BLSHGMagazin1

blshg

Ausgabe 1 | November 2015

SELBSTHILFEGRUPPEN

IM ÜBERBLICK

RHEUMATISCHE ERKRANKUNGEN

Selbsthilfegruppe Rheuma Burgenland

Hauptstraße 33, 7203 Wiesen

Walter Strobl | Tel. 0664/380 33 33 | E-Mail: wast@hth.at

BLSHG

MAGAZIN

Das Informationsblatt des Burgenländischen Landesverbandes der Selbsthilfegruppen

Rheuma Hilfe Österreich

www.rheuma-hilfe.at

SCHLAFAPNOE

SHG Schlafapnoe

www.schlafapnoe-shg.at

SEHBEHINDERUNG

Blinden-und Sehbehindertenverband Wien, NÖ und Bgld.

www.braille.at

SOZIALE VEREINIGUNG

Sozialnetzwerk Zillingtal – SNZ

Karin Fontner | Tel. 0676/88 54 15 08 | E-Mail: karin@fontner.com

SPEISERÖHREN–ERKRANKUNGEN

Selbsthilfeorganisation für Kinder und Erwachsene mit kranker Speiseröhre (KEKS) Österreich

www.keks.at, www.keks.org

STOMA–PATIENTEN

Österr. Ilco, Stoma Selbsthilfegruppe Burgenland

Herrengasse 12, 7432 Oberschützen

Margarethe Kirnbauer | Tel. 0699/12 53 04 84 | E-Mail: kirnbauermargit@gmail.com | www.ilco.at

TRAUMA

Österr. Gesellschaft für Schädelhirntrauma ÖGSHT

www.trauma-austria.org

Vorstand des BLSHG (v.l.n.r.): Mag. Angelika Klug, Obmann Arnold Fass,

Dr. Barbara Bittmann, Gabriele Schreiner

BLSHG – Burgenländischer Landesverband der Selbsthilfegruppen

Technologiezentrum Eisenstadt, Haus TechLab

Thomas A. Edison Straße 2, 7000 Eisenstadt

www.selbsthilfe-landesverband-burgenland.at

Die bgld. Selbsthilfegruppen

stellen sich vor ...

Kontaktpersonen & Adressen

Neuigkeiten & Termine


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

V O R W O R T

Liebe Leserin!

Lieber Leser!

Der Burgenländische Landesverband der Selbsthilfegruppen, kurz BLSHG,

ist die Dachorganisation aller im Burgenland tätigen Selbsthilfevereine und

Selbsthilfegruppen.

Der BLSHG fördert und unterstützt seine Mitglieder, hilft bei Neugründungen von

Selbsthilfegruppen und bietet mit Hilfe des Fonds Gesundes Österreich Vorträge,

Seminare und Workshops an.

I N H A L T

Das BLSHG-Magazin soll den burgenländischen Selbsthilfegruppen die Möglichkeit

geben, sich vorzustellen und vor allem ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Der BLSHG ist Mitglied der ARGE Selbsthilfe Österreich, die derzeit intensiv daran

arbeitet, die Selbsthilfe in Österreich gesetzlich verankern zu lassen.

Die Mitglieder von Selbsthilfegruppen profitieren in erster Linie vom Erfahrungsund

Informationsaustausch.

Menschen mit gleichen oder ähnlichen Erkrankungen fühlen sich in der Gruppe

verstanden, sie sind Expertinnen und Experten in eigener Sache, da sie voneinander

lernen, einander unterstützen und gemeinsam an der Verbesserung ihrer

Situation arbeiten. Darüber hinaus sensibilisieren viele Gruppen die Öffentlichkeit

und beteiligen sich aktiv an der Verbesserung des Gesundheits- und Sozialwesens.

Deshalb ist die Förderung und Unterstützung der Selbsthilfegruppen so wichtig.

04 KIB Children Care

06 ÖDV

SHG Burgenland

07 ÖDV

Eltern helfen Eltern

08 Happy Skin

09 Ungewollte

Kinderlosigkeit

SHG Brustkrebsoperierter

Frauen

16 GND

17 Psychische

Erkrankungen

18 Osteoporose

SHG Großhöflein

19 Frauenselbsthilfe

nach Krebs

20 ÖMCCV

Morbus Crohn,

Colitis ulcerosa

22 HPE

Hilfe für Angehörige

Psych. Erkrankter

24 Validation

26 SHG Borderline

27 Übersicht

Selbsthilfegruppen

Ich wünsche Ihnen einen schönen Winter und viel Gesundheit!

Arnold Fass

(Obmann des BLSHG)

10 Rheumaliga

12 Burnout – was nun?

14 Pro Mente

Sozialbegl. Bgld

IMPRESSUM

Herausgeber: BLSHG – Burgenländischer Landesverband der Selbsthilfegruppen,

c/o Technologiezentrum Eisenstadt, Haus TechLab, Thomas A. Edison Straße 2,

7000 Eisenstadt, www.selbsthilfe-landesverband-burgenland.at, ZVR: 436591181

Konzeption, Layout, Grafik und Satz: punkt & pixel | agentur für mediendesign,

Heidi Schwungfeld-Fass, Joseph Lanner-Gasse 3, 2136 Laa an der Thaya, www.punktundpixel.at

Texte: zur Verfügung gestellt durch die jew. Selbsthilfegruppen

Fotos: zur Verfügung gestellt durch die jew. Selbsthilfegruppen, www.fotolia.com

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

Wenn Kinder erkranken und die Eltern berufstätig sind, stellt sich die

Frage: Wer bleibt beim Kind zu Hause? Kinder brauchen die Nähe einer

Bezugsperson und die Geborgenheit daheim, um gesund zu werden –

das wissen Eltern!

Eltern wissen jedoch oft nicht, wie sie die Betreuung zu Hause abdecken

können oder wagen nicht, ihr Recht auf Pflegefreistellung einzufordern.

KiB children care

K I B

Der Verein KiB children care ist Tag und Nacht

unter 0664/620 30 40 für Familien erreichbar.

Am 12.5.2015 fand in Eisenstadt

beim Burgenl. Landesverband

der Selbsthilfegruppen unser

erstes Austauschtreffen statt.

KiB-Landeskoordinatorin Mag.

Heidi Eisingerich-Dillenz,

der Obmann vom BLSHG Hr.

Arnold Fass, Eltern und eine

Kinderbetreuerin waren anwesend.

Solche Treffen werden

aufgrund des großen Interesses

auch weiterhin einmal jährlich

im Burgenland stattfinden.

Wir freuen uns schon darauf!

www.kib.or.at

Wenn Kinder erkranken,

brauchen Eltern Unterstützung

Der Verein „KiB children care“

organisiert und finanziert

Betreuung zu Hause.

Wie unterstützt KiB?

• KiB organisiert: Betreuung

und Pflege zu Hause für

erkrankte Kinder.

• KiB unterstützt bei den

Kosten, die durch die

Erkrankung eines Kindes

entstehen: Betreuung zu Hause,

Pflege zu Hause, Selbstbehalt

im Krankenhaus und den

Begleitkosten.

• KiB vertritt die Anliegen

der Familien: in der Politik,

bei Behörden und in den

Krankenhäusern.

KiB hat die Senkung der

Begleitkosten im Burgenland

vor einigen Jahren erwirkt!

Wie lange gibt es den Verein

KiB CHILDREN CARE?

Der Verein wurde unter

dem Namen "Verein

Kinderbegleitung"1986 vom

Ehepaar Ernst und Elisabeth

Schausberger in Ungenach in

OÖ gegründet, weil damals

Eltern ihr krankes Kind nicht im

Krankenhaus begleiten konnten.

Wie funktioniert die

Betreuung der kranken Kinder

zu Hause konkret?

Die Eltern rufen bei KiB an

und melden, dass Sie eine

Betreuung für ihr krankes

Kind in den nächsten Tagen

benötigen.

Eine KiB-Mitarbeiterin sucht

eine Betreuungsperson, die

Zeit hat, die Familie wird

informiert und tritt mit der

Bertreuungsperson in Kontakt.

Falls Sie Interesse haben,

Familien zu unterstützen und

erkrankte Kinder im Burgenland

zu betreuen, bitte melden Sie

sich bei KiB unter der Nummer:

0664/620 30 40 oder schreiben

Sie uns ein Email!

Mag. Heidi Eisingerich-Dillenz

KiB-Landeskoordinatorin BGLD

Tel. 0664/620 30 37

E-Mail: eisingerich.h@kib.or.at

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

Ö D V

S elbsthilfegruppe BGLD Mitte

Die ÖDV-SHG Burgenland-Mitte ist eine

Selbsthilfegruppe der österreichischen

Diabetikervereinigung für Typ-1- und Typ-2-

Diabetiker im Erwachsenenalter. Gegründet wurde

die Gruppe Burgenland-Mitte im Herbst 2008 von

Brigitta Fischer. Im Gespräch mit dem BLSHG-

Magazin stellt Brigitta Fischer die Selbsthilfegruppe

vor und gibt einen kurzen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten.

