pro aurum Magazin - Ausgabe 7: Macht Sparen überhaupt Sinn?

proaurum1

Das magazin

Oktober 2012

03 Macht Sparen Sinn?

04 Keine Dividende aber...

05 Verluste mit traditionellen Geldanlagen.

07 Wie sparen in welchem Alter?

Free

Wie Gold die Rente absichert. 08

Wer streut, rutscht nicht. 09

Glänzendes Anlageergebnis mit Gold. 10

Der Polarbär - Exklusiv bei pro aurum. 12

07

Macht Sparen Überhaupt sinn?

Die Geschichte hat gezeigt, dass in regelmäßigen Zyklen die

Sparer ihr ganzes Geld verloren haben, weil es durch Inflation

teilweise über Nacht entwertet wurde. Nur die umsichtigen

Sparer, die parallel auch in Edelmetalle investiert haben,

konnten einen Teil ihres Kapitals schützen.


02



GOLD IST GELD.

ALLES ANDERE IST KREDIT.

J.P. Morgan

ROBERT HARTMANN, GESCHÄFTSFÜHRER

MIRKO SCHMIDT, GESCHÄFTSFÜHRER

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die Bereitschaft, privat für das Alter vorzusorgen, hat in Deutschland einen neuen Tiefstand

erreicht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts

Allensbach. Demnach halten nur noch 16 Prozent die Riester-Rendite für sicher. Die Umfrage

im Auftrag der Postbank weist auch deutlich aus, dass die Befragten den Kaufkraftverlust

durch Inflation erheblich unterschätzen: Knapp die Hälfte der Befragten geben an, dass sie die

laufende Geldentwertung bei der Planung ihrer Altersvorsorge nicht berücksichtigen.

pro aurum stellt deshalb in den kommenden Wochen das Thema „Sparen“ in den Vordergrund

der Beratung. Unsere Botschaft ist eindeutig: „Die Kaufkraft des Geldes ist stark bedroht.“

Aus diesem Grund ist eine breite Diversifizierung derzeit sehr wichtig, denn nur sie

erlaubt uns, angesichts des krisenhaften Umfeldes finanziell zu überleben. Nicht zuletzt aus

diesem Grunde gehören Sachwerte wie Edelmetalle in jedes Anlegerportfolio. Im vorliegenden

Magazin zeigen wir beispielsweise, welchen Beitrag Gold erbringen kann, die Rente abzusichern.

Viel Spaß bei der Lektüre,

Robert Hartmann und Mirko Schmidt


GOLD

MACHT SPAREN ÜBERHAUPT SINN?

Die Angst vor einem Zusammenbruch des

Euros war im September 2012 extrem ausgeprägt.

Weit reichende Hilfszusagen der EZB

und der Fed haben dann dazu geführt, dass die

Stimmung wieder etwas aufhellte. In Reaktion

darauf kam es aber zu einem Comeback der Infl

ationsangst und damit auch des Goldpreises.

Selbst angesehene Persönlichkeiten aus

Politik und Wirtschaft sind mittlerweile davon

überzeugt, dass die Infl ation kommen wird.

Auch Anshu Jain, Co-Chef der Deutschen

Bank, nimmt kein Blatt mehr vor den Mund.

In einem Zeitungsinterview kurz nach der

Ankündigung der geldpolitischen Stützungsaktionen

dies- und jenseits des Atlantiks meinte

er zur Euro-Rettungsaktion: „Die Konsequenz

wird schlussendlich Infl ation sein… Aber das

ist ein Preis, den wir für Europa zahlen werden

müssen – und langfristig wird es sich lohnen.“

Das größte Problem stellt allerdings nicht die

absolute Höhe der Infl ation dar, sondern die

Tatsache, dass deutsche Anleger aufgrund

der Eurokrise unter negativen Realzinsen

leiden. Das heißt: Deutsche Staatsanleihen

werfen derzeit Renditen ab, die nicht einmal

die Infl ationsrate ausgleichen. Das Minimalziel

Vermögenserhalt scheitert selbst bei Rentenpapieren

mit zehnjähriger Laufzeit.

Experten im Interview: So bleiben

Sie mit Edelmetallen mobil

Im Grunde genommen werden in der gegenwärtigen

Marktphase Sparer bestraft und

Schuldner über das eigentlich zu niedrige

Zinsniveau belohnt. Aus ökonomischer Sicht

macht es gegenwärtig sogar mehr Sinn, sich

zu verschulden, weil man künftige Tilgungen –

bedingt durch die mit der Infl ation verbundene

Geldentwertung – über weniger werthaltiges

Geld leisten kann. Und ein deutlicher

Zinsanstieg dürfte derzeit ausgesprochen

unwahrscheinlich sein. Die US-Notenbank

Fed versprach zum Beispiel den verängstigten

Investoren auf ihrer umjubelten September-Sitzung

sogar, die „ultraniedrigen“ Leitzinsen bis

2015 – und damit länger als bislang geplant

– beizubehalten. Für das gelbe Edelmetall

gelten niedrige Zinsen generell als vorteilhaft,

schließlich fällt Goldbesitzern in Niedrigzinsphasen

der Verzicht auf magere Zinseinnahmen

relativ leicht. Sollte die Infl ation anziehen und

die Zinsen eher stagnieren, dürfte sich das

Problem der negativen Realzinsen zusätzlich

verstärken. Sachwerte wie Aktien, Immobilien

und – last but not least – Gold, betrachten

viele Anleger als Möglichkeit, ihr Vermögen zu

schützen. Staatsanleihen geraten angesichts

wachsender Bonitäts- und Konjunkturprobleme

der überschuldeten Staaten hingegen mehr

und mehr ins Abseits.

Gold auf Platz Eins bei

Forsa-Umfrage

Eine im Juni 2012 veröffentlichte Umfrage des

Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag

von pro aurum war in einem Punkt besonders

interessant. Auf die Frage von welchem

Investment sich die Befragten bei einem

Anlagehorizont von drei Jahren den höchsten

Wertzuwachs versprechen, landete Gold mit

38 Prozent auf dem ersten und Anleihen mit

drei Prozent auf dem letzten Platz. Damit nahm

die Zuversicht für Gold seit September 2011

um vier Prozentpunkte zu und bei Anleihen um

zwei Prozentpunkte ab.

