BTV Jahrbuch 2016

btvnet

JAHRBUCH

BAYERISCHER TRIATHLON VERBAND

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VORWORT

Vorwort des Präsidenten........................................................................................................................................... 4

JAHRESBERICHTE

Bericht des Vizepräsidenten Leistungssport................................................................................... 8

Bericht der BTV-Landestrainer..................................................................................................... 11

Bericht der Anti-Doping Beauftragten.......................................................................................... 16

Bericht der Regelbeauftragten...................................................................................................... 18

Bericht des Lehrwarts.................................................................................................................. 24

Bericht der Medienbeauftragten.................................................................................................. 25

BEZIRKSNACHRICHTEN

Oberfranken.................................................................................................................................27

Schwaben.....................................................................................................................................30

Mittelfranken...............................................................................................................................31

ERGEBNISSE

Triathlon-Liga-Bayern.................................................................................................................. 33

Bayerischer Jugend Cup (BJC)..................................................................................................... 36

Bayerische Meisterschaften.......................................................................................................... 42

RENNSZENE 2015

Aus dem Ligabetrieb....................................................................................................................49

Der Allgäu Triathlon....................................................................................................................51

Challenge Roth.............................................................................................................................54

Chiemsee Triathlon......................................................................................................................56

Triathlon Ingolstadt.....................................................................................................................58

Schliersee Triathlon.....................................................................................................................60

triathlon.de CUP München........................................................................................................... 61

Kindertriathlon Waldersdorf........................................................................................................ 63

Triathlon Lauingen.......................................................................................................................64

Stadt Triathlon Forchheim........................................................................................................... 66

Triathlon Erlangen.......................................................................................................................68

Rothsee Triathlon.........................................................................................................................81

TERMINE 2016

Bayerische Meisterschaften 2016................................................................................................. 74

Bayerischer Jugend Cup (BJC) 2016............................................................................................ 75

Liga-Veranstaltungen 2016........................................................................................................... 76

Deutsche Meisterschaften 2016................................................................................................... 77

Internationale Events...................................................................................................................78

Ausbildung...................................................................................................................................79

Neue Rennen 2016......................................................................................................................82

INHALT

PERSÖNLICHKEITEN 2015

Anne Haug...................................................................................................................................84

Rebecca Robisch...........................................................................................................................86

Sophia Saller................................................................................................................................88

Faris Al-Sultan..............................................................................................................................89

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Foto: Christine Waitz

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VORWORT DES PRÄSIDENTEN

Tobias Heinze

kader, bei den olympischen Spielen 2020

auf dem Treppchen stehen wird.

VORWORT DES PRÄSIDENTEN

Liebe Sportsfreundinnen, liebe Sportsfreunde,

ein erfolgreiches Sportjahr 2015 liegt hinter

uns.

Soeben hat im fernen Hawaii einer der

Prestigeträchtigsten Wettkämpfe des Jahres

stattgefunden und es gelang durch die

deutschen Starter Jan Frodeno (Saarland)

und Andreas Raelert (Mecklenburg-Vorpommern)

ein deutscher Doppelsieg.

Man sieht an diesem Beispiel, wie der

deutsche Triathlon die weltweite Szene

mitbeherrscht.

IM FOKUS: OLYMPIA

Nächstes Jahr, 2016, stehen die olympischen

Spiele in Rio de Janeiro an und

auch dort werden die deutschen Athleten

– vielleicht sogar einige bayerische - ein

Wort mitzureden haben, wenn es um die

Spitzenpositionen geht.

Und damit das auch in Zukunft so bleibt,

arbeiten wir hart und intensiv für unseren

Triathlon Nachwuchs. Dieser erzielt

schon einige Zeit, aber auch wieder in

diesem Jahr, hervorragende Ergebnisse

und ich bin mir sicher, dass eine oder einer

des derzeitigem bayerischen Landes-

Diese Wege bereitet unser Landestrainer

Roland Knoll, der mit diesen Ergebnissen

eindrucksvoll sein Können unter Beweis

stellt. Die genauen Daten und Fakten

werdet Ihr wenig später von unserem Vizepräsidenten

Leistungssport präsentiert

bekommen.

IM FOKUS SCHWERPUNKTSPORTART

TRIATHLON

Ein sehr wichtiger Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit

des bayerischen Triathlonverbandes

legen wir durch unser intensives

Bemühen um die Erlangung der

Schwerpunktsportart in Bayern.

Hierzu zählt das Fach Triathlon an der

Eliteschule des Sport, der Berthold Brecht

Schule in Nürnberg.

Hier lernen einige Kaderathleten täglich

fürs Leben und werden sportlich vor allem

durch unseren Landestrainer betreut.

Wir haben inzwischen die Deutsche Triathlon

Union auf unserer Seite, die durch

Empfehlungsschreiben an den Deutschen

Olympischen Sportbund dafür Sorge tragen

möchte, dass Bayern diesen Zuschlag

so schnell wie möglich bekommt.

IM FOKUS: „WILDE“ VERANSTALTUNGEN

Auch diese Saison hatten wir wieder mit

nicht genehmigten, so genannten „wilden

Veranstaltungen“ zu tun.

Konsequent, um unsere tollen genehmigten

Veranstaltungen zu schützen, haben

wir mehrfach versucht mit diesen Veranstaltern

in Kontakt zu treten und sie davon

zu überzeugen, mit ins Boot des BTV

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zu kommen.

Dies war bei einigen Veranstaltungen

nicht möglich, wir haben dies Kund getan,

Wochen – wenn nicht Monate im

Voraus und trotzdem sind dort Startpassinhaber

gestartet.

Mit dem Erwerb des Startpasses, akzeptiert

der Athlet die Bedingungen der

Sportordnung. Sollte sich also bewusst

sein, wo er starten darf und wo nicht.

Dies hat nicht bürokratische Gründe oder

gar einen Bereicherungsgrund, wie uns

mehrfach vorgeworfen wurde, sondern

auch insbesondere gesundheitliche Aspekte.

Jeder Athlet, der an einer genehmigten

Veranstaltung startet, kann sich sicher

sein, dass diese auf sämtliche Gefahren

hin untersucht wurde. Und zwar schon

lange im Vorfeld des Wettkampfes.

Hierbei geht es vor allem um die Verkehrssicherheit

der Strecken, um nicht

zumutbaren Hindernissen aus dem Weg

zu gehen und schlussendlich auch am

Wettkampftag darum, dass Fachkundige

Experten den Wettkampf überwachen

und diesen bei z. B. unzumutbaren Wetterbedingungen,

die das gesundheitliche

Wohl der Athleten gefährden, zu verkürzen

oder gar abzubrechen.

Diese genannten Gründe, sollten jedem

Athleten klar machen, was er nur zugesichert

bekommt, wenn er an einem genehmigten

Wettkampf teilnimmt.

Aber auch die Uneinsichtigkeit der daraufhin

belangten Athleten und die Qualität

wie diese sich versuchen aus ihrem

Vergehen zu befreien, hat neue Formen

angenommen. So wird nun vermehrt zu

rechtlichen Schritten gegriffen, das Verbandsgericht

bemüht und auch das ordentliche

Gericht muss sich nun damit

auseinandersetzen, ob ein Startpassinhaber,

der die Sportordnung anerkannt hat

und bei einem offensichtlich nicht genehmigten

Wettkampf gestartet ist, zu Recht

von der Disziplinarkommision mit einer

Sperre belangt wurde.

Das ist eine Entwicklung die Schade ist,

die Geld und Ressourcen bindet und

nichts mit fairem Sportsgeist zu tun hat.

IM FOKUS: FARIS AL-SULTAN

Im letzten Jahr hatte ich eine Kaderathletin

aus Bayern besonders für Ihre Leistungen

hervorgehoben, so möchte ich

dieses Jahr das Schlusswort einem Athleten

widmen, der vielleicht mehr für

den bayerischen Triathlonsport in seiner

Außenwirkung getan hat, als es anderen

möglich gewesen wäre.

Faris al Sultan beendete 2015 seine außerordentliche

Profikarriere.

Weltberühmt wurde er, als er 2005 mit

der bayerischen Flagge als 1. auf Hawaii

bei der Ironmanweltmeisterschaft die

Ziellinie überquerte.

Dieses Bild ging um die Welt und hat sehr

viele Leute dazu bewegt mit dem Triathlon

zu beginnen oder das Ganze zu intensivieren.

Wir wünschen Faris und seiner Familie

das Allerbeste für die Zukunft und hoffen

er bleibt uns noch sehr lange als Botschafter

für den bayerischen Triathlonsport

erhalten.

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BERICHTE

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BERICHT DES VIZEPRÄSIDENTEN LEISTUNGSSPORT

BERICHT DES VIZEPRÄSIDENTEN LEISTUNGSSPORT

SCHWERPUNKTSPORTART TRIATHLON IN BAYERN

Christian Ruttor

TRAINERSTAB

Mitglieder des

Trainerstabes

waren 2015

der leitende

Landestrainer

Roland Knoll

und

die

Landestrainerin

Ute Schäfer. Als

weiterer Trainer, mit dem Schwerpunkt

Schwimmtraining, kam Michael Reiwe

hinzu, welcher auch noch verstärkt

Aufgaben beim Perspektivkader

übernimmt. Seine Verpflichtung hat

sich bereits bestens bewährt! Ebenso ist

die Festanstellung von Roland Knoll ein

Schritt in die richtige Richtung gewesen,

dadurch konnte unser D-Kader in der

abgelaufenen Saison beträchtlich zulegen,

auch ist das Schultraining an der EdS

umfassend sichergestellt.

PERSPEKTIVEN

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur

Schwerpunktsportart Triathlon in Bayern

gelang im August mit einem Schreiben

der DTU an die Entscheidungsträger des

BLSV mit der Bitte den BTV auf dem

Weg zum Bundesnachwuchsstützpunkt

(BSP-N) der DTU weiter zu

unterstützen. Die Vorteile für unsere

Kaderathleten sind umfangreich.

Nur einiges: Schulzeitstreckung,

Internatsunterbringung, Schule und

Leistungssport lassen sich besser

vereinbaren. Damit wird es möglich

sein, unsere talentiertesten jungen

Sportler in Bayern zu halten und den

Anschluss an die internationale Spitze

herzustellen und zu halten. Einen

weiteren deutlichen Fingerzeig auf die

herausragende Leistungsfähigkeit unserer

jungen Athleten und die Leistung unseres

Trainerteams, ist der 1. Platz unserer

männlichen Jugend im DTU Jugendcup,

sowie zwei 3. Plätze unserer jungen Damen

und zwei 1. Plätze der Herren in der

Teamwertung im Rahmen der DM Jug/

Jun in der Länderwertung. Hinzukommen

viele weitere tolle Einzelplatzierungen

deren Aufzählung den Rahmen meiner

Ausführungen sprengen würde. Wenn

man berücksichtigt dass die Triathleten

vier anderer Bundesländer bereits an

einen Bundesnachwuchsstützpunkt

trainieren können, ist dieses Abschneiden

umso beachtlicher!

Der bayerische D3/D4-Kader wuchs

mittlerweile auf 37 junge Talente auf,

auch wird unser Perspektivkader D1/

D2 (23) noch mehr unter die Fittiche

unseres leitenden Landestrainers

genommen. Hier steht ihm Michael

Reiwe künftig noch stärker zur Seite. Um

mobiler und effizienter zu sein, wurde im

September ein Kleinbus geleast, welcher,

nach 9-monatigen Prüfung durch die

zuständigen Gremien im BLSV und dem

bayerischen Innenministerium zu 50 %

mit Landesmitteln finanziert wird!

Allerdings macht das alles weiterhin einen

deutlich erhöhten finanziellen Aufwand

des BTV notwendig. Hier stehen aber

auch die Zuteilung höherer finanzieller

Mittel durch den BLSV gegenüber. Aber

es ist Licht am Ende des Tunnels zu

sehen, denn mit der Zuerkennung eines

BSP-N ab 2017 wird die Finanzierung

unseres leitenden Landestrainers im

wesentlichen von der DTU und dem

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BLSV übernommen werden. So werden

dann wieder Mittel für die Beschäftigung

weiterer Trainer für den BTV frei.

Wir möchten die Maßnahmen für den

D1/D2 Kader dezentralisieren und die

Vereine mit guter Nachwuchsarbeit mit

ins BTV-Kaderboot nehmen. Deshalb

streben wir in der kommenden Saison und

darüber hinaus eine bessere Verzahnung

der Vereins- und der Verbandsarbeit über

sogenannte BTV-TRIpoints an. Mithilfe

dieser, im Nachwuchsleistungssport

sehr aktiven Vereine, ist eine

qualitativ noch höherwertige

Trainingsarbeit sicherzustellen. Diese

als BTV-TRIpoints ausgezeichneten

Vereine, sollen die regionalen

Trainingsmaßnahmen der aktuellen und

künftigen Perpektivkadermitglieder,

mit Unterstützung durch den BTV,

durchführen. Zusätzliche zentrale,

überregionale Trainingsmaßnahmen

für den D1/D2 Kader werden künftig

von Roland Knoll und Michael Reiwe,

in enger Zusammenarbeit mit den BTV-

TRIpoints, organisiert.

BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN ELITE

UND ALTERSKLASSEN

2015 wurden bayerische Meisterschaften

im Duathlon (KD), im Triathlon

auf der Sprintdistanz (Elitewertung,

Windschattenfreigabe), auf der

Kurzdistanz für die Altersklassen

mit Windschattenverbot und mit der

Elitewertung mit Windschattenfreigabe,

sowie auf der Mitteldistanz durchgeführt.

Die Ergebnisse sind auf unserer

Homepage veröffentlicht.

Nach wie vor streben wir es an, die

Sieger unmittelbar nach dem Wettkampf

mit einem schönen Pokal zu ehren. Die

bayerische Meisterschaft Teamrelay

musste mangels Interesse abgesagt

werden! Ich hoffe für die kommende

Saison auf mehr Aufmerksamkeit und

das Interesse der Vereine sich im Rahmen

dieser Vereinsmeisterschaft zu messen

Auch 2016 werden die vorgenannten

Foto: Christine Waitz

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BERICHT DES VIZEPRÄSIDENTEN LEISTUNGSSPORT

10

Meisterschaften ausgerichtet. Meist im

Südbayerischen Raum, was am geringen

Interesse Nordbayerischer Veranstalter

eine BM durchzuführen, liegt. Abgesehen

von der bayerischen Meisterschaft

Mitteldistanz und dem TeamRelay,

werden alle Meisterschaften auch

Ligawettkämpfe sein.

Bewerbungen um die bayerischen

Meisterschaften 2017 sind bitte schon

jetzt an christian.ruttor@gmail.com zu

richten.

BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN DER

JUGEND UND JUNIOREN

Die Gesamtsieger der jeweiligen

Altersklassen des bayerischen Jugendcups

sind 2015 die bayerischen Meister in

ihren Altersklassen.

In der Wertung des BJC waren 2015 drei

Swim & Run (zusammen ein Punkt), ein

Duathlon (1 Punkt) und drei Triathlons

(je 1 Punkt), mit einem durch die Athleten

frei wählbaren Streichergebnis. Die

Gesamtehrung erfolgte unmittelbar nach

dem letzten Wettkampf in Flintsbach.

Diese Verfahren haben sich bewährt

und werden deshalb auch 2016 so

durchgeführt.

Weitere Details sind der Homepage des

BTV unter Bay. Jugend Cup zu finden.

Die im BJC erreichten Ergebnisse werden

auch ein Kriterium für die Aufnahme in

den D-Kader sein. Weitere Details hierzu

sind auf unserer Homepage zu finden.

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN DER

JUGEND UND JUNIOREN

Im Juli 2016 werden erstmals Deutsche

Meisterschaften der Jugend und

Junioren in Bayern ausgerichtet! Diesen

hochklassigen Wettkampf konnte Roland

Knoll nach Nürnberg holen.

TRAINERAUS- UND WEITERBILDUNG

Armin Brauns Ideen, Konzepte und

Lehrgänge fanden einen sehr großen

Zuspruch, was als ein gutes Zeichen

für anerkannte Qualität betrachtet

werden darf. Allerdings sind die

Lehrgangsangebote deshalb auch schon

sehr früh ausgebucht. Das 2013 neu

aufgestellte Lehrteam, in welchem

unter anderem Spezialisten der

Einzeldisziplinen, aber auch erfahrene

Triathlontrainer zusammengefasst

sind, hat sich bewährt und wird weiter

aufwachsen und seine erfolgreiche Arbeit

weiterführen.

Weil auch 2016 wieder mehr engagierte

Trainer-C die Ausbildung zum Trainer-B

Leistungssport bei der DTU anstreben, als

dem BTV von der DTU Lehrgangsplätze

zugestanden werden, bitte ich (christian.

ruttor@gmail.com), um ein frühzeitige

Bewerbung, noch vor dem Meldeschluss

der DTU. Nur so kann ich bei der DTU

eure Ansprüche anmelden und wieder zu

euren Gunsten durchsetzen.

Auch die durch den BTV angebotene

Fortbildung ist mittlerweile gut

angenommen und zur Verlängerung einer

ablaufenden Trainer-C Lizenz notwendig.

Zur Verlängerung der Trainerlizenzen

sind auch Lehrgänge der DTU anerkannt.

Die Details und Termine der Aus- und

Weiterbildungen sind auf der Homepage

beim Lehrwesen immer aktuell

nachzulesen.


BERICHT DER BTV-LANDESTRAINER

ZUR SAISON 2014/15

Ute Schäfer und Roland Knoll

Die vergangene Saison des bayerischen

Landeskaders (D-Kader) und deren Wettkämpfe

standen bei vielen Athleten im

Zeichen des Schulstresses.

Der im September 2014 formierte

28-köpfige Landeskader begann die Saisonvorbereitung

mit einem umfassenden

Gesundheits- und Leistungscheck an der

TU München. Nur wenn die Ärzte ihr

okay geben, kann es mit dem umfangreichen

Training, das vor und nach der

Schule absolviert werden muss, losgehen.

