pro aurum Magazin - Ausgabe 6: Kunden fragen - pro aurum antwortet

proaurum1

Das magazin

august 2012

02 Editorial.

03 Kunden fragen - pro aurum antwortet.

08 Forsa-Umfrage.

11 So investieren Schweizer.

Free

Silber, aber sicher. 12

pro aurum Hamburg/Stuttgart. 14

pro aurum engagiert sich. 15

Termine. 16

06

kunden fragen -

pro aurum antwortet

Fragen gibt es viele rund um das Thema

Edelmetalle. Doch was interessiert unsere

Kunden am meisten? Dies fanden wir im

Rahmen unserer pro aurum TV Sendung

heraus. Die Anworten dazu lieferten

unsere pro aurum Edelmetall-Experten.


MIRKO SCHMIDT, GESCHÄFTSFÜHRER

ROBERT HARTMANN, GESCHÄFTSFÜHRER

02


DIE FRAGEN UNSERER KUNDEN


EHRLICH, VERSTÄNDLICH UND

KOMPETENT ZU BEANTWORTEN,

WAR SCHON IMMER UNSER

BESTREBEN.

Sehr geehrte Damen und Herren,

pro aurum beschäftigt mehr als 120 Mitarbeiter mit einer

hohen Edelmetall-Expertise. Einige unserer Kollegen haben

das Edelmetallgeschäft mit all seinen Facetten in verantwortlichen

Positionen bei Banken in Asien, den USA und

der Schweiz betrieben. Unsere Kunden sollen dieses Wissen

künftig nicht nur an den Standorten, sondern auch im Internet

abrufen können. Themen, die wir auch in Vorträgen oder

Veranstaltungen im Goldhaus und unseren Niederlassungen

behandeln, werden auch online aufbereitet.

Für die Juli-Ausgabe von pro aurum TV hatten Sie die Möglichkeit,

selbst Fragen rund um Edelmetalle per Mail oder

Videofrage zu stellen. Die Antworten liefern wir im vorliegenden

Magazin. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, den

Einsendern der Fragen herzlich zu danken.

Viel Spaß beim Lesen,

Robert Hartmann und Mirko Schmidt

02


KUNDEN HABEN DIE FRAGEN.

PRO AURUM HAT DIE

ANTWORTEN.

03

Für die Fragen der Kunden standen Robert Hartmann (Gründer und Geschäftsführer von pro aurum),

Christoph Moser (Kundenberater im Münchner Goldhaus), sowie Jürgen Birner (Vertriebschef der pro

aurum valuefl ex GmbH) Rede und Antwort.

Warum sollte man derzeit in Gold anlegen?

Georg F. aus München

Robert Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von pro aurum, erinnerte daran,

dass sein Unternehmen bereits seit Jahren ein Investment in edle Metalle empfiehlt.

„Mit der Finanzkrise wurden die Argumente für Gold, die wir ohnehin

propagieren, erneut bestätigt“, sagte Hartmann und erklärt, dass sich Gold von anderen

Anlageklassen darin unterscheidet, dass es nicht beliebig vermehrbar ist und nicht dem

Zahlungsversprechen eines Dritten unterliegt. Zudem hat Gold als Wertspeicher und Inflationsschutz

seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden, eine sehr gute Performance.

„Wir gehen davon aus, dass die Steigerung der Geldmengen schlussendlich auch

in Inflation münden wird. Da sollte Gold einen guten Schutz darstellen.“

03


In der augenblicklichen Finanzkrise steht der

Erhalt des Vermögens im Vordergrund, eine

Investition in Gold scheint daher interessant.

Ich würde gerne Gold kaufen, bin aber nicht

sicher, ob nach den letzten Korrekturen nicht

auch gewaltige Rücksetzer drohen. Markus B. aus Ulm

Bei derartigen Anfragen, die fast täglich zu hören sind, weist pro aurum im Zuge einer seriösen und

ausgewogenen Beratung auch auf die Risiken eines Edelmetall-Investments hin: „Niemand kann

die kurzfristigen Rücksetzer vorhersehen“, stellt pro aurum Geschäftsführer Robert Hartmann

klar und erinnert an das Finanzkrisenjahr 2008, als im Zuge der Lehman-Pleite die Marktteilnehmer alle

Assets verkaufen mussten, egal ob Anleihen oder Aktien, weil diese Anleihen vielfach gehebelt waren und

ein gewaltiges Volumen erreicht hatten. Das Bedürfnis nach Cash war damals sehr groß, sodass Gold und

speziell Silber stark getroffen wurden.

