pro aurum Magazin - Ausgabe 4: Edelmetall - Sicherer Hafen in stürmischen Zeiten

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Das magazin

Juni 2012

02 Editorial.

03 Goldhaus-Talk.

07 Anlagestrategien.

08 Portfolio in Krisenzeiten.

Free

Jetzt Bestände aufbauen. 10

Neues aus dem Goldhaus. 12

pro aurum engagiert sich. 14

Termine. 15

04

Edelmetalle - sicherer hafen

in stürmischen Zeiten

Edelmetalle bieten in wirtschaftlich und politisch

unsicheren Zeiten die nötige Sicherheit. Wer als

Anleger sein Vermögen richtig streut, kann Risiken

minimieren.


02



ES GEHT KÜNFTIG DARUM, DAS

KAPITAL ZU ERHALTEN UND

ÜBER DIE RUNDEN ZU BRINGEN.

ROBERT HARTMANN, GESCHÄFTSFÜHRER

MIRKO SCHMIDT, GESCHÄFTSFÜHRER

Sehr geehrte Kunden,

zu den elementaren Grundbedürfnissen von Menschen gehört der Wunsch nach Stabilität und Sicherheit.

Jedoch vergeht derzeit kaum eine Woche ohne beunruhigende Schlagzeilen über eine exponentiell wachsende

Verschuldung in der Euro-Zone und in vielen anderen Staaten weltweit.

Kapitalanleger stellen sich nun folgende Fragen: Wie strukturiere ich mein Vermögen, ohne Teile davon

zu verlieren? Steht die Gewinnmaximierung im Vordergrund meiner Anlageentscheidung oder die Vermögenssicherung?

Welche Risiken möchte ich eingehen? Wie sieht der richtige Vermögens-Mix aus?

Und vor allem: Welcher Zielsetzung soll mein Portfolio gerecht werden?

pro aurum folgt dem Leitbild „Wer streut, rutscht nicht“ und empfiehlt eine Diversifikation des Anlagekapitals

in sachwertorientierte Investments wie Aktien, Immobilien und Edelmetalle. Um das ersparte

Kapital in der momentanen Periode zu schützen und die Kaufkraft zu erhalten, empfehlen wir unseren

Kunden aktuell, die Anlageklasse Edelmetalle mit mindestens 15 bis 25 Prozent des liquiden Vermögens

zu gewichten. Beim Aktienanteil sollte sicherlich auch an die aktuell äußerst niedrig bewerteten Edelmetallaktien

gedacht werden.

Die Goldpreiskorrekturen der vergangenen Monate haben zwar gezeigt, dass der Kursverlauf keine Einbahnstraße

ohne Geschwindigkeitsbegrenzung ist und Rückschläge jederzeit möglich sind. Aber der übergeordnete

Aufwärtstrend beim Gold ist unserer festen Überzeugung nach weiterhin intakt. Zudem haben

die Erschütterungen an den Finanzmärkten schmerzlich gezeigt, dass nicht mehr die großen Renditen,

sondern der Erhalt des eigenen Vermögens im Mittelpunkt stehen sollten.

Mit besten Grüßen,

Robert Hartmann und Mirko Schmidt


EXPERTENTIPPS FÜR DIE GELDANLAGE IN DER KRISE

WARUM HABEN MANCHE ANLEGER SCHON VOR ZEHN JAHREN DIE GOLDPREIS-HAUSSE VORAUSGESAGT? WIE SOLLTE

MAN SEIN PORTFOLIO DERZEIT STRUKTURIEREN? WIE ENTWICKELN SICH EDELMETALLAKTIEN UND DER GOLDPREIS IN

DEN KOMMENDEN MONATEN? DER GOLDHAUS-TALK VON PRO AURUM GIBT FUNDIERTE ANTWORTEN AUF DIESE FRAGEN.

IN DER AKTUELLEN SENDUNG DISKUTIEREN DER EDELMETALLEXPERTE UWE BERGOLD, DER VERMÖGENSBERATER PETER

BOEHRINGER, DER CHEFREDAKTEUR DES ANLEGERMAGAZINS „SMART INVESTOR“ RALF FLIERL UND PRO AURUM

GESCHÄFTSFÜHRER ROBERT HARTMANN.

HERR BERGOLD, SIE HABEN SCHON ZU BEGINN DER

AKTUELLEN GOLDHAUSSE DEN ZU ERWARTENDEN

TREND KLAR BENANNT. WAS WUSSTEN SIE VOR ZEHN

JAHREN, WAS VIELEN ANDEREN SO NICHT KLAR WAR?

Für mich steht immer die historische Kursentwicklung

und nicht das „Tagesrauschen“ im

Fokus meiner Anlageentscheidungen. Vor dem

Hintergrund dieser langfristigen Betrachtungen

habe ich erkannt, dass der Aktienmarkt damals

fundamental sowie markt- und sentimenttechnisch

historisch einmalig überkauft war.

Gleichzeitig war der Edelmetallmarkt zum Millenniums-Wechsel

extrem überverkauft. Aber

natürlich gehört für das exakte Timing auch

Glück dazu – wir sind im März 2000 aus dem

Aktienmarkt ausgestiegen und genau ein Jahr

später in den Edelmetallmarkt eingestiegen.

Rückblickend war dies natürlich eine goldrichtige

Entscheidung.

HERR HARTMANN, AUCH SIE HABEN DEN TREND

RICHTIG ERKANNT, ALS SIE 2003 ZUSAMMEN MIT

MIRKO SCHMIDT PRO AURUM GEGRÜNDET HABEN.

AUF WELCHER BASIS IST DIE GRÜNDUNG VON PRO

AURUM ERFOLGT?

03

Nach mehr als 20 Jahren Malaise an den Edelmetallmärkten

hat kaum jemand mehr an diese

Anlageklasse geglaubt. Nachdem zu Beginn

des Jahrtausends die Börsen kippten, war für

uns klar, dass der Boden bei den Edelmetallen

gefunden war. Die Nachfrage stieg zunächst

langsam an, ab September 2005 beschleunigte

sich das Interesse dann, nachdem der Goldpreis

langfristige Abwärtstrendlinien signifikant

überstieg. Seitdem ist die Nachfrage von Privatkunden,

aber auch von Banken und Vermögensberatern

von Jahr zu Jahr gestiegen.

HERR FLIERL, SIE BERICHTEN IN IHREM MAGAZIN

„SMART INVESTOR“ HÄUFIG ÜBER EDELMETALLE. WIE

IST ES DAZU GEKOMMEN?

Wir sind 2003 zur gleichen Zeit wie pro aurum

als reines Aktienmagazin gestartet. Mit der Zeit

haben wir dann gemerkt, dass unser Papiergeldsystem

durch die ungehemmte Schaffung neuen

Geldes zunehmend aus den Fugen gerät. Dann

haben wir angefangen, andere Anlageklassen

aufzunehmen. Rohstoffe und Edelmetalle waren

an dieser Stelle ziemlich naheliegend. Wir wollten

erreichen, dass sich Anleger mit Edelmetallen

als wichtige Anlageklasse neben anderen

auseinandersetzen.