Ö D V

E lterngesprächsrunde BGLD Mitte

Die Elterngesprächsrunde Burgenland Mitte „EhE“ („Etern helfen Eltern“) ist

eine Selbsthilfegruppe für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes und ihre

Eltern bzw. Angehörigen, die in Zusammenarbeit mit

der Österreichischen Diabetikervereinigung steht.

Gegründet wurde die Initiative von Gabriele Schreiner

im Herbst 2006 unter der medizinischen Leitung/

Beratung von Frau OA Dr. Barbara Bittmann

(Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt).

www.diabetes.or.at

Wie kam es zur Gründung

dieser Selbsthilfegruppe?

Da ich seit 1966 selbst Typ-

1-Diabetikerin bin, war ich

immer auf der Suche nach

einer SHG in meiner näheren

Umgebung. Ich wollte mit

Menschen kommunizieren, die

im Alltag dieselben Probleme

zu bewältigen hatten wie ich.

Ich wusste, vielen Menschen

geht es genauso. In Bezug

auf die immer rasantere

Ausbreitung des Diabetes,

vor allem des Typ-2–Diabetes,

Brigitta Fischer

Wiesengrund 3, 7323 Ritzing

Tel. 0664/377 79 95 oder 02619/673 69

E-Mail: brigitta.fischer@bnet.at

ist dafür wirklich eine große

Notwendigkeit gegeben.

Was wollen Sie erreichen?

Ich will den Betroffenen

Hilfestellung geben. Ich will

Ansprechpartner sein.

Ich möchte helfen, bereits

manifestierte Diabetiker vor

Folgeschäden zu bewahren,

indem sie in Vorträgen immer

wieder hören, worauf sie achten

sollen, wie ihre Ernährung

aussehen soll, wie wichtig

Bewegung ist, und, und ……

Was tun Sie konkret?

Ich organisiere Vorträge mit

Ärzten und Therapeuten,

die über die Krankheit

informieren, die immer wieder

Folgeschäden aufzeigen, um

so manches unnötige Leid

zu verhindern. Wir tauschen

miteinander Erfahrungen aus

bzw. unternehmen gemeinsame

Aktivitäten. Mittlerweile besteht

untereinander bereits ein

freundschaftliches Verhältnis.

Ich freue mich über jeden

Interessierten und lade

alle, ob Diabetiker oder

Familienangehörige bzw.

Freunde ein, uns kennen zu

lernen!

Was waren die Beweggründe

für die Entstehung der

Selbsthilfegruppe?

Nach der Manifestation von

Diabetes mellitus Typ 1 bei

meiner Tochter im Herbst

2004 waren wir trotz optimaler

Betreuung und Schulung von Fr.

OA Bittmann im Krankenhaus

Eisenstadt auf der Suche nach

weiterer Hilfe. Hilfe, um diesen

plötzlich völlig veränderten

Tagesablauf meiner Tochter und

unserer Familie umgestalten zu

können. Außerdem kann ein

Ansteigen der Erkrankungen bei

Kindern, vor allem zwischen 0 und

5 Jahren, beobachtet werden.

Was wollen Sie erreichen?

Um Kindern mit Diabetes

diesen normalen Tagesablauf zu

ermöglichen, ist aber wiederum

der Austausch mit anderen

betroffenen Familien sehr hilfreich.

Der Erfahrungsaustausch, der

bei unseren Treffen passiert, hilft

vor allem bei der Bewältigung

größerer und kleinerer

Schwierigkeiten im Alltag – also

wirklich „Hilfe zur Selbsthilfe“!

Was tun Sie konkret?

Wir organisieren Fachvorträge

zu Themen wie Ernährung bei

Diabetes, Sport mit Diabetes oder

Insulinpumpen-Therapie.

Wir tauschen uns über alltägliche

Herausforderungen, wie das

(lästige) Tagebuchschreiben,

Betreuung im Kindergarten oder

der Schule, Urlaubsfahrten, die

Verarbeitung der Krankheit, u. ä.

aus. Wir – Eltern und vor allem

die betroffenen Kinder – machen

gemeinsame Ausflüge und

tratschen einfach miteinander.

„Es tut uns allen einfach gut!“

Unser gemeinsames Schicksal

sehen wir unter dem Aspekt

„Diabetes – vom Schreckgespenst

zur Herausforderung“ (so der Titel

eines unserer Treffen).

Wir freuen uns über jede weitere

interessierte Familie, die unsere

Selbsthilfegruppe kennen lernen

möchte!

Gabi Schreiner

Feldgasse 13, 7311 Neckenmarkt

Tel. 0650/9405596

E-Mail: familie.schreiner@aon.at

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

H A P P Y S K I N

S elbsthilfegruppe für alle

Hauterkrankungen

Margit Hegedüs war lange auf der Suche nach

einer Selbsthilfegruppe, um sich mit anderen

„Leidensgenossen“ auszutauschen bis sie mit 45

schließlich selbst eine Gruppe für alle

Hauterkrankungen gründete.

UNGEWOLLTE

KINDERLOSIGKEIT

Das „Schicksal“ Ungewollte Kinderlosigkeit ist ein Thema, das nur schwer öffentlich zu diskutieren ist,

es ist ein Zustand, der nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht ... ein Tabuthema!

Wer kein Kind bekommen kann, leidet im Verborgenen, es ist ein langsamer Prozess, in dem es verschiedene

Phasen gibt. Manche leiden ihr ganzes Leben lang ... es ist ein Wechselspiel zwischen

Körper und Seele. Oft wird die Tatsache, dass jemand als Mensch mittleren oder höheren Alters keine

Kinder hat, als Ausdruck von „Kinderfeindlichkeit“ bewertet. Diesen Menschen wird oft Unrecht getan

und deswegen ist es wichtig und mir schon sehr lange ein Anliegen, für Frauen, die ungewollt kinderlos

geblieben sind, eine Selbsthilfegruppe als Anlaufstelle zu bieten!

Ich – als Selbstbetroffene – bin davon überzeugt, dass ein Miteinander sich positiv auf das zukünftige

Leben jeder einzelnen Person auswirken kann.

Anita Novotny

Blumengasse 9, 7011 Siegendorf

Tel. 0676/585 55 12

E-Mail: koller-anita@gmx.at

Wie kam es zur Gründung

dieser Selbsthilfegruppe?

Als ich drei Jahre alt war

erkrankte ich an der schweren

Krankheit Neurodermitis.

Keiner konnte mir helfen, daher

weiß ich genau, wie es sich

anfühlt, sich in seiner Haut

nicht wohl zu fühlen. Lange

habe ich selbst nach einer

Gruppe gesucht, wo ich mich

austauschen kann, wo ich weiß,

dass ich nicht alleine bin, dass

es da draußen noch jemanden

Margit Hegedüs

Tel. 0699/17 21 28 84

Treffen: Jeden 1. Dienstag im Monat, 19 Uhr

Gemeinschaftspraxis Brückner,

Esterhazystraße 37, 7000 Eisenstadt

gibt, der dasselbe Schicksal wie

ich zu tragen hat.

Nirgendwo habe ich sie

gefunden. Als ich dann mit

fünfundvierzig Jahren noch

immer diesen Herzenswunsch

verspürte, beschloss ich,

selbst eine Gruppe für alle

Hauterkrankungen zu gründen.

Daher freue ich mich sehr, mit

euch gemeinsam ein Stück des

Weges zu gehen!

BRUSTKREBS-OPERIERTE

FRAUEN

Im eigentlichen Sinn, bin ich keine Gruppe. Zu mir kommen die Damen lieber EINZELN. Wir plaudern

dann über ihre Probleme bei einem gemütlichen Kaffeeplausch mit Kuchen, den ich selbst gebacken

habe. Viele Damen kontaktieren mich auch telefonisch. Auch einige Männer von betroffenen Damen

haben sich bei mir telefonisch Rat geholt.

Meine fixe Zeit ist jeweils Donnerstag um 17 Uhr, jedoch – wenn mich eine Dame um einen anderen

Termin ersucht – dann bin ich jederzeit für sie da.

Ich bin natürlich eine SELBSTBETROFFENE, denn nur dann kann man mit Rat und Tat den Damen

zur Seite stehen. Die Damen erzählen mir von ihren Ängsten, die sie aber mit der Familie nicht

besprechen können, weil die Familie durch ihre Krebserkrankung auch sehr belastet ist. Es gibt keine

Kassierin, keine Obfrau, keine Vorträge und keine Seminare.

