Spengler Cup Gazette EISSPLITTER 27.12.15

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OFFIZIELLE TURNIERZEITUNG SPENGLER CUP 2015 I WWW.SPENGLERCUP.CH

SONNTAG, 27.12.2015

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EISFLASH

Fasel tritt wieder an

Die Amtszeit von Dr. René Fasel als Präsident

des Weltverbandes IIHF läuft im

nächsten Frühjahr aus. Die Hockeywelt

rätselt noch, ob er wohl beim IIHF-

Kongress im Rahmen der WM 2016 in

Moskau noch einmal für eine vierjährige

Amtsperiode antreten wird.

Nun verrät er hier oben in Davos:

«Ja, ich stelle mich noch einmal zur

Wiederwahl.» Er ist 1994 zum ersten

Mal ins höchste Hockey-Amt der Welt

gewählt worden – und seither hat es

nie einen ernsthaften Herausforderer

gegeben.

Wie das «Eidgenössische»?

Schon viele Poeten und Chronisten

haben seit 1923 versucht zu erklären,

wie die Stimmung beim Spengler Cup

ist. Luganos Verteidiger Philippe Furrer

hat nun eine der originellsten Definitionen

aller Zeiten gefunden. «Ich

habe mich riesig auf den Spengler Cup

gefreut – und ich bin nicht enttäuscht

worden. Die Stimmung ist so friedlich

und alle haben ihren Spass, es ist wie

ein grosses Fest. Die Stimmung mahnt

mich an das Eidgenössische Schwingfest.»

Der ehemalige SCB-Verteidiger

weiss, wovon er spricht: Er war 2013

beim Eidgenössischen in Burgdorf mit

dabei.

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Marc Wieser und der Traum

vom nächsten Höhepunkt

Marc Wieser hat beim HCD bisher

eine traumhafte Saison hinter sich.

Nun soll das nächste Highlight folgen:

sein erster Spengler Cup-Sieg. «Ich

möchte dieses Turnier unbedingt mal

gewinnen, das ist ein grosses Ziel»,

sagt der Stürmer vor dem heutigen

Startspiel gegen Yekaterinburg.

Der 28-jährige Stürmer hat schon mehrmals

Anlauf genommen, durfte den finalen

Triumph an Silvester aber noch nie erleben.

Umso mehr sehnt er sich nun nach diesem

Gefühl – und ist am Spengler Cup 2015

einer der Schlüsselspieler beim HCD. Denn

seit Marc Wieser im Sommer 2014 von

Biel, wo er drei Jahre gespielt hatte, zu

seinem Stammklub zurückgekehrt ist, surft

er auf der Erfolgswelle. Schweizer Meister

2015 mit dem HCD, Halbfinalqualifikation

in der Champions Hockey League, Debüt in

der Schweizer Nati und bester Schweizer

Skorer in der laufenden NLA-Saison – es

reihte sich Höhepunkt an Höhepunkt.

«Es läuft momentan, ich hoffe, dass dies

auch am Spengler Cup der Fall ist», erklärt

Marc Wieser, für den die drei Jahre in Biel

rückblickend so etwas wie der Schlüssel

zum Erfolg waren. «Ich habe da den zweiten

und dritten Gang meines Motors gefunden»,

sagt er schmunzelnd und antwortet

auf die Frage, ob er denn nun im sechsten

Gang unterwegs sei: «Ich hoffe nicht, es

wäre schon schön, wenn da noch mehr

kommen würde...»

Am liebsten schon heute, wenn der HCD in

den Spengler Cup 2015 startet. Wie für

Marc Wieser ist bereit, seinem bereits erfolgreichen Jahr ein weiteres Highlight hinzuzufügen.

jeden Davoser ist es auch für Marc Wieser

ganz speziell, beim Traditionsturnier auflaufen

zu dürfen. «Man merkt die spezielle

Stimmung nur schon, wenn man zum Stadion

läuft und die vielen Leute sieht, die Party

feiern», erklärt er. Auch in der Garderobe

herrsche eine spezielle Atmosphäre, alle

seien einfach happy.

