VANGARDIST MAGAZINE - Issue 57 - The Fat Issue

VANGARDIST

#57 / 02 / 2016

fat


PROFUMO, the new intensity

Chris Pine


Burlington • P.O. Box 1109 • D-57376 Schmallenberg/Germany


what’s

yours

is mine

#dieselmatch

Impressum:

Herausgeber und Geschäftsleitung:

VANGARDIST MEDIA GmbH

Julian Wiehl

Herausgeber:

VANGARDIST MEDIA GmbH

Chefredakteur: Julian Wiehl

Art Direktion: Mirza Sprecakovic

Textchef: Klemens Gindl

Moderedaktion: Mirza Sprecakovic

Grafische Gestaltung: Magdalena Weyrer

Produktionsleitung: Julian Behrenbeck

Produktion und Styling: Mirza Sprecakovic

Redaktion: Julian Behrenbeck, Klemens

Gindl,Laman Akhmedova, Mirza Sprecakovic, Sandra

Geißler, Ole Siebrecht, Stephan Otto, Vedad Brakovic,

Elisabeth Gatterburg

Bildredaktion: Ella Koppensteiner

Fotografie: Darius Lucaciu, Kidizin Sane,

Lena Steinke, Julian Behrenbeck

Korrektorat: Georg Rauber

Styling Assistenz: Vladimir Satric, Laura Hof

Illustrationen: Talitha Twaka, Magdalena Weyrer

Kamera: Cristobal Hornito

Videoschnitt: Cristobal Hornito

Making of: Cristobal Hornito

Herzlichen Dank an alle, die durch ihren unermüdlichen

Einsatz diese Ausgabe möglich gemacht haben.

VANGARDIST MEDIA GmbH

Mariahilferstraße 49 Top 15 - 1060 Wien

diesel.com


DIE GANZE WELT VON

VANGARDIST

IN DEINER HAND

Editorial

APP DOWNLOADEN

FOR

FREE!

Liebe VANGARDISTEN!

Es ist ein Phänomen, das in allen Kulturen umhergeistert und unser Wohlbefinden

wie auch unsere Essgewohnheiten stark beeinflusst: Die Sehnsucht nach

dem perfekten Körper. Getrieben von dem Wunsch einem Idealbild zu entsprechen

machen wir uns abhängig von den gerade geltenden Vorgaben einer

Einheitskultur und, ehrlich gesagt, zum Trottel. Mal ist es der helle Teint, dann

der sonnengebräunte Body, Haare, keine Haare, dick, dünn, und so weiter.

Mit dieser Ausgabe setzen wir uns gegen Bodyshaming ein und brechen

eine Lanze für unser ganz individuelles Wohlbefinden. Denn so ausgelutscht es

klingen mag: Es ist der Geist, der attraktiv macht. Die Verpackung ist nur ein

Teilaspekt. Wer also nur in sein Äußeres investiert, wird bald als Mogelpackung

enttarnt und steht dann wieder alleine und frustriert im Leben.

In unserem Leitartikel erfahren wir, dass gerade Pornoseiten ehrlichere Antworten

über die tatsächlichen Vorlieben der User liefern. Das Ergebnis ist überraschend.

Durch den Druck der medialen Öffentlichkeit trauen sich viele gar

nicht mehr zu ihrem Geschmack zu stehen. Die Anonymität des Netzes bringt

hier neue Fakten ans Tageslicht.

Der Dad Bod oder Daddy Body kam hier gerade zur rechten Zeit. Wir haben

recherchiert, wie es zu diesem Trend kam und warum er so durch die Medien

ging.

Wir hoffen, ihr überdenkt nach dieser Ausgabe eure Neujahrsvorsätze und

macht statt Fitness und Diäten Dinge, die euch wirklichen Spaß machen. Sport

mit Freunden zum Beispiel oder Burger Wettessen.

Julian Wiehl und das gemütliche VANGARDIST-Team


INDEX

SHOOTINGS

themen

COVER-

STORY

EDITORIAL 09

Balance

beauty 118

Zeit zum dick auftragen

Fassade

bombast 26

Radar

fett = geil 14

Fuck more chubby people

Radar

stop body shaming 84

Durch dick und dünn

Radar

fuck those diets 90

Laman knows best

Auf Achse

how to survive

in London 94

Und die Briten kochen doch!

Fassade

Editor's Choice 64

Lieblinge aus der Redaktion

Fassade

adam & eve 68

VangART

fat guys on

copy machines 44

Herr Schulz macht fett wieder geil

Radar

dad bod 58

Zwischen Bierbauch und Workout

Fassade

Shopzone 108

Auf Achse

the places 128

Schokotempel der Versuchung


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jetzt kostenlos anmelden >>


14

radar

Fett = Geil

Fuck more chubby people!

Text klemens gindl

illustration Talitha tvarocska

Ihr habt euch auch schon gefragt, was eigentlich

Omas Problem ist, wenn ihr die

Cremeschnitte in der Konditorei mal wieder

ein bisschen zu „geil“ war? Klingt ja

nach einer fantastischen Superpower, wenn

einem der öffentliche Konsum von Süßwaren

sexuelle Erregungszustände beschert.

Vielleicht liegt es am gesellschaftlichen

Tabu, mit dem die weibliche Libido jenseits

des Klimakteriums noch immer behaftet

ist? Oder handelt es sich doch um unsere

mangelhafte Kenntnis der Etymologie, die

uns da einen schmutzigen Streich spielt?

Auch wenn es in unserer Fat-Issue um das

hinterfragen sozialer Normen geht, ist im

Fall von Omas geiler Schnitte die zweite

Antwort richtig: Fett ist Geil – und zwar

nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes...


16

Blut, SchweiSS und Tränen

Wir alle kämpfen damit. Noch nie in der Geschichte

unserer Spezies haben wir so viel Zeit, Geld, Blut,

Schweiß und Tränen an die sportliche Erscheinung

unseres Körpers verschwendet. Egal, ob Mann oder

Frau, jung oder alt, homo oder hetero – eine athletische

Physis, die nicht das kleinste bisschen Fett

toleriert, ist das Sinnbild von Leistungsfähigkeit, Erfolg

und Status. Weil es der weithin sichtbare Beweis

dafür ist, dass man sich und seinen inneren Schweinehund

unter Kontrolle hat. Dass man diszipliniert

und zielstrebig sein Ding verfolgt. Sie ist Ausdruck

einer protestantischen Selbstführungsethik, die

unsere westlich-kapitalistischen Gesellschaften beherrscht

und wesentlich zu deren anhaltendem Erfolg

beigetragen hat. Da ist es nur logisch, dass unsere sexuellen

Vorlieben mit dieser korrelieren. Wenn Erfolg

attraktiv macht und ein athletischer Körper diesen

bedeutet, muss uns beim Anblick eines gestählten

Gattungsexemplars ergo der sprichwörtliche Willy

aufsteigen, oder?