Der Besuch bei mir ist kostenlos und niemand wird bei mir Mitglied eines Vereines. Manche Damen

kommen nur einmal, andere wieder öfters.

Elfriede Strachota

Sportplatzstraße 11, 7452 Unterpullendorf

Tel. 02612/429 40 bzw. 0664/25 47 306

E-Mail: strachota@aon.at

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

Die ÖRL ist eine ehrenamtlich geführte österreichweite, parteipolitisch

und religiös neutrale Selbsthilfeorganisation von Rheumakranken und

Angehörigen mit dem Ziel, die gemeinsamen Interessen der Betroffenen

mit einer rheumatischen Erkrankung zu fördern und ihnen beim Umgang

mit der Krankheit zu helfen. Betroffene zu informieren, zu beraten, zu

unterstützen und zu begleiten. Wir sehen uns als Plattform zwischen Arzt

und Patient.

ÖSTERREICHISCHE

RHEUMALIGAwww.rheumaliga.at

Unser Ziel ist, das Bewusstsein

für Menschen mit Muskel-

Skelett-Erkrankungen in unserer

Gesellschaft zu erhöhen.

Rheuma ist keine Erkrankung

der alten Leute – es gibt viele

junge Rheumatiker, ja sogar

Kleinkinder. Unser Fokus liegt

in den nächsten Jahren bei

den jungen Betroffenen. Daher

haben wir auch eine Online-

Umfrage für junge Rheumatiker

(18-35 Jahre) gestartet, mit dem

Ziel, Bedürfnisse, Anliegen von

Betroffenen abzufragen, um

eine adäquate Unterstützung

anbieten zu können. Aufklärung

und Sensibilisierung der

Öffentlichkeit, und die im

Gesundheitswesen Tätigen über

die Problematik im Umgang

mit den Erkrankungen des

rheumatischen Formenkreises.

Die verstärkte Einbindung

und Zusammenarbeit der

involvierten Interessengruppen,

wie etwa Krankenkassen,

Pensionsversicherungen,

Behörden, Vereinen und Lobby-

Arbeit. Ein Anliegen ist uns

auch, die Eigeninitiative von

Betroffenen zu stärken und zu

fördern.

Die ÖRL ist in die EULAR

(Europäische Rheumaliga)

eingebunden und arbeitet

auf internationaler Ebene mit

anderen Ligen zusammen.

Internationale Kongresse

werden von unseren

Auslandsdelegierten besucht,

um auf dem neuesten Stand

der Wissenschaft zu sein, um

die Informationen an Betroffene

weitergeben zu können.

Die ÖRL hat ca. 1.100

Mitglieder und besteht derzeit

aus 4 Landesgruppen und 22

SHG. Es finden regelmäßig

monatliche Treffen statt.

Unsere Gruppen werden von

Rheumatologen begleitet und

unterstützt. Sehr viel Wert

wird, wie schon erwähnt,

auf Bewegung gelegt, so

werden zusätzlich noch

Wanderungen, Rad fahren,

div. Entspannungstechniken,

wie Yoga u.v.a. angeboten.

Gemeinsame Gruppenausflüge

werden unternommen. Die

Aktivitäten sind von Gruppe

zu Gruppe unterschiedlich und

individuell gestaltet.

LANDESSTELLE BURGENLAND

Mein Name ist Walter Strobl,

ich bin 46 Jahre jung und in

Wiesen, Bezirk Mattersburg,

zu Hause. Bereits in frühester

Kindheit bin ich an juveniler

chronischer Polyathritis

erkrankt und habe mich mit der

Krankheit „Polyathritis“ schon

viele Jahre auseinandergesetzt.

Vor einigen Monaten habe ich

die Rheuma-Selbsthilfegruppe

im Burgenland übernommen

und werde mich nun intensiv

mit dem Aufbau der

Selbsthilfegruppe befassen.

Grundsätzliches Ziel der

Selbsthilfegruppe ist,

Rheumapatienten und

deren Angehörige, ob jung

oder alt, mit adäquaten

Informationen zu versorgen, sie

zu beraten und zu unterstützen.

Weiters sind Gruppentreffen,

Vorträge mit Rheumatologen,

Ausflüge u. dgl. geplant, um so

einen Erfahrungsaustausch zu

ermöglichen.

Wenn der Wunsch besteht, bin

ich selbstverständlich auch sehr

gerne zu Einzelgesprächen

bereit.

Durch intensiven Kontakt mit

der Präsidentin der Rheumaliga

Österreich, Frau Gertraud

Schaffer, und anderen

Selbsthilfegruppen-Leitern aus

den Bundesländern und

auch durch Weiterbildungen

strebe ich an, erlangte neueste

Informationen an die

burgenländischen Rheumapatienten

weiterzugeben.

Wenn Sie Interesse an

persönlichen Gesprächen,

gemütlichem Erfahrungsaustausch

mit Betroffenen

haben oder Informationen

betreffend die Krankheit

benötigen, würde ich mich

freuen, wenn Sie mich

kontaktieren!

Walter Strobl

Hauptstraße 33, 7203 Wiesen

Tel. 0664/380 33 33

E-Mail: wast@hth.at

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

B U R N O U T –

WAS NUN?

Laut Definition der WHO ist Burnout keine eigenständige

Krankheit, sondern gilt im ICD 10 als Problem der

Lebensbewältigung.

Tatsache ist aber, dass immer mehr Menschen betroffen sind und dies in allen

Berufs- und Altersgruppen.

Gabi Haidwagner, Dipl. Burnout-Prophylaxetrainerin und

Dipl. Entspannungstrainerin, gibt Betroffenen Hoffnung.

www.burn-out.co.at

Wenn Sie in Google den Begriff

„Burnout“ eingeben, erhalten

Sie in 0,42 Sekunden ca.

39.900.000 Ergebnisse. Bereits

2011 hat man gesagt, dass

ca. 9% der österreichischen

Bevölkerung von Burnout

betroffen sind. Wir alle wissen

aber, dass die Dunkelziffer noch

viel höher ist und diese Zahl

eigentlich täglich steigt.

Ich bin selbst eine Betroffene

und habe meinen Weg aus

Gabi Haidwagner

Dipl. Burnout-Prophylaxetrainerin,

Dipl. Entspannungstrainerin

Bruckgasse 1, 7423 Pinkafeld

Tel. 0664/492 64 45

E-Mail: info@burn-out.co.at

Treffen: jeden 1. Donnerstag, 19 Uhr

der Krankheit gefunden.

Während meiner Krise hatte

ich viel Zeit, über mich und

meine Situation nachzudenken.

Interessanterweise hatte ich

vorher nie Zeit, mich mit mir

und meinen Bedürfnissen zu

beschäftigen.

Aber dann habe ich eine tiefe

Dankbarkeit empfunden, denn

es ist gut ausgegangen.

Es hätte noch wesentlich

schlimmer kommen können!

So habe ich mich entschlossen,

etwas zu machen um andere

Menschen vor diesem Weg zu

bewahren.

Lange wusste ich nicht was

ich tun sollte, bis ich auf einen

Artikel über die Ausbildung

zur Dipl. Burnout-Prophylaxe-

Trainerin gestoßen bin.

Diese Ausbildung hat mich

fasziniert und ich habe sie dann

auch gemacht.

Bald nach Abschluss habe

ich eine Selbsthilfegruppe ins

Leben gerufen – anscheinend

die einzige zu diesem Thema

im Burgenland.

Seit gut drei Jahren treffen

wir uns regelmäßig jeden

1. Donnerstag im Monat –

ausgenommen Ferien und

Feiertage – um 19:00 Uhr und

tauschen unsere Erfahrungen

aus.

Inzwischen ist es eine

Kerngruppe, die regelmäßig

kommt. Manchmal schafft es

jemand nicht, dann kommt

wieder eine neue Person dazu.

Aber im Großen und Ganzen

hat sich hier eine „kleine

Familie“ zusammengefunden,

die recht gut miteinander

sprechen kann, die sich

gegenseitig unterstützt und Mut

macht.

Ich selbst bringe natürlich

sowohl meine persönlichen

Erfahrungen aber auch meine

Erfahrungen aus der Ausbildung

in die Gruppe ein. Diese

Gruppe leite ich ehrenamtlich

und für die TeilnehmerInnen

kostenlos und soll mein DANK

dafür sein, dass es mir gut geht.

Ich habe aber mein Leben

verändert und arbeite in

meinem ursprünglichen

Beruf nur noch 4 Tage in der

Woche. Gott sei Dank habe ich

wieder die Freude an dieser

Tätigkeit zurückbekommen.

