12.01.2016 Aufrufe

Motocross Enduro - 02/2016

Auf ein Neues Die ersten Zeilen dieser Ausgabe wollen wir nutzen, um euch ein erfolgreiches und vor allem gesundes neues Racingjahr 2016 zu wünschen! Wir starten heuer mit einem Besuch bei den Fahrwerksspezialisten von WP! Genauer gesagt, bei Christian Meier von WP Germany. In Fachkreisen gilt Christian mit seinem geballten Knowhow in Sachen Fahrwerk als Koryphäe und er hat uns sogar in seine heiligen Hallen mitgenommen, wo wir ihm ein wenig über die Schulter schauen durften. Das Fahrwerk zählt zu den wichtigsten Baugruppen eines Motorrades, wenn es gar um Rennsport geht, zählt dieser Fakt gleich doppelt. Nur mit einem perfekt arbeitendem Fahrwerk sind Spitzensportler in der Lage, Höchstleistungen zu vollbringen.

Auf ein Neues
Die ersten Zeilen dieser Ausgabe wollen wir nutzen, um euch ein erfolgreiches und vor allem gesundes neues Racingjahr 2016 zu wünschen!
Wir starten heuer mit einem Besuch bei den Fahrwerksspezialisten von WP! Genauer gesagt, bei Christian Meier von WP Germany. In Fachkreisen gilt Christian mit seinem geballten Knowhow in Sachen Fahrwerk als Koryphäe und er hat uns sogar in seine heiligen Hallen mitgenommen, wo wir ihm ein wenig über die Schulter schauen durften. Das Fahrwerk zählt zu den wichtigsten Baugruppen eines Motorrades, wenn es gar um Rennsport geht, zählt dieser Fakt gleich doppelt. Nur mit einem perfekt arbeitendem Fahrwerk sind Spitzensportler in der Lage, Höchstleistungen zu vollbringen.

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FEBRUAR

2016


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EDITORIAL

Neues

Auf ein

Ein Highlight der Strecke

in Riesa war der Wallride

• Foto: Marco Burkert

Die ersten Zeilen dieser Ausgabe wollen wir nutzen,

um euch ein erfolgreiches und vor allem gesundes

neues Racingjahr 2016 zu wünschen!

Wir starten heuer mit einem Besuch bei den Fahrwerksspezialisten

von WP! Genauer gesagt, bei

Christian Meier von WP Germany. In Fachkreisen gilt

Christian mit seinem geballten Knowhow in Sachen

Fahrwerk als Koryphäe und er hat uns sogar in seine

heiligen Hallen mitgenommen, wo wir ihm ein wenig

über die Schulter schauen durften. Das Fahrwerk

zählt zu den wichtigsten Baugruppen eines

Motorrades, wenn es gar um Rennsport geht, zählt

dieser Fakt gleich doppelt. Nur mit einem perfekt arbeitendem

Fahrwerk sind Spitzensportler in der Lage,

Höchstleistungen zu vollbringen. Doch nicht nur

Top-Athleten lassen ihr Fahrwerk regelmäßig von

einem Spezialisten warten oder einstellen, gerade

das Thema Wartung beziehungsweise Service ist im

Hobbysportbereich ein oft unterschätztes. Wer mit

seinem Fahrwerk nachlässig umgeht, wird im Laufe

der Zeit wenig Freude an seinem Hobby finden.

Eben über dieses und viele weitere Themen haben

wir mit Christian Meier gesprochen!

Zum Stichwort Fahrwerk passt auch der Konzeptvergleich

von KTMs SX 250 gegen die Neuentwicklung

SX-F 450. Zwar gehören beide in eine Klasse, könnten

jedoch kaum verschiedener sein. Nicht nur wegen

der Frage Zwei- oder Viertakt! Nein, diese MX-

Bikes differenzieren sich nicht nur durch ihr

Motorenkonzept, sondern auch durch weitere markante

Details. Ein wesentlicher Unterschied ist unter

anderem an der Federgabel zu finden, denn während

die 250er noch auf ein konventionelles System

vertraut, wurde bei der 450er die nagelneue „AER

48“-Telegabel mit Luftfederung verbaut. Beim Blick

auf den Rahmen fällt auf, in der 250er steckt noch

der „Alte“ wobei der große Viertakter ein neues

Rahmendesign besitzt. Cheftester Marko Barthel

hat zusammen mit Gasttester Lukas Klotz getestet,

was das Zeug hält und für euch einen Konzeptvergleich

durchgeführt.

Auch die Yamaha YZ 125 hat den Weg in unsere Testgarage

gefunden. Der kleine Zweitakter ist eines

der Fliegengewichte im MX-Bereich, ein unschlagbarer

Vorteil gerade in Sachen Nachwuchsfahrer!

Hinzu gesellen sich der gute Preis und die wartungsfreundliche

Unterhaltung des MX-Bikes. Doch

diese Fakten entscheiden nicht allein über ein gutes

Motocrossmotorrad. Wie steht es um die Fahreigenschaften

der Yamaha? Leider wollte uns der Wettergott

bei diesem Test einen Strich durch die Rechnung

machen und gab in der Nacht zuvor ordentlich

Vollgas. Das Ergebnis war ein komplett aufgeweichter

Testtrack. Harte Bedingungen also für eine

125er! Wie sich die Yamaha geschlagen hat, lest ihr

im Testbericht ab Seite 28.

Nun, der Start ins neue Jahr wurde im Indoorsport

ebenfalls gebührend eröffnet. Die Rede ist von der

MAXXIS-FIM-SuperEnduro-Weltmeisterschaft, die

kurz nach dem Jahreswechsel ihren zweiten Lauf in

der sächsischen Stadt Riesa austrug. Schon im Vorjahr

machte die WM dort Station und sorgte für Furore.

Die Rennen in diesem Jahr setzten noch eins

drauf und versetzten mehr als 5000 Zuschauer in

pures Staunen. Was die Jungs der Enduroszene können,

können die Akteure der SX-Szene mindestens

genauso gut. Das Finale des ADAC SX Cups war neben

der SuperEnduro-WM ein weiteres Highlight im

Januar! Lest alles über diese und viele weitere

Events in den Race-Berichten.

In diesem Sinne wünscht euch das Redaktionsteam

viel Spaß beim Lesen!

3

MCE

Februar '16


SEITE 18

Welches Konzept

ist das bessere?

KTM bietet mit der 2016er Motocrosspalette

zwei Konzepte an. Auf der einen Seite sind es

die Viertaktmodelle und auf der anderen Seite

sind es die Zweitakter. Bei den Viertaktmodellen

sind gleichmäßige Leistungsentfaltung sowie

stabile Fahreigenschaft die besonderen

Merkmale. Dagegen sind die Zweitakter eher

spritziger und weniger spurtreu, bieten aber

einen niedrigeren Anschaffungspreis und die

Unterhaltungskosten sind auch geringer. Wir

haben uns zwei dieser Konzepte einmal näher

angeschaut und diese gegeneinander antreten

lassen. Die Kandidaten sind die 250 SX und die

450 SX-F.

4

MCE

Februar '16


INHALT

Februar 2016

VORSTELLUNG

14 Montesa 4RIDE 2016

78 Vorstellung Honda Africa Twin

TESTS

18 Konzeptvergleich 2-/4-Takt:

KTM 250 SX/450 SX-F

28 Yamaha YZ 125

SPEZIAL

35 Zu Besuch

bei WP Performance Systems

SUPERCROSS

52 Dortmund

SUPERENDURO

58 WM Riesa/D

MOTOCROSS

68 Rockstar Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

70 Saisonvorschau 2016

KOLUMNE

72 Edward Hübner

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

12 Produkte

42 Poster: Cody Webb in Riesa

74 Bike and Parts

80 Events

82 Vorschau März 2016/

Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)


FACTS

SX-WM Anaheim1: Jason Andersons

historischer Sieg für Husqvarna

Es war ein verrückter Auftakt zur amerikanischen Supercrosssaison 2016. Der

Abend in Anaheim wurde von einigen harten Stürzen, in die auch Superstars wie

Ken Roczen, Ryan Dungey und James Stewart verwickelt waren, begleitet. Für

Roczen war es kein so wirklich guter, aber auch kein schlechter Start in die neue

Saison. Bereits im Vorlauf musste der Thüringer einen Crash verkraften, sammelte

sich aber wieder und schaffte den Einzug ins Finale über das Semi. Im Finale,

das zunächst wegen eines üblen Crashes zwischen Dungey und Stewart

abgebrochen werden musste, konnte Roczen nach dem Neustart letztendlich

auf die 5. Position vorfahren.

Der Überraschungssieger war indes Jason Anderson! Der Husqvarna-Pilot konnte

sich nach dem Restart hinter den zunächst in Führung liegenden Cole Seely

(Honda) setzen und diesen nach einigen Runden überholen. Anschließend blieb

Anderson cool, behielt die Nerven und schaffte so seinen ersten Erfolg in der

450er Klasse. Für seinen Arbeitgeber Husqvarna, der in Amerika auf eine lange

Historie zurückblickt, war dieser Sieg ebenfalls ein Achtungserfolg. Das Podium

komplettierten Ryan Dungey, der sich von seinem Crash wenig beeindrucken

ließ, und Cole Seely. • Text: Marco Burkert; Foto: Simon Cudby

SX-WM/AMA-SX - 1. Lauf - Anaheim/USA - 9.1.2016 - 450 SX - gesamt u. Stand (nach 1 von 16 Veranstaltungen):

1. Jason Anderson, Husqvarna, 25 Punkte; 2. Ryan Dungey, KTM, 22; 3. Cole Seely, Honda, 20; 4. Eli

Tomac, Kawasaki, 18; 5. Ken Roczen, D, Suzuki, 16; 6. Chad Reed, Yamaha, 15; 7. Tey Canard, Honda, 14;

8. David Millsaps, KTM, 13; 9. Dean Wilson, KTM, 12; 10. Justin Brayton, KTM.

250 SX Westküste - gesamt u. Stand (nach 1 von 8 Veranstaltungen): 1. Cooper Webb, Yamaha, 25 Punkte;

2. Jessy Nelson, KTM, 22; 3. Zach Osborne, Husqvarna, 20; 4. James Decotis, Honda, 18; 5. Jordon Smith,

Honda, 16; 6. Alex Martin, Yamaha, 15; 7. Colt Nichols, Yamaha, 14; 8. Joey Savatgy, Kawasaki, 13: 9. Mitchell

Oldenburg, KTM, 12; 10. Kyle Peters, Honda, 11.

6

MCE

Februar '16

Brian Hsu

verletzt

Der 17-jährige Brian Hsu gilt als deutsche

Nachwuchshoffnung in der

250er Klasse, startet heuer in der

kompletten MX-Weltmeisterschaft

und hat dort mit Suzuki einen starken

Partner an seiner Seite. Nun musste

der Deutsch-Taiwanese einen Rückschlag

verkraften, denn er verpasst

aufgrund einer Verletzung am Handgelenk

die ersten beiden Runden der

MX2-Weltmeisterschaft in Qatar und

Thailand. Zuletzt konnte Hsu eine hervorragende

Podiumsplatzierung

beim Supercross von Paris-Lille einfahren.

Zum Verhängnis wurde dem

Suzukifahrer ausgerechnet das SX-

Rennen in Mailand, das im Rahmen

der EICMA stattfand. Hsu stürzte und

fiel auf seine linke Hand – mehrere Wochen Zwangspause. Laut Teamchef Stefan

Everts steht Hsu voraussichtlich in Valkenswaard wieder am Startgatter.

• Text: Marco Burkert; Foto: Steve Bauerschmidt

Nick Kouwenberg bestreitet

US-Supercross-Rennen

Nick Kouwenberg, seines Zeichens EMX250-Champion tritt die Reise über den

großen Teich an, um die AMA Supercross 250 SX West Championship zu bestreiten.

Mit Unterstützung von American Honda wird der Niederländer acht Rennen

der Serie fahren, bevor es wieder zurück zur europäischen Motocrossmeisterschaft

geht, die Ende März in Valkenswaard beginnt. Der 24-Jährige möchte diese

Rennen nutzen, um sich für seine anstehende Titelverteidigung vorzubereiten.

„Ich kann es noch immer nicht glauben, in Amerika fahren zu können. Alles

ging sehr schnell, davon habe ich immer geträumt! Ich bin wirklich dankbar,

dass Honda Motor Europe mir diese Chance ermöglicht hat. Mein Dank gilt natürlich

auch Honda America, die mich vor Ort massiv unterstützen. In den ersten

Trainingstagen war ich super vorsichtig, weil ich nicht riskieren wollte, Anaheim1

zu verpassen! Ich bin mir sicher, dass mir diese Supercrossrennen helfen

werden, meinen EMX250-Titel zu verteidigen. Das Niveau ist hier enorm hoch,

ganz anders als in Europa“, so Nick Kouwenberg. Davy Dousselaere, Honda Motor

Europe Offroad-Manager: „Ich bin sehr erfreut, dass das SWR-Team zusammen

mit American Honda unseren europäischen 250er Champion Nick Kouwenberg

in der amerikanischen 250-SX-West-Meisterschaft unterstützt. Wir haben

in diesem Jahr gesehen, wie stark und konsequent Nick als Fahrer ist, und ich bin

gespannt, wie er in der amerikanischen Supercrossszene zurechtkommt. Es

wird sicherlich sehr spannend werden!“ • Text: Marco Burkert; Foto: Honda

Update MXGP und MX2-WM

Der ursprünglich für den 13. März geplante MX-GP in Sepang/MYS wurde gecancelt.

Stattdessen findet am 29. Mai ein GP in Talavera de la Reina/E statt.

Nachstehend die aktualisierten Termine: MXGP + MX2: 27.2. Losail/Qatar; 6.3.

Suphan Buri/THA; 28.3. Valkenswaard/NL; 10.4. Neuquen/ARG; 17.4. Leon/

MEX; 1.5. Kegums/LV; 8.5. Teutschenthal/D; 15.5. Pietramurata/I; 29.5. Talavera

de la Reina/E; 5.6. St. Jean d’Angély/F; 19.6. Matterley Basin/GB; 26.6.

Mantova/I; 24.7. Loket/CZ; 31.7. Lommel/B; 7.8. Frauenfeld/CH; 28.8. Assen/

NL; 3.9. Charlotte Motor Speedway/ USA; 11.9. Glen Helen/ USA.

3x MX-Seitenwagen-WM

in Deutschland

Der für den 12. Juni in Chernivtsi/Ukraine geplante WM-Lauf wurde nach Schopfheim

verlegt. Damit ist die Seitenwagen-WM dieses Jahr dreimal in Deutschland

zu Gast, und zwar in Schopfheim, Straßbessenbach (17.7.) und Rudersberg

(18.9.).

Hier nochmals die aktualisierten Termine: 10.4. Oss/NL; 8.5. Kramolin/CZ; 15.5.

Brou/F; 12.6. Schopfheim/D; 19.6. Valkenswaard/NL; 10.7. Genk/B (noch nicht

bestätigt); 17.7. Straßbessenbach/D; 31.7. Bauska Stelpe/LV; 7.8. Kivioli/EST;

28.8. Roggenburg/CH; 18.9. Rudersberg/D.

FIM-S1GP-Termine

Bereits im Dezember 2015 gab die FIM die 2016er Termine für die Supermoto-

WM bekannt: 3.4. Jerez/E; 1.5. Albaida/E; 12.6. Magione/I; 10.7. Poznan/PL

(noch nicht bestätigt); 7.8. Chachagüi/COL (noch nicht bestätigt); 11.9. noch offen;

18.9. Castelletto di Branduzzo/I; 1.10. Losail/Qatar (noch nicht bestätigt).

Supermoto of Nations: 23.10. Barcelona/E.


Max Nagl: WM-Vorbereitungen

laufen auf Hochtouren

Das deutsche Aushängeschild in Sachen Motocross-Weltmeisterschaft bereitet

sich bereits intensiv auf die bevorstehende Saison vor. Der Rockstar Energy

Husqvarna-Factory-Racing-Pilot Max Nagl wird neben den üblichen Teamtrainings

auch in der internationalen italienischen Meisterschaft starten. Dazu begibt

sich das Ice One Team im Januar nach Sardinien, um sich für die am 27. Februar

in Qatar startende MXGP-Weltmeisterschaft bereitzumachen. Wie Max auf

seiner Homepage verriet, startete sein Trainingsprogramm bereits im November

2015 mit einem speziell auf ihn abgestimmten Training. „Die letzte Saison

hat uns gezeigt, dass wir mit der Art der Vorbereitung einen guten Plan hatten.

Ich war pünktlich zu Saisonbeginn in sehr guter Form. Nach Möglichkeit soll das

auch dieses Jahr wieder so sein. Vor dem MXGP-Start in Qatar werde ich die drei

Rennen zur italienischen Meisterschaft fahren. Die Rennen dienen ausschließlich

der Vorbereitung und Abstimmung auf die WM. Die Akkus sind wieder voll,

ich habe die Zeit seit dem letzten Rennen in Ernée genutzt, um mich komplett zu

erholen. Durch den bisher sehr milden Winter konnte ich mein Trainingsprogramm

in Belgien super durchziehen. Noch vor der Jahreswende bin ich nach Benicassim

in Spanien gereist. Hier haben wir optimale Bedingungen, um die körperliche

Vorbereitung fortzusetzen. Die neue Saison umfasst viele Rennen und

geht bis in den Oktober, aber ich freue mich schon auf den WM-Auftakt 2016“, so

Max. • Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Ken de Dycker

ProTaper neuer Sponsor

bei 24MX Honda

Das MXGP-Team Honda 24MX geht eine Partnerschaft mit Aftermarketspezialist

ProTaper ein. Damit sind die Piloten Ken de Dycker und Matiss Karro in der kommenden

Saison ausschließlich mit Produkten von ProTaper, wie Lenker, Kettenräder,

Hebel und Griffe, versorgt.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird natürlich auch das Design der Bikes angepasst

und das ProTaper-Logo auf den 24MX-Hondas und der Teambekleidung zu

sehen sein. Seit seiner Gründung im Jahr 1991 hat ProTaper die Motorrad-Industrie

mit ihren innovativen und extrem langlebigen Lenkern revolutioniert. Mittlerweile

bietet die amerikanische Marke eine komplette Palette von Qualitätsprodukten

in allen Disziplinen des Offroadmotorrad-Rennsports an.

• Text: Marco Burkert; Foto: Honda


FACTS

Gaildorf als bester MX-Masters-

Veranstalter 2015 ausgezeichnet

Der „Motor Sport Club Gaildorf“ hat das Triple geschafft: Zum dritten Mal hintereinander

erhielt der Verein aus dem Großraum Stuttgart den Preis für die „Beste

Organisation“ einer ADAC-MX-Masters-Veranstaltung. Damit setzten sich die

Gaildorfer gegen den Motorsportclub „Eiserne Hand“ aus Aichwald und den

MCE Tensfeld durch. „Den MSC Gaildorf zum dritten Mal als besten Veranstalter

der ADAC MX Masters auszuzeichnen, ist eine Ehre und eine tolle Leistung des

Clubs, die unsere besondere Anerkennung verdient. Das symbolisiert der mit

1000 Euro dotierte Preis für den besten Veranstalter“, sagte ADAC-Motorradreferent

Dieter Junge bei der Ehrung im Rahmen einer Tagung der Veranstalter der

ADAC MX Masters in München. Auch in der Kategorie „Beste Strecke“ setzte sich

der MSC Gaildorf durch. Die sehr gut präparierte Piste „Auf der Wacht“ begeisterte

in der Saison 2015 Fahrer und Fans. Nach jedem Rennwochenende einer

ADAC-MX-Masters-Veranstaltung verteilen Fahrer, Teams und Serienorganisation

Noten für die Leistung des jeweiligen Ausrichters. Gaildorf wurde in diesem

Jahr vor Fürstlich Drehna und Jauer als beste von insgesamt acht Strecken bewertet.

Jauer schaffte es nach einem Umbau der Strecke auf Anhieb unter die

Top-Drei-Strecken der ADAC MX Masters und in Fürstlich Drehna wurde das Experiment,

die Fahrtrichtung zu ändern, von den Fahrern positiv angenommen.

„Wir freuen uns, zum vierten Mal in Folge bester Veranstalter der ADAC-MX-Masters-Serie

zu sein“, sagt Ralf Schweda, Präsident des MSC Gaildorf. „Ich bin

stolz auf meine Mannschaft, denn an die Spitze zu kommen, ist schon eine starke

Leistung, dies aber zu halten und seit zwei Jahren auch noch für die beste

Strecke ausgezeichnet zu werden, ist fantastisch.“ Für die ADAC-MX-Masters-

Saison 2016 sind Tickets bereits im Vorverkauf. Online können Karten unter

www.adac.de/mx-masters Tickets bestellt werden.

• Text: ADAC; Foto: Steve Bauerschmidt

Wolfgang Thomas neuer

Teamchef der deutschen

MX-Nationalmannschaft

Kurz vor Ende des Jahres 2015 gab es einen Wechsel an der Spitze der deutschen

Motocross-Nationalmannschaft. Der bisherige Teamchef Hubert Nagl zog sich

nach fünf Jahren zurück und übergab sein Amt an Wolfgang Thomas. Der Wahl-

Baden-Württemberger engagiert sich seit mehr als 40 Jahren im Motocrosssport

und ist, wie er selbst sagt, „mit Herz und Seele dabei“. Als ehemaliger Geschäftsführer

von Fox Deutschland hat der neue Teamchef des Team Germany

profunde Kenntnisse der Motocrossszene. „Ich freue mich wirklich sehr auf meine

neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem Team. Unser gemeinsames

Ziel ist es, mit dem Team Germany als Speerspitze des deutschen Motocrosssports

in den kommenden Jahren weiter um die Weltspitze zu kämpfen“, sagt

Thomas.

Nagl zog sich zum Jahresende planmäßig als Teamchef des „Team Germany“ zurück.

Das Motocross-Urgestein führte die deutsche Motocross-Nationalmannschaft

in seiner fünfjährigen Amtszeit zu ihrem bisher größten Erfolg. Das Team

Germany gewann 2012 in Belgien die

Mannschafts-Weltmeisterschaft „Motocross

of Nations“. Die Mannschaft

mit dem Trio Max Nagl, Marcus Schiffer

und Ken Roczen sorgte für den ersten

deutschen Sieg in dem seit 1947

ausgetragenen Traditionswettbewerb.