HERR HARTMANN, SIE HABEN BEI PRO AURUM EINE

HAUSMEINUNG DARÜBER, WELCHEN ANTEIL DES

PORTFOLIOS KUNDEN IN EDELMETALLE INVESTIEREN

SOLLTEN. KÖNNEN SIE DIESE BITTE BESCHREIBEN?

Seit knapp zehn Jahren werben wir dafür, dass

Edelmetalle als Versicherung für das erarbeitete

und angesparte Kapital ein gewisses Gewicht

in den Portfolios der Investoren bekommen

sollten. Edelmetalle sollen für einen Ausgleich

sorgen, wenn andere Anlageklassen wie Aktien

oder Immobilien kurz- oder mittelfristig Federn

lassen müssen. Waren es in der Startphase noch

fünf bis 10 Prozent Edelmetalle, die wir als

Beimischung im Portfolio empfohlen haben, so

ist dieser Wert angesichts der Immobilien- und

Eurokrise aktuell auf 20 bis 25 Prozent des

liquiden Anlagevermögens angestiegen. Unser

Anlageausschuss trifft sich alle drei Monate,

um die Lage an den Finanzmärkten zu erörtern

- und gegebenenfalls die Quoten zu erhöhen

oder zu senken. Diese Ergebnisse fließen im

Anschluss auch in unseren Edelmetallrechner

PRO AURUM GOLDHAUS-TALK

03


auf der Webseite von pro aurum ein, der eine

Richtschnur für unsere Online-Kunden darstellt.

HABEN SIE DAS GEFÜHL, DASS IHNEN DIE ANLEGER

DABEI FOLGEN?

pro aurum hat beim Meinungsforschungsinstitut

Forsa vor einigen Monaten eine repräsentative

Umfrage in Auftrag gegeben. Acht Prozent der

Bürger in Deutschland ab 18 Jahre besitzen

demnach Goldbarren/ -münzen oder Silberbarren/

-münzen, also Edelmetalle zur Kapitalanlage.

Gleichzeitig sagen 34 Prozent der Deutschen

laut Umfragen, Gold sei für sie die beste

langfristige Anlage. Das zeigt mir, dass noch

ein gewaltiges Marktpotenzial vorhanden ist.

HERR FLIERL, WARUM ERKENNEN VIELE ANLEGER

DIE BEDEUTUNG DER EDELMETALLE ALS PORTFOLIO-

VERSICHERUNG NICHT ODER NOCH NICHT?

Ich würde die Anlegerschaft gerne in zwei

Lager unterteilen. Zum einen gibt es Investoren,

die voll mit der Edelmetall-Thematik vertraut

und auch schon umfänglich investiert sind. Und

es gibt solche Anleger, die noch schlafen. Die

zweite Gruppe wird erst aufwachen, wenn es

offensichtlich wird, dass die Fehlentwicklungen

an den Finanzmärkten auch die eigene Substanz

gefährden.

HERR BERGOLD, WELCHE BEGRÜNDUNG HABEN SIE

DAFÜR, DASS VIELE ANLEGER GOLD FÜR DIE BESTE

LANGFRISTIGE ANLAGE HALTEN - ABER SELBST NOCH

NICHT INVESTIEREN?

Die Geschichte zeigt immer wieder, dass die

breite Masse der Anleger erst im Finale einer

Hausse auf die jeweilige Anlageklasse aufmerksam

gemacht wird. Das war bei den Aktien in den

1990er und beim Gold in den 1970er Jahren

genauso. Wenn die Inflationsraten in den kommenden

Jahren von einer schleichenden Bewegung

zu einer galoppierenden übergehen,

wird auch der kritischste Investor verstehen,

dass seine nicht inflationsgeschützten Anlagen

durchaus gefährdet sind.

HERR BOEHRINGER, GLAUBEN SIE, DASS GOLD IN DEN

MEISTEN ANLEGER-PORTFOLIOS SEIN WIRD, WENN

WIR NAHE AN DEN HÖCHSTKURSEN SIND ODER IST

GOLD ALLGEMEIN NUR ETWAS FÜR EINE BESTIMMTE

GRUPPE VON ANLEGERN?

Die Masse folgt dem Herdentrieb. Gold funktioniert

prozyklisch - im Gegensatz zu Konsumgütern,

die weniger nachgefragt werden, wenn

deren Preis steigt. In den kommenden Jahren

werden große Käuferschichten Edelmetalle für

sich entdecken. Von Seiten der Edelmetallgesellschaft

raten wir den Anlegern seit geraumer

Zeit, einen Teil des Vermögens möglichst frühzeitig

in Edelmetalle umzuschichten. Für mein

Dafürhalten ist es jetzt immer noch früh genug.

HERR HARTMANN, VIELE VERUNSICHERTE PARKEN IM-

FÜR MICH STEHT

IMMER DIE HISTORISCHE

KURSENTWICKLUNG

UND NICHT DAS „TAGES-

RAUSCHEN“ IM FOKUS

MEINER ANLAGEENT-

SCHEIDUNGEN.

UWE BERGOLD

EDELMETALLEXPERTE UND

FONDSMANAGER

MER MEHR GELDER IM KURZFRISTIGEN TAGESGELDBE-

REICH. BEI EINER VERZINSUNG VON DEUTLICH UNTER

ZWEI PROZENT UND EINER STETIGEN KAUFKRAFTENT-

WERTUNG, DIE DEUTLICH ÜBER DEN ZU ERZIELENDEN

ZINSEINNAHMEN LIEGT, WIRD DEUTLICH, DASS DIE

ANLEGER BEWUSST EINEN KAUFKRAFTSCHWUND IN

KAUF NEHMEN, UM NICHT IN DIE FALSCHE ANLAGE-

KLASSE ZU GERATEN. WAS SIND IHRE DREI ARGUMEN-

TE PRO GOLD?

Auf die Frage nach den Alleinstellungsmerkmalen

von Edelmetallen kommt von mir schon seit

Jahren eine ähnliche Antwort: Ganz elementar

ist, dass Gold im Gegensatz zu Papiergeld, Aktien,

Anleihen etc. nicht beliebig vermehrbar ist.

Gold wächst durch die Minenproduktion von

2500 Tonnen pro Jahr sehr überschaubar. Zudem

hat Gold eine 5000-jährige Geschichte als

Marktgeld. Ich kenne keine andere Währung, die

darauf zurückblicken kann. Der dritte wesentliche

Vorteil ist, dass Gold keinem Zahlungsversprechen

eines Dritten unterliegt.

HERR BOEHRINGER, FALLEN IHNEN NOCH WEITERE

ARGUMENTE EINE?

Herr Hartmann hat zwei sehr wichtige bereits

genannt: Das fehlende Emittentenrisiko und die

Tatsache, dass Gold ein natürliches Zahlungsmittel

ist, das keinen Monopolzwang braucht.

