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Finest AcousTic Poetry


Der Künstler

Reidar Jensen, hat eine klare Vision:

„Man muss seinen Traum leben“.

Als ältester Sohn eines Seemanns ergriff ihn früh die Sehnsucht,

die Länder und Menschen „da draußen“ kennenzulernen.

In seinem Beruf im internationalen IT-Management bereiste er viele Regionen der Welt,

traf auf unzählige Individuen aus verschiedensten Kulturen,

hörte ihnen zu und tauschte sich mit ihnen aus.

Reidar Jensen ist heute mehr denn je ein positiver Mensch,

der sich und seinen Zuhörern neue Wege zeigen will,

auch wenn es um schwierige Themen oder Erlebnisse geht.

Seit einigen Jahren tut er jetzt das, wovon er als junger Mann nur träumen konnte,

als er vor über 40 Jahren seine Heimat Bergen in Norwegen verließ.

Die „Welt am Sonntag“ titelte kürzlich über ihn:

„Der alte Mann und das Mehr“.

Dieses „Mehr“ ist seine Musik in die Welt zu tragen und seine Geschichten zu erzählen.

In seine Songs packt er ein ganzes Bündel an persönlichen Erfahrungen.


Die Musik

Reidar Jensen ist seinen musikalischen Wurzeln bei Bob Dylan, Donovan, Leonard Cohen bis James Taylor immer

treu geblieben. Er hat aber über die Jahre daraus einen ganz eigenen Stil entwickelt. Mit rauchig-warmer Stimme

erschafft Reidar Jensen seine „Finest Acoustic Poetry“.

Das Repertoire von Reidar Jensen ist geprägt von großer Gefühlstiefe und nährt sich von einem reichen Schatz

an selbst gelebten Begebenheiten. Durch seine Beobachtungsgabe und sein offenes Ohr gelingt es ihm, seine

Geschichten echt und mit einem hohen Grad an Relevanz für seine Zuhörer zu erzählen. So macht er z.B. mit dem

„Silent Love Song“ Mut für einen Neuanfang, erinnert in „Something I Forgot“ daran, wichtige Dinge nicht unerledigt

zu lassen und führt uns in „August Morning“ an einen in dieser schnelllebigen Zeit so wichtigen, persönlichen

Ort der Ruhe.

Dabei sind seine Texte eingebettet in ein facettenreiches musikalisches Gewand. Mit dem Musiker und Produzenten

Detlef Blanke wurde 2011 das Album „EXIT“ produziert. Auch bei seinem aktuellen Album „Silent Travelling“ konnte

er sich auf die große Erfahrung und künstlerische Kompetenz von Detlef Blanke verlassen. Gemeinsam haben sie

sich Songs vorgenommen, die Reidar Jensen besonders am Herzen liegen.


Pressestimme

Der alte Mann und das Mehr

Hans Hoff – 19. APRIL 2015 | WELT AM SONNTAG | NR.16

Wenn man als Mann in die Jahre kommt, stellt man sich mit steigendem Alter immer häufiger die Frage,

was denn noch so zu tun wäre. Hinterher. Was steht an, wenn der Schreibtisch leer geräumt ist, wenn

die letzten Dankesworte der Firma verhallt sind, wenn nach dem Aufstehen ganz viel Tag übrig bleibt?

Die einen satteln dann eine schwere Harley, die anderen schrauben stundenlang in der Garage am Oldtimer,

aber nicht immer führt das zum befriedigenden Ergebnis.

Reidar Jensen hat in dieser Hinsicht eine klare Vision. „Du musst deinen Traum leben“, sagt der 63-Jährige,

der lange in der IT-Industrie als Salesmanager sein Brot verdiente. (…)

Man müsse verwirklichen, was jahrzehntelang schüchtern im Hintergrund schwebte, sagt Jensen.

Er hält sich selbst strikt an diese Vorgabe. Er singt, er spielt Gitarre, textet, komponiert. Schöne Folksongs

präsentiert er. Mit viel Sehnsucht, Melancholie und Romantik. Er tut nun all das, wovon er als junger Mann

geträumt hat. Jetzt aber richtig.

(…) Helfen soll ihm dabei seine große Hartnäckigkeit. Wenn er etwas will, dann lässt er nicht locker.

