Spengler Cup Gazette EISSPLITTER 29.12.15

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OFFIZIELLE TURNIERZEITUNG SPENGLER CUP 2015 I WWW.SPENGLERCUP.CH

DIENSTAG, 29.12.2015

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EISFLASH

Timo Helbling zu Kloten

Der SC Bern verliert einen seiner besten

Verteidiger. Timo Helbling (34) wechselt

auf die nächste Saison hin zu den

Kloten Flyers. Es ist eine bittere Transfer-

Niederlage für die Berner – Helblings

Abgang kann nicht kompensiert

werden. Für Kloten aber könnte sich

diese Verpflichtung als «Königs-Transfer»

erweisen. Denn der Solothurner mit

Erfahrung aus mehr als 300 Spielen in

Nordamerika und mehr als 600 NLA-

Partien bringt den Flyers mit seiner NHL-

Postur (190 cm/100 kg) die so bitter

nötige Wasserverdrängung in der

Defensive.

Schneeberger bleibt beim HCD

Der momentan verletzte Verteidiger

Noah Schneeberger (27) verlängert

seinen Vertrag beim HC Davos um

zwei weitere Jahre. «Ja, es ist alles klar.

Er bleibt», bestätigt sein Trainer Arno

Del Curto die Vertragsverlängerung.

Der Sohn des ehemaligen Langnau-

Stürmers Jürg Schneeberger spielt seit

2012 in Davos und hat sich unter Arno

Del Curto zu einem der smartesten

Schweizer Verteidiger ent wickelt.

Der freundliche Musterprofi ist bei

jedem Training einer der ersten, der

kommt und einer der letzten, der nach

Hause geht.

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Spengler Cup Presenting Partner UBS

lud gestern zum 14. Mal in Serie zum

beliebten Anlass «Jugend trainiert

mit Spengler Cup-Stars», bescherte

damit rund 70 Kindern ein verspätetes

Weihnachtsgeschenk und sorgte für

viele leuchtende Augen.

Die Vorfreude ist an diesem Vormittag sichtund

spürbar, während sich die Kinder auf

dem offenen Eisfeld für ihren grossen Einsatz

aufwärmen. Das eine oder andere

Herz schlägt jetzt häufiger und höher,

schliesslich werden diese potenziellen Stars

von morgen ein paar Minuten später in der

Vaillant Arena mit den Stars von heute

trainieren.

Um 9.59 Uhr ist es endlich so weit – die

Kinder marschieren ins Stadion ein, wo sie

von Moderator Jann Billeter und Spielern

der teilnehmenden Teams begrüsst werden.

Ein paar Minuten später flitzen die Pucks

und die Jungen und Mädchen übers Eis.

Eifrig absolvieren sie mit ihren kleinen, aber

teilweise doch schon feinen Händen die

Übungen, während aus den Lautsprechern

heisse Rhythmen für Stimmung sorgen und

Maskottchen Hitsch als zusätzliche Unterhaltung

unterwegs ist.

Sechs Stationen à sechs Minuten werden

alternierend besucht, auf dem Programm

stehen das Passspiel, die Scheibenkontrolle,

Schüsse aufs Tor – und natürlich «mätschle».

Lugano gewinnt das Startspiel gegen Team

Canada, jedes Tor wird ab geklatscht. «Ein

schönes Erlebnis, eine super Stimmung»,

schwärmt Lugano-Stürmer Sébas tien Reuille.

Nicht nur die Kinder, auch HCD-Trainer Arno Del Curto hatte gestern Vormittag viel Spass.

Auch Steve Eminger, der 2002 von

Washington in der ersten Runde gedraftet

worden war und am Spengler Cup Mannheim

verstärkt, ist begeistert. «Grossartig!

Es macht immer Spass, mit Kids und Pucks

zu arbeiten», sagt er.