Solche Effekte sind auch künftig nicht auszuschließen, aber nach der Einschätzung von pro aurum ist der

langfristige Aufwärtstrend bei Gold intakt und die guten Argumente für Gold gelten auch weiterhin. „Die

Tatsache, dass das Weltfinanzvermögen zu über 70 Prozent in Staatsanleihen investiert ist und nur zu etwa

vier Prozent in Edelmetallen, zeigt zudem, dass wir beim Goldpreis mitnichten von einer Blase sprechen

können“, erklärt Hartmann.

„Die Anleger suchen Inflations- und Bonitätsschutz – da ist Gold als klassischste aller sachkapitalistischen

Sachanlagen wunderbar geeignet, das Kapital zu erhalten“, sagte der Geschäftsführer von pro aurum.

Allerdings will das Unternehmen seinen Kunden keine Lesart aufdrängen. „Letztendlich entscheidet jeder

Anleger für sich, ob er seine Quote an Edelmetallen im Portfolio erhöhen oder absenken möchte. Aber wir

sind felsenfest davon überzeugt, dass die Eurokrise noch nicht ausgestanden ist“, stellte Hartmann klar.

Aus diesem Grund hält pro aurum an Edelmetallen als festen Bestandteilen eines Krisenportfolios fest.

Allerdings wird die Volatilität, die der Kunde in der Videofrage angesprochen hat, in den kommenden

Monaten und Jahren zunehmen – das müssen die Anleger aushalten.

Wo sehen Sie den Goldpreis Ende 2012? Herbert H. aus Gelsenkirchen

Auch bei dieser Frage verwies Robert Hartmann auf die seriöse und

zurückhaltende Beratungspolitik seines Hauses im Hinblick auf Preisprognosen:

„Ein konkretes Kursziel zu nennen, wäre unseriös“, unterstrich

Hartmann, erinnerte jedoch an die Schätzung der österreichischen „Erste

Bank“, die von einem Kursziel von 2.300 Dollar zum Jahresende ausgeht und

damit noch zurückhaltend ist im Vergleich zu anderen Analysten.

Anstelle eigener Kursprognosen verwies Robert Hartmann jedoch auf konkrete

Fakten, die einen langfristigen Aufwärtstrend beim Gold stützen: „Solange die

Eurostaaten Geld drucken, um Finanzlöcher zu stopfen, solange wird der Goldpreis

mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiter steigen“, erklärte

Hartmann. Nicht ohne Grund rechnen viele Rohstoff-Analysten vor, dass der

Goldpreis aufgrund der Inflation und des daraus erfolgten Kaufkraftverlustes

auf mehr als 7.000 USD steigen müsste, um das Tageshoch von 850 Dollar des

Jahres 1980 real zu übertreffen. „Da ist also noch sehr viel Luft nach oben“,

meinte Hartmann.

04


Gold ist in aller Munde. Die Medien berichten

beinahe täglich darüber. Aber nur wenige Anleger

sind investiert. Wie erklären Sie sich die

Zurückhaltung der Anleger? Christian N. aus Marburg

Dass der ganz große Run auf Edelmetalle noch auf sich warten lässt, hielt Robert Hartmann

nicht für ein schlechtes Zeichen – nach Beobachtung des Experten steht das

tatsächliche Verhalten der Anleger oft im Gegensatz zum vermuteten Verhalten.

Hartmann erinnerte sich an den Jahrtausendwechsel, als die Anleger enorme Mengen an Gold

verkauft hatten, um in den Neuen Markt einzusteigen – eine fatale Entscheidung, wie sich kurz

darauf herausstellte. Die breite Masse der Anleger, da ist sich der erfahrene Edelmetallhändler

sicher, wird erst im Finale einer Hausse auf die jeweilige Anlageklasse aufmerksam. „Wenn die

Inflationsraten in den kommenden Jahren von einer schleichenden Bewegung zu einer galoppierenden

übergehen, wird auch der kritischste Investor verstehen, dass seine nicht inflationsgeschützten

Anlagen durchaus gefährdet sind“, erklärte Hartmann und verwies auf die kürzlich

von pro aurum in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage. Diese zeigt den Zusammenhang ebenfalls:

„Wenn man die Deutschen fragt, welche Anlage mittel- und langfristig am meisten Geld bringt,

nennen die meisten Gold“, erklärte Hartmann und zog einen weiteren Beweis für das widersprüchliche

Anlageverhalten zurate, denn bisher sind nur 9 Prozent tatsächlich im Besitz des

gelben Edelmetalls.

Wodurch ist der Spread von 25-30 Prozent bei Silber

gerechtfertigt? J. H.

