SDL SDL SDL SDL um - HAVI Logistics

havilogistics

SDL SDL SDL SDL um - HAVI Logistics

SDL

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SDL SDL SDL

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Unternehmensdarstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Standortbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Keine Kompromisse in der Qualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Besonderheiten Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Lagertechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Wärmerückgewinnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Wertstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Kennzahlen im Vergleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

SDL-Umweltprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

SDL-Umweltorganigramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

SDL-Umweltpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Vorwort

Umweltschutz ist ein zentraler

Grundsatz der Unternehmenskultur der

SDL Handelsges.m.b.H.

Das oberste Ziel jedes Mitarbeiters

ist es, einen Beitrag zum Schutz und zur

Erhaltung der Lebensgrundlagen künftiger

Generationen zu leisten. Um der

Umwelt-Verantwortung für uns als Logistikdienstleister

gerecht zu werden,

hat die SDL das Umweltmanagement in

die Führung des Unternehmens inte-

um

vorwo

griert. Der Einklang von wirtschaftlicher

und ökologischer Leistungsfähigkeit und

die Nachhaltigkeit sind die übergeordneten

Ziele unserer Umweltpolitik. Die

Sparsamkeit im Umgang mit den natürlichen

Ressourcen hat für uns Priorität.

Ziel unseres integrierten Umweltmanagements

ist die Umweltvorsorge

durch die für uns wirtschaftlich tragbare

Vermeidung, Verminderung oder Verwertung

von Maßnahmen oder Stoffen,


welterklärung

die die Umwelt belasten.

Ein wesentliches

Element des Umweltmanagements

ist

eine kontinuierliche

Umweltbetriebsprüfung. Wir verpflichten

uns nicht nur, geltendes Umweltrecht

einzuhalten, sondern erbringen

über die gesetzlichen und behördlichen

Auflagen hinaus freiwillige

Leistungen für einen wirksamen Umweltschutz.

Wir schaffen Transparenz,

indem wir die möglichen Umweltauswirkungen

unseres Unternehmens

und alle damit verbundenen Folgen und

Maßnahmen in die Öffentlichkeit tragen

und uns der Diskussion stellen.

Bereits im Jahr 2002 wurden wir

rt erstmals nach der geltenden DIN EN ISO

14001 zertifiziert und nach EMAS validiert.

Qualität und Umfang des Umweltmanagements

der SDL wurden von

dem berufenen Umweltgutachter als

überdurchschnittlich eingestuft. Anfang

2003 haben wir unsere erste Umwelterklärung

veröffentlicht. Seitdem

wurde unser Umweltmanagement kon-

2005

sequent weiterentwickelt und in allen

Unternehmensbereichen intensiv an der

weiteren Optimierung gearbeitet. Uns ist

es wichtig, daß Umweltschutz auch in

Zukunft nicht allein Aufgabe von

Umweltbeauftragten ist, sondern als

selbstverständlich vom gesamten Management

und von allen Mitarbeitern des

Unternehmens gelebt wird.

Stolz veröffentlichen wir diese zweite

Erklärung, die uns die Konformität

unseres Umweltmanagements mit den

strengen Anforderungen von DIN EN ISO

14001 und EMAS bestätigt.

Dipl. Ing. Gerald Höller

3


SDL

SDL SDL SDL

Unternehmensdarstellung

Im Jahre 1988 gegründet, ist die SDL

seit 1992 ein Tochterunternehmen

der Alpha Group.

Die Alpha Management GmbH, mit

Sitz in Duisburg, ist die Muttergesellschaft

der SDL und weiterer 36

europäischer Unternehmen. Die Alpha

Group entwickelt und betreibt als

„Supply Chain Integrator" die logistische

Infrastruktur für McDonald's in

Europa.

4

Das eigenständige Großhandelsunternehmen

mit dem Schwerpunkt

Logistik hat seinen Sitz in Korneuburg

und ist seit der Firmengründung für

seinen Kunden McDonald's in Österreich

tätig. Der große Erfolg und das

damit verbundene Wachstum von

McDonald's in Österreich bedeuten

eine große Herausforderung für die

Logistik: Die richtige Ware muß stets

rechtzeitig und in einwandfreier Qualität

in den Restaurants sein – zu den

niedrigsten Kosten für das McDonald's

Gesamtsystem.

