2015-02: TOP Magazin Dortmund | SOMMER
Auto – Mit dem AMG GT durch Dortmunds „Grüne Hölle“ C.T.C. – Mit Thomas Happe im La Conca D‘Oro Grillen – Rezepte für Feinschmecker Kelly Faces – Modeln in Dortmund
Auto – Mit dem AMG GT durch Dortmunds „Grüne Hölle“
C.T.C. – Mit Thomas Happe im La Conca D‘Oro
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Ausgabe 2<br />
Sommer <strong>2015</strong><br />
25. Jahrgang<br />
5,- €<br />
Auto<br />
MIT DEM AMG GT<br />
DURCH DORTMUNDS<br />
„GRÜNE HÖLLE“<br />
C.T.C.<br />
MIT THOMAS HAPPE<br />
IM LA CONCA D'ORO<br />
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Stand: März <strong>2015</strong>.<br />
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Partner vor Ort: Partner vor Ort: Mercedes-Benz Niederlassung <strong>Dortmund</strong>, Wittekindstraße 99, 44139 99, 44139 <strong>Dortmund</strong>, <strong>Dortmund</strong>,<br />
Anbieter: Mercedes-Benz Daimler Niederlassung AG, Mercedesstraße Unna, Max-Planck-Straße 137, 70327 Stuttgart 5, 5, 59423 59423 Unna, Unna, Mercedes-Benz Niederlassung Lünen, Lünen,<br />
Partner Lange Straße vor Ort: 100, Partner 44532 Lünen, vor Ort: Mercedes-Benz Mercedes-Benz Niederlassung Niederlassung <strong>Dortmund</strong> <strong>Dortmund</strong>, im im Autohaus Wittekindstraße<br />
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EDITORIAL<br />
Es hätte so schön werden können …<br />
Die quitschgelbe Farbe für das Titelblatt<br />
war schon angerührt, unser Art Director<br />
Marcus Lazzari hatte eine fantastische<br />
Idee, wie der dreidimensionale DFB-Pokal<br />
auch zweidimensional auf unserem Titel<br />
wunderbar aussehen würde. Unsere<br />
Fotografin Isabella Thiel hatte schon<br />
ihr Objektiv scharf gemacht, um Kloppos<br />
vorerst letzte Fahrt um den Borsigplatz<br />
festzuhalten. Und dann – kam alles<br />
anders: Wolfsburg gewann verdient das<br />
Finale – Glückwunsch dazu –, wir haben<br />
wieder eine Titelseite wie alle anderen<br />
<strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong>e der Republik, Marcus kann<br />
seine Ideen an anderer Stelle nutzen, Isabella<br />
muss sich andere Motive suchen,<br />
kurz: Wir mussten auch ohne Bilder vom<br />
Autokorso und von jubelnden Fans ein<br />
spannendes <strong>Magazin</strong> produzieren.<br />
Ich glaube, das ist uns gelungen: Jens<br />
Büchling etwa, unser Mann für vier<br />
Räder, ist mit Gerd Flentjes, einem ehemaligen<br />
<strong>Dortmund</strong>er Rennfahrer, im AMG<br />
GTS, einem der schnellsten und schönsten<br />
Supersportwagen unserer Zeit, um<br />
die <strong>Dortmund</strong>er Rennstrecke gefahren.<br />
<strong>Dortmund</strong>er Rennstrecke? Ja, gab es, und<br />
in den 30er Jahren kamen über 100.000<br />
Besucher, um hier die mutigen Männer in<br />
ihren zu jener Zeit noch sehr wackeligen<br />
„Kisten“ zu feiern.<br />
Einem echten Geheimtipp auf der Spur<br />
war diesmal Winnie Appel, der zusammen<br />
mit Thomas Happe, dem ehemaligen<br />
Handball-Star und jetzigem Geschäftsführer<br />
des Vorzeige-Studios „turnhalle“,<br />
dem Koch des „La Conca d´Oro“ auf den<br />
Zahn fühlte.<br />
Und eine Bitte zum Schluss: Frau möge<br />
doch unserem Cartoonisten Michael<br />
Holtschulte einige Machismen verzeihen.<br />
Er hat sich, passend zum aktuellen<br />
Anlass, Gedanken über den Frauenfußball<br />
gemacht. Getreu dem Motto: „Wie finden<br />
sie eigentlich Frauenfußball?“ „Ach,<br />
ich finde beides toll …“<br />
Herzlichst<br />
Ihr Falk Bickel<br />
Gefällt mir: www.facebook.com/<strong>TOP</strong>.<strong>Dortmund</strong><br />
<strong>TOP</strong> 3<br />
OHLINDA.BRETZ.COM
Inhalt<br />
• 6<br />
• 12<br />
• 22<br />
• 28<br />
• 60<br />
• 72<br />
• 76<br />
• 86<br />
INHALT <strong>SOMMER</strong> <strong>2015</strong><br />
EVENT<br />
• 23. <strong>TOP</strong> Lounge im Studio 54 <strong>Dortmund</strong>....................................................6<br />
• Roter Keil: Charity Dinner im Westfälischen Industrieclub.....................12<br />
Jara-Party: Sex and drugs and Rock and Roll!........................................16<br />
Fünf Jahre – Fünf Tage GourmeDo.........................................................94<br />
• 20 Jahre Juicy Beats Festival...............................................................112<br />
30 Jahre <strong>Dortmund</strong> à la carte...............................................................128<br />
GENUSS · GASTRONOMIE<br />
Biergärten in <strong>Dortmund</strong>: Frische Luft und frisches Bier..........................18<br />
• C.heck T.he C.hef: Mit Thomas Happe im „La Conca d’Oro“...................22<br />
• Smoken oder Grillen?! Der kleine Unterschied .......................................44<br />
• David Kikillus: CuisineCreativ ohne Kult-Aufschlag................................50<br />
Letzte Senfmühle Westfalens ..............................................................100<br />
NRWs erste ,Bier-Botschafterin‘...........................................................101<br />
• Glückliche Schweine oder arme Sau?!?................................................1<strong>02</strong><br />
Wittekindshof neu entdecken...............................................................107<br />
EMIL Sommerspecial Smoker Thursday................................................129<br />
SPORT<br />
Manager Golfup: Back to the roots.........................................................38<br />
Olympiasieger fordern BVB heraus.........................................................74<br />
WIRTSCHAFT · BERATERFORUM<br />
<strong>Dortmund</strong>er Lions...................................................................................31<br />
Wirtschaftsserie Teil 4: Im Dienst der Gesundheit..................................36<br />
• Von der Kohlestadt zur lebens werten Ruhrgebietsmetropole.................72<br />
Sponsoring – Oder: Wie setze ich Fußballkarten von der Steuer ab?.....80<br />
50 Wichtige Tipps zum Mietrecht?..........................................................82<br />
LIFESTYLE · MODE<br />
Bestenauslese bei Kelly Faces................................................................26<br />
• Søren Fashion Show – Porsche Zentrum goes Fashion...........................56<br />
• Made in Germany: das Hagener Label Bastian Basté.............................60<br />
Must Haves für den Sommer..................................................................62<br />
Was braucht Frau oder Mann von Welt <strong>2015</strong> im Kleiderschrank?...........71<br />
Neu: der Titel Kosmetikmeister...............................................................90<br />
4 <strong>TOP</strong>
Inhalt<br />
• 32<br />
• 44 • 50 • 56<br />
<strong>TOP</strong><br />
Gewinnspiele<br />
• 92 • 96<br />
• 1<strong>02</strong><br />
• 112<br />
REISEN · FREIZEIT<br />
Gewinnspiel: Urlaub im Aktiv- und Vitalhotel Residenz .........................42<br />
• Eröffnung von RuhrHOCHdeutsch <strong>2015</strong>..................................................86<br />
• Kaiserwinkl: Zu Land, zu Wasser und in der Luft....................................96<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
AUTO UND MOTORRAD<br />
AMG GT S: Ausritt in <strong>Dortmund</strong>s grüne Hölle.........................................28<br />
Schwere Jungs: Die Harley „Fat Boy“ im Alltagstest..............................32<br />
Junge KFZ-Meisterin kämpft gegen Vorbehalte.....................................34<br />
Der BMW i3: <strong>Dortmund</strong> elektrisiert die Welt..........................................76<br />
Porsche Recklinghausen ist jetzt Porsche Classic Partner.......................92<br />
KULTUR · MUSIK · LITERATUR<br />
Kultursommer in Witten: Musik liegt in der (Sommer-)Luft ..................106<br />
Preisverleihung im Konzerthaus: Viermal Bajazzo.................................114<br />
Opernhaus: Dion Giovanni – oder „Mord im Orientexpress“.................116<br />
<strong>Dortmund</strong>er Konzerthaus: Acht Saiten und tenorale Höhenflüge.........118<br />
Interview: Nichts erscheint so, wie es wirklich ist................................122<br />
GESUNDHEIT · WELLNESS<br />
Japanische Heil- und Kampfkünste der Samurai ...................................78<br />
Zahnarztpraxis mit ästhetischer Kompetenz...........................................79<br />
Fibro myalgie – Alles tut weh..................................................................84<br />
Schwerpunkt Kinderzahnheilkunde........................................................85<br />
smile perfect sieht den Patienten ganzheitlich.......................................99<br />
KOLUMNE<br />
Glosse: Ist Sommer zufrieden heit möglich?.............................................40<br />
Insa Candrix: Ab in den Koffer!...............................................................64<br />
Glosse: Frei, frech, unzensiert.................................................................98<br />
Die <strong>TOP</strong>-Ohrologen................................................................................130<br />
RUBRIKEN<br />
Impressum..............................................................................................66<br />
Tipps und Termine in <strong>Dortmund</strong>.............................................................108<br />
Buch und CD-Rezension........................................................................124<br />
City Guide | Gastro................................................................................126<br />
<strong>TOP</strong> 5
Event<br />
23. <strong>TOP</strong> LOUNGE<br />
IM STUDIO 54 DORTMUND<br />
Eine Location mit legendärem Namen war Gastgeber der 23. <strong>TOP</strong> Lounge: das Studio 54 im Gebäude<br />
der Spielbank Hohen syburg! Da lag der Schwerpunkt natürlich auf der Musik, die dann auch reichlich<br />
Zuspruch auf der Tanzfläche fand. Bayerische Häppchen und die Vodka-Bar rundeten den Abend ab.<br />
Dr. Gerald Ettringer, Kathrin Teixera, Sandra Weigmann, Nicole Watta<br />
6 <strong>TOP</strong>
Event<br />
Frauenpower<br />
Volker & Beate Pauli, Melvis Azongho<br />
Ammar & Asil Khadra<br />
Andreas & Viktoria Hordt<br />
Henning Spies, Detlef Schmelz, Jörg Pauly<br />
Dr. Mitra Pezeshgi, Günther & Sabine Jabs<br />
Falk Bickel, Sabina Wiggershaus<br />
Olaf Bickel & Peggy Mainka<br />
Rudolf & Cordelia Kräling<br />
Martin & Hannah Hesterberg<br />
<strong>TOP</strong> 7
Event<br />
Thorsten Pudenz & Clemens Fricke<br />
Anke Trotzeck & Christian Bornemann<br />
Das Team von Terra Sports<br />
Larissa und Frank Neuhaus<br />
Peter & Tina Berberich<br />
Michael & Martina Dyllong<br />
Stefanie & Marcus Lazzari, Insa Candrix<br />
Wendy Ho & Jens Büchling<br />
Mirko Waldmann, Mona Weiss, Martin & Manuela Grote, Bettina Birk<br />
Kevin Pinnow & Melina Putela<br />
8 <strong>TOP</strong>
Event<br />
Team „Harley Davidson“ von MotoMaxx in Hagen<br />
Markus & Marion Teisewski, Jörg & Dagmar Paslowski<br />
Petra Pieper & Larissa Buxel<br />
Barbara & Manfred Dyllong<br />
Ina Kornhäuser und Claudia Stobinski<br />
Tanja Tornuß, Carsten Brosch<br />
<strong>TOP</strong> 9
Event<br />
Felix Heitmann, Uta & Frederike Alborn<br />
Anja Seifert, Valentina Salameh<br />
<strong>TOP</strong> Praktikantin Romy<br />
Michael Witte, Lena Beutel, Dominika & Martin Leeners<br />
Martin Obert<br />
Denni Henning, Pierre Kaczorowski<br />
Melanie Buchholz , Michael Werk<br />
Frank Romanski, Christian Brocke<br />
Isabella Moreira da Silva, Uwe Schnee<br />
Darauf haben alle gewartet: unsere<br />
druck frische Frühjahrsausgabe.<br />
Oliver und Rolf Maliske<br />
10 <strong>TOP</strong>
Event<br />
Rüdiger Elblein<br />
Kfz-Sachverständigenbüro<br />
Rüdiger Elblein GmbH<br />
Rosi Müller Markus Lütker<br />
NICHTAMTLICHE LEISTUNGEN<br />
Kfz-Schaden-Gutachten,<br />
Schadenkalkulation, Beweissicherung,<br />
Bewertung uvm.<br />
Helena & Ann Christin<br />
Birga Ströcker, Reinhard Kruse<br />
AMTLICHE LEISTUNGEN<br />
HU inkl. AU und<br />
Änderungsabnahmen in<br />
der eigenen Prüfhalle!<br />
Das Team Zahnarzt Bickel<br />
Inhaber: Rüdiger Elblein<br />
Kfz-Sachverständigenbüro Rüdiger Elblein GmbH<br />
Stockumer Straße 2<strong>02</strong> · 44225 <strong>Dortmund</strong><br />
info@elblein.de · www.elblein.de<br />
Mo – Do 8.00 – 18.00 Uhr · Fr 8.00 – 16.00 Uhr<br />
Susanne Sandrock, Philipp Bussfeld<br />
Jochen Derwald, Sonja Sievers<br />
7 TAGE /24 STD.–TELEFON<br />
<strong>02</strong> 31 71 10 82<br />
<strong>TOP</strong> 11<br />
Personenbezogene Mitgliedschaft Rüdiger Elblein:<br />
Zertifizierter Sachverständiger (IfS-Zert)<br />
für Kraftfahrzeugschäden und -bewertung, IfS GmbH |<br />
BVSK-Mitglied | Schwacke-Partner | GTÜ-Vertragspartner
Event<br />
CHARITY DINNER IM<br />
WESTFÄLISCHEN INDUSTRIECLUB<br />
REKORDBETRAG IN DER SPENDENKASSE<br />
Im Mai fand wieder das alljährliche Charity Dinner in<br />
<strong>Dortmund</strong> statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren<br />
waren die beiden „Schutzengel“ Roman Weidenfeller<br />
und Sebastian Kehl, die sich seit Jahren für die Stiftung<br />
Roter Keil einsetzen, vor Ort und freuten sich über die<br />
rege Teilnahme altbekannter und neuer Unterstützer.<br />
Einen Rekordbetrag von 95.000 Euro haben die 200<br />
Gäste im Industrieklub in Form von Eintritt, Fotos,<br />
Tombola-Losen und Auktions-Geboten gespendet.<br />
Dabei hat die Versteigerung eines Dinners für zwölf<br />
Personen mit Schlagerstar Helene Fischer mit 17.000<br />
Euro den größten Einzelbetrag für die Spendenkasse<br />
gebracht. Für die Unterhaltung sorgten an dem Abend<br />
unter anderem der Essener Kabarettist Dr. Ludger<br />
Stratmann sowie Werner Hansch, der wie gewohnt<br />
souverän die Versteigerung leitete.<br />
12 <strong>TOP</strong>
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Event<br />
14 <strong>TOP</strong>
Claudia Hessel<br />
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Susanna Schumacher<br />
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SEX AND<br />
DRUGS AND<br />
ROCK AND<br />
ROLL!<br />
„The Schangels & The Schanglettes“ rockten die<br />
Jara-Reloaded-Party in der <strong>Dortmund</strong>er Depothek. In<br />
den wilden 70ern und 80ern trieben sich einige Gründungsmitglieder<br />
der „Schangels“ auf der Brückstraße<br />
herum und landeten unweigerlich im „Jara“. Da lag es<br />
nah, dass sie mit dem Motto: „The best of“ in Glam,<br />
Plateau und Langhaarperücken und ihrem Sound allen<br />
Fans der inzwischen legendären Jara-Partys den letzten<br />
Schweißtropfen aus den Körpern saugten. Bis um<br />
5:00 in den frühen Morgenstunden tanzten die Gäste<br />
dann weiter zu Beats von DJ Oskar und Ruud van<br />
Laar. Geil war‘s, Danke! Level 4 eventuell im Oktober.<br />
Text: Marita Nowak Fotos: Werner Ahlke.<br />
16 <strong>TOP</strong>
EVENT<br />
<strong>TOP</strong> 17
FREIZEIT<br />
FRISCHE LUFT<br />
UND FRISCHES BIER<br />
HIER LOHNT DER WEG<br />
Außengastronomie ist noch kein Biergarten. Kies, alte Bäume, Biergartenbestuhlung, Speisen- und<br />
Getränkebuden, ab und an gute Mucke, das ist mehr als ein paar Tische vor der Restauranttür und „draußen<br />
nur Kännchen“, das ist schon Biergarten. Die Saison ist auf, ran an die begehrten Freiluftplätze –<br />
das <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> sagt Ihnen, wo es sich lohnt. Zum Beispiel…<br />
Herr Walter<br />
Vorweg: Gute, unserer Definition entsprechende<br />
Biergärten gibt es in der<br />
Region in um <strong>Dortmund</strong> im Gegensatz<br />
zur wachsenden Zahl an Außengastronomie-Gelegenheiten<br />
nicht übermäßig<br />
viele – aber weit mehr, als in diesen<br />
Bericht hineinpassen würden. Unsere<br />
Auswahl soll auch nur Appetit machen<br />
auf einen nachmittäglichen oder einen<br />
abendlichen Besuch, am besten mit<br />
gut gelaunten Freunden. Erster Tipp<br />
für Biergarten-Touris: auf die Öffnungszeiten<br />
achten. So manche Einrichtung<br />
überrascht mit Ruhepausen zu vermeintlich<br />
gästeträchtigsten Uhrzeiten.<br />
Zweiter Tipp: Manchmal ist auch in<br />
einem angesagten Biergarten „draußen<br />
nur Kännchen“-Feeling, will sagen,<br />
es gibt oft nur ein im Gegensatz zum<br />
Drinnen-Betrieb reduziertes, deftiges<br />
Speiseangebot. Zum Bier eben. Wer<br />
fein tafeln will, muss sich in der Regel<br />
auf eine der vielen Terrassen begeben.<br />
Oder rein gehen.<br />
18 <strong>TOP</strong>
FREIZEIT<br />
Dieckmann’s<br />
ZUM BEISPIEL DIECKMANN’S<br />
Lust aufs Draußen sitzen und es sich<br />
einfach nur gut gehen lassen, macht<br />
Dieckmann’s Biergarten. Gut gezapftes<br />
Bier, eine reiche Auswahl an Soft-Drinks<br />
und Grillhähnchen, Pommes, Flammkuchen,<br />
Krautsalat et cetera. Personal, das<br />
nie die Ruhe verliert, wenn der Zapfhahn<br />
glüht, ein gepflegtes, aber rustikal gehaltenes<br />
Ambiente und Platz, viel Platz.<br />
Mehr als 300 Gäste können es sich hier<br />
gleichzeitig gut gehen lassen, vor oder<br />
nach dem Minigolf auf der Hotelanlage<br />
oder vor oder nach dem Spaziergang<br />
durch den sehr schönen, alten Wald ums<br />
Dieckmann’s herum.<br />
ZUM BEISPIEL TANTE AMANDA<br />
Schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern<br />
immer wieder vorgeschlagener<br />
Treffpunkt für Clubs und Cliquen ist<br />
„Tante Amanda“ in Westerfilde. Schon ein<br />
schriller Gegensatz zum Dieckmann’s.<br />
Der traditionsreiche Biergarten teils<br />
unter alten Bäumen auf der Wiese ist<br />
wenig elegant, soll er auch nicht sein.<br />
<strong>Dortmund</strong>erisch derb geht es hier zu,<br />
der Kinderspielplatz ragt in die Bankreihen,<br />
Bänke und Tische haben schon<br />
allerhand erlebt. Zum Beispiel den legendären<br />
Geierabend als Juni-Event live und<br />
in Farbe. Die Schlangen an der Getränkeausgabe<br />
halten sich selbst bei proppenvoller<br />
Wiese in Grenzen, das Personal<br />
scheint sehr routiniert zu Werke zu<br />
gehen. PitPat wird um die Ecke gespielt,<br />
so eine Art Pool-Minigolf auf Tischen,<br />
ein sehr origineller Spaß für fröhliche<br />
Runden, aber auch für Familien. Da, wo<br />
<strong>Dortmund</strong> ländlich ist und die Hunde<br />
viel Auslauf haben, da werden ausgiebige<br />
Spaziergänge mit einem Besuch bei<br />
„Tante Amanda“ gekrönt. Nur mal eben,<br />
und dann doch sitzen und genießen und<br />
schauen und beguckt werden.<br />
Zugegeben, viel Kies hat es nicht unter<br />
den Füßen, aber es braucht auch nicht<br />
viel davon im Portemonnaie. Zivile<br />
Preise, flexible Menschen an den Buden,<br />
reichlich Parkplätze auch zu Hoch-Zeiten,<br />
ein gepflegter kleiner Spielplatz,<br />
kein palmengesäumter Beach-Sandplatz,<br />
wenige Liegestühle. Wenig Plastikstühle.<br />
Dieckmann’s als Lokalität gibt es übrigens<br />
schon seit 1774, der Biergarten hat<br />
nur geöffnet, wenn das Wetter mehrere<br />
Tage hintereinander 20 Grad verspricht,<br />
möglichst mit einer niedrigen Luftfeuchtigkeit.<br />
Die unaufgeregte Nachmittags-<br />
Chill-Stimmung kann bei passender<br />
Live-Musik schnell umschlagen und<br />
den Biergarten in eine Partylocation<br />
verwandeln. www.dieckmanns.de<br />
Tante Amanda<br />
<strong>TOP</strong> 19
FREIZEIT<br />
Freischütz<br />
ZUM BEISPIEL FREISCHÜTZ<br />
Schier grenzenlosen Kinderspaß und damit<br />
unendlich scheinende Verschnaufpausen<br />
für die Eltern verspricht der altehrwürdige<br />
„Freischütz“ im Schwerter<br />
Wald an der Stadtgrenze zum Ruhrtal.<br />
Im Schatten des historischen Ensembles,<br />
dessen Turm immer noch als Wahrzeichen<br />
über den Baumwipfeln zu sehen<br />
ist, können Erwachsene in Ruhe gepflegte<br />
Getränke und kleine Speisen wie Heringsstipp<br />
oder Currywurst, auch Kaffee und<br />
Kuchen genießen. Derweil tobt der Nachwuchs<br />
sich auf dem Riesenspielplatz aus,<br />
fährt Wasserbob oder streichelt Ziegen<br />
und Geflügel. Spannend ist auch der Naturerlebnispfad<br />
für Kleine sowie Jung- und<br />
Neugierig gebliebene. Die Sportlichen erklimmen<br />
im Hochseilgarten die Parcours<br />
im Schwierigkeitsgrad „Himalaya“ und löschen<br />
anschließend ihren Durst mit bodenständigen<br />
Getränke Spezialitäten zu<br />
geerdeten Preisen. Wenn im alten Freischütz-Saal<br />
etwa ein Trödelmarkt lockt,<br />
kann es mit den Parkplätzen etwas knapp<br />
werden – aber nie den ganzen Tag über.<br />
Vom Verkehrstrubel auf der B236 vor der<br />
Tür bemerkt man im Biergarten nichts,<br />
selbst wenn die Stadt in der Sommerhitze<br />
flirrt, kühlt der uralte Wald die immer<br />
frische Luft hier oben ein paar Grad runter.<br />
Die Biergarten-Oase vor der Haustür.<br />
ZUM BEISPIEL GUTSHOF WELLENBAD<br />
Entfernt genug, um als Ziel einer Autooder<br />
besser noch Fahrradtour zu dienen,<br />
nah genug, um die Lokalität nicht<br />
aus den Augen zu verlieren – der alte<br />
Gutshof Wellenbad direkt am Ruhrufer<br />
vereint höchst-elegante Gastlichkeit mit<br />
Naturnähe. 1860 bekam der Bauer an der<br />
Ruhr-Fähre die Schanklizenz, 1866 wurde<br />
eine Badeanstalt zu Kur-Zwecken angelegt.<br />
Die Geburtsstunde des Wellenbades.<br />
1970 wird die Landwirtschaft eingestellt.<br />
Spätestens seit der Ruhrtalradweg<br />
von der Quelle bis zur Mündung direkt<br />
am Gutshof vorbeiführt, ist die gastliche<br />
Stätte wieder touristischer Anziehungspunkt<br />
geworden. Die Sommerterasse ist<br />
nicht zu groß und beschattet, Clou ist<br />
aber der landschaftsgärtnerisch wundervoll<br />
gestaltete, mit altem Baumbestand<br />
garnierte Park. Grillplätze, kies bestreute<br />
Wandelwege, die direkte Ruhrnähe führt<br />
zu Augenkontakten mit den Paddlern,<br />
auf der Weide gegenüber galloppieren<br />
die Pferde den Wasserwanderern entgegen.<br />
Zwei überlebensgroße Buddhafiguren<br />
symbolisieren quasi den Spirit<br />
dieses wundervollen Fleckchens. Ruhe,<br />
Natur, Wasser, Weitläufigkeit. Wer genau<br />
das sucht, findet es im Schwerter Ortsteil<br />
Geisecke. www.gutshof-wellenbad.de<br />
ZUM BEISPIEL HERR WALTER<br />
So. Schluss mit Kies und alten Bäumen –<br />
unser letzter Tipp für einen lohnenden<br />
Trip führt auf die Planken eines alten<br />
Schüttguttransporters im <strong>Dortmund</strong>er<br />
Hafen. Biergarten sollte man das natürlich<br />
nicht nennen, aber Außengastronomie<br />
ist das auch nicht. Jedenfalls ist der<br />
Kahn so kultig, dass man ihn nicht duzen<br />
darf „Herr Walter“, soviel Zeit muss sein,<br />
ist ein Club. Mit Sand und Strandliegen,<br />
aber auch typischen Biergartenstühlen.<br />
Die ungewohnte Umgebung, das maritime<br />
Ambiente mitten in der Stadt, das macht<br />
Lust auf einen schönen Abend. Aus der<br />
Fischbude Waltraud und der Walter-Kombüse<br />
kommen überwiegend meeresfruchtige<br />
Köstlichkeiten. „Wenn ich nicht hier<br />
bin, bin ich auf dem Sonnendeck, bin ich,<br />
bin ich…“ www.herr-walter.de<br />
Fotos: Isabella Thiel, Text: Martin Krehl<br />
Herr Walter<br />
Gutshof Wellenbad<br />
20 <strong>TOP</strong>
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Genuss<br />
C.HECK<br />
Mit Thomas Happe im La Conca D’Oro<br />
T.HE<br />
C.HEF<br />
Die Conca d’ Oro (dt.: Goldenes Becken) bezeichnet die Ebene,<br />
auf der die sizilianische Hauptstadt Palermo und einige Dörfer<br />
im Hinterland liegen. Dies war die Heimat der Familie Sapienza,<br />
bevor sie sich in <strong>Dortmund</strong> niederließen, um hier italienische<br />
Kochkunst zu zelebrieren.<br />
22 <strong>TOP</strong>
Genuss<br />
Vater Vito Sapienza führte lange Zeit das<br />
„La Conca d’ Oro“ sehr erfolgreich am<br />
Wieckesweg 29 in <strong>Dortmund</strong>-Brackel mit<br />
Leidenschaft und italienischem Temparament.<br />
2012 ist Sohn Pietro angetreten,<br />
um die Familien-Tradition fortzusetzen.<br />
Dazu wurde das Lokal mit dem markanten<br />
Namen im Winkelriedweg 53 in<br />
der <strong>Dortmund</strong>er Gartenstadt zu neuem<br />
Leben erweckt.<br />
Es ist fast 18.00 Uhr und ich bin verabredet<br />
mit Thomas Happe. Unterhält man<br />
sich über <strong>Dortmund</strong>er Sportler, so fällt<br />
der Name Happe spätestens dann, wenn<br />
es um internationale Erfolge geht. So<br />
war Ursula Happe, die Mutter von Thomas<br />
Happe, Europameisterin über 200<br />
Meter Brustschwimmen im Jahr 1954<br />
und zwei Jahre später sogar Gewinnerin<br />
der Goldmedaille über die gleiche<br />
Distanz bei den Olympischen Spielen<br />
in Melbourne 1956. Das Schwimmtalent<br />
fehlte Thomas gänzlich und er wechselte<br />
zum Handball, aber dazu später mehr...<br />
GUTE FREUNDE<br />
Mit zwei herrlich gekühlten Aperol Spritz<br />
mit Bitter Lemon empfängt uns Pietro Sapienza<br />
vor seinem Lokal, wo bei lauwarmen<br />
Wind die Außenterrasse zum Aperitif<br />
einlädt. Das kommt Genuss-Raucher<br />
Thomas Happe natürlich sehr gelegen.<br />
Thomas und ich kennen uns seit mehr<br />
als 25 Jahren und freuen uns auf diesen<br />
gemeinsamen kulinarischen Abend.<br />
Noch ein tiefer Zug und dann geht es<br />
hinein in das gemütliche Restaurant,<br />
wo die Kellnerin bereits den ersten<br />
Gang serviert. Es geht los mit gefüllten<br />
Teig taschen mit Ricotta-Radicchio-<br />
<strong>TOP</strong> 23
Genuss<br />
Menue<br />
······································································<br />
Teigtaschen mit<br />
Ricotta-Radicchio-Füllung,<br />
Mascarponecreme<br />
und Rosinen<br />
······································································<br />
Gegrillter Seeteufel<br />
auf Spargel an Salbeibutter<br />
······································································<br />
Rinderfilet mit einer Rotwein-<br />
Dattel-Sauce<br />
······································································<br />
Erdbeer-Mascarpone-Creme<br />
······································································<br />
WEINEMPFEHLUNG<br />
······································································<br />
Vino Bianco<br />
2014 Lugana<br />
Azienda Agricola St. Christina<br />
Kräftiger, trockener Weißwein<br />
mit fruchtigen Aromen<br />
······································································<br />
Vino Rosso<br />
Lamùri Nero D’avola Sicilia 2013<br />
Sanft fruchtiger Rotwein<br />
Füllung mit Mascarpone-Creme und<br />
Rosinen. Eine sehr leckere, eigene Kreation<br />
des Hauses. Genau richtig für den<br />
ersten Hunger. Natürlich werden alle<br />
Nudel-Produkte in der Küche selbst<br />
hergestellt, wie es sich für ein originalitalienisches<br />
Restaurant gehört.<br />
FRAATZ UND HAPPE<br />
Thomas Happe begann seine Handball-<br />
Karriere beim OSC <strong>Dortmund</strong> und wechselte<br />
dann zu TUSEM Essen. Hier gewann<br />
er 1986, 1987 und 1989 die deutsche<br />
Meisterschaft zusammen mit Linksaußen<br />
Jochen Fraatz, der mit Verteidiger<br />
Thomas Happe jeweils hin- und herwechselte,<br />
es sei denn Fraatz war verletzt –<br />
dann ging Happe auch in den Sturm.<br />
Thomas Happe war einer der besten<br />
Abwehrspieler seiner Zeit und krönte<br />
seine Karriere mit der Silbermedaille<br />
bei den Olympischen Spielen in Los<br />
Angeles, wo man sich schließlich nur<br />
Jugoslawien denkbar knapp mit 17:18<br />
geschlagen geben musste.<br />
Der Chef des Hauses unterbricht unser<br />
Schwärmen über die alten Zeiten und<br />
serviert uns gegrillten Seeteufel auf Spargel<br />
an Salbei-Butter. Augen schließen,<br />
und der Duft und der Geschmack lässt<br />
einen glauben, man säße in Sizilien in<br />
einem Fisch-Restaurant direkt am Meer.<br />
Dazu öffnet er einen 2014er Lugana Acienda<br />
Agricola St. Christina, ein kräftiger<br />
trockener Weißwein aus Venetien.<br />
24 <strong>TOP</strong>
Genuss<br />
L ESTHETIOUE<br />
Praxis für Ästhetische Chirurgie<br />
TRAINER DER DAMEN<br />
Nach seiner Zeit als aktiver Spieler<br />
betreute Thomas Happe den TuS Schutterwald<br />
und den VFL Gummersbach als<br />
Trainer. Sein Erfolg bestand darin – so<br />
Happe – dass beide Mannschaften unter<br />
seiner Regie den Klassenerhalt schafften,<br />
und das bei jeweils sehr bescheidenem<br />
Budget. Von 20<strong>02</strong> bis 2008 war er<br />
Trainer der Damen Handball Bundesliga-<br />
Mannschaft von Borussia <strong>Dortmund</strong>.<br />
Innerhalb der Liga wechselte Happe<br />
dann noch zum DJK/MJC Trier und beendete<br />
Ende 2011 seine Trainerkarriere.<br />
ROTWEIN-DATTEL-SAUCE<br />
Zum nächsten Gang serviert uns Pietro<br />
Sapienza einen sizilianischen Rotwein<br />
namens Lamùri Nero d’Avola Sicilia 2013.<br />
Dieser passt hervorragend zum Rinderfilet<br />
mit einer Rotwein-Dattel-Sauce. Und<br />
diese Sauce allein ist schon ein Besuch<br />
in diesem Restaurant wert! Fantastisch<br />
diese Kombination und das Filet auf den<br />
Punkt gegart. Gratulation, Pietro!<br />
Nach seiner Zeit als Spieler und Trainer<br />
ist Thomas Happe dem Thema Sport treu<br />
geblieben und ist nun Geschäftsführer<br />
des schönsten und modernsten Fitnessstudios<br />
des Landes, der <strong>Dortmund</strong>er<br />
„turnhalle“. Hierhin fährt er auch noch<br />
an diesem Abend, aber nicht ohne vorher<br />
noch das köstliche Dessert zu genießen:<br />
Erdbeer-Mascarpone-Creme.<br />
Nach diesem herrlichen Abendessen<br />
ziehe ich folgendes Fazit: Ganz bestimmt<br />
mehr als nur ein „Geheim-Tipp“, sondern<br />
ein hervorragendes Restaurant – mit<br />
italienischer Leidenschaft geführt. Ein<br />
„muss“ im Kalender der italienischen<br />
Restaurants in <strong>Dortmund</strong>.<br />
Zweites Fazit: Nach so einem wirklich<br />
tollen ausgiebigen Essen denkt man auch<br />
gleich wieder an Sport und Ausgleich.<br />
Am Besten gleich morgen. In die „turnhalle“.<br />
Aber übermorgen bestimmt!<br />
Text: Winnie Appel, Fotos: Isabella Thiel<br />
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<strong>TOP</strong> 25<br />
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LIFESTYLE | MODE<br />
BESTENAUSLESE BEI KELLY FACES<br />
Nur zwei von 50 Bewerbungen bekommen bei der <strong>Dortmund</strong>er Agentur eine Chance<br />
Mädels mit Konfektionsgröße 34 brauchen eigentlich bei ihr gar nicht anzurufen. Karen Kelly hält spindeldürr für gesundheitsschädlich.<br />
Basta. Von 36 bis 48 reicht die Kleidergrößen-Spannbreite der Models in der Kartei ihrer <strong>Dortmund</strong>er Agentur „Kelly<br />
Faces“. Es werden immer mehr junggebliebene Damen und Herren für Modenschauen und Messen gebucht. Die Kundschaft will<br />
sich ja wiederfinden, sich identifizieren. Der Kunde ist König, allenfalls darin ist sich Karen Kelly mit Heidi Klum einig.<br />
So viel Abenteuer und Glamour wie<br />
Germany’s Next Top-Model im TV verspricht<br />
Karen Kelly ihren Models nicht.<br />
„Modeln ist sehr, sehr harte Arbeit“, die<br />
Agenturchefin spricht aus Erfahrung.<br />
Sie modelt selbst seit ihrem 17. Lebensjahr<br />
und tut es heute als erfolgreiche<br />
Unternehmerin mit einem erwachsenen<br />
Sohn und einer Tochter immer noch. Und<br />
immer noch sehr gern: „Ich laufe zum<br />
Beispiel für Basler, Gerry Weber, arbeite<br />
als Passform- Model für ein Modelabel,<br />
und werde auch für Katalog und Werbeaufnahmen<br />
gebucht, ich weiß immer<br />
noch ganz genau, wie das Geschäft geht,<br />
wie es auf dem Laufsteg ausschaut und<br />
vor allem hinter den Kulissen“.<br />
SERIÖSITÄT UND VERLÄSSLICHKEIT<br />
Sohn Justin-Matthew ist inzwischen<br />
19. Der Filius vertritt seine Mama hin<br />
und wieder bei Messen und großen<br />
Shows in der Organisation backstage,<br />
selbst modelt Justin auch. „Ich habe<br />
nie versucht, ihn davon fern zu halten,<br />
aber ich habe auch zugesehen, dass er<br />
genau Bescheid weiß, dass das Modelbusiness<br />
kein Zuckerschlecken ist“,<br />
sagt Karen Kelly.<br />
Rund 800 Sedcards von Frauen und Männern<br />
hat die Agentur Kelly-Faces online,<br />
dazu kommen - ganz bewusst offline -<br />
auch Kinder. Vier Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeiter schaffen mit viel Engagement<br />
das wachsende Auftragsvolumen. Im<br />
Laufe der Jahre hat sich die <strong>Dortmund</strong>er<br />
Agentur über die nationale Ebene<br />
hinaus entwickelt und arbeitet mittlerweile<br />
auch im europäischen Ausland.<br />
Karen Kelly – Kopf und Gesicht der Agentur Kelly Faces.<br />
Seriosität und absolute Verlässlichkeit<br />
sind die Markenzeichen der alteingesessenen<br />
<strong>Dortmund</strong>er Agentur. „Ich<br />
könnte mein Büro auch in Timbuktu oder<br />
sonstwo haben, funktionieren würde es<br />
heutzutage wohl auch,“ aber der Stand-<br />
26 <strong>TOP</strong>
LIFESTYLE | MODE<br />
ort <strong>Dortmund</strong> mitten in Deutschland<br />
ist Karen Kelly schon wichtig. An der<br />
Stadtkrone-Ost residiert die Firma in<br />
einem gediegen-eleganten Haus. Das<br />
exklusive Atelier kann man an den Reihen<br />
von Fototaschen mit Modelgesichtern<br />
im Fenster erkennen.<br />
PARTNER DER WESTFALENHALLEN<br />
Der Standort <strong>Dortmund</strong> hat natürlich<br />
auch etwas mit den Westfalenhallen zu<br />
tun: „Wir sind Partner der Messe Westfalenhallen<br />
<strong>Dortmund</strong> “, sagt Karen Kelly.<br />
Ob <strong>Dortmund</strong>er Herbst, Creativa, Jagd<br />
und Hund, Fair – ohne Mode-Präsentationen<br />
der Models von Kelly Faces geht<br />
es da nicht. Für die weltgrößte Messe<br />
InterTabac hat Kelly Faces allein mal 50<br />
Models und Hostessen für Aussteller aus<br />
16 Ländern vermittelt. Viele Kunden aus<br />
Übersee buchen bei „Kelly Faces“ Dolmetscher.<br />
„Es macht Spaß mit Menschen<br />
unterschiedlichster Nationalitäten zu<br />
arbeiten“, sagt Karen Kelly: „Jeder Auftrag<br />
ist eine Herausforderung“.<br />
Von den 800 „Faces“, auf die das Team<br />
um Karen Kelly zurückgreifen kann, können<br />
allenfalls 150 von den vermittelten<br />
Aufträgen leben: „Für Studierende ist das<br />
ideal, ein guter Nebenverdienst“. Von 18<br />
Jahren bis Ende 60, für alle Eventualitäten<br />
hat Karen Kelly Gesichter in petto.<br />
Ob Messe-Hostess oder Model für ein<br />
Katalog-Fotoshooting oder Dressman für<br />
business-Präsentationen – Karen Kelly<br />
hat die passenden „Faces“ bundesweit<br />
schnell parat. Die Agentur vermittelt<br />
auch Moderatorinnen oder Fachdolmetscher.<br />
Und natürlich hat die Chefin<br />
Konatkte zu excellenten Visagistinnen<br />
oder etwa Ton- und Beleuchtungstechnikern<br />
und sogar Gastronomiepersonal.<br />
Einmal im Monat veranstaltet „Kelly<br />
Faces“ ein Auswahlverfahren in den<br />
Westfalenhallen, hin und wieder für<br />
den süddeutschen Raum in der Messe<br />
Frankfurt – „nicht bei uns im Büro und<br />
auch nicht in irgendeinem Hinterzimmer“,<br />
Karen Kelly lebt die in der Firmenphilosophie<br />
propagierte Seriosität<br />
auch. „Da sitzt auch keine freche Jury,<br />
da sind meine Mitarbeiter und ich. Wir<br />
haben das geübte Auge für entsprechende<br />
Talente“. Natürlich wird keine<br />
Aufnahmegebühr verlangt, das unterscheidet<br />
übrigens auch seriöse von den<br />
unseriösen Agenturen. Aber eine Sedcard,<br />
also eine Art Flyer mit Angaben<br />
zur Person mit aussagekräftigen Fotos<br />
müssen die Bewerber schon selber mitbringen.<br />
Erfahrungen bei Miss-Wahlen<br />
oder anderen Contests zählen nichts,<br />
„das sind Belustigungsveranstaltungen,<br />
das hat mit unserer Arbeit nichts zu tun“.<br />
Etwa 50 bis 60 Newcomer stellen sich bei<br />
„Kelly Faces“ vor jeden Monat. „Aber nur<br />
zwei davon landen am Ende tatsächlich<br />
bei uns“, sagt die Agenturchefin.<br />
SCHÖN SEIN REICHT NICHT<br />
Übrigens – nur schön sein reicht nicht.<br />
90-60-90 ist nicht das Maß aller Dinge.<br />
„Oh, nein, bei weitem nicht“, lächelt Karen<br />
Kelly. Genau so wenig wie die Fähigkeit<br />
geradeaus zu laufen schon reicht, um auf<br />
einem Catwalk zu bestehen. „Wir haben<br />
Choreographen für unsere Models, die<br />
müssen aus- und fortgebildet werden“.<br />
Einmal im Monat gibt es spezielle Lauftrainings<br />
in einem Studio, sagt die ausgebildete<br />
Aerobic-Lehrerin Karen Kelly.<br />
Und überhaupt: Die Kriterienpalette, die<br />
„Kelly Faces“ an ihre Models anlegt, ist<br />
sehr streng. „Die wichtigste Eigenschaft<br />
ist Wandelbarkeit“, sagt Karen Kelly, „und<br />
zwar aufs Fingerschnippen von jetzt auf<br />
gleich.“ Der Kunde bestimmt Aussehen<br />
und Anmutung, niemand sonst.<br />
MIT GUTEM GEWISSEN BUCHEN<br />
Dann legt die Agenturchefin nach: positive<br />
Ausstrahlung, Charisma, Authentizität,<br />
auch Extravaganz, trotz aller Disziplin<br />
auch Selbstbewusstsein, rhetorische<br />
Versiertheit in möglichst mehreren<br />
Fremdsprachen, sehr gute Umgangsformen,<br />
die Bereitschaft und das Vermögen<br />
zur Teamarbeit und zur Einordnung<br />
in ein Team, geschickter und sicherer<br />
Umgang mit Menschen jeden Temperamentes.<br />
„Und nicht den Hauch von<br />
Arroganz“, sagt Karen Kelly. Alle diese<br />
Kriterien müssen stimmen, nicht nur<br />
viele davon oder auch nur die Meisten.<br />
„Nein, nein, wirklich alles muss für uns<br />
stimmen, dann können wir mit gutem<br />
Gewissen buchen und vermitteln“.<br />
Ein einziges Mal in der Firmengeschichte<br />
der „Kelly Faces“ hat ein Kunde ein<br />
Model abgelehnt. Ein einziges Mal.<br />
Text: Martin Krehl<br />
<strong>TOP</strong> 27
AUTO<br />
AUSRITT IN DORTMUNDS<br />
GRÜNE HÖLLE<br />
» «<br />
Der neue Mercedes-AMG GT macht schon im Stand feuchte Hände. Wir hatten ihn zum Test – aber nicht die<br />
Normalversion mit 462 PS, sondern das Topmodell AMG GT S mit 510 PS. Eigens dafür engagierten wir den<br />
<strong>Dortmund</strong>er Rennfahrer Gerd Flentje und fuhren über den ehemaligen „Westfälischen Nürburgring“ und erlebten<br />
den AMG GT S auf Serpentinen, Landstraßen und der A44-Hochgeschwindigkeitsstrecke. ANSCHNALLEN BITTE!<br />
Für einen Autotest in <strong>Dortmund</strong>s „Grüne<br />
Hölle“? Welch ein abwegiger Gedanke,<br />
könnte man meinen. Schließlich liegt<br />
die „Grüne Hölle“ in der Eifel. Die Nordschleife,<br />
sprich der älteste Teil des Nürburgrings,<br />
ist bekanntlich so benannt.<br />
Doch gemach. Es gab Zeiten, da fanden<br />
rund um die <strong>Dortmund</strong>er Hohensyburg<br />
packende Motorrennen statt und begeisterte<br />
hunderttausende Besucher.<br />
Zwischen 1925 und 1937 veranstaltete der<br />
damals noch junge „Allgemeine Deutsche<br />
Automobil Club“, kurz ADAC, zahlreiche<br />
Rundstrecken- und Bergrennen auf den<br />
Serpentinen und Straßen rund um die<br />
Hohensyburg. Anno 1929 pilgerten über<br />
100.000 Besucher zur <strong>Dortmund</strong>er Rennstrecke,<br />
die aufgrund der grünen Ruhrberge<br />
und scharfkurvigen Serpentinen<br />
vom Volksmund schnell den Beinamen<br />
„Westfälischer Nürburgring“ bekam.<br />
Also „warum in die Ferne schweifen, wenn<br />
das Gute liegt so nah?“ Diesem Goethe-<br />
Prinzip folgend verzichteten wir auf weite<br />
Wege in der Eifel. Uns trieb es hinauf zu<br />
den historischen Syburger Rennstrecken<br />
und Landstraßen und weiter über die<br />
Autobahnen rund um <strong>Dortmund</strong>. Einen<br />
herzlichen Dank sagen wir bereits jetzt<br />
der Mercedes-Benz Niederlassung an der<br />
Wittekindstraße, die unseren Fahrtbericht<br />
unterstützte und für ein paar Stunden<br />
ein Exemplar des neuen Mercedes-<br />
AMG GTS zur Verfügung stellte.<br />
RENNFAHRER GERD FLENTJE<br />
UND DER NEUE AMG GT<br />
„Rennstrecken-Performance kombiniert<br />
mit hoher Alltagstauglichkeit“ verspricht<br />
Mercedes-AMG für seinen neuen Sportwagen.<br />
Mit dem AMG GT sowie mit der S-<br />
Version wendet sich die Mercedes Sportwagenschmiede<br />
in Affalterbach nahe<br />
dem Daimler-Hauptsitz in Stuttgart Untertürkheim<br />
gelegen an echte Sportwagen-<br />
Enthusiasten. Viel, sogar sehr viel Enthusiasmus<br />
für schnelle Autos wohnt seit eh<br />
und je Gerd Flentje inne. Der ehemalige<br />
<strong>Dortmund</strong>er Hobbyrennfahrer, der sich<br />
selber als „Motorsportverrückter mit jeder<br />
Menge Benzin im Blut“ bezeichnet,<br />
gab sich die Ehre und testete den AMG GT<br />
S für das <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> <strong>Dortmund</strong>.<br />
28 <strong>TOP</strong>
AUTO<br />
„Dieser Zweisitzer ist ein reinrassiger<br />
Sportwagen mit viel Komfort. Der<br />
AMG GT S besitzt eine betont tiefe<br />
Sitzposition. Dazu die eng geschnittene<br />
Verglasung wie in einem Motorsportwagen,<br />
die schier endlos lange<br />
Motorhaube und der luxuriöse sowie<br />
klar gestaltete und aufgeräumte Innenraum<br />
– das alles wirkt beeindruckend<br />
und gelungen zugleich,“ sagt Gerd<br />
Flentje und vermittelt so seine ersten<br />
Eindrücke, nachdem wir im AMG GT S<br />
Platz genommen haben.<br />
Dieser Wagen weckt wahrlich Emotionen.<br />
Der puristisch gestaltete Sportwagen<br />
mit der langen markanten<br />
Motorhaube und den ausgeprägten<br />
Powerdomes darauf besitzt zudem<br />
betont große Räder, breite Schultern<br />
und ein muskulös gestaltetes Heck.<br />
In der Seitenansicht fallen die kuppelförmig<br />
gespannte Dachlinie, die rahmenlosen<br />
Türen und die seitlichen<br />
Luftauslässe auf. Im Innern beeindrucken<br />
die hohe Wertanmutung und<br />
Verarbeitungsgüte. Platz nimmt man<br />
in exzellenten Sportsitzen, der Fahrer<br />
hinter einem sportiven Performance-<br />
Lenkrad. Das Cockpit ist übersichtlich<br />
gestaltet, und das für Sportwagen-<br />
Fans wohl wichtigste Bedienelement<br />
befindet sich in der „AMG DRIVE<br />
UNIT“ auf der linken Seite: Der Druckknopf<br />
für den Motorstart mit „Engine<br />
Start Stop“ beschriftet.<br />
Hohensyburg: Zwischen 1925 und 1937<br />
Austragungsort zahlreicher Rennen.<br />
„… in all den Jahren vom<br />
Virus Motorsport infiziert.“<br />
RENNFAHRER GERD FLENTJE<br />
Gerd Flentje drückt den Starterknopf.<br />
Der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor erwacht<br />
zum Leben und erzeugt unmittelbar<br />
einen Sound für absolutes Gänsehautfeeling.<br />
Langsam (g)rollen wir auf die<br />
Straße und erleben die ersten Kilometer<br />
in diesem außergewöhnlichen<br />
Luxussportler. Auf dem Weg hinauf<br />
