Praxis-Autotest-Report 17

dialogpresseweller

In der aktuellen Ausgabe 17 des Praxis-Autotest-Report von Presseweller steht das SUV Mitsubishi ASX, gefahren in der Version 1,6 ClearTec 2 WD Top, im Vordergrund. Der ASX ist geräumig, ließ sich gut fahren und war für unsere Begriffe sparsam. Die Fahrberichte von Set Ibiza und Kia Rio sowie Hinweise zum "Auto-Winter" runden den Report ab.

Praxis-Autotest-Report

Ausgabe 17 Januar 2016 Jhg. 4

Mitsubishi ASX + Seat Ibiza 1,0 TSI FR + Kia Rio 1,4 CRDi

Kompakt-SUV Mitsubishi ASX 1,6 ClearTec 2 WD Top

Richtig gut drauf und mit ordentlich Platz

Januar 2016. Siegen (DiaPrW). Das

Kompakt-SUV Mitsubishi ASX -

hierzulande nach dem Kleinwagen

Space Star das am meisten verkaufte

Modell bei Mitsubishi - stand dieses

Mal zum Praxistest. Ende Oktober

2015 schickten wir den 1,6er

Benziner ClearTec 2 WD Top auf

verschiedene Strecken, ausgiebig

über Autobahnen und Landstraßen.

Das SUV im Zeichen der „Drei

Diamanten“ war ein angenehmer

Begleiter, flott und nach unserer

Ansicht auch sparsam.

Der Crossover ASX ist schon einige

Zeit ein „Bestseller“ bei Mitsubishi.

Das zeigen auch gerade wieder die

aktuellen Absatzzahlen. Das fünftürige

SUV bietet auf festen Sitzen ordentlich

Platz, ob bei der Bein- oder der

Kopffreiheit. Mit einer Länge und

Breite von knapp 4,30 mal 1,77 und

einer Höhe von rund 1,63 Metern

vermittelt er in Verbindung mit den

großen Rädern auch von außen einen

kernigen, dynamischen Eindruck. Das

ebene Ladeabteil schluckt 419 Liter

und kann je nach Sitzstellung bis auf

1219 Liter erweitert werden. Da passt

normalerweise auch für Familien

locker das Urlaubsgepäck rein.

Außerdem gibt es verschiedenste

Ablagen, großes Handschuhfach und

Becherhalter. Praktisch: Man sitzt

etwas erhöht und hat einen guten

Überblick. Das wissen nicht nur wir,

sondern wussten so manche zu

schätzen, die sich das Auto angeschaut

haben. Beim Testwagen werteten

Lederausstattung, Chromeinfassungen

Kraftvolles Styling, ASX.

und Klavierlack-Optik das

Interieur zusätzlich auf.

Sicherheit und Komfort

Zur Sicherheitsausstattung

gehören schon in der

Grundversion beispielsweise

elektronische Stabilitätskontrolle

(MASC) mit Traktionskontrolle,

Bremsassistent und

sieben Airbags, einschließlich

Knieairbag für den Fahrer,

dazu. Es gibt außerdem

Berganfahrhilfe sowie Isofix-

Kindersitzbefestigungen hinten

seitlich.

In Sachen Komfort und

Bedienung sind neben anderem

auch Klimaanlage, elektrisch

bedien- und beheizbare

Außenspiegel sowie Radio-CD-

MP3-Kombination dabei.

Der Testwagen „Top“ hatte

noch einiges mehr zu bieten.

Neun Lautsprecher stehen für

vollen Sound, und das Multi-

Communication-Ssystem wartet

(Fotos©: presseweller)

mit einem Touchscreen auf. An

Bord waren ebenfalls USB-

Audio-Schnittstelle, Sitzheizung

vorne und Tempoautomatik. Für

uns gehörte auch die zurückhaltende

Akustik zum Komfort.

Die schlüssellose Bedienung

mit Start-Stopp-Knopf sowie

das Stopp-Start-System bei

Halts an Ampeln und Co.

funktionierten tadellos.

Insgesamt erwies sich der ASX

als intuitiv bedienbar.