Value-Investoren fallen aber natürlich auch

Nachteile ein – sie bemängeln zum Beispiel,

dass Gold keine Zinsen abwirft und damit der

klassische Diskontierungsansatz, den diese Investoren

unbedingt brauchen, nicht funktionieren

kann. Der Stellvertreter von Warren Buffett,

Charles Munger, sagte kürzlich, Goldinvestoren

seien unzivilisiert, weil sie in ein nicht produktives

Asset investierten. Aber man kann dieses

Gegenargument natürlich auch umdrehen. Wenn

jemand beispielsweise auf seine Altersvorsorge

hin spart, dann hat er ein Interesse daran, dass

die gewählte Anlageklasse kein unternehmerisches

Risiko und auch kein Insolvenzrisiko in

sich birgt. Gold ist hier das Mittel der Wahl.

HERR BERGOLD, WIE SOLLTEN ANLEGER IHRER

MEINUNG NACH IHR PORTFOLIO DERZEIT KONKRET

STRUKTURIEREN?

Portfolios müssen immer individuell nach der

persönlichen Risikoneigung strukturiert werden.

Man sollte in die drei Anlageklassen Aktien,

Immobilien und Rohstoffe zu je 30 Prozent

investieren. Nach meiner Empfehlung würde

man das Drittel Rohstoffe in physisches Gold

und Silber anlegen. Die Anlageklasse Aktien

empfehle ich seit 11 Jahren mit Rohstoff- und

Edelmetallaktien zu bestücken. Zu den 30 Prozent

Immobilien gehören bei mir das Eigenheim und

Waldimmobilien. Anleihen würde ich derzeit

komplett meiden, da die Bond-Blase aktuell

platzt. Das erkennt man an den stark gestiegenen

Zinsen in Spanien, Italien und Griechenland.

Die restlichen 10 Prozent würde ich als

Liquidität vorhalten.

WIE SIEHT IHR MUSTER-PORTFOLIO AUS, HERR FLIERL?

Edelmetalle sind als nicht verzinster Grundstock

die Basis eines Portfolios. Aktien würde ich tendenziell

etwas übergewichten und Immobilien

untergewichten, da Immobilienbesitzer künftig

Probleme mit ihren Staaten bekommen könnten,

weil diese mit ihrem Vermögen am ehesten zu

04


SEIT KNAPP ZEHN JAHREN

WERBEN WIR DAFÜR,

DASS EDELMETALLE ALS

VERSICHERUNG FÜR DAS

ERARBEITETE UND

ANGESPARTE KAPITAL

EIN GEWISSES GEWICHT

IN DEN PORTFOLIOS DER

INVESTOREN BEKOMMEN

SOLLTEN.

sind und große Kapitalerhöhungen vor sich

haben. Hier ist guter Rat teuer. Eines möchte

ich aber hervorheben. Wir haben derzeit ein

historisch niedriges Bewertungsmaß, wenn man

sich das XAU/Gold-Ratio anschaut, also Goldund

Minenaktien ins Verhältnis zum Goldpreis

setzt. Noch nie war diese Ratio unter 0,1 -

das haben wir jetzt erreicht. Das Sentiment ist

also unheimlich bullisch, aber eben nur für die

besten Aktien.

Uwe Bergold: Seit fast acht Jahren entwickeln

sich die Edelmetallaktien schlechter als die

physischen Edelmetalle. Sie hinken komplett

hinterher. Die Bewertung bei den Edelmetallaktien

ist aktuell vergleichbar mit der Zeit, als

der Goldpreis bei 600 US-Dollar je Feinunze

stand. Derzeit erleben wir in diesem Segment

also eine historische Unterbewertung. Seit sechs

Jahren kämpfen die Edelmetallaktien mit einem

Ausbruch über das Allzeithoch von 1980. Das

haben sie seitdem nicht signifikant geschafft.

Wenn dieser Ausbruch kommt, dann beginnt

die eigentliche Hausse der Edelmetallaktien.

Ich glaube, dass wir in den kommenden 12 bis

24 Monaten eine explosive Aufholjagd bei den

Edelmetallaktien im Vergleich zum Goldpreis

erleben werden. Wir haben momentan einen

historisch nachweisbaren Hebel der Goldminen

im Verhältnis zum Goldpreis von 2 bis 3.

HERR FLIERL, BIS VOR WENIGEN JAHREN HATTEN

WIR ES MIT EINEM FINANZMARKT ZU TUN, DER VON

ECHTEN INVESTOREN UND GELDANLEGERN, VERBRAU-

CHERN UND KONJUNKTURELLEN ENTWICKLUNGEN

GEPRÄGT WAR. DAS HAT SICH IN DEN VERGANGENEN

JAHREN ZUNEHMEND GEÄNDERT. MITTLERWEILE SIND

VIELE ZOCKER AM WERK, DIE DIE FINANZMÄRKTE

MANIPULIEREN. WIE SCHWER SIND PROGNOSEN VOR

DIESEM HINTERGRUND FÜR DIE ENTWICKLUNG DES

GOLDPREISES?

greifen sind.

WIE STRUKTURIEREN SIE, HERR HARTMANN?

Ich persönlich bin gemessen an den Empfehlungen

unseres Anlageausschusses eher überinvestiert

in Edelmetallen. Vielleicht ist das eine

„Berufskrankheit“ eines Edelmetallhändlers.

Mir persönlich sind die Unabhängigkeit eines

privaten Eigenheims sowie Barreserven für

kleinere und mittlere Investitionen für den

Alltag auch sehr wichtig. In Anleihen bin ich

dagegen nicht investiert.

HERR BOEHRINGER, SIND SIE AUCH SO SCHLECHT AUF

ANLEIHEN ZU SPRECHEN?

Anleihen sind derzeit Hochrisiko-Investments.

Hier sollten Anleger die Finger von lassen. Aktuell

ist viel zu lesen über die angebliche Flucht

in Bundesanleihen. Die deutschen Festverzinslichen

haben in den vergangenen Monaten beträchtlich

aufgewertet, die Rendite ist im selben

Zeitraum auf 1,45 Prozent stark gefallen. Wenn

ROBERT HARTMANN

PRO AURUM GESCHÄFTSFÜHRER

Deutschland weiterhin 50 bis 100 Millionen

Euro pro Stunde über die verschiedenen Euro-

Rettungsmechanismen an Banken überweist,

dann sind wir in einigen Jahren auch mit über

200 Prozent verschuldet und müssen zu den

PIGS-Staaten gezählt werden. Diese Risiken

sind heute gar nicht abzuschätzen.

HERR BOEHRINGER, WENN DER GOLDPREIS ANZIEHT,

IST IM ALLGEMEINEN ZU ERWARTEN, DASS AUCH DER

GEWINN DER GOLDMINENUNTERNEHMEN STEIGT UND

DEMZUFOLGE IHR AKTIENKURS. DIE EDELMETALL-

AKTIEN HINKEN DEM GOLDPREIS DERZEIT JEDOCH

WEIT HINTERHER. WARUM IST DAS SO UND WELCHE

PERFORMANCE ERWARTEN SIE KÜNFTIG VON DEN

MINENAKTIEN?