Unabhängige Vermögensberater raten bereits

seit Jahren dazu, einen Teil des Vermögens in

Gold zu investieren, Tendenz steigend. Als besonders

erfahren und erfolgreich gilt in diesem

Genre, Dr. Jens Ehrhardt, von der DJE Kapital

AG. In seinem Flaggschifffonds mit einem Investitionsvolumen

von fast 600 Millionen Euro,

der in den vergangenen 25 Jahren den MSCI

World um Längen schlug, beläuft sich das

Goldexposure derzeit auf rund zehn Prozent.

Diese Quote hält er für alle Anleger mit einer

gewissen Risikoaffi nität für empfehlenswert.

Extrem pessimistische Experten neigen häufi g

aber zu einem deutlich höheren Goldanteil.

Eine interessante Argumentation vertritt

hier James Turk, dessen von ihm gegründete

US-Edelmetall-Handelsplattform mittlerweile

Kundengold im Wert von 1,8 Milliarden Dollar

verwahrt. Bereits 2004 schrieb er als Co-Autor

ein Buch über den kommenden Kollaps des

Dollars. Er plädiert mit Blick auf Gold für die

folgende Daumenregel: Der Goldanteil im

Portfolio sollte gleich hoch sein wie das Alter.

Konsequenz: Je älter man wird, desto höher

sollte die Goldquote ausfallen. Damit dürften

hierzulande die meisten Anleger chronisch

unterinvestiert sein.

Wer sich aber Goldbarren und -münzen als

Absicherung gegen unsichere Zeiten zulegt,

sollte seinen Bedarf an Sicherheit auf jeden

Fall auch bei der Verwahrung des Goldschatzes

gebührend berücksichtigen. In den in Wien

und München angesiedelten Edelmetalldepots

von pro aurum erfüllen höchste Sicherheitsstandards

diesen nachvollziehbaren Wunsch.

Zollfreilager in der Schweiz und Hongkong

können für so manchen Goldfan aufgrund

der Lagerung außerhalb der Eurozone noch

einen Tick sicherer und für die Liebhaber von

Edelmetallen wie Silber, Platin und Palladium

aufgrund der Vorteile hinsichtlich der

anfallenden Mehrwertsteuer zudem einen Tick

sinnvoller sein.

03


KEINE

04

DIVIDENDE?

Die Wahrheit über die größten Mythen rund um Gold

Beim Sparen legen die Deutschen besonders

auf Sicherheit großen Wert. Wenn es

um Edelmetalle geht, wird diese Sicherheit

aber oft schlecht geredet - mit Argumenten,

die sich leicht entkräften lassen.

pro aurum hat für Sparer die beliebtesten

Miesmacher-Meinungen zu Gold zusammengestellt

und erklärt, was tatsächlich

dahinter steckt:

GOLD wirft keine Rendite ab: Es gibt

kaum einen Artikel in der Tagespresse,

in dem bei einer Gegenüberstellung der

Vor-und Nachteile nicht

das Stichwort „Rendite“

fällt. Die vermeintlichen

Experten verweisen

darauf, dass Gold anders

als Tagesgeld keine

Zinsen abwirft und

anders als Aktien keine

Dividenden verspricht.

Beides ist richtig - Anleger

sollten allerdings

überlegen, was Zinsund

Dividendenversprechen

heute noch

wert sind. Die mickrige

Verzinsung von Tagesund

Festgeldeinlagen

bedeutet inzwischen

einen Realverlust beim

Wert. Dagegen kann

sich die Rendite bei Gold

sehen lassen: Seit dem Start der Goldhausse

im Jahr 2001 hat sich der Wert

mehr als versechsfacht - welches andere

Investmentprodukt kann innerhalb von

elf Jahren eine Rendite von mehr als

600 Prozent vorweisen?

GOLD lässt sich künstlich vermehren:

Auch wenn sich dieses Gerücht hartnäckig

vom Mittelalter bis in die Neuzeit

gerettet hat und Alchimisten es womöglich

schon seit Jahrtausenden probieren:

Eine künstliche Vermehrung von Gold ist

nicht möglich. Damit unterscheidet sich

Gold von Papiergeld - eine Notenpresse

lässt sich nicht anschmeißen, um mehr

Edelmetalle zu bekommen. Auch die Herstellung

und Verbreitung von Goldimitaten

ist ein kompliziertes Unterfangen

- durch die regelmäßigen Fälschungstests

der großen Edelmetallhändler haben

Imitate keine Chance. Und gefälschte

Goldbarren, die beispielsweise mit Wolfram

ausgestopft werden, lassen sich durch

Schnittspuren schnell erkennen.

GOLD ist inzwischen überbewertet: Auf

Eurobasis hat Gold in den vergangenen

Wochen den historischen Höchststand

gleich mehrfach nach oben gerissen und

auch die Dollarnotierung bewegt sich auf

alte Rekordmarken zu. Wann das Ende der

Fahnenstange erreicht ist, kann niemand

voraus sagen. Die Niedrigzinspolitik der

EZB sowie die ständigen Geldspritzen der

US-Notenbank FED bieten aber einen stabilen

Boden für weitere Wertzuwächse.

Für Prognosen wird gern das Allzeithoch

von 850,00 US-Dollar pro Unze im Januar

1980 auf die heutige Kaufkraft umgerechnet

- nach Zahlen des US-Arbeitsministeriums

entspricht dies einem Gegenwert

von 2.330,51 US-Dollar nach Abzug der

Inflation. Und Marktbeobachter gehen

davon aus, dass Gold noch deutlich stärker

steigen könnte. In Deutschland liegen

die Prognosen meist bei 2.000 bis 3.000

Dollar, Analysten aus den USA gehen

noch einen Schritt weiter: Hier werden

Zahlen bis zu 6.000 oder sogar 10.000

Dollar genannt, je nachdem wie stark die

Inflation ansteigt.

GOLD ist längst ein Masseninvestment:

pro aurum verzeichnet in der zweiten Jahreshälfte

einen neuerlichen Ansturm auf

Edelmetalle. Zudem steigt in Meinungsumfragen

die Zustimmung für Gold als

Anlageprodukt immer stärker. Dennoch:

Von einem Massenmarkt ist Gold noch

weit entfernt. In vergangenen Haussephasen

gingen die Werte für den Anteil der

Menschen, die bereits Gold besaßen, auf

bis zu 40 Prozent in die Höhe. Derzeit

wird von einem Anteil bei 10 Prozent

ausgegangen.

GOLD ist volatil: Wer

in den vergangenen

Jahren in Gold investiert

hatte, erlebte auch so

manchen schlechten Tag.

