon etwas<br />

Bezug zum Thema hat, denn sonst muss<br />

man das ja zusätzlich noch lernen“, glaubt<br />

der 18-Jährige. Das sei wohl bei allen etwas<br />

ausgefalleneren Berufen der Fall.<br />

Nach einem Praktikum unterschreibt er<br />

seinen Vertrag und zieht ins Zabergäu, genau<br />

gegenüber von seinem Ausbildungsbetrieb.<br />

Drei Jahre dauert die Lehre. Zur Schule geht<br />

es blockweise jeweils für zwei bis drei Wochen<br />

am Stück nach Mainburg in Bayern.<br />

Zwar gibt es eine entsprechende Einrichtung<br />

auch in Stuttgart, aber sein Chef hat<br />

ihm Bayern empfohlen. „Das ist auch ganz<br />

praktisch, weil meine Schwester in der Nähe<br />

wohnt und ich dann bei ihr wohnen kann.“<br />

In der Berufsschule geht es dann nicht nur<br />

um die Theorie. Zusätzlich zu den üblichen<br />

Fächern wie Mathe steht etwa auch Lederkunde<br />

auf dem Stundenplan.<br />

Ludwig Bauer liebt<br />

das vielseitige Material,<br />

vor allem stark<br />

gefettetes Hanesleder,<br />

das sich unheimlich<br />

gut anfühle.<br />

Das Naturbelassene<br />

schätzt er besonders,<br />

dadurch werde<br />

jedes einzelne<br />

Stück zum Unikat.<br />

„Mir gefällt,<br />

dass ich hier<br />

etwas erschaffe.<br />

In jedem Stück steckt<br />

ein bisschen Herzblut<br />

von mir drin, da fällt<br />

Foto: fotolia/blackday<br />

DURCHSTARTER


61<br />

Foto: Stefanie Pfäffle<br />

es manchmal richtig schwer, es abzugeben.“<br />

Von Anfang an durfte er richtig mitarbeiten,<br />

auch ein Vorteil des kleinen Betriebs. Die<br />

familiäre Atmosphäre, wo der Azubi auch<br />

mal den Hund Gassi führt oder mit dem<br />

kleinen Sohn spielt, genießt der 18-Jährige.<br />

Einen Großbetrieb könne er sich dagegen<br />

nicht vorstellen. Die Vielseitigkeit reizt. Sein<br />

Chef bietet Sattel an, bezieht Stühle, kreiert<br />

Taschen, fertigt Hundehalsbänder- und Leinen,<br />

Gürtel, Trensen und Halfter. Körperlich<br />

anstrengend sei der Beruf nicht unbedingt.<br />

„Viel geht über Technik, aber wer schöne<br />

Hände haben will, sollte besser was anderes<br />

machen“, meint er grinsend und zeigt die<br />

Blasen und Schnitte an den Händen. Ludwig<br />

Bauer ist genau dort, wo er sein möchte. Alles<br />

passt und dafür hat sich der Umzug, der<br />

Start in ein eigenes Leben, allemal gelohnt.<br />

Stefanie Pfäffle<br />

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DURCHSTARTER


62<br />

Jasmin Arpogaus hat sich für eine<br />

Ausbildung als Goldschmiedin entschieden.<br />

Ausgefallener und<br />

verrückter Schmuck<br />

Ob filigrane Armbänder, geschmackvolle<br />

Goldringe oder Colliers: Nicht nur Frauen<br />

lieben schönen Schmuck. Goldschmieden<br />

sorgen dafür, dass es an Ohren, Hals und<br />

Armen ihrer Kunden in Form von Gold, Silber<br />

oder auch Platin funkelt. Auch Jasmin<br />

Arpogaus hat es sich zur Aufgabe gemacht,<br />

Schmuck zu kreieren und anzufertigen. Die<br />

20-Jährige ist derzeit im dritten Lehrjahr ihrer<br />

Ausbildung zur Goldschmiedin. Nebenher<br />

macht sie auf der Abendschule ihr Abitur<br />

und hat einen Nebenjob als Kellnerin. Für die<br />

Weinsbergerin ist es ihr absoluter Traumberuf:<br />

Bereits als Jugendliche wusste sie, was<br />

sie nach der Schule machen wollte. „Ich habe<br />

vor fünf Jahren angefangen, bei der Volkshochschule<br />