SDL kauft in Abstimmung und enger

Zusammenarbeit mit der McDonald's

Einkaufs-, Qualitätssicherungs- und

Umweltabteilung bei ausgewählten

Produzenten ein und beliefert jedes

McDonald's Restaurant in Österreich

mit allen Waren, die täglich benötigt

werden.

Die Aufgaben der SDL gehen weit

über die rein logistische Dienstleistung

hinaus. SDL optimiert die Abläufe

innerhalb der Supply Chain in enger

Abstimmung mit McDonald's.

um


welterklärung 2005

Standortbeschreibung SDL

Die SDL ist, ca. 20 Kilometer von

Wien entfernt, im Industriegebiet von

Korneuburg angesiedelt. Die direkte

Anbindung an die Donauuferautobahn

A22 ermöglicht ein schnelles und einfaches

Erreichen der umliegenden Großstädte

sowie der anderen Bundesländer

Österreichs. Die SDL ist eingegliedert

in eine Food Town. Hier arbeiten

auf rund 25.000 Quadratmetern das

Produktionsunternehmen AHB und SDL

Wand an Wand zusammen. Durch den

baulichen Zusammenschluss der beiden

Unternehmen werden Synergien

genutzt. So fallen z.B. teure und um-

weltbelastende Transporte weg. Die

SDL beliefert ca. 160 McDonald's Restaurants

nach einem ausgeklügelten

Bestellsystem. Rund 85 Mitarbeiter

waren im Jahr 2005 für die Einlagerung

und Distribution von 48.000 Tonnen

Waren für McDonald's verantwortlich.

Für diese rund 5,3 Millionen verkauften

Einheiten standen 12 eigene LKW zur

Verfügung.

Eine eigene Tankstelle auf dem

Firmengelände stellt die lückenlose

Versorgung der LKW Flotte mit Biodiesel

sicher.

5


SDL

6

SDL SDL SDL

Keine Kompromisse in der Qualität

In den Lebensmittellagern der SDL

ist Hygiene oberstes Gebot. Die gesetzlichen

Bestimmungen werden bei weitem

übertroffen; außerdem erfüllt SDL

die EU-Veterinärrichtlinien für Kühlund

Tiefkühllager.

Das Distributionscenter ist in drei

Temperaturbereiche unterteilt:

• Trockenlager:

(+ 5° C bis max. + 25° C)

• Kühllager:

(+1° C bis max. + 4° C)

• Tiefkühllager:

(-23° C bis max. - 18° C)

SDL bewegt jeden Monat rund

500.000 Verkaufseinheiten. Eine

nahezu hundertprozentige Verfügbarkeit

der Produkte zeugt von

einer perfekten Organisation und

gewährleistet größtmögliche Lieferzuverlässigkeit.

Der Warenbestand

wird durchschnittlich alle 10

Tage einmal umgeschlagen.

Durch diese hohe Umschlagrate

werden einerseits Kosten der Kapitalbindung

reduziert und andererseits die

Frische der Produkte gesichert.

Die Waren werden bei der Anlieferung

im Distributionscenter im Rahmen

des „Quality Inspection Program"

(QIP) nach festgelegten Kriterien genau

überprüft. Dieses ist Bestandteil des

umfassenden „Hazard Analysis and

Critical Control Points"-Konzeptes

(HACCP).

Dieses Konzept gewährleistet die

höchstmögliche „Food Safety" durch

Überprüfung der Warenqualität an allen

kritischen Punkten innerhalb der

Lieferkette vom Produzenten bis zum

Kunden.

Regelmäßige

Qualitätskontrollen

durch unabhängige,

staatlich zugelassene

Labors vervollkommnen

die Sicherung

der Produktqualität.

um


welterklärung 2005

Besonderheiten Umwelt

SDL nimmt die Verpflichtung, in

allen Bereichen umweltbewusst zu handeln,

sehr ernst. Als Lead Logistics

Provider ist die SDL der Spezialist auf

dem Logistikmarkt für Kunden, die

hauptsächlich Lebensmittel vertreiben.

