27.10.2015 Aufrufe

2015-02: TOP Magazin Dortmund | SOMMER

Auto – Mit dem AMG GT durch Dortmunds „Grüne Hölle“ C.T.C. – Mit Thomas Happe im La Conca D‘Oro Grillen – Rezepte für Feinschmecker Kelly Faces – Modeln in Dortmund

Auto – Mit dem AMG GT durch Dortmunds „Grüne Hölle“
C.T.C. – Mit Thomas Happe im La Conca D‘Oro
Grillen – Rezepte für Feinschmecker
Kelly Faces – Modeln in Dortmund

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Ausgabe 2<br />

Sommer <strong>2015</strong><br />

25. Jahrgang<br />

5,- €<br />

Auto<br />

MIT DEM AMG GT<br />

DURCH DORTMUNDS<br />

„GRÜNE HÖLLE“<br />

C.T.C.<br />

MIT THOMAS HAPPE<br />

IM LA CONCA D'ORO<br />

Grillen<br />

REZEPTE FÜR FEINSCHMECKER<br />

Kelly Faces<br />

MODELN IN DORTMUND<br />

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Stand: März <strong>2015</strong>.<br />

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Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart<br />

Partner vor Ort: Partner vor Ort: Mercedes-Benz Niederlassung <strong>Dortmund</strong>, Wittekindstraße 99, 44139 99, 44139 <strong>Dortmund</strong>, <strong>Dortmund</strong>,<br />

Anbieter: Mercedes-Benz Daimler Niederlassung AG, Mercedesstraße Unna, Max-Planck-Straße 137, 70327 Stuttgart 5, 5, 59423 59423 Unna, Unna, Mercedes-Benz Niederlassung Lünen, Lünen,<br />

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EDITORIAL<br />

Es hätte so schön werden können …<br />

Die quitschgelbe Farbe für das Titelblatt<br />

war schon angerührt, unser Art Director<br />

Marcus Lazzari hatte eine fantastische<br />

Idee, wie der dreidimensionale DFB-Pokal<br />

auch zweidimensional auf unserem Titel<br />

wunderbar aussehen würde. Unsere<br />

Fotografin Isabella Thiel hatte schon<br />

ihr Objektiv scharf gemacht, um Kloppos<br />

vorerst letzte Fahrt um den Borsigplatz<br />

festzuhalten. Und dann – kam alles<br />

anders: Wolfsburg gewann verdient das<br />

Finale – Glückwunsch dazu –, wir haben<br />

wieder eine Titelseite wie alle anderen<br />

<strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong>e der Republik, Marcus kann<br />

seine Ideen an anderer Stelle nutzen, Isabella<br />

muss sich andere Motive suchen,<br />

kurz: Wir mussten auch ohne Bilder vom<br />

Autokorso und von jubelnden Fans ein<br />

spannendes <strong>Magazin</strong> produzieren.<br />

Ich glaube, das ist uns gelungen: Jens<br />

Büchling etwa, unser Mann für vier<br />

Räder, ist mit Gerd Flentjes, einem ehemaligen<br />

<strong>Dortmund</strong>er Rennfahrer, im AMG<br />

GTS, einem der schnellsten und schönsten<br />

Supersportwagen unserer Zeit, um<br />

die <strong>Dortmund</strong>er Rennstrecke gefahren.<br />

<strong>Dortmund</strong>er Rennstrecke? Ja, gab es, und<br />

in den 30er Jahren kamen über 100.000<br />

Besucher, um hier die mutigen Männer in<br />

ihren zu jener Zeit noch sehr wackeligen<br />

„Kisten“ zu feiern.<br />

Einem echten Geheimtipp auf der Spur<br />

war diesmal Winnie Appel, der zusammen<br />

mit Thomas Happe, dem ehemaligen<br />

Handball-Star und jetzigem Geschäftsführer<br />

des Vorzeige-Studios „turnhalle“,<br />

dem Koch des „La Conca d´Oro“ auf den<br />

Zahn fühlte.<br />

Und eine Bitte zum Schluss: Frau möge<br />

doch unserem Cartoonisten Michael<br />

Holtschulte einige Machismen verzeihen.<br />

Er hat sich, passend zum aktuellen<br />

Anlass, Gedanken über den Frauenfußball<br />

gemacht. Getreu dem Motto: „Wie finden<br />

sie eigentlich Frauenfußball?“ „Ach,<br />

ich finde beides toll …“<br />

Herzlichst<br />

Ihr Falk Bickel<br />

Gefällt mir: www.facebook.com/<strong>TOP</strong>.<strong>Dortmund</strong><br />

<strong>TOP</strong> 3<br />

OHLINDA.BRETZ.COM


Inhalt<br />

• 6<br />

• 12<br />

• 22<br />

• 28<br />

• 60<br />

• 72<br />

• 76<br />

• 86<br />

INHALT <strong>SOMMER</strong> <strong>2015</strong><br />

EVENT<br />

• 23. <strong>TOP</strong> Lounge im Studio 54 <strong>Dortmund</strong>....................................................6<br />

• Roter Keil: Charity Dinner im Westfälischen Industrieclub.....................12<br />

Jara-Party: Sex and drugs and Rock and Roll!........................................16<br />

Fünf Jahre – Fünf Tage GourmeDo.........................................................94<br />

• 20 Jahre Juicy Beats Festival...............................................................112<br />

30 Jahre <strong>Dortmund</strong> à la carte...............................................................128<br />

GENUSS · GASTRONOMIE<br />

Biergärten in <strong>Dortmund</strong>: Frische Luft und frisches Bier..........................18<br />

• C.heck T.he C.hef: Mit Thomas Happe im „La Conca d’Oro“...................22<br />

• Smoken oder Grillen?! Der kleine Unterschied .......................................44<br />

• David Kikillus: CuisineCreativ ohne Kult-Aufschlag................................50<br />

Letzte Senfmühle Westfalens ..............................................................100<br />

NRWs erste ,Bier-Botschafterin‘...........................................................101<br />

• Glückliche Schweine oder arme Sau?!?................................................1<strong>02</strong><br />

Wittekindshof neu entdecken...............................................................107<br />

EMIL Sommerspecial Smoker Thursday................................................129<br />

SPORT<br />

Manager Golfup: Back to the roots.........................................................38<br />

Olympiasieger fordern BVB heraus.........................................................74<br />

WIRTSCHAFT · BERATERFORUM<br />

<strong>Dortmund</strong>er Lions...................................................................................31<br />

Wirtschaftsserie Teil 4: Im Dienst der Gesundheit..................................36<br />

• Von der Kohlestadt zur lebens werten Ruhrgebietsmetropole.................72<br />

Sponsoring – Oder: Wie setze ich Fußballkarten von der Steuer ab?.....80<br />

50 Wichtige Tipps zum Mietrecht?..........................................................82<br />

LIFESTYLE · MODE<br />

Bestenauslese bei Kelly Faces................................................................26<br />

• Søren Fashion Show – Porsche Zentrum goes Fashion...........................56<br />

• Made in Germany: das Hagener Label Bastian Basté.............................60<br />

Must Haves für den Sommer..................................................................62<br />

Was braucht Frau oder Mann von Welt <strong>2015</strong> im Kleiderschrank?...........71<br />

Neu: der Titel Kosmetikmeister...............................................................90<br />

4 <strong>TOP</strong>


Inhalt<br />

• 32<br />

• 44 • 50 • 56<br />

<strong>TOP</strong><br />

Gewinnspiele<br />

• 92 • 96<br />

• 1<strong>02</strong><br />

• 112<br />

REISEN · FREIZEIT<br />

Gewinnspiel: Urlaub im Aktiv- und Vitalhotel Residenz .........................42<br />

• Eröffnung von RuhrHOCHdeutsch <strong>2015</strong>..................................................86<br />

• Kaiserwinkl: Zu Land, zu Wasser und in der Luft....................................96<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

AUTO UND MOTORRAD<br />

AMG GT S: Ausritt in <strong>Dortmund</strong>s grüne Hölle.........................................28<br />

Schwere Jungs: Die Harley „Fat Boy“ im Alltagstest..............................32<br />

Junge KFZ-Meisterin kämpft gegen Vorbehalte.....................................34<br />

Der BMW i3: <strong>Dortmund</strong> elektrisiert die Welt..........................................76<br />

Porsche Recklinghausen ist jetzt Porsche Classic Partner.......................92<br />

KULTUR · MUSIK · LITERATUR<br />

Kultursommer in Witten: Musik liegt in der (Sommer-)Luft ..................106<br />

Preisverleihung im Konzerthaus: Viermal Bajazzo.................................114<br />

Opernhaus: Dion Giovanni – oder „Mord im Orientexpress“.................116<br />

<strong>Dortmund</strong>er Konzerthaus: Acht Saiten und tenorale Höhenflüge.........118<br />

Interview: Nichts erscheint so, wie es wirklich ist................................122<br />

GESUNDHEIT · WELLNESS<br />

Japanische Heil- und Kampfkünste der Samurai ...................................78<br />

Zahnarztpraxis mit ästhetischer Kompetenz...........................................79<br />

Fibro myalgie – Alles tut weh..................................................................84<br />

Schwerpunkt Kinderzahnheilkunde........................................................85<br />

smile perfect sieht den Patienten ganzheitlich.......................................99<br />

KOLUMNE<br />

Glosse: Ist Sommer zufrieden heit möglich?.............................................40<br />

Insa Candrix: Ab in den Koffer!...............................................................64<br />

Glosse: Frei, frech, unzensiert.................................................................98<br />

Die <strong>TOP</strong>-Ohrologen................................................................................130<br />

RUBRIKEN<br />

Impressum..............................................................................................66<br />

Tipps und Termine in <strong>Dortmund</strong>.............................................................108<br />

Buch und CD-Rezension........................................................................124<br />

City Guide | Gastro................................................................................126<br />

<strong>TOP</strong> 5


Event<br />

23. <strong>TOP</strong> LOUNGE<br />

IM STUDIO 54 DORTMUND<br />

Eine Location mit legendärem Namen war Gastgeber der 23. <strong>TOP</strong> Lounge: das Studio 54 im Gebäude<br />

der Spielbank Hohen syburg! Da lag der Schwerpunkt natürlich auf der Musik, die dann auch reichlich<br />

Zuspruch auf der Tanzfläche fand. Bayerische Häppchen und die Vodka-Bar rundeten den Abend ab.<br />

Dr. Gerald Ettringer, Kathrin Teixera, Sandra Weigmann, Nicole Watta<br />

6 <strong>TOP</strong>


Event<br />

Frauenpower<br />

Volker & Beate Pauli, Melvis Azongho<br />

Ammar & Asil Khadra<br />

Andreas & Viktoria Hordt<br />

Henning Spies, Detlef Schmelz, Jörg Pauly<br />

Dr. Mitra Pezeshgi, Günther & Sabine Jabs<br />

Falk Bickel, Sabina Wiggershaus<br />

Olaf Bickel & Peggy Mainka<br />

Rudolf & Cordelia Kräling<br />

Martin & Hannah Hesterberg<br />

<strong>TOP</strong> 7


Event<br />

Thorsten Pudenz & Clemens Fricke<br />

Anke Trotzeck & Christian Bornemann<br />

Das Team von Terra Sports<br />

Larissa und Frank Neuhaus<br />

Peter & Tina Berberich<br />

Michael & Martina Dyllong<br />

Stefanie & Marcus Lazzari, Insa Candrix<br />

Wendy Ho & Jens Büchling<br />

Mirko Waldmann, Mona Weiss, Martin & Manuela Grote, Bettina Birk<br />

Kevin Pinnow & Melina Putela<br />

8 <strong>TOP</strong>


Event<br />

Team „Harley Davidson“ von MotoMaxx in Hagen<br />

Markus & Marion Teisewski, Jörg & Dagmar Paslowski<br />

Petra Pieper & Larissa Buxel<br />

Barbara & Manfred Dyllong<br />

Ina Kornhäuser und Claudia Stobinski<br />

Tanja Tornuß, Carsten Brosch<br />

<strong>TOP</strong> 9


Event<br />

Felix Heitmann, Uta & Frederike Alborn<br />

Anja Seifert, Valentina Salameh<br />

<strong>TOP</strong> Praktikantin Romy<br />

Michael Witte, Lena Beutel, Dominika & Martin Leeners<br />

Martin Obert<br />

Denni Henning, Pierre Kaczorowski<br />

Melanie Buchholz , Michael Werk<br />

Frank Romanski, Christian Brocke<br />

Isabella Moreira da Silva, Uwe Schnee<br />

Darauf haben alle gewartet: unsere<br />

druck frische Frühjahrsausgabe.<br />

Oliver und Rolf Maliske<br />

10 <strong>TOP</strong>


Event<br />

Rüdiger Elblein<br />

Kfz-Sachverständigenbüro<br />

Rüdiger Elblein GmbH<br />

Rosi Müller Markus Lütker<br />

NICHTAMTLICHE LEISTUNGEN<br />

Kfz-Schaden-Gutachten,<br />

Schadenkalkulation, Beweissicherung,<br />

Bewertung uvm.<br />

Helena & Ann Christin<br />

Birga Ströcker, Reinhard Kruse<br />

AMTLICHE LEISTUNGEN<br />

HU inkl. AU und<br />

Änderungsabnahmen in<br />

der eigenen Prüfhalle!<br />

Das Team Zahnarzt Bickel<br />

Inhaber: Rüdiger Elblein<br />

Kfz-Sachverständigenbüro Rüdiger Elblein GmbH<br />

Stockumer Straße 2<strong>02</strong> · 44225 <strong>Dortmund</strong><br />

info@elblein.de · www.elblein.de<br />

Mo – Do 8.00 – 18.00 Uhr · Fr 8.00 – 16.00 Uhr<br />

Susanne Sandrock, Philipp Bussfeld<br />

Jochen Derwald, Sonja Sievers<br />

7 TAGE /24 STD.–TELEFON<br />

<strong>02</strong> 31 71 10 82<br />

<strong>TOP</strong> 11<br />

Personenbezogene Mitgliedschaft Rüdiger Elblein:<br />

Zertifizierter Sachverständiger (IfS-Zert)<br />

für Kraftfahrzeugschäden und -bewertung, IfS GmbH |<br />

BVSK-Mitglied | Schwacke-Partner | GTÜ-Vertragspartner


Event<br />

CHARITY DINNER IM<br />

WESTFÄLISCHEN INDUSTRIECLUB<br />

REKORDBETRAG IN DER SPENDENKASSE<br />

Im Mai fand wieder das alljährliche Charity Dinner in<br />

<strong>Dortmund</strong> statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren<br />

waren die beiden „Schutzengel“ Roman Weidenfeller<br />

und Sebastian Kehl, die sich seit Jahren für die Stiftung<br />

Roter Keil einsetzen, vor Ort und freuten sich über die<br />

rege Teilnahme altbekannter und neuer Unterstützer.<br />

Einen Rekordbetrag von 95.000 Euro haben die 200<br />

Gäste im Industrieklub in Form von Eintritt, Fotos,<br />

Tombola-Losen und Auktions-Geboten gespendet.<br />

Dabei hat die Versteigerung eines Dinners für zwölf<br />

Personen mit Schlagerstar Helene Fischer mit 17.000<br />

Euro den größten Einzelbetrag für die Spendenkasse<br />

gebracht. Für die Unterhaltung sorgten an dem Abend<br />

unter anderem der Essener Kabarettist Dr. Ludger<br />

Stratmann sowie Werner Hansch, der wie gewohnt<br />

souverän die Versteigerung leitete.<br />

12 <strong>TOP</strong>


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Event<br />

14 <strong>TOP</strong>


Claudia Hessel<br />

Moderatorin<br />

Susanna Schumacher<br />

Moderatorin<br />

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EVENT<br />

SEX AND<br />

DRUGS AND<br />

ROCK AND<br />

ROLL!<br />

„The Schangels & The Schanglettes“ rockten die<br />

Jara-Reloaded-Party in der <strong>Dortmund</strong>er Depothek. In<br />

den wilden 70ern und 80ern trieben sich einige Gründungsmitglieder<br />

der „Schangels“ auf der Brückstraße<br />

herum und landeten unweigerlich im „Jara“. Da lag es<br />

nah, dass sie mit dem Motto: „The best of“ in Glam,<br />

Plateau und Langhaarperücken und ihrem Sound allen<br />

Fans der inzwischen legendären Jara-Partys den letzten<br />

Schweißtropfen aus den Körpern saugten. Bis um<br />

5:00 in den frühen Morgenstunden tanzten die Gäste<br />

dann weiter zu Beats von DJ Oskar und Ruud van<br />

Laar. Geil war‘s, Danke! Level 4 eventuell im Oktober.<br />

Text: Marita Nowak Fotos: Werner Ahlke.<br />

16 <strong>TOP</strong>


EVENT<br />

<strong>TOP</strong> 17


FREIZEIT<br />

FRISCHE LUFT<br />

UND FRISCHES BIER<br />

HIER LOHNT DER WEG<br />

Außengastronomie ist noch kein Biergarten. Kies, alte Bäume, Biergartenbestuhlung, Speisen- und<br />

Getränkebuden, ab und an gute Mucke, das ist mehr als ein paar Tische vor der Restauranttür und „draußen<br />

nur Kännchen“, das ist schon Biergarten. Die Saison ist auf, ran an die begehrten Freiluftplätze –<br />

das <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> sagt Ihnen, wo es sich lohnt. Zum Beispiel…<br />

Herr Walter<br />

Vorweg: Gute, unserer Definition entsprechende<br />

Biergärten gibt es in der<br />

Region in um <strong>Dortmund</strong> im Gegensatz<br />

zur wachsenden Zahl an Außengastronomie-Gelegenheiten<br />

nicht übermäßig<br />

viele – aber weit mehr, als in diesen<br />

Bericht hineinpassen würden. Unsere<br />

Auswahl soll auch nur Appetit machen<br />

auf einen nachmittäglichen oder einen<br />

abendlichen Besuch, am besten mit<br />

gut gelaunten Freunden. Erster Tipp<br />

für Biergarten-Touris: auf die Öffnungszeiten<br />

achten. So manche Einrichtung<br />

überrascht mit Ruhepausen zu vermeintlich<br />

gästeträchtigsten Uhrzeiten.<br />

Zweiter Tipp: Manchmal ist auch in<br />

einem angesagten Biergarten „draußen<br />

nur Kännchen“-Feeling, will sagen,<br />

es gibt oft nur ein im Gegensatz zum<br />

Drinnen-Betrieb reduziertes, deftiges<br />

Speiseangebot. Zum Bier eben. Wer<br />

fein tafeln will, muss sich in der Regel<br />

auf eine der vielen Terrassen begeben.<br />

Oder rein gehen.<br />

18 <strong>TOP</strong>


FREIZEIT<br />

Dieckmann’s<br />

ZUM BEISPIEL DIECKMANN’S<br />

Lust aufs Draußen sitzen und es sich<br />

einfach nur gut gehen lassen, macht<br />

Dieckmann’s Biergarten. Gut gezapftes<br />

Bier, eine reiche Auswahl an Soft-Drinks<br />

und Grillhähnchen, Pommes, Flammkuchen,<br />

Krautsalat et cetera. Personal, das<br />

nie die Ruhe verliert, wenn der Zapfhahn<br />

glüht, ein gepflegtes, aber rustikal gehaltenes<br />

Ambiente und Platz, viel Platz.<br />

Mehr als 300 Gäste können es sich hier<br />

gleichzeitig gut gehen lassen, vor oder<br />

nach dem Minigolf auf der Hotelanlage<br />

oder vor oder nach dem Spaziergang<br />

durch den sehr schönen, alten Wald ums<br />

Dieckmann’s herum.<br />

ZUM BEISPIEL TANTE AMANDA<br />

Schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern<br />

immer wieder vorgeschlagener<br />

Treffpunkt für Clubs und Cliquen ist<br />

„Tante Amanda“ in Westerfilde. Schon ein<br />

schriller Gegensatz zum Dieckmann’s.<br />

Der traditionsreiche Biergarten teils<br />

unter alten Bäumen auf der Wiese ist<br />

wenig elegant, soll er auch nicht sein.<br />

<strong>Dortmund</strong>erisch derb geht es hier zu,<br />

der Kinderspielplatz ragt in die Bankreihen,<br />

Bänke und Tische haben schon<br />

allerhand erlebt. Zum Beispiel den legendären<br />

Geierabend als Juni-Event live und<br />

in Farbe. Die Schlangen an der Getränkeausgabe<br />

halten sich selbst bei proppenvoller<br />

Wiese in Grenzen, das Personal<br />

scheint sehr routiniert zu Werke zu<br />

gehen. PitPat wird um die Ecke gespielt,<br />

so eine Art Pool-Minigolf auf Tischen,<br />

ein sehr origineller Spaß für fröhliche<br />

Runden, aber auch für Familien. Da, wo<br />

<strong>Dortmund</strong> ländlich ist und die Hunde<br />

viel Auslauf haben, da werden ausgiebige<br />

Spaziergänge mit einem Besuch bei<br />

„Tante Amanda“ gekrönt. Nur mal eben,<br />

und dann doch sitzen und genießen und<br />

schauen und beguckt werden.<br />

Zugegeben, viel Kies hat es nicht unter<br />

den Füßen, aber es braucht auch nicht<br />

viel davon im Portemonnaie. Zivile<br />

Preise, flexible Menschen an den Buden,<br />

reichlich Parkplätze auch zu Hoch-Zeiten,<br />

ein gepflegter kleiner Spielplatz,<br />

kein palmengesäumter Beach-Sandplatz,<br />

wenige Liegestühle. Wenig Plastikstühle.<br />

Dieckmann’s als Lokalität gibt es übrigens<br />

schon seit 1774, der Biergarten hat<br />

nur geöffnet, wenn das Wetter mehrere<br />

Tage hintereinander 20 Grad verspricht,<br />

möglichst mit einer niedrigen Luftfeuchtigkeit.<br />

Die unaufgeregte Nachmittags-<br />

Chill-Stimmung kann bei passender<br />

Live-Musik schnell umschlagen und<br />

den Biergarten in eine Partylocation<br />

verwandeln. www.dieckmanns.de<br />

Tante Amanda<br />

<strong>TOP</strong> 19


FREIZEIT<br />

Freischütz<br />

ZUM BEISPIEL FREISCHÜTZ<br />

Schier grenzenlosen Kinderspaß und damit<br />

unendlich scheinende Verschnaufpausen<br />

für die Eltern verspricht der altehrwürdige<br />

„Freischütz“ im Schwerter<br />

Wald an der Stadtgrenze zum Ruhrtal.<br />

Im Schatten des historischen Ensembles,<br />

dessen Turm immer noch als Wahrzeichen<br />

über den Baumwipfeln zu sehen<br />

ist, können Erwachsene in Ruhe gepflegte<br />

Getränke und kleine Speisen wie Heringsstipp<br />

oder Currywurst, auch Kaffee und<br />

Kuchen genießen. Derweil tobt der Nachwuchs<br />

sich auf dem Riesenspielplatz aus,<br />

fährt Wasserbob oder streichelt Ziegen<br />

und Geflügel. Spannend ist auch der Naturerlebnispfad<br />

für Kleine sowie Jung- und<br />

Neugierig gebliebene. Die Sportlichen erklimmen<br />

im Hochseilgarten die Parcours<br />

im Schwierigkeitsgrad „Himalaya“ und löschen<br />

anschließend ihren Durst mit bodenständigen<br />

Getränke Spezialitäten zu<br />

geerdeten Preisen. Wenn im alten Freischütz-Saal<br />

etwa ein Trödelmarkt lockt,<br />

kann es mit den Parkplätzen etwas knapp<br />

werden – aber nie den ganzen Tag über.<br />

Vom Verkehrstrubel auf der B236 vor der<br />

Tür bemerkt man im Biergarten nichts,<br />

selbst wenn die Stadt in der Sommerhitze<br />

flirrt, kühlt der uralte Wald die immer<br />

frische Luft hier oben ein paar Grad runter.<br />

Die Biergarten-Oase vor der Haustür.<br />

ZUM BEISPIEL GUTSHOF WELLENBAD<br />

Entfernt genug, um als Ziel einer Autooder<br />

besser noch Fahrradtour zu dienen,<br />

nah genug, um die Lokalität nicht<br />

aus den Augen zu verlieren – der alte<br />

Gutshof Wellenbad direkt am Ruhrufer<br />

vereint höchst-elegante Gastlichkeit mit<br />

Naturnähe. 1860 bekam der Bauer an der<br />

Ruhr-Fähre die Schanklizenz, 1866 wurde<br />

eine Badeanstalt zu Kur-Zwecken angelegt.<br />

Die Geburtsstunde des Wellenbades.<br />

1970 wird die Landwirtschaft eingestellt.<br />

Spätestens seit der Ruhrtalradweg<br />

von der Quelle bis zur Mündung direkt<br />

am Gutshof vorbeiführt, ist die gastliche<br />

Stätte wieder touristischer Anziehungspunkt<br />

geworden. Die Sommerterasse ist<br />

nicht zu groß und beschattet, Clou ist<br />

aber der landschaftsgärtnerisch wundervoll<br />

gestaltete, mit altem Baumbestand<br />

garnierte Park. Grillplätze, kies bestreute<br />

Wandelwege, die direkte Ruhrnähe führt<br />

zu Augenkontakten mit den Paddlern,<br />

auf der Weide gegenüber galloppieren<br />

die Pferde den Wasserwanderern entgegen.<br />

Zwei überlebensgroße Buddhafiguren<br />

symbolisieren quasi den Spirit<br />

dieses wundervollen Fleckchens. Ruhe,<br />

Natur, Wasser, Weitläufigkeit. Wer genau<br />

das sucht, findet es im Schwerter Ortsteil<br />

Geisecke. www.gutshof-wellenbad.de<br />

ZUM BEISPIEL HERR WALTER<br />

So. Schluss mit Kies und alten Bäumen –<br />

unser letzter Tipp für einen lohnenden<br />

Trip führt auf die Planken eines alten<br />

Schüttguttransporters im <strong>Dortmund</strong>er<br />

Hafen. Biergarten sollte man das natürlich<br />

nicht nennen, aber Außengastronomie<br />

ist das auch nicht. Jedenfalls ist der<br />

Kahn so kultig, dass man ihn nicht duzen<br />

darf „Herr Walter“, soviel Zeit muss sein,<br />

ist ein Club. Mit Sand und Strandliegen,<br />

aber auch typischen Biergartenstühlen.<br />

Die ungewohnte Umgebung, das maritime<br />

Ambiente mitten in der Stadt, das macht<br />

Lust auf einen schönen Abend. Aus der<br />

Fischbude Waltraud und der Walter-Kombüse<br />

kommen überwiegend meeresfruchtige<br />

Köstlichkeiten. „Wenn ich nicht hier<br />

bin, bin ich auf dem Sonnendeck, bin ich,<br />

bin ich…“ www.herr-walter.de<br />

Fotos: Isabella Thiel, Text: Martin Krehl<br />

Herr Walter<br />

Gutshof Wellenbad<br />

20 <strong>TOP</strong>


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Genuss<br />

C.HECK<br />

Mit Thomas Happe im La Conca D’Oro<br />

T.HE<br />

C.HEF<br />

Die Conca d’ Oro (dt.: Goldenes Becken) bezeichnet die Ebene,<br />

auf der die sizilianische Hauptstadt Palermo und einige Dörfer<br />

im Hinterland liegen. Dies war die Heimat der Familie Sapienza,<br />

bevor sie sich in <strong>Dortmund</strong> niederließen, um hier italienische<br />

Kochkunst zu zelebrieren.<br />

22 <strong>TOP</strong>


Genuss<br />

Vater Vito Sapienza führte lange Zeit das<br />

„La Conca d’ Oro“ sehr erfolgreich am<br />

Wieckesweg 29 in <strong>Dortmund</strong>-Brackel mit<br />

Leidenschaft und italienischem Temparament.<br />

2012 ist Sohn Pietro angetreten,<br />

um die Familien-Tradition fortzusetzen.<br />

Dazu wurde das Lokal mit dem markanten<br />

Namen im Winkelriedweg 53 in<br />

der <strong>Dortmund</strong>er Gartenstadt zu neuem<br />

Leben erweckt.<br />

Es ist fast 18.00 Uhr und ich bin verabredet<br />

mit Thomas Happe. Unterhält man<br />

sich über <strong>Dortmund</strong>er Sportler, so fällt<br />

der Name Happe spätestens dann, wenn<br />

es um internationale Erfolge geht. So<br />

war Ursula Happe, die Mutter von Thomas<br />

Happe, Europameisterin über 200<br />

Meter Brustschwimmen im Jahr 1954<br />

und zwei Jahre später sogar Gewinnerin<br />

der Goldmedaille über die gleiche<br />

Distanz bei den Olympischen Spielen<br />

in Melbourne 1956. Das Schwimmtalent<br />

fehlte Thomas gänzlich und er wechselte<br />

zum Handball, aber dazu später mehr...<br />

GUTE FREUNDE<br />

Mit zwei herrlich gekühlten Aperol Spritz<br />

mit Bitter Lemon empfängt uns Pietro Sapienza<br />

vor seinem Lokal, wo bei lauwarmen<br />

Wind die Außenterrasse zum Aperitif<br />

einlädt. Das kommt Genuss-Raucher<br />

Thomas Happe natürlich sehr gelegen.<br />

Thomas und ich kennen uns seit mehr<br />

als 25 Jahren und freuen uns auf diesen<br />

gemeinsamen kulinarischen Abend.<br />

Noch ein tiefer Zug und dann geht es<br />

hinein in das gemütliche Restaurant,<br />

wo die Kellnerin bereits den ersten<br />

Gang serviert. Es geht los mit gefüllten<br />

Teig taschen mit Ricotta-Radicchio-<br />

<strong>TOP</strong> 23


Genuss<br />

Menue<br />

······································································<br />

Teigtaschen mit<br />

Ricotta-Radicchio-Füllung,<br />

Mascarponecreme<br />

und Rosinen<br />

······································································<br />

Gegrillter Seeteufel<br />

auf Spargel an Salbeibutter<br />

······································································<br />

Rinderfilet mit einer Rotwein-<br />

Dattel-Sauce<br />

······································································<br />

Erdbeer-Mascarpone-Creme<br />

······································································<br />

WEINEMPFEHLUNG<br />

······································································<br />

Vino Bianco<br />

2014 Lugana<br />

Azienda Agricola St. Christina<br />

Kräftiger, trockener Weißwein<br />

mit fruchtigen Aromen<br />

······································································<br />

Vino Rosso<br />

Lamùri Nero D’avola Sicilia 2013<br />

Sanft fruchtiger Rotwein<br />

Füllung mit Mascarpone-Creme und<br />

Rosinen. Eine sehr leckere, eigene Kreation<br />

des Hauses. Genau richtig für den<br />

ersten Hunger. Natürlich werden alle<br />

Nudel-Produkte in der Küche selbst<br />

hergestellt, wie es sich für ein originalitalienisches<br />

Restaurant gehört.<br />

FRAATZ UND HAPPE<br />

Thomas Happe begann seine Handball-<br />

Karriere beim OSC <strong>Dortmund</strong> und wechselte<br />

dann zu TUSEM Essen. Hier gewann<br />

er 1986, 1987 und 1989 die deutsche<br />

Meisterschaft zusammen mit Linksaußen<br />

Jochen Fraatz, der mit Verteidiger<br />

Thomas Happe jeweils hin- und herwechselte,<br />

es sei denn Fraatz war verletzt –<br />

dann ging Happe auch in den Sturm.<br />

Thomas Happe war einer der besten<br />

Abwehrspieler seiner Zeit und krönte<br />

seine Karriere mit der Silbermedaille<br />

bei den Olympischen Spielen in Los<br />

Angeles, wo man sich schließlich nur<br />

Jugoslawien denkbar knapp mit 17:18<br />

geschlagen geben musste.<br />

Der Chef des Hauses unterbricht unser<br />

Schwärmen über die alten Zeiten und<br />

serviert uns gegrillten Seeteufel auf Spargel<br />

an Salbei-Butter. Augen schließen,<br />

und der Duft und der Geschmack lässt<br />

einen glauben, man säße in Sizilien in<br />

einem Fisch-Restaurant direkt am Meer.<br />

Dazu öffnet er einen 2014er Lugana Acienda<br />

Agricola St. Christina, ein kräftiger<br />

trockener Weißwein aus Venetien.<br />

24 <strong>TOP</strong>


Genuss<br />

L ESTHETIOUE<br />

Praxis für Ästhetische Chirurgie<br />

TRAINER DER DAMEN<br />

Nach seiner Zeit als aktiver Spieler<br />

betreute Thomas Happe den TuS Schutterwald<br />

und den VFL Gummersbach als<br />

Trainer. Sein Erfolg bestand darin – so<br />

Happe – dass beide Mannschaften unter<br />

seiner Regie den Klassenerhalt schafften,<br />

und das bei jeweils sehr bescheidenem<br />

Budget. Von 20<strong>02</strong> bis 2008 war er<br />

Trainer der Damen Handball Bundesliga-<br />

Mannschaft von Borussia <strong>Dortmund</strong>.<br />

Innerhalb der Liga wechselte Happe<br />

dann noch zum DJK/MJC Trier und beendete<br />

Ende 2011 seine Trainerkarriere.<br />

ROTWEIN-DATTEL-SAUCE<br />

Zum nächsten Gang serviert uns Pietro<br />

Sapienza einen sizilianischen Rotwein<br />

namens Lamùri Nero d’Avola Sicilia 2013.<br />

Dieser passt hervorragend zum Rinderfilet<br />

mit einer Rotwein-Dattel-Sauce. Und<br />

diese Sauce allein ist schon ein Besuch<br />

in diesem Restaurant wert! Fantastisch<br />

diese Kombination und das Filet auf den<br />

Punkt gegart. Gratulation, Pietro!<br />

Nach seiner Zeit als Spieler und Trainer<br />

ist Thomas Happe dem Thema Sport treu<br />

geblieben und ist nun Geschäftsführer<br />

des schönsten und modernsten Fitnessstudios<br />

des Landes, der <strong>Dortmund</strong>er<br />

„turnhalle“. Hierhin fährt er auch noch<br />

an diesem Abend, aber nicht ohne vorher<br />

noch das köstliche Dessert zu genießen:<br />

Erdbeer-Mascarpone-Creme.<br />

Nach diesem herrlichen Abendessen<br />

ziehe ich folgendes Fazit: Ganz bestimmt<br />

mehr als nur ein „Geheim-Tipp“, sondern<br />

ein hervorragendes Restaurant – mit<br />

italienischer Leidenschaft geführt. Ein<br />

„muss“ im Kalender der italienischen<br />

Restaurants in <strong>Dortmund</strong>.<br />

Zweites Fazit: Nach so einem wirklich<br />

tollen ausgiebigen Essen denkt man auch<br />

gleich wieder an Sport und Ausgleich.<br />

Am Besten gleich morgen. In die „turnhalle“.<br />

Aber übermorgen bestimmt!<br />

Text: Winnie Appel, Fotos: Isabella Thiel<br />

LIEBLINGSZONEN<br />

STATT PROBLEMZONEN<br />

Brustvergrößerung<br />

Facelifting<br />

Faltenbehandlung mit<br />

Botox® und Hyaluronsäure<br />

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Permanente Haarentfernung<br />

<strong>TOP</strong> 25<br />

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LIFESTYLE | MODE<br />

BESTENAUSLESE BEI KELLY FACES<br />

Nur zwei von 50 Bewerbungen bekommen bei der <strong>Dortmund</strong>er Agentur eine Chance<br />

Mädels mit Konfektionsgröße 34 brauchen eigentlich bei ihr gar nicht anzurufen. Karen Kelly hält spindeldürr für gesundheitsschädlich.<br />

Basta. Von 36 bis 48 reicht die Kleidergrößen-Spannbreite der Models in der Kartei ihrer <strong>Dortmund</strong>er Agentur „Kelly<br />

Faces“. Es werden immer mehr junggebliebene Damen und Herren für Modenschauen und Messen gebucht. Die Kundschaft will<br />

sich ja wiederfinden, sich identifizieren. Der Kunde ist König, allenfalls darin ist sich Karen Kelly mit Heidi Klum einig.<br />

So viel Abenteuer und Glamour wie<br />

Germany’s Next Top-Model im TV verspricht<br />

Karen Kelly ihren Models nicht.<br />

„Modeln ist sehr, sehr harte Arbeit“, die<br />

Agenturchefin spricht aus Erfahrung.<br />

Sie modelt selbst seit ihrem 17. Lebensjahr<br />

und tut es heute als erfolgreiche<br />

Unternehmerin mit einem erwachsenen<br />

Sohn und einer Tochter immer noch. Und<br />

immer noch sehr gern: „Ich laufe zum<br />

Beispiel für Basler, Gerry Weber, arbeite<br />

als Passform- Model für ein Modelabel,<br />

und werde auch für Katalog und Werbeaufnahmen<br />

gebucht, ich weiß immer<br />

noch ganz genau, wie das Geschäft geht,<br />

wie es auf dem Laufsteg ausschaut und<br />

vor allem hinter den Kulissen“.<br />

SERIÖSITÄT UND VERLÄSSLICHKEIT<br />

Sohn Justin-Matthew ist inzwischen<br />

19. Der Filius vertritt seine Mama hin<br />

und wieder bei Messen und großen<br />

Shows in der Organisation backstage,<br />

selbst modelt Justin auch. „Ich habe<br />

nie versucht, ihn davon fern zu halten,<br />

aber ich habe auch zugesehen, dass er<br />

genau Bescheid weiß, dass das Modelbusiness<br />

kein Zuckerschlecken ist“,<br />

sagt Karen Kelly.<br />

Rund 800 Sedcards von Frauen und Männern<br />

hat die Agentur Kelly-Faces online,<br />

dazu kommen - ganz bewusst offline -<br />

auch Kinder. Vier Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter schaffen mit viel Engagement<br />

das wachsende Auftragsvolumen. Im<br />

Laufe der Jahre hat sich die <strong>Dortmund</strong>er<br />

Agentur über die nationale Ebene<br />

hinaus entwickelt und arbeitet mittlerweile<br />

auch im europäischen Ausland.<br />

Karen Kelly – Kopf und Gesicht der Agentur Kelly Faces.<br />

Seriosität und absolute Verlässlichkeit<br />

sind die Markenzeichen der alteingesessenen<br />

<strong>Dortmund</strong>er Agentur. „Ich<br />

könnte mein Büro auch in Timbuktu oder<br />

sonstwo haben, funktionieren würde es<br />

heutzutage wohl auch,“ aber der Stand-<br />

26 <strong>TOP</strong>


LIFESTYLE | MODE<br />

ort <strong>Dortmund</strong> mitten in Deutschland<br />

ist Karen Kelly schon wichtig. An der<br />

Stadtkrone-Ost residiert die Firma in<br />

einem gediegen-eleganten Haus. Das<br />

exklusive Atelier kann man an den Reihen<br />

von Fototaschen mit Modelgesichtern<br />

im Fenster erkennen.<br />

PARTNER DER WESTFALENHALLEN<br />

Der Standort <strong>Dortmund</strong> hat natürlich<br />

auch etwas mit den Westfalenhallen zu<br />

tun: „Wir sind Partner der Messe Westfalenhallen<br />

<strong>Dortmund</strong> “, sagt Karen Kelly.<br />

Ob <strong>Dortmund</strong>er Herbst, Creativa, Jagd<br />

und Hund, Fair – ohne Mode-Präsentationen<br />

der Models von Kelly Faces geht<br />

es da nicht. Für die weltgrößte Messe<br />

InterTabac hat Kelly Faces allein mal 50<br />

Models und Hostessen für Aussteller aus<br />

16 Ländern vermittelt. Viele Kunden aus<br />

Übersee buchen bei „Kelly Faces“ Dolmetscher.<br />

„Es macht Spaß mit Menschen<br />

unterschiedlichster Nationalitäten zu<br />

arbeiten“, sagt Karen Kelly: „Jeder Auftrag<br />

ist eine Herausforderung“.<br />

Von den 800 „Faces“, auf die das Team<br />

um Karen Kelly zurückgreifen kann, können<br />

allenfalls 150 von den vermittelten<br />

Aufträgen leben: „Für Studierende ist das<br />

ideal, ein guter Nebenverdienst“. Von 18<br />

Jahren bis Ende 60, für alle Eventualitäten<br />

hat Karen Kelly Gesichter in petto.<br />

Ob Messe-Hostess oder Model für ein<br />

Katalog-Fotoshooting oder Dressman für<br />

business-Präsentationen – Karen Kelly<br />

hat die passenden „Faces“ bundesweit<br />

schnell parat. Die Agentur vermittelt<br />

auch Moderatorinnen oder Fachdolmetscher.<br />

Und natürlich hat die Chefin<br />

Konatkte zu excellenten Visagistinnen<br />

oder etwa Ton- und Beleuchtungstechnikern<br />

und sogar Gastronomiepersonal.<br />

Einmal im Monat veranstaltet „Kelly<br />

Faces“ ein Auswahlverfahren in den<br />

Westfalenhallen, hin und wieder für<br />

den süddeutschen Raum in der Messe<br />

Frankfurt – „nicht bei uns im Büro und<br />

auch nicht in irgendeinem Hinterzimmer“,<br />

Karen Kelly lebt die in der Firmenphilosophie<br />

propagierte Seriosität<br />

auch. „Da sitzt auch keine freche Jury,<br />

da sind meine Mitarbeiter und ich. Wir<br />

haben das geübte Auge für entsprechende<br />

Talente“. Natürlich wird keine<br />

Aufnahmegebühr verlangt, das unterscheidet<br />

übrigens auch seriöse von den<br />

unseriösen Agenturen. Aber eine Sedcard,<br />

also eine Art Flyer mit Angaben<br />

zur Person mit aussagekräftigen Fotos<br />

müssen die Bewerber schon selber mitbringen.<br />

Erfahrungen bei Miss-Wahlen<br />

oder anderen Contests zählen nichts,<br />

„das sind Belustigungsveranstaltungen,<br />

das hat mit unserer Arbeit nichts zu tun“.<br />

Etwa 50 bis 60 Newcomer stellen sich bei<br />

„Kelly Faces“ vor jeden Monat. „Aber nur<br />

zwei davon landen am Ende tatsächlich<br />

bei uns“, sagt die Agenturchefin.<br />

SCHÖN SEIN REICHT NICHT<br />

Übrigens – nur schön sein reicht nicht.<br />

90-60-90 ist nicht das Maß aller Dinge.<br />

„Oh, nein, bei weitem nicht“, lächelt Karen<br />

Kelly. Genau so wenig wie die Fähigkeit<br />

geradeaus zu laufen schon reicht, um auf<br />

einem Catwalk zu bestehen. „Wir haben<br />

Choreographen für unsere Models, die<br />

müssen aus- und fortgebildet werden“.<br />

Einmal im Monat gibt es spezielle Lauftrainings<br />

in einem Studio, sagt die ausgebildete<br />

Aerobic-Lehrerin Karen Kelly.<br />

Und überhaupt: Die Kriterienpalette, die<br />

„Kelly Faces“ an ihre Models anlegt, ist<br />

sehr streng. „Die wichtigste Eigenschaft<br />

ist Wandelbarkeit“, sagt Karen Kelly, „und<br />

zwar aufs Fingerschnippen von jetzt auf<br />

gleich.“ Der Kunde bestimmt Aussehen<br />

und Anmutung, niemand sonst.<br />

MIT GUTEM GEWISSEN BUCHEN<br />

Dann legt die Agenturchefin nach: positive<br />

Ausstrahlung, Charisma, Authentizität,<br />

auch Extravaganz, trotz aller Disziplin<br />

auch Selbstbewusstsein, rhetorische<br />

Versiertheit in möglichst mehreren<br />

Fremdsprachen, sehr gute Umgangsformen,<br />

die Bereitschaft und das Vermögen<br />

zur Teamarbeit und zur Einordnung<br />

in ein Team, geschickter und sicherer<br />

Umgang mit Menschen jeden Temperamentes.<br />

„Und nicht den Hauch von<br />

Arroganz“, sagt Karen Kelly. Alle diese<br />

Kriterien müssen stimmen, nicht nur<br />

viele davon oder auch nur die Meisten.<br />

„Nein, nein, wirklich alles muss für uns<br />

stimmen, dann können wir mit gutem<br />

Gewissen buchen und vermitteln“.<br />

Ein einziges Mal in der Firmengeschichte<br />

der „Kelly Faces“ hat ein Kunde ein<br />

Model abgelehnt. Ein einziges Mal.<br />

Text: Martin Krehl<br />

<strong>TOP</strong> 27


AUTO<br />

AUSRITT IN DORTMUNDS<br />

GRÜNE HÖLLE<br />

» «<br />

Der neue Mercedes-AMG GT macht schon im Stand feuchte Hände. Wir hatten ihn zum Test – aber nicht die<br />

Normalversion mit 462 PS, sondern das Topmodell AMG GT S mit 510 PS. Eigens dafür engagierten wir den<br />

<strong>Dortmund</strong>er Rennfahrer Gerd Flentje und fuhren über den ehemaligen „Westfälischen Nürburgring“ und erlebten<br />

den AMG GT S auf Serpentinen, Landstraßen und der A44-Hochgeschwindigkeitsstrecke. ANSCHNALLEN BITTE!<br />

Für einen Autotest in <strong>Dortmund</strong>s „Grüne<br />

Hölle“? Welch ein abwegiger Gedanke,<br />

könnte man meinen. Schließlich liegt<br />

die „Grüne Hölle“ in der Eifel. Die Nordschleife,<br />

sprich der älteste Teil des Nürburgrings,<br />

ist bekanntlich so benannt.<br />

Doch gemach. Es gab Zeiten, da fanden<br />

rund um die <strong>Dortmund</strong>er Hohensyburg<br />

packende Motorrennen statt und begeisterte<br />

hunderttausende Besucher.<br />

Zwischen 1925 und 1937 veranstaltete der<br />

damals noch junge „Allgemeine Deutsche<br />

Automobil Club“, kurz ADAC, zahlreiche<br />

Rundstrecken- und Bergrennen auf den<br />

Serpentinen und Straßen rund um die<br />

Hohensyburg. Anno 1929 pilgerten über<br />

100.000 Besucher zur <strong>Dortmund</strong>er Rennstrecke,<br />

die aufgrund der grünen Ruhrberge<br />

und scharfkurvigen Serpentinen<br />

vom Volksmund schnell den Beinamen<br />

„Westfälischer Nürburgring“ bekam.<br />

Also „warum in die Ferne schweifen, wenn<br />

das Gute liegt so nah?“ Diesem Goethe-<br />

Prinzip folgend verzichteten wir auf weite<br />

Wege in der Eifel. Uns trieb es hinauf zu<br />

den historischen Syburger Rennstrecken<br />

und Landstraßen und weiter über die<br />

Autobahnen rund um <strong>Dortmund</strong>. Einen<br />

herzlichen Dank sagen wir bereits jetzt<br />

der Mercedes-Benz Niederlassung an der<br />

Wittekindstraße, die unseren Fahrtbericht<br />

unterstützte und für ein paar Stunden<br />

ein Exemplar des neuen Mercedes-<br />

AMG GTS zur Verfügung stellte.<br />

RENNFAHRER GERD FLENTJE<br />

UND DER NEUE AMG GT<br />

„Rennstrecken-Performance kombiniert<br />

mit hoher Alltagstauglichkeit“ verspricht<br />

Mercedes-AMG für seinen neuen Sportwagen.<br />

Mit dem AMG GT sowie mit der S-<br />

Version wendet sich die Mercedes Sportwagenschmiede<br />

in Affalterbach nahe<br />

dem Daimler-Hauptsitz in Stuttgart Untertürkheim<br />

gelegen an echte Sportwagen-<br />

Enthusiasten. Viel, sogar sehr viel Enthusiasmus<br />

für schnelle Autos wohnt seit eh<br />

und je Gerd Flentje inne. Der ehemalige<br />

<strong>Dortmund</strong>er Hobbyrennfahrer, der sich<br />

selber als „Motorsportverrückter mit jeder<br />

Menge Benzin im Blut“ bezeichnet,<br />

gab sich die Ehre und testete den AMG GT<br />

S für das <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> <strong>Dortmund</strong>.<br />

