Neue Szene Augsburg 2016-02

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34 Flüchtlinge in Augsburg

AUSGABE

FEBRUAR

2016

SPECIAL

27 Brechtfestival 2016

37 Immobilientage in Augsburg

*

RÜCKBLICK

04 Was war los im Januar?

06 Gögginger Brückendeckung

08 König von Deutschland

– Unser neues Interviewformat

10 Trendscout

TAG & NACHT

12 Was geht im Februar?

– Meldungen und Veranstaltungstipps

ZOOM

27 Reine Routhieme – Das Brechtfestival 2016

28 Laute’n’Schlagzeug – Rainer und Tilman

Herpichböhm

30 Am Anfang war das Schweigen

- Ein Selbstversuch ohne Worte

32 Romantisch. Pragmatisch. Gut

– Der Geigenbauer Samuel Rusch

34 “Wir sind nicht gekommen, um euch unsere

Kultur aufzuzwingen“ - Flüchtlinge in Augsburg

42 Mit Herz in den Untergrund – Zu Besuch bei dem

DJ, Veranstalter und Labelchef Ronny Pinkau



























ö




















KULTUR

44 Kulturhighlights im Februar

KINO

48 Cinerama - Neue Filme

MUSIK

50 Backstage – Jochen Distelmeyer

52 Gerilltes - Neue CDs

54 Band des Jahres – Termine und Acts im Februar

SPECIAL

56 Aus- und Weiterbildung

VERANSTALTUNGSKALENDER

62 Augsburgs größter Terminkalender

KLEINANZEIGEN

72 Liebe, Luftschlösser und Lampenschirme

AUGSBÜRGER

74 Der Rockpapst und (Über-)Lebenskünstler

Michael G. Symolka


4 Rückblick


15.01. Jazzclub:

Panzerballett

Es zeichnet den Jazzclub Augsburg aus, dass man

„alle Spielarten des Jazz darstellen möchte“, wie

es Vorstandsmitglied Rainer Bredefeld zu Beginn

des Konzertes ausdrückte. Das deutsch-österreichische

Panzerballett um Bandleader Jan Zehrfeld

lockte sogar ein Gruppe Metalfans in den bis auf

den letzten Sitzplatz gefüllten Club. Mit großen

Augen folgte das Publikum dem „Verkrassungs“-

Schauspiel auf der Bühne, das abseits der üblichen

Zählweisen und Rhythmen in einer selten

erlebten Komplexität schwelgte und dabei stets

an Energie zulegte. Um’s mal krass zu sagen: ein

geiler Abend! (flo)

Foto: Eric Zwang Eriksson

Foto: Hunger & Simmeth

16.01. Rokokosaal:

Dimitri Lavrentiev

Die Januar-Auftritte des Augsburger Gitarrenvirtuosen werden zu einer schönen Tradition und sind

gleichzeitig ein erstes Highlight der Konzertsaison. Dimitri Lavrentiev versteht es meisterhaft, sein

Publikum zu fesseln mit seiner

sympathischen Art und seinen herausragenden

technischen Fähigkeiten:

Tango von Astor Piazzolla,

Fingerbrecher von Giulio Regondi

oder atmosphärische Highlights

des kubanischen Komponisten

Leo Brouwer, die Welt- und Zeitreise

auf sechs Saiten mündet in

aktuellen Kompositionen von Elbio

Mango, Dominik Bullach und

Ralf Wengenmayr, die alle drei im

Publikum saßen. Seine eigenen Werke hat der bescheidene Gitarrist ans Ende des Konzerts gestellt

– als bewegenden Abschluss eines begeisternden Auftritts. (flo)

21.01. Martini-Park:

Contemporallye

Hier tut Kunst noch weh: In einer unbeheizten und schlecht ausgeleuchteten Industriehalle knapp

dreißig skulpturale Werke auszustellen, traut sich wohl auch nur einer: Contemporallye-Macher Sebastian

Lübeck. Die Fans nehmen’s gelassen und kommen halt etwas wärmer angezogen. Gelohnt

hat es sich allemal: Die Werke von Sara Opic

(Foto), Florian Fiener, Manfred Heller, Ilona

Herreiner, Esther Irina Pschibul und Lübeck

selbst waren jede Schicht Kleidung, jede Umrundung

und jeden zweiten, dritten und vierten

Blick wert. Die einzigartige Augsburger

Ausstellungsreihe ist wie alle interessanten

Frauen – manchmal etwas zickig, aber man

möchte keine Sekunde missen. (flo)


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WIR UNS.

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6 Kolumne Tag&Nacht

Kolumne


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7


8

Tag&Nacht

Text/Foto: Marcus Ertle

Christian Moravcik

geboren am 25.08.1983 in Augsburg,

Diplom-Geograph und Stadtrat der

Grünen. Bislang finanzpolitischer

Sprecher der Fraktion. Er trat kürzlich aus

Protest gegen die Haushaltspolitik der

Stadtregierung von seinem Amt zurück.

Was würdest du machen, wenn du einen Tag

lang König von Deutschland wärst?

Vielleicht den Veggieday in der Palastkantine

einführen?! Ich glaube, ich würde ganz schnell

wieder die Demokratie einführen. Alleinherrscher

durch Gottes Gnaden ist für mich kein Zukunftsmodell.

Bist du für eine Revolution?

Nein, bei uns nicht. Das System gibt ziemlich

viele Möglichkeiten für die Bürger, die Entscheidungen

der Politik zu korrigieren, oder eigenen

Forderungen Gehör zu verschaffen, gerade auf

kommunaler Ebene.

Welches Buch liest du gerade?

Das dritte Buch von „Game of Thrones“. Wenn

eine Revolution, dann nur mit Drachen!

Welches Motto findest du zum Kotzen?

Erstens: Des hamma immer scho so gmacht.

Zweitens: Des hamma noch nia so gmacht. Und

drittens: Da könnt ja jeder kommen. Wird auch

gerne als Dreiklang in einem Motto verwendet.

Was hast du zuletzt verloren?

Ich verlier eigentlich nie Dinge. Liegt wohl dran,

dass ich Minimalist und recht ordentlich bin. Bei

nem Brettspiel hab ich vor Kurzem verloren, das

war aber zu verkraften.

Ist Augsburg arm, sehr arm oder einfach nicht

so richtig solvent?

Augsburg ist eigentlich ziemlich reich. Reich

an Besitz und Einrichtungen. Aber jeder Besitz

kostet eben auch laufend Unterhalt und deswegen

sind wir nicht so richtig solvent. Augsburg

lebt halt nach dem Motto: Lieber drei Ferraris,

die nicht laufen, in der Garage, als einen vor der

Tür, der fährt.

Kann man dir vertrauen?

Grundsätzlich ist es gut, wenn man Aussagen

von Politikern hinterfragt und sich selbst eine

Meinung bildet. Wer aber keine Arbeitsplätze

oder Einrichtungen gefährden will, muss mir

vollständig vertrauen. Das ist absolut alternativlos

und darf nicht hinterfragt werden.


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10

1

DER SZENE-TRENDSCOUT

DIE NEUESTEN TRENDS IM FEBRUAR

von Harald Sianos

2

3

1. RETURN OF THE RUDEBOY: Der Rudeboy aus der

Subkultur der späten 60er (aus der Mod- und Ska-Szene) gewinnt

in den britischen Citys wieder zunehmend an Bedeutung.

Im Slang der englischen Pop-, HipHop- und

Dancehall-Szene steht Rudeboy für „Gangsta“. Um das

Leben, den Stil und die Einstellung dieser

wachsenden Gruppe zu dokumentieren, hat

das Duo Dean Chalkley (Fotograf) und Harris Elliott

(Creative Director) im vergangenen Jahr über

60 scharf gekleidete „Rudies“ aus ganz Großbritannien

fotografiert, die alle das verkörpern, was es

heißt, ein Rudeboy im 21. Jahrhundert zu sein. Bei Bücher

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|2. FANTOM: Aus Umgebungsdaten

des Benutzers wird Musik: Das ist die Idee hinter der

neuen Remix-App Fantom. Die Grundlage der von den Sensoren

des Smartphones gesteuerten App bilden vier neue

Massive-Attack-Songs, die als Rohmaterial dienen. Statt

Plattenspielern oder anderer DJ-Ausrüstung nutzt die App

Daten des Anwenders (Geräusche, Licht, biometrische Daten,

Bewegungsimpulse...) und moduliert diese Infos, um die

Musik zu remixen. Im App-Store, kostenlos | 3. VOX

AMP: Die VTX-Modelle (Modelling-Amp) warten mit einer

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12 Tag&Nacht

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Tag&Nacht

13


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14 Tag&Nacht


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Tag&Nacht 157

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16 Tag&Nacht


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Ingo Oschmann


Tag&Nacht

17


Simon & Garfunkel Tribute









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18 Tag&Nacht


Deichkind















Tom Liwa mit Flowerpornoes
















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Tag&Nacht 19


Preisträger gesucht
















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20 Tag&Nacht





































































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Tag&Nacht 21




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Tag&Nacht 23




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24 Tag&Nacht


Urban Priol

















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Das Prinzessinnenschloss


Tag&Nacht

25








Zahnarztpraxis von

Isabell Seitz neu eröffnet


26 Tag&Nacht


Meret Becker

Zoom

27

Berliner Ensemble

Brechtfestival 2016

Reine Routhieme

Das diesjährige Brechtfestival setzt auf Bewährtes

V.l.: Dominique

Horwitz, Max Moor,

Lukas Bärfuss, Sophie

Hunger (Foto: Marikel

Lahana)

Unten: Thomas

Thieme (Foto: Diana

Deniz)

Der Aha-Effekt blieb bei der Vorstellung des diesjährigen Brechtfestival-Programms

größtenteils aus, zu vertraut sind die Namen der Künstler, zu emotionslos

gestaltete sich ein weiteres Mal die Präsentation durch den (vermutlich)

scheidenden Festivalleiter Joachim Lang. Der führt seinen biographischen

Ansatz nun zu Ende mit dem Fokus auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg

und Brechts Rückkehr nach Deutschland aus dem Exil in den USA: „Die Vaterstadt,

wie empfängt sie mich wohl?“, lautet das Motto der achttägigen

Veranstaltung (28.02.-06.03.).

Die Vaterstadt hat nach dem Krieg nicht gerade auf ihren berühmten Sohn

gewartet, man hatte andere Probleme. Wie Brecht auch, der zunächst ab

November 1947 in der Schweiz residierte und ein Jahr später in den Ostteil

Berlins zog. Wie Kulturreferent Thomas Weitzel in seiner Eröffnung erwähnte,

war der Autor nur noch zweimal kurz in Augsburg vor seinem Tod 1956.

Die diesjährige Ausgabe des Brechtfestivals ist quasi ein Best-of der vergangenen

sechs Jahre: Bekannte Stammgäste wie Thomas Thieme, Meret Becker

und Dominique Horwitz sind wieder dabei, Johanna Schall, Michel Abdollahi

und Jan Knopf. Dazu natürlich die zahlreichen Augsburger Beteiligten, die

mittlerweile nahezu die Hälfte der Künstlervorstellungen ausmachen im Programmheft,

in dem allerdings auch jeder Kleinstbeitrag einzeln gewürdigt

wird, darunter Stadträte und Lokaljournalisten.

Das große musikalische Highlight war bereits bekannt: Element Of Crime spielen

im Kongress am Park, darüber hinaus darf man sich auf die Schweizer

Ausnahmekünstlerin Sophie Hunger im Rahmen der Langen Brechtnacht am

04.03. freuen, bei der auch Christian Friedel, der Dresdner Mackie Messer von

2013, mit seiner Band Woods Of Birnam wieder nach Augsburg kommt.

In Diskussionsrunden sind u.a. der ARD-Moderator und Autor Max Moor, der

Schweizer Autor Lukas Bärfuß, der Historiker Herfried Münkler („Die Deutschen

und ihre Mythen“) sowie das

langjährige Aushängeschild der Partei

Die Linke, Gregor Gysi, zu erwarten.

Den Brechtpreis bekommt am 26.02. die

Schriftstellerin Silke Scheuermann zur

Musik von Rainer von Vielen.

Man braucht nicht viel Fantasie, um eine

Verstimmung zwischen der Festivalleitung

und dem Theater Augsburg auszumachen:

Intendantin Juliane Votteler

war gar nicht erst zur Programmvorstellung gekommen, Schauspielchef Oliver

Brunner wurde nur gegen Ende erwähnt. In Ermangelung einer heimischen

Brecht-Produktion bringen drei auswärtige Gruppen den Augsburger Dramatiker

auf die Bühne: Das Berliner Ensemble kehrt nach dem letztjährigen Gastspiel

mit einer „Brecht-Revue“ (Lang) bzw. einem „Liederabend“ (Votteler)

zurück, das Frankfurter Ensemble Modern führt „Die Dreigroschenoper“ konzertant

auf und das Deutsche Nationaltheater Weimar zeigt „Der aufhaltsame

Aufstieg des Arturo Ui“. Dafür darf Juliane Votteler in Sebastian Seidels Theaterstück

„Brechtburg“ im Sensemble Theater mitwirken.

Die Festivalzentrale residiert dieses Jahr im früheren Stadtarchiv in der Fuggerstraße

beim Stadtmarkt und wird von der Augsburger Kreativschmiede

„Bluespots Productions“ bespielt. Über die Zukunft des Festivals und seines

aktuellen Leiters Joachim Lang soll laut Kulturreferent Thomas Weitzel nach

Ende der diesjährigen Ausgabe entschieden werden.

(flo)

Tickets & Info: brechtfestival.de


28 Zoom

Zweiter Teil unserer Eltern-Kind-Reihe: die

Augsburger Musiker und Kunstförderpreisträger

Tilman und Rainer Herpichböhm

LauteÊnÊSchlagzeug

Die beiden Herpichböhms eignen

sich eigentlich nur bedingt für die

Fortsetzung unserer Reihe über

bekannte Augsburger Vater-Sohn-

Gespanne, aus dem einfachen Grund, dass man

hier die komplette Familie vorstellen müsste: Die

Mutter ist Musiktherapeutin, spielt mehrere Instrumente

und leitet einen Chor, Bruder Jonas hat

im Sommer 2015 seinen Master in Latin Percussion

an der Hochschule für Musik in Mannheim

abgelegt. Das Besondere an Tilman und seinem

Vater ist natürlich, dass beide – im Abstand von

36 Jahren – mit dem Augsburger Kunstförderpreis

ausgezeichnet wurden, Rainer 1978 als Mitglied

des „Ensemble für frühe Musik“, Tilman 2014 für

„bestechende Schlagzeugtechnik und Soundvorstellung“,

so die Jury.

Das Ensemble für frühe Musik gibt es nach wie vor,

wenn auch nur noch als Duo und konzerttechnisch

in etwas reduzierter Form, doch von Ende der

Siebziger bis knapp zum Jahrtausendwechsel hat

die Gruppe für einen wichtigen Anteil der Familieneinkünfte

gesorgt. „Wir sind bis 1998 richtig viel

getourt, in ganz Europa und sogar in den USA“, erzählt

Rainer, dessen Weg nach Augsburg schon eine

kleine Tour war: 1950 im thüringischen Meiningen

geboren, ging es für ihn und seine vier Schwestern

über Berlin, Köln und Düsseldorf nach Augsburg,

wo der Vater 1965 einen Job gefunden hatte. In

den „bisschen verrückten“ Sechzigern startete

Rainer erste Karriereschritte als Protestsänger:

„Schule war nix für mich.“ Sein Vater war nicht

vollends überzeugt und schickte den Siebzehnjährigen

zu einem befreundeten Rollladenhersteller,

allerdings nicht nach Lechhausen oder Pfersee,

sondern an den Genfer See, wo Rainer mehrere

Monate als Rollladenmonteur tätig war. Die Liebe

zur Musik war dann aber doch größer, zurück in

Augsburg legte er das Fachabitur ab und studierte

Musik am Konservatorium, Hauptfach Gitarre. „Die

klassische Gitarrenmusik kommt hauptsächlich aus

der Renaissance und so kam ich zur Laute.“ Und

nicht nur das, mit den Kollegen Hans Ganser und

Heinz Schwamm sammelte er ein Instrumentarium

aus „verschiedenen Fideln, Rabab, Lauten, Chitarra

saracenica, Psalterium, gotische Harfe, Drehleier,

Blockflöten, Schalmei und Schlagwerk“ an, wie auf

der Homepage des Ensembles zu lesen ist.

VW-Bus voller Schlagzeug

und Kinder

1984 kam der erste Sohn zur Welt. „Geboren bin ich

im Antonsviertel“, erzählt Tilman, „später sind wir

nach Haunstetten gezogen.“ Den Rest kann man

sich vorstellen: Im Hause Herpichböhm lief immer

Musik und alles stand voller Instrumente? „Genau

so! Warst du schon mal bei uns?“, fragt Tilman lachend.

Und was gab’s zu hören? „Lailo!“ kommt

es wie aus einem Mund geschossen und jetzt lachen

beide. Die Songs der Flamenco-Band aus dem

Umfeld der Gipsy Kings liefen „den ganzen Tag“,

gesteht Rainer. Na ja, fast. „Ich kann mich noch

an Elton John erinnern, Whitney Houston und Ludwig

Hirsch“, sagt Tilman. „Mit Ludwig Hirsch haben

wir mal in den 80ern auf der Landshuter Hochzeit

gespielt“, bestätigt sein Vater. Dazu Franz Josef

Degenhardt und die Beatles natürlich, „rauf und

runter, vorwärts und rückwärts“.

Am siebten Geburtstag bekommt Tilman auf eigenen

Wunsch sein erstes Schlagzeug, trotz all

der Saiteninstrumentenvorprägung. „Du wolltest

Schlagzeug lernen!“, kommentiert der Vater tro-


Zoom

29

cken den fragenden Blick des Sohnes. Tilmans erster

Lehrer war Heiko Tuch, übrigens auf Empfehlung

von Wolfgang Ritter, besser bekannt als „der

Buddy vom Mohrenkönig“. „Der Heiko Tuch kam

aus Dresden, ist noch vor der Wende über Ungarn

abgehauen und ich war ja auch ein alter Ossi“, so

Rainer. Mit Tuchs Projekt „Trommelkinder“ sammelt

Tilman erste Live-Erfahrungen, bald auch an

der Seite des vier Jahre jüngeren Bruders Jonas.

Selbst die Pubertät konnte seiner Musikleidenschaft

wenig anhaben. „Üben war schon eine Zeit

lang scheiße und andere Eltern hätten mich vielleicht

eher zum Fußball geschickt“, erzählt Tilman.

Wobei sich Vater und Sohn einig sind, dass kein

Druck ausgeübt wurde, was bei so einem Zuhause

wohl auch gar nicht nötig war, gemeinsames

Musizieren hat sich quasi von selbst ergeben. „Jonas

und ich haben gesungen wie die Bekloppten

daheim“, berichtet Tilman. Irgendwann sah sich

die Familie sogar genötigt, „Singzeiten“ einzuführen.

„Außerdem wurde das Trommeln am Esstisch

verboten, die haben ja ständig rumgeklopft“, so

Rainer. Noch dazu stand das Familienschlagzeug

anfangs im Wohnzimmer, erst später haben die

Brüder im Dachboden „rumgeballert, dass man es

Kilometer weit gehört hat“ - heutzutage vermutlich

ein Grund für handfeste Auseinandersetzungen

mit den Nachbarn.

Als Vierzehnjähriger begann Tilman in seiner ersten

Band zu spielen, Tilly & The Wild Boys, zu den

Proben mussten ihn seine Eltern nach Inningen

fahren. Und auf die Auftritte natürlich. „Das war

schon ein irres Rumgefahre, auch mit den Trommelkindern:

Toskana, Elsass, Saarbrücken, Dresden,

der VW-Bus bis unters Dach voll mit Schlagzeug

und Kindern!“, erinnert sich Rainer.

Was Gescheites? Musik!

Am Anna-Gymnasium kam dann der Jazz ins Spiel.

Bei den St. Anna Jazz Babies hat Tilman unter

anderem seinen Freund und Musikerkollegen Jan

Kiesewetter kennengelernt, außerdem den Bassisten

Jonas Hermes. Da war’s nicht mehr weit zur

eigenen Jazzcombo, die 2003 beim Einweihungsfest

der Familie im neuen Haus in Stadtbergen

ihre Live-Premiere feierte. „Wie’s halt immer so

ist: ein Anlass, auf den man hinarbeitet und dann

bleibt man dabei, weil’s ganz gut war“, resümiert

Tilman lakonisch. Es dürfte etwas mehr als „ganz

gut“ gewesen sein, zumindest, wenn man seinen

Vater hört: „Ich war glücklich, dass er sich in die

Richtung bewegt hat! Ich komme selbst vom Jazz,

habe in Düsseldorf viel gespielt.“

„Das werde ich bei meinen

Kindern auch so machen.“

Die Begeisterung setzte sich auch fort, als Tilman

sein Musikstudium in Nürnberg begann. Bei beiden

Söhnen haben die Eltern zwar auch zu dem

berühmten Satz „Lernt erst was Gescheites!“ gegriffen,

aber mit einer entscheidenden Prämisse:

„Was Gescheites“ bedeutete für Ursula und Rainer

Herpichböhm immer: Musik. „Wir waren uns einig.

Wenn, dann sollen sie es jetzt machen, später

geht’s nicht mehr. Und es hat sich gelohnt.“ Das

hat es tatsächlich: Tilman spielt nach eigener Aussage

an die 150 Gigs im Jahr, wurde mit seinem

Quartett Jilman Zilman für den deutschen Jazzpreis

nominiert und Zweiter beim Nachwuchswettbewerb

des Jazzfestivals Burghausen 2013. Zuvor

musste allerdings noch der interne Konkurrenzkampf

geklärt werden: „Manchmal hat mich Jonas’

Nacheifern schon gestört, aber er entschied

sich dann bald für Latin Percussion und seitdem

herrscht traute Zweisamkeit“, so Tilman lachend.

Bei Jonas’ Projekt Ohropack saß er am Schlagzeug.

So oft es geht besuchen die Eltern die Konzerte

ihrer Söhne, auch seit Jonas zum Studium nach

Mannheim gezogen ist. Tilman weiß die Unterstützung

zu schätzen, die sich weniger in konkreten

Tipps als vielmehr in Bestätigung, Toleranz und Ermutigung

geäußert hat. Und nicht zuletzt in finanzieller

Unterstützung, wie er unumwunden zugibt.

