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Kongressjournal 2015 Fachmagazin/Freitag-Ausgabe

An drei Tagen wurden zwei Kongressjournale mit Live-Berichterstattungen, Vorschauen auf Vorträge und Seminare, Interviews und Rückblicke direkt am Kongress verteilt.

An drei Tagen wurden zwei Kongressjournale mit Live-Berichterstattungen, Vorschauen auf Vorträge und Seminare, Interviews und Rückblicke direkt am Kongress verteilt.

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Kongress

journal

Offizielle Kongresszeitung der Steirischen Akademie für Allgemeinmedizin Graz/27. November 2015

46. Kongress für Allgemeinmedizin

Der Mensch zwischen

Naturwissenschaft

und Heilkunst

Hausarzt & Palliativmedizin

Die letzten Wegbegleiter

Auch wenn eine Heilung nicht mehr möglich

ist, kann noch sehr viel für die betroffenen

Menschen und ihre Angehörigen

getan werden. Palliativbetreuung bedeutet

jedoch, sich als Arzt mit den mit dem

Sterben verbundenen Ängsten auseinanderzusetzen.

Seite 8

Das Wesen der Osteopathie

Spürsinn entwickeln

Beschwerden an der Wirbelsäule, den

Gelenken oder Kopfschmerz belasten

Lebensqualität und Leistungsfähigkeit

besonders stark und haben zudem

Auswirkungen auf den gesamten Körper.

Oftmals kann dabei die Osteopathie

Abhilfe schaffen. Seite 6

Angst frisst Seele auf

Bitte nicht füttern!

Angst ist hilfreich und dient dem

Selbstschutz. Erst wenn sie Monstergestalt

annimmt, ist sie dem Menschen

nicht mehr hilfreich. Verursachende

Bedingungen sind nicht nur in der Vergangenheit

zu suchen, sondern auch in

gegenwärtigen Situationen. Seite 10


KONGRESS

JOURNAL

INHALT

3 Der Kongress in Bildern

4 Hilfe bei Sarkopenie

6 Das Wesen der Osteopathie

8 Palliativmedizin

9 Strukturierte Versorgung

10 Umgang mit Angst & Panik

12 Traditionelle Europäische Medizin

13 Erdstrahlen erkennen

14 Psychoneuroimmunologie

15 Experten-Tipps: Update Schmerz

18 Institut für Allgemeinmedizin

IMPRESSUM

Medieneigentümer & Herausgeber:

Crisafulli & Stodulka

Unlimited Media GmbH

Unlimited Media

video . web . print & more ...

Verlag & Redaktion:

Salierigasse 26/4, 1180 Wien

Kontakt:

office@unlimitedmedia.at,

unlimitedmedia.at, zoe.imwebtv.at

Chefredaktion:

Thomas Stodulka

Lektorat: Alexandra Lechner

Art Direktion & Layout:

Unlimited Media

Druck:

Universitätsdruckerei Klampfer GmbH

Barbara-Klampfer-Straße 347

8181 St. Ruprecht/Raab

Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf eine

geschlechtsspezifische Differenzierung

verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten

im Sinne der Gleichbehandlung für beide

Geschlechter.

Offizielle Kongresszeitung der

Steirischen Akademie für

Allgemeinmedizin

Kongressleiter Dr. med. Walter Fiala bei der Eröffnungsrede

Kongresseröffnung

„Keine seelenlose

Apparatemedizin“

In seiner Eröffnungsrede erklärte gestern Kongressleiter Dr. Walter

Fiala, warum Naturwissenschaften und Heilkunst zum Thema des

diesjährigen Kongresses gewählt wurde. Man wollte darauf hinweisen,

dass der Mensch in seiner Gesamtheit nicht ausschließlich

naturwissenschaftlich zu erkennen und zu behandeln ist.

In der täglichen Praxis gibt es immer

wieder Beispiele, die darauf hinweisen,

dass Heilung nicht nur rein

auf EBM und Schulmedizin basiert.

Walter Fiala: „Wer von Ihnen hat

nicht auch solche Phänomene erlebt,

für die es keine Erklärung gibt,

außer, dass sie gewirkt haben.“ Gerade

der Allgemeinmediziner ist bei

seiner Arbeit oftmals mit den Grenzen

der Schulmedizin konfrontiert.

Aber es geht darum, dieses Feld

nicht Heilpraktikern oder anderen

parawissenschaftlichen Berufsgruppen

zu überlassen.

Vor einigen Jahren forderten Heilpraktiker

ganz vehement die Zulassung in

Österreich, unterstützt von der Kammer

für freie Berufe, die sehr gerne

mehr zahlende Mitglieder gehabt

hätte. Der Ärztekammer ist es gelungen,

dies in Österreich zu verhindern,

indem sie meinte, dass in Österreich

Fotos: Unlimited Media

komplementäre Methoden von Ärzten

auf der Basis ihrer schulmedizinischen,

naturwissenschaftlichen

Kenntnisse ausgeübt werden sollten.

Ärzte sollten in diesem Zusammenhang

auch den Patienten beistehen

und bei der Suche behilflich sein,

was es zusätzlich zur Schulmedizin

an Möglichkeiten gibt oder was man

selbst zur Heilung beitragen kann.

Walter Fiala: „Dieser Kongress soll

zeigen, dass die Schulmedizin keine

seelenlose Apparatemedizin ist

und nicht noch kränker macht und

dass komplementäre Methoden keine

Scheinmedizin sind, sondern sich

diese Methoden im Laufe von oft

langer Zeit durch gute Beobachtung

entwickelt und bewährt haben und

immer komplementär und nie alternativ

sind. Beide sollten zum Wohle

der Patienten aufeinander zugehen

und Vorurteile über Bord werfen.“

2 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


KONGRESS

JOURNAL

Graz/27. November 2015 KONGRESSJOURNAL 3


KONGRESS

JOURNAL

Hilfe bei Sarkopenie

Wenn der Muskel schwindet

Sarkopenie ist ein durch Alter,

Krankheit oder inadäquate

Lebens- und Ernährungsgewohnheiten

verursachtes

Syndrom, das im Abbau von

skelettaler Muskelmasse in

kritischem Ausmaß und kritisch

abgesenkter Muskelkraft und

Muskelfunktionalität besteht.

Der beste Tipp gegen die Erkrankung

ist frühzeitige Vorbeugung.

Im Vortragssaal: Prim. Dr. Ewald Boschitsch und Prim. Dr. Klaus Hohenstein

Foto: Unlimited Media

Die Häufigkeit der Sarkopenie liegt

in der Gruppe der 60- bis 70-

Jährigen bei etwa 13 Prozent. Ab

dem 50. Lebensjahr nimmt die

Muskelkraft um 15 Prozent pro

Jahrzehnt ab, ab dem 70. Lebensjahr

sogar um 30 Prozent. Die

Häufig keit steigt mit zunehmendem

Alter an, bei den Über-

80-Jährigen ist bereits die Hälfte

betroffen. „Sarkopenie bedeutet

letztlich erhöhte Krankheitshäufigkeit,

erhöhtes Sturz- und Knochenbruch-Risiko,

Invalidität und vor

allem einen Verlust an Lebensqualität

und eine Einschränkung der

selbstbestimmten Lebensführung.

Auch die Sterblichkeit wird natürlich

erhöht”, erklärt Prim. Dr. Klaus

Hohenstein, Wien, gestern beim

Kongress in Graz.

Auf erste Anzeichen achten

Andererseits ist die Erkrankung aber

gut diagnostizierbar und vor allem

in frühen Stadien beeinflussbar. Bewegungs-

und Ernährungstherapie,

insbesondere mit der essentiellen

Aminosäure Leucin, stehen dabei

im Mittelpunkt. Leider ist die erst

seit rund 25 Jahren so bezeichnete

Krankheit noch recht unbekannt und

wird zu selten diagnostiziert. Es beginnt

meist harmlos mit Problemen

beim Gehen. Die Wegstrecken werden

kürzer, die benötigten Pausen

immer länger. Die Einkaufstasche

wird zu schwer und sogar das Stehen

wird mühsam, wenn es länger als

zehn oder 15 Minuten dauert. „Das

können durchaus erste Anzeichen

einer Sarkopenie sein“, warnt Prim.

Hohenstein.

