Die Stufe 166

Ermsgaufamilie

Jugend Zeitschrift "Die Stufe 166"

www.schwaebische-albvereinsjugend.de Herbst 2015 Nr. 166

STUFEDie Vereinszeitschrift

Im Brennpunkt

Werken und Basteln

Neues vom Jugendbeirat

Personalwechsel bei den Delegierten

und im Jugendbeirat

Neues vom Familienbeirat

BAT-Night

Neues von der Jugend- und

Familiengeschäftsstelle

Neues Werbematerial

Neues von den Freizeiten

Sommer-Zeltlager


STUFE intern

Inhalt

Editorial ........................................................................................3

Im Brennpunkt

Vom Glück des (Selber-)Machens

Was Hand-Werk und Kreativität heute für uns bedeuten........ 4

Die Intelligenz der Hände - denn sie wissen was sie tun......... 5

Recycling? Besser: Upcycling! Recycelst du nur oder

upcycelst du auch?......................................................................... 7

Lieblingsbastelideen - zum Ausschneiden.................................. 9

Neues von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle

Aus dem Alltag der Bildungsreferentin......................................21

FuFaFe TV - wir waren live dabei!.............................................. 22

Tolle Gruppe erlebt nächtliches Abenteuer.............................. 23

Vorschau auf Lehrgänge im Herbst 2015................................... 24

Neue praktische Vesperdose....................................................... 26

Mit der Juleica in den Europapark............................................. 26

Wissensmanagement für die Jugendarbeit -

Offizieller Start von jugendwiki.de............................................. 26

Wie baue ich eine Familiengruppe in

meiner Ortsgruppe auf?............................................................... 27

Neues vom Jugendbeirat

Aus dem Alltag des Jugendbeirates..............................................................14

Jugendvertreterversammlung am 18.10.2015............................14

Vorstellung der neuen Jugendbeiratsmitglieder.......................15

Vorstellung der Delegierten 2015/2016.......................................16

Ehrungen........................................................................................18

Neues von den Freizeiten

Rückblick Bundeslager................................................................. 28

Perspektivenwechsel im Zeltlager 1........................................... 29

Fufa Apocalypse - Zeltlager 2 aus Teilnehmersicht.................. 30

Neues vom Familienbeirat

Superwetter und tolle Aktionen

beim Abenteuer Eschelhof...........................................................19

BAT-Night....................................................................................... 20

Neues aus den Ortsgruppen

Vogelwelt mit allen Sinnen...........................................................31

Impressum

ISSN: 1861-2873

Satz und Gestaltung:

Die STUFE erscheint viermal jährlich und kann auf der

Werbekontor Uwe Lärz, Tamm

Jugend- und Familiengeschäftsstelle des Albvereins

Herausgeber:

angefordert werden. Die Zeitschrift wird an die Bezieher

Deutsche Wanderjugend im Freie und feste Mitarbeiter sind im Redaktionsteam herzlich unentgeltlich abgegeben.

Schwäbischen Albverein

willkommen. Zuschriften, Anfragen, Artikel und Manuskripte

STUFE

Hospitalstr. 21 B

bitte an die Redaktion. Sie sollten nicht mehr als eine, max. Bildnachweis:

70174 Stuttgart

zwei DIN A4 Seiten lang sein, ansonsten behält sich die Redaktion

Kürzungen vor.

Seite 7, 8: weupcycle.com

Seite 5: sassi_pixelio.de

Fon: 0711 22585-74

Fax: 0711 22585-94

Seite 10: berwis_pixelio.de

Leserbriefe sind erwünscht! Wir freuen uns, wenn Zeichnungen,

Dias oder Fotos dabei sind. Elektronische Bilder bitte mit Seite 11: wikipedia_commons.de

Seite 11: lupo_pixelio.de

Redaktion: (V.i.S.d.P.):

Julia Lärz

mindestens 1 Million Pixel!

An der Bracke 2/1

Auflage:

71706 Markgröningen

Leserbriefe, Berichte und Artikel, die mit dem Namen des Autors

gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung Druck:

1.700 Exemplare

E-Mail: julia.laerz@schwaebischealbvereinsjugend.de

der Redaktion oder des Jugendbeirats wider.

dieUmweltDruckerei GmbH

gedruckt auf Circle Offset Premium white

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir auf die konsequente Nennung der männlichen und weiblichen Form verzichtet.

Es sind selbstverständlich immer beide Geschlechter gemeint.

2


Editorial

Basteln und Werken – was ist das?

Wikipedia sagt dazu: Basteln ist eine handwerkliche Tätigkeit, bei der man versucht, aus den

vorhandenen Materialien mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ein nicht klar definiertes Ziel

zu erreichen. Es ist demnach eine spielerische Herangehensweise, die Fantasie, Kreativität und

Improvisationstalent erfordert.

Für mich ist Basteln und Werken vor allem eines: der Freiheit meiner eigenen Idee zu folgen,

sei es allein oder in Gemeinschaft mit anderen. Und es funktioniert überall. Wenn ich fürs Grillen

im Wald einen Grillstock benötige, genauso, wie wenn ich zuhause für meine Tochter ein Mobile

bastle. Basteln und Werken passt damit auch ideal zu unseren Leitbildern „Zwischen Tradition

und Moderne“ - aus Material etwas anderes zu machen gab es schließlich schon immer, zu „Gemeinsam

unterwegs“ – denn man kann es zusammen tun, und zu „Natur- und Umweltschutz“, denn zum Basteln benötigt

man nicht Neues, muss nichts kaufen, es reicht das zu nehmen, was die Natur uns überlässt. Ruckzuck

kann aus ein paar langen Grashalmen und Pusteblumen eine Krone und aus ein paar Stöcken ein wildes

Tier entstehen. Nur die Vorstellungskraft setzt der Fantasie die Grenzen. Ein paar Ideen dazu möchten wir

euch in dieser Stufe vorstellen.

Außerdem findet ihr in dieser Ausgabe der Stufe die Berichte unserer Sommerferienzeltlager – auch in

diesem Jahr konnten wir wieder viele Kinder und Jugendliche für zwei Wochen zum Strahlen bringen. Lasst

euch auch hier begeistern – vielleicht treffen wir uns dann im nächsten Jahr auf einer unserer Freizeiten.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.

Viele Grüße

Michael Neudörffer

Hauptjugendwart

3


Im Brennpunkt

Vom Glück des (Selber-)Machens

Was Hand-Werk und Kreativität heute für uns bedeuten

Das (selber) Machen ist für mich

schon seit ich denken kann ein wichtiges

Thema. Schon im Kindergarten

und in der Schule waren meine

Hände in ständigem Einsatz. Äpfel

auf der Wiese der Oma ernten und

Apfelmus einkochen waren schon

damals so selbstverständlich wie

das Herstellen von etwa 50 bis 100

Gläsern Marmelade über das ganze Jahr verteilt.

Dieses (selber) Machen zieht sich spätestens seit meinem

freiwilligen ökologischen Jahr, das ich auf einem Biolandhof bei

Tauberbischofsheim gemacht habe, wie ein roter Faden durch

mein Leben. Im Studium wurde aus der Not eine Tugend gemacht

und für die ganze WG Sauerkirschen und Zwetschgen

eingekocht. Zu dieser Zeit

sind auch unzählige Rezepte

für Chutneys und süß/

sauer eingelegte Kürbisse,

rote Beete und Zucchini

entstanden. Keine Diskussion

in unserer Studenten WG

war, dass wir das komplette

Haus vor unserem Einzug

selbst streichen und auch

die Netzwerkverkabelung

selbst machen. Ja, damals

haben wir noch in alle Räume

Kabel gezogen und mit einer

speziellen Zange an die Stecker angebracht.

Mittlerweile haben wir ein eigenes Haus und einen großen

Garten, in dem fünf Hühner leben und uns mit Eiern versorgen.

Spätestens seit unserer Umbauaktion weiß ich, dass meine

Hände sehr viel mehr leisten können, als ich es bis dahin

angenommen habe. Wände einreißen, Fachwerkbalken abschleifen,

Kabel verlegen, Gipsen, Streichen, Böden einbauen,

Fenstersimse und Zimmerdecken einbauen, dies alles hat zwar

viel Zeit und Mühe gekostet, erfüllt mich aber mit großem Stolz!

Aber warum eigentlich? In GEO 08/2015 schreibt Hanne

Tügel, dass wir wiedererkannt hätten, dass die Verrichtungen

von gestern bei uns „teuflisch viel Vergnügen, Befriedigung

und Stolz“ hervorrufen. In unserem Alltag sind viele Menschen

damit beschäftigt, digitale Daten hin und her zu schieben und

brauchen hierzu einen richtigen Gegenpol.

Während meines Studiums habe ich für solche Erzählungen

nur ein mitleidiges Grinsen von meinem Gegenüber erhalten

und noch vor vier Jahren waren wir als Hühnerhalter absolute

Exoten. Mittlerweile sind Hühner im eigenen Garten „in“ und

„cool“. In Zeiten vieler Lebensmittelskandale hat ein Umdenken

stattgefunden. Was früher als verschroben galt, erfährt

heute neue Anerkennung. Darauf deuten auch Begriffe wir

„Urban Gardening“, im übertragenen Sinne das Unterhalten

eines Schrebergartens und „Maker Space“ als neuer Begriff

für die Werkstatt oder den Hobbyraum [GEO 08/205] hin.

Selbstverständlich kann ich auch eine Nähmaschine bedienen

und so sind im letzten Jahr kleine Tüllsäckchen als

Weihnachtsgeschenk für Freunde und Verwandte entstanden.

Diese Tüllsäckchen passen in jede Handtasche und können

beim Einkauf im Supermarkt oder auf dem Markt die verhasste

Plastiktüte ersetzen. In diesem Jahr stehen natürlich neue

Projekte auf der Liste:

Einen Teil der Weilheimer

Süßkirschen habe ich

bereits zu kandierten

Kirschen verarbeitet und

der Apfelsaft, der bisher

lediglich als solcher getrunken

wurde, soll nun

auch den ersten eigenen

Most ergeben.

Wirft man hierzu einen

Blick auf die 200

000 Jahre währende

Menschheitsgeschichte,

so wird auch der „Do-it-yourself“

Boom verständlicher. In 99,85% der Menschheitsgeschichte

hat der Mensch sich und seine Entwicklung lediglich

mit Muskeln, Hand und Hirn vorangebracht. Erst seit etwa 250

Jahren, seit Erfindung der Dampfmaschine ist unsere nächste

Umgebung mit Maschinen und Automaten vollgestellt, die uns

das Leben erleichtern sollen [GEO 08/2015].

Ich fühle mich, wenn ich die Nähmaschine auspacke und

mal wieder an einer kniffeligen Stelle bei der Reparatur eines

Lieblingskleidungsstücks hängen bleibe, schon manchmal

etwas hilflos. Wenn mein Freund dann noch sagt, dass ich

das Teil doch einfach wegwerfen soll, weiß ich aber sofort

wieder warum ich genau das nicht machen will. Es ist meine

unterbewusste Sehnsucht nach Entschleunigung. Es geht mir

nicht darum, an etwas herum zu pfuschen, das andere (eine

professionelle Schneiderin) in kürzerer Zeit und besser erledigen

könnten. Es geht mir darum, ein Kleidungsstück, das

vielleicht ein kleines Loch hat, nicht sofort in die Tonne zu

4


Im Brennpunkt

treten, in den nächsten Laden zu gehen und ein neues effizient

und billig hergestelltes Kleidungsstück zu kaufen. Es ist ein ganz

kleiner Teil privates Aufbegehren gegen die Massenproduktion,

die Wegwerfgesellschaft und die Degradierung der eigenen

Hände [GEO 08/2015].

Kindern und Jugendlichen geht es da genau wie uns

Erwachsenen. Etwas mit den Händen zu erschaffen bereitet

ihnen super viel Vergnügen, erfüllt sie mit Befriedigung und

Stolz. Also warum nicht mal wieder in der Gruppe gemeinsam

etwas aus Holz schnitzen, den Stockbrotteig oder Waffelteig

für das Lagerfeuer gemeinsam herstellen, oder ein paar Armbändchen

knüpfen? Dabei macht es aus meiner Sicht keinen

Unterschied, ob man sich für eine schon seit vielen Jahren

ausgeführte Technik (Makramee) entscheidet, oder lieber

topaktuelle Loom-Armbändchen herstellt.

Anleitungen, Materiallisten, Rezepte usw. zu den verschiedenen

Projekten sind in der heutigen Zeit nur ein paar

Mausklicks entfernt. Wir haben euch auf Seite 9 eine Auswahl

an verschiedenen Bastelblogs zusammengestellt und stellen

auch einige konkrete Werktipps in der Mitte des Heftes vor.

