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MQ Herbst red

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04

November/Dezember 2015

Das Artland-Magazin.

Herbstzeit

Lesen, was gut ist!

www.artland-magazin.tv

Themen:

Unser

Bahnhof

Sanierung kurz vor

der Vollendung

Auf Gute

Nachbarschaft

Neues aus der

Gemeinde Essen i.O.

Traditionsbetriebe

165 Jahre Rapin

an der Langen Straße

Mimmelage

im Radio

Wischmeyer kennt

die Einzelheiten

Silvester:

„Fire of Magic”

Neue Illusionsshow

mit Silvesterparty


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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Wir haben die Themen für Ihren Herbst!

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Artlandstraße 55B

49610 Quakenbrück

Gut, dass Sie aufschlagen! Freuen

Sie sich auf 80 Seiten, vollgepackt

mit Neuigkeiten und Lesenswertem

aus dem Artland und

umzu. Neu dabei: Unser Blick in

das benachbarte Umland. Für Sie

sind wir in die Gemeinde Essen/

Oldb. „gereist“. Wir berichten von

der neuen Ortsumgehung und

geben Essenern Unternehmen eine

Plattform.

Geschafft! Der Quakenbrücker

Bahnhof steht kurz vor der Fertigstellung.

Anlass genug, diesem

gelungenen Projekt Platz in unserem

Magazin zu widmen. Lesen

Sie Interessantes zur Historie, der

Umbauphase und den Mietern.

Ebenfalls in einem „neuen Kleid“

zeigen sich die Artland Dragons,

die sich derzeit sehr gut in der

zweiten Bundesliga schlagen. Freuen

Sie sich auf das große Mannschaftsfoto

in dieser Ausgabe.

Kennen Sie schon das „lustige Dorf“

Mimmelage? In einem Interview mit

Dietmar Wischmeyer hat Redakteur

John Korfhage herausgefunden,

wie das kleine Dorf Mimmelage

Bestandteil des großen Frühstücksradiouniversums

wurde. Sehen Sie

hierzu auch den amüsanten Film

MQ+ Dietmar Wischemeyer und

Mimmelage“ auf youtube.

Selbstverständlich dürfen in dieser

Ausgabe unsere beliebten Natur-

Reportagen nicht fehlen. Alexandra

Lüders hat sich für Sie ins Moorgebiet

begeben und einen wunderbaren

Naturgarten in Nortrup

entdeckt. Und alle, die sich lieber

drinnen als draußen aufhalten, werden

unsere Buchvorstellungen und

Kinotipps zu schätzen wissen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne

Herbst- und Adventszeit und viel

Spaß beim Lesen!

Ihre Redaktion

www.artland-magazin.TV

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In diesem Magazin

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4-7 200 Jahre Waterloo

8-11 Hilfe für Hesepe

12-19 Bahnhof im Wandel

20-27 Unsere Nachbarn: Essen i.O.

28-29 Neue Kalender 2016

30-33 Der Naturgarten

34-37 Pistole Hardcore-Food

38/39 Das lustige Dorf Mimmelage

40-45 Artland Dragons

46-49 165 Jahre Rapin

50-53 Ausflugstipp Hahnenmoor

56-57 Kia in Quakenbrück

60/61 Fracking und Gesundheit

64/65 Lagerhalle Osnabrück

66/67 30 Jahre

Quakenbrücker Musiktage

68/69 Programm Theaterwerkstatt

70/71 Silvester-Show

74/75 Bücherwelt

76/77 Kinotipps/Kulturring

78-80 Veranstaltungskalender

82 Impressum


Das Artland-Magazin.

Das Ende einer Ära

Quakenbrück

und der Untergang Napoleons

von Alexandra Lüders

Am 18. Juni 2015 jährte sich die

Schlacht von Waterloo zum zweihundertsten

Mal. Sie ereignete sich

in der Nähe eines kleinen flämischen

(damals niederländischen)

Gasthofes bei Belle-Alliance

15 Kilometer südlich von Brüssel.

Hier fand die Ära Napoleons ihr unrühmliches

Ende, bevor der französische Kaiser endgültig

nach St. Helena als britischer Kriegsgefangener

verbannt wurde. Rund 50 000 Soldaten ließen

dafür ihr Leben und es gab viele Verwundete.

Auf der Siegerseite rangierten Großbritannien,

Niederlande, Hannover, Braunschweig, Nassau

und Preußen. Letztere wurden von Gebhard von

Blücher angeführt und spielten eine entscheidende

Rolle.

An diversen, historischen Orten wurde europaweit

dieses Jubiläums gedacht, so auch im

Osnabrücker Land. Den meisten jedoch blieb

bisher die Tatsache verborgen, dass ein Quakenbrücker

Bataillon unter der Führung des Majors

von dem Bussche-Hünnefeld bei Waterloo

ebenfalls militärisch im Einsatz war. Gedenkmünzen,

Tapferkeitsmedaillen und ein Lied

zeugen von der Teilnahme der Artländer an diesem

Kriegsgeschehen. Wie der Quakenbrücker

Günther Dunze in langen Studien recherierte,

bildeten die Landwehrbataillone Bremervörde,

Osnabrück, Quakenbrück und Salzgitter unter

dem Kommando des englischen Oberst Hugh

Halkett die dritte hannoversche Brigade. Da

die Franzosen eine hervorragende Artillerie

(Geschütze) hatten, traf gleich am Anfang eine

Kanonenkugel Bussche-Hünnefeld und elf

weitere Soldaten. Der Major starb später an

den Folgen dieser Verletzung. Insgesamt jedoch

hatte der Eintreffen der Preußen die entscheidende

Wendung in der Schlacht bei Waterloo

herbeigeführt, so dass die junge hannoversche

Brigade ein Lob von Oberst Halkett für ihre

Standfestigkeit erntete. „Die Franzosen haben

verloren, weil ihnen die Preußen am Abend

in die Flanke gefallen sind“, wusste Dunze zu

berichten.

Am Stadtrand von Paris habe das Landwehrbataillon

Quakenbrück am 4. Juli

zusammen mit anderen Soldaten den

Sieg mit Manövern und Paraden gefeiert,

bevor sie am 9. Dezember den Rückmarsch

nach Deutschland antraten.

Hier wurden sie am 11. Januar 1816

in Wuppertal-Elberfeld genauso

jubelnd empfangen wie am 24.

Januar in Quakenbrück. Anhand

der handgeschriebenen Stammrollen

und Tagebücher aus dem

Geheimen Staatsarchiv des

damaligen Kriegsministeriums

(heute Niedersächsisches

Hauptstaatsarchiv Hannover)

hat Günther Dunze das

damalige Geschehen erforscht

und wieder lebendig werden

lassen.

Dreidimensionale Zinnfigur mit der Uniform des Quakenbrücker Landwehrbataillons

aus „Der Friedensreiter“- (illustriertes Zinnfiguren-Journal)

4 | mq Ausgabe Herbst 2015


200 Jahre WAtERLOO

Das Gemälde zeigt die Gefangennahme des französischen Generals

Cambronne durch Duke Halkett Reproduktion des Gemäldes von Richard Knötel

links: Deutsche Jägerbüchse (1809) für Scharfschützen

rechts: französischer Karabiner (1777) für die „Leichte Reiterei“.

Beide Gewehre waren Vorderlader

Fotos: Alexandra Lüders

Ausgabe Herbst 2015 mq | 5


Das Artland-Magazin.

Günther Dunze hat die

200 Jahre alten Stammrollen

aus Waterloo

erforscht.

Akribisch genau sind

hier die Daten des

Quakenbrücker Bataillons

dokumentiert.

Fotos: Alexandra Lüders

6 | mq Ausgabe Herbst 2015


200 Jahre WAtERLOO

Lange Märsche

legten die Quakenbrücker

zum (heute

belgischen) Waterloo-

Schlachtort zurück.

Quelle: „Der Friedensreiter“

Wir sind Raumhelden!

Dank mehrmonatiger Detailarbeit und des Studiums

englischer Literatur konnte er sowohl die Schlacht wie

auch die Vorbereitungen dafür nachvollziehen. Da es

zu dieser Zeit noch keine Fotografie gab, wurde das

Äußere der namentlich genannten Schlachtteilnehmer

in den Stammrollen akribisch beschrieben, um die

Soldaten im Todesfall oder bei Flucht identifizieren zu

können. Wie Dunze erklärte, war das Kurfürstentum

Hannover in 30 Bataillionsdistrikte mit jeweils vier

Kompaniebezirken aufgeteilt. Das Bataillion Quakenbrück

(642 Soldaten) wurde aus den Ämtern Fürstenau

und Vörden rekrutiert. Zu der ersten Kompanie gehörten

die Orte Quakenbrück (37 Männer), Badbergen (91),

Menslage (60) und Bersenbrück (11). Aus den Orten

Ankum, Berge und Alfhausen kamen Soldaten der

zweiten Kompanie. In der dritten Kompanie kämpften

Soldaten aus Fürstenau, Bippen, Schwagstorf, Merzen

und Ueffeln. Die vierte Kompanie stammte aus Bramsche

und Neuenkirchen.

In der ersten Kompanie kämpften Quakenbrücker

(u.a.) mit den Namen Budke, Wielage, Landwehr, von

Drehlen, Schlüter, Schwarte, Hackmann, Heye, Tepe,

Bergfeld, Barhlage und Bergfeld. Auch Johann Heinrich

Hülskemper aus Groß Mimmelage und der Soldat

Dammermann aus Badbergen Vehs sollen bei diesem

geschichtsträchtigen Ereignis dabei gewesen sein.

Die Soldaten des Quakenbrücker Landwehrbataillons

trugen folgende Uniformen: Roter Rock, dunkelblaue

Abzeichen, graue Hosen, schwarzes Lederzeug sowie

ein zylindrisches Kopfteil mit hohem Vorderschild und

schwarzem Augenschirm. Übrigens hat ein Nachfahre

des Landwehrsoldaten Johann Heinrich Droppelmann

aus den USA im Jahre 2005 das Stadtmuseum besucht,

um die geerbten Waterloo-Medaillons zu zeigen. Das

Lied vom „Ollen Waterlooer“, das Friedel von Garrel rekonstruiert

hat, soll melodiös an die Schlacht erinnern.

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Ausgabe Herbst 2015 mq | 7


Das Artland-Magazin.

Die Gruppe der freiwilligen Helferinnen und

Helfer haben nicht nur die gesammelten 80

Tonnen Hilfsgüter sortiert, nein sie haben

auch die zusätzlich gespendeten Artikel in

sage und schreibe 4.500 Kartons verpackt

und palettiert. Der größte Teil dieser so

verstauten Hilfspakete ist bereits auf LKWs

verstaut und verteilt worden. Mittlerweile

fahren gesponserte LKWs mit den in Quakenbrück

gepackten Kartons auch nach

Wilhelmshaven. Man kann vor dieser Gruppe

hilfsbereiter Menschen nur den Hut ziehen.

Hilfe für Hesepe

Bürger setzen sich für menschliche Bedingungen ein

von Detlef Bülow

Die beiden jungen Frauen

Anne Seggelmann und Katrin

Silbereisen-Trii haben sich bei

Facebook kennen gelernt. Frau

Silbereisen - Trii hat den Aufruf

zur Spendenhilfe von Frau

Seggelmenn auf ihrer Seite gesehen und

wollte helfen. Da ihr Mann aus Marokko

stammt und er neben Marokkanisch

auch Arabisch, Berber, Französisch,

Englisch und Deutsch spricht, fragte sie,

ob Dolmetscher gebraucht werden. Den

beiden war klar: „Wir sind zwar keine

Profis, aber wir wollen anderen Menschen

helfen.“ Es wurde eine der größten

Spendenaktionen, die es jemals für die

Erstaufnahmeeinrichtung in Bramsche-

Hesepe gegeben hat. Es bildeten sich

in Windeseile Whats App-Gruppen,

um möglichst viele Bekannte noch

schnell zu Spenden zu bewegen. Firmen

machten mit Rundmails auf die Aktion

aufmerksam und boten ihre Hilfe an.

Hunderte Menschen aus dem Landkreis

Osnabrück sind dem Aufruf zur Hilfe

gefolgt. Sie brachten ihre Spenden bis

spät in den Abend am Donnerstag, dem

3. September zu den Sammelplätzen in

Quakenbrück und Bersenbrück, die dort

von freiwilligen Helfern direkt in Transportfahrzeugen

verladen wurden. Dieser

Spendenmarathon sollte aber erst der

Anfang der Hilfsbereitschaft der Beiden

sein. Sie wollten nicht nur mit Spendensammeln

helfen. Sie, viele ehrenamtliche

Helferinnen und Helfer, die sich in der

...in der Sortierhalle Paletten packen Sortierte Kartons vor der Packhalle

8 | mq Ausgabe Herbst 2015


Flüchtlingshilfe vor ort

Spendentrubel am Donnerstag auf dem Marktptz

kurzen Zeit gefunden hatten, wollten

den Tag darauf vor dem Erstaufnahmelager

in Hesepe die Sachspenden verteilen.

Ich selbst habe die Flüchtlingsunterkunft

in Hesepe besucht und es fällt mir

schwer, das Gesehene in Worte zu fassen.

Meine Eltern sind Kriegsflüchtlinge des

Zweiten Weltkrieges und hatten mir

einiges von ihren Erlebnissen erzählt,

aber das was ich hier mit eigenen Augen

sah, hatte mich tief getroffen und ich

hatte mehr als einmal mit den Tränen zu

kämpfen. Am Freitag, dem 4. September

sind dann um 15:00 Uhr ein Bus voller

Helfer und ein geschlossener Convoy,

bestehend aus mehreren LKW’s und

Spendentransportern in Richtung Hesepe

aufgebrochen. Die Fahrzeuge wurden

weit vor dem Flüchtlingslager auf zwei

separaten Parkplätzen geparkt und sollten

Schritt für Schritt zu dem Parkplatz

vor der Landesaufnahmebehörde vorfahren,

damit die Spenden ausgeladen

und verteilt werden können. Die ca. 120

Helfer, zahlreiche Dolmetscher wurden

mit der Polizei und den Johannitern im

Rücken bereits von einer großen Anzahl

von Flüchtlingen erwartet. Der erste LKW

fuhr vor und der Ablauf der Verteilung

der Hilfsgüter wurde von Dolmetschern

über Lautsprecher erklärt. Textilien, Babysachen,

Spielzeug und Hygieneartikel

wurden verteilt, man spürte Dankbarkeit,

sah in lächelnde Gesichter, strahlende

Kinderaugen und erntete Applaus. Man

hatte das Gefühl, dass Richtige zu tun.

Verladen der Paletten auf LKW Bosporus-Grill spendet Pizzen für die Helfer Frau Silbereisen-Trii beim Verteilen der Spenden in Hesepe

Ausgabe Herbst 2015 mq | 9


Das Artland-Magazin.

Die freiwilligen Helfer auf dem Weg nach Hesepe

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Die Menschen streckten die Hände nach

allem aus, was die Helfer überreichten.

Es war die größte Spendenübergabe

seit Jahren in Hesepe. Der Ansturm der

Hilfsbedürftigen wurde immer größer,

die Menschen drängten nach vorn.

Dolmetscher versuchten durch Lautsprecherdurchsagen

auf Arabisch, Albanisch

und weiteren Sprachen die Lage zu entspannen,

doch als die ersten Fahrräder

vom LKW rollten, kam es zu Rangeleien

und Streitigkeiten, die Stimmung kippte.

Um die zahlreichen Kinder zu schützen,

wurde die Aktion von der Polizei abgebrochen.

Man versuchte mit vereinten

Kräften die Streitereien und Handgreiflichkeiten

zu unterbinden, doch die Lage

eskalierte. Die Dolmetscher hatten nun

den schwierigsten Job: Sie mussten Müttern

und Kindern erklären, warum die

vollen Lkw wieder abfahren. Helfer der

Spenden-Aktion standen weinend am

Rand. Polizeiwagen drängten aufs Gelände,

während die Lkw abfuhren. Einer

der Dolmetscher, der die Aktion begleitet

hat, spricht mit Frauen am Geländerand,

die leer ausgegangen sind. Sie sind

aufgebracht. Sie haben für ihre Kinder

keine Winterkleidung. Sie hatten sich

Hilfe von der Spendenaktion erhofft. Was

schief gelaufen ist, verstehen sie nicht.

8o Tonnen Hilfsgüter, die nicht übergeben

werden konnten, machen sich nun

wieder auf den Weg nach Quakenbrück.

10 | mq Ausgabe Herbst 2015


Flüchtlingshilfe VOR ort

Spendenverteilung auf dem Parkplatzvorm Aufnahmelager

Telefonisch wurde schnell eine Lagerhalle

organisiert, die als Zwischenlager

dienen sollte. Hier angekommen wurden

alle Fahrzeuge noch am selben Abend

entladen. Die Helfertruppe trifft sich

jeden Abend in dieser Halle. Sie sortiert

alle Spenden nach Geschlecht, Winteroder

Sommer-, Kinder-, oder Babysachen

und verstauen alles in Kartons, die sie

beschriften. Die so sortierten Kartons

werden dann Paletten zugeordnet und

mit Folie eingepackt. Anschließend werden

diese Paletten in eine weitere Halle

transportiert, von wo aus sie dann mit

LKW’s nach Bramsche in ein ca. 800m²

großes Lager gebracht werden. Die dort

auf Abruf zur LAB gebracht und verteilt

werden. Kleinmengen, die in Hesepe

dringend gebraucht werden, fährt die

Hilfsgruppe selber zu der der Landesaufnahmebehörde.

So konnte man auch

schnell dem Hilferuf der Johanniter in

Osnabrück nachkommen, die dringend

Matratzen, Decken, Kissen und Wintersachen

benötigten. Den beiden jungen

Frauen Katrin Silbereisen-Trii und Anne

Seggelmann ist es wichtig, dass die

von den vielen Menschen gespendeten

Sachen auch bei den Hilfsbedürftigen

ankommen.

„Wir machen weiter. Es ist unwahrscheinlich

schön zu sehen, wie viele

Menschen, die sich vorher eventuell mal

hier und da gesehen haben, unsere Aktion

unterstützen und helfen. Viele Hände

schaffen viel. Besonders schön ist auch

die Unterstützung, die wir immer noch

von Firmen und Vereinen bekommen.

Die Spendenbereitschaft der Mitmenschen

ist immer noch da. Natürlich gab

es auch negative Äußerungen, Kommentare

wie: „Ich habe ja gleich gewusst,

dass das nicht gut geht.“ Aber das stört

uns nicht. Es überwiegt die Dankbarkeit

für die ganze Hilfe und die netten

Äußerungen. Wir können uns nur immer

wieder bei allen die freiwillig helfen ganz

herzlich bedanken. Ein weiterer Dank

geht an die vielen Sponsoren, die bei uns

immer wieder für Überraschungen gesorgt

haben und uns mit ihren Spenden

auch immer ein Lächeln, oder die eine

oder andere Freudenträne ins Gesicht

gezaubert haben.“

Fahrzeug-Convoy mit Spenden kurz vor Hesepe

Flüchtlingshilfe - Hesepe

Gegründet am 28. August 2015 in Quakenbrück

Wir sind kein Verein und gehören keiner Organisation an!!

Ziel ist die Unterstützung der Flüchtlingsunterkunft Hesepe

Flüchtlinge sind Menschen, wie du und ich. Momentan

herrscht in Deutschland Chaos und auch hier vor Ort in

Hesepe ist die Situation unbeschreiblich. Wir möchten auf

die Dauer mehr für und mit den Flüchtlingen machen. Unterstützung

des Ehrenamtes, Veranstaltungen und diverse

Spendenaufrufe.

E-Mail-Adresse: fluechtlingshilfe.hesepe@gmx.de

Ausgabe Herbst 2015 mq | 11


Das Artland-Magazin.

Bahnhofsumbau Quakenbrück

von Heiko Bockstiegel

„Der Bau des heute eröffneten herrlichen

neuen Bahnhofes, welcher dem

gemeinsamen Verkehr der vorhandenen

und der noch in Aussicht stehenden

Bahnlinien stehen wird, wird der Stadt,

deren wirtschaftlicher Entwicklung, dem

ganzen Kreis Bersenbrück zu großem Segen

gereichen“, schwärmte der damalige

preußische Staatsminister und Quakenbrücker

Ehrenbürger, Ernst Freiherr

von Hammerstein-Loxten, anlässlich

der festlichen Einweihung des „Hauptbahnhofes“

am 2. Juli 1910. Bis heute ist

der repräsentative Bahnhof zweifellos

das „Lieblingskind“ der Quakenbrücker

geblieben. Sanierung und Umbau des

Gebäudes sind ihnen daher ein echtes

Anliegen.

Ein Blick

in die Geschichte

Bevor es überhaupt zum Bahnhofs-

Neubau kam, der ein seit 1875 genutztes

Provisorium in der Nähe der heutigen

Ladestraße ablöste, galt es, die künftige

„Bahnhofstraße“ anzulegen. In diesem

Zusammenhang berichtet die Stadtchronik

von einer technischen Meisterleistung:

Die Gaststätte Cassellius stand bis

1860 in einer Flucht mit den Nachbargebäuden

am Beginn des St. Antoniortes.

Die Bahnhofstraße benötigte allerdings

logischerweise eine Einfahrtmöglichkeit

von der Langen Straße aus. So kam es zu

einer spektakulären Lösung: Unter dem

Haus Cassellius wurden Rollen eingesetzt,

und auf diese Weise das gesamte

Gebäude um mehrere Meter nach hinten

verschoben!

Im März 1909 begannen schließlich auch

die Bauarbeiten für den neuen „Hauptbahnhof“.

Ein strenger Winter verzögerte

die Arbeiten zunächst erheblich, und

auch das „sehr sumpfige, stellenweise

morastige Terrain“ bereitete nicht geringe

Schwierigkeiten.

Der Neubau war seinerzeit unterkellert

worden, und man benötigte Riesenmengen

von Beton, um die Kellerräume

wasserdicht herzustellen. 62 Meter lang,

ruht der Bahnhof auf einer Betonsohle,

die zwischen alten Eisenbahnschienen

hergestellt ist. Die Fassade des Empfangsgebäudes

zur Stadtseite hin wurde

mit Ibbenbürener Sandstein verblendet

und mit dem Oldenburgischen Wappen

versehen. Und die Anlage einer Gleisunterführung

war für die damalige Zeit

eine bauliche Spitzenleistung.

Entsprechend euphorisch fielen denn

auch die ersten Reaktionen der Öffentlichkeit

aus. In dem zum Eröffnungstag

erschienenen, mehrseitigen „Fest- und

Gedenkblatt zur Einweihungsfeier des

neuen Staatsbahnhofes zu Quakenbrück“

(Verlag Heinrich Buddenberg)

heißt es dazu: „Endlich soll nun der

neue Bahnhof und damit eine Anlage

in Betrieb genommen werden, welche

sowohl in der Gesamtausdehnung wie in

den Raumabmessungen des eigentlichen

Empfangsgebäudes und der Bahnsteige

als das beste bezeichnet werden kann,

was in dieser Beziehung in der ganzen

Umgebung zu finden ist.“

Bilder vom Tag der offenen Tür am 27. Juli 2014

12 | mq Ausgabe Herbst 2015


40 Jahre Freibad Bahnhof Quakenbrück im Wandel

Und weiter: „Das markante Gebäude

macht einen vorteilhaften Eindruck

nicht nur wegen seiner Größe, sondern

insbesondere wegen seiner modernen

Bauart, in welchem Stile sämtliche beim

Bahnhofsumbau errichteten Nebengebäude

ebenfalls gehalten sind …

Die große Halle ist mit schönen Fliesen

ausgelegt, während die Betriebs- und

Wohnräume fugenlose Fußböden erhalten

haben.“

Allgemein wurde gewürdigt, dass „alle

diese schönen Bauten und das imposante

Betriebsgebäude“ eine „Zierde unserer

Stadt“ bildeten.

„Dass alles einen sauberen Eindruck

hervorrufen würde, war bei der Schaffenskraft

und Regsamkeit sowie zielbewussten

Arbeit des Bauleiters Krück

und unseres Oberbahnhofsvorstehers

Bertram von vornherein selbstverständlich.

Die Straßenpflasterung vor dem

40 Jahre Freibad in Quakenbrück – das

war der Anlass, mich mit dem Schwimmmeister

Oliver Marschall über die Bäder der

Artland Bäderbetriebsgesellschaft mbH

zu unterhalten.

Oliver Marschall hat im Jahr 1991 seine

Ausbildung bei der Samtgemeinde Artland

begonnen und ist mit seinen 39 Jahren das

dienstälteste Mitglied im Bäderteam.

