tassilo Ausgabe 4 - Das neue Magazin rund um Weilheim und die Seen

tassilo2

Die Themen in dieser Ausgabe: Die Eberfinger Drumlins, Sind Dorfläden noch zeitgemäß? Raisting und Obersöchering als Beispiel, Michael Schankweiler als Leiter der Arbeitsagentur auf der roten Couch, Atelierbesuch bei Leonhard Schlögel, Immobilienverkauf mit Leistungsgarantie, Röstfrische Kaffeespezialitäten aus Starnberg, der Freskenhof in Eglfing, Sonderveröffentlichung: die guten Seiten der Kliniken Schongau und Weilheim, 45 Sammelleidenschaft im Kupfermuseum Fischen, 900 Jahre Feldafing, die Hochzeitsmessen in der Region, Heimaträtsel: wer kennt den Turm?, Alle wichtigen Veranstaltungstermine der kommenden 2 Monate

Ausgabe 4

Januar / Februar 2016

®

Eine Produktion von

Titelbild: magann, fotolia

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Der letzte Musher

Schluss mit Hundeschlittenrennen

Auf der Roten Couch

„Oberjobber“ Michael Schankweiler


Zwischen Altem und Neuem

Nach dem

geschäftigen Advent

bietet die

„Zeit zwischen

den Jahren“ Gelegenheit,

eit,

zurückzublicken

auf das,

was

uns

im ablaufenden

Jahr widerfahren

ist.

Oder den Blick nach

vorne zu

richten auf Herausforderungen,

rder

unge

neue

Aufgaben, gar Ungewissheiten.

en. In den

kommen-

den

Tagen und Wochen dürfte

von alledem lede

metwas dabei sein — hoffentlich fent

in einer

„gesunden Mischung“. Wir

freuen uns, wenn unser

tassilo“ silo

die Mischung wieder bereichert rt mit informativen

und unterhaltsamen Momenten des Lesevergnügens

„zwischen den Jahren“.

Die Bezeichnung für die Tage rund um Weihnachten,

Silvester und Neujahr ist auch eine Einladung:

im Wortsinn „zwischendurch“ einmal innezuhalten,

zur Ruhe zu kommen, durchzuschnaufen. Vielleicht

spricht solch eine Einladung ja unser winterlichruhiges

Titelfoto aus: Je länger wir die Fischerhütten

am Starnberger See betrachteten, die stille Atmosphäre,

die sie umgibt, umso geeigneter erschienen

sie uns, Festtagsstimmung zu verbreiten. Mit dem

Bild wünscht das gesamte „tassilo“-Team jedenfalls

Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, von Herzen ein gesegnetes,

friedvolles Weihnachtsfest und das Beste

im Jahr 2016.

Viele der Themen, die wir für Sie „gemischt“ haben,

pendeln zwischen gestern, heute und morgen. Exemplarisch

dafür ist das Interview auf der Roten Couch,

in dem Michael Schankweiler, der neue Leiter der

Agentur für Arbeit in Weilheim, Einblicke gewährt

in seine Arbeit und die seiner Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, um aktuelle und kommende Herausforderungen

in der Berufs- und Arbeitswelt zu meistern.

Innovativ und auf ganzer Linie zukunftsgerichtet wird

seit zwei Jahren der Hausmüll im Landkreis Weilheim-Schongau

genutzt: als Industriebrennstoff, der

fossile Energieträger ersetzt. Ganz neu ist dabei die

Kooperation mit der Schongauer Papierfabrik. Wir haben

die bayernweit einzigartige Mülltrennung in Erbenschwang

vor Ort unter die Lupe genommen. Nur

ein bisschen zurück, vor allem aber nach vorne gerichtet

ist der Blick der Krankenhaus GmbH Landkreis

Weilheim-Schongau, die in einer Sonderveröffentlichung

umfassend die Kompetenzen als medizinisches

Dienstleistungszentrum vorstellt. Und ganz im Hier

und Jetzt wirken eine Trachtenschneiderin, ein Kaffeeröster,

ein Bildhauer, ein Sattler, ein Teichwirt, ein

Möbeldesigner und ein Faschingsverein, die wir alle

besucht haben.

Von Kommen und Gehen handelt dagegen unser Artikel

über zwei Dorfläden: jener von „Tante Klara“ in

Obersöchering schließt, in Raisting freut sich die Familie

Feilke über wachsende Kundschaft. Intensiv mit

dem Wert des Alten, konkret mit der Kunstfertigkeit

der Altvorderen, befasst sich das Kupfermuseum in

Fischen und die Restauratorenfamilie Mack in ihrem

„Freskenhof“ in Eglfing. Wir erzählen die Geschichte,

wie es dazu kam. Und auch die von Hans Reich, der

sich nach 25 Jahren mit seinen Schlittenhunden zur

Ruhe setzt. Und noch viel weiter zurück, bis zur Entstehung

unserer herrlichen Voralpenlandschaft, führt die

Entdeckungsreise ins Eberfinger Drumlinsfeld, das unter

Geologen als einzigartig gilt. — Und das ist längst

noch nicht alles in der neuen „tassilo“-Mischung.

Tobias Schumacher

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Unterwegs zwischen

bedeutsamen Hügeln:

Die Eberfinger Drumlins

Seite 6

Sind Dorfläden noch

zeitgemäß? Raisting und

Obersöchering als Beispiel

Seite 9

Auf der roten Couch:

Michael Schankweiler, Leiter

der Agentur für Arbeit

Seite 16

Ein Blick in das Atelier

des Bildhauers

Leonhard Schlögel

Seite 18

Neue Leistungsgarantie

für mehr Sicherheit beim

Immobilienverhauf

Seite 24

Röstfrische Kaffespezialitäten

bei der ersten bayerischen

Caféhaus-Rösterei Wiener’s

Seite 26

Die Restauratorenfamilie

Mack und ihr Freskenhof

in Eglfing

Seite 31

Die guten Seiten der

Krankenhäuser Weilheim

und Schongau

Seite 46

45 Jahre Sammelleidenschaft

auf einen Blick im

Kupfermuseum Fischen

Seite 48

Hans Reich startet mit seinen

Schlittenhunden in die letzte

Rennsaison

Seite 52

Herzlichen Glückwunsch!

Gemeinde Feldafing wird 2016

900 Jahre alt

Seite 58

Ja, ich will!

Die Hochzeitsmessen

in der Region

Seite 61

Ein Turm im Tassiloland —

Badekarten im Heimaträtsel

zu gewinnen

Seite 63

Neujahr, Fasching und vieles

mehr — Die Termine im Januar

und Februar

januar / februar 2016 | 3


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Unterwegs zwischen erdzeitgeschichtlich bedeutsamen Hügeln






















Die Drumlins von Eberfing

Eberfing | Ob aufmerksam-ausführlich

zu Fuß oder mit einem

launig-kurzweiligen Autoausflug —

die Region zwischen Weilheim und

Seeshaupt ist prädestiniert für eine

erdzeitgeschichtliche Erkundung:

Über rund zwölf Kilometer von

Nord nach Süd und sechs Kilometer

von West nach Ost erstreckt sich

hier das Eberfinger Drumlinfeld.

Es ist das bedeutendste und größte

im bayerischen Alpenvorland.

Ein zweites, deutlich kleineres im

Landkreis Weilheim-Schongau ist

zwischen Prem im Süden und über

den Lech hinweg bis nach Bernbeuren

am Auerberg zu entdecken.

Das Wort Drumlin (übrigens im

deutschen Wortlaut mit „u“ ausgesprochen;

es hat nichts zu tun

mit englischen Trommeln — den

„drums“) leitet sich ab vom irischen

„droimnín“, was „kleiner Rücken“

oder „Höhenrücken“ bedeutet. Der

geologische Begriff bezeichnet die

länglichen Hügel, deren tropfenförmige,

langgezogene Form durch

das Geschiebe der eiszeitlichen

Gletscher entstand; genauer aus

Ablagerungen in Gletscherspalten.

Die Drumlins sind häufig in Fächerform

gruppiert oder gestaffelt.

Am Alpennordrand finden sich

auch Felder nördlich von Lindau,

nordwestlich von Konstanz und in

der Schweiz im Zürcher Oberland.

Selbst im Baltikum, in Polen und

Nordirland wurden Drumlingebiete

identifiziert.

Geologieprofessor macht

Eberfing unsterblich

Doch vor allem die Drumlins bei

Eberfing waren für die Erklärung

bedeutsam, wie die Gletscher der

letzten, der „Würmeiszeit“ die

Landschaft im Voralpengebiet geformt

haben. Mit dem Namen von

Eberfing verbunden sind die Drumlins

seit November 1917, als Friedrich

August Rothpletz erstmals die

Osterseen und den „Isar-Vorlandgletscher“

in den „Mitteilungen

der Geographischen Gesellschaft

München“ beschrieb. Der Geologe

und Paläontologe lehrte Ende des

19. und Anfang des 20. Jahrhunderts

als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität,

war

Direktor der Bayerischen geologisch-paläontologischen

Staatssammlung

und begründete in

München eine Schule für Alpengeologie.

Mit Schülern kartierte er

den bayerischen Alpenraum.

Während die Drumlins im Raum

Eberfing überwiegend von Wald

bestanden sind, liegen um Magnetsried

und Jenhausen, im Zentrum

des Gebietes, einige Kuppen

frei. Dank ihrer Lage zueinander

und der typischen Form sind sie

besonders gut zu erkennen — am

besten der Drumlin, auf dem die

Kirche von Jenhausen steht (Foto

unten). Rund um den Stadler Weiher

ist die „Moor- und Drumlinrunde

Eberfing“ ausgewiesen. Sieben

interaktive Stationen informieren

auf dem gut acht Kilometer langen

Rundweg über die Geschichte der

Torfgewinnung, den Hohenkastener

Filz, den Lebensraum Streuwiese

und seine „garantierte“

Artenvielfalt“, die Entstehung von

Hochmooren und die örtlichen

Baumarten, sowie zuletzt über die

Drumlins als „Spuren der Eiszeit“.

Ausgangs- und Endpunkt ist beim

Weiler Stadel, im Sommer lädt der

Weiher zur Erfrischung ein, die

Bänke am Ufer auch bei kühlerer

Witterung zum Verweilen.

Der Gletscher reichte bis

Grafrath und Starnberg

Seine Entstehung verdankt das

Eberfinger Drumlinfeld dem Isar-

Loisach-Gletscher. Ausführlich beschrieben

hat die viele 1 000 Jahre

andauernde Entwicklung zuletzt

Ludger Feldmann in Luise Hohenleitners

„Eberfinger Heimatbuch“,

1998 herausgegeben von der Gemeinde

Eberfing, im Kapitel „Die

geologische Entwicklung der Landschaft

um Eberfing“. Er erklärt

unter anderem, wie die Schmelzwasser

des Isar-Loisach-Gletschers

in der Würmeiszeit „sehr viel Kies“

mitbrachten, „der von Murnau bis

Weilheim die Landschaft verschüttete“

und heute in bemerkenswert

vielen Kiesgruben abgebaut wird.

Bis vor rund 23 000 Jahren war

der Isar-Loisach-Gletscher von allen

Gletschern in Südbayern am

weitesten vorgedrungen: „Das Eis

reichte bis Grafrath und Starnberg,

Eberfing lag unter rund 400 Meter

Eis“, schreibt Feldmann.

Und weiter: „Wo heute Ammersee

und Starnberger See liegen,

war der Gletscher am mächtigsten

undumte bei seiner Bewegung

die beiden Becken weiter

aus. Zwischen diesen Becken

musste der Gletscher den Geländeanstieg

zwischen Eberfing

und Andechs überwinden.

Dabei glitt er ständig nach

rechts und links zu den See-


Tel. 08861-2695




4 | tassilo


ZUM THEMA

Was ist ein Drumlin?

Drumlins sind eine besondere morphologische Form der

kuppigen Grundmoränenlandschaft. Sie kommen sowohl

im alpinen wie im nordischen Vereisungsbereich

vor. Drumlins sind langgestreckte Hügel von elliptischem

Grundriß. Auf der Stoßseite des Eises sind sie steil, auf der

dem Eis abgewandten Seite flach.

Auszug einer Karte mit dem Eberfinger Drumlinfeld im

Zentrum. Mit der Karte rekonstruierte August Rothpletz

(1853-1918) die maximale Ausdehnung des Isar-Loisach-

Gletschers am Ende der letzten Eiszeit, Moränen und die

ehemaligen Seen. Der Zustand, wie ihn die Karte darstellt,

war zu keinem Zeitpunkt existent.

Eis

Kies, Lehm

sandiger Kies

Karte: Wikipedia, Public Domain

becken ab, wodurch tiefe, sehr große

und lange Gletscherspalten entstanden“,

die schließlich bis zum

Grund reichten, als der Gletscher

mit den Jahrtausenden dünner

wurde.

In diese Gletscherspalten presste

der wandernde Gletscher Schutt.

Beim „weiteren Vorrücken wurde

diese Spaltenfüllung dann wieder

vom Eis überfahren und zu stromlinienförmigen,

langen Hügeln

geformt. Auf diese Weise entstanden

die Drumlins, die alle in Süd-

Nord-Richtung ausgerichtet und

bei Eberfing heute in so einmaliger

Vielfalt erhalten sind“, schreibt

Feldmann. Er hat „auf 60 Quadratkilometern

etwa 360 Drumlins

von 100 bis 2000 Metern Länge“

gezählt. Die Moore dazwischen

entstanden schließlich aus einer

„Vernässung“, als der Gletscher

abschmolz, weil zwischen den

Drumlins Toteisreste verblieben,

die sehr viel Schlamm enthielten,

welcher das Erdreich abdichtete.

Das Bayerische Landesamt für

Umwelt hat das gesamte Gebiet

zum Geotop erklärt und fast 6000

Hektar als Landschaftsschutzgebiet

„Hardtlandschaft und Eberfinger

Drumlinsfelder“ ausgewiesen.

Einzeln geschützt ist darüber hinaus

der Drumlin-Rücken des Magnetsrieder

Hardts, weil sich dort

dank extensiver Weidelandschaft

besondere Pflanzengesellschaften

erhalten haben. Teile beider Gebiete

genießen gemeinsam mit den

östlich gelegenen Bernrieder Filzen

außerdem auf mehr als 1000

Hektar den besonderen Schutz der

europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie,

weil „die Kernzonen

des größten bayerischen Drumlinfeldes

mit sämtlichen naturnahen

und natürlichen Lebensraumtypen

verschiedenste Moor- und Magerrasentypen,

Buchen- und Moorwälder“

umfassen.

ts

januar / februar 2016 | 5

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Sind Dorfläden noch zeitgemäß?

Der eine kann bestehen,

der andere muss schliessen

Tassiloland | Im Zeitalter von Aldi,

Lidl und Co. hat der kleine Tante-

Emma-Laden eigentlich keine

Chance mehr. Doch geht es den

Kunden wirklich nur darum, möglichst

günstig ihre Lebensmittel einzukaufen?

Wir haben zwei Dorfläden

besucht, die für die Versorgung

in kleineren Ortschaften sorgen

und auch viel zum menschlichen

Miteinander im Dorfleben beitragen.

Die „Tante Klara“ aus Obersöchering

gibt ihren Kramerladen

aus gesundheitlichen Gründen auf,

die Feilkes aus Raisting haben mit

regionalen Produkten eine Nische

gefunden, doch beide sagen, „leben

kann man davon nicht“.

Die Kramer-Handlung

der „Tante Klara“

In Obersöchering gibt es keinen

„Tante-Emma-Laden“, hier geht

man zur „Tante Klara“ zum Einkaufen.

Seit 35 Jahren betreibt Klara

Langen das Lebensmittelgeschäft,

doch zum Jahresende soll endgültig

Schluss sein. „Ich habe lange

mit mir gerungen“, gesteht die

75-Jährige, denn mit der Schließung

muss sie auch viele liebgewordene

Kontakte aufgeben.

Die kleine „Handlung von Leonh.

Schmid“, wie es in großen Lettern

Zwei mal pro Woche kommt ihre Tochter Dorothea Amberg und unterstützt

die „Tante Klara“ im Laden.

an der Fassade steht, ist eigentlich

ein Phänomen. Der Verkaufsraum

umfasst nur gut 20 Quadratmeter,

und trotzdem gibt es alles, was

man zum täglichen Leben benötigt.

„Beim Einräumen sind es gefühlte

100 Quadratmeter“, weiß die Tochter

Dorothea Amberg, die zweimal

wöchentlich zur Unterstützung

kommt. Schon seit 110 Jahren ist

in dem Haus am Kirchplatz ein

Kramerladen, der sich mit den

Bedürfnissen und Ansprüchen der

Kunden immer mitentwickelt hat.

Klara Langen hat das Geschäft vor

35 Jahren übernommen, und als

ihr Mann viel zu früh starb, war es

die Existenz für sie und ihre vier

Kinder. Ein Sohn wohnt mittlerweile

mit seiner Familie im Haus, er

hätte auch gerne den Laden weiter

geführt. „Aber mit den Erträgen

kann man keine Familie ernähren“,

muss Klara Langen feststellen.

Zwar muss sie im eigenen Haus

keine Miete einkalkulieren, doch

sind die laufenden Kosten für so

einen Laden beachtlich. Beispielsweise

werden die nicht verkauften

Artikel jede Woche an die Tafel in

Murnau abgegeben.

Dabei ist Klara Langen eine Geschäftsfrau

durch und durch. Den

Großteil ihres Angebotes bezieht

sie als „nah und gut“-Geschäft von

Edeka, ergänzt durch Backwaren

vom Backhaus Tichelkamp, „Unser-

Land“-Erzeugnisse, Milchprodukte

vom Marxhof, Ettaler Käse oder Honig

vom Dorf. Doch am wichtigsten

sind für die „Tante Klara“, was auf

ihrer weißen Schürze zu lesen ist,

die Kunden. Sie erzählt von täglichen

Begegnungen, bei denen ein

kleiner Witz zum Prozedere gehört,

über den kurzen Zwischenstopp

nur für eine Dose Schnupftabak bis

hin zu Besuchern aus aller Welt.

„Ich hab nie Urlaub gemacht, aber

die Welt kommt zu mir“, resümiert

sie von vielen lieben Begegnungen

mit Menschen aus dem Dorf, ebenso

wie mit chinesischen Touristen.

Die Gemeinde Obersöchering kann

mit Grundschule, Kindergarten,

Zahnarzt, Metzger, Bäcker und

zwei Lebensmittelgeschäften eine

recht gute Infrastruktur vorweisen.

Trotzdem nutzen viele der 1 300

Einwohner die Einkaufsmöglichkeiten

der großen Supermärkte in

der Umgebung. Den Entschluss zur

Geschäftsaufgabe traf die 75-Jähri-


ge nun vor allem aus gesundheitlichen

Gründen, und dann möchte

sie zukünftig auch mehr Zeit für

ihre vier Kinder sowie 14 Enkel haben.

„Unser Dorfladen“

in Raisting

Peter Feilke hat sich genau an den Kundenwünschen orientiert und bietet

viel regionales sowie Bio-Produkte an.

„Man kann nur mit Qualität und

regionalen Produkten die Kunden

herziehen“, weiß Peter Feilke vom

Dorfladen in Raisting. Seine Tochter

Martina Feilke hat vor sechs

Jahren den traditionsreichen Kramerladen

im Ortszentrum übernommen,

gemeinsam versuchen

sie, mit Bioprodukten, „Unser

Land“-Erzeugnissen und Frischware

gegen die Übermacht der Supermärkte

zu bestehen.

Der kleine Dorfladen bietet auf

rund 40 Quadratmetern eigentlich

alles, was man zum täglichen Leben

braucht. An der Hausfassade

steht noch immer der Schriftzug

„Heinrich Schmid — Lebensmittel“,

der Hauseigentümer hat den Kramerladen

an die Feilkes verpachtet.

Früher hieß es „nah und gut“, doch

Edeka hat die Zusammenarbeit mit

den neuen Geschäftsführern nicht

fortgesetzt. „Anfangs hat mir das

gestunken, mittlerweile bin ich

froh darüber“, erzählt Peter Feilke,

denn so konnte er sich wesentlich

individueller auf die Wünsche der

Kunden einstellen. Das Trockensortiment

kommt von der Firma Utz

aus Ochsenhausen, Molkereiprodukte

werden von „Bauer“ oder

in Bio-Qualität von „Andechser“

angeboten und auch die regionalen

Erzeugnisse von „Unser Land“

werden gerne gekauft. Dreimal pro

Woche wird der Laden mit Obst

und Gemüse beliefert und der

Biobäcker aus Etting bringt täglich

frische Backwaren. Schulbedarf

sowie täglich aktuelle Zeitschriften

ergänzen das Angebot.

An einem ganz normalen Vormittag

ist im Dorfladen ständig was

los, allerdings gehört die Kundschaft

überwiegend zur älteren

Generation. „Die Jungen holen gerne

frisches Gemüse, Obst oder die

Biobackwaren oder nur das, was

im Supermarkt vergessen wurde“,

weiß Peter Feilke aus Erfahrung.

Im nur fünf Kilometer entfernten

Dießen gibt es sämtliche Einkaufsmöglichkeiten,

trotzdem ist es für

die Gemeinde Raisting mit seinen

2300 Einwohnern wichtig, dass es

noch ein Lebensmittelgeschäft gibt.

„Solange sie uns keinen Supermarkt

vors Dorf setzen, machen wir

das“, sind Martina und Peter Feilke

noch guter Dinge, mit ihrem an

den Kundenwünschen orientierten

Sortiment bestehen zu können.

Im Dorfladen erhält man Karotten

noch einzeln und muss Zwiebeln

nicht in Kilo-Säcken kaufen. „Bei

uns kosten die Radieserl einen

Euro, dann weiß ich, dass der Erzeuger

auch noch was bekommt“,

erteilt der Dorfkramer auch einen

Seitenhieb an den Preiskampf der

großen Discounter.

Trotz der geringen Ladenfläche ist

der Laden gut sortiert und auch gut

organisiert. Doch es müssen immer

wieder Produkte mit abgelaufenem

Haltbarkeitsdatum aussortiert oder

nicht verkaufte Frischware entsorgt

werden, was jeden Monat eine

dreistellige Summe ausmacht. Eines

stellen die Feilkes ganz klar

fest: „Leben kann man nicht vom

Laden, aber es macht unwahrscheinlich

viel Spaß“.

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januar / februar 2016 | 7


Picasso-Ausstellung im Buchheim Museum der Phantasie

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Bernried | Wer könnte besser Pate

stehen als Pablo Picasso für die

Übersetzung der Geschlechtergegensätze

zwischen Mann und Frau

in die Kunst. Seine Affären sind

Legende. Ebenso seine despektierliche

Feststellung: „Frauen sind

entweder Göttinnen oder Fußabtreter“.

Hinter beidem verbirgt sich

der Künstler, der den Aufbruch

der Malerei ins 20. Jahrhundert

geprägt, ja bestimmt hat; und der

spanische Macho, dessen Verhalten

gegenüber Frauen aus dem 19.

Jahrhundert stammte — und dem

die Damenwelt dennoch

zu Füßen lag.

In diesem Spannungsfeld

bewegt sich die Winterausstellung

„Picasso.

Mann und Frau“ im Buchheim

Museum der Phantasie

in Bernried. Lothar-

Günther Buchheim steuert

posthum das Zentrum der

Schau bei: Picassos Farbkreidezeichnung

eines

Rauchenden, die bis vor

kurzem noch in seinem

Wohnhaus in Feldafing

hing und noch nie im

Museum gezeigt wurde.

Aus dem blau-weiß quergestreiften

Fischerhemd

schließen Kunstgeschichtler,

dass es sich um ein

Selbstbildnis handelt.

Bemerkenswert am Rauchenden

ist dessen Weiblichkeit:

Er lehnt an der

Kordel einer Schiffsreling,

deren Linien an ein freizügiges

Dekolleté erinnern,

was so gar nicht mit dem Bartwuchs

im Gesicht korrespondiert.

In der Zeichnung hat Picasso die

Geschlechter eng wie selten in seinem

gesamten Werk miteinander

verwoben. Obgleich das Verhältnis

zwischen Mann und Frau ein Leitmotiv

seines Schaffens war — und

überhaupt seines Lebens.

Immer wieder hat er Weibliches in

Szene gesetzt: mit Maler und Muse,

Knabe und Frau, Greis und Mädchen,

einem Paar im Geschlechtsakt

verschlungen, oder einfach in

den Porträts seiner Frauen. War es

Erstmals im Museum: Pablo Picassos „Raucher“ von

1964.

dabei aber der Faszination an Göttlichkeit

oder doch eher dem Wesen

des Fußabstreifers geschuldet,

dass er eine von ihnen, die Dichterin

und Kunstsammlerin Gertrude

Stein, 90 mal Modell sitzen ließ,

bis er sie auf Leinwand gebannt

hatte? Und was war umgekehrt der

Grund, dass Stein 1938 Picasso zum

Thema eines Buches erhob?

Die Ausstellung geht einem großen

Menschheitsthema im Werk des

Malers nach, wobei sie sich auf

den reiferen Picasso konzentriert,

der inspiriert war von seinen Partnerinnen

Marie-Thérèse

Walter, Dora Maar, Françoise

Gilot und Jacqueline

Roque. Die Schau

umfasst 150 Werke von

Picasso sowie Fotografien

von ihm und seinen

Frauen. Möglich wurde

die Schau durch die

Zusammenführung von

Arbeiten auf Papier aus

den Sammlungen des

österreichischen Sammlers

und Autors Helmut

Klewan und von Lothar-

Günther Buchheim. Zu

sehen sind außerdem

zwei Farbkreidezeichnungen

aus den Staatlichen

Museen zu Berlin,

namentlich dem zur Nationalgalerie

gehörenden

Museum Berggruen,

sowie zwei Ölgemälde

aus der Kunstsammlung

Nordrhein-Westfalen.

Die Ausstellung läuft bis

8. März 2016. ts

8 | tassilo


Auf der roten Couch

Der Neue in der

Agentur für Arbeit

in Weilheim

Michael Schankweiler ist seit 1. Juni 2015 Leiter des Arbeitsamtsbezirks Weilheim.

Foto: Johann Jilka

januar / februar 2016 | 9


MEIN OBERLAND,

MEINE HEIMAT,

MEIN MORGEN.

MIT THERESA PRITSCHOW &

THORSTEN CASTLE STARTEN SIE

GUT GELAUNT IN DEN TAG.

Tassiloland | Mit Weilheim-Schongau,

Starnberg, Garmisch-Partenkirchen,

Fürstenfeldbruck und

Landsberg hat Michael Schankweiler

den Arbeitsmarkt in fünf

oberbayerischen Landkreisen im

Blick. Die Agentur für Arbeit in

Weilheim, deren Leitung der

55-Jährige am 1. Juni 2015 übernahm,

ist damit der größte nichtstädtische

Agenturbezirk in Bayern,

insgesamt gibt es 23. Zuvor

war er stellvertretender Leiter der

Arbeitsagentur in Traunstein. Im

tassilo“-Interview auf der Roten

Couch skizziert Schankweiler die

ersten Schritte, die er an seinem

Zweitwohnsitz Weilheim beruflich

bereits gegangen ist, er umreißt

das Leistungsspektrum „seiner“

neuen Wirkungsstätte und wirft

einen Blick in die Zukunft.

Michael Schankweiler, seit einem

knappen halben Jahr führen Sie die

Agentur für Arbeit in Weilheim

schon eingelebt?

Ja, das kann ich sagen. In den ersten

fünf Monaten habe ich schon

viel in der Region gesehen, wichtige

Ansprechpartner kennengelernt

und einen Teil meines Jahresurlaubes

hier verbracht, um ein

gutes Gespür für Land und Leute

zu entwickeln. Ich freue mich,

dass man mich in jeder Hinsicht

freundlich aufgenommen und mir

von allen Seiten Unterstützung

und enge Zusammenarbeit bei

den vielfältigen Aufgaben angeboten

hat. Darauf sind wir auch

dringend angewiesen, viele Aufgaben

können Arbeitsagentur und

Jobcenter nur gemeinsam mit unseren

Partnern lösen.

Welche Baustellen mussten Sie

kurzfristig „beackern“?

Mir war besonders wichtig, möglichst

schnell die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter kennenzulernen

und mit ihnen wo immer möglich

ins Gespräch zu kommen. Sie machen

schließlich die Arbeit bei der

Vermittlung, Beratung und bei der

Gewährung von finanziellen Leistungen,

die für unsere Kunden,

Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, so

bedeutend ist.

Gleichzeitig ging es darum, persönlich

unsere wesentlichen Netzwerk-

und Kooperationspartner

aus Politik, Unternehmen, Verbänden,

Kammern und Behörden

kennenzulernen — das kann nach

fünf Monaten noch nicht vollumfänglich

geschehen sein und ist

weiterhin ein wesentlicher Punkt

für mich. Fachlich-inhaltlich haben

wir uns bereits im Sommer

intensiv mit der Geschäftsplanung

für 2016 beschäftigt. Hier geht es

zum Beispiel um die Bildungszielund

Qualifizierungsplanung der

Agentur — vor dem Hintergrund

des Fachkräftebedarfes ein bedeutendes

Thema.

Welche Aufgaben stellen Sie sich

längerfristig?

Mein großes Ziel ist, die anstehenden

Herausforderungen auf dem

Arbeitsmarkt mit meinen Kolleginnen

und Kollegen aus der Agentur

und den Jobcentern zu meistern.

Das klingt sehr abstrakt …

Konkret meine ich damit erstens,

einen deutlichen Beitrag zur

Fachkräftesicherung zu leisten;

zweitens, jungen Menschen zu

einer guten Ausbildung und anschließender

Arbeit zu verhelfen;

drittens, mit ausbildungsunterstützenden

Leistungen, Teilzeitausbildungen

für Alleinerziehende

und Qualifizierungen zum Beispiel

Berufsrückkehrer zu unterstützen

oder die sogenannte „Stille Reserve“

zu aktivieren; viertens mit dem

Programm „MobiPro-EU“ arbeitslose

junge Menschen aus der EU

für den regionalen Arbeitsmarkt

zu gewinnen, was wichtig ist für

eine gute, regionale Bildungszielplanung.

Dazu kommt fünftens

„WeGebAU“, ein Unterstützungsund

Weiterbildungsprogramm für

ungelernte Beschäftigte und Beschäftigte

in kleinen und mittleren

Unternehmen. Sechstens wollen

wir Integrationschancen für besondere

Gruppen eröffnen, insbesondere

Langzeitarbeitslose, Ältere

und schwerbehinderte Menschen,

Stichwort Inklusion. Zusammengefasst

müssen wir Menschen in

Arbeit und Ausbildung bringen

und das mit hoher Servicementalität.

Die Kundenzufriedenheit

steht für mich ganz oben auf der

Wunschliste.

Herrscht in unserer Region im Prinzip

Vollbeschäftigung?

Ja, die Arbeitslosenquote beträgt

insgesamt 2,9 Prozent, sie bewegt

sich in den Landkreisen von 2,7

Prozent in Weilheim bis 3,2 Prozent

in Garmisch-Partenkirchen, in

Landsberg und Fürstenfeldbruck

sind es 2,9, in Starnberg 2,8 Prozent.

Die Zwei vor dem Komma

signalisiert tatsächlich Vollbeschäftigung.

Gleichzeitig brauchen

unsere Unternehmen natürlich

auch weiterhin Fachkräfte.

Wo sehen Sie Ansätze, damit die

Unternehmen auch bei weiterem

Wachstum gute und ausreichend

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

aus der Region rekrutieren können?

Das Erste ist ein guter Übergang

von der Schule in die Ausbildung,

sprich: gute Beratung bei der Berufsorientierung

sowie vermittlerische

Unterstützung bei Ausbildungssuche,

Bewerbung und

der Wahl des richtigen Berufes.

Das Thema fällt bei jungen Menschen

in ein Lebensalter, wo sie

es eigentlich gar nicht gebrauchen

können, weil sie vieles andere umtreibt.

Wichtig sind deshalb auch

Lernhilfen oder sozialpädagogische

Betreuung während der Ausbildung,

um Abbrüche zu vermeiden.

Und wenn das geschafft ist?

Dann brauchen sie eine gute Unterstützung

an der sogenannten

zweiten Schwelle beim Übergang

von der Ausbildung in die Arbeitswelt.

Manche Jugendliche suchen

Telefon: 08821-93020 |

www.radio-oberland.de

10 | tassilo


Amtsleiter

Michael Schankweiler

beim Interview

mit „tassilo“-Redakteur

Tobias Schumacher.

sich auch vor oder nach der Ausbildung

eine berufliche Alternative,

zum Beispiel einen Auslandsaufenthalt

oder ein Freiwilliges

soziales Jahr. Hier bietet die Agentur

für Arbeit ein breites Informationsangebot.

Nur ein Beispiel

sind die Angebote im Weilheimer

Berufsinformationszentrum in der

„Europa-Ecke“, wie wir sie nennen,

weil Auslandsaufenthalte für

viele junge Menschen in der heutigen

Zeit immer wichtiger werden.

Und was wird im Erwachsenenbereich

getan?

Dort haben wir Möglichkeiten,

umfassend zu qualifizieren, was

wir unseren Kunden aktiv anbieten.

Das können Umschulungen,

Weiterbildungen auch im Betrieb

oder Anpassungsfortbildungen

sein. Hier gilt es natürlich auch,

etwaigen Bedarf eng mit unseren

Unternehmen abzustimmen. Eine

weitere Chance sehe ich darin,

besondere Personengruppen als

Fachkräfte zu gewinnen oder zu

qualifizieren, ich sprach schon von

der „Stillen Reserve“ oder den Berufsrückkehrern.

Und manchmal

können auch besondere Ausbildungswege

— wie etwa im Rahmen

der Teilzeitausbildung — sehr

hilfreich sein, um Menschen zu

Fachkräften auszubilden.

Der Landkreis Weilheim-Schongau

ist ja faktisch in drei Wirtschaftsräume

geteilt: die Region Penzberg,

der Raum um Weilheim von

Murnau bis Starnberg, und das

Schongauer Land. Haben diese

Unterschiede Bedeutung für die

Arbeitsagentur?

Die wesentlichen Unterschiede

dürften im Bereich der Verkehrsanbindungen

liegen. Schongau

ist im Vergleich zu Penzberg und

Weilheim nicht so komfortabel

erreichbar, was für Zulieferer und

Pendler von Bedeutung, also oft

ein eigenes Auto nötig ist. Im Hinblick

auf die Arbeitsmarktsituation

sehe ich die Unterschiede jedoch

als nicht so gravierend an — es

sind im Wesentlichen dieselben

Fragen, mit denen man sich in

der gesamten Region beschäftigt,

etwa die der Fachkräftegewinnung.

Es gibt bei uns Unternehmen, die zunehmend

Ausbildungsabsolventen

sofort an Weiterbildung oder Studium

verlieren, die somit als Facharbeiter

fehlen. Wie sehen Sie das?

Ja, in der Tat gibt es die Tendenz zu

höherwertigen Abschlüssen. Doch

das gilt schon vor der Erstausbildung,

ein Beispiel wäre der tendenziell

steigende Besuch der

Fachoberschulen. Es ist den jungen

Leuten natürlich nicht zu verwehren,

nach der Erstausbildung

weiterzumachen. Nicht selten gibt

es allerdings auch Möglichkeiten,

eine ausgebildete Fachkraft an

den Betrieb zu binden: zum Beispiel

durch Beteiligung an berufsbegleitender

Weiterbildung, was

Kosten und Zeit spart, oder durch

das Angebot innerbetrieblicher

Aufstiegschancen. Viele Unternehmen

halten bewusst während des

Studiums Kontakt zu ihren ehemaligen

Mitarbeitern, um sie an die

Firma zu binden.

Wie würden Sie die Zusammenarbeit

der Arbeitsagentur mit den hiesigen

Betrieben bezeichnen? Gibt es

Verbesserungspotenzial?

