AUSBILDUNGSPLÄTZE - FERTIG - LOS | Landkreis Rottweil, Landkreis Tuttlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis | Ausgabe 2016/17

kvwagentur

AUSBILDUNGSPLATZ

AUSGABE 2016/17

LANDKREIS ROTTWEIL,

LANDKREIS TUTTLINGEN,

SCHWARZWALD-BAAR-

KREIS


www.ausbildung123.de


EDITORIAL

LIEBE SCHÜLERINNEN,

LIEBE SCHÜLER,

eure Schulzeit neigt sich langsam dem Ende zu und ihr steht

vor einer großen und wichtigen Entscheidung; der Wahl

eines Einstiegs in die berufliche Ausbildung oder eines

Wechsels zu einer weiterführenden Schule. Es liegen noch

weitere Hürden vor euch, die überwunden werden müssen.

Da ist die Wahl des Berufes, in welchem Unternehmen

dieser erlernt werden kann, wie eine attraktive Bewerbung

geschrieben wird, wie Vorstellungsgespräche geführt und

eventuelle Einstellungstests bewältigt werden.

Aber wir vom Ausbildungsplätze-fertig-los Team lassen euch nicht allein und unterstützen

euch. Wir zeigen euch mit unserem Handbuch „Ausbildungsplätze-fertig-los“,

welche Ausbildungsberufe und Weiterbildungsmöglichkeiten direkt in eurer Nähe

angeboten werden. Es sind Unternehmen vertreten, die dringend Nachwuchskräfte

benötigen und bereits auf eure Bewerbung warten. Im hinteren Teil dieses Ratgebers

geben wir Tipps für eure schriftliche Bewerbung mit allen wichtigen Dokumenten und

Schreiben.

Weitere Ausbildungsbetriebe sowie Ausbildungsberufe außerhalb eurer Region

findet ihr im Internet unter www.ausbildung123.de.

3

EDITORIAL

Das Team von Ausbildungsplätze-fertig-los wünscht euch viel Erfolg beim Bewerben

und alles Gute für die Zukunft.

Ausbildungsplätze, Fertig, Los!

RENATE MICHELS

Herausgeberin

Geschäftsführerin der KVW-Agentur oHG


WEGWEISER

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Altenpfleger/in......................................................................................................................................... 7

Elektroniker/in - Automatisierungstechnik ........................................................................................8

Elektroniker/in - Betriebstechnik..........................................................................................................9

Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik .............................................................................10

Fachinformatiker/in ............................................................................................................................... 11

Fachkraft - Lagerlogistik ...................................................................................................................... 12

Fachkraft für Metalltechnik .................................................................................................................. 13

Feinwerkmechaniker/in ....................................................................................................................... 14

Gießereimechaniker/in ......................................................................................................................... 15

Industrieelektriker/in ............................................................................................................................ 16

Industriekaufmann/-frau ...................................................................................................................... 17

Industriemechaniker/in ........................................................................................................................ 18

Informatikkaufmann/-frau .................................................................................................................... 19

Kaufmann/-frau - Spedition und Logistikdienstleistung ...............................................................20

Koch/Köchin........................................................................................................................................... 21

Konstruktionsmechaniker/in ..............................................................................................................22

Maschinen- und Anlagen führer/in .....................................................................................................23

Mechatroniker/in...................................................................................................................................24

Restaurantfachmann/-frau ..................................................................................................................25

Techn. Produktdesigner/in ..................................................................................................................26

Verfahrensmechaniker/in Beschichtungstechnik .......................................................................... 27

Verfahrensmech.-Kunststoff-/Kautschukt. .......................................................................................28

Zerspanungsmechaniker/in ................................................................................................................29

Zimmerer/Zimmerin ............................................................................................................................. 30

Duales Studium ...................................................................................................................................... 31

AUSBILDUNGSBETRIEBE

Anton Häring KG ....................................................................................................................................35

Laudenbach Formtechnik GmbH & Co.KG .......................................................................................36

Chiron-Werke GmbH & Co.KG .............................................................................................................36

Kitzlinger GmbH & Co.KG .................................................................................................................... 37

Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn ............................................................................................... 37

Schmidt-GmbH Schaltanlagen ........................................................................................................... 38

Schenker-Deutschland AG .................................................................................................................. 38

BBS GmbH..............................................................................................................................................39

Hugger GmbH Spedition + Logistik...................................................................................................40

Gasthof Adler .........................................................................................................................................40


WEGWEISER

Pflegeheim St. Antonius .......................................................................................................................40

Michelfelder Edelstahltechnik GmbH ...............................................................................................40

Hirschmann GmbH................................................................................................................................ 41

Kath. Sozialstation................................................................................................................................. 41

BEWERBUNGSTIPPS

Meine Notizen ........................................................................................................................................33

Bewerbungsunterlagen .......................................................................................................................43

Deckblatt .................................................................................................................................................45

Anschreiben ........................................................................................................................................... 47

Lebenslauf ..............................................................................................................................................49

3. Seite.................................................................................................................................................... 50

Bewerbungsmappe .............................................................................................................................. 51

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Internatstraße 1 | 49832 Freren

Tel.: +49 (0) 59 02 / 940 625

Fax: +49 (0) 59 02 / 940 627

werbung@kvw-agentur.de

www.kvw-agentur.de

IDEE Wolfgang Stöckling (KVW-Agentur oHG)

UMSETZUNG UND GESTALTUNG Verena Michels

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

Der Gesamtumfang dieser Broschüre ist urheberrechtlich

geschützt. Der Verlag ist um die Herausgabe qualitativ hochwertiger

Erzeugnisse stets bemüht, kann jedoch für etwaige

Fehler in seinen Erzeugnissen keine Haftung übernehmen.

Quellenangabe Berufsbeschreibungen:

Bundesagentur für Arbeit,

www.berufenet.arbeitsagentur.de | Stand: 11-2015

Bildnachweise Fotolia: arturaliev, ifh85, pongsuwan, nikolam, orfeev, drubig-photo, branex,

michaeljung, Photographee.eu, Eisenhans, Firma V, Thomas Hammer, industrieblick, Gerhard

Seybert, ehrenberg-bilder, goodluz, Ilan Amith, jackfrog, Minerva Studio, Robert Kneschke,

endostock, Dinga, manaemedia, Kadmy, twixx


AUFWÄRMPHASE

DEINE BERUFSWAHL

Auf den nächsten Seiten findest du Ausbildungsberufe

aus deiner Region. Die passenden

Ausbildungsunternehmen dazu findest

du über die Seitenzahlen am unteren Rand der

jeweiligen Berufsbeschreibung.

Über den QR-Code erhälst du weitere Informationen

zu den einzelnen Berufen. Außerdem

findest du darüber auf www.ausbildung123.de

weitere Ausbildungsplätze deutschlandweit.


