PolarNEWS_Reisen 2016/17

polarreisen

PolarNEWS

Expeditionen 2016 / 2017

Erlebnis

Auf Tuchfühlung mit der

eisigen Welt

Arktis

Mit dem Eisbrecher durch

die Nordostpassage

Antarktis

Naturerlebnis am südlichen

Ende der Welt


Liebe Reisende

Als wir 1997 das erste Mal in die

Region um den Südpol reisten,

ahnten wir noch nicht, wie sehr

diese Reise unser Leben verändern

würde. Hinger issen von der

Schönheit der Antarktis, ihrer unendlichen

Ruhe und ihrer wunderbaren

Tierwelt, haben wir

seither immer wieder unsere neue

«Heimat» besucht. Manchmal sogar

mehrere Male im Jahr. Seit

über fünfzehn Jahren bereisen wir

nun auch die nördliche Hemisphäre

der Erde, sprich die Arktis.

Völlig anders erleben wir diese

Region: Wilde Landschaften wechseln

sich ab mit blühender Tundra. Immer

wieder begegnen wir Eisbären, Walrossen,

Vögeln und Walen und haben regelmässig

Kontakt mit den Einwohnern dieser kargen

Regionen. Das ist aufregend, schön und

spannend.

Inzwischen bezeichnet man uns nicht nur

in Fotografenkreisen als Polar-Spezialisten.

Ohne falsche Bescheidenheit: Das stimmt.

Wir haben die «Kühlschränke» unserer Erde

unzählige Male be reist – auf Expeditionen

mit dem Flug zeug, auf Forschungs- und mit

Kreuzfahrtschiffen, auf Eis brechern und

Schneescootern oder ganz einfach zu Fuss.

Entsprechend werden wir oft von Reisebüros

um Rat oder Mitarbeit angefragt. Dank jahrelanger

Erfahrung und fundiertem Wissen

garantieren wir Ihnen eine kompetente Beratung

und Begleitung.

Mit PolarNEWS, unserem Magazin über polare

Gebiete, möchten wir Ihnen eine Plattform

schaffen, wo alle Themen zu den Polargebieten

zur Sprache kommen. Wir möchten

die Faszination der Regionen um den Nordpol

und den Südpol einem interessierten Publikum

näherbringen.

Denn kühle Gebiete sind unsere Leidenschaft.

Und wir möchten Sie mit dieser Begeisterung

anstecken. Deshalb haben wir

spannende und faszinierende Reise-Highlights

im ewigen Eis erarbeitet. Lassen Sie

sich also anstecken...

Heiner und Rosamaria Kubny

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Eisberge in der nebelverhangenen Diskobucht in Grönland.

PolarNEWS

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Rubriktitel

Wann Was Wo

Magisch: Schnee- und eisbedeckte Bergwelt in Spitzbergen.

4


Interview: In 80 Tagen um die Eiswelt 8

Mit dem Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov» in vier Etappen

rund um die Arktis – Heiner Kubny erzählt, wie diese

aussergewöhnliche Expedition zustande kam.

Reisen: Arktis 14

Nordpol, Spitzbergen, Grönland, Franz-Joseph-Land, Nunavut,

Wrangel-Insel, Nordostpassage, Nordwestpassage, kanadische Arktis.

Reisen: Antarktis 50

South Georgia, Falklandinseln, Antarktische Halbinsel,

Kaiserpinguine, Basecamp.

Reisen: Galápagos-Inseln 64

In der Mitte der Pole: Die Galápagos-Inseln.

Informieren: Was man wissen sollte 68

Reiseziele, Expeditionsschiffe, Reiseleiter, Wie wir reisen.

5


Wir h

einen neue

6


aben

n Partner

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Rubriktitel

8


In 80 Tagen um die Eiswelt

74 Tage auf dem Schiff, durch die Nordost- und die

Nordwestpassage und die Nares-Strasse: Von Juli bis

September fährt der Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov»

rund um die Arktis, man kann auch Einzeletappen

buchen. PolarNEWS-Inhaber Heiner Kubny erzählt, wie

das spektakuläre Vorhaben zustande gekommen ist.

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Warum werden Expeditionen wie die

Nordostpassage oder zu den Inseln der

russischen Arktis so selten durchgeführt?

Mit einem Eisbrecher sollte das ja kein

Problem sein.

Einerseits rüsten die Russen im Norden des

Landes infrastrukturell und militärisch auf,

da wird es sehr schwierig für ausländische

Schiffe, eine Durchfahrerlaubnis zu erhalten.

Und wenn, dann nur mit enormen Auflagen.

Zudem sind solche Expeditionen organisatorisch

sehr anspruchsvoll und vor allem

sehr teuer. Deshalb finden die Reedereien

kaum jemanden, der die Risiken übernimmt.

Was heisst das, Risiken übernehmen?

Eine Reederei vermietet ihr Schiff mitsamt

Besatzung an einen Reiseveranstalter zu einem

fixen Preis, unter Touristikern nennt man

das verchartern. Es liegt nun am Veranstalter,

die Reisen zu verkaufen – in unserem Fall ist

das der kanadische Reiseunternehmer Quark

Expeditions. Schafft er das nicht, trägt er den

Verlust. Die Schiffsbesitzer aber sind finanziell

gesehen auf der sicheren Seite.

Das ist auch bei PolarNEWS so?

Natürlich. PolarNEWS hat mit seinem deutschen

Partner Ikarus Tours fünfzig der hundert

Betten bei Quark Expeditions eingekauft.

Die anderen fünfzig verkauft Quark

Expeditions selber auf dem amerikanischen

Markt.

Nach zehn Jahren geht der Traum von der Nordostpassage in Erfüllung: Heiner Kubny.

Interview: Christian Hug

Bilder: Rosamaria Kubny

Was für eine Reise: einmal rund um die

Arktis. Damit wird der Traum aller

Arktis-Fans wahr. Wie kam es zu dieser

aussergewöhnlichen Expedition?

Heiner Kubny: Vor zehn Jahren begleitete

ich eine PolarNEWS-Reisegruppe auf einer

Expedition mit dem Eisbrecher «Kapitan

Dranitsyn» von Murmansk über Franz-Joseph-Land

nach Sewernaja Semlja, dem

nördlichsten Punkt von Russland. Das entspricht

etwa der Hälfte der Nordostpassage.

Spätestens damals wurde mir klar, dass ich

die ganze Nordostpassage als PolarNEWS-

Reise ins Programm aufnehmen wollte.

Nur die Nordostpassage?

Ursprünglich schon, ja. Wir wollten diese

Reise gemeinsam mit dem russischen Veranstalter

Poseidon organisieren, weil wir in der

Vergangenheit schon öfters erfolgreich zusammengearbeitet

hatten. Vor zwei Jahren

haben wir das «Unternehmen Nordostpassage»

zum ersten Mal zur Sprache gebracht.

Poseidon war aber zu diesem Zeitpunkt mit

der Expansion des eigenen Programms beschäftigt,

weshalb mein Anliegen auf taube

Ohren stiess. Zudem ergaben sich terminliche

Schwierigkeiten. Schliesslich wurde alles

so kompliziert, dass wir die Verhandlungen

schweren Herzens abgebrochen haben.

Meine Idee war die folgende: Wir starten

Ende Mai, also früh in der Saison, wenn in

der Nordostpassage noch viel Eis liegt, und

fahren mit dem Eisbrecher «50 Years of Victory»

von Murmansk nach Anadyr.

Was ist denn an der Nordostpassage

so aussergewöhnlich?

Die unglaublich wilde Landschaft. Vor allem

aber die speziellen klimatischen Verhältnisse:

Die Nordostpassage ist bis weit in den Sommer

stark vereist, das macht sie schon für die

kommerzielle Schifffahrt überaus anspruchsvoll

und für touristische Fahrten so gut wie

unmöglich. Der letzte Eisbrecher, der mit

Passagieren durch die Nordostpassage fuhr,

war der Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov» –

vor acht Jahren. 2011 planten die Russen eine

neuerliche Reise mit der «Kapitan Khlebnikov»,

die wurde dann aber aus organisatorischen

Gründen abgesagt.

Aus der Nordostpassage ist nun eine

vollständige Arktis-Umrundung

geworden. Wie kam es dazu?

Im vergangenen Dezember flogen Rosamaria

und ich gemeinsam mit Nicolas Kitzki,

dem Geschäftsführer von Ikarus Tours, zu

Quark Expeditions nach Toronto, um über

gemeinsame Projekte zu diskutieren. Seit

einem Jahr arbeiten wir mit Quark Expeditions

zusammen, und das sehr erfolgreich.

An einer der Sitzungen regte ich an, eine

Eisbrecher-Expedition durch die Nordostpassage

durchzuführen, weil ich wusste,

dass die «Kapitan Khlebnikov» seit Jahren

in Wladiwostok stationiert ist und nicht zum

Einsatz kommt.

Die liegt ungenützt im Hafen?

Bis vor etwa fünf Jahren hatte Quark Expeditions

die «Kapitan Khlebnikov» regelmässig

gechartert und mit dem Eisbrecher spektakuläre

Fahrten unternommen. Doch dann

gab die Fesco, also die Far East Shipping

Company als Besitzerin des Schiffes bekannt,

dass der Eisbrecher nicht mehr für

touristische Fahrten zur Verfügung stehe.

Die Company ging damals davon aus, dass

sie das Schiff für die Erdölsuche in der Arktis

zu höheren Preisen an Erdölfirmen vermieten

könne. Das war aber bisher nicht der

Fall, weil die Erdölsuche wegen geopolitischer

und geofinanzieller Turbulenzen ins

Stocken geraten ist. Seither liegt das Schiff

ungenutzt im Hafen von Wladiwostok.

Eigenartig, wo es doch Eisbrecher

braucht, um den Frachtschiffen in der

Nordostpassage den Weg freizumachen...

Das stimmt, aber die «Kapitan Khlebnikov»

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war schon immer in Wladiwostok stationiert

und kam anfänglich nur am östlichen Ende

der Nordostpassage zum Einsatz. Ab Mitte

der neunziger Jahre wurde der Eisbrecher

auch für touristische Reisen in die Arktis

und die Antarktis eingesetzt. Unter anderem

war auch eine Reisegruppe von PolarNEWS

an Bord, als der Eisbrecher im November

2009 tagelang vor Snow Hill in der Antarktis

im Eis gefangen war.

Die Leute von Quark Expeditions

nahmen Ihren Vorschlag gut auf?

Sehr, es brach sogar regelrechte Begeisterung

aus. Denn der Zufall wollte es, dass

Petr Golikov, der ehemalige Kapitän der

«Kapitan Khlebnikov», inzwischen bei

Quark Expeditions angeheuert hatte. Umgehend

wurde das «Unternehmen Nordostpassage»

zur Chefsache erklärt: Petr Golikov

wurde in seinem Urlaub in Florida zwecks

weiterer Abklärungen kontaktiert, und innert

weniger Stunden war klar, dass die «Kapitan

Khlebnikov» tatsächlich zur Verfügung

steht.

Bis dahin war aber nur von der Nordostpassage

die Rede. Die PolarNEWS-Reise

geht jedoch viel weiter.

In der Begeisterung über die Verfügbarkeit

des Schiffes wurde die Idee Nordostpassage

schnell weitergesponnen zu einer kompletten

Umrundung der Arktis in vier Etappen

inklusive Nordwestpassage. Innert zweier

Wochen stand bereits ein erster Routenplan,

der dann bis Mitte Februar 2015 detailliert

ausgearbeitet war.

Zwei Monate für die Planung einer

dermassen grossen Reise. Ist das

überhaupt möglich?

Quark Expeditions hatte bereits vor einigen

Jahren gemeinsam mit der Fesco eine Reise

mit dem Eisbrecher rund um die Arktis

durchgeführt. Man hat also Erfahrung und

konnte die alten Pläne aus der Schublade

ziehen. Trotzdem sind zwei Monate Planung

für so ein riesiges Unterfangen eine kurze

Zeit.

Nun steht die Reise, einmal um die

Arktis, 73 Tage auf dem Eisbrecher.

Ein echter Knüller...

In der Tat! Man kann zwar die Reise auch als

Ganzes buchen, aber eigentlich sind es vier

einzelne Etappen: Start ist in Anadyr an der

russischen Ostküste und von dort durch die

Nordostpassage bis nach Longyearbyen auf

Spitzbergen. Weiter geht die Reise nach

Kangerlussuaq in Grönland, wobei geplant

ist, Grönland im Norden zu umschiffen. Die

dritte Etappe führt von Kangerlussuaq nach

Resolute in der kanadischen Arktis, also ungefähr

durch die Hälfte der Nordwestpassage.

Die vierte Etappe schliesslich führt von

Resolute zurück nach Anadyr.

Ihre Gäste können also beispielsweise

nur die Etappe von Anadyr nach

Longyearbyen buchen?

Ja, jede der vier Etappen ist einzeln zu haben.

Von der geographischen Seite her betrachtet

werden die Europäer eher die ersten

zwei Etappen, die Nordostpassage und die

Fahrt um Grönland, buchen. Gäste vom

amerikanischen Kontinent bevorzugen vermutlich

die zwei letzten Etappen durch die

Nordwestpassage und weit hoch in die kanadische

Arktis.

Reden wir über Geld: Wie viel kostet

die ganze Umrundung?

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Preise sind

noch nicht definitiv. Es ist extrem schwierig,

korrekte Preise festzulegen – wegen den

Kursschwankungen von Dollar, Euro und

Franken. Alleine die Aufhebung der Euro-

Untergrenze hat die Reise um zehn Prozent

verteuert. Der Preis für die ganze Umrundung

wird ab etwa 78’000 Euro zu Buche

In vier Etappen um die Arktis: Details auf den Seiten 28/29, 34/35, 44 und 45.

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Ein Rundflug mit dem schiffseigenen Helikopter ermöglicht eine atemberaubende Vogelperspektive auf das vereiste Meer.

schlagen. Nur die Nordostpassage wird um

die 28’000 bis 50’000 Euro kosten, je nach

Kabinenkategorie.

Das ist ganz schön viel Geld.

Wenn man alles auf einmal auf den Tisch legen

muss – durchaus. Man kriegt dafür ja

auch viel geboten.

Was denn alles?

Wir fahren ja nicht nach Ibiza. Man muss

sich der Kosten bewusst sein: Eisbrecher

sind im Unterhalt und Betrieb teurer als

Kreuzfahrtschiffe, sie brauchen auch mehr

Besatzung. Die «Kapitan Khlebnikov» führt

zudem zwei Helikopter mit, was bedeutet,

dass zusätzlich vier Heli-Piloten- und Heli-

Unterhalts-Crews mit an Bord sind.

Letztes Jahr fuhr der Reiseveranstalter

Hapag-Lloyd mit der «Hanseatic» als

«erstem nicht-russischem Kreuzfahrtschiff»

durch die Nordostpassage. Der

Preis war deutlich unter Ihrem.

Das stimmt. Aber es gibt eben auch deutliche

Unterschiede.

Nämlich?

Wir sind mit einem Eisbrecher unterwegs,

und der ist wie gesagt viel teurer als ein

Kreuzfahrtschiff.

Welche Vorteile bietet der Eisbrecher

gegenüber dem Kreuzfahrtschiff?

Hapag-Lloyd verkündete damals, noch nie

sei ein Kreuzfahrtschiff so hoch in nordischen

Gewässern gefahren wie die «Hanseatic».

Das stimmt. Aber das heisst auch, dass

die «Hanseatic» im eisfreien Wasser weit

weg von der vereisten Festlandküste und den

ebenfalls vereisten Passagen zwischen Inseln

war. Das Schiff kann ja kein Eis brechen.

Folglich konnten die Passagiere an

vielen Stellen gar nicht an Land gehen. Im

Gegensatz zu unserem Vorhaben hat die

«Hanseatic» Franz-Joseph-Land und Spitzbergen

sogar ganz ausgelassen.

Ein weiterer grosser Unterschied ist die Anzahl

Gäste. Wir haben auf der «Kapitan

Khlebnikov» nur halb so viele Passagiere an

Bord wie die «Hanseatic», maximal hundert.

Da sind Anlandungen einfacher. Die

Küstenlinien der russischen Arktis sind vielfach

auch im Sommer vereist, da sind Anlandungen

mit Zodiacs nicht möglich. Mit

dem Eisbrecher und seinen Helikoptern ist

das aber möglich. Und weil wir sichergehen

wollen, dass es unterwegs auch viel Eis zu

brechen gibt, starten wir unsere Reise bereits

im Juli, sechs Wochen früher als letztes

Jahr die «Hanseatic». Das wird gigantisch.

Insbesondere im Norden von Grönland

wird die «Kapitan Khlebnikov» viel Eis

zu brechen haben.

Ja, die Nares-Strasse, wie die Meerenge

zwischen Grönland und der kanadischen

Arktis heisst, ist stark vereist und wird deshalb

von Handelsschiffen nie befahren. Kanadische

und amerikanische Forschungseisbrecher

fahren hier höchst selten durch. Und

mit Touristen hat es auch noch nie ein Eisbrecher

geschafft. Beim letzten Versuch

blieb die «Kapitan Khlebnikov» im Eis stecken

und musste vom russischen Atomeisbrecher

«Yamal» abgeschleppt werden. Ich

vermute, Kapitän Petr Golikov hat da noch

eine Rechnung offen...

Die Nares-Strasse ist auch navigationstechnisch

sehr anspruchsvoll. Ich kann nicht garantieren,

dass wir es schaffen werden, aber

Petr wird es auf jeden Fall versuchen. Entscheidend

sind die Eisverhältnisse vor Ort.

Das klingt alles sehr spannend. Aber

warum nehmen Sie all die Mühe und

Risiken auf sich?

Weil ich einerseits natürlich diese Reise selber

machen möchte und immer wieder Neues

entdecken will. Und weil wir anderseits

als PolarNEWS/Ikarus Tours unseren Gästen

auch Neues bieten wollen. PolarNEWS

war schon der Drahtzieher der Expedition

zur Wrangel-Insel 2008. Von 2010 bis 2012

haben wir gemeinsam mit Ikarus Tours auch

die Eisbrecher-Expeditionen mit der «Kapitan

Dranitsyn» nach Franz-Joseph-Land organisiert.

Diese Reise wurde vorher fünf

Jahre nicht mehr und wird erst wieder im

Juli 2015 durchgeführt. Einige Expeditionen

in die Arktis hätten ohne uns nicht durchgeführt

werden können. Wir sind eben vom

Pioniergeist getrieben! Dank unseren exzellenten

Kontakten ist es uns möglich, solche

spektakulären Reisen zu durchzuführen.

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5 Fragen an den Kapitän

Kapitän Petr Golikov.

Welche Besonderheiten zeichnen

die «Kapitan Khlebnikov» aus?

Der Eisbrecher ist so gebaut, dass das Eis

nicht nur mit dem Bug gebrochen wird,

sondern auch mit dem Heck. Dadurch kann

er sehr dickes Eis brechen. Verschiedene zusätzliche

Systeme ermöglichen es dem

Schiff, sich selber aus dem Eis zu befreien,

sollte es mal stecken bleiben.

Ist die bevorstehende Tour Ihre

erste Arktis-Umrundung?

Insgesamt bin ich schon mehrfach um die

Arktis gefahren, aber noch nie in einem

Stück.

Was macht die Nordostpassage

so besonders?

Landschaftlich kann man den östlichen Teil

der Nordostpassage mit der kanadischen

Arktis vergleichen, die westliche Hälfte eher

mit der Küste Grönlands. Weil aber Russlands

Ostküste im Gegensatz zur kanadischen

Arktis kein Inselarchipel ist und quasi

direkt an den arktischen Ozean grenzt, hat

es in der Nordostpassage viel mehr Eis, und

das ist darüber hinaus sehr viel dynamischer

als dasjenige in Kanada. Die Long Straight

und die Vilkitsky Straight sind deshalb überaus

heikle Passagen.

Einsam: Forschungsstation auf den Neusibirischen Inseln.

Die Tour findet früh im Juli statt, wenn

die Nordostpassage noch stark vereist ist.

Macht das die Reise schwieriger?

Navigationstechnisch ganz bestimmt. Aber

genau aus diesem Grund legen wir ja so früh

ab. Zu dieser Jahreszeit ist die Tierwelt übrigens

ganz besonders spannend, es sind viele

Eisbären unterwegs.

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Dass ich wieder «mein altes Schiff» fahren

kann, auf dem ich schon früher jahrelang

Kapitän war.

Getümmel: Walrosse an der Küste von Vankarem, Tschukotka.

Petr Golikov wurde 1946 in Wladiwostok geboren. Er

absolvierte die Far Eastern Marine Academy und

diente sich bis zum Kapitän hoch. Seit 1980 kommandiert

er Eisbrecher, viele Jahre davon die «Kapitan

Khlebnikov». Seit 2004 lebt er in Toronto und steht für

Quark Expeditions im Einsatz. Petr Golikov spricht

Russisch, Englisch und fliessend Japanisch, er ist

verheiratet und hat einen Sohn aus erster Ehe.

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Rubriktitel

Arktis

14


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Arktis

Die russische Drifteis-Station Barneo wird jedes Jahr im nordpolaren Frühling für rund einen Monat etwa hundert Kilometer vom Nordpol

entfernt aufgebaut und betrieben. Wir fliegen von Spitzbergens Hauptort Longyearbyen zum Eiscamp Barneo, wo wir in geheizten Zelten

schlafen und mit dem Helikopter zum geografischen Nordpol fliegen. Ein einmaliges Erlebnis für die hartgesottenen Abenteurer – und

einmalig für die Schweiz.

1. Tag: Anreise nach Oslo

Linienflug von Zürich nach Oslo. Übernachtung

im Viersterne-Flughafen-Hotel.

2. Tag: Longyearbyen

Weiterflug nach Longyearbyen auf Spitzbergen.

Ankunft gegen Mittag. Im Laufe des

Nachmittags Informationstreffen mit dem

Expeditions-Team von Barneo. Wir werden

informiert über die gegenwärtige Lage des

Camps, erhalten Einzelheiten zum weiteren

Verlauf der Tour sowie die Zeiten für unseren

morgigen Abflug nach Barneo. Übernachtung

im Viersterne-Hotel.

3. Tag: Eiscamp Barneo

Transfer zum Flughafen Longyearbyen und

Flug nach Barneo mit einer Antonov AN-74.

Unglaubliche Ausblicke bieten sich uns. Die

Flugdauer beträgt ungefähr 2,5 Stunden, bevor

wir mitten auf dem Eis in Barneo landen.

Wir werden vom Barneo-Team begrüsst und

in Empfang genommen. Bezug der Unterkunft.

Den Rest des Tages verbringen wir damit,

die einmalige Umgebung zu erkunden.

4. Tag: Flug vom Eiscamp Barneo zum

Nordpol

In dieser extremen Region hängt alles vom

Wetter ab, das sich schnell ändern kann. Heute

ist der Tag, an dem wir mit dem Helikopter

versuchen werden, zum Nordpol zu gelangen.

Von hier richtet sich der Blick nur nach

einer Himmelsrichtung, nach Süden. Hier

gibt es nur Eis und Wasser, das Nordpolarmeer

ist an dieser Stelle 4087 Meter tief. Zu

diesem Zeitpunkt ist es 24 Stunden hell, die

Sonne geht hier zwischen dem 21. März und

dem 23. September nicht unter. Unser Aufenthalt

an diesem ungewöhnlichen Ort beträgt

eine bis zwei Stunden, bevor es wieder

in Richtung Süden, zum Eiscamp geht. Im

Camp erwartet uns im nördlichsten Café der

Welt die Nordpol-Zeremonie mit der Übergabe

der Zertifikate. Am Abend erfolgt der

Rückflug nach Longyearbyen. Übernachtung

im Viersterne-Hotel.

5. Tag: Eiscamp Barneo – Lonyearbyen

(Reservetag)

Wenn es am Vortag nicht gelungen ist den

Nordpol zu erreichen starten wir heute einen

erneuten Versuch. Wenn wir bereits zurück in

Longyearbyen sind haben wir genügend Zeit

den Ort zu erkunden.

6. Tag: Lonyearbyen – Oslo

Am Mittag Flug nach Oslo. Übernachtung im

Viersterne-Flughafen-Hotel.

7. Tag: Oslo – Zürich

Eine aufregende Woche geht zu Ende. Am

Morgen Flug von Norwegens Hauptstadt

nach Zürich.

Im Preis inbegriffen

• Linienflüge mit SAS ab/bis Zürich

• 2 Übernachtungen in Oslo

• 3 Übernachtungen auf Spitzbergen

• Charterflug Longyearbyen – Barneo –

Longyearbyen

• Helikopterflug Barneo – Nordpol – Barneo

• Übernachtung im Eiscamp Barneo

• Volle Verpflegung in Barneo

• 1 Satelliten-Anruf am Nordpol

(max. 2 Minuten)

• Infotreffen mit der Expeditionsleitung

• englischsprachiges Expeditionsteam

• englischsprachiger Arzt in Barneo

• Reisedokumentation

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• zusätzliche fakultative Aktivitäten in

Longyearbyen

• Assistance- und Annullationsschutzversicherung

• obligatorische Evakuierungsversicherung

• alkoholische Getränke

Zahlungsbedingungen

Anzahlung bei Buchung 20% des Reisepreises

Restzahlung 45 Tage vor Abreise

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen

sowie die separaten Rücktritts-/

Annullierungsbedingungen von Ikarus Tours.

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Vom Camp Barneo zum Nordpol

11. bis 17. April 2016

Dies ist eine Reise mit extrem

hohem Expeditions-Charakter!