Pornostatistiken lügen nicht

Die erstaunliche Antwort ist: Nein, stimmt nicht. Und

nicht nur nicht, sondern überhaupt nicht! Wie bei so

vielen anderen Dingen auch, ist zwischen dem, was

wir in Gesellschaft vorgeben, attraktiv zu finden, und

dem, was uns tatsächlich geil macht, ein meilenweiter

Unterschied. Woher wir das wissen wollen? Porno-Statistiken!

Jedes Kind weiß, dass das Internet für

Pornos da ist. Der Konsum von Erwachsenenunterhaltung

allein macht etwa 30% (!!!) des

globalen Web-Traffic aus. Es gibt also

keine bessere Datenerhebung. Wer

wissen möchte, was den Homo Sapiens

tatsächlich bewegt, der muss sich

nur einmal anschauen, was die Leute

in der vermeintlichen Anonymität vor

dem Bildschirm so am häufigsten zum

Masturbieren inspiriert. Und da kommt

man aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Wer glaubt, dass ein trainierter

Körper in diesem Genre Trumpf ist, der

irrt gewaltig. In ihrer bahnbrechenden

Studie „A Billion Wicked Thoughts“

zeigen Wissenschaftler der Universität

Harvard, dass im Beliebtheitsranking


18

der einschlägigen Suchbegriffe der explizite Wunsch

nach etwas mehr Fett auf den Rippen weit vor dessen

Gegenteil angesiedelt ist. Statistisch wird in Europa

und Nordamerika drei Mal öfter nach chubby

als nach skinny gesucht, wenn es um den Konsum

von pornographischem Material im Netz geht.

Die perverse Logik

des Leistungswahns

Das heißt jetzt nicht, dass wir alle in Wahrheit auf

fette Schenkel und Bierbäuche stehen, aber es bedeutet,

dass die simple Formel, wonach schlank und

sportlich gleich sexuell attraktiv ist und umgekehrt,

so einfach nicht stimmen kann. Offensichtlich gibt

es eine Menge Leute, die ein bisschen Fett ziemlich

anmacht, das aber öffentlich nicht unbedingt zugeben

wollen. Weil das irgendwie etwas ist, was sich

nicht schickt. Die perverse Logik des allgemein herrschenden

Leistungswahns lässt einen nämlich ganz

schnell in der Loser-Ecke stehen, wenn man sich als

jemand deklariert, der es nicht unbedingt nur mit den

ganz den wettbewerbsorientierten Overachievern

hält. Klingt irgendwie krank? Ist es auch. Überhaupt,

wenn man bedenkt, dass wir uns doch gesellschaftlicher

Zustände rühmen, die in sexueller

Hinsicht ausgesprochen liberal sind. Vorbei die

Zeit der patriarchalischen, katholischen Fickkomplexe.

Jeder wie er mag, egal mit wem und wie oft.

Der Teufelskreis der Konvention

Die bittere Wahrheit ist, dass wir uns zwar von den


20

früheren Schuldgefühlen befreien konnten, auf dem

Weg dahin aber auch ein wenig das Lustprinzip aus

den Augen verloren haben. Stattdessen fungiert Sex

für uns heute vor allem als Mittel zur narzisstischen

Unterscheidung. Er ist aufs innigste mit unserem

Drang zur Selbstoptimierung und Selbstdarstellung

verbunden. Es zählt nicht so sehr was geil macht,

sondern was gut auf Instagram aussieht. Und das ist

schade. Wer die ganze Zeit nur daran denkt, wie er

beim Vögeln aussieht, hat eines sicher nicht: Guten

Sex. Die Voraussetzung dafür ist nämlich das genaue

Gegenteil von permanenter Selbstkontrolle. Klar ist

aber auch, dass man sich nur gehen lassen kann,

wenn man nicht verunsichert ist. Und da beißt sich

die Schlange in den Schwanz. Ohne Selbstsicherheit

gibt es keine Sexyness. Und wenn man nicht der

Norm entspricht, ist es verdammt schwer, das nötige

Vertrauen in die eigene Erscheinung zu entwickeln.

Schönheit ist nicht zeitlos

Die gute Nachricht ist aber: Der ganze Fitnesswahnsinn

ist nur eine Konvention. Und die kann man brechen.

Was als schön gilt und was nicht, ist seit jeher

starken Veränderungen unterworfen. Man muss sich

ja nur einmal die Pornographie vergangener Epochen

anschauen um zu sehen, dass der schlanke Körper

kein zeitloses Kriterium für Hotness ist. Vor nicht

allzu langer Zeit war die Sache sogar umgekehrt.

Wer nix auf den Rippen hatte, galt als eher unsexy.

Wir haben das einfach nur verdrängt, weil es nicht

mehr in unsere Zeit gepasst hat. Das geht so weit,

dass wir uns wundern, was das Wörtchen

Geil in Omas Lieblingskonditorei

verloren hat. Dabei ist es schlicht und

ergreifend ein etwas veraltetes Wort

für Fett. Die Tatsache, dass wir es nach

wie vor zur Benennung des äußersten

sexuellen Erregungszustandes und der

gesteigerten Attraktivität eines Objekts

der Begierde gebrauchen, sollte

uns zu denken geben.

Ein Körper ist nur

ein Stück Fleisch

Im Übrigen ist Sex kein Sport und Attraktivität

demnach nichts, was man

physisch messen oder benennen kann.

Ein Körper allein ist – auch wenn es nur

um einen schnellen Fick geht – nichts

weiter als ein Stück Fleisch. Wenn man

nicht gerade zur verschwindend kleinen

Gruppe jener gehört, die es lieber mit

den Toten halten, ist der Grund für unser

sexuelles Interesse einer Mischung

aus Physis, Ausstrahlung und Charakter

geschuldet. Nach einer Statistik

von „match.com“ – einer der weltweit

größten Datingseiten – ist für 90% aller

Schwulen und 87% aller Hetero-Männer

die physische Attraktivität eines

potenziellen Partners wichtig. Erstaunlicherweise

ist damit nicht unbedingt


22

ein besonders sportlicher Körper gemeint. Nur 22%

aller Gay-User (und 12% aller Heteros) gaben an, ein

starkes Bedürfnis nach einem Partner zu haben, der

athletischer sei als sie selbst. Geht es ums volle Programm,

dann werden die Zahlen noch krasser: Etwa

die Hälfte aller Same-Sex Nutzer haben sich schon

einmal in jemanden verliebt, den sie bei einer ersten

Begegnung als unattraktiv empfunden haben. Bei

den Heteros ist der Anteil da etwas geringer.