Katja Hannig

Die Intelligenz der Hände - denn sie wissen was sie tun

Kinder- und Jugendarbeit ist Bildungsarbeit. Das ist bekannt

und auch im Sozialgesetzbuch (SGB VIII) festgehalten. Sie ist

neben der Bildung und Erziehung im Elternhaus, Kindergarten

oder Schule und beruflicher Ausbildung ein weiterer wichtiger,

ergänzender Bildungsbereich in der Freizeit der Kinder und

Jugendlichen. Ziel der Kinder- und Jugendarbeit ist, zur Persönlichkeitsentwicklung

junger Menschen beizutragen. Sie soll

an den Interessen der jungen Menschen anknüpfen und von

ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden. Junge Menschen

sollen zur Selbstbestimmung befähigt und zu gesellschaftlicher

Mitverantwortung und sozialem Engagement angeregt und

hingeführt werden.

Und was hat das jetzt mit den Händen zu

tun?

In Kinder- und Jugendgruppen wurde schon immer und

wird auch ganz aktuell viel gewerkelt und gebastelt, das liegt

natürlich daran, dass der Prozess an sich allen Beteiligten einfach

Spaß macht und zum anderen natürlich auch daran, dass

meist sehr ansehnliche Ergebnisse produziert werden. Das dies

alle Beteiligten auch noch mit Stolz erfüllt liegt nahe (siehe auch

„Vom Glück des (Selber-)Machens“). In diesem Artikel möchte

ich einen Blick auf den Zusammenhang zwischen Feinmotorik

und Intelligenz herstellen.

Viele Pädagogen, so auch die Reformpädagogin Maria

Montessori, betrachten die Hand als ein Instrument der Intelligenz.

Dieser Gedanke, dass Bewegung wesentlich für das

Denken ist, spielt auch eine bedeutende Rolle in der Pädagogik

Rudolf Steiners. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in der

Waldorfpädagogik (Anthroposophie) sehr viel Wert auf das

Lernen mit Kopf, Herz und Hand gelegt wird. Dies spiegelt

sich vor allem in den Lehrplänen der Waldorfschulen wider.

Dort wird zusätzlich zu den wissenschaftlichen Fächern großer

Wert auf die „bewegenden Fächer“ wie Handarbeit, Handwerk,

Singen, Musik, Tanz, Theater und Kunst gelegt.

Resonanz zwischen Denken und Handeln

Bei Erwachsenen gibt es eine sogenannte Motorresonanz.

Bei diesem Effekt gelingt das Denken mit höherer Geschwindigkeit,

wenn gleichzeitig eine dazu passende Handlung

durchgeführt wird. Spricht man zu Erwachsenen beispielsweise

den Satz: „Johannes macht die Tür auf“ und lässt sie dann

beurteilen, ob es sich um einen sinnvollen Satz handelt oder

nicht, dann gelingt die Beurteilung vergleichsweise schnell,

wenn sie beim Hören des Satzes einen Drehknopf gegen

den Uhrzeigersinn betätigen. Drehen die Probanden jedoch

beim Hören des Satzes den Knopf im Uhrzeigersinn, so ist

der Denkprozess langsamer, da man gewöhnlich den Deckel

5


Im Brennpunkt

einer Flasche gegen den Uhrzeigersinn aufmacht. In diesem

Experiment gibt es also eine Resonanz zwischen der Handlung

und dem Verstehen der Satzbedeutung. Mit anderen Worten:

Eine Resonanz zwischen dem Gedanken und einer Handlung

beschleunigt das Denken (Suggate 2014).

Philipp Martzog, Dozent an der Freien Hochschule Stuttgart,

hat in seiner Dissertation feststellen können, dass eine bessere

Feinmotorik in den ersten Kindergartenjahren zu einem höheren

Intelligenzniveau bei Vorschulkindern führen kann. Dieser

Vorsprung betraf allerdings das schlussfolgende Denken und

nicht den Wissenserwerb. Der Befund deutet zunächst darauf

hin, dass Bewegung und feinmotorische Handlungen entscheidend

für die Denkflexibilität sind, aber nicht relevant für das

bloße Erlernen von Tatsachen. Dabei haben die Forschungen

von Martzog u.a. gezeigt, dass es eher die komplizierteren

feinmotorischen Aufgaben (z.B. Perlen auffädeln) waren, die

eng mit dem Intelligenzniveau zu verknüpfen sind – während

Feinmotorik in der Art wiederholender und monotoner

Fingerbewegungen („tapping“), das Intelligenzniveau nicht

beeinflussten (Suggate 2014).

genau abgestimmtes Zusammenwirken mit

der linken Hand an die bisherigen Maschen

neue angefügt werden. Die Intelligenz des

Strickens lebt in den äußerst geschickten

feinmotorischen Bewegungen, durch die

jedes neue Glied des Ganzen aus der gesetzmäßigen

Verknüpfung mit den anderen

Gliedern entsteht.“

Weiterhin sagt Kranich, dass der Mensch

die Geschicklichkeit seiner Hände und

Finger nur steigern kann, wenn beim

Üben der Bewegungssinn sensibler und

regsamer wird. Durch den Bewegungssinn

kann man die Bewegungen von Hand und

Fingern bewusst verfolgen. Nun hat die

Regsamkeit des Bewegungssinns, einen

starken Einfluss auf das postzentrale Feld des Gehirns und

darin lebt beim Stricken und Häkeln die Intelligenz. Sie ist

offensichtlich ein entscheidender Faktor beim Größerwerden

der entsprechenden Areale im postzentralen Feld. Damit lernt

man einen bedeutenden Sachverhalt kennen, dass nämlich die

Intelligenz der Hände und Finger bei der Ausweitung dieser

Areale in das Gehirn hineinwirkt. Man muss dabei bedenken,

dass diese Areale zu weiteren Regionen des Gehirns in Beziehung

stehen – zum Beispiel auch ins Frontalhirn, das unter

anderem das Organ für das Erfassen komplexer geistiger

Zusammenhänge ist.

Aus dem Dargestellten kann nun hoffentlich plausibel

werden, warum die Feinmotorik mit der Intelligenz zusammenhängt

und dass handwerklichen Betätigungen (und auch

die Musik) eine herausragende Rolle in der Kinder- und Jugendarbeit

zukommt auch wenn es hierzu aktuell noch keine

anerkannte und wissenschaftlich überzeugende Erklärung gibt.

Katja Hannig

Intelligenz der Hände

Ernst-Michael Kranich war von 1962 bis 1999 Leiter der

Freien Hochschule Stuttgart am Seminar für Waldorfpädagogik

und schreibt dazu: „Es gibt nicht nur die Intelligenz des

Kopfes, sondern auch eine der Hände und Finger.“ Hierzu

betrachtet er die feingliedrigen Abläufe in den verschiedenen

Handarbeitstechniken und beschreibt anhand des Strickens

sehr schön was er damit meint:

„Wenn man verfolgt, wie beim Häkeln oder Stricken ein Gewebe

entsteht, dann sieht man, wie intelligent dieser Vorgang

ist. Das Gewebe entsteht, indem durch äußerst komplizierte

feinmotorische Bewegungsvorgänge der rechten Hand und ein

6


Im Brennpunkt

Recycling? Besser: Upcycling!

Recycelst du nur oder upcycelst du auch?

Was ist das?

Nach dem Prinzip „aus alt mach

neu“ oder auch „aus alt wird anders“

wird beim Upcycling aus alten

ausgedienten Produkten kreativ

etwas anderes neu-verwendbares

gemacht. So lassen sich für jeden

alten Gegenstand neue Verwendungsmöglichkeiten

finden. Im Gegensatz zum Downcycling,

bei dem ein Produkt zu einem qualitativ schlechteren umgewandelt

wird oder Recycling, bei dem Abfallprodukte zerstört

und die Materialien dann zu Sekundärrohstoffen werden, wird

beim Upcycling aus Ausgedientem ein gleich- oder höherwertiges

Produkt geschaffen. Beim Cradle-to-Cradle Prinzip, das

so ähnlich ist, geht es darum, im Kreislaufprinzip aus einem

Produkt nach dessen Verwendung statt der Entsorgung die

Weiterverwendung anzuschließen. Dabei werden Produkte

gezielt so konzipiert, das daraus etwas neues hergestellt

werden kann und erst gar kein Abfall anfällt. So ähnlich wie

Upcycling, jedoch entsteht dabei erst gar kein Abfall, der dann

umfunktioniert wird.

Warum wird das gemacht?

Upcycling trägt dazu bei der geplanten Obsoleszenz, nämlich

dem planmäßigen Kaputtgehen von Nutzgegenständen,

entgegenzusteuern. Im Sinne der Nachhaltigkeit wandert

bereits Produziertes nicht in die Tonne sondern wird zum

Rohstoff für neue Produktion und somit von neuem Nutzen.

Aus sonst weggeworfenen Dingen entstehen so Unikate, echte

Hingucker die langweilig gleichaussehender Ikea-Einrichtungen

den Kampf ansagen und dabei auch noch die Umwelt schonen.

In unserer heutigen Gesellschaft denkt kaum einer darüber

nach wieviel Müll er produziert und ob sich Dinge nicht reparieren

lassen statt sofort alles neu zu kaufen. Upcycling ist

eine Möglichkeit der Wegwerfmentalität entgegenzuwirken. Zu

gut für die Tonne sind nicht nur noch verwendbare Gebrauchsgüter

sondern auch deren wiederverwendbare Verpackung.

Upcycling ist also ein wertvoller Beitrag um den wachsenden

Müllbergen entgegenzuwirken.

dir hier ein paar echte Hingucker vor, die mir besonders gut

gefallen haben.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Upcycling-Challenge?

Mache mit deinen Freunden einen Wettbewerb, das tollste

Upcycling-Produkt gewinnt. Du suchst noch nach einem

passenden Geschenk für Freunde oder Verwandte, wie wäre

es mit einem selbstgemachten Upcycling-Unikat der ganz

besonderen Art? Los geht’s!

(Und falls du selbst kreativ bist und dir eine Upcycling-

Idee einfällt, dann stellt diese doch ebenfalls im Rahmen der

Schwäbischen Albvereinsjugend anderen Stufe-Lesern zur

Verfügung.)

Luisa Faller

Sattelschutz aus Plastikflaschen

Als Fahrradfahrer ist ein Regenschutz für den Sattel immer

nützlich.

www.weupcycle.com/tag-5-sattelschutz-aus-plastiksackerln/

Anleitung: www.eisrina.de/diy-fahrradsattelschutz/

Wie geht’s?

Nach dem „do-it-yourself“ Prinzip (kurz DIY) kann jeder

ganz einfach selbst Upcycling betreiben.

Auf der Internetseite weupcycle.com beispielsweise findest

du viele tolle Ideen um selbst upzucyceln. Davon stelle ich

7


Im Brennpunkt

Fahrradschlauchkorb

Auch aus kaputten Fahrradschläuchen lasst sich etwas Praktisches

herstellen. Wer hätte das gedacht.

Täschchen aus Shampoo- oder Duschgelflaschen

Auch aus leeren Flaschen lassen sich ganz einfach praktische

Täschchen basteln.

Tasche aus Tetra Pak

Leere Tetra Paks können vielfältig verwendet werden, vor

allem für Taschen.

Blogs zum Thema

weupcycle.com

titatoni.de

leelahloves.de

absolute-lebenslust.blogspot.de

www.weupcycle.com/tag-1086-gastbeitrag-fahrradschlauchkorb/

Anleitung: http://koeniginnenreich.blogspot.de/2014/04/froheostern-fur-radfahrer.html

www.weupcycle.com/tag-143-gastbeitrag-%E2%80%93-

shampooborsen/

Anleitung: http://www.grievedesign.de/goodies/shampoot%C3%A4schchen/

www.weupcycle.com/wp-content/uploads/2011/06/saftpackerltasche3.jpg

Anleitung: www.creadoo.com/Content45948

8


Im Brennpunkt

Lieblingsbastelideen - zum Ausschneiden

Bastelidee von

Name der Bastelidee

Geeignet für

Welches Material wird

benötigt

Kurzbeschreibung

Vanessa Mandra

Eigene (Wiesen-)SALBE

herstELLEN

jedes Alter, bei trockener Haut

Bienenwachs, Sheabutter, Öl (z. B. Rapsöl), ätherisches Öl

(z. B. Lavendel, Lemongras), kleine Salbengläser, Zahnstocher,

Waage, altes Brett, Messer, Topf mit ein wenig Wasser,

Kochplatte (alternativ auch über dem Feuer)

Setze zunächst ein Wasserbad auf, hierzu füllst du in einen

Topf etwa 2 cm hoch Wasser ein und stellst ihn auf eine

Kochplatte.

Für die Mengenberechnung der Zutaten bestimme zunächst die gewünschte Gesamtmenge und errechne

10 % davon. Nun wiege 10 % in Gramm gutes Bienenwachs ab (schabe hierzu mithilfe des alten Brettes

und des Messers kleine Stücke ab), gib dazu die gleiche Menge Sheabutter in dein zu füllendes Salbengefäß

und gieße nun das Öl darüber, dass das Gefäß fast voll ist.