Traditionell fand der erste von insgesamt

8 Lehrgängen in den Herbstferien statt.

Die insgesamt 52 Lehrgangstage teilten

sich in zwei 3-tägige, drei 4-, sowie je einen

5-, 8-, 10- und 11-tätigen Lehrgang

auf. So traf sich der Bayernkader zur

Saisonvorbereitung mindestens 1x im

Monat. In den Faschingsferien ging‘s 8

Tage ins Trainingszentrum Rabenberg im

Erzgebirge mit Schwerpunkt Schwimmen

und Skilanglauf. Das mit 11 Tagen längste

Trainingslager fand in den Osterferien

in Piombino (Süd-Toskana) in einem

Sportresort mit 50m-Außenpool unter

optimalen Trainings- und Wetterbedingungen

statt. Und in den Pfingstferien

trainierte der Bayernkader nochmal 8

Tage wie auch an den meisten Wochenende-Lehrgängen

in Ingolstadt.

Neben den Wettkämpfen, die die Athleten

für ihre Vereine bestreiten, standen in

diesem Jahr nur zwei nationale Events auf

dem Programm, da ein Veranstalter kurzfristig

seinen Triathlon absagen musste:

Der Deutschland Cup für Jugend + Junioren

mit Jugend B-Ländervergleich am

17.05.15 in Forst (Baden) und die Deutsche

Meisterschaft Jugend & Junioren am

19.07.15 in Verl (NRW).

In Forst waren weder Trainer noch Athleten

mit den Leistungen zufrieden, aber

die Saison war ja noch jung und man

konnte auf die Fehler reagieren. Abgerechnet

wurde sowieso bei den Deutschen

Meisterschaften. Und da waren die

20 D-Kader-Athleten hellwach. Auch die

20 anderen weit angereisten bayerischen

Starter gaben ihr Bestes, auch um sich für

die Aufnahme im Bayernkader zu empfehlen.

Trotz Abiturstress, Krankheit und Verletzungen

erzielten sie hervorragende

Mannschafts- und Einzelergebnisse.

BERICHT DER BTV-LANDESTRAINER

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Teambild in Tracht

MANNSCHAFTS- UND TEAMERFOLGE

DES BTV IN DER SAISON 2014/15

BERICHT DER BTV-LANDESTRAINER

3. PLATZ DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN MANNSCHAFT TRIATHLON JUGEND B W

- VERL

Sophie Rohr (33:52) - Stefanie Walter (33:59) - Nele Rudolph (34:04)

1. PLATZ DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN MANNSCHAFT TRIATHLON JUGEND A M

- VERL

Gabriel Allgayer (55:01) - Moritz Gawens (55:54) - Jan Jonscher (56:10)

3. PLATZ DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN MANNSCHAFT TRIATHLON JUNIOREN W

- VERL

Anabel Knoll (1:00:18) - Sarah Neukam (1:04:51) - Lena Gottwald (1:05:10)

1. PLATZ DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN MANNSCHAFT TRIATHLON JUNIOREN M

- VERL

Pirmin Frey (53:54) - Frederic Funk (54:18) - Arthur Gousset (55:31)

1. PLATZ DTU JUGENDCUP`15 MANNSCHAFT JUGEND A/JUNIOREN MÄNNLICH,

Team Bayern

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EINZELERFOLGE

DES BTV IN DER SAISON 2014/15

ANNE HAUG, 1983 (TV 1848 ERLANGEN)

7. Platz ITU World Olympic Qualification Event Rio de Janeiro 2015 = Olympiaqualifikation

8. Platz ITU Weltmeisterschaftsserie (WTS) Kapstadt Olympische Distanz

2. Platz DM Elite Triathlon Sprint Düsseldorf

SOPHIA SALLER, 1994 (SC DELPHIN INGOLSTADT) - ABSCHLUSS STUDIUM (MASTER)

4. Platz ITU Weltmeisterschaftsserie (WTS) Kapstadt Olympische Distanz

10. Platz ITU Weltmeisterschaftsserie (WTS) London Sprintdistanz

4. Platz DM U23 Triathlon Sprint Düsseldorf

ANABEL KNOLL, 1996 (SC DELPHIN INGOLSTADT) - ABITURJAHR

2. Platz Deutsche Meisterschaften Junioren Triathlon Sprint Verl

3. Platz Deutsche Meisterschaft Mannschaft - Team Bayern Verl

2. Platz Nationale Leistungsüberprüfung Junioren Saarbrücken

2. Platz Gesamtwertung Juniorinnen DTU-Jugendcup 2015

PIRMIN FREY, 1996 (SC DELPHIN INGOLSTADT) - ABITURJAHR

4. Platz Deutsche Meisterschaft Junioren Triathlon Sprint Verl

1. Platz Deutsche Meisterschaft Mannschaft - Team Bayern Verl

10. Platz Gesamtwertung DTU-Jugendcup

ARTHUR GOUSSET, 1997 (SC DELPHIN INGOLSTADT) - ABITURJAHR

1. Platz Deutsche Meisterschaft Mannschaft - Team Bayern Verl

FREDERIC FUNK, 1997 (SG KATEK GRASSAU) - ABITURJAHR

7. Platz Deutsche Meisterschaften Junioren Triathlon Sprint Verl

1. Platz Deutsche Meisterschaft Mannschaft - Team Bayern Verl

MICHELLE BRAUN, 1998 (TSV ALTENFURT) - HARTNÄCKIGER VIRUS

4. Platz Nationale Leistungsüberprüfung Jugend A Saarbrücken

8. Platz Gesamtwertung DTU-Jugendcup Jugend A

GABRIEL ALLGAYER, 1998 (MRRC MÜNCHEN)

2. Platz Deutsche Meisterschaften Jugend A Triathlon Sprint Verl

1. Platz Deutsche Meisterschaft Mannschaft - Team Bayern Verl

6. Platz Gesamtwertung Jugend A DTU-Jugendcup 2015

MORITZ GAWENS, 1998 (TV MEMMINGEN)

4. Platz Nationale Leistungsüberprüfung Jugend A Saarbrücken

9. Platz Deutsche Meisterschaften Jugend A Triathlon Sprint Verl

1. Platz Deutsche Meisterschaft Mannschaft - Team Bayern Verl

8. Platz Gesamtwertung Jugend A DTU-Jugendcup 2015

JAN JONSCHER, 1998 (TV 1848 ERLANGEN)

1. Platz Deutsche Meisterschaft Mannschaft - Team Bayern Verl

8. Platz Gesamtwertung Jugend A DTU-Jugendcup 2015

MARCHELO KUNZELMANN-LOZA, 1999 (TRISTAR REGENSBURG)

2. Platz Deutsche Meisterschaften Jugend A Duathlon Murr

SIMON HENSELEIT, 2000 (TSV SCHONGAU) - VERLETZUNGSPECH

4. Platz Deutsche Meisterschaften Jugend B Triathlon Sprint Verl

SOFIE ROHR, 2000 (TSV BAD TÖLZ)

8. Platz Deutsche Meisterschaften Jugend B Triathlon Sprint Verl

3. Platz Deutsche Meisterschaft Mannschaft - Team Bayern Verl

STEFANIE WALTER, 2000 (TSV BRANNENBURG)

10. Platz Deutsche Meisterschaften Jugend B Triathlon Sprint Verl

3. Platz Deutsche Meisterschaft Mannschaft - Team Bayern Verl

9. Platz DTU Ländervergleich 2015 Jugend B Forst

THERESA NEUKAM, 2000 (TV 1848 ERLANGEN) - VERLETZUNGSPECH

6. Platz DTU Ländervergleich 2015 Jugend B Forst

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BERICHT DER BTV-LANDESTRAINER

Durch die hervorragenden Leistungen der

bayerischen Nachwuchs-Athleten bei den

Deutschen Meisterschaften und auch im

Bayerischen Jugend-Cup hat sich für das

Trainings- und Wettkampfjahr 2015/2016

ein großer Landeskader formiert:

Jugend B (Jg. 01/02):

Nele Rudolph, Inka Schäfer, Alex Webb,

Emil Halm (alle neu)

Jugend A (Jg. 99/00):

Theresa Neukam, Sophie Rohr, Stefanie

Walter, Samira Schmidt, Sofia Warter-

Rubio, Fabian Kraft, Simon Drexl, Simon

Henseleit, Marchelo Kunzelmann-Loza

neu: Louisa Omoruyi, Tanja Neubert,

Karin Jung, Magdalena Schöttner, Dion

Heindl, Jonas Kreckel, Julian Wohlfart

Junioren (Jg. 97/98):

Michelle Braun (D/C- Kader), Frederic

Funk (D/C- Kader), Moritz Gawens (D/

C- Kader), Gabriel Allgayer (C-Kader),

Jan Jonscher, Arthur Gousset

neu: Isabel Neese, Kilian Bauer

U 23 (Jg. 93-96):

Sophia Saller (B- Kader U23), Marlene

Gomez-Islinger (B-Kader U23), Anabel

Knoll, Pirmin Frey, Sarah Neukam,

Mario Lutz, Julia Schübel, Robert

Wimmer, Maximilian Sperl

Diese 37 D-Kaderathleten haben

bereits das Training für die neue Saison

aufgenommen. Chef-Landestrainer

Roland Knoll hat jedem einzelnen

einen individualisierten Trainingsplan

mit auf seinen Leistungen basierenden

Geschwindigkeitstabellen

zur

Orientierung geschickt. Das erste

Mal trifft sich dann der neu formierte

Kader zum 4tägigen Lehrgang in den

Herbstferien, dessen Abschluss ein

Gespräch mit Athleten, Eltern und

Heimtrainer bildet. Denn nur, wenn

alle an einem Strang ziehen, können

sich die jungen Nachwuchshoffnungen

in die richtige Richtung entwickeln.

Da der Athlet nicht nur bei den Kader-

Lehrgängen geformt wird, sondern auch

zuhause fleißig trainieren sollte, hängt ein

Großteil des Erfolges der Sportler an der

Arbeit der Heimtrainer.

Und dann werden noch weitere 49

Lehrgangstage hauptsächlich in den

Schulferien folgen; der letzte zur

unmittelbaren Vorbereitung auf den

Saisonhöhepunkt, der Heim-DM in

Nürnberg am 23./24.07.2016. Dort

werden am Samstag am Dutzendteich

die Einzelmedaillen vergeben und am

Sonntag findet die DM im Team-Relay

statt.

Weitere Saisonschwerpunkte sind die

beiden DTU Jugendcup Veranstaltungen,

die voraussichtlich im Mai in BaWü, sowie

im Juni in NRW stattfinden werden.

Auf dem Weg dorthin gibt es einige

Wettkämpfe in Bayern, bei denen die

Kaderathleten ihre Form überprüfen

werden, wie z.B. bei den Swim&Runs des

BJC im Winter und Frühjahr oder auch

sportartfremd bei den Crossläufen im

Winter.

Wir Landestrainer bedanken uns bei den

Athleten für ihren sportlichen Einsatz

und bei den Eltern und Heimtrainern

für ihre Unterstützung und wünschen

insbesondere allen bayerischen

Nachwuchstriathleten eine gesunde,

verletzungsfreie Vorbereitung auf eine

erfolgreiche Saison 2016!

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Deutscher Vizemeister Jugend A

Gabriel Allgayer

Pirmin Frey (Junior)

Gabriel Allgayer, Moritz Gawens, Jan Jonscher,

Simon Drexl (Jugend A)

Simon Henseleit

(Jugend B)

Alle Fotos: Ute Schäfer

Sophie Rohr

(Jugend B)


BERICHT DER ANTI-DOPING BEAUFTRAGTEN

SCHWERPUNKTSPORTART TRIATHLON IN BAYERN

Monika Soder

Trotz Einführung des neuen NADA-

Codes konnten wir auch 2015 unsere

Dopingkontrollen auf Landesebene selbst

durchführen.

Der NADA-Code 2015 beinhaltet, dass

ALLE Dopingkontrollen landesweit nur

von der NADA und deren beauftragte

Agenturen durchzuführen sind!

NACHWUCHS VORBILDLICH ENGAGIERT

Dass unsere Sportart boomt, zeigt

sich eindrucksvoll an der Anzahl der

Kaderathleten.

Sage und schreibe 36 neue Anti-Doping-

Verträge wurden im Jahr 2015 mit unseren

Kader- und Perspektivkaderathleten

abgeschlossen.

So wurden durch uns bei der Bayerischen

Meisterschaft der Elite in Schongau drei

weibliche und drei männliche Athleten

getestet.

Erfreulicher Weise waren alle sechs

Testergebnisse negativ.

Wir waren auf Veranstaltungen, wie dem

Anti-Doping-Tag des BLSV in München,

dem Treffen der Dopingkontrolleure

in Frankfurt und auch zahlreich am

Anti-Doping-Tag der DTU in Frankfurt

präsent.

BERICHT DER ANTI-DOPING BEAUFTRAGTEN

MEHR INFORMATIONEN ZUM THEMA ANTI-DOPING

Ausführliche Informationen, eine Medikamentendatenbank, Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln,

pflanzlichen Arzneimitteln und Homöopathika sowie weitere Hinweise

zu Dopingfallen finden sich auf der Website der NADA.

WWW.NADA.DE

Dopingkontrolleure im Schongau. Foto: Monika Soder

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Starke Partner für

Anti-Doping

Bayerischer Triathlon Verband

Georg-Brauchle-Ring 93

80992 München

monika.soder@triathlon-bayern.de

www.triathlon-bayern.de

ANTI

DOPING

WARUM ...

... nehmen so viele Pillen und

Pülverchen zur vermeindlichen

Leistungssteigerung?

... braucht mein Körper

wirklich so viele „Vitamine,

Nahrungsergänzungsmittel

und Schmerzmittel“?

... bin ich schon „abhängig“

?

von diesem ganzen Kram?

... glaube ich, es geht nicht

„ohne“

Wir thematisieren

und diskutieren alle Fragen, um

euch Sicherheit für euch und

eure Gesundheit zu geben.

NERVENSYSTEM

Sucht, Schwindelgefühle,

Schlafstörungen,

Appetitlosigkeit

STIMMORGANE

DER FRAU

z.B. Stimmbruch

PSYCHISCHE

VERÄNDERUNG

Aggressivität,

Depressionen

SINNESORGANE

Störung des Gehörs

und des Gleichgewichts

HAUT

Akne

NIEREN

z.B. Nieren schwäche

HERZ-KREISLAUF-

SYSTEM

Gefahr: Thrombose,

Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen

STOFFWECHSEL-

STÖRUNGEN

Über /Unterzucke rung,

Osteoporose, Unfruchtbarkeit

GESCHLECHTS-

ORGANE

Ausbleiben der

Menstruation, Zysten,

Schrumpfung der

Hoden, verminderte

Spermienproduktion

WO WIRD KONTROLLIERT?

bei Wettkämpfen („In -Competition“)

im Vorfeld von Wettkämpfen („Pre -Competition“)

im Training („Out -of- Competition“)

WER UND WIE WIRD KONTROLLIERT?

Die Kontrolleure führen Urin und/oder Blutkont

rollen bei Athletinnen / Athleten durch.

Urinkontrollen werden von Doping Control Of

cern (DCO) durchgeführt.

Blutkontrollen werden in Deutschland nur von

Ärzten und Heilpraktikern durchgeführt.

UNSERE ZIELE SIND:

Aufklärung von Athletinnen / Athleten

über die Gefahr des Dopings

Stärkung von Athletinnen / Athleten

gegenüber der Bedrohung durch Doping und

Suchtmittel

Sensibilisierung des Umfeldes:

Aktive, Eltern, Trainer, Funktionsträger,

Übungsleiter


BERICHT DER REGELBEAUFTRAGTEN

Georg Welsch und Bernd Stühlein

BERICHT DER REGELBEAUFTRAGTEN

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Bernd Stühlein

Gregor Welsch

Nach dem Motto „nichts ist beständiger

als der Wandel“ war das Triathlonjahr

2015 aus der Sicht der Wettkampfrichter

sehr abwechslungsreich, spannend,

kurzweilig, fair und im Wesentlichen

auch unfallfrei.

WAS HAT SICH 2015 ALLES GETAN UND

VERÄNDERT?

Begonnen hat das Jahr 2015 mit

einer komplett neu gestalteten DTU-

Sportordnung. Sicherlich haben auch die

Athleten festgestellt, dass die Inhalte im

Wesentlichen gleich geblieben sind, der

Aufbau und der größere Umfang jedoch

erheblich von der bisherigen gewohnten

Form abweicht.

Damit wir mit den neuen

Regularien vertraut werden,

die

Interpretationsspielräume

bundeseinheitlich umsetzen und

auch die Erfahrungen vom Vorjahr

austauschen konnten, erfolgten

Weiterbildungsmaßnahmen in sechs

Bezirken.

Außerdem fanden zwei Neuausbildungen

statt, bei denen 22 engagierte Sportsfrauenund

männer die Kampfrichterlizenz neu

erwarben.

Darüber hinaus erfolgte bayernweit eine

vertiefende Schulung für Einsatzleiter und

Technische Delegierte auf Landesebene

in Ingolstadt. Sehr erfreulich war bei

dieser Veranstaltung, dass 11 erfahrene

Kampfrichterkolleginnen- und Kollegen

aus Ober- und Mittelfranken sowie aus

Oberbayern und Schwaben an dieser

Veranstaltung erfolgreich teilnahmen.

Wie die nachfolgende Tabelle zeigt,

engagieren sich derzeit im BTV 162

(Vorjahr: 155) ehrenamtliche lizenzierte

Kampfrichter.

Diese setzen sich wie folgt zusammen:


Trotz neu ausgebildeter Kampfrichter

war es auch Jahr 2015 - insbesondere in

Ober- und Niederbayern – an dem einen

oder anderen Wochenende sehr schwer,

die erforderlichen Einsatzleiter und

Kampfrichter zu generieren.

Dies lag zum einen an der geringen

Zahl von Kampfrichtern zum anderen

an den vielen Wettkämpfen an einem

Wochenende. Angeregt wird in diesem

Zusammenhang, die Wettkampftermine

– z.B. auf den Bezirkstagen – innerhalb

eines Bezirks abzustimmen, um mehrere

Wettkämpfe an einem Wochenende

terminlich zu entzerren.