zur Hohensyburg plaudern wir über<br />
das Leben des Gerd Flentje, über seine<br />
Zeit als Rennfahrer, wie er <strong>Dortmund</strong>er<br />
wurde und über sein Berufsleben, das<br />
von Automobilen geprägt war.<br />
VON TILSIT NACH DORTMUND<br />
Gerd Flentje, Baujahr 1943 und gebürtig<br />
in Tilsit (die Stadt, die heute Sovetsk<br />
heißt, liegt im sogenannten Oblast Kaliningrad,<br />
früher Königsberg) bekam die<br />
Begeisterung für den Motorrennsport<br />
offenbar von seinem Vater eingeimpft.<br />
Bereits als Zwölfjähriger besucht er den<br />
Nürburgring und kam in den damals noch<br />
zugänglichen Fahrerlagern solchen namhaften<br />
Rennfahrern wie Stirling Moss und<br />
Huschke von Hanstein nahe. Davon fasziniert<br />
startete Flentje quasi mit dem<br />
Erwerb des Führerscheins seine eigene<br />
Rennfahrerkarriere. Sein erstes Auto: Ein<br />
mausgrauer VW Käfer 1200 Standard, mit<br />
dem er erste Erfahrungen bei rennsportlichen<br />
Slalomprüfungen sammelte.<br />
Mitte der 60iger Jahre kommt Flentje als<br />
gelernter Industriekaufmann aufgrund<br />
beruflicher Perspektiven nach <strong>Dortmund</strong>.<br />
Er leitet zunächst ein Reformhaus und<br />
heuert später bei VW in <strong>Dortmund</strong> als<br />
Verkäufer an. Später arbeitet er als Distriktleiter<br />
bei Volvo, Nissan und Mercedes<br />
und macht an der Uni nebenbei seinen Diplom-Betriebswirt.<br />
Zuletzt leitete Flentje<br />
die Abteilung Verkauf/Werkstatt im SBB<br />
Autohaus Skoda am Westfalendamm.<br />
RENNSPORT UND ERFOLGE<br />
Zurück zum Motorsport: Einerlei ob Zufall<br />
oder Schicksal – Ende der 60iger<br />
Jahre lernt der Neu-<strong>Dortmund</strong>er Flentje<br />
quasi als Garagennachbar die Qlique<br />
um den jungen <strong>Dortmund</strong>er Rennfahrer<br />
<strong>TOP</strong> 29<br />
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Klaus Niedzwiedz kennen. Sie schließen<br />
Freundschaft und bauen ihre Formel V-<br />
Rennwagen gemeinsam auf. Während<br />
Niedzwiedz bekanntlich den Sprung zum<br />
Profi-Rennfahrer schafft, belässt es Flentje<br />
dabei und lebt seine Motorsportleidenschaft<br />
als privates Hobby.<br />
ÜBER 90 POKALE<br />
Ob bei Langstreckenpokalrennen auf<br />
der Nordschleife des Nürburgrings oder<br />
auf den Rennstrecken in Zolder und<br />
Zandvoort in Holland – Flenjte war erfolgreich,<br />
was über 90 Pokale und zahlreichen<br />
Urkunden belegen. In den Rennen<br />
stand er gemeinsam mit Legenden<br />
wie Formel I-Weltmeister Jack Brabham,<br />
DTM-Sieger Hans-Joachim „Striezel“<br />
Stuck, Ralley-Champion Walter Röhrl am<br />
Start, um nur einige zu nennen – wenngleich<br />
Flentje immer als reiner Privatmann<br />
ohne jegliche Sponsoren und mit<br />
eigenaufgebauten Rennwagen an den<br />
Start ging, und daher in den sogenannten<br />
seriennahen Fahrzeugklassen antrat.<br />
Neben Golf GTI fuhr er Nissan A100,<br />
Opel Kadett C Coupé sowie Simca, Seat,<br />
Toyota, BMW und Mercedes – allesamt<br />
scharfgemacht für die Langstreckenpokale<br />
und die 24-Stundenrennen auf dem<br />
Nürburgring. Rund zehn Rennen absolvierte<br />
Flentje pro Jahr in seiner aktiven<br />
Rennfahrerzeit von Mitte der 70iger bis<br />
Ende der 80iger. Etwa 250 Rennen waren<br />
es in seinem gesamten Rennfahrerleben.<br />
Sein letztes 24-Stundenrennen<br />
fährt Flentje vor vier Jahren mit 69 Lenzen.<br />
Danach beendet der heute 73jährige<br />
seine aktive Rennfahrerzeit.<br />
DORTMUNDS GRÜNE HÖLLE<br />
Ich war in all den Jahren vom Virus ‚Motorsport’<br />
infiziert,“ sagt Flentje. Offenbar<br />
belebt der Mercedes-AMG GT S dieses Virus<br />
neu. Nach der ersten ruhigen Serpetinenfahrt<br />
hinunter zum Hengsteysee testet<br />
Flentje das Durchzugsvermögen des<br />
AMG. Wir fahren die Serpentinen noch<br />
zweimal hinauf und wieder hinab, immer<br />
wieder mit kurzen Zwischensprints. Flentje<br />
ist zuerst beeindruckt, dann begeistert<br />
und sagt schließlich enthusiastisch: „Ein<br />
Tritt aufs Gaspedal genügt, und dieser<br />
Sportwagen liefert eine Beschleunigung<br />
ab, die unmittelbar, brutal und vehement<br />
einsetzt. Dieser V8-Biturbomotor entwickelt<br />
enorme Power und liefert wahrlich<br />
beeindruckende Fahrleistungen ab – kombiniert<br />
mit einem perfekt auf die Motorleistung<br />
abgestimmten Fahrwerk sowie<br />
einer exzellent abgestuften Siebengang-<br />
Automatik.“ Die Leistungsdaten des Mercedes-AMG<br />
GT S sprechen wahrlich für<br />
sich: Der V8-Biturbo entwickelt 510 PS bei<br />
6.250/min, das enorme Drehmoment von<br />
650 Nm liegt von 1.750 bis 4.750 Umdrehungen<br />
der Kurbelwelle an. Die Beschleunigung<br />
von 0 auf 100 km/h erfolgt in nur<br />
vier Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit<br />
beträgt 310 Km/h. Laut Mercedes-<br />
AMG beträgt der kombinierte Durchschnittsverbrauch<br />
9,4 Liter pro 100 Kilometer.<br />
Alternativ steht der AMG GT mit<br />
462 PS zur Wahl. Interessant: Der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor<br />
wird – wie übrigens<br />
alle Motoren von AMG – nach dem Prinzip<br />
„one man, one engine“ hergestellt –<br />
sichtbar an der AMG-Motorplakette mit<br />
der Unterschrift des Motorenmonteurs.<br />
Wir lassen die Syburger Serpentinen<br />
hinter uns, fahren über die Autobahnen<br />
weiter auf die A44 Richtung Witten/<br />
Bochum, wo bekanntlich kilometerweit<br />
keine Tempobegrenzung gilt. Erneut<br />
drückt Flentje das Gaspedal durch. Der<br />
Vortrieb drückt uns in die Sportsitze.<br />
Der GT S beschleunigt und nach gefühlten<br />
Sekundenbruchteilen steht die Tachonadel<br />
bei 200 km/h und der vehemente<br />
Vortrieb ist noch längst nicht am<br />
Ende. Bei Tempo 265 km/h belässt es<br />
Flentje dabei und geht sukzessive vom<br />
Gas. Wir nehmen die nächste Ausfahrt.<br />
Es wird Zeit. Unser Testwagen muss<br />
zurück, und wir steuern die Mercedes-<br />
Benz Niederlassung <strong>Dortmund</strong> an.<br />
Eine beeindruckende, ebenso spannende<br />
und informative Testfahrt geht zu<br />
Ende. Bleibt also nur noch eines zu sagen.<br />
Wer den neuen Mercedes AMG-GT<br />
erwerben möchte, sollte nicht nur Fan<br />
von Luxus-Sportwagen sein, sondern<br />
zudem mindestens 115.430 Euro im<br />
Portemonnaie haben, für die S-Version<br />
sind 134.351 Euro fällig. Wir wünschen<br />
schon mal viel Spaß und Fahrfreude im<br />
neuen Mercedes-AMG GT … vielleicht<br />
bei einem Ausritt hinauf in <strong>Dortmund</strong>s<br />
grüne Hölle. Text: Jens Büchling<br />
30 <strong>TOP</strong>
MENSCHEN<br />
Neue Serie: <strong>Dortmund</strong>er Wirtschafts- und Serviceclubs – Teil 1<br />
DORTMUNDER LIONS<br />
Sie sind Förderer der heimischen Wirtschaft, helfen Bedürftigen und Kindern, spenden Geld und tun auch sonst viel<br />
Sinnvolles und Gutes. Gemeint sind die <strong>Dortmund</strong>er „Lions- und „Rotary Clubs“, „Kaufmanns- und Reinoldigilde“,<br />
„Industrie“- und „Marketing Clubs“ sowie „Qualitätsroute“, „IHK Wirtschaftsjunioren“ und Co. Wir portraitieren sie<br />
allesamt und stellen deren Ziele im Rahmen einer neuen <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> Serie vor.<br />
DIE DORTMUNDER LIONS<br />
Insgesamt neun Lions Clubs sind mittlerweile<br />
in <strong>Dortmund</strong> aktiv: Neben den Lions<br />
Clubs Phönixsee, Tremonia und Rothe<br />
Erde gehören die Clubs namens Fluxa,<br />
Auxilia, Hanse, Union und Reinoldus<br />
zum sogenannten Distrikt 111 Westfalen<br />
Ruhr. Der älteste Club im Bunde ist der<br />
1954 gegründete „Lions Club <strong>Dortmund</strong>“.<br />
Dr. Clemens Fricke<br />
Präsident des Lions Club <strong>Dortmund</strong><br />
Englisch „We serve“, auf deutsch „Wir dienen“<br />
– so lautet das Motto des im Jahr<br />
1917 in den USA gegründeten Lions Clubs.<br />
Dahinter steckt das Ziel viel Gutes und<br />
Hilfreiches für die Gesellschaft und Bedürftige<br />
zu leisten. Das gilt für die Lions<br />
Clubs in USA, Japan und Australien genauso<br />
wie für die Lions Clubs in Skandinavien,<br />
Afrika und Europa – und natürlich<br />
auch für all jene in Deutschland.<br />
Anno 1951 wurde in Düsseldorf der erste<br />
deutsche Lions Club gegründet. Drei<br />
Jahre später gesellte sich der erste <strong>Dortmund</strong>er<br />
Club zum Reigen der weltweit<br />
aktiven Lions hinzu. Über 1,35 Millionen<br />
Mitglieder in rund 46.400 Clubs und in<br />
209 Ländern sind im Lions Club International<br />
vereint. In Deutschland sind es<br />
rund 1.550 Clubs an der Zahl.<br />
„60 Jahre Lions Club <strong>Dortmund</strong> in der<br />
Verantwortung“ – mit diesem Slogan<br />
blickten die Lions im Geburtsjahr ihres<br />
Clubs zurück und nach vorne – was nicht<br />
nur gefeiert, sondern auch von sozialen<br />
Projekten begleitet wurde. „Wir konnten<br />
der Stadt <strong>Dortmund</strong> im Rahmen einer<br />
Sachspende das Miniatur-Modell des<br />
<strong>Dortmund</strong>er Innenstadtrings in Form eines<br />
Bronzereliefs des Bildhauers und<br />
Objektdesigners Egbert Broerken überreichen,“<br />
sagt Dr. Clemens Fricke, Präsident<br />
des Lions Club <strong>Dortmund</strong> sowie<br />
Chef zweier Kieferorthopädie-Praxen in<br />
<strong>Dortmund</strong> und Kirchhörde. Das Kunstwerk<br />
ermöglicht es, dass sehbehinderte<br />
Menschen mit ihren Fingerkuppen durch<br />
die Straßen spazieren können. Kleine<br />
Punkte in Blindenschrift geben notwendige<br />
Erläuterungen zu Bürgerhäusern,<br />
Kirchen, Straßen und Plätzen.<br />
CHARITY-, BENEFIZ-<br />
UND SPENDENAKTIONEN<br />
Das Stadtrelief ist das Ergebnis des 6.<br />
Charity-Golf-Turniers des Lions Club<br />
<strong>Dortmund</strong> im vergangenen Jahr mit einem<br />
Spendenaufkommen von 18.000 Euro.<br />
Womit die Vielzahl an Charity- und<br />
Benefizveranstaltungen sowie Förderprojekten<br />
des Clubs noch längst nicht<br />
erschöpfend behandelt wäre. In einer<br />
Gemeinschaftsaktion mit der Mercedes-<br />
Benz Niederlassung <strong>Dortmund</strong> konnte<br />
man der <strong>Dortmund</strong>er Tafel ein Transporterfahrzeug<br />
zur Verfügung stellen.<br />
Zudem unternahmen die Schülerinnen<br />
und Schüler der Behindertenschule am<br />
Marsbruch in <strong>Dortmund</strong> Aplerbeck dank<br />
Unterstützung der Lions einen Ausflug in<br />
den Erlebniszoo Münster.<br />
Desweiteren unterstützt der Lions Club<br />
<strong>Dortmund</strong> die Einrichtung „WIR4KIDS“,<br />
das Projekt „Seelenpflaster“ für die Betreuung<br />
psychisch kranker Eltern sowie<br />
das Projekt „Sprichwort“ der Diakonie<br />
<strong>Dortmund</strong>/Lünen. Ein Projekt, an dem<br />
sich alle <strong>Dortmund</strong>er Lions Clubs beteiligen<br />
werden, findet dieses Jahr am<br />
21. August statt. Dann treten alle Lions<br />
beim großen Drachenbootrennen auf<br />
dem Phoenixsee gegeneinander an. Dazu<br />
Dr. Fricke: „Der Erlös dieser Veranstaltung<br />
wird dem St. Vincenz Kindergarten<br />
in der <strong>Dortmund</strong>er Nordstadt als Spende<br />
gestiftet.“ Wir wünschen für diese Veranstaltung<br />
bereits jetzt einen großartigen<br />
Erfolg und sagen allen <strong>Dortmund</strong>er Lions<br />
stellvertretend einfach mal Danke für all<br />
das Gute und Hilfreiche.<br />
Text: Jens Büchling<br />
<strong>TOP</strong> 31
MOTORRAD<br />
SCHWERE<br />
JUNGS<br />
DIE HARLEY „FAT BOY“<br />
IM ALLTAGSTEST<br />
die Warnanlage, passiert leider oft) und<br />
jetzt sollte es doch satt brabbeln … Doch<br />
leider bleibt der typische Harley-Sound<br />
total aus. Und dabei sollten doch alle<br />
Nachbarn hören, dass hier ein Motor aus<br />
Milwaukee/USA angesprungen ist. Und<br />
auch das wilde Schütteln, vor dem mich<br />
einige Freunde der japanischen Joghurtbecher-Fraktion<br />
gewarnt haben, bleibt<br />
aus, denn Harley-Davidson hat hier mit<br />
den Ausgleichswellen ein vibrationsarmes<br />
Triebwerk gebaut.<br />
DAS SAUERLAND RUFT …<br />
Helm auf, die Spiegel eingestellt, … das<br />
erste klappt, das zweite nicht. Die Originalspiegel<br />
sitzen auf derartig kurzen Trägern,<br />
dass man auf gar keinen Fall verfolgen<br />
kann, was hinter einem passiert. Egal,<br />
erst mal los. Das Sauerland ruft … Mit lautem<br />
Knacken in den ersten Gang. Ein Kollege<br />
von der MOTORRAD schrieb einmal:<br />
Wenn der erste Gang ins Getriebe fährt,<br />
hört sich das an, als falle ein Zimmermannshammer<br />
in einen zehn Meter tiefen<br />
Metallschacht. Der Mann hat Ahnung.<br />
Die Füße, auch bei Schuhgröße 47 haben<br />
genug Platz auf den großen Trittbrettern,<br />
nur das Einfädeln des linken Fußes in die<br />
Schaltwippe erfordert etwas Übung. Wer<br />
eine Harley-Davidson Fat Boy bewegt,<br />
der sollte sich im Klaren sein, daß er ein<br />
Motorrad mit einem Lebendgewicht von<br />
320 kg durch die Landschaft schaukelt.<br />
Das heißt: vollgetankt und gefahren von<br />
einem Mann, dem die Bezeichnung Fat<br />
Boy auch recht nahe kommt, wiegt die<br />
Fuhre schon ohne Sozia eine halbe Tonne.<br />
Meine erste Begegnung mit einer Fat Boy war eine ganz spannende: Der Terminator,<br />
mit schwarzer Sonnenbrille und abgesägter Pumpgun, saß auf einer schwarzen Softtail<br />
und versprach in die Kamera: „I´ll be back!“ Und ich dachte noch Jahre danach,<br />
verstanden zu haben, was „Liebe auf den ersten Blick“ bedeutet. Nein, sicher nicht<br />
zu Arnie, sondern zu dem unheimlich coolen und schönen Motorrad, auf dem er saß.<br />
Eine wuchtige Gabel mit breitem Lenker<br />
wie aus den 40ern, ein großer Chromscheinwerfer<br />
auf verchromter Gabelverkleidung,<br />
massige Scheibenräder und der<br />
mächtige V-Twin Motor, ein Sinnbild von<br />
Macht, Kraft und Dynamik. Seit über 30<br />
Jahren gibt es die „Mutter aller Cruiser“.<br />
Grund genug zu testen, wie sich der schwere<br />
Junge im Alltag verhält – und nebenbei<br />
noch einen Jugendtraum zu verwirklichen.<br />
Ein Anruf bei Motomaxx in Hagen und<br />
schon war die Fat Boy für eine viertägige<br />
Fahrberichts-Tour reserviert. Also: Zündschlüssel<br />
in das Schloß mitten auf dem<br />
Tank – natürlich wie fast alles an diesem<br />
Krad verchromt – und Entriegeln, dann<br />
Schlüssel wieder abziehen. Gottseidank,<br />
wie sähe es aus wenn ich mein Hausmeisterschlüsselbund<br />
stecken lassen müsste.<br />
So, jetzt den Starterknopf drücken (nicht<br />
FÜR’S CRUISEN GEBOREN<br />
Die Bremsen liefern im Notfall genügend<br />
Griff um die Harley zum Stehen zu bekommen.<br />
Seit dem Modelljahrgang 2014 haben<br />
alle Softail-Modelle den Twin-Cam-103B-<br />
Motor mit nunmehr auf 1690 cm³ erweiterten<br />
Hubraum. Und die knapp 80 Pferdchen<br />
machen der als behäbig gebrandmarkten<br />
Fat Boy ganz schön Beine. Wenn man<br />
sich erstmal an die Kurventechnik- und<br />
Geschwindigkeit gewöhnt hat, macht das<br />
sogenannte Cruisen richtig Spaß. So eine<br />
Fat Boy ist handlicher, als sie aussieht.<br />
Alles, was nicht unmittelbar mit Rangieren<br />
zu tun hat, meistert der fette Bursche<br />
ganz ordentlich. Kurven und Kehren sind<br />
aber trotzdem nicht der ausgewiesene<br />
Lieblingsspielplatz des Boliden.<br />
32 <strong>TOP</strong>
MOTORRAD<br />
BEQUEM WIE EIN LEDERSOFA<br />
Als ungemein bequem erweist sich der Sattel,<br />
man fühlt sich fast wie daheim auf dem<br />
Ledersofa. Ehrlich gesagt hab ich auf noch<br />
keiner Maschine so gut gesessen. Nun zur<br />
Technik: am linken Lenkerende drücken<br />
für das Linksabbiegen, für rechts entsprechend<br />
das andere Lenkerende aufsuchen.<br />
Das Abschalten des Blinkers erübrigt sich<br />
in den meisten Fällen, da die Fat Boy über<br />
das Blinker-Rückstell-Systems verfügt,<br />
was nach der Schräglage des Motorrades<br />
dafür sorgt, daß sich der Blinker abschaltet.<br />
Beim Tanken sollte man aufpassen,<br />
nicht den falschen Deckel abzuschrauben,<br />
denn der linke „Tankdeckel” ist gar kein<br />
solcher, er beherbergt die Tankanzeige.<br />
Unter dem Tacho befindet sich das (etwas<br />
hakelige) Zündschloß. Auf ein Wort: Als<br />
Käufer einer legendären Maschine erwarte<br />
ich auf jeden Fall einen abschließbaren<br />
Tankdeckel, der sollte doch bei dem Preis<br />
dieser Harley drin sein.<br />
Die Fat Boy hat ihren Preis: Für dieses Erlebnis<br />
muß man knapp 22.000 Euro auf<br />
den Ladentisch legen. Wir haben Thorsten<br />
Spratte, den Geschäftsführer von Motomaxx<br />
in Hagen gefragt, was man gegen<br />
das maue Motorengeräusch tun kann: „Ich<br />
kann die Dr. Jekill & Mr. Hyde-Anlage empfehlen.<br />
Die elektronisch verstellbare Auspuffanlage<br />
ist nach der Legende vom Arzt<br />
mit den zwei Persönlichkeiten benannt; einerseits<br />
ein ruhiger, sozialer Sound für die<br />
Umgebung, die das verlangt. Dann aber<br />
der tiefe, warme Harley Davidson-Sound,<br />
wo die Umgebung es zulässt. Sie kostet<br />
rund 2000 Euro, mit Einbau etwa 2.400“.<br />
SCHRECKEN DER STRASSE<br />
So, jetzt hat man eine Harley mit Super-<br />
Sound. Das nervendste, was jetzt passieren<br />
kann ist, dass man auf Lucy trifft.<br />
Einige <strong>Dortmund</strong>er Biker haben ihm den<br />
Kosenamen „Lucy“ gegeben – weil er der<br />
„Schrecken der Straße“ ist. Die Geschichte<br />
dazu ist schnell erzählt: Da gibt es in<br />
den Wäldern im Süden <strong>Dortmund</strong>s einen<br />
Schutzmann, der mit seiner Gummikuh<br />
furchtlos und einsam die Wittbräucke<br />
und die Hohensyburg abreitet, immer auf<br />
der Suche nach amerikanischen Motorrädern<br />
mit seiner Ansicht nach zu lautem<br />
Sound. Schon bei fehlenden Katzenaugen<br />
kennt der Hüter von Recht und Ordnung<br />
kein Pardon: 100 Euro ins Stadtsäckel, einen<br />
Punkt für den Fahrer in Flensburg.<br />
Heftiger wird es für Biker, die nicht völlig<br />
serienmäßige Schallanlagen an ihrer Harley<br />
verbaut haben. Dieser Polizist scheint<br />
einen derartigen Gefallen am sonoren,<br />
wohlklingenden Klang zu haben, dass er<br />
Kandidaten für satten Sound mit Anzeigen<br />
und Sicherstellungen adelt. Wahrscheinlich<br />
will er nur den Sound ganz<br />
alleine auf dem Widliczek-Betriebshof<br />
genießen. Der Mann scheint echt beliebt<br />
zu sein ... und daher gehört er unfreiwillig<br />
zum Bestand der Harley Szene.<br />
FAZIT:<br />
Wer das nötige Kleingeld hat, bekommt<br />
einen Cruiser, den man sofort erkennt,<br />
auch wenn man kein Harley-Fan ist. Der<br />
Fahrspaß ist beeindruckend und nach ein<br />
paar Modifikationen sollte auch der eher<br />
„maue“ Klang der Vergangenheit angehören.<br />
Die Harley-Davidson Fat Boy ist eines<br />
der wenigen Motorräder, die das Gefühl<br />
von Freiheit wirklich vermitteln können.<br />
Ich habe die Tour mit der Harley-Davidson<br />
sehr genossen … Zum Schluss aber noch<br />
einmal die goldene Regel für alle Motorradfahrer:<br />
Erst anhalten, dann absteigen!<br />
Text: Falk Bickel, Fotos: Isabella Thiel<br />
BOCHUM<br />
Oktober <strong>2015</strong><br />
R U H R P O T T<br />
T O TA L<br />
<strong>TOP</strong> 33
AUTO<br />
JUNGE KFZ-MEISTERIN<br />
KÄMPFT GEGEN VORBEHALTE<br />
„IST NOCH JEMAND IN DER WERKSTATT DA?“<br />
Dass Anne Braun ihre zugegeben auch dekorative Meister-Urkunde demonstrativ auf dem Schreibtisch aufgepflanzt hat,<br />
hat gar nichts mit Angeben zu tun: „Ich muss mich immer noch jeden Tag erklären“, seufzt die junge Serviceleiterin.<br />
Kunden im VW-Autohaus Schmidt an der Hörder Straße in Schwerte bleiben skeptisch. 2008 hat die <strong>Dortmund</strong>erin die<br />
Prüfung zur KFZ-Mechatronikermeisterin gemacht, als einzige Frau ihres Jahrganges.<br />
„Ist noch jemand aus der Werkstatt da?“<br />
ist zwar eine ignorante, aber noch die<br />
harmloseste Frage, mit der Anne Braun<br />
an ihrem Arbeitsplatz konfrontiert wird.<br />
Ja, es ist jemand da – inzwischen ist die<br />
31Jährige sogar die Leiterin der Abteilung<br />
Werkstatt und Lager: „Und doch lassen<br />
sich Kunden aus jeder Altersklasse gerne<br />
noch einmal meine Diagnose von einem<br />
Mann erklären, und sei es ein zufällig anwesender<br />
Kollege aus dem Verkauf.“<br />
Daran kann und will sich Anne Braun<br />
einfach nicht gewöhnen. Sie bekommt<br />
im November ihr erstes Kind, vermutlich<br />
ein Junge. Wenn es ein Mädchen wird,<br />
dürfte die Tochter später mal KFZ-Meisterin<br />
werden? Oder einen ähnlich, offenbar<br />
immer noch typisch männlichen<br />
Beruf ergreifen? Kurz muss Anne Braun<br />
überlegen, dann sagt sie: „Ja, das wird<br />
sie dürfen, sonst wäre ja alles umsonst<br />
gewesen…“ Sicherlich wird es immer<br />
öfter so sein, dass junge Frauen in männliche<br />
Berufe wollen. Ausgerechnet das<br />
Arbeitsamt hatte der jungen Schulabgängerin<br />
dermal einst aber noch davon<br />
abgeraten. Irgendwas im Einzelhandel<br />
sollte sie lernen, das hätte Zukunft. Der<br />
Ausbildungsmarkt gab damals tatsächlich<br />
so gut wie keine Stelle für junge<br />
Frauen im KFZ-Handwerk her.<br />
EINZIGE FRAU IN DER BERUFSSCHULE<br />
„Über ein Jahr habe ich es hartnäckig<br />
versucht“, erzählt Anne Braun. 50 Bewerbungen<br />
hat sie verschickt, aber sie war<br />
schon in ihrer Berufsschulklasse das<br />
einzige weibliche Wesen, kein Betrieb<br />
biss an. Immer waren es die angeblich<br />
fehlenden sanitären Anlagen, die der<br />
Einstellung der Frau im Wege standen.<br />
„Dabei hatten die meisten Betriebe auch<br />
getrennte Kundentoiletten…“ Der 51.<br />
Betrieb hatte aber große „Not am Mann“,<br />
im November wurde sie zu einem Vorstellungsgespräch<br />
gebeten und sofort eingestellt.<br />
In der Ausbildung wurden für sie<br />
tatsächlich keine Unterschiede gemacht,<br />
„ich wurde genauso verschaukelt wie<br />
die Jungs“. In der Werkstatt waren die<br />
Kollegen zwar ganz froh, jemanden fürs<br />
Filigrane zu haben – wenn dünne kleine<br />
Finger und schlanke Unterarme für den<br />
Birnchenwechsel gebraucht wurden,<br />
dann bekam Anne Braun den Job. Aber<br />
sonst unterschied sich ihr Arbeitsalltag<br />
nicht von dem der Männer.<br />
Die junge Frau schaffte Ausbildung,<br />
Schule und alle Prüfungen mit Bravour.<br />
Heute kommt sie sich bei Volkswagen-<br />
Serviceleiter-Workshops manchmal<br />
34 <strong>TOP</strong>
AUTO<br />
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Fünf hilfreiche Tipps<br />
für eine ausgewogene<br />
Ernährung:<br />
Fehler # 1: Ernährungsweise<br />
passt nicht zum Lebensstil<br />
Fehler # 2:<br />
Unrealistische Erwartungen<br />
vor „wie ein Alien“. Immer noch ist die junge Frau quasi ein<br />
Eindringling in eine Männerwelt. Wenn der VW-Konzern die<br />
Serviceleitung von Autowelt Schmidt am Strandort Schwerte<br />
anschreibt, steht prompt im Adressfeld „Herrn Braun“.<br />
„KLEINE SCHWATTE“ HEFTET NICHT NUR AB<br />
Nicht nur ältere Herren, auch ältere Kundinnen, junge Männer –<br />
quer durch alle Altersklassen wird Anne Braun auch bei VW<br />
Schmidt in Schwerte bestaunt. „Die kleine Schwatte ist eben<br />
nicht nur zum Lochen für die Lagerregistratur da“, kann Anne<br />
Braun den Vorurteilen noch etwas Witz abgewinnen.<br />
Fehler # 3: Keine Umfeld-Änderung<br />
Fehler # 4: Keine regelmäßigen<br />
Mahlzeiten und/oder Snacks<br />
Fehler # 5: Essen ohne Hunger<br />
Weil die Autowelt Schmidt viele Fahrschulen als Kunden hat und<br />
Fahrschüler verstärkt etwas über die Technik ihres Pkw lernen<br />
müssen, bot das Schwerter Autohaus Fahrschüler-Kurse an. Die<br />
Resonanz war dürftig, Anne Braun kam dann auf die Idee KFZ-<br />
Technik-Kurse für Frauen anzubieten: „Da höre ich ganz oft, nee,<br />
ich weiß nicht, wo der Lichtschalter ist, das mit dem Auto macht<br />
sonst mein Mann!“ Anne Braun wollte und will auch weiterhin<br />
in Kursen Kundinnen die Unsicherheit nehmen, wenn sie mal<br />
unter die Motorhaube blicken sollen. Öl, Wasser Luft, Leuchten,<br />
wann darf weitergefahren werden, wann muss das Auto sofort<br />
stehenbleiben? Wie wird ein Rad gewechselt, wie funktioniert<br />
das Batterie-Überbrücken? Männer ließen sich solche Unsicherheiten<br />
selten anmerken, die googlen oder probieren aus.<br />
WEITERE KURSE NACH DER BABYPAUSE<br />
12 Kurse nur für Frauen an Samstagen hat Anne Braun schon<br />
durchgeführt, mit durchweg begeisterten Teilnehmerinnen: „Die<br />
waren oft nach den drei Stunden noch ganz heiß und sind bis<br />
abends geblieben und haben geschraubt“. Im November geht<br />
Anne Braun in die Babypause, danach wird es sicher wieder<br />
solche Kurse in der VW Schmidt-Autowelt in Schwerte geben<br />
(www.autowelt-schmidt.de). Text und Foto: Martin Krehl<br />
Gesünder leben mit Herbalife<br />
Infos unter 0178-491 32 92<br />
<strong>TOP</strong> 35
WIRTSCHAFTSSERIE<br />
WIRTSCHAFTSSERIE TEIL 4: GESUNDHEITSWIRTSCHAFT<br />
IM DIENST DER GESUNDHEIT<br />
Nach dem Prolog-Artikel zu unserer neuen Wirtschaftsserie (<strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> 3/2014 S. 34/35) starten wir mit dieser Ausgabe die<br />
angekündigten Einblicke in die Branchen, welche <strong>Dortmund</strong>s Wirtschaft prägen. Den Anfang macht die Informationstechnik (IT).<br />
Schließlich ist <strong>Dortmund</strong> einer der Top-IT-Standorte in Deutschland. Ein aktuell fundamentaler Veränderungsprozess trägt dazu bei.<br />
Im Rahmen unserer Wirtschaftsserie<br />
„<strong>Dortmund</strong> – aktiver Tausendfüssler“<br />
portraitieren wir in dieser Ausgabe die<br />
Gesundheitswirtschaft. Mit über 42.000<br />
Beschäftigten zählt dieser Wirtschaftsbereich<br />
zu den größten Branchen in <strong>Dortmund</strong>.<br />
Dafür wurde zuletzt kräftig Investiert<br />
unter anderem in räumliche Erweiterungen,<br />
komplett neue medizinische Versorgungszentren<br />
sowie in modernste Medizintechnik.<br />
Die Gesundheitswirtschaft<br />
ist einer der wichtigen Träger für bauliche<br />
Investitionen in <strong>Dortmund</strong>, und: Die<br />
Zahl an modernisierten und völlig neuen<br />
Einrichtungen dafür hat zuletzt kräftig<br />
zugelegt. Das Klinikum <strong>Dortmund</strong> beispielsweise<br />
investierte rund 94 Millionen<br />
Euro und nahm bereits im Sommer 2012<br />
das neue „Zentrale OP- und Funktionszentrum“<br />
(kurz ZOPF) in Betrieb.<br />
Seit Anfang 2013 stehen im St.-Johannes-<br />
Hospital nach dreijähriger Bauphase und<br />
einem Investitionsvolumen von rund 10,5<br />
Millionen Euro insgesamt zehn modernisierte<br />
und sanierte Operationssäle sowie<br />
neue moderne Medizintechnik zur Verfügung.<br />
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe<br />
investiert aktuell rund 50<br />
Millionen Euro am Standort <strong>Dortmund</strong>-<br />
Aplerbeck in ein neues Bettenhaus mit<br />
216 Betten. Bestehende Häuser des Klinikums<br />
werden renoviert und auf den neuesten<br />
Stand der Technik gebracht.<br />
INVESTITIONEN IN DIE ZUKUNFT<br />
Zudem ist im Herzen der <strong>Dortmund</strong>er City<br />
an der Kampstraße gelegen das völlig<br />
neue „<strong>Dortmund</strong>er Centrum für Medizin<br />
und Gesundheit“ (kurz DoC) entstanden.<br />
Im ehemaligen Gebäude der WestLB-Bank<br />
stehen rund 9.000 Quadratmeter Fläche<br />
für Arztpraxen und Gesundheitsdienstleister<br />
zur Verfügung, und in diesem Jahr<br />
eröffnet am Rombergpark eine ebenfalls<br />
völlig neue Rehabilitationsklinik für Neurologie<br />
und Orthopädie. Die Klinik bietet<br />
auf fünf Etagen Platz für 200 stationäre<br />
und 80 ambulante Patienten, die von rund<br />
250 Beschäftigten betreut werden. Bauherr<br />
ist die LVM-Versicherung aus Münster,<br />
die das Gebäude an den Betreiber, die<br />
Johanniter Ordenshäuser aus Bad Oeynhausen,<br />
übergeben wird.<br />
Darüber hinaus investierte das Medizintechnikunternehmen<br />
Heinen + Löwenstein<br />
GmbH & Co. KG rund eine Million<br />
Euro in den kompletten Neubau seiner<br />
<strong>Dortmund</strong>er Niederlassung im Gewerbegebiet<br />
Im Bärenbruch im Stadtteil<br />
36 <strong>TOP</strong>
<strong>Dortmund</strong>s dynamische Dynastien<br />
Ein weiterer wesentlicher Faktor für<br />
die Weiterentwicklung der <strong>Dortmund</strong>er<br />
Gesundheitswirtschaft ist die Gesundheitsinitiative<br />
namens MedEcon Ruhr e.<br />
V. Die Wirtschaftsförderung <strong>Dortmund</strong><br />
beispielsweise ist aktiver Partner dieser<br />
Initiative. Dabei führen rund 140 Mitglieder<br />
aus den verschiedenen Bereichen der<br />
Gesundheitswirtschaft, von Krankenhäusern,<br />
Krankenkassen bis hin zu mittelständischen<br />
Unternehmen, gemeinsam<br />
Projekte zur Verbesserung einer patientennahen<br />
Versorgung durch. Die Themenpalette<br />
reicht von der Kinder- und<br />
Jugendmedizin bis hin zum Ausbau des<br />
Schlaganfallverbundes.<br />
Kirchlinde. Das in Bad Ems ansässige<br />
Unternehmen ist einer der führenden<br />
und international aktiven Hersteller von<br />
medizintechnischen Produkten.<br />
Über 42.000 Menschen, davon rund<br />
34.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte<br />
sind in der <strong>Dortmund</strong>er Gesundheitswirtschaft<br />
tätig. Dazu gehören<br />
noch rund 2.000 Selbstständige und 6.000<br />
geringfügig Beschäftigte, die für verschiedene<br />
Einrichtungen tätig sind. Etwa 16,4<br />
Prozent aller Beschäftigten in <strong>Dortmund</strong><br />
lassen sich der Gesundheitswirtschaft<br />
zuordnen. Interessant: Die Anzahl der<br />
Mitarbeiter in diesem Arbeitsumfeld ist<br />
seit dem Jahr 2000 um mehr als 7.000 Beschäftige<br />
gestiegen.<br />
MEDIZINISCHES KOMPETENZZENTRUM<br />
Neben der Vielzahl neuer Einrichtungen<br />
etabliert <strong>Dortmund</strong> sich zunehmend zu<br />
einem Kompetenzzentrum der Gesundheitswirtschaft<br />
für die Fort- und Weiterbildung.<br />
So fand im Jahr 2013 erstmalig in<br />
<strong>Dortmund</strong> die Fachveranstaltung „Personalentwicklung<br />
in der Klinikwirtschaft“<br />
in Kooperation mit dem Bildungsinstitut<br />
im Gesundheitswesen (BIG) und der<br />
Gesundheitswirtschaftsinitiative MedEcon<br />
Ruhr statt. Dabei konnten die Besucher<br />
im Rahmen eines Wissenschaftstages<br />
sich umfassend über die Kapazitäten<br />
und Kompetenzen der <strong>Dortmund</strong>er<br />
Gesundheitswirtschaft informieren.<br />
Einen weiteren Schwerpunkt der Initiative<br />
markiert die sogenannte übergreifende<br />
Sektorenkommunikation. So ist<br />
mit dem Westdeutschen Teleradiologieverbund<br />
eine einrichtungsübergreifende<br />
Bilddatenkommunikation ermöglicht geworden.<br />
Außerdem fand im vergangenem<br />
Jahr mit dem Kongress „Klinik Wirtschaft<br />
Innovation – Der Klinikkongress Ruhr“<br />
im Kongresszentrum Westfalenhallen<br />
eine überregionale Fachtagung statt, bei<br />
der aktuelle Entwicklungen in der Kliniklandschaft<br />
der Metropole Ruhr präsentiert<br />
und in zahlreichen Fachvorträgen<br />
diskutiert wurden.<br />
DIE WEICHEN SIND GESTELLT<br />
Die Gesundheitswirtschaft ist eine echte<br />
Wachstumsbranche. Die durchschnittlichen<br />
Wachstumsraten sind bundesweit<br />
laut Wirtschaftsanalysen fast doppelt<br />
so hoch wie die der Gesamtwirtschaft.<br />
So rechnete die DIHK in ihrem Report-<br />
Gesundheitswirtschaft zuletzt mit einem<br />
Zuwachs von 60.000 Stellen in Deutschland<br />
pro Jahr. In <strong>Dortmund</strong> sind die<br />
Weichen für das anhaltende Wachstum<br />
offenbar bestens gestellt – für eine<br />
umfassende und moderne medizinische<br />
Versorgung und für den Erhalt unser<br />
aller Gesundheit. Text: Jens Büchling<br />
<strong>TOP</strong> 37
SPORT | FREIZEIT<br />
TURNIERSERIE<br />
BACK TO THE ROOTS...<br />
... heißt das Motto in diesem Jahr. Brutto- und Nettosieger werden wieder – wie in den<br />
ersten drei Jahren – eine gemeinsame Finalreise antreten. Der MANAGER GOLFCUP wird<br />
<strong>2015</strong> auf acht exklusiven Golfanlagen ausgetragen.<br />
26 HOCHWERTIGE PREISE<br />
BEI JEDER VERANSTALTUNG<br />
Bei jeder Veranstaltung gewinnen mindestens<br />
26 Spieler einen hochwertigen<br />
Preis. Jeder Teilnehmer erhält außerdem<br />
Leistungen und hochwertige Teeoff-Geschenke,<br />
die den Anmeldepreis<br />
bereits weit übertreffen.<br />
WERTVOLLE TEE-OFF-PRÄSENTE<br />
FÜR JEDEN TEILNEHMER<br />
Das Wichtigste beim MANAGER GOLF-<br />
CUP sind die Teilnehmer und die einzigartigen<br />
Netzwerk- und Kennenlern-<br />
Möglichkeiten. Beim MANAGER GOLF-<br />
CUP verbringen durchschnittlich 88<br />
echte Top-Entscheider einen ganzen<br />
Tag miteinander, vom leitenden Angestellten<br />
über Geschäftsführer und Inhaber<br />
bis hin zu Vorständen großer Kapitalgesellschaften.<br />
NETZWERKEN MIT <strong>TOP</strong>-ENTSCHEIDERN<br />
Noch können Sie dabei sein – einfach<br />
nur mit Ihrem vierköpfigen Team aus<br />
Geschäftspartnern oder auch als Mitveranstalter<br />
mit einem wirksamen werblichen<br />
Auftritt Ihres Unternehmens.<br />
VORGABEWIRKSAM, NICHT VORGABE-<br />
WIRKSAM, VORGABEWIRKSAM, ...<br />
Diesen Rhythmus halten wir auch in diesem<br />
Jahr wieder ein. So können Sie wieder,<br />
trotz des bekannten Team-Modus,<br />
manchmal noch Ihr Handicap verbessern<br />
oder auch mal ganz entspannt dabei<br />
sein und an das Teamergebnis denken.<br />
SPANNENDE EINZELWERTUNG FÜR<br />
MEHRFACHTEILNEHMER<br />
Wie auch im letzten Jahr gibt es wieder<br />
eine zusätzliche Einzelwertung. Die besten<br />
zwei Brutto- sowie Nettosieger können<br />
hierdurch ebenfalls Ihr Ticket für die Finalreise<br />
lösen. Öfter mitzuspielen lohnt<br />
sich also, denn die besten drei Ergebnisse<br />
der Saison gehen in die Einzelwertung ein.<br />
FRÜH BUCHEN LOHNT SICH, NICHT<br />
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Mettmann<br />
Mettmann<br />
01. Juni <strong>2015</strong><br />
3<br />
Osnabrücker<br />
Golfclub<br />
Bissendorf<br />
22. Juni <strong>2015</strong><br />
Golfclub<br />
Möhnesee<br />
Soest<br />
4 06. Juli <strong>2015</strong><br />
Golfclub<br />
Essen-Heidhausen<br />
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5 20. Juli <strong>2015</strong><br />
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27. – 30. September <strong>2015</strong><br />
Golfclub<br />
Unna Fröndenberg<br />
Fröndenberg<br />
8 07. Sept. <strong>2015</strong><br />
Golfclub<br />
Bergisch Land<br />
Wuppertal<br />
7 24. Aug. <strong>2015</strong><br />
Golfclub<br />
Castrop-Rauxel<br />
Castrop-Rauxel<br />
6 10. Aug. <strong>2015</strong><br />
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GLOSSE<br />
IST <strong>SOMMER</strong><br />
ZUFRIEDENHEIT<br />
MÖGLICH?<br />
Heute wollte ein netter Meinungsforscher ganz genau<br />
wissen, wie zufrieden ich mit meiner Heimatstadt bin.<br />
Er fragte nach der Kultur in <strong>Dortmund</strong>, nach Bildung, Sicherheit<br />
und öffentlichem Nahverkehr. Ich hatte keine wesentlichen<br />
Beschwerden – bis auf die Sache mit dem Wetter ...<br />
.. denn der Mai war mir deutlich zu kalt<br />
(„sehr unzufrieden“) und als endlich der<br />
Sommer mit über 30 Grad bei uns ankam,<br />
fand ich das erst ganz wunderbar („sehr<br />
zufrieden“), aber am Nachmittag war es<br />
mir schon viel zu heiß („eher unzufrieden“).<br />
Heute ist das schöne warme Wetter<br />
natürlich schon wieder vorbei (Sie vermuten<br />
richtig: „sehr unzufrieden“). Der<br />
Interviewer fand das zwar alles ganz interessant,<br />
musste aber dann jemand anders<br />
anrufen. Deshalb frage ich jetzt Sie:<br />
Gefällt Ihnen der Sommer bisher?<br />
Natürlich ist das eine Typfrage. Sommerhitze<br />
sorgt bei dem einen für entspanntes<br />
Lächeln, beim anderen für genervtes Seufzen.<br />
Nicht nur am Arbeitsplatz, sondern<br />
auch im Privatleben: während z. B. manche<br />
Menschen Sex erst ab 30 Grad mögen,<br />
tun es andere nur bis höchstens 25 Grad.<br />
Das ist ein Punkt, der bei der Partnersuche<br />
oft vernachlässigt wird. Aber zurück<br />
zum Sommer. Ich weiß zwar nicht, was<br />
Sie für ein Wettertyp sind, aber ich gehe<br />
fest davon aus, dass auch sie gerade heute<br />
mit dem Wetter nicht voll zufrieden sind.<br />
Ganz perfekt ist es nämlich nie.<br />
Weil es zu kalt ist für Ihr neues Sommer-Outfit.<br />
Oder so heiß, dass sie darin<br />
schwitzen. Oder es ist im Moment wunderbar<br />
warm, aber für heute Abend, wenn<br />
sie grillen wollen, ist ein Gewitter angesagt.<br />
Vielleicht ist zu viel Wind, um draußen<br />
Zeitung zu lesen oder zu wenig Wind<br />
zum Segeln? Es regnet gerade heute, wo<br />
sie frei haben oder es regnet immer noch<br />
nicht, obwohl der Garten das dringend<br />
braucht? Vielleicht ist das Wetter aber<br />
auch wunderbar – natürlich ausgerechnet<br />
jetzt, wo sie in den Urlaub fahren und<br />
es gar nicht genießen können?<br />
VERHÄLTNIS ZUM WETTER<br />
Warum ist unser Verhältnis zum Wetter<br />
so kompliziert? Erstens, weil es unkontrollierbar<br />
ist. Wir planen den Tag, unser<br />
Wochenende, eine Feier. Alles perfekt.<br />
Und dann kommt das Wetter und<br />
die Erinnerungen müssen nachbearbeitet<br />
werden. Zweitens, weil wir es nicht<br />
individuell auf unsere Bedürfnisse ausrichten<br />
können, wie den Kaffee aus modernen<br />
Vollautomaten (67% Pulver, mittelviel<br />
Wasser, hoher Brühdruck, dazu 87<br />
ml aufgeschäumte Milch, zimmerwarm)<br />
oder die perfekte Müslikomposition (laktosefreie<br />
Aprikosenbällchen, Dinkelflocken<br />
aus der Südschweiz und Crunch aus<br />
Bio-Gnurps). Drittens, weil wir das Wetter<br />
nicht exklusiv haben dort, wo wir sind.<br />
Wetter trifft jeden und es gibt keinen Bonus<br />
für besonders nette, reiche, schöne,<br />
kluge oder sonstige Auserwählte. Viertens:<br />
sagen Sie doch auch mal was dazu!<br />
Trotz allem sehne ich mich nach mehr<br />
Sommerzufriedenheit. Da ich das Wetter<br />
nicht ändern kann, muss ich wohl<br />
an meiner Persönlichkeit arbeiten.<br />
Machen Sie doch mit! Dann macht es<br />
mehr Spaß (und wir können weiter<br />
über das Wetter reden). In der ersten<br />
Lektion machen wir Achtsamkeitsübungen:<br />
den Regen riechen, dem<br />
Sturm lauschen, die Schweißperlen in<br />
den Armbeugen beobachten.<br />
Sommer ist so – Sommer ist jetzt. Nun<br />
tief durchatmen und weiter zur nächsten<br />
Lektion. Jetzt versuchen wir es mit positivem<br />
Denken: ich lebe, ich bin gesund, ich<br />
habe eine Regenjacke bzw. einen Sonnenschirm,<br />
gut, dass wir überhaupt Wetter<br />
haben usw. Früher hieß das schlicht: „Es<br />
gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte<br />
Kleidung“.<br />
Die dritte Stufe ist allerdings etwas für<br />
Fortgeschrittene: wir lassen uns mit<br />
dem Wetter treiben und erleben dabei<br />
ganz neue Dinge. Wenn es zu heiß ist<br />
für die Fahrradtour, radeln wir nur zur<br />
nächsten Eisdiele und probieren Chili-<br />
Limette oder Tonkabohnen-Basilikum.<br />
Wenn es noch heißer ist, räumen wir<br />
endlich den Keller auf. Ist es zum Grillen<br />
zu nass, machen wir ein Picknick im<br />
Wohnzimmer. Ist es zu warm im Büro,<br />
können wir heute mal ausprobieren, die<br />
Dinge etwas langsamer zu tun. Überall<br />
lauern neue Abenteuer.<br />
TRAINING<br />
Morgen fange ich mit dem Training an.<br />
Fürs erste bin ich aber erst mal „sehr zufrieden“,<br />
dass Sie mit mir über das Wetter<br />
reden wollten. Denn ich finde das Thema<br />
deutlich spannender als den öffentlichen<br />
Personen-Nahverkehr.<br />
Tanja H. Finke-Schürmann<br />
Fragologin<br />
FRAGOLOGIE<br />
Fachbetrieb für Kommunikation und geheime<br />
Superkräfte | Marketing · Coaching · Text<br />
40 <strong>TOP</strong>
LIFESTYLE<br />
EDLER NATURSTEIN<br />
AUS PANNONIEN<br />
PANNONIA GRÜN<br />
Sie haben die Idee,<br />
wir haben den<br />
richtigen Partner!<br />
„Gott sei Dank haben wir diesen exklusiven Chloritschiefer gefunden und in<br />
unsere umfangreiche Auswahl von über 700 Natursteinen aufgenommen“ freut<br />
sich Thomas Rossittis, Geschäftsführer der Rossittis GmbH in Holzwickede.<br />
Das Besondere an diesem „Österreicher“<br />
ist, neben seiner ungewöhnlichen Schönheit,<br />
die uneingeschränkte Einsetzbarkeit<br />
und die Nachhaltigkeit als Naturstein.<br />
Das Abbaugebiet liegt im südburgenlädischen<br />
Ort Rechnitz, in der Nähe des<br />
Bergs „Geschriebenstein“. Die Größe des<br />
Gebietes beläuft sich auf etwa 7,5 Hektar.<br />
Seit 1960 wird dieser Steinbruch betrieben..<br />
Im Tagebau werden Kalk-Glimmerschiefer<br />
und edle Grünschiefer abgebaut.<br />
Die hervorragende Qualität der Gesteine<br />
wird jährlich im Rahmen eines strengen<br />
Prüfverfahrens durch ein „Hochfrostbeständigkeits-Zertifikat“<br />
bestätigt. Pannonia<br />
Grün schafft durch seine kräftige<br />
Struktur und dezente Farbgebung von<br />
dunkelgrün bis anthrazit eine ganz besondere<br />
Anmutung. Dieser nachhaltige<br />
Naturstein ist sowohl für den Innen- als<br />
auch Außenbereich perfekt geeignet.<br />
Zur Anwendung in der Innengestaltung<br />
kommt Pannonia Grün als Fliesen, Bodenplatten,<br />
Waschtische, Duschrückwände<br />
und Küchenarbeitsplatten sowie im Außenbereich<br />
für Terrassen und Fassaden.<br />
<strong>TOP</strong> 41<br />
ROSSITTIS GmbH<br />
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Wandersaison <strong>2015</strong> zu starten. Der Mix<br />
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perfekter Organisation und dem Willen,<br />
es zu genießen ist mehr als nur der<br />
Antrieb. Damit ist das Aktiv & Vital Hotel<br />
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Rottals, verfügt das 3***s Hotel über<br />
ein eigenes Thermalbad, mit dem heilenden<br />
Wasser Bad Griesbachs. Nach<br />
Ihrer Wanderung verwöhnt Sie das Team<br />
des Restaurant Wastl Wirt mit herzhaften<br />
Speisen aus der Region, um sich für<br />
die nächste Tour am Folgetag zu stärken.<br />
Das Freizeitangebot von Bad Griesbach<br />
umfasst Radfahren, Wandern,<br />
Reiten, Tennis spielen und Minigolfen.<br />
Ein Hochseilgarten und 17 verschiedene<br />
Nordic Walking Strecken, stehen den<br />
Freizeitsportlern zur Auswahl. Mit 150<br />
Kilometern ausgewiesener Wegstrecke<br />
und einer einzigartigen Marathon-Route<br />
bildet Bad Griesbach nach Eigenangaben<br />
das größte Nordic Walking Zentrum<br />
Deutschlands. Wanderer finden in dem<br />
sehr gut ausgebauten Wegenetz auch<br />