ALTENPFLEGER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Altenpfleger/innen betreuen und pflegen

hilfsbedürftige ältere Menschen. Sie unterstützen

diese bei der Alltagsbewältigung,

beraten sie, motivieren sie zu sinnvoller

Beschäftigung und nehmen pflegerisch-medizinische

Aufgaben wahr.

Altenpfleger/innen finden Beschäftigung

in erster Linie

• in Altenwohn- und -pflegeheimen

• bei ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdiensten

• in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern

• in Hospizen

• in Pflege- und Rehabilitationskliniken

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

• in Privathaushalten

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich

geregelte 3-jährige schulische Ausbildung

an Berufsfachschulen für Altenpflege.

Während des theoretischen und praktischen

Unterrichts lernt man beispielsweise:

• wie man den Gesundheitszustand eines

Patienten richtig einschätzt und wie man

Erste Hilfe leistet

• welche Medikamente unter welchen

Voraussetzungen verabreicht werden

können

• wie man den Pflegeprozess plant, durchführt,

beurteilt und dokumentiert

• wie man bei der Körperpflege hilft und

was bei der Ernährung alter Menschen zu

beachten ist

...

7

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 37, 40, 41


ELEKTRONIKER/IN -

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

8

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik

richten hochkomplexe, rechnergesteuerte

Industrieanlagen ein. Sie sorgen

dafür, dass die jeweiligen Einzelkomponenten

ein automatisch arbeitendes

Gesamtsystem bilden. Dazu programmieren

und testen sie die Anlagen, nehmen sie in

Betrieb und halten sie instand.

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik

finden Beschäftigung in Unternehmen,

die Automatisierungslösungen

entwickeln, herstellen oder einsetzen.

Elektroniker/in für Automatisierungstechnik

ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf

in der Industrie.

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet

vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb

z.B.:

• Produktions- und Fertigungsautomation

• Verfahrens- und Prozessautomation

• Netzautomation

• Verkehrsleitsysteme

• Gebäudeautomation

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 36


ELEKTRONIKER/IN -

BETRIEBSTECHNIK

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

installieren, warten und reparieren elektrische

Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen,

von Schalt- und Steueranlagen

über Anlagen der Energieversorgung bis

zu Einrichtungen der Kommunikations- und

Beleuchtungstechnik.

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

finden Beschäftigung überall dort, wo Produktions-

und Betriebsanlagen eingesetzt

und instand gehalten werden.

Elektroniker/in für Betriebstechnik ist ein

3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf

in der Industrie. Die Ausbildung findet auch

im Handwerk statt.

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet

vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb

z.B.:

• Energieverteilungsanlagen/-netze

• Gebäudeinstallationen/-netze

• Betriebsanlagen, Betriebsausrüstungen

• produktions-/verfahrenstechnische

Anlagen

• Schalt- und Steueranlagen

• elektrotechnische Ausrüstungen

9

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 39


ELEKTRONIKER/IN - ENERGIE- UND

GEBÄUDETECHNIK

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

10

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-

und Gebäudetechnik planen elektrotechnische

Anlagen von Gebäuden sowie

deren Energieversorgung und Infrastruktur.

Sie installieren die Anlagen, nehmen sie in

Betrieb und warten oder reparieren sie bei

Bedarf.

Elektroniker/in der Fachrichtung Energieund

Gebäudetechnik finden Beschäftigung

• in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks

• bei Firmen der Immobilienwirtschaft (z.B.

im Facility-Management oder bei Hausmeisterdiensten)

Elektroniker/in der Fachrichtung Energieund

Gebäudetechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter

Ausbildungsberuf im Handwerk.

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie Stromkreise und Schutzmaßnahmen

festgelegt werden

• wie man Einschübe, Gehäuse und Schaltgerätekombinationen

zusammenbaut

• wie man Betriebssysteme und ihre

Komponenten auswählt, Hardwarevoraussetzungen

beurteilt, Betriebssysteme

installiert und konfiguriert

• wie man Baugruppen einstellt, anpasst

und in Betrieb nimmt

• wie Geräte instand gesetzt werden

• wie Energie-, Kommunikations- und

Hochfrequenzleitungen und -kabel ausgewählt

und verlegt werden

...

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 38


FACHINFORMATIKER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Fachinformatiker/innen konzipieren und

realisieren komplexe EDV-Systeme und

passen diese benutzergerecht an.

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung

Anwendungsentwicklung entwerfen und

realisieren Softwareprojekte nach Kundenwunsch.

Hierfür analysieren und planen sie

IT-Systeme. Daneben schulen sie Benutzer.

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung

Systemintegration realisieren kundenspezifische

Informations- und Kommunikationslösungen.

Hierfür vernetzen sie Hard- und

Softwarekomponenten zu komplexen

Systemen. Daneben beraten und schulen

sie Benutzer.

Fachinformatiker/in ist ein 3-jähriger anerkannter

Ausbildungsberuf.

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet

vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:

Fachinformatiker/innen Anwendungsentwicklung

• kaufmännische Systeme

• technische Systeme

• Expertensysteme

• mathematisch-wissenschaftliche Systeme

• Multimedia-Systeme

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung

Systemintegration

• Rechenzentren

• Netzwerke

• Client-Server

• Festnetze

• Funknetze

11

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 35


FACHKRAFT - LAGERLOGISTIK

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

12

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Güter

an, kontrollieren sie und lagern sie sachgerecht.

Sie stellen Lieferungen und Tourenpläne

zusammen, verladen und versenden

Güter. Außerdem wirken sie bei der Optimierung

logistischer Prozesse mit.

Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung

in Unternehmen nahezu aller

Wirtschaftsbereiche.

Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren

aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere

deren Menge und Beschaffenheit.

Sie organisieren die Entladung der Güter,

sortieren diese und lagern sie sachgerecht

an vorher bereits eingeplanten Plätzen.

Dabei achten sie darauf, dass die Waren

unter optimalen Bedingungen gelagert

werden, und regulieren z.B. Temperatur und

Luftfeuchtigkeit ...

Fachkraft für Lagerlogistik ist ein 3-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie

und Handel. Die Ausbildung findet auch im

Handwerk statt.

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie man Güter quantitativ und qualitativ

kontrolliert, Eingangsdaten erfasst und

Fehlerprotokolle erstellt

• wie man Begleitpapiere nach betrieblichen

Vorgaben und auf Richtigkeit und

Vollständigkeit prüft, unter Berücksichtigung

von Zoll- und Gefahrgutvorschriften

• welche Normen, Maße, Mengen- und

Gewichtseinheiten zu beachten sind

• wie man Güter unter Beachtung von

Einlagerungsvorschriften einlagert

...

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 40


FACHKRAFT FÜR METALLTECHNIK

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile,

Baugruppen oder Konstruktionen aus

Metall her. Sie bearbeiten Metallteile mit

unterschiedlichen Verfahren und montieren

sie.

