Für Fortgeschrittene

hallomuenster

ortgeschrittene

www.ag-muensterland.de

Anzeigen-Sonderveröffentlichung|1/2016


2


Ruhig den Wecker stellen

Zwei Stunden Mittagsschlaf sind nicht erholsam

Fluch oder

Segen?

Die Vielfalt und dieEntwicklungneuer

Medien nimmtrasant

zu.

ür eine Generation, die

Fohne die neuen Kommunikationsmittel

aufgewachsen

istund sichzunehmend

im Alltag damit konfrontiertsieht,

stellen die digitalen

Bedienungsanleitungen

oder das unverständliche

Vokabular der digitalen

Welten eine steteHerausforderung

dar. Was oft so

schwierig erscheint, ist oftmals

garnicht schwer zu lernen

und macht den Alltag

in vielen Bereichen auchfür

Senioren wesentlich komfortabler.

in paar Dinge sollte man

Ebeachten, damit der Mittagsschlaf

wirklich der Erholung

dient: „Sich zwei Stunden

ins Bett zu legen, isteher

kontraproduktiv“, sagt Ursula

Lenz von der Bundesarbeitsgemeinschaft

der Senioren-Organisationen

(BAGSO). „Maximaleine halbe

Stunde, oft reichen auch

10 bis 15 Minuten.“ Am besten

stellt man sich auch

einen Wecker. Sich vor den

Fernseher zulegen, sei nicht

das Gleiche, sagt Lenz.


Foto: Stadt Münster/Fotolia.de

Seniorentag 2016:

Neue Medien –Digitale Welten

„Dann bekommt man eben

nicht eine Viertelstunde Ruhe,

sondern ist weiter abgelenkt

und wird berieselt.“

Der Mittagsschlaf ist für

manch einen eine liebgewonnene

Gewohnheit. Leider

hat er nicht den besten

In Zusammenarbeit mit

der Kommunalen Seniorenvertretung

Münster und

dem Seniorenrat der Stadt

soll dieser Nachmittag eine

Übersicht über das Angebot

und die Lebensbereiche geben,

aus denen moderne

Kommunikationsmittel

nicht mehr wegzudenken

sind. So sollen Ängste und

Hürden,sichauf neue Wege

einzulassen, abgebaut werden.

Dafür wirdesimeinleitenden

Vortrag eine etwas

humoristische Übersicht

über die neuen digitalen

Welten eines Referenten

und EDV-Spezialisten geben.

Im zweiten Teil des Nachmittags

wird Dr. Susanne

Goetz vom Verein Bürgernetz

über Angebote und

Möglichkeiten in Münster

berichten. Zudem gibt es

weitere Informationen über

das Lern- und Serviceangebote

der VHS sowie des Bennohauses.

Der Seniorentag 2016 findet

am 8. März (Dienstag)

von 15bis 17 Uhr im Rathaus

Festsaal statt. Weiter

Infos und Kontakte zur Anmeldung

für Interessierte

gibt es bei der VHS Münster,

Aegidiimarkt 3, 0251/

4924321, Mail: vhs@stadtmuenster.de

oder im Internet:

vhs.muenster.de, Kursnummer:

240050.

Ruf. Und nicht selten bekommt

man dasGefühl, sich

für sein kurzes Schläfchen

rechtfertigen zu müssen. Das

müsse man aber überhaupt

nicht, sagt Lenz. „Zu sagen

,Es tut mir gut‘ reicht völlig.“

Der Mittagsschlaf gehört„zu

Alles nur einen

Klick entfernt

Surftipps für Senioren

om Alter als Hürde hält

VGünter Born gar nichts,

gerade wenn es um das Thema

Internet geht. Er ist Autor

des Buches „Internet –

Leichter Einstieg für Senioren“.

Er weiß: „Wenn die

Angstvor der neuen Technik

erstmal weg ist, sind Senioren

begeistert davon.“

Haushalt-Tipps, Reiseberichte

und Produktvergleichesind

nur einen Klick entfernt.

„Wer gerne kocht,

kann sichganz einfachviele

neue Rezeptideen heraussuchen“,

erklärt Nicola Röhricht

von Service Gesellschaft

der Bundesarbeitsgemeinschaft

der Senioren-

Organisationen (BAGSO).

Über eigene Interessen erschließt

sich der Nutzen

vom Internet am schnellsten.

Darüber hinaus bieten

sich völlig neue Wege, mit

seiner FamilieinKontakt zu

bleiben. Mit dem Dienst

Skype telefoniert man kostenlos

–auch über Ländergrenzen

–und kann sichdabei

sogar per Video sehen.

Im Internet finden ältere

Menschen außerdem viele

Webseiten, die sich mit

ihren Interessen und Bedürfnissen

auseinandersetzen.

Adressen wie www.se

den wunderschönenDingen

im Ruhestand, die man

eigentlich auch schon im

Arbeitsleben machen wollte,

aber nicht konnte“. Er trägt

zum Wechsel von An- und

Entspannung im Tagesrhythmus

bei.

(dpa)

nioren-ratgeber.de und

www.feierabend.de sind nur

zwei Beispiele. Allerlei spezielle

Themen werden abgedeckt:

Manche Seiten beschäftigen

sich mit dem Leben

als Großeltern

(www.grosseltern.de) oder

zeigen extravagante Mode

älterer Frauen (www. advan

cedstyle.blogspot.de).

Trotz solcher Vorzüge haben

viele ältere Menschen

Angstvor der digitalen Welt.

„Sie glauben mitunter, dass

sie mit nur einem Klick etwas

kaputtmachen oder

sich gleich einen Virus herunterladen“,

sagt Born.

Umso wichtiger ist es, sich

Basiswissen über diese neue

Technik anzueignen. ÖrtlicheVerbände

und Senioren-

Büros bieten dafür Computer-und

Internetkurse. (dpa)

Die digitale Welt bietet auch

für Senioren viele Interessante

Seiten. Foto: Sebastian Rohling

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schriftlichen Zustimmung des Verlages.

