pro aurum Magazin - Ausgabe 9: Nutzen Sie jetzt die Goldpreiskorrektur

proaurum1

Das magazin

Juni 2013

02 Editorial.

03 Interview mit Uwe Bergold.

05 Der VR-Goldsparplan.

07 Interview mit Wolfgang Zürn.

08 Gold: Die neue Lust aufs Sparen.

Free

Münzen erzählen ihre Geschichte. 10

Numismatik: Seltene Schätze. 12

pro aurum ist Testsieger. 14

Termine. 15

Impressum. 16

09

nutzen Sie Jetzt die goldpreis-korrektur!

Gold und Silber stehen nach Unterschreiten wichtiger Chartmarken

unter Beschuss. Warum es sich aber gerade jetzt lohnt,

Edelmetallbestände aufzubauen, erklären wir Ihnen in diesem

Magazin. pro aurum bietet Ihnen neben dem physischen

Handel auch viele Dienstleistungen, beispielsweise die sichere

Lagerung im Edelmetalldepot und einen Goldsparplan ...


Robert hartmann, Geschäftsführer


MIRKO SCHMIDT, Geschäftsführer


Dienstleistungen rund

um Edelmetalle gehören

zu unserem service.

Sehr geehrte Leser,

die Mehrzahl der Anleger setzt bereits auf Kaufkrafterhalt, die Jagd nach Renditen tritt zunehmend in den Hintergrund. Immer mehr

Menschen greifen auch zur Anti-Inflationswährung schlechthin: Gold.

Auf diesem Weg ist eine kompetente Begleitung und fundierte Beratung nötig. pro aurum hat sich in den vergangenen zehn Jahren einen

erstklassigen Ruf als Kompetenzzentrum für alle Aspekte des Edelmetallinvestments erarbeitet, zudem stehen wir für innovative und

intelligente Produkte. Unser Alleinstellungsmerkmal ist die hervorragende Edelmetallexpertise unserer Mitarbeiter in den Bereichen

Handel, Beratung, Numismatik und Logistik.

Im Münchner Goldhaus und in unseren Niederlassungen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Dresden, Bad Homburg, Düsseldorf, Wien,

Zürich und Lugano bieten wir die komplette Bandbreite der Vermögenssicherung durch Edelmetalle an – dazu gehören der An- und Verkauf

von Gold, Silber, Platin und Palladium, eine numismatische Abteilung, Schließfächer, der mehrwertsteuerfreie Erwerb von weißen

Edelmetallen im Zollfreilager, zwei Edelmetalldepots, die Fondslösung pro aurum ValueFlex, ein transparenter Altgoldankauf und neue

Produkte wie unser Goldsparplan. Im vorliegenden Magazin möchten wir Ihnen diese Produktpalette näherbringen.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre,

Robert Hartmann und Mirko Schmidt

Sehen Sie dazu auch den Beitrag auf pro aurum TV: „Run auf Gold nach Preissturz" – neue Ausgabe von pro aurum TV

02

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Uwe Bergold:

„Goldminen glänzen durch Nachholbedarf“

Der Rohstoffexperte Uwe Bergold, Gesellschafter der pro aurum value GmbH, ist aufgrund der extremen Unterbewertung

„super-bullish“ für Minenaktien. „Die Bewertungen sind günstig wie teilweise noch nie in der Geschichte – sei es im

Vergleich zu Gold oder auf KGV-Basis. Zudem sind die Dividendenrenditen sehr attraktiv. Und Rohstoffaktien bieten sehr

wohl auch einen Infl ationsschutz. Zuletzt wurde der Sektor ja regelrecht abgeschlachtet – aber je brutaler der Sell-Off, desto

stärker das Comeback“, sagt Bergold.

Verantwortlich für die Underperformance in den vergangenen Monaten war ein Mix an negativen Faktoren. Aufgrund des

gestiegenen Goldpreises haben sich zwar die erzielbaren Verkaufserlöse für eine Feinunze Gold deutlich erhöht, explodierende

Personal- und Energiekosten haben diesen Vorteil allerdings häufi g ins Leere laufen lassen.

Anleger werden skeptischer gegenüber Gold-ETFs

Außerdem haben sich die Gewohnheiten der Goldfans in den vergangenen Jahren gewandelt. Vor einem Jahrzehnt waren

unter Investoren zwei Arten von Goldinvestments üblich: der physische Golderwerb von Barren und Münzen sowie der Kauf

von Goldminenaktien. Doch im Jahr 2003 starteten dann die ersten physisch besicherten Gold-ETFs. Der weltgrößte seiner

Art, der SPDR Gold Shares, hat im Auftrag seiner Anleger mittlerweile einen Goldschatz mit einem Gewicht von über 1.200

Tonnen angesammelt, im Dezember 2012 waren in dem Finanzprodukt sogar über 1.350 Tonnen Gold „gebunkert“.

„Aber auch hier gibt es Tendenzen, dass Investoren umdenken und ETFs wieder skeptischer gegenüberstehen. Es wird hier

auch bereits Liquidität abgezogen. Sind wirklich alle mit physischem Gold hinterlegt? Ich weiß es nicht“, sagt Bergold.