Fachkraft für Metalltechnik ist ein 2-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf.

Die Ausbildung ist in folgenden Fachrichtungen

möglich:

• Fachrichtung Konstruktionstechnik

• Fachrichtung Montagetechnik

• Fachrichtung Umform- und Drahttechnik

• Fachrichtung Zerspanungstechnik

13

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 36


FEINWERKMECHANIKER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

14

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Feinwerkmechaniker/innen fertigen Produkte

der Stanz-, Schnitt- und Umformtechnik

sowie der Vorrichtungs- und Formenbautechnik.

Ebenso stellen sie Maschinen,

Geräte, Systeme und Anlagen her, die sie

zudem warten und instand setzen.

Feinwerkmechaniker/innen finden Beschäftigung

in erster Linie

• bei Herstellern von feinmechanischen

und optischen Erzeugnissen

• im Maschinen- und Werkzeugbau

• in Betrieben, die elektrische Mess- und

Kontrollinstrumente produzieren

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

• bei Wartungs- und Reparaturdiensten

• an Hochschulen, z.B. an physikalischen

Instituten

Feinwerkmechaniker/in ist ein 3,5-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Die Ausbildung erfolgt in einem der

Schwerpunkte

• Feinmechanik

• Maschinenbau

• Werkzeugbau

• Zerspanungstechnik

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie man Werkzeuge unter Berücksichtigung

der Verfahren und der Werkstoffe

auswählt

• wie man Werkstücke oder Bauteile mit

handgeführten Maschinen schleift und

bohrt

• ...

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 36


GIESSEREIMECHANIKER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

Gießereimechaniker/innen stellen mithilfe

von Formen und flüssigem Metall Gussstücke

her.

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Gießereimechaniker/in ist ein 3,5-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf in der

Industrie.

15

Gießereimechaniker/innen finden Beschäftigung

• in Gießereien

• in Betrieben der Hütten- und Stahlindustrie

• in Unternehmen mit Werksgießereien,

z.B. Fahrzeugbauunternehmen, Maschinenbauunternehmen

Gießereimechaniker/innen überwachen den

gesamten Produktionsablauf in der gießereitechnischen

Fertigung. Je nach Schwerpunkt,

in dem sie tätig sind, fertigen sie

anhand eines Modells Gussformen sowie

Kerne, die in die Formen eingelegt werden,

um im späteren Gussstück benötigte Hohlräume

zu erzeugen ...

Die Ausbildung erfolgt in einem der

Schwerpunkte

• Druck- und Kokillenguss

• Feinguss

• Handformguss

• Kernherstellung

• Maschinenformguss

• Schmelzbetrieb

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie man Werkstücke manuell oder maschinell

fertigt, ausrichtet und spannt

• wie gießereitechnische Systeme, z.B.

Schmelzaggregate und Vergießeinrichtungen,

ausgebessert werden

...

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 39


INDUSTRIEELEKTRIKER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

16

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Industrieelektriker/innen sind Elektrofachkräfte

im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Sie bearbeiten, montieren und

verbinden mechanische Komponenten und

Betriebsmittel. Außerdem analysieren sie

elektrische Systeme und prüfen Funktionen.

Industrieelektriker/in ist ein 2-jähriger anerkannter

Ausbildungsberuf.

Die Ausbildung ist in folgenden Fachrichtungen

möglich:

• Betriebstechnik

• Geräte und Systeme

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 36


INDUSTRIEKAUFMANN/-FRAU

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Industriekaufleute befassen sich in

Unternehmen aller Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen

wie Materialwirtschaft, Vertrieb

und Marketing, Personal- sowie Finanz- und

Rechnungswesen.

Industriekaufleute finden Beschäftigung in

Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche

Abläufe in Unternehmen. In der

Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote,

verhandeln mit Lieferanten und betreuen

die Warenannahme und -lagerung. In der

Produktionswirtschaft planen, steuern und

überwachen sie die Herstellung von Waren

oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere

...

Industriekaufmann/-frau ist ein 3-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie

und Handel. Die Ausbildung findet auch im

Handwerk statt.

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet

vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb

z.B.:

• Vertrieb

• Lagerlogistik

• Personalmarketing

• Produktentwicklung

• Projektabrechnung

• Auslandseinsatz

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie der Bedarf an Produkten und Dienstleistungen

ermittelt wird

• wie Kosten erfasst und überwacht werden

...

17

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 35, 36


INDUSTRIEMECHANIKER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

18

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Industriemechaniker/innen stellen Geräteteile

und Baugruppen für Maschinen und

Produktionsanlagen her, richten sie ein oder

bauen sie um. Sie überwachen und optimieren

Fertigungsprozesse und übernehmen

Reparatur- und Wartungsaufgaben.

Industriemechaniker/innen finden Beschäftigung

in Unternehmen nahezu aller

industriellen Wirtschaftsbereiche.

Industriemechaniker/innen sorgen dafür,

dass Maschinen und Fertigungsanlagen

betriebsbereit sind. Sie stellen Geräteteile,

Maschinenbauteile und -gruppen her und

montieren diese zu Maschinen und technischen

Systemen. Anschließend richten sie

diese ein, nehmen sie in Betrieb und prüfen

ihre Funktionen. Zu ihren Aufgaben gehören

zudem die Wartung und Instandhaltung der

Anlagen ...

Industriemechaniker/in ist ein 3,5-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie

und Handel. Die Ausbildung findet auch im

Handwerk statt.

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet

vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb

z.B.:

• Feingerätebau

• Instandhaltung

• Maschinen- und Anlagenbau

• Produktionstechnik

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen

zu beurteilen und Werkstoffe

nach ihrer Verwendung auszuwählen und

zu handhaben

• die Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen

sicherzustellen ...

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 35, 36, 39, 41


INFORMATIKKAUFMANN/-FRAU

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Informatikkaufleute beschaffen informations-

und telekommunikationstechnische

Systeme und verwalten sie. Sie ermitteln

Benutzeranforderungen, planen und erstellen

Anwendungslösungen und sorgen für

die Beratung und Schulung der Anwender.

Zudem stellen sie die Wirtschaftlichkeit und

kunden- oder nutzerorientierte Organisation

von Projekten sicher.

Informatikkaufleute finden Beschäftigung

in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Informatikkaufleute analysieren Problemund

Aufgabenstellungen, die innerhalb

eines Unternehmens durch den Einsatz von

informations- und telekommunikationstechnischen

Systemen (IT-Systemen) gelöst

werden sollen ...

Informatikkaufmann/-frau ist ein 3-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie

und Handel.

Die Ausbildung wird in einem der folgenden

Fachbereiche vertieft:

• Industrie

• Handel

• Banken

• Versicherungen

• Krankenhaus

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• welche marktgängigen Systeme der

Informations- und Kommunikationstechnik

es gibt und wie sie sich in Bezug auf

Einsatzbereiche, Leistungsfähigkeit und

Wirtschaftlichkeit unterscheiden

• wie man den Bedarf an informations- und

telekommunikationstechnischen ...