Mehrere Prozent sackte

Gold an einzelnen Tagen

ab, nur um in der Folgezeit

auf neue Höchststände

zu klettern. Der

Zickzackkurs auf den

Preisgrafiken täuscht

aber - denn mehrere Studien

haben eindrucksvoll

belegt, dass Aktien,

Öl sowie die meisten

anderen Edelmetalle

und Rohstoffe heftiger

schwanken. Und damit

nicht genug: Gold entwickelt

sich unabhängig vom Aktienmarkt,

makroökonomische Rahmendaten

schlagen nur bedingt auf den Goldpreis

durch. Die Volatilität des Goldpreises in

Euro lag in den vergangenen 20 Jahren

bis Ende August 2011 nach Berechnungen

des „World Gold Council“ bei 16,0

Prozent - verglichen mit 22,5 Prozent für

den S&P Goldman Sachs Commodity

Index im gleichen Zeitraum. Gold ist nach

Darstellung des Council also weniger volatil

als viele andere Rohstoffe, weil sich

der Goldmarkt als sehr liquide auszeichnet.

Zudem sind die Abbauländer auf der

ganzen Welt verteilt und damit wesentlich

breiter verstreut als andere Rohstoffe - der

Goldpreis wird also durch regionale bzw.

länderspezifische Erschütterungen wie

Unruhen oder Naturkatastrophen nicht

dauerhaft gedrückt.

04


TRADITIONELLE GELDANLAGEN

BRINGEN VERLUSTE Dr. Michael Grandt

Vielleicht sind Sie ja im Besitz von einer Lebensversicherung, einem Bausparvertrag oder eines Sparbuches? Sie zahlen schon jahrelang,

vielleicht jahrzehntelang in einen Vertrag ein oder sparen sich Monat für Monat die Butter vom Brot, um etwas Geld für das Alter auf der

Seite zu haben? Aber halt! Wenn Sie ein Mensch sind, der traditionell denkt und Ihr Vermögen auch entsprechend angelegt haben, sollten Sie

jetzt nicht weiterlesen. Es könnte nämlich sein, dass Ihr Weltbild zusammenbricht.

Die Renditen traditioneller Geldanlagen

Der eine von Ihnen gehört vermutlich zu den mehr risikoreicheren, der andere zu den konventionelleren Anlegern. Sie beide wollen aber

dasselbe: Möglichst eine gute Rendite mit Ihrem Geld erzielen. Aber ist das Ziel des Vermögensaufbaus mit Lebensversicherungen, Bausparverträgen,

Aktien, Fonds, Anleihen, Derivaten, Tagesgeld und einem Sparbuch überhaupt möglich? Die Antwort lautet: Nein, nur in Ausnahmefällen.

Natürlich begründe ich Ihnen das auch, bevor Sie jetzt einen Wutanfall bekommen, weil Sie einsehen müssen, vielleicht Tausende

Euros umsonst »verbraten« zu haben:

Die traditionellen Anlagen erbringen im Durchschnitt folgende Bruttorenditen:

Bausparverträge: 1 - 3 %

Sparbücher/Festgeldanlagen: 1 - 4 %

Staatsanleihen: 1 - 4 %

Lebens- /Rentenversicherungen: 2 - 5 %

Riester-Renten: 2 - 5 %

05

Durchschnittliche Nettorenditen

Hört sich doch gar nicht so schlecht an, oder? Jetzt kommt das berühmte ABER: Diese »Renditen« unterliegen folgenden Negativeinflüssen:

• Rund 30 % Steuern (Abgeltungssteuer, Einkommenssteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag)

• Rund 2,0 % Inflation

Wenn Sie dies berücksichtigen, ergeben sich folgende durchschnittliche Nettorenditen:

Die Wahrheit ist hart

Bausparverträge: -1,6 % bis -0,9 %

Sparbücher/Festgeldanlagen: -1,6 % bis + 0,2 %

Staatsanleihen: -1,6 % bis + 0,2 %

Lebens-/Rentenversicherungen: -1,6 % bis + 0,5 %

Riester-Renten: -1,6 % bis + 0,5 %

Sie sehen also, mit der besten traditionellen Anlage erzielen Sie nach Abzug von Inflation und Steuern höchstens eine durchschnittliche

Rendite von 0,5 Prozent – und das nach so vielen Jahren der Besparung! Anders herum formuliert: Die meisten traditionellen Vermögensanlagen

dienen dem Kapitalabbau! Wollen Sie also etwas für Ihren Kapitalaufbau tun, müssten Sie eine durchschnittliche Bruttorendite von

7 Prozent (Nettorendite: 1,9 Prozent) oder 8 Prozent (Nettorendite: 2,6 Prozent) erzielen.

Doch was kann man mit einer mageren Nettorendite von 1,9 bis 2,6 % schon Großes erreichen? Nicht viel, wenn die Beträge sich im kleinen

Rahmen bewegen. Ich frage Sie daher nochmals: Können Sie die Wahrheit ertragen? Diese lautet schonungslos und offen (ob es Ihnen passt

oder nicht: Alles unter 10 % Bruttorendite dient dem Kapitalabbau oder dem Kapitalerhalt, keineswegs aber dem Kapitalaufbau. Doch 10 %

Bruttorendite zu erzielen ist heute (fast) nicht mehr möglich.

Alternative Vermögensanlagen wie Gold und Silber haben sich hingegen seit Jahrtausenden bewährt.

05


FÜR WAS SPAREN WIR?

Rentner, Hausfrauen, Studenten - es sind längst nicht mehr die Insider, die bei pro aurum ihr

Geld zu Gold machen. Doch wie gehen die unterschiedlichen Generationen beim Investment

vor, was ist Ihnen wichtig?

06

ICH SPARE FÜR...

LISA (4 Jahre alt)

Sie hat zum Geburtstag einen kleinen

1-Gramm-Goldbarren von ihrem Großvater

bekommen.

MARKUS (37 Jahre alt)

Er hat sich berufl ich gefestigt und setzt

auf Sicherheit und Wachstum - hier

ist Gold mit attraktiven Renditen und

einem niedrigen Wertverlustrisiko die

erste Wahl. Daneben steckt Markus

ein Geld in die eigenen vier Wände,

in geringem Umfang ist er auf dem

Aktienmarkt unterwegs.

