Dompfarre Linz - Pfarrbrief 2015/4

SigridStadler

P.b.b. Verlagspostamt 4020 Linz - GZ 02Z030640 M

DOMPFARRBRIEF

LINZ 4/2015

Frohe

Weih-

nachten

und

ein

gesegne-

tes

Jahr

2016!

Elisabeth von Thüringen

gehört zu den Heiligen,

die beispielhaft ein Werk

der Barmherzigkeit gelebt

haben.


Chronik

Taufe

wird auf der Website nicht

veröffentlicht.

Theodor Mattiassich, Hafnerstraße

Alma Paukner, Gärtnerstraße

Benjamin Georg Mayer, Tegetthoffstraße

Hannah Schwarz, Karl-Wiser-Straße

Lukas Dobretsberger, Rudigierstraße

Nicolas Lovric, Stockhofstraße

Paula Obermeir, Beethovenstraße

Felix Höller, Weingartshofstraße

Matilda Prey, Böhmerwaldstraße

Der Herr segne

diese Neugetauften,

ihre Eltern und ihre Paten!

Im Sakrament der

Ehe verbunden

Dr. Katrin Angelika Mattiassich – Dr. Georg

Philipp Mattiassich, Hafnerstraße

Dr. Maria Magdalena Brunner – Mag. Gernot

Aichhorn, Beethovenstraße

Ursula Enzenhofer – Alexander Steininger,

Stockhofstraße

Dipl.-Ing. Verena Infanger – Dipl.-Ing. (FH)

Michael Steininger, Beethovenstraße

Isabella Lazar - Johannes Dobretsberger,

BSc, Graz

Anna Kirchweger - Filip Ljubas, Körnerstraße

Gottesdienste

im Mariendom

(Abweichungen sind möglich, bitte beachten Sie den Aushang!)

Sonntage

Sa 18.15 Uhr Vorabendmesse

So 9.00 Uhr Kinder- und

Familienmesse

(während der Schulzeit)

10.00 Uhr Hochamt

11.30 Uhr Mittagsmesse

16.30 Uhr Hl. Messe in

englischer Sprache

18.15 Uhr Abendmesse

täglich

17.45 Uhr Rosenkranz

18.15 Uhr Hl. Messe

jeden 3. Montag im Monat

(nicht in den Sommerferien)

18.15 Uhr Frauenmesse

Tagzeitenliturgie

jeden Samstag (während der Schulzeit)

8.00 Uhr Laudes

jeden Freitag

17.00 Uhr Gesungene Vesper

Aussprache/Beichte

Mo - Sa 17.00 - 18.00 Uhr

(lt. Aushang)

Anbetung

Mo - Sa 8.00 - 9.30 Uhr

17.00 - 18.00 Uhr

keine Anbetung an Sonn- und Feiertagen

Bürozeiten

Pfarrbüro der Dompfarre

Herrenstraße 26

4020 Linz

Telefon: 0732/77 78 85-0

email: dompfarre@dioezese-linz.at

www.dioezese-linz.at/dompfarre

Mo - Fr 9.00 - 11.00 Uhr

während der Schulzeit auch:

Di 17.00 - 19.00 Uhr

PfarrsekretärInnen:

Josef Asch und Gabriele Trawöger

12. Dezember

9. Jänner

6. Februar

12. März

9. April

21. Mai

18.15 Uhr im

Mariendom

2

Der Herr begleite sie

auf ihrem gemeinsamen

Lebensweg!

Im Tod

vorausgegangen

Sr. Maria Anita Schober, Friedensplatz

Hildegunde Gabriel, Kroatengasse

Rupert Rauch, Mozartstraße

Mag. Dr. Viktor Handstanger, Weingartshofstraße

Sr. Barbara Gabriel, Wurmstraße

Sr. Maria Stefana Bergmayr, Herrenstraße

Helene Stichlberger, Stockhofstraße

Eva Leimböck, Sandgasse

Artur Starlinger, Beethovenstraße

Der Herr schenke ihnen

ewige Freude!

Gottesdienste (Messfeiern) im Gebiet der Dompfarre

Montag - Samstag

Sonntag

Barmherzige Brüder 5.55 Uhr 9.15 Uhr

Herrenstraße 33 Di (mit Krankensalbung), Mi, Do 17.30 Uhr 10.30 Uhr polnisch

Sa 16.30 Uhr tschechisch/slowakisch*

Barmherzige Schwestern 5.55 Uhr 8.15 Uhr Patientenkapelle

Herrenstraße 37

Mo, Di 18.30 Uhr Patientenkapelle

Mi Krankensalbung 18.30 Uhr Patientenkapelle

jeden ersten Sonntag im Monat 10.00 Uhr türkisch

Karmelitenkirche 7.15 Uhr 6.30 Uhr

Landstraße 33 10.00 Uhr 9.00 Uhr

17.30 Uhr 10.00 Uhr

11.00 Uhr

17.30 Uhr

Unterkirche (Eingang Harrachstraße) jeden ersten und dritten Sonntag im Monat 10.00 Uhr ukrainisch,

Liturgie altslawisch

Karmelitinnenkirche 6.45 Uhr 8.00 Uhr

Langgasse 17 jeden zweiten Sonntag im Monat 9.30 Uhr slowenisch*

Kreuzschwestern ca. 7.15 Uhr 8.30 Uhr

Wurmstraße 5

Marienschwestern 7.00 Uhr 9.00 Uhr

Friedensplatz 1

Ursulinenkirche (Mo - Fr) 12.15 Uhr * 20.00 Uhr

Landstraße 31

* entfällt in den Ferien

Dompfarrbrief 4/2015


Das unbehagliche Wort „Barmherzigkeit“

Liebe Leserin, lieber Leser!

Barmherzigkeit

und Menschenwürde

„Wenn ein Mensch … barmherzig zu

seinesgleichen ist, wird er nicht selten

herablassend und genießt diese

Herablassung. So scheint es wenigstens

zu sein. Eine der etymologischen

Wurzeln des alttestamentlichen

Begriffs der Barmherzigkeit bestätigt

es: die Barmherzigkeit wird als ein

‚Sichherabneigen‘ aufgefasst. … Das

aber ist schrecklich. Wer will herablassend

behandelt werden?“

Mit diesen Sätzen hat Karl Rahner

vor 50 Jahren (Schriften zur Theologie,

Bd. 7, Einsiedeln 1966, S. 259)

das Unbehagen formuliert, das sich

bei vielen Menschen einstellt, wenn

das Wort „Barmherzigkeit“ fällt. Mit

dem Wort „Barmherzigkeit“ wird indirekt

ein „Gefälle“ angesprochen,

das zwischen Menschen besteht. Wer

zu einem anderen „barmherzig“ ist,

erlebt sich selbst als überlegen, und

auch der, dem „Barmherzigkeit“ erwiesen

wird, erlebt den „Barmherzigen“

als einen, der etwas „von oben

herab“ gewährt. Barmherzigkeit wird

oft wie ein Almosen erlebt, das einer,

der mehr hat, einem anderen zukommen

lässt, dem genau das fehlt.

„Scheint denn, dem Barmherzigkeit

getan wird, nicht seine letzte Würde

genommen zu werden, die Würde des

Armen und Leidenden, … erfährt sich

der Almosenempfänger, selbst wenn

er gierig nach dem Almosen greift,

nicht oft tödlich beleidigt in seiner

Würde?“ (Karl Rahner, ebd.)

Vielleicht ist es gerade wegen der

oben angedeuteten und ausgesprochenen

Einwände gegen die „Barmherzigkeit“

gut, dass Papst

Franziskus ein „Jahr der Barmherzigkeit“

ausgerufen hat. Das Ende des

II. Vatikanischen Konzils vor genau

„Jahr“ der

Barmherzigkeit

50 Jahren ist der unmittelbare Anlass.

„Die Kirche spürt das Verlangen,

diesen Moment lebendig zu erhalten.

Für sie begann damals ein neuer Weg

in ihrer Geschichte. Die Konzilsväter

hatten stark - wie ein wahres Wehen

des Geistes - die Notwendigkeit verspürt,

zu den Menschen ihrer Zeit in

einer verständlicheren Weise von

Gott zu sprechen. Mauern, die die

Kirche allzu lange in einer privilegierten

Festung eingeschlossen hatten,

wurden eingerissen, und die Zeit

war gekommen, um das Evangelium

auf neue Weise zu verkünden.“ (Papst

Franziskus, Misericordiae vultus 4)

Papst Franziskus beruft sich ausdrücklich

auf die Ansprache, zur

Konzilseröffnung, in der Johannes

XXIII. gesagt hatte: „Heute dagegen

möchte die Braut Christi lieber das

Zeichnung: Archiv

Heilmittel der Barmherzigkeit anwenden

als die Waffen der Strenge.“

(Ebd.)