verschiedene Themenwege wie Landwirtschaftsweg,<br />
Waldlehrpfad sowie die<br />
Pilgerwege „Via Nova“, Emmausweg und<br />
ein Teilstück des Jakobsweges.<br />
In Bad Griesbach befindet sich eine der<br />
größten Golfanlagen Europas, bestehend<br />
aus sechs 18-Loch-Meisterschaftsplätzen,<br />
drei 9-Loch- und zwei 6-Loch-Plätzen<br />
sowie die nach eigenen Angaben<br />
größte Golfschule der Welt. Im Kurpark<br />
befindet sich der Fitness-Park. Bei den<br />
fünf Trainingsinseln im Fitness-Parcours<br />
lassen sich individuelle Übungen<br />
zu Koordination, Kraft und Ausdauer<br />
zusammenstellen.<br />
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25. Jahrgang<br />
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Teilnahmeschluss ist der 15.08.<strong>2015</strong><br />
Der Gutschein ist nicht übertragbar, nicht bar<br />
auszahlbar. An- und Abreisekosten gehen zu<br />
Lasten des Gewinners. Einlösbar zu allen verfügbaren<br />
Terminen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />
Der Gewinner wird schriftlich informiert<br />
und seine Adresse zur Gewinnabwicklung<br />
elektronisch gespeichert. Eine Weitergabe der<br />
Teilnehmeradressen findet nicht statt.<br />
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GENUSS<br />
Smoken<br />
oder<br />
Grillen?!<br />
DER KLEINE UNTERSCHIED<br />
Von Stephanie Bulang-Matern<br />
Kaum steigen die Temperaturen nur<br />
annährend auf „in etwa warm“, ist<br />
endlich wieder Grillzeit! Und dann<br />
beginnt hektische Betriebsamkeit.<br />
So schnell es eben geht, werden alle<br />
nötigen Accessoires zusammengesucht,<br />
damit ungetrübter Brutzel-Freude<br />
nichts mehr im Wege steht. Sehr<br />
gerne wird dabei auch zu jeder Saison<br />
nachgerüstet. Ein neuer Grill wäre toll.<br />
Oder doch besser ein Smoker? Und worin<br />
besteht der Unterschied?<br />
Fotos: Fotolia.com<br />
44 <strong>TOP</strong>
GENUSS<br />
Grillen, BBQ und Smoken ist nicht<br />
dasselbe, und wo was aufhört oder<br />
beginnt, lässt sich anhand von Zahlen<br />
am einfachsten erklären: Rund 250<br />
Grad heiß ist es beim Grillen, bei 180<br />
bis 120 Grad spricht man vom „BBQ“<br />
und bei 90 bis 120 Grad wird das Grillgut<br />
„gesmoked“. Ganz abgesehen von<br />
den rationalen Zahlen sind die Methoden<br />
völlig unterschiedlich. Beim Grillen<br />
liegt das Fleisch direkt über der Hitzequelle.<br />
Beim Barbecue und Smoken wird<br />
das Grillgut vom Rauch eines Holzfeuers<br />
umgeben – wie geschaffen für alle größeren<br />
Fleischstücke – ganze Hühner, Puten,<br />
Braten, Schweinshaxen und natürlich<br />
das typische Smokergericht Spareribs.<br />
Wahre Geschmacksexplosionen werden<br />
bei dieser Zubereitungsart im Mund ausgelöst.<br />
Ganz abgesehen davon hat das<br />
Fleisch eine ganz besondere Konsistenz,<br />
es zergeht auf der Zunge.<br />
Wer in Eile ist oder Hunger bis unter<br />
die Arme hat, für den ist in diesem<br />
Moment Smoken mit Garzeiten ab drei<br />
Stunden für Würstchen, Koteletts, Burger<br />
und Steaks völlig ungeeignet. Ein ganzer<br />
Truthahn oder eine Pute brauchen bis<br />
zu acht Stunden, Schweineschulter oder<br />
Rinderbrust zwölf Stunden und mehr.<br />
Dafür gart das Fleisch in aller Ruhe vor<br />
sich hin, ohne Wenden und Übergießen.<br />
<strong>TOP</strong> 45
GENUSS<br />
GRILL -TISCH<br />
Mit Freunden grillen,<br />
den Tag ausklingen lassen<br />
und einfach nur genießen.<br />
Für alle, die die Abwechslung beim<br />
Grillen und/oder Smoken suchen,<br />
hier ein paar leckere Rezepte:<br />
Gegrillter Halloumi<br />
mit Mango-Chutney (vegetarisch)<br />
Zutaten für 6 Personen:<br />
3 Zucchini (à 150 g pro Stück) | Salz | 15 Stiele Thymian | 3 Halloumi-Grillkäse (à 225 g) | Öl für die Alufolie<br />
Alufolie | 1 Glas (200 ml) Mango-Chutney. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten<br />
Zucchini waschen, trocken reiben, der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Zucchinischeiben in<br />
kochendem Salzwasser ca. 1 bis 2 Minuten ziehen lassen, in kaltem Wasser abschrecken. Abgießen und<br />
auf einem sauberen Geschirrtuch zum Trocknen ausbreiten. Thymian waschen, trocken schütteln. Käse<br />
halbieren, mit Zucchinistreifen umwickeln, 10 Thymianstiele dazwischen legen.<br />
Gut mit Öl bestrichene Alufolie auf den Grill und umwickelten Käse darauflegen. Käse unter Wenden ca.<br />
15 Minuten grillen, bis die Zucchini Farbe bekommt und der Käse weich ist. Käse auf Tellern mit Mango-<br />
Chutney anrichten und mit restlichem Thymian bestreuen.<br />
Reservierungszeiten:<br />
täglich von 17:00 bis 19:30 Uhr und<br />
von 20:00 Uhr bis „open end“.<br />
Strobelallee 50<br />
44139 <strong>Dortmund</strong><br />
Bitte reservieren<br />
Sie mindestens<br />
einen Tag<br />
im Voraus!<br />
Telefon: <strong>02</strong>31 - 999 50 60<br />
Fax: <strong>02</strong>31 - 999 50 618<br />
E-Mail: info@strobels-dortmund.de<br />
www.strobels-dortmund.de<br />
www.facebook.com/strobels.dortmund<br />
An Veranstaltungsabenden kann<br />
leider nicht reserviert werden.<br />
Gefüllte Schnitzelröllchen<br />
mit Paprika und Pecorino<br />
Zutaten für 6 Personen:<br />
12 dünne Schweineschnitzel | 2 Gläser (á 370 ml) rote geröstete Paprika | 125 g Pecorino-Käse<br />
Salz | Pfeffer | 60 g Pesto alla Genovese | Holzspießchen. Zubereitungszeit ca. 50 Minuten<br />
Fleisch waschen, trocken tupfen. Paprika in einem Sieb abtropfen lassen, Pecorino dünn hobeln. Schnitzel<br />
von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen, mit je 1 TL Pesto bestreichen. Schnitzel so mit Paprika belegen,<br />
dass an einer Schmalseite jedes Stückes ca. 3 cm frei bleiben. Pecorino darüber verteilen. Fleisch von<br />
der belegten Seite aufrollen, mit Holzspießchen feststecken. Schnitzelröllchen auf dem Grill unter Wenden<br />
20-25 Minuten grillen und servieren.<br />
Fruchtspieße<br />
mit Honig-Joghurt<br />
Zutaten für 8 Personen:<br />
2 Stiele Pfefferminze | 500 g fettarmer Joghurt (1,5 % Fett) | 4 EL Honig | 1/2 Honigmelone |<br />
1 Dose (425 ml) Aprikosen | 3 Bananen (à ca. 160 g). Zubereitungszeit ca. 15 Minuten<br />
Minze waschen, trocken tupfen, Blättchen von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden. Joghurt<br />
mit Honig und Minze verrühren, kalt stellen. Melone vierteln, Kerne entfernen. Fruchtfleisch schälen und<br />
in Stücke scheiden. Aprikosen in einem Sieb abtropfen lassen und abtrocknen. Bananen schälen und in je<br />
3-4 Stücke schneiden. Obst abwechselnd auf 8 Spieße stecken. Auf dem vorgeheiztem Grill 3-5 Minuten<br />
unter Wenden grillen. Spieße mit gehackten Pistazien bestreuen. Honig-Joghurt dazu reichen.<br />
46 <strong>TOP</strong>
BUSINESS | ANZEIGE<br />
DER RICHTIGE STUHL<br />
Haltung und Komfort in einem<br />
Gesundheit steht bei den meisten an erster Stelle. Damit man auch bei der Arbeit<br />
gesund bleibt, kommt der richtigen Büroausstattung eine große Bedeutung zu. Durch<br />
veränderte Arbeitsanforderungen haben sich auch die Anforderungen an einen modernen<br />
Arbeitsplatz stark gewandelt. Hier gilt es ein besonderes Augenmerk auf die<br />
richtige Einrichtung zu setzen, beispielsweise mithilfe ergonomischer Büromöbel.<br />
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GESUNDES ARBEITEN<br />
Mit einem optimal angepassten Bürostuhl<br />
oder an einem Sitz-Steharbeitsplatz<br />
beugen Sie Nacken-, Rückenschmerzen<br />
und auch Migräne vor. Bei<br />
der Büroarbeit am Computer können<br />
schnell Beschwerden durch eine falsche<br />
Sitzposition oder zu wenig Bewegung<br />
auftreten. Ein ergonomischer Stuhl beispielsweise<br />
nimmt die Bewegung des<br />
Körpers auf. Er unterstützt den Rücken,<br />
entlastet die Wirbelsäule, entspannt die<br />
Muskulatur und fördert eine gerade und<br />
aufrechte Haltung!<br />
Sitz und Rücken folgen im Optimalfall<br />
den natür lichen Bewegungen des Benutzers.<br />
Deshalb sind diese Büromöbel<br />
die ideale Lösung für Personen mit<br />
Bandscheiben problemen. VISTA – der<br />
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aus dem Hause fm Büromöbel ist<br />
besonders für diese Personen geeignet.<br />
Die Anschaffung wird vom Rentenversicherungsträger<br />
je nach Erkrankungsgrad<br />
mit bis zu 100 % unterstützt.<br />
TIPPS FÜR DEN RICHTIGEN SITZ<br />
· Der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel<br />
beträgt ca. 90°, die Füße setzen<br />
vollflächig auf dem Boden auf.<br />
· Beim Zurücklehnen an die Rückenlehne<br />
besteht zwischen Sitz-Vorderkante und<br />
Kniekehle ein Abstand von ca. 2 bis 4<br />
Fingern, um die Bewegungsfreiheit der<br />
Unterschenkel nicht einzuschränken.<br />
· Damit die Muskulatur nicht verkrampft,<br />
sollten Sie möglichst die Haltung ihres<br />
Oberkörpers verändern. Die Rückenlehne<br />
sollte in der Höhe so eingestellt werden,<br />
dass sie den Rücken vor allem im<br />
Bereich der Beckenoberkante gut stützt.<br />
DIE RICHTIGE KÖRPERHALTUNG<br />
· Achten Sie auf eine aufrechte Sitzposition.<br />
· Beugen Sie sich nicht zum Monitor.<br />
· Variieren Sie Ihre Sitzposition.<br />
· Gönnen Sie sich eine kleine Pause von<br />
der Arbeit und gehen Sie einige Meter.<br />
Dürfen wir Sie bei der Wahl der richtigen<br />
Büroeinrichtung beraten? Sehr gerne.<br />
Sprechen Sie uns doch einfach an.•<br />
<strong>TOP</strong> 47<br />
Sitz-Stehtischsystem move: Der dynamische<br />
Wechsel zwischen Sitzen und Stehen<br />
wirkt positiv auf Kreislauf, Verspannungen,<br />
Rücken- und Kopfschmerzen.<br />
Bürosysteme / Business und Homeoffi ce<br />
(Drucker, Kopierer, Scanner, Faxsysteme)<br />
Verbrauchsmaterial (Toner, Tinte, etc.)<br />
Büromöbel, Objekteinrichtungen<br />
EDV- und Netzwerktechnik<br />
Technischer Kundendienst<br />
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LIFESTYLE<br />
OLLI RUMPEL, VOODOO-UHU<br />
UND DAS BIERKISSEN<br />
Kreative Näh-Kunstwerke mit viel Liebe zum Detail und Herzblut Text und Fotos: Martin Krehl<br />
Fast wäre es ein billiger Sandsack aus<br />
dem Sportgeschäft geworden. Kalina,<br />
damals süße, aber temperament volle 2,<br />
sollte sich austoben und in etwas Weiches<br />
boxen können. Mama Agata Grzelak<br />
besann sich dann aber ihrer verschütteten<br />
Nähkünste und „Olli Rumpel“<br />
entstand, das Multitasking-Plüschtier<br />
im Kingsize-Format. Dem folgten „Bierkissen“,<br />
allerlei Täschchen und Säckchen<br />
mit frechen Sprüchen drauf und –<br />
neuester Coup – der „Voodoo-Uhu to<br />
go“ mit Sicherheitsnadel zum Pieksen.<br />
Um Spielzeug-Profi zu werden, muss frau<br />
nur Kinder haben. Soweit, so logisch –<br />
aber ohne Ausbildung erstklassig verarbeitete<br />
Kissen und Tierchen zu nähen,<br />
dazu gehört mehr als Talent. Wer Agata<br />
Grzelaks in Unna-Massen besucht, sieht<br />
sofort die Vorliebe für schöne Dinge, mit<br />
denen sich die kleine Familie dort auf engem<br />
Raum umgibt. Agatas persönliches<br />
Gesellenstück an der Nähmaschine war<br />
eine Patchwork-Krabbeldecke für Kalina,<br />
inzwischen sechs. Sohn Sebastian<br />
(3) hat sie auch noch genossen. Für die<br />
Kinder musste das Studium der Kommunikations-<br />
und Medienwissenschaften abgebrochen<br />
werden, seitdem fußt ein steigender<br />
Anteil des Familien einkommens<br />
auf den Näh-Künsten der Mama. „Ich hatte<br />
anfangs echt wenig Ahnung, erst nach<br />
zwei Jahren habe ich den Knopf entdeckt,<br />
mit dem man den Unterfaden einfädelt…“<br />
„DAS WILL ICH AUCH HABEN“<br />
Wie es dann so ist – „das will ich auch<br />
haben“ kommt es immer wieder im Bekanntenkreis.<br />
Irgendwann zahlt jemand<br />
dafür. Irgendwann wird es mehr als ein<br />
Hobby. Inzwischen reist Agata Grzelak<br />
von einem Bauernmarkt zum nächsten,<br />
ist ganz oft bei Bauer Behmenburg auf<br />
dem Stockumer Hofmarkt zu finden oder<br />
auf den Weihnachtsmärkten der Region.<br />
„Olli Rumpel“ in zig Variationen ist immer<br />
dabei. Mit langem Arm zum Schmusen<br />
und Patschhand fürs „Gibmirfünf“. Und<br />
viel Füllung für die Boxhiebe, die das ulkige<br />
Monsterchen locker wegsteckt. Manche<br />
haben ein aufgenähtes Stoffpflaster,<br />
andere eine kleine Nähnarbe. Alle Nähte<br />
sind kinderfest und unzerreißbar. Jeder<br />
Olli ist ein Unikat.<br />
TASSE WARM ODER PULLE KÜHL<br />
Besondere Publikumslieblinge sind die<br />
„Bierkissen“. Nackenrollen-gleiche Stoffwürste<br />
mit Vertiefungen, in denen Dinkelkissen<br />
lauern. Im Backofen erhitzt<br />
oder im Gefrierfach gefrostet halten sie<br />
Fläschchen und Teetassen auf dem Sofa<br />
warm oder die Bierpulle kühl. Ganz<br />
nach gusto. Auf den neuesten Bierkissen<br />
prangt die selbstgezeichnete Silhouette<br />
von <strong>Dortmund</strong>, mit Florian und Stadion.<br />
Neu sind etwas größere Kissen mit Tieftaschen<br />
fürs Handy, die Fernbedienung, die<br />
Knabbertüte und so weiter. „Ich bastele<br />
erst im Kopf“, beschreibt die junge Mama<br />
den Werdegang ihrer Kreationen. „Dann<br />
klappt es fast immer an der Maschine“.<br />
Auftraggeber können sich gestempelte<br />
Beschriftungen wünschen, oder auf Agatas<br />
Fundus an Frechheiten zurückgreifen:<br />
„Ich filtere nichts, was mir einfällt, schreibe<br />
ich auf die Kissen“. Oder auf die kleinen<br />
und großen Reißverschlusstaschen.<br />
Die heißen dann auch mal Antiverklüngelmegasafetybag.<br />
Manchmal steht „Zaster,<br />
Kohle, Mäuse…“ drauf oder „Finger<br />
weg!“, „Papa seins“ oder „Lächeln, auch<br />
wenn’s nicht gefällt“. Zum Klassiker avanciert<br />
schon das Damen-Utensilo mit der<br />
Liedzeile „Weil ich ein Mädchen bin…“<br />
„WEIL ICH EIN MÄDCHEN BIN…“<br />
Um so wundervolle Stücke wie den Voodoo-Uhu<br />
mit der Piekse-Nadel zu erfinden,<br />
braucht es viel Witz, Lebensfreude,<br />
Lust am Ausprobieren, Hartnäckigkeit<br />
und unendlich viel Kreativität. Unter „facebook/bierkissen“<br />
finden Interessenten<br />
Teile der Agata-Kollektion. Der Markenname<br />
ist übrigens „coco-by-me“. Unter<br />
diesem Label stellt Agata Grzelak auch<br />
gerne Auftragsarbeiten her, an denen die<br />
Auftraggeber noch mitwirken können.<br />
48 <strong>TOP</strong>
LIFESTYLE | ANZEIGE<br />
BETTEN-BORMANN<br />
Ihr kompetenter Partner für einen komfortablen und gesunden Schlaf<br />
Erholsamer Schlaf ist die Basis für einen gesunden Alltag. Jedoch verzichten viel zu viele Menschen auf den Komfort und die Entspannung,<br />
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Fußteil sowie die Möglichkeit, zwei<br />
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Boxspringbetten zu einem hochwertigen<br />
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Boxspringbetten erfreuen sich immer<br />
größerer Beliebtheit und waren bislang<br />
nur aus Luxushotels bekannt. In den letzten<br />
Jahren werden die komfortablen Betten<br />
ohne Lattenrost jedoch immer beliebter.<br />
Kein Wunder! Durch die besondere<br />
Konstruktion sind sie ein echter Traum<br />
für den Rücken und bieten absoluten Liegekomfort<br />
und sind optisch zum Verlieben.<br />
Sie zeichnen sich durch die Kombination<br />
von drei Teilen aus, die gemeinsam<br />
einen bequemen Untergrund ergeben.<br />
Ganz unten befindet sich die Box,<br />
der stabile Grund-Rahmen mit Federkern.<br />
Darauf wird die Matratze positioniert und<br />
darauf schließlich die Obermatratze, der<br />
sogenannte Topper. Im Gegensatz zur Untermatratze<br />
ist der Topper dünner und<br />
kann so leichter gereinigt, bezogen oder<br />
ausgetauscht werden.<br />
Der besondere Liegekomfort, durch den<br />
sich Boxspringbetten auszeichnen, entsteht<br />
durch die Kombination der einzelnen<br />
Teile. Der Federkern ersetzt den Lattenrost<br />
und bietet gleichzeitig eine bequeme<br />
Basis, die den Rücken ideal stützt.<br />
Das Zusammenspiel von Untermatratze<br />
und Topper trägt ebenfalls dazu bei, die<br />
Wirbelsäule zu entlasten und ihnen das<br />
Gefühl zu geben, auf Wolken zu schlafen.<br />
Wir lieben unsere Arbeit und stehen Ihnen<br />
mit Engagement und Wissen zur Seite.<br />
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über neue Entwicklungen und Produkte<br />
auf dem Laufenden und vernachlässigen<br />
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Die Zufriedenheit unserer Kunden ist der<br />
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<strong>TOP</strong> 49<br />
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GENUSS<br />
Seinen Gästen begegnet der 32-jährige<br />
freundschaftlich: „Ich muss nicht an<br />
jeden Tisch“. Man kann ihn ja beim<br />
Arbeiten beobachten, durch das große<br />
Fenster in die Küche des „kikillus“. Den Namen<br />
seines Restaurants schreibt er in kleinen<br />
Buchstaben. Bescheidenheit ist wahre<br />
Größe. Als David Kikillus vor etwas über<br />
einem Jahr im Hotel Ambiente nahe der B1<br />
eröffnete, ließ er sich auch nur kurz zur<br />
Begrüßung hinterm Herd hervorlocken.<br />
Dann verwöhnte er verwöhnte Gaumen.<br />
KREATIV KOCHEN, WAS SCHMECKT:<br />
CuisineCreativ<br />
ohne Kult-Aufschlag<br />
Dass David Kikillus tatsächlich nach<br />
<strong>Dortmund</strong> gehört, sollte klar sein – wem<br />
Roman Weidenfeller zum Restaurant-<br />
Start seine Torwarthandschuhe schenkt,<br />
wo sonst sollte der hingehören? Dabei<br />
kann Kikillus auf eine stattliche Anzahl<br />
stattlicher Adressen zurückblicken: „Weißes<br />
Rössel“ in Kitzbühel als Sous neben<br />
der Sterne-Legende Paul Schrott, „Goldschmieding“<br />
in Castrop, „Zin Zin“ in Düsseldorf,<br />
bei Nelson Müller in Essen, „Papageno“<br />
in Konstanz, „Sol y Vida“ auf<br />
Mallorca. Auf seinem Weg hat Kikillus Erfahrungen<br />
und Auszeichnungen gleichermaßen<br />
zuhauf gesammelt. Gerade wird<br />
eine TV-Koch-Serie wiederholt, in der Kikillus<br />
seinen Köche-Wettstreit grandios<br />
gewann. Im ZDF-Fernsehgarten hat er gekocht,<br />
bei VOX auch „unter Dampf“, fast<br />
alle Sender haben von seiner Präsenz und<br />
Omnipotenz bei Kochthemen profitiert.<br />
HIER WIRD NIEMAND ANGEBETET<br />
Nun also <strong>Dortmund</strong>. Das Restaurant-Interieur<br />
ist gerade so schlicht, dass es von<br />
der Hauptsache, den Menüs des Meisters,<br />
nicht ablenkt. Gleichzeitig ist es eine<br />
elegante, spaßige innenarchitektonische<br />
Mixtur, beileibe kein Tempel für Gourmets.<br />
Hier wird niemand angebetet. Die<br />
Kikillus-Brigade lohnt den Namen nicht,<br />
es ist ein Trio. „Wir sind in der Küche zu<br />
dritt, da muss man schnelle Schuhe anziehen“,<br />
der Chef lacht. Stress scheint<br />
ihn zu freuen, Kikillus selbst nennt „Passion“<br />
als Triebfeder für den permanenten<br />
Aufenthalt am Limit. Zu dritt wird auch<br />
der aufmerksame, sachkundige Service<br />
im Hause Kikillus gemeistert. So kann<br />
aber auch wirklich nur Kikillus drin sein<br />
in den Menüs und Patisserien, in der<br />
Weinauswahl, überhaupt in allem, was<br />
auf dem Tisch seiner Gäste landet. Kikillus‘<br />
Talent zur Patisserie wird in vielen<br />
seiner Gerichte verbildlicht.<br />
Seine ausgefeilten Kompositionen sind Kunst. Farbe und Form genügen<br />
höchsten Ansprüchen. Die artifiziellen Gerichte bereiten noch dazu<br />
geschmackliche Genusserlebnisse seltener Güte. „Ich bin die Küche“<br />
weist der junge Rebell im Restaurant allen heute modern gewordenen<br />
Anforderungen nach Clownerie und Star-Kult von sich. Er ist nicht launiger<br />
Patron am Tisch oder Kontrolleur am Service. Er will kochen, was seinen<br />
Gästen schmeckt. Experimentieren und inspirieren. Sonst nichts. Wo sein<br />
Name draufsteht, ist nichts anderes drin als sein spirit – DAVID KIKILLUS.<br />
50 <strong>TOP</strong>
GENUSS<br />
Foto: Isabella Thiel<br />
Seine Speisekarte stellt Kikillus ungern auf<br />
die Website: „Unglaublich, aber es wird<br />
in der Szene abgekupfert, das man sich<br />
schämen müsste“. Seine Kreationen, seine<br />
Erfindungskunst und seine Sachkenntnis<br />
findet auch auf diese unlautere Weise<br />
höchste Anerkennung. Show-Kochen auf<br />
großen Bühnen hat er hinter sich, in Wien<br />
und in der Schweiz ist er getingelt. In Kiew<br />
hatte er ein Restaurant samt Showroom.<br />
VIP’s an den Tischen bedeuten für<br />
ihn am Herd keinen besonderen Ansporn,<br />
er kochte auf Empfängen bei Angela Merkel<br />
auf demselben allerhöchsten Niveau<br />
und mit größter Konzentration wie jetzt<br />
jeden Tag außer sonntags und montags im<br />
„Kikillus“. Übrigens zu Preisen gänzlich<br />
ohne Kult-Aufschlag: „Ich koche eben in<br />
<strong>Dortmund</strong>, nicht in Düsseldorf. Zwei gefüllte<br />
Tische reichen mir nicht“. Schönes<br />
soll man selten halten, aber Kikillus sollen<br />
sich viele leisten können.<br />
Im August zu Gast bei kikillus:<br />
Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann<br />
STREBEN NACH VERVOLLKOMMNUNG<br />
Wenn jemand wie David Kikillus den Namen<br />
Ferran Adrià im Zusammenhang mit<br />
seiner Arbeit in den Mund nimmt, dann<br />
muss er wenigstens in einer Liga in der Nähe<br />
des großartigen spanischen Molekular-<br />
Kochs spielen. Kikillus tut dies ohne jeden<br />
Zweifel. Und dass Ferran Adrià als Teilnehmer<br />
zur Weltkunstmesse documenta eingeladen<br />
wurde, ist für Kikillus selbst nicht<br />
mehr als stimmig: „Was macht ein Künstler<br />
anderes als ein Koch?“ Die Wahl der<br />
Mittel unterscheidet sich, der Grad an Kreativität<br />
und Ausdruckskraft keineswegs.<br />
Und das Streben nach Vervollkommnung<br />
auch nicht: „The sky is the limit“…<br />
An der schwarzen Tür zur Küche philosophiert<br />
Kikillus gern mit Kreide: „Nicht<br />
facebook ist das soziale Netz, sondern<br />
das Essen“. Schön wäre es. Bis dato<br />
stand dort „Wer nach Kochbuch kocht,<br />
ist kein Koch. Wer nach Zahlen malt, ist<br />
auch kein Künstler“. Erwischt? Im Oktober<br />
kommt das unausweichliche Buch<br />
zum Phänomen Kikillus auf dem Markt.<br />
Der Fackelträger-Verlag arbeitet an der<br />
Realisation, der <strong>Dortmund</strong>er Falko Wübbecke<br />
hat excellent fotografiert. „ Es ist<br />
kein Kochbuch zum Nachkochen, keine<br />
Sammlung meiner schönsten Rezepte. Es<br />
ist viel komplexer.“ Kikillus will verstanden<br />
werden, ohne Vorbild zu sein; will inspirieren,<br />
ohne Kult-Status zu erlangen.<br />
Noch ein Erstlingswerk steht bald an:<br />
Im August kommt seine Prinzessin zur<br />
Welt. Dann wird David Kikillus seine Leidenschaft<br />
teilen müssen. Er freut sich<br />
unbändig drauf. Text: Martin Krehl<br />
<strong>TOP</strong> 51<br />
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52 <strong>TOP</strong>
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<strong>TOP</strong> 53
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„Um ein wirklich interessantes Ambiente zu schaffen, oder<br />
sogar einem Motto für den Event zu folgen, beginnt die „Dekoration“<br />
schon bei der Einladung.“ So der Dekorationsprofi weiter.<br />
Dabei stützt sie sich auf ihre 25-jährige Erfahrung in diesem Bereich,<br />
den sie nicht nur von Firmenevents und privaten Feiern<br />
kennt. Auch auf den Brettern, die die Welt für viele bedeuten, hat<br />
sie in Ihrer langjährigen Kariere ihr Dekorationsauge geschult.<br />
So war sie z.B. bei der „Camina Burana Monumental Opera“ der<br />
ART Concerts für das Bühnenbild und auch die Kostüme zur<br />
Stelle oder hat eine organische Dachkonstruktion aus Stretch-<br />
Stoff für einen Messestand entworfen, geplant und realisiert.<br />
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Lifestyle | Mode<br />
THE SHOW<br />
Das Porsche Zentrum in <strong>Dortmund</strong> wurde kurzerhand<br />
zum Catwalk umfunktioniert und bildete<br />
eine hervorragende Kulisse für die SØREN<br />
Spring Summer Show <strong>2015</strong>. Auf einem 40 Meter<br />
langen Laufsteg präsentierten die Models einen<br />
aufregenden Mix der angesagtesten Labels – und<br />
mit ihnen die Highlights der aktuellen Saison.<br />
<strong>TOP</strong> 57
Lifestyle | Mode<br />
58 <strong>TOP</strong>
Lifestyle | Mode<br />
THE PARTY<br />
In clubbiger Atmosphäre ging es nach der Modenschau weiter zur After-<br />
Show-Party. Die untere Etage des Porsche Zentrums lud mit DJ Sven<br />
und Live-Gesang zu ausgelassener Stimmung und viel guter Laune ein.<br />
<strong>TOP</strong> 59
LIFESTYLE | MODE<br />
60 <strong>TOP</strong>
LIFESTYLE | MODE<br />
Kein anderes Handwerk steht so sehr für Qualität wie das deutsche. Doch ausgerechnet<br />
in der Modeindustrie hat die Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ an Bedeutung<br />
verloren. Das wollen die Hagener Sebastian Bartolain und Patrick Steinberg mit ihrem Label<br />
„Basté“ nun ändern. Mit zeitloser Garderobe aus natürlichen und nachhaltigen Materialien<br />
wollen sie dem einstigen Gütesiegel wieder neues Leben einhauchen.<br />
Um das zu erreichen setzen sie bei<br />
ihrer ersten Kollektion allerdings keinesfalls<br />
auf schrille und vollkommen<br />
neuartige Schnitte, sondern viel mehr<br />
auf puristische und klassische Styles.<br />
Und trotzdem hebt sich die Basté-Kollektion<br />
von der Masse ab – dank ihrer<br />
Qualität und Nachhaltigkeit. So verläuft<br />
die gesamte Produktionskette der<br />
Kleidungsstücke in Deutschland: von<br />
der Auswahl der Schnitte und Stoffe<br />
über die Produktion bis hin zur Veredelung<br />
finden alle Schritte innerhalb<br />
der Landesgrenzen statt. „Wo „Made in<br />
Germany“ draufsteht, soll auch „Made<br />
in Germany“ drinstecken“, beschreibt<br />
Inhaber Sebastian Bartolain in nur<br />
einem Satz die Philosophie des Unternehmens.<br />
Zudem setzt Basté bei seiner<br />
Verarbeitung lediglich auf fair gehandelte<br />
und organisch nachwachsende<br />
Stoffe, die anschließend in Handarbeit<br />
zu echten Unikaten werden.<br />
ÜBERZIEHER STATT PULLOVER<br />
Die erste Kollektion umfasst derzeit sieben<br />
verschiedene Kleidungsstücke. Das<br />
Sortiment: Kurzärmler, Langärmler und<br />
Überzieher. Auch bei den Bezeichnungen<br />
ihrer Teile setzen die Jungs von Basté<br />
auf deutsche Begriffe und meiden ganz<br />
bewusst die sonst gängigen englischen<br />
Begrifflichkeiten. In Sachen Form und<br />
Farbe agiert Basté hingegen schlicht<br />
und clean, verzichtet auf auffällige Logos<br />
oder Muster. Ihre einfarbigen Oberteile<br />
orientieren sich zudem an dem derzeitig<br />
allgegenwertigen oversize-Look. Besonders<br />
ins Auge fallen die sehr fein verarbeiteten<br />
Nähte, die in Form von Lebenslinien<br />
die Oberteile zieren und so zum<br />
echten Hingucker werden. Bis es soweit<br />
war, vergingen allerdings viele Tage und<br />
Woche. „Wir haben Monate lang alles mit<br />
unserer Schneiderin besprochen und<br />
versucht jede einzelne Naht perfekt zu<br />
gestalten“, sagt Sebastian Bartolain, der<br />
in seinem normalen Beruf als Zahntechniker<br />
mit Schnitten und Stoffen herzlich<br />
wenig zu tun hat.<br />
WAS LANGE WÄHRT WIRD ENDLICH GUT<br />
Doch schon immer war sein Interesse<br />
an Mode groß, in Patrick Steinberg<br />
fand der Hagener einen Verbündeten.<br />
Schnell entschieden sich die beiden<br />
Hobby designer ein Gewerbe anzumelden.<br />
Zwölf Jahre ist dies nun schon her.<br />
Schon damals entstand der Name Basté,<br />
doch ihre Ideen verliefen sich im Sande,<br />
sodass es bis ins Jahr 2013 dauerte, bis<br />
die beiden ihre erste Kollektion anstrebten.<br />
Zusammen zeichneten sie Schnittmuster<br />
auf, ließen sich diese zusammennähen<br />
und mussten schnell feststellen,<br />
dass es deutlich schwieriger ist Kleidungsstücke<br />
zu entwerfen, als sie vielleicht<br />
anfangs dachten. Fast zwölf Monate<br />
gingen ins Land bis Patrick Steinberg<br />
und Sebastian Bartolain ihr erstes<br />
vollkommen fertiges Schnittmuster in<br />
den Händen hielten. Nach und nach<br />
folgten weitere Teile, bis schließlich die<br />
erste Kollektion entstanden war.<br />
QUALITÄT HAT IHREN PREIS<br />
Diese versuchen die Jungs derzeit in<br />
ausgewählten Boutiquen unterzubringen.<br />
In großen Warenhäusern hingegen<br />
sehen sie ihre Teile nicht. „Wir möchten<br />
mit Einzelhändlern zusammenarbeiten,<br />
die die Philo sophie von Basté verstehen<br />
und weitertragen. Wenn jemand<br />
argumentiert, dass es fast die gleichen<br />
Shirts auch für zehn Euro bei einer große<br />
Warenhauskette gibt, dann hat er den<br />
Sinn hinter unserem Produkt nicht verstanden“,<br />
argumentiert Sebastian Bartolain.<br />
Neben dem Verkauf über die Einzelhändler<br />
läuft bereits seit einigen Wochen<br />
der eigene Online-Shop. Im Kaufhaus<br />
unter www.bastian-baste.de können die<br />
Unikate, die erst nach der Bestellung für<br />
den Kunden exklusiv gefertigt werden,<br />
bestellt werden. Die Preise der Oberteile<br />
liegen zwischen 89 Euro und 230 Euro.<br />
Doch laut Patrick Steinberg handelt es<br />
sich dabei um einen „ehrlichen Preis“, der<br />
auf den hohen Material- und Produktionskosten<br />
basiert und nicht auf dem Namen<br />
wie bei teuren Designern. Und wie jeder<br />
weiß: Qualität hat ihren Preis.<br />
Text: Kevin Pinnow, Fotos: Sacha Linnepe<br />
für Bastian Basté<br />
<strong>TOP</strong> 61
Lifestyle | Mode<br />
MUST HAVES FÜR<br />
Floris van Bommel<br />
Gesehen bei<br />
van Laack <strong>Dortmund</strong><br />
www.Cashmere-Pearl.com<br />
Gesehen bei Barbour Store <strong>Dortmund</strong><br />
Andrés Sardá<br />
Max Mara<br />
62 <strong>TOP</strong><br />
Gesehen bei<br />
Rigby & Peller<br />
Strenesse<br />
Gesehen bei Strenesse<br />
See by Cloë<br />
Gesehen<br />
bei Lillas
DEN <strong>SOMMER</strong><br />
Patrizia Pepe<br />
Lifestyle | Mode<br />
Iris von Arnim<br />
Gesehen bei Shoes & Bags<br />
Peak Performance<br />
Gesehen bei Gipfelstürmer<br />
Gesehen bei Ortner<br />
Please<br />
Gesehen bei Treibgut.eu<br />
Gesehen bei Quast<br />
Dondup<br />
7 Chic Avenue<br />
Gesehen bei Jay‘s Fashion<br />
<strong>TOP</strong> 63
KOLUMNE<br />
AB IN DEN KOFFER!<br />
WAS NEHME ICH MIT IN DEN SONNENURLAUB?<br />
Damit das Kofferpacken nicht in Stress<br />
ausartet, hier ein paar Tipps: Hängen Sie<br />
Ihre Lieblingskleidungsstücke schon ein<br />
paar Tage vor der Reise raus, dann bekommen<br />
Sie ein Gespür dafür, was damit<br />
optimal zu kombinieren ist. Für den Flug<br />
ist Zwiebel-Look sinnvoll, das heißt eine<br />
alltagstaugliche Sommerhose kombiniert<br />
mit Shirtbluse, leichter Steppjacke oder<br />
Weste mit Kurzmantel darüber. Sneaker<br />
sind hierzu die perfekten Begleiter. Eine<br />
mittelgroße Handtasche wird zum Handgepäck<br />
und da hinein gehören leichtere<br />
Schuhe, die Sie bei der Ankunft in wärmeren<br />
Gefilden wechseln können. Außerdem<br />
ein bis zwei Sonnenbrillen, ein Sommerhut<br />
oder eine schicke Base-Cap.<br />
UND WAS KOMMT IN DEN KOFFER?<br />
Zwei weitere Sommerhosen, ein abendtaugliches<br />
Kleid max. knielang, ein leichter<br />
Strickblazer, drei Blusen, zwei Shorts<br />
und/oder Sommerkleider, vier Shirts, die<br />
tagsüber sowohl sportlich leger, als auch<br />
abends zum Strickblazer kombiniert werden<br />
können, zwei Bikinis oder Badeanzüge<br />
mit passenden Pareotüchern, Unterwäsche,<br />
ein Paar Sneaker, ein Paar offene<br />
Sandalen, ein Paar Ballerinas, ein Paar<br />
Schuhe mit hohem Absatz, ein Paar Flip-<br />
Flops, denn mit unterschiedlichen Schuhen<br />
sieht Ihre Garderobe immer anders<br />
aus. Eine kleinere Handtasche sollte für<br />
den Abend nicht fehlen außerdem zwei<br />
Tücher, ein Gürtel, der farblich zu allen<br />
Hosen passt, zwei Sonnenbrillen, ein bisschen<br />
Schmuck, Strandtasche, Sonnenschutz<br />
und Bücher. Nehmen Sie keine<br />
unzusammenhängenden Einzelteile mit,<br />
sondern achten Sie darauf, dass vieles<br />
mit- und untereinander kombinierbar ist.<br />
Einen schönen Urlaub wünscht<br />
Eure Insa Candrix.<br />
Kirsten A. Eilers<br />
Friseure<br />
Nach Stationen in Berlin bei Udo Walz und einem eigenen<br />
Salon auf Sylt, hat es Kirsten A. Eilers zurück in ihre Wahlheimat<br />
verschlagen. Gut für <strong>Dortmund</strong>, denn ihr Salon an<br />
der Hohen Straße 43 (ehemals Bernd Pawlowski) gehört<br />
unumstritten zu den <strong>TOP</strong>-Adressen wenn es um Schönheit<br />
geht. Kirsten A. Eilers und ihr Team unterstützen Sie, das<br />
Optimale aus Ihrem Typ zu machen! Es gibt so viele Möglichkeiten,<br />
die eigenen Vorzüge zu betonen. Hier kennt man<br />
sie alle. Während Sie sich verwöhnen lassen, kümmert man<br />
sich um ihre Schönheit und Sie gönnen sich einen Moment<br />
der Ruhe und Entspannung.<br />
Kirsten A. Eilers | Friseure · Hohe Straße 43 · 44139 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: <strong>02</strong>31-12 20 33 · info@kirsteneilers.de · www.kirsteneilers.de<br />
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9:00 bis 18:30 Uhr, Samstag von 9:00 bis 14:00 Uhr<br />
64 <strong>TOP</strong>
COMIC<br />
Mehr davon? Gibt’s in diesem Buch >><br />
<strong>TOP</strong> 65
COMIC | IMPRESSUM<br />
Impressum<br />
<strong>TOP</strong> MAGAZIN DORTMUND<br />
erscheint im Verlag<br />
BIC Media GmbH & Co. KG<br />
Hohe Straße 1, 44139 <strong>Dortmund</strong><br />
Tel. <strong>02</strong>31-586 80 80-70 · Fax 586 80 80-79<br />
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E-Mail: f.bickel@top-magazin.de<br />
Verleger und Herausgeber: Falk Bickel (ViSdP)<br />
Redaktion: Winfried Appel, Falk Bickel<br />
Autoren: Winfried Appel, Falk Bickel, Lea Bickel,<br />
Jens Büchling, Insa Candrix, Martina Lode-Gerke,<br />
Martin Krehl, Bruno Knust, Kevin Pinnow,<br />
Holger Steffens, Britta Röttger, Isabella Thiel (Foto)<br />
Grafikdesign: Marcus Lazzari (CvD),<br />
roeske + lazzari, <strong>Dortmund</strong>, www.roeske-lazzari.de<br />
Fashionberatung: Insa Candrix<br />
Druck: Hitzegrad, Auf dem Brümmer 9, 44149 <strong>Dortmund</strong><br />
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt<br />
die Meinung der Redaktion und des Verlages wieder. Für unverlangte<br />
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mit vorheriger Genehmigung. Die Urheberrechte der vom <strong>TOP</strong><br />
<strong>Magazin</strong> konzipierten Beiträge, Abbildungen und Anzeigen<br />
liegen beim Verlag. <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> erscheint viermal pro Jahr.<br />
Die nächste Ausgabe erscheint im September <strong>2015</strong>.<br />
<strong>TOP</strong> MAGAZIN<br />
ist ein eingetragenes Warenzeichen und erscheint in Lizenz<br />
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<strong>TOP</strong> OF THE <strong>TOP</strong>S & <strong>TOP</strong> MAGAZIN<br />
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Webdesign: Dominik Seeger, d.seeger@top-magazin.de<br />
Titelfoto: Fotograf Gui Paganini / Model Irina Shayk<br />
MICHAEL HOLTSCHULTE, ...<br />
» Jahrgang 1979, lebt mit Hund, Katzen, Spielekonsolen<br />
und Frau in Herten. Dort arbeitet er als Cartoonist<br />
für zahlreiche Zeitungen und <strong>Magazin</strong>e (u.a. für<br />
Süddeutsche Zeitung, Eulenspiegel, Deadline, TAZ,<br />
Titanic, Stern, YPS). Darüber hinaus illustriert er<br />
für verschiedene Werbeagenturen, Postkarten-,<br />
Kinderbuch-, Schulbuch- und Spieleverlage.<br />
» 2012 wurde Michael Holtschulte mit dem Publikumspreis<br />
des Deutschen Preises für die politische<br />
Karikatur ausgezeichnet und im November 2014 mit<br />
dem des Deutschen Karikaturenpreises.<br />
» Bisher sind zahlreiche Bücher von Michael Holtschulte<br />
(iVolution 2.0, Heute darfst du dir was wünschen,<br />
Jesus?!, Männer – Frauen, Tot, aber lustig) oder mit<br />
seiner Beteiligung bei Lappan (Fiese Bilder, Kinder!,<br />
Lehrer!, Frauen & Fußball!) erschienen.<br />
» Regelmäßig erscheinen neue Cartoons auf seiner<br />
Seite www.totaberlustig.de, die Anfang <strong>2015</strong> ihr<br />
10-jähriges Jubiläum feiert.<br />
In Lizenz erscheint <strong>TOP</strong> MAGAZIN mit der<br />
Sommerausgabe 2-<strong>2015</strong> in den Städten und Gebieten:<br />
Aachen, Berlin, Bielefeld, Bodensee, Bonn, Chemnitz,<br />
<strong>Dortmund</strong>, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Halle, Hamburg,<br />
Hannover, Karlsruhe/Baden-Baden, Heilbronn, Koblenz,<br />
Köln, Leipzig, Luxembourg, Mainz, München, Münster,<br />
Neuss, Niederrhein, Nürnberg, Regensburg, Reutlingen,<br />
Rhein-Neckar, Ruhr (Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen,<br />
Gelsenkirchen, Mülheim, Oberhausen), Saarland, Sauerland,<br />
Siegen-Wittgenstein, Stuttgart, Thüringen, Trier, Ulm/Neu-Ulm,<br />
Würzburg, Wuppertal.<br />
Insgesamt 38 <strong>TOP</strong> MAGAZINE mit einer Gesamtauflage<br />
von 452.000 Exemplaren.<br />
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 33 vom 01.01.<strong>2015</strong><br />
<strong>TOP</strong> TEN<br />
verantwortlich für die Seiten: 67-70<br />
<strong>TOP</strong> Promotion Verlags & Marketing GmbH<br />
Promenadenweg 1, 52152 Woffelsbach am See<br />
Telefon: 0 24 73-93 70 96<br />
b.schneider@top-magazin.de · www.top-ten-magazin.de<br />
Geschäftsführung: Thomas Schneider,<br />
Beate Schneider (ViSdP)<br />
Anzeigenleitung: Beate Schneider<br />
Anzeigenrepräsentanz: Fedra Sayegh<br />
Ressort Uhren und Schmuck: Beate Schneider<br />
Redaktion: Silke Öttershagen, Alexandra Jungblut,<br />
Wolfgang Habedank<br />
Repräsentanz: Fedra Sayegh<br />
Fotos: Fotolia-Markus Beck, Gerhard Braun Galery, CCA<br />
Layout/Gestaltung: Alexander Mack, www.Zweisieben.de<br />
Druck: Weiss-Druck GmbH & Co. KG, Monschau<br />
Der <strong>TOP</strong> TEN-Bogen erscheint mit einer Auflage von 164.000 Exemplaren<br />
in den Städten: Berlin, <strong>Dortmund</strong>, Düsseldorf, Essen,<br />
Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart.<br />
66 <strong>TOP</strong>
LIFESTYLE | ANZEIGE<br />
Was braucht FRAU oder<br />
MANN von Welt <strong>2015</strong> im<br />
Kleiderschrank?<br />
TRENDS BY DENNIS QUAST<br />
Was sind die Modetrends <strong>2015</strong>? Gibt es eine neue Marke die, wie vor Jahren<br />
Camp David oder Ed Hardy, den Markt beherrschen kann? Das <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong><br />
fragte exklusiv nach bei Dennis Quast, Besitzer der In-Boutique Quast Store<br />
in Unna, der für seine exquisite und typgerechte Styleberatung bekannt ist.<br />
Quast<br />
Mode und Accessoires<br />
Seit 10 Jahren gibt es den Store Quast in<br />
Unna, der zeitlos chic, aber stets modern<br />
einkleidet. Männer und Frauen schätzen<br />
die ehrliche, kompetente und typgerechte<br />
Beratung. Auf etwa 150 qm dreht sich alles<br />
um das Thema Fashion: Bekleidung, Schuhe,<br />
Schmuck, Taschen. Hier verkauf man<br />
nicht Marken – sondern Trends. Quast<br />
steht für einen Mix aus Lässigkeit, Sportlichkeit,<br />
Eleganz – bei angemessenem<br />
Preis-Leistungsverhältnis. Es warten Labels<br />
wie Closed, Set, Tigha, No man’s land,<br />
Frogbox, Oakwood, Imperial, Please, Campomaggi<br />
oder ASH – und der versteckte<br />
Hinterhof als Highlight und Ruhepol.<br />
WELCHE RETRO-TRENDS SIND HIP?<br />
Bei Please kehrt ein Hauch der 70er ein,<br />
der Hippie-Look zeichnet sich durch<br />
Batikoptik, Spitze und Velourleder mit<br />
destroyed Jeans aus.<br />
WAS IST „DIE“ MODEFARBE <strong>2015</strong><br />
Die verschiedenen Marken haben unterschiedliche<br />
Kollektionen. Während es bei<br />
No Man’s Land über hochwertige Qualitäten<br />
in Pastellfarben geht und sich nur<br />
auf eine Farbe festgelegt wird, scheint die<br />
Farbpalette bei Frogbox nahezu grenzenlos.<br />
Neonfarben mit verschiedenen plakativen<br />
Aufdrucken leiten den Sommer ein.<br />
Wesentlich zurückhaltender ist es da bei<br />
Tigha, ob für Männer oder Frauen. Hier dominiert<br />
die Farbe schwarz die Kollektion.<br />
GIBT ES EINEN GENERELLEN TREND?<br />
In diesem Jahr fällt verstärkt auf, dass<br />
es eigentlich keinen Trend mehr gibt,<br />
verschiedene Silhouetten und Materialien<br />
dominieren. Der Individualität sind<br />
keine Grenzen gesetzt.<br />
WAS BRAUCHT FRAU/MANN VON WELT<br />
<strong>2015</strong> IM KLEIDERSCHRANK?<br />
In diesem Jahr darf in keinem Frauenoder<br />
Männer-Kleiderschrank ein Teil<br />
von Tigha fehlen. Diese Marke ist<br />
durch ihre verschiedenen Leder jacken<br />
Styles bekannt geworden. Und heute<br />
deckt die Kollektion mittlerweile ein<br />
grosses Spektrum ab – von Lederjacken,<br />
Jeans, Shirts über Kleider, Strick<br />
und Accessoires.<br />
Quast · Massener Str. 12 · 59423 Unna<br />
Telefon: 0 23 03-23 99 81 · www.quaststore.de<br />
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10 -19 Uhr · Sa 10 -18 Uhr<br />
<strong>TOP</strong> 71
IMMOBILIEN<br />
VON DER KOHLESTADT ZUR LEBENS-<br />
WERTEN RUHRGEBIETSMETROPOLE<br />
EINE ANALYSE VON MARVIN SCHEVE, EXKLUSIV KONZEPT IMMOBILIEN<br />
<strong>Dortmund</strong> war einer der größten Industriestandorte Deutschlands. Dann wurde die Produktion von Bier,<br />
Kohle und Stahl zu teuer und viele verloren ihre Arbeitsplätze. Doch <strong>Dortmund</strong> hat den Struktur wandel<br />
gut gemeistert und hat sich von der ehemaligen Arbeiterstadt zu einer modernen Großstadt mit einer viel-<br />
seitigen Bevölkerungsschicht gewandelt. <strong>Dortmund</strong> ist mittlerweile das Wirtschafts- und Handels zentrum<br />
West falens und ist sowohl die größte Stadt dieser Region als auch des Ruhrgebiets.<br />
Dieser Strukturwandel betraf nicht nur<br />
den Arbeitsmarkt in <strong>Dortmund</strong> sondern<br />
auch den Immobilienmarkt. Die Dienstleistungsbranche<br />
und Technologiebranche<br />
ist heutzutage größter Arbeitgeber<br />
der Region, zudem zieht es viele Studenten<br />
in die Stadt. Der Immobilienmarkt<br />
in <strong>Dortmund</strong> wächst schnell und das<br />
Angebot an Wohnungen ist inzwischen<br />
trotz des Wachstums ähnlich knapp wie<br />
in anderen westdeutschen Großstädten.<br />
BEISPIEL PHOENIX-SEE<br />
Dass die <strong>Dortmund</strong>er in <strong>Dortmund</strong>-<br />
Hörde freiwillig ihre Freizeit verbringen<br />
würden, war bis vor einigen Jahren<br />
kaum vorstellbar. Damals stand hier<br />
„auf Phoenix“ noch eines der größten<br />
Stahlwerke Europas, Abgase verpesteten<br />