Multifaktorelles Geschehen

Typisch für eine Sarkopenie ist ein

multifaktorielles Geschehen, das

durch genetische, aber durchaus reversible

Alterungsprozesse ausgelöst

und durch zusätzliche Faktoren verstärkt

werden kann. Meist handelt es

sich dabei um zu wenig Bewegung,

verschiedene Krankheiten und Defizite

in der Ernährung, insbesondere die

zu geringe Aufnahme von Proteinen.

Voraussetzung einer kompetenten

Behandlung ist eine möglichst frühzeitige

und exakte Diagnose.

Ein erster Check der Ganggeschwindigkeit

und der Handkraft kann in jeder

Ordination durchgeführt werden

und gibt erste Hinweise auf eine Sarkopenie.

Ab dem 65. Lebensjahr, bei

speziellen Risikofaktoren auch schon

früher, sollten diese Tests durchgeführt

werden. Klaus Hohenstein: „Bei

einer Ganggeschwindigkeit unter 0,8

Metern pro Sekunde oder wenn die

Handkraft vermindert ist, besteht

ein starker Verdacht auf Sarkopenie.“

Dann sollte zur exakten Sicherung

der Diagnose eine Muskelmasse-

Messung mittels Absorptiometrie

oder eine Bioelektrische Impedanzanalyse

vorgenommen werden.

Normaler Muskelabbau im Alter

Vor allem die Schnell-Kraft geht im

Alter verloren. „Schuld daran sind

Fehlfunktionen zellulärer Prozesse

in den Muskelfasern, das altersbedingte

Übergewicht, aber auch

muskelabbauende Prozesse und

die Verringerung muskelaufbauender

Vorgänge”, so Klaus Hohenstein.

Die Muskeln sprechen auf anabole

Stimuli immer weniger an. „Wichtig

ist, die Sarkopenie als gefährliche

Krankheit ernst zu nehmen. Vor allem

Risikopersonen oder Menschen

mit den typischen Beschwerden

benötigen eine kompetente, frühzeitige

Diagnose. Bei Vorliegen einer

Sarkopenie muss diese angemessen

behandelt werden”, erklärt Prim.

Hohenstein.

4 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


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Fachkurzinformationen auf Seiten 16/17

AU/GNRT/14/0014


KONGRESS

JOURNAL

Das Wesen der Osteopathie

Spüren durch das Innerste

Beschwerden an der Wirbelsäule,

den Gelenken oder Kopfschmerz

belasten die Lebensqualität

und Leistungsfähigkeit

besonders stark und haben

zudem Auswirkungen auf den

gesamten Körper. Oftmals

kann dabei die Osteopathie

Abhilfe schaffen.

Bei der Osteopathie handelt es sich

um eine ganzheitliche Methode, die

sich zur Diagnose und Behandlung

ausschließlich der Hände bedient.

Walter Krasser, Msc, betreibt selbst

eine Praxis für Osteopathie in Graz:

„Die Zielsetzung der Osteopathie ist

es, unterstützt durch eine genaue

Anamnese und eine Reihe von Beweglichkeitstests,

die Ursache für Beschwerden

aufzuspüren und durch

eine adäquate Anwendung von

Techniken die Bewegungseinschränkungen

zu lösen und die Mobilität

des Körpers wiederherzustellen.“

Der Begriff selbst setzt sich aus den

beiden Wörtern Osteon (Knochen,

das Innerste) und Pathos (Leidenschaft,

Erfahrung) zusammen. Osteopathie

kann daher mit „Spüren

durch das Innerste“ übersetzt werden.

Ursprung und Geschichte

Begründer der Osteopathie war der

amerikanische Arzt Dr. Andrew T. Still

in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts.

Er bemerkte, dass eine Dysharmonie

in der Körpermechanik, sowohl

die betroffene Gewebsstruktur selbst

beeinträchtigt, als auch Funktionen

entfernter Strukturen, wie innere Organe,

stören kann. Durch das Lösen

von Gelenksblockaden können nicht

nur lokale Beschwerden, sondern

auch Funktionsstörungen in anderen

Teilen des Körpers behandelt werden.

Aufgrund dieser Erfahrungen entwickelte

Andrew Still die Osteopathie. Zu

Beginn des 20. Jahrhunderts brachte

Dr. Martin Littlejohn die Osteopathie

nach England und damit nach Europa.

Später entwickelten sich daraus

auch andere Methoden wie Chirotherapie,

Manuelle Therapie, Rolfing oder

Cranio-Sacral-Therapie.

Osteopathische Behandlung

Walter Krasser: „Wichtig sind das

Funktionieren des menschlichen

Körpers als Einheit, seine Fähigkeit

zur Selbstregulation und Selbstheilung

sowie auch das Wechselspiel

von Struktur und Funktion. Die osteopathische

Behandlung hat letztlich

das Ziel, Einschränkungen der

Beweglichkeit von Strukturen und

Geweben zu korrigieren, um dadurch

das körperliche und seelische

Wohlbefinden wiederherzustellen.“

Die Osteopathie erreicht dies durch

eine sehr differenzierte Diagnose

struktureller Störungen und Mobilitätseinschränkungen

sowie ihrer

Auswirkungen mittels klinischer und

osteopathischer Untersuchungsmethoden.

„Am Beginn steht immer

eine ausführliche Anamnese,

dann folgen Tests der einzelnen

Foto: privat

Arbeitsebenen, um herauszufinden,

in welcher Ebene der Behandlungsschwerpunkt

letztendlich zu

setzen ist“, erklärt Walter Krasser.

Der nächste Schritt ist das Zusammenführen

von Anamnese und

palpatorischen Ergebnissen. Wichtig

ist dabei das Erkennen des Dysfunktions-Musters.

Dann kann eine

Korrektur mithilfe sanfter manueller

Techniken erfolgen, entsprechend

den individuellen Bedürfnissen des

Patienten.

Der Anwendungsbereich der Osteopathie

erstreckt sich von der Behandlung

von Neugeborenen nach einer

schweren Geburt über Kinder mit

Verdauungsstörungen, Schlaf - und

Lernschwierigkeiten oder Haltungsschäden

bis zum Erwachsenen nach

Unfällen, Operationen oder mit degenerativen

Erkrankungen.

VORTRAG FÜR ÄRZTE:

Das Wesen der Osteopathie

Fr., 27. 11., 11.40 – 12.00 Uhr

Walter Krasser,

Msc

6 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


Transtec ®

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Freitag, 27. November 2015,

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Prim. Univ. Prof. Dr. med.

Rudolf Likar, MSc.,

Klagenfurt

Transtec ® 35 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster: Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Ein transdermales Pfl aster enthält 20 mg Buprenorphin. Wirkstoffhaltige Fläche: 25 cm 2 . Nominale Abgaberate: 35 Mikrogramm

Buprenorphin pro Stunde (über einen Zeitraum von 96 Stunden). Transtec ® 52,5 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster: Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Ein transdermales Pfl aster enthält 30 mg Buprenorphin.

Wirkstoffhaltige Fläche: 37,5 cm 2 . Nominale Abgaberate: 52,5 Mikrogramm Buprenorphin pro Stunde (über einen Zeitraum von 96 Stunden). Transtec ® 70 Mikrogramm/h - transdermales Pflaster: Qualitative und quantitative Zusammensetzung:

Ein transdermales Pfl aster enthält 40 mg Buprenorphin. Wirkstoffhaltige Fläche: 50 cm 2 . Nominale Abgaberate: 70 Mikrogramm Buprenorphin pro Stunde (über einen Zeitraum von 96 Stunden). Sonstige Bestandteile: Adhäsive Matrix

(Buprenorphin enthaltend): [(Z)-Octadec-9-en-1-yl]oleat, Povidon K90, 4-Oxopentansäure, Poly[acrylsäure-co-butylacrylat-co-(2-ethylhexyl)acrylat-co-vinylacetat] (5:15:75:5), vernetzt. Adhäsive Matrix (ohne Buprenorphin): Poly[acrylsäure-co-butylacrylat-co-(2-ethylhexyl)acrylat-co-vinylacetat]

(5:15:75:5), nicht vernetzt. Trennfolie zwischen den beiden adhäsiven Matrices mit/ohne Buprenorphin: Poly(ethylenterephthalat)-Folie. Abdeckgewebe (rückseitig): Poly(ethylenterephthalat)-Gewebe.