Der Reiseverlauf muss dem Wetter,

den Wind- und Eisver hältnissen in

der hohen Arktis und am Nordpol

angepasst werden. Kurzfristige

Änderungen sind daher nicht ausgeschlossen,

grösste Flexibilität

ist unabdingbar.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

Eiscamp Barneo – Nordpol 21’600.–

Frühbucherrabatt bis 1.11.2015 1’000.–

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Arktis

Segelschiff: Wha

Aus dem Eisfjord vor Ilulissat treiben Hunderte Eisberge in allen erdenklichen Formen und Grössen. Vom Jakobshavn-Gletscher

entspringen die grössten Eisberge der Nordhalbkugel. Das Eis schimmert in tausend Farbnuancen von Schneeweiss bis Türkisblau. Die

bunt gestrichenen Häuser der grönländischen Siedlungen wirken wie zufällig verteilte Farbtupfer in der überwältigenden Landschaft.

Höhepunkte sind die Begegnungen mit den Inuit, aber auch das Beobachten der spielenden Wale.

1. Tag: Zürich – Kopenhagen

Linienflug nach Kopenhagen. Übernachtung

in Dänemarks Hauptstadt.

2. Tag: Kopenhagen – Kangerlussuaq –Aasiaat

Flug nach Kangerlussuaq, anschliessend erfolgt

der Charterflug nach Aasiaat an der Westküste

Grönlands. Am Abend Einschiffung.

3. Tag: Diskobucht

Heute sind wir an der Mündung der Diskobucht.

Von den reichhaltigen Gewässern werden

sowohl Seevögel als auch Wale angezogen.

Wir erwarten, unsere ersten Grönlandwale

zu sehen. Den Abend und die Nacht verbringen

wir in der Fortune Bay oder in Engelsmandens

Haven, wo es warme Quellen gibt.

4. Tag: Grönlandwale

Heute besteht wiederum die Chance, südlich

von Godhavn Grönlandwale zu sehen. Am

Nachmittag fahren wir zur Mündung des

Jakobshavn Isfjords mit ihren riesigen Eisbergen.

Hier werden wir einige Stunden verbringen

und die Ruhe geniessen.

5. Tag: Disko-Insel

Am Morgen landen wir bei Flakkerhuk auf der

Ostseite der Insel Disko. Auf unserem Weg entlang

der Küste werden wir an riesigen Eisbergen

vorbeifahren. Wir beabsichtigen, bei Narujuk

und Modderbugt anzulanden, um Populationen

von hocharktischen Vögeln zu besuchen. Später

können wir auch Saqqaq einen Besuch abstatten.

Der Ort ist berühmt wegen der 4000-jährigen

Überreste der Saqqaq-Kultur.

6. Tag: Qasigissat

Wir werden einige Anlandungen in einer üppigen

Tundra-Landschaft bei Nordfjord und Qasigissat

versuchen. Hier können wir auch Basaltfelsen

besichtigen. Am Qasigissat leben

Enten und Gänse in grossen Populationen.

18


le Watching in der Diskobucht

16. bis 25. Mai 2016

7. Tag: Oqaatsut

Nahe der Siedlung Sioraq, wo die Einheimischen

Schlittenhunde halten, besuchen wir

eine Thule-Wohnung in einer tollen Umgebung.

Am Abend fahren wir bei Queqertaq

Island entlang der Felsen mit der grössten

Eissturmvogelkolonie Grönlands.

8. Tag: Hunde Ejland

Heute besteht nochmals die Möglichkeit, Grönlandwale

zu sichten. Auf Hunde Ejland sehen

wir die Reste von Siedlungen und Gräbern der

Thule-Kultur aus dem 11. Jahrhundert.

9. Tag: Aasiaat –Kangerlussuaq –Kopenhagen

Rückkehr nach Aasiaat, Ausschiffung. Charterflug

nach Kangerlussuaq. Anschliessend Flug

nach Kopenhagen. Übernachtung in Flughafenhotel.

10. Tag: Kopenhagen –Zürich

Rückflug von Kopenhagen nach Zürich.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 2 Übernachtungen in Kopenhagen

• deutsch- und englischsprachiges

Expeditionsteam an Bord

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge

• Zodiacausflüge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• alle Transfers

• Hafengebühren

• Flughafentaxen

• Reisedokumentation

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• nicht erwähnte Mahlzeiten

• Trinkgelder

• Versicherung

«Rembrandt van Rijn»

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

3-Bett-Kabine 5’450.–

2-Bett-Innenkabine 5’740.–

2-Bett-Aussenkabine mit Bullauge 5’990.–

Einzelkabine

auf Anfrage

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Dr. Michael Wenger, Meeresbiologe

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

Das 100-jährige Segelschiff wurde im Sommer

2012 in Holland mit den neuesten technischen

Kommunikationsmitteln aufgerüstet. Die

Kabinen, die Küche, das Restaurant und die

Bar wurden stilvoll renoviert. Auf dem

Oberdeck geniessen Sie jederzeit tolle Ausblicke.

Unter Deck befinden sich ein geräumiges

Restaurant, eine gemütliche Bar

sowie die Gäste kabinen. Maximal 33 Gäste

garantieren ein familiäres Ambiente.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

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Arktis

Eisbären sind ausschliesslich in der Arktis verbreitet, und zwar zirkumpolar, also in den Polarregionen rund um den Nordpol. Insgesamt leben

in der Region um Spitzbergen zirka 3000 Eisbären. Diese Expedition soll vor allem Tierliebhaber und Fotografen ansprechen, welche den

König der Arktis in seiner natürlichen Umgebung beobachten möchten. Diese Reise bietet aber noch mehr, denn es ist Frühling in der Arktis:

Flora und Fauna erwachen zu neuem Leben.

1. Tag: Zürich – Oslo

Am Abend Flug nach Oslo mit SAS und Übernachtung

in einem Flughafenhotel.

2. Tag: Oslo – Longyearbyen

Flug von Oslo nach Longyearbyen. Nach der

Ankunft haben wir noch etwas Zeit, um den

Ort und das Museum zu besuchen. Am frühen

Abend lichten wir den Anker und fahren

durch den Isfjorden.

3. Tag: Fahrt nach Norden

Auf unserer Fahrt nach Norden entlang der

Westküste Spitzbergens werden wir Sallyhamna

erreichen. Später setzen wir die Reise

fort in den Raudfjord an der Nordküste von

Westspitzbergen. In diesem Gebiet werden

regelmässig Eisbären gesichtet. Dieser schöne

Fjord ist von Gletschern dominiert und

wird gerne von Bart- und Ringelrobben besucht.

4. Tag: Andøya und Monacogletscher

Tundrawanderung auf der Insel Andøya. Eiderenten,

Kurzschnabelgänse und die seltenen

Prachteiderenten nisten hier. Mit etwas Glück

können wir den Fjord befahren und an dessen

Ende an der Front des Monaco gletschers entlang

kreuzen. Dreizehenmöwen zu Tausenden

fischen hier an der Abbruch kante, und oft sieht

man hier Eisbären in fotografisch einmaliger

Umgebung.

5. Tag: Hinlopenstrasse

Wir fahren in die Hinlopenstrasse, dem Verbreitungsgebiet

von Bart- und Ringel robben, Eisbären

und Elfenbeinmöwen. Die Treibeisfelder

vor der Lomfjordshalvøya be fahren wir auf einer

Zodiactour. Ziel ist der Alkefjellet, ein Vogelfelsen,

auf dem Tausende von Dickschnabellummen

in spektakulärer Umgebung nisten.

Auf der Ostseite der Hin lopenstrasse erwartet

uns die Palander bukta auf Nordaustlandet. Hier

leben Rentiere, Kurz schnabelgänse, Elfenbeinmöwen

und Walrosse.

6. Tag: Lågøya

Wir hoffen auf eine Anlandung auf Lågøya,

hier vermuten wir Walrosse an ihren Lagerplätzen.

Später steuern wir den nördlichsten

Punkt unserer Reise an: Phippsøya bei den Sieben

Inseln, nördlich von Nordaustlandet gelegen.

Eisbären und Elfenbeinmöwen be wohnen

diese nördlichsten Inseln. Bei optimalen Bedingungen

verbringen wir einige unvergessliche

Stunden im Packeis, wo wir mit Glück Rosenmöwen

entdecken können. Danach heisst es:

Kurs West.

7. Tag: An der Eiskante

Wir folgen unserem Weg zurück nach Westen,

wobei wir die meiste Zeit der Eisgrenze entlang

fahren auf steter Suche nach Eisbären und dem

seltenen Grönlandwal.

8. Tag: Prins Karls Forland

Wir landen an der Nordspitze von Prins Karls

Forland nahe Fuglehuken, wo Willem Barents

wahrscheinlich zum ersten Mal in Spitzbergen

Land betrat. Seevögel nisten an den Klippen.

Auch Überreste aus der Zeit der Bärenjagd, wie

etwa Selbstschussanlagen und Fallen, sind

überall zu sehen. Am gegenüberliegenden Ufer

des Forlandsundet, bei Sarstangen, befindet sich

ein Ruheplatz von Walrossen. Spitzbergen-

Rentiere grasen auf den relativ saftigen Weiden.

In der Nacht er reichen wir Longyearbyen.

9. Tag: Longyearbyen – Oslo – Zürich

Ausschiffung, Flug über Oslo nach Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 1 Übernachtung in Oslo

• kulturelle und geschichtliche Führung

in Longyearbyen

20


Spitzbergen: Polarbär Spezial

7. bis 15. Juni 2016

• deutschsprachige Reiseleitung

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge

• Zodiacausflüge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• alle Transfers

• Hafengebühren

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Reisedokumentation

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten in Oslo & Longyearbyen

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Dr. Ruedi Abbühl, Meeresbiologe

Priska Abbühl, Natur-Filmproduzentin

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M / V «Ortelius»

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

Die M/V «Ortelius» hat die russische Eis-Klasse L1

(entspricht 1A) und ist daher sehr gut geeignet, um

in festem Ein-Jahres-Meereis und losem mehrjährigem

Packeis zu navigieren. Das Schiff ist robust und

wendig. Die mitgeführten Zodiacs ermöglichen jederzeit

Anlan dungen, auch in kleinen Buchten. Im Jahre

2012 wurde es renoviert und die Kabinen wurden

komfortabler eingerichtet. Das Schiff zeichnet sich

durch geräumige Kabinen und Aufenthaltsräume

einschliesslich der offenen Brücke aus.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person

CHF

4-Bett-Kabine 5’450.–

3-Bett-Kabine 6’030.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 6’670.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 7’030.–

2-Bett-Kabine Deluxe 7’380.–

Superior Doppelkabine 8’060.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

21


Arktis

Mi

Jahrhundertelang blieb der Nordpol unerreicht – und deshalb ein Traum vieler Forscher und Abenteurer. Viele davon bezahlten ihren

Versuch, den nördlichsten Punkt der Erde zu erreichen, mit ihrem Leben. Auch wenn heute die Fahrt zum Nordpol mit dem stärksten

Eisbrecher der Welt vergleichsweise bequem ist: Die Reise bleibt ein aufregendes Abenteuer, der Nordpol bleibt ein Mythos.

1. Tag: Zürich – Helsinki

Linienflug von Zürich nach Helsinki, Transfer

zum Hotel. Übernachtung mit Frühstück im

Fünfsterne-Hotel.

2. Tag: Helsinki – Murmansk

Charter flug nach Murmansk. Auslaufen des

Eis brechers bei Flut im Laufe des Nachmittags.

Unsere Expedition zum Nordpol beginnt!

3. Tag: Barentssee

Die ersten zehn Breitengrade, also gut eintausend

Kilometer, führen uns durch die meist eisfreie

Barentssee in Richtung Franz-Joseph-

Land.

4. Tag: Barentssee

Die «50 Years of Victory» passiert den 80. Breitengrad

Nord. Schon bald tauchen die ersten

Berge von Franz-Joseph-Land am Horizont auf.

Hier beginnt die extreme Eissituation der Arktis,

wir rechnen jederzeit mit dem Erreichen der

Packeisgrenze. Von nun an befinden wir uns im

Lebensraum der Eisbären.

5. Tag: Franz-Joseph-Land

Am frühen Morgen erreichen wir Bell Island

und werden die erste Anlandung mit dem Helikopter

versuchen. Die Fahrt geht weiter, und am

Nachmittag ist ein Besuch des Rubini-Rock

vorgesehen, eines der eindrücklichsten Vogelfelsen

der Arktis. Der Eis brecher wird bis auf

einige Meter an den Felsen fahren, damit wir

eine hervorragende Sicht haben in die Kinderstube

der arktischen Vogelwelt.

6. / 7. Tag: Im Packeis

Die «50 Years of Victory» durchpflügt die

mächtigen Eismassen, riesige Eisschollen

türmen sich entlang unserer Fahrrinne und

Bug wand auf. Die Lektoren haben ihr Programm

begonnen und informieren uns in

abwechs lungs reichen Vorträgen über interessante

Themen.

8. Tag: Nordpol

Abhängig von den Eisverhältnissen sollten wir

den Nordpol heute erreichen. Haben wir unser

Ziel erreicht und lassen es die Wetter- und

Eisbe ding ungen zu, wird ein Barbecue auf dem

Eis veranstaltet. Die Nationalfahnen werden gehisst,

und die ganz Mutigen haben die Gelegenheit,

ein Bad im offenen Wasser der Fahrrinne

zu nehmen! Die Wassertemperatur beträgt minus

1,5 Grad.

9. Tag: Kurs Franz-Joseph-Land

Wieder bahnt sich die «50 Years of Victory» einen

Weg durch das Packeis zurück in Richtung

Süden. Auf dem Rückweg ist ein erneuter Besuch

von Franz-Joseph-Land vorgesehen.

Eventuell gelingt uns eine Anlandung beim Kap

Fligeli, dem nördlichsten Punkt der Inselgruppe.

Solange wir noch im Packeis sind, können

wir Ausschau halten nach dem König der

Arktis, dem Eisbär.

10. Tag: Champ Island

Weiter in Richtung Süden erreichen wir Champ

Island. Ein Landgang führt uns zu den majestätischen

Steinkugeln, die einen Durch messer von

bis zu 3 Metern aufweisen. Für Botaniker ist die

Flora in dieser extremen Region der Arktis von

besonderem Interesse.

11. / 12. Tag: Barentssee

Wir verlassen nun endgültig die Region des Eises

und durchfahren die Barentssee in Richtung

Murmansk. Die letzten Tage auf See und an Bord

des gewaltigen Eisbrechers sind angebrochen.

13. Tag: Murmansk – Helsinki

Mit der Flut laufen wir in den Hafen von Murmansk

ein. Wir verabschieden uns vom Ex peditionsteam

und der Schiffsbesatzung und treten

unsere Heimreise an. Charterflug nach

Helsinki und Übernachtung im Fünfsterne-

Hotel.

22


t dem Eisbrecher zum Nordpol

26. Juni bis 9. Juli 2016

14. Tag: Helsinki – Zürich

Transfer zum Flughafen und Flug nach Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eisbedingungen

bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alkoholische Getränke an Bord

• 2 Übernachtungen in Helsinki

• alle Landgänge und Helikopterflüge

• Transfers in Helsinki und Murmansk

• erfahrenes Expeditionsteam an Bord

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• wetterfeste Expeditionsjacke

• Reisedokumentation

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• Trinkgelder

• Versicherung

• Visum für Russland

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 20% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Ikarus Tours.

Reiseleitung

Dr. Michael Wenger, Meeresbiologe

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

«50 Years of Victory»

Der Atomeisbrecher «50 Years of Victory»

ist der stärkste Eisbrecher, der je gebaut

wurde. Der 75‘000 PS starke Eisbrecher ist

vergleichsweise komfortabel ausgestattet,

um der Be satzung während der mehrmonatigen

Arbeitseinsätze ein vielseitiges

Beschäftigungsprogramm zu bieten. Während

der einsatzfreien Zeit wird der Eisbrecher

für Expeditionsfahrten auf der Strecke

Murmansk – Nordpol – Franz-Joseph-Land –

Murmansk eingesetzt.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

2-Bett-Kabine, Fenster 26’650.–

Mini-Suite, Fenster 29’890.–

Suite, Fenster 35’830.–

Arktika-Suite 38’980.–

23


Rubriktitel

Arktis

Spitzbergen: Polarbär Spezial

29. Juni bis 7. Juli 2016

Spitzbergen ist eines der letzten Wildnisgebiete Europas: Auf halbem Wege zwischen dem norwegischen Festland und dem Nordpol finden

wir hier von Schnee und Gletschern bedeckte Berge, Fjorde, die tief bis in das Landesinnere schneiden, verwitterte Felsklippen und hoch

aufragende Granitfelsen. Mehr als die Hälfte der Landmasse ist vergletschert. Die Region ist Heimat von Eisbären, Walen und Robben.

1. Tag: Zürich – Oslo

Am Abend Flug nach Oslo mit SAS und Übernachtung

in einem Flughafenhotel.

2. Tag: Oslo – Longyearbyen

Flug von Oslo nach Longyearbyen. Nach der

Ankunft haben wir noch etwas Zeit, um den

Ort und das Museum zu besuchen. Am frühen

Abend lichten wir den Anker und fahren

durch den Isfjorden.

3. Tag: Fahrt nach Norden

Auf unserer Fahrt nach Norden entlang der

Westküste Spitzbergens werden wir Sallyhamna

erreichen. Später setzen wir die Reise

fort in den Raudfjord an der Nordküste von

Westspitzbergen. In diesem Gebiet werden

regelmässig Eisbären gesichtet. Dieser schöne

Fjord ist von Gletschern dominiert und

wird gerne von Bart- und Ringelrobben besucht.

4. Tag: Andøya und Monacogletscher

Tundrawanderung auf der Insel Andøya. Eiderenten,

Kurzschnabelgänse und die seltenen

Prachteiderenten nisten hier. Mit etwas Glück

können wir den Fjord befahren und an dessen

Ende an der Front des Monaco gletschers entlang

kreuzen. Dreizehenmöwen zu Tausenden

fischen hier an der Abbruch kante, und oft sieht

man hier Eisbären in fotografisch einmaliger

Umgebung.

5. Tag: Hinlopenstrasse

Wir fahren in die Hinlopenstrasse, dem Verbreitungsgebiet

von Bart- und Ringel robben, Eisbären

und Elfenbeinmöwen. Die Treibeisfelder

vor der Lomfjordshalvøya be fahren wir auf einer

Zodiactour. Ziel ist der Alkefjellet, ein Vogelfelsen,

auf dem Tausende von Dickschnabellummen

in spektakulärer Umgebung nisten.

Auf der Ostseite der Hin lopenstrasse erwartet

uns die Palander bukta auf Nordaustlandet. Hier

leben Rentiere, Kurz schnabelgänse, Elfenbeinmöwen

und Walrosse.

6. Tag: Lågøya

Wir hoffen auf eine Anlandung auf Lågøya,

hier vermuten wir Walrosse an ihren Lagerplätzen.

Später steuern wir den nördlichsten

Punkt unserer Reise an: Phippsøya bei den Siebeninseln,

nördlich von Nordaustlandet gelegen.

Eisbären und Elfenbeinmöwen be wohnen

diese nördlichsten Inseln. Bei optimalen Bedingungen

verbringen wir einige unvergessliche

Stunden im Packeis, wo wir mit Glück Rosenmöwen

entdecken können. Danach heisst es:

Kurs West.

7. Tag: An der Eiskante

Wir folgen unserem Weg zurück nach Westen,

wobei wir die meiste Zeit der Eisgrenze entlang

fahren auf steter Suche nach Eisbären und dem

seltenen Grönlandwal.

8. Tag: Prins Karls Forland

Wir landen an der Nordspitze von Prins Karls

Forland nahe Fuglehuken, wo Willem Barents

wahrscheinlich zum ersten Mal in Spitzbergen

Land betrat. Seevögel nisten an den Klippen.

Auch Überreste aus der Zeit der Bärenjagd, wie

etwa Selbstschussanlagen und Fallen, sind

überall zu sehen. Am gegenüberliegenden Ufer

des Forlandsundet, bei Sarstangen, befindet sich

ein Ruheplatz von Walrossen. Spitzbergen-

Rentiere grasen auf den relativ saftigen Weiden.

In der Nacht er reichen wir Longyearbyen.

9. Tag: Longyearbyen – Zürich

Ausschiffung, Flug über Düsseldorf nach

Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 1 Übernachtung in Oslo

• kulturelle und geschichtliche Führung

in Longyearbyen

• deutschsprachige Reiseleitung

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge

24


• Zodiacausflüge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• alle Transfers

• Hafengebühren

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Reisedokumentation

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten in Oslo & Longyearbyen

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Sandra Walser, Polarguide

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Plancius»

Im Jahr 2009 wurde die M/V «Plancius»

in einer holländischen Werft komplett

nach den neusten Sicherheitsvorschriften

und Bedürfnissen an ein modernes

Polarexpeditionsschiff umgebaut. Die

M/V «Plancius» bietet genügend Platz

für 114 Passagiere und überzeugt durch

die grosszügig ge stalteten Aussendecks.

Das Expeditions schiff ist bei den Gästen

sehr beliebt und liegt auch bei Wellengang

hervorragend im Wasser.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine mit Bullauge 5’450.–

3-Bett-Kabine mit Bullauge 6’030.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 6’670.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 7’030.–

2-Bett-Kabine Deluxe 7’380.–

Superior Doppelkabine 8’060.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

25


Arktis

PolarNEWS-Flüge

Zürich – Düsseldorf – Longyearbyen

Exk

Für diese Reise wurde das Schiff M/V «Plancius» vollständig und exklusiv für PolarNEWS-Leserinnen und -Leser gebucht. Man spricht also

Deutsch, und das in einer Gruppe von angenehm überschaubarer Grösse. Während der Umrundung von Spitzbergen besuchen wir die Inseln

Westspitzbergen, die als einzige bewohnt ist, Nordaustlandet, Edge-Insel, Barents-Insel, Prins Karls Forland und benachbarte

Inseln. Spitzbergen ist die Heimat von 160 Pflanzenarten, 130 Vogelarten, Rentieren, Polarfüchsen, Walrossen und 3000 Polarbären.

1. Tag: Zürich – Longyearbyen

Flug über Düsseldorf nach Longyearbyen,

Übernachtung im Spitsbergen Hotel.

2. Tag: Longyearbyen

Am Morgen kulturelles und geschichtliches

Treffen in Longyearbyen. Am frühen Abend

Einschiffung auf der M/V «Plancius» und

Fahrt durch den Isfjorden.

3. Tag: Krossfjord – Ny Ålesund

Am Morgen erleben wir die erste Zodiacfahrt

entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers.

Am Nachmittag führt uns die Reise nach Ny

Ålesund, der nördlichsten permanent bewohnten

Siedlung der Erde.

4. Tag: Der 80. Breitengrad

Auf der Insel Amsterdamøya besichtigen wir

die Überreste der niederländischen Walfangstation

Smeerenburg aus dem 17. Jahrhundert.

Am Nachmittag entdecken wir die Kolonie

der Krabbentaucher auf Fuglesangen.

Auf dem Weg zur nahen Moffen-Insel, auf

der sich zahlreiche Walrosse aufhalten, überqueren

wir den 80. Breitengrad.

5. / 6. Tag: Hinlopenstrasse

Die Insel Lågøya in der nördlichen Einfahrt der

Hinlopenstrasse bietet eine weitere Mög lichkeit,

Walrosse zu sehen. In der Hinlopen strasse, welche

Westspitzbergen vom vereisten Nordaustlandet

trennt, stehen die Chancen gut, Bart- und

Ringelrobben, Polarbären und Elfenbeinmöwen

zu beobachten.

7. Tag: Barents-Insel – Edgeøya

Im Freemansund landen wir in Sundneset auf der

Barents-Insel und besuchen eine alte Trapperhütte.

Weiterfahrt südwärts zur Disko bukta an der

Westseite von Edgeøya. In dieser seichten Bucht

unternehmen wir eine Zodiac fahrt, um an einem

mit Treibholz aus Sibirien und Walknochen übersäten

Strand anzulanden und zu wandern.

26

8. Tag: Bölscheøya

Besuch auf Bölscheøya und Aekongen, wo wir

ein komplett zusammengesetztes Grön land wal-

Skelett am Strand besichtigen.

9. Tag: Südspitzbergen

Fahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des

spektakulären Hornsundes.

10. Tag: Van-Keulen-Fjord

Landung auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung

des Van-Keulen-Fjords. Haufen weise liegen

Skelette von Weisswalen am Strand, die

hier im 19. Jahrhundert gejagt wurden. Weiterfahrt

zum Recherchefjord.

11. Tag: Longyearbyen – Zürich

Ankunft in Longyearbyen, Ausschiffung und

Flug über Düsseldorf nach Zürich. Ankunft am

Vormittag.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 1 Übernachtung in Longyearbyen

• deutschsprachige Reiseleitung

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge

• Zodiacausflüge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• Hafengebühren

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Reisedokumentation

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.


lusiv: Spitzbergen-Umrundung

6. bis 16. Juli 2016

15. bis 25. Juli 2016

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Dr. Jürg Alean, Glaziologe

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Plancius»

Im Jahr 2009 wurde die M/V «Plancius»

in einer holländischen Werft komplett

nach den neusten Sicherheitsvorschriften

und Bedürfnissen an ein modernes

Polarexpeditionsschiff umgebaut. Die

M/V «Plancius» bietet genügend Platz

für 114 Passagiere und überzeugt durch

die grosszügig ge stalteten Aussendecks.