die Luft und machten dieses Viertel<br />
nicht lebenswert. Das stillgelegte<br />
Stahlwerk wurde abgebaut und nach<br />
China verkauft. Auf dem kontaminierten<br />
Gelände wurde ein riesiges Loch<br />
72 <strong>TOP</strong>
IMMOBILIEN | ANZEIGE<br />
AKTUELLES <strong>TOP</strong> OBJEKT<br />
Der Strukturwandel in <strong>Dortmund</strong> – nirgends wird er so sicht- und vor allem erlebbar wie<br />
an DEN beiden <strong>Dortmund</strong>er „HotSpots“: das <strong>Dortmund</strong>er U und der Phoenix-See (links).<br />
Entsprechend hoch ist die Nachfrage an Immobilien – und damit deren Preise.<br />
VILLA IN DO-KIRCHHÖRDE<br />
Kaufpreis 1.750.000 € (4,76 % Prov.), 400 m²<br />
Wohnraum, 1.160 m² Grundstück, 5 Schlafz.,<br />
2 Bäder, Terrasse/Balkon, Gäste-WC, Wellness-/Saunabereich<br />
mit Kältebecken, Fitnessbereich,<br />
Doppel garage, Alarm-/Videoüberwachung,<br />
Fuß bodenheizung, Kamin, Privatweg,<br />
2014 aufwendig modernisiert … u.v.m.<br />
ausgehoben und mit Wasser gefüllt:<br />
Der Phoenix-See entstand. Ein Neubaugebiet<br />
für Stadtvillen lockt nun zahlungskräftige<br />
Familien an.<br />
Der Phoenix See ist ein künstlich angelegtes<br />
Stillgewässer mit einer Fläche<br />
von ca. 24 Hektar und über 600.000 m³<br />
Wasser. Zusammen mit dem etwa 2<br />
Kilometer westlich gelegenen Technologiepark<br />
Phoenix-West ist der See eine<br />
Bereicherung und Erholungsoase des<br />
ehemals von Schwerindustrie geprägten<br />
Stadtteils Hörde. Auf dem circa 26<br />
Hektar großen Areal werden über 1.200<br />
Wohneinheiten geschaffen. Die Gastronomie<br />
und Freizeiteinrichtungen an<br />
den Uferpromenaden sollen über 5.000<br />
Arbeitsplätze schaffen. Das gesamte<br />
Areal wurde von der Stadt <strong>Dortmund</strong><br />
für 15 Millionen Euro erworben. Verkäufer<br />
war die Thyssen Krupp Stahl<br />
AG. Für die Umgestaltung des Areals<br />
wurden 230 Millionen Euro investiert.<br />
2009 begann der Verkauf der nördlichen<br />
Grundstücke. Die Bebauung konnte ab<br />
2011 erfolgen, die Grundstückspreise<br />
stiegen rasant auf mitlerweile 380,00<br />
Euro/m² am Nordufer bis 500,00 Euro m²<br />
am Südufer an. Für eine neu errichtete<br />
Eigentumswohnung im <strong>Dortmund</strong>er<br />
Süden werden im Durchschnitt 2.750,00<br />
Euro/m² veranschlagt. Vergleichbares<br />
Wohneigentum am Phoenixsee kostet<br />
weit über 3.000,00 Euro/m². Dies geht<br />
aus den Verkaufspreisen und Angebotspreisen<br />
des <strong>Dortmund</strong>er Immobilienmarktes<br />
hervor.<br />
LEBENSQUALITÄT PUR<br />
Mit seinem ökologischen und gestalterischen<br />
hochwertigen Konzept ist der<br />
Phoenixsee ein Paradebeispiel zur Erhöhung<br />
der Lebensqualität in <strong>Dortmund</strong>.<br />
Die geschickte Kombination aus Arbeiten,<br />
Freizeit und Wohnen in dem urbanen<br />
Viertel sind ein herausragender Beitrag<br />
für ein lebenswertes <strong>Dortmund</strong>.<br />
Exklusiv Konzept Immobilien<br />
Marvin Scheve Immobilien<br />
Hagener Str. 210 · 44229 <strong>Dortmund</strong><br />
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<strong>TOP</strong> 73
SPORT<br />
OLYMPIASIEGER<br />
FORDERN BVB HERAUS<br />
SAISONERÖFFNUNG AM 4. JULI MIT FAMILIENFEST UND STAR-AUFGEBOT<br />
Die Vorstellung des neuen Trainers Thomas Tuchel hat Vorfreude geweckt. Während die meisten BVB-Profis noch bei ihren Nationalmannschaften<br />
weilen, zählen viele Fans in den sozialen Medien schon den Countdown für die Saison <strong>2015</strong>/16 herunter. Als „Tag 0“<br />
steht der 4. Juli im Kalender – dann laden die Schwarzgelben zur Saisoneröffnung. Und dabei rollt in diesem Jahr bereits der Ball.<br />
„Wir wollen in allen Wettbewerben der<br />
Herausforderer sein!“ – Diese Losung<br />
hat Thomas Tuchel für seine erste BVB-<br />
Saison ausgegeben. Im Rahmen des traditionellen<br />
Familienfestes werden aber<br />
erst einmal der Trainer und sein Team<br />
herausgefordert. Von einer Mannschaft,<br />
die prominenter und hochkarätiger<br />
kaum besetzt sein könnte: dem „Team<br />
Gold“ mit aktuell und ehemals geförderten<br />
Athleten der Deutschen Sporthilfe.<br />
GEGEN DIE BVB-STARS ANTRETEN<br />
Medaillenglanz wird den Signal Iduna<br />
Park fluten, wenn die illustre Truppe<br />
aufläuft. Mit dabei sind u.a. Beachvolleyball-Olympiasieger<br />
Jonas Reckermann,<br />
Ex-Zehnkämpfer Frank Busemann,<br />
Schwimm-Weltrekordler Markus Deibler<br />
und Langstrecken-Schwimmer Thomas<br />
Lurz, der frühere Vierschanzentournee-<br />
Sieger Sven Hannawald, Handball-Nationalkeeper<br />
Silvio Heinevetter und die Rodel-Doppelsitzer<br />
Tobias Wendl/Tobias<br />
Arlt. Mit Skifahrer Gerd Schönfelder und<br />
Sprinter Heinrich Popow stehen zudem<br />
zwei paralympische Goldmedaillengewinner<br />
im Team. Komplettiert wird die<br />
Auswahl von einigen BVB-Fans, die ihren<br />
Platz im Team in einem Gewinnspiel des<br />
BVB-Partners Unitymedia gewinnen können.<br />
Mehr zu diesem Gewinnspiel unter<br />
www.unitymedia.de/traumspiel<br />
Der Anstoß erfolgt um 14.30 Uhr. Zuvor<br />
wird Stadionsprecher Norbert Dickel<br />
das neue Trainerteam und die Mannschaft<br />
auf dem Rasen des Signal Iduna<br />
Parks begrüßen. Tickets für den ersten<br />
„Härtetest“ der Saisonvorbereitung<br />
sind erhältlich. Sie kosten zwischen<br />
zwei und fünf Euro – die kompletten<br />
Einnahmen kommen der Deutschen<br />
Sporthilfe zugute. Über den Beginn des<br />
Vorverkaufs informieren wir noch.<br />
BVB-FAMILIENFEST<br />
Die Partie zwischen Borussia <strong>Dortmund</strong><br />
und dem „Team Gold“ ist der Höhepunkt<br />
des BVB-Familienfestes. Schon<br />
ab 10 Uhr lockt das REWE-Fandorf auf<br />
den Parkplätzen A7/A8 mit Spielaktionen,<br />
Fanschminken, Fahrgeschäften<br />
und vielen weiteren Attraktionen.<br />
74 <strong>TOP</strong>
AB<br />
DEM<br />
4.6.<br />
800° Grill<br />
&<br />
V-Blade<br />
Das perfekte Grill Erlebnis!<br />
Genießen Sie, neben saisonalen á la Carte Speisen, vom 800°C Grill z. B. die Dry Aged<br />
Spezialitäten vom ganzen Pommerschen Färsenrücken, das Schulterstück vom 100%<br />
Vollblut Ibérico oder vom V-Blade eine ganze Dorade Royal und den gegrillten Pulpo.<br />
Neu: Ab 4.6. erwartet Sie jeden Donnerstag, bei gutem Wetter, im mediterranen Innenhof,<br />
neben dem normalen Speisenangebot, ein original amerikanischer BBQ-Smoker Tag mit<br />
Pulled Pork Burgern und anderen besonderen Speisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />
Öffnungszeiten di - so von 18:00h - 00:00h<br />
Emil - Am <strong>Dortmund</strong>er U - Emil-Moog-Platz - <strong>Dortmund</strong><br />
Im Gewölbekeller des <strong>Dortmund</strong>er U<br />
Reservierungen <strong>02</strong>31 47647814 oder unter:<br />
www.emil-dortmund.de
AUTO<br />
DORTMUND<br />
elektrisiert die Welt<br />
Wer heute über Elektromobilität nur mitreden kann, ist von gestern. Denn in der BMW Niederlassung <strong>Dortmund</strong><br />
wurde der erste BMW i3 bereits Ende 2013 an Kunden übergeben. Vom 25. bis 30.06.<strong>2015</strong> bietet sich nun<br />
die perfekte Gelegenheit sich elektrisieren zu lassen. Mit gleich zehn Modellen gastiert die BMW i3 Flotte in<br />
<strong>Dortmund</strong> und lädt zu einer beispiellosen Probefahrt-Tour ein.<br />
BMW i3 bewegt immer mehr Menschen<br />
Mit der BMW i3 Probefahrt-Tour steht<br />
<strong>Dortmund</strong> einmal mehr an der Spitze des<br />
Fortschritts. Herr Detlef Schmelz ist Leiter<br />
der BMW Niederlassung <strong>Dortmund</strong>.<br />
Für ihn ist es nur konsequent, dass <strong>Dortmund</strong><br />
neben Städten wie München und<br />
Berlin den Zuschlag für die Tour bekommen<br />
hat. „Das Interesse an Elektromobilität<br />
in <strong>Dortmund</strong> ist enorm. Wir sind<br />
uns sicher, dass die Tour auf große Begeisterung<br />
in der Stadt stoßen wird.“ Weil<br />
gleich zehn Fahrzeuge zur Verfügung stehen,<br />
könne man vielen Menschen gleichzeitig<br />
das elektrisierende Fahrerlebnis<br />
im BMW i3 bieten.“ Die Anmeldung, so<br />
Detlef Schmelz, sei denkbar einfach: „Auf<br />
der Webseite www.bmwi3-experience. de<br />
kann man sich nicht nur für die Probefahrt<br />
registrieren lassen, sondern gleich seinen<br />
Wunschtermin angeben. Sie werden dann<br />
so schnell wie möglich zurückgerufen.“<br />
Im Alltag angekommen: der BMW i3.<br />
Ein Mann der ersten Stunde ist auch Florian<br />
Anke. Als Produktexperte für den BMW<br />
i3 hat er zahlreiche Kunden auf ihrem Weg<br />
ins Elektrozeitalter beraten. Kaum jemand<br />
weiß besser, was die Menschen bewegt,<br />
wenn es um Elektromobilität geht. „Ganz<br />
entscheidend sind Fragen nach der Alltagstauglichkeit.<br />
Wie groß ist die Reichweite?<br />
Und wo kann man den BMW i3 laden?<br />
Erstaunlicherweise stellen unsere<br />
Kunden schnell fest, dass man mit dem<br />
BMW i3 im Alltag kaum an Grenzen stößt.<br />
Die überwiegende Mehrheit fährt weniger<br />
als 100 km am Tag. Und über Nacht kann<br />
man ihn einfach mit dem Stromkabel wieder<br />
aufladen. Die Reichweite reicht also.“<br />
Auf Wunsch werden ein Video und ein Fotoalbum<br />
der Fahrt erstellt. Mithilfe von<br />
GPS-Daten wird die Tour minutiös aufgezeichnet.<br />
So entsteht ein Probefahrt-<br />
Journal, das man im Internet mit Freunden<br />
teilen oder einfach immer wieder selbst<br />
anschauen kann. Die Anmeldung zu einer<br />
Probefahrt erfolgt völlig unkompliziert<br />
über die Internetseite www.bmwi3-experience.de<br />
oder natürlich über die BMW Niederlassung<br />
<strong>Dortmund</strong>. Die Eckdaten der<br />
Tournee im Überblick: Aktionszeitraum:<br />
25. bis 30.06.<strong>2015</strong><br />
BMW Niederlassung <strong>Dortmund</strong><br />
Nortkirchenstraße 111, 44263 <strong>Dortmund</strong><br />
Herr Florian Anke · Product Genius<br />
Tel. <strong>02</strong>31-9506-5270 · Florian.Anke@bmw.de<br />
76 <strong>TOP</strong>
BMW i<br />
Freude am Fahren<br />
ERLEBEN, WAS ELEKTRISIERT.<br />
DIE BMWi3 PROBEFAHRT-TOUR.<br />
DORTMUND 25.–30.06.<br />
Weitere Städte:<br />
Mainz 25.–30.06ᆣNürnberg <strong>02</strong>.–07.07.ᆣRegensburg <strong>02</strong>.–07.07.ᆣBerlin 09.–14.07.<br />
Der BMW i3 auf großer Städtetour durch Deutschland.<br />
Jetzt Probefahrt buchen und den BMW i3 erleben.<br />
bmwi3-experience.de<br />
BMW Niederlassung <strong>Dortmund</strong><br />
Nortkirchenstraße 111<br />
44263 <strong>Dortmund</strong><br />
www.bmw-dortmund.de<br />
Offizielle Verbrauchsdaten für den BMW i3: 0 l/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; Nennleistung (Elektromotor): 75/1<strong>02</strong> kW/PS bei 4.800 1/min; Spitzenleistung (Elektromotor):<br />
125/170 kW/PS; Stromverbrauch: 12,9 kWh/100 km; Reichweite (NEFZ-Fahrzyklus): 190 km; kundenorientierte Reichweite: bis zu 160 km.<br />
Offizielle Verbrauchsdaten für den BMW i3 mit Range Extender (kombiniert): 0,6 l/100 km; CO2 Emissionen (kombiniert): 13 g/km; Stromverbrauch: 13,5 kWh/100 km; Reichweite<br />
rein elektrisch (NEFZ-Fahrzyklus): 170 km; kundenorientierte Reichweite rein elektrisch: bis zu 150 km; kundenorientierte Gesamtreichweite: bis zu 300 km. Reichweite abhängig<br />
von unterschiedlichen Faktoren, insbesondere: persönlicher Fahrstil, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Heizung/Klimatisierung, Vortemperierung. BMW i Neufahrzeuge<br />
werden nur durch autorisierte BMW i Agenten oder die BMW i Kundenbetreuung vertrieben.
GESUNDHEIT<br />
JAPANISCHE HEIL- UND<br />
KAMPFKÜNSTE DER SAMURAI<br />
Unter dem Überbegriff „Amatsu Tatara Ryu Ho“ (Göttlicher Wohnsitz/Himmelshafen) sind die Aspekte der japanischen Kriegskünste,<br />
der Medizin (Hichibuku Goshinjutsu) und der Philosophie vereint. Der Kampfkunstweg, der medizinische Weg und der spirituelle<br />
Weg waren eng miteinander verbunden. Die Meister der Kampfkunst erkannten schon damals, dass die Balance von Körper,<br />
Emotionen und Spiritualität im Einklang sein müssen, denn nur ein gesunder Geist kann in einem gesunden Körper wohnen.<br />
Selbstverteidigung war nicht nur die Auseinandersetzung<br />
auf der körperlichen<br />
Ebene, sondern beinhaltete auch die<br />
Ausbildung der Krieger in der natürlichen<br />
Heilkunde. Die höchste Ausbildungsstufe<br />
des Hichibuku Goshinjutsu erreichten<br />
die Yamabushi (Krieger-Ärzte-Mönche,<br />
die in den heiligen Bergen Japans lebten),<br />
die Ninja (berühmte Schatten Krieger<br />
Japans) und einige Mitglieder der japanischen<br />
Elite Samurai Familien, eingeschlossen<br />
der Kaiserfamilie.<br />
DIE EDO PERIODE<br />
In der Edo Periode (1603 – 1867) hatte<br />
die Shogun Familie Tokugawa Japan für<br />
die folgenden 250 Jahre von der Außenwelt<br />
isoliert, so dass sich die neue<br />
Samuraiklasse, die nun nicht mehr in<br />
den Kampf zog, einen neuen Do (Weg)<br />
suchen musste. So entstanden unter<br />
anderem die Wege der Dichtkunst, der<br />
Bildung oder der Teezeremonie, die<br />
die Samurai perfektionierten. Einige<br />
der Anwender des Hichibuku Goshinjutsu<br />
Ryu blieben ihrer Tradition treu<br />
und praktizierten und erforschten im<br />
Geheimen den Weg weiter. Nach dem<br />
2. Weltkrieg wurde den Samurai durch<br />
den amerikanischen General McArthur<br />
verboten, ihre Traditionen und Kampfkünste<br />
wieder aufleben zu lassen. Viele<br />
der stationierten, amerikanischen Soldaten<br />
waren aber von der japanischen<br />
Kampfkunst so begeistert, dass sie<br />
darum baten, in ihr trainiert zu werden.<br />
Als Antwort formte die japanische<br />
Kampfkunst Gemeinschaft eine Gesellschaft<br />
für friedliche Kampfkunst, was<br />
die Zustimmung von McArthur fand.<br />
Takamatsu Toshitsugu wurde als erster<br />
Präsident dieser Gesellschaft gewählt<br />
und den Titel, den er verwendete, lautete<br />
Meister der Selbstverteidigung (Hichi<br />
Buku Goshinjutsu).<br />
Großmeister Takamatsu lernte die Wege<br />
der Kriegskunst, der Medizin und die spirituellen<br />
Wege hauptsächlich von seinem<br />
Großvater, Großmeister Toda Shinryuken<br />
Masamitsu, der ein Angehöriger<br />
einer alten, ehrwürdigen Samurai Familie<br />
war. Großmeister Toda war über lange<br />
Jahre der Lehrer der Kriegskunst der<br />
kaiserlichen Garde des Kaisers Komei<br />
und der Ausbilder für die Schwertschule<br />
des japanischen Shoguns. Er war der<br />
Großmeister des Hichibuku Goshinjutsu.<br />
Großmeister Takamatsu legte in den 60er<br />
Jahren fest, dass Hatsumi Masaaki sein<br />
legitimer Nachfolger werden sollte und<br />
übertrug ihm die Großmeisterschaft von<br />
neun Kriegsschulen und dem Amatsu<br />
Tatara. Unter den beiden Großmeistern<br />
lebten die alten Traditionen wieder<br />
auf und das Hichibuku Goshinjutsu<br />
erfuhr eine Neubelebung. Großmeister<br />
Dr. Hatsumi Masaaki brach 1995 mit<br />
der japanischen Tradition, bildete drei<br />
Nicht-Japaner in Hichibuku Goshinjutsu<br />
aus und verlieh ihnen zusätzlich noch<br />
die Lehrerlaubnis. Nach vielen Jahren<br />
der Trennung dieser drei Aspekte führte<br />
Großmeister Dr. Hatsumi Masaaki unter<br />
dem Namen Bujinkan Budo Taijutsu die<br />
Kriegs- und Heilkünste wieder zusammen.<br />
Diese effektiven und traditionsreichen<br />
Heilkünste der Samurai sind seit<br />
Jahren ein fester Bestandteil in unserem<br />
Naturheilzentrum. Das Wirkspektrum<br />
des Hichibuku Goshinjutsu ist sehr breit<br />
gefächert. So wird es bei allen Beschwerden<br />
und Schmerzen des Bewegungsapparates<br />
und der Muskulatur, aber auch<br />
bei inneren Erkrankungen erfolgreich<br />
eingesetzt.<br />
Quelle: mündliche Überlieferung des<br />
Großmeisters Dr. Hatsumi Masaaki an<br />
seine Schüler.<br />
FÜR WEITERE FRAGEN:<br />
Naturheilzentrum Harmony & Balance<br />
Nona Simakis & Thomas Kuhnhenne<br />
Hohle Eiche 11 · 44229 <strong>Dortmund</strong><br />
Telefon: +49(0)231/ 72 70 684<br />
E-Mail: praxiskuhnhenne@ymail.com<br />
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78 <strong>TOP</strong>
GESUNDHEIT | ANZEIGE<br />
ZAHNARZTPRAXIS MIT<br />
ÄSTHETISCHER KOMPETENZ<br />
Streben nach Perfektion und Schmerzfreiheit, Wohlfühlambiente, sehr gut ausgebildetes Team, menschliche Wärme, hohe Termintreue,<br />
technische Ausstattung mit modernsten Möglichkeiten, ständige Fortbildung, sehr gute Erreichbarkeit in der ruhigen Atmosphäre des<br />
Verwaltungstraktes der Thier Galerie und gute Parkmöglichkeiten – das alles erwartet SIE in dieser topmodernen Praxis.<br />
Ein tolles Team erwartet die Patienten.<br />
Wurde die Zahnarztpraxis Ästhetik DO<br />
in der letzten Ausgabe allgemein vorgestellt,<br />
so möchten wir heute eingehen<br />
auf die tollen Möglichkeiten, die Patienten,<br />
bei denen wegen ästhetischer oder<br />
sonstiger Gründe sehr hoher Behandlungsbedarf<br />
herrscht, hier geboten<br />
werden. Bei solch umfangreichen Behandlungen<br />
wird vorab mit dem Zebris<br />
Gerät der Biss geprüft und eventuell<br />
eingestellt um spätere Beschwerden<br />
erst gar nicht aufkommen zu lassen.<br />
Oft ist nämlich gerade ein nicht<br />
korrekter Biss der Grund für quälende<br />
Nacken- oder Kopfschmerzen. Nicht<br />
Der charmante Empfang.<br />
selten sind entzündete Zähne, die eventuell<br />
gezogen werden sollten, durch<br />
spezielle Endodontie oder Parodontologie<br />
Methoden zu erhalten. Zahnerhaltung<br />
steht hier immer im Vordergrund.<br />
In manchen Fällen müssen aus ästhetischen<br />
Gründen Zähne kieferorthopädisch<br />
bewegt werden. Wenn möglich<br />
geschieht dies komfortabel mit transparente<br />
Aligner Schienen.<br />
PERFEKTE ZUSAMMENARBEIT<br />
Jeder hat eine ungefähre Vorstellung,<br />
wie seine Zähne später aussehen sollen.<br />
Werden die Zähne nun ohne perfekte<br />
Zusammenarbeit von Arzt, Techniker<br />
und Patient hergestellt, entspricht das<br />
Ergebnis möglicherweise nicht diesen<br />
Vorstellungen. Sind die Zähne schon fertig,<br />
dann ist es schwierig, noch etwas<br />
zu ändern. Wegen des hohen Anspruches<br />
an ihr Behandlungsergebnis bietet<br />
die Praxis Ästhetik DO an, dass Sie die<br />
Form Ihrer Zähne präzise mitbestimmen<br />
können und dass sie die Zähne<br />
auch „Probetragen“ können. Dies ist mit<br />
genauer Diagnostik mittels 3D Röntgen<br />
und 3D Fotos und mit weiteren Spezialtechniken<br />
möglich.<br />
Nur durch die enge Vernetzung der<br />
Kenntnisse der verschiedenen Spezialisten<br />
der Praxis können so optimale<br />
Ergebnisse bei ästhetisch hoch<br />
anspruchsvollen Patienten erreicht werden.<br />
Da die Praxis sich auf hochwertige<br />
ästhetische Zahnbehandlungen spezialisiert<br />
hat, ist es selbstverständlich,<br />
dass sich auch Personen des öffentlichen<br />
Lebens hier in absoluter Diskretion<br />
behandeln lassen können.<br />
Vielen Dank für die neuerlichen tiefen<br />
Einblicke, wie man Patienten heutzutage<br />
mit modernen Methoden und Strategien<br />
umfassend helfen kann.<br />
Letzte Meldung: Ab sofort bereichert<br />
ein neuer Kollege das Praxisteam, der<br />
das Feld der Oralchirurgie auf sehr<br />
hohem Niveau abdeckt!<br />
Dr. Etringer & Dr. Kathrin Bitterle<br />
Hoher Wall 5 (Thier Galerie Verwaltung)<br />
44137 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: <strong>02</strong>31-1 44 333<br />
www.ästhetik-do.de · info@ästhetik-do.de<br />
<strong>TOP</strong> 79
BERATERFORUM | ANZEIGE<br />
SPONSORING<br />
Oder: Wie setze ich Fußballkarten von der Steuer ab?<br />
Der Begriff des Sponsoring ist in aller Munde aber wofür steht er eigentlich? Beim Sponsoring geht es Ihnen als Unternehmer um<br />
die finanzielle Förderung von Organisationen oder Vereinigungen im sozialen, sportlichen oder kulturellen Bereich, bei der allerdings<br />
die Werbung für Ihr Unternehmen bzw. eine gute Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund stehen.<br />
Sponsoring ist also ein Marketinginstrument.<br />
Entscheidend ist, dass Sie eine<br />
Gegenleistung für Ihre Ausgaben erhalten,<br />
das grenzt die Sponsoringleistungen<br />
von reinen Spenden (= freigiebigen<br />
Zuwendungen) ab.<br />
Welche Formen des Sponsorings im<br />
Sport sind denkbar?<br />
Es gibt für Unternehmen viele Möglichkeiten<br />
ihr Engagement zu zeigen.<br />
Beispielsweise durch Ihr Logo auf Trikots,<br />
Sporttaschen, Bandenwerbung,<br />
Lautsprecherdurchsagen, Anzeigen in<br />
Programmheften oder auf Videoleinwänden,<br />
Platzierung Ihres Logos auf<br />
der Website eines Vereins, Anzeigen<br />
auf Fahrzeugen, Aufdrucke des Logos<br />
auf Geschirr, Werbetafeln auf dem<br />
Gelände, Sachleistung an Geschäftsfreunde<br />
und Mitarbeiter im Zusammenhang<br />
mit dem Sportveranstaltungen,<br />
Geld- oder Sachleistung ohne Zweckbestimmung<br />
usw.<br />
Wie sind diese Aufwendungen ertragsteuerlich<br />
zu berücksichtigen?<br />
Hier sind für Sie als Unternehmer<br />
zunächst grundsätzlich vier Varianten<br />
denkbar:<br />
• Voller Betriebsausgabenabzug, also<br />
Minderung des Gewinns in Höhe Ihrer<br />
Ausgaben<br />
• Beschränkter Betriebsausgabenabzug,<br />
also Minderung des Gewinns nur zum<br />
Teil (z. B. bei Bewirtungsaufwendungen)<br />
oder ab bestimmten Beträgen gar nicht<br />
(z. B. bei Geschenken oberhalb der Freigrenze<br />
von 35 EUR)<br />
• Spenden, welche unter bestimmten Voraussetzungen<br />
als Sonderausgaben ihr<br />
zu versteuerndes Einkommen mindern<br />
• Kosten der privaten Lebensführung,<br />
hier ist keine steuerliche Anerkennung<br />
möglich, die Zahlung erfolgt aus bereits<br />
versteuertem Geld (z. B. Aufwendungen<br />
anlässlich eines persönlichen Ereignisses,<br />
auch wenn Geschäftsfreunde anwesend<br />
sind)<br />
Erläuterung der vorgenannten Varianten<br />
am Beispiel von VIP-Logen bei<br />
Sportveranstaltungen<br />
Ihre Aufwendungen fallen darunter,<br />
sofern Sie Kosten für bestimmte sportliche<br />
Veranstaltungen tragen und dafür<br />
vom Empfänger bestimmte Gegenleistungen<br />
mit Werbecharakter für die „gesponserte“<br />
Veranstaltung erhalten. Neben den<br />
üblichen Werbeleistungen (z. B. Werbung<br />
über Lautsprecheransagen, auf Videowänden,<br />
in Vereinsmagazinen usw.) werden<br />
Ihnen auch Eintrittskarten für VIP-Logen<br />
80 <strong>TOP</strong>
BERATERFORUM | ANZEIGE<br />
überlassen, die nicht nur zum Besuch der<br />
Veranstaltung berechtigen, sondern auch<br />
die Möglichkeit der Bewirtung (für z. B.<br />
Geschäftsfreunde, Arbeitnehmer) beinhalten.<br />
Da hierfür zumeist ein Paketpreis<br />
vereinbart wird, stellt sich die Frage nach<br />
der steuerlichen Abzugsfähigkeit im Sinne<br />
der oben genannten Varianten.<br />
Nach Ansicht der Finanzverwaltung ist<br />
die Aufteilung der Gesamtkosten ohne<br />
nähere Spezifikation wie folgt vorzunehmen:<br />
40 % Werbung, 30 % Bewirtungskosten,<br />
30 % Eintrittskarte<br />
Bei 500 EUR Nettokosten bedeutet das<br />
für die steuerliche Abzugsfähigkeit folgendes:<br />
· 40 % Werbung = 200 EUR<br />
Volle Abzugsfähigkeit als Betriebsausgaben<br />
= 200 EUR<br />
· 30 % Bewirtung = 150 EUR<br />
Bei Geschäftsfreunden zu 70 % abzugsfähig<br />
= 105 EUR, sofern Mitarbeiter<br />
ohne Geschäftsfreunde bewirtet werden<br />
zu 100 % abzugsfähig = 1500 EUR<br />
· 30 % Eintrittskarte = 150 EUR<br />
Geschenke (= Leistung ohne Gegenleistung)<br />
> 35 EUR an Geschäftsfreunde sind<br />
steuerlich nicht abzugsfähig = 0 EUR;<br />
Geschenke an Arbeitnehmer stellen zu<br />
100 % Betriebsausgaben dar = 150 EUR<br />
Sofern Sie nicht eine andere Zuordnung<br />
nachweisen, geht die Finanzverwaltung<br />
davon aus, dass die VIP-Karten zu 50 %<br />
von Ihren Geschäftspartnern und zu 50 %<br />
von Ihren Mitarbeitern genutzt werden.<br />
Um zu verhindern, dass Ihre Geschäftsfreunde<br />
für die von Ihnen als Geschenk<br />
erhaltene Eintrittskarte Steuern zahlen<br />
müssen (vgl. unser Artikel in der Weihnachtsausgabe<br />
des <strong>TOP</strong>-<strong>Magazin</strong>s 2014),<br />
sollten Sie die 150 EUR der pauschalen<br />
Besteuerung unterwerfen. Sie müssen<br />
somit weitere 30 % zzgl. Solidaritätszuschlag<br />
und Kirchensteuer auf den Bruttobetrag<br />
des Geschenks aufwenden. Sofern<br />
das Geschenk steuerlich abzugsfähig<br />
ist, können Sie auch die Pauschsteuer<br />
gewinnmindern geltend machen.<br />
FAZIT<br />
Gerade der im Wege der Vereinfachungsregelung<br />
entstehende recht hohe Anteil<br />
des Geschenks an Ihre Geschäftsfreunde<br />
und die damit verbundenen steuerlich<br />
nicht abzugsfähigen Beträge (welche sich<br />
doch deutlich erhöhen, wenn man die<br />
Pauschalbesteuerung zusätzlich berücksichtigt)<br />
machen den von der Finanzverwaltung<br />
angebotenen Aufteilungsmaßstab<br />
nicht für alle Fälle attraktiv.<br />
Somit ist es sicherlich unter bestimmten<br />
Voraussetzungen lohnenswert, sich<br />
Gedanken über eine individuelle Aufteilung<br />
der Kosten zu machen. Auch z. B. die<br />
Möglichkeit der gesonderten Abrechnung<br />
der Bewirtungsaufwendungen wirkt sich<br />
unter Umständen positiv auf die steuerliche<br />
Abzugsfähigkeit der Kosten im Rahmen<br />
Ihrer Gewinnermittlung aus.<br />
FRAGEN?<br />
Sicherlich sind noch einige Fragen offen<br />
geblieben. Bitte sprechen Sie uns an! Wir<br />
freuen uns auf Sie! Ihr Team von bopa.<br />
Genießen Sie den Spätsommer.<br />
Wir machen den Rest!<br />
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<strong>TOP</strong> 81
BERATERFORUM<br />
Damit Sie nicht sagen<br />
können Sie hätten’s nicht gewusst!<br />
1.<br />
Mieter können vom Eigentümer Schadensersatz<br />
verlangen, wenn sie beim<br />
Verkauf der Immobilie kein Vorkaufsrecht<br />
erhielten.<br />
2.<br />
Vermieter dürfen sich im Streit um<br />
Mietminderung nicht aus der Kaution<br />
des Mieters bedienen, selbst wenn es<br />
im Vertrag steht.<br />
3.<br />
Vermieter müssen ihren Mieter die<br />
Kosten für Schönheitsreparatur erstatten,<br />
wenn das im Mietvertrag so vereinbart<br />
ist.<br />
4.<br />
Mieter können verpflichtet werden,<br />
nur zu bestimmten Zeiten auf ihren<br />
Balkon zu rauchen, wenn sie andere Bewohner<br />
stark stören.<br />
5.<br />
Stellt der Mieter einen Mangel fest,<br />
der periodisch wiederkehrt, darf er<br />
die Miete nur für den Zeitraum des Mangels<br />
mindern.<br />
6.<br />
Die Quotenklausel für Schönheitsreparaturen<br />
ist grundsätzlich erlaubt,<br />
nicht jedoch, dass der Vermieter eine bestimmte<br />
Firma vorschreibt.<br />
7.<br />
Versucht ein Vermieter, gegen den<br />
Willen des Mieters einzelne Zimmer<br />
zu betreten, darf der Mieter ihn aus der<br />
Wohnung werfen.<br />
8.<br />
Bei einer Eigenbedarfskündigung<br />
muss der Grund ausreichend konkretisiert<br />
werden, doch nicht alle Details<br />
sind Pflicht.<br />
9.<br />
Mieter die ihren Wohnungsschlüssel<br />
verlieren, müssen unter Umständen<br />
den Austausch der kompletten Schließanlage<br />
bezahlen.<br />
10.<br />
Ein Vermieter kann kündigen,<br />
wenn der Mieter die Wohnung<br />
ohne entsprechende Vereinbarung für Gitarrenunterricht<br />
nutzt.<br />
11.<br />
Ein neben dem Mietvertrag<br />
geschlossener Mietvertrag für<br />
eine Garage kann separat gekündigt<br />
werden.<br />
12.<br />
Der Mietspiegel einer Großstadt<br />
darf nicht in einer benachbarten<br />
Kleinstadt oder in einem Dorf nicht angewendet<br />
werden.<br />
13.<br />
Eine Mieterin darf in ihrer Wohnung<br />
eine Tagespflegestelle für<br />
Kleinkindern nur dann betreiben, wenn<br />
die Eigentümer zustimmen.<br />
14.<br />
Vermieter müssen ein vom Mieter<br />
verursachten Brandschaden beseitigen.<br />
Bis zur Behebung darf die Miete<br />
gekürzt werden.<br />
15.<br />
Meldet ein Vermieter Eigenbedarf<br />
an ohne das die vorgebrachten<br />
Gründe stimmen, macht er sich gegenüber<br />
dem Mieter schadensersatzpflichtig.<br />
16.<br />
Einem Hartz-IV-Empfänger kann<br />
die Wohnung fristlos gekündigt<br />
werden, wenn die Behörden die fällige<br />
Miete über Monate hin nicht bezahlt.<br />
17.<br />
Einer Eigenbedarfskündigung ist<br />
zulässig, selbst wenn die Möglichkeit<br />
dazu bereits bei Abschluss des Mietvertrages<br />
erkennbar ist.<br />
18.<br />
Wer seinen künftigen Vermieter<br />
eine „frei erfundene“ Bescheinigung<br />
des Vormieters vorlegt, riskiert die<br />
fristlose Kündigung.<br />
82 <strong>TOP</strong>
BERATERFORUM | ANZEIGE<br />
19.<br />
Geben Mieter eine ursprünglich<br />
weiß gestrichene Wohnung in<br />
knallbunten Farben zurück, müssen sie<br />
dem Vermieter Schadensersatz bezahlen.<br />
20.<br />
Mieter dürfen die Nebenkostenabrechnung<br />
bei Fehlern des Vermieters<br />
selbst korrigieren und den monatlichen<br />
Abschlag senken.<br />
21.<br />
Vermieter dürfen Gartenarbeiten<br />
und Hausmeisterdienste nach fiktiven<br />
Kosten eines Drittanbieters abrechnen.<br />
22.<br />
Führen Vermieter kleinere Umbaumaßnahmen<br />
durch, müssen<br />
sie sich nicht automatisch an die aktuellen<br />
DIN-Normen halten.<br />
23.<br />
Vorübergehend erhöhter Verkehrslärm<br />
durch Bauarbeiten ist<br />
kein Mangel und deshalb kein Grund, die<br />
Miete zu mindern.<br />
24.<br />
Eine Klausel im Mietvertrag,<br />
wonach Mieter das Parkett versiegeln<br />
müssen, sofern dies das Gesetz<br />
erlaubt, ist unwirksam.<br />
25.<br />
Auch wenn viele Wohnungen leer<br />
stehen, sind Heizkosten nach Verbrauch<br />
zu berechnen. Ausnahmen gelten<br />
nur in extremen Einzelfällen.<br />
26.<br />
Soll die Miete wegen Lärm gemindert<br />
werden, muss kein exaktes<br />
Protokoll vorliegen. Es reichen Zeit, Dauer,<br />
Frequenz.<br />
27.<br />
Eine Klausel die die Mieter zum<br />
Weißen der Wände verpflichtet,<br />
beinhaltet eine unzulässige Farbvorgabe<br />
und ist deshalb unwirksam.<br />
28.<br />
Eine Betriebskosten-, Jahresabrechnung<br />
ist auch dann gültig,<br />
wenn jahresübergreifende Posten nicht<br />
exakt dargelegt sind.<br />
29.<br />
Kann der Messwert an der Heizung<br />
rein physikalisch nicht stimmen,<br />
muss der Vermieter die Heizkosten<br />
anders berechnen.<br />
30.<br />
Dem Mieter stehen keine Verzugszinsen<br />
zu, wenn der Vermieter<br />
das Betriebskostenguthaben erst spät<br />
zurückzahlt.<br />
31.<br />
Der Vermieter darf sich Nachforderungen<br />
von Nebenkosten vorbehalten,<br />
die er unverschuldet nur vorläufig<br />
abrechnen kann.<br />
32.<br />
Ein Mieter muss Einwände gegen<br />
eine Nebenkostenabrechnung<br />
auch dann erheben, wenn er sie schon<br />
früher geäußert hatte.<br />
33.<br />
Ein Vermieter kann auch dann Eigenbedarf<br />
durchsetzen, wenn er<br />
seine vermietete Wohnung für berufliche<br />
Zwecke nutzen will.<br />
34.<br />
Eine Klausel, welche die Haltung<br />
von Hunden und Katzen in einer<br />
Mietwohnung generell untersagt, ist unwirksam.<br />
35.<br />
Steht im Vertrag nichts anderes,<br />
dürfen Mieter auch große Hunde<br />
etwa der Rasse Bearded Collie in ihrer<br />
Wohnung halten.<br />
36.<br />
Erteilt der Vermieter eine generelle<br />
Erlaubnis zur Untervermietung<br />
einer Wohnung, so gilt dies nicht für Tagestouristen.<br />
37.<br />
Mieterhöhungserklärungen müssen<br />
schriftlich erfolgen, eine eigenhändige<br />
Unterschrift des Vermieters<br />
ist nicht notwendig<br />
38.<br />
Der Vermieter kann einen Mieter<br />
ordentlich kündigen, auch wenn<br />
er lediglich mit einer Monatsmiete im<br />
Rückstand ist.<br />
39.<br />
Wenn ein Mieter die Miete kürzt,<br />
sich jedoch bei Ursachen des beklagten<br />
Mangels geirrt hat, kann er fristlos<br />
gekündigt werden.<br />
40.<br />
Wer Einwände gegen die Vergrößerung<br />
der Wohnung hat, sie<br />
später übernutzt, muss dafür die entsprechende<br />
Miete zahlen.<br />
41.<br />
Wenn der Vermieter nach Schadensanzeigen<br />
untätig bleibt,<br />
müssen Mieter die Verschlimmerung der<br />
Mängel nicht melden.<br />
42.<br />
Haben Wohnungseigentümer<br />
beschlossen, Ansprüche nur gemeinschaftlich<br />
durchzusetzen, kann der<br />
einzelne nicht klagen.<br />
43.<br />
Ein Vermieter darf die Kaution<br />
nicht mit Forderungen verrechnen,<br />
die sich aus einem früheren Vertrag<br />
mit dem Mieter ergeben.<br />
44.<br />
In eine Abrechnung für Mietwohnungen<br />
dürfen Betriebskosten<br />
nach Personen und Monaten umgelegt<br />
werden.<br />
45.<br />
Eine Baumaßnahme gilt nur dann<br />
als Modernisierung, wenn der gegenwärtige<br />
Zustand der Wohnung verbessert<br />
wird.<br />
46.<br />
Bei den Heizkosten zählt der tatsächliche<br />
Verbrauch; eine pauschale<br />
Abrechnung auf Basis der Vorauszahlung<br />
ist unzulässig.<br />
47.<br />
Vermieter dürfen alte Geräte zur<br />
Erfassung der Heiz- und Wasserkosten<br />
gegen funkbasierte Ablesesysteme<br />
austauschen.<br />
48.<br />
Wichtige Vereinbarungen zwischen<br />
Eigentümer und Mieter<br />
– etwa zum Kündigungsrecht – müssen<br />
schriftlich fixiert werden.<br />
49.<br />
Wird eine Wohnung auch beruflich<br />
genutzt (Mischmietverhältnis),<br />
gilt in der Regel das für den Mieter<br />
bessere Wohnmietrecht.<br />
50.<br />
Bei Flächenabweichung von über<br />
10 % können Mieter die Miete entsprechend<br />
kürzen, auch bei möblierten<br />
Wohnungen.<br />
WICHTIGER HINWEIS:<br />
Auch das Mietrecht ist außerordentlich<br />
kompliziert, weswegen dieser allgemeinen<br />
Ausführungen im konkreten Fall möglicherweise<br />
zum juristischen Schiffbruch<br />
führen können. Aufgrund dessen gilt in<br />
altbewährter Manier: „Wenn Sie unsicher<br />
sind, fragen Sie Ihren Anwalt – nicht Ihren<br />
Apotheker, Ihre Stammtischfreunde<br />
und schon gar keine Facebook-Freunde.“<br />
Rechtsanwalt Dirk Niehaus<br />
Schwanenwall 17 · 44135 <strong>Dortmund</strong><br />
Telefon: <strong>02</strong>31- 58 44 87-0<br />
Telefax: <strong>02</strong>31- 58 44 87-29<br />
niehaus@schwanenwall-17.de<br />
Spezialgebiete: Arbeitsrecht, Vertragsrecht,<br />
Verkehrsrecht, Familienrecht<br />
Foto: Isabella Thiel<br />
<strong>TOP</strong> 83
GESUNDHEIT | ANZEIGE<br />
Der Schmerz nach dem körperlichen Training,<br />
der als erheblich angesehen wird,<br />
ist Muskelkater. Bei Fibromyalgiepatienten<br />
findet sich ein erniedrigter Serotonin<br />
Spiegel, dieses wird in der Schmerzverarbeitung<br />
und zur Regulation des Schlafes<br />
vom Körper benötigt, spielt auch bei der<br />
Behandlung von Depressionen eine Rolle.<br />
Wissenschaftlich konnte im Unterhautgewebe<br />
von Fibromyalgie Patienten eine veränderte<br />
Struktur und Häufigkeit von sensorischen<br />
Nervenenden gefunden werden.<br />
FIBRO MYALGIE –<br />
ALLES TUT WEH<br />
Fibromyalgie übersetzt Faser-Muskel-Schmerz ist eine chronische nicht heilbare Erkrankung,<br />
die ca. 1-2 % der Bevölkerung betrifft zu 85-90 % Frauen, beginnend im Alter von<br />
25-40 Jahren. Klassische Symptome sind chronische Schmerzen in verschiedenen Körperregionen,<br />
Schwäche, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit, zudem Schlafstörungen.<br />
Beim klassischen Gelenkrheuma sind<br />
die Gelenke geschwollen, gerötet und<br />
schmerzend, beim Muskelrheuma finden<br />
sich neben schmerzenden rumpfnahen<br />
Muskelgruppen typische Laborwertkonstellationen,<br />
Anstieg von Entzündungsparametern<br />
im Blut, die in dieser Form<br />
bei der Fibromyalgie fehlen oder nicht<br />
auf eine Kortisontherapie ansprechen,<br />
ebenso wie die Schmerzen. Neben den<br />
Schmerzen kann es bei der Fibromyalgie<br />
auch noch zu unspezifischen Symptomen<br />
wie Kopfschmerz, Reizdarm,<br />
Kältegefühl in den Extremitäten, Ängstlichkeit<br />
und Depressionen kommen, in<br />
der Regel stehen die Schmerzen aber<br />
im Vordergrund. „Herr Doktor Sie haben<br />
gar keine Ahnung was Schmerzen<br />
sind, ich schon“, ist nachvollziehbar, da<br />
schon wenig Reiz bei diesen Patienten<br />
einen heftigen Schmerz auslöst. Schon<br />
ein Training in einem Fitnesscenter kann<br />
heftigste Schmerzen auslösen.<br />
SCHWIERIGE DIAGNOSE<br />
Die Diagnosestellung gestaltet sich schwierig,<br />
da es keine sicheren Laborparameter<br />
gibt, wenn mehr als 11 von 18 Tenderpoints<br />
druckschmerzhaftig sind und keine klinischen<br />
Hinweise für andere entzündliche<br />
Gelenkerkrankungen vorliegen kann man<br />
von einer Fibromyalgie ausgehen. Da die<br />
Symptome aber so unspezifisch sind, haben<br />
viele Erkrankte einen langen Leidensweg<br />
hinter sich mit viel wenig hilfreicher<br />
Diagnostik, besonders durch Röntgen, Kerspintomographie<br />
oder auch Arthroskopien.<br />
Ausgeschlossen werden sollten aber<br />
auch Bindegewebserkrankungen s. g. Kollagenose<br />
und infektiöse Gelenkerkrankungen<br />
wie eine Borrelliose.<br />
Leider sind die genauen pathophysiologischen<br />
Ursachen der Erkrankung noch unbekannt,<br />
diskutiert wird eine Erkrankung<br />
des zentralen Nervensystems mit der Folge<br />
einer erniedrigten Schmerzschwelle.<br />
SCHWIERIGE BEHANDLUNG<br />
Die Behandlung gestaltet sich schwierig, da<br />
es derzeit keine ursächliche Therapieoption<br />
gibt. Hilfreich ist für die Betroffen zunächst<br />
schon mal, dass das Kind einen Namen<br />
hat und es somit eine Erklärung für die<br />
Schmerzen und Probleme gibt. Neben Antidepressiva,<br />
die die Schmerzschwelle anheben<br />
können (Amitriptylin und Duloxetin)<br />
kommen Medikamente zum Einsatz, die einen<br />
Einfluss auf die Übererregbarkeit von<br />
Neven im Rahmen der Epilepsiebehandlung<br />
bewiesen haben (Gabapentin und Pregabalin).<br />
Weitere verschiedene Antidepressiva<br />
können unterstützend wirken, je nach<br />
Ausprägung der begleitend auftretenden<br />
Depression. Eingebettet werden sollte die<br />
Behandlung in ein multimodales Schmerztherapiekonzept,<br />
welches von Schmerztherapeuten<br />
angewandt wird. In diesem Konzept<br />
wird auch Psychotherapie und der<br />
Erlernen von Entspannungsübungen, wie<br />
die progressive Muskelentspannung nach<br />
Jacobson eingesetzt, hilfreich sind auch Yoga,<br />
Taijiquan und Qigon. Der Verzicht auf<br />
tierisches Eiweiß im Rahmen einer veganen<br />
Ernährung kann hilfreich sein. Da eine<br />
Heilung nicht möglich erscheint werden Patienten<br />
angehalten selbstständig aktiv gegen<br />
die Beschwerden vorzugehen und zu<br />
lernen, wie man sein Leben mit der Erkrankung<br />
gestalten kann.<br />
DR. PROSPER<br />
RODEWYK<br />
Facharzt für<br />
Innere Medizin<br />
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84 <strong>TOP</strong>
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Schwerpunkt Kinderzahnheilkunde<br />
Roboy ist in der Zahnarztpraxis Dr. Strenger gelandet<br />
Ein eigenes Kinderbehandlungszimmer und ein eigener Kinder -<br />
wartebereich zum Spielen, Lesen, sogar zum Klettern, mit Kicker<br />
und Spielekonsole sind die Highlights der Erweiterung der Zahn<br />
arztpraxis von Heike und Torsten Strenger an der Saarlandstraße.<br />
Sogar ein kleiner Roboterjunge vom Planeten Robbit ist in der Praxis<br />
gelandet, um den jungen Patienten zur Seite zu stehen!<br />
Mehr über ihn und seine Landung auf www.dr-strenger.de<br />
Im Fokus stehen bei uns<br />
folgende Behandlungen:<br />
Wenn man die großzügigen Praxisräume<br />
an der Saarlandstraße betritt, wird man<br />
von offen wirkenden Räumlichkeiten in<br />
einem strahlenden Weiß und einem frischen<br />
Flieder empfangen. An das Wartezimmer<br />
für die Erwachsenen schließt sich<br />
der Wartebereich für die Kinder an, von<br />
dem aus sie durch einen Tunnel direkt in<br />
den Flur vor dem Kinderbehandlungszimmer<br />
klettern und krabbeln können!<br />
Dr. Torsten Strenger: „Für viele Erwachsene<br />
ist der Besuch beim Zahnarzt mit<br />
Ängsten und schlechten Erinnerungen<br />
verbunden, die ihren Ursprung meist in<br />
der Kindheit haben. Wir möchten durch<br />
die Ausstattung der Praxis und den<br />
kindgerechten Umgang diese Ängste<br />
von vornherein vermeiden!“<br />
Seine Schwester Dr. Heike Strenger<br />
ergänzt: „Wer Angst hat, schiebt den<br />
Besuch so lange auf, bis medizinische<br />
Probleme oder sogar Schmerzen auftreten.<br />
Wenn aber bereits die Kinder<br />
gern zum Zahnarzt gehen und sich<br />
dort wohlfühlen, legen wir den besten<br />
Grundstein für eine lebenslange Zahngesundheit<br />
und Prophylaxe!“<br />
Großer Unterschied für kleine Leute<br />
Es sind manchmal nur Kleinigkeiten, die<br />
den großen Unterschied ausmachen. Die<br />
Kinder werden vom behandelnden Arzt<br />
persönlich abgeholt und dürfen, wenn sie<br />
möchten, auch allein mitgehen. Sowohl<br />
die Diagnose wie die Behandlung werden<br />
den Eltern und vor allem den Kindern<br />
geduldig und anschaulich erklärt.<br />
Auch viele der Instrumente sind kleiner<br />
und werden in ihrer Anwendung ebenfalls<br />
erläutert. Kurzum: Die Kinder werden als<br />
vollwertige Patienten ernst genommen.<br />
Schüchternen Kindern kann der Roboterjunge<br />
die Unsicherheit nehmen!<br />
Ambiente zum Wohlfühlen<br />
Natürlich ist das Ambiente der neu gestalteten<br />
Praxisräume auch für die erwachsenen<br />
Patienten eine Bereicherung.<br />
Großzügig, freundlich, lichtdurchflutet.<br />
Ein Pfund, mit dem die Praxis zudem wuchern<br />
kann, sind die für Berufstätige wie<br />
für Familien unglaublich langen Öffnungszeiten:<br />
Sprechstunden sind von Montag<br />
bis Freitag von 7.00 bis 21.00 Uhr und<br />
Samstag von 9.00 bis 15.00 Uhr. Über die<br />
Homepage kann zudem bequem online<br />
der Wunschtermin eingetragen werden.<br />
<strong>TOP</strong> 85<br />
• Individualprophylaxe<br />
• Parodontologie<br />
• Implantologie<br />
• Hochwertiger Zahnersatz<br />
• Ästhetische Zahnmedizin<br />
• Kiefergelenkstherapie<br />
• Bleaching<br />
• Kinderzahnheilkunde<br />
Zahnärztliche<br />
Gemeinschaftspraxis<br />
Dr. Torsten Strenger &<br />
Dr. Heike Strenger<br />
Saarlandstraße 76 - 80<br />
44139 <strong>Dortmund</strong><br />
Telefon: <strong>02</strong> 31 - 10 60 333<br />
praxis@dr-strenger.de<br />
www.dr-strenger.de<br />
Wettbewerb<br />
Ab sofort empfängt unsere kleinen Patienten<br />
ein Roboter, der vieles zum Thema Zähne<br />
erklärt. Aber wie soll er heißen? Haben ihre<br />
Kinder eine Idee? Unter allen kleinen Tippgebern<br />
verlosen wir eins von 10 T-Shirts mit<br />
unserem … ääh, ja – wie heißt er denn nun?!?