Für die Herstellung von Hallo wird Recycling-

Papier verwendet.


Wenn einer

eine Reise tut

eit nun mehr fastvier Jah-

bietet Seniorenreisen

Sren

Münster unter dem Dachverband

der Paritätischen

Wohlfahrt begleitete Reisen

an. Wir sind ein gemeinnütziger

Verein und ermöglichen

älteren Menschen an

unvergesslichen Erholungsreisen

teilzunehmen.Häufig

istdies aus unterschiedlichsten

Gründen nicht mehr

möglich. In geselliger Runde

und begleitetvon qualifizierten,

ehrenamtlichen Reisebegleiter

lassen sich soziale

Kontakte knüpfen und neue

Horizonte erschließen.

Wer mehr über Seniorenreisen

Münster erfahren

möchte oder sichfür den Reisekatalog

2016 interessiertist

herzlich eingeladen, zu

unserem bewährten SeniorenReiseCafé

am2.Februar

(Dienstag), Handorfer Hof

von 15bis 17 Uhr zu kommen.

Um telefonische Anmeldung

–auchauf den Anrufbeantworter

–wird gebeten.

Kontakt: 289691 11

Vertretung für über 60 000

Quartiersarbeit und Taschengeldbörse sind wichtige Ziele

Am 14. Dezember konstituierte

sich die neu gewählte

Kommunale Seniorenvertretung

Münster imStadtweinhaus.

D ie Seniorenvertretung

besteht aus 15 Mitgliedern,

die am 23. November

vom„Runden Tisch–Seniorinnen

und Senioren in

Münster“ für 3Jahre indieses

Ehrenamt gewählt wurden.

Oberbürgermeister Markus

Lewe bedankte sich persönlichbei

allen und betonte

in einer kurzen Rede den

Wert der Seniorenvertretung

in der kommunalen

Arbeit.

Ein besonderer Dank des

Oberbürgermeistersgalt den

wiedergewählten Vorstandsmitgliedern

Martin

Schofer und seinen Stellvertretern

Margareta Seiling

und Klaus Stoppe.

Die Kommunale Senio-


DasFotozeigt dieneu gewählten Mitglieder der Seniorenvertretung.

Foto: Lena Heitz

renvertretung arbeitet,

neben der Mitarbeit in Ausschüssen

und Arbeitskreisen

des Rates und der Verwaltung,

besonders amAufbau

der Quartiersarbeit. Inzwischen

gibt es in 1elf Stadtbezirken

Arbeitskreise „Älter


werden in…“, die sich gemeinsam

mit dem Sozialamt,

den Wohlfahrtsverbänden

und örtlichen Initiativen

für die Quartiersentwicklung

einsetzen. Durch

die Quartiersarbeit sollen

vorhandene Initiativen vernetzt

und dadurch effektiver

werden.

Aber auch einzelne Initiativen

werden gefördert, wie

die Schaffung einer Taschengeldbörse.

Hierbei sollen

Jugendliche gegen ein

Taschengeld bei alltäglichen

Arbeiten in beschränktem

Umfang helfen. Die Taschengeldbörse

wird gemeinsam

mit den Kommunalen

Stiftungen Münster

und den Von-Mensch-zu-

Mensch Gruppen aufgebaut.

seniorenvertretungmuenster.de

3

Gezielt lernen

Mit Übungen

das Erinnern trainieren

W

Foto: dpa

er im Internet die

Suchbegriffe „Senioren“

und „Gedächtnistraining“

eingibt, findet Übungen,

die kostenlosheruntergeladen

werden können. Allerdings:

„Man muss sich

bewusst sein, dass ein bestimmtes

Training nicht das

gesamte Gedächtnis verbessert“,

sagt Beatrice G. Kuhlmann.

Die Juniorprofessorin

für Kognitive Psychologie

an der Universität

Mannheim erklärt, dass es

verschiedene Formen des

Gedächtnisses gibt. Entsprechend

unterschiedlich

sind die Übungen.

Weretwas für seinegeistige

Leistungsfähigkeit tun

will, sollte auch den Körper

in Bewegunghalten.Darauf

weist Erhard Hackler von

der Deutschen Seniorenliga

in Bonn hin: „Regelmäßige

körperliche Bewegung steigert

die Durchblutung und

die Sauerstoffversorgung

des Gehirns, und es steigert

auch die Denkfähigkeit.“

Will man das Erinnern

vonNamenmit den dazugehörigen

Gesichtern trainieren,

kann man zumBeispiel

eine Illustrierte mit den

dort abgebildeten Personen-Fotos

betrachten, die

dazugehörigen Namen studieren

–und später die Bildunterschriften

abdecken

und das Gelesene aus dem

Gedächtnis abrufen. „Erfolgreiches

Gedächtnistraining

ist immer auch Konzentrations-

und Aufmerksamkeitstraining“,

sagt

Andrea Friese. Sie ist Pädagogische

Leiterinbeim Bundesverband

Gedächtnistraining

(BVGT). Viele Gedächtnisprobleme

sind

nach ihren Angaben Konzentrationsprobleme.

(dpa)

Liefer-Service der Landhausküche bietet

winterlichen Komfort

Kurierebringen

Mittag­

essen direkt in Haus

Schnee, Dauerfrost, Regen

oder Graupel –das sind die

ungemütlichen Seiten des

Winters. Kaum jemand

hat

bei diesem Wetter Lust vor

die Tür zu gehen, um für

das Mittagessen

einzukaufen.

Wer auf Genuss auch an

den winterlichen Tagen nicht

verzichten möchte, kann den

Service der Landhausküche

nutzen.

Liefer-Service vor Ort

an 365Tagen imJahr

Die freundlichenen Kuriere der

Landhausküche bringen Ihnen

auf Wunsch an 365 Tagen

im Jahr ein leckereses Mittagsgericht

ins Haus. Ob herzhafte

Hausmannskost, leichte mediterrane

Küche oder beliebte

sowie saisonale Spezialitäten

–all das ist auf der Speisenkarte

der Landhausküche

zu finden. Die Köche legen

großen Wert auf die Qualität,

Frische und Herkunft der Zutaten.