19

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 35, 36


KAUFMANN/-FRAU - SPEDITION UND

LOGISTIKDIENSTLEISTUNG

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

20

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

organisieren den Versand, den

Umschlag sowie die Lagerung von Gütern

und verkaufen Verkehrs- sowie logistische

Dienstleistungen.

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

finden Beschäftigung bei

Speditionen und Unternehmen im Bereich

Umschlag/Lagerwirtschaft.

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

organisieren den Versand,

Umschlag und ggf. die Lagerung von Gütern

und überwachen das Zusammenwirken der

an einer Logistikkette Beteiligten: Versender,

Fracht- bzw. Verkehrs- und Umschlagsunternehmen,

Lagerbetreiber, Versicherungsunternehmen,

Endkunden. Sie beraten

und betreuen Kunden, z.B. in der Wahl des

geeigneten Transportmittels ...

Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung

ist ein 3-jähriger anerkannter

Ausbildungsberuf in der Industrie und im

Handel.

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie man Verkehrsverbindungen unter

Berücksichtigung verkehrsgeografischer

und wirtschaftlicher Gesichtspunkte

festlegt

• wie man Kunden berät, auf Kundenwünsche

eingeht und Angebote über

Speditionsleistungen erstellt

• welche güterbezogenen Sicherheitsvorschriften

zu beachten sind

• welche Rechte und Pflichten aus betrieblichen

Haftpflicht- und Sachversicherungsverträgen

entstehen

...

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 38, 40


KOCH/KÖCHIN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Köche und Köchinnen bereiten unterschiedliche

Gerichte zu und richten sie an. Sie organisieren

die Arbeitsabläufe in der Küche,

stellen Speisepläne auf, kaufen Zutaten ein

und lagern sie fachgerecht.

Köche und Köchinnen finden Beschäftigung

in erster Linie

• in Küchen von Restaurants, Hotels, Kantinen,

Krankenhäusern, Pflegeheimen und

Catering-Firmen

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

• in der Nahrungsmittelindustrie für Hersteller

von Fertigprodukten und Tiefkühlkost

• bei Schifffahrtsunternehmen

Koch/Köchin ist ein 3-jähriger anerkannter

Ausbildungsberuf im Gastgewerbe (Ausbildungsbereich

Industrie und Handel).

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie man einfache Speisen unter Berücksichtigung

der Rezeptur, der Ernährungslehre

und der Wirtschaftlichkeit zubereitet

und sie anrichtet

• wie man Warenlieferungen in Empfang

nimmt, wie Waren zu lagern sind und

Lagerbestände kontrolliert werden

• wie man sich als Gastgeber den Gästen

gegenüber verhält, diese empfängt,

betreut und angemessen über das Angebot

an Dienstleistungen und Produkten

informiert

• wie Quark, Joghurt, Eierspeisen und

Käsegerichte zubereitet werden

...

21

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 40


KONSTRUKTIONSMECHANIKER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

22

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Konstruktionsmechaniker/innen stellen

Stahlbau- und Blechkonstruktionen her.

Dazu fertigen sie mithilfe manueller und

maschineller Verfahren einzelne Bauteile

aus Blechen, Profilen sowie Rohren und

montieren diese.

Konstruktionsmechaniker/innen finden

Beschäftigung

• in Unternehmen des Metallbaus

• in Unternehmen des Maschinenbaus

• in Unternehmen des Fahrzeugbaus

• im Baugewerbe

Konstruktionsmechaniker/in ist ein 3,5-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf in der

Industrie. Die Ausbildung findet auch im

Handwerk statt.

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet

vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb

z.B.:

• Ausrüstungstechnik

• Feinblechbau

• Schiffbau

• Schweißtechnik

• Stahl- und Metallbau

Konstruktionsmechaniker/innen fertigen

Metallbaukonstruktionen aller Art an, etwa

Aufzüge, Kräne und ähnliche Förderanlagen,

aber auch Brücken, Fahrzeugaufbauten,

Schiffe sowie ganze Hallen oder Bohrinseln.

Die Einzelteile dieser Konstruktionen

stellen sie anhand ...

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen

zu beurteilen und Werkstoffe

nach ihrer Verwendung auszuwählen und

handzuhaben

...

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 40


MASCHINEN- UND ANLAGEN-

FÜHRER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Maschinen- und Anlagenführer/innen richten

Fertigungsmaschinen und -anlagen ein,

nehmen sie in Betrieb und bedienen sie. Sie

rüsten die Maschinen auch um und halten

sie instand.

Maschinen- und Anlagenführer/innen finden

Beschäftigung in Produktionsbetrieben

nahezu aller Branchen.

Maschinen- und Anlagenführer/innen

bereiten Arbeitsabläufe vor, überprüfen

Maschinenfunktionen an Prüfständen und

nehmen Maschinen in Betrieb. Das können

beispielsweise Werkzeug-, Textil-, Druckmaschinen

oder Anlagen für die Nahrungsund

Genussmittelherstellung sein. Sie

überwachen den Produktionsprozess und

steuern und überwachen den Materialfluss.

...

Maschinen- und Anlagenführer/in ist ein

2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in

der Industrie und im Handwerk.

Die Ausbildung erfolgt in einem der

Schwerpunkte:

• Metall- und Kunststofftechnik

• Textiltechnik

• Textilveredelung

• Lebensmitteltechnik

• Druckweiter- und Papierverarbeitung

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie Werkzeuge, Maschinen und Anlagen

kontrolliert und gewartet werden

• welche manuellen und maschinellen

Fertigungstechniken es gibt und wie man

sie anwendet

23

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 35, 36, 40


MECHATRONIKER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

24

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Mechatroniker/innen bauen mechanische,

elektrische und elektronische Komponenten,

montieren sie zu komplexen Systemen,

installieren Steuerungssoftware und halten

die Systeme instand.

Mechatroniker/innen finden Beschäftigung

• im Maschinen- und Anlagenbau

• in der Automatisierungstechnik

• in Betrieben des Fahrzeug-, Luft- oder

Raumfahrzeugbaus

• in der Informations- und Kommunikations-

oder der Medizintechnik

Mechatroniker/innen bauen aus mechanischen,

elektrischen und elektronischen

Bestandteilen komplexe mechatronische

Systeme, z.B. Roboter für die industrielle

Produktion ...

Mechatroniker/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter

Ausbildungsberuf in der Industrie.

Die Ausbildung findet auch im Handwerk

statt.

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie man Bohrungen herstellt und reibt

• Bleche, Rohre und Profile zu schweißen

• Einschübe, Gehäuse und Schaltgerätekombinationen

zusammenzubauen

• Verfahren und Messgeräte auszuwählen,

Messfehler abzuschätzen und Messeinrichtungen

aufzubauen

• wie man Baugruppen und Geräte in

unterschiedlichen Arten nach Unterlagen

und Mustern verdrahtet

• Netzwerke und Bussysteme zu installieren

und zu konfigurieren

...