Am Freitag widme ich mich in

meiner selbständigen Tätigkeit

als Trainerin Menschen,

die Gefahr laufen, in ein

Burnout zu geraten, oder ich

veranstalte Workshops in

Gemeinden und Firmen zu den

unterschiedlichsten Themen

im Rahmen der Burnout-

Prophylaxe.

Inzwischen habe ich auch

die Ausbildung zur Dipl.

Entspannungstrainerin

abgeschlossen, mit der ich ein

noch viel breiteres Spektrum

an Entspannungstechniken

anbieten kann.

Der größte Erfolg für mich

ist, wenn ich jemanden helfen

konnte noch einmal die

Notbremse zu ziehen und den

richtigen Weg zu finden!

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

Pro mente Burgenland ist ein gemeinnütziger,

unabhängiger Verein, der sich für psychisch

erkrankte und psychosozial benachteiligte

Menschen sowie für deren Angehörige einsetzt.

HILFE ZUR SELBSTHILFE

PRO MENTEwww.promente-bgld.at

Zurzeit betreibt pro mente

bgld Wohnhäuser mit

angeschlossenen Tageszentren

für psychisch kranke

Erwachsene in Lackenbach,

Bezirk Oberpullendorf und in

Kohfidisch, Bezirk Oberwart.

Ein drittes pro mente Haus in

Mattersburg ist in Bau und wird

im September 2016 eröffnet

werden. In den Häusern stehen

24-Stunden-Vollbetreuung,

Tagesstruktur in den

Tageszentren und Betreuung im

individuell notwendigen Ausmaß

im teilbetreuten Wohnen zur

Verfügung.

Die vierte Säule im Angebot von

pro mente Burgenland ist die

pro mente bgld

Franz Lisztgasse 1, Top III

7000 Eisenstadt

Tel. 02682/581 66

E-Mail: office@promente-bgld.at

Sozialbegleitung.

Im Rahmen dieser ehrenamtlichen

Tätigkeit besuchen

die pro mente Sozialbegleiterinnen

und

Sozialbegleiter regelmäßig

psychisch kranke erwachsene

Menschen, die alleine oder im

Familienverband leben.

Da psychische Erkrankungen

oft mit sozialer Isolation

einhergehen, holen die

Sozialbegleiterinnen und

Sozialbegleiter diese Menschen

aus ihrer Einsamkeit, plaudern

mit Ihnen, machen Spaziergänge

oder erledigen gemeinsam

Besorgungen des täglichen

Lebens.

Ziele der Sozialbegleitung

sind der Aufbau einer

tragfähigen Beziehung zu den

Klientinnen und Klienten sowie

Förderung von Selbsthilfe

und Eigenverantwortung.

Sozialbegleiterinnen und

Sozialbegleiter holen Menschen

aus ihrer sozialen Isolation, sie

bieten Zeit und Freundschaft an

– abseits jeglicher Therapie!

Klientin oder Klient und

Sozialbegleiterin oder

Sozialbegleiter begegnen

einander auf gleicher

Augenhöhe.

Ein weiteres wichtiges Anliegen

der Sozialbegleitung ist,

Toleranz und Verständnis für

psychisch leidende Menschen

in der Gesellschaft zu fördern

und das Selbstverständnis eines

SOZIALBEGLEITUNG BURGENLAND

ehrenamtlichen Engagements zu

stärken.

Die Klientinnen und Klienten

werden oft von Fachärzten,

Sozialarbeitern und Therapeuten

an pro mente empfohlen, eine

enge Zusammenarbeit besteht

hier mit den Beratungsstellen

des Psychosozialen Dienstes

und mit den Krankenhäusern

Eisenstadt und Oberwart.

Betroffene sowie Angehörige

oder Freunde psychisch kranker

Menschen können sich gerne

auch direkt an pro mente

Burgenland wenden.

Die Sozialbegleitung ist für die

betreuten Personen kostenlos.

Sozialbegleiter sind

psychosoziale Laien, jede Frau

und jeder Mann kann dieses

Ehrenamt ausüben.

Pro mente Burgenland ist

stets auf der Suche nach

Sozialbegleitern!

Pro mente Burgenland

finanziert die Sozialbegleitung

mittels Spenden und

Mitgliedsbeiträgen.

Ihr Beitrag hilft, diesen

wertvollen Dienst für psychisch

kranke Menschen leisten zu

können! Der Mitgliedsbeitrag

beträgt € 25 pro Jahr.

SozialbegleiterInnen

gesucht

Wenn Sie Mitglied bei pro mente bgld werden möchten,

Interesse an der Sozialbegleitung haben oder mehr über die

Angebote von pro mente bgld erfahren möchten, wenden Sie

sich bitte direkt an pro mente Burgenland.

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

wir sind auch

nierenkrank

und für sie da

Kontakt zur Selbsthilfegruppe:

• Kraft– und Ausdauertraining

Büro:

unterstützt durch medizinische

Hackhofergasse 8, 1190 Wien

Betreuung

GESELLSCHAFT NIERENTRANSPLANTIERTER

• Kiddy´s Nachrichten

Mail: office@gnd-wnb.at

unsere Zeitung mit Berichten

Web: www.gnd-wnb.at

und Ankündigungen

UND

DIALYSEPATIENTEN

Telefon: 0676/778 46 10

GND

Der Zweck des ZVR Vereins Zahl 896067374 liegt in der Betreuung

Unsere Angebote:

• von Erfahrungsaustausch chronisch kranken Nierenkranke Menschen Nierenpatienten und

und

im persönlichen Gespräch bei

Gruppentreffen

• Fortbildungen

ihren Angehörigen, die Vertretung ihrer

für Nierenpatienten und

Angehörige

• Kochmatinee

Interessen mit praktischen Anleitungen sowie vergünstigt ihrer oder kostenfrei. organisatorischen

• Gedächtnistraining

zur Hilfe im Alltag

• und Bewegungpsychologischen Wir arbeiten diskret, Unterstützung.

und Entspannung mit den

Smovey - Ringen

GND-WNB

Gesellschaft Nierentransplantierter und Dialysepatienten

Wien, NÖ und Bgld

Unsere Mitglieder sind:

ihre Angehörigen sowie Freunde

und alle die unsere Ziele

unterstützen.

Für Mitglieder

sind unsere Angebote und

Veranstaltungen

ehrenamtlich, überparteilich

und unabhängig

www.gnd-wnb.at

PANIKATTACKEN

BIPOLARE STÖRUNG

ANGST

SCHLAFSTÖRUNGEN

TRENNUNG

BURN OUT

DEPRESSION

NIEDERGESCHLAGENHEIT

PSYCHISCHE

ERKRANKUNGEN

UNSERE MITGLIEDER SIND ...

Nierenkranke Menschen und

ihre Angehörigen sowie Freunde

und alle, die unsere Ziele

unterstützen.

Für Mitglieder sind unsere Angebote und

Veranstaltungen vergünstigt oder

kostenfrei.

Wir arbeiten diskret, ehrenamtlich,

überparteilich und unabhängig.

GND Wien, NÖ und Bgld.

Hackhofergasse 8, 1190 Wien

Tel. 0676/778 46 10

E-Mail: office@gnd-wnb.at

UNSERE ANGEBOTE ...

• Erfahrungsaustausch

im persönlichen Gespräch bei

Gruppentreffen

• Fortbildungen

für Nierenpatienten u. Angehörige

• Kochmatinee

mit praktischen Anleitungen

• Gedächtnistraining

zur Hilfe im Alltag

• Bewegung & Entspannung

mit den Smovey - Ringen

• Kraft– und Ausdauertraining

unterstützt durch medizinische

Betreuung

• Kiddy´s Nachrichten

Unsere Zeitung mit Berichten

und Ankündigungen

Selbsthilfegruppe Psychische Erkrankungen EISENSTADT

Jeweils am 2. Donnerstag im Monat: 18 - 20 Uhr

Technologiezentrum, Haus TechLab, Thomas A. Edison Straße 2

Selbsthilfegruppe Psychische Erkrankungen FORCHTENSTEIN

Jeweils am 1. Mittwoch im Monat: 18 - 20 Uhr

Sitzungssaal des Gemeindeamtes, Hauptstraße 54

Selbsthilfegruppe Psychische Erkrankungen OBERWART

Jeweils am 3. Dienstag im Monat: 18 - 20 Uhr

PSD – Oberwart, Wiener Straße 40

Arnold Fass

Tel. 0664/783 64 70

E-Mail: arnold.fass@a1.net

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

O S T E O P O R O S E

SHG GROSSHÖFLEIN

FRAUENSELBSTHILFE

NACH KREBS

Seit Juli 2010 gibt es die erste

Osteoporose-Selbsthilfegruppe

im nördlichen Burgenland,

genauer gesagt in Großhöflein.

Regelmäßige Treffen, gemeinsame

Bewegung und zielgerichtete

Aktivitäten machen diese

Selbsthilfegruppe aus.