Bei einigen Wettkämpfen waren auch

zu wenige KR im Einsatz und / oder

es mussten KR aus anderen Bezirken

generiert werden.

Dies führt nicht nur zu Mehrkosten bei den

Reisekosten sondern auch zu zeitlichem

Mehraufwand und Mehrbelastung von

motivierten Kampfrichtern aus anderen

Bezirken.

WAS DIE BTV- KAMPFRICHTER LEISTETEN

ZEIGEN 2 ZAHLEN:

In Bayern wurden 2015 rd. 100

sportrechtlich genehmigte Wettkämpfe

durchgeführt bei denen unsere BTV-

Kampfrichter mit über 500 KR- Einsätze

für einen fairen Sport sorgten. Respekt!

Nicht zu vergessen ist auch, dass durch

die Arbeit unserer Kampfrichter, den

Einsatzleitern und den Technischen

Delegierten zur Sicherheit der Athleten

und zur Qualitätsverbesserung der

Wettkämpfe beigetragen wird.

Personelle Veränderungen im

Kampfrichterwesen

Personelle Veränderungen gab es 2015 in

den Bezirken Unter- und Mittelfranken,

Schwaben und Niederbayern:

- Stefan Hämmerle, der hochmotiviert

2015 seine KR-Neuausbildung absolvierte,

setzte sehr engagiert die Arbeit von Stefan

Rothmeier im Bezirk Schwaben fort.

- unser Bundeskampfrichterkollege

Ralph Reiwe, der seit vielen Jahren

auch die Einsatzleitung des Challenge

Roth innehat, leitet zusammen mit

dem Urgestein Hermann Knoll die

Kampfrichteraufgaben im Bezirk

Mittelfranken.

- in Niederbayern musste aus

beruflichen Gründen unser

Bundeskampfrichterkollege Mario

Hentzel seine Aufgaben abgeben. Als

temporärer Ansprechpartner übernahm

diese Aufgaben kommissarisch der neue

Bezirksvorstand Christian Teringl bis ein

neuer Bezirks-KR-Obmann berufen bzw.

gewählt wird.

Besonders erfreulich ist, dass auf dem

DTU- Verbandstag im November 2014

ein (Bundes-) Kampfrichter vom BTV

in die Technische Kommission der DTU

gewählt wurde. Mit Gerd Rucker hat der

BTV einen sehr erfahrenen Sportsmann

in diesem Expertengremium der DTU.

Mit dieser Persönlichkeit ist es für den

BTV weiterhin möglich, einen kurzen

Draht und offene Ohren in einem DTU-

Gremium zu haben – zum Wohle unseres

Sports!

19


NEUE KR-KLEIDUNG

Dank der guten finanziellen Lage konnte

der BTV neue Funktionsshirts und

Regenhosen für die BTV- Kampfrichter

anschaffen.

Für die Verteilung der Bekleidung, die im

Frühjahr 2015 über die Bezirke erfolgte,

möchten wird allen Bezirks-KR-Obleuten

herzlich danken!

APPELL UND AUSBLICK

Wie von der DTU zu erfahren war, wird

die Sportordnung weiter an das ITU-

Wünschenswert ist es, dass aufgrund der

wesentlichen Regeländerungen alle BTV-

Kampfrichter an einer Weiterbildung

teilnehmen. Für alle Einsatzleiter wird

es dringend empfohlen, 2016 an einer

Schulung teilzunehmen - auch wenn

turnusmäßig keine Maßnahme zur

Lizenzverlängerung anstehen sollte.

Dankenswerterweise gab es 2015 auch

einige Kampfrichterentscheidungen und

Einsprüche von Athleten, die bei dieser

Schulung als Fallbeispiele diskutiert

werden.

BERICHT DER REGELBEAUFTRAGTEN

20

Radkontrolle durch die Wettkampfrichter beim Check-in Foto: Bernd Stühlein

Regelwerk angepasst.

Dies ist nötig, damit die DTU als

Mitglied der ITU zertifiziert wird. Mit

diesem Vorhaben wird es wesentliche

Änderungen in den DTU-Ordnungen

geben.

Im Frühjahr 2016 sind deshalb wieder

Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen

geplant. Bei entsprechender Nachfrage

findet auch wieder eine Weiterbildung für

Einsatzleiter und Technische Delegierte

auf Landesebene statt.

Details zu den Aus- und

Weiterbildungsmaßnahmen mit

Angaben zu den Ausbildungsorten und

-terminen werden Anfang 2016 auf der

BTV- Homepage unter

www.triathlon-bayern.de/btv/infos-fuerkampfrichter

veröffentlicht.


HOCHWERTIGE WETTKÄMPFE IM JAHR

2016 IN BAYERN

Sehr erfreulich ist, dass im kommenden

Jahr nicht nur die Olympischen Spiele in

Rio ausgetragen werden sondern auch

wieder höherwertige DTU- Wettkämpfe

in Bayern stattfinden. Hierzu gehören die

Deutschen Meisterschaften für die Jugend

/ Junioren in Nürnberg und die DM

der Altersklassen auf der Olympischen

Distanz in Immenstadt. Zusätzlich sind

die besten deutschen Mannschaften mit

der 1. Bundesliga in Ingolstadt und einen

Wettkampf der 2. Bundesliga Süd am

Rothsee.

Bei diesen Wettkämpfen werden zusätzlich

zu den DTU- Bundeskampfrichtern auch

zahlreiche BTV- Kampfrichter benötigt.

Besondere Highlights werden sicherlich

auch die Wettkämpfe der Challenge-Serie.

Neben DEM Triathlon-Event in Europa,

genauer gesagt dem DATEV Challenge

Roth wird erstmals der Challenge

Regensburg auf der Langdistanz am

14.08.2016 ausgerichtet. Für diese

beiden Großveranstaltungen haben die

BTV- Kampfrichter die Möglichkeit,

Triathlon aus einer anderen Perspektive

zu erleben – sehr anstrengend und

verantwortungsvoll ABER garantiert mit

bleibendem Eindruck!

Mit den vielen und wichtigen

Breitensportwettkämpfen, Schülerund

Jugendveranstaltungen,

startpasspflichtigen Kurz-, Mittel und

Langdistanztriathlons, Ligawettkämpfen

sowie Bayerischen und Deutschen

Meisterschaften erwartet uns in

Bayern eine abwechslungsreiche und

hochkarätige Saison 2016.

Last but not least möchten wir uns an

dieser Stelle bei unseren - zu 99,9 %

disziplinierten und fairen - „Kunden“, d. h.

unseren Athletinnen und Athleten, allen

Veranstaltern für die sehr kooperative

und gute Zusammenarbeit sowie bei allen

BTV-Kampfrichtern, die sich im Jahr

2015 für faire und qualitativ hochwertige

Triathlonwettkämpfe engagierten, recht

herzlich bedanken!

Wir freuen uns mit euch auf eine

spannende Triathlon-Saison 2016!

21


BERICHT ZUR KAMPFRICHTER NEUAUSBILDUNG

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BERICHT ZUR KAMPFRICHTER-NEUAUSBILDUNG

25.04.2015 IN OTTOBEUREN/SCHWABEN

Stefan Hämmerle

Es ist schon eine spannende Sache

eine Sportart aus zwei verschiedenen

Blickwinkeln zu betrachten.

Zum einen, kennt man die Sportart

Triathlon als aktiver Sportler mit

all seinen Details, wie Ausrüstung,

Ernährung während der Trainingsphasen,

Leistungsauswertungen mit den neuesten

digitalen Sport- und Fitness-Apps, etc.

Zum anderen sind die Regeln und

Vorschriften und deren Einhaltung, wie

sie in fast allen Sportarten vorherrschen,

wichtige Wettkampfvoraussetzungen für

jeden Sportler.

Man kennt es ja als Wettkampfteilnehmer:

schnell die Wettkampfunterlagen

abholen. Freundlich und mit einem

Lächeln empfängt die nette Dame bei

der Unterlagenausgabe und fragt mich

nach einem Erwerb einer Tageslizenz

oder ob man einen gültigen Startpass

besitzt. Ach ja, da war noch was mit dem

Startpass….wo hab ich den gleich….

im Portemonnaie….puh Glück gehabt,

den hab ich ja seit Januar gleich hinter

dem Personalausweis im Portemonnaie

gesteckt. In Windeseile durfte ich eine

große Tüte mit den Unterlagen, viel

Werbematerial und das Funktionsshirt

als Geschenk in Empfang nehmen.

Gleichzeitig wurde mir, von der wie

gesagt, netten Dame, aber doch mit

einem ernsten Ton mitgeteilt, dass ich

nur noch fünf Minuten Zeit hätte mein

Rad einzuchecken. Rasch das Rad aus

der Autohalterung geholt, den Helm,

die Radschuhe und –socken auf das Rad

gepackt und ab zum Check-in.

Mit ernsthafter Mine empfängt mich

der Mann mit dem blauen Poloshirt

und der gelben Warnweste und beäugt

mit Argusaugen mein Rad und meinen

Helm…. Geschafft, mein Rad und mein

Helm sind in der Wechselzone.

Schnell in den Neoprenanzug

reingequetscht – und ab zum

Schwimmstart….. dabei nochmal die

Einhaltung des Windschattenverbotes

verinnerlicht…. So oder so eine ähnliche

Situationen kennt sicher jeder Triathlet.

„Nur“ die wichtigsten Wettkampfregeln,

wie z.B. Windschattenverbot, im Kopf

strebt der Sportler dem ersehnten Ziel

entgegen.

Bernd Stühlein referiert

Dass es aber weitaus mehr Regeln zu

beachten gibt, sollte den 13 Teilnehmern

an der Wettkampfrichterneuausbildung

in Ottobeuren/Schwaben, aufgezeigt

werden. Neben Teilnehmern aus Oberund

Niederbayern und Mittelfranken

waren diesmal 9 Teilnehmer aus

dem Bezirk Schwaben unter den

angehenden Wettkampfrichtern. Die

zahlreichen Interessierten wurden

von ihren Vereinen des RSC Kempten

Triathlon, RC Allgäu, TSV Ottobeuren

sowie der Triathlonabteilung des TV

Memmingen entsandt. Aus einem

reichhaltigen Erfahrungsschatz und


fachkundigem Wissen als Einsatzleiter

bzw. Wettkampfrichter konnte Bernd

Stühlein, Regelbeauftrager des BTV,

die Zuhörer in seinen Bann ziehen.

Auch Erfahrungen der Zuhörer, die als

Sportler in zahlreichen Wettkämpfen

teilgenommen haben, konnten in die

verschieden Thematiken mit eingebracht

werden. Selbstverständlich war man

schon sehr gespannt wie einem die KR-

Bekleidung steht und musste diese gleich

anprobieren. Das Zeigen der schwarzen

Karte wurde auch bei den KR-Kollegen

geprobt.

Ein paar Wochen vorher wurde Stefan

Hämmerle, vom TV Memmingen,

kommissarisch als KR-Obmann für den

Bezirk Schwaben eingesetzt. Er übernahm,

nach einem ausführlichem Gespräch

des Regelbeauftragten Bernd Stühlein,

den Posten seines Vorgängers, Stefan

Rothmeier. Gut gerüstet und ausgebildet

konnten die neuen Kampfrichter und

deren Obmann ihren Ersteinsatz als

Wettkampfrichter antreten. Somit ist für

den schwäbischen Bezirk der Bestand an

Wettkampfrichtern erheblich vergrößert

und gesichert.

Foto oben: Christoph Gawens untersucht Helm

Foto unten:

Die Teilnehmer der Kampfrichter Neuausbildung:

o.l. Wolfgang Haas, Alexander Illing, Wolfgang Will,

Christoph Gawens, Dr. Martin Schönfelder, Tanja Leuthold,

Stefan Hämmerle, Ewa Maier

u.l. Georg Elflein, Florian Dupp, Thomas Stöckle, Referent:

Bernd Stühlein, Anja Sonntag-Wisoschinski, Klaus Görig

Alle Fotos: Stefan Hämmerle

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BERICHT DES LEHRWARTS

Armin Braun

BERICHT ZUR DES LEHRWARTS

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Liebe Triathletinnen und Triathleten,

auch im Jahr 2015 sind die angebotenen

Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des

Bayerischen Triathlonverbandes wieder

sehr gut angenommen worden.

Wie schon in den vergangenen Jahren

wurde wieder ein Ausbildungslehrgang

zum Trainer C Leistungssport in

Röthenbach a.d. Pegnitz durchgeführt.

Trotz der bereitgestellten 36 Plätze

war auch dieser Lehrgang wieder

stark überbucht, sodass einigen

Interessenten leider abgesagt werden

musste. Prominentester Teilnehmer

war zweifelsohne Faris Al Sultan, der

wie alle anderen Teilnehmerinnen und

Teilnehmer auch, den Lehrgang mit

Erfolg abgeschlossen und mit vielen sehr

interessanten Beiträgen bereichert hat.

Am ersten Dezemberwochenende wurde

eine Fortbildung mit dem Titel „Vom

Trikid zum Ironman – Schwimmtraining

im Triathlon“ in Weiden angeboten.

Auch hier übertraf das Interesse alle

Erwartungen. Mit 28 Teilnehmerinnen

und Teilnehmern wurde auch hier die

Grenze des Machbaren erreicht.

Ein Dank geht in diesem Zusammenhang

an die Mitglieder unseres Lehrteams,

die maßgeblich zum Gelingen der

Veranstaltungen beigetragen haben.

http://www.triathlon-bayern.de/btvlehrwesen/

ATTRAKTIVES PROGRAMM AUCH 2016

Am 27. -28.2.2016 bieten Katja Bartsch

(Sportwissenschaftlerin, Outdoor-

Trainerin und Yoga-Lehrerin) und Doris

Kessel (Pädagogin, Triathlon B-Trainerin,

MentalCoach Sport und Business) eine

Fortbildung mit dem Titel „Stabilität und

Flexibilität - Body & Mind“ an.

Ziele und Inhalte sind wie bereits 2014

die Stabilität und Flexibilität auf mentaler

und körperlicher Ebene.

Mit neuesten Erkenntnissen

aus Psychologie, Neuro- und

Sportwissenschaften sollen die

Teilnehmer befähigt werden,

mentale Trainingseinheiten zur

Wettkampfvorbereitung in ihr Training

einzubauen. Außerdem wird ein

umfangreiches Repertoire an praktischen

Übungen zur körperlichen Stabilisation

und Balance vorgestellt.

Flexibilität demonstriert von Katja Bartsch

Foto: Christine Waitz

Alle Informationen zur Aus- und

Weiterbildung im Bayerischen

Triathlonverband findet man auf unserer

Homepage unter:

Ein erfolgreiches Triathlonjahr 2016

wünscht euch

Armin Braun


BERICHT DER MEDIENBEAUFTRAGTEN

Christine Waitz

Unverändert aktuell: In Zeiten von

spärlich fließenden Sponsorengeldern für

Verbände, Vereine und Veranstaltungen

nimmt die Pressearbeit eine zunehmend

wichtige Stellung ein. Das beginnt im

Kleinen im Verein, zieht sich über

Veranstaltungen, bis hin in die Verbände.

ANGEBOT NUTZEN

Besonders die Pressearbeit im Verband

stellt sich jedoch oft als schwierig heraus.

Ergehen Presseberichte von Erfolgen

im Jugend- und Nachwuchsbereich, im

Breiten- und Leistungssport oder im

Veranstaltungssektor meist noch an die

Lokalpresse, wird die Verbandspresse

häufig vergessen.

Nicht zu unterschätzen ist jedoch die

Reichweite, die Verbandspresse aufweisen

kann. Gerade in Bayern können die

Berichte durch die Zusammenarbeit

mit der Online Plattform triathlon.de in

größerem Rahmen veröffentlicht werden.

So erscheinen die Neuigkeiten nicht nur

für alle zugänglich im Netz, sondern

werden via BTV-Newsletter speziell an die

bayerischen Athleten und Interessierten

verteilt. Ebenso können die Berichte

im Rahmen der Verbandsnachrichten

im Verbandsmagazin, der TriTime

veröffentlicht werden.

Als Ansprechpartnerin für Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit im BTV stehe ich

Ihnen zur Verfügung.

EINE PRESSEMELDUNG ERSTELLEN

Die Verteilung von Berichten, Interviews,

Ergebnissen oder Fotos an die

verschiedenen Medien beginnt mit dem

Erstellen eines Artikels.

Ein kleiner Leitfaden dazu: In Überschrift

und im ersten Absatz sollten alle

wesentlichen Informationen bereits

kompakt enthalten sein. Erst dann folgt ein

detaillierter Text, der im Idealfall durch

Zwischenüberschriften gegliedert sein

sollte. Eine Länge von 2.000 Zeichen ist

ein guter Richtwert, soll der Artikel auch

abgedruckt werden. Am Ende des Textes

kann ein Verweis auf eine Internetpräsenz

gegeben werden, die bei Interesse

ausführliche Informationen bereitstellt.

Athleten auf der Laufstrecke Foto: Christine Waitz

MIT BILDERN INTERESSE WECKEN

Besonders Fotos ziehen das Interesse

der Leserschaft auf sich. Um eine

Veröffentlichung im Rahmen der

Berichterstattung möglich zu machen,

sollten die Bilder in ausreichender Qualität

(mindestens 1.000 Pixel Breite) versendet

werden. Zudem muss stets ein Urheber

des Bildes genannt werden, sowie eine

kurze Bildunterschrift angefügt werden.

Sie erreichen mich unter der E-Mail

Adresse christine.waitz@triathlon.de.

BERICHT DER MEDIENBEAUFTRAGTEN

25


AUS DEN

BEZIRKEN

26


DER RÜCKBLICK AUS OBERFRANKEN

Stefan Leidenberger, Dr. Siegfried Günther

In Oberfranken war 2015 richtig was

los: mit der Verabschiedung unseres

langjährigen Bezirksvorsitzenden

Wilfried Ullmann ging eine personell

vergrößerte Vorstandschaft motiviert an

den Start. Es gab so viele Veranstaltungen

wie noch nie im Bezirk, aber auch

die Informationen über alle weiteren

Aktivitäten im Bezirk wurden zeitgemäß

und medienwirksam verteilt. Erstmalig

gingen Jugendmannschaften als

Startgemeinschaft „Team Oberfranken“

beim BJC (Bayrischer Jugend-Cup) an

den Start und haben dabei beachtliche

Erfolge erzielt.