Silberschmuckdesign-Kurse zu<br />

belegen“, erzählt die zierliche Brünette.<br />

Bis man Geselle ist, dauert es dreieinhalb<br />

Jahre. Ein Teil der Ausbildung ist ein zweijähriger<br />

Besuch der Goldschmiedeschule in<br />

Pforzheim mit Tätigkeiten in der Werkstatt.<br />

„Bei einem Einstellungstest wird geprüft,<br />

ob man kreatives Potenzial hat“, erzählt<br />

sie. Den praktischen Teil ihrer Lehre absolviert<br />

sie im Lauffener Studio Seth. Dort hat<br />

Jasmin Arpogaus vor drei Jahren bereits ein<br />

Praktikum gemacht. Inhaberin Dorothea Seth<br />

bot der jungen Frau schließlich an, sie auszubilden.<br />

Nach der Goldschmiedeschule legte<br />

die 20-Jährige erst einmal eine Pause ein:<br />

Während dieser Zeit machte sie unter anderem<br />

Praktika in Thüringen sowie bei einer<br />

Schmuckdesignerin in Italien. Erfahrungen<br />

in aller Welt zu sammeln findet sie wichtig.<br />

„Mir macht es Spaß, zu verreisen und mir<br />

verschiedene Techniken anzuschauen.“<br />

Auch die Arbeit im Laden gefällt ihr. Zur ihrem<br />

Beruf gehören neben Kundenberatung<br />

auch Tätigkeiten wie Zeichnungen von den<br />

Schmuckstücken anfertigen, mit Schmucksteinen<br />

arbeiten, Silber polieren, Material<br />

einschmelzen oder zu sägen, aber auch das<br />

Dekorieren des Ladens und des Schaufensters.<br />

Besonders schön findet sie den Effekt,<br />

wenn aus dem Entwurf ein fertiger Ring oder<br />

eine individuelle Kette entsteht.<br />

„Wer Goldschmied werden will, sollte kreativ<br />

sein, zeichnen können und Fingerspitzengefühl<br />

an den Tag legen“, sagt Arpogaus.<br />

Foto: Tanja Capuana<br />

DURCHSTARTER


63<br />

Auch Genauigkeit sei wichtig, damit beispielsweise<br />

ein Ring die richtige Größe hat.<br />

Außerdem kommt es vor, dass man sich die<br />

Hände schmutzig macht. „Man darf nicht<br />

zimperlich sein“, weiß sie.<br />

Mit der IHK-Prüfung beendet sie ihre Ausbildung<br />

im kommenden Jahr. Anschließend<br />

will sie Schmuckdesign studieren, am liebsten<br />

im Ausland. Ein Traum von ihr wäre es,<br />

wenn ihre eigenen Kreationen irgendwann<br />

bei Produktionen in Theater oder Filmen<br />

zum Einsatz kämen. Ihr Schmuck sei vor<br />

allem für besondere Anlässe geeignet. „Ich<br />

mache ziemlich ausgefallene und verrückte<br />

Sachen.“ Diesen Sommer etwa hat sie<br />

bei ihrer Werkschau „Art means Hope“ im<br />

Komplex 23, Heilbronn, selbst entworfenen<br />

Handschmuck präsentiert: Vom Skelettring<br />

bis zum Steuerrad eines Piratenschiffs. „Jedes<br />

Schmuckstück hat eine Geschichte“,<br />

sagt sie. „Ich versuche, in Schmuck Leben<br />

reinzubringen.“ <br />

Tanja Capuana<br />

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64<br />

Fortschritte<br />

motivieren immer<br />

Anja Stanchly hat bei der Beschützenden<br />

Werkstätte Heilbronn eine Ausbildung<br />

zur Heilerziehungspflegerin gemacht.<br />

Viele Menschen haben eine gewisse Scheu<br />

vor Menschen mit Behinderung. Vor allem,<br />

weil sie nicht wissen, wie sie mit ihnen umgehen<br />

sollen. Dieses Problem hatte Anja<br />

Stanchly nie. „Mein Papa ist LKW-Fahrer<br />

und beliefert auch einige Einrichtungen. Da<br />

war ich als Kind in den Ferien oft mit dabei“,<br />

erzählt die 24-Jährige. Für die Heilbronnerin<br />