Christoph Moser, Kundenberater im Münchner Goldhaus, erklärte,

dass der im Vergleich zu Goldmünzen und Goldbarren höhere

Spread beim Silber zum einen durch die Mehrwertsteuer anfällt,

die bei Silberprodukten berechnet wird – 19 Prozent bei Barren, 7 Prozent

bei Münzen. „Zudem schlagen bei Silberbarren und -münzen die Form- und

Prägekosten natürlich prozentual höher zu Buche, weil der Gegenwert des

Silbers viel niedriger ist als der des Goldes“, unterstrich Moser und nannte

als Beispiel einen Preis von drei Dollar, der pauschal auf den Spotpreis

einer Silbermünze aufgeschlagen wird und sie dadurch proportional stark

verteuert.

Welches sind die Vor- und Nachteile der Silberanleger

im Vergleich zu Gold? Erich C.

Zu den Vorteilen zählte Edelmetallexperte Christoph Moser zuerst die historische Unterbewertung

des Silbers gegenüber dem Goldpreis. Dabei hängt Gold nur von der Kapitalnachfrage,

Silber zusätzlich aber auch von der industriellen Nachfrage ab. „Durch neue

Erfindungen können die Silbernachfrage und damit der Silberpreis sprunghaft steigen“, vermutete

Moser. Allerdings sind hier auch einige Risiken zu beachten – da Silber stärker als Gold in der

Industrie verbraucht wird, ist es auch anfälliger für Kursrücksetzer bei Rezessionen. Zudem ist das

Edelmetall volatiler und beim Kauf wird die Mehrwertsteuer fällig. Bei Gold fällt diese komplett

weg. Außerdem stellt sich das Problem der Lagerung – hier bietet pro aurum jedoch eine unkomplizierte

und preiswerte Lösung: „Sparen Sie sich die Lagerung und geben Sie in unserem Zollfreilager

das Problem des Schutzes einfach ab – die Ware ist voll versichert“, erklärte Kundenberater

Christoph Moser.

05


Welche Möglichkeiten der Lagerung für Edelmetalle gibt

es bei pro aurum? Carsten Z. aus Mainz

Christoph Moser stellte drei Angebote vor: Neben dem Zollfreilager in Zürich gibt

es noch die Schließfachanlagen in München, Berlin und Zürich sowie die

Edelmetalldepots in München und Wien.

Wie werden Edelmetalle eigentlich besteuert?

So wie Aktien? Fällt Abgeltungssteuer an? Bea R. aus Dresden

Bei einer Haltedauer von mehr als 12 Monaten sind Gewinne aus privaten Edelmetall-

Veräußerungsgeschäften betragsunabhängig steuerfrei, erklärte Christoph Moser.

Wenn diese Gewinne innerhalb eines Jahres erzielt wurden, unterliegt der Anleger

nicht etwa der Abgeltungssteuer von 25 Prozent, sondern dem normalen persönlichen Steuersatz

(Grenzsteuersatz). Anders ist es bei Gewinnen (oder Verlusten) aus dem Erwerb und

Verkauf beispielsweise von Goldminenaktien oder Goldminenfonds. Diese unterliegen seit

1. Januar 2009 der Abgeltungssteuer – und zwar unabhängig von der Haltedauer. Beim Kauf

von Gold fällt hierzulande keine Mehrwertsteuer an, da das gelbe Metall früher selbst Zahlungsmittel

war.

Die Minenaktien hinken dem Goldpreis seit Monaten

hinterher. Wann werden diese aufholen? Susanne G. aus Köln

Jürgen Birner, Vertriebschef der pro aurum valueflex GmbH, bestätigte: „Die Minenaktien hinken

derzeit noch extrem hinterher.“ Die Bewertung bei den Edelmetallaktien ist aktuell vergleichbar

mit der Zeit, als der Goldpreis bei 600 US-Dollar je Feinunze stand. „Derzeit erleben wir in

diesem Segment also eine historische Unterbewertung. Seit sechs Jahren kämpfen die Edelmetallaktien

mit einem Ausbruch über das Allzeithoch von 1980. Das haben sie seitdem nicht signifikant

geschafft“, erklärte Birner – wenn dieser Ausbruch kommt, dann beginnt die eigentliche Hausse der

Edelmetallaktien. „Ich glaube, dass wir in den kommenden 12 bis 24 Monaten eine explosive Aufholjagd

bei den Edelmetallaktien im Vergleich zum Goldpreis erleben werden. Wir haben momentan

einen historisch nachweisbaren Hebel der Goldminen im Verhältnis zum Goldpreis von 2 bis 3“, sagte

der Edelmetall-Stratege und erinnerte daran, dass einige Minenunternehmen dazu übergehen, höhere

Dividenden auszuschütten. „Dann werden diese Aktien auch für ganz neue Investorenklassen interessant

werden.“ Die kleinen Minenunternehmen tun sich zudem sehr schwer, an Finanzierungen zu

kommen. Hier könnten Übernahmen durch große Minenunternehmen eine Lösung des Problems darstellen.