Stabile Lage und guter Antritt

Mit fester, aber nicht unkomfortabler

Fahrwerksabstimmung

lag der Fronttriebler – ringsum

Einzelradaufhängung sowie

Stabi vorne und hinten – auch

bei Höchsttempo stabil auf der

Autobahn und zog souverän

durch schnell angegangene

Kurven, wobei kleine

provozierte Lastwechselreaktionen

gleich durch das MASC-

System … Fortsetzung S. 2


Praxis-Autotest-Report

Ausgabe 17 Januar 2016 Jhg. 4

Mitsubishi ASX + Seat Ibiza + Kia Rio 2

Gut zu fahren: Mitsubishi ASX - Fortsetzung

- MASC-System - korrigiert wurden. Der Crossover hat 18

Zentimeter Bodenfreiheit, was auch bei schlechter

Wegstrecke Spielraum lässt.

Der 1,6er-Motor leistet 117 PS (86 kW) und spielt bei

4000 Touren sein höchstes Drehmoment aus. Ab zirka

3500 Touren spürt man bereits den Schub, der auch durch

ein leichtes Fauchen, eine Art Ansauggeräusch,

unterstrichen wird. Gut: Das exakt schaltbare

Fünfganggetriebe ist so abgestimmt, dass sich im

Stadtverkehr locker im fünften Gang fahren lässt.

Beim 0-auf-100-Sprint lagen wir mit knapp elf Sekunden

etwas besser als die Werksangabe, im dritten Gang dauerte

es im Testschnitt 7,8 Sekunden, um von 60 auf 100 km/h

zu beschleunigen und im fünften über 14 Sekunden von 80

bis 120 km/h. Auf der Bahn geht die Tachonadel zügig

hoch und bis an die 200-Marke, getestete Höchstgeschwindigkeit

knapp 183 km/h, wie die Werksangabe.

Wir verbrauchten mit dem Mitsu ab 6,2 Liter und

erreichten im Test einen Gesamtschnitt von gut sieben

Litern/ 100 Kilometer. Für uns ist das völlig in Ordnung.

Und dank des Tankvolumens von 63 Litern kann man

schon ein gutes Stück weit fahren, bis man an die Tanke

muss. Sehr praktisch.

Aufgeräumter Innenraum mit guten Platzverhältnissen,

gut bedienbar und locker zu fahren.

Gut zugängliches Ladeabteil.

Fazit: Der geräumige und gut

familientaugliche Mitsubishi ASX ließ sich

handlich und dank intuitiver Bedienung

angenehm fahren. Er hat genug Power, um

zügig unterwegs zu sein, und das, ohne allzu

oft an die Tankstelle zu fahren. Er ist in

verschiedenen Ausstattungsversionen sowie mit

anderen Motoren und auch als 4 WD, also mit

Allradantrieb, zu haben. (jw)

Auszug aus „Technische Daten“*

Länge, Breite, Höhe: 4,295 x 1,77 x 1,625 mm

Motor: Benziner, 1590 ccm Hubraum, 117 PS

(86 kW); höchstes Drehm.: 154 Nm/ 4000 U

Fahrwerte: 0 – 100 km/h 11,4 Sekunden, Spitze

183 km/h

Verbrauch, CO2-Emission kombiniert: 5,7 l/

100 km/ 132 g/ km

Effizienzklasse C, Euro 5

*Nach Hersteller-/ Importeur-Unterlagen


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Ausgabe 17 Januar 2016 Jhg. 4

Mitsubishi ASX + Seat Ibiza + Kia Rio 3

Sportliche Optik: Der neue Seat Ibiza in FR-Version

Der Fünftürer mit modernem Einlitermotor ging agil zur Sache

Oktober 2015. Macht schon von

außen was her, der Seat Ibiza, den

wir im August als Fünftürer 1,0

EcoTSI Start & Stop, Version FR,

im Praxistest hatten. „Der sieht ja

hammermäßig sportlich aus!“, sagt

der Nachbar. Der sportliche Look

verbirgt sich hinter „FR“. Mit dem

kompakten Spanier ging es über

lange Autobahnstrecken und durch

so manche Kurve und Kehre.

Bei den neuen Modellen setzt Seat

unter anderem auf effizientere Motoren

und neues Fahrwerk. Hat sich

ausgezahlt. Beides brachte uns

Fahrspaß. Es gibt nun ebenfalls verschiedenste

Individualisierungsmöglichkeiten

und mehr Konnektivität, wie

die Vernetzung zu Smartphone,

Bluetooth und Co. Die FR-Ausstattung

glänzt optisch zum Beispiel mit roten

Außenspiegeln, Stoßfängern im FR-

Design, Leichtmetallfelgen mit

Rotelementen und roten Gurten.