Wir spüren derzeit eine allgemeine Marktangst

vor Aktien, das drückt natürlich auch auf die

Minenwerte. Bei den Minenaktien gibt es Titel,

die man im Sinne der Buffettschen Definition

zu klassischen Value-Werten zählen kann, weil

sie hübsche Gewinnreihen abwerfen. Es gibt

aber auch Minenunternehmen, die verschuldet

Prognosen im Edelmetallbereich sind für mich

besonders schwer im Vergleich zu Aktienmärkten,

weil mir hier die Zyklik, die Märkte normalerweise

ausmachen, etwas abhanden gekommen

ist. Ich führe dies jedoch nicht auf Zocker

oder Spekulanten zurück, denn die gehören aus

meiner Sicht zwingend zu Märkten mit dazu.

Vielmehr glaube ich, dass Notenbanken und

staatliche Institutionen in den Edelmetallmarkt

manipulativ eingreifen. Und diese Kräfte kann

ich überhaupt nicht einschätzen.

Uwe Bergold: Eines ist richtig: Aufgrund der

massiv monetären Eingriffe seitens der Zentralbanken

ist es nicht mehr möglich, aussagekräftige

Prognosen über kurz- und mittelfristige

Zeiträume abzugeben. Die Volatilität, die in

den vergangenen Jahren massiv anstieg, wird

künftig noch weiter zunehmen. Aber die „Zocker“

können höchstens das Tagesrauschen beeinflussen.

Übergeordnete Trends laufen jedoch

unbeeindruckt von Regierungen, Zentralbanken

oder großen Hedgefonds-Managern ab. Und

der übergeordnete Trend ist derzeit ein intakter

Aufwärtstrend beim Gold aufgrund der negativen

Realverzinsung. Dieser Trend wird solange

anhalten, wie die verzinsten Anlageklassen

Aktien, Immobilien und Festverzinsliche real

inflationsbereinigt verlieren – und dies ändert

auch kein Hedgefonds und keine Zentralbank.

SCHLUSSRUNDE: WELCHE FAKTOREN WERDEN IHRER


05


MEINUNG NACH IN DEN KOMMENDEN MONATEN DEN

GOLDPREIS BEEINFLUSSEN?

Robert Hartmann: Ich glaube fest daran, dass

sich die Edelmetalle mittel- bis langfristig nach

den „Naturgesetzen“ von Angebot und Nachfrage

orientieren. Wichtige Säulen der Gold-

Nachfrage in den vergangenen zehn Jahren

waren beispielsweise Anlagevehikel wie die

ETFs oder die Notenbanken, die von Nettoverkäufern

zu Nettogoldkäufern wurden. Drittens

haben die Goldminen in den Jahren 2003 bis

2008 massiv ihre auf Termin verkauften Positionen

zurückgedeckt in Erwartung steigender

Goldkurse. Ab dem Jahr 2005 kam dann eine

weltweit deutlich ansteigende Nachfrage von

Seiten der Investoren dazu. Das ist meines Erachtens

ein sehr gesundes Fundament für einen

langfristigen Aufwärtstrend. Angesichts der

massiven Ausweitung der Geldmengen und der

weiter latenten Banken- und Eurokrise sollte die

Nachfrage nach Gold und Silber künftig weiter

anziehen und so die Kurse positiv beeinflussen.

WIR WOLLEN ERREICHEN,

DASS SICH ANLEGER MIT

EDELMETALLEN ALS

WICHTIGE ANLAGEKLASSE

NEBEN ANDEREN AUSEIN-

ANDERSETZEN.

Ralf Flierl: Ich persönlich glaube, dass die Anleger

in nächster Zeit eher abwartend sind, weil

sich beispielsweise in Europa eine Rezession

andeuten könnte. In manchen Peripherieländern

haben wir diese schon.

RALF FLIERL

CHEFREDAKTEUR DES ANLEGERMAGAZINS

„SMART INVESTOR“

VON SEITEN DER EDEL-

METALLGESELLSCHAFT

RATEN WIR DEN ANLEGERN SEIT

GERAUMER ZEIT,

EINEN TEIL DES VERMÖGENS

MÖGLICHST FRÜHZEITIG IN EDEL-

METALLE UMZUSCHICHTEN.

PETER BOEHRINGER

VERMÖGENSBERATER

Peter Boehringer: Genauso klassisch wie

„Angebot und Nachfrage“ ist ja das Begriffspaar

„Gier versus Angst“. Bei Gold wird die

Gier, also die Hoffnung, dass es weiter mit

dem Preis aufwärts geht, getrieben durch die

Geldmengen. Es muss also darüber gesprochen

werden, wie sich die Geldmengen entwickeln

werden. Im Moment kontrahieren diese aus

verschiedenen Gründen. Die Angst spielt beim

Anlagemetall Gold ebenfalls eine große Rolle.

Aktuell ist es nur die Angst vor der Kontraktion.

Wenn die Menschen aber wirklich Angst

bekommen werden vor dem Währungscrash des

Euro, dann wird die Mehrheit in echte Sachwerte

flüchten.

Uwe Bergold: Das ist meiner Einschätzung

nach derselbe Faktor, der den Goldmarkt schon

in den vergangenen Monaten und Jahren beeinflusst

hat: Die negative Realverzinsung

aufgrund der weiter zunehmenden Überschussliquidität

– ablesbar an den stark aufgeblähten

Zentralbankbilanzen. Im Jahr 1980 hatten wir

das letzte historische Hoch. Wenn wir die damalige

Inflationsberechnungsmethode zugrunde

legen, dann entspräche das Hoch aus dem Jahr

1980, das bei 850 US-Dollar lag, einem heutigen

Goldpreis von etwa 7.000 US-Dollar je

Feinunze. Mein Kursziel liegt dementsprechend

zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar. Dabei

unterstelle ich noch nicht einmal das weitere

Aufblähen der Geldmenge, was sich jedoch

zwangsläufig ableiten lässt.

www.proaurum.de/home/infos/proaurum-tv

06


Altersvorsorge (langfristig)

Vermögensabsicherung

(kurz- bis mittelfristig)

Liquidität

Sachwerte

Geldwerte

Substanzwerte

10 bis 25% Edelmetalle,

davon:

90% Gold

10% Silber

PORTFOLIO

STRUKTURIERUNG

IST EINE FRAGE DER

ANLAGESTRATEGIE

80% Gold

20% Silber

Inflation (kurz- bis mittelfristig)

60% Gold

Wie funktioniert der

Edelmetall-Rechner“?

Inflation (langfristig)

40% Silber

pro aurum rät seinen Kunden, die Anlageklasse

Edelmetalle mit mindestens 10 bis

25 Prozent zu gewichten. Doch wie sollte

das Investment konkret aussehen? Gold oder

Silber? Barren oder Münzen? Kurzfristige

Käufe oder langfristige Absicherung? Anleger

sollten sich eine geeignete Strategie für ihr

Investment zurechtlegen – wer in erster Linie

auf die Absicherung seines Vermögens achtet,

sollte sein Portfolio anders zusammenstellen

als Anleger, die hohe Renditen in kürzerer

Zeit erzielen wollen. Bei diesen Fragen wollen

wir dem Kunden mit dem Edelmetall-Rechner

quasi eine Richtschnur gemäß der kapitalmarktsituation

an die Hand geben.

www.proaurum.de

50% Gold

07

50% Silber

Spekulation (mittel- bis langfristig)

Spekulation

(kurzfristig)

50% Gold

100% Silber

50% Silber

07


PORTFOLIO IN

KRISENZEITEN

Dr. hc. Michael Grandt

Tatsache ist, dass wir in fi nanzpolitisch sehr schwierigen Zeiten leben und keiner der Verantwortlichen eine Garantie abgeben kann,

dass die Ersparnisse auch in Zukunft noch sicher sein werden. Höchste Zeit also, sich Gedanken über die Zusammensetzung eines

Krisenportfolios zu machen.