Das Expeditions schiff ist bei den Gästen

sehr beliebt und liegt auch bei Wellengang

hervorragend im Wasser.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine 6’390.–

3-Bett-Kabine 7’290.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 8’085.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 8’475.–

2-Bett-Kabine Deluxe 8’895.–

Superior Doppelkabine 9’675.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

27


Rubriktitel

Arktis

Nordostpassage

10. Juli bis 5. August 2016

Jahrhundertelang scheiterten Händler und Entdecker am legendären Seeweg von Europa entlang der nordsibirischen Küste nach Asien. Erst

1879 gelang dem Finnen Adolf Erik Nordenskiöld die ganze Durchquerung der Nordostpassage. 2016 wird nach vielen Jahren Pause erstmals

wieder ein Eisbrecher mit Touristen seinen Weg durch die vereiste Strecke bahnen: vom ostrussischen Anadyr bis nach Longyearbyen in

Spitzbergen, rund 7000 Kilometer mit dem Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov».

1. / 2. Tag: Hinflug

Linienflug von Zürich über Moskau nach Anadyr.

Ankunft am zweiten Tag und Transfer zum

Hotel, Übernachtung.

3. Tag: Einschiffung

Am Nachmittag Einschiffung auf den Eisbrecher

«Kapitan Khlebnikov». Unser Schiff

nimmt Kurs Nord, die Expeditions-Kreuzfahrt

beginnt.

4. – 6. Tag: Beringstrasse

Wir passieren das Kap Dezhnev, den östlichsten

Punkt des asiatischen Festlandes. Wir planen

mehrere Anlandungen in dieser Region, darunter

den Besuch der Ortschaft Uelen auf der

Tschuktschen-Halbinsel. Wir sollten bald mit

dem Packeis des arktischen Ozeans in Kontakt

kommen, aber die klimatischen Veränderungen

der letzten Jahre geben darauf keine Garantie

mehr. Je nach Wetterverhältnissen ist ein Landgang

auf der Ittygran-Insel geplant. Auf unserer

Fahrt nach Norden überqueren wir den Polarkreis

und befinden uns somit im Land der Mitternachtssonne.

7. / 8. Tag: Wrangel-Insel

Die Eisverhältnisse bestimmen unseren Tagesablauf

und unsere Route. Normalerweise wird

die Eisdecke immer dichter, selbst für unseren

Eisbrecher wird die Fahrt zu einer Herausforderung.

Weitab von jeder Zivilisation liegt die

zum Unesco-Weltnaturerbe gehörende Wrangel-Insel.

Sie ist der einzige Platz in der Arktis,

wo Schneegänse brüten, Eisbären und Walrosse

sind hier zu Hause. Die Insel hat weder Gletscher

noch eine permanente Eiskappe.

9. – 11. Tag: Auf See

Der Eisbrecher bahnt sich seinen Weg durch das

Ostsibirische Meer, immer auf der Suche nach

Eisbären, Walrossen und Walen. Wir passieren

die Insel Medvezh’i. Lektoren halten Vorträge

an Bord.

12. – 14. Tag: Neusibirische Inseln

Auf den Inseln sind reiche Funde an Knochen

von Mammuts, Nashörnern und Flusspferden

gemacht worden. Wir unternehmen Wanderungen

und erkunden die ehemaligen Lagerplätze

der Jäger.

15. – 18. Tag: Severnaya Zemlya

Berge und Gletscher bedecken die Insel,

über 40 Arten von Pflanzen und noch mehr

Vogelarten sind hier beheimatet. Im Sommer

vermischt sich Schnabelgeklapper mit

dem Geschrei der unzähligen Seevögel und

Gänse, die in den Tundragebieten anzutreffen

sind.

19. – 21. Tag: Novaya Zemlya

Das «Neue Land» besteht aus zwei Hauptinseln

und einer Reihe kleinerer Inseln und verfügt

über eine interessante Fauna, darunter

Polarfüchse, Eisbären und Lemminge.

22. / 23. Tag: Franz-Joseph-Land

Die flachen Küstenebenen sind von zahlreichen

Seen und Tümpeln bedeckt. Die Flora der Region

ist einzigartig, überwiegend sind es Flechten

und Moosarten, die sich den extremen arktischen

Bedingungen angepasst haben. Mit etwas

Glück sehen wir Polarfüchse und Rentiere, Eisbären

und Walrosse.

24. / 25. Tag: Auf See

Wir haben Zeit, diese unglaubliche Expeditions-Kreuzfahrt

noch einmal Revue passieren

zu lassen. An Deck können wir Ausschau halten

nach Walen und Seevögeln. Auch der eine

oder andere Eisberg wird unseren Weg kreuzen.

Im grossen Saal halten Lektoren spannende

Vorträge.

26. Tag: Ausschiffung

Wir erreichen Longyearbyen. Nach der Ausschiffung

Transfer zum Hotel, Übernachtung.

28


27. Tag: Rückflug

Rückflug von Longyearbyen über Oslo nach

Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eisbedingungen

bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• Flug mit Swiss ab Zürich nach Moskau

• Flug mit Transaero von Moskau nach Anadyr

• Flug mit SAS von Longyearbyen über

Oslo nach Zürich

• je eine Hotelübernachtung in Anadyr

und Longyearbyen

• Schiffsreise in der gebuchten

Kabinenkategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge, Zodiacfahrten

und Helikopterflüge

• erfahrenes Expeditionsteam an Bord

• informative Lektorenvorträge

• ein Expeditionsparka

PolarNEWS-Reiseleitung

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

• Visum für Russland

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 20% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Ikarus Tours.

Reiseleitung

Heiner + Rosamaria Kubny, PolarNEWS

IB «Kapitan Khlebnikov»

Der Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov»

wurde für den harten Einsatz im Eis

Nordsibiriens konzipiert. Erbaut 1981

von der renommierten finnischen

Wartsila-Werft, verbindet der Polareisbrecher

überzeugende Leistungsdaten

und modernste Technologie mit überraschend

viel Komfort. Exkursionen

werden sowohl mit dem Zodiac als auch

mit dem Helikopter durchgeführt.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

3-Bett-Kabine 31’480.–

2-Bett-Kabine 40’980.–

Suite 46’600.–

Corner Suite 51’900.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 3’700.–

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

29


Arktis

2 Tage Longyearbyen

Sonderflug nach Longyearbyen

Rückflug über Helsinki

Svalbard, wie Spitzbergen auch genannt wird, ist eine Inselgruppe zwischen dem 74. und 81. Grad nördlicher Breite. Sie besteht aus den

Inseln Westspitzbergen, die als einzige bewohnt ist, Nordaustlandet, Edge-Insel, Barents-Insel, Prins Karls Forland und benachbarten

Inseln. Nur 7 Prozent der Inselgruppe ist mit Vegetation bedeckt. Dank den Auswirkungen des Golfstromes findet man hier aber trotzdem

160 Pflanzenarten. Spitzbergen ist auch Heimat von 130 Vogelarten, Rentieren, Polarfüchsen, Walrossen und Polarbären.

1. Tag: Zürich – Longyearbyen

Sonderflug über Düsseldorf nach Longyearbyen,

Übernachtung im Spitsbergen Hotel.

2. Tag: Longyearbyen

Geführter Tagesausflug. Wir geniessen die Umgebung

von Longyearbyen.

3. Tag: Longyearbyen

Am Morgen kulturelles und geschichtliches

Treffen in Longyearbyen. Am frühen Abend

Einschiffung auf der M/V «Ortelius» und Fahrt

durch den Isfjorden.

4. Tag: Krossfjorden – Ny Ålesund

Am Morgen erleben wir die erste Zodiacfahrt

entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers.

Am Nachmittag führt uns die Reise nach

Ny Ålesund, der nördlichsten permanent bewohnten

Siedlung der Erde.

5. Tag: Der 80. Breitengrad

Auf der Insel Amsterdamøya besichtigen wir

die Überreste der niederländischen Walfangstation

Smeerenburg aus dem 17. Jahrhundert.

Am Nachmittag entdecken wir die Kolonie der

Krabbentaucher auf Fuglesangen. Auf dem

Weg zur nahen Moffen-Insel, auf der sich zahlreiche

Walrosse aufhalten, überqueren wir den

80. Breitengrad.

6. / 7. Tag: Hinlopenstrasse

Die Insel Lågøya in der nördlichen Einfahrt

der Hinlopenstrasse bietet eine weitere Möglichkeit,

Walrosse zu sehen. In der Hinlopenstrasse,

welche Westspitzbergen vom vereisten

Nordaustlandet trennt, stehen die Chancen gut,

Bart- und Ringelrobben, Polarbären und Elfenbeinmöwen

zu beobachten.

8. Tag: Barents-Insel – Edgeøya

Im Freemansund landen wir in Sundneset auf der

Barents-Insel und besuchen eine alte Trapperhütte.

Weiterfahrt südwärts zur Disko bukta an der

Westseite von Edgeøya. In dieser seichten Bucht

unternehmen wir eine Zodiac fahrt, um an einem

mit Treibholz aus Sibirien und Walknochen übersäten

Strand anzulanden und zu wandern.

9. Tag: Bölscheøya

Besuch auf Bölscheøya und Aekongen, wo wir

ein komplett zusammengesetztes Grön landwal-Skelett

am Strand besichtigen.

10. Tag: Südspitzbergen

Fahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des

spektakulären Hornsundes.

11. Tag: Van-Keulen-Fjord

Landung auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung

des Van-Keulen-Fjords. Haufen weise liegen

Skelette von Weisswalen am Strand, die

hier im 19. Jahrhundert gejagt wurden. Weiterfahrt

zum Recherchefjord.

12. Tag: Longyearbyen – Zürich

Ankunft in Longyearbyen. Ausschiffung, Flug

von Longyearbyen über Helsinki nach Zürich.

Ankunft in Zürich am Morgen.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 2 Übernachtungen in Longyearbyen

• Tagesausflug in Longyearbyen

• deutschsprachige Reiseleitung

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge

• Zodiacausflüge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• Hafengebühren

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Reisedokumentation

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

30


Spitzbergen-Umrundung

6. bis 17. Juli 2016

15. bis 26. Juli 2016

24. Juli bis 4. August 2016

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Sandra Walser, Polarguide

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Ortelius»

Das eisverstärkte Expeditionsschiff M/V «Ortelius»

wurde 1989 in der Gdynia Werft in Polen erbaut

und erhielt den Namen «Marina Svetaeva». Über

Jahre diente es als Arbeitsschiff für die Russische

Akademie der Wissenschaften und verbrachte

viele Jahre in den zugefrorenen Gewässern der

Arktis und im nördlichen Pazifik.

Im Frühjahr 2014 wurde das Deck 5 komplett

umgebaut und erfreut sich nun in neuer Frische.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine mit Bullauge 6’690.–

3-Bett-Kabine mit Bullauge 7’570.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 8’395.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 8’850.–

2-Bett-Kabine Deluxe 9’290.–

Superior Doppelkabine 9’990.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

31


Arktis

Sonderflug nach Longyearbyen

Rückflug über Oslo

Spitzbergen erwartet uns mit fantastischen Landschaften und eindrücklichen Tiererlebnissen. Die Begegnung mit den majestätischen

Eisbären ist ein unvergessliches Abenteuer! Ins Meer kalbende Gletscher, beeindruckende Vogelfelsen, Wanderungen in unberührter

Natur, Robben und Walrosse aus nächster Nähe, spannende Ausfahrten mit dem Zodiac – die Expeditionsreise rund um Spitzbergen

ist ein einmaliges Erlebnis!

1. Tag: Zürich – Longyearbyen

Sonderflug über Düsseldorf nach Longyearbyen.

Übernachtung im Spitsbergen Hotel.

2. Tag: Longyearbyen

Am Morgen Besuch des Museums und des

Ortes. Am späten Nachmittag heisst es Leinen

los – die Reise beginnt.

3. Tag: Krossfjorden und Ny Ålesund

Im Krossfjorden brechen wir zu einer Zodiac-

Rundfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-

Gletschers auf. Am Nachmittag führt uns die

Reise nach Ny Ålesund.

4. Tag: Der 80. Breitengrad

Auf der Amsterdamøya besuchen wir Smeerenburg

mit den Resten einer niederländischen

Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert. Am

Nachmittag besuchen wir die Kolonie von

Krabbentauchern auf Fuglesangen. Auf dem

Weg zur nahen Moffen-Insel, auf der sich jährlich

zahlreiche Walrosse aufhalten, überqueren

wir den 80. Breitengrad.

5. / 6. Tag: Hinlopenstrasse

Die Insel Lågøya bietet eine weitere gute

Möglichkeit, Walrosse zu sehen. In der Hinlopenstrasse

stehen die Chancen gut, auf Bartund

Ringelrobben, Eisbären und Elfenbeinmöwen

zu treffen. Beim Besuch am Alkefjellet

erkunden wir den mehrere Kilometer langen

Lummenfelsen. Schon die steilen Basaltklippen

sind sehenswert, aber die Hauptattraktion

besteht aus einigen zehntausend Brutpaaren

von Dickschnabellummen. Auf Nordaustlandet

unternehmen wir einige längere Ausflüge

zwischen der Küste an der Hinlopenstrasse

und der Palanderbukta.

7. Tag: Barents-Insel und Edgeøya

Im Freemansund landen wir in Sundneset auf

der Barentsinsel und besuchen eine alte Trapperhütte.

Weiterfahrt südwärts zur Diskobukta

an der Westseite von Edgeøya. In dieser seichten

Bucht unternehmen wir eine Zodiacfahrt,

um an einem mit sibirischem Treibholz und

Walknochen übersäten Strand anzulanden und

zu wandern.

8. Tag: Bölscheøya

Am Morgen landen wir auf der Insel Bölscheøya

im Archipel der Tusenøyane, südlich

der Edge-Insel. Am Nachmittag besichtigen wir

auf Aekongen ein komplett zusammengesetztes

Grönlandwalskelett.

9. Tag: Südspitzbergen

Fahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des

spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen

mit seinen hohen Bergen. 14 atemberaubende

Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge

herab ins Meer.

10. Tag: Van-Keulen-Fjord

Heute landen wir auf Ahlstrandhalvøya an der

Mündung des Van-Keulen-Fjords. Haufenweise

liegen hier Skelette von Weisswalen, die

von der Zeit des Schlachtens im späten 19.

Jahrhundert zeugen. Am Nachmittag fahren

wir in den Recherchefjord und erkunden die

Tundra am Fjordende, wo für gewöhnlich

Rentiere nach Nahrung suchen.

11. Tag: Longyearbyen – Oslo – Zürich

In der Nacht haben wir Longyearbyen wieder

erreicht. Nach der Ausschiffung erfolgt der

Rückflug über Oslo nach Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

32


Spitzbergen-Umrundung

24. Juli bis 3. August 2016

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 1 Übernachtung in Longyearbyen

• kulturelle und geschichtliche Führung

in Longyearbyen

• deutschsprachige Reiseleitung

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge und Zodiacausflüge

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• alle Transfers

• Hafengebühren

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Reisedokumentation

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Ruedi Küng, Biologe

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

M/V «Plancius»

Im Jahr 2009 wurde die M/V

«Plancius» in einer holländischen

Werft komplett nach den neusten

Sicherheitsvorschriften und Bedürfnissen

an ein modernes Polarexpeditionsschiff

umgebaut. Die

M/V «Plancius» bietet genügend

Platz für 114 Passagiere und

überzeugt durch die grosszügig

ge stalteten Aussendecks. Das Expeditionsschiff

ist bei den Gästen

sehr beliebt und liegt auch bei

Wellengang hervorragend im

Wasser.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine mit Bullauge 6’395.–

3-Bett-Kabine mit Bullauge 7’295.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 8’115.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 8’550.–

2-Bett-Kabine Deluxe 8’950.–

Superior Doppelkabine 9’650.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

33


Arktis

Vielleicht gelingt dem Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov», was bisher noch keinem Passagierschiff gelungen ist: Die Umfahrung der stark

vereisten Nordküste Grönlands und die Fahrt durch die Nares-Strasse, die auch von Forschungs-Eisbrechern nur selten befahren wird.

Wenn das klappt, werden wir Geschichte schreiben. Wenn die Eis- und Wetterverhältnisse diese Route nicht erlauben, werden wir die wenig

bereiste Ostküste Grönlands bis nach Kangerlussuaq an der Westküste erkunden.

1. Tag: Zürich – Longyearbyen

Flug von Zürich über Oslo nach Longyearbyen,

Übernachtung.

2. – 4. Tag: Einschiffung, auf See

Wir beziehen unsere Kabinen und stimmen uns

auf die Reise ein.

5. Tag: Kap Morris Jesup

Wir versuchen, beim nördlichsten Punkt Grönlands

anzulanden. Heute schickt unser Kapitän

Eisspezialisten per Hubschrauber los mit dem

Auftrag, die Eisverhältnisse in der Nares-Strasse

zu erkunden. Sollten es Wetter und Eis erlauben,

werden wir die Nordküste Grönlands umfahren

und durch die Nares-Strasse reisen. In

diesem Fall wird das untenstehende Programm

hinfällig zugunsten dieser historischen Fahrt.

Sollte die Durchfahrt nicht möglich sein, werden

wir unsere Expeditionsfahrt wie folgt entlang

der Ostküste Grönlands weiterführen.

6. Tag: Station Nord

An das militärische und wissenschaftliche

Hauptquartier des Nordostgrönland-Nationalparks

wurde jahrelang die Post für den Nikolaus

geschickt.

7. Tag: Auf Expedition

Das Wetter entscheidet, wo wir anlanden.

8. Tag: Danmarkshavn

Wir fahren bei der Wetterstation mit Zodiacs

durch die Dove-Bucht und halten Ausschau

nach Eisbären und Walrossen.

9. Tag: Shannon- und Sabine-Insel

Wir besichtigen eine Hütte, die von Entdeckungsreisenden

aus dem Holz des Expeditionsschiffes

Alabama errichtet wurde.

10. Tag: Daneborg, Eskimonaes

Daneborg ist das Hauptquartier der Siriuspatrouille

der dänischen Hundeschlitten-Polizei.

11. Tag: Blomsterbugta, Ella-Insel

Wir unternehmen Wanderungen in der farbenprächtigen

Blumenbucht und auf den Gipfel der

Ella-Insel.

12. Tag: Ittoqqortoormiit

Am Eingang zum grössten Fjordkomplex der

Welt besuchen wir Ittoqqortoormiit, die nördlichste

Ortschaft Grönlands.

13. Tag: Rype- und Rodefjord

Mit dem Fernglas halten wir Ausschau nach der

Vogelwelt im Rypefjord. Im Rodefjord erkunden

wir mit den Zodiacs die Eisbergwelt.

14. Tag: Frederiksdal, Sydkap

Wir fahren tiefer in den Scoresby-Sund und besichtigen

am Sydkap die Überreste einer Thule-

Siedlung.

15. Tag: Dänemark-Insel

Wir geniessen die Aussicht auf die zerklüftete

Wildnis und unternehmen Wanderungen bei

den Nunataks.

16. Tag: Dänemark-Strasse

In der Seestrasse zwischen Grönland und Island

treffen wir mit etwas Glück Wale an.

17. Tag: Tasiilaq

Wir überqueren den Polarkreis und versuchen

auf der Insel Ammassalik an Land zu gehen und

den Hauptort Tasiilaq zu besuchen.

18. Tag: Bernstorf Isfjord

Wir suchen nach frischen Gletscherabbrüchen

und einer geeigneten Landestelle für eine Wanderung.

19. Tag: Nanortalik, Herjolfsnes

Wir umrunden die südliche Spitze von Grönland

und landen bei Narsaq Kujalliq, um die

ausgegrabene Farm aus der Wikingerzeit zu bestaunen.

34


Grönland – Extrem

3. bis 24. August 2016

20. Tag: Entlang der Küste

Wir fahren nach Norden entlang der spektakulären

Küstenlinie Westgrönlands. Noch

einmal geniessen wir die Vorträge und eine

Zusammenfassung der Reise der letzten

Tage.

21. Tag: Kangerlussuaq, Rückflug

Ausschiffung, Flug nach Kopenhagen, Übernachtung

im Flughafen-Hotel.

22. Tag: Rückflug

Weiterflug von Kopenhagen nach Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und

Eis bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Bordsprache: Englisch

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyclasse

• je eine Hotelübernachtung in Longyearbyen

und Kopenhagen

• Schiffsreise in der gebuchten

Kabinenkategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge, Zodiacfahrten und

Helikopterflüge

• erfahrenes Expeditionsteam an Bord

• informative Lektorenvorträge

• ein Expeditionsparka

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 20% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Ikarus Tours.

IB «Kapitan Khlebnikov»

Der Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov»

wurde für den harten Einsatz im Eis

Nordsibiriens konzipiert. Erbaut 1981

von der renommierten finnischen

Wartsila-Werft, verbindet der Polareisbrecher

überzeugende Leistungsdaten

und modernste Technologie mit überraschend

viel Komfort. Exkursionen

werden sowohl mit dem Zodiac als auch

mit dem Helikopter durchgeführt.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

3-Bett-Kabine 26’100.–

2-Bett-Kabine 35’290.–

Suite 39’600.–

Corner Suite 43’400.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 2’500.–

35


Rubriktitel

Arktis

Nach dem grossen Erfolg im Sommer 2015 bietet PolarNEWS wieder eine Expeditionsreise durch die Nordwestpassage an. Die rund

5700 Kilometer lange Seestrasse mit ihrer wilden, unberechenbaren Natur ist noch immer umwoben vom Mythos jahrhundertelanger

Suche nach der durchgehenden Schiffspassage.

1. Tag: Zürich – Kopenhagen

Linienflug von Zürich nach Kopenhagen.

Übernachtung im Fünfsterne-Flughafenhotel.

2. / 3. Tag: Kangerlussuaq – Westküste

Per Charterflug geht es nach Kangerlussuaq in

Grönland. Einschiffung auf das Expeditionsschiff

«Sea Adventurer» und Abfahrt. In Ittileq

können wir die typisch farbenfrohen Häuser

bewundern, und in Sisimiut begrüssen uns die

Inuit mit einer Kayak-Vorführung. Wir unternehmen

einen Spaziergang durch das Dorf.

4. Tag: Ilulissat

Ilulissat ist das Synonym für Eisberge in allen

Grössen und Formen in einer beeindruckenden

Landschaft. Der zum Unesco-Weltnaturerbe

zählende Kangia-Gletscher speist den

Fjord und die Diskobucht mit unvorstellbar

grossen Eismassen. Mit den Zodiacs unternehmen

wir einen Ausflug zur Mündung des Fjordes

und geniessen einen Spaziergang in der

sommerlich arktischen Landschaft.

5. Tag: Eqip-Sermia-Gletscher

Unser heutiges Ziel zählt zu den schönsten

Regionen Grönlands. Unterwegs besuchen wir

Saqqaq, ein typisches kleines Dorf. Wir fahren so

nah wie möglich an die mächtige Eiskante des

gut 3 Kilometer breiten Eqip-Sermia-Gletschers.

6. Tag: Uummannaq

Ein Spaziergang durch das farbenfrohe Dorf

am Herzberg bringt uns mit der Walfangzeit

aus vergangenen Jahrhunderten in Berührung.

Wir besuchen die berühmte Mumienfundstätte

in Qilaktisoq.

7. Tag: Baffin Bay

Während wir die Baffin Bay durchqueren, halten

wir nach Walen und Seevögeln Ausschau.

8. Tag: Pond Inlet

Wir erreichen die kanadische Arktis. Die Einwohner

von Pond Inlet heissen uns willkommen.

Wir können eine Wanderung in die bezaubernde

Umgebung unternehmen.

9. Tag: Devon Island

Wir erreichen die östliche Region der Nordwestpassage

mit ihrem weit verzweigten Fjord-

System. Hier überwinterte die Expedition von

Sir John Franklin. Wir planen eine Anlandung in

der Maxwell Bay, um die Überreste einer Thule-

Stätte zu besichtigen. In Dundas Harbour hoffen

wir auf eine Begegnung mit Walrossen und vielleicht

sogar Moschusochsen.

10. Tag: Beechey Island

Am Strand von Beechey Island stehen vier

Mahnsteine, die an die verlorenen Männer der

Franklin-Expedition erinnern. Wir finden hier

auch die Gräber einiger Mitglieder der Franklin-Expedition.

11. Tag: Somerset Island

Die Eismassen in diesen Breiten können selbst

in heutiger Zeit eine fahrplanmässige Durchfahrt

verhindern. Auf der Suche nach der verschollenen

Franklin-Expedition musste James

Clark Ross im Jahre 1848 zum Überwintern

auf Somerset Island Station machen. In Peel

Sound legen wir für eine Wanderung an. Tausende

von Seevögeln nisten in den steilen

Klippen der Prince-Leopold-Insel.

12. Tag: Fort Ross und Bellot Strait

In der Nacht schlagen wir einen südlichen

Kurs ein und folgen Amundsens Route entlang

der Küste von Somerset Island. In Fort Ross,

dem nördlichsten und heute unbewohnten

Aussenposten der kanadischen Hudson’s Bay

Company, gehen wir an Land. Die Bellot Strait

ist reich an Nährstoffen, weshalb wir hoffen,

Sattelrobben, Bartrobben und Eisbären zu sehen.

13. Tag: Victory Point

Hier fand im Jahr 1848 Franklins Suche nach

der Passage ein tragisches Ende. Die ungeheuren

Eismassen in diesem Gebiet hatten ein

Weiterkommen unmöglich gemacht.