Abdeckfolie (vorderseitig/die adhäsive Buprenorphin enthaltende Matrix abdeckend): Poly(ethylenterephthalat)-Folie, silikonisiert, einseitig mit Aluminium beschichtet. Anwendungsgebiete: Mäßig starke bis starke Tumorschmerzen sowie starke

Schmerzen bei ungenügender Wirksamkeit nicht-opioider Analgetika. Transtec ist für die Behandlung akuter Schmerzen nicht geeignet. Gegenanzeigen: bekannte Überempfi ndlichkeit gegen den Wirkstoff Buprenorphin oder einen der sonstigen

Bestandteile; opioidabhängige Patienten und zur Drogensubstitution; Krankheitszustände, bei denen eine schwergradige Störung des Atemzentrums und der Atemfunktion vorliegt oder sich entwickeln kann; Patienten, die MAO-Hemmer erhalten oder

innerhalb der letzten 2 Wochen erhalten haben; Patienten mit Myasthenia gravis; Patienten mit Delirium tremens; in der Schwangerschaft. Pharmakotherapeutische Gruppe: Opioide, Oripavin-Derivate.

ATC-Code: N02AE01. Inhaber der Zulassung: Grünenthal GmbH, A-2345 Brunn am Gebirge. Verschreibungspflicht / Apothekenpflicht: Suchtgift, Abgabe nur auf Suchtgiftrezept, apothekenpfl ichtig.

Informationen zu Besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit,

Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekten sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Stand der Information: Sept. 2010

1) Fachinformation Transtec, 07/2014

107/09/2015 TTC


KONGRESS

JOURNAL

Palliativmedizin

Hausarzt in den letzten Tagen

Häufig beginnt die palliativmedizinische

Betreuung durch

den Hausarzt erst dann, wenn

dem Patienten im Krankenhaus

oder von fachärztlicher Seite

gesagt wird: „Wir können nichts

mehr für Sie tun“. Laut WHO

sollte die Palliativmedizin

aber frühzeitig eingebunden

werden, um vorbeugend Leiden

zu lindern.

„Wichtig ist, dem Patienten und seinen

Angehörigen zu vermitteln, dass

sehr wohl noch sehr viel getan werden

kann, auch wenn eine Heilung

nicht mehr möglich ist, erklärte MR

Dr. Wolfgang W. Wiesmayr, Arzt für

Allgemeinmedizin, Vöcklabruck, gestern

bei einem Seminar. Besondere

Bedeutung erhält das Gespräch mit

dem Patienten und den Angehörigen.

Dies erfordert vom Hausarzt

entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten

in der Gesprächsführung.

Emotional überfordert

Es müssen die richtigen Worte zur

richtigen Zeit gefunden werden.

Die psychosozialen Probleme von

Patient und Angehörigen müssen

berücksichtigt werden. Palliativbetreuung

bedeutet, sich als Arzt mit

den mit dem Sterben verbundenen

Ängsten auseinanderzusetzen. Diese

Ängste beim Patienten und den

Angehörigen können vielfältig sein:

vor dem Sterben, vor Tod und Trauer,

vor Nebenwirkungen oder dem

Alleinsein. Der Hausarzt ist Drehund

Angelpunkt zwischen stationärer

und ambulanter Betreuung.

Wolfgang Wiesmayr: „Als Hausärzte

fühlen wir uns von den Patienten

und Angehörigen oftmals zeitlich

und emotional überfordert. Hier ist

es hilfreich, Netzwerke mit Kollegen,

Pflegeteams, Seelsorgern, Physiotherapeuten,

Psychotherapeuten

oder Hospizdiensten zu bilden.“

Der Hausarzt sollte seine integrierende

Funktion wahrnehmen, also bei

Bedarf koordinieren und kooperieren.

Wichtig ist, die palliativmedizinische

Basisversorgung zu gewährleisten. Es

bestehen gegenwärtig Defizite in der

Umsetzung einer palliativen Betreuung,

d.h. im Umgang mit Problemen

wie bei der Nahrungsaufnahme, bei

Unruhe, Atmennot oder mit Schmerzen.

Es besteht die Gefahr, dass

quälende Symptome nicht effektiv

beseitigt werden, es zu unnötigen

Krankenhauseinweisungen kommt

und medizinische Maßnahmen ergriffen

werden, die das Sterben des

Patienten unnötig verlängern.

Die häusliche Versorgung schwerstkranker

Sterbender wird heute in

erster Linie von Hausärzten, zusammen

mit Angehörigen, Bekannten,

privaten Pflegediensten und anderen

sozialen Diensten geleistet. Der

Hausarzt muss die in seiner Region

bestehenden Angebote kennen

und mit ihnen kooperieren. Nicht

Foto: privat

Dr. Wolfgang W.

Wiesmayr

selten sind die Beteiligten mit der

Rund-um-die-Uhr-Versorgung der

Schwerstkranken fachlich und zeitlich

überfordert. Wolfgang Wiesmayr:

„Aus diesem Grund sind

flächendeckend spezialisierte ambulante

Palliativversorgungen einzurichten,

die über festzuschreibende

Qualifikationen verfügen.“

Kommunikation

Wolfgang Wiesmayr: „Gespräche

mit Sterbenden sollten auch vor

dem Hintergrund einer verkürzten

verbleibenden Lebenszeit Hoffnung

transportieren. Es geht nicht darum,

unrealistische Hoffnung auf Heilung

zu wecken, sondern beispielsweise

Hoffnung auf ein selbstbestimmtes

Leben bis zum Tod, Hoffnung auf

liebevolle Fürsorge oder Hoffnung

auf Linderung von Symptomen zu

unterstützen.“

8 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


KONGRESS

JOURNAL

Strukturierte Versorgung im Netzwerk

Pilotprojekt wäre startbereit

Herzinsuffizienz (HI) ist eine sehr ernste Erkrankung und mit

250.000 bis 300.000 Patienten eine der meist verbreiteten in

Österreich. Leider ist oft die Compliance der Patienten sehr gering.

Eine rasche Verschlechterung der Krankheit und ein unnötig früher

Tod sind die Folgen, die jedoch vermieden werden könnten.

Regelmäßige Arztkontakte und hohe

Therapietreue bei den Medikamenten

erhöhen signifikant die Überlebenschance.

Deshalb hat ein Team

rund um OA Dr. Christian Ebner,

Kardiologe im KH der Elisabethinen,

und Dr. Erwin Rebhandl,

Arzt für Allgemeinmedizin in

Haslach, OÖ, ein Pilotprojekt

zur strukturierten, wohnortnahen

Betreuung von HI-Patienten

entwickelt. Angehörige, mobile Pflegedienste,

Allgemeinmediziner, Facharzt

und Krankenhaus sollen mit einer

engmaschigeren Betreuung vor allem

die Compliance verbessern. Ziel ist,

dem Patienten rasch die optimale

Versorgung zukommen zu lassen.

Dies beeinflusst nicht nur maßgeblich

Lebensqualität und Krankheitsverlauf,

auch der intramurale, kostenintensive

Bereich wird entlastet.

Das Ziel: Strukturierte Versorgung im

Netzwerk – Betreuung im Team

Hausarzt als Koordinator

Die Versorgungsstruktur hat grundsätzlich

den Patienten als den wichtigsten

Partner im Management

seiner chronischen Erkrankung im

Mittelpunkt. Erste Ansprechstelle

und Koordinator in der Versorgungsstruktur

ist der Hausarzt. Die Hauskrankenpflege

ist der Schlüsselfaktor

für die Patienten im häuslichen

Umfeld. Daher sind die mobilen

Pflegedienste ein wichtiger Hebel

zur engmaschigen Betreuung von

HI-Patienten. Die Befähigung der

Patienten, mit ihrer Krankheit umzugehen

und diese positiv zu beeinflussen,

sind wesentliche Bausteine

des Konzeptes. Die regelmäßigen

Eintragungen des Patienten in sein

Tagebuch setzt eine Auseinandersetzung

mit seiner Erkrankung voraus

und sensibilisiert den Patienten.

Die zusätzliche Unterstützung

oder Kontrolle der Aufzeichnungen

seitens des privaten Umfeldes, der

Pflege bzw. der Ärzteschaft erhöht

zusätzlich die Compliance. Das Patiententagebuch

unterstützt die Therapiertreue

und soll Transparenz in

Bezug auf Diagnosen, Medikamente,

Vitalparameter und Betreuungsteam

schaffen. Ziel der Patientenschulung

ist das Selbstmanagement.