Seit der Gründung im April 1988 ist das

Unternehmen für die Belieferung aller

McDonald´s Restaurants in Österreich

verantwortlich. Die McDonald's Maxime

„Vermeiden – Vemindern – Verwerten'"

hat auch für die SDL Gültigkeit.

Umweltmaßnahmen werden als

langfristige Investition betrachtet, denn

SDL will über die Einhaltung geltender

Umweltgesetze hinaus eine Schrittmacherfunktion

ausüben.

Umweltausbildung ist fester Bestandteil

der SDL-Unternehmenskultur.

Der „SDL-Umweltausschuss“ trägt Sorge

dafür, daß Umweltbewusstsein bei allen

Mitarbeitern geschaffen wird. Die Ablauforganisation

und die damit verbundenen

Prozesse im Unternehmen werden

regelmäßig auf ihre Umweltverträglichkeit

hin überprüft.

Direkte und indirekte Umweltaspekte

der SDL:

(1) Direkte Umweltaspekte

• Verbrauch von Ressourcen

- Treibstoff

- Strom

- Gas

- Wasser

- Verpackungsmaterial

• Abfallaufkommen

- Biomüll, Altpapier

- Kunststofffolien

(werden Recycling zugeführt)

- Kartonagen

(werden Recycling zugeführt)

- Altglas, Kunststoffverpackungen

- Alu, Kopiertoner

- Restmüll

• Emissionen des Fuhrparks

- Abgase der eigenen LKW

- Lärm der eigenen LKW

7


SDL

SDL SDL SDL

Auszug aus der Materialströmedatei

8

Bezeichnung Abfall- 2000/kg 2001/kg 2002/kg 2003/kg 2004/kg

schlüssel

Folie 57119 14.540 14.450 18.930 16.230 17.230

Kartonage 91201 30.000 20.870 27.900 21.010 16.230

Glas 31468 1.440 4.080 1.920 960 192

+ 31469

Alu 35304 960 1.920 1.340 100 18

Restmüll 91101 86.602 74.378 60.360 47.640 66.560

Die Verbräuche dieser Ressourcen

bzw. der Anfall von Abfällen werden in

der Datei „Materialströme“ laufend

erfasst und kontrolliert.

Die Abfallstoffe werden durch langjährige

Partnerfirmen dem Recycling

oder einer ordnungsgemäßen Entsor-

gung zugeführt. Diese Zusage haben wir

schriftlich und sie kann von uns jederzeit

überprüft werden.

Daraus errechnete Kennzahlen dienen

zur besseren Steuerung der Verbrauchsprozesse.

um


welterklärung 2005

(2) Indirekte Umweltaspekte

• Verpackung der in Verkehr

gebrachten Produkte

• An- und Ablieferung von Waren

durch Fremdspeditionen

(Verkehrsaufkommen)

• Einkaufskriterien

LKW & Aggregate

• Überbetriebliche Verwertung

von Abfällen

Wir wirken auf unsere Vertragspartner

ein, die gleichen Umweltnormen

wie wir anzuwenden. Die Kunden werden

auf die umweltverträgliche Problemlösung

aufmerksam gemacht.

Die SDL ist fortlaufend bestrebt, indirekte

Umweltaspekte bzw. deren Auswirkungen

zu verbessern.

9


SDL

Transport

10

SDL SDL SDL

Die SDL LKW zählen zu den umweltfreundlichsten

in ganz Europa und fahren

– sofern es die Außentemperaturen

erlauben – ausschließlich mit Biodiesel,

der aus den Altfetten der McDonald's

Restaurants gewonnen wird. Im November

2002 erhielt SDL im Wettbewerb

„Die besten NÖ Umweltprojekte“ dafür

eine Auszeichnung vom Land Niederösterreich.