14. Tag: King William Island

Roald Amundsen verbrachte zwei Winter auf

King William Island und lernte von den dort

lebenden Inuit, sich den extremen Lebensbedingungen

der Arktis anzupassen und mit Hundeschlitten

umzugehen. In einem Steinhaufen

soll hier die erste und einzige Nachricht von

Franklins Expedition gefunden worden sein.

15. Tag: Cambridge Bay

Die Einwohner von Cambridge Bay heissen

36


Grönland – Nordwestpassage

8. bis 29. August 2016

«Sea Adventurer»

Die «Sea Adventurer» ist ein eisverstärktes,

mit Stabilisatoren bestücktes, hochseetaugliches

Schiff, das fähig ist, abseits der

normalen Routen zu navigieren. Es ist deshalb

für Fahrten in polaren Gewässern

bestens geeignet. Eine Flotte von Zodiacs

erlaubt es, unabhängig von ziviler Infrastruktur

in der Natur Anlandungen oder

Ausfahrten zu machen.

uns mit Tanz und Gesang willkommen. Anschliessend

können wir den 1400-Seelen-Ort,

einen für die Region wichtigen Versorgungspunkt,

kennenlernen. In Coronation Gulf gehen

wir an Land und unternehmen einen Spaziergang.

16. Tag: Bathurst Inlet

In der prächtig herbstlich gefärbten Tundra unternehmen

wir auch heute wieder Wanderungen.

Die Schönheit der zerbrechlichen arktischen

Natur wird unvergesslich bleiben.

17. / 18. Tag: Amundsen Gulf

Im Jahr 1851 gelangte Dr. John Rae mit zwei

Hundegespannen in die Nähe der verlassenen

Schiffe der Franklin-Expedition. Hätte er geahnt,

an welch geschichtsträchtigem Ort er

gelandet war, wäre die Suche nach der Franklin-Expedition

wahrscheinlich anders ausgegangen.

In der Bar können wir über diese Theorie

mit dem Lektorenteam diskutieren.

19. Tag: Kukluktuk–Edmonton

In Kukluktuk haben wir nach der Ausschiffung

noch etwas Zeit. Später fliegen wir per

Charterflug nach Edmonton.

20. Tag: Rückflug

Je nach Abflugzeit Rückflug nach Europa. Die

Zeitverschiebung bis nach Zürich beträgt acht

Stunden.

21. Tag: Zürich

Ankunft in Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• alle Hotelübernachtungen

• Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie

• alle Transfers

• alle Landgänge und Zodiacfahrten

PolarNEWS-Reiseleitung ab/bis Kopenhagen

• erfahrenes Expeditionsteam an Bord

• alle Lektorenvorträge

• wetterfester Expeditionsparka

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 20% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Ikarus Tours.

Reiseleitung

Dr. Michael Wenger, Meeresbiologe

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

3-Bett-Kabine mit Bullauge 15’210.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge, Unterdeck 16’830.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge, Hauptdeck 17’470.–

2-Bett-Kabine mit Fenster, Hauptdeck 18’550.–

Superiorkabine mit Fenster, Oberdeck 20’280.–

Deluxekabine, Ober-/Kapitänsdeck 21’360.–

Suite, Kapitänsdeck 22’870.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 250.–

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

37


Arktis

Spitzbergen-Umrundung

11. bis 21. August 2016

Spitzbergen ist eine von Norwegen verwaltete Inselgruppe, im norwegischen Sprachgebrauch wird sie Svalbard genannt. Spitzbergen ist

ein wahres Tierparadies und steht unter Naturschutz. Vor allem Spitzbergen-Rentiere, Eisbären und Polarfüchse sichtet man regelmässig.

Die Population der Eisbären im Gebiet der Inselgruppe wird auf rund 3500 Tiere geschätzt. Auch Walrosse nutzen die Küste rund um

Spitzbergen als Ruheplätze.

1. Tag: Zürich – Oslo

Am Abend Flug nach Oslo mit SAS und

Übernachtung im Flughafenhotel.

2. Tag: Oslo – Longyearbyen

Flug von Oslo nach Longyearbyen. Nach der

Ankunft haben wir noch etwas Zeit, um den Ort

und das Museum zu besuchen. Einschiffung am

späten Nachmittag.

3. Tag: Nordwest-Spitzbergen

Wir haben verschiedene Möglichkeiten, Wanderungen

zu unternehmen. Auf der Insel Fuglesongen

sind einige Vogelkolonien beheimatet.

Weiter besuchen wir den Raudfjord im

Norden von Westspitzbergen. Am Abend

passieren wir Moffen Island, wo eine grosse

Herde von Walrossen lebt.

4. Tag: Liefdefjorden – Monaco-Gletscher

Die Westküste Spitzbergens gehört wegen ihrer

wilden Schönheit zu den beliebtesten Attraktionen

der Insel. Viele Vogelarten finden

hier ein reiches Nahrungsangebot, und die

steilen Küstenfelsen sind als Brut- und Ruheplätze

interessant.

5. Tag: Sieben Inseln

Heute erreichen wir unseren nördlichsten

Punkt bei Phippsøya, bei den Sieben Inseln

nördlich von Nordaustlandet. Hier sind wir bei

81 Grad Nord angelangt. Eisbären und Elfenbeinmöwen

bevölkern diese Region.

6. / 7. Tag: Hinlopenstrasse und Alkefjellet

Die Hinlopenstrasse trennt die Insel Spitzbergen

von der Insel Nordaustlandet. Wir

fahren ein Stück in diese Meerenge hinein

und können Bartrobben, Ringelrobben,

Elfenbeinmöwen und vielleicht sogar Eisbären

sichten. Durch die Eisschollen steuern wir

unsere Zodiacs nah an den Alkefjellet heran

und erleben Tausende von Dickschnabellummen.

8. Tag: Barentsøya und Edgeøya

Im Freemansund wollen wir in Sundneset auf

der Barents-Insel landen. Später fahren wir

weiter südwärts zur Diskobukta an der Westseite

von Edgeøya. In einer schmalen kleinen

Schlucht steigen wir zu den Rändern hinauf.

Die Wände der Schlucht sind von Tausenden

von Dreizehenmöwen, Gryllteisten und Eismöwen

bewohnt.

9. Tag: Hornsund

Dieser Tag beginnt mit einer stillen Kreuzfahrt

durch die zahlreichen Seitenfjorde des

spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen

mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind

ist 1431 Meter hoch, während ein anderer

Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb

die holländischen Entdecker der Insel

den Namen Spitzbergen gaben.

10. Tag: Van-Keulen-Fjord

Heute landen wir auf Ahlstrandhalvøya an

der Öffnung des Van-Keulen-Fjords. Hier sta-

peln sich die Skelette der Belugawale, es sind

Überbleibsel der Massenabschlachtungen des

19. Jahrhunderts. Am Nachmittag steuern wir

in den Recherchefjord, und wir können die

Tundra am Fjordende erwandern.

11. Tag: Longyearbyen – Oslo – Zürich

Noch in der Nacht erreichen wir Longyearbyen,

Ausschiffung, Rückflug über Oslo nach Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 1 Übernachtung in Oslo

• kulturelle und geschichtliche Führung

in Longyearbyen

• deutschsprachige Reiseleitung

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge

• Zodiacausflüge laut Programm

38


• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• alle Transfers

• Hafengebühren

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Reisedokumentation

• Buch Reiseführer für Spitzbergen

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten in Oslo und Longyearbyen

• Trinkgelder an Bord

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Marcel Burkhardt, Ornithologe

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Plancius»

Im Jahr 2009 wurde die M/V

«Plancius» in einer holländischen

Werft komplett nach den neusten

Sicherheitsvorschriften und Bedürfnissen

an ein modernes Polarexpeditionsschiff

umgebaut. Die

M/V «Plancius» bietet genügend

Platz für 114 Passagiere und

überzeugt durch die grosszügig

ge stalteten Aussendecks. Das Expeditionsschiff

ist bei den Gästen

sehr beliebt und liegt auch bei

Wellengang hervorragend im

Wasser.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine mit Bullauge 6’395.–

3-Bett-Kabine mit Bullauge 7’295.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 8’115.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 8’550.–

2-Bett-Kabine Deluxe 8’950.–

Superior Doppelkabine 9’650.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

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Rubriktitel

Arktis

Die sibirische Arktis stellt für viele immer noch ein Gebiet voller Geheimnisse dar. Eine einzigartige Flora und Fauna hat hier die Zeit

überstanden, denn im Gegensatz zu anderen arktischen Inseln ist die Wrangel-Insel weder von einer permanenten Eiskappe noch von

Gletschern bedeckt. Hier ist auch der grösste Bestand von Eisbären in der Arktis zu finden. Nahe der Grenze zum ewigen Eis treibende

Packeis-Schollen machen es allerdings selbst im Sommer schwierig, die Insel auf den Seeweg zu erreichen. Die Tundralandschaft wird

von Rot– und Brauntönen bestimmt, aber auch blühende Pflanzen können wir finden.

1. Tag: Zürich –Moskau –Anadyr

Linienflug von Zürich über Moskau nach

Anadyr, Tschukotka.

2. Tag: Anadyr, Einschiffung

Gegen Mittag Ankunft im Russischen Fernen

Osten und Transfer zum Pier. Einschiffung

auf die «Spirit of Enderby» und Beginn

unserer Expeditionskreuzfahrt.

3. / 4. Tag: Tschuktschen-Halbinsel

Am ersten Tag auf See stimmen uns die Lektoren

mit ihrem Vortragsprogramm auf die

vor uns liegenden Tage ein. Am zweiten Seetag

sollten wir die Tschuktschen-Halbinsel

erreichen, ein Naturparadies mit Tausenden

von Seevögeln, die im Sommer zum Nisten

hier in den Norden ziehen. Während unseren

Anlandungen werden wir einige typische

Dörfer besuchen und die umgebende Tundra

erkunden. Auf Ittygran Island finden wir die

Whalebone Alley, eine heilige Kultstätte der

Inuit mit einer Vielzahl von Walknochen,

die die einstige Walfangkultur dokumentieren.

5. Tag: Cape Dezhnev

Fahrt durch die Beringstrasse, den schmalen

Wasserweg, der Russland und die Vereinigten

Staaten trennt. Wir planen eine Anlandung

bei Cape Dezhnev, dem östlichsten

Punkt des eurasischen Kontinents. Ein paar

Seemeilen entfernt versuchen wir eine weitere

Anlandung in der Siedlung Uelen.

6. Tag: Kolyuchin Island

Unterwegs über den Polarkreis und hinein in

den Polartag hoffen wir an der Insel Kolyuchin

im Nordpolarmeer anzulanden. Die

kleine Insel liegt in einem Naturschutzgebiet,

in dem Tausende Kormorane, Lummen

und Papageientaucher nisten. Gelegentlich

findet man auch Walrosse am Strand.

40

7.–11. Tag: Wrangel Island

Durch das Packeis nähern wir uns der Wrangel-

Insel. In der Gegend leben viele Eisbären und

Walrosse, die man häufig auf Eisschollen beobachten

kann. Die Insel wurde 2004 wegen ihrer

atemberaubenden Landschaft von der Unesco

zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und in

die Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen.

Bereits seit 1976 existiert das Naturreservat

Wrangel-Insel, ein Schutzgebiet insbesondere

für Eisbären, die hier überwintern und

ihre Jungen aufziehen. Auch Walrosse, Moschusochsen,

Rentiere und Schneegänse findet

man in grosser Zahl. Die Wrangel-Insel ist der

Ort, an dem vor 3500 Jahren die letzten Mammuts

gelebt haben. Bei guten Eis- und Wetterbedingungen

versuchen wir auch Herald Island

anzulaufen, eine kleine und sehr unzugängliche

Insel östlich der Wrangel-Insel.

12. Tag: Nordsibirische Küste

Je nach Wetterbedingungen werden wir versuchen,

um Kap Vankarem und entlang der wilden

und abgeschiedenen Küste Anlandungen

zu unternehmen.

13. Tag: Kolyuchin Bay

Ausflüge entlang der Küste der Kolyuchin

Bay. In den Sanddünen lebt der seltene

Löffelstrandläufer, und im Wasser werden

oft Buckelwale und Grauwale gesichtet.

14. Tag: Big Diomede Island

Im Jahr 1867, als die USA von Russland den

Staat Alaska gekauft haben, wurden die

Grenzen neu verlegt. Seither ist Big Diomede

Island der östlichste Punkt Russlands.

Hier finden wir eine grosse Brutkolonie Rotschnabelalken

und andere Vogelarten. Die

Diomedes-Inseln, bestehend aus der Kleinen

und der Grossen Diomedes-Insel, sind

rund vier Kilometer voneinander entfernt

und bilden die Staatsgrenze zwischen Russland

und den USA und die internationale

Datumsgrenze.

15. Tag: Auf See

Heute ist der letzte Seetag. Wir haben noch

genügend Zeit, um die Eindrücke dieser Expedition

Revue passieren zu lassen.


Wrangel Island

14. bis 30. August 2016

16. Tag: Anadyr – Moskau

Ausschiffung und Rückflug nach Moskau.

Transfer zum Dreisterne-Hotel.

17. Tag: Moskau– Zürich

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen

und Flug nach Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und

Eis bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• Linienfüge ab/bis Zürich nach Moskau

• Flüge ab/bis Moskau nach/von Anadyr

• 1 Übernachtung in Moskau

• Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie

inkl. Vollpension an Bord

• alle Landgänge und Zodiacfahrten

• erfahrenes Expeditionsteam an Bord

• informative Lektorenvorträge zu Flora,

Fauna und Gebiet

• ein Reisehandbuch nach Wahl

PolarNEWS-Reiseleitung ab/bis Zürich

Im Preis nicht inbegriffen

• Visum für Russland

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten in Moskau und Anadyr

• Trinkgelder an Bord

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 20% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annulationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Ikarus Tours.

Teilnehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl: 20

Reiseleitung

Steffen Graupner, Polarexperte

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

«Spirit of Enderby»

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

2-Bett-Kabine ohne D/WC 15’850.–

Superiorkabine mit D/WC 16’390.–

Superior-Plus-Kabine mit D/WC 17’260.–

Minisuite 17’790.–

Heritage-Suite 18’550.–

Die «Spirit of Enderby» wurde

1984 in Finnland als eisverstärktes,

russisches Forschungsschiff

für das ozeanographische Institut

gebaut. Schon seit einigen Jahren

ist das Schiff für Heritage Expeditions

unterwegs. Im März 2012

wurde die «Spirit of Enderby»

in Neuseeland komplett renoviert

und ist eines der letzten ehemaligen

kleinen russischen Forschungsschiffe,

welches noch in polaren

Regionen verkehrt.

41


Rubriktitel

Spitzbergen-Umrundung mit Kv

20. bis 30. August 2016

Spitzbergen ist ein wahres Tierparadies. Die Inselgruppe ist im Sommer Heimat von über 130 Vogelarten. Immer wieder treffen wir auf

Rentiere, Walrosse und Polarbären, deren Bestand auf 3500 Tiere geschätzt wird. Im Herbst, wenn es die Eisverhältnisse zulassen, kann

die Insel Kvitøya besucht werden. Sie ist die östlichste Insel von Spitzbergen. Hier gibt es Walrosskolonien, auch Küstenseeschwalben und

Eisbären halten sich dort von Zeit zu Zeit auf.

1. Tag: Zürich – Oslo

Am Abend Flug nach Oslo. Übernachtung

im Viersterne-Flughafen-Hotel.

2. Tag: Oslo – Longyearbyen

Flug von Oslo nach Longyearbyen. Vor dem

Einschiffen besteht die Möglichkeit, das

Svalbard-Museum zu besuchen. Am frühen

Abend heisst es «Leinen los» und wir fahren

durch den Isfjorden in Richtung Norden.

3. Tag: Krossfjord und Ny Ålesund

Im Krossfjorden brechen wir zu einer Zodiac-Rundfahrt

entlang des spektakulären

14.-Juli-Gletschers auf. Am Nachmittag

führt uns die Reise nach Ny Ålesund, der

nördlichsten, permanent bewohnten Ortschaft

der Erde. In Ny Ålesund befinden

sich auch Polarforschungsstationen verschiedenster

Nationen.

4. Tag: Beverleysundet – Phippsøya

Heute nehmen wir Kurs durch den Beverleysundet

und zur Insel Phippsøya, eine der

Sieben Inseln auf 81 Grad nördlicher Breite

– die Entfernung zum geografischen Nordpol

beträgt bloss noch 1000 Kilometer. Eisbären

und Elfenbeinmöwen bewohnen diese

nördlichsten Inseln.

5. Tag: Nordaustlandet

Die Reise geht immer weiter nach Osten, um

die Region von Nordaustlandet zu erreichen.

Das heutige Ziel ist der Finn Malmgrenfjord,

wo der Berg Soraberget (205 Meter

über Meer) bestiegen werden kann. Von dort

aus haben wir einen fantastischen Ausblick

auf die Eiskappe von Nordaustlandet.

6. Tag: Kvitøya

Heute versuchen wir, die sehr selten besuchte

und am östlichsten gelegene Insel

Kvitøya zu besuchen. Die Insel ist grösstenteils

von einer Eiskappe bedeckt, die nur

42

wenig Raum für eis- und schneefreie Zonen

zulässt. Bei Andreneset blieben im Jahre

1898 der schwedische Entdecker Andrée

und seine Mannschaft nach einem Versuch,

mit einem Ballon den Nordpol zu erreichen,

verschollen. Eine zweite Anlandung

wird an der Ostseite bei Kraemerpynten

versucht, wo eine grosse Walrossherde beheimatet

ist.

7. Tag: Isispynten

Geplant ist eine Anlandung östlich von

Nordaustlandet bei Isispynten, einem Gebiet

mit Nunataks (Bergspitzen), welche von

Gletschern umringt sind. Später geht die

Fahrt weiter entlang des Brasvell Gletschers,

der längsten Gletscherstirn Spitzbergens. In

der Olga Strait wird nach Grönlandwalen

Ausschau gehalten.

8. Tag: Barents-Insel und Edgeøya

Im Freemansund landen wir in Sundneset auf

der Barents-Insel und besuchen eine alte

Trapperhütte. Weiterfahrt südwärts zur Diskobukta

an der Westseite von Edgeøya. In

dieser seichten Bucht unternehmen wir eine

Zodiacfahrt, um an einem mit sibirischem

Treibholz und Walknochen übersäten Strand

anzulanden und zu wandern.

9. Tag: Hornsund

Dieser Tag beginnt mit einer Kreuzfahrt

durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären

Hornsundes in Südspitzbergen mit

seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind erhebt

sich zu einer Höhe von 1431 Metern,

während ein anderer Berg, der Bautaen, veranschaulicht,

weshalb die holländischen Entdecker

der Insel den Namen Spitzbergen gaben.

14 atemberaubende Gletscher wälzen

ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer.

Die Chancen, an dieser Stelle Robben und

sogar Eisbären anzutreffen, stehen ausserordentlich

gut.

10. Tag: Van-Keulen-Fjord, Recherchefjord

Heute gehen wir auf Ahlstrandhalvøya an

der Öffnung des Van-Keulen-Fjords an

Land. Hier stapeln sich die Skelette der Belugawale,

es sind Überbleibsel der Massenabschlachtungen

des 19. Jahrhunderts, eine

stilles Relikt und Denkmal dieser Zeit der

unüberlegten Ausbeutung. Am Nachmittag

fahren wir in den Recherchefjord und wandern

zu einem Tundragebiet, wo meistens

viele Rentiere friedlich grasen.

11. Tag: Longyearbyen – Helsinki – Zürich

Unsere Expeditions-Kreuzfahrt ist heute leider

zu Ende. Ausschiffung, Rückflug über

Helsinki nach Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.


itøya

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 1 Übernachtung in Oslo

• kulturelle und geschichtliche Führung

in Longyearbyen

• deutschsprachige Reiseleitung

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge

• Zodiacausflüge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• alle Transfers

• Hafengebühren

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Reisedokumentation

• Buch Reiseführer für Spitzbergen

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten in Oslo und Longyearbyen

• Trinkgelder an Bord

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

• evtl. zusätzliche Übernachtung in Oslo

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Josef Wermelinger, Polarexperte

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Plancius»

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine mit Bullauge 6’395.–

3-Bett-Kabine mit Bullauge 7’295.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 8’115.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 8’550.–

2-Bett-Kabine Deluxe 8’950.–

Superior Doppelkabine 9’650.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

Im Jahr 2009 wurde die M/V

«Plancius» in einer holländischen

Werft komplett nach den neusten

Sicherheitsvorschriften und Bedürfnissen

an ein modernes Polarexpeditionsschiff

umgebaut. Die

M/V «Plancius» bietet genügend

Platz für 114 Passagiere und

überzeugt durch die grosszügig

ge stalteten Aussendecks. Das Expeditionsschiff

ist bei den Gästen

sehr beliebt und liegt auch

bei Wellengang hervorragend im

Wasser.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

43


Arktis

Westgrönland – Kanadische Arktis

22. August bis 9. September 2016

Die dritte Etappe der Arktis-Umrundung führt mit dem Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov» entlang der Westküste Grönlands in den hohen

nördlichen Teil der Nunavut genannten kanadischen Arktis: bis hoch auf 81 Grad 7 Minuten nördlicher Breite. Das Schiff sucht sich seinen

abenteuerlichen Weg durch die vereisten Passagen zwischen den Inseln Devon, Ellesmere und Axel Heiberg und zurück zur Ortschaft

Resolute auf der Cornwallis-Insel. Wir erkunden Routen, die nur sehr selten von Schiffen befahren werden.

1./2. Tag: Zürich–Kangerlussuaq

Flug von Zürich nach Kopenhagen und Übernachtung.

Am nächsten Tag Weiterflug nach Kangerlussuaq

und Einschiffung auf den Eisbrecher.

3.–8. Tag: Westgrönland

Fast eine Woche lang erkunden wir die Westküste

Grönlands. Wir machen Halt in den Siedlungen

Sisimiut, Ilulissat, Uummannaq, Upernavik und

Qaanaaq, wo wir die Ortschaften besuchen, am

kulturellen Leben der Inuit teilnehmen und auf

Wanderungen die Gegenden erforschen. Wir lassen

uns per Hubschrauber auf dem Kap York absetzen

und bestaunen Fjorde voller Eisberge. Wir

unternehmen Zodiac-Fahrten und halten Ausschau

nach der vielfältigen Tierwelt der grönländischen

Arktis.

9. Tag: Überfahrt

Wir setzen über zum nördlichen Teil der kanadischen

Artkis und steuern die Insel Coburg an, die

zwischen den grossen Inseln Devon und Ellesmere

liegt. Auch ein Besuch von Grise Fjord, der

einzigen Ortschaft auf der Ellesmere-Insel, ist

geplant.

10.–16. Tag: Kanadische Arktis

Unter Berücksichtigung der Eis- und Wetterverhältnisse

führt die Expedition durch das selten

befahrene Hell Gate in den Tanquary-Fjord-Nationalpark

und zum Chapman-Gletscher. Wir besuchen

die Wetterstation Eureka und erkunden

die Axel-Heiberg-Insel und die Norwegische

Bucht auf Landgängen. Wir fahren durch den

Belcher-Kanal, die Penny-Strasse, den Queen-

Kanal und die Crozierstrasse und steuern auf den

Spuren des Entdeckers Sir John Franklin die

Beechey-Insel an, wo drei Grabmarkierungen an

die Toten der Franklinexpedition erinnern.

17.–19. Tag: Heimreise

Wir erreichen Resolute. Ausschiffung und Übernachtung.

Am nächsten Tag Rückflug mit Umsteigen

in Ottawa. Durch die Zeitverschiebung

erreichen wir Zürich am 19. Tag.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

3-Bett-Kabine 23’950.–

2-Bett-Kabine 29’350.–

Suite 32’600.–

Corner Suite 35’800.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 2’500.–

Programmänderungen wegen Wetter- und

Eis bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Für beide Reisen gilt:

Bordsprache: Englisch

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• erwähnte Hotelübernachtungen

• Schiffsreise in der gebuchten

Kabinenkategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge, Zodiacfahrten

und Helikopterflüge

• erfahrenes Expeditionsteam an Bord

• informative Lektorenvorträge

• ein Expeditionsparka

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 20% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und

Vertragsbedingungen sowie die

separaten Rücktritts-/Annullierungsbedingungen

von Ikarus Tours.

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

44


Nordwestpassage

6. bis 23. September 2016

Arktis-Umrundung mit dem Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov», vierte Etappe – die Nordwestpassage, an der Seefahrer mehr als fünf

Jahrhunderte lang scheiterten. Wir fahren durch den Insel-Archipel der nördlichen kanadischen Arktis, entlang der nordkanadischen

Küste durch die Beringsee bis nach Anadyr im äussersten Osten Russlands. Eine Expedition mit viel Eis und einer reichhaltigen Tier- und

Pflanzenwelt, die wir unterwegs natürlich ausführlich erkunden.

1./2. Tag: Zürich–Resolute

Flug von Zürich nach Ottawa, Kanada, und

Übernachtung. Am nächsten Tag Weiterflug

nach Resolute und Einschiffung auf den Eisbrecher.

3./4. Tag Radstock Bay–McClure-Strasse

Unsere ersten Erkundungen führen uns von der

Radstock Bay via Beechey-Insel zum Vogelschutzgebiet

auf der Prinz-Leopold-Insel und

zur McClure-Strasse, wo sich oft Eisbären aufhalten.