WERNER (66 Jahre alt)

Sein Haus ist abbezahlt, er will das

Rentenalter genießen und parallel seinen

Wohlstand ausbauen. Durch die Sicherheit,

die sein Immobilienbesitz bietet,

kann Werner bei seiner Investmentstrategie

stärker experimentieren und streuen

- er setzt beispielsweise auf Fonds und

profi tiert direkt von den Entwicklungen

der Minen.

ELKE (35 Jahre alt)

Sie hat wenig Erfahrung mit Aktien,

Fonds und Co. und legt daher jeden

Monat ein paar hundert Euro ihres Einkommens

zurück, um drei- bis viermal

im Jahr eine Unze Gold zu kaufen und

zuhause zu lagern.

TOBIAS (6 Jahre alt)

Er hat von seinem Opa die silbernen

Sammlermünzen der Bundesrepublik

bekommen, die er sich immer wieder

mit großen Augen in seinem Sammelalbum

anschaut.

ERIKA (64 Jahre alt)

Sie vertraut seit Jahren auf Gold als

Infl ationsschutz, möchte sich aber nicht

mehr die Mühe machen, ihre Schätze

beim Kauf persönlich abzuholen und

zuhause zu lagern. Deshalb setzt sie

auf das Edelmetalldepot von pro aurum

- hier besitzt sie tatsächlich Gold,

muss sich aber nicht im Alltag darum

kümmern.

06


WIE SPAREN

IN WELCHEM ALTER?

Sparstrategien für unterschiedliche Generationen

Sie leben auf der Überholspur und investieren

vor allem in ein schnelles Auto oder den

nächsten Discobesuch - das Klischee der

sorglosen Generation, die nicht an die Zukunft

denkt und ihr Geld lieber verpulvert, ist alt

und laut einer Online-Umfrage der Deutschen

Bank völlig überholt. Denn der Nachwuchs in

Deutschland ist offenbar besonders sparsam:

Der Umfrage zufolge legen junge Menschen

fast ein Drittel ihres Geldes zurück. Ihre Sparquote

liegt bei 28 Prozent und damit deutlich

über dem Schnitt aller Haushalte in Deutschland

von elf Prozent.

Doch wie spart man als junger Mensch

richtig? Welche Investmentprodukte machen

Sinn, welche sind eher für eine spätere

Lebensphase geeignet? Wie können

Berufspraktiker ihr Vermögen bereits

jetzt auf die Zeit nach dem letzten

Arbeitstag vorbereiten? Für junge

Leute zählt vor allem Flexibilität.

Die meisten stehen bereits ein

paar Jahre im Beruf und können

von ihrem Monatseinkommen ein

paar hundert Euro zur Seite legen.

Ihr Anlagehorizont liegt meist

bei vier bis sechs Jahren, weshalb

für Sie vor allem fest verzinsliche

Geldanlagen mit hoher Sicherheit in

Frage kommen - wer wenig Rücklagen

hat, sollte nicht zocken. Zudem besteht

in dieser Altersgruppe oft kurzfristiger

Finanzbedarf, beispielsweise wenn Umzüge

oder Autoreparaturen anstehen. Deshalb sind

Anlageprodukte gefragt, die man notfalls

schnell und unkompliziert wieder los wird.

Zum Aufbau eines soliden Vermögens eignen

sich die gängigen Sparformen wie Tages- oder

Festgeld jedoch nicht - in geringem Umfang

kann der anspruchsvolle Nachwuchs auch auf

spekulative Geldanlagen setzen, um über höhere

Renditen schneller zum Ziel zu kommen.

Es ist kaum verwunderlich, dass zu den Kunden

des Münchner Goldhauses immer mehr

Studenten, Azubis und Berufsanfänger zählen

- denn Gold vereint die gängigen Anlage-

Anforderungen der Nachwuchsgeneration: Das

Edelmetall lässt sich jederzeit wieder verkaufen,

wenn Bares gebraucht wird. Zudem bietet

es attraktive Renditechancen und konnte seit

2001 immer wieder zweistellige Zuwachsraten

innerhalb eines Jahres verzeichnen - Gold hat

damit regelmäßig Aktien, Fonds und Tagesgeld

übertrumpft. Zudem ist Gold ein unkompliziertes

Investment - wer sein Geld in Edelmetalle

anlegen will, muss - anders als bei Aktien

- keine vertieften Finanzmarktkenntnisse besitzen,

sondern lediglich ins Münchner Goldhaus

oder eine andere Filiale von pro aurum gehen,

Geld auf den Tisch legen und seinen goldenen

Schatz sicher verwahren.

Auch für die darauffolgende Lebensphase

bietet Gold diverse Vorteile. Die Phase ab dem

40. Lebensjahr ist für viele Menschen von berufl

icher und fi nanzieller Etablierung gekennzeichnet.

Die Mietwohnung wurde zugunsten

des eigenen Heims verlassen, die Wohnung

oder das Haus ist zu einem gewissen Teil

abbezahlt. Jetzt gilt es, den Lebensstandard

zu sichern und auszubauen - genauso wie die

Anlagestrategie: Durch eine gezielte Verteilung

des Kapitals auf verschiedene Anlageprodukte

mit unterschiedlichen Laufzeiten wird das

Risiko gestreut und die Renditechance erhöht.

Zudem werden zwischenzeitliche Schwächen

einzelner Anlagen durch die Gewinne anderer

Investments aufgefangen. So können es sich

die „Best Ager“ auch erlauben, ein höheres

Risiko einzugehen.

Wer sich in dieser Lebensphase für Gold und

Silber entscheidet, sollte neben der klassischen

Angebotspalette von Münzen und Barren auch

auf die anderen Produkte setzen, die seriöse

Anbieter wie pro aurum im Programm haben

- darunter beispielsweise einen Fonds wie den

pro aurum ValueFlex“. Investoren erhalten

damit ein gut durchdachtes Anlagewerkzeug,

welches fl exibel agiert und einen Infl ations-

Airbag beinhaltet - neben physischem Edelmetall

beinhaltet das Paket bis zu 70 Prozent

aussichtsreiche großkapitalisierte Rohstoffaktien

internationaler, weltweit

tätiger Rohstoffunternehmen aus den

Bereichen Metalle, Agrar, fossile

und alternative Energien, welche

meistens eine hervorragende

Dividendenrendite aufweisen.

Den Schwerpunkt bilden dabei

Edelmetallaktien.