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 35, 36


RESTAURANTFACHMANN/-FRAU

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Restaurantfachleute bedienen die Gäste

in Gastronomiebetrieben. In erster Linie

beraten sie bei der Auswahl von Speisen

und Getränken, servieren und kassieren,

bereiten aber auch größere Veranstaltungen

vor. In Hotelbetrieben arbeiten sie außerdem

im Etagenservice.

Restaurantfachleute finden Beschäftigung

in erster Linie

• in Restaurants, Hotels, Gasthöfen und

Pensionen

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

• in gastronomischen Einrichtungen von

Handelsunternehmen, z.B. Kaufhäusern,

Verbrauchermärkten

• in Metzgereien mit Cateringservice

Restaurantfachmann/-frau ist ein 3-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf im Gastgewerbe

(Ausbildungsbereich Industrie und

Handel).

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• wie man sich als Gastgeber den Gästen

gegenüber verhält, diese empfängt,

betreut und angemessen über das Angebot

an Dienstleistungen und Produkten

informiert

• wie man Geräte, Maschinen und Gebrauchsgüter

wirtschaftlich einsetzt,

reinigt und prüft

• wie man einfache Speisen unter Berücksichtigung

der Wirtschaftlichkeit

zubereitet und sie anrichtet

• wie man Speisen und Getränke serviert

...

25

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 40


TECHN. PRODUKTDESIGNER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

26

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Technische Produktdesigner/innen sind

an der Entwicklung technischer Produkte

beteiligt. Sie erstellen dreidimensionale

Datenmodelle und technische Dokumentationen

für Bauteile und Baugruppen.

Technische/r Produktdesigner/in ist ein

3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf.

Die Ausbildung ist in folgenden Fachrichtungen

möglich:

• Fachrichtung Produktgestaltung und

-konstruktion

• Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 35, 36


VERFAHRENSMECHANIKER/IN

BESCHICHTUNGSTECHNIK

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

steuern und überwachen

weitgehend automatisierte Maschinen und

Anlagen für das Beschichten von Oberflächen

aus Holz, Metall und Kunststoff z.B.

mit Lacken, Farben, Kunststoffen, Korrosionsschutzmitteln

mithilfe verschiedener

Applikationsverfahren.

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

finden Beschäftigung

• in Industriebetrieben des Maschinenund

Anlagenbaus oder des Fahrzeugbaus

• in der Möbelherstellung

• in der Elektroindustrie

• in der Kunststoff verarbeitenden Industrie

• in Industriebetrieben der Oberflächenveredlung

Verfahrensmechaniker/in für Beschichtungstechnik

ist ein 3-jähriger anerkannter

Ausbildungsberuf in der Industrie.

Die Ausbildung wird in der Berufsbildposition

„Vor- und Nachbehandeln von unbeschichteten

und beschichteten Oberflächen“

in einer der folgenden Alternativen

vertieft:

• Holzoberflächen

• Kunststoffoberflächen

• Metalloberflächen

27

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 39


VERFAHRENSMECH.-KUNSTSTOFF-/

KAUTSCHUKT.

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

28

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund

Kautschuktechnik stellen Bauteile und

Baugruppen aus polymeren Werkstoffen

her. Sie wählen Fertigungsverfahren und

Materialien aus, richten Maschinen und Anlagen

für die Herstellung ein, überwachen

den Produktionsprozess und prüfen die

Qualität der Erzeugnisse.

Verfahrensmechaniker/in für Kunststoffund

Kautschuktechnik ist ein 3-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf.

Die Ausbildung ist in folgenden Fachrichtungen

möglich:

• Fachrichtung Bauteile

• Fachrichtung Compound- und Masterbatchherstellung

• Fachrichtung Faserverbundtechnologie

• Fachrichtung Formteile

• Fachrichtung Halbzeuge

• Fachrichtung Kunststofffenster

• Fachrichtung Mehrschichtkautschukteile

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 36


ZERSPANUNGSMECHANIKER/IN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

Zerspanungsmechaniker/innen fertigen

Präzisionsbauteile meist aus Metall durch

spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen,

Bohren oder Schleifen. Dabei arbeiten sie

in der Regel mit CNC-Werkzeugmaschinen.

Diese richten sie ein und überwachen den

Fertigungsprozess.

Zerspanungsmechaniker/innen finden

Beschäftigung

• im Maschinenbau

• im Stahl- oder Leichtmetallbau

• im Fahrzeugbau

• in Gießereien

Zerspanungsmechaniker/in ist ein 3,5-jähriger

anerkannter Ausbildungsberuf in der

Industrie. Die Ausbildung findet auch im

Handwerk statt.

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet

vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb

z.B.:

• Drehautomatensysteme

• Drehmaschinensysteme

• Fräsmaschinensysteme

• Schleifmaschinensysteme

29

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 35, 36, 39, 41


ZIMMERER/ZIMMERIN

TÄTIGKEIT IM ÜBERBLICK

AUSBILDUNG IM KURZEN ÜBERBLICK

30

BERUFSBESCHREIBUNGEN

Zimmerer und Zimmerinnen stellen Holzkonstruktionen

und Holzbauten aller Art

her. Außerdem renovieren und sanieren sie

historische Gebäude oder Inneneinrichtungen

aus Holz.

Zimmerer und Zimmerinnen finden Beschäftigung

in erster Linie

• in Zimmereien

• in Ingenieurholzbaubetrieben

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

• bei Fassadenbauunternehmen

• in Dienstleistungsbetrieben von Kommunen

Zimmerer/Zimmerin ist ein 3-jähriger anerkannter

Ausbildungsberuf in Industrie und

Handwerk.

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden

beispielsweise:

• welche Werkzeuge, Baugeräte und -maschinen

es gibt und wie sie gehandhabt

werden

• was beim Lesen und Anfertigen von

Zeichnungen, Skizzen und Verlegeplänen

berücksichtigt werden muss

• welche Stoffe und Materialien für den

Ausbau gebraucht werden

• welche Sperr- und Dämmstoffe gegen

Feuchtigkeit, Wärme, Kälte, Schall sowie

gegen Feuer benutzt werden

• mit welchen Arbeitstechniken man Bauteile

für den Ausbau fertigt

• wie man den Baustoffbedarf berechnet

...