Im Wasserbad erwärmen und gut verrühren (mit Zahnstocher) bis alles geschmolzen ist. Achtung, das

Salbengläschen sollte nicht „kleppern“, die Temperatur niedrig halten.

Falls du noch etwas ätherisches Öl zugeben möchtest, warte bis die Salbe soweit abgekühlt ist, dass sie

schon langsam beginnt fest zu werden (wenn das Gefäß von außen handwarm ist).

Für ein 50 ml-Glas kannst du fünf bis zehn Tropfen hochwertiges, reines ätherisches Öl, möglichst aus biologischem

Anbau, unter Rühren langsam in die Salbe einarbeiten. Lieber zuerst etwas weniger ätherisches

Öl zugeben, dann ein wenig der Salbe auf Hand oder Arm verreiben und den Duft testen.

Auch nur Öl mit Sheabutter erwärmt und vermischt, ergibt ein herrliches, pflegendes Balsam für schöne

weiche und gepflegte Haut.

Nochmal in Kürze: Salbengesamtmenge = Öl + 10% Sheabutter + 10% Bienenwachs

Varianten

Man kann mit dem gleichen Vorgang auch eine Wiesensalbe herstellen. Hierzu sammelt man bei warmem,

trockenen Wetter ein paar Pflanzen (z. B. Gänseblümchen, Veilchen, Ackerstiefmütterchen, Ringelblumenblüten,

duftende Rosenblüten, Wegerichblätter, Lavendel, Gundermann, Rotkleeblüten, Kamillenblüten,

Duftgeranienblätter, aber auch Rosmarin, Thymian, „Tannwipfel“(von heruntergefallenen Ästen), Tannen-/

Fichtenharz u. a.)

Die Pflanzen werden kleingeschnitten und in ein Glasgefäß gefüllt. Mit Oliven- oder Mandelöl übergießen

und im Wasserbad mindestens zwei Stunden ausziehen lassen – du kannst es auch noch einige Tage an

ein sonniges Fenster stellen. Dann abseihen und in einer dunklen Flasche dunkel und kühl aufbewahren

(nicht im Kühlschrank). Das ist ein Wärmeauszug.

Die abgeseihten Pflanzenreste können auch als Gesichtsmaske, oder sanftes Peeling verwendet werden.

Bastelblogs

Nerdspirations.de

pattydoo.de

hamburgerliebe.blogspot.de

waseigenes.com

der-kreative-wahnsinn.blogspot.com

stempelparadies.bastelblogs.de

meinbastelblog.blogspot.de

bastelnmachtgluecklich.blogspot.de

unser-kreativblog.de

die-werkkiste.de

jugendleiter-blog.de/category/ideen/die-kreativecke

9


Im Brennpunkt

Bastelidee von

Dominik Hannig

Name der Bastelidee

Schnitzen untERWEGS

geeignet für

Welches Material wird

benötigt

ab 10 Jahren, für einen gemütlichen Tag am Lagerfeuer,

oder als Mittel zum Zweck um Werkzeug oder Material

herzustellen

• astloses Holz in handlichen Stücken, am besten Hasel,

Linde, Ahorn, Erle oder Esche

• ein feststehendes Messer pro Teilnehmer

• eine Säge zur Materialbeschaffung

• Erste-Hilfe-Set

Kurzbeschreibung

Wichtig ist unterwegs ein situationsorientiertes Schnitzen.

Wer braucht beim Wandern einen selbst geschnitzten Häring oder am Lagerfeuer einen Wanderstock? ;-)

Wir beginnen mit einer leichten Übung. Wenn man merkt, dass die Gruppe Spaß hat, kann man den

Schwierigkeitsgrad steigern.

Stufe 1: Wir schnitzen eine Spitze.

Stufe 2: Zelthäring mit Kerben

Stufe 3: Grillzange: ein möglichst gerades, 30 – 40 cm langes Holzstück wird ca. 10 cm von einem Ende mit

Bast abgebunden. Der größere Teil wird mit dem Messer aufgespalten, die Rinde an den beiden Schenkeln

entfernt und beide Enden zu einer Zangenform abgeflacht. Zuletzt wird wegen der besseren Wirkung noch

ein kleines Hölzchen in den Mittelspalt gesteckt.

Stufe 4: Löffel

Sicherheitshinweise

• Schnitzen nur unter Aufsicht!

• Ausreichend Sicherheitsabstand einhalten!

• Schnitzen nur im Sitzen!

Bastelidee von

Annalena Mauch

Name der Bastelidee

Windlichter

Welches Material wird

benötigt

Servietten, Laminierfolie, Laminiergerät, Schere, Glas,

Teelicht

Kurzbeschreibung

Die Lagen der Servietten abziehen bis die bedruckte Seite

einzeln ist. Anschließend laminieren, zuschneiden und um

ein beliebig geformtes Glas, in welchem ein Teelicht liegt,

legen.

Varianten

Als Lampenschirm für Lichterketten

10


Im Brennpunkt

Bastelidee von

Jessica Maier

Name der Bastelidee

ArmbäNDER knüpfen

Welches Material wird

benötigt

Kurzbeschreibung

• vier (je nachdem wie dick euer Armband werden soll auch

mehr) verschiedenfarbige Fäden • eine Sicherheitsnadel zum

Befestigen • eine Schere

Als Erstes schneidet ihr euch die vier Fäden ab. Denkt

daran, dass sie geknotet noch um euer Handgelenk passen

müssen, 60 cm sollten reichen. Jetzt bindet die Fäden so

aneinander, dass oben noch 5 cm rausgucken, die braucht

ihr um euer Armband später fest zu knoten. Dann nehmt

ihr die Sicherheitsnadel (die könnt ihr durch den Knoten

stechen) und befestigt sie z. B. an eurer Hose. Die Fäden lasst ihr einfach herunterhängen. Wenn ihr

verschiedenfarbige Bänder genommen habt, legt ihr nun die Reihenfolge fest, in der die Farben in eurem

Armband vorkommen sollen.

Nun nehmt ihr den Faden links außen mit der rechten Hand und haltet mit der linken den zweiten Faden

von links straff fest. Legt den Faden in der Rechten von oben über den in der Linken, fädelt ihn einmal von

hinten durch die entstandene Schlaufe und zieht den Knoten nach oben hin fest. Das Ganze wiederholt ihr

noch einmal. Lasst dann den Faden aus der linken Hand fallen und nehmt den nächsten. Auch hier wird

das ganze zweimal gemacht. Das setzt ihr fort bis alle Fäden umknotet sind. Lasst nun auch den Faden

aus der Rechten fallen und fangt vorne wieder von neuem an. Das Ganze wird solange fortgesetzt bis das

Bändchen schließlich um euer Handgelenk passt. Das Armband wird um euer Handgelenk gelegt und mit

den übrigen 5 cm festgemacht - fertig!

Bastelidee von

Armin Kaiser, OG Schlierbach

Name der Bastelidee

geeignet für

Welches Material wird

benötigt

Kurzbeschreibung

Varianten

VoGELtränke aus beton

Kinder/Jugendliche ab 10 Jahre

Sand, Wasser, Rhabarberblatt, Schnellbeton, Arbeitshandschuhe,

Plane zum Abdecken des Bodens, großer

Mörtelkübel

Mit dem Sand wird ein „Hügel“ aufgehäuft. Auf diesen legt

man das Rhabarberblatt mit der Oberseite nach unten. Der

Schnellbeton wird angerührt und das Blatt mit einer Schicht

von 3 – 4 cm übergossen. Mit den Händen (Handschuhe

nicht vergessen!) wird der Beton glattgestrichen. Der Schnellbeton härtet innerhalb einer Stunde aus. Dann

die Tränke umdrehen und den Sand und das Rhabarberblatt entfernen. Es entsteht eine sehr dekorative

Tränke in Form eines Rhabarberblatts.

Als zusätzliche Deko-Elemente können noch kleine Fliesenreste oder Kieselsteine vor dem Übergießen

mit Beton auf das Blatt gelegt werden.

11


Im Brennpunkt

Bastelidee von

Daniel Sanwald

Name der Bastelidee

geeignet für

Welches Material wird

benötigt

Kurzbeschreibung

Spielanleitung

Leitergolf

10 - 99 Jahre (in Begleitung)

Material

2 x 2 m Rahmenholz mit den Maßen 58 mm x 37 mm,

3 x 0,5 m Buchen-Rundstäbe mit 25 mm Durchmesser,

12 x Holzkugel mit 50 mm Durchmesser und 8 mm Bohrung,

6 x 45 cm Polypropylen-Seil mit 8 mm Durchmesser,

4 x Flügelschraube M8x90, 4 x Flügelmutter M8, 8 x große

Unterlegscheibe M8, 8 x Holzschraube (Spax), 6 x 65mm, 6 x

Holzschraube (Spax) 5 x 55mm, Holzschutzlasur, schwarzer Holzlack,

roter Holzlack, blauer Holzlack, Kreppband zum Abkleben

(Gesamtkosten ca. 25 €)

Werkzeug

Holzsäge, Bohrmaschine, Holzbohrer 8 mm, Holzbohrer 6 mm,

Holzbohrer 5 mm, Bohrer, Holzfräser oder Senker ca. 15 mm

Durchmesser, Schraubendreher je nach Schraubenkopf, Schleifpapier,

Holzbohrer 25 mm (optional), Heißklebepistole (optional)

Bauanleitung der Leiter

Zuerst die Rahmenhölzer auf je 90 cm, 80 cm und 2 x 12 cm

absägen. Um das Reißen der Hölzer zu vermeiden, werden alle

Schraubenlöcher vorgebohrt, auch die der Leitersprossen. Die

genaue Position der Schraublöcher findet ihr in den Zeichnungen.

Um der Leiter mehr Stabilität zu verleihen, könnt ihr die Löcher für

die Leitersprossen mit einem 25 mm Holzbohrer ca. 10 mm tief

vorbohren. Der Abstand der Leitersprossen, beträgt von unten aus

jeweils 25 cm. Also wird bei 25, bei 50 und bei 75 cm mit dem 5 mm

Holzbohrer durchgebohrt. Der horizontale und der vertikale Teil der Leiter werden je durch zwei Flügelschrauben M8

verbunden. Das ermöglicht, dass die Leiter platzsparend und werkzeuglos demontiert werden kann. Die 8 mm-Bohrungen

werden in der Mitte der horizontalen Rahmenhölzer übereinander angeordnet. Die zwei kleinen 12 cm-Reststücke werden

zum Stabilisieren der Leiter neben dem vertikalen Rahmenholz angebracht. Hier empfiehlt es sich, erst die Leiter

zu montieren und auszurichten und dann die Bohrungen für die Stabilisatoren anzubringen. Wer die Leiter noch etwas

verschönern will, kann wie auf den Bildern noch große Fasen an den Bauteilen anbringen. Vor dem Streichen empfiehlt

es sich, alle Bauteile mit dem Schleifpapier zu bearbeiten, um eine besser Oberfläche zu bekommen. Bevor die Leiter

montiert wird, werden alle Einzelteile großzügig mit der Holzschutzlasur eingestrichen. Die Leitersprossen werden mit

einem, zwei und drei Ringen abgeklebt und dann mit schwarzem Holzlack angestrichen. Wenn alles getrocknet ist, kann

die Leiter montiert werden. Die oberste Sprosse hat drei Ringe und die unterste einen Ring.

Konstruktionszeichnungen sind als PDF auf Wunsch unter info@schwaebische-albvereinsjugend.de erhältlich.

Bauanleitung der Bolas

Die Holzkugeln werden je auf einer Seite mit dem 15 mm-Bohrer ca. 2 cm tief aufgebohrt (am besten mit Holzfräser

oder Senker, es geht auch der Bohrer). Danach sollten auch die Holzkugeln abgeschliffen werden. Jetzt werden je

sechs Holzkugeln mit rotem oder blauem Holzlack angestrichen. (am besten geht dies, wenn man die Kugeln durch

die aufgebohrte Seite mit großen Holzschrauben an einem Brett befestigt, was man dann aufhängt. Während der Lack

trocknet, kann man die Kunststoffschnur in je 45 cm Stücke schneiden und an einem Ende mit einem Knoten versehen.

Wenn der Lack getrocknet ist, fädelt man die Schnur durch den aufgebohrten Teil der Kugel und dann anders herum

durch eine zweite Kugel. Nun wird in das zweite Ende der Schnur ein Knoten gemacht und die mit einem kräftigem

Ruck, die Knoten in den Bohrungen versenkt. Wer will, kann dann das Seil auf beiden Seiten mit Heißkleber fixieren,

indem man die Löcher komplett auffüllt.