28 <strong>TOP</strong>


AUTO<br />

„Dieser Zweisitzer ist ein reinrassiger<br />

Sportwagen mit viel Komfort. Der<br />

AMG GT S besitzt eine betont tiefe<br />

Sitzposition. Dazu die eng geschnittene<br />

Verglasung wie in einem Motorsportwagen,<br />

die schier endlos lange<br />

Motorhaube und der luxuriöse sowie<br />

klar gestaltete und aufgeräumte Innenraum<br />

– das alles wirkt beeindruckend<br />

und gelungen zugleich,“ sagt Gerd<br />

Flentje und vermittelt so seine ersten<br />

Eindrücke, nachdem wir im AMG GT S<br />

Platz genommen haben.<br />

Dieser Wagen weckt wahrlich Emotionen.<br />

Der puristisch gestaltete Sportwagen<br />

mit der langen markanten<br />

Motorhaube und den ausgeprägten<br />

Powerdomes darauf besitzt zudem<br />

betont große Räder, breite Schultern<br />

und ein muskulös gestaltetes Heck.<br />

In der Seitenansicht fallen die kuppelförmig<br />

gespannte Dachlinie, die rahmenlosen<br />

Türen und die seitlichen<br />

Luftauslässe auf. Im Innern beeindrucken<br />

die hohe Wertanmutung und<br />

Verarbeitungsgüte. Platz nimmt man<br />

in exzellenten Sportsitzen, der Fahrer<br />

hinter einem sportiven Performance-<br />

Lenkrad. Das Cockpit ist übersichtlich<br />

gestaltet, und das für Sportwagen-<br />

Fans wohl wichtigste Bedienelement<br />

befindet sich in der „AMG DRIVE<br />

UNIT“ auf der linken Seite: Der Druckknopf<br />

für den Motorstart mit „Engine<br />

Start Stop“ beschriftet.<br />

Hohensyburg: Zwischen 1925 und 1937<br />

Austragungsort zahlreicher Rennen.<br />

„… in all den Jahren vom<br />

Virus Motorsport infiziert.“<br />

RENNFAHRER GERD FLENTJE<br />

Gerd Flentje drückt den Starterknopf.<br />

Der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor erwacht<br />

zum Leben und erzeugt unmittelbar<br />

einen Sound für absolutes Gänsehautfeeling.<br />

Langsam (g)rollen wir auf die<br />

Straße und erleben die ersten Kilometer<br />

in diesem außergewöhnlichen<br />

Luxussportler. Auf dem Weg hinauf<br />

zur Hohensyburg plaudern wir über<br />

das Leben des Gerd Flentje, über seine<br />

Zeit als Rennfahrer, wie er <strong>Dortmund</strong>er<br />

wurde und über sein Berufsleben, das<br />

von Automobilen geprägt war.<br />

VON TILSIT NACH DORTMUND<br />

Gerd Flentje, Baujahr 1943 und gebürtig<br />

in Tilsit (die Stadt, die heute Sovetsk<br />

heißt, liegt im sogenannten Oblast Kaliningrad,<br />

früher Königsberg) bekam die<br />

Begeisterung für den Motorrennsport<br />

offenbar von seinem Vater eingeimpft.<br />

Bereits als Zwölfjähriger besucht er den<br />

Nürburgring und kam in den damals noch<br />

zugänglichen Fahrerlagern solchen namhaften<br />

Rennfahrern wie Stirling Moss und<br />

Huschke von Hanstein nahe. Davon fasziniert<br />

startete Flentje quasi mit dem<br />

Erwerb des Führerscheins seine eigene<br />

Rennfahrerkarriere. Sein erstes Auto: Ein<br />

mausgrauer VW Käfer 1200 Standard, mit<br />

dem er erste Erfahrungen bei rennsportlichen<br />

Slalomprüfungen sammelte.<br />

Mitte der 60iger Jahre kommt Flentje als<br />

gelernter Industriekaufmann aufgrund<br />

beruflicher Perspektiven nach <strong>Dortmund</strong>.<br />

Er leitet zunächst ein Reformhaus und<br />

heuert später bei VW in <strong>Dortmund</strong> als<br />

Verkäufer an. Später arbeitet er als Distriktleiter<br />

bei Volvo, Nissan und Mercedes<br />

und macht an der Uni nebenbei seinen Diplom-Betriebswirt.<br />

Zuletzt leitete Flentje<br />

die Abteilung Verkauf/Werkstatt im SBB<br />

Autohaus Skoda am Westfalendamm.<br />

RENNSPORT UND ERFOLGE<br />

Zurück zum Motorsport: Einerlei ob Zufall<br />

oder Schicksal – Ende der 60iger<br />

Jahre lernt der Neu-<strong>Dortmund</strong>er Flentje<br />

quasi als Garagennachbar die Qlique<br />

um den jungen <strong>Dortmund</strong>er Rennfahrer<br />

<strong>TOP</strong> 29<br />

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AUTO<br />

Klaus Niedzwiedz kennen. Sie schließen<br />

Freundschaft und bauen ihre Formel V-<br />

Rennwagen gemeinsam auf. Während<br />

Niedzwiedz bekanntlich den Sprung zum<br />

Profi-Rennfahrer schafft, belässt es Flentje<br />

dabei und lebt seine Motorsportleidenschaft<br />

als privates Hobby.<br />

ÜBER 90 POKALE<br />

Ob bei Langstreckenpokalrennen auf<br />

der Nordschleife des Nürburgrings oder<br />

auf den Rennstrecken in Zolder und<br />

Zandvoort in Holland – Flenjte war erfolgreich,<br />

was über 90 Pokale und zahlreichen<br />

Urkunden belegen. In den Rennen<br />

stand er gemeinsam mit Legenden<br />

wie Formel I-Weltmeister Jack Brabham,<br />

DTM-Sieger Hans-Joachim „Striezel“<br />

Stuck, Ralley-Champion Walter Röhrl am<br />

Start, um nur einige zu nennen – wenngleich<br />

Flentje immer als reiner Privatmann<br />

ohne jegliche Sponsoren und mit<br />

eigenaufgebauten Rennwagen an den<br />

Start ging, und daher in den sogenannten<br />

seriennahen Fahrzeugklassen antrat.<br />

Neben Golf GTI fuhr er Nissan A100,<br />

Opel Kadett C Coupé sowie Simca, Seat,<br />

Toyota, BMW und Mercedes – allesamt<br />

scharfgemacht für die Langstreckenpokale<br />

und die 24-Stundenrennen auf dem<br />

Nürburgring. Rund zehn Rennen absolvierte<br />

Flentje pro Jahr in seiner aktiven<br />

Rennfahrerzeit von Mitte der 70iger bis<br />

Ende der 80iger. Etwa 250 Rennen waren<br />

es in seinem gesamten Rennfahrerleben.<br />

Sein letztes 24-Stundenrennen<br />

fährt Flentje vor vier Jahren mit 69 Lenzen.<br />

Danach beendet der heute 73jährige<br />

seine aktive Rennfahrerzeit.<br />

DORTMUNDS GRÜNE HÖLLE<br />

Ich war in all den Jahren vom Virus ‚Motorsport’<br />

infiziert,“ sagt Flentje. Offenbar<br />

belebt der Mercedes-AMG GT S dieses Virus<br />

neu. Nach der ersten ruhigen Serpetinenfahrt<br />

hinunter zum Hengsteysee testet<br />

Flentje das Durchzugsvermögen des<br />

AMG. Wir fahren die Serpentinen noch<br />

zweimal hinauf und wieder hinab, immer<br />

wieder mit kurzen Zwischensprints. Flentje<br />

ist zuerst beeindruckt, dann begeistert<br />

und sagt schließlich enthusiastisch: „Ein<br />

Tritt aufs Gaspedal genügt, und dieser<br />

Sportwagen liefert eine Beschleunigung<br />

ab, die unmittelbar, brutal und vehement<br />

einsetzt. Dieser V8-Biturbomotor entwickelt<br />

enorme Power und liefert wahrlich<br />

beeindruckende Fahrleistungen ab – kombiniert<br />

mit einem perfekt auf die Motorleistung<br />

abgestimmten Fahrwerk sowie<br />

einer exzellent abgestuften Siebengang-<br />

Automatik.“ Die Leistungsdaten des Mercedes-AMG<br />

GT S sprechen wahrlich für<br />

sich: Der V8-Biturbo entwickelt 510 PS bei<br />

6.250/min, das enorme Drehmoment von<br />

650 Nm liegt von 1.750 bis 4.750 Umdrehungen<br />

der Kurbelwelle an. Die Beschleunigung<br />

von 0 auf 100 km/h erfolgt in nur<br />

vier Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit<br />

beträgt 310 Km/h. Laut Mercedes-<br />

AMG beträgt der kombinierte Durchschnittsverbrauch<br />

9,4 Liter pro 100 Kilometer.<br />

Alternativ steht der AMG GT mit<br />

462 PS zur Wahl. Interessant: Der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor<br />

wird – wie übrigens<br />

alle Motoren von AMG – nach dem Prinzip<br />

„one man, one engine“ hergestellt –<br />

sichtbar an der AMG-Motorplakette mit<br />

der Unterschrift des Motorenmonteurs.<br />

Wir lassen die Syburger Serpentinen<br />

hinter uns, fahren über die Autobahnen<br />

weiter auf die A44 Richtung Witten/<br />

Bochum, wo bekanntlich kilometerweit<br />

keine Tempobegrenzung gilt. Erneut<br />

drückt Flentje das Gaspedal durch. Der<br />

Vortrieb drückt uns in die Sportsitze.<br />

Der GT S beschleunigt und nach gefühlten<br />

Sekundenbruchteilen steht die Tachonadel<br />

bei 200 km/h und der vehemente<br />

Vortrieb ist noch längst nicht am<br />

Ende. Bei Tempo 265 km/h belässt es<br />

Flentje dabei und geht sukzessive vom<br />

Gas. Wir nehmen die nächste Ausfahrt.<br />

Es wird Zeit. Unser Testwagen muss<br />

zurück, und wir steuern die Mercedes-<br />

Benz Niederlassung <strong>Dortmund</strong> an.<br />

Eine beeindruckende, ebenso spannende<br />

und informative Testfahrt geht zu<br />

Ende. Bleibt also nur noch eines zu sagen.<br />

Wer den neuen Mercedes AMG-GT<br />

erwerben möchte, sollte nicht nur Fan<br />

von Luxus-Sportwagen sein, sondern<br />

zudem mindestens 115.430 Euro im<br />

Portemonnaie haben, für die S-Version<br />

sind 134.351 Euro fällig. Wir wünschen<br />

schon mal viel Spaß und Fahrfreude im<br />

neuen Mercedes-AMG GT … vielleicht<br />

bei einem Ausritt hinauf in <strong>Dortmund</strong>s<br />

grüne Hölle. Text: Jens Büchling<br />

30 <strong>TOP</strong>


MENSCHEN<br />

Neue Serie: <strong>Dortmund</strong>er Wirtschafts- und Serviceclubs – Teil 1<br />

DORTMUNDER LIONS<br />

Sie sind Förderer der heimischen Wirtschaft, helfen Bedürftigen und Kindern, spenden Geld und tun auch sonst viel<br />

Sinnvolles und Gutes. Gemeint sind die <strong>Dortmund</strong>er „Lions- und „Rotary Clubs“, „Kaufmanns- und Reinoldigilde“,<br />

„Industrie“- und „Marketing Clubs“ sowie „Qualitätsroute“, „IHK Wirtschaftsjunioren“ und Co. Wir portraitieren sie<br />

allesamt und stellen deren Ziele im Rahmen einer neuen <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> Serie vor.<br />

DIE DORTMUNDER LIONS<br />

Insgesamt neun Lions Clubs sind mittlerweile<br />

in <strong>Dortmund</strong> aktiv: Neben den Lions<br />

Clubs Phönixsee, Tremonia und Rothe<br />

Erde gehören die Clubs namens Fluxa,<br />

Auxilia, Hanse, Union und Reinoldus<br />

zum sogenannten Distrikt 111 Westfalen<br />

Ruhr. Der älteste Club im Bunde ist der<br />

1954 gegründete „Lions Club <strong>Dortmund</strong>“.<br />

Dr. Clemens Fricke<br />

Präsident des Lions Club <strong>Dortmund</strong><br />

Englisch „We serve“, auf deutsch „Wir dienen“<br />

– so lautet das Motto des im Jahr<br />

1917 in den USA gegründeten Lions Clubs.<br />

Dahinter steckt das Ziel viel Gutes und<br />

Hilfreiches für die Gesellschaft und Bedürftige<br />

zu leisten. Das gilt für die Lions<br />

Clubs in USA, Japan und Australien genauso<br />

wie für die Lions Clubs in Skandinavien,<br />

Afrika und Europa – und natürlich<br />

auch für all jene in Deutschland.<br />

Anno 1951 wurde in Düsseldorf der erste<br />

deutsche Lions Club gegründet. Drei<br />

Jahre später gesellte sich der erste <strong>Dortmund</strong>er<br />

Club zum Reigen der weltweit<br />

aktiven Lions hinzu. Über 1,35 Millionen<br />

Mitglieder in rund 46.400 Clubs und in<br />

209 Ländern sind im Lions Club International<br />

vereint. In Deutschland sind es<br />

rund 1.550 Clubs an der Zahl.<br />

„60 Jahre Lions Club <strong>Dortmund</strong> in der<br />

Verantwortung“ – mit diesem Slogan<br />

blickten die Lions im Geburtsjahr ihres<br />

Clubs zurück und nach vorne – was nicht<br />

nur gefeiert, sondern auch von sozialen<br />

Projekten begleitet wurde. „Wir konnten<br />

der Stadt <strong>Dortmund</strong> im Rahmen einer<br />

Sachspende das Miniatur-Modell des<br />

<strong>Dortmund</strong>er Innenstadtrings in Form eines<br />

Bronzereliefs des Bildhauers und<br />

Objektdesigners Egbert Broerken überreichen,“<br />

sagt Dr. Clemens Fricke, Präsident<br />

des Lions Club <strong>Dortmund</strong> sowie<br />

Chef zweier Kieferorthopädie-Praxen in<br />

<strong>Dortmund</strong> und Kirchhörde. Das Kunstwerk<br />

ermöglicht es, dass sehbehinderte<br />

Menschen mit ihren Fingerkuppen durch<br />

die Straßen spazieren können. Kleine<br />

Punkte in Blindenschrift geben notwendige<br />

Erläuterungen zu Bürgerhäusern,<br />

Kirchen, Straßen und Plätzen.<br />

CHARITY-, BENEFIZ-<br />

UND SPENDENAKTIONEN<br />

Das Stadtrelief ist das Ergebnis des 6.<br />

Charity-Golf-Turniers des Lions Club<br />

<strong>Dortmund</strong> im vergangenen Jahr mit einem<br />

Spendenaufkommen von 18.000 Euro.<br />

Womit die Vielzahl an Charity- und<br />

Benefizveranstaltungen sowie Förderprojekten<br />

des Clubs noch längst nicht<br />

erschöpfend behandelt wäre. In einer<br />

Gemeinschaftsaktion mit der Mercedes-<br />

Benz Niederlassung <strong>Dortmund</strong> konnte<br />

man der <strong>Dortmund</strong>er Tafel ein Transporterfahrzeug<br />

zur Verfügung stellen.<br />

Zudem unternahmen die Schülerinnen<br />

und Schüler der Behindertenschule am<br />

Marsbruch in <strong>Dortmund</strong> Aplerbeck dank<br />

Unterstützung der Lions einen Ausflug in<br />

den Erlebniszoo Münster.<br />

Desweiteren unterstützt der Lions Club<br />

<strong>Dortmund</strong> die Einrichtung „WIR4KIDS“,<br />

das Projekt „Seelenpflaster“ für die Betreuung<br />

psychisch kranker Eltern sowie<br />

das Projekt „Sprichwort“ der Diakonie<br />

<strong>Dortmund</strong>/Lünen. Ein Projekt, an dem<br />

sich alle <strong>Dortmund</strong>er Lions Clubs beteiligen<br />

werden, findet dieses Jahr am<br />

21. August statt. Dann treten alle Lions<br />

beim großen Drachenbootrennen auf<br />

dem Phoenixsee gegeneinander an. Dazu<br />

Dr. Fricke: „Der Erlös dieser Veranstaltung<br />

wird dem St. Vincenz Kindergarten<br />

in der <strong>Dortmund</strong>er Nordstadt als Spende<br />

gestiftet.“ Wir wünschen für diese Veranstaltung<br />

bereits jetzt einen großartigen<br />

Erfolg und sagen allen <strong>Dortmund</strong>er Lions<br />

stellvertretend einfach mal Danke für all<br />

das Gute und Hilfreiche.<br />

Text: Jens Büchling<br />

<strong>TOP</strong> 31


MOTORRAD<br />

SCHWERE<br />

JUNGS<br />

DIE HARLEY „FAT BOY“<br />

IM ALLTAGSTEST<br />

die Warnanlage, passiert leider oft) und<br />

jetzt sollte es doch satt brabbeln … Doch<br />

leider bleibt der typische Harley-Sound<br />

total aus. Und dabei sollten doch alle<br />

Nachbarn hören, dass hier ein Motor aus<br />

Milwaukee/USA angesprungen ist. Und<br />

auch das wilde Schütteln, vor dem mich<br />

einige Freunde der japanischen Joghurtbecher-Fraktion<br />

gewarnt haben, bleibt<br />

aus, denn Harley-Davidson hat hier mit<br />

den Ausgleichswellen ein vibrationsarmes<br />

Triebwerk gebaut.<br />

DAS SAUERLAND RUFT …<br />

Helm auf, die Spiegel eingestellt, … das<br />

erste klappt, das zweite nicht. Die Originalspiegel<br />

sitzen auf derartig kurzen Trägern,<br />

dass man auf gar keinen Fall verfolgen<br />

kann, was hinter einem passiert. Egal,<br />

erst mal los. Das Sauerland ruft … Mit lautem<br />

Knacken in den ersten Gang. Ein Kollege<br />

von der MOTORRAD schrieb einmal:<br />

Wenn der erste Gang ins Getriebe fährt,<br />

hört sich das an, als falle ein Zimmermannshammer<br />

in einen zehn Meter tiefen<br />

Metallschacht. Der Mann hat Ahnung.<br />

Die Füße, auch bei Schuhgröße 47 haben<br />

genug Platz auf den großen Trittbrettern,<br />

nur das Einfädeln des linken Fußes in die<br />

Schaltwippe erfordert etwas Übung. Wer<br />

eine Harley-Davidson Fat Boy bewegt,<br />

der sollte sich im Klaren sein, daß er ein<br />

Motorrad mit einem Lebendgewicht von<br />

320 kg durch die Landschaft schaukelt.<br />

Das heißt: vollgetankt und gefahren von<br />

einem Mann, dem die Bezeichnung Fat<br />

Boy auch recht nahe kommt, wiegt die<br />

Fuhre schon ohne Sozia eine halbe Tonne.<br />

Meine erste Begegnung mit einer Fat Boy war eine ganz spannende: Der Terminator,<br />

mit schwarzer Sonnenbrille und abgesägter Pumpgun, saß auf einer schwarzen Softtail<br />

und versprach in die Kamera: „I´ll be back!“ Und ich dachte noch Jahre danach,<br />

verstanden zu haben, was „Liebe auf den ersten Blick“ bedeutet. Nein, sicher nicht<br />

zu Arnie, sondern zu dem unheimlich coolen und schönen Motorrad, auf dem er saß.<br />

Eine wuchtige Gabel mit breitem Lenker<br />

wie aus den 40ern, ein großer Chromscheinwerfer<br />

auf verchromter Gabelverkleidung,<br />

massige Scheibenräder und der<br />

mächtige V-Twin Motor, ein Sinnbild von<br />

Macht, Kraft und Dynamik. Seit über 30<br />

Jahren gibt es die „Mutter aller Cruiser“.<br />

Grund genug zu testen, wie sich der schwere<br />

Junge im Alltag verhält – und nebenbei<br />

noch einen Jugendtraum zu verwirklichen.<br />

Ein Anruf bei Motomaxx in Hagen und<br />

schon war die Fat Boy für eine viertägige<br />

Fahrberichts-Tour reserviert. Also: Zündschlüssel<br />

in das Schloß mitten auf dem<br />

Tank – natürlich wie fast alles an diesem<br />

Krad verchromt – und Entriegeln, dann<br />

Schlüssel wieder abziehen. Gottseidank,<br />

wie sähe es aus wenn ich mein Hausmeisterschlüsselbund<br />

stecken lassen müsste.<br />

So, jetzt den Starterknopf drücken (nicht<br />

FÜR’S CRUISEN GEBOREN<br />

Die Bremsen liefern im Notfall genügend<br />

Griff um die Harley zum Stehen zu bekommen.<br />

Seit dem Modelljahrgang 2014 haben<br />

alle Softail-Modelle den Twin-Cam-103B-<br />

Motor mit nunmehr auf 1690 cm³ erweiterten<br />

Hubraum. Und die knapp 80 Pferdchen<br />

machen der als behäbig gebrandmarkten<br />

Fat Boy ganz schön Beine. Wenn man<br />

sich erstmal an die Kurventechnik- und<br />

Geschwindigkeit gewöhnt hat, macht das<br />

sogenannte Cruisen richtig Spaß. So eine<br />

Fat Boy ist handlicher, als sie aussieht.<br />

Alles, was nicht unmittelbar mit Rangieren<br />

zu tun hat, meistert der fette Bursche<br />

ganz ordentlich. Kurven und Kehren sind<br />

aber trotzdem nicht der ausgewiesene<br />

Lieblingsspielplatz des Boliden.<br />

32 <strong>TOP</strong>


MOTORRAD<br />

BEQUEM WIE EIN LEDERSOFA<br />

Als ungemein bequem erweist sich der Sattel,<br />

man fühlt sich fast wie daheim auf dem<br />

Ledersofa. Ehrlich gesagt hab ich auf noch<br />

keiner Maschine so gut gesessen. Nun zur<br />

Technik: am linken Lenkerende drücken<br />

für das Linksabbiegen, für rechts entsprechend<br />

das andere Lenkerende aufsuchen.<br />

Das Abschalten des Blinkers erübrigt sich<br />

in den meisten Fällen, da die Fat Boy über<br />

das Blinker-Rückstell-Systems verfügt,<br />

was nach der Schräglage des Motorrades<br />

dafür sorgt, daß sich der Blinker abschaltet.<br />

Beim Tanken sollte man aufpassen,<br />

nicht den falschen Deckel abzuschrauben,<br />

denn der linke „Tankdeckel” ist gar kein<br />

solcher, er beherbergt die Tankanzeige.<br />

Unter dem Tacho befindet sich das (etwas<br />

hakelige) Zündschloß. Auf ein Wort: Als<br />

Käufer einer legendären Maschine erwarte<br />

ich auf jeden Fall einen abschließbaren<br />

Tankdeckel, der sollte doch bei dem Preis<br />

dieser Harley drin sein.<br />

Die Fat Boy hat ihren Preis: Für dieses Erlebnis<br />

muß man knapp 22.000 Euro auf<br />

den Ladentisch legen. Wir haben Thorsten<br />

Spratte, den Geschäftsführer von Motomaxx<br />

in Hagen gefragt, was man gegen<br />

das maue Motorengeräusch tun kann: „Ich<br />

kann die Dr. Jekill & Mr. Hyde-Anlage empfehlen.<br />

Die elektronisch verstellbare Auspuffanlage<br />

ist nach der Legende vom Arzt<br />

mit den zwei Persönlichkeiten benannt; einerseits<br />

ein ruhiger, sozialer Sound für die<br />

Umgebung, die das verlangt. Dann aber<br />

der tiefe, warme Harley Davidson-Sound,<br />

wo die Umgebung es zulässt. Sie kostet<br />

rund 2000 Euro, mit Einbau etwa 2.400“.<br />

SCHRECKEN DER STRASSE<br />

So, jetzt hat man eine Harley mit Super-<br />

Sound. Das nervendste, was jetzt passieren<br />

kann ist, dass man auf Lucy trifft.<br />

Einige <strong>Dortmund</strong>er Biker haben ihm den<br />

Kosenamen „Lucy“ gegeben – weil er der<br />

„Schrecken der Straße“ ist. Die Geschichte<br />

dazu ist schnell erzählt: Da gibt es in<br />

den Wäldern im Süden <strong>Dortmund</strong>s einen<br />

Schutzmann, der mit seiner Gummikuh<br />

furchtlos und einsam die Wittbräucke<br />

und die Hohensyburg abreitet, immer auf<br />

der Suche nach amerikanischen Motorrädern<br />

mit seiner Ansicht nach zu lautem<br />

Sound. Schon bei fehlenden Katzenaugen<br />

kennt der Hüter von Recht und Ordnung<br />

kein Pardon: 100 Euro ins Stadtsäckel, einen<br />

Punkt für den Fahrer in Flensburg.<br />

Heftiger wird es für Biker, die nicht völlig<br />

serienmäßige Schallanlagen an ihrer Harley<br />

verbaut haben. Dieser Polizist scheint<br />

einen derartigen Gefallen am sonoren,<br />

wohlklingenden Klang zu haben, dass er<br />

Kandidaten für satten Sound mit Anzeigen<br />

und Sicherstellungen adelt. Wahrscheinlich<br />

will er nur den Sound ganz<br />

alleine auf dem Widliczek-Betriebshof<br />

genießen. Der Mann scheint echt beliebt<br />

zu sein ... und daher gehört er unfreiwillig<br />

zum Bestand der Harley Szene.<br />

FAZIT:<br />

Wer das nötige Kleingeld hat, bekommt<br />

einen Cruiser, den man sofort erkennt,<br />

auch wenn man kein Harley-Fan ist. Der<br />

Fahrspaß ist beeindruckend und nach ein<br />

paar Modifikationen sollte auch der eher<br />

„maue“ Klang der Vergangenheit angehören.<br />

Die Harley-Davidson Fat Boy ist eines<br />

der wenigen Motorräder, die das Gefühl<br />

von Freiheit wirklich vermitteln können.<br />

Ich habe die Tour mit der Harley-Davidson<br />

sehr genossen … Zum Schluss aber noch<br />

einmal die goldene Regel für alle Motorradfahrer:<br />

Erst anhalten, dann absteigen!<br />

Text: Falk Bickel, Fotos: Isabella Thiel<br />

BOCHUM<br />

Oktober <strong>2015</strong><br />

R U H R P O T T<br />

T O TA L<br />

<strong>TOP</strong> 33


AUTO<br />

JUNGE KFZ-MEISTERIN<br />

KÄMPFT GEGEN VORBEHALTE<br />

„IST NOCH JEMAND IN DER WERKSTATT DA?“<br />

Dass Anne Braun ihre zugegeben auch dekorative Meister-Urkunde demonstrativ auf dem Schreibtisch aufgepflanzt hat,<br />

hat gar nichts mit Angeben zu tun: „Ich muss mich immer noch jeden Tag erklären“, seufzt die junge Serviceleiterin.<br />

Kunden im VW-Autohaus Schmidt an der Hörder Straße in Schwerte bleiben skeptisch. 2008 hat die <strong>Dortmund</strong>erin die<br />

Prüfung zur KFZ-Mechatronikermeisterin gemacht, als einzige Frau ihres Jahrganges.<br />

„Ist noch jemand aus der Werkstatt da?“<br />

ist zwar eine ignorante, aber noch die<br />

harmloseste Frage, mit der Anne Braun<br />

an ihrem Arbeitsplatz konfrontiert wird.<br />

Ja, es ist jemand da – inzwischen ist die<br />

31Jährige sogar die Leiterin der Abteilung<br />

Werkstatt und Lager: „Und doch lassen<br />

sich Kunden aus jeder Altersklasse gerne<br />

noch einmal meine Diagnose von einem<br />

Mann erklären, und sei es ein zufällig anwesender<br />

Kollege aus dem Verkauf.“<br />

Daran kann und will sich Anne Braun<br />

einfach nicht gewöhnen. Sie bekommt<br />

im November ihr erstes Kind, vermutlich<br />

ein Junge. Wenn es ein Mädchen wird,<br />

dürfte die Tochter später mal KFZ-Meisterin<br />

werden? Oder einen ähnlich, offenbar<br />

immer noch typisch männlichen<br />

Beruf ergreifen? Kurz muss Anne Braun<br />

überlegen, dann sagt sie: „Ja, das wird<br />

sie dürfen, sonst wäre ja alles umsonst<br />

gewesen…“ Sicherlich wird es immer<br />

öfter so sein, dass junge Frauen in männliche<br />

Berufe wollen. Ausgerechnet das<br />

Arbeitsamt hatte der jungen Schulabgängerin<br />

dermal einst aber noch davon<br />

abgeraten. Irgendwas im Einzelhandel<br />

sollte sie lernen, das hätte Zukunft. Der<br />

Ausbildungsmarkt gab damals tatsächlich<br />

so gut wie keine Stelle für junge<br />

Frauen im KFZ-Handwerk her.<br />

EINZIGE FRAU IN DER BERUFSSCHULE<br />

„Über ein Jahr habe ich es hartnäckig<br />

versucht“, erzählt Anne Braun. 50 Bewerbungen<br />

hat sie verschickt, aber sie war<br />

schon in ihrer Berufsschulklasse das<br />

einzige weibliche Wesen, kein Betrieb<br />

biss an. Immer waren es die angeblich<br />

fehlenden sanitären Anlagen, die der<br />

Einstellung der Frau im Wege standen.<br />

„Dabei hatten die meisten Betriebe auch<br />

getrennte Kundentoiletten…“ Der 51.<br />

Betrieb hatte aber große „Not am Mann“,<br />

im November wurde sie zu einem Vorstellungsgespräch<br />

gebeten und sofort eingestellt.<br />

In der Ausbildung wurden für sie<br />

tatsächlich keine Unterschiede gemacht,<br />

„ich wurde genauso verschaukelt wie<br />

die Jungs“. In der Werkstatt waren die<br />

Kollegen zwar ganz froh, jemanden fürs<br />

Filigrane zu haben – wenn dünne kleine<br />

Finger und schlanke Unterarme für den<br />

Birnchenwechsel gebraucht wurden,<br />

dann bekam Anne Braun den Job. Aber<br />

sonst unterschied sich ihr Arbeitsalltag<br />

nicht von dem der Männer.<br />

Die junge Frau schaffte Ausbildung,<br />

Schule und alle Prüfungen mit Bravour.<br />

Heute kommt sie sich bei Volkswagen-<br />

Serviceleiter-Workshops manchmal<br />

34 <strong>TOP</strong>


AUTO<br />

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Fünf hilfreiche Tipps<br />

für eine ausgewogene<br />

Ernährung:<br />

Fehler # 1: Ernährungsweise<br />

passt nicht zum Lebensstil<br />

Fehler # 2:<br />

Unrealistische Erwartungen<br />

vor „wie ein Alien“. Immer noch ist die junge Frau quasi ein<br />

Eindringling in eine Männerwelt. Wenn der VW-Konzern die<br />

Serviceleitung von Autowelt Schmidt am Strandort Schwerte<br />

anschreibt, steht prompt im Adressfeld „Herrn Braun“.<br />

„KLEINE SCHWATTE“ HEFTET NICHT NUR AB<br />

Nicht nur ältere Herren, auch ältere Kundinnen, junge Männer –<br />

quer durch alle Altersklassen wird Anne Braun auch bei VW<br />

Schmidt in Schwerte bestaunt. „Die kleine Schwatte ist eben<br />

nicht nur zum Lochen für die Lagerregistratur da“, kann Anne<br />

Braun den Vorurteilen noch etwas Witz abgewinnen.<br />

Fehler # 3: Keine Umfeld-Änderung<br />

Fehler # 4: Keine regelmäßigen<br />

Mahlzeiten und/oder Snacks<br />

Fehler # 5: Essen ohne Hunger<br />

Weil die Autowelt Schmidt viele Fahrschulen als Kunden hat und<br />

Fahrschüler verstärkt etwas über die Technik ihres Pkw lernen<br />

müssen, bot das Schwerter Autohaus Fahrschüler-Kurse an. Die<br />

Resonanz war dürftig, Anne Braun kam dann auf die Idee KFZ-<br />

Technik-Kurse für Frauen anzubieten: „Da höre ich ganz oft, nee,<br />

ich weiß nicht, wo der Lichtschalter ist, das mit dem Auto macht<br />

sonst mein Mann!“ Anne Braun wollte und will auch weiterhin<br />

in Kursen Kundinnen die Unsicherheit nehmen, wenn sie mal<br />

unter die Motorhaube blicken sollen. Öl, Wasser Luft, Leuchten,<br />

wann darf weitergefahren werden, wann muss das Auto sofort<br />

stehenbleiben? Wie wird ein Rad gewechselt, wie funktioniert<br />

das Batterie-Überbrücken? Männer ließen sich solche Unsicherheiten<br />

selten anmerken, die googlen oder probieren aus.<br />

WEITERE KURSE NACH DER BABYPAUSE<br />

12 Kurse nur für Frauen an Samstagen hat Anne Braun schon<br />

durchgeführt, mit durchweg begeisterten Teilnehmerinnen: „Die<br />

waren oft nach den drei Stunden noch ganz heiß und sind bis<br />

abends geblieben und haben geschraubt“. Im November geht<br />

Anne Braun in die Babypause, danach wird es sicher wieder<br />

solche Kurse in der VW Schmidt-Autowelt in Schwerte geben<br />

(www.autowelt-schmidt.de). Text und Foto: Martin Krehl<br />

Gesünder leben mit Herbalife<br />

Infos unter 0178-491 32 92<br />

<strong>TOP</strong> 35


WIRTSCHAFTSSERIE<br />

WIRTSCHAFTSSERIE TEIL 4: GESUNDHEITSWIRTSCHAFT<br />

IM DIENST DER GESUNDHEIT<br />

Nach dem Prolog-Artikel zu unserer neuen Wirtschaftsserie (<strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> 3/2014 S. 34/35) starten wir mit dieser Ausgabe die<br />

angekündigten Einblicke in die Branchen, welche <strong>Dortmund</strong>s Wirtschaft prägen. Den Anfang macht die Informationstechnik (IT).<br />

Schließlich ist <strong>Dortmund</strong> einer der Top-IT-Standorte in Deutschland. Ein aktuell fundamentaler Veränderungsprozess trägt dazu bei.<br />

Im Rahmen unserer Wirtschaftsserie<br />

„<strong>Dortmund</strong> – aktiver Tausendfüssler“<br />

portraitieren wir in dieser Ausgabe die<br />

Gesundheitswirtschaft. Mit über 42.000<br />

Beschäftigten zählt dieser Wirtschaftsbereich<br />

zu den größten Branchen in <strong>Dortmund</strong>.<br />

Dafür wurde zuletzt kräftig Investiert<br />

unter anderem in räumliche Erweiterungen,<br />

komplett neue medizinische Versorgungszentren<br />

sowie in modernste Medizintechnik.<br />

Die Gesundheitswirtschaft<br />

ist einer der wichtigen Träger für bauliche<br />

Investitionen in <strong>Dortmund</strong>, und: Die<br />

Zahl an modernisierten und völlig neuen<br />

Einrichtungen dafür hat zuletzt kräftig<br />

zugelegt. Das Klinikum <strong>Dortmund</strong> beispielsweise<br />

investierte rund 94 Millionen<br />

Euro und nahm bereits im Sommer 2012<br />

das neue „Zentrale OP- und Funktionszentrum“<br />

(kurz ZOPF) in Betrieb.<br />

Seit Anfang 2013 stehen im St.-Johannes-<br />

Hospital nach dreijähriger Bauphase und<br />

einem Investitionsvolumen von rund 10,5<br />

Millionen Euro insgesamt zehn modernisierte<br />

und sanierte Operationssäle sowie<br />

neue moderne Medizintechnik zur Verfügung.<br />

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe<br />

investiert aktuell rund 50<br />

Millionen Euro am Standort <strong>Dortmund</strong>-<br />

Aplerbeck in ein neues Bettenhaus mit<br />

216 Betten. Bestehende Häuser des Klinikums<br />

werden renoviert und auf den neuesten<br />

Stand der Technik gebracht.<br />

INVESTITIONEN IN DIE ZUKUNFT<br />

Zudem ist im Herzen der <strong>Dortmund</strong>er City<br />

an der Kampstraße gelegen das völlig<br />

neue „<strong>Dortmund</strong>er Centrum für Medizin<br />

und Gesundheit“ (kurz DoC) entstanden.<br />

Im ehemaligen Gebäude der WestLB-Bank<br />

stehen rund 9.000 Quadratmeter Fläche<br />

für Arztpraxen und Gesundheitsdienstleister<br />

zur Verfügung, und in diesem Jahr<br />

eröffnet am Rombergpark eine ebenfalls<br />

völlig neue Rehabilitationsklinik für Neurologie<br />

und Orthopädie. Die Klinik bietet<br />

auf fünf Etagen Platz für 200 stationäre<br />

und 80 ambulante Patienten, die von rund<br />

250 Beschäftigten betreut werden. Bauherr<br />

ist die LVM-Versicherung aus Münster,<br />

die das Gebäude an den Betreiber, die<br />

Johanniter Ordenshäuser aus Bad Oeynhausen,<br />

übergeben wird.<br />

Darüber hinaus investierte das Medizintechnikunternehmen<br />

Heinen + Löwenstein<br />

GmbH & Co. KG rund eine Million<br />

Euro in den kompletten Neubau seiner<br />

<strong>Dortmund</strong>er Niederlassung im Gewerbegebiet<br />

Im Bärenbruch im Stadtteil<br />

36 <strong>TOP</strong>


<strong>Dortmund</strong>s dynamische Dynastien<br />

Ein weiterer wesentlicher Faktor für<br />

die Weiterentwicklung der <strong>Dortmund</strong>er<br />

Gesundheitswirtschaft ist die Gesundheitsinitiative<br />

namens MedEcon Ruhr e.<br />

V. Die Wirtschaftsförderung <strong>Dortmund</strong><br />

beispielsweise ist aktiver Partner dieser<br />

Initiative. Dabei führen rund 140 Mitglieder<br />

aus den verschiedenen Bereichen der<br />

Gesundheitswirtschaft, von Krankenhäusern,<br />

Krankenkassen bis hin zu mittelständischen<br />

Unternehmen, gemeinsam<br />

Projekte zur Verbesserung einer patientennahen<br />

Versorgung durch. Die Themenpalette<br />

reicht von der Kinder- und<br />

Jugendmedizin bis hin zum Ausbau des<br />

Schlaganfallverbundes.<br />

Kirchlinde. Das in Bad Ems ansässige<br />

Unternehmen ist einer der führenden<br />

und international aktiven Hersteller von<br />

medizintechnischen Produkten.<br />

Über 42.000 Menschen, davon rund<br />

34.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte<br />

sind in der <strong>Dortmund</strong>er Gesundheitswirtschaft<br />

tätig. Dazu gehören<br />

noch rund 2.000 Selbstständige und 6.000<br />

geringfügig Beschäftigte, die für verschiedene<br />

Einrichtungen tätig sind. Etwa 16,4<br />

Prozent aller Beschäftigten in <strong>Dortmund</strong><br />

lassen sich der Gesundheitswirtschaft<br />

zuordnen. Interessant: Die Anzahl der<br />

Mitarbeiter in diesem Arbeitsumfeld ist<br />

seit dem Jahr 2000 um mehr als 7.000 Beschäftige<br />

gestiegen.<br />

MEDIZINISCHES KOMPETENZZENTRUM<br />

Neben der Vielzahl neuer Einrichtungen<br />

etabliert <strong>Dortmund</strong> sich zunehmend zu<br />

einem Kompetenzzentrum der Gesundheitswirtschaft<br />

für die Fort- und Weiterbildung.<br />

So fand im Jahr 2013 erstmalig in<br />

<strong>Dortmund</strong> die Fachveranstaltung „Personalentwicklung<br />

in der Klinikwirtschaft“<br />

in Kooperation mit dem Bildungsinstitut<br />

im Gesundheitswesen (BIG) und der<br />

Gesundheitswirtschaftsinitiative MedEcon<br />

Ruhr statt. Dabei konnten die Besucher<br />

im Rahmen eines Wissenschaftstages<br />

sich umfassend über die Kapazitäten<br />

und Kompetenzen der <strong>Dortmund</strong>er<br />

Gesundheitswirtschaft informieren.<br />

Einen weiteren Schwerpunkt der Initiative<br />

markiert die sogenannte übergreifende<br />

Sektorenkommunikation. So ist<br />

mit dem Westdeutschen Teleradiologieverbund<br />

eine einrichtungsübergreifende<br />

Bilddatenkommunikation ermöglicht geworden.<br />

Außerdem fand im vergangenem<br />

Jahr mit dem Kongress „Klinik Wirtschaft<br />

Innovation – Der Klinikkongress Ruhr“<br />

im Kongresszentrum Westfalenhallen<br />

eine überregionale Fachtagung statt, bei<br />

der aktuelle Entwicklungen in der Kliniklandschaft<br />

der Metropole Ruhr präsentiert<br />

und in zahlreichen Fachvorträgen<br />

diskutiert wurden.<br />

DIE WEICHEN SIND GESTELLT<br />

Die Gesundheitswirtschaft ist eine echte<br />

Wachstumsbranche. Die durchschnittlichen<br />

Wachstumsraten sind bundesweit<br />

laut Wirtschaftsanalysen fast doppelt<br />

so hoch wie die der Gesamtwirtschaft.<br />

So rechnete die DIHK in ihrem Report-<br />

Gesundheitswirtschaft zuletzt mit einem<br />

Zuwachs von 60.000 Stellen in Deutschland<br />

pro Jahr. In <strong>Dortmund</strong> sind die<br />

Weichen für das anhaltende Wachstum<br />

offenbar bestens gestellt – für eine<br />

umfassende und moderne medizinische<br />

Versorgung und für den Erhalt unser<br />

aller Gesundheit. Text: Jens Büchling<br />

<strong>TOP</strong> 37


SPORT | FREIZEIT<br />

TURNIERSERIE<br />

BACK TO THE ROOTS...<br />

... heißt das Motto in diesem Jahr. Brutto- und Nettosieger werden wieder – wie in den<br />

ersten drei Jahren – eine gemeinsame Finalreise antreten. Der MANAGER GOLFCUP wird<br />

<strong>2015</strong> auf acht exklusiven Golfanlagen ausgetragen.<br />

26 HOCHWERTIGE PREISE<br />

BEI JEDER VERANSTALTUNG<br />

Bei jeder Veranstaltung gewinnen mindestens<br />

26 Spieler einen hochwertigen<br />

Preis. Jeder Teilnehmer erhält außerdem<br />

Leistungen und hochwertige Teeoff-Geschenke,<br />

die den Anmeldepreis<br />

bereits weit übertreffen.<br />

WERTVOLLE TEE-OFF-PRÄSENTE<br />

FÜR JEDEN TEILNEHMER<br />

Das Wichtigste beim MANAGER GOLF-<br />

CUP sind die Teilnehmer und die einzigartigen<br />

Netzwerk- und Kennenlern-<br />

Möglichkeiten. Beim MANAGER GOLF-<br />

CUP verbringen durchschnittlich 88<br />

echte Top-Entscheider einen ganzen<br />

Tag miteinander, vom leitenden Angestellten<br />

über Geschäftsführer und Inhaber<br />

bis hin zu Vorständen großer Kapitalgesellschaften.<br />

NETZWERKEN MIT <strong>TOP</strong>-ENTSCHEIDERN<br />

Noch können Sie dabei sein – einfach<br />

nur mit Ihrem vierköpfigen Team aus<br />

Geschäftspartnern oder auch als Mitveranstalter<br />

mit einem wirksamen werblichen<br />

Auftritt Ihres Unternehmens.<br />

VORGABEWIRKSAM, NICHT VORGABE-<br />

WIRKSAM, VORGABEWIRKSAM, ...<br />

Diesen Rhythmus halten wir auch in diesem<br />

Jahr wieder ein. So können Sie wieder,<br />

trotz des bekannten Team-Modus,<br />

manchmal noch Ihr Handicap verbessern<br />

oder auch mal ganz entspannt dabei<br />

sein und an das Teamergebnis denken.<br />

SPANNENDE EINZELWERTUNG FÜR<br />

MEHRFACHTEILNEHMER<br />

Wie auch im letzten Jahr gibt es wieder<br />

eine zusätzliche Einzelwertung. Die besten<br />

zwei Brutto- sowie Nettosieger können<br />

hierdurch ebenfalls Ihr Ticket für die Finalreise<br />

lösen. Öfter mitzuspielen lohnt<br />

sich also, denn die besten drei Ergebnisse<br />

der Saison gehen in die Einzelwertung ein.<br />

FRÜH BUCHEN LOHNT SICH, NICHT<br />

NUR BEI IHRER URLAUBSREISE<br />

Neu in <strong>2015</strong>: deutlich günstigere Teams<br />

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38 <strong>TOP</strong>


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8 x Finalreise (4* Hotel)<br />

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powered by PG-Powergolf<br />

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8 x 1 Gutschein<br />

aus dem Hause cove & co.<br />

1<br />

START<br />

Golfclub Haan-Düsseltal<br />

Haan<br />

18. Mai <strong>2015</strong><br />

FINALE<br />

2<br />

Golfclub<br />

Mettmann<br />

Mettmann<br />

01. Juni <strong>2015</strong><br />

3<br />

Osnabrücker<br />

Golfclub<br />

Bissendorf<br />

22. Juni <strong>2015</strong><br />

Golfclub<br />

Möhnesee<br />

Soest<br />

4 06. Juli <strong>2015</strong><br />

Golfclub<br />

Essen-Heidhausen<br />

Essen<br />

5 20. Juli <strong>2015</strong><br />

MÖBEL UND<br />

WOHNACCESSOIRES<br />

KOCHGESCHIRR<br />

9<br />

Österreich<br />

Maria Alm | Hochkönig<br />

27. – 30. September <strong>2015</strong><br />

Golfclub<br />

Unna Fröndenberg<br />

Fröndenberg<br />

8 07. Sept. <strong>2015</strong><br />

Golfclub<br />

Bergisch Land<br />

Wuppertal<br />

7 24. Aug. <strong>2015</strong><br />

Golfclub<br />

Castrop-Rauxel<br />

Castrop-Rauxel<br />

6 10. Aug. <strong>2015</strong><br />

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Öffnungszeiten OUTLET und MÖBELAUSSTELLUNG:<br />

Mo. - Fr. 10.00 - 18.00 Uhr · Sa. 10.00 - 16.00 Uhr


GLOSSE<br />

IST <strong>SOMMER</strong>­<br />

ZUFRIEDENHEIT<br />

MÖGLICH?<br />

Heute wollte ein netter Meinungsforscher ganz genau<br />

wissen, wie zufrieden ich mit meiner Heimatstadt bin.<br />

Er fragte nach der Kultur in <strong>Dortmund</strong>, nach Bildung, Sicherheit<br />

und öffentlichem Nahverkehr. Ich hatte keine wesentlichen<br />

Beschwerden – bis auf die Sache mit dem Wetter ...<br />

.. denn der Mai war mir deutlich zu kalt<br />

(„sehr unzufrieden“) und als endlich der<br />

Sommer mit über 30 Grad bei uns ankam,<br />

fand ich das erst ganz wunderbar („sehr<br />

zufrieden“), aber am Nachmittag war es<br />

mir schon viel zu heiß („eher unzufrieden“).<br />

Heute ist das schöne warme Wetter<br />

natürlich schon wieder vorbei (Sie vermuten<br />

richtig: „sehr unzufrieden“). Der<br />

Interviewer fand das zwar alles ganz interessant,<br />

musste aber dann jemand anders<br />

anrufen. Deshalb frage ich jetzt Sie:<br />

Gefällt Ihnen der Sommer bisher?<br />

Natürlich ist das eine Typfrage. Sommerhitze<br />

sorgt bei dem einen für entspanntes<br />

Lächeln, beim anderen für genervtes Seufzen.<br />

Nicht nur am Arbeitsplatz, sondern<br />

auch im Privatleben: während z. B. manche<br />

Menschen Sex erst ab 30 Grad mögen,<br />

tun es andere nur bis höchstens 25 Grad.<br />

Das ist ein Punkt, der bei der Partnersuche<br />

oft vernachlässigt wird. Aber zurück<br />

zum Sommer. Ich weiß zwar nicht, was<br />

Sie für ein Wettertyp sind, aber ich gehe<br />

fest davon aus, dass auch sie gerade heute<br />

mit dem Wetter nicht voll zufrieden sind.<br />

Ganz perfekt ist es nämlich nie.<br />

Weil es zu kalt ist für Ihr neues Sommer-Outfit.<br />

Oder so heiß, dass sie darin<br />

schwitzen. Oder es ist im Moment wunderbar<br />

warm, aber für heute Abend, wenn<br />

sie grillen wollen, ist ein Gewitter angesagt.<br />

Vielleicht ist zu viel Wind, um draußen<br />

Zeitung zu lesen oder zu wenig Wind<br />

zum Segeln? Es regnet gerade heute, wo<br />

sie frei haben oder es regnet immer noch<br />

nicht, obwohl der Garten das dringend<br />

braucht? Vielleicht ist das Wetter aber<br />

auch wunderbar – natürlich ausgerechnet<br />

jetzt, wo sie in den Urlaub fahren und<br />

es gar nicht genießen können?<br />

VERHÄLTNIS ZUM WETTER<br />

Warum ist unser Verhältnis zum Wetter<br />

so kompliziert? Erstens, weil es unkontrollierbar<br />

ist. Wir planen den Tag, unser<br />

Wochenende, eine Feier. Alles perfekt.<br />

Und dann kommt das Wetter und<br />

die Erinnerungen müssen nachbearbeitet<br />

werden. Zweitens, weil wir es nicht<br />

individuell auf unsere Bedürfnisse ausrichten<br />

können, wie den Kaffee aus modernen<br />

Vollautomaten (67% Pulver, mittelviel<br />

Wasser, hoher Brühdruck, dazu 87<br />

ml aufgeschäumte Milch, zimmerwarm)<br />

oder die perfekte Müslikomposition (laktosefreie<br />

Aprikosenbällchen, Dinkelflocken<br />

aus der Südschweiz und Crunch aus<br />

Bio-Gnurps). Drittens, weil wir das Wetter<br />

nicht exklusiv haben dort, wo wir sind.<br />

Wetter trifft jeden und es gibt keinen Bonus<br />

für besonders nette, reiche, schöne,<br />

kluge oder sonstige Auserwählte. Viertens:<br />

sagen Sie doch auch mal was dazu!<br />

Trotz allem sehne ich mich nach mehr<br />

Sommerzufriedenheit. Da ich das Wetter<br />

nicht ändern kann, muss ich wohl<br />

an meiner Persönlichkeit arbeiten.<br />

Machen Sie doch mit! Dann macht es<br />

mehr Spaß (und wir können weiter<br />

über das Wetter reden). In der ersten<br />

Lektion machen wir Achtsamkeitsübungen:<br />

den Regen riechen, dem<br />

Sturm lauschen, die Schweißperlen in<br />

den Armbeugen beobachten.<br />

Sommer ist so – Sommer ist jetzt. Nun<br />

tief durchatmen und weiter zur nächsten<br />

Lektion. Jetzt versuchen wir es mit positivem<br />

Denken: ich lebe, ich bin gesund, ich<br />

habe eine Regenjacke bzw. einen Sonnenschirm,<br />

gut, dass wir überhaupt Wetter<br />

haben usw. Früher hieß das schlicht: „Es<br />

gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte<br />

Kleidung“.<br />

Die dritte Stufe ist allerdings etwas für<br />

Fortgeschrittene: wir lassen uns mit<br />

dem Wetter treiben und erleben dabei<br />

ganz neue Dinge. Wenn es zu heiß ist<br />

für die Fahrradtour, radeln wir nur zur<br />

nächsten Eisdiele und probieren Chili-<br />

Limette oder Tonkabohnen-Basilikum.<br />

Wenn es noch heißer ist, räumen wir<br />

endlich den Keller auf. Ist es zum Grillen<br />

zu nass, machen wir ein Picknick im<br />

Wohnzimmer. Ist es zu warm im Büro,<br />

können wir heute mal ausprobieren, die<br />

Dinge etwas langsamer zu tun. Überall<br />

lauern neue Abenteuer.<br />

TRAINING<br />

Morgen fange ich mit dem Training an.<br />

Fürs erste bin ich aber erst mal „sehr zufrieden“,<br />

dass Sie mit mir über das Wetter<br />

reden wollten. Denn ich finde das Thema<br />

deutlich spannender als den öffentlichen<br />

Personen-Nahverkehr.<br />

Tanja H. Finke-Schürmann<br />

Fragologin<br />

FRAGOLOGIE<br />

Fachbetrieb für Kommunikation und geheime<br />

Superkräfte | Marketing · Coaching · Text<br />

40 <strong>TOP</strong>


LIFESTYLE<br />

EDLER NATURSTEIN<br />

AUS PANNONIEN<br />

PANNONIA GRÜN<br />

Sie haben die Idee,<br />

wir haben den<br />

richtigen Partner!<br />

„Gott sei Dank haben wir diesen exklusiven Chloritschiefer gefunden und in<br />

unsere umfangreiche Auswahl von über 700 Natursteinen aufgenommen“ freut<br />

sich Thomas Rossittis, Geschäftsführer der Rossittis GmbH in Holzwickede.<br />

Das Besondere an diesem „Österreicher“<br />

ist, neben seiner ungewöhnlichen Schönheit,<br />

die uneingeschränkte Einsetzbarkeit<br />

und die Nachhaltigkeit als Naturstein.<br />

Das Abbaugebiet liegt im südburgenlädischen<br />

Ort Rechnitz, in der Nähe des<br />

Bergs „Geschriebenstein“. Die Größe des<br />

Gebietes beläuft sich auf etwa 7,5 Hektar.<br />

Seit 1960 wird dieser Steinbruch betrieben..<br />

Im Tagebau werden Kalk-Glimmerschiefer<br />

und edle Grünschiefer abgebaut.<br />

Die hervorragende Qualität der Gesteine<br />

wird jährlich im Rahmen eines strengen<br />

Prüfverfahrens durch ein „Hochfrostbeständigkeits-Zertifikat“<br />

bestätigt. Pannonia<br />

Grün schafft durch seine kräftige<br />

Struktur und dezente Farbgebung von<br />

dunkelgrün bis anthrazit eine ganz besondere<br />

Anmutung. Dieser nachhaltige<br />

Naturstein ist sowohl für den Innen- als<br />

auch Außenbereich perfekt geeignet.<br />

Zur Anwendung in der Innengestaltung<br />

kommt Pannonia Grün als Fliesen, Bodenplatten,<br />

Waschtische, Duschrückwände<br />

und Küchenarbeitsplatten sowie im Außenbereich<br />

für Terrassen und Fassaden.<br />

<strong>TOP</strong> 41<br />

ROSSITTIS GmbH<br />

Stehfenstraße 59-61<br />

59439 Holzwickede<br />

Tel: +49 2301 / 1830-0<br />

Fax: +49 2301 / 1830-90<br />

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REISE<br />

GESUNDHEIT, WELLNESS, WANDERN<br />

URLAUB IM AKTIV- UND VITALHOTEL RESIDENZ – GENAU DAS RICHTIGE FÜR SIE!<br />

In Bad Griesbach und dem bayerischen<br />

Golf- und Thermenland finden<br />

Sie optimale Bedingungen mit leichten<br />

und mittelschweren Touren in die<br />

Wandersaison <strong>2015</strong> zu starten. Der Mix<br />

aus traumhaft schönen Landschaften,<br />

perfekter Organisation und dem Willen,<br />

es zu genießen ist mehr als nur der<br />

Antrieb. Damit ist das Aktiv & Vital Hotel<br />

Residenz in Bad Griesbach der optimale<br />

Ausgangspunkt für Ihre Wandertouren.<br />

Eingebettet in die herrliche Natur des<br />

Rottals, verfügt das 3***s Hotel über<br />

ein eigenes Thermalbad, mit dem heilenden<br />

Wasser Bad Griesbachs. Nach<br />

Ihrer Wanderung verwöhnt Sie das Team<br />

des Restaurant Wastl Wirt mit herzhaften<br />

Speisen aus der Region, um sich für<br />

die nächste Tour am Folgetag zu stärken.<br />

Das Freizeitangebot von Bad Griesbach<br />

umfasst Radfahren, Wandern,<br />

Reiten, Tennis spielen und Minigolfen.<br />

Ein Hochseilgarten und 17 verschiedene<br />

Nordic Walking Strecken, stehen den<br />

Freizeitsportlern zur Auswahl. Mit 150<br />

Kilometern ausgewiesener Wegstrecke<br />

und einer einzigartigen Marathon-Route<br />

bildet Bad Griesbach nach Eigenangaben<br />

das größte Nordic Walking Zentrum<br />

Deutschlands. Wanderer finden in dem<br />

sehr gut ausgebauten Wegenetz auch<br />

verschiedene Themenwege wie Landwirtschaftsweg,<br />

Waldlehrpfad sowie die<br />

Pilgerwege „Via Nova“, Emmausweg und<br />

ein Teilstück des Jakobsweges.<br />

In Bad Griesbach befindet sich eine der<br />

größten Golfanlagen Europas, bestehend<br />

aus sechs 18-Loch-Meisterschaftsplätzen,<br />

drei 9-Loch- und zwei 6-Loch-Plätzen<br />

sowie die nach eigenen Angaben<br />

größte Golfschule der Welt. Im Kurpark<br />

befindet sich der Fitness-Park. Bei den<br />

fünf Trainingsinseln im Fitness-Parcours<br />

lassen sich individuelle Übungen<br />

zu Koordination, Kraft und Ausdauer<br />

zusammenstellen.<br />

Wohlfühltherme<br />

Bad Griesbach<br />

42 <strong>TOP</strong>


<strong>Dortmund</strong>_Titel_2-15.indd 1 11.06.<strong>2015</strong> 16:20:00<br />

