Stress, Burnout und andere psychische Belastungen in Beruf und Privatleben mit dem 180 Grad Modell vermeiden.....

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Tags die Karriere, abends die Familie und irgendwann noch Zeit für sich selbst haben: Sechs von zehn Menschen in Deutschland leiden nach Studien zufolge unter Stress im Alltag, nicht wenige sogar dauerhaft. Besonders sind Frauen, Angestellte und Stadtbewohner betroffen. Die wichtigste Erkenntniss,
Stress im Alltag ist mittlerweile in Deutschland ein Massenphänomen. Fast sechs von zehn Deutschen empfinden nach einer Forsa Studie ihr Leben als stressig. Das vorliegende Buch zeigt, Hintergründe, Ursachen, Folgen und Handlungsmöglichkeiten.

Die Psychose

Psychotisch zu werden, bedeutet (vorübergehend) die Realität nicht mehr normal,

sondern verzerrt wahrzunehmen und zu verarbeiten. Zum Verständnis, wie eine

Psychose aussehen kann, sind nachfolgend die wichtigsten Symptome erläutert.

• Ich-Störungen: Der Erkrankte erlebt sich fremd und unwirklich. Gedanken,

Gefühle, Entscheidungen und Handlungen werden nicht mehr als

selbstgesteuert empfunden.

• Halluzinationen: Halluzinationen sind Sinneswahrnehmungen, die für real gehalten

werden, obwohl der entsprechende Reiz gar nicht vorhanden ist.

Halluzinationen können alle Sinnesbereiche betreffen. Häufig sind akustische

Halluzinationen z.B. das Hören von Stimmen bei einer schizophrenen

Erkrankung. Die gehörten Stimmen können das Handeln des Betroffenen

kommentieren oder ihm Anweisungen geben.

• Wahn: u.a. die Vorstellung, beobachtet und verfolgt zu werden.

• Formale Denkstörungen: Die Betroffenen bemerken Sperrungen oder plötzliches

Abreißen ihrer Gedankenflusses, ebenso wird oft von einer regelrechten

Gedankenflut berichtet. Formale Denkstörungen finden ihren Ausdruck vor

allem in einem veränderten Sprachgebrauch.

• Affektive Störungen: Die Gefühlsäußerung und der mimische Ausdruck passen

nicht zur Situation. Die Stimmung kann verändert sein. So können gehobene,

fast manische Stimmungslagen genauso auftreten wie depressive

Verstimmungen.

• Psychomotorische Störungen: Der Betroffene verharrt bei voll erhaltenem

Bewusstsein regungslos, oder das Gegenteil ist der Fall, nämlich eine starke

motorische Unruhe.


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