Zwei oder mehrere Spieler treten gegeneinander an. Pro Durchgang wirft jeder Spieler drei Bolas auf fünf Metern Entfernung

auf die Leiter. Bleibt die Bola auf der obersten Sprosse hängen, werden drei Punkte gezählt, auf der mittleren

Sprosse zwei Punkte und bei der unteren ein Punkt.

Fällt durch den Wurf eine andere Bola von der Leiter, werden die Punkte der heruntergefallenen Bolas nicht gezählt.

Nach drei Würfen werden die Punkte zusammengezählt. Anschließend folgen so viele Durchgänge bis ein Spieler genau

15 Punkte erreicht hat. Erreicht ein Spieler jedoch mehr als 15 Punkte, werden alle Punkte des jeweiligen Durchgangs

von seinem Gesamtpunktestand abgezogen.

Bei zwei Spielern wird so gespielt, dass die Punkte des Durchgangs erst gezählt werden, wenn beide Spieler ihre drei

Bolas geworfen haben. Das heißt, der Spieler, welcher als zweites wirft kann die Bolas des anderen herunterwerfen. In

jeden Durchgang wechselt die Reihenfolge der Spieler.

12


Im Brennpunkt

Bastelidee von

Julia Lärz

Name der Bastelidee

geeignet für

Welches Material wird

benötigt

Kurzbeschreibung

Varianten

BAU eines InsektenhotELS

Selbst bauen können Kinder ab ca. 8 Jahren. Jüngere

Kinder brauchen Unterstützung von den Eltern oder vom

Gruppenleiter, wobei nicht so viele Kinder gleichzeitig betreut

werden können. Je mehr schon vorbereitet ist, umso

weniger Hilfe ist nötig.

Wir haben uns für die Dreieckform entschieden.

Hierfür benötigt man: 2 Seitenteile: ca.15 x 30 cm, 1 Bodenplatte:

ca. 15 x 18 cm, Dachpappe, Draht + Befestigung, Nägel

Als Füllung: Rundholz in das Löcher gebohrt werden (können

Kinder selbst machen), Bambus (kann in großen Mengen

online bestellt werden), Bast (hier haben wir ganz normale

Bastmatten im Baumarkt gekauft und diese zerlegt),

allgemein wird sehr viel Füllmaterial benötigt, da einiges

an Material hineingesteckt werden muss, damit alles hält.

Wir haben das Holz vorgesägt. Bei der Aktion selbst, haben

die Kinder dann die Grundform zusammengenagelt, die

Dachpappe aufgebracht und den Draht befestigt. Anschließend wurde das Material in die Form „gestopft“.

Hier konnte jeder selbst entscheiden, welches Material verwendet werden soll.

Zum Schluss haben wir den Infozettel ausgegeben.

Aus der Form kann auch ein Vogelhaus gebaut werden. Es werden dann noch zwei Giebel benötigt. Der

vordere muss klappbar zum Öffnen sein. Außerdem muss ein Loch zum Durchfliegen vorgesehen werden

(ca. 35 mm).

13


Neues vom Jugendbeirat

Aus dem Alltag des Jugendbeirates

Am 27.07. fand unsere erste

Jugendbeiratssitzung mit unserer

neuen Beisitzerin Lorena statt.

Wir führten sie in unser Aufgabenfeld

ein, berichteten ihr von

unserer Arbeit des letzten Jahres und

von laufenden Planungen und überholten

unsere Aufgabenverteilung.

Lorena ist nun unsere neue Expertin

für Natur- und Umweltschutz

und schließt damit eine wichtige

Lücke im Jugendbeirat. Außerdem

unterstützt sie die Betreuung der

Delegierten. Auch der leere Platz der

2. stellvertretenden Hauptjugendwartin

wurde nun durch Franziska

Willomitzer besetzt.

Einer unserer Gedankengänge während der Sitzung war

auch, wie wir unsere Freizeiten noch attraktiver gestalten

können. Des Weiteren steht ein Zeltlager-Guide in Planung,

welcher den Freizeitleitern bei der Planung und Umsetzung

der Freizeiten Hilfestellung geben soll. Genauere Anhaltspunkte

dazu werden wir euch bei der nächsten JVV im Herbst

vorstellen.

Außerdem möchten wir unserem Hauptjugendwart Michael

Neudörfer und seiner Frau nochmals herzlichst zu ihrer

Tochter Elena Céline gratulieren. Sie erblickte am 20.05.2015

das Licht der Welt und erfüllt ihre Eltern mit sehr viel Stolz

und glücklichen Momenten. Wir wünschen euch auch für die

Zukunft alles, alles Gute.

Franziska Willomitzer und Kai Weinbrenner

Jugendvertreter-Versammlung

am Sonntag, 18. Oktober 2015,

Jugendzentrum Fuchsfarm,

Albstadt-Onstmettingen

Beginn: 10:00 Uhr

Mittagspause: 12:30 Uhr

Folgende Tagesordnung haben wir an diesem Tag vorgesehen:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Vorstellung der Teilnehmer

TOP 3 Rückblick auf die vergangenen Freizeiten, Lehrgänge und Veranstaltungen 2015

TOP 4 Rückblick auf das Bundeszeltlager 2015 in Immenhausen

TOP 5 Vorstellung und Diskussion der bis dato feststehenden Freizeiten, Lehrgänge und Veranstaltungen 2016

TOP 6 Abstimmung der bis dato feststehenden Freizeiten, Lehrgänge und Veranstaltungen 2016

TOP 7 Bericht von der Jugendbeiratsklausur/Neues vom Jugendbeirat

TOP 8 Freizeitenhandbuch

Top 9 Nachhaltigkeitserklärung der Deutschen Wanderjugend 2015

Top 10 Anträge

Top 11 Verschiedenes

Anträge sind bis 4. Oktober schriftlich an die Jugend- und Familiengeschäftsstelle zu richten. Wir bitten, die Jugend- und

Familiengeschäftsstelle wegen der Teilnahme bis 11. Oktober zu informieren.

Schwäbische Albvereinsjugend • Fon: 0711 22585-74 • Fax: 0711 22585-94 • info@schwaebische-albvereinsjugend.de

14


Neues vom Jugendbeirat

Vorstellung der neuen Jugendbeiratsmitglieder

Schon als Jugendliche waren für

mich die Zeltlager das Größte und

auch später gab es für mich nur die

Zeltlager. Was sich dahinter noch alles

abspielt, war mir völlig unbekannt

bis ich 2014 mit zum FuFaFe kam und

mich zur Beisitzerin in den Jugendbeirat

wählen ließ. Mittlerweile ist ein

Jahr vergangen und ich hatte eine

Menge Spaß mit der Arbeit in der Schwäbischen Albvereinsjugend.

Und jetzt, jetzt darf ich mich als neue stellvertretende

Hauptjugendwärtin vorstellen.

Bevor ich zu meinen Zielen in diesem Amt komme, möchte

ich mich nochmal für all die, die mich noch nicht kennen,

vorstellen.

Mein Name ist Franziska Willomitzer, ich bin 21 Jahre alt und

komme aus Backnang. Derzeit wohne ich in Heilbronn, wo ich

auch meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau

bei der Firma Löffelhardt Heilbronn GmbH absolviere. Vor mir

liegen noch 1,5 Jahre bis ich meine Ausbildung und damit auch

meine Fachhochschulreife, abschließe.

In meiner Freizeit tanze ich Ballett, gehe ins Kino und mache

all das was junge Erwachsene eben gerne machen.

Mein größtes Hobby ist natürlich die Arbeit in der Schwäbischen

Albvereinsjugend. Seit 2012 betreue ich auf dem Zeltlager

2 ein Zelt. Dieses Jahr wagte ich mich an die Freizeitleitung.

Im Jugendbeirat kümmerte ich mich unter anderem um die

Organisation unseres Standes auf der CMT und der Messe

Luftballon. Außerdem vertrat ich die SAVJ auf der BDV und

dem Landesfest und habe natürlich an allen JB-Treffen und

JVVs teilgenommen.

In Zukunft wird mein Schwerpunkt weiterhin auf den

Freizeiten liegen. Dazu kommt, dass ich Julia in dem Bereich

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen möchte. Meine

Ziele sind, die Vorbereitung der Freizeitleiter der Zeltlager zu

stärken, neue Projekte auszuarbeiten und zu fördern.

Ich möchte mich hiermit auch bei euch allen für eure

Kinder- und Jugendarbeit bedanken. Aus eigener Erfahrung

weiß ich, wie zeitintensiv die Arbeit sein kann und es ist keine

Selbstverständlichkeit wie viel Energie ihr investiert.

Also ein ganz großes Dankeschön, denn ohne euch wäre

die Schwäbische Albvereinsjugend nicht das, was sie heute ist.

Auf eine gute Zusammenarbeit und liebe Grüße

Franzi

Von Anfang an mit dabei!

Ich bin 19 Jahre alt und mein

Name ist Lorena Hägele. Nach nun

fünf Jahren als Delegierte darf ich

das Amt des Beisitzers im Jugendbeirat

ausführen.

Zur Fuchsfarm kam ich schon

mit acht Jahren, dort erlebte ich als

Teili ein cooles FuFaFe, heute gestalte

ich das FuFaFe mit und helfe es zu

organisieren. Auf dem Zeltlager 1 erlebte ich tolle Wochen

als Betreuerin und Helferin. Die Fuchsfarm ist für mich ein

kleines Zuhause.

Nachdem ich dieses Jahr mein Abitur gemacht habe, werde

ich im Oktober anfangen „technische Biologie“ zu studieren.

Von da an werde ich in Stuttgart wohnen.

Ich bin ein offener und aktiver Mensch, deshalb gehe ich

nicht nur gerne wandern, sondern auch joggen oder fahre

gerne Fahrrad in meiner Freizeit. Ich mag es wenn immer

etwas los ist und ich mich mit meinen Ideen einbringen kann.

In meinem Amt als Beisitzer möchte ich mich für das Junge

Wandern stark machen. Ich möchte diesen Bereich gerne modern

und attraktiv gestalten. Was mir ebenso am Herzen liegt

ist weiterhin das FuFaFe und unsere Delegierten. Ich finde es

stark, dass wir so viel auf die Beine stellen können, das muss

so bleiben und dafür möchte ich mich einsetzen.

Zum Schluss bleibt mir also nur noch zu sagen, ich freue

mich auf die Arbeit im Jugendbeirat und bin gespannt was

mich erwartet.

Auf ein erfolgreiches Jahr!

Lorena Hägele

15


Neues vom Jugendbeirat

Vorstellung der Delegierten 2015/2016

E-Mail-Sammeladresse: delis@schwaebische-albvereinsjugend.de

Name: Jasmin Asprion

Alter:14 Jahre

Ortsgruppe:

Willmandingen/Lichtenstein-

Gau

Name: Annalena Mauch

Alter:18 Jahre

Ortsgruppe:

Gosheim/Heuberg-Baar-Gau

In der Albvereinsjugend mache ich bisher:

Teilnehmerin der Jugendgruppe

Am Albverein mag ich besonders die Gemeinschaft, das

FuFaFe und das coole Programm

Als Deli möchte ich auf die Teilis eingehen und dass die

Mitarbeiter weiterhin so gut mit den Teilis arbeiten

Mein Beruf / Berufswunsch: Pferdetherapeutin

Meine Hobbys: Wandern, Reiten, Klettern, Fahrrad

fahren, Inliner fahren

Mein Lieblingsessen: Kässpätzle, Schnitzel mit Pommes

Meine Lieblingsgetränk: Cola, süßer Sprudel

Mein Lieblingsfilm: Ostwind 1 und 2

In der Albvereinsjugend mache ich bisher:

Delegierte, Betreuerin bei der Osterfreizeit, Helferin in

der Ortsgruppe

Am Albverein mag ich besonders: zusammen unterwegs

sein, und dass es coole Touren gibt

Als Deli möchte ich dass der Schwäbische Albverein

weiter so coole Wanderfreizeiten macht wie „Die Alb

ruuuft!“

Mein Beruf / Berufswunsch: Ausbildung zur Uhrmacherin

Meine Hobbys: Saxofon spielen, Wandern

Mein Lieblingsessen: Maultaschen

Meine Lieblingsgetränk: Wasser, Apfelsaft

Mein Lieblingsfilm: Ein Sommer in Paris, der Nanny

Name: Laura Assenheimer

Alter:16 Jahre

Ortsgruppe:

Freiberg am Neckar/Stromberg-Gau

Name: Emanuel Matthes

Alter:18 Jahre

Ortsgruppe:

Bitz/Zoller-Gau

In der Albvereinsjugend mache ich bisher:

Helferin im Zeltlager 1

Am Albverein mag ich besonders die freundliche Atmosphäre

Als Deli möchte ich die Meinung der Teilis vertreten

Mein Beruf / Berufswunsch: Bufdi als Erzieherin

Meine Hobbys: Reiten, Schwimmen und Querflöte

spielen

Mein Lieblingsessen: Schwäbische Lasagne

Meine Lieblingsgetränk: Apfelsaft

Mein Lieblingsfilm: Die Tribute von Panem (alle Teile)

Mein Lebensmotto: Träume nicht dein Leben, sondern

lebe deinen Traum

In der Albvereinsjugend mache ich bisher: Delegierter

Am Albverein mag ich besonders: Gemeinschaft

Mein Beruf / Berufswunsch: Ausbildung zum

Mechatroniker

Meine Hobbys: Klettern, Fahrrad fahren, Wandern,

Motorrad fahren

Mein Lieblingsessen: Schnitzel mit Spätzle und Soß

Mein Lieblingsgetränk: Spezi

16


Neues vom Jugendbeirat

Name: Maike Gillwaldt

Alter:17 Jahre

Ortsgruppe:

Westerstetten/Donau-Blau-

Gau

In der Albvereinsjugend mache ich bisher: Jugendleiterin

und Delegierte

Am Albverein mag ich besonders die gute Gemeinschaft

und das viele Draußensein

Als Deli möchte ich mich für die Teilnehmer und deren

Meinungen einsetzen, den Kindern die Natur näher

bringen.