REISE<br />

ZUR<br />

VERSTÄRKUNG<br />

UNSERES<br />

TEAMS<br />

GEWINNSPIEL<br />

Unter allen Teilnehmern verlosen wir einen Aufenthaltsgutschein<br />

für zwei Personen über 6 Übernachtungen<br />

mit Halbpension im Doppelzimmer.<br />

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das auflagenstärkste regionale Gesellschaftsmagazin:<br />

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Wenn auch Sie an unserem Gewinnspiel<br />

teilnehmen möchten, dann schreiben<br />

Sie uns einfach eine E-Mail an:<br />

dortmund@top-magazin.de.<br />

Ausgabe 2<br />

Sommer <strong>2015</strong><br />

25. Jahrgang<br />

5,- €<br />

Teilnahmeschluss ist der 15.08.<strong>2015</strong><br />

Der Gutschein ist nicht übertragbar, nicht bar<br />

auszahlbar. An- und Abreisekosten gehen zu<br />

Lasten des Gewinners. Einlösbar zu allen verfügbaren<br />

Terminen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Der Gewinner wird schriftlich informiert<br />

und seine Adresse zur Gewinnabwicklung<br />

elektronisch gespeichert. Eine Weitergabe der<br />

Teilnehmeradressen findet nicht statt.<br />

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94086 BAD GRIESBACH IM ROTTAL<br />

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<strong>TOP</strong> 43<br />

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MIT DEM AMG GT<br />

DURCH DORTMUNDS<br />

„GRÜNE HÖLLE“<br />

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GENUSS<br />

Smoken<br />

oder<br />

Grillen?!<br />

DER KLEINE UNTERSCHIED<br />

Von Stephanie Bulang-Matern<br />

Kaum steigen die Temperaturen nur<br />

annährend auf „in etwa warm“, ist<br />

endlich wieder Grillzeit! Und dann<br />

beginnt hektische Betriebsamkeit.<br />

So schnell es eben geht, werden alle<br />

nötigen Accessoires zusammengesucht,<br />

damit ungetrübter Brutzel-Freude<br />

nichts mehr im Wege steht. Sehr<br />

gerne wird dabei auch zu jeder Saison<br />

nachgerüstet. Ein neuer Grill wäre toll.<br />

Oder doch besser ein Smoker? Und worin<br />

besteht der Unterschied?<br />

Fotos: Fotolia.com<br />

44 <strong>TOP</strong>


GENUSS<br />

Grillen, BBQ und Smoken ist nicht<br />

dasselbe, und wo was aufhört oder<br />

beginnt, lässt sich anhand von Zahlen<br />

am einfachsten erklären: Rund 250<br />

Grad heiß ist es beim Grillen, bei 180<br />

bis 120 Grad spricht man vom „BBQ“<br />

und bei 90 bis 120 Grad wird das Grillgut<br />

„gesmoked“. Ganz abgesehen von<br />

den rationalen Zahlen sind die Methoden<br />

völlig unterschiedlich. Beim Grillen<br />

liegt das Fleisch direkt über der Hitzequelle.<br />

Beim Barbecue und Smoken wird<br />

das Grillgut vom Rauch eines Holzfeuers<br />

umgeben – wie geschaffen für alle größeren<br />

Fleischstücke – ganze Hühner, Puten,<br />

Braten, Schweinshaxen und natürlich<br />

das typische Smokergericht Spareribs.<br />

Wahre Geschmacksexplosionen werden<br />

bei dieser Zubereitungsart im Mund ausgelöst.<br />

Ganz abgesehen davon hat das<br />

Fleisch eine ganz besondere Konsistenz,<br />

es zergeht auf der Zunge.<br />

Wer in Eile ist oder Hunger bis unter<br />

die Arme hat, für den ist in diesem<br />

Moment Smoken mit Garzeiten ab drei<br />

Stunden für Würstchen, Koteletts, Burger<br />

und Steaks völlig ungeeignet. Ein ganzer<br />

Truthahn oder eine Pute brauchen bis<br />

zu acht Stunden, Schweineschulter oder<br />

Rinderbrust zwölf Stunden und mehr.<br />

Dafür gart das Fleisch in aller Ruhe vor<br />

sich hin, ohne Wenden und Übergießen.<br />

<strong>TOP</strong> 45


GENUSS<br />

GRILL -TISCH<br />

Mit Freunden grillen,<br />

den Tag ausklingen lassen<br />

und einfach nur genießen.<br />

Für alle, die die Abwechslung beim<br />

Grillen und/oder Smoken suchen,<br />

hier ein paar leckere Rezepte:<br />

Gegrillter Halloumi<br />

mit Mango-Chutney (vegetarisch)<br />

Zutaten für 6 Personen:<br />

3 Zucchini (à 150 g pro Stück) | Salz | 15 Stiele Thymian | 3 Halloumi-Grillkäse (à 225 g) | Öl für die Alufolie<br />

Alufolie | 1 Glas (200 ml) Mango-Chutney. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten<br />

Zucchini waschen, trocken reiben, der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Zucchinischeiben in<br />

kochendem Salzwasser ca. 1 bis 2 Minuten ziehen lassen, in kaltem Wasser abschrecken. Abgießen und<br />

auf einem sauberen Geschirrtuch zum Trocknen ausbreiten. Thymian waschen, trocken schütteln. Käse<br />

halbieren, mit Zucchinistreifen umwickeln, 10 Thymianstiele dazwischen legen.<br />

Gut mit Öl bestrichene Alufolie auf den Grill und umwickelten Käse darauflegen. Käse unter Wenden ca.<br />

15 Minuten grillen, bis die Zucchini Farbe bekommt und der Käse weich ist. Käse auf Tellern mit Mango-<br />

Chutney anrichten und mit restlichem Thymian bestreuen.<br />

Reservierungszeiten:<br />

täglich von 17:00 bis 19:30 Uhr und<br />

von 20:00 Uhr bis „open end“.<br />

Strobelallee 50<br />

44139 <strong>Dortmund</strong><br />

Bitte reservieren<br />

Sie mindestens<br />

einen Tag<br />

im Voraus!<br />

Telefon: <strong>02</strong>31 - 999 50 60<br />

Fax: <strong>02</strong>31 - 999 50 618<br />

E-Mail: info@strobels-dortmund.de<br />

www.strobels-dortmund.de<br />

www.facebook.com/strobels.dortmund<br />

An Veranstaltungsabenden kann<br />

leider nicht reserviert werden.<br />

Gefüllte Schnitzelröllchen<br />

mit Paprika und Pecorino<br />

Zutaten für 6 Personen:<br />

12 dünne Schweineschnitzel | 2 Gläser (á 370 ml) rote geröstete Paprika | 125 g Pecorino-Käse<br />

Salz | Pfeffer | 60 g Pesto alla Genovese | Holzspießchen. Zubereitungszeit ca. 50 Minuten<br />

Fleisch waschen, trocken tupfen. Paprika in einem Sieb abtropfen lassen, Pecorino dünn hobeln. Schnitzel<br />

von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen, mit je 1 TL Pesto bestreichen. Schnitzel so mit Paprika belegen,<br />

dass an einer Schmalseite jedes Stückes ca. 3 cm frei bleiben. Pecorino darüber verteilen. Fleisch von<br />

der belegten Seite aufrollen, mit Holzspießchen feststecken. Schnitzelröllchen auf dem Grill unter Wenden<br />

20-25 Minuten grillen und servieren.<br />

Fruchtspieße<br />

mit Honig-Joghurt<br />

Zutaten für 8 Personen:<br />

2 Stiele Pfefferminze | 500 g fettarmer Joghurt (1,5 % Fett) | 4 EL Honig | 1/2 Honigmelone |<br />

1 Dose (425 ml) Aprikosen | 3 Bananen (à ca. 160 g). Zubereitungszeit ca. 15 Minuten<br />

Minze waschen, trocken tupfen, Blättchen von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden. Joghurt<br />

mit Honig und Minze verrühren, kalt stellen. Melone vierteln, Kerne entfernen. Fruchtfleisch schälen und<br />

in Stücke scheiden. Aprikosen in einem Sieb abtropfen lassen und abtrocknen. Bananen schälen und in je<br />

3-4 Stücke schneiden. Obst abwechselnd auf 8 Spieße stecken. Auf dem vorgeheiztem Grill 3-5 Minuten<br />

unter Wenden grillen. Spieße mit gehackten Pistazien bestreuen. Honig-Joghurt dazu reichen.<br />

46 <strong>TOP</strong>


BUSINESS | ANZEIGE<br />

DER RICHTIGE STUHL<br />

Haltung und Komfort in einem<br />

Gesundheit steht bei den meisten an erster Stelle. Damit man auch bei der Arbeit<br />

gesund bleibt, kommt der richtigen Büroausstattung eine große Bedeutung zu. Durch<br />

veränderte Arbeitsanforderungen haben sich auch die Anforderungen an einen modernen<br />

Arbeitsplatz stark gewandelt. Hier gilt es ein besonderes Augenmerk auf die<br />

richtige Einrichtung zu setzen, beispielsweise mithilfe ergonomischer Büromöbel.<br />

SATTLER<br />

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BEDÜRFNISSE<br />

GESUNDES ARBEITEN<br />

Mit einem optimal angepassten Bürostuhl<br />

oder an einem Sitz-Steharbeitsplatz<br />

beugen Sie Nacken-, Rückenschmerzen<br />

und auch Migräne vor. Bei<br />

der Büroarbeit am Computer können<br />

schnell Beschwerden durch eine falsche<br />

Sitzposition oder zu wenig Bewegung<br />

auftreten. Ein ergonomischer Stuhl beispielsweise<br />

nimmt die Bewegung des<br />

Körpers auf. Er unterstützt den Rücken,<br />

entlastet die Wirbelsäule, entspannt die<br />

Muskulatur und fördert eine gerade und<br />

aufrechte Haltung!<br />

Sitz und Rücken folgen im Optimalfall<br />

den natür lichen Bewegungen des Benutzers.<br />

Deshalb sind diese Büromöbel<br />

die ideale Lösung für Personen mit<br />

Bandscheiben problemen. VISTA – der<br />

perfekte Bürostuhl für EDV-Arbeitsplätze<br />

aus dem Hause fm Büromöbel ist<br />

besonders für diese Personen geeignet.<br />

Die Anschaffung wird vom Rentenversicherungsträger<br />

je nach Erkrankungsgrad<br />

mit bis zu 100 % unterstützt.<br />

TIPPS FÜR DEN RICHTIGEN SITZ<br />

· Der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel<br />

beträgt ca. 90°, die Füße setzen<br />

vollflächig auf dem Boden auf.<br />

· Beim Zurücklehnen an die Rückenlehne<br />

besteht zwischen Sitz-Vorderkante und<br />

Kniekehle ein Abstand von ca. 2 bis 4<br />

Fingern, um die Bewegungsfreiheit der<br />

Unterschenkel nicht einzuschränken.<br />

· Damit die Muskulatur nicht verkrampft,<br />

sollten Sie möglichst die Haltung ihres<br />

Oberkörpers verändern. Die Rückenlehne<br />

sollte in der Höhe so eingestellt werden,<br />

dass sie den Rücken vor allem im<br />

Bereich der Beckenoberkante gut stützt.<br />

DIE RICHTIGE KÖRPERHALTUNG<br />

· Achten Sie auf eine aufrechte Sitzposition.<br />

· Beugen Sie sich nicht zum Monitor.<br />

· Variieren Sie Ihre Sitzposition.<br />

· Gönnen Sie sich eine kleine Pause von<br />

der Arbeit und gehen Sie einige Meter.<br />

Dürfen wir Sie bei der Wahl der richtigen<br />

Büroeinrichtung beraten? Sehr gerne.<br />

Sprechen Sie uns doch einfach an.•<br />

<strong>TOP</strong> 47<br />

Sitz-Stehtischsystem move: Der dynamische<br />

Wechsel zwischen Sitzen und Stehen<br />

wirkt positiv auf Kreislauf, Verspannungen,<br />

Rücken- und Kopfschmerzen.<br />

Bürosysteme / Business und Homeoffi ce<br />

(Drucker, Kopierer, Scanner, Faxsysteme)<br />

Verbrauchsmaterial (Toner, Tinte, etc.)<br />

Büromöbel, Objekteinrichtungen<br />

EDV- und Netzwerktechnik<br />

Technischer Kundendienst<br />

Präsentationsmedien<br />

Professional Printing<br />

Telefonanlagen<br />

IT-Solution<br />

Sattler Bürosysteme GmbH<br />

Gutjahrstraße 12 • 44287 <strong>Dortmund</strong><br />

Telefon: <strong>02</strong>31 - 586 99 10-0<br />

E-Mail: info@sattler-buerosysteme.de<br />

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LIFESTYLE<br />

OLLI RUMPEL, VOODOO-UHU<br />

UND DAS BIERKISSEN<br />

Kreative Näh-Kunstwerke mit viel Liebe zum Detail und Herzblut Text und Fotos: Martin Krehl<br />

Fast wäre es ein billiger Sandsack aus<br />

dem Sportgeschäft geworden. Kalina,<br />

damals süße, aber temperament volle 2,<br />

sollte sich austoben und in etwas Weiches<br />

boxen können. Mama Agata Grzelak<br />

besann sich dann aber ihrer verschütteten<br />

Nähkünste und „Olli Rumpel“<br />

entstand, das Multitasking-Plüschtier<br />

im Kingsize-Format. Dem folgten „Bierkissen“,<br />

allerlei Täschchen und Säckchen<br />

mit frechen Sprüchen drauf und –<br />

neuester Coup – der „Voodoo-Uhu to<br />

go“ mit Sicherheitsnadel zum Pieksen.<br />

Um Spielzeug-Profi zu werden, muss frau<br />

nur Kinder haben. Soweit, so logisch –<br />

aber ohne Ausbildung erstklassig verarbeitete<br />

Kissen und Tierchen zu nähen,<br />

dazu gehört mehr als Talent. Wer Agata<br />

Grzelaks in Unna-Massen besucht, sieht<br />

sofort die Vorliebe für schöne Dinge, mit<br />

denen sich die kleine Familie dort auf engem<br />

Raum umgibt. Agatas persönliches<br />

Gesellenstück an der Nähmaschine war<br />

eine Patchwork-Krabbeldecke für Kalina,<br />

inzwischen sechs. Sohn Sebastian<br />

(3) hat sie auch noch genossen. Für die<br />

Kinder musste das Studium der Kommunikations-<br />

und Medienwissenschaften abgebrochen<br />

werden, seitdem fußt ein steigender<br />

Anteil des Familien einkommens<br />

auf den Näh-Künsten der Mama. „Ich hatte<br />

anfangs echt wenig Ahnung, erst nach<br />

zwei Jahren habe ich den Knopf entdeckt,<br />

mit dem man den Unterfaden einfädelt…“<br />

„DAS WILL ICH AUCH HABEN“<br />

Wie es dann so ist – „das will ich auch<br />

haben“ kommt es immer wieder im Bekanntenkreis.<br />

Irgendwann zahlt jemand<br />

dafür. Irgendwann wird es mehr als ein<br />

Hobby. Inzwischen reist Agata Grzelak<br />

von einem Bauernmarkt zum nächsten,<br />

ist ganz oft bei Bauer Behmenburg auf<br />

dem Stockumer Hofmarkt zu finden oder<br />

auf den Weihnachtsmärkten der Region.<br />

„Olli Rumpel“ in zig Variationen ist immer<br />

dabei. Mit langem Arm zum Schmusen<br />

und Patschhand fürs „Gibmirfünf“. Und<br />

viel Füllung für die Boxhiebe, die das ulkige<br />

Monsterchen locker wegsteckt. Manche<br />

haben ein aufgenähtes Stoffpflaster,<br />

andere eine kleine Nähnarbe. Alle Nähte<br />

sind kinderfest und unzerreißbar. Jeder<br />

Olli ist ein Unikat.<br />

TASSE WARM ODER PULLE KÜHL<br />

Besondere Publikumslieblinge sind die<br />

„Bierkissen“. Nackenrollen-gleiche Stoffwürste<br />

mit Vertiefungen, in denen Dinkelkissen<br />

lauern. Im Backofen erhitzt<br />

oder im Gefrierfach gefrostet halten sie<br />

Fläschchen und Teetassen auf dem Sofa<br />

warm oder die Bierpulle kühl. Ganz<br />

nach gusto. Auf den neuesten Bierkissen<br />

prangt die selbstgezeichnete Silhouette<br />

von <strong>Dortmund</strong>, mit Florian und Stadion.<br />

Neu sind etwas größere Kissen mit Tieftaschen<br />

fürs Handy, die Fernbedienung, die<br />

Knabbertüte und so weiter. „Ich bastele<br />

erst im Kopf“, beschreibt die junge Mama<br />

den Werdegang ihrer Kreationen. „Dann<br />

klappt es fast immer an der Maschine“.<br />

Auftraggeber können sich gestempelte<br />

Beschriftungen wünschen, oder auf Agatas<br />

Fundus an Frechheiten zurückgreifen:<br />

„Ich filtere nichts, was mir einfällt, schreibe<br />

ich auf die Kissen“. Oder auf die kleinen<br />

und großen Reißverschlusstaschen.<br />

Die heißen dann auch mal Antiverklüngelmegasafetybag.<br />

Manchmal steht „Zaster,<br />

Kohle, Mäuse…“ drauf oder „Finger<br />

weg!“, „Papa seins“ oder „Lächeln, auch<br />

wenn’s nicht gefällt“. Zum Klassiker avanciert<br />

schon das Damen-Utensilo mit der<br />

Liedzeile „Weil ich ein Mädchen bin…“<br />

„WEIL ICH EIN MÄDCHEN BIN…“<br />

Um so wundervolle Stücke wie den Voodoo-Uhu<br />

mit der Piekse-Nadel zu erfinden,<br />

braucht es viel Witz, Lebensfreude,<br />

Lust am Ausprobieren, Hartnäckigkeit<br />

und unendlich viel Kreativität. Unter „facebook/bierkissen“<br />

finden Interessenten<br />

Teile der Agata-Kollektion. Der Markenname<br />

ist übrigens „coco-by-me“. Unter<br />

diesem Label stellt Agata Grzelak auch<br />

gerne Auftragsarbeiten her, an denen die<br />

Auftraggeber noch mitwirken können.<br />

48 <strong>TOP</strong>


LIFESTYLE | ANZEIGE<br />

BETTEN-BORMANN<br />

Ihr kompetenter Partner für einen komfortablen und gesunden Schlaf<br />

Erholsamer Schlaf ist die Basis für einen gesunden Alltag. Jedoch verzichten viel zu viele Menschen auf den Komfort und die Entspannung,<br />

die Körper und Geist zur Regeneration benötigen. Sie schlafen nicht nur zu kurz, sondern auch auf einem Bett, das ihren<br />

Rücken nicht ideal unterstützt. Als Spezialist für hochwertige Betten und sehr guten Liegekomfort kann Betten-Bormann das ändern.<br />

LUXUS FÜR DEN RÜCKEN<br />

Absoluter Liegekomfort und purer Luxus<br />

für den Rücken, das sind Boxspringbetten.<br />

Durch die verschiedenen Teile wird<br />

es außerdem möglich, das Bett flexibel<br />

dem eigenen Geschmack anzupassen.<br />

Verschiedene Obermaterialien, Kopfoder<br />

Fußteil sowie die Möglichkeit, zwei<br />

Einzelbetten zu kombinieren, machen unsere<br />

Boxspringbetten zu einem hochwertigen<br />

Möbelstück für jeden Geschmack<br />

und jede Einrichtung.<br />

Betten-Bormann ist Ihr kompetenter<br />

Partner, wenn es um gesundes Schlafen<br />

geht. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung<br />

wird hier individuell und kompetent beraten.<br />

Ob moderne, gesundheitsfördernde<br />

Schlafsysteme, Wasserbetten oder bequeme<br />

Boxspringbetten – hier finden Sie<br />

alles für einen gesunden Schlaf und ein<br />

schönes, modernes Schlafzimmer.<br />

SEHR BELIEBT: BOXSPRINGBETTEN<br />

Boxspringbetten erfreuen sich immer<br />

größerer Beliebtheit und waren bislang<br />

nur aus Luxushotels bekannt. In den letzten<br />

Jahren werden die komfortablen Betten<br />

ohne Lattenrost jedoch immer beliebter.<br />

Kein Wunder! Durch die besondere<br />

Konstruktion sind sie ein echter Traum<br />

für den Rücken und bieten absoluten Liegekomfort<br />

und sind optisch zum Verlieben.<br />

Sie zeichnen sich durch die Kombination<br />

von drei Teilen aus, die gemeinsam<br />

einen bequemen Untergrund ergeben.<br />

Ganz unten befindet sich die Box,<br />

der stabile Grund-Rahmen mit Federkern.<br />

Darauf wird die Matratze positioniert und<br />

darauf schließlich die Obermatratze, der<br />

sogenannte Topper. Im Gegensatz zur Untermatratze<br />

ist der Topper dünner und<br />

kann so leichter gereinigt, bezogen oder<br />

ausgetauscht werden.<br />

Der besondere Liegekomfort, durch den<br />

sich Boxspringbetten auszeichnen, entsteht<br />

durch die Kombination der einzelnen<br />

Teile. Der Federkern ersetzt den Lattenrost<br />

und bietet gleichzeitig eine bequeme<br />

Basis, die den Rücken ideal stützt.<br />

Das Zusammenspiel von Untermatratze<br />

und Topper trägt ebenfalls dazu bei, die<br />

Wirbelsäule zu entlasten und ihnen das<br />

Gefühl zu geben, auf Wolken zu schlafen.<br />

Wir lieben unsere Arbeit und stehen Ihnen<br />

mit Engagement und Wissen zur Seite.<br />

Egal ob Sie sich für Boxspringbetten<br />

oder andere Produkte interessieren: Unser<br />

geschultes Personal kann Ihnen alle<br />

Fragen beantworten und Ihnen dabei<br />

helfen, die passende Lösung für Sie persönlich<br />

zu finden. Wir halten uns stets<br />

über neue Entwicklungen und Produkte<br />

auf dem Laufenden und vernachlässigen<br />

dabei nie unsere Ansprüche an Qualität<br />

und Haltbarkeit unserer Produkte.<br />

INDIVIDUELLE SCHLAFBERATUNG<br />

Die Zufriedenheit unserer Kunden ist der<br />

Maßstab für unseren Service und unsere<br />

Arbeit. Gern machen wir mit Ihnen einen<br />

individuellen Termin zur Schlafberatung.<br />

Alle Fragen zum Thema Boxspringbetten<br />

oder anderen Produkten beantworten<br />

wir Ihnen gerne. Genießen Sie bei Ihrer<br />

individuellen Beratung den leckersten<br />

Latte Macchiato der Hamburger Straße<br />

im wahrscheinlich längsten Bettenfachgeschäft<br />

der Welt ;-)<br />

Haustex Star <strong>2015</strong><br />

Bettenfachhändler des Jahres<br />

<strong>TOP</strong> 49<br />

Hamburger Str. 110 · 44135 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: <strong>02</strong>31-95 80 600 · www.betten-bormann.de


GENUSS<br />

Seinen Gästen begegnet der 32-jährige<br />

freundschaftlich: „Ich muss nicht an<br />

jeden Tisch“. Man kann ihn ja beim<br />

Arbeiten beobachten, durch das große<br />

Fenster in die Küche des „kikillus“. Den Namen<br />

seines Restaurants schreibt er in kleinen<br />

Buchstaben. Bescheidenheit ist wahre<br />

Größe. Als David Kikillus vor etwas über<br />

einem Jahr im Hotel Ambiente nahe der B1<br />

eröffnete, ließ er sich auch nur kurz zur<br />

Begrüßung hinterm Herd hervorlocken.<br />

Dann verwöhnte er verwöhnte Gaumen.<br />

KREATIV KOCHEN, WAS SCHMECKT:<br />

CuisineCreativ<br />

ohne Kult-Aufschlag<br />

Dass David Kikillus tatsächlich nach<br />

<strong>Dortmund</strong> gehört, sollte klar sein – wem<br />

Roman Weidenfeller zum Restaurant-<br />

Start seine Torwarthandschuhe schenkt,<br />

wo sonst sollte der hingehören? Dabei<br />

kann Kikillus auf eine stattliche Anzahl<br />

stattlicher Adressen zurückblicken: „Weißes<br />

Rössel“ in Kitzbühel als Sous neben<br />

der Sterne-Legende Paul Schrott, „Goldschmieding“<br />

in Castrop, „Zin Zin“ in Düsseldorf,<br />

bei Nelson Müller in Essen, „Papageno“<br />

in Konstanz, „Sol y Vida“ auf<br />

Mallorca. Auf seinem Weg hat Kikillus Erfahrungen<br />

und Auszeichnungen gleichermaßen<br />

zuhauf gesammelt. Gerade wird<br />

eine TV-Koch-Serie wiederholt, in der Kikillus<br />

seinen Köche-Wettstreit grandios<br />

gewann. Im ZDF-Fernsehgarten hat er gekocht,<br />

bei VOX auch „unter Dampf“, fast<br />

alle Sender haben von seiner Präsenz und<br />

Omnipotenz bei Kochthemen profitiert.<br />

HIER WIRD NIEMAND ANGEBETET<br />

Nun also <strong>Dortmund</strong>. Das Restaurant-Interieur<br />

ist gerade so schlicht, dass es von<br />

der Hauptsache, den Menüs des Meisters,<br />

nicht ablenkt. Gleichzeitig ist es eine<br />

elegante, spaßige innenarchitektonische<br />

Mixtur, beileibe kein Tempel für Gourmets.<br />

Hier wird niemand angebetet. Die<br />

Kikillus-Brigade lohnt den Namen nicht,<br />

es ist ein Trio. „Wir sind in der Küche zu<br />

dritt, da muss man schnelle Schuhe anziehen“,<br />

der Chef lacht. Stress scheint<br />

ihn zu freuen, Kikillus selbst nennt „Passion“<br />

als Triebfeder für den permanenten<br />

Aufenthalt am Limit. Zu dritt wird auch<br />

der aufmerksame, sachkundige Service<br />

im Hause Kikillus gemeistert. So kann<br />

aber auch wirklich nur Kikillus drin sein<br />

in den Menüs und Patisserien, in der<br />

Weinauswahl, überhaupt in allem, was<br />

auf dem Tisch seiner Gäste landet. Kikillus‘<br />

Talent zur Patisserie wird in vielen<br />

seiner Gerichte verbildlicht.<br />

Seine ausgefeilten Kompositionen sind Kunst. Farbe und Form genügen<br />

höchsten Ansprüchen. Die artifiziellen Gerichte bereiten noch dazu<br />

geschmackliche Genusserlebnisse seltener Güte. „Ich bin die Küche“<br />

weist der junge Rebell im Restaurant allen heute modern gewordenen<br />

Anforderungen nach Clownerie und Star-Kult von sich. Er ist nicht launiger<br />

Patron am Tisch oder Kontrolleur am Service. Er will kochen, was seinen<br />

Gästen schmeckt. Experimentieren und inspirieren. Sonst nichts. Wo sein<br />

Name draufsteht, ist nichts anderes drin als sein spirit – DAVID KIKILLUS.<br />

50 <strong>TOP</strong>


GENUSS<br />

Foto: Isabella Thiel<br />

Seine Speisekarte stellt Kikillus ungern auf<br />

die Website: „Unglaublich, aber es wird<br />

in der Szene abgekupfert, das man sich<br />

schämen müsste“. Seine Kreationen, seine<br />

Erfindungskunst und seine Sachkenntnis<br />

findet auch auf diese unlautere Weise<br />

höchste Anerkennung. Show-Kochen auf<br />

großen Bühnen hat er hinter sich, in Wien<br />

und in der Schweiz ist er getingelt. In Kiew<br />

hatte er ein Restaurant samt Showroom.<br />

VIP’s an den Tischen bedeuten für<br />

ihn am Herd keinen besonderen Ansporn,<br />

er kochte auf Empfängen bei Angela Merkel<br />

auf demselben allerhöchsten Niveau<br />

und mit größter Konzentration wie jetzt<br />

jeden Tag außer sonntags und montags im<br />

„Kikillus“. Übrigens zu Preisen gänzlich<br />

ohne Kult-Aufschlag: „Ich koche eben in<br />

<strong>Dortmund</strong>, nicht in Düsseldorf. Zwei gefüllte<br />

Tische reichen mir nicht“. Schönes<br />

soll man selten halten, aber Kikillus sollen<br />

sich viele leisten können.<br />

Im August zu Gast bei kikillus:<br />

Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann<br />

STREBEN NACH VERVOLLKOMMNUNG<br />

Wenn jemand wie David Kikillus den Namen<br />

Ferran Adrià im Zusammenhang mit<br />

seiner Arbeit in den Mund nimmt, dann<br />

muss er wenigstens in einer Liga in der Nähe<br />

des großartigen spanischen Molekular-<br />

Kochs spielen. Kikillus tut dies ohne jeden<br />

Zweifel. Und dass Ferran Adrià als Teilnehmer<br />

zur Weltkunstmesse documenta eingeladen<br />

wurde, ist für Kikillus selbst nicht<br />

mehr als stimmig: „Was macht ein Künstler<br />

anderes als ein Koch?“ Die Wahl der<br />

Mittel unterscheidet sich, der Grad an Kreativität<br />

und Ausdruckskraft keineswegs.<br />

Und das Streben nach Vervollkommnung<br />

auch nicht: „The sky is the limit“…<br />

An der schwarzen Tür zur Küche philosophiert<br />

Kikillus gern mit Kreide: „Nicht<br />

facebook ist das soziale Netz, sondern<br />

das Essen“. Schön wäre es. Bis dato<br />

stand dort „Wer nach Kochbuch kocht,<br />

ist kein Koch. Wer nach Zahlen malt, ist<br />

auch kein Künstler“. Erwischt? Im Oktober<br />

kommt das unausweichliche Buch<br />

zum Phänomen Kikillus auf dem Markt.<br />

Der Fackelträger-Verlag arbeitet an der<br />

Realisation, der <strong>Dortmund</strong>er Falko Wübbecke<br />

hat excellent fotografiert. „ Es ist<br />

kein Kochbuch zum Nachkochen, keine<br />

Sammlung meiner schönsten Rezepte. Es<br />

ist viel komplexer.“ Kikillus will verstanden<br />

werden, ohne Vorbild zu sein; will inspirieren,<br />

ohne Kult-Status zu erlangen.<br />

Noch ein Erstlingswerk steht bald an:<br />

Im August kommt seine Prinzessin zur<br />

Welt. Dann wird David Kikillus seine Leidenschaft<br />

teilen müssen. Er freut sich<br />

unbändig drauf. Text: Martin Krehl<br />

<strong>TOP</strong> 51<br />

Fun Dine – Kikillus loves YOU!<br />

Entdecken Sie unsere „Cuisine-<br />

Creativ“ mit aufregenden Aromen,<br />

erlesenen wie seltenen Zutaten,<br />

erlebbarer Frische auf dem Teller<br />

und Texturen wie aus anderen<br />

Welten. Für Sie sind wir einzig,<br />

nicht artig, experimentell, ein<br />

wenig wahnsinnig und verliebt in<br />

unseren Job. Genießen Sie einen<br />

inspirierenden Ort, Essen mit<br />

Spaßfaktor und lassen Sie sich<br />

von David Kikillus und seinem<br />

Fun-Dine-Team verführen.<br />

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44143 <strong>Dortmund</strong><br />

Telefon <strong>02</strong>31 477 377-0<br />

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Stylepartys können die Schmuckstücke bequem und in Ruhe<br />

im eigenen Wohnzimmer, ausgesucht, anprobiert und kombiniert<br />

werden. Beauty-Expertin Sonja Sievers steht mit Rat<br />

und Tipps rund um’s Thema Style und Beauty zur Verfügung.<br />

Erhältlich sind die auch in ihrem eigenen Online-Shop.<br />

Pippa&Jean<br />

Sonja Sievers · Unabhängiger Style-Coach · Telefon: 0160-90 89 54 31<br />

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Hotel & Restaurant<br />

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Kleppingstraße 22 c · 44135 <strong>Dortmund</strong> · Tel. <strong>02</strong> 31 .1 76 37 29<br />

Öffnungszeiten: Mo — Fr 10.00 — 18.30 Uhr · Sa 10.00 — 16.00 Uhr<br />

52 <strong>TOP</strong>


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Elegant oder sportlich, modisch oder pragmatisch? Was Sie auch<br />

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Vor gut einem Jahr eröffnete Yasmin Grawunder ihr Optikerfachgeschäft<br />

in Hamm. Die <strong>Dortmund</strong>erin verfügt über eine 30-jährige<br />

Erfahrung in der Augenoptik. Extravagante Brillen und präzise<br />

Sehstärkenbestimmung sind ihr Aushängeschild. „Eine gute Brille<br />

prägt ein Gesicht und macht es interessanter“.<br />

Marken, die nicht jeder hat! Wie etwa Oliver People, das Label<br />

vieler Hollywoodstars. Von Hand gefertigt verfügen die Fassungen<br />

über ein exklusives Branding und luxuriöse Details. So wie<br />

die O‘Malley oder MP-2 – inzwischen legendäre Modelle. Brillen<br />

von Vera Wang und Etnia Barcelona runden das Angebot ab<br />

mit Brillen, die eine Klasse für sich sind. Ebenfalls neu: die extravaganten<br />

französischen Marken Lightec und Lafont, die ebenso<br />

für konsequente individuelle Stilrichtungen stehen.<br />

Zudem hat sich HEESSEN OPTIK auf Contactlinsen spezialisiert.<br />

Sehstärke und Hornhaut werden zuerst mit modernsten Methoden<br />

und Geräten gemessen. „So können wir Ihnen die bestmöglichen<br />

Contactlinsen empfehlen“, sagt Yasmin Grawunder.<br />

Speziell für Senioren: Individuelle Gleitsichtgläser und Orgalit-<br />

Wellness-Gläser. Yasmin Grawunder besucht auch Zuhause und<br />

im Seniorenheim. „Qualität und Service – immer an erster Stelle.“<br />

Heessen Optik · Yasmin Grawunder · Kleine Amtsstraße 14 · 59073 Hamm · Telefon: 0 23 81-30 400 00 · www.heessen-optik.de · info@heessen-optik.de<br />

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 13.00 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr (Mittwochnachmittags geschlossen) und Samstag von 10.00 bis 13.00 Uhr<br />

Hesselbach Hörakustik<br />

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Werden Sie doch zum Genießer – und lassen Sie sich mit frisch<br />

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und fordern Sie Ihre unverbind liche Gratis-Probe an. Fünf<br />

gemischte Probe-Brötchen erhalten Sie kostenlos unter Telefon<br />

<strong>02</strong>31-79 79 310 oder per E-Mail: kontakt@genusslieferbar.de<br />

Genusslieferbar.de ·<br />

Michael Kalies (Inhaber) · Telefon: <strong>02</strong>31-79 79 310 · Mobil: 0151-52 43 48 66<br />

kalies@genusslieferbar.de · www.genusslieferbar.de<br />

Wenn es um gutes Hören geht, zählt Hesselbach Hörakustik<br />

seit 25 Jahren zu den Besten in der Region. „Wir sind ein mittelständisches<br />

Unternehmen und haben ein eingespieltes und<br />

hoch qualifiziertes Team von insgesamt 19 MitarbeiterInnen“,<br />

so Inhaberin Britta Hesselbach-Komander. Im Schwerter Fachgeschäft<br />

kümmern sich gleich drei Hörgeräteakustikermeisterinnen,<br />

drei Hörgeräteakustiker/innen und eine Auszubildende<br />

um die Betreuung der Kunden. Zusätzliche Qualifikationen gibt<br />

es vor allem im Bereich Pädaudiologie (Hörgeräteanpassung<br />

für Kinder) und Tinnitus-Retraining. Auch ein spezielles Hörtraining<br />

wird angeboten. Ein eigenes Labor garantiert, dass<br />

Maßanfertigungen sicher und bequem im Ohr sitzen.<br />

Hesselbach Hörakustik · Westwall 9 · 58239 Schwerte · Tel.: 0 23 04 –23 72 08<br />

www.hesselbach-hoerakustik.de · Weitere Filialen in Iserlohn, Hemer und<br />

Fröndenberg. Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9-13 und 14-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr<br />

<strong>TOP</strong> 53


CITY GUIDE | ANZEIGEN<br />

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Wir rüsten Sie optimal<br />

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Auswahl an Sportbrillen bekannter Marken (wie z. B. Adidas,<br />

Alpina, Julbo, Oakley, Rudy Project etc.), sondern auch eine entsprechend<br />

kompetente Beratung. Selbstverständlich beschäftigen<br />

wir uns auch mit normalen Alltagsbrillen für die Ferne, Lesebrillen,<br />

Gleitsichtbrillen, Bildschirmarbeitsplatzbrillen, Sonnenbrillen<br />

und der Anpassung von Kontaktlinsen. Statten Sie uns<br />

im <strong>Dortmund</strong>er Süden einen Besuch ab, wir freuen uns auf Sie!<br />

sport:optic · Katja Grimme<br />

Hagener Straße 295 · 44229 <strong>Dortmund</strong>, T: <strong>02</strong>31-18 15 840, www.sport-optic.com<br />

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:00 -13:00 und 14:30 - 18:00 Uhr, Sa 9:00 - 14:00 Uhr<br />

„Dekoration sollte einem Konzept folgen“ ist sich Iris Neuhaus sicher.<br />

„Um ein wirklich interessantes Ambiente zu schaffen, oder<br />

sogar einem Motto für den Event zu folgen, beginnt die „Dekoration“<br />

schon bei der Einladung.“ So der Dekorationsprofi weiter.<br />

Dabei stützt sie sich auf ihre 25-jährige Erfahrung in diesem Bereich,<br />

den sie nicht nur von Firmenevents und privaten Feiern<br />

kennt. Auch auf den Brettern, die die Welt für viele bedeuten, hat<br />

sie in Ihrer langjährigen Kariere ihr Dekorationsauge geschult.<br />

So war sie z.B. bei der „Camina Burana Monumental Opera“ der<br />

ART Concerts für das Bühnenbild und auch die Kostüme zur<br />

Stelle oder hat eine organische Dachkonstruktion aus Stretch-<br />

Stoff für einen Messestand entworfen, geplant und realisiert.<br />

NEUHAUS-DEKO<br />

Iris Neuhaus · Stahlwerkstr. 71 b · 44145 <strong>Dortmund</strong> · Tel. +49 160 851 13 70<br />

Danke!<br />

Wir danken allen Spendern in Deutschland für<br />

60 Jahre Engagement und Vertrauen! Bitte unterstützen<br />

Sie weiterhin Kinder und Familien in Not.<br />

Tel.: 0800/50 30 300 (gebührenfrei)<br />

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54 <strong>TOP</strong>


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Olaf Bickel<br />

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SØREN FASHION SHOW<br />

PORSCHE ZENTRUM GOES FASHION<br />

Text: Anja Kloch & Natalie Vojak | Photographie: Michael Güth<br />

56 <strong>TOP</strong>


Lifestyle | Mode<br />

THE SHOW<br />

Das Porsche Zentrum in <strong>Dortmund</strong> wurde kurzerhand<br />

zum Catwalk umfunktioniert und bildete<br />

eine hervorragende Kulisse für die SØREN<br />

Spring Summer Show <strong>2015</strong>. Auf einem 40 Meter<br />

langen Laufsteg präsentierten die Models einen<br />

aufregenden Mix der angesagtesten Labels – und<br />

mit ihnen die Highlights der aktuellen Saison.<br />

<strong>TOP</strong> 57


Lifestyle | Mode<br />

58 <strong>TOP</strong>


Lifestyle | Mode<br />

THE PARTY<br />

In clubbiger Atmosphäre ging es nach der Modenschau weiter zur After-<br />

Show-Party. Die untere Etage des Porsche Zentrums lud mit DJ Sven<br />

und Live-Gesang zu ausgelassener Stimmung und viel guter Laune ein.<br />

<strong>TOP</strong> 59


LIFESTYLE | MODE<br />

60 <strong>TOP</strong>


LIFESTYLE | MODE<br />

Kein anderes Handwerk steht so sehr für Qualität wie das deutsche. Doch ausgerechnet<br />

in der Modeindustrie hat die Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ an Bedeutung<br />

verloren. Das wollen die Hagener Sebastian Bartolain und Patrick Steinberg mit ihrem Label<br />