Außerdem aber mit Sportfahrwerk,

Sportsitzen mit gutem Seitenhalt,

griffigem Lederlenkrad, Lederschaltknauf

und vielem mehr: Sieht

alles in allem sportlich aus. Dann

kann's also auf die Piste gehen.

Passt auch innen

Im Innenraum geht es im gut 4,08

Meter und über 1,69 breiten

Kompaktauto sowohl vom Interieur als

auch vom Platz her ordentlich zu. Bei

einer Testrunde mit vier Personen

zeigten sich auch die Fondinsassen

zufrieden. Wir fühlten uns selbst nach

rund 500 Kilometern Autobahnfahrt

Macht sich gut: Ibiza in FR-Optik.

noch fit. Der Gepäckraum mit

etwas hoher Ladekante fasst je

nach Stellung der geteilt

umlegbaren Rücksitze 292 bis

938 Liter. In Ordnung.

Vernimmt man draußen den

Dreizylindermotor deutlicher,

zeigte sich der Ibiza innen als

akustisch angenehm, auch bei

flotter Fahrt.

Mit Ermüdungserkennung

Bereits in der Grundversion

sind wichtige Sicherheitseinrichtungen

wie elektronische

Stabilitätskontrolle (ESC) mit

ABS, Antriebschlupfregelung,

hydraulischem Bremsassistent,

sechs Airbags sowie Isofix-

System für die Kindersitzbefestigung

hinten seitlich enthalten.

Der Testwagen hatte

zum Beispiel auch elektronische

Differenzialsperre, Nebelscheinwerfer

mit Abbiegefunktion

und Ermüdungserkennung

an Bord sowie für

(Fotos: presseweller)

den Komfort elektrische

Fensterheber ringsum,

Climatronic-Klimaanlage,

Sitzheizung vorn, Geschwindigkeitsregelanlage,

Einparkhilfe

hinten und vieles mehr.

Interessant die Ermüdungserkennung:

Ein Pieps, dann eine

Anzeige: „Wir haben erkannt,

dass sie müde sind. Legen sie

bitte eine Pause ein.“ Ja, dem

sind wir dann auch bei einer

Autobahntour gefolgt.

Agil und sparsam

„Was hat der denn unter der

Haube?“, fragte so mancher,

angesichts des sportlichen

Outfits des Kandidaten. „Nein,

keine 200 PS“, die Antwort.

Vielmehr besorgte im

Testwagen ein moderner

Dreizylinder-EcoTSI mit rund

ein Liter Hubraum, 110 PS und

locker zu bedienender,

knackiger Sechsgangschaltung

Fortsetzung Seite 4


Praxis-Autotest-Report

Ausgabe 17 Januar 2016 Jhg. 4

Mitsubishi ASX + Seat Ibiza + Kia Rio 4

Locker zu fahren, handlich, flott: Seat Ibiza

(Fortsetzung)

- Sechsgangschaltung -

den Antrieb. Äußerst agil

das Motörchen, das bei

Pedaltritt auch bei höheren

Drehzahlen noch gut in die

Pötte kommt und selbst

hinter Kehren, angesichts

des Hubraums kaum

erwartet, wieder flott auf

Tempo geht. Das hohe

Drehmoment von 200

Newtonmetern (Nm)

macht's möglich. Im dritten

Gang spurtete der kleine

Spanier im Testschnitt in

nur 5,4 Sekunden von 60

auf 100 km/h und im

fünften in unter elf

Sekunden von 80 auf 120

km/h. Mit 9,9 Sekunden

verfehlten wir den

Werkswert für den 0-auf-

100-Sprint leicht. Die

Spitze ist mit 197 km/h

angegeben. So kann man

durchaus sportlich

unterwegs sein. Das gilt

auch fürs Fahrwerk. Mit

einem Schalter ließ sich der

Fronttriebler von –

angenehm gefedert -

„Komfort“ auf die härtere

Einstellung „Sport“ umstellen,

die wir für schnelle

Autobahn- und Kurvenfahrten

nutzten. Aber hallo,

da gab es auch bei 190 km/h

satte Straßenlage, Kurven

und Kehren konnten wir

astrein im Eiltempo

abhaken. Von unserem

Teststandort hatten wir uns

so einige kurvenreiche

Strecken vor die Brust

genommen. Ein Lob auch

der Lenkung, die jederzeit

Rückmeldung liefert.