5.–7. Tag: Auf See

Während der Seetage brechen wir durch Eis,

werden bei guten Bedingungen mit den Hubschraubern

fliegen und suchen nach Gelegenheiten

für spontane Landungen.

8.–12. Tag: Kanadische Route

Wir folgen der Nordwestpassage auf kanadischem

Staatsgebiet: Wir erkunden auf dem

Thomson River die Mercy-Fälle, den Aulavik-

Nationalpark, Sachs Harbour und die Banks-

Insel in den Nordwestterritorien. Weiter geht

die Reise zu den Smoking Hills, dem Mackenzie-Delta

und der Franklin-Bucht bis zur Herschel-Insel.

13.–16. Tag: Russische Route

Durch die Beaufortsee überqueren wir die

Staatsgrenze in russisches Gewässer. Das Schiff

bricht durch das dicke Eis, wir unternehmen

Helikopterausflüge. Zwei Tage lang widmen

wir uns der Tschuktschen-Halbinsel, wo wir auf

Landgängen die Flora und Fauna erforschen

und am kulturellen Leben der Einheimischen

teilnehmen.

17./18. Tag: Rückreise

Nach der Ankunft in Anadyr Ausschiffung und

Flug nach Moskau, wo wir übernachten. Am

nächsten Tag Weiterflug nach Zürich.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Ikarus Tours durchgeführt.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

3-Bett-Kabine 23’950.–

2-Bett-Kabine 29’350.–

Suite 32’600.–

Corner Suite 35’800.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 2’500.–

45


Arktis

Spit

Ostgrönland gehört weltweit zu den letzten Gebieten mit unberührter Natur. Durch den langen Winter mit einer dicken Eisdecke auf

dem Meer und durch den breiten Treibeisgürtel im Frühjahr und im Sommer ist Ostgrönland von den anderen Teilen Grönlands und

dem Rest der Welt ziemlich abgeschnitten. Erst vor etwa 100 Jahren kamen die ersten Europäer hierher. Die Abgeschiedenheit kommt

in Sprache und Kultur dieser Region deutlich zum Ausdruck.

1. Tag: Zürich – Oslo

Am Abend Flug nach Oslo mit SAS. Übernachtung

im Flughafenhotel.

2. Tag: Oslo – Longyearbyen

Nach der Ankunft in Longyearbyen Besuch

des Ortes und des Museum. Am frühen Abend

Einschiffung auf die M/V «Plancius» und

Fahrt durch den Isfjorden.

3. Tag: Raudfjord – Moffen Island

Wir fahren in den Raudfjord an der Nordostküste

von Spitzbergen, einen schönen Fjord

mit spektakulären Gletschern. Hier sind Ringelrobben

und Bartrobben zu Hause. Wir sehen

Vogelkolonien und üppige Vegetation. Es

gibt gute Möglichkeiten, Eisbären zu sehen.

Von hier aus nehmen wir Kurs auf Moffen

Island, wo sich meist Walrosse am Strand versammeln.

4. / 5. Tag: Auf See

Mit Kurs West durchqueren wir die Grönlandsee

und halten Ausschau nach Buckelund

Finnwalen. Begleitet werden wir von

Sturmvögeln und Dickschnabellummen.

6. Tag: Foster Bugt – Kaiser-Franz-

Joseph-Fjord

Wir nähern uns Grönland und versuchen,

durch das Eis in die Foster Bugt zu fahren, wo

wir auf eine Anlandung bei Mygge bugten

hoffen. Hinter der alten Jagdhütte breitet sich

die offene Tundra aus, die von Moschusochsen

bewohnt wird. Wir steuern durch den

Kaiser-Franz-Joseph-Fjord, einen fantastischen

Ort, umringt von hohen Bergen zu beiden

Seiten.

7. Tag: Antarcticahavn

Die erste Tageshälfte verbringen wir im Antarcticahavn,

einem breitläufigen und ausgedehnten

Tal, in dem man auch Gruppen von

Moschusochsen begegnen kann. Zu dieser

Zeit kann man die herbstlichen Farben der kargen

arktischen Vegetation bestaunen.

8. Tag: Blomster Bugt – Ella Ø

Wir hoffen auf eine Anlandung an der Blomster

Bugt, um dort die schönen geologischen

Formationen zu besuchen. Schnee hasen und

seltene Vogelarten kann man hier zu sehen bekommen.

Am Nachmittag nehmen wir Kurs

auf Ella Ø und geniessen eventuell am Abend

noch eine Anlandung.

9. Tag: Scoresby-Sund – Danmarks Ø

Heute erreichen wir den Scoresby-Sund und

fahren entlang der schroffen und vergletscherten

Küste. Wir unternehmen einen

Zodiac ausflug entlang der Gletscherfront und

können eventuell in der Nähe des Maane-

Gletschers an Land gehen. Später landen wir

auf Danmarks Ø an, wo sich Ruinen einer

Inuit-Siedlung befinden, die vor ungefähr

200 Jahren ver lassen wurde. Hier gibt es auch

historische Grabstätten.

10. Tag: Kap Hofmann Halvø

Heute gehen wir auf Kap Hofmann Halvø an

Land. In dieser Gegend weiden oft Moschusochsen.

Auch Alpenschneehühner und Eistaucher

können wir hier finden. Die Landschaft

ist ausgesprochen schön, besonders, wenn sich

das Laub von Zwergweide und Zwergbirke im

Herbst verfärbt.

11. Tag: Nordwestfjord

Im Nordwestfjord in Scoresby-Land treffen wir

am Morgen auf gigantische Eisberge. Einige sind

mit Sicherheit über 40 Meter hoch und mehr als

einen Kilometer lang. Wir gehen in der Nähe

vom Sydkap an Land, um die Überreste eines

Winterdorfs der Thule -Kultur zu besichtigen.

12. Tag: Ittoqqortoormiit

Wir erreichen Ittoqqortoormiit, mit 400 Einwohnern

die einzige grössere Siedlung am Scoresby-

Sund. Hier haben wir genügend Zeit, das Dorf zu

erkunden und mit Ein heimischen in Kontakt zu

treten. Oder einige Souvenirs zu kaufen.

46


zbergen – Ostgrönland – Island

5. bis 19. September 2016

13. Tag: Auf See

Auf der Fahrt nach Island durchqueren wir die

Denmark Strait und hoffen, Wale und Seevögel

beobachten zu können. In der Nacht präsentiert

sich vielleicht ein Polarlicht am Himmel.

14. Tag: Akureyri – Reykjavik

Mit der Ankunft in Akureyri endet die Expeditionsschiffsreise.

Mit dem Bus fahren wir

über die weiten Hochflächen Nordislands

und erreichen am Nachmittag Reykjavik.

Übernachtung im Mittelklasse-Hotel in Reykjavik.

15. Tag: Reykjavik – Zürich

Linienflug von Reykjavik nach Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 1 Übernachtung in Oslo

• 1 Übernachtung in Reykjavik

• deutschsprachige Reiseleitung

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• Vollpension an Bord

• alle Landgänge

• Zodiacausflüge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• Hafengebühren

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Reisedokumentation

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

M/V «Plancius»

Reiseleitung

Dr. Ruedi Abbühl, Meeresbiologe

Priska Abbühl, Natur-Filmproduzentin

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

Die M/V «Plancius» wurde 1976 als ozeanographisches

Forschungsschiff der Holländischen

Königlichen Marine in Betrieb genommen. Von

2007 bis 2009 wurde es komplett zum modernen

Expeditionsschiff umgebaut. Mit seiner Eisklasse

zieht es vorbei an Gletschern, Treibeis sowie Eisbergen

und lässt eine Seereise zu einer unvergesslichen

Expe dition werden. Das Schiff bietet

Platz für 114 Passagiere. Mit der erfahrenen Crew

bringt die M/V «Plancius» ihre Gäste zu den Naturschönheiten

der Arktis und der Antarktis.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine mit Bullauge 7’290.–

3-Bett-Kabine mit Bullauge 8’390.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 9’490.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 9’980.–

2-Bett-Kabine Deluxe 10’550.–

Superior Doppelkabine 11’450.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

47


Rubriktitel

Arktis

Ostgrönland gehört weltweit zu den wenigen Gebieten mit weitestgehend unberührter Natur. Erst vor etwa 100 Jahren erreichten die

ersten Europäer diese Region. Die Abgeschiedenheit kommt in Sprache und Kultur der Inuit deutlich zum Ausdruck. Und die wilde

Natur zeigt sich den Besuchern von ihrer schönsten Seite – vor allem im Herbst, wenn Bewegung in die Tierwelt kommt, wenn die

Vegetation bunt schillert und am Nachthimmel das Polarlicht in den schönsten Farben wabert.

1. Tag: Zürich – Reykjavík

Linienflug von Zürich nach Reykjavik, Übernachtung.

2. Tag: Transfer, Einschiffung

Am Morgen Transfer mit dem Bus zum Schiff

nach Akureyri, wo wir nach rund sechs Stunden

Fahrt am Nachmittag ankommen. Einschiffung

auf die M/V «Ortelius». Am frühen

Abend beginnt unsere Schiffsreise nordwärts

in Richtung Dänemarkstrasse.

3. Tag: Auf See

Auf See mit Nordkurs durch die Dänemarkstrasse.

Gewiss sehen wir Eissturmvögel, Dreizehenmöwen,

Basstölpel und grosse Gruppen

von Trottellummen und Tordalken. Wir überqueren

den nördlichen Polarkreis und halten

nach Walen Ausschau. Am Abend vor dem Kap

Brewster erspähen wir die ersten Eisberge.

4. Tag: Volquart-Boons-Küste

Am Morgen kreuzen wir vor der stark vergletscherten

Volquart-Boons-Küste. Je nach Situation

begeben wir uns auf eine Zodiac-Tour

entlang der zahlreichen Gletscherzungen, und

vielleicht können wir an Land gehen, etwa

beim Maane-Gletscher oder in der Vikingebugt.

Später landen wir auf Danmarks Ø. Hier

interessieren uns besonders die Überreste einer

Inuit-Siedlung, die vor etwa 200 Jahren

verlassen worden ist. Am Abend setzen wir

unsere Fahrt durch die wunderschönen, mit

Eisbergen vollgestellten Fjorde fort.

5. Tag: Kap Hofmann Halvø

Heute gehen wir auf der Kap Hofmann Halvø

an Land. In dieser Gegend weiden oft Moschusochsen.

Auch das Alpenschneehuhn und

den Eistaucher können wir hier antreffen. Die

Landschaft mit ihren Zwergweiden, Zwergbirken

und Beerensträuchern ist im Herbst besonders

farbig und schön. Am Abend geht die

Fahrt weiter Richtung Scoresby-Land.

6. Tag: Sydkap

Auf dem Weg zum Sydkap in Scoresby-Land

treffen wir auf gigantische Eisberge. Einige

sind über 100 Meter hoch und mehr als einen

Kilometer lang. Da der Fjord selbst nur etwa

400 Meter tief ist, sind die meisten dieser Eisgiganten

hier auf Grund gelaufen. Wir gehen

beim Sydkap an Land, um die Überreste eines

Winterdorfs der Thule-Kultur zu besichtigen.

7. Tag: Jameson Land, Ittoqqortoormiit

Am Morgen landen wir an einer Lagune an der

Südküste von Jameson Land, einem Gebiet mit

Watvögeln und Gänsen, die sich hier für ihre

herbstliche Migration sammeln. Moschusochsen

und Halsbandlemminge schaffen es, vom

kargen Pflanzenwuchs dieser Tundra zu leben.

Am Nachmittag besuchen wir Ittoqqortoormiit,

mit 400 Einwohnern die grösste Inuit-Siedlung

am Scoresby-Sund.

8. / 9. Tag: Auf See, Ausschiffung

Den gesamten Tag halten wir Ausschau nach

Walen und Zugvögeln. In der Nacht bestaunen

wir bei guten Verhältnissen einmal mehr die

Nordlichter. Übernachtung in Reykjavik.

10. Tag: Rückflug nach Zürich

Rückflug nach Zürich. Ankunft am Nachmittag.

Auf Wunsch kann eine zusätzliche Übernachtung

in Reykjavik gebucht werden.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eisbedingungen

bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• Flüge in Economyklasse ab/bis Zürich

• 2 Übernachtungen in Reykjavik

• Vollpension an Bord

48


Ostgrönland – Polarlichter

13. bis 22. September 2016

• Schiffsreise in der gebuchten

Kabinenkategorie

• alle Landgänge

• Zodiacausflüge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• alle Transfers

• Hafengebühren

• Flughafentaxen

• Reisedokumentation

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• alkoholische Getränke an Bord

• weitere Mahlzeiten

• Trinkgelder

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

• evtl. zusätzliche Hotelübernachtungen

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 20% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen

sowie die separaten Rücktritts-/

Annullierungsbedingungen von Ikarus Tours.

Reiseleitung

Josef Wermelinger, Polarexperte

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Ortelius»

Das eisverstärkte Expeditionsschiff M/V «Ortelius»

wurde 1989 in der Gdynia Werft in Polen erbaut

und erhielt den Namen «Marina Svetaeva». Über

Jahre diente es als Arbeitsschiff für die Russische

Akademie der Wissenschaften und verbrachte

viele Jahre in den zugefrorenen Gewässern der

Arktis und im nördlichen Pazifik.

Im Frühjahr 2014 wurde das Deck 5 komplett

umgebaut und erfreut sich nun in neuer Frische.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine mit Bullauge 4’830.–

3-Bett-Kabine mit Bullauge 5’475.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 6’010.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 6’410.–

2-Bett-Kabine Deluxe 6’660.–

Superior Doppelkabine 7’320.–

Frühbucherrabatt bis 31.12.2015 200.–

49


Rubriktitel

Antarktis

50


51


Rubriktitel

Antarktis

Eine Entdeckungsreise ins Tierparadies des südlichen Atlantiks: Zuerst besuchen wir die Falklandinseln, bestehend aus den zwei

Hauptinseln Westfalkland und Ostfalkland und etwa 200 kleineren Inseln. Weiter führt uns die Fahrt zu dem 1400 Kilometer östlich

gelegenen South Georgia. Volle acht Tage verbringen wir auf der 160 Kilometer langen und nur 30 Kilometer breiten Insel und

besuchen die Königspinguine in der St Andrews Bay und in der Salisbury Plain.

1. Tag: Zürich – Buenos Aires

Linienflug ab Zürich über Frankfurt nach

Buenos Aires mit der Lufthansa.

2. Tag: Buenos Aires

Am Morgen Stadtrundfahrt, der Nachmittag

steht zur freien Verfügung. Übernachtung mit

Frühstück.

3. Tag: Buenos Aires – Trelew – Puerto Madryn

Transfer zum Airport, Flug nach Trelew und

Transfer nach Puerto Madryn. Übernachtung

mit Frühstück.

4. Tag: Puerto Madryn, Einschiffung

Am Nachmittag legt die M/V «Plancius» ab

und nimmt Kurs auf die Falklands.

5./ 6. Tag: Auf See

Auf der Überfahrt zu den Falklands kommen

besonders Vogelbeobachter auf ihre Kosten.

7. Tag: Steeple Jason, Saunders Island

Wir planen eine Anlandung auf der Insel

Steeple Jason, um dort die grösste Schwarzbrauen-Albatros-Kolonie

der Welt zu besuchen.

Auf Saunders Island sehen wir eine

Brutkolonie von Felsenpinguinen. Magellanpinguine

und Königskormorane sind hier

ebenfalls beheimatet.

8. Tag: Stanley

Stanley, die Hauptstadt der Falklandinseln mit

ihren bunten Dächern, gepflegten Gärten und

englischen Pubs, gibt uns einen Einblick in die

Kultur der Falkländer. Etwa 2100 Einwohner

leben heute in der kleinen Hafenstadt. Wir haben

Zeit zur freien Erkundung im Ort.

9./10. Tag: Auf See, Shag Rocks

Während der Fahrt überqueren wir die Antarktische

Konvergenz. Kurz vor South Georgia

passieren wir die Shag Rocks, sieben aus dem

Wasser ragende Felsen, Brutplatz für unzählige

Seevögel.

11. – 18. Tag: South Georgia

Wir hoffen auf eine Anlandung bei Cape

Rosa. Shackleton landete hier mit seinen

Mannen im Rettungsboot «James Caird»

nach 16 Tagen auf See, nachdem sie Elephant

Island verlassen mussten. Einer der Höhepunkte

unserer Seereise ist die Anlandung an

Prion Island, wo wir brütende Wanderalbatrosse

auf ihren Nestern aus der Nähe beobachten

können. Am Strand von Salisbury

Plain befindet sich die zweitgrösste Königspinguinkolonie

von Südgeorgien. Sie

dehnt sich aus vom flachen Strand bis weit

den Hang hinauf. Die Geräuschkulisse ist beeindruckend,

und gelegentlich werden die

Besucher von hungrigen Küken angebettelt.

Am Strand der Bucht werden wir See-Elefanten

beobachten können. Die Fortuna Bay ist

von Königspinguinen und Robben bewohnt.

Von hier aus können wir den letzten Abschnitt

von Shackletons Route bis zur Stromness

Bay wandern. Im Anschluss werden wir

den ehemaligen Walfangort Grytviken und

die dortige verlassene Walfangstation besuchen.

Ein Besuch des kleinen Walfang-Museums

sowie des Grabs von Sir Ernest Shackleton

sind ein Muss. Während der nächsten

Tage werden wir die Strände von Ocean Harbour,

Godthul, Cobblers Cove, Gold Harbour,

Drygalski Fjord, Larsen Harbour, Cooper

Bay, St Andrews Bay, Possession Bay, Right

Whale Bay und Elsehul erkunden. Alle Orte,

die wir besuchen, bieten ein breites Spektrum

an Bilderbuchlandschaften und Tierwelten.

Wir sehen zum Beispiel die grossen See-Elefanten,

tausende Königspinguine, Goldschopfpinguine

und Albatros-Arten. Drygalski Fjord

ist grossartig für eine Ausfahrt mit den Zodiacs.

Bei Godthul und Gold Harbour werden

wir Zeit für längere Wanderungen haben.

19. – 22. Tag: Auf See

Auf unserer Reiseroute nach Ushuaia begegnen

wir einer Vielzahl von Seevögeln des Südatlantiks.

23. Tag: Ushuaia

Wir erreichen Ushuaia. Transfer zum Flughafen

und Flug nach Buenos Aires. Übernachtung

mit Frühstück.

24. Tag: Buenos Aires – Zürich

Der Morgen steht zur freien Verfügung. Am

Nachmittag Rückflug über Frankfurt nach

Zürich.

52


Tierparadies South Georgia

27. Oktober bis 20. November 2016

25. Tag: Zürich

Am frühen Nachmittag Ankunft in Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• Schweizer Reiseleitung

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 2 Übernachtungen in Buenos Aires

inkl. Frühstück

• Stadtrundfahrt in Buenos Aires

• sämtliche Transfers

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• alle Mahlzeiten an Bord

• alle Ausflüge und Landgänge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Hafengebühren

• ausführliche Reisedokumentation

• Taschenbuch «Reisebegleiter Antarktis»

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• weitere Mahlzeiten in Buenos Aires

• Trinkgelder

• alkoholische Getränke an Bord

• Versicherungen

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Ver trags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

noch nicht bestimmt

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Plancius»

Im Jahr 2009 wurde die M/V «Plancius»

in einer holländischen Werft komplett

nach den neusten Sicherheitsvorschriften

und Bedürfnissen an ein modernes

Polarexpeditionsschiff umgebaut. Die

M/V «Plancius» bietet genügend Platz

für 114 Passagiere und überzeugt durch

die grosszügig ge stalteten Aussendecks.

Das Expeditions schiff ist bei den Gästen

sehr beliebt und liegt auch bei Wellengang

hervorragend im Wasser.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine 16’350.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 18’550.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 19’230.–

2-Bett-Kabine Deluxe 19’950.–

Superior Doppelbett-Kabine 21’150.–

Frühbucherrabatt bis 15.03.2016 500.–

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

53


Antarktis

Kein Tier lebt so weit weg von den Menschen wie der Kaiserpinguin. In grossen Kolonien leben diese Vögel am Rand der Antarktis.

Der absolute Höhepunkt eines jeden Pinguinfans ist der Besuch einer Kaiserpinguinkolonie. Wer sie besuchen will, muss eine lange

Reise auf sich nehmen. Dafür ist die «Ortelius» als einziges Expeditionsschiff in dieser Gegend mit Helikoptern ausgerüstet.

1. Tag: Zürich – Buenos Aires

Linienflug Zürich – Frankfurt – Buenos Aires

mit der Lufthansa.

2. Tag: Buenos Aires

Am Morgen Ankunft in Buenos Aires. Transfer

zum Hotel, am Nachmittag Stadtrundfahrt.

Übernachtung mit Frühstück im

Viersterne-Hotel.

3. Tag: Buenos Aires – Ushuaia

Am Morgen Transfer zum Flug hafen, Flug

nach Ushuaia. Transfer und Übernachtung.

4. Tag: Ushuaia, Einschiffung

Einschiffung auf die M/V «Ortelius» am

Nachmittag. Die erste Etappe führt durch den

Beagle-Kanal.

5. / 6. Tag: Auf See, Drake-Passage

Wir durchqueren die Drake-Passage. Die

Lektoren beginnen ihr Vortragsprogramm

und machen uns mit allen wichtigen Aspekten

des Südpolarmeeres vertraut.

7. Tag: Antarctic Sound – Brown Bluff

Bei Brown Bluff betreten wir erstmals das

antarktische Festland und können die dort ansässige

Kolonie von Adéliepinguinen besuchen.

8. / 9. Tag: Snow Hill, Kaiserpinguine

Zwischen den Inseln Snow Hill und James

Ross nähern wir uns der Packeisgrenze und

hoffen, Kaiserpinguine auf ihrem Weg zum

offenen Meer beobachten zu können.

Schliesslich erreichen wir die Brutkolonie

der Kaiserpinguine.

10. Tag: Antarktische Halbinsel

Wenn die Wetterbedingungen an den zwei vorangegangenen

Tagen günstig waren und wir

die Kaiserpinguin-Kolonie von Snow Hill besuchen

konnten, wird entschieden, ob auf der

Ostseite der Antarktischen Halbinsel angelandet

wird.

11. Tag: Half Moon und Deception Island

Am Morgen planen wir eine An landung auf

Half Moon Island, wo wir Zügel pinguine,

verschiedene Vogelarten und Robben sehen

können. Am Nachmittag steuern wir die Vulkaninsel

Deception an.

12. / 13. Tag: Auf See

Die letzten beiden Tage auf See. Albatrosse

und Sturmvögel begleiten uns auf dem Weg

zurück nach Ushuaia.

14. Tag: Ushuaia

Am Morgen Ankunft in Ushuaia. Transfer

zum Flugplatz und Inlandflug nach Buenos

Aires. Übernachtung mit Frühstück.

15. Tag: Buenos Aires – Zürich

Am Nachmittag Rückflug ab Buenos Aires

nach Zürich.

16. Tag: Zürich

Am frühen Nachmittag Ankunft in Zürich.

54


Kaiserpinguine

24. November bis 9. Dezember 2016

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• deutschsprachige Reiseleitung

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 2 Übernachtungen in Buenos Aires

• 1 Übernachtung in Ushuaia

• Stadtrundfahrt in Buenos Aires

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• alle Mahlzeiten an Bord

• alle Ausflüge und Landgänge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Hafengebühren

• ausführliche Reisedokumentationen

• Taschenbuch «Reisebegleiter Antarktis»

• Helikopterflüge

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• Trinkgelder

• alkoholische Getränke an Bord

• Versicherung

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Stefan Gerber, Polarkenner und Fotograf

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

M/V «Ortelius»

Die M/V «Ortelius» hat die russische

Eis-Klasse L1 (entspricht 1A) und ist

daher sehr gut ge eignet, um in festem

Ein-Jahres-Meereis und losem mehrjährigem

Packeis zu navigieren. Das Schiff

ist robust und wendig. Die mitgeführten

Zodiacs ermöglichen jederzeit

Anlan dungen, auch in kleinen Buchten.

Im Jahre 2012 wurde es renoviert und

die Kabinen wurden komfortabler

eingerichtet. Das Schiff zeichnet sich

durch geräumige Kabinen und Aufenthaltsräume

einschliesslich der offenen

Brücke aus.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine 14’990.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 16’090.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 17’680.–

2-Bett-Kabine Deluxe 18’280.–

Superior Doppelbett-Kabine 19’550.–

Frühbucherrabatt bis 15.03.2016 500.–

55


Antarktis

Falkland – South Georgia – Antark

Dank der maximalen Passagierzahl von 116 Personen ist diese Expeditionsreise mit der M/V «Plancius» in einer kleinen Gruppe

möglich. Freuen wir uns auf die vielfältige Tierwelt mit Königs-, Esels-, Goldschopf-, Zügel- und Adéliepinguinen, Robben, Albatrossen

und vielleicht auch Walen sowie auf die einmalige Landschaftsszenerie aus Bergen und Gletschern. Geniessen wir die einmalige Ruhe

fernab der Zivilisation.

1. Tag: Zürich – Buenos Aires

Flug von Zürich nach Buenos Aires über

Frankfurt mit der Lufthansa.

2. Tag: Buenos Aires

Transfer zum Hotel, am Nachmittag Stadtrundfahrt.

Übernachtung mit Frühstück im

Mittelklasse-Hotel.

