Stiepeler Bote 233 - November 2015

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 233 November 2015

Kräftig angepackt

Mitglieder des Tennisclubs haben

die Plätze auf der Vereinsanlage

winterfest gemacht. Seite 32

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Sie uns auf

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Turnhalle bis Herbst 2016 gesperrt?

Flüchtlingsunterkunft an der Gräfin-Imma-Schule. Seite 5

Uraufführung der Preziosa

Theaterverein bringt Komödie auf die Bühne. Seite 13


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit zwei Monaten stehen in den Supermärkten Schoko-Nikoläuse, Zimtsterne und Printen in der Regalen. In zwei Monaten

ist Weihnachten aber auch schon wieder vorbei. Bis dahin gibt es viele Gelegenheiten, sich an der adventlichen

Stimmung zu erfreuen. Viele Basare und Weihnachtsmärkte finden im Bochumer Süden statt. Die Redaktion hat sie

übersichtlich zusammengefasst.

Ein großes Thema ist und bleibt die große Zahl der

Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen und

Schutz und eine Lebensperspektive suchen. Mittlerweile

ist die Turnhalle der Gräfin-Imma-Schule

zur Notunterkunft umfunktioniert – die vielen Breitensportler

von RW Stiepel befürchten nun eine

lange Sperrung der Halle. Das Containerdorf an

der Kemnader Straße wird schon bald von rund 120

Flüchtlingen bezogen. Zukunftsträchtige Antworten

zu diesem Thema wie auch zu vielen anderen wird

der neue Oberbürgermeister Thomas Eiskirch finden

müssen.

Munter und lustig geht es wieder einmal beim Theaterverein

Preziosa zu. Erstmalig bringt der Verein ein

Stück in Uraufführung auf die Bühne. Und auch der

Knappenverein und der Heimatverein haben sich

wieder für „ihr“ Stiepel engagiert.

Foto: Volker Wiciok

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen

Vicki Marschall und Michael Zeh

November 2015 | Stiepeler Bote |

3


STIEPEL AKTUELL

Dank für die gute Ernte

Landjugend und evangelische Kirche feierten Gottesdienst

Anfang Oktober fand auf

dem Hof Schulte-Schüren

in Zusammenarbeit mit der

Landjugend Stiepel und

der evangelischen Kirche

Bochum Stiepel-Dorf das

alljährliche Erntedankfest

statt.

Auf dem Bauernhof mit dem

allerorts bekannten und beliebten

Eierautomaten wurde

bereits am Samstag alles aufgebaut

und vorbereitet. Die

Landjugend Stiepel hat hierbei

mit zahlreichen Mitgliedern

für einen schnellen und

reibungslosen Ablauf gesorgt.

Am Sonntag begann dann bei

bestem Wetter um 11 Uhr der

Gottesdienst mit Pfarrer Jürgen

Stasing direkt neben dem

Rinderstall. Zum Gottesdienst

waren circa 500 Personen

erschienen. Im Anschluss waren

alle Gäste zum gemeinsamen

Ausklingen des Tages

eingeladen. Die Landjugend

hat nach dem Gottesdienst

für das Leibliche Wohl der

Besucher gesorgt. Mit selbstgemachter

Bratwurst und leckerem

Bier ließ es sich Auge

in Auge mit den Hühnern der

Familie Schulte-Schüren aushalten.

Ein immer wieder aufkommendes

Thema war die

Neugründung der Landjugend

Stiepel in diesem Jahr. Diese

stieß bei allen Besuchern auf

viel Interesse und Zuspruch.

An dieser Stelle sei noch einmal

erwähnt, dass die Landjugend

Stiepel dieses tolle Fest

niemals ohne die Hilfe der

Familie Schulte-Schüren sowie

aller Sponsoren und Unterstützer

auf die Beine hätte

stellen können.

500 Menschen besuchten den Erntedank-Gottesdienst an der

Haarstraße.

Foto: privat

Der Altar war geschmückt mit vielen erntefrischen Dingen und

Blumen.

Foto: privat

4 | Stiepeler Bote | November 2015


AUS DEN VEREINEN

RW Stiepel befürchtet Nutzungspause bis Herbst 2016

Turnhalle der Gräfin-Imma-Schule ist Notunterkunft für Flüchtlinge

Deutlich länger als erwartet

werden die Mitglieder des

SV Rot-Weiß Stiepel auf

die Nutzung ihrer Turnhalle

an der Gräfin-Imma-Schule

warten müssen. Die Stadt

hat jetzt die bisher wegen

Deckenschäden gesperrte

Halle (der Stiepeler Bote berichtete)

als Not-Unterkunft

für Flüchtlinge ausgewählt.

Dies wurde dem Verein vorab

in einem Schreiben der

Stadt mitgeteilt.

Wegen der immer noch ansteigenden

Zahl der von der

Bezirksregierung zugewiesenen

Flüchtlinge benötigt

die Stadt weitere Unterbringungsmöglichkeiten,

um die

Obdachlosigkeit der Flüchtlinge

zu vermeiden. In dem

Schreiben weist das Sportund

Bäderamt darauf hin,

dass dies nur eine zeitlich

begrenzte Lösung sein kann.

Weiter heißt es darin: „Erklärtes

Ziel ist es, die Flüchtlinge

schnellstmöglich in entsprechenden

Unterkünften unterzubringen

und anschließend

die Hallendecken zu sanieren

und die Hallen wieder für den

Sportbetrieb zur Verfügung

zu stellen.“ Dies gilt auch für

die Halle Auf dem Alten Kamp

in Wiemelhausen. Konkrete

Zeiträume werden in dem

Schreiben aber nicht genannt.

Das Containerdorf an der Kemnader Straße nimmt Gestalt an. Im

November sollen dort rund 120 Flüchtlinge einziehen. Foto: 3satz

Die Nachricht löste bei den

Stiepeler Vereinsverantwortlichen

zwiespältige Reaktionen

aus. „Selbstverständlich kann

ich einsehen, dass die Flüchtlinge

im Winter nicht im Zelt

übernachten können“, sagt

RW Stiepels Geschäftsführer

Rolf-Dieter Neubert. „Andererseits

werden sich nun viele

unserer Mitglieder darüber

wundern und auch entsetzt

sein, dass eine Hallennutzung

auf lange Zeit nicht absehbar

ist.“

Neubert befürchtet, dass die

zunächst für diesen November

geplanten Sanierungsarbeiten

unter diesen Umständen

nicht vor Sommer 2016

beginnen werden. „Und dann

ist eine Hallennutzung für uns

wahrscheinlich erst im Herbst

wieder möglich“, so der Geschäftsführer.

Etwa 500 der rund 1100 Mitglieder

des SV RW Stiepel

betreiben normalerweise in

der Turnhalle der Gräfin-Imma-Schule

ihren Sport, ebenso

die Imma-Schülerinnen

und -Schüler. „Es ist für unsere

Mitglieder mit erheblichem

Aufwand verbunden, Alternativ-Lösungen

zu suchen

und dort Sport zu betreiben“,

schildert Rolf-Dieter Neubert,

„unsere Volleyballer fahren

beispielsweise bis nach Sprockhövel,

um dort trainieren

und spielen zu können.“ Immerhin:

der Liga-Spielbetrieb

im Tischtennis und Volleyball

ist noch gewährleistet. Dennoch

bewegt den Vorstand

die Sorge, dass sich Mitglieder

angesichts der zurzeit

schwierigen Situation vom

Verein abwenden könnten.

„Erste Abmeldungen hat es

bereits gegeben“, bestätigte

Rolf-Dieter Neubert.

Unterdessen schreitet der

Bau des Containerdorfes an

der Kemnader Straße in Höhe

der Unterfeldstraße zügig

voran. Dort entsteht Wohnraum

für rund 120 Flüchtlinge.

Ende November soll die mobile

Wohnanlage bezugsfertig

sein.

Uli Kienel

Preziosa-Karten im Vorverkauf

Mit Riesenschritten geht es auf die fünfte Jahreszeit zu, der

11.11. ist nicht mehr weit. Und so hat der Vorverkauf für die

Große Prunksitzung beim Theaterverein Preziosa 1889 Bochum

schon begonnen. Unter dem Motto „Preziosa gibt Gas

– Wir stellen alles auf den Kopf“ wird am Karnevalssamstag, 6.

Februar 2016, ein närrisches Programm im Saal Haus Spitz an

der Kemnader Straße 138 zu sehen sein. Karten (20 Euro) gibt

es unter Tel. 79 74 36.

November 2015 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

St. Martin reitet durch Stiepel

Umzug findet am 8. November statt

Karl-Heinz Witthüser (hinten) und Udo Hüggenberg standen auch

im vergangenen Jahr an der Pfanne.

Foto: 3satz

König Witthüser an der Pfanne

Schlachtfeste und Halloween-Party

Ende Oktober und Anfang

November finden wieder

die traditionellen Schlachtfeste

in Stiepel statt. Der

Stiepeler Verein für Heimatforschung

und der Schützenverein

pflegen dieses

„Brauchtum“.

Der Schützenverein veranstaltet

das Schlachtfest am

Samstag, 31. Oktober, ab 16

Uhr auf der Vereinsanlage an

der Ziegenbock-Deckstation

an der Kosterstraße. Vorsitzender

und amtierender König

Karl-Heinz Witthüser wird

dann wieder selbst an der

Pfanne stehen und Panhas

und andere Leckereien vorbereiten.

Neu in diesem Jahr

wird sein, dass das Schlachtfest

am Abend in eine Halloween-Party

übergeht. Die

Party beginnt um 19.30 Uhr.

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

lädt zu Samstag,

7. November, ab 12 Uhr

an die Pfingstblume ein. Dann

gibt es wieder das große

Wirtspaket mit allerlei selbst

hergestellten Leckereien zu

kaufen. Frisch aus der Pfanne

gibt es auch wieder Panhas

mit Bratkartoffeln. Bereits einen

Tag früher trifft sich das

Schlachtteam des Vereins,

um die Schweinehälften zu

verwursten.

Bereits zum achten Mal werden

die evangelische und die

katholische Kirchengemeinde

Stiepel gemeinsam dem Heiligen

Martin durch den Stadtteil

folgen.

Am 8. November um 16 Uhr

eröffnet der Posaunenchor

Stiepel Dorf den Martinsumzug

auf dem Parkplatz an der

Dorfkirche und spielt Martinslieder.

Um 16.30 Uhr setzt

sich der Zug in Bewegung

mit dem Ziel Klosterplatz an

der Wallfahrtskirche St. Marien.

Der Weg führt über die

Der Kriegstoten und der Opfer

der Gewaltherrschaften aller

Nationen wird am Volkstrauertag

gedacht. Am Sonntag,

15. November, findet wieder

eine Gedenkveranstaltung

in Stiepel statt. Um 10 Uhr

beginnt ein Gottesdienst in

der Dorfkirche. Gegen 11

Uhr wird auf dem Friedhof an

Gräfin-Imma-Straße, Henkenberg-,

Flaßkuhl- und Kemnader

Straße zum Kloster. Dort

gibt es traditionell Brezel sowie

Würstchen und warme

Getränke.

Am Kloster angekommen,

lädt der Posaunenchor Stiepel

Haar zum Mitsingen der

Martinslieder ein. Danach

wird die Martinslegende nachgespielt

und das Martinsfeuer

angezündet. Sollte schlechtes

Wetter herrschen, wird trotzdem

gegrillt und das Feuer

angezündet.

Kranz wird niedergelegt

Volkstrauertag: Vereine beteiligt

der Bruchhäuser Straße ein

Kranz niedergelegt. Beteiligt

sein werden neben der evangelischen

Kirchengemeinde

auch wieder der Stiepeler

Schützenverein, der Heimatverein

und der Knappenverein.

Anschließend gibt es im

Gemeindehaus ein gemütliches

Beisammensein.

Livemusik beim Stammtisch

Der nunmehr bereits vierte Bochumer Beatles-Stammtisch findet

am Donnerstag, 19. November, ab 19 Uhr in der Gaststätte

Ritterburg, Castroper Straße 177, statt. „Erstmals wird es auch

Livemusik geben“, verrät Organisator Norbert Fiedler. Auch

Gäste, die den Klängen der Beatlessongs lauschen wollen,

sind herzlich dazu eingeladen. Allerdings ist zuvor eine Anmeldung

bei Norbert Fiedler per E-Mail unter beatles49@web.de

erforderlich.

6 | Stiepeler Bote | November 2015


STIEPEL AKTUELL

Zwergbäume wachsen auch auf Stiepeler Balkons

Stadt antwortet auf „Ela“-Sturmschäden mit langfristigem Aufforstungs-Programm

Bochum forstet auf: Wenn

im Spätherbst die Pflanzsaison

beginnt, wird nachgepflanzt,

was der Sturm „Ela“

2014 zerstörte – in Bochum

allein rund 14.500 Bäume.

Für die Stadt spielen dabei

„Zukunftsbäume“ eine

immer größere Rolle. Aber

auch im Privatbereich greifen

neue Sorten um sich.

Hier lautet das Gebot: Viel

Grün auf kleinem Raum. Denn

die neue Generation Freizeitgärtner

trifft auf immer weniger

Platz. Um rund 35 Prozent

sind die Grundstücksgrößen

seit 1925 geschrumpft. Das

Einfamilienhaus, mit 30% der

bevorzugte Wohntyp, steht

heute in Westdeutschland

nur noch auf durchschnittlich

781 Quadratmetern. Wer

keinen Garten hat, forstet

gar auf Balkon und Terrasse

auf – neue Baum-Züchtungen

machen’s möglich: „Der

Säulenobstbaum tut sich als

absoluter Trendsetter hervor“,

beobachtet Johannes

Möllenbeck, zuständig für

den Baumschul-Einkauf in

einem der größten grünen

Einzelhandelsunternehmen

Deutschlands, Blumen Risse.

Der Baum wächst dabei säulenförmig

nach oben, Blüten

und Früchte sprießen nah am

Stamm. So bleibt der Wuchs

schmal, für die Ernte braucht

man nicht einmal eine Leiter.

Das gilt auch für die angesagten

Zwergobstbäume. Sie

sehen genau wie die großen

Trendsetter: Obstbäume gibt es auch für den heimischen

Balkon.

Foto: fotolia

Kirsch-, Birnen- oder Apfelbäume

aus – eben nur in

klein. „Mini sind bei beiden mit

bis zu zwei Meter Wuchshöhe

nur die Pflanzen“, erklärt Möllenbeck.

„Ihre Äpfel, Kirschen

oder Pflaumen haben die übliche

Größe. Und die Ernte ist

ordentlich.“

Die Bochumer Stadtbäume

tragen derweil immer heftigere

Gefechte aus, haben

zunehmend mit CO2-Konzentration

und Wetterstürzen

zu kämpfen. „Die Folgen der

Klimaveränderung zeigen

Pflanzen zuerst an schwierigen

Standorten, wie sie in

Städten vorherrschen“, erklärt

Karl-Friedrich Ley, Vorsitzender

des Umweltausschusses

im Bund deutscher Baumschulen

(BdB). Die große Aufgabe

der Kommunen sei es,

Baumarten einzusetzen, die

an die veränderten Bedingungen

besser angepasst sind

– die sogenannten „Zukunftsbäume“.

Zu ihnen

zählen

etwa Magnolie,

Ginkgo,

Amberoder

Judasbaum.

D a s

kommt

zum Tragen,

wenn

Bochum

jetzt nach

den Schäden

des Pfingststurmes 2014

aufforstet. Im Zuständigkeitsbereich

des Grünflächenamtes

sind rund 14.500 Bäume

zu beklagen – „davon allein

3.750 Straßenbäume“, erklärt

Tanja Wißing vom Presseamt

der Stadt. Dabei hat der Bochumer

Süden den Sturm fast

schadlos überstanden. Nur

vereinzelt fielen Bäume an

der Kemnader Straße oder

der Königsallee. Zurzeit werde

ein Baumpflanzprogramm

aufgestellt, das in den nächsten

fünf Jahren umgesetzt

werden soll. Dabei werden

sich zu den typischen Straßenbäumen

wie Platane oder

Linde auch neue Sorten gesellen:

„Wir berücksichtigen

die Aspekte des Klimawandels

und die sich daraus ergebenden

zukunftssicheren

Baumarten“, so Wißing.

