100 Jahre „Alex“: Gute Weiterfahrt! - Stadtwerke Flensburg GmbH

stadtwerke.flensburg.de

100 Jahre „Alex“: Gute Weiterfahrt! - Stadtwerke Flensburg GmbH

FLENSBURGER ENERGIE ZEITUNG · Service-Magazin der Stadtwerke Flensburg GmbH

FEZ

Neue Serien: Flensburger Künstler

und Sport für Kinder von A bis Z

Frühling 2008

100 Jahre „Alex“:

Gute Weiterfahrt!

Preisrätsel

Abb. ähnlich

Foto: Amazon/Navman

Gewinnen Sie ein

Navigationsgerät im

Wert von ca. 130 Euro


2

Inhalt

4 Kundenporträt:

Die Campushalle

6 Serie für junge

Leser: Sportarten

von A bis Z

7 Bildrätsel für Kinder

Neuer Skatepark

8 Veranstaltungskalender

9 „Herbie“ kommt!

10 Neue Serie:

Regionale Künstler

11 100 Jahre

Dampferdame

„Alexandra“

12 Ljubomir Franjes:

Fotografierender

SG-Star

13 Öko-Projekte Teil 3:

Photovoltaikanlage

14 Rund um Energie

„Gesundes“ Licht

Wärmepumpe

15 Wussten Sie das?

Zwei verschiedene

Kundennummern

für Strom – warum

denn das?

Zählerstandablesung

16 Preisrätsel

Walter Baar – neuer Kraftwerksleiter/Hauptabteilungsleiter „Erzeugung“ und Prokurist:

„Aufbruch in die Zukunft 2008plus“!

HHerr Baar, welche Aufgaben

haben Sie? Ganz oben steht die

Sicherstellung der Versorgungssicherheit

für Flensburg. Das

passiert mit den derzeit 215 Beschäftigten

meiner Abteilungen

und Fachbereiche, dem Fahrpersonal

im Schichtbetrieb und den

Werkstätten. Alle tragen dazu

bei, dass die Erzeugung insgesamt

funktioniert. Schließlich ist

unser Kraftwerk mit dem Wasserwerk

ein hochkomplexes Gebilde,

bestehend aus den ganzen

Kesselanlagen, Turbinen, Saugzügen,

Rohrleitungen, Pumpen,

Maschinen usw. der Mess- und

Regeltechnik, der Elektrik, dem

Informationsmanagement sowie

aus dem Labor für die Analysen,

die umso wichtiger sind, zumal

wir eine komplett neue Filteranlage

und eine Halle für den

Einsatz von Ersatzbrennstoffen

hinzugebaut haben und betreiben

werden. Mit hoher Motivation

und großem Engagement

nehmen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter die neuen Herausforderungen

an. Das muss

ich anerkennend loben!

Wie und wo setzen Sie künftige

Akzente? Wir müssen den

uns selbst, von Politik und

Gesellschaft gestellten Aufgaben

zur Schonung des Klimas

und der Umwelt, besonders

in der Reduzierung des CO2-

Ausstoßes, stellen und gerecht

werden. Wir Stadtwerke müssen

uns heute ausrichten und

aufstellen für die Aufgaben von

morgen. Das bedarf einer organisatorischen

Anpassung, die

wir im November 2007 sorgfältig

begonnen, aber noch nicht

abgeschlossen haben. Wir werden

künftig in allen Bereichen

mehr in Profitcenterstrukturen

denken und handeln müssen.

Da ist auch die Verlagerung von

Walter Baar (60)

wurde in Ober-Mörlen bei

Frankfurt/Main geboren. Nach

der Mittleren Reife beendete

er die Lehre als Kessel- und

Behälterbauer mit dem Facharbeiterbrief.

1975 schloss er

sein Studium an der Fachhochschule

Gießen/Friedberg als

Dipl.-Wirtschaftsingenieur mit

Fachrichtung Produktionstechnik

und Logistik ab. Bei seinem

früheren Ausbildungsbetrieb,

der deutschen Niederlassung

der Luwa AG (Zürich), war er

bis 1981 bundesweit als Montageleiter

vor allem in Kernkraftwerken

tätig; parallel bildete

er sich im Labor in verfahrenstechnischen

Prozessen fort.

1981 wechselte er zur Lurgi AG

(Frankfurt/Main) und war bis

1991 in der Sparte Emissions-

und Umwelttechnik für Projekte

der Müllverbrennungs- sowie

Rauchgasentschwefelungsanlagen

europaweit verantwortlich.

1991 wechselte er zur

ABB Umwelttechnik als Leiter

Projektmanagement. Seine erste

Hauptaufgabe war, diesen

Bereich zu reorganisieren und

das operative Projektmanagement-

und controlling einzuführen.

Er war Mitglied im Center

of Excelence (USA, Germany,

Aufgabengebieten und von Verantwortungen

ein Teil der Reorganisation.

Damit lassen sich

erfolgreich wertvolle Synergien

auch zu unserem Netzbereich

erzielen. Das alles setzt gegenseitiges

Vertrauen, Offenheit sowie

konstruktives Denken und

Handeln voraus. Das jüngste

Workshop-Ergebnis zum Projekt

„Aufbruch in die Zukunft

2008plus“, wie wir es nennen,

lässt mich sehr optimistisch und

vertrauensvoll vorausschauen!

Wie fühlen Sie sich als Flensburger

Neubürger, und was

machen Sie in Ihrer Freizeit?

Schweden, interner Trainer für

Projektleitungen, -einkäufer

und -controller) der ABB. Vom

Konzernchef in Zürich wurde

Walter Baar noch mit der Abwicklung

von Krisen-Projekten

beauftragt und nach Singapur,

Mexiko, USA, Kolumbien, Australien

und Venezuela entsandt.

1997 zog es Ihn zur RWE-Tochter

Hochtief (Essen) dort war

er für die Realisierung der Energieversorgung

in Berliner Großprojekten

leitend zuständig.

2005 machte er sich als Berater

selbstständig und stieg in dieser

Funktion in das Stadtwerke-

Projekt KWK plus ein. Seit 1. Mai

2007 ist er Kraftwerksleiter/

Hauptabteilungsleiter Erzeugung

und Prokurist der Stadtwerke

Flensburg GmbH. Walter

Baar ist seit 40 Jahren verheiratet,

hat zwei erwachsene Söhne

und zwei Enkelkinder.

Sehr gut! Außer unserem Haus

in Ober-Mörlen haben wir ein

neues Domizil hier in Flensburg

gefunden. Ich bin auf der

westlichen Höhe heimisch geworden.

Als ehemaliger aktiver

Fußballer und Jugendtrainer in

der Bezirksleistungsklasse Frankfurt,

habe ich selbst mehrmals in

Auswahlmannschaften gespielt

und bin mit diesem Sport heute

noch verbunden, und zwar

in Form von Ausgleichsport,

den ich mit Arbeitskollegen in

Glücksburg und Flensburg ausübe.

Zudem bin ich seit 1999

passionierter Golfer.


„Nachwuchs“ bei den Flensburger Hafen-Kränen:

„Ein Kran von Profis für Profis“

EEin neuer mobiler Kran erhöht

die Lösch- und Ladekapazität

am Ostufer-Kai. Die 620 000

Euro teure, leistungsfähige Aufrüstung

verbessert den Güterumschlag

und damit die Wirtschaftlichkeit

der Flensburger

Hafen GmbH, die bekanntlich

ein Tochterunternehmen der

Stadtwerke ist.

Seit Mitte Dezember 2007 ist

der Kran mit seiner Umschlagsleistung

von bis zu 350 Tonnen

aktiv. Es ist der fünfte im Hafengebiet.

Da die maritimen

Liefermengen in Flensburg

einen regelrechten Boom erleben,

ist ein weiterer nagelneuer

Kran für dieses Jahr bereits

eingeplant. „Wir werden dann

sehr gut für den wachsenden

Güterumschlag, vor allem aus

dem Baltikum und Nordeuropa,

gerüstet sein“, sagt Frank

Partik, Geschäftsführer der

Hafengesellschaft. So wickelt

die Raiffeisen-Hauptgenossenschaft

neuerdings ihren gesamten

Schiffsgüterverkehr in

Flensburg über die Flensburger

Hafen GmbH ab. Die Hafenmanager

rechnen zudem verstärkt

mit Holzumschlag aus den

baltischen Ländern.