Nicht ohne Grund: So

wissen sie immer genau, wo

die verwendeten Zutaten herkommen.

„Wir setzen ganz

auf Natürlichkeit und den puren

Geschmack und verzichten

bewusst auf Zusatzstoffe,

Für mich gekocht. Für mich gebracht. Von

wie Geschmacksverstärker

und Konservierungsstoffe“,

so Küchenchef Robert Weber.

Und das schmeckt man!

Für mehr Informationen sind

die freundlichen Mitarbeiterinnen

der Landhausküche

telefonisch erreichbar:

Montag bis Freitag

von 8.00 bis 18.00 Uhr

www.landhaus-kueche.de

Jetzt ins Haus bestellen!

„3 xGold“-Angebot:

An 3Tagen ein DLG-prämiertes Mittagsgericht

mit Dessert, für nur 6,39 E pro Tag

-ganz ohne vertragliche Bindung-

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4



Fotos: djd/Pfizer Deutschland/goodluz – Fotolia

Schutz vor

„Abzocke“

Veranstaltung will aufklären

Impfschutz gegen

Lungenentzündung

Warum dieser besonders für ältere Menschen wichtig ist

E ine Lungenentzündung

birgt vor allem für ältere

Patienten ein erhebliches

Gesundheitsrisiko. In rund

der Hälfte der Fälle wirddiese

gefährliche Atemwegserkrankung

durch sogenannte

Pneumokokken ausgelöst.

Die Impfung gegen

den Erreger gehört zueiner

der wirkungsvollsten Vorsorgemaßnahmen.

Die StändigeImpfkommission

am RobertKoch-Institut

(STIKO) rät Menschen ab

60 Jahren generell dazu,

sich einmalig

gegen Pneumokokken

impfen

zu lassen. Vor

allem deshalb,

weil mit den

Jahren die Leistung

des Immunsystems

natürlicherweise

abnimmt. Die

körpereigene Abwehr

kann Krankheitserreger

dann nicht

mehr wirkungsvoll bekämpfen.

Das Tückische andurch

Pneumokokken ausgelösten

Lungenentzündungen ist,

dass sie anfangs kaum von

einer Erkältung zu unterscheiden

sind. Typische

Symptome sind Fieber, Husten,

Schüttelfrost und Brustschmerzen.

Doch schnell

kann sich ein lebensbedrohlicher

Zustand entwickeln.

Neben einer Lungenentzündung

können Pneumokokken

außerdem

Hirnhautentzündung

oder Blutvergiftung

auslösen.

Die Impfung

gegen

Pneumokokkenwirdfür

alle

Menschen

ab 60 Jahrensowie

für chronisch

Kranke jeden

Alters von den

Krankenkassen erstattet.

Weitere Informationen

gibt es unter:

www.impftipp.de.

Pneumokokken verbreiten

sichrasch, etwa beim Reden,

Niesen oder Husten. Neben

älteren Patienten und Kleinkindern

sind es vor allem

chronischKranke, denen die

STIKO deshalb zur Impfung

rät. Denn Menschen mit

Grunderkrankungen wie

Diabetes, Asthma, der chronisch

obstruktiven Lungenerkrankung

(COPD) oder

chronischen Herz-Kreislauf-

Beschwerden haben in der

Regel ebenfalls ein geschwächtes

Immunsystem

und damit auchein erhöhtes

Risiko, aneiner Lungenentzündung

zu erkranken. Die

Impfung gegen Pneumokokkenist

jederzeitmöglichund

kann zeitgleichmit der Grippe-Immunisierung

im

Herbst erfolgen. So istfür den

Zweifachimpfschutz nur ein

Arzttermin nötig. (djd)

Ältere Menschen sind ein beliebtes

Ziel für altersgruppenspezifische

Formen der

„Abzocke“.

eispiele sind Kaffeefahr-

oder vermeintliche

Bten

kostenlose oder günstige

Angebote auf Reisen oder

speziellen Messen. Fast immer

werden dabei das Vertrauen,

die Höflichkeit, die

Scham, die Angst oder die

Einsamkeit der Menschen

ausgenutzt.

Vorbeugende Aufklärung

trägt dazu bei, Schäden, die

dadurch entstehen, zu vermeiden

oder zu minimieren.

Der mündige Verbraucher

steht daher imMittelpunkt

einer halbtägigen

Veranstaltungfür ältereVerbraucher,

die am 24. Februar

(Mittwoch) gemeinsam

mit dem Ministerium für

Klimaschutz, Umwelt,

Landwirtschaft, Natur- und

Umweltschutz NRW, der

Verbraucher Inititive (Bundesverband)

und der Landesseniorenvertretung

NRW in Münster stattfindet.

Referenten der Verbraucherzentrale

Nordrhein-

Westfalen, des Landeskriminalamtes

Nordrhein-

Westfalen und der Verbraucher

Initiative diskutieren

mit den Teilnehmern die

drei Themenfelder Telefonwerbung

und Haustürgeschäfte,

Kaffeefahrten und

Angebote auf Reisen und

Messensowie Internetfallen

erkennen und vermeiden.

Die Veranstaltung findet

von 09.15 bis 13.30 Uhr im

Rathaus/Stadtweinhaus,

Prinzipalmarkt 9, Münster

statt und ist eine von zehn

regionalen Veranstaltungen,

die in NRW zudiesen

Themen durchgeführt werden.

Getränke und ein kleiner

Imbiss werden angeboten.

Die Teilnahme an der

Veranstaltung ist kostenlos,

eine vorherige verbindliche

Anmeldung aber erforderlich.

Interessierte wenden

sich andie Stadt Münster,

Lena Heitz, Klemensstraße

10, 48143 Münster, 0251/

4923362, E-Mail:

seniorenvertretung@stadtmuensster.de.