„Hubert Nagl hat das deutsche

Motocrossteam an die Weltspitze gebracht

und sich in seiner Laufbahn

sehr um den Sport verdient gemacht“,

würdigt ADAC-Sportpräsident

Hermann Tomczyk den Oberbayern.

„Der Sport ist ihm zu großem

Dank verpflichtet. Sein Nachfolger

Wolfgang Thomas tritt in große

Fußstapfen, aber ich bin überzeugt,

dass er das Werk von Hubert Nagl erfolgreich

weiterführen wird. Wolfgang

Thomas hat durch sein großes

Engagement in der Nachwuchsförderung

einen ausgeprägten Blick für Talente

und wird das Team Germany sicherlich

in eine erfolgreiche Zukunft führen.“ • Text: u. Foto: ADAC

Jeffrey Herlings erhält

Hans de Beaufort Trophäe

Der mehrfache FIM-Motocross-Weltmeister Jeffrey Herlings wurde mit der renommierten

„Hans de Beaufort Trophäe“ anlässlich der KNMV-Gala im Theater

Amphion in Doetinchem (Niederlande) ausgezeichnet. Die Trophäe stellt die

höchste Ehre im niederländischen Motorsport dar und ist eine Art Wanderpokal,

der von Jahr zu Jahr weitergereicht wird. Hans de Beaufort war ein Rennfahrer,

der sein Leben im 2. Weltkrieg verlor, während er versuchte, das Leben vieler anderer

zu retten. Der Pokal wurde demzufolge nach ihm, in Gedenken an seine Taten,

benannt.

Sowohl 2014 und 2015 führte Jeffrey Herlings in der Gesamtwertung der MX2

World Championship, hatte aber mehrfach Pech und konnte seine beeindruckende

Liste der Weltmeistertitel nicht verlängern. Trotz des verletzungsbedingten

Ausfalls in der letzten Saison hat er bewiesen, dass er der beste MX2-Fahrer

ist. Herlings hat in den vergangenen Jahren mehrfach unter Beweis gestellt,

dass er zu den absoluten Stars der Szene gehört und ebenso seine Weltklasseleistung

gezeigt. Deshalb erhielt er nun die Hans de Beaufort Trophäe von FIM-

Europa-Präsident Dr. Wolfgang Srb. „Er ist ein Fahrer mit einem unglaublichen

Talent. Alles, was er auf dem Motorrad macht, sieht so einfach aus und ist wahrscheinlich

das höchste fahrerische Niveau. Er hat sich im Laufe der Jahre zu einem

echten Botschafter für den Sport entwickelt und hat das Potenzial, einer

der erfolgreichsten Motocrossfahrer in der Geschichte des Sports zu werden“,

sagte Dr. Wolfgang Srb bei der Verleihung. • Text: Marco Burkert; Foto: FIM

8

MCE

Februar '16


Rückrufaktion für KTM-SX-Modelle

des Modelljahres 2016

KTM ruft Motocrossmodelle des aktuellen Modelljahres 2016 zur Überprüfung

und zum Umtausch der Vorderradspeichen in die Werkstätten der KTM-Vertragshändler.

Bei routinemäßigen Überprüfungen in der laufenden Produktion hat

KTM festgestellt, dass es durch Streuungen im Herstellungsprozess der Speichen

an einzelnen Vorderradspeichen der Modelle 125, 150, 250 SX sowie 250,

350, 450 SX-F zu Qualitätsabweichungen kommen kann. Dies kann je nach Montageposition,

Pflege und Speichenspannung dazu führen, dass einzelne intakte

Speichen in Folge von Überlastung im Fahrbetrieb brechen. Die Kunden betroffener

und bereits ausgelieferter Motorräder werden mittels persönlichem

Schreiben von KTM informiert und gebeten, umgehend einen autorisierten KTM-

Händler zwecks Terminvereinbarung zu kontaktieren. Zudem kann im Bereich„Service“

auf der KTM-Webseite online überprüft werden, ob das jeweilige

Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist. Die Überprüfung bzw. der Austausch

der Vorderradspeichen bzw. der betroffenen Vorderräder kann ausschließlich

durch einen autorisierten KTM-Händler erfolgen. Hierbei handelt es

sich um eine kostenfreie Garantieleistung. • Text u. Foto: KTM

Dakar 2016:

Matthias

Walkner

schwer gestürzt

Die siebte Etappe der Dakar stand unter

keinem guten Stern. Nachdem am

sechsten Fahrtag bereits Ruben Faria

stürzte und die Rallye frühzeitig beenden

musste, gab es einen Tag später

erneut schlechte Nachrichten zu

vermelden. Die 38. Ausgabe der Rallye

hatte ihr erstes Todesopfer gefordert.

Laut Angaben der Organisatoren handelt es sich dabei um einen 63-jährigen

Mann, der in einer Sperrzone von einem Auto erfasst wurde. Lionel Baud

kam mit seinem Rallye-Car von der Strecke ab und traf den Mann, der am Streckenrand

stand. Die zweite schlechte Nachricht betrifft Matthias Walkner. Der

Österreicher kam in den ersten Tagen der Rallye immer besser in Fahrt und lag

zwischenzeitlich auf Gesamtrang 3 der Motorradwertung. Es lief im Grunde genommen

perfekt für den 29-jährigen Salzburger, der sich nach seinem Debüt im

letzten Jahr enorm gesteigert hat. Bereits 2015 musste Walkner wegen gesundheitlicher

Probleme aufgeben. Und auch die Dakar 2016 nahm ein plötzliches

Ende für den Salzburger, der bereits bei Kilometer 15 auf der Etappe von Uyuni

nach Salta einen brutalen Crash verzeichnen musste. Im Staub des vor ihm fahrenden

Teamkollegen Toby Price übersah Walkner einen Graben, versuchte diesen

noch zu überspringen, was jedoch nicht klappte. Bei seinem Sturz brach

sich Walkner den Oberschenkel und musste die Rallye demzufolge beenden!

Honda-Pilot Paulo Goncalves traf als erster Fahrer am Unfallort ein und half dem

am Boden liegenden Österreicher. Er blieb zehn Minuten bei Walkner und redete

ihm gut zu, bis Pablo Quintanilla aus dem Husqvarna-Werksteam dazukam.

Quintanilla blieb anschließend bei Walkner bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

KTM-Teammanager Alex Doringer gab in einem kurzen Statement bekannt,

dass Walkner glücklicherweise keinen offenen Bruch erlitten hat, sich allerdings

auch das Knie des anderen Beins verletzt hat (Stand bei Redaktionsschluss).

• Text: Marco Burkert; Foto: KTM

RIDE

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NO SHORTCUTS

45 years of experience is a big deal but we're

still setting our sights on the future. We've

culminated our experience into the Tyrant and

Hustle goggles to give you the clearest ride

of your life.

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FACTS

Zupin-Katalog 2016:

The next big thing

Er ist groß, er ist schwer, er hat 416 Seiten und liegt wie immer herrschaftlich in

der Hand – der neue Zupin-Katalog 2016 kommt und bringt wieder detailliert die

ganze fette Welt für den Racing-Fan zum Blättern, Schmökern und Bestellen ins

Haus.

Wie immer mit Klassikern und Champions Brands von Atlas bis X-Trig, von Fly bis

Smith, von Brembo bis Öhlins. Dazu gibt es neue Marken wie zum Beispiel Ketten

von TSUBAKI und neuartige Knee Braces von Mobius – alles wie immer übersichtlich

und in Hochglanz aufbereitet sowie in bewährter Zupin-Qualität.

Am besten gleich heute noch das kostenlose persönliche Exemplar anfordern:

www.zupin-shop.de oder Tel. 08669 848110.

Immer der richtige Reifen

mit MotorradreifenDirekt.de

Großer FIM-Enduroreifen-Test 2015/2016 in Motocross-Enduro

Metzeler, Pirelli, Michelin, Bridgestone, Dunlop – oder was sonst? Als wichtigstes

Kontaktstück und Bindeglied zwischen Fahrer, Maschine und Fahrbahn

hängt von der Wahl des richtigen Reifens einiges ab. Nicht nur die Sicherheit

muss gewährleistet sein, um das optimale Fahrgefühl zu bekommen. Gerade in

intensiven Trainings oder bei Wettbewerbseinsätzen ist der Reifen oftmals das

Zünglein an der Waage, der über Sieg oder Niederlage eines Teams entscheiden

kann. Doch wie findet man als Motorradfahrer den richtigen Reifen für sich und

seine Maschine? MotorradreifenDirekt.de, Delticoms Zweiradreifen-Onlineshop

aus Hannover, erleichtert mit Reifentest-Berichten die Wahl. „Ob Straße

oder Offroad, weiche oder harte Mischung, mehr oder weniger Profil: Die Wahl

der Reifenmarke und des passenden Profils hängt vor allem davon ab, wie der

Pneu eingesetzt werden soll und welche Anforderungen die Bodenbeschaffenheit

an ihn stellt“, erläutert Oliver Pflaum, Vertriebsleiter Motorradreifen bei

Delticom.

FIM-Enduroreifen im Test: Metzler 6 Days Extreme ist „sehr gut“

Motocross Enduro hat in der Dezemberausgabe mit Unterstützung von MotorradreifenDirekt.de

gleich zehn verschiedene FIM-Stollenreifen von beliebten

Enduroreifen-Herstellern auf Herz und Nieren in der Größe 90/90-21 und

140/80-18 getestet. Die alles entscheidende Frage: Für welche Bodenbedingungen

ist welcher Enduroreifen am besten geeignet?

Um einen neutralen Bewertungsmodus zu schaffen, bestand das Testteam der

Motocross Enduro aus drei Fahrern mit unterschiedlichen Backgrounds. Insgesamt

wurden zehn Reifenpaare von acht verschiedenen Herstellern unter die Lupe

genommen. Getestet wurden die Enduroreifen hinsichtlich ihrer Performance

unter anderem auf klassischen Auf- und Abfahrten, einem Steinfeld

sowie in diversen Kurvenelementen.

Das Fazit: Der Allrounder Metzeler 6 Days Extreme siegte als „perfekter Reifen

für jeden Untergrund“ und 89 Prozentpunkte vor dem Michelin III Enduro Competition

MS (perfektes Bremsverhalten, 84 Prozentpunkte) und dem Pirelli Scorpion

Pro FIM (hohe Spurtreue und stabiles Fahrverhalten, 78 Prozentpunkte).

Um die ganz persönliche Wahl zu erleichtern, finden

Offroader beim Testbericht jeden Reifens das

empfohlene Einsatzgebiet – ob Allrounder, Hartboden

oder auch Extreme Enduro. Die Testreifen und

viele weitere Enduro-Reifenmodelle – ob für Straßen-,

Trainings- oder Wettbewerbseinsatz – sind

schnell und einfach online unter www.motorradrei

fendirekt.de/Motorradreifen_Enduro.html in vielen

Größen bestellbar – mit Top-Verfügbarkeiten zu

jeder Jahreszeit. Wer bevorzugt „querfeldein“

fährt, findet eine ebenso umfangreiche Produktpalette

an Motocrossreifen aller Marken und Größen

online unter www.motorradreifendirekt.de/Motor

radreifen_Motocross. html. Viele Tausende Bewertungen

für Motorradreifen – nahezu 25.000 – aller

Marken und Profile finden Interessierte zudem unter

www.reifentest.com.

Melahn-Katalog 2016

Rechtzeitig zum 150-jährigen Jubiläum von Zweirad-Center Melahn ist der

2016er Katalog erschienen. Er umfasst 504 Seiten, nochmals 28 Seiten mehr als

im Vorjahr, und kann ab sofort kostenlos bestellt werden. Viel Neues umfasst

das 17.000 Artikel starke Sortiment. Vor allem durch MTB-Bekleidung wurde die

Warenvielfalt stark vergrößert.

Bestellungen an: Zweirad-Center Melahn, Seebeckstraße 3, 24568 Kaltenkirchen,

Tel. 04191 7226410, Fax 7226449, info@melahn.de, www.melahn.de

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Stillstand? Nein Danke!

Nutzen Sie unseren Ersatzteil-Service, damit Ihr Motor weiter laufen kann!

BRC Brockhausen Racing GmbH & Co. KG :: fon +49 (0)2584 358 :: fax +49 (0)2584 586 :: www.brc-racing.de

Trainingslager der MXGP-Academy in Malaga/Spanien

Großer Erfolg für MX-B-Zertifizierung: Malaga war der Austragungsort des zweiten Trainingslagers für Motocrossfahrer aus ganz Europa. Insgesamt haben Fahrer

aus acht Nationen, die meisten zwischen 10 und 18 Jahre alt, erfolgreich an dieser Veranstaltung teilgenommen. Acht junge Fahrer erhielten die MX-A-Zertifizierung,

15 Fahrer die MX-B-Zertifizierung. Das ganze Programm erfolgte in Zusammenarbeit mit der JB-Training-School (John van den Berk) im Süden Spaniens bei perfekten

Bedingungen sowohl auf und abseits der Strecke.

Trainingsstrecke, Unterkünfte, Wetter und Hotel, alles hat gepasst. Es war die mittlerweile zweite Auflage dieses Trainingslagers und alle Teilnehmer freuen sich

schon auf das nächste Jahr. Mit der Schweizerin Katja Zünd war erstmals auch eine weibliche MX-Fahrerin dabei. Das nächste Trainingslager findet in Tartu (Estland)

im Sommer des nächsten Jahres statt. • Text: Marco Burkert; Foto: FIM

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PRODUKTE

SM-SPORT

DUNLOP

Geomax-Motocross-Profile jetzt auch in 18-Zoll

• Geomax MX32 heißt jetzt MX3S für „Soft“

• Geomax MX52 ab sofort auch in 100/100-18 und 110/100-18 erhältlich

• Geomax MX3S zusätzlich in 120/90-18 verfügbar

Der Dunlop Geomax MX3S und der MX52 sind ab sofort auch in 18-Zoll-Dimensionen

für das Hinterrad erhältlich. Auf den überragend erfolgreichen Geomax-

Motocrossreifen haben Fahrer wie Shaun Simpson, Gautier Paulin und Ryan Villopoto

Läufe zur Motocross-WM 2015 gewonnen. In den USA sind die beiden

Profile seit vier Jahren in Folge die Siegerreifen bei jeder nationalen Supercrossund

Motocross-Meisterschaft. Angesichts der großen Nachfrage macht Dunlop

dieses Potenzial jetzt auch für Fahrer von Maschinen mit 18-Zoll-Hinterrad verfügbar.

„Im Rahmen dieser Ausweitung wird der Geomax MX32 zugleich in ‚MX3S‘ umbenannt“,

erklärt David Steinmetz, Dunlop Vertriebsleiter Motorradreifen für

Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Das ‚S‘ steht für ‚Soft‘ und macht

deutlich, dass der Reifen speziell auf weiche bis mittlere Untergründe ausgelegt

ist. Es ändert sich jedoch nur der Name – der Reifen ist nach wie vor der gleiche!”

Der eher auf mittlere bis harte Böden spezialisierte Geomax MX52 ist jetzt zusätzlich

in den Dimensionen 100/100-18 und 110/100-18 erhältlich. Der Geomax

MX3S steht darüber hinaus auch in der Dimension 120/90-18 zur Verfügung.

Beide Reifen zeichnen sich durch die gleichen Technologien aus, die sie zu Favoriten

zahlreicher Profi- und Amateur-Rennfahrer gemacht haben.

Die beiden Profile bieten dank des Block-im-Block-Designs der bewährten Progressive

Cornering Block Technologie PCBT mehr Kontrolle beim Sliden, während

das Carcass Tension Control System CTCS über gezielte Vertiefungen die

Karkass-Spannung in verschiedenen Bereichen verbessert und so die Kontaktfläche

und die Lenkpräzision optimiert. Die so erhöhte Flexibilität des Unterbaus

bürgt zugleich für eine erhöhte Profilblock-Lebensdauer. Zudem verleiht

die „Anti-Rebound“-Gummimischung der Seitenwand ein Plus an Eigendämpfung.

Ein richtungsgebundenes Profildesign vorn optimiert nochmals den Grip

und gewährleistet ein hervorragendes Lenkgefühl.

Bezugsquelle:

Fachhandel

Ufo Recon Stiefel

Der brandneue UFO-Recon-Offroad-Stiefel ist ein in Italien entwickelter und produzierter

High-End-Stiefel mit patentiertem Gelenk-System. Sein neu entwickeltes

E-AHL-System (Winkelsystem) schützt vor Überdehnung des Sprunggelenks

(Neigungseinstellung von: 0° - 15° Std. - 11°) und bietet eine noch nie dagewesene

Dynamik. Ein revolutionäres Exoskelett aus Edelstahl schützt zudem Sprunggelenk

und Schienbein. Der Zehen- und Fersenschutz mit stoßabsorbierender

Wirkung bietet maximalen Schutz und ermöglicht einen effektiven Gangwechsel

in der Start-up-Phase. Für ausgezeichneten Komfort und verbesserte Stabilität

sorgt ein neues luftdurchlässiges und antibakterielles Innenfutter und die

neu entwickelte ergonomische Zwischensohle. Um dem Stiefel einen individuellen

farblichen Look zu verleihen, sind im Zubehör austauschbare Schaftcover

in den Farben Schwarz, Gelb, Rot und Weiß erhältlich. Außerdem bietet der Stiefel

wasserbeständige und korrosionsfreie Materialien und ein sehr geringes Gewicht.

Made in Italy.

Erhältliche Grund-Farben: Schwarz/Weiß, Schwarz/Rot, Schwarz/Gelb, Weiß/

Schwarz, Weiß/Gelb, Weiß/Rot, Schwarz und Weiß

Größen: 37 bis 48

Preis: 490,00 Euro (inkl. MwSt.)

Bezugsquelle:

SM-Sport Online-Shop: www.sm-sport.de, Tel. 06621 72346

info@sm-sport.de, facebook.com/SMOffroadSport

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HUSKY24

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Macht euer Bike startklar und schützt eure Gabelrohre vor Steinschlägen und Beschädigungen!

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WINTER

SCHLUSS

V

ERKAUF

KIEDROWSKI RACING

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Farben! Vom neuen Hersteller MX Spoke kommt jetzt eine verbesserte Version der

Spokestyle-Speichencover.

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Verfügbare Farben: Pink, Weiß, Schwarz, Gelb, Grün, Blau, Orange, Rot, Lila, Neon-

Orange, Gold.

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Bezugsquelle:

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24MX

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Brems- als auch auf den Kupplungshebel!

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den 16. Februar 2016. Preisänderungen und Irrtümer

vorbehalten. Solange der Vorrat reicht.

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VORSTELLUNG MONTESA 4RIDE 2016

Neues Offroadkonzept

Montesa hat mit der neuen 4RIDE ein Modell entwickelt, das für ein völlig neues Offroad-Konzept steht. Dank dem extrem

manövrierfähigen Fahrwerk und dem geringen Gewicht sorgt das neue Bike für unbegrenzten Fahrspaß, Komfort

und puren Genuss – ob im Gelände oder auf anspruchsvollen Bergstrecken. Die 4RIDE kommt voraussichtlich im Februar

in den Handel, der Preis wird noch bekanntgegeben.

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VORSTELLUNG MONTESA 4RIDE 2016

Nachdem 1991 die letzte Evasion vom Band lief, hat

sich Montesa danach ausschließlich auf die Produktion

von Trial-Motorrädern konzentriert. Das Ergebnis:

die Cota 311, die Cota 314 R, die Cota 315 R und

schließlich die revolutionäre Cota 4 RT – ein modernes

Viertaktmotorrad mit einem neuen, kompakten

Vierventil-Triebwerk und elektronischer PGM-FI-

Kraftstoffeinspritzung.

Montesa blieb seinen Prinzipien – fortschrittliche

Technologien mit umweltfreundlichen Aspekten zu

verbinden – auch 2013 treu, als mit der Cota 4 RT

260 ein völlig neues Modell vorgestellt wurde. Dieses

behielt die Hauptmerkmale der Cota 4 RT bei,

bot jedoch deutlich mehr Leistung. Mit der Cota 300

RR präsentierte Montesa zudem kürzlich ein stärker

auf Wettbewerb getrimmtes Modell, ebenfalls mit

Viertakttechnik.

2016 bringt Montesa nun die 4RIDE auf den Markt.

Auch dieses Bike bleibt den Grundzügen der Montesa-Modelle

treu und setzt auf das gleiche Konzept,

das bereits bei den Trial-Motorrädern zu sehen war.

Fans der Marke werden in der 4RIDE Merkmale der

Evasion erkennen – einem Trial-Excursion-Bike mit

direkter Anlehnung an die Trial-Variante Cota 310.

Entwicklungskonzept

Bisher hatten Montesa-Kunden die Wahl zwischen

drei qualitativ hochwertigen Modellen: der Cota

4 RT260, der Race Replica und der Cota 300 RR, deren

Hauptmerkmale ihre fortschrittliche Technologie,

ihre Zuverlässigkeit und die Materialqualität

sind. Unter Beibehaltung der Haupteigenschaften

der Trial-Modelle entwickelte das Montesa-Team

von Honda zusammen mit der Forschungs- und Entwicklungs-Abteilung

von Honda Motor Co. Ltd. die

neue 4RIDE, ein Modell mit Trial-Eigenschaften, bei

dem zugleich die hohen Qualitätsstandards der

Marke gewahrt bleiben. Das Konzept des neuen Modells

kommt bereits im Namen zum Ausdruck:

4RIDE. Die „4“ erinnert an das Herzstück der Montesa-Modelle,

den Viertaktmotor. Die englische Bezeichnung

spielt zudem mit der Doppeldeutigkeit

von 4 – als „for“ ausgesprochen spielt es auf die

Verwendung des Bikes an und bedeutet „zum Fahren“.

Schließlich hat Montesa mit der 4RIDE ein

Bike entwickelt, das sich von zu Hause, über die

Straße bis hin zur bevorzugten Bergstrecke fahren

lässt.

„4“ ist auch die Zahl der Ziele, denen sich die 4RIDE

verschrieben hat: Abenteuer, Fun, Freiheit und Vielseitigkeit

– also ein Motorrad, das einen überall hin

begleitet. Mit Blick auf diese Ziele fällt vor allem der

umfassende Stauraum auf. Unter dem Sitz, der einfach

abgenommen werden kann, befindet sich ein

großes Staufach, in dem sich problemlos Jacke,

Handschuhe und mehr unterbringen lassen.