Der 70 Tonnen schwere Kran

vom Typ Mantsinen MHC 60

symbolisiert gleichzeitig die Kooperation

des Flensburger Ostseehafens

mit skandinavischen

Ländern. Die Kräne werden

nämlich in Finnland gebaut.

„Ein Kran von Profis für Profis“

titelten deshalb die Internet-

Informationen des finnischen

Generalkonsulats in Hamburg.

Stolz würdigte Autor Frederik

Naumann das technische Glanzstück

des ostfinnischen Herstellers

Mantsinen Group.

Immerhin 21 Meter lang reicht

der Ausleger des MHC 60. Das

ermöglicht weit ausholendes

und tiefes Hineingreifen in

die Schiffsbäuche. Der Auslegerkopf

kann – wechselweise

je nach Güterart – mit Holz-,

Schrott- und Massengutgreifer

Der nagelneue MHC 60 demonstrierte bei der „Einweihung“

seine außergewöhnlichen und leistungsstarken Fähigkeiten.

oder Lasthaken versehen werden.

Die maximale Hublast

beträgt sage und schreibe zwölf

Tonnen – das Gesamtgewicht

von acht „VW-Golf“!

Die Flensburger Hafengesellschaft

musste nicht allein vollständig

in die Tasche greifen,

um den Kran zu bezahlen: Die

Hälfte des Kaufpreises steuerte

das Land und die EU aus dem

laufenden „Zukunftsprogramm

Wirtschaft“ bei. Deshalb war

auch der Kieler Wirtschafts-

und Verkehrsminister Dietrich

Austermann (CDU) beim ersten

„Kran-Griff“ mit von der

Partie.

Aktuelle Hafen-Zahlen

2007 wurden insgesamt

483.000 t Güter umgeschlagen.

Das waren rund 16.000 t

weniger als 2006, was einem

Rückgang um 3,2 % entspricht.

Trotzdem besteht eine

Umschlagsverbesserung von

fast 38 % am Harniskai. Bewegten

dort die Krananlagen

2006 noch 141.700 t, so steigerte

sich der Umschlag 2007

auf 195.000 t. Der Rückgang

beim Gesamtumschlag ergibt

sich allein aus der Kohlemenge

(2006: 274.600 t / 2007:

250.500 t).

Politiker und Stadtwerke-

Geschäftsleiter bei der

Inbetriebnahme

Liebe Leserinnen und Leser!

Ihre erste FEZ-Ausgabe 2008

enthält wieder eine bunte Themenvielfalt.

Unserer guten alten

„Alexandra“ gratulieren wir zum

100. Tauftag. Zwei neu aufgelegte

Serien über sportliche Möglichkeiten

für Kinder und Jugendliche

sowie über heimische

Künstler finden sicherlich Ihr

Interesse, aber auch diverse Themen

rund um Energie und über

unser soziales Engagement.

Viel Freude beim Lesen

wünscht Ihnen

Ihr Peer Holdensen

Leiter Marketing und

Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Kontakt zu den

Stadtwerken Flensburg:

Stadtwerke Flensburg GmbH

Batteriestraße 48 · 24939 Flensburg

Tel.: 0461 487-0

Fax: 0461 487-1699

E-Mail:

service@stadtwerke-flensburg.de

Internet:

www.stadtwerke-flensburg.de

Kundenbüro im Europahaus

Rathausstr. 1 / Am ZOB

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 9 bis 18 Uhr,

Sa 10 bis 13 Uhr

Telefonisches Service-Center:

Tel.: 0461 487-4444

Öffnungszeiten:

Mo-Do 8 bis 16 Uhr

Fr 8 bis 12 Uhr

Hilfe bei Störungen:

von 0 - 24 Uhr

Strom Tel.: 0461 487-1010

Fernwärme Tel.: 0461 487-1020

Wasser Tel.: 0461 487-1030

FEZ-Projektbetreuung/V.i.S.d.P.:

Peer Holdensen

Realisierung/Gestaltung & Satz:

hilgra · hildebrandt graphik design

Redaktion: Textagentur Caspari

Fotos: Tim Riediger-nordpool,

Andreas Birresborn, Lichtbildnerei,

Firmen, fotolia, privat

Druck: Frank-Druck, Preetz

3


4

Die Campushalle:

Handball-Arena, Showbühne

und technisches Wunderwerk

DDie Flensburger Campushalle:

Jeder Handballfreund im Norden

kennt sie, Fernsehshow-

Freaks ist sie bundesweit nicht

mehr fremd und sie ist ein „Energiebündel“

– das nicht nur

sportlich und kulturell, auch im

wahrsten Sinne des Wortes. Das

Veranstaltungsmekka der Region

hat einen jährlichen Strombedarf

von 600.000 bis 700.000

Kilowattstunden, was dem Elektrizitätsverbrauch

von fast 200

Einfamilienhäusern entspricht.

Der Stadtwerke-Strom sichert

den rund 250.000 Besuchern

pro Jahr die Live-Events wie

Bundesliga-Handball, Konzerte

und Showgeschehen.

„Bei jedem Handballspiel unserer

SG kommen wir, bedingt

durch die fernsehgerechte Ausleuchtung,

auf die höchsten

Auslastungswerte“, bilanziert

Peter Thomsen, Betriebsleiter

der Campushalle, die elektrische

Leistungsaufnahme von rund

Die nächsten Spieltermine

der SG Flensburg-Handewitt in der Campushalle:

16. März: SG gegen Zagreb (Hauptrunde Champions League)

28. März: SG gegen VfL Gummersbach

12. April: SG gegen Frischauf Göppingen

19. April: SG gegen Melsungen

17. Mai: SG gegen TSV GWD Minden

350 Kilowatt. Maximal 400 Kilowatt

machen die elektrischen

Anlagen möglich. „Der Auftritt

von André Rieu beispielsweise

fährt dagegen nur eine Höchstleistung

von 170 Kilowatt.“

Und noch ein SG-Rekord: Jedes

Handballmeeting benötigt rund

30 Kubikmeter Wasser, - das ist

jedes Mal etwa ein Fünftel der

Menge, die ein dreiköpfiger

Haushalt im ganzen Jahr verbraucht.

Ganz abgesehen davon,

dass „unsere Jungs“ nach dem

Spiel ordentlich duschen müssen,

fließt Flensburgs Wasser vor

allem durch die Toiletten, die

von einem Großteil der bis zu

6.500 Zuschauer frequentiert

werden.

Übrigens: Um Spieler und

Handballfans zufrieden zu stellen,

sind bei jedem Spiel rund

200 fleißige Frauen und Männer

in der Halle aktiv.

Es gibt viele Tage im Jahr, da

gleicht die Campushalle auf

dem Hochschulareal Sandberg

einem turbulenten „Verschiebebahnhof“.

Im Januar beispielsweise

wurden drei Fernsehshows

hintereinander abgedreht bzw.

live gesendet. Zwei Wochen

lang wieselten Hunderte von

Produktionsmitarbeitern in der

Halle und ihren „Katakomben“

herum. „Um solche großen Aufträge

problemfrei abzuwickeln,

müssen wir bei der Raumverteilung

hinter den Kulissen

ordentlich improvisieren“, sagt

Peter Thomsen. So wird ein Lagerraum

zur Kantine, ein Karatestudio

zur Künstlergarderobe

und im Umkleideraum der

Hochschulsportler stapeln sich


fast 2.000 Holzbodenteile.

Denn ein musikalisch-kulturelles

Großereignis bedeutet:

Vorher raus mit 950 Quadrametern

Handball-Parkettboden.

Einzeln verlegt in Lamellen

von jeweils einem halben Qua-

dratmeter heißt das zehn Stunden

Arbeit für eine Kolonne an

Hilfskräften. Dazu kommen die

Einfahr- und Ausfahraktionen

samt Aufrichten oder Demontieren

der sichernden Seitengitter

der mobilen Sitztribünen.

„Eingeseift – die großen SAT-1-Winterspiele“ Ende Januar in der

Campushalle: Die Fernsehstars Axel Schulz und Annika Kipp bei ihrer

abenteuerlichen „Schlittenfahrt“. Für das Fernsehevent wurde der

Hallenboden auf 20 Grad minus herabgekühlt und vereist. Mit aus

fast 300 Kilometer Entfernung herangebrachtem Schnee entstand

eine Winterlandschaft.

