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2015.12 F a c h m a g a z i n f ü r d e n B a u s t o f f f a c h h a n d e l & B a u m ä r k t e - Frohe Weihnachten! . So baut Österreich!

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D e r Ö s t e r r e i c h i s c h e b a u s t o f f m a r k t

Jg 45

Fachmagazin für den baustofffachhandel & baumärkte

12.2015

Frohe Weihnachten

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1 2 . 2 0 1 5 i n h a l t

8 24

a k t u e l l

Jubiläumsjahr 5

Der ÖBM im 45. Jahrgang

innendämmung mit Ziegel 10

Beste Alternative bei denkmalgeschützten Fassaden

g r e m i e n &

V e r b ä n d e

brückenstadt wien 14

10. Concrete Student Trophy

was war, was kommt 16

Umfrage bei den Landesgremien

h a n d e l

baustoffhandel drängt auf kostensenkung im wohnungsbau 25

Plattform Wohnungsbau

Boooahhh!

Österreichs größte

BAUMESSE

Do 25. Feb., Fachtag

12 . 2015 |

26. - 28. Feb. Publikumstage

Messe Wels


E d i t o r i a l

Baustoff-immigranten

Das abgelaufene Jahr war für den österreichischen Baustoff-Fachhandel kein

gutes. Kaum jemand wollte glauben, dass der Abwärtstrend des 2014er

Jahres weiter geht. Es kam anders.

Mag.Alois Fröstl

Chefredakteur

Gründe dafür sind die altbekannten Verdächtigen: Seit drei Jahren rückläufiges

Bauvolumen, Überkapazitäten der Industrie, Kampf um Marktanteile, Verdrängungswettbewerb,

Aussterben der Häuslbauer, deshalb Preis-und Spannenverfall...

Als neues Phänomen kommt neben den bisher bekannten Tatsachen nun hinzu,

dass in den grenznahen Regionen Ostösterreichs Kleingewerbebetriebe aus unseren

Nachbarländern den heimischen Handwerkern zunehmend das Geschäft wegschnappen.

Und dem Baustoff-Fachhandel gleich mit dazu! Das gilt besonders bei

der dank Förderungsmaßnahmen bisher noch ganz gut laufenden Sanierung privater

Immobilien.

Denn vielfach wird vom slowakischen Trockenbauer die Gipskartonplatte samt Profilen,

vom ungarischen Maurer der Fertigputz, vom tschechischen Fliesenleger der

Kleber und vom slowenischen Maler die Farbe gleich selbst mitgenommen.

Egal ob diese Produkte nun baubehördlich zugelassen sind, CE-Kennzeichen tragen,

den heimischen Normanforderungen und der Bauordnung entsprechen oder

nicht. Die von verschiedensten Interessensvertretern dazu geäußerten Warnungen

und geforderten Überprüfungen bleiben ungehört bzw. unerledigt.

Schöne neue Welt des freien Waren- und Personenverkehrs in der EU. Ist jagut,

aber bitte mit überall gleich geltenden Regeln und Anforderungen. Und vor allem

Einhaltung und Kontrolle derselben! Sonst werden die „Baustoffimmigranten“ zu

einer ernsthaften Bedrohung des mittelständischen Baustoff-Fachhandels in Ostösterreich.

Denn wie bei den menschlichen Immigranten gilt auch hier: Die Dosis

macht das Gift.

4

| 12 .2015


4 5 Jah r e Ö b m

das resümee eines Jahres

Ein Jahr lang haben uns die Geschehnisse

rund um den Baustoffhandel

und die Bauwirtschaft aus

dem Jahr 1971 begleitet. Geprägt von

Neuentwicklungen der Industrien, von

expandierenden Baustoffhändlern, aber

auch von einem massiven Arbeitskräftemangel

war 1971 ein durchaus erfolgreiches

Jahr. Es konnten Gewinne erzielt

werden und es blieb Geld für Investitionen.

Ein Jahr ist wieder um und wir blicken

heute zurück auf das Jahr 2015. Geprägt

von Krisen sämtlicher Art und jeglichen

Ausmaßes, war es für unsere Branche

nicht annähernd erfolgreich wie 1971.

Einzig der Arbeitskräftemangel trotz

höchster Arbeitslosigkeit ist vergleichbar.

Heute werden in neun Landesberufsschulen

Bauproduktefachberater ausgebildet,

die jetzt und auch in Zukunft verantwortungsvolle

Aufgaben im Baustoffhandel

übernehmen sofern sie dort gehalten

werden können.

weihnachten 1971

sonderpostmarke

Mit der Herausgabe der Weihnachtsmarke

wollte die Österreichische

Post sowohl einen liebenswerten

Brauch pflegen als auch einen

bedeutenden Künstler ehren. Es war der

Maler Albrecht Dürer, dessen 500. Geburtstag

1971 gefeiert wurde. Zwar war

Dürer aus Nürnberg, doch fand er in

Kaiser Rudolf II. einen gleichermaßen

leidenschaftlichen Verehrer und Sammler

seiner Kunst. Das Markenmotiv zeigt

eine auf Pergament gemalte Miniatur

von Dürer: „Der Jesusknabe als Erlöser“.

Diese Zeichnung hat der Künstler

auf seiner ersten Wanderschaft nach

Italien als einen Glückwunsch zum Jah-

reswechsel gemalt, womit diese Zeichnung

als frühe Neujahrskarte gilt. Der

Brauch, zum Jahreswechsel Glückwünsche

in schriftlicher Form zu überbringen,

ist allerdings an die 4000 Jahre alt,

was Funde von Papyrusblättern beweisen.

Mit der Erfindung des Buchdruckes

wurde die Glückwunschkarte zum kommerziellen

Erfolg. Die begehrten Weihnachts-

und Neujahrsbillets wurden

auf Papier, Seide und Atlas gedruckt

und teilweise in mühsamer Heimarbeit

prunkvoll verziert, sodass sie vor allem

bei den Damen als originelles Geschenk

galten.

12 . 2015 | 5


4 5 Jah r e Ö b m

Durch Private und Kleinkunden wird

in das Lager eine stärkere Frequenz gebracht,

machen diese Kundengruppen

bereits 20-25 % des Umsatzes aus. Man

geht deshalb dazu über, für den Kleingrundlagen

für die generalplanung moderner

holz- und baustoffhandlungen

1971 hatte der Baustoffhandel Umsatzeinbußen

auf sich nehmen müssen,

da die großen Konzerngesellschaften die

Streckengeschäfte in Zement, Ziegel,

usw. an sich gerissen hatten. Es bestand

nun die Aufgabe, den mittelständischen

Baustoffhandel aus der Sackgasse herauszuführen,

in welcher er sich hinsichtlich

der Geschäftsführung und des Sortiments

befand.

Es war klar, daß die Verluste nur durch

eine stärkere Forcierung des Lagerumsatzes

wettgemacht werden konnten, was

auch eine Umgestaltung des Sortiments

voraussetzte. Die Lager waren dafür jedoch

nicht geeignet.

In den Jahren 1960-1966 wurden vornehmlich

bestehende Lager umgestaltet,

später überwogen dann die Neubauten.

Insgesamt wurden von einem einzigen

Architekten (Johannes Mronz) 170

Neu- und Umbauten von Baustoffhandelslagern

geplant und ausgeführt.

Das Verhältnis von Lager zu Streckengeschäft,

das früher wie 30 zu 70

lag, konnte bei einer großen Zahl von

Firmen umgekehrt werden, sodaß nunmehr

das Lagergeschäft überwiegt.

Der Lagerumsatz kommt aber nicht

von ungefähr. Er hängt mit dem Wandel

im Baugeschehen zusammen. Die Vorfertigung

und der Drang zur besseren

Ausstattung bringen eine Verstärkung

des Anteils der Lagerumsätze mit sich.

Dem rein industriellen Bauen ist besonders

im Wohnbau kein durchschlagender

Erfolg beschieden gewesen. Es

ist jedoch ein Trend zur Verwendung

von vorgefertigten Teilen, wie Fenster,

Türen, Zargen usw. festzustellen. Auch

vorgefertigte Fußböden und Installationsschächte

finden zunehmend Verwendung.

Da diese Elemente genormt

sind, besteht für den Baustoffhandel die

Chance, sie in sein Sortiment aufnehmen

zu können.

Moderne Baustoffe können daher

nicht mehr ausschließlich mit Vertretern

angeboten werden. Hochwertige

Baustoffe müssen mit Demonstration

angeboten und verkauft werden, d.h. in

Ausstellungsräumen gezeigt

werden. Ausstellungsräume

von 600-700 m 2 sind heute

keine Seltenheit mehr. Da

nicht genügend Beratungspersonal

vorhanden ist,

wird man zweckmäßigerweise

große Ausstellungsflächen

für die Darstellung

von Problemlösungen benutzen.

Die Menschen

sind daran gewöhnt worden,

sich selbst zu bedienen.

Sie erwarten, daß sie

an die Ware herangehen und diese angreifen

können.

Die Ausstellungsräume

müssen so gestaltet

sein, daß der Kunde

hineingezogen wird.

Man kann als Leitsatz

festhalten, daß, je größer

ein Ausstellungsraum

ist, umso leichter

auch das Verkaufen fallen

wird.

Betonrohrlager

kunden im Lager einen besonderen Bereich

einzurichten und ihn vom sogenannten

Profikunden wie Baumeister,

Händler, etc. zu trennen.

Wichtigsten Punkte bei der Gestaltung

von Ausstellungsfläche und Lager:

• Vom Gebäude soll eine Werbewirkung

ausgehen

• Die Halle für hochwertige Baustoffe

ist gedeckt und stellt eine erweiterte

Ausstellung dar.

• In den Hallen wird versucht alles in

Palettenregalen zu lagern. Es wird dadurch

eine bessere Ordnung erzwungen.

Drainagerohr-Lager

• Als Hallenkonstruktion werden

hauptsächlich Holzleimbinder verwendet,

die in einer Spannweite bis

25 m wirtschaftlich sind.

• Im oder neben dem Ausstellungsraum

sollte Platz für einen Vortragsraum

geschaffen werden, in welchem

Vorträge für gewerbliche Kunden

stattfinden können.

• Das Verkaufspult im Verkaufsraum

wird nicht neben die Schreibtische

des Verkaufspersonals gestellt, um einen

Einblick der Kunden in vertrauliche

Unterlagen zu verhindern.

• Im Freilager sollte ebenfalls in die

Höhe gestapelt werden.

6

| 12 . 2015


4 5 Jah r e Ö b m

ausschußsitzung des VbÖ 1971

Anfang September 1971 fand in Wien die Herbstsitzung

des Verbandsausschusses des VBÖ statt, bei welcher Präsident

Josef Jung insbesondere die neu gewählten Mitglieder

des Vorstandes begrüßte.

In seinem Bericht zur Marktlage wies der Geschäftsführer

Dr. Ossinger auf die an sich erfreuliche

Umsatzentwicklung im Jahre 1971 hin.

Bedauerlicherweise seien aber die Zahlungseingänge

erneut langsamer geworden. Dies

scheint nicht nur auf eine Unterkaptialisierung

einzelner Baufirmen zurückzuführen zu

sein, sondern vor allem auf den langsameren

Baufortschritt und die schleppende Abnahme und Zahlung

der Auftraggeber.

Hinsichtlich des Trends in der Preispolitik wies Dr. Ossinger

auf den Zug zum Nettopreissystem hin, der sich

mit der Einführung der Mehrwertsteuer noch verstärken

werde.

Der Ausschuß nahm weiter die Berichte über die Gespräche

mit den Baustoffindustrien zur Kenntnis und beauftragte

die Geschäftsführung zu weiteren Interventionen

im Sinne des Fachhandels.

In länderweisen Besprechungen sollen die Wünsche aller

Mitglieder für die weitere Verbandsarbeit festgestellt

werden.

Der VBÖ wird im Jänner 1972 wiederum ein Baustoffhandelsseminar

veranstalten.

Präsident Jung stellte abschließend fest, daß er sich bei

der letzten Wahl der Aufgabe der Interessensvertretung aller

Mitglieder zur Verfügung gestellt habe und bemüht sein

werden, diese Aufgabe bestmöglich zu erfüllen.

staat ist schuldner der bauwirtschaft

Bauen ist im Winter teuer, daher wird ein Teil der tatsächlichen

Mehrkosten durch Beihilfen in der Höhe von

ca. 30,- Schilling pro Mann und Schicht (Produktive Arbeitslosenfürsorge)

abgegolten. So waren im Jänner 1970

47.130 und Jänner 1971 über 50.000 Arbeitskräfte auf

geförderten Arbeitsstellen eingesetzt. Das Bundesministerium

für soziale Verwaltung hat 1969/70 für die gewerbliche

Wirtschaft 61,2 Millionen Schilling eingesetzt und wird

1970/71 hierfür 86,6 Millionen Schilling aufwenden. Die

Förderungsfrist ist im März abgelaufen.

Aber ein halbes Jahr später warten die Firmen noch immer

auf die Erstattung ihrer Winterbaumehrkosten. Die

Baufirmen bekommen nur einen Teil der Wintermehrkosten

ersetzt, das Verfahren ist kompliziert, um nicht

zu sagen bürokratisch. Monatelang muß auf die Refundierung

der Beträge gewartet werden. Im Juli war noch

nicht einmal die Hälfte der Beträge ausbezahlt, sodaß sich

der Wiener Landesinnungsmeister Ing. Hofstädter veranlaßt

sah, die Forderungen der Bauwirtschaft zu präzisieren:

Abgeltung der Produktiven Arbeitslosenfürsorge auf alle

Winterbaustellen, unbürokratische Abwicklung und rasche

Auszahlung der Beihilfen.

Bauwirtschaft für verstärkte Normung:

Baugeschehen kann nur durch verstärkte Normung

und Typisierung rationalisiert werden.

Erhöhte Investitionen ersetzen Arbeitskräfte: Flucht vor dem

Fertigteilbau in

drückenden Arbeitskräftemangel führt verstärkt zu Investitionen mit

Rationalisierungseffekt

Österreich über zehn

Prozent

12 . 2015 | 7


a k t u e l l

energieeffizienz bei historischen Fassaden

die win-win-win chance der innendämmung

Aufwendig gestaltete historische Fassaden sind meist ein hindernis für

umfassende thermisch-energetische Maßnahmen. Das Forschungsprojekt

„Gründerzeit mit zukunft“ www.gründerzeitplus.at.zeigt mit Demo-Projekten in

Wien wie es gehen kann. Der Baustoff Fachhandel sollte das zukunftsträchtige

Geschäftsfeld der Innendämmung nicht links liegen lassen. Aber Vorsicht: Fach

Know how und Beratungskompetenz sind hier ganz besonders gefordert, mahnt

Franz Roland Jany von der GDI, Gemeinschaft der Dämmstoff Industrie ein.