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs bietet den

Betroffenen Ermutigung, dient als Plattform

für Erfahrungsaustausch und informiert

durch Fachvorträge über Früherkennung,

Behandlung und Möglichkeiten der Prävention.

Unsere Gruppe gehört auch, wie

die übrigen Osteoporose-SHG

(Willersdorf und Oberwart), zum

Verband ,,AKTION GESUNDE

KNOCHEN” in Graz.

Für jedes Mitglied sind wir

sehr dankbar, da jeder Einzelne

wichtig ist.

Unser Ziel: Menschen in der

näheren und weiteren

Umgebung zu sensibilisieren,

damit sich jeder, der lnteresse

hat, rechtzeitig mit seiner

Gesundheit auseinandersetzen

kann – um so verschiedenen

Erkrankungen vorzubeugen bzw.

sie zu vermeiden.

Alleine ist es viel schwieriger,

aber gemeinsam in der Gruppe

Maria Bruckner

Tel. 0664/73 25 78 18

Judith Hirschhofer

Tel. 0664/955 75 68

Treffen: jeden 1. Montag, 18 bzw. 19 Uhr

kann man viel erreichen,

und zusätzlich wird auch das

Gesundheitsbewusstsein

gestärkt.

Ich persönlich finde es sehr

wichtig, rechtzeitig für seine

Gesundheit vorzusorgen.

Unabhängig von der

jeweiligen Krankheit ist gesunde,

ausgewogene Ernährung und

Bewegung die beste Basis.

Dies haben wir als Gruppe

begonnen umzusetzen und zu

vermitteln. Wir gehen (solange

es schön ist) 1x in der Woche

Nordic walken. Ab September

beginnen wir mit Pilates (jeden

Montag 18 - 19 h in der VS

Großhöflein).

Die Treffen finden regelmäßig

jeweils am 1. Montag im Monat

(außer es ist ein Feiertag) um 18

bzw. 19 Uhr statt (bitte vorher

anrufen).

Treffpunkt ist die Großhöfleiner

Zeche in Großhöflein.

Es gibt regen Informationsaustausch,

gemeinsame

Aktivitäten, gemütliches

Beisammensein. Das Suchen

nach Lösungen bei Problemen

wird auch großgeschrieben.

Wir haben andere Osteoporose-

SHG als gute Vorbilder, wenn

es um gemeinsame Aktivitäten

geht.

Zum Abschluss möchte ich

jeden ermutigen, einmal

vorbei zu schauen. Jede gute

Idee würde unsere Gruppe

bereichern.

Wofür wir uns einsetzen ...

Hilfesuchende können ihr

Leid, ihre Empfindungen und

ihre Ängste mit uns teilen

und fühlen sich dadurch

nicht alleine gelassen. Die

Gespräche bringen Ermutigung,

Erfahrungsaustausch und

Festigung der sozialen und

gesellschaftlichen Kontakte.

Wir informieren unsere

Mitglieder durch Vorträge

von Ärzten, Psychologen

und Therapeuten

über Früherkennung,

Behandlungs- und

Rehabilitationsmöglichkeiten,

gesunde Ernährung, aktive

Lebensweise usw.

Unsere Aktivitäten ...

• Rundschreiben an die

Mitglieder mit aktuellen Infos

• Ausflüge

• Wandertage

• Oster- und Weihnachtsbasar

• Teilnahme an Seminaren und

Tagungen

Bei unseren Gruppentreffen

im Jahr 2015 haben wir bis

jetzt folgende Veranstaltungen

angeboten:

Wir besuchten die Frida

Frauenbibliothek im Verein

Frauen für Frauen in Oberwart.

Gemeinsam trainierten wir

unsere geistige Leistungsfähigkeit

und unsere logische

Kombinationsgabe bei einem

Bewegungs- und

Gedächtnistraining.

Ein interessanter Vortrag über

Kinesiologie der „Lehre der

Bewegung“ mit praktischen

Anwendungen gab uns einen

Einblick in diese Form des

Umganges mit Menschen.

Im Juni folgte ein Halbtagesausflug

in den Barfußpark

Wenigzell und auf die Bratlalm.

GRUPPENTREFFEN

Jeden 1. Mittwoch im Monat,

14.00 Uhr im Krankenhaus

Oberwart (Konferenzzimmer).

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

ÖMCCV ist eine Initiative zur

Selbsthilfe von Patienten für

Patienten mit chronisch entzündlichen

Darmerkrankungen (CED).

ÖMCCV

MORBUS CROHN – COLITIS ULCEROSA

www.oemccv.at

Was ist Morbus Crohn (MC)/

Colitis ulcerosa (Cu)?

MC und Cu sind chronisch

entzündliche Darmerkrankungen

= CED.

Am Beginn von MC kommt es

zu Gewichtsverlust, Durchfällen,

Bauchschmerzen, Fieber,

allgemeinem Krankheitsgefühl,

Müdigkeit, seltener zu blutigen

Stuhlauflagerungen.

Ursache für diese Beschwerden

ist eine Entzündung des Darmes,

die alle Schichten der Darmwand

betreffen kann. Befallen werden

kann der Verdauungstrakt vom

Mund bis zum After.

Typisch für die Cu ist der

Krankheitsbeginn mit

blutigen Stühlen, Durchfällen,

Schmerzen beim Stuhlgang und

Dickdarmkrämpfen mit oder

ÖMCCV Zweigstelle BGLD

Christine Landauer

Mitterwald 12, 7344 Stoob-Süd

Tel. 02612/426 26 bzw. 0664/558 26 72

ohne Stuhlentleerung.

Die Cu tritt ausschließlich

im Dickdarm auf. Je nach

Ausdehnung und Schweregrad

der Entzündung kann es zu

Bauchschmerzen, Leistungsabfall,

Müdigkeit durch den Blutverlust,

Gewichtsverlust, allgemeinem

Krankheitsgefühl und

Appetitlosigkeit kommen.

Was ist die Österreichische

Morbus Crohn – Colitis

ulcerosa Vereinigung?

Die ÖMCCV ist eine

Initiative zur Selbsthilfe von

Patienten für Patienten mit

chronisch entzündlichen

Darmerkrankungen (CED).

Sie ist eine Vereinigung, deren

Tätigkeit nicht auf Gewinn

gerichtet ist, und versucht durch

ihre Arbeit das Verständnis der

Öffentlichkeit für die Anliegen

und Probleme der Erkrankten zu

erwecken und fördern. Ihr Zweck

ist, das Los der an Morbus Crohn

oder Colitis ulcerosa Erkrankten

zu lindern, Hilfe zur Selbsthilfe

zu geben, und damit dem

Einzelnen zu mehr Lebensqualität

zu verhelfen. Denn der

Betroffene braucht neben der

Kompetenten Hilfe des Arztes

auch das Gespräch mit anderen

Erkrankten, um seine Krankheit

zu akzeptieren und die damit

verbundenen familiären und

sozialen Probleme bewältigen zu

können.

Nicht zuletzt beugt der Kontakt

mit ebenfalls Betroffenen einer

möglichen gesellschaftlichen

Isolation vor, da Ängste durch

das Ansprechen noch immer

tabuisierter Themen abgebaut

werden.

ZWEIGSTELLE BURGENLAND

Wie hilft die ÖMCCV?

• Bereitstellung von Informationen über Krankheitsverlauf und -folgen

• Persönliche und telefonische Beratung

• Beratung über Behandlungseinrichtungen

• Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse aus Arbeits-, Medizin- und

Sozialrecht

• Hilfestellung bei sozialen und arbeitsrechtlichen Problemen

• Informationsveranstaltungen mit Vorträgen von Ärzten und Spezialisten

• Herausgabe der Vereinszeitung „Crohnicle“

• Zweigstellen in den Bundesländern

• Arzt-Patientenseminare

• Durchsetzung gemeinsamer Interessen der von der Krankheit Betroffenen gegenüber Behörden

• Pouchis: Für dickdarmoperierte Cu-Patienten od. solche, die vor einer Operationsentscheidung stehen

• Crocos: Kinder und Jugendliche

• Stoma

• Teilnahme an medizinischen Symposien

• Forschungsförderungspreis

• Öffentlichkeitsarbeit

• Internationale Zusammenarbeit mit den

Schwesternvereinigungen im Rahmen der EFCCA

ÖMCCV Zweigstelle BGLD

Monika Oszvald

Hauptstraße 42, 7304 Nebersdorf

Tel. 0664/918 09 77

E-Mail: monika.oszvald@gmail.com

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

HPE steht für Hilfe in Zusammenhang mit

H P E

psychischen Erkrankungen, im Besonderen für Hilfe

von Freunden und Angehörigen. Wenn Krankheiten

im Freundes- und Familienkreis auftreten, sind nicht

nur die Erkrankten selbst betroffen, sondern auch ihr Umfeld.