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Die drastische

Kurskorrektur bei

Minenaktien ist

übertrieben

Der Rohstoffexperte hält die drastische Kurskorrektur bei Minenaktien für

übertrieben. Wenn er auf die fundamentalen Daten blicke, sehe er keinen

Grund, warum die Aktien so an Wert verloren haben. „Im Jahr 2008 war

die Kostensituation der meisten Minenbetreiber wesentlich schlechter.

Heute sind Kursumsatz und Kurs-Cashfl ow-Verhältnisse in Ordnung. Goldförderunternehmen

aus der zweiten Reihe sind ebenfalls solide aufgestellt:

Deren Cash-Bestand ist oftmals höher als der Börsenkurs. Zudem machten

die Minenbetreiber inzwischen mit starken Bilanzen auf sich aufmerksam,

sie verfügten über eine niedrige Verschuldung, hohe Margen und könnten

inzwischen auch wieder steigende Dividenden bieten“, erklärt Uwe

Bergold.

Seit sechs Jahren kämpfen die Edelmetallaktien mit einem Ausbruch über

das Allzeithoch von 1980, erläutert der Experte. Das hätten sie seitdem

nicht signifi kant geschafft. „Wenn dieser Ausbruch kommt, dann beginnt

die eigentliche Hausse der Edelmetallaktien. Ich kann auch

nicht genau sagen, wann das Sentiment gegenüber den

Minenaktien genau dreht, aber es wird drehen. Und dann

gibt‘s eine Explosion, weil es einen fulminanten

Short Squeeze gibt auf diesem Sektor. Ich bin

mir sicher, dass das noch in den kommenden

zwei Jahren passieren wird“, sagt

Bergold.

Uwe Bergold, Dipl.-Betriebswirt (FH),

mit Schwerpunkt Bank-, Finanz- und Investitionswirtschaft, leitete über fünf

Jahre eine der erfolgreichsten Vermögensverwaltungen in Deutschland. Er

kündigte in einer Zeitungspublikation die Aktienbaisse im März 2000 und ein

Jahr später die Goldhausse an. Seine Anlagestrategien wurden wiederholt von

Fachmedien ausgezeichnet (Fuchsreport, Die Welt, Welt am Sonntag). Seit 2004

zählt ihn die Welt am Sonntag zur Elite der Goldexperten im deutschsprachigen

Raum. Uwe Bergold ist mehrfacher Buchautor, Fondsadvisor für die Kapitalanlagegesellschaft

der traditionsreichen deutschen Privatbank Sal. Oppenheim

und Fondsadvisor für die Universal-Investment-Gesellschaft mbH. Damit ist er

verantwortlich für die Anlagestrategie des pro aurum ValueFlex.

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DER VR-GOLD-

SPARPLAN

JEDER KANN SICH DEN TRAUM VON GOLD –

UND AUCH SILBER – ERFÜLLEN. »

So funktioniert‘s:

Mit dem VR-Goldsparplan sparen Sie monatlich einen

festen Betrag. Der jeweils aktuelle, für eine Anschaffung

nicht ausreichende Ansparbetrag wird verzinst.

Am 1. Werktag eines jeden Monats wird Ihr Sparplanguthaben

mit den aktuellen Edelmetallkursen

verglichen. Die Einlagerung Ihres gewählten Produktes

in das Edelmetalldepot erfolgt automatisch, wenn der

Ansparbetrag für einen Kauf ausreicht.

Ihre Vorteile:

Kostenlose Kontoführung, transparente Abrechnung:

Ihr Edelmetalldepot wird schrittweise aufgebaut. Mit

kleinen monatlichen Beträgen kaufen Sie wertvolles

Gold oder Silber. Ihr gewünschtes Produkt wird in Ihr

Edelmetalldepot eingelagert, sobald die eingezahlte

Summe für einen Kauf ausreicht. Die Abwicklung

erfolgt automatisch. Der VR-Goldsparplan ist mit einer

Frist von drei Monaten kündbar.

EINE KOOPERATION MIT


EDELMETALLE: DIE MODERNE ART ZU SPAREN. »

Bauen Sie sich mit unserem VR-Goldsparplan ein Vermögen auf. Sie profi tieren bei dieser langfristigen Anlage vom

Cost-Average-Effekt (Kursschwankungen werden durch die regelmäßige Anlage ausgeglichen).

Cost-Average-Effekt nutzen

Der diesjährige Absturz des Goldpreises hat gezeigt, dass Einmalanlagen in Edelmetallen – wie in anderen Vermögensklassen

auch – starke Kursverluste mit sich bringen können. Über regelmäßig getätigte Investments in Gold und Silber kann dieses

Kursrisiko signifi kant reduziert werden. Konkretes Beispiel: Ein von Dezember bis Mai regelmäßig zur Monatsmitte getätigtes

Gold- bzw. Silberinvestment in Höhe von 100 Euro hätte auf Basis der Londoner Fixings nach sechs Monaten zu einem Besitz von

0,5049 Feinunzen Gold bzw. 28,41 Feinunzen Silber geführt. Verglichen mit einer im Dezember getätigten 600-Euro-Einmalanlage,

hätte man über einen regelmäßigen Sparplan 8,2 Prozent mehr Gold und sogar 17,6 Prozent mehr Silber erworben. Aufgrund

des rasanten Kursverfalls während dieses relativ kurzen Beobachtungszeitraums fällt der Vorteil des Cost-Average-Effekts besonders

stark ins Gewicht. Wer davon ausgeht, dass Gold und Silber in einigen Jahren ihre heutigen Preisniveaus deutlich übertreffen

werden, dürfte mit dem regelmäßigen Edelmetallkauf – selbst im Falle einer anhaltenden Durststrecke – wenig falschmachen.