3. Tag: Buenos Aires – Ushuaia

Flug von Buenos Aires nach Ushuaia, Transfer

zum Hotel und Übernachtung.

4. Tag: Ushuaia, Einschiffung

Am Morgen haben wir nochmals Zeit, letzte

Einkäufe zu tätigen. Die Einschiffung erfolgt

gegen 16 Uhr.

5. Tag: Auf See

Fahrt in Richtung Falkland-Inseln. Wir geniessen

die Ruhe auf Deck und die endlose Weite

des südlichen Ozeans.

6. / 7. Tag: Falkland-Inseln

Ankunft auf den Falklands. Zum ersten Mal

begegnen wir der vielfältigen einheimischen

Tierwelt.

8. / 9. Tag: Auf See

Überfahrt nach South Georgia. Mit etwas

Glück werden wir während der Überfahrt

Wale sichten.

10. – 13. Tag: South Georgia

Hier bietet sich eine einmalige Land -

schaftsszenerie bestehend aus Bergen und

Gletschern. Wir besuchen Kolonien von

Königs pinguinen sowie Albatrosse und können

Robben verschiedener Arten beobachten.

14. Tag: Auf See

Auf See wird das Schiff von Seevögeln begleitet.

Rund um South Orkney Island stranden

riesige Eisberge in den Untiefen der Inseln

und bieten sich als Fotosujets an.

15. Tag: South Orkney Island

Wir besuchen heute die argentinische Station

Orcadas.

16. Tag: Auf See

Auf dem Weg zur Antarktischen Halbinsel

werden wir begleitet von einer vielfältigen

Vogelwelt.

17. – 19. Tag: Antarktische Halbinsel

Je nach Wetterbedingungen werden verschiedene

Orte angefahren, zum Beispiel die Vulkaninsel

Deception, Paradise Bay, der Lemaire-

Kanal oder Petermann Island.

20. / 21. Tag: Drake-Passage

Wir verlassen die Antarktische Halbinsel und

fahren durch die Drake-Passage in Richtung

Kap Hoorn.

22. Tag: Ushuaia – Buenos Aires

Am Morgen Ankunft in Ushuaia. Transfer zum

Flugplatz und Inlandflug nach Buenos Aires. Übernachtung

mit Frühstück im Mittelklasse-Hotel.

23. Tag: Buenos Aires – Zürich

Am Nachmittag Rückflug ab Buenos Aires via

Frankfurt nach Zürich.

24. Tag: Zürich

Am frühen Nachmittag Ankunft in Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

56


tische Halbinsel 26. November bis 19. Dezember 2016

Im Preis inbegriffen

• Schweizer Reiseleitung

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 2 Übernachtungen in Buenos Aires

• 1 Übernachtung in Ushuaia

• Transfers und Stadtrundfahrt in

Buenos Aires

• Transfers in Ushuaia

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• alle Mahlzeiten an Bord

• alle Ausflüge und Landgänge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Hafengebühren

• ausführliche Reisedokumentation

• Taschenbuch «Reisebegleiter Antarktis»

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• weitere Mahlzeiten in Buenos Aires

• Trinkgelder

• alkoholische Getränke an Bord

• Versicherungen

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Dr. Michael Wenger, Meeresbiologe

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Plancius»

Im Jahr 2009 wurde die M/V

«Plancius» in einer holländischen

Werft komplett nach den neusten

Sicherheitsvorschriften und Bedürfnissen

an ein modernes Polarexpeditionsschiff

um gebaut. Die

M/V «Plancius» bietet genügend

Platz für 114 Passagiere und

überzeugt durch die grosszügig

ge stalteten Aussendecks. Das Expeditions

schiff ist bei den Gästen

sehr beliebt und liegt auch bei

Wellengang hervorragend im

Wasser.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine 15’720.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 17’790.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 18’670.–

2-Bett-Kabine Deluxe 19’470.–

Superior Doppelbett-Kabine 20’570.–

Frühbucherrabatt bis 15.03.2016 500.–

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

57


Rubriktitel

Antarktis

Antarktische Halbinsel

5. bis 20. Januar 2017

2. bis 17. Februar 2017

Nur wenigen Besuchern ist es vergönnt, den geheimnisvollen «siebten Kontinent» selbst zu entdecken und dessen grandiose Naturwunder

zu bestaunen: glitzernde Tafeleisberge, treibende Eisschollen, eine überaus sensible und sparsame Flora und eine verblüffend artenreiche

Fauna in der beeindruckenden Weite der Antarktis. Am eindrucksvollsten kommt all dies in der Antarktischen Halbinsel zusammen.

1. Tag: Zürich – Buenos Aires

Linienflug ab Zürich nach Buenos Aires mit

der Lufthansa.

2. Tag: Buenos Aires –Ushuaia

Ankunft in Buenos Aires und Transfer zum

Viersterne-Hotel. Der Tag steht zur freien Verfügung.

3. Tag: Buenos Aires – Ushuaia

Weiterflug nach Ushuaia und Transfer zum

Viersterne-Hotel.

4. Tag: Ushuaia, Einschiffung

Wir haben noch genügend Zeit, uns in der südlichsten

Stadt der Welt umzusehen. Am Nachmittag

Einschiffung und Abfahrt Richtung

Antarktis.

5. / 6. Tag: Drake-Passage, auf See

Auf der Fahrt durch die Drake-Passage überqueren

wir die Antarktische Konvergenz. Wir

werden begleitet von Schwarzbrauen- und

Wanderalbatrossen und vielen anderen Seevögeln.

7. –11. Tag: Antarktische Halbinsel

Wir fahren vorbei an Melchior Island, Brabant

Island und Anvers Island direkt in die

«High Antarctica». Auf Cuverville Island, einer

kleinen Insel zwischen den Bergen der

Antarktischen Halbinsel und Danco Island

gelegen, finden wir eine grosse Kolonie von

Eselspinguinen. In Neko Harbour betreten

wir zum ersten Mal den antarktischen Kontinent

– in einer herrlichen Landschaft mit riesigen

Gletschern. Beim Durchfahren der Paradise

Bay mit ihren unzähligen Eisbergen

und tief eingeschnittenen Fjorden werden wir

die Möglichkeit haben, mit den Zodiacs uns

zwischen den Eisschollen nach Robben umzusehen.

Hier haben wir gute Chancen, Buckelwale

und Zwergwale zu sehen. Ein Besuch

der englischen Station Port Lockroy

steht ebenfalls auf dem Programm. Ein weiterer

Höhepunkt ist die Durchfahrt des spektakulären

Lemaire-Kanals, und auf Pleneau Island

und Petermann Island besuchen wir die

Kolonie der Adéliepinguine und Blauaugenkormorane.

Weiter im Süden besuchen wir

die ukrainische Station Vernadsky, wo wir

von der Crew durch die Räumlichkeiten geführt

werden. Auf dem Weg nach Norden

durchfahren wir den Neumayer-Kanal und

kommen zur Melchior-Insel inmitten einer

schönen Landschaft mit Eisbergen, wo wir

Seeleoparden, Krabbenfresser-Robben und

Wale antreffen können.

12. / 13. Tag: Drake-Passage, auf See

Wir verlassen die Antarktische Halbinsel und

fahren durch die Drake-Passage in Richtung

Norden.

14. Tag: Ushuaia – Buenos Aires

Am Morgen erreichen wir Ushuaia. Transfer

58


zum Flughafen und Inlandflug nach Buenos

Aires. Übernachtung mit Frühstück

15. Tag: Buenos Aires – Zürich

Am Nachmittag Rückflug ab Buenos Aires via

Frankfurt nach Zürich.

16. Tag: Zürich

Am frühen Nachmittag landen wir in Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eisbedingungen

bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 1 Übernachtung in Ushuaia

• 2 Übernachtungen in Buenos Aires

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• alle Mahlzeiten an Bord

• alle Ausflüge und Landgänge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• Hafengebühren

• Reisedokumentation

• Taschenbuch «Reisebegleiter Antarktis»

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• Trinkgelder

• alkoholische Getränke an Bord

• Versicherungen

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Plancius»

Die MV «Plancius» wurde 1976 als ozeanographisches

Forschungsschiff der Holländischen Königlichen

M/V «Ortelius»

Marine in Betrieb genommen. Von 2007 bis 2009

wurde es komplett zum modernen Expeditionsschiff

umgebaut. Mit seiner Eisklasse zieht es vorbei an

Gletschern, Treibeis, sowie Eisbergen und lässt eine

Seereise zu einer unvergesslichen Expedition werden.

Das Schiff bietet Platz für 114 Passagiere. Mit der

erfahrenen Crew bringt die MV «Plancius» ihre Gäste

zu den einmaligen Naturschönheiten der Arktis und

der Antarktis.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person

CHF

4-Bett-Kabine mit Bullauge 10’920.–

3-Bett-Kabine mit Bullauge 11’850.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 12’550.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 12’960.–

2-Bett-Kabine Deluxe 13’540.–

Superior Doppelkabine 14’360.–

Frühbucherrabatt bis 15.03.2016 500.–

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

59


Rubriktitel

Antarktis

Eine wahre Entdeckungsreise einschliesslich der südlichen Antarktischen Halbinsel, die nur selten besucht wird. Die Expedition beginnt

in Südamerika und endet in Neuseeland. Ein ganz besonderes Abenteuer auf historischen Spuren von Amundsen und Scott mit vielen

Landgängen die zum Teil Hubschrauber-Anlandungen erfordern. Wir erleben die fantastischen Gegenden der Ross Sea.

1. Tag: Zürich – Buenos Aires

Flug von Zürich über Frankfurt nach Buenos

Aires mit der Lufthansa.

2. Tag: Buenos Aires

Transfer zum Hotel, am Nachmittag Stadtrundfahrt.

Übernachtung mit Frühstück im

Mittelklasse-Hotel.

3. Tag: Buenos Aires – Ushuaia

Flug von Buenos Aires nach Ushuaia, Transfer

zum Hotel und Übernachtung.

4. Ushuaia – Einschiffung

Heute haben wir nochmals die Möglichkeit

einzukaufen oder einen Stadtbummel zu machen.

Einschiffen auf die MV «Ortelius».

5. / 6. Tag: Auf See

Fahrt in den Süden durch die Drake Passage in

Richtung Antarktische Halbinsel.

7. Tag: Antarktische Halbinsel

Willkommen in der Antarktis. Wir durchfahren

den Lemaire-Kanal und werden Pleneau

Island und die Petermann-Insel besuchen.

Hier leben Adelie- und Esel-pinguine

in grossen Kolonien.

8. Tag: Polarkreis

Südwärts durch die Penola Strait überqueren

wir den Polarkreis und erreichen Fish Island.

9. / 10. Tag: Bellinghausen Sea

Wir fahren durch das Eismeer.

11. Tag: Peter I Island

Peter I Island ist eine unbewohnte, 19 Kilometer

lange Vulkaninsel. Sie wurde von Fabian

von Bellinghausen 1821 entdeckt und wird

sehr selten besucht.

12. – 17. Tag: Amundsen Sea

Die MV «Ortelius» kreuzt in den nächsten

Tagen durch das Pack- und Treibeis der

Amundsen Sea. Wenn die Eisverhältnisse es

erlauben, werden wir versuchen, auf Shephard

Island in Marie Byrd Land bei der

Zügel pinguin-Kolonie an Land zu gehen.

18. Tag: Ross Ice Shelf

Wir erreichen die Kante des Ross Ice Shelf. Bis

zu 40 Meter hoch ragt das Eis aus dem Wasser.

In der Bay of Whales startete Roald Amundsen

seine Expedition zum Südpol, den er am

14. Dezember 1911 als erster Mensch erreichte.

19. Tag: Entlang des Ross Ice Shelf

Die gigantischen Gletscher sind beeindruckend

und bis zu siebzig Meter hoch.

20. – 24. Tag: Ross Sea – McMurdo

Hier sind verschiedene Anlandungen geplant:

Bei Cape Royds befindet sich die Hütte von

Shackleton und in Cape Evens und bei Hut

Point können die Hütten von Robert Falcon

Scott besichtigt werden. Es wird auch versucht,

die US-Station McMurdo und die neusee-ländische

Scott Base zu besuchen.

25. / 26. Tag: Westküste der Ross Sea

Wir fahren nach Norden entlang der West küste der

Ross Sea und passieren die Drygalski Ice Tongue und

die italienische Forschungsstation Terra Nova Bay.

27. Tag: Cape Adare

Hier betrat der Norweger Carsten Borch grevink

im Jahr 1895 als erster Mensch den antarktischen

Kontinent und überwinterte dort im Jahre

1899. Die Hütte steht noch heute und kann besichtigt

werden. Cape Adare beheimatet die

weltweit grösste Kolonie von Adelie-Pinguinen

mit über einer Million Brutpaaren.

28. Tag: Auf See

29. Tag: Scott Island

Wir kreuzen entlang Scott Island.

30. – 32. Tag: Auf See

33. Tag: Campbell Island

Die Insel liegt etwa 700 Kilometer südlich des

neuseeländischen Festlandes und beheimatet

viele Vogelarten, unter anderem Königsalbatrosse

und die flugunfähige Campbellente. Die

grössten Teile der Insel sind von Tussockgras,

Farne und Moosarten bewachsen.

34. / 35. Tag: Auf See

36. Tag: Bluff – Ausschiffung

Transfer nach Ingvercargill. Übernachtung im

Viersterne-Hotel.

37. Tag: Invercargill – Rückreise

Rückflug über Christ church – Sydney nach

Zürich.

38. Tag Ankunft in Zürich

60


Antarktis – Halbumrundung

10. Januar bis 16. Februar 2017

Programmänderungen wegen Wetter- und Eisbedingungen

bleiben ausdrücklich vorbe halten.

Im Preis inbegriffen

• deutschsprachige Reiseleitung

• sämtliche Flüge ab / bis Zürich

• 1 Übernachtung in Buenos Aires und Ushuaia

• Transfers in Buenos Aires und Ushuaia

• 1 Übernachtung in Invercargill

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• alle Mahlzeiten an Bord (ohne Getränke)

• alle Ausflüge und Landgänge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• Flughafen- und Abflugtaxen

• Hafengebühren

• Reisedokumentation

• Taschenbuch «Reisebegleiter Antarktis»

• inklusive Helikopterflüge

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• nicht aufgeführte Mahlzeiten

• Trinkgelder

• alkoholische Getränke an Bord

• Versicherungen

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Teilnehmerzahl

Minimale Teilnehmerzahl: 10

Reiseleitung

Henryk Wolski, Historiker

Diese PolarNEWS-Leserreise wird mit

unserem Partner Glur Reisen durchgeführt.

M/V «Ortelius»

Die M/V «Ortelius» hat die russische

Eis-Klasse L1 (entspricht 1A) und ist

daher sehr gut geeignet, um in festem

Ein-Jahres-Meereis und losem mehrjährigem

Packeis zu navigieren. Das

Schiff ist robust und wendig. Die mitgeführten

Zodiaks ermöglichen jederzeit

Anlan dungen, auch in kleinen

Buchten. Im Jahre 2012 wurde es renoviert

und die Kabinen wurden komfortabler

eingerichtet. Das Schiff

zeichnet sich durch geräumige Kabinen

und Aufenthaltsräume einschliesslich

der offenen Brücke aus.

Verlangen Sie die detaillierten

Reise -Unterlagen.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine mit Bullauge 29’990.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 36’350.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 37’320.–

2-Bett-Kabine Deluxe 39’120.–

Superior Doppelkabine 40’590.–

Frühbucher-Rabatt bis 15.03.2016 500.–

61


Rubriktitel

Antarktis

Falkland – South Geo

Eine Reise ins Tierparadies am südlichen Ende der Welt. Wir besuchen sieben verschiedene Pinguinarten, Seehunde und Albatrosse

und sehen vielleicht auch Wale. Wir erleben die pure Schönheit und Weite der Antarktis mit ihren einmaligen Landschaften, kantigen

Bergen und blauen Gletschern und den gigantischen Tafeleisbergen.

1. Tag: Zürich – Buenos Aires

Flug von Zürich nach Buenos Aires über

Frankfurt mit der Lufthansa.

2. Tag: Buenos Aires

Transfer zum Hotel, am Nachmittag Stadtrund

fahrt. Übernachtung mit Frühstück im

Mittelkasse-Hotel.

3. Tag: Buenos Aires – Ushuaia

Transfer zum Airport, Flug nach Ushuaia.

Nach der Ankunft in Ushuaia Transfer zum Hotel.

4. Tag: Ushuaia, Einschiffung

Der Morgen steht zur freien Verfügung. Die

Einschiffung auf die MV «Plancius» erfolgt

am späten Nachmittag.

5. Tag: Auf See

Fahrt in Richtung Osten auf direktem Weg zu

den Falkland-Inseln. Gelegentlich begleiten

Delfine, Riesensturmvögel und Alba trosse das

Schiff. Wir geniessen die Ruhe auf See.

6. / 7. Tag: Falkland-Inseln

New Island und Carcass Island sind der Lebensraum

für vier Pinguinarten sowie See-

Elefanten, Pelzrobben und Seelöwen. Wir besuchen

den Hauptort Port Stanley.

8. / 9. Tag: Auf See

Auf der Überfahrt nach South Georgia passieren

wir die Shag Rocks, die fünf aus dem Meer

ragenden Felsspitzen sind die Vor boten South

Georgias. Diese einsamen Inseln mit ihren

schroffen, steilen Felsen bieten ideale Brutplätze

für die hier lebenden Seevögel.

10. – 13. Tag: South Georgia

Geplant sind Anlandungen in der Elsehul Bay,

in Salisbury Plain und Prion Island, wo sich

ein faszinierendes Miteinander von Wanderalbatrossen,

Pelzrobben, See-Elefanten und

Königspinguinen im Bültgras beobachten

lässt. Weitere Höhepunkte sind Gold Harbour

und die Cooper Bay mit einer Gold schopfpinguin-Kolonie.

14. / 15. Tag: Auf See

Auf dem Weg zur Antarktischen Halbinsel

gleiten die ersten Eisberge und skurrile Eisskulpturen

an uns vorbei.

16. – 19. Tag: Antarktische Halbinsel

Point Wild und Cape Lookout auf Elephant Island:

Vier Monate musste die Mannschaft

Shackletons 1916 hier ausharren. Die Adeliepinguine

auf Paulet Island haben sich dauerhaft

hier eingerichtet. Weitere Höhe punkte sind: Livingston

Island, Deception Island sowie die Paradise

Bay. Wir durchfahren den Errera-Kanal

und landen im Neko Harbor.

20. / 21. Tag: Auf See

Wir verlassen die Antarktische Halbinsel und

fahren durch die Drake-Passage in Richtung

Kap Hoorn.

22. Tag: Ushuaia – Buenos Aires

Am Morgen Ankunft in Ushuaia. Transfer

zum Flugplatz und Inlandflug nach Buenos

Aires. Übernachtung mit Frühstück.

23. Tag: Buenos Aires – Zürich

Am Nachmittag Rückflug von Buenos Aires

via Frankfurt nach Zürich.

24. Tag: Zürich

Am frühen Nachmittag Ankunft in Zürich.

Programmänderungen wegen Wetter- und Eis -

bedingungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• Schweizer Reiseleitung

• sämtliche Flüge, Economyklasse

• 2 Übernachtungen in Buenos Aires

• Transfers und Stadtrundfahrt in Buenos Aires

• 1 Übernachtung in Ushuaia

• Transfers in Ushuaia

• Schiffsreise in der gebuchten Kategorie

• alle Mahlzeiten an Bord

• alle Ausflüge und Landgänge laut Programm

• wissenschaftliche Vorträge an Bord

• Flughafen- und Abflugtaxen

62


gia – Antarktische Halbinsel

15. Januar bis 7. Februar 2017

• Hafengebühren

• Reisedokumentation

• Taschenbuch «Reisebegleiter Antarktis»

Im Preis nicht inbegriffen

• weitere Mahlzeiten in Buenos Aires

• Trinkgelder

• alkoholische Getränke an Bord

• Versicherungen

• evtl. Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 60 Tage vor Abreise.

Annullationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Glur Reisen.

Reiseleitung

Dr. Ruedi Abbühl, Meeresbiologe

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

M/V «Plancius»

Die M/V «Plancius» wurde 1976 als

ozeanographisches Forschungsschiff der

Holländischen Königlichen Marine in

Betrieb genommen. Von 2007 bis 2009

wurde es komplett zum modernen

Expeditionsschiff umgebaut. Bei ihren

Fahrten zieht sie vorbei an Gletschern,

Treibeis sowie Eisbergen und lässt eine

Seereise zu einer unvergesslichen

Expedition werden. Mit der erfahrenen

Crew bringt die M/V «Plancius» ihre

Gäste zufrieden an ihren Ausgangspunkt

zurück.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

4-Bett-Kabine 17’350.–

2-Bett-Kabine mit Bullauge 19’820.–

2-Bett-Kabine mit Fenster 20’570.–

2-Bett-Kabine Deluxe 21’590.–

Superior Doppelkabine 22’720.–

Frühbucher-Rabatt bis 15.03.2016 500.–

63


Rubriktitel

Galápagos

Diese Reise ist bereits ausgebucht!

Im Regenwald des Amazonas erwartet uns eine schier unüberschaubare Artenvielfalt. Ein weiteres Highlight ist der Besuch des Chimborazo

Nationalreservats mit dem höchsten Berg Ecuadors. An Bord der erstklassigen Motorkatamaran-Yacht «Anahi» reisen wir durch den

Archipel der Galápagos-Inseln: Volle zwei Wochen erleben wir die «Arche Noah des Pazifiks». Auf vielen Landgängen entdecken wir die

einzigartige, grösstenteils nur auf Galápagos anzutreffende Tier- und Pflanzenwelt.

1. Tag: Zürich – Quito

Flug von Zürich mit KLM über Amsterdam

nach Quito, Ankunft am Abend. Übernachtung

im Viersterne-Boutique-Hotel Anahi.

2. Tag: Quito

Stadtrundfahrt im historischen Stadtkern und

auf den Panecillo.

3. Tag: Unterwegs

Überlandfahrt in das Amazonas-Becken,

Bootsfahrt zur Yacuma Lodge, wo wir der

Kichwa-Kultur begegnen und übernachten.

4. Tag: Amazonas

Am Vormittag unternehmen wir eine Dschungelwanderung

durch den Primärregenwald,

am Nachmittag besuchen wir eine Kichwa-

Familie und wagen einen Kanuausflug auf

dem Río Napo.

5. Tag: Amazonas – Baños

Nach einem frühen Urwald-Ausflug führt unsere

Reise per Boot und Bus nach Baños, einer

subtropischen Stadt am Fusse des Tungurahua-

Vulkans. Übernachtung im Wellness-Hotel

Samari Spa.

6. Tag: Baños – Riobamba

Fahrt über Ambato zum höchsten Berg Ecuadors,

dem erloschenen Vulkan Chimborazo.

Wir fahren bis auf eine Höhe von 4850 Metern

und können bis zur Whymper-Hütte hochwandern.

Übernachtung auf 2800 Metern Höhe in

Riobamba im Hotel Abraspungo.

7. Tag: Teufelsnase – Cuenca

Busfahrt nach Alausi, von hier Bahnfahrt die

Teufelsnase hinab. Besichtigung der Inkafestung

Ingapirca. Übernachtung im Boutique-

Hotel San Juan in Cuenca.

8. Tag: Cuenca

Am Vormittag Besichtigung von Cuenca,

64

einer intakten Kolonialstadt, der Nachmittag

steht zur freien Verfügung.

9. Tag: El Cajas – Guayaquil

Am Morgen Fahrt zum Naturschutzgebiet von

El Cajas auf 4000 Metern Höhe. Am Nachmittag

Weiterfahrt nach Guayaquil im tropischen

Tiefland an der Pazifikküste. Übernachtung im

Flughafenhotel Holiday Inn Airport.

10. Tag: Guayaquil – Baltra – Santa Cruz

Flug von Guayaquil nach Baltra (Galápagos).

Transfer nach Puerto Ayora auf der Hauptinsel

Santa Cruz und Einschiffung auf M/C

«Anahi». Am Nachmittag Fahrt in das Hochland

der Insel: Riesenschildkröten in ihrer

natürlichen Umgebung, Scalesienwälder.

11. – 14. Tag: Isabela

Rund um Isabela, die grösste Insel des Archipels,

unternehmen wir viele Ausflüge: Wir

besuchen Flamingos in den Mangroven und

erkunden schnorchelnd die Unterwasser-

Tierwelt, wir besichtigen ein Aufzuchtcenter

für Riesenschildkröten, durchwandern Kakteenwälder,

Lavafelder und eine Brackwasserlagune

und entdecken die einzigartige,

überwältigende Tierwelt von Galápagos.

15. Tag: Santiago – Rábida

Wir legen an der Insel Santiago an. Wir erkunden

Puerto Egas sowie den roten Strand von

Rábida und unternehmen einen Spaziergang zu

einer Salzwasserlagune mit rosa Flamingos.

16. Tag: Sombrero Chino – Bartolomé

Nach einer nassen Landung wandern wir zum

Krater des Vulkans auf der Insel Sombrero

Chino und erklimmen den höchsten Punkt

auf der Insel Bartolomé, vorbei an Meerechsen

und Lava-Eidechsen.

17. Tag: North Seymour – Bachas

Morgens trockene Landung auf North Sey-

mour, eine flache Insel mit reicher Tierwelt.

Am Nachmittag Landgang an der Playa las

Bachas auf Santa Cruz. Dort ein Spaziergang

zu einer Flamingo Lagune und Möglichkeit

zum Schnorcheln.