Für eine funktionierende, nahtlose

Versorgung ist die Transparenz in

Sachen Kommunikation und Versorgungsstruktur

sowie Vernetzung aller

Versorgungspartner essentiell. Über

die Guideline-konforme Behandlung

hinweg unterstützen klar definierte

Prozesse und Versorgungsschwerpunkte

die Zusammenarbeit „im

Team“. Der niedergelassene Bereich

kann via Fachinfo-Telefon Rat bei

den HI-Experten aus den Krankenhäusern

beziehen. Wichtig ist auch,

die Vernetzung und Kommunikation

innerhalb aller Versorgungspartner

zu stärken. Niederschwelliger

Zugang zu allen aktuellen Informationen

bietet die Projektwebsite,

wo neben Informationen

für Patienten auch alle

teilnehmenden Versorgungspartner

gelistet sind.

Pilotprojekt in Schwebe

Geplant ist, dieses Konzept im Rahmen

eines Pilotprojektes auf Praxistauglichkeit

und Akzeptanz zu

testen. Das Projekt liegt derzeit mit

einem Finanzierungsantrag bei der

OÖ-GKK und beim Land OÖ. Erwin

Rebhandl: „Durch die schleppende

Bearbeitung bei den Entscheidungsträgern

kommt es zu einer

deutlichen Verzögerung. Wir wissen

leider heute nicht, wann bzw. ob

überhaupt mit dem Pilotversuch

gestartet werden kann.“

Dr. Erwin

Rebhandl

ÄRZTESEMINAR:

Chronische Herzinsuffizienz –

Diagnostik, Therapie und strukturierte

Betreuung, Fr., 27. 11., 9.00 – 12.00 Uhr

Graz/27. November 2015 KONGRESSJOURNAL 9

Foto: Unlimited Media


KONGRESS

JOURNAL

Umgang mit Angst und Panik

Nicht das Monster füttern

Die Angst sucht das Gesicherte,

das Geprüfte und Beständige

und ist ein Lösungsversuch, wo

gedanklich bereits ein Weiterentwicklungsschritt

im Leben

ansteht. Angst wirkt aber auch

beziehungsgestaltend.

Geschichten und Symptome, die uns

oftmals angstvoll erzählt werden und

das jeweilige Handeln danach, gestalten

letztlich auch die Beziehung

zu Helfern und Angehörigen. In ihrem

Vortrag behandelt Dr. Barbara Hasiba-Cortolezis,

Ärztin für Allgemeinmedizin

und Psychotherapeutin,

Graz, alle Aspekte von Angst, auch

die positiven. Denn betrachtet man

die hilfreichen Aspekte der Angst, so

dient sie dem Selbstschutz. Barbara

Hasiba-Cortolezis: „Man wird vorsichtig,

vermeidet Situationen oder

stellt sich durch beschleunigtes Verhalten

auf Kampf oder Flucht ein.“

Störend oder hilfreich

Erst durch unsere Fragen unterscheiden

wir, wann Angst hilfreich ist oder

sie als Störung erlebt wird. Im besten

Fall wird in weiterer Folge klar, wofür

die Angst steht. Wenn die Angst

unerträglich scheint, ist meist schon

eine Selbsttherapie vorhergegangen,

die sich eventuell in Komorbiditäten

zeigt: Lebensbereiche werden vermieden,

Alkohol oder Beruhigungstabletten

werden verwendet oder

Ersatzhandlungen wie Rauchen,

Essen oder Zwangsrituale kommen

zum Zuge. Manchmal wird auch Ablenkung

durch etwas Exzessiveres

gesucht – wie z.B. riskanter Sport.

Barbara Hasiba-Cortolezis: „Angst

manifestiert sich auf drei Ebenen, im

Fühlen, Denken und Handeln. Dieses

Zusammenspiel gilt es auch, wieder

in Bewegung zu bringen.“

Die Angst hinterfragen

Fragen wie „Wie viel Ihrer Tageszeit

beanspruchen die ängstlichen Gedanken?“

oder „Was würden Sie mit

der Zeit tun, wenn Sie sich nicht mit

Angst beschäftigen würden?“ geben

oft Hinweise auf den hohen Stellenwert

von Leistung, die zurückgestellten

Beziehungen mit Freunden oder

endenwollendes Verständnis von

anderen Familienmitgliedern. Furcht,

Angst und Panik können gemeinsam

auftreten oder alleine, mit oder ohne

anderen körperlichen und psychischen

Erkrankungen. Es gibt jedoch

nicht nur verursachende Bedingungen

in der Vergangenheit für Angststörungen

und Panikattacken, sondern immer

auch aufrechterhaltende Bedingungen

in der Gegenwart. Durch die

Angst wird die Wahrnehmung während

dieser Zeit fokussiert, hierarchisiert

und die Aufmerksamkeit von der

Außen- auf die Innenwelt gerichtet.

„Kleine Körperübungen können unterstützen,

den Fokus der Aufmerksamkeit

selbstwirksam zu nützen“, rät

Foto: privat

Barbara Hasiba-Cortolezis.

Implizite Einladungen

an die Helferinnen

„Hilf mir“ oder

„Alleine schaffe ich

es nicht“ können zu

Fallen werden, die zu

unpassenden Hilfsangeboten

führen und

zur Aufrechterhaltung

beitragen. Nützlicher

sind klärende Fragen.

Dabei geht es um das

Abwägen von Vor- und

Nachteilen der Ängste

in den einzelnen Situationen.

Dies ermöglicht

den Betroffenen, eine Expertenhaltung

zu sich selbst einzunehmen.

Dies betrifft auch eine mögliche medikamentöse

Therapie.

Bewährt hat sich aus Sicht von Hasiba-Cortolezis,

nach Erfahrung im

Bereich der Musik zu suchen, die das

Problem verdeutlichen sowie die

Lösung erlebbar ausdrücken. Drei

zusammenfassende Tipps bietet

sie zum Abschluss: die Freiheit von

einengenden Gewohnheiten zu ermöglichen,

die Fesseln der Angst zu

entknoten und vor alllem die Angst

zum hilfreichen Diener zu machen

statt zum Monster, das gefüttert

werden will.

Dr. Barbara

Hasiba-Cortolezis

VORTRAG FÜR MITARBEITER:

Damit nicht Angst und Panik herrschen

Fr., 27. 11., 11.00 – 12.30 Uhr

10 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


FORTBILDUNG

Unlimited media

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Fortbildung: Rauchstopp

Österreich ist Europameister, leider nur beim Konsum von Zigaretten.

Dennoch wollen viele Raucherinnen und Raucher einen Rauchstopp

versuchen – oftmals mit Hilfe oder auf Anraten des Arztes oder der Ärztin.

In dieser DFP-Fortbildung werden die Standards der Raucherentwöhnung

zusammengefasst und wichtige Tipps für die ärztliche Beratung gegeben.

THEMENÜBERSICHT

• Zahlen und Fakten

Prim. Dr. Alfred Lichtenschopf gibt einen Überblick über

die Raucherentwöhnung, betont aber auch die Aufgabe der

Ärzte zum Aufhören zu drängen und Hilfe anzubieten.

• Rauchen und COPD

Für OÄ Dr. Irmgard Homeier ist Tabakentwöhnung

die wirksamste Einzelmaßnahme, um das Risiko der

COPD-Entstehung herabzusetzen und das Voranschreiten

zu stoppen.

• Diabetes und CVD

Rauchen erhöht die Diabetesinzidenz um das zweibis

dreifache, erklärt OA Dr. Helmut Brath. Neueste

Studien belegen, dass auch das Passivrauchen nicht viel

besser abschneidet.

• Rauchfrei guter Stimmung

Nikotinabhängigkeit ist eine schwere chronische Erkrankung.

Zudem hängen Rauchen und psychiatrische Erkrankungen

zusammen, ein Rauchstopp ist dann noch

schwieriger, erläutert Univ.-Prof. Dr. Gabriele Fischer.

• Urologie und Krankmacher

Rauchen wirkt sich nicht nur negativ auf das Herz-

Kreislauf-System und die Lunge aus, es fördert auch die

Entstehung von etwa 18 Karzinomen, warnt Univ.-Prof.