Dieses sogenannte Acydmethylester

nach ÖNORM EN 14214 (FAME) wird

solange zum Einsatz kommen, bis eine

noch umweltfreundlichere Treibstoffart

verfügbar ist oder die Einführung einer

Verbrauchsabgabe einer weiteren Verwendung

entgegensteht. Sämtliche Motoren

entsprechen bereits der Euro III

Norm und die Isolierungen der LKW Aufbauten

sind FCKW frei.

Für einen produktgerechten und

wirtschaftlichen Transport der Waren

hat SDL spezielle Ausstattungen für die

eigenen LKW entwickelt:

Variable Trennwände unterteilen

den Ladebereich in jedem Aufbau im Bedarfsfall

in bis zu drei Temperaturzonen.

Dadurch sind kombinierte Lieferungen

unterschiedlich temperaturempfindlicher

Produktgruppen möglich. Mehrere

Restaurants können hierdurch gleichzeitig

Tiefkühl-, Frisch- und Trockenlieferungen

erhalten.

Durch eine optimale Tourenplanung

wird gewährleistet, daß die LKW maximal

ausgelastet sind. Die Kühlaggregate

werden so oft wie möglich an „Stromtankstellen“

angeschlossen, um auch hier

der umweltfreundlicheren Variante den

Vorzug zum Dieselbetrieb zu geben.

um


welterklärung

Lagertechnik

Durch den Einsatz von innovativer Lagertechnik wird der Energiebedarf permanent

reduziert bzw. auf niedrigstem Niveau gehalten. Hierzu gehören zum

Beispiel die helligkeitsgesteuerten Beleuchtungsanlagen und schnellschließende

Rolltore. Ferner werden Leuchtstoffröhren, Öle, Schmierstoffe sowie die Batterien

der Flurförderzeuge separat entsorgt.

Wärmerückgewinnung

SDL verfügt über ein Wärmerückgewinnungssystem. Die bei der Kühlung anfallende

Wärme wird so zum energiebewussten Heizen des Trockenlagers und der

Büroräume genutzt. Durch dieses Verfahren wird der Gasverbrauch für Heizung

und Warmwasser im Distributionszentrum wesentlich verringert.

Wertstoffe

2005

„Kleine Schritte mit großer Wirkung“. In der Administration findet eine Trennung

der Wertstoffe Papier/Pappe neben anderen Abfällen statt.

So stehen im Aufenthaltsraum Sammelbehälter für z.B. Glas, Kunststoff und

Aluminium bereit. Bei Investitionsentscheidungen sind ökologische Aspekte ein

festes Kriterium. Jeder, der für das Unternehmen einkauft, verpflichtet sich, bei der

Auswahl zwischen mehreren Alternativen den Umweltgedanken möglichst weitgehend

zum Tragen kommen zu

lassen.

11


SDL

SDL SDL SDL

Kennzahlen im Vergleich

Die ab September 2004 begonnene Distribution von Salat für McDonald´s erfolgte

erst schrittweise zunehmend mit eigenen LKW. So konnte die Anzahl der mit

eigenen LKW gefahrenen Kilometer und die Kilometerleistung je ausgelieferter

Tonne im Jahresabstand um etwa ein halbes Prozent reduziert werden. Auch der

Treibstoffverbrauch wurde sowohl absolut als auch relativ (pro 100 km) gegenüber

2003 um etwa 2,5% eingeschränkt; ein verjüngter Fuhrpark, günstige Wetterbedingungen

und regelmäßige Fahrerschulungen waren die Ursachen dafür.

Der absolute Stromverbrauch stieg infolge der Salateinführung ab September

(zusätzlicher Kühlraum!) im Jahresvergleich um ca. 1%, der Stromverbrauch pro insgesamt

ausgelieferter Tonne konnte noch um 0,8% gesenkt werden.

Der Wasser- und vor allem der Papierverbrauch entwickelten sich recht positiv

(minus 2 bzw. fast minus 7%), wogegen die Erhöhung beim Gasverbrauch (+ 8%)

durch die höher eingestellte Raumheizung erwartet werden musste.

