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KÜCHENPLANER - Ausgabe 12

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten. Zielgruppe sind Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und die Küchenindustrie. Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“. Kontakt Redaktion: Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de Kontakt Anzeigen: Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de www.kuechenplaner-magazin.de

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten. Zielgruppe sind Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und die Küchenindustrie.

Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“.

Kontakt Redaktion:
Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de

Kontakt Anzeigen:
Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de

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<strong>Ausgabe</strong> <strong>12</strong> / 2015<br />

Strobel VerlAg<br />

Küchenmöbeltrends –<br />

zwischen Wunsch<br />

und Wirklichkeit ▶ <strong>12</strong><br />

Küchenzubehör –<br />

licht setzt<br />

individuelle Akzente ▶ 30<br />

Hauben 2016 –<br />

unsichtbar oder<br />

in voller Pracht ▶ 42


AMK Ratgeber Küche<br />

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Telefon: +49 (0) 621 / 8506 116<br />

E-Mail: info@amk.de · www.amk.de


Impulse/Ansichten<br />

Inselkoller<br />

Gestern noch schien man ohne offene Wohnküche eine verkrachte Existenz zu sein, morgen<br />

leben wir allesamt wie die Bienen in urbanen Wohnwaben, die alles bieten, bloß keinen Platz.<br />

Wer der kommunikativen Selbstdarstellung „der Küchenbranche“ folgt, sollte flexibel bleiben.<br />

Die Sau von heute ist ein armes<br />

Schwein. Das liegt an der industriellen<br />

Fleischproduktion mit ihren<br />

zweifelhaften Methoden. Aber auch<br />

die medialen Artgenossen stehen<br />

kurz vorm Burnout, denn die fotografische<br />

Inszenierung der Traumküche<br />

für Werbezwecke zeigt sich ähnlich<br />

wechselhaft und von latentem Größenwahn<br />

geprägt wie die Stimmungslage<br />

einer pubertierenden 14-Jährigen<br />

an schlechten Tagen. Mit so grundverschiedenen<br />

Botschaften, dass man<br />

sich unwillkürlich fragt, was das alles<br />

noch mit der Realität zu tun hat, ob<br />

es das eigentlich soll – und überhaupt:<br />

Welche Sau wird denn jetzt wieder<br />

durchs Dorf getrieben?<br />

Egal wohin das interessierte Auge<br />

schweift: Kücheninseln prägen das<br />

Bild. Und das im ganz großen Stil: in<br />

den Themen-Beilagen der Tageszeitungen,<br />

in Magazinen und Broschüren,<br />

selbst in den Rabattprospekten der<br />

Großfläche – gleich ob gedruckt oder<br />

digital. Und Räume groß wie Bahnhofshallen.<br />

Sicher, der offen gestaltete<br />

Grundriss mit ineinander übergehenden<br />

Wohn- und Lebensbereichen<br />

wird in Neubauten geschätzt, aber<br />

selbst dort dürfte die gänzlich frei stehende<br />

Koch- oder Vorbereitungsinsel<br />

eher die Ausnahme sein. Allein schon<br />

aus Budgetgründen. Man kann interessierten<br />

Kunden eine Menge zumuten.<br />

Aber es scheint gewagt, Produkte so<br />

gut wie ausschließlich in einer Umgebung<br />

darzustellen, die mit der Lebenswirklichkeit<br />

derer, die sich davon begeistern<br />

lassen sollen, in etwa so viel<br />

zu tun haben wie Guido Hassknecht<br />

und eine Entspannungsmassage.<br />

Und nun die urbanen Lebenswelten.<br />

Landlust ist hip, aber ausgelebt werden<br />

soll diese bitte schön in der Stadt.<br />

Wenn es nach den gebetsmühlenhaft<br />

vorgetragenen und millionenfach<br />

nachgeplapperten Trendaussagen geht,<br />

leben überhaupt alle Menschen in Kürze<br />

nur noch städtisch. Dort wird es entsprechend<br />

eng. Weil man Küchenzeilen<br />

mit optimiertem Stauraumangebot<br />

in der 6-m 2 -Wohnhöhle aber nicht gut<br />

fotografieren kann, zaubert das Marketing<br />

für seine Zwecke das 200-m 2 -Altbauloft<br />

als Wohnform der Zukunft aus<br />

dem Hut – wahlweise mit Aussicht auf<br />

die Skyline von New York oder ein karibisches<br />

Palmenidyll. Ein bisschen<br />

darf man froh sein, dass auf solchen<br />

„Ambiente-Fotos“ nicht gleich die Badewanne<br />

neben dem Dampfgarer dekoriert<br />

ist. „Spa“ wird schließlich auch<br />

immer wohnlicher.<br />

„Grau ist alle Theorie – entscheidend<br />

is’ auf’m Platz“. Diese Weisheit stammt<br />

zur Abwechslung mal nicht von TV-<br />

Doktor Eckart von Hirschhausen, sondern<br />

von Alfred „Adi“ Preißler, in den<br />

1950er- und 1960er-Jahren Fußballheld<br />

in Duisburg, Dortmund und Oberhausen.<br />

Übersetzt heißt das: Es gibt diese<br />

Kunden, für die sind Raumangebot<br />

und Geld relativ. Für diese Zielgruppe<br />

braucht es selbstverständlich eine<br />

angemessene Werbeansprache. Man<br />

sollte aber nicht zwingend aus jeder<br />

kleinen Küche eine große Sache machen.<br />

Es kann doch nicht sein, dass<br />

nur Ikea weiß, wie man Küchenräume<br />

unterschiedlicher Größe lebendig<br />

werden lässt. Dass zuletzt einige Messe-Präsentationen<br />

in diese Richtung<br />

zielten, weist den Weg, ist aber erst ein<br />

Anfang.<br />

Küchen mit schicken Materialien<br />

für Front und Platte, hochwertigem<br />

Innenleben, praktischen Nischenlösungen<br />

sowie Geräte und Spülcenter,<br />

die zum Arbeiten ebenso einladen wie<br />

zum Bestaunen, und das realitätsnah<br />

umgesetzt als Zeile, U oder L, in separaten<br />

Küchenräumen, vielleicht mal<br />

unter dem Dach und gerne auch mit<br />

„Halbinsel“ und Regalen – das spräche<br />

die Menschen direkter und sehr viel<br />

emotionaler an als viele dieser überkandidelten<br />

Werbefotos, meint<br />

Dirk Biermann, Chefredakteur<br />

d.biermann@kuechenplanermagazin.de<br />

Verlag und Redaktion wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein „Frohes Fest“ und<br />

einen unfallfreien Rutsch hinein in ein erfolgreiches und hoffentlich friedliches Jahr 2016.<br />

<strong>12</strong>/2015 küchenplaner 3


Inhalt<br />

Foto: Biermann<br />

Auch im Kollektionsjahr 2016 führt an hellen Küchenmöbeln<br />

nichts vorbei. Außer Grau. Dabei gibt es viele Ideen mehr.<br />

Licht wird heutzutage nicht mehr einfach nur angeknipst, sondern<br />

inszeniert. Ein 1A­Kompetenzfeld für die Zubehör­Spezialisten.<br />

Foto: Falmec<br />

Foto: Naber<br />

<strong>12</strong> 30<br />

Foto: rational<br />

42<br />

Muldenlüftungen bzw. Kochfeldabzüge sind schwer angesagt.<br />

Auf den Herbstmessen gab es viel Neues aus diesem Segment.<br />

Zum Titelbild<br />

Basis des neuen Ordnungssystems<br />

„passe|par|tout“ von rational<br />

sind Funktionselemente mit Ablageboxen<br />

in Echtholz­Nussbaum oder<br />

Aluminium sowie farblich passende,<br />

luftdurchlässige Textiltaschen. Alle<br />

Elemente lassen sich individuell<br />

kombinieren und arrangieren.<br />

Neuer Bezugspreis:<br />

Ab Januar 2016 gelten<br />

unsere neuen Bezugspreise.<br />

Impulse 3 Inselkoller<br />

Markt + Menschen 6 Hausgerätemarkt wächst; Weltweiter Designwettbewerb; BSH<br />

investiert in China; Küchenmöbel legen zu 7 Vom „cookingCup“ profitieren 8 ZOW inszeniert<br />

die vernetzte Küche 9 Personalien<br />

Hausgeräte 10 Thermomix: Das Wunderding aus Wuppertal<br />

Küchenmöbel <strong>12</strong> Marktübersicht Küchenmöbel: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit<br />

15 Neuheitenübersicht: Küchen für 2016<br />

Küchenzubehör 30 Licht setzt individuelle Akzente 32 Übersicht: Die Leistungen der<br />

Zubehörgroßhändler 34 Neuheitenübersicht: Zubehör für 2016<br />

Hausgeräte 42 Neuheitenübersicht: Hauben für 2016<br />

Küchenverbände 52 Mit der AMK auf Info­Tour durch OWL 58 DER KREIS: Küchenspezialist<br />

des Jahres gesucht 59 Zielgerichtet weiterbilden; Garant und EK kooperieren<br />

60 Küchenring in Österreich 61 Küchen Partner AG wird MHK­Tochter 62 GfM­Trend:<br />

Neuer Schub für „apéro“­Konzept<br />

Küchenfertigung 64 Gut besucht: Trendfilter im servicepoint A30 68 Meldungen<br />

69 Döllken setzt auf eigenen Nachwuchs<br />

Küchendesign 70 Die Gewinner des „German Design Award 2016“ 73 Preise + Pokale:<br />

Meldungen<br />

Partner des Fachhandels / Impressum 75<br />

4 kücheNplaNer <strong>12</strong>/2015


eaufort8.de<br />

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Markt + Menschen<br />

Hausgerätemarkt<br />

wächst<br />

Der deutsche Markt für Hausgeräte<br />

wächst 2015 zum achten Mal in<br />

Folge und auch für 2016 stellt sich<br />

die Branche auf Wachstum ein. Der<br />

Herstellerumsatz mit Groß- und<br />

Kleingeräten wird sich zum Jahresende<br />

2015 auf insgesamt 8,2 Mrd.<br />

Euro belaufen, erwartet Dr. Reinhard<br />

Zinkann, Vorsitzender des<br />

ZVEI-Fachverbands Elektro-Haushalt-Großgeräte<br />

und Vorstandsmitglied<br />

des ZVEI – Zentralverband<br />

Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.<br />

Dies entspricht einem<br />

Anstieg von vier bis fünf Prozent<br />

und übertrifft damit die Erwartungen.<br />

Für 2016 schätzt Zinkann,<br />

dass zwei bis drei Prozent Wachstum<br />

sowohl im Inland als auch bei<br />

den Ausfuhren erreichbar sind.<br />

produktion in Deutschland<br />

Deutschland ist laut ZVEI ein bedeutender<br />

Fertigungsstandort mit<br />

einem Dutzend Produktionsstätten<br />

für Großgeräte und 30 für Kleingeräte.<br />

Im Jahr 2015 werden Geräte im<br />

Wert von etwa 6,5 Mrd. Euro hergestellt.<br />

Die Branche hat derzeit<br />

46 000 Beschäftigte bei einem Plus<br />

von knapp zwei Prozent gegenüber<br />

dem Vorjahr.<br />

Stabiles Wachstum zeigt 2015<br />

auch der Export: Das Auslandsgeschäft<br />

mit großen Hausgeräten<br />

klettert um etwa drei Prozent auf<br />

4,1 Mrd. Euro. Über 70 % der Hausgeräteexporte<br />

gehen in die Länder<br />

der Europäischen Union.<br />

Smarte Technologie im Trend<br />

Die Großgeräte tragen zum Inlandsumsatz<br />

mit 5,6 Mrd. Euro bei,<br />

was einem Plus von ca. vier Prozent<br />

entspricht. „Die Entwicklung hin<br />

zum Kauf höherwertiger Geräte<br />

hält an“, so Zinkann. „Energieeffizienz<br />

ist weiterhin ein starker Trend.<br />

Die Verbraucher wünschen sich<br />

aber nicht nur sparsame Geräte,<br />

sondern sie legen auch großen Wert<br />

auf gute Gebrauchseigenschaften<br />

und hohen Bedienkomfort.“ Die IFA<br />

im Herbst 2015 habe gezeigt, dass<br />

smarte, vernetzbare Hausgeräte<br />

auf dem Vormarsch sind.<br />

www.zvei.org<br />

Die besten küchen weltweit. Die<br />

Leicht Küchen AG hat einen weltweiten<br />

Gestaltungswettbewerb für Küchen-<br />

Design ausgerufen. Zu diesem Zweck<br />

hat das Unternehmen die Internetseite<br />

„global-kitchen-design.com“ online<br />

geschaltet. Küchenplaner und Ar-<br />

Startseite der Website global-kitchen-design.com.<br />

chitekten können dort ihre Projekte hochladen und von den Besuchern dieser Seite bewerten<br />

lassen. Um den Überblick zu behalten, gibt es mehrere Filter-Möglichkeiten: Die hochgeladenen<br />

Projekte lassen sich nach den Kriterien „Form“ (ein- oder zweizeilig, U-Form, L-Form,<br />

Insel), „Land“, „Typ“ (Realisierte Küche oder Rendering), „Von Architekten“ und „Von Händlern“<br />

sortieren. „Die eigentliche Zielgruppe dieser Website sind interessierte Endverbraucher“,<br />

erläutert der Küchenmöbelhersteller aus Waldstetten. Denn diese können sich, so die Intention<br />

des Wettbewerbs, im Vorfeld einer Küchenentscheidung einerseits für die Planung ihrer<br />

eigenen Küche inspirieren lassen sowie sich einen Überblick über kreative Handelspartner in<br />

ihrer näheren Umgebung verschaffen. Die Gewinner des Gestaltungswettbewerbs in den Kategorien<br />

„Realisierte Küchen“ und „Renderings“ werden im Oktober 2016 im Rahmen der Hausmesse-Party<br />

in der „Leicht Welt“ gekürt. www.global-kitchen-design.com<br />

BSh investiert in china. „Produkte aus<br />

China für China“ lautet die Devise beim Hausgerätekonzern<br />

BSH. Nun wurde mit dem Bau<br />

einer Geschirrspülerfabrik in Chuzhou gestartet.<br />

Jahreskapazität für den Anfang: 600 000<br />

Geräte. Die neue Fabrik soll nach einer rund<br />

zweijährigen Bauzeit planmäßig Anfang 2018<br />

die Produktion aufnehmen. Insgesamt investiert<br />

der Konzern in den nächsten fünf Jahren<br />

rund 215 Mio. Euro in den Standort. Die<br />

Geschirrspüler der BSH für den chinesischen<br />

Markt sehen speziell geformte Geschirr- und<br />

Besteckkörbe vor, um Wok, Reis- oder Suppenschalen<br />

sowie Stäbchen optimal zu platzieren.<br />

Besondere Spülprogramme sollen<br />

vor allem dem Hygiene-Anspruch der chinesischen<br />

Konsumenten gerecht werden, die<br />

traditionell das Geschirr mit der Hand spülen,<br />

es an der Luft trocknen lassen und hinterher<br />

in sogenannten „ Sterilizern“ sterilisieren.<br />

www.bsh-group.com<br />

küchenmöbel legen zu. Insgesamt<br />

war das Geschäft mit Möbeln<br />

im 3. Quartal 2015 durchwachsen.<br />

Nur „die Küche“ glänzte einmal<br />

mehr als Branchenprimus mit Zuwächsen<br />

im In- und Ausland. Wie<br />

Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer<br />

der Fachverbände der Möbelindustrie,<br />

meldet, fallen die Ergebnisse<br />

für die ersten drei Quartale 2015<br />

nach Sparten sehr differenziert aus.<br />

Als „durchweg erfreulich“ bezeichnete<br />

er aber die Entwicklung in der<br />

Küchenmöbelindustrie. Hier zeichnet<br />

sich zum Ende des 3. Quartals<br />

ein starker Zuwachs aus, mit einer<br />

Zunahme der Auftragseingänge um<br />

+ 8,1 %. Besonders stark sei die Auftragssteigerung<br />

aus dem Ausland mit<br />

+ 14,4 %. Das Inland fuhr ein Plus von<br />

4,5 % ein. www.vhk-herford.de<br />

Von Gästen der A30-Hausmesse sowie kuhlmann-Mitarbeitern<br />

gestaltet.<br />

Foto: kuhlmann<br />

Foto: Leicht<br />

Spende für die „Tausendfüßler“. Das ist mal eine Spende, die sich sehen lassen kann. Die<br />

Jungen und Mädchen des Kindergartens „Tausendfüßler“ in Löhne freuen sich über eine neue<br />

Küche. Aber nicht irgendeine, sondern eine kunterbunt gestaltete der Firma kuhlmann (RWK)<br />

aus Enger. Zur Hausmesse 2015 waren alle Messebesucher sowie Mitarbeiter und deren Familien<br />

aufgerufen, die weißen Küchenmöbel als „Gästebuch“ zu nutzen und sich mit kreativen<br />

Zeichnungen zu verewigen. Vor Messebeginn konnten sich gemeinnützige Organisationen für<br />

diese Küche bewerben. Und das möglichst einfallsreich. So wurde von den Bewerbern gemalt,<br />

gezeichnet, getanzt und gekocht. Die originellste Version erhielt das Unternehmen vom evangelischen<br />

Kindergarten „Tausendfüßler“ in Löhne – und dort steht nun die neue Küche. Ein<br />

echter Blickfang. Diesen Wettbewerb<br />

sieht kuhlmann als<br />

„soziale Selbstverpflichtung<br />

und als ein Zeichen für die<br />

Verwurzelung des Unternehmens,<br />

der Mitarbeiter und der<br />

Kunden in der Region“, betont<br />

Geschäftsführer Ralf Marohn.<br />

www.kuhlmannkueche.de<br />

6 küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Vom „cookingcup“ profitieren. Ab sofort können sich Hobbyköchinnen und<br />

-köche aus ganz Deutschland für den Siemens „cookingCup 2016“ bewerben. Unter<br />

dem Motto „Regionale Küche, innovativ umgesetzt“ geht der Hobbykoch-Wettbewerb<br />

in die 13. Runde. Dabei gelten neue Vorzeichen: Denn das Konzept wurde jetzt<br />

so überarbeitet, dass Siemens-Fachhändler verstärkt von der Veranstaltung profitieren.<br />

Dafür wurde ein „umfangreiches Maßnahmenpaket“ geschnürt. Zudem<br />

haben Händler die Möglichkeit, Patenschaften für Teilnehmer aus ihrer Region zu<br />

übernehmen und sie im Halbfinale und Finale zu unterstützen. Damit böte sich ihnen<br />

ein attraktives Thema für Anzeigen und Pressearbeit in den regionalen Medien,<br />

auf Fanpages und Websites. Bis zum 28. Februar 2016 können sich Zweierteams<br />

unter www.siemens-home.de/cookingCup für die Teilnahme eintragen. Den sechs<br />

besten Teams winkt – zusammen mit ihren Händlern – das große Finalwochenende<br />

vom 29. April bis 1. Mai 2016 in München. Die Endrunde findet in der Siemens<br />

cookingLounge in der Allianz Arena statt. Chef der Jury ist kein Geringerer als Starkoch<br />

Alfons Schuhbeck. Hauptgewinn ist eine Marken-Einbau-Küche mit Siemens-<br />

Geräten im Wert von 10 000 Euro. www.siemens-home.de/cookingCup<br />

Foto: Siemens<br />

Chef-Juror beim<br />

„cookingCup 2016“:<br />

Alfons Schuhbeck.<br />

pfiffig an die lecker lis. Mit einem pfiffigen<br />

und ausgesprochen „lebendigen“ Videoclip zeigt<br />

Kesse böhmer, wie man High-Tech-Produkte auch<br />

ohne Worte emotional überzeugend „rüber bringen“<br />

kann. In diesem Fall geht es um Nutzen und<br />

Funktion des „iMove“. Anschaulich und unterhaltsam<br />

erzählt der Clip, wie der „iMove“ Bewegung<br />

in den Hängeschrank bringt und wie man –<br />

im Team – Unerreichbares in bequeme Griffhöhe<br />

holt. Die sympathischen Protagonisten: ein kleiner<br />

Junge und seine besten Freunde, Kater Mirko<br />

und Berner Sennenhund Milo. Das Trio nutzt geschickt<br />

und mit vereinten Kräften den „iMove“,<br />

um an die begehrten „Leckerlis“ im Hängeschrank<br />

zu kommen. Am Ende wird die Beute genüsslich<br />

gemeinsam verzehrt. „Das Video spricht vor allem<br />

das Herz des Kunden oder Passanten an und erweist<br />

sich damit als eine besonders wertvolle<br />

Verkaufsunterstützung“, betont Kesseböhmer.<br />

Der Film diene aber auch als eine kleine, erholsame<br />

Pause im Beratungsgespräch oder als wirksamer<br />

„Stopper“ in Ausstellung oder Schaufenster.<br />

Hier der Link zum Film: www.youtube.com/<br />

watch?v=ZmdSFzetO30. www.kesseboehmer.de<br />

Foto: Kesseböhmer


Markt + Menschen<br />

lustiger Zauberer<br />

Fotos: Biermann<br />

Wenn ein Comedy-Zauberer<br />

eine ZOW-Veranstaltung<br />

moderiert, dann ist<br />

das auch eine Steilvorlage<br />

für Spötter. „Ob jetzt<br />

nur noch Magie der Messe<br />

helfen würde?“, hieß es<br />

mit einem breiten Grinsen<br />

hinter vorgehaltener Hand.<br />

Betrachten wir dies vorerst<br />

als „Joke“ und warten<br />

bis Februar 2016. Christian<br />

Glade (Foto) waren solche<br />

Spitzfindigkeiten ohnehin<br />

egal. Der zaubernde<br />

Komödiant aus Münster<br />

(www.christianglade.com)<br />

führte mit viel Esprit durch<br />

die „Connected Living“-<br />

Veranstaltung in Gütersloh<br />

und unterhielt die rund <strong>12</strong>0<br />

Gäste aufs Allerbeste.<br />

Prof. Dr.-Ing. Manfred Leisenberg,<br />

Mediatechnology / Fachhochschule<br />

des Mittelstands,<br />

Bielefeld: „Die Frage der Zukunft<br />

lautet, wie ein Unternehmen<br />

aus dem Datenrohstoff<br />

Mehrwert generieren kann.“<br />

ZOW inszeniert die vernetzte Küche<br />

Viel wurde zuletzt über die ins Straucheln<br />

geratene Zuliefermesse ZOW geredet. Teils<br />

nichts Gutes, vieles Kritisches, manches Aufmunterndes.<br />

Erst vor wenigen Wochen nutzte<br />

„ Portfolio Direktor“ Frank Haubold die Bühne<br />

der „area 30“, um „die neue ZOW“ ins Licht<br />

zu setzen. Der frische Wind war deutlich spürbar,<br />

doch personell betrachtet ist der Auftritt bereits<br />

Schnee von gestern. Haubold hat seinen<br />

Schreibtisch in Bielefeld Ende Oktober geräumt<br />

und dem Messeveranstalter Clarion Events den<br />

Rücken gekehrt. Aus persönlich-familiären<br />

Gründen, hört man. Denn der Rheinländer pendelte<br />

zwischen Wohnort Siegburg und Arbeitsort<br />

Ostwestfalen. Gegangen ist er aber auch, so<br />

hört man weiter, weil seine Vorstellungen mit<br />

denen der Unternehmensspitze in London einfach<br />

nicht übereinkommen wollten.<br />

Interne lösung<br />

Nun gibt es eine interne Lösung. Verantwortlich<br />

für das operative Geschäft von „ Clarion<br />

Events Deutschland“ sind die langjährigen Mitarbeiter<br />

Therese Frank, Leiterin Finanzen, und<br />

Dietmar Schöner, Leiter Marketing & Operations.<br />

Und zwar als Prokuristen. Darüber hinaus<br />

hat der Messeveranstalter Hans Hermann<br />

Hagelmann und Udo Traeger an Bord geholt. Als<br />

„Senior-Berater“.<br />

Udo Traeger, einst bei der Kölnmesse in Verantwortung<br />

und zuletzt für die trendfairs GmbH<br />

aktiv, soll sich unter anderem auf das „ Business<br />

Development“ konzentrieren. Dabei sei er vor<br />

allem für die Stabilisierung der ZOW, die Stärkung<br />

der Projektmanagement-Fähigkeiten und<br />

die Evaluierung weiterer Messeformate im<br />

deutschsprachigen Raum zuständig. Die Aufgaben<br />

von Hans Hermann Hagelmann, ehemals<br />

Geschäftsführer von Nolte Küchen in Löhne<br />

und aktuell als Berater und ehrenamtlicher<br />

BMK-Präsident tätig, lauten: Unterstützung der<br />

Vertriebsaktivitäten sowie Intensivierung der<br />

Kundenbindungen. Haubolds konzeptionelle Anstöße<br />

zum Wandel der ZOW, so betonen beide,<br />

sollen weiter Bestand haben.<br />

Impulse für die Möbelindustrie<br />

Einer dieser Anstöße ist das neue Format<br />

„ZOW_update“. Mit dieser „wissensbasierten<br />

Veranstaltungsreihe“ will sich der Messeveranstalter<br />

auch als Impulsgeber für seine Kunden<br />

aus der Möbelindustrie empfehlen. Zur Premiere<br />

wurden die Anwendungsmöglichkeiten von Bio-<br />

Kunststoffen beleuchtet.<br />

Ein weiterer Abend<br />

widmete sich dem vernetzten<br />

Heim und der Digitalisierung<br />

der Möbelbranche.<br />

Helmut Kampe, BKC<br />

Consulting GmbH, präsentierte<br />

in seinem Referat<br />

ein Substrat zum „Internet<br />

der Dinge“. „Welche<br />

Veränderungen erwarten<br />

uns bis 2030“, lautete die<br />

verheißungsvolle Unterzeile. Neue Erkenntnisse<br />

beinhalteten seine Ausführungen kaum, allerdings<br />

brachte er die Situation und das, was voraussichtlich<br />

kommen wird, gut auf den Punkt.<br />

Nämlich: Die Verknüpfung sehr, sehr vieler Daten<br />

(„Big Data“) kann Effizienz, Service und Kundennutzen<br />

fördern – und lässt Rückschlüsse u. a. für<br />

die Produktentwicklung zu. Aber auch für Kundendienst<br />

und Wartungsbedarf in Echtzeit. Möglich<br />

wird dies, weil immer mehr Produkte mit Mikroprozessoren,<br />

Sensoren und Speicherkapazität<br />

ausgestattet sind und diese gesammelten Einzelinformationen<br />

an „Cloud“-Diens te bzw. eine zentrale<br />

Datenverarbeitung senden. Das Smartphone<br />

als unermüdliches Mess- und Aufzeichnungsinstrument<br />

feuert diese Entwicklung zusätzlich an.<br />

Daten werden zum weiteren Produktionsfaktor<br />

und zum Handelsgut. „Fragt sich allein“, so Kampe,<br />

„wer das alles managt.“<br />

Datenqualität wird entscheidend<br />

Prof. Dr.-Ing. Manfred Leisenberg von der<br />

Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld<br />

(sowie Inhaber der Firma Mediatechnology)<br />

nahm diese Aussage auf und ergänzte: „Es<br />

könnte künftig sein, dass wir heute schon wissen,<br />

was unsere Kunden morgen wünschen.“ Allein<br />

durch die profilgesteuerte Auswertung der<br />

Datenberge. „Datenqualität“ werde dabei ein<br />

immer wichtigerer Wettbewerbsaspekt. Seine<br />

Kernaussage an die Adresse der Zuhörer aus der<br />

Möbelindustrie lautete: „Smarte Produkte sind<br />

die Voraussetzung für den digitalen Erfolg ihrer<br />

gesamte Branche.“<br />

praxis auf der ZOW<br />

In die Praxis umgesetzt werden soll die Theorie<br />

auf der nächsten ZOW in Bad Salzuflen<br />

(16. - 19. Februar 2016). Auf einer Sonderfläche<br />

wird eine vernetzte Küche in Szene gesetzt. An<br />

der Entwicklung sind derzeit elf Unternehmen<br />

beteiligt, unter anderem Warendorf Küchen,<br />

Miele, Linak, .cap und Hailo. Details dazu folgen<br />

in der <strong>Ausgabe</strong> <strong>KÜCHENPLANER</strong> 1/2016, in unserem<br />

Vorberichtsheft zur ZOW.<br />

Dirk Biermann<br />

www.zow.de<br />

Helmut Kampe, BKC<br />

Consulting GmbH:<br />

„Geschäftsmodelle<br />

werden sich erheblich<br />

verändern.“<br />

8 küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Wechsel bei h&W. Im Januar 2016 wird das „KüchenCentrum Habermehl&Wallé“ in<br />

Ludwigshafen seinen 40. Geburtstag feiern. Fast zeitgleich erfolgt ein Eigentümerwechsel:<br />

Gründer Werner Häckel übergibt das Küchen-Fachgeschäft am Ludwigsplatz an Aida<br />

und Ralph Watkins. Häckel selbst wird sich zusammen mit seinem Partner Michael Enders<br />

auf den Betrieb der „1. Mannheimer Kochschule“ konzentrieren. Geleitet wird diese schon<br />

seit mehreren Jahren von Häckels Ehefrau Ulrike Menzel-Häckel.<br />

Ralph Watkins führt seit 2004 die Arico GmbH Wohn- und Gewerbebau in Mannheim.<br />

Hier beschäftigt er sich mit Wohnen und Wohndesign für den anspruchsvollen Wohnungs-<br />

oder Hauskäufer. Das Ehepaar Watkins betreibt zudem seit einigen Jahren ein Küchenstudio<br />

in Kirgisistan, der Heimat von Ehefrau Aida Watkins. Werner Häckel wird dem<br />

neuen Inhaber beratend verbunden bleiben und mit seiner 1. Mannheimer Kochschule<br />

weiterhin Kooperationspartner der Habermehl&Wallé GmbH sein. Überhaupt ist Kontinuität<br />

angesagt: Leicht und Miele bleiben die Kernlieferanten, und auf Wunsch von Werner<br />