Sollten nämlich deren Preise weiter zur Schwäche neigen, erhält man im Gegenzug auch mehr edles Metall für sein Geld.

Die Raten können Sie jederzeit anpassen und auch Extrabeträge zuzahlen. Über kurz oder lang können Sie sich somit

Ihre besonderen Wünsche erfüllen.

Mit dem VR-Goldsparplan kaufen Sie mit kleinen, regelmäßigen Beträgen Ihr Wunschprodukt:

Produkt 1

Produkt 2

Produkt 3

Produkt 4

Produkt 5

Produkt 6

Produkt 7

Produkt 8

Produkt 9

20 Gramm Goldbarren

50 Gramm Goldbarren

100 Gramm Goldbarren

250 Gramm Goldbarren

500 Gramm Goldbarren

1 Kilogramm Goldbarren

1 Unze Krügerrand (31,1 Gramm)

10 Unzen Silbermünze Koala

1 Kilogramm Silbermünze Kookaburra

Mehr Informationen zum VR-Goldsparplan finden Sie hier:

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In der Lausitz ist das

Goldfieber ausgebrochen

Die Volksbank Löbau-Zittau eG ist nicht nur die bevorzugte Adresse für Sparer und Häuslebauer

in der Lausitz, sondern seit Kurzem auch Partner von pro aurum bei einem einmaligen

Projekt: Gemeinsam mit dem traditionsreichen Geldhaus bietet pro aurum künftig

einen sogenannten „Goldsparplan“ an. Die Idee dahinter ist denkbar einfach und orientiert

sich an anderen Sparplan-Modellen – bei Fonds sind Sparverträge mit regelmäßiger Einzahlung

üblich, bislang war ein entsprechendes Produkt auf dem Edelmetallmarkt nicht

bekannt. pro aurum und die Volksbank Löbau-Zittau eG haben sich zusammengetan, um

dies zu ändern. Sparer zahlen im Rahmen des Goldsparplans einen regelmäßigen Betrag

ein und erhalten nach einer gewissen Sparzeit ihre Rücklagen in Edelmetallen.

pro aurum hat mit dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank

Löbau-Zittau, Wolfgang Zürn, über Edelmetalle und den

Goldsparplan gesprochen.

HERR ZÜRN, WIE SIND DIE BANKEN BISHER MIT DEM THEMA

„EDELMETALLE“ UMGEGANGEN UND WAS WOLLEN SIE

ANDERS MACHEN?

Die meisten Banken haben den Handel mit Edelmetallen lange

Zeit nicht im Fokus gehabt, aber ich denke, dass durch die

Krise in den vergangenen Jahren die Nachfrage der Kunden

deutlich zugenommen hat.

Wir haben vor einem halben Jahr Edelmetalle in unsere Beratungsprozesse

integriert. Und ich kann sagen: Es war der

richtige Schritt, ich kann es jeder Bank raten. Die

Kreditinstitute haben früher die Immobilienvermittlung

in ihre Beratungsstrategie aufgenommen,

weil es ein ertragreiches Vermittlungsgeschäft war.

Das kann ich mir auch für Edelmetalle vorstellen. Wir

wollen in Kooperation mit unserem kompetenten Partner pro

aurum dieses Geschäftsfeld aufbauen. Nicht zuletzt

weil die Erlöse wegbrechen, müssen die Banken

das Provisionsgeschäft ausbauen und vor allem

auch den Kunden vollumfassend betreuen.

Edelmetalle sind dabei ein wichtiges Thema, nicht

nur hier vor Ort in Sachsen. In der Intensivierung der

Zusammenarbeit mit pro aurum blicken wir auch nach

Tschechien, wir haben seit vielen Jahren gute Verbindungen

dorthin und seit 2011 eine Niederlassung in

Prag. Dort wollen wir die Kompetenz bündeln und

gemeinsam das Edelmetallgeschäft in Prag einführen.

SIE HABEN VOR KURZER ZEIT EINEN GOLDSHOP

IN EINER BANKFILIALE ERÖFFNET. WIE SIND IHRE

ERFAHRUNGEN BISHER?

Meine Erwartungen wurden deutlich übertroffen.

Wir hatten ein Marketingkonzept in der Schublade,

das wir aber gar nicht umsetzen mussten, weil

regionale und überregionale Medien großes

Interesse am ersten Banken-Goldshop

in Sachsen hatten. Wir wurden von

Kunden überrannt. Inzwischen ist der Goldshop etabliert,

zwischenzeitlich haben wir auch Marketing gemacht, um interessante

Neukunden zu gewinnen, die wir über die klassische

Ansprache nicht bekommen. Die Gespräche im Goldshop

laufen zwei Stunden, es gibt einen Film und eine Präsentation,

um jeden Kunden von seinem jeweiligen Informationsniveau

abzuholen und aufzuklären. 80 Prozent der Kundengespräche

enden mit einem Kauf.