„Basté“ nun ändern. Mit zeitloser Garderobe aus natürlichen und nachhaltigen Materialien<br />

wollen sie dem einstigen Gütesiegel wieder neues Leben einhauchen.<br />

Um das zu erreichen setzen sie bei<br />

ihrer ersten Kollektion allerdings keinesfalls<br />

auf schrille und vollkommen<br />

neuartige Schnitte, sondern viel mehr<br />

auf puristische und klassische Styles.<br />

Und trotzdem hebt sich die Basté-Kollektion<br />

von der Masse ab – dank ihrer<br />

Qualität und Nachhaltigkeit. So verläuft<br />

die gesamte Produktionskette der<br />

Kleidungsstücke in Deutschland: von<br />

der Auswahl der Schnitte und Stoffe<br />

über die Produktion bis hin zur Veredelung<br />

finden alle Schritte innerhalb<br />

der Landesgrenzen statt. „Wo „Made in<br />

Germany“ draufsteht, soll auch „Made<br />

in Germany“ drinstecken“, beschreibt<br />

Inhaber Sebastian Bartolain in nur<br />

einem Satz die Philosophie des Unternehmens.<br />

Zudem setzt Basté bei seiner<br />

Verarbeitung lediglich auf fair gehandelte<br />

und organisch nachwachsende<br />

Stoffe, die anschließend in Handarbeit<br />

zu echten Unikaten werden.<br />

ÜBERZIEHER STATT PULLOVER<br />

Die erste Kollektion umfasst derzeit sieben<br />

verschiedene Kleidungsstücke. Das<br />

Sortiment: Kurzärmler, Langärmler und<br />

Überzieher. Auch bei den Bezeichnungen<br />

ihrer Teile setzen die Jungs von Basté<br />

auf deutsche Begriffe und meiden ganz<br />

bewusst die sonst gängigen englischen<br />

Begrifflichkeiten. In Sachen Form und<br />

Farbe agiert Basté hingegen schlicht<br />

und clean, verzichtet auf auffällige Logos<br />

oder Muster. Ihre einfarbigen Oberteile<br />

orientieren sich zudem an dem derzeitig<br />

allgegenwertigen oversize-Look. Besonders<br />

ins Auge fallen die sehr fein verarbeiteten<br />

Nähte, die in Form von Lebenslinien<br />

die Oberteile zieren und so zum<br />

echten Hingucker werden. Bis es soweit<br />

war, vergingen allerdings viele Tage und<br />

Woche. „Wir haben Monate lang alles mit<br />

unserer Schneiderin besprochen und<br />

versucht jede einzelne Naht perfekt zu<br />

gestalten“, sagt Sebastian Bartolain, der<br />

in seinem normalen Beruf als Zahntechniker<br />

mit Schnitten und Stoffen herzlich<br />

wenig zu tun hat.<br />

WAS LANGE WÄHRT WIRD ENDLICH GUT<br />

Doch schon immer war sein Interesse<br />

an Mode groß, in Patrick Steinberg<br />

fand der Hagener einen Verbündeten.<br />

Schnell entschieden sich die beiden<br />

Hobby designer ein Gewerbe anzumelden.<br />

Zwölf Jahre ist dies nun schon her.<br />

Schon damals entstand der Name Basté,<br />

doch ihre Ideen verliefen sich im Sande,<br />

sodass es bis ins Jahr 2013 dauerte, bis<br />

die beiden ihre erste Kollektion anstrebten.<br />

Zusammen zeichneten sie Schnittmuster<br />

auf, ließen sich diese zusammennähen<br />

und mussten schnell feststellen,<br />

dass es deutlich schwieriger ist Kleidungsstücke<br />

zu entwerfen, als sie vielleicht<br />

anfangs dachten. Fast zwölf Monate<br />

gingen ins Land bis Patrick Steinberg<br />

und Sebastian Bartolain ihr erstes<br />

vollkommen fertiges Schnittmuster in<br />

den Händen hielten. Nach und nach<br />

folgten weitere Teile, bis schließlich die<br />

erste Kollektion entstanden war.<br />

QUALITÄT HAT IHREN PREIS<br />

Diese versuchen die Jungs derzeit in<br />

ausgewählten Boutiquen unterzubringen.<br />

In großen Warenhäusern hingegen<br />

sehen sie ihre Teile nicht. „Wir möchten<br />

mit Einzelhändlern zusammenarbeiten,<br />

die die Philo sophie von Basté verstehen<br />

und weitertragen. Wenn jemand<br />

argumentiert, dass es fast die gleichen<br />

Shirts auch für zehn Euro bei einer große<br />

Warenhauskette gibt, dann hat er den<br />

Sinn hinter unserem Produkt nicht verstanden“,<br />

argumentiert Sebastian Bartolain.<br />

Neben dem Verkauf über die Einzelhändler<br />

läuft bereits seit einigen Wochen<br />

der eigene Online-Shop. Im Kaufhaus<br />

unter www.bastian-baste.de können die<br />

Unikate, die erst nach der Bestellung für<br />

den Kunden exklusiv gefertigt werden,<br />

bestellt werden. Die Preise der Oberteile<br />

liegen zwischen 89 Euro und 230 Euro.<br />

Doch laut Patrick Steinberg handelt es<br />

sich dabei um einen „ehrlichen Preis“, der<br />

auf den hohen Material- und Produktionskosten<br />

basiert und nicht auf dem Namen<br />

wie bei teuren Designern. Und wie jeder<br />

weiß: Qualität hat ihren Preis.<br />

Text: Kevin Pinnow, Fotos: Sacha Linnepe<br />

für Bastian Basté<br />

<strong>TOP</strong> 61


Lifestyle | Mode<br />

MUST HAVES FÜR<br />

Floris van Bommel<br />

Gesehen bei<br />

van Laack <strong>Dortmund</strong><br />

www.Cashmere-Pearl.com<br />

Gesehen bei Barbour Store <strong>Dortmund</strong><br />

Andrés Sardá<br />

Max Mara<br />

62 <strong>TOP</strong><br />

Gesehen bei<br />

Rigby & Peller<br />

Strenesse<br />

Gesehen bei Strenesse<br />

See by Cloë<br />

Gesehen<br />

bei Lillas


DEN <strong>SOMMER</strong><br />

Patrizia Pepe<br />

Lifestyle | Mode<br />

Iris von Arnim<br />

Gesehen bei Shoes & Bags<br />

Peak Performance<br />

Gesehen bei Gipfelstürmer<br />

Gesehen bei Ortner<br />

Please<br />

Gesehen bei Treibgut.eu<br />

Gesehen bei Quast<br />

Dondup<br />

7 Chic Avenue<br />

Gesehen bei Jay‘s Fashion<br />

<strong>TOP</strong> 63


KOLUMNE<br />

AB IN DEN KOFFER!<br />

WAS NEHME ICH MIT IN DEN SONNENURLAUB?<br />

Damit das Kofferpacken nicht in Stress<br />

ausartet, hier ein paar Tipps: Hängen Sie<br />

Ihre Lieblingskleidungsstücke schon ein<br />

paar Tage vor der Reise raus, dann bekommen<br />

Sie ein Gespür dafür, was damit<br />

optimal zu kombinieren ist. Für den Flug<br />

ist Zwiebel-Look sinnvoll, das heißt eine<br />

alltagstaugliche Sommerhose kombiniert<br />

mit Shirtbluse, leichter Steppjacke oder<br />

Weste mit Kurzmantel darüber. Sneaker<br />

sind hierzu die perfekten Begleiter. Eine<br />

mittelgroße Handtasche wird zum Handgepäck<br />

und da hinein gehören leichtere<br />

Schuhe, die Sie bei der Ankunft in wärmeren<br />

Gefilden wechseln können. Außerdem<br />

ein bis zwei Sonnenbrillen, ein Sommerhut<br />

oder eine schicke Base-Cap.<br />

UND WAS KOMMT IN DEN KOFFER?<br />

Zwei weitere Sommerhosen, ein abendtaugliches<br />

Kleid max. knielang, ein leichter<br />

Strickblazer, drei Blusen, zwei Shorts<br />

und/oder Sommerkleider, vier Shirts, die<br />

tagsüber sowohl sportlich leger, als auch<br />

abends zum Strickblazer kombiniert werden<br />

können, zwei Bikinis oder Badeanzüge<br />

mit passenden Pareotüchern, Unterwäsche,<br />

ein Paar Sneaker, ein Paar offene<br />

Sandalen, ein Paar Ballerinas, ein Paar<br />

Schuhe mit hohem Absatz, ein Paar Flip-<br />

Flops, denn mit unterschiedlichen Schuhen<br />

sieht Ihre Garderobe immer anders<br />

aus. Eine kleinere Handtasche sollte für<br />

den Abend nicht fehlen außerdem zwei<br />

Tücher, ein Gürtel, der farblich zu allen<br />

Hosen passt, zwei Sonnenbrillen, ein bisschen<br />

Schmuck, Strandtasche, Sonnenschutz<br />

und Bücher. Nehmen Sie keine<br />

unzusammenhängenden Einzelteile mit,<br />

sondern achten Sie darauf, dass vieles<br />

mit- und untereinander kombinierbar ist.<br />

Einen schönen Urlaub wünscht<br />

Eure Insa Candrix.<br />

Kirsten A. Eilers<br />

Friseure<br />

Nach Stationen in Berlin bei Udo Walz und einem eigenen<br />

Salon auf Sylt, hat es Kirsten A. Eilers zurück in ihre Wahlheimat<br />

verschlagen. Gut für <strong>Dortmund</strong>, denn ihr Salon an<br />

der Hohen Straße 43 (ehemals Bernd Pawlowski) gehört<br />

unumstritten zu den <strong>TOP</strong>-Adressen wenn es um Schönheit<br />

geht. Kirsten A. Eilers und ihr Team unterstützen Sie, das<br />

Optimale aus Ihrem Typ zu machen! Es gibt so viele Möglichkeiten,<br />

die eigenen Vorzüge zu betonen. Hier kennt man<br />

sie alle. Während Sie sich verwöhnen lassen, kümmert man<br />

sich um ihre Schönheit und Sie gönnen sich einen Moment<br />

der Ruhe und Entspannung.<br />

Kirsten A. Eilers | Friseure · Hohe Straße 43 · 44139 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: <strong>02</strong>31-12 20 33 · info@kirsteneilers.de · www.kirsteneilers.de<br />

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9:00 bis 18:30 Uhr, Samstag von 9:00 bis 14:00 Uhr<br />

64 <strong>TOP</strong>


COMIC<br />

Mehr davon? Gibt’s in diesem Buch >><br />

<strong>TOP</strong> 65


COMIC | IMPRESSUM<br />

Impressum<br />

<strong>TOP</strong> MAGAZIN DORTMUND<br />

erscheint im Verlag<br />

BIC Media GmbH & Co. KG<br />

Hohe Straße 1, 44139 <strong>Dortmund</strong><br />

Tel. <strong>02</strong>31-586 80 80-70 · Fax 586 80 80-79<br />

www.top-magazin-dortmund.de<br />

E-Mail: f.bickel@top-magazin.de<br />

Verleger und Herausgeber: Falk Bickel (ViSdP)<br />

Redaktion: Winfried Appel, Falk Bickel<br />

Autoren: Winfried Appel, Falk Bickel, Lea Bickel,<br />

Jens Büchling, Insa Candrix, Martina Lode-Gerke,<br />

Martin Krehl, Bruno Knust, Kevin Pinnow,<br />

Holger Steffens, Britta Röttger, Isabella Thiel (Foto)<br />

Grafikdesign: Marcus Lazzari (CvD),<br />

roeske + lazzari, <strong>Dortmund</strong>, www.roeske-lazzari.de<br />

Fashionberatung: Insa Candrix<br />

Druck: Hitzegrad, Auf dem Brümmer 9, 44149 <strong>Dortmund</strong><br />

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt<br />

die Meinung der Redaktion und des Verlages wieder. Für unverlangte<br />

Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine<br />

Verantwortung. Sämtliche Termin- und Ortsangaben beruhen<br />

auf Informationen der Veranstalter und sind ohne Gewähr.<br />

Nachdruck von Beiträgen und Fotos, auch auszugsweise, nur<br />

mit vorheriger Genehmigung. Die Urheberrechte der vom <strong>TOP</strong><br />

<strong>Magazin</strong> konzipierten Beiträge, Abbildungen und Anzeigen<br />

liegen beim Verlag. <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> erscheint viermal pro Jahr.<br />

Die nächste Ausgabe erscheint im September <strong>2015</strong>.<br />

<strong>TOP</strong> MAGAZIN<br />

ist ein eingetragenes Warenzeichen und erscheint in Lizenz<br />

der / verantwortlich für den Titel:<br />

<strong>TOP</strong> OF THE <strong>TOP</strong>S & <strong>TOP</strong> MAGAZIN<br />

International GmbH & Co. Verlags und Lizenz KG<br />

Wenzelgasse 28 · 53111 Bonn<br />

Telefon (<strong>02</strong> 28) 96 96-230 · Telefax (<strong>02</strong> 28) 96 96-242<br />

E-Mail: info@top-magazin.de<br />

Internet: www.top-magazin.de<br />

Geschäftsführung: Ralf Kern<br />

Assistenz der Geschäftsführung: Michaele Leuwer<br />

m.leuwer@top-magazin.de<br />

Managementassistentin: Janina Wallenfang<br />

j.wallenfang@top-magazin.de<br />

Projektleitung: Andrea Volksheimer,<br />

a.volksheimer@top-magazin.de<br />

Chefredaktion: Hannah Welp, h.welp@top-magazin.de<br />

Grafik: Stephan Förster, foerster@top-magazin.de<br />

Webdesign: Dominik Seeger, d.seeger@top-magazin.de<br />

Titelfoto: Fotograf Gui Paganini / Model Irina Shayk<br />

MICHAEL HOLTSCHULTE, ...<br />

» Jahrgang 1979, lebt mit Hund, Katzen, Spielekonsolen<br />

und Frau in Herten. Dort arbeitet er als Cartoonist<br />

für zahlreiche Zeitungen und <strong>Magazin</strong>e (u.a. für<br />

Süddeutsche Zeitung, Eulenspiegel, Deadline, TAZ,<br />

Titanic, Stern, YPS). Darüber hinaus illustriert er<br />

für verschiedene Werbeagenturen, Postkarten-,<br />

Kinderbuch-, Schulbuch- und Spieleverlage.<br />

» 2012 wurde Michael Holtschulte mit dem Publikumspreis<br />

des Deutschen Preises für die politische<br />

Karikatur ausgezeichnet und im November 2014 mit<br />

dem des Deutschen Karikaturenpreises.<br />

» Bisher sind zahlreiche Bücher von Michael Holtschulte<br />

(iVolution 2.0, Heute darfst du dir was wünschen,<br />

Jesus?!, Männer – Frauen, Tot, aber lustig) oder mit<br />

seiner Beteiligung bei Lappan (Fiese Bilder, Kinder!,<br />

Lehrer!, Frauen & Fußball!) erschienen.<br />

» Regelmäßig erscheinen neue Cartoons auf seiner<br />

Seite www.totaberlustig.de, die Anfang <strong>2015</strong> ihr<br />

10-jähriges Jubiläum feiert.<br />

In Lizenz erscheint <strong>TOP</strong> MAGAZIN mit der<br />

Sommerausgabe 2-<strong>2015</strong> in den Städten und Gebieten:<br />

Aachen, Berlin, Bielefeld, Bodensee, Bonn, Chemnitz,<br />

<strong>Dortmund</strong>, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Halle, Hamburg,<br />

Hannover, Karlsruhe/Baden-Baden, Heilbronn, Koblenz,<br />

Köln, Leipzig, Luxembourg, Mainz, München, Münster,<br />

Neuss, Niederrhein, Nürnberg, Regensburg, Reutlingen,<br />

Rhein-Neckar, Ruhr (Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen,<br />

Gelsenkirchen, Mülheim, Oberhausen), Saarland, Sauerland,<br />

Siegen-Wittgenstein, Stuttgart, Thüringen, Trier, Ulm/Neu-Ulm,<br />

Würzburg, Wuppertal.<br />

Insgesamt 38 <strong>TOP</strong> MAGAZINE mit einer Gesamtauflage<br />

von 452.000 Exemplaren.<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 33 vom 01.01.<strong>2015</strong><br />

<strong>TOP</strong> TEN<br />

verantwortlich für die Seiten: 67-70<br />

<strong>TOP</strong> Promotion Verlags & Marketing GmbH<br />

Promenadenweg 1, 52152 Woffelsbach am See<br />

Telefon: 0 24 73-93 70 96<br />

b.schneider@top-magazin.de · www.top-ten-magazin.de<br />

Geschäftsführung: Thomas Schneider,<br />

Beate Schneider (ViSdP)<br />

Anzeigenleitung: Beate Schneider<br />

Anzeigenrepräsentanz: Fedra Sayegh<br />

Ressort Uhren und Schmuck: Beate Schneider<br />

Redaktion: Silke Öttershagen, Alexandra Jungblut,<br />

Wolfgang Habedank<br />

Repräsentanz: Fedra Sayegh<br />

Fotos: Fotolia-Markus Beck, Gerhard Braun Galery, CCA<br />

Layout/Gestaltung: Alexander Mack, www.Zweisieben.de<br />

Druck: Weiss-Druck GmbH & Co. KG, Monschau<br />

Der <strong>TOP</strong> TEN-Bogen erscheint mit einer Auflage von 164.000 Exemplaren<br />

in den Städten: Berlin, <strong>Dortmund</strong>, Düsseldorf, Essen,<br />

Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart.<br />

66 <strong>TOP</strong>


LIFESTYLE | ANZEIGE<br />

Was braucht FRAU oder<br />

MANN von Welt <strong>2015</strong> im<br />

Kleiderschrank?<br />

TRENDS BY DENNIS QUAST<br />

Was sind die Modetrends <strong>2015</strong>? Gibt es eine neue Marke die, wie vor Jahren<br />

Camp David oder Ed Hardy, den Markt beherrschen kann? Das <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong><br />

fragte exklusiv nach bei Dennis Quast, Besitzer der In-Boutique Quast Store<br />

in Unna, der für seine exquisite und typgerechte Styleberatung bekannt ist.<br />

Quast<br />

Mode und Accessoires<br />

Seit 10 Jahren gibt es den Store Quast in<br />

Unna, der zeitlos chic, aber stets modern<br />

einkleidet. Männer und Frauen schätzen<br />

die ehrliche, kompetente und typgerechte<br />

Beratung. Auf etwa 150 qm dreht sich alles<br />

um das Thema Fashion: Bekleidung, Schuhe,<br />

Schmuck, Taschen. Hier verkauf man<br />

nicht Marken – sondern Trends. Quast<br />

steht für einen Mix aus Lässigkeit, Sportlichkeit,<br />

Eleganz – bei angemessenem<br />

Preis-Leistungsverhältnis. Es warten Labels<br />

wie Closed, Set, Tigha, No man’s land,<br />

Frogbox, Oakwood, Imperial, Please, Campomaggi<br />

oder ASH – und der versteckte<br />

Hinterhof als Highlight und Ruhepol.<br />

WELCHE RETRO-TRENDS SIND HIP?<br />

Bei Please kehrt ein Hauch der 70er ein,<br />

der Hippie-Look zeichnet sich durch<br />

Batikoptik, Spitze und Velourleder mit<br />

destroyed Jeans aus.<br />

WAS IST „DIE“ MODEFARBE <strong>2015</strong><br />

Die verschiedenen Marken haben unterschiedliche<br />

Kollektionen. Während es bei<br />

No Man’s Land über hochwertige Qualitäten<br />

in Pastellfarben geht und sich nur<br />

auf eine Farbe festgelegt wird, scheint die<br />

Farbpalette bei Frogbox nahezu grenzenlos.<br />

Neonfarben mit verschiedenen plakativen<br />

Aufdrucken leiten den Sommer ein.<br />

Wesentlich zurückhaltender ist es da bei<br />

Tigha, ob für Männer oder Frauen. Hier dominiert<br />

die Farbe schwarz die Kollektion.<br />

GIBT ES EINEN GENERELLEN TREND?<br />

In diesem Jahr fällt verstärkt auf, dass<br />

es eigentlich keinen Trend mehr gibt,<br />

verschiedene Silhouetten und Materialien<br />

dominieren. Der Individualität sind<br />

keine Grenzen gesetzt.<br />

WAS BRAUCHT FRAU/MANN VON WELT<br />

<strong>2015</strong> IM KLEIDERSCHRANK?<br />

In diesem Jahr darf in keinem Frauenoder<br />

Männer-Kleiderschrank ein Teil<br />

von Tigha fehlen. Diese Marke ist<br />

durch ihre verschiedenen Leder jacken<br />

Styles bekannt geworden. Und heute<br />

deckt die Kollektion mittlerweile ein<br />

grosses Spektrum ab – von Lederjacken,<br />

Jeans, Shirts über Kleider, Strick<br />

und Accessoires.<br />

Quast · Massener Str. 12 · 59423 Unna<br />

Telefon: 0 23 03-23 99 81 · www.quaststore.de<br />

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10 -19 Uhr · Sa 10 -18 Uhr<br />

<strong>TOP</strong> 71


IMMOBILIEN<br />

VON DER KOHLESTADT ZUR LEBENS-<br />

WERTEN RUHRGEBIETSMETROPOLE<br />

EINE ANALYSE VON MARVIN SCHEVE, EXKLUSIV KONZEPT IMMOBILIEN<br />

<strong>Dortmund</strong> war einer der größten Industriestandorte Deutschlands. Dann wurde die Produktion von Bier,<br />

Kohle und Stahl zu teuer und viele verloren ihre Arbeitsplätze. Doch <strong>Dortmund</strong> hat den Struktur wandel<br />

gut gemeistert und hat sich von der ehemaligen Arbeiterstadt zu einer modernen Großstadt mit einer viel-<br />

seitigen Bevölkerungsschicht gewandelt. <strong>Dortmund</strong> ist mittlerweile das Wirtschafts- und Handels zentrum<br />

West falens und ist sowohl die größte Stadt dieser Region als auch des Ruhrgebiets.<br />

Dieser Strukturwandel betraf nicht nur<br />

den Arbeitsmarkt in <strong>Dortmund</strong> sondern<br />

auch den Immobilienmarkt. Die Dienstleistungsbranche<br />

und Technologiebranche<br />

ist heutzutage größter Arbeitgeber<br />

der Region, zudem zieht es viele Studenten<br />

in die Stadt. Der Immobilienmarkt<br />

in <strong>Dortmund</strong> wächst schnell und das<br />

Angebot an Wohnungen ist inzwischen<br />

trotz des Wachstums ähnlich knapp wie<br />

in anderen westdeutschen Großstädten.<br />

BEISPIEL PHOENIX-SEE<br />

Dass die <strong>Dortmund</strong>er in <strong>Dortmund</strong>-<br />

Hörde freiwillig ihre Freizeit verbringen<br />

würden, war bis vor einigen Jahren<br />

kaum vorstellbar. Damals stand hier<br />

„auf Phoenix“ noch eines der größten<br />

Stahlwerke Europas, Abgase verpesteten<br />

die Luft und machten dieses Viertel<br />

nicht lebenswert. Das stillgelegte<br />

Stahlwerk wurde abgebaut und nach<br />

China verkauft. Auf dem kontaminierten<br />

Gelände wurde ein riesiges Loch<br />

72 <strong>TOP</strong>


IMMOBILIEN | ANZEIGE<br />

AKTUELLES <strong>TOP</strong> OBJEKT<br />

Der Strukturwandel in <strong>Dortmund</strong> – nirgends wird er so sicht- und vor allem erlebbar wie<br />

an DEN beiden <strong>Dortmund</strong>er „HotSpots“: das <strong>Dortmund</strong>er U und der Phoenix-See (links).<br />

Entsprechend hoch ist die Nachfrage an Immobilien – und damit deren Preise.<br />

VILLA IN DO-KIRCHHÖRDE<br />

Kaufpreis 1.750.000 € (4,76 % Prov.), 400 m²<br />

Wohnraum, 1.160 m² Grundstück, 5 Schlafz.,<br />

2 Bäder, Terrasse/Balkon, Gäste-WC, Wellness-/Saunabereich<br />

mit Kältebecken, Fitnessbereich,<br />

Doppel garage, Alarm-/Videoüberwachung,<br />

Fuß bodenheizung, Kamin, Privatweg,<br />

2014 aufwendig modernisiert … u.v.m.<br />

ausgehoben und mit Wasser gefüllt:<br />

Der Phoenix-See entstand. Ein Neubaugebiet<br />

für Stadtvillen lockt nun zahlungskräftige<br />

Familien an.<br />

Der Phoenix See ist ein künstlich angelegtes<br />

Stillgewässer mit einer Fläche<br />

von ca. 24 Hektar und über 600.000 m³<br />

Wasser. Zusammen mit dem etwa 2<br />

Kilometer westlich gelegenen Technologiepark<br />

Phoenix-West ist der See eine<br />

Bereicherung und Erholungsoase des<br />

ehemals von Schwerindustrie geprägten<br />

Stadtteils Hörde. Auf dem circa 26<br />

Hektar großen Areal werden über 1.200<br />

Wohneinheiten geschaffen. Die Gastronomie<br />

und Freizeiteinrichtungen an<br />

den Uferpromenaden sollen über 5.000<br />

Arbeitsplätze schaffen. Das gesamte<br />

Areal wurde von der Stadt <strong>Dortmund</strong><br />

für 15 Millionen Euro erworben. Verkäufer<br />

war die Thyssen Krupp Stahl<br />

AG. Für die Umgestaltung des Areals<br />

wurden 230 Millionen Euro investiert.<br />

2009 begann der Verkauf der nördlichen<br />

Grundstücke. Die Bebauung konnte ab<br />

2011 erfolgen, die Grundstückspreise<br />

stiegen rasant auf mitlerweile 380,00<br />

Euro/m² am Nordufer bis 500,00 Euro m²<br />

am Südufer an. Für eine neu errichtete<br />

Eigentumswohnung im <strong>Dortmund</strong>er<br />

Süden werden im Durchschnitt 2.750,00<br />

Euro/m² veranschlagt. Vergleichbares<br />

Wohneigentum am Phoenixsee kostet<br />

weit über 3.000,00 Euro/m². Dies geht<br />

aus den Verkaufspreisen und Angebotspreisen<br />

des <strong>Dortmund</strong>er Immobilienmarktes<br />

hervor.<br />

LEBENSQUALITÄT PUR<br />

Mit seinem ökologischen und gestalterischen<br />

hochwertigen Konzept ist der<br />

Phoenixsee ein Paradebeispiel zur Erhöhung<br />

der Lebensqualität in <strong>Dortmund</strong>.<br />

Die geschickte Kombination aus Arbeiten,<br />

Freizeit und Wohnen in dem urbanen<br />

Viertel sind ein herausragender Beitrag<br />

für ein lebenswertes <strong>Dortmund</strong>.<br />

Exklusiv Konzept Immobilien<br />

Marvin Scheve Immobilien<br />

Hagener Str. 210 · 44229 <strong>Dortmund</strong><br />

Telefon: +49 (0) 231-58 68 <strong>02</strong> 75-0<br />

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<strong>TOP</strong> 73


SPORT<br />

OLYMPIASIEGER<br />

FORDERN BVB HERAUS<br />

SAISONERÖFFNUNG AM 4. JULI MIT FAMILIENFEST UND STAR-AUFGEBOT<br />

Die Vorstellung des neuen Trainers Thomas Tuchel hat Vorfreude geweckt. Während die meisten BVB-Profis noch bei ihren Nationalmannschaften<br />

weilen, zählen viele Fans in den sozialen Medien schon den Countdown für die Saison <strong>2015</strong>/16 herunter. Als „Tag 0“<br />

steht der 4. Juli im Kalender – dann laden die Schwarzgelben zur Saisoneröffnung. Und dabei rollt in diesem Jahr bereits der Ball.<br />

„Wir wollen in allen Wettbewerben der<br />

Herausforderer sein!“ – Diese Losung<br />

hat Thomas Tuchel für seine erste BVB-<br />

Saison ausgegeben. Im Rahmen des traditionellen<br />

Familienfestes werden aber<br />

erst einmal der Trainer und sein Team<br />

herausgefordert. Von einer Mannschaft,<br />

die prominenter und hochkarätiger<br />

kaum besetzt sein könnte: dem „Team<br />

Gold“ mit aktuell und ehemals geförderten<br />

Athleten der Deutschen Sporthilfe.<br />

GEGEN DIE BVB-STARS ANTRETEN<br />

Medaillenglanz wird den Signal Iduna<br />

Park fluten, wenn die illustre Truppe<br />

aufläuft. Mit dabei sind u.a. Beachvolleyball-Olympiasieger<br />

Jonas Reckermann,<br />

Ex-Zehnkämpfer Frank Busemann,<br />

Schwimm-Weltrekordler Markus Deibler<br />

und Langstrecken-Schwimmer Thomas<br />

Lurz, der frühere Vierschanzentournee-<br />

Sieger Sven Hannawald, Handball-Nationalkeeper<br />

Silvio Heinevetter und die Rodel-Doppelsitzer<br />

Tobias Wendl/Tobias<br />

Arlt. Mit Skifahrer Gerd Schönfelder und<br />

Sprinter Heinrich Popow stehen zudem<br />

zwei paralympische Goldmedaillengewinner<br />

im Team. Komplettiert wird die<br />

Auswahl von einigen BVB-Fans, die ihren<br />

Platz im Team in einem Gewinnspiel des<br />

BVB-Partners Unitymedia gewinnen können.<br />

Mehr zu diesem Gewinnspiel unter<br />

www.unitymedia.de/traumspiel<br />

Der Anstoß erfolgt um 14.30 Uhr. Zuvor<br />

wird Stadionsprecher Norbert Dickel<br />

das neue Trainerteam und die Mannschaft<br />

auf dem Rasen des Signal Iduna<br />

Parks begrüßen. Tickets für den ersten<br />

„Härtetest“ der Saisonvorbereitung<br />

sind erhältlich. Sie kosten zwischen<br />

zwei und fünf Euro – die kompletten<br />

Einnahmen kommen der Deutschen<br />

Sporthilfe zugute. Über den Beginn des<br />

Vorverkaufs informieren wir noch.<br />

BVB-FAMILIENFEST<br />

Die Partie zwischen Borussia <strong>Dortmund</strong><br />

und dem „Team Gold“ ist der Höhepunkt<br />

des BVB-Familienfestes. Schon<br />

ab 10 Uhr lockt das REWE-Fandorf auf<br />

den Parkplätzen A7/A8 mit Spielaktionen,<br />

Fanschminken, Fahrgeschäften<br />

und vielen weiteren Attraktionen.<br />

74 <strong>TOP</strong>


AB<br />

DEM<br />

4.6.<br />

800° Grill<br />

&<br />

V-Blade<br />

Das perfekte Grill Erlebnis!<br />

Genießen Sie, neben saisonalen á la Carte Speisen, vom 800°C Grill z. B. die Dry Aged<br />

Spezialitäten vom ganzen Pommerschen Färsenrücken, das Schulterstück vom 100%<br />

Vollblut Ibérico oder vom V-Blade eine ganze Dorade Royal und den gegrillten Pulpo.<br />

Neu: Ab 4.6. erwartet Sie jeden Donnerstag, bei gutem Wetter, im mediterranen Innenhof,<br />

neben dem normalen Speisenangebot, ein original amerikanischer BBQ-Smoker Tag mit<br />

Pulled Pork Burgern und anderen besonderen Speisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

Öffnungszeiten di - so von 18:00h - 00:00h<br />

Emil - Am <strong>Dortmund</strong>er U - Emil-Moog-Platz - <strong>Dortmund</strong><br />

Im Gewölbekeller des <strong>Dortmund</strong>er U<br />

Reservierungen <strong>02</strong>31 47647814 oder unter:<br />

www.emil-dortmund.de


AUTO<br />

DORTMUND<br />

elektrisiert die Welt<br />

Wer heute über Elektromobilität nur mitreden kann, ist von gestern. Denn in der BMW Niederlassung <strong>Dortmund</strong><br />

wurde der erste BMW i3 bereits Ende 2013 an Kunden übergeben. Vom 25. bis 30.06.<strong>2015</strong> bietet sich nun<br />

die perfekte Gelegenheit sich elektrisieren zu lassen. Mit gleich zehn Modellen gastiert die BMW i3 Flotte in<br />

<strong>Dortmund</strong> und lädt zu einer beispiellosen Probefahrt-Tour ein.<br />

BMW i3 bewegt immer mehr Menschen<br />

Mit der BMW i3 Probefahrt-Tour steht<br />

<strong>Dortmund</strong> einmal mehr an der Spitze des<br />

Fortschritts. Herr Detlef Schmelz ist Leiter<br />

der BMW Niederlassung <strong>Dortmund</strong>.<br />

Für ihn ist es nur konsequent, dass <strong>Dortmund</strong><br />

neben Städten wie München und<br />

Berlin den Zuschlag für die Tour bekommen<br />

hat. „Das Interesse an Elektromobilität<br />

in <strong>Dortmund</strong> ist enorm. Wir sind<br />

uns sicher, dass die Tour auf große Begeisterung<br />

in der Stadt stoßen wird.“ Weil<br />

gleich zehn Fahrzeuge zur Verfügung stehen,<br />

könne man vielen Menschen gleichzeitig<br />

das elektrisierende Fahrerlebnis<br />

im BMW i3 bieten.“ Die Anmeldung, so<br />

Detlef Schmelz, sei denkbar einfach: „Auf<br />

der Webseite www.bmwi3-experience. de<br />

kann man sich nicht nur für die Probefahrt<br />

registrieren lassen, sondern gleich seinen<br />

Wunschtermin angeben. Sie werden dann<br />

so schnell wie möglich zurückgerufen.“<br />

Im Alltag angekommen: der BMW i3.<br />

Ein Mann der ersten Stunde ist auch Florian<br />

Anke. Als Produktexperte für den BMW<br />

i3 hat er zahlreiche Kunden auf ihrem Weg<br />

ins Elektrozeitalter beraten. Kaum jemand<br />

weiß besser, was die Menschen bewegt,<br />

wenn es um Elektromobilität geht. „Ganz<br />

entscheidend sind Fragen nach der Alltagstauglichkeit.<br />

Wie groß ist die Reichweite?<br />

Und wo kann man den BMW i3 laden?<br />

Erstaunlicherweise stellen unsere<br />

Kunden schnell fest, dass man mit dem<br />

BMW i3 im Alltag kaum an Grenzen stößt.<br />

Die überwiegende Mehrheit fährt weniger<br />

als 100 km am Tag. Und über Nacht kann<br />

man ihn einfach mit dem Stromkabel wieder<br />

aufladen. Die Reichweite reicht also.“<br />

Auf Wunsch werden ein Video und ein Fotoalbum<br />

der Fahrt erstellt. Mithilfe von<br />

GPS-Daten wird die Tour minutiös aufgezeichnet.<br />

So entsteht ein Probefahrt-<br />

Journal, das man im Internet mit Freunden<br />

teilen oder einfach immer wieder selbst<br />

anschauen kann. Die Anmeldung zu einer<br />

Probefahrt erfolgt völlig unkompliziert<br />

über die Internetseite www.bmwi3-experience.de<br />

oder natürlich über die BMW Niederlassung<br />

<strong>Dortmund</strong>. Die Eckdaten der<br />

Tournee im Überblick: Aktionszeitraum:<br />

25. bis 30.06.<strong>2015</strong><br />

BMW Niederlassung <strong>Dortmund</strong><br />

Nortkirchenstraße 111, 44263 <strong>Dortmund</strong><br />

Herr Florian Anke · Product Genius<br />

Tel. <strong>02</strong>31-9506-5270 · Florian.Anke@bmw.de<br />

76 <strong>TOP</strong>


BMW i<br />

Freude am Fahren<br />

ERLEBEN, WAS ELEKTRISIERT.<br />

DIE BMWi3 PROBEFAHRT-TOUR.<br />

DORTMUND 25.–30.06.<br />

Weitere Städte:<br />

Mainz 25.–30.06ᆣNürnberg <strong>02</strong>.–07.07.ᆣRegensburg <strong>02</strong>.–07.07.ᆣBerlin 09.–14.07.<br />

Der BMW i3 auf großer Städtetour durch Deutschland.<br />

Jetzt Probefahrt buchen und den BMW i3 erleben.<br />

bmwi3-experience.de<br />

BMW Niederlassung <strong>Dortmund</strong><br />

Nortkirchenstraße 111<br />

44263 <strong>Dortmund</strong><br />

www.bmw-dortmund.de<br />

Offizielle Verbrauchsdaten für den BMW i3: 0 l/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; Nennleistung (Elektromotor): 75/1<strong>02</strong> kW/PS bei 4.800 1/min; Spitzenleistung (Elektromotor):<br />

125/170 kW/PS; Stromverbrauch: 12,9 kWh/100 km; Reichweite (NEFZ-Fahrzyklus): 190 km; kundenorientierte Reichweite: bis zu 160 km.<br />

Offizielle Verbrauchsdaten für den BMW i3 mit Range Extender (kombiniert): 0,6 l/100 km; CO2 Emissionen (kombiniert): 13 g/km; Stromverbrauch: 13,5 kWh/100 km; Reichweite<br />

rein elektrisch (NEFZ-Fahrzyklus): 170 km; kundenorientierte Reichweite rein elektrisch: bis zu 150 km; kundenorientierte Gesamtreichweite: bis zu 300 km. Reichweite abhängig<br />

von unterschiedlichen Faktoren, insbesondere: persönlicher Fahrstil, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Heizung/Klimatisierung, Vortemperierung. BMW i Neufahrzeuge<br />

werden nur durch autorisierte BMW i Agenten oder die BMW i Kundenbetreuung vertrieben.


GESUNDHEIT<br />

JAPANISCHE HEIL- UND<br />

KAMPFKÜNSTE DER SAMURAI<br />

Unter dem Überbegriff „Amatsu Tatara Ryu Ho“ (Göttlicher Wohnsitz/Himmelshafen) sind die Aspekte der japanischen Kriegskünste,<br />

der Medizin (Hichibuku Goshinjutsu) und der Philosophie vereint. Der Kampfkunstweg, der medizinische Weg und der spirituelle<br />

Weg waren eng miteinander verbunden. Die Meister der Kampfkunst erkannten schon damals, dass die Balance von Körper,<br />

Emotionen und Spiritualität im Einklang sein müssen, denn nur ein gesunder Geist kann in einem gesunden Körper wohnen.<br />

Selbstverteidigung war nicht nur die Auseinandersetzung<br />

auf der körperlichen<br />

Ebene, sondern beinhaltete auch die<br />

Ausbildung der Krieger in der natürlichen<br />

Heilkunde. Die höchste Ausbildungsstufe<br />

des Hichibuku Goshinjutsu erreichten<br />

die Yamabushi (Krieger-Ärzte-Mönche,<br />

die in den heiligen Bergen Japans lebten),<br />

die Ninja (berühmte Schatten Krieger<br />

Japans) und einige Mitglieder der japanischen<br />

Elite Samurai Familien, eingeschlossen<br />

der Kaiserfamilie.<br />

DIE EDO PERIODE<br />

In der Edo Periode (1603 – 1867) hatte<br />

die Shogun Familie Tokugawa Japan für<br />

die folgenden 250 Jahre von der Außenwelt<br />

isoliert, so dass sich die neue<br />

Samuraiklasse, die nun nicht mehr in<br />

den Kampf zog, einen neuen Do (Weg)<br />

suchen musste. So entstanden unter<br />

anderem die Wege der Dichtkunst, der<br />

Bildung oder der Teezeremonie, die<br />

die Samurai perfektionierten. Einige<br />

der Anwender des Hichibuku Goshinjutsu<br />

Ryu blieben ihrer Tradition treu<br />

und praktizierten und erforschten im<br />

Geheimen den Weg weiter. Nach dem<br />

2. Weltkrieg wurde den Samurai durch<br />

den amerikanischen General McArthur<br />

verboten, ihre Traditionen und Kampfkünste<br />

wieder aufleben zu lassen. Viele<br />

der stationierten, amerikanischen Soldaten<br />

waren aber von der japanischen<br />

Kampfkunst so begeistert, dass sie<br />

darum baten, in ihr trainiert zu werden.<br />

Als Antwort formte die japanische<br />

Kampfkunst Gemeinschaft eine Gesellschaft<br />

für friedliche Kampfkunst, was<br />

die Zustimmung von McArthur fand.<br />

Takamatsu Toshitsugu wurde als erster<br />

Präsident dieser Gesellschaft gewählt<br />

und den Titel, den er verwendete, lautete<br />

Meister der Selbstverteidigung (Hichi<br />

Buku Goshinjutsu).<br />

Großmeister Takamatsu lernte die Wege<br />

der Kriegskunst, der Medizin und die spirituellen<br />

Wege hauptsächlich von seinem<br />

Großvater, Großmeister Toda Shinryuken<br />

Masamitsu, der ein Angehöriger<br />

einer alten, ehrwürdigen Samurai Familie<br />

war. Großmeister Toda war über lange<br />

Jahre der Lehrer der Kriegskunst der<br />

kaiserlichen Garde des Kaisers Komei<br />

und der Ausbilder für die Schwertschule<br />

des japanischen Shoguns. Er war der<br />

Großmeister des Hichibuku Goshinjutsu.<br />

Großmeister Takamatsu legte in den 60er<br />

Jahren fest, dass Hatsumi Masaaki sein<br />

legitimer Nachfolger werden sollte und<br />

übertrug ihm die Großmeisterschaft von<br />

neun Kriegsschulen und dem Amatsu<br />

Tatara. Unter den beiden Großmeistern<br />

lebten die alten Traditionen wieder<br />

auf und das Hichibuku Goshinjutsu<br />

erfuhr eine Neubelebung. Großmeister<br />

Dr. Hatsumi Masaaki brach 1995 mit<br />

der japanischen Tradition, bildete drei<br />

Nicht-Japaner in Hichibuku Goshinjutsu<br />

aus und verlieh ihnen zusätzlich noch<br />

die Lehrerlaubnis. Nach vielen Jahren<br />

der Trennung dieser drei Aspekte führte<br />

Großmeister Dr. Hatsumi Masaaki unter<br />

dem Namen Bujinkan Budo Taijutsu die<br />

Kriegs- und Heilkünste wieder zusammen.<br />

Diese effektiven und traditionsreichen<br />

Heilkünste der Samurai sind seit<br />

Jahren ein fester Bestandteil in unserem<br />

Naturheilzentrum. Das Wirkspektrum<br />

des Hichibuku Goshinjutsu ist sehr breit<br />

gefächert. So wird es bei allen Beschwerden<br />

und Schmerzen des Bewegungsapparates<br />

und der Muskulatur, aber auch<br />

bei inneren Erkrankungen erfolgreich<br />

eingesetzt.<br />

Quelle: mündliche Überlieferung des<br />

Großmeisters Dr. Hatsumi Masaaki an<br />

seine Schüler.<br />

FÜR WEITERE FRAGEN:<br />

Naturheilzentrum Harmony & Balance<br />

Nona Simakis & Thomas Kuhnhenne<br />

Hohle Eiche 11 · 44229 <strong>Dortmund</strong><br />

Telefon: +49(0)231/ 72 70 684<br />

E-Mail: praxiskuhnhenne@ymail.com<br />

www.naturheilpraxis-kuhnhenne.de<br />

78 <strong>TOP</strong>


GESUNDHEIT | ANZEIGE<br />

ZAHNARZTPRAXIS MIT<br />

ÄSTHETISCHER KOMPETENZ<br />

Streben nach Perfektion und Schmerzfreiheit, Wohlfühlambiente, sehr gut ausgebildetes Team, menschliche Wärme, hohe Termintreue,<br />

technische Ausstattung mit modernsten Möglichkeiten, ständige Fortbildung, sehr gute Erreichbarkeit in der ruhigen Atmosphäre des<br />

Verwaltungstraktes der Thier Galerie und gute Parkmöglichkeiten – das alles erwartet SIE in dieser topmodernen Praxis.<br />

Ein tolles Team erwartet die Patienten.<br />

Wurde die Zahnarztpraxis Ästhetik DO<br />

in der letzten Ausgabe allgemein vorgestellt,<br />

so möchten wir heute eingehen<br />

auf die tollen Möglichkeiten, die Patienten,<br />

bei denen wegen ästhetischer oder<br />

sonstiger Gründe sehr hoher Behandlungsbedarf<br />

herrscht, hier geboten<br />

werden. Bei solch umfangreichen Behandlungen<br />

wird vorab mit dem Zebris<br />

Gerät der Biss geprüft und eventuell<br />

eingestellt um spätere Beschwerden<br />

erst gar nicht aufkommen zu lassen.<br />

Oft ist nämlich gerade ein nicht<br />

korrekter Biss der Grund für quälende<br />

Nacken- oder Kopfschmerzen. Nicht<br />

Der charmante Empfang.<br />

selten sind entzündete Zähne, die eventuell<br />

gezogen werden sollten, durch<br />

spezielle Endodontie oder Parodontologie<br />

Methoden zu erhalten. Zahnerhaltung<br />

steht hier immer im Vordergrund.<br />

In manchen Fällen müssen aus ästhetischen<br />

Gründen Zähne kieferorthopädisch<br />

bewegt werden. Wenn möglich<br />

geschieht dies komfortabel mit transparente<br />

Aligner Schienen.<br />

PERFEKTE ZUSAMMENARBEIT<br />

Jeder hat eine ungefähre Vorstellung,<br />

wie seine Zähne später aussehen sollen.<br />

Werden die Zähne nun ohne perfekte<br />

Zusammenarbeit von Arzt, Techniker<br />

und Patient hergestellt, entspricht das<br />

Ergebnis möglicherweise nicht diesen<br />

Vorstellungen. Sind die Zähne schon fertig,<br />

dann ist es schwierig, noch etwas<br />

zu ändern. Wegen des hohen Anspruches<br />

an ihr Behandlungsergebnis bietet<br />

die Praxis Ästhetik DO an, dass Sie die<br />

Form Ihrer Zähne präzise mitbestimmen<br />

können und dass sie die Zähne<br />

auch „Probetragen“ können. Dies ist mit<br />

genauer Diagnostik mittels 3D Röntgen<br />

und 3D Fotos und mit weiteren Spezialtechniken<br />

möglich.<br />

Nur durch die enge Vernetzung der<br />

Kenntnisse der verschiedenen Spezialisten<br />

der Praxis können so optimale<br />

Ergebnisse bei ästhetisch hoch<br />

anspruchsvollen Patienten erreicht werden.<br />

Da die Praxis sich auf hochwertige<br />

ästhetische Zahnbehandlungen spezialisiert<br />

hat, ist es selbstverständlich,<br />

dass sich auch Personen des öffentlichen<br />

Lebens hier in absoluter Diskretion<br />

behandeln lassen können.<br />

Vielen Dank für die neuerlichen tiefen<br />

Einblicke, wie man Patienten heutzutage<br />

mit modernen Methoden und Strategien<br />

umfassend helfen kann.<br />

Letzte Meldung: Ab sofort bereichert<br />

ein neuer Kollege das Praxisteam, der<br />

das Feld der Oralchirurgie auf sehr<br />

hohem Niveau abdeckt!<br />

Dr. Etringer & Dr. Kathrin Bitterle<br />

Hoher Wall 5 (Thier Galerie Verwaltung)<br />

44137 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: <strong>02</strong>31-1 44 333<br />

www.ästhetik-do.de · info@ästhetik-do.de<br />

<strong>TOP</strong> 79


BERATERFORUM | ANZEIGE<br />

SPONSORING<br />

Oder: Wie setze ich Fußballkarten von der Steuer ab?<br />

Der Begriff des Sponsoring ist in aller Munde aber wofür steht er eigentlich? Beim Sponsoring geht es Ihnen als Unternehmer um<br />

die finanzielle Förderung von Organisationen oder Vereinigungen im sozialen, sportlichen oder kulturellen Bereich, bei der allerdings<br />

die Werbung für Ihr Unternehmen bzw. eine gute Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund stehen.<br />

Sponsoring ist also ein Marketinginstrument.<br />

Entscheidend ist, dass Sie eine<br />

Gegenleistung für Ihre Ausgaben erhalten,<br />

das grenzt die Sponsoringleistungen<br />

von reinen Spenden (= freigiebigen<br />

Zuwendungen) ab.<br />

Welche Formen des Sponsorings im<br />

Sport sind denkbar?<br />

Es gibt für Unternehmen viele Möglichkeiten<br />

ihr Engagement zu zeigen.<br />

Beispielsweise durch Ihr Logo auf Trikots,<br />

Sporttaschen, Bandenwerbung,<br />

Lautsprecherdurchsagen, Anzeigen in<br />

Programmheften oder auf Videoleinwänden,<br />

Platzierung Ihres Logos auf<br />

der Website eines Vereins, Anzeigen<br />

auf Fahrzeugen, Aufdrucke des Logos<br />

auf Geschirr, Werbetafeln auf dem<br />

Gelände, Sachleistung an Geschäftsfreunde<br />

und Mitarbeiter im Zusammenhang<br />

mit dem Sportveranstaltungen,<br />

Geld- oder Sachleistung ohne Zweckbestimmung<br />

usw.<br />

Wie sind diese Aufwendungen ertragsteuerlich<br />

zu berücksichtigen?<br />

Hier sind für Sie als Unternehmer<br />

zunächst grundsätzlich vier Varianten<br />

denkbar:<br />

• Voller Betriebsausgabenabzug, also<br />

Minderung des Gewinns in Höhe Ihrer<br />

Ausgaben<br />

• Beschränkter Betriebsausgabenabzug,<br />

also Minderung des Gewinns nur zum<br />

Teil (z. B. bei Bewirtungsaufwendungen)<br />

oder ab bestimmten Beträgen gar nicht<br />

(z. B. bei Geschenken oberhalb der Freigrenze<br />

von 35 EUR)<br />

• Spenden, welche unter bestimmten Voraussetzungen<br />

als Sonderausgaben ihr<br />

zu versteuerndes Einkommen mindern<br />

• Kosten der privaten Lebensführung,<br />

hier ist keine steuerliche Anerkennung<br />

möglich, die Zahlung erfolgt aus bereits<br />

versteuertem Geld (z. B. Aufwendungen<br />

anlässlich eines persönlichen Ereignisses,<br />

auch wenn Geschäftsfreunde anwesend<br />

sind)<br />

Erläuterung der vorgenannten Varianten<br />

am Beispiel von VIP-Logen bei<br />

Sportveranstaltungen<br />

Ihre Aufwendungen fallen darunter,<br />

sofern Sie Kosten für bestimmte sportliche<br />

Veranstaltungen tragen und dafür<br />

vom Empfänger bestimmte Gegenleistungen<br />

mit Werbecharakter für die „gesponserte“<br />

Veranstaltung erhalten. Neben den<br />

üblichen Werbeleistungen (z. B. Werbung<br />

über Lautsprecheransagen, auf Videowänden,<br />

in Vereinsmagazinen usw.) werden<br />

Ihnen auch Eintrittskarten für VIP-Logen<br />

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BERATERFORUM | ANZEIGE<br />