Von Austern und Nacktschnecken

Schönheit ist in jedem Falle Ansichtssache. Es ist

eine zutiefst individuelle Empfindung, die sich nicht

einfach auf die Zahl des Body Mass Index herunter

brechen lässt. Jeder, der auch nur ein bisschen Ahnung

vom guten Leben hat, weiß, dass es oft eine

Frage der Präsentation, des Kontexts und des Willens

ist, ob wir etwas begehren oder angewidert

von uns stoßen. Wir zertreten voller Abscheu eine

Nacktschnecke aber schlürfen mit Begeisterung dieselben

schleimigen Schalentiere wenn sie denn nur,

auf Eis drapiert, aus Frankreich kommen und daher

als Inbegriff des Luxus gelten. Man kann uns billigen

Wein aus dem Supermarkt vorsetzen, uns erzählen,

er wäre das allerfeinste und wir werden überzeugt

sein, noch nie einen so fantastischen Tropfen gekostet

zu haben. Das gleiche gilt für den menschlichen

Körper. Wird er ohne Komplexe präsentiert und ist

man selbst offen für Dinge abseits der Konventionen,

wird man sehr schnell rausfinden, dass es mehr

gibt als Sixpack und Size Zero.

Geile Bilder mit

schönen Menschen

Darum haben wir beschlossen, eine

Fat-Issue zu bringen. Als progressives

Magazin versuchen wir seit jeher,

Konventionen zu hinterfragen und zu

brechen. Wir haben für diese Ausgabe

ein Shooting mit Models gemacht, die

weit entfernt von dem sind, was man

gemeinhin in diesem Beruf so auf die

Waage bringen darf. Dabei geht es uns

nicht darum, zu zeigen, dass es ok ist,

wenn man nicht entspricht. Wir haben

einfach nur das getan, was wir immer

machen: Geile Bilder mit verdammt

schönen Menschen. Scheißt mit uns

auf Fitnesswahn und Body Shaming.

Progressiv heißt Augen aufmachen,

raus gehen und viel öfter mit schönen,

fetten Menschen vögeln. Das wäre

dann wirklich ein erster Schritt in eine

bessere Welt.


SHIT SKINNY

PEOPLE SAY:

SHIT SKINNY

PEOPLE SAY:

fact

001

fact

002

When was

the last time

you saw your

penis?

Can this

elevator

handle your

weight?


Bombast

Netzoberteil Mirza Sprecakovic


Vintage Anzug Pierre Cardin, Shirt Mirza Sprecakovic


Tank Top Mirza Sprecakovic


Jacke Isabella Vincze, hose Mirza Sprecakovic


Shorts & Leggings Mirza Sprecakovic


creative director

Mirza Sprecakovic

mirzasprecakovic.com

Styling

Mirza Sprecakovic

Photography

Darius Lucaciu

dariuslucaciu.tumblr.com

Hair & Make Up

Sabine Szekely

sabineszekely.com

Model

Timo Franke

stellamodels.com

Assistant

Vladimir Satric

Sweater & Tank Top Mirza Sprecakovic, Hose Isabella Vincze


40

Bombast

making of

Kamera & Schnitt: Cristóbal Hornito

Interpret / Track: Eflavia - Disco Rock


SHIT SKINNY

PEOPLE SAY:

SHIT SKINNY

PEOPLE SAY:

fact

003

fact

004

I'm so proud

of you for

finally

getting a

gym membership

Omg I know this

really nice fat

guy from work,

you guys should

totally meet!


44

vangart

Fat Guys on

Copy Machines

Herr schulz macht fett wieder geil

text & interview Sandra GeiSSler / Photos christopher schulz

Pinups No 17, Jake

Der amerikanische Fotograf Christopher Schulz hat drei

spezielle Faibles: Nackt, behaart und männlich. Am liebsten

in Form von Models vor der Kamera für sein weltweit

gefeiertes Zine “Pinups“. Dass er zusätzlich ein begnadeter

Zeichner ist, erfährt man wenn man sich seine Arbeiten

auf – Link HP – ansieht. Er lässt er die natürliche Schönheit

des unretouchierten männlichen Körpers sprechen. Und das

gern am Boden liegend oder sitzend auf Kopiermaschinen.

Dick oder dünn interessiert hier nicht. Es geht Schulz immer

um die direkte Auseinandersetzung mit dem Mangel an

Perfektion der Körper. Das macht er so unfassbar gut, dass

VANGARDIST ihn für die FAT Issue zum Interview getroffen

hat. Auch wir finden die ausschließliche Fixierung auf

schlanke Körper ziemlich ätzend. Die heißen Bilder von

Herrn Schulz haben da zum Glück eine passende Message:

Es ist nicht nur OK fett zu sein - es ist sogar GEIL.


46

VANGARDIST: Your work as a photographer

shows naked, hairy men lying

on the floor or sitting on a copy machine.

What do you want to tell with

that?

Christopher Schulz: When I started Pinups

I simply wanted to capture a type

of man that attracted me, a type that

I scarcely saw in print. These days I’m

more interested in the individuality of

my subjects. Type is irrelevant. I want

to capture something essential about

them. Sort of like an interview, but visual.

I want to show my subjects naturally,

behaving as they would with no

camera present (as much as that’s possible).

I’m interested in the intimacy of

solo nude portraiture because it makes

the subject vulnerable, and when the

subject is relaxed and comfortable in

that vulnerability, a very powerful image

can emerge.

V: What inspires, what drives you?

C: My love for printed matter drives

me. When I started Pinups I was very inspired

by gay print publications of the

50s and 60s that had to subvert strict

homophobic laws to maintain circulation

while connecting with intended

audiences. I love to explore the past

through books, and to explore queer

history, to weave it into my contemporary

work.

V: Do you think men are causing

themselves too much stress about being

slim enough? About not being

male enough?

C: I think we all have anxieties about

our bodies. I know men that aren’t interested

in being thin. They want to

bulk up, to be muscular. I encounter a

lot of gay men who really want to be

seen as butch. “Masc4masc” as they

Christopher Schulz

©Mike W Nguyen


48


50

say on the apps. A lot of gay men tailor

their appearance to reflect what

they desire. It’s a shame that we get

so hung up on masculine/feminine because

those are very general qualities

open to interpretation—their meanings

vary so much that there’s no substantial

one. When we seek only our

individual interpretation of masculinity—a

very internal process—there’s all

these nuances that we overlook.

V: Body hair seems to be a big issue for

your work. Do you show hair as a sign

of protection and strength?

C: I show it as a sign of honesty. It’s just

there, it’s natural. Some guys are hairy,

and so when I photograph a nude

guy, body hair is sometimes present.

Sometimes it’s not. Depends on the

guy. When I was coming of age in the

90s the dominating male image was

lean and smooth. Guys in print, TV, basically

everywhere, appeared smooth

which, for me as a teenager, made

hairiness seem unusual and unwanted.

But there are ebbs and flows in popular

culture. Hairiness had more visibility

in the 70s and seems more welcome

today. I think what it comes down to is

who we choose to portray and why.

V: Do you think it’s harder dating

somebody if you don’t fit into society’s

beauty norms?