Das bedarf der vierstündigen

Arbeit von sechs Leuten, wenn

auch elektrische Motoren die

Handkurbeln ersetzen und die

Elemente von Tragepults aus

„ferngesteuert“ sanft bewegt

werden.

Sieben Jahre Campushalle

– eine glatte Erfolgsstory

Die 2001 eröffnete Campushalle

ist dank funktionierender

Organisation eine

„Erfolgsstory“. Als Spielstätte

der SG sichert das Handball-

Unternehmen weitgehend die

Auslastung. Die Spiele sind

meist mit 6.300 Zuschauern

ausverkauft. Fest geplant ist

nach der laufenden Saison

eine Kapazitätserweiterung

auf insgesamt rund 7.000

Plätze.

Abgesehen vom Besuchermagnet

Handball ist die Campushalle

ein Zentrum musikalischer

und kultureller Veranstaltungen

mit bekannten

Künstlern sowie für Messen

und Ausstellungen. In jüngerer

Zeit werden öfter auch

Shows für Fernsehanstalten

produziert.

Eigentümer der Campushalle

ist eine GmbH, an der die

Stadt Flensburg, der Kreis

Schleswig-Flensburg und die

Provinzialversicherung beteiligt

sind. Die Grundstücke, auf

denen der Komplex steht, hat

das Land Schleswig-Holstein

seinerzeit in die Finanzierung

eingebracht. Auch am Hallenbau

beteiligte sich das Land,

da die Campushalle auch dem

Hochschulsport zur Verfügung

steht. Betrieben wird die Campushalle

von der „C+E Concert

und Event GmbH“, einem

Tochterunternehmen der Ostseehalle

Kiel Betriebsgesellschaft

mbH & Co. KG.

5


6

Neue FEZ-Serie für Kinder und Jugendliche:

Sportarten von A bis Z

A wie „Angelsport“

P„Petri Heil!“ ist der traditionelle Gruß aller

Angler und Fischer. Kinder und Jugendliche

aus Flensburg und der Region können

im „Angelsportverein (ASV) Petri Heil von

1948“ das Angeln von Fischen erlernen und

ausüben. Das Angeln erfordert zwar relativ

wenig körperlichen Einsatz, es ist aber – so

wie z. B. auch das Schachspielen – wegen des

Wettbewerb-Charakters ein echter Sport.

Vor allem für Kinder und Jugendliche, die in

der Schule und im Alltag etwas nervös sind,

ist Angeln ein ideales Hobby. Es entspannt

und beruhigt, denn Ihr braucht Geduld

und Disziplin, um einen „guten Fang“ zu

machen. Auch sehr interessant ist dieser

Sport, denn Ihr müsst einiges lernen, um

alles richtig zu machen.

Der Flensburger ASV wird in

diesem Jahr 60 Jahre alt. Er

ist eine ziemlich große

Angelsport-Organisation

mit zurzeit rund

300 erwachsenen und

fast 90 jugendlichen

Mitgliedern. „Wer

mindestens zwölf Jahre

alt ist und die Sportfischerprüfung

bestanden

hat, der kann Mitglied in

unserer Jugendgruppe werden“,

erläutert ASV-Vorsitzender Werner Negele

die Bedingungen. Er leitet den Verein seit

Eine weitere Sportart mit „A“

für Kinder und Jugendliche ist:

American Football

In Flensburg sind das die „Sealords“

als eine eigene Abteilung des TSB. Der

Einstieg ins Football-Spielen ist von 8

Jahren an möglich (Jugendteam und

„Flaglords“). Zudem können Mädchen

bei den „Sealadies“ spielen oder bei

den Cheerleaders (Mini-Cheers und

Junior-Cheers) mitmachen.

Weitere Infos bekommt Ihr über das

Internet www.sealords.de

dem Jahr 2000 und ist beruflich Mitarbeiter

der Stadtwerke.

Die meisten der Jugendgruppe sind Jungs;

aber es gibt auch einige angelnde Mädchen.

Die Gruppe trifft sich in ihrer Angelhütte

am Niehuuser See. Viele Angel-Aktivitäten

in und außerhalb von Flensburg

werden geboten, wie die

insgesamt sieben Wertungsangeln

für die Jahresmeisterschaft.

Dazu gehören

auch das „Königsangeln“

der Jugend im Sommer

und ein Zeltlager am

Nord-Ostsee-Kanal. Für

alles gibt es einen genauen

Veranstaltungsplan

der Jugendgruppe.

Dieser wird jährlich neu

aufgestellt.

Jetzt im Frühjahr laufen

wieder die Angel-Lehrgänge

an. In mehr als

30 Unterrichtsstunden

wird gelernt, wie Angeln

montiert werden,

also welche Haken und

Köder je nach Fischart und

Fanggewässer genommen werden

müssen. „Jeder, der richtig angeln möchte,

muss auch alle heimischen Fische kennen,

Angel-Witze

• Es ist eiskalt. Piet sitzt mit einer

dicken rechten Backe am See und angelt.

Ein Spaziergänger kommt vorbei, der den

Piet kennt, und fragt ihn, ob er Zahnschmerzen

hat. Piet murmelt schmatzend:

„Ach was, hab ich nicht – aber irgendwie

muss ich die Würmer ja auftauen!“

• Frau Knurrhahn schaut ihrem Mann beim

Angeln zu: „Du bist ja dabei immer so nervös

– ich dachte das beruhigt die Nerven!“

Herr Knurrhahn: „Aber nur, wenn man einen

Angelschein hat.“

und das sind immerhin rund 100 Arten“,

sagt ASV-Jugendwart Karl-Heinz Loop. Er

ist seit 16 Jahren für die Angelsport-Jugend

zuständig und auch Kreisjugendwart. Dem

Kreisverband sind insgesamt 23 Vereine angeschlossen.

Wer angelt, der muss die Fische

fachgerecht abtöten, also den

Fang richtig behandeln können.

Wie es gemacht wird,

dass kein Fisch leidet, wird

ebenfalls in dem Kurs gelernt,

der Voraussetzung

für die Sportfischerprüfung

ist. Ab 11 Jahren

kannst Du an der Prüfung

teilnehmen. Der Sportfischerschein

wird erst ab dem 12. Lebensjahr

ausgehändigt.

Alle Informationen zum ASV Petri Heil

und zur Jugendgruppe könnt Ihr im

Schaukasten der Geschäftsstelle oder

dort direkt erfahren: Angelsport-Center,

Ochsenweg 72, Flensburg-Weiche.

Ihr dürft auch Jugendwart Karl-Heinz

Loop in Maasbüll ansprechen

(Tel. 04634 936961).

Zudem könnt Ihr Euch im Internet informieren:

www.asv-flensburg.de

• Was ist das Wichtigste beim Angeln? Antwort:

Lange Arme. Damit man zeigen kann,

wie groß der Fisch war.

• Fritz sitzt an einem kleinen See und angelt.

Kommt ein Polizist vorbei: „Hier ist Angeln

verboten, Sie zahlen Strafe!“ Fritz: „Ich angel

doch gar nicht, ich bringe einem Wurm

das Schwimmen bei!“ Polizist: „Kann ich den

Wurm mal sehen?“ Fritz zieht ihn hoch. Polizist:

„Kostet trotzdem Strafe – denn Ihr Regenwurm

trägt keine Badehose, und hier ist

auch das Nacktbaden verboten!“


Skatepark „Alter Schlachthof“:

Familien-Event zur Eröffnung

D

Der neue Skatepark „Alter

Schlachthof“ öffnet mit einem

Event vom 16. bis 18. Mai offiziell

die Tore. Der in Fachkreisen

bekannte Schweizer Erwin

Rechsteiner hat den Skatepark

zusammen mit den jugendlichen

Nutzern entworfen. Die

„Sportpiraten“ des Flensburg

e r Ju g e n d r i n g s

e. V. betreuen

die neue attraktiveFreizeitfläche

für junge

Leute. Nutzer

sind BMXer, Skateboarder und

Blader. Finanziert wurde das

Ganze vom Land Schleswig-

Holstein und der Stadt Flensburg

mit insgesamt 200.000

Euro. Zudem haben die BMXer

der Sportpiraten rund 25.000

Euro Spendengelder von Firmen

– darunter sind die Stadtwerke

– gesammelt, die nun unter anderem

in Street-Rampen investiert

werden. Der Skatepark im

Brauereiweg ist Teil des neuen

Gesamtkonzepts für das ehemalige

Betriebsgelände. Dazu zählt

auch eine großzügigeGrünanlage

mit

Spielplatz. Zur

Eröffnung der

„Kommunikationsplattform“

für Jung und Alt

haben die Flensburger Jugendzentren

und viele weitere Partner

ebenfalls mit Hilfe von Sponsoren

ein dreitägiges Familien-

Event organisiert. Hauptpreis

einer Verlosung ist eine Fahrt

mit dem Stadtwerke-Ballon für

zwei Personen.