überlassen, die nicht nur zum Besuch der<br />

Veranstaltung berechtigen, sondern auch<br />

die Möglichkeit der Bewirtung (für z. B.<br />

Geschäftsfreunde, Arbeitnehmer) beinhalten.<br />

Da hierfür zumeist ein Paketpreis<br />

vereinbart wird, stellt sich die Frage nach<br />

der steuerlichen Abzugsfähigkeit im Sinne<br />

der oben genannten Varianten.<br />

Nach Ansicht der Finanzverwaltung ist<br />

die Aufteilung der Gesamtkosten ohne<br />

nähere Spezifikation wie folgt vorzunehmen:<br />

40 % Werbung, 30 % Bewirtungskosten,<br />

30 % Eintrittskarte<br />

Bei 500 EUR Nettokosten bedeutet das<br />

für die steuerliche Abzugsfähigkeit folgendes:<br />

· 40 % Werbung = 200 EUR<br />

Volle Abzugsfähigkeit als Betriebsausgaben<br />

= 200 EUR<br />

· 30 % Bewirtung = 150 EUR<br />

Bei Geschäftsfreunden zu 70 % abzugsfähig<br />

= 105 EUR, sofern Mitarbeiter<br />

ohne Geschäftsfreunde bewirtet werden<br />

zu 100 % abzugsfähig = 1500 EUR<br />

· 30 % Eintrittskarte = 150 EUR<br />

Geschenke (= Leistung ohne Gegenleistung)<br />

> 35 EUR an Geschäftsfreunde sind<br />

steuerlich nicht abzugsfähig = 0 EUR;<br />

Geschenke an Arbeitnehmer stellen zu<br />

100 % Betriebsausgaben dar = 150 EUR<br />

Sofern Sie nicht eine andere Zuordnung<br />

nachweisen, geht die Finanzverwaltung<br />

davon aus, dass die VIP-Karten zu 50 %<br />

von Ihren Geschäftspartnern und zu 50 %<br />

von Ihren Mitarbeitern genutzt werden.<br />

Um zu verhindern, dass Ihre Geschäftsfreunde<br />

für die von Ihnen als Geschenk<br />

erhaltene Eintrittskarte Steuern zahlen<br />

müssen (vgl. unser Artikel in der Weihnachtsausgabe<br />

des <strong>TOP</strong>-<strong>Magazin</strong>s 2014),<br />

sollten Sie die 150 EUR der pauschalen<br />

Besteuerung unterwerfen. Sie müssen<br />

somit weitere 30 % zzgl. Solidaritätszuschlag<br />

und Kirchensteuer auf den Bruttobetrag<br />

des Geschenks aufwenden. Sofern<br />

das Geschenk steuerlich abzugsfähig<br />

ist, können Sie auch die Pauschsteuer<br />

gewinnmindern geltend machen.<br />

FAZIT<br />

Gerade der im Wege der Vereinfachungsregelung<br />

entstehende recht hohe Anteil<br />

des Geschenks an Ihre Geschäftsfreunde<br />

und die damit verbundenen steuerlich<br />

nicht abzugsfähigen Beträge (welche sich<br />

doch deutlich erhöhen, wenn man die<br />

Pauschalbesteuerung zusätzlich berücksichtigt)<br />

machen den von der Finanzverwaltung<br />

angebotenen Aufteilungsmaßstab<br />

nicht für alle Fälle attraktiv.<br />

Somit ist es sicherlich unter bestimmten<br />

Voraussetzungen lohnenswert, sich<br />

Gedanken über eine individuelle Aufteilung<br />

der Kosten zu machen. Auch z. B. die<br />

Möglichkeit der gesonderten Abrechnung<br />

der Bewirtungsaufwendungen wirkt sich<br />

unter Umständen positiv auf die steuerliche<br />

Abzugsfähigkeit der Kosten im Rahmen<br />

Ihrer Gewinnermittlung aus.<br />

FRAGEN?<br />

Sicherlich sind noch einige Fragen offen<br />

geblieben. Bitte sprechen Sie uns an! Wir<br />

freuen uns auf Sie! Ihr Team von bopa.<br />

Genießen Sie den Spätsommer.<br />

Wir machen den Rest!<br />

www.bopa.de<br />

www.bopa.de<br />

bopa Steuerberatungsgesellschaft<br />

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<strong>TOP</strong> 81


BERATERFORUM<br />

Damit Sie nicht sagen<br />

können Sie hätten’s nicht gewusst!<br />

1.<br />

Mieter können vom Eigentümer Schadensersatz<br />

verlangen, wenn sie beim<br />

Verkauf der Immobilie kein Vorkaufsrecht<br />

erhielten.<br />

2.<br />

Vermieter dürfen sich im Streit um<br />

Mietminderung nicht aus der Kaution<br />

des Mieters bedienen, selbst wenn es<br />

im Vertrag steht.<br />

3.<br />

Vermieter müssen ihren Mieter die<br />

Kosten für Schönheitsreparatur erstatten,<br />

wenn das im Mietvertrag so vereinbart<br />

ist.<br />

4.<br />

Mieter können verpflichtet werden,<br />

nur zu bestimmten Zeiten auf ihren<br />

Balkon zu rauchen, wenn sie andere Bewohner<br />

stark stören.<br />

5.<br />

Stellt der Mieter einen Mangel fest,<br />

der periodisch wiederkehrt, darf er<br />

die Miete nur für den Zeitraum des Mangels<br />

mindern.<br />

6.<br />

Die Quotenklausel für Schönheitsreparaturen<br />

ist grundsätzlich erlaubt,<br />

nicht jedoch, dass der Vermieter eine bestimmte<br />

Firma vorschreibt.<br />

7.<br />

Versucht ein Vermieter, gegen den<br />

Willen des Mieters einzelne Zimmer<br />

zu betreten, darf der Mieter ihn aus der<br />

Wohnung werfen.<br />

8.<br />

Bei einer Eigenbedarfskündigung<br />

muss der Grund ausreichend konkretisiert<br />

werden, doch nicht alle Details<br />

sind Pflicht.<br />

9.<br />

Mieter die ihren Wohnungsschlüssel<br />

verlieren, müssen unter Umständen<br />

den Austausch der kompletten Schließanlage<br />

bezahlen.<br />

10.<br />

Ein Vermieter kann kündigen,<br />

wenn der Mieter die Wohnung<br />

ohne entsprechende Vereinbarung für Gitarrenunterricht<br />

nutzt.<br />

11.<br />

Ein neben dem Mietvertrag<br />

geschlossener Mietvertrag für<br />

eine Garage kann separat gekündigt<br />

werden.<br />

12.<br />

Der Mietspiegel einer Großstadt<br />

darf nicht in einer benachbarten<br />

Kleinstadt oder in einem Dorf nicht angewendet<br />

werden.<br />

13.<br />

Eine Mieterin darf in ihrer Wohnung<br />

eine Tagespflegestelle für<br />

Kleinkindern nur dann betreiben, wenn<br />

die Eigentümer zustimmen.<br />

14.<br />

Vermieter müssen ein vom Mieter<br />

verursachten Brandschaden beseitigen.<br />

Bis zur Behebung darf die Miete<br />

gekürzt werden.<br />

15.<br />

Meldet ein Vermieter Eigenbedarf<br />

an ohne das die vorgebrachten<br />

Gründe stimmen, macht er sich gegenüber<br />

dem Mieter schadensersatzpflichtig.<br />

16.<br />

Einem Hartz-IV-Empfänger kann<br />

die Wohnung fristlos gekündigt<br />

werden, wenn die Behörden die fällige<br />

Miete über Monate hin nicht bezahlt.<br />

17.<br />

Einer Eigenbedarfskündigung ist<br />

zulässig, selbst wenn die Möglichkeit<br />

dazu bereits bei Abschluss des Mietvertrages<br />

erkennbar ist.<br />

18.<br />

Wer seinen künftigen Vermieter<br />

eine „frei erfundene“ Bescheinigung<br />

des Vormieters vorlegt, riskiert die<br />

fristlose Kündigung.<br />

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19.<br />

Geben Mieter eine ursprünglich<br />

weiß gestrichene Wohnung in<br />

knallbunten Farben zurück, müssen sie<br />

dem Vermieter Schadensersatz bezahlen.<br />

20.<br />

Mieter dürfen die Nebenkostenabrechnung<br />

bei Fehlern des Vermieters<br />

selbst korrigieren und den monatlichen<br />

Abschlag senken.<br />

21.<br />

Vermieter dürfen Gartenarbeiten<br />

und Hausmeisterdienste nach fiktiven<br />

Kosten eines Drittanbieters abrechnen.<br />

22.<br />

Führen Vermieter kleinere Umbaumaßnahmen<br />

durch, müssen<br />

sie sich nicht automatisch an die aktuellen<br />

DIN-Normen halten.<br />

23.<br />

Vorübergehend erhöhter Verkehrslärm<br />

durch Bauarbeiten ist<br />

kein Mangel und deshalb kein Grund, die<br />

Miete zu mindern.<br />

24.<br />

Eine Klausel im Mietvertrag,<br />

wonach Mieter das Parkett versiegeln<br />

müssen, sofern dies das Gesetz<br />

erlaubt, ist unwirksam.<br />

25.<br />

Auch wenn viele Wohnungen leer<br />

stehen, sind Heizkosten nach Verbrauch<br />

zu berechnen. Ausnahmen gelten<br />

nur in extremen Einzelfällen.<br />

26.<br />

Soll die Miete wegen Lärm gemindert<br />

werden, muss kein exaktes<br />

Protokoll vorliegen. Es reichen Zeit, Dauer,<br />

Frequenz.<br />

27.<br />

Eine Klausel die die Mieter zum<br />

Weißen der Wände verpflichtet,<br />

beinhaltet eine unzulässige Farbvorgabe<br />

und ist deshalb unwirksam.<br />

28.<br />

Eine Betriebskosten-, Jahresabrechnung<br />

ist auch dann gültig,<br />

wenn jahresübergreifende Posten nicht<br />

exakt dargelegt sind.<br />

29.<br />

Kann der Messwert an der Heizung<br />

rein physikalisch nicht stimmen,<br />

muss der Vermieter die Heizkosten<br />

anders berechnen.<br />

30.<br />

Dem Mieter stehen keine Verzugszinsen<br />

zu, wenn der Vermieter<br />

das Betriebskostenguthaben erst spät<br />

zurückzahlt.<br />

31.<br />

Der Vermieter darf sich Nachforderungen<br />

von Nebenkosten vorbehalten,<br />

die er unverschuldet nur vorläufig<br />

abrechnen kann.<br />

32.<br />

Ein Mieter muss Einwände gegen<br />

eine Nebenkostenabrechnung<br />

auch dann erheben, wenn er sie schon<br />

früher geäußert hatte.<br />

33.<br />

Ein Vermieter kann auch dann Eigenbedarf<br />

durchsetzen, wenn er<br />

seine vermietete Wohnung für berufliche<br />

Zwecke nutzen will.<br />

34.<br />

Eine Klausel, welche die Haltung<br />

von Hunden und Katzen in einer<br />

Mietwohnung generell untersagt, ist unwirksam.<br />

35.<br />

Steht im Vertrag nichts anderes,<br />

dürfen Mieter auch große Hunde<br />

etwa der Rasse Bearded Collie in ihrer<br />

Wohnung halten.<br />

36.<br />

Erteilt der Vermieter eine generelle<br />

Erlaubnis zur Untervermietung<br />

einer Wohnung, so gilt dies nicht für Tagestouristen.<br />

37.<br />

Mieterhöhungserklärungen müssen<br />

schriftlich erfolgen, eine eigenhändige<br />

Unterschrift des Vermieters<br />

ist nicht notwendig<br />

38.<br />

Der Vermieter kann einen Mieter<br />

ordentlich kündigen, auch wenn<br />

er lediglich mit einer Monatsmiete im<br />

Rückstand ist.<br />

39.<br />

Wenn ein Mieter die Miete kürzt,<br />

sich jedoch bei Ursachen des beklagten<br />

Mangels geirrt hat, kann er fristlos<br />

gekündigt werden.<br />

40.<br />

Wer Einwände gegen die Vergrößerung<br />

der Wohnung hat, sie<br />

später übernutzt, muss dafür die entsprechende<br />

Miete zahlen.<br />

41.<br />

Wenn der Vermieter nach Schadensanzeigen<br />

untätig bleibt,<br />

müssen Mieter die Verschlimmerung der<br />

Mängel nicht melden.<br />

42.<br />

Haben Wohnungseigentümer<br />

beschlossen, Ansprüche nur gemeinschaftlich<br />

durchzusetzen, kann der<br />

einzelne nicht klagen.<br />

43.<br />

Ein Vermieter darf die Kaution<br />

nicht mit Forderungen verrechnen,<br />

die sich aus einem früheren Vertrag<br />

mit dem Mieter ergeben.<br />

44.<br />

In eine Abrechnung für Mietwohnungen<br />

dürfen Betriebskosten<br />

nach Personen und Monaten umgelegt<br />

werden.<br />

45.<br />

Eine Baumaßnahme gilt nur dann<br />

als Modernisierung, wenn der gegenwärtige<br />

Zustand der Wohnung verbessert<br />

wird.<br />

46.<br />

Bei den Heizkosten zählt der tatsächliche<br />

Verbrauch; eine pauschale<br />

Abrechnung auf Basis der Vorauszahlung<br />

ist unzulässig.<br />

47.<br />

Vermieter dürfen alte Geräte zur<br />

Erfassung der Heiz- und Wasserkosten<br />

gegen funkbasierte Ablesesysteme<br />

austauschen.<br />

48.<br />

Wichtige Vereinbarungen zwischen<br />

Eigentümer und Mieter<br />

– etwa zum Kündigungsrecht – müssen<br />

schriftlich fixiert werden.<br />

49.<br />

Wird eine Wohnung auch beruflich<br />

genutzt (Mischmietverhältnis),<br />

gilt in der Regel das für den Mieter<br />

bessere Wohnmietrecht.<br />

50.<br />

Bei Flächenabweichung von über<br />

10 % können Mieter die Miete entsprechend<br />

kürzen, auch bei möblierten<br />

Wohnungen.<br />

WICHTIGER HINWEIS:<br />

Auch das Mietrecht ist außerordentlich<br />

kompliziert, weswegen dieser allgemeinen<br />

Ausführungen im konkreten Fall möglicherweise<br />

zum juristischen Schiffbruch<br />

führen können. Aufgrund dessen gilt in<br />

altbewährter Manier: „Wenn Sie unsicher<br />

sind, fragen Sie Ihren Anwalt – nicht Ihren<br />

Apotheker, Ihre Stammtischfreunde<br />

und schon gar keine Facebook-Freunde.“<br />

Rechtsanwalt Dirk Niehaus<br />

Schwanenwall 17 · 44135 <strong>Dortmund</strong><br />

Telefon: <strong>02</strong>31- 58 44 87-0<br />

Telefax: <strong>02</strong>31- 58 44 87-29<br />

niehaus@schwanenwall-17.de<br />

Spezialgebiete: Arbeitsrecht, Vertragsrecht,<br />

Verkehrsrecht, Familienrecht<br />

Foto: Isabella Thiel<br />

<strong>TOP</strong> 83


GESUNDHEIT | ANZEIGE<br />

Der Schmerz nach dem körperlichen Training,<br />

der als erheblich angesehen wird,<br />

ist Muskelkater. Bei Fibromyalgiepatienten<br />

findet sich ein erniedrigter Serotonin<br />

Spiegel, dieses wird in der Schmerzverarbeitung<br />

und zur Regulation des Schlafes<br />

vom Körper benötigt, spielt auch bei der<br />

Behandlung von Depressionen eine Rolle.<br />

Wissenschaftlich konnte im Unterhautgewebe<br />

von Fibromyalgie Patienten eine veränderte<br />

Struktur und Häufigkeit von sensorischen<br />

Nervenenden gefunden werden.<br />

FIBRO MYALGIE –<br />

ALLES TUT WEH<br />

Fibromyalgie übersetzt Faser-Muskel-Schmerz ist eine chronische nicht heilbare Erkrankung,<br />

die ca. 1-2 % der Bevölkerung betrifft zu 85-90 % Frauen, beginnend im Alter von<br />

25-40 Jahren. Klassische Symptome sind chronische Schmerzen in verschiedenen Körperregionen,<br />

Schwäche, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit, zudem Schlafstörungen.<br />

Beim klassischen Gelenkrheuma sind<br />

die Gelenke geschwollen, gerötet und<br />

schmerzend, beim Muskelrheuma finden<br />

sich neben schmerzenden rumpfnahen<br />

Muskelgruppen typische Laborwertkonstellationen,<br />

Anstieg von Entzündungsparametern<br />

im Blut, die in dieser Form<br />

bei der Fibromyalgie fehlen oder nicht<br />

auf eine Kortisontherapie ansprechen,<br />

ebenso wie die Schmerzen. Neben den<br />

Schmerzen kann es bei der Fibromyalgie<br />

auch noch zu unspezifischen Symptomen<br />

wie Kopfschmerz, Reizdarm,<br />

Kältegefühl in den Extremitäten, Ängstlichkeit<br />

und Depressionen kommen, in<br />

der Regel stehen die Schmerzen aber<br />

im Vordergrund. „Herr Doktor Sie haben<br />

gar keine Ahnung was Schmerzen<br />

sind, ich schon“, ist nachvollziehbar, da<br />

schon wenig Reiz bei diesen Patienten<br />

einen heftigen Schmerz auslöst. Schon<br />

ein Training in einem Fitnesscenter kann<br />

heftigste Schmerzen auslösen.<br />

SCHWIERIGE DIAGNOSE<br />

Die Diagnosestellung gestaltet sich schwierig,<br />

da es keine sicheren Laborparameter<br />

gibt, wenn mehr als 11 von 18 Tenderpoints<br />

druckschmerzhaftig sind und keine klinischen<br />

Hinweise für andere entzündliche<br />

Gelenkerkrankungen vorliegen kann man<br />

von einer Fibromyalgie ausgehen. Da die<br />

Symptome aber so unspezifisch sind, haben<br />

viele Erkrankte einen langen Leidensweg<br />

hinter sich mit viel wenig hilfreicher<br />

Diagnostik, besonders durch Röntgen, Kerspintomographie<br />

oder auch Arthroskopien.<br />

Ausgeschlossen werden sollten aber<br />

auch Bindegewebserkrankungen s. g. Kollagenose<br />

und infektiöse Gelenkerkrankungen<br />

wie eine Borrelliose.<br />

Leider sind die genauen pathophysiologischen<br />

Ursachen der Erkrankung noch unbekannt,<br />

diskutiert wird eine Erkrankung<br />

des zentralen Nervensystems mit der Folge<br />

einer erniedrigten Schmerzschwelle.<br />

SCHWIERIGE BEHANDLUNG<br />

Die Behandlung gestaltet sich schwierig, da<br />

es derzeit keine ursächliche Therapieoption<br />

gibt. Hilfreich ist für die Betroffen zunächst<br />

schon mal, dass das Kind einen Namen<br />

hat und es somit eine Erklärung für die<br />

Schmerzen und Probleme gibt. Neben Antidepressiva,<br />

die die Schmerzschwelle anheben<br />

können (Amitriptylin und Duloxetin)<br />

kommen Medikamente zum Einsatz, die einen<br />

Einfluss auf die Übererregbarkeit von<br />

Neven im Rahmen der Epilepsiebehandlung<br />

bewiesen haben (Gabapentin und Pregabalin).<br />

Weitere verschiedene Antidepressiva<br />

können unterstützend wirken, je nach<br />

Ausprägung der begleitend auftretenden<br />

Depression. Eingebettet werden sollte die<br />

Behandlung in ein multimodales Schmerztherapiekonzept,<br />

welches von Schmerztherapeuten<br />

angewandt wird. In diesem Konzept<br />

wird auch Psychotherapie und der<br />

Erlernen von Entspannungsübungen, wie<br />

die progressive Muskelentspannung nach<br />

Jacobson eingesetzt, hilfreich sind auch Yoga,<br />

Taijiquan und Qigon. Der Verzicht auf<br />

tierisches Eiweiß im Rahmen einer veganen<br />

Ernährung kann hilfreich sein. Da eine<br />

Heilung nicht möglich erscheint werden Patienten<br />

angehalten selbstständig aktiv gegen<br />

die Beschwerden vorzugehen und zu<br />

lernen, wie man sein Leben mit der Erkrankung<br />

gestalten kann.<br />

DR. PROSPER<br />

RODEWYK<br />

Facharzt für<br />

Innere Medizin<br />

Telefon <strong>02</strong>31-41 11 41 und 41 70 41<br />

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E-Mail: info@praxis-rodewyk-thau.de<br />

84 <strong>TOP</strong>


GESUNDHEIT | ANZEIGE<br />

Schwerpunkt Kinderzahnheilkunde<br />

Roboy ist in der Zahnarztpraxis Dr. Strenger gelandet<br />

Ein eigenes Kinderbehandlungszimmer und ein eigener Kinder -<br />

wartebereich zum Spielen, Lesen, sogar zum Klettern, mit Kicker<br />

und Spielekonsole sind die Highlights der Erweiterung der Zahn<br />

arztpraxis von Heike und Torsten Strenger an der Saarlandstraße.<br />

Sogar ein kleiner Roboterjunge vom Planeten Robbit ist in der Praxis<br />

gelandet, um den jungen Patienten zur Seite zu stehen!<br />

Mehr über ihn und seine Landung auf www.dr-strenger.de<br />

Im Fokus stehen bei uns<br />

folgende Behandlungen:<br />

Wenn man die großzügigen Praxisräume<br />

an der Saarlandstraße betritt, wird man<br />

von offen wirkenden Räumlichkeiten in<br />

einem strahlenden Weiß und einem frischen<br />

Flieder empfangen. An das Wartezimmer<br />

für die Erwachsenen schließt sich<br />

der Wartebereich für die Kinder an, von<br />

dem aus sie durch einen Tunnel direkt in<br />

den Flur vor dem Kinderbehandlungszimmer<br />

klettern und krabbeln können!<br />

Dr. Torsten Strenger: „Für viele Erwachsene<br />

ist der Besuch beim Zahnarzt mit<br />

Ängsten und schlechten Erinnerungen<br />

verbunden, die ihren Ursprung meist in<br />

der Kindheit haben. Wir möchten durch<br />

die Ausstattung der Praxis und den<br />

kindgerechten Umgang diese Ängste<br />

von vornherein vermeiden!“<br />

Seine Schwester Dr. Heike Strenger<br />

ergänzt: „Wer Angst hat, schiebt den<br />

Besuch so lange auf, bis medizinische<br />

Probleme oder sogar Schmerzen auftreten.<br />

Wenn aber bereits die Kinder<br />

gern zum Zahnarzt gehen und sich<br />

dort wohlfühlen, legen wir den besten<br />

Grundstein für eine lebenslange Zahngesundheit<br />

und Prophylaxe!“<br />

Großer Unterschied für kleine Leute<br />

Es sind manchmal nur Kleinigkeiten, die<br />

den großen Unterschied ausmachen. Die<br />

Kinder werden vom behandelnden Arzt<br />

persönlich abgeholt und dürfen, wenn sie<br />

möchten, auch allein mitgehen. Sowohl<br />

die Diagnose wie die Behandlung werden<br />

den Eltern und vor allem den Kindern<br />

geduldig und anschaulich erklärt.<br />

Auch viele der Instrumente sind kleiner<br />

und werden in ihrer Anwendung ebenfalls<br />

erläutert. Kurzum: Die Kinder werden als<br />

vollwertige Patienten ernst genommen.<br />

Schüchternen Kindern kann der Roboterjunge<br />

die Unsicherheit nehmen!<br />

Ambiente zum Wohlfühlen<br />

Natürlich ist das Ambiente der neu gestalteten<br />

Praxisräume auch für die erwachsenen<br />

Patienten eine Bereicherung.<br />

Großzügig, freundlich, lichtdurchflutet.<br />

Ein Pfund, mit dem die Praxis zudem wuchern<br />

kann, sind die für Berufstätige wie<br />

für Familien unglaublich langen Öffnungszeiten:<br />

Sprechstunden sind von Montag<br />

bis Freitag von 7.00 bis 21.00 Uhr und<br />

Samstag von 9.00 bis 15.00 Uhr. Über die<br />

Homepage kann zudem bequem online<br />

der Wunschtermin eingetragen werden.<br />

<strong>TOP</strong> 85<br />

• Individualprophylaxe<br />

• Parodontologie<br />

• Implantologie<br />

• Hochwertiger Zahnersatz<br />

• Ästhetische Zahnmedizin<br />

• Kiefergelenkstherapie<br />

• Bleaching<br />

• Kinderzahnheilkunde<br />

Zahnärztliche<br />

Gemeinschaftspraxis<br />

Dr. Torsten Strenger &<br />

Dr. Heike Strenger<br />

Saarlandstraße 76 - 80<br />

44139 <strong>Dortmund</strong><br />

Telefon: <strong>02</strong> 31 - 10 60 333<br />

praxis@dr-strenger.de<br />

www.dr-strenger.de<br />

Wettbewerb<br />

Ab sofort empfängt unsere kleinen Patienten<br />

ein Roboter, der vieles zum Thema Zähne<br />

erklärt. Aber wie soll er heißen? Haben ihre<br />

Kinder eine Idee? Unter allen kleinen Tippgebern<br />

verlosen wir eins von 10 T-Shirts mit<br />

unserem … ääh, ja – wie heißt er denn nun?!?


FREIZEIT<br />

THEATER FLETCH BIZZEL im Spiegelzelt an den Westfalenhallen<br />

ERÖFFNUNG VON<br />

RUHRHOCHDEUTSCH <strong>2015</strong><br />

Am Donnerstag, 25. Juni um 20 Uhr beginnt es wieder – das größte Kabarett- und<br />

Comedyevent Deutschlands. Und wer wird es eröffnen? Ein waschechter Ruhrpottler? –<br />

Nein! Ein wortkarger Westfale? Ein redseliger Rheinländer? Keiner von denen.<br />

Die Benefizgala zur Eröffnung von Ruhr-<br />

HOCHdeutsch <strong>2015</strong> wird raumfüllend<br />

geprägt von einem schwergewichtigen<br />

Kabarettisten aus Bayern. Bekannt als<br />

Bulle von Tölz und als Pfarrer Braun;<br />

von den Kabarettfreunden aber eher<br />

geschätzt als Otti von Ottis Schlachthof,<br />

dem legendären Kabarettformat<br />

im Bayerischen Rundfunk. Und genau<br />

deswegen ist Otfried Fischer nun auch<br />

beim Festival RuhrHOCHdeutsch. Aber<br />

ein Bayer zur Eröffnung? Was haben die<br />

Veranstalter sich dabei gedacht?<br />

OTTI LIEBT SCHWAZZ-GELB<br />

Nun, viele Kinderjahre hat Klein Otti auf<br />

dem großelterlichen Hof in der Nähe von<br />

Büren, das wiederum in der Nähe von<br />

Paderborn, verbracht. Das ist katholisch,<br />

aber kein Ruhrpott. Aber es kommt<br />

noch dicker: Ottis Vater stammt aus Gelsenkirchen,<br />

der Stadt, die in mancher<br />

Beziehung keine Meister hervorbringt<br />

und den fußballbegeisterten Knaben<br />

auch für Schwazz-Gelb statt Blauweiß<br />

schwärmen ließ und lässt. Fazit: Ein<br />

bekennender BVB-Fan, ein Bayer mit<br />

Ruhrpottwurzeln und ostwestfälischer<br />

Sozialisation bestreitet die ersten drei<br />

Tage im Spiegelzelt. So etwas erlebt man<br />

nur bei RuhrHOCHdeutsch!<br />

Wie toll das Programm dieses Festivals<br />

ist, hat sich in diesem Jahr besser herumgesprochen<br />

als je zuvor. Deshalb sprengt<br />

der Kartenvorverkauf auch die Rekorde<br />

der Vorjahre. Bis heute sind ca, 22.000 Tickets<br />

verkauft, relativ viele Veranstaltungen<br />

sind quasi ausverkauft. Was erwartet<br />

die Besucher? Sommer, Sonne, mediterranes<br />

Biergartenfeeling – am und im historischen<br />

Spiegelzelt geht’s wieder hoch<br />

her. Dazu scharfzüngige Pointen, bissige<br />

Kommentare zur Lage der Nation, Spaß<br />

86 <strong>TOP</strong>


Sparkasse <strong>Dortmund</strong> und Radio 91.2 präsentieren:<br />

RuhrHOCHdeutsch<br />

im Spiegelzelt<br />

Musik · Kabarett · Comedy · Kunst<br />

25. Juni – 11. Oktober <strong>2015</strong><br />

Rheinlanddamm 200 (an der Westfalenhalle 1)<br />

Vorverkauf seit 31.1.<br />

ruhrHOCHdeutsch.de<br />

Veranstalter: Theater Fletch Bizzel · Humboldtstr. 45 · 44137 <strong>Dortmund</strong> Tel. <strong>02</strong> 31 - 14 25 25 · www.fletch-bizzel.de


FREIZEIT<br />

Basta<br />

Frank Goosen<br />

Bruno „Günna“ Knust<br />

Mathias Richling<br />

Torsten Straeter<br />

Max Uthoff<br />

und Witz und gute Laune auf der Bühne.<br />

Das Programm des Kabarett und Comedy<br />

Festivals RuhrHOCHdeutsch bietet einen<br />

breiten Querschnitt der bundesdeutschen<br />

Kabarett- und Comedyszene.<br />

NIGHTWASH COMEDY CLUB<br />

Im Anschluss an die dreitägige Eröffnung<br />

mit Otfried Fischer präsentieren die Veranstalter<br />

den legendären NightWash Comedy<br />

Club! Ein weiteres Highlight ist<br />

der – dreitägige – Auftritt von Torsten<br />

Sträter mit seinem Programm „Selbstbeherrschung<br />

umständehalber abzugeben“.<br />

Ihm folgt der wunderbare Folk-Rock-Pop-<br />

Poet Stefan Stoppok. Und wir freuen uns<br />

auch, die eine Hälfte der ZDF-Anstalt im<br />

Spiegelzelt begrüßen zu dürfen. Max Uthoff<br />

tritt an zur „Gegendarstellung“.<br />

Vom 16. bis 19. Juli präsentiert Knacki Deuser<br />

die zweite Ausgabe des Deutschen<br />

Stand-Up-Festivals. „Germany steht up“<br />

ist in diesem Jahr das Motto und jede<br />

Show ist völlig anders als die anderen.<br />

Als Special gibt’s die „Nachtshow – umsonst<br />

und draußen“.<br />

DER BAUCH LACHT AUCH<br />

Und ab 21. Juli heißt es wieder jeden<br />

Dienstag „Der Bauch lacht mit“, das<br />

5-Gänge-Menue mit Kabarett vom<br />

Feinsten. Immer montags gibt es das<br />

beliebte Format „Pommes, Currywurst<br />

und Bier“ mit Kabarett und Comedy für<br />

17 €. Abgerundet wird das Programm<br />

im Spiegelzelt mit weiteren herausragenden<br />

Kabarettisten und Comedians,<br />

u. a. Jürgen Becker, Wilfried Schmickler,<br />

Werner Schneyder, Richard Rogler, Anka<br />

Zink, Bernd Stelter, Konrad Beikircher,<br />

Mathias Richling, Gernot Hassknecht,<br />

Christian Ehring und vielen anderen.<br />

Die Fahnen des Ruhrpotts vertreten u.a.:<br />

Lioba Albus, Bruno Knust, Fritz Eckenga,<br />

Hennes Bender, Frank Goosen, Jochen<br />

Malmsheimer, Hagen Rether, Kai Magnus<br />

Sting und René Steinberg.<br />

NICHTS WIE HIN!!!<br />

Ein Programm vom Allerfeinsten mit den<br />

Allerbesten beim allerlängsten Kabarett<br />

und Comedy Festival im allerschönsten<br />

Ambiente des historischen Spiegelzelts.<br />

TICKETS / VORVERKAUF<br />

TicketShop im<br />

Theater Fletch Bizzel, Humboldtstr. 45,<br />

44137 <strong>Dortmund</strong>, MO-FR 10-18 Uhr<br />

Ticket-Hotline: <strong>02</strong>31-14 25 25<br />

karten@fetch-bizzel.de<br />

<strong>Dortmund</strong> Ticket Service<br />

Max-von-der-Grün-Platz 5-6,<br />

44137 <strong>Dortmund</strong>, MO-SA 10-18 Uhr,<br />

Ticket-Hotline: <strong>02</strong>13-18 99 94 44,<br />

tickets@dortmund-tourismus.de<br />

und in allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen.<br />

Onlineverkauf im Internet unter<br />

www.ruhrhochdeutsch.de<br />

Veranstalter, Förderer, Sponsoren:<br />

Veranstaltet wird das Festival Ruhr-<br />

HOCHdeutsch vom Theater Fletch,<br />

präsentiert von der Sparkasse <strong>Dortmund</strong><br />

und Radio 91,2, gefördert von<br />

der Stadt <strong>Dortmund</strong>. Sponsoren sind<br />

DEW21, DOGEWO21, Brinkhoffs Brauerei,<br />

Fachhochschule <strong>Dortmund</strong>.<br />

88 <strong>TOP</strong>


Wir machen Ideen sichtbar.<br />

www.LensingDruck.de<br />

GRUPPE


LIFESTYLE | ANZEIGE<br />

NEU: DER TITEL KOSMETIKMEISTER<br />

LICHT IN DEN DSCHUNGEL DER BEAUTY-BRANCHE<br />

Im Dschungel der Beauty-Branche wird der Kunde oft mit einer Fülle von Bezeichnungen<br />

der Dienstleister konfrontiert. Zusätzlich gibt es die verschiedensten Schwerpunkte.<br />

Der Ideenreichtum und die Vielfalt an<br />

Namen der Weiterbildungen im Beauty<br />

Bereich sind sehr groß. Denn es ist<br />

nicht viel reglementiert. Auch werden<br />

einfache Weiterbildungen oft als Ausbildungen<br />

deklariert. Permanent Designerin,<br />

Permanent Stylistin, Ästhetische<br />

Fachberaterin … um nur einige zu nennen.<br />

Und der Kunde ist der Annahme,<br />

daß ein fundiertes Wissen vorhanden<br />

ist. Meist dauern diese (Weiter)-<br />

Bildungslehrgänge ein Wochenende,<br />

manchmal auch drei bis sechs Monate<br />

mit minimaler Stundenzahl – und werden<br />

dann als Ausbildung dargestellt.<br />

Dumpingpreise oder mangelnde Fachkompetenz<br />

sind so oft die Folge.<br />

Ich kämpfe seit Jahren für die Reglementierung<br />

der Branche. Daher war es<br />

für mich selbstverständlich, die persönliche<br />

Einladung des Bundesministeriums<br />

anzunehmen und zur freien<br />

Sachverständigen für die Verordnung<br />

„Kosmetikmeister“ zu werden.<br />

Verordnungsverfahren „Kosmetikmeister“<br />

aktiv dabei war. Mir war wichtig,<br />

daß die neuen Träger dieses Titels<br />

die „Architektur der Kosmetik“ in der<br />

Gesamtheit verstehen.<br />

CHRISPINS BEAUTY & FASHION<br />

Chrispins Beauty & Fashion Point ist<br />

zweimal in <strong>Dortmund</strong> und einmal in<br />

München Schwabing vertreten. Wir<br />

freuen uns nun auf die neue Einsatzmöglichkeit<br />

auf Mallorca, wo ich selbst<br />

ab und zu im High Level Bereich aktiv<br />

sein werde.<br />

In einem Interview mit Fernanda Brandao<br />

führte, erzählte sie mir von einer<br />

Behandlung, nach der ihre Haut sehr<br />

gereizt war. Dass es keiner fundierten<br />

Ausbildung in der Beauty Branche<br />

bedarf, um Beauty-Dienstleistungen<br />

anzubieten, ist leider den wenigsten<br />

bekannt – und auch Fernanda war darüber<br />

sichtlich erschrocken.<br />

WORAN ERKENNT MAN KOMPETENTE<br />

BERATER UND DIENSTLEISTER?<br />

Lassen Sie sich zur Not alle Dokumente<br />

zeigen. Seien Sie anspruchsvoll. Schauen<br />

Sie auf die Dauer der sogenannten Ausbildung<br />

– gekoppelt mit der Dauer der<br />

Tätigkeit. Auch der Bereich der Namensgebung<br />

ist nicht wirklich geschützt. Nur<br />

ein schönes Institut reicht sicher nicht<br />

aus. Auch ein Zertifikat ist heute schnell<br />

geschrieben. Erste Hilfe und Antworten<br />

bekommen Sie auch kostenlos bei m<br />

Beauty & Fashion Verbraucherservice<br />

Point der Beauty & Fashion Branche:<br />

www.verbraucher-service-point.de<br />

DER TITEL “KOSMETIKMEISTER” KOMMT<br />

Wie ich bei meinen Interviews oder<br />

Präsentationen zum Kosmetikmeister<br />

bemerkt habe, gibt es viele Fragen und<br />

auch ein wenig Angst vor dieser Neuerung.<br />

Doch wenn man sich mit Menschen<br />

unterhält, die seit Jahren auf<br />

Qualität und Kompetenz setzen, freut<br />

man sich über den Kosmetikmeister,<br />

genau wie ich. Was soll der Titel Kosmetikmeister<br />

überhaupt Aussagen?<br />

Worin besteht der Unterschied? Das<br />

waren meine Fragen, als ich bei dem<br />

FÜR WEITERE FRAGEN:<br />

Chrispins – Concept Team<br />

<strong>Dortmund</strong>: 0049.231.5868.07.28<br />

Mallorca: 0034.634.747.123<br />

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Mein Schwerpunkt liegt mittlerweile<br />

überwiegend in der Reglementierung<br />

der Branche. Mein Team unterstützt<br />

mich dabei vor Ort und arbeitet nach<br />

meiner Methode.<br />

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AUT0 | EVENT<br />

Porsche Recklinghausen ist jetzt<br />

PORSCHE CLASSIC PARTNER<br />

Das Porsche Zentrum Recklinghausen, ein Bestandteil des Hülpert Unternehmens, ist neuer Porsche Classic Partner.<br />

Damit gehört das Autohaus zu den Betrieben, die sich hierzulande um die betagten Modelle kümmern. Immerhin<br />

fahren mehr als zwei Drittel aller jemals gebauten Porsche-Fahrzeuge heute noch. Bislang gibt es hierzulande nur<br />

sehr wenige Betriebe, die dieses Qualitätssiegel führen.<br />

Für Frank Fiegenschuh, Geschäftsführer<br />

des Porsche Zentrums Recklinghausen,<br />

ist die Zertifizierung eine folgerichtige<br />

Erweiterung des Portfolios: Damit können<br />

wir auch den Porsche-Liebhabern,<br />

deren Modelle seit mindestens zehn<br />

Jahren nicht mehr gebaut werden, die<br />

bestmögliche Betreuung bieten. Mit<br />

einem „Tag der offenen Tür“ wurde der<br />

Wechsel zünftig gefeiert.<br />

Apropos feiern. Bei der Party „THE<br />

CLUB“ im Porschezentrum Recklinghausen<br />

gab es kühle Drinks, gute Musik,<br />

super Stimmung - das Team blickt auf<br />

einen exklusiven Abend zurück und<br />

bedankt sich bei dem tollem Publikum.<br />

Viele können es kaum bis zur nächsten<br />

THE CLUB Party bei Porsche abwarten.<br />

Neuer Porsche Classic Partner: Katrin Hüpler, Gesellschafterin, Oliver Engbrocks, Porsche<br />

Deutschland, Frank Fiegenschuh, Geschäftsführer Porsche Zentrum Recklinghausen, und Christoph<br />

Scheffer, Porsche Deutschland (Foto: Hülpert-Gruppe)<br />

92 <strong>TOP</strong>


AUTO | EVENT<br />

DJ Mossy Moskopp, Frank Fiegenschuh,<br />

Ralf Schäfer, Caba Kroll, DJ Götz T.<br />

Claudia Patzelt, Peggy Fiegenschuh,<br />

Christel Lüding, Monika Kulin<br />

<strong>TOP</strong> 93


EVENT<br />

Fünf Jahre – Fünf Tage GourmeDo<br />

PREISLIMIT VON ZEHN EURO BLEIBT BESTEHEN<br />

Was vor fünf Jahren noch für viele entweder undenkbar oder unmöglich erschien, ist heute zur „liebgewonnenen Tradition“<br />

(OB U. Sierau) geworden. GourmeDo ist innerhalb von vier Jahren zur kulinarischen Spitzenveranstaltung der Region geworden<br />

und feiert <strong>2015</strong> ein kleines Jubiläum – zum 5. mal findet das Gaumenfest bereits statt (29. Juni bis 2. August).<br />

„Sowas funktioniert in <strong>Dortmund</strong> nicht“,<br />

„Die Leute wollen volle Teller“ oder frisch<br />

kochen und anrichten auf einem Event<br />

geht nicht: „Solange wartet keiner, das<br />

verärgert die Gäste“ hörte Marcus Besler<br />

oft, als er 2010 Mitstreiter für seine Idee<br />

„GourmeDo“ suchte. Aber offensichtlich<br />

nicht oft genug um sich entmutigen zu<br />

lassen. Mit einem starken Netzwerk von<br />

Spitzengastronomen und Sponsoren, dass<br />

er und sein Vater Gerhard mit ihrer Werbeagentur<br />

futec AG und dem Westfalen<br />

Institut e. V. pflegen, setzte man bereits<br />

mit der ersten Auflage von GourmeDo<br />

2011 Zeichen. Qualität und Vielfalt lautete<br />

die Devise, und so wurde nicht nur Haute<br />

cuisine zelebriert, sondern auch Länderküchen<br />

und Newcomern eine große Öffentlichkeit<br />

geboten, so heißt es seitdem:<br />

„GourmeDo – Sterneküche trifft Szenegastronomie“.<br />

GourmeDo trägt, als Veranstaltung<br />

des Westfalen-Instituts, zur Förderung<br />

der Ess- und Genusskultur bei und<br />

sorgt für einen positiven Imagetransfer.<br />

Seit fünf Jahren spielt <strong>Dortmund</strong> also<br />

mit in der 1. Liga der Gourmetmeilen –<br />

mit steigender Beliebtheit. <strong>2015</strong> wird es<br />

noch einen Tag mehr geben, gestartet<br />

wird schon am Mittwoch, damit man<br />

das Bergfest der Woche mit einem Feierabendbierchen<br />

im besonderen Ambiente<br />

auf dem Friedensplatz genießen kann. Ab<br />

Mittwoch, 29. Juli kann dann auch die heimische<br />

Küche kalt bleiben, da es wieder<br />

an die 200 verschiedene Gerichte zu Probierpreisen<br />

von maximal Zehn Euro gibt.<br />

94 <strong>TOP</strong>


EVENT<br />

TEILNEHMER <strong>2015</strong>: Bieder&Meier · Der Filetshop · Dieckmanns · ErlebBar · Gasthaus Stromberg · Ginger ·<br />

Haus Gerbens · Hövels · Hausbrauerei · Il Gambero · Kinderlachen · l’Arrivée Hotel · Lokalmanufaktur ·<br />

Meisterhaus · Restaurant Schloss · Nordkirchen · REWE Schulen burg · Riad · Rohrmeisterei · Schwerte ·<br />

Schönes Leben Spielbank Gastronomie · Sylter Eismanufaktur · Tapas · Factory · Vivre & Rustique ...<br />

BIERABSATZ STIEG UM GUT 50%<br />

Mit der Premium-Bierspezialität Hövels<br />

Original hat GourmeDo von Beginn an<br />

den idealen Genussbegleiter gefunden,<br />

der sich stetig wachsender Beliebtheit<br />

erfreut. Hierbei muss man das Jahr 2011<br />

etwas isolieren, da die Premiere im Juni<br />

2011 bei 12 Grad Celsius und Nieselregen<br />

stattfand. Der Bierabsatz stieg von 2012<br />

bis 2014 um gut 50 %.<br />

Die Besucherzahl ist in vier Jahren von<br />

30.000 auf 50.000 gestiegen, wobei es<br />

durch den großzügigen Aufbau auf dem<br />

Friedensplatz nie unangenehm voll wird,<br />

sondern eine schöne Stimmung herrscht.<br />

Man hat immer freien Blick und kann von<br />

jedem Punkt des Platzes jeden Stand sehen<br />

und sich schon einmal überlegen, was<br />

man als nächstes genießen möchte.<br />

DIE RESTAURANTS <strong>2015</strong>:<br />

WER IST WIEDER ODER NEU DABEI??<br />

GourmeDo bietet immer eine Plattform<br />

für neue und gute Restaurants und Konzepte,<br />

so gibt es in jedem Jahr einige<br />

neue Teilnehmer, wobei die Basis etablierter<br />

Restaurants seit 2011 bzw 2012 zu<br />

festen Größen gehören.<br />

Die schon jetzt feststehenden neuen<br />

Teilnehmer sind: Meisterhaus (Unna),<br />

Restaurant Schloss Nordkirchen, Lokalmanufaktur,<br />

Haus Gerbens (Wickede).<br />

Nach einer kleinen Pause sind wieder<br />

dabei: Hövels Hausbrauerei, Rohrmeisterei<br />

Schwerte<br />

Wieder dabei: ErlebBar, Dieckmanns<br />

& Schönes Leben, Ginger, Il Gambero,<br />

Vivre & Rustique, Gasthaus Stromberg,<br />

Spielbank Gastronomie, Der Filetshop,<br />

Riad, Tapas Factory, sowie die Cocktail<br />

Bar von und mit Bieder&Meier,<br />

das Café mit den Tortenträumen vom<br />

l’Arrivée Hotel, die Sylter Eismanufaktur<br />

und Kinderlachen. Zum Jubiläum<br />

von REWE Schulenburg (50 Jahre) und<br />

der ErlebBar (5 Jahre) gibt’s einen großen<br />

„Südstrand“ mit Sylt-Feeling. Sand,<br />

Strandkörbe und coole Drinks verbreiten<br />

Urlaubsstimmung. Dazu gibt’s<br />

leckere Antipasti, Sansibar-Leckereien,<br />

Kaviar und am Nachmittag leckere<br />

Obsttörtchen und Kaffee.<br />

Auch beim Sekt wird Wert auf besondere<br />

Qualität gelegt, hier ist die Privatsektkellerei<br />

Geldermann Partner vom Westfalen<br />

Institut und von GourmeDo und legt für<br />

<strong>2015</strong> eigens ein Jubiläums-Cuvée auf. Der<br />

Frischelieferant Service-Bund wird nicht<br />

nur wieder mit einem Kühlwagen und 10<br />

Tonnen Eiswürfeln vor-Ort sein, sondern<br />

die Gastronomen mit ausgesuchten Produkten<br />

beliefern, täglich frisch, direkt auf<br />

den Friedensplatz.<br />

So wird es vom 29.7. bis 2.8.<strong>2015</strong> wieder<br />

auf dem Friedensplatz heißen: Genuss an<br />

über 25 Ständen. Für besonderes Ambiente<br />

wird auch wieder der stimmungsvoll<br />

illuminierte, 700 qm große Magic Sky<br />

sorgen, das freitragende Dach, das nicht<br />

nur vor zu viel Sonne oder einem Schauer<br />

schützt, sondern im Wesentlichen für<br />

eine besondere Behaglichkeit sorgt.<br />

AUTOVERLOSUNG<br />

Zu einer weiteren festen Größe ist die<br />

Autoverlosung auf GourmeDo geworden.<br />

Ab Juni wird es wieder Lose für<br />

einen Euro geben und am Sonntag, den<br />

2. August wird zusammen mit Kinderlachen<br />

und Ebbinghaus Automobile ein<br />

nagelneuer Opel verlost.<br />

<strong>TOP</strong> 95


REISE<br />

Zu Land, zu Wasser und<br />

in der Luft Die sportliche Vielfalt im Kaiserwinkl/Tirol<br />

WIR VERLOSEN<br />

Vier Nächte im 4*-Hotel für zwei Personen<br />

(DZ / HP). Senden Sie eine E-Mail (Betreff:<br />

Kaiser winkl) an dortmund@top-magazin.de<br />

Der Kaiserwinkl ist mit 200 km markierten Wanderwegen und 70 km Bikerouten<br />

ein wahres Paradies für Aktivurlauber. Die Orte Kössen und Schwendt sind dem<br />

„Mountainbike-Modell Tirol“ angeschlossen. In einer Gemeinschaftsaktion von<br />

Waldbesitzern, Weginteressentenschaften, Grundeigentümern und den Gemeinden<br />

gelang es, eine ganze Reihe neuer Wege fürs Mountainbiken und Radeln zu öffnen.<br />

Das Angebot reicht vom familienfreundlichen<br />

Radwanderweg bis hin<br />

zur anspruchsvollen Mountainbike-<br />

Tour, Gipfelerlebnis inklusive. Auf dem<br />

Berg hat man die Qual der Wahl: Rund<br />

30 Hütten verlocken zur Einkehr. Wem<br />

Biken und Wandern nicht genug ist, versucht<br />

es mit Tennis oder Wassersport.<br />

Der Walchsee bietet hervorragende Wasserqualität<br />

mit Temperaturen zwischen<br />

20-24 °C – ideale Bedingungen für Wassersportarten<br />

von Wasserski und Surfen<br />

über Segeln bis zum Angeln, vom<br />

Schwimmen zum Sonnenbaden.<br />

OPTIMALFÜR PASSIONIERTE GOLFER<br />

Für passionierte Golfer bietet der Kaiserwinkl<br />

optimale Möglichkeiten. Drei<br />

Plätze stehen in unmittelbarer Nähe zur<br />

Verfügung. Die hervorragend gestaltete<br />

und bestens gepflegte 18-Loch-Anlage<br />

„Kaiserwinkl Golf“ in Kössen wurde<br />

von dem bekannten Golfplatz Architekten<br />

Donald Harradine geplant und<br />

gehört zu den Lieblingsterrains der<br />

Profispieler. Auch bei den Amateuren<br />

lässt der Kaiserwinkl das Golferherz<br />

höher schlagen. Landschaftlich großartig<br />

gelegen, vor dem Hintergrund der<br />

bizarren Gebirgslandschaft des Wilden<br />

Kaisers, gibt es die europaweit erste<br />

Golfanlage, die grenzüberschreitendes<br />

Golfen auf einem Platz mit 18 Holes zwischen<br />

Tirol und Bayern (Golfclub Reit im<br />

Winkl - Kössen) möglich macht. Herrliche<br />

Natur findet man auch rund um die Golfanlage<br />

Walchsee Moarwirt. Diese liegt<br />

auf Höhe des gleichnamigen Sees und ist<br />

umgeben von Naturschutzgebieten und<br />

dem Hochmoor. Die Golfanlage mit ihren<br />

neun Löchern ist für Handicap Spieler<br />

genauso geeignet wie für Anfänger, die<br />

auf dem ruhigen Übungsgelände erste<br />

Fortschritte machen können.<br />

HIGHLIGHT GLEITSCHIRMFLUG<br />

Das ultimative Highlight des Urlaubs sollte<br />

ein Gleitschirm- oder Drachenflug sein.<br />

An den Berghängen des Wilden Kaisers<br />

steigt im Sommer warme Luft auf, die<br />

Thermik, die Paragleiter brauchen, um ihren<br />

Sport auszuüben. Kössen ist ein Paradies<br />

für Hängegleiter und Gleitschirmpiloten.<br />

Jeden Sommer kommen zahlreiche<br />

Fans dieser Sportarten wegen der<br />

guten Thermik. Wer selbst einmal zum<br />

Kaiser der Lüfte werden will, kann bei<br />

der Flugschule Kössen einen Tandemflug<br />

mit einem erfahrenen Fluglehrer buchen.<br />

Wöchent lich starten Anfängerkurse.<br />

96 <strong>TOP</strong>


REISE<br />

FUNSPORT – FÜR JEDEN WAS DABEI<br />

Dass der Funsport nicht zu kurz kommt,<br />

dafür sorgen der Skater Park, die Beach-<br />

Volleyball-Anlage und die Sommerrodelbahn.<br />

Den ultimativen Adrenalin-Rausch<br />

gibt’s im Adventure Club Kaiserwinkl in<br />

Kössen. Hier kann man im Hochseilgarten<br />

die Kombination aus Action, Spaß<br />

und lösungsorientiertem Denken in<br />

einem in die Natur eingebauten Erlebnis-<br />

und Hindernissparcours auf acht bis<br />

zehn Meter Höhe testen.<br />

Beim Canyoning kann der Mutige verborgene<br />

Schluchten erforschen, sich<br />

entlang von Wasserfällen abseilen,<br />

Gumpen durchschwimmen und in tiefgrüne<br />

Tümpel eintauchen. Weiter im<br />

Programm: Rafting, Kajak fahren oder<br />

Flusswandern.<br />

Von Feensuppe bis Slackline –<br />

kunterbuntes Programm für Kinder und Familien<br />

Einfach draußen spielen, mit Freunden<br />

durch die Gegend streifen, die<br />

Umwelt selbständig entdecken – was<br />

für Kinder bis vor einer Generation<br />

noch selbstverständlich war, ist es<br />

heute längst nicht mehr. Durchgeplante<br />

Tagesabläufe und die übermächtige<br />

Konkurrenz der virtuellen<br />

Welten lassen für spontanes Spielen<br />

im Freien wenig Zeit übrig. In der kreativen<br />

Sommerwerkstätte der Tiroler<br />

Ferienregion Kaiserwinkl erleben Kinder<br />

und Jugendliche dagegen ganz<br />

reale Abenteuer in der Bergwelt rund<br />

um den Walchsee.<br />

Die Natur erforschen, Dinge ausprobieren,<br />

selbst etwas herstellen, statt<br />

Vorgefertigtes zu konsumieren – das<br />

Programm der Sommerwerkstatt ermöglicht<br />

Kindern zwischen 6 und 14<br />

Jahren eine Fülle neuer Erfahrungen<br />

und Begegnungen. Auch mit den einheimischen<br />

Kindern, die bei der Sommerwerkstatt<br />

mitmachen können.<br />

Wenn die Kids unter fachkundiger<br />

Anleitung aus Stämmen und Tauen ein<br />

Floß bauen, ist Teamarbeit gefragt. Mit<br />

Feuereifer sind sie dabei, Sprachbarrieren<br />

sind unwichtig, man versteht<br />

sich im wahrsten Sinne des Wortes<br />

spielend. Natürlich wird die Seetauglichkeit<br />

des Wasserfahrzeugs gleich<br />

geprüft, auf der Fahrt zu neuen Ufern<br />

dürfen die jungen Seeleute per Kopfsprung<br />

von Bord gehen. Viele Angebote<br />

richten sich an die ganze Familie,<br />

wie Ausflüge in den Wald mit einem<br />

Waldpädagogen, nächtliche Fledermauswanderungen<br />

oder eine geführte<br />

Wanderung durch die Schwemm, die<br />

größte Moorlandschaft Tirols. Auf der<br />

Burgeralm darf man dem Senner bei<br />

der Arbeit über die Schulter schauen,<br />

frisch gemolkene Milch und auf der<br />

Alm produzierten Käse kosten. Wie<br />

das Butterstampfen und Käsemachen<br />

funktioniert, können Eltern und Kinder<br />

ebenfalls gemeinsam ausprobieren -<br />

ein einmaliges Erlebnis für große und<br />

kleine Menschen, die Milchprodukte<br />

nur aus dem Kühlregal kennen.<br />

INFORMATIONEN<br />

Das Kinder- und Familienprogramm<br />

der Kreativen Sommerwerkstätte<br />

findet von 05. Juli bis 11. September<br />

<strong>2015</strong> statt. Für die meisten Programmpunkte<br />

gibt es mit der neuen Kaiserwinkl-Card<br />

50% Ermäßigung. Den<br />

kaiserlichen Urlaub gibt es übrigens<br />

zu durchaus bürgerlichen Preisen.<br />

Eine Woche Übernachtung mit Frühstück<br />

in einer gemütlichen Pension<br />

ist schon ab knapp 119,- Euro/Person<br />

und Woche buchbar.<br />

Weitere Informationen: Tourismusverband Kaiserwinkl, Dorf 15, A-6345 Kaiserwinkl<br />