„Im Musikstudium verschiedene Sachen ausprobieren

zu können, ohne nebenher beim Burger King

arbeiten zu müssen, ist ungemein hilfreich“, sagt

er ernst. „Das werde ich bei meinen Kindern genauso

machen.“ Tilman ist vor knapp zwei Jahren

Vater einer Tochter geworden.

Bleibt der Augsburger Kunstförderpreis und seine

veränderte Bedeutung in den Jahren 1978 und 2014.

„Für mich war die Verleihung im Hotel Drei Mohren

- der Goldene Saal war noch nicht renoviert

- schon eine tolle Bestätigung, zumal wir damals

noch nicht professionell unterwegs waren“, erzählt

Rainer. Für Tilman und seine Kollegen gehört

das Bewerben, und insofern auch die Ablehnung,

zum Alltag als Berufsmusiker. „So ein Preis macht

sich gut in der Vita und im Geldbeutel. Wenn ich

aber Kooperationspartnern suche, sind mir musikalische

Erfahrungen wichtiger als Preise.“

Neue musikalische Erfahrungen sammelt unterdessen

auch sein Vater, der mittlerweile das Aufnehmen

mit dem Macbook entdeckt hat. „Ich hatte ein

paar Texte von Wolfram von Eschenbach, zu denen

es keine Melodien gibt. Die habe ich mir ausgedacht

und gleich aufgenommen, ohne sie erst zu

notieren, das ist schon praktisch.“ Dass zwischen

der Entstehung der Gedichte und ihrer Vertonung

rund 800 Jahre liegen, scheint weder Rainer noch

seinen Sohn größer zu faszinieren, die beiden sind

längst beim nächsten Thema angelangt. Denn eine

Sache fehlt noch: Gemeinsam musiziert haben sie

abseits privater Anlässe mit „familiärem Geschrubbe“,

wie Tilman es nennt, noch nie.

„Wird bestimmt mal passieren“, meint Rainer.

„Laute im Jazz?“, schlägt Tilman vor.

„Gab’s in den Achtzigern schon. Mit der Oud vielleicht?“

„Dann wird’s halt gleich wieder so arabesk.“

„Aber die Oud ist auch eine Laute.“

Wie auch immer diese Diskussion ausgehen mag,

auf das Ergebnis dürfen sich die Augsburger Musikfans

jetzt schon freuen.

(flo)

Fotos: Christian Menkel


30 Zoom

Am Anfang war das

Schweigen


Zoom

Immer wieder hört man von Ehepaaren und anderen Schicksalsgenossen, die

sich beharrlich schweigend in Cafés, in Restaurants und Parks gegenüber sitzen

sollen. Viele werten diese Art der Wortlosigkeit als Ausdruck der Entfremdung und

Langeweile. Unsere Redakteure Marcus Ertle und Fabian Schreyer wollten es genau

wissen und haben den Selbstversuch gewagt. Eine Stunde saßen sie sich in einem

Café schweigend gegenüber. Ein Erfahrungsbericht von Marus Ertle.

31

P

Puh, man sollte meinen, Schweigen sei

das einfachste der Welt. Gut, für einen

Journalisten vielleicht nicht unbedingt,

aber wenn wir mal von psychisch normalen

Menschen ausgehen, dürfte es

eigentlich keine Schwierigkeit sein,

einfach mal den Mund zu halten, das Umfeld zu betrachten

und brav seinen Kuchen zu essen. Von wegen.

Schweigen ist eine Kunst, oder auch eine Qual,

je nachdem, wie man es sehen will.

Es wundert mich kein bisschen, dass die meisten

Ehepaare viele Jahrzehnte brauchen, diese Kunst zu

vervollkommnen. Als jungem Menschen fehlt einem

wohl einfach die innere Ruhe und Genügsamkeit

der Altvorderen. Anders kann ich mir nicht erklären,

wieso diese Stunde des Schweigens zusammen

mit meinem äußerst geschätzten Kollegen Fabian

Schreyer ein solches inneres, na, sagen wir mal,

Martyrium wurde.

Wahrscheinlich liegt es auch einfach daran, dass wir

beide äußerst versierte Konversationspartner sind.

Da ist Schweigen im Grunde ein Akt wider die Natur.

So fühlt es sich jedenfalls an, als wir im ehrwürdigen

Café Euringer sitzen, in dem schon unzählige

Paare erfolgreich geschwiegen haben.

Es beginnt ganz harmlos. Wir setzen uns, bestellen

bei der reizenden Bedienung einen Kuchen und Kaffee

und das sind auch schon unsere letzten Worte.

Jetzt sitzen wir einander gegenüber, schauen verlegen,

kichern ab und an und sagen kein Wort zueinander.

Das Martyrium beginnt

Erstaunlich, was das mit einem macht. Weil der andere

kein Gesprächspartner ist, schaut man sich automatisch

nach Alternativen um. Hinter Fabians Rücken

sitzen zwei alte Damen, die immer wieder kichern.

Doch wohl nicht über uns? Nur weil wir nicht miteinander

reden? Ich schaue missmutig weg, während

Fabian fasziniert die Dame in der Anzugreinigung auf

der anderen Straßenseite beobachtet. Man greift

wirklich nach jedem Strohhalm.

Schräg hinter mir sitzt ein alter Mann, dessen Tisch

mit Kreuzworträtselheften übersät ist. Ich wende

mich immer wieder halb um und schaue zu ihm hin.

Vielleicht braucht er ja meine Hilfe. Aber er ist völlig

in die Kreuzworträtsel versunken.

“Mol-uuuu-s-keee!”

Murmelt er vor sich hin. Hätte ich ihm auch sagen

können. Eine Molluske ist ein Weichtier, eine Schnecke,

das Ekligste, was es gibt. Aber das kann ich ja

niemandem sagen. Nicht dem alten Mann, der mich

ignoriert und auch nicht Fabian, der sich inzwischen

von der Wäschereifrau ab- und seinem sehr großen

Stück Kuchen zugewandt hat und ihn mit, wie ich

meine, provokativer Freude, isst.

Kuchengabelstecher

Ich werde ein wenig missmutig. Dieses Schweigen hat

etwas Rivalenhaftes, was ich nicht erwartet habe.

Ich dachte zuerst, wir werden uns wie verlegene

Leidensgenossen fühlen, die miteinander und nicht

aneinander leiden. Stattdessen habe ich nach rund

zehn Minuten das Gefühl, dass hier eine Art Wettstreit

stattfindet, bei dem derjenige der Sieger ist, der weniger

unter dem Schweigen leidet. Die Kellnerin schaut

uns schon ganz neugierig an. Sie denkt sicher, dass wir

ein schwules Pärchen sind, das sich gestritten hat und

jetzt störrisch bei Kaffee und Kuchen sitzt. Ich wette,

der alte Kreuzworträtselmann in meinem Rücken lacht

uns auch aus. Ich drehe mich um und schaue streng

in seine Richtung, aber er hat seinen Blick gesenkt

und sinnt über irgendwas nach. Ich bin jetzt wirklich

sehr unruhig. So, als würde es nicht zu mir passen,

wenn ich schweige. So, als wäre ich nicht der meditative

Typ, der in sich ruht, der nicht den Lärm der Welt

und den der eigenen Worte braucht, um sich seiner

Existenz bewusst zu sein. Fabian scheint mit der Stille

viel besser zurecht zu kommen, er hat freilich auch

noch sein großes Kuchenstück, das allerdings nicht

mehr lange da sein wird, wenn er weiter so riesige

Bissen in sich hinein schaufelt. Sicher lächelt er innerlich

und triumphiert über mich. Aber äußerlich wirkt

er ganz manierlich und zufrieden, sehr beherrscht. Er

schaut sich auch gar nicht mehr um, auch nicht aus

dem Fenster, er ist regelrecht in seinem idiotischen

Kuchen versunken. Ich lockere das jetzt ein wenig auf,

denke ich mir und versetze ihm unter dem Tisch einen

ordentlichen Tritt gegen das Schienbein.

Er zuckt nur. Schreit nicht, stöhnt nicht mal vor

Schmerz. Na, wenigstens haben die beiden alten

Damen überrascht zu ihm hingeschaut, auch die Kellnerin.

Erst schweigen und dann rumzucken, das gibt

kein gutes Bild ab. Ich lächle zufrieden. Aber gleich

darauf folgt sein Gegenschlag. Er hebt tatsächlich

seine Kuchengabel und sticht mir damit in den Bauch.

Ein wenig, nicht lebensbedrohend, aber doch irritierend.

So was macht kein altes Ehepaar. Ich sage aber

nichts dazu. Ich ignoriere den Angriff. Ich ignoriere

jetzt Fabian insgesamt.

35 Minuten sind um (gut, dass ich eine Uhr habe!)

und ich merke, wie eine Metamorphose stattfindet.

War Fabian anfänglich mein netter Leidensgenosse

und später mein Konkurrent, wird er jetzt immer

mehr zum bloßen Objekt.

Die Metamorphose

Ich weiß natürlich, dass er ein Mensch ist, noch, aber

die Person ist schon sehr verschwommen. Da sitzt einfach

ein Etwas. Er stört mich nicht, solange er nichts

macht. Mir gegenüber könnte auch ein ausgestopftes

Äffchen sitzen. Das soll kein Vergleich sein, er sieht einem

Äffchen keineswegs ähnlich, weder einem lebenden

noch einem ausgestopften. Was ich damit meine:

Durch sein Schweigen und auch durch mein Schweigen

ihm gegenüber verliert er immer mehr an Persönlichkeit,

zumindest in meinen Augen. Ihm wird es mit mir

vielleicht ähnlich gehen. Ich suche seinen Blick gar

nicht mehr, mich interessiert gar nicht mehr, wo er

hinschaut, er könnte sonst was machen, mir egal.

Ist das vielleicht das Geheimnis vieler uralter Paare?

Dass der andere irgendwann nur noch ein ... Objekt

ist? Nein, das wäre ja furchtbar, das wäre herzlos

und die Theorie ist sicher idiotisch. So was fällt einem

eben ein, wenn man niemanden hat, mit dem

man reden kann. Ich komme mir richtiggehend schuldig

vor bei solchen herzlosen Gedanken. Mich lenkt

aber auch niemand ab, das ist also nicht allein meine

Schuld. Es fehlt halt auch an Attraktionen.

Ich sehne mich nach irgendwem, der jetzt das Café

betreten könnte, völlig egal wer, es sollte nur jemand

sein, der ein wenig unterhaltsam ist. Aber noch

während ich meinem griesgrämigen Wunschtraum

nachhänge, scheint Fabian einen neuen Zeitvertreib

entdeckt zu haben. Wie soll man das nennen? Hütchenspiel,

nur mit Tasse, Teller und Tablett?

Nachdem er immerhin 45 Minuten gebraucht hat,

um seinen Kuchen zu essen und seinen Kaffee zu

trinken, scheint er jetzt sein ganzes feinmotorisches

Geschick in die Aufgabe zu investieren, das vor ihm

stehende Geschirr aufeinander, nebeneinander und

untereinander zu positionieren.

Hütchenspiel bei Tisch

Der Kuchenteller wird auf das Tablett gestellt, dann

überlegt er sich anders und stellt den Kuchenteller

wieder auf den Tisch, dafür wandert die Tasse aufs

Tablett, gleich darauf wird sie auf den Teller gestellt,

sodann Teller mit Tasse aufs Tablett, dann das Tablett

mit Teller und Tasse an den äußersten Rand des

Tisches, dann dasselbe quer über den Tisch ans andere

Ende des Tisches und dann wieder Teller und

Tasse in die Mitte des Tisches und das Tablett, nach

kurzem Überlegen, wieder in die Mitte des Tisches.

Die Kellnerin, die ihn die ganze Zeit beobachtet hat,

muss ihn für wahnsinnig halten, was mir sehr gefällt,

was mich regelrecht mit ihm versöhnt. Nichts

freut einen Sonderling so sehr, wie ein Sonderling,

der ihn, was die Sonderlichkeit betrifft, in den Schatten

stellt. Und wir sind ja Sonderlinge, für diese eine

Stunde des Schweigens, da müssen wir uns gar keinen

Illusionen hingeben. Tun wir auch nicht, denn

unsere Wahrnehmung, unsere Selbstbeobachtung ist

jetzt nach einer Stunde aufs Äußerste geschärft. Wir

könnten eine Nadel fallen hören, es spricht ja auch

keiner. Die alten Damen sind inzwischen gegangen,

der Kreuzworträtselmann lebt sowieso in einer anderen

Welt und die Kellnerin, ach, hat sich längst

gelangweilt von uns abgewandt. Da sitzen wir jetzt.

Still, einsam, nicht einmal eine Uhr tickt. Ach, doch,

der Perlachturm schlägt 18 Uhr. Die Stunde ist voll.

Das Schweigen ist zu Ende. Erlösung, Freude, Halleluja!

Mein erstes Wort nach einer Stunde: „Puh.“


32

Im Herbst 2015 hat der Berlinrückkehrer

Samuel Rusch seine

Geigenbauerwerkstatt in der

Dominikanergasse eröffnet – ein

Abenteuer mit Familienanschluss

Der Geigenbauer Samuel Rusch

Romantisch.

Pragmatisch.

Gut

Es gibt ja so Berufe. Wenn Samuel Rusch seine

Profession erwähnt, ist die Reaktion eigentlich

immer gleich: „Toll!“ Der 35jährige, den die

meisten nur Sam nennen, ist Geigenbauer. „Viele

haben da eine sehr romantische Vorstellung - und

verdienen vermutlich weitaus besser als ich.“ Sam,

der im September 2015 seinen Werkstattladen in der

Dominikanergasse mit Blick aufs Römische Museum

eröffnet hat, kennt sich aus, nach fast fünfzehn Jahren

Ausbildung und Angestelltendasein. Und doch:

Kaum ein Gegenstand steht so sehr für Romantik

wie die Geige. Da müsste man schon Rosenzüchter

sein, aber das klingt viel zu sehr nach spleenigen,

britischen Rentnern mit spitzen Nasen. Geigenbauer

verbindet zwei hochangesehene Bereiche: klassische

Musik und traditionelles Handwerk. „Es ist definitiv

ein sehr schöner Beruf, aber als angestellter

Geigenbauer verdient man vielleicht zehn Euro in

der Stunde“, berichtet Sam nüchtern.

Für ihn war es also ein logischer Schritt, sich nach

mehreren Stationen selbständig zu machen. Womit

wir schon beim nächsten Mythos wären: Die Herstellung

von Violinen kann man nur jenseits der

Alpen wirklich lernen, genauer gesagt im norditalienischen

Cremona, Heimatstadt der berühmten

Familien Amati, Guarneri und

Stradivari. So weit muss man aber gar

nicht gehen: Im oberbayerischen

7300-Seelen-Ort Mittenwald, Landkreis

Garmisch-Partenkirchen, soll

ein gewisser Matthias Klotz Ende des

siebzehnten Jahrhunderts die lange

Geigenbautradition begonnen haben,

die nicht zuletzt in der 1858 gegründeten

Staatlichen Musikinstrumentenbauschule

mündete.

Hier begann der in Starnberg geborene

und in Augsburg aufgewachsene

Sam, der zunächst eine

Lehre als Klimaanlagenbauer absolviert

hatte, seine Ausbildung im Jahr 2001. Noch heute

schwärmt er von den dreieinhalb Jahren: „Wir waren

eine ganz kleine Community mit einem tollen Zusammenhalt,

etwa 40 Leute, die in einem Dorf, in

dem es sonst fast nur Soldaten aus der Edelweiß-

Kaserne gibt, schon einen gewissen Gegensatz darstellen.“

Nach dem Abschluss 2004 arbeitete er

zwei Jahre lang bei seinem Großonkel Fridolin Rusch

in Memmingen. „Der macht fast nur Neubau, was

schon außergewöhnlich ist, und alles von Hand, da

ist nix vorgefertigt“, erzählt Sam begeistert. Der

Beruf liegt bei den Ruschs in der Familie: Nach seinem

Urgroßvater, von dem er auch noch ein Instru-

Fotos: Christian Menkel


ment besitzt, ist Sam bereits der vierte Geigenbauer.

Der Vater, Manfred Rusch, betreibt eine

Werkstatt nur wenige Gehminuten entfernt in der

Hallstraße.

Für Sam ging es aber 2006 erst mal nach Berlin, um

bei den renommierten Instrumentenbauern Ragnar

Hayn und Bastian Muthesius weitere Erfahrungen

zu sammeln, außerdem das Abitur nachzuholen,

den „halben Meister“ zu machen, mit der Indierockband

Masquerades drei Platten aufzunehmen und

Konzerte zu spielen sowie mit einem Kumpel elektronische

Tanzmusik zu produzieren (was er übrigens

immer noch macht). Klingt nach einem echt

coolen Leben in der Bundeshauptstadt, doch „irgendwann

hat mir Berlin gar nicht mehr so gut gefallen“,

erzählt Sam fast schon etwas verlegen. Zu

stark wurde wohl auch der langgehegte Wunsch,

„was Eigenes“ zu machen und dafür wieder näher

an die Familie zu rücken.

„Da läuft schon wieder ein Cello vorbei!“

Augsburg - ein gutes Pflaster für Geigenbauer? Das

Branchenbuch verzeichnet immerhin vier Werkstätten,

die AZ sprach bereits von der „Stadt der Geigenbauer“,

als 2013 Antonia Meyer und Jan Finn

Bacher, ebenfalls Mittenwald-Absolventen, ihr Atelier

im ehemaligen Straßenbahndepot am Senkelbach

eröffneten. Sam deutet lachend auf die

frischgepflasterte Dominikanergasse: „Siehste ja,

tiptop Pflaster! Und schau, da läuft schon wieder

ein Cello vorbei!“

Der 35jährige freut sich sichtlich über seine Rückkehr

in die Stadt, in der aufgewachsen ist, und natürlich

auch die Nähe zur Musikschule am Zeugplatz

und zum Leopold-Mozart-Zentrum in der Maximilianstraße.

Seine Ladenwerkstatt, gleich neben der

Fußballkneipe „11er“ in den Räumlichkeiten eines

ehemaligen Antiquariats gelegen, entspricht so gar

nicht den oben erwähnten romantischen Vorstellungen

von schummrigen Werkräumen mit verschrobenen

Inhabern. Durch das große

Schaufenster und die gläserne Eingangstür kann

man ihm quasi direkt auf die Finger schauen, Sessel

und Tisch erinnern eher an ein Café. Was nicht heißen

soll, dass Sam hier däumchendrehend auf Kunden

warten würde: „Ich muss im April ja auch noch

mein Meisterstück in Mittenwald abliefern, die

theoretischen Prüfungen habe ich bereits in Berlin

abgelegt.“

Für sein Geschäft schwebt ihm eine Mischung aus

Eigenbau, Handel und Reparatur vor. „Ich habe

auch schon Gitarren repariert von Leuten, die zum

’Musikhof’ wollten, den es ja nicht mehr gibt.“ Außerdem

ersteht er immer wieder Geigen, um sie

herzurichten und weiterzuverkaufen. Und erneut

schaut die Romantik um die Ecke, neben den naheliegenden

Erwerbsmöglichkeiten wie Internet und

Flohmarkt bekommt er von Zeit zu Zeit Besuch von

einem „Zigeuner“. „Die Zigeuner, die ich kenne,

haben nichts dagegen, so genannt zu werden und

bezeichnen sich selbst so“, verteidigt Sam seine

Wortwahl. „Da sind noch viele Instrumente im Familienbesitz

und manchmal verkauft eben jemand

eines.“ Nur um eine Sache macht er einen großen

Bogen: chinesische Geigen. „Weil man da überhaupt

nicht weiß, wie sie hergestellt werden“, erklärt

er bestimmt.

Die Preisspannen sind bekanntlich groß, für eine

Meistervioline legt man zwischen 8.000 und 40.000

Euro hin. Und nach oben sind wie immer keine

Grenzen gesetzt, auch Sam hat schon eine Stradivari

„Red Diamond“ im Wert von fünf Millionen Dollar

in der Hand gehalten. „Das war in Zürich, ich

durfte sie nicht spielen, nur anschauen“, erzählt er.

„Das hätte ich mich auch gar nicht getraut, ich

hatte nur Angst, dass sie mir runterfällt. Aber ehrlich

gesagt: Es ist eine Geige wie jede andere auch,

eine schöne Geige, aber eben auch nur eine Geige.“

Bodenständigkeit und Begeisterungsfähigkeit

Sam hat mit ein bisschen Glück genau die richtige

Mischung aus Bodenständigkeit und Begeisterungsfähigkeit.

„Musik ist schon mein

Leben“, sagt er, und sehr viel lieber als Nachspielen

ist ihm das Selbstkomponieren. Doch er

weiß auch: „Man kann nicht Geigenbaumeister

und Profigeiger sein, das geht zeitlich nicht.

Man sollte das Instrument beherrschen, aber

man muss jetzt kein Virtuose sein. Wenn man

für Virtuosen bauen will, muss man mit ihnen zusammenarbeiten.“

Da hilft es freilich, wenn man

einen Geigenprofi zu seinen Bekannten zählt. Der

Augsburger Violinen-Shootingstar Sandro Roy ist

ein Freund der Familie und ließ es sich auch nicht

nehmen, zur Eröffnung des Ladens mit seinem

Vater zu spielen. „Sam weiß genau, was er will“,

sagt Sandro ein paar Tage später am Telefon, „und

hat sich seinen perfekten Schliff in Berlin geholt.“

Doch trotz aller Starthilfe ist Sam durchaus bewusst,

dass er noch einen langen Weg vor sich

hat: „Es dauert mindestens ein Jahr, um sich bekannt

zu machen.“ Seine Taktik? „Man muss die

Lehrer gewinnen, die schicken die Schüler.“ Also

will er sich, sobald es fertig ist, mit seinem Meisterstück

bei den Augsburger Musikschulen

vorstellen. „Doch ich

denke, dass meine etwas untypische

Werkstatt ebenfalls einen Teil

dazu beiträgt, ich bekomme sehr

viel positive Resonanz auf die offene

und helle Gestaltung.“ Nicht

zu vergessen: der Familienname.

„Geigenbauer kennen den Namen

Rusch schon“, meint Sam zurückhaltend,

„aber wir sind jetzt nicht

berühmt.“ Als Teil eines aussterbenden

Handwerks versteht er

sich überhaupt nicht: „Es gibt nach

wie vor viele Orchester und reichlich

Nachwuchs.“

Und auch das gibt es: In seinem Laden verkauft

Sam, neben Saiten und anderem Zubehör, „Bio-Geigenkästen“

aus nachwachsenden Rohstoffen. Darüber

hinaus vermietet er Instrumente, auch aus

familiärer Produktion, und übernimmt viele Servicearbeiten,

u.a. die Behaarung der Geigenbögen.