12

um


welterklärung 2005

Werte in relativen Zahlen

Beschreibung

Kilometerleistung

2000 2001 2002 2003 2004 Einheit

LKW pro dto *)

Treibstoffverbrauch

39,85 40,61 38,46 40,14 39,93 km -0,5 %

LKW pro 100 km

Stromverbrauch

37,96 37,86 38,36 37,34 36,46 Liter -2,4 %

pro dto *)

Wasserverbrauch

18,92 18,11 17,40 18,40 18,25 kWh -0,8 %

pro Mitarbeitermonat 0,59 0,56 0,57 0,61 0,60 m3 Gasverbrauch

-1,6 %

pro Mitarbeitermonat 23,01 26,46 30,41 29,25 31,66 m3 Papierverbrauch

+8,2 %

pro Storemonat 274 209 216 209 195 Blatt -6,7 %

*) distribuierte Tonne

Werte in absoluten Zahlen

Beschreibung

gefahrene Kilometer

2000 2001 2002 2003 2004 Einheit

eigene LKW

Treibstoffverbrauch

1.549.313 1.641.943 1.718.935 1.672.044 1.662.332 km -0,6 %

eigene LKW 587.898 621.767 659.675 624.271 606.037 Liter -2,9 %

Anteil Biodiesel

CO2-Emissionen aus

51,9 %

fossilem Diesel 787 Tonnen

Stromverbrauch 832.616 830.616 874.856 857.742 865.732 kWh +0,9 %

Wasserverbrauch 565 552 579 592 577 m 3 -2,5 %

Gasverbrauch 22.226 26.215 30.860 28.182 30.327 m3 +7,6 %

Papierverbrauch 455.000 377.500 402.500 397.500 377.500 Blatt -5,0 %

13


SDL

SDL SDL SDL

SDL-Umweltprogramm

Rückblick auf 2002-2004

Ein Blick auf die Ergebnisse der vergangenen Jahre macht deutlich, dass die in

den Dateien „Materialströme“ und „Kennzahlen“ im Vergleich ersichtlichen Zahlen

und Informationen die Erreichung der gesetzten Ziele bestätigt.

Vorschau auf 2005-2008

14

Nr.

1

2

3

Ziel

Reduzierung des

Energieverbrauchs

(Treibstoff)

Ressourcen- und

Kosteneinsparungen/Strom

Entwicklung des

Rechtsregisters zu einem

nützlichen innerbetrieblichen

Informations-System

Maßnahmen

- Weitere Umstellungen von 3 auf

2 Salatbelieferungen pro Store

und Woche

- Letzten EURO 2 tauschen

- Umstellung auf Erdgas- oder

Hybridmotoren prüfen

- Zusatzgerät vor

Leuchtstoffröhren einbauen

- Kurzbezeichnung der

Rechtsvorschriften und Angabe

des betroffenen umweltrelevanten

Bereichs

- Resultierende

Pflichten/Aufgaben und

Verantwortliche

Termin

2006

2007

2007

2006

2006

bis

2008

um


welterklärung

Nr.

4

5

6 Fachwissen verbessern

7

Ziel

Reduktion Papierverbrauch

um 1 %

Beteiligung aller MA am

Verbesserungsprozeß

Thema „Umwelt“ immer

wieder in Erinnerung rufen

und feedback geben

Bandbreite der spezifischen

Verbräuche bei

max. +/- 5 % halte

Maßnahmen

- Entfall des Ausdrucks von

Lieferscheinen/Rechnungen

mit DPSP?

- Entfall der Packlisten und des

Etikettendruckes durch

Einführung Traceability

- Umwelt-Ideenwettbewerb

alle zwei Jahre

- Veröffentlichung der

Umweltziele im Nachrüster

- Relevante Umweltkennzahlen

zumindest quartalsweise geeignet

veröffentlichen

(email + Aushang in Küche)

- Seminar „Umweltbeauftragter“

- Ausbildung zum Umweltauditor

- Schulung MRR

„Gefahrgutbeauftragter der

Straße“ Verlängerung 2008!