Als Grundlage dient die Cota 4 RT 260. Damit schuf

das Entwicklungsteam ein vielseitiges Bike mit einfachem

Handling, das ganz auf Abenteuer ausgelegt

ist. Zu diesem Zweck wurde das Getriebe mit einer

größeren Übersetzungsspreizung ausgestattet,

die sich von denen der Trial-Varianten unterscheidet.

Damit verbindet das neue Modell hohen Komfort

mit verbesserter Performance auf langen Strecken.

Aus ähnlichen Gründen wurde auch die

Ergonomie des Bikes überarbeitet: Sitz und Aufhängung

einschließlich der Gabel und des Stoßdämpfers

sitzen deutlich höher als bisher. Die Änderungen

an der 4RIDE, die Führerscheinklasse A2

erfordert, dienen allesamt dazu, ein breiteres Kundensegment

anzusprechen. Für alle, die Spaß am

Berg haben wollen, ohne auf Leistung und hochwertige

Komponenten zu verzichten, die für anspruchsvollere

Strecken oder Trial-Abschnitte benötigt werden.

Fertigung und Montage

Wie bei der Cota 4 RT 260, der Race Replica und der

Cota 300 RR erfolgen Fertigung und Montage der

4RIDE exklusiv im Montesa-Honda-Werk in Santa

Perpètua de Mogoda bei Barcelona in Spanien. Von

hier aus werden die Maschinen in alle Weltmärkte

exportiert. Sämtliche Schweißarbeiten und Kunststoffspritzgussverfahren,

die Montage der Motoren

und die Fertigung des Tanks, der Schwingen und der

Aluminiumrahmen werden im Werk durchgeführt.

Höchste Fertigungsqualität, wie bei Honda und

Montesa gewohnt, ist somit in allen Bereichen sichergestellt.

Design und Ausstattung

In Anlehnung an das Design der Cota 4 RT 260 und

der Cota 300 RR dominiert bei der 4RIDE die Farbe

Rot, die sich bei zahlreichen Komponenten wiederfindet:

auf dem vorderen Kotflügel, der Seitenverkleidung

und der Rückseite des Sitzes (hier in Kombination

mit Schwarz) ebenso wie auf den Rad-

naben und den Dekor-Elementen der Räder. Das

4RIDE-Logo präsentiert sich in Schwarz-weiß neben

dem Montesa-Logo. Beide sind auf der Seite und an

den Standrohren zu sehen – einzige Variation ist eine

rote „4“. Die Komponenten in kräftigem Rot setzen

in Verbindung mit den hinteren Abdeckungen

und Kotflügeln in Weiß gelungene Akzente. Auch

hier findet sich das Montesa-„M“-Logo in verwischtem

Grau mit dem Slogan „Off-road Adventure“ wieder

– eine klare Aussage über die Orientierung des

neuen Modells. Der Aluminiumtank bleibt unverkleidet

und unterstreicht damit die hochwertigen

Materialien.

Das Ergebnis ist eine sorgfältig abgestimmte Aufhängung,

die für Leichtigkeit, Komfort und gutes

Ansprechverhalten sorgt und damit ein einfaches

Handling gewährleistet. Dank der neuen Aufhängung

werden Unebenheiten im Terrain problemlos

abgedämpft. Mit den Einstellmöglichkeiten kann

der Kunde die Federungscharakteristik seinem Geschmack

entsprechend auf harten Wettbewerb oder

eher relaxtes Freizeitvergnügen anpassen.

Wie bei den Trial-Varianten ist die Hydraulik in einem

der Gabelbeine untergebracht, während die

andere die Federung aufnimmt, um das Bike leichter

zu machen. Die progressiven Federn optimieren

das Ansprechverhalten. Bei den Rädern sorgen die

roten Dekor-Elemente und Radnaben in Kombination

mit den schwarzen Felgen und Speichen für einen

sportlich-attraktiven Look. Auch der Lenker ist

in elegantem Schwarz gehalten.

Erstklassige Verarbeitungsqualität, hochwertige

Komponenten und zuverlässige Funktion über Jahre

hinweg waren immer ein Markenzeichen der Montesa-Modelle.

An dieser Produktphilosophie hält

Montesa auch bei der 4RIDE fest – mit anspruchsvollem

Design und hochwertigen Dekor-Elementen.

Die 4RIDE zeichnet sich durch die gleiche qualitativ

hochwertige Ausstattung wie die Trial-orientierten

Modelle aus. Dazu zählt unter anderem die fortschrittliche

digitale Transistorzündung, die ohne

Batterie auskommt und unter anderem die Einspritzanlage

und die Zündspule mit Strom versorgt.

Weiter ist die Maschine mit einem Schräglagensensor

ausgestattet, der die Zündung nach einem Sturz

automatisch abschaltet. Der Sensor wird aktiviert,

wenn das Bike länger als sieben Sekunden mit einem

Winkel von über 65 Grad auf der Seite liegt. Die

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Sicherheitsschaltung erhöht nicht nur den Schutz

des Fahrers in prekären Situationen, sondern bewahrt

auch die Mechanik vor Schäden, weil so ausgeschlossen

ist, dass der Motor nach einem Sturz

unbeabsichtigt weiterläuft.

Bei den Rädern wurde das 32-Speichen-Design beibehalten.

An der Hinterradfelge sind die Speichen

über einem Mittelsteg befestigt. Diese innovative

Bauart hilft Gewicht einsparen, bietet Vorteile beim

Nachspannen der Speichen und erlaubt dazu die

Verwendung schlauchloser Bereifung, was ebenfalls

zur Gewichtsreduzierung beiträgt.

Motor

Der Motor der 4RIDE basiert auf dem 258,9-ccm-

Viertakt-Triebwerk der Cota 4RT 260 und der Race

Replica. Im Gegensatz zu den Trial-Modellen verfügt

die 4RIDE jedoch über ein völlig neues Übersetzungsverhältnis.

Während Trial-Motorräder über eine

feine Getriebeabstufung verfügen, um ein unmittelbares

Ansprechverhalten in schwierigen Abschnitten

zu gewährleisten, zeichnet sich das Fünfgang-Getriebe

der 4RIDE durch ein größeres Übersetzungsverhältnis

aus. Damit ist das Bike problemlos

für längere Touren oder anspruchsvollere

Gegebenheiten wie einspurige oder Trial-Strecken

gerüstet.

Die 4RIDE verfügt zudem über einen größeren und

längeren Auspuff als die Cota 4RT und reagiert dadurch

sanfter und weniger aggressiv als die Trial-

Modelle. Dadurch werden eine leichtere Beherrschbarkeit

und höherer Fahrkomfort erreicht. Auch der

Kickstarter wurde verlängert und erleichtert so das

Starten in jeder Situation. Dank der Pumpe mit gesteigerter

Kraftstoffzufuhr (wie sie bereits bei der

Cota 260 und der Race Replica zum Einsatz kommt)

profitiert die 4RIDE von hervorragender Performance.

Gemeinsam mit dem neuen Mapping in der

ECU-Steuereinheit für die PGM-FI-Einspritzung und

die Zündung führt diese dazu, dass die Leistungsentfaltung

speziell im unteren und mittleren Drehzahlbereich

angenehm füllig gestaltet werden

konnte. Ein weiterer Aspekt zur Verbesserung der

Performance: Die Honda-Techniker erreichten mit

Hilfe eines speziellen Kurbelgehäuse-Dekompressionssystems,

dass die Motorbremswirkung im

Schiebebetrieb reduziert wird. Dank dieser Technik

bleibt die Maschine immer angenehm leicht und gut

beherrschbar.

Fahrwerk

Wie bereits bei der Cota 4 RT260 sind der Rahmen

und die Schwinge der neuen 4RIDE aus leichtem

Aluminium gefertigt und überzeugen in puncto Dauerhaltbarkeit

ebenso wie mit perfekter Funktion.

Beide Komponenten sind in hochwertigem, eloxiertem

Aluminium gehalten, das die attraktive Linienführung

und die perfekten Schweißnähte hervorhebt

und damit den Qualitätsanspruch des Modells

unterstreicht.

Eines der wichtigsten Merkmale der 4RIDE ist der

Sitz, der mit einer Sitzhöhe von 880 mm die gesamte

Ergonomie des Bikes verändert. Damit ist das

kompakte Modell deutlich komfortabler und empfiehlt

sich auch für Adventure-Trial-Touren. Die

4RIDE ist schlanker ausgeführt, sodass der Fahrer

mit den Füßen bequem den Boden erreichen kann.

Zur verbesserten Ergonomie trägt auch der Lenker

bei, dessen Rohrführung höher und offener ist, was

für ein besseres Ansprechen und mehr Komfort

sorgt. Weiter verstärkt wird der Fahrkomfort auch

durch die breiteren Fußrasten. Unter dem Sitz, der

mit wenigen Handgriffen abnehmbar ist, befindet

sich ein großes Staufach, in dem sich problemlos Jacke,

Handschuhe und mehr unterbringen lassen.

Da die 4RIDE gezielt auf Abenteuer ausgelegt ist,

wurde der 1,9-Liter-Kraftstofftank der Trial-Modelle

auf 4,4 Liter vergrößert. Damit erzielt das Modell eine

Reichweite von 120 Kilometern. Die neuen Dunlop-D803GP-Reifen

sorgen für hervorragenden

Grip. Sie liefern nicht nur eine ausgezeichnete Kontrolle,

sondern machen auch den vorderen Bereich

des Bikes leichter.

Insgesamt bringt die 4RIDE nur 85 Kilogramm auf

die Waage und zeichnet sich damit durch hohe Agilität

und leichte Manövrierbarkeit in jeder Situation

aus.

Aufhängung

Die Aufhängung der 4RIDE wurde intensiv überarbeitet,

um ein noch besseres Fahrverhalten beim

Excursion-Trial zu erzielen. Die einstellbare TECH-

Federgabel ist jetzt 38 mm höher, mit einem 24 mm

längeren Federweg. Neben dem neuen Sitz und der

überarbeiteten Ergonomie des Bikes wurde auch

die Höhe der Aufhängung angepasst, um Verbesserungen

bei Leistung, Ansprechverhalten und Komfort

zu erzielen. Der mehrfach einstellbare hintere

Stoßdämpfer der Marke R16V verfügt über den gleichen

Federweg wie die Cota 4 RT 260, ist jedoch

12 mm höher. Ohne die Leichtigkeit der Lenkung

und damit des Fahrverhaltens zu beeinträchtigen.

Bei der Hinterradaufhängung kann sowohl die

Dämpfung der Zugstufe als auch der Druckstufe ohne

Werkzeug verstellt werden.

Bremsen

Die 4RIDE ist mit Bremsen des Herstellers Braktec

ausgestattet. Sowohl Vorder- als auch Hinterrad

sind mit wellenförmigen Scheibenbremsen, die für

eine bessere Kühlung sorgen und ein Überhitzen

verhindern, bestückt. Das Vorderrad-Bremssystem

ist mit einer Vierkolben-Monoblock-Zange ausgestattet,

die die Bremseigenschaften und Performance

des Modells verbessern. Zudem wurde der

Durchmesser der hinteren Bremsscheibe von 150

auf 180 mm vergrößert. Die 4RIDE ist für Strecken

ausgelegt, die eine höhere Bremskraft erfordern.

TECHNISCHE DATEN

MOTOR

Typ

Hubraum

KRAFTSTOFFSYSTEM

Gemischaufbereitung

Tankinhalt

ANTRIEB

Kupplung

Getriebe

Kupplungssystem

RAHMEN

Typ

FAHRWERK

Abmessungen

L x B x H

Sitzhöhe

Bodenfreiheit

Gewicht trocken

RADAUFHÄNGUNG

Vorne

Hinten

Flüssigkeitsgekühlter

Einzylinder-Viertaktmotor,

4 Ventile, SOHC

258,9 ccm

PGM FI Kraftstoffeinspritzung

4,4 Liter

Nass, Mehrscheibenkupplung

mit Spiralfedern

5 Gänge

Hydraulisch betätigt

Diamond-Aluminium-

Brückenrahmen

2034 × 832 × 1160 mm

880 mm

330 mm

81 kg

39 mm TECH Teleskopgabel,

Federvorspannung

und Dämpfer-Zugstufe

einstellbar

Federweg 199 mm

R16V-Monodämpfer, Pro-

Link-Umlenkung, Federvorspannung

und

Dämpfer-Zugstufe

einstellbar

Federweg 170 mm

RÄDER

Vorne

Typ Aluminium-

Speichenräder

Hinten

Typ Aluminium-

Speichenräder

Felgengröße vorne 21 × 1,60

Felgengröße hinten 18 × 2,15

Reifen vorne

80/100 21 (Dunlop)

Reifen hinten

120/100 R18 (Dunlop)

BREMSEN

Vorne

185 × 3,5 mm

Einscheibenbremse,

Vierkolben-Monobloc-

Zange, hydraulisch

betätigt

Hinten

180 × 3,5 mm

Einscheibenbremse,

Doppelkolbenbremszange,

hydraulisch

betätigt

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KONZEPTVERGLEICH: 2-/4-TAKT - KTM 250 SX/450 SX-F

Welches Konzept ist das be

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ssere?

KTM

bietet mit der 2016er Motocrosspalette zwei Konzepte an. Auf der einen Seite sind es die Viertaktmodelle

und auf der anderen Seite sind es die Zweitakter. Bei den Viertaktmodellen sind gleichmäßige

Leistungsentfaltung sowie stabile Fahreigenschaft die besonderen Merkmale. Dagegen sind die Zweitakter

eher spritziger und weniger spurtreu, bieten aber einen niedrigeren Anschaffungspreis und die

Unterhaltungskosten sind auch geringer. Wir haben uns zwei dieser Konzepte einmal näher angeschaut

und diese gegeneinander antreten lassen. Die Kandidaten sind die 250 SX und die 450 SX-F. Zusätzlich

ist der Vergleich auch noch interessant, weil die 250 SX noch über den „alten“ Rahmen verfügt

und somit gegen die neue Motocross-Generation antritt.

• Text/Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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KONZEPTVERGLEICH: 2-/4-TAKT - KTM 250 SX/450 SX-F

KTM 250 SX

Genug Leistung für Strecken aller Art und für jedes

Gelände sowie ein niedriges Gewicht zeichnen die

250 SX im Motocross aus. Mit der starken Power des

leichten Zweitaktmotors macht sie den komplexeren

Viertaktern ernsthaft zu schaffen. 2016 hat KTM

die 250 SX im Detail optimiert und ihr neue Farben

und Graphics spendiert, während Chassis und Motor

im Grundsatz aus dem Modelljahr 2015 übernommen

wurden.

Details

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Neue CNC-gefräste Gabelbrücken

mit 22 Millimeter Versatz und neue

gummigelagerte Lenkerhalterung –

hochwertige Serienausstattung, reduziertes

Vibrationsaufkommen

Räder mit neuen, leichteren Speichen:

Gewichtsreduzierung von 100

Gramm; neue Reifengeneration von

Dunlop (Geomax MX 32)

Nach wie vor ein

Leichtgewicht: der

250-SX-Motor mit

Vergaser

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Einzylinder, Zweitakt

Hubraum

249 ccm

Bohrung

66,4 mm

Hub

72 mm

Starter

Kickstarter

Getriebe

5 Gänge

Primärtrieb 26:72

Sekundärübersetzung 13:48

Kupplung

FAHRWERK

Rahmen Bauart

Federung vorne

Federung hinten

Federweg vorne

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

Ø Bremsscheibe vorne

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette 520

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Tankinhalt (ca.)

Gewicht

(ohne Kraftstoff)

Hightech-Brembo-Bremsen

mit

neu konstruierten,

leichteren

Wave-Bremsscheiben

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik,

EMS, Kokusan

Chrommolybdän-Stahl-

Zentralrohrrahmen

WP-USD Closed Cartridge

Ø 48 mm

WP-Federbein

mit Umlenkung

300 mm

300 mm

Scheibenbremse

Scheibenbremse

260 mm

1495 ± 10 mm

385 mm

992 mm

7 l

95,9 kg

Preis

8295,00 Euro

Unverbindliche Preisempfehlungen

inklusive 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

KTM 450 SX

Die 450 SX-F ist gegenüber der 250 SX komplett

überholt und gehört zur neuesten KTM-Motocross-

Generation. Im Vergleich zur Vorgängergeneration

sind mehr als 90 Prozent von Grund auf neu entwickelte

Komponenten. Die 450er ist mit völlig neuem

Chassis und Motor ausgestattet und wiegt fünf Kilogramm

weniger. Zugleich liegt die Messlatte bei der

Spitzenleistung noch einmal etwas höher auf jetzt

62 PS.

Die Highlights sind

• massive Gewichtsreduzierung: Benchmark,

geringstes Gewicht in jeder Klasse

• Zentralisierung der Massen:

erleichtertes, intuitives Handling

• top aktuelles Fahrwerk mit optimierter Dämpfung

• optimierte Fahrleistungen

Details

Neues Kühlsystem

mit neu entwickelten

WP-Leichtmetall-Kühlern

und

verbessertem

Schutz vor Stürzen

dank ausgefeilter

Abdeckung

Neu konstruierter

Luftfilterkasten

bietet maximalen

Schutz vor Verschmutzungen

und sorgt in Verbindung

mit den

neuen Ansaugstutzen

zugleich

für einen erhöhten

Luftdurchsatz


Neuer Gasgriff mit anderer

Gasgriffhülse

Die WP-

AER-48-

Gabel ist eine

Upsidedown-

Gabel mit 48 Millimeter

Standrohrdurchmesser

und Luftfederung,

die von WP Suspension

in enger Zusammenarbeit

mit KTM entwickelt wurde. Die

beiden Gabelholme übernehmen

hierbei unterschiedliche Funktionen:

Die Dämpfung ist auf der rechten und die

Luftfederung auf der linken Seite untergebracht

Die Griffgummis werden

nun aufgesteckt und festgeschraubt,

dadurch ist

ein Wechsel deutlich

schneller möglich

Unter der Sitzbank versteckt

sich ein Schalter,

der weitere Fahrmodi speichern

kann. Diese können

über den Mappingschalter

am Lenker abgerufen werden

Völlig neu entwickelter Rahmen aus Chrommolybdän-Stahlprofilen,

der sich durch eine neu entwickelte Geometrie für mehr Agilität und

bessere Fahrbarkeit auszeichnet. Im Vergleich zur 250 SX bietet der

neue Rahmen mit sechs Millimeter breiteren und zwei Millimeter flacheren

Rahmendreieck-Profilen etwa 20 Prozent mehr Torsionssteifigkeit

bei einer um 30 Prozent verringerten Längssteifigkeit. Zugleich

sorgt eine neu entwickelte Motoraufhängung für ein verringertes Vibrationsaufkommen.

Dank der höheren Flexibilität werden über die

Räder in das Fahrwerk eingeleitete Impulse besser absorbiert, was die

Federung unterstützt und dem Fahrer ein Plus an Komfort beschert sowie

seine physische Belastung reduziert. Der neue Rahmen fällt etwa

380 Gramm leichter aus. Auch der Heckrahmen fällt etwa 20 Prozent

leichter aus als zuvor und besteht aus neuen Leichtmetallprofilen. Die

neue Konstruktion der Schwinge zeichnet sich durch ein verringertes

Gewicht aus und unterstützt den Rahmen und die Federelemente durch

ihre in einem Einkomponenten-Gussverfahren optimierte Biegesteifigkeit.

Die Gewichtsreduzierung liegt bei 250 Gramm

Eine sehr leichte

und kompakte Lithium-Ionen-Batterie

von Samsung

verbessert das

Startverhalten

Der neue Krümmer mit einem

zusätzlichen Resonator-System

in Form einer kleinen, mit

dem Abgasrohr verbundenen

Kammer. Eigens für die 450

SX-F entwickelten die Ingenieure

eine komplexere Variante

namens FDH (Flow Design

Header), die dem 450er

Viertakter ein zusätzliches

Plus an Leistung bei verringerten

Fahrgeräuschen beschert

Die neue Federbein-Generation

hat WP Suspension

eigens für den

neuen Rahmen und die

neue Schwingengeometrie

mit dem überarbeiteten

Hebelsystem der

jüngsten SX-Generation

entwickelt und sorgfältig

auf die neue AER-

48-Gabel abgestimmt

Der Mapping-Schalter ist in die Schelle des Handbremszylinders

integriert. Dieser besitzt zwei wählbare Mappings:

SOFT für tiefe Streckenverhältnisse und HARD für trockene,

griffige Tracks. Im Vergleich zu früheren Modellen unterscheiden

sich die alternativen Leistungskurven wesentlich

deutlicher von der Standard-Kurve

Neuer konifizierter Lenker aus hochfester Leichtmetall-Legierung

von Neken. Eine gleichfalls neue, jetzt in Gummi

gelagerte Lenkerhalterung gestattet es, den Lenker in zwei

verschiedenen Positionen zu montieren

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Einzylinder, Viertakt

Hubraum

449,9 ccm

Bohrung

95 mm

Hub

63,4 mm

Starter

Elektrostarter

Getriebe

4 Gänge

Primärtrieb 31:76

Sekundärübersetzung 13:48

Kupplung

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik,

EMS, Keihin EMS

FAHRWERK

Rahmen Bauart Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, AER 48,

Ø 48 mm

Federung hinten WP-Federbein

mit Umlenkung

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 300 mm

Bremse vorne

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,9 °

Radstand

1485 ± 10 mm

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 7 l

Gewicht

(ohne Kraftstoff) 100,4 kg

Preis

9395,00 Euro

Unverbindliche Preisempfehlungen

inklusive 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

Deutlich kompaktere Abmessungen,

mehr Leistung

über das gesamte

Drehzahlband und 1,8 Kilogramm

weniger Gewicht

bietet der neue Motor

21

MCE

Februar '16


KONZEPTVERGLEICH: 2-/4-TAKT - KTM 250 SX/450 SX-F

FAHRBERICHT

Perfektes Wetter – also nichts wie raus auf unsere

Teststrecke, die freundlicherweise vom MC Flöha

e.V. zur Verfügung gestellt wurde. Bevor es losgeht,

überprüfen wir wie immer die korrekte Position der

Bedienelemente. Die Positionen sind praktisch eingestellt

und bedürfen nur minimaler Optimierung,

die fahrerspezifisch sind. Wir haben uns die Frage

gestellt: Ist der Unterschied zwischen den beiden

Motocross-Generationen so gravierend oder ist der

Hype größer, als er tatsächlich ist? Die 250 SX ist ein

KTM-Crossmotorrad wie wir es kennen, die Sitzpo-

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MCE

Februar '16

sition im Zusammenhang mit der Lenkerposition ist

altbekannt und wir kommen gut damit zurecht. Gestartet

wird das Modell über den Kickstarter, der für

den Start auch kräftig betätigt werden muss. Das

Motorrad ist insgesamt agil zu bewegen und punktet

in kurzen Kehren und engen Kurven. Der Zweitaktmotor

zeigt eine durchaus brauchbare Leistungsentfaltung

und lässt sich auch im unteren

Drehzahlbereich gut fahren. Jedoch etwas zu viel

am Gashahn gedreht und das Hinterrad bricht

schnell aus der Bahn. Dafür ist der Vortrieb enorm

250 SX – agil in jeder Situation!

und bei guten Gripverhältnissen schiebt das Modell

mächtig nach vorn. Das Fahrwerk ist relativ hart,

aber bestens für die Crosspiste geeignet. Hier sind

genügend Reserven vorhanden, sodass wir uns keine

Gedanken über einen ungewollten „Durchschlag“

machen müssen. Auch die Brembo-Bremsen

harmonieren mit den neuen Galfer-Wave-

Bremsscheiben tadellos und zeigen eine gute Performance.