Sein Traum? Einmal eine Geige für einen berühmten

Musiker bauen? Sam bleibt bescheiden: „Ich

möchte, dass meine Instrumente klanglich und optisch

gewürdigt werden und ihren Platz finden.“

(flo)

Sams Werkstatt in der Dominikanergasse 18

ist Mo-Do 10-13 und 14-18 Uhr (Do bis 19

Uhr) geöffnet, Fr & Sa nach Vereinbarung:

0821/24275938

rusch@augsburg-geigenbau.de


34

FLÜCHTLINGE IN AUGSBURG

WIR SIND NICHT GEKOMMEN,

UM DIESER GESELLSCHAFT UNSERE

KULTUR AUFZUZWINGEN.

Im vergangenen Jahr begann, was heute Flüchtlingskrise genannt wird. Am Anfang waren es vereinzelte

Bootsflüchtlinge, die an italienischen Mittelmeerinseln strandeten. Aus den Einzelfällen wurden

mehr und mehr, irgendwann kamen Tausende. Inzwischen haben über eine Million Geflüchtete

Deutschland erreicht und was als Sommermärchen begann, ist spätestens seit den Silvestervorfällen

in Köln zur Zerreißprobe für die Gesellschaft geworden. Unser Redakteur MARCUS ERTLE besuchte eine

Gruppe syrischer Flüchtlinge, die im Rahmen eines Förderprogramms Deutsch lernen, sprach mit ihnen

über ihr Leben und die Lage der Dinge.

Wäre dieser Artikel im Sommer letzten Jahres geschrieben

worden – er wäre in einem ganz anderen

Stimmungsumfeld als dem heutigen

erschienen. Wir alle erinnern uns an die Bilder aus

2015.

Hunderte Menschen in völlig überfüllten Booten,

die glücklicheren schaffen es auf Inseln wie Lampedusa,

die unglücklichen, niemand weiß genau,

wie viele es sind, ertrinken namenlos im Mittelmeer.

Tragisch - aber noch weit weg. Dann flüchteten

Tausende über die Ägäis, durchquerten den

Balkan, kamen irgendwann nach Deutschland. Und

dann wurden aus den Tausenden Zehntausende

täglich und am Ende des Jahres waren es schon

mehr als eine Million Menschen.

Sommermärchen

Wir Deutschen waren, wie so oft, gefühlsmäßig gespalten.

Im Fernsehen sah man dankbare, erschöpfte

Menschen, die am Münchner

Hauptbahnhof durch ein applaudierendes Spalier

von Helfern liefen. Ein Land wie im Rausch. Deutsche

Willkommenskultur. Das freundliche Gesicht.

Die Welt war erstaunt. Claus Kleber weinte im

Heute-Journal vor Rührung. Der Feind der Willkommenskultur

war Pegida, waren Nationalisten,

waren Fremdenfeinde. Ein Land, das gewohnt war,

an sich selbst zu zweifeln, verliebte sich in sein

helfendes Ich. Die zweifelnden Stimmen, wir wollten

sie nicht hören. Mitgefühl ist mächtiger als

kalte, vermeintliche Vernunft. Wir konnten unsere

Herzen nicht vor den Bildern weinender Kinder verschließen.

Das Fremde gehörte plötzlich zu uns

und machte keine Angst.

Und dann kam Köln

Mit Köln brach die Angst vor dem Fremden durch.

Bang wurde es den Menschen schon vorher. Allein

die schiere Größe der Zahl – über 1.000.000 Menschen,

die meisten von ihnen junge Männer zwischen

18 und 35 - ließ die Frage aufkommen, ob

man diese Menschen, die wahrscheinlich lange,

vielleicht für immer, hier bleiben, würde integrieren

können. Bis Köln blieben die Zweifel leise, murmelnd,

raunend, nicht öffentlich. Als in der Silvesternacht

dann hunderte Frauen von jungen

Männern mit „nordafrikanisch-arabischem“ Äußeren

massiv sexuell belästigt wurden, zerbrach

etwas. Die bislang immer noch positive Stimmung

gegenüber den Geflüchteten erlitt einen Kälteschock.

Es war, als wären die abgedroschensten

Schreckensklischees von ganz rechts wahr geworden.

Junge wütende Machos aus islamischen Ländern

vergriffen sich an deutschen Frauen. Der

Schock der Realität.

Nach Silvester

Mit diesen Gedanken gehe ich zum Kurs in die Dominikanergasse.

Dort unterrichtet Markus Krapf an

fünf Tagen die Woche syrische Flüchtlinge in

Deutsch. Die meisten seiner „Buben“, so nennt er

die Kursteilnehmer, sind Anfang 20. Organisiert

wird der Kurs als einer von insgesamt zehn mit

mehr als 200 Teilnehmern von den Eckert-Schulen.

Dort sind also die jungen Männer, die so oft in der

Statistik zitiert werden. Es ist einfach, Menschen

in einer Statistik zu betrachten. Sie sind namenlos,

gesichtslos, ihre Geschichte wird auf wenige Daten

reduziert. Herkunftsland. Religionszugehörigkeit.

Geschlecht. Alter. Fluchtroute. Chancen auf das

Bleiberecht. Monatliche Kosten.

Echte Menschen sind schwierig. Sie haben Hoffnungen,

Prägungen, sie haben ihr biographisches

und kulturelles Gepäck dabei. Sie sind eine Konfrontation.

Im Grunde geht es mir so, wie es den

allermeisten Deutschen in den kommenden Jahren

gehen wird – sie werden Menschen, die wir heute

noch Flüchtlinge nennen, kennenlernen.

Im „11er“, dem Lokal, das Markus Krapf hauptbe-


Zoom

3504

Yussef,

Architekt aus Aleppo im Norden Syriens

Mohammed,

Politikwissenschaftsstudent aus Damaskus

Mofad,

Fabrikarbeiter aus Aleppo

Hasan,

Informatikstudent aus Damaskus

ruflich betreibt, sitzen zwei Dutzend junge

Männer, lauschen Krapfs Erklärungen und notieren

sich immer wieder wichtige Feinheiten

der deutschen Sprache. Rein äußerlich unterscheiden

sie sich nicht merklich von anderen

Südländern, sie könnten auch türkische Wurzeln

haben, ihr Deutsch ist erstaunlich gut,

wenn man bedenkt, dass keiner länger als sieben

Monate im Land ist. So weit, so schön. Ich

sehe eine Gruppe sympathischer junger Männer

vor mir. Ich sehe einen motivierten

Deutschlehrer (Krapf hat gymnasiales Lehramt

studiert). Sie alle träumen davon, in Deutschland

eine Arbeit zu finden und eine Wohnung,

davon, eine Familie zu gründen, oder ihre Familie

aus Syrien nach Deutschland zu holen.

Aber was sehe ich, wenn ich ein wenig bohre?

Wenn ich auch heikle Dinge anspreche, geschönte

Bilder helfen schließlich niemandem,

wenn man in Zukunft zusammenleben will. Ich

meine nicht die Frage, wann die vielbeschworene

Belastungsgrenze Deutschlands erreicht

ist, diese Frage können anscheinend nicht einmal

deutsche Berufspolitiker und Journalisten

beantworten. Ich meine die Fragen, die in den

kommenden Jahren zur täglichen Integration

gehören werden: Frauenrechte, Religion, sexuelle

Moralvorstellungen.

Frage: Was sagt ihr zu den Vorfällen in

Köln?

Hasan: Ich war letzte Woche am Hauptbahnhof

und wollte eine Frau fragen, wie man sich ein

Ticket kauft. Sie hat mich angeschaut und ist

schreiend weggerannt, da war ich sehr betroffen.

Ich fürchte, dass die Leute jetzt denken,

das in Köln hätten wir Syrer gemacht.

Abed Al Rahman: Wieso denkt ihr eigentlich,

dass wir Frauen nicht respektieren?

Markus Krapf: Es gibt Menschen, die fürchten,

dass Moslems Frauen nicht respektieren. In

Europa sind Frauen seit vielen Jahren gleichberechtigt,

sie dürfen arbeiten, was sie möchten,

anziehen, was sie möchten und heiraten,

wen sie möchten. Wir hören, dass im Islam der

Vater den Ehepartner für die Tochter aussucht.

Yussef: Aber das dürfen die Frauen bei uns

auch.

Markus Krapf: Aber ist das bei allen Moslems

so? Muss die Frau nicht oft den heiraten, den

die Familie für sie auswählt?

>>>

Abed Al Rahman,

Rechtsanwalt aus der Küstenstadt Latakia


36

Yussef: Ich glaube, wichtig ist, dass ich

eure Kultur akzeptiere, so wie ihr es

akzeptiert, wenn ich keinen Alkohol

trinke.

Hasan: Das hängt stark von der Familie ab, in Syrien

ist das nicht die Regel, nicht in der Mittelschicht,

eher in abgelegenen Dörfern. Ich denke,

der Islam ist den Frauen gegenüber sehr fair, die

Frau kann entscheiden, ob sie arbeiten will und

wen sie heiraten möchte.

Frage: Was ist mit der Verschleierung?

Hasan: Einer erwachsenen Frau ist es verboten,

ohne Hijab (Kopftuch) aus dem Haus zu gehen,

das ist aber keine Burka (Vollverschleierung).

Davon abgesehen, das Problem beim Islam ist

nicht die Religion, das Problem ist der Terror, das

sind komplett verschiedene Dinge. Der wirkliche

Islam ist nicht gewalttätig, Frauen dürfen heiraten,

wen sie wollen, der wirkliche Islam ist friedlich.

Frage: Wie steht ihr dazu, dass im Islam Männer

mehrere Frauen heiraten dürfen, Frauen

aber nicht mehrere Männer?

Abed Al Rahman: Aber wenn eine Frau mehrere

Männer heiratet, zu wem sollen dann die Kinder

gehören?

Frage: Zur Mutter?

Mohammed: Nein, das geht nicht.

Abed Al Rahman: Ein Kind muss doch wissen, wer

sein Vater ist.

Frage: Es wäre doch nur gerecht, wenn eine

Frau so viele Männer haben kann wie ein Mann

Frauen haben kann, oder?

Yussef: Nein, das geht nicht. Und was ist denn,

wenn die Frau keine Kinder bekommen kann?

Markus Krapf: Dann hast du Pech gehabt. Hier heiratet

er dann zumindest keine zweite, oder dritte

Frau zusätzlich.

Abed Al Rahman:

Der Mann ist verantwortlich

für die

Familie, er sorgt

für alle, für die Frau, für die Kinder, er tut alles für

die Familie.

Markus Krapf: Hier in Europa ist die Frau genauso

verantwortlich für die Familie wie ein Mann, das

nennen wir Gleichberechtigung. Deswegen haben

wir das Gefühl, dass wir Frauen vielleicht mehr respektieren,

als moslemische Männer es tun.

Diese Antworten waren zu erwarten und das ist

gut so. Denn was soll man von Menschen, die aus

einer patriarchalischen Gesellschaft stammen und

seit nicht einmal einem Jahr in diesem Land leben,

erwarten? Perfekte Gleichberechtigungsdogmatiker

eher nicht. Zur Ehrlichkeit gehört aber auch,

dass viele der Moslems, die seit Jahrzehnten hier

leben, nicht wesentlich fortschrittlicher denken als

die syrischen Männer, die fast alle zur Oberschicht

gehören und studiert haben. Die entscheidende

Frage ist: Werden die Flüchtlinge unsere Kultur akzeptieren?

Dass sie sich innerhalb kürzester Zeit

assimilieren, kann und muss man ja nicht erwarten,

aber wie sieht es mit der Akzeptanz aus?

Frage: Wie findet ihr es, wenn ein Mann einen

Mann liebt und ihn heiratet?

Yussef: Im Islam ist das verboten.

Markus Krapf: Ich kann euch die Frage ganz einfach

beantworten: Auch wenn ihr das nicht mögt,

ihr müsst das akzeptieren. Wenn ich in ein anderes

Land gehe und dieses Land hat Regeln, die ich

nicht gut finde, dann muss ich diese Regeln akzeptieren,

oder ich gehe wieder weg, da gibt es

keine zwei Meinungen.

Markus Krapf: Du musst auch keinen

Alkohol trinken, das ist halt ein bisschen

langweilig, aber es ist kein Problem

(lacht). Wir sind in

Deutschland sehr stolz darauf,

dass wir Homosexualität mittlerweile akzeptieren.

Hasan: Wenn zwei Männer sich lieben, ist es nicht

mein Job, das zu beurteilen.

Markus Krapf: Wovor manche Deutsche Angst

haben, ist, dass Flüchtlinge diese Art zu leben

nicht akzeptieren.

Hasan: Wir sind hierher gekommen, weil wir vor

dem Krieg geflüchtet sind, weil wir hier ein neues

Leben beginnen wollen. Wir sind nicht gekommen,

um dieser Gesellschaft unsere Kultur aufzuzwingen,

es ist mir wichtig, das zu sagen, denn wir

sind Gäste.

Markus Krapf: Noch seid ihr Gäste, aber in Zukunft

könntet ihr dazugehören.

Ein gutes Schlusswort, in dem die Herausforderung

der Zukunft liegt. Werden Hasan, Yussef, und Mohammed,

werden Mofad und Abed Al Rahman irgendwann

„normale Deutsche“ sein? Werden sie

hier Arbeit und Wohnung finden? Werden sie eine

Familie gründen? Werden sie in eigenen Vierteln

leben, oder „normal“ unter Deutschen? Werden

ihre Kinder sich als Deutsche oder Syrer fühlen,

oder als eine gute Mischung? Werden wir die Kraft

haben, all die Menschen aus fremden Kulturkreisen

zu integrieren, oder legen wir heute die Wurzel

für neue Parallelgesellschaften? Werden die

Flüchtlinge die Kraft haben, sich zu integrieren?

Diese Fragen sind heute noch nicht zu beantworten,

aber sie müssen gestellt werden. Jeden Tag.

Sie zu ignorieren, wäre ein Verrat an den Menschen,

die hier Schutz und eine Zukunft suchen,

und ein Verrat an den Menschen, die ihnen Schutz

und Zukunft gewähren sollen.


Immobilientage 2016

37























































Das ist Fakt:

Branchen und Dienstleistungen:





























Ort: Messe Augsburg, Halle 3, 5, 6

Öffnungszeiten: von 10 bis 18 Uhr

Ausstellungsfläche: über 20.000 qm

Fachvorträge: über 180 in 8 Messeforen

Ausstellerzahl: über 300

Bauträger, Bauunternehmen, Projektentwickler

Fertig- und Massivhausanbieter

Immobilienmakler

Architekten, Planer, Ingenieurgesellschaften

Finanzdienstleister, Versicherungen, Rechtsberatung

Bausanierung, Bautrocknung

Holzbau

Ferienhäuser- u. Wohnungen im In- und Ausland

Heizung, Lüftung, Klima, Elektro

Balkone, Wintergärten, Sonnensegel, Markisen

Fenster, Türen, Insektenschutz

Umwelttechnik, Wasseraufbereitung

Baumaterialien, Wärme- u. Schalldämmung

Erneuerbare Energien, Erdöl, Erdgas

Städte und Gemeinden

Medien, Verlage

Kammern, Verbände, Vereine

Innenausbau

Bodenbeläge

Badezimmer, Sanitär

Wände, Decken, Bedachung

Treppenbau

Zaun- und Torbau

Garten am Haus

Whirlpool, Saunen

Fassadentechnik

Kaminbau, Öfen

Sonstige

Besucherzahl: 25.000 an drei Tagen

Eintritt: kostenlos an allen drei Messtagen

Parken: auf dem Messeparkplatz und

dem Uniparkplatz 4 EUR.


38 Immobilientage 2016





Columbus Treppen GmbH Neusäß

Treppenbau, Geschosstreppen,

Scherentreppen, Bodentreppen

Halle 5, Stand Nr. F 59

www.columbus-treppen.de

Hieber Beton Wörleschwang

Betonfertigteilhersteller

Halle 5, Stand Nr. B 61

www.hieber-beton.de

Augusta-Bank eG Raiffeisen Volksbank

Bank

Halle 5, Stand Nr. C 63

www.augusta-bank.de

Holzbau Wohlhüter GmbH Burgau

Holzbau

Halle 5, Stand Nr. D 55

www.holzbau-wohlhueter.de

KWB Deutschland - Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH

Spezialist für Biomasseheizungen

(Pellet-, Hackgut- und Stückholzheizungen)

Halle 5, Stand Nr. B 45

www.kwbheizung.de

Albert Vogt GmbH Mörslingen

Bauunternehmung-schlüsselfertiges Bauen

Halle 5, Stand Nr. F 01

www.vogt-bau.de

KDS – komplette Dachsanierung Burgau

Dachsanierung und Fassadensanierung

Halle 5, Stand-Nr. F 67

www.kds-dach.de

Weber Baustoffzentrum GmbH & Co. KG

Diedorf

Fliesen und Baustoffe

Halle 5, Stand Nr. C 79

www.fliesen-kemmler.de

Guggemos Whirlpool GmbH Dinkelscherben

Whirlpool, Saunen

Halle 5, Stand B 27

www.whirlpool-guggemos.de

RUKU Tore – Türen GmbH Illertissen

Neubau & Sanierung ( Produkte: Haustüren,

Hoftore, Garagentore, Antriebe)

Halle 5, Stand: F 05

www.ruku.info

Josef Vogt GmbH Mörslingen

Natursteine

Halle 5, Stand B 19

www.vogt-natursteinwelt.de


Immobilientage 2016

39

Bullinger GmbH & Co. KG Donauwörth

Garten- und Landschaftsbau

Halle 3, Stand Nr.

www.bullinger-gartengestaltung.de

Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH Höchstädt

Wasseraufbereitung

Halle 3, Stand Nr. N O7

www.gruenbeck.de

GeVAS – Gesundheitsverein Augsburg-Schwaben

„Wasser“ und „Gesundes Bauen und Wohnen“

Halle 3, Stand Nr. M 11

www.gesundheitsverein-augsburg.de

Exquisit Parkett und Gestaltung Mering

Parkett und Fußbodentechnik

Halle 3, Stand Nr. M 31

www.exquisit-parkett.de

Layer Immobilien & Bau Schwabmünchen

Massivhausbau, Immobilienvermittlung

und/oder Geschosswohnungsbau

Halle 3, Stand Nr. M 63

www.layer-gruppe.de

Baumschule Olschewsky Augsburg

Baumschule / Garten- und Landschaftsbau

Halle 3, Stand Nr. N 09

www.baumschule-olschewsky.de

Regionale Energieagentur Augsburg

Energieberatung

Halle 3, Stand Nr. L 15

www.rea-augsburg.de

Stadtwerke Augsburg Holding GmbH

Energiebranche

Halle 5, Stand Nr. C 53

www.sw-augsburg.de

Treppauf-Treppab GmbH Diedorf

Treppenbau und Renovierung

Halle 5, Stand Nr. C 13

www.treppauf-treppab.de

Bauunternehmen Streicher GmbH Langerringen

Schlüsselfertiges Bauen

Halle 5, Stand Nr. C 71

www.streicher-bautechnik.de

ZIMA Ziegel-Massivhaus GmbH Heretsried

Massivhaus, Schlüsselfertige Häuser,

Ziegelhäuser, Bauträger

Halle 5, Stand Nr. E 03

www.ziegel-massivhaus.de

GSW Baden-Württemberg mbH Sigmaringen

Immobilienunternehmen des VdK, Bauträger,

Verwalter & Vermieter

Halle 5, Stand Nr. G 23

www.gsw-sigmaringen.de

Holzbau Riess Westendorf

Holzbau

Halle 5, Stand Nr. E 49

www.holzbau-riess.de

RW Trockenbau Ried

Trockenbau / Innenausbau

Halle 5, Stand Nr. E 33

www.rw-trockenbau.de

Augsburger Aktienbank

Bankprodukte, Förderprogramme

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Bruno‘s Bauelemente Fensterwechsel Picobello

Fenster, Haustüren, Sonnenschutz,

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Musterhaus Augsburg Sonja Steck

Massivhäuser

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40 Immobilientage 2016


42 Zoom

Ronny Pinkau ist aus der Augsburger Szene

schon lange nicht mehr wegzudenken: Zu

viele schöne Abende haben wir in der Partyund

Konzertreihe „Going Underground“

verbracht, die unter Kennern keineswegs an

Kultstatus eingebüßt hat. Im Frühjahr 2015

hat sich der bekennende Smiths-Fan einen

weiteren Traum erfüllt und ist nun Chef

des neugegründeten Indie-Labels „Kleine

Untergrund-Schallplatten“. Anlass genug,

um Genaueres über den Wahl-Augsburger

und seine Projekte zu erfahren.

Ich treffe Ronny, der ursprünglich aus

Weißwasser in Sachsen stammt, an einem

verregneten Sonntagnachmittag in

seiner Wohnung im Domviertel. Besser

als die Smiths mit ihrer Textzeile „The rain falls

hard on a humdrum town“ könnte es wohl keiner

beschreiben. Fast wie von selbst ist unsere erste

Anlaufstelle das Herzstück seines Appartements

und zugleich auch Spiegel der musikalischen Seite

des 37-Jährigen: das gut gefüllte Plattenzimmer.

Indie im Pavian und Lamm

Bei Tee und Gebäck beginnt Ronny, dessen eigentlicher

Beruf bis zuletzt Maler war, schon

recht bald von seinen ersten Schritten als DJ zu

berichten: „Angefangen hat eigentlich alles mit

meinem Bruder Karsten, der damals zusammen

mit mir aus beruflichen Gründen nach Augsburg

gezogen ist, 2002 im ’Pavian’ am Schwibbogenplatz

als DJ-Team ’Unlucky Charm’. Das war ein

super Club zum Biertrinken, nette Leute treffen,

gute Musik hören.“ Einmal monatlich präsentierten

sie sehr speziellen Indiepop, das Motto des

Abends hätte wohl auch „so unbekannt wie möglich“

lauten können.

Im Jahr 2005 expandierten die Brüder in die damals

noch relative junge Location „Beim weißen Lamm“

in der Ludwigstraße. Der Indie-Abend, der bis 2008

ebenfalls monatlich stattfand und regen Zuspruch

bei den Augsburger Fans erhielt, sollte aus strategischen

Gründen rar bleiben: „Es musste ja immer

noch etwas Besonderes sein, die Leute sollten sich

darauf freuen können“, meint Ronny.