Neues kennen lernen

Gleichgesinnte finden

Aktiv und fit bleiben

● Tel. 0251 492-4321,

● www.vhs.muenster.de

VHS Münster,Aegidiimarkt 3, 48143 Münster, infotreff@stadt-muenster.de




Wiesich Menschen vorAbzocke schütze können, erfahren Interessierte

am 24. Februar.

Foto: iStockphoto/Stadt Münster


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Technik richtig

bedienen

Neues Stadtteilprojekt für alle Senioren

Smartphones, Laptops, Tablets

und dasInternet –die rasanten

Entwicklungen auf

dem technischen Markt gehen

auch an Senioren nicht

spurlos vorüber.

ochwährend die Jugend

Ddamit aufwächst, tun

sich die „älteren Semester“

gelegentlich etwas schwerer

mit dem Umgang mit

neuerer Technik und Technologien.

Das Aktivseniorenzentrum

im Bennohaus

hat nun zusammenmit dem

Altenzentrum Klarastiftund

dem neuen Treff im

„neben*an“ an der Warendorfer

Straße ein spezielles

Medienprogramm für Senioren

entwickelt.

Finanziertwirddas Projekt

unter anderem mit Unterstützung

der Sparkasse

Münsterland Ost. „Wir freuen

uns sehr über diese Unterstützung,

mit der wir zum

Beispiel neue Tablets für die

Seniorenkurse anschaffen

konnten,“ so Dr. Joachim

Musholt, Geschäftsführer

des Bennohauses. Auch die

engereKooperation mit dem

Altenzentrum Klarastift, in

dessen Räumlichkeiten

ebenfalls Angebote stattfinden

sollen, scheint für die

Beteiligten eine Herzensangelegenheit.

„Wir stehen

schon sehr lange in Beziehung

zum Klarastiftund hätten

auchohne das Projekt in

diesem Jahr über weitereKooperationsmöglichkeiten

nachgedacht“, so Sevàl Kocaman,

Leiterin der Bildungsstätte

im Bennohaus.

In den kommenden Monaten

geht es also „ans Eingemachte“:

Neben zahlreichen

Kursen, die einzeln besucht

werden können, aber

auch aufeinander aufbauen,

wird esspannende Vorträge

und Informationsveranstaltungen

zu Smartphone-,

Laptop- oder Tabletnutzung

geben sowie Tipps zum sicheren

Surfen und eine PC-

Kaufberatung.

Die Auftaktveranstaltung

für dieses vielversprechende

Projekt findet am Donnerstag(28.

Januar) von15bis 17

Uhr im Altenzentrum Klarastift,

Andreas-Hofer-Straße,

statt. Weitere Infos und

Anmeldung unter 0251/

609673.

NEBEN*AN

Jeden Sonntag treffen sich Spieleenthusiasten zum Spielenachmittagim„neben*an“

am Cinema, WarendorferStraße. Initiiert und ins

Leben gerufen wurde das regelmäßigeBeisammen sein von„Älter

werden im Stadtteil Mauritz“. Das ersteZusammentreffen

warbereits im Oktober 2015.Besonders beliebt sind die Spiele

„Skip-Bo“ und „Rommikub“, weiß Jutta Hammes. Sie ist

die Ansprechpartnerin für den Treff, der jeden Sonntag von

14 bis 18 Uhr geöffnethat. Spiele sind vorOrt,dürfenaber gerne

auchvon zu Hause mitgebracht werden. WeitereFragen beantwortet

Jutta Hammes, 0251/13678 91

(sr)

Mit KrebsimLeben stehen

Informationstagder „Münsteraner Allianz gegenKrebs“

am Mittwoch, 17. Februar2016,von 10.00 bis14.30 Uhr

in derBürgerhalle der Bezirksregierung Münster,

Domplatz 1-3.

Medieninteressierte Senioren finden beim neuen Projekt des

Bennohauses zahlreiche Angebote.

Foto: bennohaus

Eine Anmeldung istnichtnotwendig,die Teilnahme ist

kostenlos.


6



Mobil im fortgeschrittenen Alter

So können Menschen im fortgeschrittene Alter im Straßenverkehr sicher unterwegs sein

Gesichtsfeld und Sehschärfe

können vermindert sein, die

Beweglichkeitnimmtab. Das

Konzentrationsvermögen

kann sich verringern und

manche älteren Menschen

brauchen länger, um sich zu

orientieren –umnur einige

mögliche Einschränkungen

des Alters zunennen.

ochder Mythos von„ge-

Senioren am

Dfährlichen

Steuer“ ist statistisch widerlegt:

Das Unfallrisiko bei älteren

Fahrern ist laut Statistischem

Bundesamt nur

halb so hochwie das der Gesamtbevölkerung.

ÄltereMenschen sind also

seltener in Unfälle verwickelt

–erleiden aber häufig

schwerere Unfallfolgen. Dr.

Jan-Peter Horst, Leiter Produktmanagement

Haftpflicht-,

Unfall-, Sach bei

der HDI Versicherung AG,

rät: „Damit der eigene Schaden

oder die Schädigung

Dritter nicht zum finanziellen

Desaster wird, sollte

man mit einer privaten

Haftpflicht- und einer Unfallversicherung

abgesichert

sein –auch imfortgeschrittenen

Alter.“ Das Paket

„Schutzbrief“ der HDI

Unfallversicherung beispielsweise

beinhalte neben

einigen wichtigen Absicherungen

die Übernahme für

vorübergehende Hilfeleistungen

nach einem Unfall.

So würden für einen Zeitraum

von bis zu sechs Mo-

Neun Prozentder älteren Menschen nutzen dasFahrrad, um mobil zu bleiben. Ein Helm sollte

immer dabei sein.

Fotos (2): djd/HDI

naten beispielsweise Kosten

für ambulante häusliche

Pflege, Wohnungsreinigung,

Erledigung von Einkäufen

oder einen Menüservice

übernommen.

