Gemeindebrief 2013-12 Dezember & Januar

mcgoiny

AuF EiN Wort

Da h a t ’s a b e r

einer eilig! Mit

g r oß e n S ch r it t e n

f liegt er dahin, um

noch s ch n el l d e n

Tan nenbaum nach

Hause zu bringen.

Weihnachten ohne

Christbaum? – das

geht ja gar nicht!

Und dann rüber zu den Nachbarn.

Da warten schon die Kinder auf die

Bescherung. Weihnachten ohne Weihnachtsmann?

– das geht

erst recht nicht! Nun noch

fix den Baum schmücken,

Geschenke drunter, eben

umziehen – und schon

kan n’s losgehen. Viel

Zeit bleibt ja nicht. Der

Braten wartet, und nicht,

dass er zu trocken wird.

Den ganzen Tag schon

wirbelt die Frau in der

Küche. Den großen Einkauf

haben wir gestern schon erledigt:

Was für ein Rummel! Aber Weihnachten

ohne Braten? – unmöglich!

Stille Nacht, eilige Nacht? Warum nur

lassen wir uns gerade zu Weihnachten

so sehr unter Druck setzen? Muss das

wirklich alles sein? Sicher: am schönsten

ist es natürlich, wenn alles wieder so ist,

wie es immer schon war, mit Tannenbaum

und Weihnachtsmann, mit schönen

Geschenken und gutem Essen und

Trinken.

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Aber spüren wir nicht gerade an

diesem Fest, dass wir uns eigentlich

etwas anderes wünschen? Einmal wirklich

zur Ruhe zu kommen. Alles Anstrengende,

Laute und Hektische hinter uns zu

lassen. Von dem tiefen Frieden berührt

zu werden, von dem die Weihnachtsgeschichte

erzählt. Und wenigstens am

Heiligen Abend Gott ein Stück näher zu

kommen…

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede

auf Erden bei den Menschen seines

Wohlgefallens!“ So sollen die Engel

damals gesungen haben, als Jesus zur

Welt kam. Jedenfalls haben die Hirten

das später so erzählt. Einen Moment

lang stand ihnen da der

Himmel offen. Einfach

so. Dabei waren sie völlig

unvorbereitet: kein Tannenbaum,

keine Lichterkette,

schon gar keine

Geschenke.

Vielleicht verbi rg t

sich gerade darin

das Geheimnis der Weihnacht.

Vielleicht müssen

wir gar nicht so viel tun und vorbereiten,

sondern ganz bewusst einen Schritt langsamer

gehen und auf scheinbar Notwendiges

verzichten, damit wir dem Frieden

auf Erden nicht selbst im Wege stehen.

Dass uns das gelingt und ein friedvolles,

geseg netes Ch r ist fest

beschert ist, das wünscht Ihnen

Ihr

SaNieruNg iN der Kirche

Herbstferien, keine Veranstaltungen in

der Kirche. Erntedankgottesdienst,

ein „Open-Air“-Gottesdienst auf dem Hof

Müller und somit auch ein freier Sonntag

in der Kirche. Das gab uns die Möglichkeit,

nötige Maßnahmen in Angriff zu

nehmen.

Der Sockel, das Podest des Altars,

hatte nach über 30 Jahren eine Auffrischung

verdient, denn die Oberfläche

war ramponiert. Sie sollte

abgeschliffen und neu

versiegelt werden. Dazu

braucht man Zeit f ür

die Lacktrocknung. Zunächst

wurde der Boden

tiefgründig geschliffen,

gereinigt und grundiert.

Am nächsten Tag hat der

Mitarbeiter der Firma

Heise-Bodenverlegung

aus Bremerhaven den seidenmatt

schimmernden

Lack aufgetragen. Dieser

konnte nun eine Woche

lang durchtrocknen. Nun

erstrahlt der Altarboden

in neuem Glanz.

Am Montag darauf wurde von Maler

Pape ein 12 Meter hohes Gerüst in

die Kirche gestellt. Im Januar 2011 wurde

in einer „Hau-Ruck-Aktion“ das 12 x

3 Meter große Gemälde von Horst Poppe

aufgehängt. Leider war das Ergebnis auch

entsprechend. Das sollte nun korrigiert

werden. Eine fachgerechte Aufhängung

durch Profis war unbezahlbar. Dieses Problem

wurde in der Handwerkergruppe des

Männerkreises besprochen. Männerkreis-

Tischlermeister Rolf Saß nahm das Projekt

in die Hand und fühlte sich auch noch fit

genug für Arbeiten in 12 Meter Höhe.

Das Gerüst sollte natürlich auch dafür

genutzt werden, dass eine seperate

Beleuchtung auf das Bild angebracht

werden konnte. Die Installation des

Scheinwerfers und die Verdrahtung musste

natürlich einer Fachfirma überlassen

werden. Elektro-Schulz aus Langen hatte

ein ordentliches Angebot gemacht. Auch

hier war im Vorfeld der

Männerkreis im Spiel. Es

wurden zwei „Trupps“:

Eine Handlangertruppe

am Gerüst zur Unterstützung

des Tischlers

und eine Kabeltruppe,

die im Glockenturm die

Lichtleitung 4-etagenhoch

für den Strahler

verlegt hat.

Gleichzeitig bekam

d i e O r g e l a u c h

noch Außensteckdosen.

Abends waren die „Oldies“

kaputt, aber zufrieden.

Am nächsten Tag

wurde die Verdrahtung

vorgenommen und bei der Gelegenheit

auch noch die LED-Kirchenbeleuchtung

optimiert.

Der Altarboden glänzt, das Bild hängt

fest an der Wand und erstrahlt bei

neuer Beleuchtung. Der KV bedankt

sich bei den ausführenden Firmen, aber

ganz besonders bei den „Männern“ vom

Männerkreis. Wer wissen möchte, was

wir durch diese tatkräftige Unterstützung

gespart haben, fragt bei nächster

Gelegenheit. Heino Breitlauch

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