Die Unternehmen sind für uns die

wesentlichen Partner. Sie stellen

schließlich die Menschen ein,

die Arbeit suchen und unsere


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Kunden sind. Über unseren eigens

geschaffenen Arbeitgeberservice

versuchen wir, mit den Betrieben

zusammen durch enge und vertrauensvolle

Beratung und Vermittlung

— manchmal ergänzt durch

finanzielle Leistungen — die offenen

Stellen im Sinne unserer Kunden

auf beiden Seiten zu besetzen.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit

IHK, Handwerkskammer und den

weiterführenden Schulen aus?

Mit den Kammern und dazugehörigen

Verbänden, der Kreishandwerkerschaft,

den Innungen

usw. verbindet uns traditionell

eine sehr enge und gute Zusammenarbeit

in allen Fragen rund

um das Thema Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Mit den Schulen

pflegen wir einen sehr intensiven

und guten Kontakt, im Wesentlichen

bei unseren Aufgaben der

Berufsberatung, bei Vermittlung

und Orientierung vor Ort, da gibt

es enge Absprachen — und einen

Austausch mit Lehrkräften vor Ort,

etwa den Abi-Beratern.

Besonders am Herzen liegt Ihnen

das Thema Inklusion, also Arbeitsplätze

für Menschen mit Behinderung.

Haben Sie hier eine Art

Fahrplan?

Ja, das ist ein wichtiges und fokussiertes

Thema, und natürlich gibt

es einen Plan: Wir wollen möglichst

frühzeitig ins Gespräch kommen!

Es geht um zwei Personengruppen:

Jugendliche und Erwachsene. Junge

Menschen mit Handicap haben

häufig eine Lernbeeinträchtigung

oder psychische Auffälligkeiten.

Hier ist es uns wichtig, rechtzeitig

unter Einbindung der Eltern gut zu

beraten. Unterstützend für unsere

Beratungsfachkräfte steht ihnen

dabei unser ärztlicher und berufspsychologischer

Dienst zur Seite.

Wichtig ist außerdem, dass wir alle

Maßnahmen fördern, die in Betrieben

— realitätsnah — durchgeführt

werden können. Die Arbeitsagentur

verfügt dazu über besondere

Instrumente. Das Thema Inklusion

erfordert eine enge Vernetzung mit

den beteiligten Partnern, deshalb

sind wir Mitglied in Arbeitskreisen

mit kommunalen Partnern, es gibt

eine enge Zusammenarbeit mit

Inklusionsberatungsstellen oder

dem Teilhabebeirat. Bringen wir

es auf den Punkt: Jeder, der kann

und will, erhält ein Ausbildungsangebot.

Und bei den Erwachsenen?

Hier gab es knapp 700 Menschen

mit Schwerbehinderung, die bei

uns im September 2015 gemeldet

waren. Erfreulich ist der Rückgang

der Arbeitssuchenden — minus 34

im Vergleich zum Vorjahr. Häufig

verhindern „Vorurteile“ eine Einstellung,

weshalb wir bei den Betrieben

auf Beratung setzen — bei

Arbeitsplatzgestaltung, finanzieller

Förderung, rechtlichen Bestimmungen

usw. Hier können wir sie

mit besonderen Programmen und

Förderungen unterstützen, auch

das ist ein wichtiger Beitrag zur

Fachkräftesicherung, denn selbst in

diesem Bereich finden wir häufig

gut ausgebildete Menschen.

Viele Betriebe konnten Ausbildungsstellen

nicht besetzen. Liegt

es daran, dass sich zu wenige bewerben,

oder vielleicht auch daran,

dass manchmal zu sehr auf Schulnoten

geachtet wird und weniger

auf tatsächliche Begabungen der

Bewerber?

Sicher gibt es eine Tendenz zum

weiterführenden Schulbesuch und

eine höhere Studierneigung, das

ist der quantitative Aspekt. Qualitativ

gibt es regionale Unterschiede

bei Angebot und Nachfrage. Man

könnte zwar sagen, auf 1,2 Stellen

kommt nur ein Bewerber. Hierbei

sind nicht nur die Mobilität und das

Alter der jungen Menschen wichtige

Entscheidungsfaktoren, sondern

auch die Tatsache, ob Berufswünsche

und Angebote übereinstimmen.

Schulnoten spielen zum

Teil eine Rolle, aber es gibt auch

viele Betriebe und Unternehmen,

die „schwächeren“ Schülern eine

Chance geben. Und das wird häufig

flankiert durch ausbildungsbegleitende

Hilfen der Arbeitsagentur.

Was kommt mit dem Flüchtlingsthema

auf die Arbeitsagentur

Weilheim zu?

Natürlich beschäftigt uns auch die

Aufgabe mit den Menschen, die

in großer Zahl auch in unseren

Agenturbezirk kommen. Prognosen

sprechen von etwa 6000 Menschen

in den fünf Landkreisen bis

Ende 2015. Das erfordert schnelles

Handeln. Es gilt, sinnvolle Ansätze

zur beruflichen Integration zu

entwickeln, setzt aber ein Mindestmaß

an Sprachkenntnissen

voraus. Die Bundesagentur für Arbeit

ist gesetzlich eigentlich nicht

für allgemeine Sprachförderung

zuständig. Ich freue mich aber

wirklich, dass sie einmalig, zeitlich

begrenzt bis Ende des Jahres,

Deutschkurse im Umfang von etwa

320 Stunden fördern darf. Für unseren

Bezirk ist das eine Chance,

den ersten Schritt auf dem Weg zur

Integration in den Arbeitsmarkt zu

gehen. Wir haben Ende Oktober

mit den Trägern der Deutschkurse

etwa 800 Teilnehmer abgesprochen,

in ganz Bayern gibt es 15 000

Plätze. Die Sprachkurse umfassen

Module zu Arbeit, Einkaufen und

Wohnen, zu Gesundheit und sozialen

Kontakten wie Kindergarten,

Reicht Ihre „Personaldecke“,

um die anstehenden

Aufgaben zu

bewältigen?

Ja, wir sind für unsere

Aufgaben personell gut

aufgestellt. Natürlich

Schule, Verkehr, Mobilität. ität

Anerkannte

Asylbewerber er

werden

en

durch die Jobcenter betreut:

bei Leistungsge-ewährung,

Beratung,

Vermittlung, worauf

Anerkannte ja einen n

Anspruch haben.

12 | tassilo


ist es eine Herausforderung, das

vollständige Leistungsspektrum an

sechs Standorten vorzuhalten —

mit fünf Jobcentern in insgesamt elf

Liegenschaften. Aber: Beim Thema

Asylbewerber und Flüchtlinge gibt

es zusätzlichen Personalbedarf.

Bundesweit geplant sind 2 800 Beschäftigungsmöglichkeiten

für die

Grundsicherung, weitere etwa 500

für den Bereich Arbeitslosenversicherung.

Wir erfahren zeitnah, wie

viele davon auf den Agenturbezirk

Weilheim entfallen.

Sind die Mitarbeiter in Ihrem Agenturbezirk

ausreichend qualifi ziert,

die immer komplexeren Anforderungen

und Situationen des modernen

Arbeitsmarktes kompetent in der

Beratung zu bewältigen, umzusetzen,

Perspektiven zu bieten?

Ja, unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sind gut qualifiziert,

und wir legen großen Wert auf

die Qualifikation. Vor dem Hintergrund

des enorm schnellen

Wandels in der Berufs- und Arbeitswelt,

der IT und rechtlichen

Änderungen sind aber natürlich

kontinuierlich Anpassungsqualifizierungen

notwendig.

Durch alle Medien ging diesen

Herbst der Antennenhersteller Kathrein,

der in Nördlingen eine Produktionsstätte

mit 700 Arbeitsplätzen

dichtmacht. Zumal ähnliches in

der Vergangenheit mit Pfleiderer

oder Zarges in Peiting auch passiert

ist — ist das in dieser Größenordnung

auch hier in der Region

denkbar?

Grundsätzlich ja — es kann nicht

ausgeschlossen werden, dass

Unternehmen umstrukturieren

müssen und sich in diesem Zusammenhang

die Standortfrage

neu stellt. Allerdings war die heimische

Wirtschaft in der Vergangenheit

immer in der Lage, die Arbeitnehmer

aufzunehmen — auch

flankiert durch unsere arbeitsmarktpolitischen

Instrumente. ts

Beim Verkauf einer Immobilie

spricht alles für die Sparkassen.

> > > ZUR PERSON

Michael Schankweiler, Jahrgang 1960, ist verheiratet und Vater

von Zwillingen, einem Sohn und einer Tochter, beide 25 Jahre alt,

und kommt ursprünglich aus Grabenstätt am Chiemsee. Nach einer

technischen und kaufmännischen Berufsausbildung kam er 1985

über die Berufsberatung für Abiturienten und Hochschüler zur Bundesagentur.

In Mannheim schloss er 1988 sein Studium der Berufsund

Arbeitsberatung ab, das ihn unter anderem auch psychologisch

und pädagogisch schulte. Anschließend stand er als Berufsberater

über ein Jahrzehnt auch Menschen mit Behinderung zur Seite. Nach

zahlreichen Aus- und Fortbildungsseminaren übernahm er schließlich

Führungspositionen bei der Agentur für Arbeit in Traunstein:

Als Leiter der Berufsberatung, erster Geschäftsführer des Jobcenters

und zuletzt als operativer Geschäftsführer der Gesamtagentur, was

ihn dort zum Stellvertreter des Behördenleiters insgesamt machte.

Mit dieser Führungserfahrung ausgestattet war er dann auch als

Seniorexperte für Führungskompetenz und Strategievermittlung an

der Führungsakademie der Bundesagentur tätig. Nach wie vor hat

Schankweiler seinen ersten Wohnsitz in Traunstein, er nahm mit

seinem Amtsantritt als Leiter der Agentur für Arbeit in Weilheim

dort aber eine Zweitwohnung. In seiner Freizeit widmet er sich der

Musik. Er spielt Klavier und Gitarre und steht mitunter mit Blues

und American Folk im Stile von Eric Clapton oder Neil Young bei

Benefizkonzerten auch auf der Bühne.

ts

Vereinigte Sparkassen

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januar / februar 2016 | 13


Ein Blick ins Atelier des Bildhauers Leonhard Schlögel

Dem Wesenhaften Form verleihen

Wessobrunn / Peiting | Es ist gar

nicht so einfach, den freischaffenden

Künstler und Bildhauer Leonhard

Schlögel auf einen Ort, einen

Fixpunkt zu konkretisieren. Aufgewachsen

ist er in Peiting, doch

wie passt dieser Ort zur Expansion

seiner künstlerischen Innenwelt?

Sein Atelier befindet sich seit 2010

im ehemaligen Klostergut Wessobrunn,

doch wird er sich hier auf

Dauer niederlassen? Lange Jahre

hat er in Italien gelebt und gearbeitet;

ist er nun ein italienischer

Künstler mit deutschen Wurzeln,

ein im Exil Lebender?

Er selbst bezeichnet

sich als Reisenden

und das

ist die wohl

„Tassilos Traumund Schöpfer

Leonhard Schlögel; die Skulptur

ist eine Auseinandersetzung

mit seinem derzeitigen

künstlerischen Aufenthaltsort.

treffendste Aussage. Schlögel befindet

sich in einem fortwährenden

Prozess der räumlichen Veränderung

und ist sesshaft zugleich.

Dort, wo er gerade ist, ist er. Und

dort ist dann sein künstlerisches

Zuhause.

„incastro“ — Skulpturen

bekommen eine Funktion

Filigran, anmutig und standhaft

zugleich: Einer Armee gleich stehen

seine Skulpturen in willkürlicher

Anordnung im Atelier; sie

wirken fast ätherisch, wie Wesen

aus fernen Welten. Dazwischen,

selbstbewusst und aristokratisch,

eine Arbeit, die sich mit Schlögels

derzeitigem Aufenthaltsort

Wessobrunn beschäftigt. „Tassilos

Traum“ nennt sich das Werk aus

Tuffstein und Lindenholz, das ein

Eigenleben zwischen den Skulpturen

zu führen scheint und doch

mit ihnen korrespondiert. So wie

sich die Entwicklung seines künstlerischen

Ausdrucks — stellt man

es sich als eine Art Schnittmuster

vor — im Zick-Zack-Kurs, in Wellen

und Überschneidungen, aber

niemals in der Geraden äußert,

so uneindeutig ist Schlögels Stil;

und dann doch wieder nicht. Die

Formen, das Material, mögen beizeiten

variieren. Er selbst hat dennoch

eine gestalterische Idee, die

er stringent verfolgt. Dem Wesenhaften

Form verleihen, nennt Leonhard

Schlögel das.

Kern seiner Arbeit ist das Projekt

„incastro“ (ital.: einfügen). Damit

verbindet Leonhard Schlögel zwei

bedeutende Aspekte. Zum einen

lässt er etwas entstehen, zum anderen

fügt er es ein. Seine Skulpturen

bekommen so eine Funktion,

ein aussagekräftiges Gewicht.

Ein Werk aus „incastro“, ein rund

3,20 Meter hohes Monument aus

Südtiroler Marmor, hat er im italienischen

Azzano platziert. Es ist

exakt nach der Sommersonnwende

ausgerichtet — und wurde auch

an diesem Tag punktgenau eingeweiht.

Die Skulptur im mathematisch

richtigen Winkel aufzustellen,

fließt schon mit in den künstlerischen

Ausdruck hinein. Beides ist

abhängig voneinander, sonst funktioniert

„incastro“ nicht. Wenn alles

perfekt ausgerichtet ist, gehen

Kunst und Standort eine Symbiose

ein. Das ist ein Umstand, für den

Schlögel auch Widerhall aus der

Gesellschaft erntet. Er fällt damit

auf, weil er eben keinen statischen

Zustand, sondern durch das Hineinfügen

Nähe zu seiner Kunst

schafft.

Symbiose zwischen Kunst

und Ort — „Tassilos Traum

Sichtbar wurde das jüngst in einer

Ausstellung, die Leonhard Schlögel

im Schacky-Park Dießen bestritt. In

dieser Dimension war es die größte

Schau, an der er bisher teilnahm

und in deren Rahmen er zeigen

konnte, dass Kunst hervorragend

mit Natur in Dialog treten kann.

Im Falle von „Tassilos Traum“, der

Skulptur, die sich der Legende um

die Entstehung des Klosters Wessobrunn

annimmt, hat Leonhard

Schlögel ebenfalls an eine feste

Verankerung im Freien gedacht.

Idealerweise natürlich in Sichtweite

des Brunnenhauses — oder

gar der Tassilo-Linde. Besonders

schön ist in diesem Zusammenhang

die Entstehung der Skulptur.

Ein Unwetter mit viel Regen hatte

Das historische Gewölbe des ehemaligen Klosterguts Wessobrunn dient

Leonhard Schlögel derzeit als Atelier und kreative Stätte.

vor etwa zwei Jahren einer Linde,

die sich hinterhalb der Klostermauern

befand, den sicheren Halt

entzogen. Sie war über die Mauer

gestürzt und direkt — wenn man so

will — Leonhard Schlögel „vor die

Füße“ gefallen. Es steckt also auch

ein Stück Wessobrunner Materie in

der Skulptur; „incastro“ also schon

vor der Verankerung. Offen wäre

Leonhard Schlögel für ein Gespräch

mit der Gemeinde Wessobrunn, um

„Tassilos Traum“ seinem Bestimmungsort

übergeben zu können.

Nach der Resonanz, die Schlögels

Werke in der Kunstszene wie auch

bei seinem Publikum hervorrufen,

könnte auch hier eine Symbiose

entstehen. Sollten Schlögels Wege

zurück nach Italien, nach Südtirol

oder ganz woanders hin führen —

eine Verbindung würde bleiben.

Noch kann jedoch, wer möchte, den

Künstler jederzeit in seinem Atelier

im ehemaligen Klostergut Wessobrunn

besuchen und selbst einen

Blick auf die Bandbreite seines

Könnens werfen. Ein umfangreicher

Blick, garniert mit Filmaufnahmen

und ausführlicher Vita, bietet

die Internetseite Schlögels unter

www.leonhard-schloegel.com. rp

14 | tassilo


Auf in die „5. Jahreszeit“: Der Pöckinger Faschingsclub e.V.

Stephan II. — vom

Hofmarschall zum Prinzen

Pöcking | Er hat sich ein wenig

geziert, der Prinz der diesjährigen

Faschingssaison des Pöckinger Faschingsclubs.

Gehört Geziertheit

eigentlich zu den Attributen einer

Prinzessin — und nicht unbedingt

zu deren männlichem Begleiter,

musste der Elferrat über den gesamten

Herbst hin seinen Wunschkandidaten

„beackern“, bis er sich

schließlich pünktlich zur Prinzenpaarvorstellung

Mitte November

2015 geschlagen gab. Nun freut sich

der Pöckinger Faschingsclub umso

mehr, neben dem Kinderprinzenpaar

Luca I. und Antonia II. mit

Prinz Stephan II. und Prinzessin Larissa

I. auch 2016 ein „großes“ Regentenpaar

vorweisen zu können.

Schaufensterpuppen

werden zum Prinzenpaar

Wie schwer die Besetzung des Faschingsprinzenpaares

pro Saison

für den Verein ist, kann Präsidentin

Stephanie Lörke bestätigen.

„Man kassiert viele Körbe“, erzählt

sie. Ihren Prinzen für die aktuelle

Saison rekrutierten sie und ihre

Mitstreiter aus den eigenen Reihen;

seit rund zwei Jahren gehört

Prinz Stephan II. alias Stephan

Salvermoser als Hofmarschall zum

Pöckinger Faschingsclub. Als er

schließlich einwilligte, war die

Freude groß. „Am Tag der Vorstellung

fiel uns wirklich ein Stein vom

Herzen“, so Lörke. Diese Erleichterung

sollte sich auch auf der Bühne

zeigen: So haben die Pöckinger im

Rahmen der Prinzenpaarvorstellung

zwei Schaufensterpuppen ins

Rampenlicht gestellt — die Sorge

und Hoffnung auf Komplettierung

der Regenten wurde so sichtbar

gemacht. Mit Prinzessin Larissa I.

habe man ebenfalls auf eine Aktive

zurückgegriffen, bestätigt Lörke.

„Larissa Lutzenberger gehört zum

Elferrat, tanzt seit drei Jahren in der

Dancing Mania und ist nach einem

Jahr Pause wieder mit dabei.“

Überhaupt ist die Nachwuchsregelung

als auch der Vereinszuwachs

ein immerwährend „wackeliges

Ding“, wie Stephanie Lörke erzählt.

Sie selbst wurde praktisch in den

Verein „hineingeboren“; durch

ihren Onkel Horst Curth kam sie

zum Faschingsclub, ihre Cousine

Franziska bekleidet das Amt der

zweiten Präsidentin. Lörke übernahm

das Amt im laufenden ersten

Jahr kommissarisch von ihrem

Vorgänger, weil der sich beruflich

verändern wollte. Normalerweise

auf drei Jahre gewählt, hat Stephanie

Lörke damit noch zwei Jahre

als erste Präsidentin zu bestreiten,

bevor erneut gewählt wird. Die

Mama von zwei quirligen Buben

kann noch keine Zukunftsprognose

stellen, so gerne sie das auch täte.

„Wer weiß, was sich bis dahin noch

alles ändert“, fasst sie zusammen.

Rund 40 „Infizierte“ sorgen für einen

reibungslosen Ablauf

Sie fühlt sich ihrem Verein verpflichtet

und darin liegt wohl

auch die Stärke aller. Als eine Art

„Familienverein“ tituliert Lörke

den Faschingsclub. Das ziehe sich

durch den Elferrat, der von vier bis

fünf Familien über Jahre hinweg

mit Nachrückern versorgt wird,

der Verein selbst auch durch deren

Nachwuchs. Gerade die letzten Jahre

sollten sich als sehr schwierige

Prinz Stephan II. (2.v.l.) und Prinzessin Larissa I. (stehend r.), Kinderprinzessin

Antonia II. mit Kinderprinz Luca I. (Mitte), umringt von der ersten

Präsidentin Stephanie Lörke und deren Stellvertreterin Franziska Curth

sowie Pöckings Bürgermeister Rainer Schnitzler.

Im festlichen en Rahmen präsentiert

ert

sich der alljährliche Schwarz-Weiß-Ball und bildet damit einen der

Höhepunkte unter den Galabällen des Pöckinger Faschingsclub.

Zeit für den Pöckinger Faschingsclub

erweisen. So musste „alles

zusammengetrommelt“ werden,

um überhaupt den Elferrat besetzen

zu können, erinnert sich Stephanie

Lörke. Die aktive Teilnahme

im Verein bestehe aus einem halben

Jahr richtigem Stress, erklärt

sie, und einem halben Jahr Entspannung.

Da sei es schwer, Neue

dafür begeistern zu können. Blickt

man in den Verein, sieht man jedoch

jede Menge „Infizierte“, wie

Stephanie Lörke auch lachend

bestätigt. „Es macht einfach unheimlich

viel Spaß“, erzählt sie.

Sie selbst hatte 2007 das Amt der

Prinzessin bekleidet und denkt

sehr gerne an diese Zeit zurück.

Ambitioniert kümmern sich etwa

Sandra Gallner und Julia Zachmann

um die Jugendgarde „mini

mania“, die derzeit aus 14 Aktiven

besteht. Sabine Türkmen trainiert

die Kindergarde (sieben Mädels,

drei Jungs), kümmert sich ums

Kinderprinzenpaar und sorgt mit

der zweiten Präsidentin Franziska

Curth für die Trainingseinheiten

der Showtanzgruppe „The Dancing

Mania“. Allen beratend zur Seite

steht dabei die Riege des Elferrats,

der sich zudem um Dekoration, die

Orden und den Fuhrpark kümmert.

So greifen praktisch alle knapp 40

ehrenamtlich Aktiven wie Zahnräder

ineinander über — und sorgen

mit der Veranstaltung ihrer Bälle

nicht nur für reibungslosen Ablauf,

sondern für echte Höhepunkte im

dörflichen Leben der Pöckinger

und des Landkreises um sie herum.

Zwei Höhepunkte im

Januar 2016

Sehr froh ist man über die Alternative,

den Krönungsball wie auch

den beliebten Schwarz-Weiß-Ball

in der Turnhalle Pöcking durchführen

zu können. Früher wich man

dazu in den Speisesaal der Kaserne

aus. Viele Gäste nutzen nun die

Möglichkeit, zu Fuß zu den Bällen

zu kommen. Das sorgt zusätzlich

für volle Ränge, ist sich Präsidentin

Stephanie Lörke sicher. Aber das

liegt wohl auch an der Qualität der

Veranstaltungen, darf angemerkt

werden. Nun freuen sich die Mitglieder

des Faschingsclubs Pöcking

darauf, viele Besucher zum Inthronisationsball

am Samstag, 9. Januar,

und zum Schwarz-Weiß-Ball

am Samstag, 16. Januar, jeweils in

der Turnhalle, begrüßen zu dürfen.

Was sich die Aktiven für die Saison

wie auch den Faschingsendspurt

Tolles ausgedacht haben, wird

noch nicht verraten; ein regelmäßiger

Blick auf die Internetseite

www.pfc.de darf deshalb allen

„Närrischen“ empfohlen werden. rp

januar / februar 2016 | 15


Ehemals heimische Wildtiere kehren in die Wälder zurück

Meister Isegrim & Co.

auf dem Weg zurück

Tassiloland | Wenn die Rede auf

Wolf, Luchs oder Bär kommt, haben

die meisten Menschen Bilder

aus zoologischen Gärten im Kopf.

Ein Bär in unseren Wäldern? Wohl

kaum. Dabei gehörte der Bär, neben

Luchs und Wolf, bis ins 19.

Jahrhundert zu den heimischen

Wildtieren — bis sie schließlich

ausgerottet wurden. Doch es tut

sich etwas in den Wäldern. Immer

mehr Meldungen über „zurückkehrende“

Wildtiere erreichen

die Medien. Zeitungen und Fernsehen

berichten über gesichtete

„Beutegreifer“, wie Raubtiere im

Fachjargon genannt werden. Bär

„Bruno“ ist ihr bislang prominentester

Vertreter — weit über sein

Ende hinaus.

Hoffnung für Uhu,

Steinadler und Fischotter

Klaus-Peter Endres, zertifizierter

Natur- und Landschaftsführer und

Mitglied im „Ökologischen Jagdverband“,

beobachtet die

Rückkehr gespannt.

Im Rahmen der Exkursion „Ins

Reich von Adler und Steinbock“

gibt er Interessierten Einblick in

die tierreiche Welt der Ammergauer

Alpen. Endres ist in Ettal

zuhause, zur eigenen Freude kann

er dort ein Uhupaar beobachten.

Die stattlichen Tiere, die zur Familie

der Eulen gehören und es auf

eine Flügelspannweite von bis zu

1,80 Meter bringen, galten in den

1970er-Jahren als nahezu ausgerottet.

Wenige Exemplare dieser

wunderschönen Tiere konnten im

Schutzraum der Hochgebirgslagen

überleben. Nun hat der Uhu, unter

anderem entlang des Lechlaufes,

eine neue Heimat gefunden,

die Population steigt. „Der Uhu

hält sich gerne

in der Nähe von Siedlungen auf“,

erklärt Endres. Hier findet er

reichlich Nahrung. Und der Vogel

ist durchaus kreativ: „Durch seine

großen Klauen kann es der Uhu

auch mit Katzen aufnehmen“, erzählt

er. Ein erstaunliches Detail.

Über die Rückkehr des Steinadlers

ist der studierte Forstwissenschaftler

Endres ebenfalls sehr

glücklich. „Inzwischen gibt es in

Bayern geschätzte 50 Brutpaare,

überwiegend in den höheren

Gebirgslagen.“ Auch für den

Steinadler wurde es eng. Noch bis

ins 19. Jahrhundert war das stolze

Tier auch im Flachland Brutvogel,

doch galt er bald danach als na-

hezu ausgestorben. Ebenfalls eine

gute Nachricht: Anzeichen von

Rückkehr des Fischotters gibt es

entlang der Wertach im Allgäu; in

Oberbayern gilt er noch als ausgerottet.

„Schwer diskutiert“ werde

auch die Hoffnung auf eine Rückkehr

der Wildkatze. Vermutungen

beziehen sich auf die Murnauer

Gegend. Als ausgezeichnete Mäu-

16 | tassilo


Von der Holzterrasse seines Ferienhauses in Kroatien aus konnte Klaus-Peter Endres einen Bären ins Visier

seines Fernglases nehmen. Ihn faszinieren die schönen Tiere. Die Rückkehr des Bären ins heimische Gehölz

wäre ein Highlight für ihn. Dass dies nicht ohne Konflikte bliebe, ist ihm bewusst.

sejägerin wäre ihre Etablierung

in heimischen Gefilden „durchaus

wünschenswert“, bestätigt

Endres.

Ein Beutegreifer spaltet

die Gemüter — der Wolf

Das Netzwerk „Große Beutegreifer“,

das vom Bayerischen Umweltministerium

ins Leben gerufen

wurde und dem auch Endres

angehört, beschäftigt sich unter

anderem mit der Verfolgung von

Spuren, die auf Wölfe, Luchse und

weitere Raubtiere schließen lassen.

Ein eindeutiger Nachweis ist

dabei nicht so ohne weiteres zu

erbringen. Die Existenz eines Wolfes,

der vor rund eineinhalb Jahren

im Raum Oberstdorf gesichtet

wurde, konnte mithilfe der DNA

bestätigt werden. Überwiegend

Ehrenamtliche — darunter Jäger,

Förster, Landwirte oder Vertreter

aus dem Naturschutzbereich —

sind in diesem Netzwerk zusammengeschlossen.

Wenn sie Risse

eines Wildtieres entdecken, führen

sie eine Art „Spurensicherung“

durch. Die abschließende Analyse

der Spuren wird vom „Fachbeirat

für Wildtiermanagement/

Große Beutegreifer“ mit Sitz im

Bayerischen Wald vorgenommen.

In dessen Händen liegt auch die

Entscheidungsgewalt, was unternommen

wird. Und — nomen est

Omen — Ansprechpartner ist dort

unter anderem für mutmaßliche

Wolfsspuren Manfred Wölfl.

Die Rückkehr des Wolfes sorgt regelmäßig

für hitzige Debatten, vor

allem unter Landwirten. Vor rund

zweieinhalb Jahren hatte dazu

der Landesbund für Vogelschutz

(LBV) betroffene Almbauern zum

Gespräch geladen. Die Stimmung

unter ihnen sei eindeutig gewesen,

erinnert sich Endres. Der Wolf

habe in hiesigen Wäldern nichts

verloren, hieß es. Auch mancher

Jagdgenosse sehe das so: Der Wolf

ist Konkurrent in Jägers Revier.

Eine Meinung, die Endres bitter

aufstößt: „Es kann nicht Grundlage

sein, ein bei uns beheimatetes

Tier vom Aufenthalt abzuhalten.“

Im Alpenraum sei genügend Fläche

für die Rückkehr von Isegrim

vorhanden, meint Endres. Auch

bittet er darum, das Verhalten des

Tieres nicht aus menschlichem

Blickwinkel zu beurteilen,der Wolf

sei ein Beutegreifer, keine „Mordmaschine“.

Der Biber — das Gegenteil

von „ausgerottet“

Dass sich die Rückkehr eines fast

ausgerotteten Tieres auch ins Gegenteil

verkehren kann, zeige das

Beispiel des Bibers. Durch ideale

Bedingungen, die das Tier unter

anderem in den intakten Mooren,

etwa am Zellsee im Raum Weilheim

vorfindet, hat sich die Population

des einstmals kaum noch

vorkommenden Tieres exorbitant

entwickelt. Die Gemeinde Peiting

kann ein Lied davon singen: viele

ume entlang des Dorfweihers

„Gumpen“ fielen dem nagefreudigen

Tier zum Opfer.

„Der Biber braucht Platz“, erklärt

Endres, „deshalb muss man sich

bei genügend Population die Frage

stellen: Was tun wir jetzt?“ Er

sieht darin eine der Herausforderungen,

wenn es um die Rückkehr

der Wildtiere geht. Eine andere

sei, wie man den Lebensraum der

Rückkehrer erhalten kann. „Viele

Menschen gaukeln sich mit der

Wiederansiedelung von Wolf oder

Luchs eine heile Welt vor. Doch

wenn der Schutzraum des Tieres

die eigenen Freizeitaktivitäten in

Wald und Natur einzuschränken

droht, ist es mit dem Verständnis

nicht mehr weit her.“ Für ihn sei

mehr als wünschenswert, wenn

die Freizeitgestaltung dort etwas

verhaltener wäre.

Überhaupt wünscht sich Endres

mehr Entgegenkommen der teils

arg verhärteten Fronten verschiedenster

Interessensverbände. Aus

seiner Sicht gibt es noch viel zu

tun.

rp

januar / februar 2016 | 17


Vereinigte Sparkassen mit einzigartiger Leistungsgarantie

Transparenz und Sicherheit

beim Immobilienverkauf

Weilheim | Im Jahr 2014 wurden

laut einer Studie der Gewos GmbH,

die im Auftrag des ifs Städtebauinstituts

durchgeführt wurde, in

Deutschland etwa 540 000 Eigentumswohnungen

und Einfamilienhäuser

verkauft. Das waren rund

20 000 mehr als 2013. Der erzielte

Umsatz belief sich auf etwa 95

Milliarden Euro, wobei der durchschnittlich

bezahlte Kaufpreis mit

176 100 Euro knapp fünf Prozent höher

als im Vorjahr war.

Neue Wege beim

Immobilienverkauf

Die Immobilien-Center der Vereinigten

Sparkassen in Murnau, Peißenberg,

Penzberg und Weilheim

gehen beim Verkauf von Immobilien

fortan neue Wege und bieten ihren

Kunden eine eigens entwickelte

Leistungsgarantie.

Der Anlass für dieses Leistungsgarantie-Angebot

sei gewesen, dass

Privatleute kaum Erfahrung im Verkauf

einer Eigentumswohnung oder

eines Hauses hätten, wie Arthur

Wilm, Leiter Immobilien-, Versicherungs-

und Wertpapiergeschäft

in Weilheim, erklärt. Er kritisiere

zudem die Tatsache, dass der Beruf

des Immobilienmaklers in Deutschland

nicht geschützt sei. Dabei

stellen sich gerade beim Immobilienverkauf

wichtige Fragen, wie

etwa: Wer kann die interessierten

Besucher am besten durch dieume

führen? Wer kann beurteilen,

ob sich ein Käufer die Immobilie

überhaupt leisten kann? Das Angebot

der Sparkasse soll dem Kunden

18 | tassilo

Leiter Immobilien-, Versicherung- u. Wertpapiergeschäft Arthur Wilm (1.v.l.),

Vorstandsmitglied Markus Lanz (2.h.l.) und die Makler Anja Romeike, Matthias

Züscher, Georg Sterzer und Christian Schultz (v.l.n.r.)

noch mehr Transparenz und Sicherheit

über den Verkaufsprozess bieten.

Und das mit Garantie.

Acht-Punkte-Plan für

mehr Sicherheit

Das Maklerteam der Vereinigten

Sparkassen mit ihren ausgebildeten

Bank- und Immobilienspezialisten

hat in Zusammenarbeit

mit der Sparkassen-Immobilien-

Vermittlungs-GmbH in München

jüngst eine acht Punkte umfassende

Leistungsgarantie entwickelt:

Nach einem unverbindlichen Ersttermin,

in der das Kennenlernen

des Objekts und die Ziele des Kunden

im Vordergrund stehen, folgt

die professionelle Einschätzung des

Marktpreises. Alle Daten und Fakten

der Immobilie werden zusammengestellt

und ein realistischer

Preis ermittelt.

Anschließend erstellen Makler und

Kunden einen gemeinsamen Maßnahmenplan

für die Vermarktung

im Rahmen eines Leistungsversprechens.

Ein „Alleinstellungsmerkmal“,

wie Wilm es nennt. Im

Anschluss an die Gestaltung eines

Exposés, in der alle Informationen

zur Immobilie fachgerecht aufgearbeitet,

Grundrisse grafisch optimiert

und das Objekt fotografiert

werden, startet die Vermarktung

der Immobilie. Unter dem Punkt

„Interessensmanagement“ wird

bei ernsthaftem Kaufinteresse die

Liquidität des potentiellen Käufers

geprüft. Zudem vereinbaren

die Profis Termine für die Besichtigung

und führen die Interessenten

schlussendlich auch durch

das Objekt. Bei gezeigter

Kaufabsicht werden die

Verhandlungen über den

endgültigen Kaufpreis sowie

alle nötigen Vertragsdetails

bis hin zum abschließenden

Notartermin

übernommen. Die Begleitung

geht bis zur Übergabe

an den Käufer und dem

Erstellen eines Übergabeprotokolls.

3,57 Prozent —

inklusive Mehrwertsteuer

— des Verkaufspreises beträgt

die Courtage, die nur

bei einem tatsächlichen

Verkauf fällig wird. Arthur

Wilm betont explizit, dass

der Verkäufer bis zuletzt

„das Heft des Handels in

der Hand habe“ und prinzipiell

noch beim Notartermin zurücktreten

könne.

Detaillierter Maßnahmenund

Zeitplan

Nach Abschluss des Vermittlungsauftrages

erhalten Kunden, die eine

Immobilie verkaufen möchten, die

vereinbarten Maßnahmen mit Zeitplan

ausgehändigt. Sollte eine der

garantierten Leistungen innerhalb

von zehn Tagen nach der Anmahnung

eines Kunden nicht erfüllt

sein, ist dieser berechtigt, den Vertriebsauftrag

fristlos zu kündigen.

Die Leistungsgarantie mit einer

abweichenden Vereinbarung endet

spätestens bei der Beurkundung

des Kaufvertrages.

Selbstgenutztes Wohneigentum sehen

die meisten Bürger als sichere

Form der Altersvorsorge, wie der

aktuelle Trendindikator 2015 vom

Marktforschungsinstitut „TNS Infratest“

zeigt. Daneben bauen Wohneigentümer

bis zum 60. Lebensjahr

fast sechsmal so viel Vermögen auf

wie Mieter. Zu diesem Ergebnis

kommt eine Sonderauswertung der

aktuellen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe

des Statistischen

Bundesamts (Destatis) durch Empirica

und LBS Research.