Nach sechs Jahren DJ-Dasein war allerdings die

Luft raus. Es schien, als ob nach dieser Zeit in

Augsburg eine weitere, passende Location fehlte,

die für diese doch speziellere Art von Musik geeignet

war: „Wir wollten eigentlich schon unsere

DJ-Karriere auf Eis legen und hatten damit schon

so gut wie abgeschlossen.“

Ab in den Untergrund

Doch nach wiederkehrender Lust aufs Auflegen

und weiterer Suche wurde letzten Endes der

richtige Laden gefunden: das „Hempels“, der

Veranstaltungskeller der Altstadtkneipe „Annapam“.

Zusammen mit den Veranstaltern der Reihe

„Clap your hands Klub“ war es ihm ab März 2010

möglich, einen ganz neuen Abend ins Leben zu

rufen: „Going Underground“. „Eine Anspielung an

den Klassiker von The Jam“, wie Ronny bemerkt.

Außerdem impliziert der Titel noch viel mehr: Es

soll Musik abseits des Mainstreams in einem Mix

mit bekannteren Songs gespielt werden. „Dieses

DJ-Set wies ein völlig neues Konzept auf, das vor

allem von Veranstaltungsreihen aus London inspiriert

und in Deutschland so bis dahin einmalig

war“, erklärt Ronny, „es gibt kaum ein Festlegen

auf Musikgenres und es wird aufgelegt, was

die eigene Plattensammlung so hergibt.“ Bei der

Umsetzung stützen sich die Augsburger auf ein

Potpourri aus Richtungen wie Postpunk, Twee,

Britop, Soul, Sixties, Beat, Psychedelia, Shoegaze

und Indiepop. Grund dafür ist laut Ronny, abgesehen

vom „Präsentieren guter Musik“, die Tatsache,

dass auf diese Weise keine Langeweile aufkommt

und der Gast nicht weiß, was als Nächstes

gespielt wird - gut für den Überraschungseffekt

beim Publikum.

Schon der erste Versuch mit diesem Konzept war

ein voller Erfolg: „Es war überfüllt, wir konnten

keine Leute mehr reinlassen und es war immer

mit mindestens hundert Gästen pro Veranstaltung

zu rechnen - die Partys im Hempels waren einfach

legendär“, erzählt Ronny mit geradezu nostalgischer

Stimme. Aufgrund von Anwohnerproblemen


Zoom 43

43

Mit

Herz

in

den

Untergrund

Ein

Gespräch

mit dem

DJ und

Veranstalter

Ronny

Pinkau

war im Sommer 2012 Schluss und somit begann

abermals die anstrengende Suche nach einer adäquaten

Location. Bald jedoch wurde der neueröffnete

„City Club“ am Königsplatz ab Dezember

2012 zu einem geeigneten Kooperationspartner -

und ist es bis heute noch.

“Wir sind Fan jeder Band,

die wir veranstalten“

Die Inspiration zum gleichzeitigen Veranstalten

von Konzerten kam dem 37-Jährigen durch die Band

The Pains Of Being Pure At Heart 2012. Dabei war

„Going Underground“ erstmals das konzertunterstützende

DJ-Set. Der erste eigene Abend mit vorangehendem

Konzert fand im Juli 2013 statt mit

der australisch-amerikanischen Gruppe Monnone

Alone. Bei diesem Auftritt wurden die Weichen

gestellt für Indiebands, die unter anderem auch

Referenzen bis in die New Yorker Indie-Szene haben,

darunter The Monochrome Set, The Mantles

oder auch Surf City. Eine weitere Konzertlocation

stellt zudem seit Sommer 2014 das Ladenrestaurant

„Lokalhelden“ im Bismarckviertel dar. Unter

anderem spielte hier der amerikanische Musiker

Dean Wareham und Bands wie The Zebras oder

Allo Darlin’. Jeder Abend war bisher laut Ronny

„äußerst gelungen“ mit großem Andrang und geradezu

euphorischem Publikum.

Das eigene Label - ein

„Liebhaberding“

Nach diesen erfolgreichen Etappen war es für

Ronny an der Zeit, ein eigenes Label auf die

Beine zu stellen. Mit dem Gedanken spielte er

schon länger, den letzten Anstoß gaben ihm einige

aufstrebende und befreundete Augsburger

Indiebands, denen er gerne unter die Arme greifen

wollte. Das Label, das seit Herbst 2015 existiert,

lehnt sich an den DJ-Abend „Going Underground“

auch im Titel an und nennt sich „Kleine

Untergrund-Schallplatten“ – zudem eine Referenz

an den Song „My Little Underground“ von Jesus

and the Mary Chain. Veröffentlicht sind bisher

die Augsburger Gruppen Endlich Blüte und Friedrich

Sunlight sowie das internationale Projekt The

Golden Eaves. Das Konzept ist ebenso simpel wie

durchdacht: Es werden ausschließlich Seven-Inch-

Vinyl-Singles (also mit einem Song pro Seite) in

liebevoll gestaltetem Artwork und kleiner Auflage

herausgebracht, das Ganze soll laut dem frischgebackenen

Labelchef ein „Liebhaberding bleiben“.

Ronny ist neben den drei verlegten Bands jedoch

immer noch weiter auf der Suche nach neuen

Gruppen, ebenso wären Künstler aus dem internationalen

Bereich denkbar. Allerdings möchte er

sich „musikalisch nicht festnageln lassen“. Auch

hier gilt die Devise: „Nur das veröffentlichen, was

wirklich gefällt.“

Zwei Release-Partys der Bands Endlich Blüte im

Oktober vergangenen Jahres im City Club sowie

The Golden Eaves im Januar 2016 im Lokalhelden

hat das Label schon erfolgreich hinter sich gebracht,

der Veröffentlichungsabend für die dritte

Band, Friedrich Sunlight, wird zusammen mit John

Howard And The Night Mail aus London am 12.

März im City Club stattfinden. Man darf somit auf

weitere Projekte und Konzerte dieses engagierten

DJs mit Herz für die untergründige Musik sehr

gespannt sein. Ich bin es nach diesem Gespräch

allemal. (Text: Janina Kölbl, Fotos: Frederik Jehle)

*

Ronny Pinkau und sein Team begrüßen am 20.02.

das deutsche Indie-Urgestein Tom Liwa mit seiner

Band Flowerpornoes im City Club. Die anschließende

Aftershowparty bestreiten natürlich

die DJs von „Going Underground“.


44 Kultur

ABRAXAS

COMEDY LOUNGE





















KINDERFASCHING MIT FRITZ & FREUNDE










SENSEMBLE

THEATER








„I Hired A Contract Killer“


Kultur

45

KRESSLESMÜHLE

KABARETTFRÜHLING 2016









































KINO, POLITIK, MUSIK


46 Kultur

THEATER AUGSBURG

RESTE VON GESTERN








ENDSTATION SEHNSUCHT














EIN SOMMERNACHTSTRAUM
















PARKTHEATER

HANS LIBERG












THEATER MÄNÄPTEHOI

„GESTERN WAR HEUTE MORGEN“


Kultur

47

STADTHALLE GERSTHOFEN


„DER MENTOR“ VON DANIEL KEHLMANN













HELMUT A. BINSER: „WIE IM HIMMEL“










STADTTHEATER LANDSBERG

THE KING IS GONE


48 Cinerama

SIBYLLE

Regie: Michael Krummenacher

mit: Anne Ratte Polle, Thomas Loibl,

Dennis Kamitz, Levi Lang u.a.

Was einer Frau widerfahren kann, die

erfolgreich im Beruf ist, und diesen eng

mit ihrem Privatleben verknüpft, in dem

sich wiederum unerwartet Abgründe

auftun, das ist eines der interessanteren

Motive in diesem Film. Sibylle,

gestresste Münchner Architektin, will

sich mit ihrem Mann und den Söhnen

am Gardasee erholen, doch alles ist

unheimlich seltsam und mysteriös. Weil

irgendetwas in Sibylle so richtig kaputt

ist, muss sie mitansehen, wie sich ihre

Doppelgängerin (oder ihr zweites Ich)

von hohen Klippen in den Tod stürzt.

Danach klafft ein Riss in Sibylles Welt;

der eine Sohn interessiert sich nur noch

für Bodybuilding und Pornos, der andere

fährt den ganzen Tag mit dem Rad im

Kreis (siehe „The Shining“) und Sibylles

Ehemann, der auch ihr Geschäftspartner

ist, misstraut ihr zutiefst. So, und

jetzt vergessen wir die Inhaltsangabe

wieder, denn in diesem Angstpsychose-

Genrefilm geht es um Formalismen und

Effekte, und um gutes, böses Spiel. (fs)

(Kinostart: 04.02.)


FREUNDE FÜRS LEBEN

Regie: Cesc Gay

mit: Ricardo Darín, Javier Cámara,

Dolores Fonzi, Eduard Fernández, Àlex

Brendemühl u.a.

Zunächst die gute Nachricht: Im Original

heißt der Film nicht „Freunde fürs

Leben“, denn wer wollte sich schon

so einen zum Gähnen nett klingenden

Streifen antun, außer hart in ZDF Arztund

Familienserien erprobte Klientel?

Nein, der Film trägt im Original den

Titel „Truman“ – so heißt nämlich der

Hund von dem hier unheilbar an Krebs

erkrankten Ricardo Darín. Das sind

dann auch schon die zwei schlechten

Nachrichten. Plus die mittelschlechte,

dass der Film wirklich nett ist. Denn ja,

wer eine Feelgood-Komödie mit dem

Plot „Tod steht vor der Tür – schnell

noch mit dem besten Freund von

früher einen draufmachen“ braucht,

nun ja, der braucht vielleicht wirklich

einen Film, um sich ein bisschen besser

zu fühlen ... oder zumindest über die

Dauer von anderthalb Stunden eine

gute Zeit zu haben. Und das geht hier

sogar so gut, dass den Film zu sehen

keiner Verzweiflungstat bedarf. (fs)

(Kinostart: 25.02.)


THE HATEFUL 8

Regie: Quentin Tarantino

Mit: Samuel L. Jackson, Kurt Russell,

Jennifer Jason Leigh, Tim Roth u.a.

Auch dieser Tarantino ist längst vor

dem Kinostart legendär: An ein gewaltiges

Starensemble ist man ja bereits

gewohnt beim US-Kultregisseur, dazu

kommt jetzt noch Ennio Morricone an

der Filmmusik, der prompt mit einem

Golden Globe ausgezeichnet wurde.

Das passt wie die schmutzige Faust

aufs tränende Auge, der Streifen

spielt kurz nach dem Bürgerkrieg im

verschneiten Wyoming und lässt eine

bunte Truppe in einer Hütte stranden

– darunter zwei Kopfgeldjäger, ein

Sheriff, eine hübsche Gefangene, ein

Südstaatengeneral, ein Cowboy...

Klar, dass die nicht zum Kaffeeklatsch

gekommen sind, aber die Königsdisziplin

„Kammerspiel“ hat Tarantino

seit „Reservoir Dogs“ nicht mehr so

gut hinbekommen. Man darf anfangs

gerne Wetten abschließen, wie viele

Hüte die Hütte lebend verlassen –

ansonsten steht dem munter-blutigen

Abzählspiel nichts im Wege, außer

vielleicht die deutsche Synchronisation.

(flo) (Kinostart: 28.01.)


THE BOY

Regie: William Brent Bell

mit Lauren Cohan, Rupert Evans, Ben

Robson, Jim Norton, Diana Hardcastle,

James Russell u.a.

Puppengrusel, eines der ältesten Motive

des Schaudergenres. Dagegen ist auch

überhaupt nichts einzuwenden, es gibt

nur ein Problem: Dem Zuschauer klarzumachen,

warum unser Protagonist der

üblen Figur, in unserem Fall sogar eine

Porzellanpuppe, nicht einfach einen Tritt

verpasst, sie schön ordentlich zusammenkehrt

und im Hausmüll entsorgt.

Lauren Cohan sollte aus „The Walking

Dead“ bereits Erfahrung mitbringen,

aber auch sie muss sich durch die

mühsam konstruierte Geschichte hangeln

und als Nanny auf die immerhin

lebensgroße Porzellanpuppe aufpassen,

die einem kürzlich verstorbenen Jungen

gehörte und ein gewisses Eigenleben

entwickelt. Wer jetzt schon keinen

Bock mehr hat, sei entschuldigt, Horrorfans

können sich immerhin auf einen

handwerklich akzeptablen Streifen

freuen, das schöne Setting (Landhaus

in England) und die Hauptdarstellerin

im Nachthemd bei Kerzenschein... (flo)

(Kinostart: 18.02.)


FILM DES MONATS

MUSTANG

Regie: Deniz Gamze Ergüven

mit: Güneş Şensoy, Doğa Doğuşlu, Elit İşcan, Tuğba Sunguroğlu, İlayda

Akdoğan u.a.

Neuerdings meint ja Hinz und Kunz, sich schützend vor „die Frau als Politikum“ stellen

zu müssen. Ärgerlich daran ist, dass all die konservativen bis ultrareaktionären

Stimmen, die sich da auf einmal berufen fühlen, zum Thema Gleichberechtigung

noch nie ihre Hausaufgaben gemacht haben. Zum Glück gibt es das Kino! Zum

Glück, wenn dort neue Stimmen, Namen und Gesichter mit einer authentischen

Perspektive den Kampf gegen die Unterdrückung der Frau aufnehmen. Deniz Gamze

Ergüven ist so ein Name, von dem wir noch hören werden. Das Spielfilmdebüt der

in Frankreich lebenden Regisseurin könnte lapidar als türkische Variante von Sofia

Coppolas „The Virgin Suicides“ umrissen werden, ist aber so umwerfend, dass sie

damit nun für die Oscars in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ ins Rennen

geht – interessanterweise von Frankreich nominiert, nicht von der Türkei, und seit

2009 die erste französische Nominierung, die auch angenommen wurde. Wie auch

immer, was die fünf Waisenkinderschwestern in einem türkischen Provinzdorf vom

Zaun brechen, macht schon Spaß. Ob sie mit ihrer Rebellion ein Freudenfeuer von

universeller Bedeutung entfachen? (fs) (Kinostart: 25.02.)


3D


Cinerama

49

SUFFRAGETTE – TATEN

STATT WORTE

Regie: Sarah Gavron

mit: Carey Mulligan, Helena Bonham

Carter, Brendan Gleeson, Anne-Marie

Duff, Meryl Streep u.a.

Mit Rauchen in der Öffentlichkeit fing

er an, der Kampf um Gleichberechtigung.

Als Suffragetten bezeichnete

man dann Anfang des 20. Jahrhunderts

in Großbritannien und den Vereinigten

Staaten Frauen, die mit passivem

Widerstand, Störungen offizieller Veranstaltungen

bis hin zu Hungerstreiks

für ein allgemeines Frauenwahlrecht

eintraten. Ein Kampf, dessen Geschichte

bezeichnenderweise bislang

im Kino nicht aufgegriffen worden

war. Da musste also erst die britische

Millionärstochter Sarah Gavron auf

den Plan treten, um den Stoff mit Stars

besetzt für die große Leinwand auszubreiten.

Und trotz Drehbuch von Abi

Morgan, Musik von Alexandre Desplat

und Rollen für die Urenkelin der zentralen

Aktivistin Emmeline Pankhurst,

vermag allein Carey Mulligan dieser

Ansammlung von realen Vorkommnissen,

zusammengesetzten Figuren,

edlen Gefühlen, aufwühlenden Reden

und tadellosen Schauwerten eine

gewisse Kohärenz zu verleihen. (fs)

(Kinostart: 04.02.)


DER KUAFÖR AUS DER

KEUPSTRASSE

Regie: Andreas Maus

mit: Taner Sahintürk, Atilla Öner, Sesede

Terziyan, Aylin Esener, Sebastian

Weber u.a.

An einem Nachmittag im Juni 2004

herrscht im Friseursalon der Brüder

Özcan und Hasan Yildirim in der Kölner

Keupstraße Hochbetrieb, als direkt

vor dem Schaufenster ein Sprengsatz

explodiert. Die Nagelbombe ist gefüllt

mit hunderten Zimmermannsnägeln

und mehreren Kilo Schwarzpulver.

Versteckt war die Bombe in einem

Koffer auf einem Fahrrad, das vor dem

Friseurgeschäft abgestellt worden war.

22 Menschen werden zum Teil schwer

verletzt. Bereits einen Tag nach dem

Anschlag verkündet der damalige

Bundesinnenminister Otto Schily, dass

nichts auf einen rechtsterroristischen

Hintergrund deute und man von einer

Tat im kriminellen Milieu ausgehe.

Überwachungsvideos, auf denen die

NSU-Attentäter beim Platzieren der

Bombe zu sehen sind, werden nicht

beachtet. Es sind die Opfer selbst, die

vom deutschen Staat verdächtigt und

als Täter denunziert werden – acht

Jahre lang. Harte Fakten in einem Film

von trauriger Aktualität. (fs) (Kinostart:

24.02.)


ERSCHÜTTERNDE

WAHRHEIT

Regie: Peter Landesman

Mit: Will Smith, Alec Baldwin, Luke

Wilson, Gugu Mbatha-Raw, Arliss

Howard u.a.

Will Smith spielt den in Nigeria

geborenen, forensischen Neuropathologen

Dr. Bennet Omalu, der sein

Heimatland aus politischen Gründen

verließ, in die USA übersiedelte und

dort seine wissenschaftliche Karriere

an verschiedenen Universitäten

startete. Bei der Untersuchung der

Gehirne von verstorbenen American-

Football-Spielern, die in der NFL

logischerweise durch ihren Sport

einige Gehirnerschütterungen erlitten,

entdeckte er, dass diese traumatischen

Schädigungen mehr als

schlimme Folgen nach sich ziehen.

Dr. Omalu stellte Degenerationen

wie bei dementen Boxern fest. Die

NFL und die ganze kommerzialisierte

Sportwelt bestreitet das. Übrigens,

auch bei Fußballern, die ja relativ oft

mit ihren Köpfen zusammenstoßen,

wurden hierzulande diese Erkrankungen

festgestellt.

„Erschütternde Wahrheit“ ist ein

nie langweiliger Wissenschafts- und

Sportthriller mit einem klasse Will

Smith. (Kinostart: 18.02.)


COLONIA DIGNIDAD –

ES GIBT KEIN ZURÜCK

Regie: Florian Gallenberger

Mit: Emma Watson, Daniel Brühl, Michael

Nyqvist, Richenda Carey u.a.

Der Thriller von Florian Gallenberger

spielt 1973 in Chile während

des Militärputsches von General

Augusto Pinochet. Pinochet steckte

seine Gegner (Unterstützer von Ex-

Präsident Allende), und das waren

Tausende, ins Nationalstadion von

Santiago. Vor diesem Hintergrund

spielt die fiktive Geschichte von

der Stewardess Lena und deren

Freund Daniel. Auch sie landen im

Stadion. Daniel wird in ein geheimes

Folterlager der Militärpolizei verschleppt,

das sich auf dem Gelände

der zwielichtigen „Colonia Dignidad“

befindet, eine Sekte, die von dem

Deutschen Paul Schäfer gegründet

wurde. Nach außen hat die „Glaubendgemeinschaft“

ein gutes Image.

In Wirklichkeit aber werden die

Anhänger unterdrückt, deren Kinder

missbraucht, es ist die Hölle. Lena

versucht Daniel gegen alle Widerstände

zu befreien. Das klingt trivial,

doch der Film hat es echt in sich und

ist nicht rührselig, sondern schildert

die wahren Zustände. Empfehlenswert!

(Kinostart: 18.02.)


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50 Backstage

Jochen Distelmeyer prägte mit der Band Blumfeld

eine ganze Generation von deutschsprachigen

Künstlern. Für seine gesellschaftskritischen

Songs erfand er eine völlig neue Sprache. Mit

seinem neuesten Projekt „Songs From The

Bottom Vol.1“ wagt sich der Sänger und Gitarrist

mit der jungenhaften Stimme erstmals an

englischsprachiges Liedgut aus fremder Feder heran.

Olaf Neumann traf im Hamburger Schanzenviertel

auf einen aufgeräumt wirkenden Dichter und Denker

namens Distelmeyer

ıMusik ist der

Zugang zur Welt„

Foto: Sven Sindt


Backstage

51

Ex-Blumfeld-Mastermind Jochen

Distelmeyer veröffentlicht mit „Songs

From The Bottom Vol.1“ ein Album mit

Coverversionen

Neue Szene: In dem Album „Songs From The Bottom

Vol.1“ interpretieren Sie Stücke von Britney

Spears bis Joni Mitchell. Haben diese Lieder in Ihrem

Leben eine besondere Rolle gespielt?

Jochen Distelmeyer: Definitiv, sonst hätte ich sie mir

nicht aneignen können. Das sind alles Songs, die mich

im Zuge des Romans, den ich schrieb, interessiert haben.

Auf das Stück „Turn Turn Turn“ in der Version von

Pete Seeger bin ich vor Jahren noch mal gestoßen. Ich

fand es schön und wichtig, dieses Stück heutzutage

noch einmal zu spielen, weil es zeitgemäß, zeitlos und

wahrhaftig ist.

Pete Seeger ließ sich beim Schreiben dieses tiefsinnigen

Protestsongs von der Bibel inspirieren,

in der er tröstende Worte fand. Welche Beziehung

haben Sie zur Bibel?

Seeger hat den Text aus irgendwelchen Evangelien abgeschrieben.

Ich selbst habe mich beim Songschreiben

nie durch die Bibel inspirieren lassen. Ich bin Christ,

aber die Kirche ist nicht der relevante Ort meines

Glaubens.

Pete Seeger war ein kratzbürstiger Künstler, der immer

für etwas anderes als den Mainstream stand.

Ist das ein bewusstes Statement Ihrerseits?

Mich hat insbesondere die Bescheidenheit des Sängers

Pete Seeger interessiert. Er sah sich immer im

Dienst für die Gemeinschaft. In ästhetischer Hinsicht

ist das häufig nicht besonders interessant, aber „Turn

Turn Turn“ ist auch für ihn ein außergewöhnliches

Stück. Bei einer bestimmten Aufnahme spielt Seeger

das Stück ganz leise mit seiner Gitarre vor Publikum.

Und von Refrain zu Refrain singen die Leute ganz leise

aber sehr andächtig mit. Es hat mich ungemein gerührt,

wie aus dieser fast uncoolen bescheidenen Position

dieses Sängers etwas Feierliches entsteht. Das

wollte ich mit meiner Version würdigen.

Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Pete Seeger

und Britney Spears?