AUSSERDEM HABEN SIE GEMEINSAM MIT PRO AURUM EIN

INNOVATIVES PRODUKT AUF DEN MARKT GEBRACHT – DEN

GOLDSPARPLAN. WAS HAT ES DAMIT AUF SICH?

Der Goldsparplan ist ein ganz wichtiges Thema. Die Kunden

beklagen sich über das niedrige Zinsniveau und meiden andere

Märkte wie den Aktienmarkt oder Ähnliches. Der Kunde

möchte regelmäßig und lange sparen, um für seine

Altersvorsorge oder ein anderes Wunschziel

einen Vermögenswert zu sammeln.

Der Goldsparplan ist denkbar einfach aufgebaut:

Die Kunden schließen ein Sparkonto bei der

Volksbank Löbau-Zittau eG ab, vereinbaren eine

feste Sparrate und das Ziel, auf welche Edelmetallgattung

sie sparen wollen. Durch regelmäßige Einzahlungen

werden sie das Sparziel erreichen, kaufen

dann das gewünschte Edelmetall und fangen

danach wieder von vorn an, das Konto wird

dann wieder bespart. So erzielen sie auch den

sogenannten „Cost-Average-Effekt“, sie kaufen

also mal günstiger, mal zu höheren Kursen und

erreichen dadurch einen attraktiven Mittelwert.

EIN AKTUELLES THEMA FÜR VIELE ANLEGER

IST DIE REALZINSFALLE. WIE SCHÜTZEN SIE

IHRE KUNDEN DAVOR?

Dies ist ein schwieriges Thema. Viele Kunden

möchten ihr Vermögen sicher anlegen,

sie achten aber auch auf die Rendite. Wir

empfehlen als Beimischung vor allem Sachwerte

wie Immobilien oder Aktien und künftig

verstärkt auch Edelmetalle. Wir sind der

Meinung, dass wir die Realzinsfalle

damit umschiffen können.


Gold

und die neue Lust aufs Sparen

Die Sparquote in Deutschland befi ndet sich aktuell auf dem niedrigsten Niveau seit zehn Jahren – kein Wunder angesichts niedriger

Zinsen, überschuldeter Staaten und instabiler Finanzsysteme. Sparpläne auf der Basis von Gold und Silber machen gerade vor

diesem Hintergrund dennoch Sinn.

Tugend „Sparen“ verdient ein Comeback

Die Notenbanken in Europa, Japan und den USA scheinen sich derzeit ein Wettrennen um den Titel „Weltmeister im Gelddrucken“

zu liefern. So wollen zum Beispiel die defl ationsgeplagten Japaner innerhalb von zwei Jahren ihre Geldmenge verdoppeln, um eine

Infl ationsrate in Höhe von zwei Prozent zu erreichen. Die japanische Währung reagierte darauf mit einem regelrechten Kursbeben

und verlor innerhalb von sechs Monaten gegenüber dem Dollar 27 Prozent und gegenüber dem Euro sogar fast 30 Prozent an

Wert. Diese ultralockere Geldpolitik zog zudem einen Run auf japanische Aktien nach sich. Über Langzeitfolgen eines solchen bis

dato noch nie gewagten Experiments wird derzeit heftig diskutiert. Einen Teil des ersparten Geldes in Edelmetalle wie Gold und

Silber zu investieren, die seit Menschengedenken stets ein gewisses Maß an Kaufkraft repräsentierten, dürfte in Zeiten wie diesen

auf lange Sicht weiterhin eine sinnvolle Strategie bleiben.

Eine solch rasante Ausdehnung des Geldangebots – wie man es derzeit beim japanischen Yen, dem US-Dollar sowie dem Euro

beobachten kann – ist bei Gold und Silber schlichtweg unmöglich. Nach Angaben des Silberinstituts wurden 2012 fast 24.500

Tonnen Silber und laut World Gold Council ungefähr 2.850 Tonnen Gold aus dem Boden geholt. Das entspricht bei Silber pro

Monat einem Gegenwert von 1,5 Milliarden und bei Gold einer Summe von 10,9 Milliarden Dollar. Zur Erinnerung: Allein die

US-Notenbank Fed kauft derzeit pro Monat Staatsanleihen im Gegenwert von 85 Milliarden Dollar auf. Diese bestehen im Wesentlichen

aus Papier und einem Zahlungsversprechen. Der Wert von Gold und Silber hat sich in diesem Jahr zwar deutlich reduziert, an

seiner generellen Funktion als Wertspeicher und Vermögensschutz hat sich allerdings grundsätzlich nichts verändert.

Aber wo kann man seine erworbenen

Edelmetalle sicher verwahren?

Edelmetalldepot, sicher lagern, ruhig schlafen

Im Zuge der Staatsschuldenkrisen dies- wie jenseits des Atlantiks wird aus Gründen der Diversifi kation verstärkt zu Edelmetallinvestments

geraten. Der physische Erwerb von Edelmetallen stellt mittlerweile keine große Herausforderung mehr dar,

schließlich lassen sich entsprechende Barren oder Münzen – Internet sei Dank – heutzutage bequem vom Sofa aus kaufen wie

verkaufen. Doch ein guter Berater denkt weiter und berät seinen Kunden nach einem ganzheitlichen Ansatz. Dabei stellt er Fragen

in den Raum, die von vielen Anlegern in der Vergangenheit nicht immer gebührend berücksichtigt worden sind. Ein Aspekt sollte

dabei vor allem die Notwendigkeit einer sicheren Verwahrung der physischen Edelmetallbestände sein. Wer nach einem Edelmetallinvestment

die Schätze in den eigenen vier Wänden lagern möchte, sollte sich unbedingt über das damit verbundene Risiko im

Falle eines Wohnungseinbruchs oder -brands bewusst sein.