Mehr als ein Drittel der

Wege von Menschen über

65 werden zu Fuß erledigt –

vermehrt mit dem Rollator.

Daher die dringende Empfehlung

von Dr. Jan-Peter

Horst: „Wer mit dem Rollatorunterwegs

ist, sollte gerade

in der dunklen Jahreszeit

gut sichtbar sein. Dunkle

Kleidung sollte mitreflektierenden

Applikationen oder

Warnwesten aufgehellt werden.“

Für Rollatoren gibt es

im Fachhandel spezielle Reflektoren,

neuere Modelle

sind bereits damit oder gar

mit LED-Licht ausgestattet.

„Schäden, die jemand als

Fußgänger verursacht, sind

in der Privat-Haftpflicht

mitversichert“, erklärt der

Versicherungsexperte.

Neun Prozent der älteren

Menschen nutzen das Fahrrad,

um mobil zu bleiben.

Nach Angaben des Portals

Straßenverkehrsamt.de ist

bei 75 Prozent aller Fahrradunfälle

ein Pkw beteiligt.

Den Radfahrer selbst trifft

nur in jedem vierten Fall die

Schuld. Dr. Jan-Peter Horst

rät: „Ein Zweiradtraining

bringt mehr Sicherheit. Außerdem

sollte jeder einen

Helm tragen. Dies unterstützt

unsere Unfallversicherung

mit der sogenannten

Helmklausel: Sie regelt,

dass beim Tragen eines

Helms eine höhereLeistung

gezahlt wird.“

Senioren bringen oftjahrzehntelange

Fahrpraxis mit

und

können

viele Situationen

besser einschätzen

als Fahranfänger. Jenseits

des 75. Lebensjahres

nehmen jedochlaut Statistischem

Bundesamt die Anzahl

und Schwereselbstverursachter

Unfälle deutlich

zu. Dr. Martin Weldi, Leiter

der Abteilung Kraftfahrt-

Schaden der HDI Versicherung,

empfiehlt deshalb:

„Um das eigene Fahrverhalten

in Gefahrensituationen

zu optimieren, können spezielle

Fahrsicherheitstrainings

für Senioren hilfreich

sein. Diese werden vielerorts

beispielsweise vonVerkehrswachten

oder Automobilclubs

angeboten.“ Hierbei,

so Weldi, gehe es nicht darum,

die Senioren zu überprüfen

–vielmehr könnten

Extremsituationen in geschützter

Umgebung ausprobiert

und dabei das Verhalten

des Autossowie seine

Technik besser kennengelernt

werden. (djd)

UNSERE NÄCHSTE SONDERBEILAGE

Für Fortgeschrittene

Das Magazin für Menschen im fortgeschrittenen Alter

erscheint am Sonntag, 3. Juli 2016 in der HALLOMünster.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

ANZEIGENSCHLUSS:

DO.23. JUNI 2016

Ihr Ansprechpartner:Jens Schneevogt

Tel. 0251 690-9623|Fax 0251 690-9620

AUFLAGE

ca.119.168

Exemplare

ortgeschrittene

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Munter durch

den Winter

Foto: djd/Forum Trinkwasser e. V.

Gegen schlechte Stimmung:

Frische Luft und viel Wasser trinken

Die langen Nächte und trüben

Tage im Winter können

auch den sonnigsten Persönlichkeiten

aufs Gemüt schlagen.

Das Gefühl, müde und

ausgelaugt zu sein, kommt

jetzt besonders häufig vor.

och es gibt Munter-

die An-

Dmacher-Tipps,

triebslosigkeit und Leistungsschwäche

entgegenwirkenkönnen.

Frische Luft

tut immer gut, deshalb Mütze

auf und los geht‘s zu

einem langen Spaziergang.

Offenes Angebot

Bewegt jung bleiben –Bewegt älter werden

s kommt Bewegung ins

EMehrgenerationenhaus

Mathildenstiftander Münzstraße.

Unter dem Titel ‚Bewegt

älter werden im Kreuzviertel’

kooperieren seit

Herbst 2015 das Mehrgenerationenhaus

der DRK

SchwesternschaftWestfalen

und der Verein für Gesundheitssport

und Sporttherapie

Münster, um verschiedenste

Angebote für die Mieter,

sowie externe Bewegungsenthusiasten

jeden

Altersund jeglichen Fitnesslevels,

zu schaffen. Seit Dezember

trifft sich schon jeden

Dienstagvormittag eine

kleine Gruppe zum ‚offenen

Am besten in netter Gesellschaft,

denn gemeinsames

Plaudern und Lachen motiviert

ungemein. Außerdem

sollte man genügend trinken

–selbst wenn bei den

kalten Temperaturen der

Durst nicht so groß ist.

Genügend zu trinken, ist

vor allem für ältere Menschen

wichtig, denn mit zunehmendem

Lebensalter

sinkt der Wassergehalt des

Körpers und damit auch die

Flüssigkeitsreserve. Gleichzeitig

nimmt das Durstgefühl

ab. Deshalb trinken viele

Senioren zu wenig. Zudem

wirken einige Medikamente

harntreibend oder

abführend, so dass der Körper

zusätzlich Flüssigkeit

verliert. Schon ein geringer

Flüssigkeitsmangel kann allerdings

die Konzentrationsfähigkeit

beeinträchtigen.

In der Folge kann es zu Kreislaufproblemen

und Störungen

des Nervensystems

kommen. Deshalb heißt es

insbesondere für die Generation

55 plus, lieber mal

DasAngebotist offenfür alle und soll langfristignoch durch

weitere Angebote ergänzt werden. Foto: Katrin Berkemeyer

Bewegungstreff’. Sitzgymnastik,

Kräftigung und Gedächtnistraining

stehen auf

dem Programm. Manchmal

sind es Feinmotorische Fingerübungen

mit Ballons,

manchmal ähneln die

Übungen einer Art Boxtraining,

aber immer geht es darum,

dass alle Spaß haben

und sich, wie nebenbei, die

Mobilität und das Wohlbefinden

der Teilnehmer verbessern.