Da die Lebenserwartung immer

weiter steigt, sind auch für die

dritte Lebensphase langfristige

Investmentstrategien nötig. So

steht im Rentenalter insbesondere der

Vermögenserhalt und gesunde Ausbau im

Vordergrund. Basis einer soliden Strategie

für das Rentenalter muss ein festes Renteneinkommen

sein, welches die anfallenden Kosten

deckt - hier sollten Anleger neben der gesetzlichen

Rente zusätzlich vorsorgen, z.B. mit

einer privaten Zusatzversicherung. Die meisten

Investoren, die sich jenseits des Berufslebens

befi nden, fahren ihre Risikobereitschaft wieder

zurück und setzen auf Rentenfonds, Mischfonds

mit einem geringen Aktienanteil oder

Anleihepapiere solider Schuldner.

In pro aurum Magazin mit dem Schwerpunkt

Sparen“ möchten wir Ihnen im Detail

vorstellen, wie Sie Gold in Ihre Sparstrategie

integrieren können.

07


08

EDELMETALLE FÜR EINEN

SORGLOSEN RUHESTAND

WIE SICHERT GOLD

DIE RENTE AB?

Ein gemütliches Leben in den eigenen

vier Wänden ohne Angst vor Zwangsräumung,

genügend Geld für Strom und

Heizung und gelegentlich eine kleine Reise

- die meisten Menschen träumen nicht

vom ganz großen Wohlstand, wenn sie

an die Zeit nach dem aktiven Berufsleben

denken. Früher wurde dieses Ziel mit der

gesetzlichen Rente und privater Vorsorge

im überschaubaren Umfang erreicht.

Doch die Angst vor einer Griechenland-

Pleite und einem Euro-Zusammenbruch

hat dafür gesorgt, dass sich die Vorsorgestrategie

angehender Rentner dramatisch

geändert hat: Laut einer Studie der

Postbank ist Gold bei der Altersvorsorge

schon jetzt beliebter als die staatlich

geförderte Riester-Rente.

Auch pro aurum hat in der Vergangenheit

zahlreiche Kunden begleitet, die einen

Teil ihrer Lebensversicherungen aufgekündigt

und in Edelmetalle umgeschichtet

haben. „Noch ist das kein Massenphänomen“,

sagt Robert Hartmann, Geschäftsführer

von pro aurum - aber die Gold-

Rente ist im Kommen. Die Vorteile liegen

auf der Hand: Anders als bei einer Lebensversicherung

bietet Gold einen echten

Inflationsschutz. Einziger Wehrmutstropfen

bei Gold und Silber in Münz- und

Barrenform: Wer sie im Tresor hat, erhält

keine regelmäßigen Renditen ausgezahlt,

die beispielsweise als Ergänzung zur monatlichen

Überweisung der Rentenkasse

genutzt werden können.

Dennoch bietet sich physisches Gold besonders

gut für die private Altersvorsorge

an - das Investment ist steuerfrei, wenn

es länger als ein Jahr gehalten wird, denn

physisches Gold ist bei keiner offiziellen

Stelle verzeichnet. Und um das Problem

der sicheren Lagerung, mit dem sich viele

Rentner nicht unbedingt beschäftigen

wollen, kümmert sich auf Wunsch pro

aurum: Im Edelmetalldepot können Käufe

sicher eingelagert werden, Kauf und

Verkauf sind jederzeit möglich. Zudem erhalten

Kunden einen jährlichen Depotauszug

mit stichtagsbezogener Bewertung

des Vermögensstandes. Die Einlagerungen

sind nicht nur durch zertifizierte

Tresoranlagen, sondern auch durch eine

vollständige Versicherung geschützt.

Andere Anlageformen sehen gegenüber

Gold ziemlich alt aus - Immobilien sind

für die meisten Rentner unerschwinglich,

Aktien sind viel zu unsicher und die klassische

Lebensversicherung verliert durch

die aktuelle Tiefzinsphase an Attraktivität.

Auch bei simplen Sparplänen oder sicheren

Staatsanleihen ist kaum Hoffnung

auf Wohlstand im Alter angebracht - die

Inflation frisst die Mini-Zinsen auf und

sorgt sogar für einen Wertverlust.

Um eine wirklich stabile Altersvorsorge

zu gewährleisten, ist jedoch eine Diversifizierung

des Investments möglich - die

Anlage muss auf verschiedene Anlageklassen

und Instrumente verteilt werden.

Hierbei hilft ein weiteres Spezialprodukt

von pro aurum - der Fonds „pro aurum

ValueFlex“ weist eine stark diversifizierte

Struktur auf: Neben physischen

Edelmetallen investiert der Fonds bis zu

70 Prozent in aussichtsreiche großkapitalisierte

Rohstoffaktien internationaler,

weltweit tätiger Rohstoffunternehmen

aus den Bereichen Metalle, Agrar, fossile

und alternative Energien, welche meistens

eine hervorragende Dividendenrendite

aufweisen. Den Schwerpunkt bilden dabei

Edelmetallaktien.

In anderen Ländern hat Gold zur Altersvorsorge

übrigens einen ganz anderen

Stellenwert als in Deutschland - wer in

den USA oder Großbritannien auf Edelmetalle

als Teil seiner Rentenabsicherung

setzen will, kann dies sogar im Rahmen

der staatlich geförderten Altersvorsorge

als Anlageinstrument nutzen. In Deutschland

ist dies bislang noch nicht möglich -

Investoren müssen selbst einen geeigneten

Plan für die Altersvorsorge entwickeln.

pro aurum unterstützt Sie dabei.

08


Diversifi kation des Anlagekapitals

Interview mit Sandra Schmidt, Geschäftsführerin der pro aurum Value GmbH

pro aurum hat die pro aurum Value GmbH vor

knapp drei Jahren gegründet. Was waren die

Beweggründe dafür?

Mit der pro aurum value GmbH hat sich

pro aurum deutlich weiterentwickelt. Wir

sind nicht mehr nur ein Edelmetallhaus,

sondern werden von Kunden auch als

Partner für die gesamte Portfolio-Optimierung

wahrgenommen – physische Edelmetalle

sind vor diesem Hintergrund ebenso

wichtig wie Aktien.

Ihr Slogan lautet: Wer streut, rutscht nicht!

Was verstehen Sie darunter und welchen Nutzen

können Kleinanleger daraus ziehen?

Wer das Risiko scheut, der streut! Wir

empfehlen eine Diversifikation des Anlagekapitals

in sachwertorientierte Investments.