Angesichts des Leistungsvermögens

war der

Verbrauch erfreulich. Ab

4,9 Liter pro 100 Kilometer

auf Landstraßen sowie im

Griffiges Lenkrad, übersichtliches Cockpit.

Gesamtschnitt gut sechs Liter, bei gemischter

Fahrweise Ort, Autobahn, Land- und

Bergstraßen sogar 5,2 Liter. Da muss man

nicht meckern. Ein junger „Hingucker“ sagte:

„Das Teil sieht doch echt heiß aus!“ Ja, es fuhr

sich auch richtig klasse.

Fazit: Gut gelungen, der neue Ibiza. Wir

fühlten uns wohl, der kleine kräftige

Benzinmotor ging gut zur Sache und war nach

unserem Verständnis sparsam. Der Test-FR

liegt astrein auf der Straße und kommt im

sportlichen Look daher. Für den Seat gibt es

verschiedene Benzin- und Diesel-Motorisierungen,

außerdem stehen mehrere Versionen

zur Auswahl, auch Kombi (ST). Mehr Infos auf

der Seat-Webseite oder beim Händler vor Ort,

in der Region.

(Jw)

Im Fond gibt es auch noch Platz.

Einige Technische Daten*

Motor: 999 ccm, 110 PS (81 kW) bei 5000 –

5500 / U-min.; höchstes Drehmoment 200 Nm

bei 2000 – 3500 U/min, 0 – 100 km/h 9,2

Sekunden, Spitze 197 km/h.

Verbrauch und CO2-Ausstoß kombiniert:

4,3 l/ 100 km; 99 g/ km, Effizienklasse B.

Maße in m: L x B x H 4,082 x 1,693 x 1,441

*Laut Hersteller/ Importeur für das FR-Modell


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Ausgabe 17 Januar 2016 Jhg. 4

Mitsubishi ASX +Seat Ibiza + Kia Rio 5

Aktuelle Version in der Ausstattungsvariante Spirit

Ein kompakter Fünftürer: Kia Rio - Bravo!

Oktober 2015. Siegen (Dialog/ prw). Mit

dem Rio hat Kia ein praktisches und

attraktiv aussehendes fünftüriges

Kompaktauto im Programm.

Verschiedene Details wie der

Heckstoßfänger zeigen sich im frischen

Design, neu sind auch Chromakzente

bei den Instrumentenfassungen sowie

die Gestaltung der Zentralkonsole. Wir

fuhren im Juli 2015 den überarbeiteten

fünftürigen Kia Rio 1,4 CRDi in der

Version „Spirit“. In Sachen Laufruhe

und Optik sagen wir, in Anlehnung an

einen alten Film, Rio? Bravo!

Der Testwagen punktete auch mit

seiner geschmackvollen Innenausstattung.

Das Instrumententrio liegt für

den Fahrer gut im Blick. Unser „Spirit“

hatte dazu ein griffiges Multifunktionslenkrad

sowie Armaturenbretteinsätze

in schwarzem Klavierlack. Richtig

schick. Praktisch sind die Ablagen und

Getränkehalter vorn und hinten sowie

das klimatisierte Handschuhfach. Das

passte zur Sommerhitze. Neben

ringsum elektrischen Fensterhebern

sowie vielem Weiteren waren

beispielsweise auch Parksensoren

hinten, Klimaautomatik, Sitzheizung

vorne sowie CD-Radio mit Bluetooth

und Co, an Bord. Diesel? Akustisch

gab sich der Rio sehr zurückhaltend.

Nützlich und sicher für den

Fahrbetrieb: ABS, Gegenlenkunterstützung,

Berganfahrhilfe,

elektronische Stabilitäts- mit

Traktionskontrolle sowie sechs

Airbags. Wir fühlten wir uns „gut

aufgehoben“. Im kompakten Auto,

4,05 Meter lang, 1,72 breit, ist der

Der kompakte Kia Rio sieht gut aus.

Innenraum gut genutzt. Da gibt

es auch für die Hinterbänkler

noch Platz. Hinzu kommt, dass

der Rio auch bei schlechtem

Straßenzustand recht kommod

abrollt. Der Kofferraum mit

Ablagefach im Boden ist gut

zugänglich und weist mit ab

288 Litern ein ordentliches

Ladevolumen auf, sodass sich

Gepäck oder Großeinkauf gut

verstauen lassen.