Tel. +43 (0) 501100, Fax +43 (0) 50110019, info@kaiserwinkl.com, www.kaiserwinkl.com<br />

<strong>TOP</strong> 97


GLOSSE<br />

Frei, frech,<br />

unzensiert<br />

Die schlechten Nachrichten<br />

in <strong>Dortmund</strong>, was unser<br />

Party leben angeht, häufen<br />

sich zurzeit. Jetzt hat es<br />

das Happy Happy Ding Dong<br />

erwischt.<br />

Der Kultladen, der für seine tollen Orpheumpartys,<br />

für Karaoke nächte und als Stimmungsmacher<br />

auf den Weg ins Stadion bekannt war, hat<br />

für immer seine Tore geschlossen. Musste und<br />

nicht wollte. Gezwungen und nicht freiwillig.<br />

Gezwungen unter anderem durch die Nichtrauchergesetze,<br />

die mittlerweile der Ruin für viele der<br />

Szenekneipen sind. Die hohen Umsatzeinbußen, die<br />

dadurch entstehen, sind für viele Gastronomen<br />

nicht mehr tragbar.<br />

<strong>Dortmund</strong> wird stiller und leiser. Lasst uns doch<br />

<strong>Dortmund</strong> gleich zur öden Geisterstadt erklären,<br />

in der nur noch der süßliche Rauch der Shishastuben<br />

weht. In der es kein einziges gutes Szenelokal<br />

mehr gibt. Aber dafür haben wir doch drei<br />

gute Burgerläden, in denen wir weiterhin Karaoke<br />

singend unsere Bestellung aufgeben können.<br />

<strong>Dortmund</strong> war einmal die Stadt mit den urigsten<br />

Szenekneipen schlechthin, jede Kneipe ein Unikat.<br />

Eine Stadt, in der das Feiern angesagt war. Bis<br />

diese Stadt zum Opfer der Spassbremsen und Partyverweigerer<br />

wurde; mit ihren Gesetzen, die keinen<br />

Schutz vor der Pleite und der Willkür mancher<br />

Vermieter bieten. Bewohner, die sehr gerne in den<br />

sogenannten „In-Viertel“ wohnen möchten, sich aber<br />

dann beschweren, wenn die Party länger als bis 21<br />

Uhr 30 dauert. Eine Frage bleibt immer unbeantwortet:<br />

Haben diese Menschen, die sich über ein<br />

Lokal beschweren, vor der Entstehung des Lokals<br />

bereits dort gewohnt oder sind sie später dorthin<br />

gezogen. Im zweiten Falle kann man sich doch<br />

wirklich nicht beschweren. Man muss zumindest<br />

zugeben, die Lage falsch eingeschätzt zu haben.<br />

Es müsste einen Schutz für Lokale geben, gerade<br />

für Lokale, die mehr als fünf Jahre vor Ort sind.<br />

Es ist eine Bereicherung für <strong>Dortmund</strong>, schöne und<br />

gut besuche Lokale zu haben. Wird die Stadt durch<br />

das Aussterben der Lokale nicht ein Stück provinzieller?<br />

Holen wir uns das Landleben in die Stadt?<br />

Wollen wir Enten und Gänse auf dem Alten Markt.<br />

Hühner sind ja schon reichlich da.<br />

Eine Stadt definiert sich durch das Zusammenleben<br />

vieler Menschen auf engem Raum und dadurch, dass<br />

viele Aktivitäten für diese vielen Menschen auf<br />

kurzer Distanz angeboten werden. Hierzu gehört<br />

definitiv die Ausgehkultur. Sonst hätten wir in<br />

<strong>Dortmund</strong> nicht die Tradition der kleinen Wirtshäuser,<br />

die mehrere Hundert Jahre alt sind. So<br />

etwas findet man nicht in einem Dorf. Die Lokale<br />

sind ein Teil der Identität einer Stadt. Und aus<br />

einem Lokal ein Szenelokal oder einen Kultladen zu<br />

machen, dazu bedarf es nicht nur einer guten Idee,<br />

sondern einer tollen Belegschaft.<br />

Einer Belegschaft wie die des HHDD, die jetzt<br />

arbeitslos ist und nach einem neuen Job sucht.<br />

Ein paar Zahlen mehr in der Statistik der ARGE.<br />

Angefangen hatte alles mit der Stillsetzung des<br />

Ostwalls und nun sagt das HHDD bye bye.<br />

Aber, ich habe eine geniale Idee: lasst uns Bochum<br />

eingemeinden. Im Gegensatz zu uns haben die das<br />

Bermuda Dreieck.<br />

choco<br />

98 <strong>TOP</strong>


GESUNDHEIT | ANZEIGE<br />

SMILE PERFECT<br />

SIEHT DEN PATIENTEN<br />

GANZHEITLICH<br />

INTERDISZIPLINÄRES NETZWERK<br />

AN FACHLEUTEN STEHT ZUR VERFÜGUNG<br />

Der erste Eindruck ist wichtig. Ein freundliches Gesicht, ein nettes<br />

Lächeln, gesunde Zähne. Das Team von smile perfect sieht dem<br />

Patienten aber nicht nur ins Gesicht – kleine Fehler im Gebiss wirken<br />

sich oft auf die Kiefergelenksposition aus, Körperfehlstellungen bis<br />

zu den Knien können die Folge sein. Bei smile perfect arbeiten<br />

Zahnärzte, Orthopäden und Physiotherapeuten Hand in Hand.<br />

Für Schmerzen im Bewegungsapparat, an<br />

der Wirbelsäule, im Becken, sogar an den<br />

Knien kann die Fehlerursache im Kiefergelenk<br />

liegen: „Hat ein Patient ein muskuläres<br />

Ungleichgewicht im Kiefer, lässt sich oft<br />

der ganze Bewegungsapparat nicht mehr<br />

exakt steuern“, erklärt Dr. Andreas Hordt<br />

aus dem smile perfect-Zahnärzte-Team.<br />

Sorgt eine durch einen Fehlbiss gestörte<br />

Kau-Muskulatur für Verspannungen vom<br />

Kopf zum Nacken bis zur Hüfte, dann leiden<br />

Patienten oft unnötig. „Ist der Rücken nur<br />

leicht verdreht, stehen die Schultern schief,<br />

es kommt zu ungleicher Gewichtsverteilung<br />

und eingeschränkten Bewegungsabläufen“,<br />

so Dr. Hordt. Niemand kann sich rundum<br />

wohlfühlen,wenn die Zähne nicht richtig<br />

aufeinander beißen. Für Sportler ist eine<br />

Kiefergelenksuntersuchung besonders interessant.<br />

Dr. Andreas Hordt sagt, auch sich<br />

völlig gesund wähnende Sportler können<br />

ihre Leistungsfähigkeit durch eine bessere<br />

Dr. Andreas Hordt<br />

Körperhaltung, ausgelöst durch eine optimierte<br />

Kiefergelenkstellung, oft noch signifikant<br />

steigern. Sportler tragen dann nur<br />

punktuell eine spezielle Wettkampfschiene.<br />

INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT<br />

Dr. Andreas Hordt und Dr. Frank Kirchberg<br />

arbeiten bei smile perfect sehr eng mit anerkannten<br />

Orthopäden und Physiotherapeuten<br />

zusammen, denn Massagen, Spritzen<br />

oder Schmerzmittel lindern in vielen Fällen<br />

bei Störung des Bewegungsapparates<br />

vielleicht akute Beschwerden, aber die eigentliche<br />

Ursache wird so nicht behoben.<br />

Funktionsdiagnostisches und therapeutisches<br />

Wissen und die Bereitschaft zu interdisziplinärer<br />

Zusammenarbeit sind bei smile<br />

perfect eine Selbstverständlichkeit. Für<br />

die ganzheitliche Gesundheit des Patienten.<br />

COMPUTERGESTÜTZTE MESSVERFAHREN<br />

Dr. Andreas Hordt und Dr. Frank Kirchberg<br />

sind zertifizierte Spezialisten im Tätigkeitsschwerpunkt<br />

Cranio-Mandibuläre<br />

Dysfunktion. Dem Prinzip der ganzheitlichen<br />

Betrachtung des Patienten strikt folgend<br />

erkennt das Team von smile perfect<br />

Kaufunktionsstörungen als häufige Ursache<br />

für chronische Beschwerden wie etwa<br />

Kopf- und Ohrenschmerzen, Tinnitus oder<br />

Schwindelgefühle. Modernste computergestützte<br />

Messverfahren werden eingesetzt,<br />

um über Jahre eingeschlichene Bissfehlstellungen<br />

dynamisch-muskulär in ihrer Auswirkung<br />

auf den ganzen Patienten zu erkennen.<br />

Arthritische und irreparable Schäden<br />

an Gelenkstrukturen, an der Nacken- und<br />

Rückenmuskulatur bis zum Becken können<br />

die Folge eines „falschen Bisses“ sein. Eine<br />

erfolgreiche Behandlung erfordert die<br />

konsequente und geduldige Mitarbeit des<br />

Patienten ebenso wie ein interdisziplinäres<br />

Netzwerk an Fachärzten und Therapeuten,<br />

die alle an einem Strang ziehen müssen.<br />

Physio- und Ergotherapeuten sind ebenso<br />

involviert wie Orthopäden und Radiologen.<br />

ÄSTHETISCH-OPERATIVE MEDIZIN<br />

Perfektion ist bei smile perfect oberstes Gebot.<br />

Inzwischen arbeitet ein über 30-köpfiges<br />

Team für das Wohlbefinden der Patienten.<br />

Natürlich spielt auch die Ästhetik für<br />

das Wohlbefinden eine entscheidende Rolle.<br />

Mit Dr. Thomas Tork komplettiert seit<br />

einigen Jahren eine anerkannte Koryphäe<br />

auf dem Gebiet der ästhetisch-operativen<br />

Medizin das Leistungsspektrum von smile<br />

perfect. Nicht umsonst führt smile perfect<br />

neben zahlreichen Zertifizierungen seit Jahren<br />

das Gütesiegel des elitären Kreises von<br />

„The Leading Dental Centers of the World“.<br />

GEMEINSCHAFTSPRAXIS<br />

Dr. Andreas Hordt & Dr. Frank Kirchberg<br />

Hammer Straße 217 | 59075 Hamm<br />

Telefon: +49 (0) 2381 970 970<br />

info@smileperfect.de · www.smileperfect.de<br />

<strong>TOP</strong> 99


GENUSS<br />

Letzte Senfmühle Westfalens<br />

KÖSTLICHE SENF-SPEZIALITÄTEN AUS SCHWERTE<br />

Bei einer Sorte kann es schon mal leichte Geschmacksveränderungen geben – ansonsten ist da, wo Schwerter Senf draufsteht,<br />

auch immer Schwerter Senf drin. Frank Peisert, Inhaber der letzten Senfmühle Westfalens, garantiert dafür. Schließlich<br />

hat er das über hundertjährige Adriansche geheime Familienrezept im Kopf und alle Herstellungsschritte in der Hand: „Nur<br />

beim Honig-Dill-Senf nicht. Da helfen mir ein paar Bienenvölker…“ Text und Fotos: Martin Krehl<br />

EIN<br />

SCHWER-<br />

TER SENFPARADIES<br />

Unscheinbar und nicht so leicht zu<br />

finden ist die kleine Eingangstür zum<br />

Schwerter Senfparadies, neben der<br />

bekannten Event-Location Rohrmeisterei<br />

an der Ruhrstraße um das graue<br />

Künstlerhaus herum. Plötzlich steht man<br />

davor. Aber nur an Markttagen öffnet die<br />

Senfmühle auch sozusagen den Manufaktur-Verkauf<br />

– samstags vormittags und<br />

mittwochs ab 10 Uhr.<br />

Bereits 1845 ist diese Senfmühle gegründet<br />

worden, zunächst in Hohenlimburg,<br />

später zog die Kaufmannsfamilie Hegelich<br />

nach Schwerte. Benjamin Hegelich gab die<br />

Geschäfte und die Rezeptur 19<strong>02</strong> an seinen<br />

Stiefsohn Wilhelm Adrian I. ab. 1925<br />

hatte der schon fünf Angestellte und stellte<br />

täglich eimerweise bis zu 600 Kilo Senfpaste<br />

her. 1935 wurden die beiden Mahlgänge<br />

angeschafft, die Frank Peisert heute<br />

noch benutzt. 1939 übernahm Wilhelm Adrian<br />

II. und 1960 Wilhelm Adrian III.<br />

„MACH‘ IHN DIR SELBST“<br />

Der wollte die Manufaktur<br />

angesichts der preiswerter<br />

produzierenden Industriekonkurrenz<br />

1999 aufgeben.<br />

Im Advent desselben Jahres<br />

fehlte bei Frank und Svea Peisert<br />

Senf im Haus. „Wenn du<br />

Senf haben willst, mach‘ ihn<br />

dir selbst“, der damals 69-jährige<br />

Wilhelm Adrian hat sicher<br />

nicht gewusst, dass er mit dieser<br />

gar nicht ernstgemeinten<br />

Aufforderung an seinen letzten<br />

Kunden den Grundstein für<br />

die Zukunft der historischen<br />

Schwerter Senfmühle gelegt<br />

hat. Zu Silvester gab’s schon<br />

den Kaufvertrag, die geheime<br />

Rezeptur gab’s nur mündlich.<br />

Ostern 20<strong>02</strong> zogen Frank und<br />

Svea Peisert mit ihrer Manufaktur<br />

ins Künstlerhaus der Rohrmeisterei.<br />

Der ganze Betrieb mit kleinem Verkaufsladen,<br />

kleinem Lager und den beiden<br />

Mahlgängen sowie der Versandabteilung<br />

passt in ein mittelgroßes Wohnzimmer.<br />

So ungefähr. „Wenn ich noch Miete zahlen<br />

müsste für einen Laden, dann lohnt<br />

sich das nicht,“ auch so muss Senfmüller<br />

Peisert gut rechnen. Und sein Sortiment<br />

dem Geschmack der Kundschaft<br />

anpassen.<br />

HOCHWERTIGE ZUTATEN<br />

Peisert bezieht seine Rohstoffe aus vertrauenswürdigen<br />

Quellen und möglichst<br />

kontrolliertem Anbau. Aus Respekt vor<br />

der Lebensleistung seines Vorgängers und<br />

der über 100-jährigen Tradition nennt Peisert<br />

den mittelscharfen Senf heute noch<br />

„Adrian“, ansonsten gibt es fast ein Dutzend<br />

wohlschmeckende Spezialsorten. Es<br />

gibt Senf mit Estragon oder Preiselbeere,<br />

Biersenf, mit Chili oder Rüben. Vom Rotweinsenf<br />

über Riesling-, Honig-Dill- bis<br />

Kräuter- oder Curry-Senf sind so viele<br />

Geschmacksnuancen vertreten, dass die<br />

heimische Gastronomie gar nicht anders<br />

kann, als um den Senf herum köstliche Gerichte<br />

zu erfinden. Nebenan in der Rohrmeisterei,<br />

aber zum Beispiel auch im Syburger<br />

Spielbank-Casino. Mit den Rezepten<br />

seiner Kunden hat Peisert schon ein<br />

eigenes Kochbuch herausgegeben.<br />

NUR REINE SENFSAAT<br />

Niemals kommt Peisert Zucker in seine ursprünglich<br />

gelbe Paste – außer den, den<br />

besagte Bienen für die Honig-Dill-Sorte<br />

beisteuern. Keine Verdickungs- oder<br />

Konservierungsmittel: „Senf kann nicht<br />

verderben, nur an Schärfe verlieren“.<br />

Einmal in der Woche werden die Mahlgänge<br />

in Betrieb genommen, die Luft in<br />

der Manufaktur ist dann zum Weinen<br />

mit ätherischem Öl aus der Senfsaat getränkt.<br />

Wer dabei sein möchte, muss sich<br />

anmelden. Auch der Besuch im Laden<br />

lohnt – Senf gibt es auch als Geschenk<br />

oder Mitbringsel verpackt, dazu viele<br />

leckere Spezialitäten aus der Region:<br />

www.schwerter-senfmuehle.de<br />

100 <strong>TOP</strong>


GENUSS<br />

NRWS ERSTE<br />

,BIER-BOTSCHAFTERIN‘<br />

Die lokalmanufaktur ist das neue Restaurant im <strong>Dortmund</strong>er Rathaus, betrieben von der<br />

KHC Westfalenhallen GmbH. Pünktlich zum ,Tag des deutschen Bieres‘ am 23. April gab<br />

es dort zwei ,Bier-Botschafter‘, darunter: die erste ,Bier-Botschafterin‘ NRWs. Besucher<br />

konnten sich von den Bier-Experten beraten lassen, an jedem ersten Montag im Monat<br />

ihr Wissen in punkto ,Gerstensaft‘ bei Bier-Verkostungen erweitern, und Firmen die<br />

Bier-Tastings auch als Special Event für Mitarbeiter oder Geschäftspartner buchen.<br />

Wie man Bier angemessen genießt? Jedenfalls<br />

nicht einfach runterschütten.<br />

Einschenken, die Farbe beobachten, riechen<br />

– was Weinkenner schon lange tun,<br />

sollte auch Bierfreunden recht sein. Die<br />

Geschmacksnoten, die man beim Riechen<br />

entdecken kann, reichen von Citrus bis<br />

Karamell. ,Trinken sollte man in großen<br />

Schlucken, weil sich so der Geschmack<br />

gut entfaltet‘, so Jennifer Schubert. Übrigens:<br />

Entgegen landläufigen Überzeugungen<br />

sollte Bier nicht einige Minuten<br />

stehen, sondern durchgezapft werden.<br />

Auch niedrige Temperaturen sind nicht<br />

so angesagt, wie viele Biertrinker glauben.<br />

,Bei 15 Grad Trinktemperatur kommen<br />

die Aromen am besten durch. Das<br />

ist zum Beispiel für Verkostungen ideal‘,<br />

sagt Jennifer Schubert.<br />

Seit Februar ist Jennifer Schubert die erste<br />

,Bier-Botschafterin‘ in NRW. Den Titel<br />

hat sie im Rahmen eines IHK-Lehrgangs in<br />

Koblenz erworben. Brautechniken, Biertraditionen<br />

und -stile, welches Bier zu<br />

welchem Gericht? – das sind Themen der<br />

Ausbildung. ,Bockbier zum Beispiel passt<br />

neben Grillgerichten auch gut zu Süßspeisen‘,<br />

weiß die ,Bier-Botschafterin‘.<br />

VOLL IM TREND – CRAFT-BIERE<br />

Sechs Biersorten aus dem Fass und zehn<br />

so genannte Craft-Biere aus der Flasche<br />

bietet sie in der lokalmanufaktur standardmäßig<br />

an. Craft-Biere, also handgemachte,<br />

seltene Biersorten kleiner Brauereien,<br />

liegen zurzeit gastronomisch im<br />

Trend. Eine Flasche kann bis zu 10 Euro<br />

kosten. Die ,Bier-Botschafterin‘ kennt<br />

auch die Technik des ,Bier-Stachelns‘:<br />

Ein mit Feuer erhitzter Stab wird ins Bier<br />

getaucht, sodass der Restzucker karamellisiert.<br />

Das Bier wird vollmundiger,<br />

süßer und süffiger. Auch das gibt es bei<br />

Veranstaltungen in der lokalmanufaktur<br />

zu erleben, ebenso wie Eisbockbier. Wenn<br />

Bier gefriert und man dann die Flüssigkeit<br />

beim Auftauen auffängt, erhöht sich<br />

der Alkoholgehalt. Das so gewonnene Eisbockbier<br />

erinnert fast schon an Likör –<br />

ein überraschendes Geschmackserlebnis<br />

für Biertrinker.<br />

EISBOCKBIER MIT 57 % ALKOHOL<br />

Nach dem ungewöhnlichsten Bier, das sie<br />

kennt, gefragt, nennt Jennifer Schubert<br />

ein sogar noch stärkeres Getränk, ein<br />

,Schorschbock‘-Eisbockbier mit 57 Prozent<br />

Alkohol. „Da schafft man natürlich in<br />

der Regel keine ganze Flasche“, lacht sie.<br />

Aber bei Bier-Verkosten geht es ja auch<br />

nicht um Menge, sondern um Geschmack.<br />

Kontakt zur lokalmanufaktur und zu den<br />

Bier-Botschaftern: Telefon: <strong>02</strong>31 / 18 57-383<br />

oder www.lokalmanufaktur.de<br />

<strong>TOP</strong> 101


GENUSS<br />

GLÜCKLICHE SCHWEINE<br />

ODER ARME SAU?!?<br />

In dieser Ausgabe wollen wir die im letzten <strong>Magazin</strong> begonnene Reihe über Lebensmittel fortsetzen und uns mit Schweinefleisch<br />

beschäftigen. Es ist jedoch gar nicht so einfach wie ich dachte, einen Artikel über Schweinefleisch und seine Produktion<br />

in Deutschland zu schreiben. Ich kann natürlich einseitig gegen die Mastindustrie wettern und die zum Teil tatsächlich furchtbaren<br />

Bedingungen des Mästens und des Schlachtens anprangern. Ich kann dem vergangenen Idyll der traditionellen Landwirtschaft<br />

nachhängen, die vermutlich nur in der Rückschau wirklich idyllisch ist, ändern tue ich damit nichts. Eine Annäherung …<br />

ZAHLEN UND FAKTEN<br />

Doch von welchen Zahlen sprechen wir<br />

eigentlich? Jeder Deutsche isst im Schnitt<br />

pro Jahr 60 kg Fleisch. Damit liegen wir<br />

über den meisten Ländern, aber unter<br />

den USA (75 kg). China und die anderen<br />

aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien<br />

gelten als Boomländer des Fleischverzehrs.<br />

Deutschland ist aber – zu meiner<br />

persönlichen Überraschung – der drittgrößte<br />

Produzent von Schweinefleisch<br />

weltweit. So werden hier pro Jahr etwa<br />

60 Millionen Schweine geschlachtet. Diese<br />

Menge verbleibt natürlich nicht allein<br />

in Deutschland, denn hier ist der Fleischkonsum<br />

seit einigen Jahren leicht rückläufig<br />

bzw. verschiebt sich vom Schwein zugunsten<br />

des Huhns, weil das als gesünder<br />

gilt. Somit wird der Export immer wichtiger.<br />

Wir liefern Schweinebäuche nach<br />

Ungarn und Korea, Schultern nach Polen<br />

und Kroatien, Schinken nach Italien und<br />

Schwänze, Ohren und Füße nach China.<br />

In Mastställen wie Schlachthöfen findet<br />

seit einigen Jahren eine Konzentration<br />

statt: die Anlagen werden weniger,<br />

aber dafür größer. In Brandenburg<br />

gibt es eine Zuchtanlage für mehr<br />

als 35.000 Schweine, in den größten<br />

Schlachtfabriken werden pro Woche<br />

120.000 Tiere geschlachtet. Ein deutsches<br />

Mastschwein lebt vier Monate<br />

bis zur Schlachtreife von etwa 125 kg.<br />

ETHIK UND ÖKOLOGIE<br />

Natürlich kann man die industrielle Produktion<br />

ablehnen, und in der Tat hat<br />

die einzelne Kreatur hier keinen großen<br />

Stellenwert mehr, erfährt keine Achtung<br />

mehr. Natürlich gibt es ethische wie<br />

tierschutzrechtliche Probleme, wenn<br />

z. B. auf dem Schlachthof die Betäubung<br />

nicht richtig funktioniert und das<br />

Schwein lebendig verbrüht wird, was bei<br />

einem Prozent der Tiere tatsächlich der<br />

Fall ist – das klingt wenig, sind aber bei<br />

knapp 60 Millionen geschlachteter Tiere<br />

pro Jahr immerhin 600.000. Wir haben<br />

jedoch lange den Punkt überschritten,<br />

zu früheren Verhältnissen und Produktionsmethoden<br />

zurückkehren zu können.<br />

1<strong>02</strong> <strong>TOP</strong>


GENUSS<br />

Allerdings ist der alleinige Blick auf die<br />

Haltung nicht ausreichend. Fleisch, und<br />

in diesem Fall Schwein, ist zu einem<br />

Wirtschaftsgut geworden, das weltweit<br />

hin und her gebracht wird. Der sogenannte<br />

ökologische Fußabdruck wird<br />

hier in Zukunft sicher stärker in den<br />

Fokus treten. Das betrifft sowohl den<br />

immensen Wasserverbrauch, den die<br />

Fleischproduktion mit sich bringt wie<br />

auch die benötigten Flächen für den Futtermittelanbau.<br />

Der BSE-Skandal hat dafür<br />

gesorgt, dass Schweine, die ja Allesfresser<br />

sind, nicht mehr ihrem Naturell<br />

entsprechend auch mit tierischem Protein<br />

versorgt werden dürfen, sondern<br />

z. B. viel mit Soja gefüttert werden. Für<br />

den Soja-Anbau werden in Südamerika<br />

allerdings ganze Wälder gerodet, um sie<br />

dann durch Mono-Kulturen zu ersetzen.<br />

EIN KOMPLEXES THEMA<br />

Wie sich zeigt, haben wir es hier nicht<br />

nur mit einem Thema, sondern einem<br />

komplexen Geflecht zu tun. Wer nun versuchen<br />

möchte, bewusster zu essen und<br />

einzukaufen: Welche Alternativen gibt<br />

es zum Mastschwein? Der Bochumer Lebensmittelgroßhandel<br />

Niggemann Food<br />

Frischemarkt GmbH in Person seines<br />

Fleischermeisters und Abteilungsleiters<br />

Christoph Grabowski unterstützt<br />

Landwirte bei der Erhaltung alter Hausschweinrassen<br />

wie dem Mangaliza oder<br />

dem bunten Bentheimer. Das ist aber nur<br />

möglich, weil das Standard-Sortiment so<br />

groß ist, das eine solche Nische möglich<br />

ist, auch wenn dort zunächst keine optimalen<br />

Gewinne generiert werden: „Die<br />

Leute haben zum Glück die alten Rassen<br />

wieder entdeckt und wollen sie genießen.<br />

Aber gekauft wird natürlich bevorzugt<br />

Filet, Schnitzel oder vielleicht noch<br />

Kotelett. Beziehen muss ich jedoch das<br />

ganze Tier und für die anderen Teile auch<br />

eine Verwendung finden!“, so Christoph<br />

Grabowski. Aber die Nachfrage steigt,<br />

und so erleben Rassen wie die genannten<br />

oder auch wie das Schwäbisch-Hällische,<br />

das Angler-Sattelschwein oder<br />

das rotbunte Husumer Protestschwein<br />

(letzteres kann man sich im <strong>Dortmund</strong>er<br />

Zoo ansehen, der übrigens ebenfalls<br />

alte Haustierrassen züchtet, um sie vor<br />

dem Aussterben zu bewahren) eine Renaissance,<br />

so dass zum Glück die Chancen<br />

wieder steigen, ihr Erbgut und damit<br />

die Rassen zu erhalten.<br />

Die alten Rassen aber wachsen natürlich<br />

langsamer und benötigen dazu<br />

auch noch mehr Zeit bis zur Schlachtreife.<br />

Somit muss dieses Fleisch deutlich<br />

teurer verkauft werden, da die Aufzucht<br />

allein durch den höheren Zeitaufwand<br />

viel kostenintensiver ist. Zum<br />

Glück wächst die Zahl der Verbraucher,<br />

die wieder bereit sind, für ein hochwertiges<br />

Lebensmittel auch mehr Geld auszugeben.<br />

Trotzdem machen Bio-Fleisch<br />

wie auch andere alternative Projekte ein<br />

Nischen-Segment von unter 5 % des gesamten<br />

deutschen Fleischmarktes aus.<br />

Aber was ist nun mit dem Geschmack?<br />

Seit den 1980er Jahren predigt man uns,<br />

dass Fett ungesund ist. In der Folge hat<br />

man Schweine gezüchtet, die weniger<br />

Fett ansetzen oder wenn, dann nur in der<br />

Schwarte, die man abschneiden kann.<br />

Wer das verinnerlicht hat, ist sicher mit<br />

konventionellem Schweinefleisch gut<br />

bedient. Zudem ist dieses recht neutral<br />

im Geschmack. Mittlerweile wissen wir<br />

aber, dass es gute und schlechte Fette<br />

gibt. Das Fleisch des Iberico-Schweins<br />

z. B. ist nach der Eichelmast reich an<br />

ungesättigten Fettsäuren. Auch das<br />

Fleisch der anderen alten Rassen ist<br />

natürlich marmoriert und insgesamt<br />

bedeutend fetter. Dafür ist es unglaublich<br />

lecker und saftig und hat einen viel<br />

stärkeren Eigengeschmack.<br />

© Lukas Erdmann<br />

JEDER MUSS SEINEN WEG FINDEN<br />

Eine weitere alte Rasse, die zudem noch<br />

weitgehend naturnah gehalten wird,<br />

ist das reinrassige spanische Iberico,<br />

das den legendären Pata Negra liefert,<br />

aber natürlich noch viele weitere unglaublich<br />

leckere Schnitte bereithält.<br />

Martin Hesterberg, Fleisch-Sommelier<br />

und Inhaber von DER FILETSHOP: „Der<br />

Fleischmarkt ist so schwer durchschaubar<br />

geworden, dass ich nicht mehr<br />

wusste, wo ich mein Fleisch kaufen sollte.<br />

Deshalb habe ich mein Unternehmen<br />

gegründet und versuche, möglichst jeden<br />

Erzeuger persönlich zu kennen.“<br />

FAZIT?<br />

Hier ein Fazit zu ziehen ist schwer, weil<br />

man viele der genannten Punkte nur<br />

anreißen kann. Definitiv gibt es Missstände,<br />

die beseitigt werden müssen.<br />

Ebenso sicher müssen wir die natürlichen<br />

Ressourcen wie Wasser und Land<br />

besser schützen. Einen Weg zurück in<br />

die bäuerliche Gesellschaft gibt es aber<br />

auch nicht mehr. Schlussendlich kann<br />

nur jeder versuchen, sein eigenes Kaufund<br />

Konsumverhalten zu reflektieren<br />

und im Rahmen seiner Möglichkeiten<br />

zu ändern, wenn ihm das richtig und<br />

wichtig erscheint. Text: Britta Röttger<br />

<strong>TOP</strong> 103


LIFESTYLE | ANZEIGE<br />

Schlafkomfort mit dem<br />

ultimativen Luxus-Gefühl<br />

MADE BY TRÉCA<br />

DIE KUNST DES REISENS<br />

Es gibt Stichworte, die sofort bestimmte<br />

Assoziationen erzeugen und mit nur einem<br />

Wort eine ganze Welt von Bildern im Kopf<br />

heraufbeschwören – so wie der legendäre<br />

Orient Express! Wer denkt nicht sofort an<br />

Agatha Christies „Mord im Orient-Express“,<br />

an Lauren Bacall, Sean Connery und all die<br />

anderen großartigen Schauspieler? Sieht man<br />

nicht sofort Wendy Hiller, die als Prinzessin<br />

Dragomiroff dem Detektiv Hercule Poirot<br />

Auskunft über ihr Alibi gibt, aristokratisch<br />

arrogant mit hartem russischen Akzent?!?<br />

ESCALE: Als zeitgenössische Umsetzung des Universums der Zugabteile des Orient Express vereint dieses<br />

Kopfteil Schlichtheit und Eleganz. Ein einzigartiges Kopfteil – für Anhänger einer individuellen Gestaltung.<br />

VON CHRISTIE BIS TOLSTOI<br />

Aber auch in der Realität ist die Geschichte<br />

des Luxus-Zuges mit einer Reihe schillernder<br />

Namen verknüpft, die damit von<br />

Paris nach Konstantinopel, also Istanbul<br />

gereist sind: Lawrence von Arabien, Marlene<br />

Dietrich oder die illustre Mata Hari,<br />

um nur einige zu nennen! Vor dem inneren<br />

Auge entstehen direkt Bilder: Marlene<br />

Dietrich, wie sie im Hosenanzug, die<br />

Beine elegant übereinander geschlagen<br />

in einem Sessel sitzt, die Zigarettenspitze<br />

in der Hand und ein Glas Champagne vor<br />

sich und vielleicht in eine angenehme<br />

Konversation mit Lawrence von Arabien<br />

vertieft – ach, wunderbare Geschichten,<br />

die man sich ausmalen kann!<br />

Schwer vorstellbar wären all diese<br />

Geschichten – die fiktiven wie die realen<br />

– allerdings ohne das phantastische<br />

Ambiente des Orient-Express: samtweiche<br />

Fauteuils, viel dunkles Holz, königliche<br />

Speisen und Nächte wie ein Traum,<br />

in einem Satz: Die Kunst des Reisens in<br />

Vollendung!<br />

DIE KOLLEKTION „ORIENT EXPRESS“<br />

Dieses Gefühl des „Schlafens wie im<br />

Orient-Express“ kann man sich jetzt<br />

auch nach Hause holen: der französische<br />

Luxusbettenhersteller Tréca bietet<br />

seit Neuestem eine Sonderedition<br />

104 <strong>TOP</strong>


LIFESTYLE | ANZEIGE<br />

an, die den Namen des berühmten<br />

Zuges trägt und diesem auch in der<br />

luxuriösen Anmutung Rechnung trägt:<br />

ein noch komplexerer Aufbau als bei<br />

der Platinum-Linie und ein noch höherer<br />

Anteil der Edelmaterialien Kaschmir,<br />

Seide, Kamel- und Rosshaar kennzeichnen<br />

die neuen Matratzen der<br />

Linie „Orient Express“, die zudem noch<br />

höher sind als die anderen Treca-Matratzen<br />

und somit allerhöchsten Liegekomfort<br />

versprechen.<br />

AUF 80 EXKLUSIVE BETTEN LIMITERT:<br />

„PARIS MILLÉSIME“<br />

Internationale Designer wie Mattheo<br />

Thun, Annette Lang oder Andreas Weber<br />

haben die einzelnen Bestandteile der Kollektion<br />

entwickelt und ihre ganz individuelle,<br />

sehr unterschiedliche Kreativität<br />

in die jeweiligen Entwürfe eingebracht.<br />

Die vier Basis-Modelle, die entstanden<br />

sind, sind von den vier Abteil-Kategorien<br />

inspiriert. Dazu gibt es drei Matratzen:<br />

Paris-Istanbul, Paris-Venise und Paris-<br />

Vienne. Wie immer bei Tréca kann man<br />

sich ganz nach den persönlichen Bedürfnissen<br />

und Vorstellungen sein Bett aus<br />

Untermatratze, Matratze, Auflage und<br />

Kopfteil zusammen stellen. Wer es ganz<br />

exklusiv mag, kann auch eines der auf<br />

80 Betten limitierten und nummerierten<br />

Edition „Paris Millésime“ bestellen, die<br />

anlässlich des 80. Geburtstages von Treca<br />

in diesem Jahr aufgelegt wurde. Um den<br />

Kreis wieder zu schließen, werden die<br />

Betten der „Edition Orient Express“ auch<br />

in den Zug eingebaut, der zur Zeit restauriert<br />

und neu ausgestattet wird.<br />

AUFWERTUNG DES SCHLAFZIMMERS<br />

Mit den luxuriösen und aufwändig<br />

gestalteten und verarbeiteten Betten<br />

liegt Tréca voll in einem der wichtigsten<br />

Möbel-Trends der kommenden Jahre:<br />

dem Siegeszug des Schlafzimmers. Nach<br />

der Aufwertung des Bades zur Wellness-<br />

Oase, dem Trend zum draußen wohnen<br />

und der Neu-Ausrichtung der Küche folgt<br />

nun logisch auch die Neu-Definition des<br />

Schlafzimmers. Der Funktionsraum, der<br />

früher vor allem viel Stauraum und eine<br />

ruhige Atmosphäre bieten sollte, wird<br />

nun ein Refugium zum Wohnen, Schlafen<br />

und Entspannen.<br />

Ausladende Schränke werden nach Möglichkeit<br />

außerhalb des Zimmers platziert,<br />

so dass drinnen Raum für eine neue<br />

Gestaltung entsteht. In deren Zentrum<br />

steht natürlich das Bett, gern im Oversize-Format<br />

mit repräsentativem Kopfteil<br />

und natürlich reichlich integrierter Technik.<br />

Diverse Motoren sorgen dafür, dass<br />

die Matratze und damit der Körper in jede<br />

bequeme Position gebracht werden kann,<br />

um komfortabel lesen, fernsehen, Musik<br />

hören oder online surfen zu können.<br />

Integrierte Steckdosen oder Anschlüsse<br />

verhindern Kabelsalat und ermöglichen<br />

eine stressfreie Nutzung von Mobiltelefon,<br />

Tablet, Laptop oder Spielkonsole.<br />

Auch Möbel wie Nachttische und Bettbänke<br />

erfahren eine Aufwertung und<br />

werden nun gern noch um einladende<br />

Sessel oder Sofas ergänzt. Auch das<br />

Licht spielt eine wichtige Rolle. Dimmbare<br />

Lampen und indirekte Beleuchtung<br />

schaffen eine intime Atmosphäre.<br />

RIVIERA – Eine Exkursion mit Stil:<br />

wie die alten Reisekoffer verbindet<br />

dieses Kopfteil Stoff und Leder.<br />

Zugabteil des Orient Express: Inspiration<br />

für die neuen Modelle von Treca Interiors.<br />

TRADITION UND QUALITÄT<br />

Nicht nur Design und Technik haben eine<br />

Aufwertung des Schlafzimmers gebracht,<br />

sondern auch medizinische Erkenntnisse<br />

dazu geführt, dass wir heute wissen: Ein<br />

guter Tag beruht auf einer guten Nacht.<br />

Technisch ist Tréca in dieser Hinsicht<br />

schon seit langer Zeit ganz weit vorn.<br />

Eigentlich aus dem Stahlbau entstanden –<br />

Tréca ist nichts anderes als die Zusammensetzung<br />

aus „Tréfilerie“ = Drahtzieherei<br />

und „Câblerie“ = Kabelbinderei – hat<br />

das Unternehmen bereits 1935 das erste<br />

Boxspringbett auf den Markt gebracht.<br />

Zwar befindet sich der Showroom von<br />

Tréca im mondänen Paris, gefertigt<br />

wird jedoch seit jeher im vom Stahlbau<br />

geprägten Elsass. 80 Jahre Erfahrung,<br />

technische Expertise und bedingungslose<br />

Qualität stecken also in jedem Tréca-<br />

Bett. Handarbeit spielt nach wie vor eine<br />

wichtige Rolle und sorgt dafür, dass keine<br />

Kundenwünsche unerfüllt bleiben: aufgestickte<br />

Monogramme auf den Matratzen<br />

oder Sonderformate stellen kein Problem<br />

dar. Dass das Unternehmen es trotzdem<br />

immer wieder schafft, sich selbst zu übertreffen,<br />

beweist Tréca mit der großartigen<br />

Edition „Orient Express“.<br />

Schlafen wie die Könige – Tréca macht<br />

es möglich! Exklusiv im Großraum <strong>Dortmund</strong><br />

gibt es die Tréca Orient Express<br />

Kollektion bei Betten Leeners in Hagen.<br />

HERDECKER STRASSE 2 · 58089 HAGEN<br />

WWW.LEENERS.DE · TEL. 0 23 31-408 11<br />

<strong>TOP</strong> 105


RECHTSANWALTSKANZLEI<br />

BETTINA BIRK<br />

FREIZEIT | UNTERHALTUNG<br />

Musik liegt in<br />

der (Sommer-)Luft …<br />

… DENN ES KLINGT, TÖNT, SUMMT, ROCKT UND<br />

GROOVT WIEDER IM INNENHOF VON HAUS WITTEN!<br />

Der KULTUR<strong>SOMMER</strong> in Witten begeistert mit Live-Musik seit fast 20 Jahren<br />

das Publikum aus Stadt, Land und Region. Das Open Air Programm in<br />

gemütlich-romantischer Burghof-Atmosphäre bestreiten auch in diesem Jahr<br />

wieder verschiedene Bands unterschiedlichster Genres, immer anders, immer<br />

abwechslungsreich, aber immer mit ganz viel Musik!<br />

WIR VERLOSEN<br />

4 x zwei Karten nach Wunsch. Senden<br />

Sie eine E-Mail (Betreff: Kultursommer)<br />

an dortmund@top-magazin.de<br />

Bella Vista<br />

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58313 Herdecke<br />

Telefon: 0 23 30 80 22 77<br />

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Mühlenstraße 9 · 58313 Herdecke<br />

Tel. <strong>02</strong>330-8927-700 · www.kanzlei-ruhraue.de<br />

27.06., 19:30 Uhr: Bella Vista<br />

Die Band der vier bekannten Popschlagerstars<br />

ist mit ihrem neuen Album<br />

„Stark“ zu Gast.<br />

04.07., 19:30 Uhr: Free Bears<br />

Eine Band so alt wie der Kultursommer –<br />

das muss gefeiert werden mit bestem<br />

handgemachten Sound von Americana<br />

über Country bis Rock’n’Roll.<br />

11.07., 19:30 Uhr: Shaky Everett<br />

Shaky Everett ist die Nr. 1 in Deutschland<br />

– und nicht nur auf dem Kultursommer<br />

– wenn es um die Darbietung der<br />

frühen Elvis Songs geht!<br />

18.07., 19:30 Uhr: Die Goldenen Reiter<br />

Sie geben Gas und machen Spaß – die<br />

NDW überrollt den Kultursommer.<br />

106 <strong>TOP</strong><br />

Die Goldenen Reiter<br />

Hopstopbanda<br />

25.07., 19:30 Uhr: Hopstopbanda<br />

BalkanBeat, GypsyBoogie, Gangster-<br />

Swing & SovietTango – wer da nicht auf<br />

dem Kultursommer tanzt, hat weder Feuer<br />

im Herzen noch unterm Hintern!<br />

01.08., 19:30 Uhr: Bardic<br />

Rauchig, erdig, Celtic – bester Folk auf<br />

dem Kultursommer, so wie er sein muss:<br />

akustisch und natürlich handgemacht.<br />

08.08., 19:30 Uhr: Komm‘Mit Mann!s<br />

Schweißtreibende Grooves, schmachtende<br />

Balladen, gestochene Bläsersätze,<br />

fulminante Chöre und mit Chris Tanzza<br />

als Leadsänger die schwärzeste Stimme<br />

des Ruhrgebiets. 60er Jahre Soul vom<br />

Feinsten zum traditionellen Abschluss<br />

des Kultursommers.