Geld- oder Sachwert?

Diese Frage wird Sie als erstes beschäftigen. Der Volksmund sagt: »Geldwert verliert bei Infl ation, Sachwert steigt im Wert.«

08

Zu den Geldanlagen gehören:

Bargeld

Tagesgeld

Termingeld

Festverzinsliche Wertpapiere

Sparbücher

Alle Arten von Zertifikaten

Die meisten Lebens- und privaten Rentenversicherungen

Geld sollte (auch) als Wertaufbewahrungsmittel dienen. Im Idealfall sollte mit einem bestimmten Geldbetrag später noch die

gleiche Warenmenge gekauft werden können. Doch wenn Preise steigen, verliert das Geld an Kaufkraft. Zudem entwertet der Staat

durch seine Schuldenpolitik das Geld mehr und mehr. Was Infl ation und die Verteilung der europäischen Schulden vor allem auf

den deutschen Steuerzahler für die Geldwertstabilität bedeutet ist klar: Der Euro wird immer weniger wert. Allein 2011 hat er

4 Prozent an Kaufkraft verloren. Auch die Gefahr einer drohenden Währungsreform schlummert latent.

Bevor also eine neue (alte) Währung wieder eingeführt wird und das Geld weitgehend wertlos wird, sollten Sie Ihre Geldvermögensanlagen

abbauen und in Sachvermögen umwandeln. In welchem Verhältnis Sie das tun, kommt auf Ihre individuelle Situation an.

Natürlich werden Banken bis zum Schluss die Sicherheit und Wertbeständigkeit ihrer Produkte beschwören, dazu gehören vor allem

Sparbücher, Bankanleihen und Festgeldkonten. Aber hören Sie nicht darauf, die Vergangenheit ist Lehrmeister genug.

Zu den Sachanlagen gehören:

Aktien

Aktienfonds

Immobilien/Grundstücke

Edelmetalle

Rohstoffe

Strategische Metalle

Schmuck, Antiquitäten etc. (mit Einschränkungen)

Kunst- und Sammlerobjekte (mit Einschränkungen)

Langlebige Konsumgüter (mit Einschränkungen)

Langlebige Konsumgüter werden (von manchen Weitsichtigen) in infl ationären Zeiten gekauft, weil sie einen Preisanstieg befürchten.

Eingeschränkt sind diese also auch als Vermögensanlage zu betrachten. Vor allem auch dann, wenn sie später zu einem höheren

Preis verkauft werden können.

08


Für alle Sachanlagen gilt: Je stärker die Infl ation anzieht und je bedrohlicher die fi nanz- und wirtschaftspolitische Lage sich entwickelt,

umso hektischer reagieren die Märkte für Sachanlagen. Handeln Sie deshalb frühzeitig und nicht erst dann, wenn es zu spät ist.

Fazit: Bei Infl ation, Staatsbankrott und Währungsreform ist der bessere Werterhalt der Sachanlagen gegenüber den Geldanlagen

eindeutig und nicht wegzudiskutieren.

GEDANKEN ÜBER EIN KRISENPORTFOLIO

Wie Ihr persönliches Risikomanagement aussehen muss ist situationsabhängig, individuell verschieden und hängt von bestimmten

Faktoren ab. Ob Vermögenshöhe, Sparleistung oder Alter, jede Lebensplanung und Zielvorgabe ist anders und kann nicht über einen

Kamm geschert werden. Bedenken Sie wie Sie auf Lebensrisiken reagieren wollen und seien Sie dennoch offen für neue Strategien.

An erster Stelle sollte aber auf jeden Fall die Analyse Ihrer fi nanziellen Situation stehen. Das heißt, Folgendes ist genau unter die

Lupe zu nehmen:

• Wie sind Sie bis jetzt abgesichert?

• Welche Risiken sind abgedeckt?

• Wie ist Ihre Schuldensituation?

• Wie ist Ihr Vermögensaufbau?

• Wie sieht Ihre Notfallplanung aus?

• Überprüfung der bestehenden Versicherungsverträge

• Welche Ziele und Wünsche haben Sie?

UNBEDINGT NOTWENDIG IST DIE RISIKOABSICHERUNG FÜR SIE UND IHRE FAMILIE.

SIE BESTEHT AUS FOLGENDEN MODULEN:

• Risikolebensversicherung

• Haftpfl ichtversicherung

• Berufsunfähigkeitsversicherung

• Evtl. Krankenzusatzversicherung

• Barreserve: Drei bis vier Monatsgehälter »Notgroschen« sollten Sie auf einem Tagesgeldkonto liegen haben, damit Sie

bei unerwarteten fi nanziellen Engpässen gleich reagieren können.

• Schuldentilgung: Bevor Sie Kapital in eine Geldanlage stecken, sollten Sie zunächst Ihre Schulden tilgen, da die

Darlehenszinsen immer höher sind als die Guthabenzinsen.

Erst wenn die Risikoabsicherung, die Barreserve und die Schuldentilgung gewährleistet sind, sollten Sie sich auf den Vermögensaufbau

konzentrieren: Hier sind Ihre individuellen Ziele entscheidend, denn es gibt keine Proforma-Lösung.

Meiner Auffassung nach gehören in ein

konservatives Krisenportfolio folgende Module:

Gold

Silber

Strategische Metalle

Immobilieninvestments

Konjunkturunabhängige Aktien

Aktienfonds

Private Equity

Welche Gewichtung die einzelnen Bausteine haben, ist von Ihren individuellen Zielen, Absicherungen und Situationen abhängig.

Das vorgeschlagene Portfolio ist konservativ, sachwertorientiert und nutzt dennoch verschiedene Anlagestrukturen, um das Risiko

zu streuen und die Erträge möglichst infl ationssicher zu erwirtschaften. Das Volumen an Aktien und Privat Equity ist das Zugeständnis

für eine gewisse Risikobereitschaft, die vielleicht über die eines total sicherheitsbedürftigen Anlegers hinausgeht. Gleichzeitig

sichert man sich eine gewisse Liquidität und die Chance, an neuen Märkten teilzuhaben. Anlagen in irgendwelche Versicherungen,

außer zur Risikoabsicherung, kommen nicht vor.

Wichtig: Überprüfen Sie die Zusammensetzung Ihres Portfolios von Zeit zu Zeit und reagieren Sie auf sich verändernde Umstände.