18. Tag: Genovesa

Ein Tag auf der Vogelinsel Genovesa: In der

Darwin Bay beobachten wir Fregattvögel und

grosse Kolonien von Nazca- und Rotfusstölpeln

und wandern um den Barranco.

19. Tag: Plaza Sur – Santa Fé

Ein Ausflug zur Plaza-Sur-Insel führt uns zu

den goldfarbenen Landleguanen und einer

grossen Seelöwenkolonie. Dort können wir

auch schnorcheln. Am Nachmittag wandern wir

auf der Insel Santa Fé durch einen Kakteenwald

und besuchen die Santa-Fé-Landleguane.

20. / 21. Tag: San Cristóbal

Am Morgen erreichen wir Punta Pitt an der

nordöstlichen Spitze von San Cristóbal mit


Ecuador und Galápagos

21. September bis 15. Oktober 2016

Blaufuss-, Rotfuss- und Nazcatölpeln, Fregattvögeln

und Seelöwen. Am Nachmittag beobachten

wir auf der Isla Lobos Meerechsen und

Blaufusstölpel. Am nächsten Tag besichtigen

wir die Schildkrötenaufzuchtstation La Galapaguera

und das Informationszentrum in der

Provinzhauptstadt Puerto Baquerizo Moreno.

Ein Ausflug zur Fregattvogel Kolonie am Cerro

Tijeritas beschliesst den Tag.

22. Tag: Española

Heute widmen wir uns in Española ganz der

Tierwelt mit Anlandungen in Punta Suarez

und in der Gardner Bay, sowie einer Bootsfahrt

um die Inseln Gardner und Osborn.

23. Tag: Floreana

Wir erkunden die Insel Floreana und entdecken

in der Mangrovenlagune Flamingos,

Stelzenläufer, Bahama-Enten und Seelöwen.

Am Nachmittag besuchen wir die Post Office

Bay mit dem legendären Postfass.

24. Tag: Santa Cruz – Guayaquil – Rückflug

Morgens Besuch der Charles Darwin Forschungsstation

in der Academy Bay auf Santa

Cruz mit Riesenschildkröten und einem Kakteenwald.

Anschliessend Transfer zum Flughafen

Baltra und Flug nach Guayaquil. Abends

Weiterflug mit KLM nach Amsterdam.

25. Tag: Amsterdam – Zürich

Ankunft in Amsterdam und Weiterflug nach

Zürich.

Programmänderungen wegen Wetterbedingungen

und Auflagen der Behörden bleiben ausdrücklich

vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• Langstrecken-Linienflüge mit KLM

• inner-ecuadorianische Flüge mit lokalen

Fluggesellschaften

• Übernachtungen in den genannten oder

gleichwertigen Hotels (Landeskategorie)

• 15-Tage- / 14-Nächte-Galápagos-Kreuzfahrt

auf dem First-Class-Motorkatamaran

M/C «Anahi» mit Unterbringung in der

gebuchten Kabinenkategorie

• alle Transfers (auch wenn nicht explizit im

Programmverlauf aufgeführt)

• Besichtigungs- und Erlebnisprogramm auf

Motorkatamaran-Yacht «Anahi»

Privatbasis, d.h. exklusiv für die Gruppe,

mit Ausnahme des Dschungelprogramms,

das zusammen mit anderen Reisenden

durchgeführt wird

• örtliche Deutsch sprechende Guides

• durchgehende Reiseleitung

(bis Tag 24, Baltra) durch den

Biologen Dr. Michael Wenger

• Reisebuch

PolarNEWS-Reiserucksack

Im Preis nicht inbegriffen

• Galápagos-Parkgebühr

von derzeit US$ 120

• Reiserücktrittskosten-Versicherung

• Trinkgelder und Getränke in Hotels

und an Bord

• sonstige, nicht erwähnte Leistungen

• eventuelle zusätzliche Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 20% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 45 Tage vor Abreise.

Annulationskonditionen

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertrags -

bedingungen sowie die separaten Rück tritts-/

Annullierungsbedingungen von Ikarus Tours.

Teilnehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl: 12

Maximalteilnehmerzahl: 15

Reiseleitung

Dr. Michael Wenger, Meeresbiologe

Dieser luxuriöse und komfortable Kata maran

wurde 2006 in Guayaquil erbaut. Die Yacht verfügt

über 6 Doppelkabinen auf dem Hauptdeck

und 2 Suiten auf dem Oberdeck. Alle Kabinen

sind ausgestattet mit privatem Bad, Schrank und

Klimaanlage. Es gibt ausreichend Platz zum

Erholen, ein Sonnendeck, Bibliothek, ein TV- und

DVD-Raum, einen komfortablen Speiseraum,

eine Bar, Lounge und Jacuzzi. Durch die spezielle

Bauweise ist eine ruhige und entspannte

Kreuzfahrt zu den Galápagos-Inseln garantiert.

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

Standardkabine Aussen 13’430.–

Suite Aussen 14’910.–

Einzel-Standardkabine Aussen* 20’540.–

Frühbucher-Rabatt bis 31.10.2015 200.–

* Pro Reise steht eine Einzelkabine zur Verfügung.

65


Rubriktitel

Galápagos

Galápagos-Inseln

13. bis 29. Oktober 2016

Entdecken Sie während zweier Wochen an Bord der erstklassigen Motorkatamaran-Yacht «Anahi» den Zauber des Galápagos-Archipels.

Auf vielen Landgängen erleben wir hautnah die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der «Arche Noah des Pazifiks». Wir erkunden in

einer einmaligen grossen Tour die Inselwelt von Genovesa bis Floreana und von Fernandina bis San Cristóbal.

1. Tag: Zürich– Guayaquil

Flug von Zürich mit KLM über Amsterdam

nach Guayaquil, Ankunft am gleichen Abend.

Übernachtung im Flughafen-Hotel Holiday

Inn Airport.

2. Tag: Guayaquil – Baltra – Santa Cruz

Flug von Guayaquil nach Baltra (Galápagos).

Transfer nach Puerto Ayora auf der Hauptinsel

Santa Cruz und Einschiffung auf M/C «Anahi».

Nachmittags Fahrt in das Hochland der

Insel: Riesenschildkröten in ihrer natürlichen

Umgebung, Scalesienwälder.

3. – 6. Tag Isabela

Rund um Isabela, die grösste Insel des Archipels,

unternehmen wir viele Ausflüge: Wir besuchen

Flamingos in den Mangroven und erkunden

schnorchelnd die Unterwasser-Tierwelt,

wir besichtigen ein Aufzuchtcenter für Riesenschildkröten,

durchwandern Kakteenwälder,

Lavafelder und eine Brackwasserlagune und

entdecken die einzigartige, überwältigende

Tierwelt von Galápagos.

7. Tag: Santiago – Rábida

Wir legen im Nordwesten der Insel Santiago

an. Wir erkunden die zerrissene, von Pelzrobben

bewohnte Lavaküste von Puerto Egas sowie

den roten Strand von Rábida und unternehmen

einen Spaziergang zu einer

Salzwasserlagune mit rosa Flamingos.

8. Tag: Sombrero Chino – Bartolomé

Nach einer nassen Landung wandern wir zum

Krater des Vulkans auf der Insel Sombrero

Chino und erklimmen den höchsten Punkt auf

der Insel Bartolomé, vorbei an Meerechsen

und Lava-Eidechsen. Auf dem Gipfel eröffnet

sich uns ein beeindruckender Blick auf die

umliegenden Inseln und den Pinnacle Rock.

mour, eine flache Insel mit reicher Tierwelt.

Am Nachmittag Landgang an der Playa las

Bachas auf Santa Cruz. Spaziergang zu einer

Flamingo Lagune und Möglichkeit zum

Schnorcheln.

10. Tag: Genovesa

Ein Tag auf der Vogelinsel Genovesa: In der

Darwin Bay beobachten wir Fregattvögel und

grosse Kolonien von Nazca- und Rotfusstölpeln

und wandern um den Barranco.

11. Tag: Plaza Sur – Santa Fé

Ein Ausflug zur Plaza-Sur-Insel führt uns zu

den goldfarbenen Landleguanen und einer

grossen Seelöwenkolonie. Dort können wir

auch schnorcheln. Am Nachmittag wandern

wir auf der Insel Santa Fé durch einen Kakte-

9. Tag: North Seymour – Bachas

Am Morgen trockene Landung auf North Seyenwald

und besuchen die Santa-Fé-Landleguane.

12. / 13. Tag: San Cristóbal

Am Morgen erreichen wir Punta Pitt an der

nordöstlichen Spitze von San Cristóbal mit

Blaufuss-, Rotfuss- und Nazcatölpeln, Fregattvögeln

und Seelöwen. Am Nachmittag beobachten

wir auf der Isla Lobos Meerechsen und

Blaufusstölpel. Am nächsten Tag besichtigen

wir die Schildkrötenaufzuchtstation La Galapaguera

und das Informationszentrum in der

Provinzhauptstadt Puerto Baquerizo Moreno.

Ein Ausflug zur Fregattvogel-Kolonie am Cerro

Tijeritas beschliesst den Tag.

14. Tag: Española

Wir erreichen Española mit seinen Seelöwen,

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Meerechsen, grossen Kolonien von Blaufussund

Nazcatölpeln. Diese Insel ist auch Brutgebiet

der einzigen Albatros-Kolonie des Archipels.

Am Morgen trockene Landung in Punta

Suarez mit Albatrossen und Blaufusstölpeln

während einer Wanderung über ein Lavafeld.

Am Nachmittag Weiterfahrt zur Gardner Bay

mit einem Rundgang und der Möglichkeit am

Strand zu Schwimmen und Schnorcheln.

15. Tag: Floreana

Wir erkunden die Insel Floreana und entdecken

in der Mangrovenlagune von Punta Cormorant

Flamingos, Stelzenläufer, Bahama-Enten und

Seelöwen. Am Nachmittag besuchen wir die

Post Office Bay mit dem legendären Postfass,

das schon in längst vergangenen Zeiten den

Walfängern als Briefkasten diente.

16. Tag: Santa Cruz – Guayaquil, Rückflug

Am Morgen Besuch der Charles-Darwin-Forschungsstation

in der Academy Bay auf Santa

Cruz mit Riesenschildkröten und einem Kakteenwald.

Anschliessend Transfer zum Flughafen

Baltra und Flug nach Guayaquil. Abends

Weiterflug mit KLM nach Amsterdam.

17. Tag: Amsterdam – Zürich

Ankunft in Amsterdam und Weiterflug nach

Zürich.

Programmänderungen wegen Wetterbedingungen

und Auflagen der Behörden bleiben

ausdrücklich vorbehalten.

Im Preis inbegriffen

• Langstrecken-Linienflüge mit KLM

• inner-ecuadorianische Flüge mit lokalen

Fluggesellschaften

• Übernachtungen in den genannten oder

gleichwertigen Hotels (Landeskategorie)

• 15-Tage- / 14-Nächte-Galápagos-Kreuzfahrt

auf dem First-Class-Motorkatamaran

M/C «Anahi»

• alle Transfers

• Besichtigungs- und Erlebnisprogramm auf

Privatbasis

• örtliche Deutsch sprechende Guides

• Reiseleitung ab Tag 2 (Baltra) durch den

Biologen Dr. Michael Wenger

PolarNEWS Reiserucksack

Motorkatamaran-Yacht «Anahi»

Im Preis nicht inbegriffen

• Galápagos-Parkgebühr

von derzeit US$ 120

• Reiserücktrittskosten-Versicherung

• Trinkgelder und Getränke in Hotels

und an Bord

• sonstige, nicht erwähnte Leistungen

• eventuelle zusätzliche Treibstoffzuschläge

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 20% bei Buchungsbestätigung.

Restzahlung 45 Tage vor Abreise.

Teilnehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl: 12

Maximalteilnehmerzahl: 15

Reiseleitung

Dr. Michael Wenger, Meeresbiologe

Verlangen Sie die detaillierten

Reise-Unterlagen.

Dieser luxuriöse und komfortable Kata maran

wurde 2006 in Guayaquil erbaut. Die Yacht verfügt

über 6 Doppelkabinen auf dem Hauptdeck

und 2 Suiten auf dem Oberdeck. Alle Kabinen

sind ausgestattet mit privatem Bad, Schrank und

Klimaanlage. Es gibt ausreichend Platz zum

Erholen, ein Sonnendeck, Bibliothek, ein TV- und

DVD-Raum, einen komfortablen Speiseraum,

eine Bar, Lounge und Jacuzzi. Durch die spezielle

Bauweise ist eine ruhige und entspannte

Kreuzfahrt zu den Galápagos-Inseln garantiert.

PREISE FÜR PolarNEWS-EXPEDITION

Alle Preise in CHF pro Person CHF

Standardkabine Aussen 11’430.–

Suite Aussen 12’930.–

Einzel-Standardkabine Aussen* 17’850.–

Frühbucher-Rabatt bis 31.10.2015 200.–

* Pro Reise steht eine Einzelkabine zur Verfügung.

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Info

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Reiseziele in der Arktis

Spitzbergen

Diese Inselgruppe liegt nördlich des Polarkreises

zwischen 74 und 81 Grad nördlicher Breite. Sie

setzt sich zusammen aus den Inseln Westspitzbergen,

die als einzige bewohnt ist, Nordaustlandet,

Edge-Insel, Barents-Insel, Prins Karls Forland und

benachbarten kleineren Inseln nur etwa 1000 Kilometer

vom Nordpol entfernt. Hauptort der Inselgruppe

ist Longyearbyen, dessen 2200 Einwohner

vorwiegend vom Kohleabbau und Tourismus

leben.

Auf den Fahrten durchs Packeis sind des öftern auf

Eisschollen treibende Eisbären zu sehen, an den

Küsten brüten riesige Vogelkolonien und ruhen

Walrosse in der Sonne. Das Klima um Svalbard,

wie Spitzbergen auch genannt wird, ist arktisch. Es

ist das ganze Jahr kühl bei zwar regelmässigen,

aber geringen Niederschlägen. Die Küstenregionen

sind im Sommer nur für etwa acht Wochen

schneefrei, die Fjorde frieren im Winter nur zeitweise

zu.

Im Sommer, der Anfang Juni sonnig beginnt und im

September mit Nebel, Regen und Schnee endet,

liegen die Temperaturen zwischen -2 und +17 Grad.

Im Winter ist es zwischen -25 und +5 Grad kalt, und

es gibt häufig Schnee fall und Nebel. Die durchschnittliche

Jahrestemperatur liegt bei -4,5 Grad.

Ostgrönland

Ostgrönland gehört weltweit zu den letzten Gebieten

mit unberührter Natur. Durch den langen Winter

mit einer Eisdecke auf dem Meer und durch den

breiten Treibeisgürtel im Frühjahr und Sommer ist

Ostgrönland von anderen Teilen Grönlands und

dem Rest der Welt abgeschnitten. Erst vor etwa 100

Jahren kamen die ersten Europäer hierher. Die Abgeschiedenheit

kommt in Sprache und Kultur dieser

Region deutlich zum Ausdruck.

Ostgrönland erstreckt sich über 1’451’000 km 2 . Verteilt

auf zwei Dörfer und neun Siedlungen leben

weniger als 3500 Menschen in einem Gebiet, das

grösser ist als Gross britannien, Deutschland, Frankreich

und Italien zusammen. Jeder einzelne Ostgrönländer

kann sich daher auf einem Gebiet aus-

toben, das drei Mal grösser ist als Liechtenstein. Die

Einwohner Westgrönlands nennen Ostgrönland

«Tunu», was so viel wie Rückseite bedeutet. Aber

in Wirklichkeit gleicht dieses Gebiet gar keiner

Rückseite. Für Reisende aus Island und Europa

sieht es sogar viel mehr nach einer Vorderseite aus.

Die Natur, die Bevölkerung, die Dörfer und die

Siedlungen geben den Gesamteindruck einer Kultur,

die ursprünglicher und traditioneller ist als an

irgendeinem anderen Ort Grönlands.

Gleichzeitig ist Ostgrönland eine moderne Gesellschaft

mit beinahe all den Einrichtungen, die in

anderen Teilen der Welt ebenfalls üblich sind.

Nordpol

Der Nordpol ist im allgemeinen Sprachgebrauch

der nördlichste Punkt der Erde, dieser wird auch

als geographischer Nordpol bezeichnet. Nur wenige

Menschen haben die Möglichkeit, einmal in ihrem

Leben auf 90 Grad Nord zu stehen.

PolarNEWS bietet seinen Lesern zwei Varianten

der Reisemöglichkeit an. Die eine Variante: Über

Spitzbergen ins Camp Barneo, welches jedes Jahr

im April aufgebaut wird. Dieses Zelt-Camp dient

Forschern sowie Touristen und Abenteurern als Basisstation.

Barneo liegt auf 89° Nord, also nur

noch 100 km vom Nordpol entfernt. Touristen,

welche zum Nordpol wollen, werden von Barneo

aus mit dem Helikopter zum Nordpol geflogen.

Eine andere Möglichkeit, zum Nordpol zu reisen,

ist, dies mit dem stärksten Eisbrecher «50 Years of

Victory» zu unternehmen. Die Fahrt führt von Murmansk

über Franz-Joseph-Land direkt zum Nordpol.

Diese Expedition ist ein fantastisches Erlebnis,

wenn der Eisbrecher durch zwei Meter dickes Eis

fährt und man sich so ständig dem Nordpol nähert,

bis man dann wirklich 90° Nord erreicht hat.

Ein aussergewöhnliches Erlebnis, welches man mit

internationalen Gästen teilen kann.

Westgrönland

Schon immer war der westliche Teil Grönlands dichter

besiedelt als der Osten. Zunächst siedelten sich

in mehreren Ein wanderungswellen immer wieder

Inuit an, dann folgten die Wikinger mit ihren Siedlungen

und schliesslich die Walfänger und die Dänen

als Kolonialherren.

Westgrönland hat mit der Diskobucht und dem Ilulissat-Eisfjord

auch die Highlights Grönlands zu bieten.

Die Diskobucht ist das unangefochtene Hauptreiseziel

in Grönland. Zahlreiche Schiffe besuchen

die Bucht in den Sommermonaten. Südlich der Ortschaft

Ilulissat liegt der Jakobshavn Isfjord. Der Fjord

hat eine Länge von 40 km und wird an einigen

Stellen 7 km breit. Die Wasser tiefe liegt im Fjordinneren

bei mehr als 1000 m, an der Mündung des

Fjordes beträgt sie aber nur rund 200 m. Diese

Fjordschwelle ist dafür verantwortlich, dass die gewaltigen

Eisberge regelrecht auf Grund laufen und

ein Stau aus Eisbergen entsteht.

Die Diskobucht ist sehr reich an Nährstoffen. Eine

der Haupt einnahmequellen der Bevölkerung ist neben

dem Tourismus der Fischfang. In den Sommermonaten

ist die Diskobucht auch bevorzugtes Jagdrevier

der seltenen Grönlandwale.

Weiterführende Informationen

zu allen Reisen und

Reisedestinationen finden Sie unter

www.polar-reisen.ch

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Wie wir reisen

Andere fahren mit Kreuzfahrt-Schiffen in kalte

Ge wässer und gucken von der Reling hinunter

zu den Pinguinen oder zu den Eisbären,

während im Hintergrund die Musik spielt

und der Animator frohlockt.

Wir nicht. Wir gehen nahe ran. Wir interessieren

uns für die Natur. Deshalb bieten wir nur

verhältnismässig kleine Expeditions-Schiffe

mit maximal 128 Gästen an. Weil diese Schiffe

eben kleiner sind, können sie im Gegensatz

zu den grossen in die Buchten hineinfahren

und Anker werfen, damit wir mit den

Zodiacs an Land gehen können. Dort lassen

wir uns Zeit, diese faszinierenden Landschaften,

ihre Fauna und Flora zu erkunden

und hautnah zu erleben.

Auf den kleineren Schiffen hält sich das Unterhaltungsangebot

in einem entsprechend kleinen

Rahmen. Das finden wir gut. Denn wir

interessieren uns mehr für wissenschaftlich

fundierte Vorträge und bevorzugen eine unkomplizierte,

familiäre Atmosphäre.

Wir verstehen uns nicht als Gaffer, sondern als

Besucher der polaren Regionen. Deshalb achten

wir auf umweltfreundliches Reisen. Wir

informieren unsere Gäste jeweils im Vorfeld

einer Reise bei einem Infor mations abend ausführlich

über das bevorstehende Abenteuer.

AECO

Association of Arctic Expedition Cruise Operators

Die AECO ist ein internationaler Zusammenschluss von Veranstaltern von Expeditionskreuzfahrten in

arktische Gebiete. Mitglieder der AECO verpflichten sich, Expeditionsreisen in der Arktis unter grösstmöglicher

Berücksichtigung der sensiblen Umwelt, heimischen Kultur und historischen Stätten durchzuführen

sowie Sicherheit auf See und an Land zu gewährleisten.

PolarNEWS ist Mitglied der AECO.

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Reiseziele in der Antarktis

Falkland-Inseln

Rund 500 Kilometer vor Südamerika liegen die

Falkland-Inseln im Südatlantik. Sie bestehen

aus zwei Hauptinseln und rund 750 kleinen Inseln.

Vier Pinguinarten sowie Schwarzbrauenalbatrosse

und viele weitere Vogelarten sind in

diesem Gebiet heimisch. Lohnenswert ist auch

ein Besuch von Stanley auf der Ostfalkland-

Insel, mit wenig mehr als 2000 Einwohnern die

kleinste Hauptstadt der Welt.

South Georgia

Zwei bis drei Seetage von den Falkland-Inseln

entfernt befindet sich South Georgia, das «Tor

zur Antarktis». Über die Hälfte der Insel ist

ganzjährig von Schnee und Eis bedeckt. South

Georgia ist 160 Kilometer lang und 30 Kilometer

breit, der Mount Paget ist mit 2934 Metern

der höchste Berg der Insel. Mehr als 160 Gletscher

befinden sich auf der Insel.

Fernab der Zivilisation ist South Georgia ein

wahres Tier paradies: Neben den Königspinguinen

(600’000 Brutpaare) brüten hier auch

Goldschopfpinguine, auch Macaroni pinguine

genannt (2’700’000 Brutpaare), Eselspinguine

(105’000 Brutpaare) und Zügelpinguine (6000

Brut paare). Zahllose Meeresvögel sind auf

South Georgia beheimatet. Die grössten sind

die Wanderalbatrosse. Ihre Popu lation wird auf

4000 Brutpaare geschätzt. Sie erreichen eine

Spannweite von 3,5 Metern und sind die grössten

Wasservögel überhaupt. Auch mehrere

Robbenarten sind hier zu Hause.

South Sandwich Islands

Die South Sandwich Islands sind einer der faszinierendsten

Naturschauplätze der Welt mit aktiven

Vulkanen, Eis und unglaublich artenreicher

Fauna. Die Inseln sind fast unberührt geblieben

und werden aufgrund ihrer Abgelegenheit nur

sehr selten besucht.

Die Inselkette liegt im subantarktischen Südat

lantik. Die Gruppe zählt politisch zum Britischen

Überseegebiet von South Georgia und

South Sandwich Islands, sie wird allerdings

auch von Argentinien beansprucht. Die South

Sandwich Islands fallen aufgrund ihrer geographischen

Lage nicht unter den Antarktisvertrag.

Nahezu alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs.

Auf einigen befinden sich bis heute aktive Vulkane.

Auf Montagu Island ist der auf 1370 Meter

über Meer ragende Vulkan Mount Belinda

letztmals im November 2005 ausgebrochen.

Wegen ihrer subantarktischen Lage und der vulkanischen

Landschaft sind die Inseln unbewohnt.

Sie beheimaten eine grosse Zahl von

Seevögeln und Robben-Kolonien.

South Orkney Islands

800 Kilometer südlich von South Georgia liegen

die Südorkney-Inseln. Im schmalen Küstensaum,

wo nur wenig Vegetation wächst, siedeln

Seevögel, Robben, Esels- und Adéliepinguine.

Die älteste Forschungsstation der Antarktis befindet

sich auf Laurie Island, es ist die argentinische

Station Orcadas, seit 1904 ganzjährig besetzt.

South Shetland Islands

Auf King George Island leben viele See-Elefanten

und Adéliepinguine. Mehrere Nationen sind

hier mit Forschungsstationen präsent. Auf Deception

Island steht ein noch immer aktiver

Vulkan, warme Quellen sprudeln deshalb an

mehreren Orten. Spektakulär ist auch die schmale

Einfahrt zum Kratersee.

Elephant Island ist die nördlichste Insel der

South Shetlands. Hier leben auf engstem Raum

Pelzrobben, See-Elefanten und Zügelpinguine.

Bei Point Wild betritt man historischen Boden:

Vier Monate musste die Mannschaft von Sir Ernest

Shackleton 1916 hier ausharren, bis sie

gerettet wurde.

IAATO «International Association of Antarctica Tour Operators»

IAATO ist ein Verband von Reiseveranstaltern, die Reisen in die Antarktis anbieten, 1991 gegründet zum Schutz der einzigartigen

Natur und Tierwelt. Die IAATO besteht aus derzeit 80 Mitgliedern, die sich entschlossen haben, die Antarktis zu schützen, indem sie

höchstmögliche Umwelt- und Sicherheitsrichtlinien beachten und einhalten. PolarNEWS arbeitet ausschliesslich mit Mitgliedern der

IAATO zusammen, die strenge Verhaltensregeln für den Besuch der Antarktis erarbeitet haben.