C: Dating can be hard no matter who

you are. A good date boils down to

good chemistry, not beauty.

Pinups No 19, Vincent


52

Pinups No 19, Vincent


54

Pinups No 18, Elijah

V: How do you find your models?

C:They are friends of mine. It’s important

to establish a personal connection

before the photo shoot because I really

want my subjects to feel comfortable,

and the shoots are usually just me

and them and nobody else.

V: What is a modern guy for you?

C: Basically every guy living today is a

modern guy.

V: What would you recommend to

somebody who feels insecure in front

of the camera?

C: I understand insecurity. I think a lot

of it comes down to loss of control over

one’s own image. For those that feel insecure

in front of the camera I suggest

experimenting with self-portraits so

that you can maintain control over your

image. If it’s nudity that’s scary I would

suggest ditching the camera. Go to a

nude beach, take off your clothes and

enjoy it. It can be very liberating.

V: In the digital world that we live in -

do you think society is truly changing

it’s thinking about beauty norms?

C: I think the conversation about beauty

norms is very public right now, especially

in the digital space. It’s the private/

public dynamic that shapes beauty

norms, and interestingly enough, the

digital world has given us the perfect

private/public hybrid: the selfie, which

is a strange phenomenon that reveals

a lot about the psychology of portraiture

and the impact it has on all of us.

V: Do you prefer a thin partner or

do you just not care about the body

shape?

C: It doesn’t matter.

Christopher Schulz´ PINUPS Magazine

kann man im Internet bestellen. Jede

Issue besteht aus 56 Seiten, die sich in

Form von digitalen Schwarz-Weiß Photographien

einem männlichen Nude-

Model widmet. Löst man die Bindung

des Magazins und ordnet die einzelnen

Seiten zu einem großen Ganzen

an, entsteht ein einziges monumentales

Bild des jeweiligen Subjekts vor

Christophs Linse.


SHIT SKINNY

PEOPLE SAY:

SHIT SKINNY

PEOPLE SAY:

fact

007

fact

008

Omg

are you

pregnant?

At least

your tits

are big...


58

radar

Wenn ein Wort die Welt verändert, dann muss das schon ein ziemlich mächtiges sein.

Dadbod ist so eines. Es bezeichnet Körper, die nicht so trainiert und ausdefiniert sind,

wie die der Models diverser Magazine. Und die auch nicht super skinny sind, wie die

irgendwelcher französischer Mannequins oder Heroin-Chic-Rockbands. In die Welt

gebracht wurde dieses Wort, dass sich aus den englischen Begriffen daddy und body

zusammensetzt, von der amerikanischen Studentin Mackenzie Pearson.

dad bod

zwischen bierbauch und workout

Text Stephan Otto

Mackkenzie selbst hatte nie etwas

von einem Dadbod gehört, bis ihre

Mitbewohnerin den Begriff erwähnte,

schreibt sie in dem Artikel „Why Girls

Love The Dad Bod“ in ihrem Universitätsblatt

The Odyssey“. Dieser Text

legte den Grundstein für die große Karriere

des Wortes. Sie schildert in ihrem

Text, dass sie zunächst Probleme hatte,

wirklich einzuschätzen, welcher Typ

einen Dadbod hat und welcher nicht

- und liefert auch gleich die passende

Definition für das Wort: Der Dadbod

ist das perfekte Gleichgewicht zwischen

einem Bierbauch und ein klein

wenig Workout. Er sagt: „Ich gehe ins

Fitnessstudio oder treibe Sport aber

trinke auch gern und verdrücke an den

Wochenenden schon mal acht Stücke

Pizza auf einmal.“ Für Mackkenzie ist

also klar: Der Dadbod ist kein übergewichtiger

Mann, aber es ist eben auch

keiner mit einem Waschbrettbauch.

Blick in die Zukunft

Das ist aber längst nicht alles, was diesen

neuen Körperkult ausmacht. Niemanden

schüchtert ein Dadbod ein.

Die Jungs nehmen ihrer Partnerin/dem

Partner die Unsicherheit, was deren

Körper anbelangt. Denn sie sind mit ihrem

eigenen Körper so im Reinen, dass


60

sich dieses Gefühl überträgt. Außerdem lässt es sich

mit Männern, die ein bisschen mehr auf den Rippen

haben, viel besser kuscheln. Sie sind nicht hart wie

Bretter. Und, die Pizza hat schon darauf hingedeutet,

ein Dadbod bedeutet fast immer auch, dass der

Träger gutes Essen mag – ja, sogar liebt! Das letzte

und vielleicht spannendste Argument, das Mackkenzie

anführt: Die Partner wissen, was in einigen

Jahren auf sie zukommen wird. Denn früher oder

später, so die Theorie, hört vermutlich jeder Fitnessfanatiker

mit übermäßigem Sportprogramm auf.

Der Dadbod wird zum Trend

Mit ihrem Artikel hat die 19-Jährige genau ins

Schwarze getroffen. Wie sie selbst feststellt, ist der

„Dadbod“ ein Trend, dem Männer gern und freiwillig

folgen. Denn es wird immer deutlicher, dass sie

viel lieber ihre Trainingseinheiten im Fitnessstudio

sausen lassen und stattdessen dem Genuss frönen.

Das alles gibt ihnen etwas Natürliches, Attraktives

und Menschliches. Eine Trendwende also, in unserer

von Fitness und Perfektion getriebenen Welt. Etwas,

worauf das Internet und viele normale Menschen

nur gewartet haben. Quasi über Nacht verbreitet


62

sich der Artikel rasant und schlägt große Wellen. Zunächst

greifen nur die US-Medien den Hype auf. Ob

die „New York Times“ oder „Good Morning America“

– überall rückt das Wort in den Fokus. Kurze

Zeit später, getragen durch Instagram und Twitter,

schwappt die Welle auch nach Europa über. Unterschiedliche

Zeitungen und Magazine widmen dem

Thema ganze Kolumnen.

Wie es dazu kam

Die Entstehung des Dadbod lässt sich auch ein wenig

auf eine aktuelle Hipsterströmung zurückführen:

den Normcore. Dieser zeichnet sich durch grundsolide,

überschaubare und mittelmäßige Durchschnittlichkeit

aus. Also breite aber hochwertige Masse. Es

ist die Abkehr vom Übertriebenen – genauso wie

der Dadbod. Und deswegen mögen ihn auch alle. Er

eröffnet Männern endlich wieder den Raum, der in

den vergangenen Jahren durch immer mehr, teilweise

auch unerreichbare, Rollenvorbilder blockiert war.

Der Dadbod ermöglicht nun dem durchschnittlichen

Mann, Teile seiner Welt zurückzuerobern. Mackkenzie

und ihre Freundinnen haben sich mit dem Artikel

aufgeschwungen, den männlichen Körper – egal ob

homo oder hetero – endlich von der Tyrannei und

der Qual des Perfekten zu befreien.

