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Bulli-MAG_2015

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Liebe neue Clubmitglieder und VW-BUS-Freunde

Ich möchte Euch recht herzlich begrüssen, zum wunderschönen neuen Infoheft BULLI-MAG 2015 viel

Spass beim Durchstöbern des einzigartigen Bulli-Infoheftes.

Der VW-BUS-CLUB BERN der schon über 20 Jahre bekannt ist, im In- und Ausland!

Den Clubmitgliedern steht auch ein grosses VW-BUS Ersatzteillager zur Verfügung, brauchst du was

Werni hats. Nun bin ich voller Tatendrang, es gibt noch viel zu tun last es uns gemeinsam angehen.

Auf unserer Homepage www.vwbusclubbern.ch findest Du eine reichhaltige Pallette, auch die Treffen

im In- / Ausland sind aufgelistet und ein wunderbares Fotoalbum und vieles mehr, schaut einfach mal

rein. Im (2013) war ja noch das Achte und wohl letzte Monster Treffen am Schwarzsee, mit weit über

500 Bussen aus halb Europa, wo ich noch organisiert hatte, wie die vorderen sieben Treffen auch, für

die kleine Schweiz war das was Einzigartiges und noch was, alle die mich kennen wissen das ich nicht

untätig rumsitze, habe schon diverse Treffen ins Leben gerufen, das grösste war das im In- / Ausland

bekannte Schwarzsee Treffen.

Nun Neu zum zweiten mal 2015 das “ Take it easy ” Pfingst VW BUS Treffen, im wunderschönen Ihringen

(DE)! Daher Stillstand ist Rückschritt, und wir geben doch wie immer Vollgas!

Nicht die Quantität zählt, sondern die Qualität ist das Motto!

Die Tage sind wieder länger, und auf der Strasse sind wieder vermehrt VW Busse unterwegs, das heisst

es geht nicht mehr lange, und wir fahren wieder an diverse Treffen, hoffe Eure Busse sind gut über den

Winter gekommen, und startklar für die neue Bulli-Saison.

So, nun hoffe ich, dass Dein/Euer Interesse geweckt wurde, und wir Euch VW BUS Fahrerinnen/Fahrer

bald in unserem VW-BUS-CLUB BERN begrüßen dürfen.

Den Anmeldetalon findet Ihr auch in diesem Infoheft, man kann sich auch auf unserer Homepage unter

Mitglieder-Beitrittserklärung anmelden.

Wir haben auch ganz moderate Preise für die Clubmitgliedschaft, denn wir brauchen ja noch Geld fürs

Benzin, daher darf/kann der Mitgliederbeitrag nicht zu hoch sein, da unsere Busse ziemliche Spritfresser

sind. (evtl. die T5 nicht so?)

Apropos T5 in diesem Jahr kommt der T6 raus, ist kein Witz, mal schauen der wird wohl noch extremer

mit Elektronik vollgestopft sein, denke die Form bleibt die gleiche?

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Es ist nicht zwingend das Du/Ihr einen VW BUS besitzt, Ihr könnt auch nur Gönner werden im Club.

Bei uns sind alle recht herzlich willkommen vom T1 – T5 und auch LT Fahrerinnen/Fahrer.

Nun wünsche ich allen Bulli-Drivern und sonstigen BULLI-MAG Leserinnen/lesern eine gute, pannenfreie

Saison 2015 und viel Spass mit Euren

Bussen/PW‘s. Ich hoffe, Euch bei dem einen

oder anderen Anlass/Treffen begrüssen

zu dürfen.

Grüsse Euer Präsident

Grüsse Euer Präsident

Werner Bürki

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Präsident „Werner“

praesident@vwbusclubbern.ch

Vizepräsident „Tomy“

vizepraesident@vwbusclubbern.ch

Aktuarin „Therese“

aktuarin@vwbusclubbern.ch

Finanzen „Carissa“

finanzen@vwbusclubbern.ch

Beisitzer „Bernhard“

beisitzer@vwbusclubbern.ch

Administrator „Martin“

administrator@vwbusclubbern.ch

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Bericht zum Käfer,Bus-Treffen in Bleienbach(BE)

Das 5 Treffen das alle 2 Jahre statt findet war zu

1.Mal in Bleienbach auf dem Flughafen. Vorher

fand das Treffen in Roggwil bei Race-In statt.

Am Samstag ca. 14 Uhr komme ich auf dem Platz

an. Mein Vater Pesche Lüscher ist mit seinem

schönem Blauem Käfer JG 73 auf dem Platz so wie

weitere 44 Bullis und Käfer bunt gemischt.

Da das Wetter am Morgen nicht so gut war, kommen

viele erst am Sonntag. Diese verpassen aber

eine coole Band, die AC“DC oder Rolling Stones

super gespielt haben, mein Kompliment dem Säger.

Die Stimmung war sehr Familiär. Es gab leckere Würste mit Kartoffelsalat Sandwichses und natürlich

Getränke. Viele blieben aber auch unter sich oder Streiften auf dem Platz rum und Fachsimpelten mit

Gleichgesinnten.

Am Sonntag war dann perfektes Wetter für so ein Treffen.

Um 14 Uhr standen etwa 200 Autos auf dem Platz.

Unglaublich wie viele T1 Busse und Bretzelkäfer im perfektem Zustand auf dem Platz waren, es ist

schön zu sehen, das auch junge Leute sich für solche Autos begeistern können. Wenn man bedenkt,

dass in solchen Oldtimern oft jahrelange Arbeit und viel Geld gesteckt werden muss.

Dieser Virus ist halt hoch ansteckend und nicht Heilbar. Und das ist gut so.

Die schönsten Autos 3 Bullis und 2 Käfer wurden mit Pokalen belohnt.

Etwa 10 Autos fuhren dann eine runde im Autocorso.

Die anderen verabschiedeten sich langsam oder tranken noch was an der Bar.

Ich starte den Heimweg um ca. 16 Uhr.

Schön wars

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VW Bus Ersatzteillager

VW Bus Ersatzteillager von Werner Bürki

Hier wird dir geholfen

Help-Line: 079 611 64 78

Aktuelle Ersatzteile und weitere Interessante Angebote findest du auch in

unserem neuen Internet Shop Markt für jeder Mann und jede Frau.

Gratis und Kostenlos Inserieren auf

WWW.VWBUSCLUBBERN.CH

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VW T3 Multivan im Fahrbericht

Das beste Auto der Welt?