Der Bahnhof vor der Renovierung

Hauptgebäude gibt dem Gesamtbild

einen würdigen Abschluss, der durch die

gärtnerischen Anlagen vor den Eingängen

nicht unwesentlich erhöht wird.“

Besonders hervorgehoben wurde seinerzeit

auch die Tatsache, dass Quakenbrücker

Handwerker „in hervorragendem

Maße an dem Bau tätig gewesen und

nach Möglichkeit bevorzugt worden

sind. Die Arbeiten empfehlen sich

selbst.“

Am einstigen Prachtbau nagte dann

im Laufe der vergangenen Jahrzehnte

zunehmend der „Zahn der Zeit“ und

die Räumlichkeiten fristeten ein tristes

Dasein. Immer wieder und immer öfter

regten sich schließlich Stimmen, den

Bahnhof wieder mit Leben zu füllen und

zu einem Treffpunkt zu machen. Die

Bahn hatte die Immobilie schon vor Jahren

abgestoßen, und auch die Idee eines

Kulturbahnhofes musste nach dem Erwerb

durch die Stadt Quakenbrück fallen

gelassen werden. So trieb der Stadtrat

Ende 2012 stattdessen die Vermarktung

voran und suchte einen Investor.

Nach dem Erwerb des Bahnhofsgebäudes

im Jahre 2013 hatten Helmut Hettwer

und Sohn Andreas vom Ankumer

Architektur- und Ingenieurbüro Hettwer

Ausgabe Herbst 2015 mq | 13


Das Artland-Magazin.

Bahnhofshalle mit Ausgang zu den Schienen Wärmedämmende Steine für den Innenausbau Alte Elemente blieben erhalten Eine Herausforderung: Der Dachstuhl

Hier entsteht

das neue

Reisecenter

Artland

den Quakenbrücker Stadtrat davon

überzeugen können, hier das „Office

Center Quakenbrück (OCQ) GmbH & Co.

KG“ mit Bürovermietungen zu schaffen.

„Das große öffentliche Interesse hat uns

in unserem Vorhaben bestärkt.“

Die innerhalb der Familie geborene

Nutzungsidee, hier ein Bürogebäude zu

verwirklichen, stieß auf große Zustimmung:

„Das ist genau das Richtige für

Quakenbrück“: Mit dieser Hoffnung

lagen Helmut und Andreas Hettwer

genau richtig. Auch der Quakenbrücker

Stadtrat zeigte sich überzeugt von

diesem nachhaltigen Konzept. Ihm ist

der Bauherr für die hilfreiche Unterstützung

und Begleitung der Planungsphase

in den vergangenen anderthalb Jahren

insbesondere dankbar.

„Der Tenor aus Rat und Verwaltung war

von Anfang an positiv“, freut sich Helmut

Hettwer, „denn endlich konnte es mit

dem lange leer stehenden Bahnhof weitergehen.“

Ende Mai 2014 begannen die

Bauarbeiten, und das Bild der Großbaustelle

veränderte sich fortan fast täglich.

Bauherr und Planer waren mindestens

zweimal täglich auf der Baustelle, denn

jeder Tag brachte dem Eigentümer seinem

Ziel, aus dem Bahnhof ein Bürohaus

zu machen, sichtbar näher. Die umfangreiche,

öffentlich ausgeschriebene Baumaßnahme

wurde von Gewerbe- und

Handwerksbetrieben aus dem Artland

und der Region begleitet, die das Jugendstilgebäude

wieder in ein Schmuckstück

verwandelt haben. Hilfreich sind dabei

unter anderem die Original-Baupläne

von 1908, denn es galt, in enger Abstimmung

mit dem Denkmalschutz an die

ursprüngliche Nutzung des Gebäudes zu

erinnern und die historische Bauweise

aufzunehmen.

Nach der Entkernung wurden auf dem

neu konstruierten Dach rote Hohlfalzziegel

mit Gratschnitt aufgebracht. Auch

die insgesamt 123 Fenster entstanden

nach historischem Vorbild, eben „wie es

früher einmal aussah.“ Sämtliche Fugen

des Klinkerbaues mussten ausgekratzt

und durch eine neue helle Verfugung

ersetzt werden.

„Wichtiger Aspekt beim Innenausbau

war die Verwendung wärmedämmender

Spezialsteine im Sinne der geltenden

Energiesparverordnung. Die künftigen

Mieter begleiteten uns dabei in sehr

kooperativer Weise“, freut sich Helmut

Hettwer. Wichtig für ihn war vor allem,

den Charme der einstigen Wartesäle auf

alle Fälle zu erhalten.

Diese kannte Helmut Hettwer übrigens

aus eigenem Erleben, zumal ihn während

seiner Schulzeit der Weg oft in den Quakenbrücker

Bahnhof führte.

Am „Tag der offenen Tür“ am 27. Juli 2014

konnte die Öffentlichkeit erstmals ausführlich

die Renovierungs- und Umbauarbeiten

in Augenschein nehmen.

„Die ganze Maßnahme war zwar eine

sportliche Angelegenheit, aber wir waren

Ausführung der Dachdecker- und Klempnerarbeiten

DIE Die DachDecker! DACHDECKER! DIE Die KLEMPNER!

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14 | mq Ausgabe Herbst 2015


Bahnhof im Wandel

Blick vom Baugerüst auf die Bahnhofstraße

Der Bahnhof „Oben Ohne“ im Juni 2014

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Quakenbrück

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Mo-Fr 8-18 Uhr

Sa 9-13 Uhr

Ausgabe Herbst 2015 mq | 15


Das Artland-Magazin.

Pizzeria in der Bahnhofshalle

Die Bahnhofshalle mit restauriertem Jugenstilfenster

Fachpraxis für Lerntherapie

wild entschlossen, es bis Jahresende 2014

zu schaffen“, sagen Helmut und Andreas

Hettwer. Und tatsächlich: Anfang Januar

2015 konnten die ersten Mieter ihre

Räume im renovierten Bahnhofsgebäude,

das mit Erdwärme geheizt wird, beziehen.

Auf sie warten „ideale Räume in

einer außergewöhnlichen Location“, war

zu vernehmen. Die psychotherapeutische

Praxis Hobbje und Schmees empfing

ihre ersten Klienten. „Wir haben uns mit

dem Umzug in das Bahnhofsgebäude

vergrößert, sodass wir unsere Praxis

um eine dritte Kollegin, Juliane Freitag,

ergänzen können“, so Carsten Hobbje.

Dass die beiden Ärzte mit den Arbeiten

des Architekturbüros vollauf zufrieden

sind, ist beiden anzumerken: Eigene

Ideen, was Bodenbelag, Beleuchtung und

Türen betrifft, konnten mit eingebracht

werden.

Weiterhin sind im Bahnhof die Kommunikationstrainerin

Kirsten Germann,

die Steuerberatungssozietät Zinn &

Schuster, die DB-Agentur von Nadine

Brackmann unter ihrer neuen Bezeichnung

„Reisecenter Artland“ und die Pizzeria

des Ehepaares Haval angesiedelt.

Von der Eingangshalle führt ein Aufzug

in die Räume der Ergotherapiepraxis

Binder-Korscow, die somit barrierefrei zu

erreichen ist.

Mit dem Umbau des Bahnhofs ist das

Quakenbrücker Stadtbild bereichert und

ein bedeutendes Stück Stadtgeschichte

erhalten worden. Die Nutzung der

Immobilie als „Office-Station“ erscheint

ein erfolgreiches, zukunftsorientiertes

Konzept zu sein, das den Erhalt der Immobilie

nachhaltig sichern kann. Ist dann

in absehbarer Zeit auch der Vorplatz

fertiggestellt, erstrahlt ein altes Quakenbrücker

Juwel in neuem Glanz. Da bleibt

nur, dem Eigentümer und den Mietern

viel Erfolg zu wünschen.

Empfang der Steuerberatungssozietät

Reisecenter Artland

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Für die gute Zusammenarbeit mit dem Architektur-

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& Ingenieurbüro Hettwer möchten wir uns

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Ausgabe Herbst 2015 mq | 17


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Ausgabe Herbst 2015 mq | 19


Das Artland-Magazin.

Die Gemeinde Essen/Oldb.

liegt in direkter Nachbarschaft

zum Artland und obwohl sie so

nahe liegt, kennen sie viele nur vom

Durchfahren. Doch aus dem Durchfahren

ist seit dem 12. Oktober ein

Umfahren geworden. Nach knapp

Essen lohnt sich…

Essen ist ein Besuch wert. Besonders jetzt, wo sich der Verkehr nicht mehr lärmend

durch die Straßen quält. Die aufstrebende Gemeinde mit 18 Bauernschaften im Oldenburger

Münsterland bietet neben einer guten Infrastruktur und attraktiven Wohnmöglichkeiten

vor allem eine gute Einzelhandels- und Industriestruktur. Wer einen

näheren Blick auf die Essener Gewerbelandschaft legt, wundert sich über die große

Vielzahl an Unternehmen, die zum größten Teil in Familienhand sind. Nahezu alle

Branchen und fast alle Unternehmensgrößen sind in der Gemeinde vertreten.

Doch nicht nur die wachsende Industrie, sondern auch ein starkes Bürgerengagement

zeichnet die Gemeinde Essen aus. Zahlreiche Vereine, Initiativen und Einrichtungen

bieten den Bürgern Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen. Vom Schützenverein über

den Sportverein, die Blaskapelle und das Jugendrotkreuz bis hin zu den Chören, der

Feuerwehr oder aber als Ensemble-Mitglied in der Theatergruppe „Bühne frei“ – in

Essen ist alles möglich.

dreijähriger Bauzeit hat die

Gemeinde Essen nun eine

Ortsumgehung inklusive

Nordwest-Tangente bekommen.

Text: Ruth Keck | Fotos: Detlef Bülow

20 | mq Ausgabe Herbst 2015


NachbarGEMEINDE Essen

„Auf gute

Nachbarschaft!”

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Circa 8.500 Menschen zählt die Gemeinde

am Rande des Artlands. Über 700 davon

tummelten sich am 11. Oktober bei strahlendem

Sonnenschein auf der neuen Nordwesttangente.

Anlässlich der Fertigstellung

der Verbindung von der B68 zur Löninger

Straße sowie der bevorstehenden Freigabe

der Ortsumgehung hatte die Gemeinde

zu einem Bürgerfrühstück geladen. Nach

einem gemeinsamen Gottesdienst durften

die Essener etwas genießen, was sie in

dieser Art wohl nie wieder erleben werden.

Sie frühstückten gemütlich auf der zukünftigen

Nordwesttangente. Neben kulinarischen

Köstlichkeiten wurde auch für die

Belustigung der vielen großen und kleinen

Kinder gesorgt. Der Schützenverein Essen

hatte zum Seifenkistenrennen geladen.

Welche Kisten an den Start gingen und mit

wie viel Freude und Spaß die Essener den

Tag genossen haben, zeigen die Fotos auf

den nächsten Seiten.

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.: 07.00 -17.00 Uhr

Sa.: nach Absprache

Neue Ausstellung zeigt

tolle Bad- und Sanitärideen

In diesen Tagen werden bei dem Essener Sanitärunternehmen Clemens Ostermann die letzten Handgriffe

vorgenommen. Im Laufe der vergangenen Monate ist eine abwechslungsreiche, sehr moderne

Badausstellung entstanden. Am 01.11.2015 ist Eröffnung. Auf 150 m² dürfen sich die Besucher auf

vielfältige Gestaltungsbeispiele für sanitäre Anlagen, Fliesen und kreative Badlösungen freuen.

„Wir möchten unseren Kunden vor Ort die zahlreichen Möglichkeiten, Formate und Hersteller

zeigen, die wir für Neubau und Sanierung anbieten“, erklärt Clemens Ostermann. Der Gang durch

die neue Badausstellung in den Räumlichkeiten an der Hasestraße 22 zeigt dem Besucher die ganze

Vielfalt heutiger Sanitärwelten. Neben modernen Badgestaltungen werden barrierefreie, alters- und

behindertengerechte Lösungen sowie aktuelle Heizsysteme präsentiert. Alle namhaften Marken sind

vertreten - von Keuco, Emco und Kaldewei über Villeroy & Boch, Kermi, Grohe bis hin zu Kludi, TECE

und Wolf. Und auch die kooperierenden Fliesenlege- und Tischlerunternehmen zeigen in der Ausstellung

ihr Repertoire.

Seit 8 ½ Jahren ist Clemens Ostermann als Installateur- und Heizungsbaumeister in der Region Essen

selbständig. Mittlerweile gehören sieben Mitarbeiter dem Betrieb an. Mit dabei ist auch sein Sohn,

der als Geselle im Unternehmen arbeitet. „Unser Ziel ist es, dem Kunden neue Trends zu zeigen.

Entsprechend wird die Ausstellung laufend mit aktuellen Produkten ergänzt“, unterstreicht Clemens

Ostermann abschließend.

Am 01.11.2015 wird Eröffnung gefeiert. Interessierte, Kunden und Freunde sind eingeladen,

bei Speis und Trank die 150 m² große Ausstellung mit ihren vielfältigen Badkonzepten

kennenzulernen. Für Kinder steht eine Hüpfburg zum Toben bereit!

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Ausgabe Herbst 2015 mq | 21


Das Artland-Magazin.

Die Grip-Welle rollt

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22 | mq Ausgabe Herbst 2015


Einweihung ORTSUMGEHUNG Essen

„Auf gute

Nachbarschaft!”

ESSEN i.O.

Essen feiert mit einem

großen Bürgerfest

die Eröffnung der neuen

Nordwesttangente von Detlef Bülow

Am Sonntag, den 11.10.2015, wurde die neue Straße, die von der B68 bei Felde bis zu der Löninger Straße verläuft bei strahlendem

Sonnenschein feierlich eröffnet. In einem großen Festzelt wurde um 9 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten,

an dem sich gegen 10 Uhr ein gemeinsames Frühstück für über 650 Gäste anschloss. Für die kleineren Zuschauer

gab es nach dem Frühstück noch ein Seifenkistenrennen und für die Erwachsenen einen Fahrrad-Parcours, eine Fotoausstellung

und eine Oldtimerschau. Für die Musik sorgte das Blasorchester Essen.

An dem DARAUFFOLGENDEN tAG WURDE AUch DIE

OrtSUMGEhung der B 68 EINGEWEIht.

Die feierliche Verkehrsfreigabe durch Enak Ferlemann, Parlamentarischer

Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und Daniela

Behrens, Staatssekretärin im Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit

und Verkehr, fand am 12. Oktober 2015 statt. Jetzt können Autofahrer

die Ortschaft Essen komplett umfahren. Der erste Spatenstich

für die Umgehungsstraße erfolgte am 24. August 2012. Die Gesamtkosten

der Maßnahme belaufen sich auf rund 13,3 Millionen

Euro, die größtenteils der Bund trägt. Der Anteil der Gemeinde

Essen beträgt rund 300.000 Euro. Südlich von Essen beginnt die

Ortsumgehung im Bereich der Querung des Essener Kanals und

die Gesamtlänge der durchgehenden Strecke beträgt rund 4,1 km.

Der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann sieht die

neue Umgehungstraße als große Chance für Essen. „Wir geben

Ihnen heute Ihren Ort zurück“, sagte er bei der Eröffnung.

Ausgabe Herbst 2015 mq | 23


Das Artland-Magazin.

Hotels In Essen

Hotel „Zum Rathaus“

Neuer Saal bietet perfekte

Fest-Atmosphäre

Sehr beliebt ist das

Fisch-Buffet mit

Fisch aus eigener

Räucherung.

Perfektes Festambiente: 2014 wurde der Saal komplett umgebaut und modernisiert.

Warum in die Ferne schweifen,

wenn das Gute so nah liegt.

Nur wenige Kilometer vom

Artland entfernt, bietet das Hotel „Zum

Rathaus“ in Essen einen modernen Saalbetrieb

mit Kegelbahn sowie gemütlichem

Hotel und Restaurant.

Geselligen Spaß bietet die moderne Kegelbahn.

„Bis zu 300 Personen finden in unserem

Saal Platz“, erzählt Betreiber Ludger

Purk und erklärt: „2014 wurde der Saal

komplett umgebaut und modernisiert.

Entstanden ist eine komfortable Lokalität

für alle Anlässe, wie z.B. Familien-,

Weihnachts- und Betriebsfeiern“. Selbstverständlich

ist der Saal für kleinere

Feiern durch eine Trennwand teilbar. Zur

Saalausstattung gehören Beamer und

Leinwand. Für Festivitäten im kleineren

Kreis stehen darüber hinaus zwei gemütliche

Clubräume mit entsprechender

Ausstattung zur Verfügung. Sollten die

Gäste eine Übernachtung wünschen, bieten

vier gemütliche Fremdenzimmer, die

je nach Bedarf zu Einzel- oder Doppelzimmern

hergerichtet werden, erholsamen

Komfort. Alle Zimmer befinden sich

im Erdgeschoss. Zwei der Zimmer sind

behindertengerecht eingerichtet.

Neben seiner festlichen Saal-Atmosphäre

ist das Essener Traditionshaus vor

allem für sein erstklassiges Fisch-Buffet

bekannt. Hier führt Betreiber Ludger Purk

selbst Regie und bietet seinen Gästen

köstlichen Fisch aus eigener Räucherung.

Wer es deftiger mag, darf sich auf leckeren

Entenbraten freuen, der jeden Freitag

auf Voranmeldung angeboten wird. Das

Restaurant legt Wert auf gutbürgerliche

Küche mit sowohl regionalen als auch

saisonalen Spezialitäten, wie z.B. Wild

oder Grünkohlessen für Gruppen und

Vereine. Geachtet wird hierbei vor allem

auf Frische und eine hohe Qualität der

Zutaten. An den Weihnachtsfeiertagen

bietet Familie Purk das beliebte Weihnachtsbuffet,

zu dem sich Interessierte

bereits jetzt anmelden können. Und wie

in den vergangenen Jahren findet auch

in diesem Jahr das beliebte Silvesterbuffet

statt, das um 18.00 Uhr beginnt.

Kegelclubs kommen im Hotel „Zum Rathaus“

voll auf ihre Kosten. Vor wenigen

Jahren wurde die Kegelbahn komplett

modernisiert. Trotz hoher Auslastung

ist aktuell ein Termin frei geworden. An

jedem 2. Samstag im Monat steht die

Bahn kurzfristig zur Verfügung. Interessierte

Clubs dürfen sich gerne bei Familie

Purk melden.

Hotel „Zum Rathaus“

Lange Straße 63

49632 Essen / Oldenburg

Tel.: 05434 / 809720-0

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24 | mq Ausgabe Herbst 2015


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Ausgabe Herbst 2015 mq | 25


Das Artland-Magazin.

Sympathisch, kompetent und seit

vielen Jahre eine starke Gemeinschaft:

Das Schade Team.

Markus Morthorst führt

gute Schade-Tradition fort

Über 40 Wurstsorten, selbst gemachte

Fertiggerichte und Fleischwaren aus der

Region – die Fleischerei Josef Schade in

Essen ist bekannt für ihre hervorragenden

Qualitätsprodukte.

In diesem Jahr übergab Josef

Schade die Geschäfte an Markus

Morthorst.

Am 1. Juli 2015 fand die offizielle

Übergabe statt. „Aus Altersgründen“,

verrät Josef Schade

lächelnd den Grund seines

Rückzugs. Eine Nachfolge in

der Familie stand nicht an,

sodass die Geschäfte an Markus

Morthorst übergeben wurden.

Seit 2003 im Betrieb aktiv, lernte

Morthorst bei Schade das Fleischerhandwerk.

Dass er diesen

Beruf ergriffen hat, verwundert

nicht. Schließlich stammt der

neue Geschäftsführer vom

Mimmelager Hof Morthorst,

der als Direktvermarkter Fleisch

und Wurst aus hauseigener

Aufzucht und natürlicher Tierhaltung

anbietet.

„Wir haben das meiste beim

Alten gelassen, weil das Niveau

schon sehr hoch war“, erklärt

Markus Morthorst. Über 40

Sorten an Wurst, Eintöpfe und

Suppen sowie eine Vielzahl

an Fleischwaren und saisonalen

Gerichten wie Kohlpinkel,

Grütze und Punkebrot oder

Schlesische Weißwurst an den

Übernahm die Geschäftsleitung

von Josef Schade:

Fleischer Markus Morthorst.

Fleischerei Schade

Lange Str. 83

49632 Essen/Oldbg.

Tel.: 05434 2339

Öffnungszeiten:

Mo., Di., Mi., Fr.: 7.00 – 18.00 Uhr

Do.,Sa.: 7.00 – 13.00 Uhr

Text und Fotos: Ruth Keck

26 | mq Ausgabe Herbst 2015


Feiertagen – das umfangreiche

Programm ist bei Kunden in und

weit um den Standort Essen

beliebt.

Die Einzigartigkeit der Gerichte

ist das, was die Fleischerei Schade

auszeichnet. „Wir kochen nach

alten Rezepten, in eigener Küche

und nach handwerklicher Art“,

erklärt Morthorst. Der Geschmack

„wie bei Muttern zuhause“ ist das

Geheimnis, warum vor allem auch

die Eintöpfe und Suppen so beliebt

sind. Entsprechend ist die Fleischerei

Anlaufpunkt für eine große

Laufkundschaft, die neben dem

Gebäude ausreichende Parkmöglichkeiten

findet. Doch nicht nur

hier – die leckeren Schade Produkte

sind auch in einigen Geschäften im

Umkreis zu finden.

1896 wurde der Betrieb in Essen

gegründet. Heute hat die Fleischerei

15 Mitarbeiter, inklusive des

früheren Inhaberpaares Sabine

und Josef Schade, das immer noch

an einigen Tagen in der Woche

mithilft. „Wir sind noch gerne hier

und packen mit an“, erklärt Josef

Schade. Hier verstehen sich alle

sehr gut. Da wundert es auch nicht,

dass das komplette Stammpersonal

schon seit über 10 Jahren eine

starke und kompetente Gemeinschaft

bildet.

Essener Traditionsbetriebe

„Auf gute

Nachbarschaft!”

ESSEN I.O.

Ausgabe Herbst 2015 mq | 27


Das Artland-Magazin.

Dienstag, 08.09.2015, 11:00 Uhr

Ungewöhnlich viel

Betrieb für diese Zeit

im Automuseum Melle.

Fotos, Autos und Senioren

Damen und Herren und

einige Pflegekräfte unternahmen

10ältere

eine Dienstreise in das etwa eine

Busstunde entfernte Melle.

Immerhin galt es, Aufnahmen für den

aktuellen Familienkalender des von der

Diakonie betriebenen Altenpflegeheims

„Haus Bethanien“ zu erstellen. Es ist

inzwischen der vierte Kalender, den

Bethanien herausgibt.

Grundidee war immer, die Heimbewohner

in den kreativen Prozess bei

der Erstellung des Kalenders einzubeziehen.

Der Kalender „Klassiker werden niemals alt“

erscheint zum Lichterfest am 7. November

Text und Fotos: John Korfhage

Den ersten Kalender machte man mit

schon existierenden Fotos der Heimbewohner

in netten Situationen.

Beim zweiten Kalender wollte man einen

Schritt weiter gehen und ein Motto über

die ganze Strecke durchhalten. Die Wahl

fiel auf das Thema Musik. So fotografierte

man damals die Heimbewohner mit

Musikinstrumenten ihrer Wahl.

Der dritte Kalender stand dann unter

dem Motto: „bunt ist die Welt“. So hatte

jeder Bewohner einen farbigen Hintergrund

– in Blau, in Rot, Orange, usw. für

die professionell aufgenommenen Bilder.

Doch mit der Zeit wird es ja dann auch

immer schwieriger, ein neues Thema

zu finden, was dann auch den Senioren

gerecht wird. Dazu meinte Anke Markus,

Geschäftsführerin der Diakonischen Stiftung

Bethanien: „Zum vierten Kalender

kamen wir auf die Idee: Senioren sind

auf ihre Art Klassiker – was sind noch

Klassiker ??? Oldtimer.“

Und so entschieden die Bethanier, dieses

Mal einen Kalender herauszubringen mit

dem Titel: „Klassiker werden niemals alt“.

Hierzu sollten die Senioren mit Oldtimern

abgelichtet werden. Nur, wo findet

man so vielen Veteranen der Automobilgeschichte

auf einem Haufen ???

Ein Blick ins Internet gab die Antwort.

Nicht weit entfernt, noch im Landkreis

Osnabrück befindet sich ja das Automuseum

in Melle. Es ist das fünft größte

Automuseum überhaupt in Deutschland,

was die Zahl der ausgestellten Fahrzeuge

angeht. Chef der ständig wechselnden

Sammlung, Heiner Rössler, war nur allzu

bereit, die ganze Sache in seinem Reich

steigen zu lassen. Wenn man diesen

Mann nach seinem Tod jemals optuzieren

würde, fände man in seinen Adern

wohl nur wenig Blut – der Rest wären

Benzin und Diesel.

28 | mq Ausgabe Herbst 2015 Tauchlandschaft im NaturaGart-Park


Neue Kalender 2016

Ihr persönlicher Ansprechpartner in Quakenbrück

Dieter Höfelmeier

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Der neue Artland-

Kalender 2016

12 Motive im Panorama-Format von hiesigen Fotografen,

gedruckt auf Kunstdruckpapier in Wire-O-Bindung.