09

11


ROBERT HARTMANN:

„KORREKTUREN NUTZEN

– BESTÄNDE AUFBAUEN“

SEIT ENDE FEBRUAR 2012 IST AM GOLDMARKT EINE KORREKTUR IM GANGE. SEIT WOCHEN VERLIERT DAS GELBE EDEL-

METALL AN BODEN UND WIR WERDEN IMMER HÄUFIGER VON UNSEREN KUNDEN MIT DER FRAGE KONFRONTIERT: „IST

DAS ENDE DES GOLDBULLENMARKTES BEI EDELMETALLEN IN SICHT?“ HIER LOHNT ES SICH, INNE ZU HALTEN UND DAS

GESAMTBILD ZU BETRACHTEN. WIR HABEN UNS DIE GROSSEN ÜBERSCHRIFTEN VORGENOMMEN UND DIE AKTUELLE

SITUATION ZU PAPIER GEBRACHT.

EURO-KRISE:

10

SENTIMENT:

Die Notenbanken verfolgen unverändert eine Politik des

billigen Geldes. Die EZB kauft zum Beispiel Staatsanleihen

von Ländern, die sich de facto nicht mehr am Kapitalmarkt

refinanzieren können und die europäischen Banken leihen

sich hunderte Milliarden Euro über den Drei-Jahres-Tender

bei der Zentralbank zu einem Zinssatz von einem Prozent.

Schwappen diese Gelder eines Tages in die Realwirtschaft

über, so birgt das ein enormes Inflationspotential. Trotz

dieser Eingriffe der Notenbanken in den Staatsanleihenmarkt

müssen Krisen-Länder wie Spanien weiterhin deutlich höhere

Zinsen zahlen als andere europäische Staaten – eine Last,

die langfristig nicht tragbar ist für die viertgrößte Volkswirtschaft

der Währungsunion. Tritt man mit Sparzwängen zu

sehr auf die Bremse, würgt das die Konjunktur noch weiter

ab und es kommt zu Unruhen oder Streiks bei den betroffenen

Bevölkerungsschichten.

Seitdem im September 2011 mit rund 1.920 US-Dollar ein neues Allzeithoch erreicht wurde, befindet sich der Goldpreis in einer volatilen Korrekturphase.

Einige Analysten unken bereits, Gold habe seinen Status als „sicherer Hafen“ verloren und der seit 2008 bestehende deutliche Aufwärtstrend sei gebrochen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir derzeit eine ganz normale, gesunde Korrektur innerhalb eines intakten Aufwärtstrends erleben.

Eines ist wahr: Die Stimmung bei professionellen Händlern und bei Privatanlegern war in den vergangenen Wochen sehr pessimistisch, was den weiteren

Kursverlauf der Edelmetalle angeht. Dies spiegelte sich auch in deutlich gesunkenen Longpositionen am Futuresmarkt in New York wider. Ein Blick in die

Vergangenheit zeigt jedoch, dass es bei diesen Stimmungsniveaus oftmals zu einem Umschwung bei den Edelmetallnotierungen kommt. Ich denke, dass

wir relativ nah am Boden der Korrekturphase sind.

Sehr interessant sind Äußerungen von Banken und Vermögensberatern aus unserem Netzwerk. Demnach sind deren Kunden extrem verunsichert und parken

immer mehr Gelder im kurzfristigen Tagesgeldbereich. Bei einer Verzinsung von deutlich unter 2 Prozent und einer stetigen Kaufkraftentwertung, die

deutlich über den zu erzielenden Zinseinnahmen liegt, wird deutlich, dass die Anleger bewusst einen Kaufkraftschwund in Kauf nehmen, um nicht in die

falsche Anlageklasse zu geraten. Auf der anderen Seite gibt es in Ballungszentren wie München oder Frankfurt kaum Notartermine, da sich immer mehr

Investoren in Sachwerte einkaufen möchten. Dies führte in den vergangenen Monaten zu nicht unerheblichen Steigerungen bei den Immobilienpreisen.

Unsere Privatkunden bei pro aurum haben in den vergangenen Jahren Korrekturen immer dazu genutzt, ihre Bestände zu erhöhen – je niedriger die Kurse,

desto höher war die Nachfrage. Oftmals war das Kaufbegehren so hoch, dass es binnen weniger Tage zu Versorgungsengpässen bei den wichtigsten

Barren- und Münzgattungen kam. Das hat sich im ersten Quartal 2012 zum ersten Mal geändert, die Nachfrage ließ deutlich nach. Nicht zuletzt deswegen,

weil von vielen politischen Entscheidern die Gefahr der Eurokrise runtergespielt wurde.

Seit der Austritt Griechenlands aus der Eurozone auf der Tagesordnung steht, geht es mit der Angst vor der Zukunft und dem Wunsch nach Sicherheit

wieder steil nach oben. Bei den deutschen Privatanlegern hat die Stimmung in den vergangenen Wochen gedreht. Wir verzeichnen im April ein Plus bei

den Bestellungen von knapp 50 Prozent gegenüber den Vormonaten, als die Eurokrise in den Hintergrund gerückt war. Vor allem die Zahl der Einzelorders

in Millionenhöhe nimmt spürbar zu. Von der wenig erfreulichen Wertentwicklung in den vergangenen Monaten lassen sich die Kunden nicht abhalten. Im

Gegenteil. Ein Teil unserer Kunden nutzt sicherlich den Preisrückgang, um günstig einzukaufen. Für viele andere ist Gold aber kein Renditeinvestment,

sondern eine reine Absicherung gegen Turbulenzen wie Hyperinflation und Staatspleiten.

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CHARTTECHNIK:

Charttechnisch betrachtet ist der langfristige Aufwärtstrend bei Gold weiterhin voll intakt. Es scheint sich aktuell ein

bullishes Dreieck auszubilden, was nach der Lehre eher für steigende Kurse spricht. Sobald die Kanten dieser Formation

nach oben durchbrochen werden, ist der Weg frei für neue Allzeithochs. Und das sowohl beim Goldpreis gegen US-

Dollar als auch beim Goldpreis gegen Euro. Der Anfangspunkt dieser Formation liegt im August 2011 und es kann sich

durchaus noch zwei bis drei Monate hinziehen, bis dieses Chartmuster vollendet wird und sich eine neue dynamische

Aufwärtsbewegung anschließt.

Wir möchten unseren Kunden keine Lesart aufdrängen. Letztendlich entscheidet jeder Anleger für sich, ob er seine

Quote an Edelmetallen im Portfolio erhöhen oder absenken möchte. Und für ein Handelshaus wie pro aurum mit

verbindlichen An- und Verkaufskursen macht es auch keinen Unterschied. Aber wir sind felsenfest davon überzeugt,

dass die Eurokrise noch nicht ausgestanden ist. Aus diesem Grund halten wir an Edelmetallen als Bestandteil eines

Krisenportfolios fest. Wir raten weiterhin zu einem Anteil von 20-25 Prozent des liquiden Anlagevermögens. Die pro

aurum Geschäftsführung sieht hohes Wachstumspotenzial. Aus diesem Grund stocken wir kontinuierlich Personal auf

und investieren in neue Geschäftsstellen.