In einer ersten „Welle“ wurden

in diesem Frühjahr 250 neue

Bäume gepflanzt; rund 230

weitere sollen noch in diesem

Jahr folgen. Der bilanzielle

Schaden belaufe sich auf ca.

5,4 Millionen Euro, daher werde

nun Schritt für Schritt Ersatz

geschaffen.

November 2015 | Stiepeler Bote | 7


INTERVIEW MIT THOMAS EISKIRCH

Entweder – oder?

Die Redaktion hat dem ehemaligen Landtagsabgeordneten

in Düsseldorf und neuen Oberbürgermeister von Bochum

fünfmal zwei Begriffe gegenübergestellt. Thomas Eiskirch

musste sich entscheiden und begründen, warum:

Fortuna oder VfL?

„VfL – das ist einfach mein Verein.“

Tote Hosen oder Grönemeyer?

„Grönemeyer – weil Grönemeyer die schönste Hymne

auf eine Stadt geschrieben hat.“

„Zukunftsfähige

Interview mit dem

Thomas Eiskirch ist Bochums neuer Oberbürgermeister.

Der „Stiepeler Junge“ setzte sich

Ende September in der Stichwahl mit rund

53 Prozent der Stimmen gegen den CDU-Kandidaten

Klaus Franz durch. Eiskirch ist damit

Nachfolger von Dr. Ottilie Scholz, die Mitte

Oktober ihren Ausstand gab. Die Redaktion des

Stiepeler Boten hat Thomas Eiskirch befragt:

Kö oder Königsallee?

„Königsallee – weil hier das Herz noch zählt.“

Altbier oder Fiege?

„Fiege – weil`s schmeckt. Ich hab` schon immer gesagt:

Das Schönste an Düsseldorf ist das Fiege danach.“

Rhein oder Ruhr?

„Ruhr – weil sie die Wiege der Entwicklung

des Ruhrgebietes ist.“

Was sind die wichtigsten Themen

in den ersten Wochen

und Monaten Ihrer Amtszeit

als neuer OB?

Zunächst einmal ist es wichtig,

das Vertrauen der Beschäftigten

zu bekommen, damit auch

sie sich mit großer Motivation

den Aufgaben widmen. Die

Grundhaltung im Rathaus

muss von Freundlichkeit,

der Lust auf gute Lösungen

und einer permanenten Änderungsbereitschaft

geprägt

sein. Drei wesentlichen Themen

werde ich mich zunächst

widmen: Der erfolgreichen

Weiterentwicklung Bochums

als Wirtschaftsstandort. Dafür

möchte ich Bochum seiner

Bedeutung entsprechend im

Ruhrgebiet, in Land und im

Bund positionieren. Daneben

wollen wir mehr attraktiven

Wohnraum schaffen. Denn

wer hierbleiben will, muss

auch hierbleiben können.

Und wer herkommen möchte,

muss hier seinen Raum

finden können. Wenn wir die

Aufgaben nicht nur beschreiben,

sondern lösen wollen,

geht dies nur mit einer aktiven

Bürgerbeteiligung. Und das

ist das dritte wichtige Thema.

Nach zehn Jahren Landtagsabgeordneter

in Düsseldorf

– welche Vorteile bringt der

neue Arbeitsort Bochum?

Bochum ist einfach schöner

als Düsseldorf und ich kann

nun in der Stadt arbeiten,

die mir am Herzen liegt. Die

Wege sind hier natürlich kürzer.

Und die Aufgabe bietet

mehr konkrete Gestaltungsmöglichkeiten.

Was können Sie aus Düsseldorf

nach Bochum transferieren,

damit Bochum lebenswerter

wird?

Da wir das bessere Bier haben,

brauchen wir kein Düsseldorfer

Alt nach Bochum zu

transferieren. Aber im Ernst:

Ich nehme sicherlich viele Er-

8 | Stiepeler Bote | November 2015


INTERVIEW MIT THOMAS EISKIRCH

Arbeitsplätze und erstklassiger VfL“

neuen Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch

einen neuen Dienstwagen zu

entscheiden ist, werden wir sicherlich

eine ökonomisch und

ökologisch sinnvolle Lösung

finden.

Auch wenn Urlaub so kurz

nach der Wahl wahrscheinlich

wie eine Utopie erscheint; wie

werden Sie in Zukunft Urlaub

machen? Vier-Sterne-Hotel

oder weiterhin Wohnwagen?

Wie bisher auch: mal so, mal

so.

„Schön, aber schwer“ – diese Parallele zog Bürgermeisterin Gabriele Schäfer (rechts) zwischen

Amtskette und Amt, bevor sie Thomas Eiskirch nach der Vereidigung das äußere Zeichen seines

neuen Amtes überreichte.

Foto: Stadt Bochum/Presse- und Informationsamt

fahrungen mit, die ich im Düsseldorfer

Landtag gesammelt

habe, auf die sich aufbauen

lässt. Außerdem konnte ich

zahlreiche Kontakte knüpfen,

die für die weitere Entwicklung

Bochums sicher von Vorteil

sein können.

Eine Frage an Sie als „Stiepeler

Junge“: Was funktioniert in

Stiepel richtig gut und ist ein

gutes Vorbild für die Stadt?

In Stiepel gibt es eine gelungene

Mischung aus lebendiger

Stadt und Heimat. Hier

gibt es ein spürbares Gemeinschaftsgefühl

und gelebte

Nachbarschaft.

Ihr Landtagsmandat haben

Sie niedergelegt – auf welche

Annehmlichkeiten müssen

Sie nun verzichten?

Auf die NRW-Netzkarte der

Deutschen Bahn.

Opel ist Geschichte in Bochum.

Was für einen Dienstwagen

werden Sie zukünftig

fahren?

Die Frage nach dem Dienstwagen

ist für mich zurzeit

nicht drängend. Es gibt einen

Dienstwagen und einen laufenden

Vertrag. Wenn über

Zum Abschluss: Wo steht Bochum

im Jahr 2020?

Das kann man natürlich nicht

mit absoluter Sicherheit sagen.

Unser Ziel ist es, neue

und zukunftsfähige Arbeitsplätze

zu schaffen, die über

Jahre Bestand haben. Bei

den Unternehmen muss eine

Lust und ein konkreter Wille

erzeugt sein, sich hier ansiedeln

zu wollen. Wir werden

ein weiterentwickeltes Mobilitätskonzept,

eine gepflegte

Infrastruktur und eine Internationalisierungsstrategie

haben,

die ich 2020 gemeinsam

mit den Kolleginnen und Kollegen

des Ruhrgebiets sowie

der Wirtschaftsförderung Mittleres

Ruhrgebiet auf den Weg

gebracht haben werde. Und

natürlich gehe ich davon aus,

dass der VfL dann auch wieder

erstklassig sein wird.

November 2015 | Stiepeler Bote |

9


SCHLEMMEN IN BOCHUM

Sonderveröffentlichung

Keine Angst vor Wild in der Küche!

Deutsche Wildtier Stiftung: Entgegen aller Vorurteile ist Wildbret leicht zuzubereiten

Die Angst vor Wild ist weit

verbreitet! Nicht etwa beim

Spaziergang im Wald, sondern

in der Küche. Vorurteile

gegen Rothirsch,

Rehbock und ihre wilden

Verwandten halten sich

hartnäckig.

Der Geschmack sei streng,

die Zubereitung kompliziert

und so wird in Deutschlands

Küchen gespickt und gebeizt,

bevor der Braten endlich im

Ofen schmort. Doch muss

man Wild einlegen? Die Antwort

ist: Nein! Mit dem Beizen

wurde in früheren Zeiten der

„Hautgout“ übertüncht, der

beim Lagern des Fleisches

in ungekühlten Räumen entstand.

Heute reift erlegtes

Wild bei maximal sieben Grad

in Kühlräumen und kann frisch

gegessen werden. Durch ▸

Bunt wie der Herbst ist die neue Wildkarte

Mit der Gressingham

Gans servieren wir

den Rolls Royce des

Gänsebratens.

Bitte reservieren Sie!

Fam. Borgböhmer

Tel.: 0234 470 800

Papenloh 8

44797 Bochum-Sundern

Tradition und Frische verpflichtet

Traditionshaus Reinert wiedereröffnet

Die seit 30 Jahren bekannt

traditionelle Küche mit

regionalen Spezialitäten

des Hauses

Reinert wird seit dem

25. September des

Jahres von Dirk Gluma,

ehemals Küchenchef der

Westfalenhalle in Dortmund,

fortgeführt.

Seit der Wiedereröffnung

des Restaurants werden in

bekannter Frische und Qualität

die Speisen äußerst geschmackvoll

angerichtet und

in ansprechendem Ambiente

serviert. Der Familienbetrieb

bietet auch Gesellschaften

bis zu 40 Personen einen

anspruchsvollen Rahmen

im geschmackvoll

eingerichteten

Gastraum.

Das Restaurant ist

dienstags bis sonntags

von 16 bis 24 Uhr geöffnet.

Die Küche bietet von 17

bis 22 Uhr kulinarische Erlebnisse.

Montags ist Ruhetag.

Dirk Gluma und sein Team

freuen sich auf Ihren Besuch.

Für Tischreservierungen für

Ihr Weihnachtsessen rufen

Sie uns bitte rechtzeitig an

unter der Telefonnummer:

0234 / 91532028.

Haus Reinert

Brenscheder Str. 1

44799 Bochum

Tel.: 0234 /

91532028

10 | Stiepeler Bote | November 2015


Sonderveröffentlichung

SCHLEMMEN IN BOCHUM

▸ die Kühlung entsteht der

strenge Geruch beim Abhängen

gar nicht erst. Damit ist

das Einlegen von Wild - früher

durchaus üblich - heute überflüssig

geworden. Der kontrollierte

Reifeprozess ist wichtig,

damit das Fleisch schön zart

wird.

Wild lässt sich zubereiten wie

jedes andere Stück Fleisch

auch. Man kann es braten,

grillen oder schmoren. Doch

der Pro-Kopf-Verbrauch an

Wildfleisch liegt in Deutschland

knapp unter einem Kilo.

„Das ist bedauerlich, denn

Wildbret aus der Region ist in

vielerlei Hinsicht ein wertvolles

Lebensmittel“, sagt Prof.

Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand

der Deutschen Wildtier

Stiftung und Geschäftsführer

der Gourmet Manufaktur Wildtierland

Gut Klepelshagen.

Wild ist mageres Fleisch,

enthält gesunde mehrfach

ungesättigte Fettsäuren, viel

Vitamin B2 und Mineralstoffe

wie Kalium, Phosphor, Eisen,

Kupfer und Zink. Dabei hat

Wild wenig Kalorien: Auf 100

Gramm berechnet, haben

Rehrücken 128 kcal, Rehkeule

103 kcal, Hirsch 118 kcal,

Wildschein 110 kcal. „Gutes

Wildaroma entsteht in freier

Natur“, betont Prof. Vahrenholt.

„Rehe naschen gern.

Sie fressen beispielsweise

Bucheckern und Eicheln und

knabbern gut 80 unterschiedliche

Pflanzen. Das schmeckt

man später auf dem eigenen

Teller.“ Und ganz nebenbei

braucht man sich über die

Haltungsbedingungen der

Tiere bei dem Genuss keine

Gedanken zu machen.

Worauf man beim Kauf achten

sollte:

- Gattertiere sind keine Wildtiere!

Sie wurden mit Heu und

Gras zur Schlachtreife gemästet

und auf eingezäunten Weiden

gehalten. Man schmeckt

den Unterschied sofort;

Gatter-Hirsch ähnelt im Geschmack

dem von Rindfleisch,

Gatter-Reh erinnert an Lamm.

- Wild als Tiefkühlware - wie

es in Supermärkten und im

Handel jetzt häufig angeboten

wird - ist meist Importware

aus Übersee und stammt von

Gatterwild. Dass zuvor tiefgefrorenes

Fleisch „weicher“ ist,

stimmt nicht.

- Namhafte Küchenchefs raten

vom Spicken des Wildbratens

ab. Das Fleisch wird trocken,

denn durch das Spicken

werden Muskelzellen zerstört.

Durch die Verletzung des

Muskels geht der Fleischsaft

beim Braten verloren.

- Wildbret schmeckt nicht nur

als Braten, sondern eignet

sich auch als Ragout, Gulasch,

Geschnetzeltes und

Wild-Bolognese.

Fotos: Fotolia

Wild, vollmundig, spritzig

Besuch im Renaissance lohnt immer

Herein spaziert ins Renaissance

Bochum Hotel, Nachbar

des VfL Bochum. Im

schönen Ambiente des Restaurants

Sutherland genießt

man neben internationalen

Klassikern auch monatlich

wechselnde saisonale Spezialitäten

– wie „Gans viel Wild“

zum Jahresende.

Ein Besuch der FRANKLINS

Bar empfiehlt sich immer. Bei

Live-Piano (Do-Sa) schmeckt

ein vollmundiger Wein, ein

erlesener Whisk(e)y oder ein

spritziger Cocktail besonders

gut. Übrigens: Mittwochs ist

Franklins happy! Natürlich

lässt es sich hier auch bestens

feiern:

10 Tagungsräume und 177

komfortable Gästezimmer

und Suiten bieten nicht nur

dem Reisenden Fullservice

Wohlfühlkomfort.

www.restaurantsutherland.de

November 2015 | Stiepeler Bote | 11


SCHLEMMEN IN BOCHUM

Sonderveröffentlichung

Wenn Sie persönlich überprüfen möchten, was Gastronomen und Catering-Dienstleister

mit Leidenschaft, Kreativität und Liebe zum Beruf produzieren

und ihren Gästen auftischen, dann sollten Sie sich mit großem

Interesse unserem Kulinarik-Thema „Schlemmen in Bochum“ widmen. Kurz

gesagt: hier sind Sie richtig, wenn es in dieser Stadt um gutes Essen geht.

Die Gastronomie ist abwechslungsreich und hat viel zu bieten: internationale,

regionale oder lokale Einflüsse – Bodenständiges, Traditionelles und

Rustikales. Für jeden Geschmack und Geldbeutel lässt sich hier das „Erlebnis

Gastronomie“ arrangieren. Probieren Sie, was in den Töpfen und auf

den Tellern angerichtet wird, wenn Köche und Caterer mit Enthusiasmus

am Herd stehen. Dabei wünschen wir Ihnen Guten Appetit!

Foto: Fotolia

Gesund und trotzdem individuell

nach eigenem Geschmack

kann der Kunde jetzt

bei REWE Offergeld in Stiepel

seinen eigenen Salat zusammenstellen.

Gleich ob für

Einzelpersonen oder für die

ganze Familie, kann zukünftig

unter 25 verschiedenen

Produkten rund um den Salat

der eigene, individuelle Salat

kreiert werden. Natürlich sind

REWE Offergeld in Stiepel erweitert Angebot

Innovative Salatbar wird von den Kunden gut angenommen

auch bereits angemachte,

verzehrfähige Salate darunter.

Die innovative Sortimentserweiterung

wird von den

Kunden begrüßt. Das gesamte

Team von Rewe Offergeld

freut sich auf Ihren Besuch.

