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44 PACKAGING

Reformländer durchgeführt worden sind, waren die Grundlage für drei Beiträge. Unter den Titeln „Die Entwicklung

auf dem Gebiete der Verpackung und die EU-Osterweiterung“, „Trotz Krise Wachstum der Verpackungsproduktion

– Zum Verpackungswesen in Osteuropa“ und „Beschleunigte wirtschaftliche Entwicklung

durch Förderung des Verpackungswesens – Ergebnisse eines Austausches mit chinesischen Verpackungsexperten“

beantworten sie zahlreiche Fragen, die vor allem von Verpackungsanwendern gestellt werden.

Im Sammelband wurden auch mehrere Beiträge ausländischer Autoren nachgedruckt, die an den Kursen in

Leipzig teilgenommen haben und die während der Kurse die Möglichkeit hatten, den in ihrem Land erreichten

Stand der Verpackungsentwicklung und der Verpackungsverwertung mit dem internationalen Stand zu vergleichen.

Die Berichte zeigen zugleich, welche Anregungen die Kurse den Teilnehmern vermittelt haben.

Aktuelle Fragen des europäischen Verpackungswesens

Über die Strategie der Europäischen Kommission für die Abfallvermeidung und das Recycling, die gegenwärtig

zur Diskussion steht, informiert das Europäische Verpackungsinstitut e. V. in der Ausgabe 1/2004 der

„Reports, News, Notifications“. Von den inhaltlichen Schwerpunkten dieses 60 Seiten umfassenden Arbeitspapiers

werden u. a. die Trends beim Abfallaufkommen und bei der Bewirtschaftung der Abfälle, die Zielvorgaben

der Europäischen Kommission und Abfallvermeidungspläne genannt.

Die neueste Ausgabe dieses Mitteilungsblattes des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. bietet mit

12 Berichten aus der Europäischen Kommission und aus europäischen und internationalen Gremien sowie aus

5 Ländern einen Einblick in aktuelle Fragen des europäischen Verpackungswesens. Speziell berichtet wird in

der neuen Ausgabe auch über einen Verpackungskongress für Mittel- und Osteuropa, über das 40-jährige

Bestehen des Schweizerischen Verpackungsinstituts, über Verpackungsterminologie und Wortschatz in den

Normen, über einen Vorschlag der EU-Kommission zur Lebensmittelkennzeichnung und über die europäische

Projektgruppe für Rückverfolgbarkeit. Hervorzuheben sind auch die Beiträge „Neue Anforderungen an die

stoffliche Verwertung bedruckter Produkte“ und „Europa kommt zum Punkt“ sowie die Berichte über den

Weißrussischen Verpackungsverband „Bel-InfoPack“ und über das Department Verpackung an der Ökonomischen

Akademie Krakow, an dem jährlich mehr als 1200 Studierende die Vorlesungen und Seminare

nutzen.

Das Mitteilungsblatt ist für die Mitglieder sowie für Institute und Organisationen bestimmt, die an der

Zusammenarbeit mit dem Europäischen Verpackungsinstitut e. V. interessiert sind. Es steht den Interessenten

über die Homepage des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. (www.eu-packaging.org) zur Verfügung.

Neue Lehrmaterialien entwickelt

In Verbindung mit der Vorbereitung öffentlicher Seminare und von Weiterbildungskursen für Hochschullehrer

sowie Verpackungs- und Entsorgungsspezialisten sind an der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts

e. V. 15 neue Foliensätze entwickelt worden.

Grundlage hierfür waren die Auswertung von Verpackungsinnovationen sowie von Studien zur Entwicklung

des Warenangebotes und zur Entwicklung auf dem Gebiete der Verpackung. Gleichzeitig wurden im

Ergebnis dieser Entwicklungsarbeiten in den zurückliegenden beiden Jahren die warenkundlichen Foliensätze

und die Foliensätze zur Verpackungs- und Entsorgungswirtschaft vervollständigt und aktualisiert. So sind mit

mehr als 300 neuen Folien Voraussetzungen für eine moderne Gestaltung der Vorträge geschaffen worden.

Dies ist zugleich eine Voraussetzung für eine effektive Übermittlung neuer Erkenntnisse und wichtiger Erfahrungen

aus der Praxis.

Der größte Teil der neuen Folien trägt den neuesten Entwicklungen bei Packstoffen und den Verpackungsinnovationen

aus der jüngsten Zeit Rechnung. Ein Schwerpunkt unter den Innovationen sind funktionell programmierte

Verpackungen. Hierbei wurden Entwicklungen wie das selbstkühlende Bierfass ebenso berücksichtigt

wie Packstoffe mit Sauerstoffabsorbern und Indikatoren, die auf Gefahren für das verpackte Gut hinweisen.

Weitere neue Foliensätze betreffen Entwicklungen in der Waren- und der Verpackungsproduktion, Normen

und Rechtsvorschriften sowie das Sortieren und Verwerten gebrauchter Verpackungen. Ergänzt und erweitert

wurde auch die Sammlung der Lehrtexte, die den Teilnehmern an den Weiterbildungskursen angeboten werden.

FORUM WARE 32 (2004) NR. 1 - 4

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