Auch bei Edelmetallaktien erwarte ich in den kommenden Monaten eine Aufwärtsdynamik. Natürlich hat die seit mehr

als 15 Monaten andauernde Korrektur bei den Rohstoff- und insbesondere Edelmetallaktien bei allen in diesem Bereich

investierten Fonds Spuren hinterlassen. So auch bei unserem Fonds pro aurum ValueFlex, der zum Großteil sein Aktienexposure

in diesem Sektor investiert. Gerade wegen der negativen Entwicklung der vergangenen Monate sehen wir

die Goldminen aktuell auf einem extrem unterbewerteten und deshalb hochinteressanten Kaufniveau.

EDELMETALLAKTIEN:

FAZIT:

Nach einer mehr als sechsjährigen hochvolatilen Seitwärtsbewegung bilden die

Edelmetallminen seit Monaten ein signifikantes Mehrjahrestief aus, vergleichbar

mit dem Tief im Oktober 2000 oder dem im Oktober 2008. In allen drei

Analysebereichen - ob fundamental, markt- oder stimmungstechnisch -

ähnelt die aktuelle Situation ziemlich stark den vorherigen Mehrjahrestiefs.

Die fundamentalen Bewertungskennzahlen sind aktuell sogar günstiger als

2008 oder 2000, als die strategische Edelmetall-Hausse begann. Ich sehe

aktuell eine extrem günstige Nachkaufgelegenheit für unseren Mischfonds

pro aurum ValueFlex. Aufgrund seines knapp 30-prozentigen Goldanteils und

seiner dividendenstarken Rohstoffaktien, mit Schwerpunkt auf Gold- und

Silberminen, wird er überproportional stark am nächsten taktischen Aufwärtsimpuls

partizipieren.

Von Anleihen raten wir weiterhin ab. Bei einer Rendite von unter zwei Prozent bei zehnjährigen Bundesanleihen und einer offiziellen Inflationsrate von

2,6 Prozent verlieren die Anleger täglich Geld. Neben der negativen Verzinsung gibt es zudem ein Ausfallrisiko und nicht zuletzt auch ein Kursrisiko.

Denn trotz der Zentralbankinterventionen ist es unvermeidlich, dass die Zinssätze wieder steigen werden. Steigende Zinssätze bedeuten nun einmal sinkende

Anleihekurse. Zudem sind viele Krisen-Länder nicht in der Lage, ihre Schulden zu tilgen – das Risiko des Ausfalls besteht also fort.

Wir halten an unseren langfristigen Edelmetallbeständen fest. In Erwartung einer Fortsetzung der Eurokrise nutzen wir Korrekturen wie diese, um unsere

Bestände weiter aufzustocken. Dabei erscheinen uns die Edelmetallaktien aktuell auf einem äußerst interessanten Niveau – dies ist geradezu eine Einladung

für Anleger, deren Investitionsquote im Edelmetallbereich noch nicht überhöht ist.

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NEUES AUS DEM

GOLDHAUS

Besuch des Landtagsabgeordneten Markus Blume

im Münchner Goldhaus von pro aurum

Markus Blume, CSU-Abgeordneter im Bayerischen Landtag für den Stimmkreis München-Ramersdorf, hat kürzlich die Unternehmenszentrale

von pro aurum besucht – das Goldhaus in München.

Im Gespräch mit pro aurum-Geschäftsführer Mirko Schmidt wurden unterschiedliche Politikfelder behandelt wie die Auswirkungen

der Eurokrise auf das Wirtschaftswachstum, das makroökonomische Umfeld, insbesondere die Finanzpolitik der Staaten sowie die

Wirtschaftsförderung vor Ort.

„Effektive regionale Strukturpolitik zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen in den bayerischen Regionen zu optimieren, um den

Unternehmen eine bessere Wertschöpfung zu ermöglichen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. pro aurum hat in den vergangenen

Jahren in diesem Zusammenhang sehr gute Arbeit geleistet. Das Edelmetallhandelshaus beschäftigt allein am Standort München 50

Mitarbeiter“, sagt Markus Blume.

„Ein Unternehmen wie pro aurum ist auf eine hervorragende

Infrastruktur angewiesen, denn täglich versenden wir hunderte

Edelmetallsendungen zu unseren Kunden in ganz Deutschland.

Diesbezüglich ist auf dem Gelände des früheren Münchner

Flughafens in Riem enormes geleistet worden. Wir nutzen den

Dialog zu Lokalpolitikern sehr gerne, um zu erörtern, was gut

läuft, aber natürlich auch, um Verbesserungs-vorschläge anzubringen“,

fügt pro aurum-Geschäftsführer Mirko Schmidt hinzu.

Mirko Schmidt hat angeregt, den Dialog mit den Bürgern in

München-Riem bei einer gemeinsamen Veranstaltung im Goldhaus

zu vertiefen.

MARKUS BLUME | MIRKO SCHMIDT

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IN GOLD

WE TRUST

„Starke Hände agieren

antizyklisch“

Ronald-Peter Stöferle, Analyst der Wiener Erste Group und ausgewiesener

Edelmetallexperte, hat sich während seines Vortrages mit dem Titel „In Gold

We Trust“ im Müncher Goldhaus von pro aurum mit der Frage beschäftigt,

warum Gold „eine der wenigen Antworten in Zeiten chronischer Unsicherheit

darstellt“. Nach Meinung von Stöferle ist das Edelmetall mittlerweile eine ganz

normale Anlageklasse für Kundenportfolios, die die Kaufkraft sichern hilft.

Derzeit gingen nur die zittrigen Hände (Spekulanten) aus dem Markt, starke

Hände (langfristige Anleger) agierten hingegen antizyklisch.

Die aktuelle Korrektur sorgt den Experten nicht: „Ich bin davon überzeugt,

dass wir derzeit eine ganz normale, gesunde Korrektur innerhalb eines intakten

Aufwärtstrends erleben.“ Die strukturelle Überschuldung spreche ganz

eindeutig für eine weitere Gold-Aufwertung.

RONALD-PETER STÖFERLE

INVESTMENT- UND GOLDEXPERTE DER IN WIEN ANSÄSSIGEN

ERSTE GROUP BANK AG

Die negative Realverzinsung ist für Stöferle der Hauptfaktor für weiter steigende

Goldpreise. „Solange die Realzinsen nicht bei zwei oder drei Prozent angekommen

sind, braucht man sich über den Gold-Bullenmarkt keine Sorgen machen“,

so Stöferle. Der Experte zeigte den mehr als 160 Zuhörern im Goldhaus den

statistisch belegbaren Zusammenhang zwischen der Goldperformance und der

Entwicklung der Realzinsen auf. Liegen die Realzinsen bei über 3,5 Prozent,

kann Gold auf Jahressicht durchschnittlich 2,1 Prozent zulegen, liegen die Zinsen

zwischen null und 3,5 Prozent, legt das Edelmetall 13,1 Prozent zu – bei negativen

Realzinsen ist die Goldpreisentwicklung am besten, im Durchschnitt liegt

sie bei 17,3 Prozent pro Jahr.

Als sein langfristiges Szenario beschreibt Stöferle die so genannte „finanzielle

Repression“, in der es über viele Jahre negative Realzinsen und Kapitalverkehrskontrollen

gibt – „das ist ein Szenario, in dem Gold aufgrund der vorherrschenden

negativen Realzinsen sicherlich gut performen wird“, sagt Stöferle.