Bild: Ytong

einschwimmen. Multipor Mineraldämmplatten für die

Innendämmung. Mit dem diffusionsoffenen, kapillaraktiven

Innendämmsystem kann der Wärmeschutz von Altbauten so

verbessert werden, dass der energieverbrauch in deutlichem

Maß sinkt.

hISToRISChe BAUKULTUR VeRSUS

KLIMASChUTz

Gründerzeithäuser und -villen sind aufgrund

ihrer kunsthistorischen Bedeutung

ein erhaltenswertes Zeugnis unserer

abendländischen Baukultur. Sie sind vor

allem durch ihre oft prunkvollen Fassaden

und unterschiedlichen Stilelemente

bewahrenswert. Aber sind für Eigentümer

und Mieter die Heizkosten auch

noch leistbar?

SChLeChTe eneRGeTISChe QUALI-

TäT Von GRünDeRzeITGeBäUDen

Entgegen der landläufigen Meinung ist

der Energieverbrauch von Gründerzeithäusern

hoch. Der Heizwärmebedarf

(HWB) liegt bei rund 120 bis 160 kWh/

m 2 a. gegenüber dem heutigen Neubau-

Mindeststandard mit rund 50kWh/m 2 a.

Die rund 600.000 gründerzeitlichen

Wohneinheiten stellen fast 20 Prozent

am Österreichischen Gesamtbestand

dar. Dieses Gebäudesegment sollte also

aus Gründen der Komfortverbesserung

und des Energie- und Klimaschutzes

auch genutzt werden. Ein Aspekt, weshalb

thermisch-energetische Verbesserungen

bei solchen Häusern bisher oft

gescheitert sind, ist die bauschadenssichere

Sanierung von historischen Fassaden

und deren Bauteilanschlüsse.

SPAnnUnGSFeLD UnTeRSChIeD-

LICheR AnFoRDeRUnGen

Gerade im innerstädtischen Bereich

stehen innovativen Modernisierungsmaßnahmen

und Sanierungskonzepten

oft besondere Hemmnisse im Weg,

wie z. B. Denkmalschutzbestimmungen

bzw. Auflagen für städtische Schutzzonen,

aber auch Limitierungen im Mietrecht,

Bautechnikverordnung sowie organisatorische

Barrieren. Sie machen

es schwierig, die vorhandenen Potentiale

zu heben. Das Projekt „Gründerzeit

mit Zukunft“ www.gründerzeitplus.at.

hat nun im Rahmen des Forschungsprogramms

„Haus der Zukunft Plus“

Ergebnisse mit innovativen technischen

und organisatorischen Lösungen erarbeitet.

Ziel ist es, durch die in der Praxis

erprobten Lösungen weitere thermisch-energetische

Modernisierungen

an zu stoßen. Zusätzlich mit umfangreichen

Machbarkeitsstudien zu technischen,

ökonomischen und (miet-)

8 | 12 . 2015


a k t u e l l

rechtlichen Fragen wurden neue Komponenten

und Systemlösungen entwickelt.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien

sind dann in die Umsetzung der

Demonstrationsprojekte in Wien eingeflossen.

Der jährlich erforderliche Heizwärmebedarf

konnte bei allen Projekten

von rund 120 bis160 kWh/m 2 auf unter

30 kWh/m 2 reduziert werden. Ein umfangreiches

Energie- und Komfort-Monitoring

wird zwei Jahre lang die Ergebnisse

dokumentieren. Zusätzliche

Wirtschaftlichkeitsanalysen haben dieses

umfangreiche Leitprojekt zur Modernisierung

von Gründerzeithäusern

abgerundet.

Fazit der Wirtschaftlichkeitsanalysen

ist: Die umfassende Sanierung von

Gründerzeitgebäuden ist im Rahmen

der gegenwärtigen Mietrechtslage nur

unter Inanspruchnahme von Fördermitteln

wirtschaftlich darstellbar.

Dämmen. Wenn es anders nicht geht, werden bei Altbauten die Innenwände gedämmt. Wichtig hierbei

sind Materialien mit Diffusionsoffenheit und kapillarer Leitfähigkeit.

Bild: Isover/Stephan huger

PRAxISTAUGLIChe Innen – DäM-

MUnG hISToRISCheR FASSADen

Derzeit sind folgende Innendämmsysteme

gebräuchlich:

• Dampfdiffusionsdichte Systeme

• Dämmsysteme mit Dampfbremse/

feuchteadaptiver Dampfbremse

• Dampfdiffusionsoffene und kapillaraktive

Systeme

In der Praxis haben sich kapillaraktive

bzw. diffusionsoffene Systeme bewährt.

Dampfdiffusionsoffene Systemen

sind z.B. Kalziumsilikatplatten, Dämmputze,

Schilfrohrplatten mit Lehmputz

oder Mineralschaum-, Holzfaser- und

Korkdämmplatten. Dampfdiffusionsoffene

Systeme können in der Tauperiode

Feuchtigkeit aufnehmen und speichern.

Bei den kapillaraktiven Systemen wird

das Tauwasser in die Verdunstungszonen

transportiert und dadurch können

zu hohe Feuchtigkeitsgehalte verhindert

werden. Für Innendämm-Materialien

sind die Diffusionsoffenheit und speziell

die kapillare Leitfähigkeit besonders

wichtige Eigenschaften. Nur so kann

Feuchtigkeit, von Außen (Witterungsschutz

ist unzureichend, hohe Regenbelastung)

und Kondensat von Innen, die

an der Trennschicht Innendämmung/

Wandbildner auftritt, rasch abgeleitet

werden. Durch diese Eigenschaften kann

Feuchtigkeit nach Außen und nach Innen

abgeleitet werden. Besonderer Aufmerksamkeit

bedürfen die Bauteil-Anschlüsse

bei gegliederten Fassaden mit

Innendämmung, wie Zwischendecken

und dabei insbesondere der Balkenköpfe,

den Zwischenwänden, oberster

Geschoßdecke, der Kellerdecke und den

Fensteranschlüssen. Hier sollten immer

Experten mit bauphysikalischer Erfahrung

zu Rate gezogen werden.

DIe WIn-WIn-WIn- ChAnCe

Thermisch-energetische Sanierungen

sind beispielhafte win-win-win Chancen

im Sinne der Nachhaltigkeit. Umwelt,

Wirtschaft und Gesellschaft profitieren

autor

gleichermaßen durch die vielfältigen positiven

Effekte:

• Bewohner profitieren durch zeitgemäßen

Komfort, geringere Heiz- und

Kühlkosten. Die Gesellschaft profitiert

durch einen städtebaulich aufgewerteten

und zeitgemäßen historischen

Gebäudebestand.

• Die Umwelt profitiert durch weniger

Treibhausgase, weniger Ressourcenverbrauch

und wird so ein wichtiger

Bestandteil eines CO 2

-neutralen Gebäudesektors.

• Die Wirtschaft profitiert einerseits

durch mehr hochwertige Jobs mit

hervorragend ausgebildeten Fachkräften

sowie andererseits durch eine

nachhaltige Aufwertung des historischen

Gebäudekapitalstocks. y

Mag. Franz Roland Jany, MBA

GDI-Gemeinschaft Dämmstoff Industrie

e-Mail: jany@gdi.at

homepage: www.gdi.at

Mariahilfer Straße 123/3

1060 Wien

12 . 2015 | 9


a k t u e l l

althaussanierung

oPTIMALe PRoDUKTeIGenSChAF-

Ten FüR WohnGeSUnDeS RAUM-

KLIMA

Bei einer Innendämmung der Wand

wird der Temperaturverlauf und somit

auch das Diffusionsverhalten in der

Wand stark verändert. Das kapillaraktive,

diffusionsoffene System Porotherm

WDF ist wasserdampfdurchlässig und

in der Lage, anfallendes Kondensat aufzunehmen,

zu speichern und dieses zeitinnendämmung

mit Ziegel

Bei denkmalgeschützten Fassaden, Klinkerfassaden

sowie Gebäuden im ensembleschutz ist eine

nachträgliche Dämmung an der Außenseite des

Bestandsgebäudes vielfach nicht möglich. hier ist

die Verwendung einer Innendämmung eine gute

Alternative zur Verbesserung des Wärmeschutzes.

Oftmals stellt die Innendämmung

aber auch die sinnvollere Alternative

zur Außendämmung dar – vor

allem wenn nur einzelne Wohnungen

innerhalb eines Mehrfamilienhauses gedämmt,

oder einzelne Räume innerhalb

von Gebäuden nur temporär genutzt

werden. Weitere Anwendungen, auch

im Neubau, sind gedämmte Zwischenwände,

Ummauerungen von Kaminen,

Dämmung von Stahlbetonstützen, Attika,

etc.

Bisher gab es dafür keine geeigneten

keramischen Baustoffe. Das neue kapillaraktive

und nachhaltige Innendämmsystem

von Wienerberger soll das ändern.

DIe neUe PoRoTheRM WDF Innen-

DäMMUnG

Die Porotherm WDF sind massive Ziegel,

gefüllt mit dem natürlichen Dämmstoff

Mineralwolle. Erhältlich sind sie

AufmAuern. Der Porotherm WDF-ziegel wird vor die bestehende Wand im Dünnbettmörtelverfahren oder

mit Kleber aufgezogen.

wDf-Ziegel. In den Stärken

8 cm und 12 cm ideal für die

Innendämmung.

in den Wanddicken 8 und 12 cm und

für den Einsatz als kapillaraktive Innendämmung

ohne zusätzliche Folien vorgesehen.

Bei selten genutzten Räumen bewirkt

eine Innendämmung sogar, dass

die Räume schneller und somit energiesparender

beheizt werden können. Die

porige Struktur des mineralischen Baustoffs

ermöglicht eine optimale Feuchtepufferung

im Innenraum und schafft ein

angenehmes Raumklima. Grundsätzlich

können Porotherm WDF-Ziegel gleichermaßen

sowohl zur Innen- als auch

zur Außendämmung eingesetzt werden.

10 | 12 . 2015


AufbAu. eine effektive Innendämmung mit

Porotherm WDF besteht aus (von außen nach

innen): Bestandswand, Innenputz, hinterfüllung und

Porotherm WDF. Als endbeschichtung reicht ein

herkömmlicher Innenputz.

versetzt wieder an den Raum zurück zu

geben. Auch über die kälteren Jahreszeiten

hinweg. Auf Grund der Erhöhung

der Oberflächentemperatur an der Innenwand

bietet dieses System ein angenehmes

Raum- und Wohnklima und ein

behagliches Wohlbefinden bei vergleichbar

niedriger Raumtemperatur.

SChneLLe UnD eInFAChe VeRAR-

BeITUnG

Im Gegensatz zu vielen anderen Dämmsystemen

wird Porotherm WDF nicht

an die Bestandswand geklebt, sondern

im Dünnbettmörtelverfahren oder mit

dem Porotherm Dryfix extra Kleber einfach

und sicher vor der Bestandswand

aufgemauert. Zwischen Bestandswand

und WDF ist ein Abstand von ≥ 2cm

einzuplanen, der vollflächig und hohlraumfrei

mit Porotherm TM Thermomörtel

zu verfüllen ist. Dadurch werden

auch Probleme wie lose Putzstellen vermieden

bzw. können Unebenheiten in

der Bestandswand einfach ausgeglichen

werden. Eine Abdichtung mit Folien ist

nicht nötig.

Nach dem Aufbau kann die Wand direkt

verputzt werden.

Längenausgleichsziegel, optimiertes

Werkzeug und Zubehör wie Flachstahlanker

und Lochbänder komplettieren

das System. Die stabile, äußere Ziegelschale

in Kombination mit einem klassischen

Innenputz ergibt ein überaus

robustes Ergebnis und zeichnet sich daher

durch eine hohe Lebensdauer und

geringe Instandhaltungskosten aus. Für

die Montage von leichten Gegenständen

ist es ein optimaler Befestigungsgrund;

Elektroinstallationen können

ohne Unterkonstruktion verlegt werden.

Im Gegensatz zu anderen marktüblichen

Systemen eignet sich Porotherm WDF

überall dort, wo mechanische Widerstandsfähigkeit

gefragt ist. Lager- und

Turnhallen oder Schul- und Kindergartengebäude

stellen hier nur einen kleinen

Ausschnitt der Einsatzbereiche dar.

Auf Grund der Besonderheiten von

Innendämmungen empfiehlt auch Wienergerber

ausdrücklich die bauphysikalische

Überprüfung und die Verarbeitung

des Systems durch einen

sachkundigen Baumeisterbetrieb. y

roefix.com

RÖFIX RenoFamily

Die Problemlöser am Bau

RÖFIX Renostar ® , RÖFIX Renoplus ® , RÖFIX

Renofinish ® und RÖFIX Renofino ® sind die

vier Produkte der RÖFIX RenoFamily, die als

universelle Problemlöser auf jeder Baustelle

gelten. Durch ihre mineralische, hoch

kalkhaltige Zusammensetzung erreichen

die Produkte der RÖFIX RenoFamily eine

dampfdiffusionsoffene Wirkung und sind

zudem problemlos verarbeitbar.

12 . 2015 |

Bauen mit System


a k t u e l l

die neue sockelsanierung mit stauss ® -Ziegelgewebe

Ziegelgewebe – ewig jung

Das altbewährte Stauss ziegelgewebe könnte bald einen zweiten Frühling

erleben. Die in St.Pölten, niederösterreich, ansässige Firma Stauss-Perlite

Gmbh hat eine neue Form der Sockelsanierung im Altbau entwickelt. „Und

natürlich auch im neubau“, wie sich Mag. Andreas Stefenelli von Stauss -

Perlite zu betonen beeilt.

Egal ob Neubau oder Altbau, egal

ob Holzständerkonstruktion,

massives Mauerwerk oder Mischmauerwerk,

die Stauss-Fassade entkoppelt die

Fassade vom Mauerwerk und ist damit

im höchsten Grade flexibel einzusetzen

ohne eventuelle Bewegungen des Mauerwerks

an das Fassadensystem weiterzugeben.