Papst Paul VI. hatte zum Abschluss

des Konzils festgestellt, „dass die

Religion dieses Konzils die Nächstenliebe

ist“. (Ebd.)

„Heiliges“ Jahr

Ich weiß, dass das Wort „Barmherzigkeit“

wie viele andere Wörter unserer

religiösen Sprache „verstaubt“

ist, vergleichbar einem alten Möbelstück,

das am Dachboden oder im

Keller steht. Der „barmherzige Samariter“

aus der Gleichniserzählung

Jesu (Lk 10,25-37) ist vielen

Menschen auch heute noch ein Begriff.

Eine Rettungsorganisation

nennt sich „Arbeiter-Samariterbund“.

Ich glaube, das, was hinter dem Wort

„Barmherzigkeit“ bei genauerem

Hinschauen zum Vorschein kommt,

tut uns Menschen gut.

Das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“

(vom 8. Dezember 2015 bis 20.

November 2016) kann Anstoß sein,

Wesenszüge der christlichen Botschaft

neu zu sehen, indem das Wort

„Barmherzigkeit“ von Staub der Jahrhunderte

befreit wird.

Dieser Pfarrbrief möchte dazu einen

kleinen Beitrag leisten.

Vielleicht kann dann auch manches,

was rund um das Weihnachtsfest geschieht,

neu bedacht werden.

Ich wünsche Ihnen eine gute Adventzeit

und gesegnete Weihnachten.

Ihr Pfarrer

3

Dompfarrbrief 4/2015


Selig die Barmherz

4

1. Was ist Barmherzigkeit?

2. Ist der/die Barmherzige ein Schwächling?

3. Was macht Menschen unbarmherzig?

Diese drei Fragen stellte das Redaktionsteam einigen Personen

im Bekanntenkreis - hier sind die Ergebnisse:

Eines anderen Pein empfinden,

heißt nicht barmherzig

sein. Recht barmherzig sein

will heißen: wenden eines

anderen Pein.

Friedrich von Logau

(1604 - 1655), deutscher Dichter

1. Die Bedeutung der Barmherzigkeit

im Duden: der Mensch wird als mitfühlend,

mildtätig gegenüber Notleidenden,

Verständnis für die Not

anderer zeigend, beschrieben.

Die Definition der Barmherzigkeit

vom heiligen Augustinus: „Und was

ist das Erbarmen anderes als eine Art

von Mitleid mit der Not des Anderen

in unseren Herzen, wodurch wir gedrängt

werden, möglichst zu helfen“.

2. Nein! Barmherzigkeit ist eine positive

Eigenschaft. Ein barmherziger

Mensch hat ein offenes Herz für die

Not seiner Mitmenschen. Das Gleichnis

vom barmherzigen Samariter gibt

uns ein Beispiel dafür.

3. Welche Erfahrungen habe ich mit

Barmherzigkeit gemacht? Erlebe ich

Barmherzigkeit in meinem Leben?

Bin ich mir selbst gegenüber barmherzig?

weiblich, 61 Jahre

Barmherzigkeit sollte man

nicht im voraus überlegen.

Barmherzigkeit, wie Liebe

auch, sollte blind sein.

Graham Greene

(1904 - 1991), englischer Schriftsteller

1. Barmherzigkeit als Haltung gegenüber

dem Nächsten erkläre ich mir

aus ihrem Gegenspieler, nämlich der

Herzenshärte.

Beide sind Grundhaltungen des Menschen.

Niemand ist ausschließlich barmherzig

oder zu 100% herzenshart.

2. Der eine Schwache wird sehr wohl

tätige Caritas üben, während dem anderen

seine Herzenshärte gar nicht

bewusst wird.

3. Ich kenne nur einen einzigen

Grund für das Verdunsten von Barmherzigkeit:

Den Verlust der Fähigkeit

mitzuleiden, also die Gleichgültigkeit.

männlich, 64 Jahre

Selig sind die Barmherzigen,

denn sie werden Barmherzigkeit

erlangen.

Mt 5,7

1. Barmherzigkeit ist tätiges Mitleid,

Liebe - ohne Gegenliebe zu erwarten,

erbarmende Liebe.

2. Gegenfrage: Sind Menschen, die

sich um Notleidende kümmern, oft

unter Einsatz ihrs Lebens, ihres guten

Rufes ... Schwächlinge?

3. Erlebte Ablehnung und/oder Unbarmherzigkeit,

Gewalt in der Erziehung.

weiblich, 71 Jahre

1. Barmherzigkeit ist wahrnehmende,

liebende Zuwendung. Soziales Handeln

gehört von je her zum Christ

und Christin Sein.

Barmherzigkeit und Gerechtigkeit

gehören zusammen.

Alle Menschen sind vor Gott gleich.

Das verbietet, dass bestimmten Menschengruppen

das Notwendige vorenthalten

wird. Das bedeutet, dass

wir auch für strukturelle Gerechtigkeit

eintreten.

„Man darf nicht als Liebesgabe anbieten,

was schon aus Gerechtigkeit

geschuldet ist.“ (II. Vatikanum, Dekret

über das Laienapostolat 8)

Wir sind von Gott geliebte Kinder.

Barmherzigkeit erinnert mich an die

Geborgenheit in Gottes Mutterschoß.

In der Erinnerung an diese geborgene

Liebe dürfen und müssen wir diese

Liebe weiter schenken.

2. Barmherzige Menschen erkennen

die Not anderer, nehmen ungerechte

Strukturen wahr und setzen sich sich

für Gerechtigkeit ein. Barmherzige

sind hörende, sehende, liebende und

tätige Menschen. Für mich sind das

die kraftvollsten Menschen, die es

gibt.

3. Lieblosigkeit, Gier, Neid und das

Zulassen von Ungerechtigkeit machen

unbarmherzig.

weiblich, 54 Jahre

Daß einer Christ geworden,

erkennt man daran, daß er –

wie Rebekka – handelt: "Ich

will nicht bloß dir zu trinken

geben, sondern auch deinen

Kamelen."

Søren Aabye Kierkegaard

(1813 - 1855), dänischer Philosoph,

Theologe und Schriftsteller

Dompfarrbrief 4/2015


zigen ...

Das Gut, das du weggibst,

gehört dir;

das Gut, das zurückbleibt,

gehört einem anderen,

wenn du ins Grab eingehst.

Aus der Mongolei

1. Ich möchte mit einer Aussage des

hl. Vinzenz von Paul beginnen:

Es genügt nicht, die Liebe im Herzen

zu haben und in Worten zu äußern.

Sie muss in unseren Taten sichtbar

werden.

Barmherzige Liebe erobert die

Welt.

So ist Barmherzigkeit - Warmherzigkeit

- ein Gefühl, das zum Handeln

bewegt.

Barmherzigkeit ist eine Liebe,

- die nicht fragt, die nicht urteilt,

- die ohne Vorurteile und Vorbehalte

ist,

- die sich dem Nächsten zuneigt.

In dem Wort Barmherzigkeit ist enthalten:

- die Liebe zu Gott,

- zum Nächsten und

- zu sich selbst.

Barmherzigkeit/Warmherzigkeit

kommt von Herzen, also aus dem Innersten

des Menschen, aus seiner

Herzmitte, seiner Person-Mitte. Um

meine Barmherzigkeit zu nähren,

muss ich die Barmherzigkeit Christi

annehmen und mir immer wieder neu

schenken lassen. Wenn ich also

barmherzig handle, dann nicht aus

einem „Überlegenheitsgefühl“, sondern

weil ich zutiefst weiß, was ich

der Barmherzigkeit Gottes verdanke.

Dompfarrbrief 4/2015

Die sieben

geistlichen

Werke der

Barmherzigkeit

-

Fenster in

der Kirche

am Steinhof,

Wien,

Otto Wagner

2. Nein, Jesus verkörpert diese erbarmende,

barmherzige Liebe Gottes in

einmaliger, unüberbietbarer Weise.

Durch die barmherzige Liebe unseres

Gottes hat uns besucht das aufstrahlende

Licht aus der Höhe,

heißt es im Benedictus, das wir jeden

Tag beim Morgenlob beten. So

kommt zum Ausdruck, dass mein

barmherziges Sein und Handeln die

Frucht der Barmherzigkeit Christi ist,

die in meinem Alltag als barmherzige

Schwester spürbar und lebendig wird.