Mit Start-Stopp-System

Der 1,4-Liter-Dieselmotor

leistet 90 PS und hat ein

kräftiges Drehmoment von 220

Newtonmetern (Nm), die bereits

ab 1750 Touren anliegen. Das

rund 1,3 Tonnen schwere

Fahrzeug wird damit zwar nicht

zum Renner, aber es lässt sich

zügig bewegen und ist wendig.

Das Sechsganggetriebe ließ sich

einwandfrei und flott schalten.

Im Testschnitt lagen wir beim

0-auf-100-Sprint mit 13,1

Sekunden etwas besser als

angegeben, im dritten Gang

(Fotos: presseweller)

dauerte es 7,2 Sekunden, um

von 60 auf 100 km/h zu

beschleunigen, und für von 80

bis 120 km/h im fünften Gang

waren es gut 17 Sekunden. Es

geht dann auf der Bahn zügig

weiter, angegebene Spitze 169

km/h, was im Klassenvergleich

aber eher bescheiden ist.

Mit dem Start-Stopp-System ist

das Auto an der Ampel „leise“

und ohne Abgasausstoß.

Die Verbrauchswerte begannen

im Test bei 5,5 Litern und

gingen bis zum Schnitt von 7,0

Litern/ 100 Kilometer, viel

Kurzstreckenverkehr inklusive.

Es wird je nach Fahrweise

sicher auch weniger möglich

sein. Als Kombiwert sind 3,8

Liter angegeben.

Der fahrwerksmäßig gut

abgestimmte Fronttriebler mit

17-Zoll-Leichtmetallfelgen lag

sauber auf der Bahn und hatte

auch mit schnell angegangenen

Kurven auf unseren Mittelgebirgsstrecken

keinerlei …

… Fortsetzung S. 6


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Ausgabe 17 Januar 2016 Jhg. 4

Mitsubishi ASX + Seat Ibiza + Kia Rio 6

Ein kompakter Fünftürer: Kia Rio - Bravo!

(Forts.)

… keinerlei Probleme. Eine feine Sache.

Zu Details, inklusive Preisen und mehr, sollte

man sich beim Händler vor Ort oder in der

Region oder auf der Kia-Internetseite

informieren.

Fazit: Für uns war der fünftürige Kia Rio

„Spirit“ ein gut zu fahrendes und komfortables

Auto, das schick aussieht und familientauglich

ist. Der Rio ist auch in anderen Versionen und

mit anderen Motorisierungen zu haben.

Immer gleich ist neben der Mobilitätsgarantie

die siebenjährige Fahrzeuggarantie (bis 150.000

Kilometer). Da sagen wir doch gerne: „Kia Rio,

bravo!“ (Jw)

Griffiges Lenkrad, alles im Blick.

Einige Angaben

laut Technische Daten

Der Testwagen war geschmackvoll ausgestattet. Platz gibt

es auch für die Fondinsassen.

Motor: 1,4 Liter Hubraum, Diesel, 90

PS (66 kw) bei 4000 U/ min.; Euro 6

Höchstes Drehmoment: 220 Nm bei

1750 – 2750 U/ min.

Fahrwerte: 0 – 100 km/h 13,9 Sek.,

Spitze 169 km/h

Verbrauch/ Emission kombiniert nach

EG: 3,8 l/ 100 km; CO2-Ausst. 98 g/ km

Effizienzklasse A

Länge, Breite, Höhe in m: 4,05 x 1,72 x

1,455

Laderaum nach VDA: 288 – 923 Liter

(alles nach Werks-/ Importeuersangaben)

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Zwischenzeitliche Änderungen sind

hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die

Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur

Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen

Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben.

Irrtum bleibt stets vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich aktuell vor Ort bei den Händlern informieren.


Praxis-Autotest-Report

Ausgabe 17 Januar 2016 Jhg. 4

Immer wieder Tipps und aktuelle Fahrberichte und mehr 7

Freie Sicht nach allen Seiten

Siegen. Nicht nur Laternenparker

sind von vereisten oder

verschneiten Scheiben betroffen.

Auch wenn das Auto tagsüber

während der Arbeit an der Firma

abgestellt ist, kann es schneien

und frieren, wie gerade wieder in

der dritten Januarwoche. Zwar

helfen Abdeckungen für Windschutzscheibe

und gegebenenfalls

Heckscheibe, aber auch die

Seitenscheiben müssen frei sein.