Das Fazit von Jürgen Birner war klar: „Edelmetallaktien sind für mein Dafürhalten aufgrund

der extrem niedrigen Bewertungsniveaus noch immer ein Screaming Buy auf Sicht von einigen Jahren.“

unterstrich Jürgen Birner.

Wie sollte das optimale Portfolio gestaltet sein?

Paul O. aus Dortmund

Grundsätzlich ist die Angst heutzutage ein ständiger Begleiter bei der Wertanlage. Primär

sollte man aber nach dem Grundsatz ‚Wer streut, rutscht nicht‘ vorgehen. Neben physischem

Edelmetall sollten auch Liquidität, Aktien großkapitalisierter Unternehmen,

Immobilien und festverzinsliche Wertpapiere berücksichtigt werden. „Derzeit gibt es keine

risikolose Anlage“, unterstrich Jürgen Birner.

06


Ich mache mir Gedanken über meine Zukunft.

Wie sieht die optimale Altersvorsorge aus?

Anja E. aus Stuttgart

Auch junge Leute machen sich Gedanken über die Zukunft. Robert

Hartmann, Geschäftsführer von pro aurum: „Natürlich funktioniert

die Altersvorsorge auch mit Edelmetallen. Die Funktion von Gold

bestand schon immer darin, Werte über lange Perioden zu erhalten. Währungen

kommen und gehen, Gold bleibt.“ Pro aurum empfiehlt insbesondere

Gold als Wertspeicher fürs Alter, da dieses Edelmetall eine besonders geringe

Schwankungsbreite aufweist. „Bei der Altersvorsorge sollte man keine

Experimente wagen“, stellte Robert Hartmann klar.

Ich habe gesehen, dass Sie auch Altgold ankaufen.

Warum sollte ich zu pro aurum gehen und nicht zu

den vielen Mitbewerbern? Eduard S. aus Merzig

Tatsächlich bekommt pro aurum wegen der steigenden Notierungen für Edelmetalle immer wieder Anfragen,

ob Schmuck oder Altgold angekauft wird. „Der Bedarf war also da und wir haben eine Wettbewerbsanalyse

gemacht, da wir dieses Produkt zunächst nicht selbst machen wollten, sondern eher einen Dienstleister hierfür

suchten“, berichtete Christoph Moser, Kundenberater im Goldhaus in München. „Als wir aber gesehen haben, wie

manche Anbieter mit ihren Kunden umgehen, haben wir uns verpflichtet gesehen, einen Prozess zu finden, der transparent,

nachvollziehbar und fair abläuft“, erzählte Moser. Daher erhalten die Kunden von pro aurum ein Analyseergebnis

sowie eine detaillierte Abrechnung über alle Edelmetalle, die eingereicht wurden. Nur wenige Anbieter am Markt

schreiben Platin oder Palladium gut, das in einigen Legierungen enthalten ist. „Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal

ist, dass wir numismatische Münzen teils über dem Materialwert ankaufen können“, ergänzte Moser.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Numismatik? Jörg T. aus Wiesbaden

Was sind die Gründe für den Boom bei den numismatischen

Sammlermünzen? Peter D. aus München

Der Begriff kommt vom lateinischen ‚nummus‘ und bezeichnet die Wissenschaft,

die sich mit dem Geld und seiner Geschichte beschäftigt. Münzensammler bezeichnen

ihr Hobby ebenfalls mit dem Begriff“, erklärte Robert Hartmann von

pro aurum. Die Gründe für den Boom bei den numismatischen Sammlermünzen sind:

„Der steigende Goldpreis hat in den vergangenen Jahren für einen regelrechten Run auf

die Numismatik gesorgt, die Flucht in Sachwerte kommt definitiv auch bei uns in der

Numismatik an“, berichtete Robert Hartmann. Angeheizt wird der Wertzuwachs zudem

durch ein steigendes Interesse von Sammlern aus Asien. Das hat sicherlich damit zu tun,

dass sich vor allem in China der Lebensstandard für eine breite Mittel- und Oberschicht

deutlich verbessert hat. “Ich beobachte auch, dass die russischen Münzen nach einer dreijährigen

Flaute wieder im Kommen sind. Ich empfehle unseren Kunden aber, in deutsche

Münzen zu investieren, beispielsweise in Kaiserreich-Münzen, weil ich hier ein deutliches

Entwicklungspotenzial sehe“, glaubt Hartmann.

Könnten Sie nicht hier in Portugal eine Zweigstelle

einrichten, dann könnte ich mir die Flüge sparen? Maria L. aus Portugal

Wir werden in Deutschland und Europa weiter wachsen – allerdings wollen wir nicht um jeden Preis

expandieren. Nachhaltigkeit ist uns in diesem Zusammenhang sehr wichtig“, erklärt Robert Hartmann

und verwies darauf, dass demnächst neue Filialen in Hamburg und Stuttgart eröffnet werden. Niederlassungen

außerhalb des deutschsprachigen Raumes sind derzeit jedoch nicht geplant.