OBERFRÄNKISCHE VERANSTALTUNGEN

WAREN SEHR GUT BESUCHT

Über 2200 Teilnehmer starteten bei den

14 Veranstaltungen. Auf der Triathlon

Sprint- und Kurzdistanz, im Swim&Run

sowie im Cross-Duathlon wurden

Bezirksmeisterschaften ausgetragen, was

bei unseren Startern auf großes Interesse

gestoßen ist. Aber auch überregionale

Der Vorstand

Meisterschaften sowie Ligastarts haben

Athleten aus ganz Bayern in den Norden

gebracht.

Erfreulicherweise sind auch ein paar neue

Veranstaltungen mit dazugekommen, so

dass von März bis

November immer

etwas geboten war:

21.3. 13. Swim and Run Forchheim

(Bezirks-Meisterschaft)

18.4. 2. CabrioSol Swim and Run

Pegnitz

24.5. 15. Baur Triathlon Burgkunstadt

(Bayerische Meisterschaften im

Paratriathlon)

14.6. 34. Kapuziner Alkoholfrei

Triathlon Kulmbach (Bayerische

Meisterschaften AK und

Bayernliga)

21.6. 17. Stadtwerke Schülertriathlon

Hof

21.6. 4. StadtTriathlon Forchheim

(Bezirks-Meisterschaft Sprint)

6.7. 26. Nonstop Triathlon Bamberg

(Bezirks-Meisterschaft

Kurzdistanz)

19.7. 33. Gealan Triathlon Hof

(Landesliga Nord)

19.7. 19. Schüler & Volkstriathlon

Kulmbach

1.8. 1. CUBE Kindertriathlon

Marktredwitz

23.8. 9. Egloffstein 32.6 Triathlon

27.9. 1. Cross Duathlon Gefrees

4.10. 4. Kronacher Cross-Duathlon

(Bezirks-Meisterschaft)

22.11. 1. Kulmbacher Cross-Triathlon

JUGEND IN OBERFRANKEN –

VERANSTALTUNGEN UND BJC STARTTEAMS

2015 wurden in Oberfranken ein

Swim&Run (Forchheim und Pegnitz), ein

Duathlon (Bamberg) und drei Triathlons

(Hof, Kulmbach und Marktredwitz)

für Schüler und Jugendliche aller

Altersklassen angeboten. Bei weiteren

Veranstaltungen war die Teilnahme ab

OBERFRANKEN

27


Schüler A möglich: Cross-Duathlon

(Kronach und Gefrees) und Triathlon

(Forchheim). Besonders stark besucht

war der Forchheimer Swim&Run, an dem

insgesamt 107 Jugendliche teilgenommen

haben, darunter 57 Oberfranken, sowie

der Hofer Triathlon mit 78 jugendlichen

Teilnehmern, darunter 64 Oberfranken.

Zusätzlich hatte der Bezirk Oberfranken

zwei Teams für den Bayerischen

Jugendcup (BJC), Schüler A und Jugend

B, gemeldet. Im Einzelwettbewerb belegte

in der Wertung der Schüler A Matyas

Kalocsai (TV 1848 Coburg) den 3. Platz,

bei der Jugend B wurde Inka Schäfer (ATS

Kulmbach) trotz krankheitsbedingter

Punkteeinbußen 5. bei den Mädchen

und Paul Schönberger (IfL Gealan Hof)

6. bei den Jungen. In der Teamwertung

wurde das Team Oberfranken Jugend

B bayerischer Vizemeister, das Team

Oberfranken Schüler A wurde 4.

Auch im nächsten Jahr werden zwei

oberfränkische Teams im Bayerischen

Jugendcup an den Start gehen. Zusätzlich

wird ein oberfränkischer Schüler- und

Jugendcup (OSJC) für alle Altersklassen

Das BJC Team Oberfranken

der Schüler und Jugendlichen ins

Leben gerufen, für den Punkte bei drei

Swim&Runs, einem Duathlon und vier

Triathlons errungen werden können. Das

Wertungsschema lehnt sich an den BJC

an, um die hier startenden Teilnehmer auf

den BJC vorzubereiten.

INFORMATION VERTEILEN IST WICHTIG

Oft weiß man gar nicht, was alles so

in der Region los ist, welche tollen

Veranstaltungen es gibt oder auch was

alles hinter den Kulissen im Verband so

getan wird.

Daher hat sich die neue Vorstandschaft

2015 das Thema Informationsverteilung

als wichtigen Punkt vorgenommen.

Erstmalig wurde ein Flyer aufgelegt,

28


der eine schöne Übersicht über alle

Veranstaltungen gegeben hat. Darüber hat

es viel positives Feedback von Athleten

aber auch den Veranstaltern gegeben,

denn für Athleten ist es eine schöne

Möglichkeit, sich über das Angebot einen

Überblick zu verschaffen, ohne lange

im Internet zu suchen. Die Veranstalter

profitieren von zusätzlicher Werbung

und können dadurch auch anderweitige

Werbung einsparen.

Um zeitnah und sehr einfach über

Neuigkeiten im Bezirk, Ergebnisse

unserer Jugendmannschaft, Aus- und

Weiterbildungsangebote und natürlich

die Veranstaltungen zu berichten, wurde

auch eine Facebook-Seite eingerichtet,

die inzwischen großen Zuspruch hat. Die

Anzahl der „Likes“ stieg 2015 stetig, so

dass wir zwar die „gefällt mir“-Zahl der

DTU noch nicht erreicht haben, aber

in Bayern doch schon relativ weit vorne

sind, was uns auch bestätigt, genauso

weiterzumachen.

AUSBLICK AUF 2016

Die bewährten Aktivitäten aus diesem

Jahr werden wir beibehalten und weiter

ausbauen. So wird es wieder eine Broschüre

mit allen Veranstaltungen geben, die bei

den Vereinen abgeholt werden kann.

Darin gibt es auch ein paar Neuerungen,

z.B. eine schöne Kalenderübersicht,

so kann jeder Athlet darin seine

Jahresplanung vornehmen. Auch wird

es jetzt einen Schüler- & Jugendcup

im Bezirk geben, so dass darüber

Interessierte den Sport ausprobieren

können. Ausprobieren, das ist auch

das Motto für „Mein erster Triathlon“,

hier werden wir die Veranstaltungen,

die für „Ersttäter“ besonders geeignet

sind, hervorheben und auch Tipps

für Anfänger auf unserer Internetseite

verteilen. Triathlon ist ein immer

beliebter werdender Ausdauersport, der

dem steigenden Fitnessbewusstsein der

Bevölkerung sehr entgegenkommt, daher

wollen wir hier Möglichkeiten bieten um

einen passenden Einstieg zu bekommen.

Wir freuen uns auch über eine weitere

neue Veranstaltung, ein Swim&Run in

Bayreuth erstmalig ausgetragen wird.

Ihr findet uns auf Facebook!

Ihr findet uns online!

OBERFRANKEN

29


TRI DAY MEMMINGEN

Wolfgang Gawens

ERSTER TRAININGSTAG AM

SCHWÄBISCHEN TALENTSTÜTZPUNKT

Am Samstag, den 21. November 2015

fand der erste sogenannte „TRIday“

beim TV Memmingen unter der Leitung

von Christoph und Sabine Gawens in

Absprache mit dem Landestrainer Roland

Knoll statt.

absolvierten das straffe Programm bis

zum Ende sehr motiviert.

Für die nächsten TRIdays laden wir alle

Triathlon- interessierten Jugendlichen

(Jahrgänge 1997- 2003) recht herzlich

ein. Das Trainerteam freut sich schon auf

euch!

Hierbei fanden sich 15 Jugendliche aus

verschiedenen schwäbischen Vereinen

ein, um gemeinsam zu trainieren.

Der Tag startete mit einer

eineinhalbstündigen Laufeinheit. Nach

kurzem Einlaufen und etwas Lauf ABC,

wurden ein paar Runden um den See im

Stadtpark gedreht. Anschließend standen

noch Ab- und Steigerungsläufe an.

Glücklicherweise spielte das Wetter mit,

denn nach anfangs kühlen Temperaturen

zeigte sich später sogar noch die Sonne

und es blieb die ganze Zeit trocken.

SCHWABEN

30

Nach einer Pause und einer kurzen

Stärkung ging es anschließend ins

Memminger Hallenbad zum Schwimmen.

Im Becken absolvierten die jungen

Athletinnen und Athleten ein

anspruchsvolles Programm.

Durch Kuchen und Früchte gestärkt,

ging es nach der Mittagspause noch

in die Turnhalle des Bernhard-Strigel-

Gymnasiums für eine abschließende

Athletikeinheit. Diese war mit

Spielen (Basketball und Hockey),

einem Zirkel und Dehnübungen sehr

abwechslungsreich gestaltet.

Insgesamt hatten die Jugendlichen viel

Spaß am gemeinsamen Trainieren und


EDGAR MICHEL GIBT BEZIRKSVORSITZ AB,

MICHAEL REIWE ÜBERNIMMT

Michael Reiwe

Am 25. Februar 2015 hat Dr. Edgar Michel

nach über 10 Jahren Bezirksvorsitz sein

Ehrenamt abgegben. An dieser Stelle

sagen wir nochmals Dankeschön für sein

unermüdliches Engagement.

Zu seinem Nachfolger wurde Michael

Reiwe gewählt. Er ist seit 20 Jahren

aktiver Triathlet beim Radlexpress Feucht

und dem TSV Altenfurt.

Zudem leitet der 29-jährige den

Perspektivkader Bayern und Unterstützt

den Landestrainer Roland Knoll bei seiner

Arbeit mit den Schülern der Berthold-

Brecht Elitesportschule in Nürnberg.

Michael Reiwe

ERSTER BEZIRKSTAG UNTER NEUER

LEITUNG

Am Mittwoch den 17.02.2016 um 19:00

Uhr findet in bei der TSG Roth der

Bezirkstag statt.

Alle Vereinesvertreter sind dazu herzlich

eingeladen.

IMPRESSUM

VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT:

Bayerischer Triathlon Verband

LAYOUT UND REDAKTION:

Christine Waitz

FOTOS:

Christine Waitz, Peter Kirsch, Stadtriathlon Forhheim, Allgäu

Triathlon, Ute Schäfer, Bob Foy, Stefan Hämmerle, Bernd Stühlein,

Triathlon-Liga-Bayern, DTU

KONTAKT

Bayerischer Triathlon - Verband e.V.

Georg-Brauchle-Ring 93

80992 München

E-Mail: info@triathlon-bayern.de

Internet: www.triathlon-bayern.de

MITTELFRANKEN

31


32

ERGEBNISSE


TRIATHLON-LIGA BAYERN 2015

DIE DAMENTEAMS IN DER ÜBERSICHT

DIE HERRENTEAMS IN DER ÜBERSICHT

TRIATHLON-LIGA BAYERN

33


ERGEBNISSE DER REGIONALLIGA DAMEN

ERGEBNISSE DER REGIONALLIGA HERREN

ERGEBNISSE DER BAYERNLIGA HERREN

34


ERGEBNISSE DER BAYERNLIGA DAMEN

ERGEBNISSE DER LANDESLIGA NORD HERREN

ERGEBNISSE DER LANDESLIGA SÜD HERREN

TRIATHLON-LIGA BAYERN

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BAYERISCHER JUGEND CUP 2015

SCHÜLERINNEN A

SCHÜLER A

BAYERISCHER JUGEND CUP

MANNSCHAFT SCHÜLER A WEIBLICH UND MÄNNLICH

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JUGEND B WEIBLICH

JUGEND B MÄNNLICH

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MANNSCHAFT JUGEND B WEIBLICH UND MÄNNLICH

BAYERISCHER JUGEND CUP

38

Foto: C. Waitz


JUGEND A WEIBLICH

JUGEND A MÄNNLICH

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MANNSCHAFT JUGEND A WEIBLICH UND MÄNNLICH

JUNIORINNEN

BAYERISCHER JUGEND CUP

JUNIOREN

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MANNSCHAFT JUNIOREN MIXED

U23 WEIBLICH

U23 MÄNNLICH

U23 MANNSCHAFT WEIBLICH UND MÄNNLICH

Foto: C. Waitz

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BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN DUATHLON

JUGEND/JUNIOREN

26. APRIL 2015, HILPOLTSTEIN

BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN

42


BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN DUATHLON

KURZDISTANZ ELITE & AK

03. MAI 2015, PLANEGG-KRAILLING

43


BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN SPRINTDISTANZ

ELITE

17. MAI 2015, WAGING A. SEE

BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN KURZDISTANZ

ELITE

26. JULI 2015, SCHONGAU

BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN

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BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN KURZDISTANZ AK

14. JUNI 2015, KULMBACH

45


BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN MITTELDISTANZ AK

28. JUNI 2015, WÜRZBURG

46


Triathlon Lauingen Foto: Triathlon-Liga Bayern.

47


48

RENNSZENE

2015


BERICHT AUS DER BAYERISCHEN TRIATHLON-LIGA

Ulrike Ecker

Schneller, spannender, professioneller

– so lässt sich die Saison der drei Ligen

beschreiben, das liegt nicht zuletzt an

dem mittlerweile gut eingespielten Team

um Jan Faber, Tobias Sebald, Simone

Reithmeir, Georg Welsch, Regina Bauer,

Benjamin Lenk und Patrizia Kiener.

Insgesamt zeigt sich: die Liga hat sich

inzwischen fest etabliert und wird sehr

gut angenommen.

Bayreuth und des Race Worx Team SSKC

Aschaffenburg I auf den Podiumsplätzen

ab und sorgten damit bis zum Schluss

für Bewegung an der Tabellenspitze und

spannende Rennverläufe.

Die Teams aus Triftern und Bayreuth

verzichteten auf den Aufstieg, so dass

das Team aus Aschaffenburg in der

kommenden Saison nun in der 2.

Bundesliga starten wird.

Da kocht das Wasser: Start in der bayerischen Triathlon Liga

REGIONALLIGA GLÄNZT MIT HOHER

LEISTUNGSDICHTE

Vor allem die Regionalliga ist mittlerweile

bayernweit bekannt und bietet Rennen auf

einem hohen Niveau mit einer extremen

Leistungsdichte.

Bei den Herren wechselten sich in der

Saison 2015 die Mannschaften des

Tri Team Triftern, des Team Icehouse

Bei den Damen der Regionalliga

war schnell klar, wer in dieser Saison

unaufhaltbar die Nase vorne hat: die

Damen des Tristar Regensburg legten

einen beispiellosen Durchmarsch hin,

konnten alle fünf Rennen für sich

entscheiden und stiegen damit in die erste

Bundesliga auf. Platz 2 ging an die Damen

des Weltenburger Team CIS Amberg

BAYERISCHE TRIATHLON-LIGA

49


und den dritten Platz sicherte sich die

Mannschaft des Synergy-Sports Team TV

Erlangen II.

Besondere Highlights waren erneut die

Mannschaftswettkämpfe in Schongau

und Lauingen, die erneut mit familiärer

Atmosphäre und hervorragende

Betreuung glänzten. Der Wettkampf

in Regensburg zusammen mit der

Bayernliga und der Zieleinlauf auf

dem Dultplatz waren ein würdiger

Abschluss einer tollen und weitestgehend

unfallfreien Ligasaison.

Kampf um die Ränge auf der Laufstrecke

Die besten Damenteams der Saison

BAYERNLIGA

Auch in der Bayernliga der Herren

steigt das Niveau immer weiter an. Den

Aufstieg in die Regionalliga sicherten

sich die Mannschaft des Triathlon Team

Grassau II und das Team des SV Wacker

Burghausen.

Bei den Damen setzte sich die Mannschaft

des AL-KO Triathlon Augsburg an die

Spitze, gefolgt vom Gealan Tri-Team IfL

Hof und dem MRRC München III. Die

Damenliga hat sich in den zwei Jahren

ihres Bestehens hervorragend etabliert

und erfreut sich regem Zuspruch.

Trotzdem sind nach wie vor neue

Damenmannschaften willkommen –

Ansprechpartner ist Jan Faber.

Neu im Liga-Programm war der

Mannschaftswettkampf in Grassau, der

nicht nur einen traumhaften Blick auf die

Chiemgauer Alpen, sondern auch eine

tolle Betreuung bot.

LANDESLIGA

Auch die Landesliga erfreut sich einem

immer stärkeren Zulauf und wird

zunehmend beliebter. Vor allem in der

Landesliga Nord fand ein starker Kampf

um die Aufstiegsplätze statt, den das

Team Tristar Regensburg und der TV

1848 Erlangen für sich entschieden.

DIE BAYERISCHE TRIATHLON LIGA IM NETZ

www.triathlon-bayern.de/triathlon-ligabayern

50

Die besten Herrenteams der Saison

Alle Fotos: Triathlon-Liga Bayern


ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT: DER ALLGÄU TRIATHLON

STARTET DURCH

Niclas Bock

Seit mehr als 30 Jahren ist der Allgäu

Triathlon in Immenstadt fester Bestandteil

im Wettkampf-Kalender des Bayerischen

Triathlon Verbandes. Im letzten Jahr

adelten unter anderem die Hawaii-

Champions Sebastian Kienle, Thomas

Hellriegel und Faris Al-Sultan den Kult-

Triathlon mit ihrer Teilnahme. Für Faris

sollte es sogar der letzte Zieleinlauf seiner

aktiven Profi-Karriere werden. Ein Start

beim Allgäu Triathlon gehört für jeden

Triathleten zum Pflichtprogramm.

Sich im Gewirr der mittlerweile

unzähligen Triathlon-Events durchzusetzen

ist nicht leicht. Dem Allgäu

Triathlon gelingt das aber bereits seit

Jahren: eine wunderschöne Location,

lange Anstiege und rasante Abfahrten

auf der Radstrecke, Zuschauer die

mit Kuhglocken für ohrenbetäubende

Unterstützung sorgen und verschlafene

Kühe am Streckenrand. Der Triathlon

ist längst zum Kult geworden – und eine

Pflichtaufgabe für jeden Triathleten.