Im Mai wird das Bundesinnenministerium seine aktuelle Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2012 veröffentlichen. Man darf

gespannt sein. Im Jahr 2011 zog die Zahl der Straftaten um ein Prozent auf fast sechs Millionen an – bei Diebstahldelikten war

ein überdurchschnittlicher Anstieg um 4,6 Prozent zu beklagen. Als besorgniserregend wertete der Bundesinnenminister aber vor

allem den Zuwachs bei Wohnungseinbruchsdiebstählen, der bei 9,3 Prozent lag. Durch Einbrüche entstehen jährlich Schäden in

Höhe von rund 600 Millionen Euro.

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Fazit: Wer aufgrund der ultralockeren Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken durch Edelmetallinvestments Vermögensschutz betreiben

möchte, sollte daraus resultierende andere Risiken auf keinen Fall ignorieren.

Edelmetalldepot – ein „Must-have“

Ein eigener Tresor oder ein gemietetes Schließfach stellen eine mögliche Alternative dar – ein Edelmetalldepot bei pro aurum möglicherweise

die sinnvollere. Dieses funktioniert vom Prinzip her wie ein Wertpapierdepot. Anleger können wählen zwischen einem

Edelmetalldepot in Wien oder in München. Derzeit wird der Service nicht nur von Privatanlegern, sondern auch von professionellen

Edelmetallhändlern, Banken und Vermögensberatern wahrgenommen. Andreas Falger, der Leiter des Private Banking beim Bankhaus

Jungholz, bezeichnet das Edelmetalldepot von pro aurum als „klassische Win-win-Situation für alle Beteiligten“.

Falger schätzt am Edelmetalldepot vor allem die Möglichkeit zum Outsourcen von Lagerrisiken sowie den Komfort, dass die eigenen

Edelmetallbestände – obwohl sie physisch bei pro aurum lagern – im Depot des Kunden auch in optischer Form auf Basis aktueller Kurse

ausgewiesen werden. Wie bei Wertpapierdepots handelt es sich auch hier um sogenanntes Sondervermögen, das rechtlich vom Firmenvermögen

der depotführenden Gesellschaft getrennt und stets dem Depotinhaber zuzuordnen ist. Dadurch soll ein theoretisch mögliches

Konkursrisiko des Dienstleisters ausgeschlossen werden. Die Edelmetalle lagern in Hochsicherheitstresoren und sind gegen Diebstahl und

Brand versichert.

Und auch das Eröffnen eines Edelmetalldepots ist einfach zu bewerkstelligen und erfordert grundsätzlich kein persönliches Erscheinen.

Ab Edelmetallbeständen im Wert von 5.000 Euro kann man diesen innovativen Service in Anspruch nehmen. Außerdem können Einlagerungen

oder Entnahmen via Fax oder per E-Mail von 8 bis 20 Uhr veranlasst werden, wodurch die Dienstleistung weltweit verfügbar

gemacht wird. Das persönliche Ein- oder Ausliefern ist natürlich während der Öffnungszeiten ebenfalls möglich.

Zollfreilager außerhalb des Euroraums

Weißmetalle wie Silber, Platin und Palladium sind – im Gegensatz zu Gold – mehrwertsteuerpfl ichtig. Das heißt: Der Kauf dieser Edelmetalle

verteuert sich für Privatanleger in der Regel um den maßgeblichen Mehrwertsteuersatz. Dieser kann bei Silbermünzen, die der

Kapitalanlage dienen, beispielsweise bei sieben Prozent und bei Silberbarren sowie Platin und Palladium sogar bei 19 Prozent liegen.

Einen Ausweg bietet das sogenannte Zollfreilager. pro aurum bietet dieses in der Schweiz und in Hongkong an.

Zollfreilager bieten den mehrwertsteuerbefreiten Handel von Silber, Platin und Palladium an. Die landesüblichen Mehrwertsteuersätze

sind nur im Falle einer physischen Auslieferung zu entrichten. Diese kann durch Selbstabholung oder durch eine weltweite Zustellung per

Werttransport erfolgen. Die dadurch entstehenden Logistikkosten sind gesondert zu entrichten. Grundsätzlich kann für Anleger aber auch

das Einliefern von mehrwertsteuerbefreitem Gold in ein Zollfreilager außerhalb des Euroraumes zu einer interessanten Option werden.

Wer sein gesamtes Vermögen im Heimatland verwahrt, trägt nämlich ein geografi sches Klumpenrisiko, falls die europäische Schuldenkrise

eskalieren sollte und dadurch möglicherweise nicht mehr beherrschbar wäre.

> Mehr zum Thema „Sicher verwahren“ fi nden Sie hier.