Dr. Shahrokh Shariat.

LITERATUR

2 DFP-Punkte

Artikel zum Thema Rauchstopp auf meindfp.at:

www.unlimitedmedia.at/rauchstopp

VIDEO

Alle Videovorträge zum Thema Rauchstopp:

www.unlimitedmedia.at/rauchstopp-video

5 DFP-Punkte

Pro Video-Vortrag

1 Punkt

Infos zu Vareniclin

Im Vortrag erklärt OA Dr. Helmut Brath, Ge sundheitszentrum

Süd Wien, welche Rolle Vareniclin bei

der Tabakentwöhnung spielen kann, wie der Wirkmechanismus

funktioniert und welche Dosierung sich bewährt

hat. (Fachinformation)

Mit freundlicher Unterstützung

Pfizer Corporation Austria GmbH, Wien

CHA-003-15/2/27.10.2015

IMPRESSUM

Ärztlicher Fortbildungs an bieter:

Zentrum für Allgemeinmedizin

der ÄK für Wien. In Kooperation

mit der Wiener Gesellschaft für

Allgemeinmedizin

Medieneigentümer & Herausgeber:

Unlimited media

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Crisafulli & Stodulka Unlimited Media GmbH

Verlag & Redaktion: 18., Salierigasse 26/4,

unlimitedmedia.at

Fachkurzinformation auf Seite 16


KONGRESS

JOURNAL

Traditionelle Europäische Medizin

Die heile Welt der Kräuter

Warum in die Ferne schweifen,

wenn das Gute ist so nah!

Die Traditionelle Europäische

Medizin und Heilkunde hat

viel altes Wissen zu bieten –

ein noch kaum entdeckter

Schatz für Ärzte und

Ordinationsgehilfen.

Thymian (Thymus vulgare) - potenter Helfer bei winterlichen Infekten

Fotos: Ulrike Köstler

Das Interesse an Naturheilverfahren

beschränkte sich bisher stark auf

asiatische Methoden wie die Traditionelle

Chinesische Medizin oder Ayurveda.

Genauer betrachtet beruhen

die asiatischen Philosophien jedoch

auf der Kenntnis, dass die in der Region

vorkommenden Krankheiten

mit Heilpflanzen aus dem eigenen

Lebensraum am wirkungsvollsten zu

behandeln sind. „Paracelsus sagte

bereits, dass alle Heilmittel, die wir für

unsere gesundheitlichen Probleme

benötigen, in unserer eigenen Umgebung

zu finden sind“, erklärt die zertifizierte

Kräuterfachfrau Ulrike Köstler

und dipl. Traditionelle Europäische

Heilkunde-Praktikerin (TEH), Naturakademie

St. Gilgen am Wolfgangsee.

Sie betont die unterschiedlichen

Lebensbedingungen der verschiedenen

Lebensräume. „Wir haben eine

andere Genetik, ein anderes Klima

und andere körperliche, seelische und

geistige Probleme als Asiaten, Amerikaner

oder Afrikaner. Alpine Heilpflanzen

haben zum Beispiel ganz

besondere Wirkstoffe, die für uns hier

sehr wertvoll sind“, verdeutlicht die

Expertin und weiß zudem die noch

reine Natur Österreichs zu schätzen.

„Unsere Natur ist im Vergleich zu

anderen Gebieten immer noch eine

heile Welt. Wir haben eine gute Luft

und gutes Wasser. Verglichen mit

importierten Kräutern haben unsere

naturheilkundlichen Mittel eine ganz

andere Vitalität, Qualität und andere

Wirkstoffe. Abgesehen davon, dass

bei uns andere Kontrollmöglichkeiten

zur Qualitätssicherung gegeben sind“,

so Expertin Ulrike Köstler.

Hilfe zur Selbsthilfe

Viele naturheilkundliche Maßnahmen

finden heute noch Anwendung und

die Nachfrage danach wird immer

größer. Die Ärzteschaft hat das Potential,

ihr schulmedizinisches Wissen mit

Volksmedizin zu erweitern, allerdings

noch zu wenig erkannt. „Deshalb sind

immer mehr neue Berufsgruppen in

diesem Bereich entstanden. Dabei

wären Ärzte die idealen Ansprechpartner“,

so Ulrike Köstler.

Leider bestehen gewisse Hemmschwellen

bezüglich der Anwendungen.

So sind z.B. Essigpatscherl jedem

ein Begriff, doch wenige wissen

wirklich, wie und wann man diese

richtig einsetzt. „Es wäre gut, wenn in

der Ordination jemand darüber Bescheid

wüsste“, so Ulrike Köstler. „Mit

Fußbädern kann man Infekte, Schlafstörungen

oder Stressprobleme wirkungsvoll

in den Griff bekommen.

Auf der Fußsohle sind alle Reflexzonen

und die Haut ist sehr empfänglich

an dieser Stelle. Der ganze Körper

reagiert mit ganz simplen Zutaten wie

Salz oder Senf“, so die Kräuterfachfrau.

Das Prinzip aller naturheilkundlichen

Methoden ist die Stärkung der

Regulationsfähigkeit des Körpers und

die Anregung der Selbstheilungskräfte.

„Ärztliche Therapien können nur

Unterstützung der Regulation und

der Stärkung der Selbstheilungskräfte

des Menschen sein“, so Ulrike Köstler.

„Heilung passiert immer aus dem

Menschen heraus. Ein Arzt kann die

Wunde nähen, aber die Heilung muss

trotzdem durch das Immunsystem

von innen funktionieren. Aber der

Arzt kann es mit naturheilkundlichen

Mitteln unterstützen, so eine allopathische

Therapie nicht notwendig ist.“

MITARBEITERSEMINARE:

Ulrike Köstler

Die Kunst, mit Kräutern zu heilen

Fr., 27. 11., 9.00 - 10.30 Uhr

Naturheilkunde

Fr., 27. 11., 14.30 - 17.30 Uhr

Bewährte Hausmittel zeitgemäß

einsetzen

Sa., 28. 11., 14.30 - 16.00 Uhr

12 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


KONGRESS

JOURNAL

Erdstrahlen erkennen, meiden, nützen

Strahlende Erkenntnisse

Alle aus der Erde an deren

Oberfläche gelangte Strahlung

und Schwingungen werden als

Erdstrahlung bezeichnet. Diesen

Strahlen werden verschiedene

gesundheitsschädigende

Wirkungen auf den Menschen

zugeschrieben.

Im Seminar möchte Dr. Christoph

Sippel, Arzt für Allgemeinmedizin,

Pöls, den Teilnehmern die wichtigsten

Erdstrahlen vorstellen: „Es geht

um das Kennenlernen der wichtigsten

Erdstrahlen, erste praktische

Erfahrungen mit der Winkelrute zu

sammeln und um das Erkennen von

günstigen und ungünstigen Plätzen

für Menschen, Tiere und Pflanzen.“

Erdstrahlen bilden einen Teil jener äußeren

Einflüsse, welche unser Leben

in zunehmendem Maße beeinflussen.

Sie werden oft auch als geopathische

Störfelder oder Störzonen bezeichnet.

Dabei kann es sich um unterirdische

Wasseradern, Gesteinsbrüche,

Verwerfungen aber auch Gitternetze

handeln. Mit der Erdstrahlung beschäftigen

sich die Menschen schon

seit Jahrtausenden. Im alten Ägypten,

aber auch im Mittelalter achteten die

Baumeister auf die Auswirkungen der

Erdstrahlen. Dann wurde das Wissen

verdrängt und vergessen. Erst im 20.

Jahrhundert beschäftigten sich die

Ärzte Dr. Ernst Hartmann und Dr.

Manfred Curry mit dem Phänomen

natürlicher Störzonen. So kann sich

etwa ein Schlafplatz auf einer Wasserader

negativ auf die Gesundheit

auswirken. Christoph Sippel: „Ein weiteres

Thema ist die Inklination. Der

Grazer Rechtsanwalt Dr. Heinz Eger

erkannte, dass jede Pflanze, jedes

Tier, jeder Mensch, jedes Nahrungsmittel,

jeder Gegenstand, jeder Punkt

auf der Erde und sogar alle abstrakten

Begriffe eine für sie typische Rutenstellung

haben; dies ist reproduzierbar

Foto: Dr. Christoph Sippel

und unabhängig vom Untersucher.“

Im praktischen Teil des Seminars

üben alle Teilnehmer unter Anleitung

das Muten. Dabei kann der Anwender

erkennen, welche Nahrungsmittel,

Arzneien oder Schlafplätze positiv

oder negativ sind.