Eigentlich ist es aber noch viel mehr als das.

Angefangen bei einer Pastaparty, die mit

ihrem Unterhaltungswert ihresgleichen

sucht, bis hin zum legendären Albhorn-

Blasen kurz vor dem Startschuss – beim

Sebastian Kienle im Ziel

Faris Al-Sultan beim Allgäu Triathlon

Allgäu Triathlon spielen zwei Dinge die

Hauptrolle: Leidenschaft und Hingabe.

WIEDER DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN IM

ALLGÄU

Der Allgäu Triathlon wird 2016 bereits zum

neunten Mal Gastgeber einer Deutschen

Meisterschaft. In Zusammenarbeit mit

der Deutschen Triathlon Union (DTU)

richtet man die nationalen Titelkämpfe

für alle Altersklassen-Athleten über die

olympische Distanz aus. „Wir freuen uns

sehr, dass wir mit dem Allgäu Triathlon

und der wunderschönen Region einen

würdigen Ausrichten für die Deutschen

Meisterschaften gefunden haben“,

sagt Matthias Teske von der DTU.

ALLGÄU WETTER

Zugegeben, das perfekte Triathlon-

Wetter hat sich in den letzten

Jahren immer pünktlich zum Allgäu

Triathlon eine Auszeit genommen

und so mussten die Athleten nicht nur

gegen die anspruchsvollen Strecken,

sondern auch gegen die ungemütlichen

ALLGÄU TRIATHLON

51


Witterungsverhältnisse kämpfen. Das

Orga-Team nimmt es gelassen: „Wir

werden oft gefragt, ob es denn beim

nächsten Mal gutes Wetter gibt oder

nicht.“ Die Antwort ist mittlerweile zum

geflügelten Wort geworden und so heißt

es mit einem Augenzwinkern: „Egal ob

Regen, Sonne oder Hagel – wir werden

auf jeden Fall wieder Wetter haben.“

ANMELDUNG GEÖFFNET

Die Anmeldung zum Allgäu Triathlon

ist bereits seit Mitte Dezember geöffnet.

Auf der neu gestalteten Website finden

interessierte Athleten alle wichtigen

Informationen rund um den Triathlon,

die Strecken und auch zum Aufenthalt

rund um das Wettkampf-Wochenende.

In den KULT-NEWS können außerdem

spannende Anekdoten aus über 30

Jahren Triathlon-Geschichte nachgelesen

werden.

DER ALLGÄU TRIATHLON IM NETZ

www.allgaeu-triathlon.de

ALLGÄU TRIATHLON

52

Sebastian Kienle

HEUTE


DER ALLGÄU TRIATHLON

DAMALS

Alle Bilder: Allgäu Triathlon


CHALLENGE ROTH: NILS FROMMHOLD SOUVERÄN

Ralph Schick

CHALLENGE ROTH

54

Der Sieger der Challenge Roth 2015

heißt Nils Frommhold. Er erkämpft

den Sieg in 7:51:28 h. Timo Bracht wird

Zweiter in 7:56:31 h und David Dellow

läuft in 7:59:28 h auf Platz drei ein. Den

Grundstein für seinen Sieg legte Nils

Frommhold bereits beim Schwimmen.

Anschließend dominierte Frommhold

gemeinsam mit Andrew Starykowicz das

Radfahren und sicherte sich verdient den

Sieg.

Nils Frommhold auf der Radstrecke

Beim Schwimmen stieg Nils Frommhold

bereits mit der 15-köpfigen Spitzengruppe

auf Platz fünf und nur neun Sekunden

hinter dem Tagesschnellsten aus dem

Wasser. Auf dem Rad verkleinerte sich

dann schnell die Spitzengruppe und nur

noch acht Athleten blieben übrig. Wie

erwartet fuhr nach ca. 40 Kilometern

der Radexperte Andrew Starykowicz die

Lücke zur Führungsgruppe zu.

FROMMHOLD MACHT DRUCK

Sofort im Anschluss versuchte der

US-Amerikaner Starykowicz an der

Spitzengruppe vorbei zu ziehen. Doch

ein Ausreißen gelang ihm zunächst

nicht. Die Athleten der Spitzengruppe

konnten jeweils wieder aufschließen.

Zur Hälfte der Radstrecke griff dann der

Vorjahreszweite Nils Frommhold an.

Diesem Angriff konnten nur Starykowicz

und Markus Fachbach folgen. Doch

Fachbach fiel wenig später wieder in die

Verfolgergruppe zurück. Bei Kilometer

140 setzte Frommhold erneut einen

Angriff und nun konnte auch der

Radexperte Starykowicz nicht mehr

folgen. Mit diesem Vorsprung von knapp

zwei Minuten fuhr dann Frommhold in

Wechselzone 2 ein.

RADREKORD FÜR STARYKOWICZ

Sowohl Starykowicz als auch Frommhold

blieben mit ihrer Radleistung unter dem

alten Rad-Streckenrekord, den Andreas

Raelert 2011 aufgestellt hatte. Doch wegen

der schlechteren Schwimmzeit, konnte

Starykowicz den neuen Rad-Rekord

mit einer um 17 Sekunden schnelleren

Radzeit für sich verbuchen.

Damit konnte aber Nils Frommhold

ziemlich gut leben, denn er hatte in der

Zwischenzeit nicht nur Starykowicz

distanziert, sondern auch der mittlerweile

vierköpfigen Verfolgergruppe um

Vorjahressieger Timo Bracht einen

Rückstand von über elf Minuten

aufgebrummt.

LAUFDUELL ZWISCHEN DELLOW UND

BRACHT

Beflügelt von dem großen Vorsprung

und mit dem Sieg vor Augen lief Nils

Frommhold konzentriert und kontrolliert

seinen Marathon. David Dellow und

Timo Bracht lieferten sich auf der

Marathondistanz ein heißes Rennen.

Doch nach 3/4 der Marathon-Distanz


konnte Bracht seine Erfahrung ausspielen

und den zweiten Platz stabilisieren. In

Folge des Duells lief Bracht noch bis auf

sieben Minuten an Frommhold heran,

konnte diesen aber nicht mehr ernsthaft

gefährden.

YVONNE VAN VLERKEN KÄMPFT SICH

ZUM SIEG

Der Challenge Roth war ein typischen

Yvonne-Van-Vlerken-Rennen.

Beim Schwimmen war Van Vlerken noch

7:08 Minuten zurück. Beim Radfahren

präsentierte sich Anja Beranek sehr stark

und dominierte den zweiten Abschnitt.

Aber wie so oft kam mit dem Laufen

die Disziplin von Yvonne Van Vlerken.

Schon zum Halbmarathon hatte sie

die Spitze übernommen und diese

nicht mehr abgegeben. Wobei sich die

letzten Kilometer leichter anhören, als

sie am Ende waren, denn Van Vlerken

musste sogar Gehpausen auf den letzten

Kilometern einlegen. Nach einem Kampf

bis ins Ziel gewinnt sie den Challenge

Roth in 8:50:53 h. Auf den Plätzen folgen

Carrie Lester und Anja Beranek.

DER CHALLENGE ROTH IM NETZ

www.challenge-roth.com

Nils Frommhold im Ziel

Yvonne van Vlerken auf den letzten Metern

Alle Fotos: Lukas Bartl

55


CHIEMSEE TRIATHLON: HEISSES RENNEN UM DEN SIEG

Roland Hindl

CHIEMSEE TRIATHLON

56

Zwei Wochen nach seinem Erfolg beim

Schliersee Alpen Triathlon konnte der

Österreichischer Thomas Steger auch

den 4. Chiemsee Triathlon gewinnen.

Im Gegensatz zum bisherigen Titelträger

Markus Fachbach, der Dritter wurde,

gelang Daniela Sämmler bei den

Frauen die Titelverteidigung. Auf der

Kurzdistanz landeten Nils Daimer und

Julia Viellehner auf Position eins.

Hunderte Sportler und mehr als drei

Dutzend Staffeln aus aller Welt nahmen

an dem Wettkampf teil.

Das Schwimmen im bayerischen Meer.

Der vierte Chiemsee Triathlon war

von Anfang bis zum Schluss auf allen

Distanzen spannend bis auf die letzten

Meter.

Sowohl bei den Männern, als auch bei

den Frauen.

Sowohl auf der Mitteldistanz, als auch auf

der Kurzdistanz.

Nach den Regengüssen der Nacht besserte

sich das Wetter von Stunde zu Stunde.

Am frühen Vormittag versammelten

sich die Starter am Seeufer in Chieming

und stürzten sich in den See – die Alpen

im Blick. Zuerst die Starter über die

längeren Strecken, dann die, die über die

Kurzdistanz gingen.

Als erster stieg erwartungsgemäß

Jan Wolfgarten aus dem Wasser. Der

frühere Schwimm-Europameister und

heutige Coach von Ironman-Hawaii-

Sieger Sebastian Kienle probierte sich

erstmals selbst auf der Mitteldistanz.

Die Konkurrenz war aber – nicht

erwartungsgemäß – dicht an ihm dran:

Kovacic, Rothsee-Triathlon-Sieger Tobias

Heining sowie Markus Fachbach und

Schliersee-Alpen-Triathlon-Gewinner

Steger.

Der arbeitete sich Kilometer um

Kilometer vor, um seinen Rückstand

auf die Spitzengruppe aufzuholen. Erst

nach drei Vierteln der Strecke hatte er

aufgeschlossen.

„MOTOR GEPLATZT“

Dann entwickelte sich ein spannender

Zweikampf zwischen dem Österreicher

und Fachbach, der in den vergangenen

beiden Jahren am Chiemsee dominiert

hatte. Mal führte Steger, mal Fachbach.

„Nach zehn Kilometern bin ich auf der

Laufstrecke in Führung gelegen, dann

ist auf einmal der Motor geplatzt“, sagte

Fachbach, der nach Steger und Kovacic

als Dritter ins Ziel kam.

Steger, im vergangenen Jahr selbst noch

Zuschauer an der Strecke, war völlig

hin und weg von der Atmosphäre: „Die

Stimmung an der Strecke war super. Ich

habe zwar mit dem Sieg spekuliert – aber

es war brutal hart und zwischenzeitlich

habe ich nicht mehr daran geglaubt“,

sagte der Sportler des Pewag-Teams,

der sich mit einer Zeit von 3:42:16 über

die Mitteldistanz gegen die prominente

Konkurrenz durchsetzte.


SÄMMLER VERTEIDIGT TITEL

Bei den Frauen kam wie in den

vergangenen Jahren die ehemalige

tschechische Leistungsschwimmerin Eva

Potuckova aus dem Wasser. Sie konnte

ihre Führung aber nicht lange halten.

Sämmler setzte sich an die Spitze bis

ins Ziel gejagt von Diana Riesler. Die

konnte der Vorjahressiegerin aber den

Titel nicht mehr streitig machen. „Wir

müssen den Zuschauern etwas bieten,

aber zwischendurch musste ich richtig

beißen“, sagte Sämmler außer Atem im

Ziel.

DAIMER UND VIELLEHNER SIEGEN ÜBER

DIE KURZDISTANZ

Auf der Kurzdistanz musste sich

Vorjahressieger Marcus Wöllner

geschlagen geben und Nils Daimer

den Vortritt lassen. Dritter wurde

Martin Kipnick, der damit seinen

Landkreismeister-Titel verteidigte. Bei

den Frauen entwickelte sich wie schon

vor zwei Wochen am Schliersee das Duell

Forstner-Viellehner. Zum zweiten Mal

Steger und Kovacic im Ziel.

in Folge und zum zweiten Mal in ihrer

Karriere behielt Viellehner die Nase vorn

und verhinderte, dass sich Forstner den

dritten Titel am Chiemsee holte.

Zum zweiten Mal in Folge war auch

der Paratriathlon in den Sportevent

eingebunden. Hier gingen neben

Weltmeisterin Nora Hansel noch Lena

Dieter sowie Ingo Beckert, Stefan

Palkowski, Lars Konek und Hans-Jürgen

Westbrock an den Start.

Einen enormen Zuwachs gab es

bei den Staffeln, der vor allem auf

den aufgewerteten Firmencup

zurückzuführen ist. Das Team Vi, Aircraft

Philipp Group holte sich hier die Krone,

die schnellste Familienstaffel war Familie

Winner und das Gesamtranking über

die Mitteldistanz holte sich das Trio vom

TSV Altenmark, auf der Kurzdistanz das

Osenstätter Team.

DER CHIEMSEE TRIATHLON IM NETZ

www.chiemsee-triathlon.com

Alle Fotos: Christian Fitzner

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TRIATHLON INGOLSTADT

58

TRIATHLON INGOLSTADT 2015: BITTNER UND MÖLLER

GEWINNEN, VAN VLERKEN DOMINIERT HALBDISTANZ

Lukas Bartl

Der Triathlon Ingolstadt führt Jahr für Jahr

Triathleten aus dem ganzen Land in die

Schanzer Stadt. Auch in diesem Jahr hatte

sich prominenter Besuch angekündigt.

Lokalmatadorin Kristin Möller, Per

Bittner und Faris Al-Sultan starteten

über die Olympische Distanz. Yvonne

Van Vlerken war auf der Halbdistanz

aktiv. Mit der deutschen Meisterschaft

der Altersklassen über die Sprintdistanz

eröffnete ein zusätzliches Highlight die

Veranstaltung am Ingolstädter Baggersee.

Bunter Schwimmstart.

Um 9:10 begann der Triathlon

Ingolstadt mit dem Start der Deutschen

Meisterschaft der Altersklassen über die

Sprint Distanz.

Eine Stunde später warfen sich die

Teilnehmer der Olympischen Distanz,

allen voran Faris Al-Sultan, Per Bittner

und Kristin Möller in den Baggersee im

Ingolstädter Naherholungsgebiet. Nach

etwas weniger als 20 Minuten erreichte

die Spitzengruppe , in welcher Per Bittner

und Faris Al Sultan sich aufhielten,

den Schwimmausstieg. Bittner und Al

Sultan wechselten auf Platz zwei und drei

liegend auf das Rad und begannen die 40

Kilometer lange Schleife entlang zu jagen.

Kristin Möller war heute in erstaunlicher

Schwimmform und konnte an Platz zwei

auf das Rad wechseln.

BITTNER DRÜCKT AUFS GAS

Per Bittner gab auf der 40 Kilometer

langen Runde richtig Gas und konnte

den an Platz eins aus dem Wasser

gekommenen Sebastian Mahr schon bald

überholen. Al Sultan fuhr ein solides

Radrennen und wechselte an Platz vier

auf die Laufstrecke, Bittner an Platz

zwei. Mahr und Stehner kämpften um

jeden Meter auf der Laufstrecke, nur

wenige Sekunden trennten die beiden die

gemeinsam Bittner jagten. An Platz vier

lag Faris Al-Sultan. Ohne jeden Zweifel

konnte Per Bittner das Rennen für sich

entscheiden, er siegte in 01:52:37 mit

fünf Minuten Vorsprung auf Mahr der

als Zweiter ins Ziel kam und Stehner auf

Platz 3. Faris Al Sultan wird vierter und

Sieger der Herzen, das Publikum feierte

seinen Helden im Ziel.

Heike Funk auf der Laufstrecke


MÖLLER NICHT ZU STOPPEN

An Kristin Möller führte heute kein Weg

vorbei an Platz zwei schlüpfte sie in die

Laufschuhe und folg über die Laufstecke.

Sie gewann in 02:08:40 mit fast vier

Minuten Vorsprung auf die zweitplazierte

Nicole Brettig, weitere sieben Minuten

später durfte sich Astrid Werner über

Platz drei freuen.

VAN VLERKEN DEKLASSIERT KONKURRENZ

Um 10:40 fiel der Startschuss zur

Halbdistanz. Nach knapp 26 Minuten

erreichten die ersten Männer den

Schimmausstieg und machten sich auf

die 77 Kilometer lange Schleife. Unter

ihnen Dominik Berger, welcher nach

einem starken Schwimmen an Platz

zwei lag. Auf dem Rad führte Berger

das Rennen an. Kurz vor dem Wechsel

Alle Fotos: Likas Bartl

Sein letztes Rennen als Triathlon-Profi:

Faris Al-Sultan feierte Abschied

in die Laufschuhe konnte Mattis, den in

Führung liegenden, Berger überholen.

Auf der Laufstrecke blieb es spannend,

doch Leon Mattis war an diesem Tag

der Schnellste, nach 03:42:35 kam er

im Ziel auf dem Eventgelände an und

ließ sich feiern. Platz zwei und drei

belegten Dominik Berger und Christoph

Streuenthaler.

Bei den Damen war eine nicht

aufzuhalten, Yvonne Van Vlerken. Sie

zeigte heute allen wie fit sie wirklich ist.

Ein Start – Ziel – Sieg wie er im Buche

steht! Ganze 29 Minuten Vorsprung hatte

sie im Ziel auf die Zweite Heike Funk die

in 04:23:09 finishte. Dritte wurde Carolin

Traut mit weiteren 3 Minuten Rückstand.

DER TRIATHLON INGOLSTADT IM NETZ

www.triathlon-ingolstadt.de

59


SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON

60

SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON: STEGER UND

VIELLEHNER GEWINNEN

Roland Hindl

Unter weiß-blauem Himmel hat der

Tri-Profi Thomas Steger den Schliersee

Alpen Triathlon gewonnen. „Ich hätte

nicht damit gerechnet, dass ich bei

diesem tollen Rennen gewinne“, sagte

der Tiroler im Ziel. Schnellste Frau war

Julia Viellehner, die die Vorjahressiegerin

Renate Forstner auf den zweiten Platz

verdrängte.

Insgesamt haben 473 Sportlerinnen

und Sportler an dem Wettkampf

teilgenommen, darunter 21 Staffeln.

Am Vormittag sah es noch aus, als würden

die Wetterprognosen eintreffen und die

angekündigten Gewitter den Sportevent

wegblasen. Doch nach einem kurzen

Nieselregen verschwanden die Wolken

immer mehr und die Sonne strahlte über

den Hunderten Sportlern, die sich über

1,5 Kilometer Schwimmen, 34 Kilometer

im Sattel und etwa 11 Kilometer Laufen

gemessen haben.