Mit fachlichem Know-how und

persönlichem Engagement erfolgt die individuelle

Ausarbeitung des jeweiligen Portfolios.

Dabei stellen wir insbesondere die

Risikobereitschaft und die ganz persönliche

Motivation des Kunden in den Vordergrund.

Der pro aurum ValueFlex investiert

derzeit 27 Prozent des Fondsvermögens in

physisches Gold, das im Münchner Goldhaus

von pro aurum hinterlegt ist. Weitere

70 Prozent werden aktuell in aussichtsreiche

Rohstoffaktien internationaler Unternehmen

– den Schwerpunkt bilden hier

Minenaktien – investiert und die restlichen

3 Prozent stehen momentan als Liquidität

zur Verfügung. Der ValueFlex ist aber kein

reiner Branchenfonds, sondern ein Mischfonds.

Es besteht also die Möglichkeit,

den nächsten Trendwechsel aktiv zu managen.

Das bedeutet, dass auch nach dem

Ende der Edelmetall- und Rohstoffhausse

ca. 10 Prozent des pro aurum ValueFlex

Vermögens als Basissicherung in physischem

Gold investiert sein werden. Die

restlichen ca. 90 Prozent können dann

aber am Standardaktienmarkt angelegt

werden.

Inwiefern spielt hier auch das extrem niedrige

Zinsniveau in Deutschland eine Rolle. Teilweise

gleichen diese nicht einmal die offi ziellen

Infl ationsraten aus. Wie können die Anleger

darauf reagieren?

Der Begriff „Finanzielle Repression“

macht unter namhaften Finanzexperten die

Runde. Gemeint ist damit eine schleichende

Enteignung von Sparern und Anlegern,

indem die Zinsen durch Markteingriffe

unter die Inflationsrate gedrückt werden.

Damit die so geschröpften Sparer nicht

flüchten, könnten Kapitalverkehrskontrollen,

Zwangsabgaben und Strafsteuern

eingeführt werden – insbesondere eine

Gefahr für Besitzer von Rendite-Immobilien.

Die Verlierer

werden am Ende erfahrungsgemäß

die Sparer

sein. Das ist der typische

Deutsche, der mit

Lebensversicherungen

für das Alter vorsorgt

und mit klassischen

Sparplänen für eine

Immobilie spart. Unsere

Empfehlung: Reduzieren

Sie Ihr Geldvermögen

und erhöhen Sie Ihr

Sachvermögen.

Wie hoch sollte der Edelmetallanteil

Ihrer Meinung nach sein?

Wir empfehlen in der aktuellen Lage einen

Edelmetallanteil von 15 bis 20 Prozent im

Depot. Je größer jedoch das Bedürfnis

nach Inflationsschutz ist, desto größer sollte

der Anteil sein.

Die europäische Zentralbank hat angekündigt,

notfalls Staatsanleihen der Krisenländer zu

kaufen und somit die Zinsen für deren Staatsanleihen

zu senken. Wie könnte sich das auf

die Edelmetalle, Edelmetallaktien und auf den

Standardaktienmarkt auswirken?

Die EZB kauft nun alles das auf, was die

Großinvestoren nicht mehr wollen. Diese

institutionellen Anleger haben in den vergangenen

Monaten die Ramschanleihen

zu Höchstzinsen und niedrigen Kursen

gekauft und können diese jetzt zu Niedrigstpreisen

an die EZB verscherbeln. Die

meisten werden aus Anleihen aussteigen

und ihr Glück in Realwerten wie Aktien,

Edelmetallen, Rohstoffen und Immobilien

suchen. Das wird nicht nur in Europa

so laufen, sondern auch in den USA und

England.

Aktuell ist ein Run auf Immobilien zu sehen.

Woran könnte das liegen? Es gibt doch auch

andere Formen der Anlagemöglichkeit, die

ebenfalls Schutz vor Infl ation bieten, jedoch

erheblich günstiger bewertet sind. Der demographische

Wandel spricht ja ganz klar gegen

ein Investment in Mietimmobilien.

Das ist richtig. Die demografische

Entwicklung und die zu befürchtende

rückläufige Kaufkraft

werden nur für absolute

Spitzenlagen langfristige

Preissteigerungen

ermöglichen. Durch

die Flucht der Anleger

in vermeintlich sichere

Anlagen infolge der Finanzkrise

sind die Preise

für Immobilien bereits

deutlich gestiegen und

bergen ein immenses

Risiko. Ein Blick in

die Historie zeigt auch,

dass Immobilienbesitzer

mit Zwangshypotheken

belegt wurden. Wer Flexibilität

bevorzugt, fährt mit Aktien und

Edelmetallen deutlich besser.

Die Resonanz an Ihren neutralen Vorträgen im

Goldhaus wird immer populärer. Worauf schließen

Sie das? (Börsenclubatmosphäre)

Kaum eine Woche vergeht, ohne beunruhigende

Schlagzeilen über die Situation an

den Finanzmärkten. Wir leben in bewegten

Zeiten, in denen die Orientierung nicht

leichtfällt. Die pro aurum value GmbH hat

das Ziel, die Kunden vor diesem Hintergrund

aktiv zu begleiten und ihnen bei

den relevanten Fragen Unterstützung zu

geben.

Wie motivieren Sie sich selbst, wenn Sie immer

neue „Schreckensmeldungen“ zum Euro oder

zur Stabilität von Europa hören.

Wichtig ist für mich, den Horizont im

Auge zu behalten und bei Turbulenzen

nicht in Panik zu verfallen.

Weitere Informationen zum ValueFlex

finden Sie hier.

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EIN

GLÄNZENDES

ANLAGEERGEBNIS

MIT GOLD

Blickt man lediglich auf die Performance des

ersten Halbjahres, verlor der sichere Hafen

Gold etwas an Glanz. Ein Mangel an Kaufargumenten

gibt es angesichts der eskalierenden

Eurokrise indes nicht. Regelmäßige Goldinvestments

machen daher mehr denn je Sinn.

Jörg Bernhard - Freier Autor von pro aurum


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Blickt man lediglich auf die Performance

des ersten Halbjahres, verlor der sichere

Hafen Gold etwas an Glanz. Ein Mangel

an Kaufargumenten gibt es angesichts der

eskalierenden Eurokrise indes nicht. Regelmäßige

Goldinvestments machen daher

mehr denn je Sinn.

Ende Juni 2012 kostete eine Feinunze

Krügerrand-Goldmünze auf Dollarbasis

0,3 Prozent weniger als zum Jahresultimo.