Häckel wird Watkins auch weiterhin Mitglied bei DER KREIS bleiben. www.khuw.de<br />

neu im Team n aber.<br />

Dirk r auner, Jahrgang<br />

1971, ergänzt das Außendienst-Team<br />

von naber.<br />

Zuständig ist er für die<br />

Kundenbetreuung im<br />

Vertriebsgebiet 60 (Dreieck<br />

Marburg, Fulda,<br />

Frankfurt), das bisher Dirk Rauner.<br />

von Markus Schneider<br />

betreut wurde. Schneider hat sich beruflich<br />

neu orientiert. Dirk Rauner bringt fundierte<br />

Erfahrungen als langjähriger Küchenfachverkäufer<br />

in die Kundenbetreuung ein.<br />

www.naber.com<br />

Foto: Häckel<br />

Ulrike Menzel-Häckel und<br />

Werner Häckel (Foto links)<br />

werden ihr Küchenstudio<br />

in Ludwigshafen an Ralph<br />

und Aida Watkins übergeben.<br />

Details zu diesen und weiteren Personalien<br />

sowie alle wichtigen Branchen-News lesen<br />

auf www.kuechenplaner-magazin.de. Bestellen<br />

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KOMBINATIONEN<br />

41<br />

KOMPONENTEN<br />

Ein perfektes Küchensystem für alle.<br />

Jetzt entdecken:<br />

framesbyfranke.com


Hausgeräte<br />

Das Wunderding aus Wuppertal<br />

Von Astrid Plaßhenrich<br />

Er kam plötzlich und ist nun überall. Und wenn er nicht so wahnsinnig praktisch<br />

wäre, könnte man ihn für eine Plage halten: der Thermomix.<br />

Die fünfte<br />

Generation des<br />

Thermomix heißt<br />

„TM5“.<br />

Später Freitagnachmittag im<br />

November. Ich schlendere über den<br />

Dorfplatz, es ist Markt – und nichts<br />

los. Außer bei der netten Dame, die<br />

neben selbst gemachten Konfitüren<br />

und Pestos auch den Thermomix<br />

vertreibt. „Vom vergangenen Oktober<br />

bis diesen November habe ich<br />

22 Geräte verkauft“, sagt sie, „an<br />

einem Tag habe ich drei Stück hier<br />

auf dem Markt verkauft, weil die<br />

Tomatensuppe, die ich zum Probieren<br />

anbiete, den Kundinnen so gut<br />

geschmeckt hat.“ Deutschland befindet<br />

sich im Thermomix-Fieber.<br />

Aber 1100 Euro ausgeben, weil eine<br />

Suppe gut geschmeckt hat? Das ist<br />

doch verrückt.<br />

Drehe ich mich 360 Grad in<br />

meinem Bekanntenkreis, hat nahezu<br />

jede Familie eines dieser<br />

Wunderdinger aus Wuppertal. Es<br />

schneidet, rührt, häckselt, dämpft,<br />

mahlt, knetet, gart, wiegt und<br />

kocht. Ein Leben ohne das Multifunktions-Küchengerät<br />

ist für<br />

manche inzwischen kaum vorstellbar.<br />

„Ich nutze den Thermomix an<br />

mindestens fünf Tagen in der Woche“,<br />

sagt eine Freundin. Ich hoffe<br />

inständig für sie und alle anderen<br />

Thermomix-Jünger, dass die Geräte<br />

niemals kaputt gehen. Das wäre für<br />

viele der absolute GAU.<br />

Am laufenden Band<br />

Seit seiner Markteinführung<br />

im September 2014 übertrifft der<br />

Thermomix von Vorwerk alle Erwartungen.<br />

Nach genau 298 Tagen<br />

wurde das millionste Gerät der<br />

fünften Generation mit dem Namen<br />

„TM5“ ausgeliefert. Die vier Produktionsstraßen<br />

in Deutschland und<br />

Frankreich fertigen seit ihrer Inbetriebnahme<br />

am laufenden Band –<br />

rund um die Uhr an sieben Tagen<br />

die Woche, in drei Schichten. Die<br />

Nachfrage ist seitdem ungebrochen.<br />

Deshalb soll im Januar eine fünfte<br />

Linie in Betrieb genommen werden.<br />

„Die Geschwindigkeit und das<br />

enorme Wachstum sind fast noch<br />

verblüffender als die Zahl „eine<br />

Million“. Die enorm große Nachfrage<br />

bestätigt uns, dass unsere Visionen<br />

genau richtig waren“, erklärt<br />

Dr. Thomas Rodemann, CEO Vorwerk<br />

Elektrowerke. Denn das Ziel<br />

„eine Million“ hatte sich das Unternehmen<br />

mit Sitz in Wuppertal erst<br />

für 2016 gesteckt.<br />

<strong>12</strong>/2015


Wurzeln in den 60ern<br />

Dass das Wundergerät so plötzlich<br />

kam, stimmt natürlich nicht. Vorwerk<br />

ist stolz auf eine Thermomix-Geschichte,<br />

die bis in die 1960er-Jahre zurückreicht.<br />

Zunächst konnte das Multifunktionsgerät<br />

häckseln und rühren. Ab den 70ern<br />

dann auch Speisen erwärmen. Der<br />

„TM5“ stößt jetzt aber in neue Dimensionen<br />

vor. Es ist das Gerät der Stunde.<br />

Selbst meine Mutter, die ein Teenager<br />

war als die erste Generation Marktreife<br />

erlangte, kam erst vor wenigen Wochen<br />

mit dem Phänomen in Kontakt. Sie wurde<br />

– wie wohl inzwischen fast jede Frau<br />

im Bundesgebiet – zu einer Thermomix-<br />

Party eingeladen. Vorwerk selbst nennt<br />

dies Erlebniskochen.<br />

Die Seele des Vertriebs<br />

Und das funktioniert folgendermaßen:<br />

Eine Repräsentantin, so heißen bei<br />

Vorwerk jene Menschen, die den Thermomix<br />

bei privaten Veranstaltungen<br />

vorführen und auf privater Provisionsbasis<br />

verkaufen, kocht ein Menü und<br />

bietet dabei das Gerät feil. Weltweit arbeiten<br />

mehr als 600 000 zumeist weibliche<br />

Verkäufer im Direktvertrieb. In<br />

Deutschland sind es 13 000. „Ich bin<br />

stolz auf unsere Repräsentantinnen,<br />

weil sie das Produkt so schnell ins Herz<br />

geschlossen haben. Sie sind die Seele<br />

unseres Vertriebs“, erklärt Dirk Reznik,<br />

CEO Vorwerk Thermomix.<br />

Der Wuppertaler Konzern schwört<br />

seit Jahrzehnten auf diesen Vertriebsweg<br />

– man denke auch an den Staubsauger<br />

Kobold. Der Thermomix wird in<br />

gemütlicher Runde, bei Essen und Trinken,<br />

vorgeführt. Und seine Vorzüge erklärt.<br />

Das ist ein zielgerichteter Vertrieb.<br />

Berieselnde Radiowerbung oder<br />

eindringliche TV-Spots gibt es nicht.<br />

Die sind eh zu teuer und erreichen eben<br />

nicht potenzielle Kunden. Es kommt nur<br />

derjenige mit dem „TM5“ in Berührung,<br />

der es auch tatsächlich möchte.<br />

Ein weiterer verkaufsfördernder Aspekt<br />

des Erlebniskochens: Thermomix-<br />

Partys finden meist im Bekanntenkreis<br />

statt. Deshalb fällt es vielleicht leichter<br />

„Ja“ zu sagen – oder schwerer „Nein“.<br />

Schließlich kann man auch in Raten<br />

zahlen, alles kein Problem. Der Gastgeber<br />

selbst ist in der Regel bereits stolzer<br />

Besitzer eines der Geräte und kann<br />

die Kaufsumme mindern, indem bei der<br />

eigenen Party weitere verkauft werden.<br />

Die Gründe des Erfolgs<br />

Der Thermomix ist für Vorwerk ein<br />

Riesenerfolg. Und der hat mehrere Faktoren.<br />

Einfach gesagt, ist das Gerät zu<br />

genau der richtigen Zeit aufgetaucht.<br />

Kochen liegt nach wie vor im Trend.<br />

Eine Küche ist eines der begehrtesten<br />

Statussymbole und die hochwertige<br />

Küchen ausstattung – zu der der Thermomix<br />

zweifelsohne zugeordnet werden<br />

kann – gehört dazu. Hinzu kommt,<br />

dass eine große Gruppe Menschen immer<br />

misstrauischer gegenüber industriell<br />

hergestellten Fertigprodukten<br />

geworden ist. Es soll frisch gekocht werden.<br />

Allerdings ist die Zeit, die dafür im<br />

Alltag bleibt, weniger geworden. Keine<br />

Frage, der „TM5“ entlastet, wenn beispielsweise<br />

ein Rotkohl in wenigen Sekunden<br />

gehäckselt ist oder ein Hefeteig<br />

gerührt. Veganer, Allergiker, junge<br />

Mütter, die den Brei für den Nachwuchs<br />

selber machen wollen – sie alle profitieren<br />

vom Wunderding aus Wuppertal. Es<br />

verkörpert den aktuellen Lifestyle in<br />

vielen Subkulturen.<br />

Die Verlierer des Erfolgs<br />

Wo es Gewinner gibt, gibt es aber<br />

auch Verlierer. Zum Beispiel die Mikrowelle,<br />

deren Verbreitung zwar ohnehin<br />

eine natürliche Sättigungsgrenze erreicht<br />

hat, die aber auch aus politischen<br />

Gründen an Publikumsgunst einbüßt.<br />

Gerade bei den typischen Thermofix-<br />

Kundinnen, die bewusst lieber frisch<br />

kochen anstatt zu Dosen- und sonstigen<br />

Fertiggerichten aus der Tiefkühltruhe<br />

greifen. Für die klassische Einbauküchen<br />

ausstattung mit Herd oder Backofen<br />

scheint der Thermomix aber keine<br />

Gefahr zu sein. Denn Braten oder Backen<br />

kann das Gerät nicht. Zumindest<br />

bisher nicht.<br />

INTERNORGA.<br />

HEUTE HIER. MORGEN TREND.<br />

11.–16. MÄRZ 2016<br />

INNOVATIV<br />

INSPIRIEREND<br />

INTERNATIONAL<br />

Mehrere Nachahmer<br />

Die Konkurrenz schläft natürlich nicht. Der Thermomix hat inzwischen zahlreiche Nachahmer<br />

gefunden. Beispielsweise hat KitchenAid den „Artisan Cook Processor“ entwickelt,<br />

Kenwood hat die Kompakt-Küchenmaschine „kCook“ auf den Markt gebracht, und den<br />

„Silvercrest Monsieur Cuisine“ gibt es für 199 Euro bei Lidl. Die „Studio“ Küchenmaschine<br />

mit Kochfunktion ist bei Aldi für den gleichen Preis zu haben.<br />

<strong>12</strong>/2015<br />

facebook.com/internorga<br />

internorga.com


Küchenmöbel<br />

Zwischen Wunsch<br />

und Wirklichkeit<br />

<strong>12</strong> Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Diese Farben sind für gut<br />

80 % des Küchenmarkts gut.<br />

Präsentiert von nobilia zur<br />

Hausausstellung.<br />

Foto: Biermann<br />

Von Dirk Biermann<br />

Dekore und Farben satt – und am Schluss ist die Küche doch wieder Weiß.<br />

Wie viele Küchengestalter dies schon in die berufsbedingte Lethargie<br />

getrieben hat? Man mag es sich gar nicht vorstellen. Aber Fakt ist: Auch im<br />

Kollektionsjahr 2016 führt an hellen Küchenmöbeln nichts vorbei. Außer Grau.<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 13


Küchenmöbel<br />

Arcticweiß, Achatweiß, Seidenweiß, Weiß Softmatt,<br />

Kristallweiß, Schneeweiß, Grauweiß, Colorweiß, Polarweiß,<br />

Weiß Hochglanz, Alpinweiß, Pure White und Porzellanweiß<br />

. . . Luft holen . . . und weiteratmen . . . Perlgrau,<br />

Opalgrau, Quarzgrau, Dunkelgrau, Hellgrau,<br />

Schiefergrau, Seidengrau, Delphingrau, Austerngrau,<br />

Betongrau, Kristallgrau, Schiefer, Carbongrau, Lichtgrau,<br />

Mangangrau . . . oder schlicht Anthrazit. Das sind<br />

die Grundvokabeln für die optischen Küchenmöbeltrends<br />

2016. Denn 60 % der Küchen werden hierzulande<br />

in Weiß und 20 % in Grau bestellt. Aktuell verändern<br />

sich die Nuancen allerdings. Das allzu gelbstichige<br />

Warmweiß ist out, das fast schon bläulich wirkende<br />

Kaltweiß auch. „Neutralweiß“ liegt in der Gunst ganz<br />

vorn. Aber – wen wundert’s – gern mit etwas Grau abgemischt.<br />

Grundsätzlich regiert weiterhin die Kombinationsfreude.<br />

Helle Fronten müssen nicht in der reinen Lehre<br />

geplant werden, sondern lassen sich stilvoll mit den<br />

hoch gehandelten Grautönen arrangieren. Dazu zählt<br />

auch Beton. Oberflächen in dieser Optik zählen zu den<br />

markantesten Neuheiten in den Programmen vieler<br />

Küchenmöbelhersteller. Und das entweder hauchdünn<br />

gespachtelt in echt oder als täuschend echt wirkende<br />

Nachbildung für das angepasste Budget. Hinzu kommen<br />

Steinoptiken und als farblicher Partner das dunkle<br />

Nachtblau.<br />

Für markante Kontraste bieten sich aber auch Holzflächen<br />

an. Neben dem Dauerbrenner Eiche verbauen<br />

die Küchenbauer derzeit gern Pinie und auch wieder<br />

Buche im hellen Skandinavien­Look. Wobei gilt: Bei<br />

diesen Dekorfronten reden wir fast ausschließlich über<br />

Holznachbildungen aus Kunststoff. Zu 99 % werden die<br />

Hölzer in dieser preisgünstigen Oberflächenvariante<br />

angeboten, der Anteil an hochwertigen Furnierfronten<br />

liegt laut nobilia­Produktentwickler Andras Bielefeld<br />

derzeit bei nicht mal ein Prozent. Beim „Streicheltest“<br />

sind immer mehr dieser Nachbildungen kaum noch<br />

vom Original zu unterscheiden. Optisch ohnehin nicht.<br />

Die Küche in Holz­Vollausstattung, echt oder wie<br />

echt, ist dabei aber eher die Ausnahme. Das gilt auch<br />

für den reaktivierten Landhausstil, der jetzt häufig<br />

„ Country Style“ heißt und frisch und lebendig daherkommt<br />

wie nie. Viele Küchenmöbelhersteller haben ihr<br />

Landhausprogramm entstaubt und neue, abgespeckte<br />

Versionen gestaltet. Das Schöne dabei: Hat man sich für<br />

eine Front und ein Dekor entschieden, lässt sich der gewünschte<br />

Landhaus­Charme in unterschiedlicher Intensität<br />

umsetzen. Mit eher geradlinigen Möbeln, oder<br />

stilecht mit Pilastern, Kranzleisten und Haubenumbau<br />

als „Landhaus extrem“. Der individuell eingerichteten<br />

Küche steht damit nichts im Wege.<br />

übergänge wohnlich gestalten<br />

Man mag die Dominanz von Weiß und Grau beklagen<br />

– ihr entkommen wird man nicht. Küchenkäufer<br />

lieben halt helle Möbel. Frei nach dem Betonwerbeslogan<br />

„Kommt drauf an, was man draus macht“ definiert<br />

sich das Gesamtprodukt natürlich nicht allein über<br />

die Fronten. Immer mehr Gewicht erhält zum Beispiel<br />

die Umfeldplanung mit funktionalen Nischenlösungen.<br />

Regale schaffen in separaten Küchen räumen<br />

ein wohnliches Ambiente und in offenen Grundrissplanungen<br />

elegante Übergänge ins Ess­ und Wohnzimmer.<br />

Ganz wunderbar gestalten lässt es sich mit<br />

Licht. Vor allem seit immer mehr der sparsamen LED­<br />

Leuchten dimmbar und in der Lichtfarbe individuell<br />

einstellbar sind – für die Küchenarbeit ein munteres<br />

Kaltweiß und ein gemütliches Warmweiß für den<br />

Feier abend.<br />

auszüge flexibel ausstatten<br />

Bei der Möbelausstattung setzen sich die optischen<br />

Ansprüche der Oberfläche längst auch hinter der Front<br />

fort. Mit abgestimmten Farben (Grau, was sonst!), flexiblen<br />

Inneneinteilungen und eleganten Schubkästen,<br />

die sich sanft bewegen und fast lautlos schließen lassen.<br />

Der typische Apothekerschrank lässt sich heute<br />

ebenfalls optisch aufwerten mit viel Glas, Holz und gedeckten<br />

Farben. Praktisch ist er sowieso ­ im Hochschrank<br />

und seit Neuestem auch für die Unterzeile. Als<br />

Alternative zu diesem Ausstattungsklassiker versprechen<br />

Innenauszüge hinter der Möbelfront ebenfalls ein<br />

sattes Stauraum­Plus. Dass es hinter den Fronten immer<br />

eleganter zugeht, ist in erster Linie den Schrankausstattern<br />

zu verdanken. Die bewährten doppelwandigen<br />

Auszugsysteme zum Beispiel präsentieren sich<br />

designorientiert mit schlanken Zargen; im hochwertigeren<br />

Segment individuell bestückt mit Glas, Holz,<br />

Edelstahl oder farbigen Elementen.<br />

Drei Farben sind genug<br />

Kommen wir abschließend auf die Optik zurück.<br />

Konkret: zur farblichen Gestaltung von Küchenmöbeln.<br />

Zwar betont fast jeder Küchenmöbelhersteller seine besondere<br />

Kompetenz auf diesem Gebiet, doch in der Realität<br />

dürfte diese kaum zum Zuge kommen. Das liegt<br />

an der erwähnten Weiß­Grau­Dominanz. Natürlich.<br />

Aber nicht nur. Bei den markanten Unis kommt in der<br />

Küche nach Rot erst mal lange nichts. Dann folgen aktuell<br />

Nachtblau und andere Töne dieser Farbfamilie sowie<br />

die sanften Naturtöne.<br />

Das Thema „Küche und Farbe“ ist natürlich stets<br />

eine Sache der Gesamtbetrachtung. Sprich: Möbel, Geräte,<br />

Arbeitsfläche, Nische und Umfeld können niemals<br />

isoliert gestaltet werden. Der Ausstattungsgeschmack<br />

der Küchennutzer mit diversen Accessoires rund ums<br />

Vorbereiten, Kochen und Aufbewahren kommt ja auch<br />

noch dazu. So versteht es sich von selbst, dass das Spiel<br />

mit üppigen Farben Grenzen haben sollte. „Denn ein<br />

Zuviel an Farbigkeit kann erdrückend wirken“, meldeten<br />

kürzlich auch die Trendscouts der Arbeitsgemeinschaft<br />

Die Moderne Küche (AMK). „Alle guten<br />

Dinge sind drei“. Diese Faustformel sollte bei der Farbgestaltung<br />

von Räumen unbedingt beachtet werden,<br />

insbesondere im Zusammenhang mit großen Möbelfronten.<br />

Merke: „Ein Zuviel an Farben führt zur Überreizung<br />

der Sinne und erschlägt den Nutzer.“ Diese Gefahr<br />

besteht in der Küche garantiert nicht. Weiß sei<br />

Dank.<br />

www.kuechenplaner-magazin.de<br />

14 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Foto: Intuo<br />

edel kombiniert. „Pasio“ heißt das<br />

Leitmilieu in der aktuellen Kollektion von<br />

Intuo. Hier wird Naturstein mit Edelstahl<br />

und bronzefarbenem Glas kombiniert.<br />

Eine edel abgeschrägte Facettenfront,<br />

die Naturstein-Arbeitsplatte sowie raffinierte<br />

Einschubtüren mit „Slide&Hide“-<br />

Funktion prägen die Gestaltung. Hinzu<br />

kommen technisch anspruchsvolle<br />

Raffinessen wie z. B. die Laden- und<br />

Auszugs technik „Legrabox“ (Blum) in<br />

Edelstahl. www.intuokitchen.com<br />

TOpTrenDS küchenmöbel<br />

Nicht jede Gestaltungsidee sollte gleich<br />

als Trend gefeiert werden. Deshalb hier die<br />

wichtigsten Themen* für das Kollektionsjahr<br />

2016 – von Optik über Planung bis Funktion.<br />

Optik: Grautöne; Neutralweiß; Nachtblau;<br />

Beton und Stein (echt und Nachbildungen);<br />

helle Buche; extrem naturnahe Holznachbildungen;<br />

Softmatt/Supermatt<br />

Material: Lacklaminat oder als Gegenstrategie<br />

bewusster Verzicht darauf; Fronten mit<br />

Anti-Fingerprint (in der Regel in Supermatt);<br />

Kupfer und andere Metalle als Akzent oder im<br />

Griffdesign<br />

neuheiten vereint. Die<br />

Holzteile in umweltfreundlicher<br />

„BioBoard“-Qualität,<br />

die Korpuskonstruktion<br />

mit 19-mm-Querteilen und<br />

8 mm eingelassener Rückwand<br />

qualitativ weiter aufgewertet<br />

und Auszüge auf<br />

Basis des neuen, besonders<br />

geradlinigen Systems „Nova<br />

Pro Scala“ von Grass - das<br />

Modell „Zerox“ vereint<br />

die wichtigen Neuheiten<br />

von Rotpunkt Küchen.<br />

Die Fronten im Grauton<br />

„ Grigio“ sind topaktuell.<br />

www.rotpunktkuechen.de<br />

Foto: Rotpunkt<br />

planung: stauraumoptimierte Konzepte einerseits,<br />

Wohnraumplanungen andererseits;<br />

„Country Style“; schmale Wangen; Regale<br />

(integriert und als Übergang); Licht als Gestaltungselement;<br />

gestaltete Nischenverkleidungen<br />

sowie Nischenregale<br />

arbeitsflächen: Die hochwertige Platte als<br />

Eyecatcher und funktionales Arbeitselement<br />

Funktion: Auszüge mit schlanken Zargen und<br />

viel Glas, Holz und farbig gestalteten Elementen;<br />

Innenkorpus im Außendesign bzw.<br />

in dunklem Grau; Korpusqualität als Differenzierungsmerkmal;<br />

optisch individualisierte<br />

Schrankausstattung; flexible Innenorganisation;<br />

Beschläge für grifflose Planungen<br />

mit extrem schmalen Fugen (dib)<br />

* Ohne Anspruch auf Vollständigkeit<br />

Foto: Häcker<br />

Zweifarbige Glasoptik.<br />

In acht Farben feiert die<br />

Frontenfamilie „ Cristall“<br />

Premiere. „Polarweiß“<br />

(Foto) zählt dazu, aber<br />

auch verschiedene Naturtöne<br />

sowie das dunkle<br />

„Carbon-metallic“. Das<br />

Modell zeichnet sich durch<br />

einen sehr edlen Hochglanz-UV-Lack<br />

und eine<br />

zweifarbige Formkante in<br />

Glasoptik aus. „Ein absolut<br />

hochwertiges Design,<br />

das bis zur Kante Akzente<br />

setzen wird“, ist Anbieter<br />

Häcker überzeugt.<br />

www.haecker-kuechen.de<br />

<strong>12</strong>/2015 küchenplaner 15


Xtreme ...<br />

... matte Oberfläche<br />

... Anti-Fingerprint<br />

... leichte Reinigung<br />

... kratzfest<br />

... chemikalienresistent<br />

... UV-beständig<br />

Q 19<br />

Querböden<br />

19 mm stark<br />

8 mm Rückwand<br />

verschraubt<br />

www.rotpunktkuechen.de


Unsere Verantwortung<br />

für die Zukunft<br />

WIR DENKEN HEUTE SCHON AN DIE<br />

KÜCHE VON MORGEN. UND SICHERN MIT<br />

DEM EINSATZ VON SCHNELL NACH-<br />

WACHSENDEN ROHSTOFFEN UNSERE<br />

ZUKUNFT. GREENLINE – KÜCHEN MIT<br />

WEITBLICK.<br />

Auf den Inhalt kommt es an.<br />

Mit 37 % weniger Holzeinsatz<br />

schonen wir die Wälder. Bei<br />

der Herstellung vom BioBoard<br />

werden schnell nachwachsender<br />

Mais und andere Einjahrespflanzen<br />

verwendet. PEFCzertifiziert<br />

und natürlich nicht<br />

in Futterqualität.<br />

Umweltbewusstsein leicht<br />

gemacht. Durch die Verwen dung<br />

von Mais und anderen Einjahrespflanzen<br />

wird eine Gewichtseinsparung<br />

von bis zu 30 % erreicht,<br />

bei gleicher Stabilität und Verarbeitungsqualität.<br />

Das erleichtert<br />

Handling und Transport.<br />

Nicht nur eine Spanplatte.<br />

BioBoard macht den Unterschied.<br />

Zumindest für Ökologie und<br />

Ökonomie. In der Verwendung<br />

und Behandlung unterscheidet<br />

es sich nicht von herkömmlichen<br />

Span platten.<br />

WWW.BRISE7.COM


küchenmöbel<br />

hochglanzmetallic. Vielfalt in hochglänzendem<br />

UV-Lack bietet die neue Programmfamilie<br />

„AV 2030“ von Häcker. Insgesamt<br />

stehen zehn Nuancen zur Verfügung:<br />

acht Unifarben sowie die zwei Metallic-Töne<br />

„Carbon“ und „Ozeanblau“ (Foto). Das<br />

Programm gibt es auch mit einer Mattlack-Oberfläche<br />

in acht Farbausführungen.<br />

www.haecker-kuechen.de<br />

Mit etwas Gold. Der Trend zu Edelmetallen<br />

in Silber-, Kupfer- oder<br />

Gold-Optik wird sich in der anspruchsvollen<br />

Lifestyleküche auch<br />

2016 fortsetzen. Besonders in der<br />

Kombination mit edlen Lackoberflächen<br />

– ganz gleich ob hochglänzend<br />

oder matt. Beim rational-Programm<br />

„solo“ wirkt die Komposition von<br />

Gold mit weißen Küchenfronten besonders<br />

luxuriös und weitläufig. Wobei<br />

die metallischen Applikationen<br />

bewusst zurückhaltend zum Einsatz<br />

kommen. Denn Gold braucht stets<br />

starke Gegenspieler, um sein volles<br />

Potenzial auszuspielen. Diese Partner<br />

findet die Edelmetall-Optik hier in<br />

der hochwertigen Keramik-Arbeitsfläche<br />

samt integriertem Kochfeld,<br />

in grifflosen Möbelfronten im Hochglanzlack<br />

Porzellanweiß sowie im dezenten<br />

Holzdekor „Balsamo“ (Repro)<br />

– eine anthrazitfarbene Oberfläche<br />

mit feiner Textur. www.rational.de<br />

Foto: Schüller<br />

Foto: Häcker<br />

Familientauglich. Pflegeleichte Fronten und viel<br />

Stauraum sind in der Familienküche das A&O. Praktisch<br />

wäre auch eine offene Planung zum Wohnraum<br />

hin mit Koch- oder Halbinsel. Konzipiert für die „typische<br />

junge Familie“ ist diese Planung aus dem Programm<br />

„Bari“ von Schüller. Freundliche Farben dominieren.<br />

Kombiniert wurde hier die helle „Castell<br />

Buche“ (Nachbildung) mit Schränken in Gletscherblau<br />

(Satinlack). www.schueller.de<br />

Foto: rational<br />

In die Möbel der poggenpohl-Küchen kann nun auch ein<br />

Sockelstaubsauger integriert werden. Für den Hersteller ist<br />

diese Lösung ein „perfekter Kompromiss“ zwischen klassischem<br />

Staubsauger und zentraler Staubsaugeranlage.<br />

Wohin mit dem „Kabelsalat“? Diese Frage hat allmilmö mit einer speziellen<br />

Box gelöst, die im Oberschrank montiert werden kann. Die Maße<br />

orientieren sich an der Innenbreite des Oberschranks. Los geht es ab<br />

45 cm. Und das bei einer Tiefe von 47 mm und einer Höhe von 140 mm.<br />

18 küchenplaner <strong>12</strong>/2015


ausgeschnitten. Die Designfronten „GAP“ von nobilia ermöglichen durch ihre vertikalen<br />

Lichtausschnitte ungewöhnliche Ein- und Durchsichten. Die Ausschnittbreite variiert<br />

dabei je nach Türbreite. www.nobilia.de<br />

Foto: rational<br />

Foto: nobilia<br />

Flexible ausstattung. Hochwertig und flexibel<br />

präsentiert sich das neue Ordnungssystem<br />

„passe|par|tout“ von rational. Es nutzt<br />

jeden Zentimeter Raum aus: in Hoch-, Oberund<br />

Unterschränken, Schubkästen und (Innen-)Auszügen,<br />

in der Küchennische oder<br />

an einer freien Wand. Basis sind Funktionselemente<br />

mit Ablageboxen in Echtholz-Nussbaum<br />

oder Aluminium sowie farblich passende,<br />

luftdurchlässige Textiltaschen. Alle<br />

Elemente lassen sich individuell kombinieren<br />

und arrangieren. Die Innenausstattung gibt<br />

es exklusiv nur bei rational. Sie ist seit Mitte<br />

Oktober lieferbar und kann in bestehende<br />

Schränke nachgerüstet werden. Auf der Abbildung<br />

(oben) ist ein Schrank aus dem Programm<br />

„cambio“ mit den neuen Funktionselementen<br />

bestückt. www.rational.de<br />

Foto: Alno<br />

Dunkelblau. Das Küchenmöbelprogramm „Alnoplan“ setzt auf die Kombination von<br />

Holz und Nachtblau. Neu ist das Arbeitsplattendekor „Walnuss mit Hirnholzkante“.<br />

www.alno.de<br />

Foto: Warendorf<br />

Unterschiedliche Stärken. Eine leicht wirkende<br />

Landhausvariante in hellen Lacktönen,<br />

die verschiedene Rahmenfronten und Wangenstärken<br />

kombiniert und so einen subtilen Spannungsbogen<br />

erzeugt. Die gezielte Integration<br />

offener, in Nischen positionierter Regalböden<br />

aus Massivholz bringt die Leichtigkeit des Konzepts<br />

„Country“ noch stärker zur Geltung. In<br />

den Mittelpunkt stellt Hersteller Warendorf eine<br />

monolithische Insel mit schwerem Spülstein und<br />

Butcherblock. Das betont den typischen Landhausstil<br />

zusätzlich – ebenso wie den leichten<br />

Gesamteindruck. www.warendorf.com<br />

küchenplaner 19


küchenmöbel<br />

Foto: nobilia<br />

Geometrisch. In dieser Planung wurden<br />

supermatte „Touch“-Fronten (Lacklaminat)<br />

in den Farben „Schiefergrau“<br />

und „Alpinweiß“ miteinander kombiniert.<br />

Diese Farbkombination setzt<br />

sich konsequent in den Nischenverkleidungen<br />

und Regalrückwänden in geometrischem<br />

„Vektor Art“-Motiv fort.<br />

Die Digitalprintmotive „Vektor Art“ bieten<br />

die Möglichkeit, Rückwände von Regalen<br />

oder Nischen künstlerisch zu gestalten.<br />

Vier Motive bietet nobilia zur<br />

Auswahl. Zusätzlich können die Rückwände<br />

auch in den „ Color Concept“-<br />

Farben des Herstellers bestellt werden.<br />

www.nobilia.de<br />

Wie gefliest. Als weitere Alternative für den Raum zwischen<br />

Unterzeile und Oberschränken bietet Alno jetzt<br />

Kachel nischen-Rückwände an. Die neuen Motive sind auf<br />

Glas gedruckt. Demnächst soll es sie auch preisgünstiger auf<br />

Melamin geben. www.alno.de<br />

Foto: Häcker<br />

Fix notiert. Für Nischenrückwände bietet sich diese neue Ausstattungsvariante<br />

im Häcker-Programm an: als beschreibbare Rückwand<br />

aus einer Memo-Schichtstoffplatte. Perfekt für schnelle Einkaufsnotizen<br />

oder den kreativen Nachwuchs. www.haecker-kuechen.de<br />

Foto: Alno<br />

Foto: Ballerina<br />

licht fürs Grün. Neu sind<br />

diese Regalschränke mit einem<br />

speziellen Pflanzlicht. Frische<br />

Kräuter halten so bedeutend<br />

länger. Das Farblicht wirkt sich<br />

aber auch auf die Stimmung<br />

der Küchennutzer aus und es<br />

wird ihm, wie Hersteller Ballerina<br />

Küchen betont, sogar ein<br />

medizinisch wirkender Einfluss<br />

und eine Art Wellnesswirkung<br />

nachgesagt. Die hier<br />

abgebildete Küche nennt sich<br />

„GreenTecKitchen“ und wird<br />

aus Holzwerkstoffplatten gebaut,<br />

die anstelle von Holz ca.<br />

30 % Einjahrespflanzen beinhalten.<br />

www.ballerina.de<br />

20 küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Verbindend. Dieses Paneelwand-System<br />

von<br />

Nolte realisiert elegante<br />

Übergänge zwischen den<br />

Wohn- und Lebensbereichen.<br />

Diverse Ablagemodule<br />

stehen zur Verfügung.<br />

Integrieren lassen sich aber<br />

auch Leuchten und sogar<br />

ein TV-Gerät. In kleineren<br />

Räumen spielt die Paneelwand<br />

ihre Stärke als platzsparender<br />

Küchenhelfer<br />

aus. Das System gibt es im<br />

Set oder frei konfigurierbar.<br />

www.nolte-kuechen.de<br />

Foto: Nolte Küchen<br />

Neubau, Umbau, Modernisierung – bei der Schüller Möbelwerk KG haben fortlaufende<br />

Investitionen in den Standort Tradition. Aktuell steht die Logistik im Mittelpunkt. Der Erweiterungsbau<br />

der Versandabteilung mit 5200 m² auf jeweils zwei Ebenen wird voraussichtlich<br />

Ende des Jahres abgeschlossen sein. Weitere wichtige Maßnahmen waren bzw.<br />

sind der Bau der neuen Energiezentrale sowie die sukzessive Umrüstung des gesamten<br />

Fuhrparks auf „Euro 6“. Wichtig ist dem Unternehmen zudem die Nachwuchsförderung.<br />

Zum neuen Ausbildungsjahr im September 2015 stellte Schüller 29 neue Auszubildende ein.<br />

Damit sind rund 80 Auszubildende in zehn Berufen und zwei Dualen Studiengängen im<br />

Unternehmen tätig. Laufend angeboten werden unterstützende Maßnahmen wie Sprachund<br />

IT-Kurse sowie Aktionen zum Team-Building.<br />

Besuchen Sie uns im Internet unter www.sprinz.eu<br />

oder in unserer Ausstellung in Grünkraut-Gullen<br />

rund<br />

1 3 0 J ahre<br />

MADE IN<br />

GERMANY<br />

INDIVIDUALITÄT<br />

durch Vielfalt<br />

Kreativ gefüllt. Für Leicht Küchen ist es schon länger ein Anliegen, den freien Raum<br />

oberhalb der Arbeitsplatte kreativ zu füllen. Nun wurde mit „Contepi“ eine neue Idee präsentiert.<br />

Das Nischenregal kommt als Fortbau-Modul in 1,6 cm Stärke zum Einsatz – zum<br />

Aufsatz auf der Arbeitsplatte. Die Basisregale lassen sich mit zwischenmontierten Böden<br />

und Rückwänden gestalten und auf Maß bringen. Mit dem Einsatz eines Fachteilers aus<br />

Aluminium lässt sich das Nischenregal zusätzlich dekorativ unterteilen. Zur Wahl stehen<br />

zum Beispiel Ausführungen in Melamin, Holz und Lack. Auch die flexible Einbautiefe zwischen<br />

15 und 35 cm bietet dem Küchenplaner Gestaltungsoptionen. www.leicht.com<br />

Foto: Leicht<br />

Elegantes, zeitloses, schönes Design in Verbindung<br />

mit den persönlichen Vorstellungen, beste<br />

Qualität und robuste Verarbeitung. Die SPRINZ<br />

Küchenarbeitsplatten, Rückwände und vieles<br />

weitere erhalten Sie individuell auf Maß in Ihrer<br />

gewünschten Farbe oder Ihrem gewünschten<br />

Motiv. Als Glasveredelungs unternehmen mit<br />

rund 130 Jahren Erfahrung im Umgang mit Glas<br />

stehen wir für Qualität „made in Germany“. Der<br />

ganz individuelle Mensch in seiner persönlichen<br />

Geschmackswelt ist unsere Inspiration.<br />

<strong>12</strong>/2015<br />

Joh. Sprinz GmbH & Co. KG<br />

Lagerstraße 13 | 88287 Grünkraut-Gullen<br />

Tel.: 0751-379 0 | info@sprinz.eu


küchenmöbel<br />

Umfeld inklusive. Modern und urban tritt die Front<br />

„Comet“ in Spachtelbeton-Optik auf. Mit „Perlgrau“<br />

(Foto) und „Opalgrau“ gibt es zwei Töne zur Auswahl.<br />

Passend dazu gestaltet Hersteller Häcker auch das Umfeld<br />

mit Arbeitsplatte und Wangen im passenden Dekor.<br />

www.haecker-kuechen.de<br />

Beton in Weiß. Material, Farbspiel und Oberflächenstruktur der Betonfront<br />

„Concrete“ sprechen die Sprache moderner Architektur. Mit „dakar“<br />

präsentiert Hersteller Leicht nun eine weitere Variante in einem abgetönten<br />