09


Fünf Münzen

erzählen

Ihre geschichte

Die ersten Münzen wurden von den Lydern, einem Volk in Kleinasien, um 650

v. Chr. erfunden. Es wurden einheitlich grosse MetaLLstücke hergesteLLt und

mit dem Wappen des lydischen Königs Krösus („reich wie Krösus”) versehen. Mit

seinem Wappen auf der Münze wurden das Gewicht und der Wert vom König

garantiert! Die Griechen und Römer übernahmen dieses Münzsystem und

verfeinerten es noch. Seitdem sind Münzen – bis heute – aus keiner modernen

Währung mehr wegzudenken.

Alter, seltenheit und zustand der

münze entscheiden, ob sie sich als

sAMMelobjekt eignet.

Böhmen, Muschelstater, ca. 150–100 v. Chr.

Besonders anspruchsvolle Sammler sehen sich nicht ausschließlich in

der neueren Geschichte um – goldene Zeitdokumente aus der Zeit vor

Christus erfreuen sich besonderer Beliebtheit und laden zum Staunen ein:

Muschelstatere (wie dieses Stück aus dem böhmischen Gebiet) muten auf

den ersten Blick kurios an, weil sie meist muldenförmige Vertiefungen

zeigen, die mit feinen Strichen verziert sind – das Gesamtbild erinnert an

eine Muschel, weshalb diese Münzen auch als „Muschelstater“ oder in

Anlehnung an die schüsselförmige Erscheinung auch „Regenbogenschüsselchen“

bezeichnet werden. Das Gold zur Prägung dieser Muschelstatere

stammt aus den südböhmischen Flüssen Otava, Sázava und Lužnice. Um

die Muschelstatere ranken sich zahlreiche Volksmärchen – so wurden

die Goldstücke als himmlische Glücksbringer verstanden, die von einem

Regenbogen heruntergetropft waren.

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USA, Föderation, 20 Dollars 1890, San Francisco

Sie war im 19. Jahrhundert die Krönung eines jeden Geldbeutels in den USA

und damals so weit verbreitet wie heute die klassischen Bullionmünzen – die

Goldmünze, die zwischen 1838 und 1907 von der United States Mint ausgegeben

wurde, zeigt den Kopf der „Lady Liberty“, geschmückt mit einem Diadem

(coronet) und umgeben von 13 Sternen als Zeichen für die Gründungsmitglieder

der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Umlauf befanden sich die Stückelungen

zu zweieinhalb, fünf, zehn und zwanzig Dollar, die größte Einheit

wog 33,4 Gramm – bei einem Feingoldgehalt von 90 Prozent trug der Besitzer

also knapp 30 Gramm pures Gold in seiner Brieftasche. Die Auflagen der

Münzen schwanken stark und liegen zwischen wenigen Tausend und mehreren

Millionen pro Jahrgang. Viele Jahrgänge sind erschwinglich und werden mit

einem geringen Aufpreis zum aktuellen Goldpreis verkauft.

Rumänien, Carol I., 1866–1914, 25 Lei 1906,

40-jähriges Regierungsjubiläum

Wer einen deutschen Monarchen des 19. Jahrhunderts in seine Sammlung aufnehmen

will, muss sich nicht auf die deutschen Kaiser beschränken – am 22.

Mai 1866 bestieg Karl Eitel Friedrich Zephyrinus Ludwig von Hohenzollern-

Sigmaringen den Thron in Bukarest und regierte seitdem als Fürst Carol I. das

Königreich Rumänien, 1881 wurde er sogar zum König proklamiert. Der Deutsche

sorgte für äußere und innere Stabilität und wurde im Jahr 1906 mit einer

prächtigen Gedenkmünze, die in Brüssel geprägt wurde, zum 40-jährigen

Regierungsjubiläum geehrt. Auf der Münze zu 25 Lei ist Carol in Paradeuniform

zu sehen, die Rückseite zeigt einen gekrönten Adler, der im Schnabel ein

Kreuz und mit Schwert und Zepter vor sich ein Band mit dem Spruch „PRIN -

STATORNICIE LA - ISBINDA“ (Durch Stabilität zum Sieg) trägt.

Preussen, Wilhelm I., 1861-1888, 10 Mark 1873

Seit 1861 König von Preussen, wurde Wilhelm I. am 02.01.1871 bei der Proklamation

des Deutschen Reiches Deutscher Kaiser. Die unter ihm in 1873

geprägten Kronen (10 Goldmark) waren auch Teil des Reichskriegsschatzes,

der ab 1874 im Juliusturm der Festung Spandau aufbewahrt wurde. 120 Millionen

Goldmark, bestehend aus 100 Mio. Mark in Doppelkronen (20 Goldmark)

und 20 Mio. Mark in Kronen, waren in 1.200 Kisten a 100.000 Mark

verpackt und unter strengster militärischer Bewachung nach Spandau gebracht

worden. Eine Kiste fiel offensichtlich unbemerkt vom Karren. Preussisch

korrekt lieferte der Finder die 35,8 kg reinen Goldes ab und verzichtete

auf einen Finderlohn. Unzirkulierte 10 Mark Prägungen aus 1873 / Prägebuchstabe

A dürften zum Gros aus dem Bestand des damaligen Reichskriegsschatzes

stammen.