Aber egal ob und wie

abgedeckt ist: Ein Guckloch

genügt nicht. Alle Scheiben

müssen frei sein, damit der

Fahrer freie Sicht nach allen

Seiten hat! Nicht nur das. Bei

Schnee sollten auch

Motorhaube und Dach

abgeräumt werden, weil sonst

während der Fahrt der Schnee

von der Motorhaube auf die

Windschutzscheibe geweht

wird und die Sicht behindert

und Schnee vom Dach sowohl

nachfolgende Fahrer belästigt

als auch einen selbst, wenn die

weiße Pracht beim Bremsen

nach vorne auf die Windschutzscheibe

rutscht: gefährlicher

„Blindflug“.

Eiskratzer und Handbesen

sollten daher neben vielem

anderen an Bord sein, Am

besten auch ein Sprüh-Enteiser.

Je nach Eisitensität kann das

Geht ja noch, aber es muss alles weg!

Kratzen sonst äußerst mühevoll sein.

Für Scheibenabdeckungen, sofern man

nicht auf eine Decke zurückgreift, gibt es

im Handel meist alu-artig kaschierte

Auflagen in verschiedenen Größen. Sie

sind leicht, haben meist Bänder und/ oder

Saugnäpfe zur Befestigung. Später

abnehmen, abschütteln, fertig.

Die Straße ist geräumt und dank Sonne im oberen Teil weitgehend

abgetrocknet. Trotzdem ist im Winter stets Vorsicht angesagt.

Immer vorsichtig fahren

Noch mehr als sonst, ist es ratsam, im

Winter bei Frost und Schnee besonders

vorsichtig zu fahren. Die Straße kann noch

so gut geräumt sein: Wenn aber eine

Schattenecke kommt oder sich irgendwo

Nässe gesammelt hat, die zu Eis gefroren

ist, kann es schnell zu einer ungewollten

Rutschpartie kommen. Das ist insgesamt

kritisch, vor allem aber in Kurvenbereichen.

Auch das elektronische Stabilitätsprogramm,

sofern vorhanden, kann auf

Eisflächen total überfordert sein. Rutschpartie

mit ungewissem Ausgang!

Ist man frühmorgens unterwegs oder bei

dichtem Schneefall kann es auch sein, dass

noch nicht überall geräumt und/ oder

abgestreut ist. Vorsichtig, das gilt für Autound

Motorradfahrer sowie für Winterradler

gleichermaßen. (Texte, Fotos: presseweller)


Praxis-Autotest-Report

Ausgabe 17 Januar 2016 Jhg. 4

Immer wieder Tipps und aktuelle Fahrberichte und mehr 8

Praxistests, Tipps und Veröffentlichungen seit über 35 Jahren

- Neben Printmedien, vorwiegend seit über 20 Jahren in Sieger- und

SauerlandKurier, veröffentlichen wir unsere Tests seit über vier Jahren verstärkt

und sehr breit gestreut in den verschiedensten Online-Medien

- Der Praxis-Autotest-Report erscheint sporadisch, in der Regel jeden Monat,

vorwiegend als Online-Magazin zum Blättern. Zu aktuellen Testberichten und

Report-Ausgaben können sich Nutzer auf der Seite „Auto-Medientexte“ bei

http://www.presseweller.de informieren:

Direkter Link

- Tests mit jeweils mehreren Fotos sowie allgemeine Auto- und

Verkehrsthemen im Blog Auto + Verkehr

Direkter Link

- Zum Test-Repertoire gehören sowohl Kleinwagen als auch

Kompaktfahrzeuge, SUVs, Kombis, Limousinen, weitgehend aktuelle Modelle

aber auch Modelle mit schon längerer Marktpräsenz. Die Einschätzungen zu

Fahrverhalten, Komfort, Raumangebot, Optik, Bedienung, Verbrauch usw. sind

stets individuell.

- Neues zum Automarkt aus Medieninfos der Hersteller/ Importeure stellen wir

sporadisch in unseren Auto-Notizen vor, auf der Auto-Medienseite wie vor.

Impressum. Hinweise gem. Presserecht und Telemediengesetz. Herausgegeben und produziert von Medienbüro

DialogPresseweller, Jürgen Weller (verantw.), Lessingstr. 8, D-57074 Siegen, T. 0271334640, E-Mail:

mail>at

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