WOLFGARTEN FÜHRT SCHWIMMEN AN

In ihren schwarzen Neopren-Anzügen

warfen sich die Sportler in den Schliersee.

Wie erwartet, kam Jan Wolfgarten mit

einer Zeit von knapp 20einhalb Minuten

als erster aus dem Wasser. Dicht an

ihm dran, Tobias Heining und der

Vorjahreszweite Franz Höfer.

Steger spielte dann auf dem Rad seine

Stärke aus und übernahm noch vor

Kilometer 15 die Führung. Die ließ er

sich auch beim Laufen nicht nehmen,

sondern baute sie noch aus.

Mit einer Zeit von 2:03:18 überschritt er

vor Heining (2:07:58) und Höfer (2:0855)

die Ziellinie.

FORSTNER MUSS VIELLEHNER ZIEHEN

LASSEN

Bei Vorjahressiegerin Renate Forstner

sah es lange nach einer Titelverteidigung

aus. Sie entstieg als erste Frau den Wellen

und ging als erste auf die Laufstrecke.

Dort kämpfte sich aber Julia Viellehner

ran und vorbei. „Ich hätte gedacht, dass

es knapper wird, immerhin ist es das erste

Mal, dass ich gegen Renate ein Rennen

gewinne“, sagte Viellehner nach dem

Wettkampf.

Sie brauchte für die Gesamtstrecke

2:22:12, Forstner 2:26:33 und der dritte

Platz ging an Viola Biberacher 2:34:49.

TRIATHLON STATT WINTERSPORT

Im Teilnehmerfeld waren auch namhafte

Wintersportler wie Biathletin Vanessa

Hinz und Skilangläuferin Elisabeth

Schicho, die zusammen mit dem Biker

Alexander Höfer das Staffelrennen in

einer Zeit von 2.13:08 dominiert haben.

„Ich bin total begeistert, vor allem weil

die neue, aus der Not heraus geborene

Streckenführung richtig geil ist“, lobte

Schlickenrieder.

Wegen zwei Baustellen mussten die

Radstrecke neu konzipiert werden. Laut

Schlickenrieder hat sich das gelohnt: „Die

Stimmung war wieder besser als die Jahre

vorher.“

Die schnellste Familienstaffel war die

Familie Flach und das beste Team in der

Firmenwertung hat sich das 3er-Team

von Roche Diagnostics gesichert.


TRIATHLON.DE CUP MÜNCHEN: ZWISCHEN HITZEWELLE

UND RUDERREGATTASTRECKE

Christine Waitz

Während an den Ufern entlang der

Ruderregattastrecke Oberschleißheim

und des nahen Regattasees Hunderte der

Hitze mit Sonnenbaden und Erfrischung

entgegneten, wagten sich über 200 Sportler

an die Herausforderung Triathlon. Bei

bis zu 40 Grad Außentemperaturen,

eine wahre Hitzeschlacht. Triathlon für

Alle. Unter diesem Motto fand der dritte

triathlon.de CUP statt.

Schnellste Dame war Sandra Morawitz

vor Claudia Egl.

Prominentester Starter des Rennens dürfte

Bernd-Uwe Gutknecht gewesen sein. Der

Moderator folgte einfach seinen eigenen

Tipps: „Ich erzähle immer, dass man

Schnupperdistanzen machen sollte – also

mache ich das heute auch!“ Er beendete

sein Rennen als Altersklassensieger.

Triathlon für alle – auch bei Sommerhitze

Dass der Wettergott dann das Rennen so

anspruchsvoll machen sollte, damit hatte

wohl im Vorfeld keiner gerechnet. Die

Sonne brannte unerbittlich, schon am

frühen Morgen.

Dabei hatten es die Sportler der

Schnupperdistanz noch am besten

erwischt. Bei gar angenehmen 24

°C durften sie ihr Rennen um 9 Uhr

absolvieren. Nach 28:19 Minuten lief

bereits Leon Mattis über die Ziellinie.

Sven Alex Folgte und Maximilian Deuker

absolvierte die 300 Meter Schwimmen,

zehn Kilometer Radfahren und 2,5

Kilometer Laufen als Dritter.

HARTGESOTTENE TRIPPEL TRIATHLETEN

Für einige der im ersten Rennen

angetretenen Sportler sollte es nicht nur

das „kühlste“, sondern auch das kürzeste

Rennen des Tages werden.

30 Trippel-Triathleten standen am

Morgen hinter der Startlinie. Auf sie

warteten insgesamt drei Triathlonrennen

von der Schnupper-, über die Jedermannbis

hin zur Olympischen Distanz.

11 hartgesottene überstanden diese

Glutprobe in und um die Regattastrecke.

Der Sieger der Herren, Leon Matthis,

machte den Triumph auf der

abschließenden Kurzdistanz vor Sven

TRIATHLON.DE CUP MÜNCHEN

61


Alex klar. „Ich bin hergekommen um

das Format zu gewinnen. Auf der

abschließenden Olympischen Distanz

konnte ich mich dann durchsetzen,

vielleicht auch, weil mich die Hitze nicht

gestört hat“.

Die Siegerin im Damenrennen, Sandra

Morawitz, war jedoch froh, als es

beim letzten Rennen unterwegs mehr

Abkühlung gab. „Die Schwämme haben

mich auf der Laufstrecke gerettet“, meinte

die 38-jährige im Ziel.

Damit die Teilnehmer problemlos

durch die Rennen kamen, eröffnete das

Organisationsteam kurzerhand noch

einige Versorgungsstellen und sorgte für

viel flüssige Verpflegung auf dem Kurs.

Das bewährte sich. So zeigt sich der

Verantwortliche der Rettungskräfte am

Abend zufrieden: „Für diese Bedingungen

ist das Event absolut reibungslos

verlaufen. Das freut uns natürlich!“

TRIATHLON-KIDS GANZ GROSS

Dass auch die Kleinsten sich den Spaß am

Sport nicht nehmen lassen, das bewiesen

die über 90 Starter in den Kinder- und

Jugendrennen.

Die Sieger des Tages heißen Artem

Vasiliyev und Carla Hartmann (Schüler

D), Mara Münsch und Tobias Tent

(Schüler C), Nate Holmes und Sara

Walter (Schüler B), Luisa Geist und

Maxi Tent (Schüler A). Die Jugend- und

Juniorenwertungen entschieden Lucas

Klante und Olivia Schuhböck (Jugend B)

und Anton Clauß und Louisa Omoruyi

(Jugend A und Junioren) für sich.

SPRINTDISTANZLER TROTZEN HITZE

Während sich das Thermometer in der

Mittagshitze auf Rekordhöhen begab,

sprangen die Sprint-Triathleten in das

Wasser. Im Glutofen der Regattatribünen

lief Sebastian Glockshuber als Erster

über die Ziellinie. Ihm folgte Leon Mattis

knapp eine Minute später.

Im Damenrennen waren Katrin Milger

und Trippel-Tri-Athletin Sandra

Morawitz am schnellsten.

Am längsten mussten die Starter der

Olympischen Distanz den Temperaturen

standhalten. 2:11:49 Minuten war Philipp

Peter unterwegs, um die 1,5 Schwimm-,

40 Rad- und zehn Laufkilometer zu

absolvieren. Leon Mattis platzierte sich in

seinem dritten Rennen des Tages auf Platz

zwei, gefolgt von Michael Mayer.

Christine Waitz entschied das

Damenrennen vor Sandra Morawitz für

sich. Dritte wurde Ingrid Jahnel.

Die Kleinsten starteten im Duathlon-Modus

Alle Fotos: C. Waitz

62


ERFOLGREICHE PREMIERE DES KINDERTRIATHLONS IN

WALDERSHOF

Olaf Korf

Am 1. August 2015 war es soweit.

Um 16 Uhr fiel der Startschuss zum

1. Kindertriathlon im Waldershofer

Kösseinebad, ausgerichtet durch den RSC

Marktredwitz.

Das malerische Naturfreibad am Fuße

der Kösseine, im Fichtelgebirge gelegen,

bietet ideale Voraussetzungen für eine

Triathlonveranstaltung mit interessanten

Wettkampfstrecken und kurzen Wegen

für Teilnehmer und Zuschauer.

Die Kleinsten (Schüler D) durften

den Anfang mit einem Duathlon

(200m, 1000m, 200m) machen.

Es folgten Schüler C bis Jugend B

auf verschiedenen altersgerechten

Triathlonwettkampfstrecken.

Nach dem Schwimmen im Naturbad

ging es auf die für den Verkehr gesperrte

Radstrecke. Auf dem 2,5km langen

Wendepunktkurs mussten je nach Alter

mehrere Runden gefahren werden. Die

abschließende Laufeinheit absolvierten

die jungen Athleten wieder im

Schwimmbad und auf dem angrenzenden

Radweg.

65 KLEINE FINISHER

Am Ende durften der Vorsitzende des

RSC Marktredwitz Rainer Luda und der

Organisator Olaf Korf fünfundsechzig

begeisterte junge Finisher, unter ihnen

viele Neulinge im Triathlonsport, im

Ziel beglückwünschen. Diese letzte

Veranstaltung des Oberpfälzer Kids Cups

hatte regen Zulauf aus dem gesamten

Regierungsbezirk. Aber auch die

mittelfränkischen Vereine und eine starke

Resonanz aus der Region haben am Ende

zu einer tollen Mischung aus begeisterten

Triathlon-Neulingen und erfahrenen

Triathlon-Kids geführt.

ZWEITE AUFLAGE IN VORBEREITUNG

Die 2. Auflage des Kindertriathlons

befindet sich bereits in Vorbereitung und

wird am 30.7.2016 stattfinden.

Dabei wird Familienfreundlichkeit weiter

groß geschrieben. Dazu gehören kurze

Wege, spannende Wettkämpfe für alle

Altersklassen und ein zügiger Ablauf

(erster Start 16 Uhr; Siegerehrung 18:30

Uhr).

Wichtigste Neuerung im Jahr 2016 ist die

Erweiterung der Wertung um die Jungend

A. Die Distanz von 200m Schwimmen,

10km Radfahren und 2,5km Laufen

soll Neulingen dieser Altersklasse den

Einstieg erleichtern und bietet erfahrenen

Triathlon-Kids die Möglichkeit ihre

Kräfte auf einer „Sprint“ Distanz zu

messen.

DER TRIATHLON IM NETZ

Fotos, Ergebnisse und aktuelle

Informationen zum Kindertriathlon

findet ihr unter www.rsc-marktredwitz.de

und bei Facebook „Cube Kindertriathlon“.

Die stolzen Sieger

KINDERTRIATHLON WALDERSDORF

63


TRIATHLON-LEGENDEN SIEGTEN IN LAUINGEN

NICOLE LEDER, DANIEL UNGER UND CHRISTIAN BRADER DOMINIERTEN

Erich Gruber

Beim 10. Triathlon Launigen am 21.

Juni 2015 ließen die Triathlon-Legenden

Nicole Leder und Daniel Unger nichts

anbrennen und siegten ebenso in ihrer

Klasse, wie der favorisierte Christian

Brader, der auf der Mitteldistanz auch

Schwäbischer Meister wurde.

Nicole Leder (Mitte) gewann vor Susanne Hafner

(links) und Petra Janeckova (rechts).

Bei durchwachsenem Wetter und höheren

Wasser-, als Außentemperaturen,

dominierten sie bei über 500 Teilnehmern

ihre Wettbewerbe.

Bei den Männern gewann Andreas

Lassauer vom Team Gealan Tri Hof die

Olympische Distanz mit 2:02:54 vor

Niklas Hirmke vom RSV Freilassing

(2:03:33).

NICOLE LEDER HALF BEIM

KINDERTRIATHLON MIT

Ganz Sportsfrau, hatte Nicole Leder

(Team Erdinger Alkoholfrei) bereits am

Samstag bei Kindertriathlon ausgeholfen,

der unterhaltsam vom eloquenten Helmut

Dorsch aus Burgkunststadt moderiert

worden war.

Wie die anderen Triathlon-Promis lobte

Nicole die professionelle Organisation in

Lauingen und vor allem „die Kompaktheit

der Veranstaltung insbesondere in der

historischen Innenstadt“.

TRIATHLON LAUINGEN

64

Brader, der selbst überrascht von seiner

Schwimmleistung (0:33:15) siegte in

der Königsklasse überlegen in 3:45:49

vor Matthias Buxhofer aus Dornbirn

(3:58:18).

Auch Nicole Leder, Ikone des Damen-

Triathlon in Deutschland, hätte lieber

einen wärmeren Sommertag gehabt.

Dennoch hatte sie die Olympische Distanz

der Damen fest im Griff und gewann

mit 2:23:41 vor Susanne Hafner aus

Söflingen (2:26:53) und Petra Janeckova

vom TV Memmingen, die mit ihrer Zeit

von 2:30:12 auch Schwäbische Meisterin

(Regierungsbezirk Schwaben in Bayern)

wurde.

Kindertriathlon in Lauingen

DANIEL UNGER BEIM VOLKSTRIATHLON

VORN

Daniel Unger (Team Sportfreund Ulm)

hatte in diesem Jahr den Volkstriathlon

gewählt, da er aus beruflichen Gründen

weniger zum Trainieren gekommen

war, als gehofft. Auch er gewann seine

Disziplin und zwar in 1:02:36 vor Martin

Dangelmeyer vom SV Sulmetingen

(1:02:42).


MANNSCHAFTS-TRIATHLON

REGIONALLIGA SÜD

Einen Tag zuvor war der Mannschafts-

Triathlon der Regionalliga Süd vor der

historischen Kulisse der Lauinger Altstadt

über die Bühne gegangen.

Während die Teams 14 Tage zuvor in

Bayreuth bei 34 Grad Hitze um Punkte

kämpften, waren es in Lauingen gerade

mal 14 Grad draußen und 18 Grad im

Wasser, als die Ersten bei beginnendem

Regen in den Auwaldsee stürmten.

Doch die 14 Herrenteams von Weiden

in der Oberpfalz bis Kempten, und von

Bayreuth, bis Aschaffenburg, sind das

ebenso gewohnt, wie die 10 Damenteams

von Schongau bis Amberg, und von

Regensburg bis Würzburg.

Zum Glück regnete es nicht während der

Radstrecke rund um den historischen

Schimmelturm.

Sieger bei den Männern wurde das

Aschaffenburger Race Worxx Team in

23:03 Minuten, gefolgt von dem Triteam

Triftern und dem Team Arndt aus Roth.

Bei den Damen hatte das Team

Weltenburger aus Amberg (24:51) die

Nase vorn, vor Synergy-Sports aus

Erlangen und Tristar aus Regensburg.

BAYERISCHE UND SCHWÄBISCHE

MEISTERSCHAFT 2016 IN LAUINGEN

Der 11.-Triathlon in Lauingen findet am

Sonntag, 19. Juni 2016 statt. Dabei geht es

wieder um die Bayerische Meisterschaft

auf der Mitteldistanz und die Schwäbische

Meisterschaft auf der Kurzdistanz.

Bereits am Samstag, 18. Juni jagen die

Teams des Mannschafts-Triathlon der

Regionalliga Süd wieder durch die

Lauinger Altstadt.

DER TRIATHLON LAUINGEN IM NETZ

www.triathlon.tvl.de

Mannschafts-Triathlon der Regionalliga Süd

Alle Fotos: Hans Gusbeth

65


STADTTRIATHLON MIT STEIGENDEN TEILNEHMERZAHLEN

Maria Leidenberger

Am 21. Juni wurde der StadtTriathlon

Forchheim zum vierten Mal ausgerichtet.

Zu Gast waren 380 Teilnehmer, sowie die

oberfränkischen Meisterschaften auf der

Sprintdistanz zum zweiten Mal.

In diesem Jahr wurde die Fitness Distanz

gut angenommen, wo sich Neueinsteiger

erfolgreich an den Triathlon Sport wagten.

Auf der Schüler-Distanz war die

Kapazität bei weitem nicht ausgereizt,

möglicherweise bedingt durch parallel

stattfindende Veranstaltungen in Hof und

dem Bayerischen Jugendcup in Erding.

Industriegebiet und wieder zurück,

musste zwei- bzw. vier Mal gefahren

werden. Für die Überfahrt über die lila

Brücke auf die Sportinsel wurde wie im

Vorjahr extra der Weg freigemacht. Kurz

vorher waren hier noch die Baufahrzeuge

wegen der Brückenbaustelle zugange.

TRIATHLON FORCHHEIM

66

Uns war es dieses Jahr eine große Ehre,

dass die Begrüßungsrede vom Bäderchef

gehalten wurde. Kurz nach dem

Startschuss haben die Teilnehmer sein

Bad, trotz relativ kühler Temperaturen

zum Kochen gebracht.

Das Freibad kochte

Der Start wurde aufgrund des Festzuges

anlässlich des Kolpingjubiläums um

zwei Stunden nach hinten verschoben,

das wurde von den Organisatoren und

Athleten eher positiv gesehen.

Die Streckenführung war wie im

vergangenen Jahr: die Radstrecke

führte über die Willi Brand Allee ins

Auf der Radstrecke

Der Hotspot an der Radwende wurde

unterhaltungsmäßig aufgepeppt. Vor dem

Lokal Mr. Bleck, direkt an der Radwende,

wurde zur Verpflegung Weißwurst

und Bier angeboten. Zudem wurde

musikalisch eingeheizt und Michael

Cipura vom Team Erlebnislauf sorgte für

die eine ausführliche Moderation.

Wechselzone 2 war wieder im

Sportstadion auf der Sportinsel, die

Laufstrecke führte über eine bzw. zwei

Runden auf die Sportinsel und dann zum

Ziel ins Stadion.

Die Ehrung der Bezirksmeister wurde

persönlich durch den Bezirksvorsitzenden

von Oberfranken, Stefan Leidenberger

vorgenommen.

Zur Siegerehrung aller anderen Wertungen

hat als Repräsentant der Stadt der 2.

Bürgermeister Franz Streit zusammen

mit „the Voice of StadtTriathlon“ Carsten

Wink durchgeführt.