GASTRONOMIE | ANZEIGE<br />

WITTEKINDSHOF NEU ENTDECKEN<br />

Das Herz am rechten Fleck – Das neue Motto des renovierten „Wittekindshof“<br />

Um Ihren Aufenthalt im Wittekindshof<br />

noch angenehmer zu gestalten, haben wir<br />

mit viel Liebe zum Detail den Wittekindshof<br />

aufwändig renoviert und damit den<br />

Landhausstil neu definiert. 30 weitere Hotelzimmer<br />

wurden für Sie renoviert! Unsere<br />

Komfortzimmer mit exklusiver Ausstattung,<br />

hochwertigen Matratzen und modernem<br />

Design geben Ihnen neue Energie für<br />

Ihren Tag und dienen als Rückzugsort für<br />

Ihren Aufenthalt in <strong>Dortmund</strong>. Besuchen<br />

Sie uns auch zu Ihrem besonderen Anlass,<br />

gerne sind wir Ihr kompetenter<br />

Ansprechpartner<br />

für Familien-Feierlichkeiten<br />

wie Hochzeiten, Geburtstage,<br />

Konfirmation<br />

und Kommunion.<br />

Zur Gestaltung von Festlichkeiten<br />

aller Art stehen<br />

Ihnen unser Restaurant<br />

„WIDU“, die „Wittekindstube“<br />

sowie weitere<br />

Räumlichkeiten in verschiedenen<br />

Größen bis zu 130 Personen<br />

zur Verfügung. Auch hier haben wir für<br />

das Besondere gesorgt.<br />

Im Restaurant „WIDU“ erwartet Sie eine gemütliche<br />

Atmosphäre, ein aufmerksamer<br />

Service und kulinarische Genüsse von unserem<br />

kreativen Küchenteam. Die mit viel<br />

Liebe zum Detail mit originalen Materialien<br />

neu gestaltete „Wittekindsstube“ bietet<br />

Ihnen ein besonderes Ambiente für eine<br />

zünftige Hüttengaudi. Sichern Sie sich jetzt<br />

Ihren Termin! Wir freuen uns auf Sie!<br />

DIE NEUE WITTEKINDSTUBE:<br />

Perfekt für Ihre zünftige Hüttengaudi<br />

Unsere Aktionen im Sommer<br />

Erleben Sie die Highlights aus 22<br />

Musicals und seien Sie mitten im<br />

Geschehen Genießen Sie dazu ein<br />

köstliches 4-Gang-Menü. Unsere<br />

Dinner-Musical Shows „Open Air“<br />

finden am 13. Juni und 25. Juli<br />

<strong>2015</strong> statt. Das 4-Gang-Menü inkl.<br />

Aperitif und Schauspiel buchen<br />

Sie zum Preis von 68,00 Euro pro<br />

Person. Einlass: 18.30 Uhr, Beginn<br />

19.00 Uhr. Sichern Sie sich einen<br />

der letzten Plätze!<br />

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Freitag ist BBQ-Tag! „All you can<br />

eat „jeden Freitag im Juli & August<br />

ab 18.00 Uhr (bei schönem Wetter)<br />

genießen Sie auf unserer ruhigen<br />

Gartenterrasse sommerliche Salate<br />

und Köstlichkeiten vom Grill.Reservieren<br />

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Man muss nicht mehr extra von <strong>Dortmund</strong><br />

bis in die Alpen fahren, um eine<br />

originelle Hüttengaudi zu erleben. In der<br />

neu renovierten Wittekindstube mitten<br />

in <strong>Dortmund</strong> findet man den richtigen<br />

Platz für zünftige Gemütlichkeit. Mit der<br />

Wittekindstube ist ein besonderer Ort<br />

entstanden: „Die Wittekindstube wurde<br />

aus dem Holz einer 300 Jahre alten Berghütte<br />

liebevoll und aufwendig gestaltet“,<br />

erklärt Hoteldirektor Michael Hövel, „sie<br />

ist der ideale Platz für die perfekte Weihnachtsfeier<br />

oder jeden anderen Anlass,<br />

der ein Höchstmaß an Gemütlichkeit<br />

bieten soll.“ Ob mitten im Sommer oder<br />

im Winter, es ist immer die richtige Zeit<br />

für eine zünftige Hüttengaudi. Je nach<br />

Gusto werden dabei deftige Fleisch- und<br />

Käsegerichte gereicht. Genauso wenig<br />

fehlen dürfen landestypische Getränke,<br />

ob Weizen vom Fass, Originalbier aus<br />

dem Maßkrug, grüner Veltliner oder<br />

samtweicher Zweigelt – und auf Wunsch:<br />

Musik und Tanz.<br />

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Langschläfer-Verwöhn-Frühstück<br />

jeden Sonntag von 10.00 bis 14.00<br />

Uhr zum Preis von 16,50 Euro pro<br />

Person.<br />

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Unser Angebot für Verliebte: Candle-light-Dinner<br />

bei Kerzenschein<br />

im Restaurant „WIDU“. Wir verwöhnen<br />

Sie in unserem Restaurant<br />

mit einem kreativen 4-Gang-<br />

Menü inklusive korrespondierender<br />

Weine und Mineralwasser zum<br />

Preis von 49,50 Euro pro Person.<br />

BEST WESTERN Parkhotel Wittekindshof<br />

Westfalendamm 270 · 44141 <strong>Dortmund</strong><br />

Tel. <strong>02</strong>31-51 93 0 · Fax: <strong>02</strong>31-51 93 100<br />

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<strong>TOP</strong> 107


Tipps und Termine | Präsentiert von Premium Cars Peters<br />

FR 19.6.<br />

Schmackes, Günna<br />

und Kasalla · 19:30 Uhr<br />

CLASSIC HOUSE:<br />

Bring it Back · 23:00 Uhr<br />

Daddy Blatzheim, An der Busch mühle 3, 44139 DO<br />

SA 2.6.<br />

SO 21.6.<br />

Szenen Songs Conferancen<br />

BLAUE AUGEN · 19:30 Uhr<br />

DO 25.6.<br />

TRIO HUT UP: Bossa Nova,<br />

Impro · 20:00 Uhr<br />

Schoten, Sprüchskes, Schenkelklopfer – locker<br />

aussem Ärmel und voll aussem Leben.<br />

Bruno „Günna“ Knust lässt 22 Jahre Immer–<br />

Volle-Hütte im Theater Olpketal Revue passieren.<br />

Er mixt eine persönliche Auswahl<br />

liebgewonnener Klassiker mit neuen und allerneuesten<br />

Günnareien aus der täglich frischen<br />

Gagschmiede. Zum Start in die neue<br />

Spielzeit präsentiert Knust mit „Schmackes,<br />

Günna und Kasalla“ eine Show für<br />

Kenner, Liebhaber und Ruhrpott-Novizen.<br />

Theater Olpketal, Olpketalstr. 90, 44229 DO<br />

SA 2.6.<br />

QUER BEAT: Walter<br />

Tanzt / Love Boot · 20 Uhr<br />

Einfach abtanzen! 80s, 90s, Funk, Party<br />

Classics, Rock Charts mit Dj Ruud van<br />

Laar. Herr Walter, Speicherstr. 90, 44147 DO<br />

SA 2.6.<br />

Acapella Boygroup mit Frau<br />

VOCAL RECALL · 20 Uhr<br />

Musikrevue zum Thema „jede Menge Illusionen,<br />

Liebesfilm- und Musikboxmusik<br />

von 1945 bis 2012“, vom Wiederaufbau<br />

bis zur Lifestyle – Krise – Heimat & Leutegeschichten.<br />

Von „Muss doch keiner<br />

wissen, dass dein Vater Berchmann iss“<br />

bis „Ich hab Audi, also wech da“. ....mit<br />

vielen neuen Songs und Hits!<br />

Hansa Theater Hörde, Eckardtstr. 4a, 44263 DO<br />

Moderne Arbeit:<br />

POETRY SLAM · 18.00 Uhr<br />

Vier Wortakrobaten treten in Wettstreit<br />

um den witzigsten, kritischsten oder unterhaltsamsten<br />

Beitrag zum Begriff „Moderne<br />

Arbeit“. In Kooperation mit dem<br />

Archiv der Arbeiterjungendbewegung.<br />

Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 <strong>Dortmund</strong><br />

DI 23.6.<br />

DO 25.6.<br />

Bobby McFerrin<br />

& Chick Corea · 20 Uhr<br />

Trio Hut Up, das sind Jürgen Schwalk<br />

(Git.), Ralf Diedenhofen (Kontrabass) und<br />

Georg Herz (Percussion). Das Trio führt<br />

mit seinen Eigenkompositionen, raffiniert<br />

arrangierten Bossa Novas, funky Grooves<br />

und Improvisationen durch ein energiegeladenes<br />

Programm und begeistert sein<br />

Publikum immer wieder mit spannungsreichen<br />

musikalischen Dialogen, gespickt<br />

mit Spielwitz, Virtuosität und Phantasie.<br />

Lindenbrauerei, Rio-Reiser-Weg 1, 59423 Unna<br />

KOHLENSCHWARZ BIS<br />

HANSA-BLAU · 21:00 Uhr<br />

Nächtlicher Streifzug durch die einst<br />

„verbotene Stadt“ – Wenn die Dunkelheit<br />

hereinbricht, gehen auf Hansa die Lichter<br />

an. Im Schein der eigenen Taschenlampe<br />

erkunden Nachtschwärmer das in<br />

Hansa-Blau getauchte Industriedenkmal.<br />

Festes Schuhwerk und wetterangepasste<br />

Kleidung werden empfohlen. Bitte eine<br />

eigene Taschenlampe mitbringen.<br />

Kokerei Hansa, Emscherallee 11, 44369 DO<br />

FR 26.6.<br />

SA 27.6.<br />

SHOW – 25 Jahre Tanz<br />

in <strong>Dortmund</strong> · 20:30 Uhr<br />

Vocal Recall ist eine Boygroup mit Frau,<br />

eine Acapella-Gruppe mit Capella, eine Coverband<br />

mit eigenen Songs. Alice Köfer,<br />

Dieter Behrens und Mathis Hagedorn inszenieren<br />

eine Fusion ihrer größten Idole,<br />

die so nie hätte stattfinden dürfen. Da trifft<br />

Bushido auf Domingo, Britney hat kein<br />

Problem mit Houston, und Rihanna will<br />

Smith im Winehouse. Wichern Kultur- und<br />

Tagungszentrum, Stollenstr. 36, 44145 <strong>Dortmund</strong><br />

Wenn Bobby McFerrin und Chick Corea<br />

auf der Bühne stehen, offenbaren sich<br />

Sternstunden der Jazz- und Improvisationskunst.<br />

Jeder für sich eine Legende,<br />

verbindet die beiden seit Jahren eine musikalische<br />

und persönliche Freundschaft,<br />

die schon 1990 zum gemeinsamen Album<br />

»Play« geführt hat. Auf der Konzertbühne<br />

spürt man das sofort: Nichts scheint unmöglich,<br />

wenn sich die beiden gegenseitig<br />

die Töne zuspielen, Grenzen austesten<br />

und dabei einen Heidenspaß haben.<br />

Konzerthaus <strong>Dortmund</strong>, Brückstr. 21, 44135 DO<br />

Mit dem Fokus auf dem orientalischem<br />

Tanz in seiner Vielfältigkeit und Schönheit<br />

mischen sich traditionelle und<br />

moderne Elementen mit Komponenten<br />

verschiedener anderer Tanzstile. Hierbei<br />

werden Klassiker aus vergangenen<br />

Shows mit aktuellen Performances kombiniert.<br />

Mit ihrer Show feiert Birgit Gahmann<br />

25 Jahre Tanz als Choreografin,<br />

Tänzerin & Dozentin. Dietrich-Keuning-<br />

Haus, Leopoldstr. 50-58, 44147 <strong>Dortmund</strong><br />

108 <strong>TOP</strong>


www.premiumcars.de<br />

90s & Trash: RHYTHM<br />

IS A DANCER · 23:00 Uhr<br />

Manchmal hat Oma ja Recht, früher war<br />

schließlich nicht alles schlecht! Die Eurythmics<br />

haben uns süße Träume verpasst<br />

und Oli P. hatte danach immer so<br />

mächtig Flugzeuge im Bauch. Na gut,<br />

über die optischen Finessen von Buffalos<br />

lässt sich streiten, aber mit nem<br />

3210 am Ohr und nem Tamagotchi in der<br />

Tasche sah die Welt schon ganz anders<br />

aus! Uns geht es nicht darum die Peinlichkeiten<br />

ins Unermessliche zu treiben,<br />

sondern darum mal wieder ein crazy little<br />

partygirl zu sein. Ace Of Base wussten<br />

schon immer was wir wollen! Losgelöst<br />

von Schamgefühl und den üblichen Attitüden.<br />

Wie sagt Stromberg immer so<br />

schön? – Läuft.<br />

View, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 <strong>Dortmund</strong><br />

SA 27.6.<br />

SO 28.6.<br />

Klangvokal: OPERNGALA IM<br />

PARK · 20:00 Uhr<br />

FR 3.7.<br />

Stadtgang: Fackeltour am<br />

<strong>Dortmund</strong>er Hafen · 21:30 Uhr<br />

Nach einer kurzen Führung durch das Alte<br />

Hafenamt lernen Sie den <strong>Dortmund</strong>er<br />

Hafen in „feuriger Atmosphäre“ kennen.<br />

Bei Vollmond geht es in der Dämmerung<br />

mit Fackeln am Kai entlang und durch<br />

den Hafen. Industriekultur vor Ort! Aktuelles<br />

und Informatives, Historisches<br />

aus längst vergessenen Zeiten und Vergnügliches<br />

– das erwartet Sie bei der<br />

Fackeltour durch den <strong>Dortmund</strong>er Hafen!<br />

Bitte wetterfeste Kleidung anziehen!<br />

Hunde können mitgehen.<br />

Altes Hafenamt, Sunderweg 130, 44147 DO<br />

DO 16.7.<br />

Festivals <strong>2015</strong> //<br />

Sommer am U · 19:00 Uhr<br />

SA 25.7.<br />

Tatort Dinner –<br />

Dinner Musical · 19:00 Uhr<br />

Wenn Sie Musicals lieben und einen<br />

ganzen Abend in himmlischen Melodien<br />

schwelgen möchten, dann gibt es für<br />

Sie das Dinner-Musical. Vergessen Sie für<br />

einige Stunden den Alltag und genießen<br />

Sie Ihre Lieblingslieder, die mit viel Liebe<br />

für Sie inszeniert wurden. Die fantastischen<br />

Sänger in originalgetreuen Kostümen<br />

bringen mit spektakulären Szenen<br />

den Glanz der großen Shows in greifbare<br />

Nähe. Hier sind Sie „hautnah dabei“!<br />

BEST WESTERN Parkhotel Wittekindshof,<br />

Westfalendamm 270, 44141 <strong>Dortmund</strong><br />

SA 1.8.<br />

Mit dem Henkersknecht<br />

durch <strong>Dortmund</strong> · 19.00 Uhr<br />

Werke von Vincenzo Bellini, Giuseppe<br />

Verdi, Giacomo Puccini u.a. mit Maria<br />

Agresta (Sopran) und Giorgio Berrugi<br />

(Tenor) und dem WDR Funkhausorchester<br />

Köln unter der Leitung von Dirigent<br />

Alexander Joel. Paukenschlag und Korkenknallen?<br />

Bei der Italienischen Operngala<br />

im Westfalenpark muss das kein Widerspruch<br />

sein: Virtuose Vokalpreziosen<br />

von Verdi und Puccini versprechen einen<br />

opulenten Ohrenschmaus, während sich<br />

der Gaumen mit Prosecco und kleinen<br />

Leckereien auf einen sinnenfrohen Sommerabend<br />

einstimmt.<br />

Westfalenpark, An der Busch mühle 3, 44139 DO<br />

FR 3.7. ROCKPARTY:<br />

STAIRWAY TO HEAVEN · 21 Uhr<br />

Auch am 07.08. und 04.09.: DJ Uwe legt die<br />

besten Tracks der Rockgeschichte auf. Von<br />

den 60‘s bis heute. Alles was rockt. Und das<br />

im wohl urigstem Club <strong>Dortmund</strong>s. Rockerherz<br />

was willst du mehr. Musiktheater Piano,<br />

Lütgendortmunder Str. 43, 44388 <strong>Dortmund</strong><br />

Elektronischer Pop mit Yellow Straps<br />

(B), Folk mit Domingo + Native DJ-Set<br />

<strong>Dortmund</strong>er U, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 DO<br />

La Boum: Beat,Soul &<br />

Rock‘n‘Roll · 22:00 Uhr<br />

Der Klassiker im <strong>Dortmund</strong>er Nachtleben.<br />

Wer Vergleichbares sucht, wird sehr weit<br />

fahren müssen. La Boum mit Timmi &<br />

Martini als Timmi Twister DJ-Set an den<br />

Plattentellern und ihrem furiosen Stilmix<br />

im Retrogewand. Beat und Soul und<br />

Rock‘n‘Roll wird seit Jahren bescheiden<br />

angekündigt, in Wahrheit explodiert regelmäßig<br />

der Dancefloor im Keller unterm<br />

Sissikingkong. Eine Achterbahnfahrt aus<br />

raren Originalen, abenteuerlichen Coverversionen<br />

und obskurem Edeltrash.<br />

Sissikingkong, Landwehrstr. 17, 44147 <strong>Dortmund</strong><br />

SA 18.7.<br />

Die ‚grauenhafte’ Führung durch <strong>Dortmund</strong><br />

– Das ‚finstere’ Mittelalter hat auch<br />

in der freien Reichstadt Tremonia Spuren<br />

hinterlassen. Der Folterplatz lag vor den<br />

Mauern der Stadt. Vor dem Westentor<br />

wurde verbrannt, gerädert und gehenkt.<br />

Außer bei Hochverrat, dann kamen die<br />

Schaulustigen auf dem Markt zusammen.<br />

Die erste ‚Hexe’ in der Grafschaft<br />

<strong>Dortmund</strong> wurde 1581 verbrannt. Anna<br />

Coester bekannte sich damals schuldig<br />

durch Zauberei den Tod eines Kindes<br />

verursacht zu haben. Unterstützen Sie<br />

den Henker auf seinem Weg und erleben<br />

Sie ihn bei seinem grausigen Handwerk.<br />

Bitte wetterfeste Kleidung anziehen!<br />

Ecke Schwanenwall/Bornstr. , 44135 DO<br />

<strong>TOP</strong> 109


Tipps und Termine | Präsentiert von Premium Cars Peters<br />

39° – Open Air Disco<br />

mit DJ Falk · 19.00 Uhr<br />

Strobels, Strobelallee 50, 44139 <strong>Dortmund</strong><br />

SA 1.8.<br />

Kabarett: DIE POTTSÄUE<br />

Fettverbrennung · 20:00 Uhr<br />

„Fettverbrennung“ – das kalorienreichste<br />

Best-of von Lioba Albus und Andrea Badey!<br />

Wir werden immer dicker und überall<br />

wird das hohe Lied der Fettverbrennung<br />

gepredigt! Die beiden Pommesschlampen<br />

Witta und Betti in ihrem Grillstudio<br />

„Mayo an More“ werfen sich dem Trend<br />

entgegen. Schmeißen mit Frikadellen,<br />

Lebensweisheiten und Pointen um sich,<br />

bis das Zwerchfell um Gnade winselt!<br />

Erlauchte Gäste geben sich die Klinke<br />

in die Hand ... der ewig alte Rocksänger<br />

als Sexualtherapeut, Mia Mittelkötter als<br />

Beziehungskisten-sargnagel, Ludwig, der<br />

Schlafanzugswomenizer ... fett, krass und<br />

ganz sicher nicht kalorienreduziert! Cabaret<br />

Queue, Hermannstr. 74, 44263 DO<br />

FR 7.8.<br />

Westfalenpark <strong>Dortmund</strong><br />

LICHTERFEST · 18:00 Uhr<br />

Westfalenpark, An der Buschmühle 3, 44139 DO<br />

SA 8.8.<br />

Ensemble des Roto Theater<br />

LORIOT ABEND · 19:30 Uhr<br />

Elf seiner berühmtesten Sketche werden<br />

an diesem Abend präsentiert. Acht<br />

Schauspieler schlüpfen in 30 unterschiedliche<br />

Charaktere und Rollen. Sei<br />

es ein liebenswürdiger Skatspieler, der<br />

vom Skatspiel nichts versteht, das frustrierte<br />

Ehepaar beim Psychiater oder<br />

Frau Dr. Sommer mit ihrem sprechenden<br />

Hund, oder die nervende Hausfrau am<br />

Feierabend. Roto Theater <strong>Dortmund</strong>, Gneisenaustr.<br />

30, 44147 <strong>Dortmund</strong><br />

FR 14.8.<br />

MO 17.8. Konzert<br />

INTERPOL · 20:00 Uhr<br />

Interpol mussten in den vergangenen<br />

Jahren beweisen, dass sie in Krisensituationen<br />

über sich hinauswachsen können:<br />

Bassist, Songwriter und Gründungsmitglied<br />

Carlos Dengler kehrte den New<br />

Yorkern 2010 den Rücken; ob es überhaupt<br />

noch einmal neue Musik von der Band<br />

geben würde, war anschließend unklar.<br />

„El Pintor“ stellte 2014 in musikalisch gewohnt<br />

melancholischer Weise klar, dass<br />

es auch ohne Dengler mit Interpols perfektionistischem<br />

Indie-Rock weitergehen<br />

kann. Im Sommer bringt die Band ihr aktuelles<br />

Album nun für ein einziges Konzert<br />

nach Deutschland, um klarzustellen, dass<br />

auch ihre Live-Qualitäten trotz neuer Besetzung<br />

nicht gelitten haben. Freizeitzentrum<br />

West (FZW), Ritterstr. 20, 44137 <strong>Dortmund</strong><br />

FR 21.8.<br />

Open Air: DIE FANTAS-<br />

TISCHEN VIER · 19:30 Uhr<br />

Westfalenpark, An der Buschmühle 3, 44139 DO<br />

Charts, Schlager, Evergreens:<br />

MitSingDing · 20 Uhr<br />

Schönsänger, Gernsänger, Herdensänger,<br />

Unter-der-Dusche-Sänger treffen sich „am<br />

Schlagerfeuer“ im Cabaret Queue und singen<br />

mit allen Alles. Chart-Hits, Gassenhauer,<br />

Schlager, Evergreens – zusammen<br />

erobern wir uns Lieder von A wie Anita<br />

bis Z wie Zombie. Stefan Nussbaum singt<br />

und spielt Gitarre, der Beamer wirft die<br />

Texte an die Wand und die Stimmung<br />

kommt von ganz allein, denn: alle singen<br />

hit ... Cabaret Queue, Hermannstr. 74, 44263 DO<br />

DI 25.8.<br />

SA 29.8.<br />

Kabarett: Volker Pispers<br />

„BIS NEULICH“ · 20:00 Uhr<br />

Auch am 29.08. und am 30.08.<strong>2015</strong>: Das ewige<br />

Jubiläumsprogramm ... Klassiker des<br />

bekanntesten und erfolgreichsten Kabarettisten<br />

des Landes. Lustig und vor allem<br />

immer exzellent recherchiert. Durch<br />

das Einflechten tagesaktueller Bezüge<br />

auch immer hochaktuell. PZ Hombruch,<br />

Am Hombruchsfeld 55a, 44225 DO<br />

MI 2.9. Jazz-Session<br />

OPEN STAGE · 20:00 Uhr<br />

Ratskeller Aplerbeck, Marktplatz 21, 44287 DO<br />

SA 5.9.<br />

Olé Party<br />

DORTMUND OLÉ · 14:00 UHR<br />

Im Spätsommer kehr die Olé Party Tour<br />

nochmals zurück in das Ruhrgebiet. Mit<br />

„<strong>Dortmund</strong> Olé“ hat Veranstalter Markus<br />

Krampe in den letzten Jahren ein Event<br />

mit Kultcharakter geschaffen. Am Samstag<br />

den 05. September <strong>2015</strong> öffnen sich<br />

ab 13:00 Uhr (Programmbeginn 14:00<br />

Uhr) die Pforten des Westfalenparks.<br />

Zwölf LIVE-Acts in rund zehn Stunden<br />

erwartet die mehr als 15.000 Besucher.<br />

In <strong>Dortmund</strong> mit dabei: Brings, Jürgen<br />

Drews, Olaf Henning, Heino, Anna-Maria<br />

Zimmermann, Jörg Bausch, Michael<br />

Wendler, DJ Ötzi, Lou Bega, Mickie Krause,<br />

Peter Wackel und natürlich MODERN<br />

TALKING Sänger Thomas Anders.<br />

Westfalenpark, An der Buschmühle 3, 44139 DO<br />

39° – Open Air Disco<br />

mit DJ Falk · 19.00 Uhr<br />

Strobels, Strobelallee 50, 44139 <strong>Dortmund</strong><br />

SA 5.9.<br />

Ballett: Internationale<br />

Ballettgala XXII · 19.30 Uhr<br />

Auch am am 13.09.<strong>2015</strong>: Ballettgala mit Stargästen.<br />

Im übervollen Terminkalender<br />

der Stars haben sie bereits ihren festen<br />

Platz, die internationalen Ballettgalas in<br />

<strong>Dortmund</strong>, mit denen Xin Peng Wang traditionsgemäß<br />

die Spielzeit eröffnet und<br />

ausklingen lässt. Die ersten Solisten der<br />

internationalen Ballettwelt treffen sich<br />

in der Ruhr-Metropole zu einem Fest<br />

des Tanzes. Liebhaber des klassischen<br />

Balletts kommen dabei ebenso auf ihre<br />

Kosten wie all jene, die an neuen Ausdrucksformen<br />

der Bewegungskunst interessiert<br />

sind. Theater <strong>Dortmund</strong> – Opernhaus,<br />

Theaterkarree 1-3, 44137 <strong>Dortmund</strong><br />

SA 12.9.<br />

110 <strong>TOP</strong>


www.premiumcars.de<br />

Ausgewählte Veranstaltungen in den Westfalenhallen von Juni bis Oktober <strong>2015</strong>:<br />

26.07.<strong>2015</strong><br />

Trödelmarkt<br />

Parkplatz A7<br />

23.08.<strong>2015</strong><br />

Handballspiel – Gummersbach : Kiel<br />

Westfalenhalle 1<br />

22./23.08.<strong>2015</strong><br />

<strong>Dortmund</strong>er Antik- und Sammlermarkt<br />

Westfalenhalle 6<br />

28.-30.08.<strong>2015</strong><br />

FA!R TRADE & FRIENDS – Messe zum fairen<br />

Handel | Westfalenhallen 2, 2N, 3A und 3B<br />

06.09.<strong>2015</strong><br />

Trödelmarkt auf dem Parkplatz A7<br />

11./12.09.<strong>2015</strong><br />

Einstieg <strong>Dortmund</strong><br />

Westfalenhalle 3B<br />

13.09.<strong>2015</strong><br />

Westfälische<br />

Münz- & Sammlerbörse<br />

Westfalenhalle 2<br />

30.09. – 04.10.<strong>2015</strong><br />

DORTMUNDER HERBST<br />

Westfalenhallen 3B – 8<br />

30.09. – 04.10.<strong>2015</strong><br />

Land & Genuss (neue Messe im Rahmen des<br />

DORTMUNDER HERBST)<br />

Westfalenhalle 3B<br />

03.10.<strong>2015</strong><br />

Hard Techno Festival SYNDICATE<br />

Westfalenhalle 1<br />

10.10.<strong>2015</strong><br />

Kickbox-Gala K1 Royal – The King Cup<br />

Westfalenhalle 1<br />

11.10.<strong>2015</strong><br />

Trödelmarkt<br />

Parkplatz A7<br />

13.10.<strong>2015</strong><br />

Rise Against<br />

Westfalenhalle 1<br />

16.-18.10.<strong>2015</strong><br />

Hund & Pferd | Westfalenhallen 1-8<br />

Neue Messe im Rahmen des DORTMUNDER HERBST: Land & Genuss<br />

Am 23.08.<strong>2015</strong> in der Westfalenhalle Gummersbach : Kiel<br />

<strong>TOP</strong> 111


20 JAHRE JUICY BEATS FESTIVAL<br />

Fulminantes Jubiläums-Line-Up und Rekordansturm auf Tickets<br />

Anfang Juni stellten die Veranstalter des größten Festivals für alternative Popmusik in NRW das fulminante Programm für<br />

die zweitägige Jubiläums-Ausgabe am 24. und 25. Juli vor. Top-Acts sind Fettes Brot, Fritz Kalkbrenner, Trailerpark, LaBrass-<br />

Banda, Mighty Oaks, SDP, 257ers, Erlend Øye, Alle Farben, Weekend, Akua Naru, Susanne Blech, Chakuza, Kid Simius,<br />

Tube & Berger, Olson, Antilopen Gang, WhoMadeWho und Walshy Fire (Major Lazer).<br />

Insgesamt reisen über 170 Bands und DJs<br />

aus der ganzen Welt an, um den gesamten<br />

Park auf über 20 Bühnen und Floors<br />

in Festival-Fieber zu versetzen. Nachdem<br />

das Festival im Vorjahr erstmalig ausverkauft<br />

war, verzeichnen die Veranstalter<br />

erneut einen Rekordansturm auf die Tickets.<br />

Zum Jubiläums-Spektakel werden<br />

bis zu 45.000 Gäste erwartet.<br />

Hochkarätiges am Freitag<br />

Ein hochkarätiges Live- und DJ-Programm<br />

verspricht der Festival-Freitag:<br />

Von 15 bis 22 Uhr werden auf und oberhalb<br />

der Festwiese zwei große Open-Air-<br />

Bühnen und drei Dance-Floors bespielt.<br />

Mit Fettes Brot als Headliner bestreitet<br />

eine der erfolgreichsten<br />

deutschen Hip-<br />

Hop-Bands ihre exklusive<br />

NRW-Show in diesem<br />

Festivalsommer.<br />

Für die Shows der<br />

Ausnahme-Rapper<br />

SDP und Weekend<br />

arbeitet das Festival<br />

erneut mit der Erfolgsschmiede<br />

Chimperator<br />

(Cro) zusammen.<br />

Top-Act auf der neuen<br />

Electronic-DJ-Bühne<br />

ist der Berliner Star-<br />

DJ Alle Farben. Mit<br />

der Sängerin Coely<br />

wurde zudem einer<br />

der gefragtesten Live-<br />

Acts der Benelux-Region verpflichtet. Die<br />

Karten für den Freitag sind auf maximal<br />

15.000 Besucher begrenzt.<br />

Über 100 Acts am Samstag<br />

Der Festival-Samstag bietet von 12 Uhr<br />

mittags bis 4 Uhr nachts die musikalische<br />

Fülle, für die Juicy Beats bekannt<br />

ist: Ein abwechslungsreiches Programm<br />

aus Pop, Rap, Electro, Indie, Alternative,<br />

Reggae und Weltmusik mit mehr<br />

als 100 Bands und DJs auf 20 Bühnen<br />

und Floors. Mit einer mitreißenden<br />

Show wird der Berliner StarDJ Fritz<br />

Kalkbrenner auf der Mainstage die<br />

Festwiese in seinen Bann ziehen. Provokante<br />

Raps und wilde Bühnen-Eskapaden<br />

versprechen zudem Trailerpark,<br />

die 257ers, Susanne Blech und die Antilopen<br />

Gang. Als Top-Act auf der Electronic<br />

Stage begeistert Marteria-Tour-<br />

DJ Kid Simius mit seinem abgedrehten<br />

Electro-Surf-Punk. Noch mehr elektrifizierte<br />

Party-Ekstase versprechen<br />

die Dubstepper Dub Phizix & DRS aus<br />

Manchester sowie die Drunken Masters.<br />

Feinsten Singer-Songwriter-Pop bietet<br />

die Bühne des Konzerthaus <strong>Dortmund</strong><br />

unter anderem mit dem Dänen Asbjørn,<br />

Dear Reader aus Johannesburg und<br />

Charlie Cunningham aus London.<br />

Partymacher der Region<br />

Für das Programm der 20 Floors, das<br />

von Electro, House und Techno über<br />

Hip Hop, Dubstep, Drum’n’Bass und<br />

Global Beats bis hin zu Reggae, Trashpop,<br />

Rare Grooves, Funk und Soul<br />

reicht, arbeitet das Festival erneut mit<br />

einem breiten Netzwerk aus regionalen<br />

Clubs, Partymachern und Kulturakteuren:<br />

Mit Walshy Fire (Major Lazer),<br />

Konstantin Sibold, Adana Twins, Tube<br />

& Berger, Mixmaster Morris und Command<br />

Strange verspricht das Club- und<br />

DJ-Programm wieder internationale<br />

Hochkaräter. Einen besonderen Fokus<br />

legen die Veranstalter allerdings auf die<br />

starke Ruhrgebiets-Szene: Juliet Sikora,<br />

Manuel Tur, Ante Perry, Larse, Mike Litt,<br />

Klaus Fiehe und DJ Dash gehören zum<br />

Standard-Repertoire des Festivals.<br />

Vielfalt als Markenzeichen<br />

Ein besonderes Markenzeichen des Juicy<br />

Beats Festivals sind die ungewöhnlichen<br />

und liebevoll gestalteten<br />

Programmpunkte<br />

abseits der Hauptacts:<br />

So wird die Festwiese<br />

am Samstag<br />

nach dem Live-Programm<br />

zur größten<br />

Silent Disco NRWs<br />

mit über 3.000 Kopfhörern.<br />

Ein Forum<br />

für Hip-Hop-Newcomer<br />

bieten die Summersounds<br />

DJ Picknicks<br />

gemeinsam mit<br />

der Plattform „Bring<br />

your own Beats“ und<br />

auf der Sounds and<br />

Poetry Bühne stellt<br />

das Kulturbüro <strong>Dortmund</strong><br />

die junge Literatur- und Poetry-<br />

Szene vor. Spannende Produkte und Projekte<br />

von Kreativen aus <strong>Dortmund</strong> kann<br />

man auf der Kreativ.Meile entdecken. Im<br />

Open-Air-Kino an der Seebühne gibt es<br />

Video-Games auf Großleinwand und eine<br />

Auswahl des MuVi-Award der Internationalen<br />

Kurzfilmtage Oberhausen.<br />

Außerdem wird ein zum DJ-Pult ausgebautes<br />

Tuk Tuk zur rollenden Disco, die<br />

an wechselnden Orten hält.<br />

112 <strong>TOP</strong>


EVENT<br />

MIGHTY OAKS © Bowen Ames<br />

FRITZ KALKBRENNER © Vitali Gelwich<br />

LABRASSBANDA © GulliverTheis<br />

OLSON © Brecheis<br />

TRAILERPARK<br />

LARSE<br />

SDP<br />

TUBE AND BERGER<br />

WHO MADE WHO<br />

FETTES BROT © JensHerrndorff<br />

AKUA NARU<br />

THE DAY<br />

DEAR READER<br />

VERLOSUNG<br />

Wir verlosen einmal zwei<br />

Eintritts karten. Einfach eine<br />

Mail bis zum 15. Juli mit<br />

dem Inhalt „Juicy Beats“ an:<br />

dortmund@top-magazin.de<br />

<strong>TOP</strong> 113


Kultur<br />

VIERMAL BAJAZZO<br />

DIE THEATER- UND KONZERTFREUNDE ZEICHNETEN IM APRIL<br />

JUNGE KÜNSTLER AUS SCHAUSPIEL UND MUSIKTHEATER AUS<br />

„Jeder Künstler ist nur so gut, wie er gefordert<br />

und gefördert wird,“ so der Vorsitzende<br />

der Theater- und Konzertfreunde,<br />

Professor Dr. Michael Hoffmann bei der<br />

diesjährigen Bajazzo-Preisverleihung im<br />

April im Konzerthaus. Nachwuchsförderung<br />

im wahrsten Sinne des Wortes findet<br />

im NRW Jugendballett statt, das aus<br />

12 jungen Tänzerinnen und Tänzern zwischen<br />

18 und 22 Jahren besteht, die Ballettdirektor<br />

Xin Peng Wang und seine Mitarbeiter<br />

aus insgesamt fast 4000 Bewerberinnen<br />

und Bewerbern ausgesucht haben.<br />

Sie waren die jüngsten Künstler, die<br />

sich über die Auszeichnung freuen konnten<br />

und bedankten sich unter anderem<br />

mit Szenen aus Xin Peng Wangs Ballett<br />

„Krieg und Frieden“, die zwei der jungen<br />

Tänzer kraftvoll und viril auf die Bretter<br />

der Konzerthausbühne brachten, mit einer<br />

Szene aus dem erst kürzlich uraufgeführten<br />

„Zauberberg“ und mit der wunderbaren<br />

homogenen Ensembleszene<br />

„A full half turn“, die Raimondo Rebeck,<br />

der für das Juniorballett verantwortliche<br />

Ballettmeister, den Tänzerinnen und Tänzern<br />

auf den Leib geschneidert hat.<br />

„ICH GEHE AUF DEN PHARMASTRICH“<br />

Der Preis in der Kategorie Schauspiel<br />

ging an die junge in Görlitz geborene<br />

Schauspielerin Bettina Lieder, die der<br />

Zuschauer schon in vielen Produktionen<br />

im Schauspielhaus erleben konnte,<br />

unter anderem in „Leonce und Lena“, in<br />

„Kabale und Liebe“ und im „Hamlet“. An<br />

diesem Abend hatte sich Bettina Lieder<br />

den Monolog „Klaras Verhältnisse“ der<br />

1964 in Traunstein geborenen Dramatikerin<br />

Dea Loher ausgesucht, den die<br />

Schauspielerin der ihr eigenen engagierten<br />

und authentischen Art vortrug –<br />

ein humoristischer Monolog, wenn der<br />

Inhalt nicht so ernst wäre und einem<br />

das Lachen nicht im Halse steckenbleiben<br />

würde: Gerade arbeitslos geworden,<br />

sucht die „technische Redakteurin“<br />

Klara, deren Aufgabe darin bestand,<br />

Gebrauchsanweisungen für technische<br />

Geräte zu schreiben, einen neuen Job.<br />

Eine Kostprobe ihres Könnens hatte sie<br />

an dem Abend gleich mit ins Konzerthaus<br />

gebracht, doch ihr „Meisterstück“,<br />

wie sie findet, die Gebrauchsanweisung<br />

für ein Bügeleisen, lässt schnell deutlich<br />

werden, weshalb man ihr den Job<br />

gekündigt hat … Weil sie nun dringend<br />

Geld braucht und sich im Publikum auch<br />

keiner spontan findet, der ihr zu einer<br />

Arbeit verhelfen kann, kommt sie auf die<br />

Idee, „auf den Pharmastrich zu gehen“,<br />

will heißen, sich für medizinische Versuche<br />

zur Verfügung zu stellen …<br />

114 <strong>TOP</strong>


Kultur<br />

DER BAJAZZO<br />

Seit 1984 vergeben die Theater- und Konzertfreunde<br />

den Förderpreis „Bajazzo“ an<br />

begabte, jüngere Künstler, die im <strong>Dortmund</strong>er<br />

Kulturleben auf sich aufmerksam<br />

gemacht haben. Es gab eine längere Pause<br />

nach dem Jahr 2006, bevor der Preis<br />

dann 2013 wieder vergeben wurde, ebenfalls<br />

mit einem Festakt im Konzerthaus.<br />

Die ausgezeichneten Künstlerinnen und<br />

Künstler befinden sich in guter Gesellschaft;<br />

Mezzosopranistin und Wagner-<br />

Heronie Jane Henschel etwa befindet<br />

sich unter den Preisträgern, die Tenöre<br />

Alexander Fedin und Thomas Harper,<br />

Mezzosopranistin Susanne Schimmack,<br />

Schauspielerin Iris Atzwanger, um nur<br />

einige zu nennen.<br />

ZWEIMAL OPER<br />

Gleich zweimal wurde der Bajazzo im<br />

Bereich Oper vergeben, zum einen<br />

an den rumänischen lyrischen Tenor<br />

Lucian Krasznek, den man erst kürzlich<br />

als Don Ottavio im „Don Giovanni“<br />

hören konnte, der aber auch in „Roxy<br />

und ihr Wunderteam“ durchaus mit<br />

seinem komödiantischen Talent überzeugte.<br />

An diesem Abend nahm er mit<br />

der nichts weniger als brillant vorgetragenen<br />

Arie des Nemorino „Una furtiva<br />

lagrima“ aus Donizettis „Liebestrank“<br />

die Zuschauer für sich ein.<br />

Zum anderen erhielt den Preis seine<br />

Landsmännin, die Mezzosopranistin<br />

Ileana Mateescu, die kürzlich als Octavian<br />

im „Rosenkavalier“ Erfolge feiern<br />

konnte, die den Opernbesucher aber<br />

vor allem als „Carmen“ im Gedächtnis<br />

ist. Und mit der Seguidilla aus dem<br />

ersten Akt bedankte sich die Sängerin,<br />

die an diesem Abend in ihrem roten<br />

Abendkleid nicht nur unglaublich erotisch<br />

wirkte, sondern an die junge<br />

Sophia Loren erinnerte.<br />

BRILLANTER MOZART<br />

Das von Felix Reimann geleitete Amadeus<br />

Kammerorchester, welches seit<br />

vielen Jahren schon treuer Wegbegleiter<br />

der Theater- und Konzertfreunde,<br />

ist, begleitete die beiden Sänger<br />

auch diesmal in gewohnt zuverlässiger<br />

Manier, reicherte seinerseits das<br />

Programm mit Sätzen aus Mozarts<br />

„Haffner“-Sinfonie an, deren Kopfsatz<br />

die Musikerinnen und Musiker recht<br />

lebendig darboten, eher burschikos<br />

wirkte hingegen das Menuett. Wie<br />

schon bei der letzten Preisverleihung<br />

war auch Simon Daubhäußer, der Organist<br />

der Propsteikirche, zu hören und<br />

entlockte der Konzerthausorgel mit<br />

Eugène Gigouts „Toccata in h-moll“<br />

flirrende und irisierende Klänge. Felix<br />

Reimann, nicht nur Dirigent, sondern<br />

auch Soloflötist der <strong>Dortmund</strong>er Philharmoniker,<br />

gratulierte den Preisträgern<br />

ebenfalls auf seine Weise – und<br />

zwar mit dem ersten Satz aus Mozarts<br />

Konzert für Flöte und Orchester<br />

(KV313), den er mit warmem, biegsamem<br />

Ton, aber auch sehr brillanten,<br />

makellosen Läufen versah. Insgesamt<br />

war es ein recht langes Programm –<br />

der eine oder andere Zuschauer hätte<br />

sich vielleicht mehr „O-Töne“ von den<br />

Preisträgern gewünscht.<br />

Text: Martina Lode-Gerke<br />

Fotos: © Michalak<br />

<strong>TOP</strong> 115


Kultur<br />

MORD IM<br />

ORIENTEXPRESS<br />

IN HERZOGS INSZENIERUNG VON „DON GIOVANNI“ FÄLLT<br />

DER FRAUENHELD SEINEN MITSPIELERN ZUM OPFER.<br />

116 <strong>TOP</strong>


Kultur<br />

Der Zuschauer denkt zunächst, er blickt in einen Spiegel: Die<br />

Protagonisten von Mozarts zweiter Da Ponte-Oper „Don Giovanni“<br />

sitzen in der aktuellen <strong>Dortmund</strong>er Inszenierung von Hausherr Jens-<br />

Daniel Herzog wie in einem Theater. Wie auch im Zuschauer raum<br />

husten sie, ein Mobiltelefon klingelt, der Komtur schläft ein … und<br />

dann beginnt die Kata strophe mit dem bekannten Mord:<br />

Don Giovanni vögelt – leider kann man es<br />

kaum anders bezeichnen – Donna Anna<br />

von hinten (anders als im Libretto hält<br />

sie auch bereitwillig ihr Hinterteil hin)<br />

und wird vom Komtur gestört, der mit<br />

dem Leben für diese Störung bezahlt.<br />

Alsbald verwandelt sich die Szene – die<br />

<strong>Dortmund</strong>er Philharmoniker unter der<br />

Leitung von Gabriel Feltz sind für diese<br />

Inszenierung mal aus dem Orchestergraben<br />

heraus auf die Hinterbühne gerückt,<br />

was dem musikalischen Ablauf bisweilen<br />

gar nicht gut tut, weil es zu vielen<br />

Unstimmigkeiten besonders während<br />

der Ensembles kommt – in eine Trauerfeier.<br />

Offenbar ziemlich rasch hat man<br />

den Komtur kremiert, doch man ist sich<br />

nicht sicher, wessen Trauerfeier hier<br />

eigentlich stattfindet – die des Komtur<br />

oder die des Don Giovanni, zumal am<br />

Ende des zweiten Aktes dieselbe Szene<br />

wieder auftaucht, wenn die Protagonisten<br />

ihr Mütchen an dem „Wüstling“<br />

kühlen: Alle haben das vielzitierte Hühnchen<br />

mit ihm zu rupfen und stechen ihm<br />

mehr oder weniger hinterrücks – Agatha<br />

Christies „Mord im Orientexpress“ lässt<br />

grüßen – ein Messer in den Leib.<br />

EINE VERGEWALTIGUNG, DIE KEINE IST<br />

Die Idee Herzogs ist innovativ und meist<br />

durchaus stringent durchgesetzt, wenn<br />

auch Donna Anna ein wenig diskreditiert<br />

wird, denn sie scheint Don Giovannis Annäherung<br />

durchaus zu goutieren, so dass<br />

man kaum von einer Vergewaltigung sprechen<br />

kann, und auch hin und wieder die<br />

Übertitel weggelassen werden, wenn die<br />

wieder einmal auf nervige Weise modernisierte<br />

Übersetzung (Leporello in seiner<br />

Registerarie: „Und er steigt für seine<br />

Liste / auch mit Omas in die Kiste“) nicht<br />

zum Bühnengeschehen passt.<br />

Das Bühnenbild von Mathis Neidhardt<br />

ist bewusst puristisch, somit aber auch<br />

sehr flexibel gehalten; es besteht im<br />

Wesentlichen aus zwei Wendeltreppenabgängen<br />

auf der Bühne und einer Art<br />

Laufsteg, der mitten durch den Zuschauerraum<br />

führt und die Besucher wohl in<br />

das Geschehen einbeziehen soll, was<br />

aber nicht sehr konsequent genutzt wird.<br />

Die Titelpartie ist mit Gerdo Garciacano<br />

stimmlich recht gut besetzt, schauspielerisch<br />

hingegen kommt recht wenig Erotik<br />

herüber, so dass man ihm kaum abnimmt,<br />

dass ihm die Frauen gleich reihenweise<br />

verfallen. Über alle Zweifel erhaben ist<br />

Eleonore Marguerre als Donna Anna, die<br />

neben intensivem Spiel durch perfekte<br />

Stimmführung und glasklare Koloraturen<br />

die Zuschauer in ihren Bann zieht.<br />

WENIG EROTISCHER FRAUENHELD<br />

Emily Newton spielt sehr überzeugend<br />

die verletzte Donna Elvira, die bis zuletzt<br />

zögert, welcher Partei sie sich zugehörig<br />

fühlen soll, ihr teilweise recht breites<br />

Brustregister ist jedoch Geschmacksache.<br />

Tamara Weimerich wirkt im Business-Kostümchen<br />

(nette Kostüme: Sibylle<br />

Gädeke) eher wie eine kleine Sekretärin<br />

denn wie das Bauernmädchen Zerlina<br />

und punktet mit leichtem, beweglichem<br />

Sopran und exzellenter Stimmführung,<br />

und sie zeigt, dass die kleine Zerlina sehr<br />

gut weiß, was sie (eigentlich) will. Ihr zur<br />

Seite steht Sangmin Lee als recht eleganter,<br />

wutschnaubender Masetto, dem man<br />

seine Gefühlsregungen in jedem Moment<br />

abnimmt. Don Ottavio ist, wie bei Da Ponte<br />

vorgesehen, ein Schwächling, der von<br />

Don Giovanni, als er diesen erschießen<br />

will, mit einer innigen Umarmung und<br />

einem Kuss besänftigt wird: Vor allem<br />

stimmlich nicht immer überzeugend<br />

agiert Lucian Kraszec in dieser Rolle.<br />

Recht jugendlich wirkt Morgan Moody in<br />

der Rolle des Leporello, während Christian<br />

Sist in der Rolle des Komtur eine wahre<br />

Luxusbesetzung darstellt.<br />

Text: Martina Lode-Gerke<br />

Fotos: Thomas Jauck / Stage Picture<br />

<strong>TOP</strong> 117


Kultur<br />

ACHT SAITEN UND TENORALE<br />

HÖHENFLÜGE IM KONZERTHAUS<br />

HERVORRAGENDE JUNGE KÜNSTLER REISSEN HÖRER VON DEN SITZEN<br />

den Vertreter der franko-belgischen Geigenschule<br />

im 19. Jahrhundert. Schon im<br />

ersten Satz fesselte die Geigerin mit ihrer<br />

sehr differenzierten Tongestaltung: Lieblich<br />

und süß schmeichelte sich der Ton<br />

ins Ohr des Hörers, aber Hilary Hahn<br />

konnte an entsprechenden Stellen die<br />

Saiten auch ordentlich „bürsten“, um<br />

kurz darauf in einen zarten, fast gläsernen<br />

Ton zu verfallen, während sie im<br />

zweiten Satz den Bogen lustig, beinah<br />

übermütig über die Saiten springen ließ.<br />

Das Orchester schuf unter der Leitung<br />

seines exzellenten Chefdirigenten einen<br />

farbigen Klangteppich, folgte im Finale<br />

den wohldosierten Rubati der Solistin<br />

punktgenau, riss die Zuschauer aber<br />

vor allem mit Schuberts achter Sinfonie<br />

C-Dur, der sogenannten „Großen“ von<br />

den Sitzen: Organisch legten die Musikerinnen<br />

und Musiker die Steigerungen<br />

im Kopfsatz an, wunderbar biegsame<br />

Bläsersoli läuteten den zweiten Satz ein,<br />

zart gelangen die kammermusikalischen<br />

Passagen. Sichtbar haben Dirigent und<br />

Orchester sehr viel Freude am Spiel, was<br />

sich vor allem im perlend, schwelgerischen<br />

dritten Satz und dem fast orgiastisch<br />

klingenden Finale offenbarte.<br />

War im Mai zu Gast im Konzerthaus: Hilary Hahn<br />

© Peter Miller<br />

Höchste Virtuosität, gepaart mit einem<br />

unglaublichen musikalischen Feingefühl<br />

– das ist Hilary Hahn: Sie gastierte<br />

im Mai mit der Deutschen Kammerphilharmonie<br />

Bremen unter der Leitung von<br />

Paavo Järvi in der Brückstraße mit dem<br />

nicht allzu bekannten vierten Violinkonzert<br />

des belgischen Komponisten Henri<br />

Vieuxtemps. Er gilt als einer der führen-<br />

JUNG SIEGFRIED –<br />

OPTISCH UND AKUSTISCH<br />

Ein wenig später gastierte Tenor Klaus<br />

Florian Vogt im Konzerthaus mit einem<br />

reinen Wagner-Programm. Und sorgte<br />

ebenfalls für stehende Ovationen das<br />

Publikum von den Sitzen. Der norddeutsche<br />

Tenor singt nicht nur die Wagnerhelden,<br />

er entspricht auch optisch den<br />

gängigen Vorstellungen. Ein wenig verhalten<br />

war vielleicht die „Gralserzählung“<br />

aus dem „Lohengrin“, auch über<br />

die eine oder andere Phrasierung könnte<br />

man diskutieren, nicht immer ganz unangestrengt<br />

war „Höchstes Vertrauen hast<br />

du mir schon zu danken“, hier wurden<br />

die hohen Tönre häufig ein wenig von<br />

unten angesungen. Doch die beiden<br />

Passagen aus dem „Parsifal“, „Amfortas,<br />

die Wunde!“ und „Nur eine Waffe taugt“<br />

gerieten durchaus überzeugend. Vor<br />

allem die fast stählerne, aber dennoch<br />

sehr angenehme Höhe überzeugte hier<br />

ebenso wie die beinah baritonale mittlere<br />

und tiefe Lage. Das City of Birmingham<br />

Symphony Orchestra unter der Leitung<br />

von Andirs Nelsons begleitete den<br />

Tenor adäquat, hin und wieder hätte<br />

man sich etwas mehr Zurückhaltung<br />

gewünscht, was die Dynamik betraf.<br />

118 <strong>TOP</strong>


Kultur<br />

DIFFERENZIERTE DYNAMIK<br />

Richtig „aufdrehen“ hätten die Briten<br />

dann bei Bruckners siebter Sinfonie<br />

können – taten es aber nur zeitweise:<br />

Organisch legten sie die Steigerungen<br />

im Kopfsatz der Sinfonie an, bewegten<br />

sich teilweise aber auch am Rande der<br />

Stille, so dass sich dynamisch ein sehr<br />

differenziertes Klangbild ergab. Erst im<br />

dritten und vierten Satz zeigten sich,<br />

vor allem bei den Blechbläsern, allmählich<br />

Ermüdungserscheinungen, so dass<br />

der eine oder andere Ein- bzw. Ansatz<br />

nicht mehr ganz perfekt gelang. Insgesamt<br />

schufen die Musikerinnen und<br />

Musiker aber ein abwechslungsreiches,<br />

farbiges Klangbild.<br />

NOCHMAL VIOLINE<br />

Das taten auch die Musikerinnen und<br />

Musiker des Philadelphia Orchestra<br />

unter der Leitung von Exklusivkünsler<br />

Yannick Nézet-Séguin bei Tschaikowskys<br />

fünfter Sinfonie e-moll op. 64. Der<br />

Komponist selbst stand seinem Werk<br />

später kritisch gegenüber – der Hörer<br />

im Konzerthaus konnte nachvollziehen,<br />

warum: Unglaublich präzise, nicht nur,<br />

was Intonation und Rhythmik betraf,<br />

interpretierte das Orchester das Werk,<br />

äußerst klar gelang die Linienführung;<br />

die teilweise recht krassen Gegensätze<br />

der Stimmungen, die das Werk recht<br />

„bunt“ erscheinen lassen, vermochten<br />

die Ausführenden aber auch nicht auszubügeln.<br />

Und sie machten aus der Not eine<br />

Tugend: Statt die Kontraste zu beschönigen,<br />

arbeiteten sie sie stark und sehr<br />

effektvoll heraus, was ihnen glänzend<br />

gelang, ohne dabei das Werk zu persiflieren.<br />

Spannungsvoll gestalteten sie den<br />

zweiten Satz wie auch das Finale, und<br />

der Dirigent konnte hier das tun, was er<br />

offenbar sehr gern tut: im Klang baden.<br />

ZUM WEINEN SCHÖN<br />

Ganz anderer Couleur ist Schostakowitschs<br />

erstes Violinkonzert a-moll<br />

op. 77: Hier hielten sich Dirigent und<br />

Musiker an den entsprechenden Stellen<br />

zurück und schufen ein bisweilen farbiges,<br />

manchmal ruppiges, bisweilen<br />

aber auch sehr zurückhaltendes Klanggemälde,<br />

das oftmals an den Rand der<br />

Stille führte, sorgten für sehr organische<br />

Übergänge. Gefeierte Solistin war die georgische<br />

Geigerin Lisa Batiashvili: Mit<br />

recht ausladendem Vibrato formte sie<br />

die Töne, fand dennoch im ersten Satz<br />

zu einer eher fahlen Tongebung, gestaltete<br />

die Kadenz im dritten Satz gläsern,<br />

fast ätherisch – zum Weinen schön. Ganz<br />

anders sind dagegen der zweite und vierte<br />

Satz angelegt: Wie Kobolde hüpften da<br />

im zweiten Satz die Töne über die Saiten,<br />

kräftig „attackierte“ die Geigerin gegen<br />

Ende des Satzes die Saiten. Das Finale<br />

bot dann so eine Art „Showdown“, das<br />

die Hörer von den Sitzen riss. Trotz stehender<br />

Ovationen gab sie keine Zugabe –<br />

aber welche sollte man bei einem solch<br />

monumentalen Werk auch geben? Eine<br />

Steigerung war da nicht mehr möglich.<br />

Text: Martina Lode-Gerke<br />

© Jan Regan<br />

Klaus Florian Vogt<br />

© Petra Coddington<br />

© Jan Regan<br />

<strong>TOP</strong> 119


Kultur<br />

PREMIERE VOR LEEREN RÄNGEN<br />

HÄNDELS SZENISCHES ORATORIUM „SAUL“ SCHLÄGT WENIG WELLEN<br />

Die Bibel bezeichnet Saul als den ersten<br />

König Israels, er hat um 1000 v. Chr.<br />

Geherrscht, doch außer seiner namentlichen<br />

Erwähnung im Koran gibt es keine<br />

außerbiblischen Zeugnisse, die seine<br />

wirkliche Existenz belegen. Saul markiert<br />

mit seiner Herrschaft den Übergang<br />

eines losen Zusammenschlusses<br />

einzelner Stämme Israels zu einem fest<br />

gefügten Staat. Die biblischen Erzählungen<br />

zu Saul finden sich in den Kapiteln<br />

8 bis 31 im 1. Buch Samuel, auf denen<br />

auch im Wesentlichen die Handlung von<br />

Händels Oratorium beruht, das Händel<br />

im Jahr 1738 komponierte und das im<br />

Januar 1739 im King‘s Theatre am<br />

Haymarket in London uraufgeführt<br />

wurde. Es ist die erste Zusammenarbeit<br />

mit dem Librettisten Charles<br />

Jennens, der später auch den Text für<br />

den „Messias“ zusammenstellen sollte.<br />

In dem Oratorium geht es vor allem um<br />

die Rivalität zwischen Saul und dem späteren<br />

König David, der sich beim Volk<br />

beliebt gemacht hat, weil er über den<br />

Philister Goliath gesiegt hat.<br />

ABGESCHLAGENER KOPF ALS DEKO<br />

Dessen Kopf ist in der <strong>Dortmund</strong>er<br />

Inszenierung von Katharina Thoma<br />

denn auch fast allgegenwärtig und<br />

fast einziger Ausstattungsgegenstand<br />

auf der eher puristischen Bühne von<br />

Sibylle Pfeiffer. Das Volk Israel, vom<br />

<strong>Dortmund</strong>er Opernchor agil und recht<br />

farbig dargestellt und vom scheidenden<br />

Chordirektor Granville Walker noch einmal<br />

exzellent auf seine Aufgabe vorbereitet,<br />

wechselt die Kostüme (von<br />

Irina Bartels) in einer Weise, die<br />

der Zuschauer – wie so einiges in<br />

dieser Inszenierung – eher nicht<br />

nachvollziehen kann: Mal sind<br />

es schlichte schwarze Kleider,<br />

dann wieder üppige barocke<br />

Kostüme und kitschige, wie<br />

aus Zuckerwatte hergestellt<br />

scheinende Perücken.<br />

Die Personenführung<br />

wirkt insgesamt<br />

eher langweilig und<br />

klischeehaft, überzeugend<br />

ist hingegen<br />

die musikalische Ausführung durch<br />

die <strong>Dortmund</strong>er Philharmoniker unter<br />

der Leitung von Motonori Kobayashi.<br />

Was aus dem halb<br />

hochgefahrenen Orchestergraben<br />

dringt, ist<br />

durchweg präzise und<br />

zeugt von einer<br />

guten Kommunikation<br />

mit<br />

der Bühne.<br />

MIT PLASTIKKRONE GEKRÖNTES HAUPT<br />

Wunderbar ist Christian Sist in der<br />

Titelrolle, der offenbar unter dem<br />

Druck seiner weißen Plastikkrone<br />

leidet, aber die Herrschaft<br />

dennoch nicht aufgeben will.<br />

Stimmlich stets präsent, präsentiert<br />

er einen zerrissenen,<br />

innerlich unsicheren Saul.<br />

Sein Gegenspieler David wird<br />

von der hervorragenden Ileana<br />

Mateescu verkörpert: Nicht nur<br />

wie immer stimmlich perfekt,<br />

sondern auch mit überzeugender<br />

Darstellung nimmt<br />

die Mezzosopranistin die<br />

Zuschauer für sich ein.<br />

Lucian Krasznec ist als<br />

Sauls Sohn Jonathan zu<br />

erleben: Und wieder einmal<br />

beweist der lyrische<br />

Tenor hier seine stimmliche<br />

wie darstellerische<br />

Wandlungsfähigkeit.<br />

Süß ist Julia Amos in der<br />

Rolle von Sauls Tochter<br />

Michal, während Tamara<br />

Weimerich mit großer Überzeugungskraft<br />

ihre zickige<br />

Schwester Merab gibt. Beide<br />

Sängerinnen überzeugen durch<br />

ihre ungemeine stimmliche Präsenz<br />

und Brillanz. Und als wahrer<br />

Verwandlungskünstler beweist<br />

sich wieder einmal Kammersänger<br />

Hannes Brock, der abwechselnd<br />

in die Rolle des Hohepriesters,<br />

Abners und die der Hexe von Endor<br />

schlüpfen muss. Das alles wäre ein<br />

wunderbarer Spaß, wenn die Inszenierung<br />

nicht so langweilig wäre.<br />

EINE VORAHNUNG?<br />

Als hätten sie es geahnt, blieben<br />

viele sonst oft gesehene Opernbesucher<br />

der Aufführung fern. Und<br />

eine Premiere vor leeren Rängen<br />

zu spielen, macht wenig Spaß …<br />

Text: Martina Lode-Gerke, Fotos:<br />

Björn Hickmann, Stage Picture<br />

120 <strong>TOP</strong>


REZENSION | GEWINNSPIEL<br />

LIEBE HINTER DEN BARRIKADEN<br />

Titus Müllers Roman entführt die Leser in die Welt der Märzrevolution 1848<br />

März 1848. In Berlin brodelt es, besonders in einem Viertel, das die Berliner „Feuerland“ nennen, weil hier die Industrieschornsteine,<br />

etwa die von Lokomotivenhersteller August Borsig, der zum führenden Lokomotivenhersteller Europas avancierte,<br />

qualmen und die Menschen, auch Kinder, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, mehr als hart arbeiten müssen, um ihr Brot<br />

verdienen. Ein Acht-Stunden-Tag, geschweige denn Sozial- oder Krankenversicherung oder Arbeitsschutz sind Fremdwörter.<br />