REWE Offergeld

Kemnader Straße 304

44797 Bochum-Stiepel

Telefon 0234-8902980

Kultige Geschenkideen

Im Bratwursthaus Shop

Das Bratwursthaus im Bermuda3Eck

kennt nahezu jeder

Bochumer und Besucher

unserer Stadt. Spricht man

jedoch vom Bratwursthaus

Shop, blickt man in fragende

Gesichter. Zentral gelegen

und optimal erreichbar, verfügt

der Shop mit Verwaltung,

Produktion und Onlineversand

auch über zahlreiche

Parkmöglichkeiten vor der

Tür. Das junge Team vor Ort

steht seinen Kunden mit Rat

und Tat zur Verfügung, beantwortet

Fragen rund um

das Thema Currywurst und

verrät das eine oder andere

Geheimnis des Traditionsunternehmens.

Die gesamte Produktpalette

zum Kultsnack und dem stilechten

Genuss sind hier erhältlich.

Bratwurst, Krakauer,

Bratwursthaus Saucen sowie

Schalen und Pieker aus

Porzellan und Edelstahl und

vieles mehr. Besonders in

der geschenkreichen Weihnachtszeit

werden wieder

fleißig „Gourmet-Präsente“

geschnürt. Für jeden Anlass

und jedes Budget findet man

hier ein kultiges Geschenk.

Wer eine Party mit der

echten Bratwursthaus

Currywurst anbieten

möchte, kann alle

Zutaten vor Ort kaufen

oder macht

es sich leichter

und bestellt

Currywurst

„fix & fertig“.

Reinschauen

lohnt sich!

Bratwursthaus Shop

Bessemerstr. 85

44793 Bochum

Mo-Fr von 10-18 Uhr

Tel.: 0234 / 927 88 433

12 | Stiepeler Bote | November 2015


AUS DEN VEREINEN

Theaterverein Preziosa präsentiert Uraufführung

Autoren werden bei einem Termin anwesend sein

Schon viele Stücke hat der

Theaterverein Preziosa

1889 Stiepel gezeigt, aber

eine Uraufführung ist wahrscheinlich

noch nie darunter

gewesen. Bis jetzt! „Banana

Temptation oder Die

Versuchung von nebenan“

heißt die Komödie der Dramatiker

Manfred Buzzi und

Günter Spörrle. Im Mittelpunkt

steht der Groschenroman-Autor

Richard, dem

nicht nur seine Familie und

seine Freunde, sondern

auch die Ideen für seinen

neuen Roman abhanden

gekommen sind. Viel Chaos

steht an, bevor sich alles

zum Guten wendet.

Ein bisschen Glück war freilich

dabei, dass die Preziosa

das Stück zuerst aufführen

kann. „Der Verlag hat einen

Fehler gemacht“, verrät Spielleiter

Paul Schütz. „Eigentlich

sollte ein Profiensemble die

Uraufführung übernehmen.“

Deswegen wollte man der

Preziosa die Rechte wieder

entziehen, doch Schütz setzte

sich mit Autor Günter Spörrle

in Verbindung und bekam das

Okay, dass der Stiepeler Theaterverein

das Stück zeigen

solle.

Der Kontakt zu den Dramatikern

ist bis heute geblieben.

„Ich habe die Genehmigung

der Autoren, dass ich an dem

Stück herumbasteln kann“,

so Schütz. Zum Beispiel an

Schon bei den Proben für „Banana Temptation“ geht es hoch her.

Auf der Bühne sind zu erleben (v.l.): Juliane Hünecke, Ingo Liebich,

Rainer Feldmann, Martina Basaldella, Yvonne Klüser und

Michael Voigt.

Foto: 3satz

den Dialogen, die laut Darsteller

Rainer Feldmann dadurch

wesentlich witziger und

schmissiger geworden seien.

Vor allem die Dialogpassagen,

die besonders schnell

gesprochen werden müssen,

seien nicht leicht zu erlernen,

so Feldmann. „Das muss man

üben.“ Seit Mai probt er zusammen

mit Juliane Hünecke,

Ingo Liebich, Martina Basaldella,

Yvonne Klüser und Michael

Voigt die Komödie. Insgesamt

sind bis zur Premiere

etwa 25 Proben angesetzt.

Besonderen Spaß hat Feldmann

daran, sich in die Charaktere

einzuarbeiten. „Das

fällt mir relativ leicht.“ Diesmal

spielt er Alexander, den eifersüchtigen

Nachbarn von Groschenroman-Autor

Richard.

Dieser wird von Ingo Liebich

verkörpert, der erst seit dem

vergangenen Jahr bei der

Preziosa ist und zum ersten

Mal eine Hauptrolle übernimmt.

„Noch bin ich nicht

nervös. Das kommt erst kurz

vor der Premiere“, verrät er.

Ein wenig hadert er noch mit

den Textpassagen, die geändert

wurden, nachdem er

sie schon auswendig gelernt

hatte. „Sie noch einmal zu

lernen, ist schwieriger, als sie

das erste Mal zu lernen.“

Als „Boulevardkomödie mit

allen Schikanen“ bezeichnet

Schütz, der zusammen mit

seiner Frau Beate die Regie

übernimmt, das Stück „Banana

Temptation“. Vor allem

wegen der erforderlichen Körpersprache

und Mimik sei es

für alle sechs Darsteller eine

Herausforderung.

Premiere hat die Komödie am

20. November im Haus Benecken

in Hattingen. In Stiepel

ist das etwa 90 Minuten lange

Stück am 11. und 12. Dezember

im Haus Spitz, Kemnader

Straße 138, zu sehen. An einem

der beiden Abende werden

die Autoren Manfred Buzzi

und Günter Spörrle zu Gast

sein. Alle Aufführungen beginnen

um 19.30 Uhr. Karten

(zehn Euro) für die Bochumer

Termine gibt es im Haus Spitz

und bei Lotto Lexer, Kemnader

Straße 324. Vera Demuth

November 2015 | Stiepeler Bote | 13


STIEPELER GESCHICHTE

Erinnerung an einen „Waldfrevel“

Serie Straßengeschichten: Am Gebrannten

In vielen Teilen hat der Stiepeler

Bote in Zusammenarbeit

mit dem Stiepeler Verein

für Heimatforschung die

Geschichten und Urspünge

vieler Straßennamen erzählt.

In der neuesten Folge

befasst sich Autor Andreas

Finke mit der Straße Am Gebrannten.

Unsere Gemeindeväter haben

sich seinerzeit offensichtlich

sehr für historische Zusammenhänge

interessiert. Denn

wie bei vielen Straßennamen

in Stiepel müssen wir zu deren

Erklärung auch in diesem Fall

bis zur sogenannten Markenteilung

aus dem Jahr 1786 zurückgehen.

Hintergrund und

Details zur Markenteilung sind

in der Festschrift „1000 Jahre

Dorfkirche Bochum Stiepel“

durch Dr. Klaus Eichholz ausführlich

beschrie ben. Der bis

zum Jahr 1786 durch die alteingesessenen

Bauernhöfe,

die kleineren Kötter sowie die

adeligen Besitzer des Hauses

Kemnade gemeinschaftlich

genutzte Wald, die Stiepeler

Mark, wurde entsprechend

der über Jahrhunderte festgelegten

Holz- und Weiderechte

in Privatbesitz überführt. Die

jeweiligen Mitglieder dieser

drei Gruppen, die sogenannten

Markgenossen, erhielten

aus dem bis dahin gemeinschaftlich

genutzten Wald

einen ihren alten Nutzungsrechten

entsprechendes

Eigentum übertragen. Die

adeligen Herren des Haus

Kemnade erhielten unter anderem

das Stück am nördlichen

Ende der heutigen Straße,

auf dem der (ehemalige)

Hof „Haarmann am Gebrannten“

errichtet wurde. Auch

die weiter nordwestlich daran

anschließende komplette

Voßkuhlstraße ist auf ehemaligem

Kemnader Grundbesitz

entstanden. In der Zeit nach

der Markenteilung hat dann

ein Familienmitglied derer von

Syberg, der seinerzeitigen

Ausschnitt der Markenteilungskarte 1786 mit Überlagerung einer

aktuellen Katasterkarte: von den Häusern Hevener Straße 35 – 39

am unteren Rand bis oben zu Hausnr. Am Gebrannten 40 zog sich

das ehemalige Grundstück Oberste-Beulmann. Foto: privat

Lehensherren auf Kemnade,

aus Wald- und Grundbesitz

das schnelle Geld machen

wollen. Großteile des Waldes

wurden gerodet, vermutlich

auch durch Brandrodung. Ein

dokumentierter gerichtlicher

Rechtsstreit innerhalb der

Familie zeugt von den gegenläufigen

Interessen bei dieser

Aktion. Zu einer Verurteilung

des Angeklagten kam es aufgrund

dieses sogenannten

Waldfrevels aber nicht.

So kam die Straße im Jahr der

Eingemeindung Stiepels nach

Bochum (1929) durch diesen

überlieferten Waldfrevel zu

ihrem heutigen Namen „Am

Gebrannten“. Erst ein Jahr

vorher (1928) wurde die Straße

von der Gemeinde Stiepel

in die öffentliche Unterhaltungspflicht

übernommen. Bis

dahin war sie ein reiner Privatweg.

Den vorherigen, im Jahr

1909 vergebenen Namen

„Heinrichstraße“ dürfte sie erhalten

haben, weil in drei von

sechs Häusern der Straße

zu jener Zeit die männlichen

Familienoberhäupter den Vornamen

Heinrich trugen: Haarmann,

Pracht und Althaus.

Mit der Gustavstraße (heute

Nettelbeckstraße) und der

Georgstraße (heute Teil der

Surkenstraße) haben wir zwei

weitere Beispiele für diese Art

der Namensfindung bei der

erstmaligen Straßenbenennung

des Jahres 1909.

Die Straße Am Gebrannten ist

– unabhängig vom Aspekt der

Namensfindung – untrennbar

verbunden mit der Geschichte

der Familie Oberste-Beulmann.

Im Zuge der bereits

beschriebenen Markenteilung

erhielt der Hof Oberste-Beulmann

an der Düsterstraße

(heute Hausnr. 25) einen ca.

2,3 ha großen Teil der Stiepeler

Mark auf dem Schrick.

Beginnend an der heutigen

Hevener Straße (Hausnr. 35

- 39) zog sich dieses Stück

Land nach Norden und entspricht

genau den heute auf

der östlichen Straßenseite

des Gebrannten liegenden

Grundstücken (heutige gerade

Hausnummern 4 - 40). Das

Grundstück ging bis zum Hof

„Haarmann am Gebrannten“,

der seine Zufahrt über das

besagte Grundstück erhielt.

Diese Zufahrt entsprach im

Grunde der späteren Straße

Am Gebrannten.

Vermutlich nach seiner Hochzeit

(1891) errichtete das

Ehepaar Wilhelm (*1868) und

Emilie (*1871) Oberste-Beulmann

im Jahr 1893 auf dem

beschriebenen Grundstück

ein Haus, nachdem sie dieses

Stück Land als Erbteil des

Hofes an der Düsterstraße

erhalten hatten. Dies war die

spätere Hausnr. Haarholzer

Straße 28, das Haus wurde

vor einigen Jahren abgerissen

und durch einen Neubau

mit Eigentumswohnungen

ersetzt. Nach früheren Verkäufen

blieb bis zum Beginn

des 20. Jahrhunderts rund

die Hälfte des ursprünglichen

Grundstücks im Besitz der

Familie Oberste-Beulmann.

In den 1930er Jahren wurde

das Grundstück im Zuge einer

weiteren Erbteilung unter

fünf von neun Kindern des

genannten Ehepaares aufgeteilt

und weiter bebaut. Einige

dieser Grundstücke sind nach

wie vor im Familienbesitz.

A. Finke

14 | Stiepeler Bote | November 2015


STIEPEL AKTUELL

Schüler-Staffeln räumen ab

Fünf Preise an Schiller-Schüler beim Stadtwerke-Halbmarathon

In knallblauen Shirts mit der

Aufschrift „Schiller-Schule

...läuft“ waren sie beim

Stadtwerke-Halbmarathon

gut zu erkennen, die 120 gestarteten

Schüler der Schiller-Schule

Bochum.

Unicef schenkte der Schule

die Shirts für diesen sportlichen

Anlass, zwei Sponsoren

finanzierten den Aufdruck.

Im Gegenzug spendeten die

Läuferinnen und Läufer über

500 Euro an Unicef. Damit

war schon vor der Veranstaltung

einiges gewonnen! Und

sportlich sollte es so weitergehen.

Die Schiller-Staffeln

räumten gleich fünf von sechs

Preisen ab.

Gewertet wurden die Schüler-Staffeln

in zwei Altersklassen

(Gesamtalter der Staffel

56 und jünger bzw. 57 und

älter). In der Altersklasse 57

belegte die Schiller-Schule in

allen drei Wertungen den ersten

Platz. Die Mixed-Staffel

um Finn Marie Uhlenbruch,

Björn Kroniger und Moritz

In blauen Shirts von Unicef starteten die Schiller-Schüler beim Halbmarathon.

Hauschulz kam mit einer

Zeit von 1:30:39 Stunden als

schnellste Staffel überhaupt

und mit einem Vorsprung von

16 Minuten auf Rang zwei ins

Ziel – und das trotz widriger

Umstände, denn Finn Marie

Uhlenbruch musste aufgrund

eines kurzfristigen Ausfalls

die doppelte Strecke laufen.

In der Wertung der Männer

belegten Jakob Hartung, Lennart

Tollrian, Vincent Monstadt

und Lucca Altendeitering mit

einer Zeit von 1:33:20 Stunden

Platz eins. Die Schwestern

Augustina, Josephina,

Rosa und Antonia Schick

siegten mit einem Vorsprung

von neun Minuten in 1:41:26

Stunden souverän in der Wertung

der Frauen.

In der Altersklasse 56 machte

ebenfalls ganz besonders

die Mixed-Staffel auf sich aufmerksam.

So sah man viele

verblüffte Gesichter, als bei

der Siegerehrung die Kleinsten

auf die Bühne gerufen

wurden. Die siegreiche Staffel

mit Elisa Skotnik, die erst

neun Jahre alt ist, Isabella

Montanari, Louis Schreiber

und Frederik Dietz aus der

Jahrgangsstufe fünf ließ mit

einer Zeit von 1:52:27 Stunden

alle Sechst-, Siebt- und

Achtklässler hinter sich.

Foto: privat

In der Wertung der Mädchen

landeten Antonia Welsow,

Sofia Mallach, Lia Rosendahl

und Malin Hammer, die mit

1:56:07 Stunden als einzige

Staffel dieser Wertungsklasse

unter der Zweistundenmarke

blieben, ebenfalls auf Rang

eins. Luis Voskuhl, Max Ringwald,

Mats Gagg und Jonas

Najaf belegten bei den Jungen

mit 1:46:16 Stunden den

zweiten Rang. Sie mussten

sich einer Staffel der Aktion

Canchanabury knapp geschlagen

geben.

Auch die über die Gesamtstrecke

gestarteten Lehrer

kamen mit 1:36, 1:49 und

1:57 unter der Zweistundenmarke

ins Ziel, gefolgt von

der Lehrerinnen-Staffel mit

2:05 Stunden.

Diesem Stiepeler Boten liegen Beilagen dieser Firmen bei:

Einrichtungshaus Rodemann GmbH & Co. KG

Zywietz und Pasternak GmbH

November 2015 | Stiepeler Bote | 15


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Endlich Zeit fürs Geschäft

Schluss mit dem Bürostress

Wer kennt das nicht: Büroarbeit

nervt, hält auf und kann

einem schon mal über den

Kopf wachsen. Die Korrespondenz

mit Kunden und Geschäftspartnern,

das Erstellen

der Rechnungen, das Mahnwesen

sowie die vorbereitenden

Arbeiten

für den

Steuerberater

sind

nicht jedermanns

Sache.

Einfache

Organisationsstrukturen

schaffen, ohne

das Budget des Unternehmens

über Gebühr zu belasten,

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Rechnungen, Mahnungen

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Stiepeler Freilandeier gefragt

Mobile Hühnerhaltung wird erweitert

Vor eineinhalb Jahren eröffnete

Ulli Kolbe ihren Laden

„Little Things“ an der Wiemelhauser

Straße. Die gelernte

Goldschmiedin verkauft dort

Schmuck, Geschenkartikel

und besondere Einrichtungsgegenstände.