DIE SIEGER DER SCHÜLER

300 m / 11 km / 2,5 km

weiblich – 1. Neukam Theresa (Apoteam

Ohm Triathlon), 2. Neubert Tanja

(TV48 Erlangen), 3. Pfretzschner Anna

(Apoteam Ohm Triathlon)

männlich - 1. Kösters Peter (Apoteam

Ohm Triathlon), 2. Kasperl Fabian

(Apoteam Ohm Triathlon), 3.Just Ives

DIE SIEGER DER FITNESS DISTANZ

300 m / 11 km / 2,5 km

weiblich – 1. Kaiser Angelika (-) 2. Pohl

Michelle (-) 3. Friedrich Stephanie (-)

männlich – 1. Bischoff Siegfried

(Powerbärs Rednitzhembach) 2. Reinhart

Manfred (TV 48 Erlangen) 3. Kraetzl

Florian (LC Freising)

DIE SIEGER DER JEDERMANN DISTANZ:

500 m / 23 km / 5 km.

weiblich – 1. Rexin Larissa (TV48

Erlangen) 2. Zunner Astrid (Tristar

Regensburg) 3. Neukam Sarah (TV48

Erlangen)

In der Wechselzone

männlich - 1. Hendrit Becker (Team

Renwag) 2, Schmidt Lukas (TV48

Erlangen) 3. Sahm Marco (Ifa Nonstop

Bamberg

Alles in Allem wurde der StadtTriathlon

wieder gut über die Bühne gebracht. Es

hat den Teilnehmern und Helfern gefallen

und Spaß gemacht dabei zu sein.

Eine solche Veranstaltung steht und fällt

mit engagierten Helfern und hier konnte

der Schwimmsportverein SSV Forchheim

zeigen, dass der Verein eine solche

Veranstaltung stemmen kann.

Hier der Ausblick für 2016, der Termin

steht bereits fest, am 19. Juni 2016 wird

der StadtTriathlon in die 5. Runde gehen,

als besondere Attraktion wird dann die

Landesliga Nord zu Gast sein.

DER STADT TRIATHLON IM NETZ

www.stadttriathlon-forchheim.de

Alle Fotos: StadtTriathlon Forchheim

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TRIATHLONHOCHBURG ERLANGEN: MASSE UND KLASSE

Heinz Rüger und Ulli Rabenstein

Triathlon im TV 48 Erlangen erweist sich

ein weiteres Jahr als eine der Triathlon

Hochburgen in Bayern und Deutschland.

Anne Haug hat sich für die Olympischen

Spiele 2016 in Rio schon qualifiziert. Vier

Ligamannschaften kämpften um vordere

Plätze, die Damen in der 1. Bundesliga

und in der Regionalliga, die Männer in

der 2. Bundesliga und in der Landesliga

mit Aufstieg in die Bayernliga 2016.

TRIATHLON ERLANGEN

68

ERFOLGREICHE NACHWUCHSARBEIT

In der Triathlon-Jugend sind acht

Athleten in den bayerischen Landeskader

aufgenommen: Sarah Neukam, Theresa

Neukam, Jan Jonscher, Fabian Kraft,

Sophia Warte, Nele Rudolph, Tanja

Neubert, Dion Alexander Heindl.

DAS ERLANGER MODELL

Dank der guten Kooperation von TV 48

Erlangen, dem Schwimmverein Erlangen

(SVE), den SAG`s mit den Erlanger

Schulen, sowie dem hervorragenden

Abschneiden des Erlanger Ohm-

Gymnasiums, konnten viele Kinder und

Jugendliche für den Triathlonsport in

Erlangen gewonnen werden. Und schon

jetzt viele Erfolge erreicht werden.

Darauf aufbauend wurde das Erlanger

Model entwickelt. Durch die Kooperation

werden nicht nur viele Kinder und

Jugendliche an den Sport herangeführt,

sondern, durch die breite Ausrichtung,

vom Freizeitsport bis hin zum Leistungsorientierten

Training, auch talentierte

Sportler gesichtet und in den bayerischen

Landeskader entsendet.

Die Schulweltmeister 2015 des Ohm-Gymnasium

Erlangen in Versailles – Foto Ulrike Rabenstein

Als Folge der beharrlichen Arbeit

von Trainern und Lehrern und der

Triathlonbegeisterung in Erlangen ist auch

die Teilnahme des Ohm-Gymnasiums an

der Schul-WM 2015 in Versailles mit dem

hervorragenden Abschneiden der jungen

Athleten in Frankreich zu sehen

WM-MANNSCHAFT:

AK 99/00 Pl. 1. Peter Kösters, Fabian

Kraft, Tanja Neubert und Theresa

Neukam

(AK 97/98) Pl. 3. Andreas, Roland,

Manuela, Hanna

WM EINZELWERTUNG:

Pl. 1. Fabian Kraft,

Pl. 2. Tanja Neubert,

Pl. 3. Theresa Neukam


Claudia Binner

FREIZEIT &

BREITENSPORT

Claudia Binner

1. Platz DM AK 55

Sprintdistanz in Ing.

1. Platz DM AK 55

Kurzdistanz in Peine

4. Platz EM AK 55

Kurzdistanz in Genf

ERLANGER TRIATHLON

Bereits im März nach einer Woche

ausgebucht, zeigte sich der Erlangener

Triathlon erneut als beliebtes

Traditionserennen.

Das Rennen freute sich nicht nur über

ein großes Starterfeld sondern auch über

perfektes Wetter.

Trotz des warmern Tages war in diesem

Jahr der Neoprenanzug zum Schwimmen

erlaubt.

Es siegten auf der Kurzdistanz Tobias

Heining (TSV Altenfurt) und Lana

Gottwald (Mnet/Zirndorf). Auf der

Mitteldistanz setzten sich Markus Stöhr

(SC Prinz Eugen München) und Tamara

Zeltner (CIS Amberg).

DER TRIATHLON ERLANGEN IM NETZ

www.erlangertriathlon.de

Sieger auf der Kurzdistanz: Tobias Heining

Fotos: TV Erlangen

69


ROTHSEE TRIATHLON: DREITZ MIT SAGENHAFTEM

STRECKENREKORD

Peter Kirsch

Seit vielen Jahren fester Bestandteil des

Rennkalenders zahlreicher Athleten, ist

der Rothsee Triathlon, der 2015 in seine

27. Auflage ging.

Der wiederholte Ritterschlag durch die

Leser des Fachmagazins „triathlon“

zur zweitbeliebtesten Kurzdistanz hat

sicher seinen Teil dazu beigetragen, dass

sich allein für den Klassiker über die

Kurzdistanz am Sonntag wieder über

1.100 Triathleten den Weg ins fränkische

Seenland gefunden haben.

ROTHSEE TRIATHLON FESTIVAL

70

Los ging es aber wie immer schon

am Samstag mit den Jedermännern,

Jugendlichen und Kindern, die in den

jeweiligen Altersklassen wieder ihren

mittelfränkischen Meister ermittelten.

Sportlicher Höhepunkt am Samstag war -

auch hier bewahrt der Rothsee Triathlon

seine Tradition - das Rennen der zweiten

Bundesliga Süd über die Sprintdistanz

(750/19,5/5). In einem spannenden

Rennen sicherte sich das Team aus Worms

den Sieg vor dem Team aus Neckarsulm

und legte damit den Grundstein für

den späteren Aufstieg in die Triathlon

Bundesliga..

DREITZ UND BERANEK ÜBERRAGEND

Beim großen Showdown am Sonntag,

dem Rennen über die Kurzdistanz

(1,5/42/10) waren die Karten für den

Tagessieg sowohl in der Herren- als

auch in der Damenkonkurrenz schon im

Vorfeld so gut wie gelegt. Mit Andreas

Dreitz und Anja Beranek gaben zwei

absolute Topathleten zum wiederholten

mal ihre Visitenkarten am Rothsee ab

und präsentierten dem begeisterten

Anja Beranek lieferte am Rothsee nur eine von zahlreichen

starken Saisonleistungen ab.

Publikum wieder mal Triathlonsport der

Extraklasse.

Andreas Dreitz liess es dabei besonders

krachen und stellte mit seinen 1:53:31

einen grandiosen Streckenrekord auf.

Satte 10 Minuten Vorsprung hatte der

gebürtige Lichtenfelser am Ende auf

den Zweitplatzierten Henry Beck aus

Schleusingen, knapp gefolgt von Lasse

Ibert aus Nürnberg.

Nicht weniger eindeutig verlief das

Rennen der Damenkonkurrenz, zu

überlegen war Anja Beranek über den

gesamten Rennverlauf. 2015 ohnehin

in bestechender Form sicherte sich

die für den TV 48 Erlangen startende

Nürnbergerin den Titel mit einem

eindrucksvollen Start-Zielsieg in einer

Fabelzeit von 2:07:05. Zweite wurde die

Zirndorferin Lena Gottwald, gefolgt von


Sabrina Harpaintner aus Regensburg.

Auch der Staffelwettbewerb findet am

Rothsee immer mehr Anhänger. Über

140 Teams trugen sich am Ende in die

Ergebnislisten ein.

TAUSEND EHRENAMTLICHE HELFER

TSG 08 Roth, so heißt der Verein, der

Jahr für Jahr mit der Unterstützung

seiner an die tausend überwiegend

ehrenamtlichen Helfer den Memmert

Rothsee Triathlon veranstaltet.

Offensichtlich beflügelt vom großartigen

Erfolg ihres Memmert Rothsee Triathlons

steigt auch die Erfolgskurve der Herren-

Ligamannschaft der TSG 08 Roth steil

nach oben. Nachdem sich das Team vor

drei Jahren neu formiert hat, hat man

auf die Erfolgsspur zurückgefunden und

konnte zwischenzeitlich wieder in die

Regionalliga aufsteigen, Tendenz: weiter

nach oben.

Der nun anstehende Memmert Rothsee

Triathlon 2016 wirft seine Schatten

bereits voraus. das Anmeldeportal ist

geöffnet (www.rothsee-triathlon.de)

und am 25. und 26. Juni fallen dann

wieder Startschüsse für eine ganze Reihe

spannender Triathlonwettkämpfe am

Rothsee.

DER ROTHSEE TRIATHLON IM NETZ

www.rothsee-triathlon.de

Ein Blick in das Altersklassenrennen

Fotos: Peter Kirsch

71


72

Andras Dreitz am Rothsee Triathlon Festival

Foto: Peter Kirsch


TERMINE

2016

73


BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN 2016: DIE TERMINE

DIE BAYERISCHEN MEISTERSCHAFTEN

BAYERISCHE MEISTERSCHAFTEN 2016

BAYERISCHE MEISTERSCHAFT MIXED TEAM RELAY

27. und 28. August 2016, Beilngries www.triathlon-beilngries.de

BAYERISCHE MEISTERSCHAFT DER BÜRGERMEISTER

3. Juli 2016 , Dinkelsbühl www.citytriathlon-dinkelsbuehl.de

74


BAYERISCHER JUGEND CUP 2016: DIE TERMINE

BJC

BAYERISCHER JUGEND CUP

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TRIATHLON-LIGA BAYERN 2016: DIE TERMINE

DER LIGAPLAN 2016

TRIATHLON LIGA BAYERN

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NATIONALE UND INTERNATIONALE MEISTERSCHAFTEN

2016

DIE DEUTSCHEN MEISTERSCHAFTEN

DIE ETU EUROPAMEISTERSCHAFTEN

MEISTERSCHAFTEN

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INTERNATIONALE MEISTERSCHAFTEN UND SERIEN

DIE ITU WELTMEISTERSCHAFTEN

DIE ITU WORLD TRIAHTLON SERIES

MEISTERSCHAFTEN

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KAMPFRICHTER- NEUAUSBILDUNG

Ort:

Werneck

Datum: Samstag, 09.04.2016

Referent:

Georg Welsch, Regelbeauftragter Nord

Mail:

georg.welsch@triathlon-bayern.de

ALTERNATIV:

Ort:

Ingolstadt

Datum: Samstag, 16.04.2016

Referent:

Bernd Stühlein, Regelbeauftragter Süd

Mail:

bernd.stuehlein@triathlon-bayern.de

ANMELDUNG:

Interessierte werden gebeten, sich beim zuständigen Referenten bzw. Regelbeauftragten

bis zum 30.01.2016 per Mail anzumelden. Anzugeben sind dabei Name, Vorname,

Jahrgang, Verein und Adresse

VORAUSSETZUNGEN:

Mindestens 17 Jahre alt und jünger als 60 Jahre, Mitglied in einem Verein, der beim

BTV gemeldet ist sowie Interesse an fairem Sport und ehrenamtlicher Tätigkeit.

TEILNEHMERGEBÜHREN: keine

KAMPFRICHTER- NEU-AUSBILDUNG

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WEITERBILDUNGSMASSNAHMEN 2016

Alle BTV - Kampfrichter, die seit dem Jahr 2014 keine Aus- oder

Weiterbildungsmaßnahme besucht haben, benötigen zur Lizenzverlängerung einen

Auffrischungskurs.

FOLGENDE MÖGLICHKEITEN STEHEN ZUR AUSWAHL:

Für alle Bezirke:

Aus- und Weiterbildung für Einsatzleiter und Technische Delegierte auf Landesebene:

Auch bei dieser Veranstaltung wird die KR-Lizenz um 2 Jahre verlängert.

Ort:

Ingolstadt

Datum: Samstag, 23.04.2016

Referent:

Bernd Stühlein, Regelbeauftragter Süd

Anmeldung:

unter bernd.stuehlein@triathlon-bayern.de

Voraussetzung: mind. 3 Jahre KR-Erfahrung

Mindestteilnehmerzahl: 8 KR

WEITERBILDUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE BTV-KAMPFRICHTER ZUR

LIZENZVERLÄNGERUNG

WETTKAMPFRICHTER WEITERBILDUNG

NORDBAYERN:

Bezirk Oberfranken:

Weiterbildung am 12.03.2016 in Forchheim

Anmeldung beim Referenten und Bezirks- KR- Obmann von Oberfranken Thomas

Wende (thomas.wende@gmail.com)

Bezirk Mittelfranken:

Weiterbildung am 16.04.2016 in Roth

Anmeldung bei den Referenten und Bezirks- KR- Obmännern von Mittelfranken

Ralph Reiwe (ralph@reiwe.net) oder Hermann Knoll (H.Knoll-Roth@t-online.de)

Bezirk Unterfranken:

Interessenten aus Unterfranken werden gebeten, an einer Veranstaltung in einem

anderen Bezirk teilzunehmen und Georg Welsch, Regelbeauftragter Nord darüber zu

informieren.

80


SÜDBAYERN:

Bezirk Oberpfalz:

Weiterbildung am 05.03.2016 in Amberg

Anmeldung beim Referenten und KR-Obmann der Oberpfalz Gerd Rucker (gerd.

rucker@triathlon-bayern.de)

Bezirk Oberbayern:

Weiterbildung am Samstag, 12.03.2016 in Weilheim

Anmeldung beim Referenten Bernd Stühlein, Regelbeauftragter Süd (bernd.stuehlein@

triathlon-bayern.de) mit Info an den zuständigen Bezirks-KR-Obmann

Bezirk Schwaben:

Weiterbildung am Samstag, 09.04.2016 in Lauingen

Anmeldung beim Referenten Bernd Stühlein, Regelbeauftragter Süd (bernd.

stuehlein@triathlon-bayern.de) mit Info an den zuständigen Bezirks-KR-Obmann

Stefan Hämmerle

Bezirk Niederbayern:

Interessenten aus Niederbayern werden gebeten, an einer Veranstaltung in einem

anderen Bezirk teilzunehmen und Bernd Stühlein, Regelbeauftragter Süd darüber zu

informieren.

HINWEIS

Aus organisatorischen Gründen ist die Anmeldung für die Weiterbildungsmaßnahmen

bis zum 15.01.2016 erforderlich. Weitere Infos bzgl. Tagesablauf, Veranstaltungsort usw.

bekommt ihr vom Referenten zusammen mit der Einladung / Meldebestätigung.

Für Rückfragen stehen die Regelbeauftragten des BTV gerne zur Verfügung.

Bernd Stühlein

Regelbeauftragter Süd

Georg Welsch

Regelbeauftragter Nord

81


NEU

2016

PREMIERENVERANSTALTUNGEN 2016

82

CHALLENGE REGENSBURG ZIEHT AM

14. AUGUST 2016 TRIATHLETEN IN DIE

WELTKULTURERBE-STADT

Eine der ältesten und wohl schönsten

Städte Deutschlands wird am 14.

August 2016 erstmals Schauplatz des

Challenge Regensburg. Dabei bietet

die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt

Langdistanz-Triathleten aus aller Welt

eine spektakuläre Bühne: Schwimmen

im Naherholungsgebiet Guggenberger

See, Rad fahren durch die eindrucksvolle

Landschaft des Naturparks Bayerischer

Wald und ein Marathon entlang der

Donau und historischen Baudenkmälern

inmitten der UNESCO Weltkulturerbe-

Stadt Regensburg.

Dann, wenn am imposanten Domplatz

in der pulsierenden Altstadt Regensburgs

Hunderte Sportler durch den Zielbogen

laufen und Tausende Zuschauer eine

einmalige Atmosphäre schaffen, ist

Gänsehautstimmung garantiert.

Mit im Program auch: Ein Kinderlauf, ein

Frauenlauf, sowie ein Jedermanntriathlon.

DER CHALLENGE REGENSBURG IM NETZ

www.challenge-regensburg.com

BEILNGRIES FEIERT TRIATHLON-

DEBÜT: ZWEITÄGIGES SPORT-EVENT IM

NATURPARK ALTMÜHLTAL

Am Samstag, 27. und Sonntag, 28. August

2016 feiert Beilngries eine Premiere: In

der quirligen Zwiebeltreterstadt findet

der erste Naturpark-Altmühltal-Triathlon

statt.

Für die Teilnehmer wird es ein

aufregender Wettbewerb, denn es geht

auf sehr abwechslungsreiche Strecken.