Abgesehen davon, dass sie beide auf meinem Album

sozusagen auftauchen? Da fällt mir jetzt kein anderer

Bezug ein, muss ich sagen. Fangfrage!

Interessieren Sie sich für die Lebensgeschichten

der Künstler, deren Songs Sie singen?

Auch. Bei allen Kunstwerken – ob ein Film, ein Buch

oder eine Platte – nehmen wir bewusst oder unbewusst

Kontakt auf mit der Schönheit des Produzenten.

Das, was uns da entgegenkommt, ist eine Art Zugang

zu den dahinter liegenden Menschen. Ob diese

ominöse Gestalt jetzt Pete Seeger heißt oder Britney

Spears - es ist immer ein liebevoller, wertschätzender

Vorgang. Obwohl Spears eine Figur ist, mit der mich

künstlerisch nicht viel verbindet, gelingt mir der Zugang

zu ihrem Stück „Toxic“. Vielleicht auch aus Solidarität

mit diesem gebrochenen Kinderstar.

Haben Sie sich diesen Liedern aus dem Grund Ihres

Herzens und nicht verstandesgemäß genähert?

Das mache ich grundsätzlich immer. Ich kann das Herz

nicht vom Hirn trennen, das ist ja alles in einem Body

drin. Diesen chirurgischen Eingriff unternehme ich

nicht. Aber ich reagiere immer vom Gefühl her.

Viele Musiker wollen Musik machen, die noch nie

dagewesen ist. Was wollen Sie?

Ich will meine Musik machen, die noch nie dagewesen

ist. (lacht) Große Fragen hier zur Mittagszeit! Gleichzeitig

genieße ich es, das Gefühl zu haben, Teil einer

großen Gemeinschaft von Musikern und Musikerinnen

zu sein, die ich schätze. Dazu setze ich mich in Beziehung.

Mit welchem Song hatten Sie als junger Mensch

Ihr musikalisches Erweckungserlebnis?

Das war kein bestimmter Song. So lange ich denken

kann, ging es bei mir immer um Musik. Ein einschneidender

Moment war natürlich Punkrock zu einem Zeitpunkt,

an dem ich schon Musik machte. Punk war eine

Möglichkeit, ohne Ausbildung den eigenen Kram zu

machen. Das beflügelte mich ungemein und gab mir

Selbstbewusstsein. Punk ließ mich die Sachen so machen,

wie ich dachte, dass man sie machen muss.

Ging es Ihnen darum, den Charme und den Charakter

der ursprünglichen Versionen zu wahren?

Ja, aber nicht bei allen Stücken auf dem Album. Manche

sehe ich als Verbeugung vor der ursprünglichen

Version oder der Art, wie Künstler wie Joni Mitchell,

Nick Lowe, Al Green oder Kris Kristoffersen das gemacht

haben. Bei anderen Stücken, wie „Toxic“ oder

„I Could Be The One“, bestand der Reiz darin, mir sie

anders anzueignen und zu zeigen, was noch in ihnen

drin ist.

Macht es einen Unterschied, ob man Songs von

einer Frau oder von einem Mann covert?

Eigentlich nicht. Joni Mitchell zum Beispiel ist es gelungen,

eine eigene Musikalität und Songsprache zu

entwickeln, die ich auf eine außergewöhnliche Weise

originell finde. Damit setzt sie sich von männlichen

Songwritern ab. Sie ist schon sehr frei, während die

Jungs häufig noch mit dem Verwalten des historischen

Know-hows beschäftigt sind oder gerne dahinter in

Deckung gehen. Für mich macht es keinen Unterschied,

ich reagiere immer darauf, ob der Song mich

anspricht und etwas mit mir macht. In dem Moment,

wo das stattfindet, ist es sowieso mein Song.

Ging es Ihnen bei der Auswahl auch darum, Songs

zu finden, die eine gewisse Sonderbarkeit haben

mit Rissen in der Oberfläche?

Nein, das ist für mich kein Kriterium. Wenn das Ergebnis

dann aus der Reihe fällt, dann liegt es möglicherweise

daran, dass ich mich selber nicht an einem

Kanon orientiere.

War es für Sie angenehm, bei einer Albumproduktion

einmal keine eigenen Songs schreiben zu

müssen?

Angenehm weiß ich nicht, es war ja nicht geplant. Dieses

Album ergab sich aus einer Lesereise zu meinem

Roman „Otis“, bei der ich einige dieser Stücke gespielt

hatte. An jedem Abend wurde ich danach gefragt.

Noch während der Tour habe ich mir überlegt, diesem

Flow zu folgen und ein Album als Dankeschön an

die Fans zwischenzuschieben. Eigentlich war ich schon

wieder mit der nächsten regulären Platte beschäftigt.

Reizvoll fände ich auch mal ein Album mit HipHop-Coverversionen,

weil das in dieser Kunstform eigentlich

nicht vorgesehen ist. Vielleicht hat das ja auch seine

guten Gründe.

Wie finden Sie ganz zu sich selbst und holen ein

Höchstmaß an Kreativität aus sich heraus?

Keine Ahnung, ich mache das ja jetzt schon einige Jahre.

Ich übe nicht viel, ich mache einfach. Es gibt so

einen schönen Spruch: Vom vielen Üben wird man nur

gut im Üben. Dadurch, dass ich die Sachen häufiger

live spiele, werden sie so, wie sie sind. Ich weiß nicht,

ob ich da irgendwas aus mir raushole, darüber denke

ich nicht nach.

Gibt es bei Ihnen Methoden, um sich in einen kreativen

Zustand zu versetzen?

Ja, das ist die Art, wie man lebt. Das zu erklären wäre

jetzt zu ausführlich. Die Arbeit fängt nicht erst in dem

Moment an, wo man sich hinsetzt und einen Song

schreibt oder das Stück spielt. Sondern sie läuft die

ganze Zeit. Dazu gehört auch die Art, wie man auf

dem Markt einkaufen geht und sich mit Freunden und

Freundinnen in Gespräche vertieft. Sie ist Teil der Methode.

Es ist eine bestimmte Art zu leben, die Kreativität

ermöglicht. Rock’n’Roll halt.

Was ist das für ein Gefühl, in der heutigen Zeit

zu leben?

Nun, ich antizipiere Sachen, zum Beispiel durch meinen

Roman. Ich wollte damit genau die Kräfte und

Stimmungen einfangen, die in der Luft liegen. Beschreiben,

was passiert und aus welcher historischen

Tiefe bestimmte Entwicklungen sich speisen, die dann

eben zu genau solchen Situationen führen, wie wir sie

jetzt erleben: Einer Verunsicherung der westlichen Hemisphäre

und einem Backlash, der in einer Kultur der

Ressentiments, Verrohung, Hilflosigkeit und Kriegsbereitschaft

mündet. Das habe ich alles präzise in meinem

Roman beschrieben. Und das Album drückt aus,

was ich in diesem Moment dazu sagen möchte - mit

meinen Versionen von „Turn Turn Turn“ oder „Bittersweet

Symphony“.

Wozu ist Musik in der Lage?

Zu unterhalten. Einem das Gefühl zu geben, nicht alleine

zu sein. Zu Tanzen. Spaß zu haben. Musik ist der

Zugang zur Welt.

„Songs From The Bottom Vol.1“ erscheint am 12.

Februar bei Four Music (Sony). Am 16. April gastiert

Jochen Distelmeyer in der Kantine – präsentiert von

der Neuen Szene.

*


52 Gerilltes

GET WELL SOON

LOVE

(Caroline International)

Mastermind Konstantin Gropper kommt

mir immer ein bisschen wie der gute

Märchenonkel des deutschen Pop vor.

Genauer gesagt wie eine Mischung aus

„Master of Fairytales“ und Dandy, ihn

umgibt immer so etwas Geheimnisvolles.

Mir hat immer sein Mut zum Kitsch

und zu den ganz großen Gesten gefallen

und auf all seinen Werken waren

stets mindestens drei, vier Nummern,

die mich schmachtend auf die Knie

gezwungen haben, so schön war das.

Aber warum nur geht mir „Love“ so

kalt am Allerwertesten vorbei? Selbst

nach dem zweiten Durchlauf muss

ich ernüchternd feststellen, dass die

Songs größtenteils einfach langweilig

sind und vor sich hintröpfeln. Vielleicht

hat der gute Mann auch seine

Messlatte in der Vergangenheit selbst

zu hoch gehängt. (ws)


BONNIE PRINCE BILLY

POND SCUM

(Domino Records/RTD)

Tja, Bonnie Prince Billy. Kann die Anzahl

der Platten schon gar nicht mehr

zählen, die ich von ihm besitze. Er ist

mit Sicherheit so etwas wie der Godfather

der modernen Singer-Songwriter-

Armada. Zwischen 1994 und 2002 war

der Amerikaner insgesamt sechsmal

bei den legendären Peel-Sessions des

inzwischen verstorbenen Radiomoderators

John Peel bei BBC zu Gast. Drei

dieser Sessions wurden in den Marida

Vale-Studios aufgezeichnet. „Pond

Scum“ ist ein sehr sprödes, fast intimes

und zerbrechliches Album geworden.

Fast so, als hätte er die Songs

nur für sich eingespielt. Zum Ende hin

verliert das ganze dann an Elan und

zieht sich doch lang wie ein Kaugummi.

Da hat der gute alte Bonnie schon

Besseres veröffentlicht. (ws)


DIE LIGA DER GE-

WÖHNLICHEN GENT-

LEMEN

RÜTTEL MAL AM KÄFIG, DIE

AFFEN SOLLEN WAS MA-

CHEN

(Tapete Records)

Ist doch auch mal schön, wenn

Bandnamen und Albumtitel schon

die halbe Besprechung füllen... Sehr

viel mehr kann man über die Platte

auch nicht sagen, eine der sympathischsten

Bands des Planeten um

die Urgesteine Carsten Friedrichs

und Tim Jürgens veröffentlicht ihr

drittes, wieder sehr sympathisches

Album. Der Superpunk-Biss ist leider

weg, aber auch das ist nichts

Neues und live sind die Jungs nach

wie vor sowieso - genau - wahnsinnig

sympathisch. (flo)


FIELD MUSIC

COMMONTIME

(Memphis Industries/Indigo)

Die beiden Brüder aus England hauen

mal wieder ein Album raus und das

geht mit „The Noisy Days Are Over“,

anders als der Titel vermuten lässt,

gleich zackig und auf ihre ganz spezielle

Art und Weise funky los. Zusammen

mit ein paar Mitstreitern haben

Peter and David Brewis ein schönes

und eigenwilliges Album eingespielt,

das zwar art-rock-mäßig, dennoch

aber nicht künstlich oder zu abgefahren

rüberkommt. Die 14 Songs klingen

ziemlich organisch, wohldurchdacht,

luftig poppig und nach mehrmaligem

Hören auch ziemlich catchy. Immer

wieder drängen sich mir positive Assoziationen

zu den Talking Heads auf.

„Commontime“ ist ein Album für dich

und mich und auch für Paul Smith von

Maximo Park. (cs)


ALBUM DES MONATS

Nach dem ersten Hören habe ich das Teil schnell zur Seite gelegt,

ein paar Tage später aber habe ich es durch Zufall nochmals

gehört und da hat es „pling“ gemacht. Ehrlich gesagt,

habe ich von dem guten Mann aus Kanada noch nie gehört. Er

selbst bezeichnet sich als Folkmusiker. Ich würde ihn eher als

Singer-Songwriter der neuen und jungen Art beschreiben. Sein

neues Album „Javelin“ ist einfach nur wunderschön und verbreitet

positive und hoffnungsvolle Gefühle. Jordans Mutter

stand auf Enya und irgendetwas davon hat sie ihm wohl mit

der Muttermilch weitergegeben. Ich denke bei seinen Songs

auch immer wieder an Simon & Garfunkel, nur noch eine Tonlage

höher und sphärischer, zarter und einen Ticken

melancholischer. Noch mal: wunderschön! (cs)


LIEBLINGS-CDS

TIPP

DER

REDAKTION

JORDAN KLASSEN

Javelin

(Nevado Music/RTD)

DIIV - Is The Is Are (ws)

JORDAN KLASSEN – Javelin (cs)

DAVID BOWIE – Blackstar (flo)


Gerilltes

53

TURIN BRAKES

LOST PROPERTY

(Cooking Vinyl/Indigo)

Das Londoner Duo hat für immer einen

Platz in meinem Herzen, waren

Olly Knights und Gale Paridjanian doch

zur Jahrtausendwende Vorreiter der

„Quiet is the new loud“-Welle und

die EP „The Door“ mein erster Ebay-

Einkauf überhaupt, witzigerweise bei

Chrissi Riegel vom Pavian. Okay, in den

letzten 15 Jahren ist die Liebe etwas

erkaltet und „Lost Property“ wird uns

auch keine heiße Wiedervereinigung

schenken, aber für ein paar kuschelige

Momente am Kamin reicht’s allemal.

Wenn sie nur diesen Schwulst mal

weglassen würden! (flo)


VARIOUS ARTISTS

GEORGE FEST: A NIGHT TO

CELEBRATE THE MUSIC OF

GEORGE HARRISON

(BMG/RTD)

Dieses Jahr wäre George Harrison 73

Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass

gibt es jetzt ein Live-Album, das vor

zwei Jahren im Fonda Theater zu Los

Angeles eingespielt wurde. Künstler

wie Brian Wilson, Norah Jones, Brandon

Flowers, The Killers, The Flaming

Lips, The Strokes, Perry Farrell, Black

Rebel Motorcycle Club u.a. und nicht

zuletzt Dhani Harrison, der seinem

Vater unglaublich ähnlich sieht. Die

Songs sind klasse und ziemlich nah

an den Originalen eingespielt. Doch,

die Originale sind einfach besser. Es

muss aber ein wirklich toller Abend in

L.A. gewesen sein. Dennoch wird es

Beatles- und George-Harrison-Nostalgikern

auch beim Hören des Albums

warm ums Herz. Übrigens, das Teil gibt

es auch als DVD. (cs)


MYSTERY JETS

CURVE OF THE EARTH

(Caroline)

Die Londoner Indie-Oldies klauen

sich durch die gesamte UK-Popgeschichte

der letzten zwanzig Jahre

und feiern nach eigener Angabe

die Rückkehr zu ihren Anfängen.

So kann man’s auch ausdrücken.

Leider ist das Ganze ein gutes Beispiel

für einen Großteil der aktuellen

„Gitarren“-Musik, die entweder

klingt, wie von der Apple-Aufnahme-Software

„Garageband“ entworfen,

oder im Studio so glattgebügelt

wird, dass sie sogar in Milch

schwimmt. Traurig. (flo)


HÖRSTREICH

LEGS WITHOUT BRAINS

(Eigenvertrieb)

Zum zwanzigjährigen Bandbestehen

haben sich die Augsburger

Alternative-Rocker einen Studiotermin

mit Tom Körbler in der Kantine

gegönnt. Definitiv eine gute

Entscheidung, die Live-Energie

des Ortes und der Band hat Tom

perfekt eingefangen, Sänger Martin

Obst springt einen fast schon

aus den Boxen an, die Gitarre

sägt quasi direkt am Küchentisch.

Prominente Unterstützung kommt

von Sängerin Eva Gold und ich hätte

nur einen kleinen Wunsch: mehr

so Ohrenschmeichler wie „Floods

Of Drought“. Call me Weichei.

(flo)


NEU

RESTAURANT · CAFE · BIERGARTEN

So. 31.01. Michi Marchners Comedy Lounge

mit Broadway Joe, Max Olbrich

und dem Duo „Die Puderdose“

Die. 02.02. Urban Woodwalkers

Support: Running Men

Mo. 08.02. Beatbrothers

Beat, RnR, RnB, Soul, Twist & Surf-Musik

im Stil der frühen 60er Jahre wieder.

Die. 16.02. Quint Essence

Lebendiger Wohlfühljazz mit vertrauten

und vergessenen Klassikern

Die. 23.02. Two Bags Bluesman & Pokerface Phil

Hier kommt der Blues in seiner vollen

Wucht mit vielen Klassikern

So. 28.02. Michi Marchners Comedy Lounge

mit Michi Dietmayer, Olaf Bossi,

Volker Keidel und Les Derhosn

Beginn um 20.30 Uhr / Comedy um 19.30 Uhr

by Michi Marchner

jeden letzten

SONNTAG

im Monat

Reesegarden | Restaurant & Livebühne

im Kulturhaus Abraxas · Täglich geöffnet | Tel. 0821.439 8510

Liveprogramm unter www.reesegarden.de


54 Band des Jahres

Fr

05.02.

19.30

Uhr

Kantine

Ruins Are My Evidence

Snotty Hoilly

Bridge The Split

Bridge The Split

(Alternative-Rock)

Alex, Stivie, Markus und Basti sind eine vier Mann starke Band mit den verschiedensten

Einflüssen aus den Bereichen Rock, Grunge, Alternative und ein bisschen

Funk. Ihr Repertoire besteht aus zahlreichen mitreißenden Rocksongs bis

hin zu gefühlvollen Akustikballaden. Die vier bodenständig gebliebenen Musiker

aus dem schönen Schwaben überzeugen das Publikum mit starken Gitarrensolos,

beeindruckendem Gesang und alles, was man sich als Zuhörer und Veranstalter

nur wünschen kann.

Kapitän Stahlbart & das Triangelorchester

des Todes

(Experimental-Indie)

Sind drei Studenten aus Augsburg, die im gleichen Haus wohnen und sich vor

einigen Monaten zu einer spontanen Jamsession trafen. Daraus ist die Band

Kapitän Stahlbart und das Triangelorchester des Todes entstanden, welche

unter anderem beim Augsburger Music Slam 2015 den zweiten Platz belegte.

Kapitän Stahlbart & das Triangelorchestrer

Die drei, das sind Roland Weber (Gesang, Gitarre, Holzblasinstrumente), Benjamin

Zanker (Bass, Schlagzeug) und Benedikt Möller (Klavier).

Ruins Are My Evidence

(Alternative-Metal)

Ihre Musikrichtung umfasst verschiedene Genres, bevorzugt spielen sie Rock/

Alternativ Metal und Metalcore. Dabei paaren sich melodische Cleanparts mit

Ohrwurmgarantie, harten Screaming/Shouting Vocals und Breakdowns. Gegründet

haben sich Ruins Are My Evidence im März/April 2015

Snotty Holly

(Garage-Punk)

Snotty Holly treffen sich seit drei Jahren in ihrem Kellerraum zu ausschweifenden

Jam-Sessions und „kranken Bandproben“. Das junge Trio bezeichnet seinen

Sound als „California-Garage-Grunge-Punkrock“, stellt aber auf Facebook

schon mal die Frage, ob das noch Punkrock ist oder schon Jazz. Die Antwort

überlassen wir euch.

Sa

06.02.

19.30

Uhr

Snowflake

Stacia

Kantine

Ben Watson

Com´era

Erik Socher

Bragi

(Metal)

Melodisch und abwechslungsreich - das beschreibt

den Stil der jungen Metalformation aus dem Raum

Aichach wohl am besten. 2012 als reine Pagan-Band

gegründet finden sich mittlerweile auch viele Einflüsse

aus verschiedensten anderen Genres, wie z.B.

aus Black Metal, Punk oder Metalcore.

Erik Socher

(Singer/Songwriter)

Erik Socher ist ein gerade mal 17jähriger Singer/

Songwriter, der durch Künstler wie Ludwig van

Beethoven, Hans Zimmer und Michael Jackson

inspiriert wurde. Seine Songs die er live mit seinem

Klavier präsentiert, handeln meist von Liebe und

Sehnsucht, Freude und Verzweiflung, Krieg und Tod.

Special Snowflake

(Singer/Songwriter)

Hinter dem Namen Special Snowflake steckt Nikita

Nakropin , der seit Anfang dieses Jahres mit seiner

Baritongitarre umherzieht. Der junge Singer/

Songwriter schreibt über Glück, Trauer, Nostalgie,

Tatendrang und alles, was der Kosmos hergibt. Seine

größten Einflüsse sind Bands wie Sun Kil Moon,

Andrew Jackson Jihad und Zinnschauer.

Ben Watson

(Acoustic-Oi-Punk)

Ben Watson kommt aus Augsburg und startete sein

Solo-Projekt im Sommer 2014. Er macht Acoustic

Oi! Punk mit einer geballten Ladung Working Class

Attitude. Gesungen wird in Englisch und gespielt

werden nur eigene Songs mit Akustikgitarre, Gesang

und Mundharmonika.

Com´era

(Metal & Rock)

Mit dem Wechsel am Bass und dem Startschuss zu

den Aufnahmen für die erste EP begann im Oktober

das aktuelle Kapitel in der bewegten Bandgeschichte.

Mo (Gesang/Gitarre), Sevi (Gitarre), Basti (Bass) und

Chris (Drums) präsentieren dabei musikalisch ihre

eigene Interpretation von Rock und Metal, wobei

durchaus auch verschiedene andere Musikrichtungen

Einfluss auf ihren Stil haben.


55

Fr

19.02.

19.30

Uhr

We Shall Rise

Kantine

Johnny Gibson

Stonewell

Muntermonika

Stonewell

(Melodischer Alternative-Rock)

In Spirit getauchte Vocals, melodische Gitarren-Riffs

und groovige Beats sind das Markenzeichen von

Stonewell. Das Repertoire aus selbst geschriebenen

Songs bietet malerische Balladen und energiegeladene

Rocksongs aus dem Singer-Songwriter / Pop-Rock

Genre. Die Band wurde 2014 von Simon Garreis

(Lead-Guitar), Dominik Mannes (Acoustic-Guitar /

Backing – Vocals), Franz Ihle (Bass / Backing-Vocals),

Jonas Klar (Bass / Backing-Vocals) und Tobias Möhring

(Drums) ins Leben gerufen. Die Kombination

aus Harmonie und enormer Banderfahrung (u.a. mit

Bands wie Arising Fear oder Repulse) machen Stonewell

zu einem außergewöhnlichen Gesamtpaket.

Muntermonika

(Gute-Laune-Pop)

Ein gutes Stück Humor, ein bisschen Tanz, die ein

oder andere bayrische Lebensphilosophie, eine

gehörige Portion gute Laune und Texte über die

wichtigen Dinge des Lebens. MunterMonika - zwei

gitarrenspielende Bayern mit großer Leidenschaft

für die Musik!

