Einblick in Du bist einmalig

silvioz

"Andere zu erkennen ist Weisheit, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung."
Wir wirken pausenlos!
"Zu wirken" bedeutet zweierlei: Einerseits die persönliche Ausstrahlung, die jeder von uns besitzt, andererseits die Fähigkeit, andere zu begeistern und zu motivieren.
Dieses Buch lüftet das Geheimnis einer weisen und erleuchtenden Wirkung.
Es verhilft dir zu einem besseren und zielsichereren Umgang mit deinen Mitmenschen. Du erlangst das Wissen darüber, wie sie funktionieren – und den ultimativen Durchblick bei dir selbst.
Wo bringt dir dieses Wissen Vorteile?
Wer seine eigene Persönlichkeit und die Mitmenschen besser einschätzen kann, kommuniziert effektiver und löst Konflikte effizienter.
Doch welche Persönlichkeitstypen gibt es?
Wie beeinflussen sie die Wahrnehmung, das Denken und Handeln?
Antworten darauf gibt dieses Buch mit beeindruckendem Fachwissen in verständlicher Sprache.
Mit dem Wissen um die Persönlichkeit deines Gegenübers erreichst du deine Ziele charmant und auf direktem Weg!
Einfacher, schneller, zielsicherer mit anderen umgehen!
Das Anwenderbuch für Menschen mit Weitblick.

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Du

bist

einmalig

oder kennst

du jemanden,

der genauso ist,

denkt, fühlt,

handelt und

lebt wie

du?

2


Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie

der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werks darf in irgendeiner Form

(durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche

Genehmigung der Urheber reproduziert oder unter Verwendung elektronischer

Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt und /oder als Softwareversion in

jedwelcher Weise verbreitet werden.

Für mögliche missbräuchliche Verwendung und deren Konsequenzen übernehmen weder Verlag

noch Autoren die Verantwortung. Es können keine Ansprüche geltend gemacht werden.

Impressum

© 2015 Silvio Zimmermann

Mehr über den Autoren erfahren Sie auf: www.inside-schweiz.ch

Druck in Europa

Verlag: epubli GmbH, Berlin, www.epubli.de

Umschlaggestaltung: Zeljka Kojic und Silvio Zimmermann

Bilder: Rebecca Vonzun und Silvio Zimmermann

ISBN 978-3-7375-6210-2

Printed in Germany

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen

Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über

http://dnb.d-nb.de abrufbar

3


Wer bin ich? Wer ist der andere?

„Andere zu erkennen ist Weisheit,

sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung.“

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Was bringt mir dieses Wissen

im allgemeinen Umgang mit anderen

persönlich im Alltag

als Partner

als Führungskraft

als Angestellter

für das Unternehmen

für das Team

im Bewerbungsgespräch

beim Flirten

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Prolog

Anstelle von vielen Worten eine einfache

Aufforderung, die dein Leben einfacher werden lässt:

Welche Regel passt besser?

Goldene Regel:

Behandle andere so, wie DU selbst

behandelt werden möchtest!

Platin-Regel:

Behandle andere so, wie SIE

behandelt werden möchten!

Wirf HEUTE

die goldene Regel über Bord

und geniesse alle

Vorteile der Platin-Regel!

Das WARUM und WIE wird

in diesem Buch erklärt!

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Inhaltsverzeichnis

Du bist einmalig 9

Was zählt ist der Kern 12

Wenn wir uns doch nur selbst durchschauen könnten 15

Die Sache mit der WAHRnehmung 18

Wer bin ich und wer bist du? 22

Die Typologie nach C.G. Jung 26

Zuerst zurück in die Geschichte 37

Das Verhalten der Menschen auf ihre Energie bezogen 39

Der Rote im Überblick 45

Der Gelbe im Überblick 69

Der Grüne im Überblick 91

Der Blaue im Überblick 113

Dein Persönlichkeitsprofil 144

Ein Blick auf unsere individuellen Stärken 147

Der Weg zu besseren Beziehungen 150

Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust 156

Ein Plädoyer gegen Schubladendenken 159

Das Wissen praktisch anwenden 171

Vom Umgang mit den einzelnen Typen 179

Persönlichkeit …. und was noch? 195

Was bringt mir dieses Wissen im Umgang miteinander? 198

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau 237

Die Schlüssel zum Erfolg 256

10 Regeln des Menschseins 259

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Du bist einmalig

Bevor wir auf dich zu sprechen kommen, machen wir einen

kurzen Ausflug in die Tierwelt, die häufig auch viel mehr über

uns Menschen aussagt, als angenommen:

Die Tiere, die etwas Bedeutendes tun wollten

Eines Tages beschlossen die Tiere, dass sie etwas Bedeutendes

tun wollten, um die Probleme der neuen Welt zu lösen.