07


08

FORSA-UMFRAGE

Im Auftrag von pro aurum

GOLD IST LANG-

FRISTIG DIE BESTE

ANLAGE

38 Prozent der Bürger sind der Meinung, dass Gold die beste langfristige Geldanlage ist.

08


Ziel der Forsa-Umfrage im Auftrag von pro aurum war es zum einen, zu ermitteln,

welche von fünf vorgegebenen Geldanlagen aus Sicht der Bürger ab 18 Jahre

am besten als langfristige Geldanlage mit mindestens drei Jahren Laufzeit

geeignet ist.

Zum anderen wurde untersucht,

welche Geldanlagen die Bürger besitzen.

Bei der Frage nach der besten langfristigen Geldanlage platziert sich Gold an erster Stelle: 38 Prozent der Bürger würden

sich heute für diese Anlage entscheiden, weil sie vermuten, dass Gold nach mindestens drei Jahren Laufzeit im Vergleich zu

den vier anderen Geldanlagen den meisten Gewinn bringt. 16 Prozent halten Festgeld bzw. Termingeld für besonders lukrativ,

wenn es um langfristige Geldanlagen geht. Es folgen Aktien (12 %), Fondsanteile (8 %) und Anleihen (3 %). Knapp

jeder vierte Bürger kann nicht sagen, welche dieser Anlagen am besten geeignet wäre, um langfristig möglichst viel Gewinn

zu erzielen (23 %).

Wie bereits im September 2011 liegt Gold mit deutlichem Abstand an erster Stelle und wird tendenziell sogar noch etwas

häufi ger als im letzten Jahr den anderen vier Geldanlagen vorgezogen. Fondsanteile fallen etwas zurück und tauschen mit

Aktien die Plätze.

09


Anschließend wurde anhand von Vorgaben ermittelt, welche Geldanlagen die Bürger ab 18 Jahre derzeit besitzen. 38 Prozent

haben eine Lebensversicherung abgeschlossen und 33 Prozent einen Bausparvertrag oder Bausparplan. 29 Prozent sehen ihre

Immobilie als Geldanlage an und ebenso viele Bürger besitzen ein Tagesgeldkonto. 23 Prozent besitzen Fondsanteile, 20 Prozent

Festgeld bzw. Termingeld und 15 Prozent Aktien. Deutlich geringer ist dagegen der Anteil der Edelmetall- bzw. Zertifi katbesitzer:

11 Prozent der Bürger haben in Edelmetalle (Goldbarren oder -münzen und Silberbarren oder -münzen) investiert. 3 Prozent

haben Geld in Zertifi kate angelegt. Bürger mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen ab 3.000 Euro legen vergleichsweise

eher Geld in Gold an als Bürger mit geringerem Einkommen (siehe Tabelle).

Der Anteil derer, die Geld in Edelmetalle angelegt

haben, ist im Vergleich zur Messung im Juli 2011

gestiegen. Damals waren lediglich 8 Prozent der

Bundesbürger in Edelmetalle investiert.

Statement von pro aurum: „Die Umfrage zeigt eindeutig, dass Gold nach wie vor eine zentrale Rolle als krisen- und inflationssichere

Anlage bei den deutschen Anlegern einnimmt. Die Befragten sind zu 38 Prozent der Meinung, das Edelmetall sei die

beste langfristige Anlage – ein erstaunlich hoher Wert angesichts aufgekeimter Zweifel an der etablierten Fluchtwährung Gold.

Bei Aktien, Anleihen oder Zertifikaten scheinen die Investoren hingegen das Risiko sehr hoher Volatilität zu befürchten. Im

ersten Quartal 2012 war die Kundennachfrage bei pro aurum trotz deutlicher Korrekturen beim Goldpreis noch beträchtlich zurückgegangen.

Zum ersten Mal seit Jahren haben unsere Kunden in dieser Phase Preiskorrekturen beim Gold nicht dazu genutzt,

ihre Bestände zu erhöhen. Seit April nimmt die Nachfrage aber wieder spürbar zu, derzeit erreichen wir durchschnittliche Orderzahlen

wie in der starken zweiten Jahreshälfte 2011“, sagt Robert Hartmann, Geschäftsführer von pro aurum.

10


SO INVESTIEREN

SCHWEIZER

11

GfK Switzerland-Umfrage im Auftrag von pro aurum:

Für 30 Prozent der Schweizer ist Gold die beste langfristige Geldanlage.