We Shall Rise

(Metal)

Ihr steht auf harten Sound straight aus dem

Underground? Dann haben wir hier was ganz Besonderes

für euch! Eine Mischung aus jung und alt,

aus technisch und melodisch, aus hart und... noch

härter? Die Königsbrunner Newcomer We Shall Rise

überzeugen nicht nur mit Stimmgewalt, sondern

auch mit sehr viel Ambition, die sie in ihre Musik

stecken.

Johnny Gibson

(Rockiger Singer/Songwriter)

Johnny Gibson? Hat der nicht schon? Ja, er ist schon

mit seiner Band aufgetreten. Aber der Youngster

hat so ein großes Repertoire, dass es für zwei

Auftritte reicht. Der junge Mann fährt zweigleisig.

Wir sind gespannt!

30 Jahre

* n

*

neue szenee

band des jahres 2016


56 Aus- & Weiterbildung

Aus-

&

Weiterbildung

Lern uns kennen!

Tag der offenen Tür und kontakTA an

der Technikerschule Augsburg



GEZIAL 2016

#alltagsheldengesucht















































Auch 2016 erwartet die Technikerschule Augsburg wieder zahlreiche BesucherInnen

beim Tag der offenen Tür und der Jobmesse für TechnikerInnen kontakTA.

Bild: Technikerschule Augsburg


Aus- & Weiterbildung

57

Engagement mit Herz

LEW-Azubis sammeln für den Bunten Kreis




































Am Ende konnten LEW und die Panther einen Scheck über 14.500 Euro an den Bunten

Kreis übergeben.

Informationen über Ausbildung, Studium & Karriere!

– von den Azubis ganz persönlich,

in der Halderstraße 1-5 oder online unter www.sska.de/ausbildung


58 Aus- & Weiterbildung

Wir eröffnen Perspektiven

Sichern Sie sich jetzt Ihren Ausbildungsplatz!

Ausbildungen und ausbildungsbegleitendes Bachelorstudium

an den Berufsfachschulen:

Staatlich anerkannter Ergotherapeut und

ausbildungsbegleitend Bachelor of Science

www.ergotherapieschule-augsburg.bfz.de

Staatlich anerkannter Physiotherapeut und

ausbildungsbegleitend Bachelor of Science

www.physiotherapieschule-augsburg.bfz.de

Ausbildungen an der Fachakademie für Sozialpädagogik:

Staatlich geprüfter Kinderpfleger

Staatlich anerkannter Erzieher

www.fachakademie-augsburg.bfz.de

Schulzentrum des bfz Augsburg

Ulmer Straße 160, 86156 Augsburg

Telefon 0821–40802-344 / -345 / -450 oder unter info@a.bfz.de

Wir gewährleisten eine qualitativ hochwertige Ausbildung mit sehr

persönlicher Unterstützung.

Überzeugen Sie sich selbst beim Tag der offenen Tür am

05. März 2016 von 10:00 bis 15:00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!

Besuchen Sie uns doch auch auf der Fit for Job am 27. Februar!

Aus-

&

Weiterbildung

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Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH

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Aus- & Weiterbildung

59

Startklar für die Ausbildung

Die besten Infos gibt’s auf der fitforJOB! 2016
















































Foto: Fred Schöllhorn/IHK Schwaben


60

Aus- & Weiterbildung

CAB Caritas Augsburg

Pflegen Sie Ihre Zukunft – Ausbildung in

der Altenpflege


































Die Berufsfachschule

Maria Stern

Vamos a cocinar! – Let´s cook!














Hauswirtschaft über den Tellerrand hinaus


Aus- & Weiterbildung

61

Aus-

&

Weiterbildung

Wirtschaftsschule Frenzel:

klein, privat, erfolgreich
























Berufsfachschule

für Ernährung und Versorgung

Maria Stern Augsburg

des Schulwerks der Diözese Augsburg

Inneres Pfaffengässchen 3

86152 Augsburg

Tel.: 0821 22 81 97-20

Fax: 0821 22 81 97-22

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Tag der offenen Tür

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und auf der fitforJOB am 27.02.2016

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Altenpfleger/in bieten wir Praxisstellen für die

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und Umgebung sowie an weiteren Standorten.

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E-Mail: bereichsleitung-pflege@cab-a.de

Frenzel Schüler

www.cab-a.de


62

Termine

19.02. Bob´s Oberhausen

05.02. Stadthalle Gersthofen

08.02. Reesegarden

12.02. Schwarzes Schaf

19.02. Mahagoni Bar

26.02. Jazzclub

26.02. Kantine

f e b r u a r

Augsburgs

bester

Termin

kalender

Clubland

Circus: Blue Monday.

21:00

Ausstellung

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Clubland

Circus: Listen Up!

21:00

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Jazzclub Augsburg:

Auxburg Jamsession.

Mit E.Erkan, K.Fischer,

M.Schmid, H.Alt ,

20:30, www*

Reesegarden: Urban

Woodwalker + The

Runningmen. Weltmusik,

20:30, www*

Bühne

Parktheater Göggingen:

Pasión de Buena

Vista. Tanz- und Musikshow

aus Kuba,

19:30, www*

Ausstellung

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Galerie Süßkind: Sieben

Schwaben. Zeichnungen

und Objekte,

10:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Milliarden

Sonnen - Reise

durch die Galaxis. Astronomie

und Wissen,

15:00

Clubland

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub: Fiesta

Mexicana , 20:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party-

Classics, 22:00

Rockfabrik: In the Dark

– Schwärzer als die

Nacht. Dark Electro –

Gothic – Wave – 80ies,

21:00

Konzert

Parktheater Göggingen:

Voice 4 U. Das Beste

aus zehn Jahren

Candle-Light-Concerts,

19:30, www*

Soho Stage: Live: Mutiny

On The Bounty.

Math-Rock aus Luxemburg,

20:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Ausstellung

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Galerie Süßkind: Sieben

Schwaben. Zeichnungen

und Objekte,

10:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Konzert

Stadttheater Landsberg:

Hailix Blechle.

Blechbläserensemble,

20:00, www*

Clubland

Circus: Hängengeblieben

- 70er - 80er - 90er!.

21:00

Mahagoni Bar: Viva la

Bad Taste-Party - Faschingsedition.

Das

schlechteste aus den

80ern, 90ern und aktuelle

Gaga-Hits mit DJ

Armin (Pop Piloten)

und Jiggy Joe, 22:00,

www*

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Schwarzes Schaf: Unter

Freunden. Techno,

23:00

Spectrum: Weiberfasching.

Live: Groovepresident

& Menstrip.

Ladys only bis 24 Uhr!,

20:00, www*

Konzert

Brauhaus 1516: Weiberfasching.

Live: Die Oberbayern.

Partyhits und

Faschingsschlager. Eintritt

frei!, 19:30, www*

Caritas Seniorenzentrum

St. Raphael:

„Goethes italienische

Reise“. Musikalisch-literarisch

Unterwegs

mit Uli Fiedler, Josef

Holzhauser, Karla Andrä,

Stephan Holstein,

19:00, www*

Jakobus: Swing de Paris

feat. Luise Zebrano.

Jazz der 20er, 30er und

40er Jahre, 20:30

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Hoffmann-Keller: Edgar

Allan Poe Late

Night Show. Theaterwerkstatt

Augsburg,

20:30, www*

Parktheater Göggingen:

Karamba! 70er-

Jahre-Schlagerrevue,

19:30

Planetarium: Folie à

Deux - Wahnsinn zu

Zweit. Theaterinszenierung

Bluespot Productions,

19:30

Sensemble Theater:

„Hamlet For You“ .

Shakespeare-Komödie

von Sebastian Seidel,

20:30, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Galerie Süßkind: Sieben

Schwaben. Zeichnungen

und Objekte,

10:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Von der

Erde zum Universum.

Astronomie und Wissen,

15:00

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday On The Decks.

HipHop, Instrumental

Beats, Electronica mit

DJ Roughmix, 22:00

Circus: Feierwut. Mit

DJ Bene, 21:00

Kantine: Niereich.

Techno aus Österreich

+ Kantine-Residents

Chris Wolf und Spindler,

23:00, www*

Kantine: Darker

Moods. Die etwas härtere

Techno-Party mit

De Hessejung, Gingat,

Pe.S & Mi.Wa, Transistor,

Boesedicht, 23:00

Mahagoni Bar: Rewind

It! Dancehall,

Bass Music, HipHop,

Rare Grooves, Reggae,

Rock & Electro in the

mix mit DJ Superior

und DJ Ringo, 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep Electro,

Slow Rave & Techhouse

mit Matthias Schmid

(Le club en rouge),

22:30

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It´s Friday, Nu

Metal, Alternative, Core

und Punkrock!21:00

Schwarzes Schaf:

Rundlauf. Techno mit

Patlac (Liebe*Detail/

Hamburg), 23:00

Soho Stage: Mohair

Sam´s Nightclub. 60ies,

Soul, Ska, Rock&Roll

mit DJ KIng Boogalouie

und Lefty, 23:00

Spectrum: Rock Antenne

Rockstar-Party.

Das Faschingsspecial

mit Metal-Moser und

Guy Fränkel, 21:00,

www*

Konzert

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Woodbox. Wahnwitziger

Mix zwischen

Jagger & Richards und

Marianne & Michael.

Late-Nite-Show!, 23:00,

www*

Bombig Bar & Garage:

Augsburger Blues-Session.

Eintritt frei!, 20:00

Kantine (Schwimmbad):

Band des Jahres

2016. 4. Vorentscheidungsabend

mit Bridge

The Split, Kapitän

Stahlbart & das Triangelorchester

des Todes,

Ruins Are My Evidence,

Snotty Holly,

19:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Rumpelstilzchen.

16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Hoffmann-Keller:

„Reste von gestern“.

Hörspielperformance

über Alltagsrassismus,

20:30, www*

Parktheater Göggingen:

„Männerabend…

nicht nur für Frauen“.

Mit Martin Luding &

Roland Baisch , 19:30,

www*

Sensemble Theater:

„Hamlet For You“ .

Shakespeare-Komödie

von Sebastian Seidel,

20:30, www*

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 63

Theater Augsburg:

„Hoffmanns Erzählungen“.

Opéra fantastique

von Jacques Offenbach,

19:30, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Galerie Süßkind: Sieben

Schwaben. Zeichnungen

und Objekte,

10:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Sport

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

Thomas Sabo Ice Tigers.

DEL Eishockeyliga,

19:30

Kinder

Märchenzelt: Faschingsmärchen.

Ab 4,

16:00, www*

Märchenzelt: Seeräubermärchen.

Ab 5,

18:00, www*

Buntes

Café Samocca: „Trunkenbolde

und Teufelszeug“.

Märchen für Erwachsene

mit Musik,

19:30, www*

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Lan-Party.

Turnier und freies Spielen

am PC - supported

by Open Lab, 21:00

Kongress am Park: 27.

Hollaria Faschingsgala.

20:00

Märchenzelt: Märchen

von Liebe und Eros.

Mit Stockbrot &

Steeldrum-Musik ,

20:00, www*

Planetarium: Zauberriff.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5),

15:00

Planetarium: Sternenhimmel

aktuell. 19:30

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

Rolf Miller: „Alles

andere ist primär“ . Kabarett,

19:30, www*

Stadttheater Landsberg:

„Charleys Tante“.

Operette der Kammeroper

München, 20:00

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Du tanz mich mal! Indie,

Alternative, Electronic,

Hip Hop, 22:00

Brauhaus 1516: Rockerball!

Live: Purple Heart.

Rock-Klassiker (Eintritt

frei!), 19:30, www*

Circus: Saturday

Night Out. Mit DJ

Flonny, 21:00

Cube: One. Black-Music

& HipHop, 23:00

Kantine: Depeche

Mode & 80ies Clubbing.

80er und 90er-

Classics aus Wave, Indie

& EBM mit den DJs

Küx, Thono & Fab XL,

22:00

Kantine (Schwimmbad):

African Spirit. African

Vibes, HipHop,

Dancehall, Zouk, Reggaeton

mit DJ Leo, DJ

H. / MC Sugar, 23:00

Kesselhaus Augsburg:

90er-Party. Der Sound

der 90er mit DJ K-Louis,

22:00

Mahagoni Bar: Ping

Pong Pussy Party. Hip

Hop, Dancehall & Electronica

mit DJ Roughmix

und DJ T-Rex (Panda-Party/Ulm),

22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Rock im

Raum. Independent &

Alternative Rock mit

der RIR-Crew, 22:30

Mo Club: Die Party

bist du! Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysound

mit vielen Specials,

21:00, www*

Schwarzes Schaf:

Lovepop. Das queere

Partyvergnügen mit

Wildstyle-Pop mit DJ

NT, 23:00

Soho Stage: WTF?!

Dubstep, Grime, Trap,

D&B mit Grizu, Irie-Lu

und Sirios Hack., 23:00

Spectrum: Die ultimative

Ü-30-Faschingsparty.

21:00

Konzert

Bombig Bar & Garage:

Live: Salvation Road.

Rock & Rhythm´n Blues

aus Augsburg, 21:00

Ganze Bäckerei: Echokammer:

Piotr Cisak +

Limited Liability

Sounds. Ambient/Drone/Noise

aus Polen,

20:00, www*

Jugendzentrum k15:

Cafésession: Mandara.

Sphärenklänge, 20:00,

Kantine (Schwimmbad):

Band des Jahres

2016. 5. Vorentscheidungsabend

mit Bragi,

Special Snowflake, Ben

Watson, Com´era, Erik

Socher, 19:30, www*

Kresslesmühle: Hainides.

Rootsmusic aus

Kreta, 20:00, www*

Madhouse: The Mannish

Boys. Maximum

Rock&Roll aus Augsburg,

20:30

Parktheater Göggingen:

Operettenkonzert

im Fasching. Salonorchester

Frank Lippe

und Solisten (auch

19.30 Uhr), 15:00,

Rock Café: Live: Backdoor

Connection. Rock

aus Augsburg, 20:00

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Rumpelstilzchen.

15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Konzert

MUTINY ON THE BOUNTY: Ein ureigener Mix aus Math-

Rock und elektronischen Elementen aus Luxemburg. Mi.

03.02., Soho-Stage, 20:30 Uhr

Clubland

NIEREICH: 100 % Techno aus Österreich. Mit seinen Sets

hat er schon des Öfteren die Kantine zerlegt! Fr. 05.02.,

Kantine, 23:00 Uhr. Gäste: Spindler & Chris Wolf

Sensemble Theater:

„Mimi Bretzl“. Komödie

von und mit Catalina

Navarro-Kirner, 20:30,

www*

Theater Augsburg:

Premiere: „Ein Sommernachtstraum“.

Shakespeare-Komödie,

19:30, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Galerie Süßkind: Sieben

Schwaben. Zeichnungen

und Objekte,

10:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Kinder

Abraxas: Theater Fritz &

Freunde: „Hänsel & Gretel“

(ab 4). Plus Faschingsparty

mit Andi &

Die Affenbande, 14:00,

www*

Theater Augsburg:

„Kannst Du pfeifen, Johanna?“.

Kinderoper ab

8 Jahren (im Foyer),

11:00, www*

Theater Augsburg: Mozart

für die ganz Kleinen.

1. Krabbelkonzert der

Augsburger Philharmoniker

(ausverkauft),

15:00, www*

Buntes

Kongress am Park:

ACV-Faschingsgala.

19:00

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Der Himmel

der Maya. Astronomie

und Wissen, 19:30

Umland

Clubland

Stadthalle Neusäß: Ü-

30-Party. Mit DJ Alex

Wangler, 20:00, www*

Tropi Club: DJ Paolo’s I

like 2 Party. Black Music,

23:00, www*

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Konzert

Four Corners Music

Hall: Live: The Cadillac

Cowboys. Country aus

Augsburg, 21:00

Bühne

Stadthalle Friedberg:

Herr und Frau Braun.

Mit neuem Programm

„Heimatkunde“ (Kabarett

aus Augsburg),

20:00

Literatur

Stadttheater Landsberg:

Poetry Slam. Moderation:

Ko Bylanzky,

20:00

Konzert

Hempels: Jazz-Tatort

Reloaded. mit Volker

Heuken, Bernhard

Funk, Jan Kiesewetter

& Tilman Herpichböhm,

20:15, www*

Jazzclub Augsburg:

Oldtime-Jazzclub mit

Lechtown Kneeoilers.

Jazz, Swing, Dixie,

11:00, www*

Reesegarden: Karl Poesl:

Telling Tales by Music.

Special Guest: Raimund

Beck, 20:00,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Rumpelstilzchen.

15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

18:00

Parktheater Göggingen:

Hans Liberg: „Attacca“.

Musikkabarett,

19:30, www*

Theater Augsburg:

„Hamlet“. Ballett mit

Musik von Philip Glass

, 15:00, www*

Theater Augsburg:

Premiere: „Die Csárdásfürstin“.

Operette von

Emmerich Kálmán,

00:00, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*


64

Termine

Kinder

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Froschkönig“

(ab 4). Plus Faschingsparty

mit Cumulo

Nimbus, 14:00,

www*

Junges Theater Augsburg:

„Giraffe, Krokodil

& ziemlich viel Gefühl“.

ab 5, 15:00,

www*

Märchenzelt: Märchen

von Königskindern.

Ab 4, 16:00,

www*

Theater Augsburg:

„Kannst Du pfeifen,

Johanna?“. Kinderoper

ab 8 Jahren (im Foyer),

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:30

Planetarium: Von der

Erde zum Universum.

Astronomie und Wissen,

19:30

Umland

Kinder

Eukitea Theaterhaus:

„Der gestiefelte Kater“.

Figurentheater Luftsprung

(ab 4), anschließend

Faschingsparty,

16:00, www*

Clubland

Brauhaus 1516: Rosenmontag

mit CCK Fantasia.

Der Rosenmontagsball

im Brauhaus

1516, Eintritt frei!,

19:30, www*

Circus: Blue Monday.

21:00

Kesselhaus Augsburg:

Freak Show Rosenmontag.

Die Bad-

Taste-Party im Kesselhaus,

22:00

Schwarzes Schaf:

Monstaub-Fasching.

22:00

Spectrum: Rosenmontagsmaskenball.

Partystimmung

mit DJ

Franky, 20:00

Konzert

Reesegarden: Rosenmontag

mit Po’

Monkey’s. R&B, Blues,

Shuffle, Swing &

Rockabilly, 20:00,

www*

Ausstellung

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Kinder

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Der Teufel

mit den drei goldenen

Haaren“ (ab 4). Plus

Faschingsparty mit Tibetrea,

14:00,

www*

Märchenzelt: Cowboy-Frühstück

. ab 6,

10:00, www*

Buntes

Parktheater Göggingen:

Galaball am Rosenmontag.

Schwarz-

Weiß-Ball der Gögginger

Vereine, 20:00

Umland

Bühne

Stadthalle Neusäß:

Herr und Frau Braun:

„Heimatkunde“. Kabarett

aus Augsburg,

20:00, www*

Clubland

Circus: Listen Up! 21:00

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Ausstellung

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken, 11:00,

www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen Objekt

und Malerei, 11:00,

www*

Kinder

Märchenzelt: Märchenzauberei

. ab 6, 10:00,

www*

Buntes

Planetarium: Ursprung

des Lebens. Astronomie

und Wissen, 15:30

Umland

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

Opern auf Bayrisch.

Musikalische Lesung

mit Michael Lerchenberg,

Gerd Anthoff &

Conny Glogger, 19:30,

www*

Clubland

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub: Fiesta

Mexicana, 20:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club. Electro,

HipHop, Party-Classics,

22:00

Rockfabrik: In the Dark

– Schwärzer als die

Nacht. Dark Electro –

Gothic – Wave – 80ies,

21:00

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 16:00

Theater Augsburg:

„Ein Sommernachtstraum“.

Shakespeare-

Komödie, 19:30, www*

Literatur

Theater Augsburg: Corinna

Harfouch liest:

„Begegnungen mit

Brecht und Benjamin“.

Im Foyer, 20:00, www*

Ausstellung

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken, 11:00,

www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Kinder

Märchenzelt: Märchen

von Hexen und Trollen.

ab 6, 10:00, www*

Buntes

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 14:30

Planetarium: Kids-

Night. Kinder- und Familienprogramm

(ab 8),

18:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Bühne

Stadttheater Landsberg:

„The King Is

Gone“. Clubland

Live-Hörspiel

mit Andreas Ammer &

Acher-Brüder, 20:00,

www*

Clubland

Circus: Hängengeblieben

- 70er - 80er - 90er!

21:00

Grandhotel Cosmopolis:

The Downbeat

Afterwork mit Tom Simonetti.

„Slowe“-Groove

- Elektronik, Dub,

HipHop zum Runterkommen!,

20:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Schwarzes Schaf: Unter

Freunden. Techno,

23:00

Soho Stage: Live:

YAWL + Broken Sequence.

Hip Hop aus

Augsburg/Denver vs

Wien, 20:30, www*

Konzert

Brauhaus 1516: Rock

The Brauhaus. Live:

The Time Traders. Rock

& Roll und Country-

Rock. Eintritt frei!,

19:30, www*

Hempels: Jazzentiell.

Standards, Soul, Latin,

20:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Kresslesmühle: TBC

Totales Bamberger Cabaret:

„Augen zu und

nochmal durch - der

Jahresrückblick!“. Kabarett

aus Franken,

20:00, www*

Parktheater Göggingen:

Steve Rawlings .

Stand-up-Comedy &

Jonglage, 19:30, www*

Theater Augsburg:

„Ein Sommernachtstraum“.

Shakespeare-

Komödie, 19:30, www*

Bühne

ROLF MILLER: „Alles andere ist primär!“ Keiner versteht

es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken.

Fr. 05.02., Stadthalle Gersthofen

Konzert

THE MANNISH BOYS: Maximum Rock&Roll aus Augsburg.

Packen bei ihren schweißtreibenden Shows gerne mal ihre

Tigerslips aus! Sa. 06.02., Madhouse, 21:00 Uhr

Konzert

PO´S MONKEYS: Rosenmontagskonzert! Funky R&B, Garage-Downhome

Blues, Shuffle, Swing und Rockabilly. Mo.

08.02., Reesegarden, 19:30 Uhr

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken, 11:00,

www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen Objekt

und Malerei, 11:00,

www*

Kinder

Märchenzelt: Märchen

von Königskindern. ab

4, 16:00, www*

Buntes

Planetarium: Ferne

Welten, fremdes Leben?.

Astronomie und

Wissen, 15:30

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Wingdance. Indie,

HipHop, Electro-

Swing & House mit DJ

ScorPhalcon, 22:00

Circus: Feierwut. Mit

DJ Bene, 21:00

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Air Raid.