Insgesamt ist die 250 SX eine gestandene

KTM und eine Zweitakter mit guter Leistungsentfaltung.


450 SX-F – hohe Spurtreue und Kurvenstabilität!

Auf geht es mit der 450 SX-F, der neuen Motocross-

Generation von KTM. Bevor wir starten, kommt hier

noch ein Punkt hinzu, den wir bei der 250 SX nicht

beachten mussten. Durch die neue Telegabel mit

Luftfederung muss vor der Fahrt der Luftdruck überprüft

werden. Falls dieser nicht stimmen sollte, das

ist abhängig von Außen- und Betriebstemperatur,

muss der korrekte Wert angepasst werden. Ein

Nichtbeachten ist ziemlich schnell spürbar, denn

die Telegabel spricht weniger optimal an bzw. arbeitet

nicht optimal. Also Luftpumpe mit integriertem

Luftdruckprüfer anschließen und dann geht’s erst

auf die Piste. Der Anlasser funktioniert perfekt und

durchzugsstark. Die neue Auspuffanlage bietet einen

geringen Geräuschpegel und erfreut die Streckenbetreiber.

Die ersten paar Runden sind gewöhnungsbedürftig,

aber man fühlt sich durch die

Massenzentralisierung und durch eine niedrigere

Sitzhöhe mehr mit dem Motorrad verbunden. Auch

die Agilität ist trotz des höheren Gewichtes im direkten

Vergleich mit der 250 SX fast schon gleichwertig.

Der Radstand ist knapp 10 mm geringer, was

sicherlich positiv zum Handling beiträgt. Sehr positiv

fiel uns die Fahrstabilität auf. Das Motorrad

bleibt nicht nur stabil in der Fahrbahn, sondern ermöglicht

uns sogar einen schnellen Spurwechsel,

ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Das war bisher

nur bedingt möglich und zeigt eine deutliche

Verbesserung zur alten Motocross-Generation.

Dank des Mappingschalters kann nun auch die Motorcharakteristik

deutlich an die Streckenverhältnisse

bzw. an die Vorlieben des Piloten angepasst

werden. Ein paar Optimierungen am Fahrwerk ha-

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MCE

Februar '16


KONZEPTVERGLEICH: 2-/4-TAKT - KTM 250 SX/450 SX-F

ben wir durchgeführt, wobei wir festgestellt haben,

dass sich im Stand nach den Einstellungen am Stoßdämpfer

bzw. an der Telegabel fast nichts spürbar

ändert. Man muss wirklich erst auf der Strecke fahren,

um eine Veränderung zu spüren. Das sollte man

auf jeden Fall beachten und sich gegebenenfalls Notizen

machen, welche Einstellungen vorgenommen

wurden, um nicht durcheinanderzukommen. Ansonsten

bietet das Fahrwerk, was es verspricht, gutes

Ansprechverhalten und gute Dämpfungseigenschaften.

Der Vergleich: Der direkte Vergleich zwischen KTM

250 SX und 450 SX-F, also dem alten und neuen Modell,

zeigt uns eine spürbare Verbesserung bei

Handling und Spurtreue. Die neue Modellgeneration

ist kompakter und agiler geworden. Dabei hat

die 450 SX-F enorm abgespeckt und kommt schon

fast ans Gewicht der leichten Zweitakt-250-SX heran.

Auch die Motor-Performance ist in der neuen

Generation fahrbarer und besser kontrollierbar. Also

ist die neue Generation näher an die Fahreigenschaft

einer Zweitakter herangerückt, bleibt dabei

äußerst spurtreu und bietet mehr Reserven für den

Fahrer.

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MCE

Februar '16


VON PROFIS

FÜR CHAMPIONS!

Um noch die Frage zu beantworten:

„Ist die neue KTM-Motocross-Generation nun so gravierend?“

Es liegt auf jeden Fall eine spürbare positive Veränderung in allen Bereichen vor, aber der Fahrer ist

immer noch der entscheidende Faktor. Es wird wohl nicht so sein, dass ihr mit dem neuen Modell

gleich mal 10 Sekunden schneller pro Runde fahren werdet, aber es fühlt sich auf jeden Fall kontrollierter

und sicherer an!

Photo:© S. Taglioni

Alle MOTOREX MOTOLINE

Produkte erhältlich bei:

SAV MOTOREX GmbH

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KONZEPTVERGLEICH: 2-/4-TAKT - KTM 250 SX/450 SX-F

FRAGEN AN LUKAS

Zusätzlich haben wir uns diesmal Lukas Klotz als Testfahrer eingeladen

Persönliche Angaben

Name: Lukas Klotz

Wohnort: Falkenau

Alter: 16

Sportliche Erfolge: 4. Platz Sachsenmeisterschaft;

9. Platz Petronas Masters Cup; 1. Platz Flöha-Pokal

Team: Rema Ihle Racing

Sponsoren: Castrol Deutschland, Die Brillenbauer,

MC Flöha e.V.

MCE: Hey Lukas, super, dass du uns heute als Gasttester

zur Verfügung stehst. Bevor wir loslegen,

was ist deine Meinung zum äußeren Erscheinungsbild

der neuen KTM-MX-Modelle?

Lukas Klotz: Ich finde sie optisch sehr gut.

Nun hast du einige Runden mit der 450 SX-F gedreht,

was ist dein erster Eindruck?

Ich finde, dass sie sehr unrund fährt, besonders im

unteren Bereich ist sie sehr aggressiv (Standard-

Zündkurve). Die Kupplung lässt sich auch etwas

schwer einstellen bzw. kann ich den Druckpunkt

nicht weiter zurücknehmen, das ist schwer für mich,

da meine Finger nicht so lang sind.

Du bist ja mit gerade einmal 60 Kilogramm inklusive

Bekleidung noch ein Leichtgewicht, dafür haben

wir den Luftdruck in der neuen Luftgabel etwas reduziert,

um damit eine weichere Federrate zu simulieren.

Wie kommst du nun mit dem Fahrwerk zurecht?

Nach der Optimierung war es für mich okay! Jedoch

komme ich schlecht damit zurecht, die Telegabel

korrekt einzustellen.

Die 450er KTM bietet mit 62 PS richtig viel Leistung,

was ist deine Meinung zur Fahrbarkeit und nutzt du

die Zündkurvenverstellung, um eine andere Leistungsentfaltung

zu bekommen?

Also, dass man die Zündkurve verstellen kann, finde

ich sehr gut. Die zweite Zündkurve lässt sich sehr

gut fahren und dadurch ist die 450er sehr gut kontrollierbar.

Die andere Zündkurve ist für mich eher

zu aggressiv.

Der neue Motor besitzt ein 4-Gang-Getriebe, wie

kommst du damit zurecht?

Ich finde es ziemlich gut, da braucht man weniger zu

schalten und die 450er lässt sich flüssiger fahren.

Jetzt bist du schon viele zügige Runden hier auf

dem Motocrossgelände gefahren, wie ist dein Gesamteindruck

(Handling, Bremsen, Bedienelemente,

Sitzposition).

Ich finde das Handling sehr gut, da sie sehr gut in

der Kurve liegt und auch ruhig fährt. Sehr schön finde

ich auch die Bremsen, da man sie sehr fein dosieren

kann, was ich als einen großen Vorteil sehe.

Was hat dir besonders gut gefallen und was eher

nicht?

Mir hat sehr gut die ruhige Fahrweise gefallen. Die

Bremsen haben mich auch positiv überrascht.

Nicht so gut hat mir die Gabel gefallen, da sie sehr

schwer einzustellen ist, wie auch die Kupplung.

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MCE

Februar '16


Die Punktevergabe ...

WINTER

SCHLUSS

V

ERKAUF

Testchef Marko hat immer alles im Blick

BEWERTUNG IM VERGLEICH

JETZ SHOPPEN!

Der Winterschlussverkauf läuft noch bis einschließlich

den 16. Februar 2016. Preisänderungen und Irrtümer

vorbehalten. Solange der Vorrat reicht.

KTM 250 SX

KTM 450 SX-F

Handling 4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten

Fahrwerk 3,5 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten

Traktion 3,5 von 5 Punkten 4,5 von 5 Punkten

Motor 4 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Bremsen 5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Preis 3,5 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten

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TEST - YAMAHA YZ 125

Die leichteste Yamaha

Mit der YZ 125 besitzt Yamaha eines der leichtesten Motocrossmotorräder auf dem Markt. Der

kleine Zweitakter wiegt gerade einmal 86 kg (Leergewicht) und bietet einen drehfreudigen

125-ccm-Motor. Zusätzlich liegt das Preisniveau auf einer akzeptablen Höhe und die wartungsfreundliche

Zweitakt-Technologie ist ebenso ein Vorteil. Die neueste Version besitzt einen

passenden Factory-Look und ist außerdem mit diversen Highlights ausgestattet wie sie

auch bei den YZ-F (Viertaktmodellen) zu finden sind. Auf Wunsch gibt es auch ein Tuningkit

von „Yamaha Rinaldi R&D“. Wir durften das 2016er Modell fahren und wollen euch die Details

nicht vorenthalten.

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MCE

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29

MCE

Februar '16


TEST - YAMAHA YZ 125

DIE HIGHLIGHTS

• drehfreudiger und kompakter Zweitaktmotor

mit 125 ccm

• ultraleichter Zweischleifen-Aluminiumrahmen

• Zweitakt-Power gepaart mit spielerischem

Handling

• 48 mm starke Telegabel mit separatem Luft/

Öl-System wie YZ-F

• Monocross-Hinterradaufhängung wie YZ-F

• modern gestaltete Verkleidungsbauteile

• einfach zu bedienender Kupplungseinstellmechanismus

• breitere Fußrasten für noch mehr Kontrolle

• wartungsfreundliche Zweitakt-Technologie

• einfach einstellbarer 38-mm-Keihin-Vergaser

• YRRD (Yamaha Rinaldi R&D) Tuningkit

auf Wunsch gegen Aufpreis

• breites Angebot an Original-Zubehör

Die YZ 125 präsentiert sich mit modernen Verkleidungsbauteilen

und Graphics. Kotflügel

und Gabel-Protektoren unterstreichen die robusten

Qualitäten, während Seitenverkleidung

und Sitzbankbezug frische Akzente setzen

Der Motor sitzt in einem Zweischleifen-

Aluminiumrahmen, der besonders

leicht und stabil ist. Mit einem Gewicht

von fahrfertig gerade einmal 94 kg

zählt die YZ 125 zu den leichtesten MX-

Serienmotorrädern

Wie die Telegabel ist auch die Monocross-Hinterradaufhängung

eine

Weiterentwicklung. Schwinge,

Monofederbein und Hebelsystem

stammen von den YZ-F-Viertaktmodellen

Die kleine Yamaha profitiert von

zahlreichen Ausstattungsmerkmalen,

die auch in den aktuellen YZ-

F-Viertaktmodellen zum Einsatz

kommen. Ein Beispiel dafür sind die

langen Fußrasten sowie der schnell

und einfach zu bedienende Kupplungseinstellmechanismus

A

d

1

lu

S

s

w

m

k

b

s

a

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Die 48 mm starke Upsidedown-Telegabel ist ähnlich

aufgebaut wie die der YZ-F-Viertaktmodelle.

Das separate Luft/Öl-System gewährleistet stabilere

Dämpfungseigenschaften. Die Telegabel ist

speziell auf die YZ 125 abgestimmt und sorgt für

leichtfüßige und agile Handlingeigenschaften

ls Antrieb dient ein leichter und

rehfreudiger Zweitaktmotor mit

25 ccm und Flüssigkeitskühng.

Das Yamaha Power Valve

ystem (YPVS) sorgt für ein

pürbares Leistungsplus. Der

artungsfreundliche Motor ist

it einem 6-Gang-Getriebe

ombiniert. Für den Zweitakter

ietet Yamaha einen leistungsteigernden

Tuningkit von YRRD

n (Aufpreis)

31

MCE

Februar '16


TEST - YAMAHA YZ 125

Leicht, leichter am leichtesten

– mit der Yamaha YZ 125

FAHRBERICHT

Die Streckenbedingungen sind anspruchsvoll,

denn es hat die letzte Nacht ständig geregnet und

die Piste ist arg aufgeweicht. Wir lassen uns nicht

unterkriegen und bereiten uns für den Test mit der

2016er Yamaha YZ 125 vor. Die kleine Zweitakt-Yamaha

wiegt nur 94 kg und das vollgetankt!

Wie leicht das Bike ist, merken wir schon beim Hinund

Herschieben und beim auf einen Mittelständer

platzieren, wobei wir das Motorrad etwas anheben

müssen. Damit ist das Motorrad schon einmal „gewichtsmäßig“

optimal für den Nachwuchsfahrer geeignet.

Vor der Fahrt überprüfen wir wie immer die

Armaturen und passen nur etwas den Kupplungshe-

bel an. Anschließend beginnt die erste Ausfahrt.

Die MX-Strecke ist ziemlich rutschig und der Boden

teilweise klebrig und schwer. Der Motor lässt sich

davon nicht unterkriegen und schiebt mit hohen

Drehzahlen gut voran. Dagegen wirkt er im unteren

Drehzahlbereich etwas schwach und könnte in diesem

Bereich mehr Leistung vertragen. Aber schon

nach der zweiten Runde haben wir uns daran gewöhnt

und prügeln unser Testmotorrad weiterhin

über den nun griffigeren Boden.

Sehr gut gefällt uns das agile und spurtreue Handling,

was gerade bei diesen Bedingungen ein wichtiger

Aspekt ist. Im Kurvenbereich glänzt die YZ 125

mit sehr guter Fahrstabilität, was wir so nicht erwartet

hatten. Über das Fahrwerk gibt es nichts Negatives

zu berichten, es passt hervorragend zum Gesamtkonzept.

Die Telegabel und der Stoßdämpfer

mit Monocross-Hinterradaufhängung harmonieren

gut. Das Fahrwerk bügelt jede Welle weg und zeigt

auf dem schlammigen Parcours, dass genügend Reserven

vorhanden sind. Auch über die Bremsperformance

gibt es nur Positives zu berichten. Der Druckpunkt

ist gleichbleibend und die Vorderradbremse

verzögert stattlich, wobei auch die Hinterradbremse

kaum aggressiv daher kommt. Damit ist die Yamaha

im aktuellen Modelljahr eine gute 125er Zweitaktmaschine

und gefällt uns aufgrund ihrer besonders

positiven Fahreigenschaften.

• Texte/Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Sehr gute Fahrstabilität,

besonders in

Kurven

Im oberen Drehzahlbereich

geht es gut

voran

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Schlamm und rutschiger Boden sind mit der YZ 125 kein Problem


BEWERTUNG

Handling 5 von 5 Punkten

Fahrwerk 4,5 von 5 Punkten

Traktion 4 von 5 Punkten

Motor 3,5 von 5 Punkten

Bremsen 5 von 5 Punkten

Durchschlagen Fehlanzeige – die

YZ 125 bietet genug Reserven

SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

S-TECH ULTRALIGHT

STAHL-KETTENRAD

S-TECH RITZEL

S-TECH ALU-KETTENR€DER

S-TECH KETTEN

S-TECH HIGH PERFORMANCE LENKER

• 8 VERSCHIEDENE FORMEN

• IN 5 FARBEN

• INKL. EASY POWER® SYSTEM

Fazit

Ähnlich wie auch schon die große Schwester, die YZ 250, macht mir die YZ 125

richtig Laune. Besonders die sehr gute Fahrstabilität in Verbindung mit dem

gut harmonierenden Fahrwerk sind hier die Highlights. Etwas mehr Leistung

könnte der Motor im unteren Drehzahlbereich bis hin zum Übergang in den

mittleren Bereich haben. Aber insgesamt eine gute 125er Zweitaktmaschine

und durch das niedrige Gewicht sowie geringe Anschaffungskosten auch optimal

für den MX-Nachwuchsfahrer geeignet.

HÄNDLERVERZEICHNIS UNTER:

WWW.S-TECH-RACING.DE

TEL.: 06351 - 398 77 02


TEST - YAMAHA YZ 125

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Motortyp

Hubraum

Bohrung x Hub

Verdichtung 8.6 ~10,7:1

Leistung k. A.

Drehmoment k. A.

Schmierung

Kupplung

Gemischaufbereitung

Zündung

Startsystem

Getriebe

Sekundärantrieb

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MCE

Februar '16

flüssigkeitsgekühlt,

2-Takt, nach vorn geneigter

Einzylinder-Motor,

Membranventil mit YPVS

125 ccm

54,0 mm x 54,5 mm

vorgemischt

Ölbad, Mehrscheiben

Mikuni TMX38

CDI

Kickstarter

sequentielles Getriebe,

6-Gang

Kette

FAHRWERK

Rahmenbauart Zweischleifen-

Aluminiumrahmen

Federung vorn Upsidedown-Gabel

Federweg vorn 300 mm

Lenkkopfwinkel 26°

Nachlauf

109 mm

Federung hinten Schwinge,

Zentralfederbein

Federweg hinten 315 mm

Bremse vorn

Einscheibe, Ø 250 mm

Bremse hinten Einscheibe, Ø 245 mm

Reifen vorn

80/100-21 51M

Reifen hinten

100/90-19 57M

ABMESSUNGEN

Gesamtlänge

Gesamtbreite

Gesamthöhe

Sitzhöhe

Radstand

Bodenfreiheit

Gewicht, fahrfertig,

vollgetankt

Tankinhalt

Öltankinhalt

2137 mm

825 mm

1295 mm

975 mm

1445 mm

363 mm

94 kg

8,0 Liter

0,7 Liter

PREIS

7050,00 Euro

Unverbindliche Preisempfehlung zzgl. Nebenkosten.

Den verbindlichen Endpreis – einschließlich

anfallender Nebenkosten – erfahrt ihr bei eurem Yamaha-Vertragshändler.

YAMAHA YZ125 CUP

Europäischer YZ125 Cup

Yamaha auf der Suche

nach den MXGP-Stars von morgen

Hast du das Zeug, der neue Romain Febvre zu werden?

Jetzt hast du die Gelegenheit, es der Welt zu

zeigen! Mit dem neuen YZ125 Cup bietet Yamaha

jungen Motocross-Talenten die einmalige Chance,

ihr Können unter Beweis zu stellen. Diese von Yamaha

ins Leben gerufene Meisterschaft wird innerhalb

von Europa auf nationaler Ebene durchgeführt

und der Sieger wird mit einem Fahrervertrag für

das offizielle Yamaha-EMX125-Team 2017 belohnt!

Die YZ125-Meisterschaft wird in 13 Ländern ausgetragen

und ist der ideale Einstieg in die MX-Rennwelt

für Teenager, die die Nummer 1 in der FIM-

EMX125-Klasse werden wollen.

Die erfolgreichsten Fahrer der einzelnen nationalen

Meisterschaften, die sich für den europäischen

YZ125 Cup angemeldet haben, werden am 8. Oktober

2016 in der Schalker Veltins Arena vor 50.000

begeisterten Motocrossfans zum Superfinale gegeneinander

antreten.

Insgesamt werden bei diesem einmaligen Event 42

YZ125-Cup-Fahrer an den Start gehen, um den Sieger

zu ermitteln. Wieviele nationale YZ125-Fahrer

jeweils an diesem YZ125-Meisterschaftsfinale teilnehmen,

ist von Land zu Land unterschiedlich. Bei

den nationalen Meisterschaften, die erst am 12.

September 2016 beendet sind, wird die Berechtigung

zur Teilnahme am Superfinale von den vorläufigen

Platzierungen in den nationalen Meisterschaften

mit Stand zum 12. September abhängen.

Die sechs besten Fahrer des Superfinales sowie

zwei weitere Wildcard-Fahrer gewinnen eine mehrtägige

„Master Class“ mit MXGP-Fahrer und

MX1-Weltmeister von 2008 David Philippaerts.

Im Laufe dieser Master Class werden die Mentoren

darüber entscheiden, welcher der teilnehmenden

Fahrer bei der EMX125 2017 offiziell für Yamaha an

den Start gehen und in die Fußstapfen von Maxime

Renaux, dem 125-ccm-Juniorenweltmeister von

2015, treten wird.

Mit dieser wertvollen Unterstützung hat Yamaha

maßgeblich zum Durchbruch Renaux’ in der 125er-

Motocrossszene beigetragen und hofft, mit ’Blu-

Cru’, Yamahas Racing-Förderprogramm für neue

junge MX-Talente, viele weitere Fahrer innerhalb

der starken Yamaha-Renngemeinde auf ihrem Weg

nach oben unterstützen zu können.

Die Anmeldung zum ersten von BluCru veranstalteten

Event zur Förderung junger Renntalente, dem

europäischem YZ125 Cup, ist kinderleicht. Wenn du

zwischen 2000 und 2004 geboren bist und an einer

vom Motorradweltverband FIM anerkannten nationalen

Meisterschaft teilnimmst, hast du bereits alle

Voraussetzungen erfüllt! Mach den nächsten

Schritt in deiner MX-Karriere und melde dich für

den europäischen YZ125 Cup an.