Rätsel

Flensburger Jungs werfen im

Frühling am Niehuuser See ihre

Angelruten aus. Die Angelschnüre

haben sich leider unter Wasser

verschlungen. Die Kinder ziehen

eifrig, weil sie einen dicken Fang

vermuten. Fische hängen aber

nicht daran, sondern diese haben

die Angelhaken mit Überraschungen

bestückt – Osterei,

Kuchen und Schokoladenhase.

Welcher Junge (A, B, C) hat

was gefangen?

Lösung:

A fängt den Kuchen,

B den Schokohasen,

C das Ei.

Hier das Programm des Skateboard-,

BMX- und Inline-Jam-

Events mit sportlich-musikalischen

Höhepunkten:

• Freitag (16. Mai) von 14.00

bis 22.00 Uhr „Warming up“

(diverse Aktionen)

• Sonnabend (17. Mai) von

12.00 bis 22.00 Uhr „Feeling

good“ (ab Bahnhof/13.00 Uhr

„Roll In“ durch die City)

• Sonntag (18. Mai) von 10.00

bis 20.00 Uhr „Coming down“

(diverse Aktionen)

www.sportpiraten.com

www.skateparkflensburg.de

7


8

Veranstaltungen im Frühjahr

16.03. 11.30 Uhr

„Ein Leben in der Tracht“

Kleidung und Leben

im 19. Jahrhundert

Museumsberg FL

Heinrich-Sauermann-Haus

www.museumsberg-flensburg.de

18.03. 19.30 Uhr

„Die Entstehung der Galaxien“

Referent: Jochen Burow

Planetarium, Glücksburg

Kartenbestellungen montags

von 09.00 bis 11.00 Uhr

Tel. 0461 805 1273

www.fh-flensburg.de/ph/

planetarium/programm.html

21.03. 16.00 Uhr

„Matthäus-Passion“

von J. S. Bach

Bach-Chor und Solisten

St. Marienkirche, FL

Karten:

Ticket-Center Holmpassage

Tel. 01805 11 44 40

www.flensburger-bach-chor.de

22.03.- Frühlings-Jahrmarkt

30.03. auf der Exe

22.03. ab 09.30 Uhr

Ostern in der Innenstadt

mit verschiedenen Aktivitäten

23.03. 10.00 Uhr

Workshop „Quilten im Museum“

der Gruppe MeerArt

Schifffahrtsmuseum, FL

www.schiffahrtsmuseum.

flensburg.de

15.00 Uhr

Historischer Osterspaziergang

Glücksburg

Infos, Tel. 0800 2020 040

www.gluecksburg.de

19.00 Uhr

Uraufführung

„(BA)ROCK –

von Bach bis Beatles“

Ballett von Stelja Korljan

Stadttheater

Vorverkauf: Theaterkasse,

Rathausstr. 22

Tel. 0461 23388

www.sh-landestheater.de

24.03. 11.00 Uhr

„Christ lag in Todesbanden“

Kantate von J. S. Bach

Bach-Chor und Solisten

St. Marienkirche, FL

Karten:

Ticket-Center Holmpassage

Tel. 01805 11 44 40

www.flensburger-bach-chor.de

25.03. 19.30 Uhr

„Die Sternbilder des Frühlings“

Referent: Hermann van Radecke

Planetarium, Glücksburg

Kartenbestellungen montags

von 09.00 bis 11.00 Uhr:

Tel. 0461 805 1273

www.planetarium-gluecksburg.de

29.03. 20.00 Uhr

Goethes „Reineke Fuchs“ op Platt

Lesung mit Uwe-Detlev Jessen

Niederdeutsche Bühne, Studio, FL

Vorverkauf: Theaterkasse,

Rathausstr. 22

Tel. 0461 2 33 88

www.niederdeutschebuehne.de

30.03. 11.00 Uhr

3. Kammerkonzert

des Schleswig-Holsteinischen

Sinfonieorchesters

Stadttheater, Kleine Bühne, FL

Vorverkauf: Theaterkasse,

Rathausstr. 22

Tel. 0461 23388

www.sh-landestheater.de

11.30 Uhr

Hans Holtorfs „Maskenwagen“

Führung durch die

Sonderausstellung

Museumsberg, FL

Heinrich-Sauermann-Haus

www.museumsberg-flensburg.de

19.00 Uhr

Sonaten von J. S. Bach

Quartett des Bach-Ensembles

St. Johanniskirche, FL

Karten:

Ticket-Center Holmpassage

Tel. 01805 11 44 40

www.flensburger-bach-chor.de

05.04. 20.00 Uhr

Jürgen von der Lippe:

Das Beste aus 30 Jahren

Deutsches Haus, FL

Tickets: www.eventim.de

oder andere Internet-Anbieter

Hotline: 01805 114 440

08.04. 20.00 Uhr

Bastian Sick: Der Dativ

ist dem Genitiv sein Tod

Deutsches Haus, FL

Tickets: www.eventim.de

oder andere Internet-Anbieter

Hotline: 01805 114 440

09.04. 20.00 Uhr

Fritz Köhncke liest

„Geschichten um Peter Lüth vun

de Westkant un annere Vertellen“

Niederdeutsche Bühne, Studio, FL

Vorverkauf: Theaterkasse,

Rathausstr. 22

Tel. 0461 2 33 88

www.niederdeutschebuehne.de

09.04.- 4. Festival folkBALTICA

13.04. Länderschwerpunkt „Estland“

11.04. Auftakt in Flensburg

St. Nikolaikirche, FL

Genaue Infos: www.folkbaltica.de

Karten: CTS-Vorverkaufsstellen

oder www.eventim.de

13.04. 19.00 Uhr

Premiere des Lustspiels

„De verflixte Strump“

Niederdeutsche Bühne,

Stadttheater, FL

Vorverkauf: Theaterkasse,

Rathausstr. 22

Tel. 0461 2 33 88

www.niederdeutschebuehne.de


23.04. + 19.00 Uhr

28.05. „Mittwochsmusiken“

Musikschule, FL

Emmy-Leisner-Saal

Eintritt frei

www.musikschule-flensburg.de

02.05. 20.00 Uhr

Achim Reichel & Band

Deutsches Haus, FL

Tickets: www.eventim.de

oder andere Internet-Anbieter

Hotline: 01805 114 440

02.05.- 29. Rum-Regatta

04.05. Innenhafen, FL

www.rumregatta.de

07.05. 19.30 Uhr

„Die Schöpfung“ von J. Haydn

Bach-Chor, SH Sinfonieorchester

sowie Solisten

Deutsches Haus, FL

Karten:

Ticket-Center Holmpassage

Tel. 01805 11 44 40

www.flensburger-bach-chor.de

Herbert Grönemeyer – klar für und in Flensburg!

Er kommt am 4. Juni auf die Exe und hat

sich selbst für diesen Flensburg-Auftritt

– anstelle von Dresden – während seiner

Tournee 2008 entschieden: Rock-Poet Herbert

Grönemeyer. Gemessen an Platten und

17.05. 20.00 Uhr

Premiere Romantische Komödie

„De besten Daag in mien Leven“

Niederdeutsche Bühne, Studio, FL

Vorverkauf: Theaterkasse,

Rathausstr. 22

Tel. 0461 2 33 88

www.niederdeutschebuehne.de

20.05.- Berufsmesse „nordjob“

22.05. Campushalle

www.erfolg-im-beruf.de

08.06. 17.00 Uhr

Jazzkonzert

mit Lehrern der Musikschule

Haus Sophiesminde, FL

www.musikschule-flensburg.de

Noch bis zum 13.04.