Letztendlich half „Dadbod“ den Jungs und Männern

dieser Welt, sich selbst mehr zu akzeptieren. Mackkenzie

Pearson sagte in einem Interview mit dem

Amerikanischen „Slate Magazine“: „I’ve had a surprising

number of men and boys contact me saying,

‘I’ve had trouble with my body image. I’ve been insecure

about my body because I’m a bigger guy. I’m

a thick guy.’ They’re reaching out and saying, ‘This

really helped me with my self-confidence.’ A lot of

guys have been tweeting pictures of themselves at

the beach, like, ‘Thanks for the encouragement. I’m

strutting my dad bod proud today.’ That’s been really

great to see, that it’s caused such a positive ripple

effect. “

Der Dadbod macht Platz, wo Platz gebraucht wird.

Er schafft Akzeptanz, er gibt den Männern das nötige

Selbstvertrauen. Und er heilt - zumindest ein

wenig - was durch verquere Rollenbilder und gesellschaftlichen

Druck kaputtgemacht wurde: Die positive

Selbstwahrnehmung des Mannes.


64

FASSADE

Editor'S

Choice:

style-

style

TIPP

TIP

Sweater von Beloved / Notebook von Beloved / Joggers von Beloved /

Sneakers von Moschino / Decke von Beloved /

Sweater von Beloved / T-Shirt von Beloved / Shorts von Beloved /

iPhone Case von Moschino / Rucksack von Beloved


66

Sweater von Beloved / Sweater von Beloved / Hut von Beloved /

T-Shirt von Beloved / Tank-Top von Beloved

Sweater von Beloved / Sweater von Beloved / Sonnenbrille von Moschino /

T-Shirt von Beloved / Joggers von Beloved


Lucienne: Kleid von Fuzzi, Jacke von David Beckham for H&M, Kette von Moschino, Hut und Schuhe stylist‘s own

Flo: Hemd von Diesel, Jacket von Z Zegna und Jeans von Michael Kors bei Peek & Cloppenburg, Schuhe von H&M


Mantel von David Beckham for H&M, Hemd von Burberry und Hose von Michael Kors bei Peek & Cloppenburg

Kleid von Fuzzi, vintage Mantel


Lucienne: Hut von Florine Stuefer, Jacke von H&M, Rock und Jacke am Boden von Pennyblack, Schuhe stylist‘s own

Flo: Hemd von H&M, Hose von Michael Kors bei Peek & Cloppenburg, Schuhe von Palladium x SOPOPULAR

Anzug von Z Zegna bei Peek & Cloppenburg, T-Shirt von Diesel, Hut von H&M


T-Shirt von David Beckham for H&M

Kleid von [ep_anoui] by Eva Poleschinski


Top von Pennyblack


Creative Director

Mirza Sprecakovic

mirzasprecakovic.com

Photography

Kidizin Sane

kidizin.com

Styling

Mirza Sprecakovic

Styling Assistant

Laura Hof

Hair & Make Up

Shlomit Migay

shlomitmigay.com

Hair & Make Up Assistant

Amit Yakobov

Models

Lucienne Emily Lücke

& Florian Messingfeld

Shout out to our special guest

Madagascar tree boa aka. Sanchez


making of

Schnitt & Kamera: Cristóbal Hornito

Interpret / Track: Jason Shaw - Groovy Baby


82

Gewinn

spiel

Gib deinem Ultimate

Gin & Tonic einen Twist!

jetzt

mitmachen

und

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Gewinne eines von 3 Ultimate Gin &

Tonic Packs von BOMBAY SAPPHIRE.

Enthalten sind eine Flasche BOMBAY

SAPPHIRE, 3 Botanicals, ein Rezeptbuch

mit Drink-Ideen und 2 Gläser.

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Streifzug durch exotische Botanicals aus aller Welt

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Glas. Taucht ein in die atemberaubende Welt von BOMBAY

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Um an der Verlosung teilzunehmen, sende ein Mail

bis 14. 02. 2016 an gewinnspiel@vangardist.com. Viel Glück!


84

Radar

stop

body

shaming

Body Shaming - Ein Begriff, den man heutzutage immer häufiger hört. Das Urban

Dictionary beschreibt das Phänomen als „Shaming someone for their body type“.

Man bewertet andere aufgrund ihrer Figur, ihrer Kleidung, ihres Körpers, ihres

physischen Auftretens. Ob man die Person kennt oder nicht, spielt dabei erst mal

keine Rolle. Body Shaming ist im Internet besonders leicht. Es ist nämlich viel einfacher

gehässige, böse und beleidigende Kommentare in der gefühlten Anonymität

des World Wide Web zu hinterlassen, als jemandem direkt ins Gesicht zu sagen,

dass die Skinny Jeans eher an eine Presswurst erinnern als an irgendetwas Geiles.

text ole siebrecht

Durch dick und dünn

Besonders beliebt sind die Profile

berühmter Persönlichkeiten. So wird

sich unter geposteten Bildern fröhlich

darüber ausgelassen, dass man

14 Tage nach der Geburt des zweiten

Kindes noch keine Size Zero trägt.

Oder, dass kein Mensch Lena Dunham

in Unterwäsche sehen möchte. Im Internet

können wir gut hassen. Aber

auch im Real Life.

Gehässige Kommentare á la „Vielleicht

solltest du auf das Tortenstück vielleicht

verzichten“ finden sich nämlich leider

nicht nur in „Mean Girls“-Drehbüchern,

sondern an jedem Arbeitsplatz.

Body Shaming ist natürlich nicht nur

bei zu vielen Kilos möglich. Sprüche

wie „Deine Beine sind viel zu dünn.“

oder „Isst du auch mal was?“ können

genauso nerven und verletzen. Aber

warum machen wir das? Warum gehen

uns Sprüche zum Aussehen anderer so

leicht von den Lippen?


86

Fühl dich wohl in

deinem Körper, aber...

Auch ohne Psychologie studiert zu haben

liegt die Vermutung nahe, dass

wir unsicher sind. Man geht durch die

Stadt und von jedem zweiten Plakat

schaut einem ein Model im Bikini mit

argwöhnischem Blick dabei zu, wie

man sich gerade den Double-Choc-

Macchiato mit extra Sahne reinzieht.

Oder der muskulöse Typ mit dem

perfekten Lächeln versucht uns im

Fernsehen ein Fitness-Studio-Abo zu

verkaufen, damit wir irgendwann auch

mal ein muskulöser Typ mit perfektem

Lächeln sein können. Oder die Klatsch-

Zeitschrift verspricht uns, innerhalb

von fünf Tagen fünf Kilo zu verlieren

und das ohne dabei auf irgendwas

verzichten zu müssen. Denn nur dann

können wir uns im kommenden Sommer

an den Strand trauen.

Fühl dich wohl in deinem Körper. Aber

nur wenn an deinem Körper nichts

auszusetzen ist.