Ziel der GfK Switzerland-Umfrage im Auftrag von pro aurum war es zum einen, zu ermitteln, welche von fünf vorgegebenen

Geldanlagen aus Sicht der Bürger im Alter zwischen 15 und 74 Jahren aus der Deutsch- und Westschweiz am besten

als langfristige Geldanlage mit mindestens drei Jahren Laufzeit geeignet ist. Zum anderen wurde untersucht, welche

Geldanlagen die Bürger besitzen.

Bei der Frage nach der besten langfristigen Geldanlage platziert sich Gold an erster Stelle: 30,4 Prozent der Bürger glauben,

dass Gold nach mindestens drei Jahren Laufzeit im Vergleich zu den vier anderen Geldanlagen den meisten Gewinn

bringt. 17,7 Prozent halten Aktien für besonders lukrativ, wenn es um langfristige Geldanlagen geht. Es folgen Fondsanteile

(12,6 %), Obligationen (10,4 %) und Festgeld bzw. Termingeld (7,8 %). Knapp jeder sechste Bürger kann nicht sagen,

welche dieser Anlagen am besten geeignet wäre, um langfristig möglichst viel Gewinn zu erzielen (16,9 %).

Anschließend wurde anhand von Vorgaben ermittelt, welche Geldanlagen die Bürger derzeit besitzen. 37,3 Prozent besitzen

ein Kontokorrent, 31,7 Prozent der Befragten haben eine Lebensversicherung abgeschlossen und 29,6 Prozent sehen

ihre Immobilie als Geldanlage an. 21,7 Prozent besitzen Aktien, 21,1 Prozent Fondsanteile und 14,1 Prozent Festgeld

bzw. Termingeld.

Deutlich geringer ist dagegen der Anteil der Edelmetall- bzw. Zertifi katbesitzer: 13,3 Prozent der Bürger haben in Goldbarren

oder -münzen und 6,3 Prozent in Silberbarren oder -münzen investiert. 2,7 Prozent haben Geld in Zertifi kate

angelegt. Bei der Goldanlage ist interessant, dass 15 Prozent der Befragten in der Deutschschweiz Gold zu Anlagezwecken

besitzen, aber nur 8,1 Prozent der Westschweizer.

Bürger mit einem monatlichen Brutto-Haushaltseinkommen ab 7.000 CHF legen vergleichsweise eher Geld in Gold an als

Bürger mit geringerem Einkommen (siehe Tabellenband).

Statement von pro aurum: „Die Umfrage zeigt eindeutig, dass Gold nach wie vor eine zentrale Rolle als krisen- und

inflationssichere Anlage bei den Schweizer Anlegern einnimmt. Die Befragten sind zu knapp 30 Prozent der Meinung,

das Edelmetall sei die beste langfristige Anlage – ein erstaunlich hoher Wert angesichts aufgekeimter Zweifel an der

etablierten Fluchtwährung Gold. Bei Aktien, Obligationen oder Zertifikaten scheinen die Investoren hingegen das Risiko

eines Komplettausfalls zu befürchten“, sagt Rene Buchwalder, Geschäftsführer von pro aurum Schweiz.

11


12

SILBER,

ABER SICHER

Wussten Sie eigentlich, dass der personifi zierte Langfristanleger und Gold-Pessimist Warren Buffett einmal

richtig viel Silber besaß? 1997 deckte er sich – über die von ihm geführte Berkshire Hathaway – mit 111,2

Millionen Feinunzen Silber ein, was einem heutigen Gegenwert von über drei Milliarden Dollar entspräche.

Problem: Die Investorenlegende trennte sich bereits im Jahr 2006 von seinen Beständen und ging bei der

nachfolgenden Vervierfachung somit leer aus. Beim Kauf betonte Buffett, dass Infl ationsangst bei seinem

Silberinvestment keine Rolle gespielt habe. Seither ist in der Finanzwelt aber einiges passiert und die Anleger

mussten so manche Krise überstehen. Während Buffett vor 15 Jahren in erster Linie das Verhältnis von

Angebot und Nachfrage im Auge hatte, nehmen angesichts der Existenzängste um den Fortbestand des

Euros in seiner jetzigen Form die Aspekte Vermögensschutz und Sachwertinvestitionen bei der Beurteilung

von Silber einen hohen Stellenwert ein.

Silber wird gerne als der „kleine Bruder“ des Goldpreises bezeichnet. Und kleine Brüder gelten häufi g als

ungestüm und wild. Ein Blick auf die historische Kursentwicklung des Silberpreises bestätigt diese Vermutung.

