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EVANGELISCH in BIEBRICH

Evangelisches-Gemeinde-Magazin

„Das Grundgesetz hat

„Das Grundgesetz hat sich bewährt“ Zur deutschen Einheit am 3. Oktober Zum 25jährigen Jubiläum der deutschen Einheit am 3. Oktober hatte die Hauptkirche Dr. Rolf Faber am Vorabend als Festredner eingeladen. In seinem Vortrag machte er deutlich, dass der 3. Oktober 1990 ein Tag der Freude war, da die beiden deutschen Staaten nach 45 Jahren Trennung wiedervereinigt waren. Die Deutschen, so seine Einschätzung, gehen mit ihrem Nationalfeiertag sehr behutsam um, da sie einen falsch ve r s t a n d e n e n N a t i o n a l i s mus befürchten und sich auch des Missbrauchs durch das NS-Regime bewusst sind: „Die Schatten der Vergangenheit können wir nicht einfach los werden, man kann nicht einfach einen Strich unter sie ziehen.“ Mit ihrem Freiheitswillen und dem Sinn für Gerechtigkeit wurde die Grundlage für ein neues Deutschland gelegt, in dem sich das Grundgesetz bis heute bewährt hat: „Wir können stolz sein auf die friedliche Revolution 1989 und die freiheitliche Demokratie“, betonte Rolf Faber. Aufgabe der Älteren ist es, der jungen Generation den Wert von Freiheit und Demokratie immer wieder zu vermitteln. Sie sind keine Selbstverständlichkeit, wie die deutsche Geschichte gezeigt hat. Dr. Faber erinnerte an die weltgeschichtlichen Rahmenbedingungen des letzten Jahrhunderts: Die Wiedervereinigung wäre nicht möglich gewesen ohne die Freiheitsbewegungen im damaligen Ostblock (besonders in Polen und der CSSR), die Demokratie in der Bundesrepublik und die Öffnung des Grenzzauns zwischen Ungarn und Österreich. In anschaulicher Weise beschrieb er dann die Transformation der damaligen DDR, eines Unrechtsstaates, in einen Rechtsstaat. Rolf Faber war Richter am Landgericht Wiesbaden. 1991 ging er dann nach Erfurt, um dort den Aufbau der Justizverwaltung zu unterstützen. Zuletzt war er Leitender Ministerialrat im Thüringer Justizministerium. 4 Ernst-Georg Gäde

Friede allen Menschen! Gedanken zu Weihnachten 2015 von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ (Lukas Kapitel 2, Vers 14) Das ist der himmlische Kommentar zur Geburt Jesu. So hat es der Evangelist Lukas in der Weihnachtsgeschichte dargestellt. Wer sind eigentlich die „Menschen seines Wohlgefallens“? Ist das eine bestimmte Gruppe? Sind das Menschen, die sich Gott wohlgefällig verhalten? Nein. Gemeint sind alle Menschen. Die Engel loben und preisen Gott für das, was in dieser Nacht geschieht. Mit der Geburt seines Sohnes ist die große Botschaft verbunden: „Friede allen Menschen!“ An Weihnachten können wir uns an dieser Botschaft freuen. Zugleich zweifeln – vielleicht auch verzweifeln – Menschen an dieser Botschaft. Sie deckt auf, wie weit wir oft vom Frieden entfernt sind. Wie schmerzlich ist es, wenn eine Familie zerstritten ist. Wie hoffnungslos die Situation in etlichen Ländern dieser Welt ist. Krieg, Unterdrückung, Armut und viele Übel mehr rauben Menschen die Hoffnung. Viele begeben sich auf die Flucht, weil sie denken: Etwas Besseres als den Tod findest du überall. Wie geht das zusammen – die weihnachtliche Friedensbotschaft und der Unfrieden dieser Welt? Ich beantworte mir das so: Gott will, dass Menschen im Frieden miteinander leben. Gott bringt den Frieden auf die Erde. Das zeigt er in seinem Sohn Jesus Christus – in seiner Geburt, seinem Leben, seinem Tod und seiner Auferstehung. An ihm können Menschen erkennen, wer Gott ist und was er will: nicht Hass und Gewalt, sondern Versöhnung und Liebe. Nicht Krieg, sondern Frieden. Nicht Tod, sondern Leben. Der Frieden Gottes löst nicht alle Konflikte in dieser Welt. Der Frieden Gottes ist kein politisches Programm, das sich einfach umsetzen lässt. Gottes Frieden, den die Engel in der Heiligen Nacht verkündigen, ist vielmehr eine himmlische Wirklichkeit. Sie wird am Ende aller Zeit offenbar. Jetzt aber drängt sie danach, dass Menschen sie mit ihren Herzen und ihrem Verstand ergreifen. Das hat Jesus Christus gelebt, das hat er verkündigt und so ist er an unserer Seite – hier und jetzt. Ich hoffe und bete, dass er uns an diesem Weihnachtsfest nah ist, damit wir erkennen, wie wir seinen Frieden ergreifen können – in unserem persönlichen Leben und in der Welt, in der wir leben. Ihr Volker Jung 5

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