Deshalb gründeten sie eine Schule. Es gab Unterricht wie

Laufen, Bergsteigen, Schwimmen und Fliegen. Um diese

Schule einfacher organisieren zu können, sollte jedes Tier an

allen Fächern teilnehmen.

Die initiative Ente zeigte im

Schwimmunterricht eine

ausserordentliche Begabung,

ja, sie war zu ihrer Freude

sogar besser als der

Schwimmlehrer. Sie machte

aber nur recht langsame

Fortschritte beim Fliegen und

war im Lauftraining sehr

schlecht. Da sie beim Laufen so

schlecht war, musste sie das

Schwimmen aufgeben und

nachmittags länger in der

Schule bleiben, um Wettlaufen

zu trainieren. Dabei wurden die Schwimmhäute so stark

beansprucht, dass sie beim Schwimmen nur durchschnittliche

Ergebnisse erzielen konnte. Aber eine durchschnittliche

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Leistung war durchaus akzeptabel und so machte sich

niemand grössere Sorgen darüber – ausser – der Ente.

Der gewissenhafte Hase war

beim Laufen der Beste,

bekam aber nervöses Zucken

in seinen Beinmuskeln

aufgrund des vielen

Sondertrainings im

Schwimmen. Er wäre am

liebsten den ganzen lieben

langen Tag immer wieder

seine Runden auf den immer

selben Bahnen gelaufen.

Das stetige Eichhörnchen war

ausserordentlich gut im

Klettern, wurde aber immer

mehr entmutigt, weil sein

Lehrer von ihm verlangte, dass

es beim Flugunterricht vom

Boden in die Höhe starten

sollte, statt von den

Baumwipfeln in die Tiefe. Von

der Überanstrengung bekam

es Muskelkater und erhielt

dadurch nur sehr schlechte

Noten beim Klettern und Laufen.

9


Der dominante Adler

war ein Problemkind

und wurde strengstens

dafür bestraft, dass er

nicht gehorchte. Im

Kletterunterricht war

er immer der Erste,

der den Gipfel erreichte, er bestand aber darauf, auf seine

eigene Art und Weise dorthin zu gelangen.

Welche Lehren kannst du aus dieser Fabel ziehen?

„Eigenheiten, die werden schon haften,

kultiviere nur deine Eigenschaften.“

Johann Wolfgang von Goethe

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Was zählt ist - der Kern.

Vor der Herstellung der

weltberühmten Statue

„David“ suchte

Michelangelo lange

nach dem passenden

Block Marmor, weil er

wusste: Das Material

bestimmt die Schönheit

des fertigen Produktes.

Er erkannte, dass er die

Form, nicht jedoch den

Stein verändern

konnte.

Jedes

seiner

Meisterstücke, die er

schuf, war einmalig.

Selbst wenn er das

gewollt hätte, er hätte

nie zwei identische

Stücke Marmor

gefunden. Auch wenn

er die Steine aus

demselben Steinbruch

geholt hätte, wären sie

nicht genau gleich

gewesen; ähnlich ja,

aber nie gleich.

11


Jeder von uns ist einmalig.

Wir alle bestehen aus einer Zusammensetzung von

verschiedenen Zutaten, die uns von unseren Mitmenschen

unterscheidet. Unser Leben lang haben Menschen an uns

gemeisselt, geschliffen und poliert. Immer, wenn wir

dachten, wir wären ein fertiges Produkt, begann ein

anderer damit, uns wieder umzuformen, mit mehr oder

weniger Erfolg. Gelegentlich geniessen wir einen Tag, an dem

uns alle bewundern und uns auf die Schulter klopfen, an

anderen Tagen werden wir ignoriert, analysiert oder sogar

ausgelacht.

Wir wurden alle mit unseren eigenen Temperamenten

Anteilen und Eigenschaften geboren, unserem

„Rohmaterial".

Manche von uns sind aus Granit, manche aus Marmor,

manche aus Kalkstein und andere aus Sandstein. Unser „Stein"

ändert sich nicht, aber unsere Form kann verändert werden.

So ist es auch mit unserer Persönlichkeit! Wir beginnen alle

mit unseren angeborenen Eigenschaften. Manche unserer

Eigenschaften sind sehr schön und mit Goldadern durchzogen,

andere dagegen sind matt und grau gefärbt. Unsere

Lebensumstände, unser Intelligenzquotient, unsere

Nationalität, unser Umfeld, die wirtschaftliche Situation und

der elterliche Einfluss können unsere Persönlichkeit formen,

aber der Stein - der Kern - bleibt der gleiche.

Mein Temperament ist mein wahres Ich. Meine Persönlichkeit

ist das Kleid, das ich mir überziehe. Mann und Frau können

morgens in den Spiegel schauen und ein blasses Gesicht,

strähniges Haar und einen Körper mit „Rundungen" sehen.

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Das bin wirklich ich. Glücklicherweise ist dieses Ich in der Lage,

binnen einer Stunde Make-up aufzulegen oder sich zu rasieren

und ein farbenfrohes Gesicht zu kreieren, mit dem Lockenstab

Löckchen zu drehen und ein weites Kleid oder einen Pullover

anzuziehen, um die etwas zu starken Rundungen zu

verdecken. Das Ich hat meinen Körper genommen und etwas

herausgeputzt, aber den Kern nicht dauerhaft verändert.

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Wenn wir uns doch nur selbst

durchschauen könnten und erkennen,

... woraus wir gemacht sind,

... wer wir wirklich sind,

... warum wir so reagieren,

... wo unsere Stärken liegen und wie

wir sie hervorheben,

... wo unsere Schwächen liegen und wie wir sie überwinden.

Wir können!

Es ist möglich, sich selbst zu prüfen, seine Stärken

aufzupolieren und seine Schwächen Stück für Stück abzubauen

oder wenigstens zu akzeptieren. Wenn wir wissen,

wer wir sind und warum wir uns so benehmen, können wir

beginnen, unser Innerstes zu verstehen, an unserer

Persönlichkeit die Ecken und Kanten glatt zu feilen und zu

lernen, mit anderen auszukommen. Wir müssen nicht

versuchen, jemanden zu imitieren, mehr zu scheinen, als wir

sind, oder über den „Stein" jammern, aus dem wir gemacht

sind. Aus dem Rohmaterial, das uns zur Verfügung steht,

werden wir das Beste machen. Und in jedem Stein hat es die

guten und die schlechten Seiten, die etwas bewirken. Wenn

wir das sehen, wissen wir, warum viele Persönlichkeits-,

Verkaufs- und ähnliche Kurse nicht funktionieren und können

für uns trotzdem das Beste herausfiltrieren.

Kein Stein hat nur eine besonnte Seite,

jeder Stein wirft auch Schatten.

14


Seit vielen Jahren ist man in der Lage, Duplikate von klassischen

Statuen herzustellen. In Souvenirläden kann man Dutzende

von Davids, ganze Regale voller Replikate der Sphinx

oder Büsten von Cleopatra finden - Imitationen en masse,

aber es gibt nur eine Ausführung von dir. Du bist einmalig.

Wo fangen wir an? Hast du auch einen Michelangelo-

Komplex? Siehst du manchmal Menschen als Rohmaterial an,

das nur darauf wartet, durch deine Expertenhände bearbeitet

zu werden? Kennst du nicht auch mindestens einen

Menschen, den du „so schön" formen könntest, wenn er oder

sie nur deinen weisen Worten folgen würde?

Wenn es möglich wäre, andere Menschen umzuformen,

wären Paare perfekt, weil gleich von Anfang an aufeinander

herumgehackt und herum manipuliert würde, eben, bis der

Schwächere verliert und - vorläufig - nachgibt.

Dieses Buch ist das Ergebnis von über 20 Jahren

Seminartätigkeit, Persönlichkeitsberatung und täglicher

Beobachtung am „lebenden Objekt". Diese Erfahrung ergibt

einen humorvollen Schnellkurs in Psychologie, in dem wir

lernen:

1. Unsere Stärken und Schwächen zu untersuchen,

unsere positiven Eigenschaften zu betonen und die

negativen zu verbannen,

2. Andere Menschen zu verstehen und zu erkennen, dass

anders zu sein nicht mit falsch oder verkehrt sein

gleichzusetzen ist.

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Um die Rohmaterialien unseres Temperamentes zu erkennen

und die Grundzüge unseres Wesens zu verstehen, werden wir

uns mit der Lehre von den vier Temperamenten, die

Hippokrates vor 2400 Jahren entdeckt hat, auseinandersetzen.

Wir werden vorwärts stürmen mit dem Roten (der geborenen

Führungskraft), Spass mit dem Gelben haben (der vor

Enthusiasmus trieft), mit dem Grünen (der sich zufrieden mit

dem Leben abfindet) entspannen und uns ernstlich mit dem

Blauen befassen (der nach Perfektion trachtet).

Ganz egal, welchem dieser Typen du am ähnlichsten

bist - du kannst von allen etwas lernen. Und

niemand ist in seiner Persönlichkeit und seinen

Schwächen gefangen – eine positive Veränderung ist

möglich.

„Damit es gerecht zugeht, bekommen alle dieselbe Aufgabe:

Klettert auf diesen Baum!“

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Die Sache mit der WAHRnehmung.

Bevor wir mit uns und den anderen umgehen, müssen wir

jedoch wissen, wie wir was WAHRnehmen.

„Wir sehen die Welt nicht so,

wie sie ist, sondern so,

wie wir selbst sind.“

Stephen Covey

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