3. Ein Mensch, wird unbarmherzig,

- wenn er sich abhängig macht von

Sympathie,

- wenn er undankbar ist,

- wenn er bewertet,

- wenn er sich selbst einen Leistungsdruck

auferlegt,

- wenn er sich schwer tut, sich und

dem Nächsten zu verzeihen.

Die eigene Barmherzigkeit und das

Mitleid wären schnell erschöpft,

wenn man nicht zur Quelle der

Barmherzigkeit zurückkehrt – zu

Jesus Christus, in dem die Barmherzigkeit

Gottes erschienen ist.

Ein Grundsatz für uns ChristInnen

könnte sein: „Wie Gott mir, so ich

dir!“ und vorher noch “Wie Gott mir,

so ich mir!“

Barmherzigkeit ist eine Kraft für

eine menschenfreundliche Zukunft.

Mit diesem Zitat von Paul Zulehner

möchte ich enden. weiblich, 58 Jahre

„Otto Wagner Steinhofkirche8“ von Welleschik - Eigenes Werk. Lizenziert

unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons -

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Otto_Wagner_Steinhofkirche8.J

PG#/media/File:Otto_Wagner_Steinhofkirche8.JPG

Wenn wir wollen, daß es in

der kleinsten Strohhütte wie

in der ganzen Welt besser

gehe, so müssen wir das,

was wir dazu beitragen

können, selbst tun.

Johann Heinrich Pestalozzi

(1746 - 1827), Schweizer Pädagoge

und Sozialreformer

Gedanken zum Thema Barmherzigkeit:

Barmherzigkeit ist ein Beweggrund,

jemandem Gutes zu tun, obwohl man

eigentlich dafür entweder nicht zuständig

oder nicht direkt betroffen ist.

Die Person, der Barmherzigkeit zuteil

wird, befindet sich in einer Notlage

und ist auf Hilfe angewiesen, die sie

sich nicht erkaufen kann oder vielleicht

auch gar nicht verdient hat.

Barmherzigkeit ist die moralische

Grundlage für eine soziale Gesetzgebung

eines Staates. Dennoch ist jedes

menschliche Miteinander außerhalb

staatlicher Vorgaben ohne Barmherzigkeit

nicht denkbar. Viele Notlagen

werden von Gesetzen nicht erkannt,

sondern nur von der persönlichen

Wahrnehmung und der Offenheit im

Herzen für die Situation anderer. Dieses

Einfühlungsvermögen ist für

mich eine wichtige Grundlage für

barmherziges Handeln. Die Not anderer

wahrzunehmen und sich zu erbarmen,

ohne eine Gegenleistung zu

erwarten, ist ein Grundzug vieler Religionen

sowie zahlreicher Hilfsorganisationen.

weiblich, 48 Jahre

5


Gedankensplitter zum Thema „Barmherzigkeit“

6

Das Wort

„Barmherzig“ kommt aus der gotischen

Kirchensprache und ist eine

Lehnübersetzung des lateinischen

„misericors“. Barmherzig ist, wer ein

Herz für die Armen hat, wer mitleidig

ist.

Auch „erbarmen“, bei uns reflexiv

gebraucht „sich erbarmen“, kommt

aus der gotischen Kirchensprache

und bedeutet ursprünglich „von Not

befreien“. (So Duden Bd 7., Herkunftswörterbuch)

Ich könnte „barmherzig“ auch mit

„empathisch“ wiedergeben. Der

barmherzige Mensch kann sich einfühlen

in den anderen, vor allem in

den, der in einer Not ist. Wer „sich

erbarmt“, befreit den anderen aus

einer bestimmten Notlage.

Biblische Bemerkungen

Mit „Barmherzigkeit, Erbarmen“

werden verschiedene hebräische

Wörter übersetzt.

Das hebräische Wort „rachum“ hängt

zusammen mit dem Verbum „sich jemandem

liebevoll zuwenden, lieben,

Mitleid haben, sich erbarmen“ und

Einem Bedürftigen helfen, heißt Gott etwas leihen,

der wird es voll zurückerstatten.

Spr. 19,17

Tauftermine

(jeweils am Samstag

10.30 Uhr und 16.00 Uhr)

mit dem Wort „Mutterschoß“, das im

Plural im übertragenen Sinn „Inneres

(als Sitz der Gefühle), Erbarmen,

Mitleid, Gnade“ heißen kann.

Ein anderes Wort in diesem Zusammenhang

ist „channun“, das „freundlich,

gnädig“ heißt und vom Verbum

„gnädig, barmherzig sein; sich jemandem

zuwenden, ihn gnädig mit

etwas bedenken, aus Gnade schenken“

abgeleitet ist.

Ein drittes Wort in diesem Zusammenhang

ist „chesed“, das ein ganz

zentrales Wort der alttestamentlichen

Bundestheologie ist und mit „Güte,

Liebe, Treue, Glaube, Solidarität“,

auch mit „Schönheit, Anmut“ übersetzt

wird. Das dazugehörige Verbum

heißt „sich mit jemanden solidarisch

erklären, treu sein“.

Diese drei Wörter finden sich in einer

Schilderung der Gottesbegegnung

im Buch Exodus. „Der Herr ging an

Mose vorüber und rief: Jahwe ist ein

barmherziger und gnädiger Gott,

langmütig, reich an Huld und Treue.“

(Ex 34,6)

Zuvor hatte es in der Erzählung vom

brennenden Dornbusch geheißen:

21. November 2015 nur 10.30 Uhr Pfarrer M. Strasser

5. Dezember 2015 Diakon P. Schwarzenbacher

12. Dezember 2015 Diakon A. Birngruber

16. Jänner 2016 Diakon P. Schwarzenbacher

23. Jänner 2016 Diakon A. Birngruber

6. Februar 2016 Pfarrer M. Strasser

27. Februar 2016 Pfarrer M. Strasser

5. März 2016 Diakon A. Birngruber

19. März 2016 Diakon A. Birngruber

„Der Herr sprach: Ich habe das Elend

meines Volkes in Ägypten gesehen,

und ihre laute Klage über ihre Antreiber

habe ich gehört. Ich kenne ihr

Leid. Ich bin herabgestiegen, um sie

der Hand der Ägypter zu entreißen.“

(Ex 3,7-8a)

Von Gottes Solidarität ist hier die

Rede, von seinem Mitleid und vom

Geschenk seiner Hilfe.

Barmherzigkeit in diesem umfassenden

Sinn steht gleichsam am Beginn

des Volkes Israel. Der Zusammenhang

des Wortes „Barmherzigkeit“

mit dem Wort „Mutterschoß“ scheint

mir durchaus passend, weil jeder

Mensch sein Leben im Mutterschoß

beginnt, weil er die Liebe der Mutter

als Geschenk erfährt und ihre Treue

und Zuverlässigkeit als Basis für

seine weitere Entwicklung.

Von barmherziger, solidarischer und

treuer Zuwendung Gottes zu seinem

Volk Israel ist im ersten Teil der Heiligen

Schrift immer wieder die Rede.

Eigentlich sagt der Gottesname „Ich

bin da, ich bin mit euch“ diese Zuwendung

Gottes, die der Mensch als

Geschenk annehmen kann. Die

Barmherzigkeit Gottes zeigt sich im

Bund mit seinem Volk Israel. Der

Mensch, der sich in den Bund Gottes

einbezogen weiß, wird selbst zum

„barmherzigen“, d.h. solidarischen,

einfühlsamen und treuen Menschen.

In diesem Zusammenhang kann ich

das Einhalten der Zehn Gebote, der

Bundesweisung, als Zeichen der

Barmherzigkeit gegenüber den Mitmenschen

verstehen.

Das Wort Barmherzigkeit in Neuen

Testament ist auf dem Hintergrund

der Geschichte Gottes mit Israel zu

verstehen.

Jesus ruft durch sein Tun die Solidarität

und Treue Gottes in Erinnerung,

er macht sie neu und aktuell erfahrbar.