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF

SEITE 37


DUALES STUDIUM

Ein Duales Studium verbindet das Hochschulstudium

mit einer Berufsausbildung in

einem Unternehmen. Hier kooperieren die

Unternehmen bei der Ausbildung nicht mit

privaten Akademien und Bildungsträgern,

sondern mit staatlichen und privaten Hochschulen

und Universitäten. Die Bewerber/

innen müssen deshalb ebenfalls – je nach

Hochschule – die Fachhochschulreife,

die fachgebundene oder die allgemeine

Hochschulreife besitzen, um sich beim

Unternehmen für solch eine Ausbildungsstelle

bewerben zu können. Haben sie mit

ihrer Bewerbung Erfolg, werden sie an der

kooperierenden Hochschule immatrikuliert.

Theoriesemester an der Hochschule

wechseln sich mit Praxisphasen im Betrieb

ab. Die Studierenden haben keine langen

vorlesungsfreien Zeiten wie ihre regulären

Kommilitonen, sondern einen Urlaubsanspruch

wie Auszubildende. Ihren Urlaub

dürfen sie gewöhnlich aber nur während der

Praxisphasen nehmen.

Zu diesen dualen Studien gehört auch das

Berufsakademie-Studium. Angeboten wird

es vorwiegend für betriebswirtschaftliche, ingenieurwissenschaftliche

und sozialwissenschaftliche

Studiengänge. Die Abschlüsse

sind als „an einer Berufsakademie erworben“

gekennzeichnet.

Ein Sonderfall ist das Land Baden-Württemberg:

Die Berufsakademien wurden hier zu

sogenannten Dualen Hochschulen mit Hochschulstatus,

die den Bachelor-Abschluss

und seit kurzem auch den Master-Abschluss

verleihen, umgebaut.

Aber auch an den Berufsakademien in den

anderen Bundesländern wird mittlerweile

das Duale Studium mit dem Bachelor abgeschlossen

und so einem Fachhochschulabschluss

gleichgestellt.

An den Fachhochschulen und Universitäten

gibt es eigene Veranstaltungen und Prüfungen

für die dual Studierenden, teilweise

sitzen sie aber auch neben ihren nicht

dual studierenden Kommilitonen/innen im

Hörsaal. Am Ende des Studiums erwerben

sie den Bachelor-Abschluss der jeweiligen

Hochschule. Die Länge des Studiums kann

jedoch variieren, weil in manche Modelle

eine Berufsausbildung mit Kammerprüfung

integriert ist.

31

BERUFSBESCHREIBUNGEN

AUSBILDUNGSBETRIEBE FÜR EIN DUALES STUDIUM

SEITE 35, 36, 37


UNS FINDEST DU AUCH

IM INTERNET

www.ausbildung123.de

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und finde deutschlandweit

Ausbildungsplätze!


MEINE NOTIZEN

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BERUFSBESCHREIBUNGEN

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AUSBILDUNGSPLÄTZE

REGIONALE UNTERNEHMEN

Deine Wahl ist getroffen. Du weißt nun, wo

die Reise hingehen soll und was du werden

möchtest?

Die nächsten Seiten zeigen dir Unternehmen

aus deiner Region, die diesen Beruf ausbilden.

Die Unternehmen, die hier vertreten sind,

warten auf eine interessierte Auszubildende

oder einen interessierten Auszubildenden für

die angegebenen Berufe.


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AUSBILDUNGSPLÄTZE


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AUSBILDUNGSPLÄTZE

WIR BILDEN AUS

Altenpfleger / -in

SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:

Pflegeheim St. Antonius

Schulstraße 13 • 78098 Triberg im Schwarzwald

heimleitung@antonius-triberg.de

WIR BILDEN AUS

Maschinen- und Anlagenführer/-in

Konstruktionsmechaniker/-in

SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:

MICHELFELDER Edelstahltechnik GmbH

z.Hd. K.-H. Hezel Personalleitung

Schönauer Straße 5 • 78737 Fluorn-Winzeln


WIR BILDEN AUS

Industriemechaniker/-in

Zerspanungsmechaniker/-in

SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:

HIRSCHMANN GMBH

Kirchentannenstrasse 9

78737 Fluorn-Winzeln

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IHRE STELLENANZEIGE

im Handbuch Ihrer Region

auf www.ausbildung123.de

AUSBILDUNGSPLÄTZE

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FERTIG - LOS

BEWERBUNGSTIPPS

Wie du auf dich aufmerksam machst und wie

du deine Bewerbungsmappe richtig zusammen

stellst, erfährst du auf den nächsten

Seiten.

Hier wird Schritt für Schritt alles rund um deine

Bewerbung erklärt. Musterschreiben und wichtige

Tipps helfen dir bei deiner Bewerbung zu

deinem Wunschausbildungsplatz.


BEWERBUNGSUNTERLAGEN

Nachdem du herausgefunden hast, in welchem Bereich du eine Ausbildung beginnen

möchtest und welche Unternehmen für dich interessant sind, geht es an das Schreiben

deiner Bewerbung.

In der Regel werden schriftliche Bewerbungen erwartet. Du solltest dich jedoch vorher beim

jeweiligen Unternehmen informieren, ob dieses eine Online-Bewerbung erwartet und ein

Bewerbungsformular anbietet, über welches du deine Bewerbungsunterlagen elektronisch

übermitteln kannst.

Egal ob du letztlich deine Bewerbungsunterlagen per Post, E-Mail oder Bewerbungsformular

einreichst, wichtig ist, dass deine Unterlagen ordentlich und vollständig sind. Der erste

Eindruck zählt und der beginnt nicht etwa beim Bewerbungsgespräch, sondern mit deinen

Bewerbungsunterlagen.

DAS SOLLTE DRIN SEIN

• Bewerbungsanschreiben

• Tabellarischer Lebenslauf

• Kopie des letzten Schulzeugnisses

• Bescheinigungen von Praktika oder Kursen (Kopien)

BEWERBUNGSFRISTEN

Um Zeitdruck zu vermeiden und die Chancen auf deinen Traumjob mit der nötigen

Ruhe und Gelassenheit nutzen zu können, beachte unbedingt die Bewerbungsfristen

der jeweiligen Berufsbranche. Sie können teilweise über ein Jahr betragen.

43

BEWERBUNGSTIPPS

Monate vor Ausbildungsbeginn

Banken, Versicherungen 15 - 18

Großbetriebe, Behörden,

12

Verwaltungen

Handwerk, Kleinbetriebe 6 - 12


BEWERBUNG

um eine Ausbildungsstelle als

Industriekauffrau

MARIA MUSTERMANN

Musterstr. 01

12345 Musterstadt

Telefon 01234 / 56789

E-Mail m.mustermann@gmx.de

Anlagen

- Anschreiben

- Lebenslauf

- Zeugnisse


DECKBLATT

Das Deckblatt ist die erste Kurzinformation über dich. Zwar ist das Deckblatt keine Pflicht,

trotzdem kann es von Vorteil sein. Du hast damit gleich zu Beginn die Möglichkeit, mit

einem netten Foto und den wesentlichen Informationen auf dich neugierig zu machen.