Das besondere an der Geschäftsidee:

Zehn Prozent

des Gewinns spendet die Unternehmerin

an soziale Einrichtungen.

Die Empfänger

des Geldes wechseln in regelmäßigen

Abständen. Im Oktober

und November beispielsweise

kommen die Spenden

unbegleiteten minderjährigen

Flüchtlingskindern zu Gute.

www.charitybird.de

„Ab sofort wird die Produktion

der Stiepeler Freilandeier

verdoppelt!“ Aufgrund der hohen

Nachfrage hat Inga Koralewski

ein weiteres mobiles

Hühnermobil aufgestellt. Der

Kunde kann durch den aufgestellten

Eier-Verkaufsautomaten

24 Stunden am Tag frische

Eier problemlos einkaufen.

Inzwischen sind die früheren

Junghennen erwachsen

und legen somit auch dickere

Eier. Zukünftig werden auch

geschlachtete Hühner angeboten.

Wer das Hühnermobil

einmal besichtigen möchte,

größere Bestellungen aufgeben

möchte, kann dies mit

Inga Koralewski telefonisch

besprechen unter der Mobilnummer

0172/3466566.

Stiepeler Freilandeier

Im Haarmannsbusch 142

44797 Bochum

Tel.: 0172-3466566

Längere Öffnungszeiten

Gebrauchtwagenabteilung bei Wicke

Um der großen Kundennachfrage

gerecht zu werden, hat

das Autohaus Wicke die Öffnungszeiten

den Erfordernissen

angepasst. Ab sofort

können die Kunden auch am

Samstag bis 16 Uhr ihren

Gebrauchtwagen unter einer

Vielzahl erstklassiger „Gebrauchter“

aussuchen.

Mo - Fr. 09 - 18:30 Uhr

Sa 09 - 16 Uhr

16 | Stiepeler Bote | November 2015


Tradition der Knappenvereine soll erfahrbar bleiben

Südwestfälischer Knappenring stimmte Termine ab / Tagung in Stiepel

Der Klosterhof in Stiepel

war Tagungsort für die

Delegierten des Südwestfälischen

Knappenrings.

Gastgeber war der Knappenverein

Schlägel & Eisen

Bochum-Stiepel von 1884.

Diese Tagungen dienen dazu,

die umfangreichen Aktivitäten

der Vereine inhaltlich und

terminlich aufeinander abzustimmen.

Dazu gehört u.a. die

Teilnahme der Vereine an der

Bergparade des Deutschen

Bergbaumuseums sowie die

Präsentation der Vereine auf

dem Weihnachtsmarkt und

beim Umzug der Maischützen.

„Letzlich wollen wir erreichen,

dass die Tradition der

Heimatverein betreibt Ahnenforschung

Neue Arbeitskreise gegründet / Homepage wird überarbeitet

Die Delegierten des Südwestfälischen Knappenringes versammelten

sich vor dem Mahnmal aus Mauerresten. Foto: privat

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

hat neue Arbeitskreise

gegründet. So

wird sich der Arbeitskreis

Genealogie mit der Ahnenforschung

beschätigen.

Die Mitglieder treffen sich im

Vereinsheim Pfingstblume

an der Brockhauser Straße.

Dabei gibt es Unterstützung

bei der Erstellung des eigenen

Stammbaumes, einen

Informationsaustausch sowie

Leseübungen. Langfristiges

Ziel soll es sein, ein Stiepeler

Ortsfamilienbuch zu erstellen.

Ein weiterer neuer Arbeitskreis

lädt Vereinsmitgleider

zum Mitmachen ein, die sich

für Kunst und Kultur interessieren.

Ziele sind die Entdeckung

des „Kunst- und Kultur-

AUS DEN VEREINEN

raumes“ Ruhrgebiet. Es wird

Exkursionen zu Ausstellungen,

Vorträgen und Lesungen

geben.

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

hat bereits

mehrere Arbeitsgruppen. Der

Arbeitskreis Foto und Medien

überarbeitet zurzeit die

Homepage des Vereins. Der

Arbeitskreis Pfingstblume

Knappenvereine durch ein

gemeinsames Auftreten in

der Öffentlichkeit erfahrbar

bleibt,“ sagt Dr. Rainer Dickhut,

erster Vorsitzender des

Knappenvereins Schlägel &

Eisen. Nach guten und konstruktiven

Diskussionen nahmen

die Teilnehmer sich auch

noch die Zeit, das kürzlich

aus einem Rest der Berliner

Mauer errichtete Mahnmal

zu besichtigen. Viele Teilnehmer

nahmen sich danach

vor, dieses Denkmal später

noch einmal mit mehr Zeit zu

besuchen. Die Tagung endete

mit einem gemeinsamen

Abendessen, dem Absingen

des Steigerliedes und dem

obligatorischen Bergmannsschnaps.

Der Knappenring ist der Zusammenschluss

der Knappenvereine

von Bochum-Werne,

Linden-Dahlhausen,

Stiepel, Herbede-Ruhr, Langendreer-Werne,

Gerthe und

Hammerthal.

kümmert sich beispielsweise

um Reparaturen und die Pflege

des Vereinsheims inklusive

der Außenanlagen. Infos

zum Heimatverein im Internet

unter www.hvb-bochum.de

November 2015 | Stiepeler Bote | 17


AUS DEN VEREINEN

Die Vertreter der Ringgemeinschaft (v.l.): Wolfgang Schuldner,

Siegfried Berau, Stefan Kampmann, Klaus Eifel, Mario Skroch,

Claus-Peter Malz, Andreas Domagalla.

Foto: privat

Pokale für die Vorstands-Teams

Wettkämpfe der Ringgemeinschaft

Die Vorstände der Ringgemeinschaft

Bochum-Südwest

schossen in einem Luftgewehr-Wettbewerb

auf dem

Schießstand des BSV BW 05

Oberdahlhausen ihre Besten

aus. Dabei wurden ein Mannschafts-

und Einzelwettkampf

auf zehn Metern ausgetragen.

Platz acht im Mannschaftswettbewerb

belegte mit 433

Ringen der SV Diana Sundern

1907. Den vierten Rang

mit 448 Ringen sicherte sich

der BSV Weitmar-Bärendorf

1874, Dritter wurde der Vorstand

des BSV Weitmar-Mark

1935 mit 467 Ringen. Die

zweitbeste Vorstandsmannschaft

stellte der BSV BW

Oberdahlhausen (479 Ringe).

Sieger wurde das Vorstandsteam

des Linden-Dahlhauser

Schützenbundes 1862 mit

492 Ringen, das damit einen

neuen Ringrekord aufstellte.

Im Rahmen der Veranstaltung

wurden auch die Besten der

weiteren Wettbewerbe der

Ringgemeinschaft geehrt und

die Wanderpokale, die für ein

Jahr vergeben werden. Ausgeschossen

wurden diese

Pokale bereits im laufenden

Jahr. Den Kleinkaliber-Ringpokalwettbewerb

2015 und

Wanderpokal sicherte sich

der BSV BW 05 Oberdahlhausen

mit 327 Ringen. Zweiter

wurde der SV Diana Sundern

1907 (319 Ringe), gefolgt vom

BSV Weitmar-Mark 1935 (314

Ringe). Beim Vorstandswettbewerb

Kleinkaliber belegte

der BSV Weitmar-Mark mit

435 Ringen den dritten Platz.

Der Ringvorsitzende Mario

Skroch lobte den Ring für

seine starke Gemeinschaft

und forderte weiter dazu auf,

Veranstaltungen unter Einbeziehung

der Bevölkerung

sowie der benachbarten und

befreundeten Vereine durchzuführen.

Am 4. November treffen sich

die Vereine ab 20 Uhr zur

Ringversammlung, um die

Termine und Veranstaltungen

für das Jahr 2016 festzulegen.

18 | Stiepeler Bote | November 2015


Einstimmen aufs Weihnachtsfest

Advents- und Weihnachtsmärkte im Bochumer Süden

STIEPEL AKTUELL

Weihnachten ist noch ein

bisschen hin, aber viele Gemeinden

und Einrichtungen

sorgen in den kommenden

Wochen mit ihren Adventsund

Weihnachtsbasaren

dafür, dass man in festliche

Stimmung kommt.

Unter dem Motto „Alle Jahre

wieder“ lädt der Handarbeitskreis

des Lutherhauses

(Evangelische Kirchengemeinde

Stiepel) am Samstag,

14. November, von 14 bis

18 Uhr sowie am Sonntag,

15. November, von 11 bis 14

Uhr ein. Im Lutherhaus, Kemnader

Straße 127, wird den

Besuchern ein vielfältiges Angebot

an Handarbeiten aus

Wolle, Ton und Holz, Keramik,

Schmuck und Dekorationen

für Winter und Advent präsentiert.

Wenn am Samstag

um 16.30 Uhr beim offenen

Singen Volks-, Wander- und

Herbstlieder erklingen, werden

Axel Zebeck und seine

Freunde die Besucher begleiten.

Für die Stärkung sorgt die

Frauenhilfe mit einer Kaffeetafel.

Kuchenspenden können

am Samstag, 14. November,

ab 12 Uhr im Lutherhaus abgegeben

werden.

Am Wochenende darauf, 21.

und 22. November, lädt die

Evangelische Kirchengemeinde

Stiepel ins Gemeindehaus

an der Stiepeler Dorfkirche,

Brockhauser Straße 74a, ein.

Frauen des Basarkreises zeigen

am Samstag von 14.30

bis 17 Uhr sowie am Sonntag

von 11.30 bis 17 Uhr, was sie

gebastelt, gekocht und gebacken

haben. Die Veranstalter

versprechen neben Kaffee,

Kuchen und einem Flohmarkt

Adventlichen Schmuck gibt es wieder auf mehreren Weihnachtsbasaren

zu bestaunen und kaufen.

Foto: privat

auch nette Begegnungen mit

vielen Bekannten.

Frische Nordmanntannen

aus dem Sauerland bietet der

Stiepeler Weihnachtsmarkt

an der Dorfkirche. Außerdem

werden Glühwein, Kinderpunsch,

frische Waffeln,

Leckereien vom Grill, hausgemachte

Reibeplätzchen

sowie Weihnachtliches zum

Verschenken angeboten. Der

Markt hat am Donnerstag, 10.

Dezember, von 16 bis 20 Uhr,

am Freitag, 11. Dezember,

von 16 bis 21 Uhr, am Samstag,

12. Dezember, von 11 bis

18 Uhr sowie am Sonntag, 13.

Dezember, von 11 bis 17 Uhr

geöffnet.

In Weitmar-Mark lädt der

Handarbeits- und Bastelkreis

der Gemeinde Heilige

Familie am Sonntag, 15. November,

von 10 bis 18 Uhr

zum Kreativbasar ein. Im Gemeindeheim

an der Heimkehrer-Dankeskirche,

Karl-Friedrich-Straße.

111, gibt es eine

Vielzahl an kreativen Arbeiten

und Geschenkideen für die

Advents- und Weihnachtszeit

zu sehen. Das Dom-Café ist

ab 14 Uhr geöffnet.

Die Adventsausstellung des

Stiepeler Klosterladens, Am

Varenholt 11, beginnt in diesem

Jahr am Sonntag, 15.

November. Bis zum Sonntag,

29. November, wird in der

Pilgerhalle eine Auswahl an

Artikeln für die Advent- und

Weihnachtszeit oder als Geschenkideen,

darunter zum

Beispiel Krippenfiguren, geboten.

Die Ausstellung des

Klosterladens ist dienstags

bis freitags von 14 bis 18 Uhr,

samstags von 10 bis 12 Uhr

sowie sonntags von 11 bis 18

Uhr geöffnet.

Zum mittlerweile siebten Mal

folgt dann am dritten Adventwochenende,

12. und 13.

Dezember, der von Pater Florian

geleitete Kloster-Weihnachtsbasar

im Pfarrheim,

Am Varenholt 15. Er findet am

Samstag von 14 bis 18 Uhr

sowie am Sonntag von 10 bis

18 Uhr statt.

Der Schulverbund Brenschede

lädt am Samstag, 21. November,

zum gemeinsamen

Adventsbasar am Teilstandort

an der Borgholzstraße 27 ein.

Von 14 bis 17 Uhr können Besucher

dort von den Eltern der

Schulkinder hergestellte Adventskränze,

selbstgemachte

Leckereien, Holz- und Bastelarbeiten,

Selbstgestricktes

sowie -genähtes bewundern.

Ebenfalls einen Adventsbasar

veranstaltet das Heinrich-König-Seniorenzentrum

der

AWO, Wabenweg 14-16, am

Freitag, 27. November. Zwischen

12 und 17 Uhr gibt es

allerlei Kreatives an verschiedenen

Ständen zu entdecken,

darunter Holzarbeiten,

Floristik, Weihnachtsdecken,

Textilarbeiten und Schmuck.

Selbstgebackene Plätzchen,

Würstchen und Glühwein

stimmen auf die Adventszeit

ein, und auch der Grünkohl

fehlt nicht. Für die musikalische

Unterhaltung der Besucher

sorgt ab 14.30 Uhr der

Evangelische Jugendposaunenchor

Linden.

AWO-Festreisen in Kurorte

Im Rahmen ihrer betreuten Festtagsreisen über Weihnachten

und Silvester hat die AWO noch Einzelzimmer für den Aufenthalt

in einer hotelähnlichen Kureinrichtung in Bad Pyrmont vom

21. Dezember bis 2. Januar zu vergeben. Auch für die Weihnachts-

und Silvesterreisen nach Bad Füssing und Bad Endbach

gibt es noch freie Plätze. Sogar Mallorca ist noch buchbar.

Informationen über diese Reisen gibt es bei der AWO-Witten/

Wetter/Herdecke unter Tel. 02302/ 20 20 790.

November 2015 | Stiepeler Bote | 19


„Bunte literarische Blätter“

Duo Diagonal in der Bücherei

Zünftig ging es auf dem ersten Bochumer Oktoberfest

am Kemnader See zu. In der ersten Oktoberwoche kamen viele

ins Festzelt, um bei guter Musik und einer Maß Bier zu feiern. Die

Veranstalter waren zufrieden und haben eine Neuauflage für das

kommende Jahr bereits angekündigt.

Foto: 3satz

Benefizkonzert zum 1. Advent

Mit der neunjährigen Mia Helle

Die Arbeit der ev. Kirchengemeinde

Stiepel in Sambia

soll vom Benefizkonzert zum

1. Advent profitieren, das am

Sonntag, 29. November, ab

17 Uhr im Lutherhaus an der

Kemnader Straße 127 veranstaltet

wird. Der Eintritt ist frei.

Aufgeführt werden neben

Werken von Mozart, Vivaldi,

Tschaikowsky und Williams

im zweiten Programmteil auch

traditionelle Weihnachtslieder,

bei denen lautstark mitgesungen

werden darf.

Als junge Künstlerin wird

sich die neunjährige Mia

Helle dem interessierten Publikum

mit Violine und Klavier

präsentieren. Die Schülerin

musiziert seit etwa vier Jahren

und wurde zu Beginn

dieses Jahres in die S-Klasse

(Spitzenförderung) der

Folkwang-Musikschule Essen

aufgenommen und ist zudem

seit dem Sommer auch Schülerin

von Benjamin Ramirez

an der Musikhochschule Köln.

Im Rahmen des Benefizkonzerts

wird Mia Helle von Manana

Zizuaschwili-Pfläging am

Klavier begleitet.

Spenden für die Arbeit der

ev. Kichengemeinde Stiepel

in Sambia – speziell für die

Aids-Waisen - sind gerne gesehen.