Die Seligpreisungen der Bergpredigt

(Mt 5,2-11;, Lk 6,20-23), die erste

große programmatische Rede Jesu,

nehmen Bedürfnisse und Nöte von

Dompfarrbrief 4/2015


Menschen war und sagen ihnen die

Treue Gottes zu. Die Heilungswunder

Jesu, sein Umgang mit Sündern

und mit Menschen, die von der religiösen

Gesellschaft geächtet waren,

lassen die Barmherzigkeit Gottes

spüren. Viele Gleichnisse veranschaulichen

die Barmherzigkeit: das

verlorene Schaf, der verlorene Sohn,

der barmherzige Samariter, die Einladung

der Menschen von den Straßen

zum königlichen Mahl …

Bezeichnend für Jesus ist seine Aussage

nach der Berufung des Zöllners

Matthäus, als ihm die Gegner vorwerfen,

dass er mit Zöllnern und

Sündern zusammen esse: „Lernt, was

es heißt: Barmherzigkeit will ich,

nicht Opfer. Denn ich bin gekommen,

um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.“

(Mt 9,13)

In Jesus erfahren Menschen die Liebe

Gottes als Geschenk, als Offenbarung

seiner Solidarität und Treue, durch

die das Leben von Menschen gut

wird.

Für das Verständnis von „Barmherzigkeit“

ist wohl die Rede vom

Weltgericht (Mt 25,31-46) von großer

Bedeutung geworden.

Entscheidend für die letzte Beurteilung

des Lebens wird sein, „was ihr

für einen meiner geringsten Brüder

getan habt“.

Die sog. leiblichen Werke der Barmherzigkeit

leiten sich aus diesem Abschnitt

der Hl. Schrift ab. Es geht in

entscheidender Weise um einen empathischen

und solidarischen Umgang

unter uns Menschen.

Barmherzigkeit als Grund-

haltung von Christen

Papst Franziskus nennt die Barmherzigkeit

den „Tragebalken, der das

Leben der Kirche stützt“. Barmherzigkeit

geht über die Gerechtigkeit

hinaus, weil sie etwas gibt, was nicht

gefordert werden kann. „Die erste

Wahrheit der Kirche ist die Liebe

Christi. … Wo also die Kirche gegenwärtig

ist, … d.h. überall wo Christen

sind, muss ein jeder Oasen der Barmherzigkeit

vorfinden können.“ (Misericordiae

vultus 10.12)

Eines der sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit.

Die Kreuzwegstation 14 im Mariendom: Jesus wird ins Grab gelegt.

Die Tradition kennt die sieben Werke

der leiblichen und die sieben Werke

der geistigen Barmherzigkeit. Die

Siebenzahl ist eine symbolische Zahl,

die Fülle ausdrückt.

Die sieben leiblichen Werke der

Barmherzigkeit sind:

- Hungrige speisen

- Durstige tränken

- Nackte bekleiden

- Fremde beherbergen

- Kranke besuchen

- Gefangene erlösen

- Tote begraben.

Die sieben geistigen Werke der

Barmherzigkeit sind:

- Unwissende lehren

- Zweifelnde beraten

- Trauernde trösten

- Sünder zurechtweisen

- Beleidigern verzeihen

- Lästige ertragen

- für Lebende und Verstorbene beten

(B. Kopp, in: Lexikon für Theologie

und Kirche Bd. 10, 1099 f).

Für die heutige Zeit wäre es vielleicht

notwendig, diese Werke neu zu

benennen.

Die Unterscheidung zwischen leiblichen

und geistigen Werken der Barmherzigkeit

nimmt den Menschen in

seiner leib-seelischen Verfassung

ernst.

Das Jahr der Barmherzig-

keit im Dom

Geplant und teilweise schon in Ausführung

begriffen ist ein Torbogen,

der im Eingangsbereich des Turms

aufgestellt wird und dort als symbolischer

Weg der Barmherzigkeit durchschritten

werden kann. Der Papst

wird am 8. Dezember 2015 im Petersdom

die Heilige Pforte öffnen.

Am 13. Dezember soll in den Bischofskirchen

und in einigen Wallfahrtskirchen

ebenfalls eine „Heilige

Pforte“ geöffnet werden. Durch die

„Pforte der Barmherzigkeit“ gehen

ist ein Zeichen dafür, im Alltag des

Lebens barmherzig sein zu wollen.

Wer die Heilige Pforte durchschreitet,

bittet dabei Gott, aber auch seine

Mitchristen um Hilfe, dass das Leben

der Barmherzigkeit im Alltag gelinge.

Die Barmherzigkeit zeigt sich

vor allem in der Vergebung von

Schuld und in der Bereitschaft, die

Folgen der Schuld (Sünde), ihre negativen

Spuren in unserem Verhalten

und Denken zu beseitigen.

Pfarrer Maximilian Strasser

Foto: Franz Wurm

7

Dompfarrbrief 4/2015


Sprachcafé für anerkannte Flüchtlinge in der Dompfarre

In den Monaten August und September

2015 fand in den Räumlichkeiten

der Dompfarre wöchentlich ein

Sprachcafé statt. Die Besucher und

Besucherinnen haben an einem

Sprachkurs für anerkannte Flüchtlinge

teilgenommen, der von „Arcobaleno

– Verein Begegnung“

organisiert und ehrenamtlich geleitet

wurde; die Dompfarre hat dafür ihre

Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung

gestellt.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen

stammten aus sieben verschiedenen

Ländern und haben bei uns in Linz

ihr neues Zuhause gefunden. Insgesamt

17 Mitglieder der Dompfarre

haben sich ehrenamtlich an der Vorbereitung

und Durchführung des

Sprachcafés beteiligt, um Flüchtlinge

bei uns willkommen zu heißen, mit

ihnen in entspannter Atmosphäre ihre

Sprachkenntnisse zu üben und zu

Sprachcafé

- das heißt

miteinander

reden,

nachfragen

..., aber

auch Kaffee

trinken,

Kuchen

essen und

das alles in

gemütlicher

Atmosphäre

- ganz einfach

willkommen

heißen.

verbessern. Es entstanden auch Kontakte

und Vernetzungen über das

Deutschreden hinaus, ein Stück

Menschlichkeit hat sich verwirklicht.

Ende Oktober 2015 startet ein weiterer

ehrenamtlich geleiteter Deutschkurs,

und im Monat November wird

dann wieder wöchentlich das Sprachcafé

in der Dompfarre geöffnet sein.

Peter Schwarzenbacher

Foto: Sigrid Stadler

Kommunion zu Hause

Pfarrangehörige, die vorübergehend

oder auf Dauer nicht mobil sind,

können die Kommunion zu Hause

empfangen.

Frauen und Männer aus der Pfarre

haben sich bereit erklärt, einmal im

Monat die Kommunion zu jenen zu

Foto: Sigrid Stadler

bringen, die die Eucharistiefeier

nicht mitfeiern können. Der Kommunionempfang

findet im Rahmen

einer kurzen Andacht statt.

Wenn Sie dies in Anspruch nehmen

wollen, wenden Sie sich bitte an das

Pfarrbüro: 0732/777885 oder melden

Sie sich unter dompfarre@

dioezese-linz.at.

Für Fragen steht Ihnen Diakon Peter

Schwarzenbacher gerne zur Verfügung:

0664/3601505 oder unter

p.schwarzenbacher@gmx.net.

Peter Schwarzenbacher, Diakon

Recht herzlichen Dank allen Helferinnen

und Helfern beim Flohmarkt

für ihre Mitarbeit.

Mit einem Teil des Erlöses (insgesamt

€ 6.500,--) können Menschen in

Not unterstützt werden. Der kleinere

Teil des Erlöses wird für notwendige

Anschaffungen im Pfarrcafé verwendet.

für das Flohmarktteam

Sigrid Stadler

8

Mehr Wert

durch Oberösterreich.

SICHER UND STABIL

WIE UNSER LAND

www.hypo.at

Anita Behr

Kundenberaterin

Wir schaffen mehr Wert.

Dompfarrbrief 4/2015


PGR-Splitter

Die jährliche Pfarrgemeinderatsklausurtagung

fand am 16. und 17. Oktober

2015 im „Haus der Besinnung“

in Gaubing statt.

Pfarrer Maximilian Strasser und Diakon

Peter Schwarzenbacher haben

die Klausur sehr gewissenhaft vorbereitet.

Im Mittelpunkt stand das Thema der

Gemeinschaftsbildung unter dem

Blickwinkel der künftigen Neugestaltung

des Altarraumes.

Zum Einstieg wurde dargestellt, wie

in der Bibel einzelne Personen (z.B.

Abraham) oder ein ganzes Volk (die

Israeliten) aufgebrochen sind und

ihren Weg begannen, ihn von Zeit zu

Zeit unterbrachen und dann wieder

fortsetzten.