Auf einfachste Art sind sowohl

ebene Fassadenflächen auf unebenem

Grund, als auch künstlerisch gestaltete

Oberflächen auf glattem Grund möglich“

zeigt sich Stefenelli begeistert.

Darüber hinaus werden auch noch die

Unbrennbarkeit, Schlagfestigkeit und

Diffusionsoffenheit als besondere Vorteile

des Systems erwähnt.

Feuchtigkeitsprobleme alter Bauwerke

werden damit auf klassische Weise über

das Fassadensystem gelöst. Mit dem geeigneten

Putzsystem samt Hinterlüftung

kann die die überschüssige Feuchtigkeit

der Wand einfach abgeführt werden.

AufbAu. Schritt für Schritt der Sockelsanierung

Als Putzträger wird das Stauss-Ziegelgewebe

zum perfekten Putzträger bei der

Sockelsanierung. Es kann mit Hinterlüftung

vor den Sockel gehängt, oder als

massiver Putzträger auf WDV-Systemen

verwendet werden.

Die Stauss Perlite GmbH stellt in

St. Pölten rein mineralische Produkte

aus dem Vulkangestein Perlite her, die

hauptsächlich als Dämmstoffe „Thermo-Fill“,

„Thermo-Floor“, „Thermo-

Plan“ und „Thermo-Roof“, aber auch

zur Bodenverbesserung „Agroperl“, verwendet

werden. Außerdem fertigt das

Unternehmen den Putzträger Stauss-

Ziegelgewebe.

y

Vorher – nAchher. Sockelsanierung mit

ziegelgewebe als Putzträger

12 | 12 . 2015


a k t u e l l

Fast 3.300 arbeitsplätze gerettet

erste standorte eröffnet

Die Eröffnung der neuen OBI-

Märkte ist ein erfolgreicher

Abschluss der Übernahme-Gespräche

zwischen OBI und BauMax“, so AK

Niederösterreich-Präsident und ÖGB

NÖ-Vorsitzender Markus Wieser, der

dabei die Interessen der ArbeitnehmerInnen

vertreten hat. Am 7. Dezember

wurde in Amstetten der erste neue

OBI-Standorten feierlich eröffnet. Insgesamt

konnten fast 3.300 Arbeitsplätze

gerettet werden. „Hier wurde auf Augenhöhe

verhandelt, wovon alle Beteiligten

in höchstem Maße profitierten“,

betonte Wieser.

OBI übernimmt 48 der 65 BauMax-

Märkte in Österreich, 15 davon in

Niederösterreich. 7 Märkte gingen an

Hagebau, ein Markt an Hornbach. 17

OBI-Filialen wurden am 7. Dezember

eröffnet, 17 weitere kommen

am 14. Dezember,

und 14 Standorte am 21.

Dezember hinzu. Für die

ehemalige bauMax-Zentrale in Klosterneuburg

hatte OBI keine Verwendung.

Neben OBI übernehmen auch Hagebau

und Hornbach österreichweit einige Filialen.

Insgesamt werden letztlich von rund

3.800 ehemaligen BauMax-Beschäftigten

fast 3.300 eine neue berufliche

Perspektive finden. „Es wurde hier auf

Augenhöhe miteinander verhandelt, wodurch

ein gutes Ergebnis für alle Beteiligten

erreicht werden konnte. Hier

wurde eindrucksvoll bewiesen, was die

Sozialpartnerschaft für Wirtschaft und

Beschäftigte umsetzen kann. Die Interessen

der Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer wurden dabei von der

Fachgewerkschaft GPA-DJP und der

Arbeiterkammer im Vorfeld eindrucksvoll

vertreten“, so Wieser. Er wünscht

den MitarbeiterInnen viel Erfolg in ihrer

neuen Tätigkeit. „Wir haben in den vergangenen

Wochen sehr intensiv gearbeitet

um die neuen Märkte einzurichten.

Wir freuen uns, dass es jetzt los geht“, so

Franz-Peter Tepaß, OBI-Geschäftsführer

Vetrieb für Zentraleuropa.

Für jene Betroffenen, die vorerst keine

neue Perspektive gefunden haben, wurden

ein Sozialpaket und eine Arbeitsstiftung

umgesetzt. Indes laufen auch nach

wie vor einzelne Übernahme-Gespräche

mit anderen Unternehmen. y

allergie?

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g r e m i e n & V e r b ä n d e

10. concrete student trophy forderte heraus

brückenstadt wien – neuer steg mit naherholung

ende november wurden im

Kuppelsaal der TU Wien die

Preisträger der Concrete Student

Trophy 2015 geehrt. Die heiß

begehrte Trophäe mit einer

Siegerprämie von 4.000 euro für den

ersten Platz gingen an Christopher

emil Kreminger und Dominic

Mimlich (Architektur) sowie ihren

Kommilitonen nikola Markunovic

(Bauingenieurwesen) für ihr Projekt

„Birnerschweb“.

Details zu den Projektarbeiten auf

www.zement.at

1.plATZ für TeAm Der Tu wien für „birnerschweb“. ein pragmatisches, einfaches aber elegantes

Konzept, welches Uferzonen und Brücke in einklang bringt. Mit differierendem Material werden unterschiedliche

Aufenthaltsqualitäten und eindrücke zu verschiedenen Tageszeiten erzeugt.

Die Teams der Einreichungen

„BOU“ und „na thései“ teilen

sich den 2. Platz mit jeweils 3.000 Euro

Preisgeld. Dazu wurden zwei Anerkennungen

mit je 1.000 Euro verliehen. Insgesamt

wurden Preisgelder von 12.000

Euro vergeben.

Zum zehnjährigen Jubiläum der Concrete

Student Trophy war ein für Studenten

besonders schwierig zu gestal-

tendes Projekt ausgeschrieben. Einerseits

wurde der Entwurf einer Wiener Brücke

im landschaftlichen Kontext und andererseits

die interdisziplinäre Zusammenarbeit

angehender Architekten und Bauingenieure

gefordert. Sebastian Spaun,

Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen

Zementindustrie (VÖZ):

„Große Innovationen und wichtige

Durchbrüche gelingen oft nur, wenn

Teilnehmer. Die 10. Concrete Student Trophy forderte angehende Architekten und Bauingenieure heraus.

Im Kuppelsaal der TU Wien wurden die Preisträger für ihre herausragenden entwürfe mit insgesamt 12.000

euro prämiert.

Spezialisten unterschiedlicher Disziplinen

ihr Fachwissen untereinander austauschen

und ihre Erfahrungen gegenseitig

nutzen.“

Die Wettbewerbsaufgabe war ein

Neuentwurf des „Birnerstegs“ in einem

Naherholungsgebiet im 21. Wiener Gemeindebezirk.

y

10 JAhre förDerung inTerDisZiplinären

ArbeiTens. Die Initiatoren DI Felix Friembichler

(GF VÖz i.R.)und Univ. Professor Christoph

Achammer freuen sich mit DI Sebastian Spaun (GF

VÖz) über den zukunftsweisenden Weg der mit der

Concrete Student Trophy eingeschlagen wurde.

14 | 12 . 2015


g r e m i e n & V e r b ä n d e

sanierungsscheck

reduktion der Fördermittel wäre falsches signal

nachdem der Sanierungsscheck gegenüber 2014 heuer bereits von 100 auf 80 Mio. € gekürzt

worden war, ist für das nächste Jahr eine weitere, massive Reduktion der Mittel geplant:

2016 stehen laut aktuellem Budget 43 Mio. € für die thermische Sanierung von Gebäuden zur

Verfügung. Im hinblick auf die aktuelle Arbeitsplatzsituation unterstreicht die Bundesinnung

Bau die enormen hebelwirkungen des Sanierungsschecks.

Nach unseren Berechnungen lösen

100 Mio. € staatliche Förderung

pro Jahr Investitionen von mindestens

650 Mio. € aus“ so Bundesinnungsmeister

Hans-Werner Frömmel. “Damit werden

7.000 Arbeitsplätze in der Bauausführung

sowie in vor- bzw. nachgelagerten

Branchen gesichert und 95 Mio. € an Arbeitslosengeld

gespart. Das bringt dem

Finanzminister 70 Mio. € an Lohnsteuer

und der Sozialversicherung 104 Mio

€ an Beitragszahlungen. Zudem lukriert

der Finanzminister 91 Mio. € Umsatzsteuer

bei Privatgebäuden.“

Laut den Angaben der beiden zuständigen

Ministerien wurden allein 2015

mehr als 17.000 Anträge eingereicht, die

ein Investitionsvolumen von mehr als

570 Mio. € auslösten – mit dem reduzierten

Fördervolumen von 80 Mio. €

wohlgemerkt.

Sogar noch größere Hebelwirkungen

hat das Wirtschaftsforschungsinstitut

(Wifo) in einer Evaluierung der Umweltförderungen

des Bundes für die Jahre

2011 bis 2013 herausgefunden. Im

besagten Zeitraum wurden für Gebäudedämmung

insgesamt 286 Millionen

Euro vom Staat in die Hand genommen.

Dadurch wurden Investitionen in Höhe

von 3,6 Mrd. € angeschoben.

„Mir fehlt beim besten Willen das

Verständnis, wenn gerade bei Modellen

wie dem Sanierungsscheck, bei welchen

der Staat durch Einnahmen aus Steuern

und Sozialversicherungsbeiträgen sowie

weniger Kosten für Arbeitslosenunterstützung

ein Vielfaches einnimmt, der

Rotstift angesetzt wird. Eine Reduktion

der Fördermittel wäre gerade angesichts

der aktuellen wirtschaftlichen Situation

das falsche Signal“, so Frömmel abschließend.

y

Ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit

und geschäftlichen Erfolg im Jahr 2016

wünscht das Landesgremium Wien des Baustoff-,

Eisen-, Hartwaren- und Holzhandels

12 . 2015 | 15


g r e m i e n & V e r b ä n d e

umfrage

was war, was kommt

ein sorgenreiches und enttäuschendes Jahr 2015 geht für den Baustoff-Fachhandel zu ende. Gekennzeichnet

durch bisher nicht für möglich gehaltenen Preiswettbewerb und damit verbundenen ertragseinbußen konnte

es die hoffnungen, die noch zu Jahresbeginn vorhanden waren, nicht erfüllen.

Was der Grund dafür gewesen sein könnte, hat der ÖBM bei den Vertretern des Baustoffhandels in den

Landeskammern in erfahrung zu bringen versucht. Und auch, ob es 2016 endlich besser wird.

STeIeRMARK: eWALD KRonheIM

Leider haben sich die Prognosen bestätigt,

die nach einem schwachen Jahr 2014 für 2015

keine Besserung erwartet haben.

Die schwache Konjunkturlage ,die hohe Arbeitslosigkeit

und die europaweite Verunsicherung

haben die Baukonjunktur stark beeinflußt.

Dazu kommt noch der massive Konkurrenzdruck

ausländischer Gewerke, die unseren

Kunden im Baugewerbe zusetzen.

Für 2016 darf Mann/Frau trotzdem mit leichtem

Optimismus aufwarten.

Die Steuerreform sollte den privaten Konsum

doch ankurbeln und neue Regelungen wie das

Bestbieterprinzip oder das verschärfte Sozialdumpinggesetz

könnten unseren Kunden

doch einen positiven Rückhalt geben.

Gerade in schwierigen Zeiten muss der Baustoff-Fachhandel

aber sich seiner Stärken besinnen

:

Beratungskompetenz, Warenverfügbarkeit,

Baustellenlogistik und Flexibilität sind gefragter

denn je.

Damit werden wir auch 2016 punkten können!

y

WIen: STeFAn eRhARDT

Die Bauwirtschaft hat sich im heurigen Jahr

keinesfalls so entwickelt, wie ursprünglich

angenommen. Die gesamte Branche liegt bei

-10% bis +/- 0; punktuell und regional unterschiedlich.

Ganz besonders schlimm hat der

Umsatzrückgang den Großraum Wien getroffen

– fehlende Großobjekte und viel zu wenig

Wohnungsbauten. Auch im Sanierungsbereich

waren die Investitionen verhalten.

Das Zahlungsverhalten der Kunden hat sich

leicht verschlechtert.

Vorschau 2016:

Aufgrund mehrerer Großobjekte (Bank Austria,

Seestadt Aspern, Projekt Belvedere) und

der sogenannten „Wohnungsoffensive für

Wien“, sollte sich die Situation verbessern.

Im Sanierungsbereich sollten die Rahmenbedingungen

gleich bleiben.

Insgesamt kann man für 2016 – wahrscheinlich

– kein Wachstum erwarten. y

KäRnTen: ChRISToPh GReSSeL

1. Abschaffung der Wohnbauförderung oder

Zweckbindung derselbigen.

2. Reduktion auf eine bundesweite Bauverordnung

und eine Durchforstung derselbigen.

3. Steuerliche Gleichstellung der gemeinnützigen

und gewerblichen Bauträger, und

eine Entpolitisierung derselbigen.

4. Eine bundesweite Agentur für sämtliche

Förderungen in Österreich, Stichwort

Transparenz.

5. Für Bauleistungen eine reduzierte Mehrwertsteuer.

Das würde den Aufwand, den (gewerblichen

und politischen) Pfusch und die Kosten senken.

y

16 | 12 . 2015


g r e m i e n & V e r b ä n d e

nIeDeRÖSTeRReICh: SUSAnne üBeLLACKeR

2015 war der niederösterreichische Baustoffhandel

gefordert um die schwierigen

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu

bewältigen. Unsicherheiten, steigende Arbeitslosigkeit,

sinkende Heimwerkerquote

und große Insolvenzen haben zu Turbulenzen

am Markt geführt und die Wirtschaft

geschwächt.

2016 wird voraussichtlich nicht einfacher

werden. Die Politik lässt auf die versprochene

Wohnbauoffensive warten, verteuert aufgrund

neuer Verordnungen (Stellplatzverordnung,

Brand- und Schallschutznormen, Barrierefreiheit,

…) die Baukosten und erschwert durch

bürokratische Hürden den Arbeitsalltag. Der

Rückgang und die fehlenden Aufträge führen

zu einem enormen Verdrängungswettbewerb

und dies wiederum zu einem Spannenverlust.