Sende dazu einfach dein ausgefülltes Anmeldeformular

an yz125cup@yamaha-motor.nl. Anmeldungen

werden bis zum 31. Januar 2016 entgegengenommen.

Das Anmeldeformular kann unter www.ya

maha-racing.com heruntergeladen werden.

Zur Begrüßung in der BluCru-Familie von Yamaha

erhältst du nach deiner Anmeldung ein kostenloses

BluCru-Begrüßungspaket. Das Paket enthält ein

T-Shirt, eine Kappe, ein Aufkleberabzeichen und einen

YZ-Aufklebersatz, den alle Teilnehmer des europäischen

YZ125 Cup bei ihren Rennen in den nationalen

Meisterschaften verwenden müssen.


Besuch beim

Fahrwerksspezialisten

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MCE

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SPEZIAL - WP PERFORMANCE SYSTEMS

36

MCE

Februar '16


Hauptsitz von WP Suspension

im österreichischen Munderfingen

Egal in welcher Motorsportart man sich umschaut,

das Thema Fahrwerk spielt stets eine

extrem wichtige Rolle. Hier bedarf es neben

Fachwissen auch einer gehörigen Portion Erfahrung,

um gerade im Hochleistungsbereich

die richtigen Entscheidungen zu treffen. Fahrwerksspezialisten

gehören dabei zu einem

ganz eigenen Schlag von Menschen. Sie kommunizieren

in eigener Sprache, die für Außenstehende

oft nur Fragezeichen aufwirft. Hinzu

kommt die Fähigkeit, aus den Worten des Motorsportlers

die benötigten Informationen zu

extrahieren und diese in ein nutzbares Fahrwerks-Set-up

umzuwandeln. Was in der Theorie

oft einfach klingt, ist in der Praxis jedoch

ein komplexes und ausgesprochen zeitaufwändiges

Unterfangen. Kaum ein anderer Bereich

im Motorsport ist so facettenreich wie

der der Fahrwerksoptimierung. Kleinste Veränderungen

können weitreichende Folgen,

egal ob im positiven oder negativen Sinne,

mit sich bringen. Hinzu kommen ständig weiterentwickelte

Fahrwerke, die es dem Durchschnittssportler

zunehmend schwerer machen,

ein für sich geeignetes Set-up zu finden.

Im Motocrosssport setzen die Hersteller

mittlerweile vermehrt auf die leichteren Luftfahrwerke,

die in der Praxis gegenüber den

konventionellen Fahrwerken komplizierter zu

handhaben sind. Der Gang zum Spezialisten

ist daher heutzutage nicht mehr nur den Profis

vorbehalten. Auch Hobbyfahrer setzen vermehrt

auf das Knowhow eines Fahrwerksspezialisten.

Um etwas mehr über dieses breit

gefächerte Thema zu erfahren, haben wir die

Firma WP Germany besucht und Fahrwerksspezialist

Christian Meier (Foto) bei seiner

täglichen Arbeit über die Schulter geschaut.

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SPEZIAL - WP PERFORMANCE SYSTEMS

Rückblick

Die Firma WP blickt auf eine lange Geschichte zurück

und gehört mittlerweile zu den führenden europäischen

Unternehmen im Bereich Federungselemente und Kühlsysteme.

Das Kürzel WP stammt vom Gründer Wim Peters,

einem ehemaligem Motocrossprofi aus den Niederlanden.

Peters stürzte bei einem Rennen schwer und

machte sich beim anschließenden Krankenhausaufenthalt

Gedanken über die Sturzursache. Schuld war seiner

Meinung nach das Fahrwerk, das Peters unbedingt verbessern

wollte, um zukünftig Unfälle dieser Art zu vermeiden.

Aus dieser Idee wurde eine heute weltweit bekannte,

hochmoderne Firma.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1977 als „White Power

Suspension“ in Malden (Niederlande) gegründet. Der

Name „White Power“ entsprang dem wohl prägnantesten

Merkmal seiner Zeit, der markanten weißen Schraubenfeder

des Federbeins. Wieder genesen, suchte Peters

in den Niederlanden den Kontakt zu einer Firma, die

sich auf Metallbeschichtungen spezialisiert hatte. Damals

beschichtete man jedoch ausschließlich Metallrahmen

von Krankenhausbetten in der Farbe weiß, demzufolge

gab es vorerst auch für die Fahrwerkskomponenten,

allen voran die Schraubenfedern, nur eine Farbe.

Somit entstand der zunächst verbreitete Name

„White Power Performance“. Mit den innovativen Entwicklungen

der noch jungen Firma ausgestattet, stellten

sich im Profirennsport Ende der 1970er Jahre erste

sportliche Erfolge ein. Der Durchbruch gelang jedoch

erst in den 1980er Jahren, als ein gewisser Heinz Kinigadner

1984 auf einer 250er KTM, ausgestattet mit WP-

Fahrwerk, zum Motocrossweltmeister gekürt wurde.

Auch im Straßenrennsport vertrauten die Profis der

80er, wie Fausto Gresini, Jorge Martinez oder Anton

Mang zunehmend auf WP-Produkte und durften sich

nicht zuletzt dank der guten Fahrwerke als Weltmeister

feiern lassen. Stetige Weiterentwicklung führte auch in

den folgenden Jahren zu immer neuen Innovationen und

verband die Marke mit zahlreichen Weltmeistertiteln.

Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte Ende der 80er Jahre,

als sich KTM entschloss, WP als Erstausrüster für seine

Motorräder ins Boot zu holen. Es folgten Marken wie

Husaberg oder BMW, die das Potenzial dieser Produkte

erkannten und ihre Serienfahrzeuge ebenfalls ab Werk

mit WP-Produkten ausstatteten.

Trotz dieser hohen Auslastung musste die Firma 1991

Konkurs anmelden, wurde allerdings kurz darauf unter

dem Namen „WP Suspension“ neu gegründet. Vier Jahre

später übernahm KTM Power Sports die Firma WP, von

diesem Zeitpunkt an verknüpfte man beide Unternehmen

und leistete eine enorme technische Entwicklungsarbeit.

Durch die enge Zusammenarbeit mit einem Motorradhersteller

boten sich WP vollkommen neue Möglichkeiten.

Im Jahre 2008 gehörte die WP Performance

Systems GmbH zur österreichischen Cross Motorsport

Systems AG, die ein Tochterunternehmen der Cross Industries

AG ist, zu der auch die KTM Power Sports AG gehört.

Der neue Name „Performance Systems“ wurde aus

gutem Grund gewählt, denn in der jüngeren Firmengeschichte

spezialisierte sich WP neben Fahrwerken auch

auf Kühlsysteme, Rahmenbau und Auspuffsysteme. So

ist beispielsweise im Audi R8 ein WP-Kühlsystem verbaut,

doch nicht nur Audi, sondern auch Ferrari setzt auf

das Knowhow der seit 2009 in Österreich produzierenden

Firma. Heuer entwickelt WP leistungsbestimmende

Komponenten für alle namhaften Hersteller der Motorrad-

und Powersportindustrie. Mit dem vor wenigen Jahren

neu errichteten Werk in Munderfingen (Österreich)

wächst WP-Performance weiter und entwickelt rennsportnah

Produkte, die für überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit

und höchstmöglichen Fahrspaß bei einem

hohen Maß an Sicherheit stehen. Die Statistik von

WP brachte seit dem ersten Weltmeistertitel im Jahre

1984 mehr als 200 Weltmeister, ausgestattet mit hochwertigen

WP-Federungselementen, hervor.

• Texte u. Fotos: Marco Burkert

Bei Christian Meier konnte selbst MCE-Testchef

Marko Barthel noch einige Tricks ablauschen

38

MCE

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WIR SIND AB SOFORT OFFIZIELLER

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SPEZIAL - WP PERFORMANCE SYSTEMS

Christian Meier kennt sich mit

Fahrwerken aus wie kein Zweiter

Interview Christian Meier

MCE: Christian, zu Beginn gleich einmal die Frage:

Wie wird man Fahrwerksspezialist?

Christian Meier: Eine schwierige Frage. Fahrwerksspezialist

oder Fahrwerksmechaniker ist leider kein

Lehrberuf. Im Zweiradbereich bekommt man in der

Ausbildung lediglich die Grundkenntnisse vermittelt.

Das bezieht sich allerdings nur auf kleinere Servicearbeiten

am Fahrwerk, in die Tiefe geht diese

Ausbildung nicht. Das weitere Wissen muss man

sich in Theorie und Praxis quasi selbst erarbeiten

oder eben über Schulungen erlernen. Ich selbst habe

unzählige Kurse besucht und mir vieles selbst erarbeitet.

Zumeist sind es Leute aus Metallberufen

oder eben Zweiradmechaniker, die sich für das Thema

Fahrwerk interessieren und sich spezialisieren

wollen. Der Weg zu einem vollwertigen „Spezialisten“

ist jedoch lang und nicht ganz einfach. Fängt

bei uns jemand an, dauert es in etwa drei Jahre, bis

man alle Zusammenhänge und Variablen eines

Fahrwerks versteht und das bei täglicher Arbeit an

Fahrwerkskomponenten.

Wie war das bei dir, wie bist du zu WP gekommen?

Ich war von 1991 bis 2003 selbstständig im Motorradbereich

tätig und habe mich in dieser Zeit nur

sporadisch mit Fahrwerken beschäftigt, jedoch

mein Wissen durch verschiedenste Schulungen stetig

erweitert. Im Jahr 2003 suchte die Firma KRT, die

zu jener Zeit den Vertrieb für WP-Produkte in

Deutschland hatte, einen Verkaufsleiter. Diese

Chance habe ich damals genutzt, wurde Verkaufsleiter

und habe die vorhandenen Strukturen über

die Jahre hinweg bis 2012 ausgebaut. KRT-Racing

musste 2012 jedoch schließen und stellte den Vertrieb

für WP-Produkte ein. Daher wurde WP-Germany

anschließend von Norbert Zaha und Johann

Haunschmid gegründet. So haben wir die vorhandenen

Strukturen zum einen erhalten und zum anderen

weiter verbessern können. Der Firmensitz von

WP Germany ist in Ursensollen, also direkt bei KTM

Deutschland. Durch diese hervorragende Infrastruktur

können wir Service auf allerhöchstem Niveau

gewährleisten.

Was genau ist heute deine Aufgabe bei WP?

Im Prinzip mache ich alles (lacht). Angefangen von

der Serviceannahme, dem Service selbst bis hin zu

organisatorischen und verkaufstechnischen Dingen

liegt alles in meiner Hand. Wir planen, hier am

Standort Ursensollen bis zu vier Mitarbeiter zu beschäftigen

und sind natürlich dementsprechend auf

der Suche nach qualifiziertem Personal.

40

MCE

Februar '16


Christian ist nicht nur in der Werkstatt zu finden, neben

Schraubenschlüssel und Co. muss er sich auch

mit den neuesten Programmen in Sachen Fahrwerkstechnik

auskennen

Wenn wir von der Mithilfe des Fahrers sprechen:

Stimmt ihr Fahrwerke auch direkt an der Strecke

ab?

Ja sicher, wobei das natürlich sehr kostenintensiv ist

und selten von Einzelpersonen gewollt wird. Vorwiegend

nehmen dies Rennteams in Anspruch, die für

die jeweiligen Teamfahrer spezielle Set-ups möchgen

vielleicht aus dem Straßenrennsport bekannt

ist, war der Bezug zum Motorsport allzeit gegeben.

Du hast eben den Service angesprochen. Vorab haben

wir schon kurz über dieses Thema gesprochen.

Was sollten potenzielle Kunden, die einen Service

oder ihr Fahrwerk optimieren möchten, beachten?

Oft werde ich gefragt: Was können wir am Fahrwerk

machen? Die Antwort ist einfach, ich kann alles ma-

Warst du selbst aktiver Motorsportler?

Nein, ich bin nie selbst aktiv gefahren. Jedoch hat

mich der Motorsportvirus immer fest im Griff. Durch

meinen langjährigen Kumpel Harald Eckl, der einichen.

Bevor jemand ein Fahrwerk

zu uns schickt, um es einstellen zu

lassen, sollte er sich zunächst überlegen,

wo es zum Einsatz kommt.

Zusätzlich benötigen wir grundlegende

Informationen wie: Gewicht,

Körpergröße und einige Details zu

den Streckenbeschaffenheiten, auf

denen das Fahrwerk überwiegend

bewegt wird. Hinzu kommt das

Fahrniveau desjenigen, hier muss

man absolut ehrlich zu sich selbst

sein. Warum? Nehmen wir das Beispiel

Motocrosssport. Wenn ich einem

Hobbyfahrer ein Fahrwerk eines

MX-Masters-Piloten, der in den

Topdrei zu finden ist, schicken würde,

würde dieser damit nicht zurechtkommen.

Die eierlegende

Wollmilchsau, die alles kann, gibt

es nicht. Ein Fahrwerk, das auf

Hartboden bestens funktioniert,

kann im Sand nicht gleichermaßen

gut arbeiten. Man muss hier schon

genau wissen, worauf man hinarbeiten

möchte oder soll und da ist

natürlich auch die Mithilfe des Fahrers

notwendig. Deshalb halten wir

immer Rücksprache mit unseren

Kunden, um jedem das bestmögliche

Fahrwerks-Set-up zu geben.


SPEZIAL - WP PERFORMANCE SYSTEMS

Bevor wir die heiligen Hallen von WP Germany betreten durften, erst einmal die Erläuterung am Modellquerschnitt

ten. In der Praxis ist solch ein Testtag auf der Strecke

enorm zeitintensiv und lässt sich in der Regel mit

maximal vier Fahrern bewerkstelligen. Der Aufwand

lässt sich, grob gesagt, pro Fahrer mit minimal fünf

Stunden rechnen. Oft sind wir daher pro Tag nur mit

einem Teamfahrer auf der Strecke und erarbeiten

zusammen das gewünschte Setting.

Gibt es etwas, was dich in deiner bisherigen Karriere

besonders beeindruckt hat? Etwa verschiedene

Entwicklungsstufen?

Ja, über die Jahre sieht man schon einiges, das

stimmt. Für mich jedoch ist die stetige Weiterentwicklung

immer wieder faszinierend. Angefangen

mit der Open Cartridge, die wegen ihrer kleineren

Anzahl an Bauteilen sehr servicefreundlich ist. Oder

das Closed Cartridge System, egal ob Standard oder

4CS, das sich durch seinen großen Verstellbereich

auszeichnet. Ganz aktuell ist ja bekanntlich das Thema

Luftfahrwerke oder eben auch das Thema der semiaktiven

Fahrwerke. Im Hochleistungsbereich sind

die Ingenieure natürlich immer an gewichtssparenden

Maßnahmen interessiert, das hat man mittlerweile

mit dem Luftfahrwerk geschafft. Spannend

bleibt natürlich zu sehen, wie hier die Weiterentwickelung

ausschaut. Ein großes Zukunftsthema sind

die gerade erwähnten semiaktiven Fahrwerke, hier

ist wohl der größte Schritt zu erwarten. Wenn ich an

die früheren Prototypen denke, die noch recht klobig

waren, und sie mit den heutigen Serienprodukten

vergleiche, hat man hier schon einen enormen

Schritt gemacht. Die elektronischen Bauteile werden

immer kleiner und sind mittlerweile im Stoßdämpfer

an der Kolbenstange verbaut. So etwas war

vor einigen Jahren noch undenkbar. Fakt ist bei solchen

Geschichten aber auch: Je komplexer die Technik,

desto höher ist der Wartungsaufwand. Da müssen

sich die Kunden umstellen, denn bei solch

modernen Fahrwerken ist es überaus wichtig, sich

an die Herstellervorgaben zu halten. Nehmen wir

als Beispiel die neue Luftgabel, hier ist vorgeschrieben,

das Öl in der Außenkammer alle zehn Betriebsstunden

zu erneuern. Das hat auch seinen guten

Grund! Denn die Verschmutzungen beziehungsweise

der Abrieb muss mit dem Öl ausgespült werden,

ansonsten geht in diesen Systemen auf Dauer die

Dichtung kaputt. Na ja, und eine kaputte Dichtung

bei einer Luftgabel ist nicht gerade von Vorteil.

Wann sollte ein Service durchgeführt werden?

Es gibt verschiedene Anzeichen für einen notwendigen

Service, jedoch ist es wichtig, das Fahrwerk

schon vor den eigentlichen Merkmalen zu überprüfen

und gegebenenfalls Verschleißteile zu wechseln.

Wir gehen davon aus, dass je nach Fahrer und

Einsatzgebiet ein Service nach 30 bis 40 Betriebsstunden

notwendig ist. Dann ist das Öl mit Schmutz

versetzt und das Ansprechverhalten der Gabel bzw.

des Stoßdämpfers wird beeinträchtigt. Im schlimmsten

Fall verliert die Telegabel oder der Stoßdämpfer

Öl. Das ist natürlich in vieler Hinsicht schlecht:

Einerseits kann das Öl auf die Bremsscheibe gelangen

und damit das Bremsverhalten erheblich verschlechtern

und andererseits wird das Ansprechverhalten

gestört und auch die Durchschlagsresistenz

wird verringert. Also kommt man um einen frühen

Service nicht herum und sollte dieses Thema ernstnehmen.

Was sollte bei einem Service durchgeführt werden?

Ein zeitlich optimaler Service zwischen 30 bis 40 Betriebsstunden

ist natürlich nur eine Richtlinie und

kann je nach Einsatzgebiet und Fahreigenschaften

stark variieren. Zum Beispiel lassen die Profifahrer

einen Service nach jedem Rennen (zwischen 5 bis 15

Betriebsstunden) durchführen, um immer die bestmögliche

Qualität zu haben. Ein Hobbyfahrer dagegen

kommt mit 30 bis 40 Betriebsstunden aus, sollte

dabei aber immer auf die Verschleißhinweise des

Herstellers achten. Viele Fahrwerke, die wir zum

Service bekommen, haben weit über das Doppelte

an Betriebsstunden und dementsprechend hoch ist

der Verschleiß. Das bedeutet, es ist nicht nur Ölwechsel

notwendig, sondern es müssen die Laufbuchsen,

die Simmerringe und eventuell auch die

Chimps gewechselt werden. Bei älteren Fahrwerken

kann es sogar zu Verschleißerscheinung am Gabelholm

bzw. an der Kolbenstange des Stoßdämpfers

kommen. Ganz anders hingegen ist es bei der neuen

WP AER 48.

Du sprichst genau das Thema an, das wohl für viele

Fahrer am interessantesten ist. Was genau hat es

mit der neuen WP AER 48 auf sich, diese ist ja keine

rein pneumatische Gabel, oder? Und wie verhält es

sich mit dem Service bei dieser Gabel?

Im Prinzip ist die WP AER 48 eine Kombination aus

hydraulischer Dämpfung und Luftfederung. Man

hat die Systeme gesplittet und im linken Gabelholm

eine Luftfederungseinheit verbaut, während im

rechten eine hydraulische Dämpfungseinheit arbeitet.

Es wurden sozusagen die Vorteile sowohl der

herkömmlichen als auch der neuen Technik kombiniert.

So war es möglich, eine Gewichtsersparnis

von 1,4 Kilogramm zu erreichen und eine voll einstellbare

Dämpfungseinheit in Druck- und Zugstufe

zu integrieren. Das irrtümlich verbreitete Gerücht

einer zusammensackenden Gabel im Falle eines De-

44

MCE

Februar '16


fekts hängt leider noch in vielen Köpfen fest. Dabei

ist es bei der AER 48 durch die isolierte Luftkammer

nicht möglich, die Gabel behält auch bei einer Fehlfunktion

ihre Federungsfähigkeiten. Ich würde euch

vorschlagen, wir gehen einmal in die Werkstatt und

ich zeige euch die neue WP AER 48 einmal im Detail.

Im Normalfall sollte die Telegabel gereinigt bei uns

ankommen, falls nicht, ist eine äußerliche Reinigung

die erste Tätigkeit. Wir reinigen das Fahrwerk

mit einem speziellen Reiniger, der das Material

nicht angreift und nur den Schmutz und gegebenenfalls

Ölrückstände entfernt.

Nun geht’s vom Büro

in die Werkstatt

WP Deutschland führt nicht nur den Service am

Stoßdämpfer bzw. an der Telegabel durch, sondern

besitzt auch die Technologie, das Fahrwerk personenspezifisch

mit einem Prüfstand zu optimieren.

Damit können sämtliche Ansprüche simuliert und

das Fahrwerk kann optimal angepasst werden.


SPEZIAL - WP PERFORMANCE SYSTEMS

Hier sieht man deutlich einen Unterschied zwischen verschlissenem

(oben) und neuem Öl (unten)

Nun können wir

anfangen, die

Telegabel zu

zerlegen. Wir

beginnen mit

dem linken Gabelholm

(das ist

die Seite mit

dem neuem

Luftsystem) und

öffnen die kleine

Schraube

oben neben

dem Ventil zum

Entlüften

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Jetzt kann der

obere Teil an der

großen schwarzen

Mutter mit

einem geeigneten

Werkzeug

aufgedreht und

das verschlissene

Öl herausgeschüttet

werden

Den kompletten Gabelholm mithilfe zweier Aluminiumhülsen, um

Schäden am Gabelholm zu vermeiden, in einen Schraubstock einspannen

und an der Unterseite aufschrauben


Jetzt kann die Cartridge aus dem Gabelholm herausgezogen und das restliche Öl aus dem Holm herausgeschüttet werden


SPEZIAL - WP PERFORMANCE SYSTEMS

Nun den Luftdruck über das Ventil an der Oberseite ablassen. Das Ventil muss dazu nicht herausgedreht werden. Einfach mit einem Schraubendreher auf das Ventil drücken und die Luft

kann entweichen

Das Gewinde zum Öffnen der Cartridge mit einer Heißluftpistole erwärmen,

damit löst sich der Schraubensicherungskleber und die

Kolbenstange kann herausgedreht werden

Als nächstes ist die rechte Gabelseite an der Reihe. Dazu drehen wir wieder an der oberen großen

schwarzen Mutter, schütten das Öl heraus und entnehmen das Cartridge-System

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Jetzt öffnen wir die Cartridge und lösen den oberen Druckstufenteil

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SPEZIAL - WP PERFORMANCE SYSTEMS

Am unteren Teil lösen wir mit einer Heißluftpistole oder wie hier mit einem Brenner die Schraubensicherung. Anschließend die Kolbenstange mit der Zugstufe entnehmen

Beide Gabelseiten sind nun offen und können gegebenenfalls optimiert werden. Hier wurde nur ein Gabelservice mit Ölwechsel

und ein Austausch der Simmerringe durchgeführt

Bei der Zusammensetzung in umgekehrter Reihenfolge ist

beim Auffüllen des Luftdrucks auf der linken Gabelseite darauf

zu achten, dass mit der original WP-Luftdruckpumpe

aufgepumpt wird. Niemals mit einem Kompressor die Luft

befüllen, sonst kann es zu Schäden bzw. zu einer zu schnellen

Befüllung kommen und damit die Funktion der Telegabel

beeinträchtigt werden

In der nächsten Ausgabe lest ihr den zweiten Teil

unseres Besuchs bei WP Germany. In diesem werfen wir

einen Blick auf die Aftermarket-Produkte.

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www.husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Vorstoss ins

unbekannte

Photo: R. Schedl

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| 75393 Ostelsheim, AIO Motorsport, Tel. 07033/4060766 | 78052 VS-Marbach, MXR-Bikes GbR, Tel. 07721/908200 | 80807 München, HSO GmbH, Tel. 0 89 / 3 09 05 3740

| 82435 Bad Bayersoien, Mo-Sport Ammertal, Tel. 08867/9139653 | 83301 Traunreut, Moto-Sport Handels AG, Tel. 08669/8660 | 84051 Essenbach/Oberahrain, Streifeneder Motorrad-Team,

Tel. 08703/91777 | 85055 Ingolstadt, Motorradzentrum Ingolstadt, Tel. 0841/99350800 | 85748 Garching b.München, KawaMotor Motorradvertriebs GmbH, Tel. 089/302080

| 86316 Friedberg-West, Motorräder Schreiz, Tel. 0821/3499752 | 86720 Nördlingen, Motorrad Dürr, Tel. 09081/8050181 | 87616 Marktoberdorf, Motorrad Waldmann, Tel. 08342/899704

| 88074 Meckenbeuren, Bike Store Danckert, Tel. 07542/1290 | 90559 Burgthann, BSN-Racing GbR, Tel. 09183/9029494 | 94234 Viechtach, Motorrad Weindl, Tel. 09942/902932

| 94469 Deggendorf, RiMoTec, Tel. 0991/299594 | 95666 Mitterteich, TG Motorsport, Tel. 09633/2793 | 96237 Ebersdorf b. Coburg, Buchholz Endurosport, Tel. 09562/403372

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SUPERCROSS - DORTMUND

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Greg Aranda mit viel Pech, am Ende

wurde er verdient Cup-Sieger

Dominique Thury zeigte hervorragende

Rennen, hätte um ein Haar den Königstitel

geholt

Aranda holt 3. Gesamtsieg

„Geil, wieder hier zu sein“ – das waren Tommy Deitenbachs erste Worte nach dem berühmten

„Haaaaalloooo Dortmund“. Mit diesen Worten leitet die Streckensprecherlegende alljährlich

das Finale zum ADAC SX Cup ein. 2016 stellte sich der Supercross-Track als extrem technisch

heraus, veränderte sich von Runde zu Runde und forderte die Fahrer daher aufs Höchste. Zu

den bereits bekannten Protagonisten um Topfavorit Gregory Aranda, Jace Owen und Ben Lamay

gesellten sich auch einige neue Gesichter. So fand auch Ricky Renner, der kleine Bruder

von Freestyle-Legende Ronnie Renner, den Weg nach Dortmund. Neben ihm war mit Nick Wey

ein weiteres US-Kaliber am Start. Dortmund stellt mit drei Veranstaltungstagen den Höhepunkt

des gesamten SX Cups dar. Die Besonderheit: Nur die ersten beide Tage gehen in die

Wertung des SX Cups ein. Damit stehen bereits am Samstagabend die Gesamtsieger in der

SX1- und SX2-Kategorie fest. Am Sonntag wird jedoch noch fleißig um die Titel, „König von

Dortmund“ und „Prinz von Dortmund“, der Wertung des besten Fahrers aus allen drei Tagen,

gefahren.

König von Dortmund wurde

der Franzose Valentin Teillet

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SUPERCROSS - DORTMUND

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MCE

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Stefan Büttner konnte das

Publikum in der SX2 absolut

begeistern

SX-Cup-Überflieger Gregory Aranda hatte einen denkbar schlechten Start beim

Finale zum ADAC SX Cup in Dortmund. Pech schon am Donnerstag für den Toppiloten

des Sturm Racing Teams, denn im Rahmen des Streckentests versagte der

Motor an Arandas Maschine. Und auch am Freitagabend blieb die erwartete

Aranda-Show aus! Das war wohl die größte Überraschung, die die 9000 Zuschauer

in der Dortmunder Westfalenhalle zu sehen bekamen. Der Gesamtführende

in der SX1-Cup-Wertung zeigte sich am Freitagabend in seinem Vorlauf gewohnt

souverän und dominierte diesen. So sah es zunächst auch im ersten

Semifinale der Big Boys aus, denn Aranda übernahm die Führung recht schnell,

war dabei, sich abzusetzen und so auf dem besten Wege, den direkten Finaleinzug

zu schaffen. Zur Halbzeit der Renndistanz plötzlich ein Aufschrei in der Halle,

Gregory Aranda war inmitten der Rhythmussektion gestürzt und konnte aufgrund

des heftigen Einschlags nicht weiterfahren! Auch im Last Chance Race

fehlte der Franzose aus Sicherheitsgründen. Zu schwer war der Sturz, um den

Abend ohne Weiteres fortsetzen zu können. Somit gab es keine Cup-Punkte für

den Piloten am Freitag. Das spielte den US-Boys Jace Owen und Ben Lamay in die

Karten, für die beiden war plötzlich wieder alles offen in Sachen Gesamtsieg.

Dementsprechend packend ging es ins Finale des ersten Veranstaltungsabends.

Dort zog Jason Clermont den Holeshot und ging zunächst auch in Führung,

dahinter lauerten bereits die US-Amerikaner Owen und Lamay. Das Trio

fuhr in den ersten vier Runden relativ konstant und setzte sich etwas vom restlichen

Fahrerfeld ab, dabei war allerdings ersichtlich, dass Jace Owen schneller

fahren konnte als der Führende Franzose Clermont. Die Attacke also nur eine

Frage der Zeit, doch Owen, bekannt für seine hitzige Art, riskierte zu viel! Der Suzuki-Pilot

setzte ein überhastetes Manöver gegen Clermont, touchierte dabei

die Streckenbegrenzung und ging zu Boden. Clermont verlor nach dieser Aktion

den Rhythmus und fiel zurück. Lachender Dritter war in diesem Fall Lamay, der

sich diese Szene zunutze machte und prompt in Führung ging. Von diesem Zeitpunkt

gab es kein Halten mehr für den Yamaha-Piloten. Souverän spulte er Runde

um Runde ab und gewann das Finale am Freitag. Hinter ihm gelang Dominique

Thury ein sensationeller Run. Angepeitscht vom tosenden Publikum ließ der

Schneeberger seine Konkurrenten quasi links liegen und fuhr in seiner ersten

SX1-Saison hinter Lamay aufs Podium. „Ich habe darauf hingearbeitet, aber an

einen Podestplatz habe ich nicht geglaubt. Mein Team sagte mir, ich solle maximal

90 Prozent geben und mich darauf konzentrieren, keine Fehler zu machen.

Das war am Ende der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Thury über seinen 2. Platz.

Die Tageswertung komplettierte Loic Rombaut auf KTM. Dieses Ergebnis würfelte

die Gesamtwertung kräftig durcheinander, denn Aranda verlor durch seinen

Nuller wichtige Punkte. Lamay überholte Owen in der Cupwertung und avancier-

Start SX2 – Iker Larranaga (66)

konnte sich hauchdünn den Gesamtsieg

in der kleinen Klasse sichern

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SUPERCROSS - DORTMUND

Benedikt Gödtner, seines Zeichens

erster SX3-Champion des ADAC SX Cups

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te mit dem Tagessieg zum direkten Verfolger Arandas. Die beiden

trennten vor dem alles entscheidenden Samstagabend nur

19 Zähler.

Vor ausverkauftem Haus und damit 10.000 Zuschauern stand

den Protagonisten des SX Cups ein fulminanter Samstagabend

bevor. Wieder mit dabei: Titelverteidiger Gregory Aranda! Er

hielt sich in seinen Vorläufen bewusst zurück, um sich seine

Kräfte für das spektakuläre Finale zu sparen. Mit exakt der gleichen

Taktik war Lamay unterwegs, auch er gab in den Vorläufen

keine 100 Prozent und sparte seine Energie für den Main Event.

Thury und Owen hingegen ließen es von Beginn an ordentlich

krachen. Owen legte bereits im Training die schnellste Zeit aller

Piloten hin und Thury fuhr in seinem Vorlauf gleich einen Start-

Ziel-Sieg ein.

Im Finale über 15 Runden wurde es spannend und chaotisch zugleich.

Die Ereignisse überschlugen sich gleich zu Beginn, denn

beide Topfavoriten krachten nach dem Fall des Startgatters zusammen.

Infolge dieses Crashes mussten sowohl Aranda als

auch Lamay das Feld von hinten aufrollen. Dabei war der US-

Amerikaner deutlich mehr unter Druck als sein französischer

Konkurrent. Lamay musste, um sich den Gesamtsieg zu schnappen,

bis an die Spitze fahren, während Aranda ein 9. Rang zur Titelverteidigung

genügte. Die restliche Geschichte ist schnell erzählt,

denn Lamay konnte nicht genügend Positionen gutmachen.

Am Ende finishte der Yamaha-Pilot an 6. Stelle, während

Aranda mit Platz 8 als Gesamtsieger hervorging. Mit dieser erfolgreichen

Titelverteidigung gewann der schnelle Franzose

nach 2014 und 2015 zum dritten Mal in Folge. Der Tagessieg ging

an Valentin Teillet auf Honda vor Jace Owen, der diesmal ohne

Sturz durchs Rennen kam. Hervorragender Dritter wurde Dominique

Thury, der bis auf einen kleinen Patzer fehlerfrei ins Ziel

fuhr.

Am dritten Tag ging es vor allem für Thury um alles oder nichts.

Der KTM-Pilot lag im Kampf um den Titel „König von Stuttgart“

vorn. Siebzehn Jahre ist es her, dass sich ein deutscher Fahrer

diesen Titel sichern konnte. Jochen Jasinski hatte damals die

Chance, „König von Dortmund“ zu werden. Das Finale erreichte

Thury problemlos, lag damit in bester Ausgangsposition. Der

Schneeberger konnte sogar den finalen Start gewinnen, dann

unterlief ihm in der zweiten Runde ausgangs des Waschbretts

ein kapitaler Fehler. Thury stürzte und musste dem Feld hinterhereilen.

Neuer Spitzenreiter war damit der Franzose Valentin

Teillet. Er hatte in den vorangegangenen Tagen die meisten

Punkte auf seinem Konto gesammelt. Der Honda-Pilot behielt

schließlich auch die Nerven, finishte als Erster und war damit

neuer „König von Dortmund“.

SX2

Die Entscheidung in der SX2-Wertung des ADAC SX Cups spitzte

sich zu. Der Brite Paul Coates machte mit dem Tagessieg am Freitag

wertvolle Punkte auf den Tabellenführer Iker Larranaga Olano

gut. Der Vorsprung des Spaniers betrug vor dem Event in der

Dortmunder Westfalenhalle 9,5 Punkte; vor den beiden finalen

Cup-Rennen am Samstagabend war sein Polster auf 6,5 Zähler

geschrumpft. „Die Strecke war heute extrem schwierig zu fahren

– irgendwas zwischen weich und klebrig“, sagte Coates nach

seinem Sieg in Rennen 2. „Ich habe erst an den Sieg geglaubt,

als ich die weiße Flagge für die letzte Runde gesehen habe. Davor

kann alles passieren und man kann sich nie sicher sein.“ Das

musste ADAC-SX-Cup-Leader Larranaga Olano am eigenen Leib

erfahren. Im zweiten Rennen stürzte er und rettete am Ende noch

Platz 6 ins Ziel. Dank einem Sieg in Lauf 1 reichte es in der Tageswertung

noch zu Platz 2. Einen tollen Erfolg konnte Stefan Büttner

für sich verbuchen. Der Deutsche fuhr in Rennen 1 auf Platz

6 und beendete den zweiten Heat auf dem hervorragenden

2. Rang hinter Coates. In der Tageswertung belegte er hinter

dem Franzosen Yannis Irsuti Rang 4. In der Cupwertung verteidigte

er Rang 3 und hatte am Samstag weiterhin Chancen auf

den Titel.

Paul Coates war mit einem Sieg und einem 2. Platz auch am

Samstag das Maß der Dinge in der SX2-Tageswertung. SX2-

Mann des Abends aus Sicht der 10.000 Fans in der Dortmunder

Westfalenhalle war jedoch Stephan Büttner. Der Thüringer gewann

den zweiten Heat und beendete Rennen 1 als Dritter, ein

großartiger Erfolg für den 20-Jährigen. „Ich hatte wie schon so

oft einen schwierigen Start ins Wochenende“, sagte Büttner.

„Heute bin ich viel besser zurechtgekommen als gestern und

konnte nach einem Topergebnis in Rennen 1 noch einmal kräftig

nachlegen.“

Des einen Freud, des anderen Leid – mit zwei Siegen hätte

Coates den Titel im ADAC SX Cup einfahren können, so musste

sich der Brite am Ende mit hauchdünnen 2 Punkten Rückstand

dem Spanier Larranaga Olano geschlagen geben. Dem reichte

ein 2. und ein 3. Rang am Samstag zum Titelgewinn. „Ein verrücktes

Jahr“, strahlte er. „Ich habe bewiesen, dass ich ’Balls’

habe, denn das waren heute zwei sehr harte Rennen. Das wird

jetzt gefeiert!“ Coates nahm die Niederlage gelassen: „Mal gewinnt

man, mal verliert man“, sagte er. „Ich werde morgen noch

einmal alles geben, denn erst dann geht es um den Titel Prinz

von Dortmund, das ist jetzt mein Ziel.“ Und genau dieses Ziel

sollte der Brite am darauffolgenden Sonntag auch erreichen.

Coates konnte beide Wertungsläufe für sich entscheiden und

wurde damit „Prinz von Dortmund“.

SX3

Benedikt Gödtner ist der erste SX3-Champion des ADAC SX

Cups. Mit einem Sieg im Finalrennen am Auftaktabend in Dortmund

ging das 14-jährige Nachwuchstalent aus Hennef bei Bonn

in der Tabelle uneinholbar in Führung. Bei noch 25 zu vergebenden

Punkten betrug sein Vorsprung komfortable 38 Zähler. „Das

ist unglaublich aufregend“, sagte der Sieger völlig erschöpft.

„Es ist immer schön, zu gewinnen, aber das hier ist ein ganz besonderer

Sieg. Der Kurs ist extrem anspruchsvoll und die Stimmung

ist eine ganz besondere.“ Im Rennen setzte sich Gödtner

nach acht Runden mit einem Vorsprung von 8,434 Sekunden vor

Ruben Schmidt durch. Dritter wurde Pascal Jungmann.

Jungmann holte sich dann den Sieg beim SX3-Rennen am Samstagabend.

Der 14-jährige Wuppertaler setzte sich in einem spannenden

Finish gegen Gödtner durch. Im Ziel betrug der Vorsprung

hauchdünne 0,598 Sekunden. „Fantastisch“, freute sich

Jungman, der vor ausverkauften Rängen sein bestes Cup-Ergebnis

feierte, „vor dieser Wahnsinnskulisse meinen ersten Sieg zu

erringen, das hätte ich mir nicht träumen lassen.“ Neben seinem

SX3-Titel machte Gödtner am Sonntag alles perfekt, indem er

auch noch die neugeschaffene Wertung „kleiner Prinz von Dortmund“

einheimste. Ein toller Erfolg für das junge Nachwuchstalent.

• Text: Marco Burkert, ADAC Westfalen; Fotos: Jan Brucke

ADAC-Supercross Dortmund - 8.-10.1.2016:

Ergebnisse:

Freitag - SX1 - Finale: 1. Ben Lamay, USA, Yamaha; 2. Dominique Thury, D, KTM; 3. Loic

Rombaut, F, KTM; 4. Sulivan Jaulin, F, Suzuki; 5. Harri Kullas, FIN, KTM; 6. Filip Neugebauer,

CZ, Kawasaki; 7. Valentin Teillet, F, Honda; 8. Steven Clarke, GB, KTM; 9. Jace

Wayne Owen, USA, Suzuki; 10. Lukas Neurauter, A, KTM.

SX2 - gesamt: 1. Paul Coates, GB, Kawasaki; 2. Iker Larranaga Olano, E, KTM; 3. Yannis

Irsuti, F, Yamaha; 4. Stephan Büttner, D, Yamaha; 5. Fernandez Macanas, E, Kawasaki;

6. Kade Walker, CDN, Kawasaki; 7. Anthony Bourdon, F, Kawasaki; 8. Pierre Lozzi, F, Kawasaki;

9. Clement Briatte, F, Kawasaki; 10. Frederik Goul Jensen, DK, Honda.

Ferner: 11. Florian Hellrigl, A, Husqvarna; 12. Johannes Klein, A, KTM.

SX3 - Wertungslauf: 1. Benedikt Gödtner, KTM; 2. Ruben Schmid, KTM; 3. Pascal Jungmann,

KTM; 4. Lennart Meurer, KTM; 5. John-Pascal Gieler, KTM; 6. Justin Trache, KTM;

7. Paul Bloy, Suzuki; 8. Max Thunecke, KTM; 9. Nick Domann, KTM; 10. Carl Ostermann,

KTM; 11. Max Lausch, KTM.

Samstag - SX1 - Finale: 1. Teillet; 2. Owen; 3. Thury; 4. Rombaut; 5. Neugebauer; 6. Lamay;

7. Clarke; 8. Gregory Aranda, F, Kawasaki; 9. Kullas; 10. Nick Wey, USA, Kawasaki.

Endstand ADAC SX Cup: 1. Aranda, 139 Punkte; 2. Owen, 123; 3. Lamay, 122; 4. Neugebauer,

85; 5. Austin Politelli, USA, Yamaha, 65; 6. Thury, 63; 7. Jaulin, 51; 8. Kullas,

48; 9. Charles Lefrancois, F, Suzuki, 46; 10 Rombaut, 39.

Ferner: 21. Neurauter, 6.

SX2 - gesamt: 1. Coates; 2. Büttner; 3. Larranaga Olano; 4. Macanas; 5. Gaetan le Hir,

F, Honda; 6. Lozzi; 7. Briatte; 8. Hellrigl; 9. Jensen; 10. Walker.

Endstand ADAC SX Cup: 1. Larranaga Olano, 138 Punkte; 2. Coates, 136; 3. Büttner,

121; 4. Macanas, 107,5; 5. Walker, 80,5; 6. Julien Lebeau, F, Honda, 68; 7. Irsuti, 66,5;

8. Bourdon, 59; 9. Le Hir, 39,5; 10. Briatte, 38,5.

Ferner: 12. Paul Haberland, D, Suzuki, 22,5; 15. Hellrigl, 20; 16. Klein, 15,5; 17. Moritz

Schittenhelm, D, KTM, 13; 18. Dorian-Gabor Schirocki, D, Yamaha, 11,5.

SX3 - Wertungslauf: 1. Jungmann; 2. Gödtner; 3. Gieler; 4. Trache; 5. Bloy; 6. Ostermann;

7. Lausch; 8. Thunecke; 9. Meurer; 10. Domann; 11. Schmid.

Endstand ADAC SX Cup: 1. Gödtner, 133 Punkte; 2. Trache, 87; 3. Schmid, 80; 4. Gieler,

77; 5. Jungmann, 71; 6. Bloy, 64; 7. Meurer, 54; 8. Thunecke, 53; 9. Ostermann, 36;

10. Nils Viertel, KTM, 32.

Sonntag - SX1 - Finale: 1. Owen; 2. Teillet; 3. Aranda; 4. Lamay; 5. Neugebauer; 6. Wey;

7. Kullas; 8. Jaulin; 9. Ricky Renner, USA, Yamaha; 10. Rombaut.

König von Dortmund: 1. Teillet; 2. Owen; 3. Lamay; 4. Thury; 5. Rombaut; 6. Neugebauer;

7. Kullas; 8. Jaulin; 9. Aranda; 10. Clarke. Ferner: 13. Neurauter.

SX2 - gesamt: 1. Coates; 2. Büttner; 3. Larranaga Olano; 4. Irsuti; 5. Macanas; 6. Bourdon;

7. Le Hir; 8. Briatte; 9. Lozzi; 10. Moritz Schittenhelm, D, KTM.

Prinz von Dortmund: 1. Coates; 2. Büttner; 3. Larranaga Olano; 4. Macanas; 5. Irsuti;

6. Bourdon; 7. Briatte; 8. Lozzi; 9. Le Hir; 10. Jensen.

Ferner: 12. Hellrigl; 13. Schittenhelm; 15. Klein.

SX3 - Wertungslauf: 1. Schmid; 2. Gödtner; 3. Jungmann; 4. Meurer; 5. Gieler; 6. Thunecke;

7. Trache; 8. Bloy; 9. Ostermann; 10. Domann; 11. Lausch.

Kleiner Prinz von Dortmund: 1. Gödtner; 2. Jungmann; 3. Schmid; 4. Gieler; 5. Meurer;

6. Trache; 7. Bloy; 8. Thunecke; 9. Ostermann; 10. Lausch; 11. Domann.

SX4 - Wertungslauf: 1. Jan Krug; 2. Luca Reusch; 3. Luca Bürger; 4. Lukas Eich; 5. Nico

Mertens; 6. Morris Molitor; 7. Juline Schrade; 8. Julius Riepegerste; 9. Lena Gödtner;

10. Lenn Borutta; 11. Henry Hauswirth; 12. Benedikt Romankiew.

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SUPERENDURO-WM - RIESA/D

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MCE

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Cody Webb konnte in Riesa seinen zweiten Gesamtsieg in Folge feiern

Es ist angerichtet ...

Wild Night – Cody Webb und

Manuel Lettenbichler rocken

Riesa

Die zweite Station der Maxxis-FIM-SuperEnduro-Weltmeisterschaft in Riesa

war zugleich das erste Offroadspektakel des neuen Jahres 2016. Und

was für eins! Selbst ein Drehbuchautor hätte dieses Event nicht besser in

Szene setzen können. Die Weltelite der SuperEnduro-Szene übertraf sich

einmal mehr selbst und legte vor ausverkaufter Halle äußerst spektakuläre

Rennen aufs Parkett. Die Veranstalter Daniel und Tobias Auerswald hatten

es wieder einmal geschafft, die SACHSENarena zum Mittelpunkt der

SuperEnduro-WM zu machen. Bereits im vergangenen Jahr sorgte der Parcours

für frischen Wind in der WM, der Kurs in diesem Jahr setzte erneut

Maßstäbe. Das Team um Streckendesigner Holger Dettmann benötigte gut

sechs Tage, um den mit zahlreichen Hindernissen bestückten Track zu präparieren.

Neben den Klassikern wie Baumstämmen samt der dazugehörigen

Matrix, verschiedenen Sprungkombinationen, einer Wasserdurchfahrt

und Radladerreifen gehörte heuer auch ein sehenswerter Wallride

zum Streckenlayout. Für das obligatorische Steinfeld hatte sich Holger

Dettmann etwas Besonderes einfallen lassen, denn dieses mussten die

Akteure in einer Art Auf- und Abfahrt bewältigen. Im Anschluss an das

Steinfeld folgte eine mit Spaltholz ausgelegte Kurve, die sich zum Scharfrichter

der Strecke entwickeln sollte.

59

MCE

Februar '16


SUPERENDURO-WM - RIESA/D

Die Prestige-Klasse wurde ihrem Namen mit Multichampion

Taddy Blazusiak, den starken US-Boys

Cody Webb, Colton Haaker, Taylor Robert und Ty Tremaine

sowie dem Briten Jonny Walker mehr als gerecht.

Während Cody Webb bereits den Auftakt im

polnischen Lodz für sich entscheiden konnte und

damit als Favorit ins Rennen ging, meldete dessen

Landsmann Colton Haaker in Riesa bereits am

Nachmittag im Zeittraining mit der einzigen Zeit unter

40 Sekunden Siegesambitionen an. Haaker, der

hierzulande vor allem durch seine verrückten Youtube-Videos

bekannt ist, gehört so ziemlich zu den

schnellsten SuperEnduro-Piloten jenseits des großen

Teiches und das stellte er mit dieser Fabelzeit

unter Beweis. Die zweitschnellste Zeit im Training

kam von Taddy Blazusiak. Der mehrfache SuperEnduroweltmeister

erkrankte jedoch Mitte des Jahres

2015 am Epstein-Barr-Virus und musste mehrere

Monate pausieren. Somit stand die berechtigte Frage

der konditionellen Verfassung des KTM-Werksfahrers

im Raum. Ein weiteres heißes Eisen im Feuer

war Aufsteiger Ty Tremaine. Der Juniorenweltmeister

2015 wechselte in der aktuellen Saison in die

Prestige-Klasse. Und nicht zu vergessen Taylor Robert,

der mit seiner ganzen Erfahrung ebenso für eine

Überraschung gut ist, wie Extreme-Enduro-Spezialist

Jonny Walker. Bevor es bei Taylor Robert so

richtig losgehen konnte, musste sich der US-Boy

erst einmal um einen neuen Helm kümmern! Sein

eigener wurde auf dem Transportweg beschädigt

und bei der Helmabnahme nicht zugelassen. Einen

Ersatz hatte der KTM-Profi jedoch nicht dabei und

einen passenden Helm mit seinen Sponsoren zu finden,

glich der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Zum Glück konnte Alfredo Gomez aushelfen! Aufmerksame

Fans dürften die Nummer 89 am Helm

des Amerikaners, der mit der Startnummer 33 unterwegs

war, entdeckt haben.

Wie eng das Feld der Spitzenpiloten beieinander

lag, zeigte sich direkt nach dem Opening bei der sogenannten

„Superpole“. Hier treten die acht

schnellsten Piloten des Zeittrainings gegeneinander

an, um die absolut schnellste Rundenzeit zu ermitteln.

Damit jeder auf der Strecke freie Fahrt hat,

starten jeweils nur zwei Piloten mit einer halben

Runde Versatz. Nach einer Aufwärmrunde folgt die

„Hotlap“, der Schnellste erhält hier bereits die ersten

3 WM-Punkte!

Den Anfang machte die Paarung Paul Bolton und Andreas

Linusson. Unter den erstaunten Blicken der

Zuschauer kratzte Bolton bereits an der 40-Sekunden-Marke.

Doch es war Cody Webb, der kurze Zeit

später als Erster diese Schallmauer durchbrach und

eine Zeit von 39:997 Sekunden hinlegte. Es sollte allerdings

noch schneller gehen! Entscheidend war

ein riesiger Sprung, über ein Reifenhindernis hinweg,

mitten in das bergauf führende Steinfeld! Viel

Risiko also, denn der Sprung erforderte eine perfekte

Landung, um mit Schwung weiterfahren zu können.

Die finale Paarung Taddy Blazusiak und Colton

Haaker toppte alles bisherige. Blazusiak musste

vorlegen und meißelte eine Zeit von 38:825 Sekunden

in die Tabelle. Unter frenetischem Applaus

schoss Colton Haaker den Vogel ab und unterbot

diese Zeit mit seiner Runde nochmals und das obwohl

er den eben erwähnten Sprung im Gegensatz

zu Taddy nicht riskierte! Seine Zeit von 38:710 Sekunden

galt fortan als Richtwert für das, was folgte

und brachte dem US-Boy die ersten wichtigen WM-

Punkte des Abends ein.

Jonny Walker (22) mit einem Fehler im Steinfeld,

im Hintergrund geht Cody Webb vorbei

US-Boy Colton Haaker gewann die Superpole mit einer

bombastischen Zeit von 38:710 Sekunden

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MCE

Februar '16


Im ersten Heat des Abends sollte sich exakt dieses

Duell zwischen Blazusiak und Haaker fortsetzen.

Nach dem Fall des Gatters konnte sich die Nummer

111, Taddy Blazusiak, den Holeshot sichern und

übernahm sogleich die Führung. Direkt am Hinterrad

des Polen lauerte allerdings schon Colton Haaker,

der sich am Ende der zweiten Runde jedoch einen

Fehler erlaubte und infolgedessen auf Position

4 zurückfiel. Nun avancierte Walker zum direkten

Verfolger Blazusiaks und versuchte, zu seinem

Teamkollegen aufzuschließen. Es sollte bei einem

Versuch bleiben, denn nur zwei Runden später

musste sich der Brite nach hinten orientieren, um

seinen Markenkollegen Cody Webb abzuwehren.

Walker verhaspelte sich jedoch inmitten des Steinfeldes

und war die 2. Position wieder los. Diesen

Fehler nutzten Cody Webb und Colton Haaker aus

und fuhren am gestürzten Briten vorbei. Beide wollten

zur Halbzeit des ersten Laufs unbedingt zum in

Führung liegenden Blazusiak aufschließen. Mit Erfolg!

Quasi Rad an Rad pushten sich die Amis zur

Höchstleistung und schafften es, Blazusiak zwei

Runden vor Schluss einzuholen. Nun entbrannte ein

wildes Duell dieses Spitzentrios, bei dem es zunächst

so aussah, als ob Blazusiak die Oberhand

behalten könnte. In den letzten eineinhalb Runden

überschlugen sich die Ereignisse. Sowohl Blazusiak

also auch Haaker und Webb blieben mehrmals

hängen oder gingen gar zu Boden. Erst war es Blazusiak,

der im Steinfeld strauchelte und die Führung

an Haaker abgeben musste. Eine halbe Runde

später stürzte dieser wiederum in der Sandpassage

und kollidierte beim Aufheben seines Bikes mit Blazusiak.

Colton Haaker (10) kollidierte beim Aufrichten seiner Husky

mit Taddy Blazusiak in der vorletzten Runde des ersten

Heats

In der SACHSENarena

hielt es nun keinen

mehr auf den Sitzen.

Das Publikum tobte,

als Blazusiak trotz der

Kollision mit Haaker

knapp in Führung liegend

in die letzte Runde

ging. Diesmal jedoch

gefolgt von Cody

Webb, der im Grunde

als lachender Dritter

des ersten Laufes hervorgehen

sollte. Denn

Blazusiak geriet eingangs

des Steinfeldes

wieder ins Straucheln,

diesmal konnte er den

Sturz nicht vermeiden

und musste sowohl

Webb als auch Haaker

passieren lassen! Somit

endete der erste

Heat mit Cody Webb als

Sieger vor Haaker und

Blazusiak. Walker und

Mario Roman, der sich

nach einem schlechten

Start durch das halbe

Fahrerfeld gekämpft

hatte, komplettierten

die Topfünf.

Alfredo Gomez konnte im

zweiten Lauf ein dickes

Ausrufezeichen setzen

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MCE

Februar '16


SUPERENDURO-WM - RIESA/D

Der zweite Heat im SuperEnduro ist stets etwas Besonderes. In diesem

wird in umgekehrter Startreihenfolge gefahren. Sprich, die langsameren

Fahrer stehen vorn, die schnellen Jungs hinten! Also gewissermaßen

das Salz in der Suppe eines jeden SuperEnduro-Events, denn in eben

diesem zweiten Durchgang müssen sich die Topfavoriten durchs komplette

Fahrerfeld arbeiten, um zu gewinnen. Hier war es Alfredo Gomez,

der den Holeshot zog und im Anschluss sein komplettes fahrerisches

Können bewies, indem er einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg hinlegte.

Der Spanier konnte seine Werks-Husqvarna in dem für ihn typischen ruhigen

Fahrstil um den Parcours bewegen und sicherte sich so einen umjubelten

Laufsieg. Hinter ihm gelang es Mario Roman vier Runden lang,

die 2. Position vor der heranstürmenden Meute zu halten. In Runde

5 hatte es Cody Webb nach einem sehr guten Start geschafft, sich aus

der zweiten Reihe an die 2. Position zu setzen und er konnte diese auch

bis zur Zielflagge halten.

Kurios – gleiche Szene nur eben im zweiten Lauf, wieder geraten Haaker und Blazusiak

an exakt gleicher Steller aneinander

Taylor Robert sah fast wie der sichere

Sieger des dritten Laufes aus

Ebenfalls gut gestartet waren die zwei Crashpiloten des ersten Laufs,

Taddy Blazusiak und Colton Haaker. Es hatte schon etwas von einer Slapstickeinlage,

als beide, wie schon im ersten Heat, in der Sandpassage

aneinandergerieten. Wieder war es Haaker, der zu Boden ging und beim

Aufrichten seines Motorrades dem vorbeidrängenden Blazusiak in die

Quere kam. Letzterer wühlte sich im tiefen Sand in einer Vollgasorgie

kopfschüttelnd unter tosendem Applaus an seinem Konkurrenten vorbei,

während der versuchte, seine Husky wieder in Gang zu bringen. Wenig

begeistert von dieser Aktion und sichtlich aus dem Rhythmus unterlief

Blazusiak wenig später ein weiterer Fehler, der ihn wichtige

Positionen kostete. Damit endete der zweite Lauf für Taddy auf Platz

6 und für Colton auf Rang 7. Clever fuhr indes Walker, der diesem Gerangel

einfach aus dem Weg ging und sich so einen guten 3. Platz sichern

konnte. Dieses Ergebnis sollte ihm im Nachhinein einen Podiumsplatz in

der Gesamtwertung sichern!

Im alles entscheidenden dritten Heat, nun wieder in der eigentlichen

Startreihenfolge, krachte es gleich zu Beginn recht ordentlich! Aufmerksame

Leser ahnen es bereits, richtig, wieder zogen sich die Nummern

10 und 111 wie zwei Magnete magisch an. Während diesmal Robert den

Holeshot zog, räumten sich Haaker und Blazusiak im Startgerangel gegenseitig

ab. Der US-Boy konnte seine Fahrt relativ schnell fortsetzen,

ganz im Gegenteil zu Blazusiak, der sich erst einmal aufrappeln musste,

um dem Feld hinterherzueilen. Wer nun dachte, alles sei gelaufen, der

irrte sich gewaltig! An der Spitze schien für Taylor Robert bis kurz vor

Schluss alles wie am Schnürchen zu laufen. Bis dato hatte der US-Boy

seine Führung zuerst gegen Cody Webb und später gegen Jonny Walker

erfolgreich verteidigt. Walker versuchte allerdings, im letzten Drittel

nochmals alles, um Robert unter Druck zu setzen und tatsächlich ließ

sich der erfahrene KTM-Profi in einen winzigen Fehler treiben. Im letzten

Umlauf wurde Robert ausgerechnet das Steinfeld zum Verhängnis, in

dem er kurz zu Boden ging und den Sieg verspielte. Neben Walker nutzte

auch Haaker die Chance, um an Robert vorbeizugehen. Damit standen

die Topdrei des letzten Heats mit Walker, Haaker und Robert fest. Kaum

einer hatte in diesem Durcheinander bemerkt, welch sensationelle Aufholjagd

Taddy Blazusiak herbeigezaubert hatte! Der tauchte nach absolvierter

Renndistanz urplötzlich auf Platz 4 auf. Nach seinem Startcrash

mit Haaker zündete der KTM-Werkspilot den Turbo und überholte bereits

in den ersten beiden Runden acht (!) Fahrer. Mit mächtig Wut im Bauch

gelang ihm in den folgenden sieben Runden das Kunststück, weitere

vier Fahrer, unter denen sich auch Webb befand, zu überholen! Die Rennleitung

musste also den Rechenschieber auspacken, denn mit diesem

Ergebnis wurde es noch einmal eng. Nach wenigen Minuten stand fest:

Webb sicherte sich mit 49 Punkten einen denkbar knappen Gesamtsieg

vor Walker (48) und Haaker (46). Taddy Blazusiak landete in der Endabrechnung

auf einem undankbaren 4. Platz, Teamkollege Alfredo Gomez

wurde Fünfter.

62

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MCE

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SUPERENDURO-WM - RIESA/D

Manuel Lettenbichler war das

Maß der Dinge bei den Junioren

Junioren

Um den Nachwuchs in Sachen SuperEnduro braucht

sich niemand Gedanken zu machen, volles Starterfeld

auch in dieser Klasse. Das hier durchaus auch

deutsche Talente zu finden sind, zeigte kein Geringerer

als Manuel Lettenbichler. Der erst 17-Jährige

aus Kiefersfelden zählt zu den top Nachwuchstalenten

in unseren Breitengraden und stellte dies zuletzt

beim Auftakt der SuperEnduro-WM in Lodz unter

Beweis, indem er alle drei Wertungsläufe gewinnen

konnte. Mit dieser lupenreinen Bilanz reiste

das bayerische Ausnahmetalent als WM-Führender

nach Riesa und hatte natürlich nur ein Ziel vor Augen:

zu gewinnen! Der eher unscheinbar wirkende

Lettenbichler hat mit seinen Trialskills beste Voraussetzungen,

um einen Parcours im SuperEnduro-

Stil in schnellster Manier zu bewältigen. Zu seinen

schärfsten Konkurrenten zählen Blake Gutzeit aus

Südafrika und der Portugiese Luis Oliveira.

Die beste Verteidigung ist Angriff, das wussten

schon die Römer und getreu diesem Motto legte

Manuel Lettenbichler im ersten von drei Heats los

wie die Feuerwehr. Nach einem hervorragenden

Start konnte der junge KTM-Pilot sofort die Führungsposition

übernehmen und sich mit mehreren

fehlerfreien Runden vom restlichen Feld absetzen.

Luis Oliveira versuchte zwar, mit dem Speed von

Lettenbichler Schritt zu halten, musste ihn aber

schließlich ziehen lassen und sich im letzten Renndrittel

gegen die Attacken von Blake Gutzeit wehren.

Der Südafrikaner erwischte einen eher schlechten

Start, hing im Verkehr fest und kämpfte sich fünf

Runden lang an seinen Konkurrenten vorbei, bis er

schließlich an 3. Stelle lag. Während Manuel Lettenbichler

einem sicheren Start-Ziel-Sieg entgegenfuhr,

wurde es im Kampf um Platz 2 in den letzten

drei Runden noch einmal spannend. Gutzeit rückte

mit großen Schritten ans Hinterrad von Oliveira und

konnte in der vorletzten Runde zum entscheidenden

Manöver ansetzen und den Portugiesen auf

Rang 3 verweisen. Mit Tim Apolle mischte sich ein

weiterer deutscher Nachwuchsfahrer ins internatio-

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MCE

Februar '16


nale Fahrerfeld. Apolle konnte sich im ersten Durchgang

nach mäßigem Start noch auf die 8. Position

vorarbeiten und damit einen soliden Grundstein für

die verbleibenden zwei Läufe legen.

Der Südafrikaner Blake Gutzeit belegte in Riesa Gesamtrang

2

Der Start zum zweiten Heat der Junioren findet

ebenfalls in umgekehrter Startreihenfolge statt. Besonders

dieser zweite Durchgang ist unter den

Heißspornen bekannt für verrückte und spektakuläre

Überholmanöver. Und so sollte es auch kommen!

Das Zepter übernahm vorerst Lee Sealey. Der Brite

konnte sich bis über die Hälfte der Renndistanz auf

Position 1 halten. Sealy setzte sich, bedingt durch

mehrere Stürze seiner Konkurrenten, zwischenzeitlich

sogar ein gehöriges Stück ab. Lettenbichler be-

hielt angesichts seines Startplatzes aus der zweiten

Reihe einen kühlen Kopf, schnappte sich nach

dem Start einen Konkurrenten nach dem anderen

und lag bereits nach drei Runden auf Position 2! Unterdessen

hatte sich im Steinfeld ein mittelgroßer

Stau gebildet, in den auch der Führende Sealey involviert

war. Beim Versuch, die „liegengebliebenen“

Konkurrenten zu überrunden, ging Sealey

selbst zu Boden und verlor wichtige Sekunden. Letti

Junior nutzte die Gunst der Stunde und schnappte

sich, sehr zur Freude des Publikums, auch den bis

dato führenden Sealey in Runde 5. Mit einer fehlerfreien

und ausgesprochen konstanten Fahrt endete

auch dieser zweite Durchgang mit einem Sieg der

Nummer 304! Sealey blieb bis auf dieses eine Missgeschick

ebenfalls fehlerfrei und konnte den

2. Platz sicher vor Luis Oliveira ins Ziel bringen. Die

Husqvarna-Piloten Blake Gutzeit und Tim Apolle

komplettierten in diesem Lauf die Topfünf.

Nun hatte Lettenbichler im dritten Heat die Chance,

seinen Hattrick des Auftakt-Grand-Prix zu wiederholen

und auch in Riesa mit einer perfekten Siegesbilanz

zu punkten. Blake Gutzeit wollte genau das

verhindern und hatte mit dem Holeshot die besten

Voraussetzungen dafür geschaffen. Seine Führung

sollte aber nur bis zur dritten Runde halten, denn

bereits gegen Ende der zweiten Runde tauchte Manuel

Lettenbichler unter jubelnden Anfeuerungsrufen

der Zuschauer hinter Gutzeit auf. Eine halbe

Runde später folgte prompt das Überholmanöver

und Letti Junior zog von dannen. Der 17-Jährige behielt

die Ruhe und brachte den dritten Sieg in Folge

an diesem Abend über die Ziellinie! Gutzeit konnte

den 2. Platz im weiteren Rennverlauf halten, hatte

im Ziel allerdings mehr als 12 Sekunden Rückstand

auf Lettenbichler. Tim Apolle gelang in diesem letzten

Lauf ebenfalls ein Achtungserfolg, denn trotz einer

Zeitstrafe von fünf Sekunden wegen Verlassens

der Strecke wurde er Dritter!

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SUPERENDURO-WM - RIESA/D

Mike Hartmann nutzte seine langjährige Erfahrung

und gewann routiniert

Der Gesamtsieg in der Juniorenklasse konnte den

überragenden Ergebnissen aller drei Läufe entsprechend

nur an einen gehen und der hieß Manuel Lettenbichler!

Damit baute der Bayer seinen Gesamtvorsprung

in der WM weiter aus und liegt nun mit

34 Zählern Vorsprung auf Platz 1 der WM-Wertung!

National

Neben den internationalen Stars der Prestige- und

der Junioren-Klasse waren natürlich die nationalen

Topfahrer in einer eigens dafür geschaffenen Wertung

am Start. Der Begriff „National“ täuscht etwas

über die Tatsache hinweg, dass auch hier ein internationales

Starterfeld zu finden war! So waren neben

den favorisierten einheimischen Piloten wie

Mike Hartmann, Mark Risse und Derrick Görner

auch der österreichische KTM-Testfahrer Lars

Enöckl sowie zahlreiche polnische Fahrer in dieser

Klasse am Startgatter. Im Gegensatz zu den anderen

beiden Klassen galt es für die nationale Klasse,

lediglich zwei Heats zu absolvieren. Angesichts des

Schwierigkeitsgrades der Strecke war dies absolut

ausreichend, so der einheitliche Tenor im Fahrerfeld.

Mit dem Fall des Gatters zum ersten Durchgang

kristallisierte sich Mike Hartmann schnell als klarer

Favorit heraus. Der GasGas-Pilot konnte sich relativ

schnell von seinen Verfolgern Mark Risse und Lars

Enöckl absetzen und das Rennen für sich entscheiden.

Nicht zuletzt, weil sich Risse und Enöckl einen

sehenswerten und teils schlagkräftigen Zweikampf

lieferten. Risse konnte sich letztendlich gegen den

Österreicher durchsetzen und Platz 2 einfahren,

während Enöckl Dritter wurde. Im zweiten Durchgang

bestätigte Hartmann seine Leistung aus dem

ersten Lauf mit einem weiteren Laufsieg und wurde

verdienter Gesamtsieger der nationalen Klasse.

Hinter ihm lieferten sich erneut Risse und Enöckl ein

Duell, das der Betafahrer erneut für sich entscheiden

konnte und damit Gesamtzweiter wurde.

Enöckl, der im Übrigen mit einem KTM-Prototypen

unterwegs war, komplettierte das Podest der Gesamtwertung

in dieser Klasse.

• Text u. Fotos: Marco Burkert

Prototyp? Mit welchem Bike Lars

Enöckl unterwegs war, wollte er

uns nicht verraten. Fest steht, es

war kein 2016er Modell!

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Februar '16

SuperEnduro-WM - 2. Lauf - Riesa/D - 2.1.2016:

Gesamtergebnisse:

Prestige: 1. Cody Webb, USA, KTM; 2. Jonny Walker, GB, KTM; 3. Colton

Haaker, USA, Husqvarna; 4. Taddy Blazusiak, PL, KTM; 5. Alfredo

Gomez, E, KTM; 6. Taylor Robert, USA, KTM; 7. Mario Roman, E,

Husqvarna; 8. Dani Gibert, E, Sherco; 9. Ty Tremaine, USA, KTM;

10. Andreas Linusson, S, KTM.

Ferner: 13. Edward Hübner, D, Sherco.

Stand (nach 2 von 6 Veranstaltungen): 1. Webb, 102 Punkte; 2. Walker,

100; 3. Haaker, 84; 4. Blazusiak, 79; 5. Robert, 70; 6. Gomez, 70;

7. Tremaine, 56; 8. Roman, 49; 9. Linusson, 45; 10. Gibert, 27.

Ferner: 18. Hübner, 9.

Junioren: 1. Manuel Lettenbichler, D, KTM; 2. Blake Gutzeit, ZA,

Husqvarna; 3. Luis Oliveira, P, Yamaha; 4. Tim Apolle, D, Husqvarna;

5. Emil Juszczak, PL, Sherco; 6. Gethin Humphreys, GB, Husqvarna;

7. Lee Sealey, GB, Yamaha; 8. William Hoare, GB, Sherco; 9. Joshua

Gotts, GB, TM; 10. Oskar Kaczmarczyk, PL, KTM.

Stand (nach 2 von 6 Veranstaltungen): 1. Lettenbichler, 120 Punkte;

2. Oliveira, 86; 3. Gutzeit, 82; 4. Humphreys, 71; 5. Apolle, 67;

6. Sealey, 62; 7. Juszczak, 57; 8. Hoare, 53; 9. Gotts, 49;

10. Kaczmarczyk, 35.

National: 1. Mike Hartmann, GasGas; 2. Mark Risse, Beta; 3. Lars

Enöckl, A, KTM; 4. Leon Hentschel, KTM; 5. Martin Wilholt, Beta;

6. Marcel Teucher, KTM; 7. Martin Kradorf, KTM; 8. Jakob Lukaszczyk,

PL, Sherco; 9. Tomas Hodas, SK, KTM; 10. Tomasz Zych, PL, Husqvarna.


Das Duell des Tages

in der nationalen Klasse

lieferten sich Mark Risse (111)

und Lars Enöckl – Mark Risse

konnte sich am Ende gegen

den Österreicher durchsetzen

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MCE

Februar '16


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

Wintertraining

Gut 40 Kiedrowski-Racing-Teamfahrer nutzten das tolle Wetter zwischen

Weihnachten und Neujahr, um bei frühlingshaften Bedingungen

auf der Motocrossstrecke in Steinitz bei Salzwedel ein paar schnelle

Runden zu drehen. Nicht nur die Motocrosser, auch einige Endurofahrer

waren am Start und so fand die 2015er Saison mit dem letzten Teamtraining

des Jahres einen würdigen Abschluss!

Am 6. und 7. Februar 2016 geht es für einige Kiedrowski-Racing-Fahrer

schon wieder zum ersten Rennen der 2016er Saison. Bei den ADAC

Jump&Race Masters in der Kieler Ostseehalle geht das Team mit einigen

Fahrern in allen Klassen von 65 bis 450 ccm an den Start.

Von da an sind es dann nur noch wenige Wochen bis zum Saisonstart –

auch in der 2016er Saison wird es wieder mehrere Teamtrainings für die

Kiedrowski-Racing-Fahrer geben, es wird ganz bestimmt nicht langweilig!

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest du die Vorteile

nutzen, die man als Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing

hat! Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support des Teams

kann sich sehen lassen – so gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing

reichlich Sportfahrerprogramme verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen 2016er Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha YZ/YZ-

F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer

top Konditionen und interessante Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden

erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben Ersatzteilbudget und

Fahrershirt das Bike zu absoluten Hammerpreisen. Auch bei den neuen

Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support – vor allem für Enduro-DM-/

Pokal-, GCC- und auch Offroadscramble-Fahrer! Ruft an und lasst euch

ein spezielles Angebot machen, Tel. 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist mit mehr als 1000

Quadratmetern der größte Offroad-Shop in Norddeutschland und bereits

seit einigen Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland, Husqvarna Center sowie seit mehr als zehn Jahren

auch Beta- und GasGas-Händler. Im Juni ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland eine weitere starke Marke

hinzugekommen. Mehr Infos unter www.kiedrowski-racing.de

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski Racing

eine Plattform geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile

bequem raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung bestellen

können. Perfekt für die Kunden ist die Zahlung per PayPal und

der kostenlose Versand innerhalb Deutschlands ab einem Warenwert

von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Helge

Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler

Top Brands • Rockstar Energy Drink • BUY MX • Michelin • Castrol

Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash (www.pro-offroad-wash.com) • ZAP-

Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter Langenhagen

und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung ermöglichen, auch

optisch immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden? Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de • www.husky24.de

Rennservice für alle Marken

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Februar '16


Tom Bahlke ließ die neue Enduro ordentlich laufen ...

Martin Scheuch beim Teamtraining

Top Bedingungen in Steinitz

Supercross in der Kieler Ostseehalle


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT - SAISONVORSCHAU

Die Deutsche Cross Country

Meisterschaft gibt 2016 Vollgas

15-jähriges Jubiläum • Riesiger Topf an Siegesprämien • Breitensportpreis • Jetzt einschreiben

Rechts ist der Gashahn! Das sagen für die nächste

Saison auch die Verantwortlichen der GCC gemeinsam

mit Titelsponsor Maxxis. Ein Jubiläum ist angesagt.

Auch im 15. Jahr bietet die Deutsche Cross-

Country-Meisterschaft den Fahrern genau das, was

sie wollen: unkomplizierten, actionreichen und dabei

lizenzfreien Offroadsport in einem bewährten

Format mit professioneller Organisation – und mit

nationalem Prädikat. In der nächsten Saison werden

die Fahrer zum Serien-Geburtstag für ihre Treue

mit einem riesigen Topf an Siegesprämien belohnt.

In einigen Klassen wurden die Preisgelder mehr als

verdoppelt.

Die Strahlkraft von Europas größter Motorradrennserie

ist nach wie vor ungebrochen. Geheimrezept:

Die Meisterschaftsfahrer und deren Bedürfnisse

stehen im Mittelpunkt. Deshalb wird das Reglement

immer wieder in Details an die Entwicklungen der

Zeit angepasst. Ein Ergebnis dieser Trendarbeit:

Erstmals in Deutschland wird es im Rahmen der GCC

eine E-Motorrad-Klasse geben. Und natürlich wird

weiterhin viel Wert auf Nachwuchsarbeit gelegt mit

der integrierten WildChild-Serie. Ein echter Renner

sind mittlerweile außerdem die Klassen für Youngund

Oldtimer.

Neu ist auch die Teamwertung, mit der nun Vereins-,

Händler- und Werksteams in den Klassen XC Pro und

XC Advanced um den Titel des Deutschen Cross

Country Mannschaftsmeisters kämpfen können.

Neben der Breitensportausrichtung, die bei der

Maxxis Cross Country Meisterschaft Tradition hat,

wird in der kommenden Saison speziell auch etwas

für den Spitzensport getan. Die bisherigen drei

„Profiklassen“ werden in zwei Klassen (XC Pro und

XC Advanced) zusammengefasst. Den Topfahrern

winkt über ein satt ausgestattetes Pricegiving direkte

Unterstützung für ihren Sport. Neben den fetten

Siegesprämien in den Tageswertungen, die

auch für Gaststarter in der Klasse XC Pro hochinteressant

sind, winkt zum Saisonende zusätzlich eine

fünfstellige Summe, die bei der Meisterschaftsehrung

verteilt wird.

In allen anderen Klassen sind ausgeschriebene Siegesprämien

und Meisterschaftspokale ausschließlich

den eingeschriebenen Meisterschaftsfahrern

vorbehalten. Allein das ist ein Argument für eine Serieneinschreibung.

Ein weiteres Argument: Die

Nenngelder sind für eingeschriebene Serienstarter

wesentlich niedriger und die Startplätze in den einzelnen

Läufen garantiert. Bereits ab dem dritten

Start „rentiert“ sich die Einschreibung. Gaststarter

müssen hingegen auf freie Startplätze hoffen. Etliche

Klassen stehen Gästen grundsätzlich nicht offen.

Für die Breitensportler der GCC gibt es 2016 derweil

viele „Töpfe“ zu gewinnen – neben den Prämien bei

den einzelnen Läufen allein 150 Pokale bei der

Meisterschaftsfeier am Saisonende. Vor allem aber

winkt in diesem Jahr bei dieser Feier ein großes

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Do it

in the dirt 2016

Knallbonbon. Anders als in den vergangenen Jahren

wird unter allen eingeschriebenen Meisterschaftsfahrern,

die persönlich bei der Siegehrung anwesend

sind, ein Auto verlost. Wenn das kein Argument

für die Serieneinschreibung ist …

Die Einschreibegelder sowie die Nenngelder für die

eingeschriebenen Fahrer bleiben übrigens konstant.

Die Startgelder für Gaststarter müssen zugunsten

des Seriengedankens etwas angepasst

werden.

Mit der Öffnung der Online-Nennung für die Rennen

zur Maxxis Cross Country Meisterschaft am 1. Januar

startete die neue Offroadsaison offiziell. Die

Schnellsten haben sich ihre Topstartplätze beim

ersten Rennen am 23. April in Walldorf bereits gesichert.

Übrigens: Die Einschreibung ist nach wie vor geöffnet.

Die Listen füllen sich schneller als im vergangenen

Jahr. • Foto: Rudolf Schuler

Hier die GCC-Spots der Saison 2016:

23./24.4. GCC Walldorf; 21./22.5. GCC Triptis;

18./19.6. GCC Venusberg; 23./24.7. GCC Goldbach;

27./28.8. GCC Rudolstadt; 17./18.9. GCC Schefflenz;

1./2.10. GCC Bühlertann; 9.10. XCC Finale Ried (Österreich).

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MCE

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Kolumne

Eddi Hübner

Fun und Action

Hallo Leute,

auch wenn der Jahreswechsel bereits ein paar Tage

zurückliegt, wünsche ich euch noch ein erfolgreiches

und vor allem gesundes neues Jahr 2016! Ich

hoffe, ihr habt Weihnachten und Silvester gut überstanden

;-). Ich selbst verbrachte Weihnachten bei

meiner Familie und habe mich gefreut, einige Tage

ausspannen zu können. Wohlwissend, dass die

neue Saison bereits am ersten Januarwochenende

mit dem zweiten Lauf zur SuperEnduro-WM startet.

Doch bevor es wieder aufs Motorrad ging, stand Silvester

vor der Tür und das will natürlich gefeiert werden.

Die Jahreswende habe ich zusammen mit einigen

Freunden in Riesa verbracht. Es war eine coole

Party, mit jeder Menge Spaß.

Bereits am 2. Januar ging es wieder rund, diesmal

mit neuem Team und neuem Motorrad! Bei der SuperEnduro-WM

starten zu können, ist jedes Jahr aufs

Neue etwas Besonderes. Zum einen fährt man Seite

an Seite mit teils absolut durchgeknallten (sorry)

Fahrertypen, zum anderen sind die Strecken stets

eine Herausforderung für sich. Die Jungs in Riesa

hatten es sich auch 2016 nicht nehmen lassen, einen

sehr anspruchsvollen Track in die SACHSENarena

zu zimmern. Für meinen Geschmack waren es auf

dieser kurzen Strecke zwar ein paar Hindernisse zu

viel, aber das ist es, was die Zuschauer nun mal sehen

wollen. Im Prinzip gab es Aktion in jeder Ecke

der Strecke, sodass man teilweise nicht wusste, wo

man zuerst hinschauen sollte. Es ist eben eine

Sportart für sich, die mit dem eigentlichen Endurosport

sehr wenig zu tun hat. Oft werde ich gefragt,

warum die Top-Piloten so schnell fahren können.

Die Antwort ist aber ganz simpel, weil Jungs wie Taddy

Blazusiak & Co. das gesamte Jahr genau diese

Streckenbedingungen trainieren und sich auf Super

Enduro spezialisiert haben. Nehmen wir als Beispiel

die Enduro-WM – dort herrschen wiederum ganz andere

Gegebenheiten. Ungeachtet dessen macht es

unheimlich Spaß, vor solch einem tollen Publikum

wie dem in Riesa ein WM-Rennen zu bestreiten. Die

Kulisse ist einmalig und das pusht natürlich ungemein.

Als ich die Strecke im freien Training das erste Mal

unter die Stollen nehmen konnte, bin ich es zunächst

ganz bewusst langsam angegangen. Die

richtige Linie zu finden, war angesichts der 16 Fahrer

auf der Strecke ziemlich kompliziert. Entweder

gab es Stau oder es lag ein gestürzter Fahrer inmitten

der Hindernisse. Mit ein wenig Glück hatte man

jedoch freie Fahrt und konnte alles sehr flüssig fahren.

Nach dem freien Training war ich schon aufs

Zeittraining gespannt. Die Befürchtungen eines

ziemlich chaotischen Durchgangs wurden anschließend

auch bestätigt. Klar, jeder versucht, eine Runde

lang alles zu setzen, um die perfekte Ausgangsposition

zu erhalten. Was wiederum zu unzähligen

Stürzen führte und es deshalb kaum möglich war,

ohne übertriebenes Risiko eine schnelle Zeit hinzulegen.

Nach diesem Zeittraining bestand meine Taktik

für die folgenden drei Wertungsläufe darin, so

sauber wie möglich zu fahren. Und genau das habe

ich in allen Heats durchgezogen. Bis auf wenige Patzer

konnte ich mein Rennen fahren und wieder ein

wenig Erfahrung sammeln. Der Sprung in die Topten

blieb mir zwar verwehrt, besonders im dritten

Durchgang lief es mit Platz 11 aber ganz anständig.

Mit dem 13. Gesamtrang bin ich keinesfalls unzufrieden,

ich hatte jede Menge Spaß und das neue

Motorrad funktioniert absolut tadellos. Für mich war

es ein erster Test unter verschärften Rennbedingungen,

wenn man so will ;-).

Nun geht es bald nach Spanien, um für den Saisonauftakt

der Enduro-Weltmeisterschaft am 9. und 10.

April in Agadir fit zu sein.

Also, wir lesen uns in der nächsten Ausgabe!

Euer Eddi #48

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MCE

Februar '16


Airoh Aviator

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Inhalte: MOTOCROSS und ENDURO Tests der neuen 2016er Offroad - Motorräder -

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Kolumnen führender Spitzenpiloten – Spezial und Rubriken – Standings

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VORSTELLUNG

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Honda Africa Twin

Frühbesteller-Aktion

Tripmaster im Wert von über 500 Euro und limitiertes Buch inklusive

Die Legende ist zurück! Am 23. Januar 2016 feiert die neue CRF 1000 L Africa Twin

Premiere im Handel. Perfekt für Straße und Gelände. Drehmomentstarker Zweizylinder,

95 PS, optional mit dem exklusiven Doppelkupplungsgetriebe.

Die innovative Enduro eignet sich für abenteuerliche Reisen wie für tägliche

Fahrten zur Arbeitsstätte oder erholsame Spritztouren am Wochenende. Drei

Africa-Twin-Versionen stehen zur Auswahl. Erstens das „pure“ Standardbike ohne

ABS und ohne Fahrhilfen. Zweitens mit einem ABS-System, das für Offroad-

Betrieb am Hinterrad abschaltbar ist und der regelbaren Traktionskontrolle

„Honda Selectable Torque Control“ (HSTC). Und drittens mit Hondas einzigartigem

DCT-Doppelkupplungsgetriebe, das nun mit 3-Stufen-Sportmodus und einem

speziell entwickelten Offroad-Modus modifiziert wurde, plus HSTC sowie

dem (abschaltbaren) ABS-System.

Die CRF 1000 L Africa Twin wird in vier Farbvarianten angeboten – zwei Standardfarben

und zwei Special-Edition-Farben: CRF Rally Red, Tricolor, Digital Silver

Metallic und Matt Ballistic Black Metallic.

Frühbesteller-Aktion

Die ersten Kunden, die die neue CRF 1000 L Africa Twin bestellen, erhalten einen

nummerierten „RNS Tripmaster XL2“ in einer exklusiven Sonderedition im Wert

von über 500 Euro. Der „RNS TripMaster XL2“ ist ein sehr geschätztes Instrument

im Rallyesport zur Offroad-Navigation. Paulo Goncalves, Rallye-Weltmeister

2013, vertraut auf den TripMaster und setzt diesen bei seiner CRF Rally ein.

Zusätzlich erhalten die ersten Frühbesteller ein limitiertes Africa Twin Buch, das

die Historie des Fahrzeuges widerspiegelt und unter anderem interessante und

spannende Interviews mit Designern und Testfahrern der CRF 1000 L Africa Twin

beinhaltet. Die Aktion ist gültig nur solange der Vorrat reicht.

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EVENTS

Sonderschau Offroad bei der Motorrad-,

Roller- und Tuning-Show SWISS-MOTO

vom 18. bis 21. Februar 2016 in Zürich

Schon bald hat das Warten für alle ausgehungerten Motorradfahrerinnen und

Fahrer ein Ende, denn nach dem Winterschlaf ist vor der SWISS-MOTO. Es wird

Zeit, die Maschinen zu lüften und die angestaubten Visiere von den letzten Mückenresten

zu befreien, denn vom 18. bis 21. Februar 2016 eröffnet die Motorrad-,

Roller- und Tuning-Show in der Messe Zürich die neue Saison. Neben exklusiven

Premieren und spektakulären Shows, gehört 2016 die große Sonderausstellung

Offroad zu den Highlights der Schweizer Motorradmesse.

Einen Teil der SWISS-MOTO werden die Veranstalter in eine Offroad-Arena verwandeln,

die ihren Namen redlich verdient hat. Inmitten einer aufwändig inszenierten

Kulisse mit echten Felsen, Bäumen und Holzsplitt werden verschiedene

Rennkategorien und Offroad-Disziplinen zur Schau gestellt. Von Kids, Classic,

Quad, Seitenwagen und Motocross über Trial bis hin zu Endurorennen und der

Paris-Dakar-Meisterschaft ist dabei alles vertreten, was die Herzen aller Offroad-Fans

höherschlagen lassen wird. Prominente Gäste wie der Schweizer

MXGP-Star Jeremy Seewer, die beiden Trial-Profis Noé Pretalli aus der Schweiz

und Jack Sheppard aus England, der Enduro-Champion Christophe Robert und

der zehnfache Seitenwagenweltmeister Daniel Willemsen aus den Niederlanden

zeigen ihren Sport hautnah und geben Autogramme. Ganz nach dem Motto

„ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ wird es ein großes Kino mit spektakulären

Kurzfilmen und einzigartigen Reisevorträgen rund um das Thema Offroad

geben.

Weitere Infos und Tickets unter www.swiss-moto.ch

18.–21. FEBRUAR 2016

Messe Zürich www.swiss-moto.ch

Presenting Partner

Co-Sponsors

Parallel zur SWISS-MOTO


DMSB-Clubsport

Motocross

Südwest-Cup 2016

28. März Hoxberg

Patric Ehrhardt, Tel. 06834 569388

Patric.Ehrhardt@ZCHoxberg.de, www.zchoxberg.de

23./24. April Winningen

Klaus Mšlich, Tel. 02606 1939

klaus.moelich@msf-winningen.de, www.msf-winningen.de

30. April/1. Mai Frankenthal

Mike Schmitt, Tel. 06207 83078

info@mike-schmitt.de, www.amc-frankenthal.de

7./8. Mai Fischbach

Lutz Gerlach, Tel. 06331 47437

msc-fischbach@freenet.de, www.msc-fischbach.de

15./16. Mai Niederwürzbach

Martin Scheller, Tel. 0152 33895988

vorstand@msc-niederwuerzbach.de

www.msc-niederwuerzbach.de

2./3. Juli Reil

Jochen Gilgenberg, Tel. 0176 29200836

gilgenbergj@web.de, www.msc-reil.de

9./10. Juli Walldorf

Birgit Vogel, Tel. 06227 64435

joachim.69190@web.de, www.msc-walldorf-astoria.de

7. August Ettringen

Egon SchŠfer, Tel. 02632 47908

mogon@t-online.de, www.mcc-ettringen.de

10./11. September Hennweiler

Timo Dšnig, Tel. 06544 991832

t.doenig@freenet.de, www.mschennweiler.de

17./18. September Warndt

Manuel KrŠmer, Tel. 0162 4638997

Manuel@mccwarndt.de, www.mcc-warndt.de

Einschreibeschluss: 21. Februar 2016

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.südwest-cup.de

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VORSCHAU

MOTOCROSS ENDURO 3/2016

Test KTM SX-F 250

Test KTM 1290 Super Adventure

Test Sherco 450 SEF-R

SPEZIAL

Besuch bei WP - Teil 2

MOTOCROSS ENDURO 3/2016 - MÄRZ - ERSCHEINT AM 18.02. AN EUREM KIOSK

IMPRESSUM

Ziegler Verlags GmbH

Motocross Enduro

Birkenweiherstr. 14

D-63505 Langenselbold

Telefon: 06184 9233-30

Telefax: 06184 9233-55

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

mce.redaktion@mce-aktuell.de

Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

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Gerichtsstand Hanau

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

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Akquisition: Nadine Pfeiffer, Uwe Laurisch

Anzeigenpreisliste Nr. 46/16

Bei Anzeigenaufträgen aus dem Ausland

Vorkasse

Redaktionsleiterin:

Brigitte Geyer-Bernhardt

Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06184 923330

abo@ziegler-verlag.de

Berichterstatter und Fotografen:

Marko Barthel, Marco Burkert,

Uwe Laurisch

Teststützpunkt u. Onlineredaktion:

Denise und Uwe Laurisch

An der Strut 17, 91456 Diespeck

Tel. 09161 6204144

E-Mail: denise.mce.online@gmail.com

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