Das „Bündnis Bochumer Bücherei

Benutzer“ (Bhoch4)

lädt nach dem Erfolg der vergangenen

Jahre erneut zu

einer abwechslungsreichen

Veranstaltungsreihe unter

dem Titel „Bunte literarische

Blätter“ in die Bochumer

Büchereien ein. Die Fördervereine

der Büchereien aus

Gerthe, Langendreer, Linden,

Querenburg, Wattenscheid

und Wiemelhausen sind beteiligt.

Vom 30. Oktober bis

zum 26. November können

Interessierte daran teilhaben.

In der Familienbibliothek Wiemelhausen,

Markstraße 292,

tritt am 2. November, 19 Uhr,

das Duo Diagonal – Deana

Kozsey und Holger Ehrich –

auf, die den Bogen spannen

von smarter Eleganz bis zur

durchgedrehten Komik. Mal

Glamour-Paar, mal Liebespaar:

Auf der Bühne glänzen

sie harmonisch, doch hinter

der Fassade läuft ein lustvoller

Geschlechterkampf.

Furioser Tanz und dubiose Artistik,

unisex Schönheitsgymnastik

und Selbstverteidigung

für die Dame – kein Kunststück

ist ihnen zu schwierig

und kein Trick zu billig, um

das Publikum zu begeistern.

Anmeldung erforderlich unter

Tel.: 75 401.

Riedel und Nobel treten auf

Sonette und Gedichte im Wassersaal

Sonette von Shakespeare sowie

Gedichte und Texte von

Dylan Thomas interpretiert die

b-bande am 28. November

ab 19.30 Uhr im Wassersaal

an der Kemnader Straße 198.

Shakespeare und Thomas

inspirieren seit jeher Schauspieler,

Songwriter, Musiker,

Künstler aller Art. Es ist an

der Zeit, diese beiden Dichter

nun gemeinsam in Bochum

zu präsentieren – und wer

wäre da besser geeignet als

die b-bande; deren Mitglieder

in diesem Fall der Multiinstrumentalist

Karsten Riedel und

der schauspielende Regisseur

Arne Nobel sind.

Karsten Riedels Eigenkompositionen

zu den Texten von

Shakespeare und Thomas

erfahren durch Arne Nobels

Rezitation einen ergänzenden

poetischen Ausdruck.

An diesem Abend kommen

zwei Künstler zusammen,

die bereits 2008 bei A Tribute

to Johnny Cash im Schauspielhaus

kooperierten und

Bochum einen Kult-Abend

schenkten.

Das Erntedankfest wurde traditionell in der Kirche Zum

Guten Hirten in Sundern gefeiert. Der Gottesdienst mit Pfarrerin

Hövermann wurde begleitet vom Männergesangverein MGV Sundern.

Foto: privat

20 | Stiepeler Bote | November 2015


IMPRESSIONEN VON DER FLIEGENKIRMES

November 2015 | Stiepeler Bote | 21


100% VFL BOCHUM

„VfL ist zurück auf dem Weg der Gewinne“

Sportliche und wirtschaftliche Konsolidierung erfreut die Vereinsmitglieder

Applaus für die Handelnden

von Aufsichtsrat und Vorstand,

Applaus für die Zahlen

und Applaus für Trainerteam

und Mannschaft – Die

Mitglieder mussten lange

zurückdenken, um sich einer

so erfreulich harmonischen

Versammlung ihres

VfL Bochum zu erinnern.

Schließlich lassen die Kernaussagen

des Abends viel

Spielraum für Optimismus:

der VfL Bochum ist sportlich

und wirtschaftlich auf

Konsolidierungskurs. Oder

wie es Finanzvorstand Wilken

Engelbracht ausdrückte:

„Der VfL ist zurück auf

dem Weg der Gewinne!“

Die mit der Verpflichtung der

Vorstände Christian Hochstätter

(Sport) und Wilken

Engelbracht (Finanzen)

nachdrücklich betriebene

Neuaufstellung des Fußball-Zweitligisten

schreitet signifikant

voran. Und großen

Anteil daran, so Aufsichtsratsvorsitzender

Hans-Peter Villis

in seinem Grundsatz-Statement,

habe auch Cheftrainer

Gertjan Verbeek. „Die Mannschaft

zeigt eine fantastische

Einstellung. Es macht Spaß,

den VfL spielen und gewinnen

zu sehen. Unser Plan, den

VfL sportlich und finanziell

zu konsolidieren, ist aufgegangen.“

Villis machte auch

Sportvorstand Christian Hochstätter (links) möchte den Profi- und

den Nachwuchsbereich effizienter verzahnen. Hans-Peter Villis

möchte den VfL mittelfristig in die erste Liga führen. Fotos: 3satz

deutlich, dass dies nur eine

Momentaufnahme sei und der

Weg konsequent weitergegangen

werden müsse – und

zwar in Richtung Bundesliga.

„Wenn wir Sponsoren binden,

gute Spieler verpflichten und

unsere Zuschauer begeistern

wollen, müssen wir mittelfristig

in die erste Liga.“

Um diese in Deutschland

einzigartige Konzeption weiter

zu optimieren, „müssen

wir unseren Profi- und Nachwuchsbereich

noch effizienter

verzahnen“, forderte Christian

Hochstätter. „Wir müssen gut

und nachhaltig ausbilden und

die Nachwuchsarbeit des VfL

als Marke etablieren.“ Diese

Arbeit soll sich auszahlen und

Gewinn bringen – „sportlich

oder finanziell“, so der Sportvorstand,

der auch noch einmal

auf die finanziellen Rahmenbedingungen

hinwies:

„Der Transfer von Michael

Gregoritsch hat gezeigt, dass

der VfL immer noch wirtschaftlichen

Zwängen unterliegt.“

Womit Wilken Engelbracht

ins Spiel kommt. Der Finanzvorstand,

dessen Vertrag in

kürze verlängert werden soll,

präsentierte für die Saison

2014/15 einen Ertrag von

27,6 Millionen Euro und einen

Jahresüberschuss in Höhe

von zwei Millionen Euro. Die

Netto-Finanzschulden des

Vereins konnten um 400.000

Euro auf 5,8 Mio. Euro reduziert

werden. Auch für die

laufende Saison 2015/16

plant der VfL mit einem Ertrag

in Höhe von 27,8 Mio. Euro,

Transfererlösen in Höhe von

3,9 Mio. Euro sowie mit einem

Jahresüberschuss in Höhe

von 1,9 Mio. Euro. Die Nettofinanz-Schuldenlast

soll um

weitere 500.000 Euro gesenkt

werden. „In der 2. Liga ist der

Weg zur Entschuldung ein

langer Weg“, räumte Engelbracht

ein.

Ein Beschleunigungsfaktor

könnte neben guten sportlichen

Leistungen auch das

Engagement des neu installierten

Wirtschaftsrates werden.

Dieses Gremium soll

Aufsichtsrat und Vorstand

in wirtschaftlichen Fragen

beraten, seine Netzwerke

für den VfL nutzen und den

Verein repräsentieren. Dem

Wirtschaftsrat gehören Jutta

Kemper (geschäftsführende

Gesellschafterin euco Unternehmensgruppe),

Matthias

Knälmann (selbstständiger

Unternehmer), Stefan Lenk

(REWE Märkte) und Heinz

Hasenkamp (dienstältester

VfL-Sponsor) an. Neu gewähltes

Mitglied im Aufsichtsrat ist

Rechtsanwalt Dr. Andreas

Eickhoff, Dr. Klaus-Peter

Schütt wurde aus dem Gremium

verabschiedet.

Uli Kienel

22 | Stiepeler Bote | November 2015


Geschichte des Malakoffturms

Literatur über Zechen in Bochum und Stiepel

GESCHENKIDEE

Historischer

Kalender 2016

Geschichsträchtig und interessant

– das sind die

Bücher, die sich mit dem

Bergbau in Stiepel und

Umgebung beschäftigen.

Zwei Titel sind nach wie

vor erhältlich: „200 Jahre

Bergbau in Bochum-Stiepel

– Die Geschichte der Zeche

Brockhauser Tiefbau“ und

„Bochumer Zechen – eine

Datensammlung von 1620

bis 1974“.

Die Geschichte der Zeche

Brockhauser Tiefbau hat Historiker

Dietmar Bleidick erfasst.

In Kooperation mit dem

Knappenverein Schlägel und

Eisen Stiepel/Dorf und dem

Stiepeler Verein für Heimatforschung

hat er auf 60 Seiten

alles über die bergbauhistorische

Stätte am Bliestollen zusammengetragen.

Dabei geht

er nicht nur auf die Historie

der Zeche

ein.

In eigenen

Kapiteln

wird

auch auf

die geologischen

Gegebenheiten, die

Transportwege und rechtlichen

Aspekte eingegangen.

Der Turm ist

letztes architektonisches

Überbleibsel

der Zechenindustrie

in Stiepel.

Der frisch renovierte

Malakoffturm ist in

diesem Jahr mit vielen Spendengeldern

und dank großem

Engagement der Vereine neu

bedacht worden. Aus diesem

Anlass ist die Idee zur Umsetzung

dieses Buches entstanden.

Die Datensammlung Bochumer

Zechen wurde in diesem

Jahr von Manfred Baldschus

neu aufgelegt. Das Buch, das

die Knappen Manfred Bähr

und Horst Beckmann erstellt

haben, hat über 550 Seiten

und beinhaltet alle relevanten

Daten der Zechen aus Bochum,

das einst als „Kohlehauptstadt

Europas“ galt.

Beide Bücher sind unter anderem

im 3satz Verlag, Alte Hattinger

Straße 29, erhältlich.

Das Buch über den Brockhauser

Tiefbau kostet 13,90 Euro,

die Datensammlung über die

Bochumer Zechen 25 Euro.

Einen Kalender mit historischen

Motiven aus dem Bochumer

Ehrenfeld hat der

Verein Historisches Ehrenfeld

herausgebracht. Dietmar Bleidick

und Dirk Ernesti haben

in Kooperation mit dem 3satz

Verlag, in dem auch der Stiepeler

Bote erscheint, zwölf geschichtliche

Bilder ausgewählt

und zu einem Kalender zusammengestellt.

Der Kalender kostet

11,90 Euro und ist ab sofort

im 3satz Verlag, Alte Hattinger

Straße 29, sowie in Bochumer

Buchhandlungen erhältlich.

100% VFL BOCHUM

10.000 Mitglieder: Grönemeyer singt mit Ostkurve

VfL gedenkt seiner Präsidenten mit Altegoer-Medaille und Wüst-Platz

Erhebliches Wachstumspotenzial

sieht der VfL Bochum

in der Entwicklung seiner Mitgliederzahlen.

Im Rahmen

der Jahreshauptversammlung

des Vereins kündigte Finanzvorstand

Wilken Engelbracht

eine „kraftvolle Mitgliederoffensive“

an. Der VfL möchte

im neuen Jahr damit beginnen,

seine Mitgliederzahl

auf 10.000 zu erhöhen und

damit beispielsweise einen

Liga-Konkurrenten wie Arminia

Bielefeld (8370 Mitglieder)

klar zu distanzieren. Bisher

zählt der VfL Bochum rund

5600 Mitglieder. Eine Zahl,

die Wilken Engelbracht nun

deutlich ausbauen möchte

und dafür auch eine Reform

der Mitgliedsbeiträge initiiert

hat. Grundsätzlich werden die

Beiträge gesenkt und neue

Formen der Mitgliedschaft,

Finanzvorstand Wilken Engelbracht kündigte

eine neue Mitgliederoffensive an.

beispielsweise ein

Familientarif, angeboten.

Engelbrachts

Vorgabe lautet: „Ich

habe lieber mehr, die

weniger bezahlen,

als wenige, die mehr

bezahlen.“ Als Motivator

soll Herbert

Grönemeyer bei der

Mitgliederakquise

mitwirken. Wird die

Mitgliederzahl von

10.000 geknackt,

wird Grönemeyer bei einem

VfL-Spiel zusammen mit der

Ostkurve „Bochum“ singen.

Grönemeyer hat es fest versprochen.

Im Rahmen der Versammlung

bereitete der VfL-Finanzvorstand

die Mitglieder schon

einmal darauf vor, dass der

zukünftige Name des Stadions

wohl nicht „Ruhrstadion“

lauten werde. „Die Wahrscheinlichkeit

ist sehr gering“,

ließ Engelbracht keine Zweifel.

Nachdem der Vertrag mit

den Stadtwerken am Ende

dieser Saison ausläuft, gibt

es keinen Spielraum für Romantik,

sondern lediglich für

satte Zahlen. Rund eine Million

Euro pro Jahr wird ein

neuer Namensgeber aufbringen

müssen, und das über

eine Mindestlaufzeit von fünf

Jahren.

Dem Auftrag, für ein dauerhaftes

und nachhaltiges Gedenken

seiner vereinsprägenden

Präsidenten Ottokar Wüst und

Werner Altegoer zu sorgen, ist

der VfL Bochum nachgekommen.

Im Rahmen der nächsten

Jahreshauptversammlung

wird erstmals vom VfL ein

Nachwuchspreis verliehen.

Die „Werner-Altegoer-Medaille“

werden Juniorenfußballer

erhalten, die anpacken und

handeln können und wie Altegoer

über eine geerdete Integrität

verfügen. Ottokar Wüst,

dem Vater des Ruhrstadions,

wird der Bereich zwischen

Stadion, Rundsporthalle und

Renaissance-Hotel gewidmet

und in Ottokar-Wüst-Platz umbenannt.

Uli Kienel

November 2015 | Stiepeler Bote | 23


STIEPEL AKTUELL

Tschick

von Wolfgang Herrndorf

23.11.2015, 19:30 Uhr

24.11.2015, 19:30 Uhr

Peer Gynt

von Henrik Ibsen.

01.11.2015, 19:30 Uhr

10.11.2015, 19:30 Uhr

11.11.2015, 19:30 Uhr

Die Verwandlung

nach Franz Kafka

03.11.2015, 19:30 Uhr

04.11.2015, 19:30 Uhr

Farm der Tiere

von George Orwell

07.11.2015, 19:30 Uhr

08.11.2015, 19:30 Uhr

13.11.2015, 19:30 Uhr

14.11.2015, 19:30 Uhr

Termine

Stiepeler Gospelchor im Lutherhaus

Weihnachtskonzert von CHILDren of Light

Der Stiepeler Gospelchor

„CHILDren of Light“

lädt zum diesjährigen

Weihnachtskonzert in

das Lutherhaus, Kemnader

Straße 127, ein.

Am zweiten Advent, dem

6. Dezember, ist es wieder

soweit: unter dem

Motto „I will follow him“

werden die Zuhörer zum Mitswingen

und Mitmachen aufgefordert.

Unter der Leitung

von Angelika Henrichs sollen

mit dem neuen Repertoire alle

Sinne angesprochen werden.

Das Programm entführt die

Zuhörer in die Musik Afrikas

und Amerikas. Der Chor und

die Solisten werden dabei

von einer Band mit Keyboard,

Saxophon, Kontrabass und

Percussion begleitet. Die Lieder

„Heaven“, He Still Loves

November

Me“ sorgen für die richtige

Einstimmung! „I will

follow him“ aus SisterAct

wird die Zuhörer mitreißen!

Der Chor, der sich

der Vorschularbeit in

Naluyanda/Sambia sehr

verbunden fühlt und die

Arbeit deshalb unterstützt,

bietet neben Getränken

auch afrikanische Kunsthandwerksartikel

an. Der Erlös des

Verkaufs kommt der Arbeit in

Naluyanda zugute. Der Einlass

beginnt um 16 Uhr, der

Eintritt ist frei!

Mi, 4. November

So, 8. November

Mi, 11. November

So, 15. November

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Aufgaben und Auftrag

der Bahnhofsmission“, Referentin

ist die Leiterin der Bochumer

Bahnhofsmission, Gemeindezentrum

Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße.

65a, 19.30 Uhr.