Ein schneller Start der Wohnbauoffensive und

eine Zweckbindung der Wohnbauförderung

könnten Impulse setzen damit die Bauwirtschaft

wieder in Schwung kommt. Aufgrund

des zu erwartenden Zuzugs werden neue

Wohneinheiten notwendig sein. y

BURGenLAnD: MIChAeLA KoCh

Das Jahr 2015 schließt für den burgenländischen

Baustoffhandel mit einem Umsatzrückgang

gegenüber dem Vorjahr. Vor allem

im Süden blieben Investitionen sowohl im gewerblichen

als auch privaten Bereich aus. Die

Schließung größerer Betriebe und die dadurch

bedingte Verringerung der Kaufkraft hat sich

sowohl auf den privaten Hausbau als auch die

Sanierung negativ ausgewirkt.

Dieser Effekt wird sich auch im kommenden

Jahr negativ auswirken. Da auch im gewerblichen

Bereich bis dato Bauvorhaben fehlen,

sieht der Süden derzeit nicht besonders positiv

ins neue Jahr.

Im Norden scheint es 2016 zu einer leichten

Erholung zu kommen, die Gewerbebetriebe

sind mit der Auftragslage für das 1. Quartal

relativ zufrieden. Der Wohnungsbau der

Siedlungsgenossenschaften wird sich ebenfalls

positiv auf den Baustoffhandel auswirken. Im

Privatbereich ist der Baustoffhandel nach wie

vor mit günstigeren Produkten aus dem Ausland

konfrontiert, die nicht den österreichischen

Normen entsprechen. Hier hofft der

burgenländische Baustoffhandel, daß die jahrelangen

Bemühungen des Landesgremiums

endlich greifen und die Kontrollen verstärkt

werden.

y

SALzBURG: heInRICh WIMMeR

Bis vor zwei Jahren waren wir von den stetig

steigenden Baustoff-Umsätzen verwöhnt.

Bereits 2014 stagnierten die Absatzmengen

mehr oder weniger, so auch dieses Jahr. Je

nach Aggressivität am Markt war die Entwicklung

der Baustoffhändler leicht unterschiedlich

– in Summe gesehen waren aber in Salzburg

beim Materialverbrauch keine Zuwächse

zu verzeichnen.

Im ersten Halbjahr 2015 war die Bautätigkeit

wesentlich geringer als im Vorjahr. Gab es im

Jahr 2014 ein „großes Sommerloch“, so wurde

in diesem witterungsbedingten tollen Sommer

vieles wieder aufgeholt.

Die letzten Monate verliefen in Salzburg stabil

gut. Trotz guter Witterung werden die Vorjahreszahlen

nur schwer erreicht werden.

Um den Konjunkturmotor „Bau“ wieder anzukurbeln,

sind vor allem rasche politische

Entscheidungen gefragt. Derzeit bleiben viele

Projekte liegen.

Die öffentliche Hand ist seit einiger Zeit auf

Sparkurs unterwegs. Der Privatbereich sowie

die Tourismusbranche sind nach wie vor die

tragenden Säulen.

Wohnungs(aufhol)bedarf bzw. „leistbares

Wohnen“ sind auch in Salzburg ein Dauerthema.

Etwas Hoffnung wecken die vom Land Salzburg

freigegebenen € 100 Mio. Wohnbauförderung.

Große Sorgen bereitet die stetig steigende

Arbeitslosigkeit (fast 10 %).

Ein Wirtschaftswachstum von 1,5 – 2 % wie

seit einigen Jahren angekündigt, könnte etwas

Entspannung bringen.

Hoffen wir darauf …….

y

12 . 2015 | 17


g r e m i e n & V e r b ä n d e

oBeRÖSTeRReICh: JohAnn eISL

Die derzeitige Situation im Baustoffhandel ist

wenig bzw. nicht zufriedenstellend.

Steigende Kosten treffen auf, auch weiterhin,

stagnierende Märkte!

Der Bereich Gebäudedämmung ist definitiv

rückläufig, die Hersteller von VWS Fassaden

melden starke Rückgänge und die Preise dazu

verfallen ins uferlose.

Von Seiten der Politik sind hier keine Maßnahmen

zu erwarten, die Situation wird von

den Verantwortlichen nicht aufgegriffen, es

gibt keine spürbaren Impulse aus dem öffentlichen

Sektor.

Im Privatkundengeschäft werden die Karten

durch den Abgang von Baumax neu gemischt

werden.

Ausblick

Das kommende Jahr wird sich nicht wesentlich

vom heurigen unterscheiden. Der

Baustoffhandel kann sich meiner Meinung

nach nur durch besseren Service, bessere Logistik,

hochwertigeren Produkten und vor allem

gutes Kostenmanagement über Wasser halten.

Der Dämmstoffmarkt verbleibt ohne Wachstum,

es herrscht ein brutaler Preiskampf

sowohl bei der Dämmrolle als auch beim

Schaumstoff (wie auch schon in den Vorjahren

beschrieben).

Es bleibt trotzdem im Bereich Sanierung die

sogenannte Innendämmung ein Hoffnungsmarkt

als wirkungsvolle Maßnahme zur Innensanierung

von Altbauten.

Vor allem im Baustoffhandel ist beste Fachberatung

durch ausgebildetes Personal unabdingbar.

Leider erweist sich auch die Akquisition von

kompetentem und geeignetem Fachpersonal

als sehr schwierig. Trotz höchster Arbeitslosigkeit

ist praktisch niemand zu finden.

Gerade im kommenden Jahr müssen wieder

große politische Hürden vom Markt bewältigt

werden. Statt eines dringend geforderten Bürokratieabbaus

behindern den Wettbewerb im

neuen Jahr Mehrwertsteuererhöhung, Registrierkassenpflicht

und vieles mehr.

Man kann nur auf die propagierte Belebung

des Privatkundensektors durch die neue

Lohnsteuersenkung hoffen!

„Wenn Wohnen wieder leistbar wird kann

mehr Kaufkraft in die Wirtschaft fließen.“

Es gibt zwar jetzt angehende Bestrebungen die

Normenflut, die strengen Vorschriften beim

Brandschutz, verpflichtend vorgeschriebene

Gemeinschaftsflächen sowie Energiestandards

in Österreich einzudämmen. Einerseits weil

der Wohnbau dadurch zu teuer wird andererseits

um wieder etwas wettbewerbsfähiger

zu werden. Eine Initiative hierzu wäre sehr

wichtig, jedoch kann man sich realistischer

Weise eine rasche Entscheidung auf Grund

der Bürokratie in Österreich nicht erwarten. y

VoRRARLBeRG: JULIUS MooSBRUGGeR

Die Umsätze konnten gegenüber der letzten

Erhebung deutlich gesteigert werden. Zu 20

% wurde von einem Umsatz-Minus über 5 %

und zu 10 % bis zu 5 % berichtet, während

30 % der Befragten stabile Umsätze, 10 % ein

Umsatzplus bis zu 5 % und 30 % ein Umsatzplus

über 5 % auswiesen.

Die Preise haben sich etwas stabilisiert und

waren bei 33 % der Befragten meist bis zu 5

% sinkend, bei 60 % stabil und bei 7 % gab es

einen stärkeren Preisauftrieb. Die Deckungsbeiträge

haben sich etwas verbessert und wurden

von 40 % der Befragten als fallend, von

50 % als stabil und von 10 % als besser berichtet.

Auch beim Zahlungsziel von gewerblichen

Kunden eine leichte Entspannung, eine

Verlängerung wurde von ca. 1/3 der Befragten

ausgewiesen. Im Einzelhandel wurden von

50 % der Befragten Rückgänge bei der Kundenfrequenz

berichtet, bei 30 % war diese stabil

und 20 % konnten sich über mehr Kunden

freuen. Die Erwartungen in das nächste Halbjahr

sind vorsichtig optimistisch. Knapp 25 %

der Befragten erwarten in der kalten Jahreszeit

eine rückläufige Entwicklung, knapp 40 % einen

stabilen und knapp 40 % einen besseren

Geschäftsgang.

y

18 | 12 . 2015


V B Ö - F Ö r d e r e r

VBÖ –Fördernde Mitglieder

In Zeiten der Krisen

Wie das WIFO Anfang Dezember berichtet belebt sich die Konjunktur in Österreich nur geringfügig.Vor allem der

private Konsum entwickelt sich schwach. Der WIFO-Konjunkturtest zeigt aber auch eine leichte Verbesserung der

Unternehmenseinschätzung.Andererseits verschlechtert sich das Verbrauchervertrauen.

Im 3. Quartal 2015 nahm das BIP gegenüber dem Vorquartal um 0,3 %zu. Die Bauinvestitionen gingen im 3. Quartal

jedoch neuerlich zurück, die Schwäche der österreichischen Baukonjunktur ist also noch nicht überwunden. Anders

als in Deutschland und in mehreren anderen europäischen Ländern nahm der private Konsum in Österreich auch im 3.

Quartal kaum zu. Das Konsumentenvertrauen verschlechterte sich seit dem Frühjahr 2015 deutlich und erreichte im

November den niedrigsten Stand seit der Krise 2008/09. Daher dürfte die Konsumnachfrage der privaten Haushalte auch

in den nächsten Monaten schwach sein. Allerdings könnten von der Flüchtlingsmigration sowie von der Steuerreform,

die Anfang 2016 in Kraft tritt, merkliche Impulse für den Konsumenten ausgehen. Die zurückhaltende Entwicklung des

privaten Konsums wird auch durch die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst.

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise –seit nunmehr acht Jahren bemüht sich Österreich die Konjunktur wieder

in Schwung zu bringen. Dabei ist es ganz besonders wichtig,dass man Partner hat, denen man vertrauen kann. Partner,

die auch in schwierigen Zeiten zu der Partnerschaft stehen. Der Österreichische Baustoffhandel hat solche Partner!

ARDEX Baustoff GmbH

A-3382 Loosdorf •Hürmer Straße 40

Tel. +43 (0)2754 7021-0

Fax+43 (0)2754 2490

office@ardex.at

ARDEXAustria www.ardex.at

Avenarius-Agro GmbH

A-4600 Wels •Industriestraße 51

Tel. +43 (0) 7242 489-0 •Fax-DW:5700

office@avenariusagro.at

www.avenariusagro.at

Botament Systembaustoffe GmbH &CoKG

A-3442 Langenrohr •Tullner Str.23

Tel. +43 (0)22 72 67481•Fax-DW:35

www.botament.at

AUSTROTHERM GmbH

A-2754 Waldegg •Friedrich-Schmid-Straße 165

Tel. +43 (0)2633 401-0 •Fax-DW:111

www.austrotherm.com

Karl Bachl Ges.m.b.H.

Handelsniederlassung

A-4782 St. Florian •Badhöring 35

Tel. +43 (0)77 12 46 61-0

Fax+43 (0)77 12 49 12

verkaufsbuero@bachl.de

www.bachl.at

Wopfinger Baustoffindustrie GmbH

A-2754 Waldegg •Wopfing 156

w&p Baustoffe GmbH

A-9020 Klagenfurt •Baumit Straße 1

Baumit Baustoffe GmbH

A-4820 Bad Ischl •Linzer Straße 8

12 .2015 | 19


V B Ö - F Ö r d e r e r

Bramac Dachsysteme International GmbH

A-3380 Pöchlarn •Bramacstraße 9

Tel. +43 (0)2757 4010-0

office@bramac.com

www.bramac.at

Fermacell GmbH

Zweigniederlassung Österreich

A-2351 Wr.Neudorf •Brown-Boveri-Str.6/4/24

Tel. +43 (0)2236 42506

Fax+43 (0)2236 42509

www.fermacell.at

Knauf Insulation GmbH

A-9586 Fürnitz •Industriestraße 18

Tel. +43 (0)4257 3370-0

Fax+43 (0)4257/3370-2300

E-Mail: info.at@knaufinsulation.com

www.knaufinsulation.at

Büsscher &Hoffmann GmbH

A-4470 Enns

Gewerbegebiet Fabrikstraße •Fabrikstraße 2

Tel. +43 (0)7223 82323-0 •Fax-DW:42

office@bueho.at

www.bueho.at

Häusler GmbH

A-2351 Wr.Neudorf •Ricoweg 3

Tel.: +43 (0)2236 62646

Fax: +43 (0)2236 62929

noe@haeusler.co.at

www.haeusler.co.at

Bauhütte Leitl-WerkeGmbH

4070 Eferding •Leitl-Straße 1

Tel. +43 (0)7272/2444-0

www.leitl.at

Capatect Baustoffindustrie GesmbH

A-4320 Perg •Bahnhofstraße 32

Tel. +43 (0)7262 560-0 •Fax-DW:1500

info@capatect.at

www.capatect.at

Domoferm GMBH

A-2230 Gänserndorf •Novofermstraße 15

Tel. +43 (0)2282 8400-0

Fax+43 (0)2282 8400-70 132

office@domoferm.com

www.domoferm.com

Hörmann Austria GmbH

Tore •Türen •Zargen •Antriebe

5310 Mondsee •Gewerbestrasse 23

Tel. +43 (0)6232 27600

info@hoermann.at

www.hoermann.at

Internorm Fenster GmbH

A-4050 Traun •Ganglgutstraße 131

Tel. +43 (0)7229/770-0 •Fax-DW:3045

www.internorm.at

Lias Österreich GesmbH

A-8350 Fehring •Fabrikstraße 11

Tel. +43 (0)3155 2368-0, Fax-DW:20

www.liapor.at

MOLDAN Baustoffe GmbH &CoKG

5431 Kuchl •Kellau (Moldanstraße) 75

Tel. +43 (0)6244/44 12-17

Fax+43 (0)6244/44-12-45

moldan@moldan-baustoffe.at

www.moldan-baustoffe.at

Entrematic Austria GmbH

A-4174 Niederwaldkirchen •Drautendorf 58

Tel. +43 (0)7231-3128-0, Fax-DW 3123

www.entrematic.at

SAINT-GOBAIN ISOVER Austria GmbH

A-2000 Stockerau •Prager Straße 77

Tel. +43 (0)2266 606-0 Fax-DW:104

www.isover.at

Murexin AG

A-2700 Wiener Neustadt

Franz von Furtenbach Straße 1

Tel.: +43(0)2622-27 401-0 •Fax: 173

info@murexin.com

www.murexin.com

20 | 12 .2015


V B Ö - F Ö r d e r e r

Pipelife Austria GmbH &CoKG

A-2355 Wr.Neudorf •IZNÖ-Süd, PF 54

Tel. +43 (0)2236 6702-0 •Fax-DW 670

office@pipelife.at

www.pipelife.at

Sopro Bauchemie GmbH -Austria

A-4481 Asten •Lagerstraße 7

Tel. +43 (0)7224 67141-0

Fax+43 (0)7224-67181

marketing@sopro.at

www.sopro.at

URSA Dämmsysteme Austria GmbH

A-1230 Wien

Lemböckgasse 49/C/Top C1-1

Tel. +43 (0)1 86 55 766-0 •Fax DW 91

office-at@ursa.com

www.ursa.at

Profibaustoffe Austria GmbH

A-2115 Ernstbrunn •Mistelbacher Straße 70-80

Tel. +43 (0)2576/23 20-19

Fax+43 (0)2576/23 20-80

office@profibaustoffe.com

www.profibaustoffe.com

Dichten –Isolieren –Kleben

Soudal Österreich GmbH

A-4300 Sankt Valentin •Langenharterstraße 3

Tel. +43 (0)7435 59065, Fax+43 (0)7435 59087

scheibmayr@soudal.com

www.soudal.com •www.fixall.eu

Saint-Gobain Weber Terranova GmbH

A-1230 Wien •Gleichentheilgasse 6

Tel. +43 (0)1 66150

marketing@weber-terranova.at

www.weber-terranova.at

Saint-Gobain Rigips Austria GesmbH

A-8990 Bad Aussee •Unterkainisch 24

Tel. +43 (0)3622 505-0

Fax+43 (0)3622 505 430

rigips.austria@saint-gobain.com

www.rigips.com

Steinbacher Dämmstoff GmbH

A-6383 Erpfendorf •Salzburgerstraße 35

Tel. +43 (0)5352 700-0

Fax+43 (0)5352 700-530

office@steinbacher.at

www.steinbacher.at

Wienerberger Ziegelindustrie GmbH

A-2332 Hennersdorf •Hauptstraße 2

Tel. +43 (0)1 605 03-0 •Fax: -99

office@wienerberger.at

www.wienerberger.at

Rockwool Handelsgesellschaft m.b.H.