Dr. Christoph

Sippel

SEMINAR FÜR ÄRZTE/MITARBEITER:

Erdstrahlen erkennen, meiden, nützen

Fr., 27. 11., 14.30 – 17.30 Uhr

Graz/27. November 2015 KONGRESSJOURNAL 13


KONGRESS

JOURNAL

Psychoneuroimmunologie

Körper und Seele sind eins

Die moderne, medizinische

Forschungsrichtung Psychoneuroimmunologie

(PNI) sagt

der Aufspaltung von Leib und

Seele in der Biomedizin den

Kampf an.

Psychische und psychosoziale Faktoren

haben Einfluss auf die Gesundheit.

„Mit dem Wissen um eine gemeinsame

biochemische Sprache, in der

Nerven-, Hormon- und Immunsystem

miteinander in komplexer Weise

kommunizieren, ist dieser klinischen

Intuition nun der empirische Rückhalt

gegeben“, erklärt Univ.-Prof. DDr.

Christian Schubert, Med. Universität

Innsbruck. Psychoneuroimmunologie

beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen

zwischen psychischen sowie

Nerven-, Hormon- und Immunfaktoren.

Die PNI machte deutlich, dass

die Psyche die Entstehung und Aufrechterhaltung

von chronischen Entzündungserkrankungen

und auch

Autoimmunerkrankungen wesentlich

beeinflussen kann. Umgekehrt kann

aber auch Entzündungsaktivität Erleben

und Verhalten derart verändern,

dass Schwächegefühl, Erschöpfung

und sogar Depression auftreten.

„Dies ist eine klare Ansage an all jene,

die immer noch meinen, Seele habe

nichts mit dem Körper zu tun und

medizinische Tatsachen ließen sich

am besten durch Kenntnis kleinster

molekularer Bausteine erklären“, so

Christian Schubert.

Der Mensch ist keine Maschine

Der Mensch ist keine Maschine, die

sich beliebig vermessen, durchleuchten

und behandeln lässt, wie es die

Biomedizin mit ihrem technischen

Fortschritt propagierte. Der Leitspruch

Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert, Med. Universität Innsbruck

„natura sanat, medicus curat“ bekommt

mit der PNI eine neue Bedeutung.

Denn es ist nicht damit getan,

vom Arzt eine Wunde mechanisch

schließen zu lassen. Beim Wundheilen

sind zwei Arbeiter nacheinander

tätig: der Arzt mit seinem Nähen und

die Heilkraft der Wunde, die von der

psychischen Ausgangssituation der

verletzten Person abhängt. Dabei

zeigte die PNI eindrucksvoll, dass sowohl

Stress zu einer Verzögerung der

Wundheilungsgeschwindigkeit führt

und auch positiv Erlebtes zu deren

Beschleunigung.

Neuer Forschungsansatz

Christian Schubert: „Mit der Einbeziehung

der psychischen Wirkkraft und

der damit verbundenen Individualisierung

des Menschen in die Medizin

stößt die Evidenz-basierte Medizin an

ihre Grenzen. Denn Selbstheilungskräfte

und Placebo lassen sich nicht

verschreiben und schon gar nicht in

Gebrauchsanweisungen formulieren!“

Zudem sollte auch die Forschung kritisch

hinterfragt werden, die Erkenntnisse

aus der statistischen Analyse

von Gruppenmittelwerten erzielt.

Berücksichtigt wird dabei weder die

Dynamik von psychischem Erleben

noch die subjektive Bedeutung des

Erlebten. Mithilfe eines neuen Forschungsansatzes

in der Medizin, den

sogenannten „integrativen Einzelfallstudien“,

wurden in den letzten

Jahren neue Ergebnisse möglich, die

sich von den herkömmlichen Resultaten

fundamental unterscheiden.

Mit Interview- und Zeitreihenanalysen

wird die Lebensrealität von Personen

untersucht. So ließ sich zeigen, dass

der Stressreaktionsprozess einerseits

von Person zu Person einem gleichen

Muster folgt. Andererseits wurde

deutlich, dass die zeitliche Verzögerung

zwischen dem Auftreten von

Stressoren und der Stresssystemreaktion

(z.B. Cortisol) von Person zu Person

sehr unterschiedlich ist. Christian

Schubert: „Durch die erweiterte Sicht

der PNI konnte in der Medizin ein

Quantensprung an neuen Erkenntnissen

erzielt werden. Möge die PNI

daher die öffentliche Unterstützung

erhalten, die sie für ihren Aufbruch zu

einer neuen Medizin verdient!“

HAUPTVORTRAG:

Wie Psychisches die Aktivität des

Immunsystems verändert

Fr., 27. 11., 16.55 – 17.35 Uhr

Foto: Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert

14 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


KONGRESS

JOURNAL

Experten-Tipps

Update Schmerz

Der Schmerzspezialist

Grünenthal lädt zum Expertentalk.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf

Likar gibt Tipps rund um die

Diagnostik und Therapie bei

neuropathischen Schmerzen

sowie über die Opioidtherapie

beim geriatrischen Patienten.

Neuropathische Schmerzen gehören

zu den häufigsten neurologischen

Erkrankungen überhaupt.

Viele Patienten sind aber leider

nicht korrekt diagnostiziert, weil es

Defizite in Diagnostik und Behandlung

gibt. Oft vergehen drei bis fünf

Jahre, bevor eine korrekte Diagnose

neuropathischer Schmerz gestellt

wird, im Durchschnitt werden sechs

bis sieben Ärzte aufgesucht.

Die schmerzmedizinische Behandlung

alter und damit meist multimorbider

Menschen ist sehr komplex und

sollte immer multimodal geschehen.

Nutzen und Risiko einer medikamentösen

Therapie müssen noch

sorgfältiger abgewogen werden.

Die tägliche Einnahme einer Tablette

überfordert viele ältere Menschen. Sie

profitieren daher von einer transdermalen

Applikation. Der einfache Anwendungsplan

der fixen Wechseltage

und die unkomplizierte Handhabung

von transdermalem Buprenorphin

Foto: Kabag

(Transtec®) entlastet Patienten und

pflegende Angehörige.

Prim. Univ.-Prof.

Dr. Rudolf Likar

MEET THE EXPERT AM

GRÜNENTHAL-STAND:

Update Neuropathischer Schmerz

Fr., 27. 11., 10.15 – 11.15 Uhr

Update Opioidtherapie beim

geriatrischen Patienten

Fr., 27. 11., 15.45 – 16.30 Uhr

Endlich richtig gut schlafen…

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Ut.Nr.: 2-1101 / 30.4.2015


KONGRESS

JOURNAL

Kurzfassung der Fachinformation von Bretaris ® Genuair ®

Bezeichnung des Arzneimittels: Bretaris Genuair 322 Mikrogramm Pulver zur Inhalation

Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede abgegebene Dosis (die über das Mundstück abgegebene Dosis) enthält 322 μg Aclidinium

(als 375 μg Aclidiniumbromid). Dies entspricht einer abgemessenen Dosis von 343 μg Aclidinium (als 400 μg Aclidiniumbromid).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede abgemessene Dosis enthält 12,6 mg Lactose-Monohydrat. Liste der sonstigen Bestandteile:

FORTBILDUNG

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Lactose-Monohydrat.

Anwendungsgebiete: Bretaris Genuair wird als bronchodilatatorische Dauertherapie zur Befreiung von Symptomen bei Erwachsenen mit

chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) angewendet.

Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Aclidiniumbromid, Atropin oder eines seiner Derivate, einschließlich Ipratropium, Oxitropium oder

Tiotropium, oder gegen einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

Pharmakotherapeutische Gruppe: Anticholinergika; ATC-Code: R03BB05.

Inhaber der Zulassung: AstraZeneca AB, SE-151 85 Södertälje, Schweden.

Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig.

Weitere Angaben zu den Abschnitten Dosierung und Art der Anwendung, Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung,

Wechselwirkungen Fachkurzinformation mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Nebenwirkungen

entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation.