In diesem Sinne ist auch eine Pfarrgemeinde

auf dem Weg, macht Halt

und versammelt sich. In Gruppenarbeiten

wurde das Thema mit Bezug

auf die Dompfarre vertieft.

Advent am Dom

Jemanden eine Freude machen ist

gar nicht mehr so leicht. Das Dom-

Center hat dazu ein paar Ideen für

Sie:

Neben Kripperl und Weihnachtsschmuck

aus Holz finden Sie verschiedene

Engelfiguren, Kerzen,

Weihrauchprodukte, schöne Weihnachtsbillets,

verschiedene Klosterprodukte

aus der Umgebung und

vieles mehr. Die Auswahl der Artikel,

die sich um die stille Zeit im

Jahr drehen, ist groß.

Schenken Sie sich selbst und Ihrer

Familie oder Ihren Firmenangehörigen

gemeinsame Zeit und erkunden

Sie den Linzer Mariendom im Rahmen

von verschiedenen Führungen

– Gutscheine dafür erhalten Sie

ebenfalls im DomCenter.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Domcenter Linz

Herrenstraße 36 4020 Linz

Tel: 0732/946100

Email: domcenter@dioezese-linz.at

www.mariendom.at

Am zweiten Tag stand dann die Frage

„Wie soll sich Gemeinschaft in der

Dompfarre künftig weiterentwickeln“

zur Diskussion. Ausgehend von der

derzeitigen Situation wurde analysiert,

welche Veränderungen im Umfeld

der Dompfarre die Gemeinschaft

jetzt schon beeinflussen und welche

noch künftig zu erwarten sind. Es

wurde dabei sichtbar, dass sich eine

Reihe positiver Entwicklungen feststellen

lassen.

Klar wurde, dass die Chancen, die

die Altarraumgestaltung in Sachen

Gemeinschaftsentwicklung bietet, genutzt

werden müssen.

Die Gruppenarbeiten dazu brachten

eine Menge an Vorschlägen zutage.

Der Vorstand des Pfarrgemeinderates

wird sich in seiner nächsten Sitzung

eingehend mit den Ergebnissen der

Klausur befassen und die nächsten

wegweisenden Entscheidungen in die

Wege leiten wird.

Emil Lauß

Fotos: Clemens Pichler

Viele schöne Geschenksideen gibt es

im DomCenter - u.a. Krippenfiguren,

Engerl, Christbaumanhänger, Sterne

aus alten Gotteslobseiten. Frauen aus

der Dompfarre haben diese hergestellt.

Eine besondere

Heilige …

Hl. Odilia

Die heilige Odilia wurde um 660 im

Elsass geboren. Odilia war eine

Tochter des Herzogs Eticho aus

dem Elsass.

Die Legende berichtet, dass der als

gewalttätig bekannte Vater seine

blind geborene Tochter Odilia töten

lassen wollte, die Mutter Bethsvinda

sie aber retten konnte und durch

eine Amme in das Kloster Palma -

wohl das heutige Baume-les-Dames

am Doubs - bringen ließ. Dort wurde

Odilia das Augenlicht geschenkt,

als der durch einen Engel zu ihr gewiesene

Wanderbischof Erhard von

Regensburg sie taufte. Ihr Vater

schenkte ihr später den Platz auf der

Hohenburg südlich von Straßburg -

dem heute nach ihr benannten Odilienberg

(französisch: „Mont

Sainte-Odile“), wo sie 690 ein Frauenkloster

gründete und dessen erste

Äbtissin wurde. Zehn Jahre später

erfolgte ihre zweite Klostergründung

am Fuß des Berges: das Kloster

Niedermünster, in dem sie auch

720 starb. Ihr Grab befindet sich auf

dem Odilienberg. Dieser ist der

wichtigste Wallfahrtsort des Elsass.

Die dortige Quelle gilt als hilfreich

bei Augenleiden.

Quellenangaben: www.heiligenlexikon.de

Foto: Franz Wurm

Die hl. Odilie ist

Patronin des Elsass,

von Arlesheim in

der Schweiz und St.

Otilien b.Landsberg

am Lech; der Blinden;

der Winzer;

gegen Augen-,

Ohren- und Kopfleiden

Attribute: als Augustinernonne,

zwei

Augen in Händen,

mit einem Kelch,

Hahn, Krebsschere

Die heilige Odilia (auch Odilie, Odile

oder Ottilie genannt) -

Mariendom Linz (siehe Domgucker)

Gedenktag: 13. Dezember

9

Dompfarrbrief 4/2015


Querschiffrosette Ost - unterer Teil

Werke der Barmherzigkeit

Hungernde speisen -

hl. Elisabeth

Der Dombaumeister

Matthäus

Schlager

entwarf die

Fensterrosette

des östlichen

Querschiffs.

Diese wurde

1917 in Auftrag

gegeben

und im Sommer

1920 geliefert.

Im 2.

Weltkrieg

wurde das

Fenster

schwer beschädigt

und

später teilweise

mit

neuen Motiven

versehen.

In den sieben Feldern unter der Rosette

sind als Werke des Friedens die

leiblichen Werke der Barmherzigkeit

dargestellt und am Leben von Heiligen

aufgezeigt.

Das erste Feld zeigt die hl. Elisabeth,

„die die Hungerenden speist“.

Die Heilige gibt einer Mutter mit

Kindern Brot; im Hintergrund sieht

man die Wartburg.

Die hl. Äbtissin Ottilia labt einen

Dürstenden: „Dem Durstenden zu

trinken geben“ (siehe „Eine besondere

Heilige).

„Die Fremden beherbergen“, schärft

der hl. Abt Benedikt seinen Schülern

ein. Das aufgeschlagene Buch seiner

Ordensregel zeigt die Inschrift: De

hospitalitate (über die Gastfreundschaft);

ein Pilger mit Pilgerhut und

Muschel, Kürbisflasche und Rosenkranz

wird von einem seiner Jünger

gastfreundlich aufgenommen.

„Die Nackten bekleiden“ übt der hl.

Martin; er teilt mit seinem Schwert

seinen Mantel, um die Blöße des vor

ihm knieenden Bettlers zu bedecken.

„Die Kranken besuchen“: Der hl.

Johannes von Gott, Stifter des Or-

dens der

Barmherzigen

Brüder, tröstet

einen Kranken;

sein Mitbruder

bringt

eine Erfrischung.

Der hl. Abt

Leonhard ist

im Kerker, um

„die Gefangenen

zu erlösen“;

der

Heilige befreit

einen Gefesselten

von seinen

Ketten.

Dürstende tränken -

Das letzte leibliche

Werk der

hl. Odilia

Barmherzigkeit, „die Toten begraben“

üben Josef von Arimathäa und

Nikodemus aus, die den Leichnam

Christi ins Grab legen.

Aus Schicklberger-Baumgartner:

Die großen Glasgemälde des

Maria Empfängnis Doms zu Linz

Fotos: Franz Wurm

10

Kranke besuchen -

hl. Johannes von

Gott

Nackte bekleiden -

hl. Martin

Tote begraben - Josef

von Arimatäa und

Nikodemus

Fremde beherbergen -

hl. Benedikt

Gefangene erlösen -

hl. Leonhard

Dompfarrbrief 4/2015


Jungschar-Start am 24. September 2015

Mit einem großen Treffen vieler altbekannter,

aber auch einiger neuer

Gesichter startete die Jungschar der

Dompfarre ins neue Jungscharjahr,

das wieder viel Spaß, Zeit unter

Freunden und spannende Projekte

verspricht!

Nach einer Begrüßung und kurzen

Einführung wurden reihum alle

Namen genannt, die dann im Kennenlernspiel

gebraucht und geübt

wurden.

Den anstrengendsten Teil des Treffens

stellte die Terminsuche dar, bei

der für alle Kinder und LeiterInnen

passende Gruppenstundenzeiten gefunden

werden sollten. Diesem folgte

dann ein gemütlicher Ausklang mit

Knabbereien, dem Erzählen von Geschichten

aus dem Sommer sowie

freiem Herumtollen.

Letztlich dürfte jeder Nachmittagsunterricht,

alle Klavierstunden, Fußballtrainings,

Tanzkurse etc. berücksichtigt

worden sein. Im Kasten unterhalb

sehen Sie die aktuellen Jungscharstundenzeiten.