Erhältlich in den regionalen Buchhandlungen

und im Tourismusbüro. VK-Preis: 12,50

Und schon nahm er die Reisegruppe

auch sofort bei der Hand und erzählte

allerlei Anekdoten zu den verschiedenen,

ausgestellten Fahrzeugen, wovon jedes

nur ein halbes Jahr dort verweilen darf.

„Alle Fahrzeuge müssen fahrbereit sein,

um hier stehen zu dürfen.“ so Rössler

„Und nach einem halben Jahr müssen die

Besitzer sie wieder abholen und fahren.

Durch eine längere Standzeit würden

diese kostbaren Relikte frühen Automobilbaus

kaputt gehen“

So blieb dann auch die Gruppe bei Kinderwagen

der Firma Brennabor, die auch

Autos, Fahrräder und Mopeds produzierte,

stehen. Zu bestaunen gab es einen

Kinderwagen für die Oberschicht. Dort

konnte die Köchin im Winter geheizte

Backsteine, in Windeln gewickelt, in eine

Vertiefung der Karosse einlagern, so dass

es dem Kinde nicht zu kalt wurde.

Aber irgendwann musste ja nun auch

Butter bei die Fische und die Fotos

gemacht werden. Fotograf Detlef Bülow,

ein bekannter Quakenbrücker Fotograf,

kannte das schon und wusste, wie er

seine Models anzuweisen hatte, dass die

für den Kalender sehenswerten Fotos

gemacht werden konnten. Sicher, bei

manchen Darstellern funktionierte das

Gehör nicht mehr so richtig. Na, dann

spricht man eben einfach etwas lauter…

Die Vorbereitungen am Set dauerten

schon eine ganze Weile, bis alles so

stand, wie es für die Bilder notwendig

war – aber dann ging alles recht schnell.

Klick hier, einen Busch umgesetzt da

– und auf Mal stand der Meller Bürgermeister

im Raum. Naja, die Artländer

kennen ihn ja sicherlich noch. Immerhin

regierte er die Samtgemeinde bis vor

kurzem. So gab es zwischen zwei Terminen

ein kurzes Wiedersehn mit seinen

alten Wegbegleitern aus Quakenbrücker

Zeiten.

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Selbstverständlich haben wir, wie es unsere

neue Art ist, den Filmemacher John

Korfhage von der Firma Industrial Arts,

wo er schon mal in Melle wohnt, gebeten,

einen kurzen, aber prägnanten Film

über die ganze Sache zu drehen. Sehen

Sie, was so alles bei dem Fotoshooting

passiert ist auf unserer Seite:

www.youtube.com/user/marktplatzQ

Ach ja, nicht zu vergessen:

das Automuseum Melle ist geöffnet:

DI - SA: 11:00 - 18:00 Uhr

SO: 10:00 - 18:00 Uhr

Montag ist Ruhetag,

Schauen Sie doch mal rein

– es lohnt sich!

Ausgabe Herbst 2015 mq | 29


Das Artland-Magazin.

Lebendige Flora

Der Natur

garten

In diesem vom Frauenmantel eingefassten Beet sind auch die Uetersen Klosterrose,

die brennende Liebe, das Mädchenauge, das gelbe Brandkraut, die Staudenclematis

sowie der Bronzefenchel und Bronzefelberich zu Hause.

Romantik pur – der hellrosa Storchenschnabel, das gelbe Sandröschen und das rosa

Porzellanröschen haben einen hellen Platz an der Vorderseite des Hauses.

30 | mq Ausgabe Herbst 2015


SchafsKäse AUS dem NATurgärten

ARTLAND

Geradezu malerisch wird der Teich

von Steinen und Pflanzen wie Lupinen,

Blutwegerich und Knöterich umrankt.

Text und Fotos: Alexandra Lüders

Als die Familie Rothert vor 25 Jahren den Hof Eilermann bezog,

kam es der neuen Hausherrin zunächst darauf an, erst einmal

ein paar Flächen des zugewucherten Grundstückes von

Unkraut zu befreien und es zu bepflanzen. Heute umgibt den

ehemaligen Witwensitz des Gutes Loxten eine blühende Oase,

in der nicht nur Menschen sich zu Hause fühlen. Flora und Fauna

machen das 8000 Quadratmeter große Fleckchen Erde zu

einem kleinen Gartenparadies. Frauke Rothert organisiert seit

acht Jahren die beliebte Nortruper Gartentour.

An der Fachwerkscheune geben sich die Ramblerrose Bobby James,

dunkelrote Spireen und Lilienfunkien ein Stelldichein.

Die originelle Bank aus Sandstein und Buchsbaum

lädt Frauke Rothert zu einer Pause von der Gartenarbeit ein.

Ausgabe Herbst 2015 mq | 31


Das Artland-Magazin.

Sonnenhut, Sonnenbraut und Monbretien

zieren die kleine Terrasse.

Gute Pflege

ist kein Zufall!

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Einfach zauberhaft ist

diese zarte Akelei.

„Im zweiten Schritt kam es mir

darauf an, dass zu jeder Jahreszeit

etwas blüht. Heute ist unser

Garten nach Farben sortiert. Er

soll nicht so kleinflächig sein,

damit die Pflanzen alle gut

zur Geltung kommen“, erklärt

Frauke Rothert während einer

Gartenführung. Das Herzstück

des Gartens ist der acht mal

acht Meter große Naturteich, an

dem Frösche und Libellen sich

tummeln. Hier bilden Seerosen

einen zauberhaften Blickfang

vor der Weite des Nortruper

Himmels. In den vergangenen

Jahren hat die 54-jährige ganz

besondere Bäume und Büsche

gepflanzt. Sie blühen früh,

haben eine schöne Herbstfärbung

und tragen Früchte wie

beispielsweise die weißblühende

Scheinkamelie. „Den Zierapfel

liebe ich nicht nur wegen

seiner Blüte ganz besonders. Im

Herbst trägt er orangefarbene

Früchte und bunte Blätter“,

erfreut sich Rothert alljährlich

an diesem Gewächs. Aber auch

interessante Blattformen- und

strukturen geben ihren Beeten

einen besonderen Reiz. Ihre

Lieblingsstauden sind Glockenblumen

und Storchenschnäbel

(Geranium). Seit acht Jahren

hat eine von Buchsbaum umrankte

Sandstein-Bank in der

Sichtachse der Scheune einen

Paradeplatz. „In 2010 mußten

wir die Kastanie entfernen, weil

ein Großteil der Krone abgebrochen

war. Auf der Suche nach

Schatten für die Sitzplätze vor

dem Backsteinhaus haben wir

die Pergola mit weißen Rosen,

einer mehrfach blühenden

Kletterrose und blauer Clematis

bepflanzt. Mit den Pflanzen am

Gartenteich experimentiere ich

noch. Sie sollen intensiver in der

Farbe werden“, verrät Frauke

Rothert weitere Pläne. Während

sich zwischen der Fachwerkscheune

und dem Wohnhaus

die Ramblerrose „Bobby James“

entlangschlängelt, verlocken

32 | mq Ausgabe Herbst 2015


Naturgärten

kaufe ich am besten

PFLANZEN

Beerenklau, Buschwindröschen,

Bärlauch, Federmohn, Fingerhut,

Annabel (Waldrand), Kermisbeere

und Sternmiere zu einem

Rundgang durch das lauschige

Waldstück. „In meinem Garten

versuche ich Nützliches mit

Schönem zu verbinden. Und es

macht einfach Spaß frisches

Gemüse im eigenen Gourmetgarten

zu ernten. Da weiß man,

was man hat“, verweist Frauke

Rothert auf das Pottstück, in

dem Fenchel, Kohl, Möhren, dicke

Bohnen, Kartoffeln, Zuckermais

sowie rote und gelbe Beete

wachsen. Die Hobbygärtnerin

absolvierte in den vergangenen

Jahren eine Schulung zur Gemüsefachfrau

und zur Kräuterexpertin

bei der Landwirtschaftskammer.

Deshalb spendet auch

eine Kräuterspirale regelmäßig

die Würze für die Rothert’schen

Mahlzeiten. Seit acht Jahren

organisiert die Nortruperin die

Gartentour, weil ihr das „schöne,

runde Miteinander“ und das

„Wir-Gefühl“ so gut gefallen.

Aber auch Vögel, Frösche, Hühner,

Pferde und Katzen wissen

Frauke Rotherts Warmherzigkeit

und das Know-How in Gartenfragen

sehr zu schätzen.

Na klar, beim

Ihr Spezialist für Gartenpflanzen

Im Zwischenmersch/Baumschulenweg · Quakenbrück

Telefon 05431/2458 · Telefax 05431/904353

E-Mail: info@pflanzenhof-online.de

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Frauenmantel mit Morgentau

.

Frauke Rothert verbindet in ihrem Garten

das Schöne mit dem Nützlichen.

Ausgabe Herbst 2015 mq | 33


Das Artland-Magazin.

„Wertschätzung ist Alles -

Authentizität zeichnet aus”

Bevor ich heute

morgen ins Auto

gestiegen bin, um

mich auf den Weg

nach Vehs zu machen,

habe ich mir

Frischkäse auf mein

Roggenbrot geschmiert, eine

Tomate in Scheibchen geschnitten

und etwas Pfeffer auf mein

Frühstück gestreuselt. “So viel

Zeit muss sein”, dachte ich stolz,

faltete das Brot zusammen und

aß es auf dem Weg zum Auto.

Innerhalb von 2 Minuten. Ich

hatte nämlich mal wieder keine

Zeit.

Im Artland angekommen ist

alles wie immer, trotzdem erwartet

mich heute etwas Neues.

Schon auf dem Hof fällt mir der

schwarze Pick-Up-Truck auf.

Ich steige aus. „Das ist aber

auch eine Riesen-Karre”,

sage ich. „Da muss auch eine

Schneidemaschine rein, für

den Schinken“ ruft mir Pistole

zu, der in seiner Garage gerade

noch ein paar Kartons kennzeichnet.

PISTOLE-HardCore-Food

steht da jetzt in Schwarz drauf.

Food kann ich noch nicht sehen,

Hardcore aber schon hören. Aus

den Lautsprechern tönt gerade

Musik á la Agnostic Front, einer

amerikanischen Hardcore-Punk-

Band.

Auf dem Weg ins Haus versuche

ich die ersten Eindrücke und

Informationen zusammenzusetzen:

Ein ziemlich gut bestückter

Garten, Kartons voller Essige

und Schnapsflaschen, schickes

Design, Waller, Falknerei, Bienen,

Hardcore-Musik und mittendrin

Pistole und seine Familie.

Wie soll das bitte zusammen

passen? Ganz einfach, wie sich

im Laufe eines - etwas länger

als gewohnten - Gesprächs

herausstellt.

Erstmal gibt es einen Kaffee.

„So viel Zeit muss sein”, fällt

als Floskel, während Pistole –

eigentlich Torsten Pistol – noch

ein, zwei, vier Anrufe entgegen

nimmt. Mich stört das nicht, ich

habe Zeit mitgebracht. Denn ich

will endlich wissen, was hinter

dem Konstrukt „Pistole” steckt.

Angefangen, so erzählt er mir

dann, hat das Ganze mit einem

Gedanken.

Durch Torstens Arbeit als

Wallerzüchter hat er seit fast

18 Jahren immer Kontakt mit

dem lebenden Objekt. Geht es

34 | mq Ausgabe Herbst 2015


LIVEStYLE

In einer Zeit, in der auch beim Essen

häufig alles schnell geht und gehen

muss, lässt sich ein Badberger vom

Beat seiner Lieblingsbands treiben

und haut dabei kulinarisch

mächtig auf den Putz:

Pistole HardCore-Food

prescht vor und entschleunigt dabei

zugleich beim Verkosten von

intensiven Essigen & würzigem

Waller die Geschmacksnerven.

Für HardCore-Genuss im Alltag.

von Marie Katzer

den Tieren schlecht, merkt man

es an der Wasserqualität oder

an ihrem Zustand. Die Aufgabe

dabei sei es also so mit dem

Fisch umzugehen, dass er sich

in „seiner Haut” wohlfühlt. Dass

er, bis zu seiner Verarbeitung ein

„gutes Leben” geführt hat.

„Respektvoller Umgang ist auch

bei der Schlachtung wichtig. Es

handelt sich hier um ein Tier, ein

Lebensmittel, das es verdient

hat, dass ich mich mit ihm

auseinander setze und alle Teile

von ihm verwende. Sei es nun

die Leber, die sich ganz köstlich

verarbeiten lässt oder das Filet.

Und für eine gute Zubereitung

sind auch die anderen Zutaten

wichtig und sollten nicht außer

Acht gelassen werden.”

Lebensmittel - betont Pistole

immer wieder. „Es geht hier

um Lebensmittel, nicht um

Produkte!”

Torsten spricht von Kartoffeln,

roter Bete und Kräutern - alles

direkt aus dem eigenen Garten.

Kürzlich stieg er mit Hannes

von Kochschule.de für einen

ausführlichen Videobericht

in das Beet hinter seinem

Haus und erntete frisch vor

Ort. (Die Videos findet ihr auf

folgender Facebookseite: www.

facebook.com/Kochschule.de/

videos/839092482875629/)

Also alles echt, kein Fake!

„Ehrlich … echt … das sind wir.

Ich quatsche niemandem was

auf oder beschäftige mich mit

Produkten, hinter denen ich

nicht zu 100% stehe. Diese

Authentizität, die wir vermitteln

wollen, die trage ich vielleicht

auch einfach in mir. Bedingt

durch den Job, zum Beispiel.

Dadurch, dass ich eben direkt

vom Lebensmittel komme und

erlebe wie es ist, wenn man sich

nicht um die eigene Produktion

bemüht oder kümmert. Hier

auf dem Land hat man da ja

auch nochmal ein ganz anderes

Gefühl für, glaube ich”, sagt

Pistole während er einen weiteren

Anruf auf seinem Handy

wahrnimmt. „Viel beschäftigt”,

sage ich. „Aber besser als wenn

es nicht so wäre, oder?” Wir

müssen beide lachen. „Schon

richtig, es macht ja auch Spaß.”

Selbstständigkeit bedeutet

nunmal wirklich „Selbst” und

„Ständig” - das ist seit diesem

Jahr kein Gerücht im Hause

Pistol mehr.

Ausgabe Herbst 2015 mq | 35


Das Artland-Magazin.

Erst im März 2015 ist die ganze “HardCore-

Food” - Geschichte ins Rollen gekommen und

trotzdem gibt es schon einen Riesen-Trubel

um das Zusammenspiel von Pistole und seinen

Spezialitäten. Wenn er von von seinem Herzensprojekt

spricht, spricht er immer von “Wir”,

statt von Ich. “Ohne Kerstin wäre das hier alles

nicht machbar gewesen. Mit unseren beiden Kleinen

müssen Events an Wochenenden oder die Arbeit unter

der Woche schon immer gut koordiniert werden. Bei so

vielen Veränderungen in so kurzer Zeit, muss man sich

ganz sicher sein, worauf man sich einlässt. Das waren

wir natürlich nicht - wer konnte denn erwarten, dass das

hier alles so durch die Decke geht!” lacht er. “Aber nein,

wirklich. Wenn Kerstin mich nicht bestärkt hatte, wenn

wir nicht die gleichen Ansichten hätten, was Werte und

auch Familie angeht, dann wäre das hier nicht möglich.”

In der Zwischenzeit hat das jüngste Familienmitglied auf

Torsten’s Schoß Platz genommen.

Wir sprechen über Torstens Kindheit und auch über

meine. Ich bin zwar einen Tacken jünger, aber wir sind

uns in so mancher Hinsicht einig. Ein Beispiel: die Unbeschwertheit,

Sachen aus dem eigenen Garten zu essen.

Karotten aus dem Beet - sei es nun das eigene oder das

des Nachbarn - schmecken nach kurzem Abputzen im T-

Shirt einfach unglaublich viel besser als Möhren aus der

Plastikpackung im Supermarkt. “Der Dreck, das bisschen

Erde, was noch an der Wurzel hängt, der macht doch

den Geschmack erst rund”, sagt er und stößt bei mir auf

uneingeschränkte Zustimmung. “Und darum geht es ja

auch, das zu schmecken, was man zu sich nimmt. Ich will

keine Zusatzstoffe, die schmecken sollen wie das, was

ich esse. Ich will echten Geschmack. Und der Gedanke,

das meine Kids das hier genau so wahrnehmen, wie ich

damals die Erfahrung gemacht habe - das macht mich

schon verdammt froh.”

Echtes erfahren. Echt sein. Authentisch. Das ist genau der

Gedanke, von dem zu Beginn des Gesprächs die Rede war.

“Wenn ich im Auto von Veranstaltung zu Veranstaltung

fahre, meine Musik höre … Schinken verköstige, Weine

probiere, mich mitreißen lasse - dann kann ich nicht

aussteigen und plötzlich ein Anderer sein und mich verstellen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ich das auch gar

nicht muss. Die Leute, mit denen ich derzeit zu tun habe,

wollen wissen, was ich mache, weil ich so bin, wie ich bin.

Oder so aussehe, wie ich aussehe.”

Die Leute, von denen er spricht, sind zum Beispiel Stefan

Marquardt - bekannter Fernsehkoch - der den entscheidenden

Hinweis gegeben hat, was “aus diesem Namen

zu machen - einfach Pistole”.Weiter auch Joachim

“Jockel” Kaiser, dessen “Rieser Culatello Riserva” - ein

von Hand gesalzener Bioschinken - eine große Rolle in

Pistoles Produktpalette spielt. Oder von Tarik Rose, den

man aus der Sendung “Beef Buddies” kennt. Der Tarik

Rose, der kürzlich auch in einem kurzen Video auf Schloss

Ippenburg (Bad Essen) zu erkennen gegeben hat, dass

er ein richtiger Pistole-Fan ist. (Hier der Link zum Video:

36 | mq Ausgabe Herbst 2015


SchafsKäse AUS dem ARTLAND

vimeo.com/140277606) Und ob

nun Fernseh- oder Sternekoch

oder eben Verbraucher - man

muss Pistole-Fan sein.

Nicht nur, weil es einfach Spaß

macht, ihm beim Erzählen

dieser fantastischen Geschichte

zuzuhören - auch, weil einfach

alles passt. Das Design und

die Aufmachung der Pistole

Hardcore-Food GmbH, die

einem förmlich ins Auge springt.

Der “kreative Kopf dahinter”,

namentlich André Riehle aus

Offenburg in Süddeutschland,

hat sich der Aufgabe angenommen,

HardCore in der Gestaltung

auszuleben. Der Einfluss, den die

“Großstadt” mit sich bringt, im

feinen Zusammenspiel mit der

Unbeschwertheit vom Land.

Da sich Pistole auch als Falkner

auskennt und mit Vorführungen

regelmäßig zum Staunen

anregt, Bienen fleißig mit ihm

Zusammenarbeiten - kann man

die Natur förmlich bei jedem

Probieren schmecken.

Das alles zusammen - das

macht unser Projekt aus, glaube

ich. Und das macht es auch

so besonders und bringt den

Spaß daran. Wir kriegen echt

viel richtig gutes Feedback - der

Ein oder Andere sagt, dass wir

verrückt sind. Dass das hier

völlig bekloppt sei. Und das ist

es bestimmt auch, aber das

ist mir egal. Ich find’s einfach

richtig geil, wenn man den

Waller zusammen mit dem

Schinken, feinem Fenchel, mit

Schwarzkirsch-Essig … wenn

man das einfach genießt und

diese Geschmacksexplosion im

Mund - das kann man gar nicht

so richtig in Worte fassen, das

muss man einfach probiert haben.”

“Ich find’s auch geil.”, sage

ich und mache mir eine Notiz:

“Alles probieren” mit drei dicken

Ausrufezeichen.

Und das es Anderen auch so

geht, das zeigen die jüngsten Ereignisse:

Pistole HardCore-Food

zu Gast im Kalaboush in Lüsche

oder beschrieben im Stemberg

Magazin.

Doch auch an diesem Punkt

wird noch lange keine Pause

eingelegt - Pistole spurtet weiter,

bringt auch das erste eigene

Bier auf den Markt. Wer also

“HardCore Bock auf Bier” hat,

der wird nun auch fündig.

Eine so schnelle Entwicklung einer

so gut durchdachten Sache.

So gute Menschen am Werk, so

starker Support, so edles Design

- und dabei doch irgendwie so

“einfach”, weil so ehrlich und

bodenständig. Als ich dann

noch den Schwarzkirsch-Essig

aus einem Grappaglas probiere

und sage, dass es sich auch um

einen sehr intensiven Saft handeln

könnte, wird mir wieder

klar, dass das hier auch ein immer

noch ein bisschen verrückt

ist. Da ist die Musik, selbstbesprühte

Kartons in einer Garage,

Feinkost und mittendrin ein

Geschmack, der einen zwingt,

sich Zeit für ihn zu nehmen. “Ich

sag ja, das ist der Knaller.”, sagt

Torsten und lacht. “Der Knaller.”

Ich bin begeistert.

Mit ein paar Kostproben im

Gepäck trete ich die Heimreise

an und nehme mir für den

Folgetag vor, mein Tomatenbrot

mit etwas Whiskey-Essig zu

verfeinern. Und es am Tisch zu

essen. Denn das habe ich heute

gelernt: Zeit zum Genießen

muss man sich einfach nehmen.

Alle wichtigen Infos auf

www.pistole.co oder

www.facebook.com/pistolefood

Ausgabe Herbst 2015 mq | 37


Das Artland-Magazin.

Es gibt wohl kaum eine Kneipe im Artland, wo das hohe Lied über Mimmelage

nicht aus vollem Halse mitgesungen wird. Außer vielleicht in

Klein Mimmelage, einem Flecken zwischen Menslage und Nortrup .

Dort gibt es zwar noch „Brüggemann“ (und jeder wird Ihnen bei einer

Wegbeschreibung diesen Laden immer noch als Landmarke nennen),

doch schlossen sich vor knapp einer Dekade dort die Zapfhähne. Nur noch zu

besonderen Anlässen, wie vorher angemeldete Familienfeste sperrt Gunda

ihre Kneipe auf.

Inzwischen plagt sie der grüne Star, weswegen auch ein geplantes Interview

kurzfristig abgesagt werden musste. Da ihr Mann vor einigen Jahren starb,

lebt sie nun allein mit ihrem Wauzi hinter der Kneipenfassade, die von längst

vergangenen, besseren Zeiten kündet – wenngleich so manche, böse Zunge

behauptet, dass in Klein Mimmelage der Hund verfroren sei.

Keine Sau wäre auf die Idee gekommen, den spärlich bemessenen Platz

für redaktionelle Beiträge im Artland Magazin für lüttke Mimmelage in

Anspruch zu nehmen, gäbe es da nicht Dietmar Wischmeyer, einen bundesweit

bekannten Kabarettisten, der nun ausgerechnet Mimmelage

zu einer seiner Spielwiesen des FFN – Frühstücksradiouniversums

auserkoren hatte. Anfang der Neunziger trugen sie ihn dort sogar

fast auf Händen, anlässlich des Schützenfestes. Na ja, es endete

dann „nur“ in einer Kutschfahrt. Aber daran erinnern sich noch alle,

die es miterlebt haben, bis heute.

Grund genug für das MQ+

mit dem Mann zu sprechen.

Wir trafen ihn auf einer Veranstaltung in Melle.

Dort hörten wir Erstaunliches: Im Frühstücksradio sind die

meisten Dörfer, die ja theoretisch in Niedersachsen sein sollen,

stumpf erfunden. So gibt es dort ein „wendisch Zabern“,

oder auch ein „Plattengülle“ – alles Schnickschnack. Nichts

davon ist real. Nur unser herzallerliebstes Mimmelage

(besonders das kleine) gibt es tatsächlich - und das glauben

die Leute dann noch nicht einmal.

Eine Niedersächsin, die inzwischen in Australien lebt, wollte

sich allein über diesen Namen „lüttke Mimmelage“ schon

halb tot lachen, bis ihr Lebensgefährte ihr steckte: „Nee, das

gib´s wirklich“

Und so sieht man immer wieder vor den Mimmelager Ortsschildern

– es gibt ja sowohl Klein-, als auch Groß Mimmelage – die

Leute für ein Erinnerungsfoto posieren.

Das

lustige

Dorf

Warum Mimmelage

Teil des FFN-

Frühstücksradiouniversums

wurde

von John Korfhage

Neu: Ringbar

Vielfältiges Design auf einen Blick




38 | mq Ausgabe Herbst 2015


DER Wischmeyer

Soviel Geflaxe ließ uns natürlich keine Ruhe und wir mussten in Downtown

Mimmelage die Stimmung über diese Scherze live erkunden. Sicher,

der Mimmelager an sich ist jetzt keine Plaudertasche – zumindest nicht

vor einer Videokamera. Dennoch konnten wir zwei Parteien – Mimmelager

von altem Schroth und

Korn – überreden, uns ihre

Meinung zu dem ganzen Trara

zu sagen. Wenn Sie sie hören

wollen, sollten Sie im Internet

auf unsere Seite klicken unter:

www.youtube.com/user/

marktplatzQ

Dort haben wir das Video mit dem Interview von Dietmar Wischmeyer und

den Mimmelagern veröffentlicht.