Stand der Information: April 2015

Dieses

Dieses

Arzneimittel

Arzneimittel

unterliegt

unterliegt

einer

einer

zusätzlichen

zusätzlichen

Überwachung.

Überwachung.

Dies

Dies

ermöglicht

ermöglicht

eine

eine

schnelle

schnelle

Identifizierung neuer Erkenntnisse über die

Sicherheit.

Identifizierung

Angehörige

neuer Erkenntnisse

von Gesundheitsberufen

über die Sicherheit.

sind aufgefordert,

Angehörige

jeden

von

Verdachtsfall

Gesundheitsberufen

einer Nebenwirkung

sind

zu melden. Hinweise zur Meldung von

Nebenwirkungen, aufgefordert, jeden siehe Verdachtsfall Abschnitt 4.8 einer der Nebenwirkung veröffentlichten zu Fachinformation.

melden. Hinweise zur Meldung von

Nebenwirkungen siehe Abschnitt 4.8. der Fachinformation.

CHAMPIX 0,5 mg Filmtabletten/CHAMPIX 1 mg Filmtabletten

Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Eine 0,5-mg-Filmtablette enthält 0,5 mg

Vareniclin (als Tartrat). Eine 1-mg-Filmtablette enthält 1 mg Vareniclin (als Tartrat). Liste der

sonstigen Bestandteile: Tablettenkern 0,5-mg- und 1-mg-Tablette: mikrokristalline Cellulose,

Calciumhydrogenphosphat, Croscarmellose-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat

(Ph. Eur.). Filmüberzug 0,5-mg-Tablette: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol, Triacetin. 1-

mg-Tablette: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol, Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132),

Triacetin. Anwendungsgebiete: CHAMPIX ist zur Raucherentwöhnung bei Erwachsenen angezeigt.

Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 der

Fachinformation genannten sonstigen Bestandteile. Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere

Arzneimittel zur Behandlung des Zentralnervensystems; Mittel zur Behandlung der

Nikotinabhängigkeit. ATC-Code: N07BA03. Inhaber der Zulassung: Pfizer Limited, Ramsgate

Road, Sandwich, Kent, CT13 9NJ, Vereinigtes Königreich. Stand der Information: Mai 2015.

Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten.

Angaben zu besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung,

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Fertilität,

Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten

Fachinformation.

Donepezil ratiopharm 5 mg und 10 mg Filmtabletten; Zusammensetzung: Donepezil ratiopharm 5 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält 5 mg

Donepezil-Hydrochlorid, entsprechend 4,56 mg Donepezil. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Lactose-Monohydrat (79,6 mg Lactose pro Filmtablette).

Donepezil ratiopharm 10 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält 10 mg Donepezil-Hydrochlorid, entsprechend 9,12 mg Donepezil. Sonstiger

Bestandteil mit bekannter Wirkung: Lactose-Monohydrat (159,2 mg Lactose pro Filmtablette). Anwendungsgebiete: Donepezil ratiopharm ist indiziert

zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Piperidinderivate

oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidementiva, Cholinesterasehemmer, ATC-Code:

N06DA02. Liste der sonstigen Bestandteile: Tabkettenkern: Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Hydroxypropylcellulose, Magnesiumstearat.

Filmüberzug: Titandioxid (E 171), Hypromellose, Macrogol 400. Die 10-mg-Tabletten enthalten noch zusätzlich gelbes Eisenoxid (E 172). Art

und Inhalt des Behältnisses: Blisterpackungen (Aluminiumfolie, OPA/Al/PVC-Folie): 7, 28, 30, 50x1 (Einzeldosen), 56, 60, 98, 100 und 120 Filmtabletten.

Tablettenbehältnis (HDPE): 100 Filmtabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung:

ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert-Schweitzer Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at.

Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: 09/2013.

Donepezil ratiopharm 5 mg und 10 mg Schmelztabletten; Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Schmelztablette enthält 5 mg

Donepezilhydrochlorid, entsprechend 4,56 mg Donepezil bzw. 10 mg Donepezilhydrochlorid, entsprechend 9,12 mg Donepezil. Anwendungsgebiete:

Donepezil ist indiziert zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz. Gegenanzeigen: Donepezilhydrochlorid ist

kontraindiziert bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Donepezilhydrochlorid, Piperidinderivaten oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidementiva, Cholinesterasehemmer, ATC-Code: N06DA02. Liste der sonstigen Bestandteile: Mannitol (E

421), Mikrokristalline Cellulose, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat, Natriumstearylfumarat, Pfefferminzaroma (enthält Menthol, Thymol, Methyl-tertbutylether,

Maltodextrin und modifizierte Stärke), Mentholaroma (enthält Menthol und Gummi arabicum), Saccharin-Natrium. Donepezil ratiopharm 10 mg-

Schmelztabletten enthalten zusätzlich Gelbes Pigmentgemisch (bestehend aus Mikrokristalliner Cellulose und Gelbem Eisenoxid [E 172]). Art und Inhalt

des Behältnisses: Blisterpackung: Aluminium (bestehend aus Polyamidfilm/Aluminiumfolie/festem PVC Film)/ Aluminium Folie. Packungen mit 7, 10, 14,

28, 30, 3x30, 50, 56, 60, 98, 100 und 120 Schmelztabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der

Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert-Schweitzer Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail:

info@ratiopharm.at. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: 12/2012

Weitere Hinweise zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen

und zutreffendenfalls Angaben über die Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.

16 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


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JOURNAL

Kurzfassung der Fachinformation von Bretaris ® Genuair ®

Bezeichnung des Arzneimittels: Bretaris Genuair 322 Mikrogramm Pulver zur Inhalation

Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede abgegebene Dosis (die über das Mundstück abgegebene Dosis) enthält 322 μg Aclidinium

(als 375 μg Aclidiniumbromid). Dies entspricht einer abgemessenen Dosis von 343 μg Aclidinium (als 400 μg Aclidiniumbromid).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede abgemessene Dosis enthält 12,6 mg Lactose-Monohydrat. Liste der sonstigen Bestandteile:

FORTBILDUNG

Unlimited media

video • web • print & more

Lactose-Monohydrat.

Anwendungsgebiete: Bretaris Genuair wird als bronchodilatatorische Dauertherapie zur Befreiung von Symptomen bei Erwachsenen mit

chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) angewendet.

Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Aclidiniumbromid, Atropin oder eines seiner Derivate, einschließlich Ipratropium, Oxitropium oder

Tiotropium, oder gegen einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

Pharmakotherapeutische Gruppe: Anticholinergika; ATC-Code: R03BB05.

Inhaber der Zulassung: AstraZeneca AB, SE-151 85 Södertälje, Schweden.

Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig.

Weitere Angaben zu den Abschnitten Dosierung und Art der Anwendung, Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung,

Wechselwirkungen Fachkurzinformation mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Nebenwirkungen

entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation.

Stand der Information: April 2015

Dieses

Dieses

Arzneimittel

Arzneimittel

unterliegt

unterliegt

einer

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Überwachung.

Überwachung.

Dies

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Sicherheit.

Identifizierung

Angehörige

neuer Erkenntnisse

von Gesundheitsberufen

über die Sicherheit.

sind aufgefordert,

Angehörige

jeden

von

Verdachtsfall

Gesundheitsberufen

einer Nebenwirkung

sind

zu melden. Hinweise zur Meldung von

Nebenwirkungen, aufgefordert, jeden siehe Verdachtsfall Abschnitt 4.8 einer der Nebenwirkung veröffentlichten zu Fachinformation.

melden. Hinweise zur Meldung von

Nebenwirkungen siehe Abschnitt 4.8. der Fachinformation.

CHAMPIX 0,5 mg Filmtabletten/CHAMPIX 1 mg Filmtabletten

Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Eine 0,5-mg-Filmtablette enthält 0,5 mg

Vareniclin (als Tartrat). Eine 1-mg-Filmtablette enthält 1 mg Vareniclin (als Tartrat). Liste der

sonstigen Bestandteile: Tablettenkern 0,5-mg- und 1-mg-Tablette: mikrokristalline Cellulose,

Calciumhydrogenphosphat, Croscarmellose-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat

(Ph. Eur.). Filmüberzug 0,5-mg-Tablette: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol, Triacetin. 1-

mg-Tablette: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol, Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132),

Triacetin. Anwendungsgebiete: CHAMPIX ist zur Raucherentwöhnung bei Erwachsenen angezeigt.

Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 der

Fachinformation genannten sonstigen Bestandteile. Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere

Arzneimittel zur Behandlung des Zentralnervensystems; Mittel zur Behandlung der

Nikotinabhängigkeit. ATC-Code: N07BA03. Inhaber der Zulassung: Pfizer Limited, Ramsgate

Road, Sandwich, Kent, CT13 9NJ, Vereinigtes Königreich. Stand der Information: Mai 2015.

Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten.

Angaben zu besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung,

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Fertilität,

Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten

Fachinformation.

Donepezil ratiopharm 5 mg und 10 mg Filmtabletten; Zusammensetzung: Donepezil ratiopharm 5 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält 5 mg

Donepezil-Hydrochlorid, entsprechend 4,56 mg Donepezil. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Lactose-Monohydrat (79,6 mg Lactose pro Filmtablette).

Donepezil ratiopharm 10 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält 10 mg Donepezil-Hydrochlorid, entsprechend 9,12 mg Donepezil. Sonstiger

Bestandteil mit bekannter Wirkung: Lactose-Monohydrat (159,2 mg Lactose pro Filmtablette). Anwendungsgebiete: Donepezil ratiopharm ist indiziert

zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Piperidinderivate

oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidementiva, Cholinesterasehemmer, ATC-Code:

N06DA02. Liste der sonstigen Bestandteile: Tabkettenkern: Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Hydroxypropylcellulose, Magnesiumstearat.

Filmüberzug: Titandioxid (E 171), Hypromellose, Macrogol 400. Die 10-mg-Tabletten enthalten noch zusätzlich gelbes Eisenoxid (E 172). Art

und Inhalt des Behältnisses: Blisterpackungen (Aluminiumfolie, OPA/Al/PVC-Folie): 7, 28, 30, 50x1 (Einzeldosen), 56, 60, 98, 100 und 120 Filmtabletten.

Tablettenbehältnis (HDPE): 100 Filmtabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung:

ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert-Schweitzer Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at.

Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: 09/2013.

Donepezil ratiopharm 5 mg und 10 mg Schmelztabletten; Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Schmelztablette enthält 5 mg

Donepezilhydrochlorid, entsprechend 4,56 mg Donepezil bzw. 10 mg Donepezilhydrochlorid, entsprechend 9,12 mg Donepezil. Anwendungsgebiete:

Donepezil ist indiziert zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz. Gegenanzeigen: Donepezilhydrochlorid ist

kontraindiziert bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Donepezilhydrochlorid, Piperidinderivaten oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidementiva, Cholinesterasehemmer, ATC-Code: N06DA02. Liste der sonstigen Bestandteile: Mannitol (E

421), Mikrokristalline Cellulose, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat, Natriumstearylfumarat, Pfefferminzaroma (enthält Menthol, Thymol, Methyl-tertbutylether,

Maltodextrin und modifizierte Stärke), Mentholaroma (enthält Menthol und Gummi arabicum), Saccharin-Natrium. Donepezil ratiopharm 10 mg-

Schmelztabletten enthalten zusätzlich Gelbes Pigmentgemisch (bestehend aus Mikrokristalliner Cellulose und Gelbem Eisenoxid [E 172]). Art und Inhalt

des Behältnisses: Blisterpackung: Aluminium (bestehend aus Polyamidfilm/Aluminiumfolie/festem PVC Film)/ Aluminium Folie. Packungen mit 7, 10, 14,

28, 30, 3x30, 50, 56, 60, 98, 100 und 120 Schmelztabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der

Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert-Schweitzer Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail:

info@ratiopharm.at. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: 12/2012

Weitere Hinweise zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen

und zutreffendenfalls Angaben über die Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.

16 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


KONGRESS

JOURNAL

Institut für Allgemeinmedizin an der Grazer Med-Uni

Endlich ein Lehrstuhl

für Hausärzte

Seit Anfang des heurigen Jahres

gibt es endlich ein Institut für Allgemeinmedizin

an der Med-Uni

Graz. Zentrale Aufgaben sind

die Aus- und Weiterbildung von

Allgemeinmedizinern, um dem

drohenden Ärztemangel in der

hausärztlichen Versorgung gegenzusteuern.

Zudem soll mehr

Forschung für und mit Allgemeinmedizinern

initiiert werden.

Univ.-Prof. Dr. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch

Foto: Unlimited Media

Am 1. Jänner 2015 wurde das Institut

für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte

Versorgungsforschung

(IAMEV) an der Med-Uni Graz mit

tatkräftiger Unterstützung der Steirischen

Akademie für Allgemeinmedizin

(STAFAM) eröffnet – das ist

in Österreich bisher einzigartig. Die

Leiterin Univ.-Prof. Dr. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch

erklärte gestern

beim Kongress, dass man vor allem

ein Bindeglied zwischen hausärztlicher

Praxis und medizinischer Wissenschaft

sein möchte.

Gefahr Hausarztmangel

Das Ziel ist, mit den seit Jahren aktiv

tätigen Lehrenden der Allgemeinmedizin

eine qualitativ hochwertige

Aus- und Weiterbildung für eine

bestmögliche Patientenbetreuung in

hausärztlichen Praxen zu gewähren.

Jahrelang habe man sich darum bemüht,

die Allgemeinmedizin auch an

der Universität zu verankern, das sei

nun gelungen. Die Allgemeinmedizin

bekommt dadurch einen gleichen

Stellenwert wie andere medizinische

Fachrichtungen. „Die hausärztliche

Grundversorgung ist wegen des

Nachwuchsmangels in Gefahr und

wird sich in den nächsten Jahren zu

einem akuten Versorgungsproblem

auswachsen”, warnt Siebenhofer-

Kroitzsch. Daher gilt es, die Studierenden

von Anfang an für das Fach

Allgemeinmedizin zu begeistern und

in der Lehre die dafür notwendigen

Kompetenzen zu vermitteln. Erreichen

will man das mit einer Kombination

aus Studium und Praxis.

Dadurch soll es gelingen, dass die

Allgemeinmedizin ein hochinteressantes

Fach bleibt, das die gesamte

Palette der Medizin umfasst und den

Menschen im Mittelpunkt hat.

An der Med-Uni Graz verbringen

Studierende der Humanmedizin verpflichtend

einen Teil ihres sechsten

Studienjahres in einer Allgemeinmedizinischen

Praxis. Die Stafam,

die schon bisher für die Weiterbildung

der Hausärzte verantwortlich

war, wird auch weiterhin eng mit

dem neuen Institut kooperieren.

„Um zu lernen, müssen Studenten

in die Hausarztpraxen gehen”, sagt

Siebenhofer-Kroitzsch. Der Hausarzt

hat viel Wissen und Erfahrung, das

verloren geht, wenn es in Lehre und

Forschung nicht weitergegeben wird.

Gemeinsam forschen

Ein weiteres Anliegen ist ein Forschungsnetzwerk

zu initiieren, in dem

gemeinsam mit Hausärzten Themen

aus der Praxis beforscht werden.

„Bisher ist die Allgemeinmedizin für

die Forschung ein braches Land”,

sagt Siebenhofer-Kroitzsch. Ein klarer

Schwerpunkt wird die Evidenzbasierte

Versorgungsforschung sein:

So will man Umstrukturierungsmaßnahmen

in der Erstversorgung in

Kooperation mit Partnern wie dem

Land Steiermark und den Krankenkassen

mitentwickeln bzw. wissenschaftlich

begleiten. Letztlich geht es

um die Entwicklung und Umsetzung

wissenschaftlich fundierter Versorgungskonzepte

besonders für den

Primärbereich und einer Evaluierung

hinsichtlich ihrer Wirksamkeit unter

Alltagsbedingungen.

18 KONGRESSJOURNALGraz/27. November 2015


Anhaltende Bronchodilatation ab dem 1. Tag 1,2

Symptomverbesserung Tag und Nacht 2,3,4*

Vorbefüllter Inhalator mit Feedback System 2 Fachkurzinformation auf Seite 16

1) Jones PW et al., Eur Respir J 2012 Oct;40(4):830-6; 2) Bretaris® Genuair® Fachinformation; 3) Fuhr R et al., CHEST 2012;141(3):745-52; 4) Beier J et al., COPD 2013,10:511-522; *) bei 2 x tägl. Gabe

AT-BRE-07-11-2015


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