DnB mit Ancient Bass,

Motion Sickness, Nekrolog

& Pathos, Roman

Rudebwoy, Sureal,

Pneumo, 22:00

Kantine: Augsburg

Allstars Contest. Das

Warm-Up zum Augsburg

Allstars Festival.

Augsburgs Electro-

Newcomer gesucht!,

22:00, www*

Kantine (Schwimmbad):

Alessandro Spaiani

. Techno aus Mailand

+ SPRRVR + Adrian

Vines, 23:00

Kesselhaus Augsburg:

Brennan Heart. Hardstyle-Techno,

23:00

Mahagoni Bar: Semester

Jura Ending Party.

Dancehall, Bass Music,

Hip Hop, Rare Grooves,

Reggae, Rock & Elektro

mit DJ Sash (Innsbruck

und DJ Superior).

Katakomben: Electro

& House mit Benedikt

Schulze-Erdel,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It´s Friday, Nu

Metal, Alternative, Core

und Punkrock!21:00

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Schwarzes Schaf: Concrete

Jungle Rock. Heavy

Bass mit Warrior

Sound International

und Sound Salute,

23:00, www*

Soho Stage: Unterwelt.

Wave, Gothic,

Electro,EBM mit Pagan,

Dreamstalker und Thono,

23:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag,

21:00

Konzert

Abraxas: Austria 4+:

„Für a Handvoll Schilling“.

Austropop, 20:00,

www*

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Dislocated Theory.

Progressive-Metal aus

Augsburg- Late-Nite-

Show!, 23:00, www*

Jazzclub Augsburg:

Tim Allhoff Trio. Der

„Piano-Shootingstar

der Republik“, 20:30,

www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Brechtbühne: „Die lächerliche

Finsternis“.

Von Wolfram Lotz,

19:30, www*

Hoffmann-Keller:

„Gift. Eine Ehegeschichte“.

Kammerspiel

von Lot Vekemans,

20:30, www*

Kongress am Park:

Michl Müller. „Ausfahrt

freihalten“ (Kabarett),

20:00

Parktheater Göggingen:

Cavewoman. One-

Woman-Show, 19:30,

www*

Sensemble Theater:

Linner & Trescher . Improtheater,

20:30,

www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen Objekt

und Malerei, 11:00,

www*

Kinder

Märchenzelt: Snegouroschka

und die Eiskönigin.

ab 4, 16:00,

www*

Buntes

Märchenzelt: Märchen

von Liebe und Rosen.

19:00, www*

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:30

Planetarium: Pink Floyd

- „Dark Side of The

Moon“. 21:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

Simon & Garfunkel-Tribute

. Duo Graceland

mit Band & Streichern,

20:00, www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Krimeforce UK. Hip

Hop & Breakbeats,

22:00

Circus: Saturday Night

Out. Mit DJ Leubi,

21:00

Cube: Truba Buba. Balkan

Beats, 22:00

Grandhotel Cosmopolis:

Paarbarschicht.

Soul, Funk und Punk

mit DJ Thomas P., 20:00

Kantine: Boombastic

90s. Der Sound der 90er

mit DJ Fab XL, 23:00

Kantine (Schwimmbad):

Hirnschraube.

Augsburgs dienstälteste

Technoparty mit DJ

Nash & Spindler, 23:00

Mahagoni Bar: Beam

me up!. Club Sound,

HipHop, Electro House,

Pop, Dirty Dutch,

Moombathon mit Adi

Gashi aka Team Rocket

(Stuttgart), 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric Maha.

Deep House, Tech

House & Slow Rave mit

Mr. Grip (Host/Mahagoni

Bar), 22:30

Mo Club: Die Party bist

du!. Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysound

mit vielen Specials,

21:00, www*

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 65

Bühne

TOTALES BAMBERGER CABARET: Augen zu und nochmal

durch - der TBC-Jahresrückblick. Do. 11.02., Kresslesmühle,

20:00 Uhr

Clubland

YAWL: Eine schräge Mixtur aus Beats, Punk, Rap und Melodien

feat. DOT (Blindspot) und Ancient Mith (Denver). Do.

11.02., Soho Stage,20:30 Uhr

Clubland

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Brechtbühne: „Die Geierwally“.

Ausverkauft,

19:30, www*

Hoffmann-Keller:

„Gust“. von Herbert

Achternbusch, 20:30,

www*

Kresslesmühle: Martin

Sierp: „The Talking

Dad“. Multimedia-Im-

pro-Stand-Up-Comedy-

Magic-Show, 20:00,

www*

Parktheater Göggingen:

Augsburg lacht“.

Mirja Regensburg präsentiert

Comedy-Highlights,

19:30, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen Objekt

und Malerei, 11:00,

www*

Buntes

Kongress am Park:

Nachtkonsum - Der

Nachtflohmarkt. 17:00

Planetarium: Zauberriff.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5),

15:00

Planetarium: Leben -

eine kosmische Geschichte.

Astronomie

und Wissen, 19:30

Umland

Clubland

Tropi Club: DJ Paolo’s I

like 2 Party. Black Music,

23:00, www*

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Konzert

Matrix Königsbrunn:

Live: Hot Wings. Funk

& Soul, 20:00

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

„Der Mentor“. Komödie

von Daniel Kehlmann,

mit Volker Lechtenbrink

u.a. , 19:30, www*

Stadthalle Neusäß:

„Eine Nacht in Vendig“.

Operette, 20:00

WARRIOR SOUND INTERNATIONAL: The One-Man-

Army! Reggae & Dancehall aus Wuppertal. Fr. 12.02.,

Schwarzes Schaf, 23:00 Uhr

Rockfabrik: Tanztrieb

– Electric Heaven Festival.

(EDM // Electro //

Trance // Progressive

House // Future House

// Minimal // Tech-

House // Techno)

Schwarzes Schaf:

auto.matic.music. Maximales

mit Roman Flügel

(Dial), Stefan Sieber

und Tobias Schmid,

23:00

Soho Stage: Adules

Dance (Adulescens

Soundsystem). Modern

Dance Music - Entertainment

galore, 23:00

Spectrum: Club 80s.

Der Sound der 80er

Jahre mit DJ Heiner,

21:00

Konzert

Bombig Bar & Garage:

Live: Williams Wetsox.

Bayerischer Blues (Eintritt

frei!), 21:00, www*

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Idle Class +

I Would + Executed .

Punkrock aus Münster,

Augsburg & Erding

, 21:30, www*

Rock Café: Live: The

GI-Ants. Rock-Covers,

20:00

Schwabenhalle: Live:

Deichkind (Hamburg).

Die Hamburger Elektro-Hip-Hopper

kommen

auf Stippvisite mit

ihrer „Niveau Weshalb

Warum“-Tour, 20:00,

www*

Soho Stage: Live: Timothy

Auld. Pop, Groove

& Swing aus München,

20:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 15:00

Clubland

Spectrum: Live: Majesty

+ Support Evertale.

Metal, 20:00


66

Termine

Konzert

Parktheater Göggingen:

Schätze der Volksmusik.

Altes und Neues

aus Schwaben,

19:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

18:00

Augsburger Puppenkiste:

Das hässliche

Entlein. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

18:00

Kresslesmühle: Frank

Fischer: „Gewöhnlich

sein kann jeder“. Kabarett,

18:00, www*

Theater Augsburg:

„Hoffmanns Erzählungen“.

Opéra fantastique

von Jacques Offenbach,

19:00, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Sport

WWK Arena: FC

Augsburg - FC Bayern

München. 1. Fußball-

Bundesliga, 17:30

Kinder

Abraxas: Moussong

Theater mit Figuren:

„Der Talentdieb“. Ab 5,

auch um 17 Uhr, 15:00,

www*

Bürgersaal Stadtbergen:

Pippi Langstrumpf.

Kindertheater

Fritz und Freunde,

15:00, www*

Buntes

Märchenzelt: „…dann

leben sie glücklich,

bis...“. Mit Sekt und

Kuchen, 16:30, www*

Märchenzelt: Weinprobe

zum Valentinstag.

Mit Harfenmusik ,

19:00, www*

Metro-Parkplatz (Kobelweg):

Flohmarkt.

Einer der größten in

Augsburg, 08:30,

www*

Planetarium: Peterchens

Mondfahrt. Kinder-

und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

19:30

Umland

Konzert

Four Corners Music

Hall: Ray Scott (USA).

Charts-Country aus

den USA, 21:00

Klassik

Stadthalle Gersthofen:

Sinfonieorchester

& Chor der Hochschule

für Musik Nürnberg .

Skandinavisches Konzertprogramm,

17:00,

www*

Clubland

Circus: Blue Monday.

21:00

Konzert

Puppenkiste - Foyer:

Live: Mojo Six. Mojo Six

– Boogie Woogie trifft

Blues und vieles mehr

……, 20:30, www*

Bühne

Spectrum: Patric Heizmann.

Entertainer &

Fitnesstrainer, 20:00,

www*

Klassik

Kongress am Park: 5.

Sinfoniekonzert der

Augsburger Philharmoniker.

20:00

Ausstellung

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Buntes

Theater Augsburg:

Führung zur Sanierung.

Treffpunkt Pforte,

max. 50 Personen,

Karten beim Besucherservice,

19:00, www*

Clubland

Circus: Listen Up!.

21:00

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Jazzclub Augsburg:

Auxburg Jamsession.

Mit M.Schmid,

S.Holstein, D.Eberhard,

W.Bittner, 20:30, www*

Reesegarden: Quintessence.

Wohlfühljazz,

20:30, www*

Bühne

Theater Augsburg:

„Ein Sommernachtstraum“.

Shakespeare-

Komödie, 19:30, www*

Ausstellung

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Buntes

Kongress am Park: 5.

Sinfoniekonzert der

Augsburger Philharmoniker.

20:00

Planetarium: Wasser:

Stoff von den Sternen.

Astronomie und Wissen,

15:00

Umland

Bühne

Stadttheater Landsberg:

„Der Goldene

Drache“. Metropoltheater

München, 20:00

Konzert

WILLIAMS WETSOX: „Spuit an boarischen Blues!“Er gehört

zu den profiliertesten Bluesmusikern im deutschsprachigen

Raum. Sa. 13.02., Bombig, 21:00 Uhr. Eintritt frei!

Konzert

MOJO SIX: Augsburger Allstar-Formation. Boogie Woogie

trifft Blues und vieles mehr. Mo. 15.02., Die Kiste/Puppenkistenmuseum,

20:30 Uhr

Clubland

SEMESTER JURA ENDING PARTY: Dancehall, HipHop,

Reggae, Rock & Electro mit DJ Sash (Innsbruck) und DJ

Superior. Fr. 12.02., Mahagoni Bar, 22:00 Uhr

Clubland

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub: Fiesta

Mexicana . Santa

Muerte für 2,50 und Tequila

für 2 Euro! , 20:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party-

Classics, 22:00

Konzert

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub:

Augsburg Calling.

Live: Duncan Reid &

The Big Heads (UK) +

Generation N. Die Fanparty

zum Spiel gegen

den FC Liverpool, 16:00,

www*

Kantine (Schwimmbad):

Live: Bollmer.

Deutschsprachiger

Rock, 20:30, www*

Parktheater Göggingen:

Sentimental Journey.

Von George

Gershwin bis Norah

Jones - mit Sally du

Randt, Nico Franz u.a. ,

19:30, www*

Rockfabrik: In the

Dark – Schwärzer als

die Nacht. Dark Electro

– Gothic – Wave – 80ies,

21:00

Jazzclub: Tribute to

Willie Nelson - Mit Philip

Bradatsch (Livemusik),

Franz Dobler (Lesung),

Markus Nägele

(Moderation & DJ),

20:00

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Hoffmann-Keller:

„Der Boxer - Die wahre

Geschichte des Hertzko

Haft“. Performance

mit Musik, Visuals &

Spoken Word, 11:00

Ausstellung

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

space 2b : Biodanza.

Bewegung – Selbstentfaltung

– Lebensfreude.

Schnuppern möglich,

20:15, www*

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Clubland

Circus: Hängengeblieben

- 70er - 80er - 90er!.

21:00

Jazzclub Augsburg:

Dance At The Jazzclub.

Mit Grooving Oaks,

20:30, www*

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Schwarzes Schaf: Unter

Freunden. Techno,

23:00

Konzert

City Club: Alex Maiorano

& The Black Tales

+ Steve Train & His Bad

Habits. Rock’n’Roll-

Soul aus Berlin &

Augsburg, 21:00,

www*

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Los Fastidios.

Streetpunk/Ska

aus Italien, Support:

Scrumblers, 20:30,

www*

Jakobus: Swing de Paris.

Jazz der 20er, 30er

und 40er Jahre, 20:30

Spectrum: Live: 3 Dayz

Whiskey and Vdelli.

Bluesrock aus Australien,

20:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

kaba. 19:30

Kresslesmühle:

Brückner/Kobayashi:

„Herman Hesse tanzt

aus der Reihe“. Poesie

& Musik, 20:00, www*

Parktheater Göggingen:

Lisa Fitz: „Weltmeisterinnen

– gewonnen

wird im Kopf“. Kabarett,

19:30, www*

Klassik

Rokokosaal der Regierung

von Schwaben:

Cello & Klavier. Benefizkonzert

zugunsten der

Steinmeyer-Orgel:

Sammartini, Strawinsky,

Brahms, 19:30,

www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Sport

WWK Arena: FC

Augsburg - FC Liverpool.

Europa League,

21:05

Buntes

Märchenzelt: Orientalische

Liebesmärchen.

Mit Gubal-Musik &

Stockbrot , 20:00,

www*

Planetarium: Zeitr. Astronomie

und Wissen,

15:00

Umland

Konzert

Jugendtreff Thierhaupten:

Musiker Jam-

Session. 19:00

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

Martina Schwarzmann:

„Gscheid

gfreid“. Ausverkauft!,

19:30, www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Full Clip. Hip Hop mit

Grizu, 22:00, www*

Circus: Ficken auf

Koks-Party. Mit DJ

Bene, 21:00

City Club: Dorisburg +

Till Hennig + Artjom

Schmidt. Techno aus

Schweden & Augsburg,

23:00, www*

Mahagoni Bar: Mash

Up Kings. Mash Ups

from Funk, Soul, Oldschool

Hip Hop, Reggae,

Breaks & Beats mit

DJ Mr. Nice Guy, 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep House,

Tech House & Slow

Rave mit Tapesh (Düsseldorf)

und Bukuya

aka Chris Wolf, 23:00

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It´s Friday, Nu

Metal, Alternative, Core

und Punkrock!21:00

Schwarzes Schaf:

Rundlauf ANA (Slave

to the Rhythm/München).

Techno, 23:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag,

21:00

Konzert

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: NoSpam. Die

Band des Jahres 2014

lädt zum Heimspiel!

Late-Nite-Show, 23:00

Brauhaus 1516: Starkbieranstich.-

Live: Dissplay.

Partysound aus

Ingolstadt (Eintritt

frei), 19:30, www*

Grandhotel Cosmopolis:

Oldseed . Singer-Songwriter

aus Kanada,

21:30, www*

Kantine (Schwimmbad):

Band des Jahres

2016. 6. Vorentscheidungsabend

mit

Stonewell, We Shall

Rise, Muntermonika,

Johnny Gibson, 19:30,

www*

Soho Stage: 4 Shades.

60s-Blues-Experimental-Trio

aus München,

20:00, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Grandhotel Cosmopolis:

Theatre Nomade

A Velo. „What´s Giants?!“

Theater für

Jung und Alt , 20:00

Hoffmann-Keller:

„Der Boxer - Die wahre

Geschichte des Hertzko

Haft“. Performance

mit Musik, Visuals &

Spoken Word (ausverkauft),

19:30, www*

Kresslesmühle: Fastfood

Theater: „Best Of

Life“. Improtheater,

20:00, www*

Parktheater Göggingen:

„Die Peter-Pan-

Story“. Tanzshow mit

Tanja Kuschill & Schülern,

19:30, www*

Theater Augsburg:

„Romeo und Julia“

(Ballett). Choreografie

von Young Soon Hue,

Musik von Prokofjew,

19:30, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Die Zeitblasenreise.

Kinderund

Familienprogramm

(ab 8), 15:00

Planetarium: Sprung

ins All. Astronomie und

Wissen, 21:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 67

Konzert

LOS FASTIDIOS: Melodischer Streetpunk aus Italien, gemischt

mit klassischem 80er Oi, einer Prise Ska sowie

Hardcore und Rock&Roll. Do. 18.02., Ballonfabrik, 21:00

Konzert

NOSPAM: Die „Band des Jahres-Sieger 2014“ laden zum

Konzert. Fr. 19.02., Bob´s am Oberhauser Bahnhof, Late-

Nite-Konzert, 23:00 Uhr

Clubland

DORISBURG: Live! Techno aus Schweden + Till Hennig +

Artjom Schmidt + Mikel Bürstlein. Fr. 19.02., City Club,

23:30 Uhr

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

„The Soul of

Tina“. A Tribute to

Tina Turner, 19:30,

www*

Stadttheater Landsberg:

Tord Gustavsen

feat. Simin Tander.

Weltmusikjazz, 20:00,

www*

Stereoton Neusäß:

Let’s Jam. The Steroton

Jam Session, 20:00

Bühne

Papst-Johannes-

Haus Mering: Die

Welle. Neues Theater

Mering, 20:00

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Sons of the Stage. Inide-

Disco, 22:00, www*

Circus: Saturday Night

Out. Mit DJ Leubi, 21:00

Cube: Geburtstagsfeierei.

22:00

Kantine: Lehmann Club

(Showcase) miez Kantine.

Techno mit Louis Flores,

Kyle Geiger, Hours,

Lukas Stern + Arno F. +

Daniel Albrecht auf zwei

Areas, 00:00, www*

Kantine: PINK?!. Gay,

Lesbian & Friends Clubbing

mit DJ Andi

Apitzsch, 23:00

Kantine (Schwimmbad):

Fast Food. Die Alternative-Indie-Hits

von

damals und heute mit

Fab XL, 23:00

Kesselhaus Augsburg:

Moonbootica. Dancefloor-Electronica

aus

Hamburg, 23:00, www*

Mahagoni Bar: Back to

the 90s. 90er-Sound, Disco

Classics & eine Prise

80er mit dem Pop Piloten

DJ-Team, 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Dem Hiphop

sein Haus. HipHop &

Rap - Freestyle-Session,

23:00

Mo Club: Die Party bist

du!. Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysound mit

vielen Specials, 21:00,

www*

Rockfabrik: Back to X!

Die Rofa vor zehn Jahren,

21:00

Schwarzes Schaf:

APK318 + Christoper

Lawrenz + Jonas. Techno,

23:00

Soho Stage: Urban

Forces. Drum & Bass,

23:00, www*

Spectrum: Spectrum

Club Night. Feiern bis

zum Abwinken mit vielen

Party-Klassikern,

21:00

TBS Wünschig : Zumba-Party

„Lady´s Night“.

Männer haben freien

Eintritt. Veranstaltung

geht von 17:00-20:00 Uhr,

17:00, www*

Konzert

Bombig Bar & Garage:

Reverend Rusty & The

Case. Country, Blues,

Rhythm & Blues, Rock,

21:00, www*

Brauhaus 1516: Starkbierrocknacht

mit United

Crash. Pure Power

Rock & Roll aus München

(Eintritt frei), 19:30,

www*

City Club: Tom Liwa &

Flowerpornoes. Deutsche

Songwriterlegende

mit Band (Support: Raphael

Kestler), 21:00,

www*

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Die Zäune, Moral

Hazard + Rauchaus +

Die Über Fliegen . Punk,

Metal und andere Unterhaltungsmusik,

21:00,

www*

Jugendzentrum k15:

Martyn Schmidt + Jesus

Jackson & Die Grenzlandreiter.

Singer-Songwriter/Experimental

aus

Augsburg, 20:00, www*


68

Termine

Rock Café: Live: Primestone.

Rock-Covers,

20:00

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Brechtbühne: Premiere:

„Endstation Sehnsucht“.

von Tennessee

Williams (ausverkauft),

19:30, www*

Kresslesmühle: Masud

Akbarzadeh: „Who

the fuck is Masud Akbarzadeh!?“.

Stand-

Up-Impro-Comedy,

20:00, www*

Sensemble Theater:

Premiere: „I Hired A

Contract Killer“ . Von

Aki Kaurismäki, Musik:

Rainer von Vielen

(ausverkauft), 20:30,

www*

Theater Augsburg:

„Ein Sommernachtstraum“.

Shakespeare-

Komödie, 19:30, www*

Klassik

Kongress am Park:

„Liebe, Lust und Drama“.

Sinfoniekonzert

des Deutschen Ärzteorchesters,

19:30

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Kinder

Abraxas: Faks Theater:

„Eine kleine Dickmadam“

. Theaterkonzert

(ab 3), 15:00, www*

Märchenzelt: Winterwohlfühlmärchen.

ab 3,

16:00, www*

Buntes

Märchenzelt: Fröhlichfrostige

Märchen zur

Winterszeit. 19:30

Planetarium: Peterchens

Mondfahrt. Kinder-

und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Pink Floyd

- The Wall. 21:00

Theater Augsburg:

Blick hinter die Kulissen.

Theaterführung,

15:00, www*

Umland

Clubland

Tropi Club: DJ Paolo’s I

like 2 Party. Black Music,

23:00, www*

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Konzert

Four Corners Music

Hall: Rebel Bunch.

Country, 21:00

Matrix Königsbrunn:

Dan Lucas & The

Hardrock Band. 21:00

Bühne

Papst-Johannes-Haus

Mering: Faust. Neues

Theater Mering, 20:00

Singoldhalle Bobingen:

Herr und Frau

Braun. Mit neuem Programm

„Heimatkunde“

(Kabarett aus

Augsburg), 20:00

Stadthalle Gersthofen:

Chiemgauer Volkstheater:

„Nordlicht

über Bollerbach“. Bayerische

Komödie, 19:30,

www*

Clubland

MASH UP KINGS: Mash Ups from Funk, Soul, Oldschool

HipHop, Reggae, Breaks and Beats mit Mr. Nice Guy

(Düsseldorf). Fr. 19.02., Mahagoni Bar, 22:00 Uhr

Clubland

BACK TO THE 90s: Der Partyrenner! Eine musikalische

Zeitreise in die Vergangenheit mit dem Pop Piloten DJ-

Team. Sa. 20.02., Mahagoni Bar, 22:00 Uhr

Bühne

URBAN PRIOL: Der Kabarettist kommt mit neuem Programm

„Jetzt. – schon wieder aktueller“ So. 21.02., Kongress

am Park, 19:00 Uhr

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

18:00

Kongress am Park: Urban

Priol. „Jetzt - schon

wieder aktueller“ (Kabarett),

19:00

Kresslesmühle: Peter

Vollmer: „Frauen verblühen,

Männer verduften

- Folge 2“. Kabarett,

18:00, www*

Spectrum: Herr und

Frau Braun (Ausverkauft!).