„Time will show“ –

Medienkunst aus Lettland

mit Werken von 20 Künstlern

Museumsberg, FL

Täglich außer montags

www.museumsberg-flensburg.de

Konzertbesuchern ist er der erfolgreichste

deutsche Sänger. Am 12. April wird „Herbie“

52 Jahre alt.

„Rückblickend bin ich stolz darauf“, kommentierte

Herbert Grönemeyer kürzlich in einem

Magazin-Interview seine großartige Karriere.

„Das ist alles Mist“, habe vor fast 25 Jahren

eine Plattenfirma bei seinem Debüt als Liedermacher

und Rockinterpret kommentiert,

erzählte der Profi-Schauspieler (u. a. „Das

Boot“, 1981) und frühere musikalische Leiter

diverser Theaterbühnen. Doch allein 2007

zählten Grönemeyers Tourneen insgesamt

rund eine Million begeisterte Zuhörer.

Die 20.000 Flensburger Exe-Plätze – davon

4.000 Tribünensitze – sind bereits seit mehreren

Wochen ausverkauft. Nur mit Glück

lassen sich noch Karten ergattern, sagt Peter

Thomsen von der organisierenden „förde

show concept GmbH“. Grönemeyers Zusage

sei super für das Image von Flensburg und

Termine für Kinder

11.03. 16.00 Uhr

18.03. „Astronomie für Kinder“

28.03. Referent: Peter Runge

Planetarium, Glücksburg

Kartenbestellungen montags

von 09.00 bis 11.00 Uhr:

Tel. 0461 805 1273

www.planetarium-gluecksburg.de

16.03. 15.00 Uhr

17.03. 10.00 Uhr

„Der Teddy und die Tiere“

Konzert für alle ab 4 Jahren

nach einer Geschichte

von Michael Ende

Stadttheater, Kleine Bühne, FL

Vorverkauf: Theaterkasse,

Rathausstr. 22

Tel.: 0461 23388

www.sh-landestheater.de

20.03. 10.00 Uhr

Deutsch-dänisches Kinderfest

Innenstadt, FL

(Änderungen vorbehalten)

ganz Schleswig-Holstein. „Normalerweise

ist doch in Hamburg für die ganz großen

Stars schon Schluss.“

„Das wird zweifellos das bisher größte

Open-Air in Flensburg“, ergänzt Ralf David.

Er ist der für Veranstaltungen zuständige

Mann in der Flensburger Ordnungsverwaltung.

„Und dieses Event werden wir meistern!“

Die Exe sei für Grönemeyer ideal,

was dieser persönlich erkannt und deshalb

zugestimmt habe. Die Infrastruktur stehe,

die Stromversorgung „ist top“, für Parkplätze

und Shuttleverkehr werde optimal

gesorgt. Schon fünf Tage vor dem Konzert

beginne der Aufbau der riesigen Bühne an

der Exe-Nordseite sowie der Zuschauertribünen,

eingeteilt in vier Blöcke A bis D für

jeweils 1.000 Besucher.

Herbert Grönemeyer startet sein Konzert

am 4. Juni, einem Mittwoch,

um 20.00 Uhr. Infos auf der Homepage:

www.groenemeyer.de

9


10

D„Die meisten Bilder habe ich im

Kopf, male also kaum nach Skizzen

oder Vorlagen“, schildert

der Künstler Jan Günter die

Grundlage der Motive seiner

„Erinnerungsbilder“. „Ich bin

hier aufgewachsen“, blickt der

Flensburger auf mehr als 30-jährige

künstlerische Aktivität zurück,

„habe also Landschaft und

Leben an der Förde regelrecht

eingeatmet und kann diese

Eindrücke in meinen Werken

wiedergeben.“ Günters Aquarelle

und Acrylarbeiten zeigen

Landschaften, heimische Küsten;

oft erscheint ein hoher, bewegter

Himmel. Da tummeln

sich Boote und Segelschiffe; da

stehen bekannte Leuchttürme

und historische Häuser Flensburgs,

auch Stadt- und Hafenansichten,

und es gibt selbstverständlich

Abbildungen von

Menschen.

Des Künstlers Wesen wirkt unaufdringlich

wie seine Bilder:

Beide, Künstler und Werk, öff-

Unsere neue Serie:

Regionale Künstler und Galerien – Teil 1

Jan Günter –

konkret, figürlich und abstrakt

nen und erschließen sich dem

Atelier- bzw. Galeriebesucher

langsam, aber umso eindrucksvoller.

Hoch gewachsen an Statur

ist Jan Günter. Seine Hände

scheinen auf den ersten Blick

eher für bildhauerisches Arbeiten

bestimmt zu sein. Doch

seine Plastiken aus Speckstein

und nicht minder schmeichelnden

Weichhölzern, wie

die Schneckenstele, sind feine,

schlanke Werkstücke, wie von

zarter Frauenhand geschaffen.

Jan Günters Malkunst offenbart

sich als filigran, farblich dezent,

gar nicht knallig bunt, meist mit

zarten Pinseln gefertigt. Seine

Motive sind konkret ausgeführt

und figürlich, andere leicht

abstrakt. Ansprechend sind

Blumenbilder und „reduzierte

Landschaften“, wie er die in

Nass-in-Nass-Technik entstandenen

Werke nennt. „Das Luftige

des Aquarells ist schwierig

in Acryl hinzukriegen“, deutet

er auf markante Beispiele und

damit auf seinen medialen

Schwerpunkt, das Aquarell.

Günters Gesamtwerk – Originale,

Drucke, Kalender – zeugt

von künstlerischer Ausgeglichenheit

und fachlicher Reife.

Vor 50 Jahren wurde Jan Günter

in der Fördestadt geboren. Nach

dem Abitur studierte er an der

früheren PH in Mürwik. In

diesem Stadtteil wohnt er heute

noch. „Damals spürte ich, dass

mich das schulische Lehramt

nicht so reizt wie die Kunst,

auf die ich mich dann konzentrierte.“

Günters „Lehrmeister“

waren von 1976 bis 1980 die

Professoren Gerhard von der

Ohe und Gerd Uschkereit. 1982

machte er sich als freischaffender

Künstler selbstständig. „Schon

während meines Studiums hatte

ich Ausstellungen“, erzählt er.

Viele weitere folgten.

Früher war Jan Günters Wohnhaus

im Tannenweg auch Atelier.

Seit Anfang 2006 befinden

sich Atelier und Galerie in der

Rathausstraße neben dem Theater:

„Ein kulturell guter Standort,

denn viele Theaterbesucher

werden auf mich aufmerksam“,

sagt der 50-Jährige. An seinem

neuen Schaffensort gibt er – das

bereits seit 1983 – regelmäßig

Aquarell-Kurse, und hier ist

ein Ausschnitt seiner bisher

weit mehr als 1.000 Werke zu

bewundern. Vielfach fertigt

Günter auch Auftragsarbeiten

an, wobei er vor allem Schiffe

und Menschen porträtiert.

Jan Günters Galerie und

Atelier befinden sich in

der Rathaussstraße 20,

geöffnet montags bis

freitags von 14.30 bis

17.30 Uhr und sonnabends

von 10.00 bis 13.00 Uhr.

Die nächste große sechswöchige

Ausstellung steht

im Herbst an: „Bilder um

Holnis“.

Erreichbar ist Jan Günter

über Tel. 0461 9091500.

www.jan-guenter.com


Stadtwerke-Präsent zum 100. „Geburtstag“ der guten alten Dampferdame

Auf der „Alex“ geht das Licht nicht aus!

D„Das ist eine tolle Spende –

auf der Alexandra geht damit

im wahrsten Sinne des Wortes

das Licht nicht aus“, freut sich

Werner Fischer, Vorsitzender des

„Fördervereins Salondampfer

Alexandra e.V.“ über ein spezielles

Geburtstagspräsent zum

100-Jährigen der guten alten

Dampferdame. Die Stadtwerke

Flensburg zeigen sich höchst

spendabel und überweisen dem

Förderverein 2008 bis 2010 jeweils

4.500 Euro. Das Geld ist

quasi zweckgebunden, da zur

gesamten Finanzierung der Energiekosten

des schwimmenden

Dampferdenkmals und mariti-

men Botschafters der Fördestadt

bestimmt.