Dies ist einer der ersten Filme, die wir rund um das Artland in nächster Zeit

auf unserer Internetseite veröffentlichen werden.

Und da ist uns auch schon das erste Missgeschick am Rande passiert. Unsere

Produktionsfirma, Industrial Arts aus Melle, hat aus Versehen das Video

bei Youtube schon vor der offiziellen Veröffentlichung frei geschaltet, was

in der ersten Woche allein zu über 1100 Zugriffen führte, ohne dass dafür

irgendeine Werbung gemacht wurde. Hätte das auch mit einem Video

passieren können, das nicht über Mimmelage handelt ???

Wischmeyer selbst übrigens ist nur einmal in Mimmelage gewesen. Auch

zum Artland hat er sonst keine weiteren Beziehungen, außer, ganz Trunkenbold,

er die Artland Brauerei von innen gesehen hat und sich auch sehr

freute, dass es bei Gunda Brüggemann Lockstedter Korn gab (ein Teufelszeug

– echt hart!!!).

Ansonsten baten uns die Mimmelager, richtig zu stellen, dass es dort keine

Familie Schrader gibt, die sich den ganzen Tag nur rumprügelt, wie vom

Frühstücksradio behauptet.

Ausgabe Herbst 2015 mq | 39


Dragons-Kalender

2016 – das Jahr danach...

Dragons Kalender

Limitierte Auflage

von 1000 Stück

von hand nummeriert

15 Monatsblätter

(Okt. 2015 – Dez. 2016)

1 Infoblatt

Mit dem Kauf

unterstützen sie

die Zukunft

der Artland

Dragons!

Dieser Kalender ist für euch, für uns alle!

Als Erinnerung, zum Verschenken, zum Genießen. Wir

denken, er wird bei vielen weit länger an der Wand hängen,

als er gültig ist. Ihr könnt dann euren Enkelkindern von

Michael Jordan, Marko Bulic, Chris Fleming, Darius Hall und

Jan Rohdewald erzählen. Gleichzeitig sichert ihr mit diesem

Kalender ein wenig die Zukunft für unseren tollen Basketballstandort.

Helft uns dabei! Wir haben es alle verdient.

Go Dragons Go

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40 | mq Ausgabe Herbst 2015


Spielplan

SAISON 2015/16

Datum Tag Uhr DK-Nr. Heim Gast

26.09.2015 Sa 19:30 1301 Artland Dragons Hertener Löwen

03.10.2015 Sa 19:00 SC Rist Wedel Artland Dragons

10.10.2015 Sa 19:30 1302 Artland Dragons EN BASKETS Schwelm

17.10.2015 Sa 19:30 1303 Artland Dragons Citybasket Recklinghausen

24.10.2015 Sa 19:30 SC Itzehoe Eagles Artland Dragons

01.11.2015 So 18:00 Baskets Akademie WE Artland Dragons

07.11.2015 Sa 19:30 1304 Artland Dragons MTV Herzöge Wolfenbüttel

14.11.2015 Sa 19:00 VfL AstroStars Bochum Artland Dragons

21.11.2015 Sa 20:00 ROSTOCK SEAWOLVES Artland Dragons

28.11.2015 Sa 18:30 RSV Eintracht Stahnsdorf Artland Dragons

05.12.2015 Sa 19:30 1305 Artland Dragons NOMA Iserlohn Kangeroos

12.12.2015 Sa 19:30 1306 Artland Dragons Baskets Akademie WE

19.12.2015 Sa 19:30 1307 Artland Dragons SC Itzehoe Eagles

10.01.2016 So 17:00 MTV Herzöge Wolfenbüttel Artland Dragons

16.01.2016 Sa 19:30 NOMA Iserlohn Kangeroos Artland Dragons

23.01.2016 Sa 19:30 1308 Artland Dragons RSV Eintracht Stahnsdorf

30.01.2016 Sa 19.30 1309 Artland Dragons ROSTOCK SEAWOLVES

06.02.2016 Sa 19:30 EN BASKETS Schwelm Artland Dragons

13.02.2016 Sa 19:30 Citybasket Recklinghausen Artland Dragons

20.02.2016 Sa 19:30 1310 Artland Dragons SC Rist Wedel

27.02.2016 Sa 19:30 1311 Artland Dragons VfL AstroStars Bochum

03.03.2016 Do 19:30 Hertener Löwen Artland Dragons

Badberger Str. 15 · 49610 Quakenbrück

Tel. 0 54 31/9 22 77 · Fax 0 54 31/9 22 78

Ausgabe Herbst 2015 mq | 41


Team 2015/16

+

Florian Hartenstein

Assistant coach

Dragan Dojcin

Headcoach

24 MAX MASSING 6 Roberts Blumbergs 22 Alexander Heide

9 Alexander Goolsby 13 Karl Potratz 7 David Watson

42 | mq Ausgabe Herbst 2015


55 Isaiah Hartenstein 11 Austin Bragg 8 Benjamin Fumey 35 Jacob MAmpuya Thomas Mögel

Physiotherapeut

23 Joel Mondo 3 Javarez Willis 4 Thorben Döding 2 Jonathan

Ghebreigziabiher

Dmitar Marceta

ˆ

Athletic Coach

Foto: BP-Blueprint GmbH - www.blueprint-fotostudio.de

Ausgabe Herbst 2015 mq | 43


Das Artland-Magazin.

Sie suchen das besondere Etwas

und möchten etwas Außergewöhnliches

ausprobieren?

Dann ist „Shake - die Fitnessbar“ genau das Richtige für Sie.

Nach dem Motto: „Natürliche Energie für den Tag“

hat am 12. September die Shake- Fitnessbar

an der Oldenburger Straße seine Türen geöffnet.

Neben frisch gemixten Shakes und Smoothies,

einer großen Auswahl verschiedener Kaffees

aus verschiedenen Ländern,

bietet das Shake auch leckeren

hausgemachten Kuchen,

frisch zubereitete Salate,

Sandwiches und andere leckere Gerichte an.

Hier gibt es jeden zweiten Sonntag

ein ausgewogenes Frühstücksbuffet für Langschläfer

und einmal im Monat eine Sushi -Party.

Das freundliche Team der Shake-Fitnessbar

denkt sich stets neue Leckerbissen für Sie aus.

Genießen Sie und lassen Sie sich verwöhnen.

Die großzügigen, hellen und freundlich gestalteten

Räumlichkeiten können auch für Familienfeiern,

Hochzeiten und Firmenjubiläen gemietet werden.

Auf Wunsch organisiert das Veranstaltungsteam

Ihr komplettes Event mit Partyservice, Musik,

Showprogramm und individuellen Dekoration.

Das Shake-Fitnessbar Team freut sich auf Ihren Besuch.

Shake - die Fitnessbar

Oldenburger Straße 10

49610 Quakenbrück

Tel.-Nr.: 05431/ 9569292

info@shake-die-fitnessbar.de

www.shake-die-fitnessbar.de

Öffnungszeiten:

Mi. – Fr. 15.00 – 21.00 Uhr

Sa. 14.00 – 21.00 Uhr

So. 14.00 – 18.00 Uhr

Mit der NWB

von Osnabrück zur Küste

Ich fahre eigentlich sehr gerne mit dem Auto – ja gerade im Sommer und im Herbst genieße

ich es zusammen mit meiner Frau mit dem Cabrio abseits der Autobahnen über die

Landstraßen zu fahren. Es ist immer wieder schön anzusehen, wenn das Sonnenlicht den

Raps zum Leuchten bringt oder sich die Ähren der großen Kornfelder im seichten Wind

wiegen. Aber auch das farbenprächtige Laub der Bäume im Herbst im Zusammenspiel mit

den Sonnenstrahlen fasziniert mich immer wieder, so etwas lädt zum Träumen ein. Doch

man muss sich halt auch auf den Verkehr konzentrieren und hat für Träumereien keine

Zeit.

Da meine Eltern keinen PKW hatten, fuhren wir während meiner Kindheit immer mit der

Bahn. Ich erinnerte mich daran, dass ich stundenlang an einem der Fenster stand und mir

die Landschaften ansah. Das veranlasste mich dazu, mal wieder mit der Bahn zu fahren!

Mit der Nord West Bahn nach Oldenburg, dachte ich mir.

Ticket gekauft und los. In Quakenbrück eingestiegen, Platz genommen, Abfahrt Richtung

Oldenburg. Am Bahnhof in Essen Oldenburg stieg eine ältere Dame ein, sie setzte sich zu

mir. Schnell kamen wir ins Gespräch. Eine junge Zugbegleiterin fragte freundlich nach den

Fahrkarten, mir fiel auf, wie entspannt ich war. Hin und wieder ein Blick aus dem Fenster

und das Kommen und Gehen der Fahrgäste beobachtend fragte ich mich, warum ich das

nicht schon eher mal unternommen habe. Die ältere Dame erzählte mir, dass sie bis nach

Wilhelmshaven fahren würde und sie eine Freundin besuchen wolle. Das brachte mich auf

eine Idee.

Mit der NWB von Osnabrück hoch zur Küste. Gut, das an sich ist nichts Besonderes. Wer

ist nicht schon einmal mit der Bahn gefahren und hat den Ausblick aus dem fahrenden

Zug genossen. Aber ich wollte nicht rechts und links aus dem fahrenden Zug schauen.

Ich wollte die Fahrt aus Sicht des Zugführers machen. Ich rief bei der Nord West Bahn in

Osnabrück an, um zu fragen, ob mein Vorhaben möglich sei. Nachdem man mich dort mit

der Pressestelle verbunden hatte, vereinbarten wir einen Termin. Frau Stephanie Nölke

und ihr Kollege Herr Maik Seete, zwei junge und sehr nette Mitarbeiter der Pressestelle

der Nord West Bahn empfingen mich in ihrem Büro. Ich schilderte ihnen noch einmal mein

Vorhaben und bekam die Zusage.

Fahren Sie mit uns in unserer neuen Serie im nächsten Jahr: „Mit der Nord West Bahn bis

Oldenburg und zu der Nordseeküste“. Entdecken und besuchen sie die Städte und Lohnenswertes

auf dieser Strecke.

Detlef Bülow

44 | mq Ausgabe Herbst Winter 2015 2014/15


Bob`s Fantalk

Bob Giddens

FAN TALK

Sponsoring mal anders...

Kalender kommen, Kalender gehen, wie die Jahre, denen sie

sich widmen. Manche werden nicht einmal umgeschlagen

und schweigen einen ganzen Sommer lang, weil niemand sie

weiterblättert. Ein hartes Schicksal....

Aber dieser Kalender ist anders. Wir sind in Quakenbrück -

Home of the ARTLAND Dragons! Wir haben einen turbulenten

Sommer hinter uns, weil es lange Zeit so aussah, als ob unser

geliebter Basketball für immer aus Quakenbrück verschwindet.

Dank vieler Fan-Initiativen, neuer und alter Sponsoren geht es

aber in der ProB weiter. Die ersten Spiele sind gelaufen und ich

bin begeistert. Einen Isaiah Hartenstein werden wir nur ein Jahr

sehen können, danach werden wir aber über seinen Werdegang

staunen und stolz sein, dass er das alles bei uns gelernt

hat.

Der Blick nach vorne verlangt auch einen Blick zurück. Der

neue ARTLAND-Dragons-Kalender ist dieser Blick zurück auf

eine ereignisreiche Zeit. Es sind Bilder der Triumphe und wie es

im Sport so ist, auch Bilder der Niederlagen. Wir haben diese

Kämpfe miterlebt und mitgestaltet, weil es ohne Fans im Rücken

keine erfolgreiche Mannschaft gibt. Und dann sind da die

Protagonisten: Michael Jordan, Darius Hall, Filiberto Rivera, Jan

Rohdewald, Chad Prewitt, Arne Woltmann, Darren Fenn und

viele, viele mehr. Jeder Monat ist ein Highlight, eine Reise in die

Vergangenheit und eine Erinnerung an das, was wir beinahe

verloren hatten. Kaufe diesen Kalender, weil der Erlös daraus

die Zukunft des Basketballes in Quakenbrück sichert. Ich weiß,

er ist nicht billig, aber er ist edel, zeitlos und schön. Schenke

ihn deinen Kindern und

Enkelkindern, und zeige

ihnen, was wir erlebt

haben.

Der Titel «Artland

Dragons - Das Jahr

danach!» Ist bewusst

gewählt worden. Mit

diesem Erlös werden wir

die Zukunft etwas leichter

gestalten können.

Beim zweiten Heimspiel

war die Atmosphäre

wie damals, soweit

haben wir es schon seit

der schrecklichen Nachricht im Mai geschafft. Das ist eurer

Verdienst, ihr seit richtige Dragons und ich kann nur sagen

«Respekt» - Go Dragons Go!

P.S.: Der Kalender ist in Din A2-Größe auf hochwertigem Papier

gedruckt und reicht von Oktober 2015 bis Dezember 2016.

Er ist in der Geschäftsstelle sowie bei jedem Heimspiel erhältlich.

Der Preis beträgt 49 Euro und es gibt kein besseres Weihnachtsgeschenk

für den Dragons-Fan. Eine kleine Zugabe ist der

Kalender-Link zu den 10 besten Dragons-Videos auf You Tube.

Wir hoffen es kommen viele neue Highlights dazu.

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Tel. 05431-3324

Ausgabe Winter Herbst 2014/15 2015 mq | 45


Das Artland-Magazin.

Handwerk hat goldenen Boden

Traditionsbewusste Betriebe aus dem Artland

165 Jahre Rapin Fachgeschäft

für Uhren, Schmuck, Augenoptik

und Hörgeräteakustik von Detlef Bülow

Nicht viele Handwerksbetriebe können in der heutigen

Zeit auf eine so lange Tradition zurückblicken,

wie das Fachgeschäft für Uhren, Schmuck,

Augenoptik und Hörgeräteakustik

Rapin in Quakenbrück.

Seit nunmehr 165 Jahren befindet

sich das Geschäft in der siebten

Generation – fünf davon in

Quakenbrück, im Besitz

der Familie Rapin.

Geführt wird die Firma als GbR

von dem Uhrmachermeister und

Augenoptikermeister Volkhard

Rapin, der Uhrmachermeisterin

Doris Rapin und der Augenoptikerund

Hörgeräteakustiker-Meisterin

Wiebke Rapin-Rohe. Der Gründer

des Geschäftes in Quakenbrück,

Walter Theodor Rapin, wurde im

Jahr 1824 in Haselünne geboren,

wo bereits sein Vater und Groß-

Die Lange Straße um 1900.

46 | mq Ausgabe Herbst 2015


Quakenbrück Heute und gestern

Foto: Detlef Bülow + Archiv Bülow

vater selbständige Uhrmacher

waren. Als er 1850 hier in der

Langen Straße das Geschäft

eröffnete, war das Angebot für

die damalige Zeit sehr vielseitig,

man konnte in seinem Laden

Uhren, Schmuck, optische Sehhilfen,

diverse Werkzeuge und

sogar Holzschuhe erwerben. Der

Sohn des Gründers, ebenfalls ein

Theodor, verstarb kurz nachdem

er den Laden übernommen

hatte. Dieses tragische Schicksal

war die Veranlassung, dass der

betagte W. Th. Rapin mit seiner

Tochter Elisabeth das Geschäft

wieder selbst übernahm. Die

Tochter führte das Unternehmen

weiterhin erfolgreich und

übergab es im Jahr 1922 ihren

Neffen aus Osnabrück, wieder

ein Theodor, der sein Fachwissen

im Ausland vervollständigt

hatte. In Hamburg, lernte

Volkhard Rapin, bei einer Uhrmacherfachschule

eine tüchtige

Uhrmacherin kennen. Es

war Doris Friedering aus Melle.

Sie machten 1968 zusammen

die Uhrmachermeisterprüfung,

heirateten und führten das Geschäft

von da an gemeinsam.

Volkhard ist der erste in der

Familiengeschichte, der sowohl

im Uhrmacher- als auch im

Optikerbereich ein Meister ist.

Zusammen mit seiner Frau

gelang es ihm, den guten Ruf

des Hauses über die Grenzen

der Stadt hinaus bekannt zu

machen.

Ausgabe Herbst 2015 mq | 47


Das Artland-Magazin.

Handwerk hat goldenen Boden

Traditionsbewusste Betriebe aus dem Artland

165 Jahre Rapin

Nachdem beide kräftig in

das Fachwerkgebäude, das in

der napoleonischen Zeit die

französische Kommandantur

beherbergte, grundlegend

renoviert hatten, besteht heute

ein moderner Betrieb. Tochter

Wiebke Rapin-Rohe ergänzt

die lange Tradition des Familienunternehmens.

Sie hat nach

erfolgreicher Beendigung der

Ausbildung zur Augenoptikerin

1999, zur Hörgeräteakustikerin

2002, im Sommer 2004 die

Meisterprüfung zur Hörgeräteakustiker-Meisterin

abgelegt

und im Jahr 2006 erfolgte dann

die erfolgreiche Prüfung zur

Augenoptikermeisterin. Die drei

führen bis heute das Unternehmen

gemeinsam.

Volkhard hat sich mit der Zeit

auf die Reparatur alter Uhren

spezialisiert und fertigt in seiner

Werkstatt in mühevoller Handarbeit

nicht mehr lieferbare

Ersatzteile an. Aber nicht nur die

lange Tradition als Familienbetrieb,

darüber hinaus auch die

enge Verbundenheit zum Haus

Lange Straße 46 vermittelt eine

starke Verwurzelung mit der

Burgmannsstadt Quakenbrück.

Der 1743 erbaute, denkmalgeschützte

Fachwerkbau hat

trotz der zahlreichen Um- und

Ausbauten seinen Charakter

bewahrt. Aufgrund seiner Lage

an der Abzweigung der Alenconer

Straße ist das Gesimshaus

eine Zierde für das historische

Stadtbild. Doris Rapin versteht

es auch immer wieder die Aufmerksamkeit

der Passanten auf

die von ihr liebevoll dekorierten

Schaufenster zu lenken. Dazu

nutzt sie gern auch mal Bilder

heimischer Künstler, alte Schriftstücke

der Vorfahren, Musikinstrumente

oder alte Fotos und

Fotoapparate.

Gute Beratung, Fachwissen,

Freundlichkeit und Service haben

im Haus Rapin einen hohen

Stellenwert. Wünschenswert

wäre, dass auch die kommenden

Generationen diese

Tradition fortführen und uns

das Haus Rapin weiterhin hier in

Quakenbrück erhalten bleibt.

Feiern in stilvoller Atmosphäre

Entspannen im Bauerngarten

Gut schlafen im Heuhotel

Grillvergnügen auf der Terrasse

oder in der finnischen Kota

Burenstroaten 5 · 49635 Badbergen

Tel. 05433/8823 · Fax 05433/ 8825

email: info@heuhotel-hildebrand.de

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Artland-Hof & Heu Hotel Hildebrand

Gemeinsam

schwere Wege gehen

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49610 Quakenbrück

Tel. 05431 / 35 41

Soforthilfe im Trauerfall

info@ortland-bestattungen.de

www.ortland-bestattungen.de

48 | mq Ausgabe Herbst 2015


Quakenbrück Heute und gestern

Ausgabe Herbst 2015 mq | 49


Das Artland-Magazin.

Schaurig-schön

ist es über das Moor zu gehen

von Alexandra Lüders

Gute Pflege

ist kein Zufall!

Kukuckstr. 13 · 49610 Quakenbrück

Tel. 05431 | 900432

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50 | mq Ausgabe Herbst 2015


AusflugszielE in der NÄHE

20.6. – 1.11.2015

Termine und Veranstaltungen

im November 2015

Familiensonntag und Finissage in der

Sonderaustellung „ICH GERMANICUS!

Feldherr Priester Superstar“

01.11. Sonntag

12:00 und 15:00 Uhr Mitmach-Programm „In

Stein gemeißelt“

14:00 Uhr Familienführung durch die Sonderausstellung

„ICH GERMANICUS! Feldherr Priester

Superstar“

14:30 Uhr Rollenführung in der Sonderausstellung

“Germanicus enthüllt – ein guter Freund

packt aus“

15:30 Uhr Vortragsreihe GERMANICUS im Blick

“Germanicus und Lady Di. ‚Massenwahn’

und Trauerkultur vom antiken Rom bis nach

Pjöngjang“, Vortrag von Dr. Andreas Meister,

Humboldt-Universität Berlin

16:00 Uhr Führung durch die Sonderausstellung

„ICH GERMANICUS! Feldherr Priester Superstar“

(alle Programmpunkte im normalen Museumseintritt

enthalten; 2,- Materialkostenpauschale

für Mitmach-Programm „In Stein gemeißelt“)

Römisches Gastmahl

im Gasthaus VARUSSCHLACHT

06.11. Freitag

19:00 Uhr Speisen wie im alten Rom – kulinarischer

Abend mit römischer Gastgeberin

Rollenspiel in der Dauerausstellung

28.11. Samstag

17:00 Uhr Nachts im Museum.

Wenn Frau Putzig durch die Gänge fegt.

Regelmäßig: öffentliche Führung in der

Dauerausstellung

Jeden Samstag im November um 14:30 Uhr

Jeden Sonntag im November um 11/14:30 Uhr

Ganz schön schaurig – die dunkle Moorlandschaft

ist umrankt von Legenden und Geschichten

VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land –

Museum und Park Kalkriese | Venner Straße 69

49565 Bramsche | Tel: +49 [0] 5468 9204-0

www.kalkriese-varusschlacht.de

Ausgabe Herbst 2015 mq | 51


Das Artland-Magazin.

600 Hektar großes Naturschutzgebiet fasziniert

durch hochmoorspezifische Flora und Fauna

Wohltuende Stille umfängt den

Wanderer, wenn er sich aufmacht,

um den 2,5 Kilometer langen

Moorlehrpfad zu erkunden.

Schon mit den ersten Schritten

taucht er in eine Welt ein, die

zunächst gewöhnungsbedürftig

ist. Denn das Jahrtausende alte

Moor bietet ein Erholungsbad

für die erlebnishungrigen Sinne

des Ausflüglers. Einen Kontrast

für die schnellen Bilder der

modernen Medien. So lockt

der Ruf von Lerche, Lachmöwe

und Kuckuck den verzauberten

Wanderer immer weiter in die

Molberger Dose hinein. Gierig

atmet er den intensiven Geruch,

läßt Flora und Fauna auf sich

wirken. Die kuschelweichen

Blüten des Wollgrases schaukeln

sanft im Wind und der Blick

genießt die Weite über das 600

Hektar große Naturschutzgebiet

zwischen Molbergen und

Lindern. Hier ticken die Uhren

anders. Wie im Fluge vergehen

die Stunden in den Augen des

faszinierten Betrachters, der sich

auf der Plattform zum Picknick

in der Mittagssonne rüstet und

die Gedanken schweifen läßt.

So muß es hier immer gewesen

sein, früher als die Torfstecher

noch per Hand für die Heizungswärme

im Winter gesorgt

haben. Als der Schwarztorf noch

ein begehrtes Material war, weil

er einen hohen Brennwert fast

wie Steinkohle hatte. Auch der

über dem Schwarztorf gelagerte

Weißtorf wurde noch bis 1988

für den Gartenbau industriell

abgebaut, bevor die Renaturierung

des Hochmoores begann.

Als die Gräben geschlossen wurden,

entwickelte sich eine spezielle

Flora und Fauna. Es muß immer

ein Wasserüberschuß durch

Regenwasser da sein, damit

sich das Torfmoos bilden kann.

Pro Jahr braucht das Hochmoor

über 700 Millimeter gleichmäßig

verteilte Niederschläge.

Dann wächst das Torfmoos

(Sphagnum) um 20 Zentimeter

und erhebt sich uhrglasförmig

über das normale Bodenniveau.

Es sackt in den Trockenphasen

wieder, die Pflanzen sterben ab

und bilden jährlich einen Millimeter

Torf. In 5000 Jahren ist

auf diese Weise eine fünf Meter

dicke Torfschicht entstanden.

Mit ein wenig Glück, kann der

Wanderer den Großen Brachvogel,

Raubwürger, Neuntöter und

Schwarzkehlchen entdecken.

Im Moor herrscht ein hoher

Säuregehalt, der das Leben von

hochspezialisierten Pflanzenund

Tierarten ermöglicht. Deshalb

sind im Hochmoor Birken

und Möwen gar nicht so gern

gesehen. Da der Windschutz auf

den baumlosen Flächen fehlt,

sind alle Hoormoorpflanzen

von niedrigem Wuchs. Sonnentau

und Wasserschlaucharten

ernähren sich durch Tierfang,

um ihren Stickstoffbedarf zu

decken. Die Lebensansprüche

von Flora und Fauna sind so eng,

dass sie nicht auf andere Lebensräume

ausweichen können.