war früh klar, dass sie einen sozialen<br />

Beruf ergreifen will. Bei einem Freiwilligen<br />

Sozialen Jahr (FSJ) in der Beschützenden<br />

Werkstätte in Heilbronn hat sich dieser<br />

Wunsch gefestigt. Sie entschied sich deswegen<br />

für eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin.<br />

Das FSJ oder ein einjähriges Vorpraktikum<br />

sind Voraussetzung dafür, um an einer Berufsschule<br />

angenommen zu werden. „Man<br />

sollte sich eben schon sicher sein, dass man<br />

diese Ausbildung machen will.<br />

So bekommt man auch einen<br />

ersten Einblick vom Umgang<br />

mit den Menschen“,<br />

erläutert sie. Schulzeit in<br />

Neckarbischofsheim und<br />

Einsatz im Betrieb<br />

wechseln sich während der dreijährigen Ausbildung<br />

meist wöchentlich ab. Jeden Tag ist<br />

Anja Stanchly dafür gependelt, auch, weil<br />

sie eine kleine Tochter hat. Trotzdem hat sie<br />

ihre Ausbildung in Vollzeit durchgezogen.<br />

„Das geht schon mit Ganztagsbetreuung im<br />

Kindergarten und jetzt in der Schule. In den<br />

Ferien springt meine Familie ein“, erzählt<br />

die Mutter. Zwanzig Fächer stehen auf dem<br />

Plan, alle sind auf das Thema Soziales bezogen.<br />

Auch Musik oder Sport wird so unterrichtet,<br />

dass die Azubis lernen, was sie mit<br />

Menschen mit Behinderung machen können.<br />

Ihre praktische Ausbildung hat Stanchly im<br />

Förder- und Betreuungsbereich der Beschützenden<br />

Werkstätte in Heilbronn gemacht.<br />

Dort sind die Menschen untergebracht, die<br />

aufgrund der Schwere ihrer Behinderung<br />

nicht, nicht mehr oder noch nicht in der<br />

Werkstatt arbeiten können. Stattdessen bekommen<br />

sie hier individuelle Förderung.<br />

„Ich verbringe den Tag mit ihnen in einer<br />

festen Gruppe und kann selber Ideen einbringen.“<br />

Dazu gehören Spiele, die die Motorik<br />

oder das Kognitive fördern. „Wir behalten<br />

dabei immer die Ziele im Blick, die man mit<br />

den Personen hat und versuchen, diese in<br />

den Alltag zu integrieren.“<br />

Obwohl es immer die gleichen Leute<br />

sind, bringe der Job<br />

viel Abwechslung mit<br />

sich. Ist dann ein Ziel<br />

erreicht, wie selbständiges<br />

Essen, motiviere sie das<br />

ungemein.<br />

Stefanie Pfäffle<br />

Foto: Stefanie Pfäffle<br />

DURCHSTARTER


Kreative Schule für kreative Köpfe!<br />

4. Nacht der Ausbildung<br />

15.10.<strong>2015</strong><br />

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Sport, Bildende Kunst<br />

Wirtschaftsgymnasium*<br />

> Neigungszug Recht<br />

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Eventmanagement<br />

Berufskolleg Grafik-Design*<br />

> Profil Experimentelles<br />

Design / 3 D-Gestaltung<br />

Berufskolleg Mode und Design<br />

> Profil Accessoire Design<br />

Berufskolleg Medien-Design*<br />

> Profil Multimedia / Film<br />

und Video / Architektur<br />

Kaufmännisches<br />

Berufskolleg I + II<br />

> Profil Werbung / Sport /<br />

Tourismus / Soziales<br />

Berufsfachschule Wirtschaft**<br />

> Profil Soziales / Medien<br />

Berufsfachschule Mode und Design**<br />

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Farbe und Gestaltung**<br />

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Akademie für Kommunikation | Frankfurter Straße 81 – 85 | 74072 Heilbronn<br />