Man will gefallen

All das verunsichert, verwirrt, macht

Angst. „Wie denken andere über

mich?“ Hoffentlich nur gut. Denn man

möchte gefallen. Makel werden überdeckt.

Und wenn Concealer nicht reicht,

dann lenkt man die Aufmerksamkeit

auf die Makel anderer – immer mit

Angstschweiß auf der Stirn und panisch,

jemand könnte die eigenen Fehler

entdecken, thematisieren. Und da

man auf den ersten Blick nur Äußerliches

erfassen und bewerten kann, geht

es dabei nun mal um fremde Körper.

Es spielt keine Rolle, was das für eine

großartige, liebevolle, hilfsbereite Person

ist, solange sie dabei hilft, abzulenken.

Sie ist zu dünn, da spielt der

Charakter keine Rolle. Seine Arme sind

untrainiert, mir egal, was er zu sagen hat.

Menschen haben

Körper. Und fertig.

Es könnte so einfach sein: Menschen

haben Körper. Fertig. Können wir uns

nicht über andere Dinge unterhalten?

Auf dieser Erde passieren so viele

furchtbare Dinge, über die wir sprechen

sollten. Es passiert aber auch

eine Menge Schönes, was sich so viel

besser als Gesprächsthema eignet als

die Dehnungsstreifen von der uns völlig

fremden Frau, die gerade über die

Straße läuft. Wieso ist es mir unangenehm

mein Shirt am Strand auszuziehen?

Wieso überlege ich zweimal, ob

ich Burger oder Salat bestelle? Wieso

erwische ich mich dabei, andere Menschen

auf Grund ihres Körperumfangs

zu bewerten? Wieso suche ich vermeintliche

Fehler bei anderen? Wieso

habe ich panische Angst, dass andere

meine Fehler bemerken? Wer sagt

denn, dass das Fehler sind? Ganz egal,

wieso. Es muss aufhören. Es kann nicht

sein, dass wir lieber andere verletzen,

um nicht selbst verletzt zu werden.

Das kann man eine Weile ertragen,

aber irgendwann knickt man ein. Denn

es tut weh. Ein Kompliment hingegen,

das tut nicht weh. Also los.


SHIT SKINNY

PEOPLE SAY:

SHIT SKINNY

PEOPLE SAY:

fact

009

fact

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Why

don't you

just eat

less

Maybe

I should be

on top

this time


90

radar

Laman

knows

best!

Whether you're a size L, XL or XXL, you'll always come across the most bizarre ways

to lose some of that extra baggage. Sure, diets are quite a personal thing and it varies

from individual to individual, but hey, ain't nobody got time for that! Let's take a look

at some ridiculous diet tips the world currently has to offer...

1. The Tapeworm Diet

Urban legend has it that apparently

Maria Callas did it, so why not have

a go at this very "exotic" diet? I'll tell

you why not: because it's friggin’ disgusting,

that's why!! Not only is it fucking

illegal in most countries and can

lead to serious problems in your body

(and even death), it also involves you

swallowig a worm egg pill and then

wait for this worm egg to hatch inside

your digestive tract and then have

this worm live inside you and feed off

the nutrients you get from the food

you consume. Oh, and listen to this:

It gets creepier! This fucking nasty

worm grows larger and larger from

all the food you eat and then after a

few months you have to take some pill

which then finally kills the worm. And

yes, you guessed it! You have to poop

that thing out! Plop ... ARGH!

2. The Cotton Ball Diet

You've probably already heard of this

one. Apparently it's quite popular

with models. The cotton ball diet basically

involves swallowing a cotton

ball dipped in some orange juice (or

smoothie, etc.) and when in the stomach,

it expands, which makes you

feel full. Sounds pretty stupid and

dangerous, huh? Well guess what, it

is! It can lead to choking, malnutrition,

infection in your digestive tract

and even death! Oh, and by the way:

most cotton balls aren't even made

out of real cotton, so actually this

diet should be called the chemical

ball diet! Kaboom!


3. The Tongue Patch Diet

I personally think this one is the worst

of the worst. This so called 'miracle

patch' (about the size of a postal

stamp) is sewn onto your actual

tongue! Your friggin’ tongue! Sewn!

AH! Then of course with that shit stuck

on your tongue, you'll end up losing

weight because it hurts way too much

to eat anything solid and you end up

having a liquid only diet! This ridiculously

painful thing will cost you 2000

bucks and takes about ten minutes of

your life. Worth it? Sure, if you're a lunatic!

4. The Breatharian Diet

Just as the name suggests, this diet

involves breathing and…that's about

it! No food, no water and no sleep!

Breatharians believe that they can live

of air alone. I'd love to give you more

information on it, but most Breatharians

have either died or almost died

(and then had to call off the whole dieting

thing), so there's not much more

to add to that, except for: Please breathe

all you like, but don't forget to add

some food, water and sleep to that

equation!

So, ladies and gentlemen, whatever

diet you do end up choosing, please

try to stay on planet Earth with your

imagination and make sure what you

are doing is not in any way harming

your body, from the inside or out!


94

AUF ACHSE

Text Vedad Bakovic / Fotos Lena Steinke

Die Briten können nicht kochen? Stimmt nicht! Wir haben uns ein Wochenende lang

eine Auszeit vom Kalorienzählen gegönnt um diesem ältesten aller England-Klischees

ein für alle Mal die Grundlage zu entziehen. Herausgekommen ist eine kulinarische

Reise durch ein lokales London abseits von Michelin, Ottolenghi, Gordon Ramsay

und Jamie Oliver. Dünner sind wir dabei sicher nicht geworden. Aber dafür satt und

zufrieden. Und ziemlich besoffen…


96

Frühstück am Farmer´s Market

Der Besuch ihres lokalen Farmer’s

Market ist für viele Londoner zur Routine

geworden. Die Marktkultur und

die dort gebotene Kulinarik haben

sich mit der gestiegenen Nachfrage

nach lokal, bio und nicht zuletzt aufgrund

des Schanigartenmangels in

London während der letzten Jahre rasant

entwickelt. Auch wir treffen uns

an diesem sonnigen Samstagmorgen

in South East London in lokaler Manier

am OVAL FARMER’S MARKET, einem

kleinen und beeindruckend vielfältigen

Markt in Kennington, am Rande

von Vauxhall, rund um die St. Mary’s

Church. Jetzt erstmal Kaffee. CAFE

BANCARELLA steht auf der liebevoll

handgeschriebenen Tafel vor dem

wohl beliebtesten Marktstand mit der

längsten (und in London immer geduldigen)

Schlange. „Good morning,

dear!“ klingt es hinter der riesigen

Espressomaschine in feinstem British

English. Mit viel Liebe und Multitasking

serviert uns die elegante Englische

Lady ihren ausgezeichneten Espresso,

für viele ihrer Gäste der beste

Londons. „Here you go, my lovelies.“

Guter Kaffee ist für Londoner mittlerweile

genauso wichtig wie guter Tee.