Iran, Mohammad Reza Shah, 1941–1979,

1 Pahlavi 1958 (SH 1337)

Zuletzt machte der Iran numismatisch vor allem durch die Streichung von vier

Nullen auf sich aufmerksam: Mit der Abwertung des iranischen „Rial“ im

Juli 2011 sollte die Abneigung der Bevölkerung gegen Münzen und Scheine

bekämpft werden - durch die Inflation müssen Verbraucher meist ein dickes

Bündel Geld dabeihaben, um ihren Einkauf zu bezahlen. Viele Iraner dürften

sich an frühere Zeiten zurückerinnern, als eine einzige iranische Münze zum

Symbol für Werterhalt und Wohlstand wurde – der Pahlavi mit einem Feingoldgewicht

von 7,32 Gramm. Benannt nach der iranischen Herrscherdynastie,

zeigt das Goldstück Mohammad Reza Shah Pahlavi und damit eine Schlüsselfigur

der jüngeren iranischen Geschichte: Der letzte Herrscher auf dem Pfauenthron

regierte von 1941 bis zum Sturz durch die Islamische Revolution 1979.

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Begleiter bei der Suche

nach seltenen Schätzen

Es ist vor allem der persönliche Bezug, der die Leidenschaft für historische Münzen

begründet. Und diese Leidenschaft begleitet die meisten Menschen ein ganzes

Leben lang – selten ist dagegen die Begleitung durch ein professionelles Edelmetallhandelshaus,

weshalb pro aurum diese Dienstleistung bereits vor einigen

Jahren in sein Service-Portfolio aufgenommen hat und nicht nur klassische

Investoren berät, sondern auch Münzenliebhaber – denn die Numismatik ist eine

Wissenschaft für sich und hält einige Überraschungen parat. So hat im Jahr 2011 wohl

kaum ein Sammler damit gerechnet, dass ein 20-Mark-Stück aus dem Herzogtum

Sachsen-Coburg-Gotha aus dem Jahre 1872 bei einer Auktion für sensationelle

130.000 Euro verkauft wird – der Schätzpreis war mit 75.000 Euro angesetzt und

lag bereits auf Rekordniveau. Doch der Run auf Edelmetalle hat dafür gesorgt,

dass neben den langjährigen Münzliebhabern auch fi nanzkräftige Anleger bei

Auktionen mitbieten.

So mancher Investor wittert also auf dem Münzenmarkt explodierende Preise

und attraktive Renditechancen. Im Bereich der Numismatik vertreten die Experten

von pro aurum allerdings eine besondere Philosophie – numismatische

Raritäten gelten nicht in erster Linie als reine Investmentprodukte, pro aurum

lockt also nicht mit einer Vervielfachung des Sammlerwertes wie bei dem 20-Mark-

Stück aus dem Jahr 1872. Wer sich im Münchner Goldhaus beim Numismatik-Team

um Jacek Hartmann beraten lässt, kommt daher früher oder später ins Nachdenken

und Erzählen – es ist fast immer ein individueller Bezug, der die Leidenschaft fürs

zensammeln antreibt. So werden im Münchner Goldhaus besonders häufi g historische

aus dem Königreich Bayern als Einstieg nachgefragt, fortgeschrittene Sammler interessieren

Raritäten.

Mün-

Münzen

sich für richtige

Und um solche Stücke zu beschaffen, sind die Numismatik-Spezialisten von pro aurum in aller Welt auf Messen und Auktionen

unterwegs und unterhalten enge Kontakte zu lokalen Händlern. Neben dem Ankauf auf Messen und Auktionen ist die pro aurum

Numismatik inzwischen auch fester Bestandteil aller wichtigen Münzbörsen im deutschsprachigen Raum – zur „Numismata“ reisen

die Experten von pro aurum beispielsweise mit mehreren Tausend Münzen an.

Auch im Numismatik-Bereich möchte pro aurum nicht

auch in der Numismatik eine besondere Rolle.

erfreut wahre Sammlerherzen. Außerdem

im Blick – verbreitet sind beispielsweise

oder ein Metall beschränken, sondern

beispielsweise Schiffen oder Tieren.

nur mit attraktiven Preisen punkten – die Beratung spielt

Denn nicht alles, was als „selten“ verkauft wird,

hat man die wichtigsten Trends des Marktes

Motivsammler, die sich nicht auf ein Land

Münzen mit bestimmten Motiven sammeln,

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Doch warum wird eine Münze, die einst nur

ein paar Pfennige wert war, im Jahr 2013 für

einen stattlichen Eurobetrag verkauft?

Es ist in erster Linie die Seltenheit, die den Wert einer Münze ausmacht. Dabei ist nicht nur die ursprüngliche Prägeaufl age der

Münze wichtig – beispielsweise durch Kriegswirren oder gezielte Maßnahmen kann ein Großteil der Aufl age längst vom Markt

verschwunden und vernichtet worden sein. So haben etwa die Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland vor der Euro-

Einführung nach vielen Jahren der Preisstabilität stärkere Wertzuwächse erfahren, weil viele Deutsche ihre Gedenksilberlinge

im Dezember 2011 gegen Euro-Starterkits eingetauscht haben – und die Bundesbank hat die wertvollen Gedenkmünzen

weiterverwertet. Die nackten Aufl agezahlen sind also keinesfalls ein Garant für sensationelle Wertzuwächse - das machen

beispielsweise die Münzen aus Frankreich deutlich. Hier sind Aufl agen von wenigen Hundert Stück üblich, allerdings ist für

derartige Prägungen oft kein Interesse in Sammlerkreisen vorhanden.