Besonders scheu - deshalb auch

kaum sichtbar - sind die bläulich

schimmernden Moorfrösche,

Ringelnattern, Eidechsen und

Kreuzottern. Sie alle haben im

Hochmoor ihre Heimat. In den

bewaldeten Randgebieten des

Moorgebietes (Niedermoor/

Übergangsmoor) lassen sich

Rehe und Kraniche blicken. Im

August/September hat die Besen-

und Glockenheide geblüht,

ein Highlight für alle Fotobegeisterten,

die besser nicht

die vorgeschriebenen Wege

verlassen. Im Laufe der Jahrhunderte

hat man beim handbetriebenen

Torfabbau immer

wieder Moorleichen entdeckt. In

der Molberger Dose fanden die

Torfstecher einen zwei Tausend

Jahre alten Haarzopf eines

Kindes, um den sich eine rührende

Legende rankt. Auch die

Moorlichter, welche durch eine

Selbstenfachung des Sumpfgases

entstehen, führten die

Menschen früher auf Teufel und

Moorhexen zurück, die Seelen

ins Moor holen wollten. Wer den

Moorlehrpfad auf eigene Faust

erkunden möchte, darf sich auf

eine Schutzhütte und einen

Parkplatz am Eingangsbereich

sowie auf mehrere Erlebnisstationen

zum Thema Moor freuen.

Wer einen Ausflug ins Hahnenmoor

hinter Grafeld macht, hat

die Chance Schäfer Anton Tietze

und seine Ziegen zu treffen und

das alte Torfwerk mit Café zu

besuchen.

Das Moor bietet zauberhafte Fotomotive während der Wollgras- und Heideblüte

Am Herzlaker Torfwerk-Café blüht im Herbst der Buchweizen

52 | mq Ausgabe Herbst 2015


AusflugszielE in der NÄHE

Schäfer Anton Tietze und seine Partnerin Susann Uhl pflegen mit ihren Burenziegen die Heidelandschaft im Hahnenmoor

Weitere Infos und Buchungen beim

Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder

Talsperre unter Telefon 04471/

15 - 256 sowie bei der Samtgemeinde

Herzlake unter Telefon 05962/88-0

Moorfrösche Foto: Friedel Zöpfgen Uferschnepfe Foto: Friedel Zöpfgen

Schwarz- und Weißtorf wurden verschieden genutzt

Moorleichen

Niedersachsen ist noch heute das

moorreichste Bundesland, in dem bis

etwa 1960 die meisten Moorleichen

gefunden wurden. Wegen der industriellen

Moorgewinnung übersieht

oder zerstört man seitdem die

sterblichen Überreste der Toten. Der

jüngste Fund stammt aus dem Uchter

Moor im niedersächischen Landkreis

Nienburg/Weser. Die jugendliche

„Moora“ wurde in den Jahren 2000

und 2005 entdeckt. Das Mädchen

aus der vorrömischen Eisenzeit

(650 vor Christus) ist die älteste

Moorleiche Niedersachsens. Seit dem

Sommer 2008 sind die Überreste des

Mädchens Gegenstand eines interdisziplinären

Forschungsprojekts. Ebensolchen

akribischen Untersuchungen

unterzog man die mittelalterliche

Moorleiche (1000-1200) eines Jungen

aus der Esterweger Dose im Landkreis

Cloppenburg. Er ist vermutlich an

den Folgen einer Knochenmarksentzündung

gestorben. Aufgrund der

Huminsäure erhalten die Haare von

Moorleichen eine rote Farbe so auch

der Zopf aus der Molberger Dose, der

im Naturkunde Museum in Oldenburg

archiviert ist.

Ausgabe Herbst 2015 mq | 53


Das Artland-Magazin.

Ich war in der näheren Umgebung

von Quakenbrück

auf der Suche nach neuen

Motiven. Von Quakenbrück

fuhr ich über die Hindenburgstraße,

in dem am Ende liegenden

Kreisverkehr bog ich auf

die Esslinger Heide und fuhr ein

Stück an den Eisenbahnschienen

entlang. Vorbei an dem Grenzkanal,

hinter der Doppelkurve

nach ca. 150 m bog ich rechts ab

in die Teichstraße. In der ersten

Linkskurve fiel mir dann wieder

dieses Straßennamensschild auf,

auf dem Kleinholzallee stand.

Kleinholzallee! Wie kommt

man auf so einen Straßennamen?

Die Sackgasse endet an

einer Rasenfläche auf der ein

Schuppen steht. Aufgefallen

ist mir dieses Straßenschild

schon öfter, aber jetzt machte

es mich neugierig, ich wollte

mehr wissen. Im Internet stieß

ich bei meiner Suche schnell auf

die Seite von dem Flug-Modell-

Club Quakenbrück e.V. und den

entsprechenden Ansprechpartner

mit Telefonnummer. Herr

Horst Wobbe ist Vorsitzender

des Vereins, er erzählte mir bei

unserem Treffen, dass er schon

seit den 70ger Jahren Modellflieger

sei und Gründungsmitglied

des Modellclubs ist. Der

Verein wurde 1980 von einer

kleinen Gruppe Modellsportbegeisterter

ins Leben gerufen.

Damals waren die Fernsteuerungen

noch nicht so ausgereift

wie heute und man brauchte als

Pilot zu seinem Können auch etwas

Glück um seine Fluggeräte

wieder heil zu Boden zu bringen.

Bruchlandungen waren zu der

Zeit keine Seltenheit. So kam

es öfter vor, dass ein Flugzeug,

das sich der Pilot in mühevoller

Kleinarbeit in den Wintermonaten

zusammengebaut hatte,

als ein Haufen Kleinholz endete.

Dieses war dann auch der

Grund für die Namensgebung

der Straße.

Früher war der Weg ohne

offiziellen Straßennamen, gleich

in den Anfängen entschied

man sich im Verein, das doch

dort ein Name stehen sollte, so

Sprachkurse

Almut Oing-Arlinghaus

NACHHILFE

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im Einzelunterricht

Mal- und Zeichenkurse

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gestalterische Studiengänge

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Anmeldung unter: Artland@Lutz-Fleischwaren.de

54 | mq Ausgabe Herbst 2015


Vereinsleben

Flug-Modell-Club Quakenbrück e.V.

wurde das Schild aufgestellt mit

der Aufschrift Kleinholzallee.

Jahre später wurde dann von der

Gemeinde ein Name vergeben

und die Straße wurde offiziell

„Korridor“ benannt.

Ein eigenes Vereinsschild das

den Namen Kleinholzallee trägt

wurde aber direkt wieder als eigenständiges

Schild vom Verein

aufgestellt. Noch immer findet

man in nahezu jedem Navigationsgerät

den Namen Kleinholzallee,

der Name Korridor ist

in den wenigsten zu finden.

Der Flug-Modell-Club Quakenbrück

e.V. besteht zurzeit aus 38

Mitgliedern. Das Fluggelände in

Badbergen-Vehs an der Teichstraße

hat eine Größe von ca.

5.400 qm. Das Gelände hat der

Verein im Jahre 2000 erworben.

Hier wird Motor-, Elektro- und

Segelflug mit Modellen bis 25

kg Abfluggewicht durchgeführt.

Modellhubschrauber sind

ebenfalls vertreten. Geflogen

wird hier, wenn es die Witterung

erlaubt, ganzjährig. Übungszeiten

sind der Samstagnachmittag

und am Sonntag. Im Sommer

trifft man sich auch Dienstagsabends

zum Klönabend.

Interessierte sind gerne zu

diesen Zeiten auf dem Fluggelände

gesehen und herzlich

willkommen. Geflogen werden

darf von Gastfliegern auf

dem Gelände nur, wenn sie

die Erlaubnis von einem der

Vorsitzenden eingeholt haben

und eine gültige Versicherung

nachweisen können.

Ich durfte mir noch einige

Modelle aus der Nähe ansehen.

Es war eine Freude, mit welcher

Hingabe und Liebe zum Detail

viele Modelle gebaut wurden.

Als diese dann auch noch in

der Luft waren und die Piloten

zeigten, wie sie diese Flugzeuge

beherrschen, war ich schon

begeistert. Ja man könnte auch

sagen, ich bin infiziert.

Alles in allem war es ein schöner

Tag und ich bekam das Angebot,

wieder vorbei schauen zu

dürfen. Ein Angebot, welches ich

mit Freude annehmen werde.

Text: Detlef Bülow/Fotos: Thorsten Wobbe

RESTAURANT

Heimatstube

WILDer denn je!

Sonntag-Abend:

TATORTPLATTE für 2 Personen

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www.restaurant-heimatstube.de

Ausgabe Herbst 2015 mq | 55


Das Artland-Magazin.

Automarke Kia

jetzt in Quakenbrück

Erfolgreiche Eröffnung im Autohaus Bruns.

Alle Modelle mit 7 Jahren Garantie.

Kontakt:

Autohaus Bruns GmbH

Frank Spellbrink

Badberger Straße 29

49610 Quakenbrück

Tel. 05431 90080

Das Autohaus Bruns an der Badberger

Straße 29 erhält ein neues Gesicht,

denn seit September vertritt das

Unternehmen zusätzlich zur Marke

Toyota auch die Marke Kia.

Seit September haben die Autoliebhaber

aus Quakenbrück und

Umgebung eine größere Auswahl.

Denn das Autohaus Bruns

an der Badberger Straße 29 hat

zusätzlich zur Marke Toyota nun

auch die Marke Kia im Angebot.

Schon zur Eröffnung Ende September

waren viele Menschen

aus der Region gekommen, die

neugierig auf die Modell der

Marke Kia waren. Zurecht, denn

vom pfiffigen Citiyflitzer bis

zum großräumigen SUV bietet

Kia eine große Bandbreite. „Eine

zweite Marke an Bord zu holen,

war eine strategische Entscheidung,

um eine weiterhin positive

Unternehmensentwicklung

und um vorhandene Arbeitsplätze

zu sichern bzw. neue zu

schaffen.“, so Geschäftsführer

Theo Bruns. Dass das klappt,

zeigt bereits die zusätzliche Einstellung

des Filialleiters Frank

Spellbrink, der zukünftig vom

Stammteam um den Verkaufsberater

Valeri Dimmel und den

Kundendienstleiter Wolfgang

Boost unterstützt wird. Und

das insgesamt 9-köpfige Team

ist derzeit auf der Suche nach

einem bzw. einer zusätzlichen

Kfz-Mechatroniker/in.

Gemeinnützige GmbH mit:

Sozialstation

Artland

• Ambulante Pflege rund um die Uhr

• Pflegeberatung vor Ort

• Hausnotrufsystem

• Essen auf Rädern

• Hilfe im Haushalt

• Vermittlung von Pflegehilfsmitteln

• Ambulante Psychiatrische Pflege

Ansprechpartner:

Herr Rolfes (Pflegedienstleitung)

Frau Neitzel (Verwaltung)

Schiphorst 2 · 49610 Quakenbrück

Ambulantes

Gesundheitszentrum

Artland

Die Kompetenz für Pflege & Gesundheit

• Wir sind anerkannter Vertragspartner aller

Kranken- und Pflegekassen.

• Wir bieten Ihnen bedarfsorientierte Hilfe

durch qualifizierte und erfahrene Fachkräfte.

• Für ein unverbindliches Beratungsgespräch

stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Tel.: 05431/6746 Fax: 05431/92066

www.ambulantes-gesundheitszentrum-artland.de

rolfes@ambulantes-gesundheitszentrum-artland.de

„Die Entscheidung für die

Marke Kia haben wir bewusst

getroffen.“, so Juniorchefin Eva

Bruns. „Kia ist eine der innovativsten

und in der Entwicklung

erfolgreichsten Automarken

der Welt. Mit neun Basismodellen,

die in Sachen Technik und

Design ganz vorn dabei sind,

bietet Kia für jeden Geschmack

und Bedarf eine passende

Mobilitätslösung.“, schwärmt

die Automobilexpertin. „Aber

das Beste...“, ergänzt Juniorchef

Philipp Bruns, „ist die Tatsache,

dass Kia auf alle Modelle sieben

Jahre Garantie gewährt. Das ist

vielleicht nicht so gut für unsere

Werkstatt, aber für unsere Kunden

auf jeden Fall.“

56 | mq Ausgabe Herbst 2015


Quakenbrücker AUTomeile

NEU in Quakenbrück!

Kia beim Autohaus Bruns.

Die Kia DREAM-TEAM Edition.

Lassen Sie sich überzeugen. Die Kia DREAM-TEAM Modelle bieten

ihnen innovative Technik, attraktives Design und jahrelangen

Fahrspaß. Die Kia 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie inklusive.

Kia Rio 5-tür. Dream-Team Ed. Kia cee´d 5-tür. Dream-Team

1,2 Benzin 62KW/84PS

Ed. 1,4 Benzin 73KW/100PS

• Parksensoren hinten

• Sitzheizung vorn

• Leichtmetallfelgen

• Klimaautomatik

• beheizbares Lederlenkrad

• Regensensor,

Nebelscheinwerfer

• u.v.a.

• beheizbares Lederlenkrad

• Sitzheizung vorn

• Parksensoren hinten

• Klimaanlage

• LED-Tagfahrlicht

• Nebelscheinwerfer

• Leichtmetallfelgen

• u.v.a.

Kia Sportage Dream-Team Ed.

1,6 Benzin 99KW/135PS

• 2-Zonen-Klimaautomatik

• Sitzheizung vorn und hinten

• Rückfahrkamera

• Regen- und

Dämmerungssensor

• Intelligenter Parkassistent

(SPAS)

• u. v. a

Ab € 14.780,– ** Ab € 17.590,– ** Ab € 22.680,– **

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 6,2-8,2; außerorts 4,2-6,0; kombiniert 5,0-6,8. CO 2

-

Emission: kombiniert 115-158 g/km. Nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (VO/EG/715/2007

in der aktuellen Fassung) ermittelt. Abbildung zeigt Sonderausstattung. **Incl.

Überführungskosten.

Besuchen Sie uns und erleben Sie die Kia DREAM-TEAM Edition bei einer Probefahrt.

Autohaus Bruns GmbH

Badberger Straße 29 · 49610 Quakenbrück

Telefon 05431 / 90080-0

*Gemäß den jeweils gültigen Hersteller- bzw. Mobilitätsgarantiebedingungen und den Bedingungen zum Kia-Navigationskarten-Update.

Einzelheiten erfahren Sie bei uns.

NEUERÖFFNUNG

Wir machen ihr Auto fit!

Ein gepflegtes Auto macht mehr spaß,

daher gleich zum Profi!

Badberger Straße 23

Tel.: 05431/9289172

Fax: 05431/9289173

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Ausgabe Herbst 2015 mq | 57


Das Artland-Magazin.

Torsten Klemm

St. Antoniort 1

49610 Quakenbrück

Telefon (05431) 9 28 95 72

info@t-klemm.lvm.de

Neue

Praxis-Website

für Pfote & Co.

„Um mit unserem umfangreichen Leistungsangebot

ein breites Publikum zu

erreichen, ist die Überarbeitung unseres

Internetauftritts notwendig geworden“,

erklärt Antje Schibalski die Entscheidung

für die neue Praxis-Webseite. Und die ist

absolut geglückt. Übersichtlich und mit

eindrucksvollen Fotos informiert www.

tierarztpraxis-quakenbrueck.de über das

umfangreiche Angebot der Tierärztlichen

Gemeinschaftspraxis Artland.

www.tierarztpraxis-quakenbrueck.de

58 | mq Ausgabe Herbst 2015


FINANZEN

Gesucht: Vermögende Hamburger Lady,

vorzugsweise älter als 76 Jahre

Genau das ist es,

was ich suche!

Nein, nicht für mich privat. Da ist alles „in Butter“.

Für mein tägliches Handeln in meinem Beruf.

Langweilig, oder? Lesen Sie trotzdem weiter?!

Ich lese es immer wieder: Ihr Frauen seid

die besseren Anleger! Dies bestätigte

auch eine jüngst veröffentlichte Studie

der ING-Diba zum Erfolg von Privatanlegerdepots.

Anonymisiert untersucht

wurden dabei die Wertpapieranlagen

von rund 584.000 Bundesbürgern. Dabei

erzielten Frauen im Zeitraum von August

2014 bis August 2015 eine Rendite von

5,8 % und lagen damit weit vor den

männlichen Anlegern, die im Schnitt nur

4,1 % als Erfolg verbuchen konnten. Nicht,

dass dies nun schlecht ist im Gegensatz

zu den vielen Milliarden Euro von

Bundesbürgern, die quasi ohne Ertrag auf

Konten „herumliegen“ – aber es ist halt

doch rund 30 Prozent schlechter als das

Ergebnis der Damen.

Verglichen wurde zudem der Erfolg der

Depots nach Zugehörigkeit zum Bundesland.

Hier schnitten die Hamburger mit

einem Ertrag von 6,3 % am besten ab,

gefolgt von Berlin mit 5,8 %. Wir Niedersachsen

erzielten mit 4,8 % einen Platz

im Mittelfeld, die Schlusslichter bildeten

Sachsen mit 3,6 % und Rheinland-Pfalz

mit 3,4 %.

Berücksichtigt man noch, dass beim

Vergleich der Altersgruppen die Anleger

über 76 Jahren am erfolgreichsten sind,

gefolgt von den Minderjährigen und der

Altersgruppe 66 – 75 Jahre ergibt sich die

logische Folge für den reiferen Herren

auf Partnersuche: Fokussierung auf die

Hamburger Ladies jenseits der 76 Jahre.

So weit, so logisch.

Für mich bleibt die Frage, was Ihr Frauen

anders macht, um häufig so viel besser

abzuschneiden?

Auch hier gibt es aussagekräftige Studien,

die feststellen, dass Ihr die Börse

mit Ruhe und Gelassenheit angeht,

länger bei Eurer Strategie bleibt und Euer

Depot seltener umschichtet. Herzlichen

Glückwunsch zu diesen Eigenschaften,

die Euch dabei helfen, Eure finanziellen

Ziele zu erreichen und gute Erfolge zu

verzeichnen!

Wenn Sie sich, auch als Mann, für die

Gründe interessieren, sollten Sie an dieser

Stelle weiterlesen und es am besten

genauso machen:

In der täglichen Praxis hinterfragt Ihr

Frauen anlagerelevante Details mehr

als männliche Anleger. Ihr braucht auch

längere Zeit, um Vertrauen zu Euren Beratern

aufzubauen oder eine Strategie zu

akzeptieren. Die Vorgehensweise bringt

Euch Frauen einen unübersehbaren

Vorteil bei Euren Anlageentscheidungen:

Seid Ihr einmal von einer Anlagestrategie

überzeugt, bleibt Ihr auch dabei.

In Extremsituationen seid Ihr wesentlich

ruhiger und gelassener als männliche

Anleger. Ihr Anlegerinnen neigt bei

sinkenden Notierungen nicht zu panikartigem

Verhalten und wenn die Märkte

Aufwärtstrend zeigen, verfallt Ihr kaum

der Gier nach Superrenditen.

Ihr könnt eher loslassen als männliche

Investoren, auch verfallt Ihr seltener

riskanten Spekulationen. Für Euch

spielt die Auswahl einzelner Aktien

höchstens eine untergeordnete Rolle,

Ihr seid weniger anfällig für modische

Trends (zumindest bei der Geldanlage

☺) und verzichtet weitgehend auf die

Einbeziehung von Prognosen. Wenn Ihr

Frauen mit Euren Beratern einmal eine

Investment-Entscheidung getroffen habt,

lasst Ihr Euch trotz „Marktgeschrei“ der

Medien (Börsensender, Anlegermagazine)

nicht von Eurem Weg abbringen. Ihr seid

erheblich weniger beeinflussbar als Eure

männlichen Kollegen.

Männer entwickeln bei der Geldanlage

oft Jagdtrieb, sie jagen gerne nach vermeintlichen

Insiderinformationen, die an

effizienten Märkten aber nicht verfügbar

sind. Sie trumpfen mit ihren Anlageerfolgen

gegenüber anderen Marktteilnehmern

auf. Ihr Frauen stellt hingegen Eure

Investments kaum in größerer Runde zur

Schau.

Unterm Strich seid Ihr Frauen wirklich die

umsichtigeren Anleger, weiter so!

Für die Männer, die es in diesem Artikel

bis hierhin geschafft haben, bleiben mir

noch folgende Ratschläge, von denen

Sie sich einen oder auch alle aussuchen

dürfen:

1. Adaptieren Sie die Erfolgsrezepte

der Frauen

2. Suchen Sie sich den passenden Berater

3. Ziehen Sie nach Hamburg!

Michael Renze

ABATUS VermögensManagement

Ausgabe Herbst 2015 mq | 59


Das Artland-Magazin.

Energieversorgung im Wandel

Erneuerbare Energien müssen fossile und atomare Energieträger ablösen

Der steigende Verbrauch

fossiler Energieträger

hat weitreichende

Folgen für die Menschheit.

Klimawandel, Treibhauseffekt,

Temperaturanstieg und Meeresspiegelanstieg

sind relativ

harmlos klingende Überschriften.

Doch die Auswirkungen

dieser Naturgewalten können in

den davon betroffenen Regionen

apokalyptische Dimensionen annehmen.

Die Naturkatastrophen

werden stetig mehr und machen

auch vor Europa nicht halt.

Verheerende Stürme, weitläufige

Überschwemmungen und

lang anhaltende Hitzeperioden

fordern viele Menschenleben

und richten riesige Schäden an.

In etlichen Ländern der Erde

haben sich die Lebensbedingungen

derart verschlechtert,

dass weite Teile unbewohnbar

geworden sind. Auch in

Deutschland haben die Extremereignisse

zugenommen. So

verzeichnen die Meteorologen

jährlich immer höhere Durchschnittstemperaturen,

milde

Winter und große Hitzewellen.

Eine Zeit lang haben Skeptiker

versucht, die Erderwärmung auf

die höhere Sonnenaktivität zu

schieben. Doch dies macht nach

Erkenntnissen der Wissenschaft

höchstens 10 % der beobachteten

Temperaturerhöhung aus.

Die Hauptursache der globalen

Erderwärmung ist jedoch mit

mehr als 90 % auf den enorm

hohen Verbrauch (Verbrennung)

fossiler Energieträger zurückzuführen.

Um den Klimakollaps

mit seinen unabsehbaren

Folgen zu verhindern ist ein

radikales Gegensteuern in allen

Bereichen der Verbrennung fossiler

Energieträger erforderlich.

Allein mit der Formulierung von

Klimaschutzzielen ist es nicht

getan, denn sie müssen auch realisiert

werden. Neben den klimatischen

Aspekten darf nicht

außer Acht gelassen werden,

dass alle fossilen Energieträger

endlich sind und auch bei uns

nur noch in sehr begrenztem

Umfang zur Verfügung stehen.

Dementsprechend wächst die

Abhängigkeit von den gas- und

ölexportierenden Ländern.

Mehr Klimaschutz, Energieunabhängigkeit

sowie dauerhafte

Versorgungssicherheit zu tragbaren

Energiepreisen erreichen

wir nur durch den verstärkten

Ausbau der erneuerbaren

Energien und Steigerung der

Energieeffizienz bei der Strombzw.

Wärmeversorgung sowie

der Mobilität. Während wir in

Deutschland bereits ca. 27 % des

Strombedarfs aus erneuerbaren

Energien erzeugen befindet sich

der Anteil des Wärmebedarfes

aus erneuerbaren Energien derzeit

nur bei wenigen Prozenten.

Dabei ist die Wärmeversorgung

aus erneuerbaren Energien eine

ungleich größere Herausforderung,

zumal der Anteil hierfür

mehr als 51 % des gesamten

bundesweiten Jahresendenergieverbrauches

beträgt und sich

der Rest jeweils zur Hälfte auf

die Stromversorgung und Mobilität

verteilt. Den mit Abstand

größten Beitrag hierzu kann die

Nutzung der Sonnenenergie

mit ihren unerschöpflichen

Potentialen leisten. Dies ist

gerade in städtischen Gebieten

die bedeutendste Möglichkeit

der Nutzung erneuerbarer Energiequellen.

Für die Beheizung

unserer Gebäude wenden wir

den weitaus größten Teil der

Wärmeenergie auf. Verbrauchswerte

im Altbaubestand von 150

– 275 kWh/m²/Jahr und darüber

hinaus sind keine Seltenheit.

Deutlich weniger Energie benötigen

Niedrigenergiehäuser,

die mit ca. 35 – 75 kWh/m²/Jahr

auskommen. Noch geringere

Verbrauchswerte zur Beheizung

erreichen Passivhäuser mit max.