Pilotkonzept für weitere

Sparkassen in Bayern?

Damit Immobilienverkäufer im Anschluss

an den Verkauf weiter optimal

beraten werden, helfen die

Makler der Immobilen-Center auch

im Falle des Wunsches nach einem

neuen Haus oder einer neuen Eigentumswohnung.

Der innovative

Weg der Vereinigten Sparkassen im

Landkreis Weilheim in Oberbayern

scheint bei den Kunden anzukommen.

Eine 97-prozentige Zufriedenheit

bei der Beratungsleistung unterstreicht

die Kompetenz im Haus.

Erst kürzlich wurden die Maklerleistungen

der Sparkassen-Immobilien

von der Zeitschrift „Money“

mit dem Titel „Fairster Immobilienmakler“

und dem Kundenurteil

„sehr gut“ ausgezeichnet.

Die in Weilheim entwickelte Leistungsgarantie

wird im Rahmen

einer mehrtägigen Konferenz aller

bayerischen Sparkassenmakler

im Februar 2016 vorgestellt. Es ist

nicht ausgeschlossen, dass weitere

Sparkassen in Bayern dem Vorbild

folgen werden.

tis


Auf der Gsteig bietet nun auch Golfen im Winter an

Ein Ausflugsziel „mit besten Aussichten“

Lechbruck am See | Die Auf der

Gsteig GmbH investierte im vergangenen

Jahr einen sechsstelligen

Betrag in eine neue Golf-

Indoor-Anlage, um Sportlern ein

professionelles Training über das

ganze Jahr hinweg zu ermöglichen.

Auf 150 Quadratmetern stehen

Liebhabern dieses Sports nun

einige Neuheiten zur Verfügung:

Neben einem „Putting Green“ bietet

eine Abschlagbox die Möglichkeit,

lange Schläge zu üben, wie

auf der „Driving Range“ im Freien.

Ein Simulator der neuesten Generation

komplettiert die Anlage.

Für alle passiven Besucher, oder

Aktive, die zwischen Abschlag und

Putt eine Pause einlegen möchten,

lädt eine gemütliche Lounge-Ecke

zum Verweilen ein.

Indoor-Anlage das ganze

Jahr über geöffnet

Dieter Müller, Golfmanager Auf

der Gsteig freut sich über die

neue Indoor-Anlage: „Endlich

können unsere Mitglieder und

Gäste auch im Winter trainieren

und dabei Spaß am Spiel haben.“

Wer sein Spiel über den Winter

Beim Indoor-Golf „Auf der Gsteig“ können Sportler auch im Winter ihre Fähigkeiten verbessern.

hinweg verbessern möchte, kann

bei Golflehrer Christian Heilmann

Übungsstunden buchen. Die Golf-

Indoor-Anlage ist das ganze Jahr

über jeweils von Donnerstag bis

Montag geöffnet. Während der

Monate November bis März von 11

bis 16 Uhr, von April bis Oktober

ab 8 bis 18 Uhr. Eine rechtzeitige

Reservierung im Golf-Sekretariat

oder an der Hotelrezeption sichert

den Wunschtermin für den Simulator.

Erfahrene Golfer mit einem

Handicap von mindestens 54 können

die Anlage auf Anfrage auch

außerhalb der Öffnungszeiten benutzen.

Der sehr gut gepflegte 18

Löcher-Golfplatz, der zur Gemeinde

am Westufer des Lechs gehört,

garantiert atemberaubenden Ausblick

auf die Bayerischen, Allgäuer

und Tiroler Alpen gratis dazu und

lässt das Golfspiel zu einem echten

Erlebnis werden. Ein großzügiges

Übungsgelände mit vielen

verschiedenen Möglichkeiten lädt

erfahrene Golfer aber auch Einsteiger

zum Trainieren ein.

Nach dem Spiel bietet das Restaurant

des Hotels eine der schönsten

Sonnenterrassen Bayerns. 42

Gästezimmer, Tagungsräume, das

Restaurant mit Barbereich und Panorama-Wintergarten

sind ganzjährig

in ruhiger Lage für alle

Besucher geöffnet.

Köstlichkeiten, Spa und

Fitnessraum

Die Gsteig ist nicht nur für Golfer

ein beliebtes Ausflugsziel. Kulinarisch

reicht das Angebot von mediterranen

Köstlichkeiten bis hin zu

einer „raffinert bayerisch-mediterranen

Schmankerlküche“, wie die

Verantwortlichen beschreiben. Im

„Gsteiger Spa“ mit Sauna, Dampfund

Aromabad können sich Gäste

zudem verwöhnen lassen. Sportlich

wird das Angebot durch einen

Fitnessraum und einen Indoor-Pool

mit Blick über die Alpen ergänzt.

Ganz nach dem Unternehmensmotto

„zauberhafte Momente mit

besten Aussichten“.

tis


Forellenteichwirtschaft Hans und Maria Furtmayr in Huglfing

Ein Bayerisches

Original am Räucherofen

Die gut beschatteten Teichanlagen im Süden Huglfings

Huglfing | Hans Furtmayr

ist ein echtes bayerisches

Original. Das

merkt man bei jeder

seiner Ausführungen,

insbesondere wenn er

in seinem kleinen Hofladen

mitten in Huglfing

über jene Leidenschaft

spricht, die er längst zum Beruf

gemacht hat. Seit rund 20

Jahren verwöhnt der Forellenwirt

seine Kunden mit

herzhaften Schmankerln.

Vor rund zwei Jahrzehnten

kehrte der gelernte Bankkaufmann

dem stressigen Büroalltag

den Rücken. Er wollte sein eigener

Chef sein und raus in die Natur.

Bereits in Kindertagen sammelte

er wertvolle Erfahrungen beim

Schwarzfischen im Hungerbach.

Passenderweise fließt dieser auch

heute noch direkt am Anwesen

„Webervest“, so der Hausname,

vorbei. In diesem hat sich Hans

Furtmayr eine eigene Räucherkammer

und einen Hofladen eingerichtet.

Heiß- und kaltgeräucherte

Forellen im Angebot

Hans und Maria Furtmayr in ihrem Huglfinger Hofladen

Ein- bis zweimal die Woche wird

„ein Ofen voll“ geräuchert. Im

Räucherofen kann sowohl heiß als

auch kalt geräuchert werden. Der

Unterschied der beiden Verfahren

liegt neben der Temperatur vor allem

in der Räucherzeit. Während

bei der heißen Variante die Forellen

etwa in eineinhalb Stunden

durchgegart sind, nimmt das Kalträuchern

deutlich mehr Zeit in Anspruch.

„Circa 20 Stunden, wobei

hier primär Fisch-Filet geräuchert

wird“, verrät der Fischexperte und

ergänzt: „Es ist ein völlig anderes

Geschmackserlebnis.“ Neben dem

Verfahren sorgt besonders das

Räuchermehl für den ganz speziellen

Geschmack. Nach langem

Ausprobieren hat Furtmayr mittlerweile

seine eigene Mischung

auf Basis von Buchenmehl gefunden.

Die Fische können fast ausschließlich

in seinem Hofladen erworben

werden. Eine Ausnahme stellt ein

benachbartes Gasthaus dar, welches

mit den Produkten beliefert

wird. Neben den geräucherten

Forellen stellt er eine weitere

besondere Spezialität her, die er

„Bayerisch-Sushi“ nennt. Zu den

Fischprodukten verkauft Furtmayr

und seine Frau Maria auch andere

Schmankerl im kleinen Laden:

Wein aus der Pfalz, Bergkäse von

einer Allgäuer Sennerei-Genossenschaft

und saisonal auch Spargel.

Spinat hingegen würde der

Fischer, der sich sein Handwerk

größtenteils selbst beigebracht

hat, niemals verkaufen. „Weil ich

den nicht mag“, wie er schmunzelnd

zugibt.

Grill-Fisch

an Feiertagen

Mit dem Aschermittwoch am 10.

Februar steht einer der „Fisch-

Feiertage“ schlechthin an. Hier

lädt Hans Furtmayr — wie auch

an Karfreitag — zum traditionellen

Grillen ein. An solchen Tagen

ist die ganze Familie gefordert,

da eine Menge Forellen zu grillen

sind. „Nur wenn alle mit anpacken,

lässt sich diese logistische

Leistung gemeinsam meistern“,

schwört Furtmayr sein „Team“ ein.

Ein kurzer Plausch mit den Kunden

soll an diesem Tag dennoch nicht

zu kurz kommen. „Schließlich

muss die Arbeit ja auch Spaß machen“,

merkt Furtmayr an. tis

20 | tassilo


Jahrbuch „Lech-Isar-Land“ 2016 erschienen

Heimatkundliches

aus der Region

Tassiloland | Seit einigen Jahren

veröffentlicht der 1924 gegründete

Heimatverband „Lech-Isar-Land“

jährlich sein „Heimatkundliches

Jahrbuch“. Auch 2016 liefert der

gemeinnützige Verband seinen

Lesern eine bunte Vielfalt an Themen

aus Geschichte, Kunst und

Kultur, Technik, Musik und Literatur

aus der Region zwischen Lech

und Isar. Unter der Schriftleitung

des Weilheimer Kreisheimatpflegers

Klaus Gast werden unter

anderem Künstler aus Vergangen-

heit

und

Gegenwart enwa

vorgestellt.

ellt

lt.

Wie etwa

Anna von Kühlmann,

der Wessobrunner er Klosterbauer

Benedikt Blocksberg, die

Malerin

Clara a Ewald, die

ein

Vierteljahr-

elja

hundert ihres Lebens

in Holzhau-

sen

am

Ammersee verbrachte

r oder der Schongauer Barockkomponist

Johann Haltenberger. er

Auch

kulturelle urel

le

Persönlichkeiten eite

wie

der

Weilheimer imer

Kulturpreisträ-

reis

trä-

ger von 2014, Prof. Dr. Robert M. geschichtlich hingegen, wenn

Helmschrott, finden Platz auf den

352 Seiten.

Weitere Beiträge beschäftigen sich

mit der derzeit renovierten historischen

Weilheimer Stadtmauer,

der Tradition der Heiligen Gräber

im Landkreis Weilheim-Schongau,

dem ersten Weilheimer Kindergarten

und dem Schongauer Welfen-

Gymnasium.

Die Kalenderreform von 1582 und

die damit verbundenen grotesken

Streitigkeiten werden ebenso thematisiert

t wie die Entwicklung der

auf die historische Beschreibung

Landsbergs, die Aidlinger St. Georgskirche

und das Bauwesen im

alten Tölz eingegangen wird.

Eine historische Ansicht Weilheims

inklusive Stadtmauer zu Füßen des

Hohen Peißenbergs von 1733 ziert

das diesjährige Titelbild. Ein aktuelles

Gemälde des Petel-Preisträgers

Jos Huber schmückt die

Rückseite. „Ein rundum vielseitiges

und informatives Buch, das

wieder einmal zeigt, wie facettenreich

und interessant heimatliche

Institution ion des Landgerichts zum

Geschichte, Kunst und Kultur ist“,

Landkreis, die

Renovierung ng der

findet Kreisheimatpfleger Klaus

historischen isch

Kapelle le in Bierdorf

rf Gast. Da erneut sämtliche Autoren

bei Dießen en und

die

kleinen en Pechkohleabbaustätten

aust

ten im Pfaffenwin-

ffen

n-

kel.

Musikalisch wird es bei den trägen zum

Fund historischer

isch

Bei-

ehrenamtlich tätig waren, kann

das Buch für lediglich 15 Euro bei

den einschlägigen Buchhandlungen

erworben werden. Weitere

Informationen auf der Homepage

Blasmusiknoten sikn

aus

Huglfing

des Heimatverbandes (www.hei-

und beim

Wessobrunner sobrunner ner Gebet; matverband-lech-isar-land.de). tis

>

> > VERLOSUNG

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Ein Unternehmen der Generali Gruppe

tassilo“ verlost fünf Exemplare

des Jahrbuchs 2016 des

Heimatverbandes Lech-Isar-

Land. Wer ein Buch gewinnen

möchte, schickt eine Postkarte

mit dem Stichwort „Lech-Isar-

Land“ an tassilo, Birkland 40,

86971 Peiting oder eine E-Mail

an

info@tassilo.de.

Die Gewinner werden im Losverfahren

ermittelt, der Rechtsweg

ist

ausgeschlossen. (Einsendeschluss:

15. Januar 2016)

januar / februar 2016 | 21


ALLERLEI IM TASSILOLAND

Umwelt, Wirtschaft & Kultur

Energiewende: Azubiakademie zu Gast bei den Stadtwerken

Die Gewinner der letzten Ausgabe

Weilheim | In der „BDS Azubiakademie“ bieten unterschiedliche

Firmen abwechselnd Workshops an, die

Jugendlichen zusätzliche Kompetenzen und überbetriebliches

Wissen vermitteln. Wie in ganz Bayern wird

die Initiative auch im Landkreis Weilheim-Schongau getragen

vom „Bund der Selbständigen in Bayern (BDS)“,

vom Landratsamt und von Partnerunternehmen. Start

ins Akademiejahr 2015/16 war der Besuch von 25 Auszubildenden

im neuen Gebäude der Stadtwerke Weilheim.

Dort gab ihnen Andreas Scharli, Energiemanager

bei der „Energiewende Oberland“, einen Überblick über

die Vor- und Nachteile von fossilen und regenerativen

Energieträgern. Ziel des Workshops war, den jungen

Auszubildenden Antworten auf die Frage zu geben:

„Energiewende — braucht’s das?“. In der Wärmezentrale

der Stadtwerke erläuterte Scharli zunächst die innovative

Kombination verschiedener Energieträger in der neuen

Anlage. Damit der „Workshop“ nicht nur als solcher

tituliert war, traten die Jugendlichen anschließend auf

einem Rad in die Pedale, um selbst Energie zu erzeugen.

Im neuen

Gebäude der

Stadtwerke

veranstaltete

die „Azubiakademie“

einen

Workshop

zur Energiewende.

Sie sollten so erleben, wie groß und unterschiedlich

der Aufwand ist, eine LED-Leuchte und im Gegensatz

dazu eine Glühbirne zum Leuchten, gar ein Radio

zum Spielen oder einen Wasserkocher zum Kochen

zu bringen. Das eineinhalbstündige Beisammensein

werteten Scharli wie die Auszubildenden als

„informative und zugleich interessante“ nte“

Veranstaltung.

ts

Tassiloland | Von Dießen bis Murnau, von Starnberg bis

Peißenberg. Die Einsendungen zu den Gewinnspielen der

November/Dezember-Ausgabe des „tassilo“ kamen wieder

aus allen Teilen des Tassilolandes. Viel mehr überraschen

uns jedoch die nicht wenigen Anschreiben aus Gebieten, die

eigentlich gar nicht zum Verteilgebieten gehören. Toll, wenn

sich Leser unser Regionalmagazin auf indirektem Weg organisieren

oder einfach online durchblättern.

Eine energiegeladene Feier des Glaubens bei „The Gospel

People“ in Starnberg durften Beate Höpfl aus Starnberg,

Marion Ammermann aus Weilheim und Reinhard Weiß aus

Traubing mit jeweils einer Begleitperson erleben. Akrobatik

vom Feinsten gab es hingegen bei der Artistikgruppe „Vaganti“

zu bestaunen. Einen Abend mit ihrem Programm

„Hinterhofhelden“ konnten Alexandra Gans aus Benediktbeuern

sowie die Weilheimerin Sabine Schäffler genießen.

Schön, wenn wir unseren Gewinnern eine Freude machen

durften. All jenen, die diesmal leider kein Glück

hatten, wünschen wir mehr Erfolg bei den aktutiellen

Verlosungen.

Laienspielgruppe Heimat- und Trachtenverein

Weilheim e.V. bringt Komödie

Weilheim | „Da braut sich was zsamm“, nennt sich die Komödie

aus der Feder von Monika Nitschke, die von der Laienspielgruppe

des Heimat- und Trachtenvereins Weilheim im Januar im Stadttheater

Weilheim aufgeführt wird. Die beiden Schwestern Vroni

und Irmi führen nach dem Tod der Eltern die alteingesessene

Brauerei nach besten Kräften weiter. Dabei versucht ihnen nicht

nur der Großbrauereibesitzer Leitner das Leben schwer zu machen.

Auch Gutsbesitzerin Zenta Waldinger und Gemeinderätin

Walburga Pummerl haben eigene Pläne mit der Brauerei. Doch

Vroni und Irmi lassen sich nicht unterkriegen — und ihre Gegner

wissen sich nur zu helfen, indem sie den Anderl, Leitners Sohn,

als Spion in den Betrieb einschleusen. Wäre der Liebesgott Amor

nicht auch zugange — es stünde schlecht um die Brauerei. Die

heitere Komödie unter der Regie von Michael K. Albrecht ist

im Stadttheater zu sehen am 8., 9., 10., 15., 16. und 17.

Januar; Beginn der Freitags- und Samstagsvorstellung

um 20 Uhr, sonntags um 15 Uhr.

rp

22 | tassilo


Spende für den integrativen Hort an der Ammer

Neue barrierefreie Kasse in der Tiefgarage Altstadt-Center

Weilheim | Die Kinder im integrativen Hort an der Ammer in Weilheim freuen

sich über ein neues Klettergerüst im Garten. Möglich wurde die Anschaffung

unter anderem durch eine Spende von 9000 Euro der Stiftung

„Antenne Bayern hilft“. Die „Kinderhilfe Oberland gemeinnützige GmbH“

hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. „Wir freuen uns, dass wir den

Spielturm bezuschussen konnten. Besonders gefallen hat uns der Gedanke

der Inklusion, der hier umgesetzt wird“, sagte Felicitas Hönes, Geschäftsführerin

der Stiftung, bei der Spendenübergabe. Bei ihrem Dank erinnerte

Kinderhilfe-Geschäftsführerin Sigrid Klasmann daran, dass es im Landkreis

„kaum Sondereinrichtungen für Kinder“ gebe, weil schon der Vorgängerverein

vor 36 Jahren integrative Kindertagesstätten eröffnet habe. In dieser

Tradition betreut und

fördert die Kinderhilfe Kinder

mit und ohne Behinderung

durch interdisziplinäre

Frühförderung im gesamten

Landkreis gemeinsam — in

sechs integrativen Kindertagesstätten,

fünf integrativen

und zwei heilpädagogischen

Hortgruppen

und

Mittagsbetreuung

ung

an Schulen.

ts

Weilheim | Die Schranken- und Kassentechnik

der Tiefgarage im Altstadt-Center ist komplett

erneuert worden. Neu sind drei Kassenautomaten,

wobei der bei der Musikschule barrierefrei

ist, vom dortigen Zugang gelangen Menschen

mit Behinderungen direkt zum Aufzug

und zu den Parkebenen. Zweite Neuerung:

Beim Einfahren gibt es keine Plastik-Coins

mehr sondern Papierbelege. Denn die über

800 Coins mussten bisher immer wieder gespült,

schadhafte aussortiert und verlorene ersetzt

werden. Pro Stück kostete das bis zu sieben

Euro. Außerdem verhedderten sich Coins

immer wieder. „Unsere Tiefgarage ist mit über

200 000 Parknutzern pro Jahr hochfrequentiert.

Dass wir nur noch Papierbelege ausdrucken,

spart Geld und Ressourcen“, erklärt Karl

Neuner, Leiter operativer Betrieb der Stadtwerke

Weilheim, die den Umbau mit der Eigentümergemeinschaft

Tiefgarage durchführte. Die

neue Technik sei stabiler, wartungsärmer und

könne von Elektrikern des Betriebshofs selbst

gewartet werden, was weitere Kosten spare,

betonte Neuner. Stadtwerke-

Chef Peter Müller ergänzte,

dass die Parkgebühren unverändert

bleiben: Die ersten

30 Minuten sind kostenfrei,

jede weiteren zwölf Minuten

kosten 20 Cent, am Samstagnachmittag,

Sonn- und Feiertagen kostet

das Parken nur einen Euro. In der Tiefgarage

am Unteren Graben gibt es über 200

Stellplätze, 13 davon sind helle, gut

einsehbare Frauenparkplätze. ts

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januar / februar 2016 | 23


Erste bayerische Caféhaus-Rösterei „Wiener’s“

Röstfrische Spezialitäten

direkt aus Starnberg

Starnberg | Erstklassige Erfahrung

im Catering und in der Cafégastronomie

gepaart mit einer Vorliebe

für Wiener Kaffehäuser. Diese zwei

Faktoren verband der gebürtige

Wiener Franz Kaiser beim Konzept

für seine Kaffeerösterei „Wiener’s“

in Starnberg.

Erstes „Wiener’s“

in München

Im Jahr 1985 eröffnete er das erste

Wiener’s am Rosenkavalierplatz

in München. Inmitten von

Betonwüsten mit einem hohen

Büroanteil entwickelte sich das

Café stetig und zählt immer noch

zu einem der besten Standorte.

Heute sind die Filialen nicht nur

in Deutschland, etwa in München

oder Frankfurt, weit verbreitet.

Auch in der Türkei können die

Menschen in den Genuss eines

echten Wiener Kaffees kommen.

Ein Franchise-System macht es

möglich. Gründer Franz Kaiser

hingegen hat sich mittlerweile

auf den Vertrieb seiner Premium-

Die Nachfrage nach den Produkten in der Kaffee-Rösterei steigt stetig.

Produkte ausgehend von Starnberg

konzentriert.

Eigene Kaffeerösterei

seit 1994

Um das wichtigste Produkt eines

Wiener Cafés originaltreu in den

typischen Wiener Variationen —

immer mit dem obligatorischen

Glas Wasser auf dem

Tablett serviert —

oder mittlerweile

als „To-Go“-Variante anbieten

zu können, wurde 1994 die erste

bayerische Caféhaus-Rösterei gegründet.

„Aus der Not wurde quasi

eine Tugend gemacht“, beschreibt

Kaiser die damaligen Überlegungen.

Nach neun Jahren sollte die

Kaffeequalität in den Wiener’s-

Betrieben auf ein Premium-Niveau

angehoben werden. Da kein geeigneter

Röstkaffee gefunden wurde,

begann der Österreicher selbst zu

24 | tassilo


östen. Dank des damals bereits

pensionierten Wiener Röstmeisters

Herrn Rutschitska eignete er

sich die Basis selbst an, insbesondere

die Zusammenstellung der

Mischungen. Spezialisiert auf die

Themen Rohkaffee und Rösten,

wird der Kaffee bisweilen bis ins

Ursprungsland kontrolliert. Durch

Kooperationen mit asiatischen Kaffeefarmen

wurde eine Qualitätsstabilität

und sogar -steigerung erreicht.

Heute werden ausschließlich

100 Prozent Arabica-Hochlandbohnen

im schonenden Langzeitverfahren

in Trommelröstern verarbeitet

— traditionell nach den Wiener

Kriterien: aromatisch, säurearm

und kräftig. Der Kaffee wird natürlich

gekühlt und ist nicht gespritzt.

Direktverkauf erfreut sich

wachsender Beliebtheit

Nachdem durch das eigene Rösten

der Handel gewissermaßen

ausgeschlossen wurde, kann sich

Wiener’s erlauben, nur den besten

Rohkaffee hinzu zu kaufen, und die

Filialen mit den hochwertigen Produkten

zu marktüblichen Preisen

zu beliefern. Von Starnberg aus

werden der Kaffee und die österreichischen

Qualitätsprodukte in

die Wiener’s-Betriebe geliefert.

Zudem werden alle Produkte sowohl

in größeren Mengen, als

auch im Einzelverkauf den Endverbrauchern

oder auch ganzen

Büros angeboten. Neben dem Kaffee

gehören weitere österreichische

Spezialitäten heutzutage zur

Produktpalette. Wie etwa Sacheroder

Esterhazy-Torte, verschiedene

Schokoladen, Marmeladen, diverse

Weine und Vulcano-Schinken.

Die Beliebtheit des direkten Verkaufes

des Röstkaffees in Starnberg

ist in den letzten Jahren

derart gestiegen, dass Kaiser die

Kaffeerösterei vergrößern möchte,

um Kunden, Gästen und auch

Zuschauern mehr Platz zu bieten.

Daher ist er derzeit auf der Suche

nach einem geeigneten Objekt

im Einzugsbereich Starnberg,

Wolfratshausen oder Weilheim.

Röstkurse und mobile

Kaffeebar auf Anfrage

Auf Anfrage bietet Wiener’s private

und Firmen-Kaffee-Seminare

an. Mit Röstkursen und Profiverkostungen

für Kenner und solche,

die es noch werden wollen. Ein

Besuch in der Rösterei lohnt sich

also. Für Veranstaltungen können

zudem mobile Kaffeebars „indoor“

und „outdoor“ gemietet werden.

Geöffnet hat die Wiener’s Kaffeerösterei

in der Münchener Straße

in Starnberg von Montag bis Freitag

von 10 bis 18 Uhr, samstags ab

9 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen unter Tel.

08151-268284 oder online unter

www.wieners.de.

tis

Franz Kaiser eröffnete das erste Wiener's im Jahr 1985 in München.

1994 folgte die erste bayerische Caféhaus-Rösterei in Starnberg.

januar / februar 2016 | 25


Die Restauratorenfamilie Mack und ihr Freskenhof Eglfing

Die Wahlverwandtschaft

Eglfing | Ein Sprichwort besagt,

dass ein altes Haus sich seine

Besitzer selbst aussucht — und

nicht die Menschen es auswählen.

Glaubt man daran, muss es ein

gellendes Liebeswerben gewesen

sein, das das „Russenhaus“

in Obereglfing aussandte vor 45

Jahren, um seinen Abriss noch

abzuwenden. Hatte es noch eine

Wahl? Vier Tage später wäre es

dahin gewesen, hätten nicht Toni

und Renate Mack eine Zeitungsannonce

entdeckt, die Antiquitäten

aus dem Anwesen feilbot.

Das Restauratorenehepaar fuhr

nach Obereglfing. Bewegliche

Güter von Wert, gar Kunstgegenstände,

gab es keine mehr — alles

verkauft, verramscht, abgestoßen,

weggegeben. Nur noch die Immobilie

war da, in erbärmlichem Zustand,

in Teilen einsturzgefährdet,

leckes Dach, Wasserschäden im

Mauerwerk bis ins Obergeschoss,

herausgebrochenes Interieur, dessen

Spuren nur noch erahnen ließen,

welcher Kunstsinn hier einst

zuhause war.

als Haus Nr. 12 an der Hauptstraße

in Obereglfing steht; was als „Freskenhof“

Anerkennung und Bewunderung

bei Denkmalschützern

hervorruft. Ebenso, wie es Besucher

in Staunen und Verzückung

versetzt, die die Macks gerne durch

ihr Heim führen.

Ein Kachelofen kostet

so viel wie das Haus

Wer das Gebäude heute betrachtet,

außen wie innen, kann nur

ungläubig den Kopf schütteln,

dass solch ein prachtvolles Bauwerk

1970 tatsächlich auf Nimmerwiedersehen

verschwinden sollte.

„Altes Glump“ halt. Und genauso

sprachlos ist, wer den Erzählungen

der Macks lauscht, was die

Familie hier in bald einem halben

Jahrhundert an Geld und Arbeit

investiert und schlussendlich vollbracht

hat. Einzelheiten würden

den Rahmen sprengen, das Internet

verrät mehr (www.denkmalpflege-freskenhof.de).

Angesichts der Schäden und den

umgehend nötigen Rettungsmaßnahmen

ist der damalige Kaufpreis

hoch zu nennen. Er relativierte

sich erstmals, als die Macks

begannen, den verlustig gegangenen

Antiquitäten nachzuspüren:

Ein Kachelofen, der nachweislich

aus dem Freskenhof stammte,

wurde ihnen zum Rückkauf angeboten

— für 30 000 D-Mark, den

Hauspreis. Verschwindend gering

wird die Summe, wenn Diplomrestaurator

Christian Mack, der

Sohn, heute mit Frau Margot und

den drei Kindern hier ebenfalls

zuhause, an die eigene Kindheit

zurückdenkt: „Es war eine harte

Zeit.“ In der Hochzinsphase Anfang

der 1980er-Jahre mussten seine

Eltern bis zu 5 000 D-Mark monatlich

allein an Zinsen aufwenden.

Dabei hatte Toni Mack seinen

Beamtenstatus in der staatlichen

Denkmalpflege aufgegeben, um

sich mit einer Restauratorenwerkstatt

im Freskenhof selbstständig

zu machen.

Über den drei Medaillons von Höck dominiert zwischen den obersten

Giebelfenstern der Hl. Josef mit dem Kind auf dem linken Arm, rechts

einen blumenverzierten (Aron-)Stab, die Instandsetzung läuft noch.

26 | tassilo

Das Russenhaus war

das 66. Besuchsobjekt

Auf ihrer Suche nach einem Familiendomizil,

einem alten Haus,

das es wert wäre, hergerichtet zu

werden, war das „Russenhaus“

das 66. Objekt, das sich das Ehepaar

ansah. Hatte dies hier seine

Wahl getroffen? Die Macks jedenfalls

erlagen seiner noch immer

durchschimmernden Pracht, den

Spuren des Kunsthandwerks aus

dem 18. Jahrhundert in höchster

Vollendung. Liebe erfordert

schnelles Handeln: Für 30 000 D-

Mark erwarben sie das, was heute

Christian Mack bei der Arbeit an Althergebrachtem, dessen Bewahrung

er als zentrale Aufgabe der Gegenwart für die Zukunft betrachtet.


Irgendwie ging es, mit Freunden,

Kollegen, Helfern, mit Idealismus.

Aber oft ohne staatliche Unterstützung,

die anfangs zugesagt

war. Streitpunkte, wegen derer

Förderungen oder Zuschüsse versagt

blieben, waren oft technische

Kniffe oder praktische Maßnahmen,

die die Macks vornahmen,

um historische Substanz zu retten,

zu erhalten oder wiederherzustellen.

Wissenschaftliche Konservatoren

oder Restauratoren lehnten

sie ab. Nur ein Beispiel sind die

Fresken auf der Giebelfront zur

Straße hin. Ihr Erhalt und die Rekonstruktion

sind bis heute nicht

abgeschlossen, die angewandten

Techniken von Beginn an Thema

ausufernder Fachdiskussionen.

Mit jedem Handgriff

wächst die Erfahrung

Die Werkstatt der Restauratorenfamilie Mack

Mit jedem Stück Holz, jedem

Quadratzentimeter Stuck, Malerei,

Putz oder Mauerwerk, jeder

Fenstersprosse, jeder Türfüllung,

die wiederhergestellt werden

konnten, wuchs indes der Erfahrungsschatz

der Macks. Und das

Interesse in der Fachwelt. Fast

folgerichtig wurde Toni Mack 1976

einer der Gründungsväter vom

„Wissenschaftlich-Technischen Arbeitskreis

für Denkmalpflege und

Bauwerksanierung e. V.“. Der heute

international tätige und anerkannte

Verein fördert Forschung

und praktische Anwendungen

in der Bauwerkserhaltung und

Denkmalpflege mit dem Ziel, Erfahrungen

zu verarbeiten und

neue Erkenntnisse und moderne

Technologien beschleunigt nutzbar

zu machen.

Die Erkenntnis, wie wichtig fachlicher

Austausch und Wissenstransfer

sind, machte den Freskenhof

1980 selbst zum Zentrum eines

Vereins: Der „Verein Denkmalpflege

Modell Freskenhof (DMF

e.V.)“ verfolgt seither die Wiederherstellung

des Baudenkmals als

überregional bedeutsames, gemeinnütziges

Modellprojekt. So

will Christian Mack jedes Referat,

jeden Vortrag, jede Hilfestellung

für Denkmalbesitzer verstanden

wissen, die aus seiner Arbeit in

der Werkstatt und am Elternhaus

resultieren; wie auch jeden Handgriff,

den er als Restaurator und

Konservator der Kunst-, Kulturund

Denkmalpflege widmet oder

Kollegen vermittelt, die in Eglfing

oft zu Gast sind. Darin mit ein

schließt Mack sein Engagement

in der Volksmusik, im Gartenbauverein,

in der Brauchtumspflege.

Nicht nur für ihn wurde der einst

drohende Abbruch zum Aufbruch

— hin zu einer differenzierten Betrachtungsweise,

welchen Wert

das Althergebrachte für Gegenwart

und Zukunft birgt.

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> > > ZUM THEMA

Der Eglfinger Freskenhof

Erbaut wurde der Freskenhof (Russenhaus) von

Josef Dichtl und seiner Frau Franziska Eleonora,

die der Eglfinger am russischen Zarenhof kennengelernt

hatte. Nach Sankt Petersburg war er als

„Kraxenträger“ gewandert, er verkaufte Devotionalien

— Heiligenbilder oder kunsthandwerkliche

Gegenstände. Dichtl brachte es zu Reichtum, die

Zarin ernannte ihn zu ihrem Großbankier. Zurück

in Eglfing begann er ab 1762, den „bürgerlichhumanistischen,

religiös-christlichen Kunsthof in

Palazzocharakter in bayerisch-russischer Art“ zu

errichten — so hat ihn der Kunsthistoriker Leo Weber

beschrieben.

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januar / februar 2016 | 27


Brennstoffkooperation zwischen Abfallentsorger und Papierproduzenten

Jupiter und Komet im Müllstrom

Schongau | Von einem „Abenteuer“

war mehrfach die Rede,

als die landkreiseigene „Erbenschwanger

Verwertungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft

mbH“

(EVA) und die Schongauer Papierfabrik

UPM im September

die Ergebnisse ihrer „Brennstoff-

Test-Kooperation“ vorstellten. Der

erfreuliche Ausgang des „Abenteuers“

vorweg: Das UPM-Heizkraftwerk

2, das unter anderem

die Stadt Schongau mit Fernwärme

versorgt, bessert künftig die

Energiebilanz des Landkreises mit

auf, weil es einen regional erzeugten

Brennstoff verfeuern wird. Das

startet, sobald das Landratsamt

den Einsatz genehmigt, mit einem

entsprechenden Bescheid rechnet

Dr. Thomas Krauthauf, Leiter Unternehmensentwicklung

bei UPM,

noch in diesem Jahr. Rundum begrüßt

wird die Kooperation auch

von der „Umweltinitiative Pfaffenwinkel

(UIP)“.

Der neue Brennstoff trägt den

Markennamen „BauhM“, und seine

Bezugsquelle ist so regional

wie unerschöpflich: Die Rohstoffe

stammen aus dem Hausmüll, den

knapp 155 000 Menschen in den

Landkreisen Weilheim-Schongau

und Bad Tölz-Wolfratshausen produzieren

— jeden Tag. Mittels

„biologisch-mechanischer Reststoffaufbereitung“

gewinnen die

Mülltrennanlagen in Erbenschwang

seit Frühjahr 2013 alle

„heizwertreichen“ Materialen aus

dem Hausmüll zurück. Zugleich

scheiden sie Metalle ab, die recycelt

werden, dazu Nichtbrennbares

und Stoffe wie PVC oder chlorhaltige

Verbindungen, die beim

Verbrennen schädliche Wirkungen

entfalten.

Federführend auf den Weg gebracht

hatte die Mülltrennung und

damit den Einstieg in die Energiewirtschaft

EVA-Prokurist und

Projektleiter Holger Poczka. Dafür

investierte die EVA nach eigenen

Angaben insgesamt vier Millionen

Euro. Der Löwenanteil, laut

EVA-Geschäftsführer Fritz Raab

rund 2,5 Millionen Euro, entfiel

auf die so genannte EBS-Anlage.

In ihr werden die hochwertigen

„Ersatzbrennstoffe“ (und dafür

steht das Buchstabenkürzel) aus

organischem Haus- und Restmüll

gewonnen. „Sie können fossile

Energielieferanten wie Kohle und

Öl ersetzen“, betont Raab. Schon

während dem Testlauf hatte er

Anschaulicher Heizwertvergleich: 440 Kilogramm Holzhackschnitzel

links, ein 200 Liter Diesel-Fass in der Mitte, rechts die entsprechende

Menge EVA-„BauhM“.