FREIZEIT<br />
THEATER FLETCH BIZZEL im Spiegelzelt an den Westfalenhallen<br />
ERÖFFNUNG VON<br />
RUHRHOCHDEUTSCH <strong>2015</strong><br />
Am Donnerstag, 25. Juni um 20 Uhr beginnt es wieder – das größte Kabarett- und<br />
Comedyevent Deutschlands. Und wer wird es eröffnen? Ein waschechter Ruhrpottler? –<br />
Nein! Ein wortkarger Westfale? Ein redseliger Rheinländer? Keiner von denen.<br />
Die Benefizgala zur Eröffnung von Ruhr-<br />
HOCHdeutsch <strong>2015</strong> wird raumfüllend<br />
geprägt von einem schwergewichtigen<br />
Kabarettisten aus Bayern. Bekannt als<br />
Bulle von Tölz und als Pfarrer Braun;<br />
von den Kabarettfreunden aber eher<br />
geschätzt als Otti von Ottis Schlachthof,<br />
dem legendären Kabarettformat<br />
im Bayerischen Rundfunk. Und genau<br />
deswegen ist Otfried Fischer nun auch<br />
beim Festival RuhrHOCHdeutsch. Aber<br />
ein Bayer zur Eröffnung? Was haben die<br />
Veranstalter sich dabei gedacht?<br />
OTTI LIEBT SCHWAZZ-GELB<br />
Nun, viele Kinderjahre hat Klein Otti auf<br />
dem großelterlichen Hof in der Nähe von<br />
Büren, das wiederum in der Nähe von<br />
Paderborn, verbracht. Das ist katholisch,<br />
aber kein Ruhrpott. Aber es kommt<br />
noch dicker: Ottis Vater stammt aus Gelsenkirchen,<br />
der Stadt, die in mancher<br />
Beziehung keine Meister hervorbringt<br />
und den fußballbegeisterten Knaben<br />
auch für Schwazz-Gelb statt Blauweiß<br />
schwärmen ließ und lässt. Fazit: Ein<br />
bekennender BVB-Fan, ein Bayer mit<br />
Ruhrpottwurzeln und ostwestfälischer<br />
Sozialisation bestreitet die ersten drei<br />
Tage im Spiegelzelt. So etwas erlebt man<br />
nur bei RuhrHOCHdeutsch!<br />
Wie toll das Programm dieses Festivals<br />
ist, hat sich in diesem Jahr besser herumgesprochen<br />
als je zuvor. Deshalb sprengt<br />
der Kartenvorverkauf auch die Rekorde<br />
der Vorjahre. Bis heute sind ca, 22.000 Tickets<br />
verkauft, relativ viele Veranstaltungen<br />
sind quasi ausverkauft. Was erwartet<br />
die Besucher? Sommer, Sonne, mediterranes<br />
Biergartenfeeling – am und im historischen<br />
Spiegelzelt geht’s wieder hoch<br />
her. Dazu scharfzüngige Pointen, bissige<br />
Kommentare zur Lage der Nation, Spaß<br />
86 <strong>TOP</strong>
Sparkasse <strong>Dortmund</strong> und Radio 91.2 präsentieren:<br />
RuhrHOCHdeutsch<br />
im Spiegelzelt<br />
Musik · Kabarett · Comedy · Kunst<br />
25. Juni – 11. Oktober <strong>2015</strong><br />
Rheinlanddamm 200 (an der Westfalenhalle 1)<br />
Vorverkauf seit 31.1.<br />
ruhrHOCHdeutsch.de<br />
Veranstalter: Theater Fletch Bizzel · Humboldtstr. 45 · 44137 <strong>Dortmund</strong> Tel. <strong>02</strong> 31 - 14 25 25 · www.fletch-bizzel.de
FREIZEIT<br />
Basta<br />
Frank Goosen<br />
Bruno „Günna“ Knust<br />
Mathias Richling<br />
Torsten Straeter<br />
Max Uthoff<br />
und Witz und gute Laune auf der Bühne.<br />
Das Programm des Kabarett und Comedy<br />
Festivals RuhrHOCHdeutsch bietet einen<br />
breiten Querschnitt der bundesdeutschen<br />
Kabarett- und Comedyszene.<br />
NIGHTWASH COMEDY CLUB<br />
Im Anschluss an die dreitägige Eröffnung<br />
mit Otfried Fischer präsentieren die Veranstalter<br />
den legendären NightWash Comedy<br />
Club! Ein weiteres Highlight ist<br />
der – dreitägige – Auftritt von Torsten<br />
Sträter mit seinem Programm „Selbstbeherrschung<br />
umständehalber abzugeben“.<br />
Ihm folgt der wunderbare Folk-Rock-Pop-<br />
Poet Stefan Stoppok. Und wir freuen uns<br />
auch, die eine Hälfte der ZDF-Anstalt im<br />
Spiegelzelt begrüßen zu dürfen. Max Uthoff<br />
tritt an zur „Gegendarstellung“.<br />
Vom 16. bis 19. Juli präsentiert Knacki Deuser<br />
die zweite Ausgabe des Deutschen<br />
Stand-Up-Festivals. „Germany steht up“<br />
ist in diesem Jahr das Motto und jede<br />
Show ist völlig anders als die anderen.<br />
Als Special gibt’s die „Nachtshow – umsonst<br />
und draußen“.<br />
DER BAUCH LACHT AUCH<br />
Und ab 21. Juli heißt es wieder jeden<br />
Dienstag „Der Bauch lacht mit“, das<br />
5-Gänge-Menue mit Kabarett vom<br />
Feinsten. Immer montags gibt es das<br />
beliebte Format „Pommes, Currywurst<br />
und Bier“ mit Kabarett und Comedy für<br />
17 €. Abgerundet wird das Programm<br />
im Spiegelzelt mit weiteren herausragenden<br />
Kabarettisten und Comedians,<br />
u. a. Jürgen Becker, Wilfried Schmickler,<br />
Werner Schneyder, Richard Rogler, Anka<br />
Zink, Bernd Stelter, Konrad Beikircher,<br />
Mathias Richling, Gernot Hassknecht,<br />
Christian Ehring und vielen anderen.<br />
Die Fahnen des Ruhrpotts vertreten u.a.:<br />
Lioba Albus, Bruno Knust, Fritz Eckenga,<br />
Hennes Bender, Frank Goosen, Jochen<br />
Malmsheimer, Hagen Rether, Kai Magnus<br />
Sting und René Steinberg.<br />
NICHTS WIE HIN!!!<br />
Ein Programm vom Allerfeinsten mit den<br />
Allerbesten beim allerlängsten Kabarett<br />
und Comedy Festival im allerschönsten<br />
Ambiente des historischen Spiegelzelts.<br />
TICKETS / VORVERKAUF<br />
TicketShop im<br />
Theater Fletch Bizzel, Humboldtstr. 45,<br />
44137 <strong>Dortmund</strong>, MO-FR 10-18 Uhr<br />
Ticket-Hotline: <strong>02</strong>31-14 25 25<br />
karten@fetch-bizzel.de<br />
<strong>Dortmund</strong> Ticket Service<br />
Max-von-der-Grün-Platz 5-6,<br />
44137 <strong>Dortmund</strong>, MO-SA 10-18 Uhr,<br />
Ticket-Hotline: <strong>02</strong>13-18 99 94 44,<br />
tickets@dortmund-tourismus.de<br />
und in allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen.<br />
Onlineverkauf im Internet unter<br />
www.ruhrhochdeutsch.de<br />
Veranstalter, Förderer, Sponsoren:<br />
Veranstaltet wird das Festival Ruhr-<br />
HOCHdeutsch vom Theater Fletch,<br />
präsentiert von der Sparkasse <strong>Dortmund</strong><br />
und Radio 91,2, gefördert von<br />
der Stadt <strong>Dortmund</strong>. Sponsoren sind<br />
DEW21, DOGEWO21, Brinkhoffs Brauerei,<br />
Fachhochschule <strong>Dortmund</strong>.<br />
88 <strong>TOP</strong>
Wir machen Ideen sichtbar.<br />
www.LensingDruck.de<br />
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LIFESTYLE | ANZEIGE<br />
NEU: DER TITEL KOSMETIKMEISTER<br />
LICHT IN DEN DSCHUNGEL DER BEAUTY-BRANCHE<br />
Im Dschungel der Beauty-Branche wird der Kunde oft mit einer Fülle von Bezeichnungen<br />
der Dienstleister konfrontiert. Zusätzlich gibt es die verschiedensten Schwerpunkte.<br />
Der Ideenreichtum und die Vielfalt an<br />
Namen der Weiterbildungen im Beauty<br />
Bereich sind sehr groß. Denn es ist<br />
nicht viel reglementiert. Auch werden<br />
einfache Weiterbildungen oft als Ausbildungen<br />
deklariert. Permanent Designerin,<br />
Permanent Stylistin, Ästhetische<br />
Fachberaterin … um nur einige zu nennen.<br />
Und der Kunde ist der Annahme,<br />
daß ein fundiertes Wissen vorhanden<br />
ist. Meist dauern diese (Weiter)-<br />
Bildungslehrgänge ein Wochenende,<br />
manchmal auch drei bis sechs Monate<br />
mit minimaler Stundenzahl – und werden<br />
dann als Ausbildung dargestellt.<br />
Dumpingpreise oder mangelnde Fachkompetenz<br />
sind so oft die Folge.<br />
Ich kämpfe seit Jahren für die Reglementierung<br />
der Branche. Daher war es<br />
für mich selbstverständlich, die persönliche<br />
Einladung des Bundesministeriums<br />
anzunehmen und zur freien<br />
Sachverständigen für die Verordnung<br />
„Kosmetikmeister“ zu werden.<br />
Verordnungsverfahren „Kosmetikmeister“<br />
aktiv dabei war. Mir war wichtig,<br />
daß die neuen Träger dieses Titels<br />
die „Architektur der Kosmetik“ in der<br />
Gesamtheit verstehen.<br />
CHRISPINS BEAUTY & FASHION<br />
Chrispins Beauty & Fashion Point ist<br />
zweimal in <strong>Dortmund</strong> und einmal in<br />
München Schwabing vertreten. Wir<br />
freuen uns nun auf die neue Einsatzmöglichkeit<br />
auf Mallorca, wo ich selbst<br />
ab und zu im High Level Bereich aktiv<br />
sein werde.<br />
In einem Interview mit Fernanda Brandao<br />
führte, erzählte sie mir von einer<br />
Behandlung, nach der ihre Haut sehr<br />
gereizt war. Dass es keiner fundierten<br />
Ausbildung in der Beauty Branche<br />
bedarf, um Beauty-Dienstleistungen<br />
anzubieten, ist leider den wenigsten<br />
bekannt – und auch Fernanda war darüber<br />
sichtlich erschrocken.<br />
WORAN ERKENNT MAN KOMPETENTE<br />
BERATER UND DIENSTLEISTER?<br />
Lassen Sie sich zur Not alle Dokumente<br />
zeigen. Seien Sie anspruchsvoll. Schauen<br />
Sie auf die Dauer der sogenannten Ausbildung<br />
– gekoppelt mit der Dauer der<br />
Tätigkeit. Auch der Bereich der Namensgebung<br />
ist nicht wirklich geschützt. Nur<br />
ein schönes Institut reicht sicher nicht<br />
aus. Auch ein Zertifikat ist heute schnell<br />
geschrieben. Erste Hilfe und Antworten<br />
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Point der Beauty & Fashion Branche:<br />
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DER TITEL “KOSMETIKMEISTER” KOMMT<br />
Wie ich bei meinen Interviews oder<br />
Präsentationen zum Kosmetikmeister<br />
bemerkt habe, gibt es viele Fragen und<br />
auch ein wenig Angst vor dieser Neuerung.<br />
Doch wenn man sich mit Menschen<br />
unterhält, die seit Jahren auf<br />
Qualität und Kompetenz setzen, freut<br />
man sich über den Kosmetikmeister,<br />
genau wie ich. Was soll der Titel Kosmetikmeister<br />
überhaupt Aussagen?<br />
Worin besteht der Unterschied? Das<br />
waren meine Fragen, als ich bei dem<br />
FÜR WEITERE FRAGEN:<br />
Chrispins – Concept Team<br />
<strong>Dortmund</strong>: 0049.231.5868.07.28<br />
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Mein Schwerpunkt liegt mittlerweile<br />
überwiegend in der Reglementierung<br />
der Branche. Mein Team unterstützt<br />
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AUT0 | EVENT<br />
Porsche Recklinghausen ist jetzt<br />
PORSCHE CLASSIC PARTNER<br />
Das Porsche Zentrum Recklinghausen, ein Bestandteil des Hülpert Unternehmens, ist neuer Porsche Classic Partner.<br />
Damit gehört das Autohaus zu den Betrieben, die sich hierzulande um die betagten Modelle kümmern. Immerhin<br />
fahren mehr als zwei Drittel aller jemals gebauten Porsche-Fahrzeuge heute noch. Bislang gibt es hierzulande nur<br />
sehr wenige Betriebe, die dieses Qualitätssiegel führen.<br />
Für Frank Fiegenschuh, Geschäftsführer<br />
des Porsche Zentrums Recklinghausen,<br />
ist die Zertifizierung eine folgerichtige<br />
Erweiterung des Portfolios: Damit können<br />
wir auch den Porsche-Liebhabern,<br />
deren Modelle seit mindestens zehn<br />
Jahren nicht mehr gebaut werden, die<br />
bestmögliche Betreuung bieten. Mit<br />
einem „Tag der offenen Tür“ wurde der<br />
Wechsel zünftig gefeiert.<br />
Apropos feiern. Bei der Party „THE<br />
CLUB“ im Porschezentrum Recklinghausen<br />
gab es kühle Drinks, gute Musik,<br />
super Stimmung - das Team blickt auf<br />
einen exklusiven Abend zurück und<br />
bedankt sich bei dem tollem Publikum.<br />
Viele können es kaum bis zur nächsten<br />
THE CLUB Party bei Porsche abwarten.<br />
Neuer Porsche Classic Partner: Katrin Hüpler, Gesellschafterin, Oliver Engbrocks, Porsche<br />
Deutschland, Frank Fiegenschuh, Geschäftsführer Porsche Zentrum Recklinghausen, und Christoph<br />
Scheffer, Porsche Deutschland (Foto: Hülpert-Gruppe)<br />
92 <strong>TOP</strong>
AUTO | EVENT<br />
DJ Mossy Moskopp, Frank Fiegenschuh,<br />
Ralf Schäfer, Caba Kroll, DJ Götz T.<br />
Claudia Patzelt, Peggy Fiegenschuh,<br />
Christel Lüding, Monika Kulin<br />
<strong>TOP</strong> 93
EVENT<br />
Fünf Jahre – Fünf Tage GourmeDo<br />
PREISLIMIT VON ZEHN EURO BLEIBT BESTEHEN<br />
Was vor fünf Jahren noch für viele entweder undenkbar oder unmöglich erschien, ist heute zur „liebgewonnenen Tradition“<br />
(OB U. Sierau) geworden. GourmeDo ist innerhalb von vier Jahren zur kulinarischen Spitzenveranstaltung der Region geworden<br />
und feiert <strong>2015</strong> ein kleines Jubiläum – zum 5. mal findet das Gaumenfest bereits statt (29. Juni bis 2. August).<br />
„Sowas funktioniert in <strong>Dortmund</strong> nicht“,<br />
„Die Leute wollen volle Teller“ oder frisch<br />
kochen und anrichten auf einem Event<br />
geht nicht: „Solange wartet keiner, das<br />
verärgert die Gäste“ hörte Marcus Besler<br />
oft, als er 2010 Mitstreiter für seine Idee<br />
„GourmeDo“ suchte. Aber offensichtlich<br />
nicht oft genug um sich entmutigen zu<br />
lassen. Mit einem starken Netzwerk von<br />
Spitzengastronomen und Sponsoren, dass<br />
er und sein Vater Gerhard mit ihrer Werbeagentur<br />
futec AG und dem Westfalen<br />
Institut e. V. pflegen, setzte man bereits<br />
mit der ersten Auflage von GourmeDo<br />
2011 Zeichen. Qualität und Vielfalt lautete<br />
die Devise, und so wurde nicht nur Haute<br />
cuisine zelebriert, sondern auch Länderküchen<br />
und Newcomern eine große Öffentlichkeit<br />
geboten, so heißt es seitdem:<br />
„GourmeDo – Sterneküche trifft Szenegastronomie“.<br />
GourmeDo trägt, als Veranstaltung<br />
des Westfalen-Instituts, zur Förderung<br />
der Ess- und Genusskultur bei und<br />
sorgt für einen positiven Imagetransfer.<br />
Seit fünf Jahren spielt <strong>Dortmund</strong> also<br />
mit in der 1. Liga der Gourmetmeilen –<br />
mit steigender Beliebtheit. <strong>2015</strong> wird es<br />
noch einen Tag mehr geben, gestartet<br />
wird schon am Mittwoch, damit man<br />
das Bergfest der Woche mit einem Feierabendbierchen<br />
im besonderen Ambiente<br />
auf dem Friedensplatz genießen kann. Ab<br />
Mittwoch, 29. Juli kann dann auch die heimische<br />
Küche kalt bleiben, da es wieder<br />
an die 200 verschiedene Gerichte zu Probierpreisen<br />
von maximal Zehn Euro gibt.<br />
94 <strong>TOP</strong>
EVENT<br />
TEILNEHMER <strong>2015</strong>: Bieder&Meier · Der Filetshop · Dieckmanns · ErlebBar · Gasthaus Stromberg · Ginger ·<br />
Haus Gerbens · Hövels · Hausbrauerei · Il Gambero · Kinderlachen · l’Arrivée Hotel · Lokalmanufaktur ·<br />
Meisterhaus · Restaurant Schloss · Nordkirchen · REWE Schulen burg · Riad · Rohrmeisterei · Schwerte ·<br />
Schönes Leben Spielbank Gastronomie · Sylter Eismanufaktur · Tapas · Factory · Vivre & Rustique ...<br />
BIERABSATZ STIEG UM GUT 50%<br />
Mit der Premium-Bierspezialität Hövels<br />
Original hat GourmeDo von Beginn an<br />
den idealen Genussbegleiter gefunden,<br />
der sich stetig wachsender Beliebtheit<br />
erfreut. Hierbei muss man das Jahr 2011<br />
etwas isolieren, da die Premiere im Juni<br />
2011 bei 12 Grad Celsius und Nieselregen<br />
stattfand. Der Bierabsatz stieg von 2012<br />
bis 2014 um gut 50 %.<br />
Die Besucherzahl ist in vier Jahren von<br />
30.000 auf 50.000 gestiegen, wobei es<br />
durch den großzügigen Aufbau auf dem<br />
Friedensplatz nie unangenehm voll wird,<br />
sondern eine schöne Stimmung herrscht.<br />
Man hat immer freien Blick und kann von<br />
jedem Punkt des Platzes jeden Stand sehen<br />
und sich schon einmal überlegen, was<br />
man als nächstes genießen möchte.<br />
DIE RESTAURANTS <strong>2015</strong>:<br />
WER IST WIEDER ODER NEU DABEI??<br />
GourmeDo bietet immer eine Plattform<br />
für neue und gute Restaurants und Konzepte,<br />
so gibt es in jedem Jahr einige<br />
neue Teilnehmer, wobei die Basis etablierter<br />
Restaurants seit 2011 bzw 2012 zu<br />
festen Größen gehören.<br />
Die schon jetzt feststehenden neuen<br />
Teilnehmer sind: Meisterhaus (Unna),<br />
Restaurant Schloss Nordkirchen, Lokalmanufaktur,<br />
Haus Gerbens (Wickede).<br />
Nach einer kleinen Pause sind wieder<br />
dabei: Hövels Hausbrauerei, Rohrmeisterei<br />
Schwerte<br />
Wieder dabei: ErlebBar, Dieckmanns<br />
& Schönes Leben, Ginger, Il Gambero,<br />
Vivre & Rustique, Gasthaus Stromberg,<br />
Spielbank Gastronomie, Der Filetshop,<br />
Riad, Tapas Factory, sowie die Cocktail<br />
Bar von und mit Bieder&Meier,<br />
das Café mit den Tortenträumen vom<br />
l’Arrivée Hotel, die Sylter Eismanufaktur<br />
und Kinderlachen. Zum Jubiläum<br />
von REWE Schulenburg (50 Jahre) und<br />
der ErlebBar (5 Jahre) gibt’s einen großen<br />
„Südstrand“ mit Sylt-Feeling. Sand,<br />
Strandkörbe und coole Drinks verbreiten<br />
Urlaubsstimmung. Dazu gibt’s<br />
leckere Antipasti, Sansibar-Leckereien,<br />
Kaviar und am Nachmittag leckere<br />
Obsttörtchen und Kaffee.<br />
Auch beim Sekt wird Wert auf besondere<br />
Qualität gelegt, hier ist die Privatsektkellerei<br />
Geldermann Partner vom Westfalen<br />
Institut und von GourmeDo und legt für<br />
<strong>2015</strong> eigens ein Jubiläums-Cuvée auf. Der<br />
Frischelieferant Service-Bund wird nicht<br />
nur wieder mit einem Kühlwagen und 10<br />
Tonnen Eiswürfeln vor-Ort sein, sondern<br />
die Gastronomen mit ausgesuchten Produkten<br />
beliefern, täglich frisch, direkt auf<br />
den Friedensplatz.<br />
So wird es vom 29.7. bis 2.8.<strong>2015</strong> wieder<br />
auf dem Friedensplatz heißen: Genuss an<br />
über 25 Ständen. Für besonderes Ambiente<br />
wird auch wieder der stimmungsvoll<br />
illuminierte, 700 qm große Magic Sky<br />
sorgen, das freitragende Dach, das nicht<br />
nur vor zu viel Sonne oder einem Schauer<br />
schützt, sondern im Wesentlichen für<br />
eine besondere Behaglichkeit sorgt.<br />
AUTOVERLOSUNG<br />
Zu einer weiteren festen Größe ist die<br />
Autoverlosung auf GourmeDo geworden.<br />
Ab Juni wird es wieder Lose für<br />
einen Euro geben und am Sonntag, den<br />
2. August wird zusammen mit Kinderlachen<br />
und Ebbinghaus Automobile ein<br />
nagelneuer Opel verlost.<br />
<strong>TOP</strong> 95
REISE<br />
Zu Land, zu Wasser und<br />
in der Luft Die sportliche Vielfalt im Kaiserwinkl/Tirol<br />
WIR VERLOSEN<br />
Vier Nächte im 4*-Hotel für zwei Personen<br />
(DZ / HP). Senden Sie eine E-Mail (Betreff:<br />
Kaiser winkl) an dortmund@top-magazin.de<br />
Der Kaiserwinkl ist mit 200 km markierten Wanderwegen und 70 km Bikerouten<br />
ein wahres Paradies für Aktivurlauber. Die Orte Kössen und Schwendt sind dem<br />
„Mountainbike-Modell Tirol“ angeschlossen. In einer Gemeinschaftsaktion von<br />
Waldbesitzern, Weginteressentenschaften, Grundeigentümern und den Gemeinden<br />
gelang es, eine ganze Reihe neuer Wege fürs Mountainbiken und Radeln zu öffnen.<br />
Das Angebot reicht vom familienfreundlichen<br />
Radwanderweg bis hin<br />
zur anspruchsvollen Mountainbike-<br />
Tour, Gipfelerlebnis inklusive. Auf dem<br />
Berg hat man die Qual der Wahl: Rund<br />
30 Hütten verlocken zur Einkehr. Wem<br />
Biken und Wandern nicht genug ist, versucht<br />
es mit Tennis oder Wassersport.<br />
Der Walchsee bietet hervorragende Wasserqualität<br />
mit Temperaturen zwischen<br />
20-24 °C – ideale Bedingungen für Wassersportarten<br />
von Wasserski und Surfen<br />
über Segeln bis zum Angeln, vom<br />
Schwimmen zum Sonnenbaden.<br />
OPTIMALFÜR PASSIONIERTE GOLFER<br />
Für passionierte Golfer bietet der Kaiserwinkl<br />
optimale Möglichkeiten. Drei<br />
Plätze stehen in unmittelbarer Nähe zur<br />
Verfügung. Die hervorragend gestaltete<br />
und bestens gepflegte 18-Loch-Anlage<br />
„Kaiserwinkl Golf“ in Kössen wurde<br />
von dem bekannten Golfplatz Architekten<br />
Donald Harradine geplant und<br />
gehört zu den Lieblingsterrains der<br />
Profispieler. Auch bei den Amateuren<br />
lässt der Kaiserwinkl das Golferherz<br />
höher schlagen. Landschaftlich großartig<br />
gelegen, vor dem Hintergrund der<br />
bizarren Gebirgslandschaft des Wilden<br />
Kaisers, gibt es die europaweit erste<br />
Golfanlage, die grenzüberschreitendes<br />
Golfen auf einem Platz mit 18 Holes zwischen<br />
Tirol und Bayern (Golfclub Reit im<br />
Winkl - Kössen) möglich macht. Herrliche<br />
Natur findet man auch rund um die Golfanlage<br />
Walchsee Moarwirt. Diese liegt<br />
auf Höhe des gleichnamigen Sees und ist<br />
umgeben von Naturschutzgebieten und<br />
dem Hochmoor. Die Golfanlage mit ihren<br />
neun Löchern ist für Handicap Spieler<br />
genauso geeignet wie für Anfänger, die<br />
auf dem ruhigen Übungsgelände erste<br />
Fortschritte machen können.<br />
HIGHLIGHT GLEITSCHIRMFLUG<br />
Das ultimative Highlight des Urlaubs sollte<br />
ein Gleitschirm- oder Drachenflug sein.<br />
An den Berghängen des Wilden Kaisers<br />
steigt im Sommer warme Luft auf, die<br />
Thermik, die Paragleiter brauchen, um ihren<br />
Sport auszuüben. Kössen ist ein Paradies<br />
für Hängegleiter und Gleitschirmpiloten.<br />
Jeden Sommer kommen zahlreiche<br />
Fans dieser Sportarten wegen der<br />
guten Thermik. Wer selbst einmal zum<br />
Kaiser der Lüfte werden will, kann bei<br />
der Flugschule Kössen einen Tandemflug<br />
mit einem erfahrenen Fluglehrer buchen.<br />
Wöchent lich starten Anfängerkurse.<br />
96 <strong>TOP</strong>
REISE<br />
FUNSPORT – FÜR JEDEN WAS DABEI<br />
Dass der Funsport nicht zu kurz kommt,<br />
dafür sorgen der Skater Park, die Beach-<br />
Volleyball-Anlage und die Sommerrodelbahn.<br />
Den ultimativen Adrenalin-Rausch<br />
gibt’s im Adventure Club Kaiserwinkl in<br />
Kössen. Hier kann man im Hochseilgarten<br />
die Kombination aus Action, Spaß<br />
und lösungsorientiertem Denken in<br />
einem in die Natur eingebauten Erlebnis-<br />
und Hindernissparcours auf acht bis<br />
zehn Meter Höhe testen.<br />
Beim Canyoning kann der Mutige verborgene<br />
Schluchten erforschen, sich<br />
entlang von Wasserfällen abseilen,<br />
Gumpen durchschwimmen und in tiefgrüne<br />
Tümpel eintauchen. Weiter im<br />
Programm: Rafting, Kajak fahren oder<br />
Flusswandern.<br />
Von Feensuppe bis Slackline –<br />
kunterbuntes Programm für Kinder und Familien<br />
Einfach draußen spielen, mit Freunden<br />
durch die Gegend streifen, die<br />
Umwelt selbständig entdecken – was<br />
für Kinder bis vor einer Generation<br />
noch selbstverständlich war, ist es<br />
heute längst nicht mehr. Durchgeplante<br />
Tagesabläufe und die übermächtige<br />
Konkurrenz der virtuellen<br />
Welten lassen für spontanes Spielen<br />
im Freien wenig Zeit übrig. In der kreativen<br />
Sommerwerkstätte der Tiroler<br />
Ferienregion Kaiserwinkl erleben Kinder<br />
und Jugendliche dagegen ganz<br />
reale Abenteuer in der Bergwelt rund<br />
um den Walchsee.<br />
Die Natur erforschen, Dinge ausprobieren,<br />
selbst etwas herstellen, statt<br />
Vorgefertigtes zu konsumieren – das<br />
Programm der Sommerwerkstatt ermöglicht<br />
Kindern zwischen 6 und 14<br />
Jahren eine Fülle neuer Erfahrungen<br />
und Begegnungen. Auch mit den einheimischen<br />
Kindern, die bei der Sommerwerkstatt<br />
mitmachen können.<br />
Wenn die Kids unter fachkundiger<br />
Anleitung aus Stämmen und Tauen ein<br />
Floß bauen, ist Teamarbeit gefragt. Mit<br />
Feuereifer sind sie dabei, Sprachbarrieren<br />
sind unwichtig, man versteht<br />
sich im wahrsten Sinne des Wortes<br />
spielend. Natürlich wird die Seetauglichkeit<br />
des Wasserfahrzeugs gleich<br />
geprüft, auf der Fahrt zu neuen Ufern<br />
dürfen die jungen Seeleute per Kopfsprung<br />
von Bord gehen. Viele Angebote<br />
richten sich an die ganze Familie,<br />
wie Ausflüge in den Wald mit einem<br />
Waldpädagogen, nächtliche Fledermauswanderungen<br />
oder eine geführte<br />
Wanderung durch die Schwemm, die<br />
größte Moorlandschaft Tirols. Auf der<br />
Burgeralm darf man dem Senner bei<br />
der Arbeit über die Schulter schauen,<br />
frisch gemolkene Milch und auf der<br />
Alm produzierten Käse kosten. Wie<br />
das Butterstampfen und Käsemachen<br />
funktioniert, können Eltern und Kinder<br />
ebenfalls gemeinsam ausprobieren -<br />
ein einmaliges Erlebnis für große und<br />
kleine Menschen, die Milchprodukte<br />
nur aus dem Kühlregal kennen.<br />
INFORMATIONEN<br />
Das Kinder- und Familienprogramm<br />
der Kreativen Sommerwerkstätte<br />
findet von 05. Juli bis 11. September<br />
<strong>2015</strong> statt. Für die meisten Programmpunkte<br />
gibt es mit der neuen Kaiserwinkl-Card<br />
50% Ermäßigung. Den<br />
kaiserlichen Urlaub gibt es übrigens<br />
zu durchaus bürgerlichen Preisen.<br />
Eine Woche Übernachtung mit Frühstück<br />
in einer gemütlichen Pension<br />
ist schon ab knapp 119,- Euro/Person<br />
und Woche buchbar.<br />
Weitere Informationen: Tourismusverband Kaiserwinkl, Dorf 15, A-6345 Kaiserwinkl<br />
Tel. +43 (0) 501100, Fax +43 (0) 50110019, info@kaiserwinkl.com, www.kaiserwinkl.com<br />
<strong>TOP</strong> 97
GLOSSE<br />
Frei, frech,<br />
unzensiert<br />
Die schlechten Nachrichten<br />
in <strong>Dortmund</strong>, was unser<br />
Party leben angeht, häufen<br />
sich zurzeit. Jetzt hat es<br />
das Happy Happy Ding Dong<br />
erwischt.<br />
Der Kultladen, der für seine tollen Orpheumpartys,<br />
für Karaoke nächte und als Stimmungsmacher<br />
auf den Weg ins Stadion bekannt war, hat<br />
für immer seine Tore geschlossen. Musste und<br />
nicht wollte. Gezwungen und nicht freiwillig.<br />
Gezwungen unter anderem durch die Nichtrauchergesetze,<br />
die mittlerweile der Ruin für viele der<br />
Szenekneipen sind. Die hohen Umsatzeinbußen, die<br />
dadurch entstehen, sind für viele Gastronomen<br />
nicht mehr tragbar.<br />
<strong>Dortmund</strong> wird stiller und leiser. Lasst uns doch<br />
<strong>Dortmund</strong> gleich zur öden Geisterstadt erklären,<br />
in der nur noch der süßliche Rauch der Shishastuben<br />
weht. In der es kein einziges gutes Szenelokal<br />
mehr gibt. Aber dafür haben wir doch drei<br />
gute Burgerläden, in denen wir weiterhin Karaoke<br />
singend unsere Bestellung aufgeben können.<br />
<strong>Dortmund</strong> war einmal die Stadt mit den urigsten<br />
Szenekneipen schlechthin, jede Kneipe ein Unikat.<br />
Eine Stadt, in der das Feiern angesagt war. Bis<br />
diese Stadt zum Opfer der Spassbremsen und Partyverweigerer<br />
wurde; mit ihren Gesetzen, die keinen<br />
Schutz vor der Pleite und der Willkür mancher<br />
Vermieter bieten. Bewohner, die sehr gerne in den<br />
sogenannten „In-Viertel“ wohnen möchten, sich aber<br />
dann beschweren, wenn die Party länger als bis 21<br />
Uhr 30 dauert. Eine Frage bleibt immer unbeantwortet:<br />
Haben diese Menschen, die sich über ein<br />
Lokal beschweren, vor der Entstehung des Lokals<br />
bereits dort gewohnt oder sind sie später dorthin<br />
gezogen. Im zweiten Falle kann man sich doch<br />
wirklich nicht beschweren. Man muss zumindest<br />
zugeben, die Lage falsch eingeschätzt zu haben.<br />
Es müsste einen Schutz für Lokale geben, gerade<br />
für Lokale, die mehr als fünf Jahre vor Ort sind.<br />
Es ist eine Bereicherung für <strong>Dortmund</strong>, schöne und<br />
gut besuche Lokale zu haben. Wird die Stadt durch<br />
das Aussterben der Lokale nicht ein Stück provinzieller?<br />
Holen wir uns das Landleben in die Stadt?<br />
Wollen wir Enten und Gänse auf dem Alten Markt.<br />
Hühner sind ja schon reichlich da.<br />
Eine Stadt definiert sich durch das Zusammenleben<br />
vieler Menschen auf engem Raum und dadurch, dass<br />
viele Aktivitäten für diese vielen Menschen auf<br />
kurzer Distanz angeboten werden. Hierzu gehört<br />
definitiv die Ausgehkultur. Sonst hätten wir in<br />
<strong>Dortmund</strong> nicht die Tradition der kleinen Wirtshäuser,<br />
die mehrere Hundert Jahre alt sind. So<br />
etwas findet man nicht in einem Dorf. Die Lokale<br />
sind ein Teil der Identität einer Stadt. Und aus<br />
einem Lokal ein Szenelokal oder einen Kultladen zu<br />
machen, dazu bedarf es nicht nur einer guten Idee,<br />
sondern einer tollen Belegschaft.<br />
Einer Belegschaft wie die des HHDD, die jetzt<br />
arbeitslos ist und nach einem neuen Job sucht.<br />
Ein paar Zahlen mehr in der Statistik der ARGE.<br />
Angefangen hatte alles mit der Stillsetzung des<br />
Ostwalls und nun sagt das HHDD bye bye.<br />
Aber, ich habe eine geniale Idee: lasst uns Bochum<br />
eingemeinden. Im Gegensatz zu uns haben die das<br />
Bermuda Dreieck.<br />
choco<br />
98 <strong>TOP</strong>
GESUNDHEIT | ANZEIGE<br />
SMILE PERFECT<br />
SIEHT DEN PATIENTEN<br />
GANZHEITLICH<br />
INTERDISZIPLINÄRES NETZWERK<br />
AN FACHLEUTEN STEHT ZUR VERFÜGUNG<br />
Der erste Eindruck ist wichtig. Ein freundliches Gesicht, ein nettes<br />
Lächeln, gesunde Zähne. Das Team von smile perfect sieht dem<br />
Patienten aber nicht nur ins Gesicht – kleine Fehler im Gebiss wirken<br />
sich oft auf die Kiefergelenksposition aus, Körperfehlstellungen bis<br />
zu den Knien können die Folge sein. Bei smile perfect arbeiten<br />
Zahnärzte, Orthopäden und Physiotherapeuten Hand in Hand.<br />
Für Schmerzen im Bewegungsapparat, an<br />
der Wirbelsäule, im Becken, sogar an den<br />
Knien kann die Fehlerursache im Kiefergelenk<br />
liegen: „Hat ein Patient ein muskuläres<br />
Ungleichgewicht im Kiefer, lässt sich oft<br />
der ganze Bewegungsapparat nicht mehr<br />
exakt steuern“, erklärt Dr. Andreas Hordt<br />
aus dem smile perfect-Zahnärzte-Team.<br />
Sorgt eine durch einen Fehlbiss gestörte<br />
Kau-Muskulatur für Verspannungen vom<br />
Kopf zum Nacken bis zur Hüfte, dann leiden<br />
Patienten oft unnötig. „Ist der Rücken nur<br />
leicht verdreht, stehen die Schultern schief,<br />
es kommt zu ungleicher Gewichtsverteilung<br />
und eingeschränkten Bewegungsabläufen“,<br />