Weiß. Die Betonmasse wird dabei von Hand auf die Oberfläche gespachtelt.<br />

Partielle changierende Effekte, durch den Spachtelvorgang in den gedeckten<br />

Weißton eingetragen, sorgen für eine besonders lebendige Oberflächenwirkung<br />

und eine betonte Struktur. Auftreffendes Licht wird unterschiedlich und<br />

effektvoll reflektiert. www.leicht.de<br />

Foto: Nolte Küchen<br />

Foto: Häcker<br />

Foto: Leicht Küchen<br />

Wie Stein. Neben Holz spielen in der aktuellen<br />

Nolte-Kollektion Steinoptiken eine besondere<br />

Rolle. So wie „Stone“: Das Programm<br />

gibt es in den Dekoren „Gletscher“ und „Basalt“<br />

(Foto). Es ist sowohl für die Kombination<br />

mit Holzdekoren (hier umgesetzt mit<br />

„Artwood“ in „Asteiche Natur“) geeignet als<br />

auch als Basis für kräftigere Farbakzente.<br />

www.nolte-kuechen.de<br />

22 küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Foto: Wellmann<br />

Sierra in Oxidbeton. Auch Wellmann setzt auf eine Beton-Optik. „Oxid beton“ nennt<br />

sich die Ausführung, die bei Fronten und Arbeitsfläche zum Einsatz kommt. Hier umgesetzt<br />

mit dem Programm „Sierra“. www.wellmann.de<br />

Jede Front ein Unikat. Die Echtbetonoberfläche „Spatola“ ergänzt die<br />

allmilmö-Programme „DesignART“ und „ModernART“-Smart. Zur Wahl stehen die<br />

Farbtöne „Beton hellgrau“, „Beton mittelgrau“ und „Beton anthrazit“. Die individuelle<br />

Optik und Haptik entstehen durch Feinbeton, der mittels Spachtel auf melaminbeschichte<br />

MDF-Platten aufgetragen und danach mit einer Schutzlackierung veredelt<br />

wird. Jede Küche ist damit ein Unikat. Hier abgebildet ist die „nüchterne“ Betonfront<br />

in Kombination mit einem warmen Nussbaumfurnier (ModernART „Manico“).<br />

www.allmilmoe.com<br />

Fotos: Schüller<br />

Mit „Tip-On“. Zu den Fronten-Neuheiten<br />

bei SchüllerC zählt auch „Elba“ in der haptisch<br />

interessanten Ausführung „Beton dunkelgrau“.<br />

Die Front bildet eine Spachtel-Struktur<br />

nach. Ausgestattet ist die Küche mit der mechanischen<br />

Öffnungsunterstützung „Tip-On“<br />

von Blum. Diese Komfortausstattung ist für<br />

alle Schrankbreiten, -tiefen und -höhen erhältlich.<br />

Die Planung ohne Griffe betont das<br />

einheitliche Fugenbild. www.schueller.de<br />

Foto: allmilmö<br />

Von der platte bis zum Sockel. Puristisch<br />

ausschließlich in Betonoptik geplant ist diese<br />

Neuheit aus dem nobilia-Programm. Fronten<br />

(Programm Riva), Wangen, „Slim Line“-Arbeitsplatte<br />

und sogar der Sockel wurden<br />

hier dekorgleich gestaltet. Die Frontwange<br />

führt die optische Teilung der Auszugsschränke<br />

in einem Guss an der Inselseite fort.<br />

www.nobilia.de<br />

Ab sofort bietet die Löhner Küchenmanufaktur<br />

nieburg die Legrabox von Blum auch in den Farben<br />

Terraschwarz, Seidenweiß und Inox (Edelstahl) an.<br />

Foto: nobilia<br />

Die Stahlküche „alnoinox“ glänzt ab dem Modelljahr<br />

2016 auch in dezenten Kupfertönen. Grundsätzlich<br />

können die Küchen auf Wunsch in allen CNS-Farben<br />

lackiert werden. Zur Verfügung stehen weiterhin<br />

klassische „Alnoinox“-Töne wie Silber, Titan, Gold,<br />

Metallic Anthrazit oder Metallic Braun. Weiß geht<br />

aber auch.<br />

<strong>12</strong>/2015


küchenmöbel<br />

Foto: Nolte Küchen<br />

Für edle Wohnküchen. In der Nolte-<br />

Strategie „Wohnliche Küchenplanungen“<br />

spielt die Oberfläche „Legno“ eine der tragenden<br />

Rolle. Das neue Echtholzfurnier gibt<br />

es in drei warmen Nuancen. Die hier abgebildete<br />

„Eiche Champagner“ ist eine davon.<br />

www.nolte-kuechen.de<br />

In Bronze gespachtelt. In kunstvoller Handarbeit sind die Dreischichtfronten<br />

aus massiver Eiche verarbeitet. Anschließend wurden diese im neuen Beizton<br />

„Mooreiche“ veredelt. Das ist anspruchsvoll, aber nicht außergewöhnlich. Einen<br />

nicht alltäglichen Weg beschreitet diese Küche allerdings durch die Kombination<br />

mit dem Material „Metal-X²“ – eine in unregelmäßiger Gittergrafik<br />

im Metallton Bronze gespachtelte Oberfläche. Hinter der Front setzt der zeyko-<br />

„Exquisitkorpus“ aus Tischlerplatte qualitative Maßstäbe. Dazu passend kommt<br />

die Innenausstattung „inline Kristallbuche“ zum Einsatz. www.zeyko.de<br />

Foto: Häcker<br />

Gestreifte kante. Für einen „charmanten Akzent“<br />

präsentierte Häcker eine gestreifte Lamellenkante<br />

für die Arbeitsplatte. Diese steht in drei Farben<br />

bzw. Tönen zur Auswahl: in Weiß, in Schwarz<br />

und in Edelstahl. www.haecker-kuechen.de<br />

Foto: zeyko<br />

Foto: ewe<br />

eiche markant. Das Modell<br />

„Ligna“ steht mit markantem<br />

Eichenholz für einen neu interpretierten<br />

Landhausstil. Zur<br />

Verfügung stellt der österreichische<br />

Hersteller ewe Materialund<br />

Farbkombinationen in archaischen<br />

Anmutungen – aber<br />

auch Colorfronten und Sockelblenden<br />

mit Schwarzblech-Optik<br />

bis hin zu Naturstein-Arbeitsplatten.<br />

www.ewe.at<br />

24 küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Foto: next<strong>12</strong>5<br />

Individualität mit System. Die praktischen<br />

Flex-Boxen aus Echtholz sehen<br />

schön aus und sorgen für aufgeräumte<br />

Schränke. Sie sind auf die Maße der<br />

next<strong>12</strong>5-Schränke zugeschnitten und dabei<br />

vielseitig und flexibel. Zum Beispiel sind<br />

sie stapelbar und verschiebbar und nehmen<br />

kleinste Dinge ebenso auf wie Töpfe<br />

und Pfannen. Die hier abgebildete Front ist<br />

neu in der Kollektion und heißt „NX 950 Ceramic“.<br />

Es gibt sie in den Varianten „Beton<br />

grau Nachbildung“ und „Grafit“ (Foto).<br />

Arbeitsplatten und Wangen sind identisch<br />

gefertigt (Systemo). www.next<strong>12</strong>5.de<br />

Mit regalen planen. Wo hört die Küche auf, wo fängt der Wohnraum an? Die Wohnbereiche<br />

gehen in diesem Planungsvorschlag von nobilia eine stimmige Verbindung ein.<br />

Das individuell planbare Wangenregalsystem erlaubt vielfältige Kombinationsmöglichkeiten<br />

und verleiht der bewusst puristisch geplanten Küche einen wohnlichen Akzent. Es<br />

bietet aber auch viel zusätzlichen Platz für die Unterbringung von Accessoires, Büchern<br />

und manchem mehr. Das Wangenregalsystem in 25 mm Materialstärke bietet vielfältige<br />

wohnliche Gestaltungsmöglichkeiten und ist in 17 verschiedenen Farben lieferbar. Das<br />

Holzdekor der Möbelfronten (Structura 400) heißt „Gladstone Oak“ (Nachbildung). Auffallend<br />

ist die Betonung der Horizontalen in dieser grifflosen LINE N-Küche. www.nobilia.de<br />

Foto: nobilia<br />

Leading Design hoch 4:<br />

Unsere neuen Strukturen.<br />

NEU<br />

2015<br />

Natürlich. Tiefgründig. Fantasievoll. Robust. Pfleiderer<br />

Strukturen erzielen in Kombination mit unserer Dekorkollektion<br />

verblüffende Effekte. Ideal für den anspruchsvollen<br />

Möbel- und Innenausbau. Erleben Sie jetzt unsere<br />

neuen Strukturen Meandra, Materia Toccami, Materia Due<br />

und XTreme auf www.pfleiderer.com<br />

Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH ∙ Ingolstädter Straße 51 ∙ D-92318 Neumarkt ∙ info@pfleiderer.com ∙ www.pfleiderer.com


küchenmöbel<br />

Stein provoziert. Die zeyko „Flybridge“<br />

macht das scheinbar physikalisch Unmögliche<br />

zur Realität. Dank eines ausgeklügelten<br />

und extrem stabilen Bauprinzips<br />

scheint das Küchenelement zu schweben.<br />

Diese Statik ist laut Hersteller einmalig am<br />

Markt und gibt es nur bei zeyko. Umgesetzt<br />

wird es hier mit den schlicht-eleganten<br />

Frontprogrammen „Horizon“ und<br />

„Forum“. Das extreme Spiel der Materialien<br />

und Farben steht in einem „harmonischen<br />

Kontrast“. Dabei kommen echte<br />

Steinfronten zum Einsatz - als beabsichtigter<br />

und provozierender Widerspruch<br />

zur schwebenden Kücheninsel. Ebenfalls<br />

markant: Der Dialog zwischen grober<br />

dunkler Schieferstruktur und glänzendem<br />

hellen Kupfer. www.zeyko.de<br />

Foto: zeyko<br />

akzentuiert. Ein<br />

Küchen konzept von<br />

Warendorf, das vom<br />

Dreiklang aus unkonventioneller<br />

Farbwahl,<br />

durchdachten<br />

High-Tech-Lösungen<br />

für Küchengeräte<br />

sowie klassischen<br />

Schrankanordnungen<br />

lebt. Dabei enthält<br />

„ Style“ sämtliche<br />

Elemente einer klassischen<br />

Familienküche<br />

einschließlich<br />

eines Essbereichs.<br />

Das Farbspektrum<br />

reicht von Anthrazit<br />

über Rot bis zu Holztönen.<br />

Dominierend ist die hängende Küchenzeile in Knallrot mit eingeschobenen oder<br />

teilweise sogar versteckten Geräten. Komplettiert wird die unaufdringliche Offenheit durch<br />

die zum Wohnraum ausgerichteten Regale der Küchen insel. www.warendorf.com<br />

Foto: Warendorf<br />

Eine Glasfront als Aluminium-Rahmentür<br />

mit verklebtem Sicherheitsglas<br />

ergänzt das tio-Sortiment von rational.<br />

Diese neu entwickelte Front sei deutlich<br />

leichter als herkömmliche Glasfronten,<br />

betont der Hersteller, und aufgrund des<br />

stabilen Alu-Rahmens frei von Verzug.<br />

Feuchtigkeitsbeständig sei sie auch.<br />

Künftig gibt es bei alno neben der<br />

Auszugsvariante „Premium“ auch<br />

die weniger aufwendige Ausführung<br />

„ Alpha“ mit weißer Rundreling anstelle<br />

einer eckigen Reling mit Glasaufsatz.<br />

Beide Varianten sind auch mit<br />

„ Tip-On“ verfügbar, der mechanischen<br />

Öffnungsunterstützung von Blum. Beide<br />

Ausstattungen sind mit allen Sortimentslinien<br />

und Frontprogrammen<br />

kombinierbar.<br />

Welle trifft holz. Der Design klassiker aus<br />

dem allmilmö-Programm erfindet sich immer<br />

wieder neu. In diesem Beispiel schimmern<br />

die wellenförmigen Fronten (Modern-<br />

Art „ Contura“) im Farbton „Olivbronce“.<br />

Die Oberflächen werden kommissionsweise<br />

hochglanzlackiert und poliert. Das soll einen<br />

gleichmäßigen durchgängigen Farbton<br />

garantieren. Das Umfeld dieser Planung wie<br />

Wandpaneele, Regale, Arbeitsplatte sowie<br />

die Bartheke sind in Asteiche furniert und<br />

in der Maserung farblich zur Front abgestimmt.<br />

allmilmö bietet seine Lackoberflächen<br />

in allen RAL- oder NCS-Farben an und<br />

in den drei Lackarten Mattlack, Diamantlack<br />

und Hochglanzlack. www.allmilmoe.com<br />

Foto: allmilmö<br />

26 küchenplaner


isse optisch verstärkt. „Splendid“ ergänzt aktuell das Echtholzprogramm<br />

„Oakline“ von Rotpunkt Küchen. Das Risseiche-Furnier wird mit dunklem Leim<br />

auf die Trägerplatte aufgebracht. Das verstärkt optisch den Riss in der Front.<br />

Anschließend wird die Oberfläche im Brushed-Verfahren veredelt. Die Arbeitsplatte<br />

sowie das offene Regalelement in Weiß bilden einen schönen Kontrast.<br />

www.rotpunktkuechen.de<br />

Foto: Poggenpohl<br />

Solitär. Neu im Angebot bei Poggenpohl sind die<br />

Themenschränke „Stage“ mit einschiebbaren „Pocket<br />

Doors“. Die Funktion der <strong>12</strong>0 cm breiten Solitär-Möbel<br />

lässt sich durch speziell entwickelte Ausstattungselemente<br />

individuell definieren. Diese können flexibel<br />

zusammengestellt werden. Die dazugehörigen<br />

Themenpakete gibt es aber auch komplett und heißen<br />

„Kaffee“, „Tee“, „Frühstück“, „Bar“ (Foto) und „Garderobe“.<br />

„Stage“ kann in allen gängigen Frontfarben<br />

bestellt werden und ist frei im Raum positionierbar.<br />

www.poggenpohl.de<br />

Foto: Rotpunkt<br />

Für rein dekorative Nischengestaltungen<br />

hat leicht grafisch bearbeitete Bildmotive<br />

für den Druck auf Glas in das Programm<br />

aufgenommen. Um die dekorative Bildwirkung<br />

im Raum zu verstärken, sind die Drucke<br />

LED-hinterleuchtet lieferbar. Das Licht streut<br />

gleichmäßig über die gesamte Fläche und<br />

lässt sich mit einem integrierten Touchsensor<br />

schalten und dimmen. Sechs Motive aus<br />

Natur, Grafik und urbanem Umfeld stehen zur<br />

Auswahl, die maximalen Abmessungen liegen<br />

bei 250 x 70 cm.<br />

Für Spezialisten. Mit dem neuen Programm<br />

„BlackLine“ will Ballerina die Lust am<br />

Besonderen in Szene setzen und ein Hochgefühl<br />

der Exklusivität entstehen lassen. Die<br />

Foto: Ballerina<br />

Unterschränke der „BlackLine“ sind oben mit<br />

einer Griffleiste zum Einsatz von Licht ausgestattet.<br />

Das gibt der Arbeitsfläche einen<br />

schwebenden Charakter. Die Auszüge darunter<br />

werden fugenfrei weitergeführt. Ausgestattet<br />

sind sie mit der mechanischen Öffnungsunterstützung<br />

„Tip-On“ von Blum. Die<br />

Hochschränke zeigen sich in einer eleganten<br />

Großflächigkeit mit ihren durchgehenden<br />

fugenlosen Türen, entweder mit „Push to<br />

open“ oder Griffleiste geplant. „Diese Mischung<br />

von Grifflos-Konstruktion und Standardkonstruktion<br />

setzt an die Planer und Designer<br />

neue Herausforderungen“, ist sich der<br />

Hersteller bewusst. Denn bei der Auswahl<br />

der Typen stehe das Design im Vordergrund,<br />

die Linien müssten genau beachtet werden.<br />

Aufgrund dieser Planungskomplexität<br />

sei „BlackLine“ prädestiniert für echte Spezialisten.<br />

Auf ein reines Design-Produkt will<br />

sich das Angebot aber nicht beschränken lassen.<br />

Laut Ballerina gehe es eher um ein Lebensgefühl<br />

des „sich mehr und besser Fühlens“,<br />

das damit transportiert werden soll.<br />

www.ballerina.de<br />

küchenplaner 27


küchenmöbel<br />

Das Konzept „Chalet“ in der großzügigen Komplettausstattung.<br />

Foto: Leicht<br />

resopal neu inszeniert. Eins der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale<br />

von Ballerina sind Fronten in „Original Resopal“. Das Material gilt als schlagfest,<br />

kratzfest und resistent gegen Chemikalien. Also allesamt Eigenschaften,<br />

die in der strapazierten Familienküche wie gerufen kommen. Ebenso<br />

wie in der Küche ambitionierter Hobbyköche. Neu ist unter anderem die Variante<br />

in „Delphingrau“ kombiniert mit dem Holzdekor „Hemlock grauweiß“<br />

(Nachbildung). Auf dem Foto oben links zu sehen ist das neue Ritzenhoff-<br />

Glasdesign. Für die Serie kreierte Dorian Kurz vom Büro „Kurz Kurz Design“<br />

ein zurückhaltendes Dekor, das sich besonders gut mit allen Pastell-, Weißund<br />

Grau-Tönen kombinieren lässt. www.ballerina.de<br />

alternativ. „Lack statt Folie“ lautet die spezifische<br />

Antwort von Leicht auf die ungebrochene Nachfrage<br />

nach hochglänzenden Küchen im Preiseinstiegsbereich.<br />

Der hochglänzende Brillantlack in Preisgruppe 1 sei<br />

eine „qualitativ, optisch und preislich höchst attraktive<br />

Alternative“ zu „Glanzfolien“, betont der Hersteller.<br />

In der Produktion kommt ein neuartiges Verfahren<br />

in Kombination mit einem speziellen Lack zum Einsatz.<br />

Der Brillantlack wird in nur einem kontinuierlichen<br />

Durchgang ohne weitere Bearbeitungsschritte auf einen<br />

MDF-Träger mit Melaminharzbeschichtung aufgetragen.<br />

ABS-Laserkanten in Hochglanz sorgen für den<br />

fugenfreien Abschluss. Der neuartige Lack kommt im<br />

Programm „ Sirius“ in fünf aktuellen Farben zum Einsatz<br />

und ist auch in den Grifflos-Produktlinien „ Contino“<br />

und „Avance“ lieferbar – ebenso in der Korpuslinie 80<br />

und in der Korpuslinie 73 („Kanto“). www.leicht.com<br />

Foto: Ballerina<br />

Durchbiegende Unterböden bei Oberschränken<br />

ab 80 cm Breite sollen bei allmilmö kein Thema<br />

mehr sein. Stabilisierend wirkt eine unsichtbar<br />

hinter der Rückwand befestigte Metallstrebe.<br />

Ab sofort werden die Oberschränke damit serienmäßig<br />

ausgestattet.<br />

Einfach, flexibel und hochwertig – so beschreibt nieburg seine neuen Module<br />

für die Young Generation, der Preiseinstiegsserie mit der Melaminfront der Serie<br />

„Alpha“. Damit soll der Trend zu Einraum-Wohnungen bedient werden. Das Modul<br />

besteht aus zwei Bänken und einem Tisch. Wenn die Sitzplätze nicht genutzt werden,<br />

können sie platzsparend unter den Tisch geschoben werden. Unter den Sitzflächen<br />

sind Regale integriert – das schafft zusätzlichen Stauraum.<br />

28 küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Fotos: Nolte Küchen<br />

Und hier die Version „Chalet“ in der reduzierteren Umsetzung.<br />

noch flexibler. Mit einem modularen<br />

Konzept zeigte „nolte<br />

neo“ bereits zur laufenden Saison<br />

innovative Ansätze bei der Wohnraumgestaltung.<br />

Lag der Fokus<br />

hierbei auf den drei progressiven<br />

Konzepten „Loft“, „Salon“ und<br />

„ Chalet“, unterstreicht der Auftritt<br />

zur Hausmesse 2015 die Flexibilität<br />

der Kollektion durch die Integration<br />

einzelner Module in Planungen<br />

aus dem Kernsortiment von Nolte<br />

Küchen. Damit stehen Planern<br />

und Kunden weitere Individualisierungsmöglichkeiten<br />

offen.<br />

www.nolte-kuechen.de<br />

Geprüfte Naturstein-Qualität<br />

Seit diesem Jahr ergänzt Naturstein<br />

das hochwertige und breite Lieferprogramm<br />

des Arbeitsplattenspezialisten<br />

Lechner. Die Kollektion „myLeStone by<br />

Lechner“ umfasst auch besondere und<br />

seltene Steine für die Küchenarbeitsfläche<br />

und die Rückwand.<br />

Lechner bietet in seiner Kollektion ausschließlich<br />

Hartgesteine an. Die meisten<br />

sind Tiefengesteine, die durch langsames<br />

Abkühlen von Magma innerhalb der Erdkruste<br />

entstanden sind. Bekannte Namen<br />

sind Granit, Gabbro oder Basalt. Das Angebot<br />

steht für geprüfte, zertifizierte Qualität.<br />

Denn gerade in der Küche sollte man<br />

besonders viel Wert auf hochwertige Produkte<br />

legen. Die verwendeten Materialien<br />

müssen pflegeleicht, hygienisch und vor<br />

allem für den Kontakt mit Lebensmitteln<br />

geeignet sein.<br />

Doppelt zertifiziert<br />

Lechner hat deshalb bei der Auswahl<br />

seiner Kollektion besonders auf die Herkunft<br />

der Steine sowie auf deren Lieferanten<br />

geachtet und diese von zwei unabhängigen<br />

Instituten prüfen lassen: vom<br />

eco-INSTITUT und vom TÜV Rheinland.<br />

Das eco-INSTITUT ist einer der führenden<br />

Anbieter für Emissions- und Schadstoffprüfungen<br />

von Bau- und Einrichtungsprodukten.<br />

Das unabhängige und<br />

akkreditierte Prüflabor mit Sitz in Köln<br />

bewertet Produkte. Umfassende Emissions-<br />

und Schadstoffprüfungen garantieren<br />

Sicherheit und gesundheitliche Unbedenklichkeit.<br />

Die Prüfkriterien sind<br />

Foto: Lechner<br />

Aus der „myLeStone by Lechner“-Kollektion: „Elegant grey“ mit strukturierter Oberfläche.<br />

transparent und das Label ist durch die<br />

Zertifizierungsnummer eindeutig gekennzeichnet.<br />

Mit dem eco-Siegel zertifizierte<br />

Produkte sind umweltfreundlich<br />

und gesundheitlich unbedenklich.<br />

Der TÜV Rheinland testet Produkteigenschaften<br />

nach festgelegten Normen<br />

und erstellt mit seinen Zertifizierungen<br />

unabhängige und neutrale Gutachten.<br />

Das TÜV-Siegel für die Natursteinkollektion<br />

myLeStone by Lechner bestätigt seine<br />

pflegefreundlichen und hygienischen<br />

Eigenschaften.<br />

Qualifizierter Service<br />

Lechner fertigt nahezu jede Plattenform<br />

mit den benötigten Ausschnitten<br />

und baut ab Werk auch die jeweilige<br />

Wunschspüle in die Arbeitsplatte ein. Als<br />

qualifizierter Service können das Aufmaß<br />

und die Montage außerdem durch<br />

das Fachpersonal des Lechner Kundenservices<br />

erfolgen.<br />

www.lechner-ag.de<br />

Anzeige<br />

<strong>12</strong>/2015 küchenplaner 29


Küchenzubehör<br />

Die inszenierte Küche<br />

Licht wird heutzutage nicht mehr einfach nur angeknipst, sondern inszeniert.<br />

Wenn alles gut läuft, in einer Lichtfarbe nach Wunsch und mit eleganten Flächen-<br />

LEDs. Für die Zubehör-Spezialisten ein 1A Kompetenzfeld.<br />

Die Erfindung der LED mit einstellbarer Lichtfarbe<br />

ist ein ganz großer Wurf. Aus dieser Ansicht machen<br />

wir in der Redaktion <strong>KÜCHENPLANER</strong> schon seit Längerem<br />

keinen Hehl. Denn so richtig schön wird Licht<br />

erst, wenn das Zusammenspiel aller Teilnehmer passt.<br />

Funzeln bis zu ein Dutzend verschiedener Leuchten<br />

in unterschiedlichen Lichtfarben, wirkt das Ergebnis<br />

häufig verheerend. Ganz im Gegenteil zur flexiblen<br />

Einstellung: Hier kann die Wirkung des Lichts nach<br />

Tätigkeit, Tageszeit und Stimmungslage gewählt werden.<br />

Tageslichtweiß (über 5300 Kelvin) für konzentriertes<br />

Arbeiten, Neutralweiß (3300 bis 5300 K) für<br />

eine eher sachliche Atmosphäre sowie Warmweiß<br />

(unter 3300 K) für gemütliche Behaglichkeit nach getanem<br />

Werk. Ein weiterer Vorteil: Verschiedene Lichtquellen,<br />

z. B. Nischenbeleuchtung und Dunstabzugshaube,<br />

können so einander angeglichen werden. Auch<br />

wenn nur eine der stimmungsprägenden Lichtquellen<br />

über die Farbeinstellung verfügt. Mit der Neuvorstellung<br />

„Kitchenlight“ (siehe <strong>KÜCHENPLANER</strong> 10/11<br />

2015, S. 79) geht Zubehörgroßhändler Sedia Küchentechnik<br />

noch einen Schritt weiter und vereinheitlicht<br />

das gesamte System. Die Leuchten der Dunstabzugshaube<br />

und die des Küchenumfelds sind dabei technisch<br />

und funktional identisch. Die Steuerung des gesamten<br />

Systems erfolgt über die Dunstabzugshaube.<br />

Und zwar via Funk.<br />

Spezialisten für licht<br />

Womit wir bei den Licht-Spezialisten im Küchenmarkt<br />

sind. Der Zubehörgroßhandel hat das Thema<br />

seit vielen Jahren auf der Agenda und sich eine grundlegende<br />

Kompetenz erarbeitet. Das gilt grundsätzlich<br />

für jedes der führenden Unternehmen in Deutschland,<br />

von Naber und Vogt über r Küchentechnik und Sedia<br />

bis hin zu Sagemüller & Rohrer – auch wenn die In-<br />

Das „Lichtprofil“ von Naber in drei unterschiedlichen Lichtstimmungen, umgesetzt per „LED Wifi Control“.<br />