Fr, 6. November

SV Diana: Vergleichsschießen

Kompanie Stiepel - Dorf / SV

Diana Sundern, Schießstand

der Kompanie Stiepel-Dorf,

Kosterstrasse (ehemals Ziegendeckstation),

19.30 Uhr.

„Erkennen Sie die Melodie“ –

Musikquiz. Mit Anne Behrenbeck

und Maik Hester. 45,- €

inklusive Martinsgans-Menü,

verbindliche Anmeldung bis

30.10.15. Haus Oveney, Oveneystr.

65, 18.30 Uhr.

Volksbühne Bochum: Hexenschuss

oder der Bandscheiben-Vorfall.

Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Sa, 7. November

Volksbühne Bochum: Hexenschuss

oder der Bandscheiben-Vorfall.

Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Sturm und Strang eine Performance

von TheaterTotal –

TheaterTotal Königsallee 171,

19.30 Uhr.

Konzertreihe Marienlob: Duo

Melange, Marimba und Flöte.

Pfarr- und Wallfahrtskirche St.

Marien, Am Varenholt 9, 15 Uhr.

Volksbühne Bochum: Hexenschuss

oder der Bandscheiben-Vorfall.

Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Der Männergesangverein

„Glückauf“ lädt zu einem

Herbstkonzert ein. Eine bunte

Mischung von Chor- und Orchestermusik.

Musikalisch unterstützt

vom Bochumer Musikverein

„Gut Klang“. Lutherhaus,

Kemnader Str. 127, 17 Uhr

Sturm und Strang eine Performance

von TheaterTotal –

TheaterTotal Königsallee 171,

19.30 Uhr.

Hubertusmesse: Jagdhornbläsercorps

Hubertus, Wald- und

Jagdhornbläser der Hegeringe,

Herbede / Bochum. Pfarrund

Wallfahrtskirche St. Marien,

Am Varenholt 9, 18.30 Uhr.

Di, 10. November

Gemeindeversammlung Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße.

65a, 19.30 Uhr.

Auditorium Kloster Stiepel:

Brauchen wir noch geweihte

Priester – Referent: Abt. Dr.

Maximilian Heim (OCist). Zisterzeinserkloster

Stiepel, Am

Varenholt 9, 20 Uhr.

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Das Rätsel des Sündenbocks“,

Pfarrerin Schmidt-Solty,

Gemeindezentrum Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße.

65a, 15 Uhr.

Diakoniekreis Lutherhaus:

17 Uhr

Frauenhilfe Lutherhaus: 15 Uhr

Frau Höpker bittet zum Gesang

– Spontan, mitreißend,

inspirierend das Mitsingprogramm

von Frau Höppker.

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 19.30 Uhr.

Fr, 13. November

SV Diana: LG Übungsschießen

und Weihnachtspreisschießen

I, Vereinsschießstand

Borgböhmers Waldesruh,

18 Uhr.

Sa, 14. November

Basar im Lutherhaus -„Alle Jahre

wieder“: Der Handarbeitskreis

des Lutherhauses lädt

zum Basar ein. Lutherhaus,

Kemnader Str. 127, 14 - 18 Uhr.

Sturm und Strang eine Performance

von TheaterTotal –

TheaterTotal Königsallee 171,

19.30 Uhr.

Deelen-Markt im Haus Oveney

– Schöne Geschenke, Floristik,

Schmuck, Dekoratives, Mode.

Haus Oveney, Oveneystr. 65,

11 - 18 Uhr.

Basar im Lutherhaus -„Alle

Jahre wieder“: Der Handarbeitskreis

des Lutherhauses

lädt zum Basar ein. Lutherhaus,

Kemnader Str. 127, Beginn

nach dem Gottesdienst.

11 – 14 Uhr.

Kreativbasar mit Dom-Café

des Handarbeits- und Bastelkreises

der Gemeinde Hl. Familie

Weitmar-Mark. Gemeindeheim,

Karl-Friedrich-Str.

111, 10 - 18 Uhr

Sturm und Strang eine Performance

von TheaterTotal – TheaterTotal

Königsallee 171, 17 Uhr.

Mi, 18. November

Frauenhilfe Emmauskirche:

Andacht zum Buß- und Bettag,

Gemeindezentrum Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße.

65a, 15-17 Uhr.

Sa, 21. November

Basar an der Stiepeler Dorfkirche

– Die Frauen des Basarkreises

haben wieder schöne

Dinge gebastelt, gekocht und

gebacken. Gemeindehaus

an der Stiepeler Dorfkirche,

Brockhauser Str. 74a, 14.30 -

18 Uhr.

SV Diana: LG Übungsschießen

und Weihnachtspreisschießen

II, Borgböhmers Waldesruh,

18 Uhr.

24 | Stiepeler Bote | November 2015


Bis hierhin, und dann weiter

Cellist David Brandl in der Prinz Bar

Klassik, Jazz,

Moderne - so wie

die kommenden

Konzerte in der

Prinzbar ebenso

niveauvoll-anspruchsvoll

wie

nonchalant-leichtfüßig

zwischen

den musikalischen

Genres schlendern

und schweben

werden, so stellt auch der

beschwingt zwischen Shanghai

und Hamburg, Russland

und Österreich pendelnde

Cellist Daniel Brandl kontinuierlich

unter Beweis, wie

Termine

die klangliche

Bandbreite des

Cellos fortwährend

erweitert

und wie geschmeidig

und

gewandt Ligeti

und Bach sowie

Weltmusik

und eigene

Kompositionen

miteinander in

Harmonie gebracht werden

können: am 15. November

um 18 Uhr bei seinem Solokonzert

in der Prinzbar im

Prinz Regent Theater, Prinz-

Regent-Str. 50-60.

STIEPEL AKTUELL

So, 22. November

Basar an der Stiepeler Dorfkirche

– Gemeindehaus an der

Stiepeler Dorfkirche, Brockhauser

Str. 74a, 11.30 - 17 Uhr.

Mi, 25. November

Erzählcafe Lutherhaus: 15 Uhr

Frauenhilfe Dorfkirche: 15 Uhr

Fr, 27. November

Kreativmarkt im Heinrich-König

Seniorenzentrum – an unterschiedlichen

Ständen allerlei

Kreatives zu entdecken. Zu

finden sind Holzarbeiten, Floristik,

Textilarbeiten, Karten,

u.v.m. Gestecke, selbstgebackene

Plätzchen, Würstchen

und Glühwein stimmen auf die

nahende Adventszeit ein, und

natürlich fehlt auch der obligatorische

Grünkohl nicht.

Für musikalische Unterhaltung

sorgt ab 14.30 Uhr der

Ev. Jugendposaunenchor Bochum-Linden.

Seniorenzentrum

der AWO, Wabenweg 14

– 16, 12 - 17 Uhr.

Auditorium Kloster Stiepel: Humorvolle

Weihnachtslesung –

Thomas Glup, Kabarettist. Zisterzeinserkloster

Stiepel, Am

Varenholt 9, 20 Uhr.

Sa, 28. November

Sturm und Strang eine Performance

von TheaterTotal –

TheaterTotal Königsallee 171,

19.30 Uhr.

So, 29. November

SV Diana: LG Übungsschießen

und Weihnachtspreisschießen

III, Borgböhmers

Waldesruh, 11 Uhr.

Benefizkonzert zum 1. Advent

zu Gunsten von AIDS-Waisen

in Sambia mit Werken von Mozart,

Vivaldi Tschaikowsky u.a.

und traditionellen Weihnachtsliedern.

Lutherhaus Stiepel,

Kemnader Str. 127, 17 Uhr.

Sturm und Strang eine Performance

von TheaterTotal – TheaterTotal

Königsallee 171, 17 Uhr.

Der nächste Stiepeler Bote

erscheint wieder am

28. November.

Sie möchten Ihre Termine

hier veröffentlichen? Dann

senden Sie uns bis

Mittwoch, 17. November

Ihre Veranstaltungshinweise:

3satz Verlag

Alte Hattinger Str. 29

44789 Bochum

gerne können Sie uns auch

eine E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

November 2015 | Stiepeler Bote | 25


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse an Werktagen Dienstag – Freitag um 9 Uhr

Donnerstag, 8. Oktober, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Sonntags Gottesdienst um 9.30 Uhr, Ausnahme 25.10. Beginn 10 Uhr

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Jugendstunde 15. November um 11.15 Uhr

Jugendgottesdienst 22. November in Witten

Seniorenstunde 10. November um 15 Uhr

KiGo 10-14 1. November um 9.30 Uhr in Kaltehardt

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Dorfkirche

Sonntag, 1. November, 10 Uhr: Zentraler Gottesdienst mit Abendmahl

in der Dorfkirche, Pfr.in Balte

Sonntag, 8. November, 10 Uhr: Gottesdienst Pfr.in Balte

Sonntag, 15. November, 10 Uhr: Gottesdienst Pfr. Stasing

Sonntag, 22. November, 15 Uhr: Gottesdienst zum Gedenken der

Verstorbenen, Pfr. Stasing

Sonntag, 29. November, 10 Uhr: Gottesdienst Pfr. Stasing

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Lutherhaus

Sonntag, 1. November, 10 Uhr: Zentraler Gottesdienst mit Abendmahl

in der Dorfkirche, Pfr.in Balte

Sonntag, 8. November, 10 Uhr: Prädikantin Katharina Batz

Sonntag, 15. November, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Posaunenchor Pfr. i.R. Hermann Rodtmann

Mittwoch, 18. November, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Konfirmanden, Pfr. Pfläging

Sonntag, 22. November, 15 Uhr:

Gottesdienst zum Gedenken der Verstorbenen, Pfr. Pfläging

Sonntag, 29. November, 10 Uhr: Familiengottesdienst mit

dem KinderReich Stiepel, Pfr. Pfläging

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 1. November, 10 Uhr: Pfarrer Klein

Sonntag, 8. November, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 15. November, 10 Uhr:

Pfarrer Loer, Musikalischer Gottesdienst mit dem Chorprojekt

Mittwoch, 18. November, Buß- und Bettag, 15 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 22. November, Totensonntag, 10 Uhr: Pfarrerin

Schmidt-Solty, Gottesdienst mit Gedenken an die Verstorbenen

Sonntag, 29. November, 1. Advent, 10 Uhr: Pfarrer Loer

Donnerstag, 26. November, 18 Uhr: Ökumenische Abendandacht

in der Heimkehrer-Dankeskirche

Evangelische Kirchengemeinde

Zum Guten Hirten - Sundern

Samstag, 7. November, 17 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl, Pastorin

A. Hövermann

Sonntag, 29. November, 10 Uhr: Gottesdienst zum 1. Advent, Pastorin

A. Hövermann

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse an Werktagen Dienstag – Freitag um 9 Uhr

Der „Weihnachts-Bote

erscheint am

28. November.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

17. November

26 | Stiepeler Bote | November 2015


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik (14-tägig): 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr

JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

TERMINE

Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche, 18 Uhr,

in der Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a.

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnader Str. 199.

Alle 14 Tage (ungerade Wochen) 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Dienstag im

Monat von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Dienstag im Monat von 18

- 19 Uhr, im Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str.

111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

Dorfkirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr // Jugendgruppe Larivas Point, 19 – 21 Uhr, ab 16

Jahre, in der Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a.

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Plattdeutscher Arbeitskreis; Pfingstblume,

Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“ Sundern: Probe im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, 18 - 20 Uhr

Literaturkreis, Treffen 19 Uhr am letzten Mittwoch des Monats, in

der Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a.

donnerstags

Offene Tür für Kinder von sechs bis zehn Jahren in der Emmaus-Kirche

(16 -18 Uhr) mit folgenden Themen: 5.3 Stoffmonster

nähen, 12.3. Wir kochen, 19.3. Fragespiel, 26.3. Kinderdisco.

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel: Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnader Str. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Lutherhaus: Yoga Ü 60 9.30 - 11.00 Uhr

freitags

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 11.15 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Die Weihnachtsausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 28. November.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 17. November

November 2015 | Stiepeler Bote | 27


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durch Einbrüche mit Beschädigungen, technische

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28 | Stiepeler Bote | November 2015


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Team im Bereich

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passen uns Ihren Wünschen

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Start in die Weihnachtssaison

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Am 31.10. startet bei

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Str. 1 die Weihnachtssaison.

Dort finden Sie schöne Dinge

des Lebens von Wohnaccessoires

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Schals, Modeschmuck bis

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die auch individuell

für Sie angefertigt werden.

Seit 14 Jahren arbeitet

das Ehepaar Waschik daran,

das der Kunde in einer

Wohlfühl Atmosphäre ein

abwechslungsreiches und

kreatives Sortiment findet.

Sandra Waschik und Ihr

Team verstehen sich als

Ideengeber und Berater im

kreativen und modischen

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Kompetenter Partner für persönliches Gartenparadies

Herker Landschaftsbau rückt Baumschulware in den Fokus des Kundeninteresses

„Ob Kleinauftrag oder Großprojekt,

Gesamt- oder Teilleistung

– individuelle und kompetente

Beratung steht bei uns immer

am Anfang eines Vorhabens“,

erklärt Heinz

Herker junior. Zusammen

mit

seinen rund

30 qualifizierten

und hochmotivierten

Mitarbeitern

möchte der

Gartenbaumeister

seine

Kunden begeistern

und ihnen bei

der Realisierung ihres

persönlichen Gartenparadieses

fachkundig

zur Seite

stehen. Zuverlässigkeit, Flexibilität,

professionelle Arbeit und viel Freude

an der Verwirklichung individueller

Konzepte führen bei Herker seit

jeher zu einer langjährigen Kundenbindung.

Neben dem umfangreichen

Sortiment, das unter anderem

von Beet- und Balkonpflanzen bis

zu Dünger und Erden reicht, rückt

Heinz Herker jun. jetzt wieder verstärkt

den Baumschulverkauf in den

Blickpunkt des Interesses. Bis zum

Frühjahr

soll deshalb

die Baumschulfläche

um rund

300 Quadratmeter

erweitert

werden.

Sowohl Neu- als auch Bestandskunden

können die gute Verkehrsanbindung

des Gartenbaubetriebes nutzen,

um sich vor Ort zu informieren,

Pflanzen und Beläge zu bemustern

und die persönliche Beratung in Anspruch

zu nehmen.

Heinz Herker jun. Landschaftsbau GmbH & Co. KG

Prinz-Regent-Straße 74 • 44795 Bochum • Tel.: 0234-94894-71 • Fax: 0234-46282-89 • info@herker-bochum.de • www.herker-bochum.de

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 8 - 16 Uhr • Sa. 9 - 13 Uhr

November 2015 | Stiepeler Bote | 29


BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Sonderveröffentlichung

Der Weihnachtsmann empfiehlt

Aus dem Haus Kasche

Warum sollen Wohnstoffe nur

gut aussehen, wenn Sie auch

Energie sparen können?

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zirkulieren und sorgen für ein

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vielen Vorteile wird es von Ärzten

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Die Weihnachtsausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 28. November.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 17. November

30 | Stiepeler Bote | November 2015


AUS DEN SPORTVEREINEN

Daetermanns starker Auftritt im Nationaltrikot

Kanurennsport: Junger „Wikinger“ überzeugt bei Olympic Hope Games

Mit vier Endlauf-Teilnahmen

im Gepäck kehrte

Kanusportler Torben Daetermann

(KC Wiking) von

den Olympic Hope Games

aus Bydgosz/Polen zurück.

Nominiert werden für diese

Regatta junge Kanusportler,

die als zukünftige Olympiahoffnungen

gelten.

Torben Daetermann hatte

nach seinen guten Leistungen

bei der Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaft

im August seine Nominierung

für die Kanu-Nationalmannschaft

erhalten. Bereits im

vergangenen Jahr war der

17-jährige Top-Sportler nominiert

worden, konnte aber

krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

In diesem Jahr durfte

er nun zum ersten Mal bei

einer internationalen Regatta

im Nationaltrikot an den Start

gehen. Bevor es nach Polen

ging, bekamen die Kanuten

Gelegenheit, sich im Bundesleistungszentrum

in Kienbaum

mit Bootsmaterial und

Bootspartnern einzufahren.