(…) Allerdings musste er schwer umlernen. „In der IT-Industrie musste alles schnell gehen“, sagt er und positioniert

seinen neuen Bereich als Gegenpol. „Im Musikgeschäft dauert alles.“ Jensen musste das erst lernen,

dieses sich Zeit lassen. Man schaltet nicht so schnell um, wenn man ein Berufsleben lang funktioniert hat. Auf

besondere Weise erinnert ihn das heute an seine ersten Tage in Deutschland, als er auch schon mal umschaltete.

Im norwegischen Bergen wurde er geboren, aber die Idylle der weiten Landschaft wurde ihm

als junger Mann irgendwann zu eng. „Ich wollte ein bisschen frische Luft schnuppern“, sagt er heute, wenn man

ihn fragt, warum er 1971 ausgerechnet in Bielefeld landete.

Bielefeld war gut für einen jungen Norweger. Es gab einen Job und es gab den legendären Bunker am Ulmenwall.

Dort durfte der junge Reidar spielen. Ein bisschen Bob Dylan, ein bisschen Donovan, was man damals so

runterschrammelte, wenn man mehr als nur ein paar Griffe draufhatte. Es gab ein paar begeisterte Zuschauer,

das Leben war leicht. Bis dann irgendwann eine entscheidende Frage in das Leben einschlug.

„Studierst du Musik oder was Vernünftiges, von dem du leben kannst?“ Der Vater wollte das wissen.

Oder das Leben? So ganz genau weiß Jensen das heute nicht mehr.


Auf jeden Fall fand er sich bald danach in Münster wieder, wo er Betriebswirtschaftslehre studierte. Einen unbestreitbaren

Vorteil hatte das für Jensen. Schon an seinem ersten Tag in Münster lernte er eine Frau kennen, die heute noch an seiner Seite ist.

Danach ist er als Salesmanager für Nixdorf um die ganze Welt geflogen. Später hat er noch bei anderen Firmen gearbeitet.

„Aber die Musik hat mich nie verlassen“, sagt er. Verlassen hat sie ihn nicht, aber durchzusetzen wusste sie sich auch lange nicht.

Das änderte sich erst vor rund zehn Jahren. „Da hatte ich das Geld, mir eine richtig gute Gitarre zu kaufen“, schwärmt Jensen.

Eine Martin, also so eine, die auch die Großen spielen, von Eric Clapton bis Neil Young. So etwas möchte man natürlich auch

vorzeigen. Man möchte hören lassen, wie so eine Gitarre klingt. Als Jensen wieder mal auf einer Party spielen sollte, stellte ein

Freund allerdings eine Bedingung. Nicht immer nur die alten Songs von Dylan und Donovan und von den Eagles. „Du musst eigene

Sachen spielen“, sagte der Freund. „Da habe ich wieder Feuer gefangen“, erinnert sich der Spätberufene. Also schrieb er.

Nichts wirklich Weltbewegendes, aber es war ein Anfang. Später, als die Stücke Form annahmen, fand er sich in einem kleinen

Studio wieder und bannte erste Stücke auf die Festplatte, später auch auf CD. „Du hast was, aber du musst dich weiterentwickeln“,

riet ihm ein Profi und gab neben einer Empfehlung für Gesangsunterricht auch gleich noch einen weiteren wichtigen Hinweis.

„Du musst auf die Ochsentour“, sagte er.

Die Ochsentour eines Musikers, die führt durch schummrige Klubs, finstere Kaschemmen und oft auch schlecht besuchte

Kleinkunstbühnen. Ein Publikum will erobert werden. Man spielt, solange unten mehr Menschen sitzen als auf der Bühne.

Es geht nicht um Geld, es geht um das Gefühl.

Im November 2013 hörte Jensen mit der Erwerbsarbeit auf. (…)

Vom ersten Moment seines neuen Lebensabschnitts an wusste er, was nun anstand. „Ich habe gesagt: Jetzt geht es ab.“

(…)

Er will spüren, wie das ist, wenn er singt und das Publikum etwas aufnimmt von dem, was er gibt.

„Da sitzen Menschen zwischen 15 und 80“, sagt er. Sein Alter hat er dabei nie als Nachteil empfunden.

Vor einiger Zeit hat er den großen Leonard Cohen live gesehen. „Der ist 80.“ Bis dahin ist für ihn noch ein weiter Weg.