Bei psychischen Erkrankungen ist es nicht anders.

HILFE FÜR ANGEHÖRIGE

PSYCHISCH ERKRANKTER

www.hpe.at/burgenland

Wenn eine Person im

Familienkreis zum Beispiel an

Schizophrenie, Depression,

bipolarer Störung oder Angst

und Zwangserkrankung leidet,

so verändert sich dadurch auch

das Leben der Personen, die ihr

nahestehen.

Und führt bei diesen in den

meisten Fällen dazu, dass

sie vorerst völlig überfordert,

verzweifelt, hilf- und ratlos sind.

Und in solchen Situationen ist es

wichtig, dass es Institutionen und

Menschen gibt, an die man sich

wenden kann, mit denen man die

Probleme besprechen kann, die

aufgrund ihrer länger dauernden

Erfahrungen Hilfestellung geben

können.

Die Hilfe erfolgt durch

Beratungsgespräche, durch

Einladung zur Teilnahme an

einer Selbsthilfegruppe, durch

Mag. Angelika Klug

Obfrau hpe-burgenland

Tel. 0664/403 20 76

Mail: hpe-burgenland@hpe.at

Weitergabe von Informationen in

unserer Fachzeitschrift und durch

Vorträge und Seminare.

Jeder ist willkommen, niemand

wird von der Teilnahme

ausgeschlossen und immer

wieder wird uns bewusst, wie

gut uns der Kontakt mit anderen

Angehörigen tut, wie sehr er uns

davor bewahrt, selbst in eine

Depression zu schlittern.

Auch unsere Vorträge werden

gerne besucht und im Seminar,

das wir im November zum

Thema Achtsamkeit veranstaltet

haben, holten wir uns Kraft und

Rüstzeug für den anstrengenden

Alltag mit unseren erkrankten

Angehörigen.

HPE gibt es seit 2001

und wir haben inzwischen

über 120 Mitglieder. Die

Vorstandsmitglieder kommen

aus den unterschiedlichsten

Regionen und die meisten von

ihnen haben eine psychisch

erkrankte Person im Familienoder

Freundeskreis.

Zu uns kommen Angehörige,

deren Lebenspartner erkrankt

sind und die nicht mehr weiter

wissen, wenn die Erkrankten

ihre Medikamente nicht nehmen

wollen, wenn sie keinerlei

Krankheitseinsicht zeigen, wenn

sie keine Stütze im Alltag sein

können.

Es kommen Mütter, die

verzweifelt sind, wenn ihre Kinder

wegen der Krankheit gemieden

werden, wenn die Ärzte ihnen

keine Auskünfte über ihre

erkrankten Angehörigen erteilen

oder wenn die kranken Kinder

sich von ihnen gegängelt fühlen

und doch nicht in der Lage sind,

die Verantwortung für ihr Leben

zu übernehmen.

Eltern sind ratlos, weil ihre Kinder

nicht arbeiten gehen können,

weil sie nicht die nötigen Schritte

unternehmen, um finanzielle

Ansprüche geltend zu machen

oder weil von den Eltern

erwartet wird, dass sie sich rund

um die Uhr um ihre erkrankten

volljährigen Kinder kümmern

sollen, obwohl die Eltern selbst

kaum noch Kraft für ihr eigenes

Leben haben.

Kinder psychisch erkrankter

Elternteile werden zu kleinen

Erwachsenen, fühlen sich für

das Wohlbefinden ihrer Eltern

zuständig und übernehmen sehr

oft Verpflichtungen im Haushalt

oder bei Behördenwegen.

Die Angehörigen stehen vor

Situationen, auf die sie nie

vorbereitet wurden, die sie sich

in ihren ärgsten Albträumen

nicht vorgestellt hatten. Sie

müssen damit fertig werden,

dass sie verantwortlich gemacht

werden für Handlungen ihrer

erkrankten Familienmitglieder, sie

müssen ihre Wünsche, Träume

und Hoffnungen in Bezug auf

ihre erkrankten Angehörigen

aufgeben und sie müssen sie

auffangen, wenn sich keiner

mehr um sie kümmern will.

Sie haben oft hohe Ausgaben

für ihre erkrankten Angehörigen,

sodass die Erkrankung

für die gesamte Familie

existenzbedrohend sein kann,

sei es dass allein erziehende

erkrankte Mütter nicht mehr

arbeiten gehen können, sei

es dass Eltern für ihre Kinder

einspringen, weil diese sich

die notwendigsten Dinge nicht

mehr leisten könnten ohne

Unterstützung der Eltern.

Alle diese Personen sollen

sich an uns wenden können

und von uns die bestmögliche

Unterstützung erfahren.

SELBSTHILFEGRUPPEN IM BURGENLAND

Gols: Andrea Eckelhart–Göpfrich (Tel. 0699/10 02 64 94)

Eisenstadt: Brigitte Haid (Tel. 02689/33 13)

Oberpullendorf: Hermine Leiner (Tel. 0664/525 85 90)

Oberwart: Franz Bayer (Tel. 03353/74 20)

Güssing: Sonja Frühmann (Tel. 03322/443 11)

1-stündige Beratung in Eisenstadt und Oberwart durch Lebens- und Sozialberaterin bzw. telefonische

Beratungsgespräche: Anmeldung unter Tel. 0664/403 20 76

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

Validation ist eine von Naomi Feil entwickelte Kommunikationsmethode,

um mit sehr alten desorientierten Menschen zu kommunizieren.

Sie fand heraus, dass die Desorientierung auf der einen Seite auf

altersbedingten Veränderung im Gehirn, auf der anderen Seite aber auch

auf körperlichen, psychischen und sozialen Verlusten beruht.

Eine Möglichkeit alte, desorientierte

Menschen zu verstehen

VALIDATION

SHG für Angehörige von an Demenz

erkrankten Menschen

Judith Zirkovits

Birkengasse 2, 7041 Wulkaprodersdorf

Tel: 02687/620 93

E-Mail: judith.zirkovits@gmx.at

Wenn lhr Angehöriger/

Bewohner Dinge verlegt, Sachen

vergisst und dann andere

beschuldigt ...

Wenn er/sie plötzlich erklärt:

,,lch muss in die Schule, die

Arbeit, nach Hause ...” ...

Wenn er/sie überzeugt ist,

sich um die Eltern (die längst

verstorben sind), die Kinder (die

inzwischen erwachsen sind),

die Großmutter deren Tochter

verstorben ist, kümmern zu

müssen ...

Wenn er/sie aggressiv wird

und Sie oder andere beschimpft

...

... dann könnten das Anzeichen

von Demenz sein!

Viele Angehörige, Pflegepersonen,

Verwandte und

andere Menschen, die

mit alten, verwirrten Menschen

leben, sie betreuen oder zu

tun haben, stehen diesen

Situationen hilflos gegenüber

und fühlen sich überfordert.

VALIDATION hilft lhnen,

das Verhalten dieser alten,

desorientierten Menschen zu

verstehen und den Umgang mit

ihnen konfliktfreier zu gestalten.

Validation gibt Ihnen Einblick

in die Ursachen des Verhaltens

desorientierter, alter Menschen

und zeigt lhnen Möglichkeiten

des einfühlsamen Gesprächs auf.

Dadurch wird sowohl lhr Stress,

als auch der lhres Angehörigen

bzw. der zu betreuenden Person

reduziert.

VALIDATION ist keine

Therapieform sondern eine

Grundeinstellung im Kontakt mit

desorientierten, alten Menschen

und kann von jedem erlernt

werden. Wenn man sich darauf

einlässt, hat man sehr oft einen

hohen therapeutischeren

Effekt, der sehr lange anhalten

kann.

Die Methode der VALIDATION

wurde von Naomi Feil ab dem

Jahr 1963 in jahrzehntelanger

Arbeit entwickelt und wird heute

weltweit in lnstitutionen der

Altenbetreuung angewandt.

VALIDATION ist eine von

Naomi Feil entwickelte

Kommunikationsmethode, um

mit sehr alten, desorientierten

Menschen zu kommunizieren.

Sie fand heraus, dass die

Desorientierung auf der einen

Seite auf altersbedingter

Veränderung im Gehirn,

auf der anderen Seite aber auch

auf körperlichen, psychischen

und sozialen Verlusten beruht.

Wenn alte Menschen zu viele

Schicksalsschläge erleiden

(Schwinden des Seh- und

Hörvermögens, körperliche

Einschränkungen, Verluste

des Zuhauses, Tod von

Angehörigen, etc.) sehen sie oft

in der – für sie so schmerzlichen

Gegenwart – keinen Sinn mehr

und machen sich auf den Weg

und kehren zurück in eine Zeit,

wo sie noch eine Aufgabe

hatten, nützlich waren, geliebt

wurden. Sie kehren auch in

die Vergangenheit zurück, um

unaufgearbeitete Konflikte und

Probleme zu lösen.