PolarNEWS ist Mitglied der IAATO.

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Antarktische Halbinsel

Meist laufen Schiffe die Westküste der Antarktischen

Halbinsel an. Die Paradise Bay gehört

mit ihren unzähligen vorgelagerten Inseln,

den schmalen Passagen und vielen Gletscherzungen

zu den beliebtesten Besuchszielen. Dazwischen

gibt es auch Forschungsstationen zu

besichtigen. Als eine der schönsten Schiffspassagen

überhaupt gilt der Lemaire-Kanal,

der von Gletschern und hohen Bergketten geflankt

ist. Ebenso beliebt ist der Neumayer-

Kanal. Port Lockroy bietet nebst einer riesigen

Eselspinguinkolonie ein britisches Post Office

und ein Museum.

Zwar ist die Antarktis der kälteste und trockenste

aller Kontinente, ihre zentrale Hochebene weist

im Jahresmittel eine Temperatur zwischen -50

und -60 Grad aus. Doch die niedrigeren Küstenregionen

sind erheblich wärmer.

Das Klima der Antarktischen Halbinsel ist vom

Einfluss des Südpolarmeeres geprägt und das

mildeste der gesamten Antarktis. Im Sommer

herrschen an der Küste Temperaturen zwischen

0 und +3 Grad, im Winter -10 bis -20 Grad.

Wissenschaftler des British Antarctic Survey haben

im Jahre 2005 berichtet, dass die Temperatur

in den letzten 50 Jahren um durchschnittlich

2,5 Grad gestiegen ist. Im Verhältnis zum

Landesinnern des Kontinents ist es ausserdem

feuchter. Während der Sommermonate kommt

es im Norden der Halbinsel gelegentlich zu

Regenfällen. Es kann hier im Januar und Februar

milder und angenehmer sein als während des

Winters in Europa.

Ross Sea

Folgen Sie den Spuren von einigen der grossen

Entdecker auf einer Reise in die Ross-Sea-Region

der Antarktis. Der Ausgangspunkt für die legendären

Südpol-Expeditionen von Scott und

Amundsen. Dieser Teil des Kontinents ist

extrem abgelegen und daher schwierig zu

erreichen. Einer der Hauptgründe für diese faszinierende

Gegend ist der Besuch der historischen

Hütten der ursprünglichen Entdecker der ersten

Expeditionen in diesem herausfordernden Kontinent.

Am Cape Royds am Fusse des Mount Erebus

steht die Hütte von Ernest Shackleton und

bei Cape Evens und beim Hut Point nahe der

amerikanischen McMurdo-Station je eine von

Robert Falcon Scott.

Der südlichste aktive Vulkan der Welt ist mit

3795 Metern der Mount Erebus. Der von Gletschereis

bedeckte Berg wurde im Jahre 1841 von

Sir James Clark Ross entdeckt und von ihm nach

der HMS «Erebus» benannt, dem Flaggschiff seiner

aus zwei Schiffen bestehenden Expeditionsflotte.

Als die Ross-Expedition bei der Insel eintraf,

wurde sie Zeuge eines Ausbruchs des Mount

Erebus. Dieses eindrucksvolle Ereignis und seine

Schilderung in den Berichten prägte für lange

Zeit die Vorstellung der Menschen von der Antarktis

als einem Ort zwischen Feuer und Eis.

Am Eingang zur Ross Sea, am Cape Adare, betrat

am 23. Januar 1895 der Norweger Carsten

Borchgrevink als vermutlich erster Mensch den

Antarktischen Kontinent. Im Jahr 1899 traf

Borchgrevink erneut am Cape Adare ein und

überwinterte mit neun Männern. Diese Aktion

ging als erste Antarktis-Überwinterung in die Geschichte

ein. Die Hütte steht noch heute und

kann besichtigt werden. Cape Adare beheimatet

die weltweit grösste Kolonie der Adéliepinguine

mit über einer Million Brutpaare.

73


Unsere Expeditionsschiffe

M/V «Plancius»

Die M/V «Plancius» wurde im Jahr 1976 als ozeanographisches Forschungsschiff der Holländischen Königlichen Marine unter dem

Namen «Hr. Ms. Tydeman» in Betrieb genommen. Im Juni 2004 wurde die «Hr. Ms. Tydeman» vorübergehend stillgelegt. Im Dezember

2006 kaufte die holländische Reederei Oceanwide Expeditions das Schiff. 2009 wurde die M/V «Plancius» in einer holländischen

Werft komplett nach den neusten Sicherheitsvorschriften und Bedürfnissen an ein modernes Polarexpeditionsschiff umgebaut. Seit

Januar 2010 verkehrt das moderne Schiff in polaren Gewässern der Arktis und der Antarktis. Die M/V «Plancius» bietet genügend

Platz für 114 Passagiere und überzeugt durch die grosszügig gestalteten Aussendecks. Die M/V «Plancius» verkehrt unter niederländischer

Flagge.

Technische Daten

Baujahr: 1976, Totalumbau 2009/10

Tonnage: 3434 BRT

Länge: 89,00 m

Breite: 14,50 m

Tiefgang: 4,80 m

Maschinenleistung: 3700 PS (3 Motoren)

Geschwindigkeit: 10 bis 12 Knoten

Strom: 220 V

Eisklasse: 1D

Bordsprache: Englisch / Deutsch

Passagiere: 114

Besatzung: 30

Ausstattung

Die M/V «Plancius» ist mit einem dieselelektrischen

Antriebssystem bestückt, welches die Geräusche

und die Vibrationen der Maschinen reduziert. Die

M/V «Plancius» wurde nicht zu einem Luxusschiff

umgebaut. Vielmehr ermöglicht sie den lockeren

Umgang an Bord und das Beobachten von Fauna

und Flora. Auf dem Schiff befinden sich ein Restaurant-Vortragsraum

und eine Panoramalounge mit

Bar auf Deck 5. An Bord befindet sich ein Arzt.

74


M/V «Ortelius»

Das eisverstärkte Expeditionsschiff M/V «Ortelius» wurde 1989 in der Gdynia-Werft in Polen erbaut und erhielt den Namen «Marina

Svetaeva». Über Jahre diente es als Arbeitsschiff für die Russische Akademie der Wissenschaften und war viele Jahre in den zugefrorenen

Gewässern der Arktis und im nördlichen Pazifik im Einsatz. Das Schiff hat die russische Eisklasse L1 (entspricht 1A) und ist daher

sehr gut geeignet, um in festem Einjahres-Meereis und losem mehrjährigem Packeis zu navigieren. Die M/V «Ortelius» ist ein robustes,

wendiges Schiff. Die mitgeführten Zodiacs ermöglichen jederzeit Anlandungen auch in kleinen Buchten. Im Jahre 2005 wurde es

renoviert, die Kabinen wurden komfortabler eingerichtet. Das Schiff zeichnet sich aus durch grosse, geräumige Kabinen und Aufenthaltsräume

einschliesslich der offenen Brücke.

Technische Daten

Baujahr: 1989, letzter Umbau Deck 5 im Jahr 2014

Tonnage: 4575 BRT

Länge: 91,25 m

Breite: 17,61 m

Tiefgang: 5,80 m

Antrieb: 4352 PS, Dieselmotoren

Geschwindigkeit: 12 bis 14 Knoten

Strom: 220 Volt

Eisklasse: L1 / 1A

Bordsprache: Englisch / Deutsch

Passagiere: 116

Besatzung: 41

Ausstattung

Für Unterhaltung auf der M/V «Ortelius» sorgen

eine Lounge, eine Bar und ein Restaurant mit Vortragsraum.

Die Lounge und die Bibliothek laden

zum Verweilen ein. Souvenirs sind im kleinen Kiosk

auf dem Hauptdeck erhältlich. Klinikzimmer für

Notfälle und Arzt an Bord.

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Unsere Expeditionsschiffe

IB «50 Let Pobedy»

Der Atomeisbrecher «50 Let Pobedy» (50 Years of Victory) ist mit 75´000 PS der stärkste Eisbrecher, der je gebaut wurde. Er ist

für 128 Gäste vergleichsweise komfortabel ausgestattet, um der 140-köpfigen Besatzung während der mehrmonatigen Arbeitseinsätze

in der Nordostpassage ein vielseitiges Beschäftigungsprogramm zu bieten. Das Schiff ist mit Sporthalle, mit Sauna, Schwimmbecken,

Bibliothek und mit einem Restaurant ausgestattet. Der Eisbrecher wird während der einsatzfreien Zeit für touristische Expeditionsfahrten

von Murmansk zum Nordpol und nach Franz-Joseph-Land eingesetzt.

Technische Daten

Baujahr: 2007

Tonnage: 25‘840 BRT

Länge: 159,60 m

Breite: 30,00 m

Tiefgang: 11,00 m

Antrieb: 75‘000 PS - 2 Atomreaktoren

Geschwindigkeit: max. 21,4 Knoten

Strom: 220 Volt

Eisklasse: ACR 9

Bordsprache: Englisch / Deutsch

Passagiere: 128

Besatzung: 140

Ausstattung

Für Unterhaltung auf der «50 Let Pobedy» sorgen

eine Lounge, eine Bar, ein Restaurant und grosser

Vortragsraum. Die Bibliothek, die Sauna mit

kleinem Swimmingpool und der Fitnessraum laden

zum Verweilen ein. Souvenirs erhalten Sie im Souvenirshop

auf Deck 2. Klinikzimmer für Notfälle

und Arzt an Bord. Für Landausflüge steht ein Mi-

2-Helikopter zur Verfügung.

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IB «Kapitan Khlebnikov»

Der Eisbrecher «Kapitan Khlebnikov» ist wesentlich robuster als herkömmliche eisverstärkte Schiffe, da er für den harten Einsatz im

Eis Nordsibiriens konzipiert wurde. Erbaut 1981 als Schwesterschiff der «Kapitan Dranitsyn» von der renommierten finnischen

Wartsila-Werft, verbindet der Polareisbrecher überzeugende Leistungsdaten und modernste Technologie mit überraschend viel

Komfort. Ausflüge werden mit den Zodiacs und bordeigenen Hubschraubern durchgeführt. Auf der Kommandobrücke sind Sie

jederzeit herzlich willkommen.

Technische Daten

Baujahr: 1981

Tonnage: 12‘288 BRT

Länge: 122,50 m

Breite: 26,50 m

Tiefgang: 8,50 m

Antrieb: 24‘000 PS

Geschwindigkeit: max. 14 Knoten

Strom: 220 Volt

Eisklasse: LL3

Bordsprache: Englisch / Deutsch

Passagiere: 108

Besatzung: 70

Ausstattung

Die «Kapitan Khlebnikov» verfügt über 54 gut

ausgestattete und geräumige Aussenkabinen und

Suiten. Zu den Gesellschaftsräumen zählen eine

Lounge mit angeschlossener Bar, zwei Restaurants,

eine kleine Bibliothek und der Vortragsraum.

Darüber hinaus hat das Schiff einen Innenpool mit

Fitnessraum und Sauna, einen kleinen Shop und

ein Hospital.

77


Unsere Expeditionsschiffe

M/V «Sea Adventurer»

Die «Sea Adventurer» ist ein eisverstärktes, mit Stabilisatoren bestücktes, hochseetaugliches Schiff, das fähig ist, abseits der normalen

Routen zu navigieren. Es ist deshalb für Fahrten in polaren Gewässern bestens geeignet. Die «Sea Adventurer» hat Eisklasse A1 und ist

mit neuester Satellitennavigation und Kommunikationsmitteln ausgerüstet. Eine Flotte von Zodiacs erlaubt es, unabhängig von ziviler

Infrastruktur in der Natur Anlandungen oder Ausfahrten zu machen. Ursprünglich 1975 gebaut, wurde die «Sea Adventurer» im Jahr

1998 in Skandinavien völlig umgebaut, 2014 erlebte das Schiff abermals eine Auffrischung.

Technische Daten

Baujahr: 1976 / 1998 Totalumbau

Tonnage: 5750 BRT

Länge: 100,58 m

Breite: 16,31 m

Tiefgang: 4,72 m

Antrieb: 5280 PS - 2 Diesel-Motoren

Geschwindigkeit: max. 13,5 Knoten

Strom: 220 Volt

Eisklasse: A1

Bordsprache: Englisch / Deutsch

Passagiere: 117

Besatzung: 72

Ausstattung

Für Unterhaltung auf der «Sea Adventurer»

sorgen eine Lounge, Bar, Restaurant, Vortragsraum,

Kiosk, Bibliothek sowie ein Fitnessraum. Vom

Observation-Deck geniessen Sie die Aussicht.

Klinikzimmer für Notfälle, Arzt an Bord. Die 61

Aussenkabinen sind mit Dusche/WC, Föhn und

Klimaanlage ausgerüstet. Die «Sea Adventurer» ist

zu Recht für ihre ausgezeichnete Küche bekannt.

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M/V «Spirit of Enderby»

Die «Spirit of Enderby» wurden 1984 in Finnland als eisverstärktes, russisches Forschungsschiff für das ozeanographische Institut

gebaut. Schon seit einigen Jahren ist das Schiff für Heritage Expeditions unterwegs. Im März 2012 wurde die «Spirit of Enderby» in

Neuseeland komplett renoviert und ist eines der letzten ehemaligen kleinen russischen Forschungsschiffe, welche noch in polaren

Regionen verkehren. Die Ausstattung ist nicht luxuriös und es kommt noch der richtige Expeditions-Charakter zum Vorschein. Dank der

maximalen Passagierzahl von 48 sind Expeditions-Reisen in kleinen Gruppen möglich. Die erfahrenen Expeditionsleiter vermitteln ihr

Wissen während der Vorträge an Bord und auf den Zodiactouren.

Technische Daten

Baujahr: 1984

Tonnage: 2000 BRT

Länge: 66 m

Breite: 12,80 m

Tiefgang: 3,50 m

Antrieb: 2x Diesel-Motoren / 2 x 1560 PS

Geschwindigkeit: 12 Knoten

Stabilisatoren: nein

Strom: 220 V

Eisklasse: 1A Blohm & Voss

Bordsprache: Englisch

Passagiere: 48

Besatzung: 19

Ausstattung

Auf dem Deck 2 können Sie sich in der Bar/Lounge,

im Restaurant, in Bibliothek, Sauna oder Vortragsraum

verweilen. Bei allen Kabinen handelt es sich

um Aussenkabinen. Auf Deck 3 befinden sich 13

Kabinen mit Etagen-WC, alle anderen Kabinen haben

eine eigene Dusche/WC. Die Superior-Kabinen

auf Deck 4 verfügen zusätzlich über einen Wohnbereich.

79


Unsere Expeditionsschiffe

S/V «Rembrandt Van Rijn»

Das Segelschiff «Rembrandt Van Rijn» wurde Anfang des letzten Jahrhunderts als Focksegler für den Fang von Heringen eingesetzt. Es

wurde im Jahr 1994 in den Niederlanden als Dreimastschoner für den Passagierbetrieb umgerüstet und segelte in Spitzbergen und den

Galápagos-Inseln. Im Jahr 2011 wurde das Schiff neu umgebaut und restauriert. Es ist mit moderner Kommunikations- und Navigationstechnik

ausgestattet und entspricht den hohen Sicherheitsanforderungen.

Technische Daten

In Betriebnahme: 2011 (nach Umbau)

Tonnage: 451 BRT

Länge: 56,00 m

Breite: 7,00 m

Tiefgang: 2,50 m

Max. Geschwindigkeit: 9 Knoten (bei Motorantrieb)

Stabilisatoren: nein

Strom: 220 V

Bordsprache: Deutsch / Englisch

Passagiere: 34

Besatzung: 10

Ausstattung

Das Schiff verfügt über eine erfahrene Crew mit 10

Mitgliedern inklusive 2 Expeditionsguides. Es bietet

Platz für 34 Passagiere in 17 Kabinen. Das Restaurant

ist gross genug für alle Passagiere, sodass die

Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden

können. Weiterhin gibt es eine separate Bar mit

Lesetisch. Das Schiff ist bestens geeignet für Expeditionsfahrten

um kleine Inseln und verfügt über

ausreichend Platz für Passagiere am Aussendeck,

selbst wenn das Schiff unter Segel fährt. Zwei Zodiacs

ermöglichen Anlandungen in entfernten und unzugänglichen

Gebieten.

80


Komfort an Bord

Luxus sucht man auf unseren Schiffen vergeblich. Sie finden bei uns weder Pianospieler noch Frisiersalon. Wir bevorzugen gepflegten

Komfort, legere Gemütlichkeit und eine gute Küche. In der Panoramalounge können Sie die Reise bei einem Snack mit Getränken

geniessen oder in der Bibliothek Ihr Wissen über polare Themen vertiefen. Auf den Aussendecks spüren Sie den Wind und die Kälte, und

auf der Brücke können Sie jederzeit dem Kapitän bei seiner Arbeit zusehen. Im Restaurant werden Ihnen köstliche Gerichte serviert,

und im Vortragsraum kommen Sie in den Genuss wissenschaftlicher Vorträge. Auf einigen Schiffen steht auch ein kleiner Fitnessraum

zur Verfügung.

Die Kabinen sind funktional eingerichtet. Die Hotel-Crew sorgt auch hier täglich für Ihr Wohlbefinden. Gegen Gebühren können Sie den

Wäscheservice, das Internet oder das Satellitentelefon in Anspruch nehmen. Ein Arzt steht selbstverständlich kostenlos im Einsatz.

Buffet auf der Plancius.

Restaurant auf der Plancius.

Superior-Kabine auf der Plancius.

Panoramadeck der Ortelius.

Plancius – grosszügige Aussendecks.

Schnelle Ausbootung auf der Plancius.

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Ihre Reiseleiter

Heiner und Rosamaria Kubny

Dr. Ruedi Abbühl

Dr. Michael Wenger

Die grenzenlose Begeisterung für die polaren Regionen,

zwei erfolgreiche Tourneen mit Diashows, das

eigene Magazin «PolarNEWS» und das organisch gewachsene

grosse Angebot von Expeditionsreisen machen

Heiner und Rosamaria Kubny zu den unbestrittenen

Polarreisen-Experten der Schweiz und weit über

die Landesgrenzen hinaus – insbesondere für Reisen

in die russische Arktis. Inzwischen sind die beiden

weit über 100 Mal selber in polare Gebiete gereist.

1964 in Bern geboren, studierte an der Universität Basel im

Hauptfach Zoologie und im Nebenfach Chemie. Seit 1997

arbeitet er als Maître de Cabine bei der Swiss International

Air Lines. Das ermöglicht ihm, mit Videokamera und Fotoapparat

die verschiedensten Wildparks in Afrika, Nord- und

Südamerika sowie Asien zu besuchen. Er publiziert regelmässig

in Tierzeitschriften. Als Reiseleiter führte er schon

mehrmals Gruppen auf den Kilimandscharo, zu den Galápagos-Inseln

und in die polaren Regionen.

Geboren 1972 in Laufen, studierte Biologie an der Universität

Basel. Mit Hingabe widmet sich Michael Wenger der

Unterwasserwelt. In Dutzenden von Tauchgängen in verschiedenen

Meeren hat er diese Welt erforscht – auch die

Kaltwasser-Korallenriffe vor Norwegen. Seit 2012 arbeitet

er bei PolarNEWS, wo er für die wissenschaftlichen Bereiche

zuständig ist. Daneben ist er seit mehreren Jahren als

Reiseleiter und Lektor in polaren Regionen und auf Galápagos

unterwegs.

Josef Wermelinger

Stefan Gerber

Priska Abbühl

Als Firmeninhaber kam der Zürcher in der Welt herum,

was sein Interesse an der Wechselwirkung industrieller

Prozesse und natürlicher Vorgänge weckte: Als Tauchinstruktor

und lizenzierter wissenschaftlicher Taucher

forschte er über Haie auf den Bahamas. Aktuelle

Projekte beinhalten archäologische Unterwasserarbeiten

und hydrografische Messungen zur Nutzung der

Wasserkraft. Seit 2008 arbeitet er auf Expeditionsschiffen

als Guide in der Arktis und der Antarktis.

Geboren 1970 in Zürich. Nach der Sekundarschule absolvierte

er eine Lehre als Elektromechaniker, studierte

Elektrotechnik an der Hochschule für Technik Rapperswil

und eignete sich vertieftes EDV-Wissen für digitale

Bildbearbeitung an. Seit 1999 widmet er sich in seiner

Freizeit immer mehr der kreativen Arbeit in der Fotound

Videografie. Seit 2005 bereist Stefan mit seiner

Frau Vreni immer wieder die antarktischen und arktischen

Regionen.

Geboren 1964 in Olten. Reisen und Fotografieren waren

schon immer ihre Leidenschaften. Nach der Handelsschule

nahm sie ihre Tätigkeit bei der Swissair auf.

So konnte sie mit der Kamera die Welt bereisen, Tierbeobachtungen

in freier Wildbahn faszinieren sie. 1997

lernte sie den Biologen Ruedi Abbühl kennen. Seit Jahren

reisen sie gemeinsam für PolarNEWS. Zusammen

produzieren sie Tierdokumentarfilme, die auf den Flügen

der Swiss International Air Lines gezeigt werden.

Sandra Walser

Ruedi Küng

Marcel Schütz

Sandra Walser lebt in Zürich, wo sie auch ihr Studium in

Geschichte und Filmwissenschaft absolvierte. 2004 erfüllte

sie sich mit einer Reise nach Island und Grönland

ihren Kindheitstraum – und fing dabei das berühmtberüchtigte

«Polar-Virus» ein. Seit 2009 ist sie mehrere

Monate im Jahr als Reiseleiterin, Guide und Lektorin in

der Arktis sowie in der Antarktis unterwegs. Ihre Spezialgebiete

sind die Fotografie, die Geschichte zur Entdeckung

und zum Walfang.

1966 in Basel geboren, arbeitet als Dozent für Fachdidaktik

Biologie an der Pädagogischen Hochschule der

Nordwestschweiz und als Gymnasiallehrer in den Fächern

Biologie, Mathematik und Informatik am Gymnasium

Leonhard in Basel. Bei Prof. Dr. David Senn studierte

er die funktionelle Anatomie der Pinguine. Das

Diplom in Biologie führte ihn 1996 zur 3. Internationalen

Pinguinkonferenz nach Kapstadt, er verfasste mehrere

Artikel zur Biologie der Pinguine.

In Bern geboren und in Bolligen aufgewachsen, wanderte

er nach seiner Ausbildung im August 2010 nach

Spitzbergen aus, um sich dem Abenteuer zu widmen. Er

absolvierte eine Ausbildung in der Gastronomie und

arbeitete über ein Jahr lang im nördlichsten Vollservice-

Hotel der Welt. Seit 2008 ist er immer wieder alleine in

den eisigen Gefilden der nördlichen Hemisphäre unterwegs

und erweitert sein Fachwissen über die Arktis und

die Antarktis in allen Bereichen.

82


PolarNEWS-Leserexpeditionen

Gruppenbild vom Februar 2015 anlässlich der Halbumrundung der Antarktis.

PolarNEWS, das Magazin über polare Regionen, möchte seinen Leserinnen und Lesern ausgewählte Expeditionen in polare Regionen

empfehlen. Kühle Gebiete sind unsere Leidenschaft. Wir waren da und können deshalb über diese abgelegenen Gegenden ausführlich

berichten. Dank jahrelanger Erfahrung und fundiertem Wissen können wir Sie kompetent beraten. Entdecken Sie zusammen mit Heiner

und Rosamaria Kubny und den von PolarNEWS ausgewählten Reiseleitern zwei der letzten Naturparadiese dieser Welt – die Arktis und

die Antarktis. Die ausgesuchten Reedereien und Reiseveranstalter machen Ihre Reise zum unvergesslichen Erlebnis. Nirgendwo ist die

Natur unberührter und andersartiger. Erleben Sie die schöpferische Kraft der Natur in ihrer ganzen Unberührtheit und Schönheit.

Mehr Infos auch unter: www.polar-reisen.ch

PolarNEWS-Reisegruppe unterwegs auf der Antarktischen Halbinsel.

83


Polar

Zeitschrift über polare Regionen www.polarnews.ch

Ausgabe 21 / Juni 2015

NEWS

Polar

Zeitschrift über polare Regionen www.polarnews.ch

Ausgabe 20 / Dezember 2014

NEWS

10

JAHRE

PolarNEWS

Jubiläums-

Ausgabe

Polar

Zeitschrift über polare Regionen www.polarnews.ch

Ausgabe 22 / Dezember 2015

NEWS

Spitzbergen

Mit Skidoos im Land

der Sonnenfinsternis

Neue Partner

Knecht und Glur Reisen

im Team mit PolarNEWS

Rentier

Träger

der

Krone

Nordostpassage

Die lange Suche nach

dem kurzen Weg

Fokussiert

Die besten Bilder der

PolarNEWS-Crew

Engagiert

Das grosse Interview

mit den Kubnys

Reflektiert

Die Essenz der Reisen

in polare Gebiete

Im Eis

Eine Expedition um

die halbe Antarktis

Im Kleid

Walter Notter verarbeitet

die wärmste Wolle

Im Zelt

Das Volk der Nenzen

lebt nomadisch

PolarNEWS

Das Magazin zu polaren Regionen

Gratis abonnieren unter www.polarnews.ch

www.polar-reisen.ch

PolarNEWS Telefon +41 44 342 36 60

Heiner & Rosamaria Kubny Fax +41 44 342 36 61

Ackersteinstrasse 20

Mail redaktion@polarnews.ch

CH-8049 Zürich

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