Umgerechnet in Euro schlug dank der

Dollarstärke noch ein Mini-Gewinn von

zwei Prozent zu Buche. Damit hat sich die

Euphorie der vergangenen elf Jahre deutlich

abgekühlt und im Gegenzug die Unsicherheit

spürbar erhöht. Letztere lässt sich

aus mathematischer Sicht besonders gut an

der Risikokennzahl Volatilität ablesen. Sie

zeigt die Kursschwankungsintensität des

Goldpreises auf und gibt einen Anhaltspunkt,

welche Kursausschläge nach oben,

aber auch nach unten wahrscheinlich sind.

Auf Basis der vergangenen 250 Tage hat

sich beim Gold die historische Volatilität

mittlerweile auf 18,9 Prozent erhöht. Doch

allein dieser Umstand spricht keineswegs

gegen das gelbe Edelmetall. Grund: Bei

Investments in andere Sachwerte wie

Kupfer (30,7 Prozent), WTI-Rohöl (26,9

Prozent) oder in den DAX (26,0 Prozent)

fällt das damit verbundene Risiko deutlich

höher aus. Volatilitäten sollten daher stets

in Relation zu konkurrierenden Anlagen

und mit Blick auf die allgemeine Marktlage

berücksichtigt werden. Dass in unsicheren

Zeiten die Risiken generell zunehmen,

sollten auch Goldfans auf keinen Fall vergessen.

Zur Erinnerung: Nach der Lehman-

Pleite geriet im Herbst 2008 auch der

traditionelle Krisengewinner Gold unter

die Räder – allerdings nur vorübergehend.

Gegenwärtig wird das damalige Tief wieder

um mehr als das Doppelte übertroffen.

Grundsätzlich scheint sich die Unsicherheit

auch unter den Goldanalysten

breitzumachen. So schwanken zum

Beispiel die von der Nachrichtenagentur

Bloomberg erfassten Goldpreisprognosen

diverser Banken für das vierte Quartal

2013 von 1.340 bis 2.000 Dollar, was einer

Bandbreite von immerhin 49 Prozent

entspricht. Am optimistischsten fällt mit

2.000 Dollar pro Feinunze das Kursziel der

Deutschen Bank aus. In ihrem Anfang Juli

veröffentlichten Research-Update stellt sie

zwar weitere geldpolitische Lockerungen

der Notenbanken in Aussicht, bezweifelte

allerdings, dass diese in den westlichen

Industrienationen nachhaltiges Wirtschaftswachstum

generieren könnten. Die

Sorge um den Geldwert sollte daher den

Goldpreis in höhere Kursregionen hieven.

In den vergangenen Jahren konnte man

mit dem Kauf von Gold aufgrund des

langfristigen Aufwärtstrends kaum etwas

falsch machen. Wer beispielsweise seit

2004 an jedem Monatsletzten eine Krügerrand-Goldmünze

(1 Feinunze) gekauft

hätte, würde nun 102 Exemplare im Gegenwert

von rund 137.000 Euro besitzen

und hätte dafür insgesamt lediglich 71.606

Euro bezahlt. Dies entspräche einer prozentualen

Vermögenssteigerung in Höhe

von 91 Prozent. Im Durchschnitt musste

pro Krügerrand ungefähr 702 Euro bezahlt

werden. In langfristigen Aufwärtstrends

schlägt sich dieser Cost-Average-Effekt

zwar nicht in einer zusätzlichen Rendite

nieder, in Korrekturphasen – wie wir sie

derzeit erleben – kann dies aber durchaus

der Fall sein.

Das folgende Beispiel soll zeigen, dass man

das Anlageergebnis durch regelmäßige

Goldinvestments – in Abhängigkeit von

der jeweiligen Marktphase – durchaus

verbessern kann. Wer in diesem Jahr

beispielsweise von Januar bis Juni, zum

Monatsletzten jeweils einen Krügerrand

erworben hätte, könnte sich im Vergleich

zu einem Einmalinvestment über einen

um 304 Euro günstigeren Gesamtkaufbetrag

freuen. So wären Ende Januar für

den Kauf der sechs Goldmünzen 8.365

Euro angefallen, während ein Erwerb im

monatlichen Rhythmus eine kumulierte

Kaufsumme von 8.061 Euro generiert

hätte. Diese Ersparnis führt zu einem

entsprechend verbesserten Anlageergebnis.

Beim Einmalinvestment zum Jahresanfang

wäre bis dato ein Verlust von 3,7 Prozent

angefallen, mit dem „Sparplan“ wäre lediglich

ein marginales Minus erzielt worden.

Anleger, die auf lange Sicht deutlich

höhere Goldpreise erwarten, können dem

täglichen Auf und Ab relativ entspannt

entgegensehen und sogar temporären

Schwächephasen etwas Positives abgewinnen.

In diesem Fall können sie sich

nämlich beim nächsten Krügerrand über

einen günstigeren Einstiegskurs freuen. So

richtig Freude dürfte jedoch aufkommen,

wenn nach jahrelangem Ansammeln der

Goldpreis deutlich höher steht. Sollte zum

Beispiel Ende 2013 das gelbe Edelmetall

das von der Deutschen Bank prognostizierte

Kursziel von 2.000 Dollar erreichen,

wären die oben erwähnten 102 Goldmünzen

bei unverändertem Dollarkurs

nicht 137.000 Euro, sondern fast 171.000

Euro wert. Mit diesem Goldschatz ließe

sich dann trotz der höchstwahrscheinlich

immer noch nicht gelösten Eurokrise –

Volatilität hin, Volatilität her – erheblich

besser schlafen.

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Exklusiv:

DER „POLARBÄR“ IST DIE

GÜNSTIGSTE SILBERMÜNZE

BEI PRO AURUM

pro aurum verkauft seit Mitte Oktober 2012 exklusiv die 1,5-Unzen-Münze „Polar Bear“ der Royal Canadian

Mint. Die Münze hat eine Feinheit von 9999/1000. Sie gehört damit zu den hochwertigsten und reinsten

Silber-Anlagemünzen. Als Motiv wird der vom Aussterben bedrohte Eisbär gezeigt, der durch die vereiste Tundra

wandert. Die Münze hat einen Nennwert von 8 Dollar – damit ist sie in Kanada offi zielles Zahlungsmittel.