Der VW T3 Multivan: wohl das vielseitigste, vielleicht das beste Auto der Welt. Wir

wallfahrten mit dem letzten gebauten Bus an den Ort seines größten Kults - den

Strand von St. Peter-Ording.

Wir erwischen den letzten VW T3 Multivan

am Volkswagen-Automuseum in

Wolfsburg. Der VW Typ 2 T3 Multivan

trägt Plakette 2500 von 2500. Damit ist er

der letzte der Abschiedsserie Last Limited

Edition (LLE), die es nur in Orlyblaumetallic

oder in Tornadorot gab. Im VW T3 Multivan

wabert noch der Geruch der Produktion,

sein Tacho weist ihn mit 736 Kilometern

als 15 Jahre alten Neuwagen aus. Viel

von der Welt hat er noch nicht erfahren.

Es wird Zeit, dass der T3 Multivan mal das Meer sieht.

Quadratisch, praktisch - und 16,6 Kubikmeter Raum

Wir wuchten unser komplettes Gepäck - immerhin einen ganzen Opel Zafira voll - in den VW T3

Multivan, und es verliert sich in der Tiefe seines Laderaums. Später werden wir noch zwei

Surfbretter hinterher werfen, was auch keinen Unterschied macht. An seinem nördlichen Ende

wird der hüfthohe Kofferraum des VW T3 Multivan von einer Dreier-Rücksitzcouch begrenzt.

Sind die Sitzflächen der beiden VW T3 Multivan-Sessel gegenüber hochgeklappt, haben die Fond-

Passagiere mehr Beinfreiheit als in einem Maybach 62. Und selbst einem Rolls-

Royce Phantom entsteigt man durch seine herrschaftlichen Portale nicht so würdevoll wie dem

Multivan durch seine seitliche Schiebetür. Die Maße des VW T3 Multivan multiplizieren sich zu

einer Box mit dem Volumen von 16,6 Kubikmeter. Das kommt dem wahren Raumangebot schon

recht nahe. Weil der VW T3 Multivan kein Van mit langer, flach ansteigender Schnauze ist, sondern

ein Kastenwagen. Sein Design, so verschnörkelt wie das eines Nachtspeicherofens, maximiert

durch das Frontlenker-Heckmotor-Layout den Platz.

An sich soll schon die dritte Transporter-Generation von 1979 und nicht erst der T4 von 1990 Vorderradantrieb

und Frontmotor bekommen. Doch weil das VW-Budget begrenzt ist, bleibt es für

den VW T3 bei dem Antriebskonzept, das schon der erste Typ 2 von 1950 nutzte. Bei den Kunden

kommt diese Traditionspflege nicht so gut an, wie von Volkswagen erhofft. Doch der Konzern hält

trotzig am VW T3 fest und fängt an, ihn zu betüddeln. Er spendiert ihm 1981 einen Diesel, 1982

werden die lahmen und durstigen luftgekühlten Boxermotoren durch lahme und durstige 1,9-Liter

- Wasserboxer ersetzt. 1984 gibt es den Turbodiesel, ein Jahr darauf präsentiert VW als Topmotorisierung

für den T3 den 2,1- Liter-WBX und: den VW T3 Multivan.

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Der T3-Bulli ist kürzer als ein Audi 100

Der VW T3 Multivan ist kein Wohnmobil, mit dem man auch mal reisen kann, sondern ein Reisemobil,

in dem man auch mal wohnen kann. VW möbliert ihn dazu unter anderem mit der zum Doppelbett

umklappbaren Rücksitzbank und mit einem Klapptisch, um den sich die fünf Rücksitze gruppieren.

Das reicht nicht für den Jahresurlaub im Dauercamperparadies - was ja definitiv ein Pluspunkt ist.

Wir klettern in den VW T3 Multivan.

Der Anlasser des VW T3 Multivan zuckt kurz, rüttelt den 2,1-Liter-Wasserboxer wach. Der klingt nach

der langen Standzeit ein paar Umdrehungen lang etwas verwettert, verfällt dann aber in einen sanften

Leerlauf. Wir hören ihn kaum. Denn obwohl der VW T3 Multivan mit 4,60 Meter kürzer als ein Audi

100 Typ 43 ausfällt, liegen drei Meter Luftlinie zwischen den Ohren der Frontbesatzung und dem Motor.

Der wohnt in seinem Metallkabäuschen, nur durch eine Abdeckplatte von der guten Stube getrennt.

Während die krakeeligen Diesel den gesamten Innenraum des VW T3 Multivan als Schallkörper

für ihre Brüllattacken nutzen, wechselt der Benziner beim Gasgeben kaum die Lautstärke, dafür aber

die Tonart: ins Porschige.

Welch großen Verlust das Ende der Boxer-Ära bei VW wirklich bedeutet, zeigt sich erst, wenn man wieder

mal mit einem unterwegs ist. Der späte WBX ist sicher der beste VW-Boxer aller Zeiten. Denn in der

hubraumstärksten Version hat er endlich

genügend Leistung für den umfangreichen

VW T3 Multivan. Die Maschine

drückt ihn vehement voran und bleibt

auch bei Richtgeschwindigkeit - da hat

der Tourenmesser die 4.000er-Marke

hinter sich gelassen - höchst kultiviert

und in ihrem Klangvolumen weit hinter

dem Tosen zurück, das

der Wind veranstaltet, wenn er an die

Karosse des VW T3 Multivan brandet.

Vom T3 gibt es zahlreiche gesuchte Sondermodelle

Pustet es von der Seite, ist es aber vorbei mit dem souveränen Reisen im VW T3 Multivan. Dann schlenkert,

tändelt und strauchelt der Multivan auf seiner Fahrspur herum, braucht dauernd Kurskorrekturen.

Das gelingt mit der Servolenkung zwar leicht, doch mangelt es ihr an Rückstellmoment. So rollt der VW

T3 Multivan immer etwas eckig über zugige Autobahnen. Bei Flaute fährt er sich wiederum angenehm

schwergewichtig, wie eine große Limousine. Die Federung steckt derbe Treff er selbst beim tiefergelegten

VW T3 Multivan LLE locker weg. Auch bei der Ausstattung distanziert sich der VW T3 Multivan sehr

von anderen Nutzfahrzeugen.

An die VW T3 Multivan-Sondermodelle Magnum (1988 bis 1989), Bluestar und Whitestar (1989 bis

1990) und vor allem die Last Limited Edition schraubt VW nicht nur die Rundumbeplankung, sondern

fast alles, was es an Sonderausstattung gibt. So trägt unser VW T3 Multivan LLE die dicken Gehäuse der

elektrischen Außenspiegel, lenkt wie schon erwähnt servoerleichtert, verriegelt zentral, setzt uns vorn

auf bequeme Pilotensitze mit Armlehnen, trägt Colorglas und dazu 14-Zoll-Alu-Räder im Fünf-Stern-

Design.

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Die Gartenlaube lässt sich ambitioniert fahren

Hinter Heide endet die Autobahn, wir fahren in Multivan die letzten 40 Kilometer bis St. Peter

-Ording über Land. Für 1,4 Tonnen Leergewicht und die Statur einer Gartenlaube räubert der

VW T3 Multivan erfreulich agil durch die platte Eiderstedter Provinz. Bleibt in Biegungen lang

neutral, schwänzelt schließlich mit dem Hinterteil, dreht beim Gaswegnehmen dann typisch

in die Kurve ein. Das hat mit Sportlichkeit natürlich kaum was zu tun, aber es fühlt sich wie

ambitioniertes Fahren an. Sehr unterhaltsam ist es dazu, auch wenn das Nicken der VW T3

Multivan-Karosse beim Bremsen und Beschleunigen eine gewisse Seetüchtigkeit der Besatzung

voraussetzt. Doch an das bisschen

Wogen kann man sich viel leichter

gewöhnen als an die Schaltung.

Gerüchten zufolge beherbergt die

linke Gangebene unten den Ersten

und oben die Retour-Stufe.

Auf heftiges Nachbohren lässt sich

meist einer der beiden zum Verzahnen

überreden. Doch selten geht es

dann auf Anhieb in die gewünschte

Richtung. Weil der Motor des VW T3

Multivan schon bei niedrigen Touren

genügend Wumms hat, empfiehlt es sich daher, den ersten Gang zu ignorieren und im zweiten

loszufahren. Weiterhin sollte man generell Situationen vermeiden, in denen sich der VW

T3 Multivan rückwärts bewegen muss. Samstagmittag erreichen wir den Strand von St. Peter-

Ording. Hier wandelte sich das Image des VW T3 Multivan vom Großfamilien-Carrier zum Surfermobil.

Daran hat die ARD-Vorabend- Surferserie "Gegen den Wind" nicht unerheblichen

Anteil. Als Ralf Bauer 1995 aus dem Bus gleich in seinen sehr neonfarbenen Neoprenanzug

und dann auf sein Surfbrett hüpfte, war der VW T3 Multivan plötzlich sehr angesagt. Junge

Damen setzten sich von da an gern auf den Beifahrersitz, galt doch jeder Bully-Besitzer nun

als potenzieller Nachwuchs-Robby-Naish.

Der VW T3-Bulli: Geräumig wie ein Laster, handlich wie ein Kompaktwagen

Inzwischen hat der VW T4 - ob als Transporter, Caravelle oder Multivan - die Vorherrschaft

am Ordinger Strand übernommen. Aber als der VW T3 Multivan über den Deich krabbelt - da

kehrt der unumstrittene König heim. Dank des traktionsfördernden Heckmotors und der großen

Bodenfreiheit rollen wir im VW T3 Multivan souverän über den Strand, während sich Limousinen

gleich im ersten Sandloch panisch festscharren. Wir bleiben den Tag am Meer, trinken

während der Ebbe Kaffee in der VW T3 Multivan-Surfer-Lounge.

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Nachmittags kommt die Flut. Wahre Surfer würden jetzt rausgehen und erst vom Brett steigen,

wenn die Wellen sich wieder zurückziehen. Dann im Multivan übernachten und morgens wieder

als Erste aufs Wasser. Natürlich würde das auch mit einem anderen Auto klappen. Doch kein anderes

verbindet so viele Talente wie der VW T3 Multivan, ohne Kompromisse zu fordern: Geräumig

wie ein Laster, komfortabel wie eine Limousine,

handlich wie ein Kompaktwagen. Und

für leichtes Gelände taugt er selbst als reiner

Hecktriebler mehr als die meisten SUV.

Der Letzte oder der Allerletzte?

Sonntags bringen wir den VW T3 Multivan

sorgfältig von Sand und Salz gereinigt zurück

nach Wolfsburg. Sein Tacho zeigt jetzt 1.623

Kilometer, der Motor läuft noch sanfter, die

Federung spricht noch sensibler an. Dem

letzten kleinen VW T3 Multivan hat es gefallen am Meer. Wobei das mit den letzten VW T3 so eine

Sache ist. Nach der LLE-Reihe sollen noch rund 840 Multivan Red Star aus Restteilen entstanden

sein - offiziell nie angeboten, schon weil VW den LLE-Käufern zertifiziert hatte, einen VW T3 Multivan

der letzten Serie gekauft zu haben. Doch das gilt ohnehin nur für Europa. In Südafrika wird

der VW T3 noch bis Juni 2002 gebaut, mit einem 136 PS starken 2,6-Liter-Fünfzylindermotor. Aber

wer kann es VW verübeln, vom VW T3, dem besten Auto der Welt noch ein paar Zigtausend allerallerletzte

Exemplare gebaut zu haben?

Spanferkel Catering-Grillmeister (Wernu)

Hast Du / habt Ihr ein Fest und weisst nicht

was machen??

Ich komme mit Spanferkelgrill, und allem was es

dazu braucht, mache Euch

Lamm oder Spanferkel.

Tel. mir 079/611 64 78

und wir können was

abmachen.

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VW BUS CLUB BERN Treffen 2014 in Ihringen

Ich komme am Samstag ca 15 Uhr an. Wernu und ein T3 mit der Grossfamillie Ketterer aus Oberried,

bei Freiburg im Breisgau sind schon auf dem Platz. Therese und Werner sind schon am Donnerstagabend

Angereist.

Ich gehe erst mal Einkaufen und stelle mich dann auf. Das Heisse Wochenende kann beginnen.

Es sind etwa 34 Grad und es soll noch Heisser werden, da kommt Wernu's Dusche gelegen. Die wurde

auch rege Benützt da man Kalt oder Warm einstellen konnte., hat einen eigenen Durchlauferhitzer!

Auch das Schwimmbad gleich neben dem Platz verspricht Erfrischung, das Wasser ist aber 28 Grad.

Jetzt bekomme ich Besuch von einem Hund. Sofort holt Wernu eine Wurst hervor und sofort sind wir

seine besten Freunde. Ball uns Stöcken fliegen durch die Gegend. Am liebsten hätte ich ihn behalten.

Doch später ist da dann doch noch ein Frauchen das ihn vermisst, leicht wiederwillig geht er mit :-(

Der Abend geht sehr gemütlich dem Ende entgegen und wir beschlossen, am Morgigen Tag an einen

Baggersee zu Fahren.

Glück für uns, die Bulli Fahrer aus (Oberried) Lotsen uns zu einem tollem Baggersee. Sofort finden wir

einen tollen Parkplatz.

Therese geht sofort mit mir ins Wasser und Sie Schwimmt fast bis in die Mitte des Baggersee's.

Das soll übrigens einer der Saubersten Baggerseen sein in Deutschland, und über 70 meter Tief

Und dann, Klingel, Klingel. Der Eis Mann ist da. Der kommt genau zur richtigen Zeit.

Take easy ist angesagt.

Als mir wegfahren in Therese Beatle bemerken mir, dass der Platz regelrecht überflutet ist mit Autos,

aber nach kleinen Verzögerungen kamen mir aus dem Gelände raus. Natürlich machten mir einen

kleinen Umweg um Spargeln zu Kaufen. Das ist ja auch ein Grund weshalb Wernu das Treffen in Ihringen

wieder zu Leben erwachen lassen wollte. Auch deshalb weil es mit wenigen Bullis und netten

gemütlichen Menschen so zugeht wie es sein soll. Und mit Mike und Nicole mit ihrem wunderschönem

T2b Jahrgang 78 ist tatsächlich noch ein Bulli dazugekommen. So sind wir jetzt 4 plus ein Tagesbesucher

mit seinem T4, Bus. Also 14 Bulli Fans und alles Super feine Leute, so macht ein Bulli

Treffen Spass.

Wernu, Therese, Mike, Nicole und Ich gehen dann noch was in der Kneipe Trinken. Danach haben mir

Männer uns noch einen Schwung im Schwimmbad gegönnt, und das Füdliblut Nachts um 24:00 Uhr

Die Frauen haben aufgepasst, dass keiner uns dabei stört ;-) Zaunklettern war angesagt, dabei hat

Mike Entdeckt das man das Gitter von Innen öffnen kann, so ging es noch leichter!!

Montagmorgen die Sonne weckt uns um 7 und alle stehen langsam auf. Gemütliches Kaffe Trinken

und z Mörgele.

Das war auch jeden Tag, meistens zwei mal Morgens und Abends kammen zwei Störche vorbei, das

ist natur pur.

Auch die Aussicht auf den Kaiserstuhl ist vom feinsten, da kommt der gute Lekkere Wein her.

Jetzt kommt noch ( Name hab ich vergessen) mit seinem Sohn der heute 11 Jahre alt wird zu Wernu.

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Er braucht einige Teile für seinen T2b.

Während sie Fachsimpeln, benutzen sein Sohn und wir die Spass Dusche auf dem Feld, auch genannt

Sprinkleranlage. Das Grundwasser ist ganz schön kalt :-)

Bei einem gemeinsamen Glace merken mir das dieses tolle und Rekord heisse (Jetzt 38 Grad) Treffen

schon wieder vorbei ist. Wir alle hätten es noch einige Tage ausgehalten.

Es war ein Super Treffen, bei dem neue Kontakte geknüpft wurden. Nächstes Jahr kommen alle wieder

und bestimmt noch 2-3 Busse dazu. Ich freue mich schon.

Denn so ist es Herrlich kein Sinnloses Besäufnis, und megga Gemütlich.

Lieber Gruss Thomy

“ Take it easy ”

Pfingst-VW-Bus-Treffen in Ihringen (Deutschland)

Datum des Treffens: 22. - 25. Mai 2015

Ich möchte Euch einladen zum zweiten Schweizer VW BUS Treffen

“ Take it easy ” im wunderschönen Ihringen (DE)

Es soll wieder ein fantastisches Treffen sein unter Bullifahrer/innen!

Das Treffen ist bei der Reiteranlage vom Reitverein Ihringen.

Adresse: Tunibergstrasse 3, 79241 Ihringen.

Es ist ein gemütliches VW BUS Treffen in schöner Umgebung,

Schwimmbad gleich um die Ecke. Auch der wunderschöne Baggersee!

Strom/WC/Dusche vorhanden.

Zum Hammerpreis von 30.- Euro pro Bus und ganzes Pfingstwochenende!

Plus Überraschungs-Säckle!!

Für das leibliche Wohl ist jeder Teilnehmer selber verantwortlich!

Anmeldung dringendst erwünscht!

Anmeldungen an: Werner Bürki mail:

werner.buerki@vtxmail.ch

Badesachen nicht vergessen!

Organization: VW-BUS-CLUB BERN (CH)

Homepage: www.vwbusclubbern.ch

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11. Schwarzwälder VW-BUS-Treffen 04. - 06. April 2014 in Kirchzarten (D)

(vom VW-BUS-TEAM BADEN)

Das 1. VW-BUS- Treffen im Jahr, in Kirchzarten (D), ist immer etwas besonderes. Da wir endlich wieder

unsere Bulli‘s aus dem Winterschlaf holen. Ich kam etwa um 19 Uhr am Freitagabend an. Wernu steht

schon seit Mittag auf dem Platz, mit seinem Sauber-Petronas VW Bulli T3, ich stelle mich gleich neben

ihn.

Erstmal alles einrichten und dann über den Platz gehen um den vielen

bekannten Gesichtern „Hallo“ sagen.

Es wird etwas frisch, als die Sonne weg ist, deshalb gehe ich noch ein paar Bierchen im Camping-

Restaurant-EssZimmer trinken.

Der Samstag zeigt sich leicht feucht und ziemlich kalt.

Aber als echter Camper stört einem so was doch nicht.

Deshalb bleiben viele in ihren Büsli und weniger Leute als andere Jahre schlendern umher.

Doch immer wieder schauen Leute bei uns vorbei. Auch Kinder die die VWBUSCLUBBERN.CH Kleber,

vom Foto-Wettbewerb, auf Wernus Bus erkennen und sogleich seine Autonummer als Beweis notieren.

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Chrigu Schmutz mit Fabienne, Peterli (aus Ihringen) und seine Kollegen, die es sich gemütlich gemacht

haben, treffe ich bei Chrigus gelben T2b Bulli.

Der Sonntag beginnt sonnig aber leider mit der Nachricht, dass Diebe auf dem Platz (mitten in der

Nacht) in Busse und Zelte „eingebrochen“ sind. Sowas hat noch keiner auf einem Büsli Treffen erlebt

und das war hoffentlich auch das letzte Mal.

Immerhin haben Mutige, die aus dem Schlaf gerissen wurden, einen der 5 Bandenmitglieder

(Rumänen) festgehalten und der Polizei übergeben können.

Am Sonntag war die Polizei fast den ganzen Tag auf dem Platz, es gab viel aufzunehmen, da die Bande

etwa 8 schlafende Bullifahrer ausgeraubt hat.

Und das Wetter zeigt sich nun von der besten Seite und deshalb gehe auch ich nochmals über den gesamten

Platz um Fotos zu machen und Gespräche zu führen.

Werner will seinen YB Match (YB-Luzern) nicht verpassen und düst recht bald ab, schlussendlich will er

noch leckere Spargeln kaufen gehen in Bad Krotzingen. Und so dreht er laut honkend seine Runde Richtung

Ausgang.

Und so ist Kirchzarten 2014 auch für mich schon wieder Geschichte.

Aber die nächsten Treffen folgen bald und bestimmt sieht man wieder einige bekannte Gesichter!

Vize President: VW-BUS-CLUB BERN

Thomy Graber

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BULLI-GESCHICHTEN

Unter Giftschlangen in der persischen Salzwüste

Von Löhne nach Indien und zurück: 30.000 km

Ulrich Imort durchquerte vor 41 Jahren den Vorderen und Mittleren Orient und erlebte als damals 22-

jähriger Schiffskoch viel - einiges davon erzählt er uns in seiner Geschichte.

Beleibten Damen und Herren, die in knapp vier Monaten 38 Pfund ihres überschüssigen Fettes verlieren

möchten, ein passables Rezept dafür aber nicht kennen – Ulrich Imort aus Löhne-Ort kann es ihnen

verraten. Der 22-jährige Schiffskoch erlebte vom 4. März 1970 bis zum 8. Juli 1970 auf einer abenteuerlichen

Reise durch den Vorderen und Mittleren Orient viele spannende Dinge, an die er auch heute

noch gerne zurück denkt.

Gemeinsam mit einem österreichischen Freund legte er in einem alten VW-Bulli rund 30.000 Kilometer

zurück. Er überquerte den Indus, den vor über 2000 Jahren Alexander der Große auf seinem Eroberungszug

nach Osten erreicht hatte. Bis nach Neu-Delhi, der indischen Hauptstadt, kam er. Er sah und

erlebte viel und hatte auf der strapaziösen Reise so manches gefährliche Abenteuer zu bestehen. Als

Ulrich Imort am 4. März 1970 seinen Eltern am Pastorenholz in Löhne-Ort Auf Wiedersehen sagte, wog

er genau 86 Kilogramm. Am 8. Juli, dem Tag seiner Rückkehr, zeigte die Waage nur noch 68 Kilogramm

an. Der einst recht stabile Schiffskoch hatte genau 38 Pfund Körpergewicht verloren.

Auf der beschwerlichen Fahrt durch fremde unwirtliche Länder, durch Wüsten und über hohe Gebirgspässe

war Schmalhans oft Küchenmeister. Denn die Rechnung des jungen Löhners, unterwegs mit

Öffnungszeiten:

WWW.TRAEMELER.CH

Dienstag – Freitag: 7.00 bis 18.30 Uhr Tel: 031 352 04 56

Samstag: 7.00 bis 16.00 Uhr Mail: info@traemeler.ch

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seinen Kochkünsten die Reisekasse aufzubessern, ging nicht auf. Auf dem Balkan und auch im Orient

war seine Arbeit nicht gefragt. "In diesen Ländern gibt es zu viele Arbeitslose, da war für unsereinen

nichts zu machen", sagte er.

Und so waren er und sein Freund gezwungen, die bei Antritt der großen Reise zwar wohlgefüllte Reisekasse

bis auf den letzten Heller auszuschöpfen. "In den letzten Wochen der Fahrt ernährten wir uns

hauptsächlich von Zwiebeln, Tomaten und Salz", erzählte der unternehmungslustige junge Mann. Eine

solche Diät, verbunden mit ungeheuren Strapazen – das zehrt an der Körpersubstanz.

Ulrich Imort, der Ende der 1960er-Jahre zur christlichen Seefahrt ging und beim Norddeutschen Lloyd

anheuerte, hat schon alle sieben Meere durchkreuzt. In allen fünf Erdteilen ging er an Land. Er war in

Nord- und Mittelamerika, umschiffte den Schwarzen Erdteil und war im Fernen Osten; seine Reisen

führten ihn sogar bis nach Australien, dem fünften Erdteil, auf der anderen Seite des Globus.

T1 Volkswagen Kastenwagen (Prototyp), 1949

Die Entwicklung des Transporters geht auf den niederländischen Volkswagen

Importeur Ben Pon zurück. Volkswagen Ingenieure nahmen seine in

einem Notizbuch skizzierte Anregung auf, am 11. November 1949 wurde

der heute im AutoMuseum ausgestellte Prototyp der Presse vorgestellt. Er

bildete den Ursprung für eine bei Volkswagen neu geschaffene Fahrzeugkategorie:

die „Bus-Klasse“, die vor allem aufgrund ihrer fast unbegrenzten

Auswahl an Nutzungsvarianten zur weltweiten Erfolgsgeschichte wurde.

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Nur in Indien war Ulrich Imort nie zuvor gewesen. Und gerade dieses geheimnisumwitterte Land, das

ihn schon als Jungen fasziniert hatte und seither das Ziel seiner Wünsche war, lockte ihn besonders. Der

Schiffskoch aus Löhne wollte aber sein Traumland nicht auf dem Wasserwege erreichen; per Auto und

quer durch den Nahen und Mittleren Osten wollte er sich ihm nähern.

Die abenteuerliche Reise nach dem asiatischen Subkontinent führte zunächst durch bekannte und zivilisierte

Regionen. Der VW-Bulli, für nur 600 Mark gebraucht erstanden, rollte zunächst durch Österreich

und dann durch Jugoslawien. Er schnurrte über die über 1.000 Kilometer lange Adriatische Küstenstraße,

die als die schönste europäische Route gilt, nach Split und Dubrovnik, dem antiken Ragusa, wo eine

einwöchige Rast eingelegt wurde, bezwang später die schwarzen Berge des ehemaligen Königreiches

Montenegro, dessen landschaftliche Verschlossenheit sich nur auf steilen, windungsreichen, schmalen

beschotterten Straßen dem Touristen öffnet. Über Skopje, die vor wenigen Jahren von einem Erdbeben

zerstörte mazedonische Stadt, führte die Reise weiter durch den Nordosten Griechenlands und dann

nach Istanbul.

Die Stadt am goldenen Horn, das Byzanz des Altertums, die Nahtstelle Europas und Asiens, hat Ulrich

Imort indessen in wenig angenehmer Erinnerung. Hier wurde der blondgelockte Schiffskoch ob seiner

langen Haare von Türken verprügelt. Doch diese wenig freundliche Aufnahme in einem sonst als überaus

deutsch-freundlich bekannten Land ließ den Löhner und seinen österreichischen Freund nicht vor

einer Fortsetzung der Reise zurückschrecken. Die nächste größere Station war Ankara, die Hauptstadt

der Türkei. Von dort aus ging es weiter ans Schwarze Meer, das bei Samsum erreicht wurde und dann

bis Trapezunt die beiden wagemutigen Reisenden aus Mitteleuropa begleitete.

Die anschließende Überquerung der hochgebirgigen Landbrücke zwischen Schwarzem und Kaspischem

Meer über enge, schlechte und gefällreiche Straßen, auf Tuchfühlung mit der sowjetischen Grenze und

im Schatten des großen Ararat, auf dem nach der biblischen Sintflut die Arche Noah gestrandet sein

soll, fuhren die beiden Abenteurer nach Persien, dem Land, das der Schah beherrscht. Auf gut ausgebauten

Asphaltstraßen erreichten sie Teheran.

Östlich der persischen Hauptstadt begann der beschwerlichste Teil der Reise. Die große persische Salzwüste

war zu durchqueren. Das ist auch im dritten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts, im Zeitalter

der Raumfahrt und der ersten Mondlandungen ein gefährliches Unterfangen. Von Straße konnte keine

Rede mehr sein. Schotter und Sand bildeten die Decke der reifenmordenden Wüstenstraße. Kein Baum,

kein Strauch, keine Häuser, keine Menschen. So weit das Auge reichte nur Felsen und Sand. Und überall

Giftschlangen, Sandvipern, deren Biss unweigerlich zum Tode führt, wenn nicht sofort ein Serum

verabreicht wird.

Ein Schutzmittel gegen die tödlichen Schlangenbisse hatten Ulrich Imort und sein Begleiter aber nicht

im Gepäck. Und so hielten sie sich tagsüber vorwiegend in ihrer rollenden Behausung auf, in der die

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Temperatur auf über 60 Grad Celsius kletterte. Das Trinkwasser in den Behältern wurde heiß. Die dreitägige

Wüstenfahrt war am Tage nur in der Badehose zu ertragen. Nachts aber wurde es empfindlich

kühl. Dann krochen Ulrich Imort und sein Freund in die Schlafsäcke und legten sich, ungeachtet der

Giftschlangen, unter sternenklarem Himmel in den Wüstensand.

Unermesslicher Reichtum, grenzenlose Armut

Nächstes Land auf der Fahrt nach Indien war Afghanistan, wild, urwüchsig und kaum besiedelt, ein

Land, in dem es auf langen Strecken hervorragende Straßen, aber keine Eisenbahnen gibt. Herat, hundert

Kilometer östlich der persischen Grenze, war die erste afghanische Stadt, die die beiden Reisenden

betraten. Kabul, die Landeshauptstadt, war das nächste Etappenziel. Von Kabul aus unternahm

Ulrich Imort mit seinem Freund eine zweitägige Wanderung. Sie stießen auf Nomaden, von denen sie

gastlich aufgenommen und mit Ziegenkäse und Fladenbrot bewirtet wurden.

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Über den Khaibarpass, auf dem einst die Afghanen entscheidend ihre Unabhängigkeit gegen die Engländer

verteidigt hatten, rollte der Bulli aus Löhne nach Pakistan. Peshawar, die Hauptstadt Rawalpindi,

und Lahore waren Städte und Stätten, die in Pakistan besucht wurden. Beim deutschen Goethe-Institut

in Lahore ließen die beiden Globetrotter auch ihr Vehikel zurück, nachdem ihnen die Einreise nach Indien

wegen eines fehlenden Triptics verweigert worden war. Ulrich Imort und sein Begleiter kratzten alle

Pfennige ihrer Reisekasse zusammen und stiegen auf einen Omnibus um, mit dem sie nach Neu-Delhi,

dem Regierungssitz Indiens, gelangten.

Drei Tage hielten sie sich in dieser Weltstadt auf, in der unermesslicher Reichtum und grenzenlose Armut

so dicht beieinander angesiedelt sind, wo die Ärmsten der Armen sich von den Abfällen der Reichen

ernähren, wo täglich ungezählte Menschen in den Straßen verhungern. Ulrich Imort lernte dieses

unbeschreibliche Elend auch in anderen indischen Städten kennen. Südlich von Delhi wurden die prächtigen

Marmorbauten von Agra besichtigt. An einem See in der Nähe der märchenhaften Stadt schlugen

die beiden Globetrotter für drei Wochen ihre Zelte auf. Sie ernährten sich von selbstgefangenen Fischen,

Tomaten und Brot. Doch die unerträgliche Hitze – bis zu 64 Grad Celsius – vertrieb Ulrich Imort

und seinen Freund in kühlere Regionen.

Die fanden sie im indischen Norden, in Kaschmir, am Rande der mit ewigem Schnee bedeckten

Achttausender des Karakorums. Shrinagar, die Hauptstadt Kaschmirs, in Abenteuerbüchern oft genannt

und beschrieben, war ihr Ziel. Hier, in Shrinagar tauschte Ulrich Imort ein Paar Wildlederstiefel auf der

Straße gegen ein Paar Edelsteine ein. Amethyste, Topase und anderes edles Gestein, das im indischen

Norden spottbillig ist, brachte er als Andenken an dieses Tauschgeschäft mit.

Die auf ein Minimum zusammengeschrumpften Finanzen zwangen die beiden unternehmungslustigen

jungen Männer, an die Rückreise zu denken. Mit dem VW-Bulli, der immerhin schon 64.000 Kilometer

auf dem Buckel hatte, mussten noch rund 15.000 Kilometer nach Löhne zurückgelegt werden, die ebenfalls

ohne nennenswerte Fahrzeugpanne überstanden wurden. Auf der 30.000-Kilometer-Reise hatten

die beiden Indienfahrer nur vier Reifenschäden zu beheben gehabt.

Kaum heimgekehrt, schmiedete Ulrich Imort schon neue Reisepläne. Zunächst heuerte er wieder als

Smutje beim Norddeutschen Lloyd an, um die Reisekasse wieder aufzufüllen. Aus einer geplanten Autofahrt

nach Indien oder entlang der 15.000 Kilometer langen Küstenstraße Amerikas von Alaska nach

Feuerland wurd ejedoch nichts mehr. Imort lernte seine Frau kennen und hatte zunächst weniger Zeit

für exotische Urlaubsreisen. In Feuerland ist er inzwischen dennoch gewesen, allerdings mit dem Schiff.

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In Brasilien geht die Geschichte einer weltweiten Automobil-Legende zu Ende. Nach 63 Jahren wird die

Produktion des VW Bulli eingestellt. Die «Last Edition» läuft derzeit als limitierte Auflage vom Band

Für seinen letzten Auftritt hat sich der Bulli schick gemacht. Mit Weißwand-Reifen, eleganten Fenster-

Gardinen und in hellblauer und weißer Farbe - so laufen die weltweit letzten, ja die allerletzten Modelle

des Transporter-Mythos im VW-Werk Anchieta in São Bernardo do Campo in Brasilien vom Band. Im

Dezember ist alles vorbei - rund 63 Jahre nachdem der erste «T1»-Transporter in Wolfsburg gebaut

worden war und nach 56 Jahren Non-Stopp-Produktion in Brasilien. Für Bulli-Fans in aller Welt ein trauriger

Tag.

Der Bulli heißt in Brasilien schlicht Kombi und ist im Straßenbild des Samba-Landes wie einst sein kleiner,

nicht minder legendärer Pkw-Bruder «Fusca» (Käfer) seit Jahrzehnten und auch heute nicht wegzudenken.

Als Pick-Up für Umzüge, als geschlossenes Transportfahrzeug, mit dem selbst Kühe transportiert

werden, und als Personenbus, in denen im unkomplizierten Brasilien zur Not auch 25 Leute und

mehr rein passen, ist er unterwegs auf Großstadtstraßen und Dschungelpisten.

«Es ist Industrie-Ikone, nicht nur wegen des Verkaufserfolges, sondern auch wegen seines Charismas»,

sagt VW-Marketing-Manager Marcelo Olival, der meist jährlich steigende Absatzzahlen für den «Kombi

-Bulli» verkünden dürfte. «Es gibt keine sparsamere und effizientere Art, eine Tonne Fracht zu transportieren.»

Auf den Straßen Brasiliens wird dem Kombi auch gern schon mal deutlich mehr als die maximal

erlaubte Nutzlast zugetraut.

Eigentlich war für die «Last Edition» eine Auflage von 600 Einheiten vorgesehen, doch wegen der hohen

Nachfrage verdoppelte VW das Kontingent auf 1200 Fahrzeuge. Empfohlener Preis: 85.000 Reais

(rd. 28.000 Euro). Auch der letzte Bulli verleugnet seine Vorahnen nicht: Das Design ist so rund wie

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immer, die Scheinwerfer auch und neben Heckklappe, Fahrer- und Beifahrertür gibt es rechts die bekannte

Schiebetür. Im Inneren: Das vertraute Bekenntnis zum Minimalismus. Die Armatur wird von

einem großen runden Tachometer dominiert, rechts daneben die Tankanzeige. Der «letzte Bulli» kann

auch modern: Er hat ein Radio mit MP3-Option und USB-Anschluss.

Der Kombi war das erste Modell, das VW in Brasilien baute. Seit 1957 liefen im VW-Werk Anchieta in

São Bernardo do Campo unweit von São Paulo über 1,56 Millionen Kombis vom Modell T1 und T2 vom

Band. Die Nachfrage stieg rasant. Waren es im ersten Jahr gerade mal 370 Modelle konnte «Volks», wie

VW in Brasilien oft kurz und knapp genannt wird, für die Zeitspanne 1957 bis 1961 schon über 41 000

verkaufte Modelle verkünden. Es gab den Kombi als Pick-Up mit Ladefläche, mit Doppelkabine und

klassisch geschlossen.

Der Kombi, dessen Produktion in Deutschland (T2/Hannover) bereits 1979 eingestellt wurde, dient und

diente in Brasilien vielen Herren. Ob als Krankenwagen, Polizei-Auto, Feuerwehrwagen, rollende Bibliothek,

Gemeindefahrzeug, Bestattungswagen, fahrende Imbissbude und TV- Reportagewagen - das Allzweck-Fahrzeug

ist bis heute an fast jeder Straßenecke zu sehen. Das «Aus» ist technisch bedingt, denn

in Brasilien gelten ab 2014 technische Sicherheitsanforderungen, deren Hürden für den Bulli einfach zu

hoch sind. Denn ab 2014 werden in Brasilien Airbags und ABS-Bremssysteme Pflicht für Neufahrzeuge.

Wegen des eher spartanischen Sicherheitsniveaus wurde dem Bulli von den um Spitznamen nie verlegenen

Brasilianer gerne der Zusatz «Jesus me chama» («Jesus ruft mich») verpasst. Gleichwohl erlangte

der Transporter auch in Brasilien Kult-Status. Die Nummer «0001/1200» der limitierten Auflage exportierte

VW do Brasil übrigens in die VW-Autostadt in Wolfsburg. Weltweit wurden seit 1950 über 6,2

Millionen T1- und T2-Modelle verkauft. Auch wenn die Produktion des Bulli im Dezember endet, wird

er auf Brasiliens Straßen noch lange unterwegs sein.

Daheim in Deutschland baut VW heutzutage in Hannover-Stöcken den T5. Er zählt zur Nutzfahrzeugsparte

des Konzerns, für die es gar nicht schlecht läuft. Sie lag mit knapp 5 Prozent Umsatzrendite

in den ersten neun Monaten 2013 klar vor der zentralen VW-Pkw-Sparte, die keine 3 Prozent Marge

schaffte. An die Flower-Power-Zeit erinnert heute noch der Fanshop bei VW. Dort gibt es den Bulli als

Spardose - mit Schlitz im Dach statt Seitentür.

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Diverse VW Treffen 2015 im in und Ausland

VW BUS Treffen in Kirchzarten (DE) Infos: (www.vwbus-team-baden.de)

17. - 19. April 2015

Käfertreffen in Brienz (CH) Infos:( www.kaefertreffen.ch)

09. - 10. Mai 2015

2. Pfingst VW-BUS-Treffen in Ihringen (DE) vom VW-BUS-CLUB BERN Infos:

(www.vwbusclubbern.ch)

22. - 25. Mai 2015

11. VW-BUS-Treffen in Mörel (CH) Infos: (www.vwbustreffen.ch)

05. - 07. Juni 2015

19. VW-Meeting in Chàteau-d‘ Oex (CH) (www.coccinelle.ch)

28. - 30. August 2015

10. VW-BUS-Treffen in Brensbach im Odenwald (DE) (www.vw-busfanatics.de)

11. - 13. September 2015

Ich hoffe sehr das man sich bei dem einten oder anderen Treffen sieht!

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VW T6 – der neue Bulli wird kantig und schlicht

Der hat was auf dem Kasten

Er ist DER Familienbus schlechthin: VW T5, der jüngste Erbe des

Bulli. Doch auch er ist in die Jahre gekommen.

2015 wird ihn der schnittige T6 ablösen.

Was kann die sechste Generation? Vor allem la sst sie den Klassiker

wieder jung aussehen. Aber nicht retro-rund, sondern schlicht, kantig,

modern. Quasi der Scho nling unter den Familienbussen.

Vermutlich wird der T6 nur ein Intermezzo auf dem Weg zum T7. Weil ab 2020 schärfere Fußgängerschutz-

und Abgasbestimmungen gelten, muss der Bus bis dahin neu konstruiert werden.

Einen Ausblick auf die Zukunft der Bulli-Familie gab VW schon Anfang März mit dem Entwurf E-comotion

(mit Elektroantrieb) – dem Bulli für übermorgen. Mit 4,55 Metern ist der Öko-Bulli ein gutes

Stückchen kürzer als der aktuelle Bus (ab 4,89 m), dafür aber reichlich breit (1,96 Meter).

Diese Pummel-Proportionen wird der T6 zwar noch nicht übernehmen und auch nicht den Elektroantrieb.

Wer sich aber heute das Design des E-co-motion anschaut, der dürfte 2015 bei der Einführung

des neuen Modells keine großen Überraschungen erleben.

Kleintransporter mit Elektroherz

Die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen zeigt auf dem Genfer Autosalon mit dem VW E-Co-Motion

eine Studie für einen Lieferwagen mit Batterieantrieb.

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Völlig unabhängig von vorhandenen Modellen bietet der VW E-Co-Motion maximalen Raum auf minimaler

Verkehrsfläche. Auf einer Länge von nur 4,55 Meter, einer Breite von 1,90 Meter und einer Höhe

von 1,96 Meter bietet die Studie ein Ladevolumen von maximal 4,6 m3 und eine Zuladung von 800 kg.

Dies gelang durch die klare Unterteilung des Karosseriekörpers in einen unteren, fahrrelevanten Bereich,

der unterflurig Antrieb, Batterie und Getriebe enthält und einem oberen, transportrelevanten

Aufbau. Dieser lässt sich nach Kundenwusch gestalten - vom Personen-bis zum Lastentransport.

VW E-Co-Motion gibt Transporterausblick

Nach VW-Vorstellungen könnten künftig Züge und Lkw Güter zu Umschlagplätzen liefern, dort übernehmen

dann kleinere Elektro-Transporter. Kalkulierbare Bewegungsradien und feste Betriebshöfe

sollen Aufladung und Wartung der Fahrzeuge erleichtern.

Der VW E-Co-Motion ist aber mehr als nur eine Fingerübung der Designer. Zwar nutzt er keine bestehende

Bodengruppe von VW. Dennoch gibt der Wagen, der in Genf als Transporter präsentiert wird,

aber auch als Pkw-Variante gebaut werden könnte, einen Ausblick auf ein Modell unterhalb des VW

Caddy. Außerdem lässt sich am Design der Studie bereits erkennen, wie die Nachfolger von Caddy,

Transporter und Multivan einmal aussehen werden.

Angetrieben wird der VW e-Co-Motion von einem Elektro-Aggregat mit 68 PS. Maximal sind 115 PS drin

und das maximale Drehmoment von 270 Nm soll sogar noch anliegen, wenn der Lieferwagen voll beladen

ist. 120 km/h Höchstgeschwindigkeiten sollten in der Stadt durchaus ausreichen und auch kurze

Überland-Touren ermöglichen, schließlich wird die Reichweite mit 200 Kilometer angegeben. Dies ist

jedoch abhängig von den 3 Batteriekapazitäten mit 20, 30 oder 40 kWh. Mit 8,95 Metern Wendekreis

ist der VW e-Co-Motion zudem besonders wendig. Dies hat VW ermöglicht, da es das 1-Gang-

Planetengetriebe an die Hinterachse platziert hat und somit große Lenkeinschläge vorne erreicht.

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Mitglieder – Beitrittserklärung

Bist du interessiert und möchtest Mitglied beim

VW-BUS-CLUB Bern werden?

Mitglieder:

Jede Person kann auf Anmeldung beim Clubvorstand als Mitglied aufgenommen werden.

Ein eigener VW Bus ist nicht Bedingung.

Mit der Aufnahme anerkennt das neue Mitglied die Statuten des Vereins und

hat Anrecht auf sämtliche Informationen rund um den Club.

Ein Mal im Jahr erscheint das Vereinsheft BULLI-MAG

Den Mitgliedern steht ein grosses VW Bus Ersatzteillager zur Verfügung,

welches vom Präsidenten geführt wird.

Mitgliederbeiträge:

Der Mitgliederbeitrag beträgt für die Aktiven Fr. 30.– für Einzelmitglieder

Fr. 50.– für Paare, Passivmitglieder einheitlich Fr. 40.– (Paar oder Einzeln).

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Gönner sind in unserem Club auch recht herzlich willkommen und erhalten alle

Club Infos sowie das jährliche Info Heft BULLI-MAG

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Beitrittsanmeldung zum Club

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Geburtsdatum des Partners: _____________________________________________________

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einem Inserat, denn ohne sie wäre dies nicht möglich.

Gaffuri AG Peter und Silvio Gaffuri

Oel-Brak

Eric Somogyi

AMAG

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Cagero

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RIWAX

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Boxer Bier Andreas Lin

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Metzgerei Trämeler Sigfried Daniel

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Samariterverein Thomas Fuchs

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