Der „Wikinger“ Daetermann

war von den Bundestrainern

für den Start im Canadier-Zweier

und -Vierer vorgesehen.

Vor Kienbaum hatte er

sich mit seinem Heimtrainer

Philipp Karnstein intensiv auf

die Hope Games vorbereitet.

Mit seinem Zweierpartner Ricky

Sternkiker aus Potsdam

startete Torben Daetermann

über 200, 500 und 1.000 Meter

sowie im C4 über 1.000

Meter. In allen drei Rennen im

C2 erreichte das Duo das Finale.

Über 200 und 500 Meter

belegten sie jeweils Platz fünf.

Das Rennen über 1.000 Meter

war an Dramatik nicht zu

überbieten.

Die Boote

mit den Platzierungen

zwei bis vier

kamen innerhalb

von 4/10

Sekunden

ins Ziel. Für

die beiden

Deutschen

blieb nur der

undankbare

vierte Platz.

Enttäuscht

waren sie

trotzdem

nicht. „Das

war ein super

Rennen

und eine tolle

Stimmung“,

freute sich

der „Wikinger“.

Im C4

belegte das

deutsche

Boot den siebten Platz.

Bochum hat somit zwei

Top-Talente im Kanurennsport.

Neben Torben

Daetermann war auch der

Torben Daetermann überzeugte im Trikot der Nationalmannschaft.

Foto: privat

Stiepeler Nico Pickert vom

LDKC für die Olympic Hope

Games nominiert, sagte seine

Teilnahme aber krankheitsbedingt

absagen.

Platz vier in Berlin

Gymnastinnen des TV Brenschede

Mit Platz vier beim

DTB-Turn-Talentschul-Pokal

in Berlin endete für die Sportgymnastinnen

des TV Brenschede

jetzt die Wettkampfsaison.

Die TVB-Mannschaft

mit Beatrice Anarbaeva, Jana

Fokht, Selin Isitkas (alle acht

Jahre), Emina Kulalic (neun

Jahre), Katharina Pisarenko

und Chantal Schütte (zehn

Jahre) belegte in diesem Vergleich

Platz vier hinter dem

TV 1888 Bremen, TC Hannover

und Jeanine Fissler Berlin.

Als beste Einzelgymnastin

des TV Brenschede belegte

Katharina Pisarenko (SLK AK

10) ebenfalls Rang vier.

Die Gruppe „The next GYMeration“

des TV Brenschede

belegte bei der Deutschen

Meisterschaft „Gymnastik und

Tanz“ in Bremen im Mehrkampf

einen ausgezeichneten

siebten Platz. In der Einzeldisziplin

„Tanz“ zeigte die

Gruppe eine ansprechende

Präsentation, mit der sie in

der Gesamtwertung den dritten

Platz belegte. Die erfolgreiche

Mannschaft bildeten

Milena Redhardt, Alexandra

Rau, Maike Dietsch, Sofie

Kunakov, Fiona Koch, Neele

Rupke, Verena Casapu und

Julia Kober. Betreut wird die

Gruppe von den Trainerinnen

Melanie Kowallik und Yvonne

Lelitko.

November 2015 | Stiepeler Bote | 31


AUS DEN SPORTVEREINEN

Preuß gewann

Laufserie

Aufräumen für die Winterpause

TC RWS: Mitglieder packen an / Mitte März geht´s raus

Die Athleten der BSG Springorum

waren im Oktober bei

mehreren Läufen aktiv. Beim

vierten Phoenix-Halbmarathon

in Dortmund startete

Marianne Preuß. Sie lief

in 1:48:07 Stunden auf den

zweiten Platz der Altersklasse

W55. In der Wertung des Revier

Cups verteidigte sie ihre

Führung und gewann ihre Altersklasse.

Beim Essener Seelauf wählte

Harald Martens die 14,2 Kilometer

lange Pendelstrecke.

Nach 1:23:09 Stunden lief er

als Zweiter der AK M70 über

die Ziellinie.

Beim Köln-Marathon starteten

drei BSGler: Dieter Gruchot

brauchte 4:25:15 Stunden und

wurde 341. in der AK M50. Es

folgten Anke Atorf (4:33:45

Stunden, 109. AK W45) und

Ariane Zang (5:29:06 Stunden,

162. AK W45).

Ein sicheres Zeichen für das

definitive Ende der Sommersaison

ist beim Tennisclub

Rot-Weiß Stiepel der Tag, an

dem die Vereinsmitglieder die

Außenplätze winterfest machen.

So jetzt geschehen am

24. Oktober, als eine Gruppe

um den 1. Vorsitzenden Ulrich

Noetzlin tatkräftig zupackte

und Planen sowie Netze

abbaute, Linien abdeckte,

Tische und Stühle in die dafür

vorgesehenen Unterbringungsmöglichkeiten

räumte

und die Außenanlage für den

nun einsetzenden „Winterschlaf“

vorbereitete.

Bewegung kommt dann erst

wieder Mitte März auf die

insgesamt zwölf Außenplätze,

wenn die Vorbereitungen

für die Mitte April terminierte

Eröffnung der Sommersaison

2016 anlaufen. Bis dahin

findet das Geschehen aus-

Winterfest machten die Tennisspieler ihre Platzanlage an der Kemnader

Straße.

Foto: 3satz

schließlich auf den drei Hallenplätzen

an der Kemnader

Straße oder bei einigen Vereinsveranstaltungen

auf dem

gesellschaftlichen Parkett

statt.

Jedes Mitglied des TC RW

Stiepel leistet zusätzlich zum

Jahresbeitrag einen symbolischen

Beitrag in Höhe von 18

Euro als Alternative zu einer

fünfstündigen Eigenleistung,

die laut Satzung von jedem

Mitglied zu erbringen ist. Jedes

Mitglied, das sich für die

Eigenleistung entscheidet

und aktiv an der Gestaltung

der Clubanlage mitwirkt, erhält

den 18-Euro-Beitrag zurücküberwiesen.

FREIZEIT UND KULTUR

Bühne, offener Produktionsort und Netzwerk

Zeche 1 am Prinz-Regent-Theater wird Zentrum für urbane Kunst

Die Zeche 1 in direkter Nachbarschaft

zum Prinz-Regent-Theater

und dem

Club Zeche war lange eine

offene Bühne mit unklarer

Ausrichtung. Sie wurde für

Tanzprojekte von Schauspielschülern

oder dem

internationalen Figurentheaterfestival

Fidena genutzt.

Das ist auch weiterhin möglich.

Am 6. November bekommt

die Zeche 1 jedoch

ein klares Profil: Unter der

Leitung von Pottporus wird

sie zum „Zentrum für urbane

Kunst“ - eine Bühne, ein

offener Produktionsort und

ein einmaliges Netzwerk

kreativer Partner aus NRW.

Angefangen hat die Entwicklung

zum „Zentrum für urbane

Kunst“, als die Zeche 1 vergangenes

Jahr zum festen

Spielort der Herner Streetdance-Truppe

Pottporus/Renegade

erklärt wurde. Bald

war aber klar, dass man nicht

nur selbst proben und Programm

machen wollte. Ob

Tanz, Musik, Performances,

Battles, Debatten oder Workshops,

Gastspiele oder eigene

Produktionen: Zusammen

mit Partnern will die Truppe

in der ehemaligen Bühne von

Reinhild Hoffmann nun urbane

Kunst in allen Formen präsentieren.

Partner sind das Institut für

Zeitgenössischen Tanz und

das Institut für Populäre Musik

der Folkwang Universität

der Künste, das Institut für

Szenische Forschung der

Ruhr-Universität, Kainkollektiv,

Prinz Regent Theater,

das Institut für Tanz und Bewegungskultur

der Deutschen

Sporthochschule Köln, die

Zukunftsakademie NRW sowie

als zentraler Kooperationspartner

das Schauspielhaus

Bochum.

Für die Eröffnung OPEN! zeigen

alle Partner eine Woche

lang aktuelle Arbeiten und

neue Produktionen. Doch die

Zeche 1/ Zentrum für urbane

Kunst ist nicht nur eine Bühne,

sondern die innovative

Kraft liegt in der Verbindung

ihrer kreativen Energien. Gemeinsam

erforschen Künstler

und Forscher vieler Disziplinen

neue Formen der urbanen

Kunst und arbeiten während

der Eröffnungswoche im

urbanen Campus erstmalig

zusammen.

Alle Institute und Ensembles

verlegen ihre Lehrveranstaltungen,

Vorlesungen und

Workshops in die Zeche 1.

Dazu kommen die Ensembles

von Renegade, Kainkollektiv

und dem Schauspielhaus

Bochum. Daraus entsteht ein

einmaliges Netzwerk urbaner

Künstler.

Am 6. November startet das

Programm mit einer langen

Nacht der urbanen Künste.

Dann ist auch die Premiere

der Renegade-Produktion „Einer

flog über das Kuckucksnest“

in den Kammerspielen

des Schauspielhauses zu sehen.

In der darauf folgenden

Woche präsentiert das neue

Zentrum allabendlich Produktionen.

32 | Stiepeler Bote | November 2015


AUS DEN SPORTVEREINEN

D.Q. Dance Squad abonniert den Weltmeistertitel

Aktive des T.T.C. Rot-Weiß-Silber überzeugen bei DiscoDance-WM

Lust auf Hockey?

Verein sucht Verstärkung

Wieder Weltmeister: Just Berger und die D.Q. Dance Squad ist

wieder Weltmeister.

Foto: 3satz

Die olympische Sportart Hockey

ist die erfolgreichste

Ballsportart Deutschlands.

So gewann die deutsche

Herren-Nationalmannschaft

bei den Olympischen Spielen

1972, 1992, 2008 und 2012

die Goldmedaille.

Seit der Gründung des Bochumer-Hockey-Vereins

05

im Jahr 2005 kann man Hockey

nun auch in Bochum

erleben. Mit Spiel und Spaß

üben sich Jung und Alt in

Bewegung, Geschicklichkeit

und Fair-Play. Der BHV

sucht Verstärkung in allen

Altersklassen. Besonders die

D- und C-Knaben (Jahrgänge

2005-2008) freuen sich über

Nachwuchs. Ob Neueinsteiger

oder schon ein alter Hase:

Jeder ist eingeladen vorbeizukommen

und in das Training

hineinzuschnuppern. Weitere

Informationen zu Mannschaften,

Trainingszeiten etc. gibt

es bei Paul Warczinski unter

paul.warczinski@gmx.de

oder 0162/6040880.

Eine erfolgreiche Titelverteidigung

feierte die D.Q.

Dance Squad des gastgebenden

T.T.C. Rot-Weiß-

Silber Bochum bei der IDO

Weltmeisterschaft im DiscoDance.

Vor großer Kulisse

im RuhrCongress erfüllten

die T.T.C.-Aktiven die in

sie gesetzten Erwartungen.

Höhepunkt der Veranstaltung

aus lokaler Sicht war der Auftritt

der D.Q. Dance Squad,

die als amtierender Weltmeister

auf hohem Niveau tanzte,

die Zuschauer restlos begeisterte

und auch die Wertungsrichter

für sich einnahm. Die

T.T.C.-Formation setzte sich

in einem spannenden Finale

gegen die nationale Konkurrenz

aus Garbsen sowie die

finnischen Vertreter durch.

Die „Dance Attack“-Formation

des T.T.C. Rot-Weiß-Silber

belegte in diesem Wettbewerb

Rang elf und war damit

nicht unzufrieden.

Spannenden Sport boten erwartungsgemäß

die Formationswettbewerbe.

Zu den

Finals bei den Junioren und

den Hauptgruppen war die

große Kongresshalle voll

besetzt. Im Finale der Junioren-Formationen

vertraten die

„Dance Attack Juniors“ aus

Bochum das deutsche Team.

Im Vergleich mit der starken

Konkurrenz aus Belgien und

Tschechien belegten sie einen

ausgezeichneten fünften

Platz und verbuchten dabei

sogar eine Bestnote für sich.

Die zweite Formation aus Bochum,

„Just Dance“, schied in

der Vorrunde aus. Die „Dance

Attack“-Kinderformation ließ

immerhin eine weitere Formation

hinter sich.

Sehr gut lief es für die deutschen

HGR Solos Boys. Bis

ins Finale tanzte sich Just

Berger vom T.T.C. Rot-Weiß-

Silber. In einem heißen „Dance-Off“

um die Weltspitze

mit Startern aus Norwegen,

Tschechien, Schweden und

Italien belegte Just Berger

Platz fünf. Im Vergleich zum

Vorjahr war dies eine deutliche

Steigerung und eine bemerkenswerte

Leistung im

internationalen Vergleich.

Auch die weiteren Starter des

T.T.C. Bochum zeigten gute

Leistungen. Sophia Gröpper

und Lara Lamkemeier belegten

bei den Duos Junioren

Platz 29 unter 54 Startern.

Linda Nettingsmeier und Maria

Schneider tanzten bis auf

Platz 17 bei den Duos Adults

female vor. Laura Ganszyk

erreichte Platz 34 unter insgesamt

68 startenden Solistinnen

der Hauptgruppe.

Sophia Gröpper belegte bei

den Solos der Junioren den

38. Platz (von 73). Die Kinder

Small Group erreichte die

erste Zwischenrunde ihres

Wettbewerbs und beendete

das Turnier auf Rang elf. Bei

den Small Groups der Junioren

belegte „Attacktion“ als

beste deutsche Gruppe Platz

elf. Die Gruppe „Love to Dance“

belegte im selben Wettbewerb

Platz 16.

Die Jungen des BHV suchen Verstärkung.

Foto: privat

November 2015 | Stiepeler Bote | 33


FIT & SCHÖN

Sonderveröffentlichung

Fit und schön ist ein bunter Mix aus Themen rund um

Ästhetik, Gesundheit und Wohlfühlen in Bochum. Unsere

Sonderveröffentlichung richtet sich an Frauen und

Männer, die besonders an Wellness- und Fitness-Trends,

Schlank- und Schönheits-Themen sowie sanften Heilmethoden

interessiert sind und auf deren Wohlfühl-Effekt

vertrauen. Grundsätzlich bedeutet Fitness körperliches

und geistiges Wohlbefinden. Wer fit ist, kann den Herausforderungen,

die den Menschen im Alltag begegnen,

standhalten. Wer Ihnen mit seinem Angebot dabei hilfreich

zur Seite steht, wenn Sie die Seele baumeln lassen

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Die erste Adresse, wenn es ums Zweithaar geht

Haarmanufaktur Katinka Fischer in Dortmund

Oft sind es modische Erwägungen,

wenn z.B. eine

Haarverlängerung oder

eine Perücke gewünscht

wird,

die eine intensive,

fachmännische

Beratung erforderlich

macht.

nachher

Meistens jedoch

vorher sind es Haarprobleme

wie krankhafter

Haarausfall, zu

wenig Haupthaar

oder eine

Chemotherapie,

die häufig

einen Totalverlust

der Haare mit

sich bringt. In diesen

Fällen bietet die Haarmanufaktur

Katinka Fischer schnelle

Hilfe, verloren gegangenes

Selbstwertgefühl wiederzuerlangen.

Kompetenz, Sicherheit,

Schnelligkeit und vor

allem Diskretion zeichnen

das Unternehmen

aus, das seit einiger

Zeit von der Friseurmeisterin

Katinka Fischer

geführt wird.

Ob ein Toupet angesagt ist,

eine Perücke, eine Haarverlängerung

oder eine Verdichtung,

um dem Haar mehr Fülle

und Volumen zu verleihen,

ein weiblicheres Aussehen

zu erlangen oder schlicht den

Traum von längeren Haaren zu

erfüllen, Katinka Fischer bietet

in ihrer Haarmanufaktur für alle

Haarprobleme eine Lösung.

Die Haarmanufaktur

Katinka Fischer ist

Lieferant aller Kassen.