Wir begeben uns auf Frühstücksjagd

am Markt. Während sich die meisten

für ein Pulled Pork Sandwich - der

Londoner Snack du Jour - anzustellen

scheinen, zieht es uns an den kreolischen

Stand von BOKIT‘LA, wo wir

von karibischen Klängen, strahlendem

Lächeln und hungrig machenden Düften

empfangen werden. Wir bestellen

Bokit, den „kreolischen Burger“

aus frittiertem Teig, wahlweise gefüllt

mit Huhn, Fisch oder Aubergine und

zu empfehlen mit extra Avocado und

viel, viel Sauce Creole. Ein würziger

Auftakt, der nach einem süßen Ausgleich

verlangt. Wir machen uns auf

zum Stand von TY JANICK, wo frische

Bretonische Galettes & Crêpes zubereitet

werden. Die Auswahl ist groß,

doch die Wahl fällt leicht: Crêpes mit

Sea Salt Caramel aus Eigenproduktion.

Caramel au Beurre Salé. Sweet

dreams are made of this. Dazu: ein

zweiter Kaffee. Der Markt macht auch

uns Appetit auf Einkaufen und nachdem

Toast das Brot Englands ist, nützen

wir die Gelegenheit und kaufen

bestes Dinkelbrot vom Bäckerstand

gegenüber. Nach etwas Smalltalk ernennt

uns der Bäcker zu Brotexperten

und erzählt, wie gefragt Artisan Bread,

also „handwerklich hergestelltes

Brot“ nun endlich auch in London ist.


98

Daytime Drinking in Mayfair

Das Wetter lädt ein „above ground“

zu bleiben, also nehmen wir, statt der

Tube, den 148 Routemaster Richtung

White City. Upper Deck, front row,

score! Unsere infantile Drängerei wird

gewohnt Englisch ignoriert. Der Platz

ist begehrt, denn der Bus 148 gilt als

inoffizielle Sightseeing-Buslinie. Mit

bester Aussicht führt er uns über die

Westminster Bridge, vorbei am London

Eye, good ol‘ Big Ben, Westminster

Abbey und der Westminster

Cathedral sowie den Buckingham Palace

Gardens zum Hyde Park Corner,

wo wir - unbedingt erst NACH der

Kurve - die Treppen des Doppeldeckers

wieder hinuntereilen und beim

London Hilton Hotel aussteigen. Von

dessen Bar am Dach kann man übrigens

in die Buckingham Palace Gardens

blicken, worüber die Queen, so

sagt man, nicht besonders amused

sei. Über die Hertford Street, vorbei

an Größen wie dem NOBU im Metropolitan

Hotel kommen wir in Mayfair‘s

SHEPHERD MARKET an. Ein entzückender,

bilderbuchähnlicher Mikrokosmos

im Herzen von Mayfair, ein

Dorf im Dorf aus dem 18. Jahrhundert,

eingebettet zwischen Piccadilly

und Curzon Street. London ist selten

wo so Englisch wie hier. Der Shepherd

Market beeindruckt mit einer

Vielzahl an Boutiquen, Barber Shops

und hochgelobten Restaurants wie

dem KITTY FISHER’S und entzückenden,

viktorianischen Pubs wie THE

MARKET TAVERN. Dieses nennen

die Nachbarn liebevoll „The Blue

Pub“ und hier gönnen wir uns das

erste Pint des Tages. Denn hier wird

auch Londons bestes lokales Bier

ausgeschenkt: CAMDEN HELLS Lager.

„Two pints, please!“ Wir stehen

vor dem Pub, die Sonne scheint, es

beginnt zu schmecken, wir beobachten

das dörfliche Treiben. „Care for


100

another one, dear?“ Nach zwei Pints

bekommen wir Lust auf mehr. Auf

mehr Bier und mehr Essen. Wir überlegen

kurz, bei L’AUTRE einzukehren,

einem Mexikanisch-Polnischen Bistro,

um uns an ihren schmackhaften

Ruski Pierogi zu laben und sie mit eiskaltem,

mexikanischem Bier runterzuspülen.

Aber die Sonne hat’s uns angetan,

wir haben Lust auf Italienisch.

Doch um in den Süden zu kommen,

müssen wir zuerst nach Osten: Auf

nach Soho.

Soho Milanese

Beflügelt von unseren zwei oder drei

Pints Camden Hells schwingen wir

uns über den Piccadilly, vorbei am

Green Park, Fortnum & Mason und

der Royal Academy of Arts, wo Giovanni

Battista Moroni gezeigt wird.

Bella Italia. Wir sind auf dem besten

Weg. Über den Piccadilly Circus kommen

wir in Soho an und als wir in die

Wardour Street einkehren und uns

immer mehr konzentrieren müssen,

sehen wir es auch schon: Ristorante

PRINCI. Spirito di Milano, so offiziell.

Und inoffiziell von in London lebenden

Italienern als die beste Pizza

der Stadt gelobt. Das Restaurant ist,

wie immer und alles und überall in

London, voll. „Table for two? Aspetta,

aspetta!“ Der Kellner rennt weg,

während wir uns mit vom Bier angeregtem

Appetit überlegen ob wir

gleich die köstlichen Cannoli aus der

Theke reißen und den Hauptgang

überspringen sollen. Doch dann sehen

wir sie in all ihrer Pracht aus dem

Holzofen schweben: die Pizza della

casa, eine Margherita Milanese. „Andiamo!“

befiehlt unser Kellner charmant,

wir bekommen einen Platz am

Fenster und stellen bald fest, dass

dies der beste Ort im Restaurant ist.

Und dass Princi London tatsächlich

mit der mailändischsten aller Pizzen

beglückt . Der Rand dick, der Mozzarella

reich, die Tomaten reif. Begleitet

von einem Aperol Sprizz, einem

Rhubarb Negroni und aufmerksamstem

Service. Auf die Cannoli verzichten

wir hier, aber nur, weil wir wissen,

wogegen wir sie eintauschen. Aber

erstmal ein Espresso. Dann ein Spaziergang

durch Soho. La vita è bella.

The Afternoon Tea

Über die Old Compton Street, vorbei

an legendären Pubs wie dem DUKE

OF WELLINGTON und COMPTONS

OF SOHO, biegen wir in die Dean

Street ein und betreten eine gepols-


102

terte, tapezierte und holzvertäfelte

Englische Oase, das DEAN STREET

TOWNHOUSE. Unsere Mäntel werden

abgenommen, das Kaminfeuer

knistert und wir bekommen einen

Tisch in dessen Nähe. Die Etagere

wird eingestellt. It’s Tea Time.

Earl Grey mit warmer Milch. Kleine

Sandwiches mit Lachs & Kren, Ei &

Mayonnaise ebnen den Weg zum

wahren Highlight: den legendären

Scones, warm und bröselig, mit und

ohne Rosinen, aber immer mit hausgemachten

Marmeladen und Devonshire

Clotted Cream. Viel davon.