Mein Beruf / Berufswunsch: Heilpädagogin

Meine Hobbys: Handball, Geocaching, Wandern

Mein Lieblingsessen: Maultaschen

Meine Lieblingsgetränk: Tee

Meine Lieblingsbuch: Rachel Joyce „Die unwahrscheinliche

Pilgerreise des Harold Fry“

Mein Lieblingsfilm: Das Labyrinth der Wörter

Mein Lebensmotto: Nur wo du zu Fuß warst, bist du

auch wirklich gewesen!

Name: Sylvana Hägele

Alter:15 Jahre

Ortsgruppe:

Gundelfingen/Donau-

Bussen-Gau

In der Albvereinsjugend mache ich bisher: Delegierte

Am Albverein mag ich besonders die coolen Wandertouren

durch die Natur

Als Deli möchte ich dass die Mitarbeiter weiterhin so gut

auf die Teilis eingehen können

Mein Beruf / Berufswunsch: Sozialpädagogin

Meine Hobbys: Reiten, Lesen, Wandern

Mein Lieblingsessen: Spätzle mit Linsen

Mein Lieblingsgetränk: Apfelsaft

Mein Lieblingsbuch: Joanne K. Rowling „Harry Potter“

Mein Lieblingsfilm: Die Tribute von Panem

Name: Jessica Meier

Alter:15 Jahre

Ortsgruppe:

Hauptverein

In der Albvereinsjugend mache ich bisher: Helferin

Am Albverein mag ich besonders die Gemeinschaft und

die Atmosphäre

Als Deli möchte ich mich einbringen und die Meinung

der Teilis vertreten

Mein Beruf / Berufswunsch: Mediendesignerin

Meine Hobbys: Wandern, Reiten, Lesen, Schreiben,

Reden

Mein Lieblingsessen: Lasagne

Meine Lieblingsgetränk: Sprudel, Spezi

Meine Lieblingsbuch: Jessica Park „Im freien Fall“

Mein Lieblingsfilm: Harry Potter

Mein Lebensmotto: It always seems impossible until

it’s done

17


Neues vom Jugendbeirat

Name: Christian Sarec

Alter:16 Jahre

Ortsgruppe:

Frittlingen/

Heuberg-Baar-Gau

In der Albvereinsjugend mache ich bisher: Jugendleiter

Am Albverein mag ich besonders die Verbindung mit der

Natur

Mein Beruf / Berufswunsch: Forstwirt

Meine Hobbys: Fußball, Angeln

Mein Lebensmotto: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Name: Adina Mohr

Alter:17 Jahre

Ortsgruppe:

Bitz/Zoller-Gau

Name: Elanor Garski

Alter:17 Jahre

Ortsgruppe:

Grabenstetten/Ems-Gau

In der Albvereinsjugend mache ich bisher: Deli, Helferin

beim Zeltlgaer 2, FuFaFe-Organisation

Am Albverein mag ich besonders: den Zusammenhalt,

das Miteinander und das Zusammensein

Als Deli möchte ich helfen, den Albverein vertreten

Mein Beruf / Berufswunsch: mit Tieren zu arbeiten

Meine Hobbys: Sport, Singen, Musik, Tanz, mit Freunden

unterwegs sein

Mein Lebensmotto: Stehe auf wenn du hingefallen bist –

jeder Weg hat Stolpersteine.

In der Albvereinsjugend mache ich bisher:

eine Jugendgruppe leiten, Deli

Am Albverein mag ich besonders die Atmosphäre und

Freizeiten

Als Deli möchte ich die Meinungen vertreten

Mein Beruf / Berufswunsch: Grundschullehrerin

Meine Hobbys: Volleyball spielen, Schwimmen und

Tanzen

Mein Lieblingsessen: Linsen mit Spätzle

Meine Lieblingsgetränk: Tee und Wasser

Meine Lieblingsbuch: Anna Todd „After Passion“

Mein Lieblingsfilm: Honig im Kopf

Mein Lebensmotto: No risk, no fun

Ehrungen

Stufe 1

Annika Henzler 02.08.2015

Franziska Willomitzer 16.08.2015

Pascal Nastasi 16.08.2015

Fabian Schmid 16.08.2015

Daniel Sanwald 16.08.2015

Jakob Schnell 16.08.2015

Stufe 2

Dominic Claß 02.08.2015

18


Neues vom Familienbeirat

Superwetter und tolle Aktionen beim Abenteuer Eschelhof

Familienfreizeit? Wer wird kommen,

wie wird es werden? Fragen

über Fragen.

Doch bereits bei der Begrüßung

ist klar, hier passt alles. Gemütlich

plaudern die Teilnehmer bei Kaffee,

Tee und Kuchen oder springen auf

der großen Wiese herum. „ Das Tolle

sei“, so die Teilnehmer, „man hat das

Gefühl, man kennt sich schon ewig und gehört einfach dazu.“

Als das Thema Stockbrot und Grillen aufkommt, sind sich

die Männer schnell einig, mit allen Kindern loszuziehen und

Grillstecken zu suchen. Dank der Ortsgruppe Heilbronn, die

eine neue Grillstelle gebaut hatte und diese heute einweihte,

konnten wir auch gleich unser mitgebrachtes Grillgut am

offenen Feuer brutzeln. Zum noch besseren Kennenlernen

machten wir auf der Wiese noch ein paar Spiele.

Um 22 Uhr hieß es dann „Auf zur Nachtwanderung!“.

Leider war es noch etwas zu hell und so wurden kurzerhand

noch einige Spiele am Waldrand eingebaut. Trotz der späten

Uhrzeit war noch viel los im Wald. Da huschte die Maus über

den Schotter, da kreuzte eine Kröte den Weg und – da! - „lauter

Lichter“. Die Glühwürmchen leuchteten in der Dunkelheit

und sorgten für großes Interesse. „Das ist so klein und strahlt

so hell“, stellten die großen wie die kleinen Nachtschwärmer

begeistert fest. Als sich alle satt gesehen hatten, ging es leise

weiter durch die Nacht, in der Eltern und Kinder ihre Sinne bei

einem Geländespiel schärfen konnten. Als es anfing zu regnen,

eilten wir zurück zum Eschelhof, wo alle schnell zu Bett gingen.

Der nächste Tag begann mit sonnigem Wetter. Nach einem

ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zu

unserer Wanderung durch die Hörschbachschlucht. Während

außerhalb der Schlucht die Temperaturen fast unerträglich

heiß waren, konnten wir die kühle Schlucht mit all dem Wasser

genießen. Beim Grillen schmeckte das Mitgebrachte allen vorzüglich.

Nach einer ausgiebigen Pause ging es mit Aussicht auf

ein Eis am Ende der Tour zügig weiter. Den Abend verbrachten

alle bei Spiele und Live Musik.

Den Sonntag startete man gut ausgeschlafen und bei bester

Laune. Beim Frühstücken wurde der Wunsch geäußert, eine

GPS-Tour zu unternehmen. Also erklärte Uwe die GPS-Geräte,

teilte Handzettel aus und los ging es. Alles klappte gut und der

Weg hätte besser nicht sein können. Bei einer längeren Rast am

Bach bauten wir Staudämme und Umleitungen, entfernten Steine

oder chillten einfach nur. Irgendwann kam der Wunsch nach

Essen auf und so gingen wir weiter. Trotz aller gemeinsamen

Bemühungen konnten wir den letzten Cache, den sogenannten

Final, unserer Multicache-Tour nicht finden. Die Laune blieb

jedoch ungetrübt und wir entschlossen uns in einen Biergarten

das schöne Wochenende ausklingen zu lassen.

Gudrun Flaisch

Gewinner des Preisausschreibens

beim Landesfest 2016 in Sigmaringen

1. Preis: Wertgutschein in Höhe von 100 Euro

Niklas Tritschler, Bitz

2. bis 5. Preis: Wertgutschein in Höhe von je 50 Euro

Mika Bohner, Neuffen

Julian Hintz, Balingen

Magnus Brodmann, Sigmaringendorf

Lara Frasch, Machtolsheim

Der Familienbeirat gratuliert den Gewinnern herzlich.

19


Neues vom Familienbeirat

BAT-Night

„Kannst du mir mal bitte den zweier Bohrer geben?“

„Ja klar, aber ich muss zuerst noch schnell die Löcher für

die Rückwand bohren, damit ich die Schrauben reindrehen

kann!“ So ähnlich sind unzählige Gespräche zwischen den

23 Kindern von 6 bis 11 Jahren abgelaufen, die sich am 24.

Juli im Naturschutzzentrum in Schopfloch zur BAT-Night –

Fledermausnacht – getroffen haben.

Zunächst gab es einen kurzen theoretischen Input zum

Thema Fledermäuse, um

mit dem Thema warm zu

werden. Danach ging es

los mit der praktischen

Naturschutzarbeit: Jedes

Kind durfte seinen eigenen

Fledermauskasten

bauen, der Zuhause aufgehängt

werden kann.

Dabei waren lediglich die

Holzteile vorgesägt, alle

Bohrungen und Schrauben

durften die Kinder selbst

machen. Kompetente Hilfe

gab es durch Katja, Siggi,

Jonas, Sabine und Herrn Dr.

Wohnhaas. Ganz klar durfte

auch eine Fledermaussilhouette

zur Kennzeichnung

des Kastens nicht fehlen,

schließlich wollte man ja

keinen Vogelnistkasten

bauen. Diese oder natürlich

die Namen der kleinen

Handwerker wurden mit

Hilfe eines Brennkolbens akribisch aufgebracht.

Nach diesen handwerklichen Höchstleistungen war

dringend eine Pause nötig. Bei leckeren belegten Brötchen,

Butterbrezeln, Aprikosen und Wassermelone wurde es um

den großen Tisch herum recht still. Aber kaum waren alle satt,

wurde schon das direkte Umfeld des Naturschutzzentrums

erkundet, oder nochmals letzte Hand an die Fledermauskästen

angelegt. Viel Zeit blieb den Kindern nicht, denn schon um 19

Uhr sollte der Vortrag mit Frau Bausenwein beginnen. Hierzu

waren auch die Eltern der Kinder und die Öffentlichkeit ins

Naturschutzzentrum eingeladen worden. So kam es, dass

eine stattliche Besucherzahl den Vortragsraum des Naturschutzzentrums

mehr als füllte und diverse Stühle zusätzlich

aufgestellt werden mussten. Frau Bausenwein hat mit ihrer

unnachahmlichen Art von der ersten bis zur letzten Minute

nicht nur die kleinen Zuhörer in ihren Bann gezogen. Gerade

auch die Eltern oder Großeltern lauschten fast zwei Stunden

den lebendigen Geschichten von Frau Bausenwein. Alle waren

mehr als begeistert, sogar mehrere lebendige Fledermäuse zu

Gesicht zu bekommen, sie durch den Raum krabbeln zu sehen

und sie sogar anfassen zu dürfen!

Erst als es schon dunkel wurde, waren alle Geschichten

erzählt und alle Fragen beantwortet. Leider sorgte ein heraufziehendes

Gewitter für ein vorzeitiges Ende unserer Exkursion,

denn auch Fledermäuse

suchen unter diesen Umständen

lieber ein sicheres

trockenes Plätzchen auf

und lassen sich dann von

unseren Bat-Detektoren

nicht finden. Mit diesen

empfindlichen Messgeräten

kann man die Ultraschalllaute

der Fledermäuse

für den Menschen

hörbar machen, weiterhin

ist es mit etwas Übung

möglich verschiedene

Fledermausarten zu unterscheiden.

Abschließend kann

man sagen, dass es eine

wirklich gelungene Veranstaltung

mit einer guten

Mischung aus „selber machen“

und vielen neuen

Wissensimpulsen war.