Die Münze „Polar Bear“ ist derzeit die günstigste Silbermünze bei pro aurum. Die Rendite bei Silber-Anlagen war

in den vergangenen Jahren sensationell: Vor zehn Jahren kostete eine Unze noch 5 Euro, heute sind es etwa 25

Euro. In den zwölf Monaten ab April 2010 zeigte sich das Preispotenzial von Silber besonders deutlich, innerhalb

dieses Zeitraums stieg der Wert einer Unze von 13 auf 32 Euro. Bei diesen Kurssteigerungen relativieren

sich dann auch 19 Prozent Mehrwertsteuer, die voraussichtlich ab dem 01. Januar 2014 auf Silberanlagemünzen

erhoben wird.

„Das Gros der Analysten ist sich einig: Beim Silber geht die Kursnotierung weiter nach oben. Ein Indiz dafür ist

die sogenannte ‚gold-silver-ratio‘, also die Relation zwischen dem Gold- und Silberpreis. Sie liegt traditionell bei

etwa 1:20 und derzeit um 1:50, Silber ist also deutlich unterbewertet. Umgerechnet auf das historische Verhältnis

zwischen Gold und Silber müsste das weiße Metall also derzeit mindestens 60 Euro pro Unze kosten“, sagt

Robert Hartmann, Geschäftsführer von pro aurum.

11 12


engagiert sich ...

13

Zukunft für junge Menschen und Familien

Der Kinderschutz e.V. verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche vor sozialer Ausgrenzung

und seelischer Vernachlässigung zu schützen und ihnen das Rüstzeug an die Hand zu geben,

damit sie sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten

entwickeln können.

Dabei setzt sich der Verein insbesondere

für die jungen Menschen ein, denen das

Leben aus verschiedenen Gründen

schlechtere Startchancen mitgegeben hat.

Der Kinderschutz e.V. unterstützt Kinder,

Jugendliche und deren Familien dabei,

aus sozialen und psychischen Krisen

herauszufinden. In den Einrichtungen des

Vereins und durch ambulante Maßnahmen

erhalten sie eine auf ihre individuelle

soziale und psychische Lebenssituation

hin ausgerichtete Förderung und Unterstützung.

Mit einer Vielfalt von Angeboten informiert,

berät und begleitet der Kinderschutz

e.V. junge Menschen und Familien. Und

er greift ein, wenn das Wohl von Kindern

gefährdet ist. Ein Grundsatz, der für alle

Angebote des Vereins gilt, ist: Die bestmögliche

Unterstützung ist immer die,

die so frühzeitig wie möglich angeboten

werden kann.

Mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

ist der Kinderschutz e.V. an

über 35 Standorten in München, Dachau,

Karlsfeld, Fürstenfeldbruck und Aichach

tätig. Mit seinen Beratungsangeboten kibs

und kids-hotline wirkt er bayern- bzw.

deutschlandweit.

Das Angebotsspektrum des Kinderschutz

e.V. reicht von vorschulischer Betreuung

über Schulsozialarbeit bis hin zu

intensiver Einzelbetreuung von Kindern,

Jugendlichen und deren Familien sowie

betreuten Wohnformen. Der Verein unterhält

beispielsweise fünf Kindertagesstätten,

eine heilpädagogische Tagesstätte für

Vorschul- und Schulkinder, den Paulihof –

Heilende Pädagogik mit Tieren sowie weitere

heilpädagogische und therapeutische

Wohngruppen für Kinder und Jugendliche.

Rat und Unterstützung bieten außerdem

die innovativen Angebote der kids-hotline,

eine Beratung für junge Menschen im Internet,

sowie kibs, die Kontakt-, Informations-

und Beratungsstelle für männliche

Opfer sexueller Gewalt.

Der Kinderschutz e.V. macht sich als anerkannter

freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe

stark für positive Lebensbedingungen

von jungen Menschen und ihren

Familien. Seit seiner Gründung im Jahr

1901 prägt der Kinderschutz e.V. maßgeblich

die soziale Infrastruktur für Kinder

und Jugendliche in der Bayerischen Landeshauptstadt

und in ihrem Umland. Der

Verein ist überparteilich, überkonfessionell

und gemeinnützig. Unter dem Dach

des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

beteiligt er sich an der Gestaltung der

sozialen Zukunft in Deutschland.

Werden auch Sie Förderer:

www.kinderschutz.de

Kontoinhaber: Kinderschutz e.V.

Kontonummer: 781 83 07

BLZ: 700 205 00

Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft

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TERMINE

welche termine Sie von Oktober bis Dezember 2012

NICHT verpassen sollten.

ALTGOLDANKAUF VOR ORT

Gutes Geld für altes Gold

Wir bewerten Ihr altes Gold, Silber und Münzen an Ort

und Stelle - und fair, denn wir passen unsere Einkaufskurse

mehrmals täglich an den aktuellen Handelskurs an.

Unsere Experten vor Ort:

München:

Bad Homburg:

Düsseldorf:

Berlin:

Dresden:

VORTRÄGE

„Ist Ihr Vermögen krisenfest?“

in München

täglich

Die aktuellen Termine fi nden Sie auch auf

www.proaurum.de/home/standorte

12./19./26. Nov. und 3. Dez.

13./14./20./21./27./28. Nov. und 5./6. Dez.

täglich

täglich

Donnerstag, 15. November 2012 um 18.30 Uhr

Samstag, 01. Dezember 2012 um 11.00 Uhr

in Dresden

Mittwoch, 05. Dezember 2012 um 18.30 Uhr

in Berlin

Donnerstag, 06. Dezember 2012 um 18.30 Uhr

BIG PHIL

am 16. / 17. November zu Besuch

bei PRO AURUM HAMBURG

pro aurum Vertrieb GmbH

Großer Burstah 44

20457 Hamburg

Telefon 040 / 5 480 380-0

Telefax 040 / 5 480 380-15

hamburg@proaurum.de

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www.proaurum-valueflex.de

NUMISMATIK-TAGE

NUMISMATIK-TAG 30. Oktober 2012 in Wien

NUMISMATIK-TAG 02. November 2012 in Bad Homburg

NUMISMATIK-TAG 14. Dezember 2012 in Berlin

www.proaurum-numismatik.de

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IMPRESSUM

HERAUSGEBER

REDAKTION

AUTOREN

LAYOUT

FOTOGRAFIE

pro aurum OHG

B. Summa, B. Neuer

B. Summa, S. wieschowski, J. Bernhardt

B. Neuer

B. schuller

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