Weitere Informationen sowie die

Rückblicke und Fotos zu vergangenen

Aktionen finden Sie unter

http://www.dioezese-linz.at/

pfarre/4184/menschen/jungschar/

jungschar oder hinter folgendem

QR-Code:

Peter Kartaschov,

Pastoralassistent

Jungschar- und Ministrantenstunden

Altersstufe LeiterInnen Zeiten

3. Klasse Volksschule Pia, Sophie und Alina Freitag, 16.15 Uhr

4. Klasse Volksschule Paul F., Ines und Max Donnerstag, 15.30 Uhr

1. Klasse Unterstufe Lena, Eva L., Martin und Luca Donnerstag, 17.00 Uhr

2. Klasse Unterstufe Chiara, Miriam u. Katharina L. Freitag, 16.00 Uhr

3. Klasse Unterstufe Paul T., Paul N. und Valerie Freitag, 16.30 Uhr

4. Klasse Unterstufe Stefanie, Lea und Johanna Freitag, 16.00 Uhr

„neue“ Ministranten Pfarrer M. Strasser Freitag, 15.00 Uhr

„mittlere“ Minstanten Eva R., Katharina A. Freitag, 15.00 Uhr

„ältere“ Ministranten Max, Florian

Freitag, 15.30 Uhr

Vorbereitung auf

Weihnachten

Im Dezemberpfarrbrief 2014

war ein Feiervorschlag für den

Heiligen Abend.

Sie finden diesen Feiervorschlag

auf unserer Homepage zum

Download (www.dioezeselinz.at/dompfarre).

Foto: Sigrid Stadler

Singen

und helfen

In der Zeit nach Weihnachten werden

Sie wieder den „Heiligen Drei Königen“

begegnen. Sie ziehen durch die

Straßen, singen Lieder, sagen ihre

Sprüche und schreiben einen Segen

an die Haustüre. Dieses Jahr sind am

29. und 30. Dezember, sowie am 4.,

5. und 6. Jänner Kinder und Jugendliche

der Dompfarre von Haus zu Haus

unterwegs, um die Weihnachtsbotschaft

zu verkünden und Spenden für

Menschen in Not und Elend zu sammeln.

Bei der Dreikönigsaktion

haben wir die Möglichkeit, etwas für

benachteiligte Menschen in unserer

Welt zu tun.

Der Einsatz als SternsingerIn, BegleiterIn,

als Koch oder Köchin für die

SternsingerInnen und Ihre Spende

tragen zu einer besseren Zukunft für

Menschen in Not bei. Gleichzeitig ist

das Sternsingen ein einzigartiges Erlebnis

für die „Könige und Königinnen“.

In diesem Sinn lade ich Kinder,

die schon bei der Erstkommunion

waren, Jugendliche und Erwachsene

ein, sich bei der „Hilfe unter gutem

Stern“ zu beteiligen und so einen

Beitrag für ein bisschen mehr Gerechtigkeit

in der Welt zu leisten.

Wir treffen uns zum ersten Mal am

Samstag, dem 12. Dezember, um

15.30 Uhr, im Pfarrsaal, um die Lieder

zu proben und anschließend den

Advent zu feiern.

Peter Kartaschov, Pastoralassistent

11

Dompfarrbrief 4/2015


Propädeutikum im Linzer Priesterseminar

Das Propädeutikum als Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz ist ab Herbst 2015 im Linzer

Priesterseminar angesiedelt. Vorher war es 15 Jahre lang im Canisiusheim in Horn im Waldviertel untergebracht.

12

Was ist

das Propädeutikum?

Wer in Österreich in ein Priesterseminar

eintritt, nimmt als Vorbereitung

auf die künftige Seminarausbildung

an einem Einführungs- oder Vorbereitungsjahr,

dem Propädeutikum,

teil. Es geht hier nicht um eine akademische

Einführung. Es werden

praktische und spirituelle Themenbereiche

angesprochen und behandelt:

o Einführung ins Gebet, Gebetsschulung,

o die Feier der Gottesdienste,

o erste Einübung ins Stundengebet,

o ein Grundkurs des Glaubens,

o Hilfestellungen zur Klärung der

Berufung und Entscheidung,

o Kurse, welche die eigene Lebensund

Glaubensgeschichte reflektieren,

o Stimmbildung,

o Hinführung zu den Themenbereichen

Armut, Gehorsam und Zölibat

der Priester,

o Kommunikationstraining,

o was ist die Kirche und wie ereignet

sich kirchliches Leben und

o eine erste Einführung in das christliche

Menschen- und Gottesbild.

Darüber hinaus bereiten sich jene Seminaristen,

die noch kein Griechisch

können, auf die Ergänzungsprüfung

in Griechisch vor und jene, die die

Studienberechtigungsprüfung zu absolvieren

haben, erhalten zusätzlich

für die Vorbereitung auf die theologischen

Fächer an der Universität einen

Einführungskurs.

Das Propädeutikum gliedert sich in

drei Phasen:

Von Oktober bis Weihnachten nehmen

die Seminaristen an den o.a.

Kursen teil.

Nach den Weihnachtsferien beginnt

ein fünfwöchiges Sozialpraktikum in

einem Krankenhaus, Pflegeheim oder

einer anderen caritativen Einrichtung.

Mit dem beiliegenden Zahlschein ersuche ich

Sie um einen Druckkostenbeitrag und

sage für alle Gaben

im Voraus ein herzliches Danke.

Pfarrer Maximilian Strasser

„E-Banker“ überweisen bitte auf das Pfarrkonto

(IBAN AT65 5400 0001 0062 0988, BIC OBLAAT2L).

Gipfelsieg bei einem Ausflug in den Tagen des Kennenlernens im Propädeutikum

Die Zeit bis Ostern dient der Vorbereitung

auf die Bibelschule in Israel,

Vorlesungen über die Geschichte der

Bibel und Israels. Jeder Propädeutiker

hat ein Referat über eines oder

mehrere biblische Bücher vorzubereiten,

das im Hl. Land referiert wird.

Kurz nach Ostern brechen wir für

fünf Wochen nach Israel zur Bibelschule

auf und wohnen in Nazareth,

Tabgha am See Genezareth und Jerusalem.

Nach der Rückkehr aus Israel nehmen

die Propädeutiker an Entscheidungsexerzitien

teil. Nach den

Abschlussgesprächen und der Jahresauswertung

endet das propädeutische

Jahr mit Ende Juni.

Geleitet wird das Propädeutikum von

zwei Rektoren (Leitender Rektor ist

Mag. Erwin Neumayer, Subregens

Mag. Michael Münzner). Außerdem

werden die Priesterseminaristen von

einem Spiritual (Lic. Harald Mally)

begleitet.

Mag. Erwin Neumayer, Leitender Rektor

Foto: privat

Dompfarrbrief 4/2015


„... das habt ihr mir getan.“ Mt 25,40

In einer kleinen Feierstunde sind Sr.

Rochina Anzinger und Sr. Eleonore

Nowak für ihr ehrenamtliches Engagement

in der Pfarrcaritas geehrt

worden. Beide besuchen seit Jahren

regelmäßig Kranke aus der Dompfarre

in den Linzer Ordensspitälern

und pflegen oft auch die Kontakte

über den Krankenhausaufenthalt hinaus.

Sr. Rochina bringt auch Geburtstagsbriefe

der Dompfarre in

mehreren Straßenzügen unseres

Pfarrgebietes zu den Menschen.

Diakon Peter Schwarzenbacher im Gespräch mit Redakteuren

der Obdachlosenzeitung Kupfermuckn.

Wie in den Kranken, so begegnet uns

auch in den Obdachlosen Jesus Christus.

Für uns ein willkommener Anlass,

zur Feier eine Gruppe von

Redakteurinnen und Redakteuren der

Obdachlosenzeitschrift Kupfermuckn

einzuladen. Im mitgebrachten „Kupfermuckn

– der Film“ wurden vier

Geschichten von

Menschen, die in

ihrem Leben mit

Obdachlosigkeit

konfrontiert

waren, sichtbar.

Im anschließenden

Austausch

konnten die Geschichten

über

Arbeit, Kunst,

Freundschaften

und die Freude

am Schreiben

vertieft werden.

Die bereits bestehenden

guten

Sr. Rochina Anzinger und Sr. Eleonore

Nowak wurden für ihr ehrenamtliches

Engagement in der Pfarrcaritas

geehrt.

Kontakte zwischen der Dompfarre

bzw. dem DomCenter und einzelnen

Kupfermuckn-Leuten soll weiter intensiviert

werden. Gelegenheit bietet

sich dazu schon nächstes Jahr: da feiert

die Kupfermuckn 20 Jahre.