Während Münzkataloge und Preislisten zur Standardausstattung eines jeden Münzensammlers gehören, wird ein anderer

Aspekt der Preisgestaltung für numismatische Schätze gern vergessen: die Erhaltung. Denn richtig selten und wertvoll ist eine

Münze erst, wenn sie in einer besonderen Erhaltung vorliegt. Viele Münzen aus den vergangenen Jahrhunderten wurden in

Millionenaufl age geprägt und sind in Standarderhaltung allenfalls ein paar Euro wert – richtig interessant sind dagegen Erhaltungen

ab „vorzüglich“. Diese sind besonders selten, nicht zuletzt weil sie von den damaligen Zeitgenossen nicht gesammelt

wurden, sondern wegen ihrer Kaufkraft sofort wieder ausgegeben wurden. Besonders die Gold- und Silbermünzen aus dem

Kaiserreich sind in besserer Erhaltung nur schwer zu bekommen.

Die Experten von pro aurum begleiten auch Numismatik-Neulinge mit großer Sorgfalt für Details in die aufregende Welt des

Münzensammelns – in einem Beratungsgespräch gehen die Experten wie Jacek Hartmann zuerst auf den persönlichen Hintergrund

der Kunden ein und versuchen, besondere Leidenschaften für spezielle Sammelgebiete zu ermitteln. Danach geht es

an die Suche nach geeigneten Stücken. Hier lautet die Faustregel: Anstelle von Massenware sollten sich Anleger auf einzelne

Raritäten in besserer Erhaltung konzentrieren.

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Ankaufskonditionen im Test: pro aurum

Schmelzgold bietet das meiste Geld fürs Gold

Geld gegen Gold, ganz schnell und unkompliziert – seit einigen Monaten fl immern knallige Werbespots von Versandhändlern

im Fernsehen, die attraktive Konditionen für den Ankauf von Gold versprechen. Und auch in den Einkaufsstraßen

der Republik schießen massenhaft Ankaufsbüros aus dem Boden, bei denen Goldbesitzer ihre Schätze schnell zu

Geld machen können.

Doch wie gut sind die Konditionen der Ankäufer wirklich? Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien hat in

Kooperation mit N24 zahlreiche Testkäufe durchgeführt – und erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert: Im Vergleich

zum tagesaktuellen Spotpreis variierten die Ankaufspreise zwischen 15 und 87 Prozent. Im Klartext: Beim schlechtesten

Angebot erhielten Anleger nur rund ein Sechstel des Wertes. Zudem unterscheiden sich die Ankaufskonditionen - oft

kommen Versandkosten oder Versicherungen dazu.

Sehr gute Noten im Test erhielt pro aurum Schmelzgold. Nicht nur beim Service landete pro aurum auf dem ersten Platz,

auch bei der Angebotsgestaltung lag der Schmelzgold-Service vorn. Mit einem Angebot, welches 87 Prozent des Spotpreises

umfasste, lag pro aurum unter allen Händlern weit vorn. Die Filialankäufer achteten neben dem Ankaufswert

auch auf Diskretion und Sicherheitsaspekte im Ladengeschäft – bei pro aurum werden die Goldgeschäfte beispielsweise

in abgetrennten Kabinen abgewickelt.

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien weist in ihrer Untersuchung auf die Vorzüge des Filialgeschäfts beim

Goldankauf hin – nach Einschätzung der Tester lassen sich die Preise vor Ort besser vergleichen, zudem ist das Geschäft

transparenter. Anders als die meisten Händler, die in den vergangenen Monaten in den Einkaufsstraßen ihre Zelte aufgeschlagen

haben, bietet pro aurum seinen Kunden beispielsweise eine Detailanalyse des Metalls an und kann neben

Gold auch andere Edelmetalle aufspüren. Die Tester bemängelten, dass insbesondere im Internet starke Preisunterschiede

zu beobachten sind.

Link zum Testergebnis

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TERMINE

welche termine Sie IM Juni/Juli 2013

NICHT verpassen sollten.

Deutschland VOR dem Kollaps

Vorträge von Dr. h.c. Michael Grandt

03. Juli 2013 in Stuttgart

10. Juli 2013 in Düsseldorf

Der Vortrag ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

www.proaurum.de/home/aktuellwichtig/messen-veranstaltungen.html

Ist Ihr Vermögen krisenfest?

Vorträge von Jürgen Birner

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und fair, denn wir passen unsere Einkaufskurse mehrmals täglich an

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Unsere Experten vor Ort:

Bad Homburg, Düsseldorf, Dresden, Hamburg, Stuttgart: täglich

München:

Berlin:

Mittwoch bis Freitag

Montag bis Donnerstag

Die aktuellen Termine finden Sie auch auf

www.proaurum.de/home/standorte

27. Juni 2013 bei pro aurum in Stuttgart

13. Juli 2013 im Goldhaus in München

www.proaurum.de/home/aktuellwichtig/messen-veranstaltungen.html

VerkaufsoffeneR Samstag

13. Juli 2013 Berlin, Dresden, Hamburg und München

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IMPRESSUM

HERAUSGEBER

REDAKTION

AUTOREN

LAYOUT

FOTOGRAFIE

pro aurum OHG

B. Summa, B. Neuer

B. Summa, S. wieschowski

B. Neuer, M. Roth

B. schuller

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