15 kWh/m²/Jahr. Plusenergiehäuser

hingegen erzeugen im

Jahresmittel ausschließlich

durch die auf ihre Außenhüllen

treffenden Sonnenstrahlen

mehr Energie als sie für den

eigenen Strom- und Wärmebedarf

incl. Ladestation für

Elektrofahrzeuge benötigen und

können überdies noch zusätzlich

Strom in das öffentliche

Netz einspeisen. Durch diese

innovative Bauweise wären

z.B. Einfamilienhäuser keine

Energieverbraucher, sondern

dezentrale Energieerzeuger

nach dem Motto „Das Haus als

Kraftwerk“. Über dieses Thema

wird in der nächsten Ausgabe

berichtet.

Architekt Dipl.-Ing. Andreas Henemann

Solararchitektur – Plusenergiehäuser

49610 Quakenbrück, Tel. 05431-2051

60 | mq Ausgabe Herbst 2015


Der EXotische garten

Diskussionsabend „Fracking und Gesundheit“

Energiewende-Demo Berlin 2014

Unter diesem Titel stand

eine Veranstaltung

der IG Fracking-freies

Artland e.V. mit Gästen aus den

USA. Hierbei handelte es sich

um Samantha Rubright und

Kyle Ferrar von der FracTracker

Alliance und Max Grünig vom

Ecologic Institue US.

Zunächst wurde über drei Jahre

Fracking-Widerstand im Artland

berichtet, die jeweilige politische

Situation auf Landes- bzw.

Bundesebene beleuchtet und

die aktuelle Postkartenaktion

der Interessengemeinschaft

vorgestellt, die im Hinblick

auf die demnächst anstehende

Bundestagsabstimmung

zum Fracking-Regelungspaket

gestartet wurde. Deutlich

wurde, dass die Absage der

Niedersächsischen Regierung an

Fracking zur Schiefergasförderung

(bei gleichzeitiger Bekräftigung

des Fracking-Einsatzes

zur Tight-Gas-Förderung) eine

Reaktion auf die gesellschaftliche

Debatte und die Skepsis in

der Bevölkerung darstellt. Bei

nachlassendem Widerstand

würde aber auch der niedersächsische

Schiefergasgürtel

wieder in den Focus rücken, was

z.B. auch aus der Aussage von

Frau Behrens, Staatssekretärin

im Nds. Wirtschaftsministerium,

hervorgeht: „Der Niedersächsische

Weg ist klar. Wir sagen ‚ja‘

zur Erdgas- und Erdölförderung,

wir sagen aber auch ‚nein‘ zu

umwelttoxischen Substanzen

unter Tage und Fördermethoden,

die DERZEIT keine Akzeptanz

in der Bevölkerung haben.“ An

dieser Akzeptanz arbeiten die

Frackingbefürworter derzeit auf

allen Ebenen.

Daher war es interessant zu erfahren,

was die amerikanischen

Gäste über Fracking-Folgen in

den USA zu berichten wussten,

sowohl unter „normalem“

Betrieb als auch bei Störungen

und Unfällen. U.a. kamen dabei

die landschaftszerstörenden

Folgen der Gasgewinnung

durch Fracking zur Darstellung.

Außerdem wurden dokumentierte

Boden-, Wasser- und

Luftverschmutzungen vorgestellt

sowie Studien, die sich mit

Auswirkungen auf die Gesundheit

befassen.

Auch aus Niedersachsen gibt

es hierzu besorgniserregende

Daten. Im Bereich der Erdgasfelder

wurden 270 km Kunststoffrohre

für den Abtransport von

Lagerstättenwasser verlegt, die

hierfür ungeeignet sind, da sie

u.a. Benzol diffundieren lassen.

In diesem Zusammenhang ist es

bereits zu zahlreichen Schäden

mit Benzol-Kontaminationen

der Böden und teilweise auch

des Grundwassers gekommen.

Diese Vorkommnisse drangen

anfangs kaum an die Öffentlichkeit.

Benzol aber wird als

gesichert krebserzeugend für

den Menschen eingestuft. Es

kann vor allem Leukämien, Non-

Hodgkin-Lymphome, myelodysplastische

und myeloproliferative

Syndrome und aplastische

Anämie verursachen. In einigen

Gemeinden im Bereich von

Gasförderfeldern sind jetzt nach

Auswertungen des Epidemiologischen

Krebsregisters Niedersachsen

signifikant erhöhte

Raten gerade dieser Krebsarten

unter der männlichen Bevölkerung

aufgetreten. Hier sind

dringend weitere Nachforschungen

im Hinblick auf eine

Zusammenhangsbeurteilung

erforderlich.

Die amerikanischen Gäste

lenkten das Augenmerk darüber

hinaus insbesondere auf die

bislang vielfach wenig beachteten

Folgen der Luftverunreinigung,

die häufig zu Hauterkrankungen

und Erkrankungen der

oberen Atemwege führten.

Nach den Vorträgen standen die

Gäste den vielen interessierten

Besuchern noch lange für eine

lebhafte Diskussion zur Verfügung,

die vielseitige Aspekte

beleuchtete, so auch Unterschiede

und Gemeinsamkeiten

zwischen US-amerikanischen

und deutschen Reglementierungen

und Vorgehensweisen.

Dr. med. Maria Entrup-Henemann,

Quakenbrück

Die Elektro-Kompetenz

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Ausgabe Herbst 2015 mq | 61


Das Artland-Magazin.

Bürgermeister der Samtgemeinde

Bersenbrück und Geschäftsführer Dr.

Horst Baier (li.) sowie Jan Wojtun als

Leiter des Vertriebs (re.) präsentieren

die HaseEnergie GmbH als neuen

regionalen Energieanbieter.

Preiswerte Energie zu Fairen Preisen

HaseEnergie GmbH gegründet

Die Energiewende wird immer stärker vor Ort

von den Gemeinden mitgestaltet. Auf diesen

Trend setzt auch die Samtgemeinde Bersenbrück

mit der Gründung der HaseEnergie

GmbH mit dem Ziel, den Nordkreis von Osnabrück

mit preiswerter Energie zu fairen Bedingungen

zu versorgen. Die vor Ort erzeugte

Energie aus regenerativen Anlagen soll künftig

auch an alle Bürger vermarktet werden.

Wenn sich viele Kunden für die HaseEnergie

entscheiden, bleiben die Überschüsse in der

Region und können zur Schaffung von Arbeitsplätzen,

zur Unterstützung von Vereinen oder

öffentlichen Aufgaben eingesetzt werden.

Die HaseEnergie GmbH wird Privat- und

Geschäftskunden ab dem 16.11.2015 Strom und

Gas anbieten können.

Der angebotene Strom kommt dabei zu 100 %

aus regenerativen Energiequellen. Die künftigen

Preise liegen erst Mitte November fest,

sollen aber unter den Preisen des Grundversorgers

RWE liegen. Damit von Anfang an alle

Abläufe funktionieren, arbeitet die HaseEnergie

GmbH mit dem erfahrenen Partner rhenag

Rheinische Energie AG zusammen, der die Vertragsabwicklung

übernimmt. Mit einem guten

Service vor Ort sollen die Bürger persönliche

Ansprechpartner für ihre Fragen bekommen.

Um sich ein detaillierteres Bild von dem neuen

Energieversorger machen zu können, haben

wir Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst

Baier um ein Interview gebeten.

mq: Ökoenergie befürworten wohl

fast alle Menschen, aber viele denken,

dass Öko automatisch teurer ist.

Wie sehen die Tatsachen aus?

Dr. Horst Baier: Fast alle Energieunternehmen

haben Ökostrom im Angebot, der höhere

Produktionskosten als beispielsweise bei

Braunkohle- oder Atomkraftwerken aufweist.

QUAKENBRÜCK

ST. ANNENSTRASSE 12

T EL.05431/3541

62 | mq Ausgabe Herbst 2015


haseenergie

Daher ist Ökostrom etwas teurer als normaler

Strom. Die eigentlichen Kosten für die

Stromherstellung sind inzwischen aber nur

noch ein kleiner Teil der Gesamtkosten. Der

Preisunterschied insgesamt ist daher relativ

gering. Der Eindruck von teurer Ökoenergie

ist eher durch die stark gestiegenen

Umlagen des Erneuerbaren Energiegesetzes

entstanden. Gleichzeitig gibt es im Strommarkt

durch die erneuerbaren Energien zu

bestimmten Zeiten ein Überangebot an

Strom mit der Folge sehr geringer Preise am

Spotmarkt. Wer einen persönlichen Beitrag

zum Klimaschutz leisten möchte, kann dies

auch über die Wahl eines Ökostromtarifes

machen. Immer mehr Menschen richten ihr

Kaufverhalten danach aus.

mq: Worin unterscheidet sich

die HaseEnergie GmbH von anderen

Stromanbietern?

Dr. Horst Baier: Die HaseEnergie ist vor Ort,

bietet eine persönliche Beratung an und hat

faire Preise. Zudem bieten wir nur Ökostrom

an. Als Unternehmen der Samtgemeinde

soll die HaseEnergie auch lokale Vereine und

Veranstaltungen unterstützen und damit

Verantwortung für die Region übernehmen.

Wenn sich das Unternehmen gut entwickelt,

können Arbeitsplätze in der Samtgemeinde

Bersenbrück geschaffen werden. Überschüsse

und Steuern kommen unseren Gemeinden

wieder zugute. Und wir haben mit der

rhenag einen professionellen Partner, der

uns in den Anfangsjahren unterstützt. Die

HaseEnergie will nicht mit den reinen Internetanbietern

konkurrieren, die mit hohen

Wechselprämien arbeiten, kaum Service

bieten und keine Bindung zur Region haben.

Wir werden auch keine Haustürgeschäfte

mit Vertriebsunternehmen machen, die nur

auf Provisionen aus sind und überteuerte

Produkte verkaufen.

mq: Gibt es ausreichend regionale

Energiequellen und in welchen Formen

liegen sie vor (Wind, Wasserkraft, Sonne,

Biomasse)?

Dr. Horst Baier: Die Samtgemeinde Bersenbrück

ist mit 1.278 Anlagen zur regenerativen

Erzeugung von Strom ein „Energieexporteur“.

Die elektrische Leistung der Anlagen

liegt bei ca. 82.000 kW. Damit wurde in

2014 Strom im Umfang von 185.633.101 kwh

erzeugt. Der Selbstversorgungsgrad liegt

bei 135 %, der bis 2017 mit der Errichtung

weiterer Windanlagen 185 % erreichen wird.

Angesichts der geplanten Reduzierung der

Einspeisevergütung wird sich der erreichte

Ausbaustand voraussichtlich aber nicht

mehr wesentlich steigern lassen.

mq: Welchen Anteil hat Energie

aus Bürgerhand an Ihren

Energiequellen?

Dr. Horst Baier: Viele Bürger haben in Photovoltaik,

Biogas und Windkraft investiert und

speisen ihren Strom in das allgemeine Netz

ein. Die HaseEnergie möchte versuchen,

in den nächsten Jahren auch direkt Strom

von den lokalen Produzenten zu kaufen,

eigene Anlagen zu bauen oder Anteile an

Windparks zu erwerben. Damit würde dann

Strom aus Quellen vor Ort auch direkt in die

Haushalte verkauft werden können.

Strom und Gas für unsere Region

HaseEnergie im Anfug. Ab 16.11.2015 mit

Strom und Gas wechseln und proftieren.

www.haseenergie.de

Ausgabe Herbst 2015 mq | 63


Das Artland-Magazin.

Musik & Kultur

abseits des Gewöhnlichen

von Marie Katzer

Die Tage werden kürzer, der Herbst

klopft schon an unsere Türen: Ideales

Wetter um zu Hause zu bleiben und es

sich gemütlich zu machen. Oder aber:

Ideales Wetter um mit Freunden in den

Zug oder das Auto zu steigen und sich

auf den Weg nach Osnabrück zu machen,

denn Unterhaltung auf der Bühne ist

immer noch viel schöner als auf der

Mattscheibe!

Ideal für einen entspannten Abend in

ruhiger und bezaubernder Atmosphäre

ist die Lagerhalle direkt am Heger Tor.

Das Programm, das sich aus Musik, Slam,

Film und Lesungen zusammensetzt, hat

für jeden Geschmack etwas im Petto.

Großveranstaltungen, wie das Kabarett-

Festival vom 29.10 – 4.12 locken regelmäßig

zahlreiche Besucher an. Dank des

Kartenvorverkaufs, der auch per Telefon

oder Mail abgewickelt werden kann,

kann man sich auch als Artländer Plätze

für die lustigen, spannenden oder emotionalen

Events im Vorhinein sichern.

Da gibt es im Oktober z.B. so einige, für

die sich ein Kurztrip in die Friedensstadt

wirklich lohnt:

Kalla Wefel:

Motzen ist mein Yoga

29.10.2015 – Donnerstag – 20 Uhr

Kabarett der Extraklasse, bei der kein

Auge trocken bleibt. Wer sich also mal

wieder richtig herzlich amüsieren will,

der ist hier genau richtig. Also „Glotze

aus und nichts wie hin.“

VVK: 19,60 Euro / Abendkasse: 21,00 Euro

Poetry Slam

Dichter sind andere

auch nicht!

19.11.2015 – Donnerstag – 20 Uhr

Slammer treten gegeneinander an: Mal

winterdepressiv, mal lustig, mal ernst!

Lasst Euch von jungen Talenten und

altbekannten Künstler überraschen, die

sich gegenseitig ihre Texte um die Ohren

hauen. Jeder Künstler hat sieben Minuten

auf der Bühne, um die Harte Jury aus

dem Publikum zu überzeugen!

Doch man kann in Osnabrück auch

selbst aktiv werden: Eine unglaublich

schöne und witzige Veranstaltung ist das

Rudelsingen, dass in mehreren Städten

Deutschlands regelmäßig stattfindet –

und auch leider immer fix ausverkauft

ist. Wer dabei sein will, muss schnell sein

und sich auf www.rudelsingen.de anmelden.

Das nächste Rudelsingen findet

z.B. am 18.11 statt. Haltet die Augen nach

dem nächsten Termin offen!

Die Veranstaltung kehrte damals

zunächst ebenfalls in der Lagerhalle

Osnabrück ein, wurde dann jedoch in

den Rosenhof verlegt. Es waren einfach

zu viele sing-begeisterte Menschen

da! Mittlerweile ist das Rudelsingen in

Osnabrück eine feste Institution. Spaß

wird hier groß geschrieben, ein Muss

für jeden, der sich einfach mal wieder

treiben lassen möchte.

Weitere Programmpunkte und

interessante Neuigkeiten findet ihr auf

www.lagerhalle-osnabrueck.de.

Schaut Euch doch einfach mal online um

– ich bin mir sicher, es ist für jeden etwas

dabei!

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64 | mq Ausgabe Herbst 2015


Die Entwicklung

vom Reichsbund

1917 zum SoVD

Deutschland

im Jahr 1999

Nachdem am 10. 4. 1917 ein Aufruf zur Organisationsgründung in der

Berliner Tagespresse erschienen war, trafen sich am 23. Mai 32 Personen

und beschlossen die Gründung des „Bund der Kriegsbeschädigten und

ehemaligen Kriegsteilnehmer” mit Sitz Berlin. Durch die Militärbehörden

wurde die Öffentlichkeitsarbeit für den Reichsbund stark behindert.

Der Reichbund setzte sich für Kriegsopfer, Behinderte, Sozialrentner

und Hinterbliebenen ein. Nach dem Krieg 1945 wurde die Arbeit des

Reichsbundes nach und nach wieder neu aufgebaut. Von dem Reichsbund

in Bersenbrück wissen wir nur, dass die ersten Mitglieder am 1. März

1949 aufgenommen wurden. Es waren Hermann Heidker und Hans

Markus. Sie waren auch gleichzeitig im Vorstand tätig.

In dem Jahr 1995 erfolgte die Umbenennung im Sozialverband - Reichsbund.

Am 17. Oktober 1999 wurde der Reichsbund endgültig in SoVD

Sozialverband Deutschland umbenannt. Der Sozialverband hat z. Zt.

560.000 Mitglieder. Der Vorsitzende ist zurzeit Adolf Bauer. Der Sitz des

Verbandes ist seit 2003 Berlin. Der SoVD Deutschland, Ortsgruppe Bersenbrück-Gehrde

hat z. Zt. 360 Mitglieder.

Der Verband bietet seinen Mitgliedern

in folgenden Angelegenheiten Unterstützung an:

Fragen in der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung

sowie in Fragen des Behindertenrechts, der

Grundsicherung, des Arbeitslosengeld II und der Sozialhilfe.

Der SoVD Deutschland vertritt Mitglieder in Klageverfahren vor den Sozialgerichten

und führt in grundsätzlichen Fragen Musterklagen vor

den Sozialgerichten.

Unserem Vorstand gehören z. Zt. folgende Mitglieder an:

1. Vorsitzender Heinrich Dwenger

2. Vorsitzender Martin Grover

Schatzmeister Franz Pusch

Schriftführer Klaus-Peter Schönauer

Beisitzer Irmtraut Jordan-Giere und Helmut Thole.

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Eintritt: 3,50 EUR, Kinder & Jugendliche bis 14 Jahre frei

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Klaus-Peter Schönauer

unter der Rufnummer 05439/1607.







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Geöffnet:

Bergfelder Ort 1 · Badbergen Mo.-Fr. 9-18 Uhr

Telefon 05433/9148533 Sa. 9-13 Uhr

Bersenbrücker

Ausgabe Herbst 2015 STADTMAGAZIN

Ausgabe Herbst 2015 mq | 65


Schirmherr: Ministerpräsident Stephan Weil

Das Artland-Magazin.

8. Nov. 2015, 18.00 Uhr, St. Marienkirche

ORATORIUM: KARL JENKINS

„THE ARMED MAN“ - A MASS FOR PEACE

Philharmonischer Chor Quakenbrück,

Ltg. Ji Kyung Lee,

internationale Solisten

Staatliches Sinfonieorchester

Kaliningrad

20. Nov. 2015, 20.00 Uhr, Neue Aula AGQ

„100 % HANS LIBERG - 50 % ATTACCA“

MUSIKKABARETT

HANS LIBERG

UND BAND

9. Dez. 2015, 18.00 Uhr, St. Marienkirche

WEIHNACHTSKONZERT

„EUROPÄISCHE

WEIHNACHT“

Senta Berger und

Tölzer Knabenchor

1. Jan. 2016, 18.00 Uhr, Neue Aula AGQ

TRADITIONELLES NEUJAHRSKONZERT

„DEIN IST MEIN GANZES HERZ“

Susanne Risch, Sopran

Razuan Sararu, Tenor

Hubermann

Philharmonie,

Tschenstochau

5. März 2016, 20.00 Uhr, Artland Arena

A CAPPELLA - KONZERT

„WISE GUYS“

Vokalquintett mit

Andrea, Dän, Eddi,

Nils und Sari

29. Mai 2016, 17.00 Uhr, Artland Arena

GROSSES FINALE

„SINFONISCHES FRÜHLINGSKONZERT“

Martin Stadtfeld,

Klavier

Gast-Dirigent

Hughes Wolff, USA

NDR Radiophilharmonie

Tickets: Tourist-Information Quakenbrück

Lange Str. 39 · www.nordwest-ticket.de

Nordwestticket-Hotline 04 21 - 36 36 36

Mit freundlicher Unterstützung von:

30 Jahre

Quakenbrücker

Musiktage

Jubiläumsprogramm mit aktuellen

„Leckerbissen“ der Klassik

Sharon Kam, die King’s Singers und Günter

Emmerlich - seit mittlerweile 30 Jahren gelingt

es Intendant Günter Schuhriemen selbst

Weltstars der Klassik von ihren berühmten

Bühnen in Mailand, Wien oder New York nach

Quakenbrück zu lotsen. Und auch diesmal

können erstklassige Künstler begrüßt werden.

Friedens-Oratorium

am 8. November 2015

Mit einem musikalischen Statement gegen

Krieg starten die Musiktage am Sonntag, 8.

November um 18 Uhr. Komponist Karl Jenkins

wandte sich in 2000 mit seiner „Mass for

Peace“ gegen die Gräuel des Kosovo-Krieges,

deren Botschaft angesichts weiterer Kriege leider

auch heute noch aktuell ist. Das beeindruckende

Werk tragen der Philharmonische Chor

Quakenbrück, der gemischte Chor „CHORioso“

der Musikschule Romberg aus Dinklage, ein

Musikkurs des AGQ sowie Mitglieder des Motettenchores

Friesoythe zusammen mit dem

Staatlichen Sinfonieorchester Kaliningrad unter

der Leitung von Kantorin Ji Kyung Lee vor.

Musikkabarett

am 20. November 2015

Den emotionalen Kontrapunkt zum Oratorium

liefert am Freitag, 20. November, der Musiker,

Kabarettist und Entertainer Hans Liberg mit

seinem neuen Programm „Attacca“. Seit 1983

feiert der mehrfach mit Musikpreisen ausgezeichnete

Holländer mit seiner originellen

Mischung aus Musik und Komik Erfolge auf

der ganzen Welt. Sein Werk ist eindeutig der

Klassik zuzuordnen, erwartet werden kann ein

Abend voller Energie und Musikalität und die

Aufforderung, ohne Unterlass zu lachen. Dies

ist das erste Musiktage-Konzert in der Neuen

Aula des Artländer Gymnasiums; es beginnt

um 20 Uhr.

Senta Berger

im Weihnachtskonzert

am 9. Dezember 2015

Auf die Frage, wie unsere europäischen

Nachbarn das Weihnachtsfest feiern, geben

am Mittwoch, 9. Dezember, die beliebte TV-

66 | mq Ausgabe Herbst 2015


S W I N - G O L F · S P E I C H E R

K U L T U R & F E I E R N

F reizeit "Vehr"schönern!

K u l t u r s c h a t z A r t l a n d

Für die insgesamt sechs Konzerte ist der Vorverkauf bereits gut

angelaufen. Die Karten kosten zwischen 29 und 45 Euro.

Für alle Konzerte sind nur Platzkarten erhältlich.

Infos und Karten unter www.quakenbruecker-musiktage.de,

Nordwestticket-Hotline 0421 - 363636 sowie bei der Tourismusinformation

Quakenbrück, Lange Straße 39.

www.quakenbruecker-musiktage.de

Foto: Franz Georg Gramann

Schauspielerin Senta Berger und der Tölzer

Knabenchor vielfältige musikalische Antworten.

Die markante Stimme der Wienerin

Senta Berger und der glockenklare Gesang

der Knaben aus Bayern passen perfekt zur

romantisch-besinnlichen „Europäischen

Weihnacht“. Das Programm beginnt in der

St. Marienkirche Quakenbrück um 18 Uhr.

Traditionelles

Neujahrskonzert

am 1. Januar 2016

Seit der Neuaufnahme 2014 ist die Tradition

des Neujahrskonzertes wieder lebendig

und so startet auch 2016 musikalisch. Unter

dem Motto „Dein ist mein ganzes Herz“

singen die Sopranistin Susanne Risch und

der Tenor Razuan Sararu beliebte Duette

aus Opern und Operetten von Guiseppe

Verdi, Giacomo Puccini oder Johann Strauß.

Dirigent Hermann Breuer leitet die Habermann

Philharmonie Tschenstochau. Start für

das gefühlvolle Konzert ist um 18 Uhr in der

Neuen Aula AGQ.

A-Cappella am 5. März 2016

2016 erstmals in der Neuen Aula AGQ

Ganz ohne Instrumente nur mit der Kraft

ihrer Stimme unterhalten Wise Guys mit

lustigen Songs, aber auch mit ernsten Themen.

Ins Deutsche übertragene Coversongs

und eigene Kompositionen gehören zum

umfangreichen Repertoire der „Besserwisser“

– so der Bandname übersetzt. Die fünf

Kölner Jungs kommen am 5. März um 20 Uhr

in die Artland Arena.

„Sinfonisches

Frühlingskonzert“

am 29. Mai 2016

Nur in zwei Konzerten präsentieren die

NDR Radiophilharmonie und der berühmte

Pianist Martin Stadtfeld Beethovens Klavierkonzert

Nr. 2 B-Dur zusammen, eines davon

in Quakenbrück. Dirigent Hugh Wolff liefert

mit seinem Orchester zudem noch Haydns

Sinfonie „La Reine“ und Dvoraks Sinfonie Nr.

5. Damit wird das letzte Konzert der Quakenbrücker

Musiktage am 29. Mai 2016 in der

Artland Arena zum wirklich runden Finale.

Café und Bistro

„Der Speicher”

• selbstgebackener Kuchen

und herzhafte Speisen

• Planen Sie mit uns Familienfeiern

und Ausflüge

• Tagungen mit sportlichem

Rahmenprogramm

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Sa, So 10:00 Uhr bis Dämmerung

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außerhalb der Öffnungszeiten.

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Ausgabe Herbst 2015 mq | 67

Mail: info@gutvehr.de · www.gut-vehr.de


THEATERWERKSTAT T

Quakenbrück e.V.

Das Artland-Magazin.