Unser Dank geht an dieser

Stelle an Frau Bausenwein,

die alle Besucher gleichermaßen in ihren Bann ziehen

konnte und an das Naturschutzzentrum in Schopfloch, das uns

seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

Über eine Spende zum Fledermausschutz würden wir uns

sehr freuen. Sie können unter dem Stichwort „Fledermaus“ gerne

eine Spende auf das Konto IBAN DE11600501010008089755,

BIC SOLADEST600 überweisen. Wir werden diesen Betrag

dann gesammelt an Frau Bausenwein weiterleiten.

Wer näheres zum Thema Fledermäuse oder Fledermauskästen

wissen möchte, kann sich gerne an Katja Hannig

wenden, Tel. 0711 22585-29 oder katja.hannig@schwaebischealbvereinsjugend.de.

Katja Hannig

20


Neues von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle

und dem Jahresprogramm

Aus dem Alltag der Bildungsreferentin

Sommerzeit ist Urlaubszeit, Zeit um auszuspannen und mal

wieder ein neues Buch zu lesen. Sommerzeit ist aber auch

Ferienzeit. Und damit die Zeit unserer beiden großen Zeltlager

und der Kinderfreizeit auf der Burg Derneck. In diesem Jahr

waren wir sogar noch bei einer weiteren Freizeit, nämlich dem

Bundeslager der Deutschen Wanderjugend in der Nähe von

Kassel vertreten.

Ferienzeit heißt also nicht nur für die Betreuer unserer

Freizeiten, und das sind in diesen Sommerferien über 60 junge

Erwachsene, keine Zeit für Urlaub, sondern sorgt natürlich auch

auf der Geschäftsstelle für einige schnelllebige Arbeitswochen

mit vielen Telefonaten. Ich hoffe, dass alle unsere Betreuer und

Freizeitleiter für ihren Urlaubsverzicht genauso entschädigt

werden, wie ich es werde, wenn ich zu Besuch auf eine der

Freizeiten fahre und mir die Teilis begeistert berichten, was sie

schon alles Tolles gemacht haben.

Dazu gehört zum Beispiel auch beim Zeltlager 2 die Extremwanderung,

die fünf Teilis und zwei Betreuer in diesem

Jahr erstmalig an den See nach Rangendingen geführt hat.

Natürlich wurde im nächsten Satz berichtet, dass man gestern

in 45 Minuten in einer sportlichen Tour zur Burg Hohenzollern

„gewandert“ sei, und dass dies nun neuer Fuchsfarm-Rekord

sei. Und so findet bei unseren Freizeiten jeder Teili und auch

jeder Teamer genau die Aktion, die er als sein persönliches

Highlight sieht und noch für Jahre im Kopf haben wird. Das

ist es, was Ferienfreizeiten so unvergesslich für alle Beteiligten

macht und daran gilt es stetig und jedes Jahr aufs Neue zu

arbeiten.

Ja, und solange die Freizeitensaison noch läuft, geht es für

mich und die Geschäftsstelle schon wieder darum das nächste

Jahr zu planen. Ein Treffen mit der Bildungsreferentin der

Jugend im Schwarzwaldverein hat die Fortbildungsplanung

für 2016 konkretisiert. Ihr könnt euch unter anderem auf

ein Schneeseminar im Januar, eine Fortbildung zum Thema

Junges Wandern (Jugendwanderführer), auf eine Fortbildung

zum Thema Fair.Stark.Miteinander und Konfliktpädagogik

und auf eine Kanufortbildung freuen. Die Termine geben wir

direkt nach der JVV vom 16. - 17.10. bekannt. Bis dahin könnt

ihr auch noch eure eigenen Vorschläge einbringen und natürlich

auch selbst Veranstaltungen und Fortbildungen für die

Schwäbische Albvereinsjugend anbieten. Einen Termin können

wir euch schon jetzt verraten: Das nächste FuFaFe wird von

25. - 27.06.2016 stattfinden!

Besonders freue ich mich, dass der Fachbereich Familie

nun eine Familienreferentin einstellen wird und wir auf der

Geschäftsstelle eine neue Kollegin bekommen. Hierfür ist im

Juli / August bereits das Auswahlverfahren gelaufen und ich /

wir freuen uns auf eine super Zusammenarbeit und viele neue

Ideen und gemeinsame Aktionen.

Katja Hannig

21


22

Neues von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle

und dem Jahresprogramm

FuFaFe TV - wir waren live dabei!

Freitag 20:30 Uhr:

„Wetten, dass…?“ – die

wirklich letzte Sendung

Passend zur Primetime sendete

die FuFa das 15. FuFaFe. Mit einem

gelungenen Auftakt duellierten die

Ortsgruppen gegen die „FuFaFe-

Stars“ auf der Couch. Die Ortsgruppen

nahmen

jede Aufgabe auf sich, fünf

Zungenbrecher in fünf Sekunden,

Wanderschuhe binden gegen die

Delegierten, Schokolade erraten

aber auch einen gordischen Knoten

lösen. Nach einer spannenden Sendung

genossen alle den Abend bei

einem gemütlichen Lagerfeuer, einer

actionreichen Nachtwanderung aber

auch bei einer gemütlichen Runde

Tee in der Teestube.

Samstag 10:00 Uhr: um die FuFa zappen

Voller Elan starteten am frühen Morgen alle zur Wanderung

um die Fuchsfarm. Mit einem spannenden Programm rund ums

online sein, wollten alle einen schönen Wandertag erleben.

Das Wetter spielte dabei aber leider nicht mit. Nach einem

heftigen Regenguss mussten alle zur FuFa zurückkehren. Am

frühen Mittag legten wir bei Sonnenschein auf der FuFa wieder

los und kämpften um unsere online Punkte beim Tabaluga

TV, FuFaFe Camp, Teleshopping oder auch beim Workout TV.

Jede Ortsgruppe versuchte ihr Glück und zappte was nur ging.

Samstag 15:00 Uhr: Workshop-Time

Beim Nachmittagsprogramm wurde kräftig offline als auch

online produziert. Während die einen Feuer machten ohne

Feuerzeug produzierten die anderen eine Reality-Show. Eine

Gruppe übte sich im Tanzen und führte die geniale Choreographie

am Abend vor. Wer das passende Outfit für den Abend

noch nicht gefunden hatte, konnte bei einem Workshop sein

eigenes Leucht-Shirt entwerfen. Bei Sonnenschein und Kaffee

tauschten sich die Jugendleiter im Jugendleiter Café aus.

Samstag 17:00 Uhr:

die Fuchsfarm wird 50 Jahre

Mit einer kleinen Feier wurde der Geburtstag der Fuchsfarm

gefeiert. Nach vielen schönen Worten und einer kleinen Präsentation

über das „Leben auf der FuFa“ konnten die Gäste die

Fuchsfarm noch besichtigen. Für alle gab es zum krönenden

Abschluss ein Festessen.

Samstag 20:15 Uhr: Primetime

Jugendmitgliederversammlung

Am Abend bei der Jugendmitgliederversammlung wurde

das beste Werbevideo gekürt, zudem stellte sich der Jugendbeirat

mit seinen Aufgaben vor. Aber was wäre eine Jugendmitgliederversammlung

ohne die Delegierten? Nach einer kurzen

Präsentation zur Arbeit der Delegierten ging es dann zur Wahl.

Zehn Delegierte sollten

gewählt werden. Auch

in diesem Jahr ließen

sich viele junge, interessierte

Leute aufstellen.

Der Abschluss des

Abends bestand aus

einer „Black & White“

Party. Das Highlight des

Abends war in diesem

Jahr der Crêpes Stand,

bei dem sich große und

klein mit einer süßen

Nascherei versorgen konnten.

Sonntag 10:00 Uhr:

Magic Moments – Zauberer live on stage

Am Sonntagmorgen lies es der Zauberer auf der Bühne

nochmal richtig Knallen. Die Jugendleiter versammelten sich

parallel dazu zur Jugendvertreterversammlung. Dabei standen

sehr interessante Themen auf dem Plan. Nach der gelungenen

Putzaktion, verließen alle mit lachenden Gesichtern die

Fuchsfarm.

Nach einem erfolgreichen FuFaFe kann man da nur sagen:

Bis zur nächsten Primetime 2016!

Lorena Hägele


Neues von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle

und dem Jahresprogramm

Tolle Gruppe erlebt nächtliches Abenteuer

Wie Nachtwanderung? Die ganze

Nacht laufen? Fragen, große Augen,

Kopfschütteln, Unverständnis das

kennen jene, die sich mit Jens Göhler

auf ein Erlebnis der besonderen Art

einlassen. Wer noch nie die Aktion

„Schlaflos nach Stuttgart“ miterlebt

hat, weiß nicht, wovon die Teilnehmer

reden. Es ist wie eine Sucht. Wer

einmal dabei war kann es nicht mehr lassen und so kommt

es, dass viele aus der Gruppe schon mehrmals dabei waren.

Pünktlich um Mitternacht traf sich ein Teil der Wanderer

am Hauptbahnhof in Stuttgart um dann mit der der S-Bahn

die Stadt zu verlassen. In Marbach und Kirchberg an der Murr,

dem Startpunkt der Nachtwanderung,

wurden die restlichen Nachtschwärmer eingesammelt. Am

Bahnhof in Kirchberg nahmen die Teilnehmer verwundert

zur Kenntnis, dass so viele junge Menschen ausstiegen. Als

unsere Neugierde zu groß wurde, fragten wir nach. Sofort

wurden wir zur Goa-Party eingeladen und bekamen einen

Musikausschnitt vorgespielt. Dankend lehnten wir ab, da unser

Ziel, das Frühstück in der Jugendherberge in Cannstatt, noch

in weiter Ferne lag.

Wild schnatternd marschierten wir los und folgten Jens, der

uns die Richtung vorgab. Schnell gewöhnten sich unsere Augen

an die Dunkelheit und wir waren erstaunt, wie schnell wir

vorankamen. Wir durchquerten Neuhof und entdeckten, dass

hier der Neuhöfer Apfelsaft produziert wird. Weiter ging es

Richtung Affalterbach, um hier dann den Lemberg mit seinen

365 Metern zu besteigen. Hier oben hatten wir eine herrliche

Aussicht und konnten die Nacht bei 23 Grad genießen. Vor

uns lag ein beeindruckendes Lichtermeer. Lange rätselten

die Teilnehmer welcher der Türme der Fernsehturm ist oder

welches hell erleuchtete Areal jenes in der Ferne ist und zu

was wohl die vielen orangenen Lichter gehörten.

Der Abstieg erforderte volle Konzentration wegen des sehr

unwegsamen Untergrunds. Zur Vereinfachung schalteten einige

die Taschenlampen ein. Begeistert stellten wir fest, dass es

Jens wieder gelungen war eine geniale Strecke auszusuchen,

die uns über Wiesen, Felder und schmale Waldwege führte.

Weiter ging es an Hochdorf vorbei durchs Zipfelbachtal. Verblüffend

schnell fing es an zu dämmern und so dauerte es nicht

lange, bis die Lust auf eine Vesperpause aufkam. Zwischen

Hochberg und Neckarrems legten wir am Neckar eine größere

Pause ein. Wie lecker schmeckte unser Rucksackvesper und

wie genossen wir die Idylle!

So vor sich hinkauend bemerkte

nun doch der ein oder andere,

dass er ein bisschen müder wurde.

Wir hatten jedoch noch 8 km

zu marschieren und so hieß es:

Auf ein Neues. Weiter ging es

über die Felder irgendwo rechts

von uns lag Aldingen und dann

streiften wir Oeffingen, um dann

wieder zum Neckar zu kommen.

Nun ging es entlang des Neckars,

die Schritte wurden kleiner und

die Beine schwerer. Bei Hofen

und Kilometer 20 hatte Jens ein

Einsehen mit uns und bot uns

an, das letzte Stück mit der Straßenbahn

zu fahren. Dankend nahmen wir dieses Angebot an

und fuhren frohgelaunt nach Cannstatt. Glücklich, an diesem

gemeinsamen Erlebnis teilgenommen zu haben, genossen

wir in der Gruppe das Frühstück. Lange tauschten wir die

Nachterfahrungen aus bis sich die Einzelnen wieder auf den

Weg nach Hause machten. Danke Jens, es war wieder super

schön und wir freuen uns auf das Jahr 2016, wenn es wieder

heißt „Schlaflos nach Stuttgart“.

Gudrun Flaisch

23


Neues von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle

und dem Jahresprogramm

Vorschau auf Lehrgänge im Herbst 2015

Junior-JugendleiteR (JR)

Du willst auch mal selbst Verantwortung übernehmen? Du kannst dir vorstellen eine Kindergruppe mitzuleiten oder bei einer

Freizeit auch als Teamer dabei zu sein?