Sehr oft bekommen diese

Menschen dann den „Stempel“

‚dement’ aufgedrückt. Sie

werden als verrückt betitelt.

In der VALIDATION bezeichnen

wir diese Verhaltensweise als

zutiefst intelligent.

Wir begleiten und unterstützen

sie auf dieser Reise in die

Vergangenheit. Wir lassen es zu

und ermutigen sie, aufgestaute

Gefühle endlich auszuleben

und unausgetragene Konflikte

zu bereinigen. Wir „steigen

für eine kurze Zeit in ihre

Schuhe und sehen mit ihren

Augen“ und holen sie dort ab,

wo sie sich gerade befinden.

Zeiten, Orte und Personen

verschwimmen für sie und wir

erklären ihre Wirklichkeit trotz

allem für gültig.

So können sie sich von

Problemen und ungelösten

Aufgaben befreien und ihre

letzte Reise antreten. Sie

bereiten sich darauf vor, in

Frieden zu sterben.

Die Prinzipien der VALIDATION

beruhen vor allem auf

den Grundlagen der

humanistischen (ein heilsamgesundheitsförderlicher

Effekt) Psychologie.

VALIDATION basiert auf einer

empathischen Grundhaltung

und dem respektvollen Umgang

mit alten, desorientierten

Menschen und sieht in jedem

Menschen eine einzigartige und

individuelle Persönlichkeit,

die auch einer individuellen

Begleitung bedarf.

VALIDATION ist eine

weltweite anerkannte

Kommunikationsmethode und

wird in der Altenarbeit als

unabdingbar gesehen. Durch

unser Verhalten und unser

Mitgehen in die Vergangenheit

fühlen sich diese Menschen

wahrgenommen und verstanden,

dadurch ändern sie ihr auffälliges

Verhalten – z.B. Aggressivität,

Trauer, Wut oder Schmerz

reduziert sich.

Demzufolge werden sowohl

lhr Alltag, als auch der des

zu betreuenden Menschen

konfliktärmer.

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

B O R D E R L I N E

SHG EISENSTADT

Du willst dir selbst

helfen?

Deinen eigenen Weg

finden und auch

gehen?

Dann bist du bei uns

genau richtig!

SELBSTHILFEGRUPPEN

IM ÜBERBLICK

ALKOHOLPROBLEME

Gemeinschaft der „Anonymen Alkoholiker“

Wöchentlich stattfindende Meetings in Eisenstadt, Markt Allhau, Mattersburg, Neusiedl/See

www.anonyme-alkoholiker.at

In Mattersburg führen Familiengruppen wöchentlich stattfindende Meetings:

www.al-anon.at

www.alk-info.com

ALZHEIMER

Opifera SHG für Alzheimerkranke und deren Angehörige (Opifera steht für Hilfeleistend)

www.opifera.at

BEGLEITUNG UND PFLEGE KRANKER KINDER

KIB children care – Verein rund ums erkrankte Kind

www.kib.or.at

AUTISMUS

Spektrum (Autismusspektrum) für Angehörige, Betroffene und Interessierte

Aschau 37, 7432 Oberschützen

Alexandra Kickinger | Tel. 0664/372 78 33 | E-Mail: alexandra.ki1@gmx.at

Seit 07.05.2015 gibt es in

Eisenstadt eine Borderline

Selbsthilfegruppe.

Sie findet derzeit einmal im

Monat von 18.00 bis 19.30 Uhr

im Technologiezentrum statt.

Diese Gruppe soll euch

die Möglichkeit geben, auf

Menschen zu treffen, die euch

verstehen und auch

in Krisenzeiten zur Seite stehen.

und dich auch über

Möglichkeiten informieren,

wie andere in der Gruppe

mit schwierigen Situationen

umgehen.

Du willst dir selbst helfen?

Deinen eigenen Weg finden und

auch gehen?

Dann bist du bei uns genau

richtig!

Alles was in der Gruppe

besprochen wird, bleibt natürlich

auch da und wird vertraulich

behandelt!

Wir freuen uns auf dein

Kommen!

BLUTGERINNUNG

SHG von Gerinnungspatienten

www.inr-austria.at

BURN OUT

Praxis für Burnout-Prophylaxetraining und Stressmanagement

Bruckgasse 1 (neben Konditorei Träger), 7423 Pinkafeld

Gabi Haidwagner | Tel. 0664/492 64 45 | E-Mail: info@burn-out.co.at

www.burn-out.co.at

DARMERKRANKUNGEN

Österr. Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (ÖMCCV) Zweigstelle Burgenland

Hauptstr. 42, 7304 Nebersdorf

Monika Oszvald | Tel. 0664/918 09 77 oder 02614/26 70 (nach 19:00) | E-Mail: monika.oszvald@gmail.com

Christine Landauer | Tel. 02612/426 26 oder 0664/558 26 72

www.oemccv.at

Hier kannst du deine

Erfahrungen, ob positiv

oder negativ, mit anderen

(„Gleichgesinnten“) teilen

DEMENZ

SHG für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen

Birkengasse 2, 7041 Wulkaprodersdorf

Judith Zirkovits | Tel. 02687/620 93 | E-Mail: judith.zirkovits@gmx.at

Selbsthilfegruppe Borderline

Andrea P.

Tel. 0664/129 55 92

E-Mail: AndreaP.85@gmx.at

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

SELBSTHILFEGRUPPEN

IM ÜBERBLICK

DIABETES

Österr. Diabetiker Vereinigung Sektion Burgenland (ÖDV)

Referat für Kinder und Jugendliche

KH der Barmh. Brüder, 7000 Eisenstadt

oder Fasangasse 5, 7051 Großhöflein

Dr. Barbara Bittmann | Tel. 02682/662 08, 0699/13 58 98 02 | E-Mail: b.bittmann@utanet.at

www.diabetes.or.at

Österr. Diabetiker Vereinigung (ÖDV)

Feldgasse 13, 7311 Neckenmarkt

Gabriele Schreiner | Tel. 0650/940 55 96 | E-Mail: familie.schreiner@aon.at

www.diabetes.or.at

Österr. Diabetiker Vereinigung (ÖDV) – SHG Bgld. Mitte

Wiesengrund 3, 7323 Ritzing

Brigitta Fischer | Tel. 02619/673 69, 0664/377 79 95 | E-Mail: brigitta.fischer@bnet.at

www.diabetes.or.at

Österr. Diabetiker Vereinigung (ÖDV) – Selbsthilfegruppe Jennersdorf

8382 Krobotek 36

Dr. Günter Rothbauer | Tel. 03325/87 70 | E-Mail: g.rothbauer@gmx.at

www.diabetes.or.at

Österr. Interessensgemeinschaft der Diabetiker (ÖID)

Wassergrund 16, 7111 Parndorf

Franz Huszar | Tel. 02687/484 47, 0664/383 39 65 | E-Mail: huszar.franz@aon.at, oeid.diabetiker@bkf.at

DIALYSE-PATIENTEN, NIERENTRANSPLANTIERTE

Gesellschaft Nierentransplantierter und Dialysepatienten Wien, NÖ und Burgenland

www.gnd-wnb.at

EPIDERMOLYSIS BULLOSA

debra – austria

www.schmetterlingskinder.at

EPILEPSIE

BAKI – Bgld. Anfallskranke Interessensgemeinschaft

Am Graben 31, 7000 Eisenstadt

Mag. Stefan Hahnenkamp | Tel. 0699/14 80 42 77 | E-Mail: stefan.hahnekamp@sportpraxis.at

www.baki.at

GEN-DEFEKTE

ANGELMAN VEREIN ÖSTERREICH

www.angelman.at

SHG Klinefelter Österreich

www.klinefelter-ost.at

HAUTERKRANKUNGEN

Happy Skin – Selbsthilfegruppe für alle Hauterkrankungen

Margit Hegedüs | Tel. 0699/17 21 28 84 | Email: ma.hegedues@gmail.com

SELBSTHILFEGRUPPEN

IM ÜBERBLICK

HERZERKRANKUNGEN, HERZFEHLER

SHG Herzverein Burgenland

Hauptstrasse 71, 7343 Neutal

Eva Tuczay | Tel. 0664/461 46 37 | E-Mail: herzverein.burgenland@gmail.com

www.herzverein-burgenland.at

Aktion Kinderherz Österreich

www.kinderherz.at

Herzverband Österreich

www.herzverband.at

HÖRBEEINTRÄCHTIGUNG, HÖRBEHINDERUNG

Burgenländischer Gehörlosenverein

www.bgld-gehoerlosenverein.at

CIA Landesgruppe Burgenland – SHG für Hörbeeinträchtigte Personen

Neudorf 51, 7341 Markt St. Martin

Hilde Renner | Tel. 0660/486 18 21 | E-Mail: cia-burgenland@gmx.at | www.ci-a.at

CI-Selbsthilfe Bgld. – NÖ – Stmk.

