Transport von Kernbrennstoffen (nach § 4 Atomgesetz)

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Transport von Kernbrennstoffen (nach § 4 Atomgesetz)

Frage 2):

Wurden radioaktive Stoffe innerhalb der letzten fünf Jahre für mehr als

24 Stunden im Stadtgebiet von Bremen oder Bremerhaven

zwischengelagert?

Antwort zu Frage 2):

Radioaktive Güter werden nach den Sicherheitsbestimmungen der Bremischen

Hafenordnung direkt umgeschlagen, sodass es zu keiner Lagerung im Hafengebiet

kommt. Lediglich die freigestellten radioaktiven Stoffe, die nur geringe Mengen

an Radioaktivität enthalten, können transportbedingt in einem gesicherten

Umschlagsbereich auf den dafür ausgewiesenen Flächen entsprechend der Vorschriften

der Bremischen Hafenordnung vorübergehend bereitgestellt werden.

Frage 2a):

Wenn ja:

a) an welchem Ort und wie lange fand die Zwischenlagerung statt?

Antwort zu Frage 2a):

Es fanden keine Zwischenlagerungen statt.

Frage 2b):

b) Welche Sicherheitsmaßnahmen wurden getroffen, um bei der

Zwischenlagerung der radioaktiven Stoffe Unfälle oder die Entwendungen

zu verhindern?

Antwort zu Frage 2b):

Sicherheitsmaßnahmen sind nicht erforderlich, da keine Zwischenlagerung

stattfindet.

Frage 3a):

a) Welche Behörden beziehungsweise welche Ämter im Einzelnen werden

jeweils über den Transport oder eine eventuelle Zwischenlagerung von

radioaktiven Stoffen vorab informiert?

Antwort zu Frage 3a):

Alle Genehmigungen für Kernbrennstoff- und Großquellentransporte werden vom

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erteilt. Führt der Transport durch das Land

Bremen, werden die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) genehmigten

Transporte an das Lagezentrum des Senators für Inneres, Land Bremen, gemeldet

(48-h-Meldung). Dort wird die Meldung ausgewertet und an die für den Transportweg

zuständigen Behörden weitergeleitet (Senator für Inneres und Sport, Polizei

Bremen, Ortspolizeibehörde Bremerhaven, Feuerwehr Bremen, Feuerwehr

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