Flensburgs weit über die Stadtgrenzen

hinaus strahlendes

Wahrzeichen und stolzer Werbeträger

sei es wert, von einem der

Region verbundenen Unternehmen

unterstützt zu werden, so

Matthias Wolfskeil, Vorsitzender

der Stadtwerke-Geschäftsführung,

an die „Alexandra“-

Erhalter. „Außerdem fühlen

wir uns als Kraftwerk der „Alex“

besonders verbunden, beheizen

wir beide doch unsere Kessel mit

Kohle!“

Der Vorsitzende der Stadtwerke-Geschäftsführung, Matthias Wolfskeil

(2. v. l.) bei der symbolischen Spendenübergabe an die Vorstände

des Fördervereins und des Kuratoriums.

Der Passagierdampfer wurde

1907/1908 auf der Hamburger

Werft Janssen & Schmilinski

für die „Vereinigte Flensburg-

Ekensunder und Sonderburger

Dampfschiffsgesellschaft“ gebaut.

Prinzessin Alexandra zu

Schleswig-Holstein-Glücksburg

taufte das Schiff im April 1908,

womit sie dem Dampfer ihren

Namen gab. Im Mai 1908 war

Stapellauf und am 31. Mai 1908

die Übergabe an die Reederei. Es

folgte die wechselvolle Historie

bis zur Stilllegung 1975 und bis

zur Reaktivierung 1988 – dank

des großen Engagements der

Fördeschifffahrt begeisterten

„Fans“ der heimischen Wirtschaft

und der Bevölkerung.

Nun macht sich die alte, aber fitte

„Alex“ frisch für ihren „Hundertjährigen“:

Wie in jedem Jahr

stattet sie vorschriftsmäßig ihren

„Werftbesuch“ ab. Traditionell

geht es zu Eberhardt nach Arnis/Schlei.

Am 16. März trifft

sie dort ein und bleibt maximal

zwei Wochen, um unerlässliche

Instandhaltungen erledigen zu

lassen. Die technische Kontrolle

und notwendige Renovierung

kostet die „Alexandra“ jährlich

mindestens 30.000 Euro. Es

sind Mittel, die aus ihrem Betrieb

erwirtschaftet werden und

die sie aus dem hilfreichen Topf

des Fördervereins erhält.

Die Stadtwerke Flensburg

GmbH und die FEZ sagen

„Herzlichen Glückwunsch“

und rufen „unserer Alex“ zu:

„Allzeit gute Fahrt, weiterhin

viele unterstützende Freunde,

Passagiere und Helfer sowie

stets die obligatorische Handbreite

an Wasser unter’m

Kiel!“

Die nächsten Rundfahrten

und das Geburtstagsprogramm

Im Jubiläumsjahr startet die

„Alexandra“ nach der Generalüberholung

zur Rum-Regatta

am 3. Mai (10.30 Uhr) ihre

Rundfahrten 2008. Am 11. Mai

(Pfingstsonntag / 11.00 Uhr)

geht der Törn unter dem Motto

„Jazz geht’s los“ in die Feiern

zum 100-Jährigen. „Alexandras

Dampfkapelle“ unterhält dabei

die Fahrgäste. – Höhepunkte

sind dann das „Open Ship“ am 6.

und 7. Juni, jeweils von 10.00

bis 17.00 Uhr, bei dem das „Geburtstagskind“

besichtigt werden

kann. Am 8. Juni werden mehrere

Jubiläumsfahrten mit Preisen

wie vor 100 Jahren angeboten.

Der bis zum 5. Oktober reichende

Fahrplan kann im Internet eingesehen

werden (www.dampferalexandra.de)

oder Sie informieren

sich unter

Tel. 0171 3164007.

11


12

Was macht Ljubomir Vranjes nach seiner Handball-Karriere?

„Zum Beispiel Fotografieren“

Ambitioniert bei der Sache:

Ljubomir Vranjes (oben rechts)

bannt seine Teamkollegen

K. Nielsen und T. Mogensen

(Bildreihe links) auf den Kamera-Chip.

LLieblingshobby des Kapitäns

der SG Flensburg-Handewitt,

Ljubomir Vranjes, ist das Fotografieren.

Dass der 34-Jährige

deshalb irgendwann in seinen

erlernten Beruf als Koch zurückkehrt,

scheint neuerdings

eher ausgeschlossen. „Fotograf

zum Beispiel“ sei sein größerer

Wunsch, antwortet der kompakte

Schwede meist auf die

Frage, was für ihn nach der

Karriere als Profi-Handballer

kommt.

Den ersten „professionellen“

Fotoauftrag erhielt Ljubomir

Vranjes kürzlich von den Stadtwerken

Flensburg, dem langjährigen

Teampartner der SG.

Er bannte mit seiner eigenen

erstklassigen digitalen Spiegelreflex-Kamera

seine dänischen

SG-Vereinskameraden Kasper

Nielsen und Thomas Mogensen

für die jüngste Imagekampagne

der Stadtwerke auf den Chip.

Wie das Foto von Ljubomir

Vranjes auf dieser FEZ-Seite

beweist, gelang auch dieses fotografische

Kunstwerk, denn er

hat bereits einige Jahre Hobbyerfahrung

mit der Kamera.

Bereits seit dem Jahr 2000 ist

Vranjes mit Feuereifer und fotografischem

Ernst bei der Sache,

obwohl er auch vorher immer

schon gerne mit der Kamera

hantiert hat. Sein bisher größter

fotobildnerischer Erfolg war

der SG-Mannschaftskalender

2007.

Dass auch die fotografierenden

und filmenden „Kollegen“ auf

Ljubomirs Foto-Shooting neugierig

waren, ist hier ebenfalls zu

sehen. Profi-Fotograf Andreas

Birresborn „erwischte“ den fotografierenden

Handball-Profi im

richtigen Moment. Und auch

das schwedische Fernsehen berichtete

in Bild und Wort über

den neuen Fotokünstler.

Die Handball-Laufbahn endet

für den kleinen, flinken

schwedischen Nationalspieler

(fast 170 Länderspiele!), der im

SG-Trikot „17“ die Bundesliga

anführt, nach dem Flensburger

Vertragsende 2008.

Ljubomir hat angekündigt, dass

er zunächst eine längere sportliche

Pause einlegen möchte, –

mit viel Zeit zum Fotografieren!

Seine eigentlichen Ambitionen

gehen aber bekanntlich in Richtung

Vereinstrainer.


Ökologische Projekte (Teil 3)

Photovoltaik-Feld mit unterschiedlichen Modulen

Der Test läuft sehr erfolgreich!

FEZ-Fragen an Dipl.-Ing. K. Hüttmann

Wie sieht das bisherige Ergebnis aus?

• Bereits nach zehn Monaten Betriebszeit,

wurde die von uns auf’s ganze Jahr

prognostizierte Energieausbeute von

rund 23.000 kWh Strom eingespeist. Die

Anlage läuft vom Start an störungsfrei

und hat innerhalb eines Jahres über

26.500 kWh in das Stromnetz der Stadtwerke

eingespeist.

Was bedeutet das für die Stadtwerke?

• Wir sind mit diesen und den zu

erwartenden Erträgen trotz des relativ

schlechten Sommers in 2007 sehr zufrieden.

Garantiert ist das auf die von

uns gut geplante und mit eigenen Mitarbeitern

installierte hochwertige Photovoltaikanlage

sowie auf deren optimale

Lage zurückzuführen.

Demnach lohnen sich Solarstromanlagen

finanziell unter dem Strich auch in

Flensburg und Umgebung? • Pauschal

kann ich das nicht sagen, insbesondere

vor dem Hintergrund der zukünftig stärker

sinkenden Einspeisevergütung nach

dem Erneuerbaren Energiengesetz (EEG).

Des Weiteren hängt die Wirtschaftlichkeit

vom Typ und Preis der jeweiligen Anlage

ab. Zudem spielt die Ausrichtung, also

Lage, Neigung und Schattenauswirkung,

eine große Rolle. Jedoch ist die ökologische

Wirtschaftlichkeit zweifelsfrei gegeben,

denn es werden klimaschädliche

CO2-Emmissionen eingespart.