Dabei handelt es sich um eine Farbwechsel-App für Smartphones und Tablets.<br />

30 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


tensität zeitlich und inhaltlich durchaus individuell<br />

ist. Die Herbstmessen im September zeigten indes einmal<br />

mehr, wie fortschrittlich die Zubehörspezialisten<br />

das Thema Licht inzwischen besetzen. Das gilt für Aspekte<br />

wie Qualität, Innovationen, Sortimentstiefe und<br />

die Einbindung in das Gesamtkonstrukt „Intelligentes<br />

Wohnen“ mit der Möglichkeit, die jeweilige Lichtstimmung<br />

komfortabel über eine App zu steuern. Mit dabei:<br />

namhafte Zulieferer wie Elektra, Hera & Co.<br />

Diese Kompetenz ist aus Großhandelssicht auch<br />

zwingend nötig, denn immer mehr Küchenmöbelhersteller<br />

öffnen sich dem Zubehör – bis hin zur Aufnahme<br />

in die Komplettverrechnung wie jüngst bei nobilia.<br />

Im Zeitalter schwindender Küchenmöbelumsätze wird<br />

jede Umsatzquelle genutzt. Das breite Feld der klassischen<br />

Großhandelsthemen bietet sich dafür geradezu<br />

an – Licht inklusive.<br />

aktuelle neuheiten<br />

Die Zubehörspezialisten selbst kontern zweigleisig.<br />

Mit eigenständigen Ideen und Produktentwicklungen<br />

sowie mit den klassischen Tugenden „kompetente Beratung“,<br />

„Sortimentstiefe“ und „Logistik-Qualität“. Das<br />

„Alles aus einer Hand“ wird auch im Zubehörgeschäft<br />

zunehmend ein wichtiges Argument. Hinzu kommen<br />

Eigenmarkenkonzepte, die ein „differenziertes Preis-<br />

Leistungs-Verhältnis“ versprechen. Auf den nächsten<br />

Seiten stellen wir Ihnen die Leistungen der führenden<br />

Zubehörgroßhändler in einer tabellarischen Übersicht<br />

vor. Im weiteren Verlauf beleuchten wir die aktuellen<br />

Neuheiten rund um die stärksten Zubehörthemen<br />

„Licht“, „Küchenspüle“ und „Dunsthauben/Abluftführung“.<br />

Dirk Biermann<br />

www.kuechenplaner-magazin.de<br />

Fotos: Naber<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 31


Küchenzubehör/Großhandel<br />

Produktgruppen Hauptlieferanten Produktschwerpunkte<br />

Spülen, Armaturen, Stützelemente, Lüftungstechnik, Abfallsammler,<br />

Montagematerial, Lichttechnik, Schalt- und<br />

Steckdoseneinheiten, Relingsysteme, Profile, Accessoires,<br />

Küchentechnik, Stühle, Hocker und Tische, sowie Mobilküchensysteme.<br />

Grundsätzlich Zusammenarbeit mit allen am Markt auftretenden<br />

Unternehmen, die Innovation und Partnerschaft<br />

pflegen und verstehen.<br />

Vollsortimenter mit den Produktschwerpunkten<br />

Lüftungstechnik,<br />

Abfall sammler, Spülen, Armaturen,<br />

Montagematerial und Lichttechnik,<br />

Mobilküchensysteme, Küchenausstattung.<br />

Küchenarmaturen, Spülen, Allesschneider, Funktionssäulen,<br />

Ausstattungen, Abfallsammler, Licht & Technik,<br />

Ablufttechnik, Dunstabzugshauben, Profile, Stützfüße,<br />

Konsolen, Montagezubehör, Nischenrückwände „rBACK“;<br />

Ergonomieprogramm/Hubtechnik „rGonomic“.<br />

Kludi, Eichelberg, Kesseböhmer, Hailo, Ritter, Strate,<br />

Eggemann, Schell, Dornbracht, Meyer Leuchten, IKM,<br />

KWC, V&B, Grohe, Hansgrohe, Clage, Gessi, Linak.<br />

Komplettsortimenter für Küchenzubehör,<br />

Montage von Wasser, Licht und<br />

Lüftung sowie Licht- und Montagezubehör<br />

(spezielle Set-Zusammenstellungen<br />

auf Kundenwunsch möglich),<br />

Dunstabzugshauben.<br />

Alle Zubehörsegmente mit ausgeprägter Programm breite<br />

und -tiefe.<br />

Grundsätzlich alle namhaften Lieferanten, u. a.<br />

Kesseböhmer (Ausstattungen), Elektra und Wipo<br />

(Leuchten), Wesco und Hailo (Abfalltrennung), Franke,<br />

Blanco, V&B und Teka (Spülen) sowie Ritter und Schulte<br />

(Allesschneider/Elektrotechnik). Armaturen: KWC,<br />

Grohe, Ideal Standard, Kludi, Hansgrohe und Hausmarke<br />

„Design“. Sanitärtechnik von Geberit und Viega<br />

sowie weitere deutsche Qualitätslieferanten.<br />

Großes Programm LED-Leuchten für<br />

dekoratives sowie funktionales Licht,<br />

Nischenverkleidungen (auch magnetisch<br />

und beschreibbar), Reling, Energieboxen,<br />

Abfalltrennung, Ausstattung,<br />

Sitzmöbel, Lüftungstechnik,<br />

Design-Armaturen; im Segment Sitzmöbel<br />

verstärkt Wesco Aluments.<br />

Dunsthauben und Ablufttechnik; Spülen; Armaturen;<br />

Licht; Abfallsammler; Montagezubehör; sanitäre Anschlusstechnik;<br />

Relingsysteme und Schrankausstattung;<br />

Allesschneider; Badsortiment, Stühle und Tische; Bar- und<br />

Thekenhocker, Nischenrückwände, Kochfelder & Kochfeldabzüge;<br />

Kitchenlight by Sedia.<br />

Unterbau-/Nischenleuchten; Deckenleuchten für Küche,<br />

Essen, Wohnen; Steckdosenelemente; Abfallsammler;<br />

Abluftsysteme; Spülen; Armaturen; Montage- und Anschlussmaterial;<br />

Nischenrückwände; E-Geräte wie Multischneider,<br />

Radios, Sockelsauger, Einbau-Kochmulden und<br />

Sockelheizungen; Sockelhöhenverstellung Baselift; Kleinspeicher;<br />

Miniküchen; Schrankinnenausstattungen; Arbeitsplatten-Zubehör<br />

(Granitfelder, Waagen, Stütz- und<br />

Sockelfüße, Konsolen, Lüftungsgitter, WAP); Nischen- und<br />

Abhängesysteme; Funktionssäulen; Bank- und Tischgestelle;<br />

Dunstabzugshauben.<br />

Zubehör: Kesseböhmer, EBB, Bachmann, Ritter, Jupiter,<br />

Agoform, Schulte u. a.<br />

Abfallsammler: Wesco, Hailo, Stöckli<br />

Licht: Theben, Elektra, Domus Line, Halemeier<br />

Spülen: Suter (exklusiv), Pyramis und andere<br />

Küchen- & Bad-Armaturen: Grohe<br />

Küchen Armaturen: Ideal Standard, Similor, Arwa, Nobili<br />

Dunstabzugshauben: Elica, Airforce, Sirius; Airone, u. a.<br />

Stühle, Tische und Hocker: Pedrali, Calligaris, Gaber u. a.<br />

Alle namhaften Zubehörlieferanten.<br />

Vollsortimenter Küchenzubehör; umfangreiches<br />

Angebot an Dunstabzugshauben,<br />

Kochfeldern & Kochfeldabzügen;<br />

ausgeprägte Lichtkompetenz<br />

auch in Verbindung mit Dunstabzugshauben<br />

(Kitchenlight by Sedia); über<br />

9000 Artikel in zehn verschiedenen<br />

Warenhauptgruppen; großes Zusatzprogramm<br />

für Stühle, Tische, Bar- und<br />

Thekenhocker für die Küche und den<br />

wohnlichen Essbereich.<br />

Vollsortiment mit den Produktschwerpunkten<br />

Lichttechnik, Abfallsammler;<br />

Abluftsysteme; Montage- und Anschlussmaterial;<br />

kundenindividuelle<br />

Set-Konfektionierungen, Dunstabzugshauben<br />

Airforce, Armaturen.<br />

32 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Eigenentwicklungen<br />

Logistik<br />

Liefergarantie<br />

innerhalb von . . .<br />

Liefergebiet<br />

Vertriebsorganisation<br />

Ansprechpartner<br />

Kontaktadresse<br />

In nahezu allen Produktgruppen<br />

eigene Design- und Entwicklungsaktivitäten<br />

in Nordhorn. Entwicklungs-<br />

und Vertriebskooperationen<br />

mit Rieber im Bereich Einbauspülen;<br />

Design, Konstruktion und Produktionskooperation<br />

in der Konzeptgruppe,<br />

u. a. mit WESCO und VAUTH-SAGEL<br />

im Segment Abfallsammler und anderen<br />

Entwicklungs- und Produktionspartnern.<br />

Außerdem Zusammenarbeit<br />

mit renommierten, inter nationalen<br />

Produktentwicklern, Designhochschulen<br />

und international bekannten<br />

Designern.<br />

Vorwiegend<br />

im europäischen<br />

Raum, aber<br />

auch global<br />

organisiert.<br />

Paketdienste<br />

und<br />

Speditionen<br />

. . . kürzester Zeit bei<br />

Express- oder Overnight-Service.<br />

Standardservice<br />

innerhalb<br />

von 2 - 3 Tagen.<br />

Bestellannahme:<br />

Rund um die Uhr,<br />

mehr als 24 Gebietsverkaufsleiter<br />

sowie<br />

7 regional zuständige<br />

Innendienstteams<br />

mit jeweils 3 - 5 Mitarbeitern.<br />

Separate Exportabteilung<br />

mit 4 Mitarbeitern<br />

(mehrsprachig:<br />

Englisch,<br />

Französisch, Niederländisch,<br />

Spanisch).<br />

3 Verkaufsleiter<br />

(Nord, Mitte, Süd),<br />

1 Verkaufsbereichsleiter<br />

Concept Kitchen<br />

sowie 1 Gesamtvertriebsleiter.<br />

Die Mitarbeiter des<br />

zuständigen Regio-<br />

Innendienstes und<br />

mehr als 24 Gebietsverkaufsleiter,<br />

vor Ort in Deutschland,<br />

Benelux, Österreich,<br />

Italien und<br />

Frankreich.<br />

Naber GmbH<br />

Enschedestraße 24<br />

48529 Nordhorn<br />

Tel. 00 49 (0)59 21 704 - 0<br />

Fax 00 49 (0)59 21 704 - 140<br />

Erreichbar von 8.00 - 17.30 Uhr<br />

(fr. bis 16.30 Uhr)<br />

naber@naber.com<br />

www.naber.de<br />

www.n­by­naber.com<br />

Lichttechnik (Einzelleuchten sowie<br />

Lichtsysteme bis hin zu LED-Leuchten)<br />

sowie Accessoires im Bereich Ausstattungen<br />

zusammen mit verschiedenen<br />

Designbüros. Individuelle Rückwandsysteme<br />

rBack.<br />

Deutschland,<br />

Österreich,<br />

Schweiz,<br />

Niederlande<br />

und<br />

Belgien.<br />

Paketversand<br />

über<br />

DPD, Palettenversand<br />

über Spedition<br />

GK<br />

Logistik.<br />

24 Stunden Lieferservice<br />

bei Bestellungen<br />

bis<br />

<strong>12</strong> Uhr über das<br />

Online-Bestellsystem<br />

„ youorder“.<br />

Flächendeckender<br />

Außendienst durch<br />

<strong>12</strong> Handelsvertreter;<br />

Online-Bestellsystem<br />

„youorder“.<br />

Auftragsannahme<br />

und -bearbeitung<br />

über das Kunden-<br />

Service-Center.<br />

Sven Weyh<br />

(Geschäftsführung)<br />

r Küchentechnik Verwaltungs GmbH<br />

Ohler Weg 9a<br />

58553 Halver<br />

Hotline: 0800 788200 - 0<br />

Erreichbar von 8 - 17 Uhr<br />

info@rkuechentechnik.de<br />

www.rkuechentechnik.de<br />

LED-Leuchtenserien, Speed-<br />

LED (schraubenfreie Montage),<br />

SonsoSwing (Innenschrankbeleuchtung<br />

ohne Verkabelung), Nischenverkleidungen,<br />

Abfallsammler Angolo,<br />

Hybridlüftung, Powair-Box Energiesparmauerkasten,<br />

Luftaustritte für Arbeitsplattenabsaugungen,<br />

Beleuchtung<br />

für Arbeitsplattenabsaugungen.<br />

Bundesweit;<br />

traditionell<br />

im<br />

Süden stärker<br />

als im<br />

Norden.<br />

Lieferung<br />

per Paketdienst,<br />

umfangreichere<br />

Lieferungen<br />

per Spedition.<br />

Eilaufträge (per Telefon<br />

vor 15 Uhr) werden<br />

noch am gleichen<br />

Tag versendet;<br />

sonst 1 - 2 Tage. Expresslieferungen<br />

sind gegen Übernahme<br />

der Expresskos<br />

ten möglich.<br />

Bundesweit tätiger<br />

Außendienst mit 16<br />

freien Mitarbeitern<br />

sowie Verkaufs-Innendienst.<br />

Geschäftsleitung:<br />

Manfred Staubach (GF)<br />

Vertriebsleitung:<br />

Wolfgang Bäumer<br />

Leitung Innendienst:<br />

Michael Molitor<br />

Sagemüller & Rohrer GmbH<br />

Daimlerstraße 5<br />

82054 Sauerlach (bei München)<br />

Tel. 08104 660033<br />

Fax 08104 660044<br />

Erreichbar mo.- do. 7.30 - 17 Uhr,<br />

fr. 7.30 - 15 Uhr<br />

info@sagero.de<br />

www.sagero.de<br />

Beleuchtung und Dunstabzugshaube<br />

(Kitchenlight – Produkteinheit von<br />

Umfeldbeleuchtung und Beleuchtung<br />

in der Dunstabzugshaube), Verknüpfungen<br />

von Warengruppen wie z. B.<br />

Kochfeldern und Kochfeldabzügen.<br />

Bundesgebiet<br />

flächendeckend;<br />

Europa.<br />

Paketdienst,<br />

Stückgut,<br />

Spedition.<br />

. . . 24 Stunden für<br />

Lagerware, sonst<br />

marktübliche Lieferzeiten.<br />

10 Außendienstmitarbeiter<br />

(bundesweit),<br />

Ausland mit<br />

Distributionspartnern.<br />

Innendienst<br />

durchgehend von<br />

8 - 17 Uhr telefonisch,<br />

per Fax und E-Mail<br />

erreichbar.<br />

Geschäftsführer:<br />

Dr. Brigitte Kornmüller<br />

Leitung Vertrieb &<br />

Marketing:<br />

Oliver Deimling<br />

SEDIA Küchentechnik Handels-GmbH<br />

Bahnhofstraße 38<br />

71726 Benningen<br />

Tel. 07144 85 20 - 0<br />

Hotline Verkauf 07144 85 20 - 25<br />

Fax Verkauf 07144 85 20 - 50<br />

Erreichbar Mo.- Fr. 8 - 17 Uhr<br />

verkauf@sedia-kuechentechnik.de<br />

www.sedia­kuechentechnik.de<br />

Anschluss-Box (Montagehilfe Elektro-<br />

Anschluss), LED-Lichttechnik; Eigenmarke:<br />

„TopLineVOGT ® “ bietet unter<br />

dem gleichen Label ausgewählt gute<br />

Qualität zum attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis.<br />

Erstklassige, teils exklusiv<br />

nur bei Vogt erhältliche Produkte<br />

aus den unterschiedlichsten<br />

Warengruppen, ausgesucht nach<br />

Kaufgewohnheiten und Bedürfnissen.<br />

Das TopLineVOGT ® Programm wird<br />

sys tematisch erweitert.<br />

Deutschland<br />

und europäisches<br />

Ausland.<br />

Auslieferung<br />

bundesweit<br />

über eigene<br />

Lkw-Flotte,<br />

Spedition<br />

und Paketdienste.<br />

Fester wöchentlicher<br />

Tourenservice mit<br />

eigenem Lkw, taggenau;<br />

auf Wunsch für Lagerware<br />

24 Std. per<br />

Spedition/Paketdienst.<br />

Bestellannahme,<br />

persönliche Kundenberatung<br />

und Vor-<br />

Ort-Schulung über<br />

bundesweiten Außendienst<br />

und Vertriebsinnendienst.<br />

Geschäftsführung:<br />

Mathias Meloh<br />

Vertriebsleitung:<br />

Michael Süsens<br />

Einkaufsleitung:<br />

Ralf Fleißner ppa.<br />

HORST VOGT GmbH<br />

Rudolf-Diesel-Straße 23<br />

28876 Oyten<br />

Tel. 04207 9168 - 0,<br />

erreichbar 7.30 - 17.30 Uhr<br />

(freitags: bis 16.30 Uhr)<br />

Fax 04207 916850<br />

info@vogtwelt.de<br />

www.vogtwelt.de<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 33


Küchenzubehör<br />

Die „Newcomer“-<br />

Programmbroschüre<br />

kann über den<br />

Naber Außendienst<br />

angefordert oder<br />

von der Website des Unternehmens<br />

als Download auf<br />

PC, Tablet und Smartphone<br />

gespeichert werden.<br />

Orientierung im LED-Dschungel<br />

Das Angebot energieeffizienter<br />

LED-Lichtlösungen ist<br />

inzwischen schier unüberschaubar.<br />

Für Orientierung<br />

will Naber mit dem<br />

„Newcomer“-Programm<br />

sorgen. Hier werden<br />

Küchenspezialisten<br />

und Planer, die flächiges,<br />

akzentuiertes<br />

und<br />

stufenlos steuerbares<br />

Licht optimal<br />

aufeinander<br />

abstimmen müssen,<br />

in allen Preis- und Design<br />

grup pen fündig.<br />

So bietet beispielsweise die „Six“ als Unterbodenleuchte<br />

im Preiseinstiegssegment<br />

attraktive Komfort-Features: mit edelstahlfarbigem<br />

Gehäuse und blendfreier Flächenausleuchtung<br />

ohne sichtbare LED-Punkte sowie<br />

Einzelschalteroption.<br />

„Lichtprofil“ verleiht Küchenmöbeln als<br />

Stripe-Licht zusätzlich Kontur. Über das optionale LED-Fernbedienungsset<br />

lassen sich Ambientefunktionen wie Helligkeit und Lichtfarbe stufenlos regeln.<br />

Individuelle Raumlichtstimmung erfreut sich wachsender Beliebtheit<br />

und lässt sich beim Modell „Lichtprofil“ noch komfortabler mit der Smart<br />

Home-Lösung „LED Wifi Control”, der Farbwechsel-App für Smartphones<br />

und Tablets, inszenieren.<br />

Für konzentriertes Licht auf Arbeits- und Kochinsel steht die um 180°<br />

schwenkbare, filigrane Langarm-Aufbauleuchte „Nose“. Als Farbwechsel-<br />

LED mit Sensorschalter und Dimmer zählt sie lichttechnisch zu den Highlights<br />

unter den Newcomern. www.naber.com<br />

Um 180° schwenkbar: Langarm-Aufbauleuchte<br />

„Nose“ (LED).<br />

Für den Preiseinstieg: Flächen-LED-Leuchte „Six“ für<br />

den Hängeschrank.<br />

Fotos: Naber<br />

„Lichtprofil“ gibt<br />

dem Möbel Kontur.<br />

lichtstark. Nur 4 mm Aufbauhöhe macht<br />

die LED-Leuchte „Astrale“ zu einer besonders<br />

eleganten Lösung für die Ausleuchtung<br />

der Küchennische. Wobei die Lichtausbeute<br />

mit 75 Lumen/Watt besonders hoch ist.<br />

Sedia Küchentechnik bietet die LED-Unterbauleuchte<br />

im Aluminiumgehäuse in<br />

der Lichtfarbe Warmweiß 3000 K an. Eine<br />

dimmbare Set-Ausführung gibt es auch.<br />

www.sedia-kuechentechnik.de<br />

Foto: Sedia Küchentechnik<br />

34 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Breites Angebot<br />

„Flächen-LED“, „Farbtemperatursteuerung“ und<br />

„Dimmbarkeit“ sind auch bei Zubehörspezialist Vogt<br />

die prägenden Aspekte des Leuchtenportfolios. Unter<br />

anderem wurde aktuell die Eigenmarke „Top Line-<br />

VOGT ® “ erweitert. Neu sind dabei die LED-Unterbauleuchten<br />

„Pinto weiß“ und „Leon“ sowie die Ein-/<br />

Aufbauleuchte „Ergo“. Dazu einige Details:<br />

• Das Edelstahlmodell „Pinto“ ist nun mit weißer Flächen-LED<br />

sowie mit weißem Korpus lieferbar. Die<br />

Lichtfarbe beträgt 4000 K neutralweiß.<br />

• Die rechteckige „Leon“ setzt auf einen warmweißen<br />

Ton und ist in die Energieeffizienzklasse A+ eingestuft.<br />

• Das runde Flächen-LED-Modell „Ergo“ aus Voll-Aluminium<br />

gibt es als Einbau- oder Aufbauleuchte.<br />

Alle drei Modelle sind bis hin zum 5er-Set lieferbar. Besonderen Wert legt das Unternehmen<br />

bei seinem Angebot auf die Faktoren Qualität und Sortimentstiefe.<br />

Farbtemperatur steuern<br />

Gleich zwei interessante Modelle mit Farbtemperatursteuerung hat Vogt mit den LED-Unterbauleuchten<br />

„Dynamic Slim-Pad F“ sowie der „Surface Emotion“ im Programm.<br />

• Farbtemperatur und Helligkeit der<br />

Unterbauleuchte „Dynamik Slim-<br />

Pad F“ lassen sich über Smartphone<br />

oder Tablet steuern. Nötig<br />

ist dafür nur die kostenfrei erhältliche<br />

Hera-App. Die rechteckige<br />

Leuchte gibt es in Edelstahl-Optik<br />

Aktuell neu erschienen sind zwei Nachheftsätze zum<br />

aktuellen Verkaufshandbuch. Und das gegliedert in<br />

Zubehörneuheiten und Dunstabzugshauben. Allein 15<br />

neue LED-Leuchten werden ausführlich erklärt.<br />

Fotos: Vogt<br />

Zubehörgroßhändler Vogt hat Produkte<br />

namhafter Leuchtenhersteller<br />

ebenso im Programm wie Modelle<br />

der Eigenmarke „TopLineVOGT ® “.<br />

oder alternativ in Weiß. Die Lichtfarbe<br />

ist regelbar von 2700 K bis<br />

6500 K.<br />

• Die Lichtfarbe der modern gestalteten<br />

Flächen-LED-Leuchte „Surface<br />

Emotion“ lässt sich über einen<br />

Infrarot-Schalter/Dimmer im Bereich<br />

von 2700 bis 6500 K regeln.<br />

www.vogtwelt.de<br />

Hat man Ihnen<br />

auch erzählt, der<br />

Baselift sei eine<br />

Neuheit?<br />

Quatsch!<br />

Bei uns schon<br />

lange erhältlich:<br />

Baselift<br />

licht nach Wunsch. In der anspruchsvollen<br />

Küche ist eine moderne Lichtgestaltung gefragt<br />

– mit Beleuchtungslösungen, die neben einer<br />

herausragenden Energieeffizienz die Möglichkeit<br />

bieten, die Helligkeit und Wärme des<br />

Lichts dynamisch den jeweiligen Bedürfnissen<br />

und Stimmungen anzupassen. Das Unternehmen<br />

Hera präsentiert solche „Dynamic Versionen“<br />

für unterschiedlichste Anwendungsmöglichkeiten.<br />

Eine Version ist<br />

die flache LED-Unterbauleuchte<br />

„ Dynamic LED Slim-Pad F“.<br />

Das Licht kann zwischen 2700K<br />

(xw) und 5000K (cw) eingestellt<br />

werden. Die Farbwiedergabe<br />

gibt Hera mit Ra/CRI >85 an.<br />

Die Leuchtkraft von 285 Lumen bei<br />

5 W entspräche nahezu 30 W Halogen.<br />

Der Abstrahlwinkel von 110° gewährleiste<br />

eine optimale und flächige<br />

Ausleuchtung. Die „Dynamic“-Leuchten<br />

können per Funkfernbedienung geregelt werden<br />

oder über die Hera-App auf dem Smartphone<br />

oder Tablet. Für den Einsatz in Neubauten<br />

mit Bus-System stehen DALI-Controller zur Verfügung.<br />

Die Maße der elegant wirkenden Leuchte<br />

lauten 180 mm x 70 mm x 11 mm (L x B x H).<br />

Es gibt sie in Weiß und in Edelstahloptik.<br />

www.hera-online.de<br />

Fotos: Hera<br />

Mit Technik von<br />

Alle rGonomic ®<br />

Produkte finden<br />

Sie exklusiv auf<br />

Systemlösung für Ihr Business<br />

<strong>12</strong>/2015<br />

rKüchentechnik ® Vertriebs GmbH & Co. KG<br />

Ohler Weg 9a | D-58553 Halver | NRW<br />

02351/7882-0 | info@rkuechentechnik.de


Küchenzubehör<br />

„andano“ als Spüle. Wie schon die Becken<br />

der Serie „Blanco Andano“ setzen auch die<br />

neuen „Andano“-Spülen auf eine puristische<br />

Formensprache. Charakteristische Merkmale<br />

der Modelle „Andano XL 6 S-IF“ (Foto) und<br />

„Andano XL 6 S-IF Compact“ sind die seitlich<br />

integrierte Armaturenbank, eine mit dezenten<br />

Rillen versehene Abtropffläche und<br />

ein geräumiges XL-Becken. Mit ihrer ausgewogenen<br />

Optik und praktischen Details richten<br />

sich die Andano-Spülen an Kunden, die<br />

auf geradliniges Design und durchdachte<br />

Funktion Wert legen. Wobei abgestimmtes<br />

Zubehör den funktionalen Charakter<br />

wahrt. Eine Multifunktionsschale aus Edelstahl<br />

ist im Lieferumfang enthalten. Optional<br />

erhältlich ist ein Schneidbrett aus satiniertem<br />

Sicherheitsglas in einem edlen<br />

seidenmatten Nachtblau. Montieren lassen<br />

sich die Spülen flächenbündig oder mit<br />

flach aufliegendem IF-Rand. Insgesamt umfasst<br />

die „Andano“-Familie nun 32 Modelle.<br />

www.blanco-germany.com/de<br />

Foto: Blanco<br />

auch in flach. Drei neue Modelle der<br />

„ Hydros“ – einem Klassiker unter den<br />

hochwertigen Edelstahlspülen des Franke-Programms<br />

– werden jetzt auch als<br />

elegante „SlimTop“-Lösung angeboten.<br />

www.franke.de<br />

Foto: Schock<br />

Foto: Franke<br />

Wie natürliches Granit. „Zurück zur Natur“<br />

heißt es immer häufiger in unseren Wohnund<br />

Arbeitsräumen, Bädern und Küchen.<br />

Materialien und Optiken wie Holz oder Stein<br />

stehen hoch in der Gunst. Mit dem neuen Material<br />

„CRISTADUR ® NATUR“ orientiert sich Hersteller<br />

Schock an diesem Trend. Der Werkstoff<br />

kommt gänzlich ohne künstliche Farbzusätze<br />

aus und setzt stattdessen auf kristalline<br />

Quarze aus dem Bayerischen Wald, der<br />

Heimat des Spülenherstellers Schock. Zwei<br />

Farbtöne sind erhältlich: Der dunkle Granitton<br />

„Kaiserstein“ (Foto) und die gräuliche<br />

Variante „Rockenstein“. Und das für ausgewählte<br />

Modelle der Serien „ Signus“ und<br />

„Greenwich“ sowie für die „Mono N-100“.<br />

www.schock.de<br />

36 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Foto: Schock<br />

„extreme“ hart. Der Granit-Werkstoff<br />

„Cristadur“ gilt als hart im Nehmen. Nun<br />

legt Hersteller Schock eine weitere Schippe<br />

drauf und präsentiert mit „Cristadur<br />

Extreme“ eine weiter ausgefeilte Variante.<br />

Der Name ist Programm: Extrem bedeutet<br />

„das Äußerste“. Spülen aus diesem neuartigen<br />

Werkstoff seien farblich noch brillanter,<br />

der Abperleffekt noch intensiver<br />

Doppelte „Genea“. Drei<br />

parallele, sich zum Becken<br />

hin öffnende und zum Spülenrand<br />

hin auslaufende Rillen<br />

auf der Abtropffläche sorgen<br />

bei der Zweibeckenspüle<br />

„Genea Double“ dafür, dass<br />

abtropfendes Wasser kontinuierlich<br />

direkt in das Becken<br />

geleitet wird. So kann sich<br />

kein Wasserfilm bilden, abgestellte<br />

Gläser oder Geschirrteile<br />

haben festen Stand. Die<br />

beiden Becken sind mit je<br />

34,5 x 42 cm Innenmaß von der Größe identisch. Abgestimmt sind sie passgenau auf die Abmessungen<br />

von Gastronomiebehältern, zum Beispiel aus dem Dampfgarer. Die Feinsteinzeug-Spüle<br />

von systemceram benötigt einen 90 cm breiten Unterschrank. Der Restausguss<br />

ist in der Mitte der Hahnlochbank positioniert und verbirgt sich unter einer eleganten Edelstahlabdeckung.<br />

Für die Installation von Armatur, Excenter und Spülmittelspender stehen<br />

vorgeplante Bohrungen auf der Hahnlochbank bereit. www.systemceram.de<br />

Mit dem „Dampfgarplus“. Dampfgaren gewinnt immer mehr Anhänger. Damit die Zubereitung<br />

und das Anrichten der Speisen gleichermaßen einfach und schnell gelingen, hat<br />

Blanco nun eine Silgranit-Spüle entwickelt, die passgenau mit Dampfgarzubehör kombiniert<br />

werden kann. Zentraler Bestandteil der neuen „Zenar XL 6 S DampfgarPlus“ ist<br />

das geräumige Spülbecken. Wichtiges funktionales Detail ist hier eine integrierte kleine<br />

Stufe, die exakt auf die Gastronorm-Garbehälter<br />

der führenden<br />

Hersteller abgestimmt<br />

wurde. Sie dient zum praktischen<br />

Einhängen der GN-Garbehälter.<br />

Selbst die meisten<br />

XL-Garbehälter können sowohl<br />

über dem Spülbecken als auch<br />

auf der geräumigen Abtropffläche<br />

bequem abgestellt werden.<br />

Verschiedenes Zubehör wie<br />

Schneidbretter und Behälter<br />

stehen optional zu Verfügung.<br />

www.blanco-germany.com/de<br />

Foto: Blanco<br />

und die Widerstandsfähigkeit noch ausgeprägter.<br />

Dafür wird in den Boden der Spülen<br />

eine Glasfasermatte eingearbeitet. Für<br />

zusätzliche Stabilität sorgen kleinste organische<br />

Fäden, die der Materialmischung<br />

beigegeben werden. Diese Bauart minimiere<br />

zudem das Risiko eines Transportbruchs<br />

und ermögliche eine reduzierte, umweltfreundliche<br />

Verpackung. www.schock.de<br />

Foto: systemceram<br />

Persönlich,<br />

kompetent,<br />

individuell...<br />

unser Steckdosen-Display<br />

für die Schublade<br />

... und mit dem<br />

gewissen Extra:<br />

So sieht<br />

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<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 37


Küchenzubehör<br />

Klassiker modernisiert. Gutes noch besser<br />

machen und dabei klassische Werte erhalten<br />

– dieses „Kunststück“ ist Blanco bei der<br />

Modernisierung der Silgranit-Spülenfamilie<br />

„Classic Neo“ gelungen. Mit der Neuauflage<br />

der seit über 20 Jahren sehr erfolgreichen<br />

Spülenlinie wurde ein optischer und funktionaler<br />

Facelift umgesetzt. Positioniert ist<br />

die Spülenlinie im Premiumsegment. Es gibt<br />

vier Ausführungen für die gängigsten Unterschrankgrößen.<br />

Die Modellbezeichnungen<br />

lauten „45 S“ (Foto), „5 S“, „6 S“ und „XL 6 S“.<br />

Was alle Modelle eint, ist die Beckenanordnung<br />

und die für die Classic typische Grundform:<br />

allen voran das sogenannte Taillen-<br />

Foto: Blanco<br />

Design, das aus der mittig geschwungenen<br />

Innenkontur von Armaturenbank und geradlinigem<br />

Spülenrand resultiert. Neu ist hier<br />

die Verlegung der Armaturenbank auf Randniveau,<br />

was zur modernen Optik der Spüle<br />

beiträgt. www.blanco-germany.com/de<br />

Foto: Franke<br />

Ein Hauch von Luxus. Zum 90. Firmenjubiläum im vergangenen Jahr<br />

wagte sich Spülenhersteller Schock an eine ganz besondere Mixtur: Quarzkomposit<br />

und Carbon. Das exklusive Ergebnis, die Spüle „Carbon N-100L“,<br />

kam international so gut an, dass nun zwei weitere Carbon-Modelle das Angebot<br />

ergänzen. „CAR N-100S“ für den 50er-Spülenunterschrank sowie „CAR<br />

N-100“ für den 60er-Schrank. Es gibt sie für die klassische Auflage-Montage,<br />

aber auch als Unterbau und für die flächenbündige Integration in die Arbeitsfläche.<br />

Je nach Geschmack können die Kunden zwischen matter oder<br />

glänzender Oberflächenvariante wählen. Der Vertrieb der exklusiven Modelle<br />

erfolgt in Deutschland über ausgewählte Partnerstudios. www.schock.de<br />

Matt. Zu den fünf Hochglanz-Optiken reihen sich bei<br />

Franke nun zwei matte Keramikfarben – „Perlgrau“ und<br />

„Anthrazit“ (Foto) – ein. Auch die neuen Oberflächen verfügen<br />

über die bekannten „Fraceram“-Eigenschaften und<br />

lassen sich besonders gut mit klassischen Holz- oder modernen<br />

Beton-Optiken kombinieren. Für Designliebhaber<br />

und Fans der puristischen Küchengestaltung gibt es die Keramik-Spüle<br />

„Mythos“ nun auch in flächenbündiger Ausführung.<br />

www.franke.de<br />

Foto: Schock<br />

Foto: systemceram<br />

Noch breiter. Dem neuen Keramik-Modell<br />

„Siro 100“ hat systemceram ein 10 cm<br />

breiteres Becken spendiert – im Vergleich<br />

zur weiterhin erhältlichen „Siro 90“. Dennoch<br />

passt die reversible Spüle in einen<br />

60 cm breiten Unterschrank. Eine leicht<br />

geneigte und glatte Abtropffläche prägt<br />

die ruhige Optik der „Siro“-Serie. Vorderer<br />

und hinterer Spülenrand bilden eine<br />

Schräge, die sich sanft zu Becken und Abtropffläche<br />

neigt und zum Ende der Abtropffläche<br />

ausläuft. Dank der seitlich positionierten<br />

Armatur lässt sich auch die<br />

Vor-Fenstermontage leicht realisieren.<br />

www.systemceram.de<br />

38 <strong>12</strong>/2015


In XXl. Wer gerne kocht,<br />

weiß viel Platz an der Küchenspüle<br />

zu schätzen. Große Becken<br />

auch. Das neue XXL-Unterbaubecken<br />

„Kubus“ aus<br />

Fraceram nimmt diesen Trend<br />

auf. Laut Hersteller Franke<br />

eigne es sich für frei stehende<br />

Kochinseln ebenso wie für<br />

geräumige Landhausküchen.<br />

www.franke.de<br />

Für die ecke. Arbeitsfläche und Stauraum gilt es effektiv zu nutzen. Blanco präsentiert<br />

speziell für die – manchmal verwaiste – Ecke den modernisierten Klassiker<br />

„Delta II“ aus Silgranit „PuraDur“. Becken, Zusatzbecken und Abtropffläche<br />

sind ergonomisch angeordnet. In dem zentralen, geräumigen Hauptbecken lassen<br />

sich auch sperrige Utensilien wie Backbleche bequem abspülen. Die Eck-Spüle ist<br />

für den 90 x 90 cm Unterschrank erhältlich. Und das auch in einer Ausführung für<br />

den flächenbündigen Einbau. www.blanco-germany.com/de<br />

Foto: Blanco<br />

Foto: Franke<br />

einzelbecken in Keramik. Neu im Blanco-<br />

Sortiment ist ein Keramik-Einzelbecken für den<br />

konventionellen Einbau von oben. „Palona 6“<br />

heißt das 190 mm tiefe Modell. Konzipiert ist<br />

es für den 60 cm breiten Unterschrank. Es verfügt<br />

über einen markanten Beckenradius von<br />

nur <strong>12</strong> mm. Der umlaufende, an der Armaturenbank<br />

verbreiterte Rand akzentuiert die geradlinige<br />

Formensprache. Zur Wahl stehen sieben Farben<br />

von Kristallweiß über Magnolia bis Schwarz.<br />

www.blanco-germany.com/de<br />

Foto: Blanco<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 39


Küchenzubehör<br />

Winter: „Subway“-Becken in<br />

„Midnight“.<br />

Fotos: Villeroy & Boch<br />

Sommer: Flächenbündige Küchenspüle „Timeline“ in „Sunrise“.<br />

Frühling: Unterbaubecken Subway<br />

in „Emerald“.<br />

Herbst: Flächenbündig eingebautes<br />

Becken „Subway“ in „Coral“.<br />

Durch die Jahreszeiten. Folgt man den Trendforschern,<br />

neigt sich die Zeit der eher neutralen,<br />

sanften Farben im internationalen Interior-Design<br />

dem Ende. Aktuell melden sich wieder kräftige,<br />

ausdrucksvolle Töne – vor allem eingesetzt<br />

als bewusste Akzente und Kontraste. In der Küche<br />

beleben bevorzugt Ausstattungszubehör sowie<br />

Accessoires die Raumgestaltung. Schließlich<br />

lieben die meisten Küchenkäufer nach wie<br />

vor Möbel in Weiß oder anderen hellen Farben.<br />

Vor diesem Hintergrund hat Hersteller Villeroy<br />

& Boch die Produkt- und Interior-Designerin<br />

Gesa Hansen beauftragt, ein neues Farbkonzept<br />

zu entwickeln – für die Keramikspülen der Serie<br />

„Timeline“ und für die „Subway“-Einzelbecken.<br />

Im Frühjahr 2015 wurden die beiden ersten<br />

Farben vorgestellt: das warme Gelb<br />

„ Sunrise“ und das tiefe Blau „Midnight“. Nun<br />

folgten das ausdrucksstarke Grün „Emerald“<br />

und das warme Rot „Coral“. Im neuen V&B-<br />

Farbkonzept steht „Emerald“ für den Frühling,<br />

„Sunrise“ für den Sommer, „Coral“ für<br />

den Herbst und „Midnight“ für den Winter.<br />

So lassen sich individuell und emotional geprägte<br />

Einrichtungen gestalten. Die vier neuen<br />

Farben ergänzen das bestehende Spektrum<br />

von Villeroy & Boch aus harmonischen<br />

Farbtönen im Beige- und Graubereich, aktuellen<br />

Weißtönen und speziellen Dekoren.<br />

www.villeroy-boch.com<br />

Für jeden anspruch. Die Einhebel-Mischer<br />

„Sopra“ aus dem Eigenmarkenprogramm<br />

„TopLine-<br />

VOGT ® “ gibt es verchromt oder in<br />

Edelstahl-Finish und wahlweise<br />

mit herausziehbarer Handbrause.<br />

Alternativ ist die Version<br />

mit herausziehbarem Auslauf<br />

zusätzlich für Niederdruck lieferbar,<br />

dann jedoch nur verchromt.<br />

Für höhere Ansprüche<br />

konzipiert ist das Modell „Sopra<br />

3“ (Foto). Es verfügt über eine<br />

herausziehbare und umstellbare<br />

Handbrause sowie über<br />

einen schwenkbaren<br />

Federauslauf.<br />

www.vogtwelt.de<br />

Foto: Vogt<br />

abgestimmt aufs Spülendesign. Eine interessante Konstruktion<br />

kennzeichnet den Einhebelmischer „Move“ von systemceram.<br />

Der obere Teil mit dem flexiblen Schlauch lässt sich mittels<br />

eines Magnets leicht lösen und zum Spülgut hinbewegen. Der<br />

Aktionsradius dieser Armatur vergrößert sich dadurch erheblich.<br />

www.systemceram.de<br />

40 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Frischekur für die Küche<br />

Meeresimpression, sonnige Töne, farbenfrohe Motive oder realistische Fotodrucke:<br />

Farbiges Glas setzt Akzente, sorgt für mehr Stimmung. Glasspezialist<br />

Sprinz verarbeitet hochwertiges Sicherheitsglas auch zu Rückwänden und Arbeitsflächen<br />

– und veredelt das Material mit brillanten Farbdrucken.<br />

Immer häufiger schützt zum Beispiel hochwertiges Glas in der Küchennische vor<br />

Spritzern. Ausschnitte für Steckdosen, Schalter oder Rollladengurte bzw. Eckausschnitte<br />

werden direkt im Sprinz-Werk ausgeführt. Für eine schnelle Montage und<br />

einfache Revision sorgt ein Magnetsystem mit geringer Aufbauhöhe. Das System<br />

lässt die Luft zirkulieren und schützt vor Schimmel.<br />

Rückwände und Arbeitsflächen<br />

aus Einscheiben-Sicherheitsglas<br />

verarbeitet das<br />

Unternehmen fugenlos<br />

auf einer Länge bis<br />

zu 360 cm. Für den genauen<br />

Einbau werden<br />

individuelle Lösungen<br />

auf Maß gefertigt<br />

und mit Ausschnitten<br />

oder Sonderverarbeitungen<br />

versehen.<br />

Wer Wert auf höchste<br />

Hygiene legt, lässt<br />

die georderte Glasoberfläche<br />

zusätzlich<br />

mit „SpriMedical ® “<br />

veredeln. Die antibakterielle<br />

Beschichtung<br />

mit Metallatomen soll<br />

99,9 % der am Glas haftenden<br />

Bakterien abtöten.<br />

Dieser Schutz<br />

wird fest in das Einscheiben-Sicherheits-<br />

glas eingebrannt.<br />

www.sprinz.eu<br />

Ausschnitte für Steck dosen<br />

und Schalter werden von<br />

Sprinz direkt im Werk ausgeführt.<br />

Fotos: Studioraum / Sprinz<br />

SELECTAkit ®<br />

Abfallsammler<br />

Bewegende Dynamik<br />

flexibel im Einsatz<br />

Cox ® Base 360 S/600-3 mit Cox Base-Board ®<br />

Multifunktionales Set mit System<br />

Profis wissen worauf es ankommt: auf<br />

flexibel planbare Lösungen für Unterschränke<br />

im 60er Standardmaß. Kombiniert<br />

man z. B. das 42 Liter fassende<br />

Sammler-/Trennsystem Cox ® Base 360/<br />

600-3 mit dem Organisationsmodul<br />

Cox ® Base-Board, dann zeigt sich<br />

Raummaximierung von ihrer perfekten<br />

Seite. Das Set mit Vollauszügen, Softeinzug<br />

und Dämpfung läuft schwebeleicht<br />

– gerne auch in Ihrem Studio als<br />

Erfolgsmodell.<br />

Hingucker mit Frischefaktor: Farbige Glas-Rückwände für die Küchennische.<br />

Die Arbeitsfläche besteht ebenfalls aus dem strapazierfähigen Werkstoff.<br />

<strong>12</strong>/2015<br />

Naber GmbH<br />

www.naber.com


Hausgeräte/Dunsthauben<br />

Unsichtbar oder in voller Pracht<br />

Als „Haube“ hat man sich in diesen Tagen zu entscheiden: Entweder man macht sich<br />

möglichst unsichtbar – oder präsentiert sich in voller Pracht selbstbewusst über dem<br />

Kochfeld. Kochfeldabzüge, Muldenlüftungen, Kochfeldsteuerungen, Lüfterbausteine<br />

für Schrank und Decke und immer weitere Ideen für „schräge“ Designs prägen die<br />

Neuheiten für 2016.<br />

Foto: Falmec<br />

Frei planbar. Mit dem Muldenlüfter<br />

„ Piano“ (Foto oben) stellt Falmec einen<br />

Dunstabzug vor, der mit eigenen oder<br />

mit Kochfeldern anderer Einbaugerätehersteller<br />

geplant werden kann. Ausgestattet<br />

ist das Modell mit einem speziellen<br />

Umluftfilter, der Gerüche und<br />

Kondenswasser bindet. „ Carbon.Zeo“<br />

heißt dieser Filter. Er ist neben dem<br />

Einsatz im Küchensockel auch für Wand-<br />

und Inselhauben, Deckenlüfter sowie<br />

für den Flachlüfter lieferbar. „Carbon.<br />

Zeo“ steht für die Kombination aus Aktivkohle<br />

und Zeolith. Letzteres ist ein<br />

Mineral mit hoher Mikroporosität. Es<br />

wird vor allem verwendet wegen seiner<br />

Fähigkeit, Wasserdampf sowie organische<br />

Verbindungen zu absorbieren.<br />

Grundsätzlich ausgestattet ist der<br />

Muldenlüfter „Piano“ mit einer vierstufigen<br />

TouchControl-Schaltung. Der<br />

Motor ist schallgedämmt und die Luftleitklappen<br />

sind verstellbar. Das verbessert<br />

die Effektivität zusätzlich.<br />

Abluft und Umluft sind ebenso zu realisieren<br />

wie der externe Betrieb. Passend<br />

zu dem Muldenlüfter bietet Falmec<br />

auch Induktionskochfelder in<br />

den Breiten 31, 59 und 78 cm an.<br />

www.falmec.de<br />

42 kücHenplaner <strong>12</strong>/2015


Foto: Miele<br />

Module im Set. Auch für Miele sind Muldenlüftungen<br />

eine optisch interessante Alternative zur herkömmlichen<br />

Dunstabzugshaube. Denn sie eignen sich zur<br />

Montage in einer Küchenzeile ebenso wie zum Einbau<br />

in eine Koch insel. Neu im Angebot sind vier vorkonfigurierte<br />

Gerätesets aus Lüftungstechnik und bewährten<br />

„CombiSet“-Modulen. Induktionselemente können mit<br />

einer Grillfläche oder auch mit einem Wok kombiniert<br />

werden. Zwei Kochmodule mit Strahlungsheizkörpern<br />

gibt es auch. Das Lüftungselement ist dabei immer mittig<br />

zwischen den Kochmodulen angeordnet. Ausgestattet<br />

sind die Sets mit energieeffizienten „EcoMotoren“.<br />

Schaltbar sind drei Leistungs- und eine Boosterstufe.<br />

Da die Lüftungstechnik kompakt konstruiert ist, bleibt<br />

im Unterschrank Platz für Schubkästen. Diese müssten<br />

aber ggfs. in der Tiefe gekürzt werden. Lieferbar sind<br />

die Gerätesets ab April 2016. www.miele.de<br />

PRODUKTANKÜNDIGUNG:<br />

Saubere Luft<br />

2016 mit plasmanorm®<br />

Foto: Gutmann<br />

Sensor misst auch Feuchtigkeit. Die modulare Muldenlüftung<br />

„Abajo“ bietet durch einen speziellen Multifunktionsfilter<br />

einen hohen Fett- und Kondensabscheidegrad. Diesen<br />

Produktnutzen transportiert das Gutmann-System schon<br />

seit gut zwei Jahren. Neu ist aber die Einstufung in Energieeffizienzklasse<br />

„A“. Möglich macht dies eine neue Motorengeneration.<br />

Diese Motoren sind optional mit einer<br />

Sensor-Technik ausgestattet, die den Fett- sowie den Feuchtigkeitsgehalt<br />

der Wrasen misst und die Leistung des Abzugs<br />

entsprechend reguliert. Realisiert werden kann das „Abajo“-<br />

System mit Weiß- und Schwarzglas, Ton in Ton oder mit Edelstahl.<br />

Ebenso können unterschiedliche Kochfeldtypen kombiniert<br />

werden von Induktion über Teppanyaki bis zur Wokmulde.<br />

www.gutmann-exklusiv.de<br />

Innovation in der<br />

heimischen Küche<br />

• Hohe Montagefreundlichkeit<br />

(Plug&Play)<br />

• Ohne Wärmeverlust<br />

im Winter<br />

• Effektive Luftreinigung<br />

bis zu 99%<br />

• Kostengünstig<br />

und energiesparend<br />

www.plasmanorm.de<br />

<strong>12</strong>/2015 küchenplaner 43


Hausgeräte/Dunsthauben<br />

Mitten im<br />

Geschehen<br />

Als Prototyp wurde Novy „One“ bereits vorgestellt,<br />

nun ist der Kochfeldabzug lieferbar.<br />

Novy „One“ ist Induktionskochfeld und Dunstabzug in einem.<br />

Foto: Novy<br />

Nicky Hurrle (Foto links) ist seit wenigen Monaten neuer<br />

Geschäftsführer der Novy Deutschland GmbH. Auf der<br />

Fachmesse „area 30“ zählte der Kartentausch für ihn zum<br />

Grundprogramm.<br />

Foto: Biermann<br />

Der Dunstabzug der „One“ ist mittig in das Induktionskochfeld<br />

integriert. Er fährt aus, wenn ein Topf in einer der Kochzonen platziert<br />

wird. „Dämpfe und Gerüche werden schnell, kraftvoll, leise und<br />

sehr dezent abgesaugt“, betont der Hersteller. Denn der Dunstabzug<br />

erzeuge hohe Luftgeschwindigkeiten am Rand des Kochgeschirrs.<br />

Die Dünste werden über seitliche Lüftungsgitter durch die dahinter<br />

liegenden Fettfilter ins Geräteinnere abgeführt und durch den Monoblock-Geruchsfilter<br />

wieder zurück in die Küche geleitet. Der Monoblock-Filter<br />

selbst ist in der laut Novy „leicht zugänglichen“ Umluftbox<br />

im Unterschrank positioniert. Dunstabzug und Sockelbox sind<br />

über einen flachen Kanal verbunden. Das Schrankinnere käme dadurch<br />

nicht mit Feuchtigkeit in Berührung. Im Abluftbetrieb ist „One“<br />

ebenso zu betreiben. Die Luft wird dann über einen Kanal abgeführt,<br />

der sich in Höhe des Dunstabzugs, im Fußboden oder an der Schrankunterseite<br />

befindet.<br />

Bei seinen Induktionskochflächen setzt Novy auf neueste Technik.<br />

Vier achteckige Kochzonen mit 3700 Watt Maximalleistung bieten<br />

Flexibilität und vielfältige Funktionen. Kocht doch etwas über,<br />

sammelt sich die Flüssigkeit in einem 400 ml fassenden Behälter.<br />

www.novy-dunsthauben.de<br />

Foto: Silverline<br />

2 in 1. Mit „Flow-In“ bietet Silverline<br />

ebenfalls ein kompaktes System<br />

aus Kochfeld und integriertem Abzug. Es<br />

lässt sich flächenbündig oder aufgesetzt<br />

montieren. Der Abzug selbst wird flach<br />

in das Kochfeld eingelassen. Es gibt ihn<br />

wahlweise in Schwarz und Edelstahl. Die<br />

Abdeckung lässt sich herausnehmen und<br />

sorgt so für einen direkten Zugriff auf<br />

den Edelstahl-Metallfilter und damit für<br />

die einfache Reinigung sämtlicher Teile.<br />

Das System misst 52 cm in der Tiefe und<br />

ist damit auf die 60 cm Standardarbeitsfläche<br />

zugeschnitten. Die 2-1-Lösung ist<br />

als Premium Version mit einem energiesparenden<br />

Sockelmotor von ebm-papst,<br />

dem Weltmarktführer für Luft- und Antriebstechnik,<br />

ausgestattet. Zusätzlich<br />

ist eine Variante mit einem externen<br />

Motor erhältlich. Möglich ist die Verwendung<br />

im Abluft- und im Umluftmodus.<br />

www.silverline24.de<br />

Mit zwei Motoren. Nur wenige Monate nach der „Downair Mistral“<br />

präsentierte homeier nun eine weitere Variante der Muldenlüftung:<br />

die „Downair Mistral+“. Das System kann mit jedem gewünschten<br />

Kochfeld herstellerübergreifend geplant werden und verfügt über<br />

zwei getrennte Ansaugöffnungen, die seitlich neben dem Kochfeld<br />

platziert sind. Neu ist, dass die beiden Lüftungsklappen sich jetzt getrennt<br />

voneinander steuern lassen und über jeweils einen eigenen<br />

EC-Lüfter-Motor verfügen. „Das sorgt für maximale Leistung mit einer<br />

Querströmung von bis zu 8 m/s“, betont der Hersteller. Jede Ansaugöffnung<br />

kann unabhängig voneinander in Betrieb gesetzt werden.<br />

Egal ob auf einer, zwei oder auf vier oder mehr Kochfeldern gekocht<br />

wird. Die Steuerung erfolgt über zwei Bedienfelder aus Echtglas. Diese<br />

sollen sogar auf nasse Finger reagieren. Die beiden sparsamen EC-<br />

Motoren verfügen über eine maximale Lüfterleistung von 875 m 3 /h.<br />

Ener gieeffizienz und Fettabscheidegrad sind jeweils mit der Label-<br />

Klassifizierung „A“ gekennzeichnet. Die optionale „EcoSwitch“-Funktion<br />

ermöglicht den Wechsel zwischen den Betriebsarten Abluft und<br />

Umluft auf Knopfdruck. www.homeier.com<br />

Foto: homeier<br />

44 kücHenplaner


„Sidedraft“ in zwei Versionen<br />

Das Angebot an Muldenlüftungen bereichert refsta mit dem „Sidedraft“-Programm.<br />

Es gibt zwei Varianten: „Sidedraft II“ und „Sidedraft III“.<br />

Beim Muldenlüfter „Sidedraft II“ werden drei Bauteile kombiniert: 1. das<br />

„Sidedraft“-Element aus Edelstahl, 2. eine Induktionskochfläche in 300 oder<br />

380 mm Breite und 3. der Motor. Das Induktionskochfeld wird rechts und links<br />

vom „Sidedraft-Element angebracht. Die Steuerung erfolgt über eine vierstufige<br />

„TouchControl“-Bedienung. Als weitere Option steht eine Teppanyaki-<br />

Stahloberfläche in 380 mm Breite zur Verfügung. Die maximale Luftleistung<br />

liegt bei 850 m 3 /h, den Geräuschpegel gibt refsta mit maximal 60 dBA an. Die<br />

Installation ist für Abluft und Umluft geeignet.<br />

Fotos: refsta<br />

„Sidedraft III“: Muldenlüfter im Großformat samt<br />

Induktionskochfeld. Für die Steuerung gibt es eine<br />

Fernbedienung.<br />

„Sidedraft II“: Muldenlüfter in der Kombination<br />

Teppanyaki-Kochfeld und Induktionskochfeld.<br />

Für große Flächen<br />

Das „Sidedraft III“-<br />

Element präsentiert sich<br />

noch großzügiger. Das<br />

Element ist 1000 mm<br />

breit und wird inklusive<br />

Motor und Induktionskochfeld ausgeliefert. Die Luftleistung liegt bei maximal<br />

1150 m 3 /h, der Geräuschpegel bei maximal 62 dBA. Ein 250 W starker Motor<br />

entzieht dem Raum die Kochdünste. Die Steuerung der Kochfelder erfolgt<br />

über eine Drei-Stufen-TouchControl-Regelung sowie eine Fernbedienung. Auch<br />

„ Sidedraft III“ ist für Umluft und Abluft ausgelegt. www.refsta.de


Hausgeräte/Dunsthauben<br />

Kochfeldabzug<br />

„Aspira“.<br />

Vogt stellt<br />

Haubenprogramm<br />

neu auf<br />

Wand- und Inselhauben inklusive Kochfeldsteuerung<br />

sowie Kochfeld-Abzug-Kombis mit platzsparendem<br />

Einbau – das sind die neuen Schwerpunkte im<br />

Haubenprogramm des Zubehörspezialisten Vogt.<br />

Lieferant ist das italienische Unternehmen Airforce.<br />

Die Tischhaube „Aspira“ ist eines der Highlights<br />

dieser neuen Hauben-Generation. Vor allem überzeugt<br />

der platzsparende Einbau im Unterschrank. Zudem genügt<br />

für die Montage eine herkömmliche Arbeitsfläche<br />

mit 60 cm Tiefe.<br />

Das Modell „Aspira Octa“ gibt es im Sortiment mit<br />

Flächeninduktion inklusive „Cooking Chef“. Bei dieser<br />

Funktion lassen sich auf Knopfdruck die vier Kochzonen<br />

auf definierte Temperaturwerte einstellen. Die<br />

Bedienung der Dunstabzugshaube erfolgt über das<br />

Kochfeld. Die Haube erfüllt laut Hersteller die Anforderungen<br />

der Energieeffizienzklasse „A ++ “ ab 2016.<br />

Haubensteuerung „Integra“<br />

Eine weitere Komfortfunktion heißt „Integra“. Damit<br />

wird es möglich, ausgewählte Wand- und Inselhauben<br />

sowie Deckenlüfter mit den Induktionskochfeldern der<br />

Serie „Volterra“ zu kombinieren und zentral zu steuern.<br />

Die Bedienung der Hauben erfolgt über die in das<br />

Kochfeld integrierte Steuerung. Unter anderem sind<br />

die neuen Inselhauben „Luna“, „Conero“ und „Seppio“<br />

so kombinierbar. Alle drei Modelle arbeiten im Umluftmodus.<br />

Optional können sie auch per Fernbedienung<br />

gesteuert werden. Die eingebauten LED-Leuchten ermöglichen<br />

eine Energieeinsparung von mehr als 80 %<br />

im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung.<br />

Die Induktionskochfelder der Serie „Volterra“ fertigt<br />

Vogt-Lieferant Airforce in eigener Produktion in<br />

Fabriano. Erhältlich sind die Größen 59 x 52 cm und<br />

78 x 52 cm. Ein Panoramakochfeld mit „TouchControl“-<br />

Steuerung in den Maßen 90 x 40 cm steht ebenfalls zur<br />

Verfügung. Die integrierte Haubensteuerung „Integra“<br />

kann u. a. mit den Inselhauben „Luna“, „Conero“ und<br />

„Seppio“, mit den neuen Deckenlüftern „Fascia“ und<br />

„Staffolo“ sowie mit den Modellen „Umbro U“, „Umbro<br />

A“, „Ellitto“, „Viterbo“ und „Aulia“ kombiniert werden.<br />

www.vogtwelt.de<br />

Deckenlüfter „Fascia“. Inselhaube „Luna“ in Schwarz. Deckenlüfter „Staffolo“.<br />

Inselhaube „Conero“.<br />

Inselhaube „Luna“ in Weiß.<br />

Inselhaube „Seppio“.<br />

Fotos: Vogt / Airforce


kochfeldsteuerung inklusive.<br />

Mit moderner Optik sowie effizienten<br />

und leisen Motoren wollen<br />

die neuen kopffreien Dunstabzugshauben<br />

der Serie „Street<br />

2.0“ (Foto) punkten. Die flachen<br />

Wandhauben sind laut Hersteller<br />

AEG selbst bei maximaler Leistung<br />

leiser als 52 dB(A). Das gilt<br />

für die Modelle „X89474BV01“ und<br />

„X89474WV01“. Möglich macht dies die Technologie „SilenceTech“. Als Zubehör erhältlich<br />

ist der im Backofen regenerierbare Aktivkohlefilter „SupCharc“. Alle neuen Modelle sind<br />

mit der „Hob2Hood“-Funktion ausgestattet. Der Infrarot-Empfänger befindet sich in der<br />

Haube, der Infrarot-Sender ist in die „TouchControl“-Steuereinheit des Kochfeldes integriert.<br />

www.aeg.de<br />

Foto: AEG<br />

Stufenlos liften.<br />

Freie Sicht am Kochfeld<br />

und optimale Erfassung<br />

der Kochwrasen<br />

– diese beiden<br />

Vorteile verspricht<br />

die Inselhaube „Lift-<br />

Up Isola Premium“,<br />

deren Haubenschirm<br />

aus Glas stufenlos bis zu 10 cm verstellbar<br />

ist. Zu einem besonderen Hingucker wird sie<br />

mit einer Sonderlackierung des Innenkorpus.<br />

Die ist gegen Mehrpreis möglich. Die<br />

Haube selbst gibt es in den Varianten weiß<br />

und schwarz. www.silverline24.de<br />

Foto: Silverline<br />

anschlusstechnik für Muldenlüftungen. Muldenlüftungen,<br />

also in das Kochfeld integrierte<br />

„Dunsthauben“ bzw. Absaugsysteme, welche die<br />

Kochdünste nach unten ziehen, werden immer<br />

beliebter. Zubehörspezialist Sagemüller & Rohrer<br />

macht parallel darauf aufmerksam, dass diese<br />

Einbauart Produkte für die sinnvolle Installation<br />

benötigt. Insbesondere für die Luftführung im Sockel<br />

kann eine spezielle Anschlusstechnik hilfreich<br />

sein. „Wird beispielsweise ein herkömmlicher<br />

Mauerkasten für den Abluftaustritt gewählt und<br />

haben dessen Lamellen eine zu starke Neigung,<br />

kann das bei Installationen nahe am Boden zum<br />

Luftrückstau führen und somit die Absaugleis tung<br />

beeinträchtigen“, erläutert Manfred Staubach,<br />

Geschäftsführer von Sagemüller & Rohrer.<br />

„Mauersocki“ für abluft<br />

Mit dem „Mauersocki“ bietet Sagemüller &<br />

Rohrer dafür eine Lösung an. Dabei handelt es sich<br />

um einen Mauerkasten, der speziell für den Einsatz<br />

in Bodennähe konstruiert wurde und dessen<br />

Edelstahlfront die Luft ohne wesentliche Umlenkung<br />

nach unten austreten lässt. Dabei bietet er<br />

dennoch Schutz vor Witterungseinflüsse. Gleichzeitig<br />

schütze dieses neue Doppelklappensystem<br />

vor zu starker Abkühlung, betont der Anbieter,<br />

und ein Schutz gegen eindringendes Ungeziefer<br />

oder Mäuse sei ebenfalls integriert.<br />

„Möbelsocki“ für Umluft<br />

Problematisch kann es auch werden, wenn die<br />

Muldenlüftungen und Kochfeldabzüge im Umluftbetrieb<br />

arbeiten und die Abluft ohne gezielte<br />

Luftführung in den Sockelbereich geblasen wird.<br />

Mit dem „Möbelsocki“ hat Sagemüller & Rohrer<br />

ebenfalls eine Lösung parat. Dieses Bauteil misst<br />

nur 96 mm in der Höhe und lässt sich damit in<br />

herkömmliche Möbelsockel mit 10 cm Höhe integrieren.<br />

www.sagero.de<br />

Der „Mauersocki“ für den<br />

Abluft betrieb.<br />

Der „Möbelsocki“ für den<br />

Umluftbetrieb.<br />

Fotos: Sagemüller & Rohrer<br />

Kopffreihaube Glassline:<br />

Schwungvolle Eleganz.<br />

Edles Design gepaart mit fortschrittlichster Technik: Die abgerundete<br />

Dekorglasfläche ist das Highlight in jeder Küche. Die Bedienung reagiert<br />

auf feinste Berührung. Die berbel BackFlow-Technologie sorgt für eine<br />

unübertroffene Leistung in der Wrasen-Erfassung. Ein Funktionswunder,<br />

ausgestattet mit dem einzigartigen, patentierten berbel Prinzip:<br />

Maximale Effizienz – ohne Fettfilter.<br />

ENERGIE<br />

A


Hausgeräte/Dunsthauben<br />

Foto: Miele<br />

Wie ein Diamant. Die Einrichtung der Küche sollte bestenfalls schön<br />

und funktional sein. Ein leistungsstarker Hingucker ist die „Prisma“<br />

von falmec. Nicht umsonst wurde die in ihrer Optik durch einen Diamanten<br />

inspirierte Wandhaube mit dem „Good Design Award 2014“<br />

ausgezeichnet. Neben der integrierten LED-Kochfeldbeleuchtung erweckt<br />

eine LED-Ambientebeleuchtung den Eindruck, sie würde regelrecht<br />

vor der Wand schweben. Neben der herkömmlichen Randabsaugung<br />

verfügt die „Prisma“ über eine zweite Absaugung unter dem<br />

Gerät. Die maximale Lüfterleistung beträgt 800 m 3 /h. Erhältlich sind<br />

zwei Breiten. www.falmec.de<br />

Foto: Falmec<br />

Für Wand und Decke. Ein besonderes Merkmal der 90 Zentimeter<br />

breiten Deckengebläse von Miele ist ihre geringe Tiefe<br />

von 50 Zentimetern. Damit kann die Lüftungstechnik nicht<br />

nur wie bisher üblich über der Kochinsel, sondern auch in eine<br />

Wandverkleidung über dem Kochfeld eingebaut werden. Erhältlich<br />

sind die „A + “-Module in den Ausführungen Brillantweiß<br />

und Edelstahl. Zum geringen Energieverbrauch tragen<br />

maßgeblich ein Eco-Motor (Gleichstromgebläse) und vier<br />

langlebige, flächenbündig eingebaute LED-Strahler bei. In der<br />

häufig verwendeten Leistungsstufe 3 beträgt die Geräuschemission<br />

lediglich 57 dB (Schallleistung dB(A) re1pW). Ab Werk<br />

stattet Miele die Deckengebläse mit der Automatikfunktion<br />

„Con@ctivity 2.0“ aus. www.miele.de<br />

Foto: Bosch Hausgeräte<br />

auch ein Designstatement.<br />

Flach und<br />

elegant „schwebt“ der<br />

freihängende Deckenlüfter<br />

von Bosch gewissermaßen<br />

über den<br />

Dingen und gibt von<br />

oben ein zurückhaltendes,<br />

aber gleichzeitig<br />

klares Statement ab<br />

– entweder als Edelstahlhaube<br />

oder als<br />

elegante Glas-Variante<br />

(Foto) im Design der<br />

„Serie 8“ Back öfen und<br />

Kochfelder. Der bürstenlose<br />

Motor garantiert<br />

Laufruhe, das<br />

Lichtdesign eine angenehme<br />

Atmosphäre.<br />

Die maximale Lüfterleistung<br />

gibt Bosch<br />

mit 850 m 3 /h an, die<br />

Quote der Gruchseliminierung<br />

liege bei<br />

mehr als 90 Prozent.<br />

www.bosch-home.de<br />

nahezu unsichtbar. Ihren angestammten Platz hat die<br />

Flachschirmhaube im iQ700-Design im Oberschrank über<br />

dem Kochfeld. Beim Kochen wird sie nach vorne ausgezogen<br />

und aktiviert: Das Display mit blauer und weißer<br />

Leuchtanzeige sowie die „touchSlider“-Bedienung erwachen<br />

zum Leben. Ein leichter Druck auf die Front und die<br />

Haube tritt den Rückzug an. Ein „softClose“-Mechanismus,<br />

wie man ihn von hochwertigen Schubladen kennt, bremst<br />

die Bewegung sanft ab. Wird die Haube mittels optional<br />

erhältlichen Absenkrahmens montiert, fügt sie sich laut<br />

Hersteller Siemens sogar nahezu unsichtbar in die Optik der<br />

Küche ein. Die maximale Lüfterleistung beträgt 940 m 3 /h.<br />

Zur Ausstattung gehört auch das Automatikprogramm „A“<br />

zur Anpassung der Leistungsstufe an die beim Kochen entstehende<br />

Dampfmenge. www.siemens-home.de<br />

Foto: Siemens<br />

48 kücHenplaner <strong>12</strong>/2015


„Skyline“ in neuen Breiten<br />

Vier Jahre nach der Markteinführung<br />

der mehrfach preisgekrönten Modelle<br />

„Skyline“ und „Skyline Edge“ hat berbel<br />

nun die neue Generation der Deckenlifthaube<br />

präsentiert.<br />

Die ersten Varianten in den Breiten<br />

95 cm und 115 cm zeigte der Hersteller bereits<br />

Anfang 2015 auf der LivingKitchen<br />

in Köln, nun folgten zwei weitere Breiten.<br />

Die „Skyline Edge“ ist ab sofort auch in<br />

einer 135er- und ab 2016 in 180er-Breite<br />

erhältlich. Damit reagiert berbel auf die<br />

gestiegenen Ansprüche im gehobenen Küchensegment.<br />

„Die Küchen werden größer<br />

und die Kochzonen breiter. Eine Haube in<br />

Standardbreite reicht da nicht mehr aus.“,<br />

heißt es aus Rheine. Auch die Neuen der<br />

Skyline-Familie lassen sich per Knopfdruck<br />

auf die gewünschte Arbeitshöhe<br />

fah ren, um so optimal alle Dunstwrasen<br />

zu erfassen. Die Höhenverstellbarkeit<br />

wurde auf bis zu <strong>12</strong>00 mm erweitert. Neu<br />

ist auch die „Teach“-Funktion. Damit<br />

stoppt die Haube automatisch auf einen<br />

vorab definierten Abstand zum Kochfeld.<br />

Mit „JetStream“ und „ecoSwitch“<br />

Technisch neu ist zudem, dass die Deckenlifthaube<br />

nun in Kombination mit<br />

der von berbel zum Patent angemeldeten<br />

„JetStream“-Technologie mit „EcoSwitch“-<br />

Funktion erhältlich ist. „EcoSwitch“<br />

„Skyline“ lässt sich per Knopfdruck auf die gewünschte Arbeitshöhe fahren.<br />

Fotos: berbel<br />

Die „JetStream“-Technologie erzeugt eine<br />

kompakte Luftsäule.<br />

verbindet die Vorteile von Umluft und<br />

Abluftbetrieb, und bei der „JetStream“-<br />

Technologie werden Feuchtigkeit und<br />

der bei intensivem Anbraten entstehende<br />

Rauch ganz ohne störende Rohre und<br />

mit verdoppelter Saugleistung über den<br />

Deckenschacht nach außen transportiert.<br />

Die schwebende Eleganz der Skyline Haube<br />

bleibt dabei erhalten.<br />

In der Umluftvariante kann die Skyline<br />

auch mit dem TÜV-zertifizierten Umluftfilter<br />

„permalyt ® “ kombiniert werden. Dieser<br />

selbstregenerierende Filter reduziert Gerüche<br />

dauerhaft ohne Aktivkohletausch.<br />

Alle Funktionen lassen sich bei den<br />

neuen „Skyline“-Modellen künftig auch<br />

mit dem Smartphone steuern. Dafür hat<br />

berbel eine eigene „RemoteApp“ entwickelt.<br />

www.berbel.de<br />

One. Doppelt Attraktiv.<br />

Mit One setzt Novy neue Maßstäbe für die intelligente<br />

Küchenentlüftung. Die Kombination von<br />

Dunstabzug und Kochfeld verbindet hohe<br />

Abzugsleistung und ein edles, stilsicheres<br />

Design in nur einem Gerät. One verwandelt<br />

Ihre Küche in hochwertigen Lebensraum für<br />

ungestörte gesellige Stunden und erstklassige<br />

Mahlzeiten.<br />

www.novyone.de


Hausgeräte/Dunsthauben<br />

Mit dreigeteilter Glasfront<br />

„Imagine Pro“ und „Infinity Pro“ heißen zwei neue Modelle<br />

von Franke für das Premium-Segment. Beide Geräte sind<br />

90 cm breit, arbeiten mit Randabsaugung und setzen auf<br />

ein geradliniges Design. Die Verarbeitung folgt höchsten<br />

Ansprüchen.<br />

Zum Hingucker wird die „Imagine Pro“ durch ihre dreigeteilten Glasfronten,<br />

die es wahlweise in klassisch-glänzendem Schwarz oder in Edelstahl-Optik gibt.<br />

Bei der „Edelstahl“-Variante wird das Glas rückseitig bedruckt. Die markant<br />

wirkende „Infinity Pro“ ist zusätzlich mit matt-schwarzem Glas-Paneel oder in<br />

Edelstahl erhältlich. Beide Hauben sind mit einem besonders geräuscharmen<br />

Qualitätsmotor von ebm-papst ausgestattet. Auf diese Technik gibt es fünf Jahre<br />

Garantie. Die Lüfterleistung beträgt maximal 760 m³/h („Imagine Pro“) bzw.<br />

890 m³/h („Infinity Pro“). Dabei arbeiten beide Modelle ausgesprochen ressourcenschonend<br />

– belegt durch das Energie-Label „A + “. Die LED-Beleuchtung fördert<br />

dies zusätzlich. Beide Dunstabzugshauben sind für den Um- und Abluftbetrieb<br />

geeignet.<br />

Die „Mythos Plus“ zeigt sich modern puristisch:<br />

Die Touch-Bedienelemente der „A + “-Haube sind<br />

im ausgeschalteten Zustand unsichtbar hinter der<br />

schwarzen oder weißen Glasfront.<br />

Montage ohne abluftschacht<br />

Ebenfalls neu bei Franke sind die technisch ähnlich ausgestatteten Modelle<br />

„Mythos“ und „Mythos Plus“. Dank eines drehbaren ebm-Motors kann bei<br />

der Montage auf einen Abluftschacht verzichtet werden. „Durch die horizontale<br />

Entlüftung direkt durch die Wand bringen die Hauben deutlich mehr Leistung<br />

als bei der Standardverrohrung“, betont das Unternehmen. Mit je drei Leistungs-<br />

und einer Intensivstufe erreichen sie eine maximale Lüfterleistung von<br />

700 m³/h bzw. 810 m³/h. Der neu entwickelte Easy-Handling-Aktivkohlefilter der<br />

„Mythos“-Hauben lässt sich per „Plug & Play“ austauschen.<br />

Dezent-eleganter look<br />

Rein optisch setzt die Mythos-Reihe auf einen dezent-eleganten Look, realisiert<br />

mit puristischen Glasfronten und reduzierten Eckradien. Als Eyecatcher<br />

erweist sich der „Ghost-Modus“ der 90 cm breiten „Mythos Plus“: Die Touch-<br />

Steuerelemente der „A + “-Haube sind in das wahlweise schwarze oder weiße Glas<br />

integriert und werden im ausgeschalteten Zustand unsichtbar. Für noch mehr<br />

Flexibilität bei der Küchengestaltung ist die Mythos zusätzlich in Perl- und<br />