Hier lernst du praxisnah und abwechslungsreich das 1x1 für Teamer, also alles, was du für die ersten Schritte als Betreuer

wissen solltest.

Gemeinsam finden wir Antworten auf Fragen wie: Wie erkläre ich Spiele richtig? Wie schaffe ich es, dass die Teilis auf mich

hören? Wie kann ich mich durchsetzen? Du bekommst Anregungen für deine „eigenen“ Gruppenstunden und lernst, wie

du deine Jugendleiter optimal unterstützen kannst. Die Tipps, die du bei unserem Lehrgang mitbekommst, werden dir den

Sprung zum Teamer erleichtern. Nutze das Sprungbrett JR!

07.11. – 08.11.2015

Jugendherberge Stuttgart Neckarpark

15 - 25 Personen von 14 - 15 Jahre

Leitung

Michael Schmohl

Leistungen

• Unterkunft und Verpflegung

• Programm • Lehrgangsunterlagen

Anmeldeschluss

15.10.2015

Juleica-Punkte 10 (Einsteigerkurs)

Michael Schmohl ist erfahrener Jugendleiter einer Ortsgruppe,

Freizeitleiter und Vertrauensperson des Präventionsprogramms

„Fair.Stark.Miteinander.“

Mitglied Nichtmitglied

Preis 30 E 60 E

Spiele, Spiele, Spiele

Ein bewegter Tag für Jugendleiter und Freizeitteamer

Ob über Schokoflüsse und elektrische Zäune, durch Spinnennetze und Säureteiche oder kurzweiliger als Riese, Elfe, Zauberer

oder Wolf und Schaf – Spielen kommt bei Klein und Groß immer gut an und bereichert Wanderungen, Freizeiten und auch

Sitzungen auf humorvolle Art. Spiele sind überall einsetzbar!

Bei diesem Lehrgang werden Spielklassiker und Neuentdeckungen vorgestellt und sofort ausprobiert. Der Schwerpunkt liegt

auf Aktionen, die mit wenig Material auskommen und so prima mitgenommen werden können. Dabei soll es hauptsächlich

darum gehen, wie Spiele richtig gut angeleitet werden und wo ihre Chancen und Grenzen sind. Nach der Fortbildung kannst

du einen ganzen Koffer voller Spielideen mit nach Hause nehmen.

Samstag, 14.11.2015

Haus der Volkskunst, Balingen-Dürrwangen

8 - 16 Personen ab 16 Jahre

Leitung

Katja Hannig, Nadine Blüse

Leistungen

• Unterkunft • Verpflegung • Programm

• Unterlagen

Anmeldeschluss 21.10.2015

Juleica-Punkte 8

Der Tageskurs kann mit der Fortbildung „Kreativer Tag“

am 15.11.15 kombiniert werden. Es besteht die Möglichkeit

zur Übernachtung!

Katja Hannig ist Bildungsreferentin der Schwäbischen Albvereinsjugend.

Nadine Blüse ist Freizeitleiterin und ehemalige Jugendbeirätin der Schwäbischen Albvereinsjugend.

Mitglied Nichtmitglied

Preis 15 E 30 E

24


Neues von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle

und dem Jahresprogramm

Kreativer Tag

Werken, Kunsthandwerken, Basteln

In den Gruppenstunden oder auf Freizeiten ist werken oder basteln schon immer äußerst angesagt. Kinder als auch Jugendliche

arbeiten auch heute noch sehr gerne mit ihren Händen und lassen Dinge entstehen. Dabei gehen sie viel unbedarfter

an die Materialien heran, als dies Erwachsene tun würden und kommen dennoch zu erstaunlichen und bewundernswerten

Ergebnissen. Dabei steht für sie vor allem das Arbeiten und haptische Erleben im Mittelpunkt. Dieser Kurs bietet euch einen

Einblick in viele verschiedene Techniken, die ihr auch alle direkt vor Ort ausprobieren könnt. Wir werden mit Holz (Schnitzen),

Speckstein, Ton/Modelliermasse, Wolle (Filzen), Stoff (Batik und Textilfarbe) Papier und natürlich mit Farben (Acryl) arbeiten.

Dabei achten wir darauf, dass die Verbrauchsmaterialien möglichst günstig sind und eure Gruppenkasse nicht überbelasten.

Bei Interesse können wir auch einen ersten Blick auf das Thema „Landart“ werfen. Nun seid ihr gefragt, traut euch dabei zu

sein, denn werken kann jeder und die Kreativität kommt von ganz alleine!!

Sonntag, 15.11.2015

Haus der Volkskunst, Balingen-Dürrwangen

8 - 12 Personen ab 16 Jahre

Leitung

Katja Hannig, Nadine Blüse

Leistungen

• Unterkunft • Verpflegung • Programm

• Unterlagen

Anmeldeschluss 21.10.2015

Juleica-Punkte 8

Der Tageskurs kann mit der Fortbildung „Spiele, Spiele,

Spiele“ am 14.11.15 kombiniert werden. Es besteht die

Möglichkeit zur Übernachtung!

Katja Hannig ist Bildungsreferentin der Schwäbischen Albvereinsjugend.

Nadine Blüse ist Freizeitleiterin und ehemalige Jugendbeirätin der Schwäbischen Albvereinsjugend.

Mitglied Nichtmitglied

Preis 15 E 30 E

Pädagogischer Grundlehrgang

Für Jugendleiter und Freizeitteamer

Wir bieten Dir ein kurzweiliges Programm, bei dem du viel selbst ausprobieren und Erfahrungen sammeln kannst. Jugendleiter

und Freizeitbetreuer lernen Grundlegendes für ihre vielfältigen Tätigkeiten, damit Kopf, Herz und Hände für die Gruppe

frei sind.

Weitere Fortbildungsinhalte sind: • Entwicklungspsychologische Grundlagen des Kinder- und Jugendalters

• Recht (Aufsichtsrecht, Jugendschutz, Sexualstrafrecht)

Die Rolle der Jugendleiterin / des Jugendleiters

• Leitungshandeln

• Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen

27.11. – 29.11.2015

JH Tübingen

12 - 22 Personen ab 16 Jahren

Leitung

Katja Hannig

Leistungen

• Unterkunft und Verpflegung

• Programm • Unterlagen

Anmeldeschluss

03.11.2015

Juleica-Punkte 20 (Basiskurs)

Mitglied Nichtmitglied

Preis 30 E 60 E

Katja Hannig ist Bildungsreferentin der Schwäbischen Albvereinsjugend.

25


Neues von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle

und dem Jahresprogramm

Neue praktische Vesperdose

Ab sofort ist eine gelbgrüne Tupperware®-Vesperdose mit

dem Werbeaufdruck der Schwäbischen Albvereinsjugend verfügbar.

Sie zeichnet sich durch einen besonders kinderfreundlichen

Verschluss aus. Die vielseitig verwendbare Vesperdose

kann zum Preis von 9,50 € zzgl. Versandkosten direkt bei

info@schwaebische-albvereinsjugend.de bestellt werden.

Mit der Juleica kostenlos in den Europapark

Der Europapark macht ehrenamtlich Engagierten auch in diesem Jahr wieder sein Angebot: Wer seine gültige Juleica am Eingang

vorzeigt, kommt vom 7. bis 11. Dezember 2015 kostenlos in den Europapark und kann alle Attraktionen nutzen.

Gruppen der Ringe und Verbände über zehn Teilnehmer müssen sich bis spätestens 23. November 2015 bei der Geschäftsstelle

des Landesjugendrings anmelden, und zwar an gonser@ljrbw.de. Bitte dabei die Zahl der Teilnehmer, Fahrzeug (Bus oder PKW)

und das Datum des Besuchs angeben.

Der Europapark hat in der Wintersaison von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Weitere Infos zum Park gibt es unter www.europapark.de.

Wissensmanagement für die Jugendarbeit

Offizieller Start von jugendwiki.de

Bestehendes Wissen speziell für die Kinder – und Jugendarbeit

zu teilen ist nun einfacher geworden. Das Jugendwiki

wurde auf der Grundlage eines Mediawiki aufgebaut und

um speziell abgestimmte Funktionen erweitert. So können

sich Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in eigenen

Namensräumen der Öffentlichkeit präsentieren, z. B. als Alternative

zur Homepage – und das völlig kostenlos.

Lediglich eine Registrierung im Jugendwiki und eine

anschließende Freischaltung durch den Jugendwiki-Admin

sind notwendig. Ein speziell für das Jugendwiki entwickelte

„Guided Editing“ erleichtert die Texteingabe durch verschiedene

Vorlagen.

Plattform für Wissensmanagement, Webpräsenz und

Communitys

Der Kreisjugendring Göppingen beispielsweise wickelt seine

ganze Internetpräsenz über einen Namensraum im Jugendwiki

ab. Die Landesorganisationen AGJF und Landesjugendring

nutzen das Jugendwiki bereits als Wissensplattform für abgeschlossene

Projekte.

Zusätzlich zu den klassischen Wikifunktionen ist im Jugendwiki

eine Communityplattform integriert worden. Durch das

Einrichten von offenen oder geschlossenen Interessengruppen

kann das Jugendwiki beispielsweise auch als Koodinierungsplattform

für die Projektentwicklung genutzt werden.

Das jetzige Jugendwiki entstand aus einem Projekt des

Kreisjugendrings Göppingen und dem Kreisjugendring

Rems-Murr. Im Jahr 2014 sind als Träger die AGJF, der Landesjugendring,

die LAGO und die Akademie der Jugendarbeit

hinzugekommen. 2015 hat die Akademie der Jugendarbeit hat

2015 die Aufgabe als Koordinierungstelle für das Jugendwiki

übernommen.

Das Jugendwiki soll kollaborierendes Wissensmanagement

erleichtern. Es kombiniert das klassische Wiki mit der

Präsentationsmöglichkeit für Organisationen der Kinder- und

Jugendarbeit. Ein Besuch lohnt sich – mitmachen auch!

marcus.leuther@jugendakademie-bw.de

Tel. 0711 896915-44

26


Neues von der Jugend- und Familiengeschäftsstelle

und dem Jahresprogramm

Wie baue ich eine Familiengruppe in meiner Ortsgruppe auf?

Diese und andere Fragen rund um die Familienarbeit

standen letzten Samstag beim Seminar „Familiengruppen

gründen und leiten“ in der Hauptgeschäftsstelle in Stuttgart

im Vordergrund. Bei einem abwechslungsreichen

Programm

konnten sich die Teilnehmer

intensiv austauschen und sich

mit allen Aspekten der Familienarbeit

auseinandersetzen.

Bildungsreferentin Katja Hannig

stellte sich auf die Anliegen

der Gruppe ein und stand mit

zahlreichen Tipps aus ihrem

reichen Erfahrungsschatz zur

Seite.

Los ging es mit einer kurzen

Begrüßungsrunde und einer

Führung durch die Jugendgeschäftsstelle.

Vorgestellt

wurde das ganze Spektrum

der Albvereinsfamilie vom

Büchertisch über Flyer und

Werbematerialien für Familiengruppen

bis zu den vielfältigen

Möglichkeiten des Verleihservice

(wie GPS-Geräte,

Spielekiste, Schneeschuhe

oder Entdeckerrucksack für

Wald und Wiese, um nur

einige zu nennen). In der

vertieften Kennenlernrunde zeigte sich schnell, dass vom

17jährigen Enkel mit seiner aktiven Oma bis zum engagierten

Familienpapa eine bunt gemischte Gruppe aus dem ganzen

Ländle zusammen gekommen war.

Für die erste Aufgabe wurden die Teilnehmer mit Hilfe

von Gummibärchen in Kleingruppen aufgeteilt. Es galt, sich

kreativ mit Fragen wie „Was macht einen guten Familiengruppenleiter

aus?“ oder „Was soll meine Arbeit bei den Familien

bewirken?“ auseinanderzusetzen. Dass man bei der Planung

einer Veranstaltung nicht vergessen sollte, dass die Motive der

Kinder und Jugendlichen beim Wandern andere sind als die

der Erwachsenen, wurde bei der nächsten Einteilungsaufgabe

klar. Während für die einen Spaß, Spiel, Abenteuer und Selbstverantwortung

wichtig sind, spielen für die Älteren mehr ein

guter Ausblick oder die Entstehungsgeschichte einer Landschaft

eine Rolle. Es stellt also eine große Herausforderung dar, die

drei Gruppen zusammenzubringen. Welche Stolpersteine dem

einzelnen auf dem Weg zur Familiengruppe begegnen können,

wurde in der nächsten Runde besprochen. Alle beteiligten

sich rege, um Steigbügel zum darüber springen zu finden.