SSeit Dezember 2006 ist die Solar-Anlage

auf dem Dach der Fahrzeughalle der

Stadtwerke in Betrieb. 144 Photovoltaik-

Module (PV = Photovoltaik) von neun

unterschiedlichen Herstellern erzeugen

alternativen Strom – und das mit großem

Erfolg trotz des oft trüben Flensburger

Wetters in 2007. Kein Wunder, dass der

diplomierte Ingenieur Kai Hüttmann –

seit einigen Jahren Solarenergie-Spezialist

der Stadtwerke – mit „seiner“ Testanlage

hoch zufrieden ist (vgl. Kurzinterview).

Der 42-Jährige aus der Hauptabteilung

Netze entwickelte das großflächige Testfeld,

nachdem die Stadtwerke schon 1998

kleine PV-Anlagen auf einigen Dächern

von Flensburger Schulen installiert hatten

(die FEZ berichtete). Das Highlight

der Stadtwerke-Versuchsanlage, sind

drei automatisch dem Sonnenstand

nachführende „Sonnensegel“ mit denen

noch mehr Sonnenstrom vom Himmel

geholt werden können. Hauptsächliche

Ziele der Großanlage sind nun: Herausfinden,

welche Module funktionieren am

besten, welche PV-Produkte sind für den

Einsatz in der Nordregion zu empfehlen,

wie sieht die Ökobilanz aus? Das erkunden

die Stadtwerke in enger Kooperation

mit der Fachhochschule Flensburg, deren

Absolvent Kai Hüttmann einst war. „Es

ist kein einziges Modul dabei, das als

schlecht bezeichnet werden muss“, zieht

Hüttmann eine Zwischenbilanz. „Die

PV-Elemente liefern sich in ihrer Effektivität

ein Kopf-an-Kopf-Rennen.“

Die erwartete und im bisherigen Ergebnis

sogar übertroffene Solarstrom-Erzeugung

könnte mehr als sechs Einfamilienhäuser

versorgen. Ein Umweltvorteil ist dabei

auch, die Einsparung von jährlich mehr

als 20.000 Kilogramm Kohlendioxid

(CO2). Die aktuellen Leistungs- und

Energiedaten sowie die Reduzierung

der CO 2-Emissionen werden auf einer

elektronischen Tafel im Eingangsbereich

der Stadtwerke angezeigt.

Gewinner der 8. Runde

„Aktiv für die Region“

Bei der achten Runde der Sponsoring-Aktion

„Aktiv für die Region“

wählte das Stadtwerke-Marketing diese

Gewinner aus:

350 Euro erhält das Hospital und Kloster

zum Heiligen Geist. Trägerin der

Seniorenwohnanlage mit Pflegeheim

„Klosterhof“ ist eine gemeinnützige

Stiftung, die vor mehr als 450 Jahren

vom dänischen König Christian III. ins

Leben gerufen wurde. Sie zählt zu den

ältesten sozialen Einrichtungen Schleswig-Holsteins.

Ein Vorstand, dessen

drei Mitglieder auch dem Klosterkonvent

angehören, führt die Geschäfte

der Stiftung. Der Konvent besteht insgesamt

aus sieben Bürgern aus Flensburg

und dem Umland.

(www.klosterhof-flensburg.de)

250 Euro gibt es für den Rock’n Roll

Club Flying Saucers Flensburg e.V. zum

25-jährigen Jubiläum. Der RRC ist der

erfolgreichste Sportverein seiner Art in

Deutschland. Er wurde als „RRC Flensburg

der Tanzschule Neben“ von zwölf

Mitgliedern gegründet. 1981 wurde der

Name in RRC Flying Saucers geändert.

1983 erfolgte der Eintrag in das Vereinsregister.

Der Verein widmete sich

zunehmend der Kinder- und Jugendarbeit,

baute damit erfolgreich Nachwuchs

auf. Seit 1986 „produzieren“

die Flying Saucers regelmäßig Spitzenplatzierungen

bei Deutschen Meisterschaften

und Weltmeisterschaften. Der

RRC zählt über 200 Mitglieder, davon

etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche.

(www.flyingsaucers.de)

150 Euro kommen dem F-Jugendfußball

des SV Adelby zugute. Das Geld ist ein

Zuschuss für diverse Anschaffungen der

aus drei Teams bestehenden F-Jugend.

(www.jugendfussball-sv-adelby.de)

„Aktiv für die Region“ wird fortgesetzt.

Schreiben Sie per E-Mail

(marketing@stadtwerke-flensburg.de),

auf Postkarte oder im Brief (Stadtwerke

Flensburg GmbH, z. H. Peer Holdensen,

Batteriestr. 48, 24939 Flensburg) wer

und weshalb gesponsert werden sollte.

Einsendeschluss: 25. April 2008.

13


14

Rund

um

Energie

Warum „gesundes“ Licht wichtig ist!

Der Mensch braucht zum Leben neben

Nahrung, Wasser und Luft ein weiteres

wichtiges Element: Licht. Während

sich die Menschen vor 100 Jahren zu 90 %

unter natürlichem Sonnenlicht aufhielten,

sind es heute durchschnittlich nur 10 %.

Fast alle Berufstätigen müssen die meiste

Zeit fern vom Sonnenlicht in künstlich beleuchteten

Räumen verbringen.

Vor 35 Jahren machte der Biochemiker Dr.

John Ott einen Versuch mit Erstklässlern in

Sarasota/Florida. Diejenigen, die normalem

kühlweiß-fluoereszierenden Röhrenlicht

ausgesetzt waren, zeigten verstärkt hyperaktives

Verhalten und Aufmerksamkeitsstö-

Wärmepumpe: Unter dem Strich viel teurer

Pro Jahr werden bundesweit in bis zu

50.000 Häuser Wärmepumpen als

alternative Heizung eingebaut. Wärmepumpen

erfordern einen deutlich höheren

apparativen Aufwand im Vergleich zum

Fernwärmeanschluss bzw. einem Gas- oder

Heizölbrenner. Außerdem sind die Investitionen

erheblich höher. Je nach Pumpensystem

ist mit Kosten von bis zu 21.000 Euro

zu rechnen.

Nach neuesten Meinungen von Experten

beruhigt eine Wärmepumpe in erster Linie

lediglich das Umweltgewissen, da Ressourcen

wie Öl und Kohle eingespart werden

sowie klimaschädliche Gase entfallen. An-

rungen. Die Schüler in Klassenräumen mit

Vollspektrumlicht hingegen verbesserten

sich im Betragen und in den schulischen

Leistungen.

Was ist der Hintergrund? Herkömmliche

Glühlampen, Halogenlicht oder Leuchtstoffröhren

verbreiten ein anderes Farbspektrum

als natürliches Tageslicht. Konventionelles

Kunstlicht blendet und ermüdet die

Augen; ständiges Flimmern von Leuchtstoffröhren

irritiert den Sehnerv. Begleiterscheinungen

wie Konzentrationsmangel,

Unwohlsein, Müdigkeit, Stressempfinden,

Kopfschmerzen oder sogar Depression sind

durch Studien bestätigt.

sonsten sei die finanzielle und ökologische

Bilanz von Wärmepumpen nicht gerade

berauschend, meinen diverse Verbraucherzentralen.

Denn: Ein konventioneller

elektrisch betriebener Wärmeerzeuger, wie

eine Speicherheizung, muss in unseren mittel-

und nordeuropäischen Breitengraden

zugeschaltet werden. Dabei hat der Einsatz

eines zusätzlichen Elektroheizstabs in der

Wärmepumpe jahresdurchschnittlich einen

Anteil von bis zu 7 %.

Damit die Pumpe ihren umweltschonenden

Sinn und Zweck erfüllt, sollte für den Zusatzspeicher

selbstverständlich Ökostrom

abonniert werden. Der aber ist in der Re-

Abhilfe schafft so genanntes Biolicht in

Form von Vollspektrum-Tageslichtlampen.

Ob private Räume, Büros, Praxen, Seminarräume

oder Computerplätze – überall erleichtert

„gesundes“ Licht die Arbeit: Farben

lassen sich deutlicher erkennen, der Mensch

sieht plastischer, er arbeitet entspannter und

produktiver.