Nähre Informationen zur Kupfermuckn

und zum empfehlenswerten

Film (26 Minuten, als DVD erhältlich):

http://www.arge-obdachlose.at

oder Tel. 0732/770805.

Peter Schwarzenbacher

Fotos: Irene Wurm

„Vergelt’s Gott, Sr. Barbara!“

Eigentlich fehlt uns Sr. Barbara seit

mehr als sieben Monaten.

Ende März musste sie sich in Spitalsbehandlung

begeben. Sie wusste

um die Schwere ihrer Krankheit,

war aber voll Hoffnung, dass sie geheilt

würde. Sie war zwischendurch

wieder in Linz, sie war auch beim

Dankfest im Juli da und hat große

Zuversicht ausgestrahlt. Im August

kam sie wieder in das Klinikum

Wels, sie war dann auch in die

Schwesterngemeinschaft am Welser

Krankenhaus eingegliedert.

Am Mittwoch, 21. Oktober 2015 ist

sie verstorben.

Dompfarrbrief 4/2015

Sr. Barbara war geprägt von ihrer

Herkunft. Sie war am Bauernhof

ihrer Eltern in Sarleinsbach aufgewachsen,

ihre Bodenständigkeit und

ihr geerdetes Wesen waren immer

spürbar.

Als Köchin (zuerst im Klinikum

Wels, dann im Altenheim Rudigier)

wusste sie um die täglichen Bedürfnisse

der Menschen und leistete ihren

Dienst als konkrete Erfüllung des

Liebesgebots.

Ihr Küchendienst im Rudigierheim

brachte es mit sich, dass sie die

Messe täglich im Dom mitfeierte.

Wenn sie nicht in der Abendmesse zu

sehen war, war sie krank oder auf Urlaub.

Sie gehörte einfach zu unserer

Feiergemeinde. Dabei hat sie ganz

selbstverständlich ihre Dienste angeboten,

wenn sie „eingeteilt“ war, aber

ebenso oft, wenn nicht öfter, als

„Nothelferin“.

Wenn ein

Dienst ausgefallen

war, hieß

es oft: „Die Sr.

Barbara ist ohnehin

da.“ Und

sie war dann auch da.

Seit drei Jahren war sie auch Mitglied

im Liturgieausschuss, hat dort

ihre Erfahrung und ihr kritisches

Mitdenken eingebracht.

Für ihr gelebtes Glaubenszeugnis,

ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft

sage ich ihr von Herzen

Dank.

Möge sich erfüllt haben, woran sie

geglaubt hat.

Pfarrer Maximilian Strasser

13


14

Silbenrätsel

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

Bei sechs Sternen hat sich die Farbe verändert. Welche sind es?

Lösung der Rätsel vom letzten Pfarrbrief:

Silbenrätsel:

1. MARILLE, 2. INSELN, 3. NACHFOLGE, 4.

INDIANER, 5. STECHEN, 6. TORERO, 7. RECH-

TE, 8. AHORN, 9. NOTFALL, 10. TRENCHCOAT,

11. EICHHOERNCHEN, 12. NIGERIA, 13.

WISCONSIN, 14. ABERMALS

Lösungswort: MINISTRANTENWALLFAHRT

NACH ROM

Quergedacht: Harley-Davidson

Die blauen Kästchen ergeben - jeweils von oben

nach unten gelesen - die Lösung.

1. engl. männlicher Vorname

2. Einlegearbeit (Holz, Marmor ...)

3. Staat in SW-Afrika

4. pflanzliches Färbemittel (Haare, zur Körperbemalung)

5. Schiff, das im Polarmeer den Weg freimacht

6. Fremdwort für beleuchten, erleuchten

7. Tote/r

8. Staat in Südasien

9. geliehen

10. Fremdwort für Wirksamkeit, Wirkkraft

11. Das Meerwasser schmeckt ...

12. Ein toter Indianer kommt in die ewigen ...

13. Kamelform aus den Anden

14. Wort aus dem Wetterbericht

15. ... brauchst du zum Adventkranzbinden

16. gute Gerüche

Verwende zur Lösung diese Silben:

a - al - bi - borgt - bre - cher - de - di - duef -

ear - ef - eis - en - en - enz - fi - ge - gruen - hei

- hen - il - in - in - jagd - ka -leich - lu - mi - mi

- na - na - nam - nest - nie - pa - rei - ren - sal -

si - sig - tar - te - ter - zi - zig -

quer

gedacht

Was bin ich?

o Ich habe Pedale.

o Ich habe Saiten.

o Gut gespielt klinge ich fantastisch.

o Für mich gibt es viele Noten.

o Mein „Flügel“ kann nicht fliegen.

o Ich wurde Anfang des 18. Jahrhunderts

erfunden.

o Ich komme aus Italien.

o Meine „Yamaha“ hat keinen Motor.

o Ich bin oft verstimmt.

o Ich habe Hämmer.

o Mich kann man mit einem Schlüssel

stimmen.

o Ich bin eine Drahtkommode.

o Nach mir ist ein Film benannt.

o Ich bin musikalisch.

o Meine Schlüssel öffnen keine Türen.

o Ich bin romantisch.

o Hinter mir sitzen viele Menschen.

o Ich kann auch elektrisch sein.

o Ohne Unterricht kann man mich

nicht spielen.

o Ich habe Menschen berühmt gemacht.

Dompfarrbrief 4/2015

aus: Querdenker deluxe


Termine . . . . bitte vormerken

Freitag, 27. November 2015

14.00 Uhr Adventkranzbinden

im Pfarrsaal.

Binden Sie Ihren eigenen

Adventkranz. Bitte nehmen

Sie Blumendraht,

Blumenschere und Kerzen

mit.

Sonntag, 29. November 2015

10.00 Uhr Bratwürstelsonntag

mit Sternebasteln für

Groß und Klein im Pfarrheim

Mittwoch, 9. Dezember 2015

16.00 Uhr Firmvorbereitung

1. Treffen

Samstag, 12. Dezember 2015

15.30 Uhr Sternsingerprobe

anschl.

Jungschar Adventfeier

Trauermauer

Die Trauermauer im Mariendom

ist täglich von

17.00 - 18.30 Uhr frei zugänglich.

Mittagsgebet

Innehalten in der

Mitte des Tages

Donnerstag

jeweils um 12.15 Uhr in der

Krypta des Mariendomes

In der Zeit, in der die Türmerstube

bewohnt ist (Advent, Fastenzeit,

Sommerferien) auch freitags.

Der Terminüberblick gibt den Stand bei Drucklegung bekannt. Bitte beachten Sie die Informationen

in den Schaukästen oder auf unserer Homepage (www.dioezese-linz.at/dompfarre).

Dompfarrbrief 4/2015

Sonntag, 21. Februar 2016

11.00 Uhr Suppentag der KFB

Donnerstag, 3. März 2015

Donnerstag, 10. März 2015

Donnerstag, 17. März 2015

19.30 Uhr Glaubensabende

Montag, 29. August 2016 -

Samstag, 3. September 2016

Fußwallfahrt nach Mariazell

Konzerte im Dom

Konzerte im Dom

Samstag, 28. November 2015

20.00 Uhr Gospelkonzert

Samstag, 5. Dezember 2015

15.30 Uhr Jack the Busch

Mittwoch, 9. Dezember 2015

19.30 Uhr Voices of Christmas

LALÀ und Theresa Grabner

+ Elisabeth Schwarz

Krippenöffnungszeiten

Samstag, 28. November 2015 - Mittwoch, 6. Jänner 2016

und an den Sonntagen im Jänner 2016

9.30 Uhr - 12.00 Uhr und 16.00 - 18.00 Uhr

Zum Zeichen, dass wir auf Weihnachten warten, ist im Advent die Krippe noch leer.

Am Heiligen Abend werden die Hirten und die Heilige Familie mit dem „neugeborenen“

Kind hineingestellt, am 5. Jänner wird die Heilige Familie ausgetauscht und anstelle

der Hirten werden die „Heiligen Drei Könige“ mit Gefolge aufgestellt.

Raumerlebnis

Dom

Abendmeditation

Donnerstag,

3., 10. und 17. Dezember 2015

jeweils um 19.30 Uhr

Oase im Advent

mit dem Ensemble

der Pfarre St. Markus

Dienstag,

22. Dezember 2015, 19.30 Uhr

Treffpunkt:

Turmportal in der Baumbachstraße

D e n k M a l

Gebetsformel

Anstoß zur Zwiesprache

Viele Menschen haben Schwierigkeit,

sich mit der literarischen Gestalt

liturgischer Gebete zurechtzufinden.