Viktor Alderg. 3a, 2491 Neufeld

Markus Raab | Tel. 0664/6172060 | E-Mail: ci-selbsthilfe@allesprechenmit.net

www.allesprechenmit.net

Schwerhörigenzentrum, SHZ Burgenland, Selbsthilfegruppe für Schwerhörige

Neudorf 51, 7341 Markt St. Martin

Hilde Renner | Tel. 0660/486 18 21, FAX: 01/313 36-90 51 51 | E-Mail: hilde.renner@shz-burgenland.at

www.shz-burgenland.at

KIND – VERLUST – TRAUER

Herzschmerz ADE - Trauerbegleitung für verwaiste Eltern e.V.

Hans Tinhof Straße 7/11, 7000 Eisenstadt

Petra Parsons | Tel. 0699/17 11 18 76 | E-Mail: office@herzschmerzade.at

www.herzschmerzade.at

Ungewollte Kinderlosigkeit

Blumengasse 9, 7011 Siegendorf

Anita Novotny | Tel. 0676/585 55 12 | E-Mail: koller-anita@gmx.at

KREBS, TUMORE

Frauenselbsthilfe nach Krebs – Verein Burgenland Süd

Rechte Bachg. 81, 7400 Oberwart

Anna Gorissen | Tel. 03352/3 39 44, 0660/347 27 20

E-Mail: fsh-ow@gmx.at, anna.gorissen@gmx.at, hilde.hadl@aon.at, Luise.Oswald@lk-stmk.AT

Österreichische Krebshilfe

Hartiggasse 4, 7202 Bad Sauerbrunn

Andrea Konrath | Tel. 0650/244 08 21 | E-Mail: oe.krebshilfe.bgld@aon.at

www.krebshilfe-bgld.at

Prostatakrebs Selbsthilfe Burgenland

St. Martinsgasse 14, 7132 Frauenkirchen

Herbert Hauser | Tel. 01/333 10 10, 02172/33 36, 0699/10 12 92 73 | E-Mail: herbert.hauser@bnet.at

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 1 / Nov 2015

Ausgabe 1 / Nov 2015 BLSHG – MAGAZIN

SELBSTHILFEGRUPPEN

IM ÜBERBLICK

SHG Brustkrebs operierte Frauen

Sportplatzstrasse 11, 7452 Unterpullendorf

Elfriede Strachota | Tel. 02612/429 40, 0664/254 73 06 | E-Mail: strachota@aon.at

SHG Darmkrebs

www.derdickdarm.org

SHG Myelom- und Lymphomhilfe Österreich

www.myelom-lymphom.at

Verein der Kehlkopflosen und Halsatmer Österreichs

www.halsatmer.at

KREBSINFO

www.krebsinfo.at www.stomaforum.at www.stoma-ok.at

LEBERERKRANKUNGEN

HEPATITIS Hilfe Bgld., Plattform Gesunde Leber HHÖ

Karnergasse 50, 7301 Deutschkreutz

Mag. Mathilde Zinggl | Tel. & Fax: 02613/20 218, 0676/429 03 58 | E-Mail: zinggls@gmx.at

www.gesundeleber.at

MORBUS BECHTEREW

ÖVMB Landesstelle Bgld. – Österreichische Vereinigung Morbus Bechterew

Wildgansgasse 3, 7400 Oberwart

Ruth Kurz | Tel. 0664/875 40 05 | E-Mail: burgenland@bechterew.at | www.bechterew.at

MORBUS PARKINSON

Parkinson SHG Burgenland

Hauptstraße 2a, 7442 Hochstraß

Gabriele Hafner | Tel. 0664/438 84 60 | E-Mail: jupps-bgld@gmx.at

www.parkinsonselbsthilfe-bgld.at

Parkinson SHG Oberwart

Neustifterstr. 30, 7461 Stadtschlaining

Charlotte Eberhardt | Tel. 0650/809 30 33 | E-Mail: charlotte.eberhardt@aon.at

SHG für Angehörige von Parkinsonpatienten

Karin Toth | Tel. 0699/10 25 89 86 | E-Mail: karintoth@gmx.at

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose Gesellschaft Burgenland

Sulzriegl 52, 7431 Bad Tatzmannsdorf

Ingrid Wachter | Tel. 0664/122 62 36 | E-Mail: msges.bgld@gmx.at

www.msges-bgld.at

Neusiedl: Regina Glatz | Tel. 0676/432 62 62 | Fax: 02162/634 58 | E-Mail: serena.regina@aon.at

Oberwart: Mag. Kornelia Knaus | Tel. 03323/25 90, 0664/500 23 05

Eisenstadt: Wilhelm Klinger | 7061 Trausdorf, FS II/1/5 | Tel. 0664/782 11 94

Kohfidisch: Margarete Zapfel | Tel. 0664/911 65 15 | E-Mail: margarete.zapfel@gmx.at

NAHRUNGSMITTELUNVERTRÄGLICHKEIT

Österr. Arbeitsgemeinschaft Zöliakie für das Burgenland

Kirschengasse 6, 7033 Pöttsching

Margit Reisner | Tel. 0680/210 77 18 | E-Mail: zoeliakie.burgenland@gmx.at | www.zoeliakie.or.at

SELBSTHILFEGRUPPEN

IM ÜBERBLICK

SHG Fruktose-, Laktose- und Histaminintoleranz, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Ernährung

frulakco.at

EBNS - Ernährungsberatung nach Syndromen

www.meinthema.com/ebns

NARKOLEPSIE

Österr. Narkolepsie Gesellschaft

www.narkolepsie.at

OSTEOPOROSE

Olbendorf: Hannelore Schuch | Tulmen 191, 7534 Olbendorf | Tel. 0664/2305145 | E-Mail: lore59@a1.net

Oberwart: Elisabeth Seper | Gartengasse 7, 7400 Oberwart | Tel. 0699/12 62 12 36

E-Mail: seper.elisabeth@bkf.at, evafuerst@bnet.at, juliana.toth@gmx.at, viktor.freingruber@gmx.at

www.osteoporose-oberwart.at

Großhöflein:

Willersdorf:

Maria Bruckner | Weinberggasse 25, 7051 Großhöflein | Tel. 0664/73 25 78 18 (Fr. Bruckner) oder

Tel. 0664/955 75 68 (Fr. Hirschhofer) | E-Mail: aon.914782953@aon.at

Erna Prisching | 7432 Willersdorf 109 | Tel. 0664/533 12 82 | E-Mail: erna.prisching@gmx.net

Oberloisdorf: Aurelia Krutzler | Hauptstr. 13A, 7451 Oberloisdorf | Tel. 0664/125 17 05 |

E-Mail: maria.diakow@aon.at

www.osteoporose-selbsthilfe.org

SHG Osteoporose Berg

www.aktiongesundeknochen.at

PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN

Pro mente Burgenland

Franz Lisztg. 1/Top 3, 7000 Eisenstadt

DSA Petra Prangl | Tel. & Fax: 02682/651 88, 0664/548 91 41 | E-Mail: office@promente-bgld.at

www.promente-bgld.at

HPE Burgenland – Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter

Hunnenweg 1, 7000 Eisenstadt

Mag. Angelika Klug | Tel. 0664/403 20 76 | hpe-burgenland@hpe.at | www.hpe.at

Gols: Andrea Eckelhart-Göpfrich | Tel. 0699/10 02 64 94

Eisenstadt: Brigitte Haid | Tel. 02689/33 13

Oberpullendorf: Mag. Angelika Klug | Tel. 0664/403 20 76

Oberwart: DSA Rainer Frühmann | Tel. 03352/335 11

Heidi u. Franz Bayer | Tel. 03353/74 20

Anneliese Hutterer | Tel. 03357/450 07

Güssing: DSA Sonja Frühmann | Tel. 03322/443 11

SHG Psychische Erkrankungen

Arnold Fass | Tel. 0664/783 64 70 oder 02626/649 25 | E-Mail: arnold.fass@a1.net

SHG Eisenstadt: Thomas A. Edison Straße 2, Technologiezentrum, Haus TechLab

SHG Forchtenstein: Hauptstraße 54, Gemeindeamt

SHG Oberwart: Wiener Straße 40, PSD Oberwart

Selbsthilfegruppe Borderline

Tel. 0664/129 55 92 | E-Mail: AndreaP.85@gmx.at

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