Ohne Helm und Maske ist HCD-Goalie

Leonardo Genoni mit dabei. Er zeigt für einmal

seine Qualitäten als Feldspieler und erklärt,

dass es hier darum gehe, Spass zu

haben. Zudem verrät er, dass er früher lange

als Feldspieler unterwegs gewesen war,

«aber nicht sehr erfolgreich, ich bin immer

umgefallen». Kindheitserinnerungen werden

Einsatz für die Medien und den HCD

In der Altjahreswoche ist das

Leben von Thomas Ruosch

durch den Spengler Cup bestimmt.

Da ist er Medienchef

und Teamhost des HCD –

zudem arbeitet seine Partnerin

im Mediencenter. Das

Amt des Medienchefs übt

Ruosch, der in Landquart

lebt, früher während etwas

mehr als drei Jahren auf der

HCD-Geschäftsstelle arbeitete und heute als

Immobilien-Bewirtschafter tätig ist, erstmals

aus. Da hat er Markus Glarner beerbt, der

beim HCD neu Leiter Ticketing und Kommunikation

ist. So ist Ruosch nun zuständig,

dass alle Journalisten ihren Badge erhalten

Spenglercup_Eissplitter_Sponsorenbalken_Druck.pdf 2 16.12.15 09:25

und am Spieltag ihren Platz finden. «In diesem

Jahr sind es 205 akkreditierte

Journalisten», erklärt

er. Seine Funktion als Teamchef

beschränkt sich auf die

Betreuung der Medien, weil

die HCD-Spieler im Gegensatz

zu den anderen Teams

daheim schlafen und das

Essen und die Wäsche wie

in der Meisterschaft organisiert

sind. Da fallen für ihn im

Gegensatz zu den Hosts der anderen

Teams weniger Arbeiten an. Als Interviewpartner

besonders gefragt sei momentan

Marc Wieser, so Ruosch, der immer sehr

ruhig und ausgeglichen wirkt. «Es gibt immer

wieder kleine Probleme», erklärt er.

«Doch wir finden auch immer eine Lösung.»

bei Tomi Mäki wach, der mit sieben Jahren

zu Jokerit Helsinki stiess und bis auf drei

Jahre Nordamerika seine ganze Karriere

dort verbrachte. «Jokerit ist für mich das

zweite Zuhause», sagt der Stürmer lachend,

während die Kids um ihn rumkurven.

Der krönende Abschluss dieser unvergesslichen

Stunde ist – wie immer – die Jagd auf

Autogramme der anwesenden Stars. Gefragt

ist da natürlich auch HCD-Trainer Arno

Del Curto, der den Nachwuchsspielerinnen

und -spielern für die Zukunft zwei Tipps mit

auf den Weg gibt: «Spass haben – und so

viel wie möglich spielen, spielen, spielen!»

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EISTEAMS

Dienstag, 29. Dezember 2015 15.00 Uhr

Jokerit Helsinki

Trainer: Westerlund Erkka 30.03.1957

Assistent: Virta Hannu 22.03.1963

Torhüter

1 Karlsson Henrik 27.11.1983

31 Helenius Riku 01.03.1988

Verteidiger

3 Todd Daine CAN 10.01.1987

6 Jaakola Topi 15.11.1983

22 Sneck Jere 05.05.1994

32 Kulda Arturs LAT 25.07.1988

36 Larsen Philip DEN 07.12.1989

44 Jensen Jesper DEN 30.07.1991

47 Lajunen Ville 08.03.1988

55 Ohtamaa Atte 06.11.1987

Stürmer

9 Hagman Niklas 05.12.1979

10 Kennedy Tim USA 30.04.1986

12 Pelletier Pascal CAN 16.06.1983

13 Wirtanen Petteri 28.05.1986

14 Mäki Tomi 19.08.1983

18 Joensuu Jesse 05.10.1987

19 Talaja Roope 02.08.1988

25 Jormakka Pekka 14.09.1990

39 Kapanen Niko 29.04.1978

50 Aaltonen Juhamatti 04.06.1985

51 Kozun Brandon USA 08.03.1990

53 Gymer Frank 07.06.1996

68 Salminen Saku 20.10.1994

76 Sallinen Jere 26.10.1990

93 Regin Peter DEN 16.04.1986

Dienstag, 29. Dezember 2015 20.15 Uhr

HC Davos

Trainer: Del Curto Arno 23.07.1956

Assistent: Gross Remo 17.02.1960

Torhüter

30 Genoni Leonardo 28.08.1987

91 Senn Gilles 01.03.1996

Verteidiger

2 Nater Jens 26.10.1995

11 Brejcak Jan SVK 29.06.1989

15 Schmutz Silvio 18.07.1996

27 Guerra Samuel 11.05.1993

29 Forster Beat 02.02.1983

44 Koistinen Ville FIN 17.06.1982

62 Du Bois Félicien 18.10.1983

71 Paschoud Claude-Curdin 03.04.1994

90 Jung Sven 05.01.1995

Stürmer

9 Picard Alexandre CAN 06.10.1985

10 Ambühl Andres 14.09.1983

16 Setoguchi Devin CAN 01.01.1987

17 Lindgren Perttu FIN 26.08.1987

18 Sciaroni Grégory 07.04.1989

19 Aeschlimann Marc 21.08.1995

21 Jörg Mauro 29.04.1990

22 Sieber Lukas 20.02.1994

23 Walser Samuel 05.06.1992

28 Moss David USA 28.12.1981

32 Schläpfer Sin 14.04.1996

56 Wieser Dino 13.06.1989

65 Wieser Marc 13.10.1987

68 Ryser Sven 02.07.1990

70 Corvi Enzo 23.12.1992

96 Portmann Jerome 24.01.1997

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Hat der HCD genügend Kraft?

Nach den Niederlagen gegen Yekaterinburg

und Team Canada kämpft der HCD

heute gegen Jokerit Helsinki gegen das

Ausscheiden. Die grosse Frage ist, wieviel

Kraft die Gastgeber noch haben, um das

Turnier für sich selber zu verlängern. Die

Finnen konnten gestern gegen Lugano

nach (turnierübergreifend) vier Niederlagen

in Serie am Spengler Cup endlich

wieder einen Sieg feiern und verpassten

die direkte Halbfinal-Qualifikation nur

knapp. Die gestrigen Leistungen der beiden

Teams machen Jokerit zum Favoriten.

Stefan Bürer,

SRF-Kommentator

Sein Tipp zum Spiel: 3:2

Die Finnen haben den Tritt

gefunden und werfen den

HCD aus dem Turnier.

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Avtomobilist Yekaterinburg

Trainer: Razin Andrey 23.10.1973

Assistent: Leontyev Oleg 15.11.1970

Torhüter

21 Kovar Jakub CZE 19.07.1988

40 Ustinsky Igor 14.06.1994

Verteidiger

4 Kivisto Tommi FIN 07.06.1991

5 Zhuravlyov Yegor 12.04.1990

7 Timashov Nikolai 03.05.1994

34 Turbin Pavel 24.02.1990

50 Antonovsky Ilya 07.03.1989

55 Shchemerov Alexander 02.06.1997

77 Megalinsky Dmitri 15.04.1985

88 Tryamkin Nikita 30.08.1994

93 Vasilevsky Alexei 21.01.1993

Stürmer

3 Velichkin Igor 03.07.1987

8 Mikhnov Alexei 31.08.1982

10 Alexeyev Andrei 09.08.1988

12 Torchenyuk Alexander 25.05.1991

14 Simakov Alexei 07.04.1979

15 Golyshev Anatoli 14.02.1995

23 Roman Ondrej CZE 08.02.1989

25 Popov Vitali 08.07.1992

28 Yemelin Sergey 01.05.1991

38 Knyazev Kirill 09.06.1983

42 Koukal Petr CZE 16.08.1982

52 Mityakin Evgeni 24.12.1997

60 Gareyev Artyom 04.03.1992

71 Polozov Kirill 15.01.1991

81 Elo Eero FIN 26.04.1990

Adler Mannheim

Trainer: Ireland Greg CAN 05.10.1965

Assistent: Walker Steve CAN 12.01.1973

Torhüter

35 Ziffzer Youri 21.08.1986

44 Endras Dennis 14.07.1985

Verteidiger

6 Maginot Kevin 25.07.1994

7 Akdag Sinan 05.11.1989

8 Eminger Steve CAN 31.10.1983

14 Wagner Steve USA 06.03.1984

19 Richmond Danny USA 01.08.1984

24 Fischer Christopher USA 24.01.1988

52 Bittner Dominik 10.06.1992

72 Carle Mathieu CAN 30.09.1987

77 Goc Nikolai 17.06.1986

Stürmer

9 Riefers Philip 15.03.1990

11 Joudrey Andrew CAN 15.07.1984

16 Buchwieser Martin 28.05.1989

17 Kink Marcus 13.01.1985

18 Hospelt Kai 23.08.1985

21 Wilson Kyle CAN 15.12.1984

27 MacMurchy Ryan CAN 27.04.1983

46 Rheault Jon USA 01.08.1986

47 Ullmann Christoph 19.05.1983

50 Metropolit Glen CAN 25.06.1974

55 Hecht Jochen 21.06.1977

57 Arendt Ronny 24.11.1980

59 Yip Brandon CAN 25.04.1985

64 Palausch Lennert 27.08.1994

93 Raedeke Brent 29.05.1990

Die Russen leichte Favoriten

Gegen den HCD hat Avtomobilist Yekaterinburg

eine eindrückliche Leistung gezeigt

und scheint im Turnier angekommen zu sein.

Der meist grimmig blickende Trainer Andrey

Razin wird seine Mannschaft heute auf

jeden Fall heiss machen. Adler Mannheim

sollte aber auch nicht unterschätzt werden,

zumal mit dem Sieg gegen Jokerit – dem

ersten im Monat Dezember – wieder neue

Moral getankt werden konnte. Da beide

Teams gestern einen Ruhetag hatten, sollte

der Faktor Kraft keine Rolle spielen. Auf dem

Papier sind die Russen leicht zu favorisieren.

Claude Jaggi,

SRF-Kommentator

Sein Tipp zum Spiel: 1:3

Das neue Selbstvertrauen

nach dem ersten Sieg trägt

die Adler in den Halbfinal.

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Gernot Tripcke, DEL-Geschäftsführer, mit Fredi

Pargätzi, OK-Präsident Spengler Cup Davos.

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Luganos Trainer Doug Shedden sagt, er sei etwas ruhiger

geworden. Und das habe auch einen Grund. «Ich habe im

Sommer 2014 nach meiner Entlassung in Zug zu Hause in

Florida einen Herzinfarkt erlitten», erklärt der Kanadier. Er sei

damals in Zug oft kraftlos und müde gewesen und habe Mühe

beim Treppensteigen gehabt. So habe er auf die harte Art auf

einer Fahrt im Krankenwagen erfahren müssen, was der

Grund für die Beschwerden war.

Kein Coach formuliert so griffig wie Luganos Trainer Doug

Shedden. Seine schwedische Sturmlinie (Tony Martensson,

Fredrik Pettersson, Linus Klasen) nennt er «the Tre Kronors»

(«die drei Kronen»). Dies in Anlehnung an die schwedische

Flagge mit drei Kronen. Die Schweden nennen ihr Hockey-

Nationalteam auch so. Doug Shedden hat diesen Kunstbegriff

nach der Partie gegen Jokerit Helsinki (4:6) geprägt,

um Torhüter Elvis Merzlikins Leistung im Schlussdrittel schönzureden

(Merzlikins kam erst im dritten Drittel zum Einsatz).

Den ersten Gegentreffer habe er kassiert, weil die drei Kronen

mit einem Scheibenverlust Jokerit einen schnellen Konter ermöglicht

haben.

Der ehemalige FIFA-Kommunikations-Direktor Walter De Gregorio

erholt sich vom FIFA-Krisenstress in Davos und ist Stammgast

beim Spengler Cup, wo er die Partien des HC Davos

unten bei der Spielerbank verfolgt. Er habe nach seiner

Freistellung bei der FIFA eine Wohnung in Davos gemietet

und lebe jetzt in den Bergen. «Bis 31. Januar bin ich noch bei

der FIFA angestellt. Dann nehme ich mir Zeit, um eine neue

Herausforderung zu suchen.» Er müsse ja jetzt nicht sofort

wieder arbeiten. Dass er unter anderem Optionen hat, um bei

der Entwicklung des Fussballs in China mitzuhelfen, dementiert

er nicht.

Harry Harkimo ist im April für die konservative Partei KOK ins

finnische Parlament gewählt worden – was bei uns dem Rang

eines Nationalrats entspricht. Er ist aber nicht in politischer

Mission am Spengler Cup, sondern als Präsident von Jokerit.

Er ist damit der zweite prominente Hockey-Vertreter, der dieses

Jahr den Sprung ins nationale Parlament geschafft hat und den

Spengler Cup besucht. Der andere ist Roger Köppel, der für

die SVP in den Nationalrat gewählt worden ist. Roger Köppel

war einst Eishockey-Redaktor bei der angesehenen NZZ.

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EISREPORT

Der HCD verliert matt – Lugano mit Spektakel

Der HC Lugano verliert gegen Jokerit

Helsinki ein wildes und dramatisches

Offensiv-Spektakel mit 4:6 und erreicht

trotzdem erstmals seit dem Titelgewinn

von 2006 ein Halbfinale.

Der HC Davos verliert gegen Team

Canada ein taktisches Schachspiel

(«Guy Boucher-Hockey») 0:2 und

muss heute im Viertelfinale gegen

eben dieses Jokerit antreten.

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HC Lugano – Adler Mannheim 6:3

Yekaterinburg – Team Canada 1:2

Jokerit Helsinki – Adler Mannheim 3:5

HC Davos – Yekaterinburg 1:5

HC Lugano – Jokerit Helsinki 4:6

Team Canada – HC Davos 2:0

29.12.2015 Heute spielen

G7 Jokerit Helsinki – HC Davos 15.00

G8 Yekaterinburg – Adler Mannheim 20.15

EISTALK

Mujinga Kambundji, welche Beziehung

haben Sie zum Eishockey?

Eigentlich ist sie nicht gross. Ich verfolge das

Eishockey nicht intensiv, aber live dabei zu

sein, ist cool. Ich war vor zwei Jahren schon

am Spengler Cup und habe es genossen.

Die Kanadier Daniel Vukovic (l.) und Matt D’Agostini nehmen den Davoser Sin Schläpfer in die Zange.

Der HCD hat gegen Team Canada gestern

kein Powerhockey gespielt. Das sieht auch

Arno Del Curto so. Er begründet den matten

Auftritt seiner Jungs einerseits mit den vielen

Absenzen («In der ersten und zweiten Linie

fehlt je ein Spieler, in der dritten und vierten

Linie fehlen je zwei») und andererseits der

fehlenden Energie. «Im ersten Drittel haben

wir es versucht. Aber dann ging es nicht

mehr», sagt er. Und so wurde es ein taktisches

Schachspiel statt ein Tempospektakel

– und die Niederlage des HCD hat so ihre

Logik. Schliesslich wird Team Canada von

Guy Boucher (ex SC Bern) gecoacht, dem

internationalen Grossmeister des schlauen

taktischen und defensiven Hockeys («Guy

Boucher-Hockey»).

Fahren Sie Schlittschuh?

Ich drehe einige Runden und Pirouetten,

mehr nicht. Aber Eishockey habe ich nie versucht,

ich hatte Angst, zu schnell zu fahren.

Schnelligkeit ist ein gutes Thema, Sie

hatten erneut ein sehr starkes Jahr.

Ich bin sehr zufrieden, ja. Zuerst hatte ich

Rückenprobleme, was den Anfang und die

Mitte der Saison etwas «kaputt» gemacht

hat. Aber am Ende ist alles sehr gut rausgekommen.

Stecken Sie momentan im Aufbau und der

Vorbereitung der neuen Saison?

Lugano verlor gestern auch. Aber mit fliegenden

offensiven Fahnen spektakulär mit

4:6. Das reichte exakt, um dank des besseren

Torverhältnisses als Gruppensieger direkt

in den Halbfinal einzuziehen. Am Ende

wurde es noch knapp, als Jesse Joensuu (ex

SCB) in den Schlussminuten den Pfosten traf.

Und so hat Coach Doug Shedden dem HC

Lugano erstmals seit dem Titelgewinn von

2006 eine Halbfinal-Qualifikation beschert.

Der charismatische Kanadier hat bisher mit

seinem «Hollywood-Hockey» (zehn Tore in

zwei Spielen) HCD-Trainer Arno Del Curto

(ein Tor in zwei Spielen) die Show gestohlen.

Doug Shedden ist der perfekte Spengler

Cup-Coach und Lugano das perfekte

Spengler Cup-Team.

Mit Mujinga Kambundji, Leichtathletin

Ich habe im Oktober begonnen, der Aufbau

ist fast fertig, denn die Hallensaison beginnt

ja Ende Januar. Ich freue mich sehr darauf.

Das Highlight des neuen Jahres werden

aber wohl die Olympischen Spiele in Rio.

Welches Ziel haben Sie da?

Im Juli findet zuerst noch die EM in Amsterdam

statt, die ebenfalls sehr wichtig ist.

Was in Rio drin liegt, ist schwierig zu sagen.

Ich will auf jeden Fall schneller sein als

letztes Jahr und hoffe, dass ich die Ränge

10 und 12 von der WM 2015 in Peking

verbessern kann. Das ist aber schwierig,

denn alle werden in Höchstform sein.

Der weitere Spielplan

G9 30.12. Team Canada – Sieger G7 15.00

G10 30.12. HC Lugano – Sieger G8 20.15

31.12. Final 12.00

Sieger G9 – Sieger G10

Gruppe Torriani Sp. T. P.

1. HC Lugano 2 10:9 3

2. Jokerit Helsinki 2 9:9 3

2. Adler Mannheim 2 8:9 3

Gruppe Cattini Sp. T. P.

1. Team Canada 2 4:1 6

2. Yekaterinburg 2 6:3 3

3. HC Davos 2 1:7 0

Die Topscorer T. A. P.

1. Klasen Linus (LUG) 3 2 5

2. Pettersson Fredrik (LUG) 2 3 5

3. MacMurchy R. (MAN) 4 0 4

Die bösen Buben

Min.

1. Conacher Cory (CAN) 4

2. Kapanen Niko (HEL) 2

Kparghai Clarence (LUG) 2

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EISDORF

Das nächste grosse Highlight rückt für den HCD immer näher – am

Dienstag, 12. Januar empfangen sie um 20.15 Uhr in der Vaillant Arena

die Frölunda Indians zum Halbfinal-Hinspiel der Champions Hockey

League. Tickets für diesen Knüller sind im Fanshop und an der Ticketkasse

1 erhältlich. Das Rückspiel findet eine Woche später in Göteborg

statt, beide Halbfinal-Duelle werden auf SRF zwei live übertragen.

Im Zelt von Official Media Partner Blick bietet sich den Fans mittags von

12 bis 14 Uhr die Möglichkeit für ein Date mit Reporterin Mimi Jäger.

Unter dem Motto «Geniesse Jägertee mit Mimi Jäger» gibt es Jägertee für

CHF 5.50 und Orangenpunsch für CHF 4.00. Zudem kann man ab

17 Uhr am Blick-Glücksrad drehen, wo es diverse Preise wie Sporttaschen,

Sonnenbrillen, Jasskarten oder Necessaires zu gewinnen gibt.

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Exemplare – Organisator/Herausgeber: HC Davos Management AG, 7270 Davos

Platz – Verlag/Produzent: IMS Sport AG, 3098 Köniz, Michel Bongard – Redaktion:

Andy Maschek, Klaus Zaugg – Layout: Reto Fiechter – Fotos: Pius Koller, Reto Fiechter, EQ

Images/Pascal Muller – Druck: Somedia Production AG, 7007 Chur – Copyright:

HC Davos Management AG, 7270 Davos Platz, und IMS Sport AG, 3098 Köniz

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in Zug eine Lücke

geschlossen

Luganos Captain

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