Eine allgemein gültige Lösung

gibt es nicht, da in jeder Ortsgruppe

die Gegebenheiten

verschieden sind. Das betonte

auch Katja Hannig: „Ihr müsst

euren eigenen Weg finden, der

für euch und eure Ortsgruppe

passt. Wir in der Hauptgeschäftsstelle

unterstützen euch

natürlich gerne und helfen, wo

wir können.“

WIE man eine Familiengruppe

gründet, war dann

auch das Thema der letzten

Gruppenarbeit. Hier ging

es um grundsätzliches, was

man vor dem ersten Treffen,

währenddessen und danach

beachten muss und wie das

erste Jahr aussieht. Zu einer

erfolgreichen Familiengruppenarbeit

gehört immer auch

die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Dafür bekam jeder

eine Rolle einer typischen

Familie von heute zugeteilt

wie beispielsweise eine alleinerziehende

Mutter mit zwei Kindern. Aus einer Auswahl von

Freizeitangeboten wählte jeder dasjenige aus, das seiner Rolle

am besten gefallen würde. So wurde jedem ersichtlich, welche

Informationen ein Pressetext enthalten sollte. Die bisherigen

Aktivitäten lieferten reichlich Input, um abschließend ein attraktives

Jahresprogramm für die Ortsgruppe zu entwickeln.

Wie schon den ganzen Tag über wurden noch einmal Erfahrungen

ausgetauscht und sogar Zusammenarbeit zwischen

benachbarten Ortsgruppen ausgemacht. Bevor Katja Hannig

dann die Teilnehmer mit einer lustigen Abschiedsschnecke

entließ, gab es noch eine Auswertungsrunde. Das Feedback

fiel rundum positiv aus und jeder machte sich motiviert und

mit einer Fülle von Ideen auf den Heimweg.

Michaela Spielmann

27


Neues von den Freizeiten

AUfwärmübungen

Ein Gruppenfoto

Rückblick Bundeslager

Ufffff

wir sind angereist...

Das ist

schwer

Halt

stop !!!

Knister

Der Ringkampf...

Weltmeister V.S Steffen

Hab ich dich!!!

Der Fackelzug...

nimm dass

Hilfe

Rettet

mich !!!

Ahhhhhhhhh

Schnarch das ist

schwer

Pause !

ganz schön

nass

hu!!!

wie

lang den

noch

In der pause

hoffentlich

bald da

28


Neues von den Freizeiten

Perspektivenwechsel im Zeltlager 1

Nachdem ich sechs Jahre lang

Teili war, startete am 02.08.2015

mein erstes Helfer-Jahr auf Zeltlager

1. Um 14 Uhr wurde das Tor

geöffnet und die Teilis stürmten mit

großer Erwartung und viel Gepäck

das Anmeldezelt. Wie jedes Jahr

wird hier auch die Zeltlagersaison

eröffnet und die neue Lagerleitung

vorgestellt, dieses Jahr durch Lorena Hägele, Mitglied im

Jugendbeirat des Schwäbischen Albvereins. Am Abend wurde

passend zum Motto „FuFarr- Wir entern den Raichberg“ auch

der Rest des Teams vorgestellt. Zum Schluss wurde noch der

Lagertanz vorgeführt, der in den darauffolgenden zwei Wochen

bei jeder Gelegenheit getanzt wurde. Die zwei Wochen waren

außer einigen Wanderungen, dem obligatorischen Badkap,

mit Aktionen wie dem Feiertag-Tag, der morgens mit dem

Geburtstag begann, mit Fasching, Halloween und Weihnachten

weiter ging und mit Silvester am Abend endete, sowie etlichen

spannenden und abwechslungsreichen IGs gefüllt.

Bei den ca.120 Teilis konnte so während ihrer Zeltlagerzeit

keine Langeweile aufkommen. Getreu dem Motto der Albvereinsjugend

„Fair.Stark.Miteinander“ lief es nicht nur innerhalb

der Teilis sondern auch unter den Teammitgliedern ab.

Für mich war es eine ganz neue Erfahrung einmal auf der

anderen Seite zu stehen und es hat mir so viel Spaß gemacht,

dass ich gerne im nächsten Jahr wieder dabei bin.

Jessie Meier

29


Neues von den Freizeiten

Fufa Apocalypse - Zeltlager 2 aus Teilnehmersicht

Mit dem Motto „Fufa Apocalypse

– ein echter Albtraum“ wurden wir

dieses Jahr vom Zeltlager 2-Team

begrüßt. Wir wissen nicht ob es am

Motto des letzten Jahres lag, aber

dieses Jahr waren ziemlich viele und

neue Teilis da. Auch neue Gesichter

sah man im Team - insgesamt zehn

neue Teamer (mit den man viel Spaß

haben kann). Wir wussten, dieses Jahr wird es etwas Besonderes,

und das wurde es dann auch.

Nachdem wir im Zelt unseren Platz hingerichtet haben und

die Regel zum gefühlten tausendsten Mal gehört haben, durften

wir selbst uns auf dem Platz umschauen nach alten oder auch

nach neuen Gesichtern.

Die nächsten zwei Wochen waren mit vielen Projekten

geplant. Die meisten setzten wir auch um, doch wie auch

letztes Jahr haben wir mal wieder nicht das perfekte Wetter

abbekommen. In der ersten Woche hieß es also eher auf

dem Lagerplatz zu bleiben. Aus dem wechselhaften Wetter

machten wir einfach das Beste. Trotzdem haben wir uns ins

Badkap getraut und hatten sehr viel Spaß. Es macht einfach

einen Riesenspaß durch Wildwasserrutsche zu sausen und

uns gegenseitig zu tunken. Wir hatten einen Tag mit IGs, dann

wiederrum durften wir an einem anderen Tag unsere eigenen

IGs machen, die gut bei den Teamern ankamen. Natürlich

durfte auch keine Disco fehlen. Und was ist besser als eine

Schwarzlicht-Disco. Wir glaube, dieses Jahr hab ich noch nie

so viele Teilis tanzen sehen.

Doch was ist ein Wanderverein ohne Wandern? Natürlich

wagten wir uns mit der IG Wandern auch aus dem Fuchsfarm-

Gelände heraus. Es gab Würfelwandern, Shoppen in Tailfingen,

Speed-Wandern, Linkenbolds Höhle und und und. Wir waren

Würfelwandern, bei welchem die Zahlen eines Würfels unsere

30

Richtung bestimmten.

Wir wussten nicht wie

die anderen Wanderungen

waren, aber wie die

Gesichter sprachen, waren

die meisten hellauf

begeistert.

Wir starteten die

zweite Woche mit IGs

damit wir nicht so kaputt

für den Teamer-

Teili-Kick waren. Eine

Stärkung war schon

unser Mittagessen: BURGER! Mit diesem leckeren

Essen war es eine Leichtigkeit die Teamer zu schlagen. Die

Teilis gewannen haushoch mit 14:6. Als Ersatz für die Siegesfeier

machten wir es uns am Abend im Saal gemütlich bei

der Chiller-Party. Mit ruhiger Musik und angenehmem Licht

machten wir es uns kuschelig und quatschten über den Tag.

Doch so sollte es nicht bleiben. Die letzten vier Tage waren

vollgepumpt mit Action. Zuerst der Zombie-Tag. Am Nachmittag

sollten wir uns alle schminken. Es gab die Zombies,

die Überlebenden, die Verrückten, die schon lange wussten,

dass die Zombies kommen, die Infizierten und die Zombiebekämpfer.

Mit diesen Gruppen marschierten wir zum Albtrauf

und machten eine Fotosession. Nach diesem Fotoshooting

durfte man aus eigenem Willen entscheiden ob man stark

genug war, den Gruselweg zu gehen. Dieser verlief entlang

des Fuchsfarmgeländes. Wir fanden es total cool, weil man

nichts gesehen hat und alle paar Meter eine neue gruselige

Attraktion wartete.

Am nächsten Tag ging es weiter: Kanu fahren auf der Donau.

Zuerst wurden wir mit dem Bus eine dreiviertel Stunde

zum Einstieg kutschiert. Dann paddelten wir in Dreier- und

Vierergruppen die Donau abwärts. Es gab viele Dinge zu

sehen, die man von außen gar nicht sieht, zum Beispiel einen

Einkaufswagen oder mehrere Autoreifen. Aber was ist Kanu

fahren ohne zu kentern? Wir glauben, es waren um die zehn

Kanus! Trotzdem kamen alle sicher am Ziel an.

Die letzten zwei Tage waren Außenlager und Zelte abbauen

angesagt. Das Außenlager war 15 Kilometer vom Zeltlagergelände

entfernt. Für den Hinweg haben wir fünf Stunden

gebraucht und zurück vier – das nennen wir Verbesserung!

Trotz Muskelkaters vom Kanufahren haben wir das gepackt.

Am Samstag hieß es dann uns zu verabschieden und

heimzufahren, aber ich glaube ich spreche im Namen aller

Teilis: das waren wieder zwei geile Wochen.

Laura Assenheimer


Neues aus den Ortsgruppen

Vogelwelt mit allen Sinnen

Die Jugend der Ortsgruppe Ilshofen des Schwäbischen

Albvereins besuchte am Sonntag, den 28. Juli die Wildvogelpflegestation

der NABU-Gruppe in Ellwangen. Uns wurden

die verletzten Vögel, deren natürlichen Lebensräume und

Verhaltensweisen gezeigt. Die gesammelten Beiträge werden

an diese gespendet.

Anschließend wanderten wir um den Bucher Stausee und

erforschten an den verschiedenen Stationen unser Gehör, ertasteten

Blindenschrift und fühlten verschiedene Untergründe

auf dem Barfußweg.

Christina Reisch

Vorschau

STUFE 167 - Winter 2015

Alles im grünen Bereich?

Umwelt- und

Naturschutz

Redaktionsschluss: 30.11.2015

Text- und Bildbeiträge in elektronischer Form sind

ausdrücklich erwünscht an

stufe@schwaebische-albvereinsjugend.de oder

info@schwaebische-albvereinsjugend.de

Infos unter 0711 22585-27 oder www.schwaebischealbvereinsjugend.de/stufe/

www.schwaebische-albvereinsjugend.de Frühjahr 2015 Nr. 164

STUFE

STUFEDie Vereinszeitschrift

Im Brennpunkt

Spiele

Neues vom Jugendbeirat

Jugendvertreterversammlung

Neues vom Familienbeirat

Familienprogramm auf dem Landesfest

Neues von der Jugend- und

Familiengeschäftsstelle

Vorschau zum Fuchsfarm-Festival

Neues von den Freizeiten

Zeltlager

www.schwaebische-albvereinsjugend.de Sommer 2015 Nr. 165

STUFE

STUFEDie Vereinszeitschrift

Im Brennpunkt

Jugendarbeit und Politik

Neues vom Jugendbeirat

Eine Jugendbeiratssitzung als Comic

Neues vom Familienbeirat

Landesfest im Rückblick

Neues von der Jugend- und

Familiengeschäftsstelle

Jugendwanderwegenetz

Neues von den Freizeiten

Frühjahrs-Freizeiten

Willst du die Stufe in Zukunft

viermal im Jahr

kostenlos im Briefkasten haben?

oder

Willst du die Stufe nicht mehr lesen?

Dann fülle folgendes Formular aus:

schwaebische-albvereinsjugend.de/stufe

oder melde dich auf der

Jugendgeschäftsstelle:

info@schwaebische-albvereinsjugend.de

Telefon 0711 22585-74

31


Schwäbische Albvereinsjugend • Postfach 10 46 52 • 70041 Stuttgart

Last but not least!

Silvesterfreizeit

Mitglied Nichtmitglied

Preis 60 E 90 E

Die Silvester-Freizeit ist zurück!

Du willst Silvester lieber mit Freunden, als mit deinen Eltern verbringen und nach den

Weihnachtstagen endlich wieder was unternehmen. Dann haben wir die Lösung für dich.

Wir wollen gemeinsam mit viel Spaß und Action das Jahr 2015 ausklingen lassen und

voller Elan mit einer Riesenfete in 2016 starten.

Neben einer Mega-Silvesterparty und einem Blick über gigantische 45 Kilometer Feuerwerk,

erwarten dich eine Schneeschuhwanderung, rasante Schlittenrennen, Spiel und

Spaß die ganze Woche über.

Also worauf wartest du noch? Sichere dir sofort einen der begehrten Plätze auf der

einzigen Winterfreizeit. Sag‘ am besten auch direkt deinen Freunden Bescheid, damit ihr

gemeinsam eine unvergessliche Woche auf der Fuchsfarm verbringen könnt. Wir freuen

uns auf euch!

29.12.2015 - 02.01.2016

Jugendzentrum Fuchsfarm

Albstadt-Onstmettingen

15 - 40 Personen

10 - 15 Jahre

Leitung

Jennifer Egner

Michael Schmohl

Leistungen

• Übernachtung im Mehrbettzimmer

und Matratzenlager

• Verpflegung

• Eintritte und Programm

Anmeldeschluss

02.12.2015

9 771861 287008

00166

Wir sind natürlich auch auf Facebook.

facebook.com/albvereinsjugend

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine