14.12.2015 Aufrufe

KÜCHENPLANER - Ausgabe 12

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten. Zielgruppe sind Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und die Küchenindustrie. Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“. Kontakt Redaktion: Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de Kontakt Anzeigen: Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de www.kuechenplaner-magazin.de

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten. Zielgruppe sind Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und die Küchenindustrie.

Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“.

Kontakt Redaktion:
Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de

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Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de

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Ausgabe 12 / 2015

Strobel VerlAg

Küchenmöbeltrends –

zwischen Wunsch

und Wirklichkeit ▶ 12

Küchenzubehör –

licht setzt

individuelle Akzente ▶ 30

Hauben 2016 –

unsichtbar oder

in voller Pracht ▶ 42


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Impulse/Ansichten

Inselkoller

Gestern noch schien man ohne offene Wohnküche eine verkrachte Existenz zu sein, morgen

leben wir allesamt wie die Bienen in urbanen Wohnwaben, die alles bieten, bloß keinen Platz.

Wer der kommunikativen Selbstdarstellung „der Küchenbranche“ folgt, sollte flexibel bleiben.

Die Sau von heute ist ein armes

Schwein. Das liegt an der industriellen

Fleischproduktion mit ihren

zweifelhaften Methoden. Aber auch

die medialen Artgenossen stehen

kurz vorm Burnout, denn die fotografische

Inszenierung der Traumküche

für Werbezwecke zeigt sich ähnlich

wechselhaft und von latentem Größenwahn

geprägt wie die Stimmungslage

einer pubertierenden 14-Jährigen

an schlechten Tagen. Mit so grundverschiedenen

Botschaften, dass man

sich unwillkürlich fragt, was das alles

noch mit der Realität zu tun hat, ob

es das eigentlich soll – und überhaupt:

Welche Sau wird denn jetzt wieder

durchs Dorf getrieben?

Egal wohin das interessierte Auge

schweift: Kücheninseln prägen das

Bild. Und das im ganz großen Stil: in

den Themen-Beilagen der Tageszeitungen,

in Magazinen und Broschüren,

selbst in den Rabattprospekten der

Großfläche – gleich ob gedruckt oder

digital. Und Räume groß wie Bahnhofshallen.

Sicher, der offen gestaltete

Grundriss mit ineinander übergehenden

Wohn- und Lebensbereichen

wird in Neubauten geschätzt, aber

selbst dort dürfte die gänzlich frei stehende

Koch- oder Vorbereitungsinsel

eher die Ausnahme sein. Allein schon

aus Budgetgründen. Man kann interessierten

Kunden eine Menge zumuten.

Aber es scheint gewagt, Produkte so

gut wie ausschließlich in einer Umgebung

darzustellen, die mit der Lebenswirklichkeit

derer, die sich davon begeistern

lassen sollen, in etwa so viel

zu tun haben wie Guido Hassknecht

und eine Entspannungsmassage.

Und nun die urbanen Lebenswelten.

Landlust ist hip, aber ausgelebt werden

soll diese bitte schön in der Stadt.

Wenn es nach den gebetsmühlenhaft

vorgetragenen und millionenfach

nachgeplapperten Trendaussagen geht,

leben überhaupt alle Menschen in Kürze

nur noch städtisch. Dort wird es entsprechend

eng. Weil man Küchenzeilen

mit optimiertem Stauraumangebot

in der 6-m 2 -Wohnhöhle aber nicht gut

fotografieren kann, zaubert das Marketing

für seine Zwecke das 200-m 2 -Altbauloft

als Wohnform der Zukunft aus

dem Hut – wahlweise mit Aussicht auf

die Skyline von New York oder ein karibisches

Palmenidyll. Ein bisschen

darf man froh sein, dass auf solchen

„Ambiente-Fotos“ nicht gleich die Badewanne

neben dem Dampfgarer dekoriert

ist. „Spa“ wird schließlich auch

immer wohnlicher.

„Grau ist alle Theorie – entscheidend

is’ auf’m Platz“. Diese Weisheit stammt

zur Abwechslung mal nicht von TV-

Doktor Eckart von Hirschhausen, sondern

von Alfred „Adi“ Preißler, in den

1950er- und 1960er-Jahren Fußballheld

in Duisburg, Dortmund und Oberhausen.

Übersetzt heißt das: Es gibt diese

Kunden, für die sind Raumangebot

und Geld relativ. Für diese Zielgruppe

braucht es selbstverständlich eine

angemessene Werbeansprache. Man

sollte aber nicht zwingend aus jeder

kleinen Küche eine große Sache machen.

Es kann doch nicht sein, dass

nur Ikea weiß, wie man Küchenräume

unterschiedlicher Größe lebendig

werden lässt. Dass zuletzt einige Messe-Präsentationen

in diese Richtung

zielten, weist den Weg, ist aber erst ein

Anfang.

Küchen mit schicken Materialien

für Front und Platte, hochwertigem

Innenleben, praktischen Nischenlösungen

sowie Geräte und Spülcenter,

die zum Arbeiten ebenso einladen wie

zum Bestaunen, und das realitätsnah

umgesetzt als Zeile, U oder L, in separaten

Küchenräumen, vielleicht mal

unter dem Dach und gerne auch mit

„Halbinsel“ und Regalen – das spräche

die Menschen direkter und sehr viel

emotionaler an als viele dieser überkandidelten

Werbefotos, meint

Dirk Biermann, Chefredakteur

d.biermann@kuechenplanermagazin.de

Verlag und Redaktion wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein „Frohes Fest“ und

einen unfallfreien Rutsch hinein in ein erfolgreiches und hoffentlich friedliches Jahr 2016.

12/2015 küchenplaner 3


Inhalt

Foto: Biermann

Auch im Kollektionsjahr 2016 führt an hellen Küchenmöbeln

nichts vorbei. Außer Grau. Dabei gibt es viele Ideen mehr.

Licht wird heutzutage nicht mehr einfach nur angeknipst, sondern

inszeniert. Ein 1A­Kompetenzfeld für die Zubehör­Spezialisten.

Foto: Falmec

Foto: Naber

12 30

Foto: rational

42

Muldenlüftungen bzw. Kochfeldabzüge sind schwer angesagt.

Auf den Herbstmessen gab es viel Neues aus diesem Segment.

Zum Titelbild

Basis des neuen Ordnungssystems

„passe|par|tout“ von rational

sind Funktionselemente mit Ablageboxen

in Echtholz­Nussbaum oder

Aluminium sowie farblich passende,

luftdurchlässige Textiltaschen. Alle

Elemente lassen sich individuell

kombinieren und arrangieren.

Neuer Bezugspreis:

Ab Januar 2016 gelten

unsere neuen Bezugspreise.

Impulse 3 Inselkoller

Markt + Menschen 6 Hausgerätemarkt wächst; Weltweiter Designwettbewerb; BSH

investiert in China; Küchenmöbel legen zu 7 Vom „cookingCup“ profitieren 8 ZOW inszeniert

die vernetzte Küche 9 Personalien

Hausgeräte 10 Thermomix: Das Wunderding aus Wuppertal

Küchenmöbel 12 Marktübersicht Küchenmöbel: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

15 Neuheitenübersicht: Küchen für 2016

Küchenzubehör 30 Licht setzt individuelle Akzente 32 Übersicht: Die Leistungen der

Zubehörgroßhändler 34 Neuheitenübersicht: Zubehör für 2016

Hausgeräte 42 Neuheitenübersicht: Hauben für 2016

Küchenverbände 52 Mit der AMK auf Info­Tour durch OWL 58 DER KREIS: Küchenspezialist

des Jahres gesucht 59 Zielgerichtet weiterbilden; Garant und EK kooperieren

60 Küchenring in Österreich 61 Küchen Partner AG wird MHK­Tochter 62 GfM­Trend:

Neuer Schub für „apéro“­Konzept

Küchenfertigung 64 Gut besucht: Trendfilter im servicepoint A30 68 Meldungen

69 Döllken setzt auf eigenen Nachwuchs

Küchendesign 70 Die Gewinner des „German Design Award 2016“ 73 Preise + Pokale:

Meldungen

Partner des Fachhandels / Impressum 75

4 kücheNplaNer 12/2015


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Markt + Menschen

Hausgerätemarkt

wächst

Der deutsche Markt für Hausgeräte

wächst 2015 zum achten Mal in

Folge und auch für 2016 stellt sich

die Branche auf Wachstum ein. Der

Herstellerumsatz mit Groß- und

Kleingeräten wird sich zum Jahresende

2015 auf insgesamt 8,2 Mrd.

Euro belaufen, erwartet Dr. Reinhard

Zinkann, Vorsitzender des

ZVEI-Fachverbands Elektro-Haushalt-Großgeräte

und Vorstandsmitglied

des ZVEI – Zentralverband

Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.

Dies entspricht einem

Anstieg von vier bis fünf Prozent

und übertrifft damit die Erwartungen.

Für 2016 schätzt Zinkann,

dass zwei bis drei Prozent Wachstum

sowohl im Inland als auch bei

den Ausfuhren erreichbar sind.

produktion in Deutschland

Deutschland ist laut ZVEI ein bedeutender

Fertigungsstandort mit

einem Dutzend Produktionsstätten

für Großgeräte und 30 für Kleingeräte.

Im Jahr 2015 werden Geräte im

Wert von etwa 6,5 Mrd. Euro hergestellt.

Die Branche hat derzeit

46 000 Beschäftigte bei einem Plus

von knapp zwei Prozent gegenüber

dem Vorjahr.

Stabiles Wachstum zeigt 2015

auch der Export: Das Auslandsgeschäft

mit großen Hausgeräten

klettert um etwa drei Prozent auf

4,1 Mrd. Euro. Über 70 % der Hausgeräteexporte

gehen in die Länder

der Europäischen Union.

Smarte Technologie im Trend

Die Großgeräte tragen zum Inlandsumsatz

mit 5,6 Mrd. Euro bei,

was einem Plus von ca. vier Prozent

entspricht. „Die Entwicklung hin

zum Kauf höherwertiger Geräte

hält an“, so Zinkann. „Energieeffizienz

ist weiterhin ein starker Trend.

Die Verbraucher wünschen sich

aber nicht nur sparsame Geräte,

sondern sie legen auch großen Wert

auf gute Gebrauchseigenschaften

und hohen Bedienkomfort.“ Die IFA

im Herbst 2015 habe gezeigt, dass

smarte, vernetzbare Hausgeräte

auf dem Vormarsch sind.

www.zvei.org

Die besten küchen weltweit. Die

Leicht Küchen AG hat einen weltweiten

Gestaltungswettbewerb für Küchen-

Design ausgerufen. Zu diesem Zweck

hat das Unternehmen die Internetseite

„global-kitchen-design.com“ online

geschaltet. Küchenplaner und Ar-

Startseite der Website global-kitchen-design.com.

chitekten können dort ihre Projekte hochladen und von den Besuchern dieser Seite bewerten

lassen. Um den Überblick zu behalten, gibt es mehrere Filter-Möglichkeiten: Die hochgeladenen

Projekte lassen sich nach den Kriterien „Form“ (ein- oder zweizeilig, U-Form, L-Form,

Insel), „Land“, „Typ“ (Realisierte Küche oder Rendering), „Von Architekten“ und „Von Händlern“

sortieren. „Die eigentliche Zielgruppe dieser Website sind interessierte Endverbraucher“,

erläutert der Küchenmöbelhersteller aus Waldstetten. Denn diese können sich, so die Intention

des Wettbewerbs, im Vorfeld einer Küchenentscheidung einerseits für die Planung ihrer

eigenen Küche inspirieren lassen sowie sich einen Überblick über kreative Handelspartner in

ihrer näheren Umgebung verschaffen. Die Gewinner des Gestaltungswettbewerbs in den Kategorien

„Realisierte Küchen“ und „Renderings“ werden im Oktober 2016 im Rahmen der Hausmesse-Party

in der „Leicht Welt“ gekürt. www.global-kitchen-design.com

BSh investiert in china. „Produkte aus

China für China“ lautet die Devise beim Hausgerätekonzern

BSH. Nun wurde mit dem Bau

einer Geschirrspülerfabrik in Chuzhou gestartet.

Jahreskapazität für den Anfang: 600 000

Geräte. Die neue Fabrik soll nach einer rund

zweijährigen Bauzeit planmäßig Anfang 2018

die Produktion aufnehmen. Insgesamt investiert

der Konzern in den nächsten fünf Jahren

rund 215 Mio. Euro in den Standort. Die

Geschirrspüler der BSH für den chinesischen

Markt sehen speziell geformte Geschirr- und

Besteckkörbe vor, um Wok, Reis- oder Suppenschalen

sowie Stäbchen optimal zu platzieren.

Besondere Spülprogramme sollen

vor allem dem Hygiene-Anspruch der chinesischen

Konsumenten gerecht werden, die

traditionell das Geschirr mit der Hand spülen,

es an der Luft trocknen lassen und hinterher

in sogenannten „ Sterilizern“ sterilisieren.

www.bsh-group.com

küchenmöbel legen zu. Insgesamt

war das Geschäft mit Möbeln

im 3. Quartal 2015 durchwachsen.

Nur „die Küche“ glänzte einmal

mehr als Branchenprimus mit Zuwächsen

im In- und Ausland. Wie

Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer

der Fachverbände der Möbelindustrie,

meldet, fallen die Ergebnisse

für die ersten drei Quartale 2015

nach Sparten sehr differenziert aus.

Als „durchweg erfreulich“ bezeichnete

er aber die Entwicklung in der

Küchenmöbelindustrie. Hier zeichnet

sich zum Ende des 3. Quartals

ein starker Zuwachs aus, mit einer

Zunahme der Auftragseingänge um

+ 8,1 %. Besonders stark sei die Auftragssteigerung

aus dem Ausland mit

+ 14,4 %. Das Inland fuhr ein Plus von

4,5 % ein. www.vhk-herford.de

Von Gästen der A30-Hausmesse sowie kuhlmann-Mitarbeitern

gestaltet.

Foto: kuhlmann

Foto: Leicht

Spende für die „Tausendfüßler“. Das ist mal eine Spende, die sich sehen lassen kann. Die

Jungen und Mädchen des Kindergartens „Tausendfüßler“ in Löhne freuen sich über eine neue

Küche. Aber nicht irgendeine, sondern eine kunterbunt gestaltete der Firma kuhlmann (RWK)

aus Enger. Zur Hausmesse 2015 waren alle Messebesucher sowie Mitarbeiter und deren Familien

aufgerufen, die weißen Küchenmöbel als „Gästebuch“ zu nutzen und sich mit kreativen

Zeichnungen zu verewigen. Vor Messebeginn konnten sich gemeinnützige Organisationen für

diese Küche bewerben. Und das möglichst einfallsreich. So wurde von den Bewerbern gemalt,

gezeichnet, getanzt und gekocht. Die originellste Version erhielt das Unternehmen vom evangelischen

Kindergarten „Tausendfüßler“ in Löhne – und dort steht nun die neue Küche. Ein

echter Blickfang. Diesen Wettbewerb

sieht kuhlmann als

„soziale Selbstverpflichtung

und als ein Zeichen für die

Verwurzelung des Unternehmens,

der Mitarbeiter und der

Kunden in der Region“, betont

Geschäftsführer Ralf Marohn.

www.kuhlmannkueche.de

6 küchenplaner 12/2015


Vom „cookingcup“ profitieren. Ab sofort können sich Hobbyköchinnen und

-köche aus ganz Deutschland für den Siemens „cookingCup 2016“ bewerben. Unter

dem Motto „Regionale Küche, innovativ umgesetzt“ geht der Hobbykoch-Wettbewerb

in die 13. Runde. Dabei gelten neue Vorzeichen: Denn das Konzept wurde jetzt

so überarbeitet, dass Siemens-Fachhändler verstärkt von der Veranstaltung profitieren.

Dafür wurde ein „umfangreiches Maßnahmenpaket“ geschnürt. Zudem

haben Händler die Möglichkeit, Patenschaften für Teilnehmer aus ihrer Region zu

übernehmen und sie im Halbfinale und Finale zu unterstützen. Damit böte sich ihnen

ein attraktives Thema für Anzeigen und Pressearbeit in den regionalen Medien,

auf Fanpages und Websites. Bis zum 28. Februar 2016 können sich Zweierteams

unter www.siemens-home.de/cookingCup für die Teilnahme eintragen. Den sechs

besten Teams winkt – zusammen mit ihren Händlern – das große Finalwochenende

vom 29. April bis 1. Mai 2016 in München. Die Endrunde findet in der Siemens

cookingLounge in der Allianz Arena statt. Chef der Jury ist kein Geringerer als Starkoch

Alfons Schuhbeck. Hauptgewinn ist eine Marken-Einbau-Küche mit Siemens-

Geräten im Wert von 10 000 Euro. www.siemens-home.de/cookingCup

Foto: Siemens

Chef-Juror beim

„cookingCup 2016“:

Alfons Schuhbeck.

pfiffig an die lecker lis. Mit einem pfiffigen

und ausgesprochen „lebendigen“ Videoclip zeigt

Kesse böhmer, wie man High-Tech-Produkte auch

ohne Worte emotional überzeugend „rüber bringen“

kann. In diesem Fall geht es um Nutzen und

Funktion des „iMove“. Anschaulich und unterhaltsam

erzählt der Clip, wie der „iMove“ Bewegung

in den Hängeschrank bringt und wie man –

im Team – Unerreichbares in bequeme Griffhöhe

holt. Die sympathischen Protagonisten: ein kleiner

Junge und seine besten Freunde, Kater Mirko

und Berner Sennenhund Milo. Das Trio nutzt geschickt

und mit vereinten Kräften den „iMove“,

um an die begehrten „Leckerlis“ im Hängeschrank

zu kommen. Am Ende wird die Beute genüsslich

gemeinsam verzehrt. „Das Video spricht vor allem

das Herz des Kunden oder Passanten an und erweist

sich damit als eine besonders wertvolle

Verkaufsunterstützung“, betont Kesseböhmer.

Der Film diene aber auch als eine kleine, erholsame

Pause im Beratungsgespräch oder als wirksamer

„Stopper“ in Ausstellung oder Schaufenster.

Hier der Link zum Film: www.youtube.com/

watch?v=ZmdSFzetO30. www.kesseboehmer.de

Foto: Kesseböhmer


Markt + Menschen

lustiger Zauberer

Fotos: Biermann

Wenn ein Comedy-Zauberer

eine ZOW-Veranstaltung

moderiert, dann ist

das auch eine Steilvorlage

für Spötter. „Ob jetzt

nur noch Magie der Messe

helfen würde?“, hieß es

mit einem breiten Grinsen

hinter vorgehaltener Hand.

Betrachten wir dies vorerst

als „Joke“ und warten

bis Februar 2016. Christian

Glade (Foto) waren solche

Spitzfindigkeiten ohnehin

egal. Der zaubernde

Komödiant aus Münster

(www.christianglade.com)

führte mit viel Esprit durch

die „Connected Living“-

Veranstaltung in Gütersloh

und unterhielt die rund 120

Gäste aufs Allerbeste.

Prof. Dr.-Ing. Manfred Leisenberg,

Mediatechnology / Fachhochschule

des Mittelstands,

Bielefeld: „Die Frage der Zukunft

lautet, wie ein Unternehmen

aus dem Datenrohstoff

Mehrwert generieren kann.“

ZOW inszeniert die vernetzte Küche

Viel wurde zuletzt über die ins Straucheln

geratene Zuliefermesse ZOW geredet. Teils

nichts Gutes, vieles Kritisches, manches Aufmunterndes.

Erst vor wenigen Wochen nutzte

„ Portfolio Direktor“ Frank Haubold die Bühne

der „area 30“, um „die neue ZOW“ ins Licht

zu setzen. Der frische Wind war deutlich spürbar,

doch personell betrachtet ist der Auftritt bereits

Schnee von gestern. Haubold hat seinen

Schreibtisch in Bielefeld Ende Oktober geräumt

und dem Messeveranstalter Clarion Events den

Rücken gekehrt. Aus persönlich-familiären

Gründen, hört man. Denn der Rheinländer pendelte

zwischen Wohnort Siegburg und Arbeitsort

Ostwestfalen. Gegangen ist er aber auch, so

hört man weiter, weil seine Vorstellungen mit

denen der Unternehmensspitze in London einfach

nicht übereinkommen wollten.

Interne lösung

Nun gibt es eine interne Lösung. Verantwortlich

für das operative Geschäft von „ Clarion

Events Deutschland“ sind die langjährigen Mitarbeiter

Therese Frank, Leiterin Finanzen, und

Dietmar Schöner, Leiter Marketing & Operations.

Und zwar als Prokuristen. Darüber hinaus

hat der Messeveranstalter Hans Hermann

Hagelmann und Udo Traeger an Bord geholt. Als

„Senior-Berater“.

Udo Traeger, einst bei der Kölnmesse in Verantwortung

und zuletzt für die trendfairs GmbH

aktiv, soll sich unter anderem auf das „ Business

Development“ konzentrieren. Dabei sei er vor

allem für die Stabilisierung der ZOW, die Stärkung

der Projektmanagement-Fähigkeiten und

die Evaluierung weiterer Messeformate im

deutschsprachigen Raum zuständig. Die Aufgaben

von Hans Hermann Hagelmann, ehemals

Geschäftsführer von Nolte Küchen in Löhne

und aktuell als Berater und ehrenamtlicher

BMK-Präsident tätig, lauten: Unterstützung der

Vertriebsaktivitäten sowie Intensivierung der

Kundenbindungen. Haubolds konzeptionelle Anstöße

zum Wandel der ZOW, so betonen beide,

sollen weiter Bestand haben.

Impulse für die Möbelindustrie

Einer dieser Anstöße ist das neue Format

„ZOW_update“. Mit dieser „wissensbasierten

Veranstaltungsreihe“ will sich der Messeveranstalter

auch als Impulsgeber für seine Kunden

aus der Möbelindustrie empfehlen. Zur Premiere

wurden die Anwendungsmöglichkeiten von Bio-

Kunststoffen beleuchtet.

Ein weiterer Abend

widmete sich dem vernetzten

Heim und der Digitalisierung

der Möbelbranche.

Helmut Kampe, BKC

Consulting GmbH, präsentierte

in seinem Referat

ein Substrat zum „Internet

der Dinge“. „Welche

Veränderungen erwarten

uns bis 2030“, lautete die

verheißungsvolle Unterzeile. Neue Erkenntnisse

beinhalteten seine Ausführungen kaum, allerdings

brachte er die Situation und das, was voraussichtlich

kommen wird, gut auf den Punkt.

Nämlich: Die Verknüpfung sehr, sehr vieler Daten

(„Big Data“) kann Effizienz, Service und Kundennutzen

fördern – und lässt Rückschlüsse u. a. für

die Produktentwicklung zu. Aber auch für Kundendienst

und Wartungsbedarf in Echtzeit. Möglich

wird dies, weil immer mehr Produkte mit Mikroprozessoren,

Sensoren und Speicherkapazität

ausgestattet sind und diese gesammelten Einzelinformationen

an „Cloud“-Diens te bzw. eine zentrale

Datenverarbeitung senden. Das Smartphone

als unermüdliches Mess- und Aufzeichnungsinstrument

feuert diese Entwicklung zusätzlich an.

Daten werden zum weiteren Produktionsfaktor

und zum Handelsgut. „Fragt sich allein“, so Kampe,

„wer das alles managt.“

Datenqualität wird entscheidend

Prof. Dr.-Ing. Manfred Leisenberg von der

Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld

(sowie Inhaber der Firma Mediatechnology)

nahm diese Aussage auf und ergänzte: „Es

könnte künftig sein, dass wir heute schon wissen,

was unsere Kunden morgen wünschen.“ Allein

durch die profilgesteuerte Auswertung der

Datenberge. „Datenqualität“ werde dabei ein

immer wichtigerer Wettbewerbsaspekt. Seine

Kernaussage an die Adresse der Zuhörer aus der

Möbelindustrie lautete: „Smarte Produkte sind

die Voraussetzung für den digitalen Erfolg ihrer

gesamte Branche.“

praxis auf der ZOW

In die Praxis umgesetzt werden soll die Theorie

auf der nächsten ZOW in Bad Salzuflen

(16. - 19. Februar 2016). Auf einer Sonderfläche

wird eine vernetzte Küche in Szene gesetzt. An

der Entwicklung sind derzeit elf Unternehmen

beteiligt, unter anderem Warendorf Küchen,

Miele, Linak, .cap und Hailo. Details dazu folgen

in der Ausgabe KÜCHENPLANER 1/2016, in unserem

Vorberichtsheft zur ZOW.

Dirk Biermann

www.zow.de

Helmut Kampe, BKC

Consulting GmbH:

„Geschäftsmodelle

werden sich erheblich

verändern.“

8 küchenplaner 12/2015


Wechsel bei h&W. Im Januar 2016 wird das „KüchenCentrum Habermehl&Wallé“ in

Ludwigshafen seinen 40. Geburtstag feiern. Fast zeitgleich erfolgt ein Eigentümerwechsel:

Gründer Werner Häckel übergibt das Küchen-Fachgeschäft am Ludwigsplatz an Aida

und Ralph Watkins. Häckel selbst wird sich zusammen mit seinem Partner Michael Enders

auf den Betrieb der „1. Mannheimer Kochschule“ konzentrieren. Geleitet wird diese schon

seit mehreren Jahren von Häckels Ehefrau Ulrike Menzel-Häckel.

Ralph Watkins führt seit 2004 die Arico GmbH Wohn- und Gewerbebau in Mannheim.

Hier beschäftigt er sich mit Wohnen und Wohndesign für den anspruchsvollen Wohnungs-

oder Hauskäufer. Das Ehepaar Watkins betreibt zudem seit einigen Jahren ein Küchenstudio

in Kirgisistan, der Heimat von Ehefrau Aida Watkins. Werner Häckel wird dem

neuen Inhaber beratend verbunden bleiben und mit seiner 1. Mannheimer Kochschule

weiterhin Kooperationspartner der Habermehl&Wallé GmbH sein. Überhaupt ist Kontinuität

angesagt: Leicht und Miele bleiben die Kernlieferanten, und auf Wunsch von Werner

Häckel wird Watkins auch weiterhin Mitglied bei DER KREIS bleiben. www.khuw.de

neu im Team n aber.

Dirk r auner, Jahrgang

1971, ergänzt das Außendienst-Team

von naber.

Zuständig ist er für die

Kundenbetreuung im

Vertriebsgebiet 60 (Dreieck

Marburg, Fulda,

Frankfurt), das bisher Dirk Rauner.

von Markus Schneider

betreut wurde. Schneider hat sich beruflich

neu orientiert. Dirk Rauner bringt fundierte

Erfahrungen als langjähriger Küchenfachverkäufer

in die Kundenbetreuung ein.

www.naber.com

Foto: Häckel

Ulrike Menzel-Häckel und

Werner Häckel (Foto links)

werden ihr Küchenstudio

in Ludwigshafen an Ralph

und Aida Watkins übergeben.

Details zu diesen und weiteren Personalien

sowie alle wichtigen Branchen-News lesen

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Hausgeräte

Das Wunderding aus Wuppertal

Von Astrid Plaßhenrich

Er kam plötzlich und ist nun überall. Und wenn er nicht so wahnsinnig praktisch

wäre, könnte man ihn für eine Plage halten: der Thermomix.

Die fünfte

Generation des

Thermomix heißt

„TM5“.

Später Freitagnachmittag im

November. Ich schlendere über den

Dorfplatz, es ist Markt – und nichts

los. Außer bei der netten Dame, die

neben selbst gemachten Konfitüren

und Pestos auch den Thermomix

vertreibt. „Vom vergangenen Oktober

bis diesen November habe ich

22 Geräte verkauft“, sagt sie, „an

einem Tag habe ich drei Stück hier

auf dem Markt verkauft, weil die

Tomatensuppe, die ich zum Probieren

anbiete, den Kundinnen so gut

geschmeckt hat.“ Deutschland befindet

sich im Thermomix-Fieber.

Aber 1100 Euro ausgeben, weil eine

Suppe gut geschmeckt hat? Das ist

doch verrückt.

Drehe ich mich 360 Grad in

meinem Bekanntenkreis, hat nahezu

jede Familie eines dieser

Wunderdinger aus Wuppertal. Es

schneidet, rührt, häckselt, dämpft,

mahlt, knetet, gart, wiegt und

kocht. Ein Leben ohne das Multifunktions-Küchengerät

ist für

manche inzwischen kaum vorstellbar.

„Ich nutze den Thermomix an

mindestens fünf Tagen in der Woche“,

sagt eine Freundin. Ich hoffe

inständig für sie und alle anderen

Thermomix-Jünger, dass die Geräte

niemals kaputt gehen. Das wäre für

viele der absolute GAU.

Am laufenden Band

Seit seiner Markteinführung

im September 2014 übertrifft der

Thermomix von Vorwerk alle Erwartungen.

Nach genau 298 Tagen

wurde das millionste Gerät der

fünften Generation mit dem Namen

„TM5“ ausgeliefert. Die vier Produktionsstraßen

in Deutschland und

Frankreich fertigen seit ihrer Inbetriebnahme

am laufenden Band –

rund um die Uhr an sieben Tagen

die Woche, in drei Schichten. Die

Nachfrage ist seitdem ungebrochen.

Deshalb soll im Januar eine fünfte

Linie in Betrieb genommen werden.

„Die Geschwindigkeit und das

enorme Wachstum sind fast noch

verblüffender als die Zahl „eine

Million“. Die enorm große Nachfrage

bestätigt uns, dass unsere Visionen

genau richtig waren“, erklärt

Dr. Thomas Rodemann, CEO Vorwerk

Elektrowerke. Denn das Ziel

„eine Million“ hatte sich das Unternehmen

mit Sitz in Wuppertal erst

für 2016 gesteckt.

12/2015


Wurzeln in den 60ern

Dass das Wundergerät so plötzlich

kam, stimmt natürlich nicht. Vorwerk

ist stolz auf eine Thermomix-Geschichte,

die bis in die 1960er-Jahre zurückreicht.

Zunächst konnte das Multifunktionsgerät

häckseln und rühren. Ab den 70ern

dann auch Speisen erwärmen. Der

„TM5“ stößt jetzt aber in neue Dimensionen

vor. Es ist das Gerät der Stunde.

Selbst meine Mutter, die ein Teenager

war als die erste Generation Marktreife

erlangte, kam erst vor wenigen Wochen

mit dem Phänomen in Kontakt. Sie wurde

– wie wohl inzwischen fast jede Frau

im Bundesgebiet – zu einer Thermomix-

Party eingeladen. Vorwerk selbst nennt

dies Erlebniskochen.

Die Seele des Vertriebs

Und das funktioniert folgendermaßen:

Eine Repräsentantin, so heißen bei

Vorwerk jene Menschen, die den Thermomix

bei privaten Veranstaltungen

vorführen und auf privater Provisionsbasis

verkaufen, kocht ein Menü und

bietet dabei das Gerät feil. Weltweit arbeiten

mehr als 600 000 zumeist weibliche

Verkäufer im Direktvertrieb. In

Deutschland sind es 13 000. „Ich bin

stolz auf unsere Repräsentantinnen,

weil sie das Produkt so schnell ins Herz

geschlossen haben. Sie sind die Seele

unseres Vertriebs“, erklärt Dirk Reznik,

CEO Vorwerk Thermomix.

Der Wuppertaler Konzern schwört

seit Jahrzehnten auf diesen Vertriebsweg

– man denke auch an den Staubsauger

Kobold. Der Thermomix wird in

gemütlicher Runde, bei Essen und Trinken,

vorgeführt. Und seine Vorzüge erklärt.

Das ist ein zielgerichteter Vertrieb.

Berieselnde Radiowerbung oder

eindringliche TV-Spots gibt es nicht.

Die sind eh zu teuer und erreichen eben

nicht potenzielle Kunden. Es kommt nur

derjenige mit dem „TM5“ in Berührung,

der es auch tatsächlich möchte.

Ein weiterer verkaufsfördernder Aspekt

des Erlebniskochens: Thermomix-

Partys finden meist im Bekanntenkreis

statt. Deshalb fällt es vielleicht leichter

„Ja“ zu sagen – oder schwerer „Nein“.

Schließlich kann man auch in Raten

zahlen, alles kein Problem. Der Gastgeber

selbst ist in der Regel bereits stolzer

Besitzer eines der Geräte und kann

die Kaufsumme mindern, indem bei der

eigenen Party weitere verkauft werden.

Die Gründe des Erfolgs

Der Thermomix ist für Vorwerk ein

Riesenerfolg. Und der hat mehrere Faktoren.

Einfach gesagt, ist das Gerät zu

genau der richtigen Zeit aufgetaucht.

Kochen liegt nach wie vor im Trend.

Eine Küche ist eines der begehrtesten

Statussymbole und die hochwertige

Küchen ausstattung – zu der der Thermomix

zweifelsohne zugeordnet werden

kann – gehört dazu. Hinzu kommt,

dass eine große Gruppe Menschen immer

misstrauischer gegenüber industriell

hergestellten Fertigprodukten

geworden ist. Es soll frisch gekocht werden.

Allerdings ist die Zeit, die dafür im

Alltag bleibt, weniger geworden. Keine

Frage, der „TM5“ entlastet, wenn beispielsweise

ein Rotkohl in wenigen Sekunden

gehäckselt ist oder ein Hefeteig

gerührt. Veganer, Allergiker, junge

Mütter, die den Brei für den Nachwuchs

selber machen wollen – sie alle profitieren

vom Wunderding aus Wuppertal. Es

verkörpert den aktuellen Lifestyle in

vielen Subkulturen.

Die Verlierer des Erfolgs

Wo es Gewinner gibt, gibt es aber

auch Verlierer. Zum Beispiel die Mikrowelle,

deren Verbreitung zwar ohnehin

eine natürliche Sättigungsgrenze erreicht

hat, die aber auch aus politischen

Gründen an Publikumsgunst einbüßt.

Gerade bei den typischen Thermofix-

Kundinnen, die bewusst lieber frisch

kochen anstatt zu Dosen- und sonstigen

Fertiggerichten aus der Tiefkühltruhe

greifen. Für die klassische Einbauküchen

ausstattung mit Herd oder Backofen

scheint der Thermomix aber keine

Gefahr zu sein. Denn Braten oder Backen

kann das Gerät nicht. Zumindest

bisher nicht.

INTERNORGA.

HEUTE HIER. MORGEN TREND.

11.–16. MÄRZ 2016

INNOVATIV

INSPIRIEREND

INTERNATIONAL

Mehrere Nachahmer

Die Konkurrenz schläft natürlich nicht. Der Thermomix hat inzwischen zahlreiche Nachahmer

gefunden. Beispielsweise hat KitchenAid den „Artisan Cook Processor“ entwickelt,

Kenwood hat die Kompakt-Küchenmaschine „kCook“ auf den Markt gebracht, und den

„Silvercrest Monsieur Cuisine“ gibt es für 199 Euro bei Lidl. Die „Studio“ Küchenmaschine

mit Kochfunktion ist bei Aldi für den gleichen Preis zu haben.

12/2015

facebook.com/internorga

internorga.com


Küchenmöbel

Zwischen Wunsch

und Wirklichkeit

12 Küchenplaner 12/2015


Diese Farben sind für gut

80 % des Küchenmarkts gut.

Präsentiert von nobilia zur

Hausausstellung.

Foto: Biermann

Von Dirk Biermann

Dekore und Farben satt – und am Schluss ist die Küche doch wieder Weiß.

Wie viele Küchengestalter dies schon in die berufsbedingte Lethargie

getrieben hat? Man mag es sich gar nicht vorstellen. Aber Fakt ist: Auch im

Kollektionsjahr 2016 führt an hellen Küchenmöbeln nichts vorbei. Außer Grau.

12/2015 Küchenplaner 13


Küchenmöbel

Arcticweiß, Achatweiß, Seidenweiß, Weiß Softmatt,

Kristallweiß, Schneeweiß, Grauweiß, Colorweiß, Polarweiß,

Weiß Hochglanz, Alpinweiß, Pure White und Porzellanweiß

. . . Luft holen . . . und weiteratmen . . . Perlgrau,

Opalgrau, Quarzgrau, Dunkelgrau, Hellgrau,

Schiefergrau, Seidengrau, Delphingrau, Austerngrau,

Betongrau, Kristallgrau, Schiefer, Carbongrau, Lichtgrau,

Mangangrau . . . oder schlicht Anthrazit. Das sind

die Grundvokabeln für die optischen Küchenmöbeltrends

2016. Denn 60 % der Küchen werden hierzulande

in Weiß und 20 % in Grau bestellt. Aktuell verändern

sich die Nuancen allerdings. Das allzu gelbstichige

Warmweiß ist out, das fast schon bläulich wirkende

Kaltweiß auch. „Neutralweiß“ liegt in der Gunst ganz

vorn. Aber – wen wundert’s – gern mit etwas Grau abgemischt.

Grundsätzlich regiert weiterhin die Kombinationsfreude.

Helle Fronten müssen nicht in der reinen Lehre

geplant werden, sondern lassen sich stilvoll mit den

hoch gehandelten Grautönen arrangieren. Dazu zählt

auch Beton. Oberflächen in dieser Optik zählen zu den

markantesten Neuheiten in den Programmen vieler

Küchenmöbelhersteller. Und das entweder hauchdünn

gespachtelt in echt oder als täuschend echt wirkende

Nachbildung für das angepasste Budget. Hinzu kommen

Steinoptiken und als farblicher Partner das dunkle

Nachtblau.

Für markante Kontraste bieten sich aber auch Holzflächen

an. Neben dem Dauerbrenner Eiche verbauen

die Küchenbauer derzeit gern Pinie und auch wieder

Buche im hellen Skandinavien­Look. Wobei gilt: Bei

diesen Dekorfronten reden wir fast ausschließlich über

Holznachbildungen aus Kunststoff. Zu 99 % werden die

Hölzer in dieser preisgünstigen Oberflächenvariante

angeboten, der Anteil an hochwertigen Furnierfronten

liegt laut nobilia­Produktentwickler Andras Bielefeld

derzeit bei nicht mal ein Prozent. Beim „Streicheltest“

sind immer mehr dieser Nachbildungen kaum noch

vom Original zu unterscheiden. Optisch ohnehin nicht.

Die Küche in Holz­Vollausstattung, echt oder wie

echt, ist dabei aber eher die Ausnahme. Das gilt auch

für den reaktivierten Landhausstil, der jetzt häufig

„ Country Style“ heißt und frisch und lebendig daherkommt

wie nie. Viele Küchenmöbelhersteller haben ihr

Landhausprogramm entstaubt und neue, abgespeckte

Versionen gestaltet. Das Schöne dabei: Hat man sich für

eine Front und ein Dekor entschieden, lässt sich der gewünschte

Landhaus­Charme in unterschiedlicher Intensität

umsetzen. Mit eher geradlinigen Möbeln, oder

stilecht mit Pilastern, Kranzleisten und Haubenumbau

als „Landhaus extrem“. Der individuell eingerichteten

Küche steht damit nichts im Wege.

übergänge wohnlich gestalten

Man mag die Dominanz von Weiß und Grau beklagen

– ihr entkommen wird man nicht. Küchenkäufer

lieben halt helle Möbel. Frei nach dem Betonwerbeslogan

„Kommt drauf an, was man draus macht“ definiert

sich das Gesamtprodukt natürlich nicht allein über

die Fronten. Immer mehr Gewicht erhält zum Beispiel

die Umfeldplanung mit funktionalen Nischenlösungen.

Regale schaffen in separaten Küchen räumen

ein wohnliches Ambiente und in offenen Grundrissplanungen

elegante Übergänge ins Ess­ und Wohnzimmer.

Ganz wunderbar gestalten lässt es sich mit

Licht. Vor allem seit immer mehr der sparsamen LED­

Leuchten dimmbar und in der Lichtfarbe individuell

einstellbar sind – für die Küchenarbeit ein munteres

Kaltweiß und ein gemütliches Warmweiß für den

Feier abend.

auszüge flexibel ausstatten

Bei der Möbelausstattung setzen sich die optischen

Ansprüche der Oberfläche längst auch hinter der Front

fort. Mit abgestimmten Farben (Grau, was sonst!), flexiblen

Inneneinteilungen und eleganten Schubkästen,

die sich sanft bewegen und fast lautlos schließen lassen.

Der typische Apothekerschrank lässt sich heute

ebenfalls optisch aufwerten mit viel Glas, Holz und gedeckten

Farben. Praktisch ist er sowieso ­ im Hochschrank

und seit Neuestem auch für die Unterzeile. Als

Alternative zu diesem Ausstattungsklassiker versprechen

Innenauszüge hinter der Möbelfront ebenfalls ein

sattes Stauraum­Plus. Dass es hinter den Fronten immer

eleganter zugeht, ist in erster Linie den Schrankausstattern

zu verdanken. Die bewährten doppelwandigen

Auszugsysteme zum Beispiel präsentieren sich

designorientiert mit schlanken Zargen; im hochwertigeren

Segment individuell bestückt mit Glas, Holz,

Edelstahl oder farbigen Elementen.

Drei Farben sind genug

Kommen wir abschließend auf die Optik zurück.

Konkret: zur farblichen Gestaltung von Küchenmöbeln.

Zwar betont fast jeder Küchenmöbelhersteller seine besondere

Kompetenz auf diesem Gebiet, doch in der Realität

dürfte diese kaum zum Zuge kommen. Das liegt

an der erwähnten Weiß­Grau­Dominanz. Natürlich.

Aber nicht nur. Bei den markanten Unis kommt in der

Küche nach Rot erst mal lange nichts. Dann folgen aktuell

Nachtblau und andere Töne dieser Farbfamilie sowie

die sanften Naturtöne.

Das Thema „Küche und Farbe“ ist natürlich stets

eine Sache der Gesamtbetrachtung. Sprich: Möbel, Geräte,

Arbeitsfläche, Nische und Umfeld können niemals

isoliert gestaltet werden. Der Ausstattungsgeschmack

der Küchennutzer mit diversen Accessoires rund ums

Vorbereiten, Kochen und Aufbewahren kommt ja auch

noch dazu. So versteht es sich von selbst, dass das Spiel

mit üppigen Farben Grenzen haben sollte. „Denn ein

Zuviel an Farbigkeit kann erdrückend wirken“, meldeten

kürzlich auch die Trendscouts der Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche (AMK). „Alle guten

Dinge sind drei“. Diese Faustformel sollte bei der Farbgestaltung

von Räumen unbedingt beachtet werden,

insbesondere im Zusammenhang mit großen Möbelfronten.

Merke: „Ein Zuviel an Farben führt zur Überreizung

der Sinne und erschlägt den Nutzer.“ Diese Gefahr

besteht in der Küche garantiert nicht. Weiß sei

Dank.

www.kuechenplaner-magazin.de

14 Küchenplaner 12/2015


Foto: Intuo

edel kombiniert. „Pasio“ heißt das

Leitmilieu in der aktuellen Kollektion von

Intuo. Hier wird Naturstein mit Edelstahl

und bronzefarbenem Glas kombiniert.

Eine edel abgeschrägte Facettenfront,

die Naturstein-Arbeitsplatte sowie raffinierte

Einschubtüren mit „Slide&Hide“-

Funktion prägen die Gestaltung. Hinzu

kommen technisch anspruchsvolle

Raffinessen wie z. B. die Laden- und

Auszugs technik „Legrabox“ (Blum) in

Edelstahl. www.intuokitchen.com

TOpTrenDS küchenmöbel

Nicht jede Gestaltungsidee sollte gleich

als Trend gefeiert werden. Deshalb hier die

wichtigsten Themen* für das Kollektionsjahr

2016 – von Optik über Planung bis Funktion.

Optik: Grautöne; Neutralweiß; Nachtblau;

Beton und Stein (echt und Nachbildungen);

helle Buche; extrem naturnahe Holznachbildungen;

Softmatt/Supermatt

Material: Lacklaminat oder als Gegenstrategie

bewusster Verzicht darauf; Fronten mit

Anti-Fingerprint (in der Regel in Supermatt);

Kupfer und andere Metalle als Akzent oder im

Griffdesign

neuheiten vereint. Die

Holzteile in umweltfreundlicher

„BioBoard“-Qualität,

die Korpuskonstruktion

mit 19-mm-Querteilen und

8 mm eingelassener Rückwand

qualitativ weiter aufgewertet

und Auszüge auf

Basis des neuen, besonders

geradlinigen Systems „Nova

Pro Scala“ von Grass - das

Modell „Zerox“ vereint

die wichtigen Neuheiten

von Rotpunkt Küchen.

Die Fronten im Grauton

„ Grigio“ sind topaktuell.

www.rotpunktkuechen.de

Foto: Rotpunkt

planung: stauraumoptimierte Konzepte einerseits,

Wohnraumplanungen andererseits;

„Country Style“; schmale Wangen; Regale

(integriert und als Übergang); Licht als Gestaltungselement;

gestaltete Nischenverkleidungen

sowie Nischenregale

arbeitsflächen: Die hochwertige Platte als

Eyecatcher und funktionales Arbeitselement

Funktion: Auszüge mit schlanken Zargen und

viel Glas, Holz und farbig gestalteten Elementen;

Innenkorpus im Außendesign bzw.

in dunklem Grau; Korpusqualität als Differenzierungsmerkmal;

optisch individualisierte

Schrankausstattung; flexible Innenorganisation;

Beschläge für grifflose Planungen

mit extrem schmalen Fugen (dib)

* Ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Foto: Häcker

Zweifarbige Glasoptik.

In acht Farben feiert die

Frontenfamilie „ Cristall“

Premiere. „Polarweiß“

(Foto) zählt dazu, aber

auch verschiedene Naturtöne

sowie das dunkle

„Carbon-metallic“. Das

Modell zeichnet sich durch

einen sehr edlen Hochglanz-UV-Lack

und eine

zweifarbige Formkante in

Glasoptik aus. „Ein absolut

hochwertiges Design,

das bis zur Kante Akzente

setzen wird“, ist Anbieter

Häcker überzeugt.

www.haecker-kuechen.de

12/2015 küchenplaner 15


Xtreme ...

... matte Oberfläche

... Anti-Fingerprint

... leichte Reinigung

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8 mm Rückwand

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für die Zukunft

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WACHSENDEN ROHSTOFFEN UNSERE

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Auf den Inhalt kommt es an.

Mit 37 % weniger Holzeinsatz

schonen wir die Wälder. Bei

der Herstellung vom BioBoard

werden schnell nachwachsender

Mais und andere Einjahrespflanzen

verwendet. PEFCzertifiziert

und natürlich nicht

in Futterqualität.

Umweltbewusstsein leicht

gemacht. Durch die Verwen dung

von Mais und anderen Einjahrespflanzen

wird eine Gewichtseinsparung

von bis zu 30 % erreicht,

bei gleicher Stabilität und Verarbeitungsqualität.

Das erleichtert

Handling und Transport.

Nicht nur eine Spanplatte.

BioBoard macht den Unterschied.

Zumindest für Ökologie und

Ökonomie. In der Verwendung

und Behandlung unterscheidet

es sich nicht von herkömmlichen

Span platten.

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küchenmöbel

hochglanzmetallic. Vielfalt in hochglänzendem

UV-Lack bietet die neue Programmfamilie

„AV 2030“ von Häcker. Insgesamt

stehen zehn Nuancen zur Verfügung:

acht Unifarben sowie die zwei Metallic-Töne

„Carbon“ und „Ozeanblau“ (Foto). Das

Programm gibt es auch mit einer Mattlack-Oberfläche

in acht Farbausführungen.

www.haecker-kuechen.de

Mit etwas Gold. Der Trend zu Edelmetallen

in Silber-, Kupfer- oder

Gold-Optik wird sich in der anspruchsvollen

Lifestyleküche auch

2016 fortsetzen. Besonders in der

Kombination mit edlen Lackoberflächen

– ganz gleich ob hochglänzend

oder matt. Beim rational-Programm

„solo“ wirkt die Komposition von

Gold mit weißen Küchenfronten besonders

luxuriös und weitläufig. Wobei

die metallischen Applikationen

bewusst zurückhaltend zum Einsatz

kommen. Denn Gold braucht stets

starke Gegenspieler, um sein volles

Potenzial auszuspielen. Diese Partner

findet die Edelmetall-Optik hier in

der hochwertigen Keramik-Arbeitsfläche

samt integriertem Kochfeld,

in grifflosen Möbelfronten im Hochglanzlack

Porzellanweiß sowie im dezenten

Holzdekor „Balsamo“ (Repro)

– eine anthrazitfarbene Oberfläche

mit feiner Textur. www.rational.de

Foto: Schüller

Foto: Häcker

Familientauglich. Pflegeleichte Fronten und viel

Stauraum sind in der Familienküche das A&O. Praktisch

wäre auch eine offene Planung zum Wohnraum

hin mit Koch- oder Halbinsel. Konzipiert für die „typische

junge Familie“ ist diese Planung aus dem Programm

„Bari“ von Schüller. Freundliche Farben dominieren.

Kombiniert wurde hier die helle „Castell

Buche“ (Nachbildung) mit Schränken in Gletscherblau

(Satinlack). www.schueller.de

Foto: rational

In die Möbel der poggenpohl-Küchen kann nun auch ein

Sockelstaubsauger integriert werden. Für den Hersteller ist

diese Lösung ein „perfekter Kompromiss“ zwischen klassischem

Staubsauger und zentraler Staubsaugeranlage.

Wohin mit dem „Kabelsalat“? Diese Frage hat allmilmö mit einer speziellen

Box gelöst, die im Oberschrank montiert werden kann. Die Maße

orientieren sich an der Innenbreite des Oberschranks. Los geht es ab

45 cm. Und das bei einer Tiefe von 47 mm und einer Höhe von 140 mm.

18 küchenplaner 12/2015


ausgeschnitten. Die Designfronten „GAP“ von nobilia ermöglichen durch ihre vertikalen

Lichtausschnitte ungewöhnliche Ein- und Durchsichten. Die Ausschnittbreite variiert

dabei je nach Türbreite. www.nobilia.de

Foto: rational

Foto: nobilia

Flexible ausstattung. Hochwertig und flexibel

präsentiert sich das neue Ordnungssystem

„passe|par|tout“ von rational. Es nutzt

jeden Zentimeter Raum aus: in Hoch-, Oberund

Unterschränken, Schubkästen und (Innen-)Auszügen,

in der Küchennische oder

an einer freien Wand. Basis sind Funktionselemente

mit Ablageboxen in Echtholz-Nussbaum

oder Aluminium sowie farblich passende,

luftdurchlässige Textiltaschen. Alle

Elemente lassen sich individuell kombinieren

und arrangieren. Die Innenausstattung gibt

es exklusiv nur bei rational. Sie ist seit Mitte

Oktober lieferbar und kann in bestehende

Schränke nachgerüstet werden. Auf der Abbildung

(oben) ist ein Schrank aus dem Programm

„cambio“ mit den neuen Funktionselementen

bestückt. www.rational.de

Foto: Alno

Dunkelblau. Das Küchenmöbelprogramm „Alnoplan“ setzt auf die Kombination von

Holz und Nachtblau. Neu ist das Arbeitsplattendekor „Walnuss mit Hirnholzkante“.

www.alno.de

Foto: Warendorf

Unterschiedliche Stärken. Eine leicht wirkende

Landhausvariante in hellen Lacktönen,

die verschiedene Rahmenfronten und Wangenstärken

kombiniert und so einen subtilen Spannungsbogen

erzeugt. Die gezielte Integration

offener, in Nischen positionierter Regalböden

aus Massivholz bringt die Leichtigkeit des Konzepts

„Country“ noch stärker zur Geltung. In

den Mittelpunkt stellt Hersteller Warendorf eine

monolithische Insel mit schwerem Spülstein und

Butcherblock. Das betont den typischen Landhausstil

zusätzlich – ebenso wie den leichten

Gesamteindruck. www.warendorf.com

küchenplaner 19


küchenmöbel

Foto: nobilia

Geometrisch. In dieser Planung wurden

supermatte „Touch“-Fronten (Lacklaminat)

in den Farben „Schiefergrau“

und „Alpinweiß“ miteinander kombiniert.

Diese Farbkombination setzt

sich konsequent in den Nischenverkleidungen

und Regalrückwänden in geometrischem

„Vektor Art“-Motiv fort.

Die Digitalprintmotive „Vektor Art“ bieten

die Möglichkeit, Rückwände von Regalen

oder Nischen künstlerisch zu gestalten.

Vier Motive bietet nobilia zur

Auswahl. Zusätzlich können die Rückwände

auch in den „ Color Concept“-

Farben des Herstellers bestellt werden.

www.nobilia.de

Wie gefliest. Als weitere Alternative für den Raum zwischen

Unterzeile und Oberschränken bietet Alno jetzt

Kachel nischen-Rückwände an. Die neuen Motive sind auf

Glas gedruckt. Demnächst soll es sie auch preisgünstiger auf

Melamin geben. www.alno.de

Foto: Häcker

Fix notiert. Für Nischenrückwände bietet sich diese neue Ausstattungsvariante

im Häcker-Programm an: als beschreibbare Rückwand

aus einer Memo-Schichtstoffplatte. Perfekt für schnelle Einkaufsnotizen

oder den kreativen Nachwuchs. www.haecker-kuechen.de

Foto: Alno

Foto: Ballerina

licht fürs Grün. Neu sind

diese Regalschränke mit einem

speziellen Pflanzlicht. Frische

Kräuter halten so bedeutend

länger. Das Farblicht wirkt sich

aber auch auf die Stimmung

der Küchennutzer aus und es

wird ihm, wie Hersteller Ballerina

Küchen betont, sogar ein

medizinisch wirkender Einfluss

und eine Art Wellnesswirkung

nachgesagt. Die hier

abgebildete Küche nennt sich

„GreenTecKitchen“ und wird

aus Holzwerkstoffplatten gebaut,

die anstelle von Holz ca.

30 % Einjahrespflanzen beinhalten.

www.ballerina.de

20 küchenplaner 12/2015


Verbindend. Dieses Paneelwand-System

von

Nolte realisiert elegante

Übergänge zwischen den

Wohn- und Lebensbereichen.

Diverse Ablagemodule

stehen zur Verfügung.

Integrieren lassen sich aber

auch Leuchten und sogar

ein TV-Gerät. In kleineren

Räumen spielt die Paneelwand

ihre Stärke als platzsparender

Küchenhelfer

aus. Das System gibt es im

Set oder frei konfigurierbar.

www.nolte-kuechen.de

Foto: Nolte Küchen

Neubau, Umbau, Modernisierung – bei der Schüller Möbelwerk KG haben fortlaufende

Investitionen in den Standort Tradition. Aktuell steht die Logistik im Mittelpunkt. Der Erweiterungsbau

der Versandabteilung mit 5200 m² auf jeweils zwei Ebenen wird voraussichtlich

Ende des Jahres abgeschlossen sein. Weitere wichtige Maßnahmen waren bzw.

sind der Bau der neuen Energiezentrale sowie die sukzessive Umrüstung des gesamten

Fuhrparks auf „Euro 6“. Wichtig ist dem Unternehmen zudem die Nachwuchsförderung.

Zum neuen Ausbildungsjahr im September 2015 stellte Schüller 29 neue Auszubildende ein.

Damit sind rund 80 Auszubildende in zehn Berufen und zwei Dualen Studiengängen im

Unternehmen tätig. Laufend angeboten werden unterstützende Maßnahmen wie Sprachund

IT-Kurse sowie Aktionen zum Team-Building.

Besuchen Sie uns im Internet unter www.sprinz.eu

oder in unserer Ausstellung in Grünkraut-Gullen

rund

1 3 0 J ahre

MADE IN

GERMANY

INDIVIDUALITÄT

durch Vielfalt

Kreativ gefüllt. Für Leicht Küchen ist es schon länger ein Anliegen, den freien Raum

oberhalb der Arbeitsplatte kreativ zu füllen. Nun wurde mit „Contepi“ eine neue Idee präsentiert.

Das Nischenregal kommt als Fortbau-Modul in 1,6 cm Stärke zum Einsatz – zum

Aufsatz auf der Arbeitsplatte. Die Basisregale lassen sich mit zwischenmontierten Böden

und Rückwänden gestalten und auf Maß bringen. Mit dem Einsatz eines Fachteilers aus

Aluminium lässt sich das Nischenregal zusätzlich dekorativ unterteilen. Zur Wahl stehen

zum Beispiel Ausführungen in Melamin, Holz und Lack. Auch die flexible Einbautiefe zwischen

15 und 35 cm bietet dem Küchenplaner Gestaltungsoptionen. www.leicht.com

Foto: Leicht

Elegantes, zeitloses, schönes Design in Verbindung

mit den persönlichen Vorstellungen, beste

Qualität und robuste Verarbeitung. Die SPRINZ

Küchenarbeitsplatten, Rückwände und vieles

weitere erhalten Sie individuell auf Maß in Ihrer

gewünschten Farbe oder Ihrem gewünschten

Motiv. Als Glasveredelungs unternehmen mit

rund 130 Jahren Erfahrung im Umgang mit Glas

stehen wir für Qualität „made in Germany“. Der

ganz individuelle Mensch in seiner persönlichen

Geschmackswelt ist unsere Inspiration.

12/2015

Joh. Sprinz GmbH & Co. KG

Lagerstraße 13 | 88287 Grünkraut-Gullen

Tel.: 0751-379 0 | info@sprinz.eu


küchenmöbel

Umfeld inklusive. Modern und urban tritt die Front

„Comet“ in Spachtelbeton-Optik auf. Mit „Perlgrau“

(Foto) und „Opalgrau“ gibt es zwei Töne zur Auswahl.

Passend dazu gestaltet Hersteller Häcker auch das Umfeld

mit Arbeitsplatte und Wangen im passenden Dekor.

www.haecker-kuechen.de

Beton in Weiß. Material, Farbspiel und Oberflächenstruktur der Betonfront

„Concrete“ sprechen die Sprache moderner Architektur. Mit „dakar“

präsentiert Hersteller Leicht nun eine weitere Variante in einem abgetönten

Weiß. Die Betonmasse wird dabei von Hand auf die Oberfläche gespachtelt.

Partielle changierende Effekte, durch den Spachtelvorgang in den gedeckten

Weißton eingetragen, sorgen für eine besonders lebendige Oberflächenwirkung

und eine betonte Struktur. Auftreffendes Licht wird unterschiedlich und

effektvoll reflektiert. www.leicht.de

Foto: Nolte Küchen

Foto: Häcker

Foto: Leicht Küchen

Wie Stein. Neben Holz spielen in der aktuellen

Nolte-Kollektion Steinoptiken eine besondere

Rolle. So wie „Stone“: Das Programm

gibt es in den Dekoren „Gletscher“ und „Basalt“

(Foto). Es ist sowohl für die Kombination

mit Holzdekoren (hier umgesetzt mit

„Artwood“ in „Asteiche Natur“) geeignet als

auch als Basis für kräftigere Farbakzente.

www.nolte-kuechen.de

22 küchenplaner 12/2015


Foto: Wellmann

Sierra in Oxidbeton. Auch Wellmann setzt auf eine Beton-Optik. „Oxid beton“ nennt

sich die Ausführung, die bei Fronten und Arbeitsfläche zum Einsatz kommt. Hier umgesetzt

mit dem Programm „Sierra“. www.wellmann.de

Jede Front ein Unikat. Die Echtbetonoberfläche „Spatola“ ergänzt die

allmilmö-Programme „DesignART“ und „ModernART“-Smart. Zur Wahl stehen die

Farbtöne „Beton hellgrau“, „Beton mittelgrau“ und „Beton anthrazit“. Die individuelle

Optik und Haptik entstehen durch Feinbeton, der mittels Spachtel auf melaminbeschichte

MDF-Platten aufgetragen und danach mit einer Schutzlackierung veredelt

wird. Jede Küche ist damit ein Unikat. Hier abgebildet ist die „nüchterne“ Betonfront

in Kombination mit einem warmen Nussbaumfurnier (ModernART „Manico“).

www.allmilmoe.com

Fotos: Schüller

Mit „Tip-On“. Zu den Fronten-Neuheiten

bei SchüllerC zählt auch „Elba“ in der haptisch

interessanten Ausführung „Beton dunkelgrau“.

Die Front bildet eine Spachtel-Struktur

nach. Ausgestattet ist die Küche mit der mechanischen

Öffnungsunterstützung „Tip-On“

von Blum. Diese Komfortausstattung ist für

alle Schrankbreiten, -tiefen und -höhen erhältlich.

Die Planung ohne Griffe betont das

einheitliche Fugenbild. www.schueller.de

Foto: allmilmö

Von der platte bis zum Sockel. Puristisch

ausschließlich in Betonoptik geplant ist diese

Neuheit aus dem nobilia-Programm. Fronten

(Programm Riva), Wangen, „Slim Line“-Arbeitsplatte

und sogar der Sockel wurden

hier dekorgleich gestaltet. Die Frontwange

führt die optische Teilung der Auszugsschränke

in einem Guss an der Inselseite fort.

www.nobilia.de

Ab sofort bietet die Löhner Küchenmanufaktur

nieburg die Legrabox von Blum auch in den Farben

Terraschwarz, Seidenweiß und Inox (Edelstahl) an.

Foto: nobilia

Die Stahlküche „alnoinox“ glänzt ab dem Modelljahr

2016 auch in dezenten Kupfertönen. Grundsätzlich

können die Küchen auf Wunsch in allen CNS-Farben

lackiert werden. Zur Verfügung stehen weiterhin

klassische „Alnoinox“-Töne wie Silber, Titan, Gold,

Metallic Anthrazit oder Metallic Braun. Weiß geht

aber auch.

12/2015


küchenmöbel

Foto: Nolte Küchen

Für edle Wohnküchen. In der Nolte-

Strategie „Wohnliche Küchenplanungen“

spielt die Oberfläche „Legno“ eine der tragenden

Rolle. Das neue Echtholzfurnier gibt

es in drei warmen Nuancen. Die hier abgebildete

„Eiche Champagner“ ist eine davon.

www.nolte-kuechen.de

In Bronze gespachtelt. In kunstvoller Handarbeit sind die Dreischichtfronten

aus massiver Eiche verarbeitet. Anschließend wurden diese im neuen Beizton

„Mooreiche“ veredelt. Das ist anspruchsvoll, aber nicht außergewöhnlich. Einen

nicht alltäglichen Weg beschreitet diese Küche allerdings durch die Kombination

mit dem Material „Metal-X²“ – eine in unregelmäßiger Gittergrafik

im Metallton Bronze gespachtelte Oberfläche. Hinter der Front setzt der zeyko-

„Exquisitkorpus“ aus Tischlerplatte qualitative Maßstäbe. Dazu passend kommt

die Innenausstattung „inline Kristallbuche“ zum Einsatz. www.zeyko.de

Foto: Häcker

Gestreifte kante. Für einen „charmanten Akzent“

präsentierte Häcker eine gestreifte Lamellenkante

für die Arbeitsplatte. Diese steht in drei Farben

bzw. Tönen zur Auswahl: in Weiß, in Schwarz

und in Edelstahl. www.haecker-kuechen.de

Foto: zeyko

Foto: ewe

eiche markant. Das Modell

„Ligna“ steht mit markantem

Eichenholz für einen neu interpretierten

Landhausstil. Zur

Verfügung stellt der österreichische

Hersteller ewe Materialund

Farbkombinationen in archaischen

Anmutungen – aber

auch Colorfronten und Sockelblenden

mit Schwarzblech-Optik

bis hin zu Naturstein-Arbeitsplatten.

www.ewe.at

24 küchenplaner 12/2015


Foto: next125

Individualität mit System. Die praktischen

Flex-Boxen aus Echtholz sehen

schön aus und sorgen für aufgeräumte

Schränke. Sie sind auf die Maße der

next125-Schränke zugeschnitten und dabei

vielseitig und flexibel. Zum Beispiel sind

sie stapelbar und verschiebbar und nehmen

kleinste Dinge ebenso auf wie Töpfe

und Pfannen. Die hier abgebildete Front ist

neu in der Kollektion und heißt „NX 950 Ceramic“.

Es gibt sie in den Varianten „Beton

grau Nachbildung“ und „Grafit“ (Foto).

Arbeitsplatten und Wangen sind identisch

gefertigt (Systemo). www.next125.de

Mit regalen planen. Wo hört die Küche auf, wo fängt der Wohnraum an? Die Wohnbereiche

gehen in diesem Planungsvorschlag von nobilia eine stimmige Verbindung ein.

Das individuell planbare Wangenregalsystem erlaubt vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

und verleiht der bewusst puristisch geplanten Küche einen wohnlichen Akzent. Es

bietet aber auch viel zusätzlichen Platz für die Unterbringung von Accessoires, Büchern

und manchem mehr. Das Wangenregalsystem in 25 mm Materialstärke bietet vielfältige

wohnliche Gestaltungsmöglichkeiten und ist in 17 verschiedenen Farben lieferbar. Das

Holzdekor der Möbelfronten (Structura 400) heißt „Gladstone Oak“ (Nachbildung). Auffallend

ist die Betonung der Horizontalen in dieser grifflosen LINE N-Küche. www.nobilia.de

Foto: nobilia

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Unsere neuen Strukturen.

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küchenmöbel

Stein provoziert. Die zeyko „Flybridge“

macht das scheinbar physikalisch Unmögliche

zur Realität. Dank eines ausgeklügelten

und extrem stabilen Bauprinzips

scheint das Küchenelement zu schweben.

Diese Statik ist laut Hersteller einmalig am

Markt und gibt es nur bei zeyko. Umgesetzt

wird es hier mit den schlicht-eleganten

Frontprogrammen „Horizon“ und

„Forum“. Das extreme Spiel der Materialien

und Farben steht in einem „harmonischen

Kontrast“. Dabei kommen echte

Steinfronten zum Einsatz - als beabsichtigter

und provozierender Widerspruch

zur schwebenden Kücheninsel. Ebenfalls

markant: Der Dialog zwischen grober

dunkler Schieferstruktur und glänzendem

hellen Kupfer. www.zeyko.de

Foto: zeyko

akzentuiert. Ein

Küchen konzept von

Warendorf, das vom

Dreiklang aus unkonventioneller

Farbwahl,

durchdachten

High-Tech-Lösungen

für Küchengeräte

sowie klassischen

Schrankanordnungen

lebt. Dabei enthält

„ Style“ sämtliche

Elemente einer klassischen

Familienküche

einschließlich

eines Essbereichs.

Das Farbspektrum

reicht von Anthrazit

über Rot bis zu Holztönen.

Dominierend ist die hängende Küchenzeile in Knallrot mit eingeschobenen oder

teilweise sogar versteckten Geräten. Komplettiert wird die unaufdringliche Offenheit durch

die zum Wohnraum ausgerichteten Regale der Küchen insel. www.warendorf.com

Foto: Warendorf

Eine Glasfront als Aluminium-Rahmentür

mit verklebtem Sicherheitsglas

ergänzt das tio-Sortiment von rational.

Diese neu entwickelte Front sei deutlich

leichter als herkömmliche Glasfronten,

betont der Hersteller, und aufgrund des

stabilen Alu-Rahmens frei von Verzug.

Feuchtigkeitsbeständig sei sie auch.

Künftig gibt es bei alno neben der

Auszugsvariante „Premium“ auch

die weniger aufwendige Ausführung

„ Alpha“ mit weißer Rundreling anstelle

einer eckigen Reling mit Glasaufsatz.

Beide Varianten sind auch mit

„ Tip-On“ verfügbar, der mechanischen

Öffnungsunterstützung von Blum. Beide

Ausstattungen sind mit allen Sortimentslinien

und Frontprogrammen

kombinierbar.

Welle trifft holz. Der Design klassiker aus

dem allmilmö-Programm erfindet sich immer

wieder neu. In diesem Beispiel schimmern

die wellenförmigen Fronten (Modern-

Art „ Contura“) im Farbton „Olivbronce“.

Die Oberflächen werden kommissionsweise

hochglanzlackiert und poliert. Das soll einen

gleichmäßigen durchgängigen Farbton

garantieren. Das Umfeld dieser Planung wie

Wandpaneele, Regale, Arbeitsplatte sowie

die Bartheke sind in Asteiche furniert und

in der Maserung farblich zur Front abgestimmt.

allmilmö bietet seine Lackoberflächen

in allen RAL- oder NCS-Farben an und

in den drei Lackarten Mattlack, Diamantlack

und Hochglanzlack. www.allmilmoe.com

Foto: allmilmö

26 küchenplaner


isse optisch verstärkt. „Splendid“ ergänzt aktuell das Echtholzprogramm

„Oakline“ von Rotpunkt Küchen. Das Risseiche-Furnier wird mit dunklem Leim

auf die Trägerplatte aufgebracht. Das verstärkt optisch den Riss in der Front.

Anschließend wird die Oberfläche im Brushed-Verfahren veredelt. Die Arbeitsplatte

sowie das offene Regalelement in Weiß bilden einen schönen Kontrast.

www.rotpunktkuechen.de

Foto: Poggenpohl

Solitär. Neu im Angebot bei Poggenpohl sind die

Themenschränke „Stage“ mit einschiebbaren „Pocket

Doors“. Die Funktion der 120 cm breiten Solitär-Möbel

lässt sich durch speziell entwickelte Ausstattungselemente

individuell definieren. Diese können flexibel

zusammengestellt werden. Die dazugehörigen

Themenpakete gibt es aber auch komplett und heißen

„Kaffee“, „Tee“, „Frühstück“, „Bar“ (Foto) und „Garderobe“.

„Stage“ kann in allen gängigen Frontfarben

bestellt werden und ist frei im Raum positionierbar.

www.poggenpohl.de

Foto: Rotpunkt

Für rein dekorative Nischengestaltungen

hat leicht grafisch bearbeitete Bildmotive

für den Druck auf Glas in das Programm

aufgenommen. Um die dekorative Bildwirkung

im Raum zu verstärken, sind die Drucke

LED-hinterleuchtet lieferbar. Das Licht streut

gleichmäßig über die gesamte Fläche und

lässt sich mit einem integrierten Touchsensor

schalten und dimmen. Sechs Motive aus

Natur, Grafik und urbanem Umfeld stehen zur

Auswahl, die maximalen Abmessungen liegen

bei 250 x 70 cm.

Für Spezialisten. Mit dem neuen Programm

„BlackLine“ will Ballerina die Lust am

Besonderen in Szene setzen und ein Hochgefühl

der Exklusivität entstehen lassen. Die

Foto: Ballerina

Unterschränke der „BlackLine“ sind oben mit

einer Griffleiste zum Einsatz von Licht ausgestattet.

Das gibt der Arbeitsfläche einen

schwebenden Charakter. Die Auszüge darunter

werden fugenfrei weitergeführt. Ausgestattet

sind sie mit der mechanischen Öffnungsunterstützung

„Tip-On“ von Blum. Die

Hochschränke zeigen sich in einer eleganten

Großflächigkeit mit ihren durchgehenden

fugenlosen Türen, entweder mit „Push to

open“ oder Griffleiste geplant. „Diese Mischung

von Grifflos-Konstruktion und Standardkonstruktion

setzt an die Planer und Designer

neue Herausforderungen“, ist sich der

Hersteller bewusst. Denn bei der Auswahl

der Typen stehe das Design im Vordergrund,

die Linien müssten genau beachtet werden.

Aufgrund dieser Planungskomplexität

sei „BlackLine“ prädestiniert für echte Spezialisten.

Auf ein reines Design-Produkt will

sich das Angebot aber nicht beschränken lassen.

Laut Ballerina gehe es eher um ein Lebensgefühl

des „sich mehr und besser Fühlens“,

das damit transportiert werden soll.

www.ballerina.de

küchenplaner 27


küchenmöbel

Das Konzept „Chalet“ in der großzügigen Komplettausstattung.

Foto: Leicht

resopal neu inszeniert. Eins der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale

von Ballerina sind Fronten in „Original Resopal“. Das Material gilt als schlagfest,

kratzfest und resistent gegen Chemikalien. Also allesamt Eigenschaften,

die in der strapazierten Familienküche wie gerufen kommen. Ebenso

wie in der Küche ambitionierter Hobbyköche. Neu ist unter anderem die Variante

in „Delphingrau“ kombiniert mit dem Holzdekor „Hemlock grauweiß“

(Nachbildung). Auf dem Foto oben links zu sehen ist das neue Ritzenhoff-

Glasdesign. Für die Serie kreierte Dorian Kurz vom Büro „Kurz Kurz Design“

ein zurückhaltendes Dekor, das sich besonders gut mit allen Pastell-, Weißund

Grau-Tönen kombinieren lässt. www.ballerina.de

alternativ. „Lack statt Folie“ lautet die spezifische

Antwort von Leicht auf die ungebrochene Nachfrage

nach hochglänzenden Küchen im Preiseinstiegsbereich.

Der hochglänzende Brillantlack in Preisgruppe 1 sei

eine „qualitativ, optisch und preislich höchst attraktive

Alternative“ zu „Glanzfolien“, betont der Hersteller.

In der Produktion kommt ein neuartiges Verfahren

in Kombination mit einem speziellen Lack zum Einsatz.

Der Brillantlack wird in nur einem kontinuierlichen

Durchgang ohne weitere Bearbeitungsschritte auf einen

MDF-Träger mit Melaminharzbeschichtung aufgetragen.

ABS-Laserkanten in Hochglanz sorgen für den

fugenfreien Abschluss. Der neuartige Lack kommt im

Programm „ Sirius“ in fünf aktuellen Farben zum Einsatz

und ist auch in den Grifflos-Produktlinien „ Contino“

und „Avance“ lieferbar – ebenso in der Korpuslinie 80

und in der Korpuslinie 73 („Kanto“). www.leicht.com

Foto: Ballerina

Durchbiegende Unterböden bei Oberschränken

ab 80 cm Breite sollen bei allmilmö kein Thema

mehr sein. Stabilisierend wirkt eine unsichtbar

hinter der Rückwand befestigte Metallstrebe.

Ab sofort werden die Oberschränke damit serienmäßig

ausgestattet.

Einfach, flexibel und hochwertig – so beschreibt nieburg seine neuen Module

für die Young Generation, der Preiseinstiegsserie mit der Melaminfront der Serie

„Alpha“. Damit soll der Trend zu Einraum-Wohnungen bedient werden. Das Modul

besteht aus zwei Bänken und einem Tisch. Wenn die Sitzplätze nicht genutzt werden,

können sie platzsparend unter den Tisch geschoben werden. Unter den Sitzflächen

sind Regale integriert – das schafft zusätzlichen Stauraum.

28 küchenplaner 12/2015


Fotos: Nolte Küchen

Und hier die Version „Chalet“ in der reduzierteren Umsetzung.

noch flexibler. Mit einem modularen

Konzept zeigte „nolte

neo“ bereits zur laufenden Saison

innovative Ansätze bei der Wohnraumgestaltung.

Lag der Fokus

hierbei auf den drei progressiven

Konzepten „Loft“, „Salon“ und

„ Chalet“, unterstreicht der Auftritt

zur Hausmesse 2015 die Flexibilität

der Kollektion durch die Integration

einzelner Module in Planungen

aus dem Kernsortiment von Nolte

Küchen. Damit stehen Planern

und Kunden weitere Individualisierungsmöglichkeiten

offen.

www.nolte-kuechen.de

Geprüfte Naturstein-Qualität

Seit diesem Jahr ergänzt Naturstein

das hochwertige und breite Lieferprogramm

des Arbeitsplattenspezialisten

Lechner. Die Kollektion „myLeStone by

Lechner“ umfasst auch besondere und

seltene Steine für die Küchenarbeitsfläche

und die Rückwand.

Lechner bietet in seiner Kollektion ausschließlich

Hartgesteine an. Die meisten

sind Tiefengesteine, die durch langsames

Abkühlen von Magma innerhalb der Erdkruste

entstanden sind. Bekannte Namen

sind Granit, Gabbro oder Basalt. Das Angebot

steht für geprüfte, zertifizierte Qualität.

Denn gerade in der Küche sollte man

besonders viel Wert auf hochwertige Produkte

legen. Die verwendeten Materialien

müssen pflegeleicht, hygienisch und vor

allem für den Kontakt mit Lebensmitteln

geeignet sein.

Doppelt zertifiziert

Lechner hat deshalb bei der Auswahl

seiner Kollektion besonders auf die Herkunft

der Steine sowie auf deren Lieferanten

geachtet und diese von zwei unabhängigen

Instituten prüfen lassen: vom

eco-INSTITUT und vom TÜV Rheinland.

Das eco-INSTITUT ist einer der führenden

Anbieter für Emissions- und Schadstoffprüfungen

von Bau- und Einrichtungsprodukten.

Das unabhängige und

akkreditierte Prüflabor mit Sitz in Köln

bewertet Produkte. Umfassende Emissions-

und Schadstoffprüfungen garantieren

Sicherheit und gesundheitliche Unbedenklichkeit.

Die Prüfkriterien sind

Foto: Lechner

Aus der „myLeStone by Lechner“-Kollektion: „Elegant grey“ mit strukturierter Oberfläche.

transparent und das Label ist durch die

Zertifizierungsnummer eindeutig gekennzeichnet.

Mit dem eco-Siegel zertifizierte

Produkte sind umweltfreundlich

und gesundheitlich unbedenklich.

Der TÜV Rheinland testet Produkteigenschaften

nach festgelegten Normen

und erstellt mit seinen Zertifizierungen

unabhängige und neutrale Gutachten.

Das TÜV-Siegel für die Natursteinkollektion

myLeStone by Lechner bestätigt seine

pflegefreundlichen und hygienischen

Eigenschaften.

Qualifizierter Service

Lechner fertigt nahezu jede Plattenform

mit den benötigten Ausschnitten

und baut ab Werk auch die jeweilige

Wunschspüle in die Arbeitsplatte ein. Als

qualifizierter Service können das Aufmaß

und die Montage außerdem durch

das Fachpersonal des Lechner Kundenservices

erfolgen.

www.lechner-ag.de

Anzeige

12/2015 küchenplaner 29


Küchenzubehör

Die inszenierte Küche

Licht wird heutzutage nicht mehr einfach nur angeknipst, sondern inszeniert.

Wenn alles gut läuft, in einer Lichtfarbe nach Wunsch und mit eleganten Flächen-

LEDs. Für die Zubehör-Spezialisten ein 1A Kompetenzfeld.

Die Erfindung der LED mit einstellbarer Lichtfarbe

ist ein ganz großer Wurf. Aus dieser Ansicht machen

wir in der Redaktion KÜCHENPLANER schon seit Längerem

keinen Hehl. Denn so richtig schön wird Licht

erst, wenn das Zusammenspiel aller Teilnehmer passt.

Funzeln bis zu ein Dutzend verschiedener Leuchten

in unterschiedlichen Lichtfarben, wirkt das Ergebnis

häufig verheerend. Ganz im Gegenteil zur flexiblen

Einstellung: Hier kann die Wirkung des Lichts nach

Tätigkeit, Tageszeit und Stimmungslage gewählt werden.

Tageslichtweiß (über 5300 Kelvin) für konzentriertes

Arbeiten, Neutralweiß (3300 bis 5300 K) für

eine eher sachliche Atmosphäre sowie Warmweiß

(unter 3300 K) für gemütliche Behaglichkeit nach getanem

Werk. Ein weiterer Vorteil: Verschiedene Lichtquellen,

z. B. Nischenbeleuchtung und Dunstabzugshaube,

können so einander angeglichen werden. Auch

wenn nur eine der stimmungsprägenden Lichtquellen

über die Farbeinstellung verfügt. Mit der Neuvorstellung

„Kitchenlight“ (siehe KÜCHENPLANER 10/11

2015, S. 79) geht Zubehörgroßhändler Sedia Küchentechnik

noch einen Schritt weiter und vereinheitlicht

das gesamte System. Die Leuchten der Dunstabzugshaube

und die des Küchenumfelds sind dabei technisch

und funktional identisch. Die Steuerung des gesamten

Systems erfolgt über die Dunstabzugshaube.

Und zwar via Funk.

Spezialisten für licht

Womit wir bei den Licht-Spezialisten im Küchenmarkt

sind. Der Zubehörgroßhandel hat das Thema

seit vielen Jahren auf der Agenda und sich eine grundlegende

Kompetenz erarbeitet. Das gilt grundsätzlich

für jedes der führenden Unternehmen in Deutschland,

von Naber und Vogt über r Küchentechnik und Sedia

bis hin zu Sagemüller & Rohrer – auch wenn die In-

Das „Lichtprofil“ von Naber in drei unterschiedlichen Lichtstimmungen, umgesetzt per „LED Wifi Control“.

Dabei handelt es sich um eine Farbwechsel-App für Smartphones und Tablets.

30 Küchenplaner 12/2015


tensität zeitlich und inhaltlich durchaus individuell

ist. Die Herbstmessen im September zeigten indes einmal

mehr, wie fortschrittlich die Zubehörspezialisten

das Thema Licht inzwischen besetzen. Das gilt für Aspekte

wie Qualität, Innovationen, Sortimentstiefe und

die Einbindung in das Gesamtkonstrukt „Intelligentes

Wohnen“ mit der Möglichkeit, die jeweilige Lichtstimmung

komfortabel über eine App zu steuern. Mit dabei:

namhafte Zulieferer wie Elektra, Hera & Co.

Diese Kompetenz ist aus Großhandelssicht auch

zwingend nötig, denn immer mehr Küchenmöbelhersteller

öffnen sich dem Zubehör – bis hin zur Aufnahme

in die Komplettverrechnung wie jüngst bei nobilia.

Im Zeitalter schwindender Küchenmöbelumsätze wird

jede Umsatzquelle genutzt. Das breite Feld der klassischen

Großhandelsthemen bietet sich dafür geradezu

an – Licht inklusive.

aktuelle neuheiten

Die Zubehörspezialisten selbst kontern zweigleisig.

Mit eigenständigen Ideen und Produktentwicklungen

sowie mit den klassischen Tugenden „kompetente Beratung“,

„Sortimentstiefe“ und „Logistik-Qualität“. Das

„Alles aus einer Hand“ wird auch im Zubehörgeschäft

zunehmend ein wichtiges Argument. Hinzu kommen

Eigenmarkenkonzepte, die ein „differenziertes Preis-

Leistungs-Verhältnis“ versprechen. Auf den nächsten

Seiten stellen wir Ihnen die Leistungen der führenden

Zubehörgroßhändler in einer tabellarischen Übersicht

vor. Im weiteren Verlauf beleuchten wir die aktuellen

Neuheiten rund um die stärksten Zubehörthemen

„Licht“, „Küchenspüle“ und „Dunsthauben/Abluftführung“.

Dirk Biermann

www.kuechenplaner-magazin.de

Fotos: Naber

12/2015 Küchenplaner 31


Küchenzubehör/Großhandel

Produktgruppen Hauptlieferanten Produktschwerpunkte

Spülen, Armaturen, Stützelemente, Lüftungstechnik, Abfallsammler,

Montagematerial, Lichttechnik, Schalt- und

Steckdoseneinheiten, Relingsysteme, Profile, Accessoires,

Küchentechnik, Stühle, Hocker und Tische, sowie Mobilküchensysteme.

Grundsätzlich Zusammenarbeit mit allen am Markt auftretenden

Unternehmen, die Innovation und Partnerschaft

pflegen und verstehen.

Vollsortimenter mit den Produktschwerpunkten

Lüftungstechnik,

Abfall sammler, Spülen, Armaturen,

Montagematerial und Lichttechnik,

Mobilküchensysteme, Küchenausstattung.

Küchenarmaturen, Spülen, Allesschneider, Funktionssäulen,

Ausstattungen, Abfallsammler, Licht & Technik,

Ablufttechnik, Dunstabzugshauben, Profile, Stützfüße,

Konsolen, Montagezubehör, Nischenrückwände „rBACK“;

Ergonomieprogramm/Hubtechnik „rGonomic“.

Kludi, Eichelberg, Kesseböhmer, Hailo, Ritter, Strate,

Eggemann, Schell, Dornbracht, Meyer Leuchten, IKM,

KWC, V&B, Grohe, Hansgrohe, Clage, Gessi, Linak.

Komplettsortimenter für Küchenzubehör,

Montage von Wasser, Licht und

Lüftung sowie Licht- und Montagezubehör

(spezielle Set-Zusammenstellungen

auf Kundenwunsch möglich),

Dunstabzugshauben.

Alle Zubehörsegmente mit ausgeprägter Programm breite

und -tiefe.

Grundsätzlich alle namhaften Lieferanten, u. a.

Kesseböhmer (Ausstattungen), Elektra und Wipo

(Leuchten), Wesco und Hailo (Abfalltrennung), Franke,

Blanco, V&B und Teka (Spülen) sowie Ritter und Schulte

(Allesschneider/Elektrotechnik). Armaturen: KWC,

Grohe, Ideal Standard, Kludi, Hansgrohe und Hausmarke

„Design“. Sanitärtechnik von Geberit und Viega

sowie weitere deutsche Qualitätslieferanten.

Großes Programm LED-Leuchten für

dekoratives sowie funktionales Licht,

Nischenverkleidungen (auch magnetisch

und beschreibbar), Reling, Energieboxen,

Abfalltrennung, Ausstattung,

Sitzmöbel, Lüftungstechnik,

Design-Armaturen; im Segment Sitzmöbel

verstärkt Wesco Aluments.

Dunsthauben und Ablufttechnik; Spülen; Armaturen;

Licht; Abfallsammler; Montagezubehör; sanitäre Anschlusstechnik;

Relingsysteme und Schrankausstattung;

Allesschneider; Badsortiment, Stühle und Tische; Bar- und

Thekenhocker, Nischenrückwände, Kochfelder & Kochfeldabzüge;

Kitchenlight by Sedia.

Unterbau-/Nischenleuchten; Deckenleuchten für Küche,

Essen, Wohnen; Steckdosenelemente; Abfallsammler;

Abluftsysteme; Spülen; Armaturen; Montage- und Anschlussmaterial;

Nischenrückwände; E-Geräte wie Multischneider,

Radios, Sockelsauger, Einbau-Kochmulden und

Sockelheizungen; Sockelhöhenverstellung Baselift; Kleinspeicher;

Miniküchen; Schrankinnenausstattungen; Arbeitsplatten-Zubehör

(Granitfelder, Waagen, Stütz- und

Sockelfüße, Konsolen, Lüftungsgitter, WAP); Nischen- und

Abhängesysteme; Funktionssäulen; Bank- und Tischgestelle;

Dunstabzugshauben.

Zubehör: Kesseböhmer, EBB, Bachmann, Ritter, Jupiter,

Agoform, Schulte u. a.

Abfallsammler: Wesco, Hailo, Stöckli

Licht: Theben, Elektra, Domus Line, Halemeier

Spülen: Suter (exklusiv), Pyramis und andere

Küchen- & Bad-Armaturen: Grohe

Küchen Armaturen: Ideal Standard, Similor, Arwa, Nobili

Dunstabzugshauben: Elica, Airforce, Sirius; Airone, u. a.

Stühle, Tische und Hocker: Pedrali, Calligaris, Gaber u. a.

Alle namhaften Zubehörlieferanten.

Vollsortimenter Küchenzubehör; umfangreiches

Angebot an Dunstabzugshauben,

Kochfeldern & Kochfeldabzügen;

ausgeprägte Lichtkompetenz

auch in Verbindung mit Dunstabzugshauben

(Kitchenlight by Sedia); über

9000 Artikel in zehn verschiedenen

Warenhauptgruppen; großes Zusatzprogramm

für Stühle, Tische, Bar- und

Thekenhocker für die Küche und den

wohnlichen Essbereich.

Vollsortiment mit den Produktschwerpunkten

Lichttechnik, Abfallsammler;

Abluftsysteme; Montage- und Anschlussmaterial;

kundenindividuelle

Set-Konfektionierungen, Dunstabzugshauben

Airforce, Armaturen.

32 Küchenplaner 12/2015


Eigenentwicklungen

Logistik

Liefergarantie

innerhalb von . . .

Liefergebiet

Vertriebsorganisation

Ansprechpartner

Kontaktadresse

In nahezu allen Produktgruppen

eigene Design- und Entwicklungsaktivitäten

in Nordhorn. Entwicklungs-

und Vertriebskooperationen

mit Rieber im Bereich Einbauspülen;

Design, Konstruktion und Produktionskooperation

in der Konzeptgruppe,

u. a. mit WESCO und VAUTH-SAGEL

im Segment Abfallsammler und anderen

Entwicklungs- und Produktionspartnern.

Außerdem Zusammenarbeit

mit renommierten, inter nationalen

Produktentwicklern, Designhochschulen

und international bekannten

Designern.

Vorwiegend

im europäischen

Raum, aber

auch global

organisiert.

Paketdienste

und

Speditionen

. . . kürzester Zeit bei

Express- oder Overnight-Service.

Standardservice

innerhalb

von 2 - 3 Tagen.

Bestellannahme:

Rund um die Uhr,

mehr als 24 Gebietsverkaufsleiter

sowie

7 regional zuständige

Innendienstteams

mit jeweils 3 - 5 Mitarbeitern.

Separate Exportabteilung

mit 4 Mitarbeitern

(mehrsprachig:

Englisch,

Französisch, Niederländisch,

Spanisch).

3 Verkaufsleiter

(Nord, Mitte, Süd),

1 Verkaufsbereichsleiter

Concept Kitchen

sowie 1 Gesamtvertriebsleiter.

Die Mitarbeiter des

zuständigen Regio-

Innendienstes und

mehr als 24 Gebietsverkaufsleiter,

vor Ort in Deutschland,

Benelux, Österreich,

Italien und

Frankreich.

Naber GmbH

Enschedestraße 24

48529 Nordhorn

Tel. 00 49 (0)59 21 704 - 0

Fax 00 49 (0)59 21 704 - 140

Erreichbar von 8.00 - 17.30 Uhr

(fr. bis 16.30 Uhr)

naber@naber.com

www.naber.de

www.n­by­naber.com

Lichttechnik (Einzelleuchten sowie

Lichtsysteme bis hin zu LED-Leuchten)

sowie Accessoires im Bereich Ausstattungen

zusammen mit verschiedenen

Designbüros. Individuelle Rückwandsysteme

rBack.

Deutschland,

Österreich,

Schweiz,

Niederlande

und

Belgien.

Paketversand

über

DPD, Palettenversand

über Spedition

GK

Logistik.

24 Stunden Lieferservice

bei Bestellungen

bis

12 Uhr über das

Online-Bestellsystem

„ youorder“.

Flächendeckender

Außendienst durch

12 Handelsvertreter;

Online-Bestellsystem

„youorder“.

Auftragsannahme

und -bearbeitung

über das Kunden-

Service-Center.

Sven Weyh

(Geschäftsführung)

r Küchentechnik Verwaltungs GmbH

Ohler Weg 9a

58553 Halver

Hotline: 0800 788200 - 0

Erreichbar von 8 - 17 Uhr

info@rkuechentechnik.de

www.rkuechentechnik.de

LED-Leuchtenserien, Speed-

LED (schraubenfreie Montage),

SonsoSwing (Innenschrankbeleuchtung

ohne Verkabelung), Nischenverkleidungen,

Abfallsammler Angolo,

Hybridlüftung, Powair-Box Energiesparmauerkasten,

Luftaustritte für Arbeitsplattenabsaugungen,

Beleuchtung

für Arbeitsplattenabsaugungen.

Bundesweit;

traditionell

im

Süden stärker

als im

Norden.

Lieferung

per Paketdienst,

umfangreichere

Lieferungen

per Spedition.

Eilaufträge (per Telefon

vor 15 Uhr) werden

noch am gleichen

Tag versendet;

sonst 1 - 2 Tage. Expresslieferungen

sind gegen Übernahme

der Expresskos

ten möglich.

Bundesweit tätiger

Außendienst mit 16

freien Mitarbeitern

sowie Verkaufs-Innendienst.

Geschäftsleitung:

Manfred Staubach (GF)

Vertriebsleitung:

Wolfgang Bäumer

Leitung Innendienst:

Michael Molitor

Sagemüller & Rohrer GmbH

Daimlerstraße 5

82054 Sauerlach (bei München)

Tel. 08104 660033

Fax 08104 660044

Erreichbar mo.- do. 7.30 - 17 Uhr,

fr. 7.30 - 15 Uhr

info@sagero.de

www.sagero.de

Beleuchtung und Dunstabzugshaube

(Kitchenlight – Produkteinheit von

Umfeldbeleuchtung und Beleuchtung

in der Dunstabzugshaube), Verknüpfungen

von Warengruppen wie z. B.

Kochfeldern und Kochfeldabzügen.

Bundesgebiet

flächendeckend;

Europa.

Paketdienst,

Stückgut,

Spedition.

. . . 24 Stunden für

Lagerware, sonst

marktübliche Lieferzeiten.

10 Außendienstmitarbeiter

(bundesweit),

Ausland mit

Distributionspartnern.

Innendienst

durchgehend von

8 - 17 Uhr telefonisch,

per Fax und E-Mail

erreichbar.

Geschäftsführer:

Dr. Brigitte Kornmüller

Leitung Vertrieb &

Marketing:

Oliver Deimling

SEDIA Küchentechnik Handels-GmbH

Bahnhofstraße 38

71726 Benningen

Tel. 07144 85 20 - 0

Hotline Verkauf 07144 85 20 - 25

Fax Verkauf 07144 85 20 - 50

Erreichbar Mo.- Fr. 8 - 17 Uhr

verkauf@sedia-kuechentechnik.de

www.sedia­kuechentechnik.de

Anschluss-Box (Montagehilfe Elektro-

Anschluss), LED-Lichttechnik; Eigenmarke:

„TopLineVOGT ® “ bietet unter

dem gleichen Label ausgewählt gute

Qualität zum attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis.

Erstklassige, teils exklusiv

nur bei Vogt erhältliche Produkte

aus den unterschiedlichsten

Warengruppen, ausgesucht nach

Kaufgewohnheiten und Bedürfnissen.

Das TopLineVOGT ® Programm wird

sys tematisch erweitert.

Deutschland

und europäisches

Ausland.

Auslieferung

bundesweit

über eigene

Lkw-Flotte,

Spedition

und Paketdienste.

Fester wöchentlicher

Tourenservice mit

eigenem Lkw, taggenau;

auf Wunsch für Lagerware

24 Std. per

Spedition/Paketdienst.

Bestellannahme,

persönliche Kundenberatung

und Vor-

Ort-Schulung über

bundesweiten Außendienst

und Vertriebsinnendienst.

Geschäftsführung:

Mathias Meloh

Vertriebsleitung:

Michael Süsens

Einkaufsleitung:

Ralf Fleißner ppa.

HORST VOGT GmbH

Rudolf-Diesel-Straße 23

28876 Oyten

Tel. 04207 9168 - 0,

erreichbar 7.30 - 17.30 Uhr

(freitags: bis 16.30 Uhr)

Fax 04207 916850

info@vogtwelt.de

www.vogtwelt.de

12/2015 Küchenplaner 33


Küchenzubehör

Die „Newcomer“-

Programmbroschüre

kann über den

Naber Außendienst

angefordert oder

von der Website des Unternehmens

als Download auf

PC, Tablet und Smartphone

gespeichert werden.

Orientierung im LED-Dschungel

Das Angebot energieeffizienter

LED-Lichtlösungen ist

inzwischen schier unüberschaubar.

Für Orientierung

will Naber mit dem

„Newcomer“-Programm

sorgen. Hier werden

Küchenspezialisten

und Planer, die flächiges,

akzentuiertes

und

stufenlos steuerbares

Licht optimal

aufeinander

abstimmen müssen,

in allen Preis- und Design

grup pen fündig.

So bietet beispielsweise die „Six“ als Unterbodenleuchte

im Preiseinstiegssegment

attraktive Komfort-Features: mit edelstahlfarbigem

Gehäuse und blendfreier Flächenausleuchtung

ohne sichtbare LED-Punkte sowie

Einzelschalteroption.

„Lichtprofil“ verleiht Küchenmöbeln als

Stripe-Licht zusätzlich Kontur. Über das optionale LED-Fernbedienungsset

lassen sich Ambientefunktionen wie Helligkeit und Lichtfarbe stufenlos regeln.

Individuelle Raumlichtstimmung erfreut sich wachsender Beliebtheit

und lässt sich beim Modell „Lichtprofil“ noch komfortabler mit der Smart

Home-Lösung „LED Wifi Control”, der Farbwechsel-App für Smartphones

und Tablets, inszenieren.

Für konzentriertes Licht auf Arbeits- und Kochinsel steht die um 180°

schwenkbare, filigrane Langarm-Aufbauleuchte „Nose“. Als Farbwechsel-

LED mit Sensorschalter und Dimmer zählt sie lichttechnisch zu den Highlights

unter den Newcomern. www.naber.com

Um 180° schwenkbar: Langarm-Aufbauleuchte

„Nose“ (LED).

Für den Preiseinstieg: Flächen-LED-Leuchte „Six“ für

den Hängeschrank.

Fotos: Naber

„Lichtprofil“ gibt

dem Möbel Kontur.

lichtstark. Nur 4 mm Aufbauhöhe macht

die LED-Leuchte „Astrale“ zu einer besonders

eleganten Lösung für die Ausleuchtung

der Küchennische. Wobei die Lichtausbeute

mit 75 Lumen/Watt besonders hoch ist.

Sedia Küchentechnik bietet die LED-Unterbauleuchte

im Aluminiumgehäuse in

der Lichtfarbe Warmweiß 3000 K an. Eine

dimmbare Set-Ausführung gibt es auch.

www.sedia-kuechentechnik.de

Foto: Sedia Küchentechnik

34 Küchenplaner 12/2015


Breites Angebot

„Flächen-LED“, „Farbtemperatursteuerung“ und

„Dimmbarkeit“ sind auch bei Zubehörspezialist Vogt

die prägenden Aspekte des Leuchtenportfolios. Unter

anderem wurde aktuell die Eigenmarke „Top Line-

VOGT ® “ erweitert. Neu sind dabei die LED-Unterbauleuchten

„Pinto weiß“ und „Leon“ sowie die Ein-/

Aufbauleuchte „Ergo“. Dazu einige Details:

• Das Edelstahlmodell „Pinto“ ist nun mit weißer Flächen-LED

sowie mit weißem Korpus lieferbar. Die

Lichtfarbe beträgt 4000 K neutralweiß.

• Die rechteckige „Leon“ setzt auf einen warmweißen

Ton und ist in die Energieeffizienzklasse A+ eingestuft.

• Das runde Flächen-LED-Modell „Ergo“ aus Voll-Aluminium

gibt es als Einbau- oder Aufbauleuchte.

Alle drei Modelle sind bis hin zum 5er-Set lieferbar. Besonderen Wert legt das Unternehmen

bei seinem Angebot auf die Faktoren Qualität und Sortimentstiefe.

Farbtemperatur steuern

Gleich zwei interessante Modelle mit Farbtemperatursteuerung hat Vogt mit den LED-Unterbauleuchten

„Dynamic Slim-Pad F“ sowie der „Surface Emotion“ im Programm.

• Farbtemperatur und Helligkeit der

Unterbauleuchte „Dynamik Slim-

Pad F“ lassen sich über Smartphone

oder Tablet steuern. Nötig

ist dafür nur die kostenfrei erhältliche

Hera-App. Die rechteckige

Leuchte gibt es in Edelstahl-Optik

Aktuell neu erschienen sind zwei Nachheftsätze zum

aktuellen Verkaufshandbuch. Und das gegliedert in

Zubehörneuheiten und Dunstabzugshauben. Allein 15

neue LED-Leuchten werden ausführlich erklärt.

Fotos: Vogt

Zubehörgroßhändler Vogt hat Produkte

namhafter Leuchtenhersteller

ebenso im Programm wie Modelle

der Eigenmarke „TopLineVOGT ® “.

oder alternativ in Weiß. Die Lichtfarbe

ist regelbar von 2700 K bis

6500 K.

• Die Lichtfarbe der modern gestalteten

Flächen-LED-Leuchte „Surface

Emotion“ lässt sich über einen

Infrarot-Schalter/Dimmer im Bereich

von 2700 bis 6500 K regeln.

www.vogtwelt.de

Hat man Ihnen

auch erzählt, der

Baselift sei eine

Neuheit?

Quatsch!

Bei uns schon

lange erhältlich:

Baselift

licht nach Wunsch. In der anspruchsvollen

Küche ist eine moderne Lichtgestaltung gefragt

– mit Beleuchtungslösungen, die neben einer

herausragenden Energieeffizienz die Möglichkeit

bieten, die Helligkeit und Wärme des

Lichts dynamisch den jeweiligen Bedürfnissen

und Stimmungen anzupassen. Das Unternehmen

Hera präsentiert solche „Dynamic Versionen“

für unterschiedlichste Anwendungsmöglichkeiten.

Eine Version ist

die flache LED-Unterbauleuchte

„ Dynamic LED Slim-Pad F“.

Das Licht kann zwischen 2700K

(xw) und 5000K (cw) eingestellt

werden. Die Farbwiedergabe

gibt Hera mit Ra/CRI >85 an.

Die Leuchtkraft von 285 Lumen bei

5 W entspräche nahezu 30 W Halogen.

Der Abstrahlwinkel von 110° gewährleiste

eine optimale und flächige

Ausleuchtung. Die „Dynamic“-Leuchten

können per Funkfernbedienung geregelt werden

oder über die Hera-App auf dem Smartphone

oder Tablet. Für den Einsatz in Neubauten

mit Bus-System stehen DALI-Controller zur Verfügung.

Die Maße der elegant wirkenden Leuchte

lauten 180 mm x 70 mm x 11 mm (L x B x H).

Es gibt sie in Weiß und in Edelstahloptik.

www.hera-online.de

Fotos: Hera

Mit Technik von

Alle rGonomic ®

Produkte finden

Sie exklusiv auf

Systemlösung für Ihr Business

12/2015

rKüchentechnik ® Vertriebs GmbH & Co. KG

Ohler Weg 9a | D-58553 Halver | NRW

02351/7882-0 | info@rkuechentechnik.de


Küchenzubehör

„andano“ als Spüle. Wie schon die Becken

der Serie „Blanco Andano“ setzen auch die

neuen „Andano“-Spülen auf eine puristische

Formensprache. Charakteristische Merkmale

der Modelle „Andano XL 6 S-IF“ (Foto) und

„Andano XL 6 S-IF Compact“ sind die seitlich

integrierte Armaturenbank, eine mit dezenten

Rillen versehene Abtropffläche und

ein geräumiges XL-Becken. Mit ihrer ausgewogenen

Optik und praktischen Details richten

sich die Andano-Spülen an Kunden, die

auf geradliniges Design und durchdachte

Funktion Wert legen. Wobei abgestimmtes

Zubehör den funktionalen Charakter

wahrt. Eine Multifunktionsschale aus Edelstahl

ist im Lieferumfang enthalten. Optional

erhältlich ist ein Schneidbrett aus satiniertem

Sicherheitsglas in einem edlen

seidenmatten Nachtblau. Montieren lassen

sich die Spülen flächenbündig oder mit

flach aufliegendem IF-Rand. Insgesamt umfasst

die „Andano“-Familie nun 32 Modelle.

www.blanco-germany.com/de

Foto: Blanco

auch in flach. Drei neue Modelle der

„ Hydros“ – einem Klassiker unter den

hochwertigen Edelstahlspülen des Franke-Programms

– werden jetzt auch als

elegante „SlimTop“-Lösung angeboten.

www.franke.de

Foto: Schock

Foto: Franke

Wie natürliches Granit. „Zurück zur Natur“

heißt es immer häufiger in unseren Wohnund

Arbeitsräumen, Bädern und Küchen.

Materialien und Optiken wie Holz oder Stein

stehen hoch in der Gunst. Mit dem neuen Material

„CRISTADUR ® NATUR“ orientiert sich Hersteller

Schock an diesem Trend. Der Werkstoff

kommt gänzlich ohne künstliche Farbzusätze

aus und setzt stattdessen auf kristalline

Quarze aus dem Bayerischen Wald, der

Heimat des Spülenherstellers Schock. Zwei

Farbtöne sind erhältlich: Der dunkle Granitton

„Kaiserstein“ (Foto) und die gräuliche

Variante „Rockenstein“. Und das für ausgewählte

Modelle der Serien „ Signus“ und

„Greenwich“ sowie für die „Mono N-100“.

www.schock.de

36 Küchenplaner 12/2015


Foto: Schock

„extreme“ hart. Der Granit-Werkstoff

„Cristadur“ gilt als hart im Nehmen. Nun

legt Hersteller Schock eine weitere Schippe

drauf und präsentiert mit „Cristadur

Extreme“ eine weiter ausgefeilte Variante.

Der Name ist Programm: Extrem bedeutet

„das Äußerste“. Spülen aus diesem neuartigen

Werkstoff seien farblich noch brillanter,

der Abperleffekt noch intensiver

Doppelte „Genea“. Drei

parallele, sich zum Becken

hin öffnende und zum Spülenrand

hin auslaufende Rillen

auf der Abtropffläche sorgen

bei der Zweibeckenspüle

„Genea Double“ dafür, dass

abtropfendes Wasser kontinuierlich

direkt in das Becken

geleitet wird. So kann sich

kein Wasserfilm bilden, abgestellte

Gläser oder Geschirrteile

haben festen Stand. Die

beiden Becken sind mit je

34,5 x 42 cm Innenmaß von der Größe identisch. Abgestimmt sind sie passgenau auf die Abmessungen

von Gastronomiebehältern, zum Beispiel aus dem Dampfgarer. Die Feinsteinzeug-Spüle

von systemceram benötigt einen 90 cm breiten Unterschrank. Der Restausguss

ist in der Mitte der Hahnlochbank positioniert und verbirgt sich unter einer eleganten Edelstahlabdeckung.

Für die Installation von Armatur, Excenter und Spülmittelspender stehen

vorgeplante Bohrungen auf der Hahnlochbank bereit. www.systemceram.de

Mit dem „Dampfgarplus“. Dampfgaren gewinnt immer mehr Anhänger. Damit die Zubereitung

und das Anrichten der Speisen gleichermaßen einfach und schnell gelingen, hat

Blanco nun eine Silgranit-Spüle entwickelt, die passgenau mit Dampfgarzubehör kombiniert

werden kann. Zentraler Bestandteil der neuen „Zenar XL 6 S DampfgarPlus“ ist

das geräumige Spülbecken. Wichtiges funktionales Detail ist hier eine integrierte kleine

Stufe, die exakt auf die Gastronorm-Garbehälter

der führenden

Hersteller abgestimmt

wurde. Sie dient zum praktischen

Einhängen der GN-Garbehälter.

Selbst die meisten

XL-Garbehälter können sowohl

über dem Spülbecken als auch

auf der geräumigen Abtropffläche

bequem abgestellt werden.

Verschiedenes Zubehör wie

Schneidbretter und Behälter

stehen optional zu Verfügung.

www.blanco-germany.com/de

Foto: Blanco

und die Widerstandsfähigkeit noch ausgeprägter.

Dafür wird in den Boden der Spülen

eine Glasfasermatte eingearbeitet. Für

zusätzliche Stabilität sorgen kleinste organische

Fäden, die der Materialmischung

beigegeben werden. Diese Bauart minimiere

zudem das Risiko eines Transportbruchs

und ermögliche eine reduzierte, umweltfreundliche

Verpackung. www.schock.de

Foto: systemceram

Persönlich,

kompetent,

individuell...

unser Steckdosen-Display

für die Schublade

... und mit dem

gewissen Extra:

So sieht

Kunden-Support

bei uns aus!

IHR GROßHANDEL

FÜR KÜCHENZUBEHÖR

HORST VOGT GmbH

info@vogtwelt.de

www.vogtwelt.de

12/2015 Küchenplaner 37


Küchenzubehör

Klassiker modernisiert. Gutes noch besser

machen und dabei klassische Werte erhalten

– dieses „Kunststück“ ist Blanco bei der

Modernisierung der Silgranit-Spülenfamilie

„Classic Neo“ gelungen. Mit der Neuauflage

der seit über 20 Jahren sehr erfolgreichen

Spülenlinie wurde ein optischer und funktionaler

Facelift umgesetzt. Positioniert ist

die Spülenlinie im Premiumsegment. Es gibt

vier Ausführungen für die gängigsten Unterschrankgrößen.

Die Modellbezeichnungen

lauten „45 S“ (Foto), „5 S“, „6 S“ und „XL 6 S“.

Was alle Modelle eint, ist die Beckenanordnung

und die für die Classic typische Grundform:

allen voran das sogenannte Taillen-

Foto: Blanco

Design, das aus der mittig geschwungenen

Innenkontur von Armaturenbank und geradlinigem

Spülenrand resultiert. Neu ist hier

die Verlegung der Armaturenbank auf Randniveau,

was zur modernen Optik der Spüle

beiträgt. www.blanco-germany.com/de

Foto: Franke

Ein Hauch von Luxus. Zum 90. Firmenjubiläum im vergangenen Jahr

wagte sich Spülenhersteller Schock an eine ganz besondere Mixtur: Quarzkomposit

und Carbon. Das exklusive Ergebnis, die Spüle „Carbon N-100L“,

kam international so gut an, dass nun zwei weitere Carbon-Modelle das Angebot

ergänzen. „CAR N-100S“ für den 50er-Spülenunterschrank sowie „CAR

N-100“ für den 60er-Schrank. Es gibt sie für die klassische Auflage-Montage,

aber auch als Unterbau und für die flächenbündige Integration in die Arbeitsfläche.

Je nach Geschmack können die Kunden zwischen matter oder

glänzender Oberflächenvariante wählen. Der Vertrieb der exklusiven Modelle

erfolgt in Deutschland über ausgewählte Partnerstudios. www.schock.de

Matt. Zu den fünf Hochglanz-Optiken reihen sich bei

Franke nun zwei matte Keramikfarben – „Perlgrau“ und

„Anthrazit“ (Foto) – ein. Auch die neuen Oberflächen verfügen

über die bekannten „Fraceram“-Eigenschaften und

lassen sich besonders gut mit klassischen Holz- oder modernen

Beton-Optiken kombinieren. Für Designliebhaber

und Fans der puristischen Küchengestaltung gibt es die Keramik-Spüle

„Mythos“ nun auch in flächenbündiger Ausführung.

www.franke.de

Foto: Schock

Foto: systemceram

Noch breiter. Dem neuen Keramik-Modell

„Siro 100“ hat systemceram ein 10 cm

breiteres Becken spendiert – im Vergleich

zur weiterhin erhältlichen „Siro 90“. Dennoch

passt die reversible Spüle in einen

60 cm breiten Unterschrank. Eine leicht

geneigte und glatte Abtropffläche prägt

die ruhige Optik der „Siro“-Serie. Vorderer

und hinterer Spülenrand bilden eine

Schräge, die sich sanft zu Becken und Abtropffläche

neigt und zum Ende der Abtropffläche

ausläuft. Dank der seitlich positionierten

Armatur lässt sich auch die

Vor-Fenstermontage leicht realisieren.

www.systemceram.de

38 12/2015


In XXl. Wer gerne kocht,

weiß viel Platz an der Küchenspüle

zu schätzen. Große Becken

auch. Das neue XXL-Unterbaubecken

„Kubus“ aus

Fraceram nimmt diesen Trend

auf. Laut Hersteller Franke

eigne es sich für frei stehende

Kochinseln ebenso wie für

geräumige Landhausküchen.

www.franke.de

Für die ecke. Arbeitsfläche und Stauraum gilt es effektiv zu nutzen. Blanco präsentiert

speziell für die – manchmal verwaiste – Ecke den modernisierten Klassiker

„Delta II“ aus Silgranit „PuraDur“. Becken, Zusatzbecken und Abtropffläche

sind ergonomisch angeordnet. In dem zentralen, geräumigen Hauptbecken lassen

sich auch sperrige Utensilien wie Backbleche bequem abspülen. Die Eck-Spüle ist

für den 90 x 90 cm Unterschrank erhältlich. Und das auch in einer Ausführung für

den flächenbündigen Einbau. www.blanco-germany.com/de

Foto: Blanco

Foto: Franke

einzelbecken in Keramik. Neu im Blanco-

Sortiment ist ein Keramik-Einzelbecken für den

konventionellen Einbau von oben. „Palona 6“

heißt das 190 mm tiefe Modell. Konzipiert ist

es für den 60 cm breiten Unterschrank. Es verfügt

über einen markanten Beckenradius von

nur 12 mm. Der umlaufende, an der Armaturenbank

verbreiterte Rand akzentuiert die geradlinige

Formensprache. Zur Wahl stehen sieben Farben

von Kristallweiß über Magnolia bis Schwarz.

www.blanco-germany.com/de

Foto: Blanco

12/2015 Küchenplaner 39


Küchenzubehör

Winter: „Subway“-Becken in

„Midnight“.

Fotos: Villeroy & Boch

Sommer: Flächenbündige Küchenspüle „Timeline“ in „Sunrise“.

Frühling: Unterbaubecken Subway

in „Emerald“.

Herbst: Flächenbündig eingebautes

Becken „Subway“ in „Coral“.

Durch die Jahreszeiten. Folgt man den Trendforschern,

neigt sich die Zeit der eher neutralen,

sanften Farben im internationalen Interior-Design

dem Ende. Aktuell melden sich wieder kräftige,

ausdrucksvolle Töne – vor allem eingesetzt

als bewusste Akzente und Kontraste. In der Küche

beleben bevorzugt Ausstattungszubehör sowie

Accessoires die Raumgestaltung. Schließlich

lieben die meisten Küchenkäufer nach wie

vor Möbel in Weiß oder anderen hellen Farben.

Vor diesem Hintergrund hat Hersteller Villeroy

& Boch die Produkt- und Interior-Designerin

Gesa Hansen beauftragt, ein neues Farbkonzept

zu entwickeln – für die Keramikspülen der Serie

„Timeline“ und für die „Subway“-Einzelbecken.

Im Frühjahr 2015 wurden die beiden ersten

Farben vorgestellt: das warme Gelb

„ Sunrise“ und das tiefe Blau „Midnight“. Nun

folgten das ausdrucksstarke Grün „Emerald“

und das warme Rot „Coral“. Im neuen V&B-

Farbkonzept steht „Emerald“ für den Frühling,

„Sunrise“ für den Sommer, „Coral“ für

den Herbst und „Midnight“ für den Winter.

So lassen sich individuell und emotional geprägte

Einrichtungen gestalten. Die vier neuen

Farben ergänzen das bestehende Spektrum

von Villeroy & Boch aus harmonischen

Farbtönen im Beige- und Graubereich, aktuellen

Weißtönen und speziellen Dekoren.

www.villeroy-boch.com

Für jeden anspruch. Die Einhebel-Mischer

„Sopra“ aus dem Eigenmarkenprogramm

„TopLine-

VOGT ® “ gibt es verchromt oder in

Edelstahl-Finish und wahlweise

mit herausziehbarer Handbrause.

Alternativ ist die Version

mit herausziehbarem Auslauf

zusätzlich für Niederdruck lieferbar,

dann jedoch nur verchromt.

Für höhere Ansprüche

konzipiert ist das Modell „Sopra

3“ (Foto). Es verfügt über eine

herausziehbare und umstellbare

Handbrause sowie über

einen schwenkbaren

Federauslauf.

www.vogtwelt.de

Foto: Vogt

abgestimmt aufs Spülendesign. Eine interessante Konstruktion

kennzeichnet den Einhebelmischer „Move“ von systemceram.

Der obere Teil mit dem flexiblen Schlauch lässt sich mittels

eines Magnets leicht lösen und zum Spülgut hinbewegen. Der

Aktionsradius dieser Armatur vergrößert sich dadurch erheblich.

www.systemceram.de

40 Küchenplaner 12/2015


Frischekur für die Küche

Meeresimpression, sonnige Töne, farbenfrohe Motive oder realistische Fotodrucke:

Farbiges Glas setzt Akzente, sorgt für mehr Stimmung. Glasspezialist

Sprinz verarbeitet hochwertiges Sicherheitsglas auch zu Rückwänden und Arbeitsflächen

– und veredelt das Material mit brillanten Farbdrucken.

Immer häufiger schützt zum Beispiel hochwertiges Glas in der Küchennische vor

Spritzern. Ausschnitte für Steckdosen, Schalter oder Rollladengurte bzw. Eckausschnitte

werden direkt im Sprinz-Werk ausgeführt. Für eine schnelle Montage und

einfache Revision sorgt ein Magnetsystem mit geringer Aufbauhöhe. Das System

lässt die Luft zirkulieren und schützt vor Schimmel.

Rückwände und Arbeitsflächen

aus Einscheiben-Sicherheitsglas

verarbeitet das

Unternehmen fugenlos

auf einer Länge bis

zu 360 cm. Für den genauen

Einbau werden

individuelle Lösungen

auf Maß gefertigt

und mit Ausschnitten

oder Sonderverarbeitungen

versehen.

Wer Wert auf höchste

Hygiene legt, lässt

die georderte Glasoberfläche

zusätzlich

mit „SpriMedical ® “

veredeln. Die antibakterielle

Beschichtung

mit Metallatomen soll

99,9 % der am Glas haftenden

Bakterien abtöten.

Dieser Schutz

wird fest in das Einscheiben-Sicherheits-

glas eingebrannt.

www.sprinz.eu

Ausschnitte für Steck dosen

und Schalter werden von

Sprinz direkt im Werk ausgeführt.

Fotos: Studioraum / Sprinz

SELECTAkit ®

Abfallsammler

Bewegende Dynamik

flexibel im Einsatz

Cox ® Base 360 S/600-3 mit Cox Base-Board ®

Multifunktionales Set mit System

Profis wissen worauf es ankommt: auf

flexibel planbare Lösungen für Unterschränke

im 60er Standardmaß. Kombiniert

man z. B. das 42 Liter fassende

Sammler-/Trennsystem Cox ® Base 360/

600-3 mit dem Organisationsmodul

Cox ® Base-Board, dann zeigt sich

Raummaximierung von ihrer perfekten

Seite. Das Set mit Vollauszügen, Softeinzug

und Dämpfung läuft schwebeleicht

– gerne auch in Ihrem Studio als

Erfolgsmodell.

Hingucker mit Frischefaktor: Farbige Glas-Rückwände für die Küchennische.

Die Arbeitsfläche besteht ebenfalls aus dem strapazierfähigen Werkstoff.

12/2015

Naber GmbH

www.naber.com


Hausgeräte/Dunsthauben

Unsichtbar oder in voller Pracht

Als „Haube“ hat man sich in diesen Tagen zu entscheiden: Entweder man macht sich

möglichst unsichtbar – oder präsentiert sich in voller Pracht selbstbewusst über dem

Kochfeld. Kochfeldabzüge, Muldenlüftungen, Kochfeldsteuerungen, Lüfterbausteine

für Schrank und Decke und immer weitere Ideen für „schräge“ Designs prägen die

Neuheiten für 2016.

Foto: Falmec

Frei planbar. Mit dem Muldenlüfter

„ Piano“ (Foto oben) stellt Falmec einen

Dunstabzug vor, der mit eigenen oder

mit Kochfeldern anderer Einbaugerätehersteller

geplant werden kann. Ausgestattet

ist das Modell mit einem speziellen

Umluftfilter, der Gerüche und

Kondenswasser bindet. „ Carbon.Zeo“

heißt dieser Filter. Er ist neben dem

Einsatz im Küchensockel auch für Wand-

und Inselhauben, Deckenlüfter sowie

für den Flachlüfter lieferbar. „Carbon.

Zeo“ steht für die Kombination aus Aktivkohle

und Zeolith. Letzteres ist ein

Mineral mit hoher Mikroporosität. Es

wird vor allem verwendet wegen seiner

Fähigkeit, Wasserdampf sowie organische

Verbindungen zu absorbieren.

Grundsätzlich ausgestattet ist der

Muldenlüfter „Piano“ mit einer vierstufigen

TouchControl-Schaltung. Der

Motor ist schallgedämmt und die Luftleitklappen

sind verstellbar. Das verbessert

die Effektivität zusätzlich.

Abluft und Umluft sind ebenso zu realisieren

wie der externe Betrieb. Passend

zu dem Muldenlüfter bietet Falmec

auch Induktionskochfelder in

den Breiten 31, 59 und 78 cm an.

www.falmec.de

42 kücHenplaner 12/2015


Foto: Miele

Module im Set. Auch für Miele sind Muldenlüftungen

eine optisch interessante Alternative zur herkömmlichen

Dunstabzugshaube. Denn sie eignen sich zur

Montage in einer Küchenzeile ebenso wie zum Einbau

in eine Koch insel. Neu im Angebot sind vier vorkonfigurierte

Gerätesets aus Lüftungstechnik und bewährten

„CombiSet“-Modulen. Induktionselemente können mit

einer Grillfläche oder auch mit einem Wok kombiniert

werden. Zwei Kochmodule mit Strahlungsheizkörpern

gibt es auch. Das Lüftungselement ist dabei immer mittig

zwischen den Kochmodulen angeordnet. Ausgestattet

sind die Sets mit energieeffizienten „EcoMotoren“.

Schaltbar sind drei Leistungs- und eine Boosterstufe.

Da die Lüftungstechnik kompakt konstruiert ist, bleibt

im Unterschrank Platz für Schubkästen. Diese müssten

aber ggfs. in der Tiefe gekürzt werden. Lieferbar sind

die Gerätesets ab April 2016. www.miele.de

PRODUKTANKÜNDIGUNG:

Saubere Luft

2016 mit plasmanorm®

Foto: Gutmann

Sensor misst auch Feuchtigkeit. Die modulare Muldenlüftung

„Abajo“ bietet durch einen speziellen Multifunktionsfilter

einen hohen Fett- und Kondensabscheidegrad. Diesen

Produktnutzen transportiert das Gutmann-System schon

seit gut zwei Jahren. Neu ist aber die Einstufung in Energieeffizienzklasse

„A“. Möglich macht dies eine neue Motorengeneration.

Diese Motoren sind optional mit einer

Sensor-Technik ausgestattet, die den Fett- sowie den Feuchtigkeitsgehalt

der Wrasen misst und die Leistung des Abzugs

entsprechend reguliert. Realisiert werden kann das „Abajo“-

System mit Weiß- und Schwarzglas, Ton in Ton oder mit Edelstahl.

Ebenso können unterschiedliche Kochfeldtypen kombiniert

werden von Induktion über Teppanyaki bis zur Wokmulde.

www.gutmann-exklusiv.de

Innovation in der

heimischen Küche

• Hohe Montagefreundlichkeit

(Plug&Play)

• Ohne Wärmeverlust

im Winter

• Effektive Luftreinigung

bis zu 99%

• Kostengünstig

und energiesparend

www.plasmanorm.de

12/2015 küchenplaner 43


Hausgeräte/Dunsthauben

Mitten im

Geschehen

Als Prototyp wurde Novy „One“ bereits vorgestellt,

nun ist der Kochfeldabzug lieferbar.

Novy „One“ ist Induktionskochfeld und Dunstabzug in einem.

Foto: Novy

Nicky Hurrle (Foto links) ist seit wenigen Monaten neuer

Geschäftsführer der Novy Deutschland GmbH. Auf der

Fachmesse „area 30“ zählte der Kartentausch für ihn zum

Grundprogramm.

Foto: Biermann

Der Dunstabzug der „One“ ist mittig in das Induktionskochfeld

integriert. Er fährt aus, wenn ein Topf in einer der Kochzonen platziert

wird. „Dämpfe und Gerüche werden schnell, kraftvoll, leise und

sehr dezent abgesaugt“, betont der Hersteller. Denn der Dunstabzug

erzeuge hohe Luftgeschwindigkeiten am Rand des Kochgeschirrs.

Die Dünste werden über seitliche Lüftungsgitter durch die dahinter

liegenden Fettfilter ins Geräteinnere abgeführt und durch den Monoblock-Geruchsfilter

wieder zurück in die Küche geleitet. Der Monoblock-Filter

selbst ist in der laut Novy „leicht zugänglichen“ Umluftbox

im Unterschrank positioniert. Dunstabzug und Sockelbox sind

über einen flachen Kanal verbunden. Das Schrankinnere käme dadurch

nicht mit Feuchtigkeit in Berührung. Im Abluftbetrieb ist „One“

ebenso zu betreiben. Die Luft wird dann über einen Kanal abgeführt,

der sich in Höhe des Dunstabzugs, im Fußboden oder an der Schrankunterseite

befindet.

Bei seinen Induktionskochflächen setzt Novy auf neueste Technik.

Vier achteckige Kochzonen mit 3700 Watt Maximalleistung bieten

Flexibilität und vielfältige Funktionen. Kocht doch etwas über,

sammelt sich die Flüssigkeit in einem 400 ml fassenden Behälter.

www.novy-dunsthauben.de

Foto: Silverline

2 in 1. Mit „Flow-In“ bietet Silverline

ebenfalls ein kompaktes System

aus Kochfeld und integriertem Abzug. Es

lässt sich flächenbündig oder aufgesetzt

montieren. Der Abzug selbst wird flach

in das Kochfeld eingelassen. Es gibt ihn

wahlweise in Schwarz und Edelstahl. Die

Abdeckung lässt sich herausnehmen und

sorgt so für einen direkten Zugriff auf

den Edelstahl-Metallfilter und damit für

die einfache Reinigung sämtlicher Teile.

Das System misst 52 cm in der Tiefe und

ist damit auf die 60 cm Standardarbeitsfläche

zugeschnitten. Die 2-1-Lösung ist

als Premium Version mit einem energiesparenden

Sockelmotor von ebm-papst,

dem Weltmarktführer für Luft- und Antriebstechnik,

ausgestattet. Zusätzlich

ist eine Variante mit einem externen

Motor erhältlich. Möglich ist die Verwendung

im Abluft- und im Umluftmodus.

www.silverline24.de

Mit zwei Motoren. Nur wenige Monate nach der „Downair Mistral“

präsentierte homeier nun eine weitere Variante der Muldenlüftung:

die „Downair Mistral+“. Das System kann mit jedem gewünschten

Kochfeld herstellerübergreifend geplant werden und verfügt über

zwei getrennte Ansaugöffnungen, die seitlich neben dem Kochfeld

platziert sind. Neu ist, dass die beiden Lüftungsklappen sich jetzt getrennt

voneinander steuern lassen und über jeweils einen eigenen

EC-Lüfter-Motor verfügen. „Das sorgt für maximale Leistung mit einer

Querströmung von bis zu 8 m/s“, betont der Hersteller. Jede Ansaugöffnung

kann unabhängig voneinander in Betrieb gesetzt werden.

Egal ob auf einer, zwei oder auf vier oder mehr Kochfeldern gekocht

wird. Die Steuerung erfolgt über zwei Bedienfelder aus Echtglas. Diese

sollen sogar auf nasse Finger reagieren. Die beiden sparsamen EC-

Motoren verfügen über eine maximale Lüfterleistung von 875 m 3 /h.

Ener gieeffizienz und Fettabscheidegrad sind jeweils mit der Label-

Klassifizierung „A“ gekennzeichnet. Die optionale „EcoSwitch“-Funktion

ermöglicht den Wechsel zwischen den Betriebsarten Abluft und

Umluft auf Knopfdruck. www.homeier.com

Foto: homeier

44 kücHenplaner


„Sidedraft“ in zwei Versionen

Das Angebot an Muldenlüftungen bereichert refsta mit dem „Sidedraft“-Programm.

Es gibt zwei Varianten: „Sidedraft II“ und „Sidedraft III“.

Beim Muldenlüfter „Sidedraft II“ werden drei Bauteile kombiniert: 1. das

„Sidedraft“-Element aus Edelstahl, 2. eine Induktionskochfläche in 300 oder

380 mm Breite und 3. der Motor. Das Induktionskochfeld wird rechts und links

vom „Sidedraft-Element angebracht. Die Steuerung erfolgt über eine vierstufige

„TouchControl“-Bedienung. Als weitere Option steht eine Teppanyaki-

Stahloberfläche in 380 mm Breite zur Verfügung. Die maximale Luftleistung

liegt bei 850 m 3 /h, den Geräuschpegel gibt refsta mit maximal 60 dBA an. Die

Installation ist für Abluft und Umluft geeignet.

Fotos: refsta

„Sidedraft III“: Muldenlüfter im Großformat samt

Induktionskochfeld. Für die Steuerung gibt es eine

Fernbedienung.

„Sidedraft II“: Muldenlüfter in der Kombination

Teppanyaki-Kochfeld und Induktionskochfeld.

Für große Flächen

Das „Sidedraft III“-

Element präsentiert sich

noch großzügiger. Das

Element ist 1000 mm

breit und wird inklusive

Motor und Induktionskochfeld ausgeliefert. Die Luftleistung liegt bei maximal

1150 m 3 /h, der Geräuschpegel bei maximal 62 dBA. Ein 250 W starker Motor

entzieht dem Raum die Kochdünste. Die Steuerung der Kochfelder erfolgt

über eine Drei-Stufen-TouchControl-Regelung sowie eine Fernbedienung. Auch

„ Sidedraft III“ ist für Umluft und Abluft ausgelegt. www.refsta.de


Hausgeräte/Dunsthauben

Kochfeldabzug

„Aspira“.

Vogt stellt

Haubenprogramm

neu auf

Wand- und Inselhauben inklusive Kochfeldsteuerung

sowie Kochfeld-Abzug-Kombis mit platzsparendem

Einbau – das sind die neuen Schwerpunkte im

Haubenprogramm des Zubehörspezialisten Vogt.

Lieferant ist das italienische Unternehmen Airforce.

Die Tischhaube „Aspira“ ist eines der Highlights

dieser neuen Hauben-Generation. Vor allem überzeugt

der platzsparende Einbau im Unterschrank. Zudem genügt

für die Montage eine herkömmliche Arbeitsfläche

mit 60 cm Tiefe.

Das Modell „Aspira Octa“ gibt es im Sortiment mit

Flächeninduktion inklusive „Cooking Chef“. Bei dieser

Funktion lassen sich auf Knopfdruck die vier Kochzonen

auf definierte Temperaturwerte einstellen. Die

Bedienung der Dunstabzugshaube erfolgt über das

Kochfeld. Die Haube erfüllt laut Hersteller die Anforderungen

der Energieeffizienzklasse „A ++ “ ab 2016.

Haubensteuerung „Integra“

Eine weitere Komfortfunktion heißt „Integra“. Damit

wird es möglich, ausgewählte Wand- und Inselhauben

sowie Deckenlüfter mit den Induktionskochfeldern der

Serie „Volterra“ zu kombinieren und zentral zu steuern.

Die Bedienung der Hauben erfolgt über die in das

Kochfeld integrierte Steuerung. Unter anderem sind

die neuen Inselhauben „Luna“, „Conero“ und „Seppio“

so kombinierbar. Alle drei Modelle arbeiten im Umluftmodus.

Optional können sie auch per Fernbedienung

gesteuert werden. Die eingebauten LED-Leuchten ermöglichen

eine Energieeinsparung von mehr als 80 %

im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung.

Die Induktionskochfelder der Serie „Volterra“ fertigt

Vogt-Lieferant Airforce in eigener Produktion in

Fabriano. Erhältlich sind die Größen 59 x 52 cm und

78 x 52 cm. Ein Panoramakochfeld mit „TouchControl“-

Steuerung in den Maßen 90 x 40 cm steht ebenfalls zur

Verfügung. Die integrierte Haubensteuerung „Integra“

kann u. a. mit den Inselhauben „Luna“, „Conero“ und

„Seppio“, mit den neuen Deckenlüftern „Fascia“ und

„Staffolo“ sowie mit den Modellen „Umbro U“, „Umbro

A“, „Ellitto“, „Viterbo“ und „Aulia“ kombiniert werden.

www.vogtwelt.de

Deckenlüfter „Fascia“. Inselhaube „Luna“ in Schwarz. Deckenlüfter „Staffolo“.

Inselhaube „Conero“.

Inselhaube „Luna“ in Weiß.

Inselhaube „Seppio“.

Fotos: Vogt / Airforce


kochfeldsteuerung inklusive.

Mit moderner Optik sowie effizienten

und leisen Motoren wollen

die neuen kopffreien Dunstabzugshauben

der Serie „Street

2.0“ (Foto) punkten. Die flachen

Wandhauben sind laut Hersteller

AEG selbst bei maximaler Leistung

leiser als 52 dB(A). Das gilt

für die Modelle „X89474BV01“ und

„X89474WV01“. Möglich macht dies die Technologie „SilenceTech“. Als Zubehör erhältlich

ist der im Backofen regenerierbare Aktivkohlefilter „SupCharc“. Alle neuen Modelle sind

mit der „Hob2Hood“-Funktion ausgestattet. Der Infrarot-Empfänger befindet sich in der

Haube, der Infrarot-Sender ist in die „TouchControl“-Steuereinheit des Kochfeldes integriert.

www.aeg.de

Foto: AEG

Stufenlos liften.

Freie Sicht am Kochfeld

und optimale Erfassung

der Kochwrasen

– diese beiden

Vorteile verspricht

die Inselhaube „Lift-

Up Isola Premium“,

deren Haubenschirm

aus Glas stufenlos bis zu 10 cm verstellbar

ist. Zu einem besonderen Hingucker wird sie

mit einer Sonderlackierung des Innenkorpus.

Die ist gegen Mehrpreis möglich. Die

Haube selbst gibt es in den Varianten weiß

und schwarz. www.silverline24.de

Foto: Silverline

anschlusstechnik für Muldenlüftungen. Muldenlüftungen,

also in das Kochfeld integrierte

„Dunsthauben“ bzw. Absaugsysteme, welche die

Kochdünste nach unten ziehen, werden immer

beliebter. Zubehörspezialist Sagemüller & Rohrer

macht parallel darauf aufmerksam, dass diese

Einbauart Produkte für die sinnvolle Installation

benötigt. Insbesondere für die Luftführung im Sockel

kann eine spezielle Anschlusstechnik hilfreich

sein. „Wird beispielsweise ein herkömmlicher

Mauerkasten für den Abluftaustritt gewählt und

haben dessen Lamellen eine zu starke Neigung,

kann das bei Installationen nahe am Boden zum

Luftrückstau führen und somit die Absaugleis tung

beeinträchtigen“, erläutert Manfred Staubach,

Geschäftsführer von Sagemüller & Rohrer.

„Mauersocki“ für abluft

Mit dem „Mauersocki“ bietet Sagemüller &

Rohrer dafür eine Lösung an. Dabei handelt es sich

um einen Mauerkasten, der speziell für den Einsatz

in Bodennähe konstruiert wurde und dessen

Edelstahlfront die Luft ohne wesentliche Umlenkung

nach unten austreten lässt. Dabei bietet er

dennoch Schutz vor Witterungseinflüsse. Gleichzeitig

schütze dieses neue Doppelklappensystem

vor zu starker Abkühlung, betont der Anbieter,

und ein Schutz gegen eindringendes Ungeziefer

oder Mäuse sei ebenfalls integriert.

„Möbelsocki“ für Umluft

Problematisch kann es auch werden, wenn die

Muldenlüftungen und Kochfeldabzüge im Umluftbetrieb

arbeiten und die Abluft ohne gezielte

Luftführung in den Sockelbereich geblasen wird.

Mit dem „Möbelsocki“ hat Sagemüller & Rohrer

ebenfalls eine Lösung parat. Dieses Bauteil misst

nur 96 mm in der Höhe und lässt sich damit in

herkömmliche Möbelsockel mit 10 cm Höhe integrieren.

www.sagero.de

Der „Mauersocki“ für den

Abluft betrieb.

Der „Möbelsocki“ für den

Umluftbetrieb.

Fotos: Sagemüller & Rohrer

Kopffreihaube Glassline:

Schwungvolle Eleganz.

Edles Design gepaart mit fortschrittlichster Technik: Die abgerundete

Dekorglasfläche ist das Highlight in jeder Küche. Die Bedienung reagiert

auf feinste Berührung. Die berbel BackFlow-Technologie sorgt für eine

unübertroffene Leistung in der Wrasen-Erfassung. Ein Funktionswunder,

ausgestattet mit dem einzigartigen, patentierten berbel Prinzip:

Maximale Effizienz – ohne Fettfilter.

ENERGIE

A


Hausgeräte/Dunsthauben

Foto: Miele

Wie ein Diamant. Die Einrichtung der Küche sollte bestenfalls schön

und funktional sein. Ein leistungsstarker Hingucker ist die „Prisma“

von falmec. Nicht umsonst wurde die in ihrer Optik durch einen Diamanten

inspirierte Wandhaube mit dem „Good Design Award 2014“

ausgezeichnet. Neben der integrierten LED-Kochfeldbeleuchtung erweckt

eine LED-Ambientebeleuchtung den Eindruck, sie würde regelrecht

vor der Wand schweben. Neben der herkömmlichen Randabsaugung

verfügt die „Prisma“ über eine zweite Absaugung unter dem

Gerät. Die maximale Lüfterleistung beträgt 800 m 3 /h. Erhältlich sind

zwei Breiten. www.falmec.de

Foto: Falmec

Für Wand und Decke. Ein besonderes Merkmal der 90 Zentimeter

breiten Deckengebläse von Miele ist ihre geringe Tiefe

von 50 Zentimetern. Damit kann die Lüftungstechnik nicht

nur wie bisher üblich über der Kochinsel, sondern auch in eine

Wandverkleidung über dem Kochfeld eingebaut werden. Erhältlich

sind die „A + “-Module in den Ausführungen Brillantweiß

und Edelstahl. Zum geringen Energieverbrauch tragen

maßgeblich ein Eco-Motor (Gleichstromgebläse) und vier

langlebige, flächenbündig eingebaute LED-Strahler bei. In der

häufig verwendeten Leistungsstufe 3 beträgt die Geräuschemission

lediglich 57 dB (Schallleistung dB(A) re1pW). Ab Werk

stattet Miele die Deckengebläse mit der Automatikfunktion

„Con@ctivity 2.0“ aus. www.miele.de

Foto: Bosch Hausgeräte

auch ein Designstatement.

Flach und

elegant „schwebt“ der

freihängende Deckenlüfter

von Bosch gewissermaßen

über den

Dingen und gibt von

oben ein zurückhaltendes,

aber gleichzeitig

klares Statement ab

– entweder als Edelstahlhaube

oder als

elegante Glas-Variante

(Foto) im Design der

„Serie 8“ Back öfen und

Kochfelder. Der bürstenlose

Motor garantiert

Laufruhe, das

Lichtdesign eine angenehme

Atmosphäre.

Die maximale Lüfterleistung

gibt Bosch

mit 850 m 3 /h an, die

Quote der Gruchseliminierung

liege bei

mehr als 90 Prozent.

www.bosch-home.de

nahezu unsichtbar. Ihren angestammten Platz hat die

Flachschirmhaube im iQ700-Design im Oberschrank über

dem Kochfeld. Beim Kochen wird sie nach vorne ausgezogen

und aktiviert: Das Display mit blauer und weißer

Leuchtanzeige sowie die „touchSlider“-Bedienung erwachen

zum Leben. Ein leichter Druck auf die Front und die

Haube tritt den Rückzug an. Ein „softClose“-Mechanismus,

wie man ihn von hochwertigen Schubladen kennt, bremst

die Bewegung sanft ab. Wird die Haube mittels optional

erhältlichen Absenkrahmens montiert, fügt sie sich laut

Hersteller Siemens sogar nahezu unsichtbar in die Optik der

Küche ein. Die maximale Lüfterleistung beträgt 940 m 3 /h.

Zur Ausstattung gehört auch das Automatikprogramm „A“

zur Anpassung der Leistungsstufe an die beim Kochen entstehende

Dampfmenge. www.siemens-home.de

Foto: Siemens

48 kücHenplaner 12/2015


„Skyline“ in neuen Breiten

Vier Jahre nach der Markteinführung

der mehrfach preisgekrönten Modelle

„Skyline“ und „Skyline Edge“ hat berbel

nun die neue Generation der Deckenlifthaube

präsentiert.

Die ersten Varianten in den Breiten

95 cm und 115 cm zeigte der Hersteller bereits

Anfang 2015 auf der LivingKitchen

in Köln, nun folgten zwei weitere Breiten.

Die „Skyline Edge“ ist ab sofort auch in

einer 135er- und ab 2016 in 180er-Breite

erhältlich. Damit reagiert berbel auf die

gestiegenen Ansprüche im gehobenen Küchensegment.

„Die Küchen werden größer

und die Kochzonen breiter. Eine Haube in

Standardbreite reicht da nicht mehr aus.“,

heißt es aus Rheine. Auch die Neuen der

Skyline-Familie lassen sich per Knopfdruck

auf die gewünschte Arbeitshöhe

fah ren, um so optimal alle Dunstwrasen

zu erfassen. Die Höhenverstellbarkeit

wurde auf bis zu 1200 mm erweitert. Neu

ist auch die „Teach“-Funktion. Damit

stoppt die Haube automatisch auf einen

vorab definierten Abstand zum Kochfeld.

Mit „JetStream“ und „ecoSwitch“

Technisch neu ist zudem, dass die Deckenlifthaube

nun in Kombination mit

der von berbel zum Patent angemeldeten

„JetStream“-Technologie mit „EcoSwitch“-

Funktion erhältlich ist. „EcoSwitch“

„Skyline“ lässt sich per Knopfdruck auf die gewünschte Arbeitshöhe fahren.

Fotos: berbel

Die „JetStream“-Technologie erzeugt eine

kompakte Luftsäule.

verbindet die Vorteile von Umluft und

Abluftbetrieb, und bei der „JetStream“-

Technologie werden Feuchtigkeit und

der bei intensivem Anbraten entstehende

Rauch ganz ohne störende Rohre und

mit verdoppelter Saugleistung über den

Deckenschacht nach außen transportiert.

Die schwebende Eleganz der Skyline Haube

bleibt dabei erhalten.

In der Umluftvariante kann die Skyline

auch mit dem TÜV-zertifizierten Umluftfilter

„permalyt ® “ kombiniert werden. Dieser

selbstregenerierende Filter reduziert Gerüche

dauerhaft ohne Aktivkohletausch.

Alle Funktionen lassen sich bei den

neuen „Skyline“-Modellen künftig auch

mit dem Smartphone steuern. Dafür hat

berbel eine eigene „RemoteApp“ entwickelt.

www.berbel.de

One. Doppelt Attraktiv.

Mit One setzt Novy neue Maßstäbe für die intelligente

Küchenentlüftung. Die Kombination von

Dunstabzug und Kochfeld verbindet hohe

Abzugsleistung und ein edles, stilsicheres

Design in nur einem Gerät. One verwandelt

Ihre Küche in hochwertigen Lebensraum für

ungestörte gesellige Stunden und erstklassige

Mahlzeiten.

www.novyone.de


Hausgeräte/Dunsthauben

Mit dreigeteilter Glasfront

„Imagine Pro“ und „Infinity Pro“ heißen zwei neue Modelle

von Franke für das Premium-Segment. Beide Geräte sind

90 cm breit, arbeiten mit Randabsaugung und setzen auf

ein geradliniges Design. Die Verarbeitung folgt höchsten

Ansprüchen.

Zum Hingucker wird die „Imagine Pro“ durch ihre dreigeteilten Glasfronten,

die es wahlweise in klassisch-glänzendem Schwarz oder in Edelstahl-Optik gibt.

Bei der „Edelstahl“-Variante wird das Glas rückseitig bedruckt. Die markant

wirkende „Infinity Pro“ ist zusätzlich mit matt-schwarzem Glas-Paneel oder in

Edelstahl erhältlich. Beide Hauben sind mit einem besonders geräuscharmen

Qualitätsmotor von ebm-papst ausgestattet. Auf diese Technik gibt es fünf Jahre

Garantie. Die Lüfterleistung beträgt maximal 760 m³/h („Imagine Pro“) bzw.

890 m³/h („Infinity Pro“). Dabei arbeiten beide Modelle ausgesprochen ressourcenschonend

– belegt durch das Energie-Label „A + “. Die LED-Beleuchtung fördert

dies zusätzlich. Beide Dunstabzugshauben sind für den Um- und Abluftbetrieb

geeignet.

Die „Mythos Plus“ zeigt sich modern puristisch:

Die Touch-Bedienelemente der „A + “-Haube sind

im ausgeschalteten Zustand unsichtbar hinter der

schwarzen oder weißen Glasfront.

Montage ohne abluftschacht

Ebenfalls neu bei Franke sind die technisch ähnlich ausgestatteten Modelle

„Mythos“ und „Mythos Plus“. Dank eines drehbaren ebm-Motors kann bei

der Montage auf einen Abluftschacht verzichtet werden. „Durch die horizontale

Entlüftung direkt durch die Wand bringen die Hauben deutlich mehr Leistung

als bei der Standardverrohrung“, betont das Unternehmen. Mit je drei Leistungs-

und einer Intensivstufe erreichen sie eine maximale Lüfterleistung von

700 m³/h bzw. 810 m³/h. Der neu entwickelte Easy-Handling-Aktivkohlefilter der

„Mythos“-Hauben lässt sich per „Plug & Play“ austauschen.

Dezent-eleganter look

Rein optisch setzt die Mythos-Reihe auf einen dezent-eleganten Look, realisiert

mit puristischen Glasfronten und reduzierten Eckradien. Als Eyecatcher

erweist sich der „Ghost-Modus“ der 90 cm breiten „Mythos Plus“: Die Touch-

Steuerelemente der „A + “-Haube sind in das wahlweise schwarze oder weiße Glas

integriert und werden im ausgeschalteten Zustand unsichtbar. Für noch mehr

Flexibilität bei der Küchengestaltung ist die Mythos zusätzlich in Perl- und

Schiefergrau sowie in den Breiten 60 und 80 cm erhältlich. www.franke.de

Fotos: Franke

Ein flexibles Multitalent: Die Kopffreihaube

„ Mythos“ ist in drei Breiten und vier Farben erhältlich.

Die LED-Spots befinden sich an der Haubenunterseite.

Die „A + “-Hauben „Imagine Pro“ (Bild) und Infinity Pro sind mit

einem leistungsstarken ebm-papst-Motor sowie einem regenerierbaren

Premium-Edelfilter ausgestattet. Charakteristisch ist

die dreigeteilte Glasfront oberhalb der dimmbaren LED-Leiste.

Mit 8 Lüftungsstufen und einer Intensivstufe erreicht die „Infinity

Pro“ eine maximale Lüfterleistung von 890 m³/h.

50 kücHenplaner 12/2015


Vom TüV zertifiziert.

Mit der Einführung

von „permalyt

® “ im Jahr 2014

hat die berbel Ablufttechnik

GmbH

einmal mehr einen

technischen Maßstab

gesetzt. Der Umluftfilter

regeneriert sich

selbst und „garantiert“

so einen wartungsfreien

Betrieb

der Dunstabzugshaube.

Für die

Lebensdauer

und die Filterwirkung

erhielt der Umluftfilter jetzt das Zertifikat vom TÜV Rheinland.

Dieses Zertifikat garantiert dem Umluftfilter „eine

durchschnittliche Geruchsbindung von über 90 % über die

gesamte Lebensdauer“, wie es in einer Mitteilung heißt.

Das Zertifikat basiert auf der allgemeingültigen Europanorm

EN 61591:1997 + A1:2006. Diese Norm definiert ein Verfahren

zur Einschätzung der Wirksamkeit von Geruchsfiltern

von Umluft-Dunstabzugshauben. Das Zertifikat

kann auf der Online-Datenbank des TÜV Rheinland unter

www.certipedia.de eingesehen werden. www.berbel.de

Fotos: berbel

erfolgreich getüftelt. Gemeldet hatten wir es schon in Kurzform, aber

hier noch mal ausführlich: Die Naber „Thermobox“ wurde mit dem BMK-

Innovationspreis 2015 ausgezeichnet. „Das gibt uns viel Rückenwind für

das kurz vor der Serienfertigung stehende Abluftelement“, kommentierte

Marketingleiter Jürgen Heilen den Preis. Auf dem Messestand auf

der „area 30“ konnten die ersten „Thermobox“-Produktionsmodelle bereits

in die Hand genommen und ihre Technik von allen Seiten begutachtet

werden. Zusätzlich wurden die wesentlichen lüftungstechnischen

Funktionen und Leistungswerte über eine Großbildanimation anschaulich

und informativ vermittelt. Ausgestattet ist das Bauteil mit einem

Dreifach-Wärmerückhaltesystem. Damit schließt „Thermobox“ als integriertes

Mauerkasten-Bauteil die Wärmebrücke bei der Installation eines

Küchenabluftsystems. Dadurch wird bei Nichtbetrieb der Dunstabzugshaube

warme Luft von innen und kalte Luft von außen ausgebremst.

Mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten von 2,2 W/(m 2 K) – dem sogenannten

U-Wert; = Watt pro Quadratmeter und Kelvin – erreiche die

„Thermobox“ laut Naber eine mit isolierverglasten Fenstern vergleichbare

Dämmwirkung. www.naber.com

Foto: Biermann

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Küchenverbände

Über Küche reden

Von Dirk Biermann

Dass „die“ Küche seit vielen Jahren ein Trendthema in Deutschland ist, liegt vor

allem an den Medien. Weil diese so gerne übers Einrichten, Kochen und Genießen

berichten. AMK und VDM unterstützen das seit mehreren Jahren sehr erfolgreich –

und mit Konzept. Geführte Info-Touren für wichtige Journalisten gehören dazu.

Süddeutsche, FAZ, Die Welt – Das sind Zeitungsnamen,

die für Tradition, Kompetenz und vor allem Auflage

stehen. Dass sich Redakteure dieser renommierten

Publikationen nach Kirchlengern, Gütersloh oder Sürenheide

verirren, dürfte eher die Ausnahme sein. Außer

sie werden eingeladen und mit profunden Inhalten

überzeugt, dass der Weg lohnt.

Alle zwei Jahre erreicht so eine Einladung der deutschen

Küchenindustrie die maßgebenden Redaktionen

in Deutschland. Absender sind der Verband der

Deutschen Möbelindustrie (VDM) und die Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche (AMK). Vor zwei Jahren

ging es zu Schüller, Lechner, Electrolux und den

Testlabors des TÜV Rheinland. Die Route der jüngsten

Info-Tour schlängelte sich durchs ostwestfälische Hügelland

mit den Stationen Hettich, Miele und nobilia.

Mit dabei waren neben den genannten überregionalen

Blättern Vertreter der Publikums-, Fach- und Wirtschaftspresse

sowie Mitarbeiter von Regional- und Lokalzeitungen.

Zwei Tage lang lautete die Devise „Über Küche reden“.

Das wurde hemmungslos genutzt. Und zwar

aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Wirtschaftsredakteure

der FAZ oder der Süddeutschen

im Haus zu haben, ist sicher nicht alltäglich und

man möchte sich als Unternehmen im allerbesten

Licht darstellen, doch die Vertreter der heimischen

Zeitungen sind für Unternehmen der Küchenmöbelbranche

ähnlich wichtig – wenngleich anders. Denn

in Zeiten des latent drohenden bzw. bereits vorhandenen

Fachkräftemangels sind Veröffentlichungen

in der lokalen Presse ein wichtiger Baustein, um

von Arbeitnehmern als geeigneter Arbeitgeber

überhaupt wahrgenommen zu werden. Die Wohnzeitschriften

und natürlich die Fachpresse haben

selbstredend ebenfalls ihren speziellen Blick auf die

Inhalte. Für den KÜCHENPLANER interessant: Neuigkeiten

und Entwicklungen, die bei den Besuchen

in turbulenten Messezeiten schnell mal in die zweite

Reihe rutschen.

Dr. Oliver Streit

(Foto links),

nobilia-Geschäftsführung

Marketing

und Vertrieb sowie

AMK-Vorstandssprecher,

spricht, Redakteur

Carsten Dierig

von der Tageszeitung

„Die

Welt“ hört aufmerksam

zu und

schreibt.

Fotos: Biermann

52 Küchenplaner 12/2015


Strategie: Offenheit

Ein Besuch bei nobilia beeindruckt allein durch

die schiere Größe der Produktion. Ebenso durch den

erheblichen Automatisierungsgrad mit bis zu 150 Meter

langen Fertigungsstraßen und modernster Robotertechnik,

die selbst die Automobilindustrie respektvoll

nach Ostwestfalen blicken lässt. Wobei die Verantwortlichen

um Dr. Oliver Streit, Geschäftsführung Marketing

und Vertrieb, sehr viel dafür tun, dass den Pressevertretern

der Besuch im Werk I in Verl-Sürenheide

zusätzlich in nachhaltiger Erinnerung bleibt und genügend

Stoff für inhaltsreiche Veröffentlichungen bietet.

Ihre Strategie: Offenheit. Während des Betriebsrundgangs

mit Martin Henkenjohann, Betriebsleiter Technik,

bleibt kaum eine Frage unbeantwortet, es darf

fotografiert und dokumentiert werden. So viel Verständnis

für den Beruf des Journalisten kommt gut

an und die Kugelschreiber eilen im Stenografie-Tempo

über die Notizblöcke.

Aktuell macht nobilia rund 1 Mrd. Euro Umsatz im

Jahr. Das Unternehmen ist Küchenmöbel-Marktführer

in Deutschland und als Einzelhersteller auch in Europa

und verfügt über zwei Werke im westfälischen Verl.

In den Ortsteilen Sürenheide und Kaunitz. Das besuchte

Werk I in Sürenheide erstreckt sich über eine

Fläche von 110 000 Quadratmetern. Die Gebäude sind

restlos bestückt mit Fertigungsanlagen beispielsweise

zur Produktion von Schubkästen, der Bekantung von

Möbelfronten sowie zur Konfektionierung von Arbeitsplatten.

Bis zur fertigen Küche wird alles selbst produziert.

Besser gesagt: die Zulieferteile werden bearbeitet,

konfektioniert und die Schränke montiert. Nur

lackiert wird nicht selbst.

Der Auslastungsgrad im Werk Sürenheide:

100 % in zwei Schichten. Eine dritte

Schicht fungiert als eine Art Puffer.

Denn gefertigt wird bei nobilia

nicht nach Stückzahlen, sondern

nach Zeiteinheiten.

Hakt es an einer Stelle,

sind nachgelagerte

Schritte

davon unmittelbar

betroffen und die Nachtschicht muss Versäumtes nachholen.

Doch zumeist scheint es wie am Schnürchen

zu laufen. Das Unternehmen arbeitet auftragsbezogen

und verzichtet auf einen „Fertigwaren-Puffer“. Vom

Auftragseingang bis zur Auslieferung an den Handelskunden

vergehen in der Regel rund zwei Wochen, in

Ferienzeiten etwas mehr.

alle 10 Minuten ein lkw

Alle 10 Minuten verlässt ein Lkw das Betriebsgelände

in Sürenheide – mit 18 Küchen an Bord. Das sind

180 Schränke. Wohlgemerkt: alle 10 Minuten. Täglich

werden so 90 Lkws mit 1620 Küchen auf die Reise geschickt.

Zu Zielen in ganz Deutschland und ins europäische

Ausland.

Insgesamt produziert das Unternehmen an beiden

Standorten sogar 2.850 Küchen am Tag. Das sind im

Jahr rund 600000 Küchen mit fast sechs Millionen

Schränken und 1,5 Millionen Arbeitsplatten.

Da die Teilekomplexität von

Jahr zu Jahr steigt, wird aktuell in

ein neues Logistikzentrum investiert.

Rund die Hälfte aller

nobilia-Küchen wird

mit einem oder mehreren

Elektrogeräten

ausgeliefert.

B e -

12/2015 Küchenplaner 53


Links:

Mit Leim und – in

diesem Fall – Laser:

Frontenbekantung

im Sekundentakt.

Rechts:

Die Hälfte aller

nobilia-Küchen

wird mit einem

oder mehreren

E-Geräten ausgeliefert.

In

Deutschland verkauft

das Unternehmen

aktuell

rund 300 000

Küchen.

Die Dekore der

Saison: Weiß,

Grau und eine

Spur Holz.

vorzugt gilt das für Deutschland, denn bei den europäischen

Nachbarn mag man sich an die Idee der „Blockverrechnung“

nach wie vor nicht so recht gewöhnen.

In Deutschland verkauft nobilia rund 300 000 Küchen

im Jahr. Nach Saturn/Media Markt gilt der Küchenmöbelhersteller

inzwischen als zweitgrößter Händler von

Hausgeräten in Deutschland.

platz reicht bis 2018

Während das Werk in Sürenheide voll ausgelastet ist,

besteht in Kaunitz noch Luft. Die erst vor einigen Jahren

neu errichteten Gebäude auf einer Fläche von 120 000

Quadratmetern sind auf Wachstum ausgelegt, wobei

die Fertigungsanlagen je noch Bedarf angeschafft und

installiert werden. Im Endausbau könnte nobilia insgesamt

3400 Küchen am Tag produzieren (ca. 720 000

Stück im Jahr). Also noch mal 20 % mehr als heute. Spätestens

2018 sollen diese Kapazitätsgrenzen erreicht

sein. So lautet die Prognose der Geschäftsleitung.

produktion im ausland

Für weiteres Wachstum über die prognostizierte

Marke in 2018 hinaus arbeitet das Unternehmen an

zwei Strategien. 1. Erweiterung des Standortes Verl-

Kaunitz. Dafür soll ein angrenzendes Grundstück gekauft

werden, das derzeit als Mais-Acker genutzt wird.

Die Verhandlungen laufen. 2. Aufbau einer Produktion

im Ausland. Laut Dr. Oliver Streit diskutiere man

das Thema intensiv. Angesichts der Logistikkosten

lohne der Aufbau einer separaten Produktion in Märkten,

die weiter entfernt von Verl sind als 1500 Kilometer.

Doch jede Weltregion habe ihre Tücken, erläutert

der Vertriebsexperte Dr. Streit. In China nehme man

es mit dem geistigen Eigentum nicht immer so genau,

in Russland seien die politischen Verhältnisse instabil,

in Südamerika floriere die Korruption und in

den USA denke man Küche in anderen Größen als gewohnt.

„Wir diskutieren das Thema Auslandsproduktion,

eine Lösung haben wir derzeit aber noch nicht“,

54 Küchenplaner 12/2015


stellt Dr. Streit klar. Wenn nobilia weiter wachsen will, und das

ist das erklärte Ziel, wird es jedoch Zeit. Bis zur Vollauslastung

2018 sind es schließlich nur noch zwei Jahre. Und dass bis dahin

die Kapazitätsgrenze erreicht ist, daran zweifelt eigentlich

niemand. Schon gar nicht bei nobilia.

www.nobilia.de

Hettich: 50 % mit Küchen

Rund eine Autostunde von Verl entfernt in Kirchlengern ist einer

der wichtigen Zulieferer von nobilia ansässig: der Metallverarbeiter

und Beschlägespezialist Hettich. Das Unternehmen liefert Beschläge,

Auszugs- und Organisationssysteme im großen Stil an den

Küchenmöbelhersteller – insbesondere das nach Plattformgesichtspunkten

konzipierte Auszugsystem „ ArciTec“.

Dafür wurde zuletzt umfangreich in eine moderne

Produktion investiert. Neben nobilia als größtem

Küchen kunden mit etwa 50 % Umsatzanteil (bezogen

auf den Umsatz, den das Unternehmen mit Küchenmöbelherstellern

erwirtschaftet) arbeitet Hettich

auch mit Nolte Küchen, Pronorm, Brigitte und anderen

zusammen. Rund die Hälfte des aktuellen

Umsatzes von 842 Mio. Euro wird im Geschäftsfeld

Küche erwirtschaftet. Darüber hinaus entwickelt

und produziert das Unternehmen Lösungen für

fast jeden Lebensbereich. Im Hettich Forum am

Firmensitz in Kirchlengern wurde dazu exemplarisch

ein praxisorientierter Rundgang durch die

Lebens- und Arbeitswelten, die Hettich mit Produkten

bestückt, inszeniert. Von der Garderobe

in der Diele angefangen über Bad, Esszimmer

und Küche bis ins Schlafzimmer. Ein weiteres

traditionell starkes Geschäftsfeld ist das Büro.

In all diesen Bereichen will sich Hettich einerseits

als Lieferant von Beschlägen und Auszugtechnik

empfehlen, andererseits aber auch

als Problemlöser beispielsweise bei der Entwicklung

immer neuer Stauraum- und Ordnungssysteme.

„Es gibt zu wenig Organisationssysteme

für Kleinkram“, erläutert

Dr. Andreas Hettich, Vorsitzender der Geschäftsleitung,

bespielhaft. Dies habe die

Marktforschung des Unternehmens aufgezeigt.

Und das in allen Einrichtungsbereichen.

„Wir müssen den Billiganbietern

stets einen Schritt voraus sein“, sagt

Dr. Andreas Hettich, Vorsitzender

der Hettich-Geschäftsleitung.

Komfort fürs Kühlgerät

Ein stark wachsendes Geschäftsfeld ist

die Ausstattung von Hausgeräten mit Beschlägen

und Auszügen – inklusive aller Komfortaspekte,

die von der Möbel-Ausstattung bekannt

sind. Für Kühlgeräte gibt es je nach Gerätetyp gleich mehrere

unterschiedliche Beschlaglösungen. Dazu zählt zum

Beispiel das Auszugsystem „Quadro Compact“ für Frischhalte-

und Gefrierfächer. Das Auszugsystem ist als Baukasten

konzipiert, womit sich ein Upgrade unterschiedlicher

Kühlschrankserien einfach realisieren lässt. Das

Produktprogramm umfasst die Gewichtsklassen 20, 40 und

80 kg. Ebenfalls im Angebot sind spezielle Kühlgeräte-Scharniere

(auch für sehr schwere Türen) sowie Weitwinkelscharniere

mit Anschlagdämpfung in beide Schwenkrichtungen.

Hinzu kommt die elektromechanische Öffnungsunterstützung

12/2015


Küchenverbände

Eine der aktuellen

Hettich-

Innovationen:

Schwenkbeschlag

„ComfortSwing“

für Geschirrspüler.

Gerätehersteller

Electrolux

wird diese

Komfortlösung

demnächst exklusiv

einsetzen.

Marktstart

könnte 2017 sein.

„ Easys“, mit der ein griffloses Küchendesign auch bei

Einbau-Kühlgeräten realisiert werden kann. „Easys“

reagiert auf Druck auf die Front und öffnet die Tür einen

Spalt, sodass sie per Hand komplett geöffnet werden

kann. Steht die Tür zu lange offen, schließt das

System sie automatisch. Vollauszüge von Hettich kommen

zudem bei Back öfen vieler namhafter Hausgerätehersteller

zum Einsatz.

Geschirrkorb schwenken

„Innovationen.“ So lautet die Antwort des Unternehmens

auf die nicht zu verhindernde Nachahmung von

Produkten durch Billiganbieter. „Wir müssen unsere

Produkte immer besser machen und vorne weg gehen“,

sagt Dr. Andreas Hettich dazu. Ein gutes Beispiel, wie

das Unternehmen diesen Vorsatz in die Praxis umsetzt,

nennt sich „ComfortSwing“ und wird demnächst exklusiv

in Geschirrspülern von Electrolux zum Einsatz

kommen. Mit diesem Schwenkbeschlag lässt sich der

untere Korb elegant auf bequeme Griffhöhe heben. Die

Markteinführung wird voraussichtlich Ende 2017 sein.

Der Höhenverstellbarkeit von Küchenmöbeln insgesamt

steht Hettich indes weiter skeptisch gegenüber.

Laut Dr. Hettich wird es auf absehbare Zeit dazu kein

eigenes Angebot geben. Auch wenn die technische

Kompetenz dafür im Unternehmen vorhanden ist. In

der Büroausstattung zählt die Höhenverstellung von

Schreibtischen zum Grundangebot, und jüngst wurde

auch ein entsprechend gestalteter Ess-Tisch damit bestückt.

Dieser wird ebenfalls im Ausstellungsbereich

des Hettich Forum gezeigt. Die Antriebsmechanik fertigt

Hettich übrigens selbst – in einem eigenen Werk

in Spanien.

Klarheit besteht nach wie vor auch beim Thema

„Ausstattung von Küchenoberschränken“. „Hier halten

wir die Klappe und schieben lieber“, lautet der Leitspruch

von Dr. Andreas Hettich – schon mehrfach geäußert

und gedruckt, aber immer wieder zitierfähig.

www.hettich.com

Automobile von Miele

Miele – das sind Küchengeräte, Waschmaschinen,

Trockner, Bügelsysteme und Staubsauger, aber auch

Geräte für die Ausstattung von Gewerbeküchen, Krankenhäusern,

Gastronomie ... selbst mit der Produktion

von Automobilien hat sich das Unternehmen in seiner

bewegten Vergangenheit schon beschäftigt. Aber

das ist mehr als 100 Jahre her und beschränkt sich auf

kaum mehr als 150 Exemplare. Denn parallel perfektionierte

in dieser Zeit (1912 bis 1914) Henry Ford die

Fließbandproduktion, und in Gütersloh kam man zum

Schluss, dass mit Qualitäts-Waschbottichen wohl bessere

Geschäfte zu machen sind. Ein noch sehr gut erhaltenes

Beispiel für die automobilen Aktivitäten des

Unternehmens kann übrigens im Miele Museum in

Gütersloh bewundert werden. Seite an Seite mit Fahrrädern,

Waschmaschinen, Staubsaugern und Kochgeräten

aus verschiedenen Epochen. Ein Besuch lohnt.

In 10 Jahren alles vernetzt

Miele heute – das sind aber auch immer intensiver

vielfältige Aktivitäten und Projekte, um dem großen

Zukunftsmarkt „Vernetzung“ Herr zu werden. „Technologisch

machbar ist vieles“, sagt Dr. Markus Miele

56 Küchenplaner 12/2015


Eins der etwas

mehr als 150

von Miele produzierten

Autos

symbolisiert

die bewegte Geschichte

des Unternehmens.

Zu

sehen ist es im

Miele Museum in

Gütersloh. Heute

ist die „nutzenorientierte

Vernetzung von

Geräten“ das

Top-Thema.

bei der Begrüßung der Pressegäste, „doch was schafft

Mehrwert und Nutzen für den Kunden?“ Dies sei die

entscheidende Frage, so der geschäftsführende Gesellschafter

des global agierenden Familienunternehmens.

Die Dialogfähigkeit von Kochfeld und Hauben ist

so ein Nutzen, der den Techniker Dr. Miele begeis tern

kann. „Con@ctivity 2.0“ heißt die Anwendung, bei der

die Haube die notwendige Leistungsstufe antizipiert

und automatisch in Gang setzt – je nach Wrasenentwicklung

über dem Kochfeld. Ein weiteres Beispiel ist

die IFA-Neuheit „EditionConn@ct“, ein webgestütztes

Bestellsystem für das Waschmaschinen-Dosiersystem

„TwinDos“.

Schon heute ist das Sortiment an „Smart Home“-

fähigen Geräten groß, aber es ist erst ein Anfang. „In

zehn Jahren sind alle Miele-Geräte vernetzungsfähig“,

prognostiziert Dr. Miele. Und er ergänzt: „,Smart

Home-Anwendungen sind elementarer Teil der Unternehmensstrategie

von Miele.“

Mit partnern entwickeln

Aktuell steht besonders die Entwicklung Cloudbasierter

Anwendungen im Mittelpunkt. Dabei will

Miele nicht isoliert vor sich hin werkeln, sondern kooperiert

mit spezialisierten Projekt-Partnern. Auch

bei „KogniHome“. An diesem Verbundprojekt beteiligen

sich verschiedene Unternehmen und Hochschulen

aus der Region Ostwestfalen-Lippe. Ent wickelt

werden soll ein intelligentes Assistenzsystem für das

Kochen, mit dem Menschen in Alltagssituationen auf

einfache Weise schmackhafte und gesunde Mahlzeiten

zubereiten können – besonders mit Blick auf

zunehmende Beeinträchtigungen im Alter. Was ein

solches Assistenzsys tem im Idealfall leisten sollte, untersuchte

Miele nun bei einem Kochseminar in der Gütersloher

Aktivküche zusammen mit dem „Exzellenzcluster

Kognitive Interaktionstechnologie“ ( CITEC)

der Universität Bielefeld.

Schon während der Analyse der Video-Aufzeichnungen

habe sich herausgestellt, dass der Kochprozess

ganzheitlich betrachtet werden müsse – von der Vorbereitung

der Zutaten bis zum Servieren des fertigen

Menüs. Zudem soll der zu entwickelnde Kochassistent

„KogniChef“ über verschiedene Voreinstellungen verfügen,

beispielsweise einen Anfänger- und einen Expertenmodus.

„Familie Becker“ kocht

Ist die wissenschaftliche Betrachtung abgeschlossen,

wird der Prototyp in der Küche des Miele-Gästehauses

in Gütersloh getestet. Die dort installierte

Küche ist dazu bereits mit vernetzungsfähigen Küchengeräten

ausgestattet; vom Backofen bis zur Dunstabzugshaube.

Zum Weiterentwickeln und Ausprobieren

des Prototyps wird auch eine Projektfamilie

beitragen. „Familie Becker“ umfasst Menschen aller

Altersstrukturen und Bedürfnisse. Sie wird zeitweise

im Gütersloher Gästehaus des Unternehmens kochen.

Die Miele-Produktentwickler sollen sich so besser in

die alltäglichen Herausforderungen bei der Speisenzubereitung

hineinversetzen können. Und werden dabei

praxisnah lernen, welchen Sinn Vernetzung macht

– und worauf die Menschen, für die die Geräte gemacht

werden, lieber verzichten wollen.

www.miele.de

12/2015 Küchenplaner 57


küchenverbände

Fotos: DER KREIS

Die Preisträger des Wettbewerbs 2015 (Foto von links): Ralf Kling (die innovative Küche, Rubrik: Kundenzufriedenheit), Familie Wieser

(Küche und Plan Wieser GmbH, Rubrik: Kreativität), Jürgen Göhler (Thierbach Küchenstudio, Rubrik: Beste Küche Publikumspreis),

Konstantin Milonas (Westend Küchen, Rubrik: Newcomer des Jahres) und Steffen Widmer (Ihre Küche Grambow & Widmer, Beste Küche

Kollegenpreis). Ebenfalls auf dem Bild zu sehen sind Nina und Julia Meise (am Rand links und rechts. Moderatorinnen), Oliver Strelow

(Zweiter v. l.) und Ernst-Martin Schaible (Bildmitte).

„Küchenspezialist des

Jahres“ gesucht

Ab sofort nimmt die Verbundgruppe DER KREIS Beiträge für den Wettbewerb

„Küchenspezialist des Jahres 2016/2017“ entgegen.

Beim Jahreskongresses in Dresden (6. - 8. Mai 2016)

werden wieder fünf Küchenspezialisten in fünf Kategorien

ausgezeichnet. Die Kategorien sind: „Kundenzufriedenheit“,

„Beste Küche Kollegenpreis“ und „Beste

Küche Publikumspreis“, „Kreativität“ und „Newcomer“.

Bei der Auswahl der Preisträger werden wieder die

Mitglieder und Endverbraucher einbezogen. Ab sofort

bis zum 29. Februar 2016 können sich alle Mitglieder

für die Kategorie „Beste Küche Kollegenpreis“ und

„Bes te Küche Publikumspreis“ bewerben. Die eingereichten

Arbeiten werden im Rahmen des Kongresses

vorgestellt. Alle anwesenden Mitglieder stimmen beim

Kongress über die ihrer Meinung nach beste Küche ab.

Die Preisverleihung, die dann eine Überraschung für

alle sein wird, findet am Samstagabend im Rahmen

des Jahreskongresses statt. Die eingereichten Arbeiten

für die Kategorie „Beste Küche Kollegenpreis“ nehmen

automatisch in der Kategorie „Beste Küche Publikumspreis“

teil und werden hierfür im März und April 2016

auf die Homepage kuechenspezialsten.de sowie auf Internetauftritten

von Endverbraucherzeitschriften veröffentlicht.

Die Endverbraucher wählen den Sieger der

Kategorie „Beste Küche Publikumspreis“.

Der Einsendeschluss für die Kategorien „Kundenzufriedenheit“,

„Kreativität“ und „Newcomer“ ist der

31. März 2016. Hierzu muss jeweils ein Multiple Choice

Fragebogen ausgefüllt werden, sei es online oder

schriftlich. Im Einzelfall kann es notwendig sein, noch

ergänzende Unterlagen einzureichen, die die Aussagen

belegen.

preisträger profitieren von auszeichnung

Die Teilnahme an dem Wettbewerb „DER KREIS Küchenspezialist

des Jahres“ lohnt sich auf jeden Fall. Mit

dem Gewinn des Titels erhöht das Mitglied das Interesse

der Konsumenten in seiner Region und der Presse.

Die Auszeichnung kann das ausschlaggebende Argument

für Interessenten sein, zum Kunden zu werden.

Hier wird beim Kunden Vertrauen geschaffen, da so

eine Auszeichnung auch für ihn etwas Besonderes ist.

„Wir rufen alle Mitglieder auf, an diesem Wettbewerb

teilzunehmen und freuen uns auf jede Bewerbung. Die

Teilnahme lohnt sich auf jeden Fall, da sich der Gewinner

hiermit deutlich von seinem Mitbewerber abhebt

und bei einer aktiven Außenkommunikation die

Kundenfrequenz erhöht, dies belegen die Erfahrungsberichte

der bisherigen Gewinner“, so Oliver Strelow,

DER KREIS Vertriebsleiter.

www.derkreis.de

58 küchenplaner 12/2015


Zielgerichtet weiterbilden

Auch für 2016 hat die Leonberger Verbundgruppe

DER KREIS ein umfassendes Aus- und Weiterbildungsprogramm

für Küchen spe zia lis ten entwickelt. Es beinhaltet

zahlreiche Trainings zu Themen, die die Inhaber

von Küchenfachgeschäften und ihre Mitarbeiter in ihrem

Berufsalltag beschäftigen. „Ziel ist es, die Küchenspezialisten

und ihre Teams dabei zu unterstützen, ihr

eigenes Wissen zu aktualisieren und auszubauen und

somit zu erreichen, dass sie fit in ihrer Tätigkeit bleiben“,

erklärt Oliver Strelow, Vertriebsleiter von DER

KREIS Deutschland. Zum Angebot zählen Verkaufstrainings

ebenso wie die Themen Ladenbau und Dekoration.

Thematisiert werden aber auch die Aspekte

„Preisverhandlungen“ und „Umgang mit Internetpreisen“.

Die in der Regel einen Tag dauernden Workshops

und Trainings können ab sofort gebucht werden.

„Wichtig ist uns der Praxisbezug. Daher stehen neben

der Vermittlung von theoretischem Wissen praktische

Übungen und die Einbindung in den Berufsalltag der

Teilnehmer im Mittelpunkt“, so Oliver Strelow.

Darüber hinaus können sich interessierte Mitglieder

auch für das Führungs- und Personalmanagement-

Training anmelden. Dieses Angebot wendet sich an

Nachwuchsunternehmer und vermittelt alle nötigen

Grundlagen in Theorie, Praxis und Methodik, um ein

Küchenfachgeschäft betreiben und führen zu können.

Diese Weiterbildungsmaßnahme findet innerhalb der

nächsten 12 Monate an einem Wochenende pro Quartal

statt.

„Eine veröffentlichte Umfrage über die Erfolgsfaktoren

von Unternehmen hat aufgezeigt, dass die Fortund

Weiterbildung zu den häufig unterschätzten Investitionen

in die Zukunft gehört“, so Strelow weiter. Die

Praxis zeige jedoch, wie wichtig gut und regelmäßig

geschultes Fachpersonal für die Entwicklung von Unternehmen

ist. www.derkreis.de

Umfangreiches

Weiterbildungsprogramm

für

Küchenspezialisten.

Individuelles Magazin. „Küchenspezialisten“ heißt die

Publikation von DER KREIS für die direkte Kundenansprache.

Mit vielfältigen Informationen rund um die Themen Küche,

Einrichten, Kochen

und Genuss wird auch

2016 eine Ausgabe erscheinen.

Bestellt werden

kann das Magazin

von den Mitgliedern der

Verbundgruppe ab sofort.

Die Auslieferung

erfolgt im Juni 2016.

Auch die neue Ausgabe

soll wieder Lust auf

eine neue Küche machen.

Händler können

es für ihren werblichen

Außenauftritt einsetzen. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten

zur Individualisierung zur Verfügung. Hierzu gehören

unter anderem eine individuelle Titelseitenklappe,

ein eigenes Editorial mit Foto sowie die freie Gestaltung der

hinteren Umschlagseite mit den eigenen Motiven des jeweiligen

Fachhändlers. www.derkreis.de

ZULIEFERMESSE FÜR MÖBEL-

INDUSTRIE UND INNENAUSBAU

BAD SALZUFLEN | 16. – 19. FEBRUAR 2016

WWW.ZOW.DE

Garant und EK kooperieren. Der gemeinsame Küchen-

Einkauf ist einer der zentralen Aspekte einer Übereinkunft

von Garant Möbel (Küchen-Areal) und der EK/servicegroup.

Die beiden Unternehmen haben eine „strategische Allianz“

vereinbart. Die EK-Küchenfachhändler werden ab dem

1. Januar 2016 Küchen möbel, Spülen, Zubehör sowie ausgewählte

Elektroartikel über die Garant-Schiene Küchen Areal

beziehen – und dabei von den Einkaufskonditionen profitieren.

Zudem sollen sie „selektiv auf exklusive Kollektionsmarken

und Dienstleistungen der Garant-Gruppe zugreifen

können“. Parallel versprechen sich die EK-Verantwortlichen

einer Mitteilung zufolge auch eine weitere Stärkung ihrer

bestehenden Shop-Konzepte „electroplus“ und „küchenplus“.

Die Garant-Gruppe wiederum will grundsätzlich von

der Mehrbranchenplattform EK/servicegroup profitieren. Die

Bielefelder sind in verschiedenen Branchen aktiv und entwickeln

über klassische Sortimentsgrenzen hinaus neue Warenwelten

durch maßgeschneidertes Cross-Selling (= Verkauf

passender und ergänzender Produkte oder Dienstleistungen).

www.garant.de / www.ek-servicegroup.de

12/2015





Richtiger Zeitpunkt für Produktentwicklung

in der Möbelindustrie

Direkte Lage in Europas stärkstem

Möbel- und Zuliefercluster OWL

Einzigartiges Messekonzept fokussiert

auf Information, Innovation, Inspiration

Workshop-Charakter für einen schnellen

und effizienten Wissensaustausch






Kostenloser Messekatalog

Kostenlose Parkplätze

Kostenloser Eintritt

Vorträge und Ausstellungen zu Themen,

die die Branche bewegen

Aus der Region, in der Region,

für die Region – ZOW ist Netzwerken


küchenverbände

Küchenring startet in Österreich durch

Seit der Messe Küchenwohntrends 2015 in Salzburg ist der Verband

„Der Küchenring“ in Österreich am Markt. Verantwortlich

für das operative Geschäft ist Geschäftsführer Manfred Töpert zusammen

mit Bernhard Achleitner. Achleitner gilt als versierter

Branchenkenner mit langjähriger Erfahrung. In den wenigen Monaten

seit der Salzburger Messe konnte die Gruppe bereits zehn

neue Mitglieder in Öster reich gewinnen. Und „weitere interessante

Aufnahmen stehen an“, berichtet der Verband auf Nachfrage. „Wir

stoßen mit unserem alternativen Verbandskonzept bei den Vermarktern

in Österreich auf großes Interesse“, lautet das erste Fazit.

Bei der Marktbearbeitung wolle man authentisch und nachvollziehbar

agieren, betonen die Verantwortlichen. Manfred Töpert:

„Wir wollen unser Konzept in Ruhe dem Markt in Österreich vorstellen

und unsere Konzepte und Strategien nachhaltig etablieren.

Dabei setzen wir uns mit dem Wettbewerb auseinander und möchten

mit Argumenten überzeugen.“

www.kuechenring.de

Küchenring-Geschäftsführer

Manfred Töpert ist zusammen

mit Bernd Achleitner für das

operative Geschäft in Österreich

verantwortlich.

Ansprechpartner für den

Küchen ring in Österreich:

Bernhard Achleitner.

Fotos: Küchenring

Garant wächst deutlich. Die GARANT Holding

GmbH ist in den ersten neun Monaten

des Jahres 2015 um 13,2 % gewachsen. Zu

der positiven Entwicklung haben die Module

mit unterschiedlichen Zuwachsraten beigetragen.

Der Bereich „Wohnen und Schlafen“

hat jetzt einen Anteil von 29 Prozent

(Vorjahr 30) am Gesamt umsatz, „Küche“ 55

(Vorjahr 58) und „Bad + Haus“ 16 (Vorjahr 12)

Prozent.

Foto: Garant

Zur Verschiebung der proportionalen Anteile

habe besonders der zweistellige Umsatzzuwachs

bei „Bad + Haus“ beigetragen.

Die beiden weiteren Bereiche konnten

ebenfalls zulegen: „Wohnen und Schlafen“

um 8,3 und „Küche“ um 7,1 Prozent. Wie die

beiden Vorstände Torsten Goldbecker und

Jens Hölper im Rahmen des Partnertreffens

des Verbandes in Rheda-Wiedenbrück erläuterten,

wurde das Wachstum in allen Geschäftsbereichen

mit Erfolgen sowohl aus solidem

organischen Wachstum als auch durch

zahlreiche neu gewonnene Handelspartner

erwirtschaftet. Die Zahl der Handelspartner

stieg per November 2015 auf 1771 und lag damit

um 38 über dem Vorjahreszeitpunkt.

Gleichzeitig berichteten die Vorstände

aber auch von einem „starken Strukturwandel“

bei den Mitgliedern. Insgesamt habe

man bis dato binnen Jahresfrist 132 neue

Handelspartner sowohl von anderen Verbänden

als auch aus dem „freien“ Markt aufnehmen

können, erklärte Hölper und erläuterte

gleichzeitig auch die insgesamt 94 Abgänge.

Dazu gehörten 32 Geschäftsaufgaben und

drei verbandsinterne Übernahmen durch andere

Mitglieder sowie fünf durch Verbandswechsel

im Möbelbereich und 13 bei Bad +

Haus, die vor allem aus dem bei GARANT Bad

+ Haus in den vergangenen zwei Jahren aktiv

vorangetriebenen Lieferantenstrukturwechsel

resultieren. Weitere 41 Partner seien

ausgeschieden, da sie zu wenig Umsatz mit

dem Verband abgewickelt haben. Dies sei

überwiegend im Bereich Bad + Haus der Fall

gewesen, da hier der Fokus zunehmend auf

„Qualität statt Quantität“ gelegt werde, um

mehr Umsätze der Anschlusshäuser auf Vertragslieferanten

zu konzentrieren.

Aktuell verteilt sich die Zahl der Handelspartner

so: Wohnen und Schlafen 450 (Vj.

426), Küche 350 (Vj. 348) und Bad + Haus 971

(Vj. 959).

Im kommenden Jahr feiert die Garant-Gruppe ihren 60. Geburtstag. Dafür sind zahlreiche

Marketingaktionen geplant.

www.moebelwelten.de

60 küchenplaner 12/2015


Küchen Partner AG wird MHK-Tochter

Spekuliert wurde schon länger, Ende Oktober war es

dann amtlich: Die Küchen Partner AG schlüpft unter

das Dach der MHK Group. Auf einer außerordentlichen

Hauptversammlung der Küchen Partner AG in Frankfurt

haben die Aktionäre die Integration des Verbandes

in die MHK Group beschlossen. Im Anschluss meldete

der Verband, dass sich die Aktionäre mit „überwältigender

Mehrheit dafür ausgesprochen haben,

die Zukunft gemeinsam innerhalb der MHK

Group zu gestalten“. 82,1 Prozent der Aktionäre

stimmten demnach für das Integrationskonzept,

das in den letzten Monaten

von Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft

ausgearbeitet wurde. „Das

Konzept stellt sicher, dass die bisherige

Arbeit der Küchen Partner AG in

einem eigenen Verband, der Küchen

Partner GmbH & Co. Handel KG, unter

dem Dach der MHK Group erfolgreich

fortgeführt werden kann“, wird

Thomas Singer (Foto), Vorstand der Küchen

Partner AG, zitiert. Weiterhin sei sichergestellt,

dass die Küchen Partner Gesellschafter

von den „erstklassigen Konditionen

und Einkaufspreisen“ der MHK Group profitieren. Darüber

hinaus sollen weitere Synergien in allen Unternehmensbereichen

genutzt werden.

Thomas Singer, Vorstand der Küchen Partner AG,

freut sich, dass die Aktionäre dem Zukunftskonzept

mit überwiegender Mehrheit zugestimmt haben. „Die

Entscheidung kommt jedem einzelnen Aktionär zugute.

Die Gemeinschaft bleibt in ihrer Struktur

erhalten und ist für die Herausforderungen

der Zukunft bestens gerüstet.“

Auch Friedhelm Meiners, Aufsichtsratsvorsitzender

der Küchen Partner

AG, begrüßt das klare Votum der Aktionäre.

„In Anbetracht der großen

Veränderungen im Markt und innerhalb

der Verbände war es wichtig,

jetzt in einer Phase der Stärke,

die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Ich bin sicher, dass all unsere

Partner davon profitieren.“

Aktuell gehören rund 350 Küchenstudios

in Deutschland zur Küchen Partner AG.

Foto: Plaßhenrich

www.kuechenpartner.ag

Für Küchenexperten Pflicht —

der KÜCHENPLANER Newsletter!

• Der KÜCHENPLANER E-Mail Newsletter informiert über

die wichtigsten News aus der Küchenbranche

• Sorgfältig recherchiert und bearbeitet durch die

KÜCHENPLANER Redaktion

• Jede Woche neu

• Kostenlos

Jetzt kostenlos anmelden und ab sofort immer

bestens informiert sein!

Einfach das Formular auf der Website ausfüllen

und online absenden! Der Bezug des Newsletters

ist kostenfrei und kann jederzeit beendet werden.

STROBEL VERLAG GmbH & CO. KG

Zur Feldmühle 9-11

59821 Arnsberg

Telefon 02931 8900-0

12/2015 Telefax 02931 8900-38

küchenplaner 61

leserservice@strobel-verlag.de

www.kuechenplaner-magazin.de/newsletter

© arsdigital - Fotolia.com


Küchenverbände

Neuer Schub für „apéro“

Der Relaunch der Eigenmarke „apéro“ stand im Mittelpunkt

des Küchen-Events von GfM-Trend. Dadurch will der Verband

das gehobene Preissegment nachhaltig besetzen.

Die besten Partys finden in der Küche

statt. Das weiß jeder. Und genau deshalb

lädt der GfM-Trend-Einkaufsverbund

seine Mitglieder zur Abendveranstaltung

während der Ordermesse nicht in

einen unpersönlichen Saal ein – sondern

mitten in seine Ausstellung. Diese

überzeugte einmal mehr durch eine Gestaltung

mit viel Liebe fürs Detail. Tagsüber

im Messemodus, aber auch abends

beim Netzwerken im Kollegenkreis. Nur

zwei Stunden nach Messeschluss waren

in den Kojen die Tische festlich gedeckt

und im neuen „Point of Sale“ ein

Teil des Buffets aufgebaut. Händler und

Vertreter der Industrie verbrachten gemütliche

Stunden inmitten der neuen

Küchen – und manch einer hatte währenddessen

bestimmt noch das ein oder

andere Detail entdeckt, das ihm im Messetrubel

zuvor entgangen war.

händler in Orderlaune

Die Industrie sprach schon am Samstagabend

von einer gelungenen Veranstaltung.

„Es wurde bereits sehr gut geordert“,

sagte zum Beispiel Marcus Roth

von Häcker. Der Geschäftsleiter Marketing

und Vertrieb Deutschland / Österreich

schätzt die unkomplizierte Atmosphäre

während des Küchen-Events.

Klar, Roth fand natürlich seinen Platz in

einer der Häcker-Küchen.

Der Rödinghauser Küchenmöbelhersteller

zählt genauso wie Ballerina

und Bauformat zu den Hauptlieferanten

des „apéro“-Konzepts. Der Handelsmarke

ist aktuell neues Leben eingehaucht

worden und zu einem ganzheitlichen

Konzept gereift. „Wir bieten unseren

Händlern mit ‚apéro’ ein Alleinstellungsmerkmal“,

erläutert Joachim

Herrmann, Geschäftsführer vom GfM-

TREND. Das Ladenbaukonzept sei genauso

einzigartig wie das Marketing

und vor allem das Produkt.

Geschäftsführer Joachim Herrmann

war mit dem GfM-TREND-Küchenevent hochzufrieden.

Mit liebe für Details

Gesteigert werden soll die Wiedererkennung.

Deshalb ist nun jede der

Küchen mit dem Schriftzug „apéro“ gelabelt.

Die Werbemittel sollen bei den

Kunden vor allem eines wecken: Emoti-

62 Küchenplaner 12/2015


Fotos: Plaßhenrich

Die Vorzüge des

Verbandes auf

einen Blick.

6,5 prozent im plus

Mehr als 700 Küchenstudios und Möbelhäuser gehören

dem GfM-TREND-Einkaufsverbund aktuell an. Der Großteil

der Mitglieder kommt aus Deutschland. Hinzu kommen

25 Häuser in der Schweiz und etwa 40 in Österreich. „Hier

ist die Tendenz steigend“, sagt Geschäftsführer Joachim

Herrmann. Einige wenige Händler sind in den Niederlanden

oder Südtirol beheimatet. Um die Händlerbetreuung

noch engmaschiger zu gestalten, wurde das Außendienstteam

kürzlich auf fünf Mitarbeiter erweitert. Wolfgang

Walczak, 61, betreut seit Dezember die GfM-Trend-Partner

in Süddeutschland. Seit dem gleichen Zeitpunkt ist Robert

Stecher, 50, für Mittel- und Süddeutschland zuständig.

Joachim Herrmann ist mit dem Geschäft in 2015 zufrieden.

Und das noch vor dem Jahreswechsel. Der Einkaufsumsatz

ist bis Ende Oktober um 6,5 % über alle Warengruppen

gestiegen. Das Segment Küche macht nach Herrmanns Aussage

einen Großteil davon aus. Eine genaue Zahl behielt der

Gelsenkirchener aber für sich.

Der Geschäftsführer nennt gleichzeitig die Vorzüge seines

Verbandes. „Unser größtes Gut ist die Freiwilligkeit. Alles

geht, aber nichts muss“, betont Herrmann. Dazu obliegt

die Kontoführung und -aufsicht einem externen, unabhängigen

Treuhänder. So bietet GfM-TREND seinen Händlern

Schutz des Eigentums. Auf diese Weise sei gewährleistet,

dass die Gelder zurückgeführt werden – unabhängig

von der zukünftigen Wirtschaftlichkeit des Verbandes.

„Wir bieten unseren Mitgliedern dazu starke Strukturen

mit nur 25 Angestellten“, sagt der Geschäftsführer. Hinzu

kommen die Fünf-Jahres-Garantie und das dreistufige Firmenkonstrukt

in KG, Betriebs-KG und GmbH. Das Risiko sei

gleich Null, so Herrmann.

onen. Zum Beispiel durch das neue

„apéro“-Journal, das Küchen in originellen

Umgebungen großflächig

abbildet. Auch hier zu erkennen:

die Liebe zum Detail.

Exklusive Verkaufsunterlagen,

Direktmailings, Events, POS-Kommunikation,

individuelles Präsentations-

und Verkaufskonzept oder

ein eigener Web-Auftritt gehören

ebenso dazu. Herrmann: „Dadurch

unterstützen wir unsere Mitglieder

bei der zielgerichteten Ansprache.“

eigenständiger „topline“-

auftritt

In Szene gesetzt wurden während

der Ordermesse auch die

„topline“-Küchen. Die Handelsmarke

ist im mittleren Preissegment

angesiedelt. Die Hauptlieferanten

heißen hier Häcker, nobilia und

Burger. Die Händler können ebenfalls

auf ein umfangreiches Marketingpaket

zurückgreifen – inklusive

Mega-Flyer und Küchenzeitung,

eigenständiger Fotografie, Journal

und Homepage plus Shop-Konzept.

Nicht neu, aber immer noch

erfolgreich ist das Instrument

„Preisoffensives Aktions- und

Leistungssystem“, kurz PAL. Charakteristisch

für PAL sind, so der

Verband, „attraktive Einkaufspreise

bei festgelegten Ordermengen

für Geräte und Spülen“.

Mehr als 200 händler

Neben den Küchenmöbelherstellern

Ballerina, nobilia, Häcker,

bauformat und Burger stellten

die E-Geräte-Lieferanten AEG,

Berbel, Blaupunkt, Neff, Siemens

und Silverline auf der GfM-Trend-

Messe aus. Von den Zubehörspezialisten

waren beispielsweise

Blanco, Franke, Naber, Schock und

Systemceram ins bayrische Bad

Gögging gereist, um ihre Produkte

zu präsentieren. Rund 200 Händler

waren ihre Ansprechpartner

im „Convention Center“ des Hotels

„The Monarch“, das die Veranstaltung

bereits zum fünften Mal in

Folge ausrichtete.

Astrid Plaßhenrich

www.gfm-trend.de

12/2015 Küchenplaner 63


Küchenfertigung

Visionen mit Hand und Fuß

Das erste Thema ist branchennah, das zweite öffnet sich der Innenarchitektur und

das dritte geht über den Tellerrand hinaus. Die Veranstaltung „Trendfilter Vision“

inspiriert – Möbelentwickler, Designer und Innenarchitekten.

Das ostwestfälische Branchen-

Eventhighlight für Einrichtungsprofis

war in diesem Jahr so gut

besucht wie noch nie. 150 Teilnehmer

folgten der Einladung von

Katrin de Louw, Innenarchitektin

und Inhaberin des Trendfilters, in

den „servicepoint A30“ nach Bünde.

Entwickler der Möbelindustrie

aber auch Designer und Innenarchitekten

nutzen die jährlich im

Herbst terminierte Veranstaltung

zunehmend intensiver, um Ideen

für neue Produktdesigns auszutauschen.

Ziel von Katrin de Louw und

ihrem Team sei es, Themen nach

Bünde zu holen, die weltweite Relevanz

besitzen, für die man aber

sonst weit reisen muss. Ihre Referenten

wählt sie nach einem inzwischen

bewährten Muster aus. Die

Stichworte dazu lauten „Branchenrelevanz“,

„Innenarchitektur“ und

„Weitblick“. Dafür diesmal zu Gast:

Winfried Titze, Franz Kühmayer

und Dr. Hildegard Kalthegener.

Manche Fakten sind brutal

Was jetzt kommt, will bestimmt

nicht unbedingt jeder Küchenhändler

lesen. Er sollte es trotzdem

tun. Denn Winfried Titze ist davon

überzeugt, dass ohne den Onlinehandel

in Zukunft an vielen Stellen

nichts mehr laufen wird. „Jeder

Teilnehmer am Markt muss

sich mit dem Thema auseinandersetzen“,

sagt der Unternehmensberater.

Titzes These, dass E-Commerce

in den kommenden Jahren

immer stärker und schneller werden

wird, belegte er mit aktuellen

Zahlen. „Ich liefere ihnen jetzt Fakten,

Fakten, Fakten“, sagte der Unternehmensberater

zu Beginn seines

Vortrages.

Die derzeitige Entwicklung in

der Möbelbranche, die Titze aufzeigte,

ließ den ein oder anderen

in den gut gefüllten Stuhlreihen

schlucken. Denn Fakten sind

manchmal brutal. Laut Titze herrsche

ein Preisverfall vor, es fehle

die Begehrlichkeit bei den Kunden,

und es gebe immer neue Einkaufsquellen.

Der Onlinehandel sei

der am schnellsten wachsende Vertriebsweg

des Einzelhandels. 2014

nutzten demnach bereits 79,1 Prozent

der Deutschen das Internet,

der Anteil der Generation 60plus

wachse dabei am stärksten. Warum?

„Das ist leicht zu erklären“,

so Titze, „denn diese Kundengruppe

hat den größten Nachholbedarf.

Dazu liegt bei ihnen die größte

Kaufkraft und sie wollen zudem so

lange wie möglich in den eigenen

Wänden wohnen bleiben. Das Internet

kann dafür viele Dinge erleichtern.“

Tische im Minutentakt

Dadurch, dass das Internet immer

häufiger genutzt wird, nimmt

logischerweise auch der Anteil der

Onlinekäufer rapide zu. „Der Verbraucher

ist deshalb unberechenbarer

geworden“, so Titze. Von 2005

150 Teilnehmer – das ist ein neuer Besucherrekord

für die Veranstaltung „Trendfilter Vision“.

Fotos: servicepoint A30

64 Küchenplaner 12/2015


is 2014 haben sich die Internetkäufer

in Deutschland bereits von 24,8

Mio. auf 51 Mio. verdoppelt. Tendenz

weiter steigend. Titze: „Wir

sind hier keinem Phänomen auf der

Spur, sondern einem Massentrend.“

Das belegen weitere Zahlen aus

dem Jahr 2014: 50 Prozent der Deutschen

haben bereits Möbel online

gekauft. Weitere 33 Prozent können

sich vorstellen, dies zukünftig

zu tun. Und nur 17 Prozent der Befragten

lehnten es ab, im Internet

Möbel zu kaufen. „Fakt ist, dass jede

zweite Minute ein Tisch über Ebay

verkauft wird“, sagt der Analyst.

Das überraschendste: „Onlinehandel

setzt sich selbst bei erklärungsbedürftigen

Möbeln und Küchen

durch“, so Titze. Allerdings

sollte diese Aussage differenziert

betrachtet werden: Denn das Gesamtprodukt

Küche ist und bleibt

planungs- und beratungsintensiv.

Auf Küchen im Preiseinstieg mag

es zutreffen, dass der Onlinehandel

zunimmt. Ab dem mittleren Preissegment

schätzen die Kunden aber

noch immer den realen Weg zum

Fachmann. Ob und wie sich dies

entwickeln wird, kann derzeit wohl

noch niemand seriös beantworten.

Versandhandel verschwindet in

der Versenkung

Dass der Onlinehandel weiter

wächst, zeigt sich auch im Vergleich

zum klassischen Versandhandel.

Der Anteil am gesamten

sogenannten Distanzhandel betrug

2014 beim E-Commerce 88,9 Prozent.

Der Versandhandel lag bei 11,1

Prozent und hat im Vergleich zu

2007 um knappe 50 Prozent (!) verloren.

Das Fazit, das Winfried Titze

aus all den Zahlen, Daten und Fakten

zieht: „Es wird zukünftig weniger,

aber größere stationäre Händler

geben.“ Dazu wird der Mobile

Commerce – also das Einkaufen

über jegliche Arten von Endgeräten

– den Onlinehandel weiter forcieren.

„Auch das ist logisch“, meint der Unternehmensberater,

„denn Tablets

oder Smartphones werden immer

leichter zu bedienen sein.“

Zum Schluss seines Vortrags

wagte Titze noch eine Prognose:

Das Marktvolumen des Möbelumsatzes

im Onlinehandel betrug

2014 11 Prozent, das entsprach

3,5 Mrd. Euro. Vorsichtige Prognosen

gehen 2020 von 15 Prozent und

5 Mrd. Euro aus. Offensivere Prognosen

gehen von 20 Prozent und

6,5 Mrd. Euro.

Die arbeitswelt im Wandel

Ein weiteres großes Thema, das

Arbeitgeber und Arbeitnehmer

in Zukunft gleichermaßen betreffen

wird, ist die Gestaltung der Erwerbsarbeit.

Darüber sprach der

Trendforscher Franz Kühmayer.

Der Titel seines Vortrags lautete

„New Work Design“. „Wir arbeiten

in den Strukturen von gestern mit

Methoden von heute an den Problemen

von morgen“, erklärte Kühmayer

eingangs. Das müsse sich

ändern. Wie? Das konnte der Österreicher

selbst nicht genau beantworten.

Zu viele Unbekannte spielen

in der Arbeitswelt der Zukunft

eine Rolle. Aspekte, die heute noch

nicht konkret zu benennen seien.

Tatsache sei allerdings schon

heute, dass die Entwicklung der

Arbeitsmaterialien und das Verständnis

von Arbeit und Raum inzwischen

weit auseinanderdriften.

„Früher sind wir ins Büro gefahren,

weil dort unsere gesamten Arbeitsmaterialien

vereint waren. Rechner,

Telefon, Akten, Verträge“, führt

Kühmayer aus. Heutzutage haben

Arbeitnehmer aber ihr Büro stets

dabei: das Smartphone, den Laptop,

das Tablet. Theoretisch können

viele von überall aus arbeiten.

Kleine Start-up-Unternehmen leben

diese Kultur inzwischen. Ein

Beispiel: Die drei Mitarbeiter am

Hauptsitz in Berlin bitten die Kollegen

aus New York, Los Angeles,

Bukarest und Moskau jeden Abend

um 18 Uhr zur Konferenz. Denn

das ist für alle die humanste Zeit.

Was dazwischen geschieht, ist jedem

selbst überlassen. Das Ergebnis

zählt.

Gute arbeit ist nicht

in Zeit messbar

Doch viele Unternehmen sind

von diesem Arbeitsmodell noch

weit entfernt. Es gilt: Es arbeitet

derjenige, der im Büro an seinem

Schreibtisch sitzt. Diese Denke hat

sich seit Jahrzehnten in den Köpfen

des Führungspersonals manifestiert.

Denn die Vorgesetzten meinen,

dass sie ihre Mitarbeiter besser

kontrollieren können, wenn

diese in Sichtweite sind. Sie glauben,

dass die Mitarbeiter nur an

einem fixen Arbeitsplatz maximal

produktiv sind. Ein Irrglaube.

Deshalb ist Kühmayer auch davon

überzeugt, dass Vorgesetzte ihren

Mitarbeitern zukünftig mehr

Freiheiten schenken müssen. Ver-

Trend forscher:

Franz Kühmayer.

12/2015 Küchenplaner 65


Kreative Unterstützung

Zukünftig sollen verstärkt Trendworkshops

stattfinden. In Bünde – aber auch „ON TOUR“.

Dazu hat sich Katrin de Louw (Foto Mitte) Verstärkung

aus der Branche geholt: In Kooperation

mit Michael Laukötter (Foto rechts), Inhaber

von laukoetter.net und u. a. Geschäftsführer

der Marketingkooperation „Möbelmeile“, sollen

diese Workshops für die Möbelindustrie

oder Innenarchitekten 2016 starten. Ebenfalls

mit im kreativen Boot ist Markus Franke (Foto

links). Die Ausstellergemeinschaft „servicepoint

A30“ existiert seit 2007. Die aktuellen Netzwerkpartner

sind 3H Lacke, Cosma di O. Citterio,

Christian Kröger, Emago Holzbearbeitung, Glunz,

Homatrade, Hornschuch, Kröning, Ligno-Smart,

Neelsen Holzbearbeitung, Schattdecor und

SWL. Neue Netzwerkpartner mit der Zielgruppe

Möbel industrie und Innenarchitekten sind willkommen

Der nächste Gemeinschaftsevent im „servicepoint

A30“ ist der „Trendfilter 2016“. Stattfinden

wird dieser am 9. Juni 2016.

trauen ist das Stichwort. Und sie

müssen verinnerlichen, dass das

Messen von Zeit nichts mit guter

Arbeit zutun hat.

„Allerdings müssen Unternehmen

für verschiedene Arbeitssituationen

auch verschiedene Raumkonzepte

anbieten. Oder ist es nur

Zufall, dass kaum noch Schreibtische

besetzt sind, dafür aber alle

Konferenzräume ständig ausgebucht

sind?“, fragt Kühmayer. Der

Trendforscher ist davon überzeugt,

dass Innovationskraft der entscheidende

Wettbewerbsfaktor sei. Die

Schlüsselfrage laute deshalb: Wie

müssen Büros gestaltet sein, die Inspiration

stiften?

Arbeitsformen sind vielfältig geworden

und das klassische Büro

scheint an manchen Stellen ausgedient

zu haben. Diese Entwicklung

birgt auch Gefahren. Arbeitnehmer

dürfen nicht die Balance verlieren.

Sie stehen im ständigen Konflikt

mit Überstunden und Freizeit, Einkommen

und Gesundheit oder Familie

und Karriere. Es muss auch

weiterhin eine Grenze geben, zwischen

Arbeit und Freizeit. Das zumindest

war ein Vorteil der fixen

Büroarbeit: Sobald man den

Computer heruntergefahren, den

Schreibtisch verlassen und die Tür

zugezogen hat, begann die Freizeit.

Die Macht der Farbe

Ein ganz anderes Thema füllte

Dr. Hildegard Kalthegener beim

„Trendfilter Visionen“ mit Leben.

Farbexpertin:

Dr. Hildegard

Kalthegener.

Sie sensibilisierte das Plenum dahingehend,

welche Wirkungen

Farben habe. Blau beispielsweise

macht Räume weit und Decken

hoch, steht für Wahrheit, Autorität

und Loyalität. Deshalb sind beispielsweise

auch die Farbwelten

der Tagesthemen und des heutejournals

in blau gehalten. „Und

wenn dann noch Nachrichtensprecherin

Marietta Slomka ein blaues

Kostüm trägt, ist sie für uns noch

vertrauenswürdiger“, sagt die

Farbexpertin. Rot dagegen stehe

für Instinkt, Emotion, Feuer und

Wärme, aber auch für Aggressivität,

Wut und Blut.

„Deshalb sollte Farbplanung niemals

dem Zufall überlassen werden“,

sagt Kalthegener. Denn: Keine

Farbe ist ohne Wirkung auf

Raum und Mensch. „Die Farbwahl

kann über Erfolg oder Misserfolg

von Produkt und Interieur entscheiden.

Allerdings müssen Farbtrends

und Farbpräferenzen sich

nicht decken. Wenn ein Kunde eine

Farbe nicht mag, macht es keinen

Sinn, ihm diese zu verkaufen. Auch

wenn sie aktuell im Trend liegt“,

sagt die Designerin.

Welche Macht eine Farbe hat,

zeigt sie an einem einfachen, dazu

eindringlichen Beispiel. Zunächst

wirft die Farbexpertin das rote,

runde Logo einer US-amerikanischen

Limonade an die Leinwand.

Jeder kennt es, hat es tausendfach

gesehen. Als Kalthegener dann das

runde Logo lila färbt, denkt niemand

mehr an die braune Brause

– sondern an Schokolade.

Astrid Plaßhenrich

www.servicepointa30.de

66 Küchenplaner 12/2015


Prägender Eindruck.

Die vielfältigen Prägevarianten

von Döllken.

Döllken-Kanten bieten die perfekte Symbiose aus Optik und Haptik.

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Werkstücke erhalten unverwechselbare Lebendigkeit

Mehr als 20 verschiedene Prägevarianten für optimalen Dekorverbund

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Auch als Convertible – dem Kanten-Duo, das Dekor und Prägung der Platte

an Längs- und Querseiten konsequent fortführt

Ideal zu den Trendoberflächen als Sägerauh oder Convertible

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Küchenfertigung

BGh stärkt rechtssicherheit. Die Laserkante wird in

der Möbelindustrie zunehmend Standard. Schon früh

hat sich das Unternehmen Rehau das Recht gesichert,

Kunden mit entsprechenden Kantenbändern zu beliefern

und das Programm „ Raukantex pro“ (Foto) präsentiert.

Das Produkt basiert auf einem Patent des Küchenmöbelherstellers

bulthaup. Wie Rehau jetzt mitteilt, hat

der Bundesgerichtshof „die Rechtsbeständigkeit des

bulthaup-Patents vollumfänglich bestätigt“. Dies betreffe

insbesondere die Nutzung des bulthaup-Patents

„EP 1 163 864“. www.rehau.com

Foto: Rehau

Foto: Biermann

Digitale Unterstützung. Blum präsentierte zur „Küchen meile

A30“ mit „Easy Assembly“ die neue App für die komfortable

Montage und Einstellung von Blum-Beschlägen. Beim österreichischen

Beschlägehersteller ist man überzeugt, dass die Arbeit

der Verarbeiter damit noch besser unterstützt werden kann.

Vorgeführt wurde „Easy Assembly“ in den Hausausstellungen

von 14 Küchenherstellern. Und das aus erster Hand, nämlich von

Mitarbeitern aus dem Hause Blum. Hier demonstriert Emanuel

Blum (Foto links; nicht verwandt oder verschwägert mit der Firmenleitung)

einem Messebesucher bei Ballerina, wie komfortabel

die Montage von Blum-Beschlägen gelingen kann – vom

sicheren Einbau über die genaue Positionsfindung bis hin zur

exakten Einstellung. Die App steht für iOS und Android-Geräte

(Smartphones und Tablet-PCs) in den jeweiligen Stores kostenlos

zur Verfügung. www.blum.com

hailo macht’s einfach. Der neue Internetauftritt von

Hailo soll weitaus mehr sein als „nur“ eine kosmetische

Korrektur: „Mit der neuen Optik gehen optimierte Funktionen

einher, die unseren Kunden und Vertriebspartnern

die Arbeit erleichtern“, berichtet Frank-Peter Koch, Marketingleiter

bei Hailo Einbautechnik. Produkte können

dank verbesserter Suchfunktion nun erheblich schneller

gefunden werden. Dafür sorgen Suchfilter, die als programmierte

Suchmaschine direkt eingegebene Texte oder

Artikelnummern finden, sowie zwei weitere Navigationsmodule,

die den Nutzern ermöglichen, ihre Ergebnisse

nach Einbauvariante, Schrankbreite und Behälteranzahl

auszusieben. Für die einzelnen Produkte kann man sich

von einer Datenbank generierte Datenblätter herunterladen.

Eine installierte Mediendatenbank bietet zu jedem

einzelnen Produkt Bilddaten, Maßzeichnungen, Grafiken,

Montageanleitungen und weitere Elemente zum einfachen

Download. Interessierte Kunden können also jederzeit

auf aktuelles Bild- und Textmaterial von Hailo zugreifen,

um z. B. eigene Kataloge, Flyer etc. zu erstellen.

www.hailo-einbautechnik.de

Foto: Hailo

Foto: Vauth-Sagel

Im Selfie-rausch. Auf der Zuliefermesse Sicam sorgte Vauth- Sagel für

einen Hingucker und initiierte eine Flut von Selfies. Die Eckschranklösung

„Cornerstone“ wurde kreativ inszeniert – im Raumfahrer-Look. Der Systemkomponentenhersteller

reiste mit eigenen „Space Shuttles“ an und hatte

die dazugehörige Besatzung gleich mitgebracht. Zwei Raumfahrer sorgten

auf der Messe für Aufsehen. Die Vauth-Sagel-Astronauten zeigten, wie man

den vorhandenen „Space“ im Küchenschrank mit der neuen Eckschranklösung

„Cornerstone“ perfekt nutzen kann. Die Aufmachung sorgte für Gesprächsstoff.

Zur Freude der Verantwortlichen des Marketing-Coups konnte

das Messeteam noch mehr Besucher als in den Vorjahren auf dem eigenen

Stand begrüßen. www.vauth-sagel.de

68 Küchenplaner 12/2015


Foto: Döllken

Die „Neuen“ bei Döllken. Aktuell starteten 22 junge Menschen beim Kunststoff-Spezialisten ihre berufliche Laufbahn.

Döllken setzt auf eigenen Nachwuchs

Die Döllken-Kunststoffverarbeitung

und ihre Tochtergesellschaften sind mit

ihren weltweit sechs Produktionswerken

weiter auf Expansionskurs. „Mit einem

Umsatzzuwachs von 10 % läuft das aktuelle

Jahr hervorragend“, meldet das Unternehmen.

Um diese erfreuliche Entwicklung

nachhaltig zu sichern, baut das Unternehmen

deshalb auch auf eine stetige Nachwuchsförderung

und bildet seit vielen

Jahren aus. Und das überdurchschnittlich

erfolgreich, wie eine Erfolgsquote der

Auszubildenden von 100 % aus den letzten

Jahrzehnten beweist. „Eine hohe Qualität

der Ausbildung und die winkenden

Anschlussbeschäftigungen machen unser

Unternehmen zu einem begehrten

Arbeitgeber“, lautet das Selbstverständnis.

Die Qualität dieser Nachwuchsförderung

bestätigte auch die Bundesagentur

für Arbeit, welche die Döllken-Kunststoffverarbeitung

GmbH für das Jahr 2014/15

mit dem offiziellen Zertifikat für hervorragendes

Engagement in der Ausbildung

und Nachwuchsförderung auszeichnete.

Duale Studiengänge

Mit einer Investition in die berufliche

Zukunft junger Menschen will der Kantenspezialist

„seine gesellschaftliche und

soziale Verantwortung wahrnehmen und

jungen Leuten Perspektiven bieten“. Dass

das Unternehmen dabei auch auf der Höhe

der Zeit agiert, zeigen die Angebote dualer

Studiengänge im Bereich Betriebswirtschaftslehre

und Softwareentwicklung.

Das Motto lautet: „Was gebraucht wird, bilden

wir aus“, erläutert Marc Grabowski,

Ausbilder bei Döllken, die Strategie. „Wir

versuchen so auch dem demografischen

Wandel Herr zu werden und durch ‚Eigengewächse’

interne Fachkräftesicherung zu

betreiben.“ Ausbildungsleiter Udo Sadlowski

ergänzt: „Wir geben jungen Menschen

eine Chance. Dass wir damit richtig liegen,

beweisen unsere Übernahmequoten.

Denn wen wir ausgebildet haben, den wollen

wir behalten.“ Aktuell haben an den

Standorten Gladbeck, Bönen, Dunningen,

Nohra und Weimar 22 junge Menschen

ihre Ausbildung begonnen. Allein am

Hauptsitz in Gladbeck starteten 16 neue

Auszubildende in ihr Berufsleben. Insgesamt

bildet die Gruppe in Deutschland

derzeit 59 junge Frauen und Männer in

fünf verschiedenen Berufen aus.

Die Döllken-Gruppe wurde 1887 gegründet

und gehört zur börsennotierten

SURTECO SE. Weltweit führend im Bereich

thermoplastischer Kantenbänder

für die Möbelindustrie beschäftigt Döllken

heute international über 1200 Mitarbeiter.

Außerdem werden hochwertige

Rollladensysteme, Sockelleistensysteme,

technische Profile und Profile für den Innenausbau

und die Heimwerkermärkte

produziert und vermarktet.

www.doellken-kv.com

Biegefestes leichtgewicht. Rosskopf +

Partner präsentiert eine neue Arbeitsplatte

aus dem Mineralwerkstoff „Avonite“. Diese

Platte verfügt über eine spezielle Waben-Unterkonstruktion

aus „Greenpanel“,

die von dem 6 mm starken Mineralwerkstoff

ummantelt wird. Die Wabenplatte sei

extrem leicht und zeichne sich gleichzeitig

durch eine hohe Biegefestigkeit und Widerstandsfähigkeit

aus, so der Hersteller. „Darüber

hinaus trägt sie das FSC-Gütezeichen,

ist CARB-zertifiziert und zu 100 % recyclebar.“

Rosskopf + Partner bietet die bis zu

3650 mm lange Arbeitsplatte in den Tiefen

610 und 1220 mm an. Drei Farben sind erhältlich:

ein leuchtendes Polarweiß, eine

warme Sandoptik sowie ein eleganter Grauton

mit dezenter Struktur.

Passend zu der Arbeitsplatte erweitert

das Unternehmen sein Sortiment an Spülen

um die englische Marke „Edge Sinks ® “. Die

Unterbaubecken aus „hochwertigem Edelstahl“

lassen sich fugenlos in die Mineralwerkstoffplatte

integrieren und sind in acht

Abmessungen erhältlich: vom Einzelbecken

bis zum geräumigen Beckenensemble.

Für Fans der puristischen Küchengestaltung

präsentiert Rosskopf + Partner unter

der Eigenmarke „lavanto ® “ zudem fünf

neue Gussspülen-Modelle aus Mineralwerkstoff

in Breiten bis zu 90 cm und einer Tiefe

von 40 cm. Die Becken lassen sich nahtlos

mit der Arbeitsplatte zu einer homogenen

Fläche verbinden.

www.rosskopf-partner.com

Foto: Rosskopf + Partner

Neu im Rosskopf-Programm: Arbeitsplatte

aus dem Mineralwerkstoff „Avonite“.

12/2015 Küchenplaner 69


Küchendesign

Die Gewinner des

„German Design Award 2016“

Der „German Design Award“

(GDA) gilt als einer der hochkarätigsten

Wettbewerbe am gut gefüllten

Markt für Designauszeichnungen.

Verliehen wird er seit 2012

in den Kategorien „Kommunikation“

und „Produkte“. Ziel ist es,

„einzigartige Gestaltungstrends zu

entdecken und auszuzeichnen“.

Mit dem Spezial-Prädikat „Special

Mention“ werden dabei Arbeiten

gewürdigt, deren Design besonders

gelungene Teilaspekte

oder Lösungen aufweist. Nun wurden

die Produkt-Champions 2016

gekürt. Ein Blick auf die Siegerlisten

durch die Küchenbrille – mit

Schwerpunkt Küchen hardware.

Foto: GDA

• Alno: „Alnocera Concretto“.

• Alno: „Alnostar Smartline“

• Arcelik/Beko: „CAST“ (Einbaubackofen,

Haube, Kochfeld)

• Blanco: „Felisa“

• Blanco: „Jaron XL 6 S-IF“

• Blum: „Aventos HK-XS“

• Blum: „Servo-Drive flex“

• Blum: „Tip-On Blumotion

• Bora: „Bora Basic“

• Bosch Hausgeräte: „CoolClassic“

• Grass: „Nova Pro Scala“

• Heer Systeme AG: „Mover“

• Hettich „InnoTech Atira“

• Hettich: „InLine S“

• Intra Mölntorp: „Intra Eligo“

• Kesseböhmer: „iMove“

• Küppersbusch: Einbaubackofen

„EEBK 6260.0JX8“

• Küppersbusch: Induktionskochfläche

„EKI9960.2“

• Liebherr:

„SBSbs 7263“ in BlackSteel

• Liebherr:

Weinschrank „UWT 1682“

• Naber: „Thermobox“

• Pfleiderer:

„Duropal-HPL Xtreme“

• Pfleiderer: „Meandra“

• Poggenpohl: „P`7350“

• rational „tio-zen edition“

• Schulte Elektrotechnik:

„EVOline V-Port“

• SieMatic: „SieMatic 29“

• Silverline: „Pop-Out Premium“

www.german-design-council.de

Der Beschlag „Aventos HK-XS“ eignet sich dank seiner

geringen Tiefe ideal für kleine Klappen – und das im

gesamten Wohnbereich.

„Alnocera Concretto“ präsentiert sich anspruchsvoll

und edel in Beton-Optik. Das hochwertige Keramikmaterial

wird in einer 3 mm dicken Schicht aufgetragen.

„Meandra“: eine neue

Struktur von Pfleiderer mit

der Extraportion Tiefgang.

Foto: Blum

Foto: Alno

Foto: Pfleiderer

Der absenkbare Regalboden

„ iMove“ lässt Staugut in einer

leichten Bewegung sicher in die

individuelle Reichweite bringen.

Dank der sich ebenfalls absenkenden

Reling erfolgt der Zugriff darauf

völlig ungehindert. Die untere

Ebene bleibt dabei bewusst unbewegt

– das ist ideal für schweres

Staugut wie z. B. Geschirr. Hersteller

des „iMove“ ist Kesseböhmer.

Dank Brückenfunktion lassen sich

bei der 90 cm breiten Induktions-

Kochfläche von Küppersbusch jeweils

die vordere und hintere

Kochzone zu einer Fläche vereinen.

Foto: Kesseböhmer

Foto: Küppersbusch

70 Küchenplaner 12/2015


Sieger aus dem Liebherr-Sortiment:

Side-by-Side-Kombination „SBSbs

7263“ in BlackSteel mit BioFresh

und NoFrost-Technologie sowie der

Weinschrank „UWT 1682“ mit zwei

flexibel einstellbaren Temperaturzonen

und TipOpen-Technologie für

griffloses Öffnen.

Korbventil, Absperrventil (z. B. für

Geschirrspüler) und der Scraper (zur

Aufnahme von Speiseresten) werden

bei der Küchenspüle „ Intra

Eligo“ über ein hygienisches Touch-

Panel gesteuert. Eine flexible Abtrennung

teilt das Becken bei

Bedarf und hilft so, den Wasserverbrauch

zu reduzieren. Hersteller:

Intra Mölntorp aus Schweden.

Liefert Strom, wenn man ihn

braucht: „EVOline V-Port“.

Foto: Intra Mölntorp AB Foto: Liebherr

Foto: Schulte Elektrotechnik

„Blanco Felisa“ ist eine elegante

Küchenarmatur, die durch eine

schlanke Silhouette und flächige,

weiche Übergänge zwischen zylindrischen

und rechteckigen Formen

besticht.

Die neue Bewegungstechnologie

„Tip-On Blumotion“ kombiniert

mechanisches Öffnen durch

Antippen mit sanftem und leisem

Schließen.

Der Einbauofen „CAST“ kommt auf

den ersten Blick ohne Griff aus,

wodurch die Front besonders flächenbündig

und edel wirkt. Die

Funktion des Griffs übernimmt

stattdessen eine umlaufende Vertiefung.

Ebenfalls mit dem „GDA“

ausgezeichnet wurden aus der

„Cast“-Reihe von Arcelik/Beko die

Dunstabzugshaube sowie das Kochfeld.

Höchste Auszeichnung für „Bora

Basic“ mit Flächeninduktion.

Foto: Blum Foto: Blanco

Foto: Arcelik / Beko

Foto: Bora

Foto: Poggenpohl

Sammelt Designpreise wie kaum eine andere Küchenarchitektur:

„P`7350 Design by Porsche Design Studio“.

Foto: rational

Das natürliche Gleichgewicht der Kräfte spielt bei der

Küchenkonzeption „tio-zen edition“ die Hauptrolle.

Dieser Ansatz kommt aus der Zen-Tradition. Daher der

Name.

„Mover“ ist eine verstellbare Unterkonstruktion für

Küchen, Laboreinrichtungen u. a., die sich auf Knopfdruck

den Bedürfnissen ihrer Nutzer anpassen lässt.

Die Arbeitsfläche sowie Ober- und Unterbauten sind

höhenverstellbar. Unter- und Oberbauten können

nach vorne und hinten bewegt werden. Das System ist

selbsttragend und hat eine Hubkraft von einer Tonne.

Hersteller Heer Systeme AG kommt aus der Schweiz.

Die neue matte Oberflächen-

Qualität „Duropal-HPL Xtreme“

von Pfleiderer.

Foto: Pfleiderer Foto: Heer

12/2015 Küchenplaner 71


Küchendesign

Formal auf das Wesentliche reduziert präsentiert sich

die „Blanco Jaron XL 6 S-IF“ mit einer klaren Linienführung,

die die edle Materialanmutung in den Vordergrund

treten lässt.

Foto: Blanco

Die Kopffrei-Haube „Pop-Out Premium“

von Silverline arbeitet mit

der effizienten Randabsaugung und

verfügt über eine herausfahrbare

Glasplatte. Je höher die gewählte

Leistungsstufe, desto weiter fährt

die Glasplatte heraus und erweitert

damit die Absaugfläche.

Foto: Silverline

Ausgezeichnet: geradliniges Auszugsystem

„InnoTech Atira“

(oben) sowie der Schiebebeschlag

„ InLine S“ (unten). Beide von

Hettich.

Foto: Hettich

Das Solitär-Möbel SieMatic 29 bietet eine frische und

zeitgemäße Interpretation des traditionellen Küchen-

Büfetts sowie hohe Funktionalität und Flexibilität.

Inspiration im rechten Winkel: Das Grass-Auszugsystem

„Nova Pro Scala“ gibt es in verschiedenen Box-Varianten.

Foto: SieMatic

Foto: Grass

Der „CoolClassic“ ist die konsequente

Ergänzung des legendären

Classic-Kühlers von Bosch. Er

nimmt die weichen, emotionalen

Formen des Originals aus den 50er-

Jahren auf und interpretiert sie mit

dem Chromclip und den integrierten

Griffen neu und zeitgemäß.

Hinter der Front haben Energieeffizienz

und Komfort das Sagen.

„Servo-Drive flex“ für grifflose

Kühl- und Gefrierschränke unterstützt

den Trend zu grifflosen Möbeln.

Foto: Bosch Hausgeräte

Foto: Blum

Als integriertes Bauteil des Mauerkastens

minimiert die „Thermobox“

von Naber energetische Verluste der

Wärmebrücke, die konstruktiv bei

Abluftlösungen entsteht.

Der Einbau-Backofen „EEBK

6260.0JX8“ (oben links) setzt

im Design „Hot Chili“ aufmerksamkeitsstarke

Akzente. Hier im

Viererpack zusammen mit Kaffee-

Vollautomat (oben rechts), Kompaktbackofen

mit integrierter

Mikrowelle (unten links) und Einbau-Dampfgarer

(unten rechts).

Foto: Naber

Foto: Küppersbusch

72 Küchenplaner 12/2015


Die Sieger des „Ballerina Award 2015

powered by Resopal“.

Ballerina verleiht awards. Zur Hausmesse

2015 feierte der „Ballerina-Award“ Premiere.

Die Gewinner erhielten Pokale und viel Beifall

der 280 Gäste. Angelika Stiegler, als Gewinnerin

der Kategorie „Best off“, freute sich zusätzlich

über einen Marketingbeitrag für regionale Werbung.

An dem Wettbewerb konnten alle Händler

teilnehmen, die Resopal verplanen. Einsendungen

gab es von Planern aus verschiedenen

Ländern. Gekürt wurden diese Gewinner:

kategorie: Mut zur Farbe

1. Platz: Helmut Eckl (efa & Käufl, Landshut)

2. Platz: Anja Vincentz-Hornburg

(Küche & mehr, Peine)

3. Platz: Marianne Pfeiffer-Hell

(Küchen mit Pfiff, Hilgertshausen)

Foto: Ballerina

kategorie: Small Spaces

1. Platz: Björn Thiele

(Küchenhalle, Winnenden)

2. Platz: Beate Mächtel

(Schweikert, Waghäusel)

2. Platz: Ruud van Heumen

(de Haar, Niftrik, Niederlande)

kategorie: Monumental

1. Platz: Angelika Stiegler

(Stiegler, Oberderdingen)

2. Platz: Fabrice Nicolas

(Pyrotech, Montingnies, Belgien)

3. Platz: Marise Kamel (MK, Beirut, Libanon)

„Best of“

Angelika Stiegler (Stiegler, Oberderdingen)

Auch für 2016 ist der „Ballerina Award“

ausgeschrieben. Dann heißt es „powered by

Kesseböhmer“. Die Gewinner werden nach

Venedig reisen und erhalten eine Marketingunterstützung.

www.ballerina.de

Die Sieger des „International Design Award

2015“ mit Klaus Gollwitzer (Rehau), Michel

Dallaire (Industriedesigner), Anne Hunecke

(Rehau), Johannes Mitzscherlich (Hettich)

und Marc Reichling (Hettich).

Foto: Hettich / Rehau

Gewinner auf Deutschlandtour. Alle zwei

Jahre loben Hettich und Rehau den International

Design Award aus. In diesem Jahr inspirierte

das Motto „Take Furniture to the next

Level“ Designstudenten aus 77 Ländern dazu,

ihre Entwürfe einzureichen. Entsprechend

international ist die Liste der Gewinner: Die

drei Jurypreise gehen nach Polen, Indien und

in die Vereinigten Arabischen Emirate. Und

zwar an Marwa Istanbuli (Vereinigte Arabische

Emirate), Vishal Sathivada (Indien),

Anita Kokoszczyk (Polen) und Katarzyna Sroka

(Polen).

Für die Preisübergabe hatte man sich dieses

Mal etwas Besonderes ausgedacht: eine

Reise nach Deutschland mit Besuchen bei

den ausrichtenden Unternehmen und einem

Designworkshop mit dem kanadischen Industriedesigner

Michel Dallaire in Berlin.

www.rehau.com, www.hettich.de

Foto: Businessfotografie Inga Haar

Adalbert Sigg bei der Preisverleihung

in Berlin.

Vorbildliche nachfolge. Silber in

der Kategorie „Unternehmensnachfolge“.

Diesen Preis erhielt Adalbert

Sigg, Geschäftsführer und Inhaber

des sächsischen Küchenherstellers

ratiomat Einbauküchen GmbH,

beim großen Wirtschaftspreis des Ostens,

„ Macher 25“. Im Rahmen einer

feierlichen Gala in Berlin wurde damit

auch die Entwicklung von ratiomat seit

der Unternehmensübernahme durch

Adalbert Sigg in 2008 gewürdigt. „Ich

bin sehr glücklich über diese Auszeichnung,

die gerade passend zum 10-jährigen

Jubiläum meiner Betriebszugehörigkeit

und der Wiedereröffnung

des Standortes Leubsdorf als Verkaufsstelle

verliehen wurde“, sagte Sigg.

www.rationmat.de

Foto: Blanco

Team 7 strahlt. Design-Naturholzmöbel

und Premium-Küchen von Team 7 feiern seit

Jahren internationale Erfolge und bescheren

dem Unternehmen aus Ried stetiges Wachstum.

Zielstrebig hat der geschäftsführende

Inhaber Dr. Georg Emprechtinger seine Strategie

umgesetzt, der Marke durch innovatives

Design und konsequente Nachhaltigkeit eine

hohe Strahlkraft zu verleihen. Jetzt nahm er

die Auszeichnung Superbrand Austria 2015-

2016 entgegen. www.team7.at

Dr. Georg Emprechtinger, geschäftsführender

Inhaber von Team 7 und Country Brand

Manager Dr. Jürgen Molner bei der Preisverleihung

im Team 7 Store Wien.

Foto: Team 7

Brigitte Ziemann, Leitung Konzept und

Design bei Blanco (2. v. rechts), bei der

Preisverleihung in Ludwigsburg.

Gold für Blanco. Gleich zwei Auszeichnungen

räumte Blanco im Oktober

bei der Verleihung des Internationalen

Designpreises Baden-Württemberg ab.

Den „FOCUS Gold“ gab es für die Armatur

„Blancoculina-S Mini“, und die

Edelstahl-Spüle „Blanco Jaron XL 6 S“

aus der Blanco SteelArt Hightech Manufaktur

erhielt eine „ Special Mention“.

www.blanco-germany.com/de

12/2015 küchenplaner 73


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Redaktion

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KÜCHENPLANER“ erscheint 7 x jährlich.

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widerrufen werden. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige

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kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung vorausbezahlter

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Gerichtsstand für Vollkaufleute ist Arnsberg und Hamburg.

Für alle übrigen Kunden gilt dieser Gerichtsstand

für das Mahnverfahren.

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Druckvorstufenproduktion

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Herstellung

Siegbert Hahne

Layout

Catrin Dellmann

Druck (Lieferadresse für Beihefter und Beilagen)

Griebsch & Rochol Druck GmbH & Co. KG

Gabelsbergerstraße 1 (Gewerbepark Rhynern)

59069 Hamm

Veröffentlichungen

Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und

Bilder, einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung

in das Eigen tum des Verlages über. Damit erhält er

gleichzeitig im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen

das Veröffentlichungs- und Verarbeitungsrecht. Der Autor

räumt dem Verlag das unbeschränkte Nutzungsrecht ein,

seine Beiträge im In- und Ausland und in allen Sprachen,

insbesondere in Printmedien, Film, Rundfunk, Datenbanken,

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Dienste) sowie auf Datenträgern (z. B. CD-ROM), Diskette

usw. ungeachtet der Übertragungs-, Träger- und Speichertechniken

sowie öffentlich wiederzugeben. Für unaufgefordert

eingesandte Manuskripte übernehmen Verlag und

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12/2015 KÜCHENPLANER 75

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