Auch wenn du ein ziemlich durchgeknallter Vogel bist, sollte das Deckblatt trotzdem

schlicht und ordentlich gestaltet sein. Es bietet sich an, die gleiche Schrift wie in deinem

Anschreiben und nicht zu viele Farben zu verwenden. Das Deckblatt wird nach deinem

Anschreiben und vor deinem Lebenslauf einsortiert.

DAS SOLLTE DRIN STEHEN

ÜBERSCHRIFT

z.B. „Bewerbung“

AUSBILDUNGSBERUF

z.B. „Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als ...“

BEWERBUNGSFOTO

Achte darauf, dass du auf dem Bewerbungsfoto ordentliche, saubere Kleidung

trägst. Der Hintergrund des Fotos sollte möglichst schlicht sein. Wähle eher ein

dezenteres Make-up und lächle freundlich in die Kamera.

KONTAKTDATEN

• Vollständiger Name

• Wohnanschrift

• Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse

45

BEWERBUNGSTIPPS

INHALTSVERZEICHNIS

• Lebenslauf

• Verweis auf die Anlagen (Zeugnisse, Praktika usw.)


Max Mustermann

Musterstr. 01

12345 Musterstadt

Max Mustermann, Musterstr. 01, 12345 Musterstadt

Beispielfirma GmbH

Herr/Frau Ansprechpartner

Beispielstraße 1

PLZ Beispielstadt

Telefon 01234 / 56789

E-Mail m.mustermann@gmx.de

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik

Sehr geehrte(r) Herr/Frau Ansprechpartner,

Musterstadt, 07. April 2015

in dem Ausbildungshandbuch „Ausbildungsplätze, Fertig, Los“ habe ich interessiert Ihre

Stellenanzeige gelesen. Auf Ihrer Internetseite habe ich mich anschließend über Ihren

Betrieb und Ihr Ausbildungskonzept informiert. Dies hat mich überzeugt, mich bei Ihnen zu

bewerben.

Ich besuche zurzeit die Hauptschule X in Musterstadt, die ich im Juli nächsten Jahres mit der

Mittleren Reife abschließen werde.

Während eines vierwöchigen Betriebspraktikums im Juni 2014 bei der Firma XY habe ich

einen ersten Einblick in die Arbeit von Elektronikern für Betriebstechnik gewonnen. Zu

meinem Aufgabenbereich gehörte die Wartung von Anlagen, die Konfigurierung von Systemen

sowie die Organisation der Montage. Nach diesem Praktikum stand mein Entschluss

für eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik fest, so dass ich mich im Berufsinformationszentrum

ausführlicher über diesen Beruf informiert habe.

Gern möchte ich Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken

überzeugen. Über eine Einladung von Ihnen freue ich mich daher ganz besonders.

Mit freundlichen Grüßen

Max Mustermann


ANSCHREIBEN

Aus deinem Anschreiben sollte hervorgehen, warum du der/die Richtige für den Ausbildungsplatz

bist. Du hast genau eine Seite zur Verfügung, auf der du erklärst, was du willst,

was du kannst und wer du bist. Folgende Fragen sollten innerhalb deines Anschreibens

beantwortet werden.

WARUM HAST DU DICH FÜR DIESE AUSBILDUNG ENTSCHIEDEN?

Informiere dich im Vorfeld über den Ausbildungsberuf. Infos erhälst du in diesem Handbuch,

auf www.ausbildung123.de oder auf berufenet.arbeitsagentur.de.

Dort findest du Ausbildungsberufe und die entsprechenden Beschreibungen.

• Was wird an Fähigkeiten und Kenntnissen vorausgesetzt?

• Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

• Was findest du an diesem Beruf so interessant?

WARUM BEWIRBST DU DICH FÜR DIESES UNTERNEHMEN?

Informiere dich über das Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest. Infos erhälst

du auf der Unternehmens-Internetseite, bei Bekannten oder vielleicht kennst du ja sogar

Mitarbeiter aus dem Unternehmen.

Du solltest mindestens folgende Fragen über das Unternehmen beantworten können:

• Was wird in dem Unternehmen hergestellt? Wie viele Mitarbeiter gibt es in dem Unternehmen?

Seit wann gibt es das Unternehmen?

• Warum möchtest du dich gerade bei diesem Unternehmen bewerben?

WARUM BIST DU FÜR DIESE AUSBILDUNG DER/DIE RICHTIGE?

Welche deiner Fähigkeiten und Kenntnisse lassen sich mit diesem Ausbildungsplatz

verbinden? (z.B. Lieblingsfächer, Hobbys, Interessen, Betriebspraktika, Ferienjob, Ehrenamt,

Schulnoten) Rücke deine Stärken in den Vordergrund. Suche für all deine Fähigkeiten und

Kenntnisse Beispiele, die diese belegen. Erwähne z.B. ruhig deine Leistungen im Fußballverein,

der im letzten Jahr mit dir aufgestiegen ist. Oder dass du aufgrund deines Kochkurses

in deiner Freizeit für deine Eltern kochst.

47

BEWERBUNGSTIPPS

TIPPS ZUM ERSTELLEN DES ANSCHREIBENS

• Erstelle vorab einen Entwurf deines Anschreibens und sammle die Inhalte in

Form von Stichpunkten.

• Fasse dich kurz: Das Anschreiben darf nur eine DIN-A4-Seite lang sein.

• Formuliere selbstbewusst: „Ich kann ...“, „Ich will ...“

• Vermeide Fehler:

Rechtschreib- und Tippfehler machen immer einen schlechten Eindruck.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name

Max Mustermann

Anschrift Musterstr. 01

12345 Musterstadt

Telefon 01234 / 56789

E-Mail

m.mustermann@gmx.de

Geburtsdatum 01.01.1999

Geburtsort Musterstadt

BILDUNGSWEG

07/2015

voraussichtlich: Realschulabschluss mit

gutem Erfolg

09/2009 – 07/2015

Willy-Brandt-Schule in Musterstadt

Lieblingsfächer: Englisch, Deutsch, Kunst

KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN

Sprachkenntnisse

Englisch

gute Kenntnisse

Computerkenntnisse

MS-Office

gute Kenntnisse in

Word, Excel, Outlook

Internet

gute Kenntnisse

09/2005 – 08/2009

Grundschule „Amsdorfstraße“ in Musterstadt

Sonstiges

seit 02/2015 Führerschein der Klasse AM

PRAXISERFAHRUNG

03/2014 – 12/2014

Beschäftigung als Aushilfe bei derFirma XY

(Hersteller für Freizeit- und Sportartikel)

Aufgaben: Warenverräumung von Freizeitartikeln

Hobbys/ Interessen

Reiten, Nachhilfeunterricht für Englisch und

Deutsch in den Klassen 6 und 7

10/2013

Praktikantin im Einzelhandel bei der Aldi

Warenhandel GmbH & Co. KG in Musterstadt

Aufgaben: Einsatz am Kassensystem, Beratung

von Kunden zu Produkten und Preisen,

Warenverräumung und -verprobung


LEBENSLAUF

Im Lebenslauf machst du klare Angaben zu deinem Leben und zeigst, was du deinem zukünftigen

Ausbildungsbetrieb bieten kannst.