A- 1120 Wien •Eichenstraße 38

Tel.:+43 (01)797 26-0

Fax:+43 (01)797 26-29

info@rockwool.at

www.rockwool.at

Schiedel GmbH

A-4542 Nußbach •Friedrich-Schiedel-Str.2-6

Tel. +43 050-6161 100 •Fax +43 050-6161 111

info@schiedel.at

www.schiedel.at

WEITERE FÖRDERER. Aco Passavant, Ampack HandelsgmbH, Bauder,Bitbau Dörr,Eder Ziegelwerke,

Finanlit Steinpflege GmbH, Fränkische Rohrwerke, Häusler GmbH, Knauf Ges.m.b.H., Lafarge Zementwerke

GmbH, Onduline, Pololast GmbH &CoKG, Protektor Bauprofile GmbH, Röfix, Scherf GmbH, Semmelrock

GmbH, Sika Österreich Ges.mbH, Siniat GmbH, SPZ Zementwerk Eiberg,Strasser Steine GmbH, Swisspor

GmbH, Tondach Gleinstätten AG,Velux Österreich GmbH, Villas Austria GmbH, Webersberger Quarzolith

GmbH, Weissenböck Baustoffwerk Ges.mbH, Wippro Wipplinger,Xella Porenbeton GmbH, Ziegelwerk

Pichler

12 .2015 | 21


m e n s c h e n

bosch Power tools in Österreich

Demirhan Büyükataman (51) zeichnet seit

01. September 2015 für den gesamten Vertrieb

von Bosch Power Tools in Österreich

verantwortlich. Seit Februar 2001 hat er die

Funktion des Vertriebsleiters Großfläche Österreich

im Bosch-Bereich Power Tools inne.

Nun wurde sein Verantwortungsbereich um

den Bereich Fachhandel erweitert. Der erfahrene

Manager ist seit 24 Jahren in unterschiedlichen

Funktionen und Bereichen bei

Bosch tätig – so auch in Deutschland und der

Türkei.

y

geschäftsführer-wechsel bei schiedel Österreich

Johannes Kaindlstorfer, Geschäftsführer

Schiedel Österreich und Deutschland, verlässt

das Unternehmen zum Jahresende, um

sich neuen Herausforderungen zu stellen. Johannes

Kaindlstorfer war insgesamt 27 Jahre

in verschiedenen Führungspositionen bei

Schiedel erfolgreich tätig. Seine Position wird

nicht neu besetzt.

Ab dem 1. Januar 2016 leiten die bereits bewährten

Geschäftsführer Dr. Frank Herrmann

und Johannes Kistler – ergänzt um jeweils einen

Geschäftsführer – das Unternehmen in

den beiden Ländern.

Dr. Frank Herrmann, Präsident Schiedel International,

wird weiterhin als Vorsitzender

der Geschäftsführung Schiedel Österreich

und Deutschland agieren. Johannes Kistler

leitet als Geschäftsführer weiterhin die Ressorts

Finanzen und Personal in beiden Ländern.

Dem bisherigen Geschäftsführer für Vertrieb

in Österreich, Dr. Josef Zeilinger, der Schiedel

nach 15 Jahren mit Ende März 2016 verlässt,

folgt Franz Nürnberger als Geschäftsführer

für Vertrieb und Marketing. Er tritt seine

neue Position bei Schiedel Österreich am 1.

März 2016 an. Franz Nürnberger ist bereits

seit drei Jahrzehnten in der Baustoff-Branche

sehr erfolgreich tätig.

y

frAnZ nürnberger

Josef Zeilinger

JohAnnes KAinDlsTorfer

22 | 12 . 2015


m e n s c h e n

thomas marx wechselt zu rwa

Die RWA Raiffeisen Ware Austria AG ist Franchisegeber

für Lagerhäuser in den Bereichen

Baustoffe sowie Haus- & Garten. Diese Funktion

übt sie über das Tochterunternehmen

AFS Franchise-Systeme GmbH aus, das rund

80 Mitarbeiter beschäftigt.

Zum neuen Geschäftsführer der AFS wurde

mit 1. November 2015 Thomas Marx bestellt.

Dieser ist in Zukunft federführend für eine

fortgesetzt erfolgreiche Positionierung und

Weiterentwicklung der Baustoff-Fachzentren

sowie Bau- und Gartenmärkte von rund 50

Lagerhaus-Genossenschaften verantwortlich.

„In Zukunft gilt es vor dem Hintergrund des

gesellschaftlichen Wandels sowie einem neu

geordneten Marktumfeld insbesondere die

Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und

sich erfolgreich auf die Digitalisierung einzustellen.

Darauf legen wir gemeinsam mit

den Lagerhäusern als unseren Partnern den

Fokus.“

Marx übernimmt zudem ab sofort auch das

Eigenmarken-Management der RWA Raiffeisen

Ware Austria AG. Das Portfolio umfasst

dabei mehr als 10 Eigenmarken, die über

Franchisenehmer wie die Lagerhäuser vertrieben

werden. Hierzu zählen etablierte und erfolgreiche

Marken wie die Marke OKAY im

Segment Garten, die Marke Werkstoff für

moderne Arbeitskleidung oder die Trachtenmarke

Wild & Wald.

Marx hatte im Laufe seiner Karriere verschiedene

Management-Positionen in Handelsunternehmen

in Österreich als auch in CEE

inne. Dieser verfügt insbesondere über eine

genaue Branchenkenntnis des österreichischen

Baustoffhandels bzw. des heimischen Heimund

Gartensegments. Zuletzt war Marx Vorsitzender

der Geschäftsführung bei bauMax

Österreich.

y

Zentrales marketing unter neuer leitung

Carl Otto Bengtsson wird ab 1. Januar 2016

neuer Leiter des Zentralen Marketings bei der

PCI Europa.

Bengtsson kommt von der BASF Construction

Chemicals Europe AG, Schweiz, wo er

seit 2006 verschiedene leitende Marketingund

Vertriebsfunktionen im internationalen

Umfeld ausgeübt hat. So leitete er unter anderem

bis 2014 das BASF-Geschäft mit Chemikalien

für die Bauindustrie in Skandinavien.

Bengtsson folgt auf Klaus Theobald, der die

PCI zum Jahresende verlässt und neue berufliche

Herausforderungen sucht.

Klaus Theobald leitete das Zentrale Marketing

der PCI seit 2003 und hat in dieser Funktion

entscheidend dazu beigetragen, die Marke

PCI als führende Premiummarke im Markt

für bauchemische Produkte zu verankern. y

12 . 2015 | 23


m e n s c h e n

mag. karl aigner verabschiedete sich feierlich als

geschäftsführer von Pipelife austria

Unter dem Motto „Abschied ist eine Tür in

die Zukunft“ lud Mag. Karl Aigner am 5.

November 2015 rund 100 - größtenteils langjährige

- Geschäftspartner in das Restaurant

Gallo Rosso in Laxenburg ein. In diesem feierlichen

Rahmen verabschiedete er sich als Geschäftsführer

von Pipelife Austria. Mit 1. Mai

2015 wurde Aigner zum Regional Manager

Central Europe/Balkans der Pipelife Gruppe

ernannt, die zu 100 % der Wienerberger gehört.

Im Rahmen des Management Commitees

hat er die Verantwortung für zehn Länder

in Zentral- und Südosteuropa, inklusive

Österreich. Beim führenden österreichischen

Kunststoffrohrhersteller Pipelife Austria war

Aigner seit Jahrzehnten sehr erfolgreich tätig,

seit 2004 als Geschäftsführer.

FeSTLICheS DInneR - InFoRMATIVeS &

UnTeRhALTSAMeS PRoGRAMM

Schon die Gästeliste spiegelte Aigners aktives

und verantwortungsvolles Engagement in den

diversen Branchengremien (ÖVGW, GRIS,

VBÖ, IKR, ÖAKR, ÖGA) wider. Judith

Weissenböck (ORF NÖ) führte als Moderatorin

durch den Abend, an dem Wegbegleiter

und Mentoren wie der CEO der Pipelife

Gruppe, Niels Rune Solgaard Nielsen, auf

der Bühne zu Wort kamen. Im Rahmen des

sowohl informativen als auch unterhaltsamen

Programms ließ Aigner die Stationen seiner

Karriere sowie die Entwicklung von Pipelife

Austria Revue passieren und gab schließlich

die Rezeptur für den Erfolg des größten österreichischen

Kunststoffrohrproduzenten preis:

starke Marke, Innovationen, strategische Allianzen

mit Partnern, eine effiziente Produktion

in Österreich, hohe Qualität der Produkte

und Prozesse, engagierte Mitarbeiter und beste

Kundenbeziehungen. Kontinuität spielte

in der Führung des Unternehmens stets eine

große Rolle. Einen Auftritt vor dem Mikrofon

hatten daher der neue Geschäftsführer

von Pipelife Austria, Mag. Franz Grabner,

sowie die Vorgänger von Karl Aigner. Sehr

persönliche Anmerkungen brachten Freunde

aus Jugendtagen, Landesrätin Mag. Barbara

Schwarz und der Vizepräsident des Österreichischen

Gemeindebundes Bgm. LAbg. Mag.

Alfred Riedl, ein.

Musikalisch umrahmt wurde das Fest von den

„Twelve o’clock tales“ mit Karl Aigners Tochter

Katharina und Johanna Ziegler. y

gäsTe. Auch VBÖ-Präsident Leonhard

helbich-Poschacher würdigte

Karl Aigner

pipelife. Mag. Karl Aigner mit seinen Vorgängern Prof. DI eduard Figwer, Dr.

hubertus Liepelt, Dkfm. erich Wach sowie nachfolger Mag. Franz Grabner

runDer Tisch. Partner aus dem handel gaben sich die ehre beim Abschiedsevent

von Karl Aigner

24 | 12 . 2015


h a n d e l

Plattform wohnungsbau

baustoffhandel drängt auf kostensenkung

im wohnungsbau

eine neu formierte „Plattform Wohnungsbau“ mit Vertretern

von Bauträgern, Immobilienwirtschaft und Baustoffhandel

und-industrie drängt auf kostendämpfende Maßnahmen,

damit Wohnen weiterhin leistbar bleibt. Der Verband der

Baustoffhändler Österreichs VBÖ ist über die Initiative

ProBauen in der Plattform vertreten.

Besonders die überzogenen Baunormen und Vorschriften,

aber auch die explodierenden Grundstückspreise speziell

in Ballungsräumen, werden als Kostentreiber erkannt. Der enorme

Grund- und Baukostenanstieg in den letzten Jahren betreffe

gewerbliche wie gemeinnützige Bauträger gleichermaßen,

betonten Proponenten der Initiative in einer Pressekonferenz.

Baukostensenkende Maßnahmen seien deshalb ein Gebot der

Stunde.

Obmann Karl Wurm vom Verband der gemeinnützigen Bauvereinigungen

GBV verwies darauf, dass die Baukosten in den vergangenen

zehn Jahren um 46 Prozent auf mehr als 2.000 Euro/

m2 Nutzfläche gestiegen sind. Ein Drittel des Anstiegs sei allein

durch zusätzliche Qualitätsstandards oder Regeln für Brandschutz,

Barrierefreiheit oder die Energetik verursacht.

Diese zusätzlichen 200 Euro entsprächen umgelegt auf die Monats-Wohnungsmiete

einen Euro pro m 2 , also bei 70 m 2 um 70

Euro im Monat mehr. Parallel seien die mittleren Realeinkommen

leicht gesunken, im untersten Einkommensquartil stärker.

„Wir müssen aufpassen, dass sich Bauen nicht über die Bauordnung

hinaus verteuert“, warnte der GBV-Obmann: „Die

Kostengünstigkeit sollte im Zentrum stehen. Bei der geforderten

Superqualität wird leider nicht differenziert. Die Überdrüber-

Dinge können wir uns fast nicht mehr leisten.“ Auch bei den

steigenden Grundpreisen müsse etwas passieren, denn das unfinanzierbare

Delta werde immer größer.

eS MUSS eInFACheR UnD BILLIGeR WeRDen

GBV-Obmann-Stellvertreter Alfred Graf verwies auf die kostspieligen

Aufzugseinbauten, die vielleicht nicht überall nötig

seien. Bei Bauklasse-II-Häusern in Gemeinden in NÖ etwa (mit

einem Dutzend oder mehr Wohnungen pro Gebäude) koste die

Errichtung eines Aufzugs 40.000 Euro, im Betrieb seien dann

jährlich nochmals mehrere tausend Euro nötig. Das alles müsse

letztlich der Mieter tragen.