Schiefergrau sowie in den Breiten 60 und 80 cm erhältlich. www.franke.de<br />

Fotos: Franke<br />

Ein flexibles Multitalent: Die Kopffreihaube<br />

„ Mythos“ ist in drei Breiten und vier Farben erhältlich.<br />

Die LED-Spots befinden sich an der Haubenunterseite.<br />

Die „A + “-Hauben „Imagine Pro“ (Bild) und Infinity Pro sind mit<br />

einem leistungsstarken ebm-papst-Motor sowie einem regenerierbaren<br />

Premium-Edelfilter ausgestattet. Charakteristisch ist<br />

die dreigeteilte Glasfront oberhalb der dimmbaren LED-Leiste.<br />

Mit 8 Lüftungsstufen und einer Intensivstufe erreicht die „Infinity<br />

Pro“ eine maximale Lüfterleistung von 890 m³/h.<br />

50 kücHenplaner <strong>12</strong>/2015


Vom TüV zertifiziert.<br />

Mit der Einführung<br />

von „permalyt<br />

® “ im Jahr 2014<br />

hat die berbel Ablufttechnik<br />

GmbH<br />

einmal mehr einen<br />

technischen Maßstab<br />

gesetzt. Der Umluftfilter<br />

regeneriert sich<br />

selbst und „garantiert“<br />

so einen wartungsfreien<br />

Betrieb<br />

der Dunstabzugshaube.<br />

Für die<br />

Lebensdauer<br />

und die Filterwirkung<br />

erhielt der Umluftfilter jetzt das Zertifikat vom TÜV Rheinland.<br />

Dieses Zertifikat garantiert dem Umluftfilter „eine<br />

durchschnittliche Geruchsbindung von über 90 % über die<br />

gesamte Lebensdauer“, wie es in einer Mitteilung heißt.<br />

Das Zertifikat basiert auf der allgemeingültigen Europanorm<br />

EN 61591:1997 + A1:2006. Diese Norm definiert ein Verfahren<br />

zur Einschätzung der Wirksamkeit von Geruchsfiltern<br />

von Umluft-Dunstabzugshauben. Das Zertifikat<br />

kann auf der Online-Datenbank des TÜV Rheinland unter<br />

www.certipedia.de eingesehen werden. www.berbel.de<br />

Fotos: berbel<br />

erfolgreich getüftelt. Gemeldet hatten wir es schon in Kurzform, aber<br />

hier noch mal ausführlich: Die Naber „Thermobox“ wurde mit dem BMK-<br />

Innovationspreis 2015 ausgezeichnet. „Das gibt uns viel Rückenwind für<br />

das kurz vor der Serienfertigung stehende Abluftelement“, kommentierte<br />

Marketingleiter Jürgen Heilen den Preis. Auf dem Messestand auf<br />

der „area 30“ konnten die ersten „Thermobox“-Produktionsmodelle bereits<br />

in die Hand genommen und ihre Technik von allen Seiten begutachtet<br />

werden. Zusätzlich wurden die wesentlichen lüftungstechnischen<br />

Funktionen und Leistungswerte über eine Großbildanimation anschaulich<br />

und informativ vermittelt. Ausgestattet ist das Bauteil mit einem<br />

Dreifach-Wärmerückhaltesystem. Damit schließt „Thermobox“ als integriertes<br />

Mauerkasten-Bauteil die Wärmebrücke bei der Installation eines<br />

Küchenabluftsystems. Dadurch wird bei Nichtbetrieb der Dunstabzugshaube<br />

warme Luft von innen und kalte Luft von außen ausgebremst.<br />

Mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten von 2,2 W/(m 2 K) – dem sogenannten<br />

U-Wert; = Watt pro Quadratmeter und Kelvin – erreiche die<br />

„Thermobox“ laut Naber eine mit isolierverglasten Fenstern vergleichbare<br />

Dämmwirkung. www.naber.com<br />

Foto: Biermann<br />

ERLEBEN SIE DIE SCHÖNSTE ART ZU KOCHEN.<br />

DANK DER KOMBINATION AUS KOCHFELD UND DUNSTABZUG.<br />

SO SCHÖN KANN KOCHEN SEIN<br />

PIANO MULDENLÜFTER inkl. Induktionskochfeld<br />

falmec.de


Küchenverbände<br />

Über Küche reden<br />

Von Dirk Biermann<br />

Dass „die“ Küche seit vielen Jahren ein Trendthema in Deutschland ist, liegt vor<br />

allem an den Medien. Weil diese so gerne übers Einrichten, Kochen und Genießen<br />

berichten. AMK und VDM unterstützen das seit mehreren Jahren sehr erfolgreich –<br />

und mit Konzept. Geführte Info-Touren für wichtige Journalisten gehören dazu.<br />

Süddeutsche, FAZ, Die Welt – Das sind Zeitungsnamen,<br />

die für Tradition, Kompetenz und vor allem Auflage<br />

stehen. Dass sich Redakteure dieser renommierten<br />

Publikationen nach Kirchlengern, Gütersloh oder Sürenheide<br />

verirren, dürfte eher die Ausnahme sein. Außer<br />

sie werden eingeladen und mit profunden Inhalten<br />

überzeugt, dass der Weg lohnt.<br />

Alle zwei Jahre erreicht so eine Einladung der deutschen<br />

Küchenindustrie die maßgebenden Redaktionen<br />

in Deutschland. Absender sind der Verband der<br />

Deutschen Möbelindustrie (VDM) und die Arbeitsgemeinschaft<br />

Die Moderne Küche (AMK). Vor zwei Jahren<br />

ging es zu Schüller, Lechner, Electrolux und den<br />

Testlabors des TÜV Rheinland. Die Route der jüngsten<br />

Info-Tour schlängelte sich durchs ostwestfälische Hügelland<br />

mit den Stationen Hettich, Miele und nobilia.<br />

Mit dabei waren neben den genannten überregionalen<br />

Blättern Vertreter der Publikums-, Fach- und Wirtschaftspresse<br />

sowie Mitarbeiter von Regional- und Lokalzeitungen.<br />

Zwei Tage lang lautete die Devise „Über Küche reden“.<br />

Das wurde hemmungslos genutzt. Und zwar<br />

aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Wirtschaftsredakteure<br />

der FAZ oder der Süddeutschen<br />

im Haus zu haben, ist sicher nicht alltäglich und<br />

man möchte sich als Unternehmen im allerbesten<br />

Licht darstellen, doch die Vertreter der heimischen<br />

Zeitungen sind für Unternehmen der Küchenmöbelbranche<br />

ähnlich wichtig – wenngleich anders. Denn<br />

in Zeiten des latent drohenden bzw. bereits vorhandenen<br />

Fachkräftemangels sind Veröffentlichungen<br />

in der lokalen Presse ein wichtiger Baustein, um<br />

von Arbeitnehmern als geeigneter Arbeitgeber<br />

überhaupt wahrgenommen zu werden. Die Wohnzeitschriften<br />

und natürlich die Fachpresse haben<br />

selbstredend ebenfalls ihren speziellen Blick auf die<br />

Inhalte. Für den <strong>KÜCHENPLANER</strong> interessant: Neuigkeiten<br />

und Entwicklungen, die bei den Besuchen<br />

in turbulenten Messezeiten schnell mal in die zweite<br />

Reihe rutschen.<br />

Dr. Oliver Streit<br />

(Foto links),<br />

nobilia-Geschäftsführung<br />

Marketing<br />

und Vertrieb sowie<br />

AMK-Vorstandssprecher,<br />

spricht, Redakteur<br />

Carsten Dierig<br />

von der Tageszeitung<br />

„Die<br />

Welt“ hört aufmerksam<br />

zu und<br />

schreibt.<br />

Fotos: Biermann<br />

52 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Strategie: Offenheit<br />

Ein Besuch bei nobilia beeindruckt allein durch<br />

die schiere Größe der Produktion. Ebenso durch den<br />

erheblichen Automatisierungsgrad mit bis zu 150 Meter<br />

langen Fertigungsstraßen und modernster Robotertechnik,<br />

die selbst die Automobilindustrie respektvoll<br />

nach Ostwestfalen blicken lässt. Wobei die Verantwortlichen<br />

um Dr. Oliver Streit, Geschäftsführung Marketing<br />

und Vertrieb, sehr viel dafür tun, dass den Pressevertretern<br />

der Besuch im Werk I in Verl-Sürenheide<br />

zusätzlich in nachhaltiger Erinnerung bleibt und genügend<br />

Stoff für inhaltsreiche Veröffentlichungen bietet.<br />

Ihre Strategie: Offenheit. Während des Betriebsrundgangs<br />

mit Martin Henkenjohann, Betriebsleiter Technik,<br />

bleibt kaum eine Frage unbeantwortet, es darf<br />

fotografiert und dokumentiert werden. So viel Verständnis<br />

für den Beruf des Journalisten kommt gut<br />

an und die Kugelschreiber eilen im Stenografie-Tempo<br />

über die Notizblöcke.<br />

Aktuell macht nobilia rund 1 Mrd. Euro Umsatz im<br />

Jahr. Das Unternehmen ist Küchenmöbel-Marktführer<br />

in Deutschland und als Einzelhersteller auch in Europa<br />

und verfügt über zwei Werke im westfälischen Verl.<br />

In den Ortsteilen Sürenheide und Kaunitz. Das besuchte<br />

Werk I in Sürenheide erstreckt sich über eine<br />

Fläche von 110 000 Quadratmetern. Die Gebäude sind<br />

restlos bestückt mit Fertigungsanlagen beispielsweise<br />

zur Produktion von Schubkästen, der Bekantung von<br />

Möbelfronten sowie zur Konfektionierung von Arbeitsplatten.<br />

Bis zur fertigen Küche wird alles selbst produziert.<br />

Besser gesagt: die Zulieferteile werden bearbeitet,<br />

konfektioniert und die Schränke montiert. Nur<br />

lackiert wird nicht selbst.<br />

Der Auslastungsgrad im Werk Sürenheide:<br />

100 % in zwei Schichten. Eine dritte<br />

Schicht fungiert als eine Art Puffer.<br />

Denn gefertigt wird bei nobilia<br />

nicht nach Stückzahlen, sondern<br />

nach Zeiteinheiten.<br />

Hakt es an einer Stelle,<br />

sind nachgelagerte<br />

Schritte<br />

davon unmittelbar<br />

betroffen und die Nachtschicht muss Versäumtes nachholen.<br />

Doch zumeist scheint es wie am Schnürchen<br />

zu laufen. Das Unternehmen arbeitet auftragsbezogen<br />

und verzichtet auf einen „Fertigwaren-Puffer“. Vom<br />

Auftragseingang bis zur Auslieferung an den Handelskunden<br />

vergehen in der Regel rund zwei Wochen, in<br />

Ferienzeiten etwas mehr.<br />

alle 10 Minuten ein lkw<br />

Alle 10 Minuten verlässt ein Lkw das Betriebsgelände<br />

in Sürenheide – mit 18 Küchen an Bord. Das sind<br />

180 Schränke. Wohlgemerkt: alle 10 Minuten. Täglich<br />

werden so 90 Lkws mit 1620 Küchen auf die Reise geschickt.<br />

Zu Zielen in ganz Deutschland und ins europäische<br />

Ausland.<br />

Insgesamt produziert das Unternehmen an beiden<br />

Standorten sogar 2.850 Küchen am Tag. Das sind im<br />

Jahr rund 600000 Küchen mit fast sechs Millionen<br />

Schränken und 1,5 Millionen Arbeitsplatten.<br />

Da die Teilekomplexität von<br />

Jahr zu Jahr steigt, wird aktuell in<br />

ein neues Logistikzentrum investiert.<br />

Rund die Hälfte aller<br />

nobilia-Küchen wird<br />

mit einem oder mehreren<br />

Elektrogeräten<br />

ausgeliefert.<br />

B e -<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 53


Links:<br />

Mit Leim und – in<br />

diesem Fall – Laser:<br />

Frontenbekantung<br />

im Sekundentakt.<br />

Rechts:<br />

Die Hälfte aller<br />

nobilia-Küchen<br />

wird mit einem<br />

oder mehreren<br />

E-Geräten ausgeliefert.<br />

In<br />

Deutschland verkauft<br />

das Unternehmen<br />

aktuell<br />

rund 300 000<br />

Küchen.<br />

Die Dekore der<br />

Saison: Weiß,<br />

Grau und eine<br />

Spur Holz.<br />

vorzugt gilt das für Deutschland, denn bei den europäischen<br />

Nachbarn mag man sich an die Idee der „Blockverrechnung“<br />

nach wie vor nicht so recht gewöhnen.<br />

In Deutschland verkauft nobilia rund 300 000 Küchen<br />

im Jahr. Nach Saturn/Media Markt gilt der Küchenmöbelhersteller<br />

inzwischen als zweitgrößter Händler von<br />

Hausgeräten in Deutschland.<br />

platz reicht bis 2018<br />

Während das Werk in Sürenheide voll ausgelastet ist,<br />

besteht in Kaunitz noch Luft. Die erst vor einigen Jahren<br />

neu errichteten Gebäude auf einer Fläche von <strong>12</strong>0 000<br />

Quadratmetern sind auf Wachstum ausgelegt, wobei<br />

die Fertigungsanlagen je noch Bedarf angeschafft und<br />

installiert werden. Im Endausbau könnte nobilia insgesamt<br />

3400 Küchen am Tag produzieren (ca. 720 000<br />

Stück im Jahr). Also noch mal 20 % mehr als heute. Spätestens<br />

2018 sollen diese Kapazitätsgrenzen erreicht<br />

sein. So lautet die Prognose der Geschäftsleitung.<br />

produktion im ausland<br />

Für weiteres Wachstum über die prognostizierte<br />

Marke in 2018 hinaus arbeitet das Unternehmen an<br />

zwei Strategien. 1. Erweiterung des Standortes Verl-<br />

Kaunitz. Dafür soll ein angrenzendes Grundstück gekauft<br />

werden, das derzeit als Mais-Acker genutzt wird.<br />

Die Verhandlungen laufen. 2. Aufbau einer Produktion<br />

im Ausland. Laut Dr. Oliver Streit diskutiere man<br />

das Thema intensiv. Angesichts der Logistikkosten<br />

lohne der Aufbau einer separaten Produktion in Märkten,<br />

die weiter entfernt von Verl sind als 1500 Kilometer.<br />

Doch jede Weltregion habe ihre Tücken, erläutert<br />

der Vertriebsexperte Dr. Streit. In China nehme man<br />

es mit dem geistigen Eigentum nicht immer so genau,<br />

in Russland seien die politischen Verhältnisse instabil,<br />

in Südamerika floriere die Korruption und in<br />

den USA denke man Küche in anderen Größen als gewohnt.<br />

„Wir diskutieren das Thema Auslandsproduktion,<br />

eine Lösung haben wir derzeit aber noch nicht“,<br />

54 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


stellt Dr. Streit klar. Wenn nobilia weiter wachsen will, und das<br />

ist das erklärte Ziel, wird es jedoch Zeit. Bis zur Vollauslastung<br />

2018 sind es schließlich nur noch zwei Jahre. Und dass bis dahin<br />

die Kapazitätsgrenze erreicht ist, daran zweifelt eigentlich<br />

niemand. Schon gar nicht bei nobilia.<br />

www.nobilia.de<br />

Hettich: 50 % mit Küchen<br />

Rund eine Autostunde von Verl entfernt in Kirchlengern ist einer<br />

der wichtigen Zulieferer von nobilia ansässig: der Metallverarbeiter<br />

und Beschlägespezialist Hettich. Das Unternehmen liefert Beschläge,<br />

Auszugs- und Organisationssysteme im großen Stil an den<br />

Küchenmöbelhersteller – insbesondere das nach Plattformgesichtspunkten<br />

konzipierte Auszugsystem „ ArciTec“.<br />

Dafür wurde zuletzt umfangreich in eine moderne<br />

Produktion investiert. Neben nobilia als größtem<br />

Küchen kunden mit etwa 50 % Umsatzanteil (bezogen<br />

auf den Umsatz, den das Unternehmen mit Küchenmöbelherstellern<br />

erwirtschaftet) arbeitet Hettich<br />

auch mit Nolte Küchen, Pronorm, Brigitte und anderen<br />

zusammen. Rund die Hälfte des aktuellen<br />

Umsatzes von 842 Mio. Euro wird im Geschäftsfeld<br />

Küche erwirtschaftet. Darüber hinaus entwickelt<br />

und produziert das Unternehmen Lösungen für<br />

fast jeden Lebensbereich. Im Hettich Forum am<br />

Firmensitz in Kirchlengern wurde dazu exemplarisch<br />

ein praxisorientierter Rundgang durch die<br />

Lebens- und Arbeitswelten, die Hettich mit Produkten<br />

bestückt, inszeniert. Von der Garderobe<br />

in der Diele angefangen über Bad, Esszimmer<br />

und Küche bis ins Schlafzimmer. Ein weiteres<br />

traditionell starkes Geschäftsfeld ist das Büro.<br />

In all diesen Bereichen will sich Hettich einerseits<br />

als Lieferant von Beschlägen und Auszugtechnik<br />

empfehlen, andererseits aber auch<br />

als Problemlöser beispielsweise bei der Entwicklung<br />

immer neuer Stauraum- und Ordnungssysteme.<br />

„Es gibt zu wenig Organisationssysteme<br />

für Kleinkram“, erläutert<br />

Dr. Andreas Hettich, Vorsitzender der Geschäftsleitung,<br />

bespielhaft. Dies habe die<br />

Marktforschung des Unternehmens aufgezeigt.<br />

Und das in allen Einrichtungsbereichen.<br />

„Wir müssen den Billiganbietern<br />

stets einen Schritt voraus sein“, sagt<br />

Dr. Andreas Hettich, Vorsitzender<br />

der Hettich-Geschäftsleitung.<br />

Komfort fürs Kühlgerät<br />

Ein stark wachsendes Geschäftsfeld ist<br />

die Ausstattung von Hausgeräten mit Beschlägen<br />

und Auszügen – inklusive aller Komfortaspekte,<br />

die von der Möbel-Ausstattung bekannt<br />

sind. Für Kühlgeräte gibt es je nach Gerätetyp gleich mehrere<br />

unterschiedliche Beschlaglösungen. Dazu zählt zum<br />

Beispiel das Auszugsystem „Quadro Compact“ für Frischhalte-<br />

und Gefrierfächer. Das Auszugsystem ist als Baukasten<br />

konzipiert, womit sich ein Upgrade unterschiedlicher<br />

Kühlschrankserien einfach realisieren lässt. Das<br />

Produktprogramm umfasst die Gewichtsklassen 20, 40 und<br />

80 kg. Ebenfalls im Angebot sind spezielle Kühlgeräte-Scharniere<br />

(auch für sehr schwere Türen) sowie Weitwinkelscharniere<br />

mit Anschlagdämpfung in beide Schwenkrichtungen.<br />

Hinzu kommt die elektromechanische Öffnungsunterstützung<br />

<strong>12</strong>/2015


Küchenverbände<br />

Eine der aktuellen<br />

Hettich-<br />

Innovationen:<br />

Schwenkbeschlag<br />

„ComfortSwing“<br />

für Geschirrspüler.<br />

Gerätehersteller<br />

Electrolux<br />

wird diese<br />

Komfortlösung<br />

demnächst exklusiv<br />

einsetzen.<br />

Marktstart<br />

könnte 2017 sein.<br />

„ Easys“, mit der ein griffloses Küchendesign auch bei<br />

Einbau-Kühlgeräten realisiert werden kann. „Easys“<br />

reagiert auf Druck auf die Front und öffnet die Tür einen<br />

Spalt, sodass sie per Hand komplett geöffnet werden<br />

kann. Steht die Tür zu lange offen, schließt das<br />

System sie automatisch. Vollauszüge von Hettich kommen<br />

zudem bei Back öfen vieler namhafter Hausgerätehersteller<br />

zum Einsatz.<br />

Geschirrkorb schwenken<br />

„Innovationen.“ So lautet die Antwort des Unternehmens<br />

auf die nicht zu verhindernde Nachahmung von<br />

Produkten durch Billiganbieter. „Wir müssen unsere<br />

Produkte immer besser machen und vorne weg gehen“,<br />

sagt Dr. Andreas Hettich dazu. Ein gutes Beispiel, wie<br />

das Unternehmen diesen Vorsatz in die Praxis umsetzt,<br />

nennt sich „ComfortSwing“ und wird demnächst exklusiv<br />

in Geschirrspülern von Electrolux zum Einsatz<br />

kommen. Mit diesem Schwenkbeschlag lässt sich der<br />

untere Korb elegant auf bequeme Griffhöhe heben. Die<br />

Markteinführung wird voraussichtlich Ende 2017 sein.<br />

Der Höhenverstellbarkeit von Küchenmöbeln insgesamt<br />

steht Hettich indes weiter skeptisch gegenüber.<br />

Laut Dr. Hettich wird es auf absehbare Zeit dazu kein<br />

eigenes Angebot geben. Auch wenn die technische<br />

Kompetenz dafür im Unternehmen vorhanden ist. In<br />

der Büroausstattung zählt die Höhenverstellung von<br />

Schreibtischen zum Grundangebot, und jüngst wurde<br />

auch ein entsprechend gestalteter Ess-Tisch damit bestückt.<br />

Dieser wird ebenfalls im Ausstellungsbereich<br />

des Hettich Forum gezeigt. Die Antriebsmechanik fertigt<br />

Hettich übrigens selbst – in einem eigenen Werk<br />

in Spanien.<br />

Klarheit besteht nach wie vor auch beim Thema<br />

„Ausstattung von Küchenoberschränken“. „Hier halten<br />

wir die Klappe und schieben lieber“, lautet der Leitspruch<br />

von Dr. Andreas Hettich – schon mehrfach geäußert<br />

und gedruckt, aber immer wieder zitierfähig.<br />

www.hettich.com<br />

Automobile von Miele<br />

Miele – das sind Küchengeräte, Waschmaschinen,<br />

Trockner, Bügelsysteme und Staubsauger, aber auch<br />

Geräte für die Ausstattung von Gewerbeküchen, Krankenhäusern,<br />

Gastronomie ... selbst mit der Produktion<br />

von Automobilien hat sich das Unternehmen in seiner<br />

bewegten Vergangenheit schon beschäftigt. Aber<br />

das ist mehr als 100 Jahre her und beschränkt sich auf<br />

kaum mehr als 150 Exemplare. Denn parallel perfektionierte<br />

in dieser Zeit (19<strong>12</strong> bis 1914) Henry Ford die<br />

Fließbandproduktion, und in Gütersloh kam man zum<br />

Schluss, dass mit Qualitäts-Waschbottichen wohl bessere<br />

Geschäfte zu machen sind. Ein noch sehr gut erhaltenes<br />

Beispiel für die automobilen Aktivitäten des<br />

Unternehmens kann übrigens im Miele Museum in<br />

Gütersloh bewundert werden. Seite an Seite mit Fahrrädern,<br />

Waschmaschinen, Staubsaugern und Kochgeräten<br />

aus verschiedenen Epochen. Ein Besuch lohnt.<br />

In 10 Jahren alles vernetzt<br />

Miele heute – das sind aber auch immer intensiver<br />

vielfältige Aktivitäten und Projekte, um dem großen<br />

Zukunftsmarkt „Vernetzung“ Herr zu werden. „Technologisch<br />

machbar ist vieles“, sagt Dr. Markus Miele<br />

56 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Eins der etwas<br />

mehr als 150<br />

von Miele produzierten<br />

Autos<br />

symbolisiert<br />

die bewegte Geschichte<br />

des Unternehmens.<br />

Zu<br />

sehen ist es im<br />

Miele Museum in<br />

Gütersloh. Heute<br />

ist die „nutzenorientierte<br />

Vernetzung von<br />

Geräten“ das<br />

Top-Thema.<br />

bei der Begrüßung der Pressegäste, „doch was schafft<br />

Mehrwert und Nutzen für den Kunden?“ Dies sei die<br />

entscheidende Frage, so der geschäftsführende Gesellschafter<br />

des global agierenden Familienunternehmens.<br />

Die Dialogfähigkeit von Kochfeld und Hauben ist<br />

so ein Nutzen, der den Techniker Dr. Miele begeis tern<br />

kann. „Con@ctivity 2.0“ heißt die Anwendung, bei der<br />

die Haube die notwendige Leistungsstufe antizipiert<br />

und automatisch in Gang setzt – je nach Wrasenentwicklung<br />

über dem Kochfeld. Ein weiteres Beispiel ist<br />

die IFA-Neuheit „EditionConn@ct“, ein webgestütztes<br />

Bestellsystem für das Waschmaschinen-Dosiersystem<br />

„TwinDos“.<br />

Schon heute ist das Sortiment an „Smart Home“-<br />

fähigen Geräten groß, aber es ist erst ein Anfang. „In<br />

zehn Jahren sind alle Miele-Geräte vernetzungsfähig“,<br />

prognostiziert Dr. Miele. Und er ergänzt: „,Smart<br />

Home-Anwendungen sind elementarer Teil der Unternehmensstrategie<br />

von Miele.“<br />

Mit partnern entwickeln<br />

Aktuell steht besonders die Entwicklung Cloudbasierter<br />

Anwendungen im Mittelpunkt. Dabei will<br />

Miele nicht isoliert vor sich hin werkeln, sondern kooperiert<br />

mit spezialisierten Projekt-Partnern. Auch<br />

bei „KogniHome“. An diesem Verbundprojekt beteiligen<br />

sich verschiedene Unternehmen und Hochschulen<br />

aus der Region Ostwestfalen-Lippe. Ent wickelt<br />

werden soll ein intelligentes Assistenzsystem für das<br />

Kochen, mit dem Menschen in Alltagssituationen auf<br />

einfache Weise schmackhafte und gesunde Mahlzeiten<br />

zubereiten können – besonders mit Blick auf<br />

zunehmende Beeinträchtigungen im Alter. Was ein<br />

solches Assistenzsys tem im Idealfall leisten sollte, untersuchte<br />

Miele nun bei einem Kochseminar in der Gütersloher<br />

Aktivküche zusammen mit dem „Exzellenzcluster<br />

Kognitive Interaktionstechnologie“ ( CITEC)<br />

der Universität Bielefeld.<br />

Schon während der Analyse der Video-Aufzeichnungen<br />

habe sich herausgestellt, dass der Kochprozess<br />

ganzheitlich betrachtet werden müsse – von der Vorbereitung<br />

der Zutaten bis zum Servieren des fertigen<br />

Menüs. Zudem soll der zu entwickelnde Kochassistent<br />

„KogniChef“ über verschiedene Voreinstellungen verfügen,<br />

beispielsweise einen Anfänger- und einen Expertenmodus.<br />

„Familie Becker“ kocht<br />

Ist die wissenschaftliche Betrachtung abgeschlossen,<br />

wird der Prototyp in der Küche des Miele-Gästehauses<br />

in Gütersloh getestet. Die dort installierte<br />

Küche ist dazu bereits mit vernetzungsfähigen Küchengeräten<br />

ausgestattet; vom Backofen bis zur Dunstabzugshaube.<br />

Zum Weiterentwickeln und Ausprobieren<br />

des Prototyps wird auch eine Projektfamilie<br />

beitragen. „Familie Becker“ umfasst Menschen aller<br />

Altersstrukturen und Bedürfnisse. Sie wird zeitweise<br />

im Gütersloher Gästehaus des Unternehmens kochen.<br />

Die Miele-Produktentwickler sollen sich so besser in<br />

die alltäglichen Herausforderungen bei der Speisenzubereitung<br />

hineinversetzen können. Und werden dabei<br />

praxisnah lernen, welchen Sinn Vernetzung macht<br />

– und worauf die Menschen, für die die Geräte gemacht<br />

werden, lieber verzichten wollen.<br />

www.miele.de<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 57


küchenverbände<br />

Fotos: DER KREIS<br />

Die Preisträger des Wettbewerbs 2015 (Foto von links): Ralf Kling (die innovative Küche, Rubrik: Kundenzufriedenheit), Familie Wieser<br />

(Küche und Plan Wieser GmbH, Rubrik: Kreativität), Jürgen Göhler (Thierbach Küchenstudio, Rubrik: Beste Küche Publikumspreis),<br />

Konstantin Milonas (Westend Küchen, Rubrik: Newcomer des Jahres) und Steffen Widmer (Ihre Küche Grambow & Widmer, Beste Küche<br />

Kollegenpreis). Ebenfalls auf dem Bild zu sehen sind Nina und Julia Meise (am Rand links und rechts. Moderatorinnen), Oliver Strelow<br />

(Zweiter v. l.) und Ernst-Martin Schaible (Bildmitte).<br />

„Küchenspezialist des<br />

Jahres“ gesucht<br />

Ab sofort nimmt die Verbundgruppe DER KREIS Beiträge für den Wettbewerb<br />

„Küchenspezialist des Jahres 2016/2017“ entgegen.<br />

Beim Jahreskongresses in Dresden (6. - 8. Mai 2016)<br />

werden wieder fünf Küchenspezialisten in fünf Kategorien<br />

ausgezeichnet. Die Kategorien sind: „Kundenzufriedenheit“,<br />

„Beste Küche Kollegenpreis“ und „Beste<br />

Küche Publikumspreis“, „Kreativität“ und „Newcomer“.<br />

Bei der Auswahl der Preisträger werden wieder die<br />

Mitglieder und Endverbraucher einbezogen. Ab sofort<br />

bis zum 29. Februar 2016 können sich alle Mitglieder<br />

für die Kategorie „Beste Küche Kollegenpreis“ und<br />

„Bes te Küche Publikumspreis“ bewerben. Die eingereichten<br />

Arbeiten werden im Rahmen des Kongresses<br />

vorgestellt. Alle anwesenden Mitglieder stimmen beim<br />

Kongress über die ihrer Meinung nach beste Küche ab.<br />

Die Preisverleihung, die dann eine Überraschung für<br />

alle sein wird, findet am Samstagabend im Rahmen<br />

des Jahreskongresses statt. Die eingereichten Arbeiten<br />

für die Kategorie „Beste Küche Kollegenpreis“ nehmen<br />

automatisch in der Kategorie „Beste Küche Publikumspreis“<br />

teil und werden hierfür im März und April 2016<br />

auf die Homepage kuechenspezialsten.de sowie auf Internetauftritten<br />

von Endverbraucherzeitschriften veröffentlicht.<br />

Die Endverbraucher wählen den Sieger der<br />

Kategorie „Beste Küche Publikumspreis“.<br />

Der Einsendeschluss für die Kategorien „Kundenzufriedenheit“,<br />

„Kreativität“ und „Newcomer“ ist der<br />

31. März 2016. Hierzu muss jeweils ein Multiple Choice<br />

Fragebogen ausgefüllt werden, sei es online oder<br />

schriftlich. Im Einzelfall kann es notwendig sein, noch<br />

ergänzende Unterlagen einzureichen, die die Aussagen<br />

belegen.<br />

preisträger profitieren von auszeichnung<br />

Die Teilnahme an dem Wettbewerb „DER KREIS Küchenspezialist<br />

des Jahres“ lohnt sich auf jeden Fall. Mit<br />

dem Gewinn des Titels erhöht das Mitglied das Interesse<br />

der Konsumenten in seiner Region und der Presse.<br />

Die Auszeichnung kann das ausschlaggebende Argument<br />

für Interessenten sein, zum Kunden zu werden.<br />

Hier wird beim Kunden Vertrauen geschaffen, da so<br />

eine Auszeichnung auch für ihn etwas Besonderes ist.<br />

„Wir rufen alle Mitglieder auf, an diesem Wettbewerb<br />

teilzunehmen und freuen uns auf jede Bewerbung. Die<br />

Teilnahme lohnt sich auf jeden Fall, da sich der Gewinner<br />

hiermit deutlich von seinem Mitbewerber abhebt<br />

und bei einer aktiven Außenkommunikation die<br />

Kundenfrequenz erhöht, dies belegen die Erfahrungsberichte<br />

der bisherigen Gewinner“, so Oliver Strelow,<br />

DER KREIS Vertriebsleiter.<br />

www.derkreis.de<br />

58 küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Zielgerichtet weiterbilden<br />