Der junge Hannes Böhm, in diesem<br />

Viertel aufgewachsen, aber hat den<br />

unerschütterlichen Willen, sich aus<br />

der Tyrannei der Fabrikbesitzer, die<br />

wie kleine Feudalherren über ihr Arbeitervolk<br />

bestimmen, zu befreien. Sein<br />

Mittel ist jedoch nicht die Revolution,<br />

in die er eher unfreiwillig hineingezogen<br />

wird, sondern die Bildung. In jeder<br />

freien Minute liest er in einem heute<br />

noch einschlägigen Lexikon, um sich<br />

irgendwann einmal eine bessere Position<br />

zu erarbeiten. Nebenbei verdingt<br />

er sich als selbsternannter Fremdenführer,<br />

der den reichen Damen Berlins das<br />

Elend vor den Stadtmauern zeigt und so<br />

auch seinen Nachbarn ein bescheidenes<br />

Zusatzeinkommen verschafft. Bei einer<br />

dieser Führungen lernt er Alice kennen,<br />

die Tochter des Kastellans des Berliner<br />

Stadtschlosses, die sich mit ihren<br />

Freundinnen in die „Sümpfe“ der Vorstadt<br />

begibt und dort entsetzt ist von<br />

dem Elend, unter dem vor allem auch<br />

die Kinder zu leiden haben – ohne eine<br />

Aussicht, dass sie selbst einmal ein besseres<br />

Leben führen können. Alice ist fasziniert<br />

von Hannes‘ Energie und Ehrgeiz.<br />

Zwischen ihr und Hannes entspannt<br />

sich eine zarte Liebesgeschichte, die,<br />

wie könnte es anders sein, an den sozialen<br />

Unterschieden zu scheitern droht.<br />

Als dann tatsächlich die Märzunruhen<br />

ausbrechen, scheint es für die Liebenden<br />

keine Hoffnung mehr zu geben ...<br />

Was der 1977 in Leipzig geborene Titus<br />

Müller, der unter anderem Geschichtswissenschaft<br />

studiert hat, vorlegt, ist<br />

ein auf wenige Tage „eingedampftes“<br />

Stück Zeitgeschichte über eine der<br />

wenigen Revolutionen in Deutschland,<br />

wobei er die historischen Fakten nur<br />

unmerklich ein wenig „korrigiert“ hat,<br />

damit sie in die Handlung passen. Ein<br />

wenig klischeehaft wirkt die Liebesgeschichte<br />

zwischen Alice und Hannes<br />

und die Charakterisierung einiger Personen<br />

an manchen Stellen schon, was<br />

aber durch den gut dargestellten historischen<br />

Hintergrund wieder wettgemacht<br />

wird. Ein durchaus lesenswertes<br />

und auch informatives Buch!<br />

Titus Müller, Berlin Feuerland. Roman<br />

eines Aufstands, Blessing, 480 S., 19,99 €<br />

Text: Martina Lode-Gerke<br />

PREISAUSSCHREIBEN<br />

Wenn Sie das Buch gewinnen möchten,<br />

beantworten Sie folgende Frage und senden<br />

Sie die Antwort bis zum 15.08.<strong>2015</strong> an:<br />

BIC Media GmbH & Co.KG, Hohe Straße 1,<br />

44139 <strong>Dortmund</strong><br />

Welcher Komponist musste wegen seiner<br />

Beteiligung an der sogenannten Märzrevolution<br />

seine Wirkungsstätte Dresden<br />

verlassen und ins Ausland füchten?<br />

a) Ganz klar: Johann Sebastian Bach!<br />

b) Moment. War der nicht in Leipzig?<br />

Nee, das war Mozart!<br />

c) Nein, das dürfen nicht die Öster reicher<br />

hören: Natürlich ist Beethoven richtig!<br />

d) Völliger Unsinn: es war Richard Wagner!<br />

<strong>TOP</strong> 121


INTERVIEW | LITERATUR<br />

NICHTS ERSCHEINT SO,<br />

WIE ES WIRKLICH IST<br />

Der neue Roman der <strong>Dortmund</strong>er Autorin<br />

Nona Simakis ist soeben erschienen<br />

Die in Kirchhörde praktizierende Therapeutin und Seminarleiterin Nona Simakis ist<br />

auch eine erfolgreiche Buchautorin. Mit dem <strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong> sprach sie über ihren<br />

neuen Roman, ihre griechischen Wurzeln und vieles mehr.<br />

<strong>TOP</strong> <strong>Magazin</strong>: Wie bist Du eigentlich<br />

zum Schreiben gekommen?<br />

Nona Simakis: Daran hatte eigentlich meine<br />

Deutschlehrerin Schuld: Meine Schulaufsätze<br />

waren immer überlang, ich erinnere<br />

mich da an einen Aufsatz über das<br />

Feuer … Nun ja, und sie hat mich zum<br />

Lesen – man könnte sagen: „gepuscht“.<br />

Ich habe immer sehr viel aufgeschrieben.<br />

Meine Gefühle. Meine Gedanken. Ich habe<br />

das immer gesammelt. Irgendwann kamen<br />

dann Gedichte, Kurzgeschichten ...<br />

Und irgendwann kam es zum ersten Buch.<br />

Ja. Bewusst habe ich seit 1989 angefangen<br />

zu schreiben. Das erste Buch ist dann<br />

2000 veröffentlicht worden. Es trägt den<br />

Titel „Agapa“, was in der griechischen<br />

Philosophie die spirituelle und somit<br />

höchste Form der Liebe ist.<br />

Kommen wir zu dem aktuellen Roman: Wieviel<br />

Nona ist in der Hauptfigur Kassandra?<br />

Besser noch: Wieviel Nona ist in Glaukos!<br />

[Das ist die Eule der Athene in dem<br />

Roman, die die Hauptfigur leitet und beschützt,<br />

Anm. der Redaktion]: Ich bin in<br />

beiden: Glaukos ist sozusagen die wilde<br />

Nona, Kassandra ist die domestizierte<br />

Nona. (lacht)<br />

Und gibt es weitere Entsprechungen<br />

zum realen Leben?<br />

Ich würde jetzt nicht sagen, dass Kassandras<br />

Oma meine Oma ist, aber sie steht<br />

stellvertretend für alle oder zumindest<br />

viele griechischen Großmütter. Kaffeesatzlesen,<br />

Warzen besprechen, das gibt<br />

es teilweise heute noch …<br />

Das griechische „Erbe“ spielt eine Rolle?<br />

Ja. Ich habe als kleines Kind viel Zeit in<br />

Griechenland verbracht. Aber da bin ich<br />

mit vielen Geschichten konfrontiert worden.<br />

Veria, mein Geburtsort, liegt mitten<br />

im Stern von Vergina. Also in der geografischen<br />

Mitte vom Sommerpalast Philipps<br />

des Großen, von Pella [das ist die Hauptstadt<br />

Alexanders des Großen, Anm. der<br />

Reaktion] und der Schule des Aristoteles.<br />

Geschichte und Geschichten begegnen einem<br />

da unweigerlich.<br />

Welcher historischen Persönlichkeit würdest<br />

Du gern begegnen, wenn das möglich<br />

wäre?<br />

Alexander dem Großen. Das ist einfach<br />

ein toller Mann. Mit Ares würde ich vielleicht<br />

einmal essen gehen, aber Alexander,<br />

der mit dem Schwert vorangeht …<br />

aber auch Madame Pompadour, Marie<br />

Antoinette und Ludwig XIV. würden mich<br />

interessieren. Diese Décadence, morgens<br />

noch im Bett zu liegen, dabei Gäste bzw.<br />

Bittsteller zu empfangen … eigentlich unglaublich.<br />

Könntest Du Dir vorstellen, in der Antike<br />

zu leben?<br />

Nein!!! Die Frage habe ich in meinem Roman<br />

eigentlich auch schon beantwortet:<br />

ohne Zahnpaste, ohne Antibiotika … was<br />

will man machen, wenn man echte Zahnschmerzen<br />

hat.<br />

Aber eine Zeitreise, wie sie die Kassandra<br />

in Deinem Roman unternimmt?<br />

Ja, das auf jeden Fall!<br />

Was würdest Du Dir davon versprechen?<br />

Eine Erkenntnis der eigenen Werte. Ich<br />

finde, dass die Menschen heutzutage<br />

durch die Medien verdummt werden. Die<br />

Vergangenheit war ein nicht erwachtes<br />

Zeitalter voller Weisheit. Die antiken Philosophen<br />

kämen doch heute leider vermutlich<br />

alle in die Klappse …<br />

Glaubst Du, dass so etwas wie eine Zeitreise<br />

möglich ist oder werden könnte?<br />

Exosomatose ist möglich, das beschreiben<br />

schon die antiken Philosophen. Also<br />

… wenn Erfahrungen außerhalb des<br />

Körpers möglich sind, warum nicht auch<br />

außerhalb der Zeit? Stephen Hawking<br />

[Theoretischer Physiker, Verfasser von<br />

„A Brief History of Time“, Anm. der Redaktion]<br />

beschreibt zum Beispiel parallele<br />

Universen. Warum also soll es nicht<br />

möglich sein, die eigene Zeit zu verlassen?<br />

Aristoteles beschreibt die Zeit als<br />

Kreis … Warum soll man den nicht verlassen<br />

können?,<br />

122 <strong>TOP</strong>


INTERVIEW | LITERATUR<br />

Gerade Aristoteles kommt in Deinem Roman<br />

aber nicht besonders gut weg. Was<br />

hast Du gegen ihn?<br />

Seine Philosophie ist mir zu erdgebunden,<br />

zu realistisch. Ich mag eher Platon,<br />

der ist etwas spiritueller. Oder Sokrates.<br />

Die Spiritualität spielt in Deinem Roman<br />

eine große Rolle...<br />

Das stimmt. Ich gebe viele Seminare über<br />

Erkenntnisphilosophie, Selbsterkenntnis.<br />

Ich habe ein bestimmtes Verständnis zu<br />

Gott, das mit dem christlichen – orthodoxen<br />

– Verständnis nicht unbedingt übereinstimmt.<br />

Da gibt es in dem Roman eine negative<br />

Figur: Ferfried …<br />

Ferfried ist ein Esoteriker der schlimmsten<br />

Sorte: Oft wird Spiritualität mit<br />

„Mainstream“-Esoterik verwechselt, nun<br />

ja … aber ich habe einfach etwas gegen<br />

Leute, die sich „Esoterik“ oder was auch<br />

immer auf die Fahnen schreiben, aber<br />

im Grunde davon keine Ahnung haben.<br />

Oder noch schlimmer: die daraus Kapital<br />

schlagen wollen und dadurch Menschen<br />

gefährden …<br />

Kommen wir zu Deinen nächsten<br />

Projekten: Liegt da schon etwas auf<br />

Deinem Schreibtisch?<br />

Zwei Projekte habe ich derzeit: zum einen<br />

„Kassandras Weg“ Teil zwei; insgesamt<br />

denke ich an eine Trilogie – und ein Frauenroman.<br />

Der Arbeitstitel lautet „Wenn<br />

das meine Freunde wüssten“.<br />

Dann wünschen wir gutes Gelingen!<br />

Text: Martina Lode-Gerke<br />

Foto: Mary Papadopolou<br />

Eigentlich ist Kassandra<br />

eine nüchterne<br />

Geschäftsfrau<br />

mit griechischen<br />

Wurzeln, die eine<br />

gutgehende Boutique<br />

in Melbourne<br />

betreibt. Doch eines<br />

Tages erscheint<br />

ihre Freundin, die<br />

Aborigine-Frau Eerin,<br />

und stellt Kassandras<br />

Leben mit einer Prophezeiung<br />

auf den Kopf: Kassandra soll nach Griechenland<br />

reisen, damit sie die Spur ihrer<br />

Ahnen nicht verliert. Kassandra ist zunächst<br />

verwirrt, doch die Weissagung bereitet<br />

ihr einiges Kopfzerbrechen, so dass<br />

sie sich wirklich auf den Weg macht. Auf<br />

dem Flughafen in Athen begegnet ihr ein<br />

gewisser John, der ihr auf Anhieb sympathisch<br />

ist, und den sie im Hotel in Delphi<br />

wiedersieht. Dort ist auch eine deutsche<br />

Reisegruppe abgestiegen, die auf esoterischen<br />

Pfaden wandelt. Der Leiter der<br />

Gruppe, Ferfried, macht sich sofort an<br />

Kassandra heran, doch er ist ihr äußerst<br />

unsympathisch. In Delphi überschlagen<br />

sich dann die Ereignisse: Eine Eule, Glaukos,<br />

erscheint, und erzählt ihr von Göttern<br />

und ihrem Schicksal ... und ehe sie es<br />

sich versieht, landet Kassandra im antiken<br />

Delphi und kommt, zurückgekehrt in<br />

die Gegenwart, zu der Erkenntnis: Nichts<br />

erscheint so, wie es wirklich ist …<br />

Ein wirklich sehr phantasievoller,<br />

spannender Roman der in Veria<br />

in Griechenland geborenen und heute<br />

in <strong>Dortmund</strong> lebenden Autorin Nona<br />

Simakis. Für Realisten allerdings eher<br />

nicht geeignet.<br />

Nona Simakis, Kassandras Weg, Scholz,<br />

306 S. 12,95 €, www.nonasimakis.de<br />

www.kassandras-weg.de<br />

PREISAUSSCHREIBEN<br />

Wenn Sie dieses Buch gewinnen möchten,<br />

dann senden Sie die Antwort auf folgende Frage<br />

bis zum 15.08.<strong>2015</strong> an: BIC Media GmbH &<br />

Co. KG, Hohe Straße 1, 44139 <strong>Dortmund</strong><br />

Was sagt die Seherin Kassandra voraus?<br />

a) den dreißigjährigen Krieg<br />

b) Napoleons Niederlage bei Waterloo<br />

c) den Untergang Trojas<br />

d) Kloppo kommt zurück nach <strong>Dortmund</strong><br />

<strong>TOP</strong> 123


REZENSION<br />

LEKTÜRE UNTERM SONNENSCHIRM<br />

Unsere aktuellen Buch-Tipps für den Sommer<br />

Eigentlich sollte der ehemalige Fischerjunge Sverre mit seinen Brüdern in sein Heimatland<br />

Norwegen zurückkehren, um beim Ausbau einer Eisenbahnverbindung zu helfen –<br />

als Wiedergutmachung sozusagen, weil eine Wohltätigkeitsloge ihm das Maschinenbau-Studium<br />

in Dresden ermöglicht hatte. Doch im Elbflorenz lernt er den englischen<br />

Adligen Albie kennen und lieben – für die Zeit eigentlich eine Unmöglichkeit. Doch die<br />

beiden kunstbeflissenen jungen Männer scheren sich nicht um die Moral und gehen<br />

nach England, um dort auf Albies Landsitz zusammen zu leben. Das Vermögen Albies<br />

erlaubt es Sverre, sich seiner eigentlichen Leidenschaft, der Malerei zu widmen. Gemeinsam<br />

erleben sie wundervolle Jahre auf dem Lande und in Londoner Künstlerkreisen.<br />

Bis der Erste Weltkrieg ausbricht …<br />

Farbenfrohe, opulente, manchmal etwas klischeehafte Fortsetzung des Jahrhundertabenteuers.<br />

Jan Guillou, Die Brüder, Heyne, 430 S., 19,99 €<br />

Der letzte Band der Trilogie führt die Brüder wieder zusammen: der älteste der drei Brüder,<br />

Lauritz, hat es als Bauunternehmer in Stockholm zu einem beachtlichen Wohlstand<br />

gebracht, während Oscar und Sverre in Berlin wohnen, wo Oscar einen beachtlichen<br />

Immobilienbesitz sein eigen nennt. Doch die Wolken über der Hauptstadt ziehen sich<br />

zusammen, Hitler ergreift die Macht und für den homosexuellen Sverre wird es brenzlig,<br />

ebenso wie für Oscars Ehefrau Christa, die jüdische Wurzeln hat. Doch die Rückkehr<br />

nach Schweden gestaltet sich schwieriger, als gedacht, obwohl Harald, Lauritz‘ ältester<br />

Sohn, gute Beziehungen zu „Onkel Hermann“ (Göring) unterhält …<br />

Historisch interessant, aber weniger spannend als sein Vorgänger.<br />

Jan Guillou, Die Heimkehrer, Heyne, 480 S., 19,99 €.<br />

Theo ist zehn Jahre alt, als es auftaucht: das grüne Rollo an seinem Fenster in einer<br />

dank der Elterns ansonsten „vorhanglosen“ Wohnung. Das Rollo übt eine magische Anziehungskraft<br />

auf ihn aus, katapultiert ihn schließlich, wie „Alice im Wunderland“, in<br />

eine andere Welt, die der diesseitigen ähnelt, bis auf den Unterschied, dass alles in ein<br />

grünes Licht getaucht ist und Menschen hier gegen ihren Willen festgehalten werden.<br />

Jahrzehnte später ist Theo zum Mann gereift und befindet sich als Astronaut auf einer<br />

Marsmission und hat die Erlebnisse längst als Kindheitsphantasie abgetan. Auf dem<br />

Raumschiff begegnet er erneut dem grünen Rollo, das ihn in diese Welt katapultiert …<br />

Ein geheimnisvoller und oftmals spannender Roman des Erfolgsautors Heinrich<br />

Steinfest, der vor allem zu einem geeignet ist: den Leser in die geheimnisvolle Welt<br />

des eigenen Gehirns zu führen, was aber erst am Ende deutlich wird.<br />

Heinrich Steinfest, Das grüne Rollo, Piper, 288 S., 19,99 €<br />

1945 müssen sich die Verantwortlichen des Naziregimes in Nürnberg vor Gericht verantworten:<br />

Chefankläger Robert H. Jackson und seine Mitstreiter sehen sich vor eine<br />

Gratwanderung gestellt – zum einen sind da die verschiedenen Rechtsordnungen der<br />

Siegermächte, die erst einmal „unter einen Hut gebracht“ werden müssen, zum anderen<br />

will man sich nicht dem Vorwurf der „Siegerjustiz“ aussetzen. Und: Das Gesetz, das<br />

die Tat, nämlich einen Angriffskrieg zu führen, unter Strafe stellte, musste erst noch<br />

geschrieben werden, denn gab es ein solches nicht ... Auch mit dem Holocaust hatten<br />

die Ankläger ein Problem: Er galt rein juristisch gesehen als innere Angelegenheit des<br />

Deutschen Reiches, entzog sich also eigentlich der Gerichtsbarkeit der Siegermächte.<br />

Deshalb deklarierte man ihn kurzerhand als Mittel zum Angriffskrieg.<br />

Sehr anschaulich und verständlich erklärt der promovierte Jurist Thomas<br />

Darnstädt auch aus bislang unveröffentlichten Quellen die Probleme um den Nürnberger<br />

Prozess, dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Thomas Darnstädt,<br />

Nürnberg – Menschheitsverbrechen vor Gericht 1945, Piper, 416 S., 24,99 €<br />

124 <strong>TOP</strong><br />

Text: Martina Lode-Gerke, Cover: Das Copyright der Cover liegt bei den Verlagen.


REZENSION<br />

HEISSES FÜR DIE OHREN<br />

Unsere aktuellen CD- und DVD-Tipps<br />

Eher selten sieht man Francis Poulencs „Dialogues des Carmelites“ (Die Dialoge<br />

der Karmeliterinnen) auf der Bühne – leider. Um so gelegener kommt da die bei<br />

Erato erschienene DVD des Werks mit hervorragenden Sänger-Darstellern wie Patricia<br />

Petibon als Blanche de La Force, Rosalind Plowright als Madame de Croissy,<br />

Philippe Rouillon als Marquis de La Force sowie Sophie Koch als Mère Marie de<br />

L‘Incarnation. Die am 21. Dezember im Pariser Théâtre des Champs Elysées aufgezeichnete<br />

Inszenierung besticht vom Bühnenbild her (ebenso wie die Kostüme von<br />

Pierre-André Weitz) durch ihren Purismus, der mit wenigen Details den Blick des<br />

Zuschauers auf das Wesentliche lenkt.<br />

Die eindringliche Personenführung von Regisseur Olivier Py sowie das sehr<br />

präzise und eindringlich aufspielende Philharmonia Orchestra unter der Leitung<br />

von Jérémie Rhorer tun ein Übriges, die Aufführung zu einem einzigartigen Erlebnis<br />

werden zu lassen. Einziger Vermouthstropfen: Das Booklet ist nur in englischer<br />

und französischer Sprache ...<br />

Francis Poulenc, Dialogues des Carmelites, Philharmonia Orchestra, Jérémie Rhorer,<br />

Erato, 2 DVDs, 46220694<br />

In der Reihe „autograph“ veröffentlicht Warner Classics zur Zeit Porträts von<br />

bekannten Sängerinnen und Sängern, wobei man sich alter Mitschnitte beziehungsweise<br />

alter Aufnahmen bedient, die den jeweiligen Künstler in mehr oder weniger<br />

typischen Rollen zeigen. So gibt es zunächst ein Wiederhören mit dem Bariton<br />

Thomas Hampson unter anderem als Grafen Almaviva in Mozarts „Figaro“, aber<br />

auch als Wolfram von Eschenbach in Wagners „Tannhäuser“. Auch dem Liedschaffen<br />

zollt man Tribut – unter anderem mit Schumanns „Dichterliebe“, begleitet von<br />

Geoffrey Parsons und Schuberts „Winterreise“ in einer Aufnahme von 1977, begleitet<br />

von Wolfgang Sawallisch.<br />

Die rumänische Sopranistin Angela Georgiu lässt sich unter anderem vernehmen<br />

in ihren Puccini-Paraderollen, aber auch im Belcanto-Fach, unter anderem in Rossinis<br />

„Barbier von Sevilla“ oder Bellinis „Norma“. „Angereichert“ werden beide<br />

Alben mit Dokumentationen, allerdings in englischer Sprache, das Album von<br />

Angela Georgiu enthält außerdem eine DVD, die sie in diversen Konzerten zeigt<br />

und ein interessantes Interview mit dem Regisseur Franco Zeffirelli enthält.<br />

Dennoch muss man konstatieren, dass vor allem bei den Opernarien und<br />

-szenen häufig die Musik wenig gefühlvoll „abgeschnitten“ wird und deshalb manchmal<br />

der Eindruck einer Collage entsteht. (3 Sterne)<br />

Thomas Hampson, „autograph“, Warner Classics, 12 CDs, 825646190454<br />

Angela Gheorghiu, „autograph“, Warner Classics, 8 CDs & DVD, 825646190478<br />

Nicht bedeutend besser ist der Eindruck bei dem Album „Impérial Oȉstrakh“, das einen<br />

Überblick über das unbestreitbar virtuose Können des 1974 verstorbenen russischen<br />

Geigers David Oistrach: Zwar sind mehrere Auftritte unter anderem mit den Berliner<br />

Philharmonikern und mit seinem Bruder Igor Oistrach hier „archiviert“, doch gönnt<br />

man dem Hörer auf den drei CDs lediglich drei komplette Konzerte: Mozarts viertes<br />

Violinkonzert (KV 218), Beethovens d-moll-Violinkonzert op. 61 und Brahms‘ Violinkonzert<br />

D-Dur op. 77; die anderen Werke, etwa Beethovens bekanntes „Tripelkonzert“<br />

oder Max Bruchs erstes Violinkonzert op. 26 sind nur rudimentär, d.h. in diesem Fall<br />

nur mit einzelnen Sätzen vertreten.<br />

Da fragt sich der Hörer tatsächlich nach dem dramaturgischen Grund dieser<br />

Auswahl. Impérial Oȉstrakh, Warner Classics, 3 CDs, 0825646144433<br />

Text: Martina Lode-Gerke, Cover: Das Copyright liegt bei den CD-Produzenten.<br />

<strong>TOP</strong> 125


City Guide | Gastro<br />

KIKILLUS RESTAURANTRestaurant<br />

Entdecken Sie die „CuisineCreativ“ mit aufregenden Aromen, erlesene wie seltene Zutaten,<br />

die erlebbare Frische auf dem Teller und Texturen wie aus anderen Welten. Für Sie sind<br />

wir einzig, nicht artig, experimentell, ein wenig wahnsinnig und verliebt in unseren Job.<br />

Genießen Sie einen inspirierenden Ort, kreative Erlebnisse, Essen mit Spaßfaktor in legerer<br />

Atmosphäre und lassen Sie sich von David Kikillus und seinem Fun-Dine-Team im kikillus<br />

Restaurant verführen. Bitte reservieren Sie rechtzeitig Ihren Tisch telefonisch.<br />

Am Gottesacker 70 · 44143 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 477 377-0 · info@kikillus-restaurant.de<br />

www.kikillus-restaurant.de · Küche: Dienstag bis Samstag von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr<br />

RESTAURANT WIDU<br />

Restaurant · Hotel<br />

In unserem Restaurant WIDU erwarten Sie gemütliche Atmosphäre, aufmerksamer Service<br />

und ein Küchenteam, welches regionale Gerichte und Wildgerichte der Saison perfekt zubereitet.<br />

Die hervorragende Küche wird durch eine erlesene Weinauswahl abgerundet und lädt<br />

ein zum genussvollen Erleben in modernem Ambiente. Zur Gestaltung von Festlichkeiten<br />

für bis zu 130 Personen stehen Ihnen das WIDU und die repräsentativen Räumlichkeiten<br />

des Wittekindshofes in verschiedenen Größen zur Verfügung.<br />

Im BEST WESTERN Parkhotel Wittekindshof · Westfalendamm 270 · 44141 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 519 30<br />

www.parkhotel-wittekindshof.de · Mo - Fr 12 - 14.30 / 18 - 22 Uhr / Samstag 18 - 22 Uhr / Sonntags 12 - 14.30 Uhr<br />

ZUM GOLDENEN URestaurant<br />

Ob Pfefferpotthast mit Kartoffelstampf, Himmel und Ääd oder ein ordentliches Wiener<br />

Kalbsschnitzel – die Karte bietet ehrliche Küche aus regionalen Produkten mit Pfiff. Dazu<br />

noch ein frisch gezapftes kühles Blondes und eine traumhafte Aussicht über die ganze<br />

Stadt. Herz was willst du mehr?! In geselliger Atmosphäre wird seit September 2014 direkt<br />

unter dem <strong>Dortmund</strong>er U, in luftiger Höhe gekocht, gegessen und gelacht. Küchenchef Sebastian<br />

Felsing und sein Team freuen sich darauf Sie als Gast im Restaurant oder auf der<br />

neuen Dachterrasse bewirten zu dürfen.<br />

Öffnungszeiten: Di - So ab 18 Uhr · Infos und Reservierungen unter: www.zum-goldenen-u.de · <strong>02</strong>31-476 47 80<br />

CICCIO’S<br />

Trattoria · Pizzeria<br />

Legen Sie Wert auf einen Besuch in einem gemütlichen Ambiente, so sollten Sie die<br />

Trattoria & Pizzeria Ciccio’s in <strong>Dortmund</strong> besuchen. Die Einrichtung überzeugt mit<br />

Liebe zum Detail und großen Deckengemälden. Das Team des Restaurants verwöhnt<br />

Sie mit frisch zubereiteten, original-italienischen Spezialitäten. Das Ciccio’s finden Sie<br />

in der Lindemannstraße 77. Kostenlose Parkmöglichkeiten finden Sie im Parkhaus des<br />

Steigenberger Hotels, mit direktem Zugang zum Restaurant.<br />

Lindemannstraße 77 · 44137 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 33 48 14 15 · info@ciccios.de · www.ciccios.de<br />

Öffnungszeiten: Montag - Freitag 12.00 - 23.00 Uhr, Samstag 12.00 - 24.00 Uhr, Sonntag 12:00 - 22.00 Uhr<br />

ROTER HIRSCHRestaurant<br />

Seit 1851 hat der „Rote Hirsch“ einen festen Platz im Herzen der <strong>Dortmund</strong>er – eine Tradition,<br />

die uns Stolz macht. Über 160 Jahre werden hier in Kirchhörde bereits Gäste empfangen.<br />

Unser Ziel wird dabei nicht anders aussehen als das unserer Vorgänger: unseren Gästen eine<br />

gute Zeit bieten. Neben dem gemütlichen Bierlokal gibt es auch frisch zubereitete, saisonale<br />

Spezialitäten und ausgesuchte Weine zu günstigen Preisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch<br />

an traditionsreicher Stätte … denn vielleicht war schon Ihr Urgrossvater bei uns zu Gast?!<br />

Roter Hirsch Est. 1851 · Hagener Straße 199 (Ecke Bozener Straße) · 44229 <strong>Dortmund</strong> · www roterhirsch.com<br />

Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 17.00-23.00 Uhr · Telefon: <strong>02</strong>31-28 67 84 41 · info@roterhirsch.com<br />

126 <strong>TOP</strong>


City Guide | Gastro<br />

CIELORestaurant<br />

Das Prunkstück der <strong>Dortmund</strong>er Gastronomieszene verwöhnt seine Gäste kulinarisch,<br />

architektonisch und atmosphärisch. Die exzellente Küche verwandelt marktfrische Zutaten<br />

in kulinarische Hochgenüsse. Das Ambiente ist geschaffen aus den hochwertigsten<br />

Materialien und geprägt durch die architektonische Handschrift des Hauses Dula.<br />

Spektakulär: der atemberaubende Blick über die Skyline von <strong>Dortmund</strong> im Norden sowie<br />

die grüne Lunge des <strong>Dortmund</strong>er Südens.<br />

Karlsbader Straße 1a · 44225 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 7100 111 · info@cielo-restaurant.de<br />

Öffnungszeiten: Di - Sa ab 18 Uhr · www.cielo-restaurant.de<br />

LA GAZZETTARestaurant<br />

Seit 2008 führt Salvatore Pastore das italienische Restaurant „La Gazzetta“ an der Palmweide.<br />

Man kennt die Location auch als „Haus Wittler“ oder „Nachrichtentreff“. Zu den<br />

beliebtesten Gerichten im La Gazzetta, das sich durch schlichtes, aber elegantes Ambiente<br />

auszeichnet, gehören Antipasti della Casa als auch die täglich frisch zubereiteten Riesen-<br />

Tortelloni, die durch ihre einzigartige Füllung mit Büffel-Ricotta besonders lecker sind.<br />

Zwei schöne Terrassen. Um Reservierung wird gebeten.<br />

An der Palmweide 56 · 44227 <strong>Dortmund</strong>-Barop · <strong>02</strong>31- 727 54 88 · www.lagazzetta-dortmund.de<br />

Öffnungszeiten täglich von 11.30 bis 22 Uhr<br />

DA NINO<br />

Pizzeria · Trattoria<br />

In der Aplerbecker Pizzeria Trattoria da Nino wird man nicht nur mit einem persönlichen<br />

Händedruck begrüßt, sondern auch mit italienischer Küche verwöhnt. Am Edelstahlweg 1<br />

kann man sowohl drinnen, als auch draußen „La Dolce Vita“ genießen. Ob ein Geschäftsessen<br />

zur Mittagszeit, ein Abendessen mit der Familie oder aber um den Tag bei einem<br />

schönen Glas Wein ausklingen zu lassen – bei Nino Perrone und seinem Team sind Sie an<br />

der richtigen Stelle.<br />

Edelstahlweg 1 · 44287 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 44 13 53 · info@restaurantdortmund.com<br />

www.restaurantdortmund.com · Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 11:00-15:00 Uhr und 17:00-23:00 Uhr<br />

ZUM ALTEN MARKT<br />

Westfälisches Gasthaus<br />

Herzlich Willkommen im Gasthaus Zum Alten Markt. Mitten in der City auf dem Alten Markt<br />

verwöhnen wir Sie mit einem frisch gezapften Thier Pils und Köstlichkeiten der Region, wie<br />

z. B. dem Original <strong>Dortmund</strong>er Salzkuchen oder leckerem Pfefferpotthast. Für Ihre Arrangements<br />

mit Gästen aus der Familie, dem Freundeskreis und dem Geschäftsleben finden<br />

Sie bei uns einen urigen und stilvollen Rahmen.<br />

Markt 3 · 44137 <strong>Dortmund</strong> · Telefon: (<strong>02</strong>31) 57 22 17 · Fax: (<strong>02</strong>31) 586 13 20<br />

E-Mail: info@altermarkt-dortmund.de · www.altermarkt-dortmund.de<br />

Öffnungszeiten: Mo - Do 10.00 - 01.00 Uhr · Fr - Sa 10.00 - 03.00 Uhr · So 11.00 - 23.00 Uhr<br />

EMILRestaurant<br />

Sowohl im neu inszenierten Braukeller, als auch im mediterranen Innenhof, bekommen Sie<br />

immer wieder wechselnde Höhepunkte in Sachen außergewöhnlicher Küche. Die Crew um Sebastian<br />

Felsing kann auf eine hochmoderne Küche mit 800° Grill zugreifen. Fleischliebhaber<br />

finden hier ihr Eldorado. Ob Dry Aged Cuts vom Pommerschen Färsenrücken oder ein ganze<br />

Dorade, im EMIL findet nicht nur „Mann“ sein passendes Stück. Freunde hochwertigen á la<br />

Carte Genusses kommen bei saisonalen Köstlichkeiten auf ihre Kosten.<br />

Reservierungen unter www.emil-dortmund.de oder <strong>02</strong>31-47 64 78 14<br />

EMIL · Emil-Moog-Platz · 44137 <strong>Dortmund</strong> · Öffnungszeiten: Di-So 18.00 - 00:00 Uhr, Montag Ruhetag<br />

<strong>TOP</strong> 127


GENUSS<br />

30 JAHRE<br />

DORTMUND À LA CARTE<br />

Dieses Jahr steht das 30. Jubiläum der Mutter aller Gourmetfeste an und neben<br />

den gewohnt erlesenen Gaumenfreuden erwarten die Besucher jede Menge<br />

Überraschungen und Unterhaltung. Vom 24.-28. Juni <strong>2015</strong> öffnet das Fest auf<br />

dem Hansaplatz seine „Pforten“, um zum Feiern und Schlemmen einzuladen und<br />

die Atmosphäre im Jubiläumsjahr von <strong>Dortmund</strong> à la carte zu genießen.<br />

NEUES HIGLIGHT ZUR ERÖFFNUNG<br />

Ein Highlight der ganz besonderen<br />

Art wird es zum Auftakt am Mittwoch,<br />

24.06.<strong>2015</strong> geben. Statt des herkömmlichen<br />

Feuerwerks wird ein sogenanntes<br />

Video-Mapping die Fassade des<br />

Karstadt-Gebäudes in eine riesige Leinwand<br />

für spektakuläre Projektionen<br />

verwandeln.<br />

Folgende Gastronomen werden in<br />

diesem Jubiläums-Jahr bei <strong>Dortmund</strong><br />

à la carte vertreten sein:<br />

Der Thüringer, Dimberger, EMIL, Gasthaus<br />

Grube, Hotel Drees, Matenaar’s,<br />

Overkamp, Pferdestall, Schürmanns,<br />

Stravinski und Tante Amanda.<br />

TRADITIONSREICHES SCHLEMMERFEST<br />

Elf Gastronomen verwöhnen die Besucher<br />

des Hansaplatzes mit kulinarischen<br />

Erlebnissen der Extraklasse. Dabei<br />

erstreckt sich der Umfang des vielfältigen<br />

Speisenangebots vom hausgemachten<br />

Schnibbelbohneneintopf mit Einlage<br />

über Thunfischtataki im Sesammantel<br />

bis hin zum Surf & Turf vom Wagyu Rind<br />

und Riesengamba.<br />

Das neueste Mitglied im Kreise der<br />

<strong>Dortmund</strong> à la carte-Familie ist das<br />

Restaurant „Pferdestall“, welches sonst<br />

<strong>Dortmund</strong>-Bövinghausen auf dem<br />

Gelände der Zeche Zollern seine Gäste<br />

verwöhnt. Das Team um die Geschäftsführer<br />

Dirk und Christian Kneis wird<br />

zum ersten Mal das ohnehin schon<br />

ausgezeichnete kulinarische Angebot<br />

des traditionsreichen Schlemmerfestes<br />

auf dem Hansaplatz mit seiner gehobenen<br />

westfälischen Küche bereichern.<br />

Ebenfalls Premiere hat dieses Jahr das<br />

neue Standkonzept: Um jedes der teilnehmenden<br />

Restaurants im Jubiläumsjahr<br />

gebührend zu präsentieren und<br />

den Gästen einen bequemes Flanieren<br />

zu ermöglichen, verfügt jeder Gastronom<br />

über sein eigenes, individuell<br />

gestaltetes Pagodenzelt.<br />

Die zahlreichen Hochgenüsse werden<br />

von einem unterhaltsamen Rahmenprogramm<br />

begleitet. Neben dem beliebten<br />

Familiensonntag , bei dem auch die Kleinen<br />

auf ihre Kosten kommen, gibt es bei<br />

der von der spanischen Fluggesellschaft<br />

Vueling Airlines präsentierten Tombola<br />

zahlreiche tolle Preise zu gewinnen. An<br />

der neuen Stößchen-Bar „Zum goldenen<br />

Ömmes“ lässt sich in gemütlicher Runde<br />

das ein oder andere erfrischende „Durchgezapfte“<br />

genießen und mit den Erfindern<br />

der Internetseite „<strong>Dortmund</strong>erisch“ in<br />

feinstem Ruhrgebietsplatt parlieren.<br />

DORTMUND À LA CARTE ÜBER-<br />

REICHT SPENDE AUS TOMBOLA<br />

Dass man bei <strong>Dortmund</strong> à la carte traditionell<br />

nicht nur sehr gut essen und feiern,<br />

sondern mit dem Kauf eines Loses auch<br />

benachteiligte Kinder unterstützen kann,<br />

darüber durfte sich auch in diesem Jahr<br />

wieder die Stiftung help and hope freuen.<br />

Insgesamt 3.000 Euro kamen bei der von<br />

der spanischen Fluggesellschaft VUELING<br />

Airlines präsentierten Tombola zusammen.<br />

Die wertvollen Preise, die mit freundlicher<br />

Unterstützung der Sponsoren des Schlemmerfestes<br />

zur Verfügung gestellt werden<br />

konnten, ermutigten zahlreiche Gäste ihr<br />

Glück auf die Probe zu stellen.<br />

128 <strong>TOP</strong>


GENUSS | ANZEIGE<br />

EMIL Sommerspecial SMOKER THURSDAY<br />

Unter freiem Himmel, im mediterran<br />

gestalteten Außenbereich<br />

des EMIL, genießen Gäste<br />

jeden Donnerstag Spezialitäten,<br />

die sich Küchenchef Sebastian<br />

Felsing und sein Team als saisonale<br />

Ergänzung zum regulären<br />

Angebot ausgedacht haben.<br />

Diese Extras kommen vom<br />

original amerikanischen BBQ-<br />

Smoker „Chuckwagon“, einer<br />

Art Räucherofen, der langsam<br />

und bei relativ niedrigen Temperaturen<br />

gart. Vom EMIL-Team<br />

selbst entwickelte Mischungen<br />

von Holzchips erzeugen besondere<br />

Räuchernoten. Eines der<br />

beliebtesten Gerichte, die sich<br />

mit dem BBQ-Smoker zubereiten<br />

lassen, ist der „Pulled Pork<br />

Burger“, der sprichwörtlich<br />

nicht nur in den USA, sondern<br />

auch in Berlin und anderen<br />

deutschen Großstädten in aller<br />

Munde ist und dem sich mittlerweile<br />

sogar speziellen Foren in<br />

sozialen Netzwerken widmen.<br />

Der „Pulled Pork Burger“ wird<br />

das Highlight auf der Karte des<br />

EMIL-Sommerspecials sein. Alle<br />

Gerichte vom Smoker stellen<br />

auch preislich eine echte Alternative<br />

zu den High End Cuts aus<br />

dem 800°C Grill des EMIL dar.<br />

Zu jedem Gericht reicht das<br />

EMIL hausgemachte BBQ-Sauce<br />

und eine Ofenkartoffel mit<br />

Kräuterschmand.<br />

AB JUNI JEDER DONNERSTAG<br />

SMOKER-TAG: Zusätzlich zur<br />

normalen Karte kommen dann<br />

Gerichte aus dem „Chuckwagon“<br />

hinzu, mit denen das<br />

Küchenteam des EMIL wechselnd<br />

immer wieder neue Varianten<br />

auf den Tisch bringt.<br />

AUSWAHL DER SMOKER KARTE:<br />

Gegrillter Meeresspieß vom tagesfrischen<br />

Fang; Gesmokete<br />

Drumsticks vom Landhuhn in<br />

Ingwer-Rosmarin-Zitronenmarinade;<br />

Brisket von der US Rinderbrust<br />

aus dem Rauch und<br />

natürlich: Pulled Pork Burger<br />

vom Duroc Schwein mit Aioli,<br />

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DIE <strong>TOP</strong>-OHROLOGEN<br />

Günna und Winnie haun sich aufs Ohr<br />

Winnie: Hallo Günna, wo bisse?<br />

Günna: Ich bin gerade aum Weg<br />

zur fetten Jubiläums- Feier von<br />

„66 Jahre Currywurst“.<br />

Winnie: Currywurst- Geburtstach.<br />

Wer feiert denn sowat?<br />

Günna: Iss ne Patty in Hamburg.<br />

Die meinen dat sie als allererste<br />

auf die Idee mit der Spezial-<br />

Soße gekommen wären...<br />

Winnie: Wat? Dat iss doch ne<br />

Ruhrpott-Erfindung...<br />

Günna: Mein ich auch. Abba<br />

wie ich beim Pokalendspiel in<br />

Berlin war, hammse inne Hauptstadt<br />

erzählt dat die anne Spree<br />

die allerersten Currywürste fabriziert<br />

hätten...<br />

Winnie: Iss doch Quatsch! Dat<br />

warn bestimmt Wolfsburger die<br />

dat gesacht hamm. Bei denen<br />

inne Volkswagen- Kantine iss<br />

die Currybockwurst dat meistproduzierte<br />

Konzernprodukt...<br />

Günna: Kann ich mir gut vorstellen.<br />

Dat schmeckt auch<br />

besser als imma nur Schrauben<br />

lutschen. Abba Currywurst<br />

iss ganz klar eine Kreation des<br />

westfälischen Gaumens...<br />

Winnie: Stimmt. Sonnz hieß dat<br />

ja nich Mantaplatte. Der Manta<br />

kam aus Bochum....<br />

Günna: Und die Wurst eroberte<br />

von uns aus den Rest der Republik.<br />

Vom Proleten- Imbiss<br />

bis zum Edel- Snack inne Vip-<br />

Etagen<br />

Winnie: Da heißt es dann abba<br />

„Bratwurst- Carpaccio“ mit Ostindischer<br />

Currysosse“ nach Art<br />

des Hauses...<br />

Günna: Odda Scharnhorster-<br />

Schlemmer-Platte...<br />

Winnie: „Einmal C- Wurst mit<br />

Piekser bitte“ habbich ma gehört.<br />

Dat klingt schon sehr abgestylt<br />

und cool...<br />

Günna: Genau wie „Indisch essen<br />

gehn“ wenne nich Pommes-<br />

Bude sagen willz...<br />

Winnie: Jeden Tach ne Wurst<br />

könnt ich nich. Einmal Currywurst<br />

mit Pommes bringt 1.000<br />

Kilokalorien aum Tacho...<br />

Günna: Boaaah! Dat sprengt die<br />

gesamte Energiebilanz. 5 Minuten<br />

Freude aum Gaumen abba 5<br />

Monate Stress anne Hüfte...<br />

Winnie: So viel kannze gar<br />

nich trainieren gehn um dat<br />

Delikatessen- Gewölbe übba<br />

dem Gürtel wegzukriegen...<br />

Günna: Hömma, wo du gerade<br />

Training sachs. Wat meinze<br />

denn zum neuen Trainer?<br />

Winnie: Keine Ahnung. Zuerst<br />

muss der Tuchel ma bei den<br />

Spielern ankommen und danach<br />

erst bei mir und den Fans...<br />

Günna: Seh ich auch so. Gibt<br />

sicher leichtere Jobs als Nachfolger<br />

vom Kloppo zu werden...<br />

Winnie: Hahahaha...Nachfolger<br />

von Guardiola in München<br />

vielleicht...<br />

Günna: Mal den Teufel nich<br />

anne Wand! Dat wird Klopp<br />

bestimmt nich machen. Dann<br />

lieber Tauben füttern im Stadtpark...<br />

Winnie: Ich könnte mir abba<br />

vorstelln dat die Bayern sich<br />

vorstelln dat es vorstellbar wär<br />

mit Jürgen dann auch endlich<br />

ma die Deutsche- Sympathie-<br />

Meisterschaft zu gewinnen...<br />

Günna: Im Leben nich. Die<br />

Bayern sympathisch machen<br />

schafft selbst ein Magier wie<br />

Jürgen Klopp nich. Eher wird<br />

die Münchener Weißwurst mit<br />

Currysosse im Ruhrpott Nationalspeise...<br />

Winnie: Hahahaha...dat wär<br />

abba dann echt der „Wurst<br />

Case“! Ende der Durchsage...<br />

Mach fettich.<br />

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