Wir versinken in den tiefen Sesseln

und entspannen, während draußen

die Straßen Sohos immer lebendiger

werden.

Art Dec(ocktails)

Die Cocktail Hour hat mittlerweile begonnen

und die Energie Sohos geht

langsam auf uns über. Wir spazieren

durch das West End zurück Richtung

Piccadilly Circus um im schönsten

Souterrain Londons unseren Abend

mit einem klassischen Cocktail zu

beginnen. Die BAR AMÉRICAIN der

BRASSERIE ZÉDEL in der Sherwood

Street ist ein Art-Deco-Juwel mit einer

überschaubaren aber exzellenten

Cocktailkarte. Hello, Great Gatsby.

Auf einen klassischen Vodka Martini

in dieser architektonischen Zeitmaschine

folgt ein zweiter und bevor

man mich zu einem dritten einladen

kann, lade ich, inspiriert vom Ambiente,

auf einen Trip nach Frankreich

ein. Heute Abend noch.

Frankreich liegt im Süden

Mit der Bakerloo Line - jene Tube mit

den ältesten Garnituren, wie man an


104

der Lautstärke während der Fahrt unschwer

erkennen kann – geht es vom

pulsierenden Piccadilly Circus wieder

nach South East London der Nacht

entgegen, mit Appetit auf Frankreich.

Die BRASSERIE & WINE BAR

TOLOUSE LAUTREC in Kennington

wird unseren Appetit und mittlerweile

wieder gestiegenen Hunger

stillen. Der französische Besitzer

und Küchenchef, komplett mit kleinem

Zwirbelschnurrbart und großem

Bauch, heißt uns persönlich willkommen,

Champagner wird serviert und

bald, nach der exzellenten Foie Gras

und dem halben Dutzend Schnecken

folgt das spektakuläre Finale des

heutigen Festmahltages: Ein 11oz

Rib-Eye Steak, welches am Tisch geschnitten,

zur Perfektion gewürzt und

mit einer Unendlichkeit an Sauce Bernaise

serviert wird. Dazu Châteauneuf-du-Pape.

Nur der Blick aus dem

Fenster auf den hell erleuchteten

Shard und die vorbeiziehenden Doppeldecker

erinnert uns daran, dass

wir in London sind. „Un dessert?“

Die Auswahl scheint endlos. Lieber

noch ein Glas Wein. Der Chef kommt

erneut vorbei und lädt ein ins Dachgeschoss

des Lokals, THE LOFT, welches

eine von London’s besten Jazz

Bars beherbergt. Wir nehmen unsere

Flasche mit, begeben uns nach oben

und lassen den anstrengenden Tag

mit viel gutem Jazz und noch mehr

gutem Rotwein ausklingen. Vive la

France. And God bless the Queen.

The Day after: Sunday Brunch Roast

Die Londoner sind keine großen

Sonntagsbruncher. Ein klassisch-kulinarischer

Sonntag will im Pub, at your

„local“, vebracht werden. Ob zum

Full English Breakfast in der Früh mit

viel Speck, Ei und Bohnen oder zum

Pub Quiz am Abend: Das typischste

für einen Sonntag in England ist der

Sunday Roast, wofür auch wir uns an

diesem frühen Nachmittag entscheiden.

A Sunday Roast at THE TOM-

MYFIELD, arguably the best in South

East London. Ich folge meiner eigenen

Empfehlung und bestelle Roastbeef

with all the trimmings, dazu

gehört neben Bratkartoffeln und

gekochtem Gemüse natürlich der

Yorkshire-Pudding, gefüllt mit viel,

viel Gravy. Und ein Pint dazu. And

perhaps another one, bevor wir zum

Drag Queen Bingo in die nahegelegene,

legendäre ROYAL VAUXHALL

TAVERN spazieren. Und uns überlegen,

wohin wir danach essen gehen.


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sie, pflege sie. Tröste deine Seele mit

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auf achse

schoko-

tempel

von Elisabeth Gatterburg

Es gibt so Tage, wo man sich

einfach in Schokolade eingraben

will. Diese Nascherei kann

uns trösten, wärmen, belohnen

und überraschen. Als sie im 17.

Jahrhundert aufkam, konnten

sich nur Wohlhabende die Versuchung

leisten. Anfangs gab

es vor allem Trinkschokolade,

die in Apotheken als „Kräftigungsmittel“

verkauft wurde.

Für alle, die nicht auf Süßigkeiten

verzichten wollen und für

die Patisserien kleine Tempel

sind, haben wir die schönsten

Shops zusammen gesucht, wo

alle Schokoladenträume erfüllt

werden.

The

Places

The Chocolate Line – Antwerpen

Paleis op de Meir 50, Antwerp

www.thechocolateline.be

In dieser Patisserie fühlt man sich wie Marie Antoinette – zwischen goldenem

Deckenstuck, funkelnden Lüstern und großen, barocken Wandgemälden gibt es

so viel Schokolade wie das Herz begehrt.


130

Mamá Framboise – Madrid

Calle Fernando VI, 23, 28004 Madrid

Calle de Goya, 5, 28001 Madrid, Spanien

www.mamaframboise.com

Hinter alten Schaufenstern und vertäfelter Fassade wartet ein Wunderland voll

süßer Versuchungen. Der Gründer von Mamá Framboise machte bereits mit fünf

Jahren sein erstes Croissant. Vielleicht gibt es hier deshalb nicht nur Schokolade


132

in allen Formen, sondern auch Kuchen und kleine Gebäcke, die zum Verweilen

an den gemütlichen Tischen einladen.


134

Cylie Chocolats – Ottawa

204 Dalhousie Street, Ottawa, ON, K1N 7C8

www.cyliechocolat.com

In dieser Chocolaterie sind Pralinen kleine Kunstwerke – buntgemustert und

verpackt in süße, kleine Schachteln und Dosen. Durch die türkisen Fenster sieht

man schon die vielseitige Auswahl der handgefertigten Naschereien. Mit den


136

exotischen Kreationen in Form von großen Skulpturen kann man sich auch

Hochzeiten und Geburtstagspartys versüßen lassen.


138

Les Marquis de Ladurée – Paris

41 - 43 rue de Varenne 75007 Paris

75 Avenue des Champs Elysées 75008 Paris

www.marquis.laduree.com

Bei Les Marquis de Ladurée fühlt man sich wie Alice im Wunderland, die durch

den Kaninchenbau zurück ins Rokoko flog. Voller Staunen öffnet man die kleinen,

goldblauen Boxen und rosafarbenen Truhen, in denen sich Schokolade in


140

allen Farben versteckt. Sie sind geformt wie Medaillons mit barocken Prinzen

und Prinzessinnen darauf. Ab 28. Dezember öffnen Les Marquis de Ladurée für

drei Monate zusätzlich einen Pop-Up-Store.


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