Das Angebot ist offen für

alle und soll langfristig noch

durch weitereAngebote, wie

spezielle Kurse für Sturzprävention,

Rückengymnastik,

ein Rollator-Training oder

das bewährte ‚Latschen &

Tratschen’ Angebot des Vereins

für Gesundheitssport,

ergänzt werden. Weitere

Infos finden Interessierte

auf der Internetpräsenz des

Vereins:

www.vgsmuenster.de, oder

0251 /293440.

eine Tasse Teeoder ein Glas

Wasser mehr zu sich nehmen.

Unter www.forumtrinkwasser.de

gibt es mehr

Informationen.

Die Deutsche Gesellschaft

für Ernährung empfiehlt gesunden

älteren Menschen

eine tägliche Flüssigkeitszufuhr

von2,25 Litern. Davon

sollten 1,3 Liter über Getränke

und die restliche

Menge überdas Essen aufgenommen

werden. Um dieses

Maß zu erreichen,genügt es

nicht sich auf das Durstsignal

zu verlassen. Das Forum

Trinkwasser rätvor allem Senioren,

sich einen Tages-

Trinkplan mit mindestens

sechs Trinkportionen aufzustellen.

Trinkwasser eignet

sichbesonders, da es ein reines

Naturprodukt ist, das

den Körper nicht belastet,

aber gut mit Flüssigkeit versorgt.

Grundsätzlichgilt:Im

Zweifel lieber Rücksprache

mit dem Arzt halten. Er

kann eine individuelle Empfehlung

für die tägliche

Trinkmenge aussprechen.


8



Gefangen im Alltagsgrau

Depressionen sind nicht zuunterschätzen unterschätzen und

werden zu häufig unter den Tisch gekehrt

Foto: Sebastian Rohling

Von Sebastian Rohling

Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit

und Interessensverlust

–jeder kennt solche

Tage, die erst dann gut

werden, wenn das Ende endlich

in Sicht ist. Doch was,

wenn dieses Gefühl nichtnur

einen Tag, sonderndas Leben

bestimmt?

ästner, Otto von Bis-

Maria Montesso-

Kmarck,

ri, Sigmund Freud oder Pablo

Picasso –sie alle hatten die

Krankheit Depression. Damit

zeigt sich, dass das Vorurteil,

dass es sich bei Depressiven

nur um die Schwachen

und Gescheiterten der

Gesellschaft handelt,

Quatsch ist. Das Problem ist

hingegen umfassender als

viele denken.

Die Diagnose Depression

bezeichnetStörungen in der

Psyche, die sich auf die Gefühle

auswirken. „Es handelt

sich umschwere und ernst

zu nehmende psychische Erkrankungen,

die professionell

behandelt werden sollten“,

mahnt Tobias Degener.

Als Psychologischer Psychotherapeut

in der AVP Münster

und als Neuropsychologe

in der Klinik Maria Frieden

Telgte weiß er,dass die Diagnose

dieser Erkrankung mit

fortschreitendem Alter

schwieriger wird. „Niedergeschlagenheit,

sozialer Rückzug

und Interessenverlust

werden vorschnell als natürliche

Begleiterscheinungen

des Alterns angesehen –und

nicht als Symptome einer

Depression.“ Dabei könnte

eine Therapie selbst imhohen

Alter die Lebensqualität

merklich verbessern.

Anders als beispielsweise

bei Demenz, bekommen gerade

Angehörige und Freunde

nicht so gut mit, dass vor

ihren Augen ein Mensch erkrankt

ist. „Noch fataler ist

es, wenn eine Demenz mit

einer Depression verwechselt

wird, was immer wieder

vorkommt“, weiß Degener.

Deswegen sei es wichtig,

dass gerade die Patienten

ehrlich mit sich selbst sind

und zumindest gegenüber

ihrem Hausarzt offen und

ehrlich mit ihren Verstimmungen

sind. „Das ist insofern

wichtig, als das der

Hausarzt der ersteAnsprechpartner

sein sollte. Wenn

einem Angehörigen Symptome

auffallen, sollten sie

die Betroffenen ebenfalls

unterstützen und darin bestärken,

mit ihren Arzt zu reden“,

ermutigt der Therapeut.

Dieser könne körperliche

Ursachen der Beschwerden

ausschließen sowie bestehende

Beschwerden behandeln,

die durch den natürlichen

körperlichen Abbau

mit zunehmendem Alter

entstehen.

Auf keinen Fall aber sollten

Kommentare wie „Hab

dich nicht soSo schlimm ist

es doch gar nicht.“ fallen.

Damit wäre niemanden geholfen

und die Situation oftmals

nur noch verschärft.

Die gute Nachrichtist,Depressionen

können therapiertwerden.

Je nachSchwere

müssen sollten die Betroffenen

zum Psychotherapeuten

und eventuell zusätzlich

vomPsychiater medikamentös

eingestellt werden. Nur

Tabletten therapieren aber

nicht. „Ein Auto braucht ja

auchmehr als Sprit zum fahren“,

vereinfacht Degener

die biochemischen Prozesse,

die sichimKörper abspielen

und in Interaktion mit der

Psyche stehen. Es muss bei

alten Menschen aber verstärkt

darauf geachtet werden,

dass die Medikamente

gut vertragen werden und

Wechselwirkungen mit andern

Pharmazeutika nicht

auftreten. Daher sei es wichtig,

dass Patienten ihrem

Arzt Veränderungen und Beschwerden

nach Einnahme

der Medikamente berichten,

so Degener.

Die Krankheit ignorieren

sollte hingegen niemand, da

sie schnell chronisch werden

kann.

Fitness im Studio

Auch auf das Publikum achten

W

er im Alter erstmals im

Fitnessstudio trainieren

will, sollte das Studio

mit Bedacht wählen. „Es

empfiehlt sich ein Studio,

das von der Konzeption her

eher gesundheitssportlich

ausgerichtet ist“, sagt Michael

Branke von der Deutschen

Fitnesslehrer Vereinigung.