Auch für 2016 hat die Leonberger Verbundgruppe<br />

DER KREIS ein umfassendes Aus- und Weiterbildungsprogramm<br />

für Küchen spe zia lis ten entwickelt. Es beinhaltet<br />

zahlreiche Trainings zu Themen, die die Inhaber<br />

von Küchenfachgeschäften und ihre Mitarbeiter in ihrem<br />

Berufsalltag beschäftigen. „Ziel ist es, die Küchenspezialisten<br />

und ihre Teams dabei zu unterstützen, ihr<br />

eigenes Wissen zu aktualisieren und auszubauen und<br />

somit zu erreichen, dass sie fit in ihrer Tätigkeit bleiben“,<br />

erklärt Oliver Strelow, Vertriebsleiter von DER<br />

KREIS Deutschland. Zum Angebot zählen Verkaufstrainings<br />

ebenso wie die Themen Ladenbau und Dekoration.<br />

Thematisiert werden aber auch die Aspekte<br />

„Preisverhandlungen“ und „Umgang mit Internetpreisen“.<br />

Die in der Regel einen Tag dauernden Workshops<br />

und Trainings können ab sofort gebucht werden.<br />

„Wichtig ist uns der Praxisbezug. Daher stehen neben<br />

der Vermittlung von theoretischem Wissen praktische<br />

Übungen und die Einbindung in den Berufsalltag der<br />

Teilnehmer im Mittelpunkt“, so Oliver Strelow.<br />

Darüber hinaus können sich interessierte Mitglieder<br />

auch für das Führungs- und Personalmanagement-<br />

Training anmelden. Dieses Angebot wendet sich an<br />

Nachwuchsunternehmer und vermittelt alle nötigen<br />

Grundlagen in Theorie, Praxis und Methodik, um ein<br />

Küchenfachgeschäft betreiben und führen zu können.<br />

Diese Weiterbildungsmaßnahme findet innerhalb der<br />

nächsten <strong>12</strong> Monate an einem Wochenende pro Quartal<br />

statt.<br />

„Eine veröffentlichte Umfrage über die Erfolgsfaktoren<br />

von Unternehmen hat aufgezeigt, dass die Fortund<br />

Weiterbildung zu den häufig unterschätzten Investitionen<br />

in die Zukunft gehört“, so Strelow weiter. Die<br />

Praxis zeige jedoch, wie wichtig gut und regelmäßig<br />

geschultes Fachpersonal für die Entwicklung von Unternehmen<br />

ist. www.derkreis.de<br />

Umfangreiches<br />

Weiterbildungsprogramm<br />

für<br />

Küchenspezialisten.<br />

Individuelles Magazin. „Küchenspezialisten“ heißt die<br />

Publikation von DER KREIS für die direkte Kundenansprache.<br />

Mit vielfältigen Informationen rund um die Themen Küche,<br />

Einrichten, Kochen<br />

und Genuss wird auch<br />

2016 eine <strong>Ausgabe</strong> erscheinen.<br />

Bestellt werden<br />

kann das Magazin<br />

von den Mitgliedern der<br />

Verbundgruppe ab sofort.<br />

Die Auslieferung<br />

erfolgt im Juni 2016.<br />

Auch die neue <strong>Ausgabe</strong><br />

soll wieder Lust auf<br />

eine neue Küche machen.<br />

Händler können<br />

es für ihren werblichen<br />

Außenauftritt einsetzen. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten<br />

zur Individualisierung zur Verfügung. Hierzu gehören<br />

unter anderem eine individuelle Titelseitenklappe,<br />

ein eigenes Editorial mit Foto sowie die freie Gestaltung der<br />

hinteren Umschlagseite mit den eigenen Motiven des jeweiligen<br />

Fachhändlers. www.derkreis.de<br />

ZULIEFERMESSE FÜR MÖBEL-<br />

INDUSTRIE UND INNENAUSBAU<br />

BAD SALZUFLEN | 16. – 19. FEBRUAR 2016<br />

WWW.ZOW.DE<br />

Garant und EK kooperieren. Der gemeinsame Küchen-<br />

Einkauf ist einer der zentralen Aspekte einer Übereinkunft<br />

von Garant Möbel (Küchen-Areal) und der EK/servicegroup.<br />

Die beiden Unternehmen haben eine „strategische Allianz“<br />

vereinbart. Die EK-Küchenfachhändler werden ab dem<br />

1. Januar 2016 Küchen möbel, Spülen, Zubehör sowie ausgewählte<br />

Elektroartikel über die Garant-Schiene Küchen Areal<br />

beziehen – und dabei von den Einkaufskonditionen profitieren.<br />

Zudem sollen sie „selektiv auf exklusive Kollektionsmarken<br />

und Dienstleistungen der Garant-Gruppe zugreifen<br />

können“. Parallel versprechen sich die EK-Verantwortlichen<br />

einer Mitteilung zufolge auch eine weitere Stärkung ihrer<br />

bestehenden Shop-Konzepte „electroplus“ und „küchenplus“.<br />

Die Garant-Gruppe wiederum will grundsätzlich von<br />

der Mehrbranchenplattform EK/servicegroup profitieren. Die<br />

Bielefelder sind in verschiedenen Branchen aktiv und entwickeln<br />

über klassische Sortimentsgrenzen hinaus neue Warenwelten<br />

durch maßgeschneidertes Cross-Selling (= Verkauf<br />

passender und ergänzender Produkte oder Dienstleistungen).<br />

www.garant.de / www.ek-servicegroup.de<br />

<strong>12</strong>/2015<br />

›<br />

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›<br />

›<br />

Richtiger Zeitpunkt für Produktentwicklung<br />

in der Möbelindustrie<br />

Direkte Lage in Europas stärkstem<br />

Möbel- und Zuliefercluster OWL<br />

Einzigartiges Messekonzept fokussiert<br />

auf Information, Innovation, Inspiration<br />

Workshop-Charakter für einen schnellen<br />

und effizienten Wissensaustausch<br />

›<br />

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›<br />

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›<br />

Kostenloser Messekatalog<br />

Kostenlose Parkplätze<br />

Kostenloser Eintritt<br />

Vorträge und Ausstellungen zu Themen,<br />

die die Branche bewegen<br />

Aus der Region, in der Region,<br />

für die Region – ZOW ist Netzwerken


küchenverbände<br />

Küchenring startet in Österreich durch<br />

Seit der Messe Küchenwohntrends 2015 in Salzburg ist der Verband<br />

„Der Küchenring“ in Österreich am Markt. Verantwortlich<br />

für das operative Geschäft ist Geschäftsführer Manfred Töpert zusammen<br />

mit Bernhard Achleitner. Achleitner gilt als versierter<br />

Branchenkenner mit langjähriger Erfahrung. In den wenigen Monaten<br />

seit der Salzburger Messe konnte die Gruppe bereits zehn<br />

neue Mitglieder in Öster reich gewinnen. Und „weitere interessante<br />

Aufnahmen stehen an“, berichtet der Verband auf Nachfrage. „Wir<br />

stoßen mit unserem alternativen Verbandskonzept bei den Vermarktern<br />

in Österreich auf großes Interesse“, lautet das erste Fazit.<br />

Bei der Marktbearbeitung wolle man authentisch und nachvollziehbar<br />

agieren, betonen die Verantwortlichen. Manfred Töpert:<br />

„Wir wollen unser Konzept in Ruhe dem Markt in Österreich vorstellen<br />

und unsere Konzepte und Strategien nachhaltig etablieren.<br />

Dabei setzen wir uns mit dem Wettbewerb auseinander und möchten<br />

mit Argumenten überzeugen.“<br />

www.kuechenring.de<br />

Küchenring-Geschäftsführer<br />

Manfred Töpert ist zusammen<br />

mit Bernd Achleitner für das<br />

operative Geschäft in Österreich<br />

verantwortlich.<br />

Ansprechpartner für den<br />

Küchen ring in Österreich:<br />

Bernhard Achleitner.<br />

Fotos: Küchenring<br />

Garant wächst deutlich. Die GARANT Holding<br />

GmbH ist in den ersten neun Monaten<br />

des Jahres 2015 um 13,2 % gewachsen. Zu<br />

der positiven Entwicklung haben die Module<br />

mit unterschiedlichen Zuwachsraten beigetragen.<br />

Der Bereich „Wohnen und Schlafen“<br />

hat jetzt einen Anteil von 29 Prozent<br />

(Vorjahr 30) am Gesamt umsatz, „Küche“ 55<br />

(Vorjahr 58) und „Bad + Haus“ 16 (Vorjahr <strong>12</strong>)<br />

Prozent.<br />

Foto: Garant<br />

Zur Verschiebung der proportionalen Anteile<br />

habe besonders der zweistellige Umsatzzuwachs<br />

bei „Bad + Haus“ beigetragen.<br />

Die beiden weiteren Bereiche konnten<br />

ebenfalls zulegen: „Wohnen und Schlafen“<br />

um 8,3 und „Küche“ um 7,1 Prozent. Wie die<br />

beiden Vorstände Torsten Goldbecker und<br />

Jens Hölper im Rahmen des Partnertreffens<br />

des Verbandes in Rheda-Wiedenbrück erläuterten,<br />

wurde das Wachstum in allen Geschäftsbereichen<br />

mit Erfolgen sowohl aus solidem<br />

organischen Wachstum als auch durch<br />

zahlreiche neu gewonnene Handelspartner<br />

erwirtschaftet. Die Zahl der Handelspartner<br />

stieg per November 2015 auf 1771 und lag damit<br />

um 38 über dem Vorjahreszeitpunkt.<br />

Gleichzeitig berichteten die Vorstände<br />

aber auch von einem „starken Strukturwandel“<br />

bei den Mitgliedern. Insgesamt habe<br />

man bis dato binnen Jahresfrist 132 neue<br />

Handelspartner sowohl von anderen Verbänden<br />

als auch aus dem „freien“ Markt aufnehmen<br />

können, erklärte Hölper und erläuterte<br />

gleichzeitig auch die insgesamt 94 Abgänge.<br />

Dazu gehörten 32 Geschäftsaufgaben und<br />

drei verbandsinterne Übernahmen durch andere<br />

Mitglieder sowie fünf durch Verbandswechsel<br />

im Möbelbereich und 13 bei Bad +<br />

Haus, die vor allem aus dem bei GARANT Bad<br />

+ Haus in den vergangenen zwei Jahren aktiv<br />

vorangetriebenen Lieferantenstrukturwechsel<br />

resultieren. Weitere 41 Partner seien<br />

ausgeschieden, da sie zu wenig Umsatz mit<br />

dem Verband abgewickelt haben. Dies sei<br />

überwiegend im Bereich Bad + Haus der Fall<br />

gewesen, da hier der Fokus zunehmend auf<br />

„Qualität statt Quantität“ gelegt werde, um<br />

mehr Umsätze der Anschlusshäuser auf Vertragslieferanten<br />

zu konzentrieren.<br />

Aktuell verteilt sich die Zahl der Handelspartner<br />

so: Wohnen und Schlafen 450 (Vj.<br />

426), Küche 350 (Vj. 348) und Bad + Haus 971<br />

(Vj. 959).<br />

Im kommenden Jahr feiert die Garant-Gruppe ihren 60. Geburtstag. Dafür sind zahlreiche<br />

Marketingaktionen geplant.<br />

www.moebelwelten.de<br />

60 küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Küchen Partner AG wird MHK-Tochter<br />

Spekuliert wurde schon länger, Ende Oktober war es<br />

dann amtlich: Die Küchen Partner AG schlüpft unter<br />

das Dach der MHK Group. Auf einer außerordentlichen<br />

Hauptversammlung der Küchen Partner AG in Frankfurt<br />

haben die Aktionäre die Integration des Verbandes<br />

in die MHK Group beschlossen. Im Anschluss meldete<br />

der Verband, dass sich die Aktionäre mit „überwältigender<br />

Mehrheit dafür ausgesprochen haben,<br />

die Zukunft gemeinsam innerhalb der MHK<br />

Group zu gestalten“. 82,1 Prozent der Aktionäre<br />

stimmten demnach für das Integrationskonzept,<br />

das in den letzten Monaten<br />

von Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft<br />

ausgearbeitet wurde. „Das<br />

Konzept stellt sicher, dass die bisherige<br />

Arbeit der Küchen Partner AG in<br />

einem eigenen Verband, der Küchen<br />

Partner GmbH & Co. Handel KG, unter<br />

dem Dach der MHK Group erfolgreich<br />

fortgeführt werden kann“, wird<br />

Thomas Singer (Foto), Vorstand der Küchen<br />

Partner AG, zitiert. Weiterhin sei sichergestellt,<br />

dass die Küchen Partner Gesellschafter<br />

von den „erstklassigen Konditionen<br />

und Einkaufspreisen“ der MHK Group profitieren. Darüber<br />

hinaus sollen weitere Synergien in allen Unternehmensbereichen<br />

genutzt werden.<br />

Thomas Singer, Vorstand der Küchen Partner AG,<br />

freut sich, dass die Aktionäre dem Zukunftskonzept<br />

mit überwiegender Mehrheit zugestimmt haben. „Die<br />

Entscheidung kommt jedem einzelnen Aktionär zugute.<br />

Die Gemeinschaft bleibt in ihrer Struktur<br />

erhalten und ist für die Herausforderungen<br />

der Zukunft bestens gerüstet.“<br />

Auch Friedhelm Meiners, Aufsichtsratsvorsitzender<br />

der Küchen Partner<br />

AG, begrüßt das klare Votum der Aktionäre.<br />

„In Anbetracht der großen<br />

Veränderungen im Markt und innerhalb<br />

der Verbände war es wichtig,<br />

jetzt in einer Phase der Stärke,<br />

die Weichen für die Zukunft zu stellen.<br />

Ich bin sicher, dass all unsere<br />

Partner davon profitieren.“<br />

Aktuell gehören rund 350 Küchenstudios<br />

in Deutschland zur Küchen Partner AG.<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

www.kuechenpartner.ag<br />

Für Küchenexperten Pflicht —<br />

der <strong>KÜCHENPLANER</strong> Newsletter!<br />

• Der <strong>KÜCHENPLANER</strong> E-Mail Newsletter informiert über<br />

die wichtigsten News aus der Küchenbranche<br />

• Sorgfältig recherchiert und bearbeitet durch die<br />

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STROBEL VERLAG GmbH & CO. KG<br />

Zur Feldmühle 9-11<br />

59821 Arnsberg<br />

Telefon 02931 8900-0<br />

<strong>12</strong>/2015 Telefax 02931 8900-38<br />

küchenplaner 61<br />

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Küchenverbände<br />

Neuer Schub für „apéro“<br />

Der Relaunch der Eigenmarke „apéro“ stand im Mittelpunkt<br />

des Küchen-Events von GfM-Trend. Dadurch will der Verband<br />

das gehobene Preissegment nachhaltig besetzen.<br />

Die besten Partys finden in der Küche<br />

statt. Das weiß jeder. Und genau deshalb<br />

lädt der GfM-Trend-Einkaufsverbund<br />

seine Mitglieder zur Abendveranstaltung<br />

während der Ordermesse nicht in<br />

einen unpersönlichen Saal ein – sondern<br />

mitten in seine Ausstellung. Diese<br />

überzeugte einmal mehr durch eine Gestaltung<br />

mit viel Liebe fürs Detail. Tagsüber<br />

im Messemodus, aber auch abends<br />

beim Netzwerken im Kollegenkreis. Nur<br />

zwei Stunden nach Messeschluss waren<br />

in den Kojen die Tische festlich gedeckt<br />

und im neuen „Point of Sale“ ein<br />

Teil des Buffets aufgebaut. Händler und<br />

Vertreter der Industrie verbrachten gemütliche<br />

Stunden inmitten der neuen<br />

Küchen – und manch einer hatte währenddessen<br />

bestimmt noch das ein oder<br />

andere Detail entdeckt, das ihm im Messetrubel<br />

zuvor entgangen war.<br />

händler in Orderlaune<br />

Die Industrie sprach schon am Samstagabend<br />

von einer gelungenen Veranstaltung.<br />

„Es wurde bereits sehr gut geordert“,<br />

sagte zum Beispiel Marcus Roth<br />

von Häcker. Der Geschäftsleiter Marketing<br />

und Vertrieb Deutschland / Österreich<br />

schätzt die unkomplizierte Atmosphäre<br />

während des Küchen-Events.<br />

Klar, Roth fand natürlich seinen Platz in<br />

einer der Häcker-Küchen.<br />

Der Rödinghauser Küchenmöbelhersteller<br />

zählt genauso wie Ballerina<br />

und Bauformat zu den Hauptlieferanten<br />

des „apéro“-Konzepts. Der Handelsmarke<br />

ist aktuell neues Leben eingehaucht<br />

worden und zu einem ganzheitlichen<br />

Konzept gereift. „Wir bieten unseren<br />

Händlern mit ‚apéro’ ein Alleinstellungsmerkmal“,<br />

erläutert Joachim<br />

Herrmann, Geschäftsführer vom GfM-<br />

TREND. Das Ladenbaukonzept sei genauso<br />

einzigartig wie das Marketing<br />

und vor allem das Produkt.<br />

Geschäftsführer Joachim Herrmann<br />

war mit dem GfM-TREND-Küchenevent hochzufrieden.<br />

Mit liebe für Details<br />

Gesteigert werden soll die Wiedererkennung.<br />

Deshalb ist nun jede der<br />

Küchen mit dem Schriftzug „apéro“ gelabelt.<br />

Die Werbemittel sollen bei den<br />

Kunden vor allem eines wecken: Emoti-<br />

62 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Fotos: Plaßhenrich<br />

Die Vorzüge des<br />

Verbandes auf<br />

einen Blick.<br />

6,5 prozent im plus<br />

Mehr als 700 Küchenstudios und Möbelhäuser gehören<br />

dem GfM-TREND-Einkaufsverbund aktuell an. Der Großteil<br />

der Mitglieder kommt aus Deutschland. Hinzu kommen<br />

25 Häuser in der Schweiz und etwa 40 in Österreich. „Hier<br />

ist die Tendenz steigend“, sagt Geschäftsführer Joachim<br />

Herrmann. Einige wenige Händler sind in den Niederlanden<br />

oder Südtirol beheimatet. Um die Händlerbetreuung<br />

noch engmaschiger zu gestalten, wurde das Außendienstteam<br />

kürzlich auf fünf Mitarbeiter erweitert. Wolfgang<br />

Walczak, 61, betreut seit Dezember die GfM-Trend-Partner<br />

in Süddeutschland. Seit dem gleichen Zeitpunkt ist Robert<br />

Stecher, 50, für Mittel- und Süddeutschland zuständig.<br />

Joachim Herrmann ist mit dem Geschäft in 2015 zufrieden.<br />

Und das noch vor dem Jahreswechsel. Der Einkaufsumsatz<br />

ist bis Ende Oktober um 6,5 % über alle Warengruppen<br />

gestiegen. Das Segment Küche macht nach Herrmanns Aussage<br />

einen Großteil davon aus. Eine genaue Zahl behielt der<br />

Gelsenkirchener aber für sich.<br />

Der Geschäftsführer nennt gleichzeitig die Vorzüge seines<br />

Verbandes. „Unser größtes Gut ist die Freiwilligkeit. Alles<br />

geht, aber nichts muss“, betont Herrmann. Dazu obliegt<br />

die Kontoführung und -aufsicht einem externen, unabhängigen<br />

Treuhänder. So bietet GfM-TREND seinen Händlern<br />

Schutz des Eigentums. Auf diese Weise sei gewährleistet,<br />

dass die Gelder zurückgeführt werden – unabhängig<br />

von der zukünftigen Wirtschaftlichkeit des Verbandes.<br />

„Wir bieten unseren Mitgliedern dazu starke Strukturen<br />

mit nur 25 Angestellten“, sagt der Geschäftsführer. Hinzu<br />

kommen die Fünf-Jahres-Garantie und das dreistufige Firmenkonstrukt<br />

in KG, Betriebs-KG und GmbH. Das Risiko sei<br />

gleich Null, so Herrmann.<br />

onen. Zum Beispiel durch das neue<br />

„apéro“-Journal, das Küchen in originellen<br />

Umgebungen großflächig<br />

abbildet. Auch hier zu erkennen:<br />

die Liebe zum Detail.<br />

Exklusive Verkaufsunterlagen,<br />

Direktmailings, Events, POS-Kommunikation,<br />

individuelles Präsentations-<br />

und Verkaufskonzept oder<br />

ein eigener Web-Auftritt gehören<br />

ebenso dazu. Herrmann: „Dadurch<br />

unterstützen wir unsere Mitglieder<br />

bei der zielgerichteten Ansprache.“<br />

eigenständiger „topline“-<br />

auftritt<br />

In Szene gesetzt wurden während<br />

der Ordermesse auch die<br />

„topline“-Küchen. Die Handelsmarke<br />

ist im mittleren Preissegment<br />

angesiedelt. Die Hauptlieferanten<br />

heißen hier Häcker, nobilia und<br />

Burger. Die Händler können ebenfalls<br />

auf ein umfangreiches Marketingpaket<br />

zurückgreifen – inklusive<br />

Mega-Flyer und Küchenzeitung,<br />

eigenständiger Fotografie, Journal<br />

und Homepage plus Shop-Konzept.<br />

Nicht neu, aber immer noch<br />

erfolgreich ist das Instrument<br />

„Preisoffensives Aktions- und<br />

Leistungssystem“, kurz PAL. Charakteristisch<br />

für PAL sind, so der<br />

Verband, „attraktive Einkaufspreise<br />

bei festgelegten Ordermengen<br />

für Geräte und Spülen“.<br />

Mehr als 200 händler<br />

Neben den Küchenmöbelherstellern<br />

Ballerina, nobilia, Häcker,<br />

bauformat und Burger stellten<br />

die E-Geräte-Lieferanten AEG,<br />

Berbel, Blaupunkt, Neff, Siemens<br />

und Silverline auf der GfM-Trend-<br />

Messe aus. Von den Zubehörspezialisten<br />

waren beispielsweise<br />

Blanco, Franke, Naber, Schock und<br />

Systemceram ins bayrische Bad<br />

Gögging gereist, um ihre Produkte<br />

zu präsentieren. Rund 200 Händler<br />

waren ihre Ansprechpartner<br />

im „Convention Center“ des Hotels<br />

„The Monarch“, das die Veranstaltung<br />

bereits zum fünften Mal in<br />

Folge ausrichtete.<br />

Astrid Plaßhenrich<br />

www.gfm-trend.de<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 63


Küchenfertigung<br />

Visionen mit Hand und Fuß<br />

Das erste Thema ist branchennah, das zweite öffnet sich der Innenarchitektur und<br />

das dritte geht über den Tellerrand hinaus. Die Veranstaltung „Trendfilter Vision“<br />

inspiriert – Möbelentwickler, Designer und Innenarchitekten.<br />

Das ostwestfälische Branchen-<br />

Eventhighlight für Einrichtungsprofis<br />

war in diesem Jahr so gut<br />

besucht wie noch nie. 150 Teilnehmer<br />

folgten der Einladung von<br />

Katrin de Louw, Innenarchitektin<br />

und Inhaberin des Trendfilters, in<br />

den „servicepoint A30“ nach Bünde.<br />

Entwickler der Möbelindustrie<br />

aber auch Designer und Innenarchitekten<br />

nutzen die jährlich im<br />

Herbst terminierte Veranstaltung<br />

zunehmend intensiver, um Ideen<br />

für neue Produktdesigns auszutauschen.<br />

Ziel von Katrin de Louw und<br />

ihrem Team sei es, Themen nach<br />

Bünde zu holen, die weltweite Relevanz<br />

besitzen, für die man aber<br />

sonst weit reisen muss. Ihre Referenten<br />

wählt sie nach einem inzwischen<br />

bewährten Muster aus. Die<br />

Stichworte dazu lauten „Branchenrelevanz“,<br />

„Innenarchitektur“ und<br />

„Weitblick“. Dafür diesmal zu Gast:<br />

Winfried Titze, Franz Kühmayer<br />

und Dr. Hildegard Kalthegener.<br />

Manche Fakten sind brutal<br />

Was jetzt kommt, will bestimmt<br />

nicht unbedingt jeder Küchenhändler<br />

lesen. Er sollte es trotzdem<br />

tun. Denn Winfried Titze ist davon<br />

überzeugt, dass ohne den Onlinehandel<br />

in Zukunft an vielen Stellen<br />

nichts mehr laufen wird. „Jeder<br />

Teilnehmer am Markt muss<br />

sich mit dem Thema auseinandersetzen“,<br />

sagt der Unternehmensberater.<br />

Titzes These, dass E-Commerce<br />

in den kommenden Jahren<br />

immer stärker und schneller werden<br />

wird, belegte er mit aktuellen<br />

Zahlen. „Ich liefere ihnen jetzt Fakten,<br />

Fakten, Fakten“, sagte der Unternehmensberater<br />

zu Beginn seines<br />

Vortrages.<br />

Die derzeitige Entwicklung in<br />

der Möbelbranche, die Titze aufzeigte,<br />

ließ den ein oder anderen<br />

in den gut gefüllten Stuhlreihen<br />

schlucken. Denn Fakten sind<br />

manchmal brutal. Laut Titze herrsche<br />

ein Preisverfall vor, es fehle<br />

die Begehrlichkeit bei den Kunden,<br />

und es gebe immer neue Einkaufsquellen.<br />

Der Onlinehandel sei<br />

der am schnellsten wachsende Vertriebsweg<br />

des Einzelhandels. 2014<br />

nutzten demnach bereits 79,1 Prozent<br />

der Deutschen das Internet,<br />

der Anteil der Generation 60plus<br />

wachse dabei am stärksten. Warum?<br />

„Das ist leicht zu erklären“,<br />

so Titze, „denn diese Kundengruppe<br />

hat den größten Nachholbedarf.<br />

Dazu liegt bei ihnen die größte<br />

Kaufkraft und sie wollen zudem so<br />

lange wie möglich in den eigenen<br />

Wänden wohnen bleiben. Das Internet<br />

kann dafür viele Dinge erleichtern.“<br />

Tische im Minutentakt<br />

Dadurch, dass das Internet immer<br />

häufiger genutzt wird, nimmt<br />

logischerweise auch der Anteil der<br />

Onlinekäufer rapide zu. „Der Verbraucher<br />

ist deshalb unberechenbarer<br />

geworden“, so Titze. Von 2005<br />

150 Teilnehmer – das ist ein neuer Besucherrekord<br />

für die Veranstaltung „Trendfilter Vision“.<br />

Fotos: servicepoint A30<br />

64 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


is 2014 haben sich die Internetkäufer<br />

in Deutschland bereits von 24,8<br />

Mio. auf 51 Mio. verdoppelt. Tendenz<br />

weiter steigend. Titze: „Wir<br />

sind hier keinem Phänomen auf der<br />

Spur, sondern einem Massentrend.“<br />

Das belegen weitere Zahlen aus<br />

dem Jahr 2014: 50 Prozent der Deutschen<br />

haben bereits Möbel online<br />

gekauft. Weitere 33 Prozent können<br />

sich vorstellen, dies zukünftig<br />

zu tun. Und nur 17 Prozent der Befragten<br />

lehnten es ab, im Internet<br />

Möbel zu kaufen. „Fakt ist, dass jede<br />

zweite Minute ein Tisch über Ebay<br />

verkauft wird“, sagt der Analyst.<br />

Das überraschendste: „Onlinehandel<br />

setzt sich selbst bei erklärungsbedürftigen<br />

Möbeln und Küchen<br />

durch“, so Titze. Allerdings<br />

sollte diese Aussage differenziert<br />

betrachtet werden: Denn das Gesamtprodukt<br />

Küche ist und bleibt<br />

planungs- und beratungsintensiv.<br />

Auf Küchen im Preiseinstieg mag<br />

es zutreffen, dass der Onlinehandel<br />

zunimmt. Ab dem mittleren Preissegment<br />

schätzen die Kunden aber<br />

noch immer den realen Weg zum<br />

Fachmann. Ob und wie sich dies<br />

entwickeln wird, kann derzeit wohl<br />

noch niemand seriös beantworten.<br />

Versandhandel verschwindet in<br />

der Versenkung<br />

Dass der Onlinehandel weiter<br />

wächst, zeigt sich auch im Vergleich<br />

zum klassischen Versandhandel.<br />

Der Anteil am gesamten<br />

sogenannten Distanzhandel betrug<br />

2014 beim E-Commerce 88,9 Prozent.<br />

Der Versandhandel lag bei 11,1<br />

Prozent und hat im Vergleich zu<br />

2007 um knappe 50 Prozent (!) verloren.<br />

Das Fazit, das Winfried Titze<br />

aus all den Zahlen, Daten und Fakten<br />

zieht: „Es wird zukünftig weniger,<br />

aber größere stationäre Händler<br />

geben.“ Dazu wird der Mobile<br />

Commerce – also das Einkaufen<br />

über jegliche Arten von Endgeräten<br />

– den Onlinehandel weiter forcieren.<br />

„Auch das ist logisch“, meint der Unternehmensberater,<br />

„denn Tablets<br />

oder Smartphones werden immer<br />

leichter zu bedienen sein.“<br />

Zum Schluss seines Vortrags<br />

wagte Titze noch eine Prognose:<br />

Das Marktvolumen des Möbelumsatzes<br />

im Onlinehandel betrug<br />

2014 11 Prozent, das entsprach<br />

3,5 Mrd. Euro. Vorsichtige Prognosen<br />

gehen 2020 von 15 Prozent und<br />

5 Mrd. Euro aus. Offensivere Prognosen<br />

gehen von 20 Prozent und<br />

6,5 Mrd. Euro.<br />

Die arbeitswelt im Wandel<br />

Ein weiteres großes Thema, das<br />

Arbeitgeber und Arbeitnehmer<br />

in Zukunft gleichermaßen betreffen<br />

wird, ist die Gestaltung der Erwerbsarbeit.<br />

Darüber sprach der<br />

Trendforscher Franz Kühmayer.<br />

Der Titel seines Vortrags lautete<br />

„New Work Design“. „Wir arbeiten<br />

in den Strukturen von gestern mit<br />

Methoden von heute an den Problemen<br />

von morgen“, erklärte Kühmayer<br />

eingangs. Das müsse sich<br />

ändern. Wie? Das konnte der Österreicher<br />

selbst nicht genau beantworten.<br />

Zu viele Unbekannte spielen<br />

in der Arbeitswelt der Zukunft<br />

eine Rolle. Aspekte, die heute noch<br />

nicht konkret zu benennen seien.<br />

Tatsache sei allerdings schon<br />

heute, dass die Entwicklung der<br />

Arbeitsmaterialien und das Verständnis<br />

von Arbeit und Raum inzwischen<br />

weit auseinanderdriften.<br />

„Früher sind wir ins Büro gefahren,<br />

weil dort unsere gesamten Arbeitsmaterialien<br />

vereint waren. Rechner,<br />

Telefon, Akten, Verträge“, führt<br />

Kühmayer aus. Heutzutage haben<br />

Arbeitnehmer aber ihr Büro stets<br />

dabei: das Smartphone, den Laptop,<br />

das Tablet. Theoretisch können<br />

viele von überall aus arbeiten.<br />

Kleine Start-up-Unternehmen leben<br />

diese Kultur inzwischen. Ein<br />

Beispiel: Die drei Mitarbeiter am<br />

Hauptsitz in Berlin bitten die Kollegen<br />

aus New York, Los Angeles,<br />

Bukarest und Moskau jeden Abend<br />

um 18 Uhr zur Konferenz. Denn<br />

das ist für alle die humanste Zeit.<br />

Was dazwischen geschieht, ist jedem<br />

selbst überlassen. Das Ergebnis<br />

zählt.<br />

Gute arbeit ist nicht<br />

in Zeit messbar<br />

Doch viele Unternehmen sind<br />

von diesem Arbeitsmodell noch<br />

weit entfernt. Es gilt: Es arbeitet<br />

derjenige, der im Büro an seinem<br />

Schreibtisch sitzt. Diese Denke hat<br />

sich seit Jahrzehnten in den Köpfen<br />

des Führungspersonals manifestiert.<br />

Denn die Vorgesetzten meinen,<br />

dass sie ihre Mitarbeiter besser<br />

kontrollieren können, wenn<br />

diese in Sichtweite sind. Sie glauben,<br />

dass die Mitarbeiter nur an<br />

einem fixen Arbeitsplatz maximal<br />

produktiv sind. Ein Irrglaube.<br />

Deshalb ist Kühmayer auch davon<br />

überzeugt, dass Vorgesetzte ihren<br />

Mitarbeitern zukünftig mehr<br />

Freiheiten schenken müssen. Ver-<br />

Trend forscher:<br />

Franz Kühmayer.<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 65


Kreative Unterstützung<br />

Zukünftig sollen verstärkt Trendworkshops<br />

stattfinden. In Bünde – aber auch „ON TOUR“.<br />

Dazu hat sich Katrin de Louw (Foto Mitte) Verstärkung<br />

aus der Branche geholt: In Kooperation<br />

mit Michael Laukötter (Foto rechts), Inhaber<br />

von laukoetter.net und u. a. Geschäftsführer<br />

der Marketingkooperation „Möbelmeile“, sollen<br />

diese Workshops für die Möbelindustrie<br />

oder Innenarchitekten 2016 starten. Ebenfalls<br />

mit im kreativen Boot ist Markus Franke (Foto<br />

links). Die Ausstellergemeinschaft „servicepoint<br />

A30“ existiert seit 2007. Die aktuellen Netzwerkpartner<br />

sind 3H Lacke, Cosma di O. Citterio,<br />

Christian Kröger, Emago Holzbearbeitung, Glunz,<br />

Homatrade, Hornschuch, Kröning, Ligno-Smart,<br />

Neelsen Holzbearbeitung, Schattdecor und<br />

SWL. Neue Netzwerkpartner mit der Zielgruppe<br />

Möbel industrie und Innenarchitekten sind willkommen<br />

Der nächste Gemeinschaftsevent im „servicepoint<br />

A30“ ist der „Trendfilter 2016“. Stattfinden<br />

wird dieser am 9. Juni 2016.<br />

trauen ist das Stichwort. Und sie<br />

müssen verinnerlichen, dass das<br />

Messen von Zeit nichts mit guter<br />

Arbeit zutun hat.<br />

„Allerdings müssen Unternehmen<br />

für verschiedene Arbeitssituationen<br />

auch verschiedene Raumkonzepte<br />

anbieten. Oder ist es nur<br />

Zufall, dass kaum noch Schreibtische<br />

besetzt sind, dafür aber alle<br />

Konferenzräume ständig ausgebucht<br />

sind?“, fragt Kühmayer. Der<br />

Trendforscher ist davon überzeugt,<br />

dass Innovationskraft der entscheidende<br />

Wettbewerbsfaktor sei. Die<br />

Schlüsselfrage laute deshalb: Wie<br />

müssen Büros gestaltet sein, die Inspiration<br />

stiften?<br />

Arbeitsformen sind vielfältig geworden<br />

und das klassische Büro<br />

scheint an manchen Stellen ausgedient<br />

zu haben. Diese Entwicklung<br />

birgt auch Gefahren. Arbeitnehmer<br />

dürfen nicht die Balance verlieren.<br />

Sie stehen im ständigen Konflikt<br />

mit Überstunden und Freizeit, Einkommen<br />

und Gesundheit oder Familie<br />

und Karriere. Es muss auch<br />

weiterhin eine Grenze geben, zwischen<br />

Arbeit und Freizeit. Das zumindest<br />

war ein Vorteil der fixen<br />

Büroarbeit: Sobald man den<br />

Computer heruntergefahren, den<br />

Schreibtisch verlassen und die Tür<br />

zugezogen hat, begann die Freizeit.<br />

Die Macht der Farbe<br />

Ein ganz anderes Thema füllte<br />

Dr. Hildegard Kalthegener beim<br />

„Trendfilter Visionen“ mit Leben.<br />

Farbexpertin:<br />

Dr. Hildegard<br />

Kalthegener.<br />

Sie sensibilisierte das Plenum dahingehend,<br />

welche Wirkungen<br />

Farben habe. Blau beispielsweise<br />

macht Räume weit und Decken<br />

hoch, steht für Wahrheit, Autorität<br />

und Loyalität. Deshalb sind beispielsweise<br />

auch die Farbwelten<br />

der Tagesthemen und des heutejournals<br />

in blau gehalten. „Und<br />

wenn dann noch Nachrichtensprecherin<br />

Marietta Slomka ein blaues<br />

Kostüm trägt, ist sie für uns noch<br />

vertrauenswürdiger“, sagt die<br />

Farbexpertin. Rot dagegen stehe<br />

für Instinkt, Emotion, Feuer und<br />

Wärme, aber auch für Aggressivität,<br />

Wut und Blut.<br />

„Deshalb sollte Farbplanung niemals<br />

dem Zufall überlassen werden“,<br />

sagt Kalthegener. Denn: Keine<br />

Farbe ist ohne Wirkung auf<br />

Raum und Mensch. „Die Farbwahl<br />

kann über Erfolg oder Misserfolg<br />

von Produkt und Interieur entscheiden.<br />

Allerdings müssen Farbtrends<br />

und Farbpräferenzen sich<br />

nicht decken. Wenn ein Kunde eine<br />

Farbe nicht mag, macht es keinen<br />

Sinn, ihm diese zu verkaufen. Auch<br />

wenn sie aktuell im Trend liegt“,<br />

sagt die Designerin.<br />

Welche Macht eine Farbe hat,<br />

zeigt sie an einem einfachen, dazu<br />

eindringlichen Beispiel. Zunächst<br />

wirft die Farbexpertin das rote,<br />

runde Logo einer US-amerikanischen<br />

Limonade an die Leinwand.<br />

Jeder kennt es, hat es tausendfach<br />

gesehen. Als Kalthegener dann das<br />

runde Logo lila färbt, denkt niemand<br />

mehr an die braune Brause<br />

– sondern an Schokolade.<br />

Astrid Plaßhenrich<br />

www.servicepointa30.de<br />

66 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Prägender Eindruck.<br />