PROGRAMM 2015

Sa., 7.11.15, um 16°°

Theater Feuer und Flamme:

„Großer Wolf und kleiner

Wolf“

Für Kinder ab 4 Jahren, nach dem

Bilderbuch von Nadine Brun-Cosme

und Olivier Tallec. Zum ersten

Mal in seinem Leben dachte der

große Wolf, dass etwas Kleines, ja sogar ganz Kleines, im Herzen einen großen

Platz haben kann, einen sehr, sehr großen Platz.

Eintritt: 5 €

Mo., 23.11.15, morgens

Kirschkern und compes:

“Tri Tra Trullala-Kasperl Melchior

Balthasar”,

für alle ab 6 Jahren, Ohjemine!

Jetzt haben Schwester Theodora

und Schwester Elisabet aus Versehen

den Koffer mit den Kasperpuppen

mitgenommen! Und die vielen schönen Krippenfiguren, mit denen

die frommen Nonnen heute die Weihnachtsgeschichte vorspielen wollten,

sind im Kloster geblieben. Was nun?

Eintritt: 5 €

Fr., 4.12.15, 20°°

Simon und Jan: „Ach Mensch”

Mit ihrem Programm legen Simon

& Jan eine liebevoll misanthropische

Revue vor über das einzige

Lebewesen, das wirklich eine

Wahl hat, sich dann aber doch

immer wieder für das Falsche

entscheidet. Sie nehmen den

Menschen unter die Lupe. Das

Ergebnis: Die Würde des Menschen

ist unauffindbar. Und auch

in punkto Energieeffizienz ist er

nicht mehr tragbar. Sein Verbrauch reicht ins Unermessliche und was kommt

heraus? Vorwiegend heiße Luft. Was tun? Abschalten? Abschießen? Friendly

Fire – eine Spezies unter Beschuss. Die Waffen: zwei Stimmen und zwei

Gitarren. Die Munition: fein arrangierte Songs, engelsgleicher Harmoniegesang

und ein bis zur Perfektion betriebenes Gitarrenspiel. Simon & Jan feuern

auf alles, was sich bewegt, auch in den eigenen Reihen. Kollateralschäden

werden billigend in Kauf genommen.

VVK: 12 € / ermäßigt 10 € /

AK: 14 € / erm. 12 €

SESSION

des Musikerforums

am Freitag, 11. Dez. 20 00

Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V.

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück, 05431/2644

Reservierung und Vorverkauf:

www.theaterwerk-statt-quakenbrueck.de · Email: stefanheil@online.de

oder Buchgalerie Artland und Buchhandlung Thoben

ermäßigt: für 68 Schüler | mq und Jugendliche Ausgabe Herbst 2015

Der Eintritt ist frei!

Massive

OverdOse

in

nature

Wer vor ein paar Wochen bei der jüngsten

Ausgabe des Rock für Tibet am Quakenbrücker

Bahnhof war und bis zum Ende

des Programms geblieben ist, wird sich

wahrscheinlich fragen, was es mit der letzten

Band auf sich hatte. Unter dem Namen

M.O.I.N. wurde man eine gute halbe Stunde

mit lärmig-punkigem aber immer groovendem

Rock beschallt, der einen verwundert

zurückließ, wen oder was man da eigentlich

gesehen hat.

M.O.I.N. – Massive Overdose

in Nature

M.O.I.N. wurden Anfang des Jahres quasi

über der Kneipentheke gegründet: Tommy

Bomb (Kosta Giddens - Gitarre und Gesang),

Barmann in der Kantine in Quakenbrück

suchte schon länger Mitstreiter für

eine neue Band. Eines Abends schauten

Digi Bomb (Michael Diekmann - Bass) und

Horst CaseScenario (Markus Schlötelburg -

Text: Florian Risch| Foto: Carsten Rensen

Schlagzeug) auf ein Bier vorbei. Die beiden

hatten vorher schon Musik zusammengemacht

und da war der nächste Schritt nur

der logisch notwendige.

Die Einflüsse sind verschieden – ein bisschen

David Bowie, vielleicht Lou Reed aber

definitiv die 80er insgesamt – man ist sich

aber einig, dass man zusammen treibende,

wilde Musik machen will, die Spaß

macht.

Dieser Spaß führte schnell zu einem ansehnlichen

Repertoire an eigenen Stücken,

so dass man, obwohl erst einige Monate

vorher gegründet, vor Leuten spielen konnte

– so geschehen beim diesjährigen Rock

für Tibet.

Und wie soll’s jetzt weiter gehen? Nach

Möglichkeit sollen schon bald Songs im

Studio eingespielt werden, damit man

auch einige Nummern auf Tonträgern in

Umlauf bringen kann. Warum auch nicht,

„wir haben sowieso nichts zu verlieren und

wir glauben, dass es einige Leute gibt, die

genauso viel Spaß an unserer Musik haben


THEATERWERKSTAT T

Quakenbrück e.V.

ehnsucht

- von Knef bis Alexandra

PROGRAMM 2016

Lieder für eine abgrundtiefe Stimme mit

Gabriele Banko, Eva Huck und Johannes Grundhoff

Fr., 15.1.16, 20°°

Sehnsucht

- von Knef bis Alexandra

Lieder für eine abgrundtiefe

Stimme mit Gabriele Banko, Eva

Huck und Johannes Grundhoff

Die entwaffnende Ehrlichkeit

und Wärme der Knef, die liebesverklärte

22.02.2014 Weltflucht um Alexandras, 20:00 UhrDalidas samtener Schmalz, das Pathos der

Sendesaal Bremen

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Leander, das Mannstolle einer Margot Werner und Lales ewiges Warten unter

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Eintritt: € 15,-

der Laterne – Gabriele Banko vereint mit ihrem markanten und volltönenden

Alt Lieder jener Frauen zu einem berauschenden Abend zwischen Melancholie

und Heiterkeit. Gelegentlich müssen Grundhoff und Huck einschreiten,

wenn die Schwermut überhand zu nehmen droht.

VVK: 12 € / ermäßigt 10 € / AK: 14 € / erm. 12 €

könnten, wie wir“.

Die Jungs wollen spielen. Und das gerne

auch live. Das bedeutet: Veranstalter, Wirte

und Festivals meldet euch (per Mail an

kostagiddens@gmail.com)!

Achja, was soll M.O.I.N. eigentlich bedeuten?

Ursprünglich, so heißt es, sollte es

café - bar

donnerstag bis samstag

am bahnhof 5 - quakenbrück

www.kantine-quakenbrueck.de

nur bei ‚Moin‘, also ohne Punkte, bleiben.

Dann einigte man sich aber darauf, dass

man daraus ja eine Abkürzung machen

könnte. Also schrieb man für die vier

Buchstaben jeweils einen Stapel an Wörtern

auf, bis man per Zufallsprinzip auf

Massive Overdose in Nature kam.

Untitled-1 1 15.07.2013 12:34:37

Die nächsten

KONZERTE:

14.11. Quakenbrück

Autumn Break

Festival

28.11. Löningen

– Bei Werner

(mit den Artland

Brothers)

Fr., 5.2.16, 20°°

[‘pro:c-dur]

DAS KABARETTKONZERT

Junge Wilde oder alte Meister? Jacket

oder Jeans? Klavier oder Les

Paul? Timm Beckmann und Tobias

Janssen sind [‘pro:c-dur] und

mögen das Wörtchen «oder» offenbar

gar nicht und ersetzen es ganz einfach durch «und». Rock und Klassik,

Konzert und Spaß, Können und Kabarett. Die beiden studierten Musiker werfen

in ihrem Bühnenprogramm Klassik und Rock in einen Topf, durchqueren

die Musikgeschichte mit gefährlichem Halbwissen und spielen dem Besucher

fröhlich ein E für ein U vor (und umgekehrt…), ohne auf irgendwelche Konventionen

Rücksicht zu nehmen. Sie rocken und philosophieren, sie klassiken

und parodieren, am Flügel, mit E-Gitarre und dem ganzen Charme großer

kleiner Jungs. Das alles bringen [’pro:c-dur] spielerisch leicht auf die Bühne,

dazu Witz, Wortakrobatik und Interaktion mit dem Publikum.

VVK: 12 € / ermäßigt 10 € / AK: 14 € / erm. 12 €

Fr., 8.4.16, 20°°

La Signora „Sei mein!“

Sie ist der heißeste Flirt seit der

Erfindung des Akkordeons und

sie weiß, was sie will. Wenn La

Signora auf Partnersuche geht,

werden Mann die Beine weich.

Sexy Haarnetz, schwarze Bluse, schwarzer knöchellanger Rock und der unverwechselbare

Schönheitsfleck auf der Wange - so heiß wie diese modische

Offenbarung war zuvor nur Marilyn Monroe. „Man nennt mich La Signora

und ich bin eine Frau“, diese Aussage umfasst die ganze Schlichtheit ihres

Seins. Eindringlich umschwärmt sie Akkordeon spielend und singend die

begehrten Testosteron-Träger. (NRZ)

VVK: 12 € / ermäßigt 10 € / AK: 14 € / erm. 12 €

Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V.

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück, 05431/2644

Reservierung und Vorverkauf:

www.theaterwerk-statt-quakenbrueck.de · Email: stefanheil@online.de

oder Buchgalerie Artland und Buchhandlung Thoben

ermäßigt: für Schüler und Ausgabe JugendlicheHerbst 2015 mq | 69


Das Artland-Magazin.

Bezauberndes Silvester:

Illusionsshow

und heisse

Rythmen

Normalerweise ist die Artland Arena

bekannt für schnellen Ballsport

und jubelnde Fans.

Am 31. Dezember wird hier

nach dreijähriger Pause

mit der glamourösen Silvesterparty

ein Highlight der besonderen Art

für alle Generationen geboten.

idee x umsetzung

x begeisterung

Lange Str. 55

49610 Quakenbrück

Tel. 05431 94420

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70 | mq Ausgabe Herbst 2015


Silvester in der Arena

Während die von vielen Auftritten bekannte

Band „Rocktools“ mit heißen Rhythmen aus

Rock, Pop und Blues ihre musikalische Visitenkarte

abgibt, entführt der Quakenbrücker

Ralph Hanheide mit seiner faszinierenden

Illusionsshow in die Welt der Magie. „Fire of

Magic“ heißt das aktuelle Programm und

verspricht viele neue Tricks.

Viele Monate dauert es, um eine solche

mit extremem Zeit- und Kostenaufwand

verbundene Show auf die Beine zu stellen.

Ralph Hanheide zeigt sich dabei voll und

ganz als Profi, denn schon in früher Jugend

ließ er Hasen verschwinden und javanische

Lachtauben aus Zylindern fliegen. Später

konnte er Top-Magier wie David Copperfield,

Hans Klok, Lance Burton und Chris Angel bei

ihren Shows studieren. „Bei der großen Zaubershow

in der dem Anlass entsprechend

festlich ausstaffierten Artland Arena wird

jede Illusion eine eigene Choreografie mit

speziell abgestimmter Musik und Lichteffekten

haben“, verspricht Ralph Hanheide

schon jetzt.

Die Silvesterparty beginnt um 20 Uhr, daher

sollten die Gäste ihre Tische rechtzeitig

besetzt haben. Zeitnah startet dann die

atemberaubende Illusionsshow auf der

Bühne, mit der Ralph Hanheide und seine

Assistentinnen die Zuschauer verblüffen und

verzaubern werden. Die mutigen Quakenbrückerinnen

vertrauen auf die Zauberkünste

des Magiers, wenn er sie verschwinden

lässt oder in zwei reizvolle Hälften teilt.

Selbstverständlich ist auch an den kulinarischen

Aspekt gedacht, und zum Jahreswechsel

um 24 Uhr darf an diesem Silvesterabend

natürlich das große Feuerwerk nicht fehlen.

„Wir denken, dass wir mit der Veranstaltung

Jung und Alt ansprechen“, meint das Organisationsteam

Richard Schmitz und Ralph

Hanheide: „Alle Vereine und Freundeskreise

sind willkommen.“ Wer also an Silvester

noch nichts vorhat, kann die hochwertig

gestalteten Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben,

der am 6. November beginnt. Tischreservierungen

unter Reservierung775@aol.

de. Eingesetzt wird ein Taxi-Shuttleservice.

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Ausgabe Herbst 2015 mq | 71


Das Artland-Magazin.

Sparkassen-Finanzgruppe

Wichtiges sollte man nicht

aufschieben. Wie die

Sparkassen-Altersvorsorge.

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Liebes Reggae-Jam-Team!

Auch dieses Jahr wieder einmal einen riesigen Dank für

eine unglaublich schöne Zeit in Bersenbrück.

Wir hatten das schönste Flitterwochende, dass man sich

als frisch verheiratetes Paar nur vorstellen kann.

Freunde, zelten, gute Musik und ein ganz besonderes

Flair. Auch der Regen und Sturm brachte die Stimmung

nicht zum kippen und das, dass möchten wir gerne

betonen, lag auch an der wirklich gut vorbereiteten

Festival-Crew.

Offene Hallen, kurze Sturmpause zum Durchatmen aller

und eine unglaublich schnelle Wiederherstellung des

Bühnengeländes, sodass es uns wirklich ermöglicht wurde

nachts ab 23:00 in den Genuss der Programmfortsetzung

zu kommen. Hut ab, liebes Reggae-Jam-Team. Das

war einfach der Hammer!

Wir behaupten jetzt schon mal, ihr seht uns nächstes

Jahr wieder.

Danke an alle Beteiligten für eine immer wieder wunderschöne

Zeit und Atmosphäre in Bersenbrück!

Nele & Thomas

72 | mq Ausgabe Herbst 2015


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Das

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Ein Rückblick

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das beste Buch 2014

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Ausgabe Herbst 2015 mq | 73


Das Artland-Magazin.

Peter Scholl-Latour

Mein Leben

Gebunden, 448 S. 12 Seiten farbiger Bildteil, 215 mm

2015 Bertelsmann, München

ISBN 3-570-00508-9 24.99 EUR

Peter Scholl-Latour war über Jahrzehnte eine Institution im Journalismus. Mit Tod im Reisfeld

schrieb er eines der bis heute weltweit erfolgreichsten Sachbücher; seine Analysen zu Konflikten und

aktuellen Entwicklungen waren bis in sein hohes Alter gefragt. Seine Autobiografie hat er lange hinausgeschoben.

In seinen Erinnerungen blickt er zurück auf seine Herkunft, auf frühe Erfahrungen mit

Unterdrückung - als Sohn einer jüdischen Mutter -, auf die langen Wochen in einem Gestapo-Gefängnis

und auf seine ersten journalistischen Abenteuer. Er berichtet von seinen unzähligen Reisen in Kriegs- und

Krisengebiete, die ihn nicht selten in lebensgefährliche Situationen brachten. Politiker, Generäle, Rebellenführer

- Scholl-Latour kannte viele, die an den Brennpunkten des 20. Jahrhunderts eine entscheidende

Rolle spielten, und stets versuchte er, mit allen zu reden, um eine ausgewogene, realistische Sicht zu

vermitteln. Im Rückblick reflektiert er viele Erlebnisse und Begegnungen vor dem Hintergrund aktueller

Entwicklungen. Mitten in der Arbeit an diesem Buch wurde er aus dem Leben gerissen. Seine Erinnerungen

bleiben unvollendet. Aber sie lassen noch einmal seinen unverwechselbaren Ton, seine packende

Art zu erzählen und seine direkte, nie auf political correctness bedachte Urteilskraft lebendig werden.

Der legendäre Journalist!

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Buchgalerie

Artland

H. Korte

vormals Janssen

Kl. Mühlenstr. 7 · 49610 Quakenbrück

Tel. (05431) 3522

Manfred Lütz

Wie Sie unvermeidlich

glücklich werden

Gebunden

Eine Psychologie des Gelingens.

192 S., 200 mm , in deutscher Sprache.

2015 Gütersloher Verlagshaus

ISBN 3-579-07099-1

17.99 EUR

Das Glücksbuch!

ELIZABETH GEORGE

Bedenke, was du tust

Gebunden

Ein Inspector-Lynley-Roman. Übersetzung:

Breuer, Charlotte; Möllemann, Norbert.

704 S., 215 mm, in deutscher Sprache.

2015 Goldmann

ISBN 3-442-31372-4

Mysteröser

Giftmord!

24.99 EUR

LUcinda Riley

Die Sturmschwester

Gebunden

Roman. Übersetzung: Hauser, Sonja.

Die sieben Schwestern Bd. 2

576 S. 215 mm , in deutscher Sprache.

2015 Goldmann

ISBN 3-442-31395-3

19.99 EUR

Unterhaltend!

Andreas Englisch

Der Kämpfer

im Vatikan

Gebunden

Papst Franziskus und sein mutiger Weg.

384 S., 16 S. farbiger Bildteil, 215 mm

2015 Bertelsmann, München

ISBN 3-570-10279-3

Brisante

Einblicke!

19.99 EUR

„Spiritueller Alzheimer“ - diese Diagnose

hat zweifellos das Zeug dazu, in die Kirchengeschichte

einzugehen. Dass es ein

Papst ist, der seiner Kurie diese Form der

Demenz attestierte, hat selbst den Kenner

des Kirchenstaats Andreas Englisch

überrascht. Mit der Weihnachtsansprache

2014 eröffnete Papst Franziskus den

Kampf gegen den Teil der Kurie, der ihn

seit seiner Wahl mit Spott, Verachtung

und arroganter Ablehnung überzieht. Er

seinerseits zeiht seine Widersacher des

Hochmuts, der Verschwendung und der

Niedertracht, nennt sie einen Haufen

gottloser Bürokraten, die nur auf Machterhalt

aus sind, und wirft ihnen vor, Christus

vergessen zu haben und in spiritueller

Leere zu leben.

Der Psychiater und Psychotherapeut

Manfred Lütz, Autor von „Irre! Wir behandeln

die Falschen!“, schreibt ein

fulminantes Buch über Glückssucht und

anderen ganz normalen Irrsinn.

Er präsentiert die gesamte Geschichte

der Philosophie locker und allgemeinverständlich

als eine kleine Geschichte

des Glücks. Vor allem aber weist er ganz

ernsthaft Wege, wie man tatsächlich unvermeidlich

glücklich werden kann. Eine

steile These - Manfred Lütz belegt sie mit

verblüffenden Geschichten und schlüssigen

Argumenten - witzig, durchdacht

und scharfsinnig.

Das ultimative Glücksbuch!

Barbara Havers folgt am liebsten ihrem

Instinkt, Regeln und Vorschriften interessieren

sie wenig. Nach ihren letzten

Alleingängen hat sie aber keinen guten

Stand bei ihrer Chefin Isabelle Ardery.

Ein falscher Schritt und sie könnte strafversetzt

werden. Mit Unterstützung von

DI Thomas Lynley will sie ihrer Chefin

beweisen, dass sie ein guter Detective

ist. Da kommt es ihr gerade gelegen,

dass sich in Cambridge ein mysteriöser

Todesfall ereignet hat: Die Bestsellerautorin

Clare Abbott wurde tot in ihrem

Hotelzimmer aufgefunden. Aber war es

überhaupt ein Mord? Clares Freundin und

Lektorin Rory Statham glaubt jedenfalls

nicht an einen natürlichen Tod.

Der Wind und das Wasser, das sind die

großen Leidenschaften in Allys Leben,

die sie zu ihrem Beruf gemacht hat: Sie ist

Seglerin und hat bei manch riskanter Regatta

auf den Meeren der Welt ihren Mut

unter Beweis gestellt. Eines Tages aber

stirbt völlig überraschend ihr geliebter

Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz

am Genfer See. Wie auch ihre fünf

Schwestern wurde sie als kleines Mädchen

von Pa Salt adoptiert und kennt ihre

wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt

ihr aber einen rätselhaften Hinweis

auf ihre Vorgeschichte - die Biographie

eines norwegischen Komponisten aus

dem 19. Jahrhundert, in dessen Leben

die junge Sängerin Anna Landvik eine

schicksalhafte Rolle spielte.

Hanns-Josef Ortheil

Der Stift und das Papier

Gebunden

Roman einer Passion. 384 S. 215 mm.

2015 Luchterhand Literaturverlag

ISBN 3-630-87478-9

21.99 EUR

Nach dem Erscheinen seines zweiten

Kindertagebuchs „Die Berlinreise“ wurde

Hanns-Josef Ortheil häufig gefragt, wie

er als Zwölfjähriger ein derart beeindruckendes

Buch schreiben konnte. Dieser

Frage ist er jetzt in dem Band „Der Sift

und das Papier“ nachgegangen. Schritt

für Schritt wird erzählt, wie er, begleitet

und angeleitet von Vater und Mutter, sich

das Schreiben beibrachte. Er beschreibt,

wie er übte und wie diese Übungen

langsam übergingen in kleine Schreibprojekte,

die er sich selber ausdachte und

verfolgte. Es ist die bewegende Geschichte

eines Jungen, der lange Zeit nicht

sprach und der einen eigenen Weg zum

Sprechen und Schreiben suchen musste.

Und es ist bei allen Widerständen, die sich

in den Weg stellten, die Geschichte eines

Wunderkinds, das früh ein Gefühl für das

Erzählen besaß.

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74 | mq Ausgabe Herbst 2015

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SAAL DER COMPAGNIA BUFFO · 49626 RESTRUP

UND ALTER BUCHLADEN, HAUPTSTR. 21, BERGE

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Ausgabe Herbst 2015 mq | 75

PROGRAMM

KALENDER

Michael Tumbrinck 20 00

Sa. 24. Jaqueline Feldmann 20 00

OKT Zum Glück verrückt - Comedy

So. 25. Kindertheater 15 00

OKT Die Schatzkiste - Don Kid‘schote

Do. 5. Serientäter-KINOABEND: 20 00

NOV „Angel‘s Share” BERGE

Fr. 13. Andrea Badey- Kabarett 20 00

NOV Eine Frau geht seinen Weg

Sa. 14. 3. Poetry-Slam 20 00

NOV Moderation: Andreas Weber, MS

So. 15. Kindertheater 15 00

NOV Das Wunschbuch - Kleinewelttheater

Fr. 27. Oh, du,du,du Fröhliche 20 00

NOV Buffo-Weihnachtsspezial

So. 6. Kindertheater 15 00

DEZ MATHOM THEATER - Märchenfee

Do. 10. Serientäter-KINOABEND: 20 00

DEZ „Adams Äpfel” BERGE

Fr. 18. HG Butzko - Polit. Kabarett 20 00

MÄRZ Supervision

Fr. 1.

APRIL

Schutt Happens

Li.F.T. e.V.

Literatur, Film und Theater auf dem Land

Restrup 10 ...49626 Bippen

Telefon: 0 54 35-2410

e-mail: liftbippen@hotmail.com

www.kulturverein-lift.de

...Spendenkonto: Kreissparkasse BSB

(BLZ 265 515 40) Kto.-Nr. 121 212 716

FÜRSTENAU

BIPPEN

KREISEL

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Allgemeines

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COMPAGNIA

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BRÜCK➔

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BERSENBRÜCK ➔


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS:

Seit 22. Oktober

THE LAST WITCH HUNTER

Superstar Vin Diesel verlässt den Asphalt,

um in THE LAST WITCH HUNTER in New

York auf Hexenjagd zu gehen. Unterstützung

im Kampf gegen die fiesesten Hexen

der Filmgeschichte erhält er von „Game of

Thrones“-Star Rose Leslie, Elijah Wood

und Charakterdarsteller Sir Michael Caine.

Kaulder (Vin Diesel), einer der letzten

Hexenjäger der heutigen Welt, muss New

York vor zerstörerischen Kräften beschützen.

Nicht ganz freiwillig verbündet sich

der unsterbliche Jäger hierzu mit Chloe

(Rose Leslie), um den zahllosen Hexen

und Zauberern, die unter der Herrschaft

der niederträchtigen Hexenkönigin ihr

Unwesen treiben, das Handwerk zu legen.

Diese scheinen sich bedrohlich zu

vermehren, nachdem sie bereits einen

Großteil der Hexenjäger getötet haben.

Bald liegt es allein an dem ungleichen

Duo, die wachsende Hexen-Armee und

ihre Königin endgültig zu stoppen...

Im Oktober

ER IST WIEDER DA

Er ist wieder da, der Führer. Knapp 70

Jahre nach seinem unrühmlichen Abgang

erwacht Adolf Hitler im Berlin der Gegenwart.

Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva.

Im tiefsten Frieden, unter Angela Merkel

und vielen tausend Ausländern startet er,

was man am wenigsten von ihm erwartet

hätte: eine Karriere im Fernsehen. Denn

das Volk, dem er bei einer Reise durch

das neue Deutschland begegnet, hält ihn

für einen politisch nicht ganz korrekten

Comedian und macht ihn zum gefeierten

TV-Star. Und das, obwohl sich Adolf Hitler

seit 1945 äußerlich und innerlich keinen

Deut verändert hat.

ER IST WIEDER DA ist keine Romanverfilmung

im üblichen Sinne. Denn Hauptdarsteller

Oliver Masucci spielt Adolf Hitler

nicht nur an der Seite von erstklassigen

Kollegen wie Fabian Busch, Christoph

Maria Herbst und Katja Riemann – er

begegnet auch dem kleinen Mann auf der

Straße, außerdem Kleintierzüchtern, Unternehmern,

Prominenten, Jungpolitikern,

Journalisten, Nipstern und Neonazis.