so Dr. Hordt. Niemand kann sich rundum<br />
wohlfühlen,wenn die Zähne nicht richtig<br />
aufeinander beißen. Für Sportler ist eine<br />
Kiefergelenksuntersuchung besonders interessant.<br />
Dr. Andreas Hordt sagt, auch sich<br />
völlig gesund wähnende Sportler können<br />
ihre Leistungsfähigkeit durch eine bessere<br />
Dr. Andreas Hordt<br />
Körperhaltung, ausgelöst durch eine optimierte<br />
Kiefergelenkstellung, oft noch signifikant<br />
steigern. Sportler tragen dann nur<br />
punktuell eine spezielle Wettkampfschiene.<br />
INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT<br />
Dr. Andreas Hordt und Dr. Frank Kirchberg<br />
arbeiten bei smile perfect sehr eng mit anerkannten<br />
Orthopäden und Physiotherapeuten<br />
zusammen, denn Massagen, Spritzen<br />
oder Schmerzmittel lindern in vielen Fällen<br />
bei Störung des Bewegungsapparates<br />
vielleicht akute Beschwerden, aber die eigentliche<br />
Ursache wird so nicht behoben.<br />
Funktionsdiagnostisches und therapeutisches<br />
Wissen und die Bereitschaft zu interdisziplinärer<br />
Zusammenarbeit sind bei smile<br />
perfect eine Selbstverständlichkeit. Für<br />
die ganzheitliche Gesundheit des Patienten.<br />
COMPUTERGESTÜTZTE MESSVERFAHREN<br />
Dr. Andreas Hordt und Dr. Frank Kirchberg<br />
sind zertifizierte Spezialisten im Tätigkeitsschwerpunkt<br />
Cranio-Mandibuläre<br />
Dysfunktion. Dem Prinzip der ganzheitlichen<br />
Betrachtung des Patienten strikt folgend<br />
erkennt das Team von smile perfect<br />
Kaufunktionsstörungen als häufige Ursache<br />
für chronische Beschwerden wie etwa<br />
Kopf- und Ohrenschmerzen, Tinnitus oder<br />
Schwindelgefühle. Modernste computergestützte<br />
Messverfahren werden eingesetzt,<br />
um über Jahre eingeschlichene Bissfehlstellungen<br />
dynamisch-muskulär in ihrer Auswirkung<br />
auf den ganzen Patienten zu erkennen.<br />
Arthritische und irreparable Schäden<br />
an Gelenkstrukturen, an der Nacken- und<br />
Rückenmuskulatur bis zum Becken können<br />
die Folge eines „falschen Bisses“ sein. Eine<br />
erfolgreiche Behandlung erfordert die<br />
konsequente und geduldige Mitarbeit des<br />
Patienten ebenso wie ein interdisziplinäres<br />
Netzwerk an Fachärzten und Therapeuten,<br />
die alle an einem Strang ziehen müssen.<br />
Physio- und Ergotherapeuten sind ebenso<br />
involviert wie Orthopäden und Radiologen.<br />
ÄSTHETISCH-OPERATIVE MEDIZIN<br />
Perfektion ist bei smile perfect oberstes Gebot.<br />
Inzwischen arbeitet ein über 30-köpfiges<br />
Team für das Wohlbefinden der Patienten.<br />
Natürlich spielt auch die Ästhetik für<br />
das Wohlbefinden eine entscheidende Rolle.<br />
Mit Dr. Thomas Tork komplettiert seit<br />
einigen Jahren eine anerkannte Koryphäe<br />
auf dem Gebiet der ästhetisch-operativen<br />
Medizin das Leistungsspektrum von smile<br />
perfect. Nicht umsonst führt smile perfect<br />
neben zahlreichen Zertifizierungen seit Jahren<br />
das Gütesiegel des elitären Kreises von<br />
„The Leading Dental Centers of the World“.<br />
GEMEINSCHAFTSPRAXIS<br />
Dr. Andreas Hordt & Dr. Frank Kirchberg<br />
Hammer Straße 217 | 59075 Hamm<br />
Telefon: +49 (0) 2381 970 970<br />
info@smileperfect.de · www.smileperfect.de<br />
<strong>TOP</strong> 99
GENUSS<br />
Letzte Senfmühle Westfalens<br />
KÖSTLICHE SENF-SPEZIALITÄTEN AUS SCHWERTE<br />
Bei einer Sorte kann es schon mal leichte Geschmacksveränderungen geben – ansonsten ist da, wo Schwerter Senf draufsteht,<br />
auch immer Schwerter Senf drin. Frank Peisert, Inhaber der letzten Senfmühle Westfalens, garantiert dafür. Schließlich<br />
hat er das über hundertjährige Adriansche geheime Familienrezept im Kopf und alle Herstellungsschritte in der Hand: „Nur<br />
beim Honig-Dill-Senf nicht. Da helfen mir ein paar Bienenvölker…“ Text und Fotos: Martin Krehl<br />
EIN<br />
SCHWER-<br />
TER SENFPARADIES<br />
Unscheinbar und nicht so leicht zu<br />
finden ist die kleine Eingangstür zum<br />
Schwerter Senfparadies, neben der<br />
bekannten Event-Location Rohrmeisterei<br />
an der Ruhrstraße um das graue<br />
Künstlerhaus herum. Plötzlich steht man<br />
davor. Aber nur an Markttagen öffnet die<br />
Senfmühle auch sozusagen den Manufaktur-Verkauf<br />
– samstags vormittags und<br />
mittwochs ab 10 Uhr.<br />
Bereits 1845 ist diese Senfmühle gegründet<br />
worden, zunächst in Hohenlimburg,<br />
später zog die Kaufmannsfamilie Hegelich<br />
nach Schwerte. Benjamin Hegelich gab die<br />
Geschäfte und die Rezeptur 19<strong>02</strong> an seinen<br />
Stiefsohn Wilhelm Adrian I. ab. 1925<br />
hatte der schon fünf Angestellte und stellte<br />
täglich eimerweise bis zu 600 Kilo Senfpaste<br />
her. 1935 wurden die beiden Mahlgänge<br />
angeschafft, die Frank Peisert heute<br />
noch benutzt. 1939 übernahm Wilhelm Adrian<br />
II. und 1960 Wilhelm Adrian III.<br />
„MACH‘ IHN DIR SELBST“<br />
Der wollte die Manufaktur<br />
angesichts der preiswerter<br />
produzierenden Industriekonkurrenz<br />
1999 aufgeben.<br />
Im Advent desselben Jahres<br />
fehlte bei Frank und Svea Peisert<br />
Senf im Haus. „Wenn du<br />
Senf haben willst, mach‘ ihn<br />
dir selbst“, der damals 69-jährige<br />
Wilhelm Adrian hat sicher<br />
nicht gewusst, dass er mit dieser<br />
gar nicht ernstgemeinten<br />
Aufforderung an seinen letzten<br />
Kunden den Grundstein für<br />
die Zukunft der historischen<br />
Schwerter Senfmühle gelegt<br />
hat. Zu Silvester gab’s schon<br />
den Kaufvertrag, die geheime<br />
Rezeptur gab’s nur mündlich.<br />
Ostern 20<strong>02</strong> zogen Frank und<br />
Svea Peisert mit ihrer Manufaktur<br />
ins Künstlerhaus der Rohrmeisterei.<br />
Der ganze Betrieb mit kleinem Verkaufsladen,<br />
kleinem Lager und den beiden<br />
Mahlgängen sowie der Versandabteilung<br />
passt in ein mittelgroßes Wohnzimmer.<br />
So ungefähr. „Wenn ich noch Miete zahlen<br />
müsste für einen Laden, dann lohnt<br />
sich das nicht,“ auch so muss Senfmüller<br />
Peisert gut rechnen. Und sein Sortiment<br />
dem Geschmack der Kundschaft<br />
anpassen.<br />
HOCHWERTIGE ZUTATEN<br />
Peisert bezieht seine Rohstoffe aus vertrauenswürdigen<br />
Quellen und möglichst<br />
kontrolliertem Anbau. Aus Respekt vor<br />
der Lebensleistung seines Vorgängers und<br />
der über 100-jährigen Tradition nennt Peisert<br />
den mittelscharfen Senf heute noch<br />
„Adrian“, ansonsten gibt es fast ein Dutzend<br />
wohlschmeckende Spezialsorten. Es<br />
gibt Senf mit Estragon oder Preiselbeere,<br />
Biersenf, mit Chili oder Rüben. Vom Rotweinsenf<br />
über Riesling-, Honig-Dill- bis<br />
Kräuter- oder Curry-Senf sind so viele<br />
Geschmacksnuancen vertreten, dass die<br />
heimische Gastronomie gar nicht anders<br />
kann, als um den Senf herum köstliche Gerichte<br />
zu erfinden. Nebenan in der Rohrmeisterei,<br />
aber zum Beispiel auch im Syburger<br />
Spielbank-Casino. Mit den Rezepten<br />
seiner Kunden hat Peisert schon ein<br />
eigenes Kochbuch herausgegeben.<br />
NUR REINE SENFSAAT<br />
Niemals kommt Peisert Zucker in seine ursprünglich<br />
gelbe Paste – außer den, den<br />
besagte Bienen für die Honig-Dill-Sorte<br />
beisteuern. Keine Verdickungs- oder<br />
Konservierungsmittel: „Senf kann nicht<br />
verderben, nur an Schärfe verlieren“.<br />
Einmal in der Woche werden die Mahlgänge<br />
in Betrieb genommen, die Luft in<br />
der Manufaktur ist dann zum Weinen<br />
mit ätherischem Öl aus der Senfsaat getränkt.<br />
Wer dabei sein möchte, muss sich<br />
anmelden. Auch der Besuch im Laden<br />
lohnt – Senf gibt es auch als Geschenk<br />
oder Mitbringsel verpackt, dazu viele<br />
leckere Spezialitäten aus der Region:<br />
www.schwerter-senfmuehle.de<br />
100 <strong>TOP</strong>
GENUSS<br />
NRWS ERSTE<br />
,BIER-BOTSCHAFTERIN‘<br />
Die lokalmanufaktur ist das neue Restaurant im <strong>Dortmund</strong>er Rathaus, betrieben von der<br />
KHC Westfalenhallen GmbH. Pünktlich zum ,Tag des deutschen Bieres‘ am 23. April gab<br />
es dort zwei ,Bier-Botschafter‘, darunter: die erste ,Bier-Botschafterin‘ NRWs. Besucher<br />
konnten sich von den Bier-Experten beraten lassen, an jedem ersten Montag im Monat<br />
ihr Wissen in punkto ,Gerstensaft‘ bei Bier-Verkostungen erweitern, und Firmen die<br />
Bier-Tastings auch als Special Event für Mitarbeiter oder Geschäftspartner buchen.<br />
Wie man Bier angemessen genießt? Jedenfalls<br />
nicht einfach runterschütten.<br />
Einschenken, die Farbe beobachten, riechen<br />
– was Weinkenner schon lange tun,<br />
sollte auch Bierfreunden recht sein. Die<br />
Geschmacksnoten, die man beim Riechen<br />
entdecken kann, reichen von Citrus bis<br />
Karamell. ,Trinken sollte man in großen<br />
Schlucken, weil sich so der Geschmack<br />
gut entfaltet‘, so Jennifer Schubert. Übrigens:<br />
Entgegen landläufigen Überzeugungen<br />
sollte Bier nicht einige Minuten<br />
stehen, sondern durchgezapft werden.<br />
Auch niedrige Temperaturen sind nicht<br />
so angesagt, wie viele Biertrinker glauben.<br />
,Bei 15 Grad Trinktemperatur kommen<br />
die Aromen am besten durch. Das<br />
ist zum Beispiel für Verkostungen ideal‘,<br />
sagt Jennifer Schubert.<br />
Seit Februar ist Jennifer Schubert die erste<br />
,Bier-Botschafterin‘ in NRW. Den Titel<br />
hat sie im Rahmen eines IHK-Lehrgangs in<br />
Koblenz erworben. Brautechniken, Biertraditionen<br />
und -stile, welches Bier zu<br />
welchem Gericht? – das sind Themen der<br />
Ausbildung. ,Bockbier zum Beispiel passt<br />
neben Grillgerichten auch gut zu Süßspeisen‘,<br />
weiß die ,Bier-Botschafterin‘.<br />
VOLL IM TREND – CRAFT-BIERE<br />
Sechs Biersorten aus dem Fass und zehn<br />
so genannte Craft-Biere aus der Flasche<br />
bietet sie in der lokalmanufaktur standardmäßig<br />
an. Craft-Biere, also handgemachte,<br />
seltene Biersorten kleiner Brauereien,<br />
liegen zurzeit gastronomisch im<br />
Trend. Eine Flasche kann bis zu 10 Euro<br />
kosten. Die ,Bier-Botschafterin‘ kennt<br />
auch die Technik des ,Bier-Stachelns‘:<br />
Ein mit Feuer erhitzter Stab wird ins Bier<br />
getaucht, sodass der Restzucker karamellisiert.<br />
Das Bier wird vollmundiger,<br />
süßer und süffiger. Auch das gibt es bei<br />
Veranstaltungen in der lokalmanufaktur<br />
zu erleben, ebenso wie Eisbockbier. Wenn<br />
Bier gefriert und man dann die Flüssigkeit<br />
beim Auftauen auffängt, erhöht sich<br />
der Alkoholgehalt. Das so gewonnene Eisbockbier<br />
erinnert fast schon an Likör –<br />
ein überraschendes Geschmackserlebnis<br />
für Biertrinker.<br />
EISBOCKBIER MIT 57 % ALKOHOL<br />
Nach dem ungewöhnlichsten Bier, das sie<br />
kennt, gefragt, nennt Jennifer Schubert<br />
ein sogar noch stärkeres Getränk, ein<br />
,Schorschbock‘-Eisbockbier mit 57 Prozent<br />
Alkohol. „Da schafft man natürlich in<br />
der Regel keine ganze Flasche“, lacht sie.<br />
Aber bei Bier-Verkosten geht es ja auch<br />
nicht um Menge, sondern um Geschmack.<br />
Kontakt zur lokalmanufaktur und zu den<br />
Bier-Botschaftern: Telefon: <strong>02</strong>31 / 18 57-383<br />
oder www.lokalmanufaktur.de<br />
<strong>TOP</strong> 101
GENUSS<br />
GLÜCKLICHE SCHWEINE<br />
ODER ARME SAU?!?<br />
In dieser Ausgabe wollen wir die im letzten <strong>Magazin</strong> begonnene Reihe über Lebensmittel fortsetzen und uns mit Schweinefleisch<br />
beschäftigen. Es ist jedoch gar nicht so einfach wie ich dachte, einen Artikel über Schweinefleisch und seine Produktion<br />
in Deutschland zu schreiben. Ich kann natürlich einseitig gegen die Mastindustrie wettern und die zum Teil tatsächlich furchtbaren<br />
Bedingungen des Mästens und des Schlachtens anprangern. Ich kann dem vergangenen Idyll der traditionellen Landwirtschaft<br />
nachhängen, die vermutlich nur in der Rückschau wirklich idyllisch ist, ändern tue ich damit nichts. Eine Annäherung …<br />
ZAHLEN UND FAKTEN<br />
Doch von welchen Zahlen sprechen wir<br />
eigentlich? Jeder Deutsche isst im Schnitt<br />
pro Jahr 60 kg Fleisch. Damit liegen wir<br />
über den meisten Ländern, aber unter<br />
den USA (75 kg). China und die anderen<br />
aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien<br />
gelten als Boomländer des Fleischverzehrs.<br />
Deutschland ist aber – zu meiner<br />
persönlichen Überraschung – der drittgrößte<br />
Produzent von Schweinefleisch<br />
weltweit. So werden hier pro Jahr etwa<br />
60 Millionen Schweine geschlachtet. Diese<br />
Menge verbleibt natürlich nicht allein<br />
in Deutschland, denn hier ist der Fleischkonsum<br />
seit einigen Jahren leicht rückläufig<br />
bzw. verschiebt sich vom Schwein zugunsten<br />
des Huhns, weil das als gesünder<br />
gilt. Somit wird der Export immer wichtiger.<br />
Wir liefern Schweinebäuche nach<br />
Ungarn und Korea, Schultern nach Polen<br />
und Kroatien, Schinken nach Italien und<br />
Schwänze, Ohren und Füße nach China.<br />
In Mastställen wie Schlachthöfen findet<br />
seit einigen Jahren eine Konzentration<br />
statt: die Anlagen werden weniger,<br />
aber dafür größer. In Brandenburg<br />
gibt es eine Zuchtanlage für mehr<br />
als 35.000 Schweine, in den größten<br />
Schlachtfabriken werden pro Woche<br />
120.000 Tiere geschlachtet. Ein deutsches<br />
Mastschwein lebt vier Monate<br />
bis zur Schlachtreife von etwa 125 kg.<br />
ETHIK UND ÖKOLOGIE<br />
Natürlich kann man die industrielle Produktion<br />
ablehnen, und in der Tat hat<br />
die einzelne Kreatur hier keinen großen<br />
Stellenwert mehr, erfährt keine Achtung<br />
mehr. Natürlich gibt es ethische wie<br />
tierschutzrechtliche Probleme, wenn<br />
z. B. auf dem Schlachthof die Betäubung<br />
nicht richtig funktioniert und das<br />
Schwein lebendig verbrüht wird, was bei<br />
einem Prozent der Tiere tatsächlich der<br />
Fall ist – das klingt wenig, sind aber bei<br />
knapp 60 Millionen geschlachteter Tiere<br />
pro Jahr immerhin 600.000. Wir haben<br />
jedoch lange den Punkt überschritten,<br />
zu früheren Verhältnissen und Produktionsmethoden<br />
zurückkehren zu können.<br />
1<strong>02</strong> <strong>TOP</strong>
GENUSS<br />
Allerdings ist der alleinige Blick auf die<br />
Haltung nicht ausreichend. Fleisch, und<br />
in diesem Fall Schwein, ist zu einem<br />
Wirtschaftsgut geworden, das weltweit<br />
hin und her gebracht wird. Der sogenannte<br />
ökologische Fußabdruck wird<br />
hier in Zukunft sicher stärker in den<br />
Fokus treten. Das betrifft sowohl den<br />
immensen Wasserverbrauch, den die<br />
Fleischproduktion mit sich bringt wie<br />
auch die benötigten Flächen für den Futtermittelanbau.<br />
Der BSE-Skandal hat dafür<br />
gesorgt, dass Schweine, die ja Allesfresser<br />
sind, nicht mehr ihrem Naturell<br />
entsprechend auch mit tierischem Protein<br />
versorgt werden dürfen, sondern<br />
z. B. viel mit Soja gefüttert werden. Für<br />
den Soja-Anbau werden in Südamerika<br />
allerdings ganze Wälder gerodet, um sie<br />
dann durch Mono-Kulturen zu ersetzen.<br />
EIN KOMPLEXES THEMA<br />
Wie sich zeigt, haben wir es hier nicht<br />
nur mit einem Thema, sondern einem<br />
komplexen Geflecht zu tun. Wer nun versuchen<br />
möchte, bewusster zu essen und<br />
einzukaufen: Welche Alternativen gibt<br />
es zum Mastschwein? Der Bochumer Lebensmittelgroßhandel<br />
Niggemann Food<br />
Frischemarkt GmbH in Person seines<br />
Fleischermeisters und Abteilungsleiters<br />
Christoph Grabowski unterstützt<br />
Landwirte bei der Erhaltung alter Hausschweinrassen<br />
wie dem Mangaliza oder<br />
dem bunten Bentheimer. Das ist aber nur<br />
möglich, weil das Standard-Sortiment so<br />
groß ist, das eine solche Nische möglich<br />
ist, auch wenn dort zunächst keine optimalen<br />
Gewinne generiert werden: „Die<br />
Leute haben zum Glück die alten Rassen<br />
wieder entdeckt und wollen sie genießen.<br />
Aber gekauft wird natürlich bevorzugt<br />
Filet, Schnitzel oder vielleicht noch<br />
Kotelett. Beziehen muss ich jedoch das<br />
ganze Tier und für die anderen Teile auch<br />
eine Verwendung finden!“, so Christoph<br />
Grabowski. Aber die Nachfrage steigt,<br />
und so erleben Rassen wie die genannten<br />
oder auch wie das Schwäbisch-Hällische,<br />
das Angler-Sattelschwein oder<br />
das rotbunte Husumer Protestschwein<br />
(letzteres kann man sich im <strong>Dortmund</strong>er<br />
Zoo ansehen, der übrigens ebenfalls<br />
alte Haustierrassen züchtet, um sie vor<br />
dem Aussterben zu bewahren) eine Renaissance,<br />
so dass zum Glück die Chancen<br />
wieder steigen, ihr Erbgut und damit<br />
die Rassen zu erhalten.<br />
Die alten Rassen aber wachsen natürlich<br />
langsamer und benötigen dazu<br />
auch noch mehr Zeit bis zur Schlachtreife.<br />
Somit muss dieses Fleisch deutlich<br />
teurer verkauft werden, da die Aufzucht<br />
allein durch den höheren Zeitaufwand<br />
viel kostenintensiver ist. Zum<br />
Glück wächst die Zahl der Verbraucher,<br />
die wieder bereit sind, für ein hochwertiges<br />
Lebensmittel auch mehr Geld auszugeben.<br />
Trotzdem machen Bio-Fleisch<br />
wie auch andere alternative Projekte ein<br />
Nischen-Segment von unter 5 % des gesamten<br />
deutschen Fleischmarktes aus.<br />
Aber was ist nun mit dem Geschmack?<br />
Seit den 1980er Jahren predigt man uns,<br />
dass Fett ungesund ist. In der Folge hat<br />
man Schweine gezüchtet, die weniger<br />
Fett ansetzen oder wenn, dann nur in der<br />
Schwarte, die man abschneiden kann.<br />
Wer das verinnerlicht hat, ist sicher mit<br />
konventionellem Schweinefleisch gut<br />
bedient. Zudem ist dieses recht neutral<br />
im Geschmack. Mittlerweile wissen wir<br />
aber, dass es gute und schlechte Fette<br />
gibt. Das Fleisch des Iberico-Schweins<br />
z. B. ist nach der Eichelmast reich an<br />
ungesättigten Fettsäuren. Auch das<br />
Fleisch der anderen alten Rassen ist<br />
natürlich marmoriert und insgesamt<br />
bedeutend fetter. Dafür ist es unglaublich<br />
lecker und saftig und hat einen viel<br />
stärkeren Eigengeschmack.<br />
© Lukas Erdmann<br />
JEDER MUSS SEINEN WEG FINDEN<br />
Eine weitere alte Rasse, die zudem noch<br />
weitgehend naturnah gehalten wird,<br />
ist das reinrassige spanische Iberico,<br />
das den legendären Pata Negra liefert,<br />
aber natürlich noch viele weitere unglaublich<br />
leckere Schnitte bereithält.<br />
Martin Hesterberg, Fleisch-Sommelier<br />
und Inhaber von DER FILETSHOP: „Der<br />
Fleischmarkt ist so schwer durchschaubar<br />
geworden, dass ich nicht mehr<br />
wusste, wo ich mein Fleisch kaufen sollte.<br />
Deshalb habe ich mein Unternehmen<br />
gegründet und versuche, möglichst jeden<br />
Erzeuger persönlich zu kennen.“<br />
FAZIT?<br />
Hier ein Fazit zu ziehen ist schwer, weil<br />
man viele der genannten Punkte nur<br />
anreißen kann. Definitiv gibt es Missstände,<br />
die beseitigt werden müssen.<br />
Ebenso sicher müssen wir die natürlichen<br />
Ressourcen wie Wasser und Land<br />
besser schützen. Einen Weg zurück in<br />
die bäuerliche Gesellschaft gibt es aber<br />
auch nicht mehr. Schlussendlich kann<br />
nur jeder versuchen, sein eigenes Kaufund<br />
Konsumverhalten zu reflektieren<br />
und im Rahmen seiner Möglichkeiten<br />
zu ändern, wenn ihm das richtig und<br />
wichtig erscheint. Text: Britta Röttger<br />
<strong>TOP</strong> 103
LIFESTYLE | ANZEIGE<br />
Schlafkomfort mit dem<br />
ultimativen Luxus-Gefühl<br />
MADE BY TRÉCA<br />
DIE KUNST DES REISENS<br />
Es gibt Stichworte, die sofort bestimmte<br />
Assoziationen erzeugen und mit nur einem<br />
Wort eine ganze Welt von Bildern im Kopf<br />
heraufbeschwören – so wie der legendäre<br />
Orient Express! Wer denkt nicht sofort an<br />
Agatha Christies „Mord im Orient-Express“,<br />
an Lauren Bacall, Sean Connery und all die<br />
anderen großartigen Schauspieler? Sieht man<br />
nicht sofort Wendy Hiller, die als Prinzessin<br />
Dragomiroff dem Detektiv Hercule Poirot<br />
Auskunft über ihr Alibi gibt, aristokratisch<br />
arrogant mit hartem russischen Akzent?!?<br />
ESCALE: Als zeitgenössische Umsetzung des Universums der Zugabteile des Orient Express vereint dieses<br />
Kopfteil Schlichtheit und Eleganz. Ein einzigartiges Kopfteil – für Anhänger einer individuellen Gestaltung.<br />
VON CHRISTIE BIS TOLSTOI<br />
Aber auch in der Realität ist die Geschichte<br />
des Luxus-Zuges mit einer Reihe schillernder<br />
Namen verknüpft, die damit von<br />
Paris nach Konstantinopel, also Istanbul<br />
gereist sind: Lawrence von Arabien, Marlene<br />
Dietrich oder die illustre Mata Hari,<br />
um nur einige zu nennen! Vor dem inneren<br />
Auge entstehen direkt Bilder: Marlene<br />
Dietrich, wie sie im Hosenanzug, die<br />
Beine elegant übereinander geschlagen<br />
in einem Sessel sitzt, die Zigarettenspitze<br />
in der Hand und ein Glas Champagne vor<br />
sich und vielleicht in eine angenehme<br />
Konversation mit Lawrence von Arabien<br />
vertieft – ach, wunderbare Geschichten,<br />
die man sich ausmalen kann!<br />
Schwer vorstellbar wären all diese<br />
Geschichten – die fiktiven wie die realen<br />
– allerdings ohne das phantastische<br />
Ambiente des Orient-Express: samtweiche<br />
Fauteuils, viel dunkles Holz, königliche<br />
Speisen und Nächte wie ein Traum,<br />
in einem Satz: Die Kunst des Reisens in<br />
Vollendung!<br />
DIE KOLLEKTION „ORIENT EXPRESS“<br />
Dieses Gefühl des „Schlafens wie im<br />
Orient-Express“ kann man sich jetzt<br />
auch nach Hause holen: der französische<br />
Luxusbettenhersteller Tréca bietet<br />
seit Neuestem eine Sonderedition<br />
104 <strong>TOP</strong>
LIFESTYLE | ANZEIGE<br />
an, die den Namen des berühmten<br />
Zuges trägt und diesem auch in der<br />
luxuriösen Anmutung Rechnung trägt:<br />
ein noch komplexerer Aufbau als bei<br />
der Platinum-Linie und ein noch höherer<br />
Anteil der Edelmaterialien Kaschmir,<br />
Seide, Kamel- und Rosshaar kennzeichnen<br />
die neuen Matratzen der<br />
Linie „Orient Express“, die zudem noch<br />
höher sind als die anderen Treca-Matratzen<br />
und somit allerhöchsten Liegekomfort<br />
versprechen.<br />
AUF 80 EXKLUSIVE BETTEN LIMITERT:<br />
„PARIS MILLÉSIME“<br />
Internationale Designer wie Mattheo<br />
Thun, Annette Lang oder Andreas Weber<br />
haben die einzelnen Bestandteile der Kollektion<br />
entwickelt und ihre ganz individuelle,<br />
sehr unterschiedliche Kreativität<br />
in die jeweiligen Entwürfe eingebracht.<br />
Die vier Basis-Modelle, die entstanden<br />
sind, sind von den vier Abteil-Kategorien<br />
inspiriert. Dazu gibt es drei Matratzen:<br />
Paris-Istanbul, Paris-Venise und Paris-<br />
Vienne. Wie immer bei Tréca kann man<br />
sich ganz nach den persönlichen Bedürfnissen<br />
und Vorstellungen sein Bett aus<br />
Untermatratze, Matratze, Auflage und<br />
Kopfteil zusammen stellen. Wer es ganz<br />
exklusiv mag, kann auch eines der auf<br />
80 Betten limitierten und nummerierten<br />
Edition „Paris Millésime“ bestellen, die<br />
anlässlich des 80. Geburtstages von Treca<br />
in diesem Jahr aufgelegt wurde. Um den<br />
Kreis wieder zu schließen, werden die<br />
Betten der „Edition Orient Express“ auch<br />
in den Zug eingebaut, der zur Zeit restauriert<br />
und neu ausgestattet wird.<br />
AUFWERTUNG DES SCHLAFZIMMERS<br />
Mit den luxuriösen und aufwändig<br />
gestalteten und verarbeiteten Betten<br />
liegt Tréca voll in einem der wichtigsten<br />
Möbel-Trends der kommenden Jahre:<br />
dem Siegeszug des Schlafzimmers. Nach<br />
der Aufwertung des Bades zur Wellness-<br />
Oase, dem Trend zum draußen wohnen<br />
und der Neu-Ausrichtung der Küche folgt<br />
nun logisch auch die Neu-Definition des<br />
Schlafzimmers. Der Funktionsraum, der<br />
früher vor allem viel Stauraum und eine<br />
ruhige Atmosphäre bieten sollte, wird<br />
nun ein Refugium zum Wohnen, Schlafen<br />
und Entspannen.<br />
Ausladende Schränke werden nach Möglichkeit<br />
außerhalb des Zimmers platziert,<br />
so dass drinnen Raum für eine neue<br />
Gestaltung entsteht. In deren Zentrum<br />
steht natürlich das Bett, gern im Oversize-Format<br />
mit repräsentativem Kopfteil<br />
und natürlich reichlich integrierter Technik.<br />
Diverse Motoren sorgen dafür, dass<br />
die Matratze und damit der Körper in jede<br />
bequeme Position gebracht werden kann,<br />
um komfortabel lesen, fernsehen, Musik<br />
hören oder online surfen zu können.<br />
Integrierte Steckdosen oder Anschlüsse<br />
verhindern Kabelsalat und ermöglichen<br />
eine stressfreie Nutzung von Mobiltelefon,<br />
Tablet, Laptop oder Spielkonsole.<br />
Auch Möbel wie Nachttische und Bettbänke<br />
erfahren eine Aufwertung und<br />
werden nun gern noch um einladende<br />
Sessel oder Sofas ergänzt. Auch das<br />
Licht spielt eine wichtige Rolle. Dimmbare<br />
Lampen und indirekte Beleuchtung<br />
schaffen eine intime Atmosphäre.<br />
RIVIERA – Eine Exkursion mit Stil:<br />
wie die alten Reisekoffer verbindet<br />
dieses Kopfteil Stoff und Leder.<br />
Zugabteil des Orient Express: Inspiration<br />
für die neuen Modelle von Treca Interiors.<br />
TRADITION UND QUALITÄT<br />
Nicht nur Design und Technik haben eine<br />
Aufwertung des Schlafzimmers gebracht,<br />
sondern auch medizinische Erkenntnisse<br />
dazu geführt, dass wir heute wissen: Ein<br />
guter Tag beruht auf einer guten Nacht.<br />
Technisch ist Tréca in dieser Hinsicht<br />
schon seit langer Zeit ganz weit vorn.<br />
Eigentlich aus dem Stahlbau entstanden –<br />
Tréca ist nichts anderes als die Zusammensetzung<br />
aus „Tréfilerie“ = Drahtzieherei<br />
und „Câblerie“ = Kabelbinderei – hat<br />
das Unternehmen bereits 1935 das erste<br />
Boxspringbett auf den Markt gebracht.<br />
Zwar befindet sich der Showroom von<br />
Tréca im mondänen Paris, gefertigt<br />
wird jedoch seit jeher im vom Stahlbau<br />
geprägten Elsass. 80 Jahre Erfahrung,<br />
technische Expertise und bedingungslose<br />
Qualität stecken also in jedem Tréca-<br />
Bett. Handarbeit spielt nach wie vor eine<br />
wichtige Rolle und sorgt dafür, dass keine<br />
Kundenwünsche unerfüllt bleiben: aufgestickte<br />
Monogramme auf den Matratzen<br />
oder Sonderformate stellen kein Problem<br />
dar. Dass das Unternehmen es trotzdem<br />
immer wieder schafft, sich selbst zu übertreffen,<br />
beweist Tréca mit der großartigen<br />
Edition „Orient Express“.<br />
Schlafen wie die Könige – Tréca macht<br />
es möglich! Exklusiv im Großraum <strong>Dortmund</strong><br />
gibt es die Tréca Orient Express<br />
Kollektion bei Betten Leeners in Hagen.<br />
HERDECKER STRASSE 2 · 58089 HAGEN<br />
WWW.LEENERS.DE · TEL. 0 23 31-408 11<br />
<strong>TOP</strong> 105
RECHTSANWALTSKANZLEI<br />
BETTINA BIRK<br />
FREIZEIT | UNTERHALTUNG<br />
Musik liegt in<br />
der (Sommer-)Luft …<br />
… DENN ES KLINGT, TÖNT, SUMMT, ROCKT UND<br />
GROOVT WIEDER IM INNENHOF VON HAUS WITTEN!<br />
Der KULTUR<strong>SOMMER</strong> in Witten begeistert mit Live-Musik seit fast 20 Jahren<br />
das Publikum aus Stadt, Land und Region. Das Open Air Programm in<br />
gemütlich-romantischer Burghof-Atmosphäre bestreiten auch in diesem Jahr<br />
wieder verschiedene Bands unterschiedlichster Genres, immer anders, immer<br />
abwechslungsreich, aber immer mit ganz viel Musik!<br />
WIR VERLOSEN<br />
4 x zwei Karten nach Wunsch. Senden<br />
Sie eine E-Mail (Betreff: Kultursommer)<br />
an dortmund@top-magazin.de<br />
Bella Vista<br />
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Komm‘Mit Mann!s<br />
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Wilhelm-Graefe-Straße 2-4<br />
58313 Herdecke<br />
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Tel. <strong>02</strong>330-8927-700 · www.kanzlei-ruhraue.de<br />
27.06., 19:30 Uhr: Bella Vista<br />
Die Band der vier bekannten Popschlagerstars<br />
ist mit ihrem neuen Album<br />
„Stark“ zu Gast.<br />
04.07., 19:30 Uhr: Free Bears<br />
Eine Band so alt wie der Kultursommer –<br />
das muss gefeiert werden mit bestem<br />
handgemachten Sound von Americana<br />
über Country bis Rock’n’Roll.<br />
11.07., 19:30 Uhr: Shaky Everett<br />
Shaky Everett ist die Nr. 1 in Deutschland<br />
– und nicht nur auf dem Kultursommer<br />
– wenn es um die Darbietung der<br />
frühen Elvis Songs geht!<br />
18.07., 19:30 Uhr: Die Goldenen Reiter<br />
Sie geben Gas und machen Spaß – die<br />
NDW überrollt den Kultursommer.<br />
106 <strong>TOP</strong><br />
Die Goldenen Reiter<br />
Hopstopbanda<br />
25.07., 19:30 Uhr: Hopstopbanda<br />
BalkanBeat, GypsyBoogie, Gangster-<br />
Swing & SovietTango – wer da nicht auf<br />
dem Kultursommer tanzt, hat weder Feuer<br />
im Herzen noch unterm Hintern!<br />
01.08., 19:30 Uhr: Bardic<br />
Rauchig, erdig, Celtic – bester Folk auf<br />
dem Kultursommer, so wie er sein muss:<br />
akustisch und natürlich handgemacht.<br />
08.08., 19:30 Uhr: Komm‘Mit Mann!s<br />
Schweißtreibende Grooves, schmachtende<br />
Balladen, gestochene Bläsersätze,<br />
fulminante Chöre und mit Chris Tanzza<br />
als Leadsänger die schwärzeste Stimme<br />
des Ruhrgebiets. 60er Jahre Soul vom<br />
Feinsten zum traditionellen Abschluss<br />
des Kultursommers.