Wohnen müsse „auch deshalb leistbar bleiben, damit der Wirtschaft

nicht Kaufkraft entzogen wird, wenn mehr als ein Drittel

des Haushaltseinkommens fürs Wohnen aufgewendet werden

muss“, meinte Georg Bursik, Vorsitzender des Forschungsverbands

der österreichischen Baustoffindustrie.

Vertrauen Sie auf das Original!

Glaswolle mit ECOSE Technology

Seit 2009 werden alle Knauf Insulation Glaswolle-

Dämmstoffe ohne Zusatz von Färbemitteln mit

dem formaldehydfreien Bindemittel ECOSE ®

Technology gebunden.

Sie erfüllen höchste Anforderungen an den Wärme-,

Schall- und Brandschutz sowie an nachhaltiges

Bauen und Wohnen.

Profis sagen ECOSE,

die Natur sagt Danke!

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12 . 2015 | 25


a k t u e l l

30 Jahre bauder Österreich

ein herz für dächer

Die Mannschaft steht an erster

Stelle für die Bauder Ges.m.b.H.

in Ansfelden, einer Tochtergesellschaft

der Paul Bauder GmbH & Co. KG in

Deutschland.

Was innen stimmt, funktioniert auch

außen – wo Mitarbeiter zufrieden arbeiten,

entstehen die besten Dächer. Dass

dieses Credo aufgeht, zeigt das kontinuierliche

Wachstum des Dachspezialisten:

Österreichs Dächer werden immer sicherer

– Dichten, Dämmen, Begrünen

und Energie gewinnen ist gefragter denn

je.

Viele würden Dächer in ihrer Funktion

und Wichtigkeit unterschätzen, sagt

Günther Murauer, Geschäftsleiter der

Bauder Ges.m.b.H. in Ansfelden. Dabei

muss ein Dach viel aushalten: Hitze,

Kälte, Eis, Schnee und Starkregen, Hagel

und Sturm. Eine enorme Belastung.

„Ein Dach leistet viel“, sagt Murauer.

„Wenn da etwas nicht stimmt, leidet

das ganze Gebäude darunter.“ Murauer

weiß wovon er spricht. Das Tochterunternehmen

in Österreich beschäftigt sich

seit mehr als 30 Jahren mit Dächern,

deren Sicherheit und Funktion. Mittlerweile

werden bei Bauder komplette

moderne Abdichtungs-, Dämm-, Begrünungs-

und Photovoltaiksysteme für

Dächer hergestellt. Murauer blickt mit

Stolz auf die Entwicklung des Unternehmens

zurück. „Wir sind gut aufgestellt.

Zwar bestimmen große Konzerne

die Bauzuliefererbranche, aber Bauder

kann sich auf diesem Markt behaupten.

Und zwar als Familienunternehmen zum

Anfassen, das Tradition und Innovation

verbindet.“

ALLe KoMPonenTen FüRS DICh-

Ten, DäMMen, BeGRünen UnD

eneRGIe GeWInnen

Bauder in Österreich bietet alle Komponenten

für komplette Dachaufbauten:

Bitumen- und Kunststoffbahnen, Wär-

TeAm. Bauder setzt für seinen erfolg auf die zufriedenheit der Mitarbeiter

medämmsysteme, Dachbegrünungen

sowie Photovoltaikanlagen. Aber damit

ist es für Günther Murauer nicht getan.

Er will garantieren können, dass die Dächer

aus dem Hause Bauder ordnungsgemäß

gebaut werden, damit sie langfristig

sicheren Schutz bieten. Deshalb

setzt man auf ein ganzheitliches Angebot.

Dazu gehört vor allem guter Service:

Schon bei der Planung neuer Gebäude

und bei Sanierungen im Bestand

beraten die Bauder Fachberater Architekten,

schulen Dachdecker – und wenn

gewünscht auch direkt auf der Baustelle.

Dazu gehört aber auch die kontinuierliche

Weiterbildung:

• Die Bauder Dach-Symposien, die für

Planungen und Ausführungen aktuelle

Informationen zur Wärmedämmung,

Abdichtung und Begrünung

von Dächern sowie zum Thema Photovoltaik

vermitteln.

• Die IFB-zertifizierten Verarbeiterschulungen

die ein besonders hohes

Qualitätsniveau in der Verarbeitung

von Bauder Produkten gewährleisten.

„Denn, wenn man es richtig macht,

hält ein Flachdach von uns bis zu 50 Jahre“,

sagt Murauer, „unsere langlebigen

und nachhaltigen Abdichtungssysteme

erhalten Bauwerke dauerhaft, unsere

hochwertigen Wärmedämmsysteme tragen

entscheidend zur Lösung des Klimaproblems

bei, unsere Dachbegrünungen

sind umweltfreundlich und schaffen Lebensraum

und mit Photovoltaikanlagen

lässt sich auf Dachflächen zusätzlich

erneuerbare Energie erzeugen“. Das

liegt vor allem an der hohen Qualität

der Produkte und der guten Betreuung,

aber auch am breiten Sortiment: die gewünschten

Dachaufbauten können so

exakt auf die jeweiligen Anforderungen

und das gewünschte Budget zugeschnitten

werden. Und das nicht nur

bei Flachdächern. Bauder ist mit seinen

Produkten auf allen Dächern zu Hause.

Im Steildach sparen die Wärmedämmelemente

BauderPIR viel Energie ein.

Der Hochleistungsdämmstoff erlaubt

zu jeder Jahreszeit behaglichen Wohnraum

direkt unter dem Dach. Und wer

sich ein Stück Natur nach Hause holen

möchte, ist bei dem Dachspezialisten

ebenfalls richtig: Bauder hat mehr als

25 Jahre Erfahrung mit Dachbegrünung

und bietet auch in diesem Bereich Komplettsysteme

für einen sicheren Dachaufbau

an.

DAS KonzePT hAT eRFoLG

1985 entstand in Leonding die erste

Auslandsniederlassung der Paul Bauder

GmbH & Co. KG. Seitdem hat sich die

Bauder Ges.m.b.H zu einem der führenden

Anbieter von Bitumenbahnen und

Dachbegrünungen und zum Marktführer

bei der Aufsparrendämmung entwickelt.

Nicht umsonst hat sich seit 1985

der Umsatz vervielfacht.

Die drei „Väter“ dieses Erfolges: das

kompromisslose Qualitätsbewusstsein,

die traditionelle Innovationsfreude und

die konsequente Treue zum Handwerk.

Verbunden mit dem Anspruch, auf den

26 | 12 . 2015


A k t u e l l

drei Leistungsfeldern Flachdach, Steildach

und Gründach entschieden „…

mehr als Dächer“ zu bieten.

DieFlachdach-Systeme sinddas Kerngeschäft

der Firma. „Wir gehören auf

dem Gebiet zu den führenden Unternehmen“,

sagt Günther Murauer, „jedes

vierte „Flachdach“ im Land wird von

uns geliefert“.

Erfolg mit dEr bEstEn mannschaft

„Trotzdem mussten wir schauen, wie wir

im rückläufigen Markt der Baubranche

wachsen können“, berichtet Günther

Murauer. Die Antwort liegt in einer guten

Unternehmenskultur. „Wir versuchen,

aus weichen Faktoren harte Zahlen

zu machen“, so der Geschäftsleiter.

Denn letztendlich sei die Mannschaft

der wesentliche Pfeiler,umbesser zu sein

als die Mitbewerber. Aus seiner Sicht

können die Mitarbeiter aber nur dann

alles geben, wenn sie mit Leib und Seele

bei der Sache sind, wenn sie gern zur

Arbeit kommen und sich als ein Team

sehen. Wie seine Firma das erreichen

will, steht im Leitbild, das gemeinsam

mit den Mitarbeitern erarbeitet wurde.

„Und es wird gelebt“, betont der Geschäftsleiter.

Werbei Bauder als neuer Mitarbeiter

anfängt, bekommt als erstes drei Bälle

und einen Leitbildordner: die Jonglierbälle

symbolisieren die Freude der Mitarbeiter

bei der Arbeit, das Leitbild ist

die Basis für das gute Miteinander im

Unternehmen und mit allen Beteiligten.

Diese beiden Faktoren sind für Bauder

essenziell, denn das Familienunternehmen

setzt für seinen Erfolg auf die Zufriedenheit

seiner Mitarbeiter. Sie sind

der Garant für Qualitätsprodukte und

damit für sichere Dächer. Freundlichkeit,

Freude und Spaß an der Arbeit,

der gern gezeigt werden darf. Zunächst

war dieser Aspekt unter den Führungskräften

umstritten, dort galt lange die

Devise, nur wer angestrengt guckt, sei

wichtig. Auch das Duzen inder Firma

wurde zunächst mit Befremden aufgenommen,

da taten sich vor allem die

Mitarbeiter aus der Produktion schwer.

Jetzt kommen sie eher auf die Chefs zu.

Man setzt auf „Mannschaftsdenken“.

Je heterogener die Gruppe, umso besser

seien die Ergebnisse. Die Kunst dabei

sei, die Gruppe zu einer solchen zu

machen.

diE Zukunft liEgt indEr familiE

Der Unternehmensleitung ist durchaus

bewusst, dass sie sich nicht auf dem Erfolg

ausruhen kann. „Wir müssen offen

und neugierig bleiben, uns immer

wieder verändern und verbessern“. Die

nächste Veränderung ist schon zum

Greifen nah. Dievierte Generation steht

in den Startlöchern. Die Geschäftsführer

sind zuversichtlich, dass das Unternehmen

inhabergeführt bleibt. Denn

Kontinuität ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil,

den viele Kunden schätzen.

Im Bauzulieferbereich denkt man

in Jahrzehnten –die Verlässlichkeit von

investorengeführten Konzernen mit ihren

ständigen Umstrukturierungen ist

hingegen nur sehr kurzfristig.

diE WEichEn für das nEuE WErk

in bruck sind gEstEllt

Erstmals in seiner Unternehmensgeschichte

baut Bauder ein Werk außerhalb

Deutschlands. Manhat sich für diesen

Standort wegen der hervorragenden

geographischen Lage entschieden, um

die Märkte in Österreich wie auch die

angrenzenden osteuropäischen Länder

mit Produkten „Made in Austria“ zu

beliefern.

Im Industriegebiet Bruck/Leitha-West

entsteht die modernste Fertigungsanlage

für Bitumenbahnen in Europa. Dazu

neue Lager- und Büroflächen, sowie ein

modernes Schulungszentrum. Die Planung

eines neuen Werkes ist bei Bauder

Teamarbeit –die Erfahrung aus allen

bestehenden Bauder-Werken wird dazu

genutzt.

stratEgischE standortWahl

Der Vorteil des Standorts in Bruck an

der Leitha ist die direkte Anbindung an

die Ost-Autobahn A4und damit an die

wichtigsten Märkte in Österreich und in

Osteuropa. Außerdem ist die Raffinerie

Schwechat nur 25 km entfernt, dort

wird der Hauptrohstoff Bitumen hergestellt.

klarEs bEkEnntnis Zu dEn märktEn

ÖstErrEichs und ostEuropas

Mitder Investition vonmehr als 20 Mio

€ in das neue Werk in Bruck unterstreicht

Bauder sein Bekenntnis zur langfristigen

Präsenz in den Märkten Österreichs

und Osteuropas. Diese Entscheidung

wird von der gesamten Bauder-Mannschaft

getragen und unterstützt. Siestellt

eine große Chance dar zur weiteren Unternehmensentwicklung.

frühZEitigEr aufbau dEr mannschaft

Damit der hohe Qualitätsstandard der

Bauder-Produkte auch am neuen Standort

von Anfang an sichergestellt werden

kann, wurde frühzeitig begonnen, die ersten

Mitarbeiter einzustellen. Biszur Inbetriebnahme

Anfang 2016 werden alle

Mitarbeiter in den bestehenden Bauder-

Werken intensiv für ihre neue Aufgabe

geschult und eingearbeitet.

hohEs augEnmErk auf umWElt

und arbEitsschutZ

Bei der Errichtung des neuen Werkes

legt Bauder besonderes Augenmerk auf

Umweltschutz, Maschinensicherheit

und Gesundheit am Arbeitsplatz. So

werden u.a. erhebliche Beträge in Luftreinhaltemaßnahmen

oder in ein Energie-

und Lastenmanagementsystem investiert,

um den Energieverbrauch zu

minimieren. Zudem ist der Bau einer

Photovoltaik- und Solarthermieanlage

vorgesehen.

y

Zum unternehmen

gründung: 1985

firmensitz: ansfelden

branche: bauzulieferer,abdichtungs-und

Wärmedämmsyssteme,

dachbegrünungen,

mitarbeiter: 26 mitarbeiter

Werksstandort: bruck an der leitha/

niederösterreich

12 .2015 | 27


a k t u e l l

neuartiges Verriegelungssystem macht Fenster sicherer

höherer schutz vor einbrechern

Fotos: epr/Internorm

Türen und Fenster – für Einbrecher

sind das meist jene Schwachstellen

eines Hauses, über die sie mit wenigen

Handgriffen mühelos und schnell

ins Gebäudeinnere eindringen können.

Gerade im Winter versuchen Langfinger

häufig auf diese Art und Weise an

fremdes Eigentum zu gelangen. Daher

ist es besonders wichtig, speziell bei der

Wahl des Fensters auf Sicherheitsfeatures

und Faktoren wie die Widerstandsklasse

zu achten. Ein neuartiges Verriegelungssystem

mit integrierten Klappen

verhindert ein Aushebeln des Fensters

und bietet höchste Sicherheit bereits im

Standard.

Das System heißt I-tec Verriegelung,

stammt von Internorm und ist für das

Kunststoff- beziehungsweise

Kunststoff/Alu-

Fenstersystem KF 500

erhältlich.

Anstelle konventioneller

Verriegelungszapfen

übernehmen

sicher. zum Öffnen des

Fensters schließen sich die im

Rahmen befindlichen Verriegelungsklappen.

Klappen die sichere und präzise

Verriegelung des Fensterflügels mit

dem Rahmen. In entsprechenden

Abständen an allen vier Seiten

des Flügels angeordnet, drücken

die Klappen beim Verriegeln direkt

gegen das Rahmeninnere und

machen damit ein Aushebeln des

Fensters unmöglich. Im Gegensatz

zu Systemen mit Verriegelungszapfen,

die regelmäßig nachjustiert

werden müssen, benötigt die I-tec

Verriegelung kein Gegenstück im

Rahmen. Die Klappen verriegeln stets

hundertprozentig präzise und mit unverminderter

Kraft. Und auch ein Aushebeln

des Glases ist beim KF 500 so gut

wie unmöglich, denn wie bei allen Systemen

von Internorm sind die Glasscheiben

rundum lückenlos mit dem Rahmen

verklebt. Fenster mit I-tec Verriegelung

entsprechen damit bereits in der Standardausführung

der Widerstandsklasse

RC2N – mit versperrbarem Griff und

einbruchhemmendem Glas RC2.