Während Marc Wieser spricht, merkt man,

wie glücklich er ist, Teil dieses Turniers zu

sein. «Als Kind hat man immer den Spengler

Cup geschaut und ist nun selber dabei –

das ist traumhaft», sagt er. Während seines

Gastspiels in Biel habe er in der Altjahres-

Als «Fugi» mitten unter den Stars

Am Spengler Cup herrscht

eine familiäre Atmos phäre,

nicht selten sind mehrere

Mitglieder von Familien als

Helfe rinnen und Helfer im Einsatz.

Das ist auch bei Laurin

Glarner (14) so, dessen Vater

Markus beim HCD das Ticketing

und die Kommunikation

leitet. Laurin unterstützt wie

schon 2014 Teamhost Piotr

Caviezel bei der Betreuung von Jokerit

Helsinki und war gestern beim Empfang der

Finnen am Flughafen Kloten dabei, schleppte

Taschen. Während des Turniers holt er in

der Vaillant Arena Essen und Trinken, hilft,

die Wünsche der Spieler und deren Familien

Spenglercup_Eissplitter_Sponsorenbalken_Druck.pdf 2 16.12.15 09:25

zu erfüllen. Diese Tätigkeiten erklären, weshalb

diese Jugendlichen den

Spitznamen «Fugis» tragen.

«Es ist streng, macht aber viel

Spass», sagt Laurin Glarner.

Mit den Finnen verständige er

sich in Englisch, erklärt er –

und ergänzt lachend: «Sie

sind sehr tolerant, was mein

Englisch betrifft.» Letztes Jahr

erhielt er von Jokerit als Dank

einen Hockeystock, einen

Helm, Mützen und Schals und von der Organisation

ein Sackgeld. Wegen des Geldes

steht am Spengler Cup aber niemand im

Einsatz, es ist eine Herzensangelegenheit.

Und vielleicht der Start in eine Funktionärskarriere.

Schliesslich stand OK-Präsident

Fredi Pargätzi einst als «Fugi» im Einsatz...

woche eigentlich Ruhe gesucht, sei dann

aber trotzdem in Davos gewesen und habe

den Spengler Cup verfolgt. «Und klar, ich

hätte da auch gerne gespielt, es hat gefehlt.

Als ich dann zurück nach Davos kam,

wusste ich: Jetzt ist es endlich wieder so

weit. Es ist einfach lässig!»

Die Stimmung ist da, um für einen weiteren

Höhepunkt zu sorgen. Bleibt die Frage, ob

nach der bisher intensiven Saison genügend

Benzin im Tank ist. «Wir hatten zuletzt

zwei Tage frei, das hat gut getan», sagt

Wieser. «Und wenn es gut laufen sollte,

merkt man die Müdigkeit sowieso nicht!»

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EISTEAMS

Sonntag, 27. Dezember 2015 15.00 Uhr, Gruppe Cattini Wettquote 1 = 1.30 / X = 4.00 / 2 = 4.00

Jokerit Helsinki

Trainer: Westerlund Erkka 30.03.1957

Assistent: Virta Hannu 22.03.1963

Torhüter

1 Karlsson Henrik 27.11.1983

31 Helenius Riku 01.03.1988

Verteidiger

3 Todd Daine CAN 10.01.1987

6 Jaakola Topi 15.11.1983

22 Sneck Jere 05.05.1994

32 Kulda Arturs LAT 25.07.1988

36 Larsen Philip DEN 07.12.1989

44 Jensen Jesper DEN 30.07.1991

47 Lajunen Ville 08.03.1988

55 Ohtamaa Atte 06.11.1987

Stürmer

9 Hagman Niklas 05.12.1979

10 Kennedy Tim USA 30.04.1986

12 Pelletier Pascal CAN 16.06.1983

13 Wirtanen Petteri 28.05.1986

14 Mäki Tomi 19.08.1983

18 Joensuu Jesse 05.10.1987

19 Talaja Roope 02.08.1988

25 Jormakka Pekka 14.09.1990

39 Kapanen Niko 29.04.1978

50 Aaltonen Juhamatti 04.06.1985

51 Kozun Brandon USA 08.03.1990

53 Gymer Frank 07.06.1996

68 Salminen Saku 20.10.1994

76 Sallinen Jere 26.10.1990

93 Regin Peter DEN 16.04.1986

Adler Mannheim

Trainer: Ireland Greg CAN 05.10.1965

Assistent: Walker Steve CAN 12.01.1973

Torhüter

35 Ziffzer Youri 21.08.1986

44 Endras Dennis 14.07.1985

Verteidiger

6 Maginot Kevin 25.07.1994

7 Akdag Sinan 05.11.1989

8 Eminger Steve CAN 31.10.1983

14 Wagner Steve USA 06.03.1984

19 Richmond Danny USA 01.08.1984

24 Fischer Christopher USA 24.01.1988

52 Bittner Dominik 10.06.1992

72 Carle Mathieu CAN 30.09.1987

77 Goc Nikolai 17.06.1986

Stürmer

9 Riefers Philip 15.03.1990

11 Joudrey Andrew CAN 15.07.1984

16 Buchwieser Martin 28.05.1989

17 Kink Marcus 13.01.1985

18 Hospelt Kai 23.08.1985

21 Wilson Kyle CAN 15.12.1984

27 MacMurchy Ryan CAN 27.04.1983

46 Rheault Jon USA 01.08.1986

47 Ullmann Christoph 19.05.1983

50 Metropolit Glen CAN 25.06.1974

55 Hecht Jochen 21.06.1977

57 Arendt Ronny 24.11.1980

59 Yip Brandon CAN 25.04.1985

64 Palausch Lennert 27.08.1994

93 Raedeke Brent 29.05.1990

Frischere Finnen sind Favoriten

Gestern schnupperten die Adler Mannheim

gegen Lugano am Erfolg – und mussten

am Ende doch als Verlierer vom Eis.

Nach der Niederlagenserie in der DEL ein

erneuter Dämpfer: Man kann gespannt

sein, wie der deutsche Meister das wegsteckt.

Zumal Jokerit Helsinki nach dem

spielfreien Tag gestern trotz der Anreise

nach Davos wohl über grössere Kraft -

reserven verfügt als die Deutschen, deren

körperbetontes Spiel an die Substanz geht.

Der finnische KHL-Klub hat den Turniersieg

als Ziel ausgegeben und ist heute Favorit.

Claude Jaggi,

SRF-Kommentator

Sein Tipp zum Spiel: 5:3

Jokerit hat vor einem Jahr

alle Spiele verloren. Diesmal

sind die Finnen bereit.

Sonntag, 27. Dezember 2015 20.15 Uhr Gruppe Torriani Wettquote 1 = 2.45 / X = 4.65 / 2 = 2.20

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HC Davos

Trainer: Del Curto Arno 23.07.1956

Assistent: Gross Remo 17.02.1960

Torhüter

30 Genoni Leonardo 28.08.1987

91 Senn Gilles 01.03.1996

Verteidiger

2 Nater Jens 26.10.1995

11 Brejcak Jan SVK 29.06.1989

15 Schmutz Silvio 18.07.1996

27 Guerra Samuel 11.05.1993

29 Forster Beat 02.02.1983

44 Koistinen Ville FIN 17.06.1982

62 Du Bois Félicien 18.10.1983

71 Paschoud Claude-Curdin 03.04.1994

90 Jung Sven 05.01.1995

Stürmer

9 Picard Alexandre CAN 06.10.1985

10 Ambühl Andres 14.09.1983

16 Setoguchi Devin CAN 01.01.1987

17 Lindgren Perttu FIN 26.08.1987

18 Sciaroni Grégory 07.04.1989

19 Aeschlimann Marc 21.08.1995

21 Jörg Mauro 29.04.1990

22 Sieber Lukas 20.02.1994

23 Walser Samuel 05.06.1992

28 Moss David USA 28.12.1981

32 Schläpfer Sin 14.04.1996

56 Wieser Dino 13.06.1989

65 Wieser Marc 13.10.1987

68 Ryser Sven 02.07.1990

70 Corvi Enzo 23.12.1992

96 Portmann Jerome 24.01.1997

Avtomobilist Yekaterinburg

Trainer: Razin Andrey 23.10.1973

Assistent: Leontyev Oleg 15.11.1970

Torhüter

21 Kovar Jakub CZE 19.07.1988

40 Ustinsky Igor 14.06.1994

Verteidiger

4 Kivisto Tommi FIN 07.06.1991

5 Zhuravlyov Yegor 12.04.1990

7 Timashov Nikolai 03.05.1994

34 Turbin Pavel 24.02.1990

50 Antonovsky Ilya 07.03.1989

55 Shchemerov Alexander 02.06.1997

77 Megalinsky Dmitri 15.04.1985

88 Tryamkin Nikita 30.08.1994

93 Vasilevsky Alexei 21.01.1993

Stürmer

3 Velichkin Igor 03.07.1987

8 Mikhnov Alexei 31.08.1982

10 Alexeyev Andrei 09.08.1988

12 Torchenyuk Alexander 25.05.1991

14 Simakov Alexei 07.04.1979

15 Golyshev Anatoli 14.02.1995

23 Roman Ondrej CZE 08.02.1989

25 Popov Vitali 08.07.1992

28 Yemelin Sergey 01.05.1991

38 Knyazev Kirill 09.06.1983

42 Koukal Petr CZE 16.08.1982

52 Mityakin Evgeni 24.12.1997

60 Gareyev Artyom 04.03.1992

71 Polozov Kirill 15.01.1991

81 Elo Eero FIN 26.04.1990

HCD kann die Weichen stellen

Avtomobilist Yekaterinburg kämpfte gestern

bis zur letzten Sekunde gegen Team Canada

um den Sieg – doch es reichte nicht.

Der HCD trainierte gestern nach zwei freien

Tagen erstmals wieder und geht mit frischen

Kräften in den 89. Spengler Cup. Dass die

Gastgeber nicht nur auf dem heimischen

Parkett, sondern auch international glänzen

können, haben sie bereits in der Champions

Hockey League bewiesen. Es geht ja auch

darum, mit einem Sieg die Weichen für eine

direkte Halbfinal-Qualifikation zu stellen und

eine Zusatzschlaufe zu vermeiden.

Stefan Bürer,

SRF-Kommentator

Sein Tipp zum Spiel: 2:1 n.V.

Ein intensiver Kampf mit

einem dramatischen Ende

in der Verlängerung.

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Maria Anesini-Walliser, ehemalige Skirennfahrerin,

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Marc Gianola, designierter OK-Präsident Spengler

Cup Davos, mit Jean-Jacques Aeschlimann,

Managing Director HC Lugano.

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IIHF-Präsident und IOC-Mitglied René Fasel (66) weilt nach

einjährigem Unterbruch wieder als Gast am Spengler Cup.

Am Ende des Jahres, in der besonderen Stimmung des Spengler

Cup, denkt er auch über Gott und die Eishockey-Welt nach

und bekennt sich zum Spengler Cup: «1976 war ich erstmals

als Linienrichter beim Spengler Cup – da werde ich beim Blick

zurück schon ein wenig melancholisch.» Als IIHF-Chef hat er

beim Turnier keine Funktion, aber eine Anregung: Beim nächsten

Spengler Cup im Sinn des Spektakels die Verlängerung mit

vier gegen vier Feldspielern ohne Linien zu spielen. Also

wildes Hockey ohne Offside und Icing. «Der Spengler Cup ist

ideal, um die Tauglichkeit dieser Variante zu prüfen.» Eine

Neuerung werde es in Sachen Verlängerung bereits bei der

WM 2016 geben. Gemäss Fasel wird die Verlängerung erstmals

mit drei gegen drei Feldspielern wie in der NHL gespielt.

Eine Frage, welche die Eishockeywelt umtreibt: Spielen die

NHL-Stars bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang

mit? NHL-General Gary Bettman hat sein Okay nach

wie vor nicht gegeben. René Fasel sagt, eine Einigung sollte

möglich sein. Denn die NHL wolle, um den riesigen Markt zu

erschliessen, unbedingt bei den Winterspielen 2022 in Peking

mitspielen – aber Peking gibt es nur im Doppelpack mit 2018.

Die IIHF sei auch daran, im Hinblick auf die Spiele von 2022

ab nächster Saison in China eine professionelle Hockeyliga

mit voraussichtlich acht Teams aufzubauen.

Lugano ist zum zweiten Mal nach 1991 beim Spengler Cup

dabei. Damals hiess der erste Gegner ebenfalls Mannheim

und Lugano siegte 6:0. Zwei Spieler von damals sind wieder

mit dabei: Jean-Jacques Aeschlimann als Geschäftsführer des

HC Lugano und Doug Honegger als TV-Experte für den kanadischen

Sender TSN, der zum zweiten Mal nach 2014 sämtliche

Partien des Turniers nach Kanada überträgt.

Langnau fehlt nur noch ein Stürmer für einen neuen NLA-Sturm.

SCB-Flügel Pascal Berger (26) haben die Tigers vor einiger

Zeit per nächste Saison eingekauft. Servettes Roland Gerber

(31), der beim rauen Servette die Check-Statistik oft anführt,

hat auch unterschrieben. Nun fehlt noch ein schlauer Puckverteiler

in der Mitte. Michael Liniger (35), in Kloten mit auslaufendem

Vertrag, könnte nächste Saison das Trio komplettieren.

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Der HC Lugano ist sozusagen das

perfekte Spengler Cup-Team und siegt

mit Spektakel. Bis zur Spielmitte gegen

Mannheim 0:3 im Rückstand, benötigen

die Tessiner dann bloss sieben

Minuten, um das Spiel auszugleichen

– und schliesslich gewinnen sie mit

6:3. Team Canada besiegt in einer

schnellen Partie die KHL-Mannschaft

Avtomobilist Yekaterinburg etwas

weniger dramatisch 2:1.

EISTALK

Jasmin Gnädinger, der 89. Spengler Cup

hat begonnen. Sind Sie froh?

Natürlich, es ist immer schön, wenn das

Turnier endlich beginnt. Wir haben ja auch

während eines Jahres auf diesen Moment

hingearbeitet.

Luganos Lorenz Kienzle lässt Mannheim-Star Jochen Hecht nicht aus den Augen.

In der Meisterschaft genügt es in der Regel

zu siegen. Beim Spengler Cup eigentlich

nicht. Siege sollten, wenn möglich, spektakulär

herausgespielt werden. Nicht alle

Teams sind dazu in der Lage, spektakulär zu

siegen. Weil dafür die spielerische Klasse

fehlt. Lugano aber kann es. 0:3 steht es

nach 28 Minuten – und doch kommt nie der

Eindruck auf, dieses Spiel könnte verloren

gehen. Genauso ist es. Lugano gleicht noch

im Mitteldrittel zum 3:3 aus, und der Schlussabschnitt

bis zum 6:3 ist gegen den tapferen

DEL-Vertreter nur noch ein Schaulaufen.

Damit haben die Spieler einen ersten Schritt

zur Auszahlung der Spengler Cup-Prämie

getan. Sportchef Roland Habisreutinger sagt

nämlich: «Eine Prämie für den Turniersieg

Wie lautet Ihr Fazit für den ersten Tag?

Über alles gesehen, war es sehr gut. Wir

hatten neue Dinge, zum Beispiel die Eröffnungszeremonie,

die meiner Meinung nach

sehr gut angekommen ist. Auch das Startspiel

zwischen Lugano und Mannheim mit

den vielen Toren und der spektakulären

Wende war für die Fans sehr attraktiv und

sorgte für eine super Stimmung.

Sie waren früher bei der Vermarktungsagentur

IMG tätig, jetzt arbeiten Sie beim

HCD, der den Spengler Cup nun selber

vermarktet. Hat sich für Sie dadurch viel

verändert?

gibt es nicht. Aber wenn die Mannschaft

einen guten Eindruck hinterlässt, dann

werden wir die Hotelzimmer für die Begleitpersonen

der Spieler bezahlen.» Lugano hat

zum Auftakt nicht nur einen guten, sondern

einen exzellenten Eindruck gemacht.

Team Canada ist ebenfalls erfolgreich ins

Turnier gestartet. SCB-Topskorer Cory Conacher

erzielte gegen Yekaterinburg das

Siegtor zum 2:1. Die von Ex-SCB-Trainer

Guy Boucher exzellent gecoachten Kanadier

überzeugten gegen die schnellen Russen

mit kluger Taktik. Lugano hatte am Nachmittag

im Schmetterlingsstil gewonnen, die

Kanadier am Abend mit harter Arbeit. Die

Fans haben an einem Tag die ganze Bandbreite

der Hockey-Stilrichtungen erlebt.

Mit Jasmin Gnädinger, Projektleiterin Spengler Cup

Die Arbeit ist dieselbe, ausser dass ich für

zusätzliche Dinge zuständig bin. Die Organisation

ist aber nicht mit einer weltweit

tätigen Agentur vergleichbar, es herrscht ein

anderes Arbeitsklima, was ich aber weder

positiv noch negativ werten möchte. Ich

denke, dass das Team sich noch etwas finden

und einspielen muss. Aber wir verfügen

über eine sehr gute Basis für die Zukunft.

Sie sind Schaffhauserin. Wie kommt man

da zum Eishockey?

Ich habe diesen Sport schon immer verfolgt,

und in der Schweiz kommt man am Hockey

auch gar nicht vorbei.

HC Lugano – Adler Mannheim 6:3

Yekaterinburg – Team Canada 1:2

27.12.2015 Heute spielen

G3 27.12. Jokerit – Adler Mannheim 15.00

G4 27.12. HC Davos – Yekaterinburg 20.15

Der weitere Spielplan

G5 28.12. HC Lugano – Jokerit 15.00

G6 28.12. Team Canada – HC Davos 20.15

G7 29.12. 2. Torriani – 3. Cattini 15.00

G8 29.12. 2. Cattini – 3. Torriani 20.15

G9 30.12. 1. Cattini – Sieger G7 15.00

G10 30.12. 1. Torriani – Sieger G8 20.15

31.12. Final 12.00

Sieger G9 – Sieger G10

Gruppe Torriani Sp. T. P.

1. HC Lugano 1 6:3 3

2. Jokerit Helsinki 0 0:0 0

3. Adler Mannheim 1 3:6 0

Gruppe Cattini Sp. T. P.

1. Team Canada 1 2:1 3

2. HC Davos 0 0:0 0

3. Yekaterinburg 1 1:2 0

Die Topscorer T. A. P.

1. Pettersson Fredrik (LUG) 2 1 3

2. Klasen Linus (LUG) 2 0 2

MacMurchy R. (MAN) 2 0 2

Die bösen Buben

Min.

1. Bergeron Marc-André (CAN) 2

Hofmann Gregory (LUG) 2

Kivisto Tommi (AVT) 2

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HCD-Stürmer Devin Setoguchi und seine Frau Kelly

Neustart in Davos

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