GASTRONOMIE | ANZEIGE<br />
WITTEKINDSHOF NEU ENTDECKEN<br />
Das Herz am rechten Fleck – Das neue Motto des renovierten „Wittekindshof“<br />
Um Ihren Aufenthalt im Wittekindshof<br />
noch angenehmer zu gestalten, haben wir<br />
mit viel Liebe zum Detail den Wittekindshof<br />
aufwändig renoviert und damit den<br />
Landhausstil neu definiert. 30 weitere Hotelzimmer<br />
wurden für Sie renoviert! Unsere<br />
Komfortzimmer mit exklusiver Ausstattung,<br />
hochwertigen Matratzen und modernem<br />
Design geben Ihnen neue Energie für<br />
Ihren Tag und dienen als Rückzugsort für<br />
Ihren Aufenthalt in <strong>Dortmund</strong>. Besuchen<br />
Sie uns auch zu Ihrem besonderen Anlass,<br />
gerne sind wir Ihr kompetenter<br />
Ansprechpartner<br />
für Familien-Feierlichkeiten<br />
wie Hochzeiten, Geburtstage,<br />
Konfirmation<br />
und Kommunion.<br />
Zur Gestaltung von Festlichkeiten<br />
aller Art stehen<br />
Ihnen unser Restaurant<br />
„WIDU“, die „Wittekindstube“<br />
sowie weitere<br />
Räumlichkeiten in verschiedenen<br />
Größen bis zu 130 Personen<br />
zur Verfügung. Auch hier haben wir für<br />
das Besondere gesorgt.<br />
Im Restaurant „WIDU“ erwartet Sie eine gemütliche<br />
Atmosphäre, ein aufmerksamer<br />
Service und kulinarische Genüsse von unserem<br />
kreativen Küchenteam. Die mit viel<br />
Liebe zum Detail mit originalen Materialien<br />
neu gestaltete „Wittekindsstube“ bietet<br />
Ihnen ein besonderes Ambiente für eine<br />
zünftige Hüttengaudi. Sichern Sie sich jetzt<br />
Ihren Termin! Wir freuen uns auf Sie!<br />
DIE NEUE WITTEKINDSTUBE:<br />
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Unsere Aktionen im Sommer<br />
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Geschehen Genießen Sie dazu ein<br />
köstliches 4-Gang-Menü. Unsere<br />
Dinner-Musical Shows „Open Air“<br />
finden am 13. Juni und 25. Juli<br />
<strong>2015</strong> statt. Das 4-Gang-Menü inkl.<br />
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Sie zum Preis von 68,00 Euro pro<br />
Person. Einlass: 18.30 Uhr, Beginn<br />
19.00 Uhr. Sichern Sie sich einen<br />
der letzten Plätze!<br />
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genießen Sie auf unserer ruhigen<br />
Gartenterrasse sommerliche Salate<br />
und Köstlichkeiten vom Grill.Reservieren<br />
Sie jetzt Ihren Tisch!<br />
Man muss nicht mehr extra von <strong>Dortmund</strong><br />
bis in die Alpen fahren, um eine<br />
originelle Hüttengaudi zu erleben. In der<br />
neu renovierten Wittekindstube mitten<br />
in <strong>Dortmund</strong> findet man den richtigen<br />
Platz für zünftige Gemütlichkeit. Mit der<br />
Wittekindstube ist ein besonderer Ort<br />
entstanden: „Die Wittekindstube wurde<br />
aus dem Holz einer 300 Jahre alten Berghütte<br />
liebevoll und aufwendig gestaltet“,<br />
erklärt Hoteldirektor Michael Hövel, „sie<br />
ist der ideale Platz für die perfekte Weihnachtsfeier<br />
oder jeden anderen Anlass,<br />
der ein Höchstmaß an Gemütlichkeit<br />
bieten soll.“ Ob mitten im Sommer oder<br />
im Winter, es ist immer die richtige Zeit<br />
für eine zünftige Hüttengaudi. Je nach<br />
Gusto werden dabei deftige Fleisch- und<br />
Käsegerichte gereicht. Genauso wenig<br />
fehlen dürfen landestypische Getränke,<br />
ob Weizen vom Fass, Originalbier aus<br />
dem Maßkrug, grüner Veltliner oder<br />
samtweicher Zweigelt – und auf Wunsch:<br />
Musik und Tanz.<br />
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Langschläfer-Verwöhn-Frühstück<br />
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bei Kerzenschein<br />
im Restaurant „WIDU“. Wir verwöhnen<br />
Sie in unserem Restaurant<br />
mit einem kreativen 4-Gang-<br />
Menü inklusive korrespondierender<br />
Weine und Mineralwasser zum<br />
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BEST WESTERN Parkhotel Wittekindshof<br />
Westfalendamm 270 · 44141 <strong>Dortmund</strong><br />
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liebgewonnener Klassiker mit neuen und allerneuesten<br />
Günnareien aus der täglich frischen<br />
Gagschmiede. Zum Start in die neue<br />
Spielzeit präsentiert Knust mit „Schmackes,<br />
Günna und Kasalla“ eine Show für<br />
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Theater Olpketal, Olpketalstr. 90, 44229 DO<br />
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QUER BEAT: Walter<br />
Tanzt / Love Boot · 20 Uhr<br />
Einfach abtanzen! 80s, 90s, Funk, Party<br />
Classics, Rock Charts mit Dj Ruud van<br />
Laar. Herr Walter, Speicherstr. 90, 44147 DO<br />
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VOCAL RECALL · 20 Uhr<br />
Musikrevue zum Thema „jede Menge Illusionen,<br />
Liebesfilm- und Musikboxmusik<br />
von 1945 bis 2012“, vom Wiederaufbau<br />
bis zur Lifestyle – Krise – Heimat & Leutegeschichten.<br />
Von „Muss doch keiner<br />
wissen, dass dein Vater Berchmann iss“<br />
bis „Ich hab Audi, also wech da“. ....mit<br />
vielen neuen Songs und Hits!<br />
Hansa Theater Hörde, Eckardtstr. 4a, 44263 DO<br />
Moderne Arbeit:<br />
POETRY SLAM · 18.00 Uhr<br />
Vier Wortakrobaten treten in Wettstreit<br />
um den witzigsten, kritischsten oder unterhaltsamsten<br />
Beitrag zum Begriff „Moderne<br />
Arbeit“. In Kooperation mit dem<br />
Archiv der Arbeiterjungendbewegung.<br />
Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 <strong>Dortmund</strong><br />
DI 23.6.<br />
DO 25.6.<br />
Bobby McFerrin<br />
& Chick Corea · 20 Uhr<br />
Trio Hut Up, das sind Jürgen Schwalk<br />
(Git.), Ralf Diedenhofen (Kontrabass) und<br />
Georg Herz (Percussion). Das Trio führt<br />
mit seinen Eigenkompositionen, raffiniert<br />
arrangierten Bossa Novas, funky Grooves<br />
und Improvisationen durch ein energiegeladenes<br />
Programm und begeistert sein<br />
Publikum immer wieder mit spannungsreichen<br />
musikalischen Dialogen, gespickt<br />
mit Spielwitz, Virtuosität und Phantasie.<br />
Lindenbrauerei, Rio-Reiser-Weg 1, 59423 Unna<br />
KOHLENSCHWARZ BIS<br />
HANSA-BLAU · 21:00 Uhr<br />
Nächtlicher Streifzug durch die einst<br />
„verbotene Stadt“ – Wenn die Dunkelheit<br />
hereinbricht, gehen auf Hansa die Lichter<br />
an. Im Schein der eigenen Taschenlampe<br />
erkunden Nachtschwärmer das in<br />
Hansa-Blau getauchte Industriedenkmal.<br />
Festes Schuhwerk und wetterangepasste<br />
Kleidung werden empfohlen. Bitte eine<br />
eigene Taschenlampe mitbringen.<br />
Kokerei Hansa, Emscherallee 11, 44369 DO<br />
FR 26.6.<br />
SA 27.6.<br />
SHOW – 25 Jahre Tanz<br />
in <strong>Dortmund</strong> · 20:30 Uhr<br />
Vocal Recall ist eine Boygroup mit Frau,<br />
eine Acapella-Gruppe mit Capella, eine Coverband<br />
mit eigenen Songs. Alice Köfer,<br />
Dieter Behrens und Mathis Hagedorn inszenieren<br />
eine Fusion ihrer größten Idole,<br />
die so nie hätte stattfinden dürfen. Da trifft<br />
Bushido auf Domingo, Britney hat kein<br />
Problem mit Houston, und Rihanna will<br />
Smith im Winehouse. Wichern Kultur- und<br />
Tagungszentrum, Stollenstr. 36, 44145 <strong>Dortmund</strong><br />
Wenn Bobby McFerrin und Chick Corea<br />
auf der Bühne stehen, offenbaren sich<br />
Sternstunden der Jazz- und Improvisationskunst.<br />
Jeder für sich eine Legende,<br />
verbindet die beiden seit Jahren eine musikalische<br />
und persönliche Freundschaft,<br />
die schon 1990 zum gemeinsamen Album<br />
»Play« geführt hat. Auf der Konzertbühne<br />
spürt man das sofort: Nichts scheint unmöglich,<br />
wenn sich die beiden gegenseitig<br />
die Töne zuspielen, Grenzen austesten<br />
und dabei einen Heidenspaß haben.<br />
Konzerthaus <strong>Dortmund</strong>, Brückstr. 21, 44135 DO<br />
Mit dem Fokus auf dem orientalischem<br />
Tanz in seiner Vielfältigkeit und Schönheit<br />
mischen sich traditionelle und<br />
moderne Elementen mit Komponenten<br />
verschiedener anderer Tanzstile. Hierbei<br />
werden Klassiker aus vergangenen<br />
Shows mit aktuellen Performances kombiniert.<br />
Mit ihrer Show feiert Birgit Gahmann<br />
25 Jahre Tanz als Choreografin,<br />
Tänzerin & Dozentin. Dietrich-Keuning-<br />
Haus, Leopoldstr. 50-58, 44147 <strong>Dortmund</strong><br />
108 <strong>TOP</strong>
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90s & Trash: RHYTHM<br />
IS A DANCER · 23:00 Uhr<br />
Manchmal hat Oma ja Recht, früher war<br />
schließlich nicht alles schlecht! Die Eurythmics<br />
haben uns süße Träume verpasst<br />
und Oli P. hatte danach immer so<br />
mächtig Flugzeuge im Bauch. Na gut,<br />
über die optischen Finessen von Buffalos<br />
lässt sich streiten, aber mit nem<br />
3210 am Ohr und nem Tamagotchi in der<br />
Tasche sah die Welt schon ganz anders<br />
aus! Uns geht es nicht darum die Peinlichkeiten<br />
ins Unermessliche zu treiben,<br />
sondern darum mal wieder ein crazy little<br />
partygirl zu sein. Ace Of Base wussten<br />
schon immer was wir wollen! Losgelöst<br />
von Schamgefühl und den üblichen Attitüden.<br />
Wie sagt Stromberg immer so<br />
schön? – Läuft.<br />
View, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 <strong>Dortmund</strong><br />
SA 27.6.<br />
SO 28.6.<br />
Klangvokal: OPERNGALA IM<br />
PARK · 20:00 Uhr<br />
FR 3.7.<br />
Stadtgang: Fackeltour am<br />
<strong>Dortmund</strong>er Hafen · 21:30 Uhr<br />
Nach einer kurzen Führung durch das Alte<br />
Hafenamt lernen Sie den <strong>Dortmund</strong>er<br />
Hafen in „feuriger Atmosphäre“ kennen.<br />
Bei Vollmond geht es in der Dämmerung<br />
mit Fackeln am Kai entlang und durch<br />
den Hafen. Industriekultur vor Ort! Aktuelles<br />
und Informatives, Historisches<br />
aus längst vergessenen Zeiten und Vergnügliches<br />
– das erwartet Sie bei der<br />
Fackeltour durch den <strong>Dortmund</strong>er Hafen!<br />
Bitte wetterfeste Kleidung anziehen!<br />
Hunde können mitgehen.<br />
Altes Hafenamt, Sunderweg 130, 44147 DO<br />
DO 16.7.<br />
Festivals <strong>2015</strong> //<br />
Sommer am U · 19:00 Uhr<br />
SA 25.7.<br />
Tatort Dinner –<br />
Dinner Musical · 19:00 Uhr<br />
Wenn Sie Musicals lieben und einen<br />
ganzen Abend in himmlischen Melodien<br />
schwelgen möchten, dann gibt es für<br />
Sie das Dinner-Musical. Vergessen Sie für<br />
einige Stunden den Alltag und genießen<br />
Sie Ihre Lieblingslieder, die mit viel Liebe<br />
für Sie inszeniert wurden. Die fantastischen<br />
Sänger in originalgetreuen Kostümen<br />
bringen mit spektakulären Szenen<br />
den Glanz der großen Shows in greifbare<br />
Nähe. Hier sind Sie „hautnah dabei“!<br />
BEST WESTERN Parkhotel Wittekindshof,<br />
Westfalendamm 270, 44141 <strong>Dortmund</strong><br />
SA 1.8.<br />
Mit dem Henkersknecht<br />
durch <strong>Dortmund</strong> · 19.00 Uhr<br />
Werke von Vincenzo Bellini, Giuseppe<br />
Verdi, Giacomo Puccini u.a. mit Maria<br />
Agresta (Sopran) und Giorgio Berrugi<br />
(Tenor) und dem WDR Funkhausorchester<br />
Köln unter der Leitung von Dirigent<br />
Alexander Joel. Paukenschlag und Korkenknallen?<br />
Bei der Italienischen Operngala<br />
im Westfalenpark muss das kein Widerspruch<br />
sein: Virtuose Vokalpreziosen<br />
von Verdi und Puccini versprechen einen<br />
opulenten Ohrenschmaus, während sich<br />
der Gaumen mit Prosecco und kleinen<br />
Leckereien auf einen sinnenfrohen Sommerabend<br />
einstimmt.<br />
Westfalenpark, An der Busch mühle 3, 44139 DO<br />
FR 3.7. ROCKPARTY:<br />
STAIRWAY TO HEAVEN · 21 Uhr<br />
Auch am 07.08. und 04.09.: DJ Uwe legt die<br />
besten Tracks der Rockgeschichte auf. Von<br />
den 60‘s bis heute. Alles was rockt. Und das<br />
im wohl urigstem Club <strong>Dortmund</strong>s. Rockerherz<br />
was willst du mehr. Musiktheater Piano,<br />
Lütgendortmunder Str. 43, 44388 <strong>Dortmund</strong><br />
Elektronischer Pop mit Yellow Straps<br />
(B), Folk mit Domingo + Native DJ-Set<br />
<strong>Dortmund</strong>er U, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 DO<br />
La Boum: Beat,Soul &<br />
Rock‘n‘Roll · 22:00 Uhr<br />
Der Klassiker im <strong>Dortmund</strong>er Nachtleben.<br />
Wer Vergleichbares sucht, wird sehr weit<br />
fahren müssen. La Boum mit Timmi &<br />
Martini als Timmi Twister DJ-Set an den<br />
Plattentellern und ihrem furiosen Stilmix<br />
im Retrogewand. Beat und Soul und<br />
Rock‘n‘Roll wird seit Jahren bescheiden<br />
angekündigt, in Wahrheit explodiert regelmäßig<br />
der Dancefloor im Keller unterm<br />
Sissikingkong. Eine Achterbahnfahrt aus<br />
raren Originalen, abenteuerlichen Coverversionen<br />
und obskurem Edeltrash.<br />
Sissikingkong, Landwehrstr. 17, 44147 <strong>Dortmund</strong><br />
SA 18.7.<br />
Die ‚grauenhafte’ Führung durch <strong>Dortmund</strong><br />
– Das ‚finstere’ Mittelalter hat auch<br />
in der freien Reichstadt Tremonia Spuren<br />
hinterlassen. Der Folterplatz lag vor den<br />
Mauern der Stadt. Vor dem Westentor<br />
wurde verbrannt, gerädert und gehenkt.<br />
Außer bei Hochverrat, dann kamen die<br />
Schaulustigen auf dem Markt zusammen.<br />
Die erste ‚Hexe’ in der Grafschaft<br />
<strong>Dortmund</strong> wurde 1581 verbrannt. Anna<br />
Coester bekannte sich damals schuldig<br />
durch Zauberei den Tod eines Kindes<br />
verursacht zu haben. Unterstützen Sie<br />
den Henker auf seinem Weg und erleben<br />
Sie ihn bei seinem grausigen Handwerk.<br />
Bitte wetterfeste Kleidung anziehen!<br />
Ecke Schwanenwall/Bornstr. , 44135 DO<br />
<strong>TOP</strong> 109
Tipps und Termine | Präsentiert von Premium Cars Peters<br />
39° – Open Air Disco<br />
mit DJ Falk · 19.00 Uhr<br />
Strobels, Strobelallee 50, 44139 <strong>Dortmund</strong><br />
SA 1.8.<br />
Kabarett: DIE POTTSÄUE<br />
Fettverbrennung · 20:00 Uhr<br />
„Fettverbrennung“ – das kalorienreichste<br />
Best-of von Lioba Albus und Andrea Badey!<br />
Wir werden immer dicker und überall<br />
wird das hohe Lied der Fettverbrennung<br />
gepredigt! Die beiden Pommesschlampen<br />
Witta und Betti in ihrem Grillstudio<br />
„Mayo an More“ werfen sich dem Trend<br />
entgegen. Schmeißen mit Frikadellen,<br />
Lebensweisheiten und Pointen um sich,<br />
bis das Zwerchfell um Gnade winselt!<br />
Erlauchte Gäste geben sich die Klinke<br />
in die Hand ... der ewig alte Rocksänger<br />
als Sexualtherapeut, Mia Mittelkötter als<br />
Beziehungskisten-sargnagel, Ludwig, der<br />
Schlafanzugswomenizer ... fett, krass und<br />
ganz sicher nicht kalorienreduziert! Cabaret<br />
Queue, Hermannstr. 74, 44263 DO<br />
FR 7.8.<br />
Westfalenpark <strong>Dortmund</strong><br />
LICHTERFEST · 18:00 Uhr<br />
Westfalenpark, An der Buschmühle 3, 44139 DO<br />
SA 8.8.<br />
Ensemble des Roto Theater<br />
LORIOT ABEND · 19:30 Uhr<br />
Elf seiner berühmtesten Sketche werden<br />
an diesem Abend präsentiert. Acht<br />
Schauspieler schlüpfen in 30 unterschiedliche<br />
Charaktere und Rollen. Sei<br />
es ein liebenswürdiger Skatspieler, der<br />
vom Skatspiel nichts versteht, das frustrierte<br />
Ehepaar beim Psychiater oder<br />
Frau Dr. Sommer mit ihrem sprechenden<br />
Hund, oder die nervende Hausfrau am<br />
Feierabend. Roto Theater <strong>Dortmund</strong>, Gneisenaustr.<br />
30, 44147 <strong>Dortmund</strong><br />
FR 14.8.<br />
MO 17.8. Konzert<br />
INTERPOL · 20:00 Uhr<br />
Interpol mussten in den vergangenen<br />
Jahren beweisen, dass sie in Krisensituationen<br />
über sich hinauswachsen können:<br />
Bassist, Songwriter und Gründungsmitglied<br />
Carlos Dengler kehrte den New<br />
Yorkern 2010 den Rücken; ob es überhaupt<br />
noch einmal neue Musik von der Band<br />
geben würde, war anschließend unklar.<br />
„El Pintor“ stellte 2014 in musikalisch gewohnt<br />
melancholischer Weise klar, dass<br />
es auch ohne Dengler mit Interpols perfektionistischem<br />
Indie-Rock weitergehen<br />
kann. Im Sommer bringt die Band ihr aktuelles<br />
Album nun für ein einziges Konzert<br />
nach Deutschland, um klarzustellen, dass<br />
auch ihre Live-Qualitäten trotz neuer Besetzung<br />
nicht gelitten haben. Freizeitzentrum<br />
West (FZW), Ritterstr. 20, 44137 <strong>Dortmund</strong><br />
FR 21.8.<br />
Open Air: DIE FANTAS-<br />
TISCHEN VIER · 19:30 Uhr<br />
Westfalenpark, An der Buschmühle 3, 44139 DO<br />
Charts, Schlager, Evergreens:<br />
MitSingDing · 20 Uhr<br />
Schönsänger, Gernsänger, Herdensänger,<br />
Unter-der-Dusche-Sänger treffen sich „am<br />
Schlagerfeuer“ im Cabaret Queue und singen<br />
mit allen Alles. Chart-Hits, Gassenhauer,<br />
Schlager, Evergreens – zusammen<br />
erobern wir uns Lieder von A wie Anita<br />
bis Z wie Zombie. Stefan Nussbaum singt<br />
und spielt Gitarre, der Beamer wirft die<br />
Texte an die Wand und die Stimmung<br />
kommt von ganz allein, denn: alle singen<br />
hit ... Cabaret Queue, Hermannstr. 74, 44263 DO<br />
DI 25.8.<br />
SA 29.8.<br />
Kabarett: Volker Pispers<br />
„BIS NEULICH“ · 20:00 Uhr<br />
Auch am 29.08. und am 30.08.<strong>2015</strong>: Das ewige<br />
Jubiläumsprogramm ... Klassiker des<br />
bekanntesten und erfolgreichsten Kabarettisten<br />
des Landes. Lustig und vor allem<br />
immer exzellent recherchiert. Durch<br />
das Einflechten tagesaktueller Bezüge<br />
auch immer hochaktuell. PZ Hombruch,<br />
Am Hombruchsfeld 55a, 44225 DO<br />
MI 2.9. Jazz-Session<br />
OPEN STAGE · 20:00 Uhr<br />
Ratskeller Aplerbeck, Marktplatz 21, 44287 DO<br />
SA 5.9.<br />
Olé Party<br />
DORTMUND OLÉ · 14:00 UHR<br />
Im Spätsommer kehr die Olé Party Tour<br />
nochmals zurück in das Ruhrgebiet. Mit<br />
„<strong>Dortmund</strong> Olé“ hat Veranstalter Markus<br />
Krampe in den letzten Jahren ein Event<br />
mit Kultcharakter geschaffen. Am Samstag<br />
den 05. September <strong>2015</strong> öffnen sich<br />
ab 13:00 Uhr (Programmbeginn 14:00<br />
Uhr) die Pforten des Westfalenparks.<br />
Zwölf LIVE-Acts in rund zehn Stunden<br />
erwartet die mehr als 15.000 Besucher.<br />
In <strong>Dortmund</strong> mit dabei: Brings, Jürgen<br />
Drews, Olaf Henning, Heino, Anna-Maria<br />
Zimmermann, Jörg Bausch, Michael<br />
Wendler, DJ Ötzi, Lou Bega, Mickie Krause,<br />
Peter Wackel und natürlich MODERN<br />
TALKING Sänger Thomas Anders.<br />
Westfalenpark, An der Buschmühle 3, 44139 DO<br />
39° – Open Air Disco<br />
mit DJ Falk · 19.00 Uhr<br />
Strobels, Strobelallee 50, 44139 <strong>Dortmund</strong><br />
SA 5.9.<br />
Ballett: Internationale<br />
Ballettgala XXII · 19.30 Uhr<br />
Auch am am 13.09.<strong>2015</strong>: Ballettgala mit Stargästen.<br />
Im übervollen Terminkalender<br />
der Stars haben sie bereits ihren festen<br />
Platz, die internationalen Ballettgalas in<br />
<strong>Dortmund</strong>, mit denen Xin Peng Wang traditionsgemäß<br />
die Spielzeit eröffnet und<br />
ausklingen lässt. Die ersten Solisten der<br />
internationalen Ballettwelt treffen sich<br />
in der Ruhr-Metropole zu einem Fest<br />
des Tanzes. Liebhaber des klassischen<br />
Balletts kommen dabei ebenso auf ihre<br />
Kosten wie all jene, die an neuen Ausdrucksformen<br />
der Bewegungskunst interessiert<br />
sind. Theater <strong>Dortmund</strong> – Opernhaus,<br />
Theaterkarree 1-3, 44137 <strong>Dortmund</strong><br />
SA 12.9.<br />
110 <strong>TOP</strong>
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Ausgewählte Veranstaltungen in den Westfalenhallen von Juni bis Oktober <strong>2015</strong>:<br />
26.07.<strong>2015</strong><br />
Trödelmarkt<br />
Parkplatz A7<br />
23.08.<strong>2015</strong><br />
Handballspiel – Gummersbach : Kiel<br />
Westfalenhalle 1<br />
22./23.08.<strong>2015</strong><br />
<strong>Dortmund</strong>er Antik- und Sammlermarkt<br />
Westfalenhalle 6<br />
28.-30.08.<strong>2015</strong><br />
FA!R TRADE & FRIENDS – Messe zum fairen<br />
Handel | Westfalenhallen 2, 2N, 3A und 3B<br />
06.09.<strong>2015</strong><br />
Trödelmarkt auf dem Parkplatz A7<br />
11./12.09.<strong>2015</strong><br />
Einstieg <strong>Dortmund</strong><br />
Westfalenhalle 3B<br />
13.09.<strong>2015</strong><br />
Westfälische<br />
Münz- & Sammlerbörse<br />
Westfalenhalle 2<br />
30.09. – 04.10.<strong>2015</strong><br />
DORTMUNDER HERBST<br />
Westfalenhallen 3B – 8<br />
30.09. – 04.10.<strong>2015</strong><br />
Land & Genuss (neue Messe im Rahmen des<br />
DORTMUNDER HERBST)<br />
Westfalenhalle 3B<br />
03.10.<strong>2015</strong><br />
Hard Techno Festival SYNDICATE<br />
Westfalenhalle 1<br />
10.10.<strong>2015</strong><br />
Kickbox-Gala K1 Royal – The King Cup<br />
Westfalenhalle 1<br />
11.10.<strong>2015</strong><br />
Trödelmarkt<br />
Parkplatz A7<br />
13.10.<strong>2015</strong><br />
Rise Against<br />
Westfalenhalle 1<br />
16.-18.10.<strong>2015</strong><br />
Hund & Pferd | Westfalenhallen 1-8<br />
Neue Messe im Rahmen des DORTMUNDER HERBST: Land & Genuss<br />
Am 23.08.<strong>2015</strong> in der Westfalenhalle Gummersbach : Kiel<br />
<strong>TOP</strong> 111
20 JAHRE JUICY BEATS FESTIVAL<br />
Fulminantes Jubiläums-Line-Up und Rekordansturm auf Tickets<br />
Anfang Juni stellten die Veranstalter des größten Festivals für alternative Popmusik in NRW das fulminante Programm für<br />
die zweitägige Jubiläums-Ausgabe am 24. und 25. Juli vor. Top-Acts sind Fettes Brot, Fritz Kalkbrenner, Trailerpark, LaBrass-<br />
Banda, Mighty Oaks, SDP, 257ers, Erlend Øye, Alle Farben, Weekend, Akua Naru, Susanne Blech, Chakuza, Kid Simius,<br />
Tube & Berger, Olson, Antilopen Gang, WhoMadeWho und Walshy Fire (Major Lazer).<br />
Insgesamt reisen über 170 Bands und DJs<br />
aus der ganzen Welt an, um den gesamten<br />
Park auf über 20 Bühnen und Floors<br />
in Festival-Fieber zu versetzen. Nachdem<br />
das Festival im Vorjahr erstmalig ausverkauft<br />
war, verzeichnen die Veranstalter<br />
erneut einen Rekordansturm auf die Tickets.<br />
Zum Jubiläums-Spektakel werden<br />
bis zu 45.000 Gäste erwartet.<br />
Hochkarätiges am Freitag<br />
Ein hochkarätiges Live- und DJ-Programm<br />
verspricht der Festival-Freitag:<br />
Von 15 bis 22 Uhr werden auf und oberhalb<br />
der Festwiese zwei große Open-Air-<br />
Bühnen und drei Dance-Floors bespielt.<br />
Mit Fettes Brot als Headliner bestreitet<br />
eine der erfolgreichsten<br />
deutschen Hip-<br />
Hop-Bands ihre exklusive<br />
NRW-Show in diesem<br />
Festivalsommer.<br />
Für die Shows der<br />
Ausnahme-Rapper<br />
SDP und Weekend<br />
arbeitet das Festival<br />
erneut mit der Erfolgsschmiede<br />
Chimperator<br />
(Cro) zusammen.<br />
Top-Act auf der neuen<br />
Electronic-DJ-Bühne<br />
ist der Berliner Star-<br />
DJ Alle Farben. Mit<br />
der Sängerin Coely<br />
wurde zudem einer<br />
der gefragtesten Live-<br />
Acts der Benelux-Region verpflichtet. Die<br />
Karten für den Freitag sind auf maximal<br />
15.000 Besucher begrenzt.<br />
Über 100 Acts am Samstag<br />
Der Festival-Samstag bietet von 12 Uhr<br />
mittags bis 4 Uhr nachts die musikalische<br />
Fülle, für die Juicy Beats bekannt<br />
ist: Ein abwechslungsreiches Programm<br />
aus Pop, Rap, Electro, Indie, Alternative,<br />
Reggae und Weltmusik mit mehr<br />
als 100 Bands und DJs auf 20 Bühnen<br />
und Floors. Mit einer mitreißenden<br />
Show wird der Berliner StarDJ Fritz<br />
Kalkbrenner auf der Mainstage die<br />
Festwiese in seinen Bann ziehen. Provokante<br />
Raps und wilde Bühnen-Eskapaden<br />
versprechen zudem Trailerpark,<br />
die 257ers, Susanne Blech und die Antilopen<br />
Gang. Als Top-Act auf der Electronic<br />
Stage begeistert Marteria-Tour-<br />
DJ Kid Simius mit seinem abgedrehten<br />
Electro-Surf-Punk. Noch mehr elektrifizierte<br />
Party-Ekstase versprechen<br />
die Dubstepper Dub Phizix & DRS aus<br />
Manchester sowie die Drunken Masters.<br />
Feinsten Singer-Songwriter-Pop bietet<br />
die Bühne des Konzerthaus <strong>Dortmund</strong><br />
unter anderem mit dem Dänen Asbjørn,<br />
Dear Reader aus Johannesburg und<br />
Charlie Cunningham aus London.<br />
Partymacher der Region<br />
Für das Programm der 20 Floors, das<br />
von Electro, House und Techno über<br />
Hip Hop, Dubstep, Drum’n’Bass und<br />
Global Beats bis hin zu Reggae, Trashpop,<br />
Rare Grooves, Funk und Soul<br />
reicht, arbeitet das Festival erneut mit<br />
einem breiten Netzwerk aus regionalen<br />
Clubs, Partymachern und Kulturakteuren:<br />
Mit Walshy Fire (Major Lazer),<br />
Konstantin Sibold, Adana Twins, Tube<br />
& Berger, Mixmaster Morris und Command<br />
Strange verspricht das Club- und<br />
DJ-Programm wieder internationale<br />
Hochkaräter. Einen besonderen Fokus<br />
legen die Veranstalter allerdings auf die<br />
starke Ruhrgebiets-Szene: Juliet Sikora,<br />
Manuel Tur, Ante Perry, Larse, Mike Litt,<br />
Klaus Fiehe und DJ Dash gehören zum<br />
Standard-Repertoire des Festivals.<br />
Vielfalt als Markenzeichen<br />
Ein besonderes Markenzeichen des Juicy<br />
Beats Festivals sind die ungewöhnlichen<br />
und liebevoll gestalteten<br />
Programmpunkte<br />
abseits der Hauptacts:<br />
So wird die Festwiese<br />
am Samstag<br />
nach dem Live-Programm<br />
zur größten<br />
Silent Disco NRWs<br />
mit über 3.000 Kopfhörern.<br />
Ein Forum<br />
für Hip-Hop-Newcomer<br />
bieten die Summersounds<br />
DJ Picknicks<br />
gemeinsam mit<br />
der Plattform „Bring<br />
your own Beats“ und<br />
auf der Sounds and<br />
Poetry Bühne stellt<br />
das Kulturbüro <strong>Dortmund</strong><br />
die junge Literatur- und Poetry-<br />
Szene vor. Spannende Produkte und Projekte<br />
von Kreativen aus <strong>Dortmund</strong> kann<br />
man auf der Kreativ.Meile entdecken. Im<br />
Open-Air-Kino an der Seebühne gibt es<br />
Video-Games auf Großleinwand und eine<br />
Auswahl des MuVi-Award der Internationalen<br />
Kurzfilmtage Oberhausen.<br />
Außerdem wird ein zum DJ-Pult ausgebautes<br />
Tuk Tuk zur rollenden Disco, die<br />
an wechselnden Orten hält.<br />
112 <strong>TOP</strong>
EVENT<br />
MIGHTY OAKS © Bowen Ames<br />
FRITZ KALKBRENNER © Vitali Gelwich<br />
LABRASSBANDA © GulliverTheis<br />
OLSON © Brecheis<br />
TRAILERPARK<br />
LARSE<br />
SDP<br />
TUBE AND BERGER<br />
WHO MADE WHO<br />
FETTES BROT © JensHerrndorff<br />
AKUA NARU<br />
THE DAY<br />
DEAR READER<br />
VERLOSUNG<br />
Wir verlosen einmal zwei<br />
Eintritts karten. Einfach eine<br />
Mail bis zum 15. Juli mit<br />
dem Inhalt „Juicy Beats“ an:<br />
dortmund@top-magazin.de<br />
<strong>TOP</strong> 113
Kultur<br />
VIERMAL BAJAZZO<br />
DIE THEATER- UND KONZERTFREUNDE ZEICHNETEN IM APRIL<br />
JUNGE KÜNSTLER AUS SCHAUSPIEL UND MUSIKTHEATER AUS<br />
„Jeder Künstler ist nur so gut, wie er gefordert<br />
und gefördert wird,“ so der Vorsitzende<br />
der Theater- und Konzertfreunde,<br />
Professor Dr. Michael Hoffmann bei der<br />
diesjährigen Bajazzo-Preisverleihung im<br />
April im Konzerthaus. Nachwuchsförderung<br />
im wahrsten Sinne des Wortes findet<br />
im NRW Jugendballett statt, das aus<br />
12 jungen Tänzerinnen und Tänzern zwischen<br />
18 und 22 Jahren besteht, die Ballettdirektor<br />
Xin Peng Wang und seine Mitarbeiter<br />
aus insgesamt fast 4000 Bewerberinnen<br />
und Bewerbern ausgesucht haben.<br />
Sie waren die jüngsten Künstler, die<br />
sich über die Auszeichnung freuen konnten<br />
und bedankten sich unter anderem<br />
mit Szenen aus Xin Peng Wangs Ballett<br />
„Krieg und Frieden“, die zwei der jungen<br />
Tänzer kraftvoll und viril auf die Bretter<br />
der Konzerthausbühne brachten, mit einer<br />
Szene aus dem erst kürzlich uraufgeführten<br />
„Zauberberg“ und mit der wunderbaren<br />
homogenen Ensembleszene<br />
„A full half turn“, die Raimondo Rebeck,<br />
der für das Juniorballett verantwortliche<br />
Ballettmeister, den Tänzerinnen und Tänzern<br />
auf den Leib geschneidert hat.<br />
„ICH GEHE AUF DEN PHARMASTRICH“<br />
Der Preis in der Kategorie Schauspiel<br />
ging an die junge in Görlitz geborene<br />
Schauspielerin Bettina Lieder, die der<br />
Zuschauer schon in vielen Produktionen<br />
im Schauspielhaus erleben konnte,<br />
unter anderem in „Leonce und Lena“, in<br />
„Kabale und Liebe“ und im „Hamlet“. An<br />
diesem Abend hatte sich Bettina Lieder<br />
den Monolog „Klaras Verhältnisse“ der<br />
1964 in Traunstein geborenen Dramatikerin<br />
Dea Loher ausgesucht, den die<br />
Schauspielerin der ihr eigenen engagierten<br />
und authentischen Art vortrug –<br />
ein humoristischer Monolog, wenn der<br />
Inhalt nicht so ernst wäre und einem<br />
das Lachen nicht im Halse steckenbleiben<br />
würde: Gerade arbeitslos geworden,<br />
sucht die „technische Redakteurin“<br />
Klara, deren Aufgabe darin bestand,<br />
Gebrauchsanweisungen für technische<br />
Geräte zu schreiben, einen neuen Job.<br />
Eine Kostprobe ihres Könnens hatte sie<br />
an dem Abend gleich mit ins Konzerthaus<br />
gebracht, doch ihr „Meisterstück“,<br />
wie sie findet, die Gebrauchsanweisung<br />
für ein Bügeleisen, lässt schnell deutlich<br />
werden, weshalb man ihr den Job<br />
gekündigt hat … Weil sie nun dringend<br />
Geld braucht und sich im Publikum auch<br />
keiner spontan findet, der ihr zu einer<br />
Arbeit verhelfen kann, kommt sie auf die<br />
Idee, „auf den Pharmastrich zu gehen“,<br />
will heißen, sich für medizinische Versuche<br />
zur Verfügung zu stellen …<br />
114 <strong>TOP</strong>
Kultur<br />
DER BAJAZZO<br />
Seit 1984 vergeben die Theater- und Konzertfreunde<br />
den Förderpreis „Bajazzo“ an<br />
begabte, jüngere Künstler, die im <strong>Dortmund</strong>er<br />
Kulturleben auf sich aufmerksam<br />
gemacht haben. Es gab eine längere Pause<br />
nach dem Jahr 2006, bevor der Preis<br />
dann 2013 wieder vergeben wurde, ebenfalls<br />
mit einem Festakt im Konzerthaus.<br />
Die ausgezeichneten Künstlerinnen und<br />
Künstler befinden sich in guter Gesellschaft;<br />
Mezzosopranistin und Wagner-<br />
Heronie Jane Henschel etwa befindet<br />
sich unter den Preisträgern, die Tenöre<br />
Alexander Fedin und Thomas Harper,<br />
Mezzosopranistin Susanne Schimmack,<br />
Schauspielerin Iris Atzwanger, um nur<br />
einige zu nennen.<br />
ZWEIMAL OPER<br />
Gleich zweimal wurde der Bajazzo im<br />
Bereich Oper vergeben, zum einen<br />
an den rumänischen lyrischen Tenor<br />
Lucian Krasznek, den man erst kürzlich<br />
als Don Ottavio im „Don Giovanni“<br />
hören konnte, der aber auch in „Roxy<br />
und ihr Wunderteam“ durchaus mit<br />
seinem komödiantischen Talent überzeugte.<br />
An diesem Abend nahm er mit<br />
der nichts weniger als brillant vorgetragenen<br />
Arie des Nemorino „Una furtiva<br />
lagrima“ aus Donizettis „Liebestrank“<br />
die Zuschauer für sich ein.<br />
Zum anderen erhielt den Preis seine<br />
Landsmännin, die Mezzosopranistin<br />
Ileana Mateescu, die kürzlich als Octavian<br />
im „Rosenkavalier“ Erfolge feiern<br />
konnte, die den Opernbesucher aber<br />
vor allem als „Carmen“ im Gedächtnis<br />
ist. Und mit der Seguidilla aus dem<br />
ersten Akt bedankte sich die Sängerin,<br />
die an diesem Abend in ihrem roten<br />
Abendkleid nicht nur unglaublich erotisch<br />
wirkte, sondern an die junge<br />
Sophia Loren erinnerte.<br />
BRILLANTER MOZART<br />
Das von Felix Reimann geleitete Amadeus<br />
Kammerorchester, welches seit<br />
vielen Jahren schon treuer Wegbegleiter<br />
der Theater- und Konzertfreunde,<br />
ist, begleitete die beiden Sänger<br />
auch diesmal in gewohnt zuverlässiger<br />
Manier, reicherte seinerseits das<br />
Programm mit Sätzen aus Mozarts<br />
„Haffner“-Sinfonie an, deren Kopfsatz<br />
die Musikerinnen und Musiker recht<br />
lebendig darboten, eher burschikos<br />
wirkte hingegen das Menuett. Wie<br />
schon bei der letzten Preisverleihung<br />
war auch Simon Daubhäußer, der Organist<br />
der Propsteikirche, zu hören und<br />
entlockte der Konzerthausorgel mit<br />
Eugène Gigouts „Toccata in h-moll“<br />
flirrende und irisierende Klänge. Felix<br />
Reimann, nicht nur Dirigent, sondern<br />
auch Soloflötist der <strong>Dortmund</strong>er Philharmoniker,<br />
gratulierte den Preisträgern<br />
ebenfalls auf seine Weise – und<br />
zwar mit dem ersten Satz aus Mozarts<br />
Konzert für Flöte und Orchester<br />
(KV313), den er mit warmem, biegsamem<br />
Ton, aber auch sehr brillanten,<br />
makellosen Läufen versah. Insgesamt<br />
war es ein recht langes Programm –<br />
der eine oder andere Zuschauer hätte<br />
sich vielleicht mehr „O-Töne“ von den<br />
Preisträgern gewünscht.<br />
Text: Martina Lode-Gerke<br />
Fotos: © Michalak<br />
<strong>TOP</strong> 115
Kultur<br />
MORD IM<br />
ORIENTEXPRESS<br />
IN HERZOGS INSZENIERUNG VON „DON GIOVANNI“ FÄLLT<br />
DER FRAUENHELD SEINEN MITSPIELERN ZUM OPFER.<br />
116 <strong>TOP</strong>
Kultur<br />
Der Zuschauer denkt zunächst, er blickt in einen Spiegel: Die<br />
Protagonisten von Mozarts zweiter Da Ponte-Oper „Don Giovanni“<br />
sitzen in der aktuellen <strong>Dortmund</strong>er Inszenierung von Hausherr Jens-<br />
Daniel Herzog wie in einem Theater. Wie auch im Zuschauer raum<br />
husten sie, ein Mobiltelefon klingelt, der Komtur schläft ein … und<br />
dann beginnt die Kata strophe mit dem bekannten Mord:<br />
Don Giovanni vögelt – leider kann man es<br />
kaum anders bezeichnen – Donna Anna<br />
von hinten (anders als im Libretto hält<br />
sie auch bereitwillig ihr Hinterteil hin)<br />
und wird vom Komtur gestört, der mit<br />
dem Leben für diese Störung bezahlt.<br />
Alsbald verwandelt sich die Szene – die<br />
<strong>Dortmund</strong>er Philharmoniker unter der<br />
Leitung von Gabriel Feltz sind für diese<br />
Inszenierung mal aus dem Orchestergraben<br />
heraus auf die Hinterbühne gerückt,<br />
was dem musikalischen Ablauf bisweilen<br />
gar nicht gut tut, weil es zu vielen<br />
Unstimmigkeiten besonders während<br />
der Ensembles kommt – in eine Trauerfeier.<br />
Offenbar ziemlich rasch hat man<br />
den Komtur kremiert, doch man ist sich<br />
nicht sicher, wessen Trauerfeier hier<br />
eigentlich stattfindet – die des Komtur<br />
oder die des Don Giovanni, zumal am<br />
Ende des zweiten Aktes dieselbe Szene<br />
wieder auftaucht, wenn die Protagonisten<br />
ihr Mütchen an dem „Wüstling“<br />
kühlen: Alle haben das vielzitierte Hühnchen<br />
mit ihm zu rupfen und stechen ihm<br />
mehr oder weniger hinterrücks – Agatha<br />
Christies „Mord im Orientexpress“ lässt<br />
grüßen – ein Messer in den Leib.<br />
EINE VERGEWALTIGUNG, DIE KEINE IST<br />
Die Idee Herzogs ist innovativ und meist<br />
durchaus stringent durchgesetzt, wenn<br />
auch Donna Anna ein wenig diskreditiert<br />
wird, denn sie scheint Don Giovannis Annäherung<br />
durchaus zu goutieren, so dass<br />
man kaum von einer Vergewaltigung sprechen<br />
kann, und auch hin und wieder die<br />
Übertitel weggelassen werden, wenn die<br />
wieder einmal auf nervige Weise modernisierte<br />
Übersetzung (Leporello in seiner<br />
Registerarie: „Und er steigt für seine<br />
Liste / auch mit Omas in die Kiste“) nicht<br />
zum Bühnengeschehen passt.<br />
Das Bühnenbild von Mathis Neidhardt<br />
ist bewusst puristisch, somit aber auch<br />
sehr flexibel gehalten; es besteht im<br />
Wesentlichen aus zwei Wendeltreppenabgängen<br />
auf der Bühne und einer Art<br />
Laufsteg, der mitten durch den Zuschauerraum<br />
führt und die Besucher wohl in<br />
das Geschehen einbeziehen soll, was<br />
aber nicht sehr konsequent genutzt wird.<br />
Die Titelpartie ist mit Gerdo Garciacano<br />
stimmlich recht gut besetzt, schauspielerisch<br />
hingegen kommt recht wenig Erotik<br />
herüber, so dass man ihm kaum abnimmt,<br />
dass ihm die Frauen gleich reihenweise<br />
verfallen. Über alle Zweifel erhaben ist<br />
Eleonore Marguerre als Donna Anna, die<br />
neben intensivem Spiel durch perfekte<br />
Stimmführung und glasklare Koloraturen<br />
die Zuschauer in ihren Bann zieht.<br />
WENIG EROTISCHER FRAUENHELD<br />
Emily Newton spielt sehr überzeugend<br />
die verletzte Donna Elvira, die bis zuletzt<br />
zögert, welcher Partei sie sich zugehörig<br />
fühlen soll, ihr teilweise recht breites<br />
Brustregister ist jedoch Geschmacksache.<br />
Tamara Weimerich wirkt im Business-Kostümchen<br />
(nette Kostüme: Sibylle<br />
Gädeke) eher wie eine kleine Sekretärin<br />
denn wie das Bauernmädchen Zerlina<br />
und punktet mit leichtem, beweglichem<br />
Sopran und exzellenter Stimmführung,<br />
und sie zeigt, dass die kleine Zerlina sehr<br />
gut weiß, was sie (eigentlich) will. Ihr zur<br />
Seite steht Sangmin Lee als recht eleganter,<br />
wutschnaubender Masetto, dem man<br />
seine Gefühlsregungen in jedem Moment<br />
abnimmt. Don Ottavio ist, wie bei Da Ponte<br />
vorgesehen, ein Schwächling, der von<br />
Don Giovanni, als er diesen erschießen<br />
will, mit einer innigen Umarmung und<br />
einem Kuss besänftigt wird: Vor allem<br />
stimmlich nicht immer überzeugend<br />
agiert Lucian Kraszec in dieser Rolle.<br />
Recht jugendlich wirkt Morgan Moody in<br />
der Rolle des Leporello, während Christian<br />
Sist in der Rolle des Komtur eine wahre<br />
Luxusbesetzung darstellt.<br />
Text: Martina Lode-Gerke<br />
Fotos: Thomas Jauck / Stage Picture<br />
<strong>TOP</strong> 117
Kultur<br />
ACHT SAITEN UND TENORALE<br />
HÖHENFLÜGE IM KONZERTHAUS<br />
HERVORRAGENDE JUNGE KÜNSTLER REISSEN HÖRER VON DEN SITZEN<br />
den Vertreter der franko-belgischen Geigenschule<br />
im 19. Jahrhundert. Schon im<br />
ersten Satz fesselte die Geigerin mit ihrer<br />
sehr differenzierten Tongestaltung: Lieblich<br />
und süß schmeichelte sich der Ton<br />
ins Ohr des Hörers, aber Hilary Hahn<br />
konnte an entsprechenden Stellen die<br />
Saiten auch ordentlich „bürsten“, um<br />
kurz darauf in einen zarten, fast gläsernen<br />
Ton zu verfallen, während sie im<br />
zweiten Satz den Bogen lustig, beinah<br />
übermütig über die Saiten springen ließ.<br />
Das Orchester schuf unter der Leitung<br />
seines exzellenten Chefdirigenten einen<br />
farbigen Klangteppich, folgte im Finale<br />
den wohldosierten Rubati der Solistin<br />
punktgenau, riss die Zuschauer aber<br />
vor allem mit Schuberts achter Sinfonie<br />
C-Dur, der sogenannten „Großen“ von<br />
den Sitzen: Organisch legten die Musikerinnen<br />
und Musiker die Steigerungen<br />
im Kopfsatz an, wunderbar biegsame<br />
Bläsersoli läuteten den zweiten Satz ein,<br />
zart gelangen die kammermusikalischen<br />
Passagen. Sichtbar haben Dirigent und<br />
Orchester sehr viel Freude am Spiel, was<br />
sich vor allem im perlend, schwelgerischen<br />
dritten Satz und dem fast orgiastisch<br />
klingenden Finale offenbarte.<br />
War im Mai zu Gast im Konzerthaus: Hilary Hahn<br />
© Peter Miller<br />
Höchste Virtuosität, gepaart mit einem<br />
unglaublichen musikalischen Feingefühl<br />
– das ist Hilary Hahn: Sie gastierte<br />
im Mai mit der Deutschen Kammerphilharmonie<br />
Bremen unter der Leitung von<br />
Paavo Järvi in der Brückstraße mit dem<br />
nicht allzu bekannten vierten Violinkonzert<br />
des belgischen Komponisten Henri<br />
Vieuxtemps. Er gilt als einer der führen-<br />
JUNG SIEGFRIED –<br />
OPTISCH UND AKUSTISCH<br />
Ein wenig später gastierte Tenor Klaus<br />
Florian Vogt im Konzerthaus mit einem<br />
reinen Wagner-Programm. Und sorgte<br />
ebenfalls für stehende Ovationen das<br />
Publikum von den Sitzen. Der norddeutsche<br />
Tenor singt nicht nur die Wagnerhelden,<br />
er entspricht auch optisch den<br />
gängigen Vorstellungen. Ein wenig verhalten<br />
war vielleicht die „Gralserzählung“<br />
aus dem „Lohengrin“, auch über<br />
die eine oder andere Phrasierung könnte<br />
man diskutieren, nicht immer ganz unangestrengt<br />
war „Höchstes Vertrauen hast<br />
du mir schon zu danken“, hier wurden<br />
die hohen Tönre häufig ein wenig von<br />
unten angesungen. Doch die beiden<br />
Passagen aus dem „Parsifal“, „Amfortas,<br />
die Wunde!“ und „Nur eine Waffe taugt“<br />
gerieten durchaus überzeugend. Vor<br />
allem die fast stählerne, aber dennoch<br />
sehr angenehme Höhe überzeugte hier<br />
ebenso wie die beinah baritonale mittlere<br />
und tiefe Lage. Das City of Birmingham<br />
Symphony Orchestra unter der Leitung<br />
von Andirs Nelsons begleitete den<br />
Tenor adäquat, hin und wieder hätte<br />
man sich etwas mehr Zurückhaltung<br />
gewünscht, was die Dynamik betraf.<br />
118 <strong>TOP</strong>
Kultur<br />
DIFFERENZIERTE DYNAMIK<br />
Richtig „aufdrehen“ hätten die Briten<br />
dann bei Bruckners siebter Sinfonie<br />
können – taten es aber nur zeitweise:<br />
Organisch legten sie die Steigerungen<br />
im Kopfsatz der Sinfonie an, bewegten<br />
sich teilweise aber auch am Rande der<br />
Stille, so dass sich dynamisch ein sehr<br />
differenziertes Klangbild ergab. Erst im<br />
dritten und vierten Satz zeigten sich,<br />
vor allem bei den Blechbläsern, allmählich<br />
Ermüdungserscheinungen, so dass<br />
der eine oder andere Ein- bzw. Ansatz<br />
nicht mehr ganz perfekt gelang. Insgesamt<br />
schufen die Musikerinnen und<br />
Musiker aber ein abwechslungsreiches,<br />
farbiges Klangbild.<br />
NOCHMAL VIOLINE<br />
Das taten auch die Musikerinnen und<br />
Musiker des Philadelphia Orchestra<br />
unter der Leitung von Exklusivkünsler<br />
Yannick Nézet-Séguin bei Tschaikowskys<br />
fünfter Sinfonie e-moll op. 64. Der<br />
Komponist selbst stand seinem Werk<br />
später kritisch gegenüber – der Hörer<br />
im Konzerthaus konnte nachvollziehen,<br />
warum: Unglaublich präzise, nicht nur,<br />
was Intonation und Rhythmik betraf,<br />
interpretierte das Orchester das Werk,<br />
äußerst klar gelang die Linienführung;<br />
die teilweise recht krassen Gegensätze<br />
der Stimmungen, die das Werk recht<br />
„bunt“ erscheinen lassen, vermochten<br />
die Ausführenden aber auch nicht auszubügeln.<br />
Und sie machten aus der Not eine<br />
Tugend: Statt die Kontraste zu beschönigen,<br />
arbeiteten sie sie stark und sehr<br />
effektvoll heraus, was ihnen glänzend<br />
gelang, ohne dabei das Werk zu persiflieren.<br />
Spannungsvoll gestalteten sie den<br />
zweiten Satz wie auch das Finale, und<br />
der Dirigent konnte hier das tun, was er<br />
offenbar sehr gern tut: im Klang baden.<br />
ZUM WEINEN SCHÖN<br />
Ganz anderer Couleur ist Schostakowitschs<br />
erstes Violinkonzert a-moll<br />
op. 77: Hier hielten sich Dirigent und<br />
Musiker an den entsprechenden Stellen<br />
zurück und schufen ein bisweilen farbiges,<br />
manchmal ruppiges, bisweilen<br />
aber auch sehr zurückhaltendes Klanggemälde,<br />
das oftmals an den Rand der<br />
Stille führte, sorgten für sehr organische<br />
Übergänge. Gefeierte Solistin war die georgische<br />
Geigerin Lisa Batiashvili: Mit<br />