Ab 04.11.2015

007 - SPECTRE

James Bond (Daniel Craig) erhält eine

rätselhafte Nachricht, die anscheinend

etwas mit seiner eigenen Vergangenheit

zu tun hat. Bei seiner Suche nach den

Hintergründen der Nachricht stößt er auf

die geheimnisvolle Organisation namens

„Spectre“. In der Zwischenzeit sieht sich

der neue M, Gareth Mallory (Ralph Fiennes)

in London mit Problemen anderer

Art konfrontiert. Die britische Regierung

hinterfragt den Sinn des MI6, da es in der

Vergangenheit zu einigen Vorfällen gekommen

ist, die den Geheimdienst nun

in ihrer Summe in einem schlechten Licht

erscheinen lassen.

Derweil muss Bond bei seinem Bestreben,

dass Netz der Verschwörung um Spectre

aufzudecken, ungewohnte Wege gehen.

Dr. Madeleine Swann (Léa Seydoux), die

Tochter seines früheren Feindes Mr. White

(Jesper Christensen), könnte sich nämlich

als Schlüssel erweisen, um das Rätsel zu

lösen. Dafür muss er sie jedoch zuerst beschützen,

denn der mächtige Feind hat es

auch auf sie abgesehen.

Ab 18.11.2015

DIE TRIBUTE VON PANEM – MOCKING

JAY 2 in 3D

Nachdem sie zum Gesicht der Rebellion

erklärt wurde, führt Katniss Everdeen

die einzelnen Distrikte von Panem in den

Kampf gegen das tyrannische System.

Nur wenn der Aufstand gegen das Kapitol

gelingt, kann es eine Zukunft für Katniss

und Peeta geben. Im November kommt

endlich der sehnsüchtig erwartete zweite

Teil des großen Finales: DIE TRIBUTE VON

PANEM - MOCKINGJAY TEIL 2 basiert wie

TEIL 1 auf dem dritten Band der Panem-

Trilogie von Suzanne Collins.

Neben den derzeit angesagtesten PA-

NEM-Filmstars Josh Hutcherson, Liam

Hemsworth und der Oscar- und Golden

Globe-Preisträgerin Jennifer Lawrence,

sind auch die charismatischen Hollywood

Größen Woody Harrelson („No Country For

Old Men“), Stanley Tucci („Der Teufel trägt

Prada“), Donald Sutherland („Adler der

neunten Legion“), Philip Seymour Hoffman

(„Capote“) und Oscar-Preisträgerin Julianne

Moore („Still Alice“) wieder mit dabei.

Ab 10.12.2015

HEIDI

am 06.12. Nikolaus-Vorpremiere!

Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit

verbringt das Waisenmädchen Heidi zusammen

mit ihrem eigenbrötlerischen

Großvater, dem Almöhi, abgeschieden in

einer einfachen Holzhütte in den Schweizer

Bergen. Zusammen mit ihrem Freund,

dem Geissenpeter, hütet sie die Ziegen

des Almöhi und genießt die Freiheit in

den Bergen in vollen Zügen. Doch die

unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi

von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht

wird. Dort soll sie in der Familie

des wohlhabenden Herrn Sesemann

eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl

sitzende Tochter Klara sein und unter der

Aufsicht des strengen Kindermädchens

Fräulein Rottenmeier lesen und schreiben

lernen. Obwohl sich die beiden Mädchen

bald anfreunden und Klaras Oma in Heidi

die Leidenschaft für Bücher erweckt, wird

die Sehnsucht nach den geliebten Bergen

und dem Almöhi immer stärker...

Taxi- und Mietwagenfahrten

sowie:

• Kranken- und Behindertenfahrten auch für rollstuhlgebundene

Menschen mit Begleitung bis hinter die Haustüre

• Begleitservice bei Arztbesuchen

• Flughafentransfer und Kurierdienste

Taxi- und Mietwagenfahrten

sowie:

• Kranken- und Behindertenfahrten auch für rollstuhlgebundene

Menschen mit Begleitung bis hinter die Haustüre

• Begleitservice bei Arztbesuchen

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Abrechnung

über die

Krankenkassen!

Abrechnung

über die

Krankenkassen!

76 | mq Ausgabe Herbst 2015


Programm Kulturring 2015/2016

AulA ArtlAnd-GymnAsium QuAkenbrück

KINOwelt

KULTURRING QUAKENBRÜcK

© ONYX Productions

11. oktober 2015

360 AllstArs Adrenalin

Programm Kulturring 2015/2016

AulA ArtlAnd-GymnAsium QuAkenbrück

Akrobatik dance entertainment

Onyx Productions, Australien

leitung: Gene Peterson

Ab 24.12.2015

DIE PEANUTS – DER FILM in 3D

Charlie Brown, Snoopy, Lucy und Linus

und der Rest der beliebten „Peanuts“-

Gang haben ihren ersten großen Auftritt

auf der Kinoleinwand - so wie man sie

noch nie gesehen hat - in bester 3D Animation.

Snoopy, der weltweit beliebteste

Beagle - und Fliegerass - schwingt sich in

großer Mission in die Lüfte, um seinen

Erzfeind den Roten Baron zu verfolgen.

Währenddessen begibt sich sein bester

Freund Charlie Brown auf ein anderes

episches Abenteuer.

Ab 24.12.2015

JEM AND THE HOLOGRAMS

Als Kimber einen Song ihrer Schwester

Jerrica, die sich den Künstlernamen „Jem“

gegeben hat, ins Netz stellt, ist diese erst

mal gar nicht begeistert. Doch das Video

wird über Nacht ein Riesenerfolg. Klar,

dass ein Angebot für einen Plattenvertrag

nicht lange auf sich warten lässt. Und so

macht sich Jem zusammen mit Kimber

und ihren beiden Schwestern auf nach

L.A., um als „JEM AND THE HOLOGRAMS“

die Welt mit ihrer Musik im Sturm zu erobern.

Auf dem Weg zum Ruhm wird Jem

jedoch bald klar, dass die perfekte Melodie

nur dann erklingen kann, wenn man

auf seine eigene Stimme hört und nie

vergisst, wie wichtig Freunde und Familie

wirklich sind.

© ONYX Thomas Productions Grünholz

© Matthias Stutte © Velvets Matthias Theater Stutte gGmbH

© Velvets Thomas Theater Grünholz gGmbH

31. oktober 2015

Anderthalb stunden zu spät

11. oktober 2015

komödie 360 AllstArs von Gérald Adrenalin sibleyras in Zusammenarbeit

mit Jean dell; mit Herbert

Akrobatik Herrmann dance und nora entertainment

von collande; ein

Onyx Gastspiel Productions, der komödie Australien am kurfürstendamm

berlin Gene leitung: Peterson

31. oktober 2015

18. Anderthalb Februar 2016 stunden zu spät

der kleine Prinz

komödie von Gérald sibleyras in Zusammenarbeit

mit theater Jean nach dell; Antoine mit Herbert de

schwarzes

saint-exupéry, Herrmann und nora bearbeitet von collande; für das ein

schwarze Gastspiel der theater komödie „die am Velvets“ kurfürstendamm

berlin Hányš und dana

von

bedřich bufková

11. April 2016

Ziemlich beste Freunde

18. Februar 2016

der komödie kleine nach Prinz dem Film von Éric

toledano und Olivier nakache

bühnenfassung: schwarzes theater Gunnar nach dreßler, Antoine de

saint-exupéry, mit timothy Peach, bearbeitet Felix Frenken, für das sara

spennemann schwarze theater und michel „die Velvets“ Haeblervon

regie: bedřich Gerhard Hányš und Hess dana bufková

11. April 2016

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komödie nach dem Film von Éric

toledano und Olivier nakache

bühnenfassung: Gunnar dreßler,

mit timothy Peach, Felix Frenken, sara

spennemann und michel Haebler

regie: Gerhard Hess

Vorverkauf: Nordwest Ticket-Hotline 0421–363636, www.nordwest-ticket.de, an

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Kulturring Quakenbrück e.V.

Kulturring Quakenbrück e.V.

Ausgabe Herbst 2015 mq | 77


Frank kottmann

Foto: Alexandra Lüders

weit zu sein

sam auf einem Hügel unter

es ist der kleine Wolf einfach da.

gern, ohne ein Wort – zum

leich sorgt, der Fremde könnte

ls er. Nach einem Tag, an dem

enwinkeln betrachten, und einer

dem frierenden Kleinen schließ-

10 Oktober

Bettdecke hinüber schiebt,

, ob der Kleine womöglich besser

24.10.2015, 15:00 Uhr

könnte als er. Doch auch diese

Schlussschießen und TT-Schießen

Ort: Schützenhalle Badbergen, An der

Schulenburg 116, 49635 Badbergen

BURGMANNSKAPELLE

QUAKENBRÜCK

präsentiert die

Wolf zu seinem Spaziergang auf.

ückkehrt, ist der Kleine nirgends

DAs GrÖsste

OKtOberfest

IM ArtL AND!

hts an diesem Abend, er schläft

m Morgen schaut er nur lange

rtet. Herbst und SamstagWinter ARTLAND-ARENA

vergehen.

ling, bis der kleine Wolf QUAKENBRÜCK wieder

24. 10. 15

Einlass 18 Uhr - Beginn 19 Uhr

24.10.2015, 19:00 Uhr

8. Oktoberfest der Burgmannskapelle

dachte Quakenbrück

der große Wolf,

em Leben

Feiern wie in Bayern!

ogar ganz Kleines, im Herzen einen

Dieses Jahr zu Gast „Die Isartaler Hexen“

n, einen sehr, Fleißige sehr Hände großen werden Platz.“ die Artland Arena

wieder in eine weiß-blaue Festhalle zur

Jubiläums-Wiesn-Party verwandeln,

und aus allen Ecken duftet es dann nach

bayerischen Spezialitäten und natürlich

der frisch gezapften Maß Bier.

Veranstalter: Burgmannskapelle

Quakenbrück, Danziger Strasse 4,

49610 Quakenbrück

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

31.10.2015, 20:00 Uhr

Kulturring Quakenbrück e. V.

präsentiert:

„Anderthalb Stunden zu spät“

Das Traumpaar Nora von Collande und

Herbert Herrmann ganz alleine auf der

Bühne – wie immer humorvoll, aber mit

einer Prise Nachdenklichkeit.

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

11 November

07.11.2015, 16:00 Uhr

Theater Feuer und Flamme

„Großer Wolf und kleiner Wolf“

Theater für Kinder ab vier Jahren

Ort: Theaterwerkstatt e.V., Bahnhofstr.

35, 49610 Quakenbrück

07.11.2015, 18:00 Uhr

Schweineschießen

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink,

Am Rüskenbrink, 49637 Menslage

07.11.2015, 19:30 Uhr

Artland Dragons -

MTV Herzöge Wolfenbüttel

Ticket-Hotline: 07000-3724667

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

08.11.2015, 14:00 - 18:00 Uhr

Babyfest

11. Es werden oktober Angebote, 2015 Informationen

360 und Aktionen AllstArs rund um die Adrenalin

Schwangerschaft,

Geburt und das erste Lebensjahr Plückmannstraße 27,

Akrobatik vorgestellt. dance entertainment 49610 Quakenbrück

Onyx Veranstalter: Productions, In Via Quakenbrück Australien

e.V. &

leitung: SkF Bersenbrück Gene e.V. Peterson

Ort: Oberschule Artland, Jahnstraße 22,

49610 Quakenbrück

78 | mq Ausgabe Herbst 2015 11. April 2016

Ziemlich beste Freunde

Veranstaltungen im Artland

08.11.2015

Hallenfahrertag

Veranstalter: Reit- und Fahrverein

Nortrup, Feildorfer Str. 64,

49593 Bersenbrück

Ort: Reitsportzentrum, Hardelager Str.

37, 49638 Nortrup

13.11.2015, 19:00 Uhr

Plattdeutscher Abend des Heimatvereins

Quakenbrück

Ein buntes Programm erwartet die Gäste

des Plattdeutschen Nachmittages des

Heimatvereins Quakenbrück e. V.

Veranstalter: Heimatverein Quakenbrück

e.V., 49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhof, Schützenhofallee,

49610 Quakenbrück

13.11.2015 - 11.12.2015, 19:00 Uhr

Wulfter Stammtisch

Bürger/Bürgerinnen aus Badbergen und

Umgebung treffen sich an jedem zweiten

Freitag im Monat in lockerer Runde.

Allgemeine Themen werden besprochen.

Veranstalter: Bauernhof Sudhaus-Middendorf,

Osteresch 4, 49635 Badbergen

Ort: Bauernhof Sudhaus-Middendorf,

Osteresch 4, 49635 Badbergen

VVK: Uhren + Schmuck Braemer, Lange Str.

Allianz-Vertretung Thomas Ludmann, Bahnhofstr.

sowie bei den Musikern der Burgmannskapelle

KULTURRING QUAKENBRÜcK

Schirmherr: Ministerpräsident Stephan Weil

rogramm Kulturring 2015/2016

AulA ArtlAnd-GymnAsium QuAkenbrück

© ONYX Productions

8. Nov. 2015, 18.00 Uhr, St. Marienkirche

ORATORIUM: KARL JENKINS

„THE ARMED MAN“ - A MASS FOR PEACE

Philharmonischer Chor Quakenbrück,

Ltg. Ji Kyung Lee,

internationale Solisten

Staatliches Sinfonieorchester

Kaliningrad

© Thomas Grünholz

© Velvets Theater gGmbH

31. oktober 2015

Anderthalb stunden zu spät

20. Nov. 2015, 20.00 Uhr, Neue Aula AGQ

„100 % HANS LIBERG - 50 % ATTACCA“

MUSIKKABARETT

HANS LIBERG

UND BAND

9. Dez. 2015, 18.00 Uhr, St. Marienkirche

WEIHNACHTSKONZERT

13.11.2015, 20:00 Uhr

Vergleichsschießen „Alt gegen Jung“

Veranstalter: Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

komödie von Gérald sibleyras in Zusammenarbeit

mit Jean dell; mit Herbert

Herrmann und nora von collande; ein

Gastspiel 08.11.2015, 18:00 der Uhr komödie am kurfürstendamm

Oratorium: berlin Karl Jenkins

15.11.2015, 11:15 Uhr

„The Armed Man“ - A Mass for Peace Ausstellungseröffnung

Durchschnittlich zwei Mal pro Woche „Quakenbrücker Zinn“

wird das Stück „The Armed Man“ des Veranstalter: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

Komponisten Karl Jenkins aufgeführt, das

18. Februar 2016

im April 2000 in der Royal Albert Hall in Ort: Stadtmuseum Quakenbrück,

der London kleine seine Premiere Prinz erlebte.

Markt 7, 49610 Quakenbrück

Kartenverkauf

schwarzes und weitere Informationen theater unter: nach Antoine 15.11.2015, de 11:30 Uhr

saint-exupéry, www.quakenbruecker-musiktage.de bearbeitet für Volkstrauertag das

schwarze Ort: St. Marienkirche theater (Quakenbrück), „die Velvets“ Ort: Ehrenhain, von Am Ehrenhain,

bedřich Burgstraße, 49610 Hányš Quakenbrüc und dana bufková 49610 Quakenbrück

rück e.V.

15.11.2015, 17:00 Uhr

Martinsumzug Schützenverein

Hengelage-Brokstreek

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Am Tannenwald 15,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

49610 Quakenbrück

17.11.2015, 10:00 Uhr

„Pippi plündert

den Weihnachtsbaum“

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

20.11.2015 - 22.11.2015, 11:00 Uhr

Adventsausstellung Wojtun

Genießen Sie im festlich geschmückten

Zelt „Deutschlands besten Glühwein”

und Pfälzer Flammkuchen Lassen Sie sich

inspirieren von Weihnachtsdekorationen

und Kränzen der Fa. Sibbel aus Löningen

Veranstalter: Familie Wojtun, Berger Str.

20, 49637 Menslage

Ort: Klaus Wojtun, Berger Str. 20,

49637 Menslage

20.11.2015, 20:00 Uhr

Musikkabarett, Hans Liberg

„100 % Hans Liberg - 50 % Attacca“

E-und U-Musik, Alphorngebläse, Klavierstücke

und viel ernstgemeinte Komik

prägen das neue Programm ATTACCA des

Musikers, Kabarettisten und Entertainers

Hans Liberg.

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

22.11.2015, 10:00 Uhr

Jugendstadtpokalschießen

mit Lasergewehr

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Am Tannenwald 15

Ort: Schützenhalle Hengelage,

49610 Quakenbrück

23.11.2015, vormittags

30 Jahre Theaterwerkstatt:

Kirschkern und compes zeigt „Tri

Tra Trullala- und Kasperl Melchior

Balthasar“ in der Theaterwerkstatt

Theater für Grundschulen, ab 6 Jahre

Ort: Theaterwerkstatt e.V., Bahnhofstr.

35, 49610 Quakenbrück

Fotograf: Liv Ylva

Quelle: www.artland.de

27.11.2015, 19:30 Uhr

Nikolausschießen

Ort: Schießstand Schützenhof,

Schützenhof 1, 49610 Quakenbrück

28.11.2015, 15:00 Uhr

Geflügelschießen Schützenverein

Hengelage-Brokstreek

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Am Tannenwald 15,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

49610 Quakenbrück

28.11.2015, 16:00 Uhr

Nikolausturnen in Menslage

Veranstalter: TV Menslage, Rüskenbrink,

49637 Menslage

Ort: Sporthalle Menslage, Spiekstrasse,

49637 Menslage

28.11.2015, 18:00 Uhr

Musikalische Adventsandacht

mit dem koreanischen Chor aus Bremen

Veranstalter:

Kirchengemeinde St. Sylvester

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

49610 Quakenbrück

28.11.2015, 20:00 Uhr

Atze Schröder - Richtig Fremdgehen

Boris Becker hat es getan. Horst Seehofer

hat es getan. Prinzessin Diana hat es getan.

Arnold Schwarzenegger, Tiger Woods

und auch Liz Hurley. Sie alle sind untreu

gewesen. Traurig, aber wahr. Jetzt ist

endlich Schluss mit dem Dilettantentum!

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

Foto: Stephan Pick


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Ausgabe Herbst 2015 mq | 79


Veranstaltungen im Artland

29.11.2015, 11:00 Uhr

30 Jahre

Weihnachtsmarkt Badbergen

Der Badberger Weihnachtsmarkt, einer

der ersten und somit ältesten Weihnachtsmärkte

in dieser Region. Vor dem

Kindergarten am Walmichrathplatz ist

eine geschlossene Budenstadt aufgebaut,

die ein ganz einzigartiges Ambiente bietet.

Veranstalter: Werbegemeinschaft

Badbergen, 49635 Badbergen

Ort: Wallmichrath-Platz,

49635 Badbergen

29.11.2015, 11:00 Uhr

Weihnachtsmarkt Nortrup

- 10.00 Uhr großes Frühstücksbufett

- 11.00 Uhr offizielle Eröffnung

- ab 14.30 Uhr Reitvorführungen unter

dem Motto „Traumhafte Weihnachten“,

kostenloses Ponyreiten für Kinder

- ca. 17.30 Uhr „Wir erwarten den

Nikolaus“

Ort: Reitsportzentrum, Hardelager Str.

37, 49638 Nortrup

05.12.2015 - 06.12.2015,

10:00 - 20:00 Uhr

Weihnachtsmarkt Quakenbrück

Inmitten der festlich beleuchteten und mit

viel Tannengrün in der Vorweihnachtszeit

geschmückten Innenstadt veranstaltet

die Stadt Quakenbrück zwei Tage lang

auf dem historischen Marktplatz ihren

alljährlichen Weihnachtsmarkt.

Veranstalter: Stadt Quakenbrück,

Markt 1, 49610 Quakenbrück

Ort: Marktplatz Quakenbrück, Markt 1,

49610 Quakenbrück

REW Regenis GmbH

Artlandstraße 55 · 49610 Quakenbrück

Fon 05431 969580

Fax 05431 964737

info@regenis.de

11.12.2015, 19:00 Uhr

Wulfter Stammtisch

Veranstalter: Bauernhof Sudhaus-Middendorf,

Osteresch 4, 49635 Badbergen

Ort: Bauernhof Sudhaus-Middendorf,

Osteresch 4, 49635 Badbergen

31.12.2015, 19:00 Uhr

Silvester Tanz-Gala

Buffet, Dinner for one, DJ, Bier und Wein

inklusive

Ort: Artland Kotten, Bremer Str. 112,

49610 Quakenbrück

Foto:

Ferienhof Groneick, Gehrde

Quelle: www.artland.de

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ehnsucht

15.01.2016, 20:00 Uhr

Liederabend - von Knef bis Alexandra

mit Gabriele Banko - „Sehnsucht -

Lieder für eine abgrundtiefe Stimme mit

von Knef bis Alexandra“

Gabriele Banko, Eva Huck und Johannes Grundhoff

12 DEZember

04.12.2015, 20:00 Uhr

Simon und Jan: „Ach Mench“

Mit ihrem zweiten abendfüllenden Programm

legen Simon & Jan eine liebevoll

misanthropische Revue vor über das

einzige Lebewesen, das wirklich eine Wahl

hat, sich dann aber doch immer wieder

zielgerichtet für das Falsche entscheidet.

Sie nehmen den Menschen unter die Lupe.

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

05.12.2015, 15:00 Uhr

Nikolausfeier

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

Plückmannstraße 27,

49610 Quakenbrück

05.12.2015, 19:30 Uhr

Artland Dragons - NOMA

Iserlohn Kangeroos

Ticket-Hotline: 07000-3724667

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

06.12.2015, 11:00 Uhr

Weihnachtsmarkt

Ort: Hof Keck, Antener Straße 3,

49637 Menslage

06.12.2015, 15:00 Uhr

Nikolausturnen in Badbergen

Veranstalter: Turn- und Sportverein Badbergen,

Matschstraße, 49635 Badbergen

Ort: Sporthalle Badbergen, Jahnstraße,

49635 Badbergen

09.12.2015, 18:00 Uhr

Weihnachtskonzert:

„Europäische Weihnachten“

mit Senta Berger und dem Tölzer

Knabenchor

Ort: St. Marienkirche (Quakenbrück),

Burgstraße, 49610 Quakenbrück

11.12.2015, 20:00 Uhr

Session

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

12.12.2015, 19:30 Uhr

Artland Dragons - Baskets

Akad. Weser-Ems/OTB

Ticket-Hotline: 07000-3724667

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

13.12.2015

Weihnachtsmarkt Menslage

Veranstalter: Werbegemeinschaft

Menslage, Alter Mühlenweg 3,

49637 Menslage

Ort: Menslage

19.12.2015, 19:30 Uhr

Artland Dragons -

SC Itzehoe Eagles

Ticket-Hotline: 07000-3724667

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

31.12.2015, 18:00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

Ort: Quakenbrück,

49610 Quakenbrück

31.12.2015, 20:00 Uhr

Silvesterparty

siehe links

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

01 Januar ‘16

01.01.2016, 18:00 Uhr

Traditionelles Neujahrskonzert

„Dein ist mein ganzes Herz“

Aus dem polnischen Wallfahrtsort

Tschenstochau kommt mit der Habermann

Philharmonie ein international bekanntes

Orchester nach Quakenbrück. Die Qualität

und Vielseitigkeit des Ensembles belegen

zahlreiche CD-Aufnahmen sowie Rundfunk-

und Fernsehauftritte.

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

09.01.2016, 11:00 Uhr

Neujahrsempfang der

Schützenvereine

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

Plückmannstraße 27, 49610 Quakenbrück

22.02.2014 um 20:00 Uhr

Lieder Sendesaal für eine abgrundtiefe Bremen Stimme mit

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Eintritt: € 15,-

Grundhoff

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35,

49610 Quakenbrück

23.01.2016, 19:30 Uhr

Artland Dragons -

RSV Eintracht Stahnsdorf

Ticket-Hotline: 07000-3724667

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

30.01.2016, 19:30 Uhr

Artland Dragons -

ROSTOCK SEAWOLVES

Ticket-Hotline: 07000-3724667

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

30.01.2016, 19:30 Uhr

Jägerball

Ort: Schützenhalle Badbergen, An der

Schulenburg 116, 49635 Badbergen

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Das Artland-Magazin.

IMPRESSUM

Herausgeber

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstraße 48 | 49610 Quakenbrück

Gesamtherstellung

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Redaktion

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders,

Marie Katzer, Florian Risch, Detlef Bülow,

Heiko Bockstiegel

sowie Vereine, Firmen, Personen, Gruppen

und Institutionen, die uns freundlicherweise

Texte und Fotos zur Verfügung

stellen. Verantwortlich für den Inhalt der

redaktionellen Texte sind die jeweiligen

Vereine, Firmen, Personen, Gruppen und

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fax 0 54 31 - 94 10 50

hawe.oelkers@gmail.com

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