Bei Zweithaar, das aus medizinischen

Gründen nach einer

Chemotherapie erforderlich

ist, kann die Patientin unter

einer Vielzahl an

synthetischen- und

Echthaarperücken

wählen, die teilweise

auch ohne Zuzahlung

möglich sind.

Auswahl besteht bei

Konfektionen, es ist darüber

hinaus aber auch möglich,

Maßanfertigungen zu

bekommen.

Der Zugewinn an Lebensqualität

ist für die Patientinnen

sehr wichtig. Das Selbstwertgefühl

steigt wie die Zunahme

an Wohlbefinden, gerade für

Krebspatientinnen. Die fachmännische

Beratung ist nötig,

aber grundsätzlich kostenfrei

und unverbindlich. Die verschiedensten

Befestigungsmethoden,

die Möglichkeiten

der farblichen Abstimmung und

letztendlich die Typberatung ist

Voraussetzung, um ein optimales

Ergebnis zu erzielen.

Die unterschiedlichsten Arten

der Haarverlängerung

und Haarverdichtung,

das Aufbauen

von mehr Volumen

für Ihr

Haar, das Zweithaar

für Sie und

Ihn, sollte Ihnen ein

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Terminabsprachen bitte unter:

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Di-Fr: 10-19 Uhr, Sa 9-14 Uhr

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34 | Stiepeler Bote | November 2015


Sonderveröffentlichung

FIT & SCHÖN

5-Sterne-Kosmetikinstitut

Neueröffnung bei Sohn&Sohn cosmetics

EMS-Training im Medifit-Stiepel

Elektrische Muskelstimulation

EMS-Training steht für elektrische

Muskelstimu-lation. Es

nutzt elektrische Impulse, um

die Muskulatur zu trainieren.

Der Elektrische Impuls wird

über Elektroden, die in einer

Weste integriert sind, zum

Körper übertragen.. Somit

wird ein zeitgleiches Training

verschiedener Muskelgruppen

möglich.

Das EMS Trauning ist ein Aktives

Training, das 1:1 mit einem

Personal Trainer durchgeführt

wird.

Durch die elektrischen Impulse

werden tiefliegende Muskelgruppen

angesteuert, die

sonst nur schwer zu trainieren

sind.

Ein EMS Training dauert 20

Minuten und wird einmal in

der Woche durchgeführt.

Warum ist EMS-Training

empfehlenswert?

• Zeitersparnis bei jeder

Trainingseinheit

• Leistungssteigerung im

Sport, Muskelaufbau,

• Verbesserung der Körperhaltung

• Gewichts- und Fettreduzierung

• Bindegewebsstraffung

• Effektiv bei Rückenschmerzen

Als Maria Sohn, Anti-Agingexpertin

und Preisträgerin

des silbernen Panthers

2013 für herausragende Anti-Aging-Behandlungen

vor 30

Jahren ihr Kosmetikinstitut in

Bochum L.A. eröffnete, konnte

sie nicht ahnen dass daraus

eine Erfolgsstory werden

sollte.

Der Leitgedanke von Sohn &

Sohn cosmetics: Es gibt keine

unlösbaren Hautprobleme.

Jeder Mensch kann eine

schöne gesunde Haut haben.

Dieses Credo findet sich in

den Behandlungskonzepten

wieder. Operative Eingriffe

werden überflüssig. Das ist

ideal für Frauen und Männer

die Spritzen nicht mögen

und trotzdem hocheffiziente

Hautregeneration wünschen.

Gründliche Hautanalyse, individuelle

Kurprogramme und

liebevolle Umsorgung finden

einen immer größeren Stamm

begeisterter Kundinnen und

Kunden. Deshalb war eine

umfassende Neugestaltung

der Kosmetikkabinen unumgänglich,

um noch umfassender

auf Kundenwünsche

reagieren zu können.

Neu im Programm ist auch

die sanfte Art des Permanent

- Make up nach der Methode

von Longtime Liner München.

Dazu kann gerne ein unverbindlicher

Vorzeichentermin

gebucht werden.

Zu unserer Neueröffnung

am Donnerstag, den 12. November

sind alle langjährigen

Kunden herzlich eingeladen.

Wir begrüßen auch gerne alle

Damen und Herren, die sich

von unserer Kompetenz überzeugen

lassen wollen. Wir

freuen uns auf Sie!

Anmeldung

unter:

0234 /

33385445

Arne

Hirschmann

IST-Dipl.

Personal

Trainer

November 2015 | Stiepeler Bote | 35


FIT & SCHÖN

Sonderveröffentlichung

Bare Münze für sportlichen Fleiß

Bonus und Zuschüsse für Aktive

Bewegung tut gut. Der gute

Vorsatz ist gefasst, die ersten

drei Monate läuft es rund,

doch dann meldet sich der

Motivations-Knick. Die Lust

lässt nach, die Erfolge stagnieren.

Gerade jetzt aber

heißt es: Weitermachen!

Viele Krankenkassen belohnten

und unterstützen

sportliche Aktivität mit barem

Geld. Yoga, Rückenschule,

Sport-Check und Fitness-Bonus

lassen die Flamme wieder

lodern. Beispiel BIG:

Die Krankenkasse ist eine

Partnerschaft mit der Fitness-Kette

INJOY eingegangen.

Versicherte können dort

14 Tage kostenlos und unverbindlich

trainieren – ganz

gleich, ob man dann Mitglied

wird oder nicht. Außerdem

bezuschusst die Krankenkasse

jährlich

zwei zertifizierte

Präventionskurse mit je 120

Euro.

Am Anfang des Prozesses

steht die Frage: Welcher

Sport passt zu mir und wie

stark darf ich mich belasten?

Wer sich bewusst fit halten

will, sollte sich beim Arzt

durchchecken lassen. Der

Sport Check kann gesundheitliche

Risiken mindern: Die

Untersuchung ermittelt Werte

wie BMI (Body Mass Index),

Blutdruck und Herzfrequenz

und gibt so gezielte Hinweise

für den geeigneten

sportlichen

Einsatz.

Foto: BIG

Ihr Wäsche-

Fachgeschäft in

Weitmar-Mitte

Dessous - Sport- und

Entlastungs-BH´s

Nachtwäsche

für Sie und Ihn

36 | Stiepeler Bote | November 2015


Drei Frauen und ein Mann

Stiftung der Sparkasse bringt Adelige zurück nach Kemnade

Mit recht ernstem Gesichtsausdruck

sehen sie uns

von den Wänden in Kemnade

herab an: Die vier

Portraits, die die Stiftung

der Sparkasse Bochum zur

Förderung von Kultur und

Wissenschaft für Haus

Kemnade erworben hat, zeigen

ehemalige Bewohner

Kemnades, die jetzt wieder

in ihr altes Domizil zurück

gekehrt sind.

Sophia Philippina von Syberg,

Anna Maria Christina von Syberg,

Maximilian Conrad von

Berswordt und seine Tochter

Louise Isabella Lisette Friederike

von Berswordt wurden

1773 von dem Maler J.E.

Hauck portraitiert. Sie sind in

ihrer Darstellung etwas hölzern

und keine bedeutenden

Kunstwerke. Aber sie stammen

von Haus Kemnade

und dokumentieren somit ein

Stück Geschichte unserer Region.

Derartige Bildergalerien

hatten damals den gleichen

Zweck, den später die Fotografie

übernahm: Die Erinnerung

an eine adelige Familie

zu bewahren.

Die Portraitierten waren mit

Familienmitgliedern der Sybergs,

die auf Kemnade die

Gerichtsschaft inne hatten,

verheiratet.

Sophia von Syberg ist zum

Zeitpunkt

des Portraits

bereits verwitwet,

was

sich aus der

schwarzen

Kleidung

schließen lässt. Sie stammt

aus der osnabrückischen

Adelsfamilie von Grotthaus.

Sie wird als tatkräftige und resolute

Frau beschrieben.

Auch Anna von Romberg,

verheiratete

Syberg,

schien keine

Konflikte zu

scheuen. Sie

setzte mit ihren

Schwestern

eine gerechtere Erbteilung

gegen ihre Brüder durch.

Maximilian von Berswordt gehörte

einer

der ältesten

stadtadeligen

Familien der

Reichsstadt

Dortmund

an. Er ist mit

Beamtenrock und Feder dargestellt.

Als Rittmeister war

er für juristische Bearbeitung

von Grenzstreitigkeiten zuständig.

Für die Sybergs dürfte

die Verheiratung ihrer Tochter

mit ihm eine gute Partie

gewesen sein.

Seine Tochter Louise war

eine große

Musikliebhaberin.

Sie

gehörte zum

Kreis der

Aufklärer in

Bochum. Mit

dem Arzt, Schriftsteller und

Heimatforscher Carl Arnold

Kortum, der auch zu diesem

Kreis gehörte, war sie eng befreundet.

In den Bildnissen spiegelt

sich die alte Welt des Adels.

Durch die Portraits bekommt

das Haus Kemnade wieder

ein Gesicht, genauer vier Gesichter.

Bauarbeiten im Lottental nähern sich dem Ende

Stadtwerke haben weiteren Abschnitt für Kraftverkehr freigegeben

Seit Anfang Oktober ist ein

weiterer Abschnitt der Straße

„Im Lottental“ komplett für den

Verkehr freigegeben worden.

Zwischen der Einmündung

Grimbergstraße und dem

Restaurant Seenami ist die

Strecke wieder befahrbar. Die

Arbeiten zum Bau der neuen

Wasserleitung von Witten

nach Stiepel konnten in diesem

Abschnitt planmäßig abgeschlossen

werden.

Auch das Restaurant Post’s

Lottental sowie das Waldund

Golfhotel Lottental sind

über die Grimbergstraße und

aus Richtung Kemnader See

STIEPEL AKTUELL

über die Straße „Im Lottental“

wieder uneingeschränkt

zu erreichen. Die Arbeiten im

Abschnitt Grimbergstraße bis

Stiepeler Straße dauern noch

an. „Sollte das Wetter mitspielen,

könnte der Abschnitt

Ende November freigegeben

werden“, sagt Stadtwerke-Sprecher

Christian Seger.

Zur Wiederherstellung der

Straßenoberflächen darf es

aber nicht kräftig regnen oder

winterlich kalt werden.

Die neue Wasserleitung dient

der Trinkwasserversorgung

nach der geplanten Stilllegung

des Wasserwerks Stiepel.

November 2015 | Stiepeler Bote | 37


SERVICE GESUNDHEIT

Husten Schnupfen, Heiserkeit – dauernd erkältet?

Wir brauchen Unterstützung für das Immunsystem

Im Herbst dauernd erkältet?

Manchmal bekommt man

einfach den Kopf nicht frei.

Kaum ist ein grippaler Infekt

überstanden, fängt man sich

schon den nächsten ein – das

schlaucht.

Meist wird das körpereigene

Abwehrsystem mit Viren und

Bakterien, die überall herum

schwirren, alleine fertig.

Ständig sind Immunzellen auf

Patrouille, um eindringende

Krankheitserreger dingfest zu

machen. Meist schaffen sie

das, aber es gibt Situationen,

in denen die körpereigene

Abwehr geschwächt und deshalb

überfordert ist. Das kann

zum Beispiel der Fall sein,

Die Stadtwerke haben

„Bock auf Bochum“! Das

unterstreicht die neue Werbekampagne

des lokalen

Energie- und Wasserversorgers,

die im Oktober gestartet

ist.

„Wir als Stadtwerke möchten

mit dem Slogan Bock

auf Bochum nicht nur das

Lebensgefühl in dieser Stadt

auf den Punkt bringen, sondern

auch klar zum Ausdruck

bringen, dass wir unsere

Verantwortung für Bochum

auf besondere Weise wahrnehmen.

Wie kein anderes

Unternehmen stehen wir für

eine zuverlässige und effiziente

Energie- und Wasserversorgung

in Bochum. Mit

unserem Engagement in den

Bereichen Bildung und Soziales

sowie Sport und Kultur

wenn man in schneller Folge

von mehreren Infektionen

betroffen war. Einige banale

Erkältungen kurz hintereinander

oder viel Stress reichen

aus, um die „Schlagkraft“

des Immunsystems zu beeinträchtigen.

Auch chronische

Erkrankungen können das

Immunsystem so stark in Anspruch

nehmen, dass es bei

einem Erregerangriff nicht mit

voller Kraft agieren kann.

In solche Situationen ist es

sinnvoll, dem Immunsystem

von außen Unterstützung zu

geben. Jetzt ist eine optimale

Versorgung mit immunrelevanten

Mikronährstoffen

besonders wichtig. Dazu

AUS DER GESCHÄFTSWELT

leisten wir außerdem einen

wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen

Leben in unserer

Stadt. Die Zukunft Bochums

liegt uns am Herzen“, betont

Dietmar Spohn, Sprecher der

Geschäftsführung der Stadtwerke

Bochum.

Zunächst gab es lediglich den

Slogan mit dem Hinweis auf

eine Homepage, mittlerweile

haben sich die Stadtwerke

als Initiator zu erkennen gegeben.

Auf der Homepage

können die Bürgerinnen und

Bürger der Stadt ihre Lieblingsorte

auf einer Karte eintragen

und erklären, warum

sie diesen Ort mögen. Mehrere

Hundert haben sich bereits

beteiligt.

In den kommenden Wochen

werden unter dem Slogan

Bock auf Bochum echte Bo-

Andrea Grevel aus der Höke´s

Apotheke. Foto: privat

zählen Vitamine und Spurenelemente.

Mikronährstoffe,

die der Körper braucht, aber

nicht selbst herstellen kann,

sind unter anderem wichtig

Stadtwerke haben „Bock auf Bochum“

Energieversorger startete neue Werbekampagne

chumer Stadtwerke-Kunden

zu Wort

kommen, die persönliche

Begründungen

dafür abgeben, warum

sie Bock auf Bochum

und die Produkte und

Dienstleistungen der

Stadtwerke haben.

Für das ökologische

Engagement der

Stadtwerke ist auf einem Motiv

eine junge Bochumerin zu

sehen, die sich für Investitionen

in Windkraft ausspricht.

Drei weitere Motive zu den

Themenbereichen gute Beratung,

Sponsoring und zuverlässige

Energieversorgung

werden in den nächsten Monaten

parallel veröffentlicht.

Zum Jahreswechsel folgen

dann weitere Motive zu den

Produkten und Dienstleistun-

ANZEIGE

für die Schleimhaut des Atemtrakts

als wichtige Barriere

für Krankheitserreger. Andere

Mikronährstoffe fungieren als

Antioxidantien: Sie neutralisieren

reaktive freie Radikale,

die in unseren Körper eindringen

und Schaden anrichten

können. Die Vitamine C und

E sowie die Spurenelemente

Zink und Selen wirken antioxidativ

und schützen die Zellen

vor oxidativem Stress.

Lassen Sie sich beraten in der

Höke`s Apotheke Stiepel,

Kemnader Str. 316, 44797

Bochum, Tel. 0234/3382030

oder per Mail an

stiepel@alte-apotheke-bochum.de

Dietmar Spohn (links) und Frank Thiel

präsentierten die neue Kampagne.

gen der Stadtwerke.

„Unsere Kunden stehen in der

Kampagne klar im Mittelpunkt.

Es geht um ihre Bedürfnisse,

ihre Wünsche und Interessen.

Die unterschiedlichen Motive

werden das breite Spektrum

an Produkten und Dienstleistungen

abbilden, das wir als

Stadtwerke unseren Kunden

anbieten“, erläutert Frank

Thiel, Geschäftsführer der

Stadtwerke Bochum.

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Martin

Jagusch, Vera Demuth

Anzeigen: Nicole Knippert,

Mo, Mi, Do und Fr 9-12 Uhr,

Tel. 02 34/940 98 52,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Di, Mi und Do

8.30-12.30 Uhr,

02302 / 277 49 94,

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2013.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: Heinz-Werner Sure

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