Kabarett made

in Augsburg, 19:00

Theater Augsburg:

„Hoffmanns Erzählungen“.

Opéra fantastique

von Jacques Offenbach,

19:00, www*

Klassik

Parktheater Göggingen:

Lech-Wertach-Orchester.

Junge Talente

spielen Klassik & Filmmusik,

19:30, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Sport

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

Eisbären Berlin. DEL

Eishockeyliga, 16:30

Kinder

Junges Theater Augsburg:

„Die Geschichte

vom Fuchs, der den

Verstand verlor“. ab 8,

15:00, www*

Märchenzelt: Die Bremer

Stadtmusikanten.

ab 3, 15:00, www*

Buntes

Planetarium: Zauberriff.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5),

15:00

Planetarium: Chronik

des Kosmos. Astronomie

und Wissen, 19:30

Umland

Bühne

Papst-Johannes-Haus

Mering: Die kleine

Hexe. Neues Theater

Mering, 16:00

Kinder

Stadthalle Gersthofen:

„Der kleine Rabe

Socke“. Kindermusical

(Theater auf Tour),

15:00, www*

Buntes

Schloss Blumenthal:

Dinnerkrimi „Die Verlobungsfeier“.

Mitraten

& Mitessen, 18:30,

www*

Clubland

Circus: Blue Monday.

21:00

Konzert

Spectrum: Live: Andy

McKee + Support

Owen Campbell.

Akustisches Gitarrenspiel,

20:30, www*

Ausstellung

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Clubland

Circus: Listen Up!.

21:00

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Reesegarden: Two

Bags Bluesman & Pokerface

Phil. Blues-Vater-Sohn-Duo,

20:30,

www*

Ausstellung

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

15:00

Clubland

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub: Fiesta

Mexicana . Santa

Muerte für 2,50 und Tequila

für 2 Euro! , 20:00

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party-

Classics, 22:00

Rockfabrik: In the

Dark – Schwärzer als

die Nacht. Dark Electro

– Gothic – Wave – 80ies,

21:00

Konzert

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Purgen +

Dollars For Deadbeats.

Punk aus Moskau &

München, 21:00,

www*

Grandhotel Cosmopolis:

Live: Mute

Swimmer (Manchester).

Bandverstärkter

Singer/Songwriter.

Gäste: Pablo & Destruktion,

20:00

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Brechtbühne: „Die lächerliche

Finsternis“.

Von Wolfram Lotz,

19:30, www*

Hoffmann-Keller:

„Gift. Eine Ehegeschichte“.

Kammerspiel

von Lot Vekemans,

20:30,

www*

Kresslesmühle: Jacqueline

Feldmann:

„Zum Glück verrückt!“.

Comedy, 20:00,

www*

Parktheater Göggingen:

Berlin Comedian

Harmonists: „Veronika,

der Lenz ist da“. Musiktheater,

19:30,

www*

Sensemble Theater:

„Undercover – Agenten

ohne Grenzen“. Die

neue Impro-Serie im

Sensemble, 20:30,

www*

Ausstellung

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00,

www

Clubland

Circus: Hängengeblieben

- 70er - 80er - 90er!.

21:00

Kesselhaus Augsburg:

Semester Ending Party.

Dance- & Partyclassics

mit Danny Leon, DJ

Grizzly, Benedikt

Schulze-Erdel & Mr.

Paranoia, 23:00, www*

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Schwarzes Schaf: Unter

Freunden. Techno,

23:00

Konzert

Hempels: Live-Jazz.

Mit: A. Schmidt, L.

Jochner, P. Brändle, M.

Schmid & H. Alt, 20:30,

www*

Märchenzelt: Hangonauten.

Hang &

Elektronik mit Marius

Müller & Tom Simonetti,

20:00, www*

Parktheater Göggingen:

Voice 4 U. Das Beste

aus zehn Jahren

Candle-Light-Concerts,

19:30, www*

Sensemble Theater:

Bavaschôro. Bayerischbrasilianische

Kaffeehausmusik,

20:30,

www*

Spectrum: AM/FM.

AC/DC-Coverband,

20:30, www*

Bühne

Hoffmann-Keller:

„Playboy“. Von Marijana

Verhoef (ab 18),

20:30, www*

Kresslesmühle: Christin

Henkel: „KlaKa-

Son“. Musikkabarett,

20:00, www*

Literatur

Brechtbühne: Grand

Poetry Slam. Mit Horst

Thieme, 20:30, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Buntes

Planetarium: Milliarden

Sonnen - Reise

durch die Galaxis. Astronomie

und Wissen,

15:00

Umland

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

Helmut A. Binser:

„Wie im Himmel“. Musikkabarett,

19:30,

www*

Vortrag

Singoldhalle Bobingen:

Allgäu - Ein Vortrag

mit Klaus-Peter

Kappest. Geschichten

aus dem Allgäu und

Anekdoten aus dem

Fotografenalltag, 20:00,

www*

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 69

Konzert

TWO BAGS BLUESMAN & POKER FACE PHIL: Slavko

Hilvert war der Gründer der ersten Bluesband in Jugoslawien.

Di. 23.02., Reesegarden, 19:30 Uhr

Konzert

ANDI KISSENBECKS CLUB BOOGALOO: Wer seinen Jazz

mit reichlich Orgel und noch mehr Groove mag, ist hier

genau richtig. Fr. 26.02., Jazzclub, 20:30 Uhr

Clubland

MARIKA ROSSA: Die schrille und kunterbunte DJane aus

der Ukraine serviert druckvollen Techno! Es assisitieren

Arthur Bruche und Alexander Resch. Fr. 26.02., Kantine

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Ya Mama!. Beats/Raps/

Abstarct mit Dot

(Blindspot) und King

Klausi (Waxlab), 22:00

Circus: Feierwut. Mit

DJ Bene, 21:00

Kantine: Marika Rossa.

Techno DJane aus der

Ukraine + Arthur Bruche

+ Alexander Resch,

23:00, www*

Mahagoni Bar: Hip-

Hop Skills. Soulful Hip-

Hop, funky Skills &

Breakbeats with dope

& deepness in the mix

mit DJ Lide + Lie-Da

(Weissenburg) + DJ

Junity (Irie Riddim

Crew), 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

N8chteule.

Techhouse, Slow Rave

& Deep-Techno mit

dem N8eulen-Kollektiv,

23:00

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It´s Friday, Nu

Metal, Alternative, Core

und Punkrock!21:00

Schwarzes Schaf: Brotladen

- Semesterding.

23:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag,

21:00

Konzert

Bob’s Fast- & Slowfood

im Charly Bräu:

Live: Der Eulenspiegel.

Swing, Ska, Jazz, Hip-

Hop. Late-Nite-Show,

23:00, www*

Brauhaus 1516: Starkbierparty

mit The

Pebbles (live). Rock,

Blues & Reggae aus

München (Eintritt frei),

19:30, www*

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Veeblefetzer.

Balkanpunk-Gypsybrass

aus Rom,

22:00, www*

Jazzclub Augsburg:

Andi Kissenbecks

„Club Boogaloo“. Groove-Jazz-Quartett

mit

Orgel, 20:30, www*

Parktheater Göggingen:

Onair. A-cappella-

Senkrechtstarter aus

Berlin, 19:30, www*

Pow Wow Königsplatz:

Open Stage.

Lass Dich überraschen!,

20:00

Bühne

Abraxas: Klexs Theater:

„Roadtrip Nr. 8“.

Mit Schauspiel, Film &

Musik (ab 13), 20:00,

www*

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 16:00

Brechtbühne: „Endstation

Sehnsucht“. von

Tennessee Williams,

19:30, www*

Hoffmann-Keller:

Quick & Dirty. Late-

Night-Programm mit

Tanz, Schauspiel, Musik,

22:30, www*

Kongress am Park:

Das Phantom der Oper.

Central Musical Company,

20:00, www*

Kresslesmühle: Beier

& Hang: „Schmutzige

Wäsche“. Comedyduo,

20:00, www*

Sensemble Theater: „I

Hired A Contract Killer“

. Von Aki Kaurismäki,

Musik: Rainer

von Vielen, 20:30,

www*

Theater Augsburg:

„Ein Sommernachtstraum“.

Shakespeare-

Komödie, 19:30, www*

Klassik

Rokokosaal der Regierung

von Schwaben:

Kammerkonzert: „Abenddämmerung“.

Augsburger Philharmoniker

mit Sally du

Randt (Rachmaninow,

Rihm, Brahms), 20:00,

www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Cafe Salento: Brigitte

Heckel stellt aus. „Offen

für alles“ - Acrylbilder,

08:00, www*


70

Termine

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Sport

Curt-Frenzel-Stadion:

Augsburger Panther -

Hamburg Freezers.

DEL Eishockeyliga,

19:30

Buntes

Goldener Saal (Rathaus):

Verleihung des

Brecht-Preises. An Silke

Scheuermann, Musik:

Rainer von Vielen,

20:00, www*

Kongress am Park:

Landweg nach Indien:

Acht Monate - 50.000

Kilometer. Multimediashow

von Carsten

Schmidt, 20:00, www*

Märchenzelt: Orientalische

Liebesmärchen.

Mit Steeldrum &

Stockbrot, 20:00,

www*

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Planetarium: Die

Macht der Sterne. Astronomie

und Wissen,

21:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

Irish Spring 2016.

Festival of Irish Folk

mit Caitlín & Ciarán,

Blás, Dallahan , 19:30,

www*

Bühne

Papst-Johannes-Haus

Mering: Faust. Neues

Theater Mering, 20:00

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Downstairs at the Indiedisco.

Indie , 22:00

Circus: Saturday

Night Out. Mit DJ

Leubi, 21:00

Cube: Like Party. Exclusive

Russian Event,

22:00

Kantine: Titti Twister.

50s, 60s, Rockabilly

Hits, Garage, Soul und

die Kultmovie-Sound,

23:00

Kantine (Schwimmbad):

Higher Level.

Reggae, Dancehall &

Hip Hop mit dem

Shake-A-Dem Soundsystem

+ Sound Control

Movement, 23:00,

www*

Kesselhaus Augsburg:

Winter Wunderland.

EDM, House und Electro,

23:00, www*

Mahagoni Bar: Disko

2000. Von Hip Hop und

Indie-Rock bis Dance &

Pop - die Millenium-

Charts an einem

Abend mit DJ Doubble

A, 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep Electro,

Slow Rave & Techhouse,

23:00

Mo Club: Die Party

bist du!. Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Lost in Music.

Mixed Partysound

mit vielen Specials,

21:00, www*

Schwarzes Schaf: 808.

Hip Hop, 23:00

Soho Stage: Culture

Clash #3. Dub/Dubstep,

23:00, www*

Spectrum: Die legendäre

NDW- und deutsche

Schlagernacht.

20:00

Konzert

Bombig Bar & Garage:

Live: The Rock. Cover-

Rock aus Augsburg

(Eintritt frei!), 21:00

Brauhaus 1516: Starkbierparty

mit Roxxdoxx

(Live). Roxx & Roll aus

München, 19:30

Fabrik Unique (Ballonfabrik):

Chefdenker

+ Die Geggen Gaggas

+ Herrengedeck

Royal + The Innocent

Prostitutes. Punk aus

Köln und der Region,

21:00, www*

Kantine: Live: Silbermond

(Ausverkauft!!!).

20:00

Kongress am Park:

Live: Die Amigos.

„Danke Freunde“-Tour.

Deutschlands erfolgreichstes

Schlager-

Duo“, 19:30

Rock Café: Sound

Transit. Rock, 20:00

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

19:30

Brechtbühne: „Endstation

Sehnsucht“. von

Tennessee Williams,

19:30, www*

Hoffmann-Keller:

„Gust“. von Herbert

Achternbusch, 20:30,

www*

Kresslesmühle: Nepo

Fitz: „Dringend!“. Kabarett,

20:00, www*

Paartalhalle Kissing:

Herr und Frau Braun.

Mit neuem Programm

„Heimatkunde“ (Kabarett

aus Augsburg),

20:00

Parktheater Göggingen:

Kinderballett DJK

Göggingen. Klassisches

Ballett und moderner

Tanz, 19:30,

www*

Projektschmiede: Theater

Mänäptehoi: „Gestern

war heute morgen“.

Theaterstück

zwischen Burleske und

Groteske, 19:00, www*

Ausstellung

Architekturmuseum

Konzert

DAILEY & VINCENT: Country & Bluegrass aus den USA.

Sa. 27.02., Four Corners Music Club/Untermeitingen, 21:00

Uhr

Konzert

AENEAS: Progressive-Rock mit elektronischen und klassischen

Elementen. Support: Letters and Trees (Progressive-

Rock aus Ulm). Sa. 27.02., Matrix/Königsbrunn, 20:00 Uhr

Schwaben: Blickpunkt

Moderne. Architektur

in Augsburg 1960-1980,

14:00, www*

Galerie Noah: Harald

Gnade & Stephan Marienfeld:

„Copynature“.

Bilder & Plastiken,

11:00, www*

Holbeinhaus (Kunstverein

Augsburg):

Franziska Kneidl: „Fabelhaft“.

Zwischen

Objekt und Malerei,

11:00, www*

Kinder

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Pippi

Langstrumpf“. ab 4,

15:00, www*

Märchenzelt: Zwergerlmärchen.

ab 3,

16:00, www*

Buntes

Grandhotel Cosmopolis:

Track Stand

Contest. 19:00

Planetarium: Zeitreise -

Vom Urknall zum Menschen.

Astronomie und

Wissen, 15:00

Planetarium: Stella

Nova. Astronomie und

Wissen, 19:30

Theater Augsburg:

Führung zur Sanierung.

Treffpunkt Pforte,

max. 50 Personen,

Karten beim Besucherservice,

15:00, www*

Umland

Clubland

Tropi Club: DJ Paolo’s I

like 2 Party. Black Music,

23:00, www*

Rockmusik Hamlar,

Classic-Rock, 21:00

Konzert

Four Corners Music

Hall: Dailey & Vincent.

Bluegrass & Country

aus den USA, 21:00

Matrix Königsbrunn:

Live: Aeneas. Progressive

Rock + Letters and

Trees (Ulm), 20:00

Bühne

Papst-Johannes-Haus

Mering: Faust. Neues

Theater Mering, 20:00

Schloss Blumenthal:

Offene Bühne Blumenthal.

Kleinkunst, 20:00,

Stadthalle Neusäß:

„Des Teufels General“.

Mit Gerd Silberbauer

u.a. , 20:00

Buntes

Stadttheater Landsberg:

„Kunst hilft!“.

Benefiz für Lands Aid

e.V. mit Achim

Bogdahn, Misuk, Isabell

Münsch u.a., 19:00,

www*

Brechtfestival

Brechtbühne: Preopening:

„Ich kann Brecht

- Brecht kann mich“.

Publikumstheater mit

Augsburger Prominenz,

16:00, www*

Theater Augsburg:

„Es wechseln die Zeiten...“.

Brechtrevue mit

dem Berliner Ensemble,

19:30

Konzert

Parktheater Göggingen:

Martina Eisenreich

& Andreas Hinterseher:

„Into The

Deep“. Filmmusik mit

Violine & Akkordeon,

19:30, www*

Bühne

Abraxas: Comedy

Lounge mit Michi

Marchner. Gäste: Michi

Dietmayer, Olaf

Bossi, Volker Keidel,

Martin Lidl, 19:30,

www*

Augsburger Puppenkiste:

Aladin und die

Wunderlampe. 15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2016.

18:00

Parktheater Göggingen:

„Kinderträume“.

Ballettakademie Payer,

15:00, www*

Projektschmiede: Theater

Mänäptehoi: „Gestern

war heute morgen“.

Theaterstück

zwischen Burleske und

Groteske, 18:00, www*

Spectrum: Live: Vincent

Pfäfflin. Comedy,

18:00, www*

Sport

WWK Arena: FC

Augsburg - Borussia

Mönchengladbach.

Bundesliga, 15:30

Kinder

Abraxas: Klexs Theater:

„Die neugierige

kleine Hexe“. mit

Schauspiel, Tanz, Gesang

und Livemusik

(ab 3), 15:00, www*

Junges Theater Augsburg:

„Anton & Lilli.

Das Leben ist ein

Abenteuer!“. ab 5,

15:00, www*

Märchenzelt: Die Bremer

Stadtmusikanten.

ab 3, 16:00, www*

Buntes

Planetarium: Die Zeitblasenreise.

Kinderund

Familienprogramm

(ab 8), 15:00

Planetarium: Wasser:

Stoff von den Sternen.

Astronomie und Wissen,

19:30

Umland

Konzert

Stadthalle Gersthofen:

Blechschaden mit

Bob Ross. Virtuose

Blasmusik von Klassik

bis Entertainment,

18:00, www*

Stadttheater Landsberg:

Luz Amoi:

„Schleinig“. Pop-Jazz-

Volksmusik, 19:30,

www*

Bühne

Papst-Johannes-Haus

Mering: Faust. Neues

Theater Mering, 20:00

Brechtfestival

Brechtbühne: „Nach

Hause kommen“.

Klangreise mit Isabell

Münsch, Kay Fischer &

Markus Mehr, 18:00

Brechtbühne: „Liebe

Tante Heli“. Vortrag,

Lesung & Gespräch

mit Gregor Gysi u.a. ,

20:15, www*

Sensemble Theater:

„Brechtburg - Die

Stadtratssitzung“. Von

Sebastian Seidel, 19:30,

www*

Theater Augsburg:

„Brecht & Strehler“.

Texte, Video, Bilder &

Musik mit Geoffrey

Abbott u.a. (im Foyer),

21:00

Clubland

Circus: Blue Monday.

21:00

Konzert

Kresslesmühle: Django

3000. Bayerischer

Folk-Pop-Punk (ausverkauft),

20:00, www*

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Kuss

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74 Augsbürger

gsbürger

Rockpapst und Lebenskünstler »Simi« Symolka

In der Serie »Augsbürger« stellt der Fotograf Fabian Schreyer Menschen

aus unserer Stadt vor, die viele vom Sehen kennen, deren Namen aber

meistens ebenso unbekannt bleiben wie ihre Geschichte.

Es sind vielleicht hundert Meter von unserem Treffpunkt bis zu seiner

Haustüre. Michael G. Symolka atmet wie ein Blasebalg tief ein und aus,

während sich immer mehr feuchte Flocken unter seine schneeweißen

Haare mischen. Vier Jahrzehnte Raucherleben fordern ihren Tribut. Die

Hybris der Unsterblichkeit ist seit dem Ausbruch einer schweren chronischen

Lungenerkrankung gewichen.

»Aussteigen, Umsteigen, Einsteigen« beschreibt treffend das langjährige

Verhaltensmuster des rastlosen Berufwechslers: Musikkritiker,

Radiomoderator, Redakteur, DJ, freier Journalist, Literatur- und Stadtmagazingründer,

TV-Musikexperte,

Medienreferent,

Regisseur, Synchronsprecher,

Lyriker, Fachpädagoge,

Dozent. Was sich wie das

Studienangebot einer Hochschule

für Medien liest, ist

nur ein unvollständiger Auszug

aus dem Arbeitsleben

des Musikliebhabers, der im

letzten halben Jahrhundert

vom Aushilfs-DJ an der Seite

des Ex-Kneipiers und Sportreporters

»Waldi« Hartmann

zum Verfasser des Hippie-

Lexikons und Augsburger

»Rockpapst« reifte.

Durch eine Aneinanderreihung

von Schicksalsschlägen

wurde der Lebenskünstler

Symolka zuletzt zum Überlebenskünstler:

Tod der Mutter,

Verlust der Arbeitsstelle

in einer Fachklinik für Suchterkrankungen,

Zwangsräumung

seiner Bleibe in Friedberg,

Zwangsversteigerung

der eigenen Habseligkeiten,

Sozialhilfe, Depression: »Ich

hatte zeitweilig nur eine

Hose am Arsch und habe mich monatelang von Wurstsemmeln und Keksen

ernährt.«

Momentan wohnt der 64-Jährige in einer Zweier-WG auf Zeit. Nach wie

vor sind die Lebensumstände des Kunstförderpreisträgers prekär. »Simi«

sitzt inmitten seines Provisoriums und sucht nach Struktur. Um ihn herum

stapeln sich Umzugskartons, Schallplatten, verblichene Fotos, Konzertkarten

und Mutters kleiner grüner Koffer – gefüllt mit Mahnungen.

»Ich trinke nicht, nehme keinerlei Drogen und rauche nicht mehr. Ich

bin vielleicht einfach etwas lebensdoof und beruflich falle ich inzwischen

in die Kategorie ’zu alt,

zu teuer, nicht mehr formbar’!«

Der online wie offline

gut vernetzte Van-Morrison-

Fan (zeitweilig über 480

Tonträger) wirkt nicht wie

ein Jammerlappen, eher wie

ein selbstkritischer Analyst

seiner derzeit bescheidenen

Lebenslage. Scharfsinnig,

humorvoll und mit Bereitschaft

zur Selbstreflexion.

Ein selbsternannter Idealist,

Heimatsuchender, Kindskopf,

Gerechtigkeitsfanatiker und

»Anecker«, dessen bisweilen

provokante politische

Ansichten über narzisstische

Tendenzen hinaus das echte

Bedürfnis nach einer Auseinandersetzung

mit dem Zustand

der Gesellschaft durchblicken

lassen. Inspiration für

das eigene Schicksal liefert

bisweilen auch die Fiktion,

aktuell in Form der US-Serie

»Lost«. Wie es der Zufall will,

auch hier thematisch im Fokus:

Überlebenskampf.


30 Jahre

*

neue szene

band des jahres 2016

Alle Vorentscheidungstermine

Fr. 05.02., Kantine

° Bridge The Split

° Kapitän Stahlbart & das Triangelorchester des Todes

° Ruins Are My Evidence

° Snotty Holly

Fr. 19.02., Kantine

° Bragi

° Stonewell

° Muntermonika

° We Shall Rise

° Johnny Gibson

Sa. 06.02., Kantine

° Erik Socher

° Special Snowflake

° Ben Watson

° Com´era

Halbfinale: Fr. 11.03.2016 Finale: Fr. 22.04.2016

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