DARAUF MUSST DU ACHTEN

ÜBERSICHTLICH

Gestalte den Lebenslauf in Form einer Tabelle.

KURZ UND KNACKIG

Halte dich an die Fakten und verwende Stichpunkte.

FOKUS

Stelle die Erfahrungen und Interessen in den Vordergrund, die zeigen, warum du für

den Ausbildungsplatz geeignet bist.

ANGABEN ZU DEINER PERSON

Persönliche Daten: Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum

Hinweis: Die Angabe einer E-Mail-Adresse wird auch bei Bewerbungen, die per Post verschickt

werden, immer üblicher. Bei Online-Bewerbungen muss sie rein. Angaben zu deinem

Geburtsort, deiner Familie und deiner Staatsangehörigkeit sind freiwillig. Deine Religionszugehörigkeit

musst du nur erwähnen, wenn es von der Firma ausdrücklich gewünscht wird.

Berufserfahrung: Praktika, Ehrenämter

Schulbildung: Schulabschluss, besuchte Schulen

49

BEWERBUNGSTIPPS

Kenntnisse und Fähigkeiten: Genaue Angabe der Computer- und Sprachkenntnisse (z.B.

Grundkenntnisse in Word), persönliche Stärken und Fähigkeiten

Hobbys/Interessen

Ort, Datum und Unterschrift: In deinem Lebenslauf muss das gleiche Datum stehen wie in

deinem Anschreiben. Beide Dokumente müssen von dir unterschrieben werden.

Bewerbungsfoto: Wenn du kein Deckblatt verwenden möchtest, klebst du dein Foto rechts

oben auf den Lebenslauf. Ein Foto ist zwar keine Pflicht, kann aber von Vorteil sein, wenn du

dich von deiner besten Seite zeigst.


3. SEITE

Die „3. Seite“ soll dich als Bewerber/in noch einmal hervorheben und deine Persönlichkeit

herausstellen. Alles Wichtige sollte allerdings schon in deinem Anschreiben und deinem

Lebenslauf stehen. Die „3. Seite“ dient also nur als Ergänzung und Schlusswort.

DAS SOLLTE DRIN SEIN

• Fasse die wichtigsten Aussagen aus deinem Anschreiben und deinem Lebenslauf

zusammen.

• Hebe deine persönlichen Stärken und Eigenschaften hervor!

• Wecke das Interesse an dir als Person und zeige, dass du sympathisch bist!

• Bringe deine Motivation und deine Eignung für den Ausbildungsplatz auf den

Punkt!

• Formuliere kurz und knackig.

• Unterschreibe dein Motivationsschreiben.

50

BEISPIELE FÜR INHALTE DEINER 3. SEITE

BEWERBUNGSTIPPS

• Der Besuch Ihres Info-Standes auf der Ausbildungsmesse und das sehr informative

Gespräch mit Herrn Travolta hat mich überzeugt, dass ich meine Ausbildung gerne bei

Ihnen absolvieren möchte.

• Ich kenne die Anforderungen und Tätigkeiten des Berufes durch meine absolvierten

Praktika.

• Ich verfüge über gutes Organisationstalent und kann gut im Team arbeiten. Das zeigen

meine ehrenamtliche Tätigkeiten im Vereinsvorstand.

ACHTUNG

Natürlich musst du die „3. Seite“ im Anschreiben unter „Anlagen“ aufführen - nimm dazu am

besten deine gewählte Überschrift z.B. „Meine Motivation“ oder „Was Sie noch über mich

wissen sollten“. Die „3. Seite“ kommt in der Reihenfolge deiner Unterlagen hinter deinen

Lebenslauf.


BEWERBUNGSMAPPE

DAS GEHÖRT IN DIE BEWERBUNGSMAPPE

• Das Abschlusszeugnis oder das aktuelle Zwischenzeugnis der Schule

• Bescheinigungen über dein Betriebspraktikum

• Bescheinigungen über besuchte Kurse, die nicht im Zeugnis vermerkt sind

• Bescheinigungen über besuchte Kurse in deiner Freizeit, Hobbys, Ehrenämter

oder über einen Nebenjob

Wichtig: Immer Kopien verschicken - nie Originale!

DIE RICHTIGE REIHENFOLGE

Das Anschreiben liegt lose auf der Mappe. Alle anderen Unterlagen werden in dieser Reihenfolge

in die Mappe sortiert:

Deckblatt mit Foto (falls du ein Foto verwenden möchtest)

Lebenslauf (mit Foto, falls du kein Deckblatt mit Foto verwenden möchtest)

Die „3. Seite“ (falls du eine verwendest)

Anlagen

• Zeugniskopie(n)

• Praktikumsbescheinigung(en)

• Bescheinigungen über Kurse und/oder Nebenjob(s)

• Sonstige Anlagen

VORM ABSENDEN DRAUF ACHTEN

• Die Bewerbung gehört in einen DIN-A4-Umschlag, am besten mit einem

Papprücken, damit die Mappe nicht geknickt ankommt.

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BEWERBUNGSTIPPS

• Anschrift und Absender schreibst du entweder mit sorgfältiger Handschrift

direkt auf den Umschlag oder du druckst ein Adressetikett. Die Adresse im

Anschreiben und auf dem Umschlag muss identisch sein!

• Achte auf eine ausreichende Frankierung des Umschlages.


LANDKREIS ROTTWEIL,

LANDKREIS TUTTLINGEN,

SCHWARZWALD-BAAR-KREIS

Ein Projekt von

Sulz am

Neckar

Dornhan

Vöhringen

Oberndorf

Fluorn-

Winzeln

Schenkenzell

Aichhalden

Schiltach

Lauterbach

Schramberg

Dunningen

Eschbronn

Hardt

Epfendorf

Bösingen

Dietingen

Villingendorf

Zimmern

Rottweil

Deißlingen

Wellendingen

Köningsfeld

Sankt

Georgen

Triberg

Schonach

Schönwald

Unterkirnach

Furtwangen

Vöhrenbach

Schwenningen

Brigachtal

Tuningen

Bad

Dürrheim

Villingen

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Bärenthal

Mühlheim

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Buchheim

Wurmlingen

Talheim

Seitingen-

Oberflacht

Immendingen

Geisingen

Emmingen-

Liptingen

Neuhausen

ob Eck

Deilingen

Gosheim

Bubsheim

Böttingen

Denkingen

Spachingen

Gunningen

Hausen

Rietheim-Weilheim

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Aldingen

Trossingen

Balgheim

Dürbheim

Mahlstetten

Egesheim

Königsheim

Renquishausen

Frittlingen

Wehingen

Reichenbach

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