Der Goldexperte tritt auch Kritikern entgegen, die Gold bereits in einer Blase

wähnen. „Typische US-Pensionsfonds sind erst mit 0,3 Prozent in Gold und

Goldaktien allokiert. Gold ist definitiv noch in keiner Bubble“. Am Markt

gebe es viele falsche Annahmen zur Goldanlage, beispielsweise, dass Gold

wahnsinnig volatil sei. „Quantitativ ist jedoch belegbar, dass Gold eine viel

geringere Volatilität aufweist als Aktien“, sagt Stöferle. Viele Anleger dächten

zudem nominal und scheuten den Einstieg in Gold angesichts des relativ hohen

Preisniveaus. „Häufig sind die Investoren, die bei höheren Preisniveaus den

Einstieg scheuen auch die, die angesichts einer Korrektur das Ende des Goldbullenmarktes

diskutieren“, sagt Stöferle. Sein Tipp an diese Anleger ist, Gold

sukzessive als Portfolioversicherung zu akkumulieren.

Zur Studie von Ronald-Peter Stöferle

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engagiert sich ...

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Die Diagnose, an einer schweren Krankheit zu leiden, ist besonders

für die Familien von kleinen Patienten ein herber Schlag.

hinzu kommen oft noch finanzielle Probleme. Hier will die

„Münchener Elternstiftung - Lichtblicke für schwerkranke

und krebskranke Kinder“ helfen.

Herr Thomas Elb, Vorstandsvorsitzender der in 1997

gegründeten Stiftung, engagiert sich...

WIE WERDEN DIE KINDER UND FAMILIEN DURCH DIE

STIFTUNG UNTERSTÜTZT?

Wir setzen uns überwiegend regional und schwerpunktmäßig

für folgende Aufgaben und Ziele ein:

Unterstützung der ambulanten psychosozialen

Nachsorge. Unter Federführung unserer

Stiftung haben wir zusammen mit zwei weiteren

gemeinnützigen Vereinen in München ein

Projekt „Nachsorge“ ins Leben gerufen, das

nach einem erfolgreichen Verlauf die Nachsorgeeinrichtung

„KONA“ (Koordinationsstelle

psychosoziale Nachsorge für Familien mit an

Krebs erkrankten Kindern) hervorgebracht hat.

Unterstützung von betroffenen Kindern,

Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren

Angehörigen. Hier handelt es sich um die

direkte Familienunterstützung der Betroffenen.

Wir möchten hier auch und gerade diejenigen

unterstützen, die oftmals bei anderen Organisationen,

die keine „Einzelschicksale“, sondern

nur „Projekte“ fördern, abblitzen.

Förderung anerkannter Forschungsprojekte

zur Optimierung der medizinischen Behandlung

krebskranker Kinder. Spätfolgen der

Therapie des Morbus Hodgkin bei Kindern und

Jugendlichen. Dieses Projekt hatte zum Ziel,

durch Erfassung und Analyse von ungünstigen

Langzeitfolgen der Therapie maligner Erkrankungen

bei Kindern und Jugendlichen eine weitere

Optimierung der Behandlungsstrategien

zu erreichen. Schmerztherapie in der Onkologischen

Pädiatrie. Das Projekt hatte zum Ziel,

die Schmerztherapie in der Kinderonkologie

zu optimieren und damit Schmerzerfahrungen

bei Kindern mit Krebs auf ein Minimum zu

reduzieren.

Schaffung von familien- und kindgerechten

Krankenhausbedingungen. Hierzu zählt

beispielsweise die Bereitstellung einer Elternwohnung

in Kliniknähe oder die Unterstützung

psychosozialer Teams in den Kinderkliniken,

um den Krankenhausalltag für alle Beteiligten

erträglicher zu gestalten.

NACH WELCHEN KRITERIEN WERDEN DIE ANTRÄGE

AUSGEWÄHLT?

Tagtäglich Entscheidungen treffen zu müssen,

wer in welchem Maße unterstützt werden kann

und wer nicht, ist alles andere als einfach, denn

hinter jedem Antrag stecken Schicksale und

Menschen, denen es unverschuldet wesentlich

schlechter geht, als den meisten anderen Menschen

und die unsere besondere Aufmerksamkeit

und Unterstützung verdienen. Wir legen

die Höhe der einzelnen finanziellen Förderung

in Abhängigkeit zur individuellen Betroffenheit

und Schwere fest, wobei wir grundsätzlich nur

einmalige Förderungen gewähren, um möglichst

viele Betroffene unterstützen zu können.

WIE VIELE FAMILIEN BETREU(T)EN SIE?

Seit Gründung unserer Stiftung haben wir bis

Ende 2011 in mehr als 120 Einzelfällen Betroffene

unterstützt. Über unsere Kooperationspartnerschaft

zu KONA und dem Projekt „Jugend

und Zukunft“ kommen hier „indirekt“ noch

sehr viele weitere Betroffene hinzu. Wichtig

ist hierbei zu erwähnen, dass wir eben nicht

nur finanziell, sondern auch auf andere Weise

(Beratung, Lebenshilfe, …) helfen.

WIE WICHTIG IST ES, DIE FAMILIEN NACHZUBETREUEN?

Eine positive Entwicklung der letzten zwanzig

Jahre ist unbestritten der deutliche Anstieg der

Heilungschancen für die meisten onkologischen

Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.

Hierfür sind i. d. R. intensive und

langwierige Therapien notwendig, die

oftmals körperliche, psychische und

soziale Belastungen und zum Teil erhebliche

Spätfolgen, welche die Lebensqualität

einschränken, nach sich ziehen. Und

ca. 20 Prozent der Kinder versterben

immer noch an der Krebserkrankung.

Die ambulante psychosoziale Nachsorge

steht nach der Entlassung aus der Klinik

zur Verfügung und wird im Rahmen

der Gesamtversorgung immer wichtiger,

denn sie hilft den Familien, die Erkrankung

und deren mögliche Folgen zu

bewältigen.

GIBT ES EIN SCHICKSAL, DAS IHNEN BESON-

DERS NAHE GING?

In den Anfangsjahren meiner ehrenamtlichen

Tätigkeit haben wir ein

junges Mädchen unterstützt, das sich

einen Besuch bei ihren Verwandten und

Bekannten, die weiter entfernt wohnten,

und eine Perücke gewünscht hatte,

um die Folgen der Chemotherapie zu

verstecken. Vielleicht spürte sie, dass es

ihre letzte Reise sein sollte, denn kurz

danach verstarb sie an den Folgen ihrer

Krankheit. Durch unsere finanzielle

Unterstützung wurde ihr letzter Wunsch

noch wahr...

Werden auch Sie Förderer durch Spenden und

Zustiftungen:

www.stiftung-lichtblicke.de

Kontoinhaber: Stiftung Lichtblicke

Kontonummer: 2888882

BLZ: 701 900 00

Kreditinstitut: Münchner Bank eG

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TERMINE

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NICHT verpassen sollten.

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IMPRESSUM

HERAUSGEBER

REDAKTION

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LAYOUT

FOTOGRAFIE

pro aurum OHG

B. Summa, B. Neuer

B. Summa, Dr. hc. M. Grandt

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