Allein in den vergangenen zehn Jahren schwankte das mit großem Abstand günstigste Edelmetall

im Londoner Kassahandel zwischen 4,30 und 48,70 Dollar pro Feinunze. Die überdurchschnittlich starke

Kursschwankungsintensität kommt besonders gut durch die mathematische Kennziffer Volatilität zum

Ausdruck. Auf Basis der vergangenen 250 Tage weist Silber derzeit eine historische Volatilität von 41,5

Prozent auf und übertrifft damit die entsprechende Risikokennzahl seines großen Bruders Gold (21,6 Prozent)

um den Faktor 1,92. Vereinfacht ausgedrückt lässt dieser Umstand folgenden Schluss zu: Verglichen

mit Gold weist Silber fast doppelt so hohe Renditechancen und zugleich aber auch ein doppelt so hohes

Rückschlagpotenzial auf.

Dass Gold und Silber in der Vergangenheit ein mitunter turbulentes Eigenleben

führten, kann man besonders gut am Gold-Silber-Ratio ablesen.

Diese Kennzahl zeigt, wie viele Feinunzen Silber man mit dem

Gegenwert einer Feinunze Gold kaufen kann. Würden sich beide

Edelmetalle parallel entwickeln, müsste sich das Gold-Silber-

Ratio in relativ konstanten Bahnen bewegen. Doch in den

vergangenen Jahrzehnten war das genaue Gegenteil der

Fall. Seit 1980 schwankte die Kennzahl zwischen 15 und

100 (siehe Grafi k). Hugo Hagen, der Leiter der Kasse

und Logistik bei pro aurum, weist hinsichtlich der starken

Schwankungen des Gold-Silber-Ratios auf Folgendes hin:

„Gold wird überwiegend für währungspolitische Zwecke

gekauft, gehandelt und preisbestimmt – der Silberpreis richtet

sich hingegen überwiegend nach der physischen Nachfrage aus

diversen Branchen.“ Als Kaufbegründung taugt das Gold-Silber-

Ratio daher nur bedingt.

12


Sollte sich die Eurokrise verschärfen, stellt sich vor allem eine Frage: Kann der zu erwartende Nachfrageeinbruch

aus dem Industriesektor durch das wachsende Nachfrageinteresse verängstigter Anleger kompensiert

werden? Fest steht: Silber weist einen erheblich höheren Materialwert als Papiergeld auf und kam

in der Vergangenheit sowohl als Geld als auch als Wertanlage zum Einsatz. Beim physischen Erwerb von

Silber gibt es gegenüber Gold allerdings einige Besonderheiten zu beachten. Während beim physischen

Goldkauf keine Mehrwertsteuer anfällt, muss beim Erwerb von Silberbarren der „normale“ Mehrwertsteuersatz

in Höhe von 19 Prozent und bei Silbermünzen der ermäßigte Satz von „lediglich“ sieben Prozent

an den schuldengeplagten Staat abgegeben werden. Diese Steuern können aber relativ einfach und auf

legale Art vermieden werden, nämlich beispielsweise über pro aurum Zollfreilager in Hongkong und in der

Schweiz. Weitere Details über Zollfreilager fi nden Sie hier.

Des Weiteren können Anleger ihren „Silberschatz“ aber auch in den pro aurum Edelmetalldepots in München

oder Wien verwahren lassen. Wer Silber als langfristigen Vermögensschutz betrachtet, sollte seine

Silberbestände aufgrund des erhöhten Diebstahlrisikos nicht in den eigenen vier Wänden, sondern in den

professionell gesicherten und vollumfänglich versicherten Edelmetalldepots aufbewahren. Hier können Sie

sich über deren Funktionsweise und Konditionen informieren.

By the way: Professionelles Lagern in den Edelmetalldepots von pro aurum ist bereits ab einem Netto-

Warenwert von 5.000 Euro möglich – es müssen nicht gleich 3.500 Tonnen wie bei Herrn Buffett sein.


14

BEWERBEN SIE SICH

JETZT FÜR UNSERE

NEUEN FILIALEN

IN HAMBURG UND

STUTTGART

Bei pro aurum arbeiten heißt, in Edelmetallen zu denken.

Innovationskraft in Kombination mit einem ausgeprägten Fachwissen im Team

sind die Grundlagen für den Erfolg von pro aurum am Markt. Als Dienstleister für

Privatkunden, Banken, Vermögensberater und Händler bieten wir neben dem Anund

Verkauf von Gold, Silber, Platin und Palladium auch einen eigenen Fonds,

Verwahrmöglichkeiten und eine numismatische Abteilung an.

Unsere Niederlassungen stellen das Fundament von pro aurum dar und vereinen

Modernität und Tradition. Als einer der größten Edelmetallhändler im deutschsprachigen

Raum kennen wir nur höchste Qualitätsstandards. Daran werden wir

heute und in Zukunft gemessen.

Unsere Filialen sind ein Versprechen an unsere Kunden, ihnen ein Kompetenzzentrum

rund um das Thema „Edelmetalle“ anzubieten. Für unsere Mitarbeiter soll

gleichzeitig aber auch ein ideales Umfeld geschaffen werden, das allen Ansprüchen

an einen modernen Arbeitsplatz gerecht wird.