- Nutzung neuer Entwicklungen

technischer Art

- Kontinuierliche Kontrolle

der Verbräuche

2005

Termin

Mi 2006

Dez 05

04/2006

04/2006

01/06

2005

2006

2008

laufend

15


SDL

SDL SDL SDL

SDL Umweltpolitik

SDL will mit ihrer Tätigkeit die Umwelt

möglichst gering belasten. Umweltmaßnahmen

betrachten wir als

langfristige Investitionen.

Wir wollen nicht nur geltende Umweltgesetze

einhalten, sondern möglichst

darüber hinaus Schrittmacherfunktion

ausüben.

Es gibt einen SDL Umweltausschuß,

dessen Mitglieder alle Unternehmensbereiche

abdecken und ständig alle SDL-

Aktivitäten unter ökologischen Gesichtspunkten

nach den Grundsätzen

„Vermeiden – Vermindern – Verwerten“

betrachten.

Das erforderliche Umweltbewußtsein

und das Wissen eines jeden einzelnen

wird durch eine Vielzahl von

Maßnahmen, wie z.B. gezielte Umweltausbildungen,Firmenveranstaltungen,

Konferenzen, persönliche Gespräche

und Aushänge, geschaffen und

gefördert.

Umweltbewußtes Handeln ist eine

Selbstverständlichkeit für jeden einzelnen

an seinem Arbeitsplatz, denn wir

haben nachfolgenden Generationen ge-

16

genüber die Verpflichtung, verantwortungsbewußt

mit unserem Planeten und

seinen natürlichen und begrenzten Ressourcen

umzugehen.

Jeder, der für die Firma einkauft, hat

die Pflicht, die umweltfreundlichere

Alternative zu kaufen, wenn dieses ökonomisch

zu rechtfertigen ist. Geltende

Umweltauflagen müssen erfüllt und,

wenn immer möglich, übertroffen werden.

um


welterklärung 2005

Jeder bei SDL macht sich Gedanken

über die rückstandsfreie spätere Entsorgung

der eingesetzten Produkte. Es

ist das Ziel, möglichst Recyclingmaterialien

einzusetzen und alle Schadstoffe

zu vermeiden.

Durch eine gesunde Experimentierfreudigkeit

wird ständig nach umweltfreundlicheren

Problemlösungen gesucht

und nach neuesten Trends Ausschau

gehalten, um so den betriebenen

Umweltschutz stetig zu verbessern.

Wir wirken auf unsere Vertragspartner

ein, die gleichen Umweltnormen

wie wir anzuwenden, und die Kunden

werden auf die umweltverträgliche

Problemlösung aufmerksam gemacht.

Alle diese Bemühungen haben

schließlich dazu geführt, dass SDL am

28. November 2005 die EMAS Umweltbegutachtung

und die ISO 14.001 Zertifizierung

positiv ablegen konnte.

GEPRÜFTES

UMWELTMANAGEMENT

REG.-NR. A-000451

17


SDL

SDL Umweltorganigramm

18

SDL SDL SDL

Geschäftsführung

Umweltmanagementvertreter

Umweltschutzbeauftragter

SDL-Umweltausschuß

Sicherheitsbeautragter

Arbeitsmediziner

Brandschutzbeauftragter

um


welterklärung 2005

Kontakt

Unabhängiger Umweltgutachter für die SDL:

Herr Prof. Dr. Ing. Helmut Wirner

Ahornweg 42, D-58730 Fröndenberg

Für Rückfragen zur Umwelterklärung stehen Ihnen

folgende Gesprächspartner zur Verfügung:

GEPRÜFTES

UMWELTMANAGEMENT

REG.-NR. A-000451

Dipl.Ing. Gerald Höller 02262/63000 – 40

Oberste Leitung, Managementvertretung

Mag. Manfred Höfer 02262/63000 – 31

Umweltbeauftragter

19


2005

umwelterklärung

GEPRÜFTES

UMWELTMANAGEMENT

REG.-NR. A-000451

SDL Handelsgesellschaft mbH

Service + Distribution + Logistik

McDonald´s Str. 4

A-2100 Korneuburg

Tel: +43(0)2262/63000-0

Fax: +43(0)2262/63000-63

eMail: cs@sdl.at

www.sdl.at

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