Ob beim Schwimmen im Main-Donau-

Kanal, beim Rennradfahren mit Blick auf

beeindruckende Jurakalkfelsen oder beim

Laufen durch die historische Altstadt mit

barocken Bauten und mittelalterlichen

Türmen. Teilnehmen kann jeder –

Freizeitathleten, Hobbysportler, Teams

und Firmenmannschaften oder Kinder.

Neben der einzigartigen Kulisse bietet

der Naturpark Altmühltal Triathlon

Beilngries eine weitere Attraktion: die

Bayerische Meisterschaft im Super Sprint

Team Relay.

DER TRIATHLON BEILNGRIES IM NETZ

www.triathlon-beilngries.de


PERSÖNLICHKEITEN

2016

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INTERVIEW MIT ANNE HAUG

OLYMPIAQUALIFIKANTIN ANNE HAUG ÜBER IHR

„ROOKIE-RENNEN“

Christine Waitz

Mit 18 Jahren kam Anne Haug recht spät

zum Triathlon. Heute, über zwölf Jahre

später, gehört die Bayreutherin zu den

schnellsten Triathletinnen der Welt auf

der Kurzdistanz.

Für 2015 hatte sie ein großes Ziel gesteckt:

Die Olympiaqualifikation.

Beim Test-Event an der brasilianischen

Copacabana hatte sie am 2. August

2015 nach 2:00:57 Stunden die

Sicherheit: Mit Rang sieben waren die

Qualifikationskriterien der DTU und des

DOSB erfüllt und der Weg nach Rio frei.

KLEIN ANGEFANGEN

Doch auch Topstars haben einmal klein

angefangen. Wir haben uns mit Anne

Haug über ihr „Rookie-Race“, ihren

ersten Triathlon, unterhalten.

Dass man mit “harter, kontinuierlicher

Arbeit seinem Körper Leistungen

abringen kann, die man nie zu hoffen

gewagt hat”, das schätzt Anne Haug am

Triathlon.

Hart erarbeitet sind ihre Erfolge wahrlich.

Während viele Kurzdistanz-Stars bereits

im Jugendalter im Kadersystem Fuß

fassen und mit bester Unterstützung

ihren Weg zur Spitze machen, kämpfte

sich Anne Haug zunächst allein nach

vorne.

Die harte Arbeit zahlte sich aus: 2012

durfte sie mit zu den Olympischen

Spielen fahren und wurde Elfte. Eine

Spitzen-Leistung, die mit anderer Renn-

Konstellation durchaus noch besser hätte

ausgehen können. Das möchte sie 2016 in

Rio beweisen.

KURZPORTRAIT

ANNE HAUG

GEBURTSTAG: 20. Januar 1983

BERUF: Dipl. Sportwissenschaftlerin

WOHNORT: München / Bayreuth

GRÖSSTE ERFOLGE:

1. Mannschafts-WM 2013

Foto: Bob Foy/Club La Santa

2. WM Kurzdistanz 2012

3. WM Kurzdistanz 2013

11. Olympische Spiele London 2012

1. World Triathlon Series Hamburg 2013

1. World Triathlon Series Auckland 2012, 2013

2015

7. Platz ITU World Olympic Qualification Event Rio de

Janeiro 2015 = Olympiaqualifikation

8. Platz ITU Weltmeisterschaftsserie (WTS) Kapstadt

Olympische Distanz

2. Platz DM Elite Triathlon Sprint Düsseldorf

Während die Saison 2014 nach einem

Sturz im ersten internationalen Rennen

von Verletzungen geprägt war, war es zu

Jahresbeginn 2015 an der Zeit, sich erneut

zu verändern. Wie bereits einige Jahre

zuvor, entschied sie sich für Australien

als Wahlheimat und schloss sich einem

Spitzen-Squad an.

Zu Saisonbeginn ging es dann zunächst

nach Abu Dhabi, weitere Rennen folgten

in Auckland, Gold Coast, Cape Town,

Buschhütten und kurzentschlossen

auch Yokohama. Der Weg zurück an die

Absolute Spitze ist, wie so oft, nicht ganz

so geradlinig, wie man sich das wünschen

würde. Doch die harte Arbeit zahlte sich

aus und die Road to Rio ist eingeschlagen

„TRIATHLON, DASS IST DOCH DER SPORT

MIT SCHIESSEN?“ ZUGEGEBEN, HEUTE

BEKOMMT MAN DIESE FRAGE NICHT

MEHR SO OFT ZU HÖREN. VOR EINIGEN

JAHREN WAR DAS NOCH ANDERS. WANN

IST DIR DER BEGRIFF „TRIATHLON“ DAS

ERSTE MAL UNTERGEKOMMEN?

84


Anne: Eigentlich erst relativ spät, so mit

18 Jahren. Bayreuth ist nicht wirklich eine

Triathlon Hochburg, daher muss man

sehr viel Eigeninitiative ergreifen.

WANN UND WARUM HAST DU

BESCHLOSSEN, DAS „ABENTEUER

TRIATHLON“ IN ANGRIFF ZU NEHMEN?

Anne: Mit 20 Jahren habe ich meinen

ersten Triathlon gemacht. Ich konnte

schon immer relativ gut laufen und

Radfahren hat mir einfach Spaß gemacht.

Nur mit dem Schwimmen hatte ich so

meine Probleme. Ich habe dann so lange

im Schwimmbad geübt, bis ich 1500

Meter am Stück kraulen konnte.

WO STANDEST DU DAS ERSTE MAL HINTER

DER STARTLINIE?

Anne: Beim Triathlon in Hofheim

(bei Schweinfurt) über die olympische

Distanz.

WIE LIEF DEIN PERSÖNLICHES ROOKIE-

RENNEN?

Anne: Gefühlt, absolut schrecklich. Beim

Schwimmen dachte ich, ich muss gleich

ertrinken. Ich bin noch nie zuvor im See

mit so vielen Menschen geschwommen.

Die Wechsel waren eine absolute

Katastrophe und beim Laufen habe ich

gedacht, ich muss nach 200 Metern

aussteigen, da ich nur Wackelpudding in

den Beinen hatte. ABER: Das Ergebnis

konnte sich durchaus sehen lassen: Ich

erreichte nämlich auf Anhieb den 3.Platz.

DEIN TIPP FÜR JEDEN ROOKIE

Anne: Konzentriert euch nur auf euch

selbst, da ihr nur eure eigene Leistung

beeinflussen könnt! Und wenn es richtig

hart im Rennen wird, dann denkt daran,

dass ihr es macht, weil ihr es liebt, und es

Spaß macht sich zu quälen…. Dann läuft

es gleich viel besser..

AUF ANNES WEBSITE KÖNNT IHR IHREN

WEG NACH RIO VERFOLGEN

www.anne-haug.de

Anne Haug mit Trainingsgruppe: darunter Benjamin Lenk,

Teamkapitän der Regionalligamannschaft Team Icehouse

e.V. Foto: Bob Foy/Club La Santa

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INTERVIEW MIT REBECCA ROBISCH

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INTERVIEW MIT REBECCA ROBISCH: NEUES WAGEN, UM

BESSER ZU WERDEN

Christine Waitz

Der letzte Freibad-Tag der Saison war für

knapp ein Dutzend Nachwuchssportler

ein ganz Besonderer. Denn im Freibad

Roth stand nicht irgend ein Trainer am

Beckenrand, sondern ein Triathlon-

Star. Rebecca Robisch hatte ein

Schwimmprogramm mit Technik- und

Wettkampfelementen vorbereitet. “Ich

mache das gerne, wir brauchen schließlich

Nachwuchs”, verriet sie uns nebenbei.

Was noch, das lest ihr im Interview.

Vor 17 Jahren mag es Rebecca Robisch

ähnlich ergangen sein. Wenn in der

großen Rother Triathlonwoche die Stars

der Szene zu Gast waren, dann konnte

man sie ebenfalls im Freibad antreffen.

Heute ist sie selbst der Star und stand dem

Nachwuchs nicht nur Rede und Antwort

und verteilte Autogrammkarten, sondern

gab gleich noch ein Schwimmtraining.

Als 13., mit 2.405 Punkten, war Rebecca

Robisch beste DTU-Dame in der WM-

Wertung 2015. “Ich glaube, dass ich auf

einem guten Weg bin”, verrät sie uns am

Beckenrand.

Die Kinder und Jugendlichen sind indes

mit Feuereifer dabei. Technikübungen

– Balanceschwimmen. Rebecca

Robisch begleitet die große Gruppe

am Beckenrand, lobt, gibt Tipps. “Wir

brauchen schließlich Nachwuchs”,

bemerkt sie nebenbei und schickt die

Jugendlichen wieder los. Dieses Mal in

Zweierteams. Das “High Five”, bei dem

je zwei Schwimmer nebeneinander

schwimmen und in der Luft jeweils die

Hand des Partners abklatschen sollen,

funktioniert gut.

KURZPORTRAIT

REBECCA ROBISCH

GEBURTSTAG: 04. APRIL 988

BERUF: Profisportlerin

WOHNORT: Saarbrücken/Roth

GRÖSSTE ERFOLGE:

6-fache Deutsche Meisterin Jugend

3. Platz Juniorinnen Weltmeisterschaft Hamburg 2007

3. Platz U23 Weltmeisterschaft Peking 2011

1. Platz Europacup Brasschaat Belgien 2011

3 x 2. Platz Europacup Antalya Türkei, Quarteira

Spanien , Cremona Italien 2013

6. Platz Weltcup Finale Cozumel Mexico 2013

2015

10. Platz ITU World Triathlkon Series Stockholm

10. Platz ITU World Triathlkon Series Hamburg

5. Platz ITU World Triathlkon Series Cape Town

3. Platz DM Elite Triathlon Sprint Düsseldorf

NEUES WAGEN, UM BESSER ZU

WERDEN

Kurze Fotopause. Zwischen die grünen

Bademützen hat sich eine Silberne

geschoben. Der Rother Bürgermeister

zieht die letzten Bahnen des Jahres und

lächelt mit Schwimmbrillenrändern in

die Kamera. Als Robisch die nächste

Übung ankündigt, wechselt er schnell

wieder die Bahn: “Das ist nichts für mich”.

Und weg ist er.

“Wenn man im Weltcup unterwegs ist,

dann kann es gerade beim Schwimmen

manchmal echt ruppig werden”, berichtet

derweil die Promi-Trainerin und schickt

erneut Zweiergrüppchen ins “Duell-

Schwimmen”. Besonders die Jungs haben

sichtlich Spaß, rollen über den “Gegner”,

versuchen ihn abzudrängen.

Während die Teilnehmer zum Abschluss

noch auf einen Mini-Swim&Run

geschickt werden, findet Rebecca Robisch

noch Zeit für einige Fragen.

REBECCA ROBISCH


WIE VERLIEF DIE VERGANGENE SAISON

AUS DEINER SICHT?

Rebecca: Alles in allem war ich zufrieden.

Der 13. Platz im Gesamtranking ist

schon ein gutes Ergebnis. Mit allen

Einzelergebnissen war ich zwar nicht so

glücklich, aber ich denke, dass bei neun

WTS-Rennen im Jahr klar ist, dass man

nicht immer nur Spitzenrennen abliefern

kann. Ich hatte mehrere Top-Ten

Ergebnisse und das ist schon in Ordnung.

IM NÄCHSTEN JAHR STEHEN FÜR DICH

EINIGE VERÄNDERUNGEN AN…

Rebecca: Ich habe mich entschlossen, mich

einer internationalen Trainingsgruppe

anzuschließen. Unter der Leitung von

Joel Filliol sind die Besten der Besten

versammelt. In dieser Gruppe werde ich

sicherlich eine der Schwächsten sein. Aber

ich möchte von den Guten profitieren um

für nächstes Jahr noch einmal alles zu

geben, neue Reize zu setzen.

DANN ZÄHLT’S. WAS ERWARTEST DU DIR

VON DER SAISON 2016?

Rebecca: Ich hatte in diesem Jahr eine

stabile Saison und ich glaube, das ist

die Basis, um im nächsten Jahr mit

intensivem Training nochmals einen

Sprung machen zu können. Ich denke,

die deutschen Mädels sind allesamt

nicht zu unterschätzen, da sie auf einem

guten Niveau sind. Doch ich denke auch,

wenn ich noch ein Quäntchen aus mir

herausholen kann, habe ich Chancen auf

einen der zwei verbleibenden Olympia-

Plätze, die bis Mai vergeben werden. Für

mich bedeutet das, dass ich schon sehr

früh, sehr fit sein muss. Mit der neuen

Trainingsgruppe sehe ich das allerdings

zuversichtlich.

VIELEN DANK FÜR DAS INTERVIEW UND

VIEL ERFOLG!

Rebecca Robisch beim Nachwuchs-Training

Fotos: C. Waitz

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SOPHIA SALLER GEWINNT SPORT-STIPENDIUM DER

DEUTSCHEN SPORTHILFE

Oliver Kubanek

Sophia Saller, U23-Weltmeisterin von

2014 und Mathematikstudentin in

Oxford, ist „Sport-Stipendiat des Jahres“

2015.

SOPHIA SALLER IM FOKUS

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Die 21 Jahre alte Triathletin ist damit

Nachfolgerin von Malaika Mihambo,

Weitspringerin und Studentin der

Politikwissenschaft und Sport-Stipendiat

des Jahres 2014. Die Auszeichnung wurde

ihr von der Deutschen Bank und der

Deutschen Sporthilfe im Rahmen einer

Gala in Berlin überreicht.

Sophia Saller zeigte sich bei der

Verkündung ihres Namens als Siegerin

überrascht, hatte sie doch nicht mit

diesem Ergebnis gerechnet, und freute

sich umso mehr über das Stipendium und

die damit verbundene Anerkennung für

ihre Leistungen in Sport und Studium.

Saller, die für den SC Delphin Ingolstadt

startet, setzte sich bei dem Online-

Voting der Deutschen Sporthilfe und

dem Auswahlverfahren einer Jury gegen

die Freestylerin Laura Grasemann, die

Ringerin Aline Focken, den Fechter

Maximilian Hartung und Maike Naomi

Schnittger (Schwimmen paralympisch)

durch und erhält nun für drei Semester

ein Stipendium über monatlich 800 Euro.

SPORT UND STUDIUM AUF

WELTKLASSE-NIVEAU

Dabei kam die Oxford-Studentin erst über

ihre Mutter, eine Marathonläuferin, zum

Triathlon. Da ihr das Schwimmtraining

alleine zu langweilig wurde schnürte

sie immer öfter die Laufschuhe: Eine

gute Entscheidung, wie sich später

herausstellen sollte. 2014 konnte Sophia

Sophia Saller

Foto: DTU

Saller in Edmonton die ITU U23-

Weltmeisterschaft für sich entscheiden

und gewann einige Wochen vorher

schon bei ihrem ersten Rennen über die

Olympische Distanz die Silbermedaille

im Eliterennen der Damen bei den

Europameisterschaften in Kitzbühel.

2015 startete sie erstmals bei Wettkämpfen

der World Triathlon Series.

Neben dem Triathlon legte die

Mathematikstudentin ihre letzten

Masterprüfungen mit Auszeichnung ab

plant nun zu promovieren, ebenfalls in

Oxford.

„Als ich 2011 einen Studienplatz in

Oxford, einer der besten Universitäten

der Welt, angeboten bekommen habe,

hat mein damaliger Trainer gesagt, ich

müsse mich nun zwischen Triathlon und

Studium entscheiden. Doch ich wollte

zeigen, dass es möglich ist, Studium und

Sport erfolgreich zu verbinden“, erinnert

sich Sophia Saller. „Vier Jahre später weiß

ich, dass dies die richtige Entscheidung

war. Ich sehe mein Studium und den

Triathlon nicht als Doppelbelastung,

sondern vielmehr als eine Symbiose der

beiden“, so die gebürtige Münchnerin.


RÜCKTRITT VOM PROFISPORT: FARIS AL-SULTAN SAGT

SERVUS

Christine Waitz

35 Ironmanrennen, davon sechs Siege

und einen Weltmeistertitel in 2005. Schier

unzählbare weitere Rennerfolge. Faris

Al-Sultan gehörte zu den erfolgreichsten

deutschen Triathleten. Gehörte? Richtig.

2015 verkündete der Münchener seinen

Rücktritt vom Leistungssport.

DIE LISTE DER ERFOLGE IST LANG

2005, 2008, 2010, 2011, 2012 und 2013

konnte er Ironmanrennen für sich

entscheiden. Drei Mal war er deutscher

Meister auf der Langdistanz. Sein größter

Erfolg: Der Ironman Weltmeistertitel auf

Hawaii.

Schon im Live-Ticker des Ironman Texas,

den Al-Sultan im Mai absolvierte, war

zu lesen “Faris Al-Sultan signalisiert

unseren Spottern, dass das sein letztes

Ironmanrennen sein könnte.”

Was in der Hitze des Gefechts schon

einmal aus einem herausbrechen kann,

bestätigte Al-Sultan kurz darauf in einem

Interview mit Moderator-Legende Bob

Babbit: “In den letzten beiden Jahren

habe ich mich mehr mit Verletzungen

beschäftigt, als mit dem Training… Ich

hatte so viele schlechte Rennen in letzter

Zeit, und ich wollte schlicht und einfach

nicht noch ein Weiteres abliefern,”

begründete der 37-jährige. “Ich will

mich nicht mehr mit den Schmerzen

beschäftigen müssen.”

Eine Aufzählung der vielen weiteren

sportlichen Spitzenleistungen würde

den Rahmen hier wohl sprengen. Fest

steht: Faris Al-Sultan hat nicht nur

in Deutschland Triathlon zu großer

Popularität verholfen, sondern weltweit

Sportler und Nicht-Sportler begeistert.

Nicht nur mit seinen Rennen, sondern,

sind wir ehrlich, vor allem auch mit

seinem Auftreten. Direkt, ungekünstelt,

sympathisch.

Wir hoffen, dass uns dieses Auftreten

im Sport erhalten bleibt und wünschen

Faris Al-Sultan alles Gute im sportlichen

Rentner-Dasein.

Ein Glückwunsch ergeht zudem an die

mittlerweile zweifachen Eltern Ina und

Faris!

FARIS AL-SULTAN

Faris Al-Sultan

Foto: C.Waitz

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