Pressestimme

Nimm dein Leben in die Hand

Jörg Bockow - 12. SEPTEMBER 2013 | WESTFALIUM

Seine Texte sind poetisch, seine Musik in allerbester Singer-Songwriter-Qualität:

Wenn der Liedermacher Reidar Jensen mit seiner Gitarre in Clubs, Bars, Lounges oder

bei Konzerten auftritt, dann wird man unmittelbar an große Namen erinnert. Und doch

hat Reidar Jensen aus Westfalen seinen eigenen, ganz ehrlichen und authentischen

Stil und vor allem: er hat eigene Texte und eine ganz moderne Auffassung von der Welt

und den Wechselfällen des Lebens. Bei allen nostalgischen Anklängen, Reidar Jensen

hat uns heute etwas zu sagen, seine Botschaften sprechen den Kopf an und sie gehen

in bester Manier zu Herzen. Was will man mehr von guter Musik?!

(…)

Seine künstlerische Darbietung ist sehr persönlich, die Lieder wirken „live“ eingängig,

melodisch, manchmal melancholisch. Die Texte sind stark. Sie haben etwas zu sagen.

Das Leben geht vorbei, wenn man es nicht in die eigene Hand nimmt, heißt es in

„Something I Forgot“. Alles, was man vorhatte, löst sich auf, es wird Winter in den Gefühlen.

(…)

Er animiert mit seinen Texten zum Nachdenken über gesellschaftliche Prozesse (…)

Schicksale und zwischenmenschliche Beziehungen verpackt Jensen auch in seinen

Liebesliedern in brillante Lyrik mit eingängigen musikalischen Arrangements.

(…)


Pressestimme

Facettenreiches Gewand für vier bedeutende Songs

Axel Ebgels -16. DEZEMBER 2014 | MÜNSTERLÄNDISCHE VOLKSZEITUNG

Die Arbeit an der EP „Silent Travelling“ des norwegischen Singer- und Songwriter Reidar Jensen muss für ihn wohl

eine wahre Herzensangelegenheit gewesen sein. (…) Dass er wiederum die Zusammenarbeit mit Detlef Blanke

gesucht hat, ist natürlich dessen Mitarbeit bei Reidar Jensens zweiter CD „Exit“ zu verdanken. Auch diesmal hat

er seine ganzen künstlerischen und tontechnischen Qualitäten einbringen können, um jedem Song den „letzten“

Schliff zu geben. Bei „Silent Travelling“ erkennt man sofort die Wurzeln beider Musiker bei James Taylor, Arlo

Guthrie, Bob Dylan und Johnny Cash. Aber obwohl sie der guten Singer- und Songwriter-Tradition durchaus ihren

Tribut zollen, zeigt sich bei „Silent Travelling“ ihre eigene ganz persönliche Weiterentwicklung.

So schildert „The Darkness Of My Mind“ das Schicksal eines einsam sterbenden Mannes im Angesicht des Krieges,

ohne sich dabei in Sentimentalität oder überzogene Dramatik zu verlieren. Reidar Jensen ist bei diesem Lied stark

beeinflusst worden von der aktuellen Situation im Nahen Osten und das hinterlässt natürlich Spuren der eigenen

Betroffenheit. Tiefe Gefühle zeigen sich bei „Just A Rainy Day“, das durch Mariska Nijhof am Akkordeon und die

Stimme von Anna Blanke um ganz exquisite Klangfarben bereichert wird. Bei „Changing Of The Seasons“ setzt

er sich mit der Vereinsamung des älter werdenden Menschen auseinander. Das starke lyrische Empfinden von

Reidar Jensen offenbart sich bei „Silent Love Song“, einem der wohl inspirierendsten Liebeslieder aus der Feder

des für seine Authentizität und Natürlichkeit bekannten Musikers. Wer die Songs dieser EP auf sich wirken lässt,

spürt deren Zauber und kann den Alltag vergessen. (…)


Reidar Jensen

August-Heeke-Str. 1

48282 Emsdetten

Tel: 02572 / 85254

info@reidarjensen.com

www.reidarjensen.com

© concept-design Künnemann GmbH + Co. KG, Steinfurt, www.conceptdesign.info, Fotos: Axel Engels, Gunnar A. Pier, Fotolia.com

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