Eine uns fremde Sprache

vergangener Zeit erschwert den Zugang

zum Gebet. Aber es muss unterschieden

werden zwischen

allgemeinen Kirchengebeten in der

Gemeindeöffentlichkeit und dem

persönlichen Beten im „stillen

Kämmerlein“ (vgl. Mt 6,6). Beten

als Zwiegespräch, wo ich und „Du“

einander begegnen, wo Menschen

mit Gott „wie mit einem Freund“

reden (vgl. Ex 33,11) bedarf des Intimraumes.

... Wer sich daher in formelhaften

allgemeinen Kirchengebeten

nicht wiederfindet, sollte

sich nicht kränken, sondern bedenken,

dass der öffentliche Gemeindegottesdienst

auch nicht der Ort für

das innige Zwiegespräch ist. Beten

lässt sich überhaupt nicht an einen

Ort bannen. Der ganze Tag in seinem

Sehnen, Hoffen, Enttäuschtund

Beschenktwerden, Klagen und

Glücklichsein, ist Zwiegespräch mit

dem Du Gottes, das uns ... auf unseren

Wegen begleitet.

Das öffentliche Gespräch im Gemeindegottesdienst

bedarf demgegenüber

eines allgemeinen

Charakters. ... So ergibt sich die

Formelhaftigkeit von Kirchengebeten

aus dem Öffentlichkeitscharakter

... Das kann aber nun nicht

bedeuten, dass solche Gebete literarisch

minderwertig sein dürfen.

Eine einfache Sprache, die sich der

Wortbilder der christlichen Tradition

bedient, kann literarisch gut

sein und der Vergewisserung des

Glaubens dienen.

Für das eigene Beten findet sich in

der Fülle der Gebets- und Meditationsliteratur

einiges Gute, das ... in

das betende Zwiegespräch hineinführen

kann.

Susanne Heine, in:

Kleines religiöses Wörterbuch,

Wien 1984, S 109 f

15


Impressum und Offenlegung gemäß § 25 MedienG

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Dompfarre Linz, Herrenstraße 26, 4020 Linz, (vertreten durch Pfarrer

Dr. Maximilian Strasser), Tel.: 0732/77 78 85-0, E-mail: dompfarre@dioezese-linz.at; http://www.dioezese-linz.at/dompfarre

Unternehmensgegenstand: Römisch-Katholische Pfarrgemeinde

Hersteller: kb-offset, Kroiss & Bichler GmbH & CoKG, Römerweg 1, 4844 Regau

Verlagsort: Linz

Herstellungsort: Regau

Blattlinie: Kommunikations- und Informationsorgan der Dompfarre Linz

Es werden keine Beteiligungen an Medienunternehmen oder Mediendiensten gehalten.

Redaktionsteam:

Johanna Breuer,Adelheid Hartmann, Bernhard Kirchweger, Emil Lauß, Sigrid Stadler, Pfarrer Maximilian Strasser, Franz Wurm

Titelbild und Fotozeile: Franz Wurm

Gestaltung: Sigrid Stadler

Redaktionsschluss der nächstenAusgabe: Montag, 7. Jänner 2016

Gottesdienste und Kirchenmusik im Mariendom

1 . A d v e n t s o n n t a g

Samstag, 28. November 2015

18.15 Uhr Vorabendmesse mit Segnung der

Adventkränze

Sonntag, 29. November 2015

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse mit

Segnung der Adventkränze

10.00 Uhr Hochamt

Adventmotetten alter Meister

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

Freitag, 4. Dezember 2015

6.15 Uhr Rorate

2 . A d v e n t s o n n t a g

Samstag, 5. Dezember 2015

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 6. Dezember 2015

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Gesänge im Gregorianischen Choral

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

Montag, 7. Dezember 2015

17.00 Uhr Ökumisches Abendgebet

zum Ausklang des Projektes

„Lebenszeichen“

H o c h f e s t d e r o h n e E r b s ü n d e

e m p f a n g e n J u n g f r a u u n d

G o t t e s m u t t e r M a r i a

Montag, 7. Dezember 2015

18.15 Uhr 1. Vesper

Dienstag, 8. Dezember 2015

10.00 Uhr Bischofshochamt

Franz Schubert

Messe in G-Dur

11.35 Uhr Hl. Messe in der Kirche der

Barmherzigen Brüder

15.00 Uhr Hl. Messe (CE)

18.15 Uhr Hl. Messe

Freitag, 11. Dezember 2015

6.15 Uhr Rorate

3 . A d v e n t s o n n t a g

Samstag, 12. Dezember 2015

18.15 Uhr Vorabendmesse LQM

Sonntag, 13. Dezember 2015

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Bischofshochamt

Adventliche Chormusik

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

Freitag, 18. Dezember 2015

6.15 Uhr Rorate

4 . A d v e n t s o n n t a g

Samstag, 19. Dezember 2015

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 20. Dezember 2015

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Hans Leo Hassler

Missa Dixit Maria

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

Hochfest der Geburt des Herrn

Donnerstag, 24. Dezember 2015

16.00 Uhr Weihnachtserwartung der Kinder

17.00 Uhr Vesper

23.15 Uhr Bläsermusik

23.30 Uhr Mitternächtliches Chorgebet

Freitag, 25. Dezember 2015

0.00 Uhr Christmette

Lieder und Chorsätze zur Weihnacht

10.00 Uhr Bischofshochamt

Johann Baptist Schiedermayr

Pastoralmesse, op. 72

11.30 Uhr Hl. Messe

16.00 Uhr Messe in engl. Sprache

17.45 Uhr Krippenandacht

18.15 Uhr Hl. Messe

H l . S t e p h a n u s

Samstag, 26. Dezember 2015

10.00 Uhr Hl. Messe

18.15 Uhr Hl. Messe (Vorabendmesse)

F e s t d e r H e i l i g e n F a m i l i e

Sonntag, 27. Dezember 2015

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Weihnachtliche Chormusik

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

Donnerstag, 31. Dezember 2015

17.00 Uhr Jahresschlussandacht

Chorsätze zum Jahresschluss

Hochfest der Gottesmutter Maria

Freitag, 1. Jänner 2016

10.00 Uhr Bischofshochamt

Musik für Bläserensemble

11.30 Uhr Hl. Messe

16.00 Uhr Messe in engl. Sprache

17.45 Uhr Krippenandacht

18.15 Uhr Hl. Messe

2 . S o n n t a g n a c h We i h n a c h t e n

Samstag, 2. Jänner 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 3. Jänner 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Weihnachtliche Vokalmusik

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

E r s c h e i n u n g d e s H e r r n

Dienstag, 5. Jänner 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Mittwoch, 6. Jänner 2016

10.00 Uhr Bischofshochamt

Wolfgang Amadeus Mozart

Missa in C-Dur, KV 317 „Krönungsmesse“

11.30 Uhr Hl. Messe

17.45 Uhr Krippenandacht

18.15 Uhr Hl. Messe

Der Terminüberblick gibt den Stand bei

Drucklegung bekannt. Bitte beachten Sie die

Informationen in den Schaukästen und auf

unserer Homepage (www.dioezeselinz.at/dompfarre).

Ta u f e d e s H e r r n

Samstag, 9. Jänner 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse LQM

Sonntag, 10. Jänner 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Antonio Lotti

Missa in A-Dur

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

2 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 16. Jänner 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 17. Jänner 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Improvisationen zu den Perikopen des

Sonntags

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

3 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 23. Jänner 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 24. Jänner 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Wolfgang Amadeus Mozart

Missa Brevis in F-Dur, KV 192

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

4 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 30. Jänner 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 31. Jänner 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

(Neugetauftensonntag)

10.00 Uhr Hochamt

Joan Cererols

Missa in 5 Vozes 4. Tono

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

D a r s t e l l u n g d e s H e r r n -

„ L i c h t m e s s “

Dienstag, 2. Februar 2016

18.15 Uhr Hl. Messe mit Kerzensegnung

Bischofsgottesdienst

5 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 6. Februar 2016

18.15 Uhr Vorabendmesse LQM

Sonntag, 7. Februar 2016

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Gospels und Spirituals

11.30 Uhr Hl. Messe

16.30 Uhr Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Hl. Messe

A s c h e r m i t t w o c h

Mittwoch, 10. Februar 2016

18.15 Uhr Hl. Messe mit Aschenkreuz

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine