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SchweineWelt

Das Deckzentrum.

Kühlbox professionell an der Wand befestigt.

Trächtigkeit der Sauen wird alle drei

Wochen von Scannerdienst-Mitarbeiter

Josef Weigl (Bayern-Genetik)

überprüft.

Vermarktet werden Ferkel und Mastschweine

durch die EG Südostbayern.

Die Masttiere werden in Vilshofen

geschlachtet. Durchschnittlicher

Magerfleischanteil beträgt 59,2 %.

Das durchschnittliche Schlachtgewicht

lag bei 97,7 kg. Von den

erzeugten Ferkeln gingen etwa 40 %

in die eigene Mast.

Über die Zukunft des Betriebes

macht sich Hofnachfolger Johannes

in seiner Meisterarbeit Gedanken. Er

kalkuliert die Möglichkeit zum Ausbau

in einen geschlossenen Betrieb

durch. Die Alleinlage auf der Anhöhe

mit Platz zur Erweiterung der Stallungen

sowie die eigene Flächenausstattung

bieten hier eine gute Grundlage.

Getreu der Betriebsphilosophie

„Schritt für Schritt wachsen”

wird diese Möglichkeit nach und

nach in Angriff genommen. Als

Anfang will man die bestehende

Mast auf Phasenfütterung umstellen.

Der Betrieb soll auch in Zukunft im

Vollerwerb geführt werden. Geschick

und überlegtes Handeln sind die großen

Pluspunkte der Familie. Praktikable

und praxisorientierte Lösungen,

die mit großem handwerklichen Können

umgesetzt werden, erleichtern

die tägliche Arbeit. Ein umfunktionierter

Einkausfswagen dient

zugleich als Behältnis für Ferkel und

als Arbeitshilfe bei Impfungen, Ferkelbehandlung,

Besamungsvorgang

und vieles mehr. Die selbstentwickelten

Stallkarten bieten Platz für Aufzeichnungen

und können jederzeit

von ihrer Halterung an den Abteiltüren

abgenommen und zum Platz der

Aufzeichnungen verbracht werden.

In der Freizeit hält sich Johann in der

gut ausgestatteten Werkstatt auf, um

Reparaturen an Maschinen und „Tüfteleien”

zur Verbesserung der

Betriebsabläufe durchzuführen. Auch

im eigenen Wald ist er gerne und

kümmert sich dort um den Jungwuchs.

Regina befasst sich liebevoll

mit der Bepflanzung auf dem Hof.

Johannes setzt sich öfters auf seine

Enduro und fährt damit durchs

Gelände.

Urlaub macht Familie Atzenberger

am liebsten zu Hause auf der Terrasse,

was bei dem herrlichen Ausblick

kein Wunder ist.

Armin Prosteder und Edwin Eifler,

beide Bayern-Genetik

Für die Betriebsabläufe optimierter Wagen.

Aufzeichungen an den Abteiltüren jederzeit greifbar.

6 Schweine-Welt - Dezember 2013

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