Nach dem Prinzip „sichtbare Technik

nur dort, wo unbedingt notwendig“ sind

die Verriegelungsklappen von außen unsichtbar

in den Hohlkammern des Flügels

miteinander verbunden. Der Rah-

Kleine KlAppe, grosse wirKung. Das

neuartige I-tec Verriegelungssystem mit Klappen

anstelle von Schließzapfen macht ein Aushebeln

des Fensters unmöglich.

men selbst kommt völlig ohne sichtbare

Schließteile aus. Die neuartige Verriegelung

macht das Fenster somit nicht nur

sicherer, sondern auch leichter zu reinigen.

Zudem spart das neue System Platz

und ermöglicht um 30 Prozent geringere

Ansichtsbreiten von Rahmen und Flügel.

y

Mehr Informationen unter

www.internorm.com und

www.homeplaza.de.

28 | 12 . 2015


Die 3-Fachmesse für

BAU, BAD, ENERGIE

isover

ultimate kombiniert das beste

aus glas- und steinwolle

Sie wird bereits in alle Welt exportiert,

ist bei großen deutschen Vorzeigeprojekten

im Einsatz und nun auch

am österreichischen Dämmstoffmarkt verfügbar:

Mit der neuen Hochleistungs-Mineralwolle

Ultimate bringt Saint-Gobain

Isover Austria ein Produkt auf den Markt,

das die Vorteile von Glas- und Steinwolle

vereint: Niedriges Gewicht und gleichzeitig

hohe Klemmfestigkeit für eine rasche

und einfache Verarbeitung sowie ausgezeichneter

Schall- und Wärmeschutz für

ein komfortables Wohngefühl. Außerdem ist Isover Ultimate

nachweislich schimmelresistent sowie pestizidfrei und somit gut

für Mensch und Umwelt.

noCh MehR VeRARBeITUnGSKoMFoRT

Die patentierte Isover Ultimate Hochleistungs-Mineralwolle ist

in der Zusammensetzung mit Steinwolle vergleichbar, wird jedoch

im Produktionsverfahren der Glaswolle hergestellt. Dadurch

ist sie leichter als andere Steinwolle-Dämmstoffe und ermöglicht

besseres Handling auch bei komplexen Anwendungen.

Durch die besondere Faserstruktur ist Isover Ultimate elastischer

und lässt sich einfach komprimieren. Für viele Anwendungsbereiche,

wie z.B. im Steildach, im Holzrahmenbau, im Innenausbau,

bei Fassade oder Kellerdecke bietet die Hochleistungs-

Mineralwolle vielseitige Produktlösungen. Dank der hohen

Elastizität und der guten Klemmwirkung lassen sich die Isover

Ultimate Filze einfach zuschneiden und ohne weitere Befestigung

wirtschaftlich verlegen. Zudem benötigt Isover Ultimate

bis zu 60 Prozent weniger Lagerfläche als herkömmliche Steinwolle.

Durch die hohe Komprimierbarkeit ermöglicht Isover

Ultimate platzsparende Rollenverpackungen, die den Transport

erleichtern und den Platzbedarf für die Dämmstoffe im Lager

deutlich reduzieren.

Die Vorteile der Isover Ultimate Hochleistungs-Mineralwolle

auf einen Blick:

• Brandverhalten wie Steinwolle

• hervorragende Dämmeigenschaften durch LambdaD λD ab

0,032 W/m.K

• bis zu 50 % leichter als herkömmliche Steinwolle

• hohe Komprimierbarkeit und beste Klemmfähigkeit

Das RAL-Gütezeichen garantiert für Isover Ultimate die Einhaltung

der weltweit schärfsten Biolöslichkeitsanforderungen

bei Mineralwolle. Isover Ultimate trägt darüber hinaus den

Blauen Engel, da es über die gesetzlichen Bestimmungen schadstoffarm

und in der Wohnumwelt aus gesundheitlicher Sicht

unbedenklich ist.

y

12 . 2015 |

PREMIERE: BAU-KONGRESS

neuLand am 25. Februar 2016

Wie kann Nachhaltigkeit beim Bauen und Sanieren

leistbar realisiert werden?

Unter dem Motto „So wird Nachhaltigkeit leistbar“ geht erstmalig ein

Baukongress mit dem Titel neuLand 2016 im Rahmen der Energiesparmesse

über die Bühne. Namhafte Expertinnen und Experten gehen

der Frage nach, wie Nachhaltigkeit beim Bauen und Sanieren leistbar

realisiert werden kann.Unter den Vortragenden finden sich klingende

Namen wie:

• Univ. Prof. DI Dr. Jana Revedin, Architektur und Gestaltung

am Blekinge Institute of Technology Schweden

• Max Schön, Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome

• Prof. Holger Wallbaum von der halmers university of

technology in Göteborg und einstiger Leiter der Professur für

nachhaltiges Bauen an der ETT Zürich

• Architekt Peter Kompolschek, Vorstand des Normungskomitee

011 Hochbau Allgemein

• Hannes Gschwentner, Geschäftsführer des gemeinnützigen

Wohnbauträgers Neue Heimat Tirol (NHT) und ehemaliger Tiroler

Wohnbaulandesrat

• Prof. Ing. Dr. Dieter Wolff, Ostfalia Fakultät Versorgungstechnik

EOS – Institut für energieoptimierte Systeme

• DI Dr. Rainer Mikulits, Geschäftsführer des

Österreichischen Instituts für Bautechnik (OIB)

Infos und Anmeldung unter

www.energiesparmesse.at

Österreichs größte

BAUMESSE

Do 25. Feb., Fachtag

26. – 28. Februar, Publikumstage

Messe Wels


A k t u e l l

Dämmstoffpionier erfüllt höchste Standards

Austrotherm setzt auf umwelt- und

energiemanagement

Die Austrotherm GmbH setzt in

den eigenen Produktionsstandorten

Pinkafeld und Purbach sowie in

der Zentrale in Wopfing seit Jahren auf

Energie- und Umweltschutz. Mit der

Übergabe der Zertifizierungsurkunden

und Dokumentation durch Quality

Austria konnten heute die mittlerweile

gelebten Abläufe gemäß ISO 14001

und ISO 50001 zu einem erfolgreichen

Abschluss gebracht werden. „Durch

die Einführung der Energie- und Umweltmanagementsysteme,

im Rahmen

eines integrierten Managementsystems,

werden wir künftig noch energieeffizienter

und umweltschonender produzieren.

Damit gehen wir auch auf konkrete

Kundenanforderungen ein und erwarten

uns davon einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil“,

so Peter Schmid, geschäftsführender

Gesellschafter der Austrotherm

GmbH.

Qualität. mit der übergabe der Zertifizierungsurkunden und dokumentation durch Quality austria konnten

die mittlerweile gelebten abläufe gemäß iso 14001 und iso 50001 zu einem erfolgreichen abschluss

gebracht werden. v.li.: michael tunk (Quality austria), Josef steiner (gewerberechtlicher geschäftsführer

austrotherm), denise rudolf (austrotherm Qualitäts-managerin), peter schmid (geschäftsführender gesellschafter

austrotherm).

fotocredit: austrotherm, honorarfrei

kontinuiErlich vErbEssErtE

„EnErgy pErformancE“

Ziel des Energiemanagementsystems

nach ISO 50001 ist die kontinuierliche

Verbesserung der „energy performance“

eines Unternehmens. In den letzten Jahrenwurden

in den österreichischen Werken

zahlreiche Energieeinsparprojekte

umgesetzt, um Dämmstoffe aus dem

Hause Austrotherm so energieeffizient

wie möglich zu produzieren. Neben der

Nutzung von Abwärme zur Heizung

der Produktionshallen und Umstellung

der Straßenbeleuchtung und Stapler

auf LED-Beleuchtung wird bei Austrotherm

der Maschinenpark regelmäßig

auf energieeffizientere Modelle umgerüstet.

Der Wechsel der gesamten Stromversorgung

auf CO2-freien Grünstrom

aus TÜV-zertifizierten österreichischen

Wasserkraftwerken reduziert massiv die

gesamte produktionsbedingte CO2-Belastung.

„Auch regionale Synergien werden

bei uns -wenn möglich -genutzt. So

wird die EPS-Produktion in Pinkafeld

mit Dampf betrieben, welcher teilweise

durch die Abwärme des benachbarten

Biomasse-Fernwärme-Kraftwerks produziert

wird“, erläutert Peter Schmid.

umWEltmanagEmEnt nach intErnationalEn

massstäbEn

DieISO 14001 legt weltweit anerkannte

Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem

fest. BeiAustrotherm beginnt

das mit der Bestellung eines Umweltbeauftragten

je Standort und umfasst

einen breiten Bogen an Einzelmaßnahmen.

So werden etwa in den Produktionsprozessen

100% des anfallenden

Abfalles wiederverwertet. Nächstes Jahr

wird rund um das Werk in Purbach ein

660 Meter langer Grüngürtel gepflanzt.

EinSpritspartraining für die Mitarbeiter

hilft den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.

Lieferanten werden auch nach ökologischen

Kriterien beauftragt. Darüber

hinaus ist Austrotherm Pinkafeld seit

Oktober 2014 Klimabündnis-Betrieb.

„Austrotherm Dämmstoffe sparen seit

Jahren klimaschädliche Emissionen ein,

da durch weniger Heizen weniger CO 2

und Feinstaub emittiert werden. Wir

haben durch eine Vielzahl von Maßnahmen

sowohl die Energieeffizienz, als

auch die Qualität unserer Produkte optimieren

können“, so Peter Schmid.

Austrotherm verfügt neben Werken

in Österreich (Pinkafeld und Purbach)

noch über Unternehmen in Bosnien-

Herzegowina, Bulgarien, Deutschland,

Kroatien, Polen, Rumänien, Serbien,

Slowakei, Türkei und Ungarn. Austrotherm

zählt als österreichisches Familienunternehmen,

ebenso wie die Baumit

Wopfinger- und Murexin-Gruppe, zur

Schmid Industrieholding, die 2014 mit

4.800 Mitarbeitern einen Umsatz von

1,34 Mrd. Euro erzielte. y

30 | 12 .2015


steinbacher: energiereicher info-tag

„alles fließt“

Im Rahmen der Vortragsreihe „Friends & Trends“ bietet

Steinbacher regelmäßig Know-how zu brandaktuellen

Branchen-Themen. Ende November veranstaltete der

Dämmstoff-Profi erneut einen interessanten Info-Tag voller

Energie und guter Unterhaltung.

Viele Freunde und Partner des Dämmstoff-Spezialisten

Steinbacher waren der Einladung in den Erpfendorfer

Hauptstandort gefolgt, um die hochkarätigen Vorträge zu

erleben. Michael Angermann, zertifizierter Energieautarkiecoach,

machte den Auftakt. Wir leben auf Pump – auf Kosten

der natürlichen Ressourcen, so sein Resümee. Angesichts

des Klimawandels und der vereinbarten Kyotoziele müsse

ein Umdenken stattfinden. Mit einigen Fakten zur normgerechten

Rohrisolierung und der Sanierung von Heizungsanlagen

gelang ihm die perfekte Überleitung zum Vortrag von

Ing. Daniel Hofmann.

eInSPARUnGen In MILLIonenhÖhe DURCh RohR-

ISoLIeRUnG

Der Vortrag wurde mit beachtlichen Zahlen eröffnet: Laut

einer Studie der Verbraucherzentrale NRW spart Heizungsrohrdämmung

137 Millionen Euro! Rund 163.000 Haushalte

könnte man mit der Energie beheizen, die in nordrhein-westfälischen

Ein- und Zweifamilienhäusern verloren geht, weil

Heizungsrohre unzureichend gedämmt sind. Das bedeutet unnötige

Heizkosten von rund 137 Millionen Euro und einen

vermeidbaren CO 2

-Ausstoß von gut 520.000 Tonnen. „Von

vielen werden die Einsparpotenziale professioneller Rohrisolierung

immer noch sehr unterschätzt“, betonte Hofmann. Dabei

ist diese Energiesparmaßnahme die wirtschaftlichste.

Von InSTALLATeURen UnD SPITzenSPoRTLeRn LeRnen

Von den Heizungsrohren zum Installateur: Alois Mochart,

mhs Gmbh, zeigte die vielen Potenziale von Wasser auf und

wie es unser Leben beeinflusst. Zu begeistern wusste auch

Andreas Goldberger, früher als Spitzensportler, heute als Entertainer,

Moderator und Referent zum Thema „Lebensschule

Spitzensport“.

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Die optimale Basis für jeden Boden:

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Das Original vom Experten

Schnelle und trockene Verlegung mit „Geling-Garantie“

Extrem druckfest und belastbar – trotz geringer Aufbauhöhe

Für alle Oberflächenbeläge, auch großformatige Fliesen

Minimiert Luft- und Trittschall

infoVerAnsTAlTung. Michael Angermann, zertifizierter energieautarkiecoach,

Ing. Daniel hofmann, Steinbacher, überflieger Andreas Goldberger,

Mag. Ute Steinbacher, GF Steinbacher, Alois Mochart, mhs Gmbh, und Mag.

Roland hebbel, GF Steinbacher.

Auch erhältlich als fermacell greenline:

n Dauerhafte Schadstoffbindung und Abbau ohne Rückbildung

n Funktioniert sogar unter Oberbelägen

www.fermacell.at

www.bodenplanen.at

fermacell ® ist eine eingetragene Marke

und ein Unternehmen der XELLA-Gruppe.


a k t u e l l

Diese wurden mit verschiedensten Innen-

und Außenbeschichtungen versehen.

Die Häuser haben eine Außenabmessung

von 4x5 Meter. Sie verfügen

jeweils über ein Fenster und eine Türe,

der Innenraum besteht aus einer großen

Fläche ohne Innenwände. Alle Häuser

haben die gleichen außenklimatischen

Bedingungen und den gleichen U-

Wert. Bei den eingesetzten Baustoffen

wurden bewusst Produkte gewählt, die

am Markt erhältlich sind, und außerdem

den aktuellsten wissenschaftlichen

Erkenntnissen entsprechen. Damit lässt

sich die Bandbreite der Wahlmöglichgesundes

wohnen

die 10 Forschungshäuser von baumit

forschungspArK. 10 Musterhäuser aus

verschiedenen Baustoffen haben die gleichen

klimatischen Bedingung und den gleichen U-Wert.