recht ausladendem Vibrato formte sie<br />
die Töne, fand dennoch im ersten Satz<br />
zu einer eher fahlen Tongebung, gestaltete<br />
die Kadenz im dritten Satz gläsern,<br />
fast ätherisch – zum Weinen schön. Ganz<br />
anders sind dagegen der zweite und vierte<br />
Satz angelegt: Wie Kobolde hüpften da<br />
im zweiten Satz die Töne über die Saiten,<br />
kräftig „attackierte“ die Geigerin gegen<br />
Ende des Satzes die Saiten. Das Finale<br />
bot dann so eine Art „Showdown“, das<br />
die Hörer von den Sitzen riss. Trotz stehender<br />
Ovationen gab sie keine Zugabe –<br />
aber welche sollte man bei einem solch<br />
monumentalen Werk auch geben? Eine<br />
Steigerung war da nicht mehr möglich.<br />
Text: Martina Lode-Gerke<br />
© Jan Regan<br />
Klaus Florian Vogt<br />
© Petra Coddington<br />
© Jan Regan<br />
<strong>TOP</strong> 119
Kultur<br />
PREMIERE VOR LEEREN RÄNGEN<br />
HÄNDELS SZENISCHES ORATORIUM „SAUL“ SCHLÄGT WENIG WELLEN<br />
Die Bibel bezeichnet Saul als den ersten<br />
König Israels, er hat um 1000 v. Chr.<br />
Geherrscht, doch außer seiner namentlichen<br />
Erwähnung im Koran gibt es keine<br />
außerbiblischen Zeugnisse, die seine<br />
wirkliche Existenz belegen. Saul markiert<br />
mit seiner Herrschaft den Übergang<br />
eines losen Zusammenschlusses<br />
einzelner Stämme Israels zu einem fest<br />
gefügten Staat. Die biblischen Erzählungen<br />
zu Saul finden sich in den Kapiteln<br />
8 bis 31 im 1. Buch Samuel, auf denen<br />
auch im Wesentlichen die Handlung von<br />
Händels Oratorium beruht, das Händel<br />
im Jahr 1738 komponierte und das im<br />
Januar 1739 im King‘s Theatre am<br />
Haymarket in London uraufgeführt<br />
wurde. Es ist die erste Zusammenarbeit<br />
mit dem Librettisten Charles<br />
Jennens, der später auch den Text für<br />
den „Messias“ zusammenstellen sollte.<br />
In dem Oratorium geht es vor allem um<br />
die Rivalität zwischen Saul und dem späteren<br />
König David, der sich beim Volk<br />
beliebt gemacht hat, weil er über den<br />
Philister Goliath gesiegt hat.<br />
ABGESCHLAGENER KOPF ALS DEKO<br />
Dessen Kopf ist in der <strong>Dortmund</strong>er<br />
Inszenierung von Katharina Thoma<br />
denn auch fast allgegenwärtig und<br />
fast einziger Ausstattungsgegenstand<br />
auf der eher puristischen Bühne von<br />
Sibylle Pfeiffer. Das Volk Israel, vom<br />
<strong>Dortmund</strong>er Opernchor agil und recht<br />
farbig dargestellt und vom scheidenden<br />
Chordirektor Granville Walker noch einmal<br />
exzellent auf seine Aufgabe vorbereitet,<br />
wechselt die Kostüme (von<br />
Irina Bartels) in einer Weise, die<br />
der Zuschauer – wie so einiges in<br />
dieser Inszenierung – eher nicht<br />
nachvollziehen kann: Mal sind<br />
es schlichte schwarze Kleider,<br />
dann wieder üppige barocke<br />
Kostüme und kitschige, wie<br />
aus Zuckerwatte hergestellt<br />
scheinende Perücken.<br />
Die Personenführung<br />
wirkt insgesamt<br />
eher langweilig und<br />
klischeehaft, überzeugend<br />
ist hingegen<br />
die musikalische Ausführung durch<br />
die <strong>Dortmund</strong>er Philharmoniker unter<br />
der Leitung von Motonori Kobayashi.<br />
Was aus dem halb<br />
hochgefahrenen Orchestergraben<br />
dringt, ist<br />
durchweg präzise und<br />
zeugt von einer<br />
guten Kommunikation<br />
mit<br />
der Bühne.<br />
MIT PLASTIKKRONE GEKRÖNTES HAUPT<br />
Wunderbar ist Christian Sist in der<br />
Titelrolle, der offenbar unter dem<br />
Druck seiner weißen Plastikkrone<br />
leidet, aber die Herrschaft<br />
dennoch nicht aufgeben will.<br />
Stimmlich stets präsent, präsentiert<br />
er einen zerrissenen,<br />
innerlich unsicheren Saul.<br />
Sein Gegenspieler David wird<br />
von der hervorragenden Ileana<br />
Mateescu verkörpert: Nicht nur<br />
wie immer stimmlich perfekt,<br />
sondern auch mit überzeugender<br />
Darstellung nimmt<br />
die Mezzosopranistin die<br />
Zuschauer für sich ein.<br />
Lucian Krasznec ist als<br />
Sauls Sohn Jonathan zu<br />
erleben: Und wieder einmal<br />
beweist der lyrische<br />
Tenor hier seine stimmliche<br />
wie darstellerische<br />
Wandlungsfähigkeit.<br />
Süß ist Julia Amos in der<br />
Rolle von Sauls Tochter<br />
Michal, während Tamara<br />
Weimerich mit großer Überzeugungskraft<br />
ihre zickige<br />
Schwester Merab gibt. Beide<br />
Sängerinnen überzeugen durch<br />
ihre ungemeine stimmliche Präsenz<br />
und Brillanz. Und als wahrer<br />
Verwandlungskünstler beweist<br />
sich wieder einmal Kammersänger<br />
Hannes Brock, der abwechselnd<br />
in die Rolle des Hohepriesters,<br />
Abners und die der Hexe von Endor<br />
schlüpfen muss. Das alles wäre ein<br />
wunderbarer Spaß, wenn die Inszenierung<br />
nicht so langweilig wäre.<br />
EINE VORAHNUNG?<br />
Als hätten sie es geahnt, blieben<br />
viele sonst oft gesehene Opernbesucher<br />
der Aufführung fern. Und<br />
eine Premiere vor leeren Rängen<br />
zu spielen, macht wenig Spaß …<br />
Text: Martina Lode-Gerke, Fotos:<br />
Björn Hickmann, Stage Picture<br />
120 <strong>TOP</strong>
REZENSION | GEWINNSPIEL<br />
LIEBE HINTER DEN BARRIKADEN<br />
Titus Müllers Roman entführt die Leser in die Welt der Märzrevolution 1848<br />
März 1848. In Berlin brodelt es, besonders in einem Viertel, das die Berliner „Feuerland“ nennen, weil hier die Industrieschornsteine,<br />
etwa die von Lokomotivenhersteller August Borsig, der zum führenden Lokomotivenhersteller Europas avancierte,<br />
qualmen und die Menschen, auch Kinder, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, mehr als hart arbeiten müssen, um ihr Brot<br />
verdienen. Ein Acht-Stunden-Tag, geschweige denn Sozial- oder Krankenversicherung oder Arbeitsschutz sind Fremdwörter.<br />
Der junge Hannes Böhm, in diesem<br />
Viertel aufgewachsen, aber hat den<br />
unerschütterlichen Willen, sich aus<br />
der Tyrannei der Fabrikbesitzer, die<br />
wie kleine Feudalherren über ihr Arbeitervolk<br />
bestimmen, zu befreien. Sein<br />
Mittel ist jedoch nicht die Revolution,<br />
in die er eher unfreiwillig hineingezogen<br />
wird, sondern die Bildung. In jeder<br />
freien Minute liest er in einem heute<br />
noch einschlägigen Lexikon, um sich<br />
irgendwann einmal eine bessere Position<br />
zu erarbeiten. Nebenbei verdingt<br />
er sich als selbsternannter Fremdenführer,<br />
der den reichen Damen Berlins das<br />
Elend vor den Stadtmauern zeigt und so<br />
auch seinen Nachbarn ein bescheidenes<br />
Zusatzeinkommen verschafft. Bei einer<br />
dieser Führungen lernt er Alice kennen,<br />
die Tochter des Kastellans des Berliner<br />
Stadtschlosses, die sich mit ihren<br />
Freundinnen in die „Sümpfe“ der Vorstadt<br />
begibt und dort entsetzt ist von<br />
dem Elend, unter dem vor allem auch<br />
die Kinder zu leiden haben – ohne eine<br />
Aussicht, dass sie selbst einmal ein besseres<br />
Leben führen können. Alice ist fasziniert<br />
von Hannes‘ Energie und Ehrgeiz.<br />
Zwischen ihr und Hannes entspannt<br />
sich eine zarte Liebesgeschichte, die,<br />
wie könnte es anders sein, an den sozialen<br />
Unterschieden zu scheitern droht.<br />
Als dann tatsächlich die Märzunruhen<br />
ausbrechen, scheint es für die Liebenden<br />
keine Hoffnung mehr zu geben ...<br />
Was der 1977 in Leipzig geborene Titus<br />
Müller, der unter anderem Geschichtswissenschaft<br />
studiert hat, vorlegt, ist<br />
ein auf wenige Tage „eingedampftes“<br />
Stück Zeitgeschichte über eine der<br />
wenigen Revolutionen in Deutschland,<br />
wobei er die historischen Fakten nur<br />
unmerklich ein wenig „korrigiert“ hat,<br />
damit sie in die Handlung passen. Ein<br />
wenig klischeehaft wirkt die Liebesgeschichte<br />
zwischen Alice und Hannes<br />
und die Charakterisierung einiger Personen<br />
an manchen Stellen schon, was<br />
aber durch den gut dargestellten historischen<br />
Hintergrund wieder wettgemacht<br />
wird. Ein durchaus lesenswertes<br />
und auch informatives Buch!<br />
Titus Müller, Berlin Feuerland. Roman<br />
eines Aufstands, Blessing, 480 S., 19,99 €<br />
Text: Martina Lode-Gerke<br />
PREISAUSSCHREIBEN<br />
Wenn Sie das Buch gewinnen möchten,<br />
beantworten Sie folgende Frage und senden<br />
Sie die Antwort bis zum 15.08.<strong>2015</strong> an:<br />
BIC Media GmbH & Co.KG, Hohe Straße 1,<br />
44139 <strong>Dortmund</strong><br />
Welcher Komponist musste wegen seiner<br />
Beteiligung an der sogenannten Märzrevolution<br />
seine Wirkungsstätte Dresden<br />
verlassen und ins Ausland füchten?<br />
a) Ganz klar: Johann Sebastian Bach!<br />
b) Moment. War der nicht in Leipzig?<br />
Nee, das war Mozart!<br />
c) Nein, das dürfen nicht die Öster reicher<br />
hören: Natürlich ist Beethoven richtig!<br />
d) Völliger Unsinn: es war Richard Wagner!<br />
<strong>TOP</strong> 121
INTERVIEW | LITERATUR<br />
NICHTS ERSCHEINT SO,<br />
WIE ES WIRKLICH IST<br />
Der neue Roman der <strong>Dortmund</strong>er Autorin<br />
Nona Simakis ist soeben erschienen<br />
Die in Kirchhörde praktizierende Therapeutin und Seminarleiterin Nona Simakis ist<br />
auch eine erfolgreiche Buchautorin. Mit dem <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> sprach sie über ihren<br />
neuen Roman, ihre griechischen Wurzeln und vieles mehr.<br />
<strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong>: Wie bist Du eigentlich<br />
zum Schreiben gekommen?<br />
Nona Simakis: Daran hatte eigentlich meine<br />
Deutschlehrerin Schuld: Meine Schulaufsätze<br />
waren immer überlang, ich erinnere<br />
mich da an einen Aufsatz über das<br />
Feuer … Nun ja, und sie hat mich zum<br />
Lesen – man könnte sagen: „gepuscht“.<br />
Ich habe immer sehr viel aufgeschrieben.<br />
Meine Gefühle. Meine Gedanken. Ich habe<br />
das immer gesammelt. Irgendwann kamen<br />
dann Gedichte, Kurzgeschichten ...<br />
Und irgendwann kam es zum ersten Buch.<br />
Ja. Bewusst habe ich seit 1989 angefangen<br />
zu schreiben. Das erste Buch ist dann<br />
2000 veröffentlicht worden. Es trägt den<br />
Titel „Agapa“, was in der griechischen<br />
Philosophie die spirituelle und somit<br />
höchste Form der Liebe ist.<br />
Kommen wir zu dem aktuellen Roman: Wieviel<br />
Nona ist in der Hauptfigur Kassandra?<br />
Besser noch: Wieviel Nona ist in Glaukos!<br />
[Das ist die Eule der Athene in dem<br />
Roman, die die Hauptfigur leitet und beschützt,<br />
Anm. der Redaktion]: Ich bin in<br />
beiden: Glaukos ist sozusagen die wilde<br />
Nona, Kassandra ist die domestizierte<br />
Nona. (lacht)<br />
Und gibt es weitere Entsprechungen<br />
zum realen Leben?<br />
Ich würde jetzt nicht sagen, dass Kassandras<br />
Oma meine Oma ist, aber sie steht<br />
stellvertretend für alle oder zumindest<br />
viele griechischen Großmütter. Kaffeesatzlesen,<br />
Warzen besprechen, das gibt<br />
es teilweise heute noch …<br />
Das griechische „Erbe“ spielt eine Rolle?<br />
Ja. Ich habe als kleines Kind viel Zeit in<br />
Griechenland verbracht. Aber da bin ich<br />
mit vielen Geschichten konfrontiert worden.<br />
Veria, mein Geburtsort, liegt mitten<br />
im Stern von Vergina. Also in der geografischen<br />
Mitte vom Sommerpalast Philipps<br />
des Großen, von Pella [das ist die Hauptstadt<br />
Alexanders des Großen, Anm. der<br />
Reaktion] und der Schule des Aristoteles.<br />
Geschichte und Geschichten begegnen einem<br />
da unweigerlich.<br />
Welcher historischen Persönlichkeit würdest<br />
Du gern begegnen, wenn das möglich<br />
wäre?<br />
Alexander dem Großen. Das ist einfach<br />
ein toller Mann. Mit Ares würde ich vielleicht<br />
einmal essen gehen, aber Alexander,<br />
der mit dem Schwert vorangeht …<br />
aber auch Madame Pompadour, Marie<br />
Antoinette und Ludwig XIV. würden mich<br />
interessieren. Diese Décadence, morgens<br />
noch im Bett zu liegen, dabei Gäste bzw.<br />
Bittsteller zu empfangen … eigentlich unglaublich.<br />
Könntest Du Dir vorstellen, in der Antike<br />
zu leben?<br />
Nein!!! Die Frage habe ich in meinem Roman<br />
eigentlich auch schon beantwortet:<br />
ohne Zahnpaste, ohne Antibiotika … was<br />
will man machen, wenn man echte Zahnschmerzen<br />
hat.<br />
Aber eine Zeitreise, wie sie die Kassandra<br />
in Deinem Roman unternimmt?<br />
Ja, das auf jeden Fall!<br />
Was würdest Du Dir davon versprechen?<br />
Eine Erkenntnis der eigenen Werte. Ich<br />
finde, dass die Menschen heutzutage<br />
durch die Medien verdummt werden. Die<br />
Vergangenheit war ein nicht erwachtes<br />
Zeitalter voller Weisheit. Die antiken Philosophen<br />
kämen doch heute leider vermutlich<br />
alle in die Klappse …<br />
Glaubst Du, dass so etwas wie eine Zeitreise<br />
möglich ist oder werden könnte?<br />
Exosomatose ist möglich, das beschreiben<br />
schon die antiken Philosophen. Also<br />
… wenn Erfahrungen außerhalb des<br />
Körpers möglich sind, warum nicht auch<br />
außerhalb der Zeit? Stephen Hawking<br />
[Theoretischer Physiker, Verfasser von<br />
„A Brief History of Time“, Anm. der Redaktion]<br />
beschreibt zum Beispiel parallele<br />
Universen. Warum also soll es nicht<br />
möglich sein, die eigene Zeit zu verlassen?<br />
Aristoteles beschreibt die Zeit als<br />
Kreis … Warum soll man den nicht verlassen<br />
können?,<br />
122 <strong>TOP</strong>
INTERVIEW | LITERATUR<br />
Gerade Aristoteles kommt in Deinem Roman<br />
aber nicht besonders gut weg. Was<br />
hast Du gegen ihn?<br />
Seine Philosophie ist mir zu erdgebunden,<br />
zu realistisch. Ich mag eher Platon,<br />
der ist etwas spiritueller. Oder Sokrates.<br />
Die Spiritualität spielt in Deinem Roman<br />
eine große Rolle...<br />
Das stimmt. Ich gebe viele Seminare über<br />
Erkenntnisphilosophie, Selbsterkenntnis.<br />
Ich habe ein bestimmtes Verständnis zu<br />
Gott, das mit dem christlichen – orthodoxen<br />
– Verständnis nicht unbedingt übereinstimmt.<br />
Da gibt es in dem Roman eine negative<br />
Figur: Ferfried …<br />
Ferfried ist ein Esoteriker der schlimmsten<br />
Sorte: Oft wird Spiritualität mit<br />
„Mainstream“-Esoterik verwechselt, nun<br />
ja … aber ich habe einfach etwas gegen<br />
Leute, die sich „Esoterik“ oder was auch<br />
immer auf die Fahnen schreiben, aber<br />
im Grunde davon keine Ahnung haben.<br />
Oder noch schlimmer: die daraus Kapital<br />
schlagen wollen und dadurch Menschen<br />
gefährden …<br />
Kommen wir zu Deinen nächsten<br />
Projekten: Liegt da schon etwas auf<br />
Deinem Schreibtisch?<br />
Zwei Projekte habe ich derzeit: zum einen<br />
„Kassandras Weg“ Teil zwei; insgesamt<br />
denke ich an eine Trilogie – und ein Frauenroman.<br />
Der Arbeitstitel lautet „Wenn<br />
das meine Freunde wüssten“.<br />
Dann wünschen wir gutes Gelingen!<br />
Text: Martina Lode-Gerke<br />
Foto: Mary Papadopolou<br />
Eigentlich ist Kassandra<br />
eine nüchterne<br />
Geschäftsfrau<br />
mit griechischen<br />
Wurzeln, die eine<br />
gutgehende Boutique<br />
in Melbourne<br />
betreibt. Doch eines<br />
Tages erscheint<br />
ihre Freundin, die<br />
Aborigine-Frau Eerin,<br />
und stellt Kassandras<br />
Leben mit einer Prophezeiung<br />
auf den Kopf: Kassandra soll nach Griechenland<br />
reisen, damit sie die Spur ihrer<br />
Ahnen nicht verliert. Kassandra ist zunächst<br />
verwirrt, doch die Weissagung bereitet<br />
ihr einiges Kopfzerbrechen, so dass<br />
sie sich wirklich auf den Weg macht. Auf<br />
dem Flughafen in Athen begegnet ihr ein<br />
gewisser John, der ihr auf Anhieb sympathisch<br />
ist, und den sie im Hotel in Delphi<br />
wiedersieht. Dort ist auch eine deutsche<br />
Reisegruppe abgestiegen, die auf esoterischen<br />
Pfaden wandelt. Der Leiter der<br />
Gruppe, Ferfried, macht sich sofort an<br />
Kassandra heran, doch er ist ihr äußerst<br />
unsympathisch. In Delphi überschlagen<br />
sich dann die Ereignisse: Eine Eule, Glaukos,<br />
erscheint, und erzählt ihr von Göttern<br />
und ihrem Schicksal ... und ehe sie es<br />
sich versieht, landet Kassandra im antiken<br />
Delphi und kommt, zurückgekehrt in<br />
die Gegenwart, zu der Erkenntnis: Nichts<br />
erscheint so, wie es wirklich ist …<br />
Ein wirklich sehr phantasievoller,<br />
spannender Roman der in Veria<br />
in Griechenland geborenen und heute<br />
in <strong>Dortmund</strong> lebenden Autorin Nona<br />
Simakis. Für Realisten allerdings eher<br />
nicht geeignet.<br />
Nona Simakis, Kassandras Weg, Scholz,<br />
306 S. 12,95 €, www.nonasimakis.de<br />
www.kassandras-weg.de<br />
PREISAUSSCHREIBEN<br />
Wenn Sie dieses Buch gewinnen möchten,<br />
dann senden Sie die Antwort auf folgende Frage<br />
bis zum 15.08.<strong>2015</strong> an: BIC Media GmbH &<br />
Co. KG, Hohe Straße 1, 44139 <strong>Dortmund</strong><br />
Was sagt die Seherin Kassandra voraus?<br />
a) den dreißigjährigen Krieg<br />
b) Napoleons Niederlage bei Waterloo<br />
c) den Untergang Trojas<br />
d) Kloppo kommt zurück nach <strong>Dortmund</strong><br />
<strong>TOP</strong> 123
REZENSION<br />
LEKTÜRE UNTERM SONNENSCHIRM<br />
Unsere aktuellen Buch-Tipps für den Sommer<br />
Eigentlich sollte der ehemalige Fischerjunge Sverre mit seinen Brüdern in sein Heimatland<br />
Norwegen zurückkehren, um beim Ausbau einer Eisenbahnverbindung zu helfen –<br />
als Wiedergutmachung sozusagen, weil eine Wohltätigkeitsloge ihm das Maschinenbau-Studium<br />
in Dresden ermöglicht hatte. Doch im Elbflorenz lernt er den englischen<br />
Adligen Albie kennen und lieben – für die Zeit eigentlich eine Unmöglichkeit. Doch die<br />
beiden kunstbeflissenen jungen Männer scheren sich nicht um die Moral und gehen<br />
nach England, um dort auf Albies Landsitz zusammen zu leben. Das Vermögen Albies<br />
erlaubt es Sverre, sich seiner eigentlichen Leidenschaft, der Malerei zu widmen. Gemeinsam<br />
erleben sie wundervolle Jahre auf dem Lande und in Londoner Künstlerkreisen.<br />
Bis der Erste Weltkrieg ausbricht …<br />
Farbenfrohe, opulente, manchmal etwas klischeehafte Fortsetzung des Jahrhundertabenteuers.<br />
Jan Guillou, Die Brüder, Heyne, 430 S., 19,99 €<br />
Der letzte Band der Trilogie führt die Brüder wieder zusammen: der älteste der drei Brüder,<br />
Lauritz, hat es als Bauunternehmer in Stockholm zu einem beachtlichen Wohlstand<br />
gebracht, während Oscar und Sverre in Berlin wohnen, wo Oscar einen beachtlichen<br />
Immobilienbesitz sein eigen nennt. Doch die Wolken über der Hauptstadt ziehen sich<br />
zusammen, Hitler ergreift die Macht und für den homosexuellen Sverre wird es brenzlig,<br />
ebenso wie für Oscars Ehefrau Christa, die jüdische Wurzeln hat. Doch die Rückkehr<br />
nach Schweden gestaltet sich schwieriger, als gedacht, obwohl Harald, Lauritz‘ ältester<br />
Sohn, gute Beziehungen zu „Onkel Hermann“ (Göring) unterhält …<br />
Historisch interessant, aber weniger spannend als sein Vorgänger.<br />
Jan Guillou, Die Heimkehrer, Heyne, 480 S., 19,99 €.<br />
Theo ist zehn Jahre alt, als es auftaucht: das grüne Rollo an seinem Fenster in einer<br />
dank der Elterns ansonsten „vorhanglosen“ Wohnung. Das Rollo übt eine magische Anziehungskraft<br />
auf ihn aus, katapultiert ihn schließlich, wie „Alice im Wunderland“, in<br />
eine andere Welt, die der diesseitigen ähnelt, bis auf den Unterschied, dass alles in ein<br />
grünes Licht getaucht ist und Menschen hier gegen ihren Willen festgehalten werden.<br />
Jahrzehnte später ist Theo zum Mann gereift und befindet sich als Astronaut auf einer<br />
Marsmission und hat die Erlebnisse längst als Kindheitsphantasie abgetan. Auf dem<br />
Raumschiff begegnet er erneut dem grünen Rollo, das ihn in diese Welt katapultiert …<br />
Ein geheimnisvoller und oftmals spannender Roman des Erfolgsautors Heinrich<br />
Steinfest, der vor allem zu einem geeignet ist: den Leser in die geheimnisvolle Welt<br />
des eigenen Gehirns zu führen, was aber erst am Ende deutlich wird.<br />
Heinrich Steinfest, Das grüne Rollo, Piper, 288 S., 19,99 €<br />
1945 müssen sich die Verantwortlichen des Naziregimes in Nürnberg vor Gericht verantworten:<br />
Chefankläger Robert H. Jackson und seine Mitstreiter sehen sich vor eine<br />
Gratwanderung gestellt – zum einen sind da die verschiedenen Rechtsordnungen der<br />
Siegermächte, die erst einmal „unter einen Hut gebracht“ werden müssen, zum anderen<br />
will man sich nicht dem Vorwurf der „Siegerjustiz“ aussetzen. Und: Das Gesetz, das<br />
die Tat, nämlich einen Angriffskrieg zu führen, unter Strafe stellte, musste erst noch<br />
geschrieben werden, denn gab es ein solches nicht ... Auch mit dem Holocaust hatten<br />
die Ankläger ein Problem: Er galt rein juristisch gesehen als innere Angelegenheit des<br />
Deutschen Reiches, entzog sich also eigentlich der Gerichtsbarkeit der Siegermächte.<br />
Deshalb deklarierte man ihn kurzerhand als Mittel zum Angriffskrieg.<br />
Sehr anschaulich und verständlich erklärt der promovierte Jurist Thomas<br />
Darnstädt auch aus bislang unveröffentlichten Quellen die Probleme um den Nürnberger<br />
Prozess, dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Thomas Darnstädt,<br />
Nürnberg – Menschheitsverbrechen vor Gericht 1945, Piper, 416 S., 24,99 €<br />
124 <strong>TOP</strong><br />
Text: Martina Lode-Gerke, Cover: Das Copyright der Cover liegt bei den Verlagen.
REZENSION<br />
HEISSES FÜR DIE OHREN<br />
Unsere aktuellen CD- und DVD-Tipps<br />
Eher selten sieht man Francis Poulencs „Dialogues des Carmelites“ (Die Dialoge<br />
der Karmeliterinnen) auf der Bühne – leider. Um so gelegener kommt da die bei<br />
Erato erschienene DVD des Werks mit hervorragenden Sänger-Darstellern wie Patricia<br />
Petibon als Blanche de La Force, Rosalind Plowright als Madame de Croissy,<br />
Philippe Rouillon als Marquis de La Force sowie Sophie Koch als Mère Marie de<br />
L‘Incarnation. Die am 21. Dezember im Pariser Théâtre des Champs Elysées aufgezeichnete<br />
Inszenierung besticht vom Bühnenbild her (ebenso wie die Kostüme von<br />
Pierre-André Weitz) durch ihren Purismus, der mit wenigen Details den Blick des<br />
Zuschauers auf das Wesentliche lenkt.<br />
Die eindringliche Personenführung von Regisseur Olivier Py sowie das sehr<br />
präzise und eindringlich aufspielende Philharmonia Orchestra unter der Leitung<br />
von Jérémie Rhorer tun ein Übriges, die Aufführung zu einem einzigartigen Erlebnis<br />
werden zu lassen. Einziger Vermouthstropfen: Das Booklet ist nur in englischer<br />
und französischer Sprache ...<br />
Francis Poulenc, Dialogues des Carmelites, Philharmonia Orchestra, Jérémie Rhorer,<br />
Erato, 2 DVDs, 46220694<br />
In der Reihe „autograph“ veröffentlicht Warner Classics zur Zeit Porträts von<br />
bekannten Sängerinnen und Sängern, wobei man sich alter Mitschnitte beziehungsweise<br />
alter Aufnahmen bedient, die den jeweiligen Künstler in mehr oder weniger<br />
typischen Rollen zeigen. So gibt es zunächst ein Wiederhören mit dem Bariton<br />
Thomas Hampson unter anderem als Grafen Almaviva in Mozarts „Figaro“, aber<br />
auch als Wolfram von Eschenbach in Wagners „Tannhäuser“. Auch dem Liedschaffen<br />
zollt man Tribut – unter anderem mit Schumanns „Dichterliebe“, begleitet von<br />
Geoffrey Parsons und Schuberts „Winterreise“ in einer Aufnahme von 1977, begleitet<br />
von Wolfgang Sawallisch.<br />
Die rumänische Sopranistin Angela Georgiu lässt sich unter anderem vernehmen<br />
in ihren Puccini-Paraderollen, aber auch im Belcanto-Fach, unter anderem in Rossinis<br />
„Barbier von Sevilla“ oder Bellinis „Norma“. „Angereichert“ werden beide<br />
Alben mit Dokumentationen, allerdings in englischer Sprache, das Album von<br />
Angela Georgiu enthält außerdem eine DVD, die sie in diversen Konzerten zeigt<br />
und ein interessantes Interview mit dem Regisseur Franco Zeffirelli enthält.<br />
Dennoch muss man konstatieren, dass vor allem bei den Opernarien und<br />
-szenen häufig die Musik wenig gefühlvoll „abgeschnitten“ wird und deshalb manchmal<br />
der Eindruck einer Collage entsteht. (3 Sterne)<br />
Thomas Hampson, „autograph“, Warner Classics, 12 CDs, 825646190454<br />
Angela Gheorghiu, „autograph“, Warner Classics, 8 CDs & DVD, 825646190478<br />
Nicht bedeutend besser ist der Eindruck bei dem Album „Impérial Oȉstrakh“, das einen<br />
Überblick über das unbestreitbar virtuose Können des 1974 verstorbenen russischen<br />
Geigers David Oistrach: Zwar sind mehrere Auftritte unter anderem mit den Berliner<br />
Philharmonikern und mit seinem Bruder Igor Oistrach hier „archiviert“, doch gönnt<br />
man dem Hörer auf den drei CDs lediglich drei komplette Konzerte: Mozarts viertes<br />
Violinkonzert (KV 218), Beethovens d-moll-Violinkonzert op. 61 und Brahms‘ Violinkonzert<br />
D-Dur op. 77; die anderen Werke, etwa Beethovens bekanntes „Tripelkonzert“<br />
oder Max Bruchs erstes Violinkonzert op. 26 sind nur rudimentär, d.h. in diesem Fall<br />
nur mit einzelnen Sätzen vertreten.<br />
Da fragt sich der Hörer tatsächlich nach dem dramaturgischen Grund dieser<br />
Auswahl. Impérial Oȉstrakh, Warner Classics, 3 CDs, 0825646144433<br />
Text: Martina Lode-Gerke, Cover: Das Copyright liegt bei den CD-Produzenten.<br />
<strong>TOP</strong> 125
City Guide | Gastro<br />
KIKILLUS RESTAURANTRestaurant<br />
Entdecken Sie die „CuisineCreativ“ mit aufregenden Aromen, erlesene wie seltene Zutaten,<br />
die erlebbare Frische auf dem Teller und Texturen wie aus anderen Welten. Für Sie sind<br />
wir einzig, nicht artig, experimentell, ein wenig wahnsinnig und verliebt in unseren Job.<br />
Genießen Sie einen inspirierenden Ort, kreative Erlebnisse, Essen mit Spaßfaktor in legerer<br />
Atmosphäre und lassen Sie sich von David Kikillus und seinem Fun-Dine-Team im kikillus<br />
Restaurant verführen. Bitte reservieren Sie rechtzeitig Ihren Tisch telefonisch.<br />
Am Gottesacker 70 · 44143 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 477 377-0 · info@kikillus-restaurant.de<br />
www.kikillus-restaurant.de · Küche: Dienstag bis Samstag von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr<br />
RESTAURANT WIDU<br />
Restaurant · Hotel<br />
In unserem Restaurant WIDU erwarten Sie gemütliche Atmosphäre, aufmerksamer Service<br />
und ein Küchenteam, welches regionale Gerichte und Wildgerichte der Saison perfekt zubereitet.<br />
Die hervorragende Küche wird durch eine erlesene Weinauswahl abgerundet und lädt<br />
ein zum genussvollen Erleben in modernem Ambiente. Zur Gestaltung von Festlichkeiten<br />
für bis zu 130 Personen stehen Ihnen das WIDU und die repräsentativen Räumlichkeiten<br />
des Wittekindshofes in verschiedenen Größen zur Verfügung.<br />
Im BEST WESTERN Parkhotel Wittekindshof · Westfalendamm 270 · 44141 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 519 30<br />
www.parkhotel-wittekindshof.de · Mo - Fr 12 - 14.30 / 18 - 22 Uhr / Samstag 18 - 22 Uhr / Sonntags 12 - 14.30 Uhr<br />
ZUM GOLDENEN URestaurant<br />
Ob Pfefferpotthast mit Kartoffelstampf, Himmel und Ääd oder ein ordentliches Wiener<br />
Kalbsschnitzel – die Karte bietet ehrliche Küche aus regionalen Produkten mit Pfiff. Dazu<br />
noch ein frisch gezapftes kühles Blondes und eine traumhafte Aussicht über die ganze<br />
Stadt. Herz was willst du mehr?! In geselliger Atmosphäre wird seit September 2014 direkt<br />
unter dem <strong>Dortmund</strong>er U, in luftiger Höhe gekocht, gegessen und gelacht. Küchenchef Sebastian<br />
Felsing und sein Team freuen sich darauf Sie als Gast im Restaurant oder auf der<br />
neuen Dachterrasse bewirten zu dürfen.<br />
Öffnungszeiten: Di - So ab 18 Uhr · Infos und Reservierungen unter: www.zum-goldenen-u.de · <strong>02</strong>31-476 47 80<br />
CICCIO’S<br />
Trattoria · Pizzeria<br />
Legen Sie Wert auf einen Besuch in einem gemütlichen Ambiente, so sollten Sie die<br />
Trattoria & Pizzeria Ciccio’s in <strong>Dortmund</strong> besuchen. Die Einrichtung überzeugt mit<br />
Liebe zum Detail und großen Deckengemälden. Das Team des Restaurants verwöhnt<br />
Sie mit frisch zubereiteten, original-italienischen Spezialitäten. Das Ciccio’s finden Sie<br />
in der Lindemannstraße 77. Kostenlose Parkmöglichkeiten finden Sie im Parkhaus des<br />
Steigenberger Hotels, mit direktem Zugang zum Restaurant.<br />
Lindemannstraße 77 · 44137 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 33 48 14 15 · info@ciccios.de · www.ciccios.de<br />
Öffnungszeiten: Montag - Freitag 12.00 - 23.00 Uhr, Samstag 12.00 - 24.00 Uhr, Sonntag 12:00 - 22.00 Uhr<br />
ROTER HIRSCHRestaurant<br />
Seit 1851 hat der „Rote Hirsch“ einen festen Platz im Herzen der <strong>Dortmund</strong>er – eine Tradition,<br />
die uns Stolz macht. Über 160 Jahre werden hier in Kirchhörde bereits Gäste empfangen.<br />
Unser Ziel wird dabei nicht anders aussehen als das unserer Vorgänger: unseren Gästen eine<br />
gute Zeit bieten. Neben dem gemütlichen Bierlokal gibt es auch frisch zubereitete, saisonale<br />
Spezialitäten und ausgesuchte Weine zu günstigen Preisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch<br />
an traditionsreicher Stätte … denn vielleicht war schon Ihr Urgrossvater bei uns zu Gast?!<br />
Roter Hirsch Est. 1851 · Hagener Straße 199 (Ecke Bozener Straße) · 44229 <strong>Dortmund</strong> · www roterhirsch.com<br />
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 17.00-23.00 Uhr · Telefon: <strong>02</strong>31-28 67 84 41 · info@roterhirsch.com<br />
126 <strong>TOP</strong>
City Guide | Gastro<br />
CIELORestaurant<br />
Das Prunkstück der <strong>Dortmund</strong>er Gastronomieszene verwöhnt seine Gäste kulinarisch,<br />
architektonisch und atmosphärisch. Die exzellente Küche verwandelt marktfrische Zutaten<br />
in kulinarische Hochgenüsse. Das Ambiente ist geschaffen aus den hochwertigsten<br />
Materialien und geprägt durch die architektonische Handschrift des Hauses Dula.<br />
Spektakulär: der atemberaubende Blick über die Skyline von <strong>Dortmund</strong> im Norden sowie<br />
die grüne Lunge des <strong>Dortmund</strong>er Südens.<br />
Karlsbader Straße 1a · 44225 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 7100 111 · info@cielo-restaurant.de<br />
Öffnungszeiten: Di - Sa ab 18 Uhr · www.cielo-restaurant.de<br />
LA GAZZETTARestaurant<br />
Seit 2008 führt Salvatore Pastore das italienische Restaurant „La Gazzetta“ an der Palmweide.<br />
Man kennt die Location auch als „Haus Wittler“ oder „Nachrichtentreff“. Zu den<br />
beliebtesten Gerichten im La Gazzetta, das sich durch schlichtes, aber elegantes Ambiente<br />
auszeichnet, gehören Antipasti della Casa als auch die täglich frisch zubereiteten Riesen-<br />
Tortelloni, die durch ihre einzigartige Füllung mit Büffel-Ricotta besonders lecker sind.<br />
Zwei schöne Terrassen. Um Reservierung wird gebeten.<br />
An der Palmweide 56 · 44227 <strong>Dortmund</strong>-Barop · <strong>02</strong>31- 727 54 88 · www.lagazzetta-dortmund.de<br />
Öffnungszeiten täglich von 11.30 bis 22 Uhr<br />
DA NINO<br />
Pizzeria · Trattoria<br />
In der Aplerbecker Pizzeria Trattoria da Nino wird man nicht nur mit einem persönlichen<br />
Händedruck begrüßt, sondern auch mit italienischer Küche verwöhnt. Am Edelstahlweg 1<br />
kann man sowohl drinnen, als auch draußen „La Dolce Vita“ genießen. Ob ein Geschäftsessen<br />
zur Mittagszeit, ein Abendessen mit der Familie oder aber um den Tag bei einem<br />
schönen Glas Wein ausklingen zu lassen – bei Nino Perrone und seinem Team sind Sie an<br />
der richtigen Stelle.<br />
Edelstahlweg 1 · 44287 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 44 13 53 · info@restaurantdortmund.com<br />
www.restaurantdortmund.com · Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 11:00-15:00 Uhr und 17:00-23:00 Uhr<br />
ZUM ALTEN MARKT<br />
Westfälisches Gasthaus<br />
Herzlich Willkommen im Gasthaus Zum Alten Markt. Mitten in der City auf dem Alten Markt<br />
verwöhnen wir Sie mit einem frisch gezapften Thier Pils und Köstlichkeiten der Region, wie<br />
z. B. dem Original <strong>Dortmund</strong>er Salzkuchen oder leckerem Pfefferpotthast. Für Ihre Arrangements<br />
mit Gästen aus der Familie, dem Freundeskreis und dem Geschäftsleben finden<br />
Sie bei uns einen urigen und stilvollen Rahmen.<br />
Markt 3 · 44137 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 57 22 17 · Fax: (<strong>02</strong>31) 586 13 20<br />
E-Mail: info@altermarkt-dortmund.de · www.altermarkt-dortmund.de<br />
Öffnungszeiten: Mo - Do 10.00 - 01.00 Uhr · Fr - Sa 10.00 - 03.00 Uhr · So 11.00 - 23.00 Uhr<br />
EMILRestaurant<br />
Sowohl im neu inszenierten Braukeller, als auch im mediterranen Innenhof, bekommen Sie<br />
immer wieder wechselnde Höhepunkte in Sachen außergewöhnlicher Küche. Die Crew um Sebastian<br />
Felsing kann auf eine hochmoderne Küche mit 800° Grill zugreifen. Fleischliebhaber<br />
finden hier ihr Eldorado. Ob Dry Aged Cuts vom Pommerschen Färsenrücken oder ein ganze<br />
Dorade, im EMIL findet nicht nur „Mann“ sein passendes Stück. Freunde hochwertigen á la<br />
Carte Genusses kommen bei saisonalen Köstlichkeiten auf ihre Kosten.<br />
Reservierungen unter www.emil-dortmund.de oder <strong>02</strong>31-47 64 78 14<br />
EMIL · Emil-Moog-Platz · 44137 <strong>Dortmund</strong> · Öffnungszeiten: Di-So 18.00 - 00:00 Uhr, Montag Ruhetag<br />
<strong>TOP</strong> 127
GENUSS<br />
30 JAHRE<br />
DORTMUND À LA CARTE<br />
Dieses Jahr steht das 30. Jubiläum der Mutter aller Gourmetfeste an und neben<br />
den gewohnt erlesenen Gaumenfreuden erwarten die Besucher jede Menge<br />
Überraschungen und Unterhaltung. Vom 24.-28. Juni <strong>2015</strong> öffnet das Fest auf<br />
dem Hansaplatz seine „Pforten“, um zum Feiern und Schlemmen einzuladen und<br />
die Atmosphäre im Jubiläumsjahr von <strong>Dortmund</strong> à la carte zu genießen.<br />
NEUES HIGLIGHT ZUR ERÖFFNUNG<br />
Ein Highlight der ganz besonderen<br />
Art wird es zum Auftakt am Mittwoch,<br />
24.06.<strong>2015</strong> geben. Statt des herkömmlichen<br />
Feuerwerks wird ein sogenanntes<br />
Video-Mapping die Fassade des<br />
Karstadt-Gebäudes in eine riesige Leinwand<br />
für spektakuläre Projektionen<br />
verwandeln.<br />
Folgende Gastronomen werden in<br />
diesem Jubiläums-Jahr bei <strong>Dortmund</strong><br />
à la carte vertreten sein:<br />
Der Thüringer, Dimberger, EMIL, Gasthaus<br />
Grube, Hotel Drees, Matenaar’s,<br />
Overkamp, Pferdestall, Schürmanns,<br />
Stravinski und Tante Amanda.<br />
TRADITIONSREICHES SCHLEMMERFEST<br />
Elf Gastronomen verwöhnen die Besucher<br />
des Hansaplatzes mit kulinarischen<br />
Erlebnissen der Extraklasse. Dabei<br />
erstreckt sich der Umfang des vielfältigen<br />
Speisenangebots vom hausgemachten<br />
Schnibbelbohneneintopf mit Einlage<br />
über Thunfischtataki im Sesammantel<br />
bis hin zum Surf & Turf vom Wagyu Rind<br />
und Riesengamba.<br />
Das neueste Mitglied im Kreise der<br />
<strong>Dortmund</strong> à la carte-Familie ist das<br />
Restaurant „Pferdestall“, welches sonst<br />
<strong>Dortmund</strong>-Bövinghausen auf dem<br />
Gelände der Zeche Zollern seine Gäste<br />
verwöhnt. Das Team um die Geschäftsführer<br />
Dirk und Christian Kneis wird<br />
zum ersten Mal das ohnehin schon<br />
ausgezeichnete kulinarische Angebot<br />
des traditionsreichen Schlemmerfestes<br />
auf dem Hansaplatz mit seiner gehobenen<br />
westfälischen Küche bereichern.<br />
Ebenfalls Premiere hat dieses Jahr das<br />
neue Standkonzept: Um jedes der teilnehmenden<br />
Restaurants im Jubiläumsjahr<br />
gebührend zu präsentieren und<br />
den Gästen einen bequemes Flanieren<br />
zu ermöglichen, verfügt jeder Gastronom<br />
über sein eigenes, individuell<br />
gestaltetes Pagodenzelt.<br />
Die zahlreichen Hochgenüsse werden<br />
von einem unterhaltsamen Rahmenprogramm<br />
begleitet. Neben dem beliebten<br />
Familiensonntag , bei dem auch die Kleinen<br />
auf ihre Kosten kommen, gibt es bei<br />
der von der spanischen Fluggesellschaft<br />
Vueling Airlines präsentierten Tombola<br />
zahlreiche tolle Preise zu gewinnen. An<br />
der neuen Stößchen-Bar „Zum goldenen<br />
Ömmes“ lässt sich in gemütlicher Runde<br />
das ein oder andere erfrischende „Durchgezapfte“<br />
genießen und mit den Erfindern<br />
der Internetseite „<strong>Dortmund</strong>erisch“ in<br />
feinstem Ruhrgebietsplatt parlieren.<br />
DORTMUND À LA CARTE ÜBER-<br />
REICHT SPENDE AUS TOMBOLA<br />
Dass man bei <strong>Dortmund</strong> à la carte traditionell<br />
nicht nur sehr gut essen und feiern,<br />
sondern mit dem Kauf eines Loses auch<br />
benachteiligte Kinder unterstützen kann,<br />
darüber durfte sich auch in diesem Jahr<br />
wieder die Stiftung help and hope freuen.<br />
Insgesamt 3.000 Euro kamen bei der von<br />
der spanischen Fluggesellschaft VUELING<br />
Airlines präsentierten Tombola zusammen.<br />
Die wertvollen Preise, die mit freundlicher<br />
Unterstützung der Sponsoren des Schlemmerfestes<br />
zur Verfügung gestellt werden<br />
konnten, ermutigten zahlreiche Gäste ihr<br />
Glück auf die Probe zu stellen.<br />
128 <strong>TOP</strong>
GENUSS | ANZEIGE<br />
EMIL Sommerspecial SMOKER THURSDAY<br />
Unter freiem Himmel, im mediterran<br />
gestalteten Außenbereich<br />
des EMIL, genießen Gäste<br />
jeden Donnerstag Spezialitäten,<br />
die sich Küchenchef Sebastian<br />
Felsing und sein Team als saisonale<br />
Ergänzung zum regulären<br />
Angebot ausgedacht haben.<br />
Diese Extras kommen vom<br />
original amerikanischen BBQ-<br />
Smoker „Chuckwagon“, einer<br />
Art Räucherofen, der langsam<br />
und bei relativ niedrigen Temperaturen<br />
gart. Vom EMIL-Team<br />
selbst entwickelte Mischungen<br />
von Holzchips erzeugen besondere<br />
Räuchernoten. Eines der<br />
beliebtesten Gerichte, die sich<br />
mit dem BBQ-Smoker zubereiten<br />
lassen, ist der „Pulled Pork<br />
Burger“, der sprichwörtlich<br />
nicht nur in den USA, sondern<br />
auch in Berlin und anderen<br />
deutschen Großstädten in aller<br />
Munde ist und dem sich mittlerweile<br />
sogar speziellen Foren in<br />
sozialen Netzwerken widmen.<br />
Der „Pulled Pork Burger“ wird<br />
das Highlight auf der Karte des<br />
EMIL-Sommerspecials sein. Alle<br />
Gerichte vom Smoker stellen<br />
auch preislich eine echte Alternative<br />
zu den High End Cuts aus<br />
dem 800°C Grill des EMIL dar.<br />
Zu jedem Gericht reicht das<br />
EMIL hausgemachte BBQ-Sauce<br />
und eine Ofenkartoffel mit<br />
Kräuterschmand.<br />
AB JUNI JEDER DONNERSTAG<br />
SMOKER-TAG: Zusätzlich zur<br />
normalen Karte kommen dann<br />
Gerichte aus dem „Chuckwagon“<br />
hinzu, mit denen das<br />
Küchenteam des EMIL wechselnd<br />
immer wieder neue Varianten<br />
auf den Tisch bringt.<br />
AUSWAHL DER SMOKER KARTE:<br />
Gegrillter Meeresspieß vom tagesfrischen<br />
Fang; Gesmokete<br />
Drumsticks vom Landhuhn in<br />
Ingwer-Rosmarin-Zitronenmarinade;<br />
Brisket von der US Rinderbrust<br />
aus dem Rauch und<br />
natürlich: Pulled Pork Burger<br />
vom Duroc Schwein mit Aioli,<br />
BBQ Sauce und Coleslaw Salat.<br />
Lieber perfekt<br />
als billig !<br />
NEU!!!<br />
Jetzt auch in<br />
<strong>Dortmund</strong><br />
Hagener Str. 154<br />
Unna · 0 23 03 / 28 21 0 · www.hubschmid.de
KOLUMNE<br />
Gefällt mir: www.facebook.com/<strong>TOP</strong>.<strong>Dortmund</strong><br />
DIE <strong>TOP</strong>-OHROLOGEN<br />
Günna und Winnie haun sich aufs Ohr<br />
Winnie: Hallo Günna, wo bisse?<br />
Günna: Ich bin gerade aum Weg<br />
zur fetten Jubiläums- Feier von<br />
„66 Jahre Currywurst“.<br />
Winnie: Currywurst- Geburtstach.<br />
Wer feiert denn sowat?<br />
Günna: Iss ne Patty in Hamburg.<br />
Die meinen dat sie als allererste<br />
auf die Idee mit der Spezial-<br />
Soße gekommen wären...<br />
Winnie: Wat? Dat iss doch ne<br />
Ruhrpott-Erfindung...<br />
Günna: Mein ich auch. Abba<br />
wie ich beim Pokalendspiel in<br />
Berlin war, hammse inne Hauptstadt<br />
erzählt dat die anne Spree<br />
die allerersten Currywürste fabriziert<br />
hätten...<br />
Winnie: Iss doch Quatsch! Dat<br />
warn bestimmt Wolfsburger die<br />
dat gesacht hamm. Bei denen<br />
inne Volkswagen- Kantine iss<br />
die Currybockwurst dat meistproduzierte<br />
Konzernprodukt...<br />
Günna: Kann ich mir gut vorstellen.<br />
Dat schmeckt auch<br />
besser als imma nur Schrauben<br />
lutschen. Abba Currywurst<br />
iss ganz klar eine Kreation des<br />
westfälischen Gaumens...<br />
Winnie: Stimmt. Sonnz hieß dat<br />
ja nich Mantaplatte. Der Manta<br />
kam aus Bochum....<br />
Günna: Und die Wurst eroberte<br />
von uns aus den Rest der Republik.<br />
Vom Proleten- Imbiss<br />
bis zum Edel- Snack inne Vip-<br />
Etagen<br />
Winnie: Da heißt es dann abba<br />
„Bratwurst- Carpaccio“ mit Ostindischer<br />
Currysosse“ nach Art<br />
des Hauses...<br />
Günna: Odda Scharnhorster-<br />
Schlemmer-Platte...<br />
Winnie: „Einmal C- Wurst mit<br />
Piekser bitte“ habbich ma gehört.<br />
Dat klingt schon sehr abgestylt<br />
und cool...<br />
Günna: Genau wie „Indisch essen<br />
gehn“ wenne nich Pommes-<br />
Bude sagen willz...<br />
Winnie: Jeden Tach ne Wurst<br />
könnt ich nich. Einmal Currywurst<br />
mit Pommes bringt 1.000<br />
Kilokalorien aum Tacho...<br />
Günna: Boaaah! Dat sprengt die<br />
gesamte Energiebilanz. 5 Minuten<br />
Freude aum Gaumen abba 5<br />
Monate Stress anne Hüfte...<br />
Winnie: So viel kannze gar<br />
nich trainieren gehn um dat<br />
Delikatessen- Gewölbe übba<br />
dem Gürtel wegzukriegen...<br />
Günna: Hömma, wo du gerade<br />
Training sachs. Wat meinze<br />
denn zum neuen Trainer?<br />
Winnie: Keine Ahnung. Zuerst<br />
muss der Tuchel ma bei den<br />
Spielern ankommen und danach<br />
erst bei mir und den Fans...<br />
Günna: Seh ich auch so. Gibt<br />
sicher leichtere Jobs als Nachfolger<br />
vom Kloppo zu werden...<br />
Winnie: Hahahaha...Nachfolger<br />
von Guardiola in München<br />
vielleicht...<br />
Günna: Mal den Teufel nich<br />
anne Wand! Dat wird Klopp<br />
bestimmt nich machen. Dann<br />
lieber Tauben füttern im Stadtpark...<br />
Winnie: Ich könnte mir abba<br />
vorstelln dat die Bayern sich<br />
vorstelln dat es vorstellbar wär<br />
mit Jürgen dann auch endlich<br />
ma die Deutsche- Sympathie-<br />
Meisterschaft zu gewinnen...<br />
Günna: Im Leben nich. Die<br />
Bayern sympathisch machen<br />
schafft selbst ein Magier wie<br />
Jürgen Klopp nich. Eher wird<br />
die Münchener Weißwurst mit<br />
Currysosse im Ruhrpott Nationalspeise...<br />
Winnie: Hahahaha...dat wär<br />
abba dann echt der „Wurst<br />
Case“! Ende der Durchsage...<br />
Mach fettich.<br />
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