Da kann der Name einen

ersten Hinweis liefern oder

auchein Blickauf den Kursplan.

Außerdem sollte man

auch auf die Qualifikation

der Trainer achten: „Zum

Beispiel auf ein Sport-Studium,

ob Physiotherapeuten

imTeam sind oder auch

Personal, das eine spezielle

Ausbildung für das Training

mit Menschen im Alter

hat.“

Stimmen die Rahmenbedingungen,

schaut man sich

das Studio am besten bei

einem Probetraining an.

„Das Publikum muss gefallen.

Weretwas älter ist, mag

sicher nicht nur unter Älteren,

aber auch nicht nur

unter Body-Buildern sein“,

sagt Branke.

Am besten schließen Fitnessstudio-Neulinge

auch

nicht gleich einen Vertrag

über mehrere Jahre ab–oft

gebe es zum Beispiel Zehner-

Karten.

(dpa)


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alleine, oftmals vereinsamt in

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verändern sich und

allzu oft muss auf familiäre

Unterstützungshilfen verzich-

tet werden. Studien zeigen,

dass diemeisten Senioren solangewie

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ihrer gewohnten Umgebung

wohnen bleiben möchten.

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10



Foto: Sebastian Rohling

Rundum gut versorgt

Das hält

in Schwung

Täglich bewegen

ewegung, frische Luft

Bund nicht zuletzt auch

Licht–all das kommt in dieser

Jahreszeitgerade bei älteren

Menschen oft zukurz.

Schließlich fällt es bei Minusgraden

und ständig grauem

Himmel vielen schwer,

einen Fuß vordie Tür zu setzen.

Darauf weist Christine

Sowinski vom Kuratorium

Deutsche Altershilfe hin.

Und die meisten Senioren

müssen schließlich nicht

rausgehen.

„Die Einstellung ist oft,

dassman im Alter Ruhe und

Freiheit hat. Das ist aber

manchmal kontraproduktiv“,

sagt Sowinski. Einen gemütlichen

Spaziergang fangen

bei grauem und feuchtem

Wetter freiwillig wohl

nur wenige an. Ein „künstlicher

Zwang“ kann helfen,

dochjeden Tagvor die Tür zu

gehen: „Täglich etwas einkaufen

–und wenn es nur die

Zeitung ist, die man nicht

abonnierthat“,rät Sowinski.

Wer religiös ist, geht vielleicht

bewusst häufig in die

Kirche. „Der tägliche Gang

zum Friedhof ist auch eine

Möglichkeit.“ Hundehalter

haben es da einfacher –die

müssen täglich sogar mehrmals

raus.

(dpa)

Mit einem Hausnotrufsystem sind ältere Menschen für Notfälle gewappnet

Derzeit erreichen die Menschen

in Deutschland ein

durchschnittliches Lebensalter

von über 80 Jahren.

ie große Mehrheit der

DSenioren lebt in den

eigenen vier Wänden, viele

davon allein. Damit sie bis

ins hohe Alter unbeschwert

in ihrem gewohnten Umfeld

bleiben und bei Notfällen

rasch Hilfe bekommen können,

empfehlen immer

mehr Hausärzte ihren Patienten

sogenannte Hausnotrufsysteme.

Diese unterstützen

die Senioren bei

ihrem selbstständigen Leben

und sorgen zugleichfür

eine Entlastung der Angehörigen.

„Ob ein plötzliches

Schwindelgefühl oder ein

falscher Schritt im Bad, oft

ist es nur eine Kleinigkeit,

die ältere Menschen zu Fall

bringt“, berichtet Hausarzt

Dr. Christoph Eberbach aus

Neustadt an der Weinstraße.

Mit zunehmendem Alter

werde die Sturzgefahr immer

größer.UmimErnstfall

schnelle Hilfe zu erhalten,

empfiehlt der erfahrene Mediziner

seinen älteren Patienten

das Notrufsystem

für daheim. „Ichhabe mehrfacherlebt,

dass es zu häuslichen

Stürzen kommt, bei

denen sich die Patienten

nicht mehr aus eigenerKraft

vom Boden erheben konnten.

In solchen Fällen hilft

der Hausnotruf.“

Gerade im Badezimmer kann man

leicht ausrutschen. Deshalb ist der Hausnotrufsender

auch in der Dusche immer

dabei. Foto: djd/www.initiative-hausnotruf.de

Denn mit dem wie eine

Armbanduhr getragenen

Sender können Senioren jederzeit

professionelle Hilfe

anfordern. Er verbindetsich

im Notfall auf Knopfdruck

Info

über Funk mit der Basisstation

in der Wohnung. Diese

nimmt sofort Kontakt mit

der rund um die Uhr besetzten

Hausnotrufzentrale auf.

Ein geschulter Mitarbeiter

Viele Stürze im heimischen

Umfeld können vermieden

werden. Einige nützliche

Tipps dazu:

·Stolperfallen wie faltige

oder rutschende Teppiche,

lose Kabel oder glatte Böden

beseitigen.

·Eine Anti-Rutsch-Matte in

Badewanne oder Dusche legen

sowie Haltegriffe anbringen.

·Nachts ein kleines Licht

brennen lassen.

·Treppen und Durchgänge

nicht mit Vasen, Schuhen,

Möbeln etc. zustellen.

·Durch altersgerechte

Sportprogramme das

Gleichgewicht trainieren.

·Für den Notfall einen

Hausnotruf haben. (djd)

klärt dann in einem Gespräch

die Dringlichkeit der

Lage und schickt bei Bedarf

den Bereitschaftsdienst vorbei.

