Advent Krone Stmk West_151126

mediaprintjournale

Fotos: Josef Fürbass

Weinkönigin Johanna

II. resümiert: „Das

Weinjahr 2015 bezeichnet

Johanna II.

gerne „als eines wie

aus dem Bilderbuch.

Gesamt gesehen waren

2015 die Voraussetzungen

für einen

tollen Jahrgang gegeben,

und wir dürfen

uns auf wunderbare

Weine freuen!“

WasbrutzeltimOfen?

„...Kinder,kommt undratet,

/was im Ofen bratet!/ Hört,

wie's knallt undzischt. /Bald

wird er aufgetischt, /der

Zipfel,der Zapfel,der Kipfel,

/der Kapfel,der gelbrote

Apfel... “

In der Vorweihnachtszeithat

der Bratapfelwieder Hauptsaison.DieseKöstlichkeitist

ganz einfachzuzubereiten

undschmecktnicht nurden

jüngstenSprösslingen, sondernauchdem

Rest der Familie.Inder

Weststeiermark

verleiht manihr einebesondereNote,

indem manzur

Füllungaus geriebenen Nüssenund

Honig einen Schuss

Kernöl gibt.Wer mag, kann

ihnmit Vanilleeis und/oder

Schlagobersservieren. Auch

da kann dasKernölseine

Spuren hinterlassen!

Foto: ranz

KöniginJohanna II. ausder

Heimat desSchilchers

Wildbach, ein Ortsteil von Deutschlandsberg, gilt als Wiege

des Schilchers. Hier ist auch die Steirische Weinkönigin daheim.

Wir haben Johanna II. auf dem elterlichen Gut besucht.

Johanna Resch–19Jahre

jung,blitzgescheitund

aufAnhiebsympathisch

–wurde am 21. August im

Rahmen der Weinwochein

Leibnitz feierlichgekrönt. Zusammen

mitden Co-HoheitenElisabeth

Kohl ausGroßwilfersdorfund

Madeleine

Legataus Spielfeldfungiertsie

zwei Jahrelang alsBotschafterindes

steirischen Weines im

In-und Ausland.

Im Herbstist der Terminkalender

der Weststeirerin randvoll.

Nach den Weinlesefesten

erfordertendie Junkerpräsentationen

königlichenEinsatz:

„SteirischeWeinkönigin zu

sein, isteineehrenvolle Aufgabe“,

erklärtJohanna II.

beim Foto-Shootingunter

dem Wahrzeichen des Weinguts

Resch, einer Weintraube

ausFassreifen.

„Obdie Aufregungvor einer

Veranstaltung, die Spannung

vorEröffnungsansprachen,

die Fröhlichkeit vonGästen

oder die Zufriedenheit nach

einem tollen Fest –jeder Auftrittfür

sichist etwasBesonderes

undfür mich unvergesslich.

Mirmacht es irrsinnig

viel Spaß,Freude am SteirischenWein

zu vermitteln.“

Dass es ihrder ganz besondere

Saft vonder Blauen Wildbacher

Rebe angetan hat, ist

natürlichauchder Verbundenheit

mitdem Heimatort

geschuldet –und dessen Botschafter,dem

Schilcher.

Vermittlungder Freudeam

SteirischenWein

Im „bürgerlichenLeben“studiertJohanna

ReschinGraz

Rechtswissenschaften, und

auch darauf angesprochen

lässt die Assoziationmit dem

Wein nicht lange aufsichwarten:

„Rechtist in jeder Lebenslage,injeder

Firma,injedem

Berufvon großer Bedeutung

unddaher noch ein sehr

allgemeines Studium. Auch

im Weinbauist dasThema

Rechtein immer wichtiger

werdendes Teilgebiet. Ich

denke,dass sichdas in Zukunftauchinunserem

Betriebsehrgut

miteinander

verbinden lässt.“

Wasverbindet JohannaII.

persönlichmit Wein?

Sehr viel,wie ihre Antwort

ans Lichtbringt: „Ich durfte

gemeinsammit dem Betrieb

meiner Eltern,der ein Jahr

vormeiner Geburt in der heutigenFormgegründet

wurde,

,aufwachsen’. Jetzt sindesbereits19Jahrgänge,

die ich

vomRebschnitt biszur Flasche

begleitenund miterleben

konnte. Die verschiedenen

Facettendes Steirischen Wei-

nesfaszinieren undbegeistern

mich, denn nichtsist so einzigartig

undvielseitigzugleich.

Heuer darf icherstmals

auch im Weingarten und

Keller mitreden undmeine

Meinungeinbringen, wasfür

michschon etwasNeues ist.“

Bin von der Fülle und den

Aromen begeistert!

AproposWein, wiewaren die

Winzer mit2015 zufrieden?

Also sprichtdie kundigeKönigin:

„Das ganze Jahr über

zeigtesichdie Sonnevon ihrerschönstenSeite

undließ

die Traubenheuer wunderbar

reifen. Wasinvielen anderen

Spartender Landwirtschaft zu

großen Schwierigkeiten führte,

der extremtrockeneSommernämlich,

warfür die

Weinstöckekein Problem, da

dieseTiefwurzler sindund die

Wasserspeicherausreichend

gefülltwaren.“ Demneuen

Wein hofiertJohanna II.: „Ich

konnte bereitsweiße undrote

Junker sowieSchilcher-Junkerverkostenund

binvon der

Fülleund den Aromen begeistert.ImGegensatz

zum Jahrgang

2014, der sehr leicht und

frisch war, erwarten unsheuer

kräftige Weinemit tollen

Fruchtbouquets, außerordentlicherTiefeund

sicherauch

spannendem Lagerpotenzial.“

Die Fragenachihrem Favoritenbeantwortet

Johannadiplomatisch:„DerSteirische

Wein istmein Lieblingswein,

denn seineVielfalt ist es,die

michimmer wieder fängtund

begeistert.Ich trinke natürlich

liebend gerneSchilcher.Morillon

undMuskateller sind

auch noch zwei großeFavoritenvon

mir.“

Jeder meiner Einsätzeals

Weinkönigin ist ein Genuss

Wachsen, reifen, genießen.

Lassen sichdieseStadien auch

aufdie Tätigkeiteiner Weinkönigin

übertragen?

„Definitiv.Bei denerstenVeranstaltungenwar

ichnoch

sehr aufgeregt. Mirwar aber

immer klar,dassich mitdieserAufgabe

wachsen werde.

Jetzt genießeich jeden einzelnenEinsatz

alsWeinkönigin.“

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