28 | tassilo

die Hoffnung geäußert, „dass das

EBS-Material in der Zukunft Erlöse

einfährt“.

Komplettumbau in den

Erbenschwanger Hallen

Für die neue Mülltrennung wurden

die über- und untereinander verlaufenden

Förderbandtürme und

hochaufragenden Maschinen in

den EVA-Hallen neu zusammengebaut.

Kernstück der Anlage ist „Jupiter“,

ein in Österreich gebauter,

33 Tonnen schwerer Vorzerkleinerer.

Er bricht den eingehenden Müll

in seine Bestandteile auf, in etwas

mehr als Handteller große Partikel.

Wer um den Mix in der Hausmüll-

Tonne weiß, um Kunststoffe, Kartonagen,

Textilien, Babywindeln und

vieles mehr, der verfolgt fasziniert

dessen Weg durch die Anlage, die

Trennung an den einzelnen Stationen

und die „Reinheit“ der sortierten

Wertstoffe. So filtert ein „Überbandmagnet“

alle magnetischen

Metalle heraus, die als Schrott

verkäuflich sind. Ähnlich verhält es

sich mit einem „Nichteisenmetall-

Abscheider“, der nach nur einer

Woche im Probebetrieb schon einen

Lkw-Container gefüllt hatte.

Auch das bringt Geld.

Für die Sortenreinheit von

„BauhM“ am wichtigsten ist laut

Poczka das „Nahinfrarot-Erkennungsgerät“,

ebenfalls eine Neuanschaffung.

Ein Scanner sortiert

hier die PVC-Teile aus dem Müllstoffstrom,

sie werden nach ihrer

Erkennung per Luftstrom ausgeblasen.

Die Technik wird auch bei

der Sortierung von Verpackungen

aus dem Gelben Sack eingesetzt.

Nach weiteren Stationen wie einem

Trommelsieb, das Steine oder

Die „Köpfe der EVA“, auf die die Landrätin stolz ist: Fritz Raab und Holger

Poczka (r.)

ähnliche für die Anlagentechnik

gefährliche Bestandteile entfernt,

kommt der Partikelstrom zum „Komet“,

dem zweiten, neuen Zerkleinerer.

Mit bis zu 300 Umdrehungen

pro Minute zerhackt er mit Messern

den sortierten Müll. Die Partikelgröße

kann dabei millimetergenau

bestimmt und gesteuert werden,

um die Anforderungen der Verbrennungsanlagen

bei den EBS-

Abnehmern zu erfüllen.

Als der Ersatzbrennstoff „BauhM“

Marktreife erlangt hatte, also in

gleichbleibender Qualität und

Menge in Erbenschwang anfiel,

fand EVA-Geschäftsführer Raab

umgehend Abnehmer: Zementwerke

in Baden-Württemberg und

Industriekraftwerke in Bayern. Die

Transportwege dorthin sind weit,

doch die EVA sieht sich als Unternehmen

des Landkreises auch dessen

Klimazielen verpflichtet. Raab

und Poczka suchten deshalb Kunden

in der Nähe, sprachen UPM an

und „waren froh, jemanden für das

Abenteuer“ zu gewinnen.

Umweltinitiative unterstützt

die Kooperation

Für die Kooperation mussten zahlreiche

Parameter festgelegt und

getestet werden. Vom ersten Tag

an mit eingebunden waren die


Genehmigungsbehörden, mehrere

unabhängige Prüfinstitute und

auch die UIP, die sämtliche Messergebnisse

eigenen Experten vorlegen

konnte. Diese „Transparenz

und die Einbeziehung der Öffentlichkeit

haben sich rentiert“, hob

Hans Schütz von der UIP hervor,

der auch Landesvorstand ist bei

Das bessere Müllkonzept“. Eine

BUND-Expertise bestätige, dass

„keine negativen Auswirkungen

auf Asche, Umwelt, Abluft und

Abwasser“ festgestellt wurden,

weshalb die UIP der „BauhM“-

Verbrennung bei UPM „vorbehaltlos

zustimmen“ könne.

Zunächst war „BauhM“ im September

2013 fünf Tage lang bei

UPM anstelle von Altholz verfeuert

worden. Nachdem feststand, dass

Anlagen, Maschinen und Filter

im Heizkraftwerk nicht beschädigt

und alle qualitativen und technischen

Ansprüche erfüllt werden,

vereinbarten die Partner eine

zweite, dreimonatige Testphase.

Sie lief von Februar bis Mai 2015,

die EVA lieferte dafür 2500 Tonnen

Brennstoff nach Schongau.

Nur eine erfreuliche Feststellung

war, dass „BauhM“ prozentual einen

höheren Heizwert hat als das

Altholz, mit dem UPM bisher heizt.

„BauhM“ enthält Holz, Papier,

Pappe, Textilien und Kunststof-

fe, die Zusammensetzung setz

ung wurde

während der Testmonate te

penibel

el

geprüft: „Wir konnten jederzeit

eit

nachvollziehen, was transportiert

worden ist“, betonten Poczka und

Raab. Nicht nur von jedem Lkw,

der zu UPM fuhr, wurde eine Probe

genommen, die Lieferungen wurden

außerdem in „Wochen-Misch-

Proben“ zusammengefasst, um die

gleichbleibende Qualität zu prüfen

und zu gewährleisten. Und: Es gab

jede Probe doppelt — eine fürs unabhängige

Prüflabor, die zweite

zur Dokumentation bei der EVA.

Die Mülltrennung ist

bayernweit einmalig

Den Langzeitversuch mit Probenerfassungen

bei der EVA und den

Immissionsmessungen bei UPM

prüfte abschließend das Augsburger

„bifa Umweltinstitut“, das den

Kooperationspartnern am 7. Juli

seine Bewertung vorlegte. Darauf

beruft sich der gemeinsame

Abschlussbericht von EVA, Landratsamt,

UPM und UIP, in dem

es heißt: „Störungen traten nicht

auf, Probeentnahmen und Messung

der Abgasparameter wurden

fachgerecht durchgeführt, so

dass belastbare Daten vorliegen.“

Sie entsprächen „jederzeit den

Anforderungen der Bundesimmissionsschutzverordnung“,

die

Tests hätten „keinen Hinweis auf

eine nachteilige Veränderung der

Abgasqualität durch den

Einsatz von BauhM“

ergeben, wobei so-

gar nachgewiesen werden konnte,

dass die Reinigungsanlage bei

UPM „auch im Fall der höchsten

anzunehmenden Schadstoffgehalte

im Brennstoff das entstehende

Abgas problemlos ausreichend behandeln

kann“.

Diese Sätze verband Landrätin Andrea

Jochner-Weiß namens der EVA

ebenfalls mit dem Dank an UPM,

„sich auf das Abenteuer einzulassen“.

Sie sei „stolz auf die Köpfe

bei der EVA und glaube, uns ist

Unglaubliches geglückt“. Dr. Krauthauf

unterstrich, dass die Qualität

des Brennstoffes im Vordergrund

gestanden und hier „die EVA gute

Arbeit geliefert“ habe. Komme die

behördliche Genehmigung, wolle

UPM „an den Start gehen“.

Dank des besseren Heizwertes von

„BauhM“ geht Raab von 1850 Tonnen

jährlicher CO 2 -Ersparnis aus,

die sich in der Energiebilanz des

Landkreises niederschlägt. Zum

Vergleich nannte er die Solarparks

auf den Deponieflächen in Erbenschwang,

die rund 900 Tonnen

pro Jahr einsparen. Hinzu komme

der kurze Lieferweg, was pro Jahr

21000 Lkw-Kilometer erübrige.

Poczka wies darauf hin, dass es

deutschlandweit nur 20 bis 30

Müllaufbereitungsanlagen gebe,

die ähnlich arbeiteten wie jene

in Erbenschwang: „Und in Bay-

ern sind wir die

einzige“, sagte

der Projektleiter ei

ter nicht ohne

Stolz.

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januar / februar 2016 | 29


Zu Gast in der Sattlerei Lindenthal

Handwerker mit echtem

Können und Ideen

Raisting | Den Beruf des Sattlers

ordnet man eher der Vergangenheit

zu. Damals waren das Handwerker,

die Pferdegeschirre herstellten

und vielleicht auch mal

ein Möbelstück polsterten. Patrick

Lindenthal beweist als ausgebildeter

Autosattler das Gegenteil;

er restauriert nicht nur Oldtimer,

sondern setzt viele individuelle

Wünsche um. „Die Zeiten von

‚Geiz ist geil‘ sind vorbei und bei

einem hochwertigen Möbelstück

lohnt sich auch eine neue Polsterung“,

beobachtet der Raistinger

einen Wandel im Verhalten seiner

Kunden und kann sich deshalb

über Aufträge nicht beklagen.

Er lebt und arbeitet in einem Haus

in

Raisting, ing,

in dem schon sein

Großvater als Sattler gearbeitet

et

hat.

30 | tassilo

Den Wandel im Berufsbild hat

bereits der Opa vollzogen: Als es

keine Pferde mehr im Dorf gab,

wurden eben mehr Matratzen und

Sessel gepolstert oder Tätigkeiten

als Raumausstatter ausgeführt.

„Was der Opa gemacht hat, hat

mir immer gefallen“, erzählt Patrick

Lindenthal, der schon als

Kind regelmäßig mit in der Werkstatt

war. Er erlernte zunächst

den Beruf des Feinmechanikers,

was ihn aber irgendwie nicht befriedigte.

1990 entschied sich der

Raistinger zu einer zweiten Ausbildung

zum Autosattler. „Das war

eine kostspielige Sache“, gesteht

er, denn es führte natürlich zurück

zum Lehrlingsgehalt. Weit fahren

musste er auch zur Berufsschule;

sie befand sich in Mainburg in der

Hallertau. Anschließend arbeitete

er drei Jahre in einer Firma

in Hessen, bei der er sich

ein vielseitiges Können

im Bereich der Polsterung

oder

dem ganzen Interieur

eines Autos aneignen konnte.

Somit steht heute ein „sattelfester“

este

ter Handwerker in der

kleinen Raistinger Werkstatt,

der nicht nur aufgrund sei-

nes

umfassenden Könnens

die Kundenwünsche umsetzen

kann, sondern auch Ideen und

das Gespür für das passende

Material al mit einbringt.

2005 05 kam

er zurück nach Raisting,

renovierte das Haus des

Großvaters rs

und wagte gleichzeitig

den Sprung in die Selbständigkeit.

Das

war eine harte Zeit“,

erinnert nert

sich Patrick Lindenthal

an die schwierigen Anfänge als

Sattler. Inzwischen arbeitet er mit

Schreinereien zusammen, für die

er Eckbänke, Stühle oder Kopfteile

an Betten polstert. Auch Autowerkstätten

kommen immer mehr auf

ihn zu, denn aus Kostengründen

und Aspekten der Umwelt kann

man einen durchgescheuerten Einstieg

auch mal reparieren, anstatt

gleich einen neuen Autositz einzubauen.

„Ich trenne die kaputte

Stelle raus und nähe ein neues Teil

ein“, beschreibt der 39-Jährige seine

Arbeitsschritte und regt damit

ein Nachdenken an, ob es immer

gleich ein neues Teil sein muss.

Diese Einstellung teilen auch viele

seiner Kunden, die nicht zur modernen

„Wegwerf-Gesellschaft“

gehören möchten. Sie kaufen sich

heute wieder hochwertige Möbel.

Wenn dann beispielsweise

beim Sofa die Federn kaputt gehen,

kann man mit einer neuen

Polsterung und neuen Stofffarben

dem Ganzen wieder einen zeitgemäßen

Stil verleihen. Oft bringen

die Kunden alte Möbelstücke aus

dem Familienbesitz zu ihm, die sie

trotz deren Alters in ihrer modernen

Wohnung integrieren möchten.

„Manchmal soll ich es genau

im Stil des Originals erneuern,

ein andermal werden die alten

Stücke mit ganz peppigen Stoffen

völlig verändert“, erzählt Patrick

Lindenthal am Beispiel des Stuhls,

den er gerade bearbeitet und neu

polstern soll. Der Raistinger ist

auch ein Mann für ganz spezielle

Der Sattler Patrick Lindenthal entfernt an dem Stuhl die alte Polsterung.

Der Autositz eines Mercedes Pagode bekommt in der Raistinger Sattlerei

eine neue Polsterung samt rotem Bezug.

Sonderwünsche. In der Werkstatt

stehen derzeit Hundeschlitten, für

die er passgenaue Taschen angefertigt

hat, um eine problemlose

Beförderung der Schlitten zu ermöglichen

oder sie auf dem Autodach

montieren zu können. Für

eine Gaststätte hat er eine Abdeckung

der Gartenbestuhlung gemacht,

die nicht nur das Mobiliar

im Winter schützt, sondern auch

noch gut aussieht. Ein Steckenpferd

des Handwerkers ist natürlich

das Interieur von Oldtimern,

egal ob Sitze, Teppiche, Himmel

oder Armaturenverkleidung. Patrick

Lindenthal kennt sich damit

bestens aus. Gerade erneuert er

den Autositz eines Mercedes Pagode,

einer Autoserie, die nur bis

1971 gebaut wurde. „Der Sitz ist auf

jeden Fall älter als ich“, weiß der

Sattler. Er schätzt die damaligen,

langlebigen Arbeitstechniken und

ist natürlich bestrebt, sie wieder

entsprechend herzustellen.

Bei so vielseitigen Einsatzgebieten

ist ein echter Handwerker gefragt —

und genau das gefällt Patrick Lindenthal

an seinem Beruf, wenn er

zusammen mit dem Kunden die

Ideen ausarbeiten und dann mit

seinem Können und seiner Erfahrung

umsetzen kann.

rg


Dr. Fischer stärkt die Innere Medizin

Schongau und Peißenberg

werden eins

Schongau / Peißenberg | Nach 140

Jahren wird die Klinik Peißenberg

im Februar 2016 in die Klinik

Schongau integriert. „Aufgrund

der aktuellen Krankenhaussituation

sehe ich mit diesem Schritt die

beste Lösung für die Peißenberger

Belegschaft und für die gesamte

Krankenhaus GmbH“, so Dr. Wilhelm

Fischer, langjähriger Chefarzt

und Ärztlicher Direktor der Klinik

Peißenberg. „Ziel war immer, eine

Lösung zu finden, die der Peißenberger

Belegschaft eine langfristige

Perspektive bietet. Dies ist uns

nun gelungen. Dafür danke ich den

Landkreisgremien herzlich.“

Die Geschichte der Klinik Peißenberg

begann 1876 als Knappschaftskrankenhaus.

Mit der Gründung

der Krankenhaus GmbH 1995

trat auch das Peißenberger Krankenhaus

der Gesellschaft bei. Über

die Jahre gab es immer Versuche

das kleinste Haus im Klinikverbund

zu schließen, da die gesundheitspolitischen

Rahmenbedingungen

vor allem solch kleine Häuser benachteiligen.

„Die auf Bundesebene

geschaffenen Rahmenbedingungen

sind eine Herausforderung

für Häuser unserer Größenordnung.

Daher müssen wir Lösungen

finden, um langfristig unter

kommunaler Trägerschaft zu bestehen.

Unsere Strategie Gesundheitsversorger

2020 setzt hier an.

Diese sieht die Etablierung einer

soliden Grundversorgung 24 Stunden,

365 Tagen im Jahr vor und

die Schaffung von medizinischen

Leuchttürmen“, so Geschäftsführer

Thomas Lippmann. Er stellt somit

auch klar: „Die Integration des

Peißenberger Leistungsspektrums

in die Klinik Schongau ist

ein Gewinn für alle. Wir stärken

den Standort Schongau im Bereich

der Kardiologie und können

auch den Ausbau der Pneumologie

in Angriff nehmen. Das

freut mich sehr und wird sich

auch im Ergebnis niederschlagen“,

betont er.

Bewährtes Team und

personelle Aufstockung

Dr. Fischer ist bereits seit Oktober

2015 Ärztlicher Direktor der

Klinik Schongau. Ab dem 1. Januar

wird er auch Chefarzt der

dortigen Inneren Medizin. Zum

1. Februar soll die Integration der

Klinik Peißenberg mit ihren 35 Betten

dann abgeschlossen sein.

Zum Team von Dr. Fischer gehört

sein leitender Oberarzt Claus

Holm, der zum Jahreswechsel von

Peißenberg in die Lechstadt wechselt,

sowie die Oberärzte Dr. Michaela

Höfig und Dr. Franz Meier.

Im Laufe des ersten Quartals wird

die Innere Medizin um zwei weitere

Oberärzte ergänzt. Zum einen

konnte eine Fachärztin für Intensivmedizin

und Nephrologie gewonnen

werden und zum anderen

ein Facharzt für Lungenheilkunde.

> > > TERMINVEREINBARUNGEN

„Liebe Peißenberger Patienten, ich

freue mich, nun auch in Schongau für

Sie da zu sein“, so Dr. Wilhelm Fischer

Ausbau des Schongauer

Leistungsspektrums

Im Laufe des Jahres 2016 möchte

Dr. Fischer dann die Innere Medizin

in Schongau neu aufstellen und

zum Wohle der Patienten weiterentwickeln.

„Mir geht es dabei vor

allem um eine Stärkung des kardiologischen

Angebots im Bereich

der Herzrhythmusdiagnostik und

-therapie. Dies beinhaltet selbstverständlich

eine enge Zusammenarbeit

mit dem Weilheimer Kardiologenteam

um Herrn Prof. Dr.

Für den Standort Schongau können ab sofort Termine vereinbart

werden unter der Rufnummer Telefon 08861 / 215 454.

Andreas Knez. Denn der Standort

Weilheim hat sich als Herzzentrum

im Landkreis bewährt“,

erklärt der Chefarzt.

Auch die Gastroenterologie soll

weiter entwickelt werden. Dabei

wird auf eine enge Kooperation

mit dem langjährigen Chefarzt

Dr. Andreas Eder gesetzt, der

zum Jahreswechsel in die Niederlassung

geht.

Als eine der wenigen Krankenhäuser

im Umkreis hatte die

Peißenberger Klinik die Ermächtigung,

COPD/Asthma-Patienten

im Rahmen der DMP-Programme

zu betreuen. Dieses Angebot

wird bereits seit dem 1. Dezember

in Schongau fortgeführt.

Gleiches gilt für die Schrittmacherambulanz

und die gastroenterologischen

Patienten. „Terminvereinbarungen

und die Betreuung

vor Ort in Schongau sind ab sofort

möglich“, so Dr. Fischer.

Kurz vor dem Abschluss stehen

derzeit die Vorbereitungen für die

Zertifizierung der Klinik Schongau

als Klinik für Diabetespatienten geeignet

(DDG). „So möchten wir die

Versorgung von Patienten mit der

Nebendiagnose Diabetes weiter

verbessern. Wir hoffen, im Laufe

des ersten Quartals die Zertifizierung

durchlaufen zu haben“, so Dr.

Fischer.

Damit den Peißenberger Patienten

der Weg nach Schongau erleichtert

wird, steht die Krankenhaus

GmbH derzeit in Verhandlungen

um einen Shuttle-Service vom

Schongauer Bahnhof in die Klinik

Schongau.


Fachübergreifende vielseitige Betreuung in der Klinik Schongau

Das Zentrum für

Wirbelsäulenchirurgie

Schongau | Erkrankungen des Bewegungsapparates

sind weit verbreitet.

So sind Rückenschmerzen

Krankheitsursache Nummer eins

für die Arbeitsunfähigkeit von Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern.

In Schongau haben wir uns auf die

Behandlung von Wirbelsäulenleiden

spezialisiert. Seit 2008 besteht

die Hauptfachabteilung unter Leitung

von Dr. Florian Soldner an

der Klinik Schongau.

In der Klinik Schongau können

wir Ihnen eine fachübergreifende

Betreuung bieten. Das heißt, in

unserem Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie

behandeln Sie nicht

nur Fachärzte für Neurochirurgie,

sondern bei Bedarf können wir

auch auf unfallchirurgische und

orthopädische Kompetenzen zurückgreifen.

Seit Juni 2015 steht

zudem in unserer Tagesklinik für

Schmerztherapie die Expertise erfahrener

Schmerztherapeuten zur

Chefarzt Dr. Florian Soldner

Verfügung. Ein besonderes Angebot

halten wir für ältere Patienten

über 75 Jahre bereit: Diese können

auf Wunsch auf unserer akutgeriatrischen

Station untergebracht

werden. Hier stehen Therapeuten

zur Frühmobilisation bereit, die

sich auf die Betreuung dieser Patientenklientel

spezialisiert haben.

Zu den Schwerpunkten des Zentrums

für Wirbelsäulenchirurgie gehören

Stabilisierungs- und Entlastungsoperationen

der Wirbelsäule

aufgrund von Verschleißerkrankungen,

Tumoren, Entzündungen,

Rheuma und Verletzungen. Dabei

wenden wir hauptsächlich minimalinvasive

und gewebeschonende

Techniken an — und dies im gesamten

Bereich der Wirbelsäule.

Bei nahezu jeder Operation setzen

wir auf das Mikroskop. Patienten

mit Bandscheibenvorfällen oder

Spinalkanalstenosen können beispielsweise

hierdurch rasch von

ihren Schmerzen befreit werden.

Auch bei den sogenannten Versteifungsoperationen

setzen wir

überwiegend auf schonende

Techniken, wie die „perkutane“

Verschraubung (über kleine Hautschnitte)

oder die „transmuskuläre“

Verschraubung (durch den

Muskel). Schmerzen, die durch

den Operationszugang bedingt

sind, können so minimiert werden.

Bei dem häufigen Krankheitsbild

des Wirbelkörperbruchs als Folge

einer Osteoporose erfolgt die

Stabilisierung der gebrochenen

Wirbelkörper mit Knochenzement.

Dieser wird über wenige Millimeter

große Hautschnitte in den

Körper eingebracht. Diese Technik

wird Kyphoplastie oder Ballonkyphoplastie

genannt und

führt zu einer eindrucksvollen

Schmerzlinderung. Der Patient

kann nach dem Eingriff rasch

wieder mobilisiert werden.

Nach der Operation stehen

unseren Patienten erfahrene

Physiotherapeuten zur

Verfügung, die ein auf den

Patienten abgestimmtes

Programm zur Frühmobilisation

anbieten.

> > > KONTAKT

Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie

Chefarzt Dr. Florian Soldner

Telefon 08861 / 215-266 Fax 08861 / 215-566

januar / februar 2016


In Kürze wird wohnortnahe und kompetente Hilfe möglich

Beckenbodenzentrum kommt

Weilheim / Schongau | Etwa jede

zehnte Frau in Deutschland ist von

einer Senkung des Beckenbodens

betroffen. Darunter ist das teilweise

oder vollständige Vorfallen der

Scheide und / oder der Gebärmutter

zu verstehen. Dies hat häufig

Auswirkungen auf die Nachbarorgane

wie Blase und Darm.

Ein weiteres, häufig verbreitetes

Krankheitsbild ist die Harninkontinenz.

Laut Schätzungen leidet

jede dritte Frau einmal in ihrem

Leben an einer Blasenschwäche.

Um Frauen mit diesen Krankheitsbildern

kompetente, wohnortnahe

Hilfe zu bieten, baut die Krankenhaus

GmbH derzeit ein Beckenbodenzentrum

unter der Leitung

des Chefarztes Dr. Bernd-Michael

Grauel auf. Der Mediziner verantwortet

seit Juli die Gynäkologie

und Geburtshilfe an den Standorten

Weilheim und Schongau.

Behandlung bei

Harninkontinenz

Als Harninkontinenz bezeichnet

man die Unfähigkeit, den Urin sicher

in der Harnblase zu speichern

und selbst Ort und Zeitpunkt der

Blasenentleerung zu bestimmen.

Die Harninkontinenz kann vorübergehend

auftreten oder eine

bleibende Erkrankung darstellen.

Hauptsächlich wird zwischen einer

Belastungsinkontinenz (unwillkürlicher

Urinabgang z. B. beim

Husten, Lachen, Laufen) und einer

Dranginkontinenz unterschieden.

„Am häufigsten kommen Mischformen

vor. Zu Beginn jeder Behandlung

steht eine eingehende

Diagnostik. Dann wird gemeinsam

mit der Patientin entschieden, ob

eine konservative Therapie oder

ein operativer Eingriff nötig sind“,

so Dr. Grauel.

In der Inkontinenzchirurgie haben

sich drei Verfahren etabliert:

- das spannungsfreie Vaginalband

— Tension free vaginal

tapes (TVT),

- die Trans-Obturator-Technik

(TOT) und

- die Injektion von Bulkamid

Hydrogel

Bei TVT und TOT wird ein spannungsfreies

Kunststoffband

unter die Harnröhre

gelegt, das

die Funktion der geschwächten

Harnröhrenhaltebänder übernimmt.

Die Operation kann in

Lokal-, bzw. Regionalanästhesie

oder unter Vollnarkose durchgeführt

werden. Von der Scheide

aus wird das Band mit speziellen

Instrumenten platziert. Durch

die dauerhafte Unterstützung der

Harnröhre erzielt man eine langfristige

Kontinenz von weit über 90

Prozent.

Die Injektion von Bulkamid-Hydrogel

in die Harnröhre ist ein

minimal-invasives Verfahren bei

Risikopatientinnen, Versagen anderer

Methoden oder bei Frauen

mit Kinderwunsch.

Behandlungsmöglichkeiten

bei einer Senkung

des Beckenbodens

Die Senkung von Scheide und Gebärmutter

verändert häufig die

Position der Nachbarorgane, vor

allem die von Blase und Darm.

Diese anatomischen Veränderungen

machen häufig einen operativen

Eingriff erforderlich. In

speziellen Fällen ist ein interdisziplinäres

Vorgehen mit Urologen

und Darmchirurgen notwendig.

Leichtere Senkungszustände können

durch Beckenbodengymnastik,

Muskelstimulation und

Anwendung von Hormon-Salben

oder -Zäpfchen behandelt werden.

Auch die Einlage eines Scheidenringes

ist möglich.

Im Bereich der operativen Möglichkeiten

haben sich die vordere

bzw. hintere Scheiden-Beckenboden-Dammplastik

ggf. mit Korrektur

am Enddarm und die Fixation

der Scheide am Bandapparat oder

dem Kreuzbein etabliert. In jüngster

Zeit werden auch feinmaschige

Kunststoffnetze zwischen Scheide

und / oder Darm eingesetzt, um

> > > INFORMATIONEN

Dr. Bernd-Michael Grauel

das Gewebe zu stabilisieren. Allerdings:

Für dieses neuartige Verfahren

fehlen derzeit noch Langzeitergebnisse.

Welche Therapie

letztendlich zum Zuge kommt,

entscheidet Dr. Grauel gemeinsam

mit der Patientin nach eingehender

Diagnostik.

Weitere Informationen zu beiden Verfahren und dem Leistungsspektrum

erhalten Interessierte unter Tel. 0881/188 188 588.

Klinik Weilheim — Gynäkologie

Chefarzt Dr. Bernd-Michael Grauel

Tel. 0881 / 188 418, Fax 0881 / 188 613

Klinik Schongau — Gynäkologie

Chefarzt Dr. Bernd-Michael Grauel

Tel. 08861 / 215 278, Fax 08861 /215 279


Dr. Carsten Czuprin baut Abteilung weiter aus

Neuer Chefarzt

in der Gefäßchirurgie

Weilheim / Schongau | Seit dem 1.

Dezember 2015 ist Dr. Carsten Czuprin

neuer Chefarzt der Abteilung

für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre

Chirurgie. Er löst damit Dr.

Michaela Vaeltl ab. „Wir bedanken

uns bei Frau Dr. Vaeltl für die geleistete

Arbeit in der Krankenhaus

GmbH und wünschen ihr alles

Gute. Ich freue mich, dass wir mit

Herrn Dr. Czuprin einen erfahrenen

Gefäßchirurgen gewinnen

konnten, der unser Leistungsspektrum

um- und ausbauen wird“,

so Geschäftsführer Thomas Lippmann.

Dr. Carsten Czuprin stammt gebürtig

aus Gelsenkirchen. Im Rahmen

des Medizinstudiums an der Universität

Essen war er in Südafrika

und in den USA. Nach dem Studium

absolvierte er seine Facharztausbildung

im Marienhospital

Wesel und in einem Lehrkrankenhaus

der Medizinischen Hochschule

Hannover. Als Oberarzt für

Gefäßchirurgie und Allgemeinchirurgie

mit der Zusatzbezeichnung

Phlebologie ging er ans Klinikum

Stuttgart, Lehrkrankenhaus

der Universitätsklinik Tübingen.

Hier führte er wissenschaftliche

Untersuchungen im Bereich der

endoskopischen videoassistierten

Rippenresektion und Crosseclipping

durch und erlangte die Zusatzbezeichnung

Endovaskulärer

Spezialist (DGG).

Vor seinem Wechsel in die Krankenhaus

GmbH hat er als leitender

Oberarzt die Klinik für Gefäßchirurgie

und Endovaskuläre Chirurgie

am Standort Bad Friedrichshall

der SLK Kliniken Heilbronn GmbH

mit aufgebaut.

Als Chefarzt der Gefäßchirurgie

und Endovaskulären Chirurgie der

Krankenhaus GmbH wird er an

beiden Standorten tätig sein. „Wir

wollen die Klinik für Gefäßchirurgie

in Schongau ausbauen, um

das Gefäßzentrum im Landkreis am

Lech und an der Ammer zu stärken.

Wir haben bereits in eine gefäßdarstellende

Röntgenanlage neuester

Generation mit 3D-Technik

investiert. Diese dient uns im OP

zur endovaskulären Ausschaltung

von Bauchschlagadererweiterungen

(Aortenaneurysma). Weiterhin

können wir es als Instrument

zur minimalinvasiven Behandlung

von Gefäßverengungen und

-verschlüssen bei Schaufensterkrankheit

(AVK) und Diabetischem

Fußsyndrom einsetzen und so

Beinamputationen minimieren“,

so der Chefarzt. Weitere Einsatzmöglichkeiten

liegen im Bereich

der biologisch-rekonstruktiven

Carotischirurgie und der Bypass-

Chirurgie.

Zum Spezialgebiet von Dr. Czuprin

gehört neben der endovaskulären

und interventionellen Gefäßbehandlung

die minimalinvasive

Behandlung des Thoracic Outlet

Syndroms (TOS) und die endoluminale

Varizentherapie.

Für ambulante Untersuchungen

steht ein neues Vasolab zur Verfügung.

Hiermit kann eine optimale

Gefäßabklärung erfolgen. „Für die

niedergelassenen Kollegen und

ihre Patienten bedeutet dies eine

schnelle Diagnostik. Mein Ziel ist

eine enge Zusammenarbeit mit

den Hausärzten zur Verbesserung

der Lebensqualität der Patienten“,

betont der Gefäßchirurg.

Vor Dienstantritt hatte Dr. Czuprin

bereits Gelegenheit, sich ein Bild

von der Region zu machen. „Ich

bin sehr herzlich empfangen worden

und freue mich auf die neue

Aufgabe“, so Dr. Czuprin abschließend.

> > > INFORMATIONEN

Terminvereinbarungen sind unter

Telefon 08861 / 215 292 möglich.

januar / februar 2016


Chefarzt Dr. Thomas Löffler im Gespräch

Unfallchirurgie & Orthopädie

haben alle Hände voll zu tun

Weilheim / Schongau | Im Mai

hatte Dr. Thomas Löffler seinen

Dienstantritt in der Krankenhaus

GmbH. Als Chefarzt der Unfallchirurgie

& Orthopädie ist er sowohl

für den Standort Schongau als

auch für den Standort Weilheim

verantwortlich. Im ersten halben

Jahr hat er bereits viel bewegt. In

einem Interview mit dem Magazin

tassilo“ berichtet er über seine

neue Aufgabe.

Herr Dr. Löffler, im Mai ging es am

Standort Weilheim als Chefarzt los.

Kurze Zeit später folgte zusätzlich

die Benennung als Chefarzt der

Klinik Schongau. Wie meistern Sie

diese Doppelbelastung?

Dr. Löffler: Ich habe das große

Glück, dass ich sowohl in Schongau

als auch Weilheim erfahrene

Oberärzte für mein Team gewinnen

konnte, die mich im Tagesgeschäft

unterstützen. Ich kann

mich auf sie absolut verlassen.

Daher klappt die Betreuung beider

Standorte sehr gut. Ich bin

jeden Tag an beiden Standorten

und führe sowohl in der Klinik

Weilheim als auch in der Klinik

Schongau Operationen durch.

Was haben Sie in den ersten 100

Tagen in Angriff genommen?

Dr. Löffler: Neben der Zusammenstellung

meines Teams habe ich

vor allem intensiv daran gearbeitet,

das unfallchirurgische Spektrum

weiter auszubauen. Denn

unser Anspruch ist, an 365 Tagen

Dr. Thomas Löffler

rund um die Uhr eine unfallchirurgische

Notfallversorgung auf

Facharztniveau vorzuhalten. Das

heißt, wir behandeln sämtliche

Frakturen und Verletzungen am

Bewegungsapparat. Ein weiterer

Schwerpunkt unserer Arbeit ist

der künstliche Gelenkersatz vor

allem von Hüfte und Kniegelenk.

Wir setzen bei allen Eingriffen auf

moderne Operationsverfahren,

wie beispielsweise in der Knie-

Endoprothetik auf die patientenspezifische

Instrumentation, und

in der Beckenchirurgie auf navigationsgestützte

Techniken.

Können Sie uns näher erläutern,

was sich dahinter verbirgt?

Dr. Löffler: Lassen Sie mich das an

einem Beispiel verdeutlichen: Wir

hatten jüngst einen Patienten zur

Behandlung, der aus großer Höhe

gestürzt war und sich eine komplizierte

Beckenfraktur zugezogen

hatte. Das computerassistierte Navigationsverfahren

hat uns geholfen,

das Becken in optimaler Stellung

zu versorgen. Wir waren in

der Lage, bereits vor dem Eingriff

die Software mit CT-Daten des

Patienten zu speisen und so die

ideale Position der Schrauben zu

bestimmen, um das Becken wieder

zu richten. Wir arbeiten damit

noch präziser als

früher, was sehr positive

Auswirkungen

auf die Regeneration

und Funktionsfähigkeit

des Gelenks

hat, da es sich um

eine minimalinvasive

Technik

handelt.

Außerdem

bringt es für den Patienten ein

Höchstmaß an Sicherheit.

Das Navigationssystem wird übrigens

auch von Dr. Soldner in der

Wirbelsäulenchirurgie eingesetzt.

Sie waren vor Aufnahme ihrer

Tätigkeit auch als Notarzt bei der

Deutschen Rettungsflugwacht im

Großraum München aktiv. Haben

Sie dieses Engagement beibehalten?

Dr. Löffler: Ja, selbstverständlich.

Ich fliege nach wie vor mit der

Rettungsflugwacht regelmäßig

Einsätze. Bei jedem Einsatz gewinnt

man schließlich neue Erkenntnisse.


Die Krankenhaus GmbH blickt zurück:

Das war das Jahr

Weilheim / Schongau | Der Rückblick

auf das abgelaufene Jahr

2015 führt noch einmal vor Augen,

was und wie viel sich in unseren

Häusern bewegt:

Januar:

Babyboom in der Krankenhaus

GmbH

Sowohl in Weilheim als auch in

Schongau hat sich die Zahl der

Geburten deutlich erhöht. Kamen

im Jahr 2013 noch 656 Kinder an

beiden Standorten zur Welt sind

es 2014 708 gewesen.

Ärzte-Trio

Der Aufsichtsrat benennt neue

Ärztliche Direktoren: Prof. Dr. Andreas

Knez für Weilheim, Dr. Andreas

Eder für Schongau und Dr.

Wilhelm Fischer für

Peißenberg.

Die Ärztlichen Direktoren

der Krankenhaus

GmbH werden vom

Aufsichtsrat immer für

zwei Jahre ernannt. Die

Amtszeit der derzeitigen

Direktoren endet

am 31. Dezember 2016.

Der Ärztliche Direktor

vertritt die Chefärzte

in der Krankenhausleitung.

Er gestaltet und begleitet

Veränderungsprozesse innerhalb

des Krankenhauses.

Darüber hinaus koordiniert

er u.a. die ärztliche Fortund

Weiterbildung und wirkt

bei Investitionsentscheidungen

sowie Personalentscheidungen

im ärztlichen Bereich mit.

Februar:

Sauberes OP-Besteck

Die Krankenhaus GmbH erhält

Fördermitteln zum Bau einer

zentralen Sterilgutabteilung am

Standort Schongau. 2016 werden

die Abteilungen der Kliniken

Schongau und Weilheim zusammengeführt.

Die Sterilgutabteilung ist ein

wichtiger Faktor für einen reibungslosen

OP-Betrieb. Je nach

OP variiert die Zahl der benötigten

Instrumente. In der Krankenhaus

GmbH fallen pro Tag rund 100

Instrumentensiebe an. Die künftige

zentrale Sterilgutversorgung

wird im Untergeschoss der Klinik

Schongau angesiedelt sein. Von

hier gibt es über Versorgungsaufzüge

eine direkte Anbindung

an den Operationstrakt im ersten

Obergeschoss.

Clinotel-Beitritt

Die Krankenhaus GmbH tritt CLI-

NOTEL bei.

Der CLINOTEL-Krankenhausverbund

besteht seit 1999. Die heute 45 Mitgliedshäuser

versorgen mit 42 000

Mitarbeitern insgesamt 820 000

stationäre Patienten in rund

22 000 Planbetten. CLINOTEL ist

damit einer der größten Krankenhausverbünde

Deutschlands.

März:

Klinik Schongau nimmt neues Diagnostikzentrum

in Betrieb

Nicht nur dieumlichkeiten sind

neu, sondern auch die Geräte.

Damit steht dem Blick ins Innere

des Körpers (Verdauungsorgane

und Herz) nichts mehr im Weg.

Im Diagnostikzentrum werden im

Jahr rund 6 000 Untersuchungen

durchgeführt.

Video-Verlinkung:

Licht aus, Spot an

Die Klinik Weilheim ist in vielen lokalen

Kinos zu sehen. Gezeigt wird

ein Präventionsspot zur Darmkrebsvorsorge.

Hauptakteur ist

der Chefarzt der Allgemein- und

Viszeralchirurgie, PD Dr. Reinhold

Lang.

Start für den Krankenhausblog

Es ist vollbracht, die

Krankenhaus GmbH

hat einen Blog unter

http://gesundin.bayern.

April:

Zentrum für Altersmedizin

geht an den Start

Das Zentrum für Altersmedizin

in Schongau

ist eröffnet. Damit

verfügt die Klinik

Schongau nun über

eine Akutgeriatrie

mit 20 Betten und

eine Geriatrische

Rehabilitation mit

29 Betten.

Mit der Eröffnung

der Akutgeriatrie reagiert

die Krankenhaus

GmbH weiter

auf den demografischen

Wandel.

Mai:

Dienstantritt für Dr. Thomas Löffler

Dr. Thomas Löffler übernimmt die

Gesamtleitung der Unfallchirurgie

& Orthopädie der Krankenhaus

GmbH.

Zu den medizinischen Schwerpunkten

Dr. Löfflers gehören die

operative Versorgung von Frakturen,

der künstliche Gelenkersatz

von Hüfte und Knie sowie die Polytraumaversorgung.

januar / februar 2016


Herz aus dem Takt

Volles Haus beim Herzvortrag:

Prof. Dr. Andreas Knez, Ärztlicher

Direktor der Klinik Weilheim, und

Prof. Dr. Reithmann, Chefarzt der

Medizinischen Klinik I der Helios

Klinik München West, haben über

80 Zuhörer beim Vortrag über

Herzrhythmusstörungen.

Herzrhythmusstörungen sind gar

nicht so selten. Deutschlandweit

werden jedes Jahr über 400 000

Patienten aufgrund von Herzrhythmusstörungen

ins Krankenhaus

eingeliefert.

Juni:

Tagesklinik für Schmerztherapie

eröffnet

Die Tagesklinik für Schmerztherapie

empfängt die ersten Patienten.

Eine Behandlungsgruppe

besteht immer aus acht Patienten,

die über einen Zeitraum von fünf

Wochen die Tagesklinik besuchen.

Die Therapieinhalte sind auf aktive

Verfahren ausgerichtet, damit die

Patienten im Anschluss ein Paket

von Selbsthilfestrategien zur Verfügung

haben.

Physiotherapeuten treffen en

sich in Schongau

Dreizehn Physiotherapieleitungen

sind zu

Gast in der Geriatrischen en

Rehabilitation der Klinik ik

Schongau. Alle Teilnehmer

arbeiten in Einrichtungen,

die sich auf die

Behandlung älterer, multimorbider

Patienten spezialisiert

haben. Gleichzeitig sind

sie mit ihren Einrichtungen Mitglied

in der Ärztlichen Arbeitsgemeinschaft

zur Förderung rung

der

Geriatrie in Bayern e.V. (AfGiB).

Raum der Stille eingeweiht

eiht

Die Klinik Schongau verfügt ab sofort

über einen Raum der Stille, in

dem Angehörige und Freunde sich

von verstorbenen Patienten in würdevoller

und ruhiger Atmosphäre

verabschieden können. Die Einrichtung

dieses Abschiedsraumes

geht auf Initiative von Diakon Hans

Steinhilber zurück, der seit vielen

Jahren katholischer Klinikseelsorger

im Krankenhaus Schongau ist.

Juli:

Gesundheitstag im Peitinger Wellenbad

Zum ersten Mal veranstaltet die

Krankenhaus GmbH einen Aktionstag

im Freibad. Geboten wird

Bewegung in und außerhalb des

Wassers.

Ferien im Krankenhaus

Zu Besuch in der Klinik

Schongau sind Kinder

aus Burggen. Im Rahmen

des Ferienprogramms

schnuppern

sie rein in die Welt der Medizin. Es

wird gegipst, genäht und durchs

Schlüsselloch geschaut.

Muslimischer Gebetsraum feierlich

eröffnet

Laut Schätzungen leben im Landkreis

5 000 Muslime. Sie haben

nun während eines Krankenhausaufenthaltes

in Schongau einen

Raum, wo sie das Gebet suchen

können.

Geburtshilfe und Gynäkologie

wird Hauptfachabteilung

Dr. Bernd-Michael Grauel tritt

seinen Dienst in der Krankenhaus

GmbH an. Seine Aufgabe: die Umwandlung

der belegärztlichen Abteilungen

in eine Hauptfachabteilung.

Hinzu kommt die Schaffung

eines Beckenbodenzentrums.

1 000 Besucher kommen zum Tag

der offenen Tür

Die Klinik Weilheim öffnet ihre

Pforten. Ein buntes Programm

lockt am 25. Juli 2015 zahlreiche

Besucher in die Klinik, um einmal

hinter die Kulissen zu schauen.

Jubel bei den Pflegefachhelfern

Die internationale Klasse beendet

erfolgreich ihre Ausbildung. In

elf Sprachen heißt es „herzlichen

Glückwunsch“.

August:

Gemeinsames Arzneimittelmanagement

Die Apotheke des Klinikums Garmisch-Partenkirchen

versorgt ab

sofort die drei Standorte der Krankenhaus

GmbH mit Arzneimitteln.

Der landkreisübergreifenden Kooperation

ging eine Ausschreibung

voraus. Im Beisein beider

Landräte wird die Kooperation

offiziell besiegelt.

Medaillensegen für Dr. Platz

Der Schongauer Chefarzt der Allgemein-

und Viserzalchirurgie ist

erfolgreich bei der Masters-WM

2015 in Kasan. Auf 200 Meter Brust

sichert er sich die Bronze-Medaille.

September:

Gsundsama erscheint

Eine neue Ausgabe der Gsundsama

erscheint. Das Klinikmagazin

liegt wieder der lokalen Wochenund

Tageszeitung bei. Informiert

wird über Neuerungen in der

Krankenhaus GmbH.


Stand auf der ORLA präsent. An

fünf Tagen präsentieren sich die

unterschiedlichen Bereiche. Am

ersten Tag kommt mit der Landrätin

Andrea Jochner-Weiß gleich

prominenter Besuch.

Strahlende Gesichter

Die Gesundheits- und Krankenpfleger

schließen ihre Ausbildung

erfolgreich ab. Für viele geht es

erstmal in die weite Welt. Einige

bleiben der Krankenhaus GmbH

erhalten. Herzlichen Glückwunsch!

Schallgeschwindigkeit gibt es

auch im Krankenhaus

Das Zentrum für Altersmedizin

durchläuft den Zertifizierungsprozess

erfolgreich. Erst im April

war das Zentrum gegründet worden.

Oktober:

Orla-Alarm

Seit langer Zeit ist die Krankenhaus

GmbH wieder mit einem

Peißenberg schließt

Nach 140 Jahren Klinikgeschichte

schließt das kleinste Haus der

GmbH im ersten Quartal 2016 seine

Pforten. Alle Mitarbeiter erhalten

eine Arbeitsplatzgarantie. Für

sie geht es nun entweder an die

Standorte Schongau oder Weilheim.

Dr. Fischer wechselt als neuer

Ärztlicher Direktor an die Klinik

Schongau. Ab Januar ist er dort

auch neuer Chefarzt der Inneren

Medizin. Der bisherige Chefarzt,

Dr. Andreas Eder, wechselt in die

Niederlassung.

Weilheimer Adipositastag

Zum ersten Mal veranstaltet die

Weilheimer Klinik einen Adipositastag.

Chefarzt PD Dr. Lang organisiert

den Informationstag für

Patienten und Ärzte gemeinsam

mit der Selbsthilfegruppe Morbide

Adipositas.

November:

Fortbildung auf Rädern

Das Arthrex Mobile Lab macht Station

in der Klinik Weilheim. Die

Unfallchirurgen und Orthopäden

haben die Möglichkeit, sich mit

den neuesten Arthroskopietechniken

(Gelenkspiegelung) vertraut

zu machen.

Herzmonat

Die Klinik Weilheim informiert im

Rahmen des Herzmonats über die

koronare Herzkrankheit und den

Herzinfarkt. Zahlreiche Besucher

kommen in den Pfarrsaal Miteinander

in die Theatergasse.

Dezember:

Kalender 2016

Auch 2016 haben Bürgerinnen

und Bürger die Möglichkeit,

durch das Jahr mit der Krankenhaus

GmbH zu gehen. Der neue

Kalender ist erschienen. In Zusammenarbeit

mit dem Ehepaar

Gronau ist ein Kalender entstanden,

bei denen die Mitarbeiter

ihre Lieblingsplätze der Region

zeigen.

Neuer Chefarzt in der Gefäßchirurgie

Dr. Carsten Czuprin wird neuer

Chefarzt der Gefäßchirurgie und

endovaskulären Chirurgie in der

Krankenhaus GmbH. Er wird 2016

das Leistungsspektrum weiter ausbauen.

Lokal statt global

Die Schaukäserei Ammergauer

Alpen ist neuer Lieferant der Krankenhaus

GmbH.

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januar / februar 2016


Tagesklinik an der Klinik Schongau gestartet

Schmerztherapie ist Teamarbeit

Schongau | Anfang Juli ging es los

in der Tagesklinik für Schmerztherapie.

Der Aufbau dieser neuen

Einrichtung am Standort Schongau

ist Teil der Strategie Gesundheitsversorger

2020. Auf 300 Quadratmetern

sind moderne helle Räumlichkeiten

entstanden, in denen alle

fünf Wochen eine neue Gruppe von

jeweils acht Patienten eine ambulante

Schmerztherapie absolviert.

Schmerz ist das Symptom, das

zu den häufigsten Behandlungsanlässen

in der haus- oder fachärztlichen

Praxis zählt. Rücken-,

Kopf- sowie Gelenk- und Nervenschmerzen

sind hierbei führend.

Etwa 17 Prozent der erwachsenen

deutschen Bevölkerung leiden

unter chronischen Schmerzen. Vor

allem im ländlichen Bereich ist das

Angebot an wohnortnahen Therapiemöglichkeiten

oft begrenzt —

auch im Landkreis Weilheim-

Schongau. Aus diesem Grund hatte

sich die Krankenhaus GmbH im

vergangenen Jahr entschlossen,

diese neue Einrichtung zum Sommer

2015 am Standort Schongau

ins Leben zu rufen. Mit Dr. Eva

Mareen Bakemeier konnte eine

erfahrene Schmerztherapeutin für

den Aufbau und die Leitung der

Tagesklinik für Schmerztherapie

gewonnen werden. Mittlerweile

haben die ersten zwei Patientengruppen

ihr fünfwöchiges Therapieprogramm

absolviert. Dieses

Konzept der Tagesklinik sieht vor,

„dass Patienten an fünf Tagen die

Woche (montags bis freitags) von 9

bis 16 bzw. 16.30 Uhr bei uns vor Ort

> > > UNSERE THERAPIEZIELE:

• Verbesserung der Lebensqualität

• Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit in den Bereichen

Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer

• Entdecken und Fördern eigener Stärken

• Verringerung schmerzbedingter Auswirkungen im privaten und

beruflichen Umfeld

• Erlernen und Erproben von Schmerzbewältigungsstrategien

• Reaktivierung von sozialen Beziehungen

• Reduktion und Optimierung

von Schmerzmedikamenten

sind. Abends und an den Wochenenden

sind die Patienten daheim.

Dies hat den großen Vorteil, dass

Gelerntes sofort in den Alltag zu

Hause integriert werden kann. Bei

einem regulären stationären Aufenthalt

ist dies nicht möglich. Hier

sieht man erst nach Rückkehr in die

eigenen vier Wände, ob Erlerntes

im Alltag auch praktikabel ist“, so

die Schmerztherapeutin.

Gearbeitet wird nach einem multimodalen

Therapiekonzept, d.h. die

Behandlung wird sowohl zeitlich

als auch inhaltlich eng zwischen

den unterschiedlichen, an der Behandlung

beteiligten Berufsgruppen

und dem einzelnen Patienten

koordiniert. „Gerade im Bereich

des chronischen Schmerzes hat

sich herausgestellt, dass einseitige

Therapien oft zu kurz greifen. Unsere

Arbeit basiert daher auf der

multimodalen Schmerztherapie,

bei der Ärzte, Psychologen, Physiound

Ergotherapeuten, Pflegekräfte,

Arzthelferinnen und der Patient

zusammenarbeiten“, erklärt Dr.

Bakemeier. Ein großer Vorteil ist

dabei die überschaubare Gruppengröße

von maximal acht Patienten

je Behandlungsgruppe, die eine

> > > AN PATIENTEN MIT ...

individuelle Betreuung ermöglicht.

Wenn sich ein Patient im Sekretariat

der Tagesklinik gemeldet hat,

erhält er zunächst einen mehrseitigen

Fragebogen der Deutschen

Schmerzgesellschaft. Nach Rücksendung

von Fragebogen und

bisherigen, bereits vorhandenen

Vorbefunden wird ein Termin für

eine ausführliche Diagnostik vergeben.

In diesem Rahmen wird dann

gemeinsam mit dem Patienten

entschieden, welche Behandlung

> > > WEITERE INFORMATIONEN

angezeigt ist. Wenn eine tagesklinische

Behandlung empfohlen

wird, kann diese im Schongauer

Krankenhaus absolviert werden. Je

nach Lebensalter und Erkrankung

stehen zwei Behandlungskonzepte

zur Verfügung: das fünfwöchige

Programm jeweils werktags und

ein „Seniorenprogramm“ mit zwei

Behandlungstagen pro Woche

über insgesamt zwölf Wochen.

• chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates sowie

Schmerzen an Sehnen und Bindegewebe,

• chronischen Schmerzen nach Operationen,

• Kopf- und Gesichtsschmerzen,

• Fibromyalgie,

• chronischen Bauch-, Unterleibs-, und Organschmerzen,

• Nervenschmerzen (z.B. CRPS/ M. Sudeck, Amputationen, Polyneuropathie,

Gürtelrose),

• Schmerzen bei Durchblutungsstörungen und anderen Gefäßerkrankungen

sowie Schmerzen ohne erkennbare Ursache

Sechs Monate nach Abschluss

der Behandlung erfolgt eine Auffrischwoche

in der Tagesklinik

für Schmerztherapie. „Die Kosten

hierfür trägt, wie für die fünfwöchige

Therapie oder die Seniorengruppe,

die Krankenkasse. Einen

Unterschied zwischen gesetzlich

und privat versicherten Patienten

gibt es nicht. Patienten benötigen

für die Behandlung bei uns einen

Einweisungsschein ihres Hausoder

Facharztes“, so Dr. Bakemeier.

Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch

unter der Nummer 08861 / 215 180

oder per E-Mail: sekretariat.schmerztherapie@kh-gmbh-ws.de


januar / februar 2016


42 | tassilo


Über 50 Jahre Weilheimer Kleintiermarkt

Geflügel, Vögel und Kaninchen

Weilheim | Bereits seit 1965 ist der

Kleintiermarkt fester Bestandteil

des örtlichen Veranstaltungskalenders.

Der zweite Sonntag jeden

Monats ist bei Liebhabern von Geflügel,

Vögel und Kaninchen fest

verplant. In der Sommerzeit ab

7 Uhr, im Winter ab 8 Uhr öffnet

der Markt seine Tore und erfreut

sich gerade bei kleinen Besuchern

aus dem Oberland einer hohen

Beliebtheit. Anfangs noch in der

„Schießstätte“, zog der Markt in

den Siebzigerjahren in die Kleine

Hochlandhalle um.

Nur zweimal — vor rund sieben Jahren

— sei die Veranstaltung wegen

der damaligen Geflügelpest ausgefallen,

wie Josef Fischer verrät. Der

71-jährige Rentner ist Vorstand des

Vereins der Rassegeflügel-, Vogelund

Kaninchenzüchter Weilheim

und Umgebung e.V. (VDRVK), und

das schon seit 27 Jahren. Die derzeit

rund 170 Mitglieder sind im Umkreis

von etwa 50 Kilometer verstreut,

was die Organisation erschwert.

Daher kümmern sich vorwiegend

Josef Fischer und Stellvertreter ertr

eter

er thias Stuhlmiller mit einigen externen

Helfern um den Aufbau. u. Dass

der Verein fünf Garagen der Halle

mit Käfigen, Ställen und Ähnlichem

bestücken darf, erleichtert

eich

rt

Ma-

wiederum die Arbeit. Aufgrund

un

seiner 35-jährigen Tätigkeit it bei

der Stadt Weilheim ist er der Kreisstadt

immer noch eng verbunden,

en,

verrät Fischer.

Strenge Auflagen

gilt es einzuhalten

en

Früh morgendliches Treiben an jedem zweiten Sonntag des Monats in der Kleinen Hochlandhalle.

Die Anzahl der Verkäufer

variiert von Markt zu

Markt enorm. „Meist

wissen wir nicht genau,

wie viele kommen“, erklärt

Fischer die Tatsache, dass jeder

Kleintierzüchter unangemeldet für

einen Eintrittspreis von zwei Euro

seine Tiere zum Verkauf anbieten

kann. So einfach wie es zunächst

klingt, ist es allerdings nicht, wofür

insbesondere das Veterinäramt

verantwortlich rtli

ist. Hühner, Tauben

und Enten dürfen

nur mit gülti-

gem

Impfzeugnis

in

die Hallen. „Bei Tauben hält die

Impfung ein Jahr, bei Hühnern drei

Monate“, spricht Fischer eine der

sich ständig verändernden Auflagen

an. „Sie werden immer strenger“,

ergänzt er. Einige hält er für

verständlich, manche seien übertrieben.

Wie etwa ein angedachter

Sachkundenachweis für Kaninchenzüchter.

Dennoch sei es eine

gute Zusammenarbeit mit dem

Veterinäramt, wie der 71-jährige

bestätigt: „Wenn man sich an die

Vorgaben hält, gibt es auch keine

Probleme.“

Mitgliederproblematik

betrifft auch den VDRVK

Obwohl „der Markt relativ gut

läuft“, kann Josef Fischer noch

nicht vorhersagen, wie lange

es die Institution „Weilheimer

Kleintiermarkt“ noch geben wird.

Sollte er sich irgendwann zurückziehen,

„könnten die Lichter bald

ausgehen“, befürchtet er. Konkret

spricht er das Ausscheiden vieler

Mitglieder aus Altersgründen an,

sowie den schleppenden Jugendzuwachs,

womit viele Vereine zu

kämpfen haben. Deutlich werden

die Befürchtungen des vierfachen

Großvaters bei einem Blick auf die

Organisation des Marktes. Die Familie

unterstützt; seine Frau Gaby,

seit vielen Jahren 1. Schriftführerin

des Vereins, bezeichnet er als seine

„rechte Hand“. Fischer selbst

habe während seiner beruflichen

Karriere wochenweise Urlaub geopfert,

um für den Verein zu arbeiten.

Aber „wer kann das heute

noch machen?“, stellt er fragend in

den Raum.

Schade wäre es allemal, würde

die traditionsreiche Veranstaltung

aus dem Kalender verschwinden.

Nicht nur für Verkäufer und Besucher,

die aus dem gesamten Oberland

anreisen. Auch für den VDRVK

Weilheim und Umgebung würde

das monatliche Treffen auf dem

Markt wegfallen.

tis

januar / februar 2016 | 43


Ehrenamtliche Helfer fertigen Kleidung für tot geborene Kinder und suchen weitere Helfer

Die Initiative „Sternengwand“

Tassiloland | Nicht jede Schwangerschaft

endet mit einem gesunden

Baby und einer glücklichen

Mutter. Wenn ein Baby stirbt, noch

bevor es leben durfte, sind Eltern

dankbar, wenn ihnen Menschen

in der Trauer beistehen und beim

Verarbeiten der Erlebnisse helfen.

Etwa, wenn die Betroffenen

ihr Kind in ein schönes Nestchen

betten können und ihm ein kuscheliges

Gewand anlegen dürfen.

Solche Kleider werden inzwischen

von fleißigen, ehrenamtlichen Helferinnen

und Helfern gefertigt und

als Erinnerungsstücke für tot geborene

und zu früh geborene Kinder

in die Geburtsstationen der Krankenhäuser

im Oberland gebracht.

Dort liegen sie für betroffene Eltern

bereit.

Ein Bedürfnis,

Betroffenen zu helfen

„Die Idee, eine Initiative zu gründen,

ist aufgrund eigener Erfahrungen

entstanden“, erzählt Erika

Reindl aus Bad Kohlgrub. Gemeinsam

mit ihrem Lebenspartner betreibt

sie ein Hotel am Ort. Manuela

Maar ist Fotografin, sie kommt aus

Peißenberg und unterstützt Erika

bei ihrem Projekt, der „Initiative

Sternengewand“. „Dadurch, dass

ich selbst ein Kind im fünften Monat

tot geboren habe, war es mir

ein besonderes Bedürfnis, anderen

betroffenen Eltern zu helfen“, führt

Erika ihre Gedanken aus. „Jeder

der Betroffenen hat im Grunde

seine ganz individuellen Erfahrungen

zum Thema ‚Sternenkinder‘

gesammelt. Auf diesem Weg ist

diese Initiative entstanden.“ Die tot

Geborenen werden auch „Sternenkinder“

genannt.

44 | tassilo

Die beiden Initiatorinnen der Initiative „Sternengwand“: Erika Reindl

(l.) und Manuela Maar

In ruhigen und doch ernsten

Worten schildert Erika Reindl ihr

persönliches Erlebnis: „Nachdem

mein Kind im fünften Monat tot

geboren wurde, hat es mich sehr

betroffen gemacht, dass für meine

kleine Tochter in dem Krankenhaus

nichts zum Anziehen vorhanden

war. Das hat mich lange traurig

gestimmt.“ Diese Erfahrung

war der Auslöser, eine Initiative

für andere betroffene Eltern zu

gründen. „Gerne hätte ich für meine

Kleine Kleidung oder auch ein

kleines Nestchen im Krankenhaus

gehabt“, erinnert sich Reindl.

Und auch die Möglichkeit, dass

ein Fotograf liebevolle Fotos von

ihrem Sternenkind aufnimmt, sei

ihr nicht angeboten worden. „Ich

hatte das Gefühl, mein Kind wird

nicht richtig als Mensch wahrgenommen“,

resümiert Reindl, zugleich

dankbar für Menschen in

ihrem Umkreis, die sie aufgefangen

und ihr beigestanden haben.

Via Facebook fand sie zunächst andere

Betroffene, später ihre ersten

Helfer, Mitstreiter und Unterstützer.

Wie „Sternengwand“

geboren wurde

Der Kontakt zu Manuela Maar

entstand über die Website der

Initiative „dein-sternenkind.eu“,

weil sie hoffte, mit der Fotografin

doch noch Erinnerungsfotos ihrer

Tochter zu bekommen. Auch die

Peißenbergerin habe sehr berührt,

dass Sophia, wie Erika Reindl ihre

tote Tochter benannt hatte, nackt

beigesetzt werden sollte.

Zunächst unabhängig voneinander

sammelten beide Sternenkleidung.

„Als wir vom Engagement der jeweils

anderen erfuhren, war klar:

Wir helfen zusammen“, die Initiative

„Sternengwand” war geboren.

Maar entwickelte „als kreativer

Kopf“ ein Logo, Flyer, Sticker, die

Homepage und fotografierte gespendete

Sternenkind-Kleidung.

„Uns ist wichtig, auf regionaler

Ebene schnelle Hilfe zu leisten,

aber ebenso wichtig sind die Informationen

und die Hilfe zur stillen

Geburt, die wir anbieten“, unterstreichen

Reindl und Maar.

Kontakt mit Hebammen

und Frauenärzten

Betroffene Eltern werden inzwischen

auf die Initiative aufmerksam

über Facebook und die Website,

über den Flyer und dank Mund-zu-

Mund-Propaganda. „Das ist noch

immer die wirksamste Methode“,

erklären die Initiatorinnen. Sie

hoffen außerdem, „dass wir auch

mit Hebammen, Frauenärzten und

Bestattungsinstituten in Kontakt

kommen und würden uns freuen,

sie für unsere Idee zu gewinnen —

und natürlich brauchen wir weitere

ehrenamtliche Helfer zum Nähen,

Stricken, Häkeln und Basteln der

> > > ZUM THEMA

Kleidung für die Sternenkinder“,

unterstreichen Reindl und Maar.

Die VHS in Peißenberg unterstützt

„Sternengewand“ mit der Bereitstellung

eines Raumes für die Herstellung

der Kleidungsstücke, wo

inzwischen einige Helfer regelmäßig

nähen, stricken, häkeln und die

auch Stoffe sammeln und spenden.

Ziel der beiden Frauen ist, das gesamte

Oberland mit Kleidung und

Informationsmaterial versorgen

zu können: „Wir sind dankbar für

jeden, der uns hilft und uns unterstützt.“

gk

Wo finden betroffene Eltern Hilfe?

Das Angebot zur Akuthilfe finden betroffene Eltern unter www.sternengwand.de.

Ergänzend nennt Manuela Maar die Notfallseelsorge

„Primi Passi“, die täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Telefonummer

0173 / 3779796 erreichbar ist, auch am Wochenende, das Angebot ist

kostenlos. Auf dem Weg durch die Trauer hilft zudem der Verein

„Verwaiste Eltern München“ mit einer überkonfessionellen Selbsthilfegruppe

in Weilheim. Ein Flyer mit Kontaktdaten kann per E-

Mail (verwaisteeltern@t-online.de) angefordert werden. Die Gruppe

trifft sich jeden dritten Montag im Monat um 19.30 Uhr in der

Geschäftsstelle der AOK Weilheim in der Waisenhausstraße 3. Auf

www.dein-sternenkind.eu finden Eltern professionelle Fotografen in

ihrer Nähe, die kostenlos die Erinnerung an ein Sternenkind festhalten.

Betroffene könen außerdem Kontakt aufnehmen zu Erika Reindl

(Tel. 0162 / 4095920) oder Manuala Maar (Tel. 08803 / 498645). gk


SPD-Regionalgeschäftsstelle legte ein Kondolenzbuch aus

Adieu, Helmut Schmidt …

Weilheim / Dießen | Die Todesnachricht

des Altkanzlers und Elder

Statesman Helmut Schmidt

überlagerte für ein paar Momente

das Tagesgeschehen auf der Weltbühne

der Politik. Man nahm es

betroffen zur Kenntnis. Generationen

haben ihn als aktiven Staatsmann

erlebt, Generationen, für

die Helmut Schmidt deutsche Politik

prägte. Man mag geteilter Meinung

über den Politiker Schmidt

sein. Seine Funktion als Mahner

jedoch, als intellektuell brillanter

Geist, der sich einmischte, bleibt

von Kritik erhaben. Die Menschen

hörten ihm zu.

Es gibt Namen und Gesichter, die

einen begleiten, die den eigenen

Lebensjahrzehnten ein Bild geben.

Der SPD-Spitzenpolitiker Helmut

Schmidt gehörte zweifelsohne

dazu. Er war präsent auch in den

Köpfen derer, die noch zu jung

oder uninteressiert waren an Politik.

Den Namen Helmut Schmidt

konnten auch Jugendliche zuordnen;

sie hätten ihn ohne Zweifel

auf einem Foto erkannt. So einer

fehlt, wenn er geht.

„Jetzt rauche ich

erst mal eine“

Rund fünf Wochen hatten auch die

Bürger des Landkreises Weilheim-

Schongau die Möglichkeit, sich in

der SPD-Geschäftsstelle in Weilheim

in ein Kondolenzbuch zu Ehren

Helmut Schmidts einzutragen —

und sich so in persönlichen Worten

vom Altkanzler zu verabschieden.

Hannelore Baur, Leiterin der

SPD-Regionalgeschäftsstelle, hatte

dazu eine Art Begegnungsstätte

mit einem Porträt des Politikers

vorbereitet. Sie selbst war Helmut

Schmidt mehrfach auf Bundesparteitagen

begegnet, nach seiner aktiven

Zeit. In ihrer Erinnerung habe

sich Schmidt — neben seiner historischen

Lebensleistung — mit einer

kleinen Anekdote bei ihr unvergesslich

gemacht. 2011 war es, im

Rahmen eines Treffens in Berlin.

Helmut Schmidt hatte eine Rede

gehalten, sich anschließend an die

Genossen gewandt. „Eine Stunde

ist vorbei“, sagte er damals, „jetzt

rauche ich erst mal eine.“

Besonders stolz ist Hannelore

Baur, die seit rund 18 Jahren auch

Gemeinderätin der SPD in Dießen

ist, auf ein von Helmut Schmidt

signiertes Buch über seine Person,

das sie von Kollegen zum 50. Geburtstag

geschenkt bekam. Damals

war der Altkanzler gesundheitlich

nicht ganz auf der Höhe gewesen

und hatte so die Anfrage ihrer

Fraktionskollegen zur Signierung

nicht rechtzeitig zu Baurs Geburtstag

vornehmen können. „Das Büro

von Helmut Schmidt rief dann an

und versprach, das nachzuholen“,

weiß Hannelore Baur aus Erzählungen

ihrer Kollegen. So verspätete

sich das Geschenk etwas —

was der Freude jedoch keinerlei

Abbruch tat. Blickt man in das

Weilheimer Kondolenzbuch für

Helmut Schmidt, begegnet man

Großem. „Eine Politikerpersönlichkeit

von Weltformat“, steht da,

„ein Vorbild als Mensch und Politiker“,

„Grandseigneur der Politik“,

„moralisch-politische Instanz“,

auch Worte wie „kantig gegen den

Strom geschwommen“.

„Grandseigneur

der Politik“

Erstaunt stellt man als Leser dieser

Zeugnisse fest, wie sich dem Bild

Schmidts, das man sich selbst von

ihm gemacht hat, weitere Facetten

hinzufügen. Es ist der Reiz eines

Kondolenzbuches — und seine

Kraft. Für eine Zeitlang verdichtet

sich die Persönlichkeit der betrauerten

Person, sie lebt in diesen

Zeilen fort. Die Trauer wird geteilt

und sorgt gleichzeitig für Trost.

Welch schöner Gedanke, dass mit

jeder Öffnung des Kondolenzbuches

der Geist und die Essenz dieser

Person noch einmal sichtbar

und erlebbar werden.

rp

Wir suchen ab sofort Unterstützung für unsere Wohn-






Wir bieten Ihnen ein modernes Arbeitsumfeld, regelmäßige




Wir wünschen uns


Wir freuen uns auf Sie!













januar / februar 2016 | 45


45 Jahre Sammelleidenschaft auf einen Blick: Das Kupfermuseum Fischen

Kupfer — das erste Metall der Menschheit

Pähl-Fischen am Ammersee | Der

stilvoll renovierte, denkmalgeschützte

Gutshof in Pähl-Fischen

am Ammersee beherbergt auf

einer Fläche von rund 500 Quadratmetern

etwas ganz Besonderes:

Rund 1 000 Exponate aus Kupfer

können hier im hauseigenen Kupfermuseum

besichtigt werden.

Folgt man der Außentreppe hinauf

in den ersten Stock, eröffnet sich

dem Besucher die Welt des Sammlers

und Stifters Siegfried Kuhnke.

Seit über 45 Jahren folgt der Kunsthändler

und ehemals bestellte und

vereidigte Sachverständige für unedle

Metalle der IHK München seiner

Passion — dem Sammeln von

Kunstgegenständen aus Kupfer. Die

historischen Räumlichkeiten des

Kunst- und Kulturhofes dienen seit

2006 als Heimat seiner Schätze und

geben Besuchern Einblick in den

Variantenreichtum des Werkstoffs

Kupfer. Siegfried Kuhnkes Sammlung

wird hier in einem würdigen

Rahmen präsentiert und zeigt Exponate

von der Urgeschichte der

Menschheit bis hin zur Moderne.

Siegfried Kuhnke

Damit möchte der Sammler dazu

beitragen, die kunst- und kulturhistorische

Bedeutung der Kupferkunst

der Bevölkerung bekannt zu

machen und zu etablieren.

Rundgang von der Kupferzeit

bis in die Moderne

Über viele Jahrtausende hat Kupfer

als beliebtes Material in vielerlei

Gestalt den künstlerischen

Ausdruck von Menschen begleitet.

So ist belegt, dass Kupfer das erste

Metall gewesen war, aus dem

Menschen Werkzeuge und Gerätschaften

hergestellt haben. Siegfried

Kuhnke möchte den Besucher

mitnehmen auf einen Rundgang

durch die Geschichte dieses Metalls,

beginnend ganz in den Anfängen,

in der Kupferzeit. Der Weg

führt weiter über die Antike ins

Mittelalter, gibt Einblick in die Barockzeit,

das Empire, den Historismus

und den Jugendstil. Ebenfalls

dokumentieren Zeugnisse aus den

letzten beiden Weltkriegen, dass

wertvolle Kupfergegenstände auch

zu Kriegsmetall verarbeitet wurden

— ein trauriges Vernichten historischer

Kunst.

Das mitteleuropäische Gebrauchsgut

des 17. bis 19. Jahrhunderts

bildet den Schwerpunkt der

Sammlung. Die Bandbreite an Ausstellungsstücken

— etwa kunstvoll

ausgearbeitetes und hochwertiges

Küchengeschirr und Backmodeln

— gibt einen vergnüglichen

Einblick in die Back-, Ess- und

Kochgewohnheiten der jeweiligen

Epochen. Gespiegelt werden damit

auch der jeweilige Zeitgeschmack

und Repräsentationsbedürfnisse

ihrer Vorbesitzer. Abwechslungsreich

werden die Exponate dabei

ausgestellt; beleuchtete Vitrinen

oder Möbel aus den zugehörigen

Epochen bilden den passenden

Rahmen. Es gibt allerhand Überraschendes

zu entdecken, wenn sich

der Besucher Zeit nimmt, in Ruhe

die feinen Ausarbeitungen an den

unzähligen Artefakten zu studieren.

Berückend ist die Sorgfalt, mit der

den Exponaten der Raum gegeben

wird, den sie benötigen. So trägt

schon die Architektur des Museums

dazu bei, die ästhetisch ansprechende

Gliederung der Sammlung

zu unterstreichen. Raum und

Ausstellung korrespondieren auf

gelungene Art. Besonderer Wert

wurde dabei auf eine harmonische

und gleichzeitig überraschende

Zusammenstellung gelegt, was

> > > INFORMATIONEN

Geöffnet ist das Kupfermuseum jeweils mittwochs

bis samstags von 10 bis 16 Uhr, sonnund

feiertags nur mit Voranmeldung unter

08808 / 92191-21 (Gruppen sind jederzeit

willkommen). Wissenswertes auch online

unter www.kupfermuseumfischen.de rp

den Besuch des Museums noch

vergnüglicher macht. Verschiedene

handwerkliche Arbeitstechniken

mit Kupfer werden beleuchtet und

nachvollziehbar gemacht — von ihren

frühgeschichtlichen Anfängen,

der Blütezeit im Barock bis zum

ausgehenden 19. Jahrhundert, als

die Industrialisierung den Niedergang

bedeuten sollte.

Kupfermodeln, von

Meisterpatisseuren kreiert

Meisterwerke der Handwerkskunst

stellen die Modeln einer umfangreichen

Sammlung für Patisserie

und Götterspeisen dar, die derzeit

im Rahmen einer Sonderausstellung

im Kupfermuseum Fischen zu

bewundern sind. In Paris um 1850

wurden diese außergewöhnlichen

Gelée- und Aspikmodeln aus Kupfer

für die königliche Hofküche hergestellt;

Gold- und Silberschmiede

nahmen sich der Entwürfe an,

die wohl von höfischen Meisterpatisseuren

in Zusammenarbeit

mit Künstlern stammen. Markant

präsentiert in originell dekorierten

Vitrinen, bekommen die Modeln

anhand ihrer geometrischen

Formen beinahe ein Eigenleben.

Zu entdecken gibt es Kathedralen,

Schlösser, kleine Burgen — sogar

Mausoleen und Zelte.

rp

46 | tassilo


Der aktuelle „tassilo“-Rechtstipp

Abwicklungsprobleme

bei Verkehrsunfällen

Tassiloland | Rechtsanwalt Wilhelm

Handel von der Kanzlei

Wiesmaier und Kollegen in

Weilheim zeigt im aktuellen

tassilo“-Rechtstipp einige Probleme

bei der Abwicklung von

Verkehrsunfällen auf: Denn neben

der konkreten Abrechnung

(Vorlage der Reparaturrechnung)

gibt es bei der fiktiven

Abrechnung (Abrechnung nach

Gutachten, Kostenvoranschlag)

unterschiedliche Methoden und

eine unterschiedliche Rechtsprechung.

Oftmals wählen die Schädiger

die für sie wirtschaftlich

günstigste Abrechnungsmethode,

nicht immer im Interesse des

Geschädigten. Regelmäßig sind

auch die Anwaltskosten eine vom

Schädiger zu ersetzende Position

und werden von dessen Kraftfahrt-Haftpflichtversicherer

nommen.

über-

Ermittlung des Restwertes:

Häufig unterbreiten Versicherer

ein höheres Restwertangebot und

legen dies der Abrechnung zu

Grunde. Die Restwertangebote im

Gutachten des Sachverständigen

und des Versicherers divergieren

dabei oft um höhere Beträge. Im

konkreten Einzelfall ist zu prüfen,

ob das vom Versicherer eingeholte

und vorgelegte Angebot der Regulierung

zu Grunde gelegt werden

darf. Kriterien hierfür sind neben

der Zumutbarkeit etwa die konkrete

Benennung des Aufkäufers,

die Abwicklungsmodalitäten, Zeitpunkt

des eigenen Gutachtens und

viele weitere.

Rechtsanwalt Wilhelm Handel von der

Kanzlei Wiesmaier und Kollegen

Verweis auf günstigere Werkstatt:

Unter bestimmten, von der Rechtsprechung

präzisierten Umständen

— wie zum Beispiel das Alter des

KFZ — kann der eintrittspflichtige

Versicherer die Kosten einer günstigeren

Werkstatt als die des Kostenvoranschlages

beziehungsweise

Gutachtens seiner Abrechnung zu

Grunde legen. Im Einzelfall auch die

einer Werkstatt, mit der der Versicherer

besondere Beziehungen unterhält.

Möglich ist dies jedoch nur,

sofern diese Werkstatt auch zumutbar

ist. Hierzu bedarf es einer individuellen

Prüfung, deren Ergebnis

oft bares Geld bedeutet, Ihr Geld!

Anspruch auf Ersatz von Sachverständigenkosten:

Die Ermittlung und korrekte Dokumentation

der Schadenhöhe

erfolgt oft durch einen Sachverständigen.

Dessen Kosten gehören

regelmäßig zum ersetzbaren

Schaden, soweit dieser über der

Bagatellgrenze (als Faustformel

etwa 750 Euro) liegt. In Einzelfällen

treten Probleme bei der

Höhe der zu ersetzenden Kosten

auf, welche die Rechtsprechung

im Regelfall zu Gunsten des Geschädigten

löst.

Ersatz weiterer Positionen:

Kostenpauschale (Im Regelfall 25

Euro), gegebenenfalls Nutzungsausfall,

An-/Abmeldekosten im

Totalschadenfall, einbehaltene

Mehrwertsteuer. Dies wird von

den Versicherern weit überwiegend,

nahezu immer, seriös

abgewickelt — es muss aber auch

konkret beziffert und gefordert

werden. Höchst divergierend ist

die Rechtsprechung zum Ersatz von

Mietwagenkosten, wenn diese —

aus Sicht des eintrittspflichtigen

Versicherers — überteuert sind.

Ermittlung des Fahrzeugschadens:

Letztendlich ist dies die wirtschaftlich

bedeutsamste Position. Hier

hat der Bundesgerichtshof (BGH)

das sogenannte Vier-Stufen-Modell

entwickelt. Entscheidend für

den Umfang Ihres Anspruchs ist

die Relation der Reparaturkosten

zum Wiederbeschaffungsaufwand

bzw. auch zum Wiederbeschaffungswert,

die weiter beabsichtigte

Nutzung des beschädigten Kfz. All

diese Faktoren bestimmen, ob Sie

die geschätzten Reparaturkosten

auch ersetzt bekommen.

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januar / februar 2016 | 47


Hans Reich startet mit seinen Schlittenhunden in die letzte Rennsaison

Der Musher hört auf

48 | tassilo

In den 25 Jahren, die Hans Reich im Schlittenhunderennsport mit seinen

Siberian Huskys arbeitete, fuhr er auch internationale Erfolge ein.

Peißenberg | Diesen Winter sind

Margit und Hans Reich auf Abschiedstour.

Bis März haben die

Architektin und der Gymnasiallehrer

aus Peißenberg für nahezu jedes

Wochenende noch einmal ein

anderes Ziel ins Auge gefasst: Italien,

Österreich, Polen, Tschechien,

Deutschland. Wie in den vergangenen

25 Jahren, heuer zum letzten

Mal. Laut „Verband Deutscher

Schlittenhundesport Vereine“ ist

Hans Reich im Landkreis Weilheim-

Schongau der letzte „Musher“.

Jetzt hört der Schlittenhundeführer

mit dem Rennsport auf.

Er weiß, dass ihn „wehmütige

Gedanken überallhin begleiten“

werden. Doch diesen Winter will er

„noch einmal so viel wie möglich

mitnehmen, mit Freude und Empathie,

nachdem ich so lange mit

den Hunden gearbeitet habe“: Geplante

erste Station, genug Schnee

vorausgesetzt: Südtirol. Im Langtauferer

Tal ist am Wochenende vor

Weihnachten das erste Schlittenhunderennen

der Saison 2015/16.

Und Reich öffnete wie so oft die

Boxen des riesigen Transportcontainers,

der auf die Ladefläche

seines Pick-Up-Trucks montiert ist.

Die Siberian Huskys springen bereitwillig

hinein, weil sie wissen:

Es geht wieder los.

Hans Reich stammt aus München.

Am Dachauer Josef-Effner-Gymnasium

unterrichtet er Sport, Sozialkunde

und Ethik. Außerdem führt

er seit vielen Jahren Schulklassen

aus ganz Deutschland durch die

KZ-Gedenkstätte. Kommendes Jahr

geht er in den Ruhestand. „Zwar

hätte ich dann viel Zeit, aber von

der Theorie her ist eher geplant,

dass erst unsere Tiere eingegraben

werden und dann wir — nicht umgekehrt“,

sagt er. Seine Frau nickt

bestätigend.

Denn auch die Hunde sind in die

Jahre gekommen. Zwischenzeitlich

besaß das Ehepaar bis zu 22 Siberian

Huskys aus eigener Zucht.

Jetzt sind es noch ein Dutzend,

darunter zwei Weibchen, die älteste

ist vierzehneinhalb Jahre, die

kastrierten Rüden sind im Schnitt

neun Jahre alt. „Ich will sie nicht

mehr überfordern“, sagt Reich. An

neun Weltmeisterschaften hat er

teilgenommen, das letzte Mal im

Februar 2015; das heißt: an drei

Tagen drei Runden über jeweils 18

Kilometer. Der Gedanke aufzuhören

liegt für den 64-Jährigen nahe.

Obwohl: Margit Reich hat inzwischen

begonnen, ebenfalls Gespanne

zu führen, wenngleich

nicht in Wettkämpfen. Bei manchen

Rennen fahren Musher heute

mit älteren Hunden außer Konkurrenz

mit. Die Architektin fand

große Freude daran. Eine späte

Krönung der Loyalität gegenüber

ihrem Mann: „Bis jetzt war ich für

die Welpenaufzucht zuständig und

für die alten Hunde, für die Zeit dazwischen

war es mein Mann“, sagt

sie. Er erwidert: „Ohne meine Frau

wäre das alles nicht gegangen.“

Nationalhymne bei

Olympia für Peißenberg

Das alles“ waren auch sportliche

Erfolge: 2001 wurde Hans Reich

Dritter bei der Weltmeisterschaft.

Gerade einmal fünf Jahre liegt der

letzte große internationale Erfolg

zurück, ein dritter Platz bei der

Europameisterschaft. „Emotional

nicht zu vergleichen“ seien diese

Titel jedoch mit einem Rennen

2006 in Italien: In Turin fuhren

Musher aus aller Welt erstmals

nach 1932 in Lake Placid wieder ein

Demonstrationsrennen im Rahmen

der Olympischen Winterspiele aus.

Hans Reich gewann. Bei der Siegerehrung

erklang für den Peißenberger

die Nationalhymne.

Bestrebungen, den Schlittenhundesport

olympisch zu machen,

gab es immer wieder. Doch Reich

bedauert nicht, dass das bis jetzt

misslang. Er wolle sich nicht vorstellen,

welche Entwicklung sein

Sport bei einer Kommerzialisierung

nehmen würde, „was Andere

mit ihren Hunden anstellen, nur

um 5 000 Euro zu gewinnen“. Er

fährt Rennen aus Liebe zu seinen

Hunden. Er trainiert mit ihnen,

weil Ausdauer und Bewegungsdrang

den Huskys eigen sind. Als

seine Knie noch mitmachten, legte

Reich viermal die Woche das Geschirr

an, band sich vier Hunde um

den Bauch und rannte durch die

Landschaft. Ganz früher war er Marathonläufer,

noch heute überquert

er die Alpen mit dem Mountainbike

bis zum Gardasee. „Mit den Hunden

war das Training ein Höchstgeschwindigkeitslauf.“

Das ist vorbei.

Im Schuppen vor dem Haus stehen

mehrere Trainingswagen, der

schwerste wiegt 100 Kilo. Wenn

Reich acht oder zehn Huskys einspannt,

um am Staffelsee oder

entlang der Ammer zu trainieren,

sitzt seine Frau meist mit auf dem

Wagen. Die Hunde ziehen dann

fast 250 Kilogramm. So wurden

jedes Jahr ab September Kondition

und Muskeln der Tiere behutsam

aufgebaut, damit sie sich in den

Rennen möglichst nicht verletzen,

denn: „Im Geschirr müssen die

Hunde unglaubliche Spannungen

aushalten, vor allem in Kurven.“

Vom Leithund an der Spitze bis

zum Ende des Schlittens misst ein

Gespann bis zu zehn Meter. In engen

Serpentinen wie jenen einer

Forststraße in Langtaufers — die


sich hinaufwindet bis auf 2 000

Meter und wo Reich im Dezember

oft erstmals auf Schnee trainiert —

kann die Gespannlänge zum Problem

werden. Außerdem: Moderne

Hundeschlitten aus Carbon wiegen

gerade mal sieben bis acht Kilo.

Die Huskys ziehen viel weniger Gewicht

als im Training. In der Ebene

erreicht ein Zehner-Gespann Geschwindigkeiten

von über 30 Stundenkilometern:

„Dann geht es ab!“

ruft Hans Reich.

Abenteuerliches Training

im Englischen Garten

Seine Begeisterung ist am Ende

der Sportkarriere noch so groß wie

an deren zufälligem Beginn. Die

Reichs wohnten noch in München

und legten sich ihren ersten Siberian

Husky zu. Wenig später sprach

sie ein Musher an, ob sie ihn nicht

in seinem Gespann mitlaufen lassen

wollten. Weil Huskys immer

Bewegung brauchen, „und weil

ich neugierig auf alles bin, haben

wir das ausprobiert“, erinnert sich

Reich. Was er erst dann erfuhr:

Der Musher war Sigi Schiemann,

im Juli 2015 verstorben, ab 1982

eine zentrale Figur im deutschen

Schlittenhundesport. Schiemann

besaß selbst nur zwei Huskys und

lieh sich für seine Gespanne stets

Hunde aus.

Reich begleitete dessen „teilweise

abenteuerliches Training im Englischen

Garten“. Dann stand für ihn

fest: Er wollte selbst ein Gespann

und brauchte mehr Hunde. Die

Stadtwohnung wurde verkauft für

ein Haus mit Garten: „Die Entscheidung

war ausschließlich hundebedingt.“

Drei waren es inzwischen,

mit denen er erste Rennen fuhr.

Als sich das Regelwerk änderte

und vier Hunde zum Minimum bei

Wettkämpfen wurden, musste ein

vierter Husky her. Und schließlich,

vor 21 Jahren, das Haus in Peißenberg

mit 5500 Quadratmetern

Auslauf für die Tiere, weil mit dem

Spaß am Rennsport auch die Gespanne

immer größer wurden.

In Amerika gebe es Musher mit

bis zu 60 Schlittenhunden, erzählt

Reich. Falle ein Tier in der Leistung

mit dem Alter ab, werde der

Hund aussortiert. Ein Gedanke, der

Margit und Hans Reich völlig fremd

ist. Der Rennsport kam mit den

Hunden, er geht mit ihnen, „aber

alle bekommen ihr Gnadenbrot“,

betont das Ehepaar. Die Lebenserwartung

eines Huskys liegt zwischen

13 und 14 Jahren. So ganz zu

Ende ist die Geschichte also noch

nicht.

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(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün

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„Dann geht's ab!“ — mit einem Gespann ist Hans Reich

auf Schnee bis zu 30 Stundenkilometer schnell.

januar / februar 2016 | 49

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Die Erfolgsgeschichte des Designers Silvio Rohrmoser

Möbel für die Welt

aus dem Pfaffenwinkel

Wir

sehen Sie als unsere Zukunft

arbeiten für das Gemeinwohl unserer Bürger

bieten ein breites Aufgabenspektrum in Bereichen wie beispielsweise Bauwesen,

Naturschutz, Kommunalwesen, Sozialwesen oder Jugend und Sport

stehen für Kunden- und Dienstleistungsorientierung

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duale Studium zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)

in der Beamtenlaufbahn des nichttechnischen Verwaltungsdienstes mit Einstieg in der

dritten Qualifikationsebene (Studienbeginn 1. Oktober 2016)

Einstellungsvoraussetzungen sind:

deutsche Staatsangehörigkeit oder Staatsangehörigkeit eines EU-Staates

unbeschränkte Fachhochschulreife oder Hochschulreife

erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren des Bayerischen

Landespersonalausschusses am 5. Oktober 2015

(Die Zeugnisse werden Mitte Dezember verschickt)

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen bis spätestens

18. Dezember 2015 an das

Landratsamt Starnberg, Strandbadstr. 2, 82319 Starnberg

Ansprechpartnerin: Katrin Sontheim

E-Mail: personalentwicklung@LRA-starnberg.de

Weitere Informationen zum Studium finden Sie unter www.Lk-starnberg.de

50 | tassilo

Steingaden | Die Welt, in der sich

Silvio Rohrmoser international

bewegt — oder besser: die er einrichtet

— erklärt am besten ein

Rückblick: Es ist das Jahr 2006, in

Deutschland ist Sommermärchen-

Zeit, Fußballweltmeisterschaft.

Und die Journalisten, die davon

in aller Herren Länder erzählen,

sitzen in ihren Kaffeepausen auf

Stühlen und an Tischen eines Möbeldesigners

aus dem Pfaffenwinkel.

Der Steingadener hat damals

die Lounge-Bereiche in sieben der

zehn Medienzentren an den Spielorten

in ganz Deutschland möbliert,

von München bis Hamburg.

Die Dimensionen mit allein 500

Stühlen für die WM sind insofern

erstaunlich, weil Rohrmoser als

Ein-Mann-Manufaktur arbeitet.

Lediglich zwei freie Mitarbeiter

gehen ihm bei entsprechenden

Aufträgen zur Hand, dazu fertigen

hiesige Handwerksbetriebe aus

der Holz- und Metallbranche nach

Rohrmosers Entwürfen: Die Firma

Osenstätter in Schongau liefert

Holz, in der Lechstadt versiegelt

der Lackierbetrieb Beer die Oberflächen,

Metallbau Mannseichner

in Schwabniederhofen war, unter

anderem, mit den Rahmen für die

WM-Stühle und -Tische beauftragt.

Die Hölzer darauf montierte Rohrmoser

anschließend selbst mit seinen

Helfern.

Neuer Ausstellungsraum

mit Möbeln zum Anfassen

Noch regionaler, trotz Aufträgen

aus aller Welt, ist Rohrmoser seit

Oktober 2015: Ergänzend zum Internet-Geschäft,

das seinen Erfolg beförderte,

hat er neben seiner Werkstatt

in der alten Hammerschmiede

von Steingaden einen Showroom

eröffnet. „Denn mein Einzugsbereich

wird immer größer“, hat

Rohrmoser beobachtet. Inzwischen

komme es vor, dass Menschen aus

Nürnberg oder Hannover anriefen

mit der Ankündigung, in ein paar

Im neuen Ausstellungsraum sind die Möbel sicht- und anfassbar.

Stunden im Pfaffenwinkel aufzuschlagen,

um einen Tisch oder ein

Regal zu kaufen, das sie im Internet

entdeckt hätten: „Aber vorher wollen

die Kunden meine Möbel anfassen“,

erzählt Rohrmoser.

Seine Kollektion umfasst in erster

Linie Tisch- und Sitzmöbel für den

Wohn- und Außenbereich, individuelle

Sonderanfertigungen eingeschlossen.

Neu sind buntlackierte

Aluminium-Bänke und -Tische für

draußen. Eine Besonderheit stellen

jene Tische dar, deren Oberflächen

rund zwei Jahre lang der Witterung

im Freien zur Rostbildung ausgesetzt

sind, bevor sie mit einem speziellen

Öl versiegelt werden. „Meine

Philosophie ist die Herstellung

von zeitlosen Möbeln, die durch

den Gebrauch nicht altern, sondern

durch ihre Benutzung an Wert gewinnen“,

erklärt Rohrmoser. Seine

Entwürfe zielten „auf Wertigkeit ab,

sind zeitlos aufgestellt, hecheln keinem

Modetrend hinterher“, weil er

an eine Gestaltungsidee immer die

Frage stelle: „Bin das Möbel auch

ich?“ Wenn Form und Funktion der

Gebrauchsgegenstände übereinstimmten,

laute die Antwort: Ja.

Rohrmosers Persönlichkeit spiegelt

auch die Geschichte seiner Werkstatt

wider: Nach deren Gründung

in der brachliegenden, 200 Jahre

alten Hammerschmiede, die er vom

Schwiegervater übernahm, entwarf

er zwischen 1996 und 2000 erste

Möbel. Fachliche Basis dafür waren

eine Metallbauer-Ausbildung in

der Schongauer Papierfabrik Haindl

und kurze Anstellungen in Holz und

Metall verarbeitenden Betrieben.


NEUERÖFFNUNG

Silvio Rohrmoser in seiner Werkstatt in Steingaden.

WIR BEWEGEN SIE AB

Als „erstes Coming Out“ bezeichnet

er rückblickend die selbst organisierte

Ausstellung im Schongauer

Ballenhaus mit dem Titel „Regale

am Rande der Regalität“.

Eine Kollektion für Köln

und nur fünf Wochen Zeit

Richtig Fahrt nahm die Karriere im

Jahr 2001 auf: „Innerhalb von fünf

Wochen mussten wir eine Kollektion

zusammenstellen“, erinnert

sich Rohrmoser. Er hatte sich um

einen der damals äußerst begehrten

Stände auf der internationalen

Möbelmesse IMM Cologne beworben

— kurzfristig wurde Platz

frei. Für eine Tisch- und Hockerkombination

wurde er im gleichen

Jahr mit einem Förderpreis

beim Internationalen Südtiroler

Handwerkspreis ausgezeichnet.

Doch wirklich gelohnt hat sich der

Messeauftritt in Köln, weil daraus

der WM-Auftrag folgte — und die

„Feuertaufe“ schon im Jahr davor

beim FIFA-Confed-Cup 2005, als

er Teilbereiche der Pressezentren

in Nürnberg, Hannover und Leipzig

ausstatten durfte. Ein weiterer

Meilenstein folgte ebenfalls 2005:

Cascando, ein renommierter niederländischer

Hersteller von Büround

Objektmöbeln, beauftragte

ihn mit Entwurf und Design für

ein flexibles Stahlkuben-Regal mit

Magnetfüßen. Heute ist das Kundenspektrum

sehr weit gefächert:

private Auftraggeber, Architekten

oder Händler, die Rohrmosers

Kollektion in ihren Häusern oder

Online-Portalen präsentieren, dazu

Gastronomie-, Büro- und Objektausstatter.

Jüngster Coup der kleinen

Manufaktur war ein Auftrag

fürs Goethe-Institut in Kairo. Davor

wurde schon die Außenmöblierung

für eine Dachterrasse nach New

York geliefert; oder Tische und Sitzmöbel

an ein Hotel in Altdorf in der

Schweiz verkauft; Parkbänke aus

dem Pfaffenwinkel stehen in den

Niederlanden und in Belgien; die

Goethe-Universität in Frankfurt und

die Gedenkstätte in Dachau orderten

Bänke und Tische.

Bei allem Erfolg unterstreicht Rohrmoser

immer wieder seine Zurückhaltung,

die dem Design seiner

Möbel entspricht: „Ich will nicht

größer werden, keine Maschinen

anschaffen, die sich rentieren müssen,

keine festangestellten Mitarbeiter

beschäftigen.“ Dieses Hamsterrad

lehnt er ebenso ab, wie

„immer innovativ sein zu müssen“

oder bildlich gesprochen — jedes

Jahr das Rad neu zu erfinden. Zugleich

ist er sich der widersprüchlichen

Anforderungen der Welt

bewusst, in der er sich bewegt: „Einen

Tisch neu erfinden kann man

nicht — aber es wird erwartet.“ ts

januar / februar 2016 | 51

1.1.2016

Das THERAPIETEAM bietet ein breit gefächertes Spektrum an

Kassenleistungen und Selbstzahlerangeboten für Erwachsene und Kinder:

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Erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1116

Die Gemeinde Feldafing

wird 900 Jahre alt

Feldafing | In einer Schenkungsurkunde

des Grafen von Andechs

wurde im Jahr 1116 erstmals ein

gewisser „Rudolfus de Veldovingen“,

also Rudolf von Feldafing,

erwähnt. Es ist die früheste, erhalten

gebliebene Urkunde, in der

der Ort Feldafing dokumentiert ist.

Obwohl davon ausgegangen wird,

dass Feldafing schon einige Jahrhunderte

bestanden hat, gilt üblicherweise

die erste urkundliche

Erwähnung eines Ortes als dessen

Gründungsjahr.

Umso besser für alle Einwohner

und Freunde der Gemeinde am

Westufer des Starnberger See.

Denn nun kann der Ort mitsamt der

Ortsteile Feldafing, Garatshausen

und Wieling im kommenden Jahr

900-jähriges Jubiläum feiern.

Im Zuge des historischen Datums

sind das ganze Jahr über hinweg

zahlreiche Veranstaltungen geplant:

Den Startschuss zum Festjahr

2016 gibt im wahrsten Sinne

des Wortes das traditionelle Böllerschießen

im Buchheim-Stadion

an Neujahr. Von den örtlichen Vereinen

organisiert werden ab Mai

diverse Ausstellungen, verschiedene

sportliche Veranstaltungen und

weitere Höhepunkte.

Festwochenende

im Juli

Das Festwochenende zum 900.

Geburtstag steigt von 15. bis 17.

Juli: Am Freitag, 15. Juli, dürfen

sich die Besucher auf hochkarätigen

Jazz auf der Roseninsel freuen.

Am darauffolgenden Samstag

rückt der Bahnhofsplatz ins Zentrum

der Feierlichkeiten. Eine Vielzahl

an Attraktionen ist angedacht,

wie etwa ein historischer Markt

mit altem Handwerk, abwechslungsreicher

Gastronomie und

Musikkapellen, die den ganzen

Tag über zur Unterhaltung aufspielen.

Auch für die Kleinsten

wird gesorgt sein.

Am Sonntag, 17. Juli, lädt das Hotel

Kaiserin Elisabeth zum Weißwurstfrühstück

ein. Die Namensgebung

des Hauses führt auf die österreichische

Monarchin zurück, die viele

ihrer Sommerurlaube in Feldafing

verbracht haben soll. Im Anschluss

an den Frühschoppen folgt der

Feldgottesdienst im Buchheim-

Stadion, von wo aus der Festzug

Richtung Bahnhofsplatz marschieren

wird. Ein gastronomisches Angebot

vor Ort, Musik- und Tanzdarbietungen

ergänzen gemeinsam

mit dem Historischen Markt den

stimmungsvollen Tag. Passenderweise

feiert der ortsansässige Golfclub

zeitgleich sein 90-jähriges Bestehen.

Ab dem späten Nachmittag

sind auch Nichtgolfer auf das Golfgelände

eingeladen.

Feldafing zum Leuchten

bringen

„Feldafing zum Leuchten bringen“

wollen die Organisatoren eine

Woche später, am Samstag, 23.

Juli. 900 Kerzen sollen an diesem

Abend zusammenkommen und

so eine 90 Meter lange Lichtertafel

zwischen Rathaus und „Alter

Post“ entstehen. Die Besucher sind

eingeladen, Kerzen, Kandelaber,

Teelichter, aber auch Speisen und

Getränke mitzubringen. Open-Air-

Bars sorgen für Nachschub, sollte

das Mitgebrachte nicht reichen.

Bei schlechtem Wetter wird die

Veranstaltung um eine Woche verschoben.

Während im September ein Fackelund

Trommlerzug zum Gallenberg

ziehen und dort gemeinsam mit

den Alphornbläsern für Stimmung

sorgen wird, gastiert im Oktober

der jährliche Landkreislauf in

Feldafing. Verschiedene Konzerte,

Schnitzeljagden, Sportveranstaltungen,

Sommerfeste, Führungen

und Auktionen sollen das Jubiläumsjahr

abrunden. 2016 wird also

viel geboten sein in Feldafing. Detaillierte

Informationen zu Terminen

und Programmen werden auf

der Internetseite www.feldafing.de

bekannt gegeben.

tis

52 | tassilo


Kunst- und Museumsverein feiert Jubiläum

25 Jahre Kultur

am Starnberger See

Feldafing | Im September 1991 gegründet,

war der Kunst- und Museumsverein

Starnberger See e.V.

(KMV) zunächst zur Unterstützung

des von Lothar Günther Buchheim

geplanten „Museum der Phantasie“

gedacht. Rund drei Monate

später trat Buchheim aus, da die

Gründungsmitglieder ein breitgefächertes

kulturelles Angebot auf

dem Land etablieren und sich nicht

ausschließlich für die Förderung

des Museums einsetzen wollten.

So entstand der erste Verein im

Landkreis, der sich ausschließlich

einem Kulturangebot verschrieb.

Die Schwerpunkte lagen auf Kunst,

Musik, Theater, Film, Literatur und

Architektur. Ziel war es, die Avantgarde

salonfähig zu machen und

weniger den Mainstream zu bedienen.

„Wir möchten mehr vom Rande

in den Fokus nehmen“, erklärt

Petra Hemmelrath, seit 2008 erste

Vorsitzende des Vereins.

Acht bis zwölf Veranstaltungen

werden jährlich geplant, alle sieben

Vorstandsmitglieder sind an

der Erarbeitung des Programms

beteiligt. „Das sind zumeist kleine,

aber hochkarätige Veranstaltungen“,

beschreibt die Kulturmanagerin

den Anspruch des Vereins,

der ebenso einmal im Jahr eine

größere Veranstaltung organisiert.

Inzwischen gibt es weitaus mehr

kulturelle Zusammenschlüsse im

Landkreis, so dass auch der KMV

sein Programm entsprechend anpasste.

Mittlerweile konzentriert

sich der Verein auf die Themen Architektur,

Literatur und Filmreihen.

Die Aktivitäten spielen sich hauptsächlich

in Feldafing ab. Mit der ursprünglichen

Idee sei man stets gut

gefahren, so Hemmelrath. „Qualität

steht immer noch vor Quantität. Wir

versuchen auch regionale Künstler

zu unterstützen.“

Nobelpreisträger

zu Gast

In den Neunzigerjahren begann

eine enge Zusammenarbeit mit

der „Villa Waldberta“, dem internationalen

Künstlerhaus der Stadt

München in Feldafing. Hier erhalten

etwa 30 bis 40 Gäste aus allen

Kunstsparten jedes Jahr eine Heimat

auf Zeit. Der KMV unterstützt

viele der Stipendiaten. „Einen guten

Riecher“ bewies der Verein bei

drei Lesungen mit Imre Kertesz, wie

Petra Hemmelrath es bezeichnet.

Der ungarische Schriftsteller erhielt

2002 den Literaturnobelpreis.

Zahlreiche Filmreihen, etwa in Zusammenarbeit

mit der Kinowelt am

Ammersee oder dem Kino Breitwand

folgten, ebenso Theaterstücke

und Vortragsreihen. CDs und

Bücher wurden herausgegeben.

Zum 900-jährigen Bestehen der

Gemeinde Feldafing wird derzeit

das Architekturprojekt „Alte und

neue Architektur in Feldafing“ in

Zusammenarbeit mit dem Wessobrunner

Kreis erarbeitet. Hierzu

wird ein Katalog herausgegeben.

Zudem findet eine Fotoausstellung

im Bürgersaal des Rathauses von

9. Juni bis 1. Juli 2016 statt. Vernissage

ist am 8. Juni.

Opernkino im

Breitwand Starnberg

Im Zuge des 25-jährigen Jubiläums

des KMV begeisterten Anfang

November des ablaufenden Jahres

die Cellistin Raphaela Gromes und

Pianist Julian Riem das Publikum.

Am 19. Januar folgt unter dem Motto

„Opernkino“ das Werk „Jetzt“

von Mathis Nitschke und Jonas

Lüscher. Ersterer wird bei dieser

Kooperation mit dem Kino Breitwand

Starnberg anwesend sein.

Die Oper unternimmt ab 19.30 Uhr

den Versuch, Ideengeschichten auf

poetologische Art und Weise zu erzählen.

tis

Mathis Nitschke

Unter dem Motto „Ausbildung ist Zukunft” bieten wir für die

verschiedensten Begabungen, Interessensbereiche und Schulabschlüsse

die passende Ausbildung. Theorie und Praxis, Schlüsselqualifikationen

und persönliche Kompetenzen: eine solide Basis auch für internationale

Einsätze.

Ausbildung 2016

Am Standort Feldafing bieten wir Ihnen eine qualifizierte Ausbildung in in

den folgenden Berufen aus Hotellerie und Gastronomie:

• Hotelfachmann/-frau

• Restaurantfachmann/-frau

• Koch/Köchin

Ausbildungsbeginn: September 2016

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Die Ausbildung erfolgt im Global Leadership Center Siemens

Feldafing und in in der Berufsschule. Das Global Leadership Center

der Siemens AG ist ein First-Class Hotel, welches vorrangig der

unternehmens übergreifenden Entwicklung von Führungskräften

aus der ganzen Welt dient und zugleich Plattform insbesondere für

internationale Tagungen und Workshops des Unternehmens ist.

Eine Ausbildung in in unserem Haus heißt, Dienstleistung auf hohem

Niveau zu zelebrieren, internationale und interessante Gäste zu betreuen,

professionell Erlerntes sofort in in die Praxis umzusetzen und für die große

Hotelwelt danach optimal vorbereitet zu werden.

Interessiert?

Wenn Sie Lust auf eine Ausbildung mit Zunkunft haben,

dann bewerben Sie sich bei Siemens! Eine Chance für alle, die im

Berufsleben gerne mit unterschiedlichsten Menschen zu tun haben,

Abwechslung lieben, weltoffen, belastbar und flexibel sind.

Siemens AG

Global Leadership Center,

Herrn Hans-Hermann Peters

Siemensstr. 20, 82340 Feldafing,

hans-hermann.peters@siemens.com

Für Fragen steht Ihnen Herr Peters unter

Tel. 08157/39-473 gern zur Verfügung.

Global Leadership Shared Services Center

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januar / februar 2016 | 53


CafeRomatica

DIE NEUEN

ESPRESSIONISTEN

Die aktuelle NIVONA-Ausstellung 2015

tassilo“ beim Blutspende-Selbstversuch

In einer Stunde

dreimal helfen

Seit 2005 baut NIVONA Kaffee-Apparate auf höchstem Niveau.

Wir haben Technik und Design weiterentwickelt, perfektioniert und

neue, komfortable Ideen integriert. Bestes Beispiel: die neue 800er-

Kollektion. Außen minimalistisch schlicht, innen technisch perfekt.

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Schönheit und Bedienkomfort inklusive.

Ihr Fachhändler demonstriert Ihnen gerne, was das neue Trio kann

und serviert Ihnen vor Ort Ihren Lieblingskaffee.

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Tassiloland | Laut einer Umfrage

des Bayerischen Roten Kreuz

(BRK) signalisieren rund 60 Prozent

der Deutschen ihre Bereitschaft,

Blut zu spenden. Gar 94

Prozent halten es für wichtig. Doch

lediglich 3,5 Prozent spenden tatsächlich.

Dabei kann eine einzige

Spende bis zu drei Patienten helfen.

Grund genug für „tassilo“, im

Selbstversuch zu testen, wie eine

Blutspende abläuft.

Viel Flüssigkeit am

Tag der Spende

Zur Verfügung stellte sich Jonas

Desche, seit September Auszubildender

Mediengestalter beim

Magazintassilo“. Für den 19-Jährigen

ist es die erste Blutspende.

Insgesamt bietet der Blutspendedienst

des BRK bayernweit circa

5 000 Termine im Jahr an. Spenden

kann jeder gesunde Mensch

mit einem Körpergewicht über

50 Kilogramm von seinem 18. Geburtstag

bis zum vollendeten 69.

Lebensjahr. Am Spendetag sollten

im Vorfeld bis zu zwei Liter getrunken

und nicht zu fettreich gegessen

werden. Zwölf Stunden zuvor

darf kein Alkohol konsumiert und

drei bis vier Stunden vorher nicht

geraucht werden.

Bei der Anmeldung klärt eine der

rund 15 ehrenamtlichen Helfer,

die solch einen Termin begleiten,

Jonas über die Formalitäten auf:

Beispielsweise über den neuen

Spenderausweis, den er mit seiner

Einverständniserklärung als

Erstspender nachträglich zugeschickt

bekommt. Zudem muss

der 19-Jährige zwei Formulare

ausfüllen. Eines, das die wichtigsten

Informationen rund ums Thema

Blutspende enthält. Das zweite

ist ein ausführlicher medizinischer

Fragebogen, der vorab klärt, ob

Jonas für die Spende geeignet ist

und mit dem es schließlich zur

ärztlichen Voruntersuchung geht.

Einer der Ärzte bespricht mit den

Sondermayerstr. 2 • 82362 Weilheim

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Halb so wild! Testperson Jonas Desche (19) kann auch während der Blutspende lachen. Mit der linken Hand

knetet er einen Ball, um den Blutfluss anzuregen.

54 | tassilo


Als Dankeschön für das „Blut lassen“ darf sich jeder Spender ein kleines Präsent aussuchen.

Spendern den Bogen, überprüft

Blutdruck, Puls und Körpertemperatur.

Unser Tester eignet sich trotz

einer Hausstauballergie perfekt

für eine Blutspende. Bevor ihm

Blut „abgezapft“ wird, muss der

Hämoglobinwert bestimmt werden.

Der zeigt an, ob der Spender

gut mit Eisen versorgt ist. Sollte

der Wert zu niedrig sein, ist eine

Blutspende nicht möglich und

eine Rücksprache mit dem Hausarzt

unumgänglich.

491 Milliliter in

knapp acht Minuten

Jonas legt seinen Finger in ein

Gerät, das den Wert bestimmt.

Modernste Technologie hat auch

hier Einzug gehalten. Da der Wert

bei Jonas im „grünen Bereich“

eich

liegt, darf er auf einer der zahlreichen

Liegen Platz nehmen. Eine

Ärztin erkundigt sich nach dem

Wohlbefinden und legt ihm das

„Werkzeug“ zur Blutentnahme an.

Ein kurzer Stich — und exakt 491

Milliliter fließen aus Jonas Adern.

Seine einzige Aufgabe dabei ist

das Kneten eines Balles, um den

Blutfluss anzuregen.

Nach knapp acht Minuten ist alles

schon wieder vorbei. Zehn Minuten

soll Jonas noch auf der Liege

entspannen, danach kurz die Beine

baumeln lassen, um Kreislaufproblemen,

die in seltenen Fällen

vorkommen, entgegen zu wirken.

Durch einen anonymen „Selbstausschluss“

könnte Jonas noch

sein Blut von der Verwendung

ausschließen.

Nach der Blutspende ist wichtig,

genügend Flüssigkeit und Nahrung

aufzunehmen. Dafür sorgen

das BRK und die ehrenamtlichen

Helfer vor Ort. Kostenlos gibt es

wahlweise Wiener, Kuchen, Tee,

Orangensaft und weitere kleine

Snacks.

Ein kleines Präsent

als Dankeschön

Zu guter Letzt darf sich Jonas ein

kleines Präsent aussuchen und

entscheidet sich für ein Schweizer

Taschenmesser. Mehrfachspender

können ihre Geschenk-Punkte

sammeln, um sich später ein wertvolleres

Dankeschön auszusuchen.

Insgesamt hat die Spende kaum

eine ganze Stunde gedauert. We-

nig

Zeitaufwand also, mit dem

er

viel Gutes bewirkt. Denn jeder

dritte Bundesbürger ist mindestens

einmal im Leben auf das Blut

anderer angewiesen.

Für Jonas Desche wird es nicht

die letzte Bluspende gewesen

sein. Alle Blutspendetermine in

der Region finden unsere Leser

gebündelt auf der ersten Seite

des Veranstaltungskalenders im

tassilo“.

tis

januar / februar 2016 | 55


Trachten für die Hochzeit bei Heidi Stellwag

Ein inneres Auge für

Kompositionen aus Stoff

Weilheim | Heidi Stellwag hat viele

Talente: Sie ist kreativ und geschickt,

kann gut mit Menschen

umgehen und vor allem gut nähen.

Und sie hat eine Gabe: Wenn sie

verschiedene Stoffbahnen nebeneinander

hält, entsteht vor ihrem

inneren Auge rasch ein Bild. Dann

weiß sie, wie die Schürze aussieht,

wie das Oberteil und wie der Rock.

Mit diesen drei Kleidungsstücken

beschäftigt sich Stellwag am meisten,

denn sie schneidert Dirndl

nach Maß. Dazu näht sie aber auch

festliche Abend- oder Brautkleider,

und sie ändert lieb gewonnene

Kleidungsstücke, die zu klein oder

zu groß geworden oder zu verschlissen

sind.

„Heuer ist mir die Wiesn wieder

ziemlich dazwischen gekommen“,

sagt die Schneidermeisterin, während

das Maßband wie ein Schal

um ihren Hals hängt. Viele Frauen

seien mit dem Wunsch hereingeschneit,

ein Dirndl zu ändern, das

auf dem Oktoberfest zu Ehren kommen

soll. Weil Stellwag ihren Beruf

liebt und ihr wichtig ist, dass sich

Kunden in ihrem „Gwand“ wohlfühlen,

saß sie in den Wochen vor

der Wiesn ein bisschen länger als

sonst in ihrer Werkstatt direkt neben

dem Laden in der Oberen Stadt

von Weilheim.

„So ist es eben, wenn man sein

Hobby zum Beruf macht“, sagt die

geprüfte Trachtenschneiderin. Und

erzählt, wie sie sich mit der „Maßschneiderei“,

so heißt ihr Geschäft,

einen lange gehegten Traum verwirklicht

hat. Schon als junge Frau

habe sie gewusst, was sie gerne

machen würde. Doch sollten viele

Jahre vergehen, bis sie in ihrer

eigenen Werkstatt endlich Trachten

nähen konnte. Sie hatte die Realschule

in Weilheim abgeschlossen

und nach der Mittleren Reife

eine Lehre als Industrieschneiderin

durchlaufen, als sie von einer

Schule in Salzburg hörte, an der

nur das Trachtennähen gelehrt

wird: „Ich wusste sofort, das wäre

mein Traum“, erzählt sie.

Meisterbrief im Alter

von 42 Jahren

Die neue Dirndlkreation wird kritisch begutachtet.

Allerdings hatte sie ihren Mann

schon kennengelernt, sie heiratete,

bekam drei Kinder, und erst, als

die jüngste Tochter 16 Jahre alt war,

begann sie ihren Traum zu verwirklichen.

Schritt für Schritt. Sie hatte

nie aufgehört zu nähen während

der Zeit, in der die Kinder im Vordergrund

standen. Sie liebt ihre Arbeit

zu sehr, als sie einfach sein zu

lassen. Während der Jahre zu Hause

hat sie in Heimarbeit geschneidert,

was nur möglich war. Mit 38

Jahren absolvierte sie dann endlich

die Zusatz-Ausbildung zur Trachtenschneiderin

und meldete sich

zur Meisterschule an — am meisten

darin bestärkt von ihren Kindern.

Im Alter von 42 Jahren hielt

sie schließlich den Meisterbrief in

der Hand. „Es war mein Bedürfnis,

das bis zum Ende zu machen“, sagt

Stellwag, die wirklich alles übers

Schneidern beigebracht bekommen

wollte.

Eigener Laden mit

Werkstatt

Seitdem näht sie Trachten, vor allem

Dirndl, aber auch Janker und

andere Oberteile. Vor sieben Jahren

folgte der nächste, der große

Schritt: Sie mietete ihren Laden

mit Werkstatt, wo seither die Arbeit

ausschließlich stattfindet. Zu

Hause näht sie nur noch, wenn ein

gutes Stück ganz eilig fertig werden

muss. „Früher war das schlimmer“,

erinnert sich die Meisterin

der Naht. Bis in die späte Nacht

hinein und ab dem frühen Morgen

sei sie an der Maschine gesessen,

weil sie am besten arbeiten konnte,

wenn der Rest der Familie schlief.

Heute hat die 64-Jährige, inzwischen

zweifache Großmutter, wenigstens

abends nichts mit ihrem

Hobby und ihrer Arbeit zu tun;

selbst in Wiesn-Zeiten, wo sie rund

um die Uhr Dirndl nähen könnte.

Denn außerdem gebe es „so viele

Hochzeiten, und immer mehr

Frauen heiraten in Tracht“. Wenn

sie Frauen trifft, die von ihr das

Hochzeitsdirndl geschneidert haben

wollen, muss Heidi Stellwag

stets auch ein wenig Psychologin

sein — eigentlich wie immer, aber

bei Hochzeitskleidern besonders.

Sie komme ihren Kundinnen schon

recht nahe bei den vielen Anproben,

bei denen wichtig sei, dass die

Frauen locker sind: „Wenn ich Maß

nehme bei jemandem, der verspannt

ist und den Bauch einzieht,

dann hat das keinen Wert, weil das

Gwand nicht passt.“ Schließlich

gebe es nichts Schlimmeres, als

dass ein gutes Stück nachher nur

im Schrank hängt.

Wichtig sei deshalb, eine entspannte

Atmosphäre zu schaffen,

in der sie nicht nur die farblichen

Vorlieben der Damen erfährt oder

welche Stoffe sie besonders gern

tragen. In der Werkstatt werden

zwischen all den Garnrollen und

Stoffbahnen auch viele persönliche

Dinge besprochen. Stellwag

hört von Schicksalsschlägen ihrer

Kundinnen, von Freuden, Familien

und anderem mehr: „Es gibt viele

schlimme Sachen und viele, wo

du dich kaputtlachen kannst“, sagt

die gebürtige Münchnerin, die seit

über 50 Jahren in Weilheim lebt.

Und wenn sie erzählt, wie sie drei

steife Mieder anfertigt, die von

verschiedenen Frauen in Auftrag

gegeben wurden, wie sie recherchiert,

wie Blumen in der Natur

aussehen, die auf der Tracht blühen

sollen, wie sie für eine Kundin

Schnur statt Peddigrohr ins Oberteil

einarbeitet, damit es weicher

wird, wie sie Wolle verwendet,

wenn das Stück plastischer werden

soll — dann schimmert bei jedem

Wort Stellwags Liebe für ihre Arbeit

durch. Deswegen: „So lange ich fit

bin und so lange es Spaß macht,

will ich weitermachen. Und Spaß

macht’s immer noch.“

Gerade hat die Meisterin drei Stoffbahnen

aus einem Stapel gezogen,

betrachtet sie, legt mal den einen

nach oben, den anderen in die

Mitte und sagt: „Jetzt hab‘ ich eine

Idee.“ Mit geübten Fingern steckt

sie den Stoff an einer Puppe an,

vor ihrem inneren Auge entsteht

ein Dirndl. Weil sie Stoffe und Muster

so sicher kombinieren kann,

entstehen besondere, einzigartige

Trachtenstücke, die Stil haben.

Das Geschäft läuft gut. Bis zu drei

Monate müssen Kundinnen auf ein

maßgeschneidertes Dirndl warten.

Als Heidi Stellwag fertig ist, betrachtet

sie ihr Werk: „Ich bin zufrieden,

die Stoffe harmonisieren“,

sagt sie. Mal wieder hat sie ihre

Gabe nicht im Stich gelassen. khw

56 | tassilo


GmbH

januar / februar 2016 | 57


7. Hochzeitsmesse auf dem Auerberg am 10. Januar

Zefix, beim Nold

gibts auch

Eheringe!

Spontanes Tanzen

auf den Gängen

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Bernbeuren | Zum siebten Mal locken

am 10. Januar Barbara und

Armin Zacherl vom gleichnamigen

Fotostudio Heiratswillige aus der

Region auf den Auerberg. Wobei

nicht nur Paare, die vor der Vermählung

stehen, die Hochzeitsmesse

besuchen, was den Organisator

besonders freut: „Es ist schön, Leute

wiederzusehen, deren Hochzeit

ich vor Jahren bereits fotografiert

habe“, spricht Zacherl die Tatsache

an, viele Eheleute begrüßen

zu dürfen, die sich „einfach einen

schönen Tag machen möchten“.

Stolz sind die Organisatoren auch

auf die besondere Atmosphäre der

Ausstellung. So solle es auch im

Jahr 2016 keine Parzellen geben,

was dem Event einen offenen Charakter

verleiht. „Überall kann man

ein bisschen naschen oder einen

Sekt trinken“, erklärt Zacherl den

Charme der Veranstaltung. Für

das besondere Ambiente sorgt der

Panoramagasthof auf dem Auerberg,

dessen Wirtschaft am Tag

der Ausstellung ebenfalls geöffnet

hat. Bisher konnte das Ehepaar Zacherl,

das zum vierten Mal alleine

organisiert, über 17 Aussteller gewinnen,

wobei die Planungen zur

Messe noch nicht am Ende sind.

Dabei steht wieder der Versuch im

Vordergrund, möglichst alle relevanten

Spektren für eine Hochzeit

abzudecken. Neben Schmuckhändlern,

einem Goldschmied, Floristen,

Friseuren und Kosmetikern, haben

einige in der Region bekannte Musiker

bereits zugesagt. Die werden

zwischendurch auch Kostproben ihres

Könnens geben. Spontanes Tanzen

der Besucher auf den Gängen

gehörte in den letzten Jahren stets

zur Ausstellung dazu. Von 10 bis 17

Uhr können sich Brautpaare und

Angehörige rund um das Thema

Hochzeit informieren. Um 14 und 16

Uhr ist zudem ein kleines Konzert

in der St. Georgs-Kirche angedacht.

Der Eintritt ist frei.

tis

> > > INFORMATIONEN

Mehr Informationen online unter

www.hochzeitstag-auerberg.de

oder direkt bei den Organisatoren:

Photographie Zacherl

Tannenberg 17, 86977 Burggen

Telefon 08860 / 413

Fotografie-zacherl@t-online.de

· Saal mit bis zu 250 Personen

· Nebenzimmer bis 40 - 120 Personen

· Individuelle Menü und Buffetauswahl Escherstrasse 1 82390 Eberfing

58 | tassilo


24. Hochzeits- & Eventmesse in der Weilheimer Stadthalle

Ein Programm

für die ganze Familie

Weilheim | Erstmals zweitägig

wird die Hochzeits- und Eventmesse

in der Weilheimer Stadthalle

heuer an den Start gehen.

Auf dem eigenen TV-Kanal wird

die Veranstaltung live vor Ort aufgezeichnet.

Zusätzlich werden die

Aussteller in kurzen Berichten porträtiert.

Eine eigene Messe-App

spielt alle Infos rund um die Veranstaltung

aufs Smartphone oder

Tablet. Ein ansprechendes Rahmenprogramm

ist also gegeben,

damit sich alle Aussteller im besten

Licht präsentieren können. Über 50

haben sich bereits angekündigt.

Sie kommen aus den Bereichen

Braut- und Herrenmode, Styling,

Schmuck, Floristik, Catering, Musik,

Fotografie, Hochzeitsfahrzeuge

und viele weitere. Angehende

Brautleute, aber auch andere interessierte

Besucher, können sich neben

der Inspiration auch attraktive

Angebote einholen. Braut-Modenschauen,

Verlosungen, Live-Auftritte

verschiedener Musiker und

ein kostenloser Schnuppertanzkurs

runden die beiden Tage ab. Verschiedene

Catering-Unternehmen,

die zu Kostproben einladen und

ein Kinderbetreuungsprogramm

lassen die Messe zu einem Event

für die ganze Familie werden. Bei

entsprechender Witterung können

Gäste zudem eine Rundfahrt in einer

Strech-Limousine absolvieren.

Seit zwei Jahren zeichnet Eventmanager

Thomas Dormeyer für

die Ausstellung verantwortlich

und konnte die Besucherzahlen

seither jährlich

steigern. Daher wurde die

Hochzeits- und Eventmesse

dieses Jahr um einen Tag

verlängert. Am Samstag,

23. Januar, öffnet die Stadthalle

von 13 bis 18 Uhr die

Tore. Am darauf-

au

folgenden Sonntag, 24. Januar,

können Gäste wie gehabt von 10

bis 17 Uhr über das Ausstellungsgelände

schlendern. Der Eintritt

beträgt an der Tageskasse 8 Euro.

Im Vorverkauf sind die Tickets bei

den Vorverkaufsstellen Kreisbote

und Tagblatt in Weilheim sowie im

Reisebüro Vivell in Landsberg zum

Preis von 6 Euro zu haben. tis

> > > INFORMATIONEN

www.hochzeitsmesse-weilheim.de

Telefon 08808 / 921555

info@hochzeitsmesse-weilheim.de

januar / februar 2016 | 59

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STS/EVISTRA NUN AUCH IM LANDKREIS

WEILHEIM-SCHONGAU PRÄSENT

Weilheim-Schongau | Mit der Übernahme der traditionsreichen

Steuerberatungsgesellschaft Schongau (kurz STS), die sich über

die vergangenen 40 Jahre zu einem echten Markenzeichen in der

Wirtschaftsberatung entwickelt hat, durch die Inhaber der Kanzlei

evistra wird das Angebot an Wirtschaftskanzleien im Landkreis optimal

ausgebaut. Die erfahrenen Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Thomas Voh und Joachim Sandtner sowie Wirtschaftsprüfer Jörg

Rompf betreiben seit etlichen Jahren mit großem Erfolg zwei Kanzleien

in Ulm und Augsburg unter dem Namen evistra. Nun haben

sie sich mit Erwin Effner, der die Schongauer Kanzlei aufgebaut und

geführt hat, verständigt, seine Nachfolge in dieser zu übernehmen

und den gesamten Bereich der Wirtschaftsprüfung mit in die Steuerkanzlei

einzubringen. „Tolle Räume, die Chemie mit den Kollegen

stimmte spontan und alles andere, vor allem die Qualität, passte

perfekt“, optimaler könnte eine Beschreibung für das klassische

„da haben sich zwei gesucht und gefunden“ wohl nicht lauten. Klar,

dass sich mit neuer Führungsmannschaft auch das Portfolio der

Kanzlei etwas verändert bzw. in diesem Fall erweitert: Durch die

Expertise der drei Herren als Wirtschaftsprüfer können neuerdings

umfangreiche Bausteine aus diesem Bereich abgedeckt werden. Etliche

spezielle Berufsgruppen wie Bauträger/Baubetreuer, Finanzoder

Baumakler oder Betreiber von Energieanlagen müssen im

Einzelfall spezielle Prüfungen ihrer Bilanzen veranlassen, die nun

über die Steuerberatungsgesellschaft Schongau angeboten werden

können. Im Tassiloland und auch darüber hinaus ergänzt dieses Angebot

die ganze Branche der Wirtschaftskanzleien optimal. Nähere

Infos unter www.sts-schongau.de.

op

Das neue Führungsteam der STS-Schongau (v.l.n.r.): Joachim Sandtner,

Erwin Effner, Brigitte Passauer (Prokurist), Jörg Rompf, Klaus

Bodenburg (Prokurist), Thomas Voh.

Selbstliebe — der Schlüssel steckt in uns

COACHING-SEMINAR MIT GABRIELE UND KARL-HEINZ GLAS

Unterhausen | „Wenn jeder an sich (selbst) denkt, ist

an alle gedacht.“ Damit ist nicht gemeint, sich pathologisch

an erste Stelle zu setzen und die Bedürfnisse

seiner Mitmenschen zu ignorieren. Und doch steckt

Wahres in dieser Aufforderung. Denn fehlt die Selbstliebe,

fühlen wir uns leer. „Und wer liebt mich?“,

nennt sich sinnigerweise das Coaching-Seminar, das

Gabriele und Karl-Heinz Glas für genau diejenigen

entwickelt haben, die Selbstliebe so dringend brauchen

— nämlich wir alle.

An fünf Tagen begleiten sie die Teilnehmer auf ihrem

Weg, eigene Ressourcen und Fähigkeiten (wieder) zu

entdecken, sich selbst zu stärken und zu lieben. Schon

während des Seminars bekommt jeder Teilnehmer

Werkzeuge an die Hand, die sofort im Alltag umgesetzt

werden können. Gabriele und Karl-Heinz Glas

sind seit unzähligen Jahren in der Persönlichkeitsentwicklung

tätig und haben sich auf vielerlei Ebenen

ausbilden lassen. So wird sich ein Schwerpunkt

in der Anwendung des „Farbsystems Aura-Soma ® “

wiederfinden, das Gabriele Glas seit einigen Jahren

in Form von Einzelberatungen und Kursen anbietet

REWE verliert Wette gegen Weilheim und spendet

WETTEINSATZ GEHT AN DAS MÜTTER- UND FAMILIENZENTRUM

(mehr unter www.gabriele-glas.de). Weiter bindet

Karl-Heinz Glas Einflüsse aus seiner Ausbildung zum

Seelen-Schamanen ein (mehr unter www.khglas.de).

Als überraschend, spannend und sehr berührend

empfanden Teilnehmer vergangener Seminare die

gemeinsame Arbeit mit den Beiden. Nun freuen sie

sich ebenfalls auf die Erfahrungen ihrer Teilnehmer,

die im Seminar „Und wer liebt mich?“ zu Tage kommen

werden. Der nächste Seminartermin ist von

18. bis 22. Februar 2016. Weitere Informationen und

Anmeldung unter 0170 / 790 67 18 (Gabriele Glas) und

0171 / 99 50 633 (Karl-Heinz Glas). rp

Weilheim | Fast schon wieder

passend zum Thema

Fasching: Der REWE-Markt

am Narbonner Ring in

Weilheim hat an Halloween

gewettet, dass keine 100

Weilheimer im Horrorkostüm

um 18 Uhr ins Geschäft

kommen. Tja, REWE, leider

verloren! Es kamen weit

über 100, als Wetteinsatz

wurden ans Mütter- und

Familienzentrum Weilheim

500 Euro gespendet.

Da hat sich das Kostümieren

mal richtig gelohnt. Übrigens kann man sich in diesem

REWE-Markt unser Magazin auch direkt kostenlos

abholen, er ist eine von vielen Auslegestellen im

ganzen Tassiloland.

op

60 | tassilo


DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

Aufgetürmt

Tassiloland | Er ist nicht zu übersehen:

Dieser Turm auf unserem

Foto, den wir während einer sonntäglichen

Spazierfahrt durch das

Tassiloland aufgenommen haben.

Kurz angehalten haben wir das

markante Bauwerk für Sie eingefangen.

Denn die Frage in unserem

aktuellen Heimaträtsel dreht

sich genau um diesen Turm:

Bitte nennen Sie uns die Ortschaft,

in welcher sich der Turm befindet

und zudem die Funktion, die er innehat

bzw. -hatte (Aussichtsturm,

Wasserturm oder Leuchtturm).

Vorschläge schicken Sie mit dem

Stichwort „Heimaträtsel“ per Postkarte

an „tassilo“, Birkland 40 in

86971 Peiting. Oder per E-Mail an

info@tassilo.de.

Wie immer entscheidet das Los

über die Sieger, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Einsendeschluss

ist der 15. Januar 2016.

Zu gewinnen gibt es diesmal fünf

Badewelt-Familienkarten für das

„Plantsch — Badespaß und Saunaland“

in Schongau.

Ob Winter oder Sommer, das

Plantsch garantiert einen abwechslungsreichen

Badetag für

die ganze Familie. Heißwasser-

Wellness-Außenbecken, 86 Meter

Reifenrutsche mit Lichteffekten,

Sprunganlage und das liebevolle

Saunaland, sind nur einige der

Attraktionen.

Das Bad hat Montag bis Donnerstag

jeweils von 13 bis 22 Uhr geöffnet.

Freitag bis Sonntag sowie an

Feier- und Ferientagen von 9 bis

22 Uhr. Diese Zeitregelung gilt bis

zum 30. April 2016. In den Sommermonaten

(1. Mai bis Mitte September)

öffnet das Plantsch täglich

von 9 bis 21 Uhr.

tis

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Nach einem Fernsehflop der 1980er Jahre hatten wir im Heimaträtsel

der November/Dezember-Ausgabe gefragt. Das ZDF baute für

diesen geplanten Nachfolger der beliebten „Schwarzwaldklinik“

einen Gutshof in ein Hotel um, in dem die Serie spielte.

Der Name der Serie war auf fast allen Einsendungen korrekt wiedergegeben:

Waldhaus. Ebenso wie der Name des Dorfes, bei dem

gedreht wurde. Natürlich war hier Huglfing gemeint. Schwieriger

wurde es schließlich, als nach dem wirklichen Namen des Gutshof

gefragt war: Gut Rechetsberg.

Zahlreiche Einsendungen gaben die komplett richtigen Antworten

wieder. Unter anderem auch Thomas Rummel aus Andechs. Er darf

sich über ein dreimonatiges Genießer-Abo vom Weinladen Instinsky

aus Weilheim freuen. Herzlichen Glückwunsch!

> > > IMPRESSUM

tassilo

tassilo“ ist ein Medium von

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im Dezember 2015.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 51000 Exemplare

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer

Webseite www.tassilo.de

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Tobias Schumacher, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Regine Pätz, Rosi Geiger, Gudrun Kropp,

Kathrin Hauser-Weißhaupt

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid, (Marén Arnótfalvy)

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder,

Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Christian Lechner, Tim Schmid,

Jonas Desche

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe März/April 2016:

Freitag, 26. Februar 2016

(Anzeigenschluss: 5. Februar 2016)

Fotos: (magann) fotolia, Archiv Hans Reich, Johann Jilka, Tobias Schumacher, Kurt Zarbock, Peter Ostenrieder,

Regine Pätz, Irmgard Gruber, Rosi Geiger, Gudrun Kropp, Tim Schmid, Wikipedia/Public Domain, Buchheim

Museum © Succession Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Leonhard Schlögel, Pöckinger Faschingsclub, Klaus-

Peter Endres, Vereinigte Sparkassen im Landkreis Weilheim i. OB, Auf der Gsteig GmbH, Landratsamt Weilheim-

Schongau, Kinderhilfe Oberland, Stadtwerke Weilheim, Franz Kaiser, EVA GmbH, Krankenhaus GmbH, Stefan

Fischer, Manuela Maar Mobile Photographie, Heike Herzog-Kuhnke, Kanzlei Wiesmaier und Kollegen, Photografie

Christian Siebenhaar, Ingolf Hatz, Jonathan Fischer, Event D, Thomas Dormeyer, Karl-Heinz Glas, REWE Weilheim,

Plantsch Badespaß und Saunaland

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte rund um Weilheim und die Seen

Auslegestellen in Murnau und Penzberg.

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62 | tassilo

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Veranstaltungskalender

1. Januar bis 29. Februar 2016

DIESSEN

FR 01.01.

Neujahr

16.00 Uhr

Neujahrskonzert im Marienmünster.

Klassisch mit Orgel und

Trompete. Karten: 14 €

STARNBERG

15.00 Uhr

Neujahrsführung im Museum

Starnberger See

ODERDING

14.00 bis 17.00 Uhr

Königsschießen im Schützenstüberl

POLLING

17.00 Uhr

Neujahrskonzert im Bibliotheksaal

LECHBRUCK

10.30 bis 14.00 Uhr

Neujahrs-Brunch im Hotel auf der

Gsteig. Kosten: 27,50 €. Reservierung

unter 08862 / 98770

WEILHEIM

SA 02.01.

20.00 Uhr

„The World of Musicals“ in der

Stadthalle. Karten für 34,90 € unter

www.resetproduction.de oder beim

Kreisboten-Ticketservice

MURNAU

20.00 Uhr

Volksbühne am Staffelsee „Der

bayerische Protectulus“ im Kultur-

und Tagungszentrum. Infos

unter 08841 / 6141-17 (oder -19)

BERNRIED

18.30 Uhr

Schweigemeditation im Kloster,

Bildungshaus St. Martin. Genaue

Angaben an der Klosterpforte

EBERFING

20.00 Uhr

Führung in der Sternwarte mit

dem Thema „offene Sternhaufen,

der Kindergarten der Sterne“.

Infos unter www.sternwarte-eberfing.de

oder unter 08802 / 8389.

Escherstraße 12

ODERDING

18.30 bis 22.00 Uhr

Königsschießen im Schützenstüberl

WESSOBRUNN

13.00 Uhr

4. Wessobrunner Hallenmeisterschaft

in der Mehrzweckhalle

PÖCKING

16.00 bis 22.00 Uhr

Königsschießen und Jahresabschlussfeier

der Wildschützen in

der Sportgaststätte

PEISSENBERG

SO 03.01.

10.00 Uhr

Irischer Frühschoppen mit der

Rowan Tree Hill Band, Irish Food

& Drinks in der Tiefstollenhalle.

Eintritt: 8 € (nur Tageskasse)

STARNBERG

15.00 Uhr

Familienführung im Museum

Starnberger See

MURNAU

20.00 Uhr

Volksbühne am Staffelsee „Der

bayerische Protectulus“ im Kultur-

und Tagungszentrum. Infos

unter 08841 / 6141-17 (oder -19)

PEISSENBERG

MO 04.01.

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

WEILHEIM

DI 05.01.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.30 Uhr

Neujahrskonzert „Die Orgel tanzt“

in der evangelischen Apostelkirche

PEISSENBERG

17.00 Uhr

Gospelkonzert in der evangelischen

Friedenskirche. Eintritt frei

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

BAUERBACH

20.00 Uhr

Eiszapfenfest des Burschenverein

Haunshofen am Bergknappweiher

ODERDING

19.30 Uhr

Königsproklamation der Schützengesellschaft

im Schützenstüberl

WEILHEIM

MI 06.01.

Hl. Drei Könige

17.30 bis 21.00 Uhr

Schafkopfrunde im Geisenhofer-Treff.

Anmeldung unter

0881 / 909590-10. Eintritt frei

20.00 Uhr

„Circus Mother Afrika“ in

der Stadthalle. Karten für

41,50 €/47,50 €/53,50 € beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse und beim Veranstalter

KINI-Concerts (0881 / 62448)

MURNAU

20.00 Uhr

Volksbühne am Staffelsee „Der

bayerische Protectulus“ im Kultur-

und Tagungszentrum. Infos

unter 08841 / 6141-17 (oder -19)

> > > BLUTSPENDETERMINE DES ROTEN KREUZ

BERNRIED

8.45 Uhr

Heilig Drei König-Festgottesdienst

mit musikalischer Gestaltung

durch den Kirchenchor St. Martin

15.00 bis 17.00 Uhr

Erzählcafé mit geselliger Betreuung

(z.B. für Menschen mit

kognitiver Störung) in der Alten

Schule

SEESHAUPT

19.00 Uhr

Neujahrskonzert des Stradivari

Trio & Benedict Klöckner in der

Seeresidenz Alte Post

TUTZING

10.15 Uhr

„Licht-Tag“ der Evang.-Luth.

Kirchengemeinde in der Christuskirche

HOHENPEISSENBERG

16.00 Uhr

Dreikönigssingen auf dem Hohen

Peißenberg. Beginn in der Gnadenkapelle.

Mit dem Deutenhauser

Viergesang und anderen. Es

spricht Kreisheimatpfleger Klaus

Gast

Do, 14. Januar 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

Fr, 15. Januar 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

Mo, 18. Januar 16.00 bis 20.00 Uhr Peißenberg,

Josef-Zerhoch-Mittelschule

Do, 21. Januar 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Fr, 22. Januar 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Weitere Termine finden sie unter: www.blutspendedienst.com

januar / februar 2016 | 63


WEILHEIM

DO 07.01.

20.00 Uhr

Unplugged-Konzert Alisha Prettyfield

im Café „sonnendeck“ an

der Pöltnerstraße. Eintritt frei, Hut

geht rum

MURNAU

19.00 Uhr

Neujahrsempfang des Marktes

Murnau im Kultur- und Tagungszentrum

WEILHEIM

FR 08.01.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Marienplatz

20.00 Uhr

Theater „Da braut sich was

zsamm“ im Stadttheater. Eine

Komödie in 3 Akten von Monika

Nitsche und der Laienspielgruppe

des Heimat- und Trachtenverein

e.V. Karten 10 €/11 €. Vorverkauf

beim Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse am Marienplatz. Weitere

Infos auf Seite 22

MURNAU

20.30 Uhr

Jazz@Westtor „But is it art?" in

der Westtorhalle in Riedhausen.

Karten: 14 €

WEILHEIM

SA 09.01.

20.00 Uhr

Theater „Da braut sich was

zsamm“ im Stadttheater. Komödie

in 3 Akten von Monika Nitsche und

der Laienspielgruppe des Heimatund

Trachtenverein e.V. Karten

10 €/11 €. VVK beim Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse am

Marienplatz. Infos auf Seite 22

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Schwarz-Weiß-Ball in der

Tiefstollenhalle. Infos unter www.

frohsinn2000.de. Einlass ab 19 Uhr

MURNAU

20.00 Uhr

Trachtenball des Gebirgstrachten

Erhaltungsverein im Kultur- und

Tagungszentrum

20.30 Uhr

Konzert „Gnackwatschn — Volksmusik

Ska Punk“ in der Westtorhalle

in Riedhausen. Karten: 10 €

BERNRIED

9.00 bis 12.00 Uhr

Kostenlose Abgabe der Christbäume

am Bauhof der Gemeinde

IFFELDORF

11.00 Uhr

Bachs Weihnachtsoratorium „Verjazzt“

mit dem Chor der Klangkunst

unter der Leitung Andrea

Feßmann in der Mehrzweckhalle.

Karten bei München Ticket

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

20.00 Uhr

Konzert mit dem „Weiherer“

im Dorfstadl Buttlerhof. Karten:

15 € (VVK)/18 € (AK). Vorverkauf

im Dorfstadl, Torismusverband

Starnberg und Friseursalon Spöttl

in Feldafing. Einlass ab 18 Uhr

WEILHEIM

SO 10.01.

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Weitere Infos auf

Seite 43

15.00 Uhr

Theater „Da braut sich was

zsamm“ im Stadttheater. Eine

Komödie in 3 Akten von Monika

Nitsche und der Laienspielgruppe

des Heimat- und Trachtenverein

e.V. Karten 10 €/11 €. Vorverkauf

beim Kreisboten-Ticketservice in

Sparkasse am Marienplatz. Weitere

Infos auf Seite 22

MURNAU

20.00 Uhr

Volksbühne am Staffelsee „Der

bayerische Protectulus“ im Kultur-

und Tagungszentrum. Infos

unter 08841 / 6141-17 (oder -19)

IFFELDORF

11.00 Uhr

Bachs Weihnachtsoratorium „Verjazzt“

mit dem Chor der Klangkunst

unter der Leitung Andrea

Feßmann in der Mehrzweckhalle.

Karten bei München Ticket

LECHBRUCK

10.30 bis 14.00 Uhr

Schlemmer-Brunch im Hotel „Auf

der Gsteig“. Kosten: 27,50 €. Reservierung

unter 08862 / 98770

BERNBEUREN

10.00 bis 17.00 Uhr

Hochzeitsmesse auf dem Auerberg.

Eintritt frei. Weitere Infos auf

Seite 58

WEILHEIM

MO 11.01.

16.00 bis 16.45 Uhr

LeseRatten „Wir lesen Kindern

vor“ in der Stadtbücherei. Eintritt

frei

20.00 Uhr

Vortragsabend „Unterwegs im

Pfaffenwinkel Anno Dazumal“ von

Dr. Joachim Heberlein im Gasthaus

Oberbräu. Eintritt frei

PENZBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Seniorengruppe Steigenberg

„Lieber gemeinsam als einsam“

im Pfaarsaal Steigenberg

WEILHEIM

DI 12.01.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PENZBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Altenclub des katholischen

Frauenbundes im Pfarrzentrum

Christkönig/Barbarasaal

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 13.01.

16.00 Uhr

Märchenzeit „Es klopft bei Wanja

in der Nacht“ bei Romana Vijverberg

in der Sommerstraße 13. Für

Kinder ab 4 Jahren, Eintritt frei

PEISSENBERG

15.30 bis 16.30 Uhr

Indianermärchen „Fliegende

Feder und großer Bär“ in der

Bücherei. Kosten: 2 €

PENZBERG

15.00 bis 16.00 Uhr

Mittwochsleser in der Stadtbücherei.

Für alle erwachsenen

Genießer

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

19.00 bis 20.30 Uhr

Bernrieder Bilbelabend im

Kloster, Bildungshaus St. Martin.

„Worte zum Leben“. Genaue

Angaben an der Klosterpforte

TUTZING

19.00 bis 21.00 Uhr

Textstube Tutzing — Kreative

Schreibwerkstatt für Erwachsene

und Jugendliche ab 17 Jahren.

Infos und Anmeldung unter

08158 / 9643. Treffpunkt bei Anmeldung

erfragen

PENZBERG

DO 14.01.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

SEESHAUPT

19.30 Uhr

Gemeindenachmittag der evangelischen

Kirche im Stüberl des

Seniorenzentrum

TUTZING

20.00 Uhr

Vortrag „Feuer im antiken Mythos"

im evang. Gemeindehaus

WEILHEIM

FR 15.01.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Marienplatz

20.00 Uhr

Theater „Da braut sich was

zsamm“ im Stadttheater. Eine

Komödie in 3 Akten von Monika

Nitsche und der Laienspielgruppe

des Heimat- und Trachtenverein

e.V. Karten: 10 €/11 €. Vorverkauf

beim Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse am Marienplatz. Weitere

Infos auf Seite 22

/

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PENZBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

19.30 bis 21.00 Uhr

Vortrag „Der Kult der Drei

Heiligen Frauen: die Bethen-

Verehrung im Pfaffenwinkel“ im

evangelischen Gemeindezentrum.

Kosten: 2 €

MURNAU

19.30 Uhr

Volkstanz-Übungsabend mit der

Drachenstich-Musi im Griesbräu.

Anmeldung unter 08841 / 1423

20.30 Uhr

Musikprojekt „Bam Bam Clan

— feat. G. Rag & Tobster“ in der

Westtorhalle in Riedhausen.

Karten: 9 €

OBERHAUSEN

14.30 Uhr

Zwergerlfasching im Stroblwirt

PÖCKING

15.00 bis 21.00 Uhr

Vereinsmeisterschaft der Wildschützen

in der Sportgaststätte

WEILHEIM

SA 16.01.

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug in der

Halle ab 7 Uhr. Anmeldung unter

0881 / 4179225

9.30 bis 17.30 Uhr

50 Jahre Musikschule — Workshop

Filmusik in der Musikschule. 4x90

Minuten. Allgemeine, musikalische

Grundbegriffe, Interesse an Musik

und Film sind Voraussetzung. Infos

unter 0881 / 682620

20.00 Uhr

Theater „Da braut sich was

zsamm“ im Stadttheater. Eine

Komödie in 3 Akten von Monika

Nitsche und der Laienspielgruppe

des Heimat- und Trachtenverein

e.V. Karten 10 €/11 €. Vorverkauf

beim Kreisboten-Ticketservice in

Sparkasse am Marienplatz. Weitere

Infos auf Seite 22

STARNBERG

20.00 Uhr

Konzert Quadro Nuevo „Tango!“

in der Schlossberghalle. Infos

unter www.schlossberghallestarnberg.de

RAISTING

20.00 Uhr

Festlicher Kostümball des Heimatund

Trachtenverein im Gasthof

„Zur Post“. Karl Edelmann sorgt

für die musikalische Unterhaltung.

Karten und Platzreservierungen

unter 08807 / 94594 oder

08807 / 4526

HAUNSHOFEN

20.00 Uhr

Schützenball des Schützenverein

beim Dorfwirt

EBERFING

19.00 Uhr

Führung in der Sternwarte mit

dem Thema „Mond, bei erstem

Viertel sind die Einzelheiten

besonders gut zu beobachten“.

Führung für Kinder und alle

Interessierte. Infos unter www.

sternwarte-eberfing.de oder unter

08802 / 8389. Escherstraße 12

Modestoffe &

Accessoires

Patchworkstoffe

und

Zubehör

IFFELDORF

9.00 bis 14.00 Uhr

Minimeisterschaften der Abteilung

Tischtennis in der Mehrzweckhalle

OBERHAUSEN

14.30 Uhr

Zwergerlfasching im Stroblwirt

POLLING

20.00 Uhr

Schützenball des SG Pollingia im

Schützenheim

PÖCKING

16.00 bis 20.00 Uhr

Vereinsmeisterschaft der Wildschützen

in der Sportgaststätte

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 17.01.

13.30 Uhr

Traditioneller Kinderfaschingsball

in der Stadthalle

15.00 Uhr

Theater „Da braut sich was

zsamm“ im Stadttheater. Eine

Komödie in 3 Akten von Monika

Nitsche und der Laienspielgruppe

des Heimat- und Trachtenverein

e.V. Karten 10 €/11 €. Vorverkauf

beim Kreisboten-Ticketservice in

Sparkasse am Marienplatz. Weitere

Infos auf Seite 22

STARNBERG

15.00 Uhr

Musical „Die kleine Meerjungfrau“

in der Schlossberghalle.

Karten ab 13 €. Vorverkauf in der

Schlossberghalle, beim Tourismusverband

und Starnberg Reisen AG

PEISSENBERG

MO 18.01.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Josef-Zerhoch-

Mittelschule

MURNAU

19.30 Uhr

Vortrag Gesundheit im Dialog —

„Pulverfass Bauchschlagader“ im

Kultur- und Tagungszentrum

WEILHEIM

DI 19.01.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

STARNBERG

19.30 Uhr

Opernkino „Jetzt“ von Mathis

Nitschke und Jonas Lüscher im

Kino Breitwand. Weitere Infos auf

Seite 53

20.00 Uhr

Mulitvisionsshow „Thailand, Laos,

Kambodscha — Motorradtraum

im Tropendschungel“ in der

Schlossberghalle. Karten ab 8 €.

Vorverkauf in der Schlossberghalle,

beim Tourismusverband und Starnberg

Reisen AG

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

STARNBERG

Patchworkstoffe

und

Zubehör

MI 20.01.

19.30 Uhr

Film- und Videoclub Starnberger

See in der Schlossberghalle

(kleiner Saal). Eintritt frei

20.00 Uhr

Herbert & Schnipsi „Juhu, glei

schmeißts uns wieder!“ in der

Schlossberghalle (großer Saal).

VVK in der Schlossberghalle und

beim Tourismusverband

MURNAU

20.30 Uhr

Spanisches Sprachenkino in der

Westtorhalle in Riedhausen.

Kosten: 4 €

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

Erzählcafé mit geselliger Betreuung

(z.B. für Menschen mit kognitiver

Störung) in der Alten Schule

Näh- und Stickmaschinen von

Reparatur-Service für alle Marken-Nähmaschinen

Telefon 08 81/24 67

Kurzwaren &

Schnitte

januar / februar 2016 | 65


SEESHAUPT

14.30 Uhr

Pfarrnachmittag der Pfarrei St.

Michael im Pfarrheim

POLLING

19.30 Uhr

Klavier-Konzert von Herbert

Schuch im Bibliotheksaal

WEILHEIM

DO 21.01.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

20.00 Uhr

Die „Wellbrüder aus’m Biermoos"

im Stadttheater. Kartenvorverkauf

unter 08171 / 488667 und

ramadan@artmoves.de oder beim

Ticketservice in der Sparkasse

PEISSENBERG

19.30 Uhr

Vortrag „Planet Wüste“ von

Michael Martin in der Tiefstollenhalle

STARNBERG

20.00 Uhr

Benefizkonzert des Lions-Club in

der Schlossberghalle. Jazzkonzert

„Pete York meets BIG-BAND

STArs“. Vorverkauf in der Schlossberghalle

und beim Tourismusverband

MURNAU

19.00 Uhr

Jugend musiziert, präsentiert von

der Camerloher Musikschule im

Kultur- und Tagungszentrum

WEILHEIM

FR 22.01.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Marienplatz

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

BERNRIED

15.00 Uhr

Schneefest am Binselberg. Veranstaltet

durch den Elternbeirat der

Grundschule

POLLING

19.30 Uhr

Konzert des Signum Quartett im

Bibliotheksaal

WEILHEIM

SA 23.01.

13.00 bis 18.00 Uhr

Hochzeits- und Eventmesse in

der Stadthalle. Weitere Infos auf

Seite 59

20.00 Uhr

50 Jahre Musikschule — Jazzlokomotive

in der Musikschule. Eintritt

frei

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert „Sedaa“ in der Tiefstollenhalle.

Mongolische

Meistersänger und iranischer

Multiinstrumentalist entführen

in eine exotische Welt zwischen

Orient und mongolischer Steppe.

Karten: 18 € (VVK)/20 € (AK). Infos

und Vorverkaufsstellen unter www.

kulturverein-peissenberg.de

DIESSEN

15.00 Uhr

Kinderkino „Der kleine Eisbär 2“

im SOS-Kinderdorf. Kosten: 1 €. Es

gibt frisches Popcorn und mehr

MURNAU

20.00 Uhr

Premium-Concerts mit Kosho

& Wiedemann Dowland meets

Gismonti im Kultur- und Tagungszentrum.

Karten: 22 € . Infos und

Vorverkaufsstellen unter www.

murnauer-jazzkonzerte.de

20.00 Uhr

Konzert & Kabarett mit Jo Strauss

in der Westtorhalle in Riedhausen.

Karten: 14 €

PÄHL

20.00 Uhr

Faschingsball im Pfarr- und

Gemeindezentrum. Infos bei

Leonhard Promberger unter

08808 / 9242037 oder leonhard.

promberger@web.de

SEESHAUPT

20.00 Uhr

Musikerball des Trachtenvereins

im Trachtenheim

HAUNSHOFEN

20.00 Uhr

Sportlerball des Sportverein beim

Dorfwirt

IFFELDORF

19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzerte im

Gemeindezentrum. Concerto Melante

— Mitglieder und Gäste der

Berliner Philharmoniker. Infos und

Tickets unter www.iffeldorfer-meisterkonzerte.de,

bei der Buchhandlung

Rolles (Penzberg) und bei

München Ticket. Konzerteinführung

ab 18 Uhr

20.00 Uhr

Kölsch-Party der Freiwilligen

Feuerwehr im Feuerwehrhaus

ODERDING

20.00 Uhr

Schützenball der Schützengesellschaft

im Dorfgemeinschaftshaus

WESSOBRUNN

20.00 Uhr

Ferkelball in der Mehrzweckhalle

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

20.00 Uhr

Konzert „I dad's macha“ mit

Roland Hefter im Dorfstadl

Buttlerhof. Karten: 15 € (VVK)/18 €

(AK). Vorverkauf im Dorfstadl,

Tourismusverband Starnberg und

Friseursalon Spöttl in Feldafing.

Einlass ab 18 Uhr

WEILHEIM

SO 24.01.

10.00 bis 17.00 Uhr

Hochzeits- und Eventmesse in

der Stadthalle. Weitere Infos auf

Seite 59

19.30 Uhr

Konzert von Ingrid Sonn-Knee

(Cembalo) und Gundula Kretschmar

(Orgel) in der evangelischen

Apostelkirche. Eintritt frei

PEISSENBERG

9.00 bis 13.00 Uhr

1. Hilfe-Kurs am Pferd in der

Oberbuchau. Kontakt unter

08803 / 4883836 oder bessereweltfuerpferde@gmx.de

16.00 Uhr

Offenes Singen „Auf a Stund“ im

Pfarrheim St. Barbara

STARNBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

1. Starnberger Kinderball in

der Schlossberghalle. Karten:

2 € (Kinder)/4 € (Erwachsene).

Reservierung per Mail unter kartenbestellung@perchalla.de

WIELENBACH

14.00 Uhr

Kaffeekranzl mit „San zwoa“ des

SV Wielenbach-Gymnastik in der

Grünbachstub’n

FELDAFING

10.00 Uhr

Expedition „Wasservögel“. Treffpunkt

am Fähranleger gegenüber

der Roseninsel. Warm anziehen

und Fernglas mitbringen

PÖCKING

10.00 Uhr

Sebastiansmesse in St. Pius

LECHBRUCK

10.30 bis 14.00 Uhr

Winterzauber-Brunch im Hotel

„Auf der Gsteig“. Kosten: 27,50 €.

Reservierung unter 08862 / 98770

WEILHEIM

MO 25.01.

16.00 bis 16.45 Uhr

LeseRatten „Wir lesen Kindern

vor“ in der Stadtbücherei. Eintritt

frei

POLLING

19.00 Uhr

Jugendleiterfortbildung im Sitzungssaal

des Rathaus

WEILHEIM

DI 26.01.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.00 bis 21.00 Uhr

Vorleser-Treff der LeseRatten

Pfaffenwinkel e.V. im Mehrgenerationenhaus.

Eintritt frei

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

SEESHAUPT

19.30 Uhr

Info-Abend des Kindernest

/

66 | tassilo


BERNRIED

MI 27.01.

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

WEILHEIM

DO 28.01.

20.00 Uhr

Hochzeitswerkstatt im Pfarrheim

St. Barbara

SEESHAUPT

20.00 Uhr

Jazz mit Mulo Francel & Nicole

Heartseeker in der Seeresidenz

Alte Post

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Stella und der Stern

des Orient“ in der Grundschule

WEILHEIM

FR 29.01.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Traditioneller Bauernball mit der

Gruppe „Herzbluad, Blasmusik

aus Leidenschaft“ und Auftritten

der Hohenfurcher Prinzengarde

mit Prinzenpaar in der Stadthalle

PEISSENBERG

17.00 bis 20.00 Uhr

Kinderdisco im Pfarrheim. Für

Kinder ab 9 Jahren

STARNBERG

19.00 Uhr

Tribute to Starnberg in der

Schlossberghalle. Die BIG-BAND-

STArs der Städtischen Musikschule

präsentieren ihre neue CD.

Eintritt frei

PENZBERG

20.00 Uhr

Konzert „Louva Marguerite“ in

der Aula der Grundschule Südstraße.

Karten: 20 €

MURNAU

19.30 Uhr

Volkstanz-Übungsabend mit der

Drachenstich-Musi im Greisbräu.

Anmedlung unter 08841 / 1423

PÄHL

17.00 Uhr

Kinderfasching im Pfarr- und

Gemeindezentrum. Veranstalter ist

der Förderverein der Grundschule

e.V.

14.00 Uhr

Kinderfasching der Abteilung

Turnen in der Mehrzweckhalle

PÖCKING

19.00 Uhr

Zimmerstutzenmeisterschaft der

Wildschützen in der Sportgaststätte

WOLFRATSHAUSEN

20.00 Uhr

Theater Pur in der Loisachhalle.

Chiemgauer Volkstheater — eine

Komödie in 3 Akten. Infos und Tickets

unter www.muenchentickets.

de oder 0180 / 54818181

WEILHEIM

SA 30.01.

16.00 Uhr

Kindertheater „An der Arche um

halb Acht“ im Stadttheater. Für

Kinder ab 5 Jahren

20.00 Uhr

Chiemgauer Volkstheater „Hugos

Heldentat“ in der Stadthalle.

Karten für 19,70 €/25€/29,70 €

beim Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse und beim Veranstaler

KINI-Concerts (0881 / 62448)

PEISSENBERG

14.30 Uhr

Familienfasching im Pfarrheim St.

Barbara. Für Familien mit Kindern

bis 9 Jahren

20.00 Uhr

Nachthemdenball vom Burschenverein

und dem Fußballförderverein

Oberhausen im Gasthof

zur Post

STARNBERG

20.00 Uhr

Starnberger Redoute — Ball anno

dazumal in der Schlossberghalle.

Karten: 23 €/15 € (ermäßigt).

Vorverkauf in der Schlossberghalle

und beim Tourismusverband

MURNAU

20.00 Uhr

Kabarett-Konzert „Faszination

Bayern“ von Maxi Schafroth im

Kultur- und Tagungszentrum.

Karten: 22 €. Infos und Vorverkaufsstellen

unter www.murnauerjazzkonzerte.de

BERNRIED

13.30 bis 17.30 Uhr

Misereor Werkstatt im Kloster,

Bildungshaus St. Martin. Genaue

Angaben an der Klosterpforte

14.00 Uhr

Faschingskränzchen der Landfrauen

im Gasthaus „Drei Rosen“. Es

spielt „da Willi“

PÄHL

14.00 bis 17.00 Uhr

Kinderfasching im Pfarr- und

Gemeindezentrum. Veranstalter ist

der Kindergartenförderverein Pähl-

Fischen e.V.

HAUNSHOFEN

20.00 Uhr

Burschenball des Burschenvereins

beim Dorfwirt

WILZHOFEN

20.00 Uhr

Schützenball der Schützengesellschaft

Tell WB und des Schützenverein

Wilzhofen im Gasthaus

Guggemos

EBERFING

20.00 Uhr

Führung in der Sternwarte mit

dem Thema „planetarische Nebel

— das Ende eines Sterns“. Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

oder Tel. 08802 / 8389. Escherstr. 12

IFFELDORF

14.00 Uhr

Seniorennachmittag in der Mehrzweckhalle

20.00 Uhr

Dorffasching der Vereine in der

Mehrzewckhalle

POLLING

20.00 Uhr

Faschingsgungl im Trachtenheim

WESSOBRUNN

20.00 Uhr

Sportlerball im Gasthof zur Post

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

STARNBERG

SO 31.01.

14.00 bis 17.00 Uhr

2. Starnberger Kinderball in

der Schlossberghalle. Karten:

2 € (Kinder)/4 € (Erwachsene).

Reservierung per Mail unter kartenbestellung@perchalla.de

TUTZING

19.30 Uhr

Schlosskonzert „Die Zauberflöte

im Taschenformat“ in der evangelischen

Akademie. Vorverkauf in

der Buchhandlung Held

WEILHEIM

MO 01.02.

16.00 bis 16.45 Uhr

LeseRatten „Wir lesen Kindern

vor“ in der Stadtbücherei. Eintritt

frei

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

WEILHEIM

DI 02.02.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

POLLING

19.30 Uhr

Konzert des Trios Sharon Kam

(Klarinette), Daniel Müller-Schott

(Violonchello) und Enrico Pace

(Klavier) im Bibliotheksaal

PENZBERG

MI 03.02.

15.00 bis 16.00 Uhr

Mittwochsleser in der Stadtbücherei.

Für alle erwachsenen

Genießer

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

Erzählcafé mit geselliger Betreuung

(z.B. für Menschen mit kognitiver

Störung) in der Alten Schule

januar / februar 2016 | 67


SEESHAUPT

14.30 Uhr

Seniorenkaffee der NBH im

Vereinsheim

DO 04.02.

der Schlossberghalle und beim

Tourismusverband

PÄHL

20.00 Uhr

Sportlerball des TSV im Pfarr- und

Gemeindezentrum

OBERHAUSEN

20.00 Uhr

Kreiz- und Quer-Ball mit den

Oberhauser Musikanten im

Stroblwirt

TUTZING

PENZBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Seniorengruppe Steigenberg

„Lieber gemeinsam als einsam“

im Pfaarsaal Steigenberg

MURNAU

STARNBERG

19.30 Uhr

Film- und Videoclub Starnberger

See in der Schlossberghalle

(kleiner Saal). Eintritt frei

BERNRIED

PENZBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Altenclub des katholischen Frauenbundes

und der Kolping Aktiv

Senioren im Pfarrzentrum Christkönig/Barbarasaal.

Gemeinsames

Faschingskaffeekranzerl

18.00 bis 20.00 Uhr

Faschingskonzert der Musikschule

in der Aula der Bürgermeister-

Prandl-Grundschule

SEESHAUPT

14.00 Uhr

Gemeindenachmittag der evangelischen

Kirche im Stüberl des

Seniorenzentrums

IFFELDORF

15.00 bis 17.00 Uhr

Zwergerlfasching in der Mehrzweckhalle

PÖCKING

19.00 Uhr

Strohschießen der Wildschützen

in der Sportgaststätte

WEILHEIM

FR 05.02.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Marienplatz

HAUNSHOFEN

20.00 Uhr

Maschkera des Trachtenverein

beim Dorfwirt

PEISSENBERG

SA 06.02.

14.00 Uhr

Bouldernacht in der Kletterhalle.

Anmeldung in der Halle

14.00 bis 17.00 Uhr

Großer Kinderfaschingsball in der

Tiefstollenhalle. Kosten: 3 €

20.00 Uhr

Ball der armen Kirchenmäuse im

Pfarrheim St. Barbara. Anmeldung

unter 08803 / 3654

DIESSEN

14.00 Uhr

Frauenbundfasching im Traidkasten

PENZBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Kinderfasching am Stadtplatz

BERNRIED

18.30 Uhr

Schweigemeditation im Kloster,

Bildungshaus St. Martin. Genaue

Angaben an der Klosterpforte

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 07.02.

13.30 bis 20.00 Uhr

Traditioneller Innenstadt-Fasching.

Eintritt frei

MURNAU

14.00 Uhr

Buntes Faschingstreiben in der

Fußgängerzone

PÄHL

20.00 Uhr

Bauernball des Bauernverbandes

im Pfarr- und Gemeindezentrum

LECHBRUCK

10.30 bis 14.00 Uhr

Genießer-Brunch im Hotel „Auf

der Gsteig“. Kosten: 27,50 €. Reservierung

unter 08862 / 98770

DIESSEN

MO 08.02.

20.00 Uhr

Rosenmontagball des Musikvereins

in der Mehrzweckhalle

STARNBERG

15.00 Uhr

Kinderfaschingsball im Kulturund

Tagungszentrum

HAUNSHOFEN

20.00 Uhr

Feuerwehrball beim Dorfwirt

WEILHEIM

DI 09.02.

14.00 Uhr

Kinderfaschingstreiben auf dem

Marienplatz und Kehraus der

Vereine

STARNBERG

18.00 Uhr

Großer Kehraus mit der Starnberger

Faschingsgesellschaft

Perchalla e.V. in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 10.02.

16.00 Uhr

Märchenzeit „Benno Bär“ mit

Tischtheater in der Stadtbücherei.

Für Kinder ab 4 Jahren. Eintritt frei

9.00 bis 13.00 Uhr

Aschermittwoch für Frauen im

Kloster, Bildungshaus St. Martin.

„Ein Herz für...“ — Den Weg auf

Ostern hin bewusst beginnen. Genaue

Angaben an der Klosterpforte

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

TUTZING

10.00 bis 14.00 Uhr

Kinder- und Jugendschreibwerkstatt

ab ca. 10 Jahren. Infos und

Anmeldung unter 08158 / 9643.

Treffpunkt bei Anmeldung erfragen

LECHBRUCK

Ganztags

Aschermittwoch — Fischvariationen

im Hotel „Auf der Gsteig“.

Kosten: 27,50 €. Reservierung unter

08862 / 98770

TUTZING

DO 11.02.

10.00 bis 14.00 Uhr

Kinder- und Jugendschreibwerkstatt

ab ca. 10 Jahren. Infos und

Anmeldung unter 08158 / 9643.

Treffpunkt bei Anmeldung erfragen

FR 12.02.

20.00 Uhr

50 Jahre Musikschule — „Ein Haus

voller Narren“ in der Musikschule

STARNBERG

20.00 Uhr

All that Jazz @ Starnberg in der

Schlossberghalle. Vorverkauf in

WILZHOFEN

20.00 Uhr

Feuerwehrball im Gasthaus

Guggemos

18.00 Uhr

8. Starnberger Garderevue in der

Schlossberghalle. Kartenreservierung

unter kartenbestellung@

perchalla.de. Einlass ab 17.30 Uhr

PEISSENBERG

15.30 bis 16.30 Uhr

Märchen „Das Schneewunder“ in

der Bücherei. Kosten: 2 €

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Marienplatz

/

68 | tassilo


MURNAU

18.00 Uhr

Krimidinner „Sacke Zement

— Mördernacht“ im Griesbäu.

Karten: 65 €. Anmeldung unter

08841 / 1423

TUTZING

10.00 bis 14.00 Uhr

Kinder- und Jugendschreibwerkstatt

ab ca. 10 Jahren. Infos und

Anmeldung unter 08158 / 9643.

Treffpunkt bei Anmeldung erfragen

LECHBRUCK

Ganztags

4-Gang Valentinsmenü im Hotel

„Auf der Gsteig“. Kosten: 39 €.

Reservierung unter 08862 / 98770.

Bis Sonntag, 14.02.

WEILHEIM

SA 13.02.

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug in der

Halle ab 7 Uhr. Anmeldung unter

0881 / 4179225

15.00 bis 22.00 Uhr

Bayerische Meisterschaft der

Lateinamerikanischen Tänze in

der Stadthalle

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Kabarett-Konzert „Faszination

Bayern“ von Maxi Schafroth in

der Tiefstollenhalle. Karten: 18 €

(VVK)/20 € (AK). Weitere Infos und

Vorverkaufsstellen unter www.

kulturverein-peissenberg.de

MURNAU

18.00 Uhr

Krimidinner „Sacke Zement

— Mördernacht“ im Griesbäu.

Karten: 65 €. Anmeldung unter

08841 / 1423

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater im Feuerwehrhaus

(Premiere)

EBERFING

19.00 Uhr

Führung in der Sternwarte mit

dem Thema „Mond, mit seinen

Meeren, Kratern und Bergen“.

Führung für Kinder und alle

Interessierte. Infos unter www.

sternwarte-eberfing.de oder unter

08802 / 8389. Escherstraße 12

PÖCKING

9.00 bis 12.00 Uhr

38. Treffen der Zunftswerkstatt im

Sitzungssaal des Rathaus

14.00 Uhr

Schafkopfturnier der Wildschützen

in der Sportgaststätte

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WOLFRATSHAUSEN

20.00 Uhr

Theater Pur in der Loisachhalle.

Des Teufels General — ein Schauspiel

von Carl Zuckmayer. Infos

und Tickets unter www.muenchentickets.de

oder 0180 / 54818181

WEILHEIM

SO 14.02.

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Weitere Infos auf

Seite 43

WIELENBACH

18.00 Uhr

Theater im Feuerwehrhaus

WEILHEIM

MO 15.02.

16.00 bis 16.45 Uhr

LeseRatten „Wir lesen Kindern

vor“ in der Stadtbücherei. Eintritt

frei

WEILHEIM

DI 16.02.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PEITING

18.30 Uhr

Seminar „Nichtraucher in 3

Stunden!“ mit Peter Phillip Koss

im Sparkassensaal. Infos und Anmeldung

unter www.hypno-active.

com oder 08841 / 6082599. Siehe

Anzeige

WEILHEIM

MI 17.02.

19.00 Uhr

Premiere des Theaters „The Snow

Queen“ von der Theatergruppe

(English Drama Group) der

Realschule im Stadttheater. Karten

im Sekretariat der Schule und eine

Stunde vor Beginn

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

Erzählcafé mit geselliger Betreuung

(z.B. für Menschen mit

kognitiver Störung) in der Alten

Schule

19.00 bis 20.30 Uhr

Bernrieder Bilbelabend im

Kloster, Bildungshaus St. Martin.

„Worte zum Leben“. Genaue

Angaben an der Klosterpforte

januar / februar 2016 | 69


Sie sind herzlich eingeladen!

80. Tutzinger Patientenforum

Mi., 17. Februar 2016, 19.00 Uhr

Patientenverfügung:

wie mache ich es ganz praktisch?

Professor Dr. Rainer Freynhagen, DEAA

Chefarzt Schmerzzentrum

Sr. Dr. UllaMariam Hoffmann OSB, MAS

Oberärztin d. Palliativstation

Wir bitten um Anmeldung unter Tel. 0 8158/23-710

Bahnhofstraße 5 • 82327 Tutzing • Tel. 0 81 58/23-0

www.krankenhaus-tutzing.de

SEESHAUPT

14.30 Uhr

Pfarrnachmittag der Pfarrei St.

Michael im Pfarrheim

TUTZING

19.00 Uhr

80. Patientenforum mit dem

Thema „Patientenverfügung: wie

mache ich es ganz praktisch?“ im

Benedictus Krankenhaus. Anmeldung

unter 08158 / 23-710

19.00 bis 21.00 Uhr

Textstube Tutzing — Kreative

Schreibwerkstatt für Erwachsene

und Jugendliche ab 17 Jahren.

Infos und Anmeldung unter

08158 / 9643. Treffpunkt bei Anmeldung

erfragen

PEITING

18.00 Uhr

Seminar „Wunschgewicht leicht

erreicht!“ mit Peter Phillip Koss

im Sparkassensaal. Infos und Anmeldung

unter www.hypno-active.

com oder 08841 / 6082599. Siehe

Anzeige Seite 69

WEILHEIM

DO 18.02.

20.00 Uhr

Drama „Des Teufels General“ im

Stadttheater. Karten im Veranstaltungsbüro

der Stadt

PENZBERG

18.30 bis 20.00 Uhr

Gemeinschaftskonzert der

Schüler des Gymnasiums und der

Musikschule in der Mensa des

Gymasiums

19.00 bis 21.00 Uhr

Frühjahrs- und Sommerbasar in

der Stadthalle

20.00 Uhr

Drama „Des Teufels General“ im

Stadttheater. Karten im Veranstaltungsbüro

der Stadt

PENZBERG

19.00 bis 20.30 Uhr

Vortrag „Gold und Erze im südlichen

Oberbayern“ von Franz

Löhner im Rot-Kreuz-Haus,

Winterstraße 4

19.00 bis 21.00 Uhr

Jugend Hoagart im Pfarrzentrum

Christkönig/Barbarasaal

MURNAU

19.00 Uhr

Starkbierprobe im Griesbräu

BERNRIED

19.30 Uhr

„Bla Bla en Français“ im Restaurant

Seeblick. Französischer

Alltags-Sprachkurs und lockere

Koversations-Runde. Anmeldung

unter 0178 / 4584101 oder

samoreau-bernried@gmx.de

SEESHAUPT

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“ der

Dorfbühne im Gemeindesaal.

Bayerische Komödie in drei Akten

von Peter Landstorfer

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater im Feuerwehrhaus

IFFELDORF

PÖCKING

19.00 Uhr

Zimmerstutzenschießen der Wildschützen

in der Sportgaststätte

WEILHEIM

SA 20.02.

10.00 bis 12.00 Uhr

Frühjahrs- und Sommerbasar in

der Stadthalle

15.00 Uhr

50 Jahre Musikschule — „Veen

Harfen Konzert“ in der Musikschule

19.00 Uhr

Theater „The Snow Queen“ von

der Theatergruppe (English Drama

Group) der Realschule im Stadttheater.

Karten im Sekretariat der

Schule und eine Stunde vor Beginn

PEISSENBERG

16.30 Uhr

Kinderorchester „Naftule und

die Reise nach Jerusalem“ in der

Tiefstollenhalle. Karten im Vorverkauf

12 € (Kinder), 14 € (Erwachsene).

An der Abendkasse 14 €/16 €.

Weitere Infos und Vorverkaufsstellen

unter www.kulturvereinpeissenberg.de

19.00 Uhr

Vortrag- und Gesprächsrunde im

Rahmen der Misereor-Aktion 2016

im Pfarrheim St. Johann

STARNBERG

8.00 bis 18.00 Uhr

Internationale Deutsche Meisterschaft

„30 Minuten Ergo-Rudern“

in der Schlossberghalle

WEILHEIM

FR 19.02.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt auf dem Marienplatz

19.00 Uhr

Jahresauftaktveranstaltung der

NBH in den GZ-Schulräumen

MURNAU

8.00 Uhr

Frühjahrs- und Sommerbazar

für Kindersachen im Kultur- und

Tagungszentrum

/

70 | tassilo


SEESHAUPT

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“ der

Dorfbühne im Gemeindesaal.

Bayerische Komödie in drei Akten

von Peter Landstorfer

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater im Feuerwehrhaus

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 21.02.

19.00 Uhr

Theater „The Snow Queen“ von

der Theatergruppe (English Drama

Group) der Realschule im Stadttheater.

Karten im Sekretariat der

Schule und eine Stunde vor Beginn

19.30 Uhr

Abendmusik zum Geburtstag von

Max Reger in der evangelischen

Apostelkirche

BERNRIED

19.00 Uhr

Konzert „Afrikanische Weltmusik“

mit Adjiri Odametey und Freunden

im Barocksaal des Klosters.

Veranstalter ist die Fördergemeinschaft

Musikkreis e.V.

LECHBRUCK

10.30 bis 14.00 Uhr

Schlemmer-Brunch im Hotel „Auf

der Gsteig“. Kosten: 27,50 €. Reservierung

unter 08862 / 98770

STARNBERG

MO 22.02.

19.00 Uhr

Vortrag „Zahnimplantate ohne

Skalpell“ von Dr. Sebastian

Schmidt im Hotel Vier Jahreszeiten.

Eintritt frei

WEILHEIM

DI 23.02.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

STARNBERG

MI 24.02.

19.30 Uhr

Film- und Videoclub Starnberger

See in der Schlossberghalle

(kleiner Saal). Eintritt frei

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

20.00 Uhr

Infoabend des Waldkindergartens

in der Alten Schule

WEILHEIM

DO 25.02.

13.30 bis 17.00 Uhr

Jobmesse in der Stadthalle

PÖCKING

19.00 Uhr

Sauschießen der Wildschützen in

der Sportgaststätte

WEILHEIM

FR 26.02.

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE TASSILO

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PENZBERG

20.00 Uhr

Konzert „Klezmotion“ in der Martin

Luther Kirche. Karten: 20 €

SEESHAUPT

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“ der

Dorfbühne im Gemeindesaal.

Bayerische Komödie in drei Akten

von Peter Landstorfer

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater im Feuerwehrhaus

IFFELDORF

20.00 Uhr

Große Homage „Ja lachen Sie

nur!“ an Karl Valentin in der

Mehrzweckhalle

WEILHEIM

SA 27.02.

20.00 Uhr

Kabarettabend mit Ottfried

Fischer im Stadttheater. Karten für

29 € beim Kreisboten-Ticketservice

in der Sparkasse und beim Veranstalter

KINI-Concerts (0881 / 62448)

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Blasmusiktheater „die bayerischen

Löwen Special Blasmusi

und Gesang“ in der Tiefstollenhalle.

Karten: 18 € (VVK)/20 € (AK).

Weitere Infos und Vorverkaufsstellen

unter www.kulturvereinpeissenberg.de

DIESSEN

15.00 Uhr

Kinderkino „Das Dschungelbuch“

im SOS-Kinderdorf. Kosten: 1 €. Es

gibt frisches Popcorn und mehr

MURNAU

20.00 Uhr

Volksmusik & Kabarett „30

Jahre Wellküren“ im Kultur- und

Tagungszentrum. Karten 24,50 €

(VVK)/26,50 € (AK). Vorverkauf im

Kultur- und Tagungszentrum oder

bei München Ticket

SEESHAUPT

19.30 Uhr

Theater „Bixlmadam“ der

Dorfbühne im Gemeindesaal.

Bayerische Komödie in drei Akten

von Peter Landstorfer

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater im Feuerwehrhaus

EBERFING

20.00 Uhr

Führung in der Sternwarte mit

dem Thema „Orion Nebel, Geburtsort

neuer Sterne“. Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de oder

unter 08802 / 8389. Escherstraße 12

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 28.02.

18.00 Uhr

Theater „Ein Sommernachtstraum

— im Winter“ im Stadttheater.

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

tassilo

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

Feenmärchen von William Shakespeare

mit Musik aus Renaissance

und Barock nach der Idee von

Peter Hoffmann und Ingrid Sonn-

Knee

SEESHAUPT

20.00 Uhr

Kabarett „Extrawurst“ Alfred

Mittermeier in der Seeresidenz

Alte Post

WEILHEIM

MO 29.02.

18.30 Uhr

Seminar „Nichtraucher in 3 Stunden!“

mit Peter Phillip Koss in der

Stadthalle. Infos und Anmeldung

unter www.hypno-active.com oder

08841 / 6082599. Siehe Anzeige

Seite 69

MURNAU

19.00 Uhr

Vorspielwoche der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum

WEILHEIM

DI 01.03.

18.00 Uhr

Seminar „Wunschgewicht leicht

erreicht!“ mit Peter Phillip Koss

in der Stadthalle. Infos und Anmeldung

unter www.hypno-active.

com oder 08841 / 6082599. Siehe

Anzeige Seite 69

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72 | tassilo

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