Vollspektrumlampen haben mit 96 % annähernd

das natürliche Lichtpotential der Sonne.

Außerdem ist die Beleuchtung, die der

Fachhandel in mehreren Lampenversionen

führt, strahlungsarm und energiesparend.

gel teurer. Unter dem Strich, das haben

Fachleute aktuell ausgerechnet, zahlt ein

Wärmepumpen-Besitzer – einschließlich

der 15-jährigen Abschreibung aus der vorangegangenen

hohen Investition – jährlich

bis zu 1.000 Euro mehr als für eine neue

Spar-Ölheizung oder für gut funktionierende

Fernwärme. Es ist also nur eines zu haben

– entweder niedrigere Kosten oder eine gute

Umweltbilanz, und keineswegs beides.

Internet-Infos zur Funktion und Historie

über www.wikipedia.de unter dem Stichwort

„Wärmepumpe“.


Wussten Sie das?

…dass Mini-Mikrofone von nur einem Millimeter bis zu einem Zentimeter Größe mit

rund 90 % Marktanteil die weltweit am häufigsten hergestellten Mikros sind? Mikrofone

in allen Variationen für unzählige Anwendungsbereiche sind aus unserer hochtechnologischen,

kommunikativen Welt nicht mehr wegzudenken. Meist sind die Mikros heute

kabellos. Abgesehen von Mikrofonen, die sich in allen telefonischen Spielarten verstecken,

brauchen Songstars, Eventkünstler und Moderatoren ein Mikro, das sie in der Hand

halten oder unsichtbar wanzenartig am Körper klebt bzw. an der Kleidung klemmt. Die

winzigen „Elektret-Kondensatormikrofone“ sind auch in Headsets und Hörgeräten oder

in der Überwachungstechnik für Babys enthalten. Das Mini-Mikro hat 1962 der in den

USA lehrende deutsche Wissenschaftler Gerhard M. Sessler entwickelt. – Historisch ist das

Mikro ein direkter Ableger des Telefons, das der schottische Taubstummenlehrer Alexander

G. Bell im Februar 1876 als Patent anmeldete. Als eigentlicher Telefonerfinder gilt der in

die USA ausgewanderte italienische Ingenieur Antonio Meucci, der 1860 als erster einen

elektromagnetischen Wandler baute.

Zwei verschiedene Kundennummern für Strom – warum denn das?

Liebe Kunden! Seit Kurzem haben Sie

zwei Kundennummern. Hier die Erklärung

dafür: Das neue „Unbundling-Gesetz“

schreibt vor, dass Stromlieferungen

und die Nutzung des Stromnetzes zukünftig

getrennt voneinander betrachtet und abgerechnet

werden müssen.

Die Stadtwerke Flensburg GmbH sind

wieder einmal Vorreiter unter den deutschen

Energieversorgern und haben die

neuen Gesetzgebungen als eines der ersten

Unternehmen im deutschen Strommarkt

umgesetzt. Dies erfolgte mittels innovativer

IT-Systeme, die von der Bundesnetzagentur

ausdrücklich befürwortet werden.

Nach der neuen Gesetzgebung wird das

Produkt „Strom“ zweigeteilt gesehen: Zum

einen gibt es das Netz (die Leitung, über die

der Strom fließt) und zum anderen gibt es

die Versorgung mit Strom. Das darf nicht

mehr vermischt werden. Durch diese neue

Sichtweise und die damit verbundene Systemumstellung

werden Sie nun bei den

Stadtwerken Flensburg „doppelt“ geführt.

Da Sie das Netz der Stadtwerke nutzen,

sind Sie also auf jeden Fall „Netzkunde“

mit einer Netz-Kundennummer und außerdem

„Stromkunde“ mit einer Strom-

Kundennummer, da Sie Ihren Strom von

den Stadtwerken beziehen.

Zählerstand-Ablesung im 2. Quartal 2008

Im Stadtteil Engelsby starten im April die Quartals-Zählerablesungen durch den Außendienst

des Stadtwerke-Tochterunternehmens semeco GmbH. Die Ablesetour führt vom Trögelsbyer

Weg über die Beethovenstraße zur Kappelner Straße und zur Kanzleistraße bis zur Eckernförder

Landstraße. – Im Mai wird der Stadtteil Rude rund um die Liebigstraße und Zur Bleiche

abgelesen. Die Fortsetzung erfolgt in Weiche im Ochsenweg und der Husumer Straße sowie den

angrenzenden Gebieten. – Im Juni werden die Verbrauchswerte im Bezirk Friesischer Berg ermittelt.

Begonnen wird in der Friesischen Straße/Zur Exe; fortgesetzt über den Friedenshügel

in Richtung CITTI-Park. Abschließend wird der Bereich am Ochsenmarkt abgelesen.

Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser werden bekanntlich nicht mehr vom semeco-Außendienst

angesteuert. Hier erfolgt die Ablesung durch die Bewohner selbst. Damit entfallen

Terminabsprachen sowie Wartezeiten auf den Ableser und dessen Wohnungszutritt.

Die Ablesewerte können per Postkarte an die Stadtwerke Flensburg geschickt oder per Internet

übermittelt werden (stwfl.ablesung.de). Wer die Daten online sendet, nimmt automatisch an

einem attraktiven Gewinnspiel teil (siehe Rückseite).

Da die Ablesung zukünftig für alle ans Netz

angeschlossenen Kunden – unabhängig vom

Versorger – erfolgt, stellt sie eine Dienstleistung

des Netzes dar. Daher werden Sie

bei der semeco GmbH, die die Ablesungen

für den Bereich Flensburg durchführt, zukünftig

mit einer neuen Kundennummer

geführt. Diese findet sich u. a. auf den Ablesepostkarten

wieder.“

Die semeco GmbH ist eine 100 %ige

Tochter der Stadtwerke Flensburg GmbH

und wurde von den Stadtwerken mit der

Ablesung beauftragt.

15

Copyright by Verlagskontor

Horst Dieter Adler, Flensburg


Preisrätsel – So gewinnen Sie!

Die Buchstaben aus den nummerierten Feldern des Kreuzworträtsels ergeben

das Lösungswort. Unter den richtigen Einsendungen werden 10 Preisträger gezogen.

Schreiben Sie das Lösungswort auf den unten stehenden Coupon und senden Sie diesen

an: Stadtwerke Flensburg GmbH, Stichwort „Preisrätsel“,

Batteriestraße 48, 24939 Flensburg · Oder faxen Sie uns - 0461 487-1699.

Lösungen können auch unter www.stadtwerke-flensburg.de/index.php?id=214 eingesendet

oder per Mail an FEZ-Raetsel@stadtwerke-flensburg.de geschickt werden.

Einsendeschluss ist der 30. April 2008. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Los

entscheidet. Mitarbeiter der Stadtwerke Flensburg und ihre Angehörigen dürfen leider

nicht teilnehmen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Lösungswort:

Name:

Straße:

PLZ/Ort:

Telefon:

E-Mail:

Alter:


Tolle Gewinne

1. Preis:

Ein Navigationsgerät

von Navman

im Wert von ca. 130 Euro

2. + 3. Preis:

Je eine Speicherkarte (4 GB)

Compact Flash Ultra II (CF) von SanDisk

im Wert von ca. 30 Euro

4. + 5. Preis:

Je einen Gutschein für die Weinstube

im Krusehof (Rote Straße)

im Wert von 20 Euro

6. - 10. Preis:

Je einen Kino-Gutschein

im Wert von 10 Euro

Herzlichen Glückwunsch!

„Nussmakrone“ war das Lösungswort des

Preisrätsels der vorangegangenen Ausgabe

der FEZ. Marketingleiter Peer Holdensen überreicht

den 1. Preis – einen Apple iPod nano –

an Frau Martina Bickelmann aus Harrislee.

Zählermeldung per Internet lohnt sich!

Abb. ähnlich

Foto: Amazon/Navman

Es wurden wieder Preise unter den Stadtwerke-

Kunden ausgelost, die ihren Zählerstand per Internet

übermitteln (www.stwfl.ablesung.de). Die

Gutscheine für Hansens Brauerei im Wert von je

50 Euro erhielten diesmal: Bernd Spring (Harrislee),

Helga Thomas (Flensburg) und Frank Toffer

(Harrislee). Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine