Spengler Cup Gazette EISSPLITTER 30.12.15

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OFFIZIELLE TURNIERZEITUNG SPENGLER CUP 2015 I WWW.SPENGLERCUP.CH

MITTWOCH, 30.12.2015

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EISFLASH

Marcel Kull bleibt beim HCD

Beim SC Bern keimte nach der Verpflichtung

von Leonardo Genoni (ab

der nächsten Saison) die Hoffnung

auf, auch Marcel Kull verpflichten zu

können. Doch inzwischen ist klar: Der

Goalie-Kulttrainer bleibt weiterhin beim

HC Davos. Was Arno Del Curto im

Trainer-Business, das ist Marcel Kull

bei den Torhütertrainern: die absolute

Nummer eins.

Spielsperre für Forster

Der HC Davos muss im nächsten Meisterschaftsspiel

am 2. Januar bei den

ZSC Lions auf Beat Forster verzichten,

der gestern wegen einer Handverletzung

für das Spiel gegen Yekaterinburg

passen musste. Der Verteidiger wurde

für seine Spieldauer-Disziplinarstrafe im

letzten Match gegen Lugano mit einer

Spielsperre und einer Busse von 950

Franken belegt. Für Beat Forster war

es der zweite Restausschluss in dieser

Saison.

Gardner zu Langnau?

Das interessanteste Transfergerücht des

Tages: Ryan Gardner (37) wechselt

nächste Saison von Gottéron nach

Langnau. Der kanadisch-schweizerische

Doppelbürger hat diese Saison

in 34 Spielen magere zwei Tore erzielt.

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Interessante Gespräche und

kulinarische Leckerbissen

Die Tradition lebt weiter. Gestern Vormittag

lud der HC Davos wie immer

am 29. Dezember zu einem Social

Event auf der Schatzalp. Es war ein

Treffen der Spengler Cup-Familie mit

guter Laune, aber auch etwas Wehmut.

Die geladenen Vertreter von Sponsoren,

Partnern, Klubs und Verbänden konnten die

Fahrt auf die Schatzalp bei Prachtswetter

antreten und oben angekommen die imposante

Bergwelt geniessen. Trotz der

traumhaften Kulisse gab es auch eine melancholische

Note, als Moderator Georges

Lüchinger OK-Präsident Fredi Pargätzi und

dessen designierten Nachfolger Marc Gianola

auf die Bühne bat.

«Momentan geht es mir gut, ich denke nicht

allzu viel daran», sagte Fredi Pargätzi darauf

angesprochen, dass dies nach 26 Jahren

sein letzter Spengler Cup in dieser Funktion

ist. «Aber das Januarloch wird dann

kommen.» In dieser Zeit habe er viel Positives

erlebt, das Negative blende er aus. Ein

Höhepunkt sei das Turnier 2012 mit den

NHL-Stars gewesen, ein anderer die vielen

Bekanntschaften. «Ich hoffe, dass die vielen

entstandenen Freundschaften bestehen

bleiben», so Pargätzi, der sichtlich gerührt

war, als er als Dank für seine Dienste, sein

Lebenswerk, von IIHF-Präsident Dr. René Fasel

eine Trophäe entgegennehmen durfte.

Ab dem 1. Januar 2016 wird Fredi Par gätzi

als Präsident von Marc Gianola abgelöst,

bleibt dem Spengler Cup aber auf strategischer

Ebene erhalten und betreut im OK

den Bereich Sport. «Es ist eine Ehre, dieses

Tag für Tag herrscht auf dem

Car-Parkplatz neben der Vaillant

Arena emsiges Treiben,

wenn Fans aus der ganzen

Schweiz in Davos ankommen.

Peter Widmer, Chauffeur

bei Ernst Gerber AG

Roggwil, ist seit 24 Jahren

einer der Fahrer dieser «Fan-

Expresse». Der Langnau-Fan

war damals als Zuschauer

am Spengler Cup und hatte die Idee, Fan-

Fahrten anzubieten. Was damals klein anfing,

hat sich mächtig entwickelt. Durchschnittlich

mit sechs Cars pro Tag bringt das

Unternehmen die Fans aus der Region Oberaargau

nach Davos. Auf dem Hinweg ist

Spenglercup_Eissplitter_Sponsorenbalken_Druck.pdf 2 16.12.15 09:25

Widmer mit ad ministrativen Dingen beschäf-

Marc Gianola, Georges Lüchinger und Fredi Pargätzi (von links) beim Talk auf der Schatzalp.

Amt übernehmen zu dürfen, aber auch eine

Bürde», sagte Marc Gianola auf der

Schatzalp. «Wir müssen schauen, dass wir

das Niveau halten können und dann an vereinzelten

Punkten arbeiten.» Dabei scheint

klar, dass der 2016 auslaufende Vertrag mit

Team Canada verlängert werden wird.

Oder wie Pargätzi sagt: «Der Spengler Cup

und Team Canada gehören zusammen.»

Später bestätigte Dr. René Fasel, dass er

sich 2016 für eine weitere und letzte Amtszeit

als IIHF-Präsident zur Wahl stellen wird

und erklärte, dass ihm die vielen Verletzungen

von Spielern Sorge bereiten.

Seit 24 Jahren Chauffeur der Fans

tigt, verteilt die Tickets, kassiert

kurzfristige Buchungen

ein und schaut, dass sich die

Gäs te wohl fühlen; auf dem

Heimweg fährt er den Car

dann selber. Probleme gebe

es nicht, sagt er und ergänzt

lachend: «Man muss sich den

Jungen anpassen. Man muss

sie zu Beginn zusammenstauchen,

sonst hat man ‹Lämpe›.»

Bier dürfe im Car konsumiert werden,

aber keine härteren Getränke. «Wir legen

zudem Zettel mit der Botschaft ‹Gegen Alkoholismus›

auf die Sitze, dass wir jemanden,

der zu stark betrunken ist und ins Koma fallen

könnte, nicht mit nach Hause nehmen. Mit

den Fans haben wir so keine Probleme.»

«Da müssen wir einen Weg finden», so

Fasel. «Da sind auch die Schiedsrichter und

Coaches wichtig.» Einer dieser Schiris ist

Tobias Wehrli, der erstmals als Head am

Spengler Cup im Einsatz ist und gestern auf

der Bühne sagte: «Der Spengler Cup ist

wunderschön. Gemeinsam mit einem NHL-

Schiedsrichter im Einsatz zu sein, ist für

einen kleinen Schweizer ein Traum.»

Traumhaft war übrigens auch der kulinarische

Abschluss des «Gipfeltreffens» mit

Leckerbissen wie Heusuppe, Plain in Pigna,

Spinatspätzli mit Davoser Käse oder Bündner

Schweinsbraten...

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EISTEAMS

Mittwoch, 30. Dezember 2015 15.00 Uhr Wettquote 1 = 2.00 / X = 4.40 / 2 = 2.90

Team Canada

Trainer: Boucher Guy 03.08.1971

Assistent: Cookson Rob 25.01.1961

Torhüter

22 MacIntyre Drew 24.06.1983

35 Glass Jeff 19.11.1985

Verteidiger

5 Aulie Keith 11.07.1989

7 Ellerby Keaton 05.11.1988

14 Carrick Trevor 04.07.1994

15 Cundari Mark 23.04.1990

21 Bergeron Marc-Andre 13.10.1980

44 Johnson Aaron 30.04.1983

45 Picard Alexandre 05.07.1985

55 Vukovic Daniel SUI 19.02.1986

Stürmer

8 Focault Kris 12.12.1990

9 Roy Derek 04.05.1983

10 Giroux Alexandre 16.06.1981

11 Clark Kevin 29.12.1987

16 Paillé Daniel 15.04.1984

18 Lombardi Matthew 18.03.1982

19 Conacher Cory 14.12.1989

20 Malhotra Manny 18.05.1980

25 Emmerton Cory 01.06.1988

27 Pyatt Tom 14.02.1987

36 D’Agostini Matt 23.10.1986

83 Ellison Matt 08.12.1983

88 Sheppard James 25.04.1988

89 DiDomenico Chris 20.02.1989

HC Davos

Trainer: Del Curto Arno 23.07.1956

Assistent: Gross Remo 17.02.1960

Torhüter

30 Genoni Leonardo 28.08.1987

91 Senn Gilles 01.03.1996

Verteidiger

2 Nater Jens 26.10.1995

11 Brejcak Jan SVK 29.06.1989

15 Schmutz Silvio 18.07.1996

27 Guerra Samuel 11.05.1993

29 Forster Beat 02.02.1983

44 Koistinen Ville FIN 17.06.1982

62 Du Bois Félicien 18.10.1983

71 Paschoud Claude-Curdin 03.04.1994

90 Jung Sven 05.01.1995

Stürmer

9 Picard Alexandre CAN 06.10.1985

10 Ambühl Andres 14.09.1983

16 Setoguchi Devin CAN 01.01.1987

17 Lindgren Perttu FIN 26.08.1987

18 Sciaroni Grégory 07.04.1989

19 Aeschlimann Marc 21.08.1995

21 Jörg Mauro 29.04.1990

22 Sieber Lukas 20.02.1994

23 Walser Samuel 05.06.1992

28 Moss David USA 28.12.1981

32 Schläpfer Sin 14.04.1996

56 Wieser Dino 13.06.1989

65 Wieser Marc 13.10.1987

68 Ryser Sven 02.07.1990

70 Corvi Enzo 23.12.1992

96 Portmann Jerome 24.01.1997

HCD muss Reserven anzapfen

Es war Optmismus gefragt, um daran zu

glauben, dass der auf dem Zahnfleisch

gehende HCD gegen das KHL-Spitzenteam

Jokerit Helsinki den Halbfinal-Einzug schafft.

Arno Del Curtos junges Team machte es

aber möglich. Heute Nachmittag warten

nun die Kanadier, die gestern frei hatten.

Das Duell in der Vorrunde konnte Team

Canada für sich entscheiden, und auch

heute geht die Mannschaft von Guy Boucher

als Favorit ins Spiel. Wenn aber der

HCD über die Schmerzgrenze hinaus geht

und die letzten Reserven anzapft, dann...

Stefan Bürer,

SRF-Kommentator

Sein Tipp zum Spiel: 2:4

Wenn schon, denn schon,

sagt sich der HCD und

schafft den Finaleinzug.

Mittwoch, 30. Dezember 2015 20.15 Uhr Wettquote 1 = 2.35 / X = 4.40 / 2 = 2.35

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HC Lugano

Trainer: Shedden Doug CAN 29.04.1961

Assistent: Curcio Pat ITA/CAN 06.09.1973

Torhüter

30 Merzlikins Elvis 13.04.1994

34 Owuya Mark SWE 18.07.1989

Verteidiger

3 Vauclair Julien 02.10.1979

7 Furrer Philippe 16.06.1985

8 Hirschi Steve 18.09.1981

16 Kienzle Lorenz 06.06.1988

27 Chiesa Alessandro 01.02.1987

29 Sartori Riccardo 10.09.1994

80 Glenn Ryan CAN 07.06.1980

83 Spang Dan USA 16.08.1984

96 Kparghai Clarence 13.05.1985

Stürmer

9 Martensson Tony SWE 23.06.1980

12 Dal Pian Giacomo 20.06.1993

13 Bertaggia Alessio 30.07.1993

15 Hofmann Gregory 13.11.1992

17 Fazzini Luca 17.03.1995

19 Stapleton Tim USA 19.07.1982

20 Kostner Diego 05.08.1992

32 Reuille Sébastien 22.06.1981

38 Sannitz Raffaele 18.05.1983

70 Romanenghi Matteo 09.04.1995

71 Pettersson Fredrik SWE 10.06.1987

81 Filppula Ilari FIN 05.11.1981

86 Klasen Linus SWE 19.02.1986

91 Walker Julian 10.09.1986

98 Brunner Damien 09.03.1986

Avtomobilist Yekaterinburg

Trainer: Razin Andrey 23.10.1973

Assistent: Leontyev Oleg 15.11.1970

Torhüter

21 Kovar Jakub CZE 19.07.1988

40 Ustinsky Igor 14.06.1994

Verteidiger

4 Kivisto Tommi FIN 07.06.1991

5 Zhuravlyov Yegor 12.04.1990

7 Timashov Nikolai 03.05.1994

34 Turbin Pavel 24.02.1990

50 Antonovsky Ilya 07.03.1989

55 Shchemerov Alexander 02.06.1997

77 Megalinsky Dmitri 15.04.1985

88 Tryamkin Nikita 30.08.1994

93 Vasilevsky Alexei 21.01.1993

Stürmer

3 Velichkin Igor 03.07.1987

8 Mikhnov Alexei 31.08.1982

10 Alexeyev Andrei 09.08.1988

12 Torchenyuk Alexander 25.05.1991

14 Simakov Alexei 07.04.1979

15 Golyshev Anatoli 14.02.1995

23 Roman Ondrej CZE 08.02.1989

25 Popov Vitali 08.07.1992

28 Yemelin Sergey 01.05.1991

38 Knyazev Kirill 09.06.1983

42 Koukal Petr CZE 16.08.1982

52 Mityakin Evgeni 24.12.1997

60 Gareyev Artyom 04.03.1992

71 Polozov Kirill 15.01.1991

81 Elo Eero FIN 26.04.1990

Gute Defensive ist gefragt

Die Spieler von Avtomobilist Yekaterinburg

haben gestern gezeigt, dass sie endgültig in

Davos angekommen sind. Vor allem der

knapp zwei Meter grosse Riese Alexei

Mikhnov und der flinke Anatoli Golyshev

(1,72 m) bringen die gegnerischen Defensiven

immer wieder in arge Nöte. Die

Russen sind schnell, wuchtig und spielstark

– da muss Lugano auf der Hut sein und

schauen, dass die Defensive besser wird

(neun Gegentore in den ersten zwei Spielen).

Es ist ein Duell, bei dem die Details

über den Finaleinzug entscheiden können.

Claude Jaggi,

SRF-Kommentator

Sein Tipp zum Spiel: 6:4

Der HC Lugano profitiert vom

Ruhetag. Sein Paradesturm

entscheidet das Spiel.

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Verteidiger Keaton Ellerby (27) ist per sofort zu haben.

Der flinke Riese (194 cm/100 kg) verteidigt beim Spengler

Cup für Team Canada und seine Dienste sind mehreren

NLA-Teams offeriert worden (Biel, Gottéron, Langnau). Der

SC Bern hat inzwischen nach dem Abgang von Timo Helbling

(zu Kloten) entschieden, nächste Saison mit einem ausländischen

Verteidiger (und nicht mehr mit vier Stürmern) zu

spielen. Keaton Ellerby ist jedoch kein Kandidat.

Der HCD besiegt Jokerit Helsinki im Viertelfinale. Das könnte

deshalb ein historisches Ereignis sein, weil nicht Leonardo

Genoni im Tor stand, sondern Gilles Senn (19). Der sanfte

Riese muss nächste Saison zusammen mit Joren van Pottelberghe

(18) beim HCD National- und Meistergoalie Leonardo

Genoni (zum SCB) ersetzen. Ein paar Stunden später war

gestern auch Joren van Pottelberghe ein Held. Sogar ein noch

grösserer. Der Zuger, der seit 2013 in der höchsten schwedischen

Juniorenliga spielt, hexte die Schweiz bei der U20-

WM in Helsinki zum sensationellen Punktgewinn gegen Kanada.

Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte holten die

Schweizer an einer U20-WM einen Punkt (2:3 nach Penalties).

Ist dieser 29. Dezember 2015, der Tag, an dem Gilles

Senn und Joren van der Pottelberghe erstmals auf internationalem

Niveau hexten, ein historisches Datum? Der Tag, an

dem eine neue HCD-Goalie-Dynastie angefangen hat?

Machen Gilles Senn und Joren van der Pottelberghe eine

Karriere wie einst Leonardo Genoni und Reto Berra, die

zusammen Jonas Hiller vergessen machten? Warum nicht?

Todd Elik stand zwischen 1997 und 2010 bei Lugano, Langnau,

Zug, Davos, Langenthal und Thurgau in Lohn und Brot. In

315 NLA-Partien sass er 1274 Strafminuten ab. Nun sucht

er den Einstieg ins Trainergeschäft. In der ersten Saison

(2014/2015) erreichte er mit dem Erstligisten St. Imier,

einem Abstiegskandidaten, beinahe die Playoffs. Aber diese

Saison hatte er Pech. Nach 13 Runden und 12 Punkten

wurde Todd Elik am 18. November suspendiert. Nun trainiert

er in St. Imier noch bis Saisonende die Junioren und sucht

einen neuen Job. Er hat deshalb im Dezember allen National

League-Sportchefs persönlich ein Bewerbungsschreiben geschickt.

Immerhin fünf haben sich bisher höflich bedankt –

aber Job-Offerte hat er nach wie vor keine.

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EISREPORT

Dank Training? HCD gewinnt Overtime-Premiere

Der HC Davos gewinnt den Viertelfinal

gegen Jokerit Helsinki nach

einem 2:4-Rückstand in der Verlängerung

mit Gilles Senn im Tor mit 5:4

und «spektakelte» zum ersten Mal am

Spengler Cup 2015. Yekaterinburg

schafft die Halbfinalquali fi kation

durch ein sicheres 3:1 gegen den

deutschen Meister Adler Mannheim

und so bleibt ein KHL-Team im Turnier.

Der 18-jährige Jerome Portmann erzielt gegen Jokerit das 1:0 – sein erstes Tor in seinem ersten Spengler Cup.

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HC Lugano – Adler Mannheim 6:3

Yekaterinburg – Team Canada 1:2

Jokerit Helsinki – Adler Mannheim 3:5

HC Davos – Yekaterinburg 1:5

HC Lugano – Jokerit Helsinki 4:6

Team Canada – HC Davos 2:0

Jokerit Helsinki – HC Davos

4:5 n.V.

Adler Mannheim – Yekaterinburg 1:3

30.12.2015 Heute spielen

G9 30.12. Team Canada – HC Davos 15.00

G10 30.12. HC Lugano – Yekaterinburg 20.15

31.12.2015 Der Finaltag

Sieger G9 – Sieger G10 12.00

Gruppe Torriani Sp. T. P.

EISTALK

Die Partie HCD gegen Jokerit brachte die

erste Verlängerung am diesjährigen Turnier.

Zum ersten Mal ist eine Verlängerung in

unserem Land nur mit drei gegen drei Feldspielern

gespielt worden (bisher waren es

vier gegen vier). Niemand hat hierzulande

Erfahrung mit dieser Variante der Überzeit.

Sie ist nur in der NHL und neu auch bei

der WM üblich. Sie ist spektakulär. Weil

eigentlich gar keine Taktik, keine Defensivorganisation

möglich ist. Nur noch das pure

Duell Spieler gegen Spieler. Beweglichkeit,

Schlauheit, Finten, Mut, Technik und Instinkt

entscheiden.

Aber die HCD-Spieler kennen diese Variante

doch. Arno Del Curto erzählte nach dem

Spiel: «Wir spielen im Training immer wieder

mal drei gegen drei. Seit Jahren. Ich

mag das. Weil es einfach ein Spiel ist.» Und

so ist es vielleicht kein Zufall, dass die Davoser

in der zweitletzten Minute der Verlängerung

das Siegestor erzielen. Bis zu diesem

Zeitpunkt haben beide Trainer immer

mindestens einen Verteidiger aufs Eis geschickt.

Dann riskiert Del Curto alles und

lässt mit Andres Ambühl, Gregory Sciaroni

und Mauro Jörg drei Stürmer laufen. Sciaroni

trifft – und Arno Del Curto schwärmt:

«Mit drei Stürmern ist das Spiel dynamischer.

Die drei sind wunderbar gelaufen.»

Sie sind gelaufen, wie sie das im Training

schon so oft getan haben. Die Davoser

haben sozusagen dank jahrelangem Training

den Halbfinal doch noch erreicht.

1. HC Lugano 2 10:9 3

2. Jokerit Helsinki 2 9:9 3

2. Adler Mannheim 2 8:9 3

Gruppe Cattini Sp. T. P.

1. Team Canada 2 4:1 6

2. Yekaterinburg 2 6:3 3

3. HC Davos 2 1:7 0

Die Topscorer T. A. P.

1. Klasen Linus (LUG) 3 2 5

2. Pettersson Fredrik (LUG) 2 3 5

3. MacMurchy R. (MAN) 4 0 4

Die bösen Buben

Min.

1. Joensuu Jesse (HEL) 14

2. Sciaroni Gregory (HCD) 14

3. Conacher Cory (CAN) 4

Vicky Mantegazza, wie erleben Sie den

Spengler Cup?

Wir sind sehr zufrieden, hier zu sein, es ist

eine grosse Ehre für den HC Lugano. Wir

sind nach Davos gekommen, um gutes Eishockey

zu spielen und probieren natürlich,

Mit Vicky Mantegazza, Präsidentin HC Lugano

den Spengler Cup auch zu gewinnen.

Gleichzeitig wollen wir als HC Lugano ein

gutes Bild abgeben und das Image pflegen.

Mir gefällt es sehr gut in Davos, es ist sehr

sportlich, viele Fans sorgen für eine gute

Stimmung, alle sind zufrieden. Es gibt keinen

Stress, keinen Druck.

Die ersten Spiele hat Lugano Spektakel

geboten...

...gegen Jokerit Helsinki war es zwar ein

komisches Spiel, am Ende hat es aber trotz

der Niederlage für die direkte Halbfinal-

Qualifikation gereicht. Vielleicht haben wir

uns nach dem Sieg gegen Mannheim, als

wir das Spiel noch drehen konnten, zu stark

gefreut.

Wie haben Sie den Spengler Cup früher

erlebt?

Ich bin ein Fan von den Kanadiern und habe

alle Spiele von Team Canada geschaut.

Das heisst, dass Ihr Traumfinal Lugano

gegen Team Canada lautet?

Ja! Mein Vater war mit dem HC Lugano ja

auch schon hier und schaffte es 1991 in den

Final, der dann gegen ZSKA Moskau leider

verloren ging. Es ist nun auch mein Ziel, den

Final zu erreichen.

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89. Spengler Cup wie auch vor Ort sind die Artikel bei den Fans

gefragt. Am begehrtesten ist Team Canada vor Jokerit Helsinki – wegen

des Harlekins – und dem HC Lugano. Der Renner unter den Artikeln ist

trotz des schönen Wetters wieder die Wollmütze mit Bommel. Die Artikel

können auch online unter www.spenglercup-shop.ch gekauft werden.

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