Telefon 0 71 31 / 59 493-0 | Wir sind eine bekenntnisfreie Schule.<br />

*Jeder Schüler bekommt eigenen Laptop<br />

Schule | Ausbildung | Beruf |<br />

DURCHSTARTER<br />

Hier will ich lernen


66<br />

Simon André Wächter beendet bald<br />

seine Ausbildung zum Bankkaufmann.<br />

Der erste Kontakt mit Kreditinstituten findet<br />

bei den meisten bereits als Kind statt – und<br />

zwar in Form eines Sparschweins. Regelmäßig<br />

füttern die kleinen Sparer es mit Münzen<br />

und Scheinen, um das Schweinchen am<br />

Weltspartag stolz auf die Bank zu bringen. So<br />

manchen macht der Umgang mit Geld bereits<br />

in jungen Jahren so viel Spaß, dass sie später<br />

einen Beruf in der Finanzwelt anstreben.<br />

Schließlich gilt sie als sichere Branche.<br />

Auch Simon André Wächter machte sich als<br />

Oberstufenschüler Gedanken, welchen Weg<br />

er nach dem Abi einschlagen wollte. „Ich<br />

wollte meine berufliche Laufbahn mit einer<br />

Ausbildung in der Finanzbranche starten,<br />

da dies meiner Meinung nach eine solide<br />

Grundlage ist“, sagt er. Jetzt ist er im zweiten<br />

Ausbildungsjahr zum Bankkaufmann bei<br />

der Bausparkasse Schwäbisch Hall. „Von Beginn<br />

an gibt es einen klar strukturierten Ausbildungsdurchlauf“,<br />

sagt der 22-Jährige aus<br />

Gschwend. Die Tätigkeiten richten sich nach<br />

den Abteilungen – von Bestandsarbeiten,<br />

Telefonaten mit Kunden bis hin zur Kreditentscheidung.<br />

Besonders gut gefällt es ihm,<br />

wenn er Kreditwünsche von Kunden realisieren<br />

kann. Herausforderungen seien Kreditprüfungen,<br />

das Abwägen von Pro und Contra<br />

sowie dem Kunden verlässliche Aussagen zu<br />

liefern. Was sollten junge Leute mitbringen,<br />

wenn sie ebenfalls bei einer Bank arbeiten<br />

möchten? „Sie sollten gewisses Interesse<br />

an der Finanzwelt haben, außerdem verantwortungsbewusst<br />

und zuverlässig sein“, sagt<br />

Wächter. Auch Ehrgeiz sei eine wichtige Eigenschaft<br />

für den Beruf. „Nicht lange überlegen,<br />

bei Interesse einfach bewerben“, rät der<br />

Auszubildende.<br />

Die richtige Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch<br />

ist wichtig, wie der Azubi<br />

weiß: „Ich habe mir einerseits die typischen<br />

Rechen- und Logikaufgaben kurz<br />

angeschaut.“ Andererseits habe er sich<br />

Informationen über die Bausparkasse eingeholt.<br />

„Das Wichtigste meiner Meinung<br />

nach ist, auch beim Vorstellungsgespräch<br />

so zu bleiben, wie man ist“, rät Wächter.<br />

Im März ist seine Ausbildung zu Ende. Wie<br />

es danach für ihn weitergeht, ist derzeit nebensächlich:<br />

„Priorität eins hat für mich der<br />

erfolgreiche Abschluss.“ Tanja Capuana<br />

Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall<br />

DURCHSTARTER


WIR FÖRDERN JUNGE<br />

MENSCHEN IN DER REGION<br />

67<br />

Als regional verwurzeltes Familienunternehmen ist auch die druckfrische<br />

Ausbildung von jungen Leuten ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit<br />

und der Philosophie des Unternehmens. Wenn Sie Interesse an einer<br />

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MEDIEN UND KOMMUNIKATION Bachelor of Arts (m/w)<br />

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spätestens 30. September <strong>2015</strong>.<br />

Bewerbungen von Schwerbehinderten werden berücksichtigt.<br />

Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG<br />

Personalabteilung, Allee 2, 74072 Heilbronn<br />

personal@stimme.de, 07131 615-490<br />

www.stimme.de<br />

Weitere Informationen erhalten Sie auf<br />

unserer Homepage www.stimme.de/ausbildung


Bildungszentrum Heilbronn<br />

Weiter nach der Realschule oder<br />

dem Mittleren Bildungsabschluss<br />

Abitur | Fachhochschulreife | Berufsausbildung<br />

Weiterbildung<br />

AsA<br />

Sozialwissenschaftliches Gymnasium<br />

Abendgymnasium<br />

Kfm. Berufskolleg Wirtschaftsinformatik<br />

Kfm. Berufskolleg Fremdsprachen<br />

Berufskolleg Fachhochschulreife<br />

Berufskolleg Grafik-Design<br />

Berufskolleg Foto-Medientechnik<br />

Sozialwirt/-in<br />

Fachwirt/-in im Erziehungswesen<br />

Studium Generale<br />

Assistierte Ausbildung<br />

Kolping-Bildungszentrum Heilbronn<br />

Hauptgebäude| Verwaltung<br />

Bahnhofstraße 8<br />

Tel. 07131 88864-0<br />

74072 Heilbronn<br />

Schule für Gestaltung<br />

Bahnhofstraße 11<br />

Tel. 07131 8999-70<br />

74072 Heilbronn<br />

Sozialwissenschaftliches Gymnasium<br />

Klosterhof | Kilianstraße 11<br />

Tel. 07131 88864-80<br />

74072 Heilbronn

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