Gründe genug, sich bei pro aurum zu bewerben – und künftig wie wir in Edelmetallen

zu denken. www.proaurum.de/home/stellenanzeigen.html

14


engagiert sich ...

15

Mit einer spende von 1.000 €

beteiligte sich pro aurum an

hilfsprojekten der

rtl-stifung.

Zusammen mit rund 130 engagierten Rad-

Amateuren und Prominenten haben sich

die pro aurum Geschäftsführer Mirko

Schmidt und Johann Gess sowie die

Geschäftsführerin der pro aurum value

GmbH Sandra Schmidt am 9. Juli auf

den Sattel geschwungen, um beim traditionellen

„Beneflizz“-Radmarathon des

Hubert-Schwarz-Zentrums für die gute

Sache in die Pedale zu treten.

„Jedes Unternehmen hat eine über die

eigentliche Geschäftstätigkeit hinausgehende

Verantwortung zur Linderung

sozialer Probleme. pro aurum unterstützt

seit Jahren hervorragende Initiativen wie

den ‚Beneflizz‘“, sagt Mirko Schmidt,

Gründer und Geschäftsführer von pro

aurum.

Das Charity-Event „Beneflizz“ fand dieses

Jahr bereits zum sechsten Mal statt,

30.000 Euro sind für Kinderhilfsprojekte

des Fernsehsenders RTL zusammengekommen.

pro aurum hat sich mit einer

Spende in Höhe von 1.000 Euro beteiligt.

Initiator des „Beneflizz“ ist die Hubert

& Renate Schwarz Stiftung, die 1998

gegründet wurde und seitdem mit über

zwei Millionen Euro Spendengeldern

Kinderhilfsprojekte in aller Welt unterstützt.

Werden auch Sie Förderer:

http://www.hubert-schwarz.com

Kontoinhaber: Hubert & Renate Schwarz Stiftung

Kontonummer: 750 911 000

BLZ: 764 500 00

Kreditinstitut: Sparkasse Mittelfranken-Süd

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TERMINE

welche termine Sie im august/september

NICHT verpassen sollten.

NUMISMATIKTAGE

Kostenlose Bewertung numismatischer Stücke.

14. September 2012 – Anmeldung erforderlich

/ pro aurum Berlin

Hardenbergstraße 8

10623 Berlin

18. September 2012 – Anmeldung erforderlich

/ pro aurum Düsseldorf

Luisenstraße 55

40215 Düsseldorf

http://www.proaurum-numismatik.de/numismatiktag.html

VERGLEICHEN LOHNT SICH.

Ankauf zu fairen Preisen: Schmuck aus Gold,

Silber und Platin, Tafelsilber, Medaillen und

Diamanten ab 1/4 Karat.

Unser Goldschmied erwartet Sie und bewertet Ihr altes

Gold, Silber und Münzen an Ort und Stelle – und fair, denn

durch mehrmals tägliche Anpassungen an den aktuellen

Handelskurs garantieren wir Ihnen faire Preise.

München:

Berlin:

Bad Homburg:

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Dresden:

täglich

täglich

montags

dienstags und mittwochs

donnerstags und freitags

Die aktuellen Termine fi nden Sie auf

www.proaurum.de/home/standorte

VERKAUFSOFFENER SAMSTAG

in allen deutschen pro aurum Standorten

08. September 2012

München, Berlin und Dresden jeweils 9.00 bis 14.00 Uhr

Bad Homburg und Düsseldorf jeweils 9.00 bis 13.00 Uhr

www.proaurum.de/home/standorte.html

NUMISMATISCHE MÜNZEN

VORTRAG

IST IHR VERMÖGEN KRISENFEST?

in München

Samstag, 11. August 2012 um 11.00 Uhr

Donnerstag, 23. August 2012 um 18.30 Uhr

Samstag, 08. September 2012 um 11.00 Uhr

/ pro aurum value GmbH

Joseph-Wild-Straße 12

81829 München

in Düsseldorf

Dienstag, 18. September 2012 um 19.00 Uhr

/ pro aurum Düsseldorf

Luisenstraße 55

40215 Düsseldorf

in Bad Homburg

Donnerstag, 20. September 2012 um 19.00 Uhr

/ pro aurum DBad Homburg

Haingasse 22

61348 Bad Homburg

www.proaurum.de/home/news/messen-veranstaltungen

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IMPRESSUM

HERAUSGEBER

REDAKTION

AUTOREN

LAYOUT

FOTOGRAFIE

pro aurum OHG

B. Summa, B. Neuer

B. Summa, J. Bernhard

B. Neuer

B. schuller

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