Parallel wirdinder Regel

der Hausarzt informiert, um

die Nachsorge bei dem Patienten

zu sichern. Der

Hausarzt erfährt dann

schnell und kompetent, um

welche Art von Verletzung

es sichhandelt. So kann ihm

der herbeigerufene Sanitäter

beispielsweise telefonisch

mitteilen, ob der gestürzte

Patient leicht aufzuheben

war, ob er über Schmerzen

klagt oder ob er sich offenbar

wieder gut bewegen

kann und der Notfall-Hausbesuch

verzichtbar ist. (djd)


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Seniorenzentrum Münster-Gievenbeck

Gartenbreie 1·48161 Münster

Fon 02 51/8714900·www.awo-ww.de

Seniorenzentrum Münster-Albachten

Rottkamp 49 ·48163 Münster

Fon 02536/366410 ·www.awo-ww.de

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Münzstraße 19 ·48143 Münster

Sternstraße 32 ·48145 Münster

Hammer Straße 186 ·48153 Münster

Telefon 02 51 /608 73 -0

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Reinigung und Service

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Telefon 0251 /9 35 59 22

48145 Münster

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Landhaus Küche –apetito AG

Bonifatiusstraße 305 ·48432 Rheine

Telefon 02 51 /530 25 54

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Apothekerkammer Westfalen-Lippe

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Bismarckallee 25 ·48151 Münster

Tel. 02 51 /520050·Fax 02 51 /521650

E-Mail: info@akwl.de

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HaDi –Foppe GmbH &Co. KG

Mecklenbecker Straße 387 ·48163 Münster

Telefon 02 51 /390 61 75

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Münzstraße 38

48143 Münster

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Telefon 02 51 /1 44 70-0

Telefax 02 51 /1 44 70-150

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Loerstraße 23

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Clemenshospital Münster GmbH

Düesbergweg 124

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WIVO–imEVK Münster

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Wichernstraße 8·48147 Münster

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Telefon 02 51 /492-43 21

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48147 Münster ·Ferdinandstraße 14

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Telefon 02 51 /258 34

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Münsterland

Trauerwald Oase Münsterland

Telefon 025 85 /940800

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Vorsicht bei Kaffeefahrt-Abzocke:

Es gibt kein geheimes Wundermittel gegenKrebs

or den Aktivitäten

dubioser Geschäftemacher bei sogenannten

Kaffeefahrten warnt Angelika Plaßmann,

Sprecherin der Münsteraner Apothekerschaft: „Ich stelle

fest, dass

bei derartigen Veranstaltungen immer wiederer

vermeintliche Wundermittel verkauft werden. Insbeson-

dere älteren Menschen werden für meist wirkungslose

Produkte drei- bis vierstellige Eurobeträge aus der Tasche

gezogen.“ Daher rät Plaßmann

eindringlich: „Gehen Sie

nicht den Heilsversprechen derartiger Bauernfänger auf

den Leim. Bei den vermeintlichen Medizinern und Wissen-

schaftlern, die angeblich Wundermittel gegen Krebs oder

Multiple

Sklerose entwickelt

haben oder

Wirkstoffe präsentieren,

die den Alterungsprozess aufhalten, handelt es

sich ausnahmslos um Scharlatane.“ Gleiches gelte für Veranstaltungen,

bei denen sogenannte Anti-Elektrosmog-

decken zu Preisen bis zu 2.000 Euro angeboten werden.

Apothekerin Plaßmann appelliert an den gesunden Menschenverstand:

„Wenn es tatsächlich Wundermittel gegen

Krebs gäbe, dann

würden nicht jedes Jahr viele Tausend

Bürgerhieran erkranken.“

1.300 Euro für Tra

raubenzucker

Gerade älter

tere Menschen

werden ausgenutzt

Besonders perfide: Manche Präparate,

die beispielsweisese

nur aus Traubenzucker bestehen, werden sogar mit einem

utopischen Preis von mehreren Tausend Euro offizziell angeboten

und tauchen in Bestelllisten für Apotheken auf,

„nur

dass

natürlich niemand nach Traubenzucker ohne

Wirkung für 2.000 Euro fragt und diese Mittel

auch nie

in einer Apotheke verkauft würden“ n“, erklärt Apothekerin

Angelika Plaßmann. In Verkaufsveranstaltungen

wird dann

dieses

Mittel

für den „Spottpreis“

von 1.300

Euro angeboten mit Verweis auf den fiktiven Apothekenverkaufspreis,

s, der jedoch noch nie bezahlt wurde. „Der

tatsächliche, realistische Preis würde übrigens bei zehn

Euro liegen, wobei die aufwändige

Verpackung das

Teuersteist.“

„Die

rhetorisch besonders

geschulten

Verkäufer nutzen

sehr

geschickt die Sorgen gerade der

älteren Menschen, um ihre Gesund-

heit aus“, so Plaßmann. Doch damit

bewegen sie sich auf rechtlich

dünnem

Eis: Denn

Verkäufer, die

auf Kaffeefahrten Produkte

wie

Heilmittel oder Rheumadecken anbieten

und gleichzeitig auf deren

heilende oder

schmerzlindernde

Wirkung hinweisen,

verstoßenen

gegen das Heilmittelwerbegesetz.

„Kommtmt daraufhin

ein Vertrag zustande,

ist er unwirksam,

und der Käufer muss

den Kaufpreis nicht bezahlen“, erläutert

Angelika Plaßmann. „Hat

er bereits

gezahlt, kann

er das Geld zurückverlangen. Allerdings muss

er dann

im

Zweifelsfall denGesetzesverstoß nachweisen.“

UnabhängigeBeratung in der Apotheke

Anzeige

Ungeachtet dessen

können

die meisten Verträge, die auf

Kaffeefahrten geschlossen werden, ohnehin ohne

Begründung

innerhalb von zwei Wochen widerrufen werden.

„Am besten erfolgt ein solcher Widerruf per Einschreiben

mit Rückschein“, sagt

Apothekerin Angelika Plaßmann.

Noch besser sei es, die vermeintlichen Wundermittel erst

gar nicht zu kaufen: „Auch hier gilt die altbewährte Regel:

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie lieberer ihren

Arzt oder Apotheker.“

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