Die vielfältigen Prägevarianten<br />

von Döllken.<br />

Döllken-Kanten bieten die perfekte Symbiose aus Optik und Haptik.<br />

Tiefe und markante Oberflächenstrukturen in natürlicher Optik<br />

Werkstücke erhalten unverwechselbare Lebendigkeit<br />

Mehr als 20 verschiedene Prägevarianten für optimalen Dekorverbund<br />

Verfügbar für alle Kantenmaterialien und Plattenoberflächen<br />

Auch als Convertible – dem Kanten-Duo, das Dekor und Prägung der Platte<br />

an Längs- und Querseiten konsequent fortführt<br />

Ideal zu den Trendoberflächen als Sägerauh oder Convertible<br />

Musterkanten bestellen unter www.doellken-kv.com<br />

Innovation powered by<br />

Döllken-Kunststoffverarbeitung GmbH<br />

Beisenstraße 50 | 45964 Gladbeck<br />

Tel. +49/2043/979-0 | Fax +49/2043/979-630<br />

info@doellken.com | www.doellken-kv.com


Küchenfertigung<br />

BGh stärkt rechtssicherheit. Die Laserkante wird in<br />

der Möbelindustrie zunehmend Standard. Schon früh<br />

hat sich das Unternehmen Rehau das Recht gesichert,<br />

Kunden mit entsprechenden Kantenbändern zu beliefern<br />

und das Programm „ Raukantex pro“ (Foto) präsentiert.<br />

Das Produkt basiert auf einem Patent des Küchenmöbelherstellers<br />

bulthaup. Wie Rehau jetzt mitteilt, hat<br />

der Bundesgerichtshof „die Rechtsbeständigkeit des<br />

bulthaup-Patents vollumfänglich bestätigt“. Dies betreffe<br />

insbesondere die Nutzung des bulthaup-Patents<br />

„EP 1 163 864“. www.rehau.com<br />

Foto: Rehau<br />

Foto: Biermann<br />

Digitale Unterstützung. Blum präsentierte zur „Küchen meile<br />

A30“ mit „Easy Assembly“ die neue App für die komfortable<br />

Montage und Einstellung von Blum-Beschlägen. Beim österreichischen<br />

Beschlägehersteller ist man überzeugt, dass die Arbeit<br />

der Verarbeiter damit noch besser unterstützt werden kann.<br />

Vorgeführt wurde „Easy Assembly“ in den Hausausstellungen<br />

von 14 Küchenherstellern. Und das aus erster Hand, nämlich von<br />

Mitarbeitern aus dem Hause Blum. Hier demonstriert Emanuel<br />

Blum (Foto links; nicht verwandt oder verschwägert mit der Firmenleitung)<br />

einem Messebesucher bei Ballerina, wie komfortabel<br />

die Montage von Blum-Beschlägen gelingen kann – vom<br />

sicheren Einbau über die genaue Positionsfindung bis hin zur<br />

exakten Einstellung. Die App steht für iOS und Android-Geräte<br />

(Smartphones und Tablet-PCs) in den jeweiligen Stores kostenlos<br />

zur Verfügung. www.blum.com<br />

hailo macht’s einfach. Der neue Internetauftritt von<br />

Hailo soll weitaus mehr sein als „nur“ eine kosmetische<br />

Korrektur: „Mit der neuen Optik gehen optimierte Funktionen<br />

einher, die unseren Kunden und Vertriebspartnern<br />

die Arbeit erleichtern“, berichtet Frank-Peter Koch, Marketingleiter<br />

bei Hailo Einbautechnik. Produkte können<br />

dank verbesserter Suchfunktion nun erheblich schneller<br />

gefunden werden. Dafür sorgen Suchfilter, die als programmierte<br />

Suchmaschine direkt eingegebene Texte oder<br />

Artikelnummern finden, sowie zwei weitere Navigationsmodule,<br />

die den Nutzern ermöglichen, ihre Ergebnisse<br />

nach Einbauvariante, Schrankbreite und Behälteranzahl<br />

auszusieben. Für die einzelnen Produkte kann man sich<br />

von einer Datenbank generierte Datenblätter herunterladen.<br />

Eine installierte Mediendatenbank bietet zu jedem<br />

einzelnen Produkt Bilddaten, Maßzeichnungen, Grafiken,<br />

Montageanleitungen und weitere Elemente zum einfachen<br />

Download. Interessierte Kunden können also jederzeit<br />

auf aktuelles Bild- und Textmaterial von Hailo zugreifen,<br />

um z. B. eigene Kataloge, Flyer etc. zu erstellen.<br />

www.hailo-einbautechnik.de<br />

Foto: Hailo<br />

Foto: Vauth-Sagel<br />

Im Selfie-rausch. Auf der Zuliefermesse Sicam sorgte Vauth- Sagel für<br />

einen Hingucker und initiierte eine Flut von Selfies. Die Eckschranklösung<br />

„Cornerstone“ wurde kreativ inszeniert – im Raumfahrer-Look. Der Systemkomponentenhersteller<br />

reiste mit eigenen „Space Shuttles“ an und hatte<br />

die dazugehörige Besatzung gleich mitgebracht. Zwei Raumfahrer sorgten<br />

auf der Messe für Aufsehen. Die Vauth-Sagel-Astronauten zeigten, wie man<br />

den vorhandenen „Space“ im Küchenschrank mit der neuen Eckschranklösung<br />

„Cornerstone“ perfekt nutzen kann. Die Aufmachung sorgte für Gesprächsstoff.<br />

Zur Freude der Verantwortlichen des Marketing-Coups konnte<br />

das Messeteam noch mehr Besucher als in den Vorjahren auf dem eigenen<br />

Stand begrüßen. www.vauth-sagel.de<br />

68 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Foto: Döllken<br />

Die „Neuen“ bei Döllken. Aktuell starteten 22 junge Menschen beim Kunststoff-Spezialisten ihre berufliche Laufbahn.<br />

Döllken setzt auf eigenen Nachwuchs<br />

Die Döllken-Kunststoffverarbeitung<br />

und ihre Tochtergesellschaften sind mit<br />

ihren weltweit sechs Produktionswerken<br />

weiter auf Expansionskurs. „Mit einem<br />

Umsatzzuwachs von 10 % läuft das aktuelle<br />

Jahr hervorragend“, meldet das Unternehmen.<br />

Um diese erfreuliche Entwicklung<br />

nachhaltig zu sichern, baut das Unternehmen<br />

deshalb auch auf eine stetige Nachwuchsförderung<br />

und bildet seit vielen<br />

Jahren aus. Und das überdurchschnittlich<br />

erfolgreich, wie eine Erfolgsquote der<br />

Auszubildenden von 100 % aus den letzten<br />

Jahrzehnten beweist. „Eine hohe Qualität<br />

der Ausbildung und die winkenden<br />

Anschlussbeschäftigungen machen unser<br />

Unternehmen zu einem begehrten<br />

Arbeitgeber“, lautet das Selbstverständnis.<br />

Die Qualität dieser Nachwuchsförderung<br />

bestätigte auch die Bundesagentur<br />

für Arbeit, welche die Döllken-Kunststoffverarbeitung<br />

GmbH für das Jahr 2014/15<br />

mit dem offiziellen Zertifikat für hervorragendes<br />

Engagement in der Ausbildung<br />

und Nachwuchsförderung auszeichnete.<br />

Duale Studiengänge<br />

Mit einer Investition in die berufliche<br />

Zukunft junger Menschen will der Kantenspezialist<br />

„seine gesellschaftliche und<br />

soziale Verantwortung wahrnehmen und<br />

jungen Leuten Perspektiven bieten“. Dass<br />

das Unternehmen dabei auch auf der Höhe<br />

der Zeit agiert, zeigen die Angebote dualer<br />

Studiengänge im Bereich Betriebswirtschaftslehre<br />

und Softwareentwicklung.<br />

Das Motto lautet: „Was gebraucht wird, bilden<br />

wir aus“, erläutert Marc Grabowski,<br />

Ausbilder bei Döllken, die Strategie. „Wir<br />

versuchen so auch dem demografischen<br />

Wandel Herr zu werden und durch ‚Eigengewächse’<br />

interne Fachkräftesicherung zu<br />

betreiben.“ Ausbildungsleiter Udo Sadlowski<br />

ergänzt: „Wir geben jungen Menschen<br />

eine Chance. Dass wir damit richtig liegen,<br />

beweisen unsere Übernahmequoten.<br />

Denn wen wir ausgebildet haben, den wollen<br />

wir behalten.“ Aktuell haben an den<br />

Standorten Gladbeck, Bönen, Dunningen,<br />

Nohra und Weimar 22 junge Menschen<br />

ihre Ausbildung begonnen. Allein am<br />

Hauptsitz in Gladbeck starteten 16 neue<br />

Auszubildende in ihr Berufsleben. Insgesamt<br />

bildet die Gruppe in Deutschland<br />

derzeit 59 junge Frauen und Männer in<br />

fünf verschiedenen Berufen aus.<br />

Die Döllken-Gruppe wurde 1887 gegründet<br />

und gehört zur börsennotierten<br />

SURTECO SE. Weltweit führend im Bereich<br />

thermoplastischer Kantenbänder<br />

für die Möbelindustrie beschäftigt Döllken<br />

heute international über <strong>12</strong>00 Mitarbeiter.<br />

Außerdem werden hochwertige<br />

Rollladensysteme, Sockelleistensysteme,<br />

technische Profile und Profile für den Innenausbau<br />

und die Heimwerkermärkte<br />

produziert und vermarktet.<br />

www.doellken-kv.com<br />

Biegefestes leichtgewicht. Rosskopf +<br />

Partner präsentiert eine neue Arbeitsplatte<br />

aus dem Mineralwerkstoff „Avonite“. Diese<br />

Platte verfügt über eine spezielle Waben-Unterkonstruktion<br />

aus „Greenpanel“,<br />

die von dem 6 mm starken Mineralwerkstoff<br />

ummantelt wird. Die Wabenplatte sei<br />

extrem leicht und zeichne sich gleichzeitig<br />

durch eine hohe Biegefestigkeit und Widerstandsfähigkeit<br />

aus, so der Hersteller. „Darüber<br />

hinaus trägt sie das FSC-Gütezeichen,<br />

ist CARB-zertifiziert und zu 100 % recyclebar.“<br />

Rosskopf + Partner bietet die bis zu<br />

3650 mm lange Arbeitsplatte in den Tiefen<br />

610 und <strong>12</strong>20 mm an. Drei Farben sind erhältlich:<br />

ein leuchtendes Polarweiß, eine<br />

warme Sandoptik sowie ein eleganter Grauton<br />

mit dezenter Struktur.<br />

Passend zu der Arbeitsplatte erweitert<br />

das Unternehmen sein Sortiment an Spülen<br />

um die englische Marke „Edge Sinks ® “. Die<br />

Unterbaubecken aus „hochwertigem Edelstahl“<br />

lassen sich fugenlos in die Mineralwerkstoffplatte<br />

integrieren und sind in acht<br />

Abmessungen erhältlich: vom Einzelbecken<br />

bis zum geräumigen Beckenensemble.<br />

Für Fans der puristischen Küchengestaltung<br />

präsentiert Rosskopf + Partner unter<br />

der Eigenmarke „lavanto ® “ zudem fünf<br />

neue Gussspülen-Modelle aus Mineralwerkstoff<br />

in Breiten bis zu 90 cm und einer Tiefe<br />

von 40 cm. Die Becken lassen sich nahtlos<br />

mit der Arbeitsplatte zu einer homogenen<br />

Fläche verbinden.<br />

www.rosskopf-partner.com<br />

Foto: Rosskopf + Partner<br />

Neu im Rosskopf-Programm: Arbeitsplatte<br />

aus dem Mineralwerkstoff „Avonite“.<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 69


Küchendesign<br />

Die Gewinner des<br />

„German Design Award 2016“<br />

Der „German Design Award“<br />

(GDA) gilt als einer der hochkarätigsten<br />

Wettbewerbe am gut gefüllten<br />

Markt für Designauszeichnungen.<br />

Verliehen wird er seit 20<strong>12</strong><br />

in den Kategorien „Kommunikation“<br />

und „Produkte“. Ziel ist es,<br />

„einzigartige Gestaltungstrends zu<br />

entdecken und auszuzeichnen“.<br />

Mit dem Spezial-Prädikat „Special<br />

Mention“ werden dabei Arbeiten<br />

gewürdigt, deren Design besonders<br />

gelungene Teilaspekte<br />

oder Lösungen aufweist. Nun wurden<br />

die Produkt-Champions 2016<br />

gekürt. Ein Blick auf die Siegerlisten<br />

durch die Küchenbrille – mit<br />

Schwerpunkt Küchen hardware.<br />

Foto: GDA<br />

• Alno: „Alnocera Concretto“.<br />

• Alno: „Alnostar Smartline“<br />

• Arcelik/Beko: „CAST“ (Einbaubackofen,<br />

Haube, Kochfeld)<br />

• Blanco: „Felisa“<br />

• Blanco: „Jaron XL 6 S-IF“<br />

• Blum: „Aventos HK-XS“<br />

• Blum: „Servo-Drive flex“<br />

• Blum: „Tip-On Blumotion<br />

• Bora: „Bora Basic“<br />

• Bosch Hausgeräte: „CoolClassic“<br />

• Grass: „Nova Pro Scala“<br />

• Heer Systeme AG: „Mover“<br />

• Hettich „InnoTech Atira“<br />

• Hettich: „InLine S“<br />

• Intra Mölntorp: „Intra Eligo“<br />

• Kesseböhmer: „iMove“<br />

• Küppersbusch: Einbaubackofen<br />

„EEBK 6260.0JX8“<br />

• Küppersbusch: Induktionskochfläche<br />

„EKI9960.2“<br />

• Liebherr:<br />

„SBSbs 7263“ in BlackSteel<br />

• Liebherr:<br />

Weinschrank „UWT 1682“<br />

• Naber: „Thermobox“<br />

• Pfleiderer:<br />

„Duropal-HPL Xtreme“<br />

• Pfleiderer: „Meandra“<br />

• Poggenpohl: „P`7350“<br />

• rational „tio-zen edition“<br />

• Schulte Elektrotechnik:<br />

„EVOline V-Port“<br />

• SieMatic: „SieMatic 29“<br />

• Silverline: „Pop-Out Premium“<br />

www.german-design-council.de<br />

Der Beschlag „Aventos HK-XS“ eignet sich dank seiner<br />

geringen Tiefe ideal für kleine Klappen – und das im<br />

gesamten Wohnbereich.<br />

„Alnocera Concretto“ präsentiert sich anspruchsvoll<br />

und edel in Beton-Optik. Das hochwertige Keramikmaterial<br />

wird in einer 3 mm dicken Schicht aufgetragen.<br />

„Meandra“: eine neue<br />

Struktur von Pfleiderer mit<br />

der Extraportion Tiefgang.<br />

Foto: Blum<br />

Foto: Alno<br />

Foto: Pfleiderer<br />

Der absenkbare Regalboden<br />

„ iMove“ lässt Staugut in einer<br />

leichten Bewegung sicher in die<br />

individuelle Reichweite bringen.<br />

Dank der sich ebenfalls absenkenden<br />

Reling erfolgt der Zugriff darauf<br />

völlig ungehindert. Die untere<br />

Ebene bleibt dabei bewusst unbewegt<br />

– das ist ideal für schweres<br />

Staugut wie z. B. Geschirr. Hersteller<br />

des „iMove“ ist Kesseböhmer.<br />

Dank Brückenfunktion lassen sich<br />

bei der 90 cm breiten Induktions-<br />

Kochfläche von Küppersbusch jeweils<br />

die vordere und hintere<br />

Kochzone zu einer Fläche vereinen.<br />

Foto: Kesseböhmer<br />

Foto: Küppersbusch<br />

70 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Sieger aus dem Liebherr-Sortiment:<br />

Side-by-Side-Kombination „SBSbs<br />

7263“ in BlackSteel mit BioFresh<br />

und NoFrost-Technologie sowie der<br />

Weinschrank „UWT 1682“ mit zwei<br />

flexibel einstellbaren Temperaturzonen<br />

und TipOpen-Technologie für<br />

griffloses Öffnen.<br />

Korbventil, Absperrventil (z. B. für<br />

Geschirrspüler) und der Scraper (zur<br />

Aufnahme von Speiseresten) werden<br />

bei der Küchenspüle „ Intra<br />

Eligo“ über ein hygienisches Touch-<br />

Panel gesteuert. Eine flexible Abtrennung<br />

teilt das Becken bei<br />

Bedarf und hilft so, den Wasserverbrauch<br />

zu reduzieren. Hersteller:<br />

Intra Mölntorp aus Schweden.<br />

Liefert Strom, wenn man ihn<br />

braucht: „EVOline V-Port“.<br />

Foto: Intra Mölntorp AB Foto: Liebherr<br />

Foto: Schulte Elektrotechnik<br />

„Blanco Felisa“ ist eine elegante<br />

Küchenarmatur, die durch eine<br />

schlanke Silhouette und flächige,<br />

weiche Übergänge zwischen zylindrischen<br />

und rechteckigen Formen<br />

besticht.<br />

Die neue Bewegungstechnologie<br />

„Tip-On Blumotion“ kombiniert<br />

mechanisches Öffnen durch<br />

Antippen mit sanftem und leisem<br />

Schließen.<br />

Der Einbauofen „CAST“ kommt auf<br />

den ersten Blick ohne Griff aus,<br />

wodurch die Front besonders flächenbündig<br />

und edel wirkt. Die<br />

Funktion des Griffs übernimmt<br />

stattdessen eine umlaufende Vertiefung.<br />

Ebenfalls mit dem „GDA“<br />

ausgezeichnet wurden aus der<br />

„Cast“-Reihe von Arcelik/Beko die<br />

Dunstabzugshaube sowie das Kochfeld.<br />

Höchste Auszeichnung für „Bora<br />

Basic“ mit Flächeninduktion.<br />

Foto: Blum Foto: Blanco<br />

Foto: Arcelik / Beko<br />

Foto: Bora<br />

Foto: Poggenpohl<br />

Sammelt Designpreise wie kaum eine andere Küchenarchitektur:<br />

„P`7350 Design by Porsche Design Studio“.<br />

Foto: rational<br />

Das natürliche Gleichgewicht der Kräfte spielt bei der<br />

Küchenkonzeption „tio-zen edition“ die Hauptrolle.<br />

Dieser Ansatz kommt aus der Zen-Tradition. Daher der<br />

Name.<br />

„Mover“ ist eine verstellbare Unterkonstruktion für<br />

Küchen, Laboreinrichtungen u. a., die sich auf Knopfdruck<br />

den Bedürfnissen ihrer Nutzer anpassen lässt.<br />

Die Arbeitsfläche sowie Ober- und Unterbauten sind<br />

höhenverstellbar. Unter- und Oberbauten können<br />

nach vorne und hinten bewegt werden. Das System ist<br />

selbsttragend und hat eine Hubkraft von einer Tonne.<br />

Hersteller Heer Systeme AG kommt aus der Schweiz.<br />

Die neue matte Oberflächen-<br />

Qualität „Duropal-HPL Xtreme“<br />

von Pfleiderer.<br />

Foto: Pfleiderer Foto: Heer<br />

<strong>12</strong>/2015 Küchenplaner 71


Küchendesign<br />

Formal auf das Wesentliche reduziert präsentiert sich<br />

die „Blanco Jaron XL 6 S-IF“ mit einer klaren Linienführung,<br />

die die edle Materialanmutung in den Vordergrund<br />

treten lässt.<br />

Foto: Blanco<br />

Die Kopffrei-Haube „Pop-Out Premium“<br />

von Silverline arbeitet mit<br />

der effizienten Randabsaugung und<br />

verfügt über eine herausfahrbare<br />

Glasplatte. Je höher die gewählte<br />

Leistungsstufe, desto weiter fährt<br />

die Glasplatte heraus und erweitert<br />

damit die Absaugfläche.<br />

Foto: Silverline<br />

Ausgezeichnet: geradliniges Auszugsystem<br />

„InnoTech Atira“<br />

(oben) sowie der Schiebebeschlag<br />

„ InLine S“ (unten). Beide von<br />

Hettich.<br />

Foto: Hettich<br />

Das Solitär-Möbel SieMatic 29 bietet eine frische und<br />

zeitgemäße Interpretation des traditionellen Küchen-<br />

Büfetts sowie hohe Funktionalität und Flexibilität.<br />

Inspiration im rechten Winkel: Das Grass-Auszugsystem<br />

„Nova Pro Scala“ gibt es in verschiedenen Box-Varianten.<br />

Foto: SieMatic<br />

Foto: Grass<br />

Der „CoolClassic“ ist die konsequente<br />

Ergänzung des legendären<br />

Classic-Kühlers von Bosch. Er<br />

nimmt die weichen, emotionalen<br />

Formen des Originals aus den 50er-<br />

Jahren auf und interpretiert sie mit<br />

dem Chromclip und den integrierten<br />

Griffen neu und zeitgemäß.<br />

Hinter der Front haben Energieeffizienz<br />

und Komfort das Sagen.<br />

„Servo-Drive flex“ für grifflose<br />

Kühl- und Gefrierschränke unterstützt<br />

den Trend zu grifflosen Möbeln.<br />

Foto: Bosch Hausgeräte<br />

Foto: Blum<br />

Als integriertes Bauteil des Mauerkastens<br />

minimiert die „Thermobox“<br />

von Naber energetische Verluste der<br />

Wärmebrücke, die konstruktiv bei<br />

Abluftlösungen entsteht.<br />

Der Einbau-Backofen „EEBK<br />

6260.0JX8“ (oben links) setzt<br />

im Design „Hot Chili“ aufmerksamkeitsstarke<br />

Akzente. Hier im<br />

Viererpack zusammen mit Kaffee-<br />

Vollautomat (oben rechts), Kompaktbackofen<br />

mit integrierter<br />

Mikrowelle (unten links) und Einbau-Dampfgarer<br />

(unten rechts).<br />

Foto: Naber<br />

Foto: Küppersbusch<br />

72 Küchenplaner <strong>12</strong>/2015


Die Sieger des „Ballerina Award 2015<br />

powered by Resopal“.<br />

Ballerina verleiht awards. Zur Hausmesse<br />

2015 feierte der „Ballerina-Award“ Premiere.<br />

Die Gewinner erhielten Pokale und viel Beifall<br />

der 280 Gäste. Angelika Stiegler, als Gewinnerin<br />

der Kategorie „Best off“, freute sich zusätzlich<br />

über einen Marketingbeitrag für regionale Werbung.<br />

An dem Wettbewerb konnten alle Händler<br />

teilnehmen, die Resopal verplanen. Einsendungen<br />

gab es von Planern aus verschiedenen<br />

Ländern. Gekürt wurden diese Gewinner:<br />

kategorie: Mut zur Farbe<br />

1. Platz: Helmut Eckl (efa & Käufl, Landshut)<br />

2. Platz: Anja Vincentz-Hornburg<br />

(Küche & mehr, Peine)<br />

3. Platz: Marianne Pfeiffer-Hell<br />

(Küchen mit Pfiff, Hilgertshausen)<br />

Foto: Ballerina<br />

kategorie: Small Spaces<br />

1. Platz: Björn Thiele<br />

(Küchenhalle, Winnenden)<br />

2. Platz: Beate Mächtel<br />

(Schweikert, Waghäusel)<br />

2. Platz: Ruud van Heumen<br />

(de Haar, Niftrik, Niederlande)<br />

kategorie: Monumental<br />

1. Platz: Angelika Stiegler<br />

(Stiegler, Oberderdingen)<br />

2. Platz: Fabrice Nicolas<br />

(Pyrotech, Montingnies, Belgien)<br />

3. Platz: Marise Kamel (MK, Beirut, Libanon)<br />

„Best of“<br />

Angelika Stiegler (Stiegler, Oberderdingen)<br />

Auch für 2016 ist der „Ballerina Award“<br />

ausgeschrieben. Dann heißt es „powered by<br />

Kesseböhmer“. Die Gewinner werden nach<br />

Venedig reisen und erhalten eine Marketingunterstützung.<br />

www.ballerina.de<br />

Die Sieger des „International Design Award<br />

2015“ mit Klaus Gollwitzer (Rehau), Michel<br />

Dallaire (Industriedesigner), Anne Hunecke<br />

(Rehau), Johannes Mitzscherlich (Hettich)<br />

und Marc Reichling (Hettich).<br />

Foto: Hettich / Rehau<br />

Gewinner auf Deutschlandtour. Alle zwei<br />

Jahre loben Hettich und Rehau den International<br />

Design Award aus. In diesem Jahr inspirierte<br />

das Motto „Take Furniture to the next<br />

Level“ Designstudenten aus 77 Ländern dazu,<br />

ihre Entwürfe einzureichen. Entsprechend<br />

international ist die Liste der Gewinner: Die<br />

drei Jurypreise gehen nach Polen, Indien und<br />

in die Vereinigten Arabischen Emirate. Und<br />

zwar an Marwa Istanbuli (Vereinigte Arabische<br />

Emirate), Vishal Sathivada (Indien),<br />

Anita Kokoszczyk (Polen) und Katarzyna Sroka<br />

(Polen).<br />

Für die Preisübergabe hatte man sich dieses<br />

Mal etwas Besonderes ausgedacht: eine<br />

Reise nach Deutschland mit Besuchen bei<br />

den ausrichtenden Unternehmen und einem<br />

Designworkshop mit dem kanadischen Industriedesigner<br />

Michel Dallaire in Berlin.<br />

www.rehau.com, www.hettich.de<br />

Foto: Businessfotografie Inga Haar<br />

Adalbert Sigg bei der Preisverleihung<br />

in Berlin.<br />

Vorbildliche nachfolge. Silber in<br />

der Kategorie „Unternehmensnachfolge“.<br />

Diesen Preis erhielt Adalbert<br />

Sigg, Geschäftsführer und Inhaber<br />

des sächsischen Küchenherstellers<br />

ratiomat Einbauküchen GmbH,<br />

beim großen Wirtschaftspreis des Ostens,<br />

„ Macher 25“. Im Rahmen einer<br />

feierlichen Gala in Berlin wurde damit<br />

auch die Entwicklung von ratiomat seit<br />

der Unternehmensübernahme durch<br />

Adalbert Sigg in 2008 gewürdigt. „Ich<br />

bin sehr glücklich über diese Auszeichnung,<br />

die gerade passend zum 10-jährigen<br />

Jubiläum meiner Betriebszugehörigkeit<br />

und der Wiedereröffnung<br />

des Standortes Leubsdorf als Verkaufsstelle<br />

verliehen wurde“, sagte Sigg.<br />

www.rationmat.de<br />

Foto: Blanco<br />

Team 7 strahlt. Design-Naturholzmöbel<br />

und Premium-Küchen von Team 7 feiern seit<br />

Jahren internationale Erfolge und bescheren<br />

dem Unternehmen aus Ried stetiges Wachstum.<br />

Zielstrebig hat der geschäftsführende<br />

Inhaber Dr. Georg Emprechtinger seine Strategie<br />

umgesetzt, der Marke durch innovatives<br />

Design und konsequente Nachhaltigkeit eine<br />

hohe Strahlkraft zu verleihen. Jetzt nahm er<br />

die Auszeichnung Superbrand Austria 2015-<br />

2016 entgegen. www.team7.at<br />

Dr. Georg Emprechtinger, geschäftsführender<br />

Inhaber von Team 7 und Country Brand<br />

Manager Dr. Jürgen Molner bei der Preisverleihung<br />

im Team 7 Store Wien.<br />

Foto: Team 7<br />

Brigitte Ziemann, Leitung Konzept und<br />

Design bei Blanco (2. v. rechts), bei der<br />

Preisverleihung in Ludwigsburg.<br />

Gold für Blanco. Gleich zwei Auszeichnungen<br />

räumte Blanco im Oktober<br />

bei der Verleihung des Internationalen<br />

Designpreises Baden-Württemberg ab.<br />

Den „FOCUS Gold“ gab es für die Armatur<br />

„Blancoculina-S Mini“, und die<br />

Edelstahl-Spüle „Blanco Jaron XL 6 S“<br />

aus der Blanco SteelArt Hightech Manufaktur<br />

erhielt eine „ Special Mention“.<br />

www.blanco-germany.com/de<br />

<strong>12</strong>/2015 küchenplaner 73


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74 <strong>KÜCHENPLANER</strong> <strong>12</strong>/2015


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Impressum<br />

Magazin für alle, die Küchen planen und produzieren,<br />

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Erscheint im 49. Jahrgang (2015)<br />

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Verlag<br />

STROBEL VERLAG GmbH & Co. KG<br />

Postanschrift: Postfach 56 54, 59806 Arnsberg<br />

Hausanschrift: Zur Feldmühle 9 – 11, 59821 Arnsberg,<br />

Tel.: 02931 8900-0, Fax: 02931 8900-38<br />

Herausgeber<br />

Dipl.-Kfm. Christopher Strobel, Verleger<br />

Redaktion<br />

Dirk Biermann, Chefredakteur,<br />

(verantwortlich im Sinne des Presserechts)<br />

Helleforthstraße 136, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock,<br />

Telefon: 05207 9932218, Telefax: 05207 9932219,<br />

E-Mail: d.biermann@strobel-verlag.de<br />

Redaktionssekretariat<br />

Birgit Brosowski<br />

Telefon: 02931 890041, Telefax: 02931 8900-48<br />

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Zurzeit ist Anzeigenpreisliste 2015 gültig.<br />

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Bezugspreise<br />

„<strong>KÜCHENPLANER</strong>“ erscheint 7 x jährlich.<br />

Jahres bezugspreis 64,00 € inkl. 7 % MwSt. und Versandkosten.<br />

Einzelheft: 11,30 €<br />

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Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei<br />

Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Nach Abschluss<br />

einer Bestellung kann diese innerhalb von 14<br />

Tagen mit einer schriftlichen Mitteilung an den Verlag<br />

widerrufen werden. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige<br />

Absendung. Abonnements verlängern sich um<br />

ein Jahr, wenn sie nicht drei Monate vor Ablauf des Bezugsjahres<br />

schriftlich gekündigt werden, außer sie wurden<br />

ausdrücklich befristet abgeschlossen. Abonnementgebühren<br />

werden im Voraus berechnet und sind nach<br />

Erhalt der Rechnung ohne Abzug zur Zahlung fällig oder<br />

sie werden per Lastschrift abgebucht. Auslandsabonnements<br />

sind zahlbar ohne Spesen und Kosten für den Verlag.<br />

Die Annahme der Zeitschrift verpflichtet Wiederverkäufer<br />

zur Einhaltung der im Impressum angegebenen<br />

Bezugspreise.<br />

Sollte die Fachzeitschrift aus technischen Gründen oder<br />

höherer Gewalt nicht geliefert werden können, besteht<br />

kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung vorausbezahlter<br />

Bezugsgelder.<br />

Gerichtsstand für Vollkaufleute ist Arnsberg und Hamburg.<br />

Für alle übrigen Kunden gilt dieser Gerichtsstand<br />

für das Mahnverfahren.<br />

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Sparkasse Arnsberg-Sundern,<br />

Konto 10 20 320 (BLZ 46650005)<br />

IBAN DE78 466500050001020320, BIC WELADED1ARN<br />

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IBAN DE57 4401004600016474 67, BIC PBNKDEFFXXX<br />

Druckvorstufenproduktion<br />

STROBEL PrePress & Media,<br />

Postfach 56 54, 59806 Arnsberg,<br />

E-Mail: datenannahme@strobel-verlag.de<br />

Herstellung<br />

Siegbert Hahne<br />

Layout<br />

Catrin Dellmann<br />

Druck (Lieferadresse für Beihefter und Beilagen)<br />

Griebsch & Rochol Druck GmbH & Co. KG<br />

Gabelsbergerstraße 1 (Gewerbepark Rhynern)<br />

59069 Hamm<br />

Veröffentlichungen<br />

Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und<br />

Bilder, einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung<br />

in das Eigen tum des Verlages über. Damit erhält er<br />

gleichzeitig im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen<br />

das Veröffentlichungs- und Verarbeitungsrecht. Der Autor<br />

räumt dem Verlag das unbeschränkte Nutzungsrecht ein,<br />

seine Beiträge im In- und Ausland und in allen Sprachen,<br />

insbesondere in Printmedien, Film, Rundfunk, Datenbanken,<br />

Telekommunikations- und Datennetzen (z. B. Online-<br />

Dienste) sowie auf Datenträgern (z. B. CD-ROM), Diskette<br />

usw. ungeachtet der Übertragungs-, Träger- und Speichertechniken<br />

sowie öffentlich wiederzugeben. Für unaufgefordert<br />

eingesandte Manuskripte übernehmen Verlag und<br />

Redaktion keine Gewähr.<br />

Mit Namen gezeichnete Beiträge geben die Meinung der<br />

Verfasser wieder und müssen nicht mit der des Verlages<br />

übereinstimmen. Für Werbeaussagen von Herstellern<br />

und Inserenten in abgedruckten Anzeigen haftet<br />

der Verlag nicht.<br />

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen,<br />

Waren bezeichnungen und dergleichen in dieser Zeitschrift<br />

berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche<br />

Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden<br />

dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene<br />

Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche<br />

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Sprachen ist nur mit schriftlicher Genehmigung des<br />

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urheberrechtlich geschützt.<br />

ISSN 0722-9917<br />

Mitglied bei:<br />

Arbeitsgemeinschaft<br />

Die Moderne Küche e.V.<br />

Informationsgemeinschaft zur Feststellung<br />

der Verbreitung von Werbeträgern<br />

<strong>12</strong>/2015 <strong>KÜCHENPLANER</strong> 75

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