Seit 25 Jahren setzt sich Baumit

als einer der ersten Baustoffproduzenten

intensiv mit dem Thema

„Gesundes Wohnen“ auseinander und

hat in diesem Bereich bereits eine eigene

Produktreihe mit innovativen Produkten

(z.B. Ionit, KlimaPutz S,...) auf

den Markt gebracht. In der intensiven

Auseinandersetzung mit diesem Bereich

wurde klar, dass es derzeit noch wenige

wissenschaftlich fundierte Aussagen über

die Auswirkungen von Baustoffen auf

Gesundheit und Wohlbefinden gibt. Daher

ruft Baumit jetzt ein europaweit einzigartiges

Forschungsprojekt ins Leben:

Um reale Wohnsituationen zu simulieren

und den Zusammenhang zwischen Baustoffen

und deren Auswirkungen auf den

menschlichen Organismus untersuchen

zu können, errichtet Baumit zehn Forschungshäuser

und baut damit den größte

Baustoff-Forschungspark Europas.

10 häUSeR ALS MeSS-STATIonen

Auf einem Areal direkt neben dem

neuen Baumit Innovationszentrum in

Wopfing wurden 10 Musterhäuser aus

unterschiedlichen Baustoffen – von

Massivbau, Beton, Vollziegel, Holz bis

Holzriegel-Leichtbauweise – errichtet.

32 | 12 . 2015


a k t u e l l

insTrumenT. Die schwarze Kugel im Raum misst die „Global-Temperatur“. Das

ist die Kombination aus konvektiver Wärme (Lufttemperatur) und Strahlungswärme

(von der Wand abgestrahlte Wärme). Man kann die globale Temperatur auch als

„gefühlte“ Temperatur bezeichnen.

sensoren. In jedem Forschungshaus sind 33 Messsensoren installiert

die rund um die Uhr verschiedenste physikalische Messgrößen erfassen.

Sowohl die Innenräume, als auch der Außenbereich der häuser werden

auf gesundheitliche einflüsse, toxikologische Interaktionen, Wohlbefinden,

Behaglichkeit und Auswirkungen auf Stress untersucht. Die

Messdaten werden computergesteuert in einer eigenen Messstation

erfasst und ausgewertet.

keiten, mit denen sich Hausbauer und

Wohnungsbesitzer konfrontiert sehen,

real abbilden.

SIMULIeRTeS nUTzeRVeRhALTen

In den Häusern wird Nutzerverhalten

simuliert: So wird in regelmäßigen Abständen

stoßgelüftet und Wasserdampf

produziert. In jedem Haus gibt es 33

Messpunkte, die rund um die Uhr verschiedenste

physikalische Messgrößen

erfassen. Sowohl die Innenräume, als

auch der Außenbereich der Häuser werden

auf gesundheitliche Einflüsse, toxikologische

Interaktionen, Wohlbefinden,

Behaglichkeit und Auswirkungen

auf Stress untersucht. Die Messdaten

werden computergesteuert in einer eigenen

Messstation erfasst und ausgewertet.

exTeRne FoRSChUnGSeInRICh-

TUnGen ALS PRoJeKTPARTneR

Die Messungen, Analysen und Evaluierungen

werden von externen, unabhängigen

Forschungseinrichtungen (Fachhochschule

Pinkafeld , MedUni Wien,

Österr. Institut für Baubiologie und

-ökologie) in enger Zusammenarbeit mit

Baumit durchgeführt.

MILLIonen DATen zUR AUSWeR-

TUnG

Das Projekt ist derzeit für drei Jahre angelegt,

die Gesamtkosten in den ersten

zwei Jahren liegen bei drei Millionen

Euro. Seit Jänner 2015 laufen die Messungen.

Pro Jahr werden über 1,5 Millionen

Daten zur Auswertung zur Verfügung

stehen.

eRWARTeTe PRoJeKTeRGeBnISSe

Durch die systematischen Messungen

und Analysen werden erstmals Wohlfühlfaktoren

(z.B. Müdigkeit, Aktivität,

Stressniveau, Vitalität, Schlafqualität,

etc.) untersucht, erfassbar und quantifizierbar

gemacht. Darüber wird das

tatsächliche Kosten-Nutzen-Verhältnis

einzelner Baustoffe untersucht und der

Frage nachgegangen, was ein bestimmter

Baustoff tatsächlich bringt und kostet.

Baumit erwartet sich aus den Projekt-

Ergebnissen mehr über den Einfluss von

Baustoffen auf die Raumluftqualität zu

erfahren und diese Erkenntnisse als

Grundlage für zukünftige Produktentwicklungen

nutzen zu können. y

die baumit intuition

ziel dieses Forschungsprojekts ist eine wissenschaftlich fundierte Studie über die Wechselwirkung und Auswirkung von Baustoffen

auf die Gesundheit durch zu führen. einzigartig dabei ist es, dass wir die Messungen unter kontrollierten und vergleichbaren

Bedingungen an echten standardisierten Wohnobjekten durchführen. Wir erwarten uns aus den Forschungsergebnissen

Inputs für Produktneuentwicklungen im Bereich Wand, Boden, Decke und Innenbeschichtungen.

Gleichzeitig erhoffen wir uns neue umfassende erkenntnisse für ein optimiertes Raumklimamodell.

Denn das Raumklima wird nicht nur von Temperatur und Luftfeuchte beeinflusst.

12 . 2015 | 33


a k t u e l l

Zukunftshaus 2020

hochwertiges leistbares wohnen

In St. Martin an der Wart, im Südburgenland,

entstand ein Pionierprojekt

des gemeinnützigen Wohnbaus:

Das „Zukunftshaus 2020“, eine intelligente

Kombination von Bautechnik,

Architektur und leistbaren Wohnen in

Form eines Sechs-Parteien-Wohnhauses,

welches von der OSG-Oberwarter gemeinnützigen

Siedlungsgenossenschaft

errichtet wurde. Das Zukunftshaus weist

einen „nearly zero energy“ Verbrauch

auf, welcher auf die enge Symbiose von

Architektur und Haustechnik zurückzuführen

ist.

Die Grundstruktur des Baukörpers

entspricht einem funktionalen Kubus

mit drei Wohnungen pro Etage. Zwei

schräg gestellte, schattenspendende Rahmen

aus Holz entsprechen etwa dem

Neigungswinkel der Sommersonne. Die

dirkete Sonneneinstrahlung im Sommer

wird damit unterbunden, das Eindringen

der tieferstehenden Sonne in den

kühleren Jahreszeiten jedoch ermöglicht.

Dadurch wird nach Norden hin ein

Pufferraum für das Gebäude geschaffen,

der die Wärmebereitstellung für die Heizungsanlage

optimiert, gleichzeitig Energieverluste

verringert und zudem

Abstellräume bietet. Photovoltaik-

Elemente und ein integriertes Solarstiegenhaus,

das im Winter die Sonne

einfängt, sorgen für zusätzliche Energiegewinne.

ZuKunfTshAus. Innovative Baustoffe in

Kombination mit intelligenter Bautechnik

machen leistbares Wohnen möglich.

neArly-Zero-energy. Symbiose von Architektur

und haustechnik

Bei der Außenhülle hat man sich für

den Wienerberger Porotherm 44 W.i.

entschieden, der bereits werkseitig Mineralwolle

integriert hat. Die Kombination

von porosiertem Ziegel und

hochwertigen mineralischer Dämmung

eignet sich optimal für Außenwände von

Niedrigenergie-, Passiv- und Sonnenhäusern.

„Wir sind stolz, Teil eines so

ambitionierten, zukunftsträchtigen Projektes

zu sein und mit unseren Ziegelprodukten

maßgeblich zur gelungenen

Umsetzung beizutragen,“ so Christian

Weinhapl, Geschäftsführer der Wienerberger

Ziegelindustrie.

y

bramac unterstützt sos kinderdörfer seit 20 Jahren

ein sicheres dach über dem kopf für kinder in not

Ein schützendes Dach über dem

Kopf steht meist sinnbildlich für

ein glückliches, sicheres Zuhause. Die

SOS-Kinderdörfer und Bramac nehmen

diesen Begriff wörtlich und arbeiten seit

nunmehr 20 Jahren zusammen. In dieser

Zeit hat die Firma Bramac bereits

rund 40 Dächer in SOS-Kinderdörfern

in ganz Österreich verlegt. In diesem Stil

soll es auch weitergehen. Zum 20-jährigen

Jubiläum der Zusammenarbeit mit

den SOS Kinderdörfern gratuliert das

Bramac Management-Team im November

im SOS Kinderdorf in Moosburg,

wo erst kürzlich ein Bramac Dach fertig

gedeckt wurde.

Die Kooperation nahm im SOS-Kinderdorf

in Imst ihren Anfang. Seither

wurden insgesamt rund 6000 m² Dachsteine

vom Unternehmen aus Pöchlarn

gespendet und gemeinsam mit Partnerbetrieben

verlegt. „Wir freuen uns, die

sos. Bramac GF Michael Utvary und Vertriebsleiter

Thomas Schöffer helfen beim Dach.

SOS Kinderdörfer seit 20 Jahren unterstützen

zu können“, sagt Geschäftsführer

Michael Utvary. „Für uns bedeutet

es viel, einen Beitrag dafür zu leisten,

dass Kinder ein schützendes Dach über

dem Kopf und damit ein sicheres Zuhause

bekommen. Das wird auch in Zukunft

so bleiben“. Auch Vertriebsleiter

Thomas Schöffer weiß, wie wichtig es

ist, Kinder zu unterstützen: „Mit jedem

Dach, das wir dem Kinderdorf in den

letzten Jahren spenden konnten, helfen

wir dabei für Kinder ein schönes Heim

zu gestalten.“ Im Rahmen des Treffens

wurde das SOS-Kinderdorf in Moosburg

besichtigt und die Bramac Manager

zu einer gemütlichen Kaffeejause eingeladen.

y

34 | 12 . 2015


w e b g u i d e

ABDIChTUnGen

BAUSToFFe

Avenarius-Agro gmbh

www.avenarius-agro.at

bauder ges.m.b.h.

Abdichtungs- und

Dämmsysteme

www.bauder.at

büsscher & hoffmann

gesellschaft mbh

Dach- und

Abdichtungssysteme

www.bueho.at

Ardex baustoff gmbh

www. ardex.at

DäMMSToFFe

sopro bauchemie gmbh

www.sopro.at

soudal AT gmbh

www.soudal.com

www.fixall.eu

saint gobain weber

Terranova gmbh

www.weber-terranova.at

Austrotherm gmbh

www.austrotherm.com

Karl bachl ges.m.b.h.

www.bachl.at

FenSTeR/TüRen

KAMIn

GARTen

ursa Dämmsysteme

Austria gmbh

www.ursa.at

www.uralita.com

internorm fenster gmbh

www.internorm.at

schiedel gmbh

www.schiedel.at

semmelrock stein + Design

gmbh & coKg

www.semmelrock.com

baumit

www.baumit.com

capatect baustoffindustrie

gmbh

www.capatect.at

fermacell gmbh

www.fermacell.at

profibaustoffe Austria

gmbh

www.profibaustoffe.com

röfiX Ag

www.roefix.com

puren gmbh

www.puren.com

saint-gobain

isoVer Austria

www.isover.at

steinbacher Dämmstoffe

gmbh

www.steinbacher.at

rockwool

handelsges.m.b.h.

www.rockwool.at

unsere preisliste für ihr

smartphone auf:

www.rockwool-preisliste.at

WASSeRVeR-/enTSoRGUnG

zIeGeL

Aco gmbh

www.aco.co.at

pipelife Austria

gmbh & co Kg

www.pipelife.at

wienerberger

Ziegelindustrie gmbh

www.wienerberger.at

impressum

medieninhaber, herausgeber und Verleger: Mag. Alexandra Lehrer, 1180 Wien, Witthauergasse 6, Telefon: 01/478 81 70, Fax: 01/478 81 70-10, e-Mail:

baustoff@impactmedia.at, www.impactmedia.at; chefredaktion: Mag. Alois Fröstl; redaktion und satz: Mag. Alexandra Lehrer; redaktionelle mitarbeit:

Monika Caban; Maximilian Lehrer; Dipl. Ing. Tom Cervinka; Anzeigen: Silvia Baar, s.baar@impactmedia.at; Peter Mayer, p.mayer@impactmedia.at; Abonnementverwaltung:

Daniela Brany, d.brany@impactmedia.at Druck: Druckerei Robitschek, 1050 Wien; Jahresabonnement: Inland: eUR 82,80; Ausland:

eUR 94,80. Das Abonnement ist jeweils einen Monat vor Jahresende kündbar, sonst gilt die Bestellung für das folgende Jahr weiter. erscheinungsweise: 10

x jährlich. nachdruck nur mit Genehmigung des Verlegers gestattet. Unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder werden nicht zurückgeschickt. Angaben

und Mitteilungen, welche von Firmen stammen, unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion, ihre Wiedergabe besagt nicht, dass sie die Meinung der

Redaktion oder eine empfehlung darstellen. Bezahlte einschaltungen sind mit + oder p. r. gekennzeichnet.

12 . 2015 | 35


Bei Sicherheit auf den

Marktführer setzen

In 8 von 10 Fällen dringen die Langfinger durch die Fenster ins Gebäudeinnere ein. Ein traditionelles

Fenstermodell ohne Sicherheitsausstattung lässt sich in nur wenigen Sekunden öffnen – meist werden

Fenster vom Einbrecher mit einfachem Werkzeug aufgehebelt. Leicht erreichbare Fenster, Terrassenund

Balkontüren sind besonders gefährdet.

Daher sollten Häuslbauer und Sanierer speziell bei der Wahl der Fenster auf die Sicherheitsausstattung und

die Widerstandsklasse achten. Machen Sie daher bei Ihrer Sicherheit keine Kompromisse!

KF 500

KunStStoff- & KunStStoff/

aluminium-fenSter

Modernes, kantiges Design außen und innen

Rahmen außen mit stilisiertem Flügel

Fensterflügel in vollendeter Glasoptik

Wärmedämmung U w bis 0,61 W/m